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#78 Detlef Rose 18:08:34 | Sonntag, 11. November 2007
@Typ Danke! Danke für die standhafte Richtigstellung, was die Evang.-Luth. Lehre zu den Heiligen betrifft!
Leider gibt es noch immer Leute, die mächtig daran interessiert sind, Christen der Augsburgischen Konfession
in ein schlechtes oder/und falsches Licht zu rücken. Manche Missverständnisse werden allerdings auch
von uns Evangelischen geradezu provoziert. Meine Heiligenpredigt zu Allerheiligen wäre sicher inhaltlich
anders gewesen als das aus Linz zitierte. So, wie es berichtet wird, war der Auftritt sicher nicht gerade
glücklich. – Übrigens: Auch was Maria betrifft, ist im Konkordienbuch (Bekenntisgrundlage der Evang.-Luth.
Geistlichen) festgehalten: „Maria semper orat per ecclesiam.“ (Maria betet immerwährend für die Kirche).
Was wollt ihr mehr!!! o^/
#8 Detlef Rose 21:25:09 | Freitag, 28. September 2007
Der Rufer in der Wüste… … einsam und auf fast verlorenem Posten! Aber nur so wird wirklich etwas
bewegt! Diese evang. Selbstkritik sollte jedem evang.-luth. Christen aus der Seele gesprochen sein! Nebenbei:
So sachlich sind selten solche Artikel in kreuz.net. Schade. So sachlich würde ich mir auch die Lesermeinungen
wünschen – pro und contra.
#57 Detlef Rose 02:34:02 | Donnerstag, 2. August 2007
‘Die protestantische Aufregung ist unverständlich’ Das war das Thema. Davon haben sich die Kommentare
hier ja wohl meilenweit entfernt. Schade um kreuz.net .
#28 Detlef Rose 20:54:58 | Mittwoch, 1. August 2007
Lächerlich einfach! Was gibts denn hier zu diskutieren? Es ist alles derart lächerlich einfach!! Manche
wollen halt, „dass alle eins seien“ – und andere wollen es eben nicht. Denn wo ein Wille ist, ist bekanntlich
auch ein Weg. Der aber sei steinig und lang und man brauche viel Geduld und Gebet dazu – so beteuern beide
Lager seit den Anfängen der Ökumenischen Bewegung gebetsmühlenartig und leiden und leiden und leiden
unter der Trennung. Manchmal scheint es, als seien sie richtig stolz auf dieses Leiden. Wenigstens ein
friedliches Nebeneinander haben wir vielerorts erreicht. Das ist schon was – Gott sei’s gedankt! Aber
mit dem, was den Vätern der Ökumene vorschwebte, hat es leider noch immer recht wenig zu tun. Fazit:
Wenn die einen mögen und die anderen mögen nicht oder anders – dann wirds halt nie was! Und wenn der
Papst 1000 mal verkünden lässt, die Evang.-Luth. Kirche sei keine Kirche, dann sage ich: HIER IRRT DER
PAPST. Punctum.
Eins mit oder unter ?! Die Diskussion ist erfreulich sachlich geworden. Auch ich bin nicht mit allem einverstanden –
hüben und drüben. Mancher Schatz der Kirche ist verloren gegangen im Laufe der Reformationsgeschichte.
Immerhin hat sich ein Teil der luth. Kirchen das Bußsakrament bewahrt – auch wenn nach unserer Definition
von Sakrament das sichtbare Zeichen Jesu zum Einsetzungswort fehlt (im Gegensatz zu Taufe und Abendmahl).
So wurde und wird wenigstens noch die Drei-Zahl mit ihrem Symbolwert für die Sakramente bewahrt. (Die
röm.-kath. Sieben-Zahl der Sakramente hat ja auch ihren zahlensymbolischen Wert – und eine andere zugrundeliegende
Definition!). Verloren gegangen ist auch das äußere Zeichen der Sukzession – was allerdings – denkt
man an die konstruierten Anfänge – ebenso symbolischen Charakter hat. Und diesem würden sich die luth.
Kirchen wohl gerne – auch als Zeichen der Einheit – zurückwünschen (+Hanselmann, Friedrich), allerdings
unter dem „Primat der Liebe“ in Gemeinschaft mit dem Papst (Melanchthon). Gemeinsam unter der Hl. Schrift
und nicht unter dem Papst. Strittig ist eben auch die Frage der obersten Jurisdiktion. Und im Übrigen:
Wir „Lutheraner“ wollen nicht unbedingt Kirche sein – wir sind es und bekennen uns in jeder o^/ Messe
o^/ zur Una Sancta Cattholica et Apostolica Ecclesia. (cf Konkordienbuch!) (Das scheint Rom vergessen
zu haben und mancher „Protestant“ auch.)
Successio praedicationis apostolicae NACH REFORMATORISCHEM Verständnis stehen auch die evangelischen
Kirchen in der apostolischen Tradition, weil nicht die ununterbrochene Kette der Weihen, sondern die ununterbrochene
Verkündigung des Evangeliums in Wort und Sakrament seit der Zeit der Apostel mithilfe des Heiligen Geistes
entscheidend ist. Es mag sein, dass wir, die evangelischen Kirchen, dem römischen Kirchenverständnis
nicht entsprechen. Doch wir sind überzeugt, dass die Reformatoren die evangelische Lehre von der Kirche
ganz eng an die Aussagen der Bibel gebunden haben. Wir sind dankbar dafür, dass Gott unsere Kirchen durch
sein Wort und Sakrament erhält und stärkt. Von unseren Kirchen ist in den letzten fünf Jahrhunderten
viel evangelistisch-missionarischer und dia konischer Segen ins Land gegangen. Landesbischof Friedrich
im Sonntagsblatt-Bayern …w.sonntagsblatt-bayern.de/…ll/2007_29_12_01.htm – danke für den Link. Da
sich sicher nicht alle Leser durchklicken, hier der entscheidende Wortlaut
@Daniel Stöhr Hierzu gab es bisher nur eine völlig unsachliche Diskussion! Argumente bittee!!! : „Da
muss man schon viel Phantasie mitbringen, um einfach zu glauben, dass Flügel und flugfähige Tiere durch
Mutation und Selektion enstanden sein sollen. Wie genau soll man sich das vorstellen ? Irgendwann ist
mal ein mutierter Dinosaurier, der ein rudimentäres, flügelähnlich aussehendes Gebilde an sich trug
über einer Schlucht abgesprungen. Dabei merkte er auf einmal, dass er mit diesen Dingern Flügelschläge
machen konnte…weil dann zufällig noch eine Sintflut kam, wurden die anderen ausgerottet und der Dinosaurier
mit den „Flügeln“ überlebte. Ähm, wo sind jetzt aber die Weibchen, mit denen er sich fortpflanzen konnte ?
Ah ja, der ist halt auf einen anderen Kontinent geflogen“
#6 Detlef Rose 20:35:11 | Mittwoch, 8. November 2006
Benedikt spricht für die ganze (!) Kirche Was Papst Benedikt hier zu Exegese, Kateches und Buss-Sakrament
sagt, das gilt – so fürchte ich – auch für andere christl. Konfessionen; zumindest auch für die Evang.-Luth.
KLirche in Deutschland! Ecclesia semper reformanda – das gilt heute wie zu Luthers Zeiten. Offenheit und
Ehrlichkeit in der Analyse sind der erste Schritt – und Benedikt geht ihn offenbar mutig und gegen alle
Anfeindungen (wie sie hier zynisch und hämisch vorgetragen werden). DAR
#55 Detlef Rose 20:55:35 | Sonntag, 17. September 2006
Bare Münze Schade, dass dieser Artikel im Internet öffentlich ist. Denn ich fürchte ernstlich, daß
er genauso mißverstanden wird wie Papst Benedict. Weitergegeben ohne das Prädikat „KREUZFALSCH“ dürften
sich nicht wenige Christen finden, die das zumindest in Teilen für bare Münze nehmen. Darum gilt m.E.
hier die alte Weisheit PRINCIPIIS OBSTA ET RESPICE FINEM – SERO MEDICNA PARATUR!! Zu deutsch: Man soll
nicht mit dem Feuer spielen!
Fataler Irrtum „durch die israelische Aggression“ – ich denke, da verwechselt Kreuz.net Täter und Opfer.
Aber darin scheinen sich viele Journalisten in Deutschland einig zu sein. Der Preis für die Wahrheit
muss schon sehr hoch sein!
@stat crux: Danke! Sie schreiben: „Die „Welt draußen“ erinnert sich gut, was die Kirche angeblich über
Himmel, Hölle, Fegefeuer predigte.“ Der vor Jahren verstorbene OKR Maser (ELKB München) schäfte uns
zum Abschluss des 2.theol. Examens eben diese simple Wahrheit ein: „Schließen sie den Menschen den Himmel
auf“. DAR www.d.a.rose.ms/
Gut gemeint Gut gemeint (so habe ich Herrn Humer bei einer Begegnung vor 35 Jahren erlebt) – und doch:
Voll daneben! Mit mehr argumentativer Qualität könnte Kreuz.net eine Perle im WWW sein. DAR
#43 Detlef Rose 23:01:47 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Hier irrt der Papst Bei allem Respekt – wenn die Evang.-Luth. Kirche von heute keine Kirche sein soll,
dann sage ich in allem lutherischen Freimut: Hier irrt der Papst! Daß Luther manche spätere Entwicklung
so nicht gewollt hat, wissen wir inzwischen zu Genüge. Daß in der Lutherischen Kirche von heute vieles
nicht mehr der lutherischen Orthodoxie entspricht, wissen wir auch. Daß in Rom nicht alles Gold ist,
was glänzt – wer will es bestreiten? Wenn man hier die Lesermeinungen liest, kann man sich des Eindrucks
nicht ganz erwehren, daß die lieben Traditionalisten auf dem besten Wege sind, sich auch zur „kirchlichen
Gemeinschaft“ zu entwickeln. Sollte Rom das einmal amtlich feststellen – da wäre hier aber der Bär los!!
VENI CREATOR SPIRITUS ! DAR d.a.rose.ms/
Videant consules! Îch fürchte, es handelt sich um ein europaweites juristisches Problem. Mir wurde schon
vor 20 Jahren von der Deutschen Post ein Freistemplerlogo mit dem Satz „Unus Doinus – verweigert, weil
es „religiöse Werbung“ sei, obwohls eh fast keiner versteht. Wie man aber bei MTV sieht, ist antireligiöser
Quatsch grenzenlos erlaubt. Unsere Volksvertreter scheinen all das nicht sehen zu wollen oder sind wirklich
längst machtlos. Videant consules, ne quid res publica detrimenti capiat! (Mögen die Verantwortlichen
zusehen, daß Europa keinen Schaden nimmt!) Man kann nur hoffen, daß der „verbotene Spot“ einen Sturm
der Proteste auslöst weit über die Schweizer Bundesgrenzen hinaus! Danke, daß www.kreuz.net bereits
darauf aufmerksam gemacht hat!
Gut und … zutiefst evangelisch (=„evangeliumsgemäß“ – was leider manche Evangelischen manchmal vergessen).
DANKE für dieses klare Wort! DAR www.d.a.rose.ms/
Gut und notwendig, aber zu theologisch Eine für die heutige Zeit notwendige Standortbeschreibung, die
in der Sache, also theologisch, sicher richtig ist. Ob man den „Menschen von heute“ allerdings derart
theologisch kommen kann, muß bezweifelt werden. Vielleicht kann mans den „Kindern unserer Zeit“ ein bißchen
mehr „vulgärtheologisch“ plausibel machen? DAR
#15 Detlef Rose 23:03:52 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Dr. Peter Enderfels Also, in der Frage der Realpräsenz sind auch die Augsburgisch-Katholischen Christen
(Confessio Augustana) durchaus eins mit Rom (cf „Das Herrenmahl“ 1984). Das sollte auch hier nicht permanent
unterschlagen werden! Ansonsten stimme ich dem gescholtenen Bischof voll zu – auch wenn es, zugegebenermaßen,
etwas zu dick aufgetragen nach Einheitsgesäusel klingt. DAR d.a.rose.ms/
#43 Detlef Rose 23:29:21 | Freitag, 13. Januar 2006
Kaum zu glauben… …was man hier so alles zu lesen bekommt: „Wenn ich Proterstant bin, definiere ich
mich doch dezidiert als anti-katholisch.“ Als Evang.-Luth. „Protestant“ bin und bleibe ich „katholisch“ –
auch wenn’s den ehrenwerten Kommentatoren hier nicht passt. Videant episcopi nequid ecclesia detrimenti
capiat! DAR
#3 Detlef Rose 23:16:28 | Freitag, 13. Januar 2006
Wenn das stimmt, ist es mal wieder „zum Katholisch werden“! Wenn die Meldung stimmt – woran ich leider
kaum einen Zweifel habe – dann ist der ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ nur zuzustimmen:
So wird nicht nur das evangelische (welches?) Bekenntnis – in meinem Fall das Evang.-Luth. – mit Füßen
getreten, sondern jedwedes christliche! Sowas nenne ich außerdem einen „Rückschlag für die Ökumene!
DAR www.d.a.rose.ms/
#9 Detlef Rose 21:53:35 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Tja, evangelisch, aber orthodox. Deshalb katholisch Hier liegt sicher eines der Probleme. Viele Evangelische –
leider auch kircheleitende – haben längst aufgegeben, „katholisch“ sein zu wollen. Im Grundsatz stimme
ich dem Münchener Kollegen und Amtsbruder voll zu. Was allerdings das Reformierte Abendmahlsverständnis
betrifft, da macht es es sich schon etwas zu einfach, wenn er hier alles in einen Topf wirft. Röm.-kath.
und Evang.-Luth. Kirche haben hier vor Jahren sehr sauber gearbeitet und gemeinsam die Schrift „Das Herrenmahl“
(1984 ca) herausgegeben. Hier ist tatsächlich festgehalten, daß das Eucharistieverständnis beider Kirchen
weitgehend übereinstimmt! Aber leider ist diese Schrift auf allen Seiten in Vergessenheit geraten. Hier
hätte man gut und fundiert weiterarbeiten können. Und so hauen wir uns eben weiter munter und weithin
auch lieblos, vielfach auch beleidigend, in die Pfanne und sorgen dafür, daß „die Welt“ eben deshalb
auch nicht an den Christus glauben kann (Joh.16/21). Oremus! DAR
#9 Detlef Rose 21:19:25 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Die Kirche züchtet den Unglauben! Manche in der Röm.-kath. Kirche und in den anderen christl. Konfessionen
scheinen es darauf anzulegen, den Skandal der Uneinheit der Christen (cf Hohenpriesterliches Gebet Joh.
16/21 u.a.) geradezu züchten zu wollen indem sie alte und manchenorts längst überwundene Gräben immer
tiefer graben anstatt sie in der Liebe Christi zu überbrücken (Pontifex – Brückenbauer) und die Einheit
wie St. Franziskus im Gehorsam gegen Christus und seine Kirche zu leben! Also machen wir so weiter – und
die Welt wird eben nicht glauben, daß Jesus der Christus ist. Seltsame Christenheit! DAR
Bravo Mit Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten – am besten ist’s, wenn
ihr nur einen hört und auf des Meisters Worte schwört! So viel mit Goethes Faust zu evtl. missverständlichen
Formulierungen. „Im Kern“ ist’s richtig – und Christen sollten sich stets an die Hauptsache – an das Erlösungswerk
Christi – erinnern lassen. Das gilt für Römisch- und Augsburgisch-katholische Christen gleichermaßen!
DAR
#14 Detlef Rose 20:17:07 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Ja gibt’s denn sowas überhaupt? Bischof Dyba wurde wegen seiner klaren biblischen Haltung auch von vielen
Evangelischen Christen sehr geschätzt. Auch mir ist er in guter Erinnerung – ebenso wie Julius Kard.
Döpfner als Erzbischof von München und Freising. Requiescant in pace!
#5 Detlef Rose 18:57:17 | Freitag, 30. September 2005
Latein Ich bin weder gegen Deutsch noch eine andere Landessprache im Gottesdienst. Martin Luther hat die
„Deutsche Messe“ eingeführt und das war gut so – denn die Kirche ist nicht irgendein „Hokuspokus“ (hoc
est corpus meus). Neben der Landessprache aber war und ist doch Latein als gewachsene „globale“ Kirchensprache
altbewährt. Es sollte ja nun nicht je nach dominierendem Regime englisch, chinesisch oder russisch „kirchliche“
Weltsprache sein. Die sancta ecclesia steht ja doch über den Nationalitäten – ohne diese aufzulösen.
DAR
#3 Detlef Rose 23:41:13 | Donnerstag, 29. September 2005
Lesenswert Hab’s nur überflogen – scheint mir ein lesenswerter Artikel zu sein. Die lutherische Orthodoxie
hat ja versucht, manches aus der Sturm- und Drangzeit der Reformation wieder ins Lot zu bringen. Genuin
„lutherisch“ ist deshalb gar nicht so verkehrt, wie manche hier meinen. In der Tat ist jedoch mancher
„evang.-luth.“ Gottesdienst heute „mit Fug und Recht“ kaum noch als „lutherisch“ zu bezeichnen. Aber genau
deshalb tut sich ja sogar das hier als liberal verrufene Rom mit der Ökumene sogar mit Lutheranern schwer.
Schon als Schüler in den 60iger Jahren habe ich es übrigens genossen, beim Auslandsurlaub in der lateinischen
Messe (als Lateinschüler) das Wesentliche zu verstehen und aus dem luth. Gottesdienst wiederzuerkennen.
Eine Weltkirche, die Latein kann, braucht eben kein Esperanto! DAR www.d.a.rose.ms/
#5 Detlef Rose 23:45:11 | Mittwoch, 21. September 2005
Propheten … 1. hatten’s schon immer schwer. 2. erst hinterher ist man schlauer – so sieht’s auch das
Alte Testament: Nur der Prophet, dessen Prophetie eintrifft, ist kein falscher Prophet. 3. Warum sollte
Gott nicht einen Bussruf massiv unterstreichen? Erst die Koinzidenz der Ereignisse im Leben eines betroffenen
Menschen macht die Naturgewalten zur Anrede Gottes an den Einzelnen. 4. Ein Prophet, der mit seiner Gabe
„Geschäfte“ macht (auch geistliche!), ist äußerst suspekt. Ob dieser Fall hier vorliegt, kann ich allerdings
auf die Schnelle nicht beurteilen. Dazu müßte man sich intensiver mit der Homepage (übrigens vielen
Dank für den Link!) befassen. DAR www.d.a.rose.ms/
#6 Detlef Rose 23:24:21 | Mittwoch, 21. September 2005
Politisches Handeln aller Christen ist gefragt! Aus welcher Quelle schöpft dieser Artikel? Worauf kann
man sich beziehen bzw. berufen? Erfahren eigentlich diejenigen Politiker, die klar gegen solches Unrecht
auftreten, unsere direkte Zustimmung per Brief, Mail oder Anruf? Schon allein deren öffentliche Unterstützung
wäre hier hilfreich! DAR www.d.a.rose.ms/
#88 Detlef Rose 12:03:28 | Mittwoch, 24. August 2005
Bitte mehr Wahrheit und weniger Märchen bzw. Vorurteile @lutz0411 Eine mutige Meinung, die ich sehr teile!
Aber warum anonym? @virOblationis: „allein Christus – keine Heiligen“: Das ist wieder mal so eine unausrottbare
MÄR über die Lutherischen. In der Confessio Augustana heißt es klar: „Vom Heiligendienst wird von den
Unseren so gelehrt, daß man der Heiligen gedenken soll, damit wir unseren Glauben stärken, wenn wir
sehen, wie ihnen Gnade widerfahren“. Lediglich die Anrufung der Heiligen wird als nicht aus der Hl. Schrift
zu beweisen, abgelehnt. Daß die Heiligenverehrung dennoch in der Praxis kaum noch eine Rolle spielt,
bedauere ich sehr. Immerhin wird in Nürnberg der Schrein des Hl. Sebaldus von uns – und von Rom anerkanntermaßen –
sehr in Ehren gehalten. Das gleiche gilt vom Namenspatron meiner Kirche St. Bartholomäus. Pfr. Wilhelm
Löhe hat übrigens ein eigenes „Martyrologium“ herausgegeben. @Stimme aus dem Tradiland: Danke für die
ausführliche Stellungnahme in drei Teilen, auf die ich leider aus Zeitgründen nicht ebenso detailliert
eingehen kann. Manchen angesprochenen Kritikpunkt lasse ich gerne so stehen – manchmal schweigt auch des
Sängers Höflichkeit. Wieder anderes (Jesus – Dogma – Kirche) geht mir zu sehr nach dem Frageschema „Was
war zuerst: Die Henne oder das Ei?“ DAR
#76 Detlef Rose 01:28:50 | Mittwoch, 24. August 2005
@Bonaventura Vorgesehene Meinungen??? „ Ursprünglich waren hier Kommentare zum Fehlerhaften und Sakrilegischen
Handeln von Kardinal Kasper vorgesehen bzw. zum respektlosen Verfahren der Taizé Gemeinschaft in Hinblick
auf die Glaubensüberzeugungen der Katholischen Kirche“ WER SAGT DAS??? Buenos noches ebenfalls! DAR
#73 Detlef Rose 23:57:45 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura 1. Unfehlbarkeit des Papstes bei der Dogmenverkündung 2. Maria Himmelfahrt Ansonsten sind
wir nicht so sehr weit auseinander. Mit Evangelikalen – es gibt sie in allen Denominationen! – mache ich
gerne Evangelisationen (z. B. ProChrist). Die Menschen gemeinsam zum Glauben an Jesus Christus rufen –
JA. Deshalb kommen aber längst nicht alle Evangelikalen in meine Kirche (da ist für viele „lutherisch“
viel zu „katholisch“). Aber in der Liebe Christi gemeinsam dem Herrn dienen und einander in Liebe und
Ehrfurcht begegnen – das sollte bei allen Unterschieden in Fragen untergeordneter Wahrheiten (diese Differenzierung
stammt bekanntlich von Joh. Paul II) immer möglich und geboten sein. DAR
#68 Detlef Rose 23:37:37 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura – Dogmen schaffen Klarheit Ich wäre kaum Theologe, wenn ich Dogmen für „böse“ hielte.
Und ich brauche keinen Nachhilfeunterricht darin, daß der Hl. Geist uns in alle Wahrheit leitet. Aber
unsere Dogmen müssen sich an der Hl. Schrift ausweisen – immerhin haben Irrlehrer auch Dogmen! Und aus
diesem Grund lehen wir auch insbesondere zwei nachtridentinische röm.-kath. Dogmen klar als unbiblisch
ab. DAR
#66 Detlef Rose 23:25:04 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich bin absolut nicht für liberalen Pluralismus – auch
nicht in meiner Lutherischen Kirche – und bin auch nicht bekannt dafür. Die vom Evangelium geschenkte
„Freiheit eines Christenmenschen“ darf aber auch nicht mit der dogmatischen Schlinge abgewürgt oder mit
dem Skalpell der Inquisition niedergestochen werden. Wo die Liebe Christi ist, kann die Freiheit atmen!
Und natürlich muss man nicht mit allem einverstanden sein, was Evang. Bischöfe oder Bischöfinnen tönen.
Es muß sich am Zeugnis der Hl. Schrift messen lassen. DAR
#64 Detlef Rose 23:15:46 | Dienstag, 23. August 2005
Zeichen brüderlicher Liebe „Der Herr Christus – in seinem Erbarmen und in seiner Liebe zu dir – hat dich
dazu berufen, in der Kirche ein Zeichen brüderlicher Liebe zu sein. Er will, daß du mit deinen Brüdern
das Gleichnis des gemeinsamen Lebens Wirklichkeit werden läßt.“ Regel von Taizé, Ermahnung – verlesen
bei der Profeß
#61 Detlef Rose 23:07:23 | Dienstag, 23. August 2005
De mortuis nil nisi bene „Finde dich niemals ab mit dem Skandal der Spaltung unter den Christen, die alle
so leicht die Nächstenliebe bekennen und doch getrennt bleiben. Habe die Leidenschaft für die Einheit
des Leibes Christi.“ Règle de Taizé
#59 Detlef Rose 23:03:01 | Dienstag, 23. August 2005
Erst das Evangelium Erst das Evangelium, dann das Dogma! Das Evangelium ist das „Urdogma“, alle andere
Lehre kann immer nur abgeleitete Lehre sein. Darum kann auch Dr. Martin Luther mit Recht sagen: „Die Hl.
Schrift interpretiert sich selbst.“ Sie ist der „gemeinsame Wurzelstock“ unseres Glaubens, der von der
Kirchenspaltung nicht betroffen ist. Und so bleibe ich dabei: Die Liebe Christi hat über dem Dogma zu
stehen! DAR
#41 Detlef Rose 21:54:16 | Dienstag, 23. August 2005
Lieblose Schlaumeier… …so empfinde ich beim Großteil der Kommentare hier. Kauft euch lieber die „Regel
von Taizé“ und lebt danach. Oder besser gleich das Hl. Evangelium. Die Liebe zum Herrn hat über der
Liebe zum Dogma zu stehen! DAR www.d.a.rose.ms/
#33 Detlef Rose 00:36:17 | Montag, 22. August 2005
Mundkommunion – Handkommunion Was sind das für Probleme! Sollte mich ja sehr wundern, wenn’s sonst keine
gäbe! Wieviele Engel passen gleich wieder auf eine Nadelspitze??? DAR
#11 Detlef Rose 23:03:49 | Freitag, 19. August 2005
Der Herr stellt meine Füße auf weiten Raum … Im Lichte des Evangeliums wird hier ein widersinniger
Disput geführt: Als Lutherischer Sektierer und Prädikant (so der Sprachgebrauch von Etlichen hier) habe
ich bereits eine Vielzahl von Römischen Katholiken beerdigt – mit Einverständnis des jeweiligen Parochus
übrigens! Manchmal scheint mir der islamische Ritus bewundernswert, wenn Könige schlicht im Leinentuch
bestattet werden, weil spätestens im Tod alle Menschen gleich sind. Roger Schutz ruhe im Frieden und
das Ewige Licht leuchte ihm – ob es nun reformiert oder römisch ist! Lux lucet in tenebris – der Herr
geht uns voran! DAR www.d.a.rose.ms/
#16 Detlef Rose 21:17:03 | Mittwoch, 17. August 2005
Dies irae dies illa Mich schaudert, wer hier alles meint, das Gericht Gottes aus eigener Beurteilung vorweg
nehmen zu können – und das auch noch am Opfertod Christi vorbei! DAR
#17 Detlef Rose 21:00:00 | Mittwoch, 17. August 2005
Apokryphen Selbstverständlich bekommt man „Lutherbibeln“ auch „mit Apokryphen“ (Deuterokanonische Schriften
des AT), von denen der Reformator meinte, sie seien „der Hl. Schrift nicht gleich zu halten, aber dnnoch
gut und nützlich zu lesen“. Die reformierten Kirchen lehnen die Apokryphen ab, weshalb sie z.B. in der
Zürcher Übersetzung grundsätzlich nicht enthalten sind. Auch die Lutherbibel auf CD-ROM mußte deshalb
in zwei Versionen – mit und ohne – erscheinen. DAR www.d.a.rose.ms/
#2 Detlef Rose 20:39:58 | Mittwoch, 17. August 2005
Trauer in der Evang.-Luth. Kirche i. Bayern Mit Entsetzen und Trauer reagiert die Evangelisch-Lutherische
Kirche in Bayern auf den gewaltsamen Tod von Frère Roger. „Wir sind entsetzt über das Geschehen!“, so
die Ständige Vertreterin des Landesbischofs Susanne Breit- Kessler. „Die Landeskirche trauert um einen
großen Mann, der vielen Menschen eine geistliche Heimat aufzuzeigen wusste und dessen christliches Wirken
immer im Sinn der Ökumene stand. Sein gewaltsamer Tod ist um so bitterer in dem Wissen, dass er selbst
jede Gewalt ablehnte und sich beständig für den Frieden einsetzte. Besonders junge Frauen und Männer
hat er den Weg der Kontemplation und des inneren, spirituellen Kampfes gelehrt. Sein jahrzehntelanger
unermüdlicher Einsatz für eine andere, tolerante und gemeinsame Welt hat ihre Spuren hinterlassen. Ein
entscheidender Meilenstein auf dem Weg des Protestanten war 1940 in Frankreich die Gründung einer Gemeinschaft,
die unter Lebensgefahr Juden und andere Verfolgte vor den Nazis beschützte. Der Name Taizé steht seitdem
für Ökumene und ist mit dem Namen ihres Gründers auf das engste verbunden. Wir hoffen und beten, dass
aus der Trauer um diesen besonderen Menschen vielen die Kraft und der Mut erwächst, im Sinne von Frère
Roger das eigene Leben und damit das Leben unserer Mitmenschen zu bereichern. Unsere Gedanken und Gebete
mögen in dieser Zeit besonders auch die Gemeinschaft von Taizé erreichen.“ München, den 17. August
2005 Susanne Hassen, Pressesprecherin
#51 Detlef Rose 21:09:46 | Dienstag, 16. August 2005
@Aurelius: Einheit „Einheit der Christen“fängt dann aberinnerkatholisch an, d.h. man sollte beiderseits
bemüht sein, einig und eins zu sein. Und da, denke ich, sollte man sich bemühen,Einheit mit der FSSPX
herzustellen.“ So, wie hier argumentiert wird, dürften die Chancen solcher Bemühungen sehr gering sein!Wenn
die Kommentatoren bei kreuz.net repräsentativ sind für FSSPX, dann „gute Nacht“, so gläubig sie auch
sein mögen – auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht
besonders gut weg. Ich fürchte, es ist der Ton, der hier die Dissonante Musik macht! DAR
#2 Detlef Rose 12:57:40 | Dienstag, 16. August 2005
Seltsam Seltsam, daß sich auch CDU/CSU bis heute um den klaren Schutz des ungeborenen Lebens herummogeln.
Wird eine Regierungsübernahme durch die „Christlichen“ hier Änderung bringen? DAR www.d.a.rose.ms/
#32 Detlef Rose 21:35:52 | Freitag, 12. August 2005
Protest Ich bitte doch herzlich darum, nicht ständig Protestanten und Lutheraner in einen Topf zu werfen.
Die Lutherische Kirche ist eine verfasste Kirche mit von Synoden beschlossenen verbindlichen Agenden,
die im Übrigen öffentlich einsehbar sind. Für die Lutherischen Kirchen läßt sich ganz klar sagen:
Es gibt nur die Taufe „Im Namen des Vaters und des + Sohnes und des Hl. Geistes.“ Wer hier anderes zu
behaupten versucht, ist nicht in der Wahrheit, auch wenn er sich noch so „katholisch“ gebärdet. Mit Ausnahme
der Probleme um die von Rom geforderte (symbolische, was die Anfänge betrifft) Apostol. Succession sind
wir einander sehr nahe. Marcel hat sich offenbar noch einen Rest an Objetivität bewahrt – über seinen
Weg zum Glauben lese ich hier voller Respekt. DAR www.d.a.rose.ms/
#16 Detlef Rose 21:15:13 | Mittwoch, 10. August 2005
Mann-o-Mannheim „Mannheim befindet sich rund 90 Kilometer nördlich von Stuttgart im Bundesland Baden-Württemberg.“
Ein supercooler geographischer Service ist das hier! Für wie blöd hält man eigentlich uns Deutsche?
Ich würde doch am besten auch gleich dazuschreiben: BAYERN und BW liegen in Süddeutschland nördlich
der Alpen. )
#12 Detlef Rose 00:09:33 | Dienstag, 9. August 2005
Phantasielos Zumindest das Gewand auf dem Foto wirkt ein wenig phantasielos. In unserer lutherischen Kirche
hierzulande hat man vor lauter schlicht schon fast aufs Feiern vergessen! Folge: Eine Reihe von kirchlichen
Festen – im Gesangbuch noch ausgewiesen – wird fast nirgendwo mehr begangen: Die Aposteltage, Peter und
Paul, Allerheiligen, Lichtmess, Johannis, Michael und Alle Engel, der Gedenktag der Confessio Augustana
u.a… Deshalb: Principiis obsta et respice finem – sero medicina paratur! Schlicht scheint mir aus Erfahrung
eher schlecht: Es sollte doch wohl einen dem Evangelium angemessenen Mittelweg geben zwischen pompös
und schlicht. D.A.R. www.d.a.rose.ms/
Zufall – von wem? Natürlich kann ich im Sinne einer ratio fide illuminata auch hinter allem „Zufall“
die Herrschaft Gottes erkennen. Die Frage ist immer: Von wem fällt uns alles Dasein – wie auch immer
es entsteht – zu? GOTT ist dabei nicht das „missing link“, sondern „Am Anfang schuf Gott… – war das
Wort“! www.d.arose.ms www.d.a.rose.ms/
#20 Detlef Rose 22:12:13 | Samstag, 6. August 2005
Pisa und die Norddeutschen „Bamberg befindet sich in Nordbayern.“ – schon böse, wenn man von der Bildunterschrift
auf das Bildungsniveau der Zielgruppe des Artikels schließt. Da habens wir Bayern schon einfacher: Für
uns ist alles nördlich des Mains „Preissn“
#16 Detlef Rose 21:11:50 | Samstag, 6. August 2005
Ketzer „Die Tradition bezeugt einhellig, daß die Einheit der Kirche nur in der Einheit mit dem Papst
und mit den Bischöfen gegeben ist.“ Wie mir scheint, gibt es außer den bösen evangelischen „Protestanten“
nun auch „katholische Protestanten“! Hier stehen sie und können nicht anders…? Ob sie den Fehler Luthers
wiederholen und die Einheit preisgeben? DAR
@Lilith In der Evang.-Luth. Kirche geben wir uns schon sehr Mühe mit der Predigt-Ausbildung. Dafür geht
die klassische liturgische Ausbildung immer mehr den Bach runter – so sollten schon bei mir 8 Stunden
„Liturgisches Singen“ im Predigerseminar für’s ganze Leben als Pfarrer reichen. Kein Wunder also, wenn
so gut wie kein evang. Pfarrer mehr Introitus, Kollektengebet, Evangelium, Eucharistieliturgie oder Segen
singt, obschon wir für alles dieses Noten hätten. – Eine richtig schöne „Deutsche Messe“ nach Luth.
Agende hat sicher auch Anselm Schadow einmal gefallen (vorkonziliar, ja vortridentinisch!) – in der evang.
Michaelsbruderschaft kann man’s alles noch finden. DAR
#25 Detlef Rose 01:42:09 | Samstag, 6. August 2005
Bewundernswert hartnäckige Ketzer Tja, wir müssen schon bewundernswert hartnäckige Ketzer sein, wenn
man eigens die Mutter Gottes gegen oder für uns anrufen muss! Nur gut, daß die Mutter Gottes für die
ganze Heilige Kirche eintritt „semper orat per ecclesiam“, wie es im Konkordienbuch heißt. Wer selbst
JP2 zum „Verräter“ erklärt, wird wohl bald seine eigene Religion eröffnen müssen und nur noch von
Ketzern umgeben sein. Die Evang.-Luth. Kirche i. Bay. ist nach ihrem Selbstverständnis „katholische Kirche“
(sic im Amtsblatt!), auch ohne Anerkennung durch den Papst. Ich verkenne nicht, daß es jede Menge Gründe
gibt, warum man sich in der Röm. Kirche besser beheimatet fühlen kann als in der „liberalen“ evangelischen…
Aber ich habe ebensoviele gute und wie ich meine biblische Gründe, warum ich „augsburgisch-katholisch“
bin und bleibe – der Fürsprache der Mutter Gottes gewiß! Die UNA SANCTA ist eben mehr als Rom. DAR PS:
Marcel, vielleicht kannst Du ja mit Deiner Verwandtschaft so schwer reden, weil Du selbst in unwahrhaftiger
Polemik redest: „…weil sie 1517 für die Geburtsstunde des Christentums halten.“ Diese contradictio
inter se findet sich nur bei Marcel und ist unter ernsthaft theologisch argumentierenden Menschen aber
schon so was am lutherischen Bekenntnis vorbei, daß mir die Weiteren Worte fehlen!
#25 Detlef Rose 18:37:57 | Donnerstag, 4. August 2005
Peinlich das Ganze und zwar ganz gleich, von welcher Seite aus man es betrachtet. Roger Schutz hätte
wissen müssen, dass man mit einem derart öffentlichen Akt Ratzinger in Verlegenehit bringt. Ratzinger
hätte mutig zu seiner Entscheidung stehen sollen – und sei es, als seelsorgerlich begründete Ausnahmensituation.
So aber wird der ohnehin geschundene Leib Christi einmal mehr vor aller Augen von uns Christen selbst
zerrissen. Und so stimmt auch die Diskussion hier mehr als traurig. Vom Anliegen des Herrn „ut unum sint“
ist wenig geblieben. Auch wenn man „eucharistische Gastfreundschaft“ aus theologischen Gründen meint
ablehnen zu müssen, so sollte man zumindest die Tonart des geschwisterlichen Zankes vermeiden und das
Thema in angemessenem Respekt vor Gott und den Menschen behandeln. www.d.a.rose.mswww.d.a.rose.ms/
#22 Detlef Rose 17:33:26 | Donnerstag, 4. August 2005
an virOblationis: Hocherfreut!! Na, da kennt sich ja direkt mal jemand etwas besser aus und kann theologisch
argumentieren (und das sogar ohne die abgedroschenen Klischees „Die Luthersekte, gegründet von einem
entlaufenden und exkommunizierten Augustinermönch, der eine entlaufende Nonne geheiratet hat und sich
anschließend hemmungslos der Freß – und Sauflust hingegeben hat…“ – soll das „der erste Stein“ sein,
der da geworfen wird??). Simul justus et peccator – wohl wahr – sonst bräuchte auch kein Katholik mehrmals
zum Beichten gehen. Hocherfreut stelle ich auch fest, daß der Papst dem Augsburgischen Bekenntis mehr
abzugewinnen vermag als einige seiner Katholiken im kreuz.net. Daß es in der Bewertung mancher Details
in der der CA noch immer Differenzen gibt, bestreitet niemand. Von der „Protestantischen Sekte“ aber spricht
nicht einmal Rom im Zusammenhang mit der Luth. Kirche. Und wenn der el.S. meint: „Die „Katholizität“
hat die Protestantische Sekte selbst aus ihrem Glaubensbekenntnis gestrichen.“, dann irrt er schlichweg
und will das Luth. Bekenntnis mit derartigen Diffamierungen bewußt ignorieren. Die Luth. Kirche hat sich
nie von den altkirchlichen Symbola verabschiedet. www.d.a.rose.ms www.d.a.rose.ms/
#16 Detlef Rose 16:51:54 | Mittwoch, 3. August 2005
an Elendester Sünder u.a. Die Anmerkungsschreiber wollen offenbar keine Ahnung haben vom biblischen „Priestertum
aller Gläubigen“. Dass es daneben das von der Kirche besonders übertragene „geistliche Amt“ in der Luth.
Kirche gibt, wollen sie nicht wahr haben. Dass der Luth. Kirche in der Reformation die – historisch ohnehin
fragwürdige – „successio apostolica“ verloren gegangen ist, wird von Rom als hinderlich betrachtet. Auch
ohne autoritäres Lehramt hat die Luth. Kirche die „successio praedicationis“ bis heute bewahrt. Weder
die Apostolizität noch die Katholizität ist ihr je aberkannt worden. Darum haben auch wir – im übrigen
gesetzlich (staatlich und kirchenrechtlich) geschützt – die an die Ordination gebundene Absolution in
der Beichte. Die Ordnung der privaten und der allgemeinen Beichte sind im Evang. Gesangbuch für jedermann
nachlesbar. Auch empfehle ich den Art. 11 der Confessio Augustana „Von der Beichte“ zur Lektüre. Es ist
ja kaum zu fassen, was hier für Meinungen über die Evang.-Luth. Kirche herumgeistern.
#8 Detlef Rose 21:41:01 | Dienstag, 2. August 2005
Erfreulich! Noch erfreulicher wäre allerdings gewesen, wenn die Beichte nicht immer nur mit „Katholiken“
identifiziert würde! Auch die Evang.-Luth. Kirche kennt und lehrt das Beichtsakrament. Aus gutem Grunde:
Denn die Beichte ist biblisch und eine von Jesus Christus uns anvertraute einmalige Lebenshilfe. www.d.a.rose.ms
an Elendester Sünder Irgendwas wird hier missverstanden. Wer hat behauptet, der Mord einer Mutter an
ihrem Kind ließe sich mit sozialen Gründen rechtfertigen? Ich nicht. Es lese doch etwas genauer, wer
lesen kann: Und was bitte soll das mit dem „Prädikanten“? Und warum werden hier Meinungen anonym ausgetauscht?
Was ist daran „christlich“? DAR
#11 Detlef Rose 21:57:52 | Donnerstag, 28. Juli 2005
An Elendester Sünder ? ? ? Als Neuling hier hatte ich den Eindruck, es würden ernsthaft Meinungen ausgetauscht.
Das scheint mir aber leider nicht sehr häufig der Fall zu sein. DAR
Stellvertreter Mir ist dieser stellvertretende „Verfolgungswahn“ in Sachen Abtreibung bedeutend lieber
als die schweigende Masse von Christen, die diesen juristischen Schwachsinn stillschweigend mitmachen:
rechtswidrig, aber erlaubt. Erfreuliche Ausnahmen sind hier unsere Bischöfe (angefangen von Julius Kard.
Döpfner bis hin zu – jüngst – Landesbischof Dr. Friedrich)! Übrigens: Bei Notwehr liegt der Fall erfreulich
anders: Verboten, aber – falls Notwehr gerichtlich nachgewiesen wird – straffrei! Bei Abtreibungen muß
sich offenbar kein Arzt mehr rechtfertigen: der Beratungsschein genügt! Nota bene: Es geht nicht darum,
Notlagen zu tabuisieren – für Frauen, die ein Problem mit ihrer Schwangerschaft haben, muß es ein gesellschaftlich
offenes Klima und die nötige Hilfe von Kirche und Staat geben. Was ist das nur für eine Welt, „in der
in den vergangenen 12 Jahren in Deutschland über eine Million Kinder aus sozialen Gründen abgetrieben“
worden sind??? Germania – quo vadis? Detlef A. Rose, Pfr. www.d.a.rose.ms