Jan Maroske
Erstellt: 18:52:35 | Mittwoch, 3. August 2005
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5 Lesermeinungen
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Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#18   Jan Maroske   16:08:07 | Donnerstag, 4. August 2005
Existenz?
Er selbst könnte es beweisen. Du ja auch nicht. Nur er tut es nicht.
Die Widersprüche die ich meine, sind zum Beispiel goldene Altare, prunkvolle Bauten, Kirchensteuern… Damit, ein guter Christ zu sein, hat eine erzwungene Zahlung an die Kirche ja wohl nichts zu tun!
Ich erkenne den Nutzen eines Gottes an, ziellosen Menschen einen Grund zu geben. Doch meine Wahrheit ist, daß es keinen Grund gibt. Nur mit dieser Tatsache umzugehen fällt nicht jedem leicht. Jesus Christus hat viele sinnvolle, moralisch durchdachte Dinge überlegt, die ich schätze und zu großen Teilen lebe.
Ich finde es traurig, daß der ritualisierte Götzendienst den totalen Glauben so extrem verfolgt. Können wir nicht einfach Ideale haben? Warum muß es Gott sein?
Redaktion benachrichtigen Ein ganz böser Kardinal
#8   Jan Maroske   16:00:21 | Donnerstag, 4. August 2005
Offenheit
Damit es in Zukunft nicht mehr zu so lapidaren Auseinandersetzungen zwischen der Kirche und ihren Gegnern kommt, sollte man doch ein paar Maßnahmen ergreifen. Wie wäre es zum Beispiel im Falle der Finanzierungsgeschichte, wenn die Kirche ihre gesamten (!) Finanzhaushalt offen darlegt und für Jedermann einsehbar macht. Schließlich ist es das (gespendete oder durch Steuern eingenommene) Geld der Bürger, daß im Sinne Gottes verteilt wird. Wenn es eine solche genaue Auflistung schon gibt, würde ich sie gerne einsehen.
Ansonsten kann ich nur erwähnen, daß die Streitgespräche zwischen Atheisten und der Kirche auf einem ziemlichen Kindergartenniveau stattfinden.
Redaktion benachrichtigen Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#16   Jan Maroske   15:30:24 | Donnerstag, 4. August 2005
Tierische Intelligenz
Leider stehen mir jeweils nur 1500 Zeichen zur Verfügung. Daher versuche ich mit auf einzelne Aspekte zu beschränken.
Aus dem Tierreich ist uns durchaus bekannt, daß Tiere Werkzeuge benutzen. Daß der Mensch das evolutionär am meisten entwickelte Tier ist, steht außer Frage, dennoch steht es ihm deshalb nicht an, sich in arroganter Weise über sie zu stellen und zu behaupten, er sei womöglich „überlegenes“ Leben! Wie primitiv ist diese Ansicht?
Abgesehen davon sehe ich Die Ähnlichkeit von Mensch und Tier in keiner Weise als Grund, aus der Kirche auszutreten. Dafür spricht vielmehr, daß die Kirche im Widerspruch zu ihren eigenen christlichen Lehren steht und zudem kein Gott existiert. Möge er mich auf der Stelle erschlagen, sollte es ihn doch geben. Huch… ich lebe noch.
Redaktion benachrichtigen Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#14   Jan Maroske   19:29:08 | Mittwoch, 3. August 2005
Gallileo
Ein interessanter und amüsant zu lesender Text… leider sind seine Ansichten offenbar so veraltet, wie der Tod des Autors zurückliegt. Wie jeder Mensch sträubt er sich gegen Veränderung und versucht fadenscheinige Ausreden zu finden, die die Theorien (die in diesem Fall allerdings auch icht vollständig sind) derer, die sein Weltbild in Frage stellen, widerlegen.
Wie damals, als gesagt wurde, die Erde sei eine Kugel. Schade.
Redaktion benachrichtigen Für alle da sein? Zwei Bischöfe über die Kirchenaustritte in ihrem Land
#9   Jan Maroske   19:08:50 | Mittwoch, 3. August 2005
Freiheit
Guten Tag. Ich bin auf diesen Artikel gestoßen, als ich nach einer Möglichkeit des Kirchenaustritts gesucht habe. Ich bin als evangelischer Christ getauft, habe mich nach reichlichen Überlegungen jedoch stark von der Kirche distanziert. Ich möchte mit diesem Schreiben niemanden provozieren, nur meinen Standpunkt darlegen, da ich den Eindruck hatte, junge Menschen, die aus der Kirche austreten würden vornehmlich als popkultur-verseuchte, irregeleitete, unerfahrene Menschen gesehen.
Meine Gründe liegen anders. Ich sehe zum Beispiel keinen Grund, einen Teil meines Gehaltes für etwas zu bezahlen, das mir keinen Gegenwert gibt. Gott kann nicht gekauft werden, oder? Wer wird gekauft? Die Pfarrer? Lieber lade ich von dem mir dann erhaltenem Geld, Bedürftige ein, eine warme Mahlzeit mit mir einzunehmen.
Ich sehe Jesus Christus nicht als Heiligen. Schon gar nicht als eine Art „Sohn Gottes“. Er ist ein äußerst(!) weiser Philosoph, ein Mann, der grundlegendes Gedankengut angestoßen und verbreitet hat. Die Kirche hat ihren Teil dazu beigetragen, Ideale und Werte zu festigen. Doch sie ist überholt. Die Welt hat neue Medien. Es ist nicht mehr die Kirche, in der sich die Menschen ihre Richtlinien holen.
Ein Mann Gottes ist in meinen Augen nicht jemand, der hinter einemgoldenen Altar steht und predigt, sondern jemand, der tut. Jemand, der dort ist, wo Not herrscht. Unsere Ärzte, Krankenschwestern, Psychologen, Feurwehrleute, Polizisten.
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