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Und irgendwann werden die vielen Pseudo-Katholiken hier bemerken, dass sie mit ihren vermeintlich modernen
(tatsächlich ca. 40 Jahre veralteten) Ansichten alleine dastehen, aber vielleicht kommt mit der Weisheit
des Alters ja dann doch die Freude darüber, dass ihnen die nachgewachsene junge neue Priestergeneration
bereitwillig die Krankenkommunion ans Bett bringt, selbst an Montagen… Bin jedenfalls mit meinem Rollator
auch wieder gut nach Hause gerollt… :D Auch wenn es einigen hier nicht in den Kram passen mag, aber
„eisgraue Leutchen“ hab ich dort nicht gesehen… im Gegenteil besteht große Hoffnung für die nachwachsende
treu zum Glauben stehende Priestergeneration!
Vielen Dank… … für diesen wunderbaren Artikel, der mir Tränen der Rührung in die Augen trieb…
Ich wünschte, so ein Mensch würde ähnlich schnell selig- bzw. heiliggesprochen wie ein JPII… Aber
natürlich steht mir ein direkter Vergleich nicht zu. Und doch sind dies die Beispiele, derer wir heute
bedürfen und die leider ausgesprochen selten geworden sind. Möge Bruder Firmian in Frieden ruhen und
beim Herrgott Fürsprache für uns arme Erdenpilger einlegen… RIP!
Herr Dr. Berger… … ist ein armer Mensch, und ich werde weiter für ihn beten, auch wenn er so etwas
nicht gerne hört… Man kann es ja kaum mit ansehen, wie verzweifelt er seine Verletztheit zur Schau
trägt, anstatt einmal in sich zu gehen und einzusehen, dass er im Unrecht ist…
Unverständlich… So sehr ich den außerordentlichen Ritus auch bevorzuge, aber diesen Artikel hier finde
ich nun wirklich schwach. Die Worte, die beim Auflegen der Asche gesprochen wurden, sind erlaubt und daher
auch kein Grund, sie in einer Art zu erwähnen, als sei etwas Unerhörtes geschehen. Ich finde, beide
Verse haben ihre Berechtigung. Und ich habe noch nie einen Gläubigen gesehen, der sich zum Kommunionempfang
in die erste Bank gekniet hätte (außer dies war allgemein so üblich für alle). Wenn Herr Lutz sagt,
er war „an der Reihe“, dann hätte mit Blickkontakt sicherlich eine Kommunikation möglich sein müssen,
aber ich finde trotzdem, er darf es dem Priester nicht zum Vorwurf machen, wenn er das nicht registriert
hat. Es sieht ja zunächst mal wirklich so aus, als hätte man es sich anders überlegt. Vor Jahren hatte
ich mal einen aufmerksameren Pater im NOM. Ich kniete sowieso in der ersten Bank und war nicht zur Kommunion
gegangen, weil diese bereits vor dem Agnus Dei wie bei Konzelebranten gespendet wurde. Doch danach schaute
der Priester zu mir, ich nickte, und er kam sogar zu mir… damit hatte ich aber auch nicht gerechnet.
@apex OT Ich glaube, wir hatten vor einigen Jahren mal Emailkontakt, aber ich finde Deine Mailadresse
nicht mehr… es würde mich freuen, wenn Du Dich mal melden würdest… leider kann ich Dich hier nicht
persönlich anschreiben… /OT Sorry für’s Off-Topic… Zum Thema: Auch ich hätte mir gewünscht, Universae
Ecclesiae hätte eine eindeutige klare Aussage zu Ministrantinnen und Handkommunion gemacht, denn es kann
nicht sein, dass diese Fehlentwicklungen in den altehrwürdigen Ritus Einzug halten. Leider gibt es nur
verwaschene Aussagen, die immer noch Raum für andere Auslegungen bieten. Auch Hw. Pytlik schreibt z.
B. in seinem Kommentar, dass eine „Verweigerung der Handkommunion kirchenrechtlich nicht begründet werden
könne“ (www.internetpfarre.de/…ERSAE-ECCLESIAE.html => Nr. 27/28).
Es gab doch… … auch bislang keine liturgischen „Exzesse“?! Was soll diese Verleumdung von Wigratzbad?!
Ob es fragwürdige Exerzitien gegeben hat, vermag ich nicht zu beurteilen, aber Hl. Messen habe ich genügend
erlebt.
In Wigratzbad… … gibt es aber keine „durchschnittlichen Neuen Messen“, und dort gibt es auch keine
Handkommunion… Bevor man über etwas urteilt, sollte man es sich angeschaut haben. Wigratzbad ist eine
ganz besondere katholische Insel, deshalb wird sie von den liberalen Kräften im Bistum ja augenscheinlich
auch so gehasst…
@Marienkind Die sakrale Kirchenmusik musste immer mehr den neuen geistlichen Liedern mit Gitarrenbegleitung
und rhythmischem Klatschen weichen. Gitarrenbegleitung und NGL gibt es m. W. lediglich im Jugendgottesdienst,
und das ist ansonsten eine ebenso würdig gefeierte Hl. Messe wie alle anderen. Rhythmisches Klatschen
wäre mir völlig neu.
Zu Crik 10:25 Uhr Dies war keine Hl. Messe, dies war ein Wortgottesdienst am Sonntag, den Herr Horst offenbar
nicht bewusst aufgesucht hat. Warum sollte er dann nicht dort seine Emails lesen?! Er hätte natürlich
auch direkt wieder gehen können, sicher, schließlich ist das ganze reine Zeitverschwendung. Im Bistum
Aachen scheinen Wortgottesdienste am Sonntag üblich zu sein, und zwar ohne Not! Man braucht sich doch
nur mal die Pfarrbriefe anzuschauen, es gäbe durchaus genügend Priester für Sonntagsmessen, offenbar
ist dies aber dort nicht gewollt. Das ist eine unsägliche Entwicklung, die zum Himmel schreit!!! Dass
man allerdings zu den Fürbitten Teelichter anzündet, kenne ich durchaus und sehe darin für sich genommen
noch kein Problem.
Ich verstehe nicht… … warum die Messe abgesagt worden ist. Kein Bischof hat das Recht, die alte Messe
zu verbieten. Wofür gibt es Summorum Pontificum?! Ich verstehe nicht, warum manche so eine extreme Angst
vor dem alten Ritus haben… es scheint wirklich so zu sein, als würde dieser ihnen tief im Innern durchaus
bewusst machen, dass sie auf dem falschen Weg sind. Aber das ganze ist hochtraurig und eigentlich ein
absoluter Skandal, den man sofort nach Rom hätte melden müssen.
Mutter Teresa Wie war das noch, irgendwer hatte Mutter Teresa mal gefragt, was sich ihrer Meinung nach
in der Kirche ändern müsse, und ihre Antwort war: Sie und ich!
Die Laienpredigt innerhalb der Hl. Messe… … ist verboten, siehe Redemptionis Sacramentum Nr. 64 –
66 www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html Darüber gibt es nichts, aber auch gar nichts zu diskutieren.
Ich kann gar nicht glauben, dass die Lage in Deutschland schon so schlimm ist, dass Pfarreien sowas öffentlich
im Internet kundtun können, da es offenbar sowieso keine Konsequenzen nach sich zieht. Und es ist völlig
egal, um wieviel Uhr und an welchem Tag die Hl. Messe stattfindet. Punkt.
@Febron Was haben denn die Menschen davon, wenn ihnen ein Priester den Rücken zudreht und ihnen unverständliche
Sätze in einer ihnen fremden Sprache spricht? Das Konzil hat gerade das Latein betont und auch die Zelebrationsrichtung
versus deum nicht abgeschafft. Mit dem Messbuch von 1965 wären die Konzilsbeschlüsse bereits umgesetzt
gewesen. Natürlich KANN auch eine Messe des Novus Ordo ausgesprochen würdig zelebriert werden (und ebenfalls
auf Latein und versus deum), aber die allermeisten Hl. Messen heutzutage dienen leider nicht dazu, das
Heilige der Handlung zu betonen, sondern verschleiern es eher. Was heute fehlt, ist die Ehrfurcht. Diese
erlebt man im alten Ritus, und das führt einen eher zu Gott als liturgische Eigenmächtigkeiten der heutigen
Zeit. Schlussendlich allerdings ist das ganze ein GOTTESdienst und kein MENSCHENdienst.
@Kamazz Die Jungfrauengeburt hat nichts mit einem Übersetzungsfehler zu tun. Entweder glauben Sie, dass
die Bibel Gottes Wort ist, oder Sie glauben es nicht (was offenbar der Fall ist). Maria hat selbst zu
Gabriel gesagt, wie das geschehen solle, da sie keinen Mann erkenne. Und Josef wollte sie eigentlich still
und leise verstoßen, als er von der Schwangerschaft erfuhr. Maria hat nun mal nicht „auf natürlichem
Weg“ empfangen, wie Sie es behaupten.
@Junger Jörg Wenn ich „engagierte Frauen“ haben wöllte, die Gottes Wort verkünden, hätte ich evangelisch
bleiben können… Es wird sicherlich immer Priester geben, denn Gott passt auf Seine Kirche auf. Gewiss
werden uns noch schlimme Zeiten bevorstehen, aber die Kirche wird nicht untergehen. Möge das Netzwerk
katholischer Priester wachsen, auf dass es überall in Deutschland – auch jenseits von FSSP und FSSPX –
bald mehr glaubenstreue Priester gibt und man sie nicht suchen muss wie die Nadel im Heuhaufen!
Überschrift… Vielleicht hätte der Kölner Kardinal das alte lateinische Rituale und richtig geweihtes
Weihwasser verwenden sollen. Wieso war denn sein Weihwasser „falsch geweiht“?!?!?! Ich denke nicht, dass
es bei den Sakramentalien ein „falsch“ gibt, oder?!
@Sefirot Ja, und? Was wollen Sie damit jetzt sagen? Ich kenne das unglückliche Buch des Herrn Berger.
Was hat das mit glaubenstreuen Priestern zu tun?!
Glaubenstreue Priester… … haben es heute ausgesprochen schwer. Was ich nicht verstehe, ist, dass sie
von Rom keine Hilfe bekommen können. Mir wurde gesagt, dass auf eine Anfrage von Rom zur Antwort kam,
da könne man nichts tun, sie müssten sich selbst darum kümmern, dass die Anweisungen aus Rom auch durchgesetzt
werden können. Es tut mir wirklich leid, dass diese Priester offenbar von allen Seiten im Stich gelassen
werden. Ich bin froh, dass ich weiblich bin. Ich wollte in der heutigen Zeit kein Priester sein.
Dr. Berger… … war ja gerade im WDR zu sehen… Ich weiß ja nicht, ob ich nur voreingenommen bin,
aber meines Erachtens passte er so gar nicht in die Sendung und kommt da einfach nicht besonders rüber.
Es bleibt insofern zu hoffen, dass sein Auftritt nicht sonderlich im Gedächtnis haften bleibt, insbesondere
da nach ihm eine junge an Brustkrebs erkrankte Frau zu Wort kam, deren Schicksal wirklich anrührte. Werbung
für Homosexuelle macht er jedenfalls in meinen Augen nicht. Dafür wirkt er viel zu sonderbar und nahezu
unsympathisch. Aber vielleicht bin ich auch voreingenommen, weil ich mich so furchtbar fremdgeschämt
habe… :)
@matt3 Die „Mehrheit des Kirchenvolkes“ weiß doch leider heutzutage überhaupt nicht mehr, was eine Heilige
Messe eigentlich ist und welchen Wert sie besitzt. Von in der Kirche sehr, sehr engagierten Katholiken
musste ich letztens noch hören, der 80jährige Ruhestandspriester, dem es noch ein Herzensanliegen ist,
täglich zu zelebrieren, solle doch nicht alle Messen an sich reißen, sondern gefälligst konzelebrieren…
Wenn so eine Aussage schon von Leuten kommt, die eigentlich noch für heutige Verhältnisse tief im Glauben
stehen, was ist denn dann vom Rest des Kirchenvolkes zu erwarten?! Heutzutage fehlen die Katechesen über
unsere Glaubensinhalte. Katholiken wissen viel zu wenig über ihren katholischen Glauben. Und all die
Entwicklungen nach dem Konzil haben nicht eben dazu beigetragen, dass sich der Glaube hätte vermehren
und vertiefen können. Wie gesagt, das ein oder andere könnte ich mir im alten Ritus auch etwas anders
vorstellen. Aber was heißt hier „stumme Zeugen“?! Wieso wird man denn Deiner Ansicht nach im alten Ritus
nicht „wahrgenommen“? Ich finde jetzt nicht, dass ich als normaler Gottesdienstbesucher, im neuen Ritus
mehr „wahrgenommen“ würde?!?!?! Was meinst Du denn konkret?! Im übrigen war ich am Hochfest der Unbefleckten
Empfängnis in einer Hl. Messe der Petrusbruderschaft. Es war mitten am Tag. Und da waren schätzungsweise
60 Gläubige. Das muss der neue Ritus erstmal nachmachen… Aber natürlich ist das von Ortschaft zu Ortschaft
unterschiedlich.
Seine Eminenz… … Bischof Huonder hat ja auch kürzlich auf der liturgischen Tagung in Herzogensrath
zelebriert, was ich sehr löblich finde. Viel mehr sich noch im aktiven Dienst befindliche Bischöfe sollten
dies tun! Es tut mir leid, wenn er nun angefeindet wird. So ergeht es wohl heutzutage allen, die aufrichtig
katholisch sein wollen. Pius- und Petrusbruderschaft vertreten das originäre wahre Priesterbild. Wer
das nicht versteht, sollte sich mal mit der Materie auseinandersetzen. @matt3 Was soll denn die Formulierung
„was nützt den Ästheten ihre Messe“?! Ich möchte nicht bestreiten, dass es diese Gläubigen gibt –
und offenbar sah ja auch Herr Berger im alten Ritus nur die Ästhetik –, aber ich würde mal behaupten,
dass es dem Großteil um etwas ganz anderes geht. Denn auch wenn ich kein strenger Verfechter des alten
Ritus bin, so muss ich doch ganz klar sagen, dass die Größe Gottes hier viel deutlicher sichtbar wird.
Nur hier lässt sich die Gott geschuldete Ehrfurcht noch deutlich erkennen. Der neue Ritus kann auch ordentlich
gefeiert werden, aber leider wird er es nun mal in aller Regel eher selten. Und selbst wenn er ordentlich
gefeiert wird, hat er nicht diese Tiefe, die der alte Ritus hat.
Das Schlimme ist,… … dass sicherlich gerade nach dem Erscheinen von Herrn Bergers Buch sich auch Menschen
auf diese Website hier verirren, die vorher noch nichts von solchen Foren ahnten… Wenn diese dann die
völlig unter der Gürtellinie ablaufenden „Diskussions“stränge hier sehen, dann werden sie absolut überzeugt
davon sein, dass Herr Berger mit ALLEM, was er geschrieben hat, leider recht hat. Meine Güte, Leute,
wollt Ihr, dass das so kommt? Warum können sich die User hier eigentlich nicht am Riemen reißen und
zeigen, dass auch traditionsverbundene und der katholischen Lehre verhaftete Gläubige nicht dumm und
niveaulos sind?! Es ist wirklich traurig!!!
Was hat eigentlich… … der Großteil der Beiträge hier überhaupt mit dem Thema zu tun?! Kreuz.net
würde an Seriösität deutlich gewinnen, wenn es im Kommentarbereich nicht immer zu solch unchristlichen
Auswüchsen kommen würde. Wir sind doch alles erwachsene Menschen, oder?! Und es kann auch kaum darum
gehen, den „Kirchenbeschmutzer David Berger zur Strecke zu bringen“, wie es hier formuliert wurde. Beten,
beten, beten. Das ist meines Erachtens das einzige, was hilft. Für ihn, für die Kirche, für den zuständigen
Bischof. Dass man darunter leidet, was er der Kirche mit seinem Buch angetan hat, verstehe ich, aber er
bleibt doch trotzdem ein von Gott geliebtes Kind. Und Gott wird sich sicherlich freuen, wenn der verlorene
Sohn irgendwann wiederkehrt… Warum muss es hier auf dieser Website nur immer so unmenschlich zugehen?!
Ich werde… … mich hüten, über die Ursachen von Homosexualität zu spekulieren. Mein Ave galt dem
Wunsch, dass Herr Berger wieder zum rechten Glauben zurückfindet, und das ist zunächst einmal ja unabhängig
von einer (wohlgemerkt nicht ausgelebten!!!) sexuellen Gesinnung. Und desweiteren hoffe ich eben darauf,
dass kein allzugroßer Schaden durch ihn entsteht. Leider kennt sich ja der gewöhnliche Katholik nicht
unbedingt in den traditionellen Kreisen aus, und in den ganzen Zeitungsartikeln werden viele Dinge derzeit
ausgesprochen falsch dargestellt. Wenn die Gottesmutter ihn aber außerdem von seiner Homosexualität
heilen könnte, wäre dies sicherlich wünschenswert. Es soll ja durchaus mehr als einen Fall gegeben
haben, wo ein vorerst homosexueller Mensch wieder heterosexuell wurde. Es gibt Zeugnisse und Erfahrungsberichte.
Ich glaube durchaus, dass Homosexualität heilbar ist. Da ich aber kein Mediziner bin, werde ich mich
hüten, mich hier aus dem Fenster zu lehnen. PS: Der Link aus meinem Erstbeitrag funktioniert nur, wenn
man die Klammer am Ende entfernt!
Beten wir für Herrn Berger! Es schmerzt mich dieser Tage zutiefst, wenn ich in den weltlichen Portalen
Artikel wie z. B. diesen (www.tagesanzeiger.ch/…sten-/story/10969276) lesen muss. Ich werde wahrscheinlich
nie verstehen, was mit Herrn Berger passiert ist, dass er eine so extreme Kehrtwende hingelegt hat. Ich
halte nicht viel von der Art und Weise, wie Kreuz.net seine Artikel formuliert. Man kann das ganze auch
menschenwürdiger und hetzfreier formulieren. Aber ich stimme durchaus zu, dass Herr Berger von der Ausübung
des katholischen Religionsunterrichts suspendiert gehört, und ich verstehe nicht, warum Kardinal Meisner
hier nicht längst eingegriffen hat. Herr Berger fügt der Kirche momentan massiven Schaden zu und das
alles nur aufgrund seiner eigenen Verletztheit und der damit einhergehenden Verirrung. Wir können nur
beten für diesen bedauernswerten Menschen, der offenbar seinen katholischen Glauben zur Zeit völlig
verloren haben muss!!! Und beten wir auch dafür, dass durch ihn kein allzugroßer Schaden an unserer
heiligen Mutter Kirche entsteht! Ave Maria, gratia plena, Dominus tecum. Benedicta tu in mulieribus, et
benedictus fructus ventris tui, Iesus. Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus nunc et in
hora mortis nostrae. Amen.
… … um ein allgemeines Prinzip zu bestätigen. Nämlich daß die Mundkommunion die gewöhnliche Form
der Kommunionspendung ist. Die Praxis der Handkommunion ist ein Indult des Heiligen Stuhles an jene Bischofskonferenzen,
die darum gebeten hatten. Ich würde mir wünschen, dass diese Tatsache unseren Priestern nochmal vom
Hl. Vater höchstpersönlich in einem gesonderten offiziellen Dekret nahegebracht würde… Am 25.10.2008
habe ich mir nämlich als Sonntagspredigt eines Liturgiewissenschaftlers anhören müssen, dass bei der
MK – angeblich – eine Berührung absolut unvermeidbar sei (dabei ist gerade bei diesem Priester mir nie
derartiges passiert) und dass von daher die MK „nicht nur in Grippezeiten für die Gemeinde ein unerträglicher
Anblick“ sei… und der der „heutigen Zeit entsprechende würdige Kommunionempfang“ sei stehend auf die
Hand. Nun, ich habe der Gemeinde dann trotzdem diesen unerträglichen Anblick geboten… und eine Email
an den Oberhirten meines Bistums gesendet. Leider hab ich wohl das falsche Medium gewählt, denn ich habe
nie eine Antwort erhalten. Davon abgesehen zeigt mir das ganze aber trotzdem, dass gerade die Priestergeneration,
die heute um die 60 ist, da absoluten Aufklärungsbedarf hat!
Laudetur Jesus Christus Ich freue mich über diesen großherzigen Schritt unseres Heiligen Vaters und
hoffe, dass nun in absehbarer Zeit wieder eine vollkommene Einheit hergestellt sein wird, wie auch immer
diese in heutigen Zeiten aussehen kann. Es war sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bewundere
unseren Papst für seinen Mut! Man kann wohl gespannt sein, was unter seiner Führung noch geschehen wird.
Und ich freue mich ebenfalls sehr für die Priesterbruderschaft St. Pius X, egal was ich selbst von ihr
heute auch halten mag. Hoffentlich versöhnen sich nun auch Petrus- und Piusbruderschaft mal wieder miteinander…
wenn es diese im kleinen nicht schaffen, wie soll es dann im großen gelingen?!
„Nachtfieber“ Irgendwie kann man ja nie beurteilen, was man nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Ich hatte
das „Nachtfieber“ bislang auch skeptisch gesehen, aber gestern war ich dort. Die Hl. Messe war die normale
Vorabendmesse des Kölner Doms, so wie immer, ohne besonderen Jugendbezug oder so. Und danach war die
ganze Zeit Eucharistische Anbetung. Es wurden (Taizé-)Anbetungslieder gesungen, oder es kam Instrumentalmusik
von der Orgel. Es war eine wunderschöne besinnliche Atmosphäre. Die Jugendlichen waren sehr fromm, und
ich frage mich, wieviele Erwachsene an diesem Abend dort zu Besuch waren, die vielleicht vorher noch nie
eine Eucharistische Anbetung besucht haben. Aber dafür erklärt der Flyer ja genau, dass Jesus Christus
dort in der Hostie wirklich leibhaftig gegenwärtig ist… Jedenfalls ist das ganze eine hervorragende
Initiative, die sicherlich sehr viel Gutes bewirken kann (mit Sicherheit weitaus mehr als Streitereien
in diversen Internetforen, was Suchende wohl eher abschrecken wird…). Nur der Titel passt irgendwie
nicht, denn mit „Nachtfieber“ hat das ganze nichts zu tun. Bei dem Wort erwartet man etwas ganz anderes,
als was es dann tatsächlich ist. Ab jetzt werde ich jedenfalls immer dorthin gehen. PS: Die Jugend hat
auch zur Beichte animiert!
Anmerkung Zum Zeitpunkt meines Beitrages von 08:45 Uhr hieß es über dem Artikel noch: Die gesellschaftlichen
Probleme mit der Sexualität müssen in Ordnung gebracht werden. Dabei sollten die Bischöfe eine Ausnahme
machen und Mut beweisen. Von Stefan Löbel. Dies ist offensichtlich zwischenzeitlich abgeändert worden
in „Erklärung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester“. Aus welchen Gründen auch immer.
Dies nur zur Erklärung. Dem Leser „Windhauch“ möchte ich bei dieser Gelegenheit sagen, dass er meinen
Beitrag gänzlich missverstanden hat, was mich auch nicht weiter wundert, angesichts der engen Grenzen,
die bei manchen Menschen in den Köpfen zu stecken scheinen. Nirgendwo habe ich gesagt, Sexualität diene
der Triebbefriedigung. Mitnichten. Aber irgendwo kleben manche Menschen sehr an einem starren Gerüst.
Jeder wird sich für seine eigenen Sünden irgendwann zu verantworten haben. Manchmal frage ich mich ernsthaft,
wie dumm diejenigen dann aus der Wäsche gucken werden, die in ihrer Selbstgerechtigkeit nur immer nach
Fehlern bei anderen suchten, die gerade beim 6. Gebot so schön offensichtlich sind. Aber was ist mit
der eigenen Herzenshärte? Den eigenen Lügen? Den eigenen Verurteilungen/Verletzungen gegenüber anderen?!
Man will seine eigenen Fehler wohl nicht sehen. Davon schließe ich mich durchaus nicht aus. Jedenfalls
gibt es 10(!) Gebote, und das 6. Gebot ist nicht das wichtigste…
–---- Nicht nur von Liebe ist nicht die Rede in diesem Artikel eines Menschen, der anscheinend keine eigene
Erfahrung mit Sexualität hat, auch der Begriff der Zärtlichkeit spielt keine Rolle. Diesem Satz von
@Inabikari stimme ich uneingeschränkt zu!!! Denn die Aussage „Sexualität, die von der Fortpflanzung
getrennt wird, verkommt zu einem Konsumartikel“ ist absoluter Schwachsinn und kann nur von jemandem kommen,
der absolut null Ahnung von dem hat, wovon er spricht. Sexualität, die von LIEBE(!!!) und Zärtlichkeit
getrennt wird, verkommt zu einem Konsumartikel, wäre der weitaus richtigere Satz. Und was meint der liebe
Herr Löbel eigentlich, was er mit so einer Aussage den Menschen antut, die unfruchtbar sind?! Und davon
gibt es immer mehr heutzutage… aber manche Traditionalisten leben ja anscheinend nur in ihrer kleinen
heilen Welt, die sie sich im Geiste aufgebaut haben. Und was ist mit den Menschen, die erst im reiferen
Alter jenseits der Fruchtbarkeitsgrenzen einen liebenden Partner finden?! Pah. Herr Löbel sollte generell
erstmal an der Liebe zu seinen Mitmenschen arbeiten, die sich insbesondere in diversen Beiträgen in Internetforen
als Mangelware abzeichnet, bevor er versucht, andere von seiner Weisheit zu überzeugen.
–---- @monti Düsseldorf – Helau! @Maledica Ebent… Was ist an einer Hl. Messe für Karnevalisten verwerflich?
Ich war nicht dabei, also werde ich mich hüten, hier zu urteilen. Okay, das „Kölle Alaaf“ statt „Amen“
nach der Predigt hat er wohl gesagt (erzählte mir wer, der es am Radio verfolgte), aber davon geht die
Welt auch nicht unter. Es sagt ja auch gar nicht jeder Priester am Ende der Predigt wirklich Amen. Ich
meine auch nicht, dass dieses Wörtchen vorgeschrieben sei. Mir kommt es wenn schon auf den Inhalt der
Predigt an, und den kennen wir nicht. Oder?!
Kölsch=Bier?! Also ob Kölsch tatsächlich ein Bier ist, darüber gehen die Meinungen ziemlich auseinander…
Ich halte es auch eher für ein Bierersatzgetränk…
@haher Rosafarbene Gewänder sind nicht „niedlich“, sondern so wie das Lila die Farbe der Buße ist, so
steht Rosa für Freude! Und Gaudete heißt „Freut Euch“. Wie der 4. Fastensonntag Laetare, so durchbricht
auch Gaudete die Zeit der Buße mit einem kurzen Lichtblick auf das, was kommt. „Rosa Schwestern“ sind
im übrigen der kontemplative Zweig der Steyler Missionare! Diese tragen Rosa!
@laikos Messvergewaltigung? Hier handelte es sich nicht um eine Hl. Messe. Wenn ich das richtig sehe,
fand der sog. „Gottesdienst“ außerdem im „Haus der Jugend“ und noch nicht einmal in einer Kirche statt.
Insofern sehe ich nicht zwingend etwas, was man an der ganzen Sache beanstanden muss, außer dass ich
mich frage, inwieweit man die Veranstaltung mit „Gottesdienst“ überschreiben sollte. Es fehlt der Hinweis
darauf, ob das ganze die vorgegebene Struktur eines reinen Wortgottesdienstes hatte. Überhaupt fehlen
Informationen, um das Thema beurteilen zu können. Natürlich hat Jesus Christus Frauen ganz anders behandelt,
als dies zu Seiner Zeit üblich war. Und doch hat eben auch Er Unterschiede gemacht, denn beim Letzten
Abendmahl war keine Frau dabei… Priester wurden nur die eigentlichen 12… Hier ist insofern Vorsicht
geboten.
Solche Gottesdienste… … kann man ja halten, wenn es denn HOFFENTLICH nur Wortgottesdienste und keine
Hl. Messen sind. Wenn man Menschen ansprechen möchte, die der Kirche sowieso fernstehen, sollte man dies
halt nicht mit einer Hl. Messe tun sondern mit den vielfältigen anderen Möglichkeiten, die es im Rahmen
gottesdienstlicher Feiern gibt. @Mathild Was Sie erzählen, ist erschreckend! Wenn dies wirklich so stimmt,
dann sollte man dies doch dem Bischof melden. Was soll der Ausspruch mit der „besonderen Gruppierung“?!
Leute von Pius X würden in so einer Messe sowieso nicht zur Hl. Kommunion gehen, und alle anderen Gruppierungen
sollten doch wohl nicht innerhalb der katholischen Kirche gemobbt werden (nur um Missverständnisse zu
vermeiden: Pius Xler auch nicht)?!?! Was für eine Gruppierung soll dies also gewesen sein? Im übrigen
darf keinem die Hl. Kommunion verweigert werden.
Die Fotos… … sind ja ekelhaft! Wie kann man sich nur so dermaßen bloßstellen und zum Gespött der
Leute machen? Haben die denn tatsächlich jeden Funken von Scham verloren? Wieso überhaupt sind da so
viele in SM-Verkleidung? Sind unter den Homosexuellen denn prozentual überdurchschnittlich viele SM-Anhänger?!
So oder so gehört die eigene Sexualität ins Schlafzimmer und nicht auf die Straße! Pfui.
@Romulus Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal
ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten
wird. Meine tridentinische Gemeinde befindet sich ca. 1 1/2 Stunden Fahrt mit ÖPNV von meinem Arbeitsplatz
entfernt. Von MI – FR ist dort abends eine Hl. Messe. Ich versuche, an allen drei Tagen zu gehen, es klappt
zeitlich aber nicht immer. Als ich noch in den NOM gegangen bin, bin ich ein halbes Jahr lang täglich
in die Hl. Messe gegangen. Dies fand ich sehr schön (die Montage waren allerdings immer ziemlich kompliziert,
da oftmals „Lift“ oder eben Missbräuche). Mein Traum wäre, den Arbeitstag mit einer tridentinischen
Messe beginnen zu können. Leider ist das bei mir so nicht möglich.
@Wiener @Bernd Stromberg also kurze nachschulung (ministrantenkurs erstes jahr): die gegenwart christi
wird im gottesdienst in verschiedener weise deutlich: im hören auf sein wort, im feiern des altarsakramentes…
außerdem wird christus geehrt in der verehrung des altars (altarkuss, inzens), des kreuzes… des priesters
als dem, der in persona christi handelt und der versammelten gemeinde, die teil des leibes christi ist
(ebenfalls durch inszens). Brav auswendig gelernt, was einem die Theologen heute so beibringen… Sie
verkennen dabei aber, dass man diese Art von „Gegenwart“ wohl kaum mit der Eucharistischen Gegenwart des
Herrn in der verklärten Gestalt der konsekrierten Hostie vergleichen kann… @Bernd Stromberg Brigitte
Bussmann hat schon vielfältig bewiesen, dass sie eh keine Ahnung von der katholischen Lehre hat… Nichtsdestotrotz
sollte man ihr nicht die Konversion wünschen, sondern dass sie sich bekehrt…
@Brigitte Bussmann Selbstgeißelung (…) gehörte schnellstens abgeschafft. Selbstgeißelung ist Blasphemie
hoch vier. Ach, wollen Sie den Hl. Ignatius von Loyola oder die Hl. Teresa von Avila der Blasphemie beschuldigen?!
Leseprobe Wenn du nichts vom Wert der heiligmachenden Gnade wüsstest und nicht glauben würdest, dass
es eine Hölle gibt, würdest du zögern, eine Todsünde zu begehen, die dir eine Menge Vergnügen bereiten
und keine unerwünschten Folgen haben würde? Es gibt Millionen Europäer, die nichts über die heiligmachende
Gnade wissen und nicht an die Hölle glauben. Glaubst du, ihr Lebensstil kann ein sicheres Vorbild für
dich sein, das du befolgen solltest? Leider ist das Verhalten solcher Heiden und Atheisten Stück für
Stück zum moralischen Maßstab vieler unserer Mitmenschen geworden. Was man hier im Kreuz.net-Kommentarbereich
immer wieder feststellen kann… Heilige Maria, bitte für uns!
Schockierend! Der Artikel ist so schockierend, dass ich keine Worte finde. @Dorothea Wie kann Ihnen Ihr
Pfarrer verbieten, beim Kommunionempfang zu knien? Das Recht hat er überhaupt nicht (siehe Redemptionis
Sacramentum 90,91). @Don Bosco In der AEM Nr. 21 heißt es: „Wenn die Platzverhältnisse oder eine große
Teilnehmerzahl oder andere vernünftige Gründe nicht daran hindern, soll man zur Konsekration knien.“
Auch, was Ihr Pfarrer sagt, ist also Unsinn. Auch in der neuen AEM steht das noch. Und „Wo der Brauch
besteht, dass die Gemeinde nach dem Sanctus bis zum Ende des eucharistischen Hochgebets und vor der Kommunion,
wenn der Priester das Seht das Lamm Gottes spricht, knien bleibt, wird sie lobenswerter Weise beibehalten.“
Solche Dinge zu ändern, ist also eindeutig NICHT lobenswert… Allerdings hatte ich Ende letzten Jahres
zufällig mitbekommen, dass die GIRM, also die AEM in den USA, völlig andere Regeln hat: The norm for
reception of Holy Communion in the dioceses of the United States is standing. Communicants should not
be denied Holy Communion because they kneel. Rather, such instances should be addressed pastorally, by
providing the faithful with proper catechesis on the reasons for this norm. Mich hat das damals schon
fürchterlich erschreckt! Denn es widerspricht R.S., das doch für die Weltkirche gilt, oder?!
@wi-bi Das meinen Sie doch wohl nicht ernst? Die Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder zu schützen. Ich
hatte kein Bedürfnis auf irgendwelches derartiges Wissen, das, sofern man denn überhaupt bereits die
geistige Reife hat, es bis ins letzte zu begreifen, lediglich eine Verführung zur Sünde darstellt. Natürlich
sollte man Mädchen erklären, was es bedeutet, dass sie ihre Tage bekommen oder Jungen rechtzeitig über
den ersten unbewussten Samenerguss aufklären etc. Sonst mögen sich die Kinder erschrecken, so wie es
ganz früher war. Ich erinnere mich an das Buch „Herbstmilch“, wo die Bäuerin ja wohl versuchte, ihren
aufkeimenden Busen durch hineinstechen zu beseitigen, weil sie Angst hatte, es wäre eine Krankheit. Aber
zwischen der wirklich notwendigen Aufklärung und dem, was heute vermittelt wird, besteht ja wohl ein
himmelweiter Unterschied! Es ist ein Verbrechen an den Kindern, ihnen wie in Berlin weißzumachen, dass
alle sexuellen Ausprägungen absolut gleichwertig seien. Wie heißt es auf der Webseite „Kinder in Gefahr
www.aktion-kig.de/…tikel/HomoSchule.htm“: Viele, die nicht homosexuell sind, werden anhand eines solchen
Unterrichts erst in die Versuchung geraten, homosexuelle Praktiken auszuprobieren, wie das schon heute
mit der „normalen“ Schulsexualerziehung geschieht, die nachgewiesenermaßen viele Kinder und Jugendliche
dazu animiert, sexuell aktiv zu werden. Und dieser Ansicht stimme ich voll und ganz zu.
–---- Benedikt78 sagt: Eine gewisse Neugier an der Sexualität kommt bei den Kindern mit dem Alter. Sie
sind also nicht generell asexuelle Geschöpfe. Aber das Interesse ist von sich aus nicht so gross. Und
das würde ich voll und ganz unterschreiben, aus meiner persönlichen Erfahrung heraus. Man hat ganz andere
Interessen. Erst „Bravo“ und „Bravo Girl“ haben die Dinge dann viel, viel später verändert. Ich wünschte
oft, ich hätte noch diese reine unverdorbene Kinderseele, die ich mal hatte… Da ist es auch egal, dass
ich mich in der Grundschule mal lächerlich gemacht habe, als ich einen der öbszönen Sexualbegriffe,
die viele schon kannten, in falschem Zusammenhang nachgeplappert habe. Mir konnte ja auch der SE-Unterricht
noch nicht schaden, doch dieser sah vor 25 Jahren auch noch ganz anders aus als heute.
–---- Den Sprung zu Pädophilie kann ich in dem Artikel zwar auf Anhieb auch nicht nachvollziehen, aber
was grundsätzlich über die SE gesagt wird bzw. was ich nun auch auf der Seite der Berliner Jugendsenatsverwaltung
www.sensjs.berlin.de/…t_sie/konsequenz.asp gelesen habe, ist ja wirklich grauenvoll… Zitat: Ebenso
ist beabsichtigt, (…) in der Sexualerziehung die Vielfalt der Lebensweisen zu berücksichtigen und die
einzelnen Erscheinungsformen der sexuellen Identität (Hetero-, Homosexualität und andere) als gleichwertig
zu behandeln. Hetero-, Homosexualität UND ANDERE?! Was bitteschön ist UND ANDERE?! Außer Bi- und Transsexualität
dürfte doch wohl alles andere nicht nur sowieso nicht gleichwertig sondern auch noch kriminell sein?!
Wenn sie tatsächlich nur noch diese beiden gemeint haben, warum sprechen sie es dann nicht aus?! Wann
sind wir denn soweit, dass wir Pädophilie tatsächlich einer normalen Sexualität gleichstellen?! Es
ist sowieso kaum zu fassen, was die Homolobby in den letzten Jahren alles erreicht hat. Wenn ich solche
Berichte lese, meine ich, ich bin in einem schlechten Zukunftsroman… aber nein, das ist unsere tatsächliche
Realität… ich bin entsetzt. Der „Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ besteht seit
1989 in der Berliner Landesregierung. Bezahlen wir sowas eigentlich tatsächlich auch noch mit unseren
Steuergeldern?
@Bernardin Der Satz auf Kath.net lautet: „Aber ich erinnere mich, dass er mir noch kurz vor seinem Tod
im April 2005 sagte: ,Ich komme, aber wie, das bestimmt Gott.’“ VOR SEINEM TOD IM APRIL, Sie müssen das
„im April“ grammatikalisch zu „vor seinem Tod“ setzen und NICHT zu „dass er mir … sagte“. Am 21.03.05
hatte die Chrisammesse im Kölner Dom stattgefunden, und ich meine, mich sehr genau daran zu erinnern,
dass er dort gegen Ende erwähnte, dass der Papst ihm gesagt habe, er komme auf jeden Fall, notfalls auf
allen Vieren… irgendwas in diese Richtung. Es war damals sehr bewegend, als er dies sagte. Sie haben
das jedenfalls missverstanden, mit Phantasie hat das wenig zu tun.
Offene Kirche Elisabethen Wenn ich es auf der entsprechenden Homepage richtig gesehen habe, handelt es
sich hier um eine evangelische Kirche. Sollen die da doch machen, was sie wollen… ich würde mich von
sowas fernhalten. Übrigens gibt es dort auch immer am 3. SO im Monat die „Lesbische und Schwule Basiskirche“…
so steht es zumindest auf der Homepage… Aber das ganze behauptet ja nicht, katholisch zu sein. Also
muss ich mich auch nicht drüber aufregen, oder?!
Unterschiede Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern existieren allerdings, und sie sind ziemlich
eindeutig. Es ist heutzutage nur leider eine Tendenz, dass Frauen keine Frauen und Männer keine Männer
mehr sein wollen/können/dürfen. Frauen sind die Empfangenden, Frauen ist das Dienen eigen, wobei dies
nicht in dem Sinne gemeint ist, dass man sie ausbeuten darf. Als Gott die Welt erschaffen hat, hat der
Mann im Vorfeld ganz allein schon allen Dingen seinen Namen gegeben. Doch seine Freude daran war erst
vollkommen, als die Frau da war und sich mit ihm zusammen darüber freute. Das war ihr erster Dienst am
Menschen.
@Jörg Guttenberger Danke, das hab ich tatsächlich auch noch nicht gewusst, das ist interessant… Ich
habe mich bislang nämlich auch immer gefragt, warum man diese unterschiedlichen Zelebrationsorte wählt.
Aber das heißt im Klartext, es gibt nur deshalb noch die Zelebration versus deum, weil man die Leute
nicht frieren lassen möchte?! Auf der anderen Seite friert man doch im Hauptschiff bei den großen Messen
auch… ich nehme mir zu Anlässen wie der Chrisammesse immer noch eine Extrajacke zusätzlich und ein
Sitzkissen mit und bin trotzdem steifgefroren. Hmmm. Also ich würde es vorziehen, die Werktagsmessen
wären grundsätzlich in der Sakramentskapelle… das war eh immer schon mein liebster Ort, bevor ich
überhaupt wusste, was er bedeutet… Wenigstens gibt es in beiden Kapellen wie im Hauptschiff Kommunionbänke.
Das ist auch sehr löblich.
@Petrus Radii Am Ende war es nur die infamen „16“ und ihr Kreis, die solchen Dienst verrichteten. Diesen
Ausdruck – „infame 16“ – meine ich, schon einmal gehört zu haben, als mir mein Beichtvater einige Dinge
erzählt hatte, die ich aber mittlerweile leider wieder vergessen habe, da ich zu dem Zeitpunkt auch nicht
wissen konnte, wie wichtig diese ganzen Informationen mal in Diskussionsforen werden könnten… Sagen
Sie, sind das nicht auch DIE 16, die später darauf drangen, dass sie unbedingt die Chrisammesse konzelebrieren
wollen?! Weswegen es dann zu der Äußerung Roms kam, dass es der Obere nicht verbieten dürfe?! Wissen
Sie zufällig, ob es stimmt, dass doch heute wohl keiner dieser 16 mehr in der FSSP Mitglied ist?
@Katja Berben So wie Sie das meinen – von wegen Taufschein –, hab ich das natürlich nicht gemeint. Was
ich meinte, ist ja auch klar mit meinem Zitat des Katechismus… und Frère Roger dürfte eigentlich genau
unter dieses Zitat fallen. Es ist die katholische Kirche, die – wenn auch heute nicht mehr so ganz – die
Wahrheit verkündet… und in der das Bußsakrament gespendet wird, das uns nach einer Todsünde (welche
in die Hölle führt) wieder in den Stand der heiligmachenden Gnade versetzt. Wenn man – wie Frère Roger –
so tut, als seien die Religionen doch alle gleichwertig, dann ist das das Gegenteil von Nächstenliebe,
denn man macht sich daran mitschuldig, dass seine Mitmenschen nicht zur Wahrheit gelangen können. Und
die Wahrheit bleibt, dass nur in der katholischen Kirche das Heil ist. Denn die katholische Kirche ist
die einzige wahre von Christus auf Petrus gegründete Kirche.
@PS: Marcel In diesem Interview erklärt er ganz offen, daß jeder Priester, der sich der Konzelebration
im NOM aus grundsätzlichen Gründen widersetzt, ein Schismatiker sei. Ich habe das Interview mit Bischof
Rifan gerade nochmal überflogen… soweit ich das gelesen habe, ist lediglich von „participate“ die Rede…?!
Oder wo genau steht das, as Sie gesagt haben?! Wie ich unlängst schon mal meinte, müssen wir vielleicht
differenzieren zwischen „konzelebrieren“ und einfachem „teilnehmen“ am NOM.
Und die Unterstellungen gehen weiter… seufz… Die Praxis zählt: Träte morgen Mgr. Perl an den Pater
Harry Zimmer (FSSP) heran, mit der nachdrücklichen „Bitte“, ihm per NOM-Konzelebration zu „assistieren“,
sähen Sie genau, was von der These zu halten ist: „Niemand kann micht zwingen, den NOM (mit-) zu feiern.“
Lieber Marcel, eine nette These von Ihnen, aber wir werden die Wahrheit wohl nicht herausfinden, oder?!
Falls ich die Zeit finde, werde ich diese These Pater Zimmer aber mal unterbreiten, vielleicht antwortet
er mir ja sogar. schon ende der 80er jahre war ich in wigratzbad… Schon Ende der 80er Jahre… also
bitte… die Petrusbruderschaft wurde 1988 erst gegründet, und so eine Neugründung und Positionierung
eines Priesterseminares braucht sicherlich ihre Zeit… Dozenten müssen gesucht und gefunden werden…
erst im Jahr 2000 haben sie ja überhaupt ihre eigenen Räumlichkeiten in Wigratzbad beziehen können,
meines Wissens waren sie vorher noch nebenan in der Gebetsstätte beherbergt. Heute jedenfalls gibt es
sicherlich nur noch gute Dozenten dort… mein Beichtvater, Pater Rodrigo, Dr. Stöhr, Dr. Hoeres…
@Gotthard …er war wirklich ein heiligmäßiger Mensch, der sehr sehr vielen Menschen den Weg zum Heil
in Christus gewiesen hat… Das sehe ich ein wenig anders, denn die Heilsgewissheit gibt es nur in der
katholischen Kirche, und dadurch, dass er nicht konvertiert ist, hat er sicherlich nicht wenige vom wahren
Heil in Christus abgehalten… Sicherlich gibt es auch Spuren des Heils außerhalb der katholischen Kirche
(wie es wohl so oder ähnlich Vat II ausdrückt), aber das ist alles sehr, sehr, sehr ungewiss… Und
gerade Frère Roger hatte doch in mancherlei Hinsicht durchaus katholische Einstellungen, deshalb finde
ich es gerade bei ihm sündhaft, nicht konvertiert zu sein. KKK 846: „… Darum können jene Menschen
nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, daß die katholische Kirche von Gott durch Jesus Christus
als eine notwendige gegründet wurde, jedoch nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen.“ (LG
14) „Extra ecclesiam nulla salus“ (außerhalb der Kirche kein Heil) ist ein Dogma, deshalb unumstößlich
katholische Lehre.
@Benedikt Gerade erst entdecke ich Ihre Anfrage… ob Sie wohl noch meine verspätete Antwort finden?!
Also, ganz einfach, weil die täglichen Abend-/Morgenmessen meines Wissens nur im Winterhalbjahr in der
Sakramentskapelle, die keinen Volksaltar besitzt, zelebriert werden und im Sommerhalbjahr in einer anderen
Seitenkapelle des Domes mit Volksaltar. Echt, ausgerechnet im Mainzer Dom zelebriert man versus deum?
Das sind dann aber – wie im Kölner Dom – auch nur die „kleinen“ Tagesmessen und nicht die großen Sonntagsmessen,
oder?
–---- „Eunuchen für das Himmelreich“… Als ich darauf kurz nach meiner Konversion mal meinen nun nicht
gerade konservativen NOM-Pfarrer ansprach, konnte selbst der nur müde darüber lächeln… Aber auch
mir war schnell klar, dass das wohl keine Lektüre ist, die mich im katholischen Glauben weiterbringt,
es ist Schund, mehr nicht. Da kann man sich auch mit der BILD-Zeitung im Glauben weiterzubilden versuchen…
Im übrigen empfehle ich – ganz besonders auch Brigitte Bussmann, jaja, dass eine Pastoralreferentin die
Frauenordination verlangt, passt geradezu wunderbar ins Bild und bestätigt alle Vorurteile, die ich vielleicht
haben könnte… – „Vom Priestertum der Frau“ von Oda Schneider, ISBN 3930309009. Es führt zu weit, daraus
zu zitieren, aber dieses Buch sei wirklich allen Frauen, die wirklich FRAU sein wollen und ihre Rolle
in Gottes Schöpfungsplan erkennen und annehmen wollen, mal ans Herz gelegt! Und wie sagt sie auch so
schön in bezug darauf, dass Frauen eben nicht Priester werden dürfen (und zwar weil das Gottes(!) Wille
ist), „von einer „Benachteiligung“ kann hier ebensowenig die Rede sein wie etwa beim Vergleich von Vögeln
und Fischen. Man kann nicht sagen, dass der Fisch benachteiligt wurde, weil das Wasser und nicht die Luft
sein Element ist“.
DANKE, DANKE, DANKE… … für diesen Artikel!!! Ich hab’s ja immer gesagt, und ich bin es auch langsam
echt leid, die unwahren Behauptungen die FSSP betreffend immer wieder zurückzuweisen. Dennoch könne
sie niemand dazu zwingen, die neue Form des römischen Ritus zu zelebrieren. Dies mal bitte allen, die
ständig die FSSP schlechtreden, hinter die Ohren geschrieben…
Purer Unfug? (…)Das ist purer Unfug. Langsam und schleichend… oh, doch… genauso sehe ich das…
Ausnahmen mögen allenfalls die Regel bestätigen… und wenn Sie nicht blind und taub sind, können Sie
das auch beobachten… das ist am Verhalten der NOM-Messbesucher deutlich abzulesen… Mir persönlich
ist bislang keine Pfarrei bekannt, wo ich wirklich hingehen könnte, wenn ich die FSSP nicht hätte. HK,
verbotene da nicht benötigte Laienkommunionspender, muntere Unterhaltungen im Kirchenraum, Kniebeugen
nicht zum Tabernakel (wenn überhaupt, lieber wird ja der Bekannte begrüßt als Jesus), 2. Hochgebet
ohne katholischen Inhalt und, und, und. Von den ganzen unkatholischen Predigten ganz zu schweigen. Ich
hab meine Odysseen wirklich satt. Beichte und Ehespendung jedoch nicht Das ist ein Problem, ja. Immer
wenn ich die Gläubigen in den Beichtstuhl hab gehen sehen, wurde mir ganz unwohl im Magen. Und doch:
ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, hätte ich meinen FSSP-Beichtvater nicht. Ich kann – OHNE ZU
ÜBERTREIBEN – behaupten, dass mir in einem bestimmten Bereich bis heute nicht klar wäre, was schwere
Sünde ist… denn ein NOM-Priester wollte mir eine schwere (sic!) Sünde ausreden… Wir haben da einen
echten Notstand… Und würdest DU vielleicht im NOM heiraten wollen? Am besten vor Kardinal Lehmann,
HAHAHA!!! Wo sollen sie hin, die armen, die keine andere Möglichkeit haben?!?!?!
Oh wie schön… „Empfangt jede Kommunion so, als wäre sie Eure erste und Eure letzte.“ Das ist ein wunderschöner
Satz… den werde ich mir merken… Ich denke mir manchmal, es ist für uns heute alles schon viel zu
selbstverständlich… es gibt Gegenden in der absoluten Diaspora, wo auch heute die Menschen ohne regelmäßige
Hl. Messe auskommen müssen, und trotzdem ist der Glaube dort manchmal lebendiger als bei uns.
@Maledica Ich denke, dass jedes weitere Wort hier zwecklos ist. Warum triffst Du Dich eigentlich nicht
mal auf einen Kaffee mit Gandalf?! Ihr könntet prima gemeinsam über die ach so böse Piusbruderschaft
herziehen… Aber Ihr werdet Euch mit Sicherheit BEIDE irgendwann ziemlich wundern… denn Rom teilt Eure
Auffassung offensichtlich nicht… es bleibt Euer Privatgekeife. Wenn ich mich recht entsinne, hast Du
die Möglichkeit, ganz bei Dir in der Nähe theoretisch täglich eine Hl. Messe bei einem SEHR angesehenen
Priester zu feiern, der Deine Ansicht im übrigen wohl auch nicht teilt. Ist Dir eigentlich klar, was
ein Geschenk von Gottes großer Gnade das ist?! Ich bin auch von Herzen dankbar, dass ich die FSSP hier
relativ in der Nähe habe. Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese
Möglichkeiten nicht haben? Sollen denn alle Katholiken vom Glauben abfallen? Und in anderen Threads lässt
Du doch am NOM selbst kein gutes Haar!!! Es gibt halt nicht überall Indulte! WO sollen die Leute denn
hingehen, WO?!?! Da muss man es der FSSPX hoch anrechnen, dass sie sich immer mehr um Ausbreitung bemühen
und ihren Dienst am Gläubigen so ernstnehmen. Dich kann ich indes zu diesem Thema nun wirklich nicht
mehr ernstnehmen.
@Maledica Und wieder einmal mehr auf die anderen gezeigt und von sich abgelenkt. Bevor mir jetzt gleich
wirklich die Geduldsschnur reißt, pack Dich bitte mal an die eigene Nase und bete still ein Ave Maria…
also wirklich… Du haust immer nur auf die FSSPX drauf. Und dabei guckst Du weder nach links noch nach
rechts. Bonaventura, der noch weniger etwas mit der FSSPX zu tun hat, als ich es habe, haben Dir lediglich
versucht klarzumachen, dass Du mit Deiner „sichtbaren Einheit“ nicht argumentieren kannst! Und was machst
Du? Erzählst was von „von sich abgelenkt“?! Das ist im Fall von Bonaventura äußerst lustig und in meinem
eigentlich ebenso. Mit Provokationen kommt keine Seite weiter. Das gilt grundsätzlich und für alle Bereiche
des Lebens. Wenn ich es mir recht überlege, kann ich mich auch gar nicht erinnern, von Dir jemals etwas
positives gelesen zu haben… warum ist Dein virtueller Nick eigentlich immer so negativ?!
@28.IX.-28.X. eins möchte ich Ihnen in Errinerung rufen; ohne die „exkommunizierten „ Bischöfe, hätten
Sie nicht Ihren „braven“ Beichtvater. Da ich ja wahrscheinlich unter „& Co“ auch falle, möchte ich betonen,
dass ich Erzbischof Lefebvre durchaus sehr dankbar bin für das, was er getan hat… und ich gehe durchaus
davon aus, dass er irgendwann ein Heiliger sein wird (also heiliggesprochen, heilig ist er jetzt schon…),
„irgendwann“ wenn der katholischen Kirche wieder klargeworden ist, was katholisch heißt… so in 200
Jahren vielleicht… man muss das ja alles in größeren Dimensionen betrachten… Im übrigen ist auch
mein Beichtvater für seine Wurzeln dankbar. Aber heute ist es nicht mehr aufzuklären, ob denn die unerlaubten
Bischofsweihen wirklich nötig waren oder nicht und unter welchem inneren Druck S.E. dabei stand. Das
war halt ein Punkt, wo viele Familien mit der FSSPX gebrochen haben. Ich selbst kenne das ja alles nur
vom Hörensagen, wie sehr man damals gebetet und gehofft hat, dass es nicht zu diesem Schritt kommen möge.
Sichtbare Einheit Sichtbare Einheit ist jedoch mehr, als blose Lippenbekenntnisse. Lieber Maledica, was
ist denn die „sichtbare Einheit“ Deiner Meinung nach? Es gab darüber auf Kath.net schon mal eine Diskussion…
und meiner Meinung nach ist das einfach völliger Quatsch… denn wenn es hart auf hart kommt, gibt es –
so denke ich – bei den NOM-Priestern und NOM-Katholiken viel, viel mehr, die tatsächlich diese Einheit
ablehnen, die Einheit zu Papst und Bischof! Wo mir auf mein damaliges „mein Favorit für den Papst war
Kardinal Meisner“ entgegenschlug, „wäre er es mal geworden, dann wären wir ihn los“ usw. usw. Jeder
liturgische Missbrauch ist ein Verstoß gegen die Einheit, und nenn mir EINE Pfarrei ohne irgendeinen
liturgischen Missbrauch, und sei er auch nur klein!!! Nein, diese „sichtbare Einheit“ ist für mich eine
Milchmädchenrechnung… Bitte hör auf damit, ständig wieder über die FSSPX herzuziehen… ich mag
die Negativkommentare von FSSPXlern gegenüber der FSSP nicht, aber ich mag es auch nicht andersrum. So
führt das zu nichts. Wir wollen doch alle dasselbe!!! (PS: Wir sehen uns übrigens Pfingsten… nur mal
so als Hinweis…)
Mich wundert gar nichts mehr… … und wenn ich jedes Mal, wenn ich sowas lese, mit dem Kopf schütteln
wöllte, müsste dieser sich ja den ganzen Tag drehen wie ein Ventilator… Im übrigen kann ich mich
wunderbar an ein Bibelteilen im kleinen Kreis mit unserer Pastoralreferentin erinnern, wo sie eben auch
nicht verstehen konnte, warum sie (bzw. Frauen generell) nicht Priester werden kann. Wir sprachen über
die Bibelstelle, wo Jesus das Priestertum einsetzt. Eine andere Mitdiskutantin warf mir vor, ich wolle
das ja nur nicht anders sehen… aber was gibt es da anders zu sehen? Für mich war das immer schon völlig
eindeutig, selbst als ich noch evangelisch war… Aber es ist trotzdem schon unglaublich, dass diese Laientheologen
als Medium, um ihren Müll zu verbreiten, ausgerechnet eine Kirchenzeitung bekommen haben…
@Athanasius Übrigens hören die Priester der Petrusbruderschaft auch ohne Inkardination die hl. Beichte.
Ähm… mir fehlt zwar gerade der innere theologische Zusammenhang, aber eine Inkardination haben die
Priester der Petrusbruderschaft durchaus! Deshalb müssen sie auch drei Jahre warten, bis sie in einem
normalen Bistum inkardiniert werden können, wenn sie die FSSP verlassen wollen, während Priester der
FSSPX sofort in den NOM wechseln können, da diese eben keine gültige Inkardination haben.
@Toby Wie schon an anderer Stelle erwähnt, scheint es aber auch innerhalb der Petrusbruderschaft starke
Tendenzen hin zum Biritualismus zu geben. Lieber Toby, warum denn ausgerechnet von Ihnen nun schon wieder
diese Aussagen? Haben Sie meine Replik in dem anderen Diskussionsstrang zur Kenntnis genommen? Es war
eine Halbwahrheit, die Sie da verbreitet hatten! Es gibt keinen Biritualismus bei der FSSP.
@Maledica Nana… Wenn ich mich recht entsinne, sagt man auch bei der FSSPX „Credo… unam sanctam catholicam
et apostolicam Ecclesiam“… und nicht „Credo… Fraternitam Sacerdotalis Sancti Pii X“ oder wie auch
immer das dann korrekt auf Latein heißen müsste…
Fürbitten In meiner NOM-Pfarrei hörte ich vor ungefähr einem Jahr mal die „Fürbitte“: Für alle Konservativen,
die dem Alten hinterhertrauern und sich notwendigen Neuerungen verschließen… Ohne Kommentar… ((
@credoinunumdeum Man braucht keinen Volksaltar, um den neuen Ritus zu zelebrieren. Man kann den neuen
Ritus auch wunderbar an einem Hochaltar versus deum zelebrieren. Dies ist an verschiedenen Orten (oder
sollte ich „katholischen Inseln“ sagen?!) durchaus so üblich. In St. Peter München durfte ich es einmal
erleben, als ich zufällig dort war, ja, dort wurden sogar Patenen benutzt. Selbst in der Sakramentskapelle
des Kölner Doms wird im Winterhalbjahr täglich versus deum zelebriert. Ich kenne auch eine Ordensgemeinschaft,
wo dies so ist, dort versucht sich jetzt allerdings der Bischof einzumischen.
@Bernardin Leser Maledica mag manchmal eine etwas ungeschickte provozierende Wortwahl haben, im Kern ist
seiner Aussage aber zuzustimmen. „Kreative Themen und Yoga“ haben dem Kloster Walberberg offenbar nicht
genügend Einnahmen beschert. Es ist ein Trauerspiel, was heutzutage in den Programmen von angeblich katholischen
Orden und diözesanen Bildungshäusern so alles angeboten wird. Den wahren katholischen Glauben und die
katholische Lehre sucht man dort vergeblich… Ich nahm mal an einem Seminar über den Tod teil, auch
weil ich erfahren wollte, was denn die katholische Lehre über die letzten Dinge ist. Aber es gab lediglich
Diskussionsrunden etc. Ich habe hinterher sehr bereut, für solch einen Unsinn eine Woche Urlaub geopfert
zu haben. Das wird mir jedenfalls nicht mehr passieren. Und auf den Namen „Anselm Grün“ reagiere ich
ein wenig allergisch. Also zur Verbreitung des katholischen Glaubens trägt der doch auch nicht gerade
bei. Er schreibt, was sich verkauft und schwimmt auf der Esoterikwelle. Zumindest ist dies mein Eindruck.
Ich habe längst aufgehört, Bücher von ihm zu lesen.
@Sirilo Ihr Wort in Gottes Ohr… Nun, bei uns haben Gläubige die Pfarrei verlassen, nachdem der neue
Priester es gewagt hat, als erster zu kommunizieren… Und dem weiter unten stehenden Posting von Romano
konnten Sie entnehmen, dass Gläubige nicht mehr in die Messe gehen würden, wenn der Priester nicht versus
populum feiern würde… Tut mir leid, das sind nicht nur Ausnahmen… ich habe genug Einstellungen mitbekommen,
genug… Aber das ganze ist tatsächlich sehr, sehr, sehr traurig! Wenn bei Ihnen alles in bester Ordnung
ist, prima, freuen Sie sich! Dann leben Sie vielleicht auf einer wohlkatholischen Insel… Doch oben zitierte
Gläubige wissen wohl kaum, was wir in einer Hl. Messe feiern! @Katja Berben Ehelichen Sex? Sie erwarten
nun hoffentlich keine Antwort. Und die Hl. Messe ist auch ein OPFER!!! Auch wenn viele das heute nicht
mehr wissen, weil der von vielen Priestern ausschließlich benutzte 2. Messkanon dieses Wort unter den
Teppich fallen lässt.
@Toby Offenbar scheint jener Pater, dessen Name mir bekannt ist, für den Dienst in einer normalen diözesanen
NOM-Gemeinde freigestellt zu sein. Auf jeden Fall zelebriert er, wie schon gesagt, neben der Indultmesse
im alten Ritus sonntags auch die NOM-Messe in einer benachbarten Pfarrei. Warum sich die Petrusbrüder
auf eine solche Zweigleisigkeit überhaupt einlassen, kann ich ebenfalls kaum nachvollziehen. Es ist Wasser
auf die Mühlen der Piusbruderschaft, die sich in ihrer Argumentation dadurch bestätigt sehen dürfte.
Werter Toby, vielen Dank für die Beantwortung meiner privaten Anfrage! Ich habe die Sache abgeklärt,
und wie zu erwarten war, ist die Sachlage eine gänzlich andere! Der besagte Priester möchte die FSSP
verlassen, befindet sich also in der Phase des Übergangs von der FSSP zu einem Bistum. Währenddessen
ruhen seine Rechte und Pflichten gegenüber der FSSP, so dass er nicht dem Oberen unterstellt ist, sondern
dem Bischof. Allerdings ist er formell noch Mitglied der FSSP, weil das Kirchenrecht für die Änderung
der Inkardination eine Mindestfrist von 3 Jahren vorsieht, innerhalb derer der Übertrittswillige noch
nicht an der neuen Stelle inkardiniert sein kann. Dieses Problem hatten die durchaus vorhandenen Priester
der FSSPX nicht, die in ein Bistum zum NOM übergetreten sind, da ihre Inkardinationen ja sowieso nicht
anerkannt wurden. Das ganze hat auf jeden Fall – wie zu erwarten war – NICHTS mit einer Zweigleisigkeit
der FSSP zu tun!!!
–---- @Sirilo Tun Sie mir den Gefallen und lesen das mit dem Osten bitte in dem geposteten Link nach?!
Danke… Ich hab die Bibelstellen nicht nachgeschlagen, mag sein, dass es „nur“ Tradition ist, dass die
Himmelfahrt gen Osten erfolgt ist. Mein anderes Posting war eine Replik auf Gotthard, und ich hatte bestimmte
Leute vor Augen und sicherlich nicht unseren Papst… @Katja Berben Oh Mann. Dazu fällt mir spontan gar
nichts mehr ein. Bzw. doch, ich erinnere mich an die Dinge, die ich mal beim Liturgischen Institut Trier
gelernt habe… ich hab den Kurs dann endgültig abgebrochen, nachdem ich glücklich zur alten Messe gefunden
habe. Ich war mal für kurze Zeit Lektor und hab auch Hl. Messen vorbereitet. Und doch spüre ich nun
viel deutlicher, dass ich an der Hl. Handlung „beteiligt“ bin… man ist mit dem Herzen beteiligt! Es
braucht keinen Aktivismus. Und Rosenkranzgebet ist eben kein Missbrauch sondern für manche Menschen mit
einfacherem Gemüt mit Sicherheit die beste Möglichkeit, um in das heilige Geschehen tiefer einzudringen.
Ich würde mir nicht anmaßen, auf diese Menschen herabzublicken. Wie ich bereits sagte, heutige Messbesucher
werden im allgemeinen weniger von der Hl. Messe verstanden haben als das „alte Mütterchen“, das ihren
Rosenkranz betet. Es geht hierbei eben nicht um Privatfrömmigkeit. Der Schmerzhafte RK eignet sich geradezu
perfekt, um in das Geschehen des Hl. Messopfers einzudringen.
@Katja Berben Ich verweise auch hier nochmal auf: www.alte-messe.de/08_vormesse.html (unter „Lesungen“)!
Im übrigen liest kein Übersetzer, sondern auch die Übersetzung liest der Priester, und je nach Pfarrei
wird auch hier nochmals vor dem Evangelium das kleine Kreuzzeichen gemacht. Das hat jetzt nichts mit den
Lesungen zu tun, aber im übrigen möchte ich Sie doch HERZLICHST bitten, es nicht als „schwachsinnig“
zu bezeichnen, wenn Gläubige während der Hl. Messe den Rosenkranz beten. Ich würde dies nicht tun,
aber hier und da gibt es vereinzelt ältere Leute, die das tun, dies wurde auch durchaus von irgendeinem
Papst gutgeheißen, und ich denke, dass manche dieser Leute durch den Rosenkranz näher am Geschehen des
Hl. Messopfers sind als Gläubige des NOM, die sich da bloß unterhalten lassen und sowieso nicht wissen,
was in der Hl. Messe eigentlich gefeiert wird.
Gegenüberstellung… …während für Lesungen, Predigt, Segen etc. die Gegenüberstellung angemessen
ist. Ersteres ist in der nachkonziliaren Liturgie mangelhaft, Letzteres in der vorkonziliaren (Lesungen).
Ich habe kein Problem damit, dass die Lesungen auf Latein nicht in meine Richtung vorgetragen werden,
ich kann Latein eh nicht verstehen und verfolge es im Schott. Aber sie werden doch später auf Deutsch
noch mal versus populum verlesen. Außerdem dienen halt auch die Lesungen – wie alles in der Liturgie –
zunächst zum Lob und zur Verherrlichung Gottes und erst in zweiter Linie zur Belehrung und Erbauung des
Volkes, was dann ja auch Zweck der Predigt ist. @Gotthard Was soll denn der Unsinn jetzt wieder? Ich gehe
nicht zur FSSPX (sondern zur FSSP) und mache trotzdem einen weiten Bogen um normale NOM-Messen. Diese
sind von Gott einfach zu weit entfernt. Das kann natürlich Menschen nicht klar sein, die sich selbst
von Gott entfernt haben und Ihn nicht mehr an die erste Stelle setzen, sondern denen es wichtiger ist,
gut unterhalten zu werden oder denen ihre liturgischen Dienste ach so wichtig sind für ihre Selbstdarstellung
und Selbstbestätigung. Und die FSSPX ist keine Sekte, unterlassen Sie solche Beleidigungen!
–---- Was haben Warschau ud Wien mit dem christlichen Glauben zu tun?@Sirilo Wir erwarten Christus aus
dem Osten. Zunächst mal geht im Osten die Sonne auf, die Symbol für Christus ist. Bei Jesu Geburt ging
auch im Osten ein Stern auf. Christi Himmelfahrt erfolgte nach Osten, und ebenso soll Er wiederkommen.
Diese Zelebrationsrichtung ist Ausdruck der Sehnsucht nach dem kommenden Herrn und Ausdruck wacher Bereitschaft.
(Besser nachzulesen bei P. Martin Ramm FSSP: www.alte-messe.de/02_osten.html) @Romano Dann muss man das
den Gläubigen halt erklären. Vielleicht hat man früher zu wenig erklärt. Keine Ahnung. Es gibt für
alles eine gute vernünftige sinnvolle Erklärung, die akzeptieren sollte, wer Gott wirklich an die erste
Stelle setzen will. Und in meinem eigenen Empfinden fühle ich – als Konvertit im 3. Jahr – mich mittlerweile
nur noch im alten Ritus zu Hause und wohl. Sie sagen, das Ziel sollte sein, dass die Menschen in die Kirchen
kommen… hat man das mit der Reform vielleicht erreicht? Ich denke, eher das Gegenteil war doch wohl
der Fall. Die Menschen müssen wieder begreifen, dass das ganze ein GOTTESdienst ist, ihnen muss die Bedeutung
Gottes für ihr Leben wieder klar werden. In aller Deutlichkeit. Dann kommen sie auch wieder in die Kirche.
Wenn ich solche Aussagen höre wie von Ihrer erwähnten älteren Dame, dann platzt mir der Kragen! Es
geht um GOTT, um GOTT, um GOTT!!! Und um nichts anderes!!!
–---- @Toby Das kann ich nicht glauben, was Sie sagen. Die Priester der FSSP sind so dermaßen überlastet,
wie sollen die noch eine normale diözesane Pfarrgemeinde führen? Das kann ich mir nicht vorstellen,
und das würde ja ihrem besonderen Charisma völlig widersprechen. @Marcel Ich glaub es einfach nicht,
was Sie sagen, bevor Sie mir eine Stelle nennen – FSSPX-unabhängig –, wo ich das Schwarz auf Weiß nachlesen
kann. Vielleicht müssen wir auch mal unterscheiden zwischen „Teilnahme“ an so etwas wie der Chrisammesse
und „Konzelebration“. Ich bin dieses Jahr zum 3. Mal auf der Chrisammesse gewesen, und es sind schließlich
viele Priester, die nur teilnehmen. Das ist doch genug Einheit mit dem Bischof, dass man eben da ist.
TEILGENOMMEN hat mein Beichtvater voriges Jahr ausnahmsweise auch mal, da er gerade Zeit fand. Aber das
heißt ja nicht, dass man auch konzelebriert. Übrigens kann ich mich in dem Zusammenhang auch dunkel
an die Frage erinnern, ob der vielkritisierte Bischof Rifan auf dem WJT konzelebriert hätte, was er beispielsweise
auch nicht hat. Er mag dagewesen sein, aber er hat an dem Tag seine eigene Hl. Messe zelebriert.
@Athanasius Doch muss ich mir dabei also die Gedanken unterdrücken, die mir eingeben, dass die zweispaltige
Ausbildung in den Seminären in Wigratzbad, bei der keinerlei Kritik an den N.O.M. toleriert wird, dazu
geführt haben kann. Entschuldigung, aber das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was wollten Sie damit
genau sagen? Woher wollen Sie überhaupt wissen, wie die Ausbildung im Seminar in Wigratzbad ausschaut?!?!?!
Da wird einem ja echt übel!!! Wo bleiben eigentlich „Wiener“ und „Maledica“? Im letzten ähnlichen Artikel
www.kreuz.net/article.3065.html meinte Wiener als Entgegnung auf Maledica: „…dass hier hl. messen als
„theaterstück mit elevation“ verhöhnt werden, diskreditiert sich selbst“. Nun, wie möchte Wiener DAS
hier bitteschön beschreiben? Das war doch wohl tatsächlich nur ein Theaterstück mit Elevation. Bild
5 spricht Bände… Konsekration, und die Musiker recken dem Herrn den Hintern hin?!?!?! Neben allen anderen
Spektakeln stößt mir das noch mit am meisten auf…
–---- „Die Idee meines Buches ist zu zeigen, daß der Priester dem Volk nicht seinen Rücken zukehrt,
sondern es im Gebet zum Herrn hin führt.“ Was vor dem Konzil den Gläubigen auch noch klargewesen sein
dürfte, oder? Also ich finde diese Zelebrationsrichtung für alle Beteiligten passender… Der Priester
führt uns zu Gott… genau… und er muss sich auch nicht gezwungen fühlen, die Gläubigen zu „unterhalten“…
genausowenig wie die Gläubigen sich verpflichtet fühlen müssen, ihn anzustarren… Beide behalten den
Blick auf Gott, da wo er sein soll… Auch schaut dem Priester niemand bei seinem eigenen Kommunionsempfang
zu, was mich persönlich als Priester versus populum wohl am meisten stören würde.
@Frater Meinrad So viel ich weiß müßen sie nur 1x jährlich an der vom Diözesanbischof gefeierten
Chrisam-Messe teilnehmen. Sie müssen überhaupt nichts!!! Sie DÜRFEN, falls sie denn unbedingt wollen.
Aber wer NOM zelebrieren will, hat wohl seine Berufung für die FSSP verfehlt (deshalb sind die paar ja
auch gegangen). Keiner kann sie (bislang) zwingen, den NOM zu (kon)zelebrieren. NIE, NIE, NIE hat das
mein Beichtvater bislang getan oder würde es tun.
–---- @catharina Ich werde auf jeden Fall für das Generalkapitel der FSSP beten, das im Juli stattfinden
wird. @Marcel Bitte unterlassen Sie doch diese Verallgemeinerungen… ich denke, mein Beichtvater würde
eher sterben, als den NOM zu konzelebrieren oder überhaupt zu zelebrieren. Meines Wissens waren das ein
paar Priester, die vor einigen Jahren um die Erlaubnis baten, da ging es um die Chrisammesse. Und von
denen ist heute wohl keiner mehr Mitglied der FSSP. Auch frage ich mich, woher die FSSPX das mit dieser
angeblichen Exkommunikationsforderung hat, von der mein Beichtvater nie etwas hörte, und ich denke, er
gehört durchaus zu den besser informierten. Es mag ja auch Unterschiede bei den Priestern geben, ich
denke, ich habe einfach wahnsinniges Glück und danke Gott sehr für meinen Beichtvater. Ihm liegt eine
Einigung mit der FSSPX durchaus am Herzen, und ich hatte damals vor dem Treffen Ende August eine Messintention
in diesem Anliegen bei ihm gehabt, und er hat auch von sich aus an dem betreffenden Tag in diesem Anliegen
zelebriert.
@Romulus Bitte bezeichnen Sie doch Marcel nicht so abschätzig… Im allgemeinen komme ich gut mit ihm
aus, mich hat nur diese Formulierung gekränkt, falls er sie überhaupt so gemeint hat, wie ich sie verstanden
habe (würde ich aber auch im Hinblick auf catharinas Antwort schon so deuten). Jedenfalls ist die FSSPX
durchaus auch katholisch, und nicht mal Rom würde das abstreiten. Das ist ja nicht das Thema. Im Moment
besuche ich aus den verschiedensten Gründen keine Hl. Messen bei der FSSPX, aber gäbe es keine FSSP
in meiner Nähe, würde ich es durchaus tun.
@Toby Solche Fragen stelle ich mir durchaus auch. Ich würde mir durchaus auch so manches bei der FSSP
anders wünschen. Aber ich weiß nicht, warum es so und nicht anders ist. Ich kann schlecht den Oberen
persönlich fragen. Und die einzelnen Priester leben in Demut & Gehorsam. Im Einzelgespräch jedenfalls
werden alle kritikwürdigen Dinge nach Vat II durchaus genauso oder ähnlich kritisiert wie von Priestern
der FSSPX. Und in Predigt & Katechese & Beichtzuspruch hört man den wahren katholischen Glauben, den
man im NOM i. a. vermissen muss… mir kommt es nämlich durchaus nicht nur auf den Ritus an (wie man
ja manchmal leichtfertig manchen unterstellt), sondern auf den ganzen katholischen Glauben.
@Marcel „X-lose Folklore-Konzilskatholiken“?! Meinen Sie damit die FSSP?! Lieber Marcel, es tut mir leid,
aber damit gehen Sie eindeutig zu weit. Als in der FSSP Beheimateteter empfinde ich dies als persönliche
Beleidigung. Ich gehe nicht zu „Folklore-Konzilskatholiken“. Warum müssen sich Traditionalisten eigentlich
noch gegenseitig bekämpfen?! Wem soll das denn helfen? Doch wohl nicht unserer einen heiligen katholischen
Kirche…
–---- 1) @Ottaviani Vielen Dank für Ihr ermutigendes Zeugnis! Ich denke zwar, dass ich die Niederlande
überleben würde, aber ich hab oft darüber nachgedacht, dass ich zu NS-Zeiten sicherlich nicht überlebt
hätte, da man mich als kleines Kind auch für geistig behindert halten konnte. 2) @deusexmachina Die
Seele „schläft“ nicht. Sofort nach dem Tod erfolgt das persönliche Gericht! 3) Aus einem alten Heiligenbuch:
„Das Leiden ist der sichere Weg, der in den Himmel führt. Wenn der liebe Gott Kreuz und Leiden schickt,
so darfst du überzeugt sein, dass es zu deinem Besten geschieht.“ Und auch in einer Predigt der FSSP
hieß es vorige Woche, jedes Leid ist wie ein Splitter vom Kreuze Christi und genauso heilig! Trotzdem
möchte ich nicht vor so einer Entscheidung stehen. Denn wenn es nicht das eigene Leid ist, sondern man
ein Baby leiden sieht… ich weiß es nicht… Auf der anderen Seite müssen wir halt Gott stets bedingungslos
vertrauen, dass alles einen Sinn hat. Und Herr über Leben und Tod ist nur ER und nicht wir…
@Gotthard zu wessen Nutzen sollte diese Übung denn sein? Für einige ligurgische Nostalgiker einen solchen
Aufwand für nichts und wieder nichts? Die Gemeinden haben keinerlei Bedarf für eine solche „Neuerung
nach rückwärts“. Wir in den Gemeinden sind über die heutige Liturgie froh… Zu wessen Nutzen? Zum
Nutzen unser EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE! Priester, die aufrichtig katholisch sein wollen, sind
schon heute am tridentinischen Ritus interessiert. Auch ich kenne einen ehemals modernistischen Priester,
der nach seiner eigenen Bekehrung nun übt, auch den tridentinischen Ritus zu zelebrieren. Es wäre schön,
wenn er dies auch öffentlich dürfte. „Sie in den Gemeinden“… jaja… ich kann mich auch an in der
Gemeinde überaus aktive Frauen (Kommunionhelferin, die niemals beichtet) erinnern, die mir sagten, sie
seien darüber FROH… klar, der Teufel ist bestimmt auch froh… der lacht sich geradezu ins Fäustchen,
wenn er in die heutige Standard-Pfarrei schaut… alles so schön UNkatholisch…
„Gerücht“ Wer kennt sich hier aus bzgl. dieser „Gerüchte“ der Konzelebration oder generell Zelebration
im NOM? Es gibt welche, die ziehen schrecklich über Bischof Rifan her… sagen auch, dass mal halbnackte
Mädchen in einer Hl. Messe vor ihm getanzt hätten oder so ähnlich. Wer weiß mehr als „Gerüchte“?
Zelebriert Bischof Rifan denn alleine auch den NOM? Bezog sich der Vorwurf der Konzelebration nur auf
dieses eine Mal, das er jetzt bestritten hat? Tatsächlich wäre schon interessant, ob er nach der Campos-Lösung
plötzlich auch NOM zele- oder konzelebriert, wenn er dies doch vorher nie getan hat.
@Paula Ich muss Sie nochmal auf die von mir bereits zitierte Bibelstelle aus dem Johannesevangelium verweisen!
WEIL Jesus Christus das selbst so eingesetzt hat!!! Er gab diesen Auftrag Seinen Aposteln! Ich verstehe
auch gar nicht, wie man damit ein Problem haben kann. Es ist doch sogar sehr sinnvoll, selbst „nur“ von
psychologischer Sicht her. Es ist doch ein vollkommener Unterschied, ob ich nur theoretisch „weiß“, jaja,
Jesus vergibt mir… oder ob ich diese Vergebung tatsächlich wörtlich zugesprochen bekomme! Auch frage
ich mich bzgl. der Leute, die meinen, das kann man für sich allein machen, wie oft sie das denn zumindest
tatsächlich versuchen? Geht man zur Beichte, bereitet man sich da explizit darauf vor. Außerdem hat
die Beichte immer schon auch einen seelenführenden Charakter gehabt (mag auf den Priester ankommen).
Ich sehe jedenfalls nur Vorteile. Davon abgesehen, dass es eben Jesus Christus selbst so gewollt hat!
@Paula könnte mal jemand das wort sünde genauer definieren? ist es eine sünde, wenn ich nach den geboten
handele und jemand anderes muss dafür leiden? Das Wort Sünde ist ein viel zu komplexes Thema, um es
in einem kurzen Nachrichtenkommentar zu erläutern. Ihre zweite Frage verstehe ich nicht ganz. und wieso
freisprechung von sünden? man kann doch bloß frei von etwas werden, was man selber einsieht, dass man
es falsch gemacht hat und nicht weil ein priester es sagt, oder? Natürlich kann Sie der Priester nur
dann gültig von Ihren Sünden lossprechen, wenn Sie wahre REUE haben! Die vollkommenste Reue ist die
Liebesreue, d.h. dass man seine Sünden bereut aus LIEBE zu Christus. Es genügt für eine gültige Lossprechung
aber die Furchtreue. Die Reue beinhaltet natürlich die Erkenntnis der Sünde und den Vorsatz, diese Sünde
nicht mehr begehen zu wollen. und wieso ist ein priester NUR ein werkzeug? ein priester ist doch schließlich
auch nur ein mensch, der auch fehler machen kann. oder wie definiert man hier das wort werkzeug? Natürlich
ist der Priester ein Mensch mit Fehlern. Aber in den Sakramenten(!) handelt Jesus Christus durch ihn!
Also wenn der Priester tauft, tauft Christus. Wenn der Priester die Lossprechung gibt, spricht Christus
los. Es bleiben die Stimme, der Körper des Priesters, aber Christus bedient sich seiner. Der Priester
handelt „in persona Christi“.
@Diona007 Wir werden NICHT dadurch gerettet, dass wir einem Pfarrer unsere Sünden beichten und dann fünf
Ave Maria oder sonst was beten!!! Erstens kann ausschließlich Jesus Christus unsere Sünden vergeben
(was Er durch Seinen Kreuzestod bereits getan hat; wir müssen diese Gnade nur erkennen und annehmen)
und zweitens steht in der Bibel NICHTS über Ohrenbeichte. (…)Vielleicht würde es der Selbsterkenntnis
mancher Katholischen Kirchenoberhäupter gut tun mal genau nachzulesen was Jesus über Pharisäer und
deren Zugang zum Himmelreich gesagt hat. Vielleicht würde es Ihrer eigenen Selbsterkenntnis ebenfalls
nicht schaden, mal einen Blick in Joh 20, 21 – 23 zu werfen? Jesus hat zu den Aposteln gesagt: „Wem ihr
die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“
Sie haben insofern recht, dass nur Jesus Christus unsere Sünden vergeben kann! Aber Ihnen ist nicht klar,
was ein Sakrament ist! In der Hl. Beichte IST es Jesus Christus, der Ihnen die Lossprechung gibt! DESHALB
ist die Person des Priesters auch ganz egal. Es ist Christus selbst, der handelt! Der Priester ist nur
Sein WERKZEUG!
Rock-Hose Zu dieser Thematik empfehle ich das englische Buch „Dressing with dignity“ von Colleen Hammond!!!
Jede gutgläubige katholische Frau, die dieses Buch gelesen hat, wird danach mit Sicherheit den unwiderstehlichen
Drang verspüren, nie mehr wieder eine Hose zu tragen… Ob man diesem Drang dann im Einzelfall direkt
nachgeben kann, ist wohl auch eine praktische Frage (für mich zumindest). Aber meine Sichtweise hat sich
komplett verändert, und das Thema ist eben alles andere als oberflächlicher Unsinn!!!
Rom?? Als ob „Rom“ ein Interesse daran hätte zu entscheiden, was in Ihrem Leben passiert… was für
ein kirchenfeindlicher kompletter Unsinn! Falls es in einem Fall die Möglichkeit für eine Ehenichtigkeitserklärung
geben sollte (die besagt, dass von Anfang an keine gültige Ehe vor Gott bestanden hat) und jemand möchte
diesen Weg nicht gehen, dann ist das seine freie Entscheidung. Für die Mehrzahl der Scheidungen wird
es diesen Weg eh nicht geben. Wer aber vor Gott noch gültig verheiratet ist (und solange das Gegenteil
nicht bewiesen ist, wird jede Ehe als gültig angenommen), der kann keine neue Ehe eingehen und Punkt.
Und das hätte Jesus nicht anders gehandhabt, da von Ihm ja diese Regelung kommt! Ich würde mal einen
Blick in Mk 10, 1 – 12 werfen… Es sind SEINE Worte, dass alles andere Ehebruch ist! Und wer seinen Glauben
wirklich ernst nimmt, der setzt sich eben nicht selbstgefällig darüber hinweg und schimpft auf die ach
so machtgierige katholische Kirche…
@Rainer Müller Wozu soll denn eine Veröffentlichung gut sein? Denunziation bringt in so einem Fall gar
nichts. Meistens ist es in den Orten sowieso bekannt, was ein Priester so tut… und gerade solche Priester
sind dann heutzutage in ihrem Ortsteil auch außerordentlich beliebt. Kenne selbst einen ähnlichen…
würde natürlich NIE nochmal bei dem in eine Hl. Messe gehen wollen (die wahrscheinlich eh keine ist…).
Aber Wiederverheiratet-Geschiedene segnen tut der auch! Und alles mögliche andere… So ist es halt heute…
ist doch eigentlich die Regel! Wer wahrhaft katholisch sein und bleiben will, dem bleibt ja gar nichts
anderes mehr übrig, als in die tridentinische Messe zu flüchten, wo es noch katholische Gläubige gibt
und Priester, die ihrem Namen alle Ehre machen. Ansonsten bestätigen allenfalls ein paar fromme Ausnahmen
die Regel!
„ernst meinen…“ Er erfahre aber, daß jene, die nach einer „gescheiterten Ehe“ um einen kirchlichen
Segen bäten es sehr ernst meinten. Darüber kann ich ja nur lachen… Denn die letzten Sätze des Artikels
stellen die glasklare Wahrheit dar, und wie kann jemand, der es „sehr ernst meint“ im Stand der Todsünde
leben und sterben wollen?! Wer Jesus liebt, schlägt Ihn nicht ans Kreuz! Eine Annullierung ist im übrigen
ja nichts, was man sich beliebig besorgen kann. Entweder ist die Ehe von Anfang an ungültig gewesen oder
nicht. Diesen Weg kann man gehen (womit Kinder ja trotzdem ehelich bleiben etc.). Kann man diesen Weg
nicht gehen, dann kann man eben nicht mehr heiraten. Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!!! Im übrigen ist den meisten heute einfach nicht mehr klar,
was das Sakrament der Ehe bedeutet. Gott schenkt dadurch auch die Gnade, alle aufkommenden Probleme zu
bewältigen, SOFERN MAN IHN DENN DARUM BITTET!!!
@Ignatius Keine Ahnung, ob es früher anders war, aber mal abgesehen davon, dass die Messzeiten im Internet
und im Mitteilungsblatt stehen, standen sie im Juni auch gut lesbar in den Schaukästen vor der Sühnekirche
und der Gnadenkapelle. Dort stehen die Messzeiten, und in Klammern dahinter, dass es tridentinischer Ritus
ist (ergo FSSP). Notfalls hätte ich im Priesterseminar nachgefragt. Wo ist das Problem? Kein Grund zum
Lachen. Dass die FSSP allgemein besser behandelt werden könnte, ist ein anderes Problem, was ich nicht
abstreiten möchte. Naja. Ich bin wohl auch tatsächlich einfach sehr verwöhnt durch meinen Beichtvater,
der absolut der Tradition verbunden ist und nun auch zum Teil im Seminar lehrt. Es mag sein, dass FSSP-Priester
unterschiedlich sind. Aber ich denke, das ist überall so. Grundsätzlich denke ich aber nicht, dass man
FSSP-Priestern Modernismus vorwerfen kann, sonst wären sie nicht bei der FSSP Priester geworden sondern
in einer Diözese.
@28.IX-28.X Also gestern hab ich Ihre Behauptung, dass die Priester der FSSP nur um die Kirche herumkreisen
würden und sie in der Soutane nicht betreten würden und dürften, meinem Beichtvater erzählt, und er
hat herzhaft gelacht! Das ganze sei seiner Meinung nach mit Sicherheit frei erfunden und noch nicht mal
gut… Doch haben Sie ja gesagt, dass Sie danach suchen könnten? Dann tun Sie’s mal… ich bitte darum!
Falls es diese öminöse Vorschrift tatsächlich geben sollte, ist sie dann wohl nie zur Anwendung gelangt,
denn sowohl er als auch andere waren natürlich in Soutane auch zum privaten Gebet in der Sühnekirche.
Allerdings ist auch meiner Meinung nach ja die Gnadenkapelle zu bevorzugen, wo Ewige Anbetung ist. Auch
„modernistische“ Professoren treiben sich sicherlich nicht im dortigen Priesterseminar herum. Ein solcher
hätte wohl nur ein kurzes Gastspiel. Stellen Sie doch nicht nur solch pauschale Behauptungen auf! Wer
soll denn dort Ihrer Meinung nach „modernistisch“ sein?
????? Also unabhängig von meiner freundlichen Haltung gegenüber der FSSPX, kann man doch den letzten
Beitrag so nicht stehen lassen… Klar sehe ich die Schwierigkeiten, die die FSSP hat, und ich finde manches
traurig. Doch davon, dass die Priester der FSSP die Sühnekirche in Wigratzbad nicht in Soutane betreten
dürften, hab ich ja noch nie gehört. Priester der FSSP tragen IMMER Soutane. Und natürlich trugen sie
sie auch dort. Und das mit dem eigenen Bischof finde ICH persönlich unglücklich, aber wie mir versichert
wurde, hätte es noch NIE Schwierigkeiten gegeben, einen Bischof zu finden. Also kann von „betteln“ keine
Rede sein. Letztes Jahr war es Erzbischof Haas (was hat das mit notfalls zu tun?), dieses Jahr war es
Kardinal Castrillon Hoyos! Trotzdem denke auch ich, dass der FSSP irgendwie noch ein rechtes eigenes Profil
fehlt und es außerdem nicht angehen kann, dass Bischöfe in ihrem Bistum ihre Existenz nicht dulden wollen.
Aber vielleicht ändert sich da ja noch einiges im Pontifikat von Benedikt XVI.
@Turk/Justus „Wenn alle Priester so gut aussehen würden, wären die Kirchen voll“ Diese Aussage, die
ich durchaus glaube, halte ich für peinlich. Auf Kath.net heißt es in dem Bericht ja auch, es handele
sich um „junge attraktive“ Priester. Ja, WOZU?, frage ich mich! Ein Priester muss nicht äußerlich attraktiv
sein, er ist kein Fotomodell. Warum hat man nicht „normale“ Priester genommen? Ich habe nichts grundsätzliches
gegen einen solchen Kalender, aber die zitierte Aussage zeigt, dass so ein Kalender die Blicke in eine
falsche Richtung lenken kann. Wenn tatsächlich die Kirchen voll wären, bloß weil da vorne ein attraktiver
Priester steht, da kann ja wohl irgendwas nicht stimmen… völlige Werteverdrehung… Die Kirche sollte
voll sein, weil es um Jesus Christus geht, und Er die Mitte ist und wir uns auf die Begegnung mit Ihm
freuen! Der Priester handelt an Christi statt… völlig unabhängig von seinem Äußeren. Tss…
@Athanasius Würden nur diese Seminaristen Ihre Empfehlung annehmen. Hoffentlich machen welche das tatsächlich!
Meines Wissens sind es ein paar Seminaristen aus dem Marianum, die regelmäßig gemeinsam die Hl. Messe
bei der FSSP besuchen… was aber wohl nicht gerne gesehen wird. Tatsächlich hat einer auch vor, zur
FSSP zu gehen. Weise Entscheidung…
@Frl. Ilse Der Beichte nichts abgewinnen? Jesus Christus selbst vergibt einem dort die Sünden… man
ist wieder ganz rein… im Stand der Gnade… mit dem schönen Gefühl, dass NICHTS zwischen einem selbst
und IHM steht… Wer im Stand der Todsünde kommuniziert, isst sich das Gericht. Und da machen es sich
heute doch einige – aufgrund der fehlenden oder falschen Katechese der Priester – ziemlich leicht… „ich
hab ja keinen umgebracht“… es reicht doch der Bußakt/Buß-Godi… Beichten sollte man in einem regelmäßigen
Rhythmus, der für jeden unterschiedlich sein mag. Anzuraten wäre in etwa ein vier-Wochen-Rhythmus, der
noch einigermaßen überschaubar ist. Man MUSS nur schwere Sünden beichten (und das ist eben nicht nur
Mord…). Aber die Kirche hat schon immer empfohlen, auch lässliche Sünden zu bekennen, so dass man
insgesamt aufmerksamer wird und sich zum Guten wandeln kann. Zu Frère Roger: Ich finde es absolut unmöglich
von ihm, dass er wider besseren Wissens nicht konvertiert ist. Damit hat er mehr geschadet als genutzt.
Eben dadurch dass er eine gewisse Vorbildfunktion hatte, hätte er durch diesen ehrlichen Schritt sicherlich
viele zur einen heiligen katholischen Kirche zurückführen können. So steht er für eine falsche Allerweltseinheitsreligion,
die es nicht gibt.
@Gotthard Es ist schlimm genug, dass Kardinal Glemp seit Gründonnerstag in seiner Diözese die HK erlaubt
hat. Ausgerechnet in einem so traditionellen katholischen Land wie Polen die HK einführen zu wollen,
wo man doch gesehen hat, zu welch Sakrilegien und Abnahme des Glaubens an die Realpräsenz das im Westen
geführt hat. Der Empfang des Eucharistischen Herrn kniend auf die Zunge ist die einzig würdige und ehrfurchtsvolle
Art, den Herrn zu empfangen. Jahrhundertelang hat dies niemand in Frage gestellt, weil allen klar war,
dass es GOTT ist… Der Großteil der Polen scheint das auch noch zu wissen, und es ist bedauerlich, dass
Sie sich nicht von selbst den ehrfurchtsvollen Sitten des Landes angepasst haben. Leider hat es wenig
Sinn, es jemandem auf die harte Tour beizubringen… wie man an Ihrem Beitrag ja sieht… Die Erkenntnis
muss einem wohl von Gott geschenkt werden.
@Kreuzfidel Vielleicht hab ich Ihr Posting ja missverstanden, aber auf mich machte es den Eindruck, als
fänden Sie das Verhalten von Kreuz.net nicht christlich, ganz im Gegensatz zu Kath.net. Und das fand
ich so nicht ganz gerecht und auch nicht richtig. Letztlich haben beide ihre Fehler. So wie wir alle.
Aber vielleicht hatte ich Sie ja auch nur missverstanden.
@Kreuzfidel Auf Kath.net selbst steht kein abfälliger Artikel über Kreuz.net, nein. Aber im Forum wird
klar, wie negativ die Haltung der Moderation gegenüber Kreuz.net ist. Dass man den Namen nicht sagen
darf, ist kindisch. Und mit der Anonymität hab ich kein Problem. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass
man sich hier auf die Moderatoren trotzdem verlassen kann. Letzteres ist bei Kath.net eher – nun ja –
teilweise problematisch… Christliches Verhalten vermisst man jedenfalls gerade bei Kath.net manchmal.
@Athanasius Off-Topic (da ich mich mit den Anglikanern eh nicht auskenne): Ich liebe Ihre Art von Humor…
Ich grüße den Bischof auf dem Mond und Ihre katholischen Kaninchen im Schuppen… )) Danke für das
Lächeln in meinem Gesicht!
– Ich fühle mich hier auf jeden Fall auch wohl! Aber im Gegensatz zu Kath.net kommentiert man halt hier
„nur“ Artikel, und es ist kein Forum im klassischen Sinn mit eigenen Themensträngen und der Möglichkeit,
Fragen außerhalb vorhandener Artikel aufzuwerfen. Dafür gibt es aber auch keinen „omnipotenten“ G. Hat
halt alles seine Vor- und Nachteile…
– @Yersinia Nö, das sehe ich persönlich so wie Athanasius. Es macht schon einen Unterschied, ob man
einen Priester in einer Jeans herumlaufen sieht, was nun mal „männlicher“ ist, oder ob er eine Soutane
trägt, die asexuell ist und wo man nicht im entferntesten erahnen kann, dass sich etwas Männliches darunter
verbirgt… Ich persönlich empfinde eine Soutane als großes Symbol von „Distanz“. Als ich einen Priester,
den ich virtuell und damit ursprünglich mit „Du“ kennenlernte, das erste Mal persönlich traf, war ich
froh, dass wir uns vorher noch auf das „Sie“ geeinigt hatten. Es wäre mir unmöglich gewesen, ihn zu
duzen. Eine Soutane verschafft Respekt. Außerdem schätze ich – zumindest in der heutigen Zeit – Priester
mit Soutane so ein, dass sie auch nicht unbewusst irgendwelche „Signale“ aussenden, weil sie ganz und
gar katholisch sind.
– Wenns dem Moderator so beliebt, kann es einem auch passieren, dass er in einen Beitrag mit k r e u z.net
komplett hineineditiert… Man kann besser sagen „die Seite, die nicht genannt werden darf“… (wobei
mich das jetzt unweigerlich an Harry Potter erinnert… ). Trotzdem werte Redaktion, wofür war jetzt
eigentlich dieser Artikel gut? Was aber stimmt: Versöhnung wäre wirklich der beste Weg… Auch kath.net
und kreuz.net wären zusammen gewisslich stärker… Genauso wie FSSP und FSSPX. Es ist schade um diese
ganzen Kleinkriege zwischen Katholiken. Wirft einfach kein gutes Bild auf die katholische Kirche von Seiten
der Nicht-Katholiken.
– @Catholicus DANKE! So sehe ich das auch. Außerdem ziehen sich die Folgen dessen, wenn Kinder so etwas
bei ihren Eltern miterlebt haben, bis ins Erwachsenenalter hinein. Man vergisst es nie, und es behindert
die eigene Beziehungsfähigkeit.
– Ich bin auch sehr erfreut über diesen Artikel. Doch was ich persönlich mir wünschte, wäre eine offizielle
Stellungnahme mit diesem Inhalt aus dem Vatikan von Papst Benedikt. Denn Aussagen wie diese von Kardinal
Castrillon kann man noch so viele heraussuchen, die Leute, die immer nur auf das offizielle Vatikandokument
verweisen, in dem es heißt, dass EB Lefebvre und die anderen nun exkommuniziert sind und das ganze ein
schismatischer Akt war, die überzeugt man damit halt nicht. Die sagen, die FSSPX sei schismatisch und
Punkt. Eine vernünftige Diskussion scheint nicht möglich. Jede Äußerung in dieser Art wird als Propaganda
der FSSPX angesehen und nicht ernst genommen. Es fehlt nochmal eine wirklich offizielle Stellungnahme,
so dass ich mich nicht jedes Mal rechtfertigen muss, wenn ich zu den angeblichen „Schismatikern“ gehe…
@Hlux Wenn ich mir die Postings hier so ansehe, scheinen es eher einige Männer zu sein, die nach Züchtigung
schreien. ROFL… )) Herrlich… wenn Lachen gesund ist, lebe ich jetzt schon wieder 5 Minuten länger!
@Sünder Punkt 1 wäre zu beweisen (also dass auch ohne tatsächliches Vorliegen von Gewalt solche Maßnahmen
getroffen werden). Punkt 2 kann nur von einem Mann kommen… Als ob DAS im Einzelfall so einfach wäre!!!
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen.
(…) Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau. In Deutschland
gab es das tatsächlich bis 1928. Und über die angebliche Notwendigkeit ist es zu absurd zu diskutieren.
Manchmal frage ich mich, ob manche Postings hier ernstgemeint sind…
@Rudolphus Ich wünschte, so einfach wäre es… Ich fürchte aber irgendwie, dass es in dem Fall so einfach
eben nicht ist… die Meinungen gehen doch stark auseinander, auch wie das ganze nun juristisch bewertet
werden muss. Und meine Sonntagspflicht darf ich dort erfüllen, aber Beichten darf ich dort nicht. Naja.
Irgendwie muss es wohl noch ein Mittelding zwischen „innerhalb“ und „außerhalb“ geben?!?!?! Aber wenn
ich dort bin, denke ich darüber nicht nach. Ich bin bei unserem Herrn, das ist für mich das einzige,
was dann zählt… Und dort – wie auch bei der FSSP – kann mich im Gegensatz zum Novus Ordo auch nichts
von dieser Tatsache ablenken.
– Häusliche Gewalt ist ein sehr ernstes Thema, und niemand darf die Augen davor verschließen. Wer mitbekommt,
dass der Nachbar seine Frau verprügelt, der muss handeln, sonst macht er sich mitschuldig. Spätestens
wenn die Gewalt auf die Kinder übergreift, wird ein Handeln sowieso unumgänglich. Das hat mit „Vernichtung
der Familie“ nun absolut gar nichts zu tun.
– Ich habe nicht gesagt, dass die Sünde nicht so schlimm ist. Aber darum geht es in diesem Buch halt
nicht. Darum geht es aber auch nicht in gängiger anderer Literatur. Harry Potter ist nicht schlimmer
als andere gängige Literatur. Naiv? Na, da bin ich besser naiv, als dass ich hinter jeder Häuserecke
den Teufel vermute… Immerhin ist Gott bei mir und beschützt mich, also brauche ich mich vor dem Teufel
nicht zu fürchten. Nichtsdestotrotz enthalte ich mich nun dieser absurden Diskussion. Ist Euch eigentlich
mal durch den Kopf gegangen, dass der einzige, der davon was hat, Frau Rowling ist, da man neugierig auf
ihre Bücher wird? Meine nichtgläubige Schwester meinte jetzt noch, sie hätte Lust, mal „Sakrileg“ zu
lesen, weil da die Kirche so gegen wettern würde… (allerdings liest sie keine Bücher). Na, wenn sie
lesen würde, was hier der ein oder andere über HP geschrieben hat, dann käme sie ja vielleicht doch
noch ans Lesen… Da Ihr nicht wollt, dass sich die Bücher weiter verbreiten, solltet Ihr vielleicht
aufhören, da wilde Phantasien hineinzudichten… das macht das ganze spannender, als es in Wirklichkeit
ist!
– @Sünder Ich bitte den Teufel aber nicht, und was das Wichtigste ist: IN HP TUT DAS AUCH KEINER!!! Es
geht eben nicht um echte Magie. Es geht um Simsalabim! Ja, es ist ein „Wunderland“. So wie viele andere
Wunderländer in anderen Büchern. Es ist eine andere Welt, eine fiktive Welt. Und in welchem Buch gibt
es jemanden, der frei von Sünde ist? Das geht ja gar nicht, weil kein Mensch frei von Sünde ist außer
der Gottesmutter. Natürlich wird in HP jetzt nicht dargestellt, dass Harry diese Sünden beichtet…
Aber so ein Buch existiert bislang meines Wissens überhaupt nicht, wo es einen derart katholischen Helden
gäbe, oder?! Schreibt doch selbst so ein Buch!
– @Marcel Ich wusste ja nicht und weiß immer noch nicht, ob Pater Pfluger jemals ein zweites Mal zu HP
Stellung bezogen hat. Ich bin auch nicht wütend, finde es nur unseriös. Insbesondere weil es in der
Aargauer Zeitung selbst kein Artikel der Aargauer Zeitung war, sondern ein simpler Leserbrief, in dem
das behauptet wurde. Wer stützt denn seine Meinung auf einen Leserbrief?! „Es gibt keine guten Flüche/Zaubereien/Magien.“
Also ich finde nichts Böses daran, unsichtbar zu sein, fliegen zu können, meine Kartoffeln nicht selbst
schälen zu müssen, eine kaputtgegangene Vase wieder – schnips – reparieren zu können, einen gebrochenen
Arm in fünf Minuten geheilt zu haben etc. etc. Wäre doch toll! Finden Sie nicht?! Natürlich ist so
nicht die von Gott erschaffene Welt… wir müssen alles im Schweiße unseres Angesichts selbst tun…
Und doch ist es schön zu träumen… Bedauernswert der Mensch, der nicht mehr träumen kann. Natürlich
ist nicht jeder Gedanke von Harry gut. Natürlich wünscht er seinem Lehrer auch mal böses, weil er von
diesem ungerecht behandelt wird. Ich würde auch durchaus sagen, dass dies lässliche, im Einzelfall vielleicht
auch schwere Sünden sind. Und doch ist es menschlich, oder nicht?! Als ich vor kurzem von jemandem sehr
verletzt worden bin, hätte ich ihm im ersten Affekt auch gerne so einen Fluch an den Hals gehext…
– Für etwas so komplett frei erfundenes passen die gewöhnlichen Bezeichnungen nicht mehr und sind auch
nicht unbedingt immer schlüssig und durchgängig. Ich hab HP auch bislang nicht auswendig gelernt. Jedenfalls
ist ja etwas Gegenständliches vorhanden, eben dieses komische hilflose Baby. Gewöhnliche Geister sind
aber komplett ohne Materie. Aber es macht wenig Sinn, auf dieser Ebene über HP zu diskutieren. Frau Rowling
hat sich das ausgedacht. Es ist ihrer Phantasie entsprungen, so wie sich andere Micky Maus oder Superman
oder Pan Tau oder die Knetmännchen von „Luzie, der Schrecken der Straße“ ausgedacht haben. Alle diese
Leute hatten eine begnadete Phantasie, und es wird viel mit Wünschen gearbeitet, die jedes Kind oder
auch Erwachsene hat. Wer wäre nicht gerne mal unsichtbar? Wer würde nicht gerne fliegen können? Aber
wenn man sowas denkt, dann denkt man an „simsalabim“ und nicht an echte Magie & Dämonen. Ich jedenfalls
wäre völlig entsetzt an ihrer Stelle, wenn ich lesen müsste, was man da alles wildes hineininterpretiert.
– Am Beispiel Lord Voldemort: Nachdem sich ein von ihm gesprochener Todesfluch gegen ihn kehrt, verliert
er seinen Körper, lebt aber als Geist weiter, indem er in Tieren und Menschen haust: Hier ist sowohl
die hinduistische Seelenwanderung (vom Mensch z. Tier und umgekehrt) als auch das Wesen der Daemonie angesprochen:
Sie haben das Buch nicht verstanden!!! Voldemort lebt nicht „als Geist weiter, indem er in Tieren und
Menschen haust“. Er ist kein Geist. Und er kann – mehr schlecht als recht, aber er kann – auch einfach
so existieren. In dieser seltsamen Babygestalt. Das hat nichts mit Seelenwanderung zu tun, sondern mit
den frei erfundenen und in Band 6 erklärten Horcruxes. Der Unterschied zwischen Mensch und Daemon wird
vermischt. Sorry, aber Sie vermischen den Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Echte Magie
ist ein hochernstes Thema, denn Dämonen existieren. Umso bedauerlicher ist es, dass Menschen, die sowieso
nicht an Dämonen glauben, es auch nie tun werden, wenn sie lesen, in welcher Weise mit dem Buch HP umgegangen
wird…
– Verehrter Marcel, nochmals: die Unverzeihlichen Flüche dürfen gegenüber Menschen nicht angewandt
werden! Das ist vollkommen klar und eindeutig. Gut ist Gut, und Böse ist Böse. In dem Artikel von Pater
Pfluger wird dieses eine – auch von Ihrem Vorposter erwähnte – angebliche Zitat gebraucht, das außerordentlich
schlecht recherchiert ist. Es stammt nämlich von einer SATIRESEITE und ist frei erfunden. Ich hab, als
Sie mir damals den Artikel zugemailt haben, 40,- Euro für Internetzeitungsarchive bezahlt, um das herauszufinden.
Im nachhinein stellte ich dann fest, dass es auch einfacher gegangen wäre. Aber die Tatsache bleibt bestehen!!!
Das ist nicht sonderlich seriös!
– @Evelins Gatte Ja, so lesen DIE Leute Harry Potter, denen es nicht um Unterhaltung ging… tss… Ein
„Lähmzauber“ ist KEIN Unverzeihlicher Fluch! Es gibt nur drei Unverzeihliche Flüche, und das sind der
Imperius-, der Cruciatus- und der Avada-Kedaphra-Fluch! Ein „Lähmzauber“ ist nicht „böse“. Er tut nicht
weh und wirkt nur bestimmte Zeit. Man MUSS schon in diese Systematik und Phantasiewelt voll einsteigen
und sich hineindenken – was so manchem Erwachsenen offensichtlich schwerfällt –, wenn man das ganze wirklich
objektiv beurteilen möchte. @Sirilo Danke! Eben! Entweder verurteile ich ALLE diese Bücher, oder ich
lasse es ganz bleiben! Es kann nicht angehen, Rowlings Bücher so an den Pranger zu stellen, bloß weil
sie einzigartig erfolgreiche Literatur geschaffen hat, die tatsächlich viele wieder zum Lesen animiert
hat.
– @Gotthard KKK 414 „Satan oder der Teufel und die weiteren Dämonen waren einst Engel, sind aber gefallen,
weil sie sich aus freiem Willen weigerten, Gott und seinem Ratschluß zu dienen. Ihre Entscheidung gegen
Gott ist endgültig. Sie suchen, den Menschen in ihren Aufstand gegen Gott hineinzuziehen.“ Jesus treibt
in den Evangelien mehrfach Dämonen aus! @Evelins Gatte Somit kann man davon sprechen, dass Voldemort
in seiner Babygestalt geopfert wurde. Was ist das denn für eine Wortklauberei? Voldemort wurde nicht
„geopfert“. Es war vorher und ist immer noch nachher derselbe böse Voldemort. Nur hat er seinen Körper
wieder. Durch dieses „satanische“ Ritual. Da es in Rowlings Phantasiewelt aber keinen Satan gibt, kann
man von „satanischem“ Ritual wohl eigentlich auch nicht sprechen. Wie auch immer, da das eindeutig „Böse“
ist und dazu dient, dem Bösen wieder Gestalt zu geben, käme wohl kein Kind auf die Idee sowas nachzuspielen,
oder? Und wenn doch, dann sind es dieselben Kinder, die auch alle anderen Gewaltszenen aus Film & Fernsehen
nachspielen würden. Jedenfalls ist es nicht darauf ausgelegt. Es ist BÖSE! Ohne Wenn und Aber. Die Unterscheidung
ist da. Es ist für mich aber durchaus die Stelle, wo aus dem ursprünglichen Kinderbuch ganz klar ein
Buch nur noch für Ältere wird, weil es die Jüngeren überfordert. Aber das macht es noch lange nicht
in der Art und Weise kritikwürdig, wie es hier von einigen – allen voran eben Frau Kuby – getan und geradezu
„verteufelt“ wird.
– @Evelins Gatte Es stimmt doch gar nicht, dass Harry einen Unverzeihlichen Fluch im 4. Band einsetzt
(könnte mich jedenfalls nicht erinnern und habs gerade erst gelesen). Er versucht es im 5. Band (versucht!
es gelingt ihm nicht, da man einen Unverzeihlichen Fluch wirklich WOLLEN muss… es muss einem Freude
machen, Schmerzen zu bereiten! Und das kann er eben nicht!), und das fällt sehr wohl unter Notwehr. Harry
Potter ist kein christliches Buch. Sie können also nicht mit christlichen Maßstäben an dieses Buch
herangehen und von Gebet, Fasten und Sakramenten sprechen. Das gibt es aber alles in Grimms Märchen etc.
genausowenig. Harry Potter ist eine andere eigene Welt, eine Phantasiewelt. Und „Gut“ und „Böse“ wird
sehr wohl getrennt, wenn man in der Lage ist, sich in dieses Buch hineinzudenken. Harry Potter verlangt
viel Phantasie. Es gibt sicherlich „wertvollere“ Bücher als Harry Potter. Das gilt aber für eigentlich
fast die gesamte Kinder- und Jugendliteratur. Für mich ist Harry Potter ähnlich den Hanni & Nanni oder
Trixie Belden Büchern etc., nur eben in einer anderen eigenen Welt. Ich bewundere Frau Rowling für ihre
Phantasie und Kreativität. Da frage ich mich, warum ist mir sowas nicht eingefallen… Jedenfalls ist
HP kein christliches Buch, sondern einfach nur Unterhaltung. Ich wehre mich aber dagegen, dass man gegen
HP hetzt und Satanismus hineininterpretiert. HP ist genauso harmlos wie andere Jugendbücher.
– Zitat von Toby: Na toll,da pickt sich dann halt jeder das raus, was ihm in den Kram passt: Für die
einen irrt Kuby bzgl. Potter und ist zu loben bzgl. Medjugorje. Für die anderern irrt Kuby bzgl. Medjugorje
und ist zu leben bzgl. Potter. Und für mich irrt sie bzgl. Medjugorje UND Potter… @Stimme:In der Sache:
Ich habe die ersten vier Bände von Harry Potter gelesen und kann bestätigen, dass in ihnen die Magie
propagiert wird: Auch die „Guten“ verwenden nicht bloß die „weiße Magie“ (die ebenso von Gott verboten
ist), sondern auch die „schwarze Magie“. Was verstehen Sie denn in diesem Zusammenhang unter „schwarzer
Magie“? Die Guten verwenden jedenfalls „gute Magie“. Im 4. Band werden die Unverzeihlichen Flüche erklärt.
Diese sind ganz klar verboten und werden eigtl. nur von den „Bösen“ benutzt.
Hmmmm… „Weil Gott mir die Gnade gewährt hat, eine fast intuitive Abneigung gegen jede Art von Auseinandersetzungen
zu haben, habe ich nicht die leiseste Absicht, nicht den leisesten Plan, auf die riesige Menge an Artikeln
zu antworten, die die Bruderschaft betreffend mich und Fatima veröffentlicht hat.“ Soso… und was tut
er da gerade? Aber nicht offen und geradeheraus sondern quasi hintenherum?! Es musste ihm ja klar sein,
dass dieser Brief auf Umwegen doch in die Öffentlichkeit gelangen würde. Ich bin einer von vielen, die
am 3.10. seine Mail auf Englisch erhalten haben, da ich ihm eine Mail schickte, nachdem ich von den Geschehnissen
in Fatima las. Ich gebe durchaus zu, dass mich seine Antwort einigermaßen verwirrt hat. Ich möchte Gerechtigkeit
gegenüber der FSSPX. Doch sollte natürlich auch sie selbst bei der Wahrheit bleiben. Doch je öfter
ich mir den Brief von Msgr. Guerra durchlese, desto mehr frage ich mich, was seine tiefsten Absichten
waren… Je öfter ich ihn lese, desto hinterhältiger wirkt das ganze irgendwie auf mich… Nichtsdestotrotz
hoffe ich, dass die FSSPX Stellung dazu nimmt. Wenn ein Fehler ihrerseits bei der Organisation passiert
ist, dann sollen sie es bitte offen sagen und sich entschuldigen. Und der Brief von Msgr. Guerra entschuldigt
auch nicht die Staubsauger zu der Zeit, die ihnen doch zugestanden war, auch von SEINER Seite!?!? Und
davon gibt es schließlich Fotos und Augenzeugenberichte.
Widersprüchlichkeiten Am Freitag erhielt ich die aktuelle Ausgabe von „kirche heute“, in der man Frère
Roger auch einiges an Platz widmet und ebenfalls auf seinen Kommunionempfang eingeht. Die Herausgeber
sagen – im Gegensatz zu der offiziellen Vatikanaussage vom „Versehen“ –, dass er täglich die „Kommunion,
die in einer kath. Messe konsekriert worden war“ empfing. Und „wir dürfen annehmen, dass sich Joseph
Kardinal Ratzinger sehr wohl im Klaren darüber war, was er tat, als er am 8. April Frère Roger vor den
Augen der ganzen Welt die hl. Kommunion spendete. Ganz bewusst hatte ihm auch Papst JPII bei seinen Rombesuchen
immer wieder die hl. Eucharistie gereicht. Denn gerade das Zeugnis von Frère Roger machte deutlich, dass
die Öffnung der Kommunionspendung an nicht kath. Christen insbesondere an den kath. Eucharistieglauben
gebunden ist und nichts mit einer unterschiedslosen Austeilung der Eucharistie an ev. Christen zu tun
hat, wie sie bspw. von dem dt. Theologen Hasenhüttl gefordert wird“. Also ich bin allmählich stinkesauer
über diese Causa Frère Roger. Was soll dieses ganze Drumherumgerede und Schöngerede? Dieser Mann war
Protestant. Und er blieb Protestant trotz besseren Wissens. Ist das heute keine Sünde mehr????? Manchmal
frage ich mich nach Lesen solcher Wirrnisse, warum ich überhaupt konvertiert bin?!?!?! Quo vadis katholische
Kirche???
@turk Sorry, aber Sie bringen nun das nächste Thema ins Spiel… ich kenne mich mit Campos zu wenig aus,
aber ich glaube, das ist nun wahrlich kein Vorbild für die FSSPX… Bischof Rifan konzelebriert den NOM.
Auf so eine Idee käme ein traditionsverbundener Priester im Traum nicht (auch nicht die der FSSP). Und
was das „sittlich einwandfreie Sportschwimmen“ angeht, so tut es mir herzlich leid, aber ich bin da ganz
anderer Ansicht und wäre es vor einem Jahr schon genauso gewesen, als ich noch nicht mal von der alten
Messe gehört hatte. Es geht nicht um das Schwimmen, es geht um den Weg von und zum Becken. Es geht darum,
dass sich das als Priester einfach nicht gehört. Was vor dem Konzil moralisch und sittlich unerlaubt
war, ist es heute immer noch. Warum sollte sich da für Gott irgendwas dran ändern, nur weil der Zeitgeist
das gerne ändern möchte? PS: Lieber Herr Dr. Enderfers, leider kann ich Ihnen auf Ihre Nachricht ja
nicht antworten, aber wie ich sicherlich erwähnte, bin ich noch bei der FSSP (sehe aber auch keinen Grund,
der dagegen spricht, ebenso zur FSSPX zu gehen). Ich lasse mich eh weder in die eine noch in die andere
Richtung irgendwie beeinflussen sondern gehe meinen Weg mit Gott. Für Ihre guten Wünsche bedanke ich
mich herzlich.
Ich kann mich über den Fortgang… …dieser Diskussion allmählich nur noch wundern. Ausgangspunkt war
das öffentliche Auftreten von Hw. im Schwimmbad. Hier fühlte er sich angegriffen und im Recht. Und nun
immer feste drauf auf die gläubigen frommen gottesfürchtigen Leute der FSSPX… Ich gehöre noch nicht
dazu, aber eigentlich sind es genau solche schon fast polemischen Aussagen wie die Dr. Pytliks, die mich
darin bestärken, dass ich dort auf jeden Fall besser aufgehoben wäre als in der Konzilskirche (wobei
ich halt noch die FSSP als Alternative habe). Wie kann Hw. nur so sicher sein, dass ER im Recht ist…
wo er doch schon in der Frage des rechten Verhaltens eines Priesters meines Erachtens so irrt… von einem
Priester, der sich öffentlich in der Badehose zeigt, erwarte ich ganz sicher nicht, die Wahrheit zu hören…
Und dann so seltsame Beispiele wie mit der Bedeckung der Ellbogen… zum einen ist das nicht offizielle
Lehre der FSSPX und zum anderen kam ich voriges Jahr in meinem ersten katholischen Sommer ganz von selbst
darauf, dass das wohl angemessener ist. Auch die Formulierung, dass JPII „zu Recht für eine rasche Seligsprechung“
vorgesehen sei, hinterlässt ein ungutes Gefühl in mir, hat dieser Papst doch leider für sehr viel Verwirrung
unter den Gläubigen gesorgt und in Richtung Ökumene völlig falsche Zeichen gesetzt (Assisi). Es steht
mir nicht zu zu urteilen, aber warum verschließen eigentlich Konzilspriester vor den ganzen Fehlern des
letzten Papstes immer komplett die Augen???
#148 Mimi 15:11:32 | Donnerstag, 15. September 2005
@Andreas Auch wenn ich nicht alle Aussagen von Stimme teilen kann, so möchte ich doch darum bitten, die
Priesterbruderschaft St. Pius X nicht als „Sekte“ zu bezeichnen, da dies ein negativ gefärbter Kampfbegriff
ist und er von offizieller Seite nirgendwo Verwendung findet. Natürlich ist der Gottesdienst ein Bedürfnis,
nichtsdestotrotz besteht die SonntagsPFLICHT. Und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, den
überlieferten Ritus zu besuchen, wo Gott wenigstens noch die Ehre zukommt, die Ihm gebührt, und die
Hl. Messe frei ist von Selbstdarstellungen, Kinderspielchen, Verstößen gegen R.S. und anderen Sakrilegien…
wo die Hl. Messe noch ein GOTTESdienst und kein MENSCHENdienst ist. Aber wir sind bei einem ganz anderen
Thema gelandet.
Für mich gibt es… … keine denkbare Situation, in der es unpassend (bzw. „kontraproduktiv“ nach den
Worten von Hw. Dr. Pytlik) wäre, das „geistliche Kleid“ zu tragen. Löbliches Vorbild sind hier die traditionsbewussten
frommen Priester der FSSP und der FSSPX, die man wohl nicht ohne Soutane zu Gesicht bekommen wird. Mit
Soutane können sie auf Freizeiten mit der Jugend Tischtennis und Fußball spielen, radfahren und vieles
mehr. Gott sei Dank, dass wir noch solche Priester haben!!!
„Gegner Pytliks“ Ich möchte doch betonen, dass ich mich nicht als „Gegner Pytliks“ sehe. Das von mir
erwähnte Direktorium müsste er auch kennen, hat er doch Impulse daraus für seine Primizpredigt verwendet
(www.padre.at/primiz.htm). www.padre.at/primiz.htm Zitate aus dieser Predigt: „(…)Priester ist man,
um den unsterblichen Seelen der Menschen zu helfen, in die ewige Herrlichkeit zu kommen und nicht in die
ewige Verdammnis.(…) Erst vor diesem Hintergrund erscheint der Dienst des Priesters als die lebensnotwendigste
aller Tätigkeiten. Er ist die ausgestreckte Hand Gottes. Er handelt an einigen Stellen so, als ob Christus
hier stünde. Ja, bei der hl. Wandlung in der hl. Messe und bei der Lossprechung in der Beichte ist es
Christus, der durch den Priester hindurch spricht; da ist der Priester reines Instrument des Herrn. (…)All
das kann der Priester, weil er in ewig-besonderer Weise mit Christus verbunden ist. Er ist wirklich „der
andere Christus“, der hier und heute sichtbare Christus.(…)“ Sehr schön… Ich denke wirklich, dass
Hw. Dr. Pytlik mit Sicherheit für heutige Verhältnisse ein guter Priester ist. Aber umso unverständlicher
ist mir halt, dass er hier in diesem Punkt keinerlei vernünftiger Argumentation zugänglich zu sein scheint
und nicht bereit ist, sein Handeln auch nur ansatzweise zu hinterfragen (bzw. zu hinter“beten“) sondern
unsere Diskussion anscheinend nur erheiternd findet.
2. Versuch… Irgendwann lerne ich hoffentlich, wie das hier mit den Links funktioniert… Da man hier
keine Vorschau hat, teste ich mal weiter… www.vatican.va/…94_directory_ge.html Und der von viel früher: www.erzabtei.de/…formen/kleidung.html @Gotthard Unseren Kaplan hab ich beim ALDI auch vom Sehen erkannt…
und trotzdem auch am löblichen Kollar!
Dr. Peter Enderfers/Soutane [link]www.vatican.va/…rectory_ge.html[link] „66. Kirchliche Kleidungsvorschriften
In einer säkularisierten und tendentiell materialistischen Gesellschaft, wo auch äußere Zeichen sakraler
und übernatürlicher Wirklichkeiten im Schwinden begriffen sind, wird besonders die Notwendigkeit empfunden,
daß der Priester – als Mann Gottes und als Ausspender seiner Geheimnisse – den Augen der Gemeinde auch
durch seine Kleidung als unmißverständliches Zeichen seiner Hingabe und seiner Identität als Träger
eines öffentlichen Amtes zu erkennen sei.(211) (…) Dies bedeutet, daß diese Bekleidung, falls sie
nicht der Talar ist, verschieden von der Art der Kleidung der Laien zu sein hat und konform der Würde
und Sakralität des Amtes. (…) Abgesehen von ganz außergewöhnlichen Situationen, kann der Nichtgebrauch
der kirchlichen Kleidung seitens des Klerikers, einen schwachen Sinn für die eigene Identität als ganz
dem Dienst der Kirche ergebener Hirte manifestieren.(215)“ Ja, ich kenne auch Priester mit Jeans und Sweatshirt…
einer spazierte bei uns auch so in das Beichtzimmer zum Beichtehören… aber mit demjenigen hatte ich
mich eh mal über „seine eigene Spiritualität“ und seine Verstöße gegen Redemptionis Sacramentum unterhalten…
ist jetzt ein Dreivierteljahr her und wird mir in negativem Sinne unvergesslich bleiben…
– @Yersinia Meine Meinung wird Sie wohl kaum überraschen… Der Besuch einer gemischten(!) Sauna verstößt
auch für Laien gegen das Gebot der Schamhaftigkeit. Für einen Priester wäre er selbstverständlich
gänzlich unpassend, wie auch mein in der Öffentlichkeit stets Soutane tragender Beichtvater damals erklärte.
Aber Hw. Dr. Pytlik wird wahrscheinlich auch diesem und anderen braven Priestern, wenn sie versuchen würden,
ihn von der Falschheit seines Handelns zu überzeugen, nur eine Leibfeindlichkeit attestieren… @Sulpicius
Ein Priester muss sich aber erstmal vermarkten LASSEN! Und es scheinen einige gerne in der Zeitung zu
stehen, anstatt vorrangig treu und in aller Stille Gott zu dienen.
@engeldesherrn Ich teile Ihre Meinung… und ich finde diese ganze Diskussion überhaupt nicht komisch,
zeigt sie doch, wie verweltlicht und modern die heutige Priesterschaft ist. Aber das heißt ja nicht,
dass das alles richtig ist. Egal ob es noch mehr Priester oder Ordensschwestern tun. Es gibt so vieles,
was viele tun und was trotzdem grundverkehrt ist. Ja, und wenn Maria erscheint, trägt sie auch lange
Gewänder. Der Gedanke, dass sie demnächst – weil es ja heute modern ist – vielleicht in Shorts und Spaghetti-Top
erscheint, wäre geradezu sakrilegisch. Gott und Seine Heiligen sind zeitlos. Und guter Geschmack und
Schamhaftigkeit und Würde sind es ebenso. Aber ich will mich gar nicht an Hw. Dr. Pytlik festbeißen,
den ich nicht kenne, den ich auch gar nicht diffamieren will, und um den es mir nicht geht. Es geht mir
um das allgemeine Problem heutzutage, dass Priester nicht mehr das sind, was sie einmal waren und eigentlich
immer noch sein sollten… Respektspersonen, denen bewusst ist, dass sie mit ihrem ganzen Leben Gott dienen
und sie die dem priesterlichen Stand ureigene Würde bewahren sollten. Mir ist egal, ob man mich hier
für spießig oder altmodisch hält. Und sicherlich gibt es wichtigere Probleme. Aber auch und gerade
so eine Kleinigkeit zeigt sehr anschaulich, wie sehr der Modernismus überall Einzug gehalten hat.
Ich weiß nicht, ob… … es wirklich nur ihn etwas angeht… Denn wie Marcel schon richtig sagt, trägt
er doch mit seinem Verhalten mit zu diesem Verfall bei, dass die besondere Würde des Priesteramtes heute
mehr und mehr untergeht… Heute ist ein Priester in den Augen der breiten Masse doch nichts besonderes
mehr, ein Job wie jeder andere… und alle sind gleich… dass dahinter „mehr“ steckt, ist vielen nicht
mehr bewusst, wie auch?!?! Wie anders war es noch 1930… hier die – heute amüsant wirkenden – Kleidervorschriften
von damals: www.erzabtei.de/…formen/kleidung.html. Zu der Zeit hätte sich die Frage einer Badehose
wohl gar nicht erst gestellt…
Marcel/hcr Hey, mein Beichtvater meinte sicherlich die „durchschnittlichen“ Gläubigen, mit denen er selbst
so zu tun hat… und das sind eben nicht die „normalen“ durchschnittlichen Gläubigen… )) Die „durchschnittlichen“
Gläubigen der Konzilskirche fänden es sicherlich schön, ihrem Pfarrer auch im Schwimmbad zu begegnen…
die Kirche muss sich heute ja „öffnen“ und überall präsent zeigen…
Priester und Schwimmbad Sehr geehrter H.H. Dr. Alexander Pytlik, selbstverständlich ist Schwimmen ein
schöner und gesunder Sport, aber ich muss auch ehrlich zugeben, doch einigermaßen erstaunt zu sein,
dass ein so hochrangiger Priester in ein öffentliches Schwimmbad geht. Auf meine Frage, ob Priester sowas
eigentlich dürfen, antwortete mir mal mein frommer Beichtvater: „Ich hielte das einfach für pastoral
unklug. Ein durchschnittlicher Gläubiger hätte wohl ein seltsames Gefühl, seinem Beichtvater in Badehosen
zu begegnen. Ich würde sagen, das versteht sich irgendwie von selbst…“ Ja, und so sehe ich das eigentlich
auch… Es müsste halt am Priesterseminar oder so Schwimmbäder geben, wo man unter sich ist. Ich für
meinen Teil möchte jedenfalls keinem Priester in Badehose begegnen. Ich wäre doch sehr peinlich berührt.
Aber vielleicht bin ich ja auch nur zu konservativ und altmodisch… Mit freundlichen Grüßen.
Immer wieder dieselben Diskussionen… Wann begreifen die Leute endlich, dass Jesus Christus keine Frauen
als Priester für SEINE Kirche vorgesehen hat? In der Bibel steht nichts davon. Er war sicherlich seiner
Zeit voraus und hat mit Frauen über den Glauben gesprochen und damit Dinge getan, die damals absolut
unüblich waren. Und natürlich waren da viele Frauen in seinem Kreis. Aber seine Kirche hat Er auf Petrus
gegründet, und Er hat die priesterlichen Funktionen nur Seinen Aposteln – Männern(!) – übertragen.
Wenn Er Frauen hätte beauftragen wollen, dann hätte Er es getan. Er hat da aber einen Unterschied gemacht.
Darüber gab es wahrscheinlich auch nie große Diskussionen. Erst die modernen Feministinnen von heute
wollen überall ein Wörtchen mitzureden haben… Wer als Frau meint, eine Berufung zum Priestertum zu
hören, der sollte das mal mit seinem Beichtvater besprechen, und zwar einem glaubenstrauen und keinem
modernistischen Priester. Es kann sich nur um einen Irrtum handeln, der sich durch innige Beziehung zu
Jesus Christus und Rosenkranzgebet sicherlich aufklären wird.
Wirklich seltsam… … insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Kardinal Meisner angeblich keine Möglichkeit
gehabt hätte, etwas gegen die Kondom-Plakate-Kampagne in Köln zum WJT zu unternehmen… und die warf
ja nun wirklich ein falsches Bild auf die katholische Kirche und das, wo Tausende junger Pilger aus aller
Welt bei uns waren. Wo hört denn nun die Macht der Bischöfe tatsächlich auf?!
Entschuldigung… … aber war es wirklich notwendig, bei diesem Artikel so ein Foto dabeizustellen? Das
ist hier doch nicht die BILD-Zeitung… Es gibt auch zart besaitete Gemüter, die solche Fotos nicht so
einfach wegstecken… ich sitze im Büro und konnte die Tränen gerade so eben noch zurückhalten…
Ich würde die Aussage von apex… … von meiner Seite aus so umformulieren, dass wer so etwas – Hl.
Messe kann man es kaum nennen – gut findet und dahinter steht, auf jeden Fall wohl nicht mehr wirklich
katholisch ist… Und das ist eigentlich schlimmer, als nicht mehr „alle Tassen im Schrank“ zu haben,
denn da kann man notfalls eine nachkaufen…
Für mich ist es sehr erstaunlich und durchaus interessant… … zu sehen, dass die FSSPX von zwei Seiten
im Kreuzfeuer der Kritik steht… auf der einen Seite von der Konzilskirche, auf der anderen Seite von
den Sedisvakantisten. Auch in Fulda stand nach der Hl. Messe am Sonntag gegenüber ein junger Mann und
verteilte Flugblätter der Sedisvakantisten, die vom Stil her primitiv wie die BILD-Zeitung aufgemacht
waren… Ich hätte es ja – gerade nach dem ausgezeichneten und eindeutigen Vortrag von P. Schmidberger –
mal ganz interessant gefunden, die Thesen der Sedis zu lesen, aber das war einfach unlesbar… Jedenfalls
würde es zu weit führen, wenn ich an dieser Stelle versuchen wöllte darzulegen, wie P. Schmidberger
die Sedisvakanz widerlegt hat, doch er sagte klar, dass der Erzbischof diesen Gedanken stets klar verworfen
habe. Die Kirche wurde vom Herrn selbst auf Petrus gegründet, und Er hat die heutige Krise durchaus vorhergesehen.
Der Erzbischof jedenfalls wollte keine eigene Kirche aufbauen, Petrus ist wesensmäßig notwendig. Ich
halte so ein aus dem Zusammenhang gerissenes mündliches Zitat wie von @Malachias aus diesem Buch nicht
für sonderlich glaubwürdig.
@Pelagius Ich hab ja auch versucht, in Stichworten mitzuschreiben. Es ging in diesem Zusammenhang zum
Ende seiner Predigt nochmal um das Gespräch mit Papst Benedikt. Er sagte, die Lösung werde vom lieben
Gott kommen. Das Gespräch mit dem Papst sei eine Mischung aus Wohlwollen und Güte aber auch großem
Unverständnis gewesen. Der Papst habe die Erwartung bzw. Forderung, dass die FSSPX in die heutige Kirche
eingegliedert werde, die dieser die Kirche von „Vat 2“ nannte, dieser „Geist“ müsse angenommen werden.
Aber, so sagte der Bischof, gerade dieser Geist zerstöre nun mal die Kirche, es gehe also weiter, und
nach menschlichem Ermessen sei der Weg noch lang. Das Unglück der Kirche könne eine Lösung beschleunigen,
aber das wolle man natürlich auch nicht wünschen. Wir sind in Gottes Hand. Es sei aber klar, dass die
Progressisten Druck machen würden nach dem Motto „sie oder wir“, da ständen Hunderte modernistischer
Bischöfe gegen vier Bischöfe der Tradition, vor einer solchen Wahl stände der Papst, das müsse man
so sehen, und er – der Bischof – möchte nicht vor einer solchen Wahl stehen, wir haben viel zu beten.
So ungefähr waren seine Worte… ich kann aber auch kein Steno…
@Sarto – Danke für den Link… … ich hab jetzt mal in ein paar Predigten quergelesen… es ist zum
Schreien… „Wann wird es eine Kirche bzw. Konfession geben? Ich sage: hoffentlich nie!“… Das sagt ja
schon alles… welcher Geist weht bloß in dieser Kirche? Der Heilige Geist jedenfalls nicht… wieviele
von diesen Kirchen à la Breitenbach gibt es eigentlich noch in Deutschland?!
Ein Glück, dass… … es mir bislang erspart geblieben ist, so eine „Hl. Messe“ (falls es denn überhaupt
eine war) miterleben zu müssen… ich kenne nur die üblichen einzelnen mehr oder minder großen Verstöße
gegen R.S… Aber traurig, dass es unserem Herrn Jesus Christus nicht erspart bleibt… Ich besuche mittlerweile
auch kaum noch den Novus Ordo, weil ich mich doch meistens über irgendwas ärgere… so letzten Freitag
über eine Fürbitte „Für die Konservativen, die dem alten hinterhertrauern und sich notwendigen Neuerungen
verschließen“… Diese Fürbitte hing zwar mit dem Evangelium in gewisser Weise zusammen, aber ich hab
mich doch gefragt, an wen der Schreiber wohl dabei gedacht haben mag und was er als notwendige Neuerung
betrachtet… Tja, für den Verfasser des Artikels werden Pfarrer und Gemeinde vielleicht beim nächsten
Mal auch eine ähnliche Fürbitte abgesetzt haben… vielleicht zusammen mit einem kleinen Voodoo-Tanz
um den Altar… OJE… wirklich kaum zu glauben, was sich heutzutage alles „katholische“ Gemeinde nennen
darf… wenn ich dann höre, welchen Schwierigkeiten zum Teil die FSSPX ausgesetzt ist, werde ich echt
sauer…
– Das bekannte Buch von ihr hatte ich mir als Neu-Katholik damals auch ganz ahnungslos gekauft… Asche
über mein Haupt… und dann völlig verwirrt meinen Pfarrer dazu befragt… Selbst er, der es nun wirklich
nicht mit Tradition hat und alles „vorkonziliare“ ablehnt, hat für diese Frau nur ein Lachen übrig…
Und für mich ist es unfehlbar sicher, dass unser Herr nur Männer zum Priestertum berufen hat… wobei –
@Konrad – sie da für mich keine Rolle spielt, weil es heute generell leider viele Priester gibt, die
kein gutes Beispiel geben.
@Marcel Ich war dabei… weiß aber kaum, was ich erzählen soll… für mich war das ja das erste Mal,
dass ich an einer Veranstaltung der FSSPX teilgenommen habe (da ich ja eigentlich zur FSSP gehe), insofern
bin ich hier auch nicht wirklich „repräsentativ“… umso schöner aber war es, dass ich mich gut aufgenommen
gefühlt habe… Nur kurz: Es gab am Sonntag einen ca. 80minütigen ausgezeichneten Vortrag von P. Schmidberger
zum Thema Papsttum – der Erzbischof und die Konzilspäpste – Sind die Konzilspäpste wahre Päpste (hier
SEHR schöne klare Verurteilung der Sedisvakantisten). Er erwähnte außerdem, dass Papst Benedikt in
dem Gespräch mit Bischof Fellay den Erzbischof zweimal in „rühmlicher“ Weise erwähnt habe nämlich
als „diesen ehrwürdigen großen Mann der gesamten Kirche(!)“… so habe ich es mir zumindest notiert.
Sowohl er als auch Bischof Fellay später in seiner Predigt sagten aber klar, dass wir uns keine Illusionen
machen dürfen, es seien noch große Schwierigkeiten zu überwinden, und das könne noch Jahre dauern…
Wir sollen halt für den Papst ohne Unterlass beten… Ich bin jedenfalls sehr froh und dankbar, dass
ich dabeigewesen bin… Gott hat mir sehr viel geschenkt… und ich will echt nichts mehr von „Schisma“
und dergleichen hören… Wie hieß es in dem Vortrag noch: „nicht modernistisch, nicht liberal, aber
auch nicht schismatisch sondern KATHOLISCH“… genau, und DAS will ich auch sein… einfach nur KATHOLISCH!!!
Ich bin zutiefst erschüttert… … wenn ich sowas lese… Richtig wäre gewesen, es hätte dort dann
halt den katholischen Religionsunterricht gegeben, und den zwei evangelischen Kindern hätte es eben freigestanden,
ob sie da mitmachen oder eine Freistunde haben. Das Problem haben Kinder des Islam ja auch. Aber dass
man dann auf Kosten der Vermittlung des reinen katholischen Glaubens den Kindern so ein falsches Bild
vermittelt, das ist wirklich grauenvoll. Es ist nun mal nicht egal, ob man katholisch oder evangelisch
ist… Hilfe, wo soll denn das alles noch enden???
@Gotthard Ich denke, bei den meisten ist es so, dass Aufnahme, Firmung und Erstkommunion gemeinsam gefeiert
werden und nicht in zeitlichem Abstand. Es ist eine Einheit. Im übrigen hatte mein Pfarrer sich damals
über sich selbst geärgert, weil er immer um Korrektheit bemüht ist.
Warum Beichte vor der Konversion? Weil man bei seiner Konversion den Leib Christi empfängt… und dazu
sollte man im Stand der Gnade sein… daher ist es logischerweise zwingend notwendig zu beichten!!! Alles
andere hatte mir damals auch reichlich Bauchschmerzen bereitet… Wenn man aus der evang. Kirche ausgetreten
und zur Konversion angemeldet ist, dann hat man einen Sonderstatus, würde wohl z. B. auch katholisch
beerdigt werden. Aber dass es vorgeschrieben ist, stand auch in den entsprechenden Richtlinien für die
Aufnahme gültig Getaufter in die katholische Kirche drin. Mein Pfarrer hätte einfach nur lesen müssen…
Konvertiten Das hier schon oft gehörte kann ich persönlich nun nicht bestätigen. Mein Pfarrer hatte
sich durchaus sehr gefreut… obgleich ich den Eindruck hatte, es ging ihm dabei weniger um meinen Glauben
als um den besonderen Gottesdienst, den er auch gerne an einem Sonntag haben wollte. Allerdings war er
der irrigen Ansicht, ich dürfe vorher nicht beichten (dabei ist das eigentlich logischerweise sogar vorgeschrieben…).
Auch ein befreundeter Priester wusste das nicht besser… dabei war ich ja nun nicht der erste Konvertit…
@Luther Also sorry… entweder glaube ich, dass die Bibel das Wort Gottes ist, oder ich glaube das nicht.
Das ist eine Grundvoraussetzung. Wobei es sicherlich von Vorteil ist, wenn man der alten Sprachen mächtig
ist und auf den Urtext zurückgreifen kann (kann ich persönlich leider nicht). Im Evangelium spricht
Jesus Christus selbst… wenn Du das nicht glaubst, dann wird es schwierig…
@Luther Sind nur Katholiken Christen? Bzw. DIE richtigen Christen? Nun ja… Christus hat zu Petrus gesagt,
er sei der Fels, und auf diesen Felsen wolle er SEINE Kirche bauen… und in der katholischen Kirche lässt
sich das Papsttum bis auf Petrus zurückverfolgen… insofern ist es immer noch SEINE Kirche… Die Protestanten
jedoch haben sich mit Luther davon abgespalten… und ihre eigene Gemeinschaft gegründet…
Das mit dem… … „Heiligen Geist“ meintest Du sicherlich ironisch… aber tatsächlich werden die meisten/alle
hier wohl das Sakrament der Firmung empfangen haben… und damit auch den Heiligen Geist! Falls Du Dich
irgendwann mal zur Konversion entschließen solltest, wird der Heilige Geist aber auch über Dich kommen…
))
Wir Katholiken… … würden gegen Jesu Liebesgebot handeln, wenn wir wider besseren Wissens NICHT sagen
würden, dass die katholische Kirche die einzige wahre Kirche Jesu Christi ist… Es ist unsere Pflicht,
sonst machen wir uns mitschuldig daran, dass andere nicht zur wahren Erkenntnis dessen kommen können…
Trotzdem bleibe ich halt der Überzeugung, dass es letzten Endes immer von Gott ausgehen muss… Das ganze,
lieber Luther, war von mir nicht als Beleidigung gemeint… aber vielleicht kommt ja der Tag, wo Du mich
verstehst… Ich kann Dich schon verstehen… ich war früher auch davon abgeschreckt, dass es hieß,
die KK sei die „alleinseligmachende“… aber heute teile ich diese Ansicht…
Ich möchte doch noch mal… … vorsichtig einwerfen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit
so einer Diskussion wirklich etwas bewirken kann… Ihr hättet mich als Protestanten damals ZIEMLICH
abgeschreckt… Der erste kath. Priester, mit dem ich Kontakt hatte, war damals auch nicht wirklich katholisch
(wie die meisten?!)… aber das war mein Glück zu dem Zeitpunkt… und glücklicherweise hat er sich
fast zeitgleich mit mir bekehrt… völlig unabhängig voneinander… Es muss von Gott ausgehen!!! Gott
macht den ersten Schritt!!! @Luther Ich hab nicht von „Erleuchtung“ gesprochen (bin ja kein Guru) sondern
von ERKENNTNIS! DER Erkenntnis, dass in der Hl. Eucharistie wirklich JESUS CHRISTUS selbst ist… so wie
Jesus selbst es uns im Evangelium auch sagt… Im Gegensatz zu Dir hab ich Dich im übrigen nicht beleidigt…
– Diese Debatte ist ja echt zum Heulen… Sicherlich möchte ich niemanden von einer Konversion abhalten,
aber man sollte sich doch vorher ganz klar bewusst sein, was man tut und was die katholische Kirche IST…
aber natürlich kann das auch alles noch kommen… Der Glaube ist niemals statisch, er ist ein Weg, den
wir gehen… den Gott mit uns geht… es liegt an Gott, jedem die wahre Erkenntnis zu schenken… dem
einen früher, dem anderen später… und auch dann noch bleibt es ein Weg… Explizit zum Eucharistieverständnis,
lieber Luther, das kommt von Jesus Christus selbst!!! Das ist mir nochmal klargeworden, als ich in der
ersten Krise nach der Konversion Glaubenszweifel hegte und vor dem Tabernakel betete… Er ist es wirklich!!!
Ist das nicht schön?! Oh, was für ein wunderbares Geschenk!!! Und wie LEER ist doch dagegen ein evangelisches
Gebetshaus…
@Beobachterin Ich teile diese Beobachtungen und verstehe eigentlich gar nicht, warum diese Verbände so
eine starke Lobby haben. Am schlimmsten finde ich, wenn man gleichgeschlechtlichen Paaren auch noch erlaubt,
Kinder zu adoptieren. Da macht man sich über die Spätfolgen wohl gar keine Gedanken. Unsere Gesellschaft
rottet sich über kurz oder lang selbst aus.
HS und Krankheit Dass HS eine Krankheit ist, las sich in meinem medizinischen Lexikon von 1985 noch genauso…
mit der Neuauflage von 1995 hatte man dann plötzlich das ganze Kapitel komplett überarbeitet. Also ich
kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es eine Veranlagung ist. Es ist einfach völlig widernatürlich
und macht keinen Sinn.
@Luther/Konversion In der katholischen Kirche ist unser Herr Jesus Christus wirklich und wahrhaftig gegenwärtig
im allerheiligsten Sakrament des Altares… Der Wunsch nach der erlaubten Vereinigung mit IHM in der Hl.
Eucharistie war für mich Grund genug zu konvertieren… Aber diese Erkenntnis muss jedem erstmal geschenkt
werden…
Zum Thema Homosexualität und Diskriminierung Was sagt Ihr dazu, wenn Homosexuelle Dienste in der Kirche
ausüben? Da sie laut KKK 2358 ja nicht zurückgesetzt werden sollen, spräche ja an für sich nichts
dagegen, wenn sie Lektor oder Kommunionhelfer sind, sofern sie denn die Keuschheit leben… Aber als ich
in einem Liturgiekurs (vor meiner Hinwendung zum Traditionalismus) mal auf einen traf, der sich ganz offen
zu seiner Homosexualität bekannte (ja, fast stolz darauf war, wie es schien… so wie er sich darstellte…)
und dann eben Lektor war (und überhaupt sehr moderne Einstellungen hatte), da wurde mir doch irgendwo
anders… und ich denke mir dann, man hätte die niederen Weihestufen besser nicht abgeschafft und diese
Laiendienste besser nicht eingeführt… Wie seht Ihr das?
@Lilith …aber die Diskriminierungen unterlassen und die Sanktionierung beenden… Was meinst Du denn
damit? KKK 2358 spricht ganz klar gegen eine Diskriminierung.
@Stimme der „Vernunft“ Die Höflichkeit verbietet mir zu sagen, was ich denke, aber ich hoffe doch sehr,
Du gehst vor Deiner nächsten Beichte mal in Dich…
@Stimme/Marcel Also, tatsächlich denke ich, dass ich wohl nicht zur „Tradition“ (ich zähle die FSSP
trotzdem dazu…) gefunden hätte, wenn der Erstkontakt von der FSSPX anstatt der FSSP ausgegangen wäre.
Erstens ist das eh alles noch neu für mich (1. Messbesuch trid. Messe war am 23.02.), zweitens hat man
ja auch niemanden, den man zu der ganzen Problematik befragen kann und muss sich ergo mit Halbwahrheiten
zufriedengeben. Ich hab im Mai einem FSSPXler auch noch an den Kopf geworfen, er sei ja nicht katholisch…
und dann fing ich halt an, mich mit der FSSPX auseinanderzusetzen und mir eine eigene Meinung zu bilden.
Mittlerweile sehe ich manches bzgl. der FSSP durchaus auch kritisch, finde z. B. nicht gut, dass sie keinen
eigenen Bischof haben (wer kann es sich schon leisten, zur Firmung mit seinen Kindern nach Liechtenstein
zu fahren?!) und hab selbst das Gefühl, dass sie nicht frei sind zu sagen, was sie denken. Im Einzelgespräch
schon, aber halt nicht als offizielle Gemeinschaft. Erst das MTB der FSSPX musste mich z. B. über Dinge
wie Assisi 1986 aufklären… woanders hörte ich solche kritischen Töne nicht. Dafür bin ich der FSSPX
durchaus dankbar. Dinge wie mit P. Bisig hab ich bislang noch nicht mitbekommen. Es ist halt alles noch
neu. Da ich aber in einer der wenigen Gegenden wohne, wo es auch die FSSP gibt, sehe ich bislang für
mich nicht die Notwendigkeit, regelmäßig zur FSSPX zu gehen.
@Marcel Auch wenn ich Sie gewisslich schätze, aber ich bin hier nicht Ihrer Meinung… und das spiegelt
genau das wider, was ich meine… wir sollten an EINEM Strang ziehen… Natürlich besteht die Tradition
nicht nur aus der Liturgie! Da stimme ich Ihnen ja zu! Aber das ist bei der FSSP ja auch nicht der Fall!
Dort hab ich es z. B. zum ersten Mal erlebt, dass man in einer Predigt Worte wie „Keuschheit“ in den Mund
nimmt… und wurde auf der Familienfreizeit mit den Worten empfangen, dass es hier gerne gesehen werde,
wenn man als Frau einen Rock trägt… Es mag sein, dass es solche und solche Priester bei der FSSP gibt.
Gegen einen hege ich auch noch einen gewissen Unmut wegen der FSSPX… aber mein eigener Beichtvater ist
da zum Glück toleranter… Und er ist für mich eigentlich der Maßstab, was die FSSP angeht… aber
vielleicht hab ich auch einfach nur ein super gutes Exemplar eines FSSP-Priesters erwischt!
@Benedikt Wahnsinn… Nun ja… dann stehst Du nochmal irgendwo dazwischen… aber die katholische Kirche
ist eh ein sehr, sehr weites Feld… Sicherlich wussten sie es. Ich frage mich halt, wie sie letztlich
damit umgegangen sind… ob sie z. B. kommuniziert haben?! Ich wusste auch, was mich erwarten würde…
das gehört mit zu den Gründen, weshalb ich letztlich nicht hingefahren bin.
@christfidel Könnten wir es bitte unterlassen, in diesem Kontext von „Dipp“ zu sprechen… es geht hier
um das Blut Christi… Entschuldigung!!! Es ist, wie Benedikt es gesagt hat, erstens wäre es ein „selbst
nehmen“ und kein „empfangen“ mehr, und zweitens besteht die Gefahr der Profanierung… Zu einem Zeitpunkt
vor RS, wo ich noch nicht wusste, dass das auch verboten ist, ist mir eben mal so ein Tropfen verlorengegangen…
ich war absolut untröstlich… und umso mehr ärgert es mich dann heute, dass das dort trotzdem noch
jeden Morgen so ist… und hinterher wischt man dann über den Boden… oder auch nicht… (( @Marcel
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Seine Eminenz Erzbischof Lefebvre im Laufe der Kirchengeschichte
heiliggesprochen werden wird (auch wenn ich eher zur FSSP gehe)… man muss das alles in anderen zeitlichen
Dimensionen betrachten… irgendwann halt, wenn Rom zu seinen Wurzeln zurückgefunden haben wird!
@palestrina Das glaube ich allerdings auch, dass der Satan sich mit Sicherheit die Hände reibt, wenn
er sieht, wie sich auch noch die traditionellen Katholiken gegenseitig die Köpfe einschlagen anstatt
gegen den Modernismus an EINEM Strang zu ziehen! Wie sich die Leute von Juventutem auf dem Marienfeld
gefühlt haben, wüsste ich gerne mal. Leider kenne ich keinen. Ich kenne nur moderne Katholiken, die
dort waren, und die fanden es alle ganz toll und waren hellauf begeistert… „sowas braucht die katholische
Kirche“… nein, danke…
Umgangsformen? Sagt mal, was ist denn HIER los?! Hier herrscht aber gerade ein wenig christlicher Umgang
miteinander… @Elendester Sünder Wie schön… auch ich bin vor zwei Jahren aus der prot. Sekte ausgetreten,
nachdem der Herr mich in Seiner großen Güte zu Seiner wahren Kirche geführt hat! Leider hab ich im
Gegensatz zu Dir vorher kommuniziert… ich wäre von selbst nicht auf die Idee gekommen… aber ein liberaler
Priester hatte mir den Weg geöffnet… und heute schäme ich mich dafür ziemlich… Dass Bruder Roger
in aller Öffentlichkeit kommunizieren durfte und nun auch noch ein katholisches Requiem erhielt, halte
ich für ein völlig falsches Zeichen. Denn, wie schon von anderen erwähnt, wie soll man so nun noch
dem „normalen“ 08/15-Protestanten erklären, dass es für ihn aber nicht möglich ist?! Ich denke, die
katholischen Priester werden da vor keine leichte Aufgabe gestellt. Machen sich die Oberen über sowas
eigentlich keine Gedanken? Und dass anscheinend auch noch jeder selbst eingetaucht hat – ein schwerer
Verstoß gegen Redemptionis Sacramentum und eine große Gefahr für Sakrilegien –, geht mir erst recht
nicht in den Kopf. Wie kann sowas möglich sein, wenn ein Kardinal dem Gottesdienst vorsteht?! Im übrigen
sehe ich Bruder Roger sehr gespalten, denn er hat sicherlich einige davon abgehalten, zur wahren Kirche
Jesu Christi zu konvertieren, indem er den Fokus auf Christsein und Ökumene legte und selbst nicht mit
gutem Beispiel (=Konversion) voranging.
@Marcel … weil ohne ihn die überlieferte Messe sich wie ein Lauffeuer weltweit verbreiten würde…
Nicht dass ich mir das nicht wünschen würde… ich wünsche mir sehnlichst die generelle Freigabe der
überlieferten Liturgie, ich denke, es wäre ein guter erster Schritt… ebenso wie ich mir wünsche,
dass Ratzinger als Papst Benedikt in diesem Ritus zelebrieren möge… (diese Hoffnung äußerte auch
Erzbischof Haas in seiner Predigt auf dem WJT)! Aber ich denke trotzdem nicht, dass wir dann ein Lauffeuer
hätten und sich so schnell so viel verändern würde… denn gerade z. B. die aktiven (PGR etc.) Gemeindemitglieder
in meiner NOM-Pfarrei sind allesamt HEILFROH, dass dieser Ritus „abgeschafft“ ist, und sie haben für
mich nur noch ein Kopfschütteln übrig, wenn ich erzähle, wohin ich jetzt meistens zu gehen pflege…
@Benedikt Ich möchte aber noch anmerken, dass es meines Erachtens auch sehr stark auf den Priester ankommt,
ob sich ein „Gespräch“ entwickeln kann… das ist ja auch nicht jedermanns Stärke… außerdem kommt
es auf die Situation an (z. B. wieviele Leute beichten wollen)… ich hab aber durchaus auch schon im
Beichtstuhl ein Gespräch geführt, auch wenn das etwas schwieriger ist, wenn man sein Gegenüber nicht
ansehen kann.
@Benedikt & Beichtgespräch Ich glaube, Du wirfst da was durcheinander… Ein Beicht“gespräch“ findet
normalerweise nicht in einem Beichtstuhl statt (was man früher Ohrenbeichte nannte), aber eigentlich
ist es nicht wirklich etwas anderes, nur der Ort ist eben ein anderer. Natürlich ist man aber bei einem
BEICHTgespräch auf die „Absolution aus“! Alles andere wäre ein SEELSORGEGESPRÄCH! Man kann wohl auch
ein Seelsorgegespräch je nach Anlass in einer Beichte mit Absolution enden lassen. Ob ich mich nun im
Beichtstuhl oder in einem Beichtzimmer oder in einer Kapelle oder sonstwo befinde, ich mache nie nur eine
reine Sündenstatistik, schließlich dient die regelmäßige Beichte (bei einem festen Beichtvater) auch
der geistlichen Führung und soll uns helfen, zu einem heiligeren vollkommeneren Leben zu finden… Nichtsdestotrotz
geht es um die BEICHTE und die ABSOLUTION!
Ich möchte einfach mal so… … einwerfen, dass ich nun letzte Woche auf dem WJT immer bei den Hl. Messen
der traditionellen Liturgie war… nicht auf dem Marienfeld (hab ich nur im Fernsehen aufgezeichnet)…
und heute – nach langem Überlegen – auf der Abschlussmesse für die Volunteers… Klar war es irgendwie
auch ein Event, ein paar Tausend werden es auch gewesen sein, noch kurz vor der Hl. Messe hieß es, der
Chor werde uns jetzt „einheizen“ und „Stimmung machen“… dazu die Frage „Seid ihr gut drauf?!“… ich
kam mir nicht so vor, als würde gleich eine Hl. Messe beginnen… Es wurden u. a. „Aquarius“ und „Let
the sunshine in“ gespielt… war das nicht die Flower-Power-Zeit?! Aber die Hl. Messe, zelebriert von
Kardinal Meisner, war als solches durchaus ordentlich. Und auch wenn ich mich unter den Traditionalisten
ja fast schäme, aber ich fand die Musik durchaus auch schön, die dann halt während der Hl. Messe erklang…
Und es konnte durchaus jeder so andächtig sein, wie er wollte… ich denke, die meisten knieten während
des Hochgebetes auf dem Boden… und ich hab z. B. auch einige Mundkommunion machen sehen… Insofern
denke ich mir, man darf nicht alles zuuu negativ sehen… viele stehen dem Glauben heute soooo fern, dass
man sie auch da abholen muss, wo sie stehen… bestimmt hat der WJT auch viel Gutes bewirkt… sag ich
jetzt einfach mal so… Und bei der Anbetung im Kölner Dom war es heute so voll wie selten… das war
der Rest der WJT-Pilger!
Verschiedenes… @Elendester Sünder Das ist mir schon mehr als einmal passiert, aber auch schon mal bei
einem Traditionspriester. Bei einem langen Zuspruch wird das, denke ich, einfach vergessen… ich würde
da nicht gleich böses unterstellen. Ich frage dann halt explizit nach!!! @MilesChristi Du beichtest bei
den falschen Priestern… FSSP-Priester würden das schon tun (also nachfragen), wenn sie das Gefühl
haben, dass sie keine wahre Reue spüren können. @Benedikt Doch, die Beichte ist im AUCH Gericht… Ich
sprach meinen Beichtvater der FSSP mal darauf an, dass er bei der Absolution sitzt (fand ich ursprünglich
außerhalb des Beichtstuhls unhöflich, muss ich gestehen… aber ich bin ja lernfähig…), und er erklärte
mir, dass das halt auch sowas wie der „Richterstuhl“ wäre. Im übrigen hat der Priester nicht zwingend
was falsch gemacht, wenn sich der Pönitent hinterher schlechter fühlt… was würdest Du denn sagen,
wenn ein Priester die Absolution verweigert? Aber auch das ist schon vorgekommen (wenn auch zum Glück
nicht selbst erlebt, aber z. B. sollte bei meinem früheren geistl. Begleiter, einem Dominikaner, mal
eine erst ihr uneheliches Verhältnis lösen, was sie einen Monat später auch tat), und wenn er seinen
Dienst ernst nimmt, ist das sicherlich auch mal angebracht. Doch würde ich mich da mit Sicherheit schlechter
fühlen… keine Frage…
@Methusalix Wie kannst Du behaupten, katholisch zu sein, und gleichzeitig biblische Wahrheiten leugnen?
Wir können uns nicht nur heraussuchen, was uns gerade in den Kram passt… Natürlich gibt es Dämonen,
genauso wie es den Teufel gibt. Das ist katholisches Glaubensgut. Und ein guter Exorzist kann einem Besessenen
auch helfen. Das hat nichts mit Psychologie zu tun.
Ich bin einfach nur sprachlos… … wenn ich sowas lese… und es ist wirklich zum Heulen… Ich bin
kein eigentlicher Anhänger der FSSPX (sondern gehe eigentlich zur FSSP), aber ich schätze sie mehr und
mehr, da sie eben WIRKLICH KATHOLISCH sind… und nicht nur dem Ritus nach, sondern ganz und gar… und
auch offen dazu stehen… Im NOM traut sich ja kaum ein Priester oder gar Bischof, mal was Katholisches
zu sagen… und es verschwimmt völlig, dass die katholische Kirche die einzig wahre Kirche ist, die das
Heil hat… Was Salzburg sich da erlaubt, ist einfach unter der Gürtellinie und absolut nicht vereinbar
mit allem, was es ansonsten an offiziellen Verlautbarungen zur FSSPX gibt. Oh, Herr, hilf Deiner EINEN,
heiligen, katholischen Kirche…
Ob Christus… … auf dieser „Seebühne“ wohl gewollt hätte, dass man Ihm mit den pinkfarbenen großen
Plastik-Winkehänden zuwinkt, die in dem Pilgerrucksack enthalten sind?! Hätte Er sich so feiern lassen?!
Die Dinger passen für mich eher zu einem Pop-Star… Was die Erwartungen der anderen Volunteers in meinem
Team angeht, so hofft man auf Ökumene und freut sich einfach auf neue-Leute-kennenlernen. Was zum Thema
Glauben als solches hat sonst seltsamerweise niemand gesagt…
Darum geht es nicht… … die Botschaft dieser Plakate ist: Gute Katholiken benutzen Kondome. Diese Plakate
sind NICHT katholisch. Und diese Plakate haben gerade jetzt zum Weltjugendtag nichts dort verloren. Was
soll die Jugend der Welt denn denken? Ich hab heute eine Email ans Pressereferat des Erzbistums geschrieben
und frag mich, ob die denn da nichts machen können…
Heute morgen hab ich sie tatsächlich gesehen… sie sind unten auf den U-Bahn-Gleisen in so einem Riesenformat
wie die normalen Werbeplakate halt… ich find’s unfassbar… ausgerechnet an dieser zentralen U-Bahn-Station,
wo viele vorbeikommen werden… auf der einen Seite auf dem sind zwei Männer abgebildet… also zusätzlich
zu Kondomen auch noch ein Verweis auf Homosexualität… und dazu halt „Wir glauben an Gott“… und auf
der anderen Seite ist das mit „Abstinence has a high failure rate“… seufz…
WJT-Logo/@Marcel Bei aller Kritik am WJT – und mir graut heute schon vor der Kommunionspendung bei der
Abschlussmesse –, aber wo ist denn da ein Halbmond auf dem Logo? Uns wurde mal in einer Kinderkatechese
der Pastoralreferentin (statt Predigt) dieses Logo erklärt, und von einem Halbmond war nie die Rede.
Auch nicht von einem Regenbogen. Wo soll der denn versteckt sein? Da ist der Dom, der Rhein (den Du wahrscheinlich
als Halbmond siehst), der Stern von Bethlehem und eben ein Kreuz. Gut, es ist ein gebogenes Kreuz, aber
so ein Logo soll halt „griffig“ und einprägsam sein… eine „runde Sache“. Doch hab ich heute als Volunteer
meinen Pilgerrucksack bekommen, und da ist doch tatsächlich ein „Wir sind Papst“-Anstecker der Bildzeitung
drin und eine aufblasbare pinkfarbene Riesenhand… was soll ich denn DAMIT? Dem Papst zuwinken??? Was
wird das??? Nun weiß ich ja nicht, ob das nur bei uns Volunteers drin war und praktische Gründe haben
könnte… aber ich fand es doch sehr befremdlich…
@Marcel )) „… der Rest läge schäumend auf dem Boden…“ Ich hab herzhaft gelacht, dankeschön! Meines
Erachtens aber nicht nur ein politisches Gebäude wie den Reichstag… wenn ich an manche Bischöfe und
viele Priester denke, sollte man bei deren Zusammenkünften auch mal einen kleinen Exorzismus veranstalten…
könnte bestimmt nicht schaden…
U-Bahn-Haltestelle Dom/Hbf Also ich hab gestern die o. g. Haltestelle von vorne bis hinten abgesucht und
nichts gefunden. Entweder bin ich mit Blindheit geschlagen, oder das Plakat ist wieder weg, oder es hat
da nie gehangen. Nun ja, ich hoffe mal, dass mir keines dieser abstoßenden Dinger über den Weg laufen
wird… insbesondere hoffe ich das für unsere Gäste zum WJT… auch wenn allgemeine Meinung ist, dass
die Jugend ja eh nur den Papst als Person toll fand und nicht seine Sexualmoral…
Ein wenig bedenklich… … finde ich die Aussage seiner Heiligkeit, das mit dem Kniefall und dem Kuss
könne Kardinal Meisner auch sein lassen… Denn letztlich gilt dies ja nicht dem Menschen, der ehedem
Kardinal Ratzinger war, sondern unserem Herrn Jesus Christus, den er als Papst repräsentiert… und möchte
er Ihm etwa die Ihm geschuldete Verehrung nicht zukommen lassen?!?! Aber es ist schön, dass der Heilige
Vater an seinen Namenstag gedacht hat. Frage mich, wievielen er wohl dazu gratuliert…
In 200 Jahren? Ich ging bislang davon aus, dass dieser „Spuk“ mit dem Tode aller Seher wohl hoffentlich
vorüber sein wird… aber stimmt… die könnten ihre Kinder dazu anleiten… lebt sich ja anscheinend
auch ganz gut davon… Ich find das wirklich trickreich, das ganze fortdauern zu lassen, denn so kann
die Kirche halt kein endgültiges Urteil fällen…
@Lysistrata Ich hoffe für Dich, dass das nur eine bittere Ironie war… Wenn die Kirche SO weitermachen
würde – und es ist ja keine Kirchenkampagne –, dann wäre sie nämlich auf dem direkten Weg in die Hölle…
Luzifer würde sich sicherlich mächtig freuen…
@Benedikt @MilesChristi @Benedikt Die konkrete Situation kenne ich natürlich auch nicht und bin weit
davon entfernt. Doch in meiner Kleinstadt sollen z. B. zwei katholische Kindergärten geschlossen werden,
während ein aufgrund der Lage wirklich „unnötiges“ katholisches Kirchengebäude erhalten bleibt (aus
den 60er Jahren). Natürlich haben sich diejenigen, die nun daraufhin mit einem Austritt aus der Kirche
„drohen“ eh schon längst vom Glauben entfernt, aber trotzdem kann ich ihr Denken nachvollziehen, und
die Schließung der Kindergärten sehe ich mit großem Bedauern. @MilesChristi Off-Topic aber: Ist es
denn noch „konzilskatholisch“ Protestanten als Häretiker zu bezeichnen?!?! *Grins*
@Benedikt Ich bin nicht der Meinung, dass lieber der Kindergarten geschlossen werden sollte. Kinder sind
unsere Zukunft, und wo sollen sie eine christliche Erziehung bekommen wenn nicht in einem christlichen
Kindergarten? Dann lieber ein totes Gebäude aufgeben… wobei ich auch nicht verstehen kann, wieso dieser
hässliche Bau unter Denkmalschutz steht…
@Aurelius – zweites Confiteor Dieses zweite Confiteor steht in meinem Schott vom 1.1.1963 nicht (mehr?)
drin, und leider erlebe ich es auch sehr, sehr oft, dass es eben NICHT gebetet wird. Und gerade wenn es
sich um ein Choralamt handelt, wo ich vom ersten Confiteor auch nicht viel mitbekommen habe, finde ich
das schon bedauerlich…
Das ist eine Tragödie! Und ich kann nicht glauben, dass Kardinal Meisner das tatsächlich durchgehen
lässt! Diese Plakate, sollten sie da WIRKLICH hängen, gehören SOFORT(!!!) entfernt! Gute Katholiken
benutzen KEINE Kondome… sie warten bis zur Ehe und lassen Gott darüber entscheiden, ob er ihnen ein
Kind schenken möchte…
Lesungen – Laudatio Also ich hab vor nicht allzu langer Zeit noch in einer Katechese der FSSP gelernt,
dass die Lesung das „Wortopfer“ sei… dass sie der Verehrung Gottes diene und keine Katechese sei…
so hab ich es mir notiert. In ebendieser Katechese hab ich auch gelernt, dass das Vaterunser in der Hl.
Messe ein priesterliches Gebet sei und darum keinesfalls von den Gläubigen mitzusprechen.
Danke, Benedikt… … für eine Klarstellung gegenüber Athanasius, was ich gemeint habe! Ja, das sind
die Feinheiten der durchdachten Symbolik der Liturgie… Aber die Predigt ist der Lehrgottesdienst…
das Verkünden der Lesung und des Evangeliums dient einzig der Ehre Gottes!
@MilesChristi Gerade die Lesungen gehören auf Latein in die Liturgie… denn sie dienen der Ehre Gottes
und nicht in erster Linie der Unterrichtung der Gläubigen… sie werden in das Dunkel der Gottesferne
gesprochen… und NICHT zum Volk!
Wunderschön! Was für eine herrliche Geschichte, ich hab mich sehr amüsiert! Und es macht unseren neuen
Papst wirklich noch sympathischer, da es einen Blick auf seine menschliche Seite freigibt. Im übrigen
würde ich diese Flasche wohl eher nicht trinken sondern aufbewahren…
Was mir dieser Artikel zeigt… … ist, dass es sehr schwer werden wird, zu einem einheitlichen Ritus
der Kirche zurückzufinden, der allen Gläubigen und Gott gerecht wird. Ich sehe die Schwächen auch eines
ordentlich nach Messbuch gefeierten NOM, vermisse aber durchaus auch das ein oder andere in der überlieferten
Liturgie. Das Traurige ist ja, dass sich der Ritus normalerweise immer langsam entwickelt hatte, er war
ja nie starr. Dadurch dass am grünen Tisch der NOM entwickelt worden war und wir nun die „Indult“messen
haben, ist aber der klassische Ritus auf den Stand von 1962 eingefroren worden und einer eventuellen natürlichen
Weiterentwicklung beraubt, und was natürlich wächst, ist immer noch am besten… Ich sehe jedenfalls
Gutes und Schlechtes an den Vorschlägen des Herrn Lipowski und hab auch meine eigenen Ideen und Gedanken
dazu… Aber wie meinte schon Sozialkatholisch, Vorschläge kann jeder machen… genau… aber wirklich
weiterbringen tut es uns nicht…