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#28 valen-tin kann zwar die Spekulationsgewinne durch Ausnutzen von Kreditausfallversicherungen auch nicht
erklären, dafür protzt er aber um so fetter mit dicken Schwallsprüchen über Darwin, der es richten
würde, oder um irgendwelchen GLAUEN. Mit Goldmann Sachs’ Spekulations- und Manipulationsgewinnen verhält
es sich so: 1.Durch Goldmann Sachs’ Finanzmanipulationen konnte 2001 und 2002 die griech. Regierung die
EU über ihren miesen Finanz- und Wirtschaftsstatus täuschen und Euro-Beitritt und EU-Gelder (100 Mrd.)
erschleichen. 2.Goldmann Sachs wusste aber um den kritischen Zustands Griechenlands und dass das Land
auf eine Pleite zusteuern musste, somit Kredite der europäischen Banken bedroht sein würden. 3.Mit diesem
Hintergrundwissen kaufte GS Kreditausfallversicherungen von dt. Finanzinstituten in der Absicht, jährlich
steigende Prämien abzusahnen. 4.Als nämlich die Bankenkredite an Griechenland ab 2008 immer unsicherer
und notleidender wurden (wie von GS vorausgesehen), müssen die Gläubiger-Banken als Sicherungsnehmer
an Goldmann Sachs als KAV-Sicherungsgeber inzwischen horrende jährliche Versicherungsprämien zahlen:
Im Juli 2011 musste lt. FAZ vom 15. 7. eine dt. Gläubiger-Bank für die Absicherung eines 10 Mill.-Kredits
an Griechenland über fünf Jahre eine Jahresprämie von 2,35 Mill Euro an den CSD-Sicherungsgeber Goldmann
S. zahlen – wie im Artikel gesagt: „Deutsche Banken sollten also für die Probleme im Zusammenhang mit
der griechischen Staatsverschuldung bezahlen.“
Das verstehe ich nicht: „Als Goldman Sachs für Griechenland betrügerische Währungsgeschäfte machte,
kaufte die Bank von deutschen Geschäftsbanken Kreditausfallversicherungen im Wert von einer Milliarde
Euro. Deutsche Banken sollten also für die Probleme im Zusammenhang mit der griechischen Staatsverschuldung
bezahlen.“ Ich verstehe das so: Eine dt. Bank gibt Griechenland einen Kredit über 500 Mill. Euro. Um
diesen Kredit gegen Ausfall abzusichern, schließt die kreditgebende Bank (Sicherungsnehmer) mit einem
dritten Institut (Sicherungsgeber) eine Kreditausfallversicherung ab. Dieser Sicherungsgeber muss bei
Kreditausfall zahlen. Wenn nun Goldmann Sachs im großen Stil von dt. Instituten diese KAV oder CDS aufkauft,
dann tritt sie doch in die Pflichten des Sicherungsgebers ein. Somit müsste Goldmann Sachs im Versicherungsfall
zahlen und nicht die deutschen Banken, wie im Artikel behauptet!!??
Verschleiernde Aussagen: „Bei den nicht-ausschließlich Pädophilen zeigte sich eine Verteilung von jeweils
etwa einem Drittel homosexuell, heterosexuell und bisexuell orientierter Patienten, wobei der Anteil der
homosexuellen Pädophilen geringfügig größer war.“ Man muss aber diese jeweilige „Drittel“ von nicht-ausschließlich
Pädophilen auf die jeweiligen Gesamtheiten beziehen – Dann ergeben sich ganz andere Aussagewerte bzw.
Tendenzen: Das eine Drittel von homosexuell und pädophil oreintierten Patienten bezieht sich die 1,8
Pozent männliche Homosexuelle in der Bevölkerung nach der Emnid-Studie. Daraus ergibt sich dann die
folgende Aussage der Charite-Studie: „Ein fixer Prozentsatz der männlichen Homosexuellen habe päderastische
Neigungen (ca. 25 %)“
#60 alfredprivat meint: „allerdings sind wunder nur sinnvoll, wenn sie öffentlich geschehen und damit
aufmerksamkeit erregen. die wunder jesu waren sinnvoll, weil er damit die aufmerksamkeit der leute auf
sich zog.“ Das Wunderwirken – etwa, sich von der Zinne des Tempels zu stürzen und von Engeln aufgefangen
zu werden, um damit die Aufmerksamkeit und den Glauben der Leute zu fördern, bezeichnet Mat. 4 als „Teufelsversuchung“
Nur „kläglich“? „Es ist bekannt, daß Goldman Sachs in der europäischen Schuldenkrise eine klägliche
Rolle gespielt hat. Als Griechenland der Eurozone beitreten wollte, half die Bank dem Land, seinen Haushalt
zu schönen. 2000 und 2001 verschleierte sie mit Hilfe von Währungsgeschäften die griechische Staatsverschuldung
gleich zweimal.“ Das Wort „kläglich“ ist für die Betrügereien der Bank ein Euphemismus: Es müsste
„schändliche oder betrügerische Rolle“ heißen. Bisher galt die Fama, die EU-Kommission und EU-Länder
hätten sich einzig von den Finanz- und Statistiktrickserein der griech. Regierung übertölpeln lassen.
Es ist allerdings viel plausibler, wenn die Finanz- und Statistikbetrügereien von einer Großbank im
Hintergrund gemanagt worden sind.
Dieser Henry Paulson (65) hat als US-Finanzminister auch bei der Lehmann-Pleite eine dubiose Rolle gespielt.
Der Speigel spekulierte damals in die Richtung, dass Paulson als Ex-Chef von Goldmann Sachs mit der Lehmann-Bank
einen lästigen Konkurrenten fallen lassen wollte. Denn die US-Regierung hatte vorher für eine Reihe
von anderen Instituten Garantien gegeben und sie somit gerettet. Bei der Lehmann-Bank stellte sich Paulson
stur – warum?
#56 Fackel wird wieder ausfällig, statt auf Argumente einzugehen: „Defendor sie erzählen Unsinn! … redet
einfach nur Mist!!! Sie fanatisch verblendeter Schreihals! Sie Schwätzer!“
Die Aussagen und Vergleiche von Bischof Müller über das Altarssakrament erinnern mich an die „Kleine
Sakramentenlehre“ von Leonardo Boff: Der sprach auch „anthropologisch fundiert“ vom ‘Sakrament der Schöpfkelle
und des Zigarettenstummels’ als Realsymbole der Zwischenmenschlichkeit. Mons. Müller vergleicht die Heilige
Kommunion mit einem Mitbringsel: „Schon allein im zwischenmenschlichen Bereich vermag etwa ein Brief die
Freundschaft zwischen Menschen darzustellen und beim Empfänger sozusagen die Zuneigung des Adressaten
zu veranschaulichen und zu verleiblichen.“ Dazu passen Aussagen wie: „Die Wesensbestimmung von Brot und
Wein muß anthropologisch ansetzen.“ Er leugnet das Dogma von der Transsubstantiation – der Wesensverwandlung
der eucharistischen Gaben: „Das natürliche Wesen von Brot und Wein wird von Gott verwandelt in diesem
Sinn, daß das Wesen von Brot und Wein nun darin besteht, die Heilsgemeinschaft mit Gott anzuzeigen und
zu realisieren.“ Bischof Müller hat ja bekanntlich eine Neigung zu südamerikanischen Befreiungstheologen.
Vielleicht hat er von diesen sakramentale Tipps bekommen.
#2 clarissa colonia spricht ein Urteil über sich, wenn Sie richtig feststellt: „Falsches wird durch Wiederholung
nicht besser.“ Ihre mehrfach wiederholte Falschbehauptung besteht darin, dass sie das Schreiben von Leserbriefen,
Glossen oder Kommentaren in nicht-kirchenfeindlichen Zeitungen wider besseren Wissens als eine ‘genehmigungspflichtige
Nebentätigkeit’ hinbiegt: „Untersagt wurde vom Bischof eine ungenehmigte Nebentätigkeit.“ Tatsächlich
hat die Entscheidung des Bischofs keine kirchenrechtliche Grundlage, ist deshalb ein bischöflicher Willkürakt
und als solcher ganz klar ein Akt der Pressezensur.
#100 Jubärens 22:20:23 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Was sind Sie denn so verbiestert, brandenburgis: „Die waren genauso königstreu wie die russische Sozialdemokratie
zarentreu war.“ Aus der Vendee und Bretagne kamen ein halbes Hundert Beschwerdehefte – alle mit der Einleitung
wie aus der Stadt Qimper: „Dass die Person des Königs als geheiligt angesehen werde und das Erbrecht
auf die Krone unveräußerlich bei seinem Hause liegt…“ Die Katholiken der Vendee und der Bretagne kämpften
ab 1793 unter der Parole ‘Gott und König’ gegen die jakobinischen Königsmörder von Paris, besiegten
sogar einige Batallione bis sie dann selbst niedergemacht wruden. Wo bleibt IHre Einschätzung #10 czerkus,
zu den Septembermorden und Dantons stillschweigende Zustimmung?
#98 Jubärens 16:43:35 | Donnerstag, 9. Februar 2012
BRandenburgis meint: „Die oben angeführten „Beschwerdebüchlein“ waren m. E. Elaborate von Staats- und
Königsfeinden.“ Es gingen damals ca. 4.000 Beschwerdehefte ein für die Delegierten der Generalstände.
Die Papiere wurden von VErsammlungen in Landgemeinden, Kleinstädten oder Zünften verabschiedet. Die
meisten Stellungnahmen waren absolut königstreu.
#95 Jubärens 15:27:53 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Erinnerung an meine Frage unter #17 an #10 czerkus, der die folgende Passage kommentiert: „Die staatliche
Absegnung privater Tötungsgewalt geht auf den ersten bürgerlichen Terrorstaat im revolutionären Frankreich
zurück.“ das ist so klasse! gehört eindeutig zu meinen best-off! Frage: Wie würden Sie die Septembermorde
von 1792 und die Reaktion des Staates in der Person des Justizministers Danton einschätzen?
Sie erzählen Unsinn, brandenburgis: „IN den Beschwerdeheften der Franzen steht, daß sie keine Steuern
zahlen wollen, was ich einmal im JAhr nachvollziehen kann.“ Die Beschwerdehefte wurden von Bauern und
Bürgerlichen aufgesetzt und die forderten unisono, dass nicht nur sie, sondern auch die Adligen und Privilegierte
Steuern zahlen sollten. „…dass die Steuern ohne Unterschiede von den Bürgern aller Stände erhoben
werden, also auch von Herren, Adligen und anderen Privilegierten. Dass die Herrenrechte für ablösbar
erklärt werden… Dass die den Grundherren geschuldete Frondienste abgeschafft werdden… Dass alle grundherrlichen
Gerichtsbarkeiten aufgelöst werden… Dass die Anggehörigen des 3. Standes zu den zivilen und militärischen
Stellungen zugelassen werden…etc. Von Hungern steht in den Beschwerdeheften nichts, da haben Sie allerdings
recht – gegenüber Mufelius. Was sollte auch daraus für Forderungen erwachsen? Übrigens war der Zug
der 4000 „Marktfrauen“ im Oktober 1789 nach Versailles, um dort beim König um mehr Brot zu fordern, eine
wenig sinnvolle Aktion. Was sollte und konnte eine erneute Brotverteilungsaktion des Königs an der Staats-
und Schuldenkrise ändern? Übrigens war damals der franz. Staat ähnlich hoch verschuldet wie heute Griechenland –
u. a. wegen der Unterstützung der amerikanischen Siedlerkolonie gegen GB, den Todfeind Frankreichs. Der
Königshof verbrauchte ca. 6 Prozent der Staatseinnahmen. Der Adel verweigerte Steuerreformen – deshalb
die Generalstände…
Die Cahiers de Doléances (Beschwerdehefte) sind die Anweisungen der Wähler an die Abgeordneten der Generalstände.
Als der französische König 24 Januar 1789 seine Untertanen zur Wahl ihrer Abgeordneten für die Generalstände
aufrief, forderte er sie gleichzeitig auf, diesen Abgeordneten Anweisungen zu geben, welche Probleme sie
lösen sollten. Die Abgeordneten hatten also ein imperatives Mandat. Theoretisch gab es also für jeden
Wahlkreis ein Beschwerdeheft und in der Tat sind viele hundert von ihnen erhalten. Entstanden sind die
Beschwerdehefte auf Versammlungen in den Dörfern oder sie wurden von politisch Interessierten zusammengestellt,
das lässt jedenfalls der Sprachstil und die Gliederung verschiedener Beschwerdehefte vermuten. Besonders
häufig waren Beschwerden über hohe Steuern, ungerechte Feudalabgaben und Privilegien des Grundherrn.
Politische Forderungen (wie etwa die Generalstände regelmäßig einzuberufen) wurden dagegen nur selten
und eher in städtischen Wahlkreisen erhoben. (google)
#60 Mufelius historische Märchenstunde: Neben dieser Wamderanekdote von Marie Antoinette, die nach Meinung
von Mufelius fester Überzeugung die innersten Gefühle und Interessen von M. A. wahrheitsgemäß ausdrücken
würden, bringt er jetzt folgende marxistisch inspirierte Plattheit – nach dem Motto: Revolutionen werden
aus dem leeren Bauch gemacht: „Vor der Revolution haben die Franzosen gehungert. Und der Hof hat gefeiert.
DAHER kam dann ja die Revolution.“ Vor allen Dingen haben „die Franzosen gehungert“. Es gab zwar auf dem
Land im Sommer 1789 Aufstände gegen Feudalverhältnisse, die aber für den Verlauf der Revolution irrelevant
waren, nachdem in den Augustbeschlüssen alle Feudalverhältnisse abgelöst wurden. Die hauptsächlichen
Träger der Revolution waren in der ersten Phase die bürgerlichen Mittelschichten des 3. Standes, also
gerade nicht die hungernden Prolos – die wurden gelegentlich als Protestmasse von den Bürgerlichen vorgeschoben.
Auch die Jakobiner waren ja gebildete Kleinbürger, die als Salonpöbel dann den Straßenpöbel der Sansculotten
aufhetzte gegen die bis dahin regierenden Girondisten …
#48 Mufelius lässt hier den Prolo-Jakobiner übelster Sorte raushängen: „Rübe ab“ von Marie Antoinette!
Warum? Marie Antoinette hätte sich angeblich „so benommen, wies dieser Ausspruch nahelegt: Nämlich,
dass ihr das Volk a) scheissegal war, weil sie sich b) gar nicht dafür interessierte.“ Woher er das alles
weis, was M.A. an Gefühlen und Interessen für das Volk hatte? Er wird es uns nicht sagen können, weil
Mufelius sich das einfach so ausgedacht hat. Es gibt Gemälde und Zeichnungen, auf denen eine Brotverteilung
des Königs dargestellt ist. Übrigens führte M. A. in Frankreich das Weißbrot ein. Bis dato aßen die
Franzosen – auch die Adligen – nur Graubrot aus grob geschroteten Korn. In Österreich dagegen war die
Mühlentechnik weiter entwickelt, so dass das Korn feiner gemahlen und der Kleie-Anteil ausgesiebt werden
konnte. Das Weizenweißbrot des Königshauses haben erst die Adligen und dann die Bürger übernommen.
#26 Atica123 bringt das Verbrechen an den Ungeborenen wieder mal auf den Punkt: „Es muss heissen, wann
„will“ eine Frau abtreiben…und das entscheidet die Frau bis zum dritten Monat ganz allein!“ Die Entscheidung
über Leben und Tod eines ungeborenen Menschen ist der Willkür eines anderen Menschen freigegeben. Der
Staat, der eigentlich das Leben schützen soll, gibt seine „Exekutivgewalt an die schwangeren Mütter
ab“, wie es in einem anderen Artikel hier heißt – „staatlich regulierte Anarchie“.
Aus dem Beschwerdeheft der Einwohner des Kirchspiels Lignères, Normandie, Frühjahr 1789: Dass die Person
des Königs als geheiligt angesehen wird… Dass eine auf Grundgesetzen ruhende Verfassung geschaffen
wird… …dass die Steuern ohne Unterschiede von den Bürgern aller Stände erhoben werden, also auch
von Herren, Adligen und anderen Privilegierten. Dass die Herrenrechte für ablösbar erklärt werden…
Dass die den Grundherren geschuldete Frondienste abgeschafft werdden… Dass alle grundherrlichen Gerichtsbarkeiten
aufgelöst werden… Dass die Anggehörigen des 3. Standes zu den zivilen und militärischen Stellungen
zugelassen werden…etc.
#32 Atica123 glänzt mal wieder mit seiner dümmlichen Antikirchlichkeit – bar von jeder historischen
Kenntnis: „Bis vor kurzem hat die RKK auch noch gesagt, dass sich die Sonne um die Erde dreht…“ Nikolaus
Kopernikus war ein Frauenburger Domherr (Prälat) im Bistum Ermland. Freunde, insbesondere Bischof Tiedemann
Giese und Nikolaus Kardinal von Schönberg, sowie Johannes Dantiscus von Höfen, versuchten Kopernikus
zur Veröffentlichung seiner astronomischen Arbeiten zu bewegen. Kardinal Schönberg bot an, die Kosten
des Buchdrucks zu tragen. Kurz vor Kopernikus Tod im Jahre 1543 erfolgte dann bei Johannes Petreius in
Nürnberg die Veröffentlichung des Papst Paul III. gewidmeten Hauptwerkes De Revolutionibus Orbium Coelestium.
Kopernikus war nicht der erste Wissenschaftler an der Wende zur Neuzeit, der ein heliozentrisches System
in Betracht zog. Vor ihm wurde dieser Gedanke schon von Bischof Nikolaus von Kues, dem allerdings die
Mittel für eine mathematische Ausarbeitung fehlten. Martin Luther äußerte seine Meinung über Kopernikus:
„Der Narr will mir die ganze Kunst Astronomia umkehren! Aber wie die Heilige Schrift zeigt, hieß Josua
die Sonne stillstehen und nicht die Erde!“. In Rom und Spanien wurden die Lehren Kopernikus bald an den
katholischen Universitäten übernommen. Papst Gregor reformierte und präzisierte auf der Basis des heliozentrischen
Weltbildes von Kopernikus den Kalender zu seiner heutigen Form.
Das ist schon starker Tobak, was Prof. Walter Kasper da von sich gibt: „Die Wahrheit ist vielmehr ein
Geschehen, in dessen Vollzug sich die ursprüngliche Voraussetzung erst bewährt. Wahrheit kann man nicht
festhalten, Wahrheit stellt sich vielmehr heraus. Wahrheit und Geschichte gehören hier unmittelbar zusammen“
• Der Bonner Dogmatiker, Hw. Karl-Heinz Menke, meinte am 29. November vor ‘domradio.de’: „Die Wahrheit,
die eine Person ist, kann man nicht in Sätze oder Instruktionen fassen. Wir kommen mit dieser Wahrheit
nie zu Ende.“ Beide Theologen sind anscheinend Habermatiker: „Wahrheit stellt sich heraus“ als jeweils
neues Prozessergebnis eines herrschaftsfreien Diskurses, „mit der man also nie zu Ende kommt“.
#79 clarissa colonia bemüht sich um einen hochnäsig-überheblichen, gegenüber anderen Diskutanden herablassend-verächtlichen
Ton, um ihr juristisch und kirchenrechtlich fehlerhaftes und danebenliegendes Urteil in Sachen Augsburger
Bischof gegen Pfr. Oblinger zu kaschieren bzw. zu überspielen: „Es interessiert natürlich das ganze
altgläubige, nationalfanatische Gelichter wie Sie (et al.) keinen Deut, solange Sie sich nur aufplustern,
mit Hilfe fremder Federn voreinander wichtig machen und sich gegenseitig über ihre marginale Bedeutung
hinwegtäuschen können.“ Vorher hatte Sie ihre juristisch unterirdische Behauptung wiederholt, dass Leserbriefe,
Glossen und Kommentare in nicht-kirchenfeindlichen Periodika als Nebentätigkeiten zwingend beim Bischof
angezeigt und genehmigt werden müssten. Außerdem brauchte der Bischof seine Willkürentscheidungen nicht
begründen, d. h. mit kirchenrechtlichen Bestimmungen in Einklang bringen.
#122 Jubärens 17:50:43 | Mittwoch, 8. Februar 2012
Sie haben Recht, #116 Der Geduldige, wenn Sie daran erinnern: „…man lernt schließlich nie aus.“ Ich
hatte in der Tat die falsche Vorstellung, dass mit ‘Kitas’ ausschließlich ‘Krippen’ für Kinder unter
drei Jahren gemeint sei. Aber auch Sie können lernen z. B. bei Google, dass das Wort ‘Kita’ nicht nur
als Oberbegriff für alle Tagesstätten für Kinder und Jugendliche zwischen 1 und 18 Jahren gebraucht
wird.
Das ist natürlich hochgradiger Unsinn, den Brandenburgis behauptet: „Es gab in den JAhren vor der Revolution
in Frankreich keine sozialen Ungerechtigkeiten.“ Die tausende von Beschwerdehefte aus ganz Frankreich
an die Adresse der Generalstände sind voll von sozialen Ungerechtigkeit bei den Besteuerungen, Privilegien
des Adels, feudale Sonderrechte etc. Bemerkenswert ist allerdings auch, dass die überwältigende Mehrheit
der Beschwerdehefte – und damit der Bevölkerung – treu zu Monarchie und König steht, also keinen Umsturz
bzw. Revolution will. Die konstututionelle Monarchie von 1791 kann ganz im Sinne der Bevölkerungsmehrheit
gesehen werden. Erst dann kam eine Minderheit von jakobinischen Wühlern hoch, die gegen die Mehrheit
einen gewalttätigen Umsturz erzwangen – z. B. der Hetzer Jean Paul Marat: „Lasst hinter euch nichts als
Blut und Leichen!“
Frage an #10 czerkus, der die folgende Passage kommentiert: „Die staatliche Absegnung privater Tötungsgewalt
geht auf den ersten bürgerlichen Terrorstaat im revolutionären Frankreich zurück.“ das ist so klasse!
gehört eindeutig zu meinen best-off! Frage: Wie würden Sie die Septembermorde von 1792 und die Reaktion
des Staates in der Person des Justizministers Danton einschätzen?
Der Artikel vermittelt den Eindruck, als wenn das BVerfGericht vollständig auf der Seite der Grundrechte
und insbesondere des Lebensschutz’ stände, während der Gesetzgeber im Gegensatz dazu den Lebensschutz
mit dem § 218a durchlöchern und ins Gegenteil verkehren würde. Tatsache ist aber, dass das BVerfGericht
selbst alle Weichen für die Abschaffung des Rechtsschutzes von Ungeborenen gestellt hat: Ungeborene Kinder
sollen sogar vom Gesetzgeber „mit den Kriterien der Unzumutbarkeit“ belegt werden können. Oder das Lebensrecht
der Ungeborenen wird mit irgendwelchen „Lebenswerten“ der Schwangeren in Vergleich gesetzt, sodass einer
Schwangeren die „Aufopferung dieser Lebenswerte nicht verlangt“ oder erwartet werden könnte. Im Klartext:
Für eine Karriere z. B. dürfte ein ungeborenes Kind geopfert werden.
Sie sind engstirnig,#58 Tomás, wenn Sie die naturrechtlich fundierten Menschenrechte nur auf das Lebensrecht
beschränken: „Es gibt die Rechte aus dem Naturrecht (z.B. Recht auf Leben).“ Ebenso grundlegend ist das
Recht auf freie Verfügung über sein Eigentum. Daraus resultiert das Recht auf Gewerbefreiheit, Berufsfreiheit,
Verbot von Zwangsarbeit (Art. 12 GG) sowie das Recht auf Freizügigkeit (Art. 11). Staatliche Respektierung
und Schutz für die „Freiheit der Person“ (Art. 2) konkretisiert sich in den Grundrechten zum Schutz der
Privatsphäre wie Unverletzlichkeit der Wohnung (Art 13) und Schutz der privaten Freiheit im Kommunikationsbereich
(Art. 11). Der Schutz der Privatsphäre darf aber nicht nur auf den äußeren Bereich beschränkt sein,
sondern die Freiheit der Person z. B. vor Zugriffen und Zwängen eines totalitären Staates gilt auch
Gedanken-, Gewissens- und Meinungsfreiheit (Art. 4 und 5 GG). Schließlich muss auch das Recht der Bürger
geachtet und geschützt werden, ihre politischen und religiösen Überzeugungen öffentlich darzustellen
(Art. 8) sowie sich in Vereinigungen und Kirchen zu binden (Koalitionsfreiheit Art. 9)
Gotthard unterscheidet zwischen „Aufständischen“ und „Zivilisten“: „Nicht nur Aufständische, sondern
auch Zivilisten werden zu Opfern gezielter Gewalt.“ Die Aufständischen sind demnach wahrscheinlich nicht-zivlile,
eingesickerte Söldner von Al Qaida und anderen dunklen Mächten, die an der Sunnitisierung des Landes
ein Interesse haben, auch vielleicht von der NATO organisierte und bezahlte Guelrillakämpfer, die das
schiitenfreundliche Zwischenland zwischen der libanesischen Hisbollah und dem schiitischen Duo Iran-Irak
destabilisieren und ausschalten wollen. Bei der Frage: Cui bono? müssen auch die Interessen Israels berücksichtigt
werden.
Man sollte bei einem richtigen Anliegen nicht mit Einseitigkeiten bzw. Übertreibungen den Kritikern eine
offene Flanke bieten: Es ist nicht richtig, dass das BVerfGericht nur eine einzige Ausnahme beim Lebensrecht
des Ungeborenen zulässt. Auch „die schwangere Frau hat Anspruch auf Schutz und Achtung ihrer Menschenwürde
(Art. 1 I GG), vor allem ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art 2 II GG) sowie ein Persönlichkeitsrecht
(Art. 2 I GG).“ (Leitsatz 5): Denn „die Reichweite der Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist im
Zusammenhang mit kollidierenden Rechtsgütern zu bestimmen.“
#102 Jubärens 16:46:55 | Mittwoch, 8. Februar 2012
Kommentar zur These von #73 Inglorious Bass : „Was die Kollektivschuld angeht so ist die These unter Historikern
ohnehin so gut wie vom Tisch.“ … gibt Prof. Norbert Frei 2005: „Das Gebirge an Schuld, das die Deutschen
in den Jahren 1933 bis 1945 aufgehäuft haben, bekommt klarere Konturen, je weiter wir uns davon entfernen.
Insofern glaube ich, dass diese Vergangenheit uns weiter interessieren und auch beunruhigen wird. Angesichts
der Dimensionen der Verbrechen wäre alles andere unnormal und überraschend.“
#114 Jubärens 19:16:37 | Dienstag, 7. Februar 2012
Sie irren, #112 Der Geduldige , Kitas werden von Google unterschiedlich zugeordnet: „In Deutschland heißen
je nach Region unterschiedliche Einrichtungen „Kindertagesstätte“: •die Kinderkrippe (für Kinder bis
3 Jahre), •der Kindergarten (für 3-6jährige), zum Teil werden nur Ganztagskindergärten Kindertagesstätte
genannt, und •der Schulhort, den Grundschulkinder vor Schulbeginn und nach Schulende besuchen können.
Häufig werden auch Einrichtungen, die alle drei Altersgruppen (Kinderkrippe, Kindergarten, Hort) umfassen,
Kindertagesstätte genannt. Neben der Kindertagesstätte gehört z.B. auch die Tagespflege zur Kindertagesbetreuung.“
Ich halte es für eine demagogische Einschätzung, wenn behauptet wird, in der westdeutschne Demokratie
bis 1968 wären zwei Drittel der Deutschen nur Mitläufer der Demokratie gewesen. Damit sollen gewöhnlich
die CDU-Wähler denunziert werden. Aber der Anteil von zwei Dritteln würde auch einen Großteil der SPD-
und FDP-Wähler damals umfasst haben.
Zu der Meinung von #10 WTF-Christlich? „Lasst uns schnell vergessen, was die Nazis taten! Umso schneller
kann man das nämlich wiederholen!“ Die Verantwortung, dass sowas nicht nochmal passiert hat nichts mit
Kollektivschuld zutun!“ …ganz neue Töne von CHARLOTTE KNOBLOCH: „Politiker und Pädagogen müssen jetzt
neue Konzepte eines Geschichtsunterrichts ohne Vergangenheitsfixierung vorlegen. …Junge Menschen müssen
ihre Heimat lieben können. Sie sollten stolz sein auf Deutschland, das sich in bemerkenswerter Weise
seiner Geschichte gestellt hat und nur so diese starke und erfolgreiche Demokratie entwickeln konnte.“
Die Behauptung im Artikel, dass bei den letzten freien Wahlen nur „25 Prozent der Wahlberechtigten“ für
die NSDAP gestimmt hätten, ist eher verharmlosend. Tatsächlich konnte die Hitlerpartei im Juli 32 37 %
der Wählerstimmen einheimsen. Auch die halbfreie Wahl vom 5. März 1933 ist für die Stimmung und Stärke
der NS-Bewegung heranzuziehen. Danach erhielt die NSDAP 43,9 Prozent der Stimmen. Zusammen mit der DNVP-Kampffront
erhielt der Rechtsblock über 50 Prozent der Wählerstimmen.
#111 Jubärens 12:57:00 | Dienstag, 7. Februar 2012
Ihre Privatdefinition, #102 Der Geduldige dass mit „Kitas“ = „Kindertagesstätten“ alle familienergänzenden
Einrichtungen für Kinder zwischen 0 und 18 Jahren gemeint“ seien,also auch für Schulkinder und Jugendliche,
ist nicht zutreffend. In manchen Gegenden sind mit Kitas nur die Kinderkrippen (bis zum 3. Lebensjahr)
gemeint, andernorts auch die Kindergärten. „Mich würde interessieren, was denn so schlimm daran sein
sollte, wenn Männer als Erzieher in Kitas – also in allen Einrichtungen in denen Kinder betreut und erzieht
werden – arbeiten.“ Die EU-Initiative MAIK ist eine Frucht der Gender-Ideologie, nach der das „soziale
Gechlecht“ beliebig manipulierbar sei. Völlig unsinnig und auch verlogen ist der Ansatz: „Die Kinder
entscheiden im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ob sie sich mit den geschlechtstypischen sozialen Erwartungen
identifizieren oder nicht.“ Verlogen ist dieser Ansatz, weil so getan wird, als wenn die Kinder eine kompetente
Entscheidungsfreiheit hätten, zwischen Genderrollen-Erwartungen zu entscheiden. Tatsächlich soll mit
diesem Ansatz verschleiert werden, dass den Kindern in den Kitas ihr natürliches Verhalten als Junge
oder Mädchen, das sich an Mutter und Vater orientiert, ausgetrieben werden soll, also eine antinatürliche
Zwangserziehung oder Gender-Umpolung.
Danke, #67 al-Muschrik, für die belegte Bestätigung meiner Vermutung, dass mit dem Terminus „genehmigungspflichtige
Nebentätigkeit“ üblicherweise nur die „auf Erwerb oder Gewinn ausgerichteten Nebentätigkeiten“ gemeint
sind und nicht Leserbriefe und Kommentare in Periodika. Ich sagte es schon mal: Clarisse gehört zur Klasse
der ‘furchtbaren Juristen’.
#87 Elvenpath meint, bei der genderorientierten Kleinkinderziehung der Zweijährigen ginge es darum, „dass
sie sich ganz natürlich und ungezwungen verhalten“ können. Diese Ungezwungenheit bestehe darin, dass
die Kita-Pädagoginnen den Kleinkindern einbläuen sollen, dass sie sich „eben nicht nach Mann-Frau-Rollen“
orientieren sollen. Die Mädchen sollen sich demnach nicht an der Rolle ihrer Mutter orientieren oder
der Kita-Pädagogin, sondern an den noch einzustellenden Kita-Kerlen. Die Jungen sollen dagegen Prinzessinnen
spielen und Balett tanzen – und wenn sie dann jungentypisch raufen, dann erschallt der Ruf: „Bitter etwas
mehr genderorientiertes Verhalten, ihr kleinen Racker!. So sollen dann die kleinen Pamperstrompeter „frei
und ungezwungen entscheiden, ob sie sich mit den geschlechtstypischen sozialen Erwartungen identifizieren
oder nicht“. Aber sonst seid ihr noch ziemlich gesund im Kopf, ja?
Zu dumm zum Lesen, #85 Ferrero, wenn Sie behaupten, bei dem Projekt „Maik“ ginge es „um die gesamte Spanne
der Kindergartenkinder bis zur Einschulung“. Das Bundes- und EU-Projekt heißt „‘Maik – Männer arbeiten
in Kitas’“ Ziel des Projektes ist, Männer davon zu überzeugen, Kita-Onkel zu werden, also für die zwei-
bis dreijährigen Pamperswürmer. Hinter der angeblichen Entscheidungsoption für Zweijährige, „ob sie
sich mit den geschlechtstypischen sozialen Erwartungen identifizieren oder nicht“, geht es tatsächlich
um das Aufzwingen von unnatürlichen Rollenmustern durch die Kitas: Die Kita-Pädagoginnen sollen den
kleinen Mädchen auf keinen Fall ein liebevoller Mutterersatz sein, sondern sie sollen mit burschikosem
Auftreten den kleinen Mädchen von einer Mädchen- und Mutterrolle abbringen. Dahingehend werden sie ermuntert,
schon mal eine echte Hilti in die Hand zu nehmen, um ein Bild anzubringen. Die Mädchen bekommen dann
eine Spielzeug-Hilti oder eine Wasserpistolen-MG, um ihnen männliches Aggressionsverhalten anzutrainieren.
Aber was ist mit den Jungs? Die werden durch burschikoses Weiberverhalten nicht beeindruckt – nee, das
sind keine richtigen Kerle! In diese Bresche sollen nun Kita-Männer springen. Aber die sollen auch nicht
richtige Kerle mimen, sondern im Gegenteil, die Jungen mit softem und femininen Verhalten von Macho-Vorbilder
wegbringen, indem sie die Prinzessin spielen und die Jungen zum Balett-Röckchen animieren. Kinder, die
einen richtigen Vater haben, sagen dazu…
#60 clarissa colonia ist nach ihrer privaten INterpretation der Meinung: „Für einen Pfarrer ist alles
Nebentätigkeit, was nicht unmittelbar mit seinem konkreten Seelsorgeauftrag für seine konkrete Gemeinde
zu tun hat.“ Nach der analogen beamtenrechtlichen Praxis ist diese extrem enge Definition von „Nebentätigkeit“
nicht üblich, sondern nur auf bezahlte oder sehr zeitaufwendige Nebentätigkeiten beschränkt. Weshalb
sollte das nach dem Kirchenrecht anders sein – wenn der Bischof ein Wächter gegen äußerliche Kirchenfeinde
und kirchenfeindliche Tendenzen im Innern sein soll? Diese enge Interpretation von Clarissa ergibt nur
Sinn, wenn der Bischof bzgl. Leserbriefschreibern aus dem Klerus ein linksblinder Zensor sein solll.
Die reformpädagogisch Verblendeten merken gar nicht mehr, welchen hirnrissigen Stuss sie hier verbreiten:
Es geht hier um zweijährige Pampers-trompeter. Diese blubbernden und tapsenden Kleinkinder sollen „im
Rahmen ihrer Möglichkeiten entscheiden, was für ein Mädchen oder Junge sie sind oder sein wollen, und
ob sie sich mit den geschlechtstypischen sozialen Erwartungen identifizieren oder nicht.“ Kann mir einer
der hochgescheiten Rechtfertigungs-Kommentatoren mal erklären, woran sich die kleinen Würmer bei der
erwarteten Identifizierungsentscheidung orientieren sollen?
Ach #58 clarissa, ist das Schreiben von Leserbriefen und Kommentaren in nicht-kirchenfeindlichen Periodika
eine genehmigungspflichtige Nebentätigkeit oder nicht?
Lächerlich, dieses Projekt: ein Zweijähriger soll „sich entscheiden, ob er sich mit den geschlechtstypischen
sozialen Erwartungen identifiziert oder nicht.“
So allgemein ist Ihr Vorwurf gegen Tomas unrichtig, #83 schamane40 : „Tomas, man gewinnt den Eindruck,
dass Sie ein fanatischer Hassprediger gegen die Kirche sind.“ Tomas zeigt in etwa der Hälfte seiner Beiträge
die klassisch-traditionelle Lehre der Kirche in Glaubens- und Sittenfragen auf – zugegeben meistens in
holzschnittartiger Grobheit. Die andere Hälfte seiner Beiträge besteht allerdings in Postings, die den
Eindruck einer emotionalen Hassmentalität gegen Papst, Bischöfe und Kirche einschließlich der Piusbruderschaft
machen. Das erkennt man an Tomas’ abfälliger Sprache wie „Ratzinger-Sepp“ u. a. Seine polternden Beiträge
in diesem Fall sind meistens nur plakative Behauptungen oder eigenhändig geschnitzte Dogmatik-Konstrukte,
die nicht mit der durchgängigen Lehre der Kirche übereinstimmen.
Die private Meinung des SEdi-Sektierers #212 Tomás , der selbst mehrere häresieverdächtige Glaubenskonstrukte
verbreitet, ist so unerheblich wie das Umfallen eines privaten Fahrrads auf dem Petersplatz während des
päpstlichen Segens urbi et orbi. Genauso so unerheblich wir die (fiktive) Eingliederung der Mormonen
in die Anglikanische Hoch-„Kirche“.
Wenn man die Rechtfertigungen des Zynikers #20 Gotthard liest, dann erfährt man schon einiges über die
schändlichen Hinterabsichten dieser Projektförderer (EU, BMfFSFJ): „Eine Kita sollte die Vielfalt der
Gesellschaft widerspiegeln, um den Kindern ein breites Spektrum an Rollenbildern und Handlungsoptionen
aufzuzeigen. In Kitas sind bundesweit rund 97 Prozent aller pädagogischer Fachkräfte Frauen.“ Soll heißen:
Die Kleinkinderziehung soll immer mehr den Müttern entzogen werden, einmal durch die Nötigungspropaganda
für die Kitas und jetzt auch die Propaganda für Bartstoppelnträger an die zarte Babyhaut. Die ideologische
Grundlage für solche verdrehte Kleinkindpädagogik ist die Gender-Ideologie, die eine prinzipielle Ablösbarkeit
des sozialen Geschlechtsverhalten von dem biologischen Geschlecht behauptet. Dass die sog. Gender-Optionen
für Kleinkinder zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr eine willkürliche Zwangsvorstellung von linksfeministischen
Queerköpfen ist, die jenseits aller Entwicklungspsychologie den Kleinen aufgezwungen wird, kann jeder
deutlich an der gesülzten Reformpädagogiksprache erkennen: „Die Kinder entscheiden im Rahmen ihrer Möglichkeiten,
was für ein Mädchen oder Junge sie sind oder sein wollen, und ob sie sich mit den geschlechtstypischen
sozialen Erwartungen identifizieren oder nicht.“ Lächerlich – ein Zweijähriger soll sich entscheiden,
ob er sich mit den geschlechtstypischen sozialen Erwartungen identifiziert oder nicht.“
Ich finde es nicht hilfreich, wie #46 Siegfried die Bischöfe in Bausch und Bogen als „Mietlinge“ zu verurteilen:
„Unsere Bischöfe sind keine Hirten mehr, es sind Mitlinge die in die Herde Gottes eingedrungen sind.
Sie suchen das Lob der Medien und ein schönes und gutes Leben mit den Mitteln der Kitche zu erhalten.“
Unsere deutschen Bischöfe sind durchaus unterschiedlich bzgl. Glaubenszeugnis, Wächteraufgabe und Medienanbiederung.
Eine genaue Analyse des Verhaltens und der Orinariats-Verhältnisse bei jedem einzelnen Bischof tut not
und hilft weiter: Im Fall von Bischof Zdarsa ist folgendes zu bedenken: Der Ordinariats-Machtapparat ist
durch den erfolgreichen Rauswurf ihre eigenen Bischofs (Mixa) noch mächtiger geworden. Die causa des
Ichenhausener Pfarrers Oblinger ist allein von den Ordinariatsmanagern entschieden und dem Bischof eine
Unterschrift abgepresst worden. Das ist nicht nur eine Vermutung von Prof. Spaemann, sondern eine von
Bischof Zdarsa selbst bestätigte Tatsache. Es ist leicht zu sagen, der Bischof zeigt Führungsschwäche.
Aber gerade in der ersten Amtszeit ist es für einen neuen Bischof kaum möglich, in allen Ordinariatsbereichen
seine eigene Handschrift durchzusetzen. Natürlich ist diese Entscheidung des Bischofs falsch, aber die
Hauptrichtung der Kritik der altgläubigen Menschen und Medien müsste gegen den modernistisch-korrupten –
hochbezahlt von Kirchensteuern – Ordinariats-Machtapparat gefahren werden – z. B. gegen den ‘Ordniariats-Zensurapparat’
o.ä.
#10 Blackmore fragt: „Und woher, Herr Jubärens, wissen Sie, daß der Bericht, der dort erschienen ist,
der Wahrheit entspricht? Können Sie sich dafür verbürgen?“ Aus meinen vielfältigen Erfahrungen mit
den herkömmlichen Medien bin ich mir sicher, dass die Medienkonzerne in vielen Fällen die Unwahrheit
sagen. Deshalb hatte ich zu dieser Informationsquelle gesagt: „Interessante Informationen, die man aus
den herkömmlichen Medien nicht erfährt.“ Über den Wahrheitsgehalt hatte ich mich nicht ausgelassen.
Richtig bleibt allerdings die Parole: Trau keinen Medien unserer Medienkonzerne!
Interessante Informationen, die man aus den herkömmlichen Medien nicht erfährt: „Die Webseite publizierte
Auszüge aus dem nicht veröffentlichten Bericht der Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien vom
27. Januar 2012. „In Homs, Idlib und Hama, wurde die Mission Zeuge von Gewaltakten gegen Regierungskräfte
und Zivilisten die zu Toten und Verletzten führten“ – heißt es in dem Bericht. Er erwähnt einen Bombenanschlag
auf einen zivilen Bus mit acht Toten und mehreren Verletzten, einschließlich Frauen und Kinder. Ein anderer
Bombenanschlag betraf einen Zug, der Dieselöl transportierte. Bei einem anderen Vorfall in Homs wurde
ein Polizeibus gesprengt – zwei tote Polizisten.“ Die Medien hierzulande vermitteln den Eindruck, dass
allein die syrische Regierung Gewalt einsetzt gegen friedliche Demonstranten. Trau keinen Medien unserer
Medienkonzerne!
Do schau her: Die freche Frau Kiefensauer stellt Forderungen an den Bischof nach einer „ausführliche
Begründung“ seiner Entscheidung. Als wenn sie nicht selbst wissen könnte, dass Propagandisten für tötungsoffene
Beratung mit dem Ziel, einen Lizensschein zum Umbringen ungeborener Kinder nicht auch noch mit Einladungen
in kirchliche Häuser unterstützt werden sollten.
#229 Tomás ,meint: „Hier geht es nicht um Kirchenrecht, sondern um die Feigheit des „Bischofs“ von Augsburg,
der Panik hat, in die braune Ecke geschoben zu werden.“ Es ist nicht nur Feigheit des Augsburger Bischofs,
der vor den linken Meinungsmachern in seinem eigenen Ordinariat sowie den mächtigen Medienbossen kuscht,
es ist vor allen Dingen auch Dummheit zu glauben, mit solchen Bauernopfern könnte er die linke, kirchenfeindliche
Medienmacht beeindrucken oder sich gar einschmeicheln. Im Gegenteil. Die linken kirchenfeindlichen Kräfte
interpretieren dieses kleine Zugeständnis als Ergebnis ihrer Stärke und der Schwäche des Bischofs,
sie haben Blut geleckt und werden weiterhin ein Trommelfeuer gegen den Bischof setzen. Das Kirchenrecht
ist innerkirchlich von Bedeutung. Denn der betreffenden can. 831 muss als eine verlässliche innerkirchliche
Regelung gesehen werden, die einerseits die Wächteraufgaben des Bischofs festlegen, andererseits müssen
sich die Pfarrer aber auch auf die Rechtsregelungen berufen und verlassen können – in diesem Fall, dass
ein Kleriker bei einer nicht-kirchenfeindlichen Zeitung ohne Genehmigung publizieren darf. Gegen diese
kirchenrechtlich verlässliche Regel hat der Augsburger Bischof mit seiner Willkürentscheidung verstoßen.
Die Privatmeinung Ihrer Worte sind irrelevant, Tomas, Sie haben mehrfach das Kreuzesopfer als „Widerholung“
des Kreuzesopfers benannt und diese Formulierung nie widerrufen. Dazu fehlt Ihnen wohl die christliche
Demut, zuzugeben, dass Sie einen Fehler gemacht haben und das kann nicht sein, da Sie glauben, dass Sie
persönlich immer Recht hätten und gehabt hätten. „Was die Christkönig-Lehre angeht empfehlen ich Ihnen,
den „Syllabus“ von Pius IX. und „Quas Primas“ von Pius XI. zu lesen. Beide Dokumente sind Kathedralentscheidungen.“
In beiden Dokumenten wird die Christkönigslehre nicht gelehrt und entfaltet in der Weise, wie Sie sie
hier im Forum propagieren. Sie vertreten dazu eine private Interpretation, jedenfalls nicht eine „Kathedralentscheidung“.
Ohne eine freie Entscheidung zwischen Gut und Böse gibt es überhaupt keine sittlich-moralische Entscheidung
und Verantwortung – z. B. bei unmündigen Kindern und Geisteskranken. D. h. die moralische Freiheit ist
konstitutiv für die Sittlichkeit. Eine alternativlose Freiheit nur für eine Dimension (allein das Gute)
ist eine „Freiheit“ wie in der DDR: Dort gab es nur die „Freiheit“, die Einheitsliste zu „wählen“, weder
hatte man die freie Wahl zwischen verschiedenen Parteien, noch gab es ein Nein-Kreis unter dem Abstimmungszettel
(wie bei den Nazis).
Frau Kiefersauer von der Kath. Erziehergemeinschaft im Bistum Augsburg ist sauer, dass Bischof Zdarsa
den Donum-Vitae-Propagandisten Hans Maier nicht in einem kirchlichen Bildungsshaus sprechen lässt: ‘Ich
bin traurig, dass die Kirche nicht verzeihen kann’, sagt die Vorsitzende Ursula Kiefersauer.
Was #25 karljosef über Tomas sagt, wird der gleich mit anderen Worten und Begründungen über Tomas sagen –
zumindestens den Höllensturz: „Tomas beichtet ungültig, da nicht bei einem katholischen Priester welcher
dafür von dem Ortsbischof eine Erlaubnis erhalten hat. Tomas empfängt die Kommunion im Stande der Sünde.
Tomas kommt in die Hölle.“
„Furchtbare Juristen“ – Gilt dieses Diktum auch für Kirchenjuristen? Nein! Denn: Kirchenjuristinnen sind
noch viel furchtbarer! 1.das allg. Kirchenrecht bestimmt, dass nur Beiträge von Klerikern in erkennbar
kirchenfeindlichen Periodika genehmigungspflichtig sind. 2.clarissa colonia unterstellt nun bei der Entscheidung
des Augsburger Bischofs, dass der über die CIC-Formulierung zu einer Zeitung mit genehmigungspflichtigen
Beiträgen – nämlich solche, „die katholische Religion oder die guten Sitten offenkundig anzugreifen
pflegt“ beliebig bzw. willkürlich urteilen könnte und damit z. B. jede konservative Zeitung zu einer
„kirchenfeindlichen“ erklären könnte. 3.Als Hilfsargumentation führt sie noch die lex spezialis für
Kleriker in Augsburg an, nach der jegliche „Nebentätigkeit“ genehmigungspflichtig seien. 4.Unter anzeigepflichtigen
Nebentätigkeiten versteht man beamtenrechtlich normalerweise entgeltliche Tätigkeiten oder Vergleichbares –
Analoges gilt wohl auch im Kirchenrecht – jedenfalls sind damit mit Sicherheit nicht das Schreiben von
Leserbriefen, Glossen oder Kommentare und Aufsätze in Zeitungen und Zeitschriften gemeint. 5.Jetzt kommt
die furchtbare Kirchenjuristin CC: Weil im Augsburger Klerikererlass ausdrücklich von „jeder“ Nebentätigkeit
gesprochen wird, gelte das auch für unentgeltliche Tätigkeiten wie das Schreiben von Leserbriefen u.
Kommentaren und sei deshalb genehmigungspflichtig. 6.Conclusio: Kirchenjuristinnen sind furchtbare Wort-
und Rechtsverdreher.
Solche beleidigende Wortschleudern helfen auch nicht weiter, #119 Rudi Mentär: „Das paranoide Festhalten
an Kirchenrecht und Dogmatik …“ …zumal #114 Tomás die Aufforderung, auf Argumente einzugehen gar
nicht versteht oder verstehen will. Er lenkt ab mit der Gegenfrage: „Was soll an diesen „Textbausteine“
falsch sein? Ich bitte auschließlich mit der Dogmatik und dem Kirchenrecht zu argumentieren.“ D. h. er
lehnt Argumente z. B. des Naturrechts prinzipiell ab. Aber auch in seinen Dogmatik-Textbausteinen sind
Fehler, Widersprüche und Häresien eingeschlossen. So behauptet er gegen das Konzil von Trient und den
Hebräerbrief, dass das Messopfer eine „Wiederholung“ des Kreuzesopfers wäre, weiter bestreitet er (ähnlich
wie Luther) die Willensfreiheit, wenn er behauptet, es gebe sittlich-moralisch nur eindimensional eine
„Freiheit zum Guten“. Auch seine ständige Behauptung von der dogmatisch-lehramtlichen „Christkönigslehre“
der Päpste kann er in keiner Weise belegen, sondern einfach nur nachplappern, was andere wohl weit herholend
aus Papstreden hinein- oder herausinterpretiert haben.
Zum Thema: „Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat“ kann man dem blauäugigen rheinland-phälzischen
Justizminister nur das Buch von Joachim Wagner empfehlen: „Richter ohne Gesetz“, Econ-Verlag 2011, 236
Seiten.
#219 Fackel behauptet ganz bescheiden, dass er seine „Meinung ruhig und sachlich kundtut“: „Ich kann dieses
Geschwätz vom „wahren Glauben“ einfach nicht mehr hören. Jeder Heti und Pleti behauptet „den wahren
und einzig richtigen Glauben“ zu besitzen! SCHMARRN! Die Piusbrüder mit ihrem leeren Gewäsch von Glaubensreinheit,
Wahrheit und all dem Krampf…“
Die deutschen „Hunnen“ sind immer noch Nazis! Antideutscher Nazi-Wahn feiert in England immer noch oder
wieder fröhliche Urständ: #135 armes Schwein: „Was Farage gegen uns Deutsche vorbringt, ist bester „Sun“-Antigermanismus
vom Feinsten, so geht es nicht! Schon lange redet Farage auch davon, „daß wir dafür nicht Krieg gegen
Deutschland geführt hätten, um es jetzt wieder zu stark werden zu lassen“, das ist abscheulich!“ In
England werden in jeder Woche durchschnittlich zwei antideutsche Kriegsfilme gezeigt. Die antideutsche
Einstellung der Bevölkerung wird nicht nur von Sun, sondern auch von BBC etc. in der Weise geschürt,
dass nazistische und militaristische Großmachtbestrebungen immer noch die Kernidee von Deutsche und deutscher
Politik wäre: Die deutschen „Hunnen“ sind immer noch Nazis!
#93 Rudi Mentär fordert: „Tomás, lassen Sie doch mal Ihre Textbausteine beseite und …“ gehen Sie auf
Argumente ein! Das habe ich auch schon mehrfach zu Tomas gesagt, aber der kann es offenbar gar nicht,
Argumente aufnehmen und darauf spezifisch-argumentierend zu antworten. Ich glaube gar nicht mal, dass
diese Methode des Argumentierens seinen Intellekt übersteigt, sondern es ist vermutlich die betonierte
Einstellung, dass er die fest gefügte Welt seiner Legotextbausteine seiner Sedi-Katechismusweisheiten
nicht verlassen will, weil er sich nur in dieser Katechismusburg sicher fühlt. Tomas bemerkt auch nicht
die fundamentalen Widersprüche seiner Betonkatechismus-Argumentation: 1. Konzilsbeschlüsse sind Teil
des unfehbaren Lehramtes der Kirche. In ihnen kann es keine Häresien, Irrtümer oder ambivalenten Aussagen
geben. 2. die Päpste nach Pius XII. waren keine Päpste, konnten also auch kein gültiges Konzil einberufen.
3. Wenn die Piusbrüder behaupten, es gibt Teile der Dokumente des Vatikanum II, die zweideutig sind und
die in Sinne der Tradition ausgelegt werden können und müssen, leugnen sie die Unfehlbarkeit des außerordentlichen
Lehramtes der Kirche, was eine Häresie ist.
Der Befreiungskampf gegen den US-Imperialismus rechtfertigt angeblich Millionen von ATomkriegopfer: Der
konsequenteste Maoist im Kampf gegen den US-Imperialismus war Che Guevara Mitte der 6oer Jahre, als er
mit dem SU-Sozialimperialismus gebrochen hatte: „Woran wir festhalten müssen ist der Weg der Befreiung
gegen den US-Imperialismus, selbst wenn er durch einen Atomkrieg Millionen Opfer kostet!“ In diesem Sinne
hätte sich Che Guevaras sicherlich Elsässers Wunsch anschließen können: „Mögen Syrien, Iran, Rußland,
Venezuela, Kuba und China das Pulver trocken halten“ – insbesondere das Uran-Pulver! „No paseran! Pasaremos!“
#194 Fackel kann’s nicht lassen und wird wieder ausfällig: „Ich kann dieses Geschwätz vom „wahren Glauben“
einfach nicht mehr hören. Jeder Heti und Pleti behauptet „den wahren und einzig richtigen Glauben“ zu
besitzen! SCHMARRN! Die Piusbrüder mit ihrem leeren Gewäsch von Glaubensreinheit, Wahrheit und all dem
Krampf…“
Da spürt man noch den echt unbekümmerten Enthusiasmus der mao-marxistischen Aufbruchzeit der frühen
Siebziger, wenn Jürgen Elsässer seine emphatischen Hochrufe auf Frantz Fanons Verdammten dieser Erde
als „„ganz simple historische Wahrheiten“ ankündigt: Hoch – die – internationa-le – Solidarität! Ho –
Ho – Ho chi minh Che – Che – Che Guevara Schafft zwei, drei, fünf Vietnams in der Dritten Welt Bürger,
runter vom Balkon, unterstützt den Vietcong! USA-SA-SS, USA-SA-SS Weg mit dem US-Imperialismus! Gegen
den SU-Sozialimperialismus! Hoch lebe Pol Pot und sein Klassenkampf gegen alle Intellektuellen und Brillenträger!
Richtig, #43 Kohlhas, Elsässer hat die beständigsten Antiimperialisten in Nordkorea vergessen: „Hoch
lebe Kim Il Yong und sein tapferes nordkoreanisches Volk. Die tapferen Nordkoreaner bieten schon seit
1953 den US-Imperalisten die Stirn.“ Weiterhin gehört Pol Pot und seine Khmer rouge in Elsässers Reihe
der tapferen Kämpfer gegen den US-Imperialismus. Mir scheint, dass die Redaktion eine gewisse Sympathie
für das dialektische System der Haupt- und Nebenwidersprüche zeigt, wenn sie solche Beiträge bringt,
in denen der Kirchenunterdrücker Ho chi min und der Möchtegern-Imperialist Putin als Helden herausgestellt
werden, nur weil sie gegen den US-Imperialismus kämpfen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, egal,
was der für ein Schweinehund ist.
Der Maoismus, dem Jürgen Elsässer anhängt, hat den Marxismus-Leninismus um eine komplexe Widerspruchslehrer
erweitert: Der Zustand des eigenen Landes wie die ganze Welt und Weltgeschichte wird in ein Netz von Widersprüchen
eingeteilt: Hauptwidersprüche, Hauptnebenwidersprüche, Nebenunterwiderspüche etc. Diese Dialektik der
Widersprüche ist allerdings recht willkürlich. Der Hauptwiderspruch in der Epoche des Imperialismus
sei der zwischen dem Hauptimperialisten – die USA-SA-SS – und den „unterdrückten Völker und Staaten
der Dritten Welt“, die nunmehr die Triebkräfte der Weltgeschichte seien: Ho chi mins Vietnam, Castros
Kuba, heute Venezuela, Iran, Syrien etc. Alle, die laut schreien: Amerika ist der größte Satan wie Chatameni
oder Gaddhaffi, sind unsere Helden: der Feind unseres Feindes ist unser Freund – egal wie der seine eigenen
Völker unterdrückt. Ho chi min z. B. war ein äußerst brutaler Unterdrücker von Religion und Kirche –
das ist ein vernachlässigbarer Nebenwiderspruch – ebenso Castro, der im Artikel hochgelobt wird. Die
Willkür der maoistischen Dialektik kommt in Elsässers Hochschätzung von Putin zum Ausdruck: Das kleine
Georgien hatte versucht, dem russischen Bären Kontra zu geben. Weil es das mit US-amerikanischer Hilfe
tat, ist es für Elsässer ein gefährliche Imperialismus-Land und der kleine Putin mit seiner Russenarmee
der Held, der den Hauptwiderspruch gegen den US-Imperialismus geführt hat. Der Maoist Elsässer will
nicht erkennen, dass Putin ein imperialisti…
Wenn das Kirchenrecht als verlässliche Beziehungsgrundlage zwischen Bischof und Pfarrern Geltung haben
soll, #164 SignumSalutis, dann ist es irrevlevant, ob „hochdotierten Fachleute zu einem ähnlichen Ergebnis
kämen wie zahlreiche Fachpublizisten, die die JF ähnlich kritisch sehen.“ Entscheidend für eine rechtsgültige
und nicht willkürliche Entscheidung kann dann allein die Formulierung im can. 831 sein, nach der eine
Genehmigungspflicht (und ein Verbotsrecht des Bischofs) nur vorliegt, wenn das Periodicum „die katholische
Religion oder die guten Sitten offenkundig anzugreifen pflegt“ – so die einschlägige Formulierung in
can. 831 CIC. Das ist bei der Jungen Freiheit offenkundig nicht der Fall. Also ist die Entscheidung des
Augsburger Bischofs kirchenrechtlich nicht begründet, sondern eine oberherrschaftliche Willkürentscheidung.
Kommt Sie, #30 FIDEI DEFENSOR FIDELIS, aus dem hessisch-fränkischen Sprachraum? Murx von Marx aus Geseke
in Westfalen: „Die Worte und Gebote der Kirschenlehre verdrehend…“
Zutreffend ist, was Inglorious Bass über Elsässer sagt: „Wenn das Feindbild bestimmt, wen man unterstützt,
sollte man anfangen sich sorgen um die eigene Zurechnungsfähigkeit zu machen.“ Jürgen Elsässer ist
von Haus aus Anhänger des marxistischen Maoismus, das merkt man an allen seinen Beiträgen in den jeweiligen
Besonderheiten. Marx hatte die Parole ausgegeben, dass die Proletarier aller Länder vereint die Kapitalistenklass
stürzen und die Weltrevolution in den fortgeschrittendsten Industrieländer ausführen würden. Lenin
erweiterte willkürlich diese Parole, um im nicht-proletarisierten Russland seine Revolution zu begründen:
„Proletarier aller Länder und unterdrückten Völker vereinigt euch gegen den kapitalistischen Imperialismus!“
Mao tse Tung schließlich erweiterte den Leninismus, indem er einerseits im Innern des Landes statt den
Arbeitern die Bauern zur revolutionärsten Klasse erklärte, andererseits nach außen im Weltmaßstab
die „unterdrückten Völker und Staaten“ der dritten Welt zu den führenden revolutionären Kräften erklärte:
Die Arbeiterklasse der Industriestaaten sei völlig verbürgerlicht-korrumpiert, was übrigens auch die
68er Studenten vertraten – deshalb müssten die Studenten in den Industrieländern als Speerspitze der
Revolution auftreten, zusammen mit den unterdrückten Völker.) Der Hauptkampf der Studenten & Völker
der Dritten Welt richtete sich gegen den USA-SA-SS-Imperialismus und seinen Handlangern wie die westdt.
Marionetten oder die isral. Siedlerkolonie.
Linksextremistischer Schwachsinn Fackel meint: „Es ist geradezu unglaublich, für welchen Schwachsinn
hier geworben wird!“ Elsässer war und ist ein marxistischer Linksextremist. Er vertritt die blutrote
Schleifspur des Marxismus-Leninismus seit 40 Jahren: • Hoch lebe Ho Chi Minh und das vietnamesische
Volk – das ist der nostalgische Nachhall der 68er Demonstrationsphalanx mit dem Schlachtruf: Ho-, Ho-,
Ho Chi Minh: „Bürger, runter vom Balkon, unterstützt den Viet-cong!“ • Hoch lebe Fidel Castro und
das kubanische Volk – Das haben erst kürzlich die linksverkappten Marxisten um Guysi in ihrem Glückwunschtelegramm
an Castro, den Schlächter und „größten Führer“ aller Zeiten geschrieben. • Hoch lebe Wladimir Putin
und die russische Armee. Der „lupenreine Demokrat“ Putin wird z. Z. vom russischen Volk mit Protestaktionen
geliebt.
Clarissa colonia meint ihre Aussage so: „Welche Periodika (als kirchenfeindlich) zu gelten haben, das
unterliegt dem (Willkür-) Urteil des Diözesanbischofs. D. h. wenn der Bischof von Augsburg dekretiert,
dass die Junge Freiheit „die katholische Religion oder die guten Sitten offenkundig anzugreifen pflegt“ –
so die einschlägige Formulierung in can. 831 CIC – dann hat die Realität der Zeitung so zu sein. Der
Bischof als Wächter der Wahrheit kann sich mit seinen vielen hochdotierten Kräften im Ordinariat nicht
auch noch um so eine differenzierte Einschätzung wie von SignumSalutis kümmern. Er muss knapp, grobklotzig
und männlich seinen Bannfluch gegen alles fällen, was rechtskonservativ von der Mittel steht.
Woher hat Tomas eigentlich seine intimen Kenntnisse von Satan und Hölle? „Warum sollte Satan den Ratzinger
fürchten? Ratzinger propagiert stets Häresien und handelt damit ganz im dessen Sinne. Ratzinger ist
nur einer der vielen Sklaven des Teufels.“
Sie lenken ab,#20 clarissa colonia, wenn Sie unterstellen, der Augsburger Bischof habe die Junge Freiheit
„wohl anders gesehen“ – nämlich als eine Zeitung, „welche die katholische Religion oder die guten Sitten
offenkundig anzugreifen pflegen“ (nach can. 831CIC), was offenkundig nicht der Fall ist. Wenn Sie diese
Ihre Vermutung dem Bischof als Einschätzung unterstellen, halten Sie ihn wohl für etwas unterbelichtet
in seinem Urteil. Im übrigen wollen Sie mit dieser Unterstellung anscheinend von Ihrer Lüge ablenken:
Sie hatten behauptet, dass jegliche „Veröffentlichungen von Klerikern in Periodika der Genehmigung durch
den Ortsordinarius unterliegen“ würden. (can. 831 § 1 CIC). In Wirklichkeit bestimmt der kirchenrechtliche
Kanon, dass diese Genehmigungspflicht bei Publikationen nur bei jenen „Tageszeitungen, Zeitschriften oder
anderen periodischen Veröffentlichungen“ gilt, „welche die katholische Religion oder die guten Sitten
offenkundig anzugreifen pflegen“. Der Maulkorb des Augsburger Bischofs ist also nicht durch das Kirchenrecht
gedeckt, wie Sie unterstellen, und somit eine Willkürentscheidung eines kirchlichen Oberherrschers statt
eines Oberhirten.
Die Antifa-Kommunisten erweisen sich als „rotlackierte Faschisten“: „Gerne hätten wir über abgefackelte
Kirchen in Deutschland berichtet. Leider brennen hierzulande höchstens Gebetsbücher in Greven, aber
weder Kathedrale, Dome noch Münster. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und vielleicht geschehen ja
noch Zeichen und Wunder, so daß wir uns nächstes Jahr an der Glut eines niedergebrannten Gotteshauses
erwärmen können.“ Diese Passage ist deutlich orientiert an den Mordaufrufen der Kommune I in Berlin,
die sich damals öffentlich klammheimlich freuten über die 300 Tote bei der Kaufhausbrandstiftung in
Brüssel und die indirekt aufforderten, auch in Deutschland mit Kaufhausbränden mit den Konsumtempeln
auch Menschen abzufackeln. Damals hatten die linken Dummies allerdings die englische Parole „burn, warehouse,
burn!“ falsch verstanden, denn warehaus heißt im Englischen bekanntlich Lagerhaus.
#72 Jubärens 22:31:05 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Der „Landmann des Heldenbischofs“ ist ein Mann, der auf dem ehemaligen Gutshof des Fürstbischofs als
Bauer das Land bearbeitet. Der Landsmann des Heldenbischofs ist ein Mann, der ein Bürger des gleichen
Landes ist, in dem auch der Bischof lebt, nämlich ein Brite. z. B. ein Landmann oder Sämann ging aus,
seinen Samen zu säen. Einiges fiel unter die Dornen…oder: Ein Landsmann von B. Williamson fing an,
die Deutschen als Nazis zu beschimpfen …
#63 Jubärens 22:18:33 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Grundsätzlich halte ich die Analyse für zutreffend: „Der Angriff auf die lateinische Sprache der heiligen
Liturgie bedeutet einen Angriff in indirekter, aber realer Weise auf die Stabilität der heiligen Dogmen,
weil die heilige Liturgie notwendig die heiligen Dogmen in sich enthält.“ Kardinal McIntyre sah mit der
Einführung der Volkssprache „unzählige Interpretation der heiligen Dogmen“ voraus.“ z. B. mit der ‘Mahlfeier’
wurde die ‘unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfer’ abgeschafft, die notwendige Beichte, die Allerlösungslehre
eingeführt etc. „Er widersprach der These, daß man die Volkssprachen benutzen müsse, weil in der Liturgie
jeder alles verstehen müsse: „Die tätige Teilnahme der Gläubigen besteht nicht so sehr im Gesang und
im Gebet, sondern auch im visuellen Verfolgen der Dinge, die auf dem Altar geschehen.“ Das wiederum leuchtet
mir nicht ein, dass man die Andacht der Gläubigen allein auf das Visuelle reduzieren will. Das Visuelle
bei den Gesten, dem Messgewand, den Altarbildern, den Statuen etc. ist schon wichtig, aber das bekommt
sowieso nur Bedeutung, wenn es vorgängig erklärt wird mit Worten! Warum sollten aber die jeweiligen
liturgischen Tages- und Festtexte für die Gläubigen keine Rolle spielen sollen? Deshalb halte ich den
Schott immer noch für eine gute Messandachtspraxis der Gläubigen: Die hl. Liturgie in der Form und Sprache
der Kirche von 2 Jahrtausenden, mitgebetet und -bedacht von den heutigen Christen.
#48 Jubärens 21:57:57 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Die deutsche Idee von dem europäischen Sparkommissar im Schatten der Akkropolis war wirklich eine der
dümmsten Ideen, die man den seit den Perserkriegen auf Freiheit und Unabhängigkeit stolz bedachten Griechen
aufdrücken konnte. Gleichwohl sind die Beschimpfungen eines ‘perfiden Albion’ gegen einen angeblichen
deutschen Gauleiter in Athen ebenso dümmlich wie perfide. Britische Zeitungen hatten schon Helmut Kohl
als neuen Hitler beschimpft, der mit seiner D-Mark und Wirtschaft ein 4. Reich über Europa ausbreiten
wolle. Die Engländer haben einen Deutschen-Komplex: Seid 60 Jahren schwelgen sie immer wieder neu in
ihrem gewaltigen Sieg über Deutschland, wöchentlich gibt es mindestens zwei TV-Filme der siegreichen
und cleveren Briten über die humorlosen und etwas dämlichen Schulz-Deutschen-Hunnen. 13 Prozent der
Briten glauben, dass Hitler noch lebt. Gegenproportional zu diesem Siegesgefühl ist die wirtschaftliche
und politische Bedeutung der Briten als drittklassige Macht auf Weltmaßstab und zweitrangig – nach Frankreich
und Deutschland – in Europa: Aus dieser Kränkung der ehemals britischen Weltmachtseele müssen sich die
britischen Politiker manchmal Luft verschaffen – und das geht am leichtesten, indem man die Deutschen
als Nazis beschimpft – wie gesagt: Eher eine Nummer der politischen Schwäche und auch Unanständigkeit
als eine Heldennummer: Im November 2010 der britische EU-Abgeordnete Godfrey: Ein Volk, ein Reich, ein
Führer“, M. Schulz ein „undemokratischen Faschist“
#80 Jubärens 21:26:59 | Donnerstag, 2. Februar 2012
#67 Fackel beginnt wieder, seinen unflätigen, beschimpfenden und beleidigenden Sprachmüll auszukübeln:
„Die Piusbruderschaft ist so überflüssig wie ein Kropf! Dummes Geschwätz aus mittelalterlichem Denken
geboren. Wenn der Papst diesen Häretikern nachgibt, kann er den Laden gleich abschliessen und den Schlüssel
wegwerfen. Piusbrüder sind Hardcore-Katholiken mit einem Hang zum Extremen. Ernst nehmen darf man die
nicht. Weg mit diesen Burschen – sollen sie ihre eigene Sekte weiterführen!“ Mariahilfer fragt: „Wer
soll über diese Frage richten? Prima sedes a nemine iudicatur.“ Antwort: Tomás hier im Forum hat sowohl
die dogmatische Kompetenz, die moralische Größe wie auch die intellektuelle Durchschicht, diese Frage
endgültig für sich und seine Sedi-Sektierer zu entscheiden, auch wenn er selbst einige Häresien vertritt.
#34 Jubärens 21:13:23 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Dritter Versuch einer kritischen Interpretation der Überschrift: 1.Das Wort „diskriminieren“ sollte man
aus dem politischen Wortschatz streichen, denn damit wird nur noch instrumentalisierend alle möglichen
und unmöglichen Forderungen nach einem Mehr oder Privilegien gefordert: Die Homopaarungen werden angeblich
diskriminiert, wenn ihnen keinen Kinder zur Adoption ausgeliefert werden, die Frauen, die nicht mit gleicher
Quote in Aufsichtsräten Tantiemen einstreichen können, sollen diskriminiert sein, die Ausländer sowies,
die soziale Unterschicht wird diskrimniert, weil sie nicht als gleiche Steuerzahler anerkannt werden wie
die Reichen etc. 2.Die Überschrift konstruiert einen totalen Gegensatz zwischen nicht-diskriminierten
Juden und allen anderen Gruppen, die man diskriminieren dürfe. Inzwischen versuchen aber gerade die Türken,
aus dem Zelebrieren des Holocausts an den Juden durch die Deutschen Honig-Gift zu saugen (In der Türkei
wurde kürzlich in TV der Lanzmann-Film Shoa gezeigt.) Der Holocaust wird dann gegen die Deutschen instrumentalisiert,
die im Film besonders schlecht wegkommen: Ihr Deutschen seid das Tätervolk und auch als Nachgeborene
voll verantwortlich für die Massenmorde an einem anderen Volk. Auch wir als Ausländer müssen uns also
in Acht nehmen vor euch gefährlichen Deutschen. Oder: Seid nur ja freundlich zu uns Türken, sonst zeigen
wir auf euch als Tätervolk… Wickerl, wo haben Sie das denn gehört: „sind die türkischen Moslems auf
einmal Terroristen“?
#30 Jubärens 20:50:24 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Was für ein modernistisches Rahner-Gesülze von Bischof Ackermann: „Auch nach der Vergebung der Sünde
in der Beichte ist eine Unheilsgeschichte in Gang gesetzt, die damit nicht – wie zum Beispiel im Falle
einer Verletzung anderer Menschen – einfach weg ist.“ Soll wohl heißen: Die Sünde der Verletzung eines
anderen Menschen ist vergeben, aber die Heilung der Wunde des Verletzten dauert etwas länger – wo ist
der hier beschworene „Gang der Unheilsgeschichte“? Das gleiche noch mal mit vielen Worten und wenig Gesagtem:
„Doch auch diese weitere Dimension der Wirkungsgeschichte von Sünde muß in den Blick genommen werden.“
Warum? „um zu sehen, was es an gemeinschaftlicher Hilfe geben kann, um auch die Folgen der Sünde, des
Unheils zu mindern.“ Die Gemeinschaft soll sich um die selbstheilende Wunde kümmern und salbungsvoll
singen: „Heile, heile Gänschen, s’wir schon wieder gut…“ Und jetzt kommt der Clou des Bischofs: „dafür
steht ja von seinem geistlichen und theologischen Sinn her der Ablaß.“ Was der Bischof hier an mitmenschlicher
Gutmachungsgesülze von sich gibt, hat nun wirklich nichts mehr mit der katholischen Ablasslehre zu tun.
Und auch Fundi und die Protis werden sich darüber einen Ast ablachen – oder?
#26 Jubärens 18:09:21 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Zweiter Versuch zur Interpretation der Überschrift: Die Gruppe der deutschen Juden besteht heute zum
größten Teil schon aus Russlandjuden, die als privilegierte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland
gelotst wurden. Insofern gehören die Juden in Deutschland auch zu den Einwanderungsgruppen. Die jüdischen
Gemeinden und der Zentralrat werden allerdings unverhältnismäßig privilegiert vom dt. Staat und mit
Fördergelder regelrecht überschwemmt. Daran gemessen sind die türkischen Immigranten gewiss „diskriminiert“
und auf diesem Hintergrund könnten sie im Sinne der Gleichbehandlung und Gerechtigkeit ebenso überproportionale
Privilegien und Fördergelder ohne Gegenleistung fordern – Vielleicht auch mit einem Gleichstellungsprogramm
wie bei der Frauenförderung: Wenn sich ein Deutschen und ein Türke bei gleicher Qualifikation für einen
Posten bewirbt, dann müsste – analog zur Frauenförderung – immer der Türke eingestellt werden.
#17 Jubärens 17:02:23 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Die kirchenrechtlichen Darstellungen und Interpretation der Kolonenklarisse unter #5 sind mit äußerster
Vorsicht und Skepsis zu goutieren. Bei meiner Frage nach der kirchenrechtlichen Fundierung des Publikationsverbots
vom Augsburger Bischof hat clarissa colonia die Leser belogen oder mindestens irregeführt. Sie hatte
behauptet, dass jegliche „Veröffentlichungen von Klerikern in Periodika der Genehmigung durch den Ortsordinarius
unterliegen“ würden. (can. 831 § 1 CIC). In Wirklichkeit bestimmt der kirchenrechtliche Kanon, dass
diese Genehmigungspflicht bei Publikationen nur bei jenen „Tageszeitungen, Zeitschriften oder anderen
periodischen Veröffentlichungen“ gilt, „welche die katholische Religion oder die guten Sitten offenkundig
anzugreifen pflegen“. Das ist bei der Jungen Freiheit offenkundig nicht der Fall, also darf dort jeder
Pfarrer ohne bischöfliche Genehmigung publizieren. Der Maulkorb des Augsburger Bischofs ist also nicht
durch das Kirchenrecht gedeckt (wie cc unterstellt) und somit eine Willkürentscheidung eines kirchlichen
Oberherrschers statt eines Oberhirten.
#16 Jubärens 16:51:18 | Donnerstag, 2. Februar 2012
Kann ich Ihnen bei der Interpretation der Überschrift behilflich sein, #5 Der Geduldige? „Die Überschrift
passt irgendwie nicht zum Inhalt…“ Die Überschrift soll wohl in diesem Fall die Interpretationsrichtung
des Artikels lenken – und zwar im Sinne des Muslimrates: Der Generalsekretär des Islamrates deutet an,
dass die Integrationsbemühungen der dt. Politik zwar vielfältig, aber nach türkischen Ansprüchen nicht
ausreichend seien. Dadurch würden die Türken und alle Einwanderungsgruppen außer Juden – so folgert
die Überschrift – diskriminiert, weil die Deutschen z. B. keine „Willkommenskultur“ gegenüber den Türken
aufgebaut hätten. D. h. über die überproportionalen Sozialtransfers an die türkischen Mitbürger sollten
die Deutschen nicht etwa mehr Integrationsbemühungen der Türken fordern – z. B. Teilnahme an Sprachkursen
etc., wie das in Holland gefordert wird als Gegenleistung für Sozialhilfe –, sondern die Deutschen sollten
den Türken vor allem noch mehr Geld und Blumensträuße zuwerfen, damit sie sich hier pudelwohl fühlen.
#8 Domenico Tuttisanti hat diesen kontraproduktiven Ansatz am Beispiel von türkischen Akademikern überzeugend
dargelegt. Was an den Forderungen der Muslime „indirekte Kritik der Muslime“ an der Neonazi-Politik der
Regierung sein soll, verstehe ich allerdings auch nicht. Sollen Politik und Medien noch mehr und noch
stärker die Neonazi-Jagd inszenieren?
Sie haben Recht, #70 Ferrero: Ihre Ausführungen bezogen sich auf die Singer-STudie und nicht auf die
Studie von Satoshi Kanazawa. (Der Vorname Satoshi hat mich zu der Sushi-Assoziation angeregt, die ich
hiermit mit einem tiefen Kotau ausdrücklich und für alle Zeiten als Verunglimpfung ausdrücklich zurücknehme.)
Die Zeitsperre hat Ihnen, #80 Fackel, offenbar ganz gut getan, denn in dem letzten Beitrag zeigen Sie,
dass Sie ganz manierlich und ohne unflätige Ausfälle ihre Ausführungen darlegen können. Nun zu meiner
Behauptung, „dass pro-familia für Abtreibungen wirbt“. Dass tut diese Organisation, die an den Beratungen
sowie an Abtreibungen in ihren eigenen Abtreibungszentren verdient, in mehrer Hinsicht. 1.Vor einigen
Jahren gab es in Hessen eine Anzeige gegen pro familia, dass die Organisation Werbeanzeigen für ihre
Abtreibungszentren geschaltet hatte. (Ich hab das in meinen Unterlage, aber keine Zeit, das jetzt rauszusuchen,
vielleicht später mal.) 2.Im Internetforum von pro familia habe ich mehrer Beiträge gefunden von Schwangeren,
die von den pro-familia-Beratungsstellen sagten, dass sie dort in Blitzberatungen auf Abtreibung eingestellt
worden sind. „Meine Beraterin sagte ganz locker, dass sie selbst mit 18 abgetrieben hatte und es nicht
bereute“ – so eine pro-familia-Beratene. 3.In der pro-familia-Broschüre ‘about you’, die hunderttausendfach
an Schulen verteilt wurde, wird die Tötung eines ungeborenen Kindes unerträglich verschleiert, verharmlost
und damit als leichtfertiges Unternehmen den unerfahrenen Kindern ab 14 Jahren hingestellt: „Abtreibung
heißt, dass die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut und mit ihr der Embryo (das ist die mehr
oder minder entwickelte Eizelle) aus der Gebärmutter entfernt werden…“
#58 Ferrero schränkt ein: „Ich sage nur, dass die bisherigen Studien aufgrund der genannten mangelnden
Vergleichbarkeit der Bedingungen noch kein eindeutiges Ergebnis zulassen.“ Trotzdem ist sich Mister Sushi
Satoshi Kanazawa Fukushima schon felsenfest sicher, dass dieses nicht-eindeutige Ergebnis Ergebnis einer
eindeutigen Evolutionsentwicklung sein soll: „Intelligenz hat unseren Vorfahren Vorteile gebracht, wenn
es darum ging, neu auftauchende Probleme zu lösen, für deren Bewältigung noch keine Strategie existierte“,
sagt Kanazawa“ Man sollte auch noch folgende Überlegungen erwägen: Bei sehr areligiösen Menschen wie
Mufelius ist halt die Frage, was da Ursache und was Wirkung ist. Sind die so areligiös weil die so verblödet
sind oder sind die so verblödet wegen der Religionsfeindlichkeit?
Zu #51 Ferrero und seinem Claqueur Valen-tin: Der Speigel hat zum zigsten Mal festgestellt, dass die Menschen
nicht gleich sind, indem eine neue Studie des Londoner Psychologen Sushi Satoshi Kanazawa Fukushima endgültig
bewiesen habe, dass Speigellecker einen signifikant höheren IQ aufwiesen als Nicht-Speigellecker, denn
die seien eindeutig „als naiv, einfältig und dumm zu verunglimpfen“. Der Speigel vergaß zu erwähnen,
dass der englische Unethik-Philosoph Peter Singer schon vor 20 Jahre unwiderlegbar bewiesen hat, dass
die Schwarzen in den USA eindeutig im Durchschnitt einen signifikant niedrigeren IQ hätten als die Weißen.
So what.
Sie haben mit der folgenden Liste, #35 Gotthard, eindrucksvoll und exemplarisch die Dekadenz-Tendenz der
gegenwärtigen politischen Klasse dargestellt: * ehemaliger protestuntischer Prediger * blinder Gefolgsmann
* Papst-Beschimpferin und Ehebrecherin * gegenwärtige Kebse * ZDF-Schwatzrunde * Name ihres geschiedenen
Ehemannes * ehemaliges SED-Mitglied * Springer-Kebse * links-dekadente Merkel-Socke * geschiedene ehemalige
kommunistische FDJ-Spitzenfunktionärin * Merkel-Agent * zwergwüchsig * Homo-Freund In der Reihe ist
einzig der Begriff „zwergwüchsig“ deplaziert: Für die Zwergwüchsigkeit von Hintzes Sohn ist der Merkel-Adlatus
moralisch nicht verantwortlich, wohl aber dafür, dass er die mörderische Präimplantationsselektion
durchgepaukt hat, um solchen behinderten Menschen wie seinem Sohn von Anfang an den Garaus zu machen.
Zu Ihrer Fragen, #69 Der Geduldige: „Wo haben Sie denn in diesem Zitat eine Beschimpfung gelesen?“ Kann
ich nur auf Ihr eigenes Zitat verweisen: „Noch einmal – bitte lesen Sie genauer“, was Sie zum meinen Beiträgen
und Argumenten geschrieben haben: „Alter Politikertrick: Wenn du keine Argumente mehr hast, stelle die
Gegenseite als unglaubwürdig/ inkompetent/ unwahrhaftig/ usw. dar.“
Ach 55 Geduldiger – warum so überzogene Beschimpfungen zu meinen Ausführungen: „Alter Politikertrick:
Wenn du keine Argumente mehr hast, stelle die Gegenseite als unglaubwürdig/ inkompetent/ unwahrhaftig/
usw. dar. Das wusste schon mein Urgroßvater.“ Ich nehme ja gern Ihre erklärenden Ausführungen zur Kenntnis,
dass Ihre Darstellung von Ihrem ‘Menschenbild auf Faktenbasis’ ein Resümee aus einer längeren Auseinandersetzung
mit einem anderen Forumsteilnehmer waren, die ich nicht berücksichtig habe. Trotzdem halte ich Ihre These
vom Menschenbild auf Faktenbasis für äußerst problematisch und das habe ich mit mehreren Aussagen begründet.
Bei diesen Begründungen kann ich nicht erkennen, dass ich Sie und ihre Ausführungen „unglaubwürdig/
inkompetent/ unwahrhaftig“ gemacht hätte.
#77 Tomás versucht juristisch zu argumentieren und fällt dabei immer wieder auf die Nase: „Deutschland“
bzw. das dt. Strafrecht „anerkennt“ die Abtreibung nach Beratung nicht als „rechtmäßig“, sondern nach
§ 218a ist die Masse der Abtreibungen als „rechtswidrig“ anzusehen, wie es aus dem § 218a (2) zu erschließen
und vom BVerfG ausdrücklich gesagt wird.
Wenn Sie schon ein Zitat bemühen, #36 Mighty Counsellor, dann sollte es auch richtig sein: Ich habe nicht
geschrieben, Menschenrechte würden nicht „geboten“, sondern dass Menschenrechte keine beliebig gemachte
und veränderliche positive Rechtsregeln sind, sonst wären sie keine verlässliche und bleibende Grundrechte
als Basis der Gesetze. Ihre Meinung, dass „der Verfassungsgeber Gebieter“ der Menschenrechte sei, halte
ich – neben der Unklarheit des Ausdrucks „Gebieter“ – für nicht treffend bzgl. des Charakters der Menschenrechte.
#44 Der Geduldige meint, seine verschleiernde Bewertung der PID, die sich ausschließlich am vermeintlichen
Nutzen für die Eltern orientiert, andererseits den Selektionscharakter der PID sowie die Selektion mit
der Absicht der Tötung der fehlerhaften Embryonen, sei kein „naives Menschenbild,“ sondern „ein Menschenbild
das sich an Fakten orientiert“. Auch diese Selbsteinschätzung halte ich für eine Verschleierung der
realen Vorgänge der Selektion mit der Absicht, die fehlerhaften Embryonen zu töten. Außerdem kann sich
ein Menschenbild mit ethischer Relevanz nicht nur auf Fakten stützen, sondern auch auf ethische Axiome.
In einem allein auf biologische Fakten gestütztes Menschenbild z. B. gibt es kein Tötungsverbot oder
den kategorischne Imperativ, die Wahrheit zu sagen.
Die Reproduktionsindustrie hat ähnlich wie die Abtreibungsindustrie eine subtile sprachliche Verschleierungsmethode
entwickelt, um von der ethischen Bedenklichkeit oder klarer: ihren mörderischen Taten abzulenken. Noch
bis in die 70er Jahre sprach man in Ost und West von „Schwangerschaftsunterbrechung“ (so im DDR-Gesetz).
Aber auch das Wort „Schwangerschaftsabbruch“ bedeutet eine sprachlich-ethische Verschleierung: Die Tötung
eines ungeborenen Menschen soll mit dieser Formulierung nur als Abbruch eines bestimmten Zustandes der
Schwangeren gesehen und verharmlost werden – das getötete Ungeborenen soll damit aus dem Blick und dem
Gewissen genommen werden. Bei der PID wird immer nur von den positiven Folgen der Methode für die Eltern
(und Kunden) gesprochen, die ausselektierten und zu tötenden Embryonen werden sprachlich verschwiegen,
ausgeblendet – so wie sie faktisch entsorgt, in den Biomüll geschmissen werden. Das treffende Wort „Selektion“
wird tunlichst vermieden. In diesem Sinne schreibt #16 Der Geduldige „Nicht minderwertiges Leben wird
ausgesondert (gegen #15 – und danach ausschließlich positiv:) sondern es werden nur die Embryonen eingesetzt
die überlebensfähig sind, da sie nicht die Gene tragen, die ein Überleben des Embryos unmöglich machen
würde.“
Ihren Befund, #16 Greggy halte ich für zutreffend: Beitrag zur Neuevangelisierung. Die neuerliche Neuevangelisierungskampagne,
nach den bisherigen Veröffentlichungen darüber, krankt, noch bevor sie begonnen hat, daran, dass darin
nicht klar und deutlich verkündet wird, dass Jesus Christus (der historische Jesus von Nazaret) in seiner
Person, als einer der Heiligsten Dreieinheit, der eine, wahre und einzige G o t t i s t. Stattdessen wird
nur gesagt, dass Gott sich in Jesus geoffenbart hat, was richtig ist aber nicht genügt, denn irgendwie
offenbart Gott sich in der ganzen Schöpfung – und dass der Christ, so Benedikt XVI., in eine persönliche
Beziehung zu Ihm treten müsse – was auch richtig ist, aber in persönliche Beziehung treten zu Jesus
auch Neohinduisten und westliche Sufis. In Wirklichkeit muss die wahre Menschheit und G o t t h e i t
im exklusiven Sinn geglaubt und verkündet werden.
Hören Sie doch auf, #316 Überlebender mit Ihrer elenden „Vergangenheitsfixierung“ auf Nazis und Holocaust.
Davor hat kürzlich erst Charlotte Knobloch gewarnt und auf die sollten wir doch alle hören! Auch diese
ewigen „Schulddebatten vergraulen die Schüler“ im Geschichtsunterricht, sagte die ehemalige ZdJiD-Vorsitzende.
Die Deutschen sollten sich nicht immer wieder neu in Schuld und Schande wälzen und alle Verbrechen der
Nazis auf ihre Kappe nehmen. Auch damit vergrault man die jungen Menschen und redet sein eigenes Volk
und Vaterland schlecht. Knochloch weiter: „Junge Menschen müssen ihre Heimat lieben können. Sie sollten
stolz sein auf Deutschland.“
Ihre grundlose Vermutung, Geduldiger, dass ich in dem Erlaubnisgesetz der Nazis für Abtreibung von behinderten
Ungeborenen „wiederum eine Analogie zur heutigen Rechtslage“ sehen würde, ist völlig fehl am Platze:
Die Nazis haben die „eugenische Indikation“ aus rassenhygienischen Gründen eingeführt, heute erlaubt
der Staat die Tötung von behinderten Ungeborenen, um die Mütter vor der „Unzumutbarkeit“ von behinderten
Kindern zu bewahren und „ihre eigenen Lebenswerte nicht aufopfern“ zu müssen (BVerfG 1993 Leitsatz 7).
In diesem Zusammenhang muss ich allerdings auch zugeben, dass ich im Verlauf unserer Diskussion mich teilweise
zu einer gewissen Analogisierung von Nazi-Staat und heutigem Staat habe hinreißen lassen, was Sie kritisiert
und ich ausdrücklich zurücknehmen möchte: Der Nazi-Staat war ein totalitärer Beherrschungsstaat, der
alle Entscheidungen der Bevölkerung zu diktieren versuchte, der die Massenmorde z. B. selbst ausführte.
Unser heutiger liberale Staat macht sich nicht mehr die Hände blutig mit solchen Taten, sondern er delegiert –
im diskutierten Fall – an die Schwangeren das Recht zur Entscheidung über Leben und Tod ihres Nachwuchses,
ihre ungeborenen Kinder töten zu lassen, stellt sie dafür straffrei und gibt noch Geld darauf. Gleichzeitig
weist er jede Verantwortung für die mehr als 6 Mill. getöteten Ungeborenen seit 1975 von sich: Damit
habe er nichts zu tun, die Kinder seien ausschließlich aufgrund von persönlichen „Einzelentscheidungen“
gestorben.
Problemlos zugegeben, Geduldiger, „Der Staat plant keine Abtreibungen, die Nazis planten die Massenmorde –
das ist der klare Unterschied.“ Aber Ihre Folgerung aus dieser Gegenüberstellung von staatlicher Planung
der Tötungen und heutiger staatlicher Nicht-Planung der Kindstötungen ist falsch, wenn Sie in den Fällen
der Abtreibungen ausschließlich von „Einzelentscheidungen“ sprechen – so jedenfalls in Ihrem ersten Beitrag –
und somit die gesamte staatlich-strukturelle Voraussetzungen der jeweils individuellen Abtreibungen ausblenden.
Übrigens hatten die Nazis erstmals in Deutschland das Abtreibungsverbot durchbrochen und die gesetzlich
erlaubte Abtreibung bei vermuteter Behinderung des Ungeborenen 1935 eingeführt – wenn die Schwangere
einwilligte und nur bis zum 6. Monat – im Unterschied zu heute. Würden Sie zu diesen 60.000 Abtreibungen
von vermutet behinderten Ungeborenen auch sagen: Das waren individuelle Einzelentscheidungen, zu denen
der Staat nur in zweiter Linie Regelungen getroffen hatte?
Zu Ihrer Frage, #65 Fackel „Gilt das Lebensrecht der Mütter für sie nicht?“ Hat das BVerfG in den Leitsätzen
1993 einiges gesagt: „3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Ein
solcher Schutz ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber ihr einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich
verbietet und ihr damit die grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das grundsätzliche
Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei
untrennbar verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes. 4. Der Schwangerschaftsabbruch
muss für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen werdenund demgemäß
rechtlich verboten sein. Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine gebrenzte
Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung eines Dritten, und sei es selbst der Mutter,
überantwortet werden.“
#53 Elvenpath fragt, „wann der Mensch zu einem Mensch wird. Ein Zellhaufen identischer Zellen ist eben
noch kein Mensch.“ Die für unser Grundgesetz rechtsgültige Auslegung des BVerfG geht in seinem Urteil
von 1993 davon aus, dass der Embryo von Anfang an, also seit der Befruchtung, ein Mensche ist. Etwas anderes
ist auch logisch gar nicht nachvollziehbar. Denn aus einem „Etwas“ von Zellen oder anderem biologischen
Material kann durch Entwicklung niemals ein „Jemand“ werden, also eine menschliche Person. Und zu welchem
Zeitpunkt soll dieser Sprung vom Etwas zum Jemand denn angesetzt werden? Nein, der Mensch entwickelt sich
nicht zum Menschen, sondern der Mensch entwickelt sich als Mensch – so das BVerfG, die menschliche Vernunft
und der gesunde Menschenverstand. Die Behauptung der Singer-Schule und ihrer Nachplapperer, der Embryo
sei noch keine richtiger Mensch oder nur eine halbe Person, ein Huhn oder eine Schlange sei mehr Person
als ein ungeborener Mensch, muss man, auch wenn sie es nicht gern hören, der Stufentheorie des Rassismus
zuordnen, bei der es ebenfalls Unter- und Obermenschen gab, minderwertige, nützliche und oberwertige
Menschen.
Gerne zeige ich Ihnen, Geduldiger, „Was an Ihrer Gegenüberstellung, „der Genozid sei ein von einer Regierung
geplantes Massenvernichten gewesen wohingegen Abtreibungen immer Einzelentscheidungen sind falsch sein
soll“ Unstrittig ist, dass der Massenmord an Juden und anderen von der Nazi-Regierung geplant und durchgeführt
wurde unter Mithilfe von Einzelnen, die sich auch verweigern konnten und wenn sie es nicht getan haben,
dann wurden sie bestraft. Es entspricht aber nicht der komplexen Wahrheit, wenn Sie bei der Tötung von
mehr als sechs Millionen ungeborenen Menschen seit 1975 in Deutschland allein auf die Entscheidung von
Frauen schieben und die strukturell-staalichen Ermöglichungsbedingungen ausblenden. Wenn der Staat seine
Pflicht erfüllte, und das Lebensrecht der ungeborenen Menschen genauso mit dem Strafrecht schützen würde
wie das der geborenen, dann würden sich signifikant weniger Frauen für die Tötung ihrer Kinder entscheiden.
Insofern trägt der Staat mit seiner Entscheidung, 97 Prozent der grundrechtswidrigen Abtreibungen straffrei
zu halten und sogar zu bezahlen, Schuld an den massenhaften Abtreibungen in Deutschland. Zu sagen: der
Staat ermöglicht und finanziert Abtreibungen, aber wenn die Frauen das dann machen, dann hat der Staat
daran keinen Anteil, das entbehrt wirklich jeder Logik und ist auch nicht wahrhaftig.
Sie weichen aus, #28 Der Geduldige, und verdrehen die Sache, wenn Sie behaupten, sie hätten die Gegenüberstellung
kritisiert. Sie haben die Analogisierung der Massenmorde an Juden und Ungeborenen mit einer unhaltbaren
Gegenüberstellung kritisiert: „Im Falle des Genozids durch die Nazis handelte es sich um die von einer
Regierung geplante Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen. Im Falle der Abtreibungen handelt es sich
immer um Einzelentscheidungen.“ Auch ihre nachgeschobenen Erklärungen sind falsch, als wenn der Staat
nicht umfassend die Regelungen schaffen würde, die die Massenabtreibungen der Einzelnen erst ermöglichen:
Straffreiheitsgesetze aufstellen, Beratungsgesetz erstellen, Beratungen bezahlen, Abtreibungen bezahlen
etc. In staatlichen Einrichtungen wie Schulen etc. wird Abtreibung mehr oder weniger offen propagiert,
indem tausende von Schüler ab der 6. Klasse in die Pro-familia-Stellen geschickt werden und hunderttausende
pro-familia-Broschüren an die Schüler verteilt werden, in denen ganz offen Abtreibungen propagiert werden.
Die Fokussierung der bundesdeutschen Gedenkkultur allein auf die Kriegsverbrechen der Nazis an den Juden,
die meistens als die Verbrechen und somit die Schuld „der Deutschen“ hingestellt werden, führt zum berechtigten
Überdruss bei großen Teilen der Bevölkerung und ist in diesem Punkt kontraproduktiv. Die Tochter des
BP Rau hat das mal auf den Punkt gebracht: „Nazigeschichten“ ist immer richtig auf die Frage: Was macht
ihr denn so in der Schule. Zum ersten werden die Nazi-Verbrechen an den Zigeunern, Polen, behinderten
Deutschen etc. im Gedenken marginalisiert, Zum weiteren werden die Verbrechen der Nazis immer noch vielfach
als Kollektivschuld auf „die Deutschen“ geschoben (G.Grass: Auschwitz ist Deutschland und Deutschlands
Schande) Die Kriegsverbrechen der Sowjets werden seit den Nürnberger Prozessen gewollt ausgeblendet (I.
Ehrenburg: Es gibt nichts Lustigeres als Deutsche zu töten). Die Tötung von 600.000 deutsche Zivilisten
durch englische Bomber bis 3 Wochen vor Kriegsende war militärisch sinnlos und ein ungeheuerliches Kriegsverbrechen,
das bis heute tabuisiert wird.
Danke für die Übersetzung des einschlägigen CIC-Kanon #48 Konsequent katholisch Damit wird vollends
klar, dass clarissa colonia die Leser belügt oder mindestens irreführt. Sie hatte unter #142 behauptet,
dass jegliche „Veröffentlichungen von Klerikern in Periodika der Genehmigung durch den Ortsordinarius
unterliegen“ würden. (can. 831 § 1 CIC). In Wirklichkeit bestimmt der Kanon, dass diese Genehmigungspflicht
bei Publikationen nur bei jenen „Tageszeitungen, Zeitschriften oder anderen periodischen Veröffentlichungen“
gilt, „welche die katholische Religion oder die guten Sitten offenkundig anzugreifen pflegen“. Das ist
bei der Jungen Freiheit offenkundig nicht der Fall, also darf dort jeder Pfarrer ohne bischöfliche Genehmigung
publizieren. Der Maulkorb des Augsburger Bischofs ist also nicht durch das Kirchenrecht gedeckt und somit
eine Willkürentscheidung eines kirchlichen Oberherrschers statt eines Oberhirten. Andererseits sollten
sich die Bischöfe überlegen, ob sie nicht eine Genehmigungspflicht für Publikationen in jenen offensichtlich
kirchenfeindlichen und sittenlosen Gazetten wie stern, Speigel und anderen Kirchenhasszeitungen verfügen.
Sie zeigen mit Ihrer Verharmlosung der Massenabtreibungen von ungeborenen Menschen durch groteske Verzerrungen
der Tatsachen, #15 Der Geduldige, dass Sie die selbstgestellten Folgerungen aus der Erinnerung an die
rassistischen Nazi-Massentötungen nicht ziehen: „Im Falle des Genozids durch die Nazis handelte es sich
um die von einer Regierung geplante Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen. Im Falle der Abtreibungen
handelt es sich immer um Einzelentscheidungen.“ Die Einzelentscheidungen zur Tötung von mehr als sechs
Millionen ungeborenen Menschen allein in Deutschland seit 1975 ist nur möglich und gewollt, indem der
Staat 1.weil der Staat mit Straffreiheitsstellung die grundrechtswidrigen Massenabtreibungen erlaubt und
damit fördert, 2.bezahlen die staatlichen Stellen die Beratungsstellen wie pro familia, die vielfach
die Frauen den Abtreibungszentren zutreiben. 3.Bezahlt der Staat 90 Prozent der rechtswidrigen Abtreibungen
aus Steuergelder 4.Wird in staatlichen Einrichtungen wie Schulen etc. die Abtreibung mehr oder weniger
offen propagiert. Unter Absehung der staatlichen Rechts- und Unterstützungskultur pro Abtreibung sowie
unter Ausblendung der Abtreibungsindustrie die Massenabtreibung von Millionen ungeborenen Menschen allein
auf die Einzelentscheidung zu reduzieren, um sie dann den staatlichen Nazi-Verbrechen gegenüberzustellen,
ist nicht seriös.
Richtig, #4 Geduldiger, aber die verantwortungsvollen Folgerung aus dem Gedenken werden bei uns abgewürgt:
„Das Gedenken an das mörderische Handeln des NS-Regimes hat neben der Achtung der Opfer auch den Sinn
die Vergangenheit nicht zu vergessen und aus ihr heraus verantwortungsvoll in Gegenwart und Zukunft zu
handeln.“ Der Massenmord der Nazis an Juden, Zigeunern, Slawenvölkern etc. war die Folge der nazistischen
Rassenhierarchie, dass es Herrenmenschen und Untermenschen gebe. Auch bei der Herrenmenschenrasse der
Deutschen sahen die Nazis richtige Deutsche (gesunde, nützliche Volksgenossen) und unwerte Deutsche (Kranke,Behinderte
etc.) Die Untermenschen-Deutschen töteten die Nazis ab 1939, ab 1935 wurden die erbkranken ungeborenen
Deutschen abgetrieben. Welche Folgerungen werden heute aus dem Massenmord der Nazis aufgrund ihrer Einteilung
der Menschen in richtige, höherwertige und weniger richtige, unwerte Menschen gezogen? Ja, richtig: keine!
Die Massentötung von Millionen ungeborenen Menschen beruht auf der stillschweigenden und von Staat und
Gesellschaft akzeptierten Annahme, dass ungeborene Menschen – zumindest bis zur 12. Woche – noch keine
richtigen Menschen seien, sonst würde ja das Tötungsverbot bzw. das Recht auf Leben gelten. Behinderte
ungeborene Kinder haben bis zur Geburt kein Lebensrecht und können aus eugenisch-nazistischen Gründen
entsorgt werden, auch wenn das im § 218a heute anders formuliert wird.
Ich möchte noch mal auf die Friedensgruß-Diskussion hier im Forum zurückkommen: In der Liturgie-Instruktion
von 2003 heißt es unter 72: „Gemäß der Tradition des römischen Ritus hat dieser Brauch nicht den Charakter
der Versöhnung oder der Sündenvergebung, er ist vielmehr Ausdruck des Friedens, der Gemeinschaft und
der Liebe vor dem Empfang der heiligsten Eucharistie.[151] Dagegen hat der Bußakt, der am Beginn der
Messe zu vollziehen ist, besonders in seiner ersten Form, den Charakter der brüderlichen Versöhnung.“
In der Tradition des römischen Ritus wurde der sog. Friedengruß oder Friedenswunsch mit einer gegenseitigen
Verbeugung bzw. einer angedeuteten Umarmung ausgedrückt. Bei uns im NOV ist dagegen der Handschlag üblich
(Weiß einer, ob das in allen Ländern so ist?) Dieser Handschlag hat aber bei uns eine ganz andere Ausdrucks-Konnotation
als die oben beschriebene Geste. Handschlag bedeutet bei uns: 1.Begrüßung beim Wiedersehen (was hier
nicht zutrifft) 2.Wir vertragen uns wieder nach einem Streit (‘Versöhnung’ soll hier aber gerade nicht
praktiziert werden – siehe oben) 3.Glückwunsch zum Geburtstag, Namenstag etc. (was hier auch nicht mitschwingen
soll) Fazit: Der Friedensgruß durch Handschlag ist in jeder Hinsicht unpassend und sogar störend.
Mir scheint, dass #142 clarissa colonia die Leser irreführen will, wenn sie behauptet: „Veröffentlichungen
von Klerikern in Periodika unterliegen der Genehmigung durch den Ortsordinarius (can. 831 § 1 CIC). War
es nicht vorab genehmigt, was der Pfarrer tat, ist die bischöfliche Entscheidung, die es ihm künftig
untersagt, nicht zu beanstanden.“ Die Behauptung von cc, dass jede Veröffentlichung in jeden Periodika
vom Ortsbischof genehmigungpflichtig sei, ist falsch: Hier der Originaltext des can. 831,1, den auf Deutsch
zu übersetzen ich einen lateinkundigen Leser bitten möchte: – 1 In diariis, libellis aut foliis periodicis
quae religionem catholicam aut bonos mores manifesto impetere solent, ne quidpiam conscribant christifideles,
nisi iusta et rationabili de causa; clerici autem et institutorum religiosorum sodales, tantummodo de
licentia loci Ordinarii. (Hier die Google-Übersetzung: – 1 In Blogs, Broschüren oder Zeitschriften,
die die katholische Religion oder die guten Sitten Blätter sind es gewohnt, offen anzugreifen, die Gläubigen
zu nichts, außer für eine gerechte schreiben und vernünftigen Grund, Geistliche und Mitglieder religiöser
Institute nur Erlaubnis des Ortsordinarius.
Diese Masche kennen wir auch aus Deutschland, #300 Actinobacillus von und zu actinomycetemcomitans a.
D. Als die legale Kindstötung von Ungeborenen Anfang der zoer Jahre eingeführt werden sollte, haben
die interessierten Kreise von astronomischen Zahlen und Toten bei illegalen Abtreibungen geschwafelt.
Vergessen Sie’s!
So fängt es immer an – wehret den Anfängen #295 Actinobacillus von und zu actinomycetemcomitans a. D.
„Bei dem Holocaust starben richtige Menschen vom Kleinkind bis zum Greis. Mehrzellige Embryos oder dreimonatige
Föten sind keine Menschen…“ Und: „Ermorden kann man Menschen, die geboren sind, aber nicht mehrzellige
Embryos oder Föten, deren kognitiven Fähigkeiten jedem neugeborenen Säugetier weit unterlegen ist 1.Schritt:
es gibt richtige Menschen, das sind nur die geborenen, ungeborene Menschen sind Untermenschen, Halbmenschen
oder Viertelmenschen, jedenfalls unterhalb des Säugetiers stehend. 2.Schritt: Wenn die ungeborenen Menschen
keine Menschen sind, sondern weniger als Tiere, dann kann man sie auch schlachten wie ein Huhn. 3.Alle,
die diesen Babycaust anklagen, verhöhnen die Opfer des Holocaust und sind damit schlechte Menschen.
Das Züchtigungsrecht der Eltern wurde früher – bis 1970 glaube ich – auch auf die Lehrer delegiert.
An meinem Wohnort hieß es von einem Rektor, dass man bei seiner Beerdigung 1960 einen ganzen Leiterwagen
von Rohrstöcken hätte hinterherfahren sollen, die er in seinem langen Lerherleben verbraucht hätte,
wobei man auch sehen muss, das dieser Lehrer manchmal Klassen mit mehreren Jahrgängen von bis zu 70 Kinder
zu unterrichten hatte. Ich halte es jedenfalls heute für gut, dass durch das strikte schulische Züchtigungsverbot
ein Lehrer gar nicht mehr in die Gefahr kommt, die Schüler anzufassen und zu schlagen, insbesondere dann
ist das wichtig, wenn die Lehrer bei Schülerärger emotional aufgedreht sind. Dazu auch der bekannte
Grabsteinspruch zu einem verdienten Lehrer: „Ein gutes Herz und zwei nimmermüde Hände haben aufgehört
zu schlagen!“
Könnten Sie mir das mal kirchenrechtlich untermauern, #62 clarissa colonia, was Sie da schreiben: „Ein
Vorgesetzter untersagt einem Mitarbeiter die Fortführung einer ungenehmigten Nebentätigkeit.“ Ich stelle
mal die beamtenrechtliche Regelung für genehmigungspflichtige Nebentätigkeit daneben, die sich nach
meinem Wissen nur auf entgeltliche Nebentätigkeiten beziehen. Analog wäre höchstens die Regelung, dass
der Beamte auch außerhalb des Dienstes – also etwa bei Veröffentlichungen – im angemessenen Rahmen bleiben
muss, was aber sehr weit ausgelegt werden muss und sich sicherlich nicht auf Zeitungskolumnen bezieht.
#125 Mighty Counsellor : „Nur gibt es da einen gewaltigen Unterschied: Die gebietende Autorität ist bei
den Zehn Geboten Gott; bei den Menschenrechten sind es die Völker.“ Das Verb ‘gebieten’ ist bei den Menschenrechten
unpassend. Im Verfassungsrecht heißt es, dass der Staat die vorstaatlichen Menschenrecht „gewährleisten“
soll, also selbst „achten und schützen“ vor den Eingriffen anderer. Im allgemeinen halten sich die Rechts-
und Verfassungsstaaten an diese Aufgabe – zumindest theoretisch, praktisch werden die Menschenrechte vielfach
durchlöchert – wie am Beispiel des § 218 zu sehen. Totalitäre Staaten wie die SU, DDR etc sowie der
Nazi-STaat lehnen die vorstaatlichen Menschenrechte grundsetzlich ab und kennen nur positives Recht.
Wenn Sie richtig gelesen hätten, #281 Der Geduldige Dann hätten Sie meine Außerung richtig verstehen
können, dass „ grundsätzlich jede Abtreibung rechtswidrig nach § 218 und § 218 a ist“, es allerdings
von diesem Grundsatz Ausnahmen gibt, die Sie im Absatz 2 und 3 des § 218 a richtig benannt haben. Diese
gerechtfertigten Abtreibungen sind aber auch quantitativ eine marginale Größe im Vergleich zu den rechtswidrigen
Kindstötungen nach Beratung. „rechtswidrig“ heißt in diesem Fall – und im Unterschied zu einer anderen
ärztlichen Eingriffshandlung – dass diese Tat einer Kindstötung ein schwerwiegender VErstoß gegen ein
fundamentales Grundrecht ist.
Tomas hat sich da ein Konstrukt von Menschen- und Gottesrechten zurechtgelegt, das weder geistesgeschichtlich
korrekt ist, noch mit der klassischen Theologie übereinstimmt. „Die „Menschenrechte“, die eine Erfindung
der Freimaurerei sind, von dem Menschen als autonomes Wesen ausgehen. Die Gebote Gottes beinhalten dagegen
die natürliche Freiheiten des Menschen, neben seine Pflichten. Sie haben aber nichts mit den „Menschenrechte“
zu tun.“ Nehmen wir die klassisch formulierten Menschenrechte wie Recht auf Leben und freie Verfügung
über Eigentum. Sie sind nichts anderes als die positven Folgen und Umkehr-Rechte aus den negativ formulierten
Geboten 5 und 7: Du sollst nicht einen Menschen töten! Du sollst nicht das Eigentum eines anderen wegnehmen!
Augustinus leitet die Gleichheit der Menschen – auch ein Menschenrecht – aus der Schöpfungsordnung ab,
aus der Gottesschöfpung als Mann und Frau, aus der Abstammung von Adam und EVa sowie aus dem Erlösungstod
Christi für alle Menschen. Wo soll da der Widerspruch sein zwischen naturrechtlichen Menschenrechte und
Offenbarungslehre?
Richtig, #116 Mighty Counsellor, nicht nur die Menschenwürde (Art. 1) ist grundgesetzlich als unveränderlich
festgelegt (Art. 79), auch die anderen Grundrechte sind nach Art. 19 in ihrer Substanz unveränderlich.
Indem das Grundgesetz diese Nichtveränderbarkeit feststellt – auch nicht durch Parlament oder Volksentscheide
–, stellt das GG die Grundrechte im Charakter als als vorstaatliche Naturrechte dar. Das darf aber nach
Tomas nicht sein, weil es sein Dogma ist, dass alle liberalen Staaten nur positives Recht hätten. Außerdem
versteht er die beschränkte Volkssouveränität falsch in dem Sinne, dass die vom Volk ausgehende Gewalt
ein Beliebigkeitsrecht über alles wäre. Tatsächlich heißt das im dt. Grundgesetz nur, dass das Volk
im Rahmen der Verfassung und unter Beachtung der unveränderlichen Grundrecht alle vier Jahre wählen
darf. Da gibt es überhaupt keinen Widerspruch, den Tomas in verbohrter Weise dahineinlesen will. Dogmatischer
Tunnelblick von Tomas!
Mit Ihrem Argument, #102 Fackel : „wenn Quark solcher ist, muss er als solcher benannt werden, alles andere
ist Quark!“ Haben Sie mich so überzeugt, dass ich zu Ihren sonstigen Darlegungen nichts mehr sagen werde –
jedenfalls nicht im direkten Dialog. Tschüss dann!
Ach #275 Atica123 ,wenn Sie von der Materie nur vom Hörensagen Ahnung haben, dann sollte man sich schon
etwas mehr zurückhalten – es sei denn, Sie sind stolz auf Ihre Fehlerhaftigkeit: „Auch nach Beratung
und innerhalb von 12 Wochen bleibt eine Kindstötung „rechtswidrig“, auch wenn der Staat auf Bestrafung
verzichtet.“ „Eben und die Krankenkasse zahlt (muss zahlen)! Damit ist die Sache vom Tisch!“ Sie liegen
vollkommen falsch – oder unterm Tisch – mit Ihrer Behauptung. Das BVerfG hat ausdrücklich festgelegt,
dass für eine rechtswidrige Tat wie die Abtreibung nach Beratung niemals von der Solidargemeinschaft
der Krankenkasseneinzahler bezahlt werden darf. Das BVerfG gibt aber selbst den Tipp, dass die rechtwidrigen
Kindstötungen aus Steuergeldern von der Sozialfürsorge bezahlt werden können. Rechtslogisch ist das
genauso furchtbar: Die Steuerzahler müssen für eine rechtswidrige Tat aufkommen! Furchtbare Juristen,
fürchterlicher Staat!
Könnten Sie mir das mal kirchenrechtlich untermauern, #62 clarissa colonia „Ein Vorgesetzter untersagt
einem Mitarbeiter die Fortführung einer ungenehmigten Nebentätigkeit.“ Ich stelle mal die beamtenrechtliche
Regelung für genehmigungspflichtige Nebentätigkeit daneben, die sich nach meinem Wissen nur auf entgeltliche
Nebentätigkeiten beziehen. Analog wäre höchstens die Regelung, dass der Beamte auch außerhalb des
Dienstes – also etwa bei Veröffentlichungen – im angemessenen Rahmen bleiben muss, was aber sehr weit
ausgelegt werden muss und sich sicherlich nicht auf Zeitungskolumnen bezieht.
Ich will Ihre herabsetzenden Beschimpfungen bewusst übersehen – „Peinlich, dass man nicht in der Lage
ist, Sachen die sich als Quark herausgestellt haben zu korrigieren…Einfach nur erbärmlich!“ – Sondern
auf eines Ihrer Argumente eingehen. Sie führen aus zu meiner Passage: „…Ähnlich: Die Lehre der Kirchenlehrer
von der Gleichheit der Menschen (gegen Aristoteles Einteilung von Menschen und Sklaven) aufgrund der Schöpfungsordnung
Gottes sowie der Abstammung von Adam und Eva. Die Gleichheit kann auch vernunftmäßig begründet werden.“
Fackel: „Schön wenn dem so sein soll! Dann (er)klären Sie bitte folgende Haltung der Kirche: Papst Nikolaus
V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner Bulle Divino amore communiti Deshalb war der Sklavenhandel
legal. Da ein Papst in Galuben- Sitten- und Religionsfragen nicht irren kann, müsste das ja heute noch
gelten!?“ Zum ersten ist ein Papst nicht in jeder Äußerung – auch nicht in Bullen – irrtumslos, wie
Sie behaupten, sondern unfehlbar, wenn er ausdrücklich „ex cathedra“ spricht. Zweitens: Das päpstliche
Edikt zum Sklavenhandel von 1455 verstieß gegen die Lehre der Kirche seit Augustinus, auch Thomas von
Aquin u. a. Papst Paul III. hat 1537 die Versklavung von Menschen grundsätzlich verboten und das Verbot –
in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche – gilt bis heute. Drittens: Auf die entscheidende Frage sind
Sie gar nicht eingegangen – nämlich das Menschenrechte nicht von Menschen gemacht und beliebig verändert
werden können…
Sie wiederholen sich, #86 Tomás , mit den immergleichen Textbausteinen, die Sie in dieser Frage schon
ca. 25 Mal eingestellt haben, aber ohne auf meine Argumente oder Differenzierungen einzugehen: „Zwangskonvertionen
sind verboten. Daher resultiert aber nicht, daß der Mensch das Recht hat, falsche Religionen zu praktizieren
und der Staat verplichtet sei, alle Religionen als legitim anzuerkennen oder sogar gleich zu behandeln.“
Gehen Sie doch mal auf das Argument ein: Wenn jeglicher Zwang in Glaubensfragen verboten ist, dann muss
logischerweise freie Entscheidung herrschen! Weiteres Argument von mir: Das Recht, in ethischen und religiösen
Fragen in Freiheit und nicht unter Zwang zu entscheiden, liegt in der vernunftausgestatteten Würde einer
Person begründet. Schließlich ist ihr Verweis auf die angebliche Christ-König-Lehre der Päpste des
19. Jahrhundert ein Konstrukt von Ihnen: Das steht so in keinem der einschlägigen Papst-Texte. Satanismus
kann auch unter den Bedingungen der Religionsfreiheit verboten werden, weil diese Rechte nie absolut sind.
Zu E. Schneider und k. Katholik: Das Argument, Texte von toten Menschen vor dem 21. Jahrhundert könnten
für uns (Christen) nicht relevant sein, ist ja wohl das Allerletzte. Schmeißen Sie die Bibel weg!
#272 Atica123 meint: „Du wirst den Status quo nicht ändern! Es gilt geltendes Recht und das kennst du.“
Der rechtliche Status quo besteht lt. Grundgesetz Art. 2 im Recht auf Leben für jede Person. Nach gültiger
BVerfG-Interpretation besteht dieses Lebensrecht auch für jeden ungeborenen Menschen, und zwar von Anfang
an. Damit ist grundsätzliche jede Abtreibung rechtswidrig nach § 218 und § 218 a, weil gegen das Grundrecht
auf Leben, das nicht mit beiläufigen Umständen oder Willenserklärungen ausgehebelt werden kann. Auch
nach Beratung und innerhalb von 12 Wochen bleibt eine Kindstötung „rechtswidrig“, auch wenn der Staat
auf Bestrafung verzichtet.
Wenn ich sie richtig verstehe, #72 Fackel, wollen Sie die kath. Grunddogmen als menschliches Machwerk
abqualifizieren: „Das sog. „katholische Grundaxiom“ ist eine Festlegung – oder besser gesagt Erfindung –
von Kirchenvätern, die damit etwas erreichen wollten! das meiste was ihr von euch gebt, die Wiederholung
von euch selbst festgelegten Regeln ist und nicht mehr!“ Ich behaupte Gegenteiliges: Die Glaubensgrundaxiome
oder grundlegende Glaubenswahrheiten wie Gott als Schöpfer der Welt, die Schöpfungsordnung, 10 Gebote
(nicht töten, nicht lügen etc) sind Wahrheiten bzw. ethische Imperative, die nicht von Menschen gemacht
werden im Sinne positivistischem Recht oder Moral, sondern sie werden vom Menschen als Vernunftwesen gefunden
und erkannt, weil sie vor-menschliche Wahrheiten oder vorstaatliche Rechte sind – wie etwa die Menschenrechte
auch… Vergleichbar: Gottes Gebot, nicht zu lügen, stehlen, töten: Dazu kann auch ein Ungläubiger
durch Vernunfteinsicht kommen, weil es von Natur aus oder in der Vernunft selbst liegt. Ähnlich: Die
Lehre der Kirchenlehrer von der Gleichheit der Menschen (gegen Aristoteles Einteilung von Menschen und
Sklaven) aufgrund der Schöpfungsordnung Gottes sowie der Abstammung von Adam und Eva. Die Gleichheit
kann auch vernunftmäßig begründet werden. Wenn Menschenrechte nicht naturrechtlich verankert gesehen
werden, sondern von Menschen beliebig veränderbar, dann sind sie vom Charakter keine unveränderlichen
und unantastbaren Menschenrechte mehr
Jetzt hält sich #72 Tomás für das alleinige Sprachrohr Gottes: „Alle „Konzilspäpsten“ – von Roncalli
bis Ratzinger – waren Häretiker und Ratzinger ist es. Was häretisch ist bestimmt Gott.“ Aber was Gott
durch seine Kirche aussagen will, das bestimmt allein Tomas mit seinem Tunnelblick auf bestimmte Papstaussagen
aus dem 19. Jahrhundert, die er völlig aus dem Zusammenhang reißt und dermaßen einseitig interpretiert,
dass es gegen die durchgängige Lehre der Kirche ist – z. B. dass es in Glaubensdingen keinen Zwang geben
darf und jeder Glaubensakt frei und freiwillig sein muss – so Thomas von Aquin. Das Recht auf freie Gewissensentscheidung
ohne staatlichen Zwang in moralischen und religiösen Dingen ist in der Personwürde des Menschen begründet,
wie das Konzil richtig sagt. Dieses naturrechtliche und somit vorstaatliche Freiheitsrecht der Subjekte
hat der Staat grundsätzlich „zu achten und zu schützen“, er kann und muss es einschränken, wie alle
Freiheitsrechte, wenn es Leben, Würde und Rechte anderer verletzt oder die Gemeinschaftsgrundlagen –
also etwa bei Mord, Verleumdung, Gotteslästerung, auch evtl. Satanismus als menschenfeindliche Religion.
#20 bassman denkt, dass er meint verstanden zu haben, was der Bischof denkt, dass der nämlich meine,
es gehe nicht um den Inhalt: „Sicher nicht um die Verbreitung von konservativem Gedankengut. Es geht nicht
um das WAS sondern das WO der Veröffentlichungen.“ Aus der folgenden Bemerkung würde man eigentlich
Toleranz erwarten – aber das Gegenteil ist der Fall: „Findet euch damit ab, dass nicht jeder die „Junge
Freiheit“ toll findet!“
Sehr richtig, #58 Walther von Stolzing Ihre nicht unwichtige Korrektur: >>Die neugläubige Eucharistiefeier
gibt den Eindruck einer Versammlung und nicht einer unblutigen Erneuerung des Kreuzesopfers Christi.<<
. „Vergegenwärtigung“, nicht „Erneuerung“. Das Kreuzesopfer Christi ist ein ewiges und einmaliges Opfer,
das keiner Erneuerung bedarf! Auch Tomas verbreitet hier im Forum die Irrlehre, dass die hl. Messe eine
„Wiederholung“ des Kreuzesopfers sei.
Wie kann der Gegensatz zwischen gläubig-kirchlich-katholisch und ungläubig-unkirchlich-modernistisch
besser ausgedrückt werden als in den beiden folgenden Beiträgen? #52 bejorommer „Nicht der Altar ist
Gott sondern in der Gemeinschaft dürfte er zu finden sein. Was sollen also die unsinnigen Bestrebungen,
wieder zur alten, mitlerweile schon sogenannten „Hucus-pocus-Messe“ zurück zu kehren????????? #53 Aloisius
von Gonzaga „Nirgends kommt die Verehrung Gottes besser zum Ausdruck als in der Heiligen Messe nach tridentinischem
Ritus. Sie ist die höchste Handlung, zu der der Mensch fähig ist. In ihr wird das Kreuzesopfer des Heilands
auf unblutige Weise vergegewärtigt, Gott selber weilt unter den Gläubigen, ja, es ist nicht übertrieben
zu sagen, daß bei diesem Wunder, mit dem Altar als Zentrum, ein Stück Himmel auf Erden entsteht.“
#8 Melchisedek hat die Zwickmühle von Bischof Zdarsa richtig eingeschätzt: „Ich vermute, die Führungsetagen
der Medienkonzerne nutzen dies, um ihre Kritik an der RKK zu verbreiten ( rechtslastig )“ Einerseits wird
bei dem Stadtpfarrer Oblinger weiter gebohrt und Nachwuchsjournalisten ausgeschickt, ob man ihm nicht
noch irgendwas anhängen kann z. B. im Religionsunterricht den rechtslastigen Rosenkranz erklärt oder
Marienfeste behandelt, andererseits sind die Medienbosse durch ihren „Erfolg“ im Fall Oblinger ermutigt,
nach weiteren „rechtslastigen“ Pfarrern und Theolgen zu suchen. Wir werden sicherlich bald einen weiteren
„rechtslastigen“ Fall von den Medien präsentiert bekommen, vielleicht sogar eine ganze Medienkampagne.
Und schließlich: „Würde der Bischof etwas rückgängig machen, würden die, die sonst mit Pluralität,
Toleranz und Meinungsfreiheit hausieren gehen, erst recht wieder einen ‘‘rechten’’ Skandal herbeischreiben.
Deswegen steckt Zdarsa nun in der Zwickmühle“ An diesem Dilemma sind Zdarsa und alle deutschen Bischöfe
aber selbst schuld, weil sie den Kulturkampf der Medien gegen die Kirche nicht wahrhaben wollen, sondern
die Medien als harmlose Informationsblätter einschätzen, mit denen man sich immer gut stellen müsste.
Doch, „es geht dümmer“,.#78 Amanda52 – und das ausgerechnet bei Volker Beck: Von vorn: #74 Anael hatte
vorgeschlagen, dass Volker Beck ein paar „Sachverständige“ auftreiben könnte mit „wissenschaftlichen“
Studien. Daraufhin hatte ich auf die wissenschaftlichen Studien in dem Buch „Der pädo-sexuelle Komplex“
verwiesen, zu dem Beck auch einen Beitrag zur „Entkriminalisierung“ der Pädosexualität beitrug und zwar
in dem Stil, wie das bei den Grünen in den 80er Jahren üblich war. Aber das hören die Grünen heute
nicht mehr gern. Volker Beck hat sich inzwischen von seiner früheren Verharmlosung der Pädosexualität
distanziert – aber äußerst dümmlich: Indem er – erstens – die Schuld an seiner damaligen Überzeugung
auf andere schiebt: „Selbst Kriminologen des Bundeskriminalamtes (BKA)“ hätten damals pädophile Sexualkontakte
verharmlost und er, Beck, sei darauf hereingefallen. Zweitens hätten „weiten Teile der Sexualwissenschaft“
die gleichen Thesen vertreten und auch darauf wäre er hereingefallen. Fazit: Es geht immer noch dümmer –
zumindest bei Volker Beck. Man kann nur hoffen, dass Volker Beck und die Homo-Lobby die Konsequenzen aus
diesem „systematischen Irrtum der Sexualwissenschaft“ zieht und auch den neueren wissenschaftlichen Gefälligkeitsstudien
pro homos nicht glaubt.
Die Bestimmungsmacht der Ordinariate-Bürokratie sollte man nicht unterschätzen: „Die Schuld sieht Spaemann
nicht bei Bischof Zdarsa, sondern bei „irgendwem im Apparat des Bistums“. Der Bischof sei „Opfer seiner
Berater“ geworden.“ Die kirchensteuerfinanzierten, hochdotierten, meist alt-liberal eingestellten Kirchenbürokraten
haben einerseits Macht und Mittel, bischöfliche Leitlinien zu konterkarieren oder sabotieren, also den
Bischof auflaufen zu lassen, andererseits können sie ihre eigenes Spiel spielen,indem sie ihre eigenen
Ziel und Pläne durchsetzen – manchmal bis zur Vertreibung des eigenen Bischofs – siehe Mixa. Ich wäre
da weitaus zurückhaltender mit einer Unfähigkeitsfolgerung und -urteil, wie es der Artikel tut: „Spaemanns
Feststellung impliziert, daß Mons. Zdarsa nicht fähig ist, eine Diözese zu leiten und deren Apparat
zu kontrollieren.“ Selbst Bischof Dyba hatte sein Ordinariatsapparat nur vordergründig im Griff. Bei
seinem Nachfolger zeigten sich einige Apparatschiks als altliberale Modernisten.
Die bei uns übliche Form des Friedensgrußes: fester Hand-Schlag, aufdringlich anblicken, Zähne blecken
(lächelndes Wohlwollen andeuten) und dann ein zischendes Murmeln von Frieden oder so Ist für den liturgischen
Inhalt des altrömischen Friedensgruß völlig unpassend und kontradiktorisch in der Gestenaussage: Beim
und nach dem Agnus Dei heißt das Gebet: Gib uns Deinen Frieden … Frieden, den die Welt nicht geben
kann etc. Es geht also darum, dass wir beim Friedensgruß darum bitten, dass der Friede Gottes, sein Heil
zu uns komme, was dann durch die folgende Kommunion besiegelt werden würde. Wie schon gesagt, diese Form
des Friedengrußes stört und unterbricht regelrecht die andächtige Vorbereitung auf die Kommunion.
Es ist eine weitere Unsitte, dass der Priester beim Friedensgruß oftmals sogar in den Kirchenraum geht,
um Gläubigen den Handschlag zu geben. Das widerspricht auch der Liturgieinstruktion von 2005: 72. Es
ist angebracht, «daß jeder in schlichter Weise nur seinen Nachbarn den Friedensgruß gibt». «Der Priester
kann den Friedensgruß den Dienern geben, bleibt aber immer innerhalb des Presbyteriums, um die Feier
nicht zu stören. Dies soll er auch beachten, wenn er aus einem gerechten Grund einigen wenigen Gläubigen
den Friedensgruß entbieten will».
#74 Anael meint: „Vielleicht kann Volker Beck ein paar „Sachverständige“ auftreiben, die Hochwürden
„wissenschaftliche“ Studien anbieten. 1988 klappte das ja auch…“ Ja, 1988 hat V. Beck mit Berufung auf
die damaligen wissenschaftlichen Studien für die Pädophilen eine Lanze gebrochen: „Allein eine Mobilisierung
der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische
Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des §175 StGB und für die Recht
der der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung,
um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen
zu können.“ aus: Der Pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner, Berlin/Frankfurt
1988,
„Und das Wichtigste dabei ist der Friedensgruß“ (Marienkind) Mir ist dieses exaltierte Händeschütteln
nach links und rechts und vorne und hinten und manchmal über zwei Leute und Bänke hinweg ein Graus so
kurz vor der Kommunion. Dadurch ist es mit aller Andacht und Sammlung vorbei. Manche Leute sind regelrecht
aufdringlich dabei, sie schauen dich fordernd an und blecken die Zähne. Ich verweigere mich meistens
diesem andachtsstörenden Aufdringlichkeitsgruß, indem ich strikt nach vorn schaue und manchmal auch
die Hände vors Gesicht lege. Papst Benedikt hatte mal angekündigt, dass er den Friedengruß in den vorderen
Teil der Messe legen wollte. Weiß einer, ob im Vatikan solche Pläne noch weiterverfolgt werden?
Da haben Sie recht, Tomas, dass die Abtreibungsbefürworter regelmäßig mit falschen, teilweise astronomischen
Zahlen operieren, um Abtreibungsverbote schlechtzureden. Das wird nicht nur von dem ehemaligen Abtreibungsarzt
Dr. Nathason aus eigener Erfahrung belegt, die Zahlenlügen spielten auch anfangs der 70er Jahre bei uns
eine entscheidende Rolle der linken Abtreibungsbefürworter. Die behaupteten damals, es würden zehntausende
Frauen bei illegalen Kurpfuschern verbluten oder bleibende Schäden behalten. Auch die Zahlen der ins
Ausland zur Abtreibung fahrenden Frauen waren maßlos übertrieben. Die „Kriminalisierung“ der Tötung
von Ungeborenen wurde zum eigentlichen Problem erklärt.
Ich halte Ihre Auffassung, Lycobates, dass „der christliche Staat die Pflicht hat, als christlicher Staat,
die öffentliche Ausübung nicht-christlicher Religionen grundsätzlich zu untersagen und in der Öffentlichkeit
zu unterbinden“ für eine „Ungeheuerlichkeit“, die kaum aus der Bibel abzuleiten ist und ganz bestimmt
nicht mit der Naturrechtslehre der klassischen Theologie übereinstimmt. Ihre Unterscheidung von subjektivem
und objektivem Recht ist falsch bzw. irrelevant: Das Recht auf freie Gewissensentscheidung ohne staatlichen
Zwang in moralischen und religiösen Dingen ist in der Personwürde des Menschen begründet, wie das Konzil
richtig sagt. Dieses naturrechtliche und somit vorstaatliche Freiheitsrecht der Subjekte hat der Staat
grundsätzlich „zu achten und zu schützen“, er kann und muss es einschränken, wie alle Freiheitsrechte,
wenn es Leben, Würde und Rechte anderer verletzt oder die Gemeinschaftsgrundlagen – also etwa bei Mord,
Verleumdung, Gotteslästerung, auch evtl. Satanismus als menschenfeindliche Religion – aber er kann nicht
„grundsätzlich alle nicht-christlichen Religionen untersagen“, weil er dann seinen naturrechtlichen Charakter
als Staat aufgäbe, wie ihn Paulus in Röm 13 bestimmt hat. Ich halte es für einen Irrweg der Päpste
des 19. Jahrhunderts, dass sie die klassische Staats-Bestimmung auf Naturrechtsbasis verlassen haben und
den Staat bei katholischer Bevölkerungsmehrheit zu einem ausschließlichen Instrument der Kirche bzw.
der Offenbarungsreligion gemac…
Zum zigsten Mal wieder eine neue dramatische Studie zur Ablehnung von Arabern und anderen Semiten ( und
von #128 Evelynn van der Meer aus der Systempresse hier ausgebreitet): Seit 40Jahren wird mit immer neuen
Antisemitismus-Studien Hysterie erzeugt, indem jede juden- und israelkritische Meinung sogleich einem
neo-nazistischen – und neuerdings islamistischen – Antisemitismus zugeordnet wird. Außerdem werden Einzelergebnisse
aufgebauscht, überinterpretiert oder einfach unseriös verallgemeinert – wie z. B. im neuersten Antisemitismus-
Bericht: „In Schulen gehöre das Schimpfwort „Jude“ vielerorts schon fast zum Allgemeingut.“ Das können
sicherlich alle Forumsteilnehmer bestätigen, dass inzwischen das Schimpfwort ‘Jude’ das bisher von der
Presse favorisierte Schimpfwort ‘schwul’ übertroffen hat. Diese Antisemitismushysterie-Studien sind in
dieser aufgebauschten Form reine Konstrukte der Judenlobby und deren zuschleimenden linken Betroffenheitsjournalismus.
Das durchsichtige Interesse an der Aufrechterhaltung der Antisemitismushysterie ist auch klar: Die deutsche
Gesellschaft soll auf allen Ebenen unter Pression gesetzt werden, Geld zu zahlen – an Israel in Form von
Wiedergutmachung für die Verbrechen der Nazis, – an die linken Antifa-Gruppen, die gegen die Rechtsradikalen
und für eine neue Linksdiktatur kämpfen. Juliane Wetzel kritisierte: „viele Vorhaben erhielten nur zeitlich
befristete staatliche Förderungen.“
#40 Tomás steht mit der Logik und der kirchlichen Lehre auf Kriegsfuß, wenn er folgert: „Es ist die
Lehre der Kirche, daß niemand zum Glauben gezwungen werden darf. Daraus resultiert nicht – wie die „Dignitatis
humanae“ behauptet – es gäbe ein natürliches Recht“, sich in religiösen Dingen frei und ohne Zwang
zu entscheiden. Tomas liegt falsch – aus drei Gründen: 1. Es ist eine logisch notwendige Folgerung, dass
aus dem Verbot von Zwang in religiösen Dingen und Entscheidungen die Freiheit in diesen Dingen resultiert –
was denn sonst? Tomas will anscheinend ein unmögliches Zwischending zwischen Zwang und Freiheit installieren.
2. In diesem Sinne war die Freiheit in religiösen Dingen oder speziell die freiheitliche Entscheidung
für oder gegen den christlichen Glauben die durchgehende Lehre der maßgeblichen Theologen z. B. Thomas
von Aquin. 3. Tomas bestreitet die Willensfreiheit – eine weitere Häresie von ihm, die sich in seiner
Meinung ausdrückt: „Es gibt nur eine Freiheit zum Guten.“ Eine angebliche Freiheit nur in eine Richtung
und ohne Wahl-Alternative ist aber keine „Freiheit“. Aus der Bestreitung der Willensfreiheit resultiert
dann auch die häretische Bestreitung der freien Entscheidung in Religionsfragen. Tatsächlich verlangt
der sittliche Status des Menschen zwingend die freie Entscheidung zwischen gut und böse. Insofern hat
der Mensch als Person ein Recht auf Freiheit und freie Entscheidung in moralischen und religiösen Dingen.
Resümee: Tomas ist denkfaul u. tw. häreti…
#125 Shadow1979 will uns weißmachen und vorlügen, dass die Judenorganisationen in Palästina und den
USA damals 1946 und in den 60 Jahren danach keine Kenntnis von der Verhaftung, Folterung und dem anschließenden
Schauprozess der Kommunisten gegen den Judenretter-Pater gehabt hätten. Gerade die kommunistischen Schauprozesse
der Nachkriegszeit wurden von der kommunistischen Staatspresse in alle Welt hinausposaunt. Die Judenorganisationen
in Palästina und den USA mussten also sehr genau von dem Schicksal ihres katholischen Retters Bescheid
wissen. Aber diese Undankbarkeit von Juden und Judenorganisationen speziell gegenüber katholischen Rettern
ist bei vielen jüdischen Geretteten festzustellen – in Deutschland z. B. bei der ehemaligen ZRVdJiD Knobloch
und dem Kirchenhasser Paul Spiegel, die beide von Katholiken unterstützt, beschützt und gerettet wurden.
Sie, Evelynn van der Meer, machen das, was Sie dem Artikel unberechtigerterweise vorwerfen: undifferenzeirte
Pauschalisierung Der Artikel differenziert die Juden nach denen, die sich für Pater Szalez Kiss hätten
einsetzen können und müssen: „Die ungarischen Juden in Palästina und in den USA setzten sich kaum für
seine Freilassung ein. Pater Kiss wurde wie Christus im Stich gelassen, obwohl er den Juden gegenüber
ein barmherziger Samariter gewesen war.“ Sehr vielen „Judenrettern“ haben die Judenvertreter ein Denkmal,
eine Erinnerung gesetzt oder ein Bäumchen gepflanzt. Ganz offensichtlich aber werden die vielen tausenden
katholischen Judenretter von den Juden und ihren Vertretern nicht angemessen gewürdigt, ja sogar geschnitten
oder mit Dreck beworfen.
#41 Blackmore Sie verwechseln da was. Der berühmte Spruch: „Und willst du nicht mein Bruder sein…“
bezieht sich auf die pathetische Forderung von „Brüderlichkeit“ (fraternite) in der Französischen Revolution.
Die Jakobiner verdrehten damals den ethischen Anspruch zur Brüderlichkeit zu einem Zwangsauftrag: „…
dann schlag ich Dir den Schädel ein!“ Vgl. Robespierre, Danton, Marat: „Lasst hinter euch nichts als
Blut und Leichen!“
•#76 Evelynn van der Meers textlicher Qualitätsmüll als Rufmordbeitrag: „Die Juden“ … setzten sich
also nicht für ihn ein…aha… Nachdem „die Katholiken“ und „die Protestanten“ „die Juden“ umgebracht
hatten, hatten „die Juden“ vermutlich die Schnauze voll… das ist in der Qualität die adäquate Einschätzung
dieses Mülls…“ Der jüdische Shoah-Historiker, Sir Martin Gilbert (72), geht für den VErfolgungszeitraum
von „wenigstens 100.000“ Personen aus, die durch Pius XII. vom sicheren Tod verschont wurden. Die ehemalige
israelische Ministerpräsidentin Golda Meir († 1974) sprach schon vor Jahrzehnten von vielen Tausenden
Juden, die Pius XII. ihr Überleben zu verdanken hätten. Der deutsche Physikers Albert Einstein († 1955)
hatte für das ‘Time’-Magazin im Jahr 1940 erklärt: „Nur die Kirche hat gewagt, sich der Kampagne Hitlers,
die Wahrheit zu unterdrücken, zu widersetzen. Nur die Kirche hat die Kraft und den Mut bewiesen, sich
auf die Seite der intellektuellen Wahrheit und moralischen Freiheit zu stellen.“ Der Ankläger bei den
Nürnberger Prozessen, Robert Kempner († 1993) sagte: „Jede Form von propagandistischer Stellungnahme
der Kirche gegen die Hitler-Regierung wäre nicht nur ein selbst verschuldeter Selbstmord gewesen, sondern
hätte die Ermordung einer weitaus größeren Zahl von Juden und Priestern nur beschleunigt.
Fundi fragt: Warum wandern bloß bis heute weit mehr Katholiken in evgl. Gebiete denn umgekehrt? Das kann
man am VErgleich der weitgehend kath. Bayern und dem protestantischen Bremen erklären: In Bremen regiert
seit 60 Jahren der Filz der Linken. Wegen der bremischen Einheitsschule ist das Schulniveau extrem niedrig
(Pisaplatz: 30, Bayern:10). Seit Jahrzehnten bekommt Bremen Milliarden am Länderfinanzausgleich von Bayern,
BW etc. Das Geld wird dann hauptsächlich für die SPD-Klientel ausgeworfen, also in Sozialmaßnahmen,
sodass sich die Hartz4-Empfänger besonders wohl fühlen sollen und daher auch die Zahl vielfach so hoch
ist wie in Bayern, entsprechend hoch die Arbeitslosigkeit, weil für Infrastruktur und Industrieansiedlung
zu wenig getan wird – trotz Länderfinanzausgleich.
#145 Ammerdeus fragt: Liege ich falsch mit der Annahme, dass die Christen Angst vor der wahren Natur des
Menschen haben, die eine wölfische ist, und versuchen deshalb durch alle möglichen Vorschriften und
Rituale eine gewisse Ordnung zu schaffen. Satan ist also in Wirklichkeit der eigentliche Mensch in seiner
natürlichen Unverstelltheit.“ Ja, Sie liegen falsch mit der Theorie, dass der Mensch in seiner geschöpflichen
Natur einen wölfischen Charakter habe. Der Mensch ist lt. Biblischem Schöpfungsbereicht sogar mit einer
„sehr guten“ Natur geschaffen worden. Die Theologie der Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott zeigt ebenfalls,
dass der Mensch im Rahmen der analogia entis teilhat an der (vollkommenen) Gutheit Gottes. Allerdings
ist diese ursprüngliche Gutheit der Menschen durch die Erbsünde beschädigt. Luther behauptet, der erbsündliche
Mensch wäre so vollständig verderbt, dass er überhaupt nichts Gutes mehr an sich hat und tun kann,
also ein völlig wölfischer Mensch (so auch der Anglikaner Th. Hobbes), der zusätzlich willenlos vom
Teufel geritten wird. Das ist allerdings nicht katholische Lehre, nach der der erbsündliche beschädigte
Mensch durch Gottes Erlösungsgnade vermittels der Kirche und eigenen Werken gut sein kann, wenn er will.
Die „Vorschriften und Rituale“ der Kirche haben daher einen anderen Charakter, als Sie ihnen wg. der vermeintlich
wölfischen Natur der Menschen zuschreiben.
# 44 Catholic stellt sich dümmer an, als es die Sprache erlaubt: „Was sind „Abfallpriester?“ Arbeiten
die bei der Müllabfuhr oder in einem Abfallunternehmen?“ Die Wortbildung „Abfallpriester“ entspricht
den sprachlich-grammatischen Regeln der deutschen Sprache. Analogien dazu sind: Materialverschnitt, das
beim Produktionsprozess abfällt, kann man ‘Abfallmaterial’ nennen. Obst, das vom Baum abfällt, nennt
man ‘Fallobst’. Ein Priester, der von seinem Priestertum abfällt, kann ‘Abfallpriester’ genannt werden.
#31 Romulus bezweifelt, „dass Tante Kuby jemals etwas von Carl Schmitt gehört hat.“ Die Zweifel von R.
sind völlig aus der Luft gegriffen. Schließlich hatte Gabriele Kuby den antifaschistischen Aktivisten
Erich Kuby als Vater. Es ist eher zu bezweifelen, dass Onkel Romulus jemals eine Zeile von Carl Schmitt
gelesen hat.
Sie enttäuschen, #83 Mighty Counsellor (zu dem Diskussionsstrang im Artikel von Do: Je länger je lieber).
Ich hätte Ihnen mehr Logik und Intellektualität zugetraut, als dass Sie die begriffsverdrehende Unlogik
von Tomas unterstützen: Tomás: <Es gibt nur Freiheit für das Wahre und Gute.> STIMMT! Hätte nie gedacht,
dass ich Ihnen einmal zustimmen darf.“ Tomas schränkt subjektiv den Begriff ‘Freiheit’ auf einen eindimensionalen
Akt ein, der alternativlos allein auf eine Gegebenheit gerichtet sein darf: nach Tomas Meinung die einzig
wahre kath. Religion und den einzig wahren kath. Staat. Alle anderen Religionen und Staaten seien falsch
und unwahr. Also könne es keine Freiheit und kein Recht geben, für andere Religions- und Staatsformen
zu optieren. Es macht aber gerade die Würde der menschlichen Person aus (und den Unterschied zum Tier),
dass der Mensch einer freien Gewissensentscheidung verpflichtet ist: Nur weil er frei zwischen Gut und
Böse entscheiden kann, hat er die Alternative, gut und edel zu leben oder unethisch, also schuldig zu
werden (auch vor der staatlichen Rechtsgemeinschaft). Die menschliche Willens- und Gewissensfreiheit als
Wahl zwischen Alternativen ist also ein zentrales Element der naturrechtlich begründeten Menschenwürde –
und damit auch Grundkonstante der kirchlichen Lehre und des Kirchenrechts.
Die Diskussion um den Hl. Rock bewegt sich zwischen zwei falschen Extremen: Die kirchlich-religiöse Bedeutung
des Hl. Rocks allein von dem historisch-empirischen Echtheitsbeweis abhängig zu machen wird dem „ungeteilten
Gewand Christi“ ebenso wenig gerecht wie die Behauptung von Proti-Vorsteher Nikolaus Schneider u. a. Diskutanten,
der Hl. Rock sei nichts als ein Textilie, der wir Christen gedanklich eine gewisse Bedeutung anheften,
indem wir uns verstellten, das Gewandt könnte Christus getragen haben. Nach kath. Verständnis ist der
Hl. Rock wie alle Reliquien eine Sakramentalie, d. h. historische Realie, die mit Christus oder einem
Heiligen „in Berührung“ steht wie etwa das wiedergefundene Kreuz Christi, das Gewand des Poverello von
Assisi oder das Quellwasser von Lourdes. Das unmittelbare Ansehen oder Berühren dieser Reliquien am Ort
der Ausstellung hat dann eine heilsame und heiligende Wirkung auf den andächtigen Katholiken, wenn er
mittels dieser Reliquie mit Buß- und Besserungsgesinnung sowie mit Gebeten den verehrte, zu dem diese
Reliquie gehört – im Falle des Hl. Rocks also Christusverehruing. Nach diesem Verständnis ist die empirisch-historische
Echtheit des Hl. Rocks für die individuelle Heilswirkung weniger wichtig, anderersseits ist die Heilswirkung
ohne die Realie auch nicht gegeben, also etwa der stille Kämmerleinsgedanke an den Leibrock Christi.
#145 Fundi der vermeintlich oberschlaue Begriffsscholastiker: „Luther bekämpfte nicht Bauern als solche,
sondern Aufständige.“ Was ist ein Bauer als solcher, der von Luther verschont wurde? Offenbar ein grundherren-
und fürstenuntertäniger Bauer. Sobald ein Bauer aber seine Rechte einfordert und sich gegen die damalige
Einschränkung seiner traditionellen Rechte sogar mit Bewaffnung wehrt, dann soll er nicht mehr ein Bauer
als solcher sein und man könnte auf sie einprügeln und abschlachten als nicht-solche Bauern?
An den Geduldigen: In diesem Diskussionsstrang um Menschenrechte bzw. Naturrecht sollte man zwei Streitkomplexe
unterscheiden: 1.Mufelius und Elvenpath behaupten, die unveräußerlichen Menschenrechten auf Leben, Freiheit,
Schutz des Eigentums etc. seien einfache gesellschaftliche Konventionen, die man jederzeit anders vereinbaren
könnte. Damit spricht man den Menschenrechte den übergesetzlichen Charakter als vorstaatliche Naturrechtsnorm
ab, an denen sich die Gesetze orientieren müssen (Beispiel: Recht auf Leben → Tötungsbestrafung, Abtreibung).
Die Menschenrechte sind daher unveränderliche und unveräußerliche vorstaatliche Rechte „von Natur aus“ –
und nicht von menschlichen Vereinbarungsgnaden. 2.Tomas vermischt andauernd Umfang und Auswirkung von
Naturrechten mit seinen göttlichen Offenbarungsrechten. Er interpretiert das Naturrecht sehr eingeschränkt
aus seinem Offenbarungsrecht, so dass z. B. Freiheit nicht zu den Naturrechten bzw. Menschenrechten gehören
würde. In der Tat ist Tomas religiös-verdrehte Interpretation des Naturrechts nicht relevant für unsern
Staat, der allerdings dem vernunfteinsichtigen vorstaatlichen Naturrecht verpflichtet bleibt, indem er
die unveränderlichen Menschenrechte selbst „achtet“ wie auch vor Verletzungen anderer „schützt“ – zusammenfassend
„gewährleistet“.
Tomasius hat ausnahmsweise mal Recht, wenn er feststellt, dass Martin Luther bei der Massenabschlachtung
von Bauern 1524/25 nicht selbst das blutige Schwert geführt hatte. Der Schreibtischtäter Luther hatte
„nur“ mit seiner bluttriefenden Feder die Fürsten zu der Bauernschlächterei angetrieben bzw. den Bauernschlächtern
mit seinen „christlich begründeten“ Schlagetotparolen ein gutes Gewissen verschafft. Tomasius hat auch
mit der These Recht, dass protestantische „Potentaten“ sich „von Gottes Gnaden“ betitelten ließen, um
die einfachen Gläubigen besser „ausnehmen“ zu können.“
Sie argumentieren sehr widersprüchlich, Geduldiger: „Deutschland MUSS sich überhaupt nicht an Rechte
und Normen halten, die (…) als Naturrecht tituliert wird. Deutschland hält sich an die Menschenrechte
und das ist eine gute Grundlage um allen Menschen gerecht zu werden.“ Die vorstaatlichen Menschenrechte
sind allein aus dem vorstaatlichen Naturrecht zu begründen. Wenn man sie als menschliche Setzung oder
Konventionen ansieht, würden sie den Charakter als unantastbare, unveränderliche und unverletzliche
Rechte einbüssen. Der Charakter der vorstaatlichen Menschenrechte als Rechte von Natur aus (christlich
gesprochen: aus der Schöpfungsordnung) kommt sehr gut bei der Erstverkündigung der Menschenrechte in
der US-amerikanischen Verfassungserklärung zum Ausdruck: „Wir halten diese Wahrheit en für in sich einleuchtend:
dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie vomn Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten
ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und Streben nach Glück; dass zur Sicherung dieser Rechte
Regierungen unter Menschen eingesetzt sind, die ihre gerechten Vollmachten von der Einwilligung der Regierten
herleiten…“ Falsch dagegen ist allerdings Tomas’ Behauptung, dass alle Menschen und Staaten in gleicher
Weise wie dem Naturrecht dem göttlichen Offenbarungsrecht verpflichtet wären und daher nur kath. Staaten
legitim wären.
#93 Tomás bestätigt meine These, dass sein Begriff von gelenkter Freiheit mit dem der DDR formal identisch
ist. Thomas behauptet, dass „in der „DDR“ der Grundsatz von Freiheit“ gegolten habe – hört, hört! Allerdings
habe diese wunderbare „Freiheit“ nur darin bestanden, dem ‘unwahren und bösen’ Sozialismus zu folgen.
Weil aber der Sozialismus die Unwahrheit sei, deshalb müsse man die Freiheit zum Sozialismus dann doch
als „Tyrannei der Lüge und des Bösen“ verketzern. Nach Tomas’ Meinung lässt die „katholische Religion“
zwar auch nur eine gerichtete Freiheit zu, aber da diese gerichtete bzw. gelenkte Freiheit nicht auf den
unwahren Sozialismus, sondern auf die Wahrheit der einzig wahren kath. Religion zielt, deshalb wäre dies
eindimensionale Freiheit, nur die wahre Kirche zu wählen, die einzig mögliche Freiheit. Eine Freiheit
als Wahl zwischen Alternativen lehnt Tomas offensichtlich ab. Diese Begriffsverdrehung erinnert mich an
die Wortbetrügereien von Robespierre, der ebenfalls die „Freiheit und Tugend“ ständig in seinen Reden
hochhielt, damit aber nur die Freiheiten der Jakobiner und die Freiheit zum Jakobinismus meinte. Da die
Jakobiner damals auch die politische Macht hatten, waren sie der Überzeugung, dass sie dieser Freiheit
und Tugend zum wahren Jakobinismus auch mit Terror durchsetzen dürften. Tomas und seine Sedi-Kirche streben
ebenfalls an, dass ein kath. Staat allein die „kath. Freiheit“ zulässt. und diese Freiheiten und Tugenden
mit Terror durchzusetzen glaubte.
Können Sie, #72 Antonio Michele Ghislieri, Autor und Zeit von dem neckischen Gedichtlein angeben? „Die
Woge wogt, es wallt die Quelle, Es wallt die Qualle in der Welle, Wir aber wallen durch die Welt, Weil
nur das Wallen uns gefällt. Wir tuns nicht, weil wir wallen sollen, Wir tun es, weil wir wallen wollen.
Wer nur der Tugend willen wallt, Kennt nicht des Wallens Allgewalt. Sie wallt und waltet über allen,
Die nur des Wallens willen wallen.“
Die „Protestation“ der an dem Bauernschlächter Luther orientierten Reichsfürsten und -städte auf dem
Reichstag von Speyer im Jahre 1529 war in erster Linie ein politischer Protest, indem sich eine Fürsten-Minderheit
dem Mehrheitsbeschluss der Reichsstände im Reichstag, also dem damaligen obersten föderalen Beschlussgremium,
nicht ein- und unterordnen wollte. In dieser politischen Frage missbrauchten die fürstlichen Bauernschlächter
mit Berufung auf Luthers Gewissensketzereien die Anrufung Gottes, des „alleinigen Erschaffers, Erhalters,
Erlösers und Seligmachers, der allein unser aller fürstliche Herzen erforscht und erkennt“. Die Berufung
auf die lutherische Gewissensfreiheit wurde also dazu politisch instrumentalisiert, um die politische
Macht der Territorialfürsten auf dem Weg zum Absolutismus zu stärken, indem sie neben der weltlichen
Macht über ihre Untertanen auch die lutherische Abspaltung von der Kirche ihren Untertanen aufzwingen
könnten. Die Bezeichnung „Protestanten“ verweist also auf einen schändlichen Akt politisch-religiöser
Unterdrückung.
#239 Jubärens 23:01:24 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Zu meiner These, dass man als Hintermänner für das Schiffskentern erstmal bei Deutschen die Schuld suchen
sollte, muss ich selbstverständlich ergänzen, dass damit die Spur zu dem Homokumpel des Kapitäns nicht
ausgeschlossen ist. Und möglicherweise hatte der schwule Oberkellner von der Insel Giglio auch Deutsche
in seiner Ahnenreihe. Cherchez les gay Allemands!
#226 Jubärens 22:42:49 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Ich finde das jetzt auch sehr weit hergeholt, dass ein Homo letztlich am Kentern der Costa schuld gewesen
sein soll. Man sollte doch bei der Suche nach Schuld und Schuldigen immer an das Naheliegende denken –
und das sind bei der Schuldfrage immer die Deutschen. Joschka Fischer hat das auf der Rassismus-Konferenz
in Durban vorgemacht: Er hat damals alle Schuld für den weltweiten Rassismus aller Zeiten und Völker
auf die Kappe der Deutschen genommen. Auch für den Riesensklavenhandel der Deutschen im 17. und 18. Jahrhundert
hat Fischer seine Stirn in Falten gelegt und in Betroffenheit alle Schuld auf die Deutschen gewälzt.
Auf dem Kreuzfahrtschiff waren doch viele Deutsche, ca. ein Drittel der Gäste. Da sollte man doch erstmal
die Schuldigen suchen, die den Kapitän abgelenkt, bedrängt, erpresst oder sonst wie beeinflusst haben.
Man spricht ja auch davon, dass Drogen im Spiel gewesen sein sollen, die haben dem Kapitän sicherlich
Deutsche verkauft und ihn damit vollgepumpt, dass er so kirre wurde und dann das Schiff auf die Klippe
gesetzt hat. Bei dem Untergang der Lusitania waren doch auch die Deutschen schuld. Also bitte!
#87 Jubärens 19:35:34 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Die heutigen Abtreibungsstaaten sind teilweise totalitärer als der Nazi-Staat. Damals war es katholischen
Ärzten und Schwestern zugestanden, sich aus Gewissensgründen bei medizinischen Eingriffen zu Sterilisierungen
(ab Ende 1933) oder bei Abtreibungen von eugenisch indizierten Unbegorenen (ab 1935) zu verweigern, ohne
Nachteile zu bekommen.
#85 Jubärens 19:28:45 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Der Freiheitsbegriff von #82 Tomás entspricht dem der totalitären DDR: „Es gibt nur Freiheit für das
Wahre und Gute.“ Der kommunistische Staat und seine Behörden konzedierten nur insofern ‘freie’ Handlungen
nach unseren Grundrechtsfreiheiten wie etwa freie Eigentumsverfügung (Art. 13), Meinungsfreiheit (Art.5),
Versammlungsfreiheit (Art. 8), Vereinsfreiheit (Art 9), als sie dem kommunistischen Ideologie- und Staatsrahmen,
der als wahr und wissenschaftlich geglaubt wurde, entsprachen. Religionsfreiheit wurde als Unwahrheit
und privatistische Rückständigkeit angesehen und deshalb benachteiligt. Ergebnis: Freiheit ist nie absolut
(das wäre Anarchie), sondern immer sachlogisch eingeschränkt – etwa durch die gleiche Freiheit der anderen.
Freiheit begründet sich aus dem Naturrecht der Menschen und ist als vorstaatliches Recht vom Staat zu
gewährleisten, nicht zu gewähren. Wenn aber eine Instanz sagen will, ich gewähre dir nur die ‘Freiheit,
das zu tun, was ich als Wahrheit erkannt habe, so ist das per definitionem keine „Freiheit“ als Grundrecht
der Menschen, sondern höchstens eine begrenzte Tolerierung von bestimmten Handlungen.
#82 Jubärens 16:35:16 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Weiter so, #68 JohannSebastianBach, jeder ist sein eigener Luther und macht seine eigene Ich- oder Wir-Kirche
auf: Allein im texanischen Dallas sind 800 protestantisierende Freikirchen gemeldet. „Ich musste Luther
ein wenig revidieren und seine Lehre ergänzen! Außerdem, letztendlich interressiert mich mein eigener
Glaube, und nicht was Luther oder irgendwelche Päpste sagen oder gesagt haben!“
#32 Jubärens 16:26:10 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Dieses Buch ist nicht nur „wertvoll, weil es sehr gut die Sachverhalte beschreibt,“ wie Tomas schreibt,
nämlich die Entwicklung zur Krise der Kirche. Das Buch ist auch deshalb gut, weil es als Konsequenz der
Kirchenkrise nicht den Kampf gegen die Kirche und zur Abspaltung aufhetzen, wie es Tomas und die Sedis
nach dem Vorbild der mittelalterlichen Katherer und Häretiker propagieren. Insofern steht das Buch in
der Tradition der mittelalterlichen Reformorden des Franz von Assisi und Domenikus, die bei aller scharfen
und tiefgreifenden Kritik an der damaligen Macht- und Geldkirche sagten: „Diese römisch-katholische Kirche
ist trotzdem die Kirche und jeder Katholik muß in ihr bleiben.“
#12 Tomás ist nicht bereit, seine häretische Aussage zu widerrufen, dass das hl. Messopfer eine „Wiederholung“
des Kreuzesopfers sei. Er verstößt damit eindeutig gegen die entsprechenden dogmatischen Aussagen des
Tridentinums. Dieser häretische Katholik Tomas stellt die Behauptung auf, Papst Benedikt XVI. wäre als
Kardinal ein Häretiker gewesen. Lächerlich!
Der selbstherrliche Luther hatte noch an den Glauben geglaubt, dass Gott alle Sünden zudeckt, nicht vergibt.
Der selbsterklärte Protestant JSBach geht weit über den Ketzer Luther hinaus, wenn er mit absoluter
Sicherheit deklariert: „wenn ich weiß, dass Gott mir meine Sünden vergibt, ist jedes Menschenwort nebensächlich“
#116 Jubärens 21:15:00 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Aus einem Kommentar von Stadtpfarrer Georg Alois Oblinger anläßlich d. Papstbesuches in der „Jungen
Freiheit“, die in Opposition steht nicht nur zu dem linken Medienkartell, sondern auch zu allen linkskatholischen
Blättern und Kirchenzeitungen: „Wer von solchen Anpassungen an den Zeitgeist (demokratische Strukturen,
verheiratete Priester, Zulassung von Frauen zum Weiheamt, eine weniger strenge Sexualmoral) die Lösung
erwartet, der sei daran erinnert, daß seit den fünfziger Jahren die Austrittszahlen bei den Protestanten
etwa doppelt so hoch sind wie bei den Katholiken. Auch bilden die Anhänger Martin Luthers keine Einheit.
Sie sind in den letzten rund 500 Jahren in unzählige Gruppen zersplittert, die sich auch hinsichtlich
ihres Glaubens deutlich unterscheiden. Zeitgleich mit der Spaltung kam aber auch eine Sprachverwirrung.
Kommt heute in eine Diözese ein glaubenstreuer Bischof, in eine Pfarrgemeinde ein papsttreuer Pfarrer,
so wird dieser von den kritischen Geistern, die an den meisten Orten längst den Ton angeben, als „Spalter“
bezeichnet. In ihren Augen stört er die Harmonie in der Gemeinde. Dabei ist der Garant der Einheit doch
der Papst als Nachfolger Petri. Die wirklichen Spalter sind doch jene, die sich im Ungehorsam von ihm
abgewandt haben und sich jetzt in ihrer antirömischen Haltung gemütlich eingerichtet haben. Bei den
verstockten Linkskatholiken in Deutschland mit ihrer tief sitzenden Abneigung gegen alles, was von Rom
kommt, dürfte der Papst nicht gelitten sein
Wenn der Sprecher des ‘Arbeitskreises Engagierter Katholiken’ in der Homo- und Abtreibungspartei CDU,
Martin Lohmann, ein gefälschtes Zitat von dem Rassisten und Kirchenhasser Voltaire ins Feld führt, um
einen Pfarrer-Kommentator in einem rechtskonsevativem Blatt gegen den Zensurerlass seines Bischofs zu
verteidigen, so ist dieses Mittel wenig überzeugend.
Nach der Bibelexegese von Blindgänger Thomasius würde auch Jesus sich schöpfungswidrig verhalten, wenn
er die Ehelosigkeit um des Himmelreiches empfiehlt. Demnach verweist Jesus in Matth 19,8 zwar selbst auf
die Schöpfungsordnung vom Anfang, nach der Gott die Ehe als fruchtbare und unscheidbare Verbindung zwischen
Mann und Frau eingesetzt und gesegnet hat, aber mit dem evangelischen Rat zur freiwilligen Ehelosigkeit
würde Jesus dem ‘Vermehrungsbefehl’, wie Thomasius die Schöpfungsordnung verdreht, widersprechen: „Einige
der hier auftretenden „Götter“ können nicht lesen. Jübärens zitierte die Bibel!!! Seid fruchtbar und
vermehret Euch!!! betrifft jeden Menschen und damit auch die Kleriker!!! Die Kleriker verhalten sich genauso
schöpfungswidrig wie die Homos. Nur Bis verhalten sich auch schöpfungsgerecht. Wer keine Kinder bekommt
ist nach Katholibansicht eigentlich von Dämonen besessen“
Danke #8 Rainer Tobak für den Link zu der Autorenliste der ‘Jungen Freiheit’: . jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html
. Wenn selbst Exponenten des Links-Katholizismus wie Franz Alt hier zu finden sind, muss niemand den wohlfeilen
Extremismus-Vorwurf ernst nehmen. Diese Autorenliste überführt alle Verleumder und Hetzer wie Gotthardt &
Co. der Lüge, wenn sie das besagte Blatt mit schmierigen und ‘schrarnierigen’ Wendungen in die Nazi-Ecke
stellen wollen.
#6 Tomás redet sowohl häretisch als auch sektiererisch: z. b. hält er häretisch das hl. Messopfer
für eine „Wiederholung“ des Kreuzesopfers Christi. Seine pauschalen Aussagen zur Sedisvankanz des päpstlichen
Stuhls halten einer seriösen theologisch-dogmatischen Prüfung nicht stand – und sind insbesondere bzgl.
der theologischen Lehre und Amtsführung von Papst Benedikt XVI. dogmatisch nicht stichhaltig.
Schöpfungsordnung: Erschaffung von Mann und Frau und ihre Zuordnung zueinender in bipolarer Elternschaft:
„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und
Frau. 28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde
und machet sie euch untertan Adam freute sich und rief: »Endlich! Sie ist’s! Eine wie ich!8 Sie gehört
zu mir, denn von mir ist sie genommen.«9 24 Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner
Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.10 25 Die beiden waren nackt, aber sie schämten
sich nicht voreinander.
Joh 1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei
Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das
Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis
hat es nicht erfasst. Vgl. 1 Mose 1: 1Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und
leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach
…
#42 Altliberal meint, dass die Rede vom „Wort im Anfang“ eben eine der vielen „verrückten Philosophien“
ist, die zu einem Glauben geworden ist. Nichts gegen diesen Glauben, aber es ist eine lächerliche Anmaßung,
dies als feststehende Wahrheit zu verkünden.“ Die Welt glaubt nicht, dass am Anfang der Welt der göttliche
LOGOS stand, sondern hält es für eine feststehende Wahrheit, dass der wirre Zufall den allesbeherrschenden
Anfang setzte: Am Anfang war der Zufall, und der Zufall war blind, und die Blindheit war der Zufall. Dieser
war am Anfang – zufällig – blind. Alles ist durch Zufall geworden, und ohne den Zufall ward nichts von
dem, was geworden ist.
Guter Text von monens – was man daran erkennen kann, dass er die Kommentatoren zum Rasen bringt: „Weil
Gott der Herr ist. Und nicht nur der Herr über die Kanzel oder über den Altar. Er ist genauso der Herr
über die Gesellschaft, über die Gesetzgeber, über die Gerichte, die Schulen, die Krankenhäuser. Auch
wenn die Gesellschaft heute sagt: Wir wollen nichts vom lieben Gott hören. Das ändert nichts an der
Sache.“ Schattenmann: „Da kann man ja nur froh sein das dieser reaktionäre Allmachts- Fantasie Verein
nichts zu sagen hat!“ SG-FAN6: „in einer Sprache geschrieben, die so fürchterlich ist, dass der Brechreiz
derart groß wird und ein Kotzen nicht verhindert werden kann“
Sie sind unseriös, #261 Der Geduldige, wenn Sie die zahlreichen Studien, auf die sich das DIJG stützt,
pauschal als Gefälligkeitsstudien denunzieren, was Sie nicht in toto beweisen können, andererseits unterstellen,
dass andere Studien aus der USA, die in ihr vorgefasstes Weltbild passen, als objektive Wissenschaft hochjubeln.
Studieren Sie mal den Aufsatz von Gerhardt Amendt in ‘Leviathan“ (2/2002): „Kultur, Kindeswohl und homosexuelle
Fortpflanzung“, in dem Amendt resümiert: Homosexuelle Paare muten Kindern eine irreparable Identitätsverwirrung
zu, „wenn sie z. B. den weiblichen Vater als Momdad und eine männliche Mutter als Dadmom beschreiben.“
Unter der Überschrift „Messbare Gefahr“ behandelt Prof. Gerhard Roellecke die Gefahren für Kinder in Stiefelternschaften allgemein und homosexuelle STiefelternschafte im Besonderen. Denn auch die Adoptionen von Homosexuellen sind gewöhnlich Stiefkindadoptionen – entweder der einzelnen Homos oder beider bei einer Adoption von einer Leihmutter. Zahlreiche Studien aus vielen Ländern der Welt belegen, dass Kinder in Stiefelternschaften signifikant höherem Risiko von Misshandlung, Missbrauch bis hin zu Tötungen ausgesetzt sind. U. a. eine Studie von Wilson et al (1980) belegt für die USA, dass das Risiko von schweren Misshandlungen für Kinder in einer Stiefelternschaft um hundertmal größer ist, als wenn das Kind bei seinengenetischen Eltern aufwuchs. „STiefkindschaften sind also für die betroffenen Kinder eine messbare Lebensgefahr“, resümiert Roellecke. Da Homo-Adoptionen immer STiefelternschaft bedeutet, ist davon dringend abzuraten.
Es sind offensichtlich Schönfärbereien von interessierter Seite , #207 Der Geduldige, denen Sie aufgesessen
sind, wenn Sie behaupten, dass die bipolare Elternschaft für die gesamte psycho-soziale Eintwicklung
eines Kindes einschließlich der Pubertät keinerlei Rolle spielen würde: „Für die gesunde Etwicklung
eines Kindes sind Verlässlichkeit und Sicherheit der Schlüssel und nicht die Geschlechtszugehörigkeit
der Eltern.“ Die wissenschaftliche Basis für diese Aussage, der die interssierte Schönfärberei auf
die Stirn geschrieben ist, ist mit 2 bis 3 Gefälligkeitsstudien und über ein relativ kurzen Zeitraum
äußerst dünn, wenn deren Forschungsdesign das gewünschte Ergebnis schon impliziert. Ich beziehe mich
einmal auf die Studien von Gerhard Amendt, und zum andern auf die zahlreichen Darstellungen und Wissenschaftsberichte
des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft. Dort ist auch der grundlegende Aufsatz von Amendt
aus ‘Leviathan“ (2/2002) nachgedruckt „Kultur, Kindeswohl und homosexuelle Fortpflanzung“, in dem Amendt
resümiert: Homosexuelle Paare muten Kindern eine irreparable Identitätsverwirrung zu, „wenn sie z. B.
den weiblichen Vater als Momdad und eine männliche Mutter als Dadmom beschreiben.“
Der Geduldige behauptet grundlos, „die vielen Kinde in diesen Familien (gemeint: Homopaarungen) völlig
gesund aufwachsen.“ Kindern wird Gewalt angetan, wenn sie in eine unnatürlche Homopaarung eingebracht
oder adoptiert werden, weil ihnen das Kinderrecht auf bipolare Eltern verweigert wird. Homopaarungen sind
für Kinder schlimmer als wenn ein Elternteil fehlt. Denn dann weiß das Kind, dass es diesen Vater oder
diese Mutter gibt, aber die Stelle derzeit leer ist. Bei Homopaarungen werden den Kindern künstlich zwei
Väter oder zwei Mütter aufgezwungen oder die Homos spielen den Kindern eine Persiflage von bipolaren
Eltern vor – also neben dem Papa-Vater die Papa-Mamma, die dann die Tunte spielen muss – schrecklich für
die Kinder. Ganz schlimm und mit Schäden für das ganze Leben erhalten die Kinder dann in der Pubertät,
wenn sie ihre Geschlechterrolle als Junge oder Mädchen im Wechselspiel mit dem gegengeschlechtlichen
Elternteil festigen – das ist brutal für die Kinder („Meine Papa-Mamma ist eine Tunte!“) für sie selbst
und vor allem auch vor den Mitkindern.
Da können Sie noch so viele Argumentationskaprioelen schlagen, #170 Der Geduldige wie die, dass einzelne
Schwule Väter und einzelne Lesben Mütter werden können – aber eben nicht in und durch ihre Homopaarung,
sondern wenn sie gerade die Homopaarung verlassen. Es bleibt dabei: Homo-Paare sind von Natur aus steril,
sie können nicht aus ihrer Paarbeziehung heraus Kinder hervorbringen und Familie werden. Das unterscheidet
die Natur eine Homopartnerschaft substantiell von einer Ehe zwischen Mann und Frau, die von ihrem Wesen
oder ihrer Natur her auf Familie angelegt ist, was in der grundgesetzlichen Formulierung „Schutz für
Ehe und Famlie“ ausgedrückt ist. An diesem Wesencharakter der Ehe ändert überhaupt nichts, wenn heute
in der dekadenten Hedonismusgesellschaft empirisch manche Ehen gewollt kinderlos sind.
Die Aufführung des gotteslästerlichen Hass- und Fäkalienstücks „Golgota Picknick“ ist ein offensichtlicher
Missbrauch des Theaters. Das Thalia-Theater nennt sich nach der berühmten Zeitschrift von Friedrich Schiller,
in der der deutsche Dichterfürst seine klassischen Theorien entwickelte, nach denen das Theater als Teil
der ästhetischen Erziehung der Menschheit zu einer höheren Ethik beitragen sollte, damit solche Exzesse
wie in der Terrorzeit der Französischen Revolution nicht mehr vorkämen. Dieses Theaterstück ist dagegen
eher dem politischen Meinungsterror und der kulturzerstörenden Schreckensherrschaft von Robespierre zuzuordnen.
Zeigt diesen Kultur- und Religionsvandalen die Rote Karte. Protestiert gegen den Missbrauch von steuersubventionierten
Theatereinrichtungen.
Private Verträge, Vereinbarungen und Versprechen gehen den Staat nichts an. Wenn Homos Partnerschaften
zwecks gegenseitiger Versorgung eingehen, dann gilt das genauso wie bei Privatverträgen zwischen Geschwistern
oder auch Geschäftsleuten. jedenfalls ist die Argumentation von Homos, dass sie gegenseitige Sorgepflichten
eingehen, also müssten sie auch Anspruchsrechte haben wie haben wie bei einer grundgesetzlich geschützten
„Ehe und Familie“ rechtlich absurd, denn dann könnte jede privatvertragliche Paarung im Prinzip ähnlich
argumentieren und Gleichbehandlung und Steuergelder beanspruchen. Die Sonderstellung und Privilegien von
„Ehe und Famlie“ im Grundgesetz beruht ja nur formal darauf, das zwei beliebige Menschen eine vertragliche
Partnerschaft eingehen wie viele andere auch, sondern der materiale Inhalt des Eheversprechens ist entscheidend,
nämlich dass ein Mann und eine Frau – nur die konstituieren eine Ehe – „eine in der Regel auf Lebenszeit
und auf Familie angelegte Ehe“ eingehen. Stellen Sie sich doch nicht so an, #165 Geduldiger, wenn Sie
die ulkige Feststellung treffen, dass Ihnen „die medizinische Tatsache, dass Homosexuelle unfruchtbar
sind, völlig unbekannt“ und sie fragen, woher die wenigen Kinde kommen, die bei diesen Homopaarungen
aufwachsen.“ Es hatte niemand behauptet, dass die einzelnen Homos unfruchtbar sind. Aber als Paare können
die Schwuchteln noch soviel Samen verspritzen, der „Partner wird nicht schwanger, weil der Dickdarm sich
als Uterus ungeeignet …
Ihre Privatinterpretation des Grundgesetzes, #98 Gallowglas, interessiert niemanden. Gültig für unseren
Rechtsstaat ist allein die Auslegung des Bundesverfassungsgerichts. Sie liegen völlig falsch, Gallowglas,
wenn Sie aus dem Ärmel behaupten: „Die in Art 6 GG beschrieben Rechte gelten natürlich nicht ausschließlich
für „Ehe und Familie“. Wenn die Verfassungsgeber etwas anderes gemeint hätten, dann hätten sie es gesagt
oder angedeutet. Das BVerfG hat mehrmals inhaltlich begründet, dass der besondere Schutz für Ehe und
Familie deshalb besteht, weil nur die ehebasierte Familie bzw. die familienbasierte Ehe Keimzelle von
Volk und Staat sein kann, was für sterile Homopaarungen nicht zutrifft und sie daher auch keine besonderen
Schutz benötigen, Privilegien sowieso nicht. Auch die Behauptung von Ihnen ist ebenfalls Dummgeschwätz,
dass „weder „Ehe“ und erst recht nicht „Familie“ rechtlich so definiert ist, daß sie aus verschiedengeschlechtlichen
Partnern bestehen muß. Das BVerfG hat mehrfach ausgesagt, dass eine „Ehe“ nur zwischen Mann und Frau
bestehen kann. Deshalb heißen die eingetragenen Homopaarungen auch offiziell „Partnerschaften“ und nicht
„Ehe“. Einzelen Homos müssen und werden vor dem Gesetz gleichbehandelt, Homopaarungen dagegen haben genauso
wenig Anspruch auf die grundgesetzlichen Ehe- und Familienprivilegien wie Geschwisterpaare oder sonstige
festversprochene, für sich sorgende Partnerschaften: Das sind deren Privatangelegenheiten, die den Staat
nichts angehen.
#43 Makuna spielt den politisch Ahnungslosen: „Der Bischof muss auch keine Gründe angeben, warum der
Staat sich um Schwuchteln kümmern soll. Denn auch Homosexuelle sind Staatsbürger und haben daher die
gleichen Pflichten und Rechte wie alle anderen auch. Dazu gehört auch, in einer staatlich geschützten
Beziehung leben zu dürfen, ohne dadurch Nachteile zu erleiden.“ Homosexies haben als Staatsbürger keinerlei
Anspruch auf Sonderrechte wie etwa die grundgesetzlich ausschließlich für „Ehe und Familie“ festgeschrieben
Privilegien (Vgl. Art. 6 GG). Diese besonderen Schutz- und Förderrechte stehen exklusiv für die Ehe
zwischen Mann und Frau, und zwar deshalb, weil nur die ehebasierte Familie bzw. die familienbasierte Ehe
Keimzelle von Volk und Staat sein kann – und nicht ein sterile Homopaarung. Im übrigen ist der Rekurs
auf das Recht auf „Gleichheit vor dem Gesetz“ in diesem Fall völlig fehl am Platze. Denn dieser Grundsatz
bedeutet, dass nur wesentlich Gleiches gleich behandelt wird vom Staat, wesentlich Ungleiches – etwa wie
„Ehe und Familie“ im Verhältnis zu beliebigen Männer- und Frauenpaarungen – muss der Staat dagegen ungleich
behandeln – im Klartext: Die Privilegien für „Ehe und Familie“ dürfen nicht auf andere beliebige Paarungen
und Partnerschaften übertragen werden.
Dieser Bischof redet politischen Stuss: „Der Staat solle „Rechte und Pflichten“ für Gomorrhisten festlegen.
Er könne die Sodom-Gestörten nicht ignorieren.“ Der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat ist kein
totalitärer Wohlfahrtsstaat, der sich um alles kümmern und für jede Sondergruppe „Rechte und Pflichten“
festlegen muss. Nächstens kommen die Vegetarier, Geschwisterliebenden, Fetischisten und viele andere
Sondergruppen, die ihre „Rechte“ festgeschrieben haben möchten. Die Sodomisten haben ihre Rechte und
Pflichten ausschließlich als Bürger – und damit Schluss! Keine Extrawurstrechte etwa derart, mit öffentlichen
Exhibitionisten-Spektakel, Schamlosigkeiten und Masochismus Kinder und Jugend zu verführen! Und erst
recht keine Privilegien, wie sie das Grundgesetz Art. 6 allein für „Ehe und Familie“ als Keimzelle von
Volk und Staat reserviert, für die sterilen Homopaarungen!
Hört, Hört, wer als dogmatische Oberrichter auf den Schild gehoben wird: #122 Konsequent katholisch:
„Sie beherrschen noch nicht einmal das kleine Einmaleins der Diskussion um das Thema „Religionsfreiheit“,
wenn Sie nicht das Buch von Johannes Rothkranz zu DH (Kurzfassung: „Vorsicht – Wölfe im Schafspelz!“)
studiert haben, bevor Sie es wagen, hier mitzudiskutieren.“ Selbst hat kk nicht ein einziges Argument
in dieser Frage vorzuweisen. Auch Tomas weigert sich oder ist unfähig, argumentativ auf meinen Beitrag
einzugehen, der ihm immerhin der Lüge durch Verkürzung und Verdrehung bezichtigte: Er scheint nur immer
wieder seine angelernten Sätze nachplappern zu können, die immer mit dem Refrain enden: Häresie! Häresa!
Das entsprechende Lied dazu lautet: Oh wie gut, dass jeder weiß, dass ich Sedi-Tomás heiß ich allein,
ich habe Recht, alle andern reden schlecht. Denn wir sind die wahren Reinen, andere sind an Höllen-Leinen.
Typisch #18 Tomás: Michael Albus ist nicht identisch mit Papst Paul VI., das ZDF ist nicht Radio Vatikan,
die Deutsche Bischofskonferenz ist nicht das Konzil: Sie verwechseln da einiges: „Albus will eben den
„Glaube“ des „Konzils“ fortentwickeln. Wer das veruterilt, muß auch das „Konzil“, das die Grundlage dafür
geschaffen hat, ablehnen.
Vergib ihm, denn #157 Tomás weiß nicht, was er tut bei seinem Geplapper: „Die Kirche ist eine Monarchie,
und zwar eine autoritäre.“ – und der Papst ist ein selbstherrlicher, autokratischer, absolutistischer
Alleinherrscher – frei nach dem Motto von Ludwig XIV.: „L’eglise c’est moi!“ – als Licht und Wärme spendende
Sonne meiner Monarchie, der Kirche.
In „Dignatitis humanae“ sind einige problematische Aussagen und Wendungen zu bemängeln. Aber #114 Tomás
geht es nicht um ein ernsthaftes und seriöses Ringen um theologische Wahrheit, sondern er lügt, verkürzt
und verdreht die Konzilstexte, kümmert sich jedenfalls nicht um die ganze Wahrheit der Texte, nur damit
er wieder in seine Häresie-Trompete stoßen kann. Das Konzil bekräftigt die durchgehende Lehre der Kirche,
dass Bürger und Staat in einem Subsidiaritätsverhältnis stehen, d. h. der Staat darf kein totalitärer
Zwangsstaat sein, sondern muss die freie Lebensgestaltung der Bürger in allen Bereichen grundsätzlich
„achten und schützen“ – auch und erst recht in religiösen Dingen muss die „Freiheit von Zwang“ herrschen.
Diese grundsätzliche Freiheit – im Rahmen der öffentlichen Rechtsordnung und nie absolut – gründet
in der Würde der menschlichen Person und ist somit naturrechtlich verankert und begründbar: Im Rahmen
dieser personalen Religionsfreiheit bzw. Beschränkung des Staatszwanges habe die Kirche die Aufgabe,
die von Gott selbst geoffenbarte „einzig wahre Religion, die in der katholischen, apostolischen Kirche
verwirklicht ist“, unter allen Menschen zu verbreiten (vgl. DH 1. Kap.). Diese naturrechtliche und theologische
Argumentation entspricht der Tradition der Kirche von Paulus (Röm 13), über Augustinus, der spanische
Barockscholastik, Leo XIII., Pius IX (quadrogesimo anno) u. a.
Lächerliche Widersprüchlichkeit der Altliberalen: Einerseits spricht Albus von „irreversiblen Austrittswellen“ –
amdererseits glaubt er, „daß in unseren Gemeinden auch Menschen eine Heimat suchen, die nicht Mitglied
der Kirche sind.“ Sind diese Neuhimatsucher Buddhisten, die an der Ewigen Antbetung teilnehmen wollen?
Atheisten vielleicht, die dem Sakrament des Messopfers nachspüren wollen? Sind es Protestanten, die sich
für das Rosenkranzgebet begeistern? Albus meint und will was ganz anderes: Die katholische Lehre und
Liturgie soll auf dem Wege der Protestantisierung, Verbürgerlicheung und Verflachung noch weiter vorgehen,
dass sich jeder selbstgerechte Gutmensch in seinen kulturreligösen Verflachungsbedürfnissen im Raum
der Kirche „wiederfinden“ kann.
#155 Jubärens 22:46:22 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Tomás ist ein halbgebildeter Möchtegerntheologe, der sein angelerntes theologisches Wissen auch nur
halb verstanden hat, die andere Hälfte ersetzt er durch deklamatorische Häresierufen. In #116 behauptet
er: „Wenn man sieht mit welchen Befugnisse Christus den Papst ausgestattet hat und welche Aufträge Er
ihm gegeben hat, ist es evident, daß der Papst ein Monarch ist.“ Der politische Begriff vom Monarchen
als politischem Alleinherrscher ist von seriösen Theologen und Konzilien nie für Stellung und Status
des Papstes gebraucht worden. Erst recht ist eine päpstliche Monarchie nicht aus der Bibel abzuleiten
für den obersten Hirten und Lehrer der Kirche, wie Tomas das irreführend behauptet. Darüber hinaus
haben Begriff und Inhalt von „Monarchie“ sehr verschiedene Formen – wie etwa: Absolutistische Monarchie,
konstitutionelle M., parlamentarirsche M. repräsentative M., Monarch von Gottes Gnaden versus autokratische
Monarchie etc.
#92 Jubärens 22:13:05 | Donnerstag, 12. Januar 2012
#51 Tomás spricht sich sein eigenes Urteil über seine häretische Auffassung: „Die Lehre eines Konzil
ist Teil des unfehlbaren Lehramtes der Kirche. In dieser Lehre kann es keine unklaren Stellen, die „hingebogen“
werden müssen und können, gäben.“ Das Konzil von Trient hat betont, dass es von dem einen und einmaligen
Kreuzesopfer Christi keine Wiederholung gibt, sondern eine ‘repraesentatio’, Vergegenwärtigung im hl.
Messopfer. Tomas weicht von dieser unfehlbaren Lehraussage des Konzils bewusst ab und verkündet eine
häretische „Wiederholung“ des Kreuzesopfers in jedem hl. Messopfer, als wenn der Begriff repraesentatio
unklar wäre und als eine „Wiederholung“ hingebogen werden müsste.
#34 Jubärens 21:59:08 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Der ‘Trierer Volksfreund’ ist eine ähnlich demagogische Zeitung wie die blutige Namensgeberzeitung L’Ami
du Peuple von dem Jakobinerpräsident Jean-Paul Marat , der mit seiner blutrünstigen Aufhetzung der Sansculotten
maßgeblich an den Lynchexzessen der Septembermorden verantwortlich war: „Lasst hinter euch nichts als
Blut und Leichen!“ Diesen Satz kann man wörtlich oder im übertragenen Sinne verstehen. Marat meint Blut
und Leichen wörtlich, der Trierer Volksfreund versteht diese Maxime eher übertragen: ‘Hinrichtung’ z.
B. als mediale Vernichtung der öffentlichen Reputation einer Person oder Institution
#64 Tomás fordert: „Wenn Sie der Meinung sind, daß wir, die Sedisvakantisten, nicht katholisch sind,
müssen Sie es anhand der Dogmatik auch beweisen.“ Tomas behauptete am 6. 1. 2012: „Die heilige Messe
ist die unblutige Wiederholung des Kreuzopfers.“ Das ist eine Häresie. Denn nach Hebr 9,27 „wurde Christus
ein einziges Mal geopfert, ‘um die Sünden vieler hinwegzunehmen’ Und weiter Hebr 10,12: Unser erhabene
(Hoher-) Priester brachte nur ein einziges Opfer für die Sünden dar“ Schließlich: Christus „braucht
sich nicht immer wieder zu opfern“ Nach der Lehre des Konzils von Trient sind Messopfer und Kreuzesopfer
zwar identisch hinsichtlich der Opfergabe und des Opferpriesters. Die Art und Weise der Darbringung ist
allerdings verschieden. Die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich damals am Kreuze opferte,
opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opfers ist verschieden. (DH 1743) Das
genaue Verhältnis von Mess- und Kreuzesopfer wird vom Konzil von Trient mit den Worten: repraesentatio
(„Vergegenwärtigung“), memoria („Gedächtnis“) und applicatio („Zuwendung“) genauer bestimmt. Der Römische
Katechismus (II, 4, 70) fügt noch die instauratio („Erneuerung“) hinzu. Die Messe ist die lebendige,
objektive Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, eine sakramentale Darstellung desselben, aber keine identische
Wiederholung. Damit ist der Beweis erbracht, dass zumindest der selbsterklärte Sedivakantist Tomas ein
häretisches Verständnis vom hl. Messopfer hat.
#44 Melusine meint: „Ja, es ist eben so: Alles, was kritisch ist, ist sofort antikirchlich.“ Aber die
antikirchlichen Medien darf man nie kritisch sehen.
#268 Jubärens 22:41:56 | Dienstag, 10. Januar 2012
Jeder blamiert sich, so gut er kann. #267 Thomasius hatte behauptet: „Wer die Juden als Gottesmörder
ansieht, bestreitet zugleich die Vergebung der Sünden und damit den Kern des christlichen Glaubens.“
Auf den Hinweis, dass Petrus in seiner Predigt „das Volk, die Männer von Israel“, also die Juden, anklagt,
Gott, den Urheber des Lebens getötet zu haben, rügt der Besserwessi Thomasius den Apostelfürsten: „Tja.
Da nützt die beste Apostelgeschichte nichts, denn Petrus, der arme Fischer kannte sich im Recht nicht
aus. So einfach ist es.“ Der Apostelsprecher Petrus und Zeuge des Auferstandenen sollte mal besser der
aufgeklärten Proti Thomasius gefragt haben, der weis alles besser.
#13 Waschbär versprüht Verschleierungsnebel: „Nur mal so, die heutigen Autoren im Spiegel können auch
nix dafür, dass der Gründer des Blattes auch in der NS Zeit als Journalist gearbeitet hat. Die Artikel
im Spiegel sind trotzdem noch 10000000000000- mal glaubwürdiger als der Mist auf dieser Seite.“ Zum ersten
arbeitete der Speigel-Gründer Augstein nicht einfach „in der NS-Zeit“ als neutraler Journalist, sondern
war angestellt bei der Goebbelspresse und lernte dort sein Propaganda- und Verleumdungs-Handwerk. Dieses
Nazigepräge von Augstein aktivierte der Speigelgründer in den 50er Jahren, als der Speigel etwa ein
Dutzend ehemalige NS- und SS-Belastete im Verlag auf mittlerer Ebene einstellte. Ende der 60er Jahre begann
der Speigel mit den linken 68er Wölfen zu heulen und wandelte sich als Boulevardmagazin den „rotlackierten
Nazis“ zu. Heute liegt der Speigel – zumindest was Kirchenhass und -hetze betrifft – wieder voll auf der
Spur der Goebbelspresse, wie Augstein das 1942 gelernt hatte.
Es ist schon wichtige, dass Leser wie #4 Trismegistos III und #5 Waschbär immer wieder daran erinnert
werden, dass das kotzüble Straßenmagazin „Der Speigel“ von einem ehemaligen NS-Jouralisten Gründung
und Gepräge erhalten hat. Das heißt nicht, dass man den Speigel „in die Nazi-Ecke drängen“ will, denn
der Speigel steckt in manchen Hetz- und Propagandaartikel schon immer in der Neo-Nazi-Ecke – z. B. in
seiner kirchenfeindlichen Haltung, seinen lügnerischen Kirchenhassartikeln und insbesondere in seinen
Beiträge zu der Missbrauchsskandalisierung bei den wenigen Fällen im Bereich der Kirche kopiert der
Speigel die Goebbelspresse und ihre Kirchenhasskampagnen.
Thomasius liegt mal wieder – wie so oft – voll daneben, wenn er behauptet: „Wer die Juden als Gottesmörder
ansieht, bestreitet zugleich die Vergebung der Sünden und damit den Kern des christlichen Glaubens.“
Apg. 3.12ff: „Petrus sagte zum Volk: „Ihr Männer von Israel… Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs verherrlichte
seinen Knecht Jesus, den ihr ausgeliefert und verleumdet habt vor Pilatus, als dieser entschied, ihn freizulassen.
Ihr jedoch habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und habt verlangt, dass euch ein Mörder begnadigt
werde. Den Urheber des Lebens (das ist Gott, Jub.) aber habt ihr getötet, ihn, den Gott auferweckt hat
von den Toten
#67 Fundi meint, dass eins der vielen protestantischen Häme- und Hasslieder aus dem 19. Jahrhundert „die
recht weitgehende Realität beschreibt, die kreuznet ‘fast täglich’ über die heutige RKK und die ‘häufige
Sexualmoral im Klerus’ verbreitet: „Aus den Papieren eines weggejagten Jesuiten. Von Max. Langenschwarz“
oder „Kreuzfiedele Jesuitenlieder. Das erste Lied beginnt folgender Maaßen: „Ein heilig Leben führen
wir, ein Leben mit der Nonne. Die frommen Völker schnüren wir die ganze Welt durchspüren wir und löschen
jede Sonne.“ Man schließe darauf auf den Inhalt des Ganzen!!!“ (aus der Reklameanzeige einer protestantischen
Buchhandlung von 1846)
Bei meinen zahlreichen Kontakten mit Protestanten habe ich nicht einen gefunden, der nicht irgendwelche
obskure, abfällige, unwahre, böswillige, naserümpfende, unzutreffende oder herablassende Ansichten
über Papst, Kirche und Katholiken geäußert hätte. Besonders schlimm wurde der Kirchenhass von Protis
im 19. Jh. über die kath. Orden ausgekübelt, als die Protestanten noch den preuß. Staat hinter sich
stehen hatten und ihn z. T. auch instrumentalisierten. Aus dieser Zeit eine Reklame für ein Buch: „Aus
den Papieren eines weggejagten Jesuiten. Von Max. Langenschwarz“ oder „Kreuzfiedele Jesuitenlieder. Das
erste Lied beginnt folgender Maaßen: ‘Ein heilig Leben führen wir, ein Leben mit der Nonne. Die frommen
Völker schnüren wir die ganze Welt durchspüren wir und löschen jede Sonne.’ Man schließe darauf auf
den Inhalt des Ganzen!“
Die Behauptungen von Mufelius sind mit nichts zu belegen, dass der bürgerliche Judenhass und Antisemitismus
seit 200 Jahren allein die Schuld der Kirche wäre. Wie schon von mit nachgewiesen, liegt hier eine miese
bürgerliche Schuldverschiebung auf die Kirche als Sündenbock vor. Noch mal eingehen möchte auf Mufelius’
unglaublich freche Behauptung, dass nicht die Nazis „maßgeblich“ für den Massenmord an den Juden verantwortlich
gewesen seien, sondern die Kirche ihn „verursacht“ habe. Dagegen ist daran zu erinnern, dass bei den letzten
freien Wahlen der Anteil der bürgerlichen Schichten und Berufsgruppen an der NSDAP tw. bis zum Doppelten
ihres Bevölkerungsansteils bestand, während in katholischen Gegenden die NSDAP-Prozente meist weit unter
der Hälfte des Reichsdurchschnitts lagen. Die Kirche war die einzige Großgruppe, die ab Sommer 1933
beständig und in allen Gliederungen gegen die rassenhygienische und Rassen-Ideologie der Nazis protestiert
und gepredigt hat. Nach den Nürnberger Gesetzen bescheinigte die Gestapo den kath. Pfarrern, dass die
in Predigten den NS-Auffassungen über Juden und zu Sterilisierungen strikt ablehnen. (Auslands-) SPD
und KPD bekämpften den beginnenden NS-Rassismus und die rassenhygienischen Maßnahmen nicht. Mit der
Enzyklika „Mit brennender Sorge“ war jedem Katholiken klar, dass zwischen der Kirche und der NS-Ideologie
erbitterte Feindschaft bestand.
Die Protis erzählen Dutzende von Schauermärchen über die katholische Kirche, den Papst, die Orden und
die Jesuiten im besonderen – egal, ob sie die nun selbst konstruiert oder von andern aufgeschnappt haben.
Eins davon ist, dass junge Katholiken „ins Kloster geschickt“ würden.
Ich habe bisher von eigenen Erfahrungen und Beispiele vom Hörensagen der Forumsdiskutanten gehört, dass
die Eltern z. B. eher vom Eintritt in ein Kloster abgeraten oder abgehalten haben. Außer von Fundi –
aber wenn in protestantischen Kreisen Schauermärchen über die katholische Kirche kolportiert werden,
dann ist das eher ein Hinweis darauf, dass das Gegenteil von dem richtig ist – wie hier im Fall die Behauptung
von Mufelius: Noch im 20 Jh. wären die jungen Leute noch vielfach „ins Kloster geschickt“ worden.
Das ist ja ungeheuer überheblich und gehässig, was Vorgrimmler in dem „Kleinen Konzilskompendium“ in
der Einleitung zur „Konstitution über die hl. Liturgie“ schreibt: „Widerstände erheben sich aus sogenannten
akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und
ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen,
indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben. Dem Konzil war es leichter, als dies
den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken und teilweise einflussreichen,
aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche völlig ausser acht zu lassen“
Sie verbreiten auch in Ihrem etwa korrigiertem nachgeschobenen Beitrag Unsinn bzw. reine Phantasie, Auctor,
wenn Sie behaupten, „das es gerade in den ländlichen Gebieten Usus war, zweit- und drittgeborene Bauerntöchter
„ins Kloster zu schicken“.“ Ich komme aus einer „ländlichen Gegend“ und habe als Lokalhistoriker sowohl
durch ‘oral history’ als auch durch Aktenstudien einigen Einblick in die historisch-sozialen Verhältnissen
ab dem späten 19. Jahrhundert: Es ist nach meinem Überblick kaum in einem Fall zu belegen, dass sich
eine junge Frau von Eltern oder sonstigen Bezugspersonen hat „ins Kloster schicken“ lassen. Dass ist Kulturkampfpropaganda
der Protis oder Atheisten.
Bei Ihren vielleicht gutgemeinten apologetischen Beiträgen zum Thema Hexenverfolgung, Tomas, verdrehen
Sie regelmäßig einige historische Aspekte dieser frühneuzeitlichen Bewegung – und schaden mit diesen
historischen Unwahrheiten der Sache der Kirche: Dass die mitteleuropäische Hexenverfolgung „überwiegend
in protestantischen Regionen betrieben“ worden sei und nur „einzelne Katholiken daran beteiligt“ gewesen
seien, ist so nicht richtig, also geschichtsverfälschend. Die frühneuzeitliche Hexenverfolgung gab es
mit einigen tausend Fällen auch im katholischen Frankreich, der Schweiz und Polen. Von den 30.000 der
insgesamt etwa 60.000 europäischen Hexenverbrennungen, die im Bereich des Dt. Reichs vorkamen, rechnet
man etwa jeweils die Hälfte auf protestantische und katholische Gebiete. Auch Ihre Aussage, dass „die
Kirche nie dieses Vorgehen gutgeheißen“ habe, ist so nicht richtig. Der Hexenhammer war gewiss keine
anerkannt kirchliche Schrift und wurde ja schon zu Lebzeiten Kramers von den meisten Bischöfen und Theologen
abgelehnt, aber im 16. Jahrhundert gab es einige angesehene Theologen, die die Hexenverbrennung für möglich
und im Fall des Nachweises auch für gut hielten. (Deshalb ließ Friedr. von Spee seine cautio criminalis
ja auch anonym erscheinen.) Auch dt. (Fürst-)Bischöfe hatten Hexenverbrennungen in ihrem Fürstbistum
gutgeheißen. Schließlich gab auch die Römische und Universale Inquisition einigen wenigen Fällen Rückendeckung.
Der Beitrag von #252 Mufelius ist typisch für die Geschichtsverdrehung des Bürgertums seit 200 Jahren,
die ihre eigenen verbrecherischen Ideologien und Taten aus der Zeit vor ihrer gesellschaftlichen Herrschaftsstellung
anderen, vornehmlich der Kirche in die Schuhe schieben will: Das ist so bei der inzwischen als frühbürgerlich
erkannten Hexenverfolgung in der frühen Neuzeit, ähnlich verhält es sich mit dem neuzeitlichen Rassismus
und Antisemitismus, der nachweislich von allen Größen der europäischen bürgerlichen Spätaufklärung
vertreten wurde, insbesondere von D. Hume, Voltaire ganz besonders hetzerisch, von Kant – um nur die wichtigsten
zu nennen. Dieser durch die Aufklärung salonfähing gemachte rassistische Antisemitismus verband sich
im 19. Jahrhundert mit dem aggressiven Nationalismus mit rassistischen Untertönen. Aus dieser gefährlichen
gesellschaftlichen Pulvermischung entstand der aggressive Antisemitismus z. B. in Amerika (H. Ford), England
(Chamberlain), Frankreich und Deutschland besonders, auf dem die Nationalsozialisten als Haupttäter aufbauten.
Vgl. dazu Mufelius unglaubliche Geschichtsverdrehung: „Der Judenhass und Antisemitismus in Europa war
und ist alleine Schuld der Kirche(n)“ und: „maßgeblich von der Kirche verursachten Holocaust“ Die wirklichen
Täter am nationalsozialistischen Massenmord an den Juden, die Nazis und SS-Schergen, werden mit dieser
Dreckbewerfung auf die Kirche aus der Schuld- und Schusslinie genommen.
Keinen Cent für die Tomas-Sekte: „Es ist nicht erlaubt, eingeschriebenes Mitglied einer häretischen
Sekte zu sein und diese dazu noch finanziell zu unterstützen.“ Tomas ist eindeutig ein häretischer Sektierer-Katholik,
indem er gegen die Bibel und die beständige Lehre der Kirche behauptet, das hl. Messopfer sei eine „Wiederholung“
des Kreuzesopfers Christi. Deshalb sollte sich jeder wahre Katholik hüten, der Sedi-Sekte, der Tomas
nach eigener Auskunft angehört, irgendwelche Zuwendungen zukommen zu lassen.
#146 Thomasius stellt sich ein geistiges Armutszeugnis aus: „Hier habe ich noch nie versichert, keine
seriösen Quellen benutzt zu haben.“ Und: „Ich habe nie Wikipedia-Kopien vorgenommen, wenn sie inhaltlich
von den aus Theologie- und Geschichtsvorlesungen gewonnenen abwichen“ – also mit Thomasius Proti-Ideologie
übereinstimmten. Schließlich: „Es ist anerkannt, dass Wikipedia nicht schlechter ist als die „Print-Konversationslexika“.“
Beipflichtend der Hobby-Historiker Mufelius: „Wiki ist nicht schlecht. ‘s ist nicht falsch, jedenfalls
nicht grob falsch“ Dazu Brandenburgis treffend: „Wiki ist nicht nur falsch, sondern massiv ideologisch,
und damit total falsch. Die historisch-materialistische Geschichtsaufasung (der Wiki übrigens verblüffend
ähnelt) war auch total falsch.“
So offen haben wir Hass, Hetze und Verleumdung von Juden gegen die Kirche bisher noch nicht wahrgenommen,
wie #250 jewish_Revenge, also ‘jüdische Rache, Vergeltung’ sich hier äußert: „Ich als Jude finde es
eine Beleidigung meinem Volk gegenüber, einen Film wie „Die Päpstin“ mit dem Schmierenstück „Jud Süß“
zu vergleichen! Denn wie uns die Geschichte (vielleicht) gelehrt haben sollt, ist letzterer ein abscheuliches
Stück Propaganda, wohingegen „Die Päpstin“ ein wirklich gut gemachtes Stück Literatur- und Filmgeschichte
ist, dass einmal wirklich zeigt, was so in der Geschichte der Kirche los war, auch wenn ich nicht behaupte,
dass es die Päpstin gab. Jedoch nicht ohne Grund wird die katholische Kirche als „Massenmörderin“ bezeichnet.
Ich erinnere nur an Gräueltaten wie Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, etc.“ Ich halte fest: 1.Zu dem antikirchlichen
Lügen- und Propagandastück „Die Päpstin“ behauptet der Jude jR mit Chuzpe, dass es die historische
Realität „wirklich zeigt“, insbesondere die Geschichte der Kirche wirklich abgebildet würde, 2.Der Jude
jR verleumdet die Kirche in ignoranter Frechheit als „Massenmörderin“ mit der Behauptung, dass die Kirche
allein oder hauptseitig für die „Gräueltaten wie Hexenverbrennungen“ verantwortlich gewesen sei. Zu
letzterem Thema besteht in der Wissenschaft Konsens, dass in den katholischen Kernländern keine (Irland,
Spanien) oder nur marginal (Italien) Hexenverbrennungen vorgekommen sind. Hexenverf. war eine frühbürgerliche
Neuzeiterscheinung
Sie weichen aus und sind offensichtlich unwillig, Ihre unter #79 behauptete Häresie-Aussage zu widerrufen,
was ein schwerwiegendes Vergehen ist: Ihre Behauptungen, dass dies und jenes in Katechismen stehe, ist
solange völlig irrelevant bezüglicher Ihrer Häresie-Aussage, nach der das Messopfer die „Wiederholung“
des Kreuzesopfers sei, als Sie nicht mit dogmatischen Konzilsaussagen nachweisen (z. B. aus dem Tridentinum,
dass ausführlich dogmatische Erklärungen zum Messopfer – gegen die Lutherlehre – gemacht hat), dass
Ihre These von der Wiederholung des Kreuzesopfers im Messopfer mit der Lehre der Kirche im Einklang steht.
Solange das nicht geschieht, werde ich Sie hier im Forum einen verstockten Häretiker nennen.
Geht’s noch ein Stück psycho-dämlicher, #3 Auctor ? Psychoanalytische Fernferndiagnose eines kirchenfernen
Außenstehenden mit allwissendem und tiefstdurchdringendem gesellschaftspsychologischem Vertrübungsblick:
„Dass sämtliche Frauenklöster – ob caritativ oder kontemplativ – „vor dem Konzil“ so „blühten“ hatte
allerdings vor allem mit dem Männermangel nach dem 2. Weltkrieg zu tun, und es gingen so auch viele Nichtberufene
ins Kloster. Frauen, die ihre Frustration dann auf diese oder jene Weise kompensierten.“ Wie blödsinnig
so eine Psychodämlichkeit ist, ergibt sich schon aus der dieser Folgerung zugrundeliegenden Einstellungskonstellation:
Die späteren Klosterfrauen müssten danach in ihrer Jugend alle heiß gewesen sein, einen Mann abzukriegen –
nach dem Motto: Wenn mich aber keiner haben will, dann bin ich beleidigt und werde Nonne. Solche Psychoschlaumaier
wie Auctor, die jegliches menschliches Agieren und Streben ausschließlich auf den angeblich allmächtigen
Sexualtrieb zurückprojizieren wollen, würden auch für die Situation vor dem 1. Weltkrieg eine Psychotrickerklärung
finden, als es keinen Männermangel gab und sämtliche Frauenklöster noch einen viel größeren Zuspruch
hatten als nach dem 2. Weltkrieg.
Mit einem Zitat aus einem päpstlichen Katechismus ist aber die eindeutige Häresie, die Sie unter #74
formuliert haben, nicht aus der Welt geschafft. Im übrigen ist es auch eine Häresie, aus dem Ärmel
zu behaupten, jeder der (päpstlichen) „Katechismen“, wie Sie sagen, sei „unfehlbar“, also in der Gesamtheit
wie in jedem Satz und Nebensatz.
Sagen Sie mal, Thomasius, ist Ihnen das ständige Abschmieren von wikipedia-Schund zur Kirchengeschichte
nicht selbst zu billig, zumal Sie sich hier im Forum schon mehrmals als scheinkompetenter Historiker hochstilisiert
haben? Wenn Sie außerdem noch diesen wikipedia-Flachsinn-Artikelabschnitte ohne Quellenhinweise unter
ihrem Namen hier einstellen, dann ist das bekanntlich ein Plagiatsverhalten. aber das passt ja zu Ihrem
sonstigen Vorspiegelungs- und Lügenverhalten.
In der langen Reihe der Medienhass- und Hetzstücke gegen Papst und Kirche nimmt das Schmierenstück „Der
Stellvertreter“ in Theater und auf der Leinwand eine besondere Stellung ein, weil dessen Lügen und Unterstellungen
besonders dreist waren: Erst kurz vorher hatte der jüdische Autor Pinchas Lapide nach breiten Recherchen
festgestellt, dass während und durch das Pontifikat von Papst Pius XII. etwa 800.000 Juden aus allen
europäischen Ländern gerettet wurden – mittelbar und unmittelbar durch die Initiativen des Papstes.
Diese Rettungsaktionen sind bis 1960 von vielen Betroffenen und sogar von der Staatsführung Israels vielfach
bestätigt worden. Auch die zahlreichen Reden und Ansprachen, die der Papst im Sinne der Warnung an die
Nazis und zur Verbesserung der Situation der europäischen Juden gehalten hatte, sind dokumentiert und
bezeugt. Selbst die Amerikaner, die ja bekanntlich nichts für die von Verfolgung und Vernichtung bedrohten
Juden taten, obwohl sie seit 1942 alles wussten und auch die Ressoucen zum Eingreifen hatten, mussten
feststellen, dass z. B. die verschiedenen deutlichen Weihnachtsansprachen des Papstes gegen die Nazi-Schergen
die einsame und „einzige Stimme“ in Europa war, die sich öffentlich für die Juden einsetzten.
Jetzt schieben die Finanzhaie an den angeschlagenen BP ihre Forderungen nach: Sie wollen von dem ehemaligen
Aufsichtsratsmitglied Wulff 1,6 Mrd. Euro haben, die dieser angeblich verursacht habe, insofern er den
Hedgefondspekulanten nicht gesagt haben soll, dass die Spekulationen der größenwahnsinnigen Fa. Porsche
zur Übernahme von VW nicht aufgehen würden und deshalb die Geldspekulanten bei sog. Leerverkaufsgeschäften
mit der VW-Aktie, die damals durch die Porsche-Pläne in die Höhe schoss, riesige Verluste in Höhe von
1,6 Mrd. gemacht hätten. Auf so eine Chuzpe-Forderung muss man erst mal kommen.
Bei dem hier angesprochenen Wunschkonzert bzgl. der persönlichen Interna von Hintergrundpersonen würden
mich besonders die Hoppies von Schalom interssieren. Vielleicht meinte Sch. allerdings Happies – oder
dachte er bei seinen Hoppies an Hoppy-Quickies, von denen D. Berger sprach?
Jetzt versuchten Sie nicht im Nachhinein Ihre eigenen Aussagen hin- und wegzudrehen, Schadow, oder zu
vertuschen: Sie hatten den „günstigen Zinssatz“ als Tatsche behauptet und sogar einen ‘traumhaften Zinssatz’
unterstellt und nur nach dem Warum gefragt: Es ginge darum, „von Wem dieses (Kredit) Geld ursprünglich
stammt und warum er einen so günstigen Zinssatz bei der Umwandlung des Kredites von der Bank bekommen
hat! Von dem Zinssatz träumt jeder andere Normalbürger!“ Von „ könnte und eventuell“ ist da nichts
heraus- oder hineinzulesen, wie Sie es versuchen zu tun. Die hämischen Fingerzeige der Medien an Wulff:
‘Immer schön bei der Wahrheit bleiben’ sollte nicht nur als großes Schild über den Schreibtischen und
-Geräten der Medienleute prangen.
Tomas hat sich eindeutig als Häretiker geoutet: Ihre Darstellung von der Hl. Messe als „unblutige Wiederholung
des Kreuzesopfers“ #79 Tomás , ist hinsichtlich der Formulierung „Wiederholung“ eine häretische Aussage
und damit auch der große Katechismus des hl. Pius X., falls dieser Terminus darin stehen sollte. Wenn
Sie mit Bezug auf diese Kennzeichnung „Wiederholung“ behaupten, dass es insofern auch „keinen wesentlichen
Unterschied zwischen der hl. Messe und dem Kreuzesopfer“ gebe, so ist auch das eine Häresie. Denn nach
dem Hebräerbrief 9,27 „wurde Christus ein einziges Mal geopfert, ‘um die Sünden vieler hinwegzunehmen’
(Jes 53,12), ein zweites Mal wird er ohne Bezug auf Sünde den auf ihn Wartenden erscheinen zum Heil“.
Und weiter in Hebr 10,12: Unser erhabene (Hoher-) Priester brachte nur ein einziges Opfer für die Sünden
dar“ Schließlich: Christus „braucht sich nicht immer wieder zu opfern“ Und: „Er trat mit seinem eigenen
Blut ein für alle Mal in das Heiligtum und erwirkte eine ewig dauernde Erlösung (Hebr. 9,12) Sowie:
„Wenn schon das Blut von Böcken und Stieren die Verunreinigungen heiligt zur Erlangung äußerer Reinheit
(es geht also um körperliches Blut – ) Wie viel mehr wird das Blut Christi, der im ewigen Geist sich
selbst als ein makelloses Opfer Gott darbrachte, euer Gewissen reinigen von toten Werken zum Dienst vor
dem lebendigen Gott (Hebr. 9,14). Tomas, Sie sind ein Häretiker!
Die von den Medien hochgekochte und von Ihnen, #52 Shadow1979, nachgeplapperte ‘traumhaften Zinskonditionen
mit dem Verdacht einer Vorteilsnahme’ sind mit Sicherheit nicht der Hauptknackpunkt im Verhalten des BP.
Die Einlassungen Wulffs klingen jedenfalls plausibeler als die medialen Verdächtigungen: „Die Bank machte
eine Bewertung der Sicherheiten, Steuererklärung, Doppelverdiener, Einkommensverhältnisse, keine sonstigen
Kredite, zwei unbelastete Immobilien. Und dann bewerten die das Risiko. Und bei dieser Sicherheitenlage,
die ich natürlich nachgewiesen habe mit all den Unterlagen, mit einem Sachverständigengutachten über
das Haus, was sie haben anfertigen lassen, gibt’s dann diesen Zinssatz, angekoppelt an den Geldmarktzins.
Das gesamte Zinsentwicklungsrisiko lag doch bei mir, hab ich doch getragen.“ Jedenfalls sollte man bei
Abwägung der pauschalen Verdächtigung und den einsichtigen Erklärungen Wulffs zu den günstigen Kondition
aus nachvollziehbaren subjektiven und objektiven Sicherheitsbedingungen im Zweifel eher für die Position
des Verdächtigten votieren.
Wau! Der große Proti-Häuptling Thomasius hat gesprochen bzw. seinen eingespeisten lutherischen Wortsalat
wieder herausgewürgt: „Zur Zeit der „Protestantischen Revolution“ war die „RKK“ häretisch. Sonst hätte
es die Protestantische Revolution gar nicht gegeben.“
Fragen Sie das zuerst mal im Wunschkonzert der herrschenden Medienbosse, Schalom, die werden Ihnen als
kleinem Medienkonsument was husten – und zwar den Rotz Ihrer Skandalgeschichten: „Was verdient der Kreuz-net
Chef, wo und wie residiert er, welchen Wagen fährt er? – Welche Hoppies pflegt er ?- Es wäre so schön,
mal was von den Interna zu erfahren.“
Die Lügen der bürgerlichen Medien über die Kirchengeschichte – um zum Themenstrang zurückzukommen –
haben eine lange Tradition: Sie begannen im großen Stil mit Luthers Verdrehungen und Verleumdungen der
Kirchen- und Papstgeschichte, hatten einen weiteren Höhepunkt in der Aufklärung („9 Millonen Hexenopfer
durch die mittelalterliche Inquisition), bekamen weitere Schärfe im 19. Jahrhundert durch die jakobinischen
und marxistischen Extremismus der Religionsfeindlichkeit einerseits und die nationalstaatliche Überheblichkeit
andererseits, gegen die sich insbesondere Papst Pius IX. ins Zeug legte. Im 20. Jahrhundert trieben diese
National- und Linksextremisten die Kirchenfeindlichkeit in ihren Medien auf die Spitze, was bis heute
bei Linken und Grünen nachwirkt. Dazu kam eine empirisch-materialistische Weltanschauung, die eine weitere
platte Aggressivität gegen Kirche und Kirchengeschichte über die Medien einspeiste – z. B. Dawkins mit
seine Wahnwerk „Gotteswahn“.
„Massenunterhaltung hat kaum Anspruch“, sagte nicht nur Melusine, sonder auch Goebbels – sprach’s, um
dann unter dem Mantel der vermeintlich anspruchslosen Unterhaltungskultur seine propagandistischen Intentionen
zu verwirklichen z. B. nach den ersten Kriegsniederlagen durch den Schlager: „Davon geht die Welt nicht
unter …“.
Nicht die Geschichte in ihrem objektivem Ereignisstrom prägt die Gegenwart, sondern die Gegenwart wird
durch selektive historische Rekonstruktionen geprägt, hat mal ein schlauer Mensch gesagt – was am Beispiel
der TV-Medienkampagne gegen die Kirche zu belegen ist: Das ZDF eröffnete die Skandalisierung der Kirchengeschichte
mit der Lügen-, Sex- und Seifenoper „Borgia“ im Oktober letzen Jahres. Über den Historienschinken konnte
sich aber nicht einmal der notorisch kirchenfeindliche Speigel freuen, denn „wegen seiner Fixierung auf
allzu modern wirkende Intrigen wird die imposante Serie der dargestellten Epoche leider kaum gerecht“.
Das gleiche Urteil hätte das Boulevardblatt auch über das Schmutz- und Schmierenstück „Die Päpstin“
ausführen können, das kürzlich in der ARD lief. Bei dieser „absurdesten Legende der Kirchengeschichte“
konnte der giftgrüne Genosse Wortmann gleich nach Lust und Laune seine schmutzigen Hassbrühe über die
Kirchengeschichte ausgießen, ohne auf die historisch angemessene Darstellung einer Epoche Rücksicht
zu nehmen. Der „Mix aus Historienschinken, Emanzipationsdrama und Liebesgeschichte“ gefiel dem Speigel.
Nur an der Überdrehung der „Gender-Schraube“ hatte das Gender-Leitmedium was auszusetzen: Die Hauptdarstellerin
als „eine Frau, die einen Mann spielt, der die Tunte gibt“.
#219 Jubärens 15:27:35 | Donnerstag, 5. Januar 2012
Neben einigen Unterschieden – z. B. zur historischen Grundlage – gibt es aber auch frappante Ähnlichkeiten
zwischen dem Jud-Süß-Film und dem Päpstin-Film in der filmischen Form der Vorurteilsausmalung und Klischee-Verbreitung.
Die aus Ideologie, Neid und Hass geborenen Böswilligkeiten gegen den Bankier Joseph Süßkind Oppenheimer
als da waren Beraubung der staatlichen Kassen, Amtshandel, Bestechlichkeit, Ausbeutung, Schändung der
protestantischen Religion und sexuellen Umgang mit jungen Christinnen wurden dem Günstling von Herzog
Karl Alexander untergeschoben und im Film in Personen-, Handlungs- und Erzählszenen auf die Leinwand
gebracht. Der Päpstin-Film geht so ähnlich vor, dass die Romanautorin bzw. der Filmemacher erstmal alle
Vorurteile, Klischees und Verleumdungen gegen die Kirche am grünen Tisch zusammenstellen und dann dazu
passende Drehbuchszenen schreiben und umsetzen. Z.B. wird in dem Päpstin-Film episch breit dargestellt,
wie der Landpfarrer ein sog. Gottesurteil einleitet und vollstreckt,indem er eine angebliche Diebin ohne
Prozess gefesselt in einen Weier wirft. Gottesurteile waren aber germanische Rechtsfindungsmethoden und
absolut kein Element des Kirchenrechts. Sie wurden von weltlichen oder geistlichen Gerichtsherren als
allerletztes Mittel in langen Prozessen eingesetzt – aber mit Sicherheit nie von einem ungebildeten verheirateten
Landpfarrer. Zur historischen Filmzeit war das Gottesurteil von Bischöfen und Theologen schon vielfach
kritisiert.
#217 Jubärens 13:41:03 | Donnerstag, 5. Januar 2012
Ein Unterschied zwischen dem Harlan-Film Jud Süß und der „Päpstin“ besteht darin, dass die Jud-Süß-Geschichte
auf einer realen historischen Person beruhte, zu der es realgeschichtliche Beschreibungen und Beweisakten
gibt. Die Filmgeschichte zur Päpstin ist dagegen völlig frei erfunden, also erstunken und erlogen.
#72 Jubärens 13:28:07 | Donnerstag, 5. Januar 2012
„Gern“ will ich Sie, Fundi, auf „falsche Tatsachenaussagen“ von Ihnen hinweisen: Sie stellen es als „offenkundige“
Tatsache hin, dass ich „Rechthaberei durch Gegenvorwürfe (Haltet den Dieb) zu überdecken versuchen“
würde. Ich bitte um stringente Beweisführung für Ihre Tatsachenbehauptung, dass ich 1.in „Rechthaberei“
agieren würde und dass dieses „offenkundig“ Wäre, 2.dass ich diese angebliche Rechthaberei „durch Gegenvorwürfe
(Haltet den Dieb) zu überdecken versuchte. Falsch ist auf jeden Fall Ihre Aussage, dass ich Ihre konkreten
„Hinweise auf falsche Aussagen als Rechthaberei kennzeichnen“ würde. Ich hatte ausdrücklich vom „Duktus
Ihres Schreibens“ geschrieben, also von der Art und Weise, wie Sie Ihre Aussagen tätigen. Bei Ihrer Intelligenz
muss ich davon ausgehen, dass Sie diese spezifische Form und Begründung meiner Aussage nicht wahr haben
wollten, um mir dann untergriffig Rechthaberei zu unterstellen. Immer schön bei der Wahrheit bleiben,
Fundi.
#70 Jubärens 11:35:01 | Donnerstag, 5. Januar 2012
Es scheint mir so, #69 Fundi , dass Sie selbst nicht wahrnehmen oder realisieren können, welchen Eindruck
von oberrichterlicher Rechthaberei Sie in Ihren Beiträgen gelegentlich hinterlassen (das ist Wahrheit,
jene Aussage ist falsch etc.). Wenn ich gesagt habe, dass Sie etwas „mit Nachdruck“ vertreten hätten,
so war das mein überzeugter Eindruck vom Duktus Ihres Schreibens. Dass der verbale Ausdruck meines Eindrucks
„falsch“ gewesen sei, können Sie überhaupt nicht beurteilen, insofern Sie weder meinen Eindruck noch
meine Überzeugung aus der Ferne eines Forums kennen und bewerten können.
#215 Jubärens 11:17:45 | Donnerstag, 5. Januar 2012
Der Kirchenhass-Ideologe Wortmann will mit den massenhaften Zerrbildern von Klerikern und Kirche ja nicht
aussagen, dass es einzelne solcher fehlbaren und sündigen Kleriker gegeben hätte, sonder er will mit
dem Päpstin-Film den Eindruck und die Stimmung vermitteln, dass diese Kleriker-Zerrbilder von Pfarrer,
Bischof, Abt, Mönch etc. vorherrschend und typisch gewesen seien für die Kirche des 10. Jahrhunderts:
Verheiratete Priester verprügeln generell als Haustyrannen Frau und Kinder. Die korrupten Bischöfe lieben
hauptsächlich Wein, Weib und Saufgelage. Die Leiter der Bischofsschule traktieren und quälen seine Schüler.
Benediktineräbte lassen Mönche ständig wegen böser Gedanken auspeitschen. Mönche verlangen dauernd
wegen Lächerlichkeiten Selbstkasteiungen etc. Die Bemerkung in dem Artikel, dass nur das Zerrbild des
Wucherzins nehmenden Geld- und Ausbeutungsjuden des Mittelalters fehlen würde, ist allerdings fehl am
Platz. Wortmann ist eben ausschließlich auf Zerrbilder von Kirche spezialisiert, Zerrbilder von Juden
würden ihn sicherlich empören. Aber die filmische Darstellungstechnik, wie man eine gesellschaftliche
Großgruppe (Kirche) mit zerrbildlichen Darstellungen und Szenen desavouieren kann, die ist in „Die Päpstin“
und „Jud Süß“ die gleiche, beides übrigens in einer Historienromanform verpackt.
#212 Jubärens 10:58:20 | Donnerstag, 5. Januar 2012
Dass der giftgrüne Ideologe Wortmann einen Hetzfilm gegen die Kirche machen wollte, ergibt sich auch
aus folgender Beobachtung: Neben den zahlreichen böswilligen Schmähszenen und Zerrbildern von Klerikern
bringt er auch eine kirchliche Nebenperson auf die Leinwand, die anständig erscheint: der vormalige Leiter
der Domschule. Diesem Gandulf-Typ legte er ein paar Worte zur positiven Kirchenbild in den Mund. Anscheinend
will sich damit Wortmann absichern – er wurde ja sogar von einem Geschichtsprofessor beraten –, dass im
Film doch auch historisch Richtiges über die Kirche gesagt worden wäre. Aber umgekehrt wird ein Schuh
draus: Gerade weil und wenn Wortmann weiß, dass die Kirche im Frühmittelalter in einer barbarischen
Umwelt (Völkerwanderung, Wikingereinfälle etc). die einzige Kultur- und Bildungsträgerin war mit hervorragenden
Leistungen auf allen Gebieten, dann müssen seine massenhaften Zerrbilderszenen von Kirche und Klerus
umso schändlicher und niederträchtiger bewertet werden. Die Päpstin“ ist ein böswilliger Propagandafilm
gegen die Kirche im Gewand eines Historienunterhaltungsfilmes, zugleich ein Kulturkampfstreifen um die
Deutungsmacht der Bewertung von Kirche und Mittelalter.
#197 Jubärens 10:30:11 | Donnerstag, 5. Januar 2012
#114 Alstak lässt sich von geschickten Propagandaformen umgarnen: „Meine Güte… es ist ein Unterhaltungsfilm.
Jeder weiß doch, wie man mit denen umzugehen hat. Da steckt kein bisschen Kirchenkampf drin…“ Das wusste
schon Goebbels, dass die nachhaltigste Stimmungsmache für sich selbst und gegen andere in der Verpackung
von völlig unpolitisch erscheinenden Unterhaltungsfilmen und -Schlager zu bewerkstelligen sei. Im verloren
gehenden U-Boot-Krieg ließ Goebbels den Gassenhauer produzieren: „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern,
keine Angst, keine Angst Rosmarie… Die Botschaft wurde in einen völlig unpolitischen Schlager versteckt –
und kam an. Auch die Harlan-Spielfilme wie „Kolberg“, „Jud Süß“ u. a. erschienen auf dem Leinwand dem
Zuschauer als gut gemachte und spannende Unterhaltungsfilme. Und schließlich: Als wenn der grüne Weltanschauungsgenosse
Wortmann unter den vielen Historienschundromanen wie die „Wanderhure“, die Wechslerin etc. nur deshalb
die „Päpstin“ ausgewählt hätte, weil der Unterhaltungswert darin so hoch wäre. Wenn Sie den Kultur(kampf)betrieb
so wenig durchschauen, Alstak, dann sind Sie entweder etwas unterbemittelt oder selbst ein gerissener
Propagandist.
Von der wirklichen Kirchengeschichte wollen die Haß-Produzenten von „Die Päpstin“ nichts wissen: • überragende
Leistungen in Theologie und Philosophie • die romanischen und gotischen Dome • die Schulen und Universitäten
• die kirchlichen und kulturellen Leistungen der Orden • die Kranken- und Armenfürsorge der Kirche
• die Bildungsarbeit der Frauenklöster • die Gottesfriedenbewegung • der Kampf gegen die Esoterik
und den Hexenglauben. Das ist beste Nazi-Filmschule. Der Film „Die Päpstin“ zeigt in seinem Hauptstrang
ausschließlich Zerrbilder: Ein verheirateter Priester verprügelt als Haustyrann Frau und Kinder. Ein
korrupter Bischof liebt hauptsächlich Wein, Weib und Saufgelage. Ein Leiter der Bischofsschule traktiert
und quält seine Schüler. Ein Benediktinerabt läßt Mönche wegen böser Gedanken auspeitschen. Ein
Mönch verlangt wegen Lächerlichkeiten Selbstkasteiung.
Ich hatte Sie zweimal freundlich gebeten,#66 Fundi , den erkenntnistheoretischen Hintergrund Ihrer Aussage
zu erläutern, dass Sie kein Nominalist seien. Ich habe nun verstanden, dass Sie nichts zu dieser „anderen
Diskussion“ sagen wollen. O. K. Ich nehme auch selbstverständlich alles zurück, was bei Ihnen den Eindruck
hinterlassen haben könnte, dass ich mit meiner Aussage, ich sei Ihnen zu nahe getreten, suggeriert hätte,
dass es allein um Ihre Empfindlichkeit ginge, die – das muss ich nun wirklich und wahrhaftig aus ganzem
Herzen zugeben – ich in der Tat und Wahrheit nun wirklich gar nicht kennen kann bei so einem oberflächlichen
Forumsdiskussionskontakt – wirklich! Wenn ich nun – wie Sie sagen – die objektive Unwahrheit gesagt haben
sollte – und wenn Sie es sagen, wird es schon die Wahrheit sein, und damit den andern geschätzten Lesern
und der Wahrheit und sogar MIR selbst geschädigt hätte, wie Sie mit großem Nachdruck feststellen, so
tut es mir leid, dass ich vor allem mich selbst geschädigt hätte. Leben Sie wohl!
#110 Atica123 meint: „Offenbar haben Sie noch nicht verstanden wie Propaganda funktioniert.“ Na und? Wir
lassen ja auch die RKK „Propaganda“ machen. Gleiches Recht für alle die sich an die irdischen Gesetze
halten.“ Man sollte mal – nach gleichem Recht – einen Film machen über das dunkle Frühmittelalter der
Grünen, damals in den 80er Jahren, als auf diversen Parteitagen nicht nur ein Großteil der Delegierten
für die Freigabe von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr Erwachsener mit Kindern plädierte, sondern
auch manche notgeilen Genossen ebendiese Praxis andeuteten, als der Hosenlatz-Danny von der frappierenden
Neugier der 5jaährigen Mädchen an seinem Protzteil protze, als der HomoBeck davon schwärmte, dass die
Homobewegung Vorreiter und Platzmacher für die Kinderschänderszene sein könnte. All das sind bekannte
Fakten. In einem entsprechenden Film könnte man aber – wie das auch bei der Päpstin als legitim verteidigt
wird – über die Frühgrünen auch noch reichlich schwarze und verleumderische Sex- und Crime-Phantasien
ausbreiten, Betrügereien, Erpressen etc. also ein richtig giftgrüner Streifen, das wäre doch lustig
und vor allem so unterhaltsam, wirklich nur ein reiner Unterhaltungsfilm, worüber sich kein Grüner aufregen
sollte.
#98 Evelynn van der Meer fragt: „Gibt es da nicht Altgläubige die bereits an Buch und Drehbuch „unschuldige
Geschichte der unschuldigen Kirche“ arbeiten. Da wird dann alles in pastellfarbenen ehrlichen Bildern
wieder ins rechte Licht gesetzt.“ Der angefragte Film ist doch schon abgedreht, in dem die Kirche in pastellfarbenen
ehrlichen Bildern in rechte Licht gerückt ist und darüber hinaus ihr heldenhafter Stifter als ein couragierter
Hans Dampf in allen geistlichen Gassen hochgejubelt wird – es ist die wahre und zeitgemäße Kirche des
Maddin Luder, der sich selbst als Eleutherius Luther auf den publizistischen Schild hob. Zu diesem Lutherbock
ist die gesamte deutsche Kulturindustrie VERDAMMT LIEB NOCHMAL, da wird alles grade gebogen, was krumm,
eckig, eklig und hässlich in seinem Leben war, da wird jeder Dreckspritzer und jede Hassparole wegretuschiert
und alle menschlich-moralische Schattenseiten des Ketzers im Bltizlicht der historischen Schönfärber
zu Glanzlichtern eines grandiosen Humanisten hochstilisiert.
#90 Atica123 fragt: „Und? Was stimmt jetzt an der mit Dreck beworfenen Kirche nicht?“ Die Leute, die auf
der Seite und der Perspektive der Dreckwerfer stehen, finden die Besudelung der kath. Kirche skrupellos
in Ordnung , während man gleichzeitig Luther und sein Kirchenabspaltung in den hellsten Strahlen schönfärbt.
Genau das ist das Ergebnis der antikirchlichen Kulturkampfindustrie.
Zu Fundi: Ja, natürlich habe ich zu der Begriffsklärungsdiskussionsebene aufgegeben: Ihr Bemühen um
sprachliche Diskursregeln, die ich sehr wohl bei Ihnen wahrnehme, aber für wenig praktikabel bzw. sinnlos
halte, insofern ich jedem Diskutant erst mal unterstelle, dass er sein Auffassung für wahr und richtig
hält und andere ggfs. für falsch und unwahr. Nichtsdestotrotz würde mich Ihre Stellungnahme zum erkenntnistheoretischen
Realismus sehr interessieren – insbesondere von einem in der protestanischen Tradition Stehender – oder
bin ich Ihnen mit dieser Charakterisierung auch wieder zu nahe getreten, wofür ich mich dann prophylaktisch
gleich mal entschuldigen möchte, um Sie nicht noch weiter zu verörgern.
Diese Päpstin-Johanna-Geschichte, Thomasius, war nicht erst seit D. Schernberg und seiner Versdichtung
um 1500 bekannt, sondern diente der Predigerliteratur etwa seit 1250 als eine Anschauungsgeschichte für
den moralischen Lehrsatz: ‘Hochmut kommt vor den Fall’. Die heutigen (Film-) Geschichtenmacher haben die
Lehre der erfundenen Geschichte komplett umgedreht zu einem überkandidelten Selbstverwirklichungsmärchen:
Moderne Emanze beißt sich durch in einer verkommenen Männerwelt – Hochideologisch wird für das Frühmittelalter
eine weibliche Hauptperson konstruiert, die nach den Kategorien des Feminismus des 20. Jahrhunderts agiert.
#47 Shadow1979 behauptet, nicht der Grün-Genosse Wortmann habe ein schlechtes Bild von der Kirche auf
die Leinwand projiziert, sondern die Kirche selbst habe dieses Bild erzeugt, dass Wortmann nur ausgemalt
hätte. In Wirklichkeit arbeitet der bürgerlich-protestantische Kulturkampfbetrieb seit mehr als 200
Jahren daran, die Kirche als einen Sauhaufen hinstellen, auf den man alle weiteren erdenklichen und unmöglichen
Drecksgeschichten daraufwerfen kann. Das aktuelle Schwarzbild der Kirche von Shadow u. a. Dreckwerfern
ist eine Ergebnis dieses epochalen Kulturkampfes gegen die Kirche, an dem auch der Dreckskerl Wortmann
ein gehörig Anteil hat. DEr Ketzer Luther dagegen hat in der bürgerlichen Literatur- und Filmwelt hochmögende
Fürsprecher, so dass über ihn und seine Ketzerkirchengründung eine filmische Helden- und Heiligengeschichte
verdreht wurde.
Wenn Sie, #62 Fundi von Ihrer Welt(anschauungs)Philosophie sagen, dass sie nicht nominalistisch sei, dann
würde mich sehr interessieren, ob Ihr erkenntnistheoretischer Realismus eher platonisch oder aristotelisch-scholastisch
geprägt ist oder an andere Methoden angeschlossen oder auch ein fundiertes Eigengewächs ist. Ist aber
nur so eine Frage von mir, um evtl. die nicht unwichtige Frage nach der Wahrheit und Wahrheitsfindung
in Welt und Kirche zu vertiefen.
#22 Shadow1979 stellt sich reichlich blöd an, wenn er meint: „Zumal es ja Rabbinerinnen gibt, Also hinkt
der Vergleich mit den Rabbinerinnen. Denn es gibt Rabbinerinnen und das nicht nur eine sondern derer mehrere.“
Die Vergleichsfrage müsste doch lauten: Sollten man einen Film drehen, in dem im Judentum des Frühmittelalters
feministisch angehauchte, selbstverwirklichende, aufgeklärte Rabbinerinnen-Emanzen sich in die Kaftan-
und Schläfenlockenwelt der orthodoxen Rabbis eingeschlichen hätten wie Brian in die steinigungsgeile
jüdische Volksmasse – und das alles auf dem schwarzgemalten Hintergrund einer prügelnden, schwelgenden,
unterdrückenden und sonst wie verkommenen jüdischen Rabbiner-Kaste?
zu#57 Fundi zu A) Ich habe Sie bezüglich Ihres nominalistischen Welt- und Wahrheitsbegriffs als „lutherisch“
bezeichnet – ich wüsste nicht, was an dieser lutherischen Ausschnittskennzeichnung wahrheitswidrig sein
soll. Zu C) Sie bestätigen nur mein Urteil über Ihre nominalistische Weltanschauung, indem Sie sagen,
„daß derjenige, der etwas für Nichtwahrheit hält, was die große Mehrheit der Menschheit als Wahrheit
ansieht, das zur Erleicherung des Diskurses begrifflich deutlich machen soll.“ Wahrheit und Nicht-Wahrheit
sind nach Ihrer Beispiel-Rede das, „was einer dafür hält“ oder „was die große Mehrheit der Menschheit
als Wahrheit ansieht“ und was den „Diskurs erleichtert“ Bitte unterscheiden Sie: 1.Ihr Bemühen um sprachliche
Diskursregeln, die ich sehr wohl bei Ihnen wahrnehme, aber für wenig praktikabel bzw. sinnlos halte,
insofern ich jedem Diskutant erst mal unterstelle, dass er sein Auffassung für wahr und richtig hält
und andere ggfs. für falsch und unwahr. 2.Auf der Beispiel- und Inhaltsebene drücken Sie sehr klar ihr
nominalistisches Welt- und Wahrheitsverständnis aus.
Shadow 1979 macht sich Illusionen über die Absichten und Wirkungen dieses Films – genauso wie über die
Nazi-Uunterhaltungsfilme: „Dieses Buch und der Film sind Fiktion und dienen der Unterhaltung und dem Zeitvertreib.
Sie haben keinen anderen Anspruch und erreichen auch nichts anderes. Fragen Sie mal Leute was die vo dem
Film behalten haben.“ Aus der Aneinanderreihung von 20 Drecksbewerfungsszenen zur Verleumdung der Kirche
nehmen die Zuschauer sehr wohl einen unterschwelligen Eindruck mit dergestalt, dass die Kirche im Mittelalter
nichts als ein übler Dereckshaufen gewesen wäre und zwar ausschließlich. Und als wenn der Grüne Genosse
Wortmann nichts anderes im Sinne hätte als reine Unterhaltung wie ein Heimat-Förster-Film der 50er Jahre –
selbst die hatten eine politische Absicht. Es ist hier genauso wie bei den Nazifilmen: Politische Stimmungen,
Einstellungen, Wertungen und Weltanschauungen kann man am besten den Leuten unter die Haut jubeln, wenn
man sie in eine gut gemachte Unterhaltungsform verpackt – so Goebbels. Das ist auch hier der Fall: Wortmann
umhüllt seine zeitpolitische Grünen-Botschaft von Feminismus, Selbstverwirklichung, Emanzipation und
Kirchenhass mit einem Historienfilm. Wobei er anscheinend seine sich selbstverwirklichenden Protagonisten
so modernistisch überzeichnet, dass das für das Frühmittelalter nicht mehr plausibel ist – Aber die
Zuschauer werden diesen Widerspruch allerdings kaum wahrnehmen, weil ihnen diese „moderne“ Denke vertraut
ist.
Das wurde schon bei den Dan-Brown-Schinken als Rechtfertigung für die Verbreitung von verzerrten Geschichtsbildern
geplappert, #18 Shadow1979: „Das der Film Fiktion ist, ist dem „Fäulein“ Siebencorn’ aber schon klar
oder etwa nicht?“ Der Punkt ist doch, dass mit solchen Historien-Fiktionen, die tw. das glatte Gegenteil
der tatsächlichen Geschichte in emotional unter die Haut gehender epischer Breite ausmalen, das reale
Geschichtsbild als Verzerrung der Geschichte bei den Zuschauermassen verfestigt wird – und zwar mit kaum
zu korrigierenden emotionalen Bildergeschichten. Bei D. Brown z. B. wurden alle Lügen und Klischees der
Hexenverfolgungsgeschichte in eindrucksvoller Bildersprache so verfälscht: -im Mittelalter -von der Kirche/Inqisition
-an 5 Millionen Frauen BEkanntlich war die Haupthexenverfolgungszeit von 80 Prozent Frauen und 20 Prozent
Männern in der Neuzeit von 1570 bis 1630, angetrieben von frühbürgerlichen Hexenausschüssen und vollzogen
von den Gerichten der frühmodernen Territorialstaatsfürsten. In den katholischen Kernländern gab es
keine Hexenverfolgung (Irland, Spanien) oder nur marginal (Italien). Aber diese historische Wahrheit wird
bei den Millionen Dan-Brown-Leser und Filmkonsumenten niemals ankommen, sie werden bei ihrer kirchenverhetzten
Einstellung bleiben. Das ist das Schändliche an der bürgerlichen Film- und Literaturindustrie.
Sie demonstrieren eindrucksvoll, #55 Fundi dass Sie erstens als lutherischer, modernistischer Nominalist
argumentieren und zweitens, dass die nominalistische Weltanschauung zu einer Sprach- und Verständnisverwirrung
babylonischen Ausmaß’ führt: „Ich habe nur gesagt, dass wer etwas als Nichtisch bezeichnet, was der
große Rest der Menschheit als Tisch bezeichnet, das, was er als Tisch bezeichnet, wahren Tisch nennen
sollte.“ Verstehe ich Sie richtig, wenn Sie in Ihrem Schachtelsatz evtl. meinen, dass das, was die große
Mehrheit der Menschheit in ihren Worten und Begriffen so und so ausdrückt, dass sie das als Wahrheit
ansehen darf?
Das vorgeschlagene Gedankenexperiment, die antikirchliche Historienfilmhetze auf einen Hassfilm über
eine „Rabbinerin“ zu übertragen, wäre doch ganz aufschlussreiche für die Urteils- und Bewertungsbildung:
Man stelle sich als kontrastierende Hintergrunddarstellung für die junge, aufgeklärte, feministisch
angehauchte Rabbinerin ein Zerrbild über das verkommene Judentum vor: Ein verheirateter Rabbiner verprügelt
als Haustyrann Frau und Kinder. Ein korrupter Oberrabbiner liebt hauptsächlich Wein, Weib und Saufgelage.
Ein Leiter einer Rabbinerschule traktiert und quält seine Schüler. Ein Oberrabbiner lässt Gemeindmitglieder
wegen böser Gedanken auspeitschen. Ein Rabbinerschüler verlangt wegen Lächerlichkeiten Selbstkasteiung.
Zentralratsoberrat Graumann würde sicherlich toben und alle seine Beziehungs- und Erpressungshebel in
Bewegung setzen, um in diesem Fall die grundgesetzlich garantierte Kunst- und Filmfreiheit auszuhebeln.
Fundi führt seine sophistische Verwirrung der Geister selbst ad absurdum: „Der Streit um Nominalimus
und Realismus geht – EXTREM Vereinfacht – darum: Tisch ist nur eine Bezeichnung oder ein Tisch ist ein
Tisch. Und das habe ich klar gestellt: Es gibt etwas, daß MAN Tisch (RKK) nennt. Und ob das wahr ist,
kann man leugnen.“ Nein, ein Tisch ist ein Tisch. Punkt. Nach der christlichen Schöpfungstheologie ist
die Schöpfungswelt (der „Kosmos“) durch den logos, die Weisheit und Liebe Gottes in vernünftigen und
vernunfteinsichtigen Strukturen geschaffen worden. Mit unserer menschlichen – auch erbsündlich nur verdunkelten –
Vernunft können wir die Prinzipien der natürlichen Schöpfungsordnung und das „Naturrecht“ erkennen,
so dass sie sich in unseren sprachlichen Begriffen widerspiegeln. Diese Übereinstimmung von vernunftgeordneter
Welt und vernunftgeleiteter Erkenntnis ist Wahrheitserkenntnis: Ein Tisch ist also dem Wesen und dem Begriff
nach ein ‘Tisch’ – und nicht beliebig auch als ‘Hängelampe’ zu bezeichnen, wie es die verrückten von
Wahrheit und Wesen abgelösten Dada-Nominalismus vorschlagen. Dieser Nominalismus oder Erkenntnispessimismus
durchseucht seit Luther die gesamte Erkenntnisphilosophie der europäischen Neuzeit. Fundi behauptet im
Strom dieses Erkenntnis- und Wahrheitsrelativismus, dass man die Wahrheit leugnen könne, dass ein Tisch
ein Tisch ist.
Die trübe Quelle der „Bundeszentrale für politische Verbildung“, aus der Thomasius seine trüben Erkenntnis
blind herausfischt, ist genauso wenig „seriös“ wie die historischen Geschwätzergüsse auf wikipedia:
Die bpb erklärt aus der abgeschmackten marxistischen Traditionsideologie die Großkapitalisten als Hauptakteure
für den Machtgewinn Hitlers. Weiterhin wird die lügenhafte Denunzierung der Weimarer Republik als eine
„Demokratie ohne Demokraten“ bemüht: „Bevölkerung, Gruppen, Parteien und einzelne Verantwortliche haben
das Experiment Weimar scheitern lassen, weil sie falsch dachten und deshalb falsch handelten.“ Von den
Begriffsakrobaten der Frankfurter Schule gibt es folgende Verdunklungserklärung: „Die Verengung der Handlungsspielräume,
deren die Ausgestaltung der Basiskompromisse bedurfte, transformierte die sozioökonomische Strukturkrise
zur Destabilisierung des politischen und sozialen Systems der Republik.“ Und als Krönung muss bei der
polit. Verbildungszentrale eine Lüge über das Zentrum herhalten: „Das Zentrum rückte immer mehr nach
rechts und gab sich schließlich der Illusion hin, es sei seine Mission, die Nationalsozialisten in einer
Koalition zu zähmen.“ (Von Papen war seit dem 1. 6. 32 aus dem Zentrum ausgetreten, das ihm im Juli 32
auch das parlamentarische Vertrauen entzogen hatte)
Bei den protestantischen Nominalisten in der sophistischen Tradition des Ketzers Luther – wie hier von
Fundi demonstriert –, „geht es NICHT um die Frage, ob die RKK im üblichen Sinne die wahre Kirche ist
oder nicht. Es geht ALLEIN um die Frage, wie man Sie um des Diskurses willen bezeichnet.“ Dass es dabei
um willkürliche, weil wahrheitsunabhänige Wortbestimmungen um „Kirche“ geht, kann man daran ersehen,
dass in diesem Prozess auch die abwegige Gruppe „Wir sind Kirche“ als Teilkirche in die abgeklärten Basisdefinitionen
aufgenommen werden müsste. Bei diesen sophistischen Verbalrekonstrutionen der Wirklichkeit – vulgo: Geschwätz
oder Talkrunde –, die Fundi als „Diskurs“ hochstilisiert, soll in einem herrschaftsfreien, allseitigem
und spiralförmigen Dialog a la Habermas eine infinitisimale Annährung an Wahrheit geschehen.
Zu der falschen Gleichstellung von Kindern in einer defekten Familie (natürliche Waisen, Scheidungswaisen,
uneheliche Kinder) und der gewaltsamen Einfügung von Kindern in eine unnatürliche Homo-Paarung: Bei
Scheidungswaisen und auch natürlichen Waisen bleiben die Vater- und Mutter-Konstellation als bipolare
Identifikations- bzw. Auseinandersetzungsrollen prinzipiell erhalten, auch wenn eine Elternperson zeitweise
oder für immer physisch nicht anwesend ist. Bei Homopaarungen wird den Kindern die Vorstellung von den
tatsächlichen bipolaren Erzeuger-Eltern immer wieder ausgetrieben – und damit ihr Recht auf bipolare
Eltern verweigert –, indem die beiden Schwulen oder Lesben dem Kind entweder vorspielen: Du hast nur zwei
„Väter“ oder zwei „Mütter“, was das kleine und später pubertierende Kind völlig durcheinanderbringt,
oder die Homo-Paare spielen dem Kind eine Persiflage von bipolarerer Elternschaft vor als Vater-Vater
und Vater-Mutter (bei Lespen vice versa), was die Kinder noch mehr innerlich verwirrt bzw. als Pubertierend
jeden Respekt vor ihren Homo-Betreuern verlieren lässt, wenn sie z.B. feststellen müssen: Meine angebliche
Mutter, die eine Rolle als Vater-Mutter spielt, führt sich auf als eine Tunte – schrecklich!.
Bischof Vitus Huonder – ein frommer, kirchentreuer, kluger und schlagfertiger Bischof! Kongenial der Kommentar
von #10 Das Kind: „Anschluß an die Vergangenheit“: ein weises Wort. Wir Christen schöpfen aus den Quellen
und nicht aus der Unterhose!
Zu #21 Evelynn van der Meers Häme über das heliozentrische Weltbild, das der kath. Domherr Nikolaus
Kopernikus revolutioniert hat mit seinem Papst Paul III. gewidmetem Buch: Luther sah in dem Buch des kath.
Domherrn Kopernikus und seinen neuen Erkenntnissen „nichts als eitle Gefallsucht“. Denn Josua habe der
Sonne befohlen, stille zu stehen. Auch die auf der Basis von Kopernikus’ Erkenntnissen berechnete Kalenderreform
von Papst Gregor erachteten die Protestanten tw. über zwei Jahrhunderte als Teufelswerk, einfach deshalb,
weil es aus Rom und von den Papisten kam. Der Papst und die Katholiken waren für die Lutherischen per
dekretum Lutheris Satanisten und deshalb bekamen die Protis bei allem, was der Papst sagte, einen teufelsroten
Kopf, wodurch ihr Verstand ausgeknipst wurde und sie nur noch als Prinzip-Protestanten reagieren konnten…
Wikipedia ist in Sachen Kirchen- und NS-Geschichte die allerletzte Quelle an Seriösität – wenn es z.
B. phantasiert: Hitler hoffte durch den Abschluss des Konkordats „den Klerus von parteipolitischer Betätigung
fernhalten zu können und über kurz oder lang auch die politische Vertretung der Katholiken im Reich,
die Zentrumspartei, ausschalten zu können, wenn sich der Nationalsozialismus als kirchenfreundlich zeige
und dadurch verstärkt ins katholische Wählerreservoir eindringen.“ 1.Das kath. Wählerreservoir war
nach den angesagten „letzten Wahlen“ vom 5. 3. 33 und des ebenso angesagten Parteienverbots für Hitler
im Sommer 33 völlig irrelevant. 2.Mit dem seit April erwarteten Verbot aller Parteien durch die NS-Regierung
war auch das Motiv erledigt, dass Hitler mit dem Konkordat das Zentrum als politische Vertretung der Katholiken
hätte ausschalten wollen – das war schon vorher und unabhängig davon geplant. 3.Dass in der NS-Diktatur
der Klerus mit oder ohne Konkordat durch das Wiederbeleben des alten Kulturkampf-Kanzelparagraphen politisch
geknebelt werden sollte, war für die Nazis sowieso klar – wie gesagt: mit oder ohne Konkordat. 4.Woher
will wikipedia wissen, was Hitler „gehofft“ hatte. Wp gehört offenbar zu den Historienverstehern, die
in die Psyche ihrer historischen Gestalten hineingekrochen sind und dann von innen her über die Gefühle,
Wünsche, Hoffnung und Ängste von Hitler und Co. genau zu berichten wissen: historische Schundreporter
Es ist zwar richtig, Mary Cruz, das von Papen ohne Hitlers Zustimmung letztlich nicht unterschreiben konnte,
aber erstens konnte er als Verhandlungsführer schon einige günstige Bestimmungen den Nazis abtrotzen
und zweitens ist es nicht ein unwichtiges Detail, dass der Vertragspartner von deutscher Seite eben nicht
die Nazis waren, sondern der Reichspräsident als Repräsentant des Dt. Reichs. Von linker Seite wird
immer die Nazi-Propaganda wiederholt, das Konkordat sei ein Vertrag des Vatikans mit Hitler bzw. der NSDAP
gewesen und dieser „Nazi-Vertrag“ sollte endlich abgeschafft werden. Solche Geschichtsverwirrungen müssen
wir hier nicht wiederholen. Zu dem angeblichen „Rechtsbruch der Regierung in puncto Spätabtreibung“,
zu dem Thema Sie mich angeblich „widerlegt haben“ wollen, scheint von Ihrer Seite Irrung und Wirrung vorzuliegen.
Denn Spätabtreibungen nach Indikationen sind nach § 218a legal und somit kein „Rechtsbruch“ oder „rechtswidrig“
wie bei den Abtreibungen nach Beratungsregelung, wenngleich ein schreiendes Unrecht am grundrechtlichen
Recht auf Leben. Zweitens bin ich mir ziemlich sicher, dass die fehlerhafte Einschätzung der Rechtslage
auf Ihrer Seite lag und Sie somit einer illusorischen Scheinwiderlegung aufgesessen sind.
Auch das ist falsch, Thomasius: „Sachgerechter wäre es, die Ursachen der Reformbewegung zu erkennen.
Die lagen nicht bei Luther oder Zwingli oder Calvin sondern in Rom.“ Das ist so eine volksverdummende
Rechtfertigung der Ketzreien von Luther & Co., dass sie wegen der angeblichen und wirklichen Miss-Stände
in der Kirche gezungernermaßen so und nicht anders hätten handeln können, um die Kirche zu reformieren.
Zum ersten haben die protestantischen Ketzer die Kirche nicht reformiert, sondern eine neue Eigenkirche ,
die einzig „wahre“, gegründet Zum zweiten zeigen die unterschiedlichen Reaktionen auf die mindestens
ebenso großen kirchlichen Missstände im 12., nämlich die Katherer- und Waldenserbewegung einerseits
und die kirchliche Reformbewegung der Bettelorden andererseits, dass jeder Reformer zu entscheiden hat,
ob er innerhalb oder außerhalb der Kirche reformieren will. Luther hatte sich in Kenntnis der Kirchengeschichte
für den Ketzerweg außerhalb von Papst und Kirche entschieden. Die kirchlichen Missstände waren für
ihn daher nur ein Vorwand, sich von der Kirche zu lösen und seinen eigenen Verein zu gründen. Übrigens
haben die Katherer auch von sich als „wahrer Kirche“ gesprochen und von der röm. Kirche als Teufelswerk.
Sie irren, Mary Cruz: Das Konkordat von 1933 wurde nicht „zwischen der NSDAP, bzw. dessen Führers, und
der Kirche Roms“ geschlossen, sondern zwischen dem Staatspräsidenten des Deutschen Reichs, vertreten
damals durch den Vizekanzler von Papen und dem Vatikan.
Gut gesagt: Statt bei irgendeiner Schraubenfabrik oder in einem Bordell entfremdende Lohnarbeit zu verrichten,
würde in einer normalen Gesellschaft der Mut der Frau darin bestehen, eine Großfamilie zu gründen und
verantwortungsbewußt für diese dazusein.“ In unserer Gesellschaft werden dagegen die Mädchen schon
in der Schule und Schulzeit dazu gedrängt, in der Lohnarbeit die höchste Erfüllung und in 40 Jahren
Friseuse oder Schraubenfabrik den Sinn des Lebens zu sehen, während die Familie oder gar Kinder habe
und erziehen als Fesselung an die Herdrolle, gesellschaftliche Isolierung und Verstümmelung des Menschseins
von Medien und Schulbüchern hingestellt wird.
Wenn Josef Berens in #24 meint, der Papst wäre „den Anforungen des Amtes in keinster Weise gewachsen“,
dann meint er anscheinend die Anforungen, die der Orgel-Berens in seinen dämlichen Papstbriefen verbreitet,
also Kondome verteilen, um die sexuelle Menschseinsverwirklichung für jeden Opa im Berensalter zu gewährleisten.
Herr Berens, Sie sollten sich in Ihrem Alter nicht mehr hauptsächlich mit Unterhosenthemen beschäftigen,
sondern auch mal ein gutes Buch in die Hand nehmen und lesen. Vielleicht beschäftigen Sie sich auch mal
mit der Rede des Papstes im Bundestag zum Rechtsstaat und Naturrecht. Für echte Erkenntnisgewinne ist
es auch für Ihr Alter noch nicht zu spät. Das wünscht Ihnen zum Neuen Jahr Ihr Namensvetter Jubärens
Eine typisch protestantische Verdrehung und Vertuschung, Thomasius: „Die Schriften Luthers sind ausschließlich
von historischem Interesse. Maßgeblich ist die Bibel und da gleichen sich meine katholische und meine
evangelische Bibeln.“ Die Bibeln, aber vor allem die Bibellesung von Katholiken und Protestanten ist grundlegend
verschieden, wofür allein der Luther-Ketzer verantwortlich ist, insofern sind seine Schriften bis heute
wirksam: Für Luther und mehr oder weniger alle Protis sind nur der Römerbrief und das Johannesevangelium
„das Evangelium“ vom Glauben an Christus. Die andern ntl. Schriften sind nur relevant, insofern sie zu
diesem Interpretationsschema passen. Schließlich gibt es den Jakobusbrief (Glaube ohne Werke ist tot
etc.), die „katholischen Briefe“ und die Apokalypse, die Luther gar nicht zum NT-Kanon zählte, weil sie
nach seiner Ketzer-Ansicht keine „Evangelizität“ hätten. Luthers Kampfspruch „sola scriptura“ ist also
eine Rosstäuschung: ER meinte damit „allein der Römerbrief“.
Tomas bestätigt in seinem Beitrag #67, dass er die naturrechtliche Fundierung von freier Religionsausübung
ohne staatlichen und sozialen Zwang nicht widerlegen will oder kann. Aber auch seine selbsterklärte Häresiebehauptung
ist in mehrfacher Hinsicht wacklig: Tomas Behauptung, dass „der Staat katholisch sein muss“, ist weder
biblisch noch die ständige Lehre der Kirche. Weder ergibt sich das zwingend aus dem 1. Gebot, noch aus
den Äußerungen der Pius-Päpste als eine unfehlbare Lehre der Kirche. Es ist außerdem ein rechtslogischer
Widerspruch, wenn Tomas behauptet, die staatliche Duldung von nicht-katholischen Religionen bedeute, dass
diesen Religionen nicht „irgendwelche Rechte eingeräumt“ werden dürften. Schließlich ist seine Erklärung
über das Konzilsdokument „Dignitatis humanae“ bzgl. des Häresievorwurfs irrelevant, insofern er dem
Dokument Thesen unterstellt und Folgerungen interpretiert, die er in den Text hineinphantasiert: Dign.
Hum. – und auch das Naturrecht der Religionsfreiheit – erlauben nicht eine schrankenlose, absolute Freiheit,
nach der „jede Religion, auch das Bekenntnis zum Satanismus, auch in der Öffentlichkeit, praktiziert“
werden dürfe.
#306 Thomasius liegt mal wieder falsch, wenn er die „Reformbewegungen in der Kirche wie Bettelmönchbewegungen
gegen das „Geprasse“ der Kirchenoberen“ als Vorgänger- oder Beispielprozesse zu den Lutherketzereien
anführt. Diese Reformer und Reformen wollten ausdrücklich innerhalb der Kirche wirken und erkannten
die Amtsautorität des Papstes an. Luther dagegen hat sich mit seiner Lehre bald außerhalb der Kirche
gestellt sowie Papst und Kirche mit einem extremistischen Hass als „Antichristen und Teufelswerk“ bekämpft.
Natürlich wollte Luther keine Reform oder Reformation der Kirche, sondern eine neue Kirche gründen,
sogar die einzig wahre Kirche, denn in seiner Hybris waren Papst und Kirche überhaupt nicht die Kirche
Christi, sondern, wie gesagt, eine Teufelsburg. Deshalb ist Luther für die Abspaltung eines Großteils
der damaligen Christen von der Kirche verantwortlich.
#52 Tomás wirft Begriffe in die Luft und meint dann lächerlicherweise, wenn sie am Boden ankämen, dann
habe er damit als hergelaufener Sedi-Sektierer den Papst abgesetzt: „Sind „Recht“ auf Religionsfreiheit,
Ökumenismus und Kollegialismus Häresien? Bekennt sich der Ratzinger zu diesen Vortstellungen?“ Bei einem
früheren Disput konnte Tomas nicht einmal konsistent-argumentativ nachweisen, dass das Grundrecht auf
Religionsfreiheit – als politisches Freiheitsrecht gegenüber Eingriffen, Bevormundungen und Zwängen
des Staates einerseits, und die Freiheit vor persönlich-sozialem Zwang in Religionsfragen andererseits,
dass dieses Grundrecht nicht naturrechtlich und durch die eingegossene Vernunft begründet ist. Dieses
naturrechtliche Grundrecht der Menschen kann auch nicht durch irgendein herausgerissenes Zitat aus einem
päpstlichen Schreiben außer Kraft gesetzt werden. Kurzum: Tomas behauptet eine Häresie zu sehen, wo
keine ist, und argumentativ untermauern kann er seine Häresie-Behauptung sowieso nicht.
Wenn katholische Prälaten Luthers Bibelfilterprogramm als irgendwie vorbildlich hinstellen, so ist das
ein himmelschreiender Skandal. Denn Luthers Evangeliums- und Kanonverständnis war eine für jedermann
ersichtliche Ketzerei. Statt den neutestamentlichen Kanon der Lehrschriften anzuerkennen, wie ihn die
frühe Kirche approbiert und mehr als 1000 Jahre in Ost und West gelehrt hatte, ketzerte Luther seinen
eigenen Kanon, indem er den Römerbrief, das Johannesevangelium und den 1. Petrusbrief zu „recht kern
und mark“ der ntl. Bücher dekretierte, weil darin der Glaube im Vordergrund stand, so wie es Luther zupass
war. Diesen Büchern allein sprach Luther in hybrider Vermessenheit ‘Evangelizität“ zu, die anderen NT-Bücher,
in denen Werken und Kult die Rede war, waren für Luther nicht nach „Evangeliums Art“ – etwa die Synoptischen
Evangelien, Apostelgeschichte u. a. waren für Luther irrelvante Schriften, von denen nur einzelne Stellen
nach Maßgabe der Passung zum Römerbrief als relevant erklärt wurden. Außerhalb von Luthers Kanon standen
der Hebräerbrief, der Judasbrief und die Johannesapokalypse, die Luther ohne Zählung vor die Tür des
NT setzte – aussätzige Bibelliteratur. Diese subjektiv-selektive Bibelzurechtstutzung aus der Perspektive
von Luthers subjektivem Turmerlebnis ist eine typische Ketzerlehre.
Der Ketzerdoktor Luther verkörperte in seinem Wort und Werk die maßlose Hybris, zu sein wollen wie ein
Lehrgott. Auf seinem Grobstein sollte sein gröblicher Hass auf Papst und Kirche verewigt werden: „Lebendig
war ich deine Pest, Papst, tot werde ich dein Tod sein.“ Melanchton ergänzte auf einem Totenzettel: „Als
Gestorbener lebt er.“
Auch #10 Greuts und Kwehr fragt: „Was soll eigentlich der fast obligatorische Zusatz „kirchenfeindlich“
für praktisch jede Zeitung/Zeitschrift, die nicht mit „Imprimatur“ erscheint?“ Die Antwort liegt auf
der Hand und GuK weiß sie selbst zu geben: „Ganz egal ob DIE WELT, Bild, Die Presse, Süddeutsche, DIE
ZEIT, Focus, SPIEGEL, WAZ, alles (…) kirchenfeindlich!“
Dass der Ketzerdoktor und Bibelprofessor Luther von seinen Proti-Genossen nicht als „Bruder in Christo“
angesprochen werden wollte, Thomasius, sondern als Magnifizenz und Spektabilität, resultierte aus seinem
mittelalterlichen Welt- und Gesellschaftsbild, das er auch auf seine Proti-Gruppen übertrug – also von
wegen geschwisterliche Kirche und so: Gott – so dozierte Luther – habe drei fest gefügte Stände zur
Erhaltung der Welt und zum Aufbau der Kirche gesetzt: Den Lehrstand (status ecclesiasticus) , den Wehrstand
und (status politicus) und den Nährstand (status ökonomicus). Diese neu-alte Restauration der mtl. Ständegesellschaft
entwickelte Luther nach dem Bauernkrieg, als er beim Auseinanderdriften der Geisterströmungen, die er
herbeigeführt hatte, sich und seine Verführten den Fürsten andiente, damit die in ihrer Doppelrolle
als kirchliche Notbischöfe sowie als absolutistische Territorialherren mit eisernen Ketten die neue Bewegung
zusammenstauchen sollten.
#1 Mighty Counsellor : Versucht der Mann, das Wort Gottes zu hören? Nein, der hat gerade alle fünf Bücher
Mose neben Mischna-Kommentare auf Hebräisch gelesen, davon ist er so erschöpft gewesen, dass er verständlicherweise
ein kleine Nickerchen machen musste. Aber vielleicht hört er ja im Traum noch den Nachhall seiner Lesung.
Einer, der sich #280 Konsequent katholisch wähnt, geriert sich lutherischer als der Luther selbst: „Luther
wollte die Juden 1523 nicht in „seinen Sumpf mitreißen“, sondern sie zum christlichen Glauben inkl. Taufe
bekehren!“ Juden waren für Luther seit Beginn seiner Ketzerpredigten „Schlangengezücht“ und „Teufelskinder“ –
nach Papisten und Türken die drittschlimmsten Antichristen. Luther glaubte tatsächlich zeitweise in
aller Hybris, dass die Juden, allein von Luthers Rhetorik geblendet, in Scharen zu den Protis überlaufen
würden. Als das nicht eintrat, zweifelte er aber nicht an seiner eigenen Überheblichkeit, sondern schleuderte
seine Hassreden auf die Juden, weil sie nicht auf den Lutherbock heriengefallen waren.
#28 Chimay fragt: „Was soll eigentlich der fast obligatorische Zusatz „kirchenfeindlich“ für praktisch
jede Zeitung/Zeitschrift, die nicht mit „Imprimatur“ erscheint?“ Er gibt selbst die zutreffende Antwort:
„Ganz egal ob DIE WELT, Bild, Die Presse, Süddeutsche, DIE ZEIT, Focus, SPIEGEL, WAZ, alles ist kirchenfeindlich!“
#274 Thomasius spinnt und lügt sich einen Luther zurecht, wie er ihn braucht: „Ja und? Martin Luther
war – geprägt von seiner monastrischen Erziehung Antisemit.“ Es ist ja nun allgemein bekannt (aber Thomasius
verschließt davor anscheinend bewusst die Augen), dass der frühe Luther – also der entsprungene Augustinermönch –
glaubte, auch die Juden in seinen Sumpf mitreißen zu können und deshalb relativ freundlich um die Juden
buhlte – etwa in seiner Schrift von 1523 „Dass Jesus ein geborener Jude sei“. Erst im Laufe seines Ketzerlebens
steigerte sich dann sein Hass auf die Juden in Unermessliche, was er dann in seinem Pamphlet „Von den
Juden und ihren Lügen“ niederschmierte – zwei Jahre vor seinem unversöhnlichen Tod.
Unsinn, Tomas, dass die Kirche die Pflicht vertrete, die Bibel grundsätzlich wörtlich und im Sinne der
Lehre der Kirche zu verstehen. Mit vierfachem Schriftsinn wird der vorherrschende Ansatz der christlichen
Bibel-Interpretation von der Alten Kirche bis ins späte Mittelalter bezeichnet. Erst Luther und andere
Reformatoren der frühen Neuzeit wandten sich von dieser Sichtweise ab. Origenes stellte für die Bibel
die Theorie vom „mehrfachen Schriftsinn“ auf. Die Kirchenväter entwickelten die Lehre vom „vierfachen
Schriftsinn“. •Literalsinn = wörtliche, geschichtliche Auslegung •Typologischer Sinn (Interpretation
„im Glauben“) = dogmatisch-theologische Auslegung •Tropologischer Sinn (Interpretation „in Liebe“) =
moralische Sinnebene, gegenwärtige Wirklichkeit einer Einzelseele •Anagogischer Sinn (Interpretation
„in Hoffnung“) = endzeitlich-eschatologische Auslegung Cassian bringt als Beispiel für den vierfachen
Schriftsinn vier Bedeutungen von Jerusalem. So steht Jerusalem für •die historische Stadt Jerusalem,
•die Kirche Christi, •die menschliche Seele, •das zukünftige, himmlische Jerusalem. Die Lehre vom
vierfachen Schriftsinn, die heute wieder im Katechismus der Katholischen Kirche (109-119) vertreten wird,
ist in dem Zweizeiler zusammengefasst: Littera gesta docet,Der Buchstabe lehrt die Ereignisse, quid credas
allegoria,was du zu glauben hast, die Allegorie, moralis quid agas,die Moral, was du zu tun hast, quo
tendas anagogia.wohin du streben sollst die Anagogie
Wenn Sie schon spotten und verleumden wollen, #85 Thomasius, dann sollten Sie zumindest die Grundregeln
der Grammatik und Semantik beachten: „Reliquien und Wasser aus heiligen Quellen sind die Nachfolger der
heidnischen Gottheiten.“ Wollten Sie sagen, dass die heidnischen Gottheiten wie Zeus und Apollo, Wotan
und Frau Holle nichts als materielle Realien wie Relikte und H2O waren?
Der focus schrieb in seiner Titelgeschichte zu Luther, dass der nicht aus Eitelkeit, sondern aus lauterer
Überzeugung gehandelt habe. Tatsächlich war Luther die Eitelkeit in Person. Bei einer Visite in Orlamünde
wurde Luther als „Bruder in Christo“ angesprochen. Darauf war der Ketzerdoktor eitel beleidigt, denn er
habe doch kenntlich sein „rotzypflich Bannet“ (Doktorbarett) getragen: „Ir gebet mir meinen (Doktor-)
titel nicht, den mir doch etliche fürsten und herrn, so meine feindt, geben und nicht abbrechen, darumb
neme ich ewrn Brieff für einen feindts brieff an.“ 1Mit dieser eitlen Selbststilisierung als akademischer
Würdenträger und seinen äußerlichen Würdenzeichen (die er bei dem kirchlichen Klerus als „Fastnachtslarven“
strikt ablehnte und verspottete) wollte er zugleich die Bibelauslegung auf den akademischen Stand beschränkt
wissen und sich gegen die spontanen und „bornierten“ Schriftauslegungen durch Laientheologen (des Volkes)
abgrenzen bzw. sie ablehnen und verurteilen. Soviel zu dem weiteren protestantischem Märchen, Luther
habe das Bibellesen für das Christenvolk öffnen wollen.
Es ist typisch protestantische Verdrehungskunst, Thomasius, wenn Sie wie hier beim Artikel und Forumsthema
„Luther“ mit aufgetischten Geschichten der Kirche von dem Luther-Ketzer und seinen unchristlichen Taten
und Worten ablenken wollen: „Wie es unmöglich ist, dass die Schlange ihr Stechen lässt: so wenig lässt
der Jüde von seinem Sinn, Christen umzubringen, wo er nur kann.“ (Tischreden. Erlanger Ausgabe der Werke
Luthers, Bd. 62, S. 375) „Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass
sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben
rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn
und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen
zerbrechen und zerstören.“ (Von den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff) „Ich will meinen treuen
Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will,
mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich…
Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben eben dasselbige
darin, was sie in ihren Schulen treiben …“ (Luther, nach: Handbuch der Judenfrage, S. 233-238)
#83 Wycliff: „Von dem Reliquienschwindel …“ Das katholische Reliquienverständnis beruht auf der NT-Perikope
von der Heilung der blutflüssigen Frau, die von sich glaubte, dass eine Berührung des Gewandes von Jesu
sie gesundmachen würde. Jesus spürte die Berührung, denn „eine Kraft ging von mir aus“ und wollte –
gegen die Einwände der Jünger wg. des Gedränges – die Frau sprechen, um ihr zu sagen: „Dein Glaube
hat dich gesund gemacht!“ Daraus ergibt sich: 1.Die körperliche Berührung ist ein Element des Heilungsprozesses;
Jesus selbst hat vielfach mit Berührungen, Bestreichungen und Handauflegung Heilungen eingeleitet 2.Die
Heilung selbst aber setzt den Glauben des zu Heilenden voraus. Auf den Wunsch nach einem (Demonstrations-)
Wunder vom Teufel oder von Herodes geht Jesus nicht ein. 3.Dieser Glaubenswille ist aber nicht diffus
ein Glaube an die Heilung ans sich oder die Heilungsmittel wie Berührung oder Medikamente (Selbsthypnose,
Placebo-Glaube etc.) 4.Es ist der Glaube an die Wirkmacht Gottes, der Berge versetzt und Kranke heilt.
5.Übertragen auf Reliquien: Reliquienverehrung stellt die körperliche Dimension dar (Berühren oder
sehen einer Realie aus dem Zusammenhang des Erlösungsgeschehens), die allerdings erst durch den Glauben
an die Wirkmacht Gottes zu einem christlich-kirchlichen Akt wird. 6.Insofern ist bei Reliquien nicht die
empirische Identität entscheidend, sondern ihr plausibler Zusammenhang mit der gottgewirkten Heilsgeschichte
und ihren Bürgen.
Das jedenfalls scheint richtig zu sein, Thomasius: Luthers Antisemitismus war spätestens mit seiner Hetzschrift
gegen die Juden sehr verbreitet in protestantischen Kreisen. „Christus war bekanntlich gegen die Pharisäer,
wie Paulus einer war, aber nicht gegen die Juden. Erst die „Heidenchristen“ bekämpften die „Judenchristen“
und die Juden insgesamt mit der Lüge (Verletzung der 10 Gebote) dass die Juden den Herrn getötet hätten,
was nur verblödete Analphabethen nachplappern.“
#267 Jubärens 20:35:11 | Samstag, 31. Dezember 2011
Tja,#264 Thomasius Sie liegen wieder mal falsch – wie so oft. Die gequälte Ironie eines Proti wirkt dann
besonders dämlich, wenn die zugrunde liegenden Fakten falsch sind: „Ich bin auch erstaunt, dass geweihte
Priester der katholischen Kirche „nazarenische Erbauungsmärchen für protestantische Leichtgläubige“
schreiben, die von den Katholiken natürlich gleich als Märchen „erkannt“ werden.“ Horst Herrmann, von
dem dieses protestantische Erbauungsmärchen vom seichten Ableben des Ketzers L. stamnmt, war zwar einmal
Priester, ist aber wegen Ketzerei laiisiert und als Theologe gesperrt worden, woraufhin er schon 1981
aus der Kirche austrat, um dann kirchenfeindliche Pampflete im Deschnerstil und proti-freundlichen Schönfärberbücher
zu schreiben – eins davon über den Ketzer Luther. Damit ist er natürlich für Sie „seriöös“: „Mit
Karlheinz Deschner, mit dem ich seit Jahrzehnten eng befreundet bin, veröffentlichte ich Der Antikatechismus.
200 Gründe gegen die Kirchen und für die Welt (1991).
#263 Jubärens 15:55:33 | Samstag, 31. Dezember 2011
Es freut mich, Thomasius, dass Sie meine Darstellung „bestätigen“, nach der die üblichen schönfärberischen
Geschichten über Luthers Leben und Ableben weitgehend nazarenische Erbauungsmärchen für protestantische
Leichtgläubige sind.
#261 Jubärens 15:08:59 | Samstag, 31. Dezember 2011
Der Schilderung von Horst Herrman über das sanftweiche Ableben des Ketzers Luther sind in den schönfärberischen
Elementen und kitschigen Formen seines legendarischen Stils alle Dimensionen eines protestantischen Erbauungsmärchens
auf die Text-Stirn geschrieben, #257 Thomasius: Es war einmal …„An einem Februarabend sitzt Luther noch
an einer reich gedeckten Tafel, unterhält sich wohlgelaunt, sprüht von Witz und gibt, bei gutem Essen
und reichlichem Trinken, eine Anekdote nach der anderen zum besten. Nachdem er sich zurückgezogen hat,
befällt ihn ein Unwohlsein, dem man zunächst mit den üblichen Hausmitteln begegnet. Martin fühlt sich
auch wieder besser, doch gegen 1 Uhr morgens geht es zu Ende. Luther fröstelt, und jetzthelfen auch die
Tücher und Polster nicht mehr, mit denen man ihn zu wärmen sucht. Er spürt, dass es nicht mehr besser
werden wird, betet einen lateinischen Psalm und schläft ein:„Wir sind alle Bettler. Das ist wahr.“ Die
Umstehenden geraten in Panik…“ Woher will Herman eigentlich wissen, dass Luther spüre, dass es nicht
mehr besser werden. Das angebliche letzte Wort von Luther vom Sündersein – damit meinte er natürlich
nicht sein Überfressen, Saufen, Ketzereien, Verleumdungen etc., sondern nur so eine abstrakte Sündhaftigkeit,
die alles einschließen soll wie bei einer oberflächlichen Bußandacht – ist definitiv eine spätere
Einfügung in L. Bio-Ableben – genauso wie sein angeblicher STandhfaftspruch in Worms vor dem Kaiser.
#259 Jubärens 14:53:41 | Samstag, 31. Dezember 2011
Zu Thomasius: „Paul Majunke war ein Vorläufer der kreuz.net Redaktion.“ Seit 1871 war er der erste Chefredakteur
der neu gegründeten Zeitung Germania. Dieses Blatt stand der Zentrumspartei sehr nah. Unter der Leitung
von Majunke wurde die Germania zu einer der führenden katholischen Tageszeitungen. Im Kulturkampf schrieb
Majunke zahlreiche scharfe Artikel zur Verteidigung der katholischen Sache gegenüber der preußischen
Regierung. Seit 1874 bis 1884 war Majunke Abgeordneter der Zentrumspartei im Reichstag und von 1878 bis
1884 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses. Wegen seiner Presseartikel war Majunke wegen Vergehen
gegen die Pressezensur und Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seine tatsächliche
Verhaftung im Jahr 1874 löste breite Kritik aller politischen Parteien aus, weil sie die Immunität als
Abgeordneter missachtete. In der Folge wollte Otto von Bismarck sogar zurücktreten. Das Gesuch wurde
von Kaiser Wilhelm I. aber zurückgewiesen.
#26 Jubärens 14:44:07 | Samstag, 31. Dezember 2011
Was für ein altliberal-modernistische Gesülze an Bibelverdrehung, gesunder, vom lieben Liebegottchen:
„Jesus sagte nicht ohne Grund: Papi. Wenn ein Kind zu seinem Vater Papi sagen kann, zeugt das von höchstem
Vertrauen in seine väterlichen Eigenschaften voll Güte.“ Die Haltung von Jesus ist schon von Rabe mit
dem Augustinuswort trefflich skizziert: „gerechtigkeit ohne liebe ist grausamkeit liebe ohne gerechtigkeit
ist auflösung!“ Gegen die kleinbürgerlich-modernistische Selektivsicht auf einen kitschigen Nazarener-Jesu
sprechen die vielen NT-Stellen, in denen Jesus mit der Hölle droht, mit Mühlsteinen um den Hals für
Kinderverderber etc.
#28 Jubärens 13:32:55 | Samstag, 31. Dezember 2011
Es geht um die kleingläubig-defätistische Aussage eines verantwortlichen Kirchenmannes, Fundi: »Gegen
die großen kulturellen Strömungen können wir nichts ausrichten.« Aktuelle kulturellen Strömungen
sind z.Z.: -Abtreibung ist normal und ein Recht – ist ja nur ein Zellhaufen, das ungeborene Kind -Ehescheidung
und Wiederverheiratung und uneheliche Kinder sind auch das Normalste der Welt und damit die Norm des kulturell
Faktischen – PID-Selektion, Euthansie und bald auch Klonen sind kultureller Trend, -Zölibat ist unnatürlich,
Geschlechterdiversität, Promiskuität etc. sind dagegen natürlich (siehe temporär schwule Pinguine
als die neue kulturelle Norm der menschlichen Natürlichkeit) Wenn die kirchlichen Prälaten vor diesen
empörenden Umwertungen der christlcihen und naturrechtlichen Werte kapitulieren, d. h. diese Perversitäten
akzeptieren und z. T. in die Kirche übernehmen wollen, dann haben sie ihren apostolischen Auftrag vollständig
verfehlt.
#255 Jubärens 13:15:04 | Samstag, 31. Dezember 2011
Manche Forumsbeiträge gehen in die (falsche) Richtung, wenn sie zu diesem Lutherartikel ausschließlich
die Frage diskutieren, obe nun Luther wirklich der verkommene Fresser und Säufer gewesen sei oder nicht.
Für die kirchlich-religiöse Bewertung des protestantischen Irrlehrers ist es aber nicht relevant, ob
er nun 7 oder 4 Liter ausländischen Weins getrunken hat, sondern dass seine Lebensweise im krassen Widerspruch
zu Leben und Lehre von Luthers angeblichem Lieblingsschriftsteller Paulus stand – und damit zum christlichen
Standpunkt: „Wandelt im Geiste, vollbringet nicht Werke des Fleisches, als da sind Trunkenheit, Schwelgerei.
So mahnte Sankt Paulus die Christen schriftlich. Er selber beobachtete das Enthaltungsgelübde des jüdischen
Nasiräats, aß kein Fleisch und trank keinen Wein. Er fastete viel: „Ich züchtige meinen Leib und zähme
ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde.“ Und Luther? Er war entgegengesetzter
Meinung und Handlungsweise. Das gepriesene „Rüstzeug des heiligen Geistes, der Gottesmann von Wittenberg,
der dritte Elias, der andere Paulus, Mund Christi und Gottes Notar“ – wie er von Protestanten genannt
wurde – erweist sich als habitueller Schlemmer und Vollsäufer durch dreißig Jahre – angefangen von seinem
Abfall bis zum letzten Tage seines Lebens.
#91 Jubärens 11:29:29 | Samstag, 31. Dezember 2011
Wenn Tomas von „Kirche“ spricht, meint er sich und seine Sedi-Sektierer, die allein die wahren Guten seien.
Alle anderen wären die Bösen, insbesondere der Papst und die Kirche: „Die Kirche steht für das Gute.
Wofür die Konzilssekte steht ist eine andere Frage.“
#247 Jubärens 11:24:13 | Samstag, 31. Dezember 2011
#174 Fundi entlarvt sich als antikirchlich, indem er die geoffenbarten Wahrheiten an das auserwählte
Volk (AT) und die der Kirche anvertraute Offenbarungswahrheit (NT) mit einer Vernunftwahrheit wie der
Mathematik gleichsetzt: „Als ich die mathematische Wahrheit erkannte, daß 2 x 2 = 4, erhielt auch nicht
solche Vollmachten in Bezug auf die mathematische Wahrheit.“ Die selbstbetrügerische und unchristliche
Lutherformel, dass das freischwebende Christsein sich primär aus der „Unterwerfung unter die Heilige
Schrift“ konstituiere und erst sekundär aus der Gemeinschaft der Schriftunterwerfer die (wahre) Kirche
hervorgehe, ist an logischer und biblischer Widersprüchlichkeit kaum noch zu überbieten. Zur Absicherung
der hybriden lutherischen Selbstermächtigung als Christen und (un-apostolische) Kirche müssen die Protis
zu einem weiteren antibiblischen Konstrukt greifen: Der Heilige Geist als göttliche Führungs- und Beistandsmacht
sei nicht den Aposteln und der Kirche zugesagt, sondern der von der frühen Kirche kanonisierten Hl. Schrift
an sich, die damit als in der Weltgeschichte freischwebende und verfügbare Schrift den Hl. Geist enthalte
und sich jedem gläubigen Lesen mitteile – auf der Basis von folgendem Zitat: „Der Heilige Geist kann
niemals von der Schrift getrennt werden“ (Zitat Fundi von Dietrich Bonhoeffer)
Ein unchristlicher Defätist und Kleingläubiger: »Gegen die großen kulturellen Strömungen können
wir nichts ausrichten.« so der Kanzler der Erzdiözese Straßburg. Wenn er wenigstens wie der untergehende
Petrus gerufen hätte: „Herr, rette mich, ich gehe unter!“ Diese nachkonzilären und postchristliche Bistumsverwalter
haben nur auf ihre Wort- und Sozialmanagementfähigkeiten vertraut – auch beim Verwalten des Untergangs.
Wenn die ersten Christengrüppchen im Röm. Reich so was gedacht hätten: »Gegen die großen kulturellen
Strömungen im Römischen Reich können wir nichts ausrichten.« – dann wäre das Christentum schon nach
100 Jahren zusammengebrochen – aber das Gegenteil war der Fall: Die christliche Kleingruppe mit aussichtslosem
Status und damals völlig unmodernem Programm übernahm später das Röm. Reich.
#163 Jubärens 21:06:56 | Freitag, 30. Dezember 2011
Das wiederum, Fundi, habe ich nicht bestritten, „daß Luther keine bindende Lehrautorität besitzt, weder
bei der lutherischen Minderheit unter den Protestanten noch gar bei anderen Evangelischen“ Allerdings
erkläre ich die folgende These zu einem protestatnischen Selbstbetrug, dass „absolut allein die Bibel
(Norma normans) und absolut sekundär (Norma normata) – als Bibelauslegung- Bekenntnisse bei Evangelischen,
die solche haben“, ist. Das NT ist als Buch der Kirche entstanden und nur aus dem Glauben der Kirche sowie
mit der Zusage des Hl. Geistes an die Kirche auszulegen – und nicht von jedem Dahergelaufenen, der behauptet,
er allein hätte jetzt durch ein spezielles Geisterlebnis den richtigen Zugang zur Schrift gefunden und
die Kirche läge dabei voll daneben. Die Bibel ist kein frei schwebender Text bzw. wenn man ihn so betrachtet
wie Homers Ilias, dann verfehlt man den Schriftsinn. Was die Protestanten als Norma normans hochjubeln,
ist letztlich doch wieder die immer schon in betimmte Richtung interpretierte Bibel und in den grundlegenden
Fragen eben doch durch die vorgegebene Brille Luthers, die die Wurzeln des Protestanismus konstituieren.
#109 Jubärens 18:28:50 | Freitag, 30. Dezember 2011
Wie schon mal gesagt, Fundi, ist es lutherische Augenwischerei zu behaupten: „binden sich Lutheraner (10 %
der Evangelischen) weit mehr an die Bibel und die lutherischen Bekenntnisse (Bibelauslegungen)…“ Luther
hat sich einige Paulus- und Evangeliumsstellen herausgepickt, die er dann in seinem persönlichen Sinn
als Kernstück der Bibel zurechtschliff und zur Interpretationslinse für die übrigen Teile der Bibel
erklärte und zugleich zum Filter, bei dem bestimmte Schriften und Schriftteile als unlutherisch (= unbiblisch)
durchfielen. In diesem Sinne lesen Protestanten und Katholiken nicht die „gleiche Bibel“ und darin besteht
auch der Fehler des Konzils-Ökumenismus, indem so getan wird, als wenn die „Heilige Schrift“ der Kirche
bei den Protis die gleiche wäre. (statt Goldengel musste es ‘Vagel’ heißen im meinem letzten Beitrag.)
#100 Jubärens 18:01:08 | Freitag, 30. Dezember 2011
„Es gibt ja einen FILM aus den Kriegsjahren, da sieht man Soldaten und Geistliche, die alle die Hand zum
Hitlergruß erhoben haben“ Man sollte den Hitlergruß, Goldengel, ebenso im Kontext der Zeit sehen wie
Fundi den damit Gegrüßten. Als die englische Fußballnationalmannschaft im Mai 38 beim Deutschlandlied
(1. Strophe) den Deutschen Gruß zelebrierte, dachten sie sicher an das Wort von Loyd George, dass Hitler
für Deutschland der neue George Washington sei. Wenn Geistliche die Hand hoben, haben sie wahrscheinlich
gedacht: „Heil’ Hitler, wenn du ihn heilen kannst!“ Andere Deutsche, die innerlich schon Widerstandkämpfer
waren, haben die Hand leicht nach oben abgewinkelt und innerlich gedacht: „Halt, Hitler – so nicht weiter!“.
#58 Jubärens 15:37:30 | Freitag, 30. Dezember 2011
Meinen Sie wirklich, dass der Kardinal von Brandenburg nicht geprasst habe? Ob der Kardinal Albrecht von
Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern geprasst hat, das werden Sie als Kirchenhasser, Thomaius, sicherlich
besser wissen. Auf jeden Fall war er ein schlechter Kirchenmann, der den böswilligen Kirchenhetzer Ulrich
von Hutten an seinen Hof holte und mit einer Kebse zusammenlebte. Außerdem unterstützte der Prälat
den Luther-Ketzer bis 1524. Im Unterschied zu Luther und den Lutherischen ist so ein sündiger und verkommener
Mensch für uns Katholiken kein Vorbild. A.v. Brandenburg war einer der schlechten Prälaten, die das
Reichskirchensystem von Kaiser Otto hochgespült hatte, in dem Reichslehen an Bischöfe vergeben wurden
und viele Bistümer damit als Fürstbistümer „verweltlicht“ wurden. Durch die Protestanten wurde zwar
diese Struktur abgeschafft, aber indem Luther die weltlichen Fürsten wieder zu „Notbischöfen“ machte,
wurden die evangelischen Gemeinschaften ebenfalls wieder weltlich instrumentalisiert bzw. sie ließen
sich instrumentalisieren.
#54 Jubärens 15:06:13 | Freitag, 30. Dezember 2011
Geht’s noch ein Stück dämlicher bei der Rechtfertigung von Luthers unmäßigem Saufen und Fressen: Tchibo
„Wein wurde in den Zeiten Luthers anders konsumiert, in der Regel als Ersatz für das untrinkbare Wasser…:
Ja,ja, um 1500 waren alle Brunnen in Stadt und Land verseucht und das Wasser untrinkbar gemacht – und
welche Gruppe steckte dahinter? Natürlich die Papisten, damit der Luther (und Tschibo) einen Vorwand
anführen kann, Wein wie Wasser zu saufen. Außerdem lügt Tchibo: „Übrigens sieben Liter Wein pro Tag
war auch das tägliche Deputat für Mönche in den Klostern, nicht nur an Ostern.“
#52 Jubärens 14:52:25 | Freitag, 30. Dezember 2011
Das gilt neben Luther für alle Ketzer: #25 Makuna :“„Luther war kein Vorbild, sondern ein Vordenker.
Er hat den Menschen Wege und Möglichkeiten gegeben, eigenständig über die Bibel nachzudenken.“ Auch
Josef Berens betont immer wieder, dass er ein eigenständig nachdenkender Bibeldenker sei.
#21 Jubärens 12:20:36 | Freitag, 30. Dezember 2011
Thomasius erzählt lutherische Märchen: „Luther ist bedeutend, weil er gelehrt hat, man solle sich auf
die Bibel zurückbesinnen und nicht“ wegen seines Saufens und Fressens. Luther hat sich nur ein paar Stellen
aus der Bibel herausgepickt, die zu seinem sittelosen Leben und seiner antikirchlichen Lehre passten,
und mit diesen selektiven Schlüsselstellen hat er dann das Gros des NT zu beiläufigen Material erklärt.
Die Paulus-Stelle vom Glauben ist für Luther „die Bibel“, während die übrigen Aussagen von dieser Stelle
her interpretiert werden, irrelvant sind oder als Bibel gänzlich abgelehnt werden, wenn Paulus sich z.
B. auf Werke bezieht: „Wandelt im Geiste, vollbringet nicht Werke des Fleisches, als da sind Trunkenheit,
Schwelgerei. So mahnte Sankt Paulus die Christen schriftlich. Er selber beobachtete das Enthaltungsgelübde
des jüdischen Nasiräats, aß kein Fleisch und trank keinen Wein. Er fastete viel: „Ich züchtige meinen
Leib und zähme ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde.“
Es wäre doch ein interessantes Projekt, zum Lutherjahr über die Fress- und Saufgelage des feisten Säufer-Reformators einen satten Film zu drehen – etwa mit dem Titel: Das große Fressen – vor dem großen Kotzen.
#109 Jubärens 11:38:01 | Freitag, 30. Dezember 2011
Sie irren, gesunder: „Die heutige Presse mit der Nazipresse auf eine Stufe zu stellen zeigt den Wahn der
Tönendes-Erz-Katholiken.“ Bei der Missbrauchskampagne der dt. Medienkonzerne gegen die Kirche ist der
Vergleich mit der Goebbelspresse weitgehend berechtigt: Es geschieht die gleiche Fokussierung, Aufbauschung
und Skandalisierung der wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich wie damals. Von den 25.000 Priestern
in Deutschland wurden in vier Jahren akribischster Fahndung von 1933 bis 1937 nur 64 Homo- und Kinderschänder-Priester
verurteilt. Goebbels dagegen in seiner Hetzrede am 28. 5. 1937: „Es handelt sich dabei auch nicht um bedauerliche
Einzelerscheinungen, sondern um einen allgemeinen Sittenverfall, wie er in diesem erschreckenden und empörenden
Ausmaß kaum noch einmal in der gesamten Kulturgeschichte der Menschheit festzustellen ist.“ Diese Verallgemeinerung
und Verdächtigungen auf mehr oder wenige alle Priester ist auch der Grundtenor der heutigen Kirchenhassmedien –
deutlich an einem Zitat der Frankfurter Neuen Presse von O. Kolle: „So wie die Priester Priester geworden
sind, damit sie leichter an Kinder herankommen können mit ihrem priesterlichen Gehabe. Ich sag’ immer,
die Soutane ist deshalb so groß, weil sich darunter so leicht Zwölfjährige verbergen lassen“
#75 Jubärens 20:20:48 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
Sie haben was vergessen, Tomas: „Da ich keine Jurisdiktion in der Kirche habe, kann ich auch nicht niemand
ausschließen.“ ‘Als SEdi-Sektierer mit der Zerrspiegel-Theologie kann ich auch nicht erkennen, was theologisch
richtig und falsch ist.’
#23 Jubärens 20:12:39 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#6 Theolungus fragt: „Was hat denn der Preysing-Brief aus der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte
mit den heutigen Missbrauchsexzessen zu tun?“ Folgendes: Die Goebbelspresse wurde 1936/37 angewiesen,
sich kampagnenmäßig auf die damals strafbaren homosexuellen Fälle (die meisten der damals aufgewirbelten
Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren und diese auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von
Angeklagten. Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen, die ca. 8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle
im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden, indem von Ihnen nicht oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen
berichtet wurde. Die Medienkonsumenten sollte der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl
des sexuellen Missbrauchs wäre. Heute beherrscht ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft
und sie verfolgen die gleiche Linie wie damals die Goebbelspresse: Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle
im kirchlichen Bereich fokussieren, sie aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen, bei der Masse
der anderen Fälle werden nur vereinzelte Fälle aufgezeigt und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle
ohne Verallgemeinerungen (z. B. bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik
total geschont, vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc. Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit besteht
eine Kontinuität zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls seit den
68er Zeiten.
#75 Jubärens 19:58:00 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
Tomas leugnet, dass unser Rechtsstaat auf die unveränderlichen, weil naturrechtlich basierten Grundrechten
aufbaut, die alle drei Gewalten zwingend binden. In unserm Verfassungsstaat hat weden deas Volk noch das
Parlament das Recht, die Grundrechte wie Recht auf Leben, Gleichrechtigkeit, Schutz des Eigentums etc.
anzutasten oder zu verändern (Art. 19, 79) – auch nicht mit demokratischer 2/3 Mehrheit oder mit Volksabstimmungen.
Tomas’ Fehler ist es, dass er den naturrechtsbasierten Verfassungsstaat mit einem demokratistischen Staat
gleichsetzt, in dem Volk oder Volksvertreter beliebig entscheiden können – auch gegen die Naturrechte,
also einer totalitäre Beliebigkeitsdemokratie (Ochlokratie). Diesen Fehler, nicht zwischen Verfassungsstaat
und Demokratismus zu unterscheiden, hatte schon Papst Pius IX. in seiner Enzyklika Quanta cura (1864)
gemacht: „Der Wille des Volkes, kundgegeben durch die sogenannte ‘öffentliche Meinung’ oder auf irgendeine
andere Weise, begründe das oberste Gesetz, unabhängig von jedem göttlichen und menschlichen Recht.“
Das beschriebene Konzept von ‘Volkssouveränität’ mag auf die „demokratische“ Willkürherrschaft der
Jakobiner zutreffen, hat aber mit dem demokratischen Verfassungsstaat nicht das Mindeste zu tun. Der Papst
kämpfte damals gegen die Windmühlen einer neuen Sansculottenherrschaft. Mit dem Schmutzwasser der jakobinischen
Willkürdemokratie schüttete er auch die naturrechtsbasierte Verfassungsdemokratie aus – der politische
Irrtum von Pio Nono.
#61 Jubärens 14:07:07 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
Träumen Sie ruhig weiter davon, Mufelius, dass am vorbildlichen Umgang der Deutschen mit dem Wesen ihrer
unrühmlichen Geschichte die Welt Gefallen fände und daran genesen könnte: „Auch ich kenne keinerlei
Vorurteile im Ausland gegen uns Deutsche – in allen Ländern, in denen ich schon war, wurde ich mit Freundlichkeit
aufgenommen, Keine Spur von Nazi-Vorwürfen. Ganz im Gegenteil. Man mag uns Deutsche in der Welt – eben
auch aufgrund unseres (und da darf man ruhig stolz drauf sein) offenen Umgangs auch mit den unrühmlichen
Teilen unserer Geschichte und aufgrund unseres Lernens aus selbiger.“ In der Tat: die Medien des Auslands
mögen es gern, wenn die Deutschen sich als historisches Tätervolk darstellen, dessen Verantwortlichkeit
für die monströsen Verbrechen der Nazi-Clique bis heute in die dritte Generation ausstrahlt. Das hat
man bei der Schröpfung der heutigen Steuerzahler für die Nazi-Verbrechen an den damaligen Fremdarbeiter
Ost gesehen. Was die englischen Medien z. B. seit 60 Jahren bei jeder Gelegenheit an Nazi-Dreck auf „the
Germans“ werfen (allen voran BBC und Sun), das hinterlässt tief eingeprägte Vorurteile bei den meisten
Briten – auch wenn Sie das dem deutschen Gast oder Geschäftspartner gegenüber nicht sagen. Die deutsche
Selbstbeschuldigung als historisches Tätervolk erzeugt im Ausland vielfach mitleidige Herablassung, jedenfalls
keine nationale Selbstkasteiung der Briten z. B. wegen ihrer Kolonialverbrechen in Indien, Australien,
Tasmanien, Südafrika etc.
#86 Jubärens 13:22:55 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#84 Mufelius’ unehrliche Empörung kühlt sich merklich ab, wenn es um die massenhaften Missbrauchs- und
Vertuschungsfälle an öffentlichen Schule im gesamten Land geht. Gegen die „unfaire Behandlung der Kirche“
hat er nichts einzuwenden: „- mir ist’s gleich“.
#83 Jubärens 10:42:58 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
Inzwischen hat es einer der größten Kirchehetzer – #67 Mufelius – eingesehen, dass die zahlenmäßige
Dimension der Missbräuche im kirchlichen Bereich durch die Medien maßlos aufgebauscht wurde, die tatsächlichen
Zahlen „(beinahe) irrelvant“ sind – so Mufelius. Aber als zweite Verleumdungsfront bauen die Medien und
ihr Frontmann Mufelius seit dem Murphy-Fall eine Vertuschungskampagne auf. (Der Speigel hatte 13 Journalisten
auf den Papst angesetzt, um ihm Vertuschung in jenem Fall anzukleben.) Die Kirchenhasser würzen darüber
hinaus jeden Beitrag mit einem Empörungsritual zur angeblichen Vertuschung im Kirchenbreich: „Das empörende
Verbrechen, um das es bei den sex. Mißbräuchen in der RKK geht, ist die Vertuschung“ (Mufelius). Auch
bei dieser verleumderischen Aufbauschungskampagne zur Rufschädigung der Kirche ist das Gegenteil richtig:
Die Kirche war vor und nach den Missbrauchsverfahrensregeln 2001 meistens strenger mit den unterschiedlichen
Missbrauchstätern als vergleichbare Institutionen wie öffentliche Schulen. Die Vertuschungen der Massenvergewaltigungen
an der Odenwaldschule sogar noch nach 2000 war der Regelfall an öffentlichen Schulen größer, bei denen
„jeder zweite Schulleiter von einem sexuellen Schülermissbrauch an seiner Schule in den vergangenen Jahren
berichtet“ (SZ). Die Schulbürokratie hat auch bei schwereren Fällen von Missbrauch der anvertrauten
Schüler die Lehrpersonen in der Regel nicht versetzt, man setzte auf „diskrete“ – d.h. vertuschende –
Lösungen.
#54 Jubärens 23:05:15 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Bei allem Respekt vor Ihrem Detailwissen um statistische Erhebungen im Allgemeinen und Ihrer (negativen)
Einschätzung des KFN im Besonderen kann ich Ihre Aussage nicht nachvollziehen, Eklvenpath, dass „die
Zahlen, so, wie sie dargestellt werden, nicht aussagekräftig sind“. Stattdessen möchten Sie „eine Statisik
sehen, die sagt, wie viele Missbräuche es gegeben hat bei Personen, auf die Geistliche Zugriff hatten.
Also zum Beispiel Ministranten.“ Es ging aber der KFN-Studie (die übrigens von Bundesministerium für
Bildung und Forschung mit Drittmitteln gefördert wurde) nicht spezifisch um Missbräuche im kirchlichen
Bereich, sondern um die bitter notwendige evidenzbasierte Erhebung von Daten zu sexuellen Missbräuchen
in allen gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtung und ihre Verteilung. Wieso sollen in diesem gewollten
Sinne die Daten zur Verteilung von Missbräuchen nicht aussagekräftig sein? Was beanstanden Sie weiterhin
an der „Auslegung der Zahlen, wie sie hier getätigt“ werden? Aus den Zahlen ergibt sich, dass sexueller
Missbrauch offensichtlich an öffentlichen Schulen ein Riesenproblem ist (das bleibt auch so, wenn man
berücksichtigt, dass es selbstverständlich zigmal mehr Schulen und Lehrer als Pfarrer gibt), was bisher
in Medien und Politik keinen Niederschlag gefunden hat und daher sicherlich mit vielfacher Vertuschung
einhergeht. Anderseits fühlt sich die kreuz.net bestätigt, dass die Missbrauchszahlen relativ zu der
medialen Aufbauschung relativ gering ist. Falsch??
#46 Jubärens 21:36:07 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Da zeigt sich mal wieder, dass #43 Elvenpath nur Statistiken mag, die seine Vorurteile beweisen: „Da zeigt
sich mal wieder, dass man mit Statistiken alles beweisen kann. Der Fehler, der hier begangen wird, ist
dass der absolute Anteil gezählt wird.“ Die Erhebung des Forschungsprojektes des renommierten Kriminologischen
Froschungsinstituts Niedersachsen, gefördert und gestützt auf BMFSFJ, sind für Elvenpath nichts wert,
weil die Ergebniszahlen gegen die kath. Kirche nicht die gewünschten Resultate zeigen, die man medial
entsprechend ausschlachten könnte. Dagegen sind die Missbrauchszahlen von Lehrpersonen in öffentlichen
Schulanstalten beunruhigend hoch. Das wiederum beunruhigt Elvenpath überhaupt nicht, weil das keine mediale
Skandalisierung hergibt und die sexuellen Missbräuche von Lehrern an den ihn anvertrauten Schülern moralisch
nicht so schwerwiegend zu bewerten seien wie die Missbräuche von Kirchenleuten. Kurzum: Die massenhaften
sexuellen Missbräuche an Schulen wird keinen investigativen Journalisten heranlocken und keinen Redakteursfinger
bewegen – warum auch – sind doch nur Opfer von nicht-kirchlichen Lehrern.
#42 Jubärens 21:14:03 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Für #40 bejorommer ist der Missbrauch von Orgelpfeifen kein winziges Problem – und für seine ZEIT-Orgler
auch nicht – siehe www.zeit.de/…rlande-report-kirche In Deutschland stehen den im Jahre 2010 bekannt
gewordenen ca. 300 Fällen von Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in den letzten 40 Jahren
etwa 12.000 – 16.000 Opfer sexuellen Missbrauchs pro Jahr gegenüber. Journalisten und Wissenschaftler
kritisieren den Stil der Debatte über Fälle von sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche. Hauptkritikpunkte
sind dabei: 1.Die übermäßige Fokussierung auf die und teilweise Übertreibung der Geschehnisse in der
Katholischen Kirche, die so nicht zu beobachten wäre, sobald es um andere Organisationen ginge, was wiederum
den Verdacht weltanschaulicher Motiviertheit nahelege. 2.Die konstante Vermischung der Debatte mit kirchenpolitischen
und gesellschaftlichen Debatten über die von der Kath. Kirche vertretenen ethischen, religiösen oder
politischen Positionen. 3.Die Vermischung von sexuellem Missbrauch mit den Auswirkungen der pädagogischen
Überzeugungen früherer Jahre („Prügelpädagogik“) in der Berichterstattung. 4.Die Nichtwürdigung der
Aufklärungs- und Präventionsbemühungen der römisch-katholischen Kirche. 5.Die in der Berichterstattung
kaum vorgenommene Einordnung der Vorkommnisse in den jeweiligen gesamtgesellschaftlichen Kontext. 6.Werden
Medien auch Falschdarstellungen, Übertreibungen, Unwissenheit und Verzerrung vorgeworfen.
#27 Jubärens 19:40:58 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Sie haben ein winzigen Zwischenglied vergessen#23 Ossietzky: Die Medienkonzernen haben das tatsächlich
relativ winzige Randproblem von Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich – relativ winzig bezogen auf
die massenhaften Missbrauchsfälle an öffentlichen Schulen etwa – zu einem elefantösen Riesenproblem
aufgebauscht und die Katholiken damit getäuscht und verhetzt: ***Der sexuelle Mißbrauch ist in der Kirche
ein winziges Randproblem.*** So winzig, dass wegen der winzigen „Winzigkeit“ die Kirche keine winzige,
sondern erhebliche Zahl von Steuer zahlenden Glaubenden und anderen Mitgliedern verloren hat. Die haben
mit den Füßen abgestimmt wegen der winzigen „Winzigkeit“…
#25 Jubärens 19:33:44 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
VanDaalen: „Ihr Kulturkampf gegen den hervorragenden „Spiegel“ ist zum Scheitern verurteilt“: Als Beispiel
für eine zahlenmäßige Übertreibung kann auf die Berichterstattung des Magazins Der Speigel verwiesen
werden. Der Speigel behauptete in seiner Berichterstattung über den Ryan-Bericht: „35.000 Kinder wurden
demnach zwischen 1914 und 2000 in kirchlicher Obhut geschlagen, gepeinigt oder vergewaltigt.“ Faktisch
finden sich im Bericht 25.000 Anhörungen, in denen 381 Anschuldigungen für sexuellen Missbrauch in katholischen
Heimen Irlands vorgebracht wurden. Ein krasses Beispiel ist auch der von Peter Wensierski verfasste Bericht
des Speigels über einen Missbrauchsfall im Bistum Aachen. Wensierski erhob im Bericht die Behauptung,
dass das Bistum den Fall des Missbrauchs an einem zum Berichtszeitpunkt 19-Jährigen durch Pfarrer Georg
K. vertuscht habe. Es hieß, die Katholische Kirche in Deutschland habe „nichts gelernt“. Zusätzlich
wurde der Rücktritt Bischof Mussinghoffs gefordert. Recherchen der Aachener Zeitung ergaben allerdings,
dass das Bistum wegen des Falls die Staatsanwaltschaft einschalten wollte. Der Vater des damals minderjährigen
Opfers Christopher bat jedoch seinerseits das Bistum um Stillschweigen in der Sache. Dem folgte das Bistum,
da gegen Georg K. schon ein Prozess wegen Missbrauchs in Südafrika geführt wurde und diverse Vorwürfe
aus seiner Zeit in Aachen der Staatsanwaltschaft bereits vorlagen. Auch hierzu erfolgte keine Korrektur
seitens des Spiegels.
#87 Jubärens 19:28:51 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Nehmen Sie sich nicht so wichtig, #72 Mufelius. Mein Beitrag war gar nicht an Sie gerichtet, sondern eine
ARgumentation gegen Ihr Geschreibsel an die Forumsleser gerichtet. Denn es ist völlig klar, dass eine
sinnvolle Argumentation mit einem Rechtspositivist wie Sie sinnlos ist. Das haben Sie ja mit Ihrer Antwort
auch bestätigt.
#19 Jubärens 19:22:23 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Wenn man die Verteilung der Medienskandalisierung von Missbrauchsfällen mit der Realität vergleicht,
dann wird deutlich, dass die Medienberichterstattung der eigentliche Skandal ist: „Bei den angegebenen
Tätern war der Anteil von Priestern gerade mal 0,1 Prozent. Lehrpersonen im Schulbereich wurden von den
betroffenen Missbrauchsopfern mit 25,1 Prozent relativ häufig als Mißbrauchstäter benannt.“ Die Medienkonzerne
machen gezielt den gegenteiligen Eindruck, als wenn ¼ der Fälle im kirchlichen Bereich lägen, in den
öffentlichen Schule dagegen nur ein marginales Problemchen. Dabei liegt der Untersuchungszeitraum der
KFN-STudie noch vor der Zeit der Massenvergewaltigung in der Odenwaldschule. Offensichtlich vertuschen
die Medien zusammen mit der Schulbürokratie die vielen Missbrauchsfälle im öffentlichen Schulbereich
und kehren sie unter den Teppich. Die Aufbauschung der wenigen kirchlichen Fällen dient dabei als Nebelwand,
hinter der die massenhaften Missbrauchsfälle von Lehrpersonen versteckt werden.
#14 Jubärens 19:05:24 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Ist doch nicht so schwer zu verstehen#8 Nixnutz: „Wieso kommen plötzlich die Neonazis hier rein? Sonst
waren doch immer die „Medienbosse“ an allem schuld!“ Die Medienkonzerne werden durch die Medienbosse neonazistisch
gesteuert, was man besonders gut an der Missbrauchsskandalisierung gegen die Kirche sieht, allen voran
stern und Speigel, deren Gründer ihr Pressehandwerk bei den Altnazis gelernt hatten und deren Enkelredakteure
jetzt nach dem Vorbild der Goebbelschen Anti-Kirchenkampagne von 1937 eine neonazistische Neuauflage versuchen.
#57 Jubärens 18:57:31 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
#55 Tomás stolpert schon beim zweiten Satz seiner Unrechtskunde über das Grundgesetz: „Artikel 20 Abst.
2 Satz GG sagt, daß alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Daraus resultiert mehr als nur das Recht, die
Regierenden zu wählen, nämlich das „Recht“, durch dessen Vertreter Bestimmungen zu schaffen, die im
Widerspruch zu dem Göttlichen Recht und dem natürlichen Sittengesetzt stehen, solange sie nicht die
Verfassung verletzen.“ Der zweite Satz Art. 20 Abs. 2 GG lautet nämlich: „Sie (die vom Volk ausgehende
Gewalt) wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe (der Gewaltenteilung) wahrgenommen.“
D.h. das Volk besitzt nur die Souveränitätsgewalt im Akt der Wahl, mit dem es zugleich die Gewalt an
die Repräsentanten abgibt und somit vier Jahre keine Souveränitätsrechte mehr hat, insbesondere nicht
das Recht – wie Tomas behauptet –, Bestimmungen gegen das natürliche „Sittengesetz“ zu erlassen, dass
im Art. 2,1 selbst Teil der unveränderlichen Verfassung ist.
#73 Jubärens 15:08:37 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
So stellt sich gesunder die geheime Weltregierung des Vatikans vor: „Ein Wink des Vatikans an die Kanadischen
Behörden würde doch genügen, um die kanadischen Behörden zu veranlassen, den Schalter auszuknipsen.“
In den kanadischen Amtsstuben wartet man geradezu darauf, die Befehle vom vatikanischen Staatssekretariat
unmittelbar zu verwirklichen – wenn es sein muss auch gegen die eigene Regierung und Gesetze.
#71 Jubärens 15:03:19 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Offensichtlich verweigert sich #33 Mufelius einer rationalen Erklärung, dass die vorstaatlichen, naturrechtlich
fundierten Grundrechte des Grundgesetzes, der amerikanischen Verfassung oder des UNO-Menschenrechtskatalogs
nicht einfach eine Konvention oder beliebige Übereinkunft von Menschen sind, jederzeit nach Belieben
änderbar, sondern die von Natur aus gegebenen, durch Vernunft erkannten, naturrechtlich erfassten vorstaatlichen
Rechte der Menschen sind, die nicht „gemacht“, sondern „erklärt“, verkündet werden und die ihrem Charakter
nach unveränderlich sind wie das Recht der Selbstverfügung (=keine Versklavung) oder die Gleichrechtlichkeit:
„Sehen’s, Jubärens, im GG kann stehen alles stehen – es ändert aber nichts daran, dass es Menschengemacht
ist und geändert werden kann. Man kanns z.B. einfach komplett austauschen.“ Es sind solche Theorien der
Beliebigkeits- und Willkürdemokratie, die eine rechtsstaatliche Verfassung in jede Richtung veränderbar
machen wollen, um die Zugbrücke für totalitäre Regime herunterzulassen. Das Notverordnungsgesetz vom
28. 2. 1933 war so ein Projekt zur Veränderung der Weimarer Verfassung: Danach dürfte man die Grundrechte
dauerhaft außer Kraft setzen – Hitlers entscheidendes VErfassungsveränderungsgesetz, dass die Weimarer
VErfassung in einen totalitären Unrechtsstaat transformierte. Die Nazis lehnten übrigens ein naturrechtlich
begründetes REcht ab: Recht sei allein positiv zu begründen – mit dem Nutzen für die Volksgemeinschaft.
#30 Jubärens 12:32:36 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Wenn man sein Wissen ausschließlich aus den Enzyklinken des 19. Jahrhunderts und einige schlecht studierte
Dogmatiklehrbücher bezieht wie#8 Tomás und nicht die Sachen selbst studiert, dann kommt bei der Darstellung
und Bewertung politisch-rechtlicher Gegebenheiten Unsinn heraus: „Da die BR Deutschland, seit ihrer Gründung,
mit dem Grundsatz der Volkssouveränität (…) gegen das überpositives Recht verstoßen hat, war dieser
Staat nie ein Rechtsstaat.“ Mit dem Grundsatz der Volkssouveränität bestimmt unser Grundgesetz, dass
das Volk die Inhaber der staatlichen Gewalten von Legislative und Exekutive periodisch wählt und damit
legitimiert. Aber nach GG sind weder das Volk noch die gewählten Repräsentanten darin „souverän“, dass
sie beliebig Gesetze machen oder gar die Verfassung ändern könnten, sondern die Gesetzgebung ist ausdrücklich
„an die verfassungsmänige Ordnung gebunden“ (fdGO, Art 20,3 GG), „die vollziehende Gewalt und Rechtssprechung
sind an Gesetz und Recht gebunden“. Dieses die Politiker bindende Recht wiederum ist in den unveränderlichen
Grundrechten festgelegt, also dem naturrechtlich verankerten, „überpositivem Recht“ der Grundrechte,
die „Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtssprechung als unmittelbar beltendes Recht binden“ (Art.
1,3 Grundgesetz). Gegründet auf die naturrechtlichen Grundrechte und die durch das Grundgesetz formierte
freiheitlich-demokratische Grundordnung ist unser Staat von Anfang an (1949) grundsätzlich ein Rechtsstaat.
#26 Jubärens 12:12:56 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Das hätte #23 Mufelius gerne: Die Grundgesetzverfassung mit seinen vorstaatlichen, unverfügbaren und
verlässlichen Grundrechten Zu einer beliebig verfügbaren und veränderbaren Beliebigkeitsdemokratie
zu machen, die von Medien und Demagogen beliebig manipuliert werden könnte: „Hier stehts aber so und
so (im Grundrechtskatalog des Grundgesetzes)!“ ist halt nur ein Argument für Gläubige, die heiligen
Schriften anbeten und selbige für unfehlbar und über den Menschen stehend betrachten. Das GG ist aber
von Menschen gemacht worden und mitnichten eine heilige Schrift, der man sich zu unterwerfen hat.“ Dieser –
bei Mufelius allerdings völlig irrelevanten – Einstellung hat das Grundgesetz selbst einen Riegel vorgeschoben –
und zwar mit der „Ewigkeitsklausel“ Art. 79 bzgl. der Art. 1 und 20 („kl. Verfassung, fdGO) sowie der
Unveränderlichkeit der Grundrechte in ihrer Substanz durch Art. 19. Immerhin sind diese Artikel wichtig
in dem Sinne, dass unsere Verfassung nicht wie die Weimarer Verfassung auf kalt-legalem Weg in eine totalitäre
Diktatur transformiert werden kann. Andererseits bleibt den politischen und juristischen Grundgesetzverdrehungsverbrecher
nur die Möglichkeit, das Grundrecht auf Leben z. B. so hinzupfriemeln, dass am Ende der Gesetzespraxis
das Gegenteil dabei herauskommt.
#66 Jubärens 10:25:23 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Eine besonders scharfe Kritik an der Medienberichterstattung zu Missbräuchen im Bereich der kath. Kirche,
insbesondere über den Fall Lawrence C. Murphy, äußerte Frank W. Haubold im ef-Magazin. Die Berichterstattung
sei aufgrund der völlig unhaltbaren Vorwürfe gegen Papst Benedikt XVI., die von der New York Times geäußert
und von mehreren deutschen Zeitungen ungeprüft übernommen wurden, nur noch als „Verleumdung“ zu bezeichnen.
Auch in den audiovisuellen Medien kam es immer wieder zu schwerwiegenden Fehlern. So wurde in einer Sendung
von Hart aber fair mit dem Missbrauchsopfer Norbert Denef beispielsweise dessen Fall vorgetragen und dabei
eine E-Mail des betroffenen Bistums Magdeburg zitiert, in der das Bistum den damaligen Umgang mit dem
Fall Denef als fehlerhaft einräumte, und dass man dies so nicht mehr praktiziere. Weiterhin soll der
Bistumsvertreter in der Mail aber auch gefragt haben, ob Denef aus dem Missbrauch Profit ziehen wolle.
Nach der Reaktion Denefs und Reaktionen im Publikum musste der Moderator Plasberg einräumen, dass die
Frage nach dem „Profitstreben“ Denefs eine Zuschauermail und nicht die des Bistums war. Trotz anderslautender
Erklärungen seitens der römisch-katholischen Kirche wurde auch im Jahre 2011 beispielsweise durch ‘Die
Zeit’ immer noch behauptet, dass die Regelungen innerhalb der römisch-katholischen Kirche festlegen würden,
dass einer Mitteilung an die Staatsanwaltschaft erst eine kirchliche Untersuchung vorausgehen müsse.
#4 Jubärens 10:17:27 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Diese Untätigkeit (der Politik gegenüber den Verpflichtungen des BVerfG bzw. GG)ist für Mons. Algermissen
ein Indikator: „Er zeigt, daß sich auch in der Rechtsprechung gesellschaftliche Veränderungen widerspiegeln.“
Ethische Begründungen und Normierungen würden ignoriert: „Am Ende siegen die normative Kraft des Faktischen
und der politische Wille.“ Wir befinden uns im Übergang von einer rechtsstaatlichen Verfassungsdemokratie
(griechisch-aristotelisch: Politie) zu einer Willkür-Demokratie (griech. Ochlokratie = Beliebigkeitsherrschaft
des Volkes). Nach unserm Grundgesetz sind die Grundrechte des GG unveränderlich und unantastbar – auch
nicht durch 2/3 Mehrheit auszuhebeln – z. B. das Recht auf Leben von Anfang an (Art. 2,2 GG). Die Mehrheitsmeinung
der Medien und darufhin des Volkes ist aber, dass es mehr oder weiniger ein Recht auf Abtreibung in den
ersten drei Monaten geben müsse. Also biegen die GG-Juristen das Menschenrecht auf Leben so hin, dass
die Massenabtreibung zwar theoretisch rechtswidrig bleibt, aber durch die legale Nicht-Bestrafung als
erlaubt wahrgenommen wird. Der „politische Wille“ der Volksvertreter und Rechtsverdreher geht noch weiter,
indem er die tötungsoffenen pro-familia-Beratungen und die rechtswidrigen Abtreibungen mit Steuergeldern
fördert.
#54 Jubärens 23:17:10 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Ein krasses Beispiel ist der von Peter Wensierski verfasste Bericht des Spiegels über einen Missbrauchsfall
im Bistum Aachen. Wensierski erhob im Bericht die Behauptung, dass das Bistum den Fall des Missbrauchs
an einem zum Berichtszeitpunkt 19-Jährigen durch Pfarrer Georg K. vertuscht habe. Es hieß, die Katholische
Kirche in Deutschland habe „nichts gelernt“. Zusätzlich wurde der Rücktritt Bischof Mussinghoffs gefordert.
Recherchen der Aachener Zeitung ergaben allerdings, dass das Bistum wegen des Falls die Staatsanwaltschaft
einschalten wollte. Der Vater des damals minderjährigen Opfers Christopher bat jedoch seinerseits das
Bistum um Stillschweigen in der Sache. Dem folgte das Bistum, da gegen Georg K. schon ein Prozess wegen
Missbrauchs in Südafrika geführt wurde und diverse Vorwürfe aus seiner Zeit in Aachen der Staatsanwaltschaft
bereits vorlagen. Auch hierzu erfolgte keine Korrektur seitens des Spiegels. Manchmal werden jedoch auch
von renommierten Medien komplett falsche Zahlen verwendet. So schrieb tagesschau.de am 18. März 2010:
„Nach einer Untersuchung sind seit den 1960er Jahren 14.000 amerikanische Kinder und Jugendliche von bis
zu 5000 Priestern missbraucht worden.“ Allerdings hatte die John-Jay-Studie für den Zeitraum von 1950
bis 2002 insgesamt 4.392 Fälle von tatverdächtigen Priestern mit 10.667 möglichen Fällen von sexuellem
Missbrauch registriert, nicht alle wurden jedoch als begründet oder glaubwürdig bewertet…
#52 Jubärens 23:11:56 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Als Beispiel für eine zahlenmäßige Übertreibung kann auf die Berichterstattung des Magazins Der Spiegel
verwiesen werden. Der Spiegel behauptete in seiner Berichterstattung über den Ryan-Bericht: „35.000 Kinder
wurden demnach zwischen 1914 und 2000 in kirchlicher Obhut geschlagen, gepeinigt oder vergewaltigt.“ Faktisch
finden sich im Bericht 25.000 Anhörungen, in denen 381 Anschuldigungen für sexuellen Missbrauch in katholischen
Heimen Irlands vorgebracht wurden. Problematisch ist außerdem, dass bei entsprechenden Hinweisen mitunter
auch unüberprüft skandalträchtige Meldungen über angebliches Fehlverhalten kirchlicher Stellen produziert
werden, die sich als falsch herausstellen, jedoch im Folgenden nicht korrigiert werden. Im Juni 2010 tauchte
so beispielsweise die Meldung auf, Juliusz Paetz sei durch den Vatikan rehabilitiert worden. Die polnische
Zeitung Gazeta Wyborcza schrieb daraufhin: „Heute entschuldigt sich Benedikt XVI. für den Missbrauch
in der katholischen Kirche, gleichzeitig aber lässt er zu, dass das Ansehen der Kirche weiter beschmutzt
wird“ Im Vatikan hingegen wusste man nichts von einer derartigen Rehabilitierung. Bekannt war lediglich
ein Schriftverkehr über die Erlaubnis einer Messzelebration durch Paetz. Auch Meldungen über einen angeblichen
Rücktritt des Erzbischofs Stanislaw Gadecki ließen sich nicht bestätigen. Eine Korrektur der Meldung
durch die Tagesschau erfolgte nicht.
#50 Jubärens 23:07:57 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Der Psychiater Hans-Ludwig Kröber beklagte bereits Anfang März 2010 eine Einseitigkeit der Vorwürfe
und Instrumentalisierung durch Kirchengegner und verwies auf die Nichtbeachtung anderer Organisationen
in den Medien. Bei einem Vortrag in de Theologischen Fakultät Paderborn im Dezember 2010 bezeichnete
Kröber außerdem die mediale Darstellung, wonach sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche
weiter verbreitet sei als in anderen Gesellschaftsbereichen, als falsch. Bei den bekanntgewordenen Missbrauchsfällen
handele es sich ganz im Gegenteil um „kein Phänomen der Gegenwart, sondern um Delikte, die zumeist mit
dem Ende der 90er Jahre enden“. In den Medien wurde bei der Veröffentlichung „immer neuer Fälle“ nach
Ansicht Kröbers einfach immer weiter zeitlich zurückgegangen. Zudem sei in der öffentlichen Diskussion
vielfach sexueller Missbrauch und eine so genannte Prügel-Pädagogik vermischt worden. Dies habe nur
wenig zur Aufklärung und Differenzierung beigetragen. „Trotz der hohen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit“
sei empirisch kein Anstieg von Opferzahlen festzustellen. Auch an anderer Stelle kritisierte Kröber die
Vermischung von sexuellem Missbrauch und physischer Misshandlung in der Erziehung in früheren Jahren:
„In der Debatte um die katholische Kirche wurde jetzt sexueller Missbrauch und Prügelpädagogik, die
es damals unstreitig an allen Schulen gab, so oft vermischt, dass man das Gefühl hatte, man will die
Zahlen strecken.“
#47 Jubärens 22:54:43 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Der amerikanische Religionshistoriker Philip Jenkins von der Pennsylvania State University kritisiert
die Berichterstattung in den Medien. Dadurch werde der Eindruck erweckt, als ob das Phänomen in der katholischen
Kirche häufiger vorkomme als in anderen Religionsgemeinschaften, was nicht der Fall sei. Jenkins sieht
in der breiten Medienberichterstattung über Missbrauchsfälle durch Priester eine Blüte antikatholischer
Rhetorik. Auch in Deutschland wurde bereits Mitte März 2010 von Alexander Gauland kritisiert, dass sich
die Missbrauchsdebatte anfangs ausschließlich in klischeehafter Weise auf die Katholische Kirche konzentriert
hätte („Der Zölibat war schuld, überholte Machtstrukturen und die ganze Sex- und Leibfeindlichkeit
eines mittelalterlichen Ritus“) und erst nach (erneutem) Bekanntwerden der Opfer in der Odenwaldschule
eine Verbreiterung der Debatte einsetzte. Er plädierte demgegenüber für eine sachlich orientierte Aufarbeitung
durch die Justiz und meinte: „Nicht hilfreich sind dagegen eine Kultur des Verdachtes und ideologische
Scheuklappen, die aus jahrhundertealten Kämpfen resultieren und geradezu reflexartig ausgefahren werden,
wenn die alten Schützengräben wieder benutzbar erscheinen… Ideologischer Honig lässt sich daraus
nicht saugen, individuelle Maßregelung und Bestrafung allemal. Schon deshalb sollte man die Aufarbeitung
auch besser der Justiz als palavernden runden Tischen überlassen.“
#44 Jubärens 22:36:59 | Dienstag, 27. Dezember 2011
In Deutschland stehen den im Jahre 2010 bekannt gewordenen ca. 300 Fällen von Missbrauch in der römisch-katholischen
Kirche in den letzten 40 Jahren etwa 12.000 – 16.000 Opfer sexuellen Missbrauchs pro Jahr gegenüber.
Journalisten und Wissenschaftler kritisieren den Stil der Debatte über Fälle von sexuellem Missbrauch
in der Katholischen Kirche. Hauptkritikpunkte sind dabei: 1.Die übermäßige Fokussierung auf die und
teilweise Übertreibung der Geschehnisse in der Katholischen Kirche, die so nicht zu beobachten wäre,
sobald es um andere Organisationen ginge, was wiederum den Verdacht weltanschaulicher Motiviertheit nahelege.
2.Die konstante Vermischung der Debatte mit kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Debatten über die
von der Katholischen Kirche vertretenen ethischen, religiösen oder politischen Positionen und Überzeugungen.
3.Die Vermischung von sexuellem Missbrauch mit den Auswirkungen der pädagogischen Überzeugungen früherer
Jahre („Prügelpädagogik“) in der Berichterstattung. 4.Die Nichtwürdigung der Aufklärungs- und Präventionsbemühungen
der römisch-katholischen Kirche. 5.Die in der Berichterstattung kaum vorgenommene Einordnung der Vorkommnisse
in den jeweiligen gesamtgesellschaftlichen und historischen Kontext. 6.Werden Medien auch Falschdarstellungen,
Übertreibungen, Unwissenheit und Verzerrung vorgeworfen.
#40 Jubärens 22:22:13 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Gallowglas lügt, wenn er behauptet: „Kirchliche Einrichtungen sind außergewöhnlich oft Schauplatz von
Missbräuchen.“ Hans-Ludwig Kröber, Professor für Forensische Psychiatrie an der Charité Berlin, kam
2010 nach einem Vergleich von Polizeiakten mit Angaben von 24 der 27 befragten deutschen Bistümer zu
dem Ergebnis, dass sich in Deutschland katholische Geistliche statistisch seit 1995 deutlich seltener
an Kindern und Jugendlichen vergingen als nicht zölibatär lebende Männer. Er stellte die seit 1995
in Deutschland etwa 210.000 polizeilich erfassten Fälle von Kindesmissbrauch den vom Nachrichtenmagazin
Spiegel in dieser Umfrage ermittelten 94 bekannt gegebenen Verdachtsfällen innerhalb der katholischen
Kirche gegenüber. Daraus folgerte Kröber, dass bei nichtzölibatär lebenden Männern die Wahrscheinlichkeit
Täter zu werden 36-fach höher sei als bei Priestern. Auch der Kriminologe Christian Pfeiffer vom Kriminologischen
Forschungsinstitut Niedersachsen unterstützte die Äußerungen Kröbers. Von den seit 1995 bekanntgewordenen
Missbrauchstätern waren demnach 0,1 % Geistliche. Selbst wenn man bei Priestern und Kirchenmitarbeitern
aufgrund ihrer religiösen Reputation höhere Dunkelfeldraten als in anderen Bereichen der Gesellschaft
unterstellen würde, ergäbe sich kein anderes Bild.
#116 Jubärens 22:00:58 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Ihre platten, ironiegesülzten Folgerungen, #107 Mufelius, wonach der Hexenglauben und Hexenhatz der frühbürgerlichen
Klasse – insbesondere in den protestantischne Gebieten – nach 1560 nicht von den lutherischen Hexenpredigten,
sondern ausschließlich dem Hexenhammer (1485) des kirchlich randständigen Kramers geschuldet seien,
zeigen nichts als Ihre Unfähigkeit oder Unwilligkeit, die wissenschaftliche Literatur zur Hexenverfolgung
der letzten 20 Jahre wahrzunehmen und in Ihrer Argumentation zu berücksichtigen: „Jaja, Jubärns, verstehe
schon… die unschuldige Kirche hatte gar keine andere Wahl, als den Hexenglauben der Bevölkerung – der
nur zufällig zusammenfiel mit dem Erscheinen des Hexenhammers und der Hexenbulle – zu unterstützen.“
Die wissenschaftliche Literatur hat den alten protestantisch-säkularen Anklage-Schlachtruf gegen die
Kirche vollständig als Lüge entlarvt, nach dem Inquisition und Kirche im Mittelalter die hauptsächlichen
Triebkräfte zur Hexenverfolgung gewesen wären. Seitdem die Hexenverfolgung als ein Aberglauben der frühen
Neuzeit nachgewiesen wurde, deren Haupttriebkraft bürgerliche Kreise waren, von weltlichen Gerichten
und Folterknechten vollzogen, seitdem man die Hexenverfolgung nicht mehr der Kirche in die Schuhe schieben
kann, ist das Hexenthema für die meisten Kirchenhasser nicht mehr interessant – bis auf einige Nachzügler
wie Mufelius eben, die die wissenschaftliche Literatur noch nicht mitbekommen haben.
#200 Jubärens 21:41:08 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Tomas meint: „Vielleicht hätte man (den Juden den Geldwucherhandel) verbieten sollen und sie verpflichten,
als Handwerk zu arbeiten.“ Die Juden waren in der hochmittelalterlichen Ständegesellschaft aus den Zünften
der Handwerker ausgeschlossen. Das war aber gar nicht notwendig, denn zu körperlicher Handwerksarbeit
hatten die meisten Juden sowieso keine Lust, weil man dadurch mit viel Arbeit nur wenig Geldverdiennen
konnte, was im Fern- und Geldhandel ganz anders war. Nachdem zu Anfang des 19. Jahrhunderts der Zunftzwang
aufgehoben war, versucht der Frankfurter Geldverleih-Jude Rothschild mit Lehrgeldspipendien von mehr als
1.000 Gulden die Kinder der armen Landjuden zum Erlernen eines Handwerks zu bewegen (damals musste man
bekanntlich für eine Handwerkerlehre Lehrgeld bezahlen.) Es meldeten sich für die Lehrgeld-stipendien
aber gar nicht genügend Judenjungen und die meisten sagten nach der Lehre ihrer müsamen Handwerksarbeit
bald ade und versuchten sich wieder im Geschäftemachen jedweder Art.
#21 Jubärens 21:07:27 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Missbrauch im kirchlichen Bereich im unteren Promille-Bereich Nach einer Studie der KFN Hannover bei 11.000
Befragten zwischen 16 und 40Jährigen zu sexuellem Missbrauch ergab sich, dass 8,6 Prozent der Missbrauchsfälle
an Mädchen männlichen Lehrern zuzuordnen sind. Bei den 683 Betroffenen von sexuellem Missbrauch wurde
nur von einer einzigen Person ein katholischer Priester als Täter des Missbrauchs benannt – das sind
0,146 Prozent der Täter. Die wissenschaftliche Studie straft also die Medienhysterie und Presseaufbauschung
von den wenigen Missbrauchsfällen im kirchlichen Bereich der systematischen Lüge – offensichtlich, um
dem guten Ruf der Kiche zu schaden. Die kirchenhassende Systempresse bauscht die extrem wenigen Missbräuchen
im Promillebereich zu einem Riesenskandal auf, um bei den Lesern den falschen Eindruck erwecken, dass
die Kirche ein Pfuhl von sexuellem Missbrauch sei. Auf der anderen Seite verschleiern, vertuschen und
verdrängen die Medien die relativ vielen sexuellen Missbräuche an vielen öffentlichen Schule, indem
sie nur über die Schulen mit Massenvergewaltigungen wie die Odenwaldschule berichten, wo die missbrauchten
Schüler Druck machen. Alle anderen Missbrauchsfälle an öffentlichen Schulen werden von den Medien unter
den Teppich gekehrt und somit vertuscht.
#106 Jubärens 11:06:43 | Montag, 26. Dezember 2011
#105 Mufelius glaubt mit Häme seine völlige Ahnungslosigkeit in dieser Sache verdecken zu können: „Gratulation
Jubärens, jetzt hamse die Zeitungen bis 1999 durchsucht und einen Artikl gefunden, der Ihre Meinung untestützt.“
Die FAZ-Rezension von 1999 war eine der ersten Zeitungsdarstellungen, in dem die Haupttriebkraft der Hexenverfolgungen
aus der Bevölkerung explizit ausgebreitet wurde. Inzwischen gibt es Dutzende dieser Art von Publikationen –
eine „erdrückenden Zahl von Regionalstudien, in denen nachgewiesen wurde, dass der Anstoß zu Hexenverfolgungen
von unten gekommen ist.“ Lesen Sie Wolfgang Behringers Schriften, der die entsprechenden Studien gut zusammenfasst.
Sie können in der Tat noch viel lernen,#79 Thomasius : „Danke für die Neuigkeit. In der katholischen
Kirche kennt man einen „Satan“ und „Dämonen“ nicht? Alles eine Erfindung der Protestanten der frühen
Neuzeit?“ Der Teufel und die Lehre von den bösen Mächten spielen in der Bibel sie auch im Glauben der
Kirche eine Rolle: Diese Dämonen sind Feinde der Menschenwelt, die sich gelegentlich der Menschen in
sozusagen feindlciher Übernahme bemächtigen und deshalb von der Kirch mit Gebet und Exorzismen bekämpft
werden. Die Befreiung der durch Dämonen bedrängten und bedrückten Menschen ist im NT sozusagen der
Ingebriff des Heils, des beginnenden Reiches Gottes. Aber die Kirche bekämpfte bis in die Neuzeit den
heidnisch-magischen Aberglauben, dass die Teufel und Dämonen eine materelle Eingriffsmacht in die Welt
hätten, also dass es „eine Wundermacht außerhalb des einen Gottes“ geben könne (Canon Episcopi), also
dass es so was wie nächtliche Ausfahrten von Hexen mithilfe des Teufelspaktes ebenso wenig gebe wie Wetterzauber,
Schadenszauber am Vieh etc. Der magische Volksglaube an Zauberei, der von 500 bis in die Neuzeit in den
germanisch besiedelten Gebieten Mitteleuropas verbreitet war, wurde von der Kirche durchgehend als törichter,
illusorischer und unwirksamer Aberglaube bekämpft. Der Kampf dagegen in Predigt und Lehre wurde mit Beichtbußen
und Kirchenstrafen bis hin zum Ausschluss aus der Gemeinde sanktioniert.
#104 Jubärens 10:38:54 | Montag, 26. Dezember 2011
Auch Ihr beleidigendes Schwadronieren, Pech-Fackel, kann die historische Wahrheit nicht verdecken. In
einer FAZ-Rezension vom 1. 10. 1999 heißt es: „Die ‘Hexenmacher’ waren entgegen der überkommenden Meinung
nicht die berühmten frauenfeindlichen Inquisitoren, geldgierige Juristen und machthungrige Fürsten,
die es natürlich alle gegeben hat, waren nicht mächtige Institutionen wie Kirche und Staat, sondern
es waren in der Regel die lieben Nachbarn, Männer und Frauen. Es waren ‘ganz normale Nachbarn’, die ihren
Hass und ihre Angst in zeittypischer Form Luft machten. Weiter berichtet der Rezensent unter der Zwischenüberschrift
„Die Hexenverfolgungen begannen auf dem Dorfe“ von einer erdrückenden Zahl von Regionalstudien, in denen
nachgewiesen wurde, „dass der Anstoß zu Hexenverfolgungen von unten gekommen ist. Wolfgang Behringer,
einer der besten Kenner der Hexenverfolgungen, schreibt zu diesem Thema: „Die Untertanen schlossen sich
an Rhein und Main, an Mosel, Nahe oder Saar förmlich in ‘Ausschüssen’ zusammen, um ihre Obrigkeit zu
Aktionen aufzufordern. Die Entdeckung dieser frühneuzeitlichen ‘Bürgerinitiativen’ verändert zunehmend
unseren Blick auf die Hexenverfolgungen. So schrechklich diese Erkenntnis ist: Hexenverfolgungen waren
populär. Bei den großen Verfolgungen war die Bevölkerung die treibende Kraft.“ (W. Behringer: Hexen
und Hexenprozesse in Deutschland, dtv, 9/2000, S. 188f)
#27 Jubärens 22:25:01 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es spricht einiges dafür, dass die politische Klasse in England bei der großen Hungersnot in Irland
ganz bewusst und gezielt eine Politik der Dezimierung im Malthus’schen Sinne gewollt und durchgesetzt
hat. Um 1840 hatte die Kapitalistenklasse gegen die englischen Großgrundbesitzer die Freihandels-Korngesetze
durchgebracht, wodurch sie mit billigem Korn aus Übersee – vor allem USA und Kanada – Land und Bevölkerung
überschwemmen konnte. Es wäre für die Herrschenden also ein Leichtes gewesen, die Bevölkerung Irlands
bei der dreijährigen Kartoffelkrankheit und der daraus resultierenden Hungersnot mit dem notwendigen
Importgetreide zu versorgen, so wie das übrigens einige Fürsten im damaligen Deutschen Bund gemacht
haben – z. B. Herzog Adolf von Nassau, der auf eigene Rechnung amerikanischen Roggen aufkaufte und an
die Bevölkerung über die Verwaltungsstrukturen verteilen ließ. Aber die barbarisch-anglikanischen Kapitalisten
wollten das nicht, sondern die irischen „Überbevölkderung“ politisch gewollt auf „natürliche Weise“
krepieren lassen.
#24 Jubärens 22:13:47 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Das kaltschnäuzige Verhungerlassen der irischen Bevölkerung während der großen Kartoffelkrankheit
und Hungersnot Mitte des 19. Jh. war ja nur der Endpunkt einer langen barbarischen Unterdrückung der
katholischen Iren durch die englischen Herrenmenschen. Angefangen hatte diese Unterdrückungsgeschichte
durch die Frühkolonialsierung Irlands durch englische Barons. Besonders grausam in der Erinnerung sind
die martialischen Horden von Cromwell in Irland in Erinnerung. In der Landschaft Burren heißt es in einer
Ausstellung: Der Burren hatte keinen Baum mehr, an dem man noch einen Iren aufhängen könnte, keinen
See mehr, um die Iren zu ertränken, kein Holz mehr für neue Galgen…
#78 Jubärens 21:44:27 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#75 Thomasius will uns für dumm verkaufen, wenn er auf die Fragen, wie er seine These belegen könnte,
nach der die Dogmen teilweise die Lehre des Herrn Jesus Christus in ihr Gegenteil verkehrt würden, antwortet:
„Wo hat der Herr Jesus Christus gelehrt, dass „Hexen“ zu verbrennen seien?“ Die Kirche hat nie ein Dogma
aufgestellt, dass Hexen zu verbrennen seien. Im Gegenteil: In den katholischen Kernländern wurden überhaupt
keine Hexen verfolgt(Spanien, Irland) oder nur marginal – im Unterschied zum halb protestantischen Deutschen
Reich, der „Mutter aller Hexen“. Allerdings haben der Luther und sein Einflüsterer Melanchton an die
Macht der Teufel und Hexen geglaubt Luther glaubte, dass sich Hexen beim Folterverhör in miauende Katzen
verwandeln könnten. Solche offenkundigen Hexen sollten sofort verbrannt werden. „Zauberinnen können
nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen, ein Kind verzaubern, geheimnisvolle Kankheiten
erzeugen. Wenn du solche Frauen siehst – siehaben teuflische Gestalten – ich habe einige gesehen. Deswegen
sind sie zu töten“ (Wittenberg 1526) Damit hat Luther die Gattung der berüchtigten „Hexenpredigten“
der protestantischen Prediger angestoßen, die zum Ende des 16. Jahrhunderts als echte „Hexenhämmer“
in den protestantischen Provinzen und Fürstentümern ihre verheerenden Wirkungen zeitigten.
#17 Jubärens 21:23:31 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es ist bei dieser Gelegenheit an die große Kirchen- und Katholikenverfolgung der abgefallenen Anlikaner
zu erinnnern, die schon mit der Ermordung von Thomas Morus durch den Ehebrecherkönig Heinrich VIII. begann.
Allein im Umkreis von einer Kapelle wurden Nicht weniger als acht Priester und Laien von den Anglikanern
ermordet. Sieben von ihnen wurden gehängt, ertränkt und viergeteilt. Der Achte starb aufgrund der Entbehrungen
im Gefängnis. Dabei gab es hunderte von solchen Kapellen und dazu noch entsprechend viele priests wholes –
Priesterverstecke – in Privathäusern. Die katholische Kirche in England hat ähnlich viele Martyrer wie
die frühe Kirche Roms. Die letzte große Katholikenvervolgung fand Ende des 18. Jahrhunderts statt. Die
Katholiken in britisch besetzten Irland wurden bis 1916 verfolgt, schikaniert, unterdrückt, ausgegrenzt
und mit Verachtung von den englischen Barons gestraft – so wie heute noch in Nordirland. Das war die berühmte
aufgeklärte Liberalität und Toleranz der Engländer bzw. ihrer Hochkirche.
#13 Jubärens 21:09:37 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#3 Thomasius würde seinen Fluch gegen die altehrwürdigen, nicht mehr gesprochenen Religionssprachen
sicherlich auch bedenkenlos gegen die Juden und ihr nicht mehr gesprochenes Hebräisch schleudern: „Latein
ist keine lebende Sprache. Die „Verehrung Gottes“ in einer nichtgesprochenen Sprache ist schon im Ansatz
absurd.“
#76 Jubärens 21:03:41 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Harald Schmidt zu BP Wulff: „Christian Wulff hat bei der Gelegenheit des Papstbesuches auch die Formulierung
dieses Jahres geprägt: „Brüche in den Lebensgeschichten der Menschen“. Für mich ein mittelständischer
Euphemismus für: die Alte in die Wüste schicken.“
#68 Jubärens 19:53:28 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Der Katholikenfresser #58 Thomasius stellt mal wieder wüste Bauschalthesen auf, die er in dieser Pauschalität
nicht belegen kann: „Die Dogmen haben teilweise die Lehre des Herrn Jesus Christus in ihr Gegenteil verkehrt.
Zur Verdummung der Gläubigen wurde gesagt, sie seien Eingebung durch den heiligen Geist.“
#45 Jubärens 18:35:14 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Sie irren, gesunder, wenn Sie fälschlich behaupten: „Die heutige Medienlandschaft stürtzt sich weitgehend
unabhängig auf rechte und linke Sensationen.“ Die heutigen Medienkonzerne lassen einen riesigen Sensations-Skandal
völlig links liegen, wenn angeblich fortschrittliche Menschen und Institutionen darin verwickelt sind:
Am 17. 11. 1999 berichtete der FR-Journalist Schindler, der Odenwaldschulleiter Becker habe Dutzende Schulkinder
„in inflationären Umfang“ missbraucht und „vergewaltigt“. Schindler berichtet auch von dem Vertuschen
des Becker.Nachfolgers Harder, der habe von Beckers Kindervergewaltigungen gewusst und später jegliche
Aufklärung verhindert. In einem Leserbrief berichtete ein Insider von ähnlichen Missbräuchen an einem
halben Dutzend hessischer Heimschulen einschließlich der Wiesbadener Eliteschuel Helene-Lange. Die bundesdeutschen
Medien von Spiegel, stern bis SZ haben diese konkreten und schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfe ein jahrzehntlang
totgeschwiegen und damt vertuscht. Erst als die Medien-Skandalisierungswelle gegen die Einrichtungen der
katholischen Kirche heißgelaufen war („Ettal war die Hölle“ – hauptsächlich wg. ein paar Kopfnüssen)
konnten die Medien die lauten Proteste von Hunderten von missbrauchten Odenwaldschüler nicht mehr ignorieren.
Zugleich wurden die Missbräuche an Dutzenden deutschen Heimschulen weiterhin gezielt ignoriert bzw. vertuscht,
von den regelmäßigen Missbräuchen an hunderten weltlichen Schulen ganz zu schweigen.
#100 Jubärens 15:36:00 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Sein Kirchenhass treibt #43 Blackmore zu platten Lügen: „Die Inquisition hat selbst damit geprahlt, in
einem Zeitraum von 150 Jahren MINDESTENS 30.000 Hexen verbrannt zu haben. Sicher haben auch die Protestanten
„Hexen“ verbrannt, aber das Ausmaß der Verbrechen der Inquisition haben sie nicht erreicht!“ Die historische
Wahrheit : In den kernkatholischen Ländern hat es keine Hexenverfolgung gegeben (Irland, Spanien) oder
nur marginal. In Spanien hat die Inquistition der von Frankreich überschwappenden Hexenhatz mit rational-theolgoischen
Argumenten ein Ende gesetzt:„Hagel, Viehkrankheiten etc. sind naürliche Phänome…“ Die frühneuzeitliche
Hexenverfolgung war ein Phänomen der mitteleuropäischen Völker und Staaten, dass offensichtlich mit
dem Wiedererstarken von abergläubischen und heidnisch-germanischen Tendenzen im Volk seit dem Spätmittelalter
zu tun hatte. Verurteilt wurden die Hexen nach bürgerlichem Recht, 1532 zusammenfasst in dem Gesetzbuch
Karl V.:„So jemand durch Zauberey Schaden zufügt, soll er durch Feuer sterben.“ Prozessherren und Folterknechte
standen im Dienst der Fürsten – in den kleineren Territorialfürtentümern (kath. und prot.) waren die
Prozesszahlen am höchsten. Gefunden und aufgescheucht wurden die Hexenverdächtigen von Ausschüssen,
die ersten Bürgerinitiativen der frühen Bürgertums. Insgesamt war die Hauptphase der Hexenverfolgung
von 1570 bis 1630 ein frühbürgerliches Phänomen, was das Bürgertum bis heute versucht, der Kirche
in die Schuhe zu schieben.
#38 Jubärens 12:47:21 | Samstag, 24. Dezember 2011
Sie irren, gesunder: „Die heutige Medienlandschaft ist eben keine Systempresse“ (wie damals) Die 400 Zeitungen
und Presseorgane wurde 1936/37 von Goebbels angewiesen, sich allein auf die damals strafbaren homosexuellen
Fälle (das waren die meisten der damals aufgewirbelten Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren
und diese auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von Angeklagten. Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen,
die ca. 8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden,
indem von Ihnen nicht oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen berichtet wurde. Die Medienkonsumenten
sollte der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl des sexuellen Missbrauchs wäre. Heute
beherrscht ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft und sie verfolgen die gleiche Linie
wie damals die Goebbelspresse: Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich fokussieren,
sie aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen, bei der Masse der anderen Fälle werden nur vereinzelte
Fälle aufgezeigt und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle ohne Verallgemeinerungen (z. B.
bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik völlig außen vor gelassen),
vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc. Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit besteht eine Kontinuität
zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls seit den 68er Zeiten – insofern
Systempresse.
#27 Jubärens 18:34:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
#24 Obermaier hört das laute Seufzen von nicht-vergossenen Krokodilstränen; „Diese lächerlichen Krokodilstränen
von Anhängern einer Organisation, die, solange sie die Macht dazu hatte, die Menschen drangsaliert hatte,
wo sie nur konnte, kann ich langsam nicht mehr hören.“ Da kann man nur antworten: Der Zahn der Zeit,
der schon so manche heulende Träne getrocknet hat, wird auch über diese Wunden der Kirche Gras wachsen
lassen.
#45 Jubärens 18:29:49 | Freitag, 23. Dezember 2011
Die Frage habe ich auch, Massa damnata: „Die Piusbruderschaft soll mir doch mal bitte erklären, wie man
sich konkret das Verhältnis von Kirche und irdischer Staatsgewalt vorstellt“ – unter der „sozialen Königschaft
Christi, wie sie es nennt. Christus ist zwar alle Macht gegeben auch auf Erden, aber aufgrund der sündhaften
Natur des Menschen und auch der Dämonen herrscht hier unten Krieg, ein Krieg, den wir Christen nicht
mit den Waffen unserer Feinde führen dürfen, sondern als glaubwürdige Zeugen des Evangeliums, gewaltlos
und friedlich. Das Königsreich Gottes bedarf weder eines Polizeiapparates, noch eines Geheimdiensts,
noch einer irdischen Armee mit Massenvernichtungswaffen, nicht im Himmel und nicht auf Erden, nicht in
dieser Welt und nicht in der nächsten.“ Aber mit diesen negativen Ausschließungen allein ist auch kein
Staat zu machen.
#31 Jubärens 17:48:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
HÄ? Goldengel: „Christus : Erstattet dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.
Dieser Satz hat eine ganz andere Bedeutung. Es bedeutet, dass der Satan dem Herrscher seinen Lohn im Jenseits
schon bekommen wird, während man Gott jedoch seine Seele geben soll, denn diese kann der Herrscher nicht
entwenden.“ Jede Interpretation muss sich auf Text und Kontext zurückbeziehen: Es ging bei der Jesus-Antwort
darum, ob man dem Kaiser – immerhin Oberhaupt der Besatzungsmacht – Steuern zahlen sollte!
#27 Jubärens 17:38:28 | Freitag, 23. Dezember 2011
Diese Konstruktion ist nicht stimmig (katholisch), Massa damnata: „Die natürliche Staatsform, die der
Christ anzustreben hat, ist übrigens nicht etwa die Monarchie mit einem weltlichen Herrscher, der nach
Lust und Laune mit Polizei und Militär sein Volk drangsalieren kann, sondern die Königsherrschaft Gottes.“
Die von der Kirche geforderte Annerkennung Christi als Herr und König der Gesellschaft durch die Christen,
auf dass jedes Knie sich beuge und jeder Mund rufe: ‘Jesus Christus ist der Herr!’ Ist nicht gleichzusetzen
und gleichbedeutend mit einer anzustrebenden „natürlichen Staatsform“, was dann eine unmittelbare Theokratie
wäre, analog zur iranisch-islamischen Republik, in der ein ERzbischöf Staatspräsident wäre und die
Kirche über einen Wächterrat (vielleicht Dominikaner-dominiert?) die Staatspolitik bestimmt. Das Jesuswort:
Gebt dem Kaiser einerseits und Gott andererseits hat in Theologie und Kirche von Anfang an zu der Trennung
der beiden Institutionen Staat und Kirche geführt, was sogar Papst Pius IX. bestätigt.
Diese plötzliche Amtsfrömmigkeit von Elsässer verstehe ich nun überhaupt nicht: Die Kritik am Verhalten
des BP in seiner Zeit als MP von Niedersachsen würden den Staat als Ganzes beschädigen: „Den Bundespräsidenten,
der qua Amt über den Parteien steht und sich in Gestalt von Wulff auch durchaus so verhält, dermaßen
niederträchtig anzupinkeln ist nichts anderes als die Staatsflagge oder die Nationalhymne zu verunglimpfen.“
D. h. der Amtsträger ist sakrosankt und jede Kritik an seinem Verhalten bedeutet dann Amts- oder Majestätsbeleidigung
wie weiland bei Wilhelm Zwo. Auch Wulffs wohlfeile Eintagsfliegenrede vor Nobelpreisträgern gegen die
Politik der Euro-Rettung taugt nicht für die Ehrenrettung des Amtsträgers Wulff, der ohne Wimpernzucken
das verfassungsfeindliche PID-Gesetz unterzeichnete: „Ist das der Grund, warum er jetzt angeschossen wird –
weil er weg soll, bevor die nächste halbe Billion rausgejubelt wird, weil er dieses Gesetz vielleicht
nicht mehr unterschreibt?“ – fragt Elsässer. Die Hauptverantwortliche für die Euro-Rettungsausgaben,
BKin Merkel, unterstützt den Grüßaugust Wulff in vollem Umfang. Sieht so der Beginn einer Absägekampagne
der herrschenden Klasse gegen einen Amtsträger ohne Macht und Amtsautorität aus?
#23 Jubärens 17:11:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sie irren, gesunder: „Der Kardinal stand aber auch nicht vor der Problematik, dass eine Medienlandschaft
herausgefunden hat, dass die Kirche und Bischöfe sytsematisch vertuscht und verharmlsot haben.“ Goebbels
hatte genau das in seiner berüchtigen Sportpalastrede im Jahr 37 zur Verleumdung der Kirche anhand der
„Sittlichkeitsdelikte“ herausgestellt: Jahrelang hätten die dt. Bischöfe von den (homosexuellen) Sittlichkeitsvergehen
in Klöstern, Klosterschulen und Sakristeien (!) gewusst, diese „Sittlichkeitsverbrechen“ aber geduldet
und gedeckt. Goebbels hatte dann seine gleichgeschaltete „Medienlandschaft“ angewiesen, die angezeigten
Fälle und die angezettelten Prozesse als Enthüllungsgeschichten mit Blick durch das Schlüsselloch der
Klostertüren groß aufzuziehen und aufzubauschen als Kampagne gegen die Kirche. Die damalige Medienempörung
über sittliche Verfehlunge in der Kirche mit ständigen Schlussfolgerungen auf den sittlichen Verfall
der Kirche (insbesondere durch den Zölibat und Ordensgelübde) hat durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit
der heutigen Medienkampagne in ihrer Fokussierung auf kirchliche Fälle sowie deren Skanalisierung und
Aufbauschung.
#66 Jubärens 16:54:43 | Freitag, 23. Dezember 2011
Als wenn die persönliche Betroffenheit des Bischofs auf die Medienbosse irdendwelchen Eindruck machen
würde: „Sie können sich vielleicht vorstellen und glauben mir hoffentlich, wie sehr ich das bedauere.“
Die Medienkonzerne glauben doch jeder Verleumdung eines aus der Gosse gezogenen „Zeugen“ eher als einem
Bischof, das haben sie doch bei Msgr. Mixa exessiv durchexerziert. Im Gegenteil. Die Medien werden Msgr.
Ackermann jetzt erst recht gnadenlos abstrafen, indem sie ihn mit seinen selbst eingestandenenen „Versäumnissen“
erpressen und jetzt noch gnadenlosere Verfolgungen aller Priester auch nur bei kleinsten Verdächtigungen
einfordern. Zugleich werden sie ihn verhöhnen, dass er nie genug getan hat und tun wird, Missbrauch präventiv
zu verhindern, solange er sich für den Zölibat einsetzt. Wer sich den kirchenfeindlichen Systemmedien
andient und es ihnen Recht machen will, wird ein Knecht dieser Medien. Bischof Ackermann sitzt in der
Medienfalle, in die er offenen Auges hineingetappt ist.
#19 Jubärens 16:41:14 | Freitag, 23. Dezember 2011
Eine treffende Analyse, scheint mir: „Die Sophisten des Liberalismus ließen ausrichten, daß der Staat –
die menschliche Gesellschaft (…) – die einzig wahre Religion und alle anderen (falschen) Religionen
gleich behandeln solle.“ Schon Ludwig Feuerbach und Karl Marx hatten die Hybris-These vertreten – und
damit die Ursünde unserer Stammeltern zum Programm einer politischen Zivilreligion erhoben: ‘Wir, die
menschliche Gesellschaft, sind Gott’: „Es rettet uns kein höhres Wesen, …“ heißt es im Lied der Internationalen,
„uns aus dem Elend zu erlösen, müssen wir schon selbst tun“. Die Partei fungiert dabei als unfehlbare
Ersatzkirche: „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht …“ sangen die DDR-Kommunisten ab 1950. In
diesem Konzept soll nur die politische Zivilreligion öffentlich sein, während alle anderen Religionen
als Privatbekenntnisse verdrängt werden.
#164 Jubärens 22:21:31 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Sie haben den richtigen Eindruck,#159 Obermaier: „Massa damnata… da muss irgendwas falsch sein an Ihren
Ausführungen, auch wenn sie logisch“ erscheinen. Md führt richtig aus: Erstens, dass bei Erwachsenentaufen
die freie Zustimmung des Getauften konstituierend ist für den Vollzug des Sakraments – übrigens genauso
wie bei der Ehe: In Glaubensdingen darf kein Zwang herrschen, sondern freier Wille und Entscheidung –
insofern freie Ausübung der Religion. Zweitens muss bei Taufen von unmündigen Kindern die freie Zustimmung
zur Taufe nachgeholt werden, wenn die getaufte Person sich verständig entscheiden kann. Das geschieht
bei der Firmung. Drittens: Wenn eine getaufte Person als Heranwachsende die freie Zustimmung zur Taufe
verweigert, wird die Taufe nicht nachträglich ungültig, aber er verspielt sein Seelenheil, wenn er sich
nicht später bekehrt. Md’s falsch Folgerung besteht nun darin, dass bei einem nicht-gefirmten Christen
die Taufe de fakto rückgängig gemacht würde oder gar, dass die Kindertaufe keine echte Taufe wäre.
Natürlich gilt auch für die Kindertaufe das Christuswort, dass nur die Getauften gerettet werden. Für
die Rettung eines Erwachsenen ist die Taufe notwendig, aber für sein Heil allein nicht hinreichend, wenn
er z. B. „nicht glaubt“ und in diesem Glauben lebt.
#74 Jubärens 19:26:33 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Tomás kann nicht die von ihm behauptete Religionsfreiheit als Ausnahme von den Naturrechten aus der Vernunft
begründen, sondern muss dazu die Offenbarung (1. Gebot) hinzunehmen, um seine Ausnahme zu begründen.
Es widerspricht aber der Logik des Naturrechts, wie es seit den Kirchenvätern gelehrt wurde, dass die
Menschen als mit freiem Willen sowie freier Verfügung über sich selbst (keine Versklavung) ausgestattet
sind, aber in der grundlegenden Frage von Gewissen und Religion nicht frei sein sollten. Die Vernunftüberlegung
von Massa damnata kommt noch hinzu: „Wenn Gott den Menschen dazu zwingen wollte, ihm zu dienen, könnte
er das sehr leicht selber tun. Wenn aber schon Gott selber die Menschen nicht dazu zwingt ihn anzubeten,
was soll dann anderen Menschen das Recht geben, einem ihre Religion aufzudrücken?“ Damit ist auch Tomas’
entscheidende Begründung für die angebliche Häresie des Papstes weggefallen.
#159 Jubärens 19:25:19 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wie erwartet:#154 Tomás kann nicht die von ihm behauptete Religionsfreiheit als Ausnahme von den Naturrechten
aus der Vernunft begründen, sondern muss dazu die Offenbarung (1. Gebot) hinzunehmen, um seine Ausnahme
zu begründen. Es widerspricht aber der Logik des Naturrechts, wie es seit den Kirchenvätern gelehrt
wurde, dass die Menschen als mit freiem Willen sowie freier Verfügung über sich selbst (keine Versklavung)
ausgestattet sind, aber in der grundlegenden Frage von Gewissen und Religion nicht frei sein sollten.
Die Vernunftüberlegung von Massa damnata kommt noch hinzu: „Wenn Gott den Menschen dazu zwingen wollte,
ihm zu dienen, könnte er das sehr leicht selber tun. Wenn aber schon Gott selber die Menschen nicht dazu
zwingt ihn anzubeten, was soll dann anderen Menschen das Recht geben, einem ihre Religion aufzudrücken?“
Damit ist auch Tomas’ entscheidende Begründung für die angebliche Häresie des Papstes weggefallen.
#53 Jubärens 19:06:51 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Du sollst nicht lügen, Tomas! „Was nicht Ratzinger so etwas wie ein Schüler von Karl Rahner?“ Wenn sogar
der Scheinkatholik Wulff sich für seine Unwahrheiten und Lügen entschuldigt, dann sollten Sie als selbsterklärter
wahrer Katholik erst Recht ein Vorbild sein. Oder gibt es ein Naturrecht auf Lüge für Sedisvakantisten?
#50 Jubärens 15:14:57 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wenn es um die Verleumdung des Papstes geht, dann nimmt es der Sedi-Sektierer Tomas mit der Wahrheit nicht
so genau: „Was nicht Ratzinger so etwas wie ein Schüler von Karl Rahner?“ Du sollst nicht lügen, Tomas!
Das steht nicht nur in den 10 Geboten, sondern in jedem Morallehrbuch, von denen Sie ja anscheinend Dutzende
besitzen. Schauen Sie da doch mal rein – oder besser: Halten Sie sich einfach an die 10 Gebote!
#70 Jubärens 15:09:13 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wenn der Laientheologe #66 Tomás aufgrund seiner theologischen Nachschlagewerke den Papst zum Häretiker
erklärt – dann ist das so irrelvant wie das Umfallen ein Sack Reis’: „Was halten Sie von folgenden Behauptungen
der Piusbruderschaft? 4. Ein Häretiker kann Papst sein. 5. Die Kirche kann zur einer häretischen Kirche
mutieren. 6. Häretiker und Apostaten gehören zur Kirche. Ich möchte Sie daran erinnern, daß keine
Antwort auch eine Antwort ist.“ Die Antwort erübrigt sich, da die oben Behauptungn nur in der Phantasie
von Tomas existieren, von der Piusbruderschaft aber nie behauptet wurden.
#152 Jubärens 14:57:02 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Sie irren, Regina 61, dass die Frau der Person, die in das höchste Staatsamt gewählt wurde, eine reine
Privataffäre des Bundespräsidenten wäre. „Und wer im Bett des Bundespräsidenten schläft oder nicht
schläft, geht kreuz.net schon mal gar nichts an.“ Die First Lady ist Schirmfrau von zahlreichen gutmenschlichen,
sozialen und moralischen Initiativen, soll also mit ihrem guten Namen und dem Abglanz vom Amt ihres Mannes
diese ethisch-sozialen Gruppen fördern. Insofern ist die moralische Integrität der Frau des BP konstituierend
für ihr öffentliches Auftreten als First Lady. Der BP selbst hat bei der Begrüßung des Papstes die
„Lebensbrüche“ angesprochen und damit öffentlich gemacht einschließlich seiner eigenen Lebensbrüche –
und wohl auch die seiner Frau.
#146 Jubärens 11:12:18 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Sie haben nicht nur keine Ahnung, Tomas, von Geschicht, Rechtslehre und Politik, sondern scheinen auch
Ihre gottgegebene Vernunft nicht richtig gebrauchen zu können, wenn Sie behaupten, dass zu den „wahren
Rechten des Menschen, die sich aus dem Naturrecht ergeben und die man Naturrechte bezeichnen sollte,“
gehörten an erster Stelle „die freie Ausübung der katholischen Religion“, aber nicht die Religions-
und Gewissensfreiheit. Weiter gehörten „Recht auf Leben, Freiheit“ etc. dazu. Das Naturrecht und die
menschlichen Rechte „von Natur aus“ sind den Menschen qua Menschsein mitgegeben und können mit der menschlichen
Vernunft erkannt werden, auch wenn sie nicht katholisch sind. Wenn Sie nun behaupten, zu den Naturrechten
gehöre zwar die allgemeine Freiheit, aber im Bereich der Religionen nur die „freie Ausübung der kath.
Religion“, nicht die allg. Religionsfreiheit, dann verlassen Sie die Ebene der naturrechtlichen Argumentation,
die die vorstaatlichen Naturrechte aller Menschen bezeichnet – unabhänigig von ihrem Glauben, sondern
allein aufgrund der allem Menschen zugänglichen Vernunft. Bei einer möglichen Entgegnung bitte argumentativ
auf diesen Widerspruch eingehen und nicht Phrasen aus einem Lehrbuch zitieren.
#321 Jubärens 23:15:37 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
ich habe auch Interesse an Ihrer Beweisführung zur Häresie des Papstes, Joshua: „Die Häresien von „Papst
Benedikt XVI.“, und seinem Vorgänger JoPa II. sind beweisbar. Wenn sie es nicht wären, so würde ich
es nicht wagen etwas darüber zu sagen oder zu schreiben. Ich muss ja schliesslich einmal alles vor dem
ewigen Richter verantworten.“
#126 Jubärens 20:01:13 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Ihr Grundlagenwissen #110 Tomás ist sehr dürftig – auch in fundamentaltheologischen und -ethischen und
geschichtlichen Fragen: „Die „Menscherechte“ basieren nicht auf dem Naturrecht, sondern auf dem Rationalismus
der „Aufklärung“ und wurden in Frankreich mit dem Fallbeil eingeführt und durchgesetzt.“ Die grundlegenden
Menschenrechte wie die auf Wesensgleichheit der Menschen und Freiheit (= freie Selbstverfügung und nicht
Sklave sein) wurde schon von den Kirchenvätern verdkündet. Bei Thomas von Aquin und dann sehr deutlich
in der spanischen Barockscholastik – angesichts der spanischen Kolonisationene – die Präzisierungen:
Auch Indios sind wahre Menschen mit prinzipiell gleichen Rechten wie die Spanier (Gleichheit), freie Verfügung
über ihre Person (keine Versklavung) und ihr Eigentum (Schutz des Eigentums). Diese grundlegenden Menschenrechtserklärungen
gingen über die englische Frühaufklärung in die amerikanische Verfassung ein: „Die Menschen sind von
ihrem Schöpfer gleich geschaffen und mit unveräußerlichen Rechte ausgestattet wie (Recht auf) Leben,
Freiheit …“ Darüber auch in die französische Menschenrechtserklärung von 1789, die der Terrorstaat
von Robespierre in jedem einzelnen Punkt bekämpfte – also weder einführt noch durchsetzte, wie Sie fälschlich
behaupten. Lernen Sie Geschichte statt dumme Phrasen.
#107 Jubärens 17:47:32 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Welche Begriffe #103 Tchibo , sind denn für Sie die Leitbegriffe für ein anständiges Leben – von christlich
will ich hier gar nicht sprechen: „Das Sittengesetz, das keine kennt, Vernunft und freier Wille (…)
sind die Begriffe, die von Spießern und anderen Stammtischbrüdern gern als Latte benutzt werden, um
über andere triumphieren zu können.“ Übrigens wird auf das Sittengesetz auch im Grundgesetz Artikel
2, Abschnitt 2 verwiesen. Schauen Sie doch mal nach – es lohnt sich für Sie!
#102 Jubärens 17:34:59 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Geht’s noch ein bisschen dümmlicher, #96 Shadow1979 ? „Natürliches Sittengesetzt. Es gibt in der natur
Naturgesetze dioe sind weder sittlich noch unsittlich. Denn das ist ein subjektiver Menschlicher Eindruck.
Für die Natur gibt es nützlich und unnützlich, was bringt die natur, Die Lebewesen weiter und nicht
wie findet das eine Lebwese das Verhalten des anderen Lebewesens! Glauben Sie ne Löwen interessiert sich
dafür wie ein andere Löwe über iHn denkt!“ Das natürliche Sittengesetz hat nichts mit den physikalischen
oder biologischen Naturgesetzen zu tun, sondern ist ein ethisches Gesetz, dass den Menschen qua Natur-
oder Schöpfungsordnung eingeschrieben ist und mit der Vernunft erkannt werden kann – vergleichbar dem
kategorischen Imperativ von Kant etwa. Das natürliche Sittengesez wird auch Naturrecht genannt, auf das
sich unsere Menschenrechte gründen, also dass die Menschen „von Natur aus“ – und nicht vom Staat oder
in menschlich-veränderbarer Konvention – gleichwertig sind, ein Recht auf Leben haben und nicht als Sklaven
verkauft werden dürfen etc. ist doch nicht so schwer zu begreifen – man muss es nur wollen.
#98 Jubärens 17:24:22 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Was für eine irrationale Argumentation #94 Tomás „ …die Unterordnung der Frau unter dem Mann ergibt
sich nicht nur aus dem göttlichen Recht, sondern aus dem natürlichen Sittengesetz. Der Beweis ist die
Tatsache, daß in allen Kulturen immer die Männer die Hosen hatten und die Frauen sich der Erziehung
der Kinder und dem Haushalt widmeten. Feminismus oder Weiberherrschaft war immer ein Zeichen von Dekadenz.
Klar im alten Rom zu erkennen.“ Zum ersten ist das natürliche Sittengesetz vor allem mit der Vernuft
zu erkennen und nicht schlankweg aus den Irrungen und Wirrungen der Geschichte. Zum zweiten hatten und
haben in den meisten orientalischen Kulturen auch die Frauen die (Pluder-)Hosen an. Zum dritten gab es
im Alten Rom weder Feminismus noch Weiberherrschaft. Tja, Tomas, zur Vernunft- und Welterkenntnis reichen
eben zweitklassige Morallehrbücher nun mal nicht aus.
#79 Jubärens 17:13:45 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Stellen Sie sich doch nicht dämlicher an#68 clausbremen als Sie sind: „Das in Deutschland, in Holland
und in sicherlich allen anderen Ländern mit katholischen Strukturen seit Jahrhunderten Missbräuche in
vielfältiger Form Tagesordnung waren und sind, ist andererseits eine nicht zu leugnende Tatsache. Wer
das noch bestreiten wollte, ist ein armes Würstchen. Warum also der Begriff „Hoax“ ????“ Zum ersten sind
Deutschland und Holland sowieso historisch wie auch quantitativ protestantisch geprägt. Zweitens geht
es bei der Missbrauchs-Hoax nicht um die Leugnung der relativ wenigen Missbräuche im kirchlichen Bereich,
sondern um die ausschließliche Fokussierung und Skandalisierung der Medien, die qualitative sowie quantitative
Aufbauschung und die pauschale Rückführung dieser Missbräuche auf „kathollische Strukturen“, wie Sie
es auch machen. Bei dem inflationären Missbrauch in mehreren hundert Fällen an der Odenwaldschule kamen
die Medien – und Sie mit Sicherheit auch nicht – niemals auf die Idee, dass diese Massenvergewaltigungen
von Schulkindern etwas mit der liberalen Reformpädagogik der OS zu tun haben, auch wenn das naheliegt,
zumal die ersten Missbräuche des OS-Gründers schon um 1920 gemeldet wurden.
#89 Jubärens 16:57:50 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Naja, die Kebse des BP, die soganannte Frau Wulff, spielt als First Lady Schirmfrau von zahlreichen gutmenschlichen,
ehrenwerten oder moralisch wertvollen Initiativen – insofern spielt die moralische Integrität der öffentlich
im Rampenlicht stehenden Frau des Bundespräsidenten schon eine Rolle, wie sie jetzt an den unsauberen
Geschäften ihrem Mannes sehen kann. Insofern sind Ihre relativistischen Einlassungen nicht richtig,#61
Shadow1979 „Ihre Gebote Gottes interessieren aber nicht und haben nichts aber auch rein gar nichts mit
der eventuellen FRÜHEREN Nebenbeschäftigung von Frau Wulff zu tun! Das war,ist und bleibt Frau Wulffs
Entscheidung ob Sie hier wieder bibelverse zitieren oder nicht. Die Arbeit war legal, hat keinem geschadet
(NEIN HAT SIE NICHT) und somit völlig in Ordnung!“ Wer die Gebote Gottes reuelos übertritt und verachtet –
wie: Du sollst nicht lügen! Du sollst nicht ehebrechen oder dich einem Ehebrecher hingeben etc., der
wird vor Gott und den Menschen bald selbst als Verachteter dastehen. Im übrigen hat Wulff beim Papstempfang
sich selbst als großartiger Reformkatholik hingestellt und von Papst und Kirche Barmherzigkeit gegen
über den „Brüchen des Lebens“ gefordert. Wahrscheinlich hat er auch den biographischen Lebensbruch seiner
Kebse gemeint – also von dem Bar-Damensein direkt ins BP-Schloss eingebrochen, gewissermaßen ein Bruch
nach oben durch die Decke.
#107 Jubärens 16:00:35 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Jetzt lenken Sie nicht mit Falschbehauptunge von dem Presseversagen in Sache Aufklärung von Vertuschenungen
an weltlichen Schulen, #86 Thomasius, indem Sie fälschlich behaupten, „dass die Strafverfolgungsorgane
offenbar nicht auf die Presseveröffentlichung reagiert haben. Dazu wären sie von Rechts wegen verpflichtet
gewesen.“ Tatsache ist, dass auf die FR-Veröffentlichung über die Massenvergewaltigungen von Schulkindern
durch Lehrer in der Odenwaldschule die Staatsanwaltschaft Darmstadt ihre Ermittlungen aufnahm – und wegen
Verjährung bald einstellte. Nein, der Vertuschungsskandal bleibt bei der Presse hängen in der Form,
dass alle die großen Presseorgane, die angeblich auf Skandale so erpicht sind, die skandalösen Zustände
in der OS mit Schweigen zudeckten, nachdem die FR-Berichtsschwalbe eigentlich eine Medienwelle hätte
auslösen müssen, wenn man bedenkt, dass bei der Google-Suche mit denr Worten Odenwaldschule Missbrauch
allein tausende von Presse-Treffern seit 2010 zu verzeichnen sind. Die Vertuschungsabsicht bei den Medien
wird auch darin deutlich, dass der SPeigel z. B. allein 13 Journalisten auf den Papst ansetzt, um ihm
eine irgendwiegeartete indirekte Verstrickung in angebliche Missbrauchsvertuschungen anzuhängen. Bei
der 1999 aufgetauchten Spitze des Missbrauchsskandal in der Odenwaldschule schickte der Speigel 10 Jahre
lang offensichtlich keinen einzigen investigativen Journalisten hin. Im nicht-kirchlichen Bereich mischen
die Medien b. d. Vertuschung kräftig mit.
#94 Jubärens 13:36:56 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
#82 catholic plappert die pseudo-psychologisierende Hetze der Kirchenhassmedien nach, dass die relativ
wenigen Missbräuche im kirchlichen Bereich, die zu 80 Prozent von Schwulen ausgeführt wurden, in der
Struktur der kath. Lehre und Praxis begründet lägen: „Die Schädigung (von Kinderschändern) normalen
sexuellen Verhaltens, wurde durch Isolierung in Internaten und spirituellen Seminaren, durch frauendiskriminierende
und körperfeindliche Lehren und durch eine ungesunde Religiosität und das zwangsneurotische Zölibat
verstärkt. Im Grunde sind auch die Täter die Opfer einer jahrhundertelangen verfahrenen prüden Tradition.“
Ich würde gern von catholic erfahren, wie er die inflätionären Schulkinder-Missbräuche an der Odenwaldschule
durch mehr als acht Lehrer über 30 Jahre hinweg aus Struktur und Charakter der Reformpädagogik zu erkären
ist, zumal die ersten Missbräuche schon von dem Gründer der OS um 1920 gemeldet wurden.
#89 Jubärens 11:15:34 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
#78 Thomasius „Die Aufgabe der Presse ist es, Vertuschungen aufzudecken.“ In Wirklichkeit macht die Presse
genau das Gegenteil: Kräftig mitwischen an den Vertuschungen von sexuellem Missbrauch schwuler und pädophiler
Erziehungspersonen – wenn sie im weltlichen Bereich liegen: Wie sind die deutschen Medien mit den Aufdeckungen
im FR-Bericht vom 17. 11. 1999 umgegangen, als der Journalist Schindler berichtete, der Odenwaldschulleiter
Becker habe Dutzende Schulkinder „in inflationären Umfang“ missbraucht und „vergewaltigt“? Schindler
berichtet auch von den Vertuschen des Becker.Nachfolgers Harder, der habe von Beckers Kindervergewaltigungen
gewusst und später jegliche Aufklärung verhindert. Auch der SPD MdB als Vize des Trägervereins habe
den Kindes-Missbrauch von Lehrern unter den Teppich gekehrt. In einem Leserbrief auf diesen Artikel berichtete
ein Insider von ähnlichen Missbräuchen an einem halben Dutzend hessischer Heimschulen. Die bundesdeutschen
Medien von Spiegel, stern bis SZ haben diese konkreten und schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfe ein Jahrzehnlang
totgeschwiegen und damit an das Vertuschungsmanövern der OS-Schulleitung gefördert. Erst als die Medien-Skandalisierungswelle
gegen die Einrichtungen der katholischen Kirche heißgelaufen war („Ettal war die Hölle“ – hauptsächlich
wg. ein paar Kopfnüssen) konnten die Medien die lauten Proteste von Hunderten von missbrauchten Odenwaldschüler
nicht mehr ignorieren.
#24 Jubärens 19:22:35 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Melusine will verwischen und verschleiern: „Selbstverständlich stürzen sich die Medien auf diese Sache
wie Geier (auf welche Skandale denn nicht?) und besonders dann massiv, wenn es sich um Instanzen handelt
(Kirche, Schule, Internate usw.), die einen besonderen moralischen Anspruch haben (sollten).“ Ich hatte
schon am Beispiel der Odenwaldmissbrauchsschule gezeigt, dass die Medien bei öffentlichen Schulen und
kirchlichen Einrichtungen völlig andere Darstellungskriterien anlegen, in dem etwa bei der OS keine Verallgemeinerungen
und nicht einmal die wirklich verantwortliche Reformpädagogik des Hartmut von Hentig angetastet wird.
Bei der Kirche dagegen machen die Medien aus jedem Missbrauch einen Fehler „der“ Kirche und verallgemeinern
auf alle Priester – wie der schwachsinnige Kolle alle Priester in den Sack der Kinderschänder steckt
und dann daraufhaut: „So wie die Priester Priester geworden sind, damit sie leichter an Kinder herankommen
können mit ihrem priesterlichen Gehabe. Ich sag’ immer, die Soutane ist deshalb so groß, weil sich darunter
so leicht Zwölfjährige verbergen lassen“ Ähnliches konnte man beim stern lesen.
#7 Jubärens 17:18:29 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Wenn Shadow anfängt zu denken … „Ich denke die Menscen finden es nicht besonders schlimm DAS soetwas
in der RKK passiert sonder wie damit umgegangen wird.“ Wenn sie etwas mehr nachdenken und in den Medien
nachschauen würden, dann hätten Sie gemerkt, dass es den Medien allein um die Fokussierung auf die relativ
wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich geht, um daraus ihre dreckigen Folgerungen zu ziehen
und ihren miesen Kirchenhass zu fröhnen. Alles andere interessiert die Medien nicht, etwa wenn die Kirche
besonders übereifrig gegen Verdächtige vorgeht und sie vorverurteilt oder auch „korrekte“ ist keinerlei
Meldung wert. Was die Medien wollen, kommt in einem Kolle-Zitat zum Ausdruck, das im März 2010 in der
Frankfurter Neuen Presse abgedurckt wurde (Ähnliches in stern, Spiegel etc.): „So wie die Priester Priester
geworden sind, damit sie leichter an Kinder herankommen können mit ihrem priesterlichen Gehabe. Ich sag’
immer, die Soutane ist deshalb so groß, weil sich darunter so leicht Zwölfjährige verbergen lassen“
#3 Jubärens 15:50:15 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Der Vergleich ist vollauf berechtigt, #2 Shadow1979: „Besonders schön auch das man die Nationalsozialstische
Politik und Propaganda mit unseren jetzigen Verhältnissen vergleicht!“ Die Goebbelspresse wurde 1936/37
angewiesen, sich allein auf die damals strafbaren homosexuellen Fälle (die meisten der damals aufgewirbelten
Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren und diese auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von
Angeklagten. Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen, die ca. 8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle
im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden: keine oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen zu
berichten. Die Medienkonsumenten sollte der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl des
sexuellen Missbrauchs wäre. Heute beherrscht ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft
und sie verfolgen die gleiche Linie wie damals die Goebbelspresse: Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle
im kirchlichen Bereich fokussieren, sie aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen, bei der Masse
der anderen Fälle nur vereinzelte Fälle aufzeigen und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle
ohne Verallgemeinerungen (z. B. bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik
völlig außen vor gelassen), vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc. Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit
besteht eine Kontinuität zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls
seit den 68er Zeiten.
Der neue Muezzin-Rufer Tomas: „Ein Moslem, (…) der nicht in der Lage ist, mit dem besten Willen zu erkennen,
daß er in der falsche Religion ist, ist unschuldig und kann gerettet werden. Fängte ein Moslem aber
an, an seiner Religion zu zweifeln und geht er diesen Bedenken nicht nach, befindet er sich nicht mehr
im guten Glauben und kann nicht gerettet werden.“ Also, Musis, bleibt überzeugt bei eurer falschen Religion,
denn wenn ihr daran zweifelt, werdet ihr Ungetauften nicht mehr gerettet werden.
Mir scheint, dass EB Zollitsch mit seiner Barmherzigkeitsinititiative gegenüber Ehebrechern (und Ehebrecherinnen)
eine ähnliche Strategie fährt, wie es im weltlichen Recht bei der Abtreibung vorgemacht wird: Die Tötung
ungeborener Kinder wird zwar als rechtswidrige Tat und „Straftat gegen das Leben“ anerkannt, aber der
Staat versichtet ‘barmherzig’ gegenüber den Täter/innen auf eine Strafe, die allerdings unbarmherzig
gegenüber den abgetriebenen Kindern ist. EB Zollitsch hat ebenfalls betont, dass man das kirchliche Eherecht
nicht antasten wolle, also die Unauflöslichkeit der Ehe. Wenn aber Katholiken mit Ehebruch, Scheidung
und Wiederverheiratung die sakramentale Ehe und ihr Treueversprechen mit Füßen treten, dann sollte die
Kirche „barmherzig“ gegenüber den Ehebrechern auf alle Sanktionen verzichten.
Es ist bekannt, dass Küng schon als junger Professor Formen unchristlicher Eitelkeiten und Selbstüberschätzungen
an den Tag legte: „Eitel erklärt Hw. Küng aber, mit dem Papst zu korrespondieren. In Wahrheit hat dieser
ihm über seinen Privatsekretär für die Zusendung eines seiner trivialtheologischen Bücher gedankt.
Angeberisch folgert Hw. Küng daraus, daß der Papst „die persönliche Beziehung nicht einfach abgebrochen
hat“.“
#64 Jubärens 19:39:23 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Die Goebbelspresse wurde 1936/37 angewiesen, sich allein auf die damals strafbaren homosexuellen Fälle
(das waren die meisten der damals aufgewirbelten Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren und diese
auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von Angeklagten. Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen, die ca.
8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden, indem
von Ihnen nicht oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen berichtet wurde. Die Medienkonsumenten sollte
der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl des sexuellen Missbrauchs wäre. Heute beherrscht
ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft und sie verfolgen die gleiche Linie wie damals
die Goebbelspresse: Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich fokussieren, sie
aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen, bei der Masse der anderen Fälle werden nur vereinzelte
Fälle aufgezeigt und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle ohne Verallgemeinerungen (z. B.
bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik völlig außen vor gelassen),
vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc. Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit besteht eine Kontinuität
zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls seit den 68er Zeiten.
#270 Jubärens 19:22:47 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Oh wie lächerlich, wenn ein dahergelaufener Häretiker wie Tomás den Papst der Häresie bezichtigt.
Ihnen, Tomas, hat Quanta Cura mit ein Dutzend Zitaten aus Konzilien- und Kirchenlehrer nachgewiesen, dass
Sie mit Ihrer „Seele-der-Kirche-Lehre“ einer Häresie anhangen – also tun Sie Buße und Umkehr, studieren
Sie Dogmatik und nicht nur zweitklassige Lehrbücher, aus denen Sie in Willkürinterpretation Sätze um
sich schmeißen, legen Sie ein Bußschweigen ein – das wird Ihnen gut tun.
#258 Jubärens 12:24:00 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Wenn Quanta Cura auf echte Widersprüche oder mindestens Probleme in seinem dogmatischen Konzept hingewiesen
wird, wischt er das einfach weg – wie etwa meinen Hinweis, dass Jesus nach seinem Tode ins Totenreich
hinabgestiegen ist, die Tore der Vorhölle zerstört und nach der Lehre der Kirche die Gerechten des AT
herausführt in seine Herrlichkeit – offensichtlich auch den reumütigen Schächer, zu dem Jesus sagte:
„Heute noch wirst du bei mir sein im Paradies!“ Die Absolutheit der Aussage, dass ohne Taufe niemand gerettet
wird, ist damit durch Jesus selbst relativiert. Daraufhin wird Quanta Cura ausfällig: „du verlogener
stolzer Hahn. Die Verlogenheit hier ist immens, die „Diskussionen“ reine Zeitverschwendung. Ein Sammelbecken
der Häretiker, die mittels Allerlösungshäresie und Astrologie „die katholische Lehre und das hl. Evangelium“
verteidigen oder sich „Konsequent katholisch“ nennend die katholische Lehre von der Erbsünde verlachen
und Luther preisen. Was für ein Müll, der zur Verbrennung nach Gehinnom gehört!“ – also in die Hölle!
Für ‘Tuberkulose’ gibt es das deutsche Wort „Schwindsucht“, das den Verfall des Körpers treffend ausdrückt –
in diesem Falle auch den Verfall des geistlichen Lebens. Von Schwindsüchtigen wird berichtet, dass sie
in der letzten Krankheitsphase noch mal eine äußere Scheingesundheit zeigen. Zumindest in der sprachlichen
Eloquenz zeigt die Diözese Basel ebenfalls scheinbar Gesundheit.
#168 Jubärens 22:31:10 | Samstag, 17. Dezember 2011
Jeder Schüler der 11. Klasse lernt im Deutsch- oder Geschichtsunterricht, dass man Interpretationsversionen
an Text- oder Quellenstellen belegen und zurückbinden muss. Ihr Vorgehen, Tomas – in diesem Fall zu Pater
Schmidberger – ist reine Willkür- oder Phanasie-Interpretation als Beliebigkeitsfolgerungen aus bestimmten
Begebenheiten, die Sie in Ihre gewünschte und gewollte Verleumdungsrichtung hinbiegen: „Alle diese Tatsachen
(tatsächlich Interpretationen von Gegebenheiten) zeigen, daß der Schmidberger in das Fahrwasser der
„Holocaust-Religion“, wonach dieses Verbrechen einzigartig war, weil die Juden das auserwählte Volk sind,
geraten ist. Schmidberger hat aus der „Holocaust“-Leugnung von Williamson eine Staatsaffaire gemacht und
nutzt dies aus, um sein Philosemitismus zu propagieren.“
#254 Jubärens 22:19:41 | Samstag, 17. Dezember 2011
Sie bestätigen mit Ihrer neuerlichen Einlassung, #246 Quanta Cura, was ich in meinem letzten Beitrag
schon andeutete, dass Sie sich in der christlichen Heilslehre besser auszukennen glaubem als Christus,
der sich anscheinend ziemlich unklar bzw. missverständlich ausgedrückt hat. Diesmal glauben Sie zu wissen,
was Jesus wirklich „meinte“, als er „Paradies“ sagte, nämlich tatsächlich „Paradies“, was aber andere
Leute zu jener Zeit als „Hölle“ in der besagten Form verstanden hätten – so jedenfalls würde es die
Kirche gemeint haben. Ihr Verweis auf das Credowort ist für Ihre Behauptung, dass der Schächer mit Christus
in die Vorhölle gefahren und dort geblieben wäre, nicht stichhaltig, denn Christus ist ja nach seinem
Tod in das Totenreich hinabgestiegen, um deren Pforten zu zerstören und die ungetauften Gerechte aus
der Vorhölle herauszuführen in sein Licht und seine Auferstehung – dann aber hat er auch den Schächer
mitgenommen, der somit nicht in der Vorhölle verblieben wäre, wie Sie behaupten. „In das Totenreich
bist du hinabgestiegen, mein Erlöser. Du hast seine Türen zertrümmert und als Herr über Leben und
Tod hast du die Verstorbenen auferweckt. Den Stachel des Todes hast du vernichtet und Adam vom Fluch befreit.
O menschenfreundlicher Herr, rette uns!“ Jetzt ist alles mit Licht erfüllt, Himmel, Erde und Unterwelt.
So möge denn die ganze Schöpfung Christi Auferweckung feiern, in der sie Kraft erlangt. (orthodoxe Sonntagsliturgie)
#190 Jubärens 11:52:20 | Samstag, 17. Dezember 2011
Vielen Dank für Ihre interessanten Quellenhinweise, Thomasius. Aber auch mit diesen Quellen und Zitaten
mit Beispielen von Sklavenhaltung in der frühmittelalterlichen Kirche und Gesellschaft können Sie Ihre
pauschale Ausgangsbehauptung nicht belegen, dass es für Christen „üblich war, ganze „Heidenvölker“
zu bekämpfen und dann „zu versklaven“,
#233 Jubärens 11:39:31 | Samstag, 17. Dezember 2011
#216 Quanta Cura will mir „und allen anderen Irrenden“ nicht erklären, warum man „ein Dogma nicht uminterpretieren
darf“, um dann zu erklären, wie man ein Jesuswort zu seinem Gegenteil uminterpretiert: „Die Aussage Christi,
dass der Schächer noch am selben Tag mit Ihm im Paradies sein werde, bedeutet, dass der SChächer in
den Bereich der Hölle kommt, an dem es keine Peinigung gibt.“ Wir Irrenden sollen Jesus so verstehen,
dass, wenn Jesus „Paradies“ sagt, er nicht das Paradies meint, sondern das Gegenteil, die Hölle, allerdings
in ihrer nicht-peinlichen Form, also die Vorhölle. Weiterhin will Quanta Cura uns theologisch Verdummten
aufklären, dass das Jesuswort zum ungetauften Schächer über dessen Aufnahme ins Paradies völlig irrelevant
und „unbedeutend“ sei für die kirchliche Lehre zur Aufnahme ins Paradies, weil „wir (allein wissenden
Theologen) erst für die Zeit nach der Auferstehung das sichere Wissen um die Taufpflicht haben“ und wir
daher dogmatisch präziser als der etwas ungenau formulierende Jesus aussagen können, dass solche Leute
wie der ungetaufte Schächer mit Sicherheit nicht in den Himmel kommen.
#119 Jubärens 22:27:10 | Freitag, 16. Dezember 2011
Tomas kann seine Falschbehauptungen über eine vermeintliche Konzilshäresie nur aufrechterhalten, indem
er zwei dogmatische Falschbehauptungen nachschiebt: Zum ersten bestreitet er die alte und immer gelehrte
Aussage, die das Konzil wiederholt, dass die Menschen in religiösen Dingen vom (heidnische oder sonstige)
Staat weder einem positiv Zwang ausgeliefert werden dürfen noch der Staat das Gewissen behindern darf.
Nie hat die Kirche gelehrt, dass der Staat die Menschen in religiösen Dingen Zwang anwenden dürfe noch
dass die Menschen an ihrer Gewissensentscheidungen – „im Gebührenden Rahmen“ – vom Staat mit Zwang gehindert
werden dürfen. Dieses Abwehrrecht gegenüber dem Staat auf private und öffentliche Religions- und Gewissensfreiheit
ist in der heutigen Staatenwelt für uns Katholiken sehr wichtig, da praktisch alle Staaten mehr oder
wenig nicht-christlich und katholikenfeindlich sind. Wenn man wie Thomas dieses Abwehrrecht gegenüber
dem Staat abstreitet, liefert man die Katholiken noch mehr der Willkür der Staaten aus. Zum zweiten behauptet
Tomas, dass diesem staatlichen Nicht-Zwang in religiösen Dingen eine Christ-König-Lehre entgegenstehe,
die Tomas als unfehlbare Lehre erfunden hat, jedenfalls kann er sie in dieser Form nicht belegen, sondern
interpretiert und fabuliert vage Aussagen aus Enzykliken und in anderen Zusammenhängen und Umständen
zu seiner Privatmeinung zusammen, um dann eine Häresie zu konstruieren. Tomas zusammengeschusterte Dogmatik
ist irrelevant u. schädl…
#193 Jubärens 21:47:56 | Freitag, 16. Dezember 2011
Typisch für den Wort- und Glaubensverdreher #142 Tomás: Er legt Christus ein Falschzitat in den Mund
bzw. interpretiert eine ntl. Aussage im Widerspruch zu anderen Aussagen: „Christus selbst sagt, wer nicht
getauft ist, kommt nicht in den Himmel.“ Tatsächlich sagt Jesus Christus zu dem ungetauften, aber reumütigen
Schächer am Kreuz das Gegenteil: „Heute noch wirst du bei mir sein im Paradies.“(Lk 23,43). Insofern
ist die Aussage von Tomas in dieser apodiktischen Form mit Sicherheit weder biblisch noch katholische
Lehre. Auf dem Hintergrund dieser vorgängigen Aussage Jesu zum Eingang ins Paradies für Ungetaufte muss
nun die andere Aussage interpretiert werden, auf die sich Tomas mit dem ungenauen Jesus-Zitat im Rahmen
des Missionsbefehlts bezieht. Nach dem Auftrag an die Jünger zu Mission und Predigt sagt er: „Wer glaubt
und sich taufen lässt, wird gerettet werdden, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Wie gesagt,
bezieht sich diese Aussage ausdrücklich und nur auf die vorgängige Jüngerpredigt. Eine von der Preditgt
losgelöste absolute Aussage wie von Tomas, dass niemals ohne Taufe ein Mensch in den Himmel käme, ist
aus der Mt-Aussage nicht zu interpretieren, weil sie dem Jesus-Spruch am Kreuz diametral widerspricht.
Auch beim Missionsbefehl nach Mk ist die Formel nicht enthalten.
#92 Jubärens 18:55:41 | Freitag, 16. Dezember 2011
Für Einwilligung zu einer Ausschlachtung des eigenen Leibes vor dem Tode (allgemeine Organspendenwille)
oder die Verfügung, einen Menschen zu töten, um an seine Organe zu kommen, gilt das gleiche, wie für
den Willen oder das Verlangen nach einer Euthanasietötung. Das Strafrech stellt im Abschnitt „Straftaten
gegen das Leben“ im § 216 auch „Tötung auf Verlangen“ unter Rechtswidrigkeit und Strafe. Das ist ein
konsequenter Ausfluss des Grundwertes der unantastbaren und unveräußerlichen Menschenwürde, in der
alle unverletzlichen Grundrechte zusammengefasst sind und die der Staat zu schützen hat – auch vor eigener
Willkür. So ist es etwa grundrechtswidrig, sich selbst als Sklave zu verkaufen, auch wenn jemand das
ausdrücklich und wiederholt als eigenen Willen ausgibt. Ebenso ist das Recht auf Leben – Art. 2,2 GG –
„unveräußerlich“, auch wenn ein Mensch hoch und heilig sagt, dass er sein Leben veräußern wll, hat
er nicht das Grundrecht dazu. Genausowenig hat ein Mensch das Recht, sich freiwillig vor dem natürlichen
Tod durch Organentnahme töten zu lassen, um an die funktionierenden Organe zu kommen zu lassen bzw. seine
Organe zu veräußern. Das Recht auf Leben ist unantastbar, unverletzlich und unveräußerlich und ist
vom Staat auch vor eigener Willkür zu schützen und zu achten.
#86 Jubärens 18:41:44 | Freitag, 16. Dezember 2011
#63 Melusine legt eine nationalsozialistische Denkungsart an den Tag, indem sie den Wert eines Menschen
von bestimmten Eigenschaften und Fähigkeiten abhängig macht, wodurch sich beim vollständigen Denken
und Fühlen Vollmenschen ergeben, Hirnkranke sind danach minderwertige Menschen und Ungeborene im ersten
Stadium sind nur „Zellklumpen“, also Biomasse, denen sie das Menschsein grundsätzlich abspricht: „Hirntote
und Zellklumpen können nicht denken, leben, sehen, fühlen. Das ist der Knackpunkt. Die Hülle lebt,
der Geist ist fort.“ Und: „Der abtriebene Fötus ist kein fühlendes, denkendes und wissendes Wesen.“
#61 Jubärens 18:28:12 | Freitag, 16. Dezember 2011
Tomas lebt seinen Hass auf den Papst aus. Egal was der Papst macht, Tomas ist aus Prinzip dagegen oder
sucht einen an den Haaren herbeigeschleppten Scheingrund: „Falsch ist wenn der Ratzinger auf dem Petersplatz
einen Weihnachtsbaum aufstellen läßt, weil der Weihnachtsbaum eine deutsche Sitte ist, die in Italien
fehl am Platz ist.“ Deshalb ist Tomas auch dagegen, dass dt. Geistliche Pizza essen, weil Pizzaessen einen
italienische Sitte ist, die auf deutschen Tellern fehl am Platz ist. Erst recht hat der nicht-christliche
Döner kein Existenzrecht – weder in Deutschland noch anderswo.
#110 Jubärens 18:18:45 | Freitag, 16. Dezember 2011
Der Schleuderkursargumentiker gesunder verschleudert wieder seine krankhaften Bemerkungen im Netz, ohne
seinen Sicherheitsgurt für logisches Denken und Schreiben angelegt zu haben: „Gilt Religionsfreiheit
auch für Onanisten?“
#90 Jubärens 18:11:02 | Freitag, 16. Dezember 2011
#82 de Boer meint: „Jedem wird das natürliche Recht eingeräumt, über sein Leben zu verfügen.“ Sie
irren, wenn Sie von einem „natürlichen Recht“ der Verfügung über das eigene Leben sprechen oder gar
ein entsprechendes Naturrecht meinen. Das Strafrech stellt im Abschnitt „Straftaten gegen das Leben“ im
§ 216 auch „Tötung auf Verlangen“ unter Rechtswidrigkeit und Strafe. Das ist ein konsequenter Ausfluss
des Grundwertes der unantastbaren und unveräußerlichen Menschenwürde, in der alle unverletzlichen Grundrechte
zusammengefasst sind und die der Staat zu schützen hat – auch vor eigener Willkür. So ist es etwa grundrechtswidrig,
sich selbst als Sklave zu verkaufen, auch wenn jemand das ausdrücklich und wiederholt als eigenen Willen
ausgibt. Ebenso ist das Recht auf Leben – Art. 2,2 GG – „unveräußerlich“, auch wenn ein Mensch hoch
und heilig sagt, dass er sein Leben veräußern wll, hat er nicht das Grundrecht dazu. Der Anfang und
das Ende des Lebens stehen nicht in der Verfügung eines Menschen, insbesondere ist das Lebensende unverfügbar,
auch für einen selbst.
#108 Jubärens 15:29:11 | Freitag, 16. Dezember 2011
Ich wollte noch unter meinen Beitrag zur Religionsfreiheit und Staat die Bemerkung schreiben (wozu der
Platz nicht ausreichte und hier nachgetragen wird): „Ich wette darauf, dass Tomas auf die konkrete Konzilsformulierung
nicht eingeht, sondern nur sein übliches Nachgeplapper von Sedi-Vorsprechern einstellt!“ Inzwischen hat
Tomas meine Wette bestätigt: Keinerlei Auseinandersetzung mit dem Text des Konzilsdokuments, sondern
Nachplappern von irgendwelchen Lehrsätzen von irgendwelchen Leuten, meist noch in fehlerhafter Interpretation
und Zuspitzung. Jedenfalls treffen seine Behauptungen in keiner Weise auf das zu, was im Konzil zu diesem
Thema gesagt wurde. Deshalb ist auch seine Rede von der Häresie des Konzils irrelevant, insofern in den
betreffenden Konzilsdokumenten nicht das gesagt wurde, was Tomas als häretisch behauptet. Aber Tomas
nimmt es ja auch sonst nicht so genau mit der Wahrheit. Er ist halt kein seriöser Dogmatiker, auch wenn
er sich in seiner Überheblichkeit so ausgibt und aufspielt.
#11 Jubärens 13:08:38 | Freitag, 16. Dezember 2011
Zustimmung, #8 Thomasius: Europa hat sich seit der „EWG darum verdient gemacht, die Bauern in Europa wirtschaftlich
zu fördern und die Landwirtschaft in Afrika entsprechend durch verbilligte Ausfuhren zu schwächen. Jetzt
bemühen wir uns ja „Bio-Energie-Rohstoffe“ in den Entwicklungsländern anzubauen. Die Folge sind von
Europa geförderte Hungersnöte in Afrika.“ Vor 20 Jahren schrieb die Entwicklungsirektorin Erler ein
Buch mit dem Titel „Tödliche Entwicklungshilfe“ (oder so). Seither haben sich einige Methoden geändert,
aber nicht die von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Grundsätze der sog. „wirtschaftlichen Zusammenarbeit“
mit den Ländern der Dritten Welt.
#101 Jubärens 13:01:05 | Freitag, 16. Dezember 2011
Die Privatmeinung des Sedi-Sektierers Tomas, der seine als einzig wahre Kirchenlehre strapazierten Ansichten
aus verschiedenen Lehrbüchern je nach Passung zusammenschustert, ist für Papst und Kirche ziemlich irrelevant,
weil sie schlicht nicht der Wahrheit der kritisierten Aussagen Mit der subjektiven Auffassung, das Vat
II-Konzil sei häretisch wg. Relgionsfreiheit etc. plappert Tomas einfach irgendwelche Thesen von Sedi-Vorsprechern
nach, ohne Text und Sinn der entsprechenden Konstitution gelesen und verstanden zu haben. In der Konzilserklärung
wird aufgrund von naturrechtlichen Überlegungen gesagt, dass „die menschliche Person das Recht auf religiöse
Freiheit“ in dem Sinne hat, dass die Menschen in religiösen Dingen frei sein müssten von staatlichem
Zwang, „so dass in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran
gehindert wird, innerhalb der gebührenden Grenzen allein und mit andern, privat und öffentlich nach
seinem Gewissen zu handeln.“ Dieses Recht als Freiheit von staatlichem Zwang gründet sich nach den Konzilsaussagen
auf die „Würde der menschlichen Person, so wie sie durch das geoffenbarte Wort Gottes und durch die Vernunft
erkannt wird“. Diese Konzilsaussagen entsprechen in ihrer Aussage-Substanz der kontinuierlichen Lehre
der Kirche, dass es in Glaubensdingen keinen Zwang geben darf, erst recht nicht von staalicher Seite,
dass der Staat in naturrechtlicher Bestimmung diese Ablehnung von Zwang selbst „achten und schützen“
muss…
#31 Jubärens 12:51:58 | Freitag, 16. Dezember 2011
#26 Tomás, der Berseker-Dogmatiker der Sedi-Sekte, hat wieder mal wild um sich geschlagen bzw. auf den
hl. Vater eingedroschen – diesmal mit der Sozialismus- und Feminismus-Keule: „Diese „Erhebungen“ der hl.
Hildegard von Bingen zu „Kirchenlehrerin“ neben Theresia von Avila u. a. durch Papst Benedikt XVI. „sollen
in der Konzilssekte die sozialistische Gleichmacherei zwischen Mann und Frau, auch Feminismus gennant,
fördern. Hier werden heiligen Frauen zur schändliche Zwecken missbraucht“. Tomas gebraucht dabei Verdrehungen
von Aussagen des hl. Paulus als dogmatischen Knüppel, um auf Papst und Kirche einzuschlagen.
#97 Jubärens 12:18:56 | Freitag, 16. Dezember 2011
Der von Elvenpath als „seriöse Quelle“ für historisch-politische Aussagen hochstilisiere Krawalljournalist
Gert von Paczenksi behauptet in seiner Verleumdungsschrift „Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialisierung.“:
„Die Botschaft der Missionare machte fast nirgendwo nennenswerte Fortschritte, solange nicht die Macht
von Besatzern hinter ihr stand.“ – In dem kürzlich hier erschienen Bericht über die katholische Mission
in Namibia wird das Gegenteil nachprüfbar belegt und damit Paszenskis Pauschalverleumdungen Lügen gestraft:
Die katholischen Oblaten-Missionare wurden von der kaiserlich-protestantischen Kolonialführung in den
äußersten Norden abgeschoben, der so unwegsam war, dass er von der dt. Kolonialverwaltung praktisch
nicht beherrscht werden konnte. Gerade deshalb aber konnten die kath. Missionare so glaubwürdig und segensreich
wirken, weil sie weder als verlängerter Arm der dt.-protestantischen Kolonisten noch der anschließenden
südafrikanischen Kolonial-Rassisten wirkten. Die staatlichen Gedenk- und Ehrungsfeiern 1996 anlässlich
des 100-Jahre-Jubiläums der kath. Mission in Namibia durch die linksgerichtete Swapo-Regierung (!) setzte
dafür ein deutliches Zeichen.
#28 Jubärens 11:44:02 | Freitag, 16. Dezember 2011
Nichts charakterisiert besser die westliche Dekadenz-Lebensphilosophie als der Verkaufsreklamesolgan:
„Weihnachten wird unterm Baum entschieden“. Er bedeutet ja konkret, dass zum Geburtsfest Christi nicht
das realisierende Gedächtnis der Menschwerdung Gottes und damit die Einleitung der Erlösung von Sünde
und Tod „entscheidend“ ist für die Menschheit, sondern die akturelle Konsumquote an Trend-Elektronikwaren
zum Ankitzeln der medial-kommunikativen Selbstverwirklichung. Diesen Dekadenz-Trend findet Mufelius anscheinend
o.k.: „Das ist wahr, Elvenpath – in einigen Jahren werden christliche Feiertage verschwunden sein – dafür
wird es andere geben. So ist der Lauf er Dinge, und es ist o.k.“
#73 Jubärens 21:43:53 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#47 Elvenpath macht sich wieder lächerlich: „Die Daten stammen aus dem Buch „Teurer Segen“ von Gert von
Paszensky, einem renommierten und anerkannten deutscher Journalist und Schriftsteller. Das heißt also,
es ist eine seriöse Quelle.“ Paszensky hatte sich als ehemaliger Nazi-Soldat schnell bei der Ami-Presse
eingeschleimt („Unsere Kollektivschuld“) und sich dann als Krawalljournalist bei Welt, stern und Panomrama
den Ruf eines modernenen Skandal-Journalisten erworben. In diesem Stil sind dann auch P. „Sachbücher“
geschieben – also das Gegenteil von „seriöser Quelle“. Ansätze von Renommé hat P. höchstens als Gastronomie-Schriftsteller.
„Die Pilger mussten übrigens nicht geschützt werden. In Jerusalem lebten bis zum Eintreffen der Kreuzritter
die drei Religionen friedlich miteinander. Deswegen musste auch nichts „befreit“ werden.“ Falsch: – 1009
al-Hakim lässt die Grabeskirche in Jerusalem mit anderen Kirchen, wie z.B. die Auferstehungskirche, zerstören
– Muslime vertreiben 1056 ca. 300 Christen aus Jerusalem und verbieten, die wieder aufgebaute Grabeskirche
zu betreten – muslimisch-seldschukische Türken erobern 1077 Jerusalem und massakrieren ca. 3000 Menschen.
Die neuen islamischen Herrne schikanieren ständig die christlichen Pilger
#32 Jubärens 17:49:43 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Typisch für den Sedi-Sektierer Tomas, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt; „In rein katholischen
Ländern, wie Spanien und Italien, wurde keine einzige „Hexe“ verfolgt.“ In Spanien sorgte die Inquistionspateres
dafür, dass ein Überschwappen des Hexenwahns von Frankreich nach Spanien bald gestoppt wurde. Die Patres
erklärten, dass Viehkrankheiten oder verhagelte Ernten natürlcihe Vorgänge seien und nichts mit dämonischen
Krräften zu tun hätten. In Italien gab es zwichen 1500 und 1700 vereinzelte Hexenverbrennungen – im
Vergleich zu den etwa 60.000 nördlich der Alpen allerdings unbedeutend. Solche Unwahrheiten wie „keine
einzige Hexe in Italien“ schaden der kath. Kirche genauso wie Unwahrheiten oder maßlose Übertreibungen
von Katholiken bzgl. der Protestanten.
#187 Jubärens 09:37:55 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#184 Thomasius fragt: „Behaupten Sie nur oder können Sie ihre Behauptungen durch Zeitzeugen belegen?
Normalerweise sind die „Quellen“ Jahrzehnte später ausformuliert worden und in „bestimmter Absicht“ geschaffen
worden.“ Ihre Ausgangsbehauptung, dass es für Christen „üblich war, ganze „Heidenvölker“ zu bekämpfen
und dann „zu versklaven“, wie das tatsächlich die heidnische Wikinger über zwei Jahrhunderte machten,
können Sie weder mit Zeitzeugen-Quellen noch mit späteren Berichten belegen.
#137 Jubärens 09:28:24 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Norbert Hoerster: Austrittsbegründung gegen die GBSt (Schluss): Für Schmidt-Salomon und Co. ist der
Mensch jedoch nichts anderes als „der nächste Verwandte der Schimpansen“. Ja, Schimpanse und Mensch stehen
einander, wie ausdrücklich gesagt wird, sogar näher als Schimpanse und Gorilla! Was ist es dann aber,
das den Menschen gleichwohl „im Vergleich mit allen anderen Tieren“, also auch mit den Affen, „biologisch
besonders auszeichnet“? Die Antwort ist einfach: „Der Mensch“, so Schmidt-Salomon, „ist der Affe, der
am allerbesten nachäffen kann! Das ist unsere große Stärke.“ Ja, unsere Fähigkeit zum „Nachäffen“
ist die „Grundvoraussetzung aller menschlichen Kulturleistungen“. Ich muss sagen: Wenn ich etwa in Immanuel
Kants „Kritik der reinen Vernunft“ lese oder die Musik des zweiten Aktes von Richard Wagners „Tristan
und Isolde“ höre, kann ich dies schwer verstehen. Es gibt natürlich viele Konzepte von „Aufklärung“
und „Philosophie“. Mit dem Konzept der Giordano-Bruno-Stiftung und ihres Vordenkers kann ich mich jedenfalls
nicht identifizieren.
#130 Jubärens 23:14:03 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Norbert Hoerster: Austrittsbegründung gegen die GBSt: Ich kann nicht nachvollziehen, wenn Schmidt-Salomon
und einige dem Stiftungsbeirat angehörende Evolutionswissenschaftler ihre Ausführungen zur Ethik auf
nichts anderes stützen als auf seitenlange Berichte über das Verhalten der verschiedenen Tierarten.
Ich sehe zum Beispiel nicht, wieso Forschungen über das Phänomen der Homosexualität im Tierreich die
geringste Relevanz für die Frage haben, ob der Staat ein solches Verhalten unter Menschen verbieten darf.
Und ich glaube nicht, dass ein nur halbwegs vernünftiger Mensch etwa seine Einstellung zum Ehebruch in
irgendeiner Weise davon abhängig machen wird, wie häufig das entsprechende Verhalten unter den verschiedenen
Affenarten vorkommt. Apropos Affen: Ich finde es abwegig, sich vehement dafür einzusetzen, dass den sogenannten
Menschenaffen die typischen Menschen- oder Grundrechte vom Staat zugesprochen werden. Die Affen benötigen
nicht nur kein Recht etwa auf Religionsfreiheit. Sie benötigen auch nicht das den Menschen zustehende,
spezielle Lebensrecht. Das heißt nicht, dass es vertretbar wäre, Affen nach Belieben zu töten. Schon
unser Tierschutzgesetz verbietet es unter Strafe, ein Wirbeltier zu töten „ohne vernünftigen Grund“.
Aber Affen und andere Wirbeltiere haben nun einmal nicht das typisch menschliche, in die Zukunft gerichtete
Überlebensinteresse.
#128 Jubärens 23:11:09 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Norbert Hoerster: Austrittsbegründung gegen die GBSt: Gibt es etwa eine Letzterklärung für die Existenz
des Universums aus der Physik? Worauf gehen die Evolutionsgesetze denn ihrerseits zurück? Könnten sie
ihrerseits nicht an ein intelligentes Ordnungsprinzip der Welt gebunden oder gar das Ergebnis eines bewussten
Schöpfungsaktes sein? Wieso ist die Welt denn so programmiert, dass das Leben ausgerechnet den Evolutionsgesetzen
folgt? Ist es nicht sehr vordergründig, überhaupt von einer Einzelwissenschaft eine Letzterklärung
allen Lebens zu erwarten? Ich halte etwa David Humes kritische Analyse der Argumente für die Existenz
Gottes (in den „Dialogen über natürliche Religion“) auch nach mehr als zweihundert Jahren – etwa mit
dem Theodizeeproblem – noch für ungleich tiefgehender als den gesamten „Neuen Atheismus“. Dawkins widmet
dem Theodizeeproblem in seinem mehr als 550 Seiten langen Buch „Der Gotteswahn“ weniger als eine halbe
Seite. Für ihn erübrigt sich jede Frage nach der moralischen Vollkommenheit oder Allgüte Gottes, da
die Annahme jedes göttlichen Wesens für ihn von vornherein als widerlegt gilt. Die Evolutionstheorie
mag für den Gottesglauben zwar nicht ohne jede Relevanz sein. Ein sich als Philosoph ausgebender Denker
wie Schmidt-Salomon, von der Presse als „Deutschland-Chef-Atheist“ bezeichnet, sollte jedoch im Sinne
der Aufklärung die Religionsphilosophie etwas gründlicher in Angriff nehmen.
#111 Jubärens 18:34:14 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Norbert Hoerster: Austrittsbegründung gegen die GBSt: Als Verletzung von Anstand „gilt im übrigen auch
Titel und Inhalt des von der Stiftung propagierten Buches „Heilige Scheiße“. Als geradezu abwegig aber
muss es erscheinen, wenn die Stiftung den folgenden Satz ins Internet stellt: Der Papst sei „ein Mann,
der Abermillionen von Menschen weltweit zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit Todesfolge anstiftet“.
Gibt es hierfür einen Beleg? Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es bekanntlich: „Der Geschlechtsakt
darf ausschließlich in der Ehe stattfinden“; und dies ist auch die Position des Papstes. Ich wüsste
nicht, zu welchen Abermillionen Todesfolgen der eheliche Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel bislang
geführt hat. Zum zweiten finde ich den „Neuen Atheismus“, den die Stiftung in Anlehnung an den von ihr
mit einem Preis geehrten Biologen Richard Dawkins vertritt, wenig überzeugend. Wieso widerlegt die Darwinsche
Evolutionstheorie, ihre Richtigkeit vorausgesetzt, den Gottesglauben? Was diese Theorie widerlegt, ist
doch lediglich der biblische Schöpfungsbericht – sofern wörtlich verstanden. Ich sehe nicht, wieso ausgerechnet
die Evolutionstheorie den Gottesglauben widerlegen, ja ersetzen kann. Gibt es etwa eine Letzterklärung
für die Existenz des Universums? Worauf gehen die Evolutionsgesetze denn ihrerseits zurück? Könnten
sie ihrerseits nicht an ein intelligentes Ordnungsprinzip der Welt gebunden oder gar das Ergebnis eines
bewussten Schöpfungsaktes sein?
#107 Jubärens 16:50:12 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Mit den Affen gegen den Papst – Warum ich aus der Giordano-Bruno-Stiftung austrete. Von Norbert Hoerster.
Die Giordano-Bruno-Stiftung, die sich einem „evolutionären Humanismus“ verpflichtet fühlt und sich als
„Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung“ bezeichnet, weist gern darauf hin, neben einer Reihe von
Künstlern (wie dem Comiczeichner Ralf König) auch eine Reihe von Philosophen (wie den Popperianer Hans
Albert und den Gerhirnforscher Wolf Singer) in ihrem Beirat zu haben. Gleichwohl bin ich als pensionierter
Philosophieprofessor aus der Stiftung und ihrem Beirat ausgetreten; denn mit einem Verständnis von „Aufklärung“,
wie es der Vorstand der Stiftung und insbesondere sein Sprecher Michael Schmidt-Salomon zunehmend zu erkennen
gibt, kann ich mich nicht identifizieren. Da sind zum ersten die „Kampagnen, die für Aufsehen sorgen“,
um neue Mitglieder zu werben. Ich denke etwa an die, so die Stiftung, „große Demonstration gegen die
menschenfeindliche Politik des Papstes“ kürzlich in Berlin. Man braucht kein Verehrer des Papstes zu
sein, um es kritikwürdig zu finden, wenn Schmidt-Salomon als Stiftungssprecher den Menschen zuruft, dieser
Papst gehöre „vor ein Internationales Gericht“ und habe einen „verheerenden Einfluss auf die Weltpolitik“.
Auch die Behauptung, der Vatikan sei einer der „Schurkenstaaten“, wäre wohl begründungsbedürftig. Und
die Darstellung der Kirche durch eine als Puppe auftretende, prügelnde Nonne entspricht jedenfalls nicht
meinem ästhetischen Empfinden.
#185 Jubärens 16:46:46 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Jetzt lenken Sie nicht mit „Sklavenhandel“ quer durch das christliche Frankenreiche nach Spanien ab von
Ihrer falschen Ursprungsbehauptung, dass es für Christen „üblich war, die „Heidenvölker“ zu bekämpfen
und zu versklaven, wenn sie nicht ihren bisherigen Glauben abschworen“ Das ist in dieser Form falsch für
die Hauptversklavungszeit vom 9. bis 11. Jahrhundert. Es waren die heidnischen Skandinavien-Völker, die
den barbarischen Menschenraub östlich der Elbe systematisch betrieben und damit den Sklavenhandel mit
den muslimischen Staaten anheizten. Als die Nordmänner um 1050 durch den hl. Olaf christlich wurden,
ging der Menschenraub und Sklavenhandel merklich zurück und der Sklavenmarkt trocknete in Mitteleuropa
schließlich aus – ein Erfolg der chrislichen Mission – wie auch in dem Artikel über Namibia beschrieben.
#103 Jubärens 16:28:56 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Norbert Hoerster (74), emeritierter Professor für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität Mainz,
ist aus dem Beirat der antireligiösen Giordano-Bruno-Stiftung ausgetreten… Der von der Stiftung propagierte
«Neue Atheismus» in Anlehnung an den Biologen Richard Dawkins sei «wenig überzeugend», so Hoerster.
«Ich sehe nicht, wieso ausgerechnet die Evolutionstheorie den Gottesglauben widerlegen, ja ersetzen kann»,
betonte der Philosoph, der selbst immer eine skeptische religionsphilosophische Position vertreten hat.
Über den Sprecher der Stiftung meinte Hoerster: «Ein sich als Philosoph ausgebender Denker wie Schmidt-Salomon,
von der Presse als ‘Deutschlands Chef-Atheist’ bezeichnet, sollte jedoch im Sinne der Aufklärung die
Religionsphilosophie etwas gründlicher in Angriff nehmen.»(kath.net) Schmidt-Salomon der Boss der Atheisten
lässt sich überall als Philosph ausgeben, ist aber eigentlich Pädagoge. Schmidt-Salomon kann weder
Griechisch noch Latein und kennt Kant maximal aus Wikipedia.(->Talkshow orf Club 2) Er gibt sich für
was aus was er nicht ist->Hochstapler. Zu guter Letzt ist das dennoch ein gute Nachricht! Von außen kann
man nur erahnen, wie viel interner Streit, gekränkte Eitelkeit usw. in den angeblich „humanistischen“
Kreisen herrschen. Wenn die untereinander so reden, wie sie auf Gott und die Gläubigen schimpfen, kann
sich dort eigentlich keiner wohl fühlen. Eine Weihnachtsbotschaft für den Prof. Denn einst waren auch
wir unverständig, ungehorsam, irregehend
#206 Jubärens 19:42:33 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Da schau her:#197 Alstak als ein überzeugter Pazifist – vielleicht für „Frieden schaffen ohne Waffen“
oder: Wer dein Land angreift oder überfällt, dem biete auch deine Reichtümer als Geschenke der Unterwerfung
an. Die UNO hat seit 1945 den Krieg als das bis dato erlaubte Recht der Staaten geächtet, aber sie sieht
eine Ausnahme als berechtigt an: die Selbstverteidigung eines Landes bei einem Angriff. Selbst die große
Friedensaktivistin Berta von Suttner war dafür, dass bei einem Völkermord in einem Land die Internationale
Gemeinschaft (heute = UNO) mit Waffengewalt zu Hilfe kommen darf.
#203 Jubärens 19:33:23 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Zu dem Thema: Katholiken und Staat haben Sie schon so viele widersprüchliche und falsche Versionen verbreitet –
und jeweils den Widerspruch zu Ihrer Meinung als häretisch deklariert –, dass Sie lieber den Mund halten
sollten als wieder eine neue Variante der Verwirrung – „diabolein“ – in die Welt zu setzen: – „Der Katholik
ist verpflichtet, einen antichristlichen Staat (z.B. das Römische Reicht, das „Dritte Reich“ oder die
BR Deutschland de facto anzuerkennen und deren Gesetze zu beachten, vorausgesetzt, daß diese nicht unmoralisch
sind, aber nicht als Rechtsstaat.“
#88 Jubärens 17:31:40 | Dienstag, 13. Dezember 2011
#84 gesunder Sie haben ein Argumentationsschleudertrauma – Sie sollten den Sicherheitsgurt von gesundem
logischen Denken anlegen, wie ich Ihnen schon mehrfach empfohlen habe: „Ist es Dir lieber, dass sich Dein
Kind mit HIV infiziert, als dass es ein Komdom benutzt?“ Das Problem sind solche Sexperten wie Sie und
die Schweizer Frühsexualisierungsschulbehörde, die Schweizer Primarschüler mit dem Kondom-Sexkoffer
traktieren und damit ihre Gedanken und Seelen infiziert wollen.
#183 Jubärens 17:14:57 | Dienstag, 13. Dezember 2011
#176 Thomasius Sie schreiben anscheinend nach dem Grundsatz: Was ich historisch nicht so genau weiß,
dass erkläre ich mir aus meinem Kirchenhass – anders lassen sich Ihre Pantasievorstellungen zu historischen
Gegenbenheiten kaum einordnen, wenn Sie behaupten, „dass später die nach der „Völkerwanderung“ nachrückenden
„Völker“ einfach „Slawen“ genannt wurden. Hiervon unabhängig war es üblich, die „Heidenvölker“ zu
bekämpfen und zu versklaven, wenn sie nicht ihren bisherigen Glauben abschworen und sich taufen ließen.
Weil sie besiegt wurden, hatte sich ja erwiesen, dass der Gott der Christen stärker ist.“ Die Sklavenjagd
auf die Volksschaften zwischen Elbe und Wolga in den Jahrhunderten zwischen 850 und 1050 wurden eingeführt
und im großen Stil von den heidnischen skandinavischen Völkern praktiziert wie Dänen, Wikingen, Warager
und vor allem die Jom-Wikinger im Odermündungsgebiet. Diese Nordmannvölker waren es auch, die den Sklavenverkauf
und damit Sklavenhandel mit dem muslimischne Spanien und über Byzans mit den arabischen Staaten antrieben.
#198 Jubärens 16:56:04 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Was der selbsterklärte Sedi-Katholik #184 Tomás an Phantasiedogmatik vertritt, ist nicht die katholische
Lehre, sondern eine Häresie: Thomas behauptet als kath. Lehre, dass nur der Staat ein Rechtsstaat sein
könne, der das göttliche, geoffenbarte Recht einhalte. „Die BR Deuscheland verletzt göttliches und
Naturrecht, indem sie, unter anderen, alle Religionen gleichstellt und Homosexualität und Abtreibung
fördert. Damit ist dieser Staat kein Rechtsstaat.“ Das widerspricht der durchgehenden kath. Lehre und
auch der neutestamentlichen Staatslehre nach Paulus, der die Anerkennunng sogar heidnischer Staaten fordert,
sofern sie entsprechend dem Naturrecht handeln. Tomas ist ein Hybris-Sektierer, der die Katholiken mit
Verdrehungen und Verfälschungen der kath. Lehre verunsichern will.
#84 Jubärens 16:40:53 | Dienstag, 13. Dezember 2011
‘Gesunder’ ist wieder auf seinem Kondomanpreisungsschleuderkurs, ohne seinen selbstgepriesenen Sicherheitsgurt
anzulegen, sodass er mit Ethik und Rechtschreibung zusammenkracht : „Wer im Versgensfall kein Kondom zur
Hand hat, ist klar im Nachteil, da kaum jemand in einer solchen Situation den Bring-Service von Tengelmann
anrufen wird.“
#177 Jubärens 23:14:47 | Montag, 12. Dezember 2011
Sie haben aus dem Ärmel behauptet, Thomasius, dass zwar bei mittelalterlichen Abschriften Änderungen
vorkämen, bei Überschriften aber nicht. Das ist allerdings eine reine Phantasiebehauptung, die sie beweisen
müssten, aber nicht können. Im übrigen sollten Sie meine Argumentation vorher durchlesen, bevor Sie
die Behauptung unterstellen, „dass es die Bezeichnung Slavi für die Völker der Russen, Polen, Pruzzen,
Sorben u.s.w. nicht gegeben habe“. Meine Überlegungen bezogen sich auf o. g. unhaltbare These: „Gerade
der Umstand, dass zur Zeit der Abfassung der Originalschrift die Erinnerung an das Sklavenschicksal der
osteuropäischen Vöker noch lebendig war, also die später ‘Slawen’ genannten Völker tatsächlich ‘sclavi’
waren, bei der Abschrift im 15. Jahrhundert aber nicht mehr, drängt eher die Schlussfolgerung auf, dass
der Abschreiber die „sclavi“ zu den inzwischen üblichen „slavi“ ‘berichtigte’ – und zwar konsequent in
Überschrift und Textkorpus.
Sophistik wäre als Kennzeichnung der psychotischen Argumentation von #27 gesunder noch gestrunzt, allein
sein Satzbau ist schon krankhaft-verquer, weil er damit die inhaltliche Dämlichkeit seiner Gedankenführung
verschleiern will: „Wer seine Kinder vorsätzlich anstiftet, im Versagensfall des Sich-Vornehmens von
Keuschheit/Treue andere oder sich anzustecken, ist krminineller Mittäter.“ Ich wüsste nicht, wann ich
jemals so eine Verdummbeutelung gelesen hätte wie „Vorsatzinfizierung“, womit gesunder anscheinend Eltern
meint, die Kinder nicht ab dem 1. Schuljahr, aber spätestens in der Pubertät frühsexualisierend Kondomgebrauch
aufdrängen und Treibbefriedigung sowie Lustmaximierung als Lebenssinn darstellen, sondern die Kinder
altersangemessen über Geschlechtlichkeit informieren, aber sie überzeugen, dass die personale Liebe
von Menschen nicht in Triebbefriedigung und Lustmaximierung besteht und deshalb Erwachsen- und Reifwerden –
etwa nach der Lehre von Erich Fromm – die wichtigste Aufgabe von Jugendlichen ist, also möglichst Enthaltsamkeit
bis zur Ehe.
Gut formuliert: „Eltern haben das Recht auf Gewähr, daß ihre Kinder nicht gezwungen werden, Schulklassen
zu besuchen, die nicht in Übereinstimmung stehen mit ihren eigenen moralischen und religiösen Überzeugungen.
Insbesondere die Geschlechtserziehung – die ein Grundrecht der Eltern darstellt – muß immer unter ihrer
aufmerksamen Führung geschehen, ob zu Hause oder in Erziehungseinrichtungen, die von ihnen ausgewählt
und kontrolliert werden.Charta der Familienrechte, vom Heiligen Stuhl allen Personen, Institutionen und
Autoritäten vorgelegt, die mit der Sendung der Familie in der heutigen Welt befaßt sind, 22. Oktober
1983 Diese Aussage ist auch gerechtfertigt durch den Art. 6 des dt. Grundgesetzes, nach dem „Pflege und
Erziehung der Kinder das natürlcihe Recht der Eltern“ ist. Nur totalitäre Denker und Systeme, anfangend
mit Robespierre bis hin zu gesunder, versuchen so früh wie möglich die Erziehung der Kinder an sich
zu reißen. Als hinführende Propaganda wird die Erziehung und Erziehungsgrundsätze von pflichtbewussten
Eltern mies gemacht, wie man das auch bei gesunder studieren kann. So lief er auch bei den Nazis: Zuerst
massive Propaganda gegen katholische Erzieher und pädagogische Einrichtungen, dann die Entrechtung –
erst die Schließung von katholischen Schulen, dann schlossen sie alle kirchlichen, damals von Schwestern
geleiteten Kindergärten, um sie von braunen Nazi-Schwestern zu übernehmen und die Kinder frühzeitig
mit der Nazi-Ideologie zu indoktrinieren
#122 Jubärens 20:47:22 | Montag, 12. Dezember 2011
Es ist ja so was von irrelevant, wenn ein überheblicher Sektierer wie Tomás seine subjektive Meinung
aufs Podest stellt: Fast „alle Katholiken sind Häritiker“, „am schlimmsten die Piusbruderschaft“, nur
ich und meine Sedi-Freunde, „Wir sind Kirche“, wir sind die einzigen wahren Katholiken“. Tomas vertritt
eine Patschwörk-Dogmatik in dem Sinne, dass er sich die Lehre der Kirche so zurechtlegt, wie sie grade
in seine Argumentation passt: Einmal sagt er nach Paulus 13, jede staatliche Gewalt, auch die heidnische,
die nichts von Gottes geoffenarten Geboten kennt und anwendet, ist von Gott und man muss sich ihr unterwerfen.
Ein andermal sagt er das Gegenteil: Unser Staat sei ein „Unrechtsstaat“ mit unmoralischen Bestimmungen,
dem man sich widersetzen müsse, weil er nicht den „Maßstab der Gebote Gottes“ erfüllt.
In Sachen Gesetz und Ethik des Lebens, #44 Gallowglas, liegen Sie wieder daneben: >>Die evangelischen
Sozialethiker und katholische Kirchenväter, die die Frist (zum Beginn des Menschsein) mit Ablauf des
dritten Monats ansetzen, hatten damit, rein biologisch gesehen, sogar recht“ Das „Ansetzen“ von Menschsein
oder Menschwerdung nach dem dritten Monat des Wachstums des Ungeborenen ist reine Willkür und weder mit
biologischen noch logischen Kriterien zu begründen. Dann man müsste nachweisen, dass aus einer Sache,
einem Etwas, einer Biomasse nach drei Monaten etwas völlig anderes, ein Jemand, eine Person, ein Mensch
entsteht – eine Beweisführung, die unmöglich ist.
Der angeblich Gesunde ist ein perverser Zyniker, #6 Semikolon, der keinesweg „übergeschnappt“ ist, der
sehr gezielt sophistische Scheinargumente auftischt oder auch grobkotzig beleidigt, wenn er in seiner
miesen Verdrehungskunst ertappt wird: „Sesonders bigotte Frömmeltrottel sollten erst einmal nachweisen,
dass sie ihre Kinder nicht vorsätzlich dazu anstiften, Ansteckungen (eigene und die anderer) in Kauf
zu nehmen, nur weil Eltern eine geistige Kondomallergie haben.“ Natürlich geht es gesunder nicht um ethisches
Verhalten, angemessene Erziehung und das Wohl des Kindes, er möchte dass Eltern und Schule den „Kindern“
zwischen 6 und 14 Jahren Kondome aufdrängen mit der Erklärung: Keuschheit und voreheliche Enthaltsamkeit
ist unmöglich, Triebbefriedigung und Lustmaximierung ist einzig menschlich, so früh wie möglich und
mit jedem ist auch nicht schlecht, dann aber mit gefühlsechtem Gummischutz. Für diese Verführung zur
Frühsexualität hat übrigens pro familia asiatische Kinderkondome im Angebot, besonders kleine Kondome
für 12 bis 13Jährige etwa. Sowas verkauft gesunder als Kinderschutz vor Aids.
#173 Jubärens 15:23:08 | Montag, 12. Dezember 2011
#170 Thomasius Für Ihre Meinung, dass bei Textabschriften im Mittelalter die Überschriften original
übernommen und darin nichts geändert worden wäre – z. b. ‘sclavi’ zu ‘slavi’ – gibt es keine Anhaltspunkte.
Gerade der Umstand, dass zur Zeit der Abfassung der Originalschrift die Erinnerung an das Sklavenschicksal
der osteuropäischen Vöker noch lebendig war, also die später ‘Slawen’ genannten Völker tatsächlich
‘sclavi’ waren, bei der Abschrift im 15. Jahrhundert aber nicht mehr, drängt eher die Schlussfolgerung
auf, dass der Abschreiber die „sclavi“ zu den inzwischen üblichen „slavi“ ‘berichtigte’ – und zwar konsequent
in Überschrift und Textkorpus. Also hat Brandenburgis Recht.
#44 Goldengel, Sie sind auch auf die Rechtsverdrehungspropaganda von pro familia u. a. heriengefallen:
„Eine Mutter hat das RECHT (Fristenlösung) ihr Kind abzutreiben. Ist das GERECHT ?“ Die Fristentötung
nach Beratung wird nach Paragrap 218a – also nach staatlicher Gesetzesregelung – ausdrücklich als Unrecht
bezeichnet mit der Formulierung „rechtswidrig“. Das Rechts- und Gerechtigkeitsproblem besteht im Verzicht
des Staates auf Strafe. Die Kindstötung nach Beratung innerhalb von 12 Wochen kann auch nicht als „legal“
bezeichnet werden. Deshalb verbietet das BVerfG ausdrücklich eine Bezahlung dieser Abtreibungen durch
die Krankenkassen.
#154 Jubärens 14:05:46 | Sonntag, 11. Dezember 2011
Ihre Empörung #150 Brandenburgis über eine linguistische These im Zusammenhang mit Slawen – slave- Sklaven
ist aufgebläht. „Es ist wirklich totaler haltloser Unsin, das Wort „sclave“ von „Slawe“ abzuleiten. Das
Wort „sclave“ ist mindestens 1500 Jahre älter als „Slawe“, was frühestens im 18. Jh. aufkam.“ Richtig
ist, dass es solche oder ähnlich lautende Worte wie sclavus schon in der Antike gab auf der sachlichen
Grundlage, dass die Sklaverei dort weit verbreitet war. Die Träger der Bezeichnung „Slawen“ nannten sich
Wenden, So(e)rben oder ähnlich. Entscheidend für die Wortbildung „Slawe“ ist die historische Tatsache,
dass der Sklavenraub und Sklavenhandel hauptsächlich durch die Wikinger ab dem 9. Jahrhundert in Mittel-
und Nordeuropa massenhaft Einzug hielt. Sklavenraub betrieben die Wikinger sowohl im Gebiet der Westslawen
als auch die Waräger in den russischen Weiten. Gehandelt wurden die Sklaven quer durch das Frankenreich
zum muslimischen Spanien hin, als auch über Byzanz Richtung arabische Staaten. Die Wikinger selbst hielten
auch große Massen von Sklaven im Stammland, in England und Island. Wahrscheinlich ist die Wortbildung
also vom Wort ‘sclavus’ auf die Wenden/Sorben übergegangen, weil die Mitglieder dieser Völker vielfach
versklavt wurden.
#148 Jubärens 11:37:00 | Sonntag, 11. Dezember 2011
#146 Thomasius „Was beißen Sie sich immer an der „Aufklärung“ fest? Was hat die „Aufklärung“ da neues
gebracht? „Fürsten“ – seien sie heidnisch oder „christlich“ – konnten sich doch „immer“ ihrer Untertanen
„bedienen“. Richtig ist, dass die Fürsten über die Untertanen herrschten und sie zu Steuern und/oder
Dienstleistungen heranzogen. Aber dass ein Fürst wie Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel seine dienstverpflichteten
Untertanen tausenden als Söldner verkauft, um seine fürstliche Hausherrschaft pekuniär aufzubessern,
das ist meines Wissens nur im Kopf des einen aufgeklärten Fürsten entstanden. Im Zusammenhang mit Sklavenhandel
und Kolonialismus hat die Aufklärung ebenfalls Neues gebracht: Seit den Kirchenvätern war sich die europäsche
Geisteswelt – im Gegensatz zum Islam – weitgehend einig, dass die aristotelische Theorie nicht stimmt,
nach der es Menschen gibt, die „von Natur aus zum Sklavesein bestimmt“ sind. Denn nach der Schöpfungsordnung
(oder im vorstaatlichen Naturzustand bei Hobbes und Locke) sind alle Menschen frei und gleich. Erst die
Hochaufklärung mit Diderot, Voltaire, Kant, Hume u. a. führte mit ihrer neuen Theorie der Rassenhierarchie –
teilweise auch der Polygenese – eine neue Version der alten Sklaventheorie ein, dass die Neger, Hottentotten
u. a. Völker nach Schädelform und Vernunftbesitz die Stufe des Menschseins noch nicht erreicht hätten
und deshalb zum Sklavensein bestimmt seien.
#146 Jubärens 22:24:04 | Samstag, 10. Dezember 2011
#144 Antonio Michele Ghislieri „Wieso? Ich denke da an Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel, das war
im Grunde das Gleiche:“ (Verkauf seiner anvertrauten Landeskinder an die Briten, um sich selbst zu bereichern)
Stimmt – bei unseren verdorbenen bzw. aufgeklärten Zivilisationsfürsten des 18. Jh… Aber von den guten
Wilden hätte man das doch nicht erwartet, dass die Schwarzen von ihren eigenen Häuptlingen an die Sklavenhändler
verkauft wurden: Die hatten doch alle so eine tolle natürlich-paradiesische Kultur und Moral, denen sollten
die weißen Missionare doch gar keine unnatürlich-fremde Zivilisationsregeln aufzwingen dürfen, wie
einige Forenteilnehmer hier ständig jammern
#40 Jubärens 22:11:32 | Samstag, 10. Dezember 2011
#38 Thomasius:Mich interessierte eher der Vergleich des Artikels mit dem Satz: >Ab 1935 wurden in einer
Verleumdungskampagne zahlreiche katholische Geistliche wegen angeblicher Sittlichkeits- und Devisenvergehen
angeklagt und verfolgt,< Soviele Verurteilungen scheint es ja wohl nicht gegeben zu haben. Aber man ist
immer daran interessiert, die entsprechenden Meldungen zu lancieren.“ So war es: Die Nazis versuchte zahlreiche
Geistliche bzw. die Kirche durch Denunziationen, Schikane und falsche Beschuldigungen mit Anklagen und
Prozessen zu überziehen, die sie dann pressemäßig ausschlachteten, aber letztendlich kam er nur zu
relativ wenigen Verurteilungen – insgesamt eine Verfolgungspolitik. Ich weiß selbst von einer üblen
Denuntiation eines Klosters in meinem Wohnort, bei der durch eine Gestapo-Aktion alle 15 Patres und Brüder
in U-Haft, später zwei jahrelang im Gefängnisse und KZ saßen, aber bei dem eigentlichen Prozess nach
einem ¾ Jahr lösten sich die Anklagen (mangelnde Aufsicht über Schüler, die in der HJ-Gruppe angeblich
sexuelle Spielchen gemacht hätten) in Luft auf: ein Beispiel für schikanöse Nazi-Verfolgung durch Verleumdungs-
und Prozesspolitik.
#144 Jubärens 19:47:55 | Samstag, 10. Dezember 2011
Es ist in der Tat erstaunlich,#141 Tomás , dass die Schwarzen von ihren eigenen Häuptlingen an die Sklavenhändler
verkauft wurden. Die Häuptlinge der heidnischen Ovambos waren anscheinend kleine Dorftyrannen, die sich
auf Kosten der Dorfbewohner bereicherten. Interessant ist auch, dass sogar arabisch-muslimische Sklavenhändler
noch um 1910 bis in den Süden Angolas ihren Geschäftsbereich ausgedehnt hatten.
#141 Jubärens 18:53:32 | Samstag, 10. Dezember 2011
Kommen wir in der Debatte um den europäischen Kolonialismus und Imperialismus noch einmal auf den Artikel
und die kaiserlich-deutschen Schandtaten zurück: Der General von Trotha interpretierte seinen Schießbefehl
gegen die Herero so „Ich glaube, daß die Nation der Herero als solche vernichtet werden muß.“ Der Chef
des dt. Generalstabs, von Schlieffen, unterstützte einen solche Kolonialkrieg als Krieg der weißen Rasse
gegen die Schwarzen: „Der entbrannte Rassenkampf ist nur durch die Vernichtung einer Partei abzuschließen.“
Die Saat des Rassismus der Aufklärer von Voltaire bis Kant hatte ihre schreckliche Ernte gezeitigt. Dagegen
war die Arbeit der deutschen katholischen Missionare in Nord-Namibia heilbringend und segensreich: Pater
Gotthardt verhinderte mehrmals, daß die Dorfoberen ihre Untertanen an arabische und portugiesische Sklavenhändler
verkauften. Auch gegen den einträglichen Regenzauber der Häuptlinge predigten die Missionare an. Die
Häuptlinge praktizierten und duldeten Diebstahl und Erpressung. Schließlich vertrieb das Evangelium
heilend die Polygamie und die Verheiratung von Kindern. Pater Gotthard verurteilte den Rassismus der südafrikanischen
Militärherrschaft über Süd-West-Afrika seit 1918 und forderte die Ausbildung der afrikanischen Massen.
Als Apostolischer Präfekt (1921) und erster Missionsbischof von Süd-West-Afrika (1926) ließ er 54 Schulen,
eine Lehrerbildungsanstalt, sechs Krankenhäuser, 13 neue Missionsstationen und 30 Kirchen und Kapellen
bauen.
#37 Jubärens 18:38:08 | Samstag, 10. Dezember 2011
Sie haben Recht, Thomasius: Angesichts des angekündigten Totalitarismus und des angesagten Parteienverbots
von Hitler, versuchten Zentrum und Kirche, durch das Konkordat ein Minimum an institutioneller Selbstbestimmung
gegenüber dem totalitären Staat abzusichern. Der politische Katholizismus war in der NS-Diktatur genauso
wenig zu retten wie etwa sozialdemokratische Parteipolitik. Aber diesen Rahmen der geschützten Selbstverwaltung
und der Freiheit des Bekenntnisses und öffentlichen Verbreitung nutzte die Kirche, um gegen das ideologisch-rassistische
Vorgehen des NS-Regimes zu protestieren. Die Bischöfe protestierten mit Eingaben, Widerspüchen, Rundschreiben,
Verkündigungen und Protestpredigten gegen die rassenhygienische und rassistische NS-Politik – bis hin
zur Protestenzyklika von 1937 und gaben damit dem niederen Klerus Vorbild und Anweisung so dass die Gestapo
Einde 1935 schrieb: „Der niedere Klerus der katholischen Kirche lehnt das Ideengut des Nationalsozialismus,
vor allem den Gedanken von Rasse und Blut, kurzer Hand als areligiös ab. Einen besonders großen Raum
nimmt in den Predigten die Rassenfrage ein. Die Maßnahmen gegen das Judentum und das Sterilisationsgesetz
sind daher Gegenstand dauernder Hetze von Seiten des Klerus.“ Die Antwort auf diese kirichliche Dauerkritik
an der NS-Ideologie waren Goebbels Kampagne zur Rufschädigung der Kirche durch die Aufbauschung von einzelnen
Missbrauchsfällen, die Abschaffung der vertraglich garantierten Bekenntnisschulen u. a.
#138 Jubärens 16:31:06 | Samstag, 10. Dezember 2011
Sie haben Recht, #136 Thomasius, weil Sie halt immer Recht zu glauben haben: Die Briten übernahmen nach
ihrem Sieg über die spanische Armada und nachdem sie vielen spanische Silberschiffe gekapert hatten,vollständig
die spanisch Linie der Politik des Sklavenhandelns und der Sklavenausbeutung auf Jamaika, Virgina etc.
Auch die britische Imperialismus-Politik im 19. Jahrhundert war keine eigenständig britische Politik,
sondern substantiell von den Spaniern beeinflusst, die allerdings inzwischen ganz Südamerika als Kolonien
verloren hatten. Aus Dankbarkeit für den weitreichenden spanischen Einfluss auf den englischen Imperialismus
unterstützten dann die Briten uneigennützig die Spanier in ihrem Krieg gegen den Franzosenkaiser Napoleon,
den sie nicht so lieb hatten wie die Spanier.
#32 Jubärens 16:12:23 | Samstag, 10. Dezember 2011
Es ist erstunkene und erlogene Hetze, was #20 Gallowglas an Behauptungen über historische Gegebenheit
auftischt: „Der „NIEDERE Klerus“ hat sich relativ häufig den Weisungen der Kirche widersetzt und sich
gegen die Nazis gewandt“ Wie ich schon erläutert habe, sind die Bischöfe mit Eingaben, Widerspüchen,
Rundschreiben, Verkündigungen und Protestpredigten seit Konkordatsabschluss gegen die rassenhygienische
und rassistische NS-Politik vorangegangen – bis hin zur Protestenzyklika von 1937 und haben damit dem
niederen Klerus Vorbild und Anweisung gegeben, so dass die Gestapo schrieb: „Einen besonders großen Raum
nimmt in den Predigten die Rassenfrage ein. Die Maßnahmen gegen das Judentum und das Sterilisationsgesetz
sind daher Gegenstand dauernder Hetze von Seiten des Klerus.“ Gallowglas kann nicht ein einzigen historischen
Beleg für seine böswilige Unterstellung anführen, dass der Pfarrklerus „sich relativ häufig den Weisungen
der Kirche widersetzte und sich gegen die Nazis gewandte“ Gallowglas ist ein notorischer Lügner, weil
er offensichtlich ein Kirchenhasser ist.
#23 Jubärens 15:22:47 | Samstag, 10. Dezember 2011
#20 Gallowglas kann seine Vorurteile und Verleumdungen gegen die Kirche nur mit historischem Dummsprech
begründen – z. B. „Nachdem sich die Kirche 1937 per Konkordat ihre Rechte und Privilegien gesichert hatte,
hat sie schön brav das Maul gehalten und die Nazis machen lassen.“ Erstens wurde das Konkordat zwischen
dem Hl. Stuhl und dem dt. Reichspräsidenten nicht 1937, sondern 1933 geschlossen. Zweitens hat die Kirche
den Spielraum, den man dem totalitären System abgetrotzt hatte, vollständig ausgenutzt für die Kritik
am ideologisch-rassistischne Kurs der NS-Regierung. Die Bischöfe haben mit Eingaben, Widerspüchen, Rundschreiben,
Verkündigungen und Protestpredigten seit Konkordatsabschluss gegen die rassenhygienische und rassistische
NS-Politik protestiert – bis hin zur Protestenzyklika von 1937, Damit haben sie dem niederen Klerus Vorbild
und Anweisung gegeben. Ihre Behauptung von „schön brav das Maul gehalten und die Nazis machen lassen“
ist also ein mit nichts zu belegendes Vorurteil,ein Kirchenhass-Dummsprech genauso wie ihre These, dass
die Bischöfe nicht gehandelt hätten und ihre Geistlichen ans Messer geliefert hätten: Böswillige Propaganda
ohne jegliche historische Basis. Die Schreiben, Eingaben, Widersprüche, Predigten, Hirtenbriefe der Bischöfe
von Preysing, von Galen, Bertram, Proll von Stuttgart (der wg. Nicht-Wahl verfolgt wurde) und vielen anderen
legen dafür Zeugnis ab.
#21 Jubärens 15:00:45 | Samstag, 10. Dezember 2011
Ihre verleumderischen Interpretation zum Handeln des Zentrums angesichts des heraufziehenden NS-Totalitarismus
#17 Brandenburgis übertrage ich mal auf das tatsächliche Handeln der SPD, um Ihnen den Verleumdungscharakter
Ihrer Aussagen klar zu machen: Dementsprechend hatte die SPD-Fraktion keine Skrupel, auch nach der Zerschlagung
der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 dem berüchtigten RK Adolf Hitler bei der Vertrauensfrageabstimung Ende
Mai 1933 ihr volles Vertrauen auszusprechen und damit den Rechtsstaat preiszugeben für die billige Judas-Lohn-Hoffnung,
dass die eigene Partei doch noch vorübergehend gesichert würde. Den Preis für die Feigheit und Verlogenheit
der Sozialdemokraten hatten Millionen Deutsche mit ihrem Leben zu zu zahlen.
#209 Jubärens 14:59:19 | Samstag, 10. Dezember 2011
#201 Tomás kann selbst nicht mehr richtig unterscheiden, was seine Rechte will und seine Linke (Gesichtshälfte)
sagt: „Ich lehne nicht die Rechte, sondern die „Rechte“ des Liberalismus ab (z.B. das „Recht“ auf Religiosfreiheit
und das „Recht“ auf Abtreibung). Typisch auch sein dummdreiste Unterstellung, dass ein Recht auf Abtreibung
zum liberalen Grundrecht gehören würde: Recht auf Abtreibung war nie ein Freiheitsrecht der Liberalen,
das hat erstmals der totalitäre Lenin verkündet. Der Liberalismus hat seit John Locke bis zu unserer
freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Grundgesetz immer das „Recht auf Leben“ (Art. 2 GG) an erste
Stelle gestelllt. „Sie zitieren John Locke. Sie scheinen ein waschechter Liberaler zu sein.“ Ja, in meinem
Bücherschrank stehen nicht nur provinzielle Morallehrbücher, wie von Ihnen empfohlen, sondern die Klassiker
der europäischen Geistesgeschichte. Im übrigen baute John Locke in seinen Ausführungen zum Staats-,
Menschen- und Völkerrecht auf den Studien der spanischen Barockscholastiker auf, große katholische Theologen,
die die päpstlichen Fehlentscheidungen zur portugiesisch-spanischen Afrika und Amerika-Politik korrigierten.
#19 Jubärens 14:30:04 | Samstag, 10. Dezember 2011
In einem Gestapo-Bericht von 1935, nach Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetzen, heißt es: „Der
niedere Klerus der katholischen Kirche lehnt das Ideengut des Nationalsozialismus, vor allem den Gedanken
von Rasse und Blut, kurzer Hand als areligiös ab. Einen besonders großen Raum nimmt in den Predigten
die Rassenfrage ein. Die Maßnahmen gegen das Judentum und das Sterilisationsgesetz sind daher Gegenstand
dauernder Hetze von Seiten des Klerus.“
#136 Jubärens 14:28:33 | Samstag, 10. Dezember 2011
Sie behaupteten,Thomasius, dass die „Überheblichkeit“ der britischen Kolonisten und Imperialisten um
1900 die direkte „Folge der „Aufteilung der Erde“ von 1493 durch Papst Alexander gewesen wäre. Das ist
eine lächerliche Behauptung. Als wenn die Briten 400 Jahre lang keine eigenständige Entwicklung und
Machtpolitik – vor allem gegen Spanien – gemacht hätten und der Rassismus der Aufklärung eines David
Hume etwa an ihnen spurlos vorbeigeganen wäre.
#207 Jubärens 14:21:05 | Samstag, 10. Dezember 2011
Es ist ja so was von irrelevant, wenn der Sektierer #197 Tomás seine Privatmeinung und Privatinterpretation
von kirchlichen Gesetzen und Lehraussagen im Ton eines Oberrichters zum Besten gibt: „Alle (wissenden)
Konzilskatholiken sind Häretiker und deshalb außerhalb der Kirche“ Nur ich und meine Sedi-Genossen,
‘wir sind Kirche’. Seine Position zum Liberalismus ist vollkommen schizophren: Jeglichen Liberalismus
lehnt er ab, also jegliche Freiheitsrechte. Zugleich behauptet er, für die grundlegenden Freiheitsrechte
wie freies Verfügen über Eigentum, freies Recht auf Leben etc. zu sein. Das sind präzise jene Rechte,
die John Locke etwa als die grundlegenden liberalen Menschenrechte aufstellte. Tomas als Inbegriff von
Wirrungen und Irrungen.
#13 Jubärens 14:02:48 | Samstag, 10. Dezember 2011
Böswillige Verleumdungen von #4 Gallowglas: „Die immer wieder gerne genannten Insassen des Priesterblocks
in Dachau waren die wenigen, welche sich, entgegen den Anweisungen der Kirche, offen gegen die Nazis eingesetzt
haben, diese wurden nur zu gerne von der Kirche an die Nazis ausgeliefert. Die Kirche war die erste und
einzige Großorganisation, die seit dem Sommer 1933 kontiunierlich und systematisch gegen das ideologisch-rassistische
Vorgehen der Nazis opponierte und protestierte: Gegen das Gesetz zur massenhaften Sterilisierung aus rassenhygienischen
Gründen, gegen die Abtreibungsnovelle von 1934, gegen die Nürnberger Rassegessetze. Der kirchliche Protest
wurde zusammengefasst in der päpstlichen, mit den deutschen Bischöfen abgesprochenen Enzyklika „Mit
brennender Sorge“, die für alle Geistliche und Laien eine Handlungsorientierung war. In diesem Geiste
predigten, lehrten und handelten die Pfarrer insbesondere. Mehr als 10.000 Geistliche – 38 Prozent der
Kleriker – sind deswegen von den Nazi-Behörden verhört, verhaftet, schikaniert, eingesperrt oder ins
KZ gebracht worden. Keine der bürgerlichen Großorganisationen hat eine solche Quoten von Nazi-Bedrückung
ihrer Hauptamtlichen aufzuweisen. Den Protestbischof von Galen wollte Goebbels gern abschießen, wagte
es aber nicht im Krieg, sondern wollte sich das für die Nachkriegszeit aufsparen.
#133 Jubärens 13:12:22 | Samstag, 10. Dezember 2011
Glauben Sie nicht #130 Thomasius, dass Sie sich mit der These lächerlich machen: „Sie haben ja Recht.
„White mans burden“ ist absurd. Aber diese Überheblichkeit (der antikatholischen englischen Kolonialisten
und Imperialisten des späten 19. Jahrhunderts – Jub) war eine Folge der „Aufteilung der Erde“ zwischen
Spanien und Portugal durch den Papst (1493).“
#202 Jubärens 12:48:22 | Samstag, 10. Dezember 2011
Nicht ablenken #190 Tomas von Ihren unterstellenden Lehrbehauptungen von Papsten, indem Sie mir provinzelle
Morallehrbücher empfehlen, wenn ich Ihnen Ihre Falschbehauptung anhand der päpstlcihen Zins-Enzyklika
von Benedikt XIV. nachgewiesen habe. Ansonsten können Sie sich die Wiederholungen Ihrer privaten Meinung
und Interpretation dessen, was Sie unter ‘Liberalismus’ verstehen, sparen: Es ist knöchernes Bücherwissen
aus zweitklassigen Morallehrbüchern, die die tatsächlichen politischen und weltanschaulichen Hauptkampflinien
im 19. Jh. verwischend darstellen. Indem man im 19. Jh. den jakobinischen Liberalismus (der eigentlich
ein antiliberaler Totalitarismus war) mit dem Liberalismus der Menschenrechte (Recht auf Leben, Schutz
des Privateigentums etc.) in einen Sack steckte und draufschlug, hatte man einerseits die Wirksamkeit
des Jakobinismus unterschätzt, andererseits die positiven Kräfte der Menschenrechtsbewegung ausgegrenzt.
#4 Gallowglas will die totalitäre Nazidiktatur kleinreden und verharmlosen mit der These: „daß in der
Nazizeit die Kirche offensichtlich gerade NICHT mit „konstruierten Verfahren“ von den Nazis verfolgt wurde.“
Aber das Gegenteil ist richtig, der Nazi-Staat ging nicht rechtsstaatlich vor, sondern die vormals unabhängige
Justiz wurde von der Nazi-Regierung angewiesen, aus den ebenfalls durch die Partei angezettelten Denuntiationen
gegen Kleriker massenhaft Anklagen zu konstruieren. Die Goebbelspresse war ebenfalls darauf ausgerichtet,
die Prozesse im kirchlich negativen Sinne auszuschlachten, indem vom Ergebnis nur Verurteilungen, niemals
Freisprüche berichtet werden sollte. Schließlich hielt Goebbels selbst eine hetzerische Sportpalastrede,
in der er den Eindruck vermitteln wollte, dass die Kirche ein Sündenphuhl von (homo-) sexuellem Missbrauch
wäre – und die Medien verbreiteten diese Hetze flächendeckend – so wie heute. Auf diese Hetz- und Falschmeldungen
der Goebbelsmedien bezieht sich der Artikel, indem die tatsächlichen Zahlen und Relationen von Verurteilungen
dagelegt werden, die die Goebbelshetze Lügen straft.
#129 Jubärens 12:00:24 | Samstag, 10. Dezember 2011
Zur rassistisch-kolonialistischen Überheblichkeit des herrschenden Bürgertum zum Ende des 19. Jahrhunderts:
„Rudyard Kipling: „Ägypten uns gebührt… Nimm auf des weißen Mannes Bürde – Die Söhne sende fort,
Um wildem Volk zu dienen An einem fremden Ort; Den finsteren Gestalten, Die stur und mürrisch sind –
Den neuen Untertanen, Halb Teufel noch, halb Kind. Nimm auf des weißen Mannes Bürde – Geduldig zu beharren,
Nicht Schrecken zu verbreiten, Vor Stolz sich stets bewahr’n; Mit einfach-off’nen Worten, Erklär es hundertmal,
Du suchst nur ihren Vorteil, Und sei’s dir selbst zur Qual. Nimm auf des weißen Mannes Bürde – Den harten
Friedenskrieg. Bekämpf’ die Hungersnöte, Die Krankheiten besieg’; Um ihretwillen strebend, Das Ziel
schon fast in Sicht, Schau’ wir der Heiden Torheit Dein Hoffen macht zunicht’. Nimm auf des weißen Mannes
Bürde – Nicht Königspomp und Prunk, Doch Knechtesmüh’ und Plage – Der Alltagsdinge Grund. Ob Häfen
oder Straßen – Dem Eigennutze fremd, Mit Lebenden erbau’ sie, Der Toten eingedenk. Nimm auf des weißen
Mannes Bürde – Emfpang’ den alten Lohn Von denen, die du hegtest: Beschimpfungen und Hohn – Den Schrei
der trägen Menge, Die du zum Licht geführt: „Was nahmt ihr uns die Fesseln? Ägypten uns gebührt!“
#197 Jubärens 11:37:39 | Samstag, 10. Dezember 2011
Es ist typisch für fanatische Sektierer wie Tomas, für ihre überheblich Verurteilungspositionen wie
„Alle Konzilskatholiken sind Häretiker“ dogmatische Lehraussagen zu behaupten, die sie mit unlauteren
Methoden aus päpstlichen Texten herausjonglieren, aber niemals mit Zitaten oder textnahen Aussagen belegen
können. So unterschiebt # Tomas einem Papst die folgende unwahre Aussage: „Papst Pius XI. in „Quas Primas“
bezeichnete die Christkönig-Lehre als eine göttliche und katholische Wahrheit, d.h. Dogma.“ Auch die
weitere Behauptung Tomas’, der „Notzins“ sei kirchlich verboten, der „Kapitalzins“ aber erlaubt, ist definitiv
falsch: Papst Benedikt XIV. lehrt in seiner Enzyklika vix pervenit von 1745, dass „jeder Gewinn, der die
geliehene Stammsumme übersteigt, unerlaubt, wucherisch und verboten ist“. Schließlich behauptet Tomas
überaus anmaßend, völlig überzogen und falsch: „Der Liberalismus ist an sich ein Übel und wurde ohne
Differenzierung von der Kirche verurteilt.“ Es ist die Tragik von Papst Pius IX. dass er nicht zwischen
dem jakobinischen Liberalismus des 19. Jh. und den Freiheitsrechten der naturrechtlichen Menschenrechte
unterschied und somit jeglichen ‘Libralismus’ verurteilte. Aber diese Pauschalisierung war nicht die beständige
Lehre der Kirche. Schon Papst Leo XIII. stellte das Menschenrecht auf freie Verfügung über das Privateigentum
als Eckpfeiler der kath. Soziallehre heraus und korrigierte Papst Gregor XVI. Ablehnung von Demokratie
und Republik.
Was Sie alles in meine Beiträge hineinlesen, Fundi, ist schon erstaunlich. Sei’s drum. Ja, bleiben Sie
bei Ihrer Auffassung, dass in unserm System im Wesentlichen alles o.k. ist – auch bei den Medien, da „der
Souverän (,,,) entscheidet, welchen Medien er vertraut“.
#127 Jubärens 21:00:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ihre aufzählende Beantwortung der Gesunder-Frage nach den Tätern der Kolonialverbrechen,#125 Thomasius,
sieht nur äußerlich ähnlich aus wie meine Darstellung der europäischen Kolonialverbrecherstaaten:
Sie beschreiben neutral wie in unseren Geschichtsbüchern ein bestimmtes Vorgehen, ohne die Kolonialverbrechen
auch nur anzudeuten, erwähnen das „katholische Belgien“ und unterschlagen, dass die protestantischen
Niederländer der längste und letzte Sklavenhalterstaat aus Europa war. Zum Schluss schieben Sie die
Kolonialverbrechen der euroäischen Kolonisten- und Imperialisten-Staaten dem Christentum allgemein in
die Schuhe – als wenn die Ausrottung der Tasmanier oder die Massentötungen der australischen Eingeborenen
durch die britischen Kolonisten z. B. durch Kirche und Christentum motiviert gewesen wäre und nicht durch
das Herrenmenschentum des europäischen aufgeklärten Bürgertums des 18. und 19. Jahrhunderts („Bürde
des weißen Mannes etc.). Sie unterschlagen auch, dass die Kirche vielfach – wie in dem Artikel gezeigt –
im Gegensatz zu den staatlichen Kolonialverbrechen segensreich für die einheimische Bevölkerung gewirkt
hat – gerade auch in Südamerika am Beispiel der jesuitischen Reductiones.
#138 Jubärens 19:35:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die Bezeichnung der sogenannten Schwangerschaftskonflikt-Beratung als „ergebnisoffene Beratung“ ist ebenso
falsch und auch nicht durch das Gesetz gedeckt. Nach §219 soll die Schwangerschaftskonfliktberatung gerade
nicht neutral im Sinne einer offenen Entscheidungsberatung sein. Denn „die Beratung hat sich von dem Bemühen
leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen… Dabei muss der Frau bewusst
sein, dass das Ungeborene in jedem Stadium der schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf
Leben hat…“ (weil es von Anfang an ein Mensch ist – Jub.) (…) „Die Beratung soll durch Rat und Hilfe
dazu beitragen, die in Zusammenhang mit der Schwangerschaft bestehende Konfliktlage zu bewältigen und
einer Notlage abzuhelfen.“ Die Beratung selbst soll also von Seiten der Beraterinnen nicht offen oder
neutral sein, sondern in eine Richtung zielend, wie oben dargelegt. Mit dem Ergebnis der Beratung, also
wie sich die beratene Schwangere entscheidet, haben die Beraterinnen nichts mehr zu tun. Die Rede von
der „ergebnisoffenen Beratung“ ist also ein Täuschungswort, mit dem die ungesetzliche Abtreibungsberatung
von pro familia gerechtfertigt werden und der Öffentlichkeit Sand in die Augen gestreut werden soll.
Wirklich gute Analyse #20 Massa damnata: „Moderne Massenmedien dienen vorrangig nicht der Informationsweitergabe,
sondern der Bewusstseinsmanipulation der Massen („mind control“). Massenmedien heute verfolgen das Ziel,
der breiten Masse ein ganz bestimmtes Weltbild zu imprägnieren, ein durch und durch materialistisches
Weltbild, dessen Grundlage die atheistische Behauptung ist, Gott existiere nicht. Dieses Weltbild wird
in den Massenmedien apriori wie selbstverständlich vorausgesetzt … Wer sich auf einen Dialog mit den
Massenmedien einlässt, der hat den Köder schon geschluckt, der ist drauf reingefallen. Für Christen
heute muss gelten, sich der Bewusstseinsmanipulation durch Massenmedien radikal zu entziehen (was sehr
hoher Anstrengung bedarf, wenn man in der Welt steht) und durch genaue Lektüre der Heiligen Schriften
und harte Verstandesarbeit ein Gegen-Bewusstsein zu entwickeln, das über die Lügen, Halbwahrheiten und
Manipulationsversuche der Unterwelt im ewigem Licht der Wahrheit hinwegstrahlt.“ Ich persönlich verfolge
eine etwas andere Strategie als nur mich „den Massenmedien radikal entziehen“ zu wollen. Ich arbeite mit
der Grundeinstellung: Alles was die bürgerlichen Medien im Bereich der Weltanschauungen und tw. auch
Politik für Gegenwart und Geschichte sagen ist gelogen, fehlhaft dargestellt oder falsch interpretiert.
Nur was durch diese „Filter-Einstellung“ hindurchkommt, ist annehmbar, realistisch oder wahr.
#151 Jubärens 19:15:14 | Freitag, 9. Dezember 2011
Es ist ja so was von irrelevant für den katholischen Glauben, Papst und Kirche, was Tomas an subjektiven
Meinungen und Interpretationen absondert: „Das ist die Christkönig-Lehre, die Pius IX. in „Quanta cura“
als dogmatisch deklariert hat. Derselbe Papst und andere haben das „Recht“ auf Religionsfreheit verurteilt.
Damit ist das Dokument „Dignitatis humanae“ häretisch“ Erstens: Papst Pius IX. hat keine Christkönigslehre
in „Quanta cura“ verkündet, als kann er sie auch nicht als dogmatisch deklariert haben. Tomas hat wohl
mal von irgendjemand so was gehört und wiederholt das Hörensagen immerwieder, aber in dem Text der Enzyklika
ist keine Christ-Königslehre dargestellt. Zweitens: Pio Nono hat in der bezeichneten Enzyklika den damals
herrschenden jakobinischen kirchenhassenden Liberalismus verurteilt, der im völligen Gegensatz steht
zu dem „Liberalismus“ der Menschenrechte wie Freiheitsrecht auf Leben, Schutz des Eigentum und auch Gewissens-
und Religionsfreiheitsausübung ohne Zwang. Diese Freiheit von Zwang hat die Kirche immer gelehrt und
dagegen hat der Papst auch nicht protestiert. Drittens: Auch Päpste sind in ihren Lehrschreiben gelegentlich
von der kirchlichen Lehre abgewichen – so z. B.Nikolaus V. mit seiner Lizens an den portugiesischen König,
die Völker Afrikas versklaven zu können oder Benedikt XV. mit seinem Zinsverbot von 1745. Daher ist
daraus keine Häresie abzuleiten.
#123 Jubärens 16:12:08 | Freitag, 9. Dezember 2011
Thomasius’ Erkenntnisschub der Weltgeschichte: Heil Pille! „Europäer wanderten nach Amerika u.s.w. aus.
Deutschland wurde zu „einem Volk ohne Raum“ – Begründung der von Deutschland angezettelten „Weltkriege“.
Durch die Pille wurde diese Entwicklung hier gestoppt.“
#125 Jubärens 15:58:29 | Freitag, 9. Dezember 2011
Lesen der beiden einschlägigen Artikel klärt auf, #123 gesunder: „Wer hat denn nun Kolonialverbrechen
begangen? Die Indianer?“ Im 18. und 19. Jahrhundert waren es vor allem die englischen Kolonialisten und
Imperialisten, die in Nordamerika, Australien, Tasmanien, Indien, Jamaika und anderso schändliche und
barabarische Kolonialverbrechen begingen. Die zweitschlimmsten Kolonialverbrecher waren sicherlich die
französischen Kolonisten in Indochina und Nordafrika. Die Belgier begingen als Kolonisten schlimmste
Greueltaten im Kongo, Holländer war in Indonesien, Surinam brutale Sklavenausbeuter, die am längsten
von allen europäischen Staaten die Sklaverei auffrechterhielten. Die deutschen Kolonisten begingen in
Südwest und Ostafrika barbarischen Verbrechen im Niederschlagen von Aufständen – nur noch übertroffen
von den brutalen Amis im Philippinenkrieg. Die Italiener sind noch um 19. spät auf den Kolonialzug aufgesprungen.
Ihre Kolonialverbrechen in Lybien und Abessinien mit Giftgas etc. standen den anderen nicht nach. Im 16.
und 17. Jahrhundert sind hauptsächlich die Kolonialverbrechen der spanischen und portugiesischen Kolonisten
anzusetzen mit Vertreibung, Sklavenausbeutung und anderen Quälmethoden.
#133 Jubärens 15:42:16 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sie sind doch sonst nicht so ein blauäugiger Dussel, #121 Shadow1979, wie Sie sich hier plötzlich ausgeben:
„Das dies (Abtreibungsermutigung von Pro familia) vorkommt bestreitet niemand. Es gibt aber genügend
Beraterinnen die ebend nicht primär zur Abtreibung raten. Nun wenn Pro Familia die gesetzliche beratung
abschaffen will würde Sie sich selbst den großteil Ihrer Existenzberechtigung entziehen! Desweiteren
hat Pro Familia nichts davon zur Abtreibung zu raten. Kriegen ja keine Prämie pro Abtreibung. Sondern
werden von Land und Kommune finanziert egal welche Frauen oder wieviele Frauen abtreiben oder ebend nicht!“
Erstens: Für jede 10minütige Pro-Abtreibung-Blitzberatung bekommt pro familie die volle Beratungsprämie
von 40 bis 80 Euro. Zweitens: Pro familia betreibt mehrer Zentren, in denen das Abtreibungsgeschäft floriert.
Die pro-familia-Beraterinnen von der gleichen Firma treiben den pf-Abtreibungszentren mit pro-Abtreibungsberatung
die Kundinnen zu. Drittens: Pro Familia will die gesetzlich zur Schwangerschaftsweiterfühung ermutigende
Beratung abschaffen, damit mehr Schwangere sofort zum pro-familia-Abtreibungsgeschäftszentrum hingezogen
werden können. Viertens: nach Programm und Geschäftsmodus von pro familia können Sie sicher sein, dass
keine Beraterin gesetzeskonfom berät: ‘Ermutigung zur Fortsetzung der Schwangerschaft, das ungeborene
Kind hat ein Recht auf Leben’ etc. Das Wort „ungeborenes Kind“ ist den Beraterinnen als geschäftsschädigend
verboten zu gebrauchen.
#151 Jubärens 15:21:20 | Freitag, 9. Dezember 2011
Kleines Menschlein (Forts.) Du vertraust deiner Mutter ganz und gar, liebst es ihr Herz schlagen zu hören,
liebst es, wenn sie läuft und dich so in den Schlaf wiegt, liebst es, ihre Stimme zu hören. Lachst mit
ihr mit, wenn sie lacht, weinst mit ihr mit, wenn sie weint. Du teilst einfach alles mit ihr, sogar die
Luft zum Leben! Du freust dich schon so sehr auf den Augenblick, wo du sie von außen sehen kannst, wo
du in ihren Armen liegen kannst. Doch kleines Menschlein, dazu wird es nie kommen. Kleines Menschlein,
habe doch Verständnis! Es gibt so viele Dinge, die wichtiger sind als du! Es gibt so viele Gründe, warum
du nicht leben darfst! Das musst du doch verstehen! Auf dieser großen, bunten Welt ist kein Platz für
dich! Niemand, der dich liebt, niemand, der dich will. Alle finden es ganz normal, dass du stirbst, und
das wird auch geschehen. Du bekommst nicht einmal die Chance zum Leben. Niemand fragt dich. Denn das haben
andere, größere, schlauere Und vor allem erwachsenere Leute für dich entschieden. Sie müssen es doch
wissen! Glaub mir kleines Menschlein, es ist besser so! Für alle, außer natürlich für dich! Aber jeder
muss mit seinen Problemchen fertig werden, so auch du! Kleines Menschlein, ich hätte dich so gerne kennen
gelernt! Schade, dass du nie die Sonne sehen konntest. Schade, dass du niemals die Menschen auf der Welt
mit ihren guten und schlechten Eigenschaften Kennen lernen konntest, schade! Einfach schade Kleines Menschlein,
das musst du doch verstehen!
#103 Jubärens 15:18:38 | Freitag, 9. Dezember 2011
Das ist ja so was von irrelevant für Kirche und Papst, wenn Tomàs seine subjektive Privatmeinung hier
ständig herunterleiert: # 77 Der Hl. Vater, Papst Benedikt XI., sei ein „notorischer Häretiker“, etwa
weil er das Konzilsdekret über die Religionsfreiheit anerkennt, nach der weder ‘einzelne noch Gruppen
in religiösen Dingen staatlichem Zwang unterworfen werden dürfen noch im Rahmen der allgemeinen Gesetze
an religiöser Praxis privat oder öffentlich gehindert werden darf’. Es gehört zum Kernbestand der apostolischen
Glaubenslehre, dass die Menschen mit missionarischer Überzeugung, aber niemals mit Zwang zum Glauben
geführt werden und auch nicht mit Zwang im wahren Glauben gehalten werden dürfen – wie das der Islam
mit der Todesstrafe bei Glaubensabfall tut. Die persönliche Freiheit im Willen und Entscheiden ist insfoern
die notwendige Voraussetzung für die christliche Glaubensverkündigung. Der Staat hat per Naturrecht
die Aufgabe, diese persönliche Religionsentscheidungsfreiheit und damit auch die Ausübung der Religion
„zu schützen und zu achten“. Denn die schützenswerte Religionsfreiheit gehört ebenso zu den fundamentalen
Naturrechten wie das Recht auf Leben, das Eigentum an sich selbst (Freiheit der Person, keine Versklavung),
Berufs- und Gewerbefreiheit oder der Schutz der freie Verfügung über sein Eigentum, das der Staat zu
schützen und zu achten hat. Ein kath. Staatssonderrecht oder gar kath. Staatskirchentum ist nicht vom
NT abzuleiten.
#17 Fundi redet an der Sache vorbeit: „Erstens werden auch in Ungarn Medien nicht demokratisch kontrolliert,
sondern bestimmten, sehr umstrittenen Auflagen unterworfen, die es im Grundsatz natürlich auch in Deutschland
und seinen Mediengesetzen gibt Der deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die mit demokratischer
(also staatlicher) Kontrolle nichts zu tun hat. Zweitens würden ähnliche Auflagen wie in Ungarn am BRD-Grundgesetz
scheitern.“ Erstens: Weder der Artikel noch ich hatten von einer „demokratischen (also staatlichen) Kontrolle
der Medien“ gesprochen, wie Sie das Problem jetzt plötzlich benennen. Zweitens hat ebenfalls niemand
behauptet, dass der zahn- und wirkungslose Dt. Presserat irgendetwas mit staatlicher Kontrolle der Medien
zu tun habe. Drittens: außer einem ebenfalls weitgehend wirkungslosen Jugendmedien-Staatsvertragsgesetz
gibt es in Deutschland kein Mediengesetz, dass die Medien nach den Grundsätzen des Art. 5 und seiner
Schrankentrias in die Schranken weisen könnte wie etwa in Ungarn. Dass unsere Medienbosse gegen das ungarische
Mediengesetz heulen – und Sie mit ihnen – zeigt nur mehr, wie notwendig ein gesetzlicher Rahmen für Macht
und Wucherungen der Medienmonopole ist. Als so ein Gesetz 1957 kommen sollte, haben die Medienbosse schnell
als Ersatz ihren „selbstkontrollierenden Presserat“ präsentiert – ein Feigenblatt der Medienmacht. Viertens:
Ein Mediengesetz würde mitnichten am Grundgesetz scheitern, sondern an den Medienbossen.
14 Thomasius hat mal wieder nicht den Zusammenhang kapiert – oder eher: versteht ihn bewusst falsch: Der
Satz:„Jeder soll nach seiner eigenen Façon selig werden.“ Ist Ausdruck der Aufklärung und bedeutet,
dass jegliche Art von staatlichem Zwang bei der Wahl und der Ausübung einer Religion unzulässig ist.
Das ist in der Tat eine neue Entwicklung, denn die katholische Kirche sieht staatlichen Zwang wohl als
unentbehrlich an.“ Pater Schmidberger hatte diesen Satz ausdrücklich als falsch für das dogmatisch-innerkirchliche
Leben charakterisiert: „Das war ein großes Ärgernis für die ganze Kirche, ein Verstoß gegen das erste
Gebot Gottes und gegen den ersten Artikel unseres Credos.“
#127 Jubärens 12:59:58 | Freitag, 9. Dezember 2011
#119 Shadow1979 Sie haben keine Ahnung, wenn Sie behaupten, pro familia würde im Sinne des Gesetze §
219 handeln oder auch nur „so tun“. Durch verschiedene Test-Besuche und auch persönliche Zeugnisse wie
in dem Beitrag des anderen Artikel wird die Tendenz von pro-famila-Beratung ganz klar erwiesen: Die pro-familia-Beraterinnen
bestärken schwankende Frauen eher in die Abtreibungsrichtung statt sie – wie gesetzlich vorgeschrieben –
zur Forführung der Schwangerschaft zu ermutigen und Hilfen anzubieten. Abtreibungswilligen Frauen werden
erstrecht in ihrer Entscheidung gegen das Kind ermutigt. Diese gesetzlose Beratungspraxis von pro-familia
ergibt sich auch aus dem wirtschaftlichen Interesse und dem Programm der Abtreibungsorganisation, denn
pro familia will die gesetzliche Beratung gänzlich abschaffen, damit sie nicht mit solchen Vorschriften
wie „Ermutigung zum Kind“ herumschlagen müssen.
#148 Jubärens 12:46:45 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die gleiche Person wie in # 146 stellte später das folgende posthume Liebes-Gedicht an ihr abgetriebenes
Kind ins Forum: Kleines Menschlein Kleines Menschlein, wie toll bist du gemacht! Einzigartig, wertvoll
und kunstvoll bist du! Ganz verborgen und versteckt bist du im Bauch deiner Mutter. Kaum einer weiß,
dass du lebst, kaum einer ahnt, dass du lebst, und trotzdem bist du da! Du vertraust deiner Mutter ganz
und gar, liebst es ihr Herz schlagen zu hören, liebst es, wenn sie läuft und dich so in den Schlaf wiegt,
liebst es, ihre Stimme zu hören. Lachst mit ihr mit, wenn sie lacht, weinst mit ihr mit, wenn sie weint.
Du teilst einfach alles mit ihr, sogar die Luft zum Leben! Du freust dich schon so sehr auf den Augenblick,
wo du sie von außen sehen kannst, wo du in ihren Armen liegen kannst. Doch kleines Menschlein, dazu wird
es nie kommen. Kleines Menschlein, habe doch Verständnis! Es gibt so viele Dinge, die wichtiger sind
als du! Es gibt so viele Gründe, warum du nicht leben darfst! Das musst du doch verstehen! Auf dieser
großen, bunten Welt ist kein Platz für dich! Niemand, der dich liebt, niemand, der dich will. Alle finden
es ganz normal, dass du stirbst, und das wird auch geschehen. Du bekommst nicht einmal die Chance zum
Leben. Niemand fragt dich. Denn das haben andere, größere, schlauere Und vor allem erwachsenere Leute
für dich entschieden. Sie müssen es doch wissen! Glaub mir kleines Menschlein, es ist besser so! Für
alle, außer natürlich für dich! (Ende folg…
Lesen hilft, #11 Fundi : „Sie legen mit keinen Wort dar, was denn „demokratische Kontrolle“ anderes denn
Sozialisierung bedeuten kann…“ Ich hatte geschrieben: „Die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche
Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische
Gefüge untergraben: Die Medienbosse können die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker
vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne?
Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium der Selbstkontrolle?“ Dann mein Vorschlag für
eine Kontrolle der Medien durch die demokratisch legitimierten Staatsorgane: „Vielleicht brauchen wir
ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa. Aber natürlich wird das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche
Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon sorgen“
Die folgende Formulierung für das hl. Messopfer als ‘Gedächtnisversammlung des Volkes Gottes“ hat wirklich
nichts mehr mit der apostolischen Tradition der Kirche zu tun: Pater Schmidberger zitiert die erste Ausgabe
des neuen Meßbuch aus dem Jahr 1969: „Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder
die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis
des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der heiligen Kirche in hervorragendem
Maß die Verheißung Christi: »Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dort bin ich mitten
unter ihnen« (Mt 18, 20).“ Der Text widerspricht auch dem Konzilsdokument zur Liturgie, wo es in 47.
heißt: „Unser Erlöser hat beim Letzten Abendmalhl das eucharistische Opfer seines Leibes und Blutes
eingesetz, um dadurch das Opfer des Kreuzes durch die Zeiten hindurch bis zu seiner Wiederkunft fortdauern
zu lassen …“
#146 Jubärens 12:23:27 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ein trauriges Dokument von einer Schwangeren, die sich von einer pro-familia-Beratungsstelle hat verführen
lassen, ihr Kind abzutreiben und es nun bedauert, wie sie in einem Diskussionsforum schrieb: Hallo A.,
diese Entscheidung kann dir eigentlich keiner abnehmen. Ich war in derselben Situation und leider habe
ich mein Baby getötet. Ich war mit den Konsequenzen danach nicht im klaren. Ich hätte am 1.Mai 2004
mein Baby zu Welt gebracht… Ich denke jeden Tag an mein Baby, ich wünsche es mir zurück. Ich träume
schlecht und bin demotiviert. Ich kann erst wieder richtig glücklich werden, wenn ich ein Baby in mir
trage. Die Beratung bei der pro familia Beratungsstelle war überhaupt nicht gut. Sie klärte mich im
Prinzip gar nicht genau auf. Mein Beraterin sagt ganz locker, dass sie selbst mit 18 abgetrieben hat und
es nicht bereut. Ich bin 27 und war trotzdem so dumm und super naiv. Dazu muss ich sagen, dass mein Exfreund
mich damals so beeinflusst hat, dass ich ihm Glauben schenkte und für ihn mein Baby tötete. Wenn du
nur einmal Gefühle für dein ungeborenes entwickelt hast, behalte es! IN LIEBE M.
#123 Jubärens 12:14:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
#90 Elvenpath hatte in * 52 das Kirchenhasser-Buch empfohlen: „Verbrechen im Namen Christi. Mission und
Kolonialismus“ (GERT VON PACZENSKY). Gert von Paczensky stützt sich in seinem Buch auf vielfältige Quellen
und Belege“ In # 90 zeigt er nun, dass er und seine Bücherfreunde nicht die historische Wahrheit und
Wirklichkeit im Sinne haben, sondern sein Erkenntnis leitendes Interesse von Hass und Vorurteilen gegen
die Kirche zerfressen ist: „Was ich absolut bekämpfe, ist das Märchen, dass die Priester und der eingebrachte
Glaube auf jeden Fall gut für die Menschen da war. Kolonialisierung umd Missionierung hatten oft katastrophale
Folgen für die einheimische Bevölkerung.“ Die Realität, die im Artikel beschrieben ist, blendet Elvenpath
aus, weil darin Kirche und Missionare Positives wirken: „Pater Gotthardt verhinderte zudem mehrmals, daß
die Dorfoberen ihre Untertanen an arabische und portugiesische Sklavenhändler verkauften. Auch gegen
den einträglichen Regenzauber der Häuptlinge predigten die Missionare an. Die Häuptlinge praktizierten
und duldeten Diebstahl und Erpressung. Schließlich vertrieb das Evangelium heilend die Polygamie und
die Verheiratung von Kindern. Pater Gotthard forderte – gegen den südafrik. Rassismus – die Ausbildung
der afrikanischen Massen. Als Apostolischer Präfekt (1921) und erster Missionsbischof von Süd-West-Afrika
(1926) ließ er 54 Schulen, eine Lehrerbildungsanstalt, sechs Krankenhäuser, 13 neue Missionsstationen
und 30 Kirchen und Kapellen bauen.
#169 Jubärens 11:55:42 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ihre Verlogenheitsvorwürfe, gesunder, treffen Sie selber: „Ein Kondom verführt genausowenig (zu mehr
Promiskuität, Untreue, Frühsexualisierung etc. so meine Behauptung) wie ein Sicherheitsgurt (zum Rasen).
Beides sind wirksame Risikominimierungsmethoden gegen Krankheit, Leiden und Tod. Und das Verhütungsmittel
Kondom würde auch zu weniger ungewollten Schwangerschaften führen.“ Ihre erste These ist mehrfach wissenschaftlich
widerleget worden – zuletzt von einem Havard-Professor. Sie ist auch für jeden Laien leicht als falsch
einzusehen: Wenn Kondom-Kampagnen suggerieren, beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen sei man 100prozentig
sicher von einer Kinderzeugung wie auch vor HIV-Ansteckung – wieso sollten Jugendliche und Erwachsene
nicht dann zu wechselndem Geschlechtsverkehr animiert sein, wie es z. B. pro familia in ihren Jugendbroschüren
auch ausdrücklich tut? Außerdem gelten die objektiv abgesicherten Ergebnisse: Das duch Kondomkampagnen
animierte Verhalten zu Promiskuität, Untreue, Frühsexualisierung etc. steht in einem proportionalen
Verhältnis zum Anstieg von Aidserkrankungen. Ihre zweite These, dass Verhütungsmittelkampagnen immer
zu weniger ungewollten Schwangerschaften führen würden, stimmt nachweislich nicht für den Bereich der
Kinder und Jugendlichen, wie eine Studie der BZfgA kürzlich nachwies: Durch Aufklärungskampagnen passiert
das „Erste Mal“ in immer jüngeren Altersstufen, ist immer öfter ungeplant und damit häufiger ohne Verhütungsmittel.
#125 Jubärens 11:34:13 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sie irren schon wieder#116 Shadow1979: „Vielleicht weisen diese „Beratungsstellen“ dann ja doch stets
auf den „eigenen Willen“ der Frau hin, statt auf den Willen Gottes? Natürlich weisen die auf die freie
Entscheidung der FRAU hin!! Was sollten Sie auch anderes tun! Die Beratung hat ergebnisoffen statt zu
finden!“ Die gesetzliche Beratung hat laut § 219 weder „stets auf den eigenen Willen der Frau hinzuweisen“
noch auf den Willen Gottes, sondern sie soll eindringlich auf den Willen des Gesetz(gebers) hinweisen,
was die pro-familia-Beratungsstellen in der Regel nicht tun und damit gegen das Gesetz verstoßen: §
219 (1) „Die Beratung hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft
zu ermutigen… Dabei muss der Frau bewusst sein, dass das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft
auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat…“ ,weil das Ungeborene von Anfang an ein Mensch
ist.
#138 Jubärens 11:20:02 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sie irren, * 100 Shadow 1979: „Ja nachdem wie man Menschwerdung versteht! Das Ist eine subjektive Bewertung!
Durch Ihren Glauben sehen Sie es anders als andere. Für ganz viele sind diese Zellen/Föten keine Menschen
und damit ist Abtreibung für diese kein Mord weil kein Mensch zu schaden kommt. Ganz einfach!“ Die Frage,
in welchem Zeitpunkt ein „Mensch“ entsteht, ist im politisch-rechtlichen Bereich keine Frage der „subjektiven
Bewertung“ oder gar durch demokratische Mehrheiten von „ganz vielen“ zu beantworten. Die Frage ist durch
das in den Menschenredchten geltende Naturrecht, durch unser Grundrecht Art. 2, durch die durchgehende
Interpretation des BVerfGs sowie durch die entsprechende Gesetze gegeben und schon lange entschieden:
Mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle ist ein Mensch entstanden, dem das Menschenrecht auf Leben
und die Menschenwürde zukommt – so erst kürzlich wieder der europ. Gerichtshof. Entsprechend ist jede
Abtreibung nach § 218 ein strafbares Unrecht. Natürlich können Sie jetzt sagen: ich sehe das subjektiv
anders und die meisten meiner Freunde auch. Aber damit stellen Sie sich außerhalb der politischen Rechtsgemeinschaft.
Ach#3 Fundi nun konstruieren Sie doch aus dem Artikel keinen demokratischen Sozialismus: „Wenn die staatliche
Demokratie über Medien herrschen soll, ist erstens deren Sozialisierung nötig. Zweitens müßte kreuznet
dann mit den öffentlich-rechtlich Medien ja im Grundsatz zufrieden sein, und drittens die Sozialisierung
und vor allem Demokratisierung der Römisch-Katholischen Kirche…“ Es geht doch darum, dass die Pressefreiheit
(Art. 5 GG) substantiell und konstitutiv für einen demokratischne Rechtsstaat ist. Inzwischen sind aber
die Medien nicht mehr die kommunikativen Vermittlungsorgane zwischen Volk und Staatsorganen, sondern die
Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte
Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben: Die Medienbosse können
die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane
kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne? Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium
der Selbstkontrolle? Vielleicht brauchen wir ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa. Aber natürlich wird
das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon
sorgen.
#118 Jubärens 22:26:09 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#116 Shadow1979 zeigt mal wieder, was es mit der großartigen Toleranz der Aufklärer auf sich hat, wenn er die Überzeugung seines Diskussionspartners als „Ihre bekackte Katholische Kultur“ betitelt – und damit flatuliert, dass er selbst der Bekacker und Stänkerer ist.
#99 Jubärens 22:17:40 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Sie irren schon wieder,#94 Shadow1979 „Kein heutiger Staat hat dieses Naturrecht als Grundlage für Gesetze
die heute entstehen.“ Die Grundrechte des Grundgesetzes sind vorstaatliches, unantastbares, unveränderliches
Naturrecht. Diese Grundrechte „binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtssprechung als unmittelbar
geltendes Recht“ (Art. 1,3 GG). z. B. Art. 2,2: „Jeder hat das Recht auf Leben und Körperliche Unversehrtheit.“
Dazu BVerfG: „Der Staat muss das ungeborene Leben schützen. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn
der Gesetzgeber der Schwangeren einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet.“ Daraus abgeleitet
§ 218: „Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft.“ Auch
nach Beratung bleibt ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche „rechtswidrig“ (§ 218a), also ein
Unrecht als Verstoß gegen das grundlegende, vorstaatliche und damit naturrechtliche Menschenrecht.
#72 Jubärens 22:02:08 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#61 Elvenpath wäre mit seiner Argumentation sofort von einer gleichgeschalteten Goebbelszeitung eingestellt
worden, um das damalige „Gesetz zur Verhinderung von erbkrankem Nachwuchs“ vom 14. 7. 1933 zu kommentieren:
Das Gesetz (GVeN bzw.„PID) wird angewendet, wenn die Wahrscheinlichkeit eines stark behinderten oder nicht
lebensfähigen Kindes gegeben ist. Dieser Weg wird gewählt, wenn die Mutter schon mehrere nicht lebensfähige,
oder schwerstbehinderte Kinder zu Welt gebracht hat. (…) Wenn man sich schon entscheiden MUSS, wieso
dann nicht für ein (gesundes) lebensfähiges Kind?“ Bei dem Selektions-Gesetz zur Verhütung erbkranken
Nachwuchs, das damals auf breite Zustimmung des Bürgertums stieß, wurde argumentiert, dass man mit dieser
humanen Maßnahme das Leid der Mütter und der behinderten Kinder reduzieren könne. Bei dem Sterilisierungsgesetz
brauchte man nicht einmal einen Embryo zu töten – pardon: auszuwählen – wie bei der PID, um behinderte
Kinder zu verhindern.
#94 Jubärens 21:46:43 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#90 Shadow1979 hat keine Ahnung – davon aber viel! „Wie gut das Ihr komisches göttlich/natürliche Recht
nirgendwo von Bedeutung ist für einen souveränen Staat!“ Das vorstaatliche Naturrecht oder Recht der
Schöpfungsordnung ist die Basis für alle Menschenrechte und auch unsere Grundrechte – wie die Würde
des Menschen, die Gleichheit der Menschen in ihren Rechten oder das Recht auf Leben. Erstmals wurden diese
Menschenrechte von den Kirchenvätern gegen die antiken Sklavenhalterstaaten formuliert. Noch in der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung kommt dieser vorstaatliche Charakter der Menschenrecht aus der Schöpfungsordnung
zum Ausdruck: „Wir halten diese Wahrheiten für in sich einleuchtend: dass alle Menschen gleich geschaffen
sind, dass sie vom Schöpfer mit gewisssen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben,
Freiheit und Streben nach Glück…“ Ein Rechtsstaat verdient nur dann den Namen, wenn er diese Grundrechte
„achtet und schützt“, indem er sie in seinen Gesetzen ausformuliert. Für Abtreibungen heißt das: Der
Rechtsstaat muss das Recht auf Leben (Art 2,2 GG) mit allen gebotenen Mitteln schützen – auch durch das
Strafrecht.
#160 Jubärens 21:34:51 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Eine gesunde Volksmeinung über Recht haben und Recht verwirken: „Aber wer gegen alle präventiven Maßnahmen
(außer Keuschheit und Treue) stänkert, hat aufgrund dieser Verlogenheit das Recht verwirkt, ernst genommen
zu werden, wenn er „Lebensschutz“ betreiben will.“ Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue in der Ehe sind
allerdings mit Abstand die besten und sichersten Präventiv-Maßnahmen gegen Aids und andere Lustkrankheiten.
Kondome in Massen zu verteilen und damit das Verhalten anzureizen zu Promiskuität, Untreue, Frühsexualisierung
etc. steht in einem nachweislich proportionalen Verhältnis zum Anstieg von Aidserkrankungen. Den Kopf
einschalten, gesunder, bevor Sie anderen das Recht auf Ernstgenommenwerden absprechen wollen.
#115 Jubärens 21:23:59 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Tomas meint: „Die Indios hatten nur Recht auf das Gebiet, wo sie tatsächlich gelebt haben. Der großte
Teil waren unbewohnte und damit herrenlose Gebiete.“ Gegen dieses Naturrecht der Indios verstieß Papst
Alexander mit seiner Bulle „Inter coeteras“ 1493 explizit, indem er den Spaniern gerade nicht die herrenlose
Gebiete Süd- und Mittelamerikas „schenkte“, wozu er auch kein Recht gehabt hätte, sondern er „schenkte“
den Spaniern Wohngebiete und Besitztümer der Indios, nämlich „Herrschaften, Städten, Lägern, Plätzen
und Dörfern“ der Indios. Nach dem Naturrecht, wie später die spanischen Theologen und Päpste im 16.
Jahrhundert verkündeten,“ dürfen auch die heidnischen Indios ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht
beraubt werden; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit
ausüben und sich dessen erfreuen können“ – so Papst Paul III: 1837, der damit zentrale Teile der Bulle
seines Vorgängers für null und nichtig erklärte.
#89 Jubärens 21:09:05 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
SchallundRauch. „Ich betrachte den Großteil hier wirklich als Lachnummer, ich erzähle im Freundeskreis
ab und an, von den neusten wirren Lügen die hier verbreitet werden und es erzeugt immer Heiterkeit.“
Eine der wirrren Lügen, über die SuR Freundskreis sich vor Heiterkeit auf die Schenkel schlagen, verbreitet
Schall und Rauch selbst mit der Behauptung, „dass es sich (bei den Ungeborenen) juristisch, medizinisch
und biologisch nicht um Kinder handelt“ und dass man die Ungeborenen daher bedenkenlos aus dem Mutterleib
schneiden oder saugen und auf den Biomüllhaufen werfen kann. Solche Lügen sind wirklich geeignet, größte
Heiterkeit hervorzurufen in SchallundRauchs Freundeskreis.
#53 Jubärens 18:11:52 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#42 Shadow1979 glaubt, dass sich die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung „in den Gesetzen wiederspiegellt“
und deshalb Abtreiung nach der Fristenregelung für erlaubt und Recht erklärt wurde. Das ist natürlich
politisch und juristisch falsch. Jede Abtreibung innerhalb der 12 Wochen ist auch nach Beratung „rechtswidrig“,
d. h. gegen das Grundrecht auf Leben und hätte als Kindstötung eine harte Strafe verdient, aber der
Staat verzichtet feige auf eine Strafe, sondern bezahlt sogar aus Steuergeldern diese rechtswidrige Abtreibung
hunderttausendfach und schützt die Mörderärzte durch Rechtsbeugung.
#50 Jubärens 18:04:20 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#44 schallundrauch – Der Lügner selbst bezichtigt anderer der Lüge und zerfließt vor Selbstmitleid :
„die Wahrheit hat hier einen schweren Stand – Kommentare in denen steht, dass es sich (bei dem Ungeborenen)
juristisch, medizinisch und biologisch, nicht um Kinder handelt, so wie meiner werden gelöscht. Hier
ist man auf Lügen spezialisiert.“ Durch das BVerfG und auch den Gesetzgeber wird das Ungeborene (nasciturus)
eindeutig als ein Mensch eingestuft, dem von Anfang an Menschenwürde und das Recht auf Leben zukommt.
Denn der Embryo entwickelt sich als Mensch und nicht zum Menschen, denn der angebliche Übergang von einem
‘Etwas’ (Zellhaufen, biologische Masse etc.) zu einem Jemand ist einem aufgeklärten Menschen nicht hinreichend
sachlich und logisch zu erklären. Das kann auchweder die Medizin noch die Biolologie. Daher ist der menschliche
Embryo von Anfang an als Mensch anzusehen und bezeichnen – alles andere ist eine Lüge und Unsinn.
#102 Jubärens 17:51:12 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#74 Tomás rechtfertigt die päpstliche Anmaßung von 1493, die in wichtigen Teilen von Papst Paul II.
durch die Bulle „sublimis Deus“ von 1537 für „null und nichtig“ erklärt wurde: „Auch wenn die Indios
den Glauben noch nicht angenommen haben, dürfen sie ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden
dürfen; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben
und sich dessen erfreuen können.“ Papst Alexander hatte dagegen 1493 unrechtmäßig Besitz und Herrschaft
über alle Inseln und Festländer von Süd- und Mittelamerika den Spaniern „geschenkt“, wozu der Papst
kein Recht hatte, weil diese Länder ihm nicht gehörten. Auf keinen Fall hatte der Papst das Recht, den
Spaniern nicht die „Herrschaften, Städten, Lägern, Plätzen und Dörfern“ der Indios „schenken und übertragen“,
denn nach dem Naturrecht, wie später die spanischen Theologen und Päpste verkünden,“ dürfen auch die
heidnischen Indios ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie
ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können“ –
so Papst Paul III. 1537.
#97 Jubärens 10:03:51 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Elvenpath hat Unrecht mit seinen pauschalen Verdächtigungen, wenn er für Südamerika behauptet, dass
die „Interessen der Kirche meist Hand in Hand mit den Interessen der weltlichen Herrscher gingen“ und
„dass die Priester und der eingebrachte Glaube (nicht) gut für die Menschen“ gewesen wäre und dass „Kolonialisierung
umd Missionierung gleichermaßen oft katastrophale Folgen für die einheimische Bevölkerung“ gehabt hätten.
In Südamerika sprechen allein schon die flächendeckenden „REductiones“ der Jesuiten und die Missionsstationen
der anderen Orden für segensreiche Tätigkeiten – bis die Sklavenjäger der liberal-aufgeklärten Kreise
der weltlichen Macht Portugals mit dem Verbot der Jesuiten dem ein Ende setzten. Im Spanien des 16. Jh.
handelten die weltlichen Kolonisten und Missionsorden bzw. Kirche ebenfalls nicht „Hand in Hand“. Während
die Vertreter der Krone argumentierten, der niedrige Zivilisationsstand und die barabarische Praktiken
der Indios machten eine Schutzherrschaft der Spanien zugunsten einer höheren Zivilisation notwendig (vgl.
die Kolonisationsbegründung im 19. Jh.), vertraten die Kirchentheologen wie Las Casas und de Vitoria
die Überzeugung, dass die Indios und Fürsten der Neuen Welt die gleichen (Natur-) Rechte hätten wie
die Spanier. Wenn Sie schon so angeblich gut belegte Bücher im Regal haben, Elvenpath, dann aber bitte
differenzierte Argumentation und Belege statt pauschale Verdächtigungen.
#95 Jubärens 09:29:51 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
* 74 Tomas liegt falsch: Mit der päpstlichen Bulle „Inter caetera“ überschreitet Papst Alexander VI.
1493 seine „apostolische Machtbefugnis“ und maßt sich weltliche Macht an, fremde Herrschaften und Städte
einfach an Spanien zu übertragen:: „…schenken, gewähren und übertragen Wir hiermit aus der Fülle
Unserer apostolischen Machtbefugnis an Euch und Eure Erben und Nachfolger, die Könige von Kastilien und
León, für alle Zeiten alle entdeckten oder zu entdeckenden Inseln und Festländer, mitsamt allen Herrschaften,
Städten, Lägern, Plätzen und Dörfern und allen Rechten.“ Diese verweltlichte päpstliche Position
von 1493 wurde 1537 durch Papst Paul III. in der Bulle „Sublimis Deus“ korrigiert und damit für null
und nichtig erklärt: „Auch wenn die Indios den Glauben noch nicht angenommen haben, dürfen sie ihrer
Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter
Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können. Auch ist es nicht erlaubt,
sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen Bstimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig.“
#76 Jubärens 23:15:53 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Übrigens war Voltaire allein schon deshalb gegen die Theorie der Monogenese der Menschheit, weil die
Kirche die Abstammung aller Menschen von einem Stammelternpaar lehrte. Da Voltaire aus Prinzip, nicht
aus Verstandesgründen gegen die Monogenese eingestellt war, vertrat er die Polygenese, nach der die menschlichen
Rassen der Weißen, Gelben, Roten und Schwarzen deshalb unterschiedlich wertig wären, weil sie eben unterschiedliche
Ursprünge hätten. Auf die unterste Stufe der Rassenhierarchie setzte er die Neger, weil sie nach Voltaires
Ansicht dumm, faul und hinterhältig sind. Bei den Schwarzen glaubte Voltaire an eine direkt und unmittelbare
Verwandtschaft mit den Orang-Utans. Bei den Schwarzafrikanern unterschied er noch einmal die „Neger“ von
den untermenschlichen San-Völkern im südlichen Afrika, die er „Kaffern“ oder „Hottentotten“ nannte.
Dass die San-Völker die Beschneidung mit den Juden gemeinsam hatten, war für Voltaire ein Beweis, dass
die Juden auch ein minderwertige Volk seien.
#73 Jubärens 22:53:31 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Mit der Buchempfehlung, #59 Elvenpath „Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialismus“ haben Sie
allerdings die Hosen runtergelassen. Der Autor GERT VON PACZENSKY ist bekannt als geifernder Kirchenhasser,
gewissermaßen der kleine Deschner der Humanistischen Union, der mit seiner Schwarzmalbrille einen Tunnelblick
auf die Kirche wirft und dabei ausschließlich schwarze Schatten findet, interpretiert und kommentiert.
Solche segensreiche und befreiende Missionstätigkeiten wie im Artikel beschrieben und wie es flächendeckend
in Afrika von der Kirche praktivziert wurde hat Paczensky bewusst ausgeblendet: Ihm kam es nur darauf
an, als Dreckschleuder der HU die Kirche mit Dreck zu bewerfen.
#52 Jubärens 20:59:11 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Elvenpath behauptet aus dem hohlen Bauch oder weil er es bei einem 68er Lehrer gelernt hat: „Die Kirche
selbst war nicht zimperlich, wenn es darum ging, in Afrika renitente Eingeborere zu zwangsmissionieren.“
Im Artikel wird die segensreiche und befreiende Heils-Tätigkeit der Afrika-Missionare beschrieben: „Von
1910 bis 1920 brauchten die unermüdlichen Glaubensboten, um die einfachen Leute aus ihrem heidnischen
Wahn zu befreien. Pater Gotthardt verhinderte zudem mehrmals, daß die Dorfoberen ihre Untertanen an arabische
und portugiesische Sklavenhändler verkauften. Auch gegen den einträglichen Regenzauber der Häuptlinge
predigten die Missionare an. Andere Stammeszauberer ließen sich die Schädigung und sogar Tötung persönlicher
Feinde teuer bezahlen. Die Häuptlinge praktizierten und duldeten Diebstahl und Erpressung. Schließlich
vertrieb das Evangelium heilend die Polygamie und die Verheiratung von Kindern. Pater Gotthard verurteilte
den Rassismus der südafrikanischen Militärherrschaft über Süd-West-Afrika seit 1918 und forderte die
Ausbildung der afrikanischen Massen. Als Apostolischer Präfekt (1921) und erster Missionsbischof von
Süd-West-Afrika (1926) ließ er 54 Schulen, eine Lehrerbildungsanstalt, sechs Krankenhäuser, 13 neue
Missionsstationen und 30 Kirchen und Kapellen bauen. Im Jahr 1942 weihte Bischof Gotthardt in der neuerbauten
Kathedralkirche von Windhoek den ersten namibischen Priester.
#48 Jubärens 19:58:18 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#44 Tomás ist ein Rechts- und Theologie-Dilettant, der ebenso fanatisch, wie er jeden schwarzen Fusel
auf der weißen Soutane der neueren Päpste als Häresie skandalisiert, die Fehler und falschen Entscheidungen
früherer Päpste zu rechtfertigen versucht: „Da die „Conquista“ der Missionierung Lateinamerkas diente
hat Papst Alexander VI. mit seine Bulle „Intercaetera“ aus dem Jahr 1493 die Eroberung und Kolonisierung
Lateinamerikas durch Spanien und Portugal gutgeheißen, womit dieses Unternehmens rechtens war.“ Der große
spanische Dominikaner-Theologe Francisco de Vitoria demontierte schon 1539 in seiner Vorleseung „de Indis“
die angeblich legitimen Gründe der Spanier für die Eroberungskriege und Landnahme in Südamerika einschließlich
der päpstlichen Konzession von 1493. Denn der Papst habe keine direkte Gewalt über die Ungläubigen
und deshalb könne er auch ihr Land nicht den Spaniern übereignen. Die päpstliche Konzession könne
nur als Evangelisierungsauftrag verstanden werden, nicht als Land- und Herrschaftsübertragung.
#161 Jubärens 19:53:19 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Wieso sind für Özogutz neuerdings die Briten die Oberteufel der Weltgeschichte, nachdem die iranischen
Oberimane doch seit 20 Jahren die USA zu dem Obersatan erklärt haben? Haben denn die Briten kürzlich
die iranische Raketenbasis sowie die Uran-Fabrick in die Luft gesprengt? Es scheint, dass die Briten für
den Iran den Sündenbock für Israel abgeben muss, dass wahrscheinlich hinter den Sabotage-Anschlägen
steckt. Ich habe selten so einen chaotischen Artikel gelesen – ausgehend vom verderblichen Tannenbaum,
über das goldene Kalb, der verdorbenen Währung zur iranischen Befreiungstheologie, die der Welt die
Erlösung bringen soll, meint Dr. Ö.
#46 Jubärens 19:07:31 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Jemand hat darauf hingewiesen, dass heute der Vorabend des Festes der Immaculata ist, der der im Artikel
genannte Missionsorden geweiht ist: Der Orden Oblati Mariae Immaculatae (Ordenskürzel: OMI; lat. Oblaten
der makellosen Jungfrau Maria) ist ein missionarischer Orden der katholischen Kirche und wurde 1816 vom
heiligen Eugen von Mazenod gegründet. Die Mitglieder werden auch Oblatenmissionare oder in Deutschland
„Hünfelder Oblaten“ genannt…Hier ein Beispiel für einen Ordenspriester: Am 1. September 1939 musste
der OMI-Priester Friedrich Lorenz als Militärpfarrer in den Krieg. 1940 kehrte er nach Schwerin zurück.
Hier hatte er Kontakt zum „Mittwochskreis“, einem Gesprächskreis für Männer aus dem Seelsorgegebiet
Stettin. Sein Orden entsandte ihn 1942 als Kaplan an die St.-Johannes-Baptista-Kirche in Stettin, heute
Bazylika św. Jana Chrzciciela. Dort wirkte er bis zu seiner Verhaftung. In der Nacht vom 4./5. Februar
1943 wurde der „Mittwochskreis“ von der Gestapo gestürmt. Dabei wurden 40 Menschen verhaftet, unter ihnen
Friedrich Lorenz. Lorenz wurde am 28. Juli 1944 in Torgau wegen „Hören von Feindsendern“, „Zersetzung
der Wehrkraft“ und „Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde in einer neuen Verhandlung
vom 2. bis 4. September bestätigt. Am 13. November 1944, 16 Uhr, wurde Pater Friedrich Lorenz OMI in
Halle (Saale) enthauptet. Sein Leichnam wurde verbrannt. Die Beisetzung der Urne fand am 3. November 1947
auf dem Hünfelder Klosterfriedhof statt.
#43 Jubärens 18:56:01 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Hier irrt #27 Alois Bischof : „Der Herero-Aufstand war ein militärischer bewaffneter Aufstand, dem auch
Tausende deutsche Einwanderer zum Opfer fielen. Danach kam dann die Guerillakriegsführung dazu. Nur der
kaiserlisch deutschen Kolonialbehörde die Schuld zuzuschieben ist einseitig.“ 1.Dass Tausende deutsche
Einwanderer dem Herero-Aufstand zum Opfer fielen, wurde damals nicht einmal von der deutsch-kaiserlichen
Propaganda behauptet. 2.die Hereros hatten nur die Möglichkeit der Guerilla-Kriegsführung, wurden aber
trotzdem geschlagen. 3.Die entscheidende Frage geht gar nicht um die Schuld am Ausbruch des Herero-Krieges –
da mögen beide Seiten ihren Anteil haben. Was dem martialen General von Trotha – und Teilen der deutschen
Militärführung – vorgeworfen wird, ist die barbarische Behandlung der Hereros nach dem Krieg – mit teilweise
rassistischem Vernichtungswillen. Deshalb wurde der Schieß- und Vernichtungsbefehl gegen die Hereros
ja auch nach zwei Monaten von der politischen Führung des Deutschen Reichs zurückgenommen und General
von Trotha abberufen – gewissermaßen als politisches Eingeständnis für die Fehler von Trothas. Übrigens
hatte der Hererokrieg und das barbarische Vorgehen von Trothas noch ein parlamentarischen Nachspiel im
Dt. Reichtstag, das den Kaiser so ärgerte, dass er den Reichstrag bald auflöste und Neuwahlen ausschrieb.
Diese Wahl ging als „Hottentottenwahl“ in die zeitgenössische Publizistik ein – ein weiteres Beispiel
für die dt. Kolonial-Überheblichkeit
#41 Jubärens 18:35:01 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#27 Alois Bischof hat Recht, wenn er davon spricht, dass die „masochistischen Deutschen vielfach übertreiben,
im Nazi- und Rassismuswahn der BRD, jedenfalls bei angeblichen „Verbrechen“ von Deutschen“. In diesem
Fall liefert *32 Elvenpath postwendend den Beleg dafür: Der fällt auf die britische Greuel-Propaganda
von 1920 herein. Die Briten hatten nach dem ersten Weltkrieg die ehemals deutsch Kolonie Südwest-Afrika
vom Völkerbund zur Herrschaft zugesprochen bekommen (über Südafrika). Um ihre eigene rassistische Kolonialherrschaft
zu begründen, legten sie ein ‘Blaubuch’ über Südwest an, indem sie die an sich schon schlimme Nachkriegsbehandlung
der Hereros durch die deutsche Kolonialverwaltung maßlos verschlimmerten und die Zahl der Herero-Opfer
mehr als verdoppelten, indem sie einfach die Vorkriegszahlen des Hererovolkes „auf rund 80.000 bis 100.000
Personen“ hochtrieben. Davon wurden dann die wirkliche Zahl von „15.130 Personen des Hererovolkes im Jahre
1911“ abgezogen und schon hatten die Briten einen „Völkermord von 65.000 bis 85.000 Herero sowie etwa
10.000 Nama“ konstruiert und den Deutschen in die Schuhe geschoben. Diese perfiden Briten sollten sich
mal lieber um ihren eigenen Völkermord an den australischen und tasmanischen Eingeborenen kümmern –
wie hier vor einigen Tagen berichtet wurde. Auf jeden Fall brauchen wir Deutsche die pharisäische Greulpropaganda
der britischen Kolonialverbrecher nicht gläubig wiederkäuen, wie Elvenpath es tut.
#96 Jubärens 23:26:43 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Darf es ein Stückchen Dämlichkeit beim Kirchenhass mehr sein? #88 Thomasius: „Hier wurden offensichtlich
Päpste beschrieben. Sklaverei war doch ein „Abfallprodukt“ bei der Missionierung…“ Die barbarischen
Kolonisten Englands waren offensichtlich Papisten , als sie 20000 australische Eingeborene als „schwarze
Tiere“ umbrachten. Und an den Kolonialmassakern der französischen Kolonisten ran den Algerien 1945 bis
1864 war natürlich auch die Kirche schuld, die lt. Thomasius sowieso immer und überall schuld ist.
#30 Jubärens 23:18:38 | Dienstag, 6. Dezember 2011
#20 Tomás ist anscheinend der neue „selbsdenkende Katholik“, der sich was zurechtpantasiert, was nicht
der Lehr e der Kirche entspricht – eben ein Sektierer: „In seiner Enzyklika „Quanta cura“ hat Pius IX.
die Christus-König-Lehre als Dogma deklariert. Daher ist (…) die Trennung von Kirche und Staat häretische
Sätze.“ Beide Aussagen sind falsch. Die Christ-König-Lehre wird in der Enzzyklika keineswegs ausdrücklich
gelehrt und erst recht nicht als „Dogma“ verkündet. Zur Trennung von Kirche und Staat sagt Papst Pius
IX.: ‘Die Gewalt der Kirche ist kraft göttlichen Rechts getrennt und unabhängigk von der staatlichen
Gewalt. Eine solche Trennung und Unabhängigkeit’ (…) muss ‘aufrechterhalten werden’…“ Tomas, halten
Sie sich an die Wahrheit und verbreiten Sie keine Verdrehungen, Übertreibungen und Unwahrheiten.
#91 Jubärens 17:55:28 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Was für ein harebüchner Unsinn auf der von hare-krishna verlinkten Seite: „Die Kirche gab im 13. Jh.
das Prinzip der Nichtexistenz von Dämonen und Hexen auf.“ Als wenn die Kirche bis ins 13. Jahrhundert
von der Nichtexistenz von Dämonen und Teufeln ausgegangen wäre. Schon im NT kämpft Jesus gegen die
real wirkenden Dämonen und treibt die Teufel aus. Es ist geradezu der Anfang des Unglaubens, dass man
die Existenz von Teufeln und Dämonen leugnet.
Warum soll man als Deutscher bei aller Barbarei der Nazis nicht doch auch ein bisschen stolz sein auf
gute deutsche Marken-Wertarbeit – wie es in der Formulierung von #67 Inglorious Bass durchscheint: „Aber
die Nazis produzierten sozusagen den Mercedes Benz unter den Genoziden.“ Oder um mit Luther zu sprechen:
Wir sind sündenstolz darauf, dass wir die größten Sünder der Weltgeschichte sind – darin lassen wir
uns von niemandem übertreffen. Wir dürfen allein darauf hoffen, dass der Zahn der Zeit, der schon so
manche Träne getrocknet hat, auch über diese Wunde Gras wachsen lässt – jawohl!
Warum historisch und geographisch in der Ferne schweifen, wenn die bösen mitteleuropäischen Kolonialmächte
so nahe liegen#60 Schalom: „Ja, ja die lieben Spanier und die netten Portogiesen haben in Südamerika
nur katholische Wohltaten verbreitet …“ Als die Engländer, Franzosen und Belgier ihre Kolonialverbrechen
mit vielen Massakern an Millionen Menschen begangen, hatte sich die südamerikanischen Staaten schon längst
von ihren ehemaligen Kolonialherrenstaaten Spanien und Portugal befreit, waren also selbst für ihre Sklavenhaltung
z. B. verantwortlich. Und was die Franzosen im Algerienkrieg noch vor 50 Jahren – zwischen 1945 und 1964 –
an barbarischem Massakern geleistet haben – dafür werden die Algerier noch lange Frankreich die Rechnung
präsentieren.
Was dem #11 Brandenburgis nicht in seinen Weltbildrahmen passt, das erklärt er für erstunken und erlogen:
„Belgien hat viel Gutes in Afrika gewirkt. Die Greuelgeshcichten dürften sich als greuelpropaganda entpuppen.“
Und die Fotos mit den abehackten Händen der Afrikaner sind in europäischen Trick-Fotostudien hergestellt
worden – denn: Die Belgier haben doch nur Gutes im Konga getan – ergo: …
Für solche Leute wie #17 Minimax, für die die Geschichte Deutschlands aus 12 Jahren besteht, stimmt
seine Dekretierung: „Es gibt keine linke Bücherverbrennung.“ Für die übrigen Menschen ohne den nazi-historischen
Tunnelblick gilt: Das große Vorbild an fortschrittlich-revolutionärer Bücherverbrennung fand bei dem
Wartburgfest 1817 von den liberalen Burschenschaftstudenten statt. Neben den alten Zöpfen des Absolutismus
verbrannten die Studenten eine Korporalstock als Symbol des absolutistischen Militarismus sowie mehrere
reaktionäre Bücher – u. a. Hallers „Restaurative Staatswissenschaft“
#53 Obermaier hat seit seiner Schulzeit bei den sozalialromantischen 68er Kirchenhasser nichts mehr dazugelernt:
„Das war lange vor dem bösen Konzil, die abgemurksten Leute wurden vorher in der Regel noch getauft…“
-Die katholische Kirche hatte besonders viel Einfluss auf die englischen Kolonisten in Australien, Tasmanien
und den amerikanischen Ostküstenprovinzen. Die Anglikaner und Calvinisten hatten übrigens kein Interesse
an Taufen der Eingeborenen, sondern wollten nur ihr Land. -Die US-Amerikaner hatten im Kolonialkrieg gegen
die Philippinos auch kein Interesse an Missionierung und Taufe. -Die belgischen Kapitalisten wollten im
Kongo sowieso nur Kautschuk, an dem sie damals ein Weltmonopol hatten. -Als die Franzosen am 8. Mai 1945
ihren Kolonialkrieg gegen die Algerier begannen, hatten sie nichts als ihr altes Kolonialweltreich im
Sinn. Wann werden Sie eigentlich mal erwachsen (in dem Sinne, dass Sie ihre kindische Kirchenhassbrille
abnehmen) und schauen der Realität der Welt und Geschichte ins Auge?
Die Kirche ist immer und überall an allem Schuld: #30 schamane40 : „Die Früchte von 2000 Jahren europäisches
„Christentum.“ Alle die Herrenmenschen waren getauft.“ Auch an der kirchenfeindlichen Aufklärung und
ihren rassistischen Begründung von Sklaverei und Herren-Kolonialismus war selbstverständlich die Kirche
schuld. Es ist die erbärmliche Grundhaltung der neuzeitliche Bürgertums, dass es sich die vermeintlich
erfolgreichen Entwicklungen wie Industrialisierung, Aufklärung und Globalisierung protzig auf die eigene
Fahne schreibt, aber die Kehr- und Schattenweiten dieser Entwicklung wie frühneuzeitliche Hexenverfolgung,
Ausbeutung, Aufklärungsrassismus und barbarischer Kolonialismus versucht der Kirche in die Schuhe zu
schieben. Erbärmlich!
Grammatisch richtig, aber politisch dämlich: #12 Antonio Michele Ghislieri zitiert: „Die Weimarer Verfassung
ist als Schönwetterverfassung in der Krisensituation der 30er Jahre (45 Prozent Arbeitslosigkeit etc.)
an seinen (grammatisch richtig: ihren) eigenen strukturellen Schwächen gescheitert…“ AMGs Kommentar:
„Wenn Sie mit „seinen“ mal nicht Hitler gemeint haben“
Was für ein Unsinn, #8 Brandenburgis: „Weimar war tatsächlich eine allzu echte Demokratie und trug ergo
den Todes- und Vernichtungskeim von Anbeginn in sich.“ Die Weimarer Verfassung ist als Schönwetterverfassung
in der Krisensituation der 30er Jahre (45 Prozent Arbeitslosigkeit etc.) an seinen eigenen strukturellen
Schwächen gescheitert (Übermacht des RP, gegenseitige Blockierung von Parlament und Kanzler, kein Parteienverbot
für Extremisten, kein Verfassungsgericht etc.) Unser Grundgesetz, in dem die Fehler der Weimarer Verfassung
korrigiert sind, trägt uns schon seit über 60 Jahren recht gut – ohne Todes- und Vernichtungskeime.
Der Vergleich mit den Krisenjahren der Weimarer Republik passt nicht zu dem antidemokratischen Prozess,
der derzeit in Israel abläuft: Damals haben Parteien wie SPD und Zentrum und Politiker wie Brüning die
demokratischen Grundwerte und Strukturen verteidigt gegen den andrängenden roten und braunen Totalitarismus.
In Israel sitzen die rassistisch-totalitären Kräfte in Regierung und Parlament und versuchen mit den
Instrumenten der Parlamentarischen Demokratie eine totalitär-rassistische Zionistendiktatur zu errichten.
Insofern ist es falsch, wenn Avnery sagt: „Wir sind noch nicht im Jahr 1932.“ Israel befindet sich schon
weiter – im Anfang des Jahres 33, als die NS-Rassisten noch als Minderheit in Regierung und Parlament
agierten, aber „ganz legal“ unter Ausnutzung von Verfassungsregeln und -schwächen wie Notstandgesetze
zur Einschränkung der Grundrechte, 2/3 Mehrheitetc., aber auch mit Geld, Terrordrohung und Druck die
Weimarer Republik und Verfassung peu a peu transformierten zu einer totalitären Diktatur. Der Historiker
Moshe Zimmermann hat die rassistsich-totalitären Strukturen der israelischen Politik und Gesellschaft
schon vor Jahren beschrieben.
Hui, #87 Brandenburgis auf den Spuren der deutsch-ausgreifenden Welt-Denkern Fichte und Geibel: „Bach
war kein deutsch-völkischer Künstler, sondern ein deutscher, also universaler Künstler.“ Im Klartext:
Was genuin deutsch ist, also dem deutschen Wesen entspricht, ist zugleich auch dadurch universal, an dem
die Welt genesen kann. „Schweitzer war hingegen liberaler Linksprotestant flacher Gesinnung.“ Wieso hatte
Schweitzer als berühmter Organist Bach zu seinem Lieblingskomponisten erkoren?
Keine Ahnung von der Rechtsmaterie, #7 Rudi Mentär, aber gehässig rumpoltern: „Was heißt hier eigentlich
Privileg? Ein Vorrecht? Eine Bevorteilung? Ich sehe letztere nicht, den homosexuelle Partnerschaften sind
bis dato eher benachteiligt gewesen – steuerlich und auch was die Rechtssicherheit bei gemeinsamen Besitz,
im Krankheits- und im Todesfall angeht. Das Wort Privileg in diesem Zusammenhang ist perfider Euphemismus…“
Lt. Grundgesetz haben allein „Ehe und Familie“ ein (Grund-) Recht auf einen „besonderen Schutz“ und damit
Anspruch auf staatliche Förderung und Privilegien – etwa gegenüber unverheirateten Steuerzahlern. Nach
gültiger BVerfG-Interpretation kann eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden. Das Junktim
zwischen „Ehe und Familie“ ist so zu interpretieren, dass die Ehe im Grundsatz auf Familie orientiert
ist und Familie grundsätzlich auf Ehe basiert. Alle diese Bestimmungen treffen auf sterile Homo-Paarungen
nicht zu. Deshalb muss der Staat zwingern den für Artikel 3 gültigen Rechtsgrundsatz anwenden: ‘Wesentlich
Gleiches muss gleich behandelt werden, aber wesentlcih Ungleiches – wie etwa „Ehe und Familie“ im Unterschied
zu Homo-Paarungen – muss ungleich behandelt werden.’ Ergo darf der Staat nicht die sterilen Homopaarungen
gleichbehandeln mit „Ehe und Familie“ und den Homo-Paarungen Geld und Privilegien nachwerfen, die ihnen
nach Recht und Gesetz nicht zustehen.
Humbelina rüstet deutschvölkisch auf: „Es kann wohl nicht sein, daß ein Halbfranzose aus dem Elsaß
(Albert Schweitzer) sich anmaßt, über deutsche Kunst (Protestant Bach) zu schreiben.“ Wow! Im Klartext:
Bach als ein deutsch-völkischer Künstler mit einer spezifischen „deutschen Kunst“ kann niemals oder
nur als Anmaßung von einem undeutschen Halbfranzosen wie A. Schweitzer beschrieben werden.
#12 Tomás Ein Papst ist ein Papst und ein Sektierer, der gehässig gegen den Papst poltert, ist und bleibt
ein Sektierer. Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert kam auf einen Baum, schon meint, dass er ein
Vogel wär’ – so irrt sich der! In Anwendung hier: Wenn einer, der sich Tomas nennt, und dauernd gegen
Wände rennt, im Glauben, dass er ein Aquinate wär’- so irrt sich der!
#35 de Boer als empörungsspielender Verdrehungskünstler: Die millionenfache Tötung von ungeborenen
Menschen sei nicht so schlimm, denn diese kleinen Ungeborenen sind ja nur biologischer Zellhaufen-Müll,
aber die Missbrauchsopfer (auch die 132 in der Odenwaldschule?) seien „Tote, die leben müssen“.
#184 Jubärens 11:03:25 | Freitag, 2. Dezember 2011
Die Frage bleibt, wie die von mir skizzierte europäische rechtsstaatliche Verfassungsdemokratie, in der
das Volk durch Wahlen die Regierung/Macht auf Zeit legitimiert, mit der christlichen Staatslehre nach
Römer 13 zu vereinbaren ist. Paulus richtet diese Stelle gegen christliche Strömungen, die dem nicht-christlichen
Staat das Existenz- und Regelungsrecht absprachen: keine Steuern und kein Gehorsam (ähnl. wie die Zeugen
Jehovas). Dagegen Paulus: Der Staat als bürgerliche Regelungsinstanz ist grundsätzlich anzuerkennen –
auch der heidnisch nicht-christliche. Denn es ist die Aufgabe der staatlichen Autoritäten, ausgestattet
mit der natürlichen Vernunft, das natürliche Sittengesetz – heute: Naturrecht – in Gesetze zu fassen,
zu überwachen und durchzustzen. Dazu ist der Staat beauftragt, ‘Rechtsvollstrecker zur Bestrafung der
Bösen zu sein’ (vgl. Röm 13,4). Röm 13 legitimierte also nicht jegliche Staatsmacht etwa Terror-, Willkür-
und Tyrannenstaaten, sondern nur die grundrechtlich/naturrechtlich verfassten Staaten. Die grundlegende
„Beauftragung Gottes“ für die Staatsorganisationen, Vollstrecker des Naturrechts zu sein, widerspricht
keinesfalls der demokratischen Wahl bestimmter Personen, diese Aufgaben auf Zeit zu erfüllen – im Gegenteil!
„Good Governance“ – ‘gute Regierungsführung’ wird gewöhnlich im Rahmen von Gewaltenteilung, horizontaler
und vertikaler Kontrolle – eben auch durch Wahlen – besser gewährleistet als etwas durch souveräne Erbmonarchien.
#182 Jubärens 10:29:15 | Freitag, 2. Dezember 2011
Tomas verwechselt Pöbelherrschaft mit Volkssouveränität: „Wenn die Mehrheit sich die Gesetze geben
kann, die sie will, ohne das göttliche Recht und das natürliche Sittengesetz zu beachten“ sei die Volkssouveränität
abzulehnen. Diese Art von demokratischer Willkürherrschaft ist nach Aristoteles Pöbelherrschaft, Ochlokratie,
die aber nichts mit der europäischen Lehre von der Volkssouveränität im Rahmen der Grundrechte-Verfassung
zu tun hat. Volkssouveränität heißt dabei, dass die vom Volk legitimierte Regierung auf Zeit beauftragt
ist, Gesetze und Entscheidungen zum Besten der Bürger zu einzurichten. Aber diese gesetzliche Regierung
(rule of law) müssen sich nach John Locke strikt im Rahmen oder als Ausfluss der naturrechtlichen Grundrechte
bewegen, wie das ähnlich Papst Benedikt XVI. im dt. Bundestag gesagt hat. Das vorstaatliche Naturrecht/die
Grundrechte sind weder durch Volksentscheide noch durch 2/3Mehrheiten des Parlaments zu ändern – im dt.
Grundgesetz durch die sogenannten Ewigkeitsgarantien gesichtert (Art 19 und 79).
#177 Jubärens 22:13:50 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
Der Sektierer Tomas verbreitet Irrlehren. Während St. Paulus in Römer 13 lehrt, dass die Existenz und
Macht jeder staatlichen Obrigkeit auf Gott zurückgeht, behauptet der Häretiker Thomas das Gegenteil,
dass alle nicht-katholiische Staaten kein Existenzrecht hätten – also praktisch alle derzeitigen Staaten.
#175 Jubärens 18:18:47 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
Bischof Williamson behauptet, „daß der Staat etwas von Gott Geschaffenes ist“, denn es gibt keine Obrigkeit
außer von Gott – so Paulus in Röm 13. #158 Tomás dagegen behauptet das Gegenteil: Kein einziger nicht-katholischer
Staat habe ein Existenzrecht und damit alle derzeitigen Staaten. Tomas richtet sich gegen Gottes Schöpfung
und das Neue Testament.
#167 Jubärens 10:44:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
Alle 196 Staaten dieser Erde haben nach#156 Tomás kein Existenzrecht, weil keiner ein genuin christlicher
ist: „Judaistische und islamische Staaten haben kein Existenzrecht, weil sie auf falsche Religionen basieren
so wie liberale und marxistische Staaten, die auf antichristlichen Ideologien fußen.“ Zu ergänzen wären
noch die hinduistischen, buddhistischen, konfutzianistischen und faschistischen Staaten.