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matt: Stimmt Und genau genommen ist es auch nicht wichtig, ob die Weihnachtsgeschichte jetzt ganz genau
so und so abgelaufen ist, genauso wie Jesu Kindheit nicht relevant ist für den Glauben. Deshalb liess
man es wahrscheinlich einfach weg.
#155 Friedrich Spee 19:41:25 | Montag, 29. Dezember 2008
Eli: Dein Gott ist aber ein rechter Pfuscher. Meiner nicht. Deiner will, dass der Dethlef stirbt, metzelt
aber die Maria und ihr Kind gleich mit weg… Wie nennt der das dann? Collateralschaden, so wie das die
Amis und Israelis tun, wenn bei nem Friedenskampfbombererhaltungsstaffel-Einsatz mal wieder aus Versehen
ein Krankenhaus oder ne Botschaft eines Schurkenstaates getroffen wird?
#630 Friedrich Spee 19:33:39 | Montag, 29. Dezember 2008
rolf34: Kann nicht sein. Das einzige, was Eli dahingemordet hat, ist sein Gehirn. Aber das hat er mit
Stumpf und Steil ausgerottet, da kann man nicht meckern… !
#533 Friedrich Spee 17:18:42 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Samurai, das geht nicht! 3. Sollten Sie anders denken,m gehen Sie doch in die Politik und streben eine
Verfassungsänderung an. Das geht nicht für Eli und Co. Denn damit müssten sie diese ganze Kacke öffentlich
äußern, ohne sich hinter anonymen Foren und / oder hinter Decknamen verstecken zu können, wie das in
der Neonazi- und Idioten-Szene üblich ist. Diese Hetzer sind nämlich nur dann zu solchen Äußerungen
in der Lage, wie sie nicht dafür geradestehen müssen. Tja – wird wohl nix mit einer Idioten-Partei …
#41 Friedrich Spee 15:06:52 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Christen, das Volk der Vollpfosten. Elijahu ist ein Vollpfosten, also ist das Volk der Christen insgesamt
dämlich, gewaltbereit und ‘hasserfüllt. Tatsache. (punkt)
#37 Friedrich Spee 15:02:14 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Elijahu / Dr. Heger Elijahu: … Dr. Heger: Also ist jetzt „Justizmord“ der Vorwurf, den Sie auf die ganzen
Anhänger der jüdischen Religion projezieren? Also, jetzt wirds richtig albern, gelle? Was glauben denn
Sie, wieviele Todesurteile irgendwelche christlichen Gerichte in der Geschichte schon ausgesprochen haben?
Würden Sie jetzt daraus ableiten wollen, die gesamte Christenheit sei irgendwie „schuldig“?
#31 Friedrich Spee 14:48:36 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und noch was, Dr. Heger Wenn Sie jetzt unbedingt darauf bestehen wollen, dass die damaligen Ratsmitglieder
fürchterlichste Schuld auf sich geladen hätten (was ich bezweifle, denn Todesstrafen für Gotteslästerer
sind im AT Gesetz, und die damaligen Richter haben das umgesetzt und wussten nicht, dass Jesus tatsächlich
der Messias war – von Typen, die das behaupteten gabs viele), dann bedeutet es genau DAS: Die damaligen
Richter wären schuld. Nicht die heute lebenden Juden. Ich muss ja vor Gott zum Glück auch nicht für
jede Sünde geradestehen (und vor den Menschen auch nicht) die Christen jemals begangen haben. Sie etwa?
#29 Friedrich Spee 14:40:59 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Dr. Heger Aus Sicht der Juden ists aber kein Verbrechen gewesen – oder sollte sich der Papst für die
Verfolgung Martin Luthers entschuldigen (auch wenn bei diesem keine Hinrichtung erfolgte, wenn auch nur
mangels „Erwischen“)? Die Kirche hat genug Gotteslästerer hingerichtet – aus Sicht der jeweiligen Anhängerschaften
bei jedem ein Verbrechen, aus Sicht der Kirche bei keinem, jedenfalls nicht nach damaligem Recht. Von
heutiger Warte aus gesehen sind selbstverfreilich ALLE Hinrichtungen per se nicht gut – das sieht auch
die Kirche so und die (meisten) Juden sehen das wahrscheinlich auch so. Wieso also sollten sich „die Juden“
speziell für die Hinrichtung Jesu entschuldigen, wo er für sie doch nur einer unter vielen ist, der
sich einzig dadurch von den vielen anderen unterscheidet, dass seine Ketzerei einen weiten Anhängerkreis
gewann. Angenommen, wir Christen hätten Mohammed habhaft werden können und hätten ihn hingerichtet
als Ketzer – würden Sie sich deshalb heute bei seinen Anhängern speziell entschuldigen dafür? Die Juden
damals habendurch Jesu Hinrichtung auch nicht mehr schuld auf sich geladen als durch jede andere Hinrichtung
eines Menschen, nicht mehr, als es europ. Päpste auf sich geladen haben, wenn sie z.B. Katharer hinrichten
liessen – es ist ja aus deren Sicht kein „Gottesmord“ – das ist es nur aus der Sicht derer, die an Jesus
Gottessohnschaft glauben, was Juden eben nicht tun und damals auch nicht taten.
#16 Friedrich Spee 14:19:33 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Dr. Christoph Heger: Bedauern Ich habe auch noch nie gehört, daß diese Entscheidung des Hohen Rates
von halbwegs maßgeblicher jüdischer Seite bedauert wurde. Wieso sollte irgendein Jude es auch bedauern,
einen (aus ihrer Sicht) Gotteslästerer hingerichtet zu haben? Denke Sie logisch, Mann!
#350 Friedrich Spee 03:27:07 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ultramontanus: Sinn /Eli: Zur Nacht Ultramontanus: Ich denke, wir kennen ihn wirklich nicht. Ich traue
mir da jedenfalls keine Aussage zu. Ja, vielleicht haben sie einen Sinn, vielleicht auch nicht. Ich stimme
Ihnen zu: Wir Menschen kennen den eventuellen Sinn jedenfalls nicht. Elijahu, du musst an Unsinnigkeit
noch einen draufsetzen, sonst bist du nicht zufrieden, was? Naturkatastrophen können wegen der Sündhaftigkeit
der Menschen verursacht werden, müssen aber nicht. Übertragen auf meine menschliche Erziehungssituation
bedeutete dies: Auch wenn mein Sohn nichts getan hat in dem letzten Monat, nehme ich ihm trotzdem alles
was er mag weg – zufällig ist diese Katastrophe für ihn dann halt keine Strafe für irgendwas, sondern
nur Zufall… Und nebenbei: Ich hab in meinem Beispiel sogar noch nicht eingefügt, dass ich, wenn ich
an meinen Kindern so handeln würde, wie Du es Gott unterstellst, nach dem Zufallsprinzip einfach irgendeines
für die Untaten irgendeines bestrafen würde – manchmal würde es dann auch den richtigen treffen…
Sone Scheisse kannst du doch nicht ernsthaft glauben…? Na, wie dem auch sei: Solltest du noch was dazu
sagen wollen, darfste auch noch eine Nacht drüber schlafen. Vor morgen früh lese ich es nicht mehr,
es ist schon wieder halb 4… wie die Zeit vergeht wenn man surft, unglaublich. Gute Nacht.
#527 Friedrich Spee 03:02:06 | Sonntag, 28. Dezember 2008
LOL Wahrheitsfeind / Leblhuber WHF: […] hineinstößt. Geschieht es trotzdem, so wird die Darmschleimhaut
blutig verletzt […] Der Darm ist sehr widerstandsfähig, dies zu deiner Info. Einige Querschnittgelähmte
haben auch einen gelähmten Darm – und wie wird der Stuhl daraus entfernt? Ich kanns dir sagen: Mit Einläufen
vermittels eines 25cm langen und 3cm dicken, ziemlich steifen Darmrohrs aus Gummi… das kannste bis zum
Anschlag reinschieben, ohne dass die Darmwand Schaden nimmt. Also wenn du schon unbedingt „medizinisch“
argumentieren willst, dann bitte wenigstens richtig. Leblhuber: Nein, das merke ich ganz und gar nicht.
Das wiederum merke ich. Leider. Deine Polemik läuft darauf hinaus, dass du mich zu disqualifizieren versuchst.
Nein, ganz und gar nicht. Ich wählte den Behindertenvergleich, weil die gleiche Ausgangsposition vorliegt:
Können oft keine Kinder machen und nicht einzahlen, sind also keine wichtigen/nützlichen Mitglieder
der Gesellschaft. Das reduziert Menschen letztendlich auf ihre finanzielle Leistungsfähigkeit. Und ich
finde, so darf man das nicht sehen. Auch Menschen, die sich nicht fortpflanzen (wollen) leisten einen
oft wichtigen Beitrag zur Gesellschaft und deren Erhaltung. Diese Argumentation geht mir einfach auf den
Keks, sorry. Ich z.B. hätte auch ohne meinen Nachwuchs einen gesellschaftlichen Wert – die Wertigkeit
von Menschen bestimmt sich nicht über die Einhaltung eines „Generationenvertrages“.
#347 Friedrich Spee 02:29:16 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ultramontanus: Nicht nur der… Ich find das immer wieder ein ganz hervorragendes Gottesbild – einerseits
heisst es: Wir Menschen haben einen freien Willen – und andererseits behaupten dieselben Herrschaften,
Gott würde permanent „züchtigend“ eingreifen durch Katastrophen, die dann irrwitzigerweise tausende
Unbeteiligte töten, vom Kind bis zum Greis… Wie man als Vater weiss, muss eine Sanktion für das Kind
klar sein, d.h. das Kind muss auf eine konkrete, für es verständliche Weise und zeitnah diese Sanktion
erfahren. Das, was diese Herrschaften hier Gott unterstellen, wäre, übertragen auf unsere irdische Kindeserziehung
in etwa so: Ich gucke meinem Sohn einen Monat lang zu und mache nichts, egal was es so tut -und am Monatsende
gehe ich in sein Kinderzimmer, nehme alles Spielzeug weg, gebe Fernsehverbot und streiche sein Taschengeld
für die nächsten 12 Jahre – und das alles tue ich ohne ein Wort zu sagen, warum nun genau ich das tue…
Klingt nach einer durchdachten Erziehungsmethode, nicht wahr…?!
#522 Friedrich Spee 02:15:14 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Leblhuber: Behinderte auch nicht. Also weg mit den Krüppeln! Die können auch keine Rente einzahlen.
Und auch keine Alten pflegen – letzteres können Homosexuelle. Also sind Homosexuelle mehr wert als Krüppel
oder geistig Behinderte Krüppel. Sach ma! Merkst du nicht, dass du mit deiner Einschätzung des Wertes
von Menschen selbige ihrer Würde beraubst? Menschen an sich haben einen Wert, ganz unabhängig davon,
ob sie Rente einzahlen können oder Renteneinzahler „produzieren“ können / wollen. Ich habe mich nicht
für Kinder entschieden, damit die deine Rente zahlen können, oder meine.
#345 Friedrich Spee 02:09:26 | Sonntag, 28. Dezember 2008
O.o – jetzt weiss ich auch endlich, was die Dinos hinweggerafft hat! Der Leser schreibt gewiss richtig,
„dass die Probleme der Welt (einschliesslich Naturkathastrophen)…va wegen Unzucht aller Art erheblich
mitverursacht sind.“ Die Dinosaurier waren also allesamt ein Haufen Unzüchtiger, die Schnackseln liebten,
wahrscheinlich in der mit Sicherheit mangels Hündchen damals anders genannten Hündchenstellung. Was
müssen das für perverse Schwei… äh, Viecher gewesen sein, dass Gott ihnen so einen riesigen Komet
aufs Hirn gedonnert hat?!
#520 Friedrich Spee 02:01:00 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Elijahu: Wir…? Drehen wir den Spiess doch einfach mal Du und welche Armee? Na, was solls – Dir ist
nicht zu helfen. Bildungsresistent und unkonform mit der Lehre der Kirche – letzteres genauso wie ich,
nur aus der anderen Richtung. Wir beide vereint, wer hätte das gedacht?
#139 Friedrich Spee 01:46:47 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Wahrheitsfreund Martin Sehen Sie, wenn Sie Johannes Lerle als „Zeugen“ nennen, macht Ihren Standpunkt
nicht vertrauenswürdiger. Haben Sie sich schonmal den restlichen Sermon auf dessen furioser HP angeschaut?
Es geht hier vor allem um Drosselung der Geburtenrate durch die Superreichen unter der Führung Rockefellers
und Kissingers Jaaa… genau! Was wir wirklich brauchen sind Kinder, Kinder und mehr Kinder. Jede Familie
mindestens 10 Kinder. Bei einer Kindersterblichkeit von nichtmal einem halben Prozent (also vernachlässigbar)
und tragischerweise fehlenden Kriegen und Hungerkatastrophen (in den Industrienationen) zur natürlichen
Populationskontrolle hätten wir dann innerhalb von 10 Generationen endlich soviele EW wie die USA – und
das alleine im Saarland… JA! Gott WILL ES! Btw: Ich bin (leider) kein Familienmitglied der Rockefellers…
und bin dennoch für vernünftige Familienplanung. Unglaublich, aber wahr. Und was Ihr „Beispiel“ angeht:
Es gibt auch depperte Lehrer, bestimmt! Aber mein Gutster, dass Kinder in der Schule Pornos schauen ist
sicher nicht die Regel. Weder meine Buben noch mein Mädel sind vom Sexualkundeunterricht in der Schule
„verstört“ gewesen. Vielleicht einfach deshalb, weil sie schon vorher wussten, wie das mit den Babys
„funktioniert“ und dass es nicht „bäbä“ und „pfuipfui“ ist, sondern ein wunderbarer Teil des Lebens.
#511 Friedrich Spee 01:09:35 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Leblhuber: Stützen der Gesellschaft Homosexuelle sind zwar zu tolerieren, aber Stützen der Gesellschaft
sind sie nicht. Jo, stimmt. Genausowenig wie Heterosexuelle eine Stütze der Gesellschaft aufgrund ihrer
Heterosexualität sind. Kinderlose Heteros wären dann moralisch genauso zu ächten wie kinderlose Homos,
denn offensichtlich betreiben die Sex auch nur zum Spass – lustigerweise wehren sich die ach so religiösen
Kreise aber mit Händen und Füßen, wenn man vorschlägt, das Ehegattensplitting bei der Steuer zu kündigen
und durch ein „Kinder-Splitting“ zu ersetzen, welches eben Kinder unterstützt und eben keine „Hetero-Bums-Prämie“
ist… widersprüchlich, nicht? Leblhuber, es geht hier nicht um Logik – es geht hier um irgendwas anderes.
Selbst wenn Homos etwas zum Erhalt der Gesellschaft beitragen wollen (z.B. durch Adoptivkinder / eigene
Kinder bei Lesben) dann werden ihnen Steine in den Weg geworfen. Es geht nicht um „Nützlichkeit“- kann
es auch nicht gehen, denn so gesehen wären dann mal eben mit einem Schlag einige Millionen Behinderter,
Zeugungsunfähiger und Singles „unnützer Ballast“ oder „nutzlose Fresser“ für die Gesellschaft – DAS
hatten wir ja schon mal, nicht wahr? Offensichtlich darf man das nicht so sehen, denn das wäre die Bestimmung
des „Menschen-Wertes“ aufgrund seiner pekuniären Leistungsfähigkeit – letztlich reduzieren Sie hier
den Wert von Kindern alleine auf deren finanziellen Wert bei deren späterer Renteneinzahlung – und die
Eltern auf ihren Wert als Renteneinzahler-Züchter.
#503 Friedrich Spee 00:28:19 | Sonntag, 28. Dezember 2008
derLeser: Tjoho Auch durch hundert- und tausendfache Wiederholung des betreffenden Artikels des KKK wird
dieser nicht wahrer oder besser. Hier noch ein Youtube-Clip de.youtube.com/watch?v=Hh2jEGXIaRY&… für
Sie, der war direkt als nächstes aufgelistet, als ich mir Ihren anschaute. Viel Spass dabei.
#501 Friedrich Spee 00:14:39 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Leblhuber: Äh, was? Warum könnt ihr nicht akzeptieren, dass der homosexuelle Mensch, der seine Sexualität
auslebt, von religiösen Menschen nicht als gottgefällig angesehen werden kann? Natürlich geht das.
Ich bin auch ein religiöser Mensch. Die Priester, die homosexuelle Paare segnen, sind religiöse Menschen.
Viele Kirchgänger in der Gemeinde, wo einer meiner Bekannten, ein schwuler Kirchenmusiker, wohnt und
arbeitet, sind religiöse Menschen. Alle diese Menschen sind religiös – und akzeptieren und/oder bejaen
die homosexuellen Menschen in ihrer Mitte. Ebenso, wie es heute im Grunde von allen, auch von gläubigen
Christen, für normal und in Ordnung gehalten wird, nicht den ersten Freund zu heiraten bzw. schon vor
der Ehe Sex zu haben, was noch vor 2 Generationen ein Tabu war. Das Verständnis des Christentums wandelt
sich. Zum Guten, wie ich meine. Gottes Offenbarung ist kein Sex-Plan und der Vatikan nicht die Stasi.
sie nicht mehr diskriminiert sind Aha. Nur weil es nicht mehr verboten ist, HS zu sein, hat die Diskriminierung
noch nicht aufgehört. Stellen Sie sich mal bei einer Baufirma vor und geben dabei vor, schwul zu sein…
dann merken Sie schnell, wie wahnsinnig akzeptiert Schwulsein ist… oder outen Sie sich als Fussballer…
Sie könnens ja mal einfach testen, dazu müssen Sie nicht wirklich schwul sein…
#493 Friedrich Spee 23:30:24 | Samstag, 27. Dezember 2008
karljosef / Karljosef: Was soll ich als Familienvater zu so einem Kommetar sagen? Keine Ahnung, warum
es die Antwort beeinflussen sollte, dass Sie „Familienvater“ sind – das bin ich auch. Ich habe extra das
weltliche Strafrecht ausgenommen. Selbstverständlich ist Kinderficken objektiv gesehen falsch und die
Gesellschaft muss vor einem Kinderschänder geschützt werden, in dem man den Täter aus dem Verkehr zieht –
aber ob der Kinderschänder im Wortsinn „bestraft“ werden muss, ist eine andere Frage. Inwieweit ist der
Täter schuldfähig de.wikipedia.org/…Schuldf%C3%A4higkeit? Genau das ist oft eine schwere Einzelfallentscheidung,
die das Gericht treffen muss. In jedem Fall muss der Täter von der Strasse – ob aber nun Gefängnis (bei
Schuldfähigkeit) oder „nur“ ein geschlossenes Heim (bei verminderter oder fehlender Schuldfähigkeit),
das entscheidet das Gericht. Einzig Gott als der letzte Richter vermag zu sagen, inwieweit ein Kinderschänder
mit seiner Tat schuldhaft gesündigt hat. Der Depressive und der Querschittsgelähmte haben auch ein schweres
Los. Aber müssen Sie Homosex betreiben um in Gesellschaft zu sein? Nur, wenn sie schwul sind. Sonst dürfen
sie auch Heterosex betreiben. Können Sie nicht auch enthaltsam Freunde haben? Keine Ahnung. MIR würde
meine Frau und die Liebe meiner Frau fehlen. Ihnen nicht? Und das hat nicht nur was mit Sex zu tun. Ich
liebe meine Frau auch ohne Sex – aber es ist schon eine andere, innigere Art von Liebe als die, die ich
zum Beispiel zu meinem besten Freund aus Jugendtagen empfinde oder…
#485 Friedrich Spee 22:14:51 | Samstag, 27. Dezember 2008
Compassion Es gibt doch auch Menschen,z.B.geistig oder körperlich schwer Behinderte,die ihr Leben lang
gepflegt werden müssen.Die haben auch keine Chance auf eine Partnerschaft HEUTE bedeutet eine geistige
und/oder körperliche Behinderung dank des pädagogischen/pflegerischen/moralischen Fortschrittes nicht
mehr unbedingt lebenslangen Verzicht auf Partnerschaft. Ich kenne über einen Bekannten, der in Institution
für Behinderten-WGs arbeitet, Beispiele von gesitig Behinderten, die sehr wohl in einer Partnerschaft
leben. Ein Paar dort hat sogar ganz regulär geheiratet und ein Kind bekommen, welches von beiden unter
Mithilfe von Betreuern aufge- und erzogen wird. In der Tat ist eine schwere körperliche Behinderung auch
für mich ein Problem, welches mich in Erklärungsnot bringt. Dennoch bedeutet es für mich nicht, dass
die Tatsache, dass manche Menschen aufgrund ihrer Behinderung keinen Partner finden können, menschengemachte
Auswirkungen auf Menschen haben soll, die dies sehr wohl können (also Schwule zum Beispiel). Dass manche
Menschen keinen Partner finden(aus welchen Gründen auch immer) darf doch nicht bedeuten, dass wir es
anderen verbieten dürfen.
#478 Friedrich Spee 21:45:36 | Samstag, 27. Dezember 2008
derLeser: Hat hier jemand Jehova ges…? „klonk“ sie behaupten hier Gott erschufe schwul = Blasphemie
Blasphemie? Nein. Tatsache. Und Tatsachen können keine Blasphemie sein, auch dann nicht, wenn sie der
gängigen Lehrmeinung widersprechen. Wenn die Lehre den Tatsachen widerspricht, dann sind dadurch nicht
die Tatsachen falsch… Ist jemd Asexuell (d.h. an keiner Form der Sexualität interessiert, das gibt
es!), dann hat Gott ihn so erschaffen. Probleme damit? Nein? Warum nicht? Die Sau weigert sich, Gottes
Fortpflanzungsbefehl auszuführen! Steinigt ihn! Wenn jemd schwul empfindet, dann hat Gott ihn schwul
geschaffen. Probleme damit? Wahrscheinlich ja. Warum? Ist derselbe Mechanismus. Und hat dieselben Konsequenzen.
Keine Fortpflanzung! jeder entscheidet ob er Veranlagungen auslebt Woher kommt sie denn, Leser, diese
„veranlagung“, wenn nicht von Gott?? Na??
#475 Friedrich Spee 21:02:54 | Samstag, 27. Dezember 2008
karljosef: zwei Meinungen Ich denke, wir kommen nicht zusammen. Mein Glaube ist eine Fusion aus Vernunft
und Glaube, Sie verzichten auf die Vernunft, wie z.B. Elijahu und derLeser auch. Für mich kann nur etwas
frei gewähltes Sünde sein – und das ist Homosexualität eben nicht. Und ich glaube an den (verkürzt
gesagt) Lieben Gott – was für mich auch bedingt, dass Gott niemanden schwul erschafft (also biologisch
determiniert) um ihm dann das schwere Los aufzuerlegen, sein Leben lang alleine zu bleiben. Das macht
für mich überhaupt keinen Sinn, ausgehend von einem uns liebenden, barmherzigen Gottesbild. Und an dem
halte ich fest. [Und bevor jetzt wieder kommt: Pädophilie usw usf: Selbst das muss vor Gott keine Sünde
sein, wenn sich der Mensch nicht anders entscheiden kann – was natürlich nichts über das Schutzbedürfnis
der Gesellschaft aussagt. Nur Gott allein weiß, wann solche biologisch determinierten Verhaltensweisen
Sünde sind.) Was wäre von einem Gott zu halten, wenn er es Seelen so unterschiedlich schwer machte,
in den Himmel zu kommen? Nichts. Mein Gottesbild ist das eines gütigen, liebenden und gnädigen Gottes.
Daher ist es mit meinem Glauben nicht zu vereinbaren, dass HS an sich eine Todsünde sei oder auch „nur“
deren „Ausübung“. Gott gab uns eine Partnerin an die Seite, denn es „war nicht gut, dass der Mensch alleine
sei.“ Mein Augenmerk liegt hier nicht auf „Partnerin“, sondern auf dem „alleine“.
#133 Friedrich Spee 20:30:18 | Samstag, 27. Dezember 2008
Antipas: Dutzende? Ich wollte E I N Beispiel. Aber anscheinend ist selbst das zuviel verlangt. Nagut.
Meiner Erfahrung als Vater dreier Kinder entspricht Ihre Jammerei jedenfalls in keinster Weise. Im Biobuch
meiner Tochter (8j) ist jedenfalls keine Pornographie zu finden. Im übrigen: Definieren Sie mal „Pornographie“ –
ansonsten ist ein seriöses gespräch darüber kaum möglich.
#470 Friedrich Spee 20:24:23 | Samstag, 27. Dezember 2008
Elijahu: Der Papst Ahahaha, träumen sie weiter. Der Papst hat erst vor kurzem noch untersagt dass jeder
der auch nur sodomitische NEIGUNGEN hat nicht zur Priesterweihe zugelassen ist. Der Papst stellt sich
an Weihnachten hin und sagt, Homos und Transen zerstören Gottes Werk. Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen
sein sollte: Der Papst ist alt. Und er wird nicht ewig Papst sein. In 30 Jahren werden die Priester, die
jetzt HS-Segnungen tolerieren, einen Papst wählen. Und der wird anders sein. Die Kirche muss und wird
sich wandeln – mag sein, dass es eine Spaltung geben wird dann, wie es ja auch jetzt schon Abpaltungen
von Sekten gibt, die das VatikanumII nicht anerkennen. Schade, aber ewig unbelehrbare wird es immer geben.
die breite Masse der Katholiken hasst euch Schwule wie die Pest. Und wovon träumen Sie nachts? Nebenbei
bemerkt: Schwul bin ich nicht – aber ich hab nichts gegen Schwule.
#460 Friedrich Spee 19:39:22 | Samstag, 27. Dezember 2008
karljosef: Aha, danke, immerhin… Und der heilige Geist wirkt durch die Konzilien beispielsweise – wenn
also in 30 Jahren beispielsweise ein Konzil einberufen werden sollte, in dem die HS-segnenden Priester
von heute zusammenkommen und entscheiden, dass die HS eben nicht mehr geächtet werden soll, dann ist
das die Entscheidung des heiligen Geistes, ergo die Entscheidung Gottes. DASS es so kommen wird, mittel-
bis langfristig, daran besteht für mich kein Zweifel. Schon die jetzige Formulierung im KKK ist gemäßigt,
weil man eben erkannt hat, dass HS nicht keine einfache Sünde ist (so wie z.B. Mord), da man sich nicht
frei für oder gegen sie entscheiden kann. Kein Hetero hat sich für die Heterosexualität „entscheiden“ –
ich bin was ich bin.
#455 Friedrich Spee 19:13:56 | Samstag, 27. Dezember 2008
Seien Sie mal konkret, Vieira, nur einmal! / alle „Experten“. Es macht doch keinen Sinne, die Heilige
Schrift zu zerfleddern, zu behalten, was gefällt, und zu verwerfen, was nicht gefällt. Also Sie halten
die Speisegebote im AT? Echt? Sie sind also konsequent und tragen keinerlei Gewand, welches aus zwei Fäden
besteht? Die heilige Schrift wurde zerfleddert, Vieira, schon immer. Jesus machte den Anfang („Auge um
Auge“ gilt nicht mehr!) und Paulus setzte das fort. Nur: Jesus war Gottes Sohn und hatte somit die Legitimation,
dies zu tun. Mit welcher Legitimation wischte Paulus handstreichartig die Speisegesetze fort? Und mit
welcher Legitimation wischten nachfolgende Kirchenväter die anderen Gebote fort, die eben weggefallen
sind? So: und jetzt seien Sie mal konkret, Vieira: WIESO gelten die Speisegebote nicht mehr, das Verbot
der HS aber doch noch? Weder zum einen noch zum anderen äusserte sich Jesus explizit -er sagte lediglich,
dass kein bisschen der alten Gebote geändert werde. Danach müssten alle Gebote und Verbote des AT noch
gelten. Tun sie aber nicht. Wieso?
#452 Friedrich Spee 18:56:17 | Samstag, 27. Dezember 2008
Vieira: Widerkäuende Hasen Nun, wieso ist dann Gottes Verbot, was das verspeisen jener possierlichen
Tierchen angeht, hinfällig? Einige „Ewige Gesetze“ sind dann anscheinend doch nicht so ewig, während
andere, in demselben Zusammenhang stehende, weiterhin gültig sein sollen? Das ist doch bigott, Vieira,
oder etwa nicht? Die Gesetze, die allen auf die Nerven gehen (also z.B. die Speisegebote) wurden abgeschafft,
andere, die nur wenige betreffen (HS), gelten trotz widersprechender Erkenntnisse, in alle Ewigkeit? Ich
finde das ist nicht logisch und auch nicht nachvollziehbar, wieso Paulus nun die Speisegesetze mit einem
Handstreich als nichtig erklärte, gleichzeitig aber die Gesetze gegen HS ausbaute. Beides sind ganz eigenmächtige
Handlungen ohne Legitimation durch Jesus. Wer sich heute auf das AT beruft in seiner Ablehnung der HS,
der müsste im Grunde auch die Speise-, Kleidungs- und Trachtengesetze einhalten, denn all das steht „ewig“
in Gottes Gesetzen. Oder nicht? Und wenn nun das Speisegesetz als aufgehoben gilt (was zweifellos so ist),
wie ist das legitimiert?
#449 Friedrich Spee 18:35:15 | Samstag, 27. Dezember 2008
Samurai, das stimmt. Im Gegensatz zur Argumentation Eli…us geht die RKK nicht davon aus, daß die Bibel
absolut irrtumslos ist, denn das würde bedeuten, daß alle (!) Angaben der Bibel wörtlich (!) von Gott
stammen würden und Gott z.B. nicht wüsste, daß der Hase kein Wiederkäuer ist. So ists. Die „Islamies“
gehen genau davon aus: Der Koran als wortwörtlich von Allah diktiertes Buch. Wir Christen sehen die Bibel
im allgemeinen auch als wahr an, aber eben nicht alles wortwörtlich, sondern vieles davon metaphorisch
und eben nur symbolisch. Die Genesis als Beispiel ist wortwörtlich gelesen selbstverständlich Blödsinn.
Als Extrakt daraus allerdings: „Gott schuf die Welt!“ stimmt es. Würde Gott sich heute den Menschen nochmals
offenbaren, dann würde er seine Offenbarung wahrscheinlich auch so erteilen, dass die Menschen ihn heute
verstehen – und genau so hat er sich bei den Wüsten-Leuten in der Vergangenheit offenbart: So, dass diese
ihn verstehen konnten. Wenn einige Menschen heute zu dämlich/stur sind, die biblischen Wahrheiten im
Lichte der Erkenntnisse zu lesen, die wir (d.h. die Menschen) gefunden haben, dann ist das deren Problem.
Zudem: Wir wissen nicht, was genau Gott dem Schreiber der Genesis mitgeteilt hat. Angenommen, dieser hat
in einer Vision die Evolution im „Schnelldurchlauf“ gesehen – was wird er wohl geschrieben haben? Vielleicht
genau das, was wir heute lesen.
#424 Friedrich Spee 17:08:39 | Samstag, 27. Dezember 2008
Elijahu: Stimmt Sämtliche „Widersprüche“ und „Fehler“ die die Bibel angeblich enthalten soll beruhen
lediglich auf Falschübersetzungen, verlorengegangen Wortbedeutungen die dann einfach durch andere Bedeutungen
ersetzt wurden, und mangelndes Differenzierungsvermögen der Rezipienten. Korrekt. Was nichts anderes
bedeutet, als das, was ich gesagt habe. Die Bibel ist Menschenwerk. Keinesfalls sind alle „Veränderer“
und „Zusammensteller“ derselben (also eingeschlossen jegliche Konzilien) „unfehlbar“. Viele Entschlüsse,
dies oder jenes beizubehalten oder wegzulassen, sind politische Entscheidungen gewesen, ebenso die Lesart
so manches Teiles. Ließt man beispielsweise die Geschichte von Sodom mal unvoreingenommen, dann wird
klar, dass Homosexualität darin nur einen klitzekleinen, unwichtigen Teil darstellt. Vergewaltigung,
Missachtung des Gastrechts, Gewalt sind die tonangebenden Stellen darin.
#421 Friedrich Spee 15:14:44 | Samstag, 27. Dezember 2008
Ultramontanus Die Evangelien sollen auch nach neueren Entscheidungen „irrtumslos“ sein „Neuer“ ist ein
dehnbarer Begriff. Der Papst PiusIX, der diese „Antimodernismus-Enzykliken“ herausgegeben hat, hat diese
1860 oder so herausgegeben – also quasi am Übergang von den Monarchien zu den Demokratien. Er war, wie
so viele Priester leider, rückwärtsgewandt. Das „Alte“ hatte und hat leider bei vielen Gläubigen eine
Art „sakrosante“ Aura – ganz unabhängig vom konkreten Inhalt, was „immer schon so und so gemacht wurde“
solle auch in Zukunft genauso gemacht werden. Was letztlich eine absolut hemmende Einstellung ist. Wäre
diese Einstellung in der Menschheitsgeschichte durchgesetzt worden, dann würden wir immer noch auf Bäumen
leben. Und wenn ich das richtig sehe, dann wird heute von „theologischer Irrtumslosigkeit“ gesprochen –
also ob nun der Hase ein Widerkäuer ist oder nicht, das spielt im Grunde keine Rolle – denn das hat auf
die Offenbarung keinen Einfluss.
#15 Friedrich Spee 15:02:28 | Samstag, 27. Dezember 2008
kritischerbeobachter / Toter Alter Mann Machen wir uns nichts vor: „Da unten“ schenken die sich gegenseitig
nichts. Weder sind die Palästinenser alleine schuld noch die Israelis – schon gleich gar nicht die heute
lebenden Israelis oder Palästinenser.
#418 Friedrich Spee 14:51:51 | Samstag, 27. Dezember 2008
Ultramontanus: nicht „diktiert“ Inspiriert, soweit ich weiss. Aber das ist zirkuläre Logik. Der Schreiber
behauptet, dass jeder Schreiber der Bibel durch den heiligen Geist inspiriert worden sei, also auch er
selbst – was dann bedeuten müsse, dass jeder Teil wahr sei, da der heilige Geist … Bekloppt. Kann jeder
einigermassen logisch denkender Mensch nur drüber lachen.
#127 Friedrich Spee 14:46:06 | Samstag, 27. Dezember 2008
Antipas: Wieviele? Wieviele Kinder haben Sie, dass Sie das so genau beurteilen können („sondern in vielen
Fällen ist es schlimmste und schamloseste Pornographie“)? Oder woher haben Sie das? Nennen Sie doch mal
ein konkretes Beispiel für „schlimmste und schamloseste Pornographie“ in der Sexualerziehung in der Grundschule!
#416 Friedrich Spee 14:42:50 | Samstag, 27. Dezember 2008
Samurai / derLeser Samurai: Und wenn Menschen damals mangels besseren Wissens schrieben, der Hase sei
Wiederkäuer, dann ist es wissenschaftlich falsch, die Bibel im Ganzen aber denoch das offenbarte (den
Schreibern eingegebene, aber nicht wörtlich diktierte) Wort Gottes. So ist es. Wenn man sich auch nur
mal ansatzweise mit der Geschichte der Entstehung der Bibel beschäftigt, dann muss man im Grunde zur
Überzeugung gelangen,dass die Bibel menschengemacht ist – das bedeutet jedoch keineswegs, dass das Wort
Jesu menschengemacht ist (das Wort Jesu ist die Offenbarung – nicht die Zusammenstellung der Bibel und/oder
einige andere Teile der Bibel (wie z.B. Paulus gestammelte Werke). Paulus ist nicht gleich Jesus. In Jesus
Zitaten findet sich keine Passage, die Hass und / oder Gewaltandrohung gegenüber Menschen zum Ausdruck
bringt. KEINE. Dass die Christen-Geschichte dennoch von Gewalt regiert wird, ist alleine auf fehlgeleitete
Menschen zurückzuführen – die eigenmächtig irgendeinen Kram zur Offenbarung hinzugefügt haben – wie
Paulus beispielsweise zur Sexualität. Aufbauend auf Paulus haben dann allerhand „tolle Theologen“ allerhand
Unsinn in die kirchliche Lehre einfliessen lassen, welcher heute erkannt wird als das, was er ist: Unsinn
eben. Jesus ist daran unschuldig – er hat nichts dergleichen gelehrt.
#408 Friedrich Spee 14:09:47 | Samstag, 27. Dezember 2008
derLeser: HAHA das heißt entweder sind sie ein bewusster Feind Gottes oder gewaltig geistesschwach Immer
dieselben idiotischen Beschuldigungen: Böse oder doof. derLeserle, hat Gott dich persönlich angerufen
auf deiner Privatnummer und hat gesagt: „Schwule sind böse!“ oder woher weisst du das so genau? Die Bibel,
mein lieber Leser, ist Menschenwerk – und Menschen können bekanntlich irren. Zudem: Viele Vorschriften
des AT gelten nicht mehr – obwohl „Gottes Wort“ und demnach eigentlich „In Ewigkeit gültig“ – trotzdem
aufgehoben. Jesus sagte _nichts_ über Schwule – nur Paulus liess sich darüber aus – und der war was
Sexualität (Frauen und Schwule) angeht, einfach geistesgestört. Die gesamte restriktive Sexualmoral
beruft sich auf Paulus – nicht auf Jesus. Und letzterer ist mir deutlich vertrauenswürdiger als Paulus.
#398 Friedrich Spee 13:54:17 | Samstag, 27. Dezember 2008
prada: Stimmt Des weiteren interessiert es kaum noch einen Schwulen oder eine Lesbe in der westlichen
Hemisphäre, was die Kirche zur Homosexualität zu sagen hat. Man könnte nun auf dem Standpunkt stehen
(und das tut derLeser, wie ich glaube): „Nuja, was interessiert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr
reibt?“ – also mit anderen Worten: „Die paar Schwulen, wen interessiert es?“ Dem ist aber (zum Glück)
nicht mehr so, denn es wird von weiten Kreisen der Bevölkerung registriert, wie die Kirche mit HS umgeht –
und man zieht daraus seine Schlüsse. Daher ist der öffentliche Druck heutiger Tage ein gutes Heilmittel
für die selbstgerechte Kirchenhierarchie. Mittel- bis langfristig muss sich die Kirche bewegen – oder
sie wird,was ich bedauernswert fände, zur kleinen Sekte zerfallen, denn vieles, was die Kirche sagt und
lehrt, ist sehr gut. Man muss nur den überflüssigen Ballast abwerfen. Mit Paulus gesprochen: „Prüfet
alles, das Gute behaltet!“
#68 Friedrich Spee 13:39:16 | Samstag, 27. Dezember 2008
Benedikt Die Kritiker der Kirche wären eher zu akzeptieren, wenn sie denn wenigstens besser wären als
das, was sie an der Kirche zu kritisieren meinen. So gesehen dürfte sich eine Organisation – unsere Kirche
nämlich – zu nichts mehr äussern, müsste, auf deutsch gesagt, das Maul halten. Was die Kirche in früheren
Zeiten so alles verbrochen hat geht auf keine Kuhhaut mehr. Glücklicherweise darf ich bei meiner Frau
auch dann kritisieren, sie gebe zum Beispiel für ihr Hobby Seidenmalerei zu viel Geld aus, auch wenn
ich dasselbe für meines mache – sie darf das dann ja auch kritisieren.
#371 Friedrich Spee 13:22:15 | Samstag, 27. Dezember 2008
Fliegendes Sphagettimonster Homosexualität als Veranlagung ist keine Sünde, die Praxis allerdings schon ?
Das ist in der tat ein Paradoxon – und daher ein völlig blödsinniges Festhalten an den „Wahrheiten“
der Lehre – nämlich dass HS „bäbä“ sei. Die Kirche hat aber gleichzeitig erkannt, dass sie sich in
der HS-Angelegenheit den Erkenntnissen (also der, dass HS keine freie Wahl ist) öffnen muss, um sich
nicht vollends lächerlich zu machen. Heraus kam dieser unsinnige Mist, den wir im KKK lesen können.
Hier stellt sich die römisch-katholische Kirche mit ihrem Dogma der Unfehlbarkeit der Lehre selbst ein
Bein – wie auch in anderen Dingen. Die Lehre ist _nicht_ unfehlbar. In manchen Dingen hat man sich geirrt.
Das prinzipiell zuzugeben ist freilich schwer für die Kurie und wird noch einige Jährchen in Anspruch
nehmen. Bis dahin wird das nur „portionsweise“ zugegeben werden – eben in solchen seltsamen „Verschwurbelungen“
wie dem Homosexuellen-Paragraph des KKK.
#121 Friedrich Spee 12:47:10 | Samstag, 27. Dezember 2008
wie verleitet denn sexualkunde zu „unzucht“? Gar nicht. Nur im verwirrten Geiste so einiger dümmlicher
Eiferer, die alles körperliche hassen. Ein Rat zum Umgang mit selbigen: Wie aus dem Zeichentrick-Film
„Madagaskar“ den ich gestern mit meinem Nachwuchs sah: Stur lächeln und winken.
#23 Friedrich Spee 11:48:57 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Sehen Sie, Phillip, was ich meine?! Jetzt ist Kunstmaler beleidigt, weil JMX das Christentum als „bekloppt“
einstuft… Und nichts anderes macht unsere Kirche im Bezug auf Homosexuelle. Sie stuft sie als bekloppt
ein. Daran ändert auch der Zusatz nichts, dass man ihnen so und so zu begegnen habe.
#19 Friedrich Spee 11:22:40 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Phillip: Hm? Wenn Sie sagen, dass Sie mein Beispiel verstanden haben, aber nicht verstünden, wo die Kirche
HS beleidigt, dann haben Sie es nicht verstanden. Also nochmal: Wenn über Sie und ihre Wesensart in einem
Dokument (in diesem Fall der Verfassung der EU) stünde, Ihre Einstellung, Ihr Glaube sei zwar „bekloppt“,
Sie seien „Denkbehindert“, es sei Ihnen aber mit „Achtung, Mitgefühl und Takt“ zu begegnen, denn für
ihr mangelndes Denkvermögen könnten Sie ja nichts, dann sähen Sie das nicht als beleidigend und herabsetzend
für sich an? Deutlich gesagt bedeutet das: Er ist zwar ein Idiot, kann aber nichts dafür, also haben
wir doch alle Mitleid mit diesem Trottel. Und dieses „Mitleid haben“ sähen Sie dann als Akt der Menschlichkeit
seitens der Verfassung an? Ich glaube kaum. Ich jedenfalls würde mich beleidigt fühlen. Und hier beleidigt
unsere Kirche Homosexuelle – obwohl sie mittlerweile erkannt hat, dass Homosexualität nicht „gewählt“
wird, sondern einfach ist. Diese Formulierung da im KKK ist ein äusserst seltsamer Spagat – man will
nicht zugeben, dass man sich geirrt hat, kann sich aber gleichzeitig nicht neuen Erkenntnissen komplett
verschliessen, da das keiner mehr verstehen würde.
#14 Friedrich Spee 10:46:25 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Phillip: Eine Frage / Gallowglass Phillip: Würde nun von der EU beschlossen, in die EU-Verfassung aufzunehmen,
dass Gläubige zwar bekloppt seien, ihnen aber mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen sei, wäre
das für Sie dann ein „Angebot der Menschlichkeit“ oder eine Beleidigung? Für mich wäre es letzteres,
denn ich halte mich nicht für „bekloppt“. Gallowglass: Ihr Punkt 2 ist albern. In der Kirche hält man
sich schon daran – einige tun es natürlich nicht, also hier auf dieser Seite zum Beispiel. Aber die offizielle
Kirche schon – und nur auf diese kommt es an. Was einzelne Fanatiker und Spinner machen, können Sie unmöglich
der Kirche als Ganzes anlasten – analog dazu, dass nicht alle Schwulen für das verantwortlich zeichnen,
was einige Schwule machen.
#9 Friedrich Spee 10:15:17 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Strauss: Ich kenne einen Schwulen, der ist Kirchenmusiker in einem Dorf, dort weiss das jeder, er hat
einen langjährigen Partner und lebt ganz normal wie alle anderen auch. Wieso also sollte der sich „davon
distanzieren“? Er hat einfach nichts damit zu tun. Distanzieren Sie sich fortlaufend für irgendeinen
Scheiss, den irgendwelche irischen (als Beispiel) Katholiken bauen? Oder für irgendwas, was irgendwelche
Männer machen (gehe davon aus, dass Sie dieser Gruppe angehören). Volker Beck jetzt zum Beispiel ist
zwar schwul, aber keine Tunte – er fühlt sich wahrscheinlich dieser Gruppe tuntiger Schwuler ebensowenig
zugehörig wie mein Bekannter, der schwule Kirchenmusiker – der würde auch nicht auf die Idee kommen,
sich für diese Tunten da zu entschuldigen / sich zu distanzieren, weil er mit denen eben nichts zu tun
hat. Man kann sich nur sinnvoll von etwas distanzieren, was eine Gruppe macht, der man anzugehören denkt –
also ich brauche mich nicht davon zu distanzieren, was ostdeutsche Neo-Nazi-Männer machen. Ich bin zwar
auch ein Mann, fühle mich aber dieser speziellen Männer- Gruppe nicht zugehörig, muss mich also nicht
ausdrücklich von diesen distanzieren.
#2 Friedrich Spee 09:08:18 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Strauss: „Die Schwulen“ Guten Morgen erstmal. „Die Schwulen“ tun gar nichts. Genausowernig wie ich oder
Sie oder Elijahu oder sonstein Schreiberling hier für „die Christen“ insgesamt steht und handelt tun
diese einzelne Personen für „die Schwulen“.
#228 Friedrich Spee 02:35:51 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Eli, jetzt aber. Keine Kriege? Haben wir der Atombombe zu verdanken und nichts anderem. Aha. Die Franzosen
machen Deutschland also nur deshalb nicht platt weil sie Angst vor der deutschen Atombombe haben… Und
letztlich ist der Grund des Friedens ja auch egal – jedenfalls ist er da. sehen sie sich mal an was sie
essen. Sie fressen Scheisse Besser Scheisse als nichts. Schon mal was von Hartz4 gehört? Ja. Ist wenig.
Aber die Leute verhungern nicht – was sie vor 300 Jahren eventuell noch wären, wenn sie arbeitsunfähig
wurden. Schöne alte Zeit. Damals hat sich das Problem der Arbeitslosen noch von selbst erledigt, durch
sozialverträgliches Ableben. Hach, Wehmut. NIEMALS zuvor gab es weniger Freiräume für die Menschen
als heute. JA, früher in der guten alten, durch und durch katholischen Monarchie waren die Menschen weitaus
freier in ihrer Unfreiheit. Das war toll, als der Unfreie noch seinen Herrn um Erlaubnis bitte musste,
heiraten zu dürfen. Gute alte Zeit, vorbei leider. Rechtssicherheit? Ja. Gestatte mir eine Frage (ich
glaub aber, du wirst dich drücken, die zu beantworten): In welcher Zeit genau war alles besser?
#226 Friedrich Spee 01:58:11 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Karl B: Aha Mir geht dieses Gejammer dermaßen auf den Keks, ich finde gar keine Worte dafür, wie sehr.
Wir hier ín den „westlichen“ Ländern haben seit 60 Jahren die beste Zeit seit jeher. Keine Kriege, keine
Hungersnöte, Freiheit, Rechtssicherheit, vernünftige medizinische Versorgung, Schulbildung, etc etc
pp. Und ausgerechnet jetzt (wobei: Die Endzeit erwarteten manche depperten Christen schon immer, wenn
irgendwas schlechtes passierte, die Pest zum Beispiel) gibts einige, die rumheulen, wie schlecht die Welt
doch sei. Idioten. Sorry.
#222 Friedrich Spee 01:35:03 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Karlchen LOL, ja, ich weiss. Der CIA hat da nen False-Flag-Job gemacht und bla bla blub. Es gibt 2 Möglichkeiten.
1) Die Verschwörungstheorie ist wahr. Wir können nichts ändern, da wir nichts beweisen können –->
alles bleibt beim Alten. 2) Die Verschwörungstheorie ist Bullshit. –-> Alles bleibt beim Alten.
#139 Friedrich Spee 01:15:34 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Danke Wahrheitsfreund Martin – ich dachte schon, hier gäbe es nur Trottel. Sie haben mich eines besseren
belehrt. :)3 :(3 Dem ist vollumfänglich zuzustimmen.
#213 Friedrich Spee 00:57:59 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Karl B. Hunde die bellen Ja, speziell DAS sehe ich genauso. ‘Trotzdem ist der „Stil“ zum brechen. Glücklicherweise
haben solche Hetzer heute keine Chance mehr in unsrer Kirche.
#209 Friedrich Spee 00:47:54 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Den Gesunden Glauben sieht man wahrscheinlich z.B. bei Eli, gelle, der von Mord und Totschlag träumt,
krasse Gewaltphantasien ausformuliert und andere Menschen beschimpft… Da bin ich doch über die „Freimaurer“
recht froh.
#200 Friedrich Spee 00:22:29 | Dienstag, 23. Dezember 2008
derleser wenn einem Kind Lehrhinhaltevermitelt werden die dem Gewissen zuwiderlaufen hat man die Pflicht
das Kind fernzuhalten. Unsinn. Dann muss man gegensteuern. Das Kind ist aber nicht das Eigentum der Eltern,
es hat das Recht, in der Gesellschaft zu leben und Wissen anzusammeln, auch wenn das eine oder andere
davon den Eltern nicht in den Kram passt. Das sieht unser Gesetzgeber zum Glück ganz genauso – und so
müssen eben auch muslimische Mädchen und Kinder von Zeugen Yehovas in die Schule gehen – und ebenso
Kinder von fanatischen Christen. Und das ist auch gut so.
#195 Friedrich Spee 23:59:30 | Montag, 22. Dezember 2008
Gesetze … Oder sind sie dafür es sei legitim auch unmenschliche Befehle = Gesetze auszuführen und
sich auf gehorsam zu berufen. Die Schulpflicht ist aber nicht „unmenschlich“ oder sowas. Mit solchen „Argumenten“
könnte man hergehen, und JEDES Gesetz als nicht einhaltbar erklären. Und das kann und darf sich der
Staat nicht bieten lassen.
#181 Friedrich Spee 23:03:25 | Montag, 22. Dezember 2008
derleser: Menscheneinschätzung übers Internetz geht selten gut. In Ihrem Fall: Ich bin kein Postangestellter,
lebe in Karlsruhe (also keine Kleinstadt) und habe gar kein Auto, Senorina.
#178 Friedrich Spee 22:57:43 | Montag, 22. Dezember 2008
LOL Pneumat: So gesehen werden Bankräuber auch für ihren Glauben verfolgt, sich nicht an Gesetze halten
zu müssen. Machen Sie sich bitte nicht lächerlich. Diese Gestalten werden nicht wegen ihres Glaubens
verfolgt, sondern bestraft, weil sie die Gesetze nicht einhalten.
#168 Friedrich Spee 22:32:35 | Montag, 22. Dezember 2008
Eben vergessen, leblhuber / und Galatea Leblhuber: Gut zu wissen, dass Eli auch bei Ihrer Identitätsfrage
gelogen hat – ich hatte es ihm geglaubt und es nicht hinterfragt, weil ers so forsch behauptet hatte.
Frechheit siegt eben. Na, ich werd versuchen, daraus zu lernen, und dem Eli nichts mehr ungeprüft glauben.
Galatea: Beispiele für Christenverfolgungen in Deutschland hätte ich dann schon gerne…
#165 Friedrich Spee 22:25:16 | Montag, 22. Dezember 2008
Galatea: Lesen hilft Herr Friedrich Spee, Sie sollten Nachrichten…lesen, hören oder schauen. Dann würden
Sätze wie diese: Christen werden nicht verfolgt… Ihnen im Halse stecken bleiben. Es hat sogar schon
unsere Qualitätspresse gemerkt, lesen Sie. Hauptsache stänkern scheint Ihr Prinzip zu sein. Es ging
um D E U T S C H L A N D.
#118 Friedrich Spee 19:44:05 | Montag, 22. Dezember 2008
Elijahu: auch das noch…? Was der reiche Mann durch einen Porsche zu kompensieren versucht, versuchen
andere, ärmere in der Regel durch besonders „männliches“, aggressives Auftreten. Peinlich.
#109 Friedrich Spee 19:37:51 | Montag, 22. Dezember 2008
Ja, Kunstmaler: Gott sei Dank! Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei, auch und gerade dadurch, dass eine
gewisse Organisation keine weltliche Macht mehr hat… der Name derselben fällt mir grad nicht mehr ein.
kritischerbeobachter: Gut gemeint – Diese Nachricht wird auch dem die Verfassungsschutz der BR Deutschland
heute noch übermittelt – einschließlich des Screenshots. Gut gemeint, aber doch unnütz. In den USA
kann der Verfassungsschutz nur wenig ausrichten… Sparen Sie sich die Zeit, backen Sie nen Kuchen oder
kekse – da ist Zeit besser genutzt.
#160 Friedrich Spee 19:19:03 | Montag, 22. Dezember 2008
Ach übrigens, Elijahu… Christen werden nicht verfolgt… Arschlöcher hingegen schon … also sollten
Sie vorsichtig sein, stimmt. Lieber feige als tot! und Wer jetzt flieht kann später kämpfen.
#151 Friedrich Spee 18:36:16 | Montag, 22. Dezember 2008
Also hatte ich recht… Sie sind zu feige dazu – und müssen nun etwas unehrenhaftes bei Leblhuber finden,
welches seinen Mut erklärt, damit Sie sich selber nicht so jämmerlich vorkommen.
Der Grossinquisitor: Kommt halt drauf an. Würden Sie das der Fürstin auch ins Gesicht sagen, wenn Sie
ihr persönlich gegenüberstünden? Kommt halt drauf an, ob sie persönlich auch derart verquere Theorien
ablassen würde mir gegenüber. Aber im Prinzip: Ja. P.S. Sie ist keine Fürstin. O:O
Ok, Ok, ich nehme es zurück! Eure Verwandten sind natürlich nicht die Affen – ihr seid so wie ihr seid
von Gott direkt geschaffen. Fein. Jetzt bitte ich um Stellungnahmen zum zweiten Teil meines Posts.
Ach Vieira: Sie lesen nur was Sie lesen wollen. Die „Fürstin“ redete von der Natur… Und ich bezog mich
darauf – was aber viel wichtiger ist ist der zweite Teil meines Posts – den überlesen immer alle, die
in das Horn des „früher-war-alles-besser“ stoßen – dass es dieses „Früher“ nie gab. Gott hat das nicht
so eingerichtet, dass die Frau ausschliesslich für den Nachwuchs zuständig ist – sonst hätte er nen
sehr schlechten Job gemacht.
Wieder mal dieselbe Leier Zur Rolle der Frau schockierte Gräfin Maya – selber Mutter von vier Kindern –
mit Binsenwahrheiten: „Seien wir doch mal ehrlich: Die Rolle der Frau ist von der Natur vorgegeben – nämlich
den Nachwuchs aufzuziehen.“ Haha. Von der Natur vorgegeben, aha. Schauen wir uns doch mal kurz unsere
nächsten Verwandten an, die Affen. Sitzt da die Affenmutter „Zu Hause“ rum mit dem Nachwuchs und lässt
sich vom Affenmann bedienen? Mitnichten. Die Affenmutter geht ganz genauso wie der Affenvater „arbeiten“ –
also Futter besorgen. Und in der menschlichen Gesellschaft gab es noch nie eine Zeit, in der Mütter nicht
gearbeitet haben – ausser kurz vor und kurz nach der Geburt, der tatsache geschuldet, dass die Mutter
in diesen Zeiten nicht arbeitsfähig war, nicht aber wegen der Kinderbetreuung. Die Menschheit konnte
es sich noch nie leisten, 50% der Arbeitskräfte einfach daheim bleiben zu lassen – in der vorindustriellen
Zeit schon gleich gar nicht, die Menschen wären schlichtweg verhungert. Bei Frau Gloria kann man sehen
(wie bei manchem unserer deutschen „adligen“), was Jahrhunderte der Inzucht anrichten.
#140 Friedrich Spee 15:17:25 | Montag, 22. Dezember 2008
Elijahu: Umformulierungen Da ich immer noch hoffe, dass Sie nur zu dumm sind, es zu verstehen, und es
nicht böswillig absichtlich mißverstehen, versuche ich jetzt mal, einen Satz zu formulieren, der analog
zu Ratzingers Satzbau ist, aber natürlich nicht mit dem Thema zu tun hat. Also als Beispiel nehme ich
eine Urteilsbegründung in einem Gericht: „Die Unschuld des Angeklagten beruht nach der gerichtlichen
Erkenntnis nicht darauf, dass er keine Pistole hat.“ Das können Sie jetzt nicht einfach so uminterpretieren,
wei Sie es bei dem Ratzinger Zitat taten – da käme genauso ein Unfug heraus, wie bei Ihnen, es würde
dann nämlich so lauten: „Die Unschuld des Angeklagten beruht nach der gerichtlichen Erkenntnis darauf,
dass er eine Pistole hatte.“ Sie können nicht einfach „nicht“ weglassen und „keine“ durch „eine“ ersetzen –
das verdreht den ganzen Sinn. Und genauso tun Sie es bei dem Ratzinger-Zitat. Sie verdrehen (absichtlich?)
den Sinn.
#131 Friedrich Spee 14:45:32 | Montag, 22. Dezember 2008
Elijahu Er behauptet hier, dass Jesus einen menschlichen Vater hatte, nicht gehabt haben könnte, sondern
HATTE Tut er nicht. Sie sind nur einfach zu dumm (oder gar böswillig?) einen Satz richtig zu lesen.
#136 Friedrich Spee 02:57:02 | Montag, 22. Dezember 2008
Na, Elijahu, dann bete mal für meinen und Leblhubers Tod. Wirst später sehen was du davon hast. Ich
bete auch für dich – aber nicht für deinen Tod, sondern für dein Leben.
#130 Friedrich Spee 02:01:53 | Montag, 22. Dezember 2008
Kilian: Vielleicht… Doch es ist schon ein seltsamer „Zufall“, dass ein „Nicht-die-Tastatur-Beherrscher“
ausgerechnet einen Sex-Text eines anderen „Nicht-die-Tastatur-Beherrschers“ verlinkt, oder? Andererseits:
Es ist auch ein seltsamer Zufall, dass sich die beiden Links nur durch das kleine oder grosse „B“ unterscheiden.
Vielleicht hab ich Biene unrecht getan.
#113 Friedrich Spee 01:57:25 | Montag, 22. Dezember 2008
Leblhuber: Neu und „Neu“ Ich weiss, dass das nicht neu ist, darum schrieb ich „neu“ – also im Sinne von
„neu aufgerollt“ oder „wieder hervorgekramt“. Wir leben in einer Zeit, in der zum ersten Mal Laien so
offen über die Glaubensinhalte reden können – früher war das im Grunde Sache des Klerus und das Volk
war aussen vor. Das Internet bietet uns völlig neue, unglaubliche Möglichkeiten, indem es beinahe jedem
erlaubt, an solchen Diskussionen teilzunehmen. Für Laien ist dies also schon etwas neues. Irgendwer hat
mal gesagt: Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.
#126 Friedrich Spee 01:49:42 | Montag, 22. Dezember 2008
Kilian: Gehts darum? Es geht doch nicht darum dass Biene vielleicht ein DAU ist (das bin ich auch), sondern
um den Text den wir da in dem Link lesen dürfen – ich vermute, er stammt aus Bienes Feder – ich kenne
jedenfalls NIEMAND anderen der derart ohne Satzzeichen schreibt wie Biene.
#123 Friedrich Spee 01:44:09 | Montag, 22. Dezember 2008
Biene Maja entlarvt sich selbst. Ich habe eben mal den „falschen“ Link angeschaut, den Biene gepostet
hat – ein „Vertipper“ war das sicher nicht, eher ein Versehen beim Einfügen des Links in das Kreuz.net-Skriptfenster…
Text des „falschen“ Links: hi em wollt nur mal fragen ob du bock hasst auf sex mache gern alles und würde
sehr gern mit dir also wenn bock hasst meld dich bei knuddels ok auch wenn du kein bock hasst schreib
mir bitte ne m wenn du bock hasst mit ja wenn kein bock hasst mit nein ok mein nick: penumbra 0005 Der
Hervorragende Schreibstil erinnert mich an jemanden, komme nur grad nicht drauf, an wen…
#120 Friedrich Spee 01:37:04 | Montag, 22. Dezember 2008
„Wir“, Elijahu? Also entweder sprichst du von dir in der pluralis majestatis (was auch auf eine Geisteskrankheit
hindeuten würde) oder du hast unsichtbare Freunde – was das gleiche aussagen würde…
#118 Friedrich Spee 01:30:46 | Montag, 22. Dezember 2008
Wahres Christentum, Elijahu?! JA! Ermordet ihn im Namen Jesu! Christus selber war ja auch bekannt dafür,
dass er jeden seiner feinde persönlich an die Wand gestellt hat, nicht wahr? Sie sind ein A…rmleuchter.
#103 Friedrich Spee 01:00:59 | Montag, 22. Dezember 2008
Lorenz: Warum Wenn Gott aus Erde einen Menschen machen kann, aus der Rippe eines Mannes eine Frau – warum
stört es uns, wenn er von einer Jungfrau ein Kind zeugen kann? Wen „stört“ es denn? Nur muss man Dinge
des Glaubens hinterfragen _dürfen_. Wenn man „neue“ Erkenntnisse hat, also in diesem Falle, dass das
Wort „Jungfrau“ eventuell eine andere Bedeutung hatte als dies heute im Allgemeinen der Fall ist, dann
muss man darüber reden können, ohne gleich von irgendwelchen „Inquisitoren“ und Glaubenswächtern zum
Häretiker erklärt zu werden.
Galatea: Uhhhh Ihr zwei wisst schon, dass Ihr Euch strafbar macht mit solchen Aeußerungen… Uuuuuhhh
strafbar… na klar! Nicht dass ich solcherlei Äusserungen toll fände, aber nunja, die Strafbarkeit
dessen, seine Meinung zu äußern, der oder der sehe schwul aus, ist mir dann doch zweifelhaft.
#63 Friedrich Spee 23:06:43 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Ultramontanus: Vielleicht Dann sind die Erwachsenen, die an einen persönlichen Gott glauben eben „große
Kinder“… Vielleicht hat er damit sogar Recht – aber gut, warum nicht. Kind sein ist ja nichts schlechtes.
#53 Friedrich Spee 22:55:37 | Sonntag, 21. Dezember 2008
derleser: Sie glauben also noch an den Weihnachtsmann? Als Kind glaubt man eine Menge „seltsames“ Zeug –
und irgendwann verliert sich das. Es gibt keine Elfen, Zwege und Feen – hat das was mit Gott zu tun?
#44 Friedrich Spee 18:24:07 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Doriano: Ja, anscheinend. / derLeser: Ehre Doriano: Wenn man nicht begründen kann, wieso es nicht wurscht
ist, ob Maria nach Jesus noch andere Kinder hat, dann kommt man mit der Kirche, die dies oder jenes lehre –
das ist aber keine navhvollziehbare Begründung, warum es nicht wurscht sein soll. DerLeser: Wieso sollte
es ehrenrührig sein, Kinder mit dem Ehemann zu haben?
#31 Friedrich Spee 17:41:28 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Doriano: Warum nicht wurscht? Na, kommen Sie, belehren Sie mich! Warum ist es nicht wurscht, ob Josef
und Maria nach Jesus noch andere Kinder hatten oder nicht?
Toter Alter Mann: Das muss nichts miteinander zu tun haben – dieser Artikel ist von „Pater“ Lingen – der
hält sich auch für einen Priester, hat aber nichts mit der RKK zu tun…
#15 Friedrich Spee 16:51:22 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Confiteor: Nichts! Was macht es der Heilsgeschichte aus, wenn Maria und Josef Sex gehabt haben… Ebendas:
Nichts. Es ist völlig wurscht. Ebenso ist’es irrelevant ob Maria und Josef zusammen nach Jesus noch andere
Kinder hatten oder nicht – dies wären dann Jesus Halbgeschwister sozusagen. Ich finde es immer wieder
interessant (und zum Kotzen), wie manche ach so tollen Katholiken versuchen, mit solchen nebensächlichen
Dingen, andere des „Nicht-Katholik-Seins“ zu überführen.
#50 Friedrich Spee 12:53:23 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Marcelus: Ist Gott grausam? Wer sichtbar zur Kirche gehört aber im Stand der schweren Sünde verstirbt
wird nicht dagegen nicht gerettet, obwohl er sichtbar zur Kirche gehörte. Ich bin da nicht firm, was
die Lehre hierzu sagt, aber ich glaube nicht, dass ein Mensch, der sein ganzes Leben lang anständig war
und der dann durch „dumm gelaufen“ im Stande der schweren Sünde stirbt, nicht gerettet wird. Also beispielsweise
stirbt dieser an sich anständige Mensch durch einen Autounfall, der dadurch verursacht wurde, dass er
einer schönen Frau hinterhergeguckt hat und nicht auf die Strasse achtete.
#60 Friedrich Spee 10:13:16 | Samstag, 20. Dezember 2008
gunter maria michel: Sehe ich genauso. Ich sehe in dem „Glaubensabfall“ sogar etwas positives, denn ich
glaube nicht, dass es ein wirkliches Abfallen vom Glauben ist, sondern nur die Freiheit, zu sagen was
man wirklich denkt. Der gesellschaftliche Druck, Glauben vorzutäuschen, hat abgenommen. Ich denke nämlich,
dass auch vor sagen wir 100 Jahren viele Menschen nur in die Kirche gingen wegen des gesellschaftlichen
Drucks, dies zu tun – „Was sollen die Nachbarn denken?“. Heute hingegen kann man bei den meisten Menschen,
die sagen, dass sie gläubig sind, davon ausgehen, dass sie es auch wirklich sind, denn Gläubigkeit ist
heute nicht mehr Vorraussetzung für gesellschaftliches Ansehen – manchmal sogar ein Manko. Es ist einfach
ehrlicher heute.
#43 Friedrich Spee 22:21:07 | Freitag, 19. Dezember 2008
Phillip: ich versteh schon. Nur: Hier schreiben eigentlich immer dieselben hundert Leute oder so, und
die wissen, was sie von JB zu halten haben – und wer neu kommt merkt das nach ein, zwei Tagen auch. Niemand
nimmt den Krempel, den er hier ablässt, noch ernst – Sie müssen also nichts von JBs Schwachsinn kommentieren,
denn alle wissen, dass es Schwachsinn ist. Und mir gehts halt deshalb auf die Nerven, weil ich lese: Autor:
Phillip (oder sonstwer) und ich klicke es an, weil mich interessiert, was derjenige zu dem und dem Artikel
zu sagen hat, und was kommt? Irgendein Scheiss (Verzeihung!) zu Berens. Verschwendete Zeit.
#41 Friedrich Spee 22:10:09 | Freitag, 19. Dezember 2008
Phillip, es nervt. Müssen Sie jeden Furz den JB lässt auch noch beantworten? Es nervt langsam. 50% der
Beiträge sind mittlerweile entweder von JB selbst oder als Antwort auf JB – so langsam habe ich das Gefühl,
Sie hätten alle einen JB-Fetisch.
#38 Friedrich Spee 21:46:12 | Freitag, 19. Dezember 2008
Vieira: desinformation? Vieira, verstehen Sie doch mal, dass Atheisten zum Beispiel (die etwa 25% der
Gesellschaft ausmachen) einfach anders denken – da ist „Desinformation“ durch irgendwelche bösen Lobbys
gar nicht nötig. Und was heisst schon „Desinformation“? Ich glaube halt einfach, dass auch Embryonen
schon Menschen sind; andere sagen, der Zeitpunkt der Menschwerdung werde vom Menschen selber festgelegt.
„Informationen“ hierzu gibt es nicht – es sei denn aus dem christlichen Glauben – aber der ist nunmal
genau das: ein Glaube (den viele nicht teilen). Muslime glauben zum Beispiel, das der Mensch erst mit
3 Monaten zur Person werde, also seine Seele bekomme; Christen glaubten das auch einmal, siehe Sukzessivbeseelung.
Hier gibt es weder objektive „Informationen“ noch „Desinformationen“. Sie müssen mal wegkommen von diesem
simplen „Böse-Gut-Schema“ und diesen Ansätzen von Verschwörungstheorien („Lobbygruppen“). Das bringt
uns nicht weiter.
#34 Friedrich Spee 21:15:08 | Freitag, 19. Dezember 2008
Terminator / Schlämmer Terinator: Neuer Provozier-Account, na fein. Suchen Sie sich jemand anderen zum
provozieren, ich lasse mich darauf nicht mehr ein. Danke. Dr. Schlämmer: Ich weiss was Sie meinen – wie
gesagt, auch mir stinkt das, wie es momentan gehandhabt wird mit der Abtreibung. Aber da ist PF die falsche
Adresse für Kritik – die Meinung der Gesellschaft allgemein muss sich ändern, bzw wir müssen daran
arbeiten, dass sie sich ändert. Auf einzelnen Organisationen rumhacken hilft hier nichts – die sog. „soziale
Indikation“ ist gesellschaftlich und gesetzlich akzeptiert, leider, und daher ist das, was PF macht, nämlich
bei schwierigen sozialen Lagen die Abtreibung zu empfehlen, nur konsequent. Letztlich berät PF ja nur
Frauen, die wegen einem „Schwangerschaftskonflikt“ da hin kommen. Diese Frauen wollen ja schon abtreiben –
und daher ist „nicht abraten“ hier im Grunde gleichbedeutend mit „empfehlen“.
#24 Friedrich Spee 20:51:29 | Freitag, 19. Dezember 2008
Atheisti: Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Klicken Sie mal den Foristen „Joberens“ an – der hat doch
tatsächlich 2500 Posts vollgemacht mit genau 13 Textbausteinen. Der schreibt immer dasselbe, findet die
katholische Kirche insgesamt (also ALLES) schlecht und bäbä, unterschreibt aber mit „Katholik“ – das
geht einem schon irgendwann auf den Keks! Wobei ich sagen muss, diese ganzen „Blödelaccounts“, die den
Joberens angreifen, find ich noch nerviger.
#26 Friedrich Spee 20:46:31 | Freitag, 19. Dezember 2008
Dr. Schlämmer: Das ist der Sinn. kommt man nun mal nicht herum um die Tatsache, dass Pro Familia zumindest
in gewissen Situationen Abtreibung schlicht und einfach empfiehlt. DAS ist ja genau der Sinn einer ergebnisoffenen
Beratung. Daß eben nicht immer von einer Abtreibung abgeraten wird, sondern daß in gewissen Situationen
auch eine Abtreibung in Frage kommt – wäre dies der Fall, dann wäre die Beratung nicht ergebnisoffen.
Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Beratung von vornherein in eine ganz bestimmte Richtung gehen
soll. Wieso „ist davon auszugehen“? Das war ja genau die Frage die ich stellte! WOHER wissen Sie das denn
nun schon wieder? Sehen Sie, ich bin ein entschiedener Gegner der jetzigen Praxis – und für (danke Pünktchen
für den Begriff) die Indikationslösung. Aber dieses gegenstandslose Gehetze gegen bestimmte Organisationen
geht mir gegen den Strich.
#70 Friedrich Spee 20:17:03 | Freitag, 19. Dezember 2008
DerLeser: Und dann? ich denke auch das es spätestens is 2012 ordentlich bumst. Und was dann, wenn das
doch nicht eintrifft? Werfen Sie dann Ihren Kleinkinderglauben über Bord? Oder suchen Sie sich den nächsten
„Propheten“, der den Weltuntergang dann eben ins Jahr 2030 oder so verlegt, damit Sie die nächsten 18
Jahre wieder so schön Gruselgeschichten erzählen und sich selber so schön gruseln können?
#20 Friedrich Spee 20:11:22 | Freitag, 19. Dezember 2008
Pro Familia: Beratung? Gerade auf dieser Seite hier und in den entsprechenden Lesermeinungen lese ich
dauernd, die Beratung von PF sei „so und so“, und zwar, gegen das Kind. PF selber sagt was anderes auf
deren Webseite. Woher nun also wissen Sie hier so genau bescheid, was genau bei den Beratungen der PF
passiert?Haben Sie persönliche Erfahrungen gemacht oder woher kommt dieses Wissen? P.S. Für die „üblichen
Verdächtigen“, die gerne auf jeden einprügeln, der auch nur nachfragt: Nein, ich mache hiermit keine
„Werbung“ für PF, noch behaupte ich, die Beratungen seien gut oder so. Ich kenne PF nicht aus eigener
Erfahrung.
#80 Friedrich Spee 18:37:23 | Freitag, 19. Dezember 2008
Ich habs geahnt: Elijahu… Welcher Chef? Ich bin mein eigener Herr. Arbeitslos, Familienlos, Kinderlos –
aber die großen Reden zu allem schwingen. Das sind die richtigen.
#112 Friedrich Spee 14:18:05 | Freitag, 19. Dezember 2008
Elijahu: na, jetzt weiss ich, wie ich Dich einzuschätzen habe. Mir wurde gesagt das sz ist mit der Rechtsschreibreform
abgeschafft, Abitur 1999. Abi99 – d.h. Du bist um die 30 – und seitdem alleine, keine Frau, keine Kinder,
keine eigene Familie. Aber von den hehren Werten einer Familie faseln. So können Anspruch und Wirklichkeit
auseinandergehen. Wenn Du die Familie für so wichtig erachtest, dann gründe eine! Dann ist es nicht
ganz so albern, wenn Du dich darüber auslässt.
#108 Friedrich Spee 13:44:25 | Freitag, 19. Dezember 2008
FioreGraz: Genau! Unschlagbares Argument. Schon mal was von Freiwiligkeit, ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses
etc gehört? Ein Kind kann und wird wohl kaum seine Zustimmung zum Missbrauch geben. Wie kann das also
das gleiche sein wie freiwilliger Sex zwischen Männern? Oder haben sie Angst weil der heterosexuelle
Geschlechtsakt erlaubt ist, das es zu einer Straffreiheit von Vergewaltigungen kommt? :)3 :(3 Muss ich
mir merken für zukünftige Auseinandersetzungen hier und auf anderen Seiten und in Gesprächen. Danke.
Letztendlich sind Hetzer gegen Homosexuelle Menschen immer dieselben – braunschwarze Spinner, die eine
Familienform hochhalten, die es nie gab (also Frau daheim Kinder betreuen, Mann „jagen“). Immer beschwören
diese Typen eine Zeit, die es nie gab – oder, wann, Elijahu, gabs das, dass die Frau nur die Kinder versorgte
und nicht arbeitete? Wir haben heute soviel freie Zeit wie noch nie vorher in der Menschheitsgeschichte
und die Arbeitsbedingungen sind so gut wie nie zuvor – von „Arbeitssklaven“ kann also gar keine Rede sein.
Der Mensch war im Mittelalter Arbeitssklave – 90% der Bevölkerung Bauern und geschuftet von Sonnenauf-
bis Sonnenuntergang, Männer, Frauen, Kinder und Alte. Und bis in die späte Neuzeit hat sich das nicht
geändert mit dem Schuften – nur oft in Fabriken. Diese extreme Dummgeschwätz geht mir auf den Keks.
Wir können stolz sein auf das, was wir erreicht haben – stets gegen den Widerstand solcher „konservativer“
tiefschwarzer Hetzer.
#68 Friedrich Spee 00:21:42 | Freitag, 19. Dezember 2008
Gottesmutter: Unerheblich Zwar mag Maria so bezeichnet werden, doch ist das im Grunde unerheblich. Nicht
Maria ist die Erlöserin, Jesus ist es. Wer unbeding eine Frau als „Ansprechpartnerin“ haben muss, der
braucht Maria vielleicht. Aber eine „Fürsprecherin“ brauche ich bei Jesus nicht, welcher die Liebe in
Person ist, sozusagen. Weder muss Maria da irgendwas „vermitteln“ noch Jesus „überreden“ zu irgendeiner
Heilstat. Zumal die Vorstellung, dass sie das könnte, also Jesus=Gott zu überreden zu etwas, was er
sonst nicht machen würde, ziemlich doof ist, oder? Ebenso ist es im Grunde bei allen anderen Heiligen.
„Fürsprache“ ist nicht nötig, man kann seine Gebete auch direkt an Jesus oder Gott richten. Die Heiligen
sind sowas wie eine Glaubens-Krücke fürs Volk gewesen – und der Marien-Kult wurde ins Leben gerufen,
um den ganzen heidnischen Mutter-Gottheiten Paroli bieten zu können.
#65 Friedrich Spee 00:06:44 | Freitag, 19. Dezember 2008
Habibte: Heul doch! Wenn Du Respekt forderst und gesiezt werden willst, solltest Du den anderen gegenüber
auch entsprechenden Respekt zeigen und sie nicht Schreckschraube und dgl. nennen.
#38 Friedrich Spee 22:56:01 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Berti: Church-Hopping Tja, Berti, dann müssen Sie wohl Church-Hopping betreiben – also in den Gründungsjahren
in eine Gemeinschaft eintreten und sobald diese Priester aus den eigenen Reihen der Gläubigen rekrutiert,
weiter-hoppen. Dumm nur, dass es nur eine katholische Kirche gibt.
#36 Friedrich Spee 22:33:56 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Berti: Natürlich gibts das! Die Kirche zum Mitreden (KzM) mit ihrem einzigen Priester Pater Lingen zum
Beispiel. Letztlich vielleicht auch (noch) die Pius-Bruderschaft oder andere Winz-Gemeinden (wobei ich
mich frage, ob Homosexuellen-Freiheit das einzige Merkmal ist, was eine Gemeinde ausmacht – sicher nicht.).
Das Homosexuellen-„Problem“ entsteht erst dann, wenn die entsprechende Gemeinde Nachwuch aus den Reihen
der eigenen Gläubigen rekrutiert.
#32 Friedrich Spee 22:10:17 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Mic: Warum das so ist… dass Homosexuelle in der Kirche arbeiten, ist doch wohl einigermassen logisch:
Angenommen, jmd ist streng katholisch erzogen und glaubt auch wirklich und wahrhaftig, dass Homosexualität
etwas schlechtes, sündhaftes ist – und stellt dann genau diese Tendenz bei sich selber fest (woraus resultiert,
dass dieser jmd keine Familie gründen kann, weil er sich zu Frauen nicht hingezogen fühlt), dann bleiben
ihm im Grunde nur 3 Möglichkeiten, die mit seinem Glauben vereinbar sind: 1) Alleine leben. 2) Mönch
werden. 3) Priester werden. 1 ist nicht wünschenswert, denn lebenslange Einsamkeit, wer wünscht sich
das schon? 2 und 3 gehen, denn bei beiden ist Enthaltsamkeit Pflicht UND es gibt trotzdem eine Gemeinschaft,
ohne die Menschen nur schwer leben können. Dass diese homosexuellen Priester dann eben irgendwann doch
ihre Neigung ausleben, liegt in der Natur des Menschen. Auch Hetero-Priester leben oft in „wilder Ehe“
sozusagen, das ist kein „Privileg“ der Schwulen.
#28 Friedrich Spee 21:22:26 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
erwin: Ja. Wenn Sie alle NICHT so von Schwulen fasziniert wären, könnten Sie doch zu einer anderen Konfession
wechseln – z.B. bei den Protestanten gibt es keine signifikante Häufung von schwulen Pfarrern. Das ist
eine rein katholische Spezialität. Korrekt. Und wenn Sie meine sonstigen Wortmeldungen gelesen hätten,
wenns um das Thema Homosexualität geht (wozu Sie natürlich nicht verpflichtet sind), dann wäre Ihnen
aufgefallen, dass ich kein gutes Angriffsziel für Sie bin.
#13 Friedrich Spee 19:41:09 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Ja, stimmt, man sollte die Stimmung hier ein wenig anheizen, walderer! Nicht nur der schwule Analverkehr
ist nicht normal – auch der heterosexuelle ist dies nicht – nur ungefähr 30% der heterosexuellen Jugendlichen
praktizieren ihn – also ist das nicht normal! Die übrigen 70%, DAS sind die normalen!
#31 Friedrich Spee 19:36:20 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Sohn des Lichtes: Kontakt? Die Majas hatten vielleicht wie andere alte Zivilisationen auchKontakt mit
Zivilisationen von anderen Planeten… Und mit was hatten Sie Kontakt? Ich tippe auf LSD oder eine andere
„bewusstseinserweiternde“ Droge…
#147 Friedrich Spee 18:51:49 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Defendor: Wunder Und wenn hundert Pfarrer bestätigen, dass Frau Polo fromm und tugendhaft und weiss der
Geier was alles ist, sagt das nichts, gar nichts, über ihre angebliche Vision aus.
#139 Friedrich Spee 18:06:37 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Kunstmaler: Hehe Was ich in einem anderen Thread schrieb, passt hier auch wieder rein: Alle Radikalen
sind (gleich) bescheuert. Passt hier auf Defendor. Keine Vernunft, dafür umso mehr Glaube… das ist
der Geist von Steinigungen und Hexenverbrennungen. Beknackt.
#8 Friedrich Spee 14:15:02 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Oh, Martin, Sie sind ein Prophet, ich möchte geradezu sagen: DER Prophet! Woher wussten Sie, dass der
Sack geplatzt ist? Ich hatte es in keinem Wort erwähnt. Sie müssen ein grosser Prophet sein! Bitte,
sagen Sie mir, welche Note mein Sohn in drei Wochen in der Mathe-Arbeit haben wird. Wenn die Note schlecht
ist, dann können wir jetzt schonmal mehr arbeiten. Wenn sie gut ist, dann braucht er nicht mehr zu lernen…
Paradox, nicht wahr?!
#5 Friedrich Spee 14:08:33 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Noch eine Prophezeiung – kreuz.net wird wirklich zum esoterik.net. Wie in dem anderen Artikel mit dem
Weltuntergang und den Aliens ein Poster schon gemeint hat. Na fein – irgendein afrikanischer Prediger
hat eine Vision gehabt… Übrigens, gestern ist in China ein Sack Reis umgefallen.
#19 Friedrich Spee 14:03:33 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Oh, ein Weltuntergang! Ungefähr der dreihundertste vorhergesagte Weltuntergang? Bisher war das alles
Murks und Mist. Wobei ich nicht per se ausschliessen möchte, dass jmd die Zukunft vorraussagen kann –
mein Banker probiert das auch – manchmal klappts und die Bank verdient Geld – manchmal aber auch nicht,
wie man momentan sieht. Den Zeitpunkt des jüngsten Tages kennt hingegen NUR Gott.
#123 Friedrich Spee 04:05:23 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Habibte: Weltherrschaft wenn das Christentum die Weltherrschaft anstreben sollte dann wäre es aber eine
schlechte Religion! Missioniert der Islam? Ja? Dann will er die Weltherrschaft. Wir Christen missionieren
auch. Und warum tun wir und ihr das? Weil wir beide glauben, dass wir die Wahrheit vertreten. Und diese
Wahrheit muss verbreitet werden. Weltweit. So ist das Wort „Weltherrschaft“ gemeint. Der Islam will dass
die Menschen gut leben. So? Na, das sieht aber weltweit anders aus. Gucken Sie sich doch mal offenen Auges
um. Da, wo der Islam herrscht, sind die Armenhäuser der Welt, mittelalterliche Feudalgesellschaften mit
tausenden dekadenten Prinzen, die leben in Saus und Braus, mittelalterliches Recht (von wegen Händeabhacken
und so) und Barbarei. Eigentlich schlimmer als im europ. Mittelalter. Das ist der Sinn der Scharia! Das
hat mit Händeabhacken usw. oder Steinigen erstmal gar nix zu tun! Nein? Also ein Gesetzeswerk, in dem
sowas drinsteht, hat mit selbigen nichts zu tun? DAS müssen Sie aber nun erklären… Und Habibte, ich
weiss, dass islamische Menschen oft sehr freundlich sind. In Afghanistan z.B. hab ich mit der Zivilbevölkerung
durchaus positive Erfahrungen gemacht. Dennoch: Die Staaten, in denen der Islam herrscht, sind allesamt
keine tollen Vorbilder für gutes Leben.
#85 Friedrich Spee 18:13:07 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Habibte: Natürlich will der ismal die Weltherrschaft! Das Christentum aber auch. JEDE Religion strebt
in gewisser Weise die Weltherrschaft an. So auch der Islam.
#45 Friedrich Spee 18:10:13 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Pünktchen: Exakt! dann befürworten Sie eben keine generalisierte Abtreibungsfreigabe, wie es die Fristenregelung
und die deutsche Beratungsregelung in ihrem jew.Rahmen tun, sondern eine Indikationsregelung. Letztere
benennt nämlich die Ausnahmetatbestände und überläßt es nicht dem freien Ermessen einer erwachsenen
Person (und sei es die Mutter), ob ein wehrloses ungeborenes Kind leben darf oder nicht. Genau. Wenn Abtreibungsfreigabe
die Ausnahme ist, dann ist das Abtreibungsverbot die Regel. Genau. Vergewaltigungen und medizinische Problemfälle
sind nur ganz selten der Hintergrund für eine Abtreibung. Richtig. Auch das ist wahr.
#40 Friedrich Spee 17:47:50 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
walderer Wenn man dem gemecker der Ärzte heute glauben schenkt, verhungern auch die schon fast – eine
Putze verdient wahrscheinlich besser. Jedenfalls war ich auch mal auf dieser Seite – und wenn auf einer
Seite, die angeblich den Glauben verkünden will, Pop-ups aufgehen und andere geblockt werden, dann kommen
mir leise Zweifel an deren Intention…
#34 Friedrich Spee 17:31:21 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Joberens: Sie haben Recht. Sie haben recht mit Ihrer Aussage, dass es Ausnahmen geben muss. Alles andere
ist bescheuert. Die beiden Grundlagen des Handelns, Glaube und Vernunft, müssen Beachtung finden. Es
ist kein Wunder, dass die Gesellschaft nicht mehr auf Gläubige hört, wenn es um Neufassungen von Gesetzen
geht – Fanatismus stößt ab. Radikale Lösungen sind immer schlecht. Und genau so interpretiert die Kirche
das Tötungsverbot in der Bibel – als nicht absolut. Hätte die Kirche es nicht erlaubt, Menschen zu töten
(im Krieg beispielsweise, oder aus Notwehr) dann gäbe es kein Christentum mehr, denn der Islam hätte
Europa überrannt. Also gilt zwar „Du sollst nicht töten!“, aber es gibt eben begründete Ausnahmen.
Und NUR so, also mit Vernunft, liessen sich die Gesetze in D beeinflussen – mit radikalem „Mord-Geschrei“
wie von Defendor und co. schreckt man nur jene ab, die im Grunde gegen die jetzige Regelung sind und für
ein Verbot von Abtreibung – mit vernunftgebotenen Ausnahmen. Mit fundamentalistisch-fanatischen Schreiern
alliiere ich mich jedenfalls nicht – Frauen haben das Recht zu leben! Und wenn ihr Leben in Gefahr ist,
dann muss sie es schützen können, wenn sie will.
#20 Friedrich Spee 16:39:28 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Defendor: Können Sie auch normal reden? Formales: Müssen Sie immer SCHREIEN? Ihre Posts lesen sich immer
so aggressiv, dass ich meistens keine Lust habe, darauf zu antworten. Ansonsten: Es geht hier nicht um
die momentane (so hebt man übrigens hervor, also durch Fettschrift) Gesetzeslage mit den Millionen Abbrüchen,
sondern darum, welche Ausnahmen bei einem eventuellen Verbot der Schwangerschaftsabbrüche geltend gemacht
werden können.
#17 Friedrich Spee 16:16:49 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Regina1961 / Defendor Die Kirche schreibt niemandem vor, Märtyrer zu werden. Wenn jemand für seinen
Glauben sterben möchte, dann kann er das tun – gezwungen wird dazu jedoch niemand. Und das Leben an sich
ist auch nicht soo heilig, dass die kirche das Töten 100%ig verbieten würde – im Krieg ist es beispielsweise
erlaubt, den Feind zu töten. Und ebenso muss niemand sich von jmd anderem umbringen oder verstümmeln
lassen, um zu verhindern, dass er einen Menschen tötet. Und analog hierzu sind die Schwangerschaftsabbrüche
in den von mir benannten Ausnahem zu sehen. Wenn Sie (Regina) eher sterben möchten, als ein Kind abzutreiben,
dann dürfen Sie das tun – wobei Sie jedoch bedenken sollten, dass Sie dadurch vielleicht zwei Leben vernichten –
Ihres und das des Kindes vielleicht auch.
#12 Friedrich Spee 15:16:49 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Phillip: Begründete Fälle Bestimmte begründete Fälle wären: 1) Leben der Mutter ist in Gefahr. 2)
Gesundheit der Mutter ist in schwerwiegender Gefahr. Das wars schon.
#8 Friedrich Spee 15:00:12 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ausnahmsweise hat Joberens recht – teilweise. Möglichkeiten von Schwangerschaftsabbrüchen muß es eben,
in bestimmten, begründeten Fällen einfach geben und da wird auch keine Regierung große etwas ändern
wollen. Das hervorgehobene stimmt.
#58 Friedrich Spee 01:11:23 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Du, Elijahu, es ist mir völlig wurscht, ob die Familie, der die Fed gehört, jüdisch ist oder buddhistisch
oder weiss der Geier welcher Religion angehört. Die ersten richtig grossen Geldverleiher und „an Zinsen-Verdiener“
waren Christen (Templer). Der Vatikan hat BANKEN.
#8 Friedrich Spee 19:43:00 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Völlerei! Gestern abend während ich hier schrieb habe ich mich auch der Völlerei schuldig gemacht,
ich gebe es offen zu, und sogar meine Kinder angestiftet – meine Frau war nämlich mit ihren Freundinnen
aus und da haben wirs so richtig krachen lassen – erst selbstgemachte Pizza und dann als Nachtisch Pfannkuchen
bis zum abwinken. Gott sieht zwar alles, aber zum Glück petzt er nicht (also meiner Frau).
#43 Friedrich Spee 15:07:04 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Zweifler: Christliche Seite? Nun, diese Seite ist nicht christlich. Dinge können nicht christlich sein –
ein Buch ist nie katholisch – allenfalls ist der Autor Katholik. Und so gibt es dank der Meinungsfreiheit,
die auch hier ansatzweise gegeben ist, auf dieser Seite sowohl Christen als auch Nicht-Christen.
#20 Friedrich Spee 14:18:39 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Für die Kirche: Ja. Die Wandlung ist recht seltsam: Früher hatte man nur Respekt vor den eigenen religiösen
Symbolen, heute nur vor denen der anderen. BEIDES zusammen wäre gut. Na, vielleicht kommt das mal irgendwann.
#17 Friedrich Spee 14:09:16 | Dienstag, 16. Dezember 2008
JMX: Es geht nicht um Sie! ich möchte Dein Photo mit Kott [sic!] verschmiert sehen, dann lernen Sie,
was Beleidigung ist. Mich würde sowas nicht beleidigen, mein Selbstwertgefühl ist nicht so schwach ausgeprägt…
Es geht nicht um Sie, bzw nicht um einen selbst. Haben Sie jemanden, den Sie lieben? Frau, Freundin, Kinder?
Oder einfacher: jeder hat eine Mutter, so wohl auch Sie. Sie lienem wahrscheinlich Ihre Mutter. So. Wie
würde es Ihnen gefallen, mit Kot beschmierte Fotos Ihrer Mutter in einem Museum zu sehen? Ich nehme an,
Sie fänden das toll, oder? Und falls Ihre Mutter schon tot ist, dann ist das sicher ein Verbrechen ohne
Opfer, nicht wahr?
#3 Friedrich Spee 13:21:51 | Dienstag, 16. Dezember 2008
JMX: Falsch Selbst wenn Sie davon ausgehen, dass Gott nicht existiert, so ist Blasphemie dennoch kein
Verbechen ohne Opfer – denn die Gläubigen werden damit verletzt. Aber ein Verbrechen ist es ja eh nicht
mehr – was auch gut ist; ein wenig Blasphemie müssen wir schon aushalten, denn der Übergang von Kritik
zu Blasphemie ist nicht scharf getrennt. Ich möchte ja auch kritisieren können, sowohl meine eigene
Kirche als auch andere Glaubensgemeinschaften, ohne gleich der Gotteslästerung angeklagt zu werden. Aber
es gibt Grenzen. Da, wo die Kritik keine mehr ist, sondern nur verletzen soll, da ist schluss mit lustig.
Nicht im Sinne des Gesetzgebers, aber solche Leute verachte ich.
#86 Friedrich Spee 01:49:57 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Leblhuber / habibte Leblhuber: Ok, danke. Hatte noch nie was davon gehört. Find ich nicht schlecht eigentlich –
nicht nur was Zwangsheiraten angeht – die Sprache des Landes zu verstehen, in dem man leben will, ist
ja auch so „ganz praktisch“. Habibte: Verzeihung – diese neuere Regelung war mir gänzlich unbekannt.
Einer meiner Bekannten heiratete 1999 in Brasilien seine jetzige Frau und damal gabs das noch nicht.
#77 Friedrich Spee 00:41:54 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Habibte: ich glaube Ihnen nicht. Ich glaube Ihnen nicht, dass diese imaginäre Freundin mit dieser seltsamen
Problematik existiert. Es gibt keinen Sprachtest, aufgrund dessen ein EHEPARTNER nicht einreisen dürfte.
Also schwafeln Sie uns bitte nicht voll mit so einem erlogenen Quark, der nur Reaktionen provozieren soll.
Clarissa Colonia: Hab ich auch erst vorgestern geschaut! Diesen Film, in der die heroische Volksfront
von Judäa gegen die Judäische Volksfront, die Spalter der Populären Front – und natürlich gegen besagte
Römer kämpft. Sehr lustig.
Strauss: Schön wärs. Die Sprache in Deutschland ist Deutsch. Tja – so sollte es sein. Ich hatte heute
mal seit längerem wieder die Ehre, die Deutsche Bahn benutzen zu dürfen – ich fuhr im ICE (Intercity-Express)
und weil es Unklarheiten bezüglich der Abfahrtszeiten meines Zuges gab, ging ich ins Traveller-Center
an den Service-Point…
Biene: Warum? Neben vielen anderen Gründen auch deshalb, weil manches, was die Kirche lehrt, im Gegensatz
zur beobachtbaren Realität steht. Mit anderen Worten: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
Zinslose Wirtschaft? Schwierig. Im kleinen Maßstab geht das mit Schwundgeld – Stichwort: Regionalwährungen.
Letztendlich sind es gerade die Zinsen, die unsere Wirtschaft beflügeln – man müsste es nur mehr regulieren,
als das heute der Fall ist.
Vieira: Opfer eines Tricks II Was also diese Vergasungen mit Dieselabgasen angeht, das ist möglich, auch
wenn verglichen mit Ottomotoren normalerweise wenig CO entseht – und hauptsächlich darauf kommts bei
der Intoxikation an. Wenn ichs jedoch darauf anlege, möglichst viel CO zu haben als Abgas, dann brauche
ich nur den Luftansaugstutzen etwas zu verdecken und den Motor weniger Sauerstoff zuzuführen, die dieser
eigentlich benötigte… und wie durch ein Wunder entsteht mehr CO. Um das zu erkennen, Vieira, muss man
kein Chemie- oder Physik-Genie sein – es reicht, solche „Informationen“ von Revisionisten hinterfragen
zu wollen.
Vieira, Opfer eines Tricks. Also dieses Geschwafel, die Geschichtswissenschaft behaupte, dass Seife aus
Judenfett gewonnen worden wäre und einiges anderes von dem Klumbatsch, den Sie hier aufzählen, ist falsch.
Dieses Geschwätz funktioniert nach dem folgenden Schema: Der Revisionist behauptet, die Geschichtswissenschaft
habe dies und jenes behauptet – und das sei nachweislich falsch. Den Beweis, dass die Geschichtswissenschaft
dies je behauptet hätte, bleiben die Revisionisten allerdings schuldig. Revisionisten suchen sich entweder
krude Einzelmeinungen irgendwelcher Spinner heraus und sagen dann „Ha! Lüge!“ oder erfinden gar angebliche
Behauptungen, die absurd sind, aber niemand je aufgestellt hat, und widerlegen diese dann selber. Und
wieder sagen sie „Ha! Lüge!“ – und hoffen, dass einige Trottel auf diese Taktik hereinfalllen. Was einige
in der Tat tun. Dieser „Judenhaut-Lampenschirme-“ und „Judenfett-Seife“ Blödisnn ist genau sowas. NIEMAND
wurde jemals vor irgendeinem Gericht der Alliierten für so einen Unsinn verurteilt. Warum nicht? Weil
das kein seriöser Forscher behauptet hat, sondern dieser Kram auf dem Mist eines einzelnen, sensationsgeilen
Reporters gewachsen ist, der heute vom Niveau her bei der „Bild“ arbeiten könnte. „4 Mio Opfer in Auschwitz“
hat die Sowjetische Propaganda behauptet – die westliche Forschung geht seit 1955 oder so von ca. 1 Mio
aus. Und wenn Sie mir jetzt zur Vergasung mit Dieselabgasen erzählen, dass das nicht möglich sei, dann
haben Sie keine Ahnung. ff
Leblhuber: Strategie Exkulpieren uns etwa 3 Millionen erschossene, vergaste, verhungerte und sonstwie
verreckte Männer, Frauen und Kinder? Das würde in der Tat nichts besser machen. Die widerwärtige Strategie
dieser „Geschichtsexperten“ vom Schlage Bischof besteht hier einfach darin, zu sagen: Wenn schon die 6
Millionen falsch sind, dann ist der Rest auch gelogen und Hitler war in Wirklichkeit einfach nur ein lieber
Onkel, der von den bösen Alliierten (getrieben von den Juden natürlich) dämonisiert wurde… usw usf
was die braune Scheisse angeht. Am Ende dieser ganzen Kacke soll dann rauskommen, dass das „parasitäre,
Internationale Finanz-Judentum“ schuld an allen Kriegen und Unbillen war, die das heroisch-arische deutsche
Kultur-Volk jemals durchmachen musste. Warum das alles? Keine Ahnung. Dummheit? Geisteskrankheit? Bösartigkeit?
Minderwertigkeitsgefühle? Persönliche oder familiäre Schuld? Geltungsbedürfnis? Wahrscheinlich eine
Kombination all dieser Eigenschaften.
#106 Friedrich Spee 22:01:29 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Galatea: Vielleicht Sorry. ich habe Ihnen recht freundlich meine Meinung kundgetan. In der Tat: ist es
ein krasses Vorurteil, mir zu unterstellen, ich hätte absichtlich die Rede Westerwelles amputiert, um
meine Meinung zu untermauern. Nicht absichtlich? Glaub ich zwar nicht, aber gut, seis drum. Sollten Sie
es wirklich nicht absichtlich gemacht haben, dann entschuldige ich mich hiermit. Sei es wie es sei, ein
guter Rat: Erst nachlesen, dann schreiben. WOHER hatten Sie denn den zerstückelten Kram, den Sie gepostet
haben? Diese Webseite oder Zeitung würde ich dann demnächst eher meiden. Zum dritten: Penetranz und
die Unermüdlichkeit, […] sondern jenen, die dieses vielleicht anders sehen – und das muss ja wohl noch
erlaubt sein – einen „Homophob-Sticker“ auf die Stirn drücken. Ohne diese Penetranz und Unermüdlichkeit
hätte sich nichts geändert. Und bis vor 30 Jahren, Galatea, war es nicht erlaubt, schwul zu sein. Manch
einer in diesem wundervollen Forum wünscht sich die „gute Alte Zeit“ zurück, in der man HS so richtig
fertigmachen konnte. Deshalb muss diese Haltung kein HS tolerieren – und auch niemand sonst. Keine Toleranz
gegenüber Intoleranz! diese Schlussfolgerung früheren Generationen mangels naturwissenschaftlichen,
soziologischen, psychologischen u.s.w. Erkenntnissen nicht möglich war Genau so ist es. Da haben Sie
genau die Wahrheit gedacht früher – bevor was geschah?
#99 Friedrich Spee 21:25:48 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Paulus? / Galatea: Halbwahrheiten – Halblügen @ Doriano: Paulus? Och… nöö. Lehre Christi –
und dann kommen Sie mit Paulus… aha. @ Galatea: Westerwelle sagte dies: Im Stern-Interview sprach Westerwelle
sich explizit dafür aus, Staaten die Entwicklungshilfe zu streichen, die Frauen als Menschen zweiter
Klasse behandelten „oder wo Männer und Frauen hingerichtet werden, nur weil sie homosexuell sind“. Sie
logen, er habe gesagt: [Er] werde den Ländern, die Homosexuelle benachteiligen, die Entwicklungshilfe
gestrichen, wenn es nach ihm ginge. Kaum ein Unterschied, nicht wahr? Benachteiligung und Hinrichtung
ist ja auch fast dasselbe… und die Frauen unterschlugen Sie mal eben ganz. Sie sind eine Lügnerin,
Galatea. War das nicht auch eine Sünde? Achso, vernachlässigbar, immerhin sind Sie nicht homosexuell,
und alleine das ist die schlimme Sünde, ich weiss.
#94 Friedrich Spee 20:51:32 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Phillip: Gern! Überlassen wir das Urteil darüber dem mündigen Leser im Hintergrund Gute Idee! Wie man
unschwer an der sich wandelnden Meinung in Gesellschaft UND Kirche erkennen kann, tendiert der mündige
Leser eher in meine Richtung.
#92 Friedrich Spee 20:45:15 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Benedikt Na, daß lassen Sie aber bloß nicht Benedikt hören; er wäre sonst ausserordentlich
betrübt. Ich denke mal, der Benedikt, den Sie meinen, schreibt und liesst auch nicht auf Kreuz.net –
daher besteht da wohl keine Gefahr. Aber wahrscheinlich weiss er das sowieso – nur KANN er nicht anders,
denn das wäre gegen die Tradition, und die hat ja bekanntlich immer recht, auch wenn sie unrecht hat.
#11 Friedrich Spee 20:23:31 | Sonntag, 14. Dezember 2008
B (raver) Theophilius Ich verzeihe Ihnen großmütig. Im Eifer des Gefechts kann sowas schon mal passieren,
zumal, da es auf dieser Seite nicht einfach ist, zwischen Ironie und echter Meinung zu unterscheiden manchmal.
#87 Friedrich Spee 20:17:47 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Phillip, ich habs geahnt. Pädophlie ist auch nicht selbst gewählt. Ich hoffe Sie wollen nicht behaupten,
daß sie gottgemacht ist. Stimmt wohl – auch Pädophilie ist keine Entscheidungssache. Ob sie gottgemacht
ist? Nunja, da man (soweit ich weiss) noch nicht weiss, wie sie entsteht, kann man diese Frage (noch)
nicht beantworten. Bei der HS hingegen sind biologische Faktoren bekannt. So ist die Wahrscheinlichkeit
höher, HS zu sein, je mehr jüngere Brüder man hat. Aber sehen Sie – inwieweit ein Pädophiler sündigt,
wenn er seine Neigung auslebt, ist eine Frage, die nur Gott beantworten könnte – wenn dieser Jemand nicht
mehr zurechnungsfähig ist, dass er unter Zwang handelt, dann könnte es gar gar keine Sünde sein – was
selbstverständlich nichts darüber sagt, dass man diese Leute aus dem Verkehr ziehen muss, um die Kinder
zu schützen. Ebenso ein Kerl, der aus irgendwelchen Gründen nicht anders kann, als Frauen zu ermorden –
da ist die Sündhaftigkeit in der Tat auch zweifelhaft, wenn er sich nicht dagegen entscheiden kann –
auch der muss selbstverständlich verfolgt und weggesperrt werden, zum Schutz der Gesellschaft. Bei HS
hingegen wird niemand geschädigt, da nur HS etwas mit HS anfangen können, wie ich eben dargelegt habe.
Also muss die Gesellschaft da auch nichts verhindern – die Alternative zu zwei HS, die sich lieben und
glücklich sind, sind zwei einsame HS, die nicht glücklich sind. Wozu sollte das gut sein? Warum sollte
Gott es wollen, dass Menschen unglücklich sind?
#84 Friedrich Spee 19:59:28 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Worauf ich hinauswill? Ich will einfach darauf hinaus, dass Sie und alle Heterosexuellen es wagen,
über Menschen zu urteilen, deren „Sünde“ Sie gar nicht zu begehen imstande wären, Sie sich also auf
der Sicheren Seite befinden, sozusagen. Beinahe jeder kann sich bestimmte Umstände vorstellen, die ihn
zum Mörder machen könnten – bei mir z.B. könnte ich mir vorstellen, dass ich jemanden ermorden könnte,
der meinen Kindern etwas antut. Aber ich kann mir keine Situation vorstellen, die mich dazu bringen würde,
mit einem Mann Sex zu haben. Selbst wenn er und ich die einzigen Menschen auf der Erde wären, käme ich
nicht in Versuchung. Sie wahrscheinlich auch nicht, oder? Ich und Sie, wir alle, können wählen, ob wir
morden oder nicht – wir können uns hingegen nicht entscheiden, schwul zu werden. Letztendlich beweist
das, dass Homosexualität keine „gewählte“ Eigenschaft ist. Und wenn sie nicht gewählt ist, dann ist
sie gottgemacht (durch die biologischen Vorgänge). Und Gott macht einen Menschen nicht schwul um ihn
dann dadurch zu quälen, dass er sein ganzes Leben lang nicht lieben darf (diese Dummgeschwätz, dass
die Neigung nicht sündig sei, sondern „nur“ das ausleben derselben).
B (löder?) Theophilius Solchen Leuten wie Sie wehrter Spee F. sollte der Account gesperrt werden! Sie
ziehen diese Seite in den Schmutz… Was wollen Sie denn jetzt von mir? Total bescheuert??
#80 Friedrich Spee 19:21:07 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Die Klammer, Doriano, haben Sie hineinge- …-fälscht? Nein, das ist zu hart ausgedrückt… jedenfalls
steht das nirgends. Aber mich würde immer noch brennend die Antwort auf meine Frage an Sie und Kunstmaler
interessieren…
#76 Friedrich Spee 19:12:36 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Ach Kunstmaler / Und Doriano, Sie dürfen auch antworten wenn Sie wollen. ich finde es schon recht interessant,
dass Sie sich um eine Antwort auf meine Frage von vorhin gedrückt haben. Vielleicht haben Sie sie ja
auch nur nicht gesehen, daher stelle ich sie nochmal: Glauben Sie, dass Homosexuelle persönlich schuld
sind an Ihrer Homosexualität? Und wenn ja, Kunstmaler, könnten Sie sich vorstellen, sich zu entscheiden,
homosexuell zu werden? Jeder kann sich vorstellen, unter bestimmten Umständen zum Mörder zu werden,
beispielsweise. Ich kanns mir jedenfalls vorstellen – was ich mir nicht vorstellen kann, ist, Sex mit
einem Mann zu haben. Und Sie? Da Sie ja wohl eine Frau sind: Können Sie sich vorstellen, lesbisch zu
werden?
#73 Friedrich Spee 18:54:41 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Jaja, Doriano, kein Jona… ausser so ein paar wenigen unwwichtigen Sachen, nicht wahr? Falls Ihnen das
noch nicht aufgefallen ist – wir leben nicht nach den mosaischen Gesetzen. Da ist eine ganze Menge weggefallen.
Oder was für einen Bart tragen Sie? Essen Sie Meeresfrüchte? … Deren Dinge gibt es sehr viele. Und
klar hat Gott die Menschen als Mann und Frau erschaffen – das bedeutet doch aber nicht, dass sich zwei
Männer nicht lieben dürfen. Wir kommen nicht zusammen. Ist so, müssen wir akzeptieren glaub ich.
Ich frage mich, wann die ganzen Holocaust-Leugner hier auftauchen um über den Vatikan herzuziehen – schliesslich
gab es doch gar keinen Holocaust, wie soll denn da der Papst 800000 Juden gerettet haben… Aber HIER
werden Biomilch und Konsorten nicht auftauchen, denn hier hätten sie Gegenwind von ihrer Zielgruppe.
#67 Friedrich Spee 18:36:53 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Haha Interpretationen, die durch nichts gestützt werden. Hervorhebuungen dieser Art sah ich
jedenfalls noch in keiner Bibel. Und wie schon gesagt (nicht hier): Die Genesis ist symbolisch gemeint.
ICH halte mich da lieber an Jesus – das gesamte AT ist zweitrangig, und, wie man so schön sagt, soll
im Lichte Jesu gelesen werden. Und Jesus hat kein einziges Wort zur HS gesagt – wahrscheinlich wars ihm
einfach unwichtig. Das, was Jesus wichtig war, war die Liebe. Aber wie auch immer, wir werden nicht zusammenkommen
was das Thema angeht – meine Meinung hierzu jedenfalls wird seit einigen Jahren immer mehr gestützt,
einerseits durch „ungehorsame“ Priester, abdererseits auch durch den heiligen Stuhl, der sich immer moderater
gibt, was die HS angeht.
#58 Friedrich Spee 18:21:12 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano, nicht böse sein, aber Und wenn wir nach dem entsprechenden Gebot suchen, kommen wir auf :„Du
sollst nicht ehebrechen“. Homosexualität ist nämlich Ehebruch; in dem Sinne, daß dem Gebot Gottes,
daß Mann und Frau sich zur Ehe verbinden (sollen), entgegen gehandelt wird. … das ist Blödsinn, denn
so gesehen wären Priester und andere Menschen, die (aus welchen Gründen auch immer) eben keine Ehe eingehen,
auch des Ehebruchs schuldig.
#54 Friedrich Spee 18:13:43 | Sonntag, 14. Dezember 2008
OK, Kunstmaler, Sie haben Recht! Liebe ist nicht immer gleich Liebe – dann müsste ja jede Liebe eines
verheirateten Mannes, der seine Frau betrügt, weil er sich nebenbei eine Schlampe hält, rechtschaffend
sein. Das ist in der Tat ein Dilemma, stimmt. Aber vergleichbar ist es nicht mit der Homosexualität,
denn bei Ihrem Beispiel wird eine Person (nämlich die/der Betrogene) geschädigt, während bei einer
Homosexuellen-Liebe dies nicht geschieht. Übrigens ist das auch mein Kritikpunkt am homosexuellen Lebensstil –
die hohe Rate von Promiskuitiven. Allerdings ist das wahrscheinlich weniger bei Leuten zu befürchten,
die sich den Kirchlichen Segen wünschen.
#51 Friedrich Spee 17:56:23 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Großmütig wie ich nunmal bin, verzeihe ich Ihnen. :(3 Das hätte ich aber wohl auch ohne Ihre
Berichtigung gemerkt, denn dass Sie jemandem antworten, der hier gar nicht gepostet hat, glaube nichtmal
ich. Und jetzt zum Thema zurück: Jesus ist zuallererst einmal Liebe – und daher kann und will ich nicht
glauben, dass Liebe etwas schlechtes sein soll.
#47 Friedrich Spee 17:33:23 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Doriano: Geleitet von Gott, ja. Das Gewissen ist nur dann als Gewissen zu gebrauchen, wenn es von Gott
geleitet wird. Auf allein menschlichem Erkennen aus scheinbar eigener Kraft gegründet, ist es seine Bezeichnung
nicht wert. Korrekt. Und ich behaupte, dass Werke der Liebe von Gott geleitet sind – Werke des Hasses
aber nicht. So ist also die Liebe zweier Menschen von Gott geleitet. (punkt)
#42 Friedrich Spee 17:07:53 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Gute Güte Kunstmaler Wie alt ist so ein Priesterlein, wenn er seine Weihe empfängt? 25? 30? Menschen
ändern sich (zum Glück!). Und zudem: Es heisst: Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen -darauf
berufen sich die ganzen Sedis und Tradis immer, wenn sie mal wieder drauf scheissen, was der Papst sagt –
und das gilt auch hier: Wenn ein Priester erkennt, dass die Homosexuellenhatz einfach falsch ist und nicht
im Sinne Jesu, dann muss er das auch sagen und danach handeln. Schon Thomas von Aquin erklärt das Gewissen
zur obersten moralischen Instanz, dem der Mensch zu folgen hat.
#19 Friedrich Spee 11:54:17 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Kunstmaler: Mal Butter bei die Fische! Glauben Sie, dass Homosexuelle persönlich schuld sind an Ihrer
Homosexualität? Und wenn ja, Kunstmaler, könnten Sie sich vorstellen, sich zu entscheiden, homosexuell
zu werden? Jeder kann sich vorstellen, unter bestimmten Umständen zum Mörder zu werden, beispielsweise.
Ich kanns mir jedenfalls vorstellen – was ich mir nicht vorstellen kann, ist, Sex mit einem Mann zu haben.
Und Sie? Da Sie ja wohl eine Frau sind: Können Sie sich vorstellen, lesbisch zu werden?
#16 Friedrich Spee 11:45:26 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Lutheraner… dasselbe wie bei Kunstmaler! Wenn hinter einem teil in der Bibel Röm 1 steht, Lutheraner,
dann ist das kein Jesus-Zitat, so zu Ihrer Information.
Kunstmaler: Kommt drauf an! Wollen Sie heute meinen Blutdruck heben? Kommt drauf an. Wenn Sie zufällig
unter Hypotonie leiden, dann wäre es mir eine Ehre, Ihren Blutdruck zu heben. Ansonsten läge mir nichts
ferner. Zum Them: Eben kam ich anscheinend versehentlich auf den Absendeknopf – was Ihnen den vor Weisheit
strotzenden Rest meines Posts vorenthalten hat. Daher nun noch ein Versuch: Daran sieht man, dass unsre
Kirche eben doch nicht lernunfähig ist, wie von so vielen Kritikern immer behauptet wird – nur dauert
es öft…ers ein wenig länger. Gut so, denn neue Erkenntnisse müssen sich erst einmal als wahr erweisen.
Nun im Falle der Homosexualität sind mittlerweile eine Menge Priester weiter als der Heilige Stuhl –
vielleicht durch persönliche Erfahrung mit Homosexuellen, vielleicht durch eigene Homosexualität erkennen
diese an, dass Homosexuelle ihre Neigung keineswegs selbst gewählt oder sich „gegen Gott“ entschieden
haben. Sie sind wie sie sind. Gott hat sie so gemacht – oder die Biologie, was aber im Grunde dasselbe
ist. Jedenfalls kann eine nicht frei gewählte Disposition keine Sünde sein – und das erkennen jene mutigen
Propheten unter den Priestern, die HS segnen. Noch einige Jährchen und der Heilige Stuhl wird sich dieser
Sichtweise nicht mehr verschliessen können. Dafür: Herzlichen Dank an diese mutigen Priester und Gottes
Segen!
Wie ich schon gesagt habe, wird sich die Kirche mittelfristig ändern, was die Ablehnung der Homosexualität
angeht. Daran sieht man, dass unsre Kirche eben doch nicht lernunfähig ist, wie von so vielen Kritikern
immer behauptet wird – nur dauert es öft
#64 Friedrich Spee 00:20:55 | Samstag, 13. Dezember 2008
Danke Leblhuber Oder macht etwa das bloße Lesen des AT und des NT aus einem Unwissenden einen Wissenden?
Genau das wollte ich anstoßen mit meinem Joberens-Galatea-Vergleich.
#59 Friedrich Spee 00:04:19 | Samstag, 13. Dezember 2008
Na kommen Sie, Galatea! Bereichern Sie die Diskussion mit einem Schwank aus Ihrem reichen Erfahrungsschatz
persönlicher Erfahrungen mit Muslimen. Ich kann doch auch nicht herkommen und sagen: „Alle Pius-Brüder
sind Scheisse!“ und dann mich in inhaltsleeren Behauptungen flüchten, ich hätte „persönliche Erfahrungen“,
die das stützen würden, dann aber diese nicht preisgeben.
#56 Friedrich Spee 23:41:14 | Freitag, 12. Dezember 2008
Unfreiwillig, Galatea, durch die Hintertür, aber immerhin geben Sie ihre „Konktet – Original – Quelle“
an, die Sie zum Islam-Experten macht – das Lesen des Koran. Aha. Na, ao gesehen ist Joberens sicher auch
Experte für den Katholizismus, denn er hat die Bibel gelesen.
#48 Friedrich Spee 23:03:08 | Freitag, 12. Dezember 2008
Galatea: Ich konstatiere Sie kennen „den Islam“ ganz konkret und im Original, verraten aber nicht, woher
denn nun genau… Ich unterstelle Ihnen hiermit ausdrücklich nicht, dass Sie ein Dummschwätzer sind.
#46 Friedrich Spee 22:52:37 | Freitag, 12. Dezember 2008
Galatea: Konkret? Und bitte konkret: Woher? Dass Sie sich so sehr drücken, einfach zu sagen: Da und daher!
wirkt sich nicht sehr positiv auf Ihre Glaubwürdigkeit aus…
#39 Friedrich Spee 22:21:16 | Freitag, 12. Dezember 2008
Ach Galatea / HvO: P.S. HvO: P.S.: wieso soll die Unwahrheit die gleichen Rechte habe wie die Wahrheit?
Ich habe ganz vergessen, darauf einzugehen. Sie scheinen Deutschland als ein katholisches Land zu sehen –
seien Sie realistisch! Deutschland ist vielleicht noch ein überwiegend christliches Land. Aber die grösste
„Konfession“ stellen die Konfessionslosen – d.h. Atheisten/Agnostiker. Wir sollten uns also stark machen
für die Religionsfreiheit, schon in unserem eigenen Interesse, denn sonst könnten die Atheisten den
Spieß bald umdrehen und mal eben die Ausübung unseres Glaubens einschränken. Galatea: Woher kennen
Sie den Islam so gut, wenn ich fragen darf? Ich war schon mehrere Monate in Afghanistan… glauben Sie
mir also, ich kenne den Islam – praktisch, wohlgemerkt, nicht theoretisch.
#35 Friedrich Spee 22:12:50 | Freitag, 12. Dezember 2008
Das beste Argument, HvO, für den Moscheenbau, liefern Sie selber! …ich werde Ihnen zustimmen, wenn
dieses angebliche Menschenrecht auch in Pakistan, in Saudi Arabien und in Malaysien und in Israel gilt.
Danke. Genau DAS Argument habe ich erwartet. Man kann nämlich nur von anderen fordern, was man selber
zu tun bereit ist. Ich kann nicht hergehen und fordern, dass man doch Christen beispielsweise in Pakistan
nicht benachteiligen möge, gleichzeitig aber fordern, Muslime in Deutschland zu benachteiligen.
#30 Friedrich Spee 21:59:21 | Freitag, 12. Dezember 2008
Moscheenbau Sehen Sie (HvO, Galatea): Ob die Muslime Gebetshäuser bauen dürfen oder nicht hängt nicht
davon ab, ob wir deren Vorstellungen teilen – das tun wir nicht, werden wir nie tun, auch nicht, wenn
„Hass-Predigten“ (sollte man mal definieren) ausblieben. Es ist nunmal so, dass in D Religionsfreiheit
herrscht – eine Lehre aus dem 30jährigen Krieg, und mittlerweile in den Status eines Menschenrechtes
erhoben – und die gilt absolut, also auch für Muslime. Wenn wir die Religionsfreiheit befürworten –
und das sollten wir tunlichst tun, schon im eigenen Interesse! – dann haben die Muslime eben das Recht,
ihre Gebetsräume zu bauen.
#14 Friedrich Spee 21:19:16 | Freitag, 12. Dezember 2008
HeinrichvonOfterdingen / Vineta Wir haben seit geraumer Zeit soundsoviele Muslime in Deutschland (genaue
Zahl weiss ich nicht). Diese sind hier, ganz egal ob die in einem Hinterhof beten oder in einer Moschee.
#18 Friedrich Spee 13:47:17 | Freitag, 12. Dezember 2008
Joberens: Ernstgemeinte Frage!!! Joberens: Ganz ehrlich, ich kann das verstehen, wenn man es ablehnt,
die Katholische Kirche zu verlassen aufgrund von geringen Differenzen mit selbiger, was einem gerade hier
von einigen Leute oft nahe gelegt wird. Aber bei Ihnen, Joberens, kann ich das nicht mehr nachvollziehen,
denn Sie haben ja keine „geringen“ Differenzen mit der RKK, sondern Sie lehnen ALLES an der RKK ab, oder?
Sagen Sie doch mal kurz, was Sie gut finden an der Kirche.
#286 Friedrich Spee 13:42:39 | Freitag, 12. Dezember 2008
Antipacelli: nö. Ich werde mich nicht auf eine solch bekloppte Diskussion mit Ihnen einlassen – ich habe
davon die Nase gestrichen voll. Die meisten von Ihrem Schlag springen von Argument zu Argument, wenn ihnen
eines ihrer „Argumente“ um die Ohren gehauen wurde. Die Mühe mache ich mir nicht mehr, das ist mir zu
doof.
#14 Friedrich Spee 13:40:14 | Freitag, 12. Dezember 2008
Joberens: Paläste / @ Alle anderen: Paläste! Wissen Sie, wie viele Menschen im Vatikan arbeiten? Rund
4000 Leute insgesamt. 500 Leute leben ständig dort. Die grossen Paläste dort gehören ja nicht dem Papst,
sondern werden bewohnt und „be-arbeitet“ von den dort lebenden und arbeitenden Menschen.
#278 Friedrich Spee 13:09:31 | Freitag, 12. Dezember 2008
Tiqvah: gehts noch? Was wollen Sie denn jetzt von mir??? Aus wélchem Teil meines Posts lesen Sie jetzt
heraus, dass ich „eben Juden/Israel hassen wollén, dann bitte! Ihnen steht ebenso frei wie jeden anderen
das Volk G“TTes und dessen Erbland zu hassen!“?? Sind Sie so verblendet von Ihrer Opferrolle, dass Sie
gar nichts mehr sehen? Und was das hier angeht: In damalige Zeiten haben Juden KEIN Recht gehabt selbstständige
Urteile zu verfassen, sondern diese machte der römische Kaisertum, bzw. dessen Stellvertreter in Jerusalem!
Stimmt natürlich. Aber den Römern waren innerjüdische Glaubensstreitigkeiten ziemlich wurscht. Die
Politik der Römer war indes in ALLEN ihren besetzten Gebieten anders als bei den meisten anderen Besatzern.
Die Römer versuchten stets, die örttliche Elite zu integrieren und „auf ihre Seite zu bringen“ – indem
sie ihr ihre Macht liess, soweit möglich. Und beim Volk wars im Grunde nicht anders. 20 Jahre Militärdienst
brachten dem „einfachen Mann“ das römische Bürgerrecht. Man hat also versucht, sich einzuschleimen,
sozusagen. Mit Erfolg, denn anders hätte so eine kleine Stadt wie Rom nicht ein solch gigantisches Imperium
aufbauen können. Schauen Sie hier: Der jüdische Hohe Rat de.wikipedia.org/wiki/Sanhedrin hatte durchaus
das Recht, Urteile zu fällen.
#54 Friedrich Spee 02:55:23 | Freitag, 12. Dezember 2008
Defendor: Eine Frage Im Uebrigen warten wir bis heute auf eine Entschuldigung der begangenen Greuel von
Angehörigen der islamischen Irrlehre !!!! WER sollte sich denn für deren Gräueltaten entschuldigen?
Im Grunde sind wir Katholiken die einzige Gaubensgemeinschaft, die seit Gründung einheitlich bestanden
hat und die einen „Vorstehenden“, also den Heiligen Vater, hat, der für alle Mitglieder der Gemeinschaft
zu sprechen legitimiert ist. Und dass unsere Kirche (oder, wenn Sie das lieber hören: einzelne Glieder
der Kirche; was für die Opfer aber keinen grossartigen Unterschied macht) in der Vergangenheit viel Mist
gebaut hat, ist ja klar. Ich empfinde es als ein Zeichen von Größe, Fehler einzugestehen und um Vergebung
zu bitten – sowohl bei einzelnen Menschen als auch bei der Kirche. Keinesfalls ist es ehrenrührig, wie
Sie das anscheinend empfinden. Wie steht es bei Ihnen? Bitten Sie um Entschuldigung, wenn Sie merken,
dass Sie jemandem Unrecht getan haben, oder kehren Sie’s unter den Teppich und hoffen, dass derjenige
es irgendwann vergisst? Wir alle bitten doch auch Gott um Vergebung, oder? Das Schuldeingeständnis ist
DIE Grundlage für Vergebung. Die Muslime und auch alle anderen Glaubensgemeinschaften haben keinen einheitlichen
„Chef“, der für alle sprechen könnte – und somit auch niemanden, der für sie Vergebung erbitten könnte,
was ein Manko ist, denn wer nicht um Vergebung bittet, dem wird so schnell nicht vergeben. Wir können
froh sein, dass wir so einen „Chef“ haben.
#251 Friedrich Spee 02:31:09 | Freitag, 12. Dezember 2008
Galatea: Konkret? Würden Sie bitte konkret kritisieren und nicht so einen allgemeinen Kram einwerfen?
Wenn Sie zu faul sind, konkrete Kritik zu schreiben, dann wäre es besser, gar nichts zu schreiben.
#13 Friedrich Spee 20:14:30 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Franz Kappes: Pflichten eines Pfarrers Allerdings scheint Hw. Radke einfach nicht mit den Pflichten eines
Pfarrers zurecht gekommen zu sein oder irre ich mich? Bei 12.000 Menschen, für deren Seelsorge und Gemeindeangelegenheiten
dieser Pfarrer hauptsächlich zuständig war, kann ich es gut verstehen, dass er irgendwann ausgerastet
ist. 12000 Menschen und EIN Pfarrer?? Ganz ehrlich, das kann doch auf Dauer nicht gutgehen. Eine Gemeinde,
in der ich vorübergehend wohnte von einigen Jahren, wurde mit einer anderen Gemeinde zu einem Pastoralverbund
zusammengelegt – von knapp 3000 Menschen auf fast 5000 – und was ich heute so höre von Freunden, die
noch dort leben, ist schon das zu gross.
#248 Friedrich Spee 16:22:52 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Alois Bischof: P.S. Hinzu kommt noch, dass sich die Juden keiner Schuld bewusst waren, als sie Jesus kreuzigten –
also nach ihrem damaligen Glauben (und dem der Juden heute) haben sie ja keinen „Gottesmord“ begangen,
sondern nur einen anmaßenden Menschen hingerichtet. Dieses „Gottesmord-Etikett“ wird den Juden von Andersglübigen
angeheftet. Also für gläubige Juden ist die Hinrichtung Jesu nichts anderes als eine x-beliebige Hinrichtung
irgendeines anderen Menschen. Von der heutigen Warte aus betrachtet ist JEDE Hinrichtung falsch. Aber
in der damaligen Zeit wurden unglaublich viele Menschen wegen unglaublich vieler Vergehen hingerichtet –
die Christen haben das auch gemacht. Aus heutiger Sicht eine Bararei. Die Juden, die nicht an die Göttlichkeit
Jesu glauben, brauchen sich von seiner Hinrichtung nicht deutlicher zu distanzieren als von der Hinrichtung
jedes anderen Menschen auch – denn für sie gibt es keinen Unterschied zwischen Jesu Kreuzigung und der
Hinrichtung anderer Menschen. Die Zeit war eine andere, das Rechtsverständnis war ein anderes. Es galt
das Alte Testament. Und darin wird die Todesstrafe für viele Vergehen ausgesprochen.
#201 Friedrich Spee 16:09:26 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kunstmaler: Fragen Sie sich mal warum es dann so wenige (zu wenige) „echte Berufungen“ gibt. Wer beruft
denn? Gott. Und dass Gott zu wenige beruft, ist doch eher unwahrscheinlich, oder? Zumal die orthodoxe
Kirche solcherlei Probleme nicht hat. Wahrscheinlicher ist eher, dass Menschen diese Berufungen durch
die geschaffenen Bedingungen verhindern. Es ist auch heute noch ein attraktiver Beruf aus jenen Gesichtspunkten
aus betrachtet, wie sicherer Existenz usw Bitte? Wo leben Sie denn? dieser von mir angesprochene junge
Mann wird von den meisten seiner Altersgenossen als Spinner belächelt – von „Ansehen“ keine Rede. Es
ist also heute eher so, dass junge Menschen, die sich für den Priesterberuf interessieren, grosse Hürden
in ihrer Umgebung überwinden müssen – also kann man davon ausgehen, dass diejenigen, die diese Schwierigkeiten
aushalten, wirklich berufen sind. Und die Existenz ist heute in den westlichen Ländern immer gesichtert,
ganz egal, welchen Beruf man ergreift. Verhungern tut niemand. Früher war der Priester im Dorf einer
derjenigen der das meiste Geld hatte. Das ist heute eher umgekehrt. All das bedeutet: Wer sich wirklich
für den Priesterberuf interessiert, ist in der Tat berufen – heute würde man sagen: Er ist ein Idealist.
#199 Friedrich Spee 15:22:31 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kunstmaler: Ich verstehe jedenfalls den Sinn des Zölibats. Ich nicht. Sehen Sie, früher war es viel
attraktiver, Priester zu werden. Gesichterte Existenz, Ansehen. Dafür hat man dann den Nachteil des Zölibats
auch in Kauf genommen, jedenfalls pro Forma. An den Ausschweifungen, denen sich der Klerus über viele
jahrhunderte hingegeben hat (wenn auch nicht alle, so doch viele), kann man sehen, wie „ernst“ diese ihr
Versprechen genommen haben. Heute hingegen ist der Priesterberuf nicht mehr so attraktiv. Dem muss sich
die Kirche stellen. Schon jetzt haben wir einen eklatanten mangel an Priestern – und das wird mit Sicherheit
nicht besser werden, wenn der Beruf des Priesters nicht attraktiver gemacht wird. Ich bin überzeugt:
Es gibt eine ganze Menge mehr Berufungen zum Priester, als es Bewerber gibt – nur gibt es eben nicht so
viele Berufungen zum Zölibat – also jene Menschen, die in Ihrem Zitat „sich selbst dazu gemacht haben,
um des Himmelreiches willen“. Ein beispiel aus dem Leben: Ich habe einen Bekannten, dessen Sohn gerne
Priester werden würde – aber er wird es nicht werden, wegen des Zölibats, denn er wünscht sich Kinder.
So studiert er im Moment trotzdem Theologie – aber auf Lehramt. So kann er dennoch seiner Berufung folgen,
den Menschen das Evangelium näher zu bringen, muss dafür aber nicht auf Frau und Kinder verzichten.
#246 Friedrich Spee 15:07:51 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Alois Bischof: Nun – der Unterschied Nun, dass heutige Juden die Hinrichtung Jesu gutheissen würden,
das glaube ich nun so nicht. Heutige Juden glauben halt nicht, dass Jesus der verheissene Messias ist
und wahrscheinlich denken sie, dass Jesus ein Gotteslästerer war und sonst nichts. Aber dass sie seine
Hinrichtung gutheissen – das glaub ich nicht. Kaum jemand (ob Christ oder Jude) meint heute noch, die
Hinrichtung von „Gotteslästerern“ sei in Ordnung. Dass ein Jude, der nicht an die Göttlichkeit Jesu
glaubt, glaubt, dass dieser ein Gotteslästerer war, ist doch klar, oder? Ich glaube ja zum Beispiel auch,
dass Mohammed ein solcher war und dass der muslimische Glaube falsch ist und bekämpft gehört (nicht
mit dem Schwert, wohlgemerkt!). Aber deshalb bin doch ich nicht Mitschuld an dem, was Christen Muslimen
so angetan haben in der Geschichte. Ebenso glaube ich, dass Juden auch falsch liegen und missioniert werden
müssen – aber deshalb bin ich doch auch nicht schuld daran, wie manch Christ in der Vergangenheit das
gemacht hat (Zwangsmission). Fände ich es gut, dass man Juden gesagt hat: „Konvertiert oder sterbt!“ –
DANN würde ich persönliche Schuld auf mich laden. Und wenn ein einzelner Jude es nun gut findet, dass
Jesus hingerichtet wurde (was ja vorkommen kann) dann ist allenfall dieser eine quasi mitschuldig – keinesfalls
aber „die Juden“.
#197 Friedrich Spee 14:51:58 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kunsmaler: Welches? Ich habe drei Zitate gebracht – welches davon richtet sich an den „Normalbürger“?
Das erste? Ja, vielleicht. Das zweite aber richtet sich direkt an Bischöfe. Und das dritte an jeden.
Wie auch immer, jedenfalls ist die biblische Begründung des Zölibats nicht statthaft, da sich widersprüchliche
Zitate finden lassen. Ihr Zitat zum Beispiel sagt ja auch nicht, dass Priester zölibatär leben sollten,
sondern nur, dass es Menschen gibt, die zölibatär leben (wollen). Da also die Bibel nicht eindeutig
ist in der Frage des Zölibats, müssen also andere Gründe eine Rolle spielen. Welche das sind, entzieht
sich meinem Verständnis. Da es, wie ich schon anmerkte, Ausnahmen gibt, kann der Grund also eigentlich
nicht absolut sein, sondern muss eine Art praktischer sein – wäre es ein absoluter Grund aus dem Glauben
heraus, dann dürfte es keine Ausnahmen geben. Sie haben schon gesagt, dass Sie diese Ausnahmen nicht
zulassen würden – die Kurie aber tut dies. Sie berufen sich auf die Kurie, dass diese sich wahrscheinlich
nach Ihrem Zitat richten würde – das erklärt dann aber nicht die Ausnahmen, die ebenjene Kurie zulässt.
#241 Friedrich Spee 14:17:06 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Grand Sol: Darf ich mal lachen? DU störst dich daran, dass jemand wegen des Namens „verächtlich“ gemacht
werde??? DUUU????? Geh zurück dahin, wo du herkommst, SCHWARZE SONNE!
#195 Friedrich Spee 13:54:12 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kunstmaler: Mit Bibelzitaten kommen wir nicht weiter. Jedenfalls nicht beim Thema Zölibat. Hier mal einige
Zitate, die eine Heirat von Priestern empfehlen, zur Veranschaulichung: Er soll nur eine Jungfrau heiraten.
Eine Witwe, eine Verstoßene oder eine Entehrte, eine Dirne, darf er nicht heiraten; nur eine Jungfrau
aus seinem Stamm darf er zur Frau nehmen; sonst würde er seine Nachkommenschaft unter seinen Stammesgenossen
entweihen; denn ich, der Herr, bin es, der ihn heiligt.“ (Lev 21,13) „Deshalb soll der Bischof ein Mann
ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig
zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig
und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand
erziehen.“ (1 Tim 3,2-4) Sie sehen also: Der Zölibat kann nicht biblisch begründet werden, da es in
der Bibel hierzu widersprüchliche Stellen gibt. Und noch ein wunderbar treffendes Zitat: „Wegen der Gefahr
der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.“ (1 Kor 7,2) – was, wie man
in der Geschichte, und auch heute noch, sieht, absolut wahr ist. Diese ganzen Kinderschändereien heute
und die sexuallen Ausschweifungen früherer Geistlicher wären ungleich schwerer Zustande gekommen, wären
Priester verheiratet (gewesen).
#237 Friedrich Spee 13:33:22 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kollektivschuld / Einzelschuld @ karl josef Zunächst mal das wichtigste: Jesus hat denen vergeben, die
ihn gekreuzigt haben. Also sollten wir das auch tun. Karl Josef: Es ist unstrittig, dass die jüdische
religiöse Führungsschicht damals, zur Zeit Jesu, am Tod Jesu verantwortlich ist. Richtig. Wenn wir uns
in die Lage von den damaligen Juden hineinversetzen, die eben nicht glaubten, dass Jesus tatsächlich
der Messias sei, dann war für sie Jesus Auftreten Gotteslästerung – und damit nach damaligem Recht des
Todes würdig. Später dann wurde von der entstandenen christlichen Führungsschicht so mancher vermeintlicher
Ketzer / Gotteslästerer hingerichtet zu unrecht – so zum Beispiel Johanna von Orleans, die von der christlichen
Führungsschicht Englands unter Mitwirkung eines Bischofs hingerichtet wurde – und die später dann heilig
gesprochen wurde. Im Grunde ist das nichts anderes, als das was die damaligen Führer der Juden gemacht
haben: Nämlich einen, in ihren Augen, Gotteslästerer hingerichtet. Und der Herr hat ihnen vergeben,
also sollten wir das auch tun: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und was die
Kollektivschuld / Sippenhaft angeht: Das ist sowieso albern, darauf braucht man gar nicht einzugehen.
Wenn ich schuldig wäre für Dinge, die meine Vorfahren und/oder Glaubensgenossen getan haben, dann hätte
ich viel zu büßen. Dann müssten alle Christen pausenlos auf Knien herumrutschen und um Vergebung flehen.
Aber zum Glück ist, wie Sie sagen, Schuld immer persönlicher Natur.
#128 Friedrich Spee 23:57:40 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Kilian: Sie sollten sich zurückhalten mit solchen Beschuldigungen wie „Sie sind kein Christ!“. Was macht
das Christsein aus? Ist es das, alles zu glauben, was Sie glauben? Dann gibt es auf der ganzen Welt wahrscheinlich
so 3 bis 7 Christen. Beinahe jeder glaubt etwas ein wenig anderes als der andere. Entscheidend für das
„Christ-sein“ ist jedoch nicht, wie ich finde, ob man glaubt dass die Juden einen eigenen Weg zum Heil
haben könnten oder nicht – das ist theoretisches, im Grunde unwichtiges Spezialwissen. Entscheidend für
„Christ oder nicht-Christ“ ist, ob man die wichtigen Gebote Jesu einhält oder nicht. Das Handeln ist
also das Wichtige, nicht das glauben irgendwelcher formaler Sachen. So gibt es auch die unsichtbare Kirche,
zu der auch augenscheinliche Nicht-Christen gehören, also beispielsweise gerechte heiden, die garantiert
nichts von alledem glauben, aber sich dennoch christlich verhalten.
#172 Friedrich Spee 19:45:08 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Kunstmaler: Interessant Ich finde es sehr interessant – Sie leugnen doch sonst vieles, was von unserer
Kirche zu glauben vorgelegt wird – wieso ist jetzt plötzlich die Kurie bei einem eigentlich so nebensächlichen
Thema höchste, unanfechtbare Autorität für Sie?
#168 Friedrich Spee 19:37:41 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Reinheit, Kunstmaler kann aber, wie ich schon ausführte, kein Grund sein. Wäre ein Priester „unrein“ –
alsó nicht zum Messopfer geeignet – wenn er verheiratet ist, dann dürfte es vom Zölibat keine Asnahme
geben, für niemanden, auch nicht für einen zum Katholizismus konvertierten Priester. Da es diese Ausnahmen
von der Regel allerdings gibt, kann es per se nicht sein, dass verheiratete Priester in irgendeiner Weise
unrein sind – sonst bekämen Gemeinden, denen ein solcher verheirateter Priester die Messe feiert, nicht
in den Genuß einer gültigen Messe. Und DAS, meine Liebe Kunstmaler, kann nicht sein. Zudem: Die orthodoxe
Teilkirche hat seit jeher verheiratete Priester – und deren Messen sind ganz genauso gültig wie die unseren.
Wenn Sie ehrlich sind, Kunstmaler, müssen Sie (und die Kurie) zugeben, dass der Zölibat hauptsächlich
eine praktisch-monetäre Verwaltungs-Angelegenheit war, um zu gewährleisten, dass bischöfliche Vermögen
nach dem Ableben des jeweiligen Bischofs zurück an die Kirche fallen – und nicht, wie sonst bei Herrschern
üblich (und Bischöfe waren auch weltliche Herrscher), ab ihre Nachkommen vererbt werden. Was in der
Zeit, in der es zustande kam, auch vernünftig war, aber heute einfach überholt ist.
#131 Friedrich Spee 17:42:22 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Kunstmaler Noch einmal: Man muss kein katholischer Priester werden. Genau das sagen sich immer mehr Menschen –
wieso wohl? Was ist denn die Begründung, dass Priester nicht heiraten dürfen? Mehr Zeit für den Dienst.
– Nunja – lieber genug Priester, die verheiratet sind, als eben viel zu wenige, die von mehreren Gemeinden
geteilt werden müssen – die wenigen haben dadurch auch nicht mehr Zeit für den Dienst. In der Bibel
selber ist es widersprüchlich. So gibt es Stellen, in denen ehelosigkeit gelobt wird – aber eben auch
Stellen, die dem Priester ans Herz legen, eine „anständige“ Frau zu heiraten. Letztendlich gibts ja sogar
verheiratete katholische Priester – nämlich genau dann, wenn beispielsweise ein orthodoxer Priester,
der verheiratet ist, zum Katholizismus übertritt – also kann der Zölibat keine absolut gültige Bedingung
sein.
#124 Friedrich Spee 17:08:00 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Naja, Kunstmaler… Ich finde schon, dass es den Gläubigen was angeht. Schliesslich müssen wir mit /
ohne die Priester leben. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass man das Zölibat durchaus aufheben
kann, oder aber einfach in die Wahl des einzelnen Priesters stellen kann, ob er zölibatär leben möchte
oder nicht.
#74 Friedrich Spee 21:47:07 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Doriano / Grosswildjäger: Nazipack ist immer wieder lustig. Diese Deppen bringen grossartige Argumentationen
vor, die ein ein klein bisschen denkender Mensch innerhalb von 2 Sekunden zerpflückt. Ich frag mich immer,
wie dumm man sein kann, wenn ich so einen Schmarrn lese.
#140 Friedrich Spee 21:43:14 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Gott gefällig? Ich glaube nicht, dass die reine Form Gott gefällig sein kann oder auch nicht. Ich denke,
eine Messe ist dann gottgefällig, wenn der richtige Geist herrscht – also wenn die / einige Menschen
dort mit der richtigen Einstellung hingehen. Wenn man so in den normalen Gottesdienst am Sonntag geht,
dann kommen mir da bei vielen Menschen leise Zweifel – was aber wiederum auch nicht an der Form (also
NOM) liegt, sondern eher daran, dass die Leute eben in die Kirche gehen, „weil es sich so gehört“ – und
nicht, um Gott zu preisen. Bei uns ist das auf jeden Fall noch so, wenn auch nicht mehr so stark wie noch
vor 30 Jahren. Was den alten Ritus angeht: Dort ist das in der tat oft anders (meiner bescheidenen Erfahrung
nach jedenfalls) – aber hier liegts eben auch nicht am Ritus selber, sondern daran, dass die Menschen,
die am alten Ritus teilnehmen, extra dafür oft weit fahren und dementsprechend wirklich am Gottesdienst
interessiert sind. Würde man nun den alten Ritus wieder überall einführen, dann würden die leute,
die heute missmutig in den NOM stapfen, dasselbe auch im alten Ritus machen. Es kommt eben auf die Einstellung
der Menschen an.
#71 Friedrich Spee 21:30:01 | Dienstag, 9. Dezember 2008
biomilch Es ist belegt, daß mancher Jüd sein Geschäft vor der RKN mit Brettern vernagelt hat. Und Max
Schmeling ging auf den WUnsch seines jüdischen Freundes hin am Vorabend mit dessen Kindern ins Adlon
und verbrachte mit diesen dort zwei Tage und zwei Nächte Und was soll das beweisen? Dass „die Juden“
bescheid wussten? Machen Sie sich doch nicht lächerlich. Die paar Juden, die augenscheinlich bescheid
wussten, sind wahrscheinlich von einigen anständigeren Menschen in der SA gewarnt worden. So eine Landesweite
Operation wie die Reichsprogromnacht lässt sich nicht 100%ig geheimhalten.
#116 Friedrich Spee 20:02:14 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Heggi Es gibt aber Opportunitätsgründe, Ihnen darauf nicht weiter zu antworten, die forumsbedingt sind.
Können Sie das so ausdrücken, dass ich verstehe was Sie meinen? Ich stehe auf dem Schlauch.
#111 Friedrich Spee 19:53:37 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Heggi: Aha. Ich weise aber entschieden zurück, dieses der ganzen katholischen Kirche in den USA anzulasten
oder sogar der ganzen Kirche! Ich würde mit Ihnen übereinstimmen, wenn es sich um einige wenige Einzelfälle
handeln würde – dieses massenweise auftreten allerdings legt die Vermutung nahe, dass die Kirche ihre
Aufsichts- und Sorgfaltspflicht nicht genügend wahrgenommen hat. Damit müssen wir leben und wir (und
die Kirche als Ganzes) sollten daraus lernen für die Zukunft und auffällig gewordene Priester nicht
decken oder schützen, sondern aus dem Dienst entfernen.
#103 Friedrich Spee 19:37:12 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Heggi Egal ob pädophil oder nicht – es bleibt eine Straftat, jemanden anderen sexuell zu missbrauchen,
auch wenn dieser meinetwegen schon 14 Jahre alt ist – dafür gibts auch einen Fachbegriff, der mir gerade
aber nicht einfällt – also für sexuelles Begehren nach Heranwachsenden. Und, was bei den Vorfällen
noch erschwerend hinzukommt: Das waren meist auch noch Übergriffe auf Schutzbefohlene und / oder Menschen,
die in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Missbraucher standen. Daher weiss ich nicht, was sich an der
Sachlage ändern sollte, dass die amerikanische Abteilung der Kirche ein massives Problem mit perversen,
kriminellen Priestern hat – ob das nun Pädophilie ist oder eifach „normale“ Vergewaltigungen und sex.
Mißbrauch – das spielt im Grunde keine Rolle.
#32 Friedrich Spee 19:22:40 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Atheisti: Wie stehts bei Ihnen? Reden Sie auch nur über wirklich richtig wichtige Themen mit Ihren Mitmenschen?
Ist Ihr Gesprächsthema permanent das Verhungern 1000der Kinder am Tag; oder sind Sie etwa ein normaler
Mensch und reden auch über solch belangloses wie über den Geschmack eines guten Weines oder die Ergebnisse
der Fussballbundesliga?
#92 Friedrich Spee 19:19:27 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Doriano: och bitte! Jetzt fangen Sie nicht auch noch so an, es reicht doch, wenn die Homosexuellen immer
unterstellen, Kritiker des homosexuellen Lebensstils seien selber latent schwul. Genauso wie das Unsinn
ist ist es Unsinn, jemandem der die Kinderschänderei durch Geistliche kritisiert, zu unterstellen, er
sei vielleicht pädophil.
#89 Friedrich Spee 19:15:56 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Heggi; Ich bin auch zornig darüber, wie wahrscheinlich jeder andere auch. Und im Grunde haben die Kritiker
der Kirche ja auch Recht: Was da abläuft, ist eine himmelschreiende Sauerei.
#40 Friedrich Spee 17:12:37 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Kunstmaler Sie meinen, also dass das nicht katholisch wäre. Das ist offensichtlich. Lesen Sie bitte das
Neue Testament… Kunstmaler, sehen Sie, wir Katholiken haben nicht nur die Bibel, sondern auch das Lehramt –
und ich vertraue darauf, dass Generationen von Priestern, Päpsten, Heiligen und Theologen da mit Sicherheit
mehr Ahnung von der Bedeutung der Bibel haben als Sie oder ich. Genau das ist das „protestantische Problem“ –
jeder Hansbambel legt die Bibel nach seinem eigenen Rezept aus – daher gibts bei den Protestanten auch
dutzende, wenn nicht gar hunderte Abspaltungen. Sie machen nichts anderes.
#37 Friedrich Spee 16:50:06 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Nagut, Kunstmaler – Sie haben eine eigene Religion. Ist auch nichts gegen zu sagen – aber katholisch ist
das nicht. Ich halte mich ja sonst immer stark zurück mit solchen Beurteilungen, die andere gerne aufgrund
von kleinen Unstimmigkeiten mit der Lehre aussprechen. Aber das was Sie hier vertreten, ist grundsätzlich
anders als der katholische Glaube.
#31 Friedrich Spee 15:59:24 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Kunstmaler: Freier Wille .Der Mensch hat hier weder einen „freien Willen“, denn dieser ist oft durch des
Antichristen Willen überlagert Das ist schlicht Unsinn. Wäre das wahr, dann gäbe es keine Schuld –
denn wer sich nicht frei für oder gegen Gott entscheiden kann, kann keine Schuld auf sich laden, wenn
er es nicht tut. Das ist absurd, Kunstmalerin.
#27 Friedrich Spee 15:40:26 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Kunstmaler: Da halte ichs doch eher mit der Internationalen. Und da hauptsächlich mit der Strophe: Es
rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, müssen
wir schon selber tun. Dass auch böse Regierungen an der Macht sein können, haben wir uns nämlich selber
zuzuschreiben – der freie Wille! – und müssen sie deshalb auch selber entfernen.
#27 Friedrich Spee 15:32:13 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Regina1961 / Marcelus Marcelus: So ist es. Hinzu kommt noch, dass der amerikanische Präsident gar nicht
die Macht hätte, in den Bundesstaaten ein Abtreibungsverbot durchzusetzen. Únd allgemein, was Obama
angeht: Lassen wir ihn doch erstmal machen, bevor wir anfangen zu kritisieren. Regina: Wirklich eingrenzen
können wir Abtreibungeb nur durch 1) Aufklärung und Verhütung Aufklärung worüber? Seien Sie ehrlich:
Heutzutage weiß in den westlichen Ländern jedes 10jährige Mädchen bescheid, wo die Kinder herkommen,
und wie man das verhüten kann. Was wollen Sie da noch aufklären? 2) Mitgefühl Mitgefühl für was?
3) Verbesserung der Lebensbedingungen für Mütter und Kinder Wie gut müssen die Lebensbedingungen denn
sein, damit ein Mädchen nicht „gezwungen ist, sein Kind umzubringen“? Reichen Wohnung, Essen, Ausbildungsmöglichkeiten,
betreutes Wohnen, staatliche Hilfen nicht aus? Was solls denn noch sein? Müssen werdende Mütter demnächst
eine Yacht am Gardasee zur Verfügung gestellt bekommen, damit sie ihr Kind nicht töten? Nein, Regina:
Die Lebensbedingungen sind in den westlichen Ländern heute so gut wie noch nie zuvor – und die Abbruchrate
so hoch wie nie zuvor. Es liegt nicht an den ach so furchtbaren Lebensbedingungen.
#24 Friedrich Spee 14:53:47 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Krak des Chevaliers: Alternativen Was also wäre Ihrer meinung nach die „katholische“ Alternative zu Obama
in den USA gewesen? Bush zum Beispiel hat die Abtreibung auch nicht verboten (auch wenn er sie nicht unterstützt
hat), dafür aber mehrere Kriege vom Zaun gebrochen.
#22 Friedrich Spee 14:43:16 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Cutty Sark: Ich verstehe. Das was Sie sagen leuchtet mir ein. Die Problematik ergibt sich aus der – durchaus
sinnvollen – ärztlichen Schweigepflicht. Danke, hab es verstanden.
#18 Friedrich Spee 13:01:12 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Toter Alter Mann Nehmen wir an, eine Minderjährige wird ungewollt schwanger. In diesem Alter ist man
der Verantwortung für ein eigenes Kind oft nicht gewachsen Tja. So ist das wohl. Aber auch Minderjährige
müssen für das gradestehen, was sie angestellt haben. Ein Kind kommt ja nicht einfach so aus dem nichts.
zumal es für manche bedeuten würde, die Ausbildung abzubrechen und damit die existentielle Grundlage
aufs Spiel zu setzen. Das ist Unsinn, ich bitte um Verzeihung. Auch ein Schwangeres Mädchen kann eine
Ausbildung machen und wenn es mit Kind apäter gar nicht geht, dann gibts die Möglichkeit, das Kind zur
Adoption freizugeben. Die Schwangerschaft an sich verhindert eine Ausbildung vielleicht 2 Monate lang,
so vom 7. Monat an eben. Ich bin mir der heiklen Problematik bewusst, aber warum sollte eine Siebzehnjährige
nicht abtreiben dürfen, während es eine Neunzehnjährige darf? Ganz einfach: Auch die Neunzehnjährige
sollte nicht dürfen. Ideal wäre es, es wäre ganz verboten (bis auf wenige Ausnahmen – Stichwort: medizinische
Indikation). Aber solange es so ist wie es ist, sollten Kinder eben eine solche Entscheidung nicht alleine
treffen dürfen. Ein Kind ist nunmal bis zu seinem 18. Lebensjahr nicht voll geschäftsfähig und auch
nicht voll für seine Handlungen verantwortlich. Ebenso könnte man fragen: „Warum darf ein 17jähriger
nicht alleine Auto fahren und ein 18jähriger darf das?“ Irgendwo muss man schliesslich die Grenze ziehen
für eigenverantwortliches Handeln.
Toter Alter Mann Nun, soweit ich weiss dürfen sich bei uns Minderjährige vernünftigerweise nichtmal
eine Schönheits-OP machen lassen, weil sie die Folgen derselben nicht überschauen können. Und die Folgen
derselben sind ja, verglichen mit der Tragweite einer Abtreibung, geradezu ein Witz. Ein Kind / Jugendlicher
macht so manchen Blödsinn in seinem jungen Leben – eben weil er nicht sehr weit in die Zukunft zu schauen
in der Lage ist. Der Unterschied liegt selbstverständlich nicht im objektiven Ergebnis einer Abtreibung –
in beiden Fällen wird ein Menschenleben ausgelöscht.
Berrnado: „Vorgesehen“? auch die von eingen Staaten vorgesehene Regelung, daß bei Abtreibungen, die an
Minderjährigen durchgeführt werden sollen, ei8ne Benachrichtung/Einverständniserklärung der Eltern
zu erfolgen hat. Ist das ernsthaft so, dass Minderjährige abtreiben lassen können, ohne die Eltern zu
informieren??
Toter Alter Mann [Was ist das denn eigentlich für ein seltsamer Nickname?] Was heisst hier „indirektes
Schuldeingeständnis“? Die Zahlungen sind ein sehr konkretes Schuldeingeständnis.
Gallowglass Sie meinen also, es läge an der Klage-„Kultur“ der Vereinigten Staaten mit ihren exorbitanten
Entschädigungssummen, bzw dem Fehlen derselben in „Good old Europe“? Ihre Feststellung, dass bei uns
Geistliche lieber versetzt werden, ist leider richtig. Bei den ein, zwei Fällen, die durch die Presse
gingen, war das meiner Erinnerung nach sogar der Hauptvorwurf an die Kirche – nicht das Verbechen des
Geistlichen an sich. Was im Grunde auch richtig ist, denn für das jeweilige Verbrechen kann ja die Kirche
nichts – für das Vertuschen allerdings schon. Das halte ich auch für den weit grösseren Skandal. Wenn
ein Priester oder sonstiger Angestellter der Kirche sich an Kindern oder anderen Schutzbefohlenen vergreift,
dann gehört dieser sofort entlassen – und nicht geschützt. Aber offensichtlich ist das nicht nur bei
der Kirche so in D – ich erinnere mich, dass in meiner Schulzeit ein Sport-Lehrer an meiner Schule ein
Mädchen belästigt hat – und als „Strafe“ dann versetzt wurde. Ein anderer wurde an meine Schule versetzt,
weil er ein Alkoholproblem hatte – als ob Versetzungen irgendwas lösen würden.
#146 Friedrich Spee 10:30:29 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Pünktchen Ich bin zwar noch nicht sehr lange Mitglied dieses Forums, aber mittlerweile habe ich erkannt,
dass es nicht lohnt, auf Joberens Beiträge zu antworten. Auf haargenau denselben Beitrag („was wäre
wenn“) habe ich vor einigen Tagen schonmal geantwortet. Ergebnis: keine Antwort. Er ist ein sogenannter
Foren-Troll, der permanent Beiträge postet, die er einerseits schon hundertmal eingestellt hat und die
andererseits oft überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema des Threads zu tun haben. Und, wie in allen
Internetforen sollte hier gelten: Trolle nicht füttern!
Kreuz.net-Redakteure: Schämen Sie sich! Die Diözese Springfield im nordöstlichen Bundesstaat Massachusetts
hat 59 angeblichen Opfern klerikaler Kinderschändung umgerechnet knapp 3,5 Millionen Euro bezahlt. Opfer
kann man vielleicht solange als „angeblich“ bezeichnen, bis ein Gericht darüber befunden hat oder der
Täter die Schuld eingesteht – was hier eindeutig geschehen ist. Die Opfer der Kinderschändung durch
kirchliche Würdenträger sind hier also nicht „angeblich“ sondern sicher. . . . Mittlerweile frage ich
mich, was in der Kirche der USA schiefgelaufen ist. Die allermeisten Fälle von Kindesmissbrauch durch
Geistliche scheinen in den USA beheimatet zu sein. Wieso ist das so? Oder ist das meine subjektive Wahrnehmung?
Ultramontanus: Hm, da ist was Wahres dran. . Sonst macht auch die Taufe rein gar keinen Sinn mehr, denn
wer nicht von diesen Menschen abstammt, kann sich auch nicht deren „gefallenen Natur“ zuziehen und es
muss nichts hinweggenommen werden. Ich muss darüber nachdenken – im Moment fällt mir keine Widerlegung
ein.
Ultramontanus: Glaubenswahrheit (Dogma) Wenn Sie da z.B. die Enzyklika Humani Generis lesen… ist das
kein Dogma. Dogmen beziehen sich nämlich in der Tat NUR auf den „überirdischen Bereich“. Und im übrigen:
ich muss als Katholik die Bibel nicht wörtlich nehmen. Was da also als „Genesis“ beschrieben wird, ist
als Metapher zu verstehen. Ebenso Adam und Eva und der Sündenfall.
Ultramontanus: Widersprüche? die vielen Widersprüche aufzulösen welche sich zwischen den Dogmen und
der Realität auftürmen? Welche Widersprüche meinen Sie denn? Geben Sie mir ein Beispiel eines solchen
Widerspruchs?
Tyrus: Fleisch und Glück. Fleisch: Wir sind keine Raubtiere, sondern Allesfresser, wie z.B. die meisten
anderen Primatenarten und Schweine. Aber all diese Tiere jagen nicht! Doch. Schweine jedenfalls jagen
durchaus. Gucken Sie mal eine zeit lang Schweinen zu – wenn da zufällig eine Maus vorbeikommt, dann schnappen
die Schweine sich die aber ruck zuck. Aber wie auch immer: Was Tiere machen hat in der Tat nicht viel
mit uns zu tun, denn wir können unsere Handlungen reflektieren, was Tiere nicht können. Menschen können
sehr wohl ohne Fleisch auskommen, sogar das ganze Leben lang. Allerdings – vegan zu leben, also komplett
auf tierische Eiweiße auch in Milch und Käse zu verzichten, erfordert einen sehr genauen Speiseplan.
Und wenn eine Veganerin schwanger wird, rät ihr der Arzt zumeist, für die Dauer der Schwangerschaft
das Veganertum auszusetzen. Glück: Ich versuche den Anspruch an mein Handeln nach dem nach dem höchsten
Gesamtnutzen auszurichten: minimales Leid und maximales Glück für alle Beteiligten. Dieses „Gesetz“
würde es einer Gesellschaft erlauben, alte, für ihre gesamte Umwelt nervige Alte ohne Menschen, die
diese lieben, einfach umzubringen. Einer tot (und der Tod an sich ist ja auch kein Leid) und alle anderen
froh, diesen einen nicht mehr durchfüttern zu müssen. Erstrebenswert?
Ultramontanus: Danke! / Tyrus Ultramontanus: Danke, genau das meinte ich. Ich kenne mich in der „Juristerei“
nicht so aus. Tyrus: Hier ist die GEO-Ausgabe www.geo.de/…eokompakt/59091.html?t=img, die ich meinte.
Tyrus: Nachtrag Abtreibung Also es ist anscheinend so, dass der Fötus (laut dieser GEO) ab etwa der 3.
Woche „etwas merkt“ (leider hab ich die Ausgabe gerade nicht vorliegen, sonst würde ich zitieren). Meines
Erachtens nach darf der Mensch schon abtreiben, und zwar genau dann, wenn das Leben oder die essentielle
Gesundheit der Mutter in ernsthafter Gefahr ist, wenn sie das Kind austrägt – analog zur Mord-Verbot-Ausnahme
bei Notwehr etwa. Wobei der Vergleich ein wenig hinkt, denn schliesslich ist es ja keine Absicht des Fötus,
der Mutter zu schaden. Aber ungefähr kommt der Vergleich trotzdem hin.
Doriano: Das ist Unsinn, verzeihung. Ein Handeln, dass man nur dann als gut betrachten kann, wenn man
an dieses oder jenes glaubt, ist seltsam. Jesus handeln und Jesus Worte kann im Grunde jeder – auch wenn
er nicht an Jesus’Gottessohnschaft glaubt – als gut erkennen. Es ist von jeder Warte aus gut, seine Feinde
zu lieben, seine Mitmenschen zu lieben, seinen Schuldigern zu vergeben usw usf. DAS ist es, was Menschen
überzeugt von Jesus.
Tyrus: Inkonsequenz a) Ich bin daher für ein Recht auf Abtreibung, wenn das psychische oder physicher
Wohl der Schwangeren bei einer Fortführung der Schwangerschaft unzumutbar in Mittleidenschaft gezogen
würde. Wieso nur dann, wenn das „Wohl der Schwangeren“ in Gefahr ist? Wieso nicht dann, wenn sie „keinen
Bock auf das Kind“ hat, weil sie keine Schwangerschaftsstreifen bekommen möchte? Das ist das typische
Gerede von Menschen, die sehr wohl erkennen, dass Abtreibungen eben nicht moralisch einwandfrei sind,
die das aber nicht zugeben wollen. b) Bewusstlose, empfindungslose wenigzellige Organismen sind nicht
schützenswert. Besorgen Sie sich mal eine relativ neue GEO-Zeitschrift zum Thema Kindheit. Ganz am Anfang
einer Schwangerschaft mag Ihre Beurteilung des Fötus als „bewusstlos, empfindungslos“ zutreffen – aber
schon nach sehr kurzer Zeit trifft das nicht mehr zu. Abtreibungen im 3. Monat jedenfalls beseitigen keinen
„Bewusstlosen, empfindungslosen, wenigzelligen Organismus“, sondern töten einen Menschen.
Tyrus: Stimmt. Fällt eigentlich niemand auf, dass all diese Überzeugungen völlig subjektiv sind? Niemand
hat die absolute Wahrheit! Das stimmt natürlich. Aber ich glaube eben, dass die meisten Dinge, die uns
unsere Kirche sagt, stimmen. Auch wenn ich in Eimzelfällen eine andere Meinung vertrete, so bin ich doch
der Meinung, dass die katholische Kirche und damit der katholische Glaube der Wahrheit nahesteht. Dass
das der Muslim völlig anders sieht, steht ausser Frage. Und Joberens sieht das auch ganz anders als ich.
Ist ja auch nicht verboten, es kann ja jeder glauben was er will. Letztlich finde ich es immer wieder
interessant, mit anderen über den Glauben zu diskutieren -gerade weil niemand etwas wirklich beweisen
kann.
#158 Friedrich Spee 15:19:49 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler: Glaub ich nicht. Sehen Sie, jeder kann behaupten, dies und jenes stehe in der Bibel. Das jeweils
zu widerlegen geht kaum, denn in der Bibel steht vieles, und noch mehr kann so oder so ausgelegt werden.
Daher gilt für mich: Wenn jemand behauptet, dies oder jenes stehe in der Bibel, dann muss er das auch
belegen und kann nicht sagen: „Suchen Sie es sich raus!“ Wenn Sie das nicht können, dann behandle ich
das als Inexistent.
Joberens: Nein, sollte „man“ nicht. Mein Vorschlag an Sie war, dass Sie es so sehen sollen, wenn Sie an
das, was die Kirche dazu sagt, nicht glauben können oder wollen. Das ist dann aber ganz allein Ihr Problem –
und nicht das meinige oder gar das der Kirche.
#104 Friedrich Spee 14:17:58 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Martin Bieger: Diese Typen zu bekämpfen halte ich für eine Bürgerpflicht. Jain. Ich denke, man sollte
solchen Leuten einfach keine Bühne geben. Ganz ehrlich, tut ja auch kaum jemand. Und wenn, dann versagen
sie. Ich habe vor Zeiten mal eine Diskussionsrunde mit dem NPD-Vorsitzenden auf irgendso einem Nachrichtenkanal
gesehen – das war einfach nur peinlich -da habe ich mich geschämt für den Voigt. Fremdscham nennt man
das – und das passiert nur, wenn etwas wirklich extrem peinlich ist, was jemand sagt. Kennen Sie den
Matthias Riechling? Der hat mal wunderbar einen neo-Nazi de.youtube.com/watch?v=vg7ieY0v8pY parodiert.
Das kann ich mir immer noch ansehen und muss immer noch lachen. Trifft eben.
#146 Friedrich Spee 14:07:39 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler waren Sie schon mal dort – haben Sie schon mal jemanden vor Hunger verrecken gesehen? Wie ich
schon sagte: ich kenne Afghanistan aus eigener Anschauung. Ich war bisher 6 Monate dort. Der Krieg und
der Terror, das ist eine Seite der Medaille dort – die Gastfreundschaft und die Lebensfreude ist die andere.
Sie können es sich wahrscheinlich nicht vorstellen – aber wenn ein Afghane heiratet, dann ist das ein
rauschendes, fröhliches Fest – auch wenn dieses Fest in einem augenscheinlich ärmlichen, halbverfallenen
Haus stattfindet. Die Menschen leben selbst da fröhlich, wo wir es uns von unserer Warte aus kaum vorstellen
können. Verhungern hab ich in der Tat noch niemanden sehen – aber verrecken aufgrund von Krankheiten,
Verwundungen und Unfällen, bei denen unsere Ärzte nur mal kurz lächeln.
Nanana, Martin Bieger! Man soll mit jedem reden, auch mit Nazis! Reden Sie mit den Menschen, auch wenn
sie Nazis sind. Sagen Sie: „Na, Arschloch, wie gehts?“
#144 Friedrich Spee 13:45:18 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler solange gibt es hier auch kein Himmelreich. Vom Himmel auf Erden redet ja auch niemand. Aber
wir können uns dem annähern. Eine durch und durch gerechte Welt werden wir nicht hinbekommen, das ist
klar. Das ist halt schon der typische Egoismus der westlichen Welt – mir geht es gut, anderen nicht –
tja, Pech gehabt. Ach Unfug. Ich habe darüber mit meinen Eltern und vor allem: Grosseltern, gesprochen.
Meine Grosseltern waren auch glücklich, als sie arm waren, beide hatten nach ihrem Ermessen auch eine
glückliche Kindheit – als Kinder „bitterarmer“ Bauern. Und selbst im Krieg waren sie nicht nur unglücklich
und meine Mutter hatte trotz Krieg eine schöne Kindheit. Das, was wir hier als das absolute Glück ansehen,
ist nur oberflächlich. Sicher ists schön, einen PC, ein Auto und ein haus zu besitzen – aber ohne all
das ist das Leben auch schön. Was glauben Sie denn, warum Menschen auch in „bitterarmen“ Gegenden Kinder
in die ach so furchtbare Welt setzen? Fänden die Menschen das Leben so fürchterlich, dann würden sie
dieses nicht ihren geliebten kindern „zumuten“.
#141 Friedrich Spee 13:25:30 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler: Ich verstehe Sie nicht. Immer noch nicht. Wie selbstgerecht muss man doch sein, wenn einem
eine Welt gefällt (damit meine ich nicht Sie!), wo die Ungerechtigkeit herrscht. Hassen Sie ihr Leben
derart? Das täte mir leid. Das leben ist schön – im grossen und ganzen. Haben Sie Kinder? Wollen Sie
irgendwann welche? Und wenn ja, warum, wenn die Welt doch so furchtbar ist? Sehen Sie, ich schaue mir
die täglichen Nachrichten zum beispiel schon lange nicht mehr an, weil im Grunde nur Negatives eine Nachricht
wert zu sein scheint. Das Leben besteht aber nicht nur aus Terror, Mord und Totschlag – auch in den Ländern,
in denen dies öfter vorkommt, gibts ein normales, schönes Leben der Menschen. Als Beispiel sei Afghanistan
genannt, welches ich aus persönlicher Erfahrung kenne. Die „normalen Afghanen“ haben ein Leben neben
dem Terror und dem Krieg, der dort herrscht. Sie erleben trotzdem Freude. DAS ist es, was das Leben ausmacht.
joberens: sehen Sie es einfavch als Zeichen an. Wenn Sie nicht glauben, dass Heiligsprechungen anzeigen,
dass dieser oder jene Mensch bei Gott ist, dann sehen Sie es doch einfach als Ehrung des entsprechenden
Menschen und seiner Tugendhaftigkeit an, zu der wir alle aufgerufen sind, es ihm gleichzutun.
#133 Friedrich Spee 12:51:11 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler: Ich verstehe Sie nicht. Wenn man „hier“ im Namen Christi Wunder vollbringen kann, dann bedeutet
das doch eindeutig, dass Christus auch „hier“ Macht hat…?
#130 Friedrich Spee 12:41:32 | Sonntag, 7. Dezember 2008
Kunstmaler: Gott will keine Welt, wo einerseits Menschen im Überfluss schon ersticken und Menschen andererseits
vor Hunger krepieren. Natürlich nicht! Gott hat hier keine Macht, denn hier ist nicht das Reich Gottes.
Also, Kunstmaler: Wozu dann beten? Und, wie hat denn dann, nach Ihrer Meinung, Jesus Wasser in Wein verwandelt?
Oder Tote erweckt? An den Wundern, die Jesus (und auch andere) im Namen und mit der Macht Gottes wirkten,
können Sie sehen, dass ihre Meinung von der Machtlosigkeit Gottes auf Erden nicht stimmen kann.
#125 Friedrich Spee 12:29:24 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@ Kunstmaler Ihre Vorstellung wäre nur dann möglich (Martin Bieger deutet es bereits an) wenn Gott nicht
omnipotent wäre. Da Gott aber ausserhalb des Universums – bzw über diesem – steht, kann das Böse (also
Satan, auch ein geschaffenes Geschöpf) nicht gegen Gottes Zulassen irgendetwas bewirken.
#93 Friedrich Spee 19:01:26 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Für die Kirche: Trinität Also, Sie sind weder katholisch … Doch, bin ich. Nun kommen Sie: erklären
Sie mir, warum es wesentlich sein soll, ob Gott drei Personen ist oder nicht – bitte mit praktischen Beispielen,
was sich ändert, wenn man dies oder jenes glaubt. Ich nehme die Trinität Gottes hin – glaube aber nicht
an eine Heilswichtigkeit des Glaubens daran.
#67 Friedrich Spee 18:03:47 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Joberens @ alle: Drei Personen Warum zum Teufel soll das irgednwie wichtig sein, ob Gott jetzt drei Wesenheiten
hat oder nicht? Das ist doch völlig unwichtig. Die Botschaft zählt und nicht irgendwelche theologischen
Spitzfindigkeiten.
#41 Friedrich Spee 17:34:21 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Seefeld: Nicht eindeutig? Wenn einer von „Halbarier“ spricht und vorher noch was von „zersetzenden Elementen
der weissen Ehe“ gefaselt hat, dann ist „Arier“ sehr eindeutig geprägt.
Vineta: Ja, ich provoziere. zu 1) Sicher, Sie können es so sehen. Aber wie gesagt: Es ist ihr Glaube –
ebenso wie der Glaube der Muslime was anderes sagt. Fein. zu 2) Vineta, sagen Sie mir, was ist die Alternative
zum „Gutmenschentum“? Ich kann es Ihnen sagen: Krieg. Ich weiss, wie Krieg ist. Und ich kann wunderbar
darauf verzichten. Sie sehen nur das, was sie sehen wollen/sollen. Ich war insgesamt 9 Monate bisher in
Afghanistan stationiert. „Der Islam“ ist nicht gewalttätig – es sind einige Verbrecher, die es sind.
Und das sind die, die von der Öfentlichkeit gesehen werden – die friedliche Mehrheit sieht man kaum in
den Nachrichten. zu 3) Sehen Sie – es geht nicht darum, ob die Homo-Ehe dem NT entspricht oder nicht.
Lesen Sie mal die Meinungen einiger christlicher User hier (Elijahu, derLeser z.B.) – das sind genau jene
Verbrecher, die es auch im Islam gibt – hätten diese die Möglichkeit, dann würden sie auch Gewalt anwenden.
Die rufen zur Gewalt auf im Namen des Gottes an den sie glauben – und zwar konform mit der Heiligen Schrift
des Christentums. Das AT, Vineta, gehört dazu, ob Sie das nun wollen oder nicht. Dazu müssen Sie kein
Jude sein. Paulus beruft sich darauf.
Seefeld: Definieren Sie den Unterschied! Und zwar den zwischen Prügel und „Züchtigung“. Und nehmen Sie
doch mal Stellung zu diesem hier, was ich unten schon einmal fragte: „Seefeld – wenn, wie Sie schreiben,
eine „leichte“ Züchtigung „nur zu besonderem Anlaß“ verabreicht werden soll – was wäre dann die Steigerung,
falls sie eben nicht „wirkt“ bei diesem besonderen Anlaß? Erst reden, dann Schlagen – und dann wieder
reden?“
Elijahu: Unbussfertige Sünder Also: Alle dicken Menschen exkommunizieren, denn sie sind alle der Sünde
der Völlerei verfallen und verharren auch in dieser – für alle sichtbar dürch Fettleibigkeit.
Vineta: Sie haben recht! zu 1) Entweder Sie glauben, daß Abraham in Ur lebte und zuletzt in Kanaan.Oder
nicht! Genau. Und die Muslime glauben was anderes. Ich glaub auch dass das was sie glauben, erfunden ist.
Aber beweisen können weder wir unseren Glauben noch sie ihren. Das ist es ja, was den Glauben ausmacht.
Die Muslime glauben, dass Mohammed Prophet war und seine Aussagen von Gott empfangen hat. Da es zu Abraham,
wie Sie zurecht sagen, keine anderen Quellen als das AT gibt, lässt sich nichts beweisen was seine Person
angeht. zu 2) Klar. Ich hab damit auch kein Problem. Aber Sie, Vineta, sind doch mit der Chemie gekommen,
nicht ich. Chemisch betrachtet ist die gewandelte Hostie auch nur eine Hostie. Aber widerlegt das irgendwas?
Nein. zu 3) Wenn der Islam-Unterricht in deutsch gehalten wird und auch nicht- / wenig-islamische Kinder
unterrichtet, dann kann der Lehrer nicht innerhalb der Schule gegen den Staat oder sonstwen hetzen, ohne
dass das rauskommt. Und selbst die islamischen Schüler würden das wahrscheinlich „petzen“. Es ist definitiv
was anderes, wenn der Islam-Lehrer bekannt ist, als wenn das irgendein Fuzzi in einem Hinterhof ist, auf
den niemand zugreifen kann. zu 4) Das NT ist in der Tat gewaltfrei – nicht aber das AT – und wenn Sie
hier die Schwulen-Diskussionen anschauen, dann sehen Sie, dass auch das Christentum immer noch gewaltanfällig
ist. Die ganze Ablehnung der HS beruht auf dem AT -Paulus berief sich darauf. Und was soll nochmal mit
HS geschehen laut dem AT?
#27 Friedrich Spee 23:50:36 | Sonntag, 30. November 2008
Galatea / Vineta Galatea: Jeder von uns hat seine Überzeugungen – und ist im Grunde von deren Wahrheit
überzeugt denn sonst wäre man ja nicht überzeugt von seinen Überzeugungen. Trotzdem muss ich andere
Überzeugungen zulassen. Und was soll ich zu ihrem „palastartige Sakralbauten“-Gemecker sagen? Haben Sie
sich schon mal den Speyerer Dom angeschaut? Der ist total bescheiden, ne?! Vineta: Der Meteorit Kaaba
hat definitiv nichts mit Abraham zu tun Nein? Beweisen Sie das. und die Meinung, ein geschächtetes Tier
sei völlig blutfrei, bringt jeden Chemiker zum Lachen. Dass sich das Brot bei der Wandlung in Fleich
verwandelt, auch. Na und? Ohne Abhöranlagen kann man keinen „gewaltfreien“ Unterricht garantieren. Garantieren
kann man nichts. Klar. Aber: Ein islamischer Reli-Unterricht an öffentlichen Schulen wäre auch für
nicht-islamische Schüler besuchbar. Und das allein gibt einem schon mehr Sicherheit als abgeschotteter
Islam-Unterricht in Hinterhöfen. Eine Religion, die sowohl die Christenverfolgung impliziert… Was würde
Sie denn machen wenn man Sie liesse? Das was Sie an einem Stück hier schreiben klingt auch nicht grad
nach Gewaltfreiheit und Toleranz. Und seien Sie ehrlich: Das Christentum ist auch keine demokratische
Religion und Gewalt war auch den Christen nicht fremd – bzw in einigen Regionen ist es noch gewalttätig.
Also ich bin sicher, dass der türkische Gemüsehändler, bei dem ich oft einkaufe, keine Sprengstoffgürtel
unter der Ladentheke liegen hat.
#23 Friedrich Spee 23:06:01 | Sonntag, 30. November 2008
Galatea: Zum Teil richtig der Katholizismus sei nur dann segensreich, wenn er a) weder Kinder tauft Korrekt.
Deshalb haben sich meine Kinder mit 14 Jahren dazu entschliessen können, sich taufen zu lassen – oder
auch nicht. Alle drei haben es getan. b) seine eigenen Wahrheiten leugnet, damit andere, die nicht in
einer christlichen Umgebung aufwachsen, auch – ja was- in den Himmel kommen können. Oder ähnliches.
Andere Religionen zu respektieren und zulassen zu können hat nichts mit „Wahrheiten verleugnen“ zu tun.
#20 Friedrich Spee 22:20:19 | Sonntag, 30. November 2008
Galatea: OT? Was bedeutet OT? Was Ihre ganze Litanei angeht: Ich finde es gut, wenn der Mensch die Wahl
hat. Was ist christlicher Glaube wert, wenn der Mensch, der daran glaubt, keine andere Wahl hatte, als
daran zu glauben? Ein Mensch, der in einer rein christlichen Umgebung aufwächst und keine anderen Möglichkeiten
kennt – was ist dessen Glaube wert?
#18 Friedrich Spee 22:08:32 | Sonntag, 30. November 2008
Vineta: Nüchterne Analysen Nüchterne Analysen sind bei Glaubensansichten schlicht nicht möglich. Wer
dran glaubt findet die Umrundung der Kaaba genausowenig lächerlich wie derjenige, der glaubt, dass auf
den Kopf geträufeltes Wasser von der Erbsünde freimache, die entstand, als die Vorfahren aller Menschen,
Adam und Eva, einen Apfel aßen, findet, dass das lächerlich sei. Warum muslimischer Religionsunterricht
wichtig ist? Einerseits wegen der Gleichberechtigung – andererseits, und m.E.n. wichtiger: Bei offiziellem
Religionsunterricht hat Papa Staat ein Augenmerk drauf und die Kinder müssen nicht mehr zu irgendwelchen
radikalen Predigern in irgendwelchen Hinterhöfen gehen, wenn sie Religionsunterricht haben wollen / sollen.
#15 Friedrich Spee 21:36:26 | Sonntag, 30. November 2008
Vineta: Haarsträubende Ungeheuerlichkeiten Analysieren Sie mal den christlichen Glauben mit Bosheit in
den Augen – und, was kommt dabei raus? Es ist einfach, sich über andere Religionen lustig zu machen.
#117 Friedrich Spee 19:03:44 | Sonntag, 30. November 2008
Vieira: Essen Sie … Chips (Acrylamid), fahren Sie Auto (Feinstaub), leben Sie in der Stadt (noch mehr
Feinstaub), rauchen Sie (noch mal mehr Feinstaub und anderes), essen Sie Waldpilze (Tschernobyl lässt
grüssen), nutzen Sie Medikamente (mannigfaltige Krebserreger), trinken Sie Alkohol… ?
#113 Friedrich Spee 18:36:15 | Sonntag, 30. November 2008
Vieira: Sie haben da was falsch verstanden! Kondome sollen Sie nicht essen! Aber Spass beiseite, was
solls? Dann sind in manchen Kondomen eben krebserregende Stoffe gefunden worden. Spricht ja nicht gegen
Kondome im allgemeinen, sondern nur gegen Kondome mit diesem Inhaltsstoff.
#68 Friedrich Spee 17:33:09 | Sonntag, 30. November 2008
Seefeld Zweitens ist ein leichter Handstreich wesentlich besser als beispielsweise zeitweiliger Liebesentzug.
Sehen Sie, das eine ist schlecht, das andere auch. Das ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und
drittens ist Erziehung immer situationsbedingt, man sollte sich also alle Erziehungsmittel offenhalten.
Kommen Sie, Seefeld, Butter bei die Fische: Wieviele Kinder haben Sie und wie alt sind diese? Sollte ein
Kind nicht auf eine Züchtigung reagieren, muß man eben auf ein anderes Erziehungsmittel zurückgreifen –
auf welches, hängt wieder von der Situation ab. Seefeld – wenn, wie Sie schreiben, eine „leichte“ Züchtigung
„nur zu besonderem Anlaß“ verabreicht werden soll – was wäre dann die Steigerung, falls sie eben nicht
„wirkt“ bei diesem besonderen Anlaß? Erst reden, dann Schlagen – und dann wieder reden? Meine drei
Kinder sind von uns niemals geschlagen worden – und allesamt sind sie gut geraten wie ich finde. Es geht
also ohne Prügel – was also sollte ein Argument für Prügel sein? Wenn Kinder „Prügel brauchen“, dann
haben die Eltern versagt – und sehen das auch nicht ein. Wenn man mit seinen Kindern nicht klarkommt,
dann MUSS man sich professionelle Hilfe holen und eingestehen, dass man selber nicht klarkommt. Es gibt
Erziehungsberatungsstellen genug.
#145 Friedrich Spee 17:19:38 | Sonntag, 30. November 2008
Homer Simpson: Das nennt man: den Versuch, Wissen vorzutäuschen. Klappt manchmal ja auch ganz gut – nämlich
dann wenn der Gegenüber ebenfalls keinen Schimmer hat wovon die Rede ist oder zu faul ist, sich zu informieren.
Klappt daher wahrscheinlich bei Eli’s Gesinnungsgenossen ganz gut – „wozu brauch ich Wissen, wenn ich
glaube… „ Letztendlich ist das fatal für den christlichen Glaube, von dem ich überzeugt bin dass
er wahr ist. Aber auch dieser Glaube ersetzt nicht Wissen.
#108 Friedrich Spee 04:05:48 | Sonntag, 30. November 2008
Pneumat: Nicht rumheulen. Die globale FM-Ideologie macht alles dafür, um den Jugendlichen die rettende
moralische christliche Basis zu entziehen. Heulen Sie nicht rum. Tun Sie was. Leben Sie’s vor. Dir Kirche
ist heutzutage zum Glück in der Lage, dass sie werben muss für sich und die Menschen sich entscheiden
können. Der Freie Wille. Und wir müssen ein nachahmenswertes Leben leben, damit Jugendliche zu Christus
finden. Rumheulen bringt gar nichts.
#103 Friedrich Spee 00:30:15 | Sonntag, 30. November 2008
Biene Maja:Ich bin Fachmann jedenfalls dann wenns darum geht, warum Ihr PC in der „Badewanne“ so „hängt“.
Das ist einfach so, dass es bei über 12.000 Posts, die Ihr PC alle laden muss, etwas länger dauert als
bei einem Thema mit 100 Antworten. Ihr PC ist völlig in Ordnung. Meiner hängt auch, wenn ich die „Badewanne“
anklicke.
#99 Friedrich Spee 00:09:11 | Sonntag, 30. November 2008
Pessimistisches, aber schönes Lied Hier mal ein Link zu einem Lied de.youtube.com/watch?v=sZl_50oHJTI,
das verdammt pessimistisch ist, aber wunderbar. Und einiges pessimistisches stimmt leider.
#91 Friedrich Spee 23:10:59 | Samstag, 29. November 2008
Kunstmaler: Was fordert „diese Jugend“ denn? Ich: …denn meistens ist ein Quäntchen Gutes darin, was
die Jugend fordert. Sie: Das kommt immer darauf an welche Jugend man meint. Diese Jugend bestimmt nicht.
Sehen Sie, ich weiss nicht genau, was diese Jugendlichen da fordern. Sie etwa? Die einzige Information,
was „diese Jugend“ fordere hab ich hier von Kreuz.net und die haben es von Gloria.TV – was ich persönlich
nicht als unabhängige, sachliche Quelle akzeptiere. Und da ich die wirklichen Forderungen nicht kenne,
halte ich mich mit meinem Urteil zurück. Zudem: Wieviele von „diesen Jugendlichen“ sind denn als Randalierer
zu sehen? 5? Und wieviele warens insgesamt? 70, laut Gloria.tv. Wenn Sie sich eine Demo von Linken anschauen,
bei der 1000de Leute marschieren, dann wird oft über „gewalttätiges Verhalten“ dieser berichtet – in
Wirklichkeit sind 5000 friedlich und 100, die mitmarschieren, machen Ärger. Nämlich der „Schwarze Block“ –
die kommen NUR, um Randale machen zu können, etwa wie Hooligans unter Fussballfans.
#65 Friedrich Spee 22:52:21 | Samstag, 29. November 2008
Seefeld: Und was, wenn ihr Kind Wenn ein Kind einen Fehler begeht, muß es darauf hingewiesen werden,
und wenn es nur auf eine Züchtigung reagiert, dann eben mit einer solchen. Und was dann, wenn ihr Kind
auch nicht auf die „Züchtigung“ (tolles Wort übrigens, verschleiert so schön, gelle?) vermittels Handstreich
reagiert? Was dann? Ziehen Sie dann ihren Gürtel aus und verdreschen das Kind, bis es endlich tut was
Sie sagen? Und kommen Sie jetzt nicht mit „das ist was anderes“, denn nein, es ist nichts anderes. Auch
eine „Züchtigung vermittels Gürtel“ oder sonst einem Instrument schädigt den Körper des Kindes nicht
dauerhaft – was oft das Argument ist von Prügel-Befürwortern. Mann! Wenn dein Kind „nur auf eine Züchtigung
reagiert“, dann hast DU versagt in der Erziehung – und schiebst dem Kind die Schuld in die Schuhe und
lässt es büßen für DEIN Versagen. Vieira schrieb: Ich sage, dass Züchtigung ein probates Mittel sein
kann. Ja, und? Das ist einfach nicht richtig. „Probat“ bedeutet was? Bewährt, geeignet, richtig. Und
ob da nun steht „sein kann“ oder „ist“ – was spielt das für eine Rolle? Vieira findet es OK, wenn Eltern
ihre Kinder schlagen. Und Sie auch, wies scheint.
#80 Friedrich Spee 22:27:01 | Samstag, 29. November 2008
Kunstmaler: Die rosa Brille es ist schön, dass Sie heute die rosa Brille aufhaben – Ich habe eigentlich
immer die rosa Brille auf. „Alles wird gut! „ ist im grossen und ganze mein Motto – auch wenns natürlich
hin und wieder nicht stimmt. Aber dieses sauertöpfische Rumgejammer an allem und jedem, vor allem aber
an „der Jugend“, welches so manch „frommer“ Katholik vor sich her trägt finde ich abschreckend. Leblhubers
Zitat „Prüfet alles…“ ist aus einem Zusammenhang entnommen, den ich insgesamt sehr schön finde: 15
Sehet zu, daß keiner Böses mit Bösem jemand vergelte; sondern allezeit jaget dem Guten nach, untereinander
und gegen jedermann 16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlaß, 18 seid dankbar in allen Dingen;
denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. 19 Den Geist dämpfet nicht 20 die Weissagung verachtet
nicht; 21 prüfet aber alles, und das Gute behaltet. 22 Meidet allen bösen Schein. Und ich BIN allzeit
fröhlich. Wie sagt man so schön? Der Herr wirds schon richten. Und genauso ist es. Die Jugend fordert
immer irgendwas – und das meistens ziemlich radikal. Und am Ende wird ein kleiner Teil der Forderungen
vielleicht sogar durchgesetzt – zum Wohle aller, denn meistens ist ein Quäntchen Gutes darin, was die
Jugend fordert.
#58 Friedrich Spee 21:03:38 | Samstag, 29. November 2008
Kunstmaler: Ich kann Sie beruhigen Ich habe Verständnis für Demos – aber nicht für solcher Art von
Proletengebrüll und schon gar nicht für einen tätlichen Angriff auf einen Menschen (egal ob Priester
oder nicht). Kein Mensch hat einen anderen Menschen körperlich zu nahe zu treten. Zunächst mal: Danke
für diese Zeilen. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich schreibe jetzt nur kurz zu zu dem provokanten
Auftritt des Priesters, denn ich habe nur so ein Gefühl und kann es nicht richtig in Worte fassen – also
er ist nicht „selbst schuld“ daran, dass er angegriffen wurde – aber so ganz unschuldig ist er auch nicht.
Ich habe Schwierigkeiten, das richtig zu „Papier“ zu bringen. Deshalb lasse ichs, das genauer zu beschreiben.
Und jetzt kommt noch der beruhigende Teil: Welche verdorbene Brut – welche Eltern hatten diese armen
Kinder -ist das unsere Zukunft? Nein, das ist nicht unsere Zukunft. Jugend hat immer den Drang, sich an
etwas zu reiben. An den Eltern, an den Tabus in der Gesellschaft, an Autoritäten, an den Kirchen, etc.
Jugend ist radikal – gegen irgendwas. Es ist kein Zufall, dass sowohl Neonazis als auch linke Autonome
und andere radikale Gruppen zueinem Grossteil aus Jugendlichen bestehen – werden diese älter, dann wenden
sie sich meistens von diesen Ideologien ab – und werden normal. Ich habe einen Bekannten, der war früher
aktiv im maoistischen Kommunistischen Bund (KB) – und was soll ich sagen – der ist heute Benediktiner.
#79 Friedrich Spee 03:14:59 | Samstag, 29. November 2008
Grand Sol: Und du hättest verdient… mal, wie Elijahu auch, geknuddelt, geschmust und liebkost zu werden.
Das wirkt manchmal Wunder – vielleicht auch bei dir!
#56 Friedrich Spee 23:33:15 | Freitag, 28. November 2008
Vieira: Weisheit? Er kann aber die gute Sitte und Weisheit früherer Tage pflegen. Wenn einer das in meinem
Umfeld tut, dann befleißige ich mich der guten Sitte und Weisheit heutiger Tage und zeige ihn an. Und
nebenbei: Ich wüsste nicht, wo ich die Angriffe auf die Mormonen gerechtfertigt hätte… hab ich weder
mit dem Argument getan, sie schlügen ihre Kinder noch mit irgendwas anderem. Sie haben behauptet, Kinder
zu prügeln sei ein „probates Mittel“. Und das ist falsch.
#51 Friedrich Spee 23:00:23 | Freitag, 28. November 2008
Also doch Vieira: Prügel. Was auch sonst. „Züchtigung“ ist halt ein „feineres“ Wort für Prügel – in
etwa so wie „Schwangerschaftsunterbrechung“ für Ungeborenenmord. Bleibt dennoch dasselbe, auch wenn Sies
noch so geschwollen ausdrücken.
#246 Friedrich Spee 21:08:27 | Freitag, 28. November 2008
Kunstmaler /Joberens Kunstmaler: WIE sollte denn der liebe Phillip das machen? Etwas löschen/verändern
kann hier nur die Redaktion. Joberens: Sie sind so lächerlich.
#235 Friedrich Spee 20:51:47 | Freitag, 28. November 2008
Phillip – Falsch. Wenn Sie keinen anonymizer benutzen, dann gibts Programme, die ihre IP auslesen können,
wenn Sie nur eine Seite besuchen. Es ist kein Problem.
#232 Friedrich Spee 20:47:15 | Freitag, 28. November 2008
Kunstmaler: Nur Dummies sind zurückverfolgbar mit annehmbarem Aufwand. Nutzen Sie anonymizer und der
Aufwand, Ihre IP zurückzuverfolgen wird dermassen hoch, dass das keine Sau mehr macht, erst recht kein
Staatsanwalt und schon gleich gar nicht wegen einer so läppischen Sache wie einem Foto von Josef Berens.
#224 Friedrich Spee 20:42:02 | Freitag, 28. November 2008
Phillip: Wau! Sie haben es geschafft! Sie haben die Premiere geschafft! Sie sind der erste, auf dessen
joberens nicht mit einem Konglomerat seiner 14 Textbausteine antwortet. Gratulation! Und das Foto von
joberens ist auch toll. Ist doch super, wenn man weiss, mit wem man hier redet. Dafür: danke! :(3
#45 Friedrich Spee 20:36:43 | Freitag, 28. November 2008
Vieira: Stimmt. Sie sind offenbar nicht in der Lage, sachlich über eine Sache zu reden. Stimmt. Kinder
sind keine „Sache“. Ich rede auch nicht mit einem Kinderschänder „sachlich“ darüber, welche Gründe
jetzt vielleicht dafürsprechen könnten, Sex mit einem Kind zu haben. Und ebenso „unsachlich“ werde ich,
wenn jemand es propagiert, Kinder zu schlagen und das dann auch noch als legitimes Erziehungsmittel rühmt.
Das ist Kindesmisshandlung und sonst gar nix.
#33 Friedrich Spee 19:44:55 | Freitag, 28. November 2008
Vieira: Befugnis? Es hängt Ihrer Meinung nach also davon ab, ob ich über denjenigen, den ich verhaue,
Macht habe. Das lässt tief blicken, Vieira. Wer seine Kinder und / oder Frau prügelt ist ein erbärmliches
Schwein und einfach zu dämlich, seine Kinder ohne Gewalt zu erziehen. Und diese Unfähigkeit dürfen
dann die Kinder ausbaden. Erst seine Kinder „ver-ziehen“ und wenn sie dann nicht hören kommt der gelbe
Onkel, ja? Schlimmer gehts nimmer.
#22 Friedrich Spee 18:44:30 | Freitag, 28. November 2008
Vieira: Aha. Nur die aktuelle weltliche Mode lehnt Züchtigung ab. Züchtigung kann ein probates Mittel
sein. -Nur die aktuelle weltliche Mode lehnt Folter ab. Folter kann ein probates Mittel sein. -Nur die
aktuelle weltliche Mode lehnt Handabhacken ab. Handabhacken kann ein probates Mittel sein. – Nur die aktuelle
weltliche Mode lehnt Rädern ab. Rädern kann ein probates Mittel sein. -Nur die aktuelle weltliche Mode
lehnt Hexenverbrennen ab. Hexenverbrennen kann … Merken Sie was?
#31 Friedrich Spee 18:32:45 | Freitag, 28. November 2008
wolfgang e: nur eine kurze Antwort warum sollte der Spruch nur für Mord und Totschlag gelten? Soll er
nicht. Es war ein BEISPIEL wo er auf jeden Fall gilt. Verallgemeinert könnte man vielleicht sagen, der
Spruch „Der Zweck heiligt nicht die Mittel!“ gilt dann, wenn die Mittel unzweifelhaft unmoralisch sind.
Aber sehen Sie, Kondome, Spirale und co. sind ja nicht unmoralisch. Sie haben vorhin gesagt, es sei die
Einstellung, die evtl unmoralisch sein kann. Das sehe ich genauso, aber: Die Einstellung ist unabhängig
von den Hilfsmitteln. Wenn jemand aus guten Gründen keine Kinder (mehr) will, also z.B. bei mir und meiner
Frau, weil wir schon deren drei haben und mit dem Geld geradeso auskommen, beide schon, wie wir finden,
zu alt sind, um noch kleine Kinder grosszuziehen und unseren drei Kindern eine fundierte Ausbildung ermöglichen
können wollen (also leider auch wieder: Geld), haben wir uns entschieden, keine Kinder mehr bekommen
zu wollen. Diese Entscheidung ist unabhängig von den letztlich gewählten Mitteln der Empfängnisverhütung.
Meine Frau benutzt die Spirale, weil sie sie gut verträgt und sie keine Nebenwirkungen hat. Würde meine
Frau die Spirale nicht vertragen, dann würden wir anders verhüten – und die Verhütungstechnik hat keinerlei
Einfluss auf unsere Entscheidung. Deshalb ists natürlich gut und richtig, die Katholiken aufzufordern,
ihr Gewissen nach dem Verhütungs-Grund zu erforschen – die Methode ist letztlich aber egal und sollte
den Menschen selber überlassen bleiben, je nachdem was am besten …
#25 Friedrich Spee 15:10:31 | Freitag, 28. November 2008
Wolfgang e. Vielleicht kommt es auf beides an. (War zumindest in der klassischen Moral immer so: der Zweck
heiligt die Mittel nicht.) Nein. Warum sollte es drauf ankommen, wie man verhütet? Die Spirale z.B. ist
nichts „Böses“. Ihr Spruch gilt für solche Sachverhalte wie: „Wenn ich den jetzt ermorde dann ermerdet
der niemanden mehr – also ists eine Gute Tat!“ – Hier gilt das. Der Zweck (also die Rettung von Menschen)
heiligt nicht die Mittel (Mord).
#19 Friedrich Spee 14:22:07 | Freitag, 28. November 2008
Wolfgang e. sag ich ja nicht. Doch. Genau das sagten Sie. Bei der künstlichen Verhütung gibt es einen
Widerspruch zur Liebe: wenn Liebe die Ganz-Annahme des Anderen sein soll, so wie er ist, dann ist diese
Ganz-Annahme eben nicht vollkommen, wenn ich sage: „so, wie Du bist, mit Ausnahme deiner Fruchtbarkeit“
Und das ist einfach eines: Unfug. Das verletzt andere Menschen. Wenn Sie selber das für sich so sehen,
bitte. Aber verallgemeinern können Sie das nicht so einfach. All diese bescheuerten Regelungen der Kirche
für GV IN der Ehe sind meines Erachtens nach Unfug, denn jeder Mensch ist verschieden – was dem einen
nicht gefällt gefällt dem anderen. Wenn man natürliche „Verhütung“ nur aus egoistischen Motiven betreibt,
ist sie auch nicht viel besser als die künstliche Verhütung. Nicht viel besser? Warum ist sie besser?
Es kommt nicht darauf an, wie man verhütet, sondern aus welchem Grund. Die Methode ist ganz egal.
#13 Friedrich Spee 14:03:48 | Freitag, 28. November 2008
Also Wolfgang e. Meine Frau und ich, wir haben 3 Kinder, sind beide über 40 Jahre alt und wollen keine
Kinder mehr. So. Und wenn da jetzt einer herkommt und mir ins Gesicht sagt: „Wer „künstlich“ verhütet
denkt nur an sich!“ dann hat der einfach ein Rad ab, sorry.
#10 Friedrich Spee 13:20:13 | Freitag, 28. November 2008
Wolfgang e.: „künstliche“ Verhütung Ganz ehrlich: Ich empfinde Treue zur Partnerin ganz entscheidend.
Aber das kirchliche Unterscheidung von „künstlicher“ und „natürlicher“ Verhütung finde ich … beknackt.
Was soll denn bitte eine „natürliche“ Verhütungsmethode sein? Die Temperaturmethode oder was? Die ist
auch nicht „natürlich“ – man braucht dazu auch künstliche Mittel – nämlich z.B. ein sehr genaues Thermometer.
Kommt das in der Natur vor? Nein? Dann ists künstlich. Und alles, was Sie aufgeführt haben würde auch
gelten als Argument gegen die „natürliche (haha) Verhütung“ – wenn man es für wahr empfände. Und ich
finde es ist nicht „wahr“ sondern Blödsinn.
#245 Friedrich Spee 01:12:04 | Freitag, 28. November 2008
derLeser aber er[Cameron] ist nicht der einzige der 10 % als viel zu hoch ansieht. Wie ich in meinem Post
sagte: großzügig geschätzt. Es ging mir darum, den höchstmöglichen Wert anzunehmen, der „so in Umlauf
ist“ – damit eben keiner kommen kann und an der Zahl rummäkeln kann, sie sei viel zu niedrig. Denn auch
bei angenommenen 10% Homosexuellen in der Bevölkerung ists erschreckend, dass diese 10% sich 70% der
HIV-Neuinfektionen teilen. Aufgrund persönlicher Erfahrungen gehe ich von weitaus weniger Homosexuellen
aus. Vielleicht 5%. Eher aber noch weniger, ohne dass ich das aber empirisch belegen könnte. Aber ich
meine, dass nicht jeder Zwanzigste homosexuell ist. Ich denke auch, dass von „Lobbyisten“ der Homosexuellen
eher zu hohe Zahlen angenommen werden, während religiöse Fanatiker eher zu niedrige Zahlen annehmen.
Wes Brot ich ess des Lied ich sing – auf beiden Seiten. Um das nochmal klarzustellen: Ich glaube nicht
an den Sündencharakter der HS an sich und auch nicht an selbigen der „praktizierten HS“. Was ich allerdings
für Sünde halte ist das „sich durch alle Betten fi…“ – und zwar sowohl auf Homo- als auch auf Hetero-Seite.
Und diese Unsitte ist (sichtbar an den HIV-Infektionen) bei HS besonders stark vertreten. Und macht die
Menschen kaputt, denn niemand ist gerne ausschliesslich Sex-Objekt. Wenn sich 2 Menschen lieben, dann
ist Sex völlig ok – und keine Praktik ist Sünde.
#228 Friedrich Spee 21:16:11 | Donnerstag, 27. November 2008
derLeser: Sorry nachdem ich nur Wiki über diesen Cameron gelesen habe, halte ich ihn nicht für glaubwürdig.
Er ist derzeit der Vorsitzende des Family Research Institute in Colorado Springs, welches alle willkommen
heißt, die sich „anschließen im Kampf eine Welt wiederherzustellen, wo die Ehe hochgehalten und geehrt
wird, wo Kinder aufgezogen und geschützt sind, und wo Homosexualität nicht gelehrt und akzeptiert wird,
sondern stattdessen entmutigt und auf jeder Stufe abgelehnt wird. de.wikipedia.org/wiki/Paul_Cameron Eindeutig:
Befangen. Unabhängige Forschung ist das nicht.
#127 Friedrich Spee 21:04:24 | Donnerstag, 27. November 2008
LOL Biene Nichts gegen enthaltsames Leben, das ist jederfraus eigene Sache – aber WEGEN des Risikos, sich
mit HIV zu infizieren?? Gehen Sie manchmal auf die Strasse, einkaufen z.B.? Das Risiko in Deutschland,
im Strassenverkehr umzukommen, ist doppelt so hoch, wie sich mit HIV anzustecken…
#223 Friedrich Spee 20:47:54 | Donnerstag, 27. November 2008
Philomena Die wären auch nicht höher als die hochgerechneten Zahlen die so kursieren – denn irgendwann
bricht die Krankheit ja aus – und spätestens dann wird die wohl meistens diagnostiziert. Selbstverständlich
kann sich auch ein Familienvater mit HIV anstecken – wenn er denn fremdgeht, was (leider) häufiger vorkommt.
ABER, das können Sie nicht bestreiten, steht so in Wiki: „Von den 2.700 Neuinfizierten waren ca. 81 %
Männer; geschätzte 70 % von ihnen sind Männer, die Sex mit Männern hatten, 20 % waren Übertragungen
durch heterosexuellen Sex, 9 % Infektionen durch infizierte Spritzen bei Drogenmissbrauch und 1 % Übertragungen
von der Mutter auf das Kind, meist während der Geburt.“ Und wieviele Prozent der Bevölkeung sind schwul?
Grosszügig geschätzt (mit Bi-sexuellen) vielleicht 10%. Also 10% der Bevölkerung haben 70% der HIV-Infektionen.
Das ist doch kein Zufall.
#28 Friedrich Spee 19:12:40 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu Nach einem halben Jahr haben sie ihn rausgeworfen; er sei für das Priesteramt nicht geeignet.
Vielleicht hatte er „tiefsitzende homosexuelle Neigungen“.
#84 Friedrich Spee 19:10:19 | Donnerstag, 27. November 2008
Joberens: Ein letztes Mal! Also passen Sie auf: Sie behaupten, Menschen würden zwar das kirchliche Kondomverbot
einhalten, gleichzeitig aber alle anderen Gebote der Kirche mißachten? Das ist doch Blödsinn.
#81 Friedrich Spee 18:46:51 | Donnerstag, 27. November 2008
Joberens, und VOR ALLEM: Brandy Joberens: Auch wenn ich eigentlich nicht glaube, dass Sie mir wirklich
antworten und nicht nur irgendwas reinkopieren, was Sie schon 100mal gepostet haben – die Hoffnung stirbt
zuletzt. Ich sage aber und da gibt es auch nichts zu deuteln, daß der Papst jede Aidserkrankenung und
jeden Aidstoten zu verantworten hat, die oder der auf sein unsinniges Kondomverbot zurückzuführen ist.
Also kein einziger. Denn wer sich an ALLE Gebote diesbezüglich hält, wird durch GV nicht HIV+. Ich finde
meinen Vergleich (weiter unten im letzten Post) mit der Lebensmittelverpackung recht treffend – sagen
Sie da doch mal was dazu. Brandy: Für Sie gilt meine Aufforderung genauso. Kommen Sie, gehen Sie mal
auf Argumente ein. Bei Ihnen hab ich ja noch mehr Hoffnung als bei Joberens, der wahrscheinlich nicht
darauf eingehen wird.
#217 Friedrich Spee 18:34:02 | Donnerstag, 27. November 2008
Homer Simpson Ich glaub, der Elijahu hat dort wahrscheinlich schon einen Account – nur werden Sie ihn
dort nicht wiedererkennen. Pöbeln und Flegeln tut er wahrscheinlich nur hier. „Bei euch“ isser wahrscheinlich
ein ganz Lieber.
#215 Friedrich Spee 18:28:34 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu Verstösse gegen Speisegebote sind letztlich ja auch wohl nur lässliche Sünden…beschäftigen
wir uns doch lieber wieder mit den wirklich wichtigen Dingen, zum Beispiel der Todsünde Homosex Nö.
Ich habe langsam das Gefühl, dass du ein Fetischist bist. Gehe doch mal hierhin www.gayromeo.com/, da
kannst du dich NUR mit Homosex beschäftigen. Viel Vergnügen!
#77 Friedrich Spee 18:18:49 | Donnerstag, 27. November 2008
Brandy: Machen Sie sich doch nicht lächerlich! Aber die Kinder müssen es ausbaden, wenn die Eltern sich
an das Kondom-Verbot der Kirche halten. Aber das scheint die Kondom-Gegner hier nicht zu berühren. Nein.
Die Kinder müssen es ausbaden, wenn die Eltern sich NUR an das Kondomverbot der Kirche halten würden.
Und das ist ja wohl einigermassen lächerlich. Also entweder, jemand hält sich an die Gebote der Kirche
und Gottes – dann braucht er auch kein Kondom benutzen, denn Treue schützt weitaus besser als Kondome,
oder er hält sich nicht an die Gebote der Kirche und Gottes – dann kann er aber auch ein Kondom benutzen,
denn offensichtlich sind ihm die Gebote egal. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass jemand sich durch
alle Betten vögelt (hier auf die Gebote scheisst), sich aber dennoch zielstrebig an das pöse Kondomverbot
der Kirche hält, oder? Und selbst wenn jemand so seltsam handelt – dann ist das noch lange nicht Schuld
der Kirche, sondern eben seine. Würde er sich an ALLE Gebote der Kirche halten… Wenn auf einem Fast-Food-Päckchen
steht: (1) Entferne die Plastikverpackung (2) und tue das Teil dann bei 200° in den Backofen und der
dämliche Konsument hält sich nur an das „tue es bei 200° in den Backofen“-Gebot, dann kann der doch
nicht hinterher, wenn er sich den Magen verdorben hat, den Hersteller des Essens verklagen, oder? Hätte
er alle „Gebote“ gehalten, dann wäre ihm nicht schlecht geworden.
#66 Friedrich Spee 17:46:28 | Donnerstag, 27. November 2008
für die Kirche: Naajaaa… Heiligen werden nur als Tote verehrt, während die Promis als Lebende. Viele
Heilige wurden auch schon zu Lebzeiten verehrt und viele Promis auch nach deren Tod – als Beispiel für
letzteres mag „Lady Di“ herhalten.
#86 Friedrich Spee 17:32:25 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu Es gibt mehrere Legenden über Heilige, die sich -nur- von der Eucharistie ernährt haben sollen.
Ja. Wie gesagt: Legenden. Überhöhte Geschichten. Kann sein, dass die jeweilige Person sehr sketisch
gelebt und wenig gegessen hat – aber nur dieses kleine Stück Brot von vll 5g pro Tag? DAS glaub ich dann
doch nicht.
#83 Friedrich Spee 17:20:45 | Donnerstag, 27. November 2008
Ja, Elijahu, das geht. Mach ich auch – so etwa alle zwei Jahre. Heilfasten nennt sich das. Getrunken wird
nur Wasser oder Kräutertee. 3 Wochen sind kein Problem. Ab der zweiten Woche sollte man das aber nur
unter ärztlicher Aufsicht tun – und das hat seinen Grund, denn es können Mangel-Erscheinungen auftreten.
Und es kann auch nicht jeder. Zu dünne Menschen sollten es nicht tun, denn der Körper verbrennt die
erste Zeit lang das überflüssige Fett und fängt danach an, Muskelmasse abzubauen und in Energie umzuwandeln.
Hat man zu wenig Körperfett geht das mit dem Muskelabbau schneller. Und in der Tat: Während ich Heilfaste,
geht es mir auch immer sehr gut – mal abgesehen vom anfänglichen Hungergefühl, welches aber nur 2 Tage
oder so anhält. Aber Elijahu – es geht hier um wenige Wochen – nicht um Jahre.
#210 Friedrich Spee 16:50:35 | Donnerstag, 27. November 2008
Also ich mag Paulus! Denn Paulus hat einen der wichtigsten Sätze überhaupt gesagt, nämlich: „Prüfet
alles, das Gute behaltet.“ Und auch der Zusammenhang in dem sieser wunderbare, einsichtige Satz steht,
ist so voller Liebe und Freude.
#205 Friedrich Spee 15:10:30 | Donnerstag, 27. November 2008
FioreGraz Wahrscheinlich ist Homosexualität bilogisch bedingt – ob nun genetisch angelegt, im Mutterleib
durch irgendwelche Hormone bedingt oder in der frühen Kindheit geprägt; oder durch eine Kombination
einiger Vorraussetzungen. Und das sagt MIR: Es kann keine Sünde sein, eine biologische (d.h. gottgemachte)
Veranlagung auch auszuleben. Das was mir aufstösst, ist, WIE HS oftmals ausgelebt wird – also Promiskuität
im Extrem. DAS ist sicher nicht in Gottes Sinn. Liebe zwischen Menschen hingegen schon.
#31 Friedrich Spee 15:04:04 | Donnerstag, 27. November 2008
Regina1961 Es ist eine Viruserkrankung die u. a. durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Machen
Sie sich doch nichts vor! Und uns auch nicht! HIV wird hauptsächlich durch GV übertragen. Selbstverständlich
gehts auch anders – aber das sind mit Blick auf alle Infektionen durch HIV Einzelfälle, auch wenns natürlich
in Zahlen trotzdem viele Menschen betrifft. Der sicherste Schutz ist und bleibt Treue.
#200 Friedrich Spee 14:57:38 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu: Ganz einfach: Und wenn Homosex keine Todsünde ist, eine lässliche Sünde ist es per definitionem
auch nicht. Was für eine Art von Sünde soll es dann sein? Gar keine.
#24 Friedrich Spee 14:08:41 | Donnerstag, 27. November 2008
Nebenbei: Die Dame ist keine „Fürstin“ Was aber der Richtigkeit ihrer Aussage keinen Abbruch tut. Und
was die „Kleinkinder in den Townships Südafrikas „ angeht: DIE haben natürlich nicht „zu viel geschnackselt“ –
wohl aber wahrscheinlich ihre Eltern.
#21 Friedrich Spee 14:03:10 | Donnerstag, 27. November 2008
Confiteor: Warum? Man könne sich dagegen schützen, indem man ein „vernünftiges Sexualleben“ führe:
„Wer sich nicht einschränken will, wird immer zur Risikogruppe gehören.“ Was ist jetzt Ihr Problem mit
dieser Aussage? Sie stimmt doch. Eindeutig. Rein moralische Erwägungen können den HIV-Patienten nicht
mehr helfen. Einerseits ist es keine „rein moralische Erwägung“, sondern auch eine praktische; und andererseits:
Den schon infizierten hilft nichts mehr (ausser herauszögernde Medikation). Es geht um die noch gesunden.
#195 Friedrich Spee 13:45:55 | Donnerstag, 27. November 2008
LOL Elijahu: Du bist ein Trottel Ebens erklärst du noch, dass „Die Speisegebote nach wie vor gültig
seien“ – was eindeutig nicht der Lehre entspricht und dann willst du andere aus der Kirche schmeissen?
L O L
#191 Friedrich Spee 13:41:06 | Donnerstag, 27. November 2008
WTF-Chistlich aund alle anderen: über Elijahu Nun, allen sollte ab seinem letzten Post klar sein, dass
Elijahu irgendeiner Sekte angehört oder eben einfach seinen privaten Hass unters Volk bringen will, aus
welchem Grund auch immer. Dieser Satz Die Speisegebote sind nach wie vor gültig. zeigt, dass Elijahu
auf keinen Falls römisch -katholisch ist. (punkt) Und der ist deshalb bedeutend, weil der Satz nicht
„interpretierbar“ ist, wie so vieles anderes Geschwätz. Für röm-kath. Christen gelten die Speisegebote
nicht mehr. (ebenfalls: punkt) Daher ist es müßig, sich in Zukunft von Elijahu vorhalten zu lassen,
man sei nicht Katholisch oder dergleichen.
#152 Friedrich Spee 03:47:24 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu / Spaghettimonster @ Elijahu: Hier mal was für Einsteiger de.wikipedia.org/…/Homosexualit%C3%A4t.
Alleine das Kapitel über bei Tieren vorkommende HS sagt mir, dass HS nicht gewählt wird – oder können
Tiere das? Aber Elijahu, hacken Sie jetzt nicht auf den Tieren rum, sondern lesen Sie auch den Rest. Spaghettimonster:Überdies
tun mir Ihre Kinder leid, haben sie doch die Bürde, Ihnen und Ihrer Frau im Alter einen Sinn zu geben.
Oje, die armen Kinder! Da wissen die doch tatsächlich, dass sie geliebt werden und einen Sinn haben.
Die sind wirklich zu bemitleiden. Sagen Sie mal: gehts noch? Für meine Eltern waren ich und meine Geschwister
DER Sinn im Leben. Was denn bitte sonst? Ich nehme mal an, Sie haben keine Kinder, oder? ich finde es
sehr gewagt, was Sie alles von Ihren max. 3 schwulen Bekannten auf alle Schwulen schließen. Das mögen
Sie so sehen – ich sehe es anders, denn mein Kumpel erzählt ja nicht nur über sich, sondern über die
„Szene“ – und das reicht mir als Aussage. Es ist wirklich bemitleidenswert, wenn Menschen hauptsächlich
darüber „be-wertet“ werden, wieviele Sexpartner sie haben/hatten und wie lang ihr Schw…z ist.
#146 Friedrich Spee 00:22:23 | Donnerstag, 27. November 2008
Elijahu: Der Bock zum Gärtner? Durch keinerlei wissenschaftliche Studie belegt. Bei der Durchsicht Ihrer
üblichen Kommentare zu den Wissenschaften finde ich die implizite Forderung nach einer wissenschaftlichen
Studie … lustig. Ausserdem: Es gibt solche Studien. Daher müsste Ihr Satz lauten: Durch keinerlei
wissenschaftliche Studie belegt, die ich anerkenne. Und letztlich: Durch den gesunden Menschenverstand
ists obendrein belegt – welcher Mensch sollte sich schon für HS entscheiden, wo es doch NUR Nachteile
hat – und früher noch mehr hatte – trotzem gabs schon immer schwule Menschen, ganz egal, was die Gesellschaft
ihnen angedeien hat lassen. Und in einer fernen Zukunft wird auch die Kirche das anerkennen müssen. Ich
bin ihr da eben ein Stückchen voraus, genauso wie es immer schon Menschen gab, die Vordenker für die
Kirche waren. Meistens hiessen die dann zu Lebzeiten: Ketzer.
#138 Friedrich Spee 22:23:28 | Mittwoch, 26. November 2008
Elijahu: Ich bekehre mich In seinem tiefsten Innern weiss auch er dass Homosex Sünde ist, schert sich
aber nicht darum. Ich bekehre mich sofort, und zwar zu Dir, o grosser Gott Elijahu, der du ins Herz eines
jeden Menschen, auch wenn du noch nie mit ihm geredet hast, zu blicken vermagst! Das ist der Glaube der
Kirche, nicht nur meine Privatmeinung […] Steht so im Katechismus, also nicht nur mein Glaube, sondern
der Glaube der RKK. Elijahu, wir wissen mittlerweile, dass sich neuere wissenschaftliche Erkenntnisse
nur sehr langsam in der Lehre niederschlagen. Und die Erkenntnis in diesem Fall ist folgende: Die sexuelle
Orientierung ist unabänderlich und _nicht_ selbstgewählt. Nun hat sich die Kirche schon soweit gewandelt,
dass sie nur noch die „praktizierte“ Homosexualität als Sünde einstuft. Das wird sich noch ändern und
die HS wird aus dem „Sündenregister“ entfernt werden, eines fernen Tages. Mein „Namenspatron“ hat gegen
die Hexenprozesse gekämpft und wurde für seine „Ketzerei“ verfolgt und konnte seine Schriften nur anonym
verbreiten – und einige Jahrhunderte später wurden die Hexenprozesse durch Einsicht der RKK abgelöst.
#110 Friedrich Spee 18:35:31 | Mittwoch, 26. November 2008
Elijahu: Sie machen es sich zu einfach. Das heisst das Wissen darum, dass Homosex Sünde ist, ist jedem
Menschen ins Gewissen eingebrannt. Selbst wenn ein Homo vorgibt zu glauben, das was er tue sei keine Sünde,
in seinem tiefsten Innern weiss er dass er sich nur selbst belügt. Das ists, was Sie glauben, Elijahu,
dass es so sei. Durch einige Gespräche mit besagtem Homosexuellem Fraund von mir stellt sich mir das
anders dar. Bei ihm würde ich sagen: Er glaubt nicht, dass seine HS eine Sünde ist. Und ganz ehrlich:
Ich bin mir auch nicht sicher, dass HS an sich eine Sünde sei – so, wie sie von vielen HS ausgelebt wird,
also Sex-Fixierung und mannigfaltige schnelle Sexualkontakte „zwischendurch“, da bin ich mir hingegen
sicher, dass das nicht gottgewollt ist. Da HS mit Sicherheit keine selbstgewählte Verhaltensweise ist
ist der „Sünden-Charakter“ derselben zweifelhaft.
#91 Friedrich Spee 17:45:06 | Mittwoch, 26. November 2008
WTF-Christlich Im Grunde haben Sie recht – der Name passt zum Tenor dieser Seite – aber ich bin der Meinung,
dass es durchaus nicht die Mehrheit der Kommentatoren ist, auch nicht auf dieser Seite, die derartige
Dinge vertreten, die Sie angesprochen haben. Die Redaktion allerdings …
#85 Friedrich Spee 16:46:24 | Mittwoch, 26. November 2008
Elijahu: Ein Wahres Wort! Man sich ja nicht mögen, aber leider sind wir nunmal gezwungen miteinander
auszukommen auf dieser Welt. Genau so ist es! :(3 Sie müssen Homosexuelle nicht mögen, abgesehen davon
natürlich, dass wir aufgerufen sind, JEDEN Menschen zu lieben. Aber ich kenne wirklich niemanden, der
jeden liebt. Ich hatte vor inigen Tagen ein Gespräch mit einem 74jährigen Herrn über einen schwulen
Kirchenmusiker in unserer Gemeinde, den wir beide kennen und der sich nun fürs Bürgermeister-Amt hat
aufstellen lassen. Und der alte Herr sagte sinngemäß: „Ich mag keine Schwulen und kann da auch nicht
über meinen Schatten springen. Eine persönliche Freundschaft wirds nie werden – ABER er ist der bestqualifizierte
für dieses Amt und ich werde ihn wählen.“ Und genau so sollte mans halten. Es zwingt einen ja niemand,
Schwule zu mögen – aber das ist ja nicht alles, was einen Menschen ausmacht. Bei mir ists anders – ich
hab eine persönliche Freundschaft mit einem Homosexuellen und kann/muss seine HS tolerieren – akzeptieren
muss ich es allerdings nicht, da ich sehe, was es anrichtet.
#76 Friedrich Spee 15:54:23 | Mittwoch, 26. November 2008
Schwuler Wenn jemand sein Glück im Familienleben findet, ist das OK… aber man kann es nicht als einzigen
Weg zum Glück propagieren. DAS tue ich auch nicht. Sehen Sie, es gibt sicher auch Schwule, die bis ins
hohe Alter glücklich sind. Aber seien Sie ehrlich: Sehr häufig ist das nicht der Fall, weil eben Sex
eine solch grosse Rolle spielt. Mancher Menschen Familienleben ist ehr die Hölle… und es gibt auch
Schwule mit Familie… es würde viel mehr geben, wenn religiöse und konservative Hetzer den Schwulen
nicht das Adoptionrecht verweigern würden. Klar gibts auch verkrachte Familien, keine Frage. Was die
Adoptionen angeht: Das Adoptionsrecht ist in D sehr rigide – was ich positiv finde. Schliesslich gehts
um die Zukunft der Kinder, die da adoptionswilligen übergeben werden. Und wenn ich mir so die Stränge
hier durchlese und Aussagen, die von Homosexuellen üblicherweise (wenn auch vielleicht zum Teil auch
als Provokation) kommen, dann gehts bei vielen eindeutig um eines: „rumvögeln“. Ich glaube nicht, dass
das eine gute Grundlage ist, Kinder aufzuziehen, sorry – auch wenns wahrscheinlich auch treue, lebenslange
schwule Partnerschaften geben mag.
#55 Friedrich Spee 12:42:40 | Mittwoch, 26. November 2008
Schwuler, Moorhans/apex @ Schwuler: Außerdem: bei den Heten wirds doch ab 30 schon etwas weniger, mit
dem „rumvöglen“… als Schwuler kann man mit 40 noch ganz gut zum Zuge kommen. Auch wenn Sie das jetzt
mit einem Augenzwinkern sagten: Es zeigt doch, dass Sex einen ganz gewichtigen Teil des Lebens bei Ihnen
einnimmt. Ich bin jetzt 41 Jahre alt – und dass ich nicht mehr „zum Zuge komme“ stimmt natürlich – natürlich
nur bei anderen Frauen als meiner eigenen. Aber sehen Sie – es ist nicht wichtig. Meine Familie und ganz
besonders meine Kinder sind wichtig. Ihre ganzen Posts bestätigen mir nur eines: Sex – das ist Ihr Lebensinhalt.
Noch. Wenn das mal nicht mehr so klappt, was haben Sie dann noch? Wein? Essen? Ist das die Erfüllung?
Sehen Sie – was hier auf Kreuz.net immer so verallgemeinert wird, ist natürlich überzogen, aber es ist
schon so, dass in der Schwulenszene überproportional viele „Sex-Clubs“ bestehen. Das gibts bei Heteros
auch – nur ist da der Anteil der dort verkehrenden verschwindend gering. Moorhans, Apex: würde jedem
glühende Eisenstange in Popo stecken. Von Gott sind sie ja eh verstossen… Ich mag eigentlich frömmelnde
Sprüche nicht, aber hier passts dann doch mal: Kehren Sie um! Dieser Weg des Hasses ist verkehrt. Gott
verstößt keinen Sünder, seien Sie froh darum!
#51 Friedrich Spee 12:28:29 | Mittwoch, 26. November 2008
Schwuler Es gibt auch Heten die keine Familie haben… Klar gibts die. Aber weil es auch Heteros gibt,
die Probleme haben, heisst das doch nicht, dass das gut oder gar erstrebenswert sei, oder? Und bei Schwulen
ist das halt nicht die negative Ausnahme, sondern die Regel. Dass Sex im Alter weniger wichtig wird, betrifft
Schwule wie Heten gleichermaßen… Genau – nur dass „Heten“ dann meistens einen anderen Lebenssinn haben –
Schwule haben oft nur Sex. Älterwerden ist ein Problem, dass nicht nur Schwule haben… Sehen Sie, da
haben wir des Pudels Kern: Älterwerden ist an sich kein Problem. – Ausser in der schwulen Szene. Ich
werde älter – meine Frau aber auch. Unsere Kinder wachsen heran, wir sehen, dass unser Leben und auch
das Älterwerden einen Sinn hat – wir werden reifer, unsere Erfahrungen sind für unsere Kinder wichtig.
#45 Friedrich Spee 12:09:10 | Mittwoch, 26. November 2008
Schwuler Ja, man kann sich eben alles schönreden, nicht wahr? Das Problem ist meines Erachtens nach folgendes:
Da Schwule keine Familie gründen können, also mit Kindern, fehlt etwas in ihrem Leben. Was ist der Sinn
Ihres Lebens? Und damit meine ich nicht „Sinn“ im absoluten Sinne, sondern der Sinn, den Sie ihrem Leben
geben – nicht jeder muss schliesslich denselben Sinn im Leben sehen wie ich. Aber ist Ihr Lebenssinn,
soviel „rumzuvögeln“ wie es nur geht? Das ist für die jungen Jahre vielleicht genug Sinn – also Spass
zu haben im allgemeinen, obs jetzt „rumvögeln“ ist oder Bungee-jumping. Aber irgendwann kommt man dahin,
dass einem das eben nicht mehr reicht, dass man etwas Größeres sucht. Also nicht mehr „Spass“, sondern
man könnte es vielleicht „Erfüllung“ nennen – oft sind es Kinder. Und dann beginnt für manche (ich
würde behaupten: viele) Schwule ein Dilemma. Ihnen wird bewusst, dass nichts von Ihnen weiterlebt. Verstehen
Sie mich nicht falsch: Spass ist ein sehr wichtiger Teil des Lebens. Ich meine auch, Gott möchte, dass
uns das Leben Spass macht – die sauertöpfische Art, die so manchem „Frommen“ Lebensinhalt geworden zu
sein scheint, empfinde ich als eine Verachtung des von Gott geschenkten Lebens.
#36 Friedrich Spee 11:47:25 | Mittwoch, 26. November 2008
Nun, Schwuler Menschen die sich freiwillig mit HIV infizieren lassen oder sich selbst verstümmeln sind
hilfbedürftig. Fein. Da sind wir ja einer Meinung. Schwule nicht! Naajaa… also bevor Sie mir gleich
vorhalten, ich würde gar keine Schwulen kennen und so – ich kenne 3. Einer davon ist ein guter Freund.
Und bei diesem einen weiss ich, dass er totunglücklich ist (obwohl er früher, ich kenne ihn seit der
Schulzeit, ein lebenslustiger Geselle war) – die schwule „Kultur“ hat nämlich einen unglaublichen Jugendwahn –
wenn Mann erstmal 40 Jahre alt ist, ist man „raus“. Ich war früher „liberaler“ sozusagen – aber was ich
an meinem Freund sah, das liess mich klarer sehen.
#31 Friedrich Spee 11:37:38 | Mittwoch, 26. November 2008
Schwuler: Kein Unterscheid? Es macht keinen Unterschiedcob Ihr uns als „DrecK“ oder als „homosexuell Verwirrte“
beziechnet… ob Ihr und gleich verbrennen oder kastrieren wollt, oder ob Ihr uns „heilen“ wollt. Finde
ich aber schon. Finden Sie nicht, dass diese Menschen, die sich da extra mit HIV anstecken lassen wollen,
hilfsbedürftig sind?
#29 Friedrich Spee 11:33:01 | Mittwoch, 26. November 2008
Phillip: Danke! Ich finde es wirklich unmöglich, daß sie homosexuell Verwirrte als „Dreck“ bezeichnen!!
Das hat mit christlicher Barmherzigkeit nun aber auch gar nichts zu tun, sondern ist im Gegenteil abstoßend
und unmenschlich! Vielen Dank für diese Klarstellung. :(3 In diesem Forum ist es anscheinend „schick“,
Menschen, die Hilfe benötigen, als „Dreck“, „Abschaum“ und dergleichen zu bezeichnen. Da freut es mich
sehr, dass das nicht bei allen so ist. :&) :)3
#27 Friedrich Spee 11:27:07 | Mittwoch, 26. November 2008
Clarissa colonia Wie ich schon sagte: Einwilligen kann nur jemand, der einwilligungsfähig ist. Und ich
bezweifle, dass jemandem, der sich mit einer tödlichen Krankheit infizieren lassen möchte, die geistige
Gesundheit zugestanden werden kann. Sie können ja auch nicht in eine psychiatrische Klinik gehen und
alle Depressiven fragen, ob sie nicht vielleicht sterben wollten – und dann meinen, diese „hätten ja
zugestimmt“, wenn Sie sie umbringen.
#21 Friedrich Spee 11:15:05 | Mittwoch, 26. November 2008
Alois Bischof: Äpfel und Birnen Übrigens werden die Homo-Infizierer des Artikels nicht von der Staatsanwaltschaft
verfolgt werden. Woher wissen Sie das? Ich glaub schon, dass diese Wahnsinnigen verfolgt würden, wenn
man ihrer habhaft werden kann. Letzteres ist wahrscheinlich etwas schwierig, und vor allem, zu beweisen,
dass es sich bei der Infizierung um eine absichtlich begangene Tat handelte. Dagegen werden Millionen
investiert zur Einkerkerung und Verhaftung australische Staatsbürger in der BRD (Fall Toben), weil diese
politisch inkorrekte (und historisch zweifelhafte) Aussagen von sich geben im Internet. Was ist das jetzt
für ein seltsamer Kram, den Sie da zusammenbringen wollen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
#8 Friedrich Spee 11:03:02 | Mittwoch, 26. November 2008
Ich glaube nicht, clarissa! Soweit ich weiss gilt dieser Rechtsgrundsatz bei Mord nicht. Und jemanden
absichtlich mit HIV zu infizieren ist im Grunde Mord – wenn auch „nur“ auf lange Sicht. Ich hab die Aussagen
des Artikels nicht glauben wollen und daher das Original gesucht, fand aber nur was in der „Welt www.welt.de/…be_dich_zu_Tode.html“ –
und da wird versucht zu erklären, was Menschen treibt, sich zu wünschen, innfiziert zu werden. Man muss
davon ausgehen, dass Menschen, die sich infizieren wollen, psychisch krank sind. Einige bereuen es später
sehr. Jedem einigermaßen klar denkenden Menschen dürfte einsichtig sein, dass die Menschen, die sich
das Virus wünschen, psychisch krank und nicht zurechnungsfähig sind – und somit auch nicht Einwilligungsfähig.
Wenn mich jemand ansprechen würde, ob ich ihm hülfe, sich umzubringen, weil seine Firma den Bach runter
ging oder sonst irgendein blöder Grund, dann versuche ich doch, diesem medizinische/psychologische Hilfe
zu besorgen – und schubse ihn nicht vor ein Auto.
#193 Friedrich Spee 02:02:53 | Mittwoch, 26. November 2008
Aaaaachso, Pneumat gegen falsche Emanzipation, Feminismus etc. auftreten. Frauen an den Herd und alles
wird gut – ja, es geht nichts über ein schön einfaches Weltbild.
#184 Friedrich Spee 01:02:34 | Mittwoch, 26. November 2008
Pneumat: Ich glaub eher dass es um weinerliches rumgejammer geht, wie schlecht doch die anderen seien
und man selbst sei nur das arme, unschuldige Opfer. Wenn Ihr Leben schlecht läuft, Ihre Familie zerrüttet
ist oder Ihre Kinder Flegel sind, dann ändern Sie etwas an sich – und schieben nicht alles, was Sie als
schlecht ansehen, auf „die anderen“.
#175 Friedrich Spee 00:45:41 | Mittwoch, 26. November 2008
Pneumat / Elijahu: Die Anderen Ihrer beiden Texte sind schon tragik-komisch, verzeihung. Immer ist jemand
anderes schuld am Versagen der Menschen – der Staat, die Schulen, die Kindergärten, die Lehrer… nur
nicht die betroffenen Menschen selber.
#81 Friedrich Spee 00:40:25 | Mittwoch, 26. November 2008
Kali: Dieselbe Masche, immer und immer wieder… Wird Ihnen das nicht selber zu doof? Erst fragen Sie
scheinheilig: Wem nützt das? Und dann, nachdem eine Antwort kommt, die Ihnen nicht gefällt, gehen Sie
nicht mehr darauf ein sondern versuchen wiederum, die Opfer zu Tätern zu machen, indem Sie fragen, woher
das geraubte Vermögen denn stammte. Ekelhafte Masche bei euch Revisionisten-Pack – und immer dieselbe.
Wird langsam langweilig.
#116 Friedrich Spee 20:27:07 | Dienstag, 25. November 2008
Phillip Ich mag mich täuschen, glaube aber, daß pneumat darauf hinauswollte, daß gerade auf dem Feld
der Sexualerziehung der Staat massiv versucht, oftmals gegen den Willen der Eltern, Kinder zu indoktrinieren.
„Der Staat“ versucht nichts dergleichen. Wer soll denn dieser ominöse „Staat“ sein? In den Schulen arbeitet
nicht „der Staat“, sondern Einzelpersonen, die zum Teil sehr kompetent sind – zum Teil eben auch nicht,
wie überall. Dieses ewige „der Staar indoktriniert“-Geschwätz geht mir auf die Nerven. Meine Kinder
sind m.E.n. allesamt wohlgeraten – und sind wie beinahe jedes Kind auf eine ganz normale staatliche Schule
gegangen. Immer, wenn ich jemanden also jammern höre, an diesem oder jenem wären die bösen staatlichen
Schulen schuld, dann denk ich mir meinen Teil dazu und sage das auch – mit dem Ergebnis, dass diese Personen
dann oft beleidigt sind. Die Schule hat die Kinder so ungefähr 6 Stunden am Tag – die restliche Zeit
nicht. Die allermeiste Zeit können Kinder mit ihren Eltern verbringen. Wenn die Eltern zu blöd sind,
die Kinder vernünftig zu erziehen, dann ist für diese Unfähigen mal wieder die Schule schuld. Ich find
das einfach nur eines: verlogen. Ich habe mehrere Lehrer im Bekanntenkreis – allesamt anständige Menschen,
die wie ich glaube, ihr bestes geben. Kind versaut – Schule schuld. So einfach ists dann eben nicht. Was
die Eltern verbocken kann die Schule auch nicht wieder ausbügeln.
#76 Friedrich Spee 19:46:35 | Dienstag, 25. November 2008
Kali: wem es nützt… Das ist immer die selbe dämliche Frage. Fragen Sie sich dochmal: Wem hat es direkt
genützt, dass die Juden erst enteignet und dann vertrieben oder umgebracht wurden? Schon mal was von
der „arisierung“ jüdischer Vermögen gehört? Wer hat denn das bekommen, was da „arisiert“ wurde?
#109 Friedrich Spee 19:43:15 | Dienstag, 25. November 2008
Pneumat: Verzeihung Aber was meinen Sie mit „staatlich totalitärer Erziehung“? Wenn Sie nicht fähig
sind, ihre Kinder zu erziehen, dann schieben Sie es nicht auf die „bösen“ staatlichen Schulen! Aus der
Tatsache, dass es unter den deutschen Jugendlichen eine grosse Anzahl gut erzogener gibt, ergibt sich:
Wenn Jugendliche Flegel sind, sind die Eltern die Verantwortlichen.
#10 Friedrich Spee 18:57:51 | Dienstag, 25. November 2008
Oho! Eine neue Form des Antijudaismus? Jetzt wird den Juden nicht mehr nur vorgeworfen, was sie in der
Vergangenheit angeblich getan hätten – nein! Das ist Schnee von gestern! Modern ists, ihnen vorzuwerfen,
was sie in Zukunft tun WERDEN!
#73 Friedrich Spee 14:49:31 | Dienstag, 25. November 2008
Lorenz oder aktiv Verfolgungen (Volksverhetzung) betrieb. Wenn man Letzteres konstatiert, muss man wieder
fragen, ob Volksverhetzungen durch den Klerus lokale Auswüchse waren, oder ob man sie der Hochkirche
zuschreiben muss. Schließlich gibt es meines Wissens im Katholizismus keine „politische Verantwortung“
einer höheren für die Verfehlungen subalterner Einheiten der Kirche. Sehen Sie, ohne Sie jetzt persönlich
angreifen zu wollen: Das ist Blödsinn und muss als solcher benannt werden. Schliesslich möchte sich
unsre Kirche (zu Recht!) auch mit Heiligen schmücken! Wenn aber nun die Heiligen und deren gute Taten
im Namen der Kirche für die Kirche eingenommen werden, dann stehen auch die Verbrechen der Kleriker für
die Kirche – man kann da nicht hergehen und sich die Rosinen rauspicken. Und lesen Sie nochmal meinen
Link hier www.luise-berlin.de/…/blz99_01/text19.htm, den ich unten schon mal gepostet hatte. Da gehts
in einem knappen Absatz um die Behandlung von Juden im Kirchenstaat. Da kann niemand, der ehrlich ist,
davon ausgehen, dass die „Hochkirche“ keine Schuld auf sich geladen hat, was die Judenverfolgungen in
der gesamten Welt durch den „lokalen Klerus“ angeht. Wie der Herr so’s Gescherr.
#36 Friedrich Spee 12:07:33 | Dienstag, 25. November 2008
@ Phillip: kindliche Sexualität Natürlich wollen Kinder ihren Körper entdecken, woran auch nichts schlechtes
oder unnatürliches ist. Ebenso wenig wie an der Nacktheit als solcher. Genau so ist es. :)3 Dies sollte
jedoch im privaten Rahmen der Familie erfolgen Ebenso: :)3 Als meine Kinder noch klein waren hatten wir
einen grossen Hof. Dort stand im Sommer ein Planschbecken für sie (und mich ). Und meistens waren unsere
Kinder nackig drin, was auch kein Problem darstellt. Wenn wir Besuch von Freunden mit Kindern hatten,
dann waren die meistens auch nackt im Wasser. Bis zu einem gewissen Alter ist das auch kein Problem im
Normalfall. Aber ich finde auch, das sollte man im privaten Rahmen, wo die Eltern der anderen dabei sind
und man die einzelnen Kinder gut kennt, geschehen. Im Kindergarten hingegen finde ich, dass da sowas nicht
hingehört – das Schamgefühl der Kinder entwickelt sich automatisch irgendwann – bei meiner Tocher war
das weit früher der Fall als bei meinen Jungs. Und im Kindergarten kann man nicht ausschliessen, dass
manche Kinder schon dieses Schamgefühl haben – und somit von den nackten Kindern irritiert sein können.
Nacktheit an sich ist natürlich nichts, was man verdammen sollte, aber man muss Rücksicht nehmen auf
andere. Nacktbaden zum Beispiel ist völlig OK – an Stränden, die extra gekennzeichnet sind, damit sich
Menschen die ein Problem damit haben, sich nicht gestört fühlen.
#71 Friedrich Spee 11:29:51 | Dienstag, 25. November 2008
Lorenz Natürlich hat der rassistische Antijudaismus nichts mit der Lehre der Kirche im eigentlichen Sinne
zu tun – aber der Urgrund sozusagen ist christlicher Natur. Was in Spanien z.B. zur inquisitorischen „Überführung“
von „Marranos“ geführt hat – also Juden, die sich haben taufen lassen, aber angeblich im Geheimen ihre
Riten weiter praktizierten. Was Sie schreiben trifft heute natürlich zu – aber wenn wir ehrlich in die
Geschichte der Kirche schauen – und das müssen wir, um zu lernen! – dann sehen wir eine Kirche, die selber
von heidnischen Vorstellungen durchdrungen ist. Sicher gabs Perioden, in denen die Kirche selbst nicht-konvertierte
Juden beschützt hat, aber wenn Sie sich z.B. die Geschichte vom „Anderl vom Rinn“ de.wikipedia.org/wiki/Anderl_von_Rinn
anschauen, dann hat die Kirche leider den Antijudaismus geschürt. Unglücklicherweise geht das bis in
die Neuzeit www.luise-berlin.de/…/blz99_01/text19.htm so. Hätte der religiös motivierte Antijudaismus
nicht grosse Teile der Bevölkerung infiziert gehabt, dann wäre der rassistisch Motivierte Judenhass
der Nazis wahrscheinlich gar nicht so eskaliert, bzw, vielleicht, gar nicht erst entstanden. Woher, so
muss man fragen, kam denn der Judenhass eines Adolf Hitler in seiner Jugend? Der „Saujude“ der Nazis stellt
zum Beispiel eine Abwandlung des christlichen Begriffst der Judensau de.wikipedia.org/wiki/Judenschwein
dar. Heute ist die Kirche zum Glück weitestgehend frei von Antisemitismus, denn wir haben gelernt aus
dem Fanal der Judenvernichtung im 3. Reich. Aber die geistige Verantwortung dafür können wir nicht von
uns weisen.
#55 Friedrich Spee 00:22:57 | Dienstag, 25. November 2008
Grand Sol: Recherchieren… Als ob du recherchiert hättest – du liesst wahrscheinlich die tollen Schriften
von Ernst Zündel und co und meinst dann, du habest den totalen Durchblick, seist einer der wenigen „Erleuchteten“.
Lass dir eine Binsenweisheit sagen: Je grösser der Deppen-Faktor desto gigantischer das Durchblick-Gefühl.
#49 Friedrich Spee 00:00:01 | Dienstag, 25. November 2008
Grand Sol Genau!! Und die Nazis haben auch eine geheime Ufo-Basis auf Neuschwabenland ins ewige Eis gebuddelt
und besuchen uns jetzt noch hin und wieder mit ihren Nazi-Flugscheiben… Sie sind ein Idiot.
Möchtegern: Banalisieren? Weil ich meine, dass der Holocaust einen herausragenden Platz unter den Völkermorden
einnimmt, banalisiere ich doch nicht die anderen. Für MICH und uns Deutsche, und für uns Christen im
allgemeinen, ist nunmal der Völkermord an den Juden derjenige, der uns betrifft – der Völkermord an
den Ukrainiern war sicherlich auch nicht besser. Aber eben anders: In Deutschland hat man Vernichtungslager
EXTRA dafür gebaut, die Juden in Europa zu vernichten und diese Lager über Jahre aufrecht erhalten.
Das ist m.E.n. schon ein Unterschied zum „Verhungern-lassen“, für das es keine ausgeklügelte Tötungs-Logistik
brauchte.
Nun, Möchtegern-Kathole Der Völkermord an den Juden ist aber eben nicht – so wie bei den Ukrainern beispielsweise –
„einfach so“ passiert, durch einen wahnsinnigen Täter, sondern die Juden waren in Europa und anderswo
schon immer der Buh-Mann. Wir (d.h. wir Christen) haben eine ganz besondere „Schuld“ daran – nicht ich
oder Sie speziell (vermute ich mal bei Ihnen) aber doch wir als „historische Gruppe“. Und das kann man
bei dem Völkermord an den Ukrainern nicht behaupten, oder? Der Antisemitismus hat leider Wurzeln im Christentum.
Und: Die Ukrainer waren vorher nicht weltweit verfolgt und sind es heute nicht – der Antisemitismus jedoch
steckt noch in vielen (Holz-) Köpfen, wie man wunderbar auf dieser Seite hier hin und wieder „bewundern“
kann. Und letzteres ist der Grund, warum man nicht oft genug über diese Barbarei reden kann.
Galatea, Vieira etc Im Grunde ists mir völlig schnuppe, ob Sie jetzt unbedingt entweder die Einzigartigkeit
oder die „Schlimmheit“ des Holocaust betreiten – denken Sie doch was Sie wollen. Ich empfinde jedenfalls
die industrielle Vernichtung von Menschen als sehr schlimm.
Möchtegern-Kathole Ich antwortete auf Lorenz’Post, der besagte, man hätte „Angst“, dass der HC seiner
Einzigartigkeit beraubt würde, wenn man einen anderen Völkermord anerkenne als solchen. Und das ist
eben nicht wahr, denn diese Einzigartigkeit hängt nicht ab von der genauen Zahl der Opfer.
Lorenz: Der Holocaust und seine Einschätzung als grösstes Verbrechen aller Zeiten hängt nicht von der
Anzahl der Opfer ab – sondern von der Vorgehensweise der staatlich geplanten, industriell organisierten
Vernichtung. Das ist in der Tat einzigartig – und selbst wenn bei dem Völkernmord da in Russland mehr
Menschen umgekommen sind – es ist doch nicht dasselbe.
#112 Friedrich Spee 21:40:59 | Montag, 24. November 2008
Kunstmaler: Humor Also Kunstmaler, sie müssen schon verzeihen: Auf dieser Seite ists nicht einfach, humoresk
gemeinte von gernst gemeinten Äusserungen zu unterscheiden. Mea culpa. :(3
#108 Friedrich Spee 21:36:37 | Montag, 24. November 2008
Jaja, schon klar, Kunstmaler Bricht Ihnen ein Zacken aus der Krone wenn Sie den Kirchenmusikern auch mal
einen menschlichen Dank aussprechen? Also: Mir nicht.
#106 Friedrich Spee 21:31:21 | Montag, 24. November 2008
Kunstmaler Also ich weiss ja nicht wie das in Ihrer Gemeinde so ist – aber „hinterher bei Kaffee und Kuchen“
sind bei uns wenns hoch kommt noch 10% der Kirchenbesucher anwesend. Also wenns was wichtiges ist ist
das schon sinnig, es noch in der Kirche bekanntzugeben – man erreicht einfach mehr Leute.
#103 Friedrich Spee 21:16:19 | Montag, 24. November 2008
Ein Dankeschön Amanda: Ja, vielleicht reichte ein „Dankeschön“ auch aus – aber was solls? Ist doch echt
nebensächlich, ob da ein Applaus gespendet wurde oder nicht. Kunstmaler: Wir Menschen müssen uns bei
einer Hl.Messe net profilieren und uns gegenseitig applaudieren. Ich geh mal davon aus, dass dies nicht
„bei“ / während der heiligen Messe geschah, sondern wahrscheinlich nach deren Abschluss. So ists jedenfalls
bei uns – da werden NACH der Messe ab und an Gemeinde-bezogene Dinge besprochen und auch der eine oder
andere Dank ausgesprochen.
#100 Friedrich Spee 21:05:15 | Montag, 24. November 2008
Amanda: Was ist falsch daran, jemandem Dank auszusprechen? Ebenjene Leute halten das Gemeindeleben am
Laufen – was also ist falsch daran, denen auch mal zu danken und das nicht als selbstverständlich anzusehen –
denn das ist es nicht.
Vieira / Elijahu Vieira: lassen Sie bitte nicht irgendwelchen Ärger an mir aus. Ob Hitler Vegetarier
war oder halbe Schweine gegessen hat spielt doch gar keine Rolle hier. Der Vergleich war einzig und alleine
so: Derjenige der Morde befiehlt ist ein Mörder. (punkt) Derjenige der Fleisch isst und somit befiehlt,
Tiere zu töten, der tötet Tiere, wenn auch indirekt. Und ob jetzt der Bischof selber Tiere erschiesst
und diese isst oder ob er sein Fleisch beim Metzger kauft ist somit analog zu sehen – es ist ganz egal.
Das ist in der Tat kein Unterschied, denn es ist weder verwerflich, ein Tier zu töten, noch ein totes
Tier zu verzehren. ICH habe nichts anderes behauptet. Wieso fallen Sie also über mich her? Weder ists
eine Sünde Fleisch zu essen noch Tiere zu töten. Deshalb ist das Gebot, welches Elijahu erwähnt hat,
sicherlich aus anderen Gründen ausgesprochen worden als aus biblischen. Darum ging es. Elijahu: Mit „Du
sollst nicht töten“ wird auch die Tötung von Soldaten im Kriegsfall verboten. Das sieht die Kirche anders –
und richtig. Wäre das was Sie sagen richtig, dann gäbe es keine Christen mehr auf der Welt und der Islam
hätte uns allle „bekehrt“. Manchmal ist es erlaubt zu töten. Nämlich in Notwehr. Und in allen legitimen
Kriegen ist der Krieg Notwehr. Ich bin durch meinen Christlichen Glauben nicht verpflichtet, alles hinzunehmen,
was mir jemand antun will – wehren darf man sich.
Marcelus: Bei Ihnen habe ich das Gefühl dass sie nicht verstehen, was andere schreiben. Es macht nur
wenig Sinn mit jemandem zu reden, der den Sinn eines Posts nicht versteht.
Joberens: Meine Erziehung Meine Erziehung hat mir nichts dergleichen „eingetrichtert“. Neben der Ehe „rumzuvögeln“
verletzt einfach den anderen zutiefst und ist ein schwerer Vertrauensbruch dem Partner gegenüber. Und
daher ist es Sünde.
Marcelus: Weiss ich. Lesen Sie nicht, auf was Sie antworten? Ich hab doch geschrieben, dass meine Meinung
hier von der der Kirche abweicht. Was also wollen Sie?
Werter JMX So wie es aussieht, gibt es vielleicht gar keinen „Grund“. […] Es ist eine Vermutung aufgrund
der bisherigen Hinweise, auch und vor allem aus der Wissenschaft. Wie wollen Sie aus „wissenschaftlichen
Hinweisen“ daurauf schliessen, was der Grund der Entstehung der Materie sei, bzw, dass kein Grund existiere?
Das müssen Sie jetzt aber mal erläutern. Ob das nun anziehend oder befriedigend ist, ist nicht die Frage,
sondern ob es zutrifft. Genau. Und ob dies oder jenes zutrifft kann niemand wissenschaftlich beantworten.
(punkt) Ich habe explizit geschrieben, daß Menschen noch mehr Möglichkeiten haben. Ich habe das schon
gelesen. Daß Menschen und vielleicht auch einige Tiere ihrem Leben einen Sinn geben können hat aber
nichts mit dem absoluten Sinn des Lebens an sich zu tun. Sehen Sie, die NW sagt, dass unsere Sonne noch
4 Mrd Jahre „lebt“ – und dann? Was also machte es absolut für einen Sinn, „zu überleben“ – in einigen
Mrd Jahren ist eh Feierabend. Genausogut könnten wir uns mit Atombomben selber auslöschen – es macht
rein logisch und materiell gesehen auf das Universum als ganzes gesehen keinen Unterschied, ob wir als
Menschheit hier sind oder nicht. Auch nicht, ob jemand leidet und auch nicht, ob jemand anderer ihm hilft.
Joberens: Keuschheit Lieber Joberens, bei der Keuschheit kommt es drauf an, was genau man unter ihr versteht.
Ich glaube nicht (auch wenn das von der offiziellen Position der Kirche abweicht) dass z.B. Selbstbefriedigung
eine Sünde sei. Auch glaube ich kaum, dass die Benutzung von Verhütungsmitteln Sünde sei. Sexualität
ist sicher nichts „Unreines“, denn sie vertieft die Liebe zwischen zwei Personen ungemein. Ich bin nun
seit 12 Jahren verheiratet – und ich hielte es für eine Sünde, würde ich meine Frau betrügen.
JMX: Also Unbeantwortbar. So wie es aussieht, gibt es vielleicht gar keinen „Grund“. Theoretisch kann
das natürlich sein – aber ich glaubs nicht. Und das was Sie sagen, ist eben ihr Glaube – von keiner Wissenschaft
gestützt. Und den finde ich weder anziehend noch befriedigend. Vielleicht ist auch grundlegend der Sinn
des Lebens nur der: Zu Leben und Nachkommen zu zeugen. Reicht Ihnen das als „Grund“ aus? Dass ein Haufen
unbelebter Materie sich zu lebenden Einheiten zusammenschliesst, um sich zu reproduzieren? Aus welchem
Grund denn? Sind die Kohlenstoff-Atome „glücklicher“, wenn sie nicht als CO2 existieren, sondern in Lebensformen
existieren? Wieso wird einem Kritik und Infragestellen von Religiösen immer gleich als Feindseligkeit
augelegt? Lieber JMX – ich lege Kritik nicht als Feindseligkeit aus – Kritik ist gut und wichtig, um uns
weiterzuentwickeln. Aber es komm eben immer auf den Ton an. Und auf genaues Lesen.
JMX: Lesen hilft. Es ist zum Teil noch ein wissenschaftliches Rätsel. Du kannst gar nicht wissen, ob
es so bleibt oder nicht. Ich habe nicht behauptet, dass es so bleibt. Ich lese aus Ihrem Post irgendwie
eine Art Feindseligkeit mir gegenüber heraus – ich bin aber nicht Ihr Feind, JMX. Wenn Sie ohne Gott
auskommen können, dann tun Sie das. Ich kann es nicht. 1. Wissenschaft erklärt sehr wohl auch das Warum.
Hier kommt es auf Genauigkeit an: Welches „Warum“ meinen Sie? Natürlich kann die Wissenschaft erklären,
warum der Mensch kein Fell mehr hat. Aber, mein lieber JMX, nicht, was der Sinn des Lebens ist. Also das
„Warum“ innerhalb des Universums ist Teil der Naturwissenschaft – aber das Warum des Universums selbst
ist einfach keine Frage, die die Wissenschaft des Universums klären kann. Alle Naturwissenschaft beschäftigt
sich mit dem „Innenleben“ des Universums. Fragen Sie mal einen Wissenschaftler, was vor dem Urknall war,
und er kann nur spekulieren (philosophieren). Die Wissenschaft hat in den letzten 200 Jahren unglaubliches
geleistet! Da der Gott an den ich glaube ein lieber Gott ist und ein ehrlicher, wird das, was Wissenschaften
aus der Materie erkennen können, auch so sein (also: Urknall, Evolution, Alter des Universums, etc).
Aber der Grund des Daseins der Materie, lieber JMX – machen Sie sich nichts vor, das ist kein Gebiet der
Naturwissenschaft.
JMX: Wunschdenken Du kannst zwar behaupten, daß eine eine höhere Macht unleugbar sei, aber ohne jede
Beweise außerhalb der Bibel ist das nur dein persönliches Wunschdenken. Selbstverständlich gibt es
für Gott keine Beweise im Sinne der Wisseschaft – also keine empirischen Beweise und vor allem: Keine
Beweise, die sich im Labor unter Laborbedingungen wiederholen lassen würden.
JMX: Da bin ich aber gespannt! Soweit ich mich mit der „Materie“ (pun intended) beschäftigt habe, läßt
sich die Entstehung des Kosmos ohne übernatürliche oder gar göttliche „Macht“ erklären. Die Entstehung,
also die „Evolution“ des Kosmos seit dem Urknall lässt sich schon „ohne Gott“ erklären, das ist korrekt.
Ich habe da neulich im Fernsehen eine Dokumentation gesehen, da hat ein Wisseschaftlerteam die Anfangsbedingungen
des Universums in einen Rechner eingegeben, die Naturgesetze hinzugefügt und den Rechner das ganze 15Mrd
Jahre berechnen lassen – es ist sowas ähnliches wie unser Universum herausgekommen, mit einigen kleinen
Abweichungen. Interessant. Aber nicht das Vorhandensein der Materie selber, soweit ich weiss, sowie die
Entstehung von Leben. Die Fragen lauten also: „Warum ist nicht Nichts?“ und „Warum kann ein Teil der Materie
über die Materie nachdenken?“ Das „Verhalten“ von Materie kann bei allen möglichen chemischen Reaktionen
erklärt werden – aber warum sich irgendwelche Materie zu Lebensformen zusammenschliessen sollte, bleibt
ein wissenschaftliches Rätsel. Sie können natürlich annehmen, die Entstehung der Materie und des Lebens
sei nur eine „noch ungeklärte Frage“ – ich glaube jedoch was anderes, lasse mich aber gerne von den Wissenschaftlern
überraschen. Und selbst wenn all das geklärt werden sollte, wäre dennoch Platz für Gott – denn die
Sinnfrage wird die Wissenschaft nie erklären können – das ist ja auch nicht ihre Aufgabe, sondern die
von Philosophie und Theologie.
@ Vieira Es ist der Schlachter, der tötet und nicht etwa der Konsument, wie Sie entgegen dem, was offenkundig
der Fall ist, behaupten. Aha. Demzufolge ist z.B. Hitler auch kein Mörder. Er hats ja schliesslich nicht
selbst getan, sondern es nur befohlen, genauso, wie der Konsument „befiehlt“, Tiere zu töten. Vieira,
es ging um den „qualitativen“ Unterschied – also ob es etwas moralisch anderes ist, ob jemand wirklich
mit eigenen Händen ein Tier tötet oder ob er „nur Fleisch isst“. Und das ist eben kein Unterschied.
Elijahu: „Warum“ spielt keine Rolle? Natürlich spielt das „Warum“ eine Rolle. Zudem: Auch andere Dinge,
die wir heute selbstverständlich ablehnen, wurden niemals von irgendeinem Konzil aufgehoben. Beispielsweise
die Bulle zur Existenz des Hexenunwesens – die gälte nach Ihrem System des „was nicht aufgehoben wurde
gilt weiterhin“ – Prinzips immer noch. Was das Jagdverbot von Bischöfen angeht (bei Benediktinern ist
das was anderes, da gehörts einfach zu den Ordensregeln): Ich bin kein Historiker, aber soweit ich weiss,
war das „Jagen-dürfen“ im Mittelalter auf den Adel beschränkt, was grösseres Wild angeht – und die
Jagd war eine „dekadente“ Freizeitbeschäftigung. DAS wird der Grund sein für das Verbot, an solchen
Jagden teilzunehmen. Ausserdem, das Gebot heisst zwar: „Du sollst nicht töten!“, hat aber die Bedeutung
von: „Du sollst nicht morden!“ Und „Mord“ ist immer auf Menschen gerichtet, nicht auf Tiere. Und selbst
bei Menschen gilt das Tötungsverbot nicht absolut – im Krieg einen Soldaten zu erschiessen ist z.B. kein
Mord im Sinne des Gebotes. Wäre es anders, dann wäre ich ein Mörder – was ich aber nicht bin.
Irrtum, Elijahu! Natürlich besteht zwischen dem Akt des Tötens selbst und dem Verzehr von Fleisch ein
qualitativer Unterschied. Tut es nicht. Wer Fleisch isst, tötet Tiere. Wer Lederwaren benutzt, tötet
Tiere. Wer Eier isst, tötet Tiere. Wenn einem Bischof irgendein Konzil verboten hat, zu jagen, dann geschah
das sicher aus „gesellschaftspolitischen“ Motiven heraus, nicht aus’biblischen Gründen“ – oder gibts
irgendwo in der Schrift was zum Thema „Jagd“?
#42 Friedrich Spee 23:02:38 | Sonntag, 23. November 2008
Joberens Sehen Sie mal, Joberens: Es geht nicht um „Rechthaberei“ – niemand zwingt Sie, an Jesus Christus
zu glauben. Wenn Sie lieber was anderes glauben, dann ist das einfach Ihre Sache.
#37 Friedrich Spee 22:34:58 | Sonntag, 23. November 2008
Joberens Nun, in einem gewissen Sinn verehren wir alle denselben Gott, das ist ja klar. Der Gottvater,
den wir ehren, ist selbstverständlich derselbe, den die Juden verehren. Die Muslime verehren auch den
selben Gott, denn ihr „Prophet“ erkennt Jesus an als einen grossen Gesandten Gottes. ABER: Die Juden sowie
auch (in noch stärkerem Maße!) die Muslime haben ein fehlerhaftes Bild von Gott und erkennen Jesus nicht
als Gottessohn an. Die Tatsache, dass Juden und Muslime im Grunde denselben Gott verehren, bringt uns
nicht weiter, noch werden deren Religionen dadurch besser. Die Muslime beziehen ihren abstrusen Glauben
(72 Jungfrauen z.B. ) von einem „Propheten“ – dabei ist die Offenbarung mit Jesus abgeschlossen. Mohammed
war ein Irrer, und sonst nix. Und die Juden verehre „unseren“ Gott – aber lehnen das komplette neue Testament
incl. Jesus ab. Beide verehren zwar so gesehen pro forma den selben Gott wie wir, aber er hat in deren
Religionen nicht dieselben Eigenschaften. Also was soll es bringen, darauf hinzuweisen, dass Allah und
Gottvater derselbe sind, wenn beide ganz unterschiedlich gesehen werden?
#33 Friedrich Spee 21:11:56 | Sonntag, 23. November 2008
Joberens: Was soll dann schon sein? Dann hätten die Muslime recht und wir nicht. Glaub ich nicht, sonst
wäre ich Moslem. Was wollen Sie denn auf so eine Frage für eine Antwort hören?
#301 Friedrich Spee 15:37:34 | Samstag, 22. November 2008
Ja, Kunstmaler So ähnlich sehe ich das auch, was Elijahu geschrieben hat. Als eine Form von Neid und
Mißgunst. Diese ganze Limbus-Theorie stammt aus einer Zeit, als die Welt für die Theologen noch ziemlich
klein war und beinahe Jeder die Möglichkeit hatte, getauft zu werden. Daher musste man sich was für
die paar ungetauft verstorbenen überlegen – und dann kam das grosse Erstaunen, als man Amerika entdeckte,
und feststellen musste, dass all die Völker, die „dort drüben“ lebten, gar keine Möglichkeit hatten,
getauft zu werden. Letztlich weiss nur Gott alleine, was mit Menschen (ob jetzt Kinder oder Erwachsene)
nach ihrem Tod passiert, die keine Möglichkeit hatten, das Evangelium kennenzulernen und getauft zu werden.
Auch hier gilt für mich: Gott wird auch für diejenigen einen Heilsweg ermöglichen, die keine Christen
sind. Beispielsweise auch für gute Muslime, die zwar theoretisch die Möglichkeit gehabt hätten, Christen
zu werden, praktisch aber nicht, ohne ihr Leben zu verlieren.
#289 Friedrich Spee 14:30:12 | Samstag, 22. November 2008
Heinrich von Ofterdingen, Elijahu Heinrich von Ofterdingen: ich glaube diesbezüglich sollte man ganz
auf den Herrn vertrauen So ist es. Und so ist jegliche Spekulation über einen solchen Ort eben das: Spekulation.
@ Elijahu: Bei Ihnen hab ich das Gefühl, es könnte Neid im Spiel sein. Hab ich damit vielleicht recht?
#286 Friedrich Spee 14:23:50 | Samstag, 22. November 2008
Martin Bieger: Ja, ich kenne das auch. Die Schwester meiner Frau hat auch ein Kind verloren, nachdem es
als Frühchen auf die Welt gekommen war, aber zu klein war, um am Leben bleiben zu können. Ich hatte
damals längere Gespräche mit ihr und unserem Seelsorger – und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass
wir der Gnade des Herrn vertrauen und auf seine Güte bauen. Das gab uns allen, und ganz besonders ihr,
Trost.
#283 Friedrich Spee 14:15:24 | Samstag, 22. November 2008
Der Heilige Vater Ein letzter Post noch zu diesem Thema, dann muss ich mal was anderes tun, als mich auf
+net herumzutreiben. Alles, was zu dem Limbus der Kinder gedacht worden ist, ist reine Spekulation. Deshalb
hat ihn der Heilige Vater aus dem „Lehrplan“ genommen. Es steht jedem frei, weiterhin an diesen zu glauben,
aber ich tue das nicht. Ich glaube, die Güte des Herrn ist weit größer, als wir uns das vorstellen
können. Wenn ER die Kinder retten will – und ich gehe davon aus, dass ER jeden Menschen retten will –
dann wird ER es tun – ganz unabhängig von irgendwelchen „Logiken“.
#276 Friedrich Spee 13:56:50 | Samstag, 22. November 2008
Elijahu Nun, die Gottesschau ist der Zustand, den wir jedem wünschen – uns selber natürlich und auch
jedem anderen. Die Vorenthaltung dieser ist dann schon eine Strafe, ein Beispiel aus dem Leben vielleicht?
Hast du Kinder? Na, ich hab 3. Also nehmen wir an, ich gebe jedem der 3 Kinder Gummibärchen, dann sind
alle „glückselig“. Und dann geb ich einem von den dreien auch noch ein Eis, den anderen aber nicht. Dann
habe ich die beiden ohne Eis nicht bestraft, oder? Sie haben immer noch ihre Gummibärchen und könnten
glücklich sein. Aber dennoch, sie kommen sich bestraft vor, denn das Vorenthalten von Freuden ist auch
eine Art Strafe.
#271 Friedrich Spee 13:42:23 | Samstag, 22. November 2008
DerLeser: Danke. Im Katechismus der Katholischen Kirche wird die Hoffnung ausgedrückt, dass die Barmherzigkeit
Gottes ihre Wege findet, dass auch die ungetauften Kinder Gott schauen dürfen. Genau.
#266 Friedrich Spee 13:33:09 | Samstag, 22. November 2008
Elijahu, Sie tun mir richtig leid. Ich schätze mal Gott hat das allein schon aus dem Grund so eingerichtet,
damit die Menschen ihre Kinder nicht einfach umbringen Gott bestraft also die Kinderseelen, um zu verhindern,
dass deren Eltern diese einfach umbringen? Sagen Sie mal, sind Sie noch zu retten? Zudem: Wir wissen nicht,
wie „Gott das eingerichtet hat“. Und weil wir es nicht wissen, es steht nirgends etwas darüber geschrieben,
ist Ihre Theorie Blödsinn. Es muss ja schliesslich einen Anreiz geben Erwachsen zu werden und sich diesen
Versuchungen zu stellen. Das ist der Teil, weswegen Sie mir leid tun. War Ihre Kindheit so furchtbar,
dass Sie nur deshalb erwachsen werden wollten, um in den „echten Himmel“ kommen zu können?
#259 Friedrich Spee 13:07:06 | Samstag, 22. November 2008
@ Elijahu und die Homostudien sind in den 70er Jahren von der Schwulenbewegung unter Gewaltandrohung erpresst
worden. Gut, danke dass Sie sich demaskiert haben, jetzt weiss ich, mit was für jemandem ich hier rede.
#255 Friedrich Spee 12:50:08 | Samstag, 22. November 2008
@ Kunstmaler, @Doriano, @ Elijahu @ Kunstmaler: So etwas würde ich dem Elijahu nicht unterstellen wollen.
Ich denke, er findet es „ungerecht“, dass Seelen direkt zu Gott gelangen könnten, ohne selber etwas dafür
getan zu haben. @ Doriano: Ja, Gewißheit ist ein gutes Wort hier. @ Elijahu: Nunja – es war Gott möglich,
einzelnen Menschen die Erbsünde zu nehmen – wieso sollte es IHM unmöglich sein, das bei den Kinderseelen
genauso zu machen?
#251 Friedrich Spee 12:31:09 | Samstag, 22. November 2008
@ Elijahu: Wieso sind Sie denn so stur? Ich schrieb gestern schon einmal: „Tatsache ist: Wir wissen nicht,
was mit den Seelen der Kinder geschieht, die, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht erst geboren
werden oder kurz nach der Geburt ohne persönliche Schuld auf sich geladen zu haben, sterben.“ Und genauso
ist es. Es gibt zu dem Thema keine konkreten Aussagen in der Bibel, also ist alles wilde Spekulation.
Ich habe aufgrund der großen Güte Gottes die Hoffnung, dass diese Kinder direkt in den Himmel kommen.
#239 Friedrich Spee 02:42:42 | Samstag, 22. November 2008
Compassion: Diese und ähnliche Fragen sind der Grund, warum die Vorstellung des Limbus aus der Theologier
verschwunden sind. Elijahu weiss es natürlich besser als der Heilige Vater.
#228 Friedrich Spee 00:32:37 | Samstag, 22. November 2008
@ Compassion Tatsache ist: Wir wissen nicht, was mit den Seelen der Kinder geschieht, die, aus welchen
Gründen auch immer, gar nicht erst geboren werden oder kurz nach der Geburt ohne persönliche Schuld
auf sich geladen zu haben, sterben. Ich glaube fest, dass Gott auch für diese einen Weg bereithält,
in den Genuss des Himmels zu kommen. Irgendjemand sagte mal sinngemäß: „Es gibt eine Hölle, aber niemand
zwingt uns, zu glauben, dass da jemand drin sei.“
#224 Friedrich Spee 00:27:28 | Samstag, 22. November 2008
@ DerLeser Das musste ja kommen, nicht wahr? Dass Sie mich als „abgefallen“ titulieren. Na, dann viel
Spass noch in Ihrer Privat-katholischen Kirche, in der nur Sie selber Mitglied sind.
#221 Friedrich Spee 00:22:05 | Samstag, 22. November 2008
DerLeser: Na, hoffen wir das mal! auch dieses Leid wird seinen Sinn haben. Auch wenn wir es im Diesseits
nicht erkennen können. Ja, die Hoffnung, dass es nicht umsonst ist, die haben wir.
#212 Friedrich Spee 00:10:20 | Samstag, 22. November 2008
Erwin Was die Intention des Lesers angeht, kann ich nur spekulieren. Zweifel an diesem oder jenem jedenfalls
schliessen niemanden aus der Kirche aus. Man kann sich bemühen, etwas zu glauben, aber wenn man es nunmal
nicht kann, dann ergibt sich daraus keinerlei Schuld. Ob man jetzt an die Jungfrauengeburt glaubt oder
nicht ist nicht Heilsentscheidend. Wichtiger, weitaus wichtiger, ist es, Gottes Gebote zu halten, oder
sich jedenfalls ehrlich darum zu bemühen. Niemand kann immer alle Gebote halten. Aber auch hier gilt:
Gott ist barmherzig und vergibt, wenn man reuig ist. Was Roms Anspruch des unbedingten Gehorsams angeht:
Na, das ist ja wohl logisch, dass eine Organisation, deren Anliegen es ist, dies oder jenes zu verbreiten,
vorschreibt, dass seine Mitarbeiter nicht ihren eigenen Kram verbreiten, oder? Und noch was zu dem „Sinn“
des Leids: Ich glaube nicht, dass Leid an sich einen Sinn hat. Allenfalls so, dass ein leidender Mensch
oder auch ein Tier, unser Mitleid wecken soll und das beste aus den Menschen herausholen soll. Aber einen
Selbstzweck des Leides kann ich nicht erkennen. Auch hat Gott nicht das Leid gemacht – WIR haben es gemacht,
aufgrund des freien Willens. Niemand müsste verhungern wenn WIR es unbedingt verhindern wollten. Was
die „kleinen Kinder“ angeht, die geboren werden um unter Schmerzen zu sterben, da weiss ich keine Antwort.
#197 Friedrich Spee 23:40:12 | Freitag, 21. November 2008
@ Erwin: Etwas „glauben müssen“ Im Prinzip hast du recht: Ein Dogma muss man als Katholik glauben – im
Grunde. Aber Glauben ist ja nichts, was sich befehlen lässt. Ein Dogma ist im Prinzip meistens als eine
Antwort auf eine Irrlehre formuliert worden, sozusagen, um einen wichtigen Streit innerhalb der Kirche
endgültig zu beenden. Nun ist es so, dass selbst von einigen Heiligen Glaubenszweifel überliefert sind.
Ich kann mich nicht zwingen, etwas, das ich für unwahrscheinlich halte, zu glauben. Dennoch bin ich katholisch.
Der Herrgott weiss um unsere Schwäche und verzeiht so etwas, da bin ich sicher.
#183 Friedrich Spee 23:10:30 | Freitag, 21. November 2008
@ Galatea und @ Kritischerbeobachter und @ Kunstmaler @ Galatea: Vielen Dank für die Warnung. Sie erscheint
mir gerechtfertigt, nachdem ich die Antworten von Grande Sol gelesen habe. @ Kritischerbeobachter: Danke –
Menschen wie Sie sind mit schuld daran, dass die christliche Position in der Abtreibungsdebatte keinerlei
Gewicht mehr hat. An der Härtefall-Entscheidung mißt sich nämlich der Grad der Vernunft, der einem
Gesetz zugrunde liegt. @ Kunstmaler: Am Sex sind immer beide Partner beteiligt – und aus meiner Erfahrung
mit Jugendlichen muss ich schlussfolgern, dass meistens die Jungs das Mädchen zum Sex drängen.
#136 Friedrich Spee 22:06:46 | Freitag, 21. November 2008
@ Grand Sol und @ kritischerbeobachter: Abtreibung @ Grand Sol: Also ich glaube, dass Gott Mord für weitaus
schlimmer hält als Unzucht. @ Kritischerbeobachter: Aufruf zum Mord …empfinde ich jegliche staatliche
Regelung, die eine Abtreibung – sprich Mord – in irgendeiner Art und Weise zuläßt. Das sehe ich ähnlich.
Allerdings nicht ganz so entschieden wie Sie. Ich meine, es muss eine gesetzliche Regelung für Ausnahmefälle
geben – nämlich für genau das, was heute „medizinische Indikation“ genannt wird. So wie es jetzt in
unserem Land ist, ist Abtreibung faktisch nicht nur erlaubt sondern auch „in Ordnung“ und „moralisch unbedenklich“,
denn die überwiegende Anzahl passiert aus der „sozialen Indikation“ heraus – und das muss sich ändern.
Aber: Es muss eine Härtefallregelung geben. Nicht jeder Schwangerschaftsabbruch ist Mord – einige wenige
sind zwingend notwendig, um schwere Gesundheitsschäden abzuwenden – und können somit nicht als Mord
gelten – eher vielleicht als „Notwehr“, wenngleich es das auch nicht trifft. Aber Sie sehen, was ich meine.
#113 Friedrich Spee 20:31:03 | Freitag, 21. November 2008
@ Grand Sol: Homosexualität und Abtreibung Soll das jetzt wirklich Ihr Ernst sein, Grand Sol? Sie setzen
Homosexualität mit Abtreibungen vor Gott gleich?
#12 Friedrich Spee 20:18:54 | Freitag, 21. November 2008
@ kritischerbeobachter Jeder durch das NS-Regime umgebrachte Mensch ist ein zuviel umgebrachter Mensch.
Sie haben damit vollkommen recht! Ich möchte noch hinzufügen: Jeder umgebrachte Mensch ist ein zuviel
umgebrachter Mensch, ganz gleichgültig, durch wen er umgebracht wurde.