Gratias Agamus
Erstellt: 12:09:40 | Donnerstag, 4. September 2008
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59 Lesermeinungen
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Man kann es bezweifeln
#20   Gratias Agamus   23:18:03 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Ja, also, ach
achso, aber Sie arbeiten doch mit der Scientology-Sekte zusammen, oder nicht? Der BND ist die Nachrichtenagentur und Scientology der Geheimdienst, oder wie war das noch gleich?
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#17   Gratias Agamus   23:14:10 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Make money – make more money
Wussten Sie schon, dass kreuz.net eine Internetseite ist, die von der Scientology-Sekte betrieben wird? Nicht umsonst steht der Server in den USA. Dort will man erforschen, wie man mit extremen Meinungen in Deutschland und Österreich umgeht, um die eigene Werbestrategie in Europa besser anpassen zu können.
Ganz besonders gern wählt man daher kontrovers diskutierte Themen. Dass es in den USA leichter ist, rechtsextreme Positionen zu veröffentlichen, ist dabei nur ein Teilaspekt. Denn andererseits sind die Lehren von Ron Hubbard so extrem, dass sie (bekanntermaßen) schon ins Visier der Verfassungsschützer geraten sind. Eben deshalb will man von Seiten der Scientology- Sekte ergründen, welches extremistische Potenzial in Deutschland und Österreich zu finden ist, welche Argumente besonders gern verwendet werden und wie hierzulande hitzige Debatten geführt werden und mit welchem intellektuellen Potenzial hier zu rechnen ist.
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#65   Gratias Agamus   20:15:33 | Montag, 13. Oktober 2008
@ Überholt rechts am Weg
Ich bin ein KPdSU-Agent? Wow! Toll! Wann hat man Sie aufgetaut? Gestern? Oder waren Sie die letzten 18 Jahre von Außerirdischen entführt? Wo finde ich denn heute noch die KPdSU? :-D
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#2   Gratias Agamus   20:05:35 | Montag, 13. Oktober 2008
Ist das wahr?
Wenn Sie schreiben:
Die Kommunisten haben in Europa keinen 860.000 Juden das Leben gerettet, und werden dennoch als „Helden und Widerständler“ angesehen von der modernen Geschichtsschreibung, trotz des Ribbentrop-Molotow-Paktes.
bleibt mir der Mund offen stehen. Welcher ernstzunehmende Historiker würde Stalin und seine Clique denn nicht als Verbrecher an der Menschheit bezeichnen? Nein, die Kommunisten haben keinen 860.000 Juden das Leben gerettet, nicht als Partei. Aber vielleicht gab es doch Einzelne unter ihnen, ebenso wie unter den Christen, den Sozialdemokraten, den Deutschen, den Österreichern, den Polen oder den Niederländern. Verbrecher sein ist eine Eigenschaft, die (so lehrt uns die Geschichte) unabhängig von Staatsangehörigkeit und Konfession zuzuordnen ist. Wie viele Katholiken waren in der SS? Wieviele Katholiken waren im Widerstand? Will man das jetzt nachzählen?
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#36   Gratias Agamus   19:48:19 | Montag, 13. Oktober 2008
Wenn das allerdings
geringelt ist, stelle ich mir das Verrichten seiner Notdurft sehr lustig vor: Wasserspiele in der Kachelabteilung. :-D :-D
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#34   Gratias Agamus   19:45:22 | Montag, 13. Oktober 2008
@Rabanus
Meinst du das letzte Haar, mit dem er Wasser lassen kann?
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#30   Gratias Agamus   19:39:53 | Montag, 13. Oktober 2008
Alpecin?
Aber warum denn Alpecin? Besser noch Salzsäure! Dann kann es sich wenigstens nicht mehr vermehren. Oder haben die Psychopharmaka ihn schon entmannt?
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#43   Gratias Agamus   14:52:48 | Montag, 13. Oktober 2008
@ tappt rechts im Dunkeln
Sie sind ein Rassist, ein Menschenverachter! Derart unchristliche Äußerungen sind abstoßend und ekelerregend! :-!
Wie können Sie vom „rechten Weg“ reden? Davon sind Sie so weit entfernt, wie ein Schwein von der Weihe!
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#8   Gratias Agamus   14:47:27 | Montag, 13. Oktober 2008
Die brauchen das.
Die von +.net müssen derartiges Zeug verzapfen. Das Lamentieren über die Zeit nach dem Konzil sowie über die Gegenwart ist das Einzige, aus dem sie ihre Existenzberechtigung herleiten können.
Sie müssen darüber hinaus allen ein schlechtes Gewissen einreden, die selbständig denken, die mit dem Geist des Konzils, neuerer Theologie und einem aufgeklärten Christentum übereinstimmen. Sonst könnten sie nicht von einer Zeit träumen (aus den 50er und 60er Jahren des vorigen und vorvorigen Jahrhunderts), die es so nie gab. Sie wollen ein museales Christentum, das in barocken Messgewändern stecken geblieben ist. Sie reden damit einem Klerofaschismus das Wort, den denkende und gläubige Menschen nur ablehnen können.
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#2   Gratias Agamus   13:28:22 | Montag, 13. Oktober 2008
Die sind sich für nichts zu schade…
@Rabanus: diese herrliche Präsentation menschlicher Dummheit kennt hier doch keine Grenzen:
„antikirchliche Erzdiözese“ war nach meiner Meinung bisher die schönste Entgleisung. Oder „Pius XII. feierte täglich die Alte Messe“. Wenn man oft genug hetz.net liest kommt man immer mehr mit Einsteins Diktum klar:
„Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die Menschliche Dummheit. Beim Weltall bin ich mir allerdings nicht sicher.“
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#35   Gratias Agamus   13:17:08 | Montag, 13. Oktober 2008
Was ist denn hier los?
Sind die Blogger hier jetzt in ihre anale Phase eingetreten? Es würde zumindest zu der analfixierten Berichterstattung über Homosexuelle passen. ^-^
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#28   Gratias Agamus   18:48:57 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@ Pfarrverweser
Es kommt mir nicht zu, mich für meine Landsleute zu entschuldigen, aber ich möchte, dass Sie wissen, dass nicht alle Piefkes so sind.
„Mögen sie alle in ihrer scheinheiligen Selbstgefälligkeit in Frieden schlafen! Aber bitte mit dem Rücken zum Volk und lateinischem Geschnarche! „
Dem ist nichts hinzuzufügen :)3 :(3
Redaktion benachrichtigen Der Papst äußert sich erneut zur Zelebrationsrichtung
#33   Gratias Agamus   18:31:09 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@ Franz Kappes
Entschuldigen Sie bitte Herr Kappes, ich habe mit meiner Äußerung nicht Sie persönlich gemeint. Mein Statement bezog sich auf den Artikel als solchen und die Notwendigkeit seines Erscheinens. :(3
Darüber hinaus finde ich es ekelerregend, wie sehr einige der Poster hier schlicht nicht in der Lage sind, die Liturgie in ihrer heutigen ordentlichen Form zu akzeptieren. Dieses Gequake von „der Messe aller Zeiten“ ist einfach abstoßend und zeugt von unendlich viel Dummheit.
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#30   Gratias Agamus   18:19:04 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Daran also hängt das Christsein.
Es war mir schon klar, dass an der Frage der Zelebrationsrichtung das Wesen des gesamten Christentums hängt. @Landorganist, Elijau und Defensor: Sie glauben wahrscheinlich auch, dass die Erde eine Scheibe ist.
Wenn man Ihrer Meinung nach heute „die 68er Priester“ anbetet, dann haben Sie leider übersehehn, dass man vor 1968 genau so „an“ die Priester „geglaubt“ hat. Wenn Ihnen das heute fehlt, dann sagen Sie doch bitte offen, dass Sie eine Sacerdokratie wollen.
Haben Sie eigentlich schon mal überlegt, wie die Altäre in den sieben großen Basiliken in Rom aussehen? Wurden die nach dem Konzil etwa neu errichtet? Ist die Eucharistie nun (auch) eine Mahlfeier oder nicht? Lassen Sie doch bitte Ihren häretischen Gedanken hier freien Lauf. :-!
Redaktion benachrichtigen Darstellung eines nackten Jesus
#14   Gratias Agamus   19:05:25 | Samstag, 11. Oktober 2008
…eben nur bis „…des Sohnes…“
für einige hier ist Gott nur vom Scheitel bis zum Bauchnabel (eben bis „des Sohnes“) Mensch geworden. Alles andere ist unvorstellbar. Mir fällt da immer das Gemälde von Emil Nolde ein, auf dem zu sehen ist, wie Maria dem Jesuskind den Hintern versohlt. Christus mit Körperlichkeit oder gar Sexualität ist für viele unvorstellbar, weil es bedeuten würde, dass Sexualität von Gott gewollt ist. Das kriegen die Piusbrüder nicht hin, weshalb sie immer eine weiße Leiste als Hormonbremse um den Hals tragen.
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#17   Gratias Agamus   18:52:06 | Samstag, 11. Oktober 2008
Ich fasse es einfach nicht!
Ihr selbsternannten Katholiken, die ihr hier solchen Mist wie diesen „Artikel“ verzapft seid einfach zum Kotzen! :-!
Geht doch mit Eurer Geschichts- und Weltverachtung – genau wie die Amish-People – in einen 19. Jahrhundert Erlebnispark und lasst die Welt mit eurem Nicht-Intellekt in Ruhe!
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#7   Gratias Agamus   18:45:51 | Samstag, 11. Oktober 2008
Wenn man dieser Logik folgt…
…dann ist die Kreuzigung selbst eben auch eine Gotteslästerung – was sie bei näherer Betrachtung sicherlich auch war und viel mehr als das. Zugleich glauben wir, dass sie wesentlicher Bestandteil des Erlösungshandelns Gottes an uns Menschen ist. Hätte der Verfasser dieses Artikels Recht, dann ist jedes Kruzifix, jede Pietà und jede Darstellung Jesu im Grab eine Gotteslästerung. Und doch heißt es: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.
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#26   Gratias Agamus   18:33:00 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Credo – quia absurdum
Zunächst haben Sie mich missverstanden, wenn Sie mir unterstellen:
„Wenn man wie Sie das Hohelied wortwörtlich nimmt und als freien Laufpaß zur grenzlosen sexuellen Begriedigung betrachtet, kann man auch viele Stellen des Alten Testaments wortwörtlich nehmen und als freien Laufpaß zum Totschlag betrachten.“
Ich will dieses Lied nicht wortwörtlich verstehen, ich werte es aber als einen Beleg dafür, dass die Sexualität in der Bibel hoch geschätzt wird. Und wenn Mystiker sich dieser Sprache bedienen, um einer spirituellen Erfahrung Ausdruck zu verleihen, dann ist es sicher keine Bildsprache, die negative Bilder transportieren soll. Von einem „freien Laufpass zur grenzenlosen sexuellen Befriedigung“ kann nur jemand sprechen, für den die Welt in schwarz und weiß, gut und böse – eben ganz dualistisch eingeteilt ist: Warum gibt es kein Dazwischen?????
Ich stimme Ihnen zu, dass beim Glauben andere Methoden als in den empirischen Wissenschaften anzuwenden sind. Im Glauben gelten die Regeln des Glaubens.
In einer wissenschaftlichen Theologie sind aber die Methoden der Geisteswissenschaften anzuwenden – sonst handelt es sich nicht um Wissenschaft.
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#20   Gratias Agamus   18:19:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
vernünftige Unvernunft?
Na gut, wenn der Glaube kein Verstehen sucht, wenn ich auch ohne Vernunft glauben kann – bitte sehr: selig, die arm sind im Geiste. O:)
Und wenn man ganz ehrlich ist, glaubt doch sowieso jeder nur das, was er glaubt. (Hört sich tautologisch an, ist es aber nicht: die einen behaupten, sie glauben es, weil es in der Bibel steht, oder weil der Papst es gesagt hat, letztlich gehen sie aber mit ihrem Glauben nur soweit mit, wie sie glauben können.) Aber jetzt werde ich mir selbst zu philosophisch :-$
Ich bleibe dabei: Fides quaerens intellectum. Und ich will wenigstens versuchen, es zu verstehen. :-)
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#17   Gratias Agamus   18:09:42 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
…wird passend gemacht
Passend machen, anpassen und vielleicht einpassen. Das sind doch klare Strategien, um von einer „Messe aller Zeiten“ sprechen zu können. Eine ahistorische Vorgehensweise, die behauptet, das Dinge immer schon so waren und immer so bleiben werden, übersieht nur leider, dass es gar nicht anders möglich ist, als Dinge mit der Sprache von heute den Menschen von heute klarzumachen. Vielleicht sollten Sie, Ultramontanus, das Phänomen des Sprechens noch einmal bedenken. Dann will ich Ihnen auch glauben, dass sie ultramontan im eigentlichen Sinne sind und nicht hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wohnen.
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#15   Gratias Agamus   17:46:52 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Genau!
@Ledlhuber: Prima! Sie haben es erfasst. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder plötzlich anfinge, die Bibel zu lesen? Am Ende fangen die Leute an, selbständig zu denken. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. o^/
Besser noch als ein Studium wäre es doch, wenn man nur noch aus der Bibel vorgelesen bekäme und zwar ausschließlich von geweihten Häuptern! Diese ganze Alphabetisierung hat auch Überhand genommen. Das muss auf jeden Fall wieder eingeschränkt werden.
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#13   Gratias Agamus   17:10:50 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ für die Kirche
Dann empfehle ich dringend die Lektüre des Hohenlieds der Liebe. Und wem das nicht reicht, den bitte ich zu belegen, wo der Gebrauch der Sexualität (außer in den Fällen der sog. Unzucht) verurteilt wird.
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#9   Gratias Agamus   17:01:47 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ist die Bibel denn katholisch?
@ Heinz Josef: Gelegentlich neige ich zu Zynismus – eine Form des Selbstschutzes, die gut ist gegen einige renitente Poster hier. Dass sich der Bibel positive Aussagen zur Sexualität entnehmen lassen, will ich doch gar nicht bestreiten. Katholische Lehre hat sich nur allzu oft anders dargestellt. Seit Augustinus ist der Gebrauch der Sexualität nur dann „straffrei“, wenn er innerhalb der Ehe zur Zeugung von Kindern stattfindet. In den Moralfibelen eines Herribert Jone findet sich schließlich der Gipfel der Leibesverachtung. Paul VI. war der Erste Papst seit langem, der diese Denke etwas zurückgedrängt hat.
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#5   Gratias Agamus   16:37:19 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Mit Sicherheit
@Heinz Josef: Klar, wer so etwas behauptet, ist Modernist. Geht doch gar nicht anders. Und Sexualität als etwas Gutes zu bezeichnen ist ja schon eine Stufe vor der Apostasie. Oder wie soll man sonst mit der Überlegung klar kommen, dass Sexualität auch jenseits der Fortpflanzung einen Wert haben könnte?
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#1   Gratias Agamus   16:19:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Modernistischer Paul VI.
Wie kommen die Veranstalter dieser Seite jetzt plötzlich auf die Idee, den sonst achso „kirchenfeindlichen“, „modernistischen“ und auch sonst verachteten Paul VI. und seine Enzyklika zu loben? Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr… „Humanae Vitae“ hat doch schließlich den Niedergang des Bußsakraments zu verantworten ebenso wie es die Deutschen Bischöfe mit der „Königssteiner Erklärung“ in Häresie und Schisma getrieben hat. Diese Enzyklika ist doch durchsetzt von modernistischem Gedankengut, preist sie doch die Sexualität als Geschenk Gottes, sie spricht von einer verantwortlichen Entscheidung der Eheleute zum Gebrauch der Sexualität – das erinnert an Individualismus und Selbstbestimmung (Autonomie) – das kann doch hier nicht im Sinne des Erfinders (dieser Seiten) sein.
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#60   Gratias Agamus   17:47:30 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Plaudo @ HaAcher
Oh, HaAcher, wie Recht Sie doch haben. Ich stimme Ihnen zu. :)3
Es ist schon eine Beleidigung für jeden Leser hier, wie sehr man für dumm verkauft wird.
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#103   Gratias Agamus   22:56:38 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Selbsverständlich haben (nur) Sie recht
Die Aussagen, die der Codex zum Thema Erlaubtheit der Sakramentenspendung an Nicht-Katholiken macht, wurden bereits im Vorfeld der Diskussion deutlich. Ich habe nichts gegen ein Zitat zur rechten Zeit am rechten Ort. Und wenn Sie das Gefühl hatten, dass ich über Ihre Zitate gelästert habe, dann müssen Sie wohl mir Ihren Gefühlen fertig werden.
Dann kann ich Ihnen jetzt noch einmal die Frage stellen, welche Rechtsfolge Sie aus dem „unerlaubt“ ableiten? Ich möchte Ihnen denn auch (noch einmal) die praktische Frage stellen, wie ein Kommunionspender, der sich skrupulös an das Recht halten will, herausfinden will, zu welcher Konfession der ihm gegenüberstehende Empfänger gehört?
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#286   Gratias Agamus   21:33:45 | Freitag, 3. Oktober 2008
Gretchen-Frage
Wertes Fräulein, werte Frau Grechtchen,
Ihre Ansichten zu teilen würde voraussetzen, dass man differenziert, denkend und vernunftgesteuert an die Dinge heranginge. Das ist allerdings in diesem Forum – wie Sie vielleicht schon festgestellt haben – nicht immer der Fall. Historisch-kritische Exegese wird hier von nicht wenigen Lesern abgelehnt. Wie diese Leser mit dem Buche Levitikus klarkommen, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Für einige hier ist die Rede von einem liebenden Gott immer schon eine Form des „zahnlosen, weichgespülten Humanismus“. Sie fühlen sich nur von Gott geliebt, wenn er ihnen ordentlich eine verpasst.
Beschimpfungen werden hier übrigens auch gerne vorgenommen. Die Welt und die Religion werden von vielen einfach in schwarz-weiß gemalt, dann ist die Welt auch einfacher und nicht so kompliziert. Ich kann allerdings nicht sagen, wie viele von diesen Postern diese Weltsicht nur provocandi causa vertreten und wer tatsächlich mal einen Psychiater gebrauchen könnte. Manchen jedenfalls sind Aufklärung, Humanismus, Rationalismus oder auch nur ein fides quaerens intellectum zuwider, zumindest suspekt, und sie wünschen sich ins Mittelalter zurück, was zwar nicht finster aber unaufgeklärt war.
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#101   Gratias Agamus   21:04:15 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Seefeldt
Sie haben übrigens nicht den Originaltext abgeschrieben, sondern die deutsche Übersetzung. Maßbeblich ist allein der lateinische Text. Und warum bin ich dumm, wenn ich feststelle, dass Sie abgeschrieben haben?
Es ist übrigens falsch anzunehmen, dass „verboten“ bzw. „unerlaubt“ mit „ungültig“ gleichzusetzen ist. Die Bischöfe der Piusbrüder sind allesamt unerlaubt geweiht worden, aber deswegen noch lange nicht ungültig. Die Priester, die sie weihen, werden samt und sonders unerlaubt geweiht, aber nicht ungültig.
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#95   Gratias Agamus   17:48:58 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Rechtsfolgen?
Fein, dass Sie den Codex abschreiben können. Dann nennen Sie mir doch bitte auch noch die Rechtsfolge dieses Rechtsverstoßes. Auf „unerlaubt“ bin ich übrigens schon selbst gekommen. Von „ungültig“ steht da gar nichts, und auch nicht ein: „…ist zu suspendieren, verliert sein Amt, ist ipso facto laisiert“ oder sowas. Hat er denn jeden einzelnen sein Gebetbuch vorzeigen lassen, um zu erfahren, wer jetzt zu welcher Fraktion gehört?
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#137   Gratias Agamus   15:35:24 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Danke, @ Kunstmaler
Ich glaube, wir liegen nicht sehr weit auseinander. Wir sind in Freiheit geschaffen und zur Freiheit berufen. Wir haben die Freiheit der Entscheidung und dann auch die Freiheit der Entschiedenheit, die wir finden, wenn wir uns in Freiheit Christus anvertrauen.
Von einem leichtfertigen „alles-wird-schon-wieder-gut“ Katholizismus halte ich auch nicht viel. Aber es ist nicht an mir, darüber zu entscheiden, wer wirkliche Reue empfindet und wer nicht. Gott kennt die Herzen der Menschen. Ihm können wir nichts vormachen, und brauchen es auch nicht zu tun. Und doch dürfen wir darauf vertrauen, dass Gottes Gnade immer größer ist.
:(3 :(3
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#135   Gratias Agamus   15:18:15 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler
Wenn Sie sagen: „Das klingt ein bisschen fanatisch, ich weiß, aber wäre hier Gott in seinem Schaffen wirklich frei, dann wäre schon in dieser Welt „das Himmelreich“. Dem ist nicht so, deshalb hat Gott hier keine Macht, außer wir geben Gott durch unser Verhalten die Macht und das wollte Christus uns mitteilen.“, dann haben Sie das Christentum verlassen.
Gott ist frei, auch hier und jetzt. Genau hier und jetzt hat er auch Macht. Nur zwingt Gott uns nicht, ihn zu lieben. Das wäre nämlich keine Liebe, sondern Erpressung. Es will unser freies, liebendes „Ja“ zu ihm.
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#133   Gratias Agamus   14:42:47 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler
Nur meine Seele ist in Freiheit von Gott geschaffen? Und der Rest nicht? Das hört sich äußerst dualistisch an. Gott hat nur den Geist geschaffen oder nur die Seele? Und diese freie Seele ist im Körper gefangen und muss daraus befreit werden? Dass die Welt nicht das Reich Christi ist, ist mir schon klar. Aber wenn ich kein böses Prinzip brauche, wieso spielt dann der Teufel mit meiner Psyche? Dann bin ich ja schon wieder nicht frei, sondern nur der Spielball zwischen Gut und Böse.
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#131   Gratias Agamus   14:25:31 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler
Wieso schiebe ich Gott die Schuld in die Schuhe, wenn ich ihm dankbar dafür bin, dass er mich in Freiheit geschaffen hat? Er will meine Antwort auf sein Gnadenangebot in Freiheit und aus Liebe. Freiheit beinhaltet eben auch, dass ich „nein“ sagen kann. Wozu brauche ich da ein „böses Prinzip“?
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#129   Gratias Agamus   13:53:34 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler
Ist es also denkbar, dass gar nicht ein personifiziertes Prinzip namens „Teufel“ gegen Gottes Allmacht streitet, sondern der Mensch selbst, der von Gott aus freien Stücken und in Freiheit geschaffen wurde? Wäre es in Ihrem Weltbild vorstellbar, dass wir nicht die Schuld für unsere Verfehlungen auf einen „Gott-Sei-Bei-Uns“ schieben dürfen, sondern vielmehr bei uns selbst anfangen müssen?
Alles andere klingt in meinen Ohren stark nach Kabbalismus bzw. Dualismus und dem Wahnsinn der Selbsterlösung.
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#93   Gratias Agamus   13:47:11 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
katholisch werden
Preßlmayer, Sie schreiben: „Wenn ein Protestant jedoch tatsächlich an die Gegenwart des Heilandes in der Hostie glaubt, dann soll er Katholik werden. So einfach ist das.“
Falsch! 1. Ein Protestant glaubt an die Realpräsenz Christi im Abendmahl, allerdings nicht an ein bleibende.
2. Um katholisch werden zu können, müssen jemand die drei Bänder von Sakramenten und Bekennntnis und Glauben mit der Kirche verbinden.
Das rechte Sakramentenverständnis und die rechte Disposition auf Seiten des Empfängers erlauben es also dem Sakramentenspender, das Sakrament zu spenden (unter den genannten Voraussetzungen).
Hat Sie, Herr P., schon jemals jemand an der Kommunionbank danach gefragt?
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#124   Gratias Agamus   13:22:59 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler
Wenn man sich dem Teufel angleicht, dann zieht es die Seele in diesen Abgrund und Gott kann nicht mehr helfen.
Aha, dann ist Gott also gar nicht allmächtig? Der Teufel ist stärker als Gott? Zwei gleichbereichtigte Prinzipien kämpfen gegeneinander und Gott hat in der Regel das Nachsehen? Komisch. Ich dachte immer, Gott will das Heil aller Menschen?
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#67   Gratias Agamus   17:00:41 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Uniformität?
Und vielleicht sind die Geschmäcker heute so sehr verschieden, dass man die innere Einstellung eben nicht mehr an der Kleidung ablesen kann. Was Ihnen missfällt, finden andere totchic. Was Sie als Affentheater am Altar abtun ist für andere Ausdruck größter Ehrfurcht. Ich will nur sagen, dass wir Menschen die Blick in das Herz eines anderen nicht haben.
Was ich verstehen kann, ist wenn Sie Ihre religiösen Gefühle missachtet sehen, wenn Sie glauben, dass andere das, was Ihnen heilig ist, mit Füßen treten, und das Sie das verletzt. Das ist aber keine „Verletzung einer objektiven Schöpfungsordnung“, sondern eine Verletzung Ihrer persönlichen religiösen Gefühle. Das ist aber etwas anderes.
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#65   Gratias Agamus   16:44:19 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ Seefeldt
Vielleicht ist ein Gleichnis ja ein Gleichnis und enthält deswegen ein Tertium Comparationis? Vielleicht meint die Kleidung in dem Gleichnis nicht die Kleidung? Vielleicht meint es wirklich nur die innere Einstellung, die, weil sie im Inneren liegt, nicht an Äußerlichkeiten abzulesen ist? Vielleicht gibt es tatsächlich Menschen, die sehr wenig Wert auf (ihr) Äußeres legen? Geschmäcker sind verschieden. Und ich bin mir sicher, dass unser Herrgott über alle Modefragen erhaben ist.
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#58   Gratias Agamus   15:46:10 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Preßlmayer
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.
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#56   Gratias Agamus   15:41:21 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ Seefeldt
…und da gibt es auch das Gleichnis von dem Festmahl, zu dem die geladenen Gäste nicht erscheinen und die Diener auf die Straßen und an die Hecken und Zäune gehen.
Ehrfurcht und meine Einstellung Gott gegenüber kann sich in den Riten und in der Kleidung zeigen. Muss es aber nicht. Wie kommt es aber zum Beispiel, dass Büßer früher in „Sack und Asche“ ihrem Schöpfer gegenüber traten? Missachtung? Mir sind Menschen im Gottesdienst lieber, die in zerrissener Kleidung auftauchen, als solche, die im fetten Pelzmantel meinen, zuerst sich selbst darzustellen und dann die anderen beeindrucken zu müssen.
Es gibt Menschen, die drücken ihre Ehrfurcht in guter Kleidung aus, andere tun dies in demütigen Gesten wieder andere in Riten. Keinem der dies tut und keinem der dies unterlässt unterstelle ich Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Wäre dem so, kämen sie gar nicht erst in die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Eine Abfall-Geschichte
#15   Gratias Agamus   13:57:08 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Pranger
@ freddie schenk
Ich stimme Ihnen zu: In den Beiträgen der „Redaktion“ kommt kaum ein Satz ohne Wertung und Verurteilungen aus. Und auch ich ertappe mich dabei, Wörter in Anführungszeichen zu setzen, um mich wertend davon zu distanzieren. In Diskussionen geht es natürlich auch um Wertungen und Meinungen. Die Artikel aber als „Nachrichten“ zu bezeichnen, finde ich unpassend.
@bonifatius
Worin besteht das „Unrecht“, wenn ein Mann oder eine Frau den gewählten Lebensstand verlässt? Unterstellen Sie diesen Menschen Leichtfertigkeit und hedonistische Genusssucht? Haben Sie mit ihnen über den Weg gesprochen, über die Entscheidungsfindung? Es geht freilich nicht um das konsequente Durchtragen einer einmal gewählten Lebensform, sondern um Schicksale und um Menschen. Also ab an den Pranger mit ihnen! Bewerft sie mit Tomaten! Bespuckt sie! Gnade? Firlefanz! Brandmarkt sie! Ich wünsche Ihnen einen gründlichen Bruch in Ihrer Biographie, vielleicht gehen Sie dann nicht mehr so hart mit anderen ins Gericht.
Redaktion benachrichtigen Eine Abfall-Geschichte
#6   Gratias Agamus   13:34:33 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ wiener
Das ist hier der „Stil“ der „Redaktion“ dieses so genannten „Nachrichtenportals“. Immer druff, immer druff, immer druff. Die „Redakteure“ sind, glaube ich, selbst davon überzeugt, dass sie subtil und fein vorgehen. Dass sie wie Planierraupen über Menschen, Schicksale und Leiderfahrungen hinwegwalzen, ist ihnen egal. Das ist hier so üblich. In dem hier gepredigten „Katholizismus“ wird gehobelt, da fallen eben auch Spähne. Kollateralschäden, Einzelschicksale, friendly fire. Man kann halt nicht auf alles Rücksicht nehmen. Die Sprachverunstalungen, die dabei vorfallen, sind das äußere Zeichen degenerierter Geister.
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#4   Gratias Agamus   12:30:59 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
So funktioniert’s
Genau so, „rechter Weg“, konnte es doch nur funktionieren: Dadurch, dass zu viele Menschen gesagt haben: „Ich bin zwar dagegen, aber ich mache mit.“
Wenn Sie das „3. Reich“ wirklich als „große gemeinsame Sache“ betrachten, hinter die alle persönliche Belange zurücktreten mussten, wünsche ich Ihnen eine gute Reise in eine der Diktaturen dieser Welt. Ich hoffe, dass sich schon eine Staatsanwaltschaft Ihrer Sache angenommen hat.
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#52   Gratias Agamus   11:25:49 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gottesdienst als Blasphemie
Das ist eine tolle Idee, Herr Kappes: Gottesdienste als Blasphemie. Jeder, der sein Gebet und Gottesdienst verrichtet und dabei ein Loch im Hemd hat, ist ein Blasphemiker. Erzählen Sie das mal einem Afrikaner. Obwohl wir uns nicht darum sorgen sollen, was wir anziehen sollen, fühlt Gott sich von bestimmten Kleidungsstücken beleidigt. Wo bekomme ich denn den Katalog für kommende Saison, in der garantiert blasphemiefreie Kleidung angboten wird?
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#50   Gratias Agamus   09:55:35 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Äußerlichkeiten
@ Seefeldt:
Gott mit einem Arbeitgeber zu vergleichen ist schon äußerst gewagt. Respekt, Ehrfurcht, Demut – da sind wir einer Meinung. Wie dieser Respekt, diese Ehrfurcht und diese Demut zum Ausdruck kommt ist eine Frage der Mode. Jeans sind ungehörig im Gottesdienst? Das hat man vielleicht noch vor 30 Jahren so gesehen. Andererseits ist es mir lieber, wenn junge Menschen in Jeans zur Messe kommen, als wenn sie gar nicht mehr kommen. Schicken Sie jemand weg, nur weil er Jeans trägt? Dann wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie bald allein im Gottesdienst sitzen. Wie Sie richtig anmerken, schaut Gott nicht auf die Äußerlichkeiten. „Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochenes Herz, einen zerbrochenen und zerknirschten Geist wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.“ Geisteszustände an der Kleidung abzulesen halte ich für gewagt. Das sind die veräußerlichten Christen, die mit dem Gebetbuch in der Hand und feiner Kleidung meinen, bessere Christen zu sein. Die Beispiele aus dem Evangelium, in denen Jesus sich genau gegen solche Konventionen gewehrt hat, muss ich Ihnen sicher nicht aufzählen.
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#35   Gratias Agamus   16:53:55 | Dienstag, 30. September 2008
…und noch einmal die Frage,
woher Sie die Gewissheit nehmen, dass diese Veranstaltung keine Gottesverherung ist? Ist Ihr persönliches Geschmacksempfinden hierfür maßgeblich? Kann die Verehrung Gottes ausschließlich in der Form stattfinden, wie sie im Rituale Romanum und all seinen Supplementen festgelegt ist? Dass es sich hierbei möglicherweise (ich kann es nicht sagen, ich war nicht dabei) um eine Eucharistiefeier handelte, die nicht im Einklang mit dem Römischen Messbuch steht, will ich nicht bestreiten. Aber ist alles, was davon abweicht gleich eine Gotteslästerung? Vielleicht schafft dieser unorthodoxe Weg ja fernstehenden Menschen einen Zugang zum Glauben? Aber schicken Sie die Suchenden ruhig gleich wieder in die Hölle. Es gibt halt nur schwarz oder weiß. :-!
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#256   Gratias Agamus   16:42:36 | Dienstag, 30. September 2008
Die Homos…
…und die Kathos, die Kreuz.nettos und die Pios. Kleben wir Etiketten darauf und schicken sie allesamt mit ihren Schildern in die Hölle. Heiß, heißer, am katholischsten. Prima. Bekenne und brenne! Wenn man die Gruppe derer, die gerettet werden, immer kleiner macht, kann man sich immer besser fühlen, je mehr Menschen man die Hölle heiß macht. Die Bibel nehmen wir bitte immer schön wörtlich, denn Gott hat deren Autoren schließlich nur als Fallrohr seiner Offenbarungen benutzt – Auslegung ausgeschlossen.
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#32   Gratias Agamus   16:00:38 | Dienstag, 30. September 2008
Woher wissen Sie das, Seefeldt?
Haben Sie einen derart guten Draht zu unserem Schöpfer, dass Sie genau wissen, was Gott ins Gesicht schlägt? Woher wissen Sie, welcher Gottesdienst Gott gefällt und welcher ihn beleidigt? Vielleicht freut Gott sich über das formell fehlerhafte Gebet eines Randständigen mehr als über das formvollendete Hochamt eines Frömmlers? Woher nehmen Sie das Recht, über die Frömmigkeit, über die Gebete anderer zu urteilen?
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#28   Gratias Agamus   15:32:55 | Dienstag, 30. September 2008
Antikirchliche Erzdiözese
Ich könnte mich schon wieder krümmen vor lauter Lachen, wenn ich diese akatholischen Sprachvergewaltiger hier lese. :-D :-D :-D Wäre es nicht so traurig, müsste man sich eigentlich keine Gedanken machen. Und merke wohl auf, frommer Katholik: Sozialisten dürfen nicht beten! o^/ Wenn Sozialisten ein Fest organisieren, darf man dort nicht beten und erstrecht keine Messe feiern. :-O Dass einige der Leser den Unterschied zwischen einer Muss- und einer Sollvorschrift nicht kennen, wundert mich nicht, kennen hier doch nicht alle den Unterschied zwischen Glaube und Ideologie.
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#60   Gratias Agamus   18:26:21 | Montag, 29. September 2008
Elijahu – ein jeder kehr’ vor seiner Tür…
wenn Sie die Dinge nicht „dulden“, so ist es nur gut zu wissen, dass Sie es nicht zu sagen haben. Nehmen Sie doch ihren Flammenwerfer und gehen Sie damit durch die Häuser. Sie halten sich also selbst für Gottes Racheengel? Sie sind es, der diese „Gerechtigkeit“ durchsetzen soll?
Wer vor dem Empfang der Hl. Eucharistie nicht zur Beichte geht, vielleicht gar in schwerer Sünde lebt, der „frisst und säuft sich selbst das Gericht“. Aber das soll doch Ihre Sorge nicht sein. Sie sind – Gott sei Dank – nicht der Richter, der in dieser Instanz Recht spricht.
Nehmen Sie ihren Flammenwerfer. Mit diesem Eifer landen Sie allerdings höchstens im muslimischen Paradies – keinesfalls aber im christlichen. Und wenn wir uns dann in der Hölle wiedersehen, dann können Sie ja als Satans Lakei weitere Sünder verbrennen.
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#52   Gratias Agamus   18:15:36 | Montag, 29. September 2008
Vertraut auf den Herrn!
Das einzige, was mich beruhigt, wenn ich diese Hetze, diese Menschenverachtung, diese Selbstgerichtigkeit und diese Überheblichkeiten der selbsternannten „Katholiken“ bzw. „Christen“ hier lese, ist Gottes Gerechtigkeit: Mit dem Maß, mit dem sie messen werden auch sie gemessen werde und wird ihnen zugeteilt werden.
Diese Volksverhetzer treibt nur allein der Hass an; der Hass auf alles, was ihren Zwergenverstand übersteigt. Wenn sie die Bibel nicht mehr wortwörtlich verstehen können, dann haben sie keinen Glauben mehr. Ihr Kleingläubigen! Ihr macht eure Gebetsriemen breit und lasst euch von den Menschen auf der Straße grüßen. Nicht die Homosexuellen brauchen den Arzt, sondern ihr, die ihr den Menschen ein breites Kreuz und ein schweres Joch auferlegt. Ihr erlaubt es euch, das Kreuz, dass der Herr für jeden in tragbarer Größe ausgewählt hat, länger, schwerer und untragbar zu machen. Ihr widersetzt euch dem Willen Gottes und glaubt, ihn selbst zu kennen. Weg von mir, ihr Heuchler!
Redaktion benachrichtigen Rechtsextrem – oder vielleicht doch linksextrem?
#41   Gratias Agamus   14:16:27 | Montag, 8. September 2008
Sprache entlarvt
Da schreibt jemand einen Artikel über diese Seite und schon kommt deren „Redaktion“ und schreit dabei wie eine kleines Kind, dem einer die Sandburg zertreten hat. Dabei hat der Verfasser des Kathpedia-Artikels nicht im Ansatz die degenerierte pseudo Propagandasprache der „Autoren“ von kreuz.net benutzt. Natürlich ist alles, was nicht auf der Welle von kreuz.net schwimmt sofort „relativistisch, häretisch, schismatisch, agnostisch, linksextrem, kirchenfeindlich“ usw. Die Niveaulosigkeit der Redaktoren lässt sich nicht mehr konservativer Grundhaltung, sondern nurnoch mit Dummheit erklären.
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#74   Gratias Agamus   14:42:48 | Donnerstag, 4. September 2008
@Ludwig
Es gibt, Menschen, die müssen das Unheil und den Untergang andere Menschen besonders herausstellen, damit sie sich des eigenen Heils vergewissern können. Wäre das Heil der Seelen eine Zusage Gottes an wirklich ALLE Menschen, dann würde das eigene Leben, das eigene Streben nach Vollkommenheit so dermaßen entwertet, dass sie es nicht ertragen könnten und sich deshalb des Untergangs zumindest derer versichern müssen, die das getan haben, was sie bei sich selbst immer unterdrückt haben.
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#20   Gratias Agamus   14:26:30 | Donnerstag, 4. September 2008
Credo – quia absurdum
Sehr geehrter Herr Geyer,
wäre der erste Satz, das Bekenntnis zum Auferstandenen als dem Sohn des lebendigen Gottes, oder auch all die Artikel des Glaubensbekenntnisses für alle Katholiken, ja für alle Christen, das Einzige, warauf es tatsächlich ankommt, dann gäbe es diese Seite im Internet nicht. Dann gäbe es keine gegenseitige Beschimpfung von V-II-Sektierern, Piushanseln und Kreuznattern, dann würden sich evangelikale und tradtionalistische Gruppen nicht gegenseitig das Christsein absprechen.
Dieser Anspruch entsteht erst, wenn man die aus dem Glaubensbekenntnis gezogenen Konzequenzen, gleich welcher Konfession man angehört, als die einzigen, logischen, geoffenbarten oder sonst autorisierten Schlussfolgerungen betrachtet.
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#17   Gratias Agamus   14:15:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Also Wahrheit
Sehr geehrter Herr Geyer, sehr geehrte/r Sozialkatholisch,
Sie also beide Wissen was Wahrheit ist, was „Lehre der Kirche“ (sicut errat in principio et nunc et semper) ist. Das beruhigt. Sie wissen das sogar so gut, dass Sie das Päpsten und Bischofen, bei Bedarf, nachweisen können, wenn jene davon abweichen. Haben Sie sich eigentlich je bei der Glaubenskongregation beworben?
Und jeder, der das anders sieht, ist in Ihren Augen nicht mehr katholisch. Das deutet auf ein klares Weltbild hin. Wenn Exkommunikationstatbestände so augenfällig wären, wie manche es hier behaupten, dann wundert es mich, dass diese Taten so selten festgestellt werden. Ist es nicht möglich, dass in dieser unserer Kirche genauso viel Platz für engstirnige Ideologen wie auch für offen und freier Denkende ist?
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#14   Gratias Agamus   14:01:46 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil
:(3 Danke, danke, danke. Es ist aber ein Fluch, der auf diesem Land, zumindest auch auf mir lastet, dass man immer gleich zu den unmöglichsten Vergleichen greift. Ich möchte mich also für meinen vorherigen Vergleich sofort wieder entschuldigen, weil er unpassend war. Aber ich habe so eine große Abneigung gegen Ideologien jedweder Färbung, weil sie den Menschen entmündigen. Sapere aude!
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#12   Gratias Agamus   13:46:15 | Donnerstag, 4. September 2008
kreuz.net und Kommunismus haben dasselbe gemeinsam.
Da haben wir es also wieder: Die Wahrheit wird heute einzig und allein von fundamentalistischen „Katholiken“ verkündet, die genau wissen, was Recht und Unrecht ist, die ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist halten und selbst dem Papst dessen Lehrautorität abstreiten, wenn er Dinge sagt, die ihnen nicht passen. Diese selbstvergotteten, sog. „Katholiken“ erliegen immer und immer wieder der Versuchung, aus sich selbst als Quelle der Wahrheit und Weisheit zu schöpfen und behaupten dabei, nur die „immergültige“, „ewige“ und „einzige“ Lehre der Katholischen Kirche zu verkünden. Hybris! Demut und Gehorsam den eigenen Ortsbischöfen gegenüber würde gut tun, ebenso wie Gehorsam gegenüber dem Papst, aber bitte nicht wieder diese Selbsternennung zur höchsten Autorität der Kirche.
Denn sie tun hier nichts anderes, als es die kommunistischen Machthaber in Europa taten und Asien noch immer tun: Sie verfallen der Ideologie.
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#96   Gratias Agamus   12:21:15 | Donnerstag, 4. September 2008
Die Wurzel allen Übels
Die Wurzel allen Übels ist also das Nachdenken. Immer wieder verführt es uns dazu, selbständig unzulässige Schlüsse zu ziehen. Die Wurzel allen Übels ist also der Verstand, dieses teufliche Samenkorn, vom Schöpfer selbst zur Verderbnis des Menschen geschaffen. Memento Homo: Denke nicht! Gehorche! Entscheide Dich nicht aus Freiheit, sondern aus Gehorsam! Sei Untertan! o^/
Hat eigentlich jemals jemand in diesen Foren darüber nachgedacht, wenn das XXI. Ökumenische Konzil nicht stattgefunden hätte? Dann wäre die Kirche wahrscheinlich heute insgesamt so groß wie die so genannte Piusbruderschaft, deren so genannte „Priester“ – die in antikatholischer Weise antikirchliche Kirche darstellen (um die Diktion einiger hier veröffentlichter „Artikel“ der selbsternannten, kirchenfreindlichen „Redaktion“ aufzunehmen) unerlaubt geweihte Schismatiker sind, mit Feuer und Schwert ihre Drohbotschaft verbreiten können, ohne von den zuständigen Verfassungsschutzorganen behelligt werden zu können, da das Internet kriminelle Machenschaften aus den USA hier unverfolgbar macht.
Prüft alles, und das Gute behaltet. FSSPX wurde geprüft. Warum nur wurde sich nicht behalten?
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