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#54 Vegetarier 15:51:57 | Dienstag, 3. Januar 2012
@Mary Cruz: Sie verwechseln da etwas. Atheismus ist wertneutral, es ist schlicht, die Aussage, dass es
keinen Gott gibt. Ich kenne allerdings viele wertkonservative Atheisten und zähle mich selbst auch zu
diesem Lager. Das Problem ist der Werterelativismus, der zu Rücksichtslosigkeit und Egoismus führt.
Es steht keine böse Agenda dahinter. Vielmehr führen unqualifizierte Erziehung, Medienkonsum und eine
immer verrohter werdende Jugendkultur zu immer würdeloserem Verhalten in den jüngeren Generationen.
In freien westlichen Gesellschaften werden Frauen selten zu Porno und Prostituion gezwungen, jedenfalls
nicht von Hochglanz-Magazinen und Filmproduzenten. Sie haben sich selbst zum Sexobjekt gemacht, weil sie
es aus freien Stücken so wollten. Ich weiß nicht, in welchen sozialen Verhältnissen Sie leben, aber
in Familien in meinem Umfeld werden Kleinkinder nicht mit Pornos konfrontiert.
#51 Vegetarier 15:27:10 | Dienstag, 3. Januar 2012
Faszinierend ist, dass der Autor genauso argumentiert wie eine fundamentalistische Moslem argumentieren würde. Pornos sind nicht verwerflich, solange niemand dazu gezwungen wird. Vermutlich verhindert die Sex-Industrie sogar Vergewaltigungen, da sich bei der Balz erfolglose Männer so abreagieren können. Auch im von Kreuz.net-Autoren immer wieder verherrlichten katholischen Mittelalter gab es Porno und Prostitution im großen Stil, nicht selten sogar am päpstlichen Hofe und königlichen Hofe. Heute steht die Gesellschaft zu diesem sozialen Phänomen, anstatt es heuchlerisch für Tabu zu erklären. Es ist eine positive soziale Entwicklung, dass Prostituierte nicht mehr als Unzüchtige, Ketzer und Hexen zu verfolgt werden.
#83 Vegetarier 13:54:07 | Donnerstag, 26. März 2009
Wissenschaft contra Glaube Kreationismus beruht auf dem Prinzip Dogma, während die Wisssenschaft, die
Evolutionsbiologie dem Prinzip Zweifel nach arbeiten. Kreationisten setzen das Dogma der Schöpfung fertiger
Arten voraus. Wissenschaftler stellen nur Hypothesen, die jederzeit widerlegt werden können. Die Evolutionstheorie
ist Grundlage aller Biologie. „Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn außer im Licht der Evolution.“
(T. Dobzhansky) Zwei Sätze des Artikels treffen genau ins Schwarze, auch wenn die falschen Schlüsse
daraus gezogen werden: 1) „Es ist absurd zu glauben, daß sich die Lehre von der Evolution mit der Schöpfung
durch einen Schöpfer in Einklang bringen ließe.“ Führende Evolutionsbiologen und Philosophen wie Richard
Dawkins oder Daniel Dennett bestätigen dies. Sie ziehen allerdings den Schluss daraus, dass Agnostizismus/Atheismus
die einzig intellektuell redliche Haltung für einen aufgeklärten Menschen ist. 2) „Aber die absurdeste
dieser Absurditäten ist der Glaube, daß ein Mensch nach drei Tagen von den Toten auferstehen kann.“
Diese Lehre ist in der Tat vollkommen absurd. Wer nicht von Kindesbeinen indoktriniert ist und sich mit
der modernen Wissenschaft und Philosophie auseinander setzt, kann sich dem Schluss nicht entziehen, dass
das Leben nach dem Tod nur ein leeres Versprechen ist, das in erster Linie dazu dient, Macht und Autorität
durch Angst, Sühneversprechen und Hoffnung auf Erlösung zu legitimieren.
#25 Vegetarier 16:48:11 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Die Rechte der Frau Jeder Mensch hat laut Grundgesetz das Recht, über den eigenen Körper frei zu bestimmen.
Keine Frau darf zum Kinderkriegen gezwungen werden. Ich kenne viele Frauen, die sich dagegen entschieden
haben, und sich sehr wohl damit fühlen, von seelischem Schaden keine Spur.
#16 Vegetarier 16:33:38 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Sehr geehrter defendor, Sie haben mich gut verstanden. Ich bin in der Tat für ein unbedingtes Recht auf
Verhütung, vorehelichen Geschlechtsverkehr (den ich auch regelmäßig habe), für ein Recht auf Abtreibung
in Härtefällen und auf die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Frauenordination, der Wahrheitsanspruch
aller Religionen, die „heiligen“ Traditionen und katholische Konzile interessieren mich nur in soweit,
wie Menschen dadurch diskriminert werden. Ich halte den Wahrheitsanspruch aller religionen für irrational
und vernunftwidrig, der Katholizismus bildet da beileibe keine Ausnahme. Das tragi-komische und gleichsam
bezeichnende an der katholischen Kirche ist gerade, dass man sich trotz „göttlicher Inspiration“ der
Evangelisten, Kirchenväter und Päpste seit knapp 2000 Jahren nicht auf eine einheitliche Lehre einigen
kann.
#8 Vegetarier 15:47:06 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Was ist abscheulich? Natürlich ist es schön, dass hier so eine offene Diskussionsstruktur herrscht.
Unschön hingegen ist, dass von der Reaktion kritische Stimmen nicht selten gebannt werden, obwohl sie
niemanden beschimpft haben. (Das ist offensichtlich Zensur.) Weiterhin ist abscheulich, dass viele kreuz.net-Redakteure
rechtsradikal, frauenfeindlich, schwulenfeindlich, judenfeindlich und reaktionär sind. Kein anderes bekanntes
deutschsprachiges Internetportal ist so borniert, politisch so braun und ultrakonservativ wie diese Seite.
#89 Vegetarier 15:37:46 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Holocaust-Leugner = Märtyrer? Soweit ist es schon gekommen. Meinungsfreiheit ist eines der höchsten
Güter der Moderne. So soll es auch jedem Bischof erlaubt sein, braunschwarzen und antisemitischen Bockmist
zu erzählen. Aber selbstredend muss er sich – wie jeder andere Mensch – gefallen lassen, das seine Aussagen
(egal ob sie Unwissen oder Lüge sind) von Fachleuten, die es besser wissen, kritisiert und widerlegt
werden.
#7 Vegetarier 18:45:08 | Freitag, 13. Februar 2009
Langeweile Das war natürlich polemisch gemeint. Der eigentliche Grund, warum die Leute nicht mehr in
die Kirche gehen, ist selbstverständlich, weil sie eingeschläfernd wirkt. Sie ist langweilig, selbst
für Kinder. Ein Messbuch zum Mitlesen würde daran auch nichts ändern. Lieder zu singen ist doch schon
eine wesentlich gemeinschaftlichere Aktivität, die abert trotzdem niemanden mehr vom Hocker reißt. Jeder
halbgare Krimi hat mehr zu bieten als die Predigten über Schuld und Sühne von irgendwelchen sexuell
frustrierten Pfaffen. Als ob irgendjemand Latein lernen würde, um eine Messe zu verstehen!
#28 Vegetarier 18:39:45 | Freitag, 13. Februar 2009
Säkularisation Im Mittelalter hatten wir die Kirche als Gewissen des Staates… wozu führte das? Kreuzzüge,
Judenpogrome, Unterdrückung der freien Wissenschaften, Inquisition, Hexen- und Ketzerverbrennungen…
welch glorreiche Zeiten. Gewissen des Staates sollten aufgeklärte, freiheits-, kritik- und wahrheitsliebende
Menschen sein, keine geistlichen Würdenträger, die sich im Besitz absoluter Wahrheit glauben.
#48 Vegetarier 17:17:49 | Freitag, 13. Februar 2009
Die dritte Kraft Es darf nicht vergessen werden, dass es neben kulturrelativistischen Gutmenschen und
religiösen Fundamentalisten auch noch eine dritte Partei gibt: Die säkularen Humanisten, die radikale
Religionskritik dafür sorgen, dass die zu flackern begonnene Fackel der Aufklärung nicht erlischt. Menschenrechte
dürfen niemals aufgrund von religiösen Machtansprüchen verletzt oder aufgehoben werden. Den Ausweg
aus der Sinnkrise bietet ein philosophisch und wissenschaftlich fundiertes Welt- und Menschenbild, dass
eine evolutionäre Ethik nahelegt. Aufklärung und Religionskritik bieten den einzigen vielversprechenden
Weg, den Islam zu liberalisieren und die gläubige Bevölkerung in unsere pluralistische Kultur zu integrieren.
#118 Vegetarier 17:08:24 | Freitag, 13. Februar 2009
Schweigen zum Wohle bequemer Lügen? sicetnon ist der inbegriff des selbstverschuldet Unmündigen nach
Kant. Er will sich nicht seiner kritischen Vernunft bedienen und lieber an „Wahrheiten“ glauben, mit denen
er sich am wohlsten fühlt (Kreationismus, nationalistische Deutschtümelei), statt jene wissenschaftlich
gesicherten Erkenntnisse zu akzeptieren, die einen halbwegs objektiven Blick auf die Realität ermöglichen.
#2 Vegetarier 17:04:16 | Freitag, 13. Februar 2009
Überrascht Sie das? Es ist tatsächlich so, dass bloß noch knapp über 10% aller Katholiken regelmäßig
in die Messe gehen. Muss wohl daran liegen, dass die Leute den alten Ritus vermissen!
#43 Vegetarier 17:33:36 | Donnerstag, 12. Februar 2009
Feiern wir weltliche Feste An Weihnachten kann man auch Wintersonnenwende feiern, ein Fest mit viel längerer
Tradition übrigens und an Ostern kann man die Fruchtbarkeit und den Frühling feiern, ebenfalls ein Fest
mit längerer Tradition. Letztlich wurden Weihnachten und Ostern diesen heidnischen Festen bloß übergestülpt
#18 Vegetarier 16:22:05 | Donnerstag, 12. Februar 2009
stimme der vernunft hat recht Hitler war Katholik, der seinen Gauben weder widerrufen hat, noch wurde
er exkommuniziert. Auch sein Werk „Der Kampf“ landete niemals auf dem kirchlichen Index der „Verbotenen
Bücher“, wohl aber Kant, Heine, Sartre und nahezu alle humanistischen Aufklärer.
#26 Vegetarier 16:11:58 | Donnerstag, 12. Februar 2009
CAPSLOCK macht Lügen auch nicht wahrer. Die größte vorstellbare Sünde ist es also, das zu tun, was
die intellektuelle Redlichkeit und die Vernunft gebietet? Ergo: Die absurden Wunderberichte zutiefst abergläubischer
Menschen, die eine Taschenlampe für einen magischen Zauberstab gehalten hätten, zu bezweifeln. Die Existenz
von übernatürliche Entitäten und von für Menschen fassbare göttliche Gesetzen zu bezweifeln, soll
also das schlimmste Verbrechen überhaupt sein? Dann sind friedliebende Atheisten also per se schlechtere
Menschen als Massenmörder, Kriegstreiber und Vergewaltiger?
#298 Vegetarier 21:42:46 | Sonntag, 8. Februar 2009
@HeinzJosef Ich nehme die Bibel als literarisches Werk, als Gesetzbuch und als Versuch einer transzendent
eingefärbten Geschichtsschreibung sehr ernst. Ohne Lektüre der Bibel versteht man einen Großteil der
neuzeitlichen Literatur nicht oder magelhaft. Weiterhin lässt sich die (Religions)geschichte der letzen
20 Jahrhunderte kaum vernünftig verstehen, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Da ich die Existenz eines
personalen Schöpfergottes für arg unwahrscheinlich halte und für noch unwahrscheinlicher, dass er vor
2000 Jahren irgendwelchen Leuten seine Ideen eingeben hat, kann ich die Bibel auch nur in diesem, historisch-kritischem
Lichte sehen. Sie sagen, man muss die Bibel als ganzes sehen und interpretieren, dann schreiben Sie, man
müsse sie wörtlich nehmen. Wenn Sie einen Text wörtlich nehmen, bleibt wenig Raum für Interpretation.
Weiterhin machen das doch auch Kleriker bis hin zum Papst ständig, einzelne Teile der Bibel nach ihrem
Ermessen aus dem Kontext zu reißen und zu interpretieren. Aber gut, wenn Sie davon ausgehen, dass Kleriker
tatsächlich irgendwie in Kommunikation mit Gott stehen, ergibt es schon wieder irgendwie Sinn.
#23 Vegetarier 21:33:22 | Sonntag, 8. Februar 2009
Jetzt haben Sie’s mir aber gegeben Das hat echt weh getan. Ich muss jetzt weinen. Wie kann man nur so
verletzende Worte aussprechen? Ich hab eben meine Mami gefragt: Ist dieser Phillip ein Christ? Da sagte
sie: Nein, so ein boshafter Mensch kann niemals Christ sein.
#288 Vegetarier 18:46:53 | Sonntag, 8. Februar 2009
Interpretationssache Es gibt gute und böse Stellen in der Bibel (auch im NT, siehe Höllendrohungen Jesu
und Offenbarung). Ich verstehe nicht, wie man unterscheiden will, welche Stellen wörtlich und welche
metaphorisch zu interpretieren sind. Für mich gibt es nur JA oder NEIN, Auferstehung oder nicht, Gott
als Richter oder nicht, Hölle oder nicht. Wo ist da ein Zwischenweg in Sicht, der nicht von purer subjektiver
Willkür des Interpretierenden geprägt ist?
#286 Vegetarier 18:40:50 | Sonntag, 8. Februar 2009
@Phillip Idiotensicher ist: Ab dann, wenn sie Anzeichen von Bewusstsein zeigen (ab ca. dem dritten Monat
bei Föten). Das ist auch der Grund, warum ich keine Tiere verzehre. Weil ich bewusstes Leben schützen
möchte und Schmerz und Leid an anderen Lebewesen um jeden Preis vermeiden will.
#123 Vegetarier 18:38:14 | Sonntag, 8. Februar 2009
Ich habe bewusst pauschalisiert Lieber Heinz Josef, ich kenne natürlich selbst auch Katholiken, die Schwulen
eben nicht ihre Würde absprechen, aber unter Tradis (den selbsternannten „wahren“ Katholiken) scheint
es zum guten Ton zu gehören, dies zu tun. Entitäten, die keinerlei Bewusstsein haben, eine Menschenwürde
zuzusprechen, halte ich allerdings für absurd. Es ist interessant, dass übrigens der Vatikan und seine
Bischöfe sich immer wieder gegen Gesetzesentwürfe und UN-Resolutionen einsetzen, die sich explizit gegen
die Bestrafung von Homosexualität richten.
#283 Vegetarier 18:33:22 | Sonntag, 8. Februar 2009
Verbrechen ohne Opfer = Sünde gegen Gott? Homosexualität, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Frühabtreibung
etc.pp. sind Verbrechen ohne Opfer, weil niemand darunter leiden muss. Deshalb werden sie auch in säkularisierten
Staaten nicht geahndet sondern als Lebensform akzeptiert. Für Fundamentalisten sind es aber dennoch Verbrechen,
in erster Linie, weil sich gegen Gott versündigt wird. Bei wörtlicher Leseart der Bücher Mose oder
von Paulus’ Schriften muss man zu dem Schluss kommen, dass Homosexualität für Gott ein Greul ist. Weiterhin
kommen so Absurditäten hinzu, wie dass Christen um das Seelenheil ihrer homosexuellen Bekannten besorgt
sind oder gar ganz banale Dinge wie Eifersucht aufgrund von unterdrückten eigenen Begierden.
#118 Vegetarier 18:23:00 | Sonntag, 8. Februar 2009
Fehlende Toleranz Typisch katholisch, in irgendeiner Form anders orientierten Menschen die Würde abzusprechen.
Manch einer hier würde Schwule wahrscheinlich am liebsten mit Inquisition und Folter „bekehren“. Aber
es ist völlig logisch, dass sexuell frustrierte Menschen anderen nicht das Glück eines erfüllten Intimlebens
gönnen. Das allerdings erscheint mir würdelos: Erwachsenen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie
ein „gesundes“ Sexualleben zu führen haben. Selbstverständlich, wenn irgendwem geschadet würde durch
Homosexualität gäbe es einen Grund sich zu beschweren, aber wenn zwei erwachsene Menschen miteinander
einvernehmlich und in privatem Rahmen nach ihren persönlichen Vorlieben intim werden und mit dieser Lebensführung
glücklich werden, dann haben außenstehende Moralisten einfach kein Mitspracherecht, weil es sie nicht
im Geringsten betrifft.
#18 Vegetarier 18:15:05 | Sonntag, 8. Februar 2009
Belege? Ich habe mich mit dem Thema durchaus wissenschaftlich redlich auseinander gesetzt. Zeigen Sie
mir historisch stichhaltige Belege und ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Im Gegensatz zu
manch einem hier halte ich mich nämlich nicht für unfehlbar. Daher erscheinen mir auch die ad-hominem-Angriffe
absurd, unsachlich und völlig überzogen. Ich habe hier noch nie jemanden persönlich angegriffen.
#14 Vegetarier 15:55:23 | Sonntag, 8. Februar 2009
Hallo carlos wo bin ich selbstgerecht, wo moralinsauer? Was soll die Metapher „stinkendes Gerülpse“ bedeuten.
Womit habe ich es verdient, der, nein gar als „Nichtigkeit“ bezichtigt zu werden? Ich habe bestimmt nichts
geleistet damals, denn ich war noch nicht geboren. Ich habe weder dies Behauptet, noch habe ich die Westmächte
oder deren Politik gelobt. Ich habe lediglich einige historische Fakten in Bezug auf diesen Papst, der
von manchen hier wie ein Held gefeiert wird, erläutert. Pius XII. hätte nicht noch mehr mit Hitler verhandeln
sollen, aber er hätte Signale geben können. Mir scheint es jedenfalls nach Sichtung einiger Quellen,
dass er den Krieg und Völkermord nie explizit verurteilt hat. Letztlich ist es aber völlig logisch.
Wer selbst an Wahnideen wie die katholische Lehre glaubt, kann schwerlich andere Wahnideen wie den Nationalsozialismus
verurteilen.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. In meinem Post von 14:13 Uhr habe ich klar deklariert, von welchem
Pius die Rede ist. Weiterhin handelt der zugrundeliegende Artikel eben von diesem Pius XII.
#86 Vegetarier 15:00:03 | Sonntag, 8. Februar 2009
@sozialkatholisch: Ja. „Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst
wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem
du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen,
den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern. Befreie dich von der Unart des
Moralisierens! Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen
heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite
sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren
Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en!
Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte
Existenz.“ (M. Schmidt-Salomon)
#84 Vegetarier 14:53:58 | Sonntag, 8. Februar 2009
Der christliche Glaubenswahn Die Missionare waren weder Glaubens- noch Kulturstifter, sondern in erster
Linie Raubritter und heuschreckenhafte Plünderer. Las Casas schrieb: „Die Christen drangen unter das
Volk, schonten weder Kind noch Greis, weder Schwangere noch entbundene, rissen ihnen die Leiber auf und
hieben alles in Stück, nicht anders, als überfielen sie eine Herde Schafe. Sie wetteten miteinander,
wer unter ihnen […] einem Menschen mit einer Pike den Kopf spalten oder die Eingeweide aus dem Leibe
reißen könne. Sie machten auch breite Galgen [an diesen] hingen zu Ehren und zur Verherrlichung des
Erlösers und der Aposteln je dreizehn Indianer an jedem derselben, legten dann Holz darunter und verbrannten
sie alle lebendig. Da nun alles was fliehen konnte, sich in den Gebirgen versteckte und auf die steilsten
Felsen klimmte, um diesen grausamen und gefühllosen, den Raubtieren gleichen Menschen zu entgehen, so
richteten diese Würger, diese Todfeinde des Menschengeschlechts, ihre grimmigen Jagdhunde dergestalt
ab, dass sie jeden Indianer, dessen sie nur ansässig wurden, in kürzerer Zeit als zu einem ‘Vater Unser’
erforderlich ist, in Stücke zerrissen.“ Dieser Bericht ist kein Einzelfall. Ich habe im Zuge meines Geschichtsstudiums
diverse vergleichbare Quelltexte gelesen. Diese sind nur die Spitze des Eisberges, weil die meisten Dokumentatoren
die Ereignisse wesentlich euphemistischer und unreflektierter beschrieben. Insgesamt wurden etwa 20 Millionen
Indios durch die europäischen Eroberer ermordet.
#77 Vegetarier 14:38:41 | Sonntag, 8. Februar 2009
Jesus hat überhaupt keine Vollmachten erteilt. Hier ein paar Jesusworte, die die kath. Kirche konsequent
ignoriert: – „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln“. (Mt 6,19) – „Wenn jemand mit dir rechten will und
dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel“ (Mt 5,40) – „Richtet nicht“. (Mt 7,1) – „Wer unter euch
ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ (Joh 8,7)
#72 Vegetarier 14:34:03 | Sonntag, 8. Februar 2009
Ohne Drohbotschaft und Frohbotschaft ein glückliches Leben im Diesseits! Ich lebe konsequent nach dem
Prinzip: Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
#66 Vegetarier 14:19:42 | Sonntag, 8. Februar 2009
@matt3 Sie heißen den Raub und Völkermord an unschuldigen Indio-Völkern, wobei die missionierenden
Conquistadores sich noch nicht einmal die Mühe machten, die Indio-Sprachen zu erlernen oder dolmetschen
zu lassen, also gut? Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Ich bin Atheist, weil ich nicht an übernatürliche
Wunder glauben kann, die nicht hinreichend bezeugt sind. Das schreibt die intellektuelle Redlichkeit und
das Sparsamkeitsprinzip der Wissenschaft vor.
#63 Vegetarier 14:08:16 | Sonntag, 8. Februar 2009
@ihrseidnichtkatholisch Wenn Mission nichts mit Drohbotschaft und Zwang zu tun hat, was waren dann die
Kreuzzüge und die blutige Indiomission in Lateinamerika? Etwa Verfehlungen der einen, heiligen katholischen
Kirche und ihrer Kleriker?
Pius XII. und Hitler „Adolf Hitler war katholischer Christ, er trat nie aus der Kirche aus und wurde nie
exkommuniziert. Sein Buch ‘Mein Kampf’ erschien nie auf dem ‘Index librorum prohibitorum’, auf dem bis
vor kurzem alle Schriften gesetzt wurden, die in Glaubens- und Sittenfragen der katholischen Lehrer widersprechen.
Offensichtlich widersprechen Hitlers politische Anschauungen nicht der katholischen Sittenlehre“ (Kahl,
Joachim: Das Elend des Christentums, S.40)
#54 Vegetarier 13:40:53 | Sonntag, 8. Februar 2009
Schisma? Da stellt sich nun die Frage, ob die 600.000 erzkonservativen Pius-Separatisten etwas gegen die
1,5 Milliarden ordentlichen Kirchenmitglieder und Papstjüngern ausrichten können. Mir erscheint das
eher zweifelhaft.
#13 Vegetarier 12:29:32 | Dienstag, 3. Februar 2009
Wo steht eigentlich in der Bibel dass Abtreibung Mord ist? Ex 21:22 sagt, ganz klar, dass ein Mann, der
einer Frau zu einer Fehlgeburt verhilft, mit einer Geldstrafe belegt werden soll. Das ist eine ganz andere
Strafe als für Mord, wofür im AT die Todesstrafe festgelegt wird. Die biblische Definition für Leben
ist Atem, wie in Gen 2:7, wenn Gott Adam Atem einhaucht. Somit muss Leben mit der Geburt beginnen. Anti-Abtreibungs-Kampagnen
haben also nichts mit der Bibel zu tun, sie dienen lediglich zur Unterdrückung und Kontrolle der Frau.
Ich frage mich immer wieder warum in den stark säkularisierten Ländern Skandinaviens, wo nachweislich
der Großteil der Bevölkerung nicht an einen personalen Gott glaubt, solche gottgewollten Katastrophen
nicht passieren. Auch ist es beachtlich, dass dort die Kriminalitäts-, Scheidungs-, Abtreibungs- und
Schulabbrecherraten deutlich niedriger sind als in den gläubigsten US-Staaten. Sie sind sogar niedriger
als in Italien oder Deutschland. Woran mag das liegen?
#202 Vegetarier 02:07:54 | Samstag, 31. Januar 2009
@zeitgeist Welche Grundidee? Dass der zufällig am besten angepasste übverlben wird? Gut, dass ich topfit
bin. Ob Sie überleben hat natürlich mit Zufall zu tun (wir könnten alle morgen einen tödlichen Unfall
haben, die Chance dazu ist weit größer als im Lotto zu gewinnen.) Andere Faktoren spielen aber auch
eine Rolle, ob sie Überleben, z.B. wie gut ihr Bewusstsein an die Umwelt angepasst sind und ob mit ihnen
kooperiert wird. Was macht Ihrer Meinung nach Leben aus? Leben wird allgemein definiert als Zustand von
Materie mit den wesentlichen Merkmale: Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt, Fortpflanzung und Wachstum.
In der Tat sind über 99% der Spezies bereits ausgestorben und verdrängt bzw. ersetzt worden. So? Haben
Sie eine Quelle, nach der die „Wissenschaft“ doch immer dürstet? Bittesehr: de.wikipedia.org/…iki/Massenaussterben
Darwinismus ist vor allen Dingen eine Rechtfertigung, menschliches Leben zu töten, das den Anforderungen
einer „Schönen Neuen Welt“ nicht entspricht. Ebenso wie Religion. Man gedenke nur der Krimalgeschichte
des Christentums. Ich empfehle Ihnen einen Artikel aus der hier gescholtenen FAZ, in dem von der Hingabe
berichtet wird, die Eltern für hre Kinder aufbrachten – wir würden heute sagen: behinderten Kinder-
im 18. Jahrhundert. Die Tatsache der natürlichen Selektion und künstliche Zuchtwahl durch den Menschen
sind zwei paar Schuhe. Evolution und Philosophie:de.wikipedia.org/…re_Erkenntnistheorie
#199 Vegetarier 01:39:57 | Samstag, 31. Januar 2009
Noch einmal Darwin ist in vielerlei Hinsicht heutzutage überholt, seine Grundidee bleibt aber korrekt.
Lamarks Sicht ist mit den naturwissenschaftlichen Fakten (u.a. Genetik) nicht vereinbar. Es ist in der
Tat so, dass sich die zufällig genetisch am besten angepassten Organismen selektiert werden, während
die anderen aussterben. In der Tat sind über 99% der Spezies bereits ausgestorben und verdrängt bzw.
ersetzt worden. Darwinismus ist auch der Mutterboden für diverse Errungenschaften unserer Zeit: in der
Medizin, in der Technologie und auch in der Kunst, Literatur und Philosophie. Jede menschliche Erkenntnis
ist ein potenziell zweischneidiges Schwert, auch die Religion, wie sie wissen.
#196 Vegetarier 01:15:04 | Samstag, 31. Januar 2009
@zeitgeist Offenbar haben Sie sehr wenig Ahnung von der Geschichte der Evolution. Selbstverständlich
spricht Darwin von natürlicher Selektion. Sein erstes Buch nannte er: „The Origin of Species by Means
of Natural Selection: Or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life“ Darwins Sicht auf
die Evolution ist im Übrigen im Lichte der modernen, synthetischen Evolutionstheorie nicht mehr aktuell.
Ich empfehle: „Tatsache Evolution: Was Darwin nicht wissen konnte“ von Ulrich Kutschera. Wenn Sie mich
meinen, ich habe keine Gebrechen, ich bin kerngesund, danke der Nachfrage.
#191 Vegetarier 00:53:23 | Samstag, 31. Januar 2009
Erinnert mich an was Ist das sowas ähnliches wie eine Edelnutte? Käuflich, aber der Preis muss stimmen?
Ich frage mich, wieviel Elijahu bekommt für seinen Fulltime-Job, seinen Krawallkatholizismus in diesem
Forum zu kultivieren.
#186 Vegetarier 00:44:30 | Samstag, 31. Januar 2009
Evolution Zufall ist nicht Grundprinzip der Evolution, Mutation, Rekombination und Selektion bedienen
sich lediglich des Zufalls. Das betrifft übrigens die biologische ebenso wie die kulturelle Evolution.
Die Evolutionstheorie ist (im Gegensatz zu fundamentalistisch gedeuteten Schöpfungsmythen) keine Doktrin,
sondern eine wissenschaftliche Theorie.
#54 Vegetarier 15:42:06 | Dienstag, 27. Januar 2009
Interessante Sicht der Dinge Wenn Sie recht haben Wahrheit, so war der Völkermord an den Juden ja eine
noch grausamere Angelegenheit als allgemein angenommen!
#187 Vegetarier 15:39:10 | Dienstag, 27. Januar 2009
Ich freue mich über Belehrung Dass die katholische Kirche die Lehre des Wanderpredigers Jesu seit Jahrhunderten
verkennt und verfälscht, ist keine Neuigkeit. Ich glaube gerne, dass der wirkliche Jesus (wenn er gelebt
hat) ein unheimlich charismatischer Sektenführer gewesen sein muss, der viele für seine Zeit außerordentlich
vernünftige Ideen hatte (z.B. Bergpredigt, gemeinsames Abendmahl). Jesus war Revoluzzer, der jede Priesterhierarchie
und ihre Apologeten (das „Natterngezücht“) schaf verurteilte. Die Kirchenväter haben seine Lehre beinahe
ins absolute Gegenteil verkehrt. Das Problem ist, wir haben keine erhaltenen Augenzeugenberichte. Wir
können nicht wissen, wie der Mann drauf war, sondern haben nur die Zeugnisse von Fanatikern erster Generation.
Manche haben es dabei aufrichtig gut gemeint (wie Lukas), andere waren ungeheuer selbstherrlich (wie Paulus),
wieder andere sehnten sich nach der Vernichtung der Welt (Johannesoffenbarung). Die ersten Schismen zeichnen
sich also schon im NT ab. Dass Kunststück, diese verschiedenen Positionen unter einen Hut zu bringen,
konnte nicht gelingen. So und durch die animalische Veranlagung des Menschen erklärt sich die Kriminalgeschichte
des Christentums.
#59 Vegetarier 15:29:07 | Dienstag, 27. Januar 2009
Die Lawine ist losgetreten Ich halte mich an Physiker wie Steven Hawkins, die von einem Universum unendlicher
zeitlicher Dimension ausgehen und an die allgemeine, synthetische Evolutionstheorie zur Erklärung der
Entstehung des Lebens. Da das Universum ewig existiert, gab es nie ein Nichts. Diese Erklärung ist plausibler
und bei weitem wahrscheinlicher, als die eines hochkomplexen Schöpfers, dessen eigene Entstehung absurderweise
keiner Erklärung bedarf. Ich bin wie alle Lebewesen ein Produkt der Evolution. Einfache Lebensformen
haben sich über Millarden Jahre Mutation und Selektion komplexere verwandelt. Das ist naturwissenschaftliche
Realität. Für übernatürliche Entitäten gibt es nicht die geringste wissenschaftliche Evidenz, das
gilt für Gott ebenso wie für eine Seele (wenn das Wort mehr als eine metapher für unseren emergierten
Geist sein soll). Ich habe keine Gewissensbisse, denn ich habe meine Entscheidung sorgfältig abgewägt.
Ich habe wahrscheinlich mehr religionskritische Schriften gelesen als jeder andere hier. Ich habe nicht
behauptet, dass ich über so eine „FORMEL“ verfüge und sehe auch keine Notwendigkeit, sie zu liefern.
Die Naturwissenschaft wird sie aber gewiss eines Tages finden. Besondere Empfehlung: www.bibelkritik.ch
#182 Vegetarier 15:19:00 | Dienstag, 27. Januar 2009
@Hank In den meisten US-Staaten gibt es ein lächerlich-rigoroses Sexualstrafrecht: jedes Sexualverhalten
außer Masturbation und ehelichem Geschlechtsverkehr im eigenen Wohnraum steht unter Strafe. Würden diese
Gesetze konsequent verfolgt, müßten deutlich mehr Amerikaner in Haft leben als auf freiem Fuß. Verschärft
wird die Problematik mit der zunehmenden Tendenz der Politik, „1984“-artige Überwachungsmaßnahmen des
Privatlebens gesellschaftsfähiger zu machen. So können Strafbestimmungen immer rigoroser durchgesetzt
werden. Trotzdem bleiben Straftaten ohne Opfer zumeist unentdeckt, die Minderheit verurteilter Straftäter
dient daher in erster Linie der Abschreckung. Periodisch dringen bestimmte Kampagnen gegen Personen oder
Gruppen in die Öffentlichkeit und erzeugen Ressentiments gegen die „Täter“. Solche verschärften Bedingungen
erschüttern die Szene und provozieren echte Verbrechen wie Erpressung und Bestechung. Fazit: Gesetze
gegen Verbrechen ohne Opfer sind irrational, absurd und gefährlich. Sie kriminalisieren Menschen, die
niemandem irgendein Leid zugefügt haben. Sie begünstigen oder provozieren Erpressung, Korruption, Schwarzmärkte
und sexuelle Untergrundkulturen. Sie sind daher unethisch und wirken destruktiv. Ich habe kein bestimmtes
Vorbild, aber mir sind die vegetarischen Philosophen Peter Singer, Karlheinz Deschner und Eugen Drewermann
sehr lieb. Wenn Sie meine Beiträge aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, dass ich politisch eher
linksliberal orientiert bin.
#179 Vegetarier 15:10:49 | Dienstag, 27. Januar 2009
Verbrechen ohne Opfer In vielen Staaten der USA (Stichwort: Bible Belt) kann man übrigens für Ehebruch,
Homosexualität oder den Besitz oder Konsum von Cannabis auch in geringen Mengen zu langjährigen Freiheitsstafen
verurteilt werden. Diese unethischen Zustände wünschen sich wohl die meisten Katholiken auch für Deutschland.
#30 Vegetarier 15:07:44 | Dienstag, 27. Januar 2009
@Ernst Dass diese Seite für ihre Geschichtsklitterung zur glorifizierung eines totalitären autokratischen
Systems mit einem Orwell-Zitat wirbt, ist jawohl der Gipfel der Unverschämtheit!
#53 Vegetarier 15:05:05 | Dienstag, 27. Januar 2009
Korrektur: Es muss natürlich heißen Ich bezweifle nicht, dass es die Idee Gott in vielen Köpfen gibt,
ich bezweifle lediglich, dass die Existenz eines personalen, allmächtigen und allgütigen Gottes logisch
MÖGLICH ist. @JMX: Willkommen, glorreicher Mitstreiter für die Aufklärung!
#50 Vegetarier 14:56:49 | Dienstag, 27. Januar 2009
Gott als Wahnvorstellung Die Idee eines personalen Gottes ist immer individuelle Einbildung und meistens
Resultat einer frühkindlicher Indoktrination. Gott = Leben ist eine schöne Metapher, die ich ohne weiteres
als solche anerkennen kann. Ich sehe aber keinen Zusammenhang zum personalen Gott der judeo-christlichen
Traditon. Ich bezweifle nicht, dass es die Idee Gott in vielen Köpfen gibt, ich bezweifle lediglich,
dass die Existenz eines personalen, allmächtigen und allgütigen Gottes logisch unmöglich ist. Stichwort
Theodizee: Warum ließe so ein Gott die Übel der Welt zu? Wenn er sie nicht verhindern kann, ist er nicht
allmächtig. Wenn er sie nicht verhindern will, ist er nicht allgütig. Ergo: So ein Gott ist logisch
unmöglich.
#47 Vegetarier 14:48:01 | Dienstag, 27. Januar 2009
@Theophilus Hab leider keine. Aber ich würde einfach die Polizei und einen Psychotherapeuten mitbringen.
Die wissen schon, wie man mit ungezügelter Gewalt umgeht. Jetzt hast du’s mir aber gegeben! Mein Weltbild
ist zerstört. Ich muss jetzt meine Sünden bereuen und wieder in die Kirche eintreten…
#158 Vegetarier 13:45:52 | Dienstag, 27. Januar 2009
Werter angeblicher Professor Es gibt keinen rationalen Mittelweg: Entweder ein heiliges Buch ist göttlich
inspiriert oder nicht. Entweder es haben übernatürliche Wunder stattgefunden oder nicht. Wenn heilige
Bücher als antike Metaphernsammlungen verstanden werden, so werden sie zur rein fiktionalen Literatur,
oder allenfalls zu einem arg befangenen Versuch einer Geschichtsschreibung von abergläubischen Hinterweltlern.
So gesehen haben Sie recht. Nur ein Fundamentalist ist ein aufrichtiger Katholik. Beim Holocaust stellt
sich die Sache aber anders da. Hier haben wir historische Dokumente und sogar jede Menge materielles Beweismaterial,
statt vage übersetzter Überlieferungen von Schriften aus der Bronzezeit. Jeder ernstzunehmende Historiker
bedient sich heute der kritisch-rationalen Methode, d.h. empirische Fakten werden möglichst objektiv
analysiert und nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet. Wenn echte Belege auftauchen, die die Thesen
eines Historikers demontieren, so wird selbiges auch sehr bald geschehen.
#150 Vegetarier 13:07:38 | Dienstag, 27. Januar 2009
@biomilch: Beweise? Wie lächerlich ist das denn? Als ob die Anzahl der heute lebenden Juden irgendwas
in Bezug auf den Holocaust beweisen würde! Woher willst du wissen, bei welcher Rate die jüdische Bevölkerung
sich fortpflanzt? Ein Völkermord bedeutet übrigens nicht zwangsläufig die komplette Ausrottung einer
Ethnie bedeuten. Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen,
begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise
zu zerstören“: a) das Töten von Angehörigen der Gruppe b) das Zufügen von schweren körperlichen oder
seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen,
die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen d) die Anordnung von Maßnahmen
zur Geburtenverhinderung e) die gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe
(de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord)
#642 Vegetarier 12:59:54 | Dienstag, 27. Januar 2009
Was für ein Schwachsinn?! Sie argumentieren ernsthaft mit chemischen Verfallsraten gegen den Holocaust?
Wann das ihre besten „Fakten“ sind, dann herzlichen Glückwunsch!
#18 Vegetarier 12:46:23 | Dienstag, 27. Januar 2009
Absurd was manche Katholiken glauben Jungfrauengeburt, leibliche Auferstehung, Transsubstantiation werden
ohne jegliche historische oder naturwissenschaftliche Evidenz als faktische Tatsachen hingenommen. Aber
der Holocaust, für denn es historische Belege en masse gibt (Dokumente, erhaltene Gaskammern und Leichenöfen
in KZs, mediale Überreste, Augenzeugenberichte…), der wird abgestritten. Ich kann über so eine tölpelhafte
Ignoranz nur noch müde lächeln… wenn es nicht so tragisch wäre.
#99 Vegetarier 12:27:18 | Dienstag, 27. Januar 2009
Das moderne Papsttum Wenige Tage vor dem heutigen Gedenktag an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 64 Jahren
hat der deutsche Papst Benedikt XVI. den vor Jahren exkommunizierten britischen Bischof und Holocaustleugner
Richard Williamson wieder in die katholische Kirche aufgenommen. Jüdische Organisationen sind empört
über diesen Schritt des Papstes. Er ist ein Kreuzritter, der das Universum evangelisieren, katholisieren
und papsthörig machen will. Das Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum ist nicht zuletzt durch
den früheren Papst Pius XII. historisch belastet. Der wußte nach Erkenntnissen von Historikern sehr
wohl von der Judenvernichtung durch die Nazis, hat aber nichts dagegen unternommen.
#550 Vegetarier 12:24:07 | Dienstag, 27. Januar 2009
Christliche Werte? Du irrst, Kidjo. Es sind christliche Werte, die hier vertreten werden. Paulus, die
Kirchenväter und Theologen der Scholastik wären stolz auf die Hasstiraden gegen Juden und andere „Ungläubige“.
Es darf nicht vergessen werden, dass Meinunsgfreiheit, Menschrechte, Demokratie etc.pp. gegen die Kirche
erkämpft werden mussten.
#59 Vegetarier 12:19:06 | Dienstag, 27. Januar 2009
Wo sind die Belege? Liebe/r Reforeifer, Sie werfen haltlose Behauptungen in den Raum. Voltaire war einer
der wichtigsten Aufklärer überhaupt und setzte sich stets für die Meinungsfreiheit ein. („Du bist anderer
Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.“) Ich kenne keine Schrift von
ihm, in der er Juden diffarmiert. Kant und Hegel haben antisemitische Äußerungen abgelassen. Zumindest
ersterer gilt aber mittlerweile als rehabilitiert und ist unter katholischen Apologeten unserer Zeit sehr
beliebt (z.B. Lütz und Kissler). Marx war Sohn jüdischer Eltern und setzte sich vehement gegen eine
verkürzte Kapitalismuskritik ein, wie sie die Nazis später praktizierten. Statt differenzierter Systemkritik
wurde die Schuld am ausbeuterischen Wesen des Kapitalismus von den Nazis auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe
und zwar die Juden geschoben.
#260 Vegetarier 18:37:48 | Dienstag, 13. Januar 2009
Man verstehe mich nicht falsch Lieber Dr. Natterbach, sie verkennen (absichtlich?), dass Israel ein demokratischer
Staat ist und kein Gottesstaat, der von irgendwelchen Klerikern autokratisch beherrscht wird (wie der
Vatikanstaat). Liebe Maja, ich bin für das Recht auf Abtreibung, wenn das Leben der Mutter oder des potenziellen
Kindes beeinträchtigt würde. Tötung von Zellhaufen und nicht-empfindsamen Föten darf nicht mit Mord
gleichgesetzt werden. Jedes Schwein und jede Kuh empfindet mehr als ein Embryo. Ich lasse diese Tiere
daher auch nicht umbringen, weil ich es falsch finde, empfindsamen Lebewesen mutwillig Leid zuzufügen.
Als Mann würde ich niemals über eine Abtreibung entscheiden wollen, ich fordere lediglich die Anerkennung
der Mündigkeit von Frauen.
#793 Vegetarier 18:31:21 | Dienstag, 13. Januar 2009
Ich halte mich an die Wissenschaft Meine Fragen sind weder boshaft noch spotterfült. Es gibt keine dummen
Fragen, nur dumme Antworten. Wenn Sie eine Katze oder einen Hund auf der Straße streicheln, nehmen Sie
mit Sicherheit mehr Keime auf, als wenn Sie ein mit Antibiotika vollgestopftes und regelmäßig gereinigtes
Mastschwein anfassen. Das Schwein ist genetisch nicht so nah mit dem Menschen verwandt wie z.B. Menschenaffen,
die vermutlich das AIDS-Virus auf uns übertragen haben. Die allerwenigsten Krankheiten werden übrigens
durch einfaches Anfassen übertragen. Ich lebe nach meinen eigenen ethischen Geboten und komme damit wunderbar
klar. Auf Fleisch verzichte ich grundsätzlich aus ethischen und gesundheitlichen Gründen.
#12 Vegetarier 18:23:04 | Dienstag, 13. Januar 2009
Ein Licht in der Dunkelheit Sie sprechen mir aus der Seele, Mathilde. Endlich mal wieder jemand, der sich
informiert hat und zu einem vernünftigen Urteil gekommen ist. Ihr Kommentar ließ mich auf einen Vergleich
zwischen Hamas und dem Vietcong kommen. Auch letztere Miliz ließ sich nicht ausrotten, da man nicht alle
Unterschlupfmöglichkeiten aushebeln konnte. Wir sollten nicht vergessen: Selbst Osama Bin Landen ist
heute noch auf freiem Fuß, trotz all der modernen Technik!
#788 Vegetarier 18:11:17 | Dienstag, 13. Januar 2009
Meine Frage ging an Sie Elijahu. Sie verzehren doch hoffentlich keine Schalentiere, oder? Weiterhin: Ich
weiß aus Leviticus 11:7-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich
aber trotzdem Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe, und wenn ja, wie ist es mit Kopfbällen?
#255 Vegetarier 18:07:44 | Dienstag, 13. Januar 2009
Einzelne Beispiele / Strohmann-Argumente Dr. Natterbach pickt einzelne Juden heraus und verallgemeinert
deren Positionen (oder das, was er als diese versteht) auf alle Juden. Ich bin übrigens auch ein Linker
und trete für Abtreibung ein, das allerdings als getaufter Katholik.
#784 Vegetarier 18:01:58 | Dienstag, 13. Januar 2009
Speisegebote Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren wie Muscheln oder Hummer ein
Gräuel darstellt (Lev.11:10), sei es aber ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem
nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
#10 Vegetarier 17:24:18 | Dienstag, 13. Januar 2009
Satire Gotthards Kommentar kann man nur als Satire verstehen, ebenso Dr. Hegers. Bei letzterem ist Sie
aber definitiv unfreiwillig. Seinen liberalen Gottesstaat hatten wir schon einmal – im tiefsten Mittelalter.
#663 Vegetarier 15:35:14 | Dienstag, 13. Januar 2009
Verbrechen mit und ohne Opfer Wer sich selbst ungesund ernähren oder Drogen nehmen will, soll das gerne
tun. Aber durch Fleischkonsum schadet man Lebewesen, quält sie und sorgt dafür, dass Menschen verhungern.
(Tiere sind empfindungsfähige Lebewesen, die durch die industrielle Massenhaltung nachweislich gequält
werden; für 1kg Rind müssen bis zu 16kg Getreide verhungert werden; Zehntausende Menschen verhungern
täglich. Fleisch ist pure Dekadenz.)
#2 Vegetarier 15:23:01 | Dienstag, 13. Januar 2009
Meine volle Zustimmung! Avnerys Vergleiche hinken wirklich hinten und vorne. Die „Berichterstattung“ hier
wird immer reißereischer. Für so eine Willkür-Interpretation historischer Fakten würde jeder Geschichtslehrer
in der Mittelstufe eine 5 oder 6 geben.
#245 Vegetarier 15:17:09 | Dienstag, 13. Januar 2009
@hildegardfan Sie scheinen zu den wenigen diskursfähigen Menschen in diesem Forum zu gehören. Ich finde
es schwierig, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beurteilen – vor allem aus unseren gemütlichen
Wohnzimmern heraus. Auch wenn Kollateralschäden in einem Krieg nie zu vermeiden sind, müssen Sie so
gering wie möglich gehalten werden. Wenn die US-Amerikaner Napalm-Bomben auf Vietnam geworfen haben,
dann war das mit Sicherheit unverhältnismäßig. Sie haben natürlich recht, dass die harte Reaktion
Israels für alle Antisemiten (ob rechtsradikaler oder katholischer Prägung) ein gefundenes Fressen ist.
Es ist überaus erstaunlich, dass es kaum einem User dieser Seite sauer aufstößt, wenn aufgeklärte,
demokratische Juden plötzlich als Völkermörder bezeichnet werden. Eine solche Perversion ist für mich
als Geschichtskundigen wahrlich kaum begreiflich. Eine solche Ignoranz und Dummheit der Vergangenheit
gegenüber ist sehr bedenklich. Die Gefahr der Radikalisierung besteht in jedem Krieg, insbesondere wenn
eine der Parteien schon vorher einer radikal-totalitären Ideologie anhängt. Ich bin aber zuversichtlich,
dass Israel weiterhin mit Bedacht vorgeht. Das Problem ist nicht der israelische Staat, sondern es sind
die islamistischen Traditionalisten mit ihrem Jihad. Fanatismus ist – wie eigentlich jeder intelligente
Mensch erkennen müsste – auf Dauer in der Tat nur durch Liberalismus, Pluralität, ausreichende soziale
Sicherung und kritisch-rationale Bildung der Bevölkerung zu bekämpfen.
#241 Vegetarier 15:03:24 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Abu (erst mal informieren, bitte!) zu 1: Wie hat Israel die Hamas provoziert? Dadurch dass die Regierung
zum Großteil aus Juden besteht und Juden die Todfeinde der Islamisten sind? zu 2: Die Frage ist grundsätzlich
nicht, wem Zahlungen gelten, sondern bei wem sie ankommen. Zu der Frage nach Quellen, schauen Sie mal
hier: de.wikipedia.org/wiki/Hamas. Der Unterschied zwischen Israel und Gaza ist, dass Israel ein demokratischer
Staat mit sehr wenig Korruption ist, Gaza hingegen von einem Terrorregime beherrscht wird, das den muslimischen
Gottesstaat propagiert und so gezielt wie erbarmungslos Zivilisten ermordert. zu 3: Was abgeriegelt wird,
sind Waffentransporte. Die Menschen in Gaza müssten nicht verhungern, wenn die Hamas nicht die begrenzten
Ressourcen des Landes für Dekadenz und Terrorismus verschwenden würde. zu 4: Israel handelt aus Notwehr.
Die Hamas hat angefangen mit dem Bombenhagel auf Israel. Wenn Israel das Kriegsrecht verletzt hätte,
wäre jetzt die ganze Welt in Aufruhr und würde Israel mit Handelsembargos und Boykotten belegen. Die
Ideologie der Hamas ist hingegen dezidiert menschenrechtsfeindlich.
#238 Vegetarier 14:37:40 | Dienstag, 13. Januar 2009
@hildegardfan Sie haben verstanden, wie man eine Situation vernünftig analysiert. Keine platte Schwarz-Weiß-Malerei,
sondern eine differenzierte Betrachtung der Fakten. Dennoch, man wird nicht automatisch zum Terroristen,
nur weil man perfide Waffen einsetzt. In den Händen der Hamas würden Phosphorbomben noch viel verheerendere
Schäden herbeiführen. Mit dem „gemeinen Volk“, das von der Hamas und und mit der totalitären islamistischen
Ideologie indoktriniert wurde, kann man Mitleid haben. Wie Sie richtig erkannt haben, hildegardfan, das
Problem der Radikalisierung entsteht in erster Linie durch soziale Ungerechtigkeit, Armut und mangelnde
Bildung.
#233 Vegetarier 14:09:32 | Dienstag, 13. Januar 2009
Bitte differenzieren Die Frage ist doch, mit welchen Absichten die Akteure eines Krieges handeln. Ich
möchte nicht falsch verstanden werden. Ich bin ein Gegner jedes vermeidbaren Krieges und würde selbst
nur aus Notwehr kämpfen. Kollateralschäden sind nunmal nicht zu vermeiden, solange die zivilisierte
Menschheit keine „perfekten“ Waffen entwickelt, mit denen die Drahtzieher von Terrororganisationen identifiziert
und sauber ausgeschaltet werden können. Ein Terrorist würde eine solche „perfekte“ Waffe ganz sicher
anders einsetzen. Terroristen machen auch nicht halt vor Schulen, Krankenhäusern und Kirchen, greifen
diese sogar oft gezielt an. Ich ergreife nicht Partei für den demokratischen Staat Israel und das extrem
harte Vorgehen gegen die radikal-islamistische Hamas. Aber den Israelis versuchten Völkermord vorwerfen
zu wollen, ist nichts weiter als antisemitische Hetze!
#226 Vegetarier 12:51:57 | Dienstag, 13. Januar 2009
Absurditäten, Fehlinformationen und offener Antisemitismus Völkermord wird definiert als „eine der folgenden
Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz
oder teilweise zu zerstören“: [Aufzählung] Bei der Hamas handelt es sich um eine islamistische Terrororganisation,
deren erklärtes Ziel es ist, alle Juden auszurotten. Das israelische Militär hat Befehl, nur militärische
Ziele und bewaffnete Agressoren anzugreifen, nicht aber Zivilisten. Israel hat nicht die Absicht, die
Palästinenser ber auszurotten. Es geht allein darum, die Hamas zu zerschlagen, die seit Jahrzehnten immer
wieder aus brennendem Antisemitismus grausame, terroristische Anschläge gegen Zivilisten durchgeführt
hat.
#268 Vegetarier 13:16:21 | Sonntag, 11. Januar 2009
Der gemeinsame Feind Ist doch selbstverständlich lieber MartinBieger: Christen und Muslime haben einen
gemeinsamen Feind: Juden, weil sie nicht zur „wahren“ Religion konvertieren obwohl sie die Inhalte dieser
kennen. Die Mission ist gescheitert und das lässt seit der Antike Hass aufschäumen.
#11 Vegetarier 13:09:24 | Sonntag, 11. Januar 2009
@wiener Diese Rechtfertigungsstrategie ist mir bekannt, funktioniert aber nicht. Nach 1945 wurden noch
einige Kommunisten und Jean-Paul Sartre posthum exkommuniziert. Außerdem scheint mir das ganze Prinzip
der Exkommunikation ad absurdum geführt zu werden, wenn für Nichtigkeiten wie Heirat einer geschiedenen
Frau jedesmal bürokratischer Aufwand betrieben wird, aber wenn durch eine Exkommunikation ein klares,
politisches Signal gegeben werden könnte, wird sie unterlassen. Der Befehl zum Völkermordes an den Juden
(den vermeindlichen „Christusmördern“) ist vermutlich im Christentum schlichtweg keine Sünde.
@Romulus Warum die Aufregung? Das sind historische Fakten, die mir in diesen Kontext zu passen schienen.
Haben Sie ein Problem damit? Hitler trug übrigens auch einen Schnurbart. Sind jetzt alle Männer mit
Schnurrbärten automatisch verkappte Bösewichter?
Adolf Hitler ist übrigens bis heute nicht exkommuniziert worden. Joseph Goebbles schon. Warum? Er hat
eine geschiedene Protestantin geheiratet. Wenn das nicht mal für die Prinzipientreue der Kirche spricht!
#262 Vegetarier 12:08:17 | Sonntag, 11. Januar 2009
Katholiken oder Ketzer? Es gibt doch so etwas, das nennt sich Kathechismus und so etwas, das nennt sich
Glaubensbekenntnis. So weit ich weiß, sind diese Vorschriften und Gelübte bindend für Katholiken. Wer
mit ihnen bricht und die Autorität der Kirche anzweifelt, kann meines Wissens nach nicht mehr als Katholik
gelten, sondern muss als Ketzer betrachtet werden. Ist es nicht so?
#47 Vegetarier 12:03:47 | Sonntag, 11. Januar 2009
Pardon Entschuldigung, habe letzte Nacht nicht geschlafen, da unterlaufen mir manchmal solche Fehlerchen.
Sie haben natürlich recht, vonHerzmanovsky-Orlando. Wie auch immer Sie allerdings das mit dem Arier meinen
sollten, ich kann mich schwerlich damit identifizieren.
#45 Vegetarier 11:55:37 | Sonntag, 11. Januar 2009
@Antipacelli Bitte nennen Sie einen israelischen Politiker oder General, der sich auf diese Verse beruft,
um sein Handeln zu rechtfertigen. Die religiöse Koponente auf Seiten der Israelis wird überschätzt.
Jüdische Soldaten begehen keine Völkermorde mehr im Auftrag JHWHs. Den Krieg gegen die Hamas als heiligen
Krieg zu bezeichnen ist daher faktisch falsch. Das israelische Militär greift ausnahmslos Ziele an, von
denen aus radikal-islamistischen Terroristen operieren. Letztere hingegen ermorden in erster Linie jüdische
Zivilisten, aus blindem, religiös motiviertem Antisemitismus.
#215 Vegetarier 01:29:03 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@Ultramontanus Finger weg von der Esoterik! Ist auch nicht mehr dahinter als bei den ganzen Religionen
mit ihren quacksalberischen Heils- und Erleuchtungversprechen. Wenn schon rational, dann auch konsequent!
Einen imaginären Freund braucht niemand, der gelernt hat, sich auf seinen Verstand und seine kritische
Skepsis bezüglich jeder Ideologie zu verlassen!
#211 Vegetarier 01:25:00 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Jajajaja Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht hinab. Sagen wir nur: Ich bin von Evolution und Erbgut
her in dieser Hinsicht von Natur aus recht gut bedacht worden. Trotzdem, Tiere quälen und töten lassen
halte ich für grundfalsch, da sie empfindsamere Lebewesen sind als jeder Embryo.
#206 Vegetarier 01:18:54 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Wir sind eh alle Tiere Naja, meine Ex-Freundin hat mich auch schonmal Tiger genannt. Ich finde es auch
nicht schlimm, mit Tieren verglichen zu werden, wir tun das ständig. Mag damit zusammenhängen, dass
wir Tiere sind, nämlich Menschenaffen. Ich empfehle dazu Thomas Junker – Die Evolution des Menschen.
#203 Vegetarier 01:12:43 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Bitte nicht! Also ich würde ihn vermissen!! Wo bliebe der Charme und das Amusement, das Elijahu austrahlt?!
Ich glaube ja, er ist in Wirklichkeit ein Undercover-Agent des Atheismus, der den ultra-mega-konservativ-katholischen
Super-Fundi gibt, um uns alle zu veräppeln.
#198 Vegetarier 01:08:51 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Erst Nachdenken, dann Schreiben (Vielleicht einen über den Durst getrunken?) Du prollst doch genauso
rum wie die Muslime und kriegst auch keinen auf den Deckel. Die Hamas (bestes Beispiel für Proletenmuslime)
kriegt gerade verdientermaßen ordentlich einen auf den Deckel. Müsste doch ganz in deinem Sinne sein,
oder?
#192 Vegetarier 00:52:40 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@Elijahu Du scheinst Grundprinzipien des menschlichen Miteinanders nicht verstanden zu haben wie z.B.
dass Gewalt Gegengewalt erzeugt. Muslime als wilde Tiere zu bezeichnen ist auch sehr unproduktiv, schließlich
waren die Araber im Mittelalter oft die besseren Wissenschaftler und haben so einiges z.B. zur modernen
Medizin und Mathematik beigetragen.
#184 Vegetarier 00:35:13 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@Aida Du scheinst ziemlich jung zu sein. Bilde dich bitte ein wenig in Bezug auf andere Länder und Kulturen,
bevor du solche beleidigenden Äußerungen ablässt. Ich bin selbst sehr gut mit einigen Österreichern
befreundet und das sind ganz gewiss keine Nazis. Islam ist auch nur eine Religion, genau wie das Christentum.
Am gesündesten lebt es sich ohne Religion, ohne Alkohol und ohne Fleisch. Um da zu erkennen braucht es
keinen Gott, sondern nur den gesunden Menschenverstand und ein wenig Interesse in Philosophie und Wissenschaft.
Die Frage der Intention Bei der Frage, ob ein Handeln ethisch ist, muss beantwortet werden, welche Absicht
der Akteur hat. Die Hamas ist eine terroristische, radikal-antisemitische Organisation, die keinerlei
Skrupel hat, Zivilisten zu ermorden, nur um möglichst großen Schaden an „den Zionisten“ anzurichten.
Israel hingegen befindet sich in einem Verteidigungskrieg gegen diese terroristische Vereinigung, deren
erklärtes Ziel die Auslöschung aller Juden in Israel und die Einrichtung eines islamistischen Gottesstaates
ist. Israel befindet sich also in einem Verteidigungskrieg, bei dem Kollateralschäden nicht zu vermeiden
ist. Kein israelischer Soldat darf nach seinem Ermessen palästinensische Zivilisten ermorden, stattdessen
werden Knotenpunkte der islamistischen Terrororganisation Hamas, die mit ihren Raketenangriffen diese
Reaktion provoziert hat, sehr gezielt angegriffen.