Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#59 Clemens Paul 20:46:52 | Freitag, 6. Januar 2012
• der belgische Religionswissenschaftler, Hw. Julien Ries (91), welcher der neonkonservativen Vereinigung
‘Gemeinschaft und Befreiung’ nahesteht. neonkonservativ … ist das ein Tippfehler oder eine neue Wortschöpfung?
#17 Clemens Paul 13:49:12 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
#10 sacerdos helveticus hat geschreiben: „Nun, kreuz.net greift ja nur eine Meldung des erwähnten Lokalradios
auf, macht also so etwas wie eine Presseschau.“ Sehr richtig. Das kapieren aber viele sich hier klug dünkende
Kommentatoren nicht. Das ist ein grundsätzliches Problem. Sie verwechseln die Botschaft mit dem Überbringer
der Botschaft.
#78 Clemens Paul 23:29:43 | Dienstag, 19. Juli 2011
kreuz.net schrieb: „Bei der Diskussion ging es um die Messe aller Zeiten.“ Was hat es damit eigentlich
auf sich? Wie steht es denn um die „alte“ Messe in Fulda? Und haben sich die Ausfälligkeiten jenes Priesters
tatsächlich so ereignet, wie in dem Artikel beschrieben?
#40 Clemens Paul 17:23:27 | Dienstag, 19. Juli 2011
@ marienkind Warum soll sich ein Priester, dessen Ausbildungszeit in die 70er oder 80er Jahre fällt,
die alte Messe nicht nachträglich aneignen können? Da gibt es doch mittlerweile entsprechende Ausbildungsangebote
und Lern-DVDs. Merkwürdig nur, warum einer diesen Ritus lernen soll, den er zutiefst ablehnt. Im übrigen
wird es für Ortskundige ja nicht so schwer in Erfahrung zu bringen sein, um wen es sie bei diesem Geistlichen
handelt. So viele Angebote an traditionellen Messen wird es in Fulda wahrscheinlich nicht geben, oder?
Und entsprechend gering wird die Zahl der Zelebranten sein.
#34 Clemens Paul 16:04:11 | Dienstag, 19. Juli 2011
Mal abgesehen von der Frage nach dem alten Ritus: Was ist das eigentlich für ein Benehmen dieses geistlichen Herren? Welcher Kinderstube hat der denn gehabt? Lernt man im Priesterseminar und als Pfarrer kein Benehmen?
@ Besorgt Nur keine Panik! Es wurde nirgendwo behauptet, dass Woelki die Bezeichnungen „Pamphlet“ und
„Theolunken“ wörtlich verwendet hätte. Es ist nicht als wörtliches Zitat Woelkis aufgeführt.
#39 Clemens Paul 09:28:55 | Montag, 22. November 2010
Ich meine nur, wenn Herr Berger so schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht, muss er ja nicht unbedingt
katholischen Religionsunterricht erteilen, sofern er nicht unbedingt auf dieses Fach angewiesen ist. Wenn
er ein so guter Pädagoge ist und das Staatsexamen hat, könnte er ja freiwillig auf die Erteilung von
Religionsunterricht verzichten und sich auf die anderen Fächer konzentrieren, für die er die Lehrbefähigung
hat. Meinteswegen könnte er ja auch Philosophie und/oder Ethik unterrichten, wenn er das fachlich ordentlich
macht.
#18 Clemens Paul 18:00:17 | Montag, 20. September 2010
Bischof Algermissen ständig „im Urlaub“? Es ist schon auffallend, wie oft sich Bischof Algermissen „im
Urlaub“ (was heißt das eigentlich konkret, und wie profan hat man sich das vorzustellen?) befindet, vor
allem dann, wenn er von ihm eine Stellungnahme zu aktuellen Vorgängen in der Kirche erwartet wird. Bei
Bekanntwerden der ersten Verdachtsfälle über sexuellen Missbrauch im Bistum Fulda im März dieses Jahres
hatte Bischof Algermissen auf Anfrage lediglich wissen lassen, dass er im Urlaub sei und nicht weiterhelfen
könne. Peinlicher geht’s wohl nimmer.
#27 Clemens Paul 21:55:07 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Schüttel Das Eigenartige der kreuz.net-Fälschung und der ihr zuteil gewordenen Aufmerksamkeit besteht
darin, dass die liturgische Borniertheit und Dummheit in Rom unter Papst Benedikt XVI. tatsächlich so
weit fortgeschritten ist, dass jeder Informierte ein solch fundamentalistisches Dokument für real möglich
hält. Nein, das Eigenartige der kreuz.net-Fälschung und die ihr zueil gewordene Aufmerksamkeit bestätigt
vielmehr die Borniertheit und Dummheit der angeblich Informierten, die auf so etwas hereinfallen, und
spricht für die Glaubwürdigkeit und Seriosität von Papast Benedikt.
#53 Clemens Paul 17:06:04 | Samstag, 5. Dezember 2009
@ proetcontra Wenn Sie ein wenig (nur ein wenig) Ahnung davon hätten, was das war, was man „Liturgische
Bewegung“ nannte und welche Bedeutung die Verwendung der Volkssprache in dieser hatte, dann würden Sie
sich eine solche dämliche Frage in diesem Zusammenhang nicht stellen. Die Liturgische Bewegung, auf die
Sie sich berufen, wollte die Liturgie zwar verständlicher machen, aber weder banalisieren noch entsakralisieren
noch protestantisieren.
#45 Clemens Paul 15:23:38 | Samstag, 5. Dezember 2009
Ich frage mich, wieso ist Zollitsch überhaupt Priester geworden, wenn er als junger Mann kein Latein
verstanden und die Messe nicht mit Freude und nicht mit innerer Anteilnahme mitfeiern konnte!? Wirklich
sehr merkwürdig.
#4 Clemens Paul 16:43:51 | Dienstag, 13. Oktober 2009
Katechismuskommission Gegen frühere Meinungsäußerungen des altliberalen Wiener Erzbischofs, Christoph
Kardinal Schönborn, verweist Gehring auf Abschnitt 2273 des ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ Katechismus:
War Schönborn nicht Sekretär der Katechismuskommission?
#10 Clemens Paul 15:54:36 | Samstag, 26. September 2009
Piraten-Partei Und was haltet Ihr von der Piraten-Partei? Wenn man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera
hat, sind die Piraten meines Erachtens als Protestpartei nicht die schlechteste Lösung.
Hat das Bistum Regensburg die Malteser erpresst? Bistum Regensburg: „Die sozialen Dienste der Kirche stehen
grundsätzlich allen Menschen offen.“ „Grundsätzlich“. Aha, also nur im Prinzip? Einzelne Gruppen, beispielsweise
die Piusbrüder können da durchaus ausgenommen werden? Ich frage mich, wie der Focus dazu kommt, eine
solche Geschichte „frei zu erfinden“. Ist die Focus-Redektion etwa von der Piusbruderschaft unterwandert?
Reaktion der USA-Bischöfe Gibt es eine offizielle Stellungnahme des zuständigen Ortsbischofs oder der
US-Bischofskonferenz zu den Weihen? Ich habe davon bislang nichts gehört. Wahrscheinlich macht man dort
nicht so viel Aufhebens um die illegitimen Weihen wie in Deutschland.
#43 Clemens Paul 10:35:27 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ Paulaner Aber sonst geht’s Ihnen nich gut? Jetzt haben wir die Messe auf Deutsch, aber die Masse der
Leute ist weder tätig noch aktiv, weil der Klerus sie zur Bequemlichkeit erzogen hat. Außerdem wird
man von Anfang bis zum Ende ununterbrochen zugetextet mit teils sehr unverständlich klingenden Formulierungen.
Soll das ein Fortschritt sein? Ich möchte einmal wissen, wie viele von denen, die landauf landab überhaupt
noch eine Sonntagsmesse in der erneuerten Form besuchen, etwas von dem mitbekommen, was der Priester am
Altar vollzieht.
#37 Clemens Paul 07:53:18 | Dienstag, 2. Juni 2009
Latein Es ist zwar nicht der wichtigste Aspekt der klassischen Liturgie, aber ich glaube auch nicht, dass
das Latein eine Barriere für eine aktive und tätige Mitfeier der Messe darstellt, wie Bischof Müller
von regensburg glaubt. Offenbar hat er hier etwas falsch verstanden. Ich erlebe es immer wieder, dass
ein Großteil der Gläubigen in landessprachlichen Messen weder aktiv noch tätig ist, sondern den Pfarrer
da vorne „einfach machen“ lässt. Von daher gesehen hat die Einführung der Landessprachen in die Liturgie
überhaupt nichts gebracht.
Liturgische Missbräuche Im Bistum Regensburg gehören liturgische Missbräuche in vielen Pfarreien zum
normalen Gemeindealltag. So ist beispielsweise die Unsitte weit verbreitet, dass außerordentliche Kommunionspender,
derer es eigentlich gar nicht bedarf, nach Art von Konzelebranten kommunizieren. Diese Praxis stellt einen
eindeutigen Verstoß gegen die Laieninstruktion von 1997 bzw. gegen die Liturgieinstruktion „Redemptionis
sacramentum“ dar. Ist Bischof Müller bereit, gegen diese Missbräuche vorzugehen und Abhilfe zu schaffen?
Es ist außerdem sehr verwunderlich, dass Diözesanbriester, die es mit Fragen der Glaubenslehre, der
Liturgie und der Disziplin nicht so genau nehmen, in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft
mit dem Papst und dem konkreten Bischof stehen wollen. Bischof Müller sollte diesen Diözesanpriestern
deutlich machen, daß man daraus auch die entsprechenden Folgerungen ziehen muß: Wenn man in der Gemeinschaft
mit dem Ortsbischof stehen möchte, dann muß man sich eben auch an die Prinzipien der katholischen Dogmatik
und der Moral, aber auch der Disziplin halten.
#19 Clemens Paul 14:24:30 | Donnerstag, 21. Mai 2009
Besonders peinlich: die mangelnde theologische Kompetenz des Erzbischofs Erzbischof Zollitsch hat theologisch
und kirchenrechtlich keine Ahnung. Wegen nicht erlaubter Priesterweihn wird in der katholischen Kirche
niemand exkommuniziert.
Tiefe Unsicherheit über den Sinn des Kreuzes Eine „größere inhaltliche Bestimmtheit“ vermag ich bei
den jüngsten Ausführungen Seiner Eminenz leider nicht zu entdecken. Lehmanns Aussagen sind doch nur
ein weiterer Reflex der ihm eigenen Dialektik. Inhaltlich besteht nach wie vor Klärungsbedarf: Vielleicht
noch wichtiger aber ist ein anderer, kaum je ausgesprochener Aspekt der Debatte. Er betrifft die Kreuzigungslehre
der Kirchen selbst. Was hinter den scheinbar entschlossenen Einlassungen Steinackers und Kardinal Lehmanns
in den Hintergrund zu treten droht, ist die Tatsache, dass sich in den Osterpredigten beider Konfessionen
eine tiefe Unsicherheit über den Sinn des Kreuzes auftat: Sühneopfer oder bloßes ‘Symbol der Solidarität’
Gottes? Nun also ist bis zum Herbst Zeit für eine echte Klärung. Aus: Lorenz Jäger, Kermani und das
Kreuz, FAZ vom 18. Mai www.faz.net/…common~Scontent.html
Unterschied Es handelt sich nich um einen Mahltisch, wie er bei Prostestanten verwendet wird. Es ist ein
Altar, auf dem die heilige Wandlung vollzogen wird. Sie haben ja Recht. Aber machen Sie diesen Unterschied
mal einem normalen katholischen Kirchgänger klar, ich möchte wetten, dass 90 % der Kirchgänger diesen
Unterschied nicht kennen.
Aktuell 2370 Treffer Erst kürzlich leugnete Mons. Zollitsch den Sühnetod Jesu. Gibt man bei Google die
Suchbegriffe „Zollitsch“ + „Sühnetod“ ein, ergibt das 2370 Treffer.
@ wolfgang11 Machen Sie doch einmal eine Umfrage über die qualifizierte Arbeit des zdk. Wer in Deutschland
weiß eigentlich auch nur um die Existenz dieser staatstraagenden Institution? Das ergebnis wird erstaunlich
sein. Das zdk ist keineswegs systemrelevant.
Seltsam In der Vergangenheit hatte sich Kardinal Lehmann selber in unzulänglicher Weise zur Frage der
Judenmission geäußert. Da steht er der aktuellen zdk-Erkärung eigentlich um nichts nach: www.kath-info.de/lehmann.html
@ zölibat Ihre Einschätzung kann ich nicht teilen. Die Erfahrung spricht dagegen. Kein einziges Land,
das sich auf Kondome verlassen hat, um die Epidemie zu bewältigen, konnte die Zahl an HIV-Infektionen
erfolgreich reduzieren. Im Gegenteil: Jene Länder, die am meisten Kondome verteilten, haben auch die
höchste Rate an HIV-Infektionen. Das ist die Faktenlage, die sich auch statistisch belegen lässt.
#37 Clemens Paul 17:58:37 | Samstag, 7. Februar 2009
@ Arkanum/kreuts.net Noch einmal: Es gehört nicht in den Kompetenzbereich eines Bischofs, Stellungnahmen
zu politischen oder historischen Fragen abzugeben. Und Williamson hat die Anweisung seines Oberen Fellay,
von jetzt an zu diesen Fragen zu schweigen. Aber was macht er? Er gibt ausgerechnet dem „Spiegel“ ein
Interview. Williamson soll sich in ein Kloster auf den Osterinseln zurückziehen und dort neben Fasten
und Gebet Nachhilfe in Geschichte nehmen. Aber er soll jetzt nicht öffentlich herumtönen, dass er nicht
widerrufe, bis er Beweise für das Gegenteil habe. Meinetwegen kann er sich auch mit Verschwörungstheorien
zu Mondlandung „wissenschaftlich“ auseinandersetzen. Das ist jedenfalls nicht strafbar: de.wikipedia.org/…rien_zur_Mondlandung
#29 Clemens Paul 17:31:30 | Samstag, 7. Februar 2009
Kompetenz Politische und historische Fragen gehören nicht zum Kompetenzbereich eines Bischofs. Da soll
Williamson dem Urteil der Experten vertrauen und nicht irgendwelchen kruden und nachweislich falschen
Theorien à la Leuchter-Report: de.wikipedia.org/wiki/Leuchter-Report Ich warte auf ein befreiendes Signal
der Oberen der Piusbruderschaft: Habt Mut, trennt Euch endlich von Williamson! Nebenbei: Was dieser Pfarrer
Rauch hier von sich gibt, zeugt auch nicht gerade von Kompetenz und Sachlichkeit. Was ist sein Problem
mit der Kirche? Irgendwie scheinen jetzt auch immer mehr Amtsträger an der Kirche irre zu werden.
#25 Clemens Paul 17:10:05 | Samstag, 7. Februar 2009
Williamson Die historischen Fakten sind eindeutig. was soll es da noch zu prüfen geben? Williamson geht
es jetzt nur noch um Rechthaberei. Fellay hat ihm doch aufgetragen, zu politischen und historischen Fragen
nicht mehr öffentlich Stellung zu nehmen. Jetzt tut er es doch, und das ausgerechnet im „Spiegel“. Wann
endlich trennt sich die Piusbruderschaft von Willliamson?
#68 Clemens Paul 22:46:59 | Montag, 2. Februar 2009
@ adlimina Sie haben vollkommen recht. Leider werden hier die verschiedenen Ebenen von Theologie und Pastoral
einerseits und der Bewertung von Fehldarstellungen historischer und politischer Sachverhalte andererseits,
die sich unheilvoll überschneiden, miteinander verwechselt. Wenn Fellay seinen Mitbruder Williamson zu
disziplinieren beabsichtigt, ist das mit Sicherheit nicht rein (kirchen)politisch motiviert. Im Gegenteil.
#2 Clemens Paul 10:22:33 | Montag, 2. Februar 2009
Tissier de Mallerais Nicht nur Williamson, sondern auch Tissier de Mallerais sollte besser schweigen.
Solche Äußerungen sind einfach kontraproduktiv. Gott sei Dank scheint wenigstens der Generalobere der
Piusbruderschaft, Bischof Fellay, ein vernünftiger und ausgewogen denkender Mann zu sein.
#9 Clemens Paul 13:59:02 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ Strauss Es wärenur allzu interessant, in Erfahrung zu bringen, wer dafür gesorgt hat, dass dies Interview
just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wird, in dem über die Aufhebung der Exkommunikation entschieden
wurde. Das ist wirklich eine interessante Frage. Das Interview mit Bischof Williamson wurde bereits am
1. November 2008 in Zaitzkofen aufgezeichnet. Ist es einfach nur Zufall, dass es ausgerechnet zu dem Zeitpunkt
veröffentlicht wurde, als die Rücknahme der Exkommunikation bekannt wurde? (Kirchen)politik ist auch
ein schmutziges Geschäft.
#25 Clemens Paul 18:52:42 | Samstag, 24. Januar 2009
Was wird sich jetzt konkret ändern? Zunächst einmal gar nichts, denke ich. Aber die Entscheidung des
Papstes, die Exkommunikation der vier Weihbischöfe zurückzunehmen, wird sich mit Sicherheit langfristig
auswirken für eine positive Klimaveränderung in der Kirche. Das wird nicht sofort sichtbar sein, sondern
allmählich, beinahe unmerklich eintreten, ähnlich wie das Motu proprio „Summorum pontificum“ immer mehr
zu einer positiven Veränderung in den Pfarreien führen wird. Das ist ein genialer Schachzug von Benedikt
XVI. Es gilt, das auf beiden Seiten bestehende Misstrauen abzubauen. Wie die Klimaveränderung aussehen
wird, ist jetzt noch nicht absehbar. Es wäre beispielsweise ein positives Signal, wenn man den Anhängern
der Piusbruderschaft in Zukunft großzügig und unverkrampft Gastrecht in katholischen Kirchen gewährt,
wie man das bei Vertretern anderer christlicher Konfessionen selbstverständlich praktiziert.
#1 Clemens Paul 08:06:33 | Freitag, 23. Januar 2009
Am Sonntag? Sollte die Aufhebeung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe am Sonntag erfolgen? Das würde
passen: Am 25. Januar feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des hl. Paulus.
#43 Clemens Paul 21:56:41 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Der Herr der Welt Barack Obama weist frapprierende Ähnlichkeiten auf mit der Figur des Julian Felsenburgh
aus Robert Hugh Benson Zukunftsroman „Der Herr der Welt“: „In diesem Zukunftsroman entwirft Benson ein
visionäres, atemberaubendes Bild von den letzten Tagen unserer Erde. Der Herr der Welt hat im Sturm die
Herzen aller Völker erobert. Mit einem ans Wunderbare grenzenden Erfolg hat er, der „Erlöser“ der Menschheit,
die scheinbar ewige Spaltung zwischen Ost und West beseitigt, die Welt vom grausamen Alpdruck eines drohenden
Machtkampfes der beiden gigantischen Weltblöcke befreit. Die Menschheit liegt ihm zu Füßen. Sie feiert
im Taumel den Anbruch des ewigen Weltfriedens, der überragendsten Leistung des humanitären Fortschritts.
Das Christentum scheint überholt. An seine Stelle ist eine Humanitätsreligion getreten, in der der Mensch
selbst das höchste Wesen ist. Diese Religion ist für alle Länder der Erde verpflichtend. So will es
der Herr der Welt. Jedoch das kleine Häuflein Christen, das den verführerischen Fortschrittsglauben
noch widerstanden hat, bleibt den neuen Altären fern. So glaubt sich der Herr der Welt gezwungen, seine
Politik zu einem logischen Abschluss zu bringen: Rom soll zerstört, alle Christen sollen auf dem „humanen“
Weg der Euthanasie ausgerottet werden. Zahlreiche Katastrophen überall auf der Erde deuten indessen auf
die biblischen Vorzeichen des nahenden Weltunterganges hin. Die letzten Christen beginnen entsetzt zu
erkennen, wer dieser Herr der Welt tatsächlich ist ……
#24 Clemens Paul 20:08:48 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ordentlich und außerordentlich @ HBR Rein rechtlich gesehen sind beide Formen des römischen Ritus vollkommen
gleichwertig. Wer aber bestimmt, was als „normal“ empfunden wird oder als „Normalität“ zu gelten hat?
Was ist schon „normal“? 86 % der deutschen Katholiken gehen überhaupt nicht (mehr) in die Kirche – weder
in die ordentliche noch in die außerordentliche Form des römischen Ritus. In Anbetracht dieser dramatischen
Entwicklung ist es doch als ein außerordentlich schönes Geschenk anzusehen, das uns der Hl. Vater mit
seinem Motu proprio geschenkt hat. Messfeiern in der außerordentlichen Form verzeichnen immerhin einen
zwar langsamen, aber stetigen Zuwachs. Das bringt die ordentliche Messform seit 40 Jahren nicht zustande.
#20 Clemens Paul 19:19:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ HBR lediglich die außerordentliche Form Hinsichtlich der Terminologie von „ordentlich“ und „außerordentlich“
liegt bei Ihnen möglicherweise ein Missverständnis vor. Die Bezeichnung „außerordentliche Form“ meint
keine Abwertung gegenüber der „ordentlichen Form“ des römischen Ritus, als ob es sich dabei um etwas
Minderwertigeres handeln würde. Dieser Eindruck kann entstehen, wenn Sie schreiben, beim Usus antiqor
handele es sich „lediglich“ um die außerordentliche Form des römischen Ritus. Was heißt hier „lediglich“?
Vom Wortsinn der Bezeichnung „außerordentliche Form“ scheint mir etwas anderes gemeint zu sein, das diese
Form als etwas Besonderes hervorhebt und eben nicht abqualifiziert. Das ist auch so, wenn man beispielsweise
sagt: „Das ist eine außerordentliche Leistung“ oder „Das Essen war außerordentlich lecker.“ Damit ist
ja keine Abwertung gemeint. Im Gegenteil.
#10 Clemens Paul 11:21:17 | Montag, 12. Januar 2009
Die Schlussfolgerungen der Piusbruderschaft sind einseitig und vollkommen überzogen. Auf der anderen
Seite scheint es mir auch nicht ganz folgerichtig zu sein, wenn von den Petrusbrüdern als Zeichen des
Respekts gegenüber der Neuen Messe die Konzelebration in diesem Ritus verlangt. Das Konzil hat erklärt,
das die Kirche in den Dingen, die den Glauben oder das Allgemeinwohl nicht betreffen, nicht eine starre
Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen wünscht. Eine Verpflichtung zur Konzelebration wäre das
falsche Signal. Die Einheit mit dem Bischof und die Wertschätzung der Neuen Messe bringen die Petrusbrüder
am besten dadurch zum Ausdruck, dass sie die in der ordentlichen Form der Messe konsekrierten Hostien
in ihren Messfeiern in der außerordentlichen Form bei der Kommunionspendung verwenden, wenn in einer
Kirche in beiden Formen zelebriert wird. In Wigratzbad ist das der Fall. Die gemeinsame Eucharistie, das
ist das größte Zeichen gegenseitiger Wertschätzung. Sie ist nicht an einen bestimmten usus gebunden.
Im übrigen wurden früher beispielsweise die Dominikaner auch nicht verpflichtet, einmal im Jahr nach
dem römischen Missale zu zelebrieren, um ihre Wertschätzung des römischen Ritus zum Ausdruck zu bringen.
Warum sollte heute von den Petrusbrüdern etwas verlangt werden, was nicht notwendig ist und niemals Praxis
der Kirche war?
#13 Clemens Paul 22:04:34 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
@ bwv232 Es dürfte in Deutschland in der Tat das erste Mal sein, das ein amtierender Diözesanbischof
an einer Messfeier in der außerordentlichen Form teilnimmt. Insofern ist das schon ein Fortschritt. Auch
bei Bischof Hanke kann man sich freuen …
#6 Clemens Paul 21:40:56 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
@ bwv232 Das ist Unsinn. Bischof walter wird in St. Margareth lediglich die Predigt halten, ansonsten
aber an der hl. Messe im überlieferten Ritus nur teilnehmen. Er wird nicht selbst zelebrieren.
#3 Clemens Paul 18:43:25 | Donnerstag, 27. November 2008
Romtreue Welche Schritte hat Kardinal Meisner in seiner Funktion als Vorsitzender der Liturgiekommission
der Deutschen Bischofskonferenz zur vom Hl. Stuhl 2006 geforderten Korrektur der Wandlungsworte („für
viele“ statt „für alle“) bislang unternommen?
#1 Clemens Paul 09:07:05 | Montag, 24. November 2008
Leider keine deutsche Sensation Leider ist nicht bekannt, dass bislang ein amtierender Diözesanbischof
in Deutshcland ein Pontifikalamt in der außerordentlichen Form zelebriert hat oder dies in naher Zukunft
vorhat. Eine Sensation bahnt sich dagegen in der Diözese Aachen an. Die Abtei Mariawald hat das Privileg
einer vollständigen Rückkehr zur Liturgie und dem Gebrauch erhalten, die im Orden der Zisterzienser
von der strengen Observanz (Trappisten) bis 1963/1964 in Gebrauch waren: www.clerus.org/…municato%5B1%5D.html
Wo die geistige Not am größten ist (Diözese Aachen), da schlägt sich die außerordentlich Form ihre
Bahn.
#63 Clemens Paul 13:44:59 | Sonntag, 2. November 2008
@ semper reformandus In dem Artikel heißt es: Ohne näheren Zusammenhang zitierte der ‘General-Anzeiger’
auch die folgende Behauptung des Kardinals: „Wir trinken das heilige Blut aus denselben Kelchen.“ Haben
Sie diese Aussage des Kardinals auch gehört? In welchem Zusammenhang hat er das gesagt? Und was meint
er damit?
#1 Clemens Paul 12:07:02 | Montag, 27. Oktober 2008
Schade, dass Kardinal Meisner seine Bedenken bislang nicht öffentlich gemacht hat. Eine öffentliche
Diskussion dieser Problematik wäre sicher schon zu Lebzeiten von Jaohannes Paul II. sinnvoll und notwendig
gewesen. Aber besser spät als nie.
#4 Clemens Paul 18:51:10 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Noch mehr Wahlmöglichkeiten? Der Heilige Stuhl hat drei Vorschläge zum Ruf „Gehet hin in Frieden“ am
Schluß der Heiligen Messe approbiert. Ein seltsamer Schritt. Als ob es nicht schon genug Wahlmöglichkeiten
(Form A, Form B, Form C) im NOM geben würde. Jetzt auch noch das. Muss das wirklich sein? Was ist der
davon sicher zu erhoffende Nutzen gemäß Sacrosanctum Concilium? Der Effekt wird sein, dass viele Priester
einmal mehr ihre eigenen individuellen Formulierungen einfügen werden gemäß dem Motto „Marke Eigenbau“.
Das kann doch nicht im Sinne des Hl. Vaters sein?
#18 Clemens Paul 21:52:57 | Montag, 29. September 2008
Werte Clarissa, Sie gehen von falschen Voraussetzungen und von falschen Vergleichszahlen aus. Was wäre,
wenn die Kirchgänger in allen Pfarreien echte Wahlfreiheit zwischen außerordentlicher und ordentlicher
Messform hätten – unter den gleichen Bedingungen? Ich glaube, die Freunde des NOM sähen relativ alt
aus.
#14 Clemens Paul 21:16:22 | Montag, 29. September 2008
@ Ludwig Zeigt aber auch Verständnis für den grossen Teil der Gläubigen die am NOM festhalten wollten.
Die Gläubigen, die am NOM festhalten wollen, gehören einer aussterbenen Rasse an. Noch nie waren NOM-Messen
so schlecht besucht wie heute.
#6 Clemens Paul 18:03:19 | Montag, 29. September 2008
Wie soll es weitergehen? Es gibt in Deutschland also mehr als 60 Orte, an denen „den geistlichen und liturgischen
Bedürfnissen“ der Gläubigen nicht ausreichend Rechnung getragen wird. Da würde ich gerne einmal wissen,
wie die betroffenen Gläubigen jetzt weiter verfahren wollen. Soll ein zweiter Versuch gestartet werden?
Haben sich die betroffenen Gruppen direkt an ihren Diözesanbischof gewandt? Wurde die Päpstliche Kommission
„Ecclesia Dei“ informiert?
#62 Clemens Paul 22:31:18 | Montag, 15. September 2008
@ adlimina Nicht jeder, der den hl. Pius X. verehrt, ist ein Lefebvrianer. Und Lefebvre sollte nicht
unbedingt mit dem hl. Pius X. verwechselt werden: Im Linzer kath.net Forum empörte sich vor einiger Zeit
eine Dame darüber, dass die FSSPX den 1991 verstorbenen Alterzbischof von Dakar angeblich mit Heiligenschein
darstelle, was in der Tat sehr vermessen klingt. Nur handelte es sich nach einer Überprüfung bei der
Darstellung nicht um Erzbischof Lefebvre, sondern um den hl. Pius X. Also erst denken, dann schimpfen!
#51 Clemens Paul 22:13:59 | Montag, 15. September 2008
@wahrerGlaube Der alte Ritus kennt nur die Form der (knienden) Mundkommunion. Das ist nun einmal so in
den Rubriken festgelegt. Die Mundkommunion ist im übrigen auch die Normlform in der neuen Messe. Bei
der Handkommunion handelt es sich lediglich um ein Indult, das der Hl. Stuhl einigen wenigen Bischofskonferenzen
gewährt hat. Also erst denken, dann posten.
#11 Clemens Paul 18:30:43 | Montag, 15. September 2008
Merkwürdiger Kongress Was will Prof. Gindert mit seinem Kongress „Freude am Glauben“ eigentlich bezwecken?
Wo bleibt die Konsequenz? Bei Bischof Algermissen stimmen Worte und Taten nicht überein. Würde er so
handeln, wie er predigt, bekäme er die Folgen deutlich zu spüren. So bleibt alles nur Augenwischerei.
Leider!