nomen_domini
Erstellt: 08:48:41 | Dienstag, 16. Dezember 2008
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42 Lesermeinungen
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Dem Papst den langen Finger gezeigt
#20   nomen_domini   16:02:09 | Montag, 9. Februar 2009
Wie schön zu sehen…
…dass ein Kardinal von seinem dogmatisch verbrieften Recht gebrauch macht, die Liturgie in seiner Diözese zu ordnen und dabei den unordentlichen Ritus auf ein Minimum beschränkt. Da kann der Papst sich jetzt auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln – er ist nicht Diözesanbischof von Manila und wird es wohl auch nicht mehr werden.
Redaktion benachrichtigen In der Nische der Traditionspflege?
#2   nomen_domini   10:34:19 | Montag, 12. Januar 2009
Rote Karte?
Soso, die Piusbruderschaft ist also Schiedsrichter in Sachen Glaubenslehre und nur derjenige darf mitspielen, der dem alten Ritus anhängt. Das ist ja interessant, nur leider nicht katholisch.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche stellt sich selber ins Abseits
#39   nomen_domini   16:35:53 | Freitag, 9. Januar 2009
@noch ein Landorganist
Ist das nicht eine etwas aufwändige Verzierung für einen Papierhandtuchspender? Aber insgesamt eher kitschig und hässlich.
Redaktion benachrichtigen Kleinbürgerliche Empörungsaktion
#49   nomen_domini   16:55:05 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Was haben denn die Mütter in vorigen Zeiten gemacht?
Sie haben ihre Kinder bis zum 6. Lebensjahr eben nicht wie Glucken von der Außenwelt abgeschirmt. Und sie sollten es auch heute nicht tun, wenn sie auch nur ein kleines Bisschen Verantwortungsgefühl für ihr Kind haben.
Redaktion benachrichtigen Kleinbürgerliche Empörungsaktion
#47   nomen_domini   16:49:36 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Ein 4jähriges Kind ist natürlich dann total von der Mutter abhängig und zu keinen anderen sozialen Kontakten fähig, wenn es von der Mutter 4 Jahre lang psychisch so vergewaltigt wurde, dass es garkeine anderen Bezugspersonen mehr annehmen kann. Da geht es dann aber um Kindesmisshandlung und nicht um den Sinn oder Unsinn von Kindergärten.
Hätten sie Recht, müsste man jeder Bauernfamilie, bei der die Kleinkinder bei den Großeltern waren wärend die Mutter den ganzen Tag auf dem Feld war, vorwerfen sie hätten massiv gegen das Wohl des Kindes gehandelt, weil das Kind ja nur eine Beziehung zur Mutter haben darf.
Kindergärtnerinnen sollen und wollen keine Mutterliebe ersetzen. Die muss die Mutter schon selber geben. Aber kein Kind nach dem Säuglingsalter braucht diese Mutterliebe 24 Stunden am Tag. Eine gute Mutter ist keine Glucke.
Redaktion benachrichtigen Die Gläubigen amüsierten sich bestens
#41   nomen_domini   16:35:23 | Montag, 5. Januar 2009
@Elijahu
Was hat das mit dem Thema des Artikels zu tun?
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#43   nomen_domini   16:32:12 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
ja glauben Sie denn, dass eine Mutter keine Freunde und Bekannte hätte, mit denen sie sich öfters treffen?
Ich hoffe doch sehr, dass jede Mutter Freunde und Bekannte hat, mit der sie sich öfters trifft. Aber wie oft ist das denn? Einmal pro Woche? Alle 3 Tage?
Das ersetzt doch nicht die Großfamilie, wie sie einmal war, bei der das Kind täglichen Kontakt zu Großeltern usw. hatte. Letztlich kann nichts die früheren Familienstrukturen ersetzen und natürlich ist auch ein Kindergarten nicht perfekt. Das behauptet niemand. Aber ein guter Kindergarten ist immer noch das beste, was eine durchschnittliche Kleinfamilie (Eltern und Kinder) für die Entwicklung ihrer Kinder im Vorschulalter tun kann. Denn dort hat das Kind täglichen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen. Das nimmt den Eltern nichts von ihrer Erziehungsverantwortung und der Mutter nicht ihre unersetzliche Rolle. Aber es ist eben besser als nichts.
Und wie gesagt: Ein Kindergarten ist kein Kinderabstellgleis.
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#41   nomen_domini   16:20:19 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Ich finde genau das problematisch. Bauen wir uns einmal in Gedanken Familie Müller (wahlweise auch Schmidt, Mayer oder Schuster) aus Bochum. Er arbeitet als Angestellter im Schichtbetrieb, sie ist Hausfrau. Die Beiden haben eine Tochter (Johanna, 2 Jahre alt). Die Großeltern wohnen in Köln und in Münster. Jetzt hat das Kind – was gut und richtig ist – seine Mutter den ganzen Tag um sich. Aber wenn Johanna erst mit 4 in den Kindergarten soll, fehlen ihr über 4 Jahre lang zusätzliche Bezugspersonen. Sie braucht regelmäßige soziale Kontakte nicht erst mit 4, sondern schon früher.
Natürlich kann die Mutter (bzw. können die Eltern) auch dafür sorgen, dass Johanna in der Krabbelgruppe, auf dem Spielplatz, beim Babyschwimmen oder im Kindergarten die Kontakte bekommt, die sie für ihre Entwicklung braucht. Aber dazu fehlt vielen Familien offensichtlich der finanzielle Anreiz. Es gibt noch zu viele Eltern, die den Kindergarten als Verwahranstalt für ihre Kinder sehen und nicht als Beitrag zur Erziehung – auch wenn die Mutter zu Hause ist. Deswegen kann der Staat Kindergärten und andere Angebote für Kinder garnicht genug fördern. Von ihnen profitieren Familien mit einem Verdiener genauso wie Familien mit 2 Einkommen.
Außerdem würde ich mich davor hüten, aus der Debatte um Kindergärten und Ganztagsschulen ein religiöses Problem zu machen. In den meisten entwickelten Ländern gibt es seit Jahrzehnten nur Ganztagsschulen und dort entwickelt sich die Familie nicht schlechter als bei uns.
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#36   nomen_domini   15:40:50 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Ich habe nicht bestritten, dass die Mutter die wichtigste Bezugsperson eines Kindes ist. Sie kann aber nicht die einzige Bezugsperson sein.
Genauso ist für uns Katholiken der wichtigste Termin der Woche die Sonntagsmesse. Trotzdem wirst du niemandem Empfehlen wollen, keine anderen Termine mehr wahr zu nehmen, also nicht mehr zur Arbeit zu gehen, keine Freunde und Familienangehörige zu treffen, nicht einzukaufen, sondern nur noch von einem Sonntag bis zum nächsten Sonntag im Bett zu liegen. Ein Mensch, der seine Termine auf die Sonntagsmesse reduziert verwahrlost und verhungert nach einiger Zeit.
Und exakt so ist es bei einem Kind, das nur seine Mutter als Bezugsperson hat. Es hat zwar das Wichtigste aber trotzdem nicht alles, was es für ein gutes Heranwachsen braucht. Es verwahrlost und verhungert sozial.
Eine Blume braucht auch nicht nur Wasser, sondern auch Sonne und Dünger. Auch wenn das Wasser das wichtigste sein mag.
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#34   nomen_domini   15:28:14 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Worum es mir ging ist folgendes: Früher waren Familien mit nur einem Einkommen meistens arm und so ist es auch heute. Natürlich gab und gibt es früher wie heute Ausnahmen aber das ändert an der Regel nichts. Wenn man als Familie komfortabel leben will, braucht man wie eh und je ein zweites Einkommen. Da kann man nicht jammern, dass der Staat heute nur Familien mit 2 Verdienern unterstützen würde und früher alles besser gewesen wäre.
Das eigentliche Problem sind heute die 2-Generationen- bzw. Klein-Familien. Also dass Großeltern und ggf. Tanten und Onkel nicht mehr im gleichen Haushalt leben. Das ist der Hauptunterschied zur Geschichte. Und dadurch ist es heute notwendig, eine externe Betreuungseinrichtung für Kinder zu schaffen. Nicht nur als Abstellplatz, sondern auch um das Weniger an sozialen Kontakten der Kleinkinder auszugleichen. Früher gab es mit Großeltern oder bei Familien wie der deiner Vorfahren den Heimarbeitenden Vater, Kundschaft und Zulieferer mehr Bezugspersonen. Wenn heute aber der Mann außer Haus ist und die Mutter alleine zu Hause die Kinder hütet, fehlt es diesen an eben solchen erwachsenen Bezugspersonen. Das kann die Mutter alleine nicht leisten. Deswegen ist es heute eben in den meisten Fällen wichtig, dass Kinder einen Kindergarten besuchen – auch wenn die Mutter nicht außer Haus arbeitet.
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#26   nomen_domini   14:10:17 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Wie ich geschrieben habe, waren in der Geschichte meist die Großmütter mit der Erziehung beauftragt. Eine Bauersfrau hatte vor der Einführung von modernen Maschinen garnicht die Zeit, sich zwischendurch um die Kinder zu kümmern. Das ging – wie heute auch – höchstens am Abend.
Und bei Handwerkern konnte die Frau nur dann den Haushalt führen, wenn das Einkommen des Mannes so hoch war, dass er die Familie alleine ernähren konnte. Das war aber die absolute Ausnahme und nie der Regelfall. Stadtfamilien waren schon immer auf das zweite Einkommen durch die Arbeit der Mutter angewiesen. Die Arbeit der Männer wurde im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten nicht (wie hier behauptet wurde) besser bezahlt als heute.
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#23   nomen_domini   13:49:24 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Du färbst dir die Geschichte so schön, wie du sie gerne hättest. Mit der Realität hat dein romantisches Familienbild vergangener Zeit aber nur im Ausnahmefall zu tun.
Kindererziehung war in der durchschnittlichen Familie früher Sache der Großmutter. Die Mutter hat im besten Fall (bei Bauern) auf dem Feld gearbeitet, in den meisten Fällen aber als Angestellte in einem Laden, einer Fabrik oder eben als Haushälterin, Köchin, Magd oder Dienstmädchen bei reicheren Familien. Da konnte sie die Kinder genausowenig mit hin nehmen wie eine berufstätige Frau heute. Und wenn es keine Großmütter, Großtanten oder Angestellten zur Kindererziehung gab, haben die Kinder gegenseitig auf einander aufgepasst. Da will ich den Aufschrei aber mal hören, wenn der Staat den Familien sagt, sie sollen ihre Kinder doch sich selbst überlassen.
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#20   nomen_domini   13:30:57 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Du musst aber auch sehen, dass es in den letzten 2000 Jahren fast ununterbrochen üblich war, dass beide Elternteile einer Familie berufstätig waren. Wenn das heute – nach einer kurzen Unterbrechung – wieder so ist, so wird nur eine Abnormalität wieder aufgehoben. Frauen, die nichts zum finanziellen Familieneinkommen beitragen, waren eine (Gott sei Dank keine 100 Jahre andauernde) Fehlentwicklung. Das Schlimme ist, dass manche Hetzer heute versuchen, dieses Zerrbild einer Familie als Jahrhunderte alte katholische Tradition zu verkaufen und ihnen das auch noch geglaubt wird.
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#22   nomen_domini   13:07:53 | Montag, 5. Januar 2009
Zum Thema Meisner und Karneval…
… ein Link:
www.hkm-ev.de/html/presse_07.html
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#9   nomen_domini   12:00:39 | Montag, 5. Januar 2009
@Samurai
Danke, mir ist durchaus bewusst, dass ein rheinischer Katholik keine Einwände gegen Mundartmessen hat. Dennoch bin ich immer wieder schockiert, wie wenig Sensus bei einigen Menschen für das Thema vorhanden ist.
@Josberens
Lern zwischen den Zeilen zu lesen!
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#5   nomen_domini   11:45:10 | Montag, 5. Januar 2009
Oh mein Gott!
Wie können die nur! Dabei versteht Gott Deutsch nur im Notfall und Kölsch rein garnicht. Das Latein hingegen ist Gottes Muttersprache und er hat schon das Schöpfungswort in lateinischer Sprache gesprochen. :-D
Redaktion benachrichtigen Die Männer wollen immer weniger
#27   nomen_domini   08:50:49 | Montag, 5. Januar 2009
Soll das Tradition sein?
Was uns hier mal wieder als sogenannte Tradition aufgetischt wird, ist eine familiäre Lebensform, die es innerhalb der gesamten Geschichte der katholischen Gesellschaft für 50-70 Jahre mit einem Höhepunkt in den 1950er Jahren gegeben hat. Familienmütter haben in der Vergangenheit in den allermeisten Fällen gearbeitet und waren nur selten die vor „den Gefahren der Welt“ geschützte Hausfrau. In den ärmeren Gesellschaftsschichten wurden die Kinder von der Großmutter erzogen. In den reicheren Familien wurden Kindererziehung und Haushalt von Bediensteten übernommen. Die hochgejubelte Kleinfamilie mit der Frau am Herd ist eine Erfindung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und hat mit katholischer Tradition rein garnichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Werden die Bistümer verschmolzen?
#20   nomen_domini   08:15:41 | Montag, 5. Januar 2009
Falscher Film?
Jetzt kommen die ach so glaubenstreuen Kommentatoren, die angeblich für den vollen katholischen Glauben eintreten, mit Ideen das Bischofsamt de Facto abzuschaffen. Dabei ist es unzweifelhaft ein katholisches Glaubensdogma, dass das Bischofsamt von göttlichem Recht ist und auch der Papst nicht befugt ist, sämtliche andere Diözesen aufzulösen und dem Bistum Rom einzuverleiben. Gerade der Selige Pius IX. hat im Bezug auf die von ihm erlassene Bulle Pastor Aeternus betont, dass der Papst weder Bischof von Köln, noch von irgendeinem anderen Bistum sein könne, diese auch nicht ersetzen könne und dass es nicht katholisch sei zu glauben, man bräuchte wegen der Universaljurisdiktion des Papstes keine Bischöfe mehr.
Die Kommentare zeigen aber sehr schön was von sogenannten Traditionalisten zu halten ist, die von Tradition nicht die geringste Ahnung haben und meinen, die tridentinische Messe sei schon in den Katakomben gelesen worden.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Reaktionen
#31   nomen_domini   16:33:08 | Freitag, 2. Januar 2009
@Elijahu
Da ich weder für die Priesterausbildung in Augsburg zuständig bin, noch in diesem Bistum wohne (Gott bewahre mich vor Bischöfen, die mit M anfangen), stört mich der lustige +.net-Skandal über die Sperrmüll-Entsorgung wenig. Überhaupt kann ich nichts schlimmes daran finden, wenn in einem Priesterseminar oder sonstwo eine Kapelle neu gestaltet wird. Und woher sie sich so gut mit dem Teufel auskennen, wird der Teufel wohl am besten wissen.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Reaktionen
#9   nomen_domini   15:31:15 | Freitag, 2. Januar 2009
Keep it running!
Und so macht sich kreuz.net zum Selbstläufer: Man stiftet Seminaristen zu Indiskretionen an. Das gibt eine Story. Über die Reaktionen wird wieder berichtet als wären sie die heißesten Nachrichten. Der Seminarist wird dann rausgeworfen und es gibt weniger Neupriester, worüber +.net auch schreiben kann. Und dann geht natürlich die Anzahl der Sonntagsmessen zurück. Auch darüber beschwert sich wer? Kreuz.net! Und so läuft der Laden und läuft und läuft und läuft wie der Duracell-Hase.
Und ganz böse sind natürlich die Leute, die das alles nicht für eine Dokumentation des Untergangs halten, sondern Wortgottesdienste am Sonntag, neue Seminarkapellen, nichtpapistische Bischöfe und Ökumene treibende Päpste gut und sinnvoll finden.
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#55   nomen_domini   14:49:58 | Dienstag, 23. Dezember 2008
So kommen wir weiter.
Jetzt müssen wir aber beachten, dass es sich hier beim Primat des Papstes nicht um eine Verwaltungsvorschrift handelt, sondern um eine Frage der Religion. Die Entscheidungen und Lehren des Papstes sind nicht nur formal legitim, sondern auch vor Gott. Hier geht es genau um die Binde- und Lösegewalt, von der Christus zu Petrus spricht.
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#33   nomen_domini   14:38:16 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus
Universaljurisdiktion hat nichts mit Unfehlbarkeit zu tun. Wann verstehen Sie das endlich? Wenn Herr Lingen den Papstsitz für vakant hält, weil er die Lehren der letzten Päpste nicht anerkennen mag, dann befindet er sich außerhalb des katholischen Glaubens. Denn der Papst übt seine universelle Amtsgewalt auch dann aus, wenn er einen neuen Messritus einführt oder ebem die Handkommunion erlaubt.
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#53   nomen_domini   14:33:53 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus: Runter vom Schlauch!
Wenn der Papst die Handkommunion oder ein neues Messbuch einführt und in einer Rede die Weltjugendtage verteidigt, ist das sehr wohl eine legitime Ausübung seiner Lehrgewalt. Den Universalprimat übt der Papst eben nicht nur aus, wenn er unfehlbar Ex Cathedra ein Dogma verkündet. Und Pastor Aeternus beinhaltet beides: Den Universalprimat und die Unfehlbarkeit.
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#31   nomen_domini   14:26:16 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus
Mit Ihnen diskutiere ich noch einmal über die Universaljurisdiktion des Papstes. Ist es Ihnen genauso wurscht, wenn man das Dogma von der unbefleckten Empfängnis leugnet oder gilt das nur für Pastor Aeternus?
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#50   nomen_domini   14:20:48 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Mir ist sehr klar,
dass es bei der Unfehlbarkeit um die Verkündigung von Dogmen geht und bei der Jurisdiktion um die oberste Amtsgewalt in der Kirche. Genau diese Amtsgewalt betrifft es aber, wenn Sie behaupten, dass der Papst sakrilegische Messen zelebriert oder die Handkommunion erlaubt. Sie sprechen dem Papst nämlich ab, dies vor Gott rechtmäßig tun zu können.
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#48   nomen_domini   14:04:30 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Mit der Universaljurisdiktion
hat das sehr wohl zu tun. Denn diese sichert dem Papst eben die Leitungsgewalt über die Kirche. Und genau diese Gewalt sprechen Sie dem Papst ab, wenn sie behaupten, dass seine öffentlich zelebrierten Messen sakrilegisch seien. Mit der gleichen Begründung könnte ich sagen, dass es sakrilegisch sei, die Kommunion mit dem Mund zu empfangen. Denn das alte römische Messbuch kann ja von Pius in einem Akt der Sünde eingeführt worden sein.
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#46   nomen_domini   13:50:42 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus
Da der Papst selbst oberster Hirte der katholischen Kirche ist und nicht der CIC (gleich welcher Jahreszahl) oder das Messbuch, liegt es im Ermessen des Papstes, ob die Feier der Eucharistie auf den Weltjugendtagen dem katholischen Glauben entspricht oder nicht. Was da ein Sakrileg ist und was nicht, haben weder Sie noch ich zu entscheiden. Wenn der Papst aber weder die Handkommunion verbietet, noch die Zelebration bei Weltjugendtagen einstellt, können wir dem wohl vertrauen. Oder leugnen Sie das Dogma von der päpstlichen Unfehlbarkeit?
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#13   nomen_domini   13:46:14 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus
Das hat prada aber nie behauptet. Wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil.
Er hat nur geschrieben, dass die Ordination der evangelischen Pfarrerin in der Praxis dreimal mehr wert ist, als die „Priesterweihe“ des Pseudopaters.
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#44   nomen_domini   13:42:17 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Marcelus
Gott hat sich selbst erniedrigt. Er ist aus seiner Allmacht in die Armut des Stalles von Bethlehem gekommen. Er hat alle Würde fahren lassen, um ein Mensch zu werden, der in dreckigen Windeln in seinen eigenen Exklementen liegt. Und selbst das hat unserem Gott nicht gereicht, denn er wird für uns in der Eucharistie täglich zum Brot. So sehr erniedrigt sich Gott für uns.
Und Sie glauben, dass es diesem Gott etwas ausmacht, auf einer Großveranstaltung verteilt zu werden?
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#6   nomen_domini   13:35:02 | Dienstag, 23. Dezember 2008
So ist das eben
Wer weder einer Kirche (mystisch oder real) angehört, noch je von Christus und dem Christentum gehört hat, kann gut darüber richten, was die evangelische Kirche falsch macht und wo die katholische Kirche zu lasch ist. Es würde Herrn Lingen gut tun, sich einer Religionsgemeinschaft anzuschließen, statt weiterhin an seiner Privatreligion zu basteln und diese auf kreuz.net unter dem falschen Etikett „katholisch“ zu verbreiten.
Redaktion benachrichtigen Reaktionärer Papst
#3   nomen_domini   11:28:49 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@Alois
Bitte erst lesen, dann schreiben. Der zitierte Generalvikar hat gesagt, dass der Papst auf theologischem Gebiet NICHT reaktionär sei.
Redaktion benachrichtigen Früher noch ein Kritiker + …
#3   nomen_domini   09:39:17 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Ach Herrje…
…was für eine schreckliche Gotteslästerung. *schulterzuck*
Dabei könnte es uns Katholiken doch egal sein, ob Maria jetzt ein Mann oder eine Frau war. Gebärende Jungfrauen sind genauso natürlich oder widernatürlich wie gebärende Männer.
www.telegraaf.nl/…_in_Amsterdam__.html
Redaktion benachrichtigen Sühneandacht vor dem Haus des Frosches
#53   nomen_domini   16:41:53 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Gekreuzigte Frösche…
…die man in Lourdes kaufen kann sind also OK, weil man bei Oma Frida annehmen darf, dass sie es nicht bös’ gemeint hat. Wenn aber ein Künstler in Deutschland zu seinem Wert dazu sagt, dass er damit nicht Gott beleidigen, sondern auf die Kommerzialisierung des Sakralen hinweisen will, ist das Gotteslästerung. Selig die arm sind an Geiste.
Redaktion benachrichtigen Sühneandacht vor dem Haus des Frosches
#46   nomen_domini   15:16:42 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Mariokin
Vielen Dank für den Hinweis. Wenn der Frosch als Kritik an der Kommerzialisierung von Christusdarstellungen gedacht ist, muss ich diese Darstellung sogar begrüßen. Wo ist der komische Verein und hält Mahnwachen, wenn in Lourdes die Mutter Gottes als Flasche mit abschraubbarem Kopf verkauft wird? Wo ist die Mahnwache, wenn in italienischen Kirchen Jesus mit einer Lichterkette in der Dornenkrone am Kreuz hängt? Wo sind diese Leute, wenn Jesus und die Heiligen im Alpenraum als in beleidigender Weise verkitschte Holzfiguren unter dem Deckmantel der „Volkskunst“ verhohnepiepelt werden? Diese millionenfache Lästerung soll in Ordnung sein aber ein einziger Frosch am Kreuz erregt hier die Gemüter?
Redaktion benachrichtigen Sühneandacht vor dem Haus des Frosches
#19   nomen_domini   14:17:13 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Bitte beim Thema bleiben
Irgendwelche mit Kot verschmierten Fotos haben doch nicht das geringste mit dem Frosch in München zu tun. Auf der Plastik ist weder Jesus noch ein Foto von ihm zu sehen. Und als Christ und Katholik muss ich ganz klar sagen, dass es noch mehr Opfer von Kreuzigungen gab als unseren Herrn Jesus Christus. Wir können also keinen Exklusivanspruch auf Kreuzigungsdarstellungen für uns geltend machen. Eine Argumentation in die Richtung, dass es sich bei dem Frosch um Jesus Christus handeln müsse ist daher eher eine Blasphemie desjenigen, der beim Anblick dieses Frosches mit Ei und Bierkrug an Christus denkt als umgekehrt. Die Kritiker sollten sich da mal an die eigene Nase fassen. Oder denkt Friedrich Spee bei jedem mit Kot beschmierten Gesicht gleich es sei seine Mutter?
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#63   nomen_domini   13:18:21 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Mundkommunion
Ich verstehe dieses ganze Gezerre um die „wahre“ Kommunionform nicht. Ist es denn eine andere Kommunion? Ist denn Christus geteilt? Wo beide Formen des Empfangs zugelassen sind, so liegt es in der Verantwortung des Empfängers, wie er kommunizieren möchte. Ich Empfange die Kommunion gerne im Knien in den Mund. Aber ich fühle mich auch nicht schlechter, wenn ich sie im Stehen in die Hand empfange. Wieso auch? Meine Verehrung ändert sich ja nicht durch meine Körperhaltung. Und wenn ich während der Wandlung an der Orgel sitze um die Akklamationen zu begleiten, so bin ich dort doch genauso andächtig, fromm und ehrerbietend (oder eben genauso wenig) als wenn ich knie.
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#39   nomen_domini   11:38:52 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Alois
Was römisch-katholisch ist, bestimmt in der Kirche immer noch der Papst oder ein Konzil. Ein vom Papst erlassener Ritus kann also garnicht unkatholisch sein.
Nicht katholisch sind die jenigen, die ohne den amtierenden Papst eine andere Kirche bauen wollen.
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#37   nomen_domini   11:35:03 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen
OK, dann spreche ich jetzt von einem Notstand an sonntäglichen Wortgottesdiensten mit Kommunionspendung. Wenn jeder Katholik jetzt selbst festlegt, wie er kirchlich versorgt werden muss, haben wir bald ein Recht auf Musikantenstadl statt Messe.
Es ist Blödsinn zu behaupten, es könne einen Messnotstand geben, wenn es ausreichend Angebote zum Besuch des ordentlichen Ritus gibt.
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#22   nomen_domini   10:06:29 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Punkt, Punkt, Komma, Strich…
Welche Notstandsgebiete denn? Wo kann man denn in Mitteleuropa keine katholische Messe besuchen, wenn man es möchte?
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#12   nomen_domini   09:15:31 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Kappes
Da muss niemand vor der Tür stehen bleiben. Drinnen findet eine römisch-katholische Messe statt, zu der alle eingeladen sind. Wenn ich mich als Katholik mit einem Currywurst-Stand vor den Kölner Dom stelle, wirst du doch auch nicht behaupten, dass man mich zu unrecht nicht hinein ließe.
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#6   nomen_domini   09:07:12 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Pünktchen
Eine Messe, die von einem nichtkatholischen Priester zelebriert wird, ist zwar gültig aber kann nie erlaubt sein. Genauso ist der Schuss eines als Polizist verkleideten Mörders zwar gültig (weil tödlich) aber trotzdem verboten.
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#1   nomen_domini   08:52:06 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Gut besucht
Das nennt man also gut besucht? Wenn die Pius-Bruderschaft 40 Hansel in ihre vielleicht gültige Messe bekommt? Bei einer ordentlichen Messe der römisch katholischen Kirche mit 100 Teilnehmern wird hingegen laufend von Gläubigenschwund geredet. Aber natürlich. :-S
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