Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Die Information von kreuz.net ist falsch. Weihbischof Max Ziegelbauer zelebriert regelmässig jeden Samstag um 8:00 Uhr im Augsburger Dom die hl. Messe in der außerordentlichen Form.
Witzig … … sich in k.net Beitrag selber zitiert zu finden. In dem Thread habe ich übrigens auch noch
was über’s k.net geschrieben, interessanterweise wurde das in dem Beitrag nicht zitiert, warum wohl?
Im übrigen halte ich S.E. Zdarsa für einen fähigen Bischof, er ist halt nicht der Supermann, wie er
am Anfang teilweise beschrieben wurde. Und das war auch der Tehor meiner Beiträge im kreuzgang.org. Was
die hiesige Redaktion draus gemacht ist ein sinnentstellendes zitieren, die meine Intention genau umgekehrt
darstellt. Pfui und schämst euch …
Lingen lügt Im Forum zum Artikel von Peter Bürger ‘Heroisches Schweigen’ wurde kein einziger Forumsbeitrag
zensuriert. Es kann sich jeder selber hier www.heise.de/…rum-171680/list/hs-0/ davon überzeugen. Bei
Heise-Foren werden zensierte Beiträge mit *Der Beitrag ist gesperrt* angezeigt. Ergebnis: Lingen hat
sich schon diese simpel zu überprüfende Tatsache aus den Fingern gesaugt, der Rest seines Elaborates
besteht vermutlich aus ähnlich frei erfundenen Hirngespinsten. Der Artikel von Peter Bürger beruht natürlich
auf reinen Kirchenhass und darf zu Recht zu kritisieren werden, mit solchen Lügen macht man sich aber
nur lächerlich.
kleine Statistik AIDS-Rate ausgewählter Länder des südlichen Afrikas: Swasiland: 26,1% Südafrika:
18,1% Simbabwe: 15,3% Zentralafrikanische Republik: 6,3% Uganda: 5,4% Ruanda: 2,8% Und der jeweilige Anteil
der Katholiken: Swasiland: 5% Südafrika: 7,1% Simbabwe: 8% Zentralafrikanische Republik: 25% Uganda:
42% Ruanda: 56% Zahlen aus dem The World Factbook Welcher Nexus fällt auf? Und wie erklären die notorischen
Papst-Basher sich den Umstand, dass offensichtlich -entgegen ihrer Propaganda- die AIDS-Rate im südlichen
Afrika indirekt proportional zur Zahl der Katholiken steht? Sollten die Lügner & Verleumder der katholischen
Sexuallehre recht haben, müsste es dann nicht genau umgekehrt sein? Dass die AIDS-Seuche durch die Befürwortung
von Kondom & Unzucht möglicherweise erst richtig angeheizt worden ist, darüber würde die professionelle
‘Kritik’ der gottlosen Medien an Papst & Kirche natürlich niemals berichten. SPIEGEL & SZ sind so wahnsinnig
kritisch, aber irgendwie niemals gegen die eigenen unhinterfragbaren Glaubenswahrheiten. Und so wird halt
weiterhin in allen Medien verbreitet, der Papst ist doof, weil er gegen Kondome ist. Kreuz.net ist zwar
auch ziemlich doof, aber aus anderen Gründen. Zumindest muss man hier nicht den üblichen breitgetreten
Quark über Papst und Kondome lesen, immerhin ein Fortschritt. viele Grüße
Sueddeutsche Zeitung Hier www.sueddeutsche.de/…chen-Geschichte.html ist übrings der Link zum besagten
SZ-Artikel. Wie unschwer zu erkennen ist, paraphrasiert der +.net-Artikel den SZ-Beitrag größtenteils
wörtlich, umgangssprachlich nennt man das Plagiat. viele Grüße Nicht vollständig einzusehen ist, warum
der gleiche Beitrag in der SZ kirchenfeindlich ist, hier dagegen katholisch, außer
@noch ein Landorganist was soll daran blasphemisch sein? ‘Blasphemisch’ sind solche Ideen natürlich nur
für die deutsche Bischofskonferenz, weil ihnen der finanzielle Unterbau für ihren gewaltigen ‘Laien’-Verkündigungsapparat
verloren zu gehen droht. Für den Rest von uns, denen die katholische Kirche noch am Herzen liegt, sind
das natürlich höchst vernünftige Überlegungen. Möglicherweise haben sie meine in ironischer Absicht
geäußerte Bemerkung missverstanden. Und was die fetten Töpfe betrifft, selbige haben vielleicht weniger
direkt zerstört, als die Kirche zu so einer Art mittelständischen Arbeitgeber gemacht, bei dem die Angestellten
ein möglichst bequemes und ruhiges Leben suchen. Kirche sollte alles sein, nur das nicht. Ich glaube,
es gibt nichts schlimmeres als quasi verbeamtete Verkünder des Wort Gottes, die aus der Bräsigkeit ihres
Wohllebens heraus ihren Mittelstandsgemeinden ein weichgespültes Evangelium zur Beruhigung ihrer Mittelstandsprobleme
verkünden. Dazu ist die Kirche aber als Folge ihres gewaltigen Geldflusses verkommen. viele Grüße
Kardinal Ratzinger … … hat in seinem Interview www.kirchensteuern.de/…RatzingerSeewald.htm mit Peter
Seewald zum Thema Kirchensteuer übrings allerlei blasphemisches gesagt, unter anderem, dass er sich vorstellen
könnte, die Zwangskirchensteuer in eine freiwillige Abgabe umzuwandeln, analog dem italienischen System.
Auch der Hinweis des damaligen Kardinals, die Kirche klammere sich zu sehr an ihre weltlichen Güter,
zeigt, dass der Widerstand gegen eine materiell ‘verfette’ Kirche keineswegs gegen das Lehramt gerichtet
ist. Die Zukunft der Kirche liegt nicht in ihrem Material oder sozialem Engangment, sondern, wie sie es
schafft, das Heiligen in dieser Welt zu bewahren. Dazu ist a bisserl Kohle durchaus sinnvoll, zuviel davon
aber kontraproduktiv. Ansonsten hatte heute die +.net Redaktion wohl einen Hitzetechnischen Blackout,
einen sachlich geschriebenen Artikel zu einem interessanten Thema gibt’s hier doch seltener als Lobgesänge
über die Freuden gleichgeschlechtlicher Unkeuschheit. viele Grüße
@hildegardfan Ähm, mit allem Respekt, aber die Homosexuellenverbände sind intolerant gegenüber all
diejenigen, die an dem Credo dieser Verbände zweifeln. Die Vorgänge um den Internationalen Kongress
für Psychotherapie und Seelsorge sprechen doch eine deutliche Sprache. Die wird diffamiert und polemisiert,
wie es auf kreuz.net ebenfalls täglich zu bestaunen gibt, nur eben andersherum. Denkverbote und Diskurs-Ausgrenzung
gibt es auf allen Seiten. Im übrigen geht es nicht darum, was Leute so an Unzucht im privaten treiben,
sondern das diese Menschen subjektiv leiden und Hilfe suchen. Und das es unterschiedliche Ansätze gibt,
ist auch nix schlimmes sondern ist halt nun mal so in einer pluralen Gesellschaft, daran müssen sich
halt auch mal die Berufsschwulen wie Volker Beck gewöhnen. viele Grüße
@MartinBieger Aber es gibt keine nenneswerte Erfolge bei den Versuchen Schwule heilen zu wollen. Wenn
eine bestimmte Verhaltensweise mit subjektivem Leid einhergeht, spricht man inzwischen auch in der Psychologie
von Störung und einem Menschen in diesem Leid zu helfen ist ja wohl nicht verkehrt, oder sehen sie das
anders. Das andere ist, dass sich solche Therapien mit Homosexualität an sich eigentlich gar nicht beschäftigen,
sondern mit tiefer gehenden, emotionalen Konflikte. Interessanter weise führt so etwas zu einer Abnahme
homosexueller Impulse. Von einer so genannten Umpolung – wie immer wieder polemisch behauptet wird – oder
medizinischen Heilung der Homosexualität ist in einer solchen Therapie nicht die Rede. Laut Dr. Spaemann,
den ich den der anderen Antwort schon erwähnt haben, kann in einer Therapie etwa ein Drittel der Betroffenen
geholfen werden. Das es also keine nennenswerten Erfolge gäbe, ist also ein Mythos. viele Grüße
@Zweifler Die Zahl stammt von Dr. Christian Spaemann. Ob das nun stimmt oder nicht sei dahingestellt,
das entspricht aber auch meiner persönlichen Beobachtung. Ich kenne etwa einige Männer, die früher
mal homosexuellen Umgang gehabt haben und heute Familienväter sind. Ich meine, es ist fast schon absurd,
dass ausgerechnet die Homosexuellenbewegung heute zu einem Faktor gesellschaftlicher Intoleranz gegenüber
Menschen geworden ist, die ihre sexuellen Verhaltensweisen anders erleben als eben diese Bewegung und
hierfür mit einem erheblichen Aggressionspotential verfolgt werden. Nehmen wir doch mal an, ein Homosexueller
möchte tatsächlich nicht Gay leben sondern in einer klassischen Familie, was spricht dagegen, ihn in
diesem Wunsch zu unterstützen? Doch wohl gar nichts, oder? Aber allein schon zu sagen, dass es solche
Wünsche gibt, ist heute der soziale Tod. Wie gesagt, dieses Forum ist sicher der falsche Ort für eine
solche Diskussion und ich möchte auch niemand verletzen, aber dass es eine erhebliche Anzahl von Homosexuelle
gibt, die nicht Gay leben wollen, lässt sich nicht einfach so wegdiskutieren. viele Grüße
@Lumpie Dann müsste es ja theoretisch auch Heterosexuelle geben, die Heilung suchen, oder ??? Nö. Heterosexualität
ist die Normalität, Homosexualität dagegen die Aberration, das wird inzwischen selbst von den Schwulenverbänden
so gesehen. Niemand glaubt mehr, Schwul-Sein sei angeboren oder genetisch bedingt oder ähnliches. Und
das auch Heterosexuelle der Heilung bedürfen, wenn auch aus anderen Gründen, ist ebenfalls unbestritten.
viele Grüße
@MartinBieger Schätzungsweise ein Drittel aller Schwulen wollen nicht Gay sein, sondern sind auf der
Suche nach anderen Lebens-Formen, unter anderem auch in der klassischen Mann-Frau-Kind-Rolle. So etwas
therapeutisch zu unterstützen ist weder böse noch verwerflich, sondern ein Menschenrecht der Betroffen.
Die Gehirnwäsche der Schwulen.- und Lesbenverbände suggeriert den Leuten zwar seit Jahrzehnten, dass
allein im Gay-Sein das Lebensglück liegt, aber das ist eine Lüge, viele Homosexuelle sind vom dem Treiben
in dieser Szene nämlich abgestossen und suchen ihren eigenen Weg. *Heilung* bedeutet ganz werden, die
zerbrochenen Teile der eigenen Biographie zu einer Einheit zusammenfassen und ich kann daran nichts falsches
erkennen, so einen Begriff auch im Zusammenhang mit Schwulen zu verwenden. Die gesundheitlichen Risiken
des Gay-Seins sind ja allenthalben bekannt und die enormen psychischen Probleme, die Schwules-Leben mit
sich bringt. So etwas lässt sich in einem Forum wie kreuz.net natürlich nicht diskutieren und deswegen
versuch ich es auch gar nicht, aber ihren Einwand, das keine Homosexueller Heilung sucht, trifft schlicht
und einfach nicht zu. viele Grüße
@Gotthard wieso ist Mixa Beamter? ich denke, das Bistum Augsburg bekommt das Geld von der byr. Landesregierung,
um dem Bischof das Gehalt zu zahlen. Es ist so, nach dem Konkordat von 1924 sind Bischöfe in Bayern bayrische
Beamte und werden vom Staat Bayern angestellt und bezahlt und nicht von der Kirche. Ist halt der bayrische
Sonderweg oder so ähnlich. In Bayern kann kein Bischof gegen die bayrische Landesregierung auf Dauer
rumstänkern, die Politiker sitzen am längeren Hebel. viele Grüße
@Ultramontanus Was Mixa gemacht hat ist im Grunde glasklar Volksverhetzung. Als Richter hätte ich ihn
dafür auch veurteilt. Das geht ohne Probleme, mit der Begründung haut das hin. Zeigen sie ihn doch an.
Mons. Mixa ist bayrischer Beamter, mit einer Verurteilung wegen Volksverhetzung müsste er aus dem Beamtenverhältnis
entlassen werden und das war es dann. viele Grüße
@biomilch Reichsbischof Müller Ähm … das war ein evangelischer Bischof Die Militärpriester und Feldgottesdienste
Goggle mal unter Theodor Groppe. Beamtenpensionen für Bischöfe Die gab es schon seit dem bayrischen
Konkordat von 1924, wo ist das Problem?
@shalom Wir sollten nicht so tun, als hätte die Amtskirche von Anfang an Widerstand gegen Hitler geleistet.
Unter was würden sie das Verbot der DBK von 1932 einordnen, die NSDAP zu wählen oder sogar Mitglied
in ihr zu sein? Aktive Unterstützung? Passive Duldung? Klammheimliche Freude? Das Thema scheint mir doch
etwas komplexer zu sein, als ihre Ausführungen andeuten. viele Grüße
@vonHerzmanovsky-Orlando: Und die erste Publikation, die in Bayern im Februar 1933 verboten wurde, war
der Altöttinger Liebfrauenbote, was schon a bisserl absurd war, weil das eigentlich ein eher unpolitisches
Blatt war. Aber es zeigt, wo der gottlose Nationalsozialismus seine wirklichen Feinde gesehen hat. Neben
Fritz Gehrlich war übrings auch der Kapuziner-Pater Naab einer der der Herausgeber vom geraden Weg und
entschiedener Gegner der Nazis. viele Grüße
@erwin Sie krallen sich an das Reichskonkordat, das sie mit Hitler schlossen. Falsch. Mons. Mixa krallt
sich an das bayrische Konkordat, das die demokratisch gewählte bayrische Regierung 1924 mit dem Vatikan
geschlossen hat und als Militärbischof an das preußische Konkordat von 1929. Der einzige heute noch
für Deutschland gültige Vertrag mit der Unterschrift Hitlers. Genauso falsch. Im Konkordatsurteil von
1957 stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass das Reichskonkordat in der BRD kein gültiges Recht
darstellt, unabhängig vom rechtmässigen Zustandekommen dieses Vertrages. viele Grüße
Kirchenstrafe? Was meint der CIC eigentlich zur unrechtmässiges Weihe von Diakonen/Priestern? Nicht das
die FSSPX-Bischöfe am Ende gleich wieder exkommuniziert werden müssen viele Grüße
@re Job Ich glaube, ein Patentrezept gegen AIDS wird es nie geben, dennoch bin ich der Meinung, dass dem
Gewissen der Menschen in Afrika mehr geholfen wäre, wenn sie der katholischen Lehre auch in der Frage
der ehelichen Treue folgen würden, selbst wenn unsere säkulare Welt darin keinen Wert erkennen kann.
Persönlich kenne ich Afrika nur im Norden und dort scheint AIDS kaum ein Thema sein, genauso wenig wie
Promiskuitivität. Den verantwortungsvolle Umgang mit der eigenen Sexualität nur auf den technisch richtigen
Gebrauch von Kondomen zu reduzieren, wäre mir als Antwort zu einfach. Menschen müssen ernst genommen
werden und man sollte ihnen auch die Wahrheit sagen, etwa, dass sie AIDS durch ihr eigenes Verhalten in
die Familien bringen und dadurch alles töten können, was sie lieben. AIDS ist ein Thema, bei dem simple
Antworten tödlich sein können und KONDOM ist etwa so eine simple Antwort. Wer meint, fremdgehen zu müssen,
sollte das selbstverständlich mit Kondom tun, so verständlich bin ich über diese Dinge schon. Die Menschen
in Afrika aber besseres verdient, als ihnen immer nur KONDOM als die Lösung ihrer Krise zu verkaufen.
viele Grüße
@Gretchen Es ist natürlich Unfug, dass Kondome Aids fördern! Verantwortungsbewusste Sexualpartner benutzten
die Gummis wohl wissend, dass sie dann relativ Angstfrei in puncto HIV zusammensein können Sie haben
Recht. Nicht die KONDOME fördern AIDS, sondern die von ihnen propagierte LIEBE. Was spricht eigentlich
gegen eheliche Treue? Seien wir ehrlich, das gilt doch heute schon fast als das einzig perverse überhaupt
noch, sich ein Leben lang treu zu sein. viele Grüße
@Mannheimer Jetzt mal Butter bei die Fische: Woran liegts denn, dass Europa beispielsweise kein solches
AIDS-Problem hat wie Afrika? Europa hat eine andere Kultur, etwa bei der Rate der Promiskuitivität unterscheiden
wir uns dann doch noch von Afrika. Unter Homosexuellen nimmt aber in Deutschland etwa seit Jahre die AIDS-Rate
wieder zu und die Kondombenützung geht allgemein zurückt, meinen Sie, das ist auch eine Folge der katholischen
Sexuallehre? viele Grüße
@noch ein Landorganist Ja, jenseits aller Polemik gegen die katholische Kirche und den heiligen Vater
ist das Problem, dass in Afrika seit 20 Jahren eine Lösung propagiert wird, die nachweisbar nicht funktioniert.
Ich meine, alle die sich hier über die ‘Menschenverachtung’ der katholischen Kirche auslassen, sollten
sich einfach mal selber fragen, wie sehr sie dieser Sünde unterliegen. Das einzige Land, Uganda, das
in der Bekämpfung der AIDS-Seuche echte Erfolge hat, ist von der einseitigen Propaganda für das KONDOM
schon lange abgerückt und hat einen gesellschaftlichen Wandel eingeleitet. Im Grund ist dieses ‘der Neger
schnackselt halt so gerne und deswegen braucht er die Plastiktüten über den Schniedel’ völlig rassistisches
Denken. Auch der Neger ist ein Kind Gottes und lebt in der von Gott gegebenen Ordnung möglicherweise
glücklicher, als in der vom Westen vorgegebenen Propagandawelt. Promiskuitivität ist kein Merkmal der
afrikanischen Gesellschaft, sondern über den Kolonialismus aus Europa nach Afrika gekommen. viele Grüße
Aids und Kondome Südafrika, das bekanntlich eher kein katholisches Land ist, setzt seit 20 Jahre auf
KONDOME zur Eindämmung von AIDS und von der Regierung über die anglikanischer Kirche, UN-Organisationen
bis NOG’s halten das dort alle für den einzigen Heilsweg. Im Ergebnis herrscht in SA heute eine der höchsten
AIDS-Raten der Welt und irgendwie sollten sich die ganzen Kondombefürworter mal fragen, warum 20 Jahre
Propaganda für das KONDOM zu einer derartigen humanitären Katastrophe führen konnte. Uganda, zwar auch
kein katholisches Kernland, aber immerhin schon wesentlich katholischer geprägt als SA, hat in den letzten
10 Jahren als einziges Land im südlichen Afrika Erfolge im Kampf gegen AIDS verzeichnet und wie haben
die das hingebracht? Durch ein sehr tief gehenden gesellschaftlichen Wandel, insbesondere, was die Frage
der ehelichen Treue betrifft. Rein technisch gesehen ist es selbstverständlich wahr, das KONDOME AIDS
verhüten könnten, wenn sie denn angewendet würden. In einer Macho-Gesellschaft, wie dem südlichen
Afrika haben KONDOME jetzt aber aus welchen Gründen auch immer das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich
beabsichtigt war, die einseitige Propaganda für das KONDOM hat an dem Problem AIDS bis heute nichts geändert.
Und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht tun. Nach 20 Jahren Propaganda steht fest, KONDOME sind keine
Lösung. Das einfach ein Fakt. Jeder normal denkende Mensch versucht irgendwann mal was neues, wenn die
alten Lösungen nicht weiter führen. viele Grüße
#102 bwv232 23:58:12 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@Jörg Guttenberger, Köln Wieso dürfen Christen in den arabischen Ländern keine Kirchen bauen? Da irren
sie, Christen dürfen in arabischen Ländern sehr wohl Kirchen bauen, dagegen ist in offiziell säkularen
Staaten, wie die Türkei, das Kirchenbauen faktisch verboten. Das hat dann aber nichts mit dem Islam zu
tun, sondern mit dem Hass&Misstrauen von erznationalistischen Kreise gegen alles Fremde. Das ist im Grunde
kein religiöses Problem, sondern ein politisches. Die Priester-Morde in der Türkei oder das Meucheln
der Trappistenmönche in Algerien wurde ja auch nicht von muselmanischen Finsterlingen begangen, sondern
war eine ganz ‘normale’ Verschwörung nationalistischer Fanatiker. Das sollte dann zwar den üblichen
moslemischen Verdächtigen in die Schuhe geschoben werden, aber im Nachhinein ist die Wahrheit dann doch
herausgekommen. pace e bene
@ Gotthard Die ‘pro-familia’ ist nach dem Krieg aus dem braunen Sumpf gekrochen und war ursprünglich
ein Sammlungsbecken für Altnazis, Rassenhygeniker, Euthanasie-Fans und Erbgesundheitsfantiker. Ab 1965
wurde der Verein dann durch die Propagierung von Pornographie, promiskuitiven Verhalten und Auflösungen
der traditionellen Bindungen zwischen Mann&Frau durch den Zeitgeist sehr populär und hat nach außen
hin versucht, seine braunen Wurzeln rot zu übertünchen. In Prinzip will die ‘pro-familia’ aber nach
wie vor das gleiche, wie die Eugeniker im 1000 jährigen Reich. Der Verein vertritt seine Ziele heute
halt nur geschmeidiger. Wenn unter Adolf die Idioten euthanisiert werden sollten, werden sie halt heute
via PND als Minderleister pränatal identifiziert und in’s KLo selektiert. Schaut zwar nach außen hin
besser aus, das Prinzip dahinter bleibt gleich. Auch wenn möglicherweise die Schwachkopf-Redaktion die
dummdreiste Behauptung in diesem Fall zu unrecht erhebt, ist die ‘pro-familia’ ein zutiefst widerwärtiger
Verein. Und das ist nicht, weil sie Abtreibung propagiert, sondern wegen ihrer dahinter steckenden Ideologie.
Interessant ist: Die Vorgeschichte der ‘pro-familia’ ist in der Wikipedia ständiger Löschkandidat, z.Z.
ist sie etwa gerade mal wieder weg, ein Artikel über ihren Gründer ‘Hans Harmsen’ ist mangels ‘Relevanz’
aus der Wiki rausgeflogen. Die ‘pro-familia’ hat ihre eigene Geschichte nie aufgearbeitet, sich nie ihren
Wurzeln gestellt. viele Grüße
#35 bwv232 02:01:54 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@ Meister Athanasius Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.
Mit allem Respekt, in ihrem Beitrag konnte ich eher keine filigrane Anspielung erkennen, sondern das war
selbst für +net Verhältnisse eine ziemlich lahme Polemik. Wenn sie tatsächlich Bremer sind, wie sie
es ja weiter unten andeuten, dann haben sie sicherlich auch an dem Freitag-Abend die Jagdszenen der Autonomen
auf die Jugendlichen unmittelbar nach der Demonstration mitbekommen. Wenn sie das ‘alles in allem als
locker’ bezeichnen, dann scheinen sie die gleichen sprachlichen Schwierigkeiten zu pflegen, die Sie in
ihrem Beitrag zu kritisieren meinen. Wo fängt denn bei ihnen ‘angestrengt’ an? Wenn die ersten Schädel
gespaltet werden? Ist das verprügeln von Jugendlichen bei Ihnen schon Alltäglich geworden? Aber mit
Sicherheit haben sie Recht, finstere Fundamentalisten sind immer die Anderen. Grüße
@ Meister Athanasius Und während der Autor jenes Machwerks von „gewaltbereiten Linksradikalen“ und „Homo-Perversen“
spricht, wird gleichzeitig versucht der Begriff des „Fundamentalisten“ als Hetzbegriff darzustellen. Ehrwürdiger
Meister, falls ich das anmerken darf, besagte schwule&lesbische Andersdenkende haben im Vorfeld der Veranstaltung
aber auch ordentlich gehetzt&gelogen, um ihre eigenen seltsamen Vorstellungen auf dem Christival Geltung
zu verschaffen. Und ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein grölender Trupp betrunkener linker Autonome
in der Straßenbahn einem Jugendlichen ein Kreuz vom Hals gerissen hat – das war am Samstag Abend, die
Straßenbahn war voll von guten Bürgern, die alle betreten zur Seite geschaut haben. Ich bin zum Fahrer
vor und habe ihm aufgefordert, die Türen zu schließen und die Polizei zu rufen und die Antwort war,
ich soll nicht den Obermotz geben und mich gefälligst schleichen. Das nur zu Thema Courage im Alltag.
Hätten Nazis einen Neger verkloppt, dann hätten die Bremer Bürger mit Sicherheit eingegriffen, immerhin
muss man ‘Zeichen’ setzten blabla RhabarberRhabarber. Christen dagegen dürfen schon a bisserl demolieren
werden, vor allem, wenn man sie vorher mit dem Begriff ‘Fundamentalist’ aus der Gemeinschaft schützenswerter
Wesen ausgeschlossen hat.
#123 bwv232 01:21:53 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@ clarissa colonia Sehr gehrte clarissa colonia, nicht, daß der Eindruck entstünde, ich bemühte mich,
das Produkt zu rechtfertigen oder den Produzenten zu exkulpieren. Keineswegs wollte ich ihnen so etwas
unterstellen. Zum Abschluss vor dem zu schlafen gehen nur noch eine Überlegung. Wäre etwa ein Angriff
auf den Glauben, der KEINE Empörung mehr auslöst, überhaupt zu bestrafen? Wo lebendige Religiosität
vergangen ist und an ihrer statt abstrakte Überzeugungen getreten sind, kann ja schon per Definition
keine Blasphemie begangen werden. Ich kann nur dort beleidigen, wo irgendwelche tatsächlichen Überzeugungen
vorhanden sind. Bleibt die Empörung aus, so ist auch mit der Religiosität vorbei. Wenn der Angriff auf
die Glaubensüberzeugung keinen Widerstand erzeugt, kann folglich auch mit extremer Hetzte keine Blasphemie
erzeugt werden. Um es mal weniger abstrakt zu sagen, wenn ich hier im +net den Kardinal XY als ein Stück
Sch… bezeichne, ist das erst dann Blasphemie, wenn sich jemand tatsächlich darüber empört. Ansonsten
wäre das einfach nur sehr schlechter Stil. Also haben die etwa 70-80 Empörten vor dem Haus der Kunst
vielleicht auch die Aufgabe, stellvertretend so etwas wie eine lebendige Religiosität zum Ausdruck zum
bringen, unabhängig, ob ihr Protest nun faktisch irgendwelche Folgen hat. Den Frosch habe ich übrings
diesen Sommer anlässlich eines Pilgermarsches nach Asissi selber in Augenschein genommen und ich fand’s
eher traurig als empörend, vielleicht fehlt mir schon was? viele Grüß…
#121 bwv232 00:51:06 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@ clarissa colonia Tatbestandlich dafür ist nur die objektive, beweisbare Absicht eines Täters, ein
religiöses Bekenntnis verunglimpft oder verächtlich macht, was zur empfindlichen Störung des öffentlichen
Friedens führt. Sehr geehrte clarissa colonia, Wenn Sie jemand [extrem] beleidigigen, verweigern Sie
ihrem Mitbürger die Anerkennung seiner menschlichen Würde, folglich darf der Beleidigte erwarten, das
der Staat via Strafrecht interveniert. Bei der Beleidigung geht es um individuelle Merkmale einer Person,
die über ein normales Mass hinaus nicht verspottet werden dürfen. Bei der Blasphemie geht es um die
fundamentale Merkmale seiner Identität. Warum jemand erwarten darf, etwa von Herrn Raab nicht deswegen
verspottet zu werden, weil er fett ist, andererseits aber überhaupt keinen Schutz genießen sollte, weil
er Katholik ist, ist meiner Ansicht nach nicht einzusehen. Natürlich ist nicht jedes diffuse religiöse
Gefühl per se beleidigungsfähig, sondern nur der ‘normalen’ oder ‘typischen’ Massstab eines durchschnittlichen
Gläubigen. Wobei ich ihnen Recht gebe, es gibt ja auch noch andere Rechtsgüter, etwa das Recht auf freie
Meinungsäußerung, das ebenfalls hohen Schutz genießt und nicht jede [extreme] Äußerung ist dazu geeignet,
den öffentlichen Frieden zu stören. So weit ich weiß wird §166 StGb nur noch bei sehr extrem abfälligen
Aktionen angewandt. viele Grüße
#119 bwv232 00:16:36 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@ JMX: Blasphemie … … ist ein Verbrechen ohne Opfer Bei §166 StGb – Beschimpfung von Bekenntnissen,
usw. geht es um Handlungen an andere Personen, genauer, um die Störung des öffentlichen Friedens durch
eine Beleidigung, die über das übliche Mass des Erträglichen hinausgeht. Die Frage ist, wer ist eigentlich
das Opfer bei der Blasphemie? Es geht bei § 166 StGb nicht um den Frevel an heilige Objekte oder Dogmen,
das wäre Häresie und die ist in der BRD nicht strafbewehrt. Also was ist dann zu schützen? Ich glaube,
der Schutz von §166 StGb betrifft die Weigerung, religiöse Mitbürger die grundsätzliche Anerkennung
zuzugestehen, das sie ein ernsthafter Teil der Gesellschaft darstellen. Wer etwa religiöse Überzeugungen
pauschal als dumm, ignorant oder abergläubisch bezeichnet, verspottet die Menschen, die ihr Leben nach
derartigen Werten ausrichtet und macht sie quasi zu Idioten. Wer sich weigert, andere Identitäten als
die eigenen anzuerkennen, begeht im Grunde genommen schon Blasphemie. Solch ein Verhalten hat ein Opfer,
nämlich das Gegenüber, und eine Tat, nämlich die Verweigerung, und das ist meiner Ansicht durchaus
ein Grund, §166 StGb in der jetzigen Form beizubehalten, auch wenn er bestimmt nicht oft angewendet wird.
viele Grüße
@ Frasim Liebe[r] Frasim, vielen Dank für ihre Nachricht, aber ich werde erst nächsten Samstag, also
am 20.12 Zeit finden, im Dom vorbeizuschauen. Heute muss ich mich leider noch der schnöden Verdienst-Arbeit
widmen. Ich konnte sie leider nicht über das Forum eigene Mail-System erreichen, daher diese Form der
Antwort. viele Grüße
#37 bwv232 00:58:23 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ Frasim Libenter! Bleibt nur noch die Frage, wie wir uns dann gegenseitig erkennen… … als Ganzjahresradler
komme ich bei der Kälte Kleidungstechnisch immer recht ordentlich verpackt und mit blauer Ortlieb Fahrrad-Tasche
falle ich normalerweise auf. viele Grüße wahrscheinlich nach gleich nebenan v
#35 bwv232 00:40:30 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@ Frasim: Gute Idee Sollten Sie mal vorbeischauen, könnten wir danach noch bei einem Kaffee miteinander
(und meist auch mit dem Weihbischof) ins Gespräch kommen… Sehr gerne, ich hab mir gerade den 20.12
als Termin eingetragen, wenn sonst nichts dazwischen kommt, schau ich im Dom vorbei, dass interessiert
mich doch sehr. Ich kenne Herrn Weihbischof em. Ziegelbauer als würdigen Priester, der auch die ordentliche
Messe mit großen Ernst&Andacht gefeiert hat [falls so eine Bemerkung in diesem Forum nicht allzu häretisch
klingt]. Ich freue mich auf jeden Fall, dass diese seltsame Verteufelung der katholischen Tradition an
einigen Orten ganz allmählich überwunden wird. Persönlich glaube, dass die Koexistenz des ordentlichen
und außerordentlichen Ritus geistig für viele Gemeinden sehr befruchtend wirken könnte, wenn die Pfarrer
sich mal trauen würde, auf die reiche katholische Tradition zu vertrauen. Es gibt überall in der Stadt
schon erste Ansätze, wie etwa in St. Moritz, wo H.W. Helmut Haug letzthin die hl. Messe komplett auf
Latein gelesen hat oder die ‘Nacht der Riten’, bei der eine alte Messe in St. Georg von H.W. Geiss gelesen
wurde. Vielleicht sehen wir uns ja im Dom. viele Grüße
@ Frasim Bischof Mixa wird an Gaudete der „alten Messe“ der FSSP in St. Margareth beiwohnen (Konzelebration
kennt der alte Ritus nicht!) und predigen Und nach der Predigt quetscht sich der Bischof dann in eine
leere Bank? Oder steht im Altarraum allen im Weg rum? Muss ich wohl selber hin, um mir eine Bild von der
Lage zu machen. Zur Not rutschen wir dann zusammen, um S.E. Mixa a Platzerl frei zu machen. Rein körperlicher
ist der Mann ja ein Riese. Vielen Dank für die Informationen zur Messe im Augsburger Dom, dass wusste
ich nicht. Weihbischof em. Ziegelbauer dürfte doch inzwischen bald auf die 90 zugehen, aber wie man sieht,
er steht immer noch im priesterlichen Dienst. viele Grüße
@ Hallo Galatea SE Walter Mixa ist mit Sicherheit bei der Messe dabei und so weit ich das verstanden habe,
wollte er auch zelebrieren, aber da könnte ich auch etwas missverstanden habe. So weit ich weiß, wäre
es er der erste dt. Bischof, der an einer alten Messe zumindest teilgenommen hat. Ich empfinde das als
ein ganz gutes Zeichen, dass sich gewisse Verspannungen vielleicht lockern, viele Grüße
@ Clemens Paul Dann habe ich eine falsche Information bekommen, sorry. Trotzdem ist es ein Schritt in
die richtige Richtung. SE Walter Mixa ist in vielen offener für eine echte katholische Tradition, als
die meisten seiner Amtsbrüder. Ich bin bei ihm bedingt optimistisch, dass da noch die ein oder andere
positive Überraschung kommen wird. viele Grüße
Gibt auch andere Nachrichten … … am Gaudete wird in Augsburg Bischof Walter Mixa in St. Margareth
die hl. Messe im überlieferten Ritus zelebrieren. Mal sehen, wie das weiter geht. Grüße