Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Reformeifer2008 Ich komme nicht aus dem evangelikalen Umfeld, lediglich aus der evang.-luth. Kirche.
Ich weiß, dass auch die Schrift aus der Tradition gewachsen ist und die Tradition fortlebt. Diesen ganzen
Streit wollte ich diesmal gar nicht adressieren. Ich resümierte hier lediglich resigniert, dass uns (allen)
demnächst eventuell gar nichts anderes übrigbleibt als: „Sola scriptura!“. Dies war durchaus als Diskussionsanstoß
gemeint. @gunther maria michel: Danke für den Link.
Sühneopfer Diese Leugnung hat schon nichts mehr mit Traditionsbruch zu tun. Wie konnte er jemals Bischof
werden? Kreuz.net stellt richtig fest, dass sich seine Aussage nicht mehr auf christlichen Boden befindet.
Welche Kirche ruht auf dem Felsen Petri? Sola scriptura ist vielleicht das Einzigste was uns demnächst
noch bleibt, um unseren Glauben über die Generationen zu bewahren und diesem Lügennetz zu entrinnen.
Luther Ich habe noch nicht ganz verstanden warum hier lt. Forum die (damaligen) Probleme des Papsttums
so sehr mit Luther verbunden werden, dass man sich dann über seine Person streitet: „Er ist ein Ketzer“.
Liest man zum Beispiel Walther von der Vogelweide so findet man einige Gedichte, die das Papsttum in der
Blüte des Mittelalters zum Inhalt haben. „Wenn unser Herz in diesen Zeiten den wahren Glauben nicht verliert,
wo doch der Papst in Rom höchstselbst die Ketzerei begünstigt, dann muß ein guter Geist und Gottes
Liebe uns zur Seite stehn. Seht doch, was die Pfaffen uns sagen und was sie tun.“ Bis zu Luther vergehen
dann noch etwa 300 Jahre… Selbst das Argument des Ablassverkaufes findet sich in seinen Liedern. Insofern
ist es also nichts Neues, dass die Kirche den Abfall vom Glauben selbst zelebriert. @Simplicius: „Nicht
die Bibel hat die Kirche geschaffen, sondern die Bibel ist Bibel, weil es immer schon die Kirche gibt.“
Nunja, schade wenn die Kirche dann selbst das Ketzertum begünstigt. Überlegen sie sich einmal, was die
Kirche da allein in den o.g. 300 Jahren „zur Tradition“ machen wollte. Zum Glück konnte das noch niemand
nachlesen… wahrscheinlich wurde so auch dieses abergläubische Sammelsurium in der heutigen röm.-kath.
Kirche installiert.
@noch ein Landorganist ich bin langsam überzeugt, dass hier keiner meine Texte liest, sondern vielleicht
das erste und das letzte Wort und sich dann irgendetwas dazwischendichtet. Liest man ihre Antwort auf
meinen ersten Beitrag zu diesem Artikel, dann könnte man durchaus meinen sie haben eine differenzierte
Antwort auf die „Architekturfrage“ gegeben. Insbesondere kann ich spätere Beiträge nicht verstehen,
die ihnen nochmals zwanghaft barocken Putz unterstellen wollen. Für mich (evang. Christ) verlangen sie
nicht mehr und nicht weniger als ein würdiges Haus Gottes, ein Haus in dem die Tradition der Kirche nicht
mit egoistischer Selbstverwirklichungsneurose „interpretiert“ wird oder die Wunschvorstellungen der Gemeinde
sich kurzsichtig im „erweiterten Gemeinderaum“ wiederspiegeln. Die Frage „Wie sieht Pracht und Verherrlichung
in einem heutigen Gotteshaus aus?“ lässt sich für anspruchsvolle „Modernisten“ nicht durch eine „graue
Wand“ beantworten. Darüberhinaus zweifele ich nicht an, dass sie mir wahrscheinlich einiges zum Tabernakel
und meinen „Unglauben“ erzählen könnten. Ich kann jedenfalls den spitzfindigen Kirchenbeispielen hier
in den Beiträgen nicht im Einzelnen folgen oder den „Grad“ ihrer Rechtgläubigkeit im röm-kath. Sinne
folgen. Ich will lediglich ein im heutigen Sinne prachtvolles Haus für Gott – Ihm zur Ehre!
@noch ein Landorganist Den Barockfetisch der traditionsorientierten Katholiken gibt es nicht. Das glaube
ich durchaus. Es hätte mich auch sehr verwundert, wenn dies ernsthaft als „heilsnotwendig“ angesehen
würde. Nochmals (siehe meine vorherige Zuschrift), ich kann bestimmte Punkte in den vergangenen kreuz.net
Artikeln zur Architekturkritik durchaus nachvollziehen. Die Fragen, „Was ist Pracht heute?“ oder „Wie
kann eine Gemeinde mit all ihrer Kraft ein Haus für Gott bauen?“ lassen sich wahrscheinlich nicht zufriedenstellend
durch eine Replik der Vergangenheit beantworten – Gott hat die Gedanken und die Anstregung der heutigen
Menschen und unserer Zeit verdient!
Architektur Ich finde es ziemlich kurzsichtig, wenn ein bestimmter Architekturstil als Fetisch für den
Glauben notwendig sein soll. Die Verehrung Gottes, die Ehrfurcht vor Gott und die Praktizierung aller
Traditionen des Glaubens müssen zu jeder Zeit mit den Mitteln der jeweiligen Zeit möglich sein – und
sie sind es auch! Alles andere ist zugegebenermaßen schlechte Architektur, Not an Verständnis oder pseudomodernes
„Stararchitektentum“. Betritt man gute Architektur merkt dies selbst der größte Ignorant – spätestens
wenn man mit dieser Architektur leben muss fällt auf, dass Etwas „einfach so“ funktioniert. Dies ist
übrigens zeitlos. Es gibt jedoch nicht wenig Effekthascherei und Eitelkeit – auch dies ist übrigens
schon immer so gewesen… Man muss in der Lage sein Kritik auf den Punkt zu bringen, wenn also hier oft
von den Mängeln der Bauten bzgl. des Gottesdienstes gesprochen wird oder wenn herausgestellt wird, dass
ein Bauwerk das Unverständnis der Bauherren (Gemeinde?) oder des Architekten wiederspiegelt, dann ist
dies wohl auch ein Mangel des Gebäudes – aber kaum ein Mangel der „heutigen Zeit“ im Allgemeinen oder
„der Abwesenheit des Barocks“ im Besonderen. Gute Architektur wird übrigens auch nicht durch den „Geschmack“
der „Allgemeinheit“ definiert, denn sonst könnten wir demnächst im Einkaufszentrum, „im guten“ Wohnzimmer
mit Porzellansammlung oder im angebauten Wintergarten mit Kunstofffensterrahmen beten…
@möchtegern-kathole „Ich bin mir sicher, dass irgendwo die Ursache schlummert und behoben werden kann –
zuerst von dem betroffenen Priester selbst. Wenn er sie nicht findet, kann er den Heiland danach fragen,
der hilft gerne, wartet nur darauf, helfen zu können, sobald der Betreffende ihn helfen lässt.“ Das
klingt absurd, da der Heiland selbst wahrer Mensch und wahrer Gott ist. Warum sollte er „helfen“ einen
Menschen zu verhunzen, um etwas zu werden was widernatürlich ist und zu dem er nicht erschaffen wurde?
–-- Ich kann es wirklich nicht verstehen, es soll also keine Provokation eines Protestanten oder eine
Verhöhnung der röm-kath. Konfession sein. Ich kann mich durchaus an alle bisherigen Antworten hier im
Forum erinnern, aber bisher fand ich keines der Bibelzitate oder keinen der hier aufgeführten theologischen
Gründe für das Priesterzölibat tatsächlich zwanghaft oder ultimativ. Auch die Tradition führt wohl
nicht weit genug zurück um zu sagen: „Die Kirche (RKK) schreibt die Bibel fort“. Warum wird denn soetwas
Widersprüchliches wie das Zölibat hier so hart verteidigt, wo es doch keineswegs klar ist was eigentlich
gottgefälliger oder gotteslästerlicher ist (siehe oben: „Das klingt absurd…“)
@Vieira Die „ewige Hölle“ wurde ungefähr erst im NT eröffnet und ist heute eine Filiale der RKK. Ich
habe mich zu diesem gemeinen Satz hinreißen lassen, ich hoffe es kommt nicht mehr vor. Die Stichworte
waren einfach zu verlockend… GOTT selbst muss die letzte Ursache für die Empörung gegen GOTT sein.
ER muss auch der HERR des Teufels sein. Daran möchte ich allerdings festhalten in Anbetracht der unten
genannten Zitate.
Herr des Teufels a.k.a. Allmacht „Das sind Pseudochristen – denn diese halten sich nicht an den Plan Gottes.“
„Die Hölle ist da … und ewig … und reserviert für alle, die Feinde Gottes sind …“ Beide Aussagen
zeigen eine schöne Inbrünstigkeit im Verharren in der Irrlehre, eine repetierte Simplifizierung für
den verblendeten Kleingeist. GOTT selbst muss die letzte Ursache für die Empörung gegen GOTT sein. ER
muss auch der HERR des Teufels sein. Als Entschuldigung solchen Unverständnisses (wie oben zitiert),
sind wir nichts Geringeres als Menschen. P.S.: Nur so nebenbei, die „ewige Hölle“ wurde ungefähr erst
im NT eröffnet und ist heute eine Filiale der RKK.
@wassers: Teilkonzilien „… denn alle Konzilien des Westens sind nach orthodoxer Auffassung Teilkonzilien,
da nur die gesamte Kirche …“ Guter Beitrag! Es ist sogar zu überlegen, ob die seit 500 Jahren von der
RKK abgetrennten Protestanten jemals eines der Nachfolgekonzile als Vollkonzil anerkennen könnten. Die
Einheit der Christen kann nur eine tatsächliche Einheit sein und kein Anspruch auf Alleinvertretung welcher
Konfession auch immer. Jedes Konzil nach der Abtrennung der Ostkirche, jedes Konzil nach der Geburtsstunde
des Protestantismus, einschließlich der nach den Brüchen verkündeten Dogmen, sind im verminderten Zeugnis
verkündet. Dies gilt für die Zeugnisse aller Konfessionen sofern sie sich nicht ausdrücklich gemeinsames
christliches Zeugnis sind. Die wahre katholische Kirche besteht nur in diesem gemeinsamen Zeugnis, alles
weitere bedarf des gemeinsamen Zeugnisses oder es ist ein Zeichen der neuen Pharisäer. Warum aber sind
diese Verkündigungen im verminderten Zeugnis erfolgt? Die verminderte Zeugnisfähigkeit rührt aus der
Schuld, der Schuld die zum Bruch führte und die teilweise bis heute nicht gebüßt wurde. Die o.g. Gründe
sollten auch genügend Hintergrund für eine Ökumene sein. Das Zerfallen in Teile, der Verfall, die Spaltung
der Gemeinschaft und das Anreichern des „Glaubens“ mit Riten sind ein Zeichen des Todes und ein Zeichen
der Empörung gegen das Leben und damit gegen den Schöpfer und gegen GOTT. Es ist eine Kongruenz zur
Zeit Jesu und seinem Widerstreit mit den alten Pharisäern.
@Sagittarius Danke für die Ergänzung. Ich bin mir damit nicht so sicher, darum schrieb ich: „Es ist
allerdings etwas anderes das Kreuzesopfer zu verwerfen.“ Ich sehe zwei Argumentationsmöglichkeiten: Möglichkeit
(1) (a) Wer ist heute schon noch Jude? Also, Anhänger dieser Religion im Besonderen. Es ist klar, dass
Jesus Christus nicht die gleiche Stellung im jüdischen Glauben einnimmt wie im Christentum. Dann wäre
es ja eben kein Judentum, sondern dem Christentum zugehörig. (b) Um es klarzustellen, ich sehe Juden
nicht als Angehörige eines Volkes. Im heutigen Staat Israel gibt es eine vergleichbare Säkularisierung
wie bspw. im westlichen Europa. So viele bleiben da nicht von denen man sagen könnte: „Die Juden“ lehnen
das Kreuzesopfer Jesu ab. Vom Rest müsste man es beinahe erwarten, daher ist es ja eine Karfreitagsfürbitte
um ihre Erhellung die christl. Wahrheit zu sehen. Möglichkeit (2) Diese o.g. Angehörigen des jüdischen
Glaubens sind in besonderer Weise erleuchtet, wenn sie im Gegensatz zu Anderen das Kreuzesopfer ablehnen,
dann sündigen sie in besonders verwerflicher Weise. Dies macht ihre spezielle Schuld aus. Die Schuldfrage
ist daher die Frage, ob der jüdische Glauben in besonderer Weise erleuchtet ist, sodass er mit der Verwerfung
des Kreuzesopfers wider besseren Wissens sündigt. Christen bleibt demgemäß nach meiner Ansicht nur
die Möglichkeit (1), gerade weil (2) nicht schlüssig besonders gegenüber (1a) klingt.
@gunther maria michel: Schuldfrage Es kommen hier im Forum bisweilen – direkt oder indirekt – Fragen zur
Schuldfrage an Jesu Kreuzigung auf. Es scheint mir, sie haben dazu ebenfalls eine spezielle Deutung. Mich
würde interessieren, was sie über die Schuldfrage glauben. Ich sage dazu: Jesu Kreuzigung wurde durch
die große Schuld aller Menschen, der Menschheit herbeigeführt. Die Kreuzigung ging zusätzlich einher
mit einer kleineren Schuld, nämlich dem Urteil der Menschen, der Beteiligung an der Auslieferung, der
Auslieferung und Vollstreckung. Gott selbst ließ diesen Kelch nicht an seinem Sohn vorübergehen, verkündet
bevor überhaupt ein Urteil gefällt wurde. Wir sehen Jesu Kreuzigung im Inneren unseres christlichen
Glaubens als notwendig an, wie kann dann eine spezielle „Gruppe“ von Menschen überhaupt tiefschuldig
sein? Man sieht also, es braucht gar nicht das alte Argument Jesus selbst sei Jude gewesen. Es ist der
Wille Gottes, dass – um wahrer Mensch zu sein – der Tod dazugehören musste. Es ist müßig eine spezielle
Schuld „bei den Juden“ zu sehen. Es ist allerdings etwas anderes das Kreuzesopfer zu verwerfen.
@Wahr-Sager Ich gebe zu, keinerlei Erfahrung mit dem ‘Neunazitum’ zu haben (das Wort ist extra für sie,
sie –- klein). Jede „Definition“ oder Profilschärfung der Gruppierung oder Gedankenwelt, der sie sich
offenbar hingeben, ist mir zuwider. Aus meiner unweigerlichen Fehleinschätzung hierzu folgend, möchte
ich auch nicht kennerlernen was sie wirklich „glauben“. Ich bin nämlich ein Ignorant. Weiterhin sollten
sie mal etwas weiter zurück in meiner Beitragshistorie sehen, dann erkennen sie nämlich, dass niemand
einen Freifahrtschein von mir bekommt, weder „die_gegenwart“ noch sie. Der Unterschied liegt nur in den
Reaktionen. Lassen sie sich nicht zu sehr ärgern! Gute Nacht.
@Wahr-Sager Es freut mich, dass sie sich jetzt auf ihr Niveau zurückgezogen haben und sich sprachlich
nicht nicht mehr überanstrengen müssen. Es ist bestimmt schön sich ein wenig zu „entspannen“. Achso,
ich bin sehr „interessiert“ an ihren tiefenpsychologischen Analysen meiner verherigen Beiträge. In etwa
so wie jeder Idiot der gern Horoskope liest. P.S.: Ich schreibe keine Briefe an sie, wie vor fünfzig
Jahren, dafür „liebe“ ich sie zu wenig. Außerdem nutze ich die Rechtschreibung, die bei ihnen in Übersee
noch nicht angekommen ist, obwohl deren Einführung schon Jahre zurückliegt.
@Gallowglas Wie konnte ich nur vergessen, dass das Christentum nichts Besonderes ist, es sitzt im gleichen
Boot wie die anderen Märchenerzähler. Sind sie jetzt zufrieden, mit der Richtigstellung? Ein Hoch auf
die aufrichtige GBS! Wo kann man denn Eintreten in den Verband? Achja, so ein Verband ist was Feines –-
auch Kirchen sind keine besseren Verbände, bei euch kann man sich bestimmt gut engagieren… auch Atheisten
sind gute Menschen und überhaupt, wir sind gegen diese Vorurteile. Danke, nein!
@Wahr-Sager „… die doch in der Regel immer als das Nonplusultra für Recherchezwecke gelten?“ [Anmerkung,
gemeint ist Wikipedia] Ihren Unsinn kann man kaum im ganzen Stück lesen, so verworren und „zielführend“
auf ihre „Wahrheit“ sind ihre „Argumente“. Um es kurz zu machen: Um sie die Treppe herunterfallen zu lassen
reicht Wikipedia allemal. Solche „Geistesleuchten“ wie sie werden dort nicht mal ein Füllwort eintragen
ohne wegen Vandalismus rauszufliegen. „Nonplusultra für Recherchezwecke“ –- unglaublich…
Inzwischen ja inzwischen sollte man hier ehrlich überlegen wie man seine Scheinwelt, eingebettet in eine
Scheinwahrheit hier zurechtrücken müsste. Natürlich, zurechtrücken ist zurückweichen vor der Wahrheit
–- jetzt erst recht, gleich haben wir’s! Aber was ist mit diesen unglücklichen „Helden“ des Widerstands,
dem Revolutionsführer passiert? Wagner ist erbährmlich eingeknickt würde man hier sagen, wenn man wenigstens
zu sich selbst ehrlich wäre. Stattdessen haben Andere die Schuld –- Verschörung! Dabei hat man gerade
die Chance nicht einzuknicken, in solch einer „Situation“. Und Hw. wusste das. Wenn die eigenen Idole
menschlich sind –- oder doch versagen? Was macht man dann, wohin geht es nun kreuz.net? Noch ein bischen
mehr brauner Unfug, noch mehr Nostalgie, noch mehr Feinde –- natürlich überall. Was ist nun das neue
Thema für uns verdorbene Brut? Achja, der Erfolg der vielen Leser verpflichtet vielleicht –- was mögen
die wohl gerne hören? Bestimmt hören wir hier schon was wir gerne hören mögen. Ehrlich. War gestern.
Oder? Das Einzige was mir hier gefällt –- außer den Worten weniger Verkünder, ist die Meinungsfreiheit!
Weiter so!
#579 ProChrist 06:06:04 | Samstag, 28. Februar 2009
Die Lüge wächst in den Himmel Die Neunazis hier im Forum als dumm zu bezeichnen wird der Realität bei
weitem nicht mehr gerecht. Beiträge wie von „Vieira“ zum „Holocaust-Modernismus“ offenbaren Abgründe,
angesichts derer man beinahe sprachlos werden kann. Unglücklicherweise addieren seine dümmeren Helfer
wie „Grandsol“ die Lüge durch Wiederholung zu einer „Wahrheit“ auf, die sie mindestens selbst glauben.
Sie sind also ehrlich verblendet. Die ungewollte Komik des Schäfchens „Gransol“ beim Abwerfen des Fells
(siehe „Schalom“) kann da auch nicht beruhigen. Ein Trost im weiten Feld der Beiträge zu diesem Artikel
sind die Beiträge von Herrn Leblhuber, „Schalom“ aber auch von „die Gegenwart“.
#32 ProChrist 14:22:42 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Die antikatholische ‘Giordano Bruno Stifung’ fordert… Es ist selten hier Untertreibungen zu finden,
aber sollte es nicht besser heißen: „Die antichristliche…“?
#50 ProChrist 05:21:38 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@die_gegenwart „… man hatte angst vor blitz und donner, vor tod und krankheit. man war sogar froh, dass
jeden morgen die sonne aufging… religionen gaben damals die sicherheit, und das gefühl eine begründung
für manche geschehnisse zu haben“ Glauben sie diese atheist. Allgemeinposten tatsächlich? Sie verkaufen
uns die Menschen der Vergangenheit für dumm und erwecken den Anschein einer wissenschaftlichen Erklärung
für Alles, selbstverständlich auch für „Primitives“ wie die christliche Religion, die genauso ein Märchen
der Vorzeit zu sein scheint. Diese Erklärungen sind nichts als die Empörung gegen Gott, es ist die Macht
des Sichtbaren: „Seht, ihr könnt mich messen, wiegen oder sehen, willst du jetzt noch zweifeln?“. Ich
sage ihnen: Zweifeln auch sie –- es ist menschlich im Gegensatz zum Atheismus. Um fair zu sein: Das Einzige
welches ich als fremde Meinung achten könnte, ist der Agnostizismus. Ich spreche hier also nicht über
die pseudo-katholische Ignoranz wie sie hier als Gottesfurcht zur Schau gestellt wird, sondern ich spreche
sie persönlich an. Sie werden indirekt zum Sprachrohr einer Empörung gegen das Absolute, gegen Gott.
Seien sie wenigstens nur passiv-ungläubig, so wie alle die keinen Glauben zur Schau stellen. Bitte zweifeln
sie mehr! P.S.: Sie sind verantwortlich für die Wahrnehmung unserer Gegenwart und darum berufen das Richtige
zu tun, denn auch sie verändern „die_gegenwart“ maßgeblich. Nur ein kleines Beispiel: Sie schreiben
alles klein… Schreiben sie das Richtige groß!
#40 ProChrist 15:08:16 | Dienstag, 24. Februar 2009
Endlich! Die aufgezählten Punkte sind im Prinzip keine Fragen, der Autor möchte es eigentlich *endlich*
mal jenen geben, die mehr als Null Punkte erreichen. Sie haben brav um sich gebissen! @defendor: Es ist
ziemlich nachvollziehbar, dass sie den Artikel besonders gut finden. Zusammen mit dem Artikelautor könnten
sie versuchen jeden der Punkte an allen „Ungläubigen“ und überhaupt *endlich* mal „aufzuarbeiten“. Vielleicht
melden sich ja Freiwillige zum „einbläuen“ der Leereinheit. Im Gegensatz zu einer wahren Lehreinheit
kann man mit diesem Artikel keine Mission machen.
#52 ProChrist 15:09:16 | Dienstag, 17. Februar 2009
Lehmann Wie bereits in einer anderen Leserzuschrift bemerkt, ist der Kontext der Aussage Kardinal Lehmanns
nicht der der Evang. Kirche. Die getrennten Wege können auch weiter in Ruhe parallel verlaufen – beide
Kirche sind christl. Kirchen, ebenso die Ostkirche. Niemand braucht daher eine gehässige Missionierung
zwischen diesen Kirchen. Es wäre übrigens auch eine Schande, wenn die evang. Kirche versuchte aus der
augenblicklichen Not der RKK Vorteile zu ziehen. Sowohl die Ostkirchen, als auch die Evang. Kirche halten
sich bisher erfreulich zurück in dieser Piusgeschichte. Die tagesaktuelle Aussage Kardinal Lehmanns bezog
sich also auf die Pius-Abspaltung von der RKK.
#39 ProChrist 18:58:41 | Sonntag, 15. Februar 2009
Die Dialogkirche will keinen Dialog „Die ausdrückliche Bitte um Gespräche des deutschen Distriktoberen,
Pater Franz Schmidberger, …“ sind tatsächlich kein wirkliches Dialogangebot. Die zu kurz gekommene
kreuz.net-Wahrheit vergisst nämlich zu erwähnen, dass die Suche zum Dialog mit dem Papst stattfinden
muss. Sie will uns weismachen, dass die dt. Vertreter der RKK den Papst übergehen können: Wenn man vom
Reiter angesprochen wird, wird man wohl kaum dem Pferd antworten. An der Sprachbarriere zum Papst kann
es dabei wohl auch nicht liegen.
Holocaust-Religion „Der Teufel tobt“ kann man hier nur sagen: Allein den Holcaust ein „wenig“ durch durch
das Wort Religion unglaubwürdig zu machen zeigt schon, wessen Geistes Kind diese Behauptungen entspringen.
Diese Leute sind ein Werkzeug des Bösen, indem sie verführen und sagen: „Glaubt nur, was euch zufrieden
macht und schuldfrei stellt. Es gibt eigentlich keine Schuld. Wer wollte sie auch schon tragen?“. Kreuz.net
entscheidet euch nun für die richtige Seite! Hier ist die Historie eurer Behauptungen: – Alles wird gut,
endlich gehören wir zur Kirche – Die Piusbrüder sind keine Sekte mehr – Die Piusbrüder sind treue RKK-Christen
– Die Piusbrüder „reinigen“ die Kirche, gerade weil sie eigentlich die Kirche sind – Der Endkampf beginnt:
Gut gegen Böse – Ach doch nicht: Wir haben nur den Papst für dumm verkauft und bloßgestellt – Wir haben
trotzdem recht auch wenn wir doch nicht dazugehören sollten – Na gut, wir gehören doch nicht dazu, auch
niemand anders gehört dazu – Lasst uns weitermachen wie bisher, Modernistenpack… wollen sowieso…
hmmm, naja, ok, lasst uns Latein sprechen…
Von katholischer Lehre keine Spur Wie auch? Die RKK ist seit hunderten von Jahren in der Spaltung mit
der Christenheit, also den Ostkirchen und den evangelischen Christen. Von *katholischer* Lehre also keine
Spur. Es gibt ein Lehramt, richtig, das ist aber nur daran interessiert zu behaupten es sei „die“ Kirche
um den Status quo aufrechtzuerhalten. Inzwischen bricht dieser Status (in dem man sich manchmal noch mit
sogen. Großveranstaltungen sonnt) für die *gesamte* Christenheit hinweg. Auch die letzten zahlenmäßigen
Bastionen und Getreuen werden früher oder später säkularisiert – mehr noch, man versteht Lateinamerika
nicht einmal mehr. In Wirklichkeit ist diese RKK-Hierarchie nicht in der Lage sich zu adaptieren, d.h.
nicht etwa „der Welt nicht nach dem Munde zu reden“ – nein, sie können Jesu Botschaft einfach nicht mehr
verbreiten. Die frühe Kirche tat das Notwendige und wuchs, jetzt wird nur noch gesagt „die RKK kam der
heiligen Schrift zugleich“. Stattdessen sind sie sich seit Jahrhunderten nicht zu schade die irrigsten
Lehren aufzunehmen – erst den Aberglauben, gekrönt durch absurde Dogmen, die nach 1500 Jahren Christenheit
an den Haaren herbeigezogen werden, dann lassen sie sich ihr Lehramt durch den Teufel besudeln. Am Ende
gibt es noch Leute, die glauben (kreuz.net), dass wäre der große Abfall oder doch die Erneuerung „der“
Kirche? Was ist es denn nun diese Woche liebes kreuz.net?
#205 ProChrist 05:35:25 | Freitag, 6. Februar 2009
Verführen die Piusler? Gern wollte ich glauben, dass Geschehene wäre allein eine innere Angelegenheit
der RKK. Inzwischen zieht es doch weitere Kreise als am Anfang zu vermuten war, auch die Berichterstattung
hat aufgeholt (z.B. www.tagesschau.de/…ommunikation102.html). Inzwischen gibt es Artikel, die mit gesunden
Menschenverstand geschrieben sind, ohne verständnislos auf das Kirchenrecht zu blicken. Zumindest soweit
man das von Außenstehenden erwarten kann. All diese Träumereien vom Zurückschlagen des Bösen in der
RKK durch die Piusler werden immer absurder. Mir als evang. Christ fällt eher auf, dass das Böse meistens
flüstert: „Niemand ist schuld, es gibt eigentlich überhaupt keine Schuld, jegliche Buße ist umsonst“
–- brisant oder? Besonders, wenn man den Holocaust leugnet. Verständlicherweise will niemand diese gewaltige
Schuld tragen. Man kann jedoch kollektiv für die Wahrheit eintreten, auch wenn es keine Kollektivschuld
gibt. Ich sage daher: Der breite Pfad ist auch diesmal der Falsche! Nur das Böse leugnet die Schuld und
verführt auf den bequemen Pfad!
#42 ProChrist 05:03:37 | Dienstag, 27. Januar 2009
@matt3: wieder ein Tennisvergleich… Hallo Matt, ihre Kommentare sind eine Bereicherung. Ich habe eine
kleine weiterführende Anmerkung zum Tennisvergleich: „… Und der Erfolg ist eben letztlich auch der
Maßstab der Wahrheit einer Lehre…“ Dies glaube ich nicht im Allgemeinen, da das Sichtbare meist im
Vorteil gegenüber dem Unsichtbaren ist. Das Sichtbare verführt: „Sieh doch selbst, es ist nur Brot!“.
Tatsächlich erfordert Glauben viel mehr: „Ich glaube, obwohl ich nicht sehe!“. Das Beispiel von der Hand
in der Wunde Jesu ist nur stellvertretend. Es gibt genügend Beispiele bei denen die Empörung gegen Gott
alles Sichtbare zu ihrer Seite hat und viele verführt. Der breite, gängige Weg wird wohlfeil dargeboten.
Es ist sogar müßig anzunehmen, dass wir das Sichtbare überhaupt auf unserer Seite hätten, um jemanden
Jesus Christus nahezubringen. Es gibt keinen Gottesbeweis! Es lästert IHM sogar unsere Bewährungsprobe
vorwegzunehmen und zu sagen: „Siehe, du brauchst nicht glauben –- es ist doch bewiesen!“ Ein evang. Christ.
#119 ProChrist 23:57:40 | Sonntag, 11. Januar 2009
Krude Anfänge Auch wenn Hochhuths Stück eigene Ziele verfolgte, die hier gebrachten Auszüge aus Nolls
Analyse überzeugen auch nicht gerade. Das Lehramt (Papst) hatte ungefähr zweitausend Jahre Zeit sich
ein Bild der weltlichen Herrscher, ihres Auftretens und ihrer Wirkungen zu machen. Was dann dabei herauskam
als „Warnung“ oder der ausbleibende Bann sind sich zu wenig, um ihn danach als Helden zu feiern. Und nebenbei
bemerkt, das Radio war damals überaus wirkungsvoll und nicht in „kruden Anfängen“. Auch wenn Hitlers
eigene Propaganda Zeit hatte sich ungestört über das Radio usw. zu akkumulieren, der Papst hätte den
Bann durchaus allen Priestern mitteilen können und ihn am Sonntag kurz vor den Predigten offiziell aussprechen
können. Es hätte viele Katholiken erreicht und hätte sich wie ein Lauffeuer in Europa verbreitet.
#211 ProChrist 07:35:28 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Erbsünde Ein im engeren Sinne unschuldiger Mensch sündigt, da sein Leben unweigerlich anderes Leben
verdrängt oder sogar beendet – sozusagen kein Werden ohne Vergehen. Dies ist ein ererbter Fluch, der
auf unserer Existenz lastet. Die Erbsünde ist daher eine Urschuld. Sie wird erst aufgelöst mit der zweiten
Schöpfung und der Auferstehung. Das Neue Leben wird sein ohne den Tod zu schmecken.
#49 ProChrist 01:58:52 | Samstag, 1. November 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Kirche „… nee, die haben lediglich Versammlungsstätten… Kulthaus setzte
einen Gottesdienst voraus, ihr Kult ist aber in erster Linie ein sozialer Kult, den sich die Gemeinde
selbst darbringt.“ Ich habe mein Lebtag Gott geehrt und baue auf die Verheißungen des HERRN. Unsere Gemeinde
ist in Gemeinschaft mit dem HERRN und dem Haupt der Gemeinde –- Jesus Christus. Es ist in meinen Augen
Gotteslästerung, dem HERRN die Anwesenheit –- bei in seinem Namen versammelten Christen –- abzusprechen.
Sie sagen jedoch: Was auch immer die evang. Christen tun, es bleibt ein Kult zum Selbstzweck der Versammelten.
Ist das hasserfüllt und „richtig“ genug wiedergegeben oder habe ich noch etwas vergessen?
#50 ProChrist 00:12:57 | Samstag, 1. November 2008
Artikel Der Artikel ist hin- und hergerissen wer nun zuerst angezweifelt, angefeindet oder verleumded
werden soll. Es ist ein wankelmütiger, ungeordneter Strom einzelner Gedankenfetzen. Dabei könnte man
erst mal den Anlass nennen: Es ist Reformationsfest! Ein Feiertag in weiten Teilen Deutschlands. Aber
kreuz.net betritt die Bühne ohne jeden Gruß, stattdessen wird ein Haufen Unsinn abgeladen. Sehr schade!
Ich erwarte in gar keiner Weise eine Feier in diesem Forum oder abgerungene Loblieder. Allerdings würde
ein echtes röm.-kath. Forum wohl keine Beleidigungen zur Geburtstagsfeier mitbringen… Auch Leserkommentare
wie „Jaeschke sollte sich der protestantischen Sekte anschließen.“ sind Unsinn. Die protestantische Kirche
ist keine Sekte. Die Kriterien für den Begriff ‘Sekte’ sind jedenfalls klar.
#33 ProChrist 13:24:23 | Freitag, 31. Oktober 2008
@kritischerbeobachter: Orgelspielen „Bei den Protestanten darf er das ja, die haben ja keine Kirchen,
sind auch keine ‘Kirchen’, sondern Kulthäuser.“ Bitte verbreiten sie nicht solchen Hass gegen ihre Brüder
in Christus. Das Orgelspielen ist zur Ehre Gottes, sie wird für die Zuhörer nicht durch den (Un-)Glauben
des Spielers geschmälert. Es gibt auch keine „Weihe“ für Orgelspieler in der röm-kath. Kirche. Wohin
führt ihr seltsames Argument überhaupt? Wollen sie jetzt keine Werke von J. S. Bach mehr in röm.-kath.
Kirchen spielen, weil die sonst evangelisch wird?
#279 ProChrist 15:18:39 | Freitag, 24. Oktober 2008
@Hesse: Wiederkäuen Ich habe lediglich wiedergegeben, was die Christenheit für zwingend hält, nicht
nur die RKK. Indirekt habe ich zugegeben, dass es keinen klaren Satz gibt der genau das sagt was sie zufriedenstellen
würde. Es sollte jedoch gezeigt werden, dass wenn ihre Aussage war wäre integrale Teile des christlichen
Glaubens, wie er von evang., röm-kath und orthodoxen Christen bezeugt wird, zerstört würden. Ein Beispiel:
Jesus Christus ist auch der Erstgeborene von den Toten. Auch dies würden sie verneinen. Damit würden
sie das Endgericht, die Wiederauferstehung, Ostern und das Geschenk des Neuen Lebens ebenfalls verneinen.
Diese Argumentationskette ließe nichts vom christlichen Glauben übrig.
#275 ProChrist 08:56:10 | Freitag, 24. Oktober 2008
@Hesse: Selbstzeugnis Jesu Sie scheinen dem auf dem Leim zu gehen, was sich in menschlicher Sprache und
in unseren Gedanken von der Allmacht Gottes fassen lässt. Jesus Christus ist nicht nur Gottes Sohn, sondern
Gott selbst. Der Schöpfer erbarmte sich seiner Geschöpfe und wurde selbst Geschöpf. Er ist Sohn, weil
er wahrer Mensch/Fleisch wurde. Er ist auch „eingeborener“ Sohn, da er schon da war bevor die Anderen
(Menschen) kamen. Man sollte nicht erwarten, dass sich Gott „verstehen“ oder „erklären“ lässt – schon
gar nicht einfach. Einfache „Erklärungen“ gibt es z.B. bei den Zeugen Jehovas, dort gibt es auch keine
Trinität und stattdessen einen „echten“ Sohn. Oft ist solche Argumentation jedoch eine hinterlistige
Verführung, die von Gott in unhaltbarer Weise einen „Mittler“ abspaltet. Man kann davon ausgehen, dass
es uns der Teufel einfach macht, an der Empörung gegen Gott teilzunehmen. Vielleicht interessieren sie
sich ja gerade für die nicht-simple Sohnschaft und finden selbst passende Bibelstellen?
#26 ProChrist 15:44:52 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kirchenaustritt Das physische Fernbleiben von der Kirche ohne Kontakt zur Gemeinde, besonders über eine
unbestimmte, lange Zeit kommt dem Kirchenaustritt nahe. Es gibt keinen individualisierten Glauben, die
Gemeinde wird benötigt um den eigenen Glauben zu stärken. Der Empfang der Sagramente ist ebenfalls nicht
möglich, wenn man allein ist. Auch das gemeinschaftliche Bitten und Beten der Gläubigen für die Gemeinde,
bspw. um den Heiligen Geist, all dies verlieren ausgerissene Schafe. Darum ist es auch wichtig Kranke
und Alte, die nicht in die Kirche kommen können, zu stützen und sie in besonderer Weise an der Gemeinschaft
teilhaben zu lassen.
#33 ProChrist 15:37:59 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Leere Kirchen Die leerbleibenden Kirchen gehen auf der Seite derer die nicht in die Sonntagsmesse kommen
auf Bequemlichkeit, Letargie und später auch Ignoranz zurück. Der Grund dafür ist eine fortschreitende
Veränderung in der Gesellschaft. Die Kirche verliert an Bedeutung für einen großen Teil der Gesellschaft –
dies sind dann die fehlenden Messbesucher. Da werden wohl keine Retro-Messen, keine Großereignisse oder
Pferdesegnungen helfen, auch wenn es Gruppen mit Erfolgen im Bereich der alten Messe gibt. Es muss um
die letargische Masse der aus Bequemlichkeit Ausbleibenden gehen, denen ist nach zwei, drei Versuchen
auch die Messe in Latein egal. Die Ausbleibenden brauchen eine größere Verantwortung, die über die
Zählung als Messbesucher hinaus geht, z.B. Dienst an der Gemeinde, Dienst an Menschen außerhalb der
Gemeinde oder eine sonst. *Aktivität*.
Trinität – Jesus Christus Wem die Trinität unverständlich erscheint, dem fällt es oft leicht genug
sie zu ignorieren. Es gibt genug Christen, die sie nicht richtig erklären können. Das gibt also Raum
im Glauben zu wachsen. Wer jedoch die Trinität „abschaffen“ will, geht über die o.g. Gründen hinaus.
Wer sie aktiv leugnet, lehnt das Christentum im Grunde ab. Nehmen wir eine der Personen Gottes: Jesus
Christus. Leugnet man die Trinität verneint man, dass der Schöpfer sich so sehr erbarmte, dass er zum
Geschöpf wurde. Dies berührt dann auch die Vergebung und den Kreuzestod Jesu’ ablehnend. –-- Noch etwas
zu: „Denn wenn ich nicht irre, leugnet auch die protestantisch-lutherische Gemeinschaft nicht die Trinität.“
Es ist eine Kirche zu ihrer Information. Mehr noch, die Trinität wurde in der Einheit der Christenheit
aus den Konzilen heraus formuliert *bevor* die Reformation statt fand. Also auch bevor die Röm.-kath.
Kirche die evangelischen Christen verlor, es also mit ihnen noch eine wahre katholische Kirche gab.
Protestantischer Mahltisch Die Idee, dass der Altar dem Mahltisch, wie er in Gemälden die das letzte
Abendmahl Jesu darstellen, entspricht ist mir neu. Hat jemand eine Referenz, dass dies eine „protestantische
Idee“ ist? Ich sagte vorhin: –------------------ Ich kann mich an keinen evanglischen Gottesdienst erinnern,
bei dem der Pfarrer hinter dem Altar steht und von dort in Richtung der Gemeinde zelebriert. Beim Abendmahl
befindet sich der Altar auch nicht im Kreis derer, die das Abendmahl empfangen. Baulich sind alle Altäre
die ich sah monolithische Blöcke, man würde also nicht auf die Idee kommen „sich setzen zu wollen“,
um ein Mahl einzunehmen. In evang. Kirchen befindet sich also ein Altar, auf dem das Mahl bereitet/gewandelt
(nicht substanziell) wird, außerdem werden die Gaben (Kollekte, Erntedank usw.) auf dem Altar dargeboten.
Was ich auch noch nicht an diesem Artikel verstehe ist die Argumentationskette: „Probleme“ in der kath.
Kirche –> „verunreinigte“ Liturgie –> „protestantischer“ Mahltisch. Für beide Kirchen sind spezielle
Ideen spezieller Theologen noch nie zwingend Bestandteil der kirchl. Praxis geworden. Selbst wenn der
Mahltisch eine Idee protestantischer Theologen wäre (Referenz?), erzwingt dies keinerlei Relevanz für
die Evang. Kirche und ganz sicher nicht für die Röm.-Kath. Kirche. Insbesondere gibt es in evangelischen
Kirchen keine Mahltische, sondern Altäre. Was ist denn jetzt das „Problem“, gibt es jetzt keinen Altar
mehr, blickt der Priester falsch herum oder beides?
#48 ProChrist 21:08:49 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Altar Ich kann mich an keinen evanglischen Gottesdienst erinnern, bei dem der Pfarrer hinter dem Altar
steht und von dort in Richtung der Gemeinde zelebriert. Beim Abendmahl befindet sich der Altar auch nicht
im Kreis derer, die das Abendmahl empfangen. Baulich sind alle Altäre die ich sah monolithische Blöcke,
man würde also nicht auf die Idee kommen „sich setzen zu wollen“, um ein Mahl einzunehmen. In evang.
Kirchen befindet sich also ein Altar, auf dem das Mahl bereitet/gewandelt (nicht substanziell) wird, außerdem
werden die Gaben (Kollekte, Erntedank usw.) auf dem Altar dargeboten. Die Idee, dass der Altar dem Mahltisch,
wie in Gemälden die das letzte Abendmahl Jesu darstellen, entsprechen soll ist mir neu.
#7 ProChrist 03:58:16 | Sonntag, 21. September 2008
@Elijahu: Was meinen sie bitte mit „in persona“? Ich bin zwar „nur“ evang. Christ, möchte sie aber gern
erinnern, dass Christus in persona (also vertreten durch den Priester od. Pfarrer) und auch als lebendiger
Gott anwesend ist. Ihre Anwendung des Begriffes klingt für mich wie eine Anzweiflung, dass Christus „persönlich“
anwesend sein kann – also nur durch (selbstverständlich kath.) Geistliche vertreten wird. Christus ist
jedoch auferstanden. Ich bezweifle auch, dass er seine Gemeinde mit dem Flammenwerfer umbringt. Außerdem
möchte ich daran erinnern, dass besonders verfolgte Christen oftmals keine „heiligen Hallen“ haben. Gott
wendet sich denen die ihn bekennen zu, auch ohne geweihte Kirche. Nicht das Bauwerk ist heilig, es ist
die Gemeinde!
#44 ProChrist 03:58:45 | Donnerstag, 18. September 2008
@Alois Bischof: Kirchenspaltung? Leider ist ihre Erklärung so nicht hinreichend. Sie vermengt eine über
die Jahrhunderte entfaltete Auffassung zur Theologie der Christenheit („Leib Christi“-Term und Kirche)
mit dem ausgefeilten weltlichen Gesetzestext eines Teils der Kirche (röm.-kath. Konfession). Die Kirche
als Leib Christi ist ganz sicher nicht „gespalten“. Es wird immer wieder mit der negativen Aufladung dieses
Wortes gespielt: Genausowenig ist der Leib Christi „gespalten“, wenn sein Wort in zwei räumlich getrennten
Gebäuden verkündet wird – vielleicht sogar noch zu unterschiedlichen Messezeiten. ER ist allgegenwärtig
und überzeitlich. Die Reformation hatte spezifische Auslöser, es stellt sich sogar die Frage welche
der heutigen Konfessionen sich wann von der (wahren) Kirche entfernt hat. Es ist eher unstrittig, dass
die röm.-kath. Kirche durch den Verlust der Ostkirchen oder der Reformierten große Probleme mit der
Anerkennung ihrer Verkündigungen erlitten hat. Man denke dabei an die Konzile in Folge der jeweiligen
„Abspaltung“ – Uneinsichtigkeit, Beharren in der Sünde und dergleichen wurde dadurch in jede und durch
jede der Kirchen (prot. u. röm.-kath. Kirche) in die Gemeinde Christi eingebracht. Jede wahre Kirche
wird übrigens freudig ihren Übergangscharakter und damit zeitl. Begrenztheit zugeben, da sie mit den
Zusicherungen unseres lebendigen HERRN seine Gemeinde lediglich bis zu seiner sichtbaren Wiederkunft begleitet.
Der elende Verweis auf unsere Gesetzeswerke ist dabei eine Beleidigung Christi.
#134 ProChrist 03:00:42 | Donnerstag, 18. September 2008
@Elijahu: Werksgerechtigkeit „Wer seinem Bruder die Schulden erlässt, dem werden sie erlassen werden.“ –
nicht einmal darauf sollte man sich verlassen, da es allein Gott zusteht das Gewicht einer guten Tat oder
einer Sünde zu wägen.
#70 ProChrist 15:41:28 | Dienstag, 16. September 2008
@Elijahu: Liebe ist ein Geschenk Gottes da sie nicht einfach „erzeugt“ werden kann. Es liegt mir dabei
fern einen Hippi-Spruch zu wiederholen. Ich hatte ihnen auch gern zugestimmt, dass es schwerlich möglich
ist Gott „unterzuschieben“ was uns gerecht erscheint. Wir können nicht darauf setzen von den Geboten
Gottes freigestellt zu sein und „in Liebe“ am Ende für jeglich Ding Vergebung zu bekommen ohne darum
gebeten zu haben. Darüberhinaus kann ich nicht befinden was „weichgespült“ ist oder „NIEMALS“ sein wird.
#66 ProChrist 15:27:26 | Dienstag, 16. September 2008
@HaAcher, @Elijahu: Gottesbild Natürlich gibt es (mehrmalige) Änderungen des Gottesbildes in der Bibel.
Begriffe wie „böse“ oder „gut“ können nicht auf das Handeln Gottes selbst angewandt werden, da er außerweltlich
und absolut ist. Er hat sich seinem Geschöpf zugewendet, der Schöpfer wurde zum Geschöpf in Jesus Christus –
daher sagen die Christen es ist der Gott der Liebe, Barmherzigkeit und Gnade. Gott kann auch durch menschl.
Einfluss „seine Meinung“ ändern, wir können ihn in Gebeten darum bitten. Es ist nicht sinnvoll das christl.
Gottesbild zu verwerfen, auf alttestamentliche Geschehnisse zu verweisen und alles andere als „weichgespült“
hinzustellen. Dies schließt nicht aus, dass die Ernte im Weinberg für viele „Früchte“ zu einem bösen
Erwachen führen wird.
#76 ProChrist 07:13:38 | Dienstag, 16. September 2008
Welche Früchte? Das Einzige dem man *allgemein* Beipflichten kann, ist die Stellung der Ehe in der Gesellschaft.
Seiner Botschaft kommt dabei zu Gute, dass die (noch) reichen und (noch) christlichen Staaten vor einem
gewaltigen Bevölkerungsrückgang stehen. Der Rest seiner Botschaft kreist um spezifische Probleme der
röm.-kath. Kirche. Die Aussagen zur Ehe kommen natürlich wieder mal nicht umhin die Liebe der Eheleute,
deren Gemeinschaft die Mehrheit in den Gesellschaften stellt zu umschmeicheln. Schade, dass es keinerlei
Konzept für die anderen Formen des Zusammenlebens gibt. Besonders nicht für die, die niemals Ehe sein
können (und nach meiner Auffassung auch nicht sein sollen). Der Dritte im Bunde der Ehe kann kaum für
die Lüge zwischen zwei Menschen sein, die sich nicht mehr lieben können. Darum sagte schon Jesus, es
liegt als letzte Ausnahme im menschl. Ermessen das Zusammenleben aufzulösen. Jeder der beiden hat dann
den Dritten um Verzeihung für diese Sünde zu bitten. Das ist schlimm genug. Auch darum kann die Ehe
kein Sakrament sein, da es offensichtlich verloren gehen kann. Das nicht-ewige Bestehen spricht ebenfalls
gegen das Sakrament, warum also dann noch die Unauflösbarkeit?
#152 ProChrist 06:37:06 | Dienstag, 16. September 2008
Papsttum Wahr ist, dass die kath. Kirche den evangelischen Kirchen den Status einer christlichen Kirche
abgesprochen hat. Ich sage dass hier nicht mit Blick auf „gekränkte“ Ökumene, sondern mit einem kritischen
Blick auf das Papsttum. Die sogen. kath. Kirche hat sich seit der Reformation mit zweifelhaften Dogmen,
die jeglicher biblischer Grundlage entbehren von den Ursprüngen der christlichen Kirche entfernt. Das
Dogmengebäude und die Theologie ist unhaltbar. Dies führt auch zunehmend zu Problemen in der kath. Kirche,
da kaum noch Umformulierungen möglich sind ohne gewollte „Wahrheiten“ zu verletzen. Dies sieht man auch
in diesem Forum, da die eigenen geistigen Vordenker umstritten, verpöhnt oder gehasst werden. Die Krönung
des Ganzen bilden Traditionalisten, die ausschließlich(!) die alte Messe und Latein(?) für korrekt halten
oder eben mal 500 Jahren Fortschritt wegwerfen wollen. Sie entfernen sich dabei noch weiter von der Verkündigung
der christl. Botschaft und nebenbei von einer Annäherung an die evang. Kirchen. Das Papsttum heischt
in einzigartiger Weise nach der Aufmerksamkeit der Medien. Das mag sogar positiv sein, die Inszenierung
der Person des Papstes streift allerdings schon die Peinlichkeit.
#28 ProChrist 00:30:37 | Samstag, 13. September 2008
Katechismus Für mich liegt in Glorias Worten auch ein gewisser Trend. Ein Trend in Richtung eines Koran.
Die überproportionale Betonung des Katechismus um absolut zu „wissen was man glauben soll“ ist eine starke
Parallele. Verschenkt man mit solchen Worten nicht ebenfalls eine christliche Tradition des Abendlandes,
die noch dazu 1500 Jahre funktioniert hat?
#38 ProChrist 02:32:06 | Donnerstag, 11. September 2008
@Leblhuber Vielen Dank, ich kann mich ihrer Meinung nur anschließen! „Was hilft, ist der stetige Widerspruch,
der sie auf ihre Marginalität verweist.“ –- Eine lohnenswerte Aufgabe, da ansonsten andere Leser solche
Kommentare unwidersprochen vorfinden. Ich denke hier besonders an neue Leser der kreuz.net-Seite oder
Leute, die hier nicht jeden Tagen hinsehen. @Dr. Koch: Es ist noch nicht zu spät zuzugeben, dass der
Kommentar nicht böswillig gemeint, sondern ein Unfall war. Nur Mut!
#162 ProChrist 03:49:17 | Mittwoch, 3. September 2008
Herr Berens: Nachlassverwaltung Als protestantischer Christ kann ich zwar keinen Katechismus vorweisen,
trotzdem würde ich mich schwer wundern wenn rechtgläubige Katholiken ihre Meinung teilten es gäbe „einen
Nachlass“ Christi zu verwalten. Weder die katholische Kirche, noch die prot. Kirche verwalten einen Nachlass
Christi, da Christus auferstanden ist und Lebendige keinen Nachlass zu haben pflegen. Da er noch nicht
öffentlich die Macht ergriffen hat, ist es unser Trost, dass er durch unserer Kirche gegenwärtig ist.