Sympat
Erstellt: 15:50:34 | Mittwoch, 17. November 2004
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19 Lesermeinungen
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Papst kauft Wertpapiere + …
#1   Sympat   09:59:38 | Mittwoch, 8. November 2006
„Ungehaltene“ Rede des Papstes
Gestern Mittag publizierte die Webseite des Vatikan einen Text, den Papst Benedikt XVI. vor den Schweizerischen Bischöfen anläßlich ihres gegenwärtigen Ad-Limina-Besuchs vorgelesen haben soll … Die Homepage des Vatikan hat die Ansprache mittlerweile zurückgezogen.
Die Seite mit der nicht gehaltenen Philippika de.wikipedia.org/wiki/Philippika des Papstes an die Schweizer Bischöfe ist zwar nicht mehr über das „Vatikanische Tagesbulletin“ 212.77.1.245/…letin/bollettino.php?lang=ge verlinkt, befindet sich aber nach wie vor auf der Homepage des Vatikans 212.77.1.245/…letin/news/19162.php?index=19162&la…, und zwar weiter hin als DISCORSO DEL SANTO PADRE = Rede des Heiligen Vaters ;-)
Redaktion benachrichtigen Zwielichtiger Professor
#19   Sympat   18:28:10 | Freitag, 9. Juni 2006
Katholisches Weltbild?
Es ist schon erstaunlich:
Weltbild verkauft ca. 60 Titel von Dan Brown www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=afe3….
Weltbild verkauft ebenfalls etliche Satans-Titel www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=afe3…, z.b. CD „True Servants Of Satan“, DVD „Satan der Rache“, CD „By The Blessing Of The Satan“ usw.
Und wem gehört Weltbild? Zu 100% deutschen Diözesen, wie jeder dem örtlichen Handelsregister (HRB 6035 AG Augsburg) entnehmen kann:
4,201% Bistum Aachen
11,751% Diözese Augsburg
5,672% Erzdiözese Bamberg
4,261% Katholische Soldatenseelsorge
3,403% Diözese Eichstätt
2,696% Erzbistum Freiburg
6,806% Bischöflicher Stuhl Fulda
7,234% Erzbistum Köln
17,045% Diözese Mainz
13,222% Erzdiözese München/Freising
2,431% Bistum Münster
5,672% Diözese Passau
5,672% Diözese Regensburg
4,262% Diözese Trier
5,672% Diözese Würzburg
Sind die deutschen Bischöfe sich bewusst, dass ihre Diözesen mit dem Verkauf satanistischer Werke Geld verdienen?
Haben die Hirten der Kirche nicht „Pflicht und Recht …, darüber zu wachen, dass nicht durch Schriften … Glauben oder Sitten der Gläubigen Schaden nehmen“ (can. 823 CIC).
Wie lässt sich das mit dem Verlagsprogramm von Weltbild vereinbaren?
Redaktion benachrichtigen Innenpolitisches Interesse + …
#11   Sympat   17:31:23 | Freitag, 9. Juni 2006
Sodomie
Im Duden Bd. 5 Fremdwörterbuch, 6. Aufl 1997, S. 754 heißt es:
„Sodomie: … 1. Geschlechtsverkehr mit Tieren. 2. (veralt.) Homosexualität“. – Insofern wurde der Begriff tatsächlich für beides verwendet.
Zur Klärung: „Heute versteht man unter Sodomie nur noch den sexuellen Verkehr mit Tieren (Zoophilie). Dem gegenüber fasste das Mittelalter ganz verschiedene ‘widernatürliche’ Praktiken unter diesen Begriff, hauptsächlich jedoch den Analverkehr.“ (Wikipedia).
Nach der Lehre der Kirche muss man aber doch wohl einen moraltheologischen Unterschied ziehen.
Der KKK bezeichnet die „Sünde der Sodomiten [Vgl. Gen 18,20; 19,13]“ als „himmelschreiende Sünde“ (Nr. 1867), wobei offen bleibt, was gemeint ist. S. im ersteren Sinne ist nicht eigens genannt, vielleicht unter KKK 2418 mitgemeint, wohingegen Homosexualität ausführlich unter KKK 2357-2359 behandelt wird.
Redaktion benachrichtigen Zwielichtiger Professor
#16   Sympat   16:43:14 | Freitag, 9. Juni 2006
Priesterkragen verboten? Priesterkleidung vorgeschrieben!
Zur Info: an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen für Professoren verboten
Diese Behauptung kenne ich. Aber: wo bitte steht das? Bitte Hochschulgesetz oder dgl. zitieren, damit man das glauben kann.
Vielleicht ist es auch nur eine Schutzbehauptung von priesterlichen Professoren, die ihr Priestersein gerne verstecken möchten.
In Präzisierung von can. 284 CIC gilt in Deutschland seit 1986 bzw. 1992 als verpflichtende Partikularnorm: „Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz“ (KABl Essen 38,1995, S.109).
In Österreich gilt seit 1969 (bestätigt 1983): „Grundsätzlich soll … für gewöhnlich das Priesterzivil (besonders in der Schule), in begründeten Fällen Laienzivil (dunkle Kleidung) mit einem Kreuz auf dem Kragenaufschlag“ getragen werden (Abl ÖBK 1/1984, S. 2.10).
Redaktion benachrichtigen Zwei Bischöfe und ein Ehrendoktorat
#13   Sympat   14:50:33 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Markus-Antonius: Beuys
Der Gute hieß Joseph Beuys (1921 – 1986), nicht Josef Boeys. ;-)
Redaktion benachrichtigen Hochwürden Roth kandidiert für die Roten
#14   Sympat   16:03:57 | Mittwoch, 26. April 2006
Eine rote Krawatte hatte er schon
Die Sache stimmt, wie u.a. der Wiesbadener Kurier am 26.04.06 www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=236…
berichtet und auch auf der Homepage des Bistums Limburg www.bistum-limburg.de/ zu lesen ist.
Wer sich interessiert: hier ist der Lebenslauf von Ernst-Ewald Roth …t-bonifatius-wiesbaden.de/…rnst_ewald_roth.html, samt eMail-Adresse mailto:ernst-ewald.roth@st-bonifatius-wiesbaden.de.
Als Alternative war übrigens Friedrich-Heinrich Schäfer, SPD-Alt-Ortsbeiratsmitglied in Naurod und Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, im Gespräch für eine OB-Kandidatur in Frankfurt www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=235….
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#38   Sympat   15:45:00 | Dienstag, 11. April 2006
Das geistliche Amt wird von Christus durch die Hand der Apostel empfangen
Hrodgar: Gibt es in die Bibel eine Stelle, an der Jesus Menschen bevollmächtigt und die Bestimmung trifft, daß diese ihrerseits nach eigenem Dafürhalten weitere Menschen mit göttlicher Vollmacht austatten dürfen … Jetzt bitte, behandeln Sie diese Frage nicht weiter ausweichend oder mit Implikationen. Sondern ganz selbstverständlich mit einer klaren Antwort.
Und diese wird heißen: Nein, eine Solche Stelle gibt es nicht.
Paulus, der durch Handauflegung Presbyter bestellt hat (vgl. Tit 1,5-9; Apg 14,23) lehrt, dass der auferstandene Herr selbst es ist, der in der Gemeinde Menschen als Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer einsetzt: Christus „stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke. Wenn er aber hinaufstieg, was bedeutet dies anderes, als dass er auch zur Erde herabstieg? Derselbe, der herabstieg, ist auch hinaufgestiegen bis zum höchsten Himmel, um das All zu beherrschen. Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.“ (Eph 4,7-12)
Der Auftrag Jesu, alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen, sie zu taufen und zu lehren (Mt 28,18-20) beinhaltet, so haben die Apostel es von Anfang an verstanden, die Vollmacht, ihre Sendung per Handauflegung und Gebet an andere weiterzugeben.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#30   Sympat   01:18:41 | Sonntag, 9. April 2006
Selbstverständliches
@Hornist
Mangels griechischer Buchstaben habe ich zu Recht „Ekkläsia“ geschrieben, und nicht die latinisierte From „ecclesia“.
@Hrodgar
Mir fehlt ja hier allein schon Platz, um alle „Ekkläsia“-Stellen anzugeben. Such sie einfach selbst:
Griechische Konkordanz www.olivetree.com/…bin/EnglishBible.htm
Search in: Greek NT
Eingabe: ekklhsia
Natürlich wurde das Apostelamt weitergegeben, z.B. Matthias erhielt das Amt des Judas (vgl. Apg 1,15-26).
Oder was ist mit der Wahl der Sieben, die von den Zwölf das Amt erhielten: „Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.“ (Apg 6,6)
Auch Barnabas und Saulus empfingen ihr Amt durch Handauflegung (vgl. Apg 13,3)
Ich kann nicht verstehen, warum man hier Selbstverständliches erklären muss.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#24   Sympat   23:53:35 | Freitag, 7. April 2006
Hrogar – nochmal Bibellesen!
1) Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten
Natürlich gab es die – muss ich jetzt alle Bibelstellen zitieren? Siehe nur die Pastoralbriefe, wo die Einsetzung von Presbytern und Episkopen geschildert wird.
2)Das „tu es Petrus…“ wird im nachhinein so gedeutet… heut abend muß ich mal nachsehen, wie das originale Wort war. „Kirche“, also „ecclesia“ mit sicherheit nicht, denn so etwas gab es noch nicht.
Genau das steht da: ekkläsia! Kirche!
3) … der von Paulus bevorzugten generellen Ehelosigkeit.
Unsinn. Paulus hatte nichts gegen die Ehe, aber hob die Ehelosigkeit als höhere Berufung hervor – das ist nach wie vor katholische Lehre, auch in Vat II. (OT 10)
4) Polygamie … „Episkopos“: Mann einer einzigen Frau.
O Mann! Es ging doch um sukzessive Polygamie! Der Bischof durfte nach dem Tod seiner Frau nicht wiederverheiratet sein.
5) „von Gott verbundenes“ … Da steht nichts von „Kirchlich getraut unter bestimmten Formvorschriften“.
Mensch! Petrus hat doch die Schlüsselgewalt: „was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,19)
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#13   Sympat   10:38:39 | Freitag, 7. April 2006
Hrodgar: Bibel lesen!
„… sich anmaßen „in personam Christie“, also un der Person ihres Gottes zu handeln. Eine solche unbiblische Anmaßung …“ (Hrodgar)
Bitte erst die Bibel lesen, bevor man so etwas behauptet. Jesus bevollmächtigte die 72 Jünger, in seinem Namen zu verkündigen: „Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.“ (Lk 10,16) Daher lehrt die Kirche zu Recht, dass die Priester „in persona Christi“ handeln.
„Der Sakramentsbegriff existierte bei Jesus genausowenig wie die Kirche.“ (Hrodgar)
Jesus sagte: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,18)
„Der Begriff der Ehe als Sakrament kam erst viel später und Polygamie war in der Urgemeinde üblich.“ (Hrodgar)
Der Sakramentsbegriff kommt erst bei Augustinus vor, aber der Sache nach wurde die Ehe als Sakrament verstanden: Heiraten solle man „im Herrn“ (1 Kor 7,39).
„Üblich“ ist heute auch vieles, auch wenn es unerlaubt ist, wie damals: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen …“ (Mk 10,7-9)
Redaktion benachrichtigen „Das hätte Jesus auch nicht anders gemacht“
#13   Sympat   22:38:31 | Dienstag, 4. April 2006
Eheliche Kinder bei annulierter Ehe
Wie können Kinder aus einer Beziehung, die NIE eine Ehe war, ehelich bleiben?
„Ehelich sind die in einer gültigen Ehe oder in einer Putativehe empfangenen oder geborenen Kinder.“ (c. 1137 CIC)
Die Kinder sind ehelich, weil man annahm, dass die Ehe, der sie entstammen gültig war.
Redaktion benachrichtigen Ein konservativer Bischof?
#8   Sympat   22:27:25 | Dienstag, 4. April 2006
Resistencia ist korrekt
Fabriciano Sigampa war bislang Bischof von La Rioja und ist nun Metropolit und Erzbischof von Resistencia, wie der Vatikan am 17.11.2005 212.77.1.245/…letin/news/17364.php?index=17364&po….
Redaktion benachrichtigen Die Probleme von Papst Johannes Paul II. mit Radio Vatikan
#2   Sympat   16:43:44 | Montag, 20. März 2006
Gefährliche Strahlung durch Radio Vatikan?
Interessant dabei ist, dass Radio Vatikan immer abgestritten hat, dass seine Strahlung gesundheitsgefährlich ist. Im Mai 2005 verurteilte aber „ein italienisches Gericht … den Intendanten sowie den Geschäftsführer von Radio Vatikan wegen Umweltvergehen zu zehn Tagen Haft verurteilt. Der Jesuiten-Priester Pasquale Borgomeo und der Roberto Kardinal Tucci wurden dafür verantwortlich gemacht, dass ein Sendeturm des päpstlichen Rundfunks zu starke elektromagnetische Wellen ausstrahle und damit gegen italienisches Recht verstoße … Tatsächlich hatte es in der Nähe der Sendeanlagen von Radio Vatikan bis vor wenigen Jahren auffällige Krebshäufungen gegeben.“
www.tagesschau.de/…32_REF1,00.html[link]
Redaktion benachrichtigen „Man sieht sie bluten“
#1   Sympat   16:27:41 | Montag, 20. März 2006
Fromme Inszenierung?
„Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder: Seht, dort ist er!, so glaubt es nicht! Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen.“ Mk 13,21f
Vielleicht ist ja auch alles inszeniert. Jedenfalls ist der gute Finbarr Walsh kein Unbekannter. Im Jahr 2002 wollte er uns schon an eine weinende Fiberglas-Madonna glauben lassen.
www.diewunderseite.de/…atuen/rockingham.htm
news.bbc.co.uk/…-pacific/2255713.stm
www.religionnewsblog.com/…gious_curiosity.html
www.cathnews.com/news/210/158.php
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#3   Sympat   10:46:25 | Freitag, 3. März 2006
Der Erzbischof ist Kardinalpriester!
> @ Jörg Guttenberger, Köln: „Kardinalerzbischof“
> …und wieder ein Kardinalerzbistum…
Der Begriff „Kardinalerzbischof“ ist unsinnig.
Justin Francis Kardinal Rigali ist seit 2003 Erzbischof von Philadelphia.
Im gleichen Jahr wurde er Kardinal. Bekanntlich gibt es drei Stufen des Kardinalats: den Kardinaldiakon, den Kardinalpriester (oder -presbyter) und den Kardinalbischof mit einer entsprechenden Titeldiakonie, einem Titelpresbyterium oder einem Titelbistum. Damit wird die Fiktion verbunden, dass alle Kardinäle Kleriker des Bistums Rom sind und ihm als „Diakon“ oder „Presbyter“ angehören oder eines der sieben bei Rom gelegenen Bistümer innehaben.
Erzbischof Rigali wurde 2003 „Kardinalpriester“ und erhielt das Titelpresbyterium S. Prisca zugeteilt.
Dieses wurde frei, als sein Vorgänger Alfonso Kardinal López Trujillo in den Rang eines „Kardinalbischofs“ aufstieg und das suburbikarische („unter“ der „urbs“=Stadt Rom gelegene) Bistum Frascati erhielt.
Redaktion benachrichtigen Wider Sünde und Satan + …
#21   Sympat   16:04:32 | Donnerstag, 2. März 2006
Patriarchate – ein Ökumenemodell?
Die beiden anderen „Patriarchen“ innerhalb der lateinischen Kirche sind die Erzbischöfe von Lissabon und Venedig; hierbei handelt es sich allerdings nur um Ehrentitel.
Wenn der Papst den Titel „Patriarch des Abendlandes“ ablegt, stuft er auch diesen Titel zum bloßen Ehrentitel ab. Manchen übereifrigen Kanonisten hatten nämlich gehofft, dass der Papst künftig nur noch als „Patriarch des Abendlandes“ handelt und somit anderen Rituskirchen mehr Freiheit lässt. So rechneten manche mit einer „evangelischen Rituskirche“ eigenen Rechtes, der der Papst keine Vorschriften machen würde, da er sich in seiner Primatsausübung als „Patriarch des Abendlandes“ auf seine lateinische Kirche beschränken würde. Die evangelischen Christen könnten damit (unter gewissen Voraussetzungen) katholisch werden und doch ihre eigene Rechtsordnung behalten.
Dieses ökumenische Modell einer „evangelischen Rituskirche“ ist nun ad acta gelegt. Der Papst lässt sich nicht auf den „Patriarchen des Abendlandes“ reduzieren, sondern hält als Papst an seinem Primatsanspruch über die gesamte Kirche (Ost und West), alle Diözesen, alle Bischöfe und alle Gläubigen fest: „Der Papst hat kraft seines Amtes nicht nur Gewalt in Hinblick auf die Gesamtkirche, sondern besitzt auch über alle Teilkirchen und deren Verbände einen Vorrang ordentlicher Gewalt“ (c. 333 § 1 CIC).
Redaktion benachrichtigen Wider Sünde und Satan + …
#19   Sympat   15:59:52 | Donnerstag, 2. März 2006
„Patriarch des Abendlandes“ ist weniger als „Papst“
>> Tatsache bleibt allerdings, daß der Bischof von Rom tatsächlich niemals Jurisdiktionsgewalt über die östlichen Patriarchate ausgeübt und innegehabt hat! Falls ich mich irren sollte, lasse ich mich gerne belehren.
Das ist allerdings falsch. Denn als der Papst den ostkirchlichen Codex (CCEO=Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium) in Kraft setzte, schrieb er allen nichtlateinischen Katholiken, den sogenannten Unierten, eine verbindliche Rechtsordnung vor. Er übte also seine Jurisdiktionsgewalt bei der Promulgierung des CCEO ausschließlich über die ca. 20 östlichen Rituskirchen eigenen Rechts aus, die gegliedert sind in die Patriarchate von Alexandria, Antiochia, Jerusalem, Babilonia in Chaldäa, Armenien, Indien.
Dies bezieht sich freilich nur auf die katholischen ostkirchlichen Patriarchate, nicht auf die orthodoxen Patriarchate, die den Primat des Papstes nicht anerkennen.
Analog handelte der Papst bei der Promulgierung des westkirchlichen Kirchenrechts (CIC=Codex Iuris Canonici) zugleich als Papst wie auch als Patriarch des Abendlandes, da der CIC für die 99% lateinischen Katholiken gültig ist, an deren Spitze der Patriarch des Abendlandes steht.
Redaktion benachrichtigen Heute beginnt die Novene zum Hochfest der Immakulata
#10   Sympat   16:11:09 | Mittwoch, 30. November 2005
Ablässe nicht anderen Lebenden zuwendbar
Nicht korrektist der Satz: „Ablässe können Lebenden und Verstorbenen zugewendet werden.“ Richtigist vielmehr: „Ablässe können von Lebenden gewonnen oder fürbittweise Verstorbenen zugewendet werden.“
Man kann nicht für andere noch lebende Personen stellvertretend einen Ablass gewinnen.
Redaktion benachrichtigen kreuz.net Katechismusklasse: Allerseelen – Können die armen Seelen für uns beten?
#2   Sympat   15:55:28 | Mittwoch, 17. November 2004
Arme Seelen können für sich nichts tun
Arme Seelen im Purgatorium können nie für sich selbst etwas erlangen, also auch nicht, wenn sie für andere beten, dadurch für sich selbst Erleichterung bzw. Verkürzung der Reinigungszeit erlangen.
Denn die Zeit der satisfactio (aktiver Widergutmachung) ist auf den irdischen Pilgerstand, das Leben auf Erden, beschränkt – im Fegfeuer gibt es nur satispassio (passive Läuterung durch äußere Strafen).
Auch ein Heiliger kann keine Verdienste mehr erwerben, sondern nur Du und ich, wir auf Erden.
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