Detlef Rose
Erstellt: 19:07:53 | Montag, 25. Juli 2005
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63 Lesermeinungen
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Die Heiligen sind eine Erfindung des Mittelalters
#83   Detlef Rose   00:04:55 | Montag, 12. November 2007
@ Maria Escorial
Nein, Euer Ehren! Ich habe mich klar und unmissverständlich ausgedrückt: SOLUS CHRISTUS – Einzig und ALLEIN CHRISTUS rechtfertigt!
Redaktion benachrichtigen Die Heiligen sind eine Erfindung des Mittelalters
#81   Detlef Rose   20:26:15 | Sonntag, 11. November 2007
Solus Christus
Christus rechtfertigt – auch die Heiligen! :)3
Redaktion benachrichtigen Die Heiligen sind eine Erfindung des Mittelalters
#78   Detlef Rose   18:08:34 | Sonntag, 11. November 2007
@Typ Danke!
Danke für die standhafte Richtigstellung, was die Evang.-Luth. Lehre zu den Heiligen betrifft! Leider gibt es noch immer Leute, die mächtig daran interessiert sind, Christen der Augsburgischen Konfession in ein schlechtes oder/und falsches Licht zu rücken. Manche Missverständnisse werden allerdings auch von uns Evangelischen geradezu provoziert. Meine Heiligenpredigt zu Allerheiligen wäre sicher inhaltlich anders gewesen als das aus Linz zitierte. So, wie es berichtet wird, war der Auftritt sicher nicht gerade glücklich. – Übrigens: Auch was Maria betrifft, ist im Konkordienbuch (Bekenntisgrundlage der Evang.-Luth. Geistlichen) festgehalten: „Maria semper orat per ecclesiam.“ (Maria betet immerwährend für die Kirche). Was wollt ihr mehr!!! o^/
Redaktion benachrichtigen Spaltung statt Erneuerung
#8   Detlef Rose   21:25:09 | Freitag, 28. September 2007
Der Rufer in der Wüste…
… einsam und auf fast verlorenem Posten! Aber nur so wird wirklich etwas bewegt! Diese evang. Selbstkritik sollte jedem evang.-luth. Christen aus der Seele gesprochen sein!
Nebenbei:
So sachlich sind selten solche Artikel in kreuz.net. Schade.
So sachlich würde ich mir auch die Lesermeinungen wünschen – pro und contra.
Redaktion benachrichtigen Die protestantische Aufregung ist unverständlich
#57   Detlef Rose   02:34:02 | Donnerstag, 2. August 2007
‘Die protestantische Aufregung ist unverständlich’
Das war das Thema. Davon haben sich die Kommentare hier ja wohl meilenweit entfernt. Schade um kreuz.net .
Redaktion benachrichtigen Die protestantische Aufregung ist unverständlich
#28   Detlef Rose   20:54:58 | Mittwoch, 1. August 2007
Lächerlich einfach!
Was gibts denn hier zu diskutieren? Es ist alles derart lächerlich einfach!!
Manche wollen halt, „dass alle eins seien“ – und andere wollen es eben nicht. Denn wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Der aber sei steinig und lang und man brauche viel Geduld und Gebet dazu – so beteuern beide Lager seit den Anfängen der Ökumenischen Bewegung gebetsmühlenartig und leiden und leiden und leiden unter der Trennung. Manchmal scheint es, als seien sie richtig stolz auf dieses Leiden. Wenigstens ein friedliches Nebeneinander haben wir vielerorts erreicht. Das ist schon was – Gott sei’s gedankt! Aber mit dem, was den Vätern der Ökumene vorschwebte, hat es leider noch immer recht wenig zu tun. Fazit: Wenn die einen mögen und die anderen mögen nicht oder anders – dann wirds halt nie was! Und wenn der Papst 1000 mal verkünden lässt, die Evang.-Luth. Kirche sei keine Kirche, dann sage ich: HIER IRRT DER PAPST. Punctum.
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#40   Detlef Rose   21:19:59 | Montag, 23. Juli 2007
Eins mit oder unter ?!
Die Diskussion ist erfreulich sachlich geworden. Auch ich bin nicht mit allem einverstanden – hüben und drüben. Mancher Schatz der Kirche ist verloren gegangen im Laufe der Reformationsgeschichte. Immerhin hat sich ein Teil der luth. Kirchen das Bußsakrament bewahrt – auch wenn nach unserer Definition von Sakrament das sichtbare Zeichen Jesu zum Einsetzungswort fehlt (im Gegensatz zu Taufe und Abendmahl). So wurde und wird wenigstens noch die Drei-Zahl mit ihrem Symbolwert für die Sakramente bewahrt. (Die röm.-kath. Sieben-Zahl der Sakramente hat ja auch ihren zahlensymbolischen Wert – und eine andere zugrundeliegende Definition!). Verloren gegangen ist auch das äußere Zeichen der Sukzession – was allerdings – denkt man an die konstruierten Anfänge – ebenso symbolischen Charakter hat. Und diesem würden sich die luth. Kirchen wohl gerne – auch als Zeichen der Einheit – zurückwünschen (+Hanselmann, Friedrich), allerdings unter dem „Primat der Liebe“ in Gemeinschaft mit dem Papst (Melanchthon). Gemeinsam unter der Hl. Schrift und nicht unter dem Papst. Strittig ist eben auch die Frage der obersten Jurisdiktion. Und im Übrigen: Wir „Lutheraner“ wollen nicht unbedingt Kirche sein – wir sind es und bekennen uns in jeder o^/ Messe o^/ zur Una Sancta Cattholica et Apostolica Ecclesia. (cf Konkordienbuch!) (Das scheint Rom vergessen zu haben :-@ und mancher „Protestant“ auch.)
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#31   Detlef Rose   22:02:02 | Sonntag, 22. Juli 2007
Successio praedicationis apostolicae
NACH REFORMATORISCHEM Verständnis stehen auch die evangelischen Kirchen in der apostolischen Tradition, weil nicht die ununterbrochene Kette der Weihen, sondern die ununterbrochene Verkündigung des Evangeliums in Wort und Sakrament seit der Zeit der Apostel mithilfe des Heiligen Geistes entscheidend ist. Es mag sein, dass wir, die evangelischen Kirchen, dem römischen Kirchenverständnis nicht entsprechen. Doch wir sind überzeugt, dass die Reformatoren die evangelische Lehre von der Kirche ganz eng an die Aussagen der Bibel gebunden haben. Wir sind dankbar dafür, dass Gott unsere Kirchen durch sein Wort und Sakrament erhält und stärkt. Von unseren Kirchen ist in den letzten fünf Jahrhunderten viel evangelistisch-missionarischer und dia konischer Segen ins Land gegangen. Landesbischof Friedrich im Sonntagsblatt-Bayern …w.sonntagsblatt-bayern.de/…ll/2007_29_12_01.htm – danke für den Link. Da sich sicher nicht alle Leser durchklicken, hier der entscheidende Wortlaut
Redaktion benachrichtigen Mathematisch völlig unwahrscheinlich
#21   Detlef Rose   21:41:16 | Samstag, 12. Mai 2007
@Daniel Stöhr
Hierzu gab es bisher nur eine völlig unsachliche Diskussion! Argumente bittee!!! : „Da muss man schon viel Phantasie mitbringen, um einfach zu glauben, dass Flügel und flugfähige Tiere durch Mutation und Selektion enstanden sein sollen. Wie genau soll man sich das vorstellen ? Irgendwann ist mal ein mutierter Dinosaurier, der ein rudimentäres, flügelähnlich aussehendes Gebilde an sich trug über einer Schlucht abgesprungen. Dabei merkte er auf einmal, dass er mit diesen Dingern Flügelschläge machen konnte…weil dann zufällig noch eine Sintflut kam, wurden die anderen ausgerottet und der Dinosaurier mit den „Flügeln“ überlebte. Ähm, wo sind jetzt aber die Weibchen, mit denen er sich fortpflanzen konnte ? Ah ja, der ist halt auf einen anderen Kontinent geflogen“
Redaktion benachrichtigen Diese Rede wurde wirklich gehalten
#6   Detlef Rose   20:35:11 | Mittwoch, 8. November 2006
Benedikt spricht für die ganze (!) Kirche
Was Papst Benedikt hier zu Exegese, Kateches und Buss-Sakrament sagt, das gilt – so fürchte ich – auch für andere christl. Konfessionen; zumindest auch für die Evang.-Luth. KLirche in Deutschland! Ecclesia semper reformanda – das gilt heute wie zu Luthers Zeiten. Offenheit und Ehrlichkeit in der Analyse sind der erste Schritt – und Benedikt geht ihn offenbar mutig und gegen alle Anfeindungen (wie sie hier zynisch und hämisch vorgetragen werden). DAR
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: „Deus lo vult“
#55   Detlef Rose   20:55:35 | Sonntag, 17. September 2006
Bare Münze
Schade, dass dieser Artikel im Internet öffentlich ist. Denn ich fürchte ernstlich, daß er genauso mißverstanden wird wie Papst Benedict. Weitergegeben ohne das Prädikat „KREUZFALSCH“ dürften sich nicht wenige Christen finden, die das zumindest in Teilen für bare Münze nehmen. Darum gilt m.E. hier die alte Weisheit PRINCIPIIS OBSTA ET RESPICE FINEM – SERO MEDICNA PARATUR!! Zu deutsch: Man soll nicht mit dem Feuer spielen!
Redaktion benachrichtigen Blutrausch
#39   Detlef Rose   01:56:41 | Freitag, 14. Juli 2006
Fataler Irrtum
„durch die israelische Aggression“ – ich denke, da verwechselt Kreuz.net Täter und Opfer. Aber darin scheinen sich viele Journalisten in Deutschland einig zu sein. Der Preis für die Wahrheit muss schon sehr hoch sein!
Redaktion benachrichtigen Ist der Tod das Ende des ganzen Menschen?
#19   Detlef Rose   13:18:31 | Montag, 26. Juni 2006
@stat crux: Danke!
Sie schreiben: „Die „Welt draußen“ erinnert sich gut, was die Kirche angeblich über Himmel, Hölle, Fegefeuer predigte.“
Der vor Jahren verstorbene OKR Maser (ELKB München) schäfte uns zum Abschluss des 2.theol. Examens eben diese simple Wahrheit ein: „Schließen sie den Menschen den Himmel auf“. DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Laienpfaffen spielten in Saarbrücken katholische Kirche
#17   Detlef Rose   21:21:01 | Freitag, 16. Juni 2006
Gut gemeint
Gut gemeint (so habe ich Herrn Humer bei einer Begegnung vor 35 Jahren erlebt) – und doch: Voll daneben! Mit mehr argumentativer Qualität könnte Kreuz.net eine Perle im WWW sein. DAR
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#43   Detlef Rose   23:01:47 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Hier irrt der Papst
Bei allem Respekt – wenn die Evang.-Luth. Kirche von heute keine Kirche sein soll, dann sage ich in allem lutherischen Freimut: Hier irrt der Papst!
Daß Luther manche spätere Entwicklung so nicht gewollt hat, wissen wir inzwischen zu Genüge. Daß in der Lutherischen Kirche von heute vieles nicht mehr der lutherischen Orthodoxie entspricht, wissen wir auch. Daß in Rom nicht alles Gold ist, was glänzt – wer will es bestreiten?
Wenn man hier die Lesermeinungen liest, kann man sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, daß die lieben Traditionalisten auf dem besten Wege sind, sich auch zur „kirchlichen Gemeinschaft“ zu entwickeln. Sollte Rom das einmal amtlich feststellen – da wäre hier aber der Bär los!!
VENI CREATOR SPIRITUS !
DAR d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen „Die Entscheidung wurde rein ideologisch auf sowjetische Art getroffen“
#4   Detlef Rose   22:05:50 | Dienstag, 9. Mai 2006
Videant consules!
Îch fürchte, es handelt sich um ein europaweites juristisches Problem. Mir wurde schon vor 20 Jahren von der Deutschen Post ein Freistemplerlogo mit dem Satz „Unus Doinus – verweigert, weil es „religiöse Werbung“ sei, obwohls eh fast keiner versteht. Wie man aber bei MTV sieht, ist antireligiöser Quatsch grenzenlos erlaubt. Unsere Volksvertreter scheinen all das nicht sehen zu wollen oder sind wirklich längst machtlos. Videant consules, ne quid res publica detrimenti capiat! (Mögen die Verantwortlichen zusehen, daß Europa keinen Schaden nimmt!) Man kann nur hoffen, daß der „verbotene Spot“ einen Sturm der Proteste auslöst weit über die Schweizer Bundesgrenzen hinaus! Danke, daß www.kreuz.net bereits darauf aufmerksam gemacht hat!
Redaktion benachrichtigen Man wollte das Leben – doch es kam der Tod
#2   Detlef Rose   20:15:00 | Montag, 8. Mai 2006
Gut und …
zutiefst evangelisch (=„evangeliumsgemäß“ – was leider manche Evangelischen manchmal vergessen). DANKE für dieses klare Wort! DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Besitzen Tiere eine Seele?
#4   Detlef Rose   20:32:46 | Montag, 27. März 2006
Gut und notwendig, aber zu theologisch
Eine für die heutige Zeit notwendige Standortbeschreibung, die in der Sache, also theologisch, sicher richtig ist. Ob man den „Menschen von heute“ allerdings derart theologisch kommen kann, muß bezweifelt werden. Vielleicht kann mans den „Kindern unserer Zeit“ ein bißchen mehr „vulgärtheologisch“ plausibel machen? DAR
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Rhapsodie eines Erzbischofs
#15   Detlef Rose   23:03:52 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Dr. Peter Enderfels
Also, in der Frage der Realpräsenz sind auch die Augsburgisch-Katholischen Christen (Confessio Augustana) durchaus eins mit Rom (cf „Das Herrenmahl“ 1984). Das sollte auch hier nicht permanent unterschlagen werden!
Ansonsten stimme ich dem gescholtenen Bischof voll zu – auch wenn es, zugegebenermaßen, etwas zu dick aufgetragen nach Einheitsgesäusel klingt. DAR d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen „Benedikt XVI. ist ein Stück weit evangelisch“
#43   Detlef Rose   23:29:21 | Freitag, 13. Januar 2006
Kaum zu glauben…
…was man hier so alles zu lesen bekommt:
„Wenn ich Proterstant bin, definiere ich mich doch dezidiert als anti-katholisch.“ Als Evang.-Luth. „Protestant“ bin und bleibe ich „katholisch“ – auch wenn’s den ehrenwerten Kommentatoren hier nicht passt. Videant episcopi nequid ecclesia detrimenti capiat! DAR
Redaktion benachrichtigen Kommunion mit Bier und Würsteln
#3   Detlef Rose   23:16:28 | Freitag, 13. Januar 2006
Wenn das stimmt, ist es mal wieder „zum Katholisch werden“!
Wenn die Meldung stimmt – woran ich leider kaum einen Zweifel habe – dann ist der ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ nur zuzustimmen: So wird nicht nur das evangelische (welches?) Bekenntnis – in meinem Fall das Evang.-Luth. – mit Füßen getreten, sondern jedwedes christliche! Sowas nenne ich außerdem einen „Rückschlag für die Ökumene! DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen „Benedikt XVI. ist ein Stück weit evangelisch“
#9   Detlef Rose   21:53:35 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Tja, evangelisch, aber orthodox. Deshalb katholisch ;-)
Hier liegt sicher eines der Probleme. Viele Evangelische – leider auch kircheleitende – haben längst aufgegeben, „katholisch“ sein zu wollen.
Im Grundsatz stimme ich dem Münchener Kollegen und Amtsbruder voll zu. Was allerdings das Reformierte Abendmahlsverständnis betrifft, da macht es es sich schon etwas zu einfach, wenn er hier alles in einen Topf wirft.
Röm.-kath. und Evang.-Luth. Kirche haben hier vor Jahren sehr sauber gearbeitet und gemeinsam die Schrift „Das Herrenmahl“ (1984 ca) herausgegeben. Hier ist tatsächlich festgehalten, daß das Eucharistieverständnis beider Kirchen weitgehend übereinstimmt!
Aber leider ist diese Schrift auf allen Seiten in Vergessenheit geraten. Hier hätte man gut und fundiert weiterarbeiten können.
Und so hauen wir uns eben weiter munter und weithin auch lieblos, vielfach auch beleidigend, in die Pfanne und sorgen dafür, daß „die Welt“ eben deshalb auch nicht an den Christus glauben kann (Joh.16/21).
Oremus!
DAR
Redaktion benachrichtigen Papst und Hasenhüttl – zwei Paar Schuhe?
#9   Detlef Rose   21:19:25 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Die Kirche züchtet den Unglauben!
Manche in der Röm.-kath. Kirche und in den anderen christl. Konfessionen scheinen es darauf anzulegen, den Skandal der Uneinheit der Christen (cf Hohenpriesterliches Gebet Joh. 16/21 u.a.) geradezu züchten zu wollen indem sie alte und manchenorts längst überwundene Gräben immer tiefer graben anstatt sie in der Liebe Christi zu überbrücken (Pontifex – Brückenbauer) und die Einheit wie St. Franziskus im Gehorsam gegen Christus und seine Kirche zu leben!
Also machen wir so weiter – und die Welt wird eben nicht glauben, daß Jesus der Christus ist. Seltsame Christenheit! DAR
Redaktion benachrichtigen Was ist das Kerngeschäft der Kirche?
#13   Detlef Rose   22:54:34 | Montag, 2. Januar 2006
Bravo
Mit Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten – am besten ist’s, wenn ihr nur einen hört und auf des Meisters Worte schwört!
So viel mit Goethes Faust zu evtl. missverständlichen Formulierungen.
„Im Kern“ ist’s richtig – und Christen sollten sich stets an die Hauptsache – an das Erlösungswerk Christi – erinnern lassen.
Das gilt für Römisch- und Augsburgisch-katholische Christen gleichermaßen! DAR
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#14   Detlef Rose   20:17:07 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Ja gibt’s denn sowas überhaupt?
Bischof Dyba wurde wegen seiner klaren biblischen Haltung auch von vielen Evangelischen Christen sehr geschätzt. Auch mir ist er in guter Erinnerung – ebenso wie Julius Kard. Döpfner als Erzbischof von München und Freising. Requiescant in pace!
Redaktion benachrichtigen Das platte Produkt des Augenblicks
#5   Detlef Rose   18:57:17 | Freitag, 30. September 2005
Latein
Ich bin weder gegen Deutsch noch eine andere Landessprache im Gottesdienst. Martin Luther hat die „Deutsche Messe“ eingeführt und das war gut so – denn die Kirche ist nicht irgendein „Hokuspokus“ (hoc est corpus meus). Neben der Landessprache aber war und ist doch Latein als gewachsene „globale“ Kirchensprache altbewährt. Es sollte ja nun nicht je nach dominierendem Regime englisch, chinesisch oder russisch „kirchliche“ Weltsprache sein. Die sancta ecclesia steht ja doch über den Nationalitäten – ohne diese aufzulösen. DAR
Redaktion benachrichtigen Das platte Produkt des Augenblicks
#3   Detlef Rose   23:41:13 | Donnerstag, 29. September 2005
Lesenswert
Hab’s nur überflogen – scheint mir ein lesenswerter Artikel zu sein. Die lutherische Orthodoxie hat ja versucht, manches aus der Sturm- und Drangzeit der Reformation wieder ins Lot zu bringen. Genuin „lutherisch“ ist deshalb gar nicht so verkehrt, wie manche hier meinen. In der Tat ist jedoch mancher „evang.-luth.“ Gottesdienst heute „mit Fug und Recht“ kaum noch als „lutherisch“ zu bezeichnen. Aber genau deshalb tut sich ja sogar das hier als liberal verrufene Rom mit der Ökumene sogar mit Lutheranern schwer.
Schon als Schüler in den 60iger Jahren habe ich es übrigens genossen, beim Auslandsurlaub in der lateinischen Messe (als Lateinschüler) das Wesentliche zu verstehen und aus dem luth. Gottesdienst wiederzuerkennen. Eine Weltkirche, die Latein kann, braucht eben kein Esperanto! DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Ein protestantischer Prophet?
#5   Detlef Rose   23:45:11 | Mittwoch, 21. September 2005
Propheten

1. hatten’s schon immer schwer.
2. erst hinterher ist man schlauer – so sieht’s auch das Alte Testament: Nur der Prophet, dessen Prophetie eintrifft, ist kein falscher Prophet.
3. Warum sollte Gott nicht einen Bussruf massiv unterstreichen? Erst die Koinzidenz der Ereignisse im Leben eines betroffenen Menschen macht die Naturgewalten zur Anrede Gottes an den Einzelnen.
4. Ein Prophet, der mit seiner Gabe „Geschäfte“ macht (auch geistliche!), ist äußerst suspekt. Ob dieser Fall hier vorliegt, kann ich allerdings auf die Schnelle nicht beurteilen. Dazu müßte man sich intensiver mit der Homepage (übrigens vielen Dank für den Link!) befassen.
DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Bösartige Kirchenmusik
#2   Detlef Rose   23:29:04 | Mittwoch, 21. September 2005
@astragigi
Mutig und richtig! Volle Zustimmung! DAR
Redaktion benachrichtigen Bahn frei für den Mord an lebensunwürdigen Behinderten
#6   Detlef Rose   23:24:21 | Mittwoch, 21. September 2005
Politisches Handeln aller Christen ist gefragt!
Aus welcher Quelle schöpft dieser Artikel? Worauf kann man sich beziehen bzw. berufen? Erfahren eigentlich diejenigen Politiker, die klar gegen solches Unrecht auftreten, unsere direkte Zustimmung per Brief, Mail oder Anruf? Schon allein deren öffentliche Unterstützung wäre hier hilfreich! DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Allen Leuten recht getan
#1   Detlef Rose   22:36:14 | Donnerstag, 25. August 2005
Tja…
Interessant: Seit 13:25 h keine einzige Lesermeinung!
Was bitte soll man auch dazu sagen? DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#88   Detlef Rose   12:03:28 | Mittwoch, 24. August 2005
Bitte mehr Wahrheit und weniger Märchen bzw. Vorurteile
@lutz0411
Eine mutige Meinung, die ich sehr teile! Aber warum anonym?
@virOblationis:
„allein Christus – keine Heiligen“: Das ist wieder mal so eine unausrottbare MÄR über die Lutherischen. In der Confessio Augustana heißt es klar: „Vom Heiligendienst wird von den Unseren so gelehrt, daß man der Heiligen gedenken soll, damit wir unseren Glauben stärken, wenn wir sehen, wie ihnen Gnade widerfahren“. Lediglich die Anrufung der Heiligen wird als nicht aus der Hl. Schrift zu beweisen, abgelehnt. Daß die Heiligenverehrung dennoch in der Praxis kaum noch eine Rolle spielt, bedauere ich sehr. Immerhin wird in Nürnberg der Schrein des Hl. Sebaldus von uns – und von Rom anerkanntermaßen – sehr in Ehren gehalten. Das gleiche gilt vom Namenspatron meiner Kirche St. Bartholomäus. Pfr. Wilhelm Löhe hat übrigens ein eigenes „Martyrologium“ herausgegeben.
@Stimme aus dem Tradiland:
Danke für die ausführliche Stellungnahme in drei Teilen, auf die ich leider aus Zeitgründen nicht ebenso detailliert eingehen kann. Manchen angesprochenen Kritikpunkt lasse ich gerne so stehen – manchmal schweigt auch des Sängers Höflichkeit. Wieder anderes (Jesus – Dogma – Kirche) geht mir zu sehr nach dem Frageschema „Was war zuerst: Die Henne oder das Ei?“ DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#76   Detlef Rose   01:28:50 | Mittwoch, 24. August 2005
@Bonaventura Vorgesehene Meinungen???
„ Ursprünglich waren hier Kommentare zum Fehlerhaften und Sakrilegischen Handeln von Kardinal Kasper vorgesehen bzw. zum respektlosen Verfahren der Taizé Gemeinschaft in Hinblick auf die Glaubensüberzeugungen der Katholischen Kirche“
WER SAGT DAS???
Buenos noches ebenfalls! DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#73   Detlef Rose   23:57:45 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura
1. Unfehlbarkeit des Papstes bei der Dogmenverkündung
2. Maria Himmelfahrt
Ansonsten sind wir nicht so sehr weit auseinander.
Mit Evangelikalen – es gibt sie in allen Denominationen! – mache ich gerne Evangelisationen (z. B. ProChrist). Die Menschen gemeinsam zum Glauben an Jesus Christus rufen – JA. Deshalb kommen aber längst nicht alle Evangelikalen in meine Kirche (da ist für viele „lutherisch“ viel zu „katholisch“).
Aber in der Liebe Christi gemeinsam dem Herrn dienen und einander in Liebe und Ehrfurcht begegnen – das sollte bei allen Unterschieden in Fragen untergeordneter Wahrheiten (diese Differenzierung stammt bekanntlich von Joh. Paul II) immer möglich und geboten sein. DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#68   Detlef Rose   23:37:37 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura – Dogmen schaffen Klarheit
Ich wäre kaum Theologe, wenn ich Dogmen für „böse“ hielte.
Und ich brauche keinen Nachhilfeunterricht darin, daß der Hl. Geist uns in alle Wahrheit leitet. Aber unsere Dogmen müssen sich an der Hl. Schrift ausweisen – immerhin haben Irrlehrer auch Dogmen! Und aus diesem Grund lehen wir auch insbesondere zwei nachtridentinische röm.-kath. Dogmen klar als unbiblisch ab. DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#66   Detlef Rose   23:25:04 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura
Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich bin absolut nicht für liberalen Pluralismus – auch nicht in meiner Lutherischen Kirche – und bin auch nicht bekannt dafür. Die vom Evangelium geschenkte „Freiheit eines Christenmenschen“ darf aber auch nicht mit der dogmatischen Schlinge abgewürgt oder mit dem Skalpell der Inquisition niedergestochen werden. Wo die Liebe Christi ist, kann die Freiheit atmen!
Und natürlich muss man nicht mit allem einverstanden sein, was Evang. Bischöfe oder Bischöfinnen tönen. Es muß sich am Zeugnis der Hl. Schrift messen lassen. DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#64   Detlef Rose   23:15:46 | Dienstag, 23. August 2005
Zeichen brüderlicher Liebe
„Der Herr Christus – in seinem Erbarmen und in seiner Liebe zu dir – hat dich dazu berufen, in der Kirche ein Zeichen brüderlicher Liebe zu sein. Er will, daß du mit deinen Brüdern das Gleichnis des gemeinsamen Lebens Wirklichkeit werden läßt.“
Regel von Taizé, Ermahnung – verlesen bei der Profeß
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#61   Detlef Rose   23:07:23 | Dienstag, 23. August 2005
De mortuis nil nisi bene
„Finde dich niemals ab mit dem Skandal der Spaltung unter den Christen, die alle so leicht die Nächstenliebe bekennen und doch getrennt bleiben. Habe die Leidenschaft für die Einheit des Leibes Christi.“ Règle de Taizé
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#59   Detlef Rose   23:03:01 | Dienstag, 23. August 2005
Erst das Evangelium
Erst das Evangelium, dann das Dogma! Das Evangelium ist das „Urdogma“, alle andere Lehre kann immer nur abgeleitete Lehre sein. Darum kann auch Dr. Martin Luther mit Recht sagen: „Die Hl. Schrift interpretiert sich selbst.“ Sie ist der „gemeinsame Wurzelstock“ unseres Glaubens, der von der Kirchenspaltung nicht betroffen ist. Und so bleibe ich dabei: Die Liebe Christi hat über dem Dogma zu stehen! DAR
Redaktion benachrichtigen Das Begräbnis von Prior Roger Schütz
#41   Detlef Rose   21:54:16 | Dienstag, 23. August 2005
Lieblose Schlaumeier…
…so empfinde ich beim Großteil der Kommentare hier.
Kauft euch lieber die „Regel von Taizé“ und lebt danach.
Oder besser gleich das Hl. Evangelium.
Die Liebe zum Herrn hat über der Liebe zum Dogma zu stehen!
DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen „Wie kann Jesus seinen Leib und sein Blut austeilen?“
#33   Detlef Rose   00:36:17 | Montag, 22. August 2005
Mundkommunion – Handkommunion
Was sind das für Probleme!
Sollte mich ja sehr wundern, wenn’s sonst keine gäbe!
Wieviele Engel passen gleich wieder auf eine Nadelspitze??? DAR
Redaktion benachrichtigen Katholisch begraben
#11   Detlef Rose   23:03:49 | Freitag, 19. August 2005
Der Herr stellt meine Füße auf weiten Raum …
Im Lichte des Evangeliums wird hier ein widersinniger Disput geführt:
Als Lutherischer Sektierer und Prädikant (so der Sprachgebrauch von Etlichen hier) habe ich bereits eine Vielzahl von Römischen Katholiken beerdigt – mit Einverständnis des jeweiligen Parochus übrigens!
Manchmal scheint mir der islamische Ritus bewundernswert, wenn Könige schlicht im Leinentuch bestattet werden, weil spätestens im Tod alle Menschen gleich sind.
Roger Schutz ruhe im Frieden und das Ewige Licht leuchte ihm – ob es nun reformiert oder römisch ist! Lux lucet in tenebris – der Herr geht uns voran! DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Prior Roger Schütz ermordet
#16   Detlef Rose   21:17:03 | Mittwoch, 17. August 2005
Dies irae dies illa
Mich schaudert, wer hier alles meint, das Gericht Gottes aus eigener Beurteilung vorweg nehmen zu können – und das auch noch am Opfertod Christi vorbei! DAR
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt seinen Luther
#17   Detlef Rose   21:00:00 | Mittwoch, 17. August 2005
Apokryphen
Selbstverständlich bekommt man „Lutherbibeln“ auch „mit Apokryphen“ (Deuterokanonische Schriften des AT), von denen der Reformator meinte, sie seien „der Hl. Schrift nicht gleich zu halten, aber dnnoch gut und nützlich zu lesen“. Die reformierten Kirchen lehnen die Apokryphen ab, weshalb sie z.B. in der Zürcher Übersetzung grundsätzlich nicht enthalten sind. Auch die Lutherbibel auf CD-ROM mußte deshalb in zwei Versionen – mit und ohne – erscheinen. DAR www.d.a.rose.ms/
Redaktion benachrichtigen Am Todestag erhielt der Papst einen Brief von Roger Schütz
#2   Detlef Rose   20:39:58 | Mittwoch, 17. August 2005
Trauer in der Evang.-Luth. Kirche i. Bayern
Mit Entsetzen und Trauer reagiert die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern auf den gewaltsamen Tod von Frère Roger.
„Wir sind entsetzt über das Geschehen!“, so die Ständige Vertreterin des Landesbischofs Susanne Breit-
Kessler. „Die Landeskirche trauert um einen großen Mann, der vielen Menschen eine geistliche Heimat
aufzuzeigen wusste und dessen christliches Wirken immer im Sinn der Ökumene stand. Sein
gewaltsamer Tod ist um so bitterer in dem Wissen, dass er selbst jede Gewalt ablehnte und sich
beständig für den Frieden einsetzte. Besonders junge Frauen und Männer hat er den Weg der
Kontemplation und des inneren, spirituellen Kampfes gelehrt. Sein jahrzehntelanger unermüdlicher
Einsatz für eine andere, tolerante und gemeinsame Welt hat ihre Spuren hinterlassen. Ein
entscheidender Meilenstein auf dem Weg des Protestanten war 1940 in Frankreich die Gründung einer
Gemeinschaft, die unter Lebensgefahr Juden und andere Verfolgte vor den Nazis beschützte. Der Name
Taizé steht seitdem für Ökumene und ist mit dem Namen ihres Gründers auf das engste verbunden.
Wir hoffen und beten, dass aus der Trauer um diesen besonderen Menschen vielen die Kraft und der
Mut erwächst, im Sinne von Frère Roger das eigene Leben und damit das Leben unserer Mitmenschen
zu bereichern. Unsere Gedanken und Gebete mögen in dieser Zeit besonders auch die Gemeinschaft
von Taizé erreichen.“
München, den 17. August 2005
Susanne Hassen, Pressesprecherin
Redaktion benachrichtigen Konfessionsverschieden
#51   Detlef Rose   21:09:46 | Dienstag, 16. August 2005
@Aurelius: Einheit
„Einheit der Christen“fängt dann aberinnerkatholisch an, d.h. man sollte beiderseits bemüht sein, einig und eins zu sein. Und da, denke ich, sollte man sich bemühen,Einheit mit der FSSPX herzustellen.“
So, wie hier argumentiert wird, dürften die Chancen solcher Bemühungen sehr gering sein!Wenn die Kommentatoren bei kreuz.net repräsentativ sind für FSSPX, dann „gute Nacht“, so gläubig sie auch sein mögen – auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht besonders gut weg. Ich fürchte, es ist der Ton, der hier die Dissonante Musik macht! DAR
Redaktion benachrichtigen Darf er oder darf er nicht?
#2   Detlef Rose   12:57:40 | Dienstag, 16. August 2005
Seltsam
Seltsam, daß sich auch CDU/CSU bis heute um den klaren Schutz des ungeborenen Lebens herummogeln. Wird eine Regierungsübernahme durch die „Christlichen“ hier Änderung bringen? DAR www.d.a.rose.ms/
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#32   Detlef Rose   21:35:52 | Freitag, 12. August 2005
Protest
Ich bitte doch herzlich darum, nicht ständig Protestanten und Lutheraner in einen Topf zu werfen. Die Lutherische Kirche ist eine verfasste Kirche mit von Synoden beschlossenen verbindlichen Agenden, die im Übrigen öffentlich einsehbar sind. Für die Lutherischen Kirchen läßt sich ganz klar sagen: Es gibt nur die Taufe „Im Namen des Vaters und des + Sohnes und des Hl. Geistes.“ Wer hier anderes zu behaupten versucht, ist nicht in der Wahrheit, auch wenn er sich noch so „katholisch“ gebärdet. Mit Ausnahme der Probleme um die von Rom geforderte (symbolische, was die Anfänge betrifft) Apostol. Succession sind wir einander sehr nahe. Marcel hat sich offenbar noch einen Rest an Objetivität
bewahrt – über seinen Weg zum Glauben lese ich hier voller Respekt. DAR www.d.a.rose.ms/
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#16   Detlef Rose   21:15:13 | Mittwoch, 10. August 2005
Mann-o-Mannheim
„Mannheim befindet sich rund 90 Kilometer nördlich von Stuttgart im Bundesland Baden-Württemberg.“ Ein supercooler geographischer Service ist das hier! Für wie blöd hält man eigentlich uns Deutsche? Ich würde doch am besten auch gleich dazuschreiben: BAYERN und BW liegen in Süddeutschland nördlich der Alpen. ;-))
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#12   Detlef Rose   00:09:33 | Dienstag, 9. August 2005
Phantasielos
Zumindest das Gewand auf dem Foto wirkt ein wenig phantasielos. In unserer lutherischen Kirche hierzulande hat man vor lauter schlicht schon fast aufs Feiern vergessen! Folge: Eine Reihe von kirchlichen Festen – im Gesangbuch noch ausgewiesen – wird fast nirgendwo mehr begangen: Die Aposteltage, Peter und Paul, Allerheiligen, Lichtmess, Johannis, Michael und Alle Engel, der Gedenktag der Confessio Augustana u.a… Deshalb: Principiis obsta et respice finem – sero medicina paratur! Schlicht scheint mir aus Erfahrung eher schlecht: Es sollte doch wohl einen dem Evangelium angemessenen Mittelweg geben zwischen pompös und schlicht. D.A.R. www.d.a.rose.ms/
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#25   Detlef Rose   15:09:50 | Montag, 8. August 2005
Zufall – von wem?
Natürlich kann ich im Sinne einer ratio fide illuminata auch hinter allem „Zufall“ die Herrschaft Gottes erkennen. Die Frage ist immer: Von wem fällt uns alles Dasein – wie auch immer es entsteht – zu? GOTT ist dabei nicht das „missing link“, sondern „Am Anfang schuf Gott… – war das Wort“!
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#20   Detlef Rose   22:12:13 | Samstag, 6. August 2005
Pisa und die Norddeutschen
„Bamberg befindet sich in Nordbayern.“ – schon böse, wenn man von der Bildunterschrift auf das Bildungsniveau der Zielgruppe des Artikels schließt. Da habens wir Bayern schon einfacher: Für uns ist alles nördlich des Mains „Preissn“ ;-)
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#16   Detlef Rose   21:11:50 | Samstag, 6. August 2005
Ketzer
„Die Tradition bezeugt einhellig, daß die Einheit der Kirche nur in der Einheit mit dem Papst und mit den Bischöfen gegeben ist.“ Wie mir scheint, gibt es außer den bösen evangelischen „Protestanten“ nun auch „katholische Protestanten“! Hier stehen sie und können nicht anders…? Ob sie den Fehler Luthers wiederholen und die Einheit preisgeben? DAR
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#6   Detlef Rose   02:00:46 | Samstag, 6. August 2005
@Lilith
In der Evang.-Luth. Kirche geben wir uns schon sehr Mühe mit der Predigt-Ausbildung. Dafür geht die klassische liturgische Ausbildung immer mehr den Bach runter – so sollten schon bei mir 8 Stunden „Liturgisches Singen“ im Predigerseminar für’s ganze Leben als Pfarrer reichen. Kein Wunder also, wenn so gut wie kein evang. Pfarrer mehr Introitus, Kollektengebet, Evangelium, Eucharistieliturgie oder Segen singt, obschon wir für alles dieses Noten hätten. – Eine richtig schöne „Deutsche Messe“ nach Luth. Agende hat sicher auch Anselm Schadow einmal gefallen (vorkonziliar, ja vortridentinisch!) – in der evang. Michaelsbruderschaft kann man’s alles noch finden. DAR
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#25   Detlef Rose   01:42:09 | Samstag, 6. August 2005
Bewundernswert hartnäckige Ketzer
Tja, wir müssen schon bewundernswert hartnäckige Ketzer sein, wenn man eigens die Mutter Gottes gegen oder für uns anrufen muss! Nur gut, daß die Mutter Gottes für die ganze Heilige Kirche eintritt „semper orat per ecclesiam“, wie es im Konkordienbuch heißt. Wer selbst JP2 zum „Verräter“ erklärt, wird wohl bald seine eigene Religion eröffnen müssen und nur noch von Ketzern umgeben sein. Die Evang.-Luth. Kirche i. Bay. ist nach ihrem Selbstverständnis „katholische Kirche“ (sic im Amtsblatt!), auch ohne Anerkennung durch den Papst. Ich verkenne nicht, daß es jede Menge Gründe gibt, warum man sich in der Röm. Kirche besser beheimatet fühlen kann als in der „liberalen“ evangelischen… Aber ich habe ebensoviele gute und wie ich meine biblische Gründe, warum ich „augsburgisch-katholisch“ bin und bleibe – der Fürsprache der Mutter Gottes gewiß! Die UNA SANCTA ist eben mehr als Rom. DAR
PS: Marcel, vielleicht kannst Du ja mit Deiner Verwandtschaft so schwer reden, weil Du selbst in unwahrhaftiger Polemik redest: „…weil sie 1517 für die Geburtsstunde des Christentums halten.“ Diese contradictio inter se findet sich nur bei Marcel und ist unter ernsthaft theologisch argumentierenden Menschen aber schon so was am lutherischen Bekenntnis vorbei, daß mir die Weiteren Worte fehlen!
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#25   Detlef Rose   18:37:57 | Donnerstag, 4. August 2005
Peinlich das Ganze
und zwar ganz gleich, von welcher Seite aus man es betrachtet. Roger Schutz hätte wissen müssen, dass man mit einem derart öffentlichen Akt Ratzinger in Verlegenehit bringt. Ratzinger hätte mutig zu seiner Entscheidung stehen sollen – und sei es, als seelsorgerlich begründete Ausnahmensituation. So aber wird der ohnehin geschundene Leib Christi einmal mehr vor aller Augen von uns Christen selbst zerrissen. Und so stimmt auch die Diskussion hier mehr als traurig. Vom Anliegen des Herrn „ut unum sint“ ist wenig geblieben. Auch wenn man „eucharistische Gastfreundschaft“ aus theologischen Gründen meint ablehnen zu müssen, so sollte man zumindest die Tonart des geschwisterlichen Zankes vermeiden und das Thema in angemessenem Respekt vor Gott und den Menschen behandeln.
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#2   Detlef Rose   18:22:13 | Donnerstag, 4. August 2005
Alles Gute!
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#22   Detlef Rose   17:33:26 | Donnerstag, 4. August 2005
an virOblationis: Hocherfreut!!
Na, da kennt sich ja direkt mal jemand etwas besser aus und kann theologisch argumentieren (und das sogar ohne die abgedroschenen Klischees „Die Luthersekte, gegründet von einem entlaufenden und exkommunizierten Augustinermönch, der eine entlaufende Nonne geheiratet hat und sich anschließend hemmungslos der Freß – und Sauflust hingegeben hat…“ – soll das „der erste Stein“ sein, der da geworfen wird??). Simul justus et peccator – wohl wahr – sonst bräuchte auch kein Katholik mehrmals zum Beichten gehen. Hocherfreut stelle ich auch fest, daß der Papst dem Augsburgischen Bekenntis mehr abzugewinnen vermag als einige seiner Katholiken im kreuz.net. Daß es in der Bewertung mancher Details in der der CA noch immer Differenzen gibt, bestreitet niemand. Von der „Protestantischen Sekte“ aber spricht nicht einmal Rom im Zusammenhang mit der Luth. Kirche. Und wenn der el.S. meint: „Die „Katholizität“ hat die Protestantische Sekte selbst aus ihrem Glaubensbekenntnis gestrichen.“, dann irrt er schlichweg und will das Luth. Bekenntnis mit derartigen Diffamierungen bewußt ignorieren. Die Luth. Kirche hat sich nie von den altkirchlichen Symbola verabschiedet.
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#16   Detlef Rose   16:51:54 | Mittwoch, 3. August 2005
an Elendester Sünder u.a.
Die Anmerkungsschreiber wollen offenbar keine Ahnung haben vom biblischen „Priestertum aller Gläubigen“. Dass es daneben das von der Kirche besonders übertragene „geistliche Amt“ in der Luth. Kirche gibt, wollen sie nicht wahr haben. Dass der Luth. Kirche in der Reformation die – historisch ohnehin fragwürdige – „successio apostolica“ verloren gegangen ist, wird von Rom als hinderlich betrachtet. Auch ohne autoritäres Lehramt hat die Luth. Kirche die „successio praedicationis“ bis heute bewahrt. Weder die Apostolizität noch die Katholizität ist ihr je aberkannt worden.
Darum haben auch wir – im übrigen gesetzlich (staatlich und kirchenrechtlich) geschützt – die an die Ordination gebundene Absolution in der Beichte.
Die Ordnung der privaten und der allgemeinen Beichte sind im Evang. Gesangbuch für jedermann nachlesbar.
Auch empfehle ich den Art. 11 der Confessio Augustana „Von der Beichte“ zur Lektüre.
Es ist ja kaum zu fassen, was hier für Meinungen über die Evang.-Luth. Kirche herumgeistern.
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#8   Detlef Rose   21:41:01 | Dienstag, 2. August 2005
Erfreulich!
Noch erfreulicher wäre allerdings gewesen, wenn die Beichte
nicht immer nur mit „Katholiken“ identifiziert würde! Auch die
Evang.-Luth. Kirche kennt und lehrt das Beichtsakrament. Aus gutem Grunde: Denn die Beichte ist biblisch und eine von
Jesus Christus uns anvertraute einmalige Lebenshilfe.
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#13   Detlef Rose   23:47:13 | Freitag, 29. Juli 2005
an Elendester Sünder
Irgendwas wird hier missverstanden. Wer hat behauptet, der Mord einer Mutter an ihrem Kind ließe sich mit sozialen Gründen rechtfertigen? Ich nicht. Es lese doch etwas genauer, wer lesen kann:
Und was bitte soll das mit dem „Prädikanten“?
Und warum werden hier Meinungen anonym ausgetauscht?
Was ist daran „christlich“?
DAR
Redaktion benachrichtigen Es ist rechtswidrig, Rechtswidriges als rechtswidrig zu bezeichnen
#11   Detlef Rose   21:57:52 | Donnerstag, 28. Juli 2005
An Elendester Sünder
? ? ?
Als Neuling hier hatte ich den Eindruck, es würden ernsthaft Meinungen ausgetauscht. Das scheint mir aber leider nicht sehr häufig der Fall zu sein. DAR
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#8   Detlef Rose   23:05:37 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Stellvertreter
Mir ist dieser stellvertretende „Verfolgungswahn“ in Sachen Abtreibung bedeutend lieber als die schweigende Masse von Christen, die diesen juristischen Schwachsinn stillschweigend mitmachen: rechtswidrig, aber erlaubt. Erfreuliche Ausnahmen sind hier unsere Bischöfe (angefangen von Julius Kard. Döpfner bis hin zu – jüngst – Landesbischof Dr. Friedrich)!
Übrigens:
Bei Notwehr liegt der Fall erfreulich anders: Verboten, aber – falls Notwehr gerichtlich nachgewiesen wird – straffrei! Bei Abtreibungen muß sich offenbar kein Arzt mehr rechtfertigen: der Beratungsschein genügt!
Nota bene: Es geht nicht darum, Notlagen zu tabuisieren – für Frauen, die ein Problem mit ihrer Schwangerschaft haben, muß es ein gesellschaftlich offenes Klima und die nötige Hilfe von Kirche und Staat geben.
Was ist das nur für eine Welt, „in der in den vergangenen 12 Jahren in Deutschland über eine Million Kinder aus sozialen Gründen abgetrieben“ worden sind???
Germania – quo vadis?
Detlef A. Rose, Pfr.
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