Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ja, also, ach achso, aber Sie arbeiten doch mit der Scientology-Sekte zusammen, oder nicht? Der BND ist
die Nachrichtenagentur und Scientology der Geheimdienst, oder wie war das noch gleich?
Make money – make more money Wussten Sie schon, dass kreuz.net eine Internetseite ist, die von der Scientology-Sekte
betrieben wird? Nicht umsonst steht der Server in den USA. Dort will man erforschen, wie man mit extremen
Meinungen in Deutschland und Österreich umgeht, um die eigene Werbestrategie in Europa besser anpassen
zu können. Ganz besonders gern wählt man daher kontrovers diskutierte Themen. Dass es in den USA leichter
ist, rechtsextreme Positionen zu veröffentlichen, ist dabei nur ein Teilaspekt. Denn andererseits sind
die Lehren von Ron Hubbard so extrem, dass sie (bekanntermaßen) schon ins Visier der Verfassungsschützer
geraten sind. Eben deshalb will man von Seiten der Scientology- Sekte ergründen, welches extremistische
Potenzial in Deutschland und Österreich zu finden ist, welche Argumente besonders gern verwendet werden
und wie hierzulande hitzige Debatten geführt werden und mit welchem intellektuellen Potenzial hier zu
rechnen ist.
@ Überholt rechts am Weg Ich bin ein KPdSU-Agent? Wow! Toll! Wann hat man Sie aufgetaut? Gestern? Oder
waren Sie die letzten 18 Jahre von Außerirdischen entführt? Wo finde ich denn heute noch die KPdSU?
Ist das wahr? Wenn Sie schreiben: Die Kommunisten haben in Europa keinen 860.000 Juden das Leben gerettet,
und werden dennoch als „Helden und Widerständler“ angesehen von der modernen Geschichtsschreibung, trotz
des Ribbentrop-Molotow-Paktes. bleibt mir der Mund offen stehen. Welcher ernstzunehmende Historiker würde
Stalin und seine Clique denn nicht als Verbrecher an der Menschheit bezeichnen? Nein, die Kommunisten
haben keinen 860.000 Juden das Leben gerettet, nicht als Partei. Aber vielleicht gab es doch Einzelne
unter ihnen, ebenso wie unter den Christen, den Sozialdemokraten, den Deutschen, den Österreichern, den
Polen oder den Niederländern. Verbrecher sein ist eine Eigenschaft, die (so lehrt uns die Geschichte)
unabhängig von Staatsangehörigkeit und Konfession zuzuordnen ist. Wie viele Katholiken waren in der
SS? Wieviele Katholiken waren im Widerstand? Will man das jetzt nachzählen?
Alpecin? Aber warum denn Alpecin? Besser noch Salzsäure! Dann kann es sich wenigstens nicht mehr vermehren.
Oder haben die Psychopharmaka ihn schon entmannt?
@ tappt rechts im Dunkeln Sie sind ein Rassist, ein Menschenverachter! Derart unchristliche Äußerungen
sind abstoßend und ekelerregend! Wie können Sie vom „rechten Weg“ reden? Davon sind Sie so weit entfernt,
wie ein Schwein von der Weihe!
Die brauchen das. Die von +.net müssen derartiges Zeug verzapfen. Das Lamentieren über die Zeit nach
dem Konzil sowie über die Gegenwart ist das Einzige, aus dem sie ihre Existenzberechtigung herleiten
können. Sie müssen darüber hinaus allen ein schlechtes Gewissen einreden, die selbständig denken,
die mit dem Geist des Konzils, neuerer Theologie und einem aufgeklärten Christentum übereinstimmen.
Sonst könnten sie nicht von einer Zeit träumen (aus den 50er und 60er Jahren des vorigen und vorvorigen
Jahrhunderts), die es so nie gab. Sie wollen ein museales Christentum, das in barocken Messgewändern
stecken geblieben ist. Sie reden damit einem Klerofaschismus das Wort, den denkende und gläubige Menschen
nur ablehnen können.
Die sind sich für nichts zu schade… @Rabanus: diese herrliche Präsentation menschlicher Dummheit kennt
hier doch keine Grenzen: „antikirchliche Erzdiözese“ war nach meiner Meinung bisher die schönste Entgleisung.
Oder „Pius XII. feierte täglich die Alte Messe“. Wenn man oft genug hetz.net liest kommt man immer mehr
mit Einsteins Diktum klar: „Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die Menschliche Dummheit.
Beim Weltall bin ich mir allerdings nicht sicher.“
Was ist denn hier los? Sind die Blogger hier jetzt in ihre anale Phase eingetreten? Es würde zumindest
zu der analfixierten Berichterstattung über Homosexuelle passen.
@ Pfarrverweser Es kommt mir nicht zu, mich für meine Landsleute zu entschuldigen, aber ich möchte,
dass Sie wissen, dass nicht alle Piefkes so sind. „Mögen sie alle in ihrer scheinheiligen Selbstgefälligkeit
in Frieden schlafen! Aber bitte mit dem Rücken zum Volk und lateinischem Geschnarche! „ Dem ist nichts
hinzuzufügen :)3 :(3
@ Franz Kappes Entschuldigen Sie bitte Herr Kappes, ich habe mit meiner Äußerung nicht Sie persönlich
gemeint. Mein Statement bezog sich auf den Artikel als solchen und die Notwendigkeit seines Erscheinens.
:(3 Darüber hinaus finde ich es ekelerregend, wie sehr einige der Poster hier schlicht nicht in der Lage
sind, die Liturgie in ihrer heutigen ordentlichen Form zu akzeptieren. Dieses Gequake von „der Messe aller
Zeiten“ ist einfach abstoßend und zeugt von unendlich viel Dummheit.
Daran also hängt das Christsein. Es war mir schon klar, dass an der Frage der Zelebrationsrichtung das
Wesen des gesamten Christentums hängt. @Landorganist, Elijau und Defensor: Sie glauben wahrscheinlich
auch, dass die Erde eine Scheibe ist. Wenn man Ihrer Meinung nach heute „die 68er Priester“ anbetet, dann
haben Sie leider übersehehn, dass man vor 1968 genau so „an“ die Priester „geglaubt“ hat. Wenn Ihnen
das heute fehlt, dann sagen Sie doch bitte offen, dass Sie eine Sacerdokratie wollen. Haben Sie eigentlich
schon mal überlegt, wie die Altäre in den sieben großen Basiliken in Rom aussehen? Wurden die nach
dem Konzil etwa neu errichtet? Ist die Eucharistie nun (auch) eine Mahlfeier oder nicht? Lassen Sie doch
bitte Ihren häretischen Gedanken hier freien Lauf.
…eben nur bis „…des Sohnes…“ für einige hier ist Gott nur vom Scheitel bis zum Bauchnabel (eben
bis „des Sohnes“) Mensch geworden. Alles andere ist unvorstellbar. Mir fällt da immer das Gemälde von
Emil Nolde ein, auf dem zu sehen ist, wie Maria dem Jesuskind den Hintern versohlt. Christus mit Körperlichkeit
oder gar Sexualität ist für viele unvorstellbar, weil es bedeuten würde, dass Sexualität von Gott
gewollt ist. Das kriegen die Piusbrüder nicht hin, weshalb sie immer eine weiße Leiste als Hormonbremse
um den Hals tragen.
Ich fasse es einfach nicht! Ihr selbsternannten Katholiken, die ihr hier solchen Mist wie diesen „Artikel“
verzapft seid einfach zum Kotzen! Geht doch mit Eurer Geschichts- und Weltverachtung – genau wie die
Amish-People – in einen 19. Jahrhundert Erlebnispark und lasst die Welt mit eurem Nicht-Intellekt in Ruhe!
Wenn man dieser Logik folgt… …dann ist die Kreuzigung selbst eben auch eine Gotteslästerung – was
sie bei näherer Betrachtung sicherlich auch war und viel mehr als das. Zugleich glauben wir, dass sie
wesentlicher Bestandteil des Erlösungshandelns Gottes an uns Menschen ist. Hätte der Verfasser dieses
Artikels Recht, dann ist jedes Kruzifix, jede Pietà und jede Darstellung Jesu im Grab eine Gotteslästerung.
Und doch heißt es: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.
#26 Gratias Agamus 18:33:00 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Credo – quia absurdum Zunächst haben Sie mich missverstanden, wenn Sie mir unterstellen: „Wenn man wie
Sie das Hohelied wortwörtlich nimmt und als freien Laufpaß zur grenzlosen sexuellen Begriedigung betrachtet,
kann man auch viele Stellen des Alten Testaments wortwörtlich nehmen und als freien Laufpaß zum Totschlag
betrachten.“ Ich will dieses Lied nicht wortwörtlich verstehen, ich werte es aber als einen Beleg dafür,
dass die Sexualität in der Bibel hoch geschätzt wird. Und wenn Mystiker sich dieser Sprache bedienen,
um einer spirituellen Erfahrung Ausdruck zu verleihen, dann ist es sicher keine Bildsprache, die negative
Bilder transportieren soll. Von einem „freien Laufpass zur grenzenlosen sexuellen Befriedigung“ kann nur
jemand sprechen, für den die Welt in schwarz und weiß, gut und böse – eben ganz dualistisch eingeteilt
ist: Warum gibt es kein Dazwischen????? Ich stimme Ihnen zu, dass beim Glauben andere Methoden als in
den empirischen Wissenschaften anzuwenden sind. Im Glauben gelten die Regeln des Glaubens. In einer wissenschaftlichen
Theologie sind aber die Methoden der Geisteswissenschaften anzuwenden – sonst handelt es sich nicht um
Wissenschaft.
#20 Gratias Agamus 18:19:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
vernünftige Unvernunft? Na gut, wenn der Glaube kein Verstehen sucht, wenn ich auch ohne Vernunft glauben
kann – bitte sehr: selig, die arm sind im Geiste. Und wenn man ganz ehrlich ist, glaubt doch sowieso
jeder nur das, was er glaubt. (Hört sich tautologisch an, ist es aber nicht: die einen behaupten, sie
glauben es, weil es in der Bibel steht, oder weil der Papst es gesagt hat, letztlich gehen sie aber mit
ihrem Glauben nur soweit mit, wie sie glauben können.) Aber jetzt werde ich mir selbst zu philosophisch
Ich bleibe dabei: Fides quaerens intellectum. Und ich will wenigstens versuchen, es zu verstehen.
#17 Gratias Agamus 18:09:42 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
…wird passend gemacht Passend machen, anpassen und vielleicht einpassen. Das sind doch klare Strategien,
um von einer „Messe aller Zeiten“ sprechen zu können. Eine ahistorische Vorgehensweise, die behauptet,
das Dinge immer schon so waren und immer so bleiben werden, übersieht nur leider, dass es gar nicht anders
möglich ist, als Dinge mit der Sprache von heute den Menschen von heute klarzumachen. Vielleicht sollten
Sie, Ultramontanus, das Phänomen des Sprechens noch einmal bedenken. Dann will ich Ihnen auch glauben,
dass sie ultramontan im eigentlichen Sinne sind und nicht hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen
wohnen.
#15 Gratias Agamus 17:46:52 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Genau! @Ledlhuber: Prima! Sie haben es erfasst. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder plötzlich anfinge,
die Bibel zu lesen? Am Ende fangen die Leute an, selbständig zu denken. Das muss unter allen Umständen
verhindert werden. o^/ Besser noch als ein Studium wäre es doch, wenn man nur noch aus der Bibel vorgelesen
bekäme und zwar ausschließlich von geweihten Häuptern! Diese ganze Alphabetisierung hat auch Überhand
genommen. Das muss auf jeden Fall wieder eingeschränkt werden.
#13 Gratias Agamus 17:10:50 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ für die Kirche Dann empfehle ich dringend die Lektüre des Hohenlieds der Liebe. Und wem das nicht
reicht, den bitte ich zu belegen, wo der Gebrauch der Sexualität (außer in den Fällen der sog. Unzucht)
verurteilt wird.
#9 Gratias Agamus 17:01:47 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ist die Bibel denn katholisch? @ Heinz Josef: Gelegentlich neige ich zu Zynismus – eine Form des Selbstschutzes,
die gut ist gegen einige renitente Poster hier. Dass sich der Bibel positive Aussagen zur Sexualität
entnehmen lassen, will ich doch gar nicht bestreiten. Katholische Lehre hat sich nur allzu oft anders
dargestellt. Seit Augustinus ist der Gebrauch der Sexualität nur dann „straffrei“, wenn er innerhalb
der Ehe zur Zeugung von Kindern stattfindet. In den Moralfibelen eines Herribert Jone findet sich schließlich
der Gipfel der Leibesverachtung. Paul VI. war der Erste Papst seit langem, der diese Denke etwas zurückgedrängt
hat.
#5 Gratias Agamus 16:37:19 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Mit Sicherheit @Heinz Josef: Klar, wer so etwas behauptet, ist Modernist. Geht doch gar nicht anders.
Und Sexualität als etwas Gutes zu bezeichnen ist ja schon eine Stufe vor der Apostasie. Oder wie soll
man sonst mit der Überlegung klar kommen, dass Sexualität auch jenseits der Fortpflanzung einen Wert
haben könnte?
#1 Gratias Agamus 16:19:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Modernistischer Paul VI. Wie kommen die Veranstalter dieser Seite jetzt plötzlich auf die Idee, den sonst
achso „kirchenfeindlichen“, „modernistischen“ und auch sonst verachteten Paul VI. und seine Enzyklika
zu loben? Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr… „Humanae Vitae“ hat doch schließlich den Niedergang
des Bußsakraments zu verantworten ebenso wie es die Deutschen Bischöfe mit der „Königssteiner Erklärung“
in Häresie und Schisma getrieben hat. Diese Enzyklika ist doch durchsetzt von modernistischem Gedankengut,
preist sie doch die Sexualität als Geschenk Gottes, sie spricht von einer verantwortlichen Entscheidung
der Eheleute zum Gebrauch der Sexualität – das erinnert an Individualismus und Selbstbestimmung (Autonomie) –
das kann doch hier nicht im Sinne des Erfinders (dieser Seiten) sein.
Plaudo @ HaAcher Oh, HaAcher, wie Recht Sie doch haben. Ich stimme Ihnen zu. :)3 Es ist schon eine Beleidigung
für jeden Leser hier, wie sehr man für dumm verkauft wird.
@ Selbsverständlich haben (nur) Sie recht Die Aussagen, die der Codex zum Thema Erlaubtheit der Sakramentenspendung
an Nicht-Katholiken macht, wurden bereits im Vorfeld der Diskussion deutlich. Ich habe nichts gegen ein
Zitat zur rechten Zeit am rechten Ort. Und wenn Sie das Gefühl hatten, dass ich über Ihre Zitate gelästert
habe, dann müssen Sie wohl mir Ihren Gefühlen fertig werden. Dann kann ich Ihnen jetzt noch einmal die
Frage stellen, welche Rechtsfolge Sie aus dem „unerlaubt“ ableiten? Ich möchte Ihnen denn auch (noch
einmal) die praktische Frage stellen, wie ein Kommunionspender, der sich skrupulös an das Recht halten
will, herausfinden will, zu welcher Konfession der ihm gegenüberstehende Empfänger gehört?
Gretchen-Frage Wertes Fräulein, werte Frau Grechtchen, Ihre Ansichten zu teilen würde voraussetzen,
dass man differenziert, denkend und vernunftgesteuert an die Dinge heranginge. Das ist allerdings in diesem
Forum – wie Sie vielleicht schon festgestellt haben – nicht immer der Fall. Historisch-kritische Exegese
wird hier von nicht wenigen Lesern abgelehnt. Wie diese Leser mit dem Buche Levitikus klarkommen, ist
mir allerdings auch ein Rätsel. Für einige hier ist die Rede von einem liebenden Gott immer schon eine
Form des „zahnlosen, weichgespülten Humanismus“. Sie fühlen sich nur von Gott geliebt, wenn er ihnen
ordentlich eine verpasst. Beschimpfungen werden hier übrigens auch gerne vorgenommen. Die Welt und die
Religion werden von vielen einfach in schwarz-weiß gemalt, dann ist die Welt auch einfacher und nicht
so kompliziert. Ich kann allerdings nicht sagen, wie viele von diesen Postern diese Weltsicht nur provocandi
causa vertreten und wer tatsächlich mal einen Psychiater gebrauchen könnte. Manchen jedenfalls sind
Aufklärung, Humanismus, Rationalismus oder auch nur ein fides quaerens intellectum zuwider, zumindest
suspekt, und sie wünschen sich ins Mittelalter zurück, was zwar nicht finster aber unaufgeklärt war.
@ Seefeldt Sie haben übrigens nicht den Originaltext abgeschrieben, sondern die deutsche Übersetzung.
Maßbeblich ist allein der lateinische Text. Und warum bin ich dumm, wenn ich feststelle, dass Sie abgeschrieben
haben? Es ist übrigens falsch anzunehmen, dass „verboten“ bzw. „unerlaubt“ mit „ungültig“ gleichzusetzen
ist. Die Bischöfe der Piusbrüder sind allesamt unerlaubt geweiht worden, aber deswegen noch lange nicht
ungültig. Die Priester, die sie weihen, werden samt und sonders unerlaubt geweiht, aber nicht ungültig.
#95 Gratias Agamus 17:48:58 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Rechtsfolgen? Fein, dass Sie den Codex abschreiben können. Dann nennen Sie mir doch bitte auch noch die
Rechtsfolge dieses Rechtsverstoßes. Auf „unerlaubt“ bin ich übrigens schon selbst gekommen. Von „ungültig“
steht da gar nichts, und auch nicht ein: „…ist zu suspendieren, verliert sein Amt, ist ipso facto laisiert“
oder sowas. Hat er denn jeden einzelnen sein Gebetbuch vorzeigen lassen, um zu erfahren, wer jetzt zu
welcher Fraktion gehört?
#137 Gratias Agamus 15:35:24 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Danke, @ Kunstmaler Ich glaube, wir liegen nicht sehr weit auseinander. Wir sind in Freiheit geschaffen
und zur Freiheit berufen. Wir haben die Freiheit der Entscheidung und dann auch die Freiheit der Entschiedenheit,
die wir finden, wenn wir uns in Freiheit Christus anvertrauen. Von einem leichtfertigen „alles-wird-schon-wieder-gut“
Katholizismus halte ich auch nicht viel. Aber es ist nicht an mir, darüber zu entscheiden, wer wirkliche
Reue empfindet und wer nicht. Gott kennt die Herzen der Menschen. Ihm können wir nichts vormachen, und
brauchen es auch nicht zu tun. Und doch dürfen wir darauf vertrauen, dass Gottes Gnade immer größer
ist. :(3 :(3
#135 Gratias Agamus 15:18:15 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wenn Sie sagen: „Das klingt ein bisschen fanatisch, ich weiß, aber wäre hier Gott in seinem
Schaffen wirklich frei, dann wäre schon in dieser Welt „das Himmelreich“. Dem ist nicht so, deshalb hat
Gott hier keine Macht, außer wir geben Gott durch unser Verhalten die Macht und das wollte Christus uns
mitteilen.“, dann haben Sie das Christentum verlassen. Gott ist frei, auch hier und jetzt. Genau hier
und jetzt hat er auch Macht. Nur zwingt Gott uns nicht, ihn zu lieben. Das wäre nämlich keine Liebe,
sondern Erpressung. Es will unser freies, liebendes „Ja“ zu ihm.
#133 Gratias Agamus 14:42:47 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Nur meine Seele ist in Freiheit von Gott geschaffen? Und der Rest nicht? Das hört sich äußerst
dualistisch an. Gott hat nur den Geist geschaffen oder nur die Seele? Und diese freie Seele ist im Körper
gefangen und muss daraus befreit werden? Dass die Welt nicht das Reich Christi ist, ist mir schon klar.
Aber wenn ich kein böses Prinzip brauche, wieso spielt dann der Teufel mit meiner Psyche? Dann bin ich
ja schon wieder nicht frei, sondern nur der Spielball zwischen Gut und Böse.
#131 Gratias Agamus 14:25:31 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wieso schiebe ich Gott die Schuld in die Schuhe, wenn ich ihm dankbar dafür bin, dass er
mich in Freiheit geschaffen hat? Er will meine Antwort auf sein Gnadenangebot in Freiheit und aus Liebe.
Freiheit beinhaltet eben auch, dass ich „nein“ sagen kann. Wozu brauche ich da ein „böses Prinzip“?
#129 Gratias Agamus 13:53:34 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Ist es also denkbar, dass gar nicht ein personifiziertes Prinzip namens „Teufel“ gegen Gottes
Allmacht streitet, sondern der Mensch selbst, der von Gott aus freien Stücken und in Freiheit geschaffen
wurde? Wäre es in Ihrem Weltbild vorstellbar, dass wir nicht die Schuld für unsere Verfehlungen auf
einen „Gott-Sei-Bei-Uns“ schieben dürfen, sondern vielmehr bei uns selbst anfangen müssen? Alles andere
klingt in meinen Ohren stark nach Kabbalismus bzw. Dualismus und dem Wahnsinn der Selbsterlösung.
#93 Gratias Agamus 13:47:11 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
katholisch werden Preßlmayer, Sie schreiben: „Wenn ein Protestant jedoch tatsächlich an die Gegenwart
des Heilandes in der Hostie glaubt, dann soll er Katholik werden. So einfach ist das.“ Falsch! 1. Ein
Protestant glaubt an die Realpräsenz Christi im Abendmahl, allerdings nicht an ein bleibende. 2. Um katholisch
werden zu können, müssen jemand die drei Bänder von Sakramenten und Bekennntnis und Glauben mit der
Kirche verbinden. Das rechte Sakramentenverständnis und die rechte Disposition auf Seiten des Empfängers
erlauben es also dem Sakramentenspender, das Sakrament zu spenden (unter den genannten Voraussetzungen).
Hat Sie, Herr P., schon jemals jemand an der Kommunionbank danach gefragt?
#124 Gratias Agamus 13:22:59 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wenn man sich dem Teufel angleicht, dann zieht es die Seele in diesen Abgrund und Gott kann
nicht mehr helfen. Aha, dann ist Gott also gar nicht allmächtig? Der Teufel ist stärker als Gott? Zwei
gleichbereichtigte Prinzipien kämpfen gegeneinander und Gott hat in der Regel das Nachsehen? Komisch.
Ich dachte immer, Gott will das Heil aller Menschen?
Uniformität? Und vielleicht sind die Geschmäcker heute so sehr verschieden, dass man die innere Einstellung
eben nicht mehr an der Kleidung ablesen kann. Was Ihnen missfällt, finden andere totchic. Was Sie als
Affentheater am Altar abtun ist für andere Ausdruck größter Ehrfurcht. Ich will nur sagen, dass wir
Menschen die Blick in das Herz eines anderen nicht haben. Was ich verstehen kann, ist wenn Sie Ihre religiösen
Gefühle missachtet sehen, wenn Sie glauben, dass andere das, was Ihnen heilig ist, mit Füßen treten,
und das Sie das verletzt. Das ist aber keine „Verletzung einer objektiven Schöpfungsordnung“, sondern
eine Verletzung Ihrer persönlichen religiösen Gefühle. Das ist aber etwas anderes.
@ Seefeldt Vielleicht ist ein Gleichnis ja ein Gleichnis und enthält deswegen ein Tertium Comparationis?
Vielleicht meint die Kleidung in dem Gleichnis nicht die Kleidung? Vielleicht meint es wirklich nur die
innere Einstellung, die, weil sie im Inneren liegt, nicht an Äußerlichkeiten abzulesen ist? Vielleicht
gibt es tatsächlich Menschen, die sehr wenig Wert auf (ihr) Äußeres legen? Geschmäcker sind verschieden.
Und ich bin mir sicher, dass unser Herrgott über alle Modefragen erhaben ist.
@ Seefeldt …und da gibt es auch das Gleichnis von dem Festmahl, zu dem die geladenen Gäste nicht erscheinen
und die Diener auf die Straßen und an die Hecken und Zäune gehen. Ehrfurcht und meine Einstellung Gott
gegenüber kann sich in den Riten und in der Kleidung zeigen. Muss es aber nicht. Wie kommt es aber zum
Beispiel, dass Büßer früher in „Sack und Asche“ ihrem Schöpfer gegenüber traten? Missachtung? Mir
sind Menschen im Gottesdienst lieber, die in zerrissener Kleidung auftauchen, als solche, die im fetten
Pelzmantel meinen, zuerst sich selbst darzustellen und dann die anderen beeindrucken zu müssen. Es gibt
Menschen, die drücken ihre Ehrfurcht in guter Kleidung aus, andere tun dies in demütigen Gesten wieder
andere in Riten. Keinem der dies tut und keinem der dies unterlässt unterstelle ich Gleichgültigkeit
gegenüber Gott. Wäre dem so, kämen sie gar nicht erst in die Kirche.
Pranger @ freddie schenk Ich stimme Ihnen zu: In den Beiträgen der „Redaktion“ kommt kaum ein Satz ohne
Wertung und Verurteilungen aus. Und auch ich ertappe mich dabei, Wörter in Anführungszeichen zu setzen,
um mich wertend davon zu distanzieren. In Diskussionen geht es natürlich auch um Wertungen und Meinungen.
Die Artikel aber als „Nachrichten“ zu bezeichnen, finde ich unpassend. @bonifatius Worin besteht das „Unrecht“,
wenn ein Mann oder eine Frau den gewählten Lebensstand verlässt? Unterstellen Sie diesen Menschen Leichtfertigkeit
und hedonistische Genusssucht? Haben Sie mit ihnen über den Weg gesprochen, über die Entscheidungsfindung?
Es geht freilich nicht um das konsequente Durchtragen einer einmal gewählten Lebensform, sondern um Schicksale
und um Menschen. Also ab an den Pranger mit ihnen! Bewerft sie mit Tomaten! Bespuckt sie! Gnade? Firlefanz!
Brandmarkt sie! Ich wünsche Ihnen einen gründlichen Bruch in Ihrer Biographie, vielleicht gehen Sie
dann nicht mehr so hart mit anderen ins Gericht.
@ wiener Das ist hier der „Stil“ der „Redaktion“ dieses so genannten „Nachrichtenportals“. Immer druff,
immer druff, immer druff. Die „Redakteure“ sind, glaube ich, selbst davon überzeugt, dass sie subtil
und fein vorgehen. Dass sie wie Planierraupen über Menschen, Schicksale und Leiderfahrungen hinwegwalzen,
ist ihnen egal. Das ist hier so üblich. In dem hier gepredigten „Katholizismus“ wird gehobelt, da fallen
eben auch Spähne. Kollateralschäden, Einzelschicksale, friendly fire. Man kann halt nicht auf alles
Rücksicht nehmen. Die Sprachverunstalungen, die dabei vorfallen, sind das äußere Zeichen degenerierter
Geister.
So funktioniert’s Genau so, „rechter Weg“, konnte es doch nur funktionieren: Dadurch, dass zu viele Menschen
gesagt haben: „Ich bin zwar dagegen, aber ich mache mit.“ Wenn Sie das „3. Reich“ wirklich als „große
gemeinsame Sache“ betrachten, hinter die alle persönliche Belange zurücktreten mussten, wünsche ich
Ihnen eine gute Reise in eine der Diktaturen dieser Welt. Ich hoffe, dass sich schon eine Staatsanwaltschaft
Ihrer Sache angenommen hat.
Gottesdienst als Blasphemie Das ist eine tolle Idee, Herr Kappes: Gottesdienste als Blasphemie. Jeder,
der sein Gebet und Gottesdienst verrichtet und dabei ein Loch im Hemd hat, ist ein Blasphemiker. Erzählen
Sie das mal einem Afrikaner. Obwohl wir uns nicht darum sorgen sollen, was wir anziehen sollen, fühlt
Gott sich von bestimmten Kleidungsstücken beleidigt. Wo bekomme ich denn den Katalog für kommende Saison,
in der garantiert blasphemiefreie Kleidung angboten wird?
Äußerlichkeiten @ Seefeldt: Gott mit einem Arbeitgeber zu vergleichen ist schon äußerst gewagt. Respekt,
Ehrfurcht, Demut – da sind wir einer Meinung. Wie dieser Respekt, diese Ehrfurcht und diese Demut zum
Ausdruck kommt ist eine Frage der Mode. Jeans sind ungehörig im Gottesdienst? Das hat man vielleicht
noch vor 30 Jahren so gesehen. Andererseits ist es mir lieber, wenn junge Menschen in Jeans zur Messe
kommen, als wenn sie gar nicht mehr kommen. Schicken Sie jemand weg, nur weil er Jeans trägt? Dann wundern
Sie sich bitte nicht, wenn Sie bald allein im Gottesdienst sitzen. Wie Sie richtig anmerken, schaut Gott
nicht auf die Äußerlichkeiten. „Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochenes Herz, einen zerbrochenen
und zerknirschten Geist wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.“ Geisteszustände an der Kleidung abzulesen
halte ich für gewagt. Das sind die veräußerlichten Christen, die mit dem Gebetbuch in der Hand und
feiner Kleidung meinen, bessere Christen zu sein. Die Beispiele aus dem Evangelium, in denen Jesus sich
genau gegen solche Konventionen gewehrt hat, muss ich Ihnen sicher nicht aufzählen.
#35 Gratias Agamus 16:53:55 | Dienstag, 30. September 2008
…und noch einmal die Frage, woher Sie die Gewissheit nehmen, dass diese Veranstaltung keine Gottesverherung
ist? Ist Ihr persönliches Geschmacksempfinden hierfür maßgeblich? Kann die Verehrung Gottes ausschließlich
in der Form stattfinden, wie sie im Rituale Romanum und all seinen Supplementen festgelegt ist? Dass es
sich hierbei möglicherweise (ich kann es nicht sagen, ich war nicht dabei) um eine Eucharistiefeier handelte,
die nicht im Einklang mit dem Römischen Messbuch steht, will ich nicht bestreiten. Aber ist alles, was
davon abweicht gleich eine Gotteslästerung? Vielleicht schafft dieser unorthodoxe Weg ja fernstehenden
Menschen einen Zugang zum Glauben? Aber schicken Sie die Suchenden ruhig gleich wieder in die Hölle.
Es gibt halt nur schwarz oder weiß.
#256 Gratias Agamus 16:42:36 | Dienstag, 30. September 2008
Die Homos… …und die Kathos, die Kreuz.nettos und die Pios. Kleben wir Etiketten darauf und schicken
sie allesamt mit ihren Schildern in die Hölle. Heiß, heißer, am katholischsten. Prima. Bekenne und
brenne! Wenn man die Gruppe derer, die gerettet werden, immer kleiner macht, kann man sich immer besser
fühlen, je mehr Menschen man die Hölle heiß macht. Die Bibel nehmen wir bitte immer schön wörtlich,
denn Gott hat deren Autoren schließlich nur als Fallrohr seiner Offenbarungen benutzt – Auslegung ausgeschlossen.
#32 Gratias Agamus 16:00:38 | Dienstag, 30. September 2008
Woher wissen Sie das, Seefeldt? Haben Sie einen derart guten Draht zu unserem Schöpfer, dass Sie genau
wissen, was Gott ins Gesicht schlägt? Woher wissen Sie, welcher Gottesdienst Gott gefällt und welcher
ihn beleidigt? Vielleicht freut Gott sich über das formell fehlerhafte Gebet eines Randständigen mehr
als über das formvollendete Hochamt eines Frömmlers? Woher nehmen Sie das Recht, über die Frömmigkeit,
über die Gebete anderer zu urteilen?
#28 Gratias Agamus 15:32:55 | Dienstag, 30. September 2008
Antikirchliche Erzdiözese Ich könnte mich schon wieder krümmen vor lauter Lachen, wenn ich diese akatholischen
Sprachvergewaltiger hier lese. Wäre es nicht so traurig, müsste man sich eigentlich keine Gedanken
machen. Und merke wohl auf, frommer Katholik: Sozialisten dürfen nicht beten! o^/ Wenn Sozialisten ein
Fest organisieren, darf man dort nicht beten und erstrecht keine Messe feiern. Dass einige der Leser
den Unterschied zwischen einer Muss- und einer Sollvorschrift nicht kennen, wundert mich nicht, kennen
hier doch nicht alle den Unterschied zwischen Glaube und Ideologie.
#60 Gratias Agamus 18:26:21 | Montag, 29. September 2008
Elijahu – ein jeder kehr’ vor seiner Tür… wenn Sie die Dinge nicht „dulden“, so ist es nur gut zu wissen,
dass Sie es nicht zu sagen haben. Nehmen Sie doch ihren Flammenwerfer und gehen Sie damit durch die Häuser.
Sie halten sich also selbst für Gottes Racheengel? Sie sind es, der diese „Gerechtigkeit“ durchsetzen
soll? Wer vor dem Empfang der Hl. Eucharistie nicht zur Beichte geht, vielleicht gar in schwerer Sünde
lebt, der „frisst und säuft sich selbst das Gericht“. Aber das soll doch Ihre Sorge nicht sein. Sie sind –
Gott sei Dank – nicht der Richter, der in dieser Instanz Recht spricht. Nehmen Sie ihren Flammenwerfer.
Mit diesem Eifer landen Sie allerdings höchstens im muslimischen Paradies – keinesfalls aber im christlichen.
Und wenn wir uns dann in der Hölle wiedersehen, dann können Sie ja als Satans Lakei weitere Sünder
verbrennen.
#52 Gratias Agamus 18:15:36 | Montag, 29. September 2008
Vertraut auf den Herrn! Das einzige, was mich beruhigt, wenn ich diese Hetze, diese Menschenverachtung,
diese Selbstgerichtigkeit und diese Überheblichkeiten der selbsternannten „Katholiken“ bzw. „Christen“
hier lese, ist Gottes Gerechtigkeit: Mit dem Maß, mit dem sie messen werden auch sie gemessen werde und
wird ihnen zugeteilt werden. Diese Volksverhetzer treibt nur allein der Hass an; der Hass auf alles, was
ihren Zwergenverstand übersteigt. Wenn sie die Bibel nicht mehr wortwörtlich verstehen können, dann
haben sie keinen Glauben mehr. Ihr Kleingläubigen! Ihr macht eure Gebetsriemen breit und lasst euch von
den Menschen auf der Straße grüßen. Nicht die Homosexuellen brauchen den Arzt, sondern ihr, die ihr
den Menschen ein breites Kreuz und ein schweres Joch auferlegt. Ihr erlaubt es euch, das Kreuz, dass der
Herr für jeden in tragbarer Größe ausgewählt hat, länger, schwerer und untragbar zu machen. Ihr widersetzt
euch dem Willen Gottes und glaubt, ihn selbst zu kennen. Weg von mir, ihr Heuchler!
Sprache entlarvt Da schreibt jemand einen Artikel über diese Seite und schon kommt deren „Redaktion“
und schreit dabei wie eine kleines Kind, dem einer die Sandburg zertreten hat. Dabei hat der Verfasser
des Kathpedia-Artikels nicht im Ansatz die degenerierte pseudo Propagandasprache der „Autoren“ von kreuz.net
benutzt. Natürlich ist alles, was nicht auf der Welle von kreuz.net schwimmt sofort „relativistisch,
häretisch, schismatisch, agnostisch, linksextrem, kirchenfeindlich“ usw. Die Niveaulosigkeit der Redaktoren
lässt sich nicht mehr konservativer Grundhaltung, sondern nurnoch mit Dummheit erklären.
#74 Gratias Agamus 14:42:48 | Donnerstag, 4. September 2008
@Ludwig Es gibt, Menschen, die müssen das Unheil und den Untergang andere Menschen besonders herausstellen,
damit sie sich des eigenen Heils vergewissern können. Wäre das Heil der Seelen eine Zusage Gottes an
wirklich ALLE Menschen, dann würde das eigene Leben, das eigene Streben nach Vollkommenheit so dermaßen
entwertet, dass sie es nicht ertragen könnten und sich deshalb des Untergangs zumindest derer versichern
müssen, die das getan haben, was sie bei sich selbst immer unterdrückt haben.
#20 Gratias Agamus 14:26:30 | Donnerstag, 4. September 2008
Credo – quia absurdum Sehr geehrter Herr Geyer, wäre der erste Satz, das Bekenntnis zum Auferstandenen
als dem Sohn des lebendigen Gottes, oder auch all die Artikel des Glaubensbekenntnisses für alle Katholiken,
ja für alle Christen, das Einzige, warauf es tatsächlich ankommt, dann gäbe es diese Seite im Internet
nicht. Dann gäbe es keine gegenseitige Beschimpfung von V-II-Sektierern, Piushanseln und Kreuznattern,
dann würden sich evangelikale und tradtionalistische Gruppen nicht gegenseitig das Christsein absprechen.
Dieser Anspruch entsteht erst, wenn man die aus dem Glaubensbekenntnis gezogenen Konzequenzen, gleich
welcher Konfession man angehört, als die einzigen, logischen, geoffenbarten oder sonst autorisierten
Schlussfolgerungen betrachtet.
#17 Gratias Agamus 14:15:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Also Wahrheit Sehr geehrter Herr Geyer, sehr geehrte/r Sozialkatholisch, Sie also beide Wissen was Wahrheit
ist, was „Lehre der Kirche“ (sicut errat in principio et nunc et semper) ist. Das beruhigt. Sie wissen
das sogar so gut, dass Sie das Päpsten und Bischofen, bei Bedarf, nachweisen können, wenn jene davon
abweichen. Haben Sie sich eigentlich je bei der Glaubenskongregation beworben? Und jeder, der das anders
sieht, ist in Ihren Augen nicht mehr katholisch. Das deutet auf ein klares Weltbild hin. Wenn Exkommunikationstatbestände
so augenfällig wären, wie manche es hier behaupten, dann wundert es mich, dass diese Taten so selten
festgestellt werden. Ist es nicht möglich, dass in dieser unserer Kirche genauso viel Platz für engstirnige
Ideologen wie auch für offen und freier Denkende ist?
#14 Gratias Agamus 14:01:46 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil :(3 Danke, danke, danke. Es ist aber ein Fluch, der auf diesem Land, zumindest auch auf mir
lastet, dass man immer gleich zu den unmöglichsten Vergleichen greift. Ich möchte mich also für meinen
vorherigen Vergleich sofort wieder entschuldigen, weil er unpassend war. Aber ich habe so eine große
Abneigung gegen Ideologien jedweder Färbung, weil sie den Menschen entmündigen. Sapere aude!
#12 Gratias Agamus 13:46:15 | Donnerstag, 4. September 2008
kreuz.net und Kommunismus haben dasselbe gemeinsam. Da haben wir es also wieder: Die Wahrheit wird heute
einzig und allein von fundamentalistischen „Katholiken“ verkündet, die genau wissen, was Recht und Unrecht
ist, die ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist halten und selbst dem Papst dessen Lehrautorität
abstreiten, wenn er Dinge sagt, die ihnen nicht passen. Diese selbstvergotteten, sog. „Katholiken“ erliegen
immer und immer wieder der Versuchung, aus sich selbst als Quelle der Wahrheit und Weisheit zu schöpfen
und behaupten dabei, nur die „immergültige“, „ewige“ und „einzige“ Lehre der Katholischen Kirche zu verkünden.
Hybris! Demut und Gehorsam den eigenen Ortsbischöfen gegenüber würde gut tun, ebenso wie Gehorsam gegenüber
dem Papst, aber bitte nicht wieder diese Selbsternennung zur höchsten Autorität der Kirche. Denn sie
tun hier nichts anderes, als es die kommunistischen Machthaber in Europa taten und Asien noch immer tun:
Sie verfallen der Ideologie.
#96 Gratias Agamus 12:21:15 | Donnerstag, 4. September 2008
Die Wurzel allen Übels Die Wurzel allen Übels ist also das Nachdenken. Immer wieder verführt es uns
dazu, selbständig unzulässige Schlüsse zu ziehen. Die Wurzel allen Übels ist also der Verstand, dieses
teufliche Samenkorn, vom Schöpfer selbst zur Verderbnis des Menschen geschaffen. Memento Homo: Denke
nicht! Gehorche! Entscheide Dich nicht aus Freiheit, sondern aus Gehorsam! Sei Untertan! o^/ Hat eigentlich
jemals jemand in diesen Foren darüber nachgedacht, wenn das XXI. Ökumenische Konzil nicht stattgefunden
hätte? Dann wäre die Kirche wahrscheinlich heute insgesamt so groß wie die so genannte Piusbruderschaft,
deren so genannte „Priester“ – die in antikatholischer Weise antikirchliche Kirche darstellen (um die
Diktion einiger hier veröffentlichter „Artikel“ der selbsternannten, kirchenfreindlichen „Redaktion“
aufzunehmen) unerlaubt geweihte Schismatiker sind, mit Feuer und Schwert ihre Drohbotschaft verbreiten
können, ohne von den zuständigen Verfassungsschutzorganen behelligt werden zu können, da das Internet
kriminelle Machenschaften aus den USA hier unverfolgbar macht. Prüft alles, und das Gute behaltet. FSSPX
wurde geprüft. Warum nur wurde sich nicht behalten?