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#7 Günther-Georg 10:52:07 | Mittwoch, 15. September 2010
Petrus und die Alte Messe Die Alte Messe geht also auf Petrus zurück? Da bin ich aber neugierig wie ihr
das beweisen wollt? Da lachen ja die Hühner und keine Hähne krähen!
Strafender Gott Zwar halte ich es in Sachen Hölle mit Ernst Jünger, der diese als Unding (in etwa) bezeichnet
hat, aber ansonsten: wo Laun recht hat, hat er recht!
Jeder nach seiner Fasson Ist doch wunderbar. So kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Dann
besucht doch Ihr Fundis alle diese außerordentliche Form und laßt uns in Frieden unsere Handkommunion!
Intelligenzfreier Mensch? Immer wieder fällt mir auf, mit welcherm Hass und Häme und mit wie wenig Liebe
hier auf kreuznet argumentiert wird. Vermutlich kennt keiner der Eiferer hier Bischof Iby persönlich,
ich aber kenne ihn. Er ist ein guter Mensch, ein guter Bischof und hat seine Diözese, in der er sich
größter Beliebtheit erfreut, mitnichten „in den Abgrund geritten“. Seine Forderung nach den viri probati
wird, davon bin ich überzeugt, von der ganz großen Merhheit der Gläubigen, mitgetragen. Und ist nicht
eine Wahrheit, die von der überwältigenden Mehheit des Gottesvolkes gelaubt wird, einem Dogma gleich?
Und übrigens, Ihr Eiferer: ich bin ein regelmäßiger Kirchgänger, nicht weil es ein Gebot sein soll,
sondern weil es mit wichtig ist!
#6 Günther-Georg 12:58:05 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
hochnäsiges und herablassendes Getue Mag sein, lieber Paulaner, und wenn dann ist es eine läßliche
Sünde. Kommt aber bei weitem nicht an die manchmal schier unerträgliche Boshaftigkeit heran, mit der
von Seiten der Fundis und Ewiggestrigen hier manchmal argumentiert wird. Darum sehen wir Christen wohl
auch so „unerlöst“ aus!
#3 Günther-Georg 11:52:39 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Splittergruppen Man kann uns „altliberale“ Christen ja für manches verantwortlich machen, sicher nicht
aber für die geistigen Gartenzwerge diese sogenannten „christlichen“ Parteien!
#37 Günther-Georg 15:01:26 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Persönliches Vermögen? Das mag ja nun eine naive Frage sein, aber wie kommt ein Papst zu „persönlichem
Vermögen“. Gilt für ihn das Armutsgelübde nicht?
#26 Günther-Georg 18:09:09 | Donnerstag, 19. November 2009
Einmal eine Disco-Messe „Die Erzdiözese Wien zwingt Jugendliche, vor dem Empfang der Firmung mindestens
einmal eine Diskomesse besucht zu haben.“ Es fällt mir manchmal schwer, die Erzdiözese zu verdeidigen,
aber daß ist so ein Unsinn! Ihr sollte nicht immer und überall Verschwörungen gegen den „wahren Glauben“
wittern. Außerdem. „P.Helmut „ ist meines Wissens nicht Jugendseelsorger, sonder ein – sehr beliebter
-Pfarrer im Weinviertel. Und außerdem: zu solchen Gottesdiensten braucht man die Jugend eben nicht zu
zwingen, da kommen sie freiwillig! Und abermals außerdem: Was um Gottes Willen habt ihr nur immer gegen
Fladenbrot?
#14 Günther-Georg 13:12:37 | Donnerstag, 27. August 2009
zu Gottsuchender Historisch ist das nicht richtig, von anfang an gab es bei den Judenchristen zwei „Richtungen“;
neben den noch ganz im jüdischen Glauben verhafteten Juden (mit der einzigen Ausnahme des Glaubens an
Jesus Christus als Messias) auch ein hellenistisch-jüdische Gemeinde (griechischsprachig); das kommt
auch in der Zweiteilung zwischen den „Zwölfen“ und den „Sieben“ zum Ausdruck! Ausführlich geschildert
wird das von Hans Küng in seinem Werk „Das Christentum“, das ich übrigens zusammen mit seinen Büchern
„Das Judentum“ und „Der Islam“ jedem „Fundamentalisten“ als Lektüre empfehlen würde! Pax et bonum!
#34 Günther-Georg 17:27:36 | Dienstag, 28. Juli 2009
Biblischer Haß Kein Plädoyer meinerseits für die Homosexuellen, aber der „biblische“(sic!) Haß, mit
dem hier diese Gruppe verfolgt wird, erscheint mir doch ein wenig seltsam und verräterisch! Da entsinnt
man sich doch ein wenig alter Thesen, wonach eine übersteigerte Ablehnung dieser Menschen wohl aus eigenen
homphilen Neigungen herrührt!
#61 Günther-Georg 15:48:05 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Nietzsche Das mit Nietzsche war ein faux pas (mein Gott, laß es mich richtig geschrieben haben!!), ansonsten
muß ich ja herzlich über Eure gar schreckliche Angst vor Linz lachen; weht nicht der Geist wo er will!!
Hirnkastriert Mich erstaunt stets aufs Neue, welcher Wortwahl sich manche Fundamentalisten bedienen und
sich gleichzeitig vollbrüstig auf den lieben Gott berufen. Da fällt mir doch immer wieder Nietsche ein,
den ich ansonsten nicht für den Quell der Wahrheit halte: „Nicht ihre Nächstenliebe sondern die Ohnmacht
ihrer Nächstenliebe hindert die Christen von heute uns zu verbrennen.“
#122 Günther-Georg 10:53:30 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Teuflische Büste? Also mich begeistert die Büste auch nicht, freilich „Gotteslästerung“, „teuflisch“,
„pornographisch“, das stammt wohl wieder aus dem bekannten fundamentalistischen Neurosenvokabular. Freilich
ist manche Kritik daran und an der zeitgenössischen Kunst im allgemeinen wohl berechtigt. Der „Verlust
der Mitte“ hat mittlerweile groteske Züge angenommen. Die einzige und traurige Frage, die man sich angesichts
der Büste stellen muß, ist leider eine akademische: was hätte wohl die arme Schwester Restituta dazu
gesagt, so dargestellt zu werden. Leider könnte das wohl auch nur der liebe Gott beantworten! Diese Frage
hätten sich freilich Kardinal und Dompfarrer vorher überlegen müssen!
Tolles Bild Wer so wenig Humor hat und Star Wars als Häresie -im übrigen ein grausliches Wort -bezeichnet,
dem ist in dieser Welt und darüberhinaus wirklich nicht mehr zu helfen! Möge die Macht nicht mit euch
sein! im übrigen ist der Artikel gut und richtig, Israels Position sollte man freilich gnädiger beurteilen!
Ohne seine roten Schuhen Den Papst zu kritisieren, weil er im Felsendom die Schuhe ausgezogen hat, seien
sie nun rot oder sonst was -ist wohl an Borniertheit nicht mehr zu überbieten. Dem lieben Gott ist es
ohnhin ziemlich wurscht, ob man mit oder ohne Schuhe, mit oder ohne Kopfbedeckung oder nackert ein Gotteshaus
betritt. Aber da es halt solche Traditionen gibt, fällt eben auch dem Papst kein Stein aus der Krone,
wenn er die Schuhe auszieht!
#2 Günther-Georg 15:02:52 | Donnerstag, 30. April 2009
Verfolgung durch Marxisten? Also ich lebe nun tatsächlich seit Jahrzehnten als Christ in Wien, aber diese
Verfolgung ist mir doch tatsächlich entgangen. Uns noch etwas: derzeit leben wir noch nicht im Untergrund,
aber wenn der Einfluß dieser von Gott verlassenen Fundamentalisten ala Herrn Köhler noch größer werden
sollte, kann das schon noch geschehen!
#2 Günther-Georg 11:57:04 | Donnerstag, 30. April 2009
Traurige ecclesia triumphans Wie man die Rückkehr der „ecclesia triumphans“ bejubeln kann und sich dabei
auf Jesus Christus beruft, ist mir ein absolutes Rätsel. Und sollten Sie das Bild der Seminarkapelle
sozusagen zur Abschreckung ins Netz gestellt haben: also mir gefällt sie sehr. Da wird nun wohl unter
der neuen Leitung die Rückkehr des religiösen Kitsches fröhliche Urständ feiern! Traurig!
Gelegentlich spielte er… Es ist doch seltsam: als überzeugter Anhänger der „Konzilssekte“ she ich
Johannes Paul II. in einem anderen Licht: als Zerstörer der Befreiungstheologie, als einen der Bischof
Romero im Stich gelassen hat, als einen, der den unseligen Josef Ratzinger zu Amt und Würden gebracht
hat, als einen, der schon in seinem frühen Gründonnerstagsbrief den Opfercharakter der Abendmahlsfeier
überbetont hat etc.etc. Merkwürdigerweise treffen wir uns in der Sicht der positiven Seite : sein unbedingtes
Zugehen auf den Menschen, seinen unerschütterlichen Glauben an das Zusammenwachsen der Kofessionen, sein
Festhalten an den Grundlinien der erneuerten Liturgie, sein beispielhaftes Umgehen mit Krankheit und Alter
etc. Fazit: ein Mann, der neuerdings von progressiver und fundamentalistischer Seite gleichermaßen gescholten
wird, kann so übel nicht gewesen sein. Noch eine Anmerkung zu der von Ihnen gescholtenen Aussage: In
seiner Enzyklika ‘Redemptor hominis’ behauptet er, daß jeder Mensch die heiligmachende Gnade besitze,
und zwar nicht erst durch die Taufe, sondern „vom ersten Moment an, da er unter dem Herzen der Mutter
empfangen wird.“ Sehr schön und sehr wahr!
Keine Krise Vollkommen richtig! Die Krise des Glaubens hat nichts, aber auch schon gar nichts mit der
Liturgie zu tun, sofern die Liturgie zu den Wurzeln zurückgeht und das Fundament nicht verleugnet. Das
hat sie meiner Nachsicht viele Jahhunderte lang weit mehr getan als es die erneuerte Liturgie in der Folge
des Vatikanums II. je gekonnt hätte!
Ich kene die Kirche Ich bezweifle, daß auch nur einer der hier veröffentlichten Meinungen auf tatsächlicher
Kenntnis der Kirche beruht. In Wahrheit ist es eine sehr schöne und im besten Sinne moderne und konziliare
Kirche, und ich kann nur raten, sie einmal persönlich zu besuchen. Freilich, wie schon Einstein sagte,
ist es schwerer ein Atom zu spalten als Vorurteile abzubauen!
Oder wieso gründet man nicht Lebensgemeinschafen wo auch Verheiratete dabei sein können? Solche Gemeinschaften
gibt es ja, oder leider besser gesagt hat es vielleicht bald gegeben. Die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“
hatte genau das in ihrem Programm: ein gemeinsames Leben von Ordensleuten und Laien, auch Familien. Ein
faszinierendes Konzept einer keineswegs „altliberalen“ Gemeinschaft, die unter dem besonderen Schutz von
Johannes Paul II. gestanden hatte. Wie ja vor einiger Zeit hier zu lesen stand, hat die Gemeinschaft ausgerechnet
deswegen jetzt ernste Probleme mit Rom, weil unter Benedikt nicht sein kann, was nicht sein darf, auch
wenn es bislang nichts als gute Früchte gebracht hat. Um solche Dinge sollte sich der gute Bischof in
Spanien kümmern und nicht einfach nachplappern, was alle fundamentalistischen Spatzen von den Dächern
schreien.
#15 Günther-Georg 13:18:21 | Montag, 16. Februar 2009
Schwergewichtig? Eure Intoleranz und Böswilligkeit zeigt sich in der Verunglimpfung des Linzer Diözesanbischofs;
bei Bischof Krenn hätte Euch die Beleibtheit sicherlich nicht gestört; da kann ich nur mit Shakespeare
sagen: laßt dicke Männer um mich sein! Hagere Fanatiker sind es, die mir Angst machen!
#1 Günther-Georg 09:23:22 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Sünden der Moderne In seiner Predigt vor der Wahl zum Papst klagte Josef Ratzinger über die „Diktatur
des Relativismus“ in der modernen Zeit. Völlig zu Recht erwidert ihm Hans Küng im zweiten Teil seiner
Lebenserinnerungen, daß es auch die weit gefährlichere „Diktatur des Absoluten“ gäbe!
#203 Günther-Georg 09:02:30 | Dienstag, 13. Januar 2009
Schrecklich! Diese fürcherliche Rede Himmlers sollte einzig und allein Historikern und historischen Aufarbeitungen
vorbehalten sein. Sie in einem öffentlichen Forum darzustellen, war ein großer und schrecklicher Fehler
dieser Redaktion!
#1 Günther-Georg 13:17:21 | Donnerstag, 8. Januar 2009
bis zum Ende der Zeiten? Angesichts der schrecklichen Bilder und der nicht minder grauslichen Sprachregelungen
beider Seiten könnte selbst ein liberaler Christ langsam glauben, daß dieser Streit erst am Ende der
Zeiten in Armageddon gelöst werden kann!
#8 Günther-Georg 13:13:15 | Donnerstag, 8. Januar 2009
an Herrn Preßlmayr Angesichts dieser grauenhaften Bilder stößt mich Ihre Sprache ganz besonders ab;
auch bin gegen die Abtreibung, aber Menschen Ihres Kalibers mit Ihrer schrecklichen Sprache sind da leider
schlechte und unmögliche Verbündete!
#11 Günther-Georg 11:10:50 | Donnerstag, 8. Januar 2009
defendor: was für ein Unfug! Mein lieber defendor, was für eine ungeheuer schreckliche home-page Sie
da empfehlen! Wäre es nicht so traurig, müßte man in homerisches Gelächter ausbrechen! Arme Chistenheit!
#10 Günther-Georg 09:58:33 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Sympathie für Schönborn Wenn man hier liest, mit welcher Häme kreuznet den Wiener Erzbischof verfolgt,
könnte man fast ein wenig Symphathie für ihn empfinden. In einer derartig komlexen Welt, in der von
Preistern Anworten auf fast alles, von der Gentechnik bis zur immwährenden Jungfäulichkeit abgefordert
werden, einen klare Linie zu halten, ist nicht einfach. Nur Fundamentalisten haben immer und überall
auf alles und jedes eine klare, aber zumeist falsche Antwort. Freilich: auch Schönborn gehört zu den
Totengräbern der kirchlichen Erneuerung, also hält sich die Sympathie doch in Grenzen!
#2 Günther-Georg 09:29:29 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Hokuspokus In der Schule haben wir in der Unterstufe immer -zugegebermaßen dümmlich -gejohlt: „Aqua,
das Wasser, vinum der Wein, hol dich der Teufel, verflixtes Latein!“ Trotzdem: keine intellektuelle Weitläufigkeit
ohne Latein, da lachen ja die Hühner. Papst Ratzinger ist der lebende Gegenbeweis. Un man kennt ja die
Bedeutung des lateinischen Wortes Hokuspokus: Hoc est corpus meus!
#8 Günther-Georg 15:57:35 | Montag, 15. Dezember 2008
Nicht in die gleiche Richtung? Immer wieder lese ich diesen Unsinn, der durch seine ständige Wiederholung
auch nicht wahrer wird. Beim Volksaltar blicken Priester und Volk sehr wohl in die gleiche Richtung, nämlich
auf den Altar, auf die Gaben von Brot und Wein.
#53 Günther-Georg 18:31:59 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Triumphalismus als Lebensgefühl? Man kann nur hoffen, daß Ihr Beitrag ironisch gemeint war; ansonsten
könnte man wirklich den Glauben (an die Menschheit) verlieren!
#13 Günther-Georg 17:05:49 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Einfach schrecklich Ob die Veröffentlichung eines derart schrecklichen Bildes wie jenes des neuerannnten
Präfekten mit Schleppe wirklich für Euch produktiv ist. Selbst einen hartgesottenen Fundamentalisten
muß doch schaudern, wenn er noch ein wenig von der ursprünglichen Botschaft erahnt!
#26 Günther-Georg 09:40:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Vernünftig gehandelt Ich kenne Bischof Kapellari seit vielen Jahren, er gehört weiß Gott nicht zu den
„liberalen“ oder gar „progressiven“ Bischöfen. Wenn er nun eine sanfte Kritik an der Predigt des Kardinals
anbringt, dann eben, weil er ein intelligenter und nachdenkender Bischof ist, der genau weiß, daß man
mit der „Kreuzrittermentalität“ der allermeisten Beiträge hier keinen Staat und eben auch keine Kirche
machen kann. Die „Mariatroster Erklärung“ ist und bleibt eine weise und mutige Tat!
#29 Günther-Georg 15:28:54 | Montag, 1. Dezember 2008
Leere Kirchenbänke? Eine Behauptung wird nicht richtiger, wenn man sie ständig wiederholt! Daß vom
„Volk Gottes durch das Konzil nur die leeren Kirchenbänke übrig geblieben sind“ ist nichts als eine
Halbwahrheit. Viele Pfarren unserer „Konzilssekte“ sind Sonntag für Sonntag gut gefüllt; und jene die
fehlen, wären auch ohne Konzil ausgeblieben, vermutlich sogar weitaus mehr!
#13 Günther-Georg 15:07:49 | Montag, 1. Dezember 2008
Kann ich nicht verstehen Ich bin zwar ein Anhänger der „Konzilssekte“ aber das ist mir unbegreiflich.
Wenn es tatsächlich so viele leere Kirchen gibt, dann sollten man diesen Menschen sofort eine solche
als religiöse Heimat zur Verfügung stellen!