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#111 pascals neffe 22:12:31 | Samstag, 13. Dezember 2008
Unredlich! Unredlich finde ich den Begriff „abgefallener Priester“. Nicht nur unredlich, eigentlich unverschämt
angesichts der großen Not eines Priesters. Eher dämlich das Argument des Pressesprechers: „Im übrigen
sei das die Palette von Vorwürfen, die wir schon seit Jahren zu hören bekommen“. Als ob das Alter eines
Argumentes etwas mit seiner Qualität oder eben Nicht-Qualität zu tun hätte. Das müsste man gerade
in der katholischen Kirche wissen. Adventlich grüßt! Pascals Neffe
#29 pascals neffe 21:53:47 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Besessen? Das Thema „Alte Messe“ scheint Sie (die Seite und viele der Leser) völlig im Besitz zu halten.
Dabei ist das doch ein gänzliches Randphänomen. Themen, die denkend-glaubende Menschen bewegen, sind:
Das Schweigen Gottes, der ungeheuer erfolgreiche Naturalismus, das Verebben des religiösen Sensus in
der Mitte der Gesellschaft. Die Gottesfrage also. Sie versuchen nicht zufällig sich durch die Zentrierung
auf die „Alte Messe“ vor den realen Herausforderungen zu drücken? Beste Grüße! Pascals Neffe
#41 pascals neffe 22:54:56 | Mittwoch, 26. November 2008
Die KRISE Die Krise in der (nicht nur) deutschen Kirche hängt doch nicht mit dem 2. Vat. etc. zusammen,
sondern mit dem gänzlich säkularen, naturalistischen Denken, das von uns allen (mehr oder weniger) Besitz
ergriffen hat. Wir sind alle Darwins, etc. Kinder. Die Formel „Krise ist die Frucht des 2. Vatikanums“
ist so gesehen reines Wunschdenken. Schön, wenn es so wäre, doch das Ganze ist viel tiefer verankert.
Pascals Neffe
#84 pascals neffe 17:48:29 | Sonntag, 16. November 2008
Pascal lebt! Ja, er lebt (nicht nur der alte Holzmichel!), freilich in den himmlischen Gefilden. Ich werde
mir Mühe geben, hin und wieder (bin ziemlich mit Gedanken-Splitter-Sammeln beschäftigt!) eine seiner
„Pensées“ zu übermitteln. Sonntägliche Grüße Pascals Neffe
#82 pascals neffe 17:31:55 | Sonntag, 16. November 2008
Hallo Confiteor Habe gerade mit meinem, nun ja, berühmten Onkel gesprochen. Er sagte, dort wo er jetzt
ist, ist es schöner. Also, sorry, keine Chance! Doch, so fuhr er fort, er ist stolz auf mich! Grüße
aus den Gedankenwelten Pascals Neffe
#80 pascals neffe 17:16:14 | Sonntag, 16. November 2008
Zeltmacher Paulus Natürlich kann man sich mehr „glaubenstreuen zölibatären Priesternachwuchs“ wünschen.
Noch besser ist es allerdings, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Und die Tatsache, dass in vielen Gegenden
Priester in drei oder vier Gemeinden „Seelsorge“ betreiben müssen, schreit nach neuen Zugangswegen. Warum
also nicht auch („auch“!) nebenberufliche Priester? Hat Paulus nicht seinen Lebensunterhalt als Zeltmacher
verdient? Vielleicht hat ihm gerade das den Blick für Realitäten und für Über-Realitäten geschärft?
Fragt und grüßt Pascals Neffe
#78 pascals neffe 17:23:36 | Freitag, 14. November 2008
Gelöst Die Berufungskrise wäre(!) gelöst. Und niemand sagt, dass das Priesteramt hauptberuflich ausgeübt
werden muss. Freilich muss man hierzu einen neuen Atem, eine Großzügigkeit des Denkens bekommen. Angst
und psychische Sperren helfen nicht weiter. Neffe
#216 pascals neffe 17:19:04 | Freitag, 14. November 2008
Abgefallen? Ja, es ist sehr bequem, die Priester, die ihr Amt aufgeben mussten, als „abgefallen“ zu bezeichnen.
Dennoch ist dies ein sehr liebloses und aggressives Attribut. Diese Menschen sind in ihrer großen Mehrheit
an dem hohen (wenngleich eher kirchenrechtlich geprägten) Ideal des Zölibats gescheitert, nicht aber
am Glauben. Und nur im Glaubenszusammenhang ist das Attribut „abgefallen“ traditionsgemäß(!) angebracht.
Habt also, liebe Diskutanten, Erbarmen. Pharisäer („nach dem Gesetz muss er sterben!“) haben in der christlichen
Gemeinschaft nicht viel zu suchen. Pascals Neffe
#82 pascals neffe 17:05:32 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Protestantisierung Heute bei H.O. Pesch entdeckt: „Soll die schon sogenannte „Protestantisierung“ unserer
Gemeinden mit „Wort-Gottes-Feiern“ statt Eucharistie am Sonntag so weiter gehen, die man doch sonst durch
die Betonung der Unersetzlichkeit des Priesteramtes verhindern will? Ist die Kirche bereit, auf die Sakramente
zu verzichten?“ Gruß Pascals Neffe
#25 pascals neffe 22:01:14 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Ja, Karl Borromäus (K. B.: welch ein Name!): Zölibat: Dagegen ist nichts einzuwenden, lediglich gegen
die Koppelung mit dem Priesteramt. Gemeinden gehen zugrunde – doch wir halten „eisern“ am Zölibat fest?
Nein, die regelmäßige Feier der Eucharistie geht vor. Gruß! Pascals Neffe
#23 pascals neffe 21:55:21 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Priestermangel Auch wenn das schon „1000“ Mal zu lesen war: In der Tat gilt es sich zu entscheiden, ob
man bei der Kopplung Priesteramt-Zölibat bleibt und dafür „in Kauf nimmt“, dass „5 Gemeinden“ zusammengelegt
werden – geleitet u.U. von einem ausländischen Preister mit schlechten Deutschkenntnissen. Oder aber,
man sagt „Ja“ zum freiwilligen Zölibat, ohne die Priesterberufung und die Ehelosigkeit zu koppeln, und
bekommt dann mit Sicherheit (!) bewährte Männer als Gemeindevorsteher, die sonntäglich mit der Gemeinde
Eucharistie feiern. So einfach ist das. Man sollte sich auf das ganze Menschsein einlassen, nicht auf
eine dualistische Philosophie. Alles Gute! Pascals Neffe
#94 pascals neffe 22:36:48 | Sonntag, 21. September 2008
Gen. 1 und Gen. 2 Hallo Marcelus und andere Nicht-Wiss-Begierige, meine Zahlen: Gen. 1 um 500 v.Chr. verfasst,
Gen. 2 um das Jahr 1000 v. Chr. sind nicht „aus dem Hut gezaubert“, sondern geben eine Meinung wieder,
die praktisch alle Exegeten (seit Jahrzehnten) teilen. Also: Küng lesen, auch wenn er Ihre Vorurteile
mit guten Gründen über den Haufen wirft. Erst dann diskutieren. Gute Wünsche! Pascals Neffe
#86 pascals neffe 22:27:27 | Sonntag, 21. September 2008
Natürlich Küng! Aber natürlich muss man Küng oder vergleichbare Werke lesen – um differenziert urteilen
zu können. Ihre Bemerkung macht deutlich, dass Sie das nicht können. Denn zwischen Erzählungen, die
in bildlicher Sprache eine theologische Wahrheit andeuten (Gott ist der Schöpfer) und einem „Märchen“
besteht ein, ja, himmelweiter Unterschied. Also: Küng lesen! Den Geist schulen! Pascals Neffe
#82 pascals neffe 22:20:42 | Sonntag, 21. September 2008
Aufgepasst? Immer wieder merke ich, wie wenig manche der kreuz.net – Leser im Religionsunterricht aufgepasst
haben. Schon die Tatsache, dass Gen. 1 und 2 zwei gänzlich unterschiedliche Schöpfungs-Erzählungen
beinhalten (die eine um das Jahr 1000, die andere um das Jahr 500) geschrieben!) müsste Euch sehr vorsichtig
machen, was „Adam und Eva“ und gar „Dogma“ betrifft. Es sind fromme Erzählungen aus der Sicht des Glaubens
und keinesfalls mit der naturwissenschaftlichen Sicht von heute vermischbar. Ja, lest Hans Küng: Der
Anfang aller Dinge. Beste Grüße Pascals Neffe
#62 pascals neffe 17:56:56 | Sonntag, 14. September 2008
2 Berichte Übrigens: Da hier mit sehr harten Bandagen gekämpft wird: „Die“ bibl. Schöpfungserzählung
gibt es nicht! Es gibt ZWEI sehr unterschiedliche (Gen 1. UND Gen. 2) – und die Tatsache, dass die bibl.
Redaktoren beide stehen gelassen habe, müsste Euch zu denken geben. Gruß Pascals Neffe