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Der Islam ist uneinheitlich Nun, zuerst gibt es die Schiiten und dann die Sunniten, welche sich gegenseitig
widersprechen. Dann stehen noch die vielen gewaltbereiten Fundamentalisten „vor der Türe“. Und: Muslim
ist man von Geburt an oder man spricht vor 2 Zeugen die Formel: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt
ausser Allah und dass Mohammed der Gesandte Allahs ist.“ Tragisch ist allerdings die ablehnende Integrationsbereitschaft
vieler Moslems. Wir hatten hier neulich in der politischen Gemeinde Riegel alle muslimischen Immigranten
nachhaltig eingeladen, an einem Treffen teilzunehmen. Niemand (!) kam. Bezeichnend? Der Islam hat weltweit
1,2 Milliarden Anhänger. Die Zahl steigt wohl allein durch die hohe Geburtenrate.
Kirchen in islamischen Ländern? Leider ist es so, dass etwa in arabischen Ländern oder im Iran/Irak
das Christentum ganz und gar nicht toleriert wird. Dürfen hier Kirchen gebaut und … Piesterseminare
errichtet werden, ist es da möglich, mit einem Kreuz am Revers oder um den Hals nach aussen zu gehen?
Eine Patene ist hilfreich Als Seelsorger und Theologe weise ich immer darauf hin, man möge beim Austeilen
der hl. Kommunion (in beiderlei Gestalten) stets eine Patene (Unterteller) vor die an der hl. Kommunion
Teilnehmenden reichen!!! –- Michael M. P. Wittmann, Riegel/Baden-Baden
Viri probati Man sieht und spürt, das Thema „viri probati“ ist doch ganz aktuell?! Und: Altbischof Kamphaus
ist eben eine andere Persönlichkeit – als die Person, welche nun auf dem Bischofsstuhl „Platz“ genommen
hat. Verschiedene Menschen! Alle aber dienen der einen Kirche. –- Theologe Michael M. P. Wittmann, Riegel
Communio Der Heilige Vater hat bestimmt die Communio im Sinn. Wohl wusste er von den unsinnigen Aussagen
des Weihbischofs Williamson vorab nichts. Jener sollte sich klar von seinen Äußerungen zur Soah distanzieren.
Die Piusbruderschaft hat beide Hände gereicht bekommen und das „motu proprio“ ist eher positiv anzusehen.
Für die Bruderschaft ist aber die Anerkennung des II. Vaticanums unabdingbar wie idem ein Leben im Gehorsam
gegenüber dem Papst.
Aufruhr im Wasserglas Nun, die Piusbruderschaft bleibt weiterhin suspendiert, also rechtlich an der Ausübung
des Weiheamtes gehindert. Sollte nun ein Bischof der Bruderschaft etwa einen Priester „weihen“, so hätte
dies de facto tatsächlich per se eben wieder die Exkommunikation nach sich. Hier ein Impuls, den Codex
Juris Canonici mal wieder zur Hand zu nehmen.
Priesterbruderschaft Pius X. Mit Dekret v. 21.01.2009 (Card. Re, Präfekt der Kongregation für die Bischöfe)
hat der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. zwar die Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Bruderschaft
v. 02.07.1988 aufgehoben, sind aber nicht jene de facto weiterhin suspendiert, also rechtlich an der Ausübung
des Weiheamtes gehindert?!
Williamson sollte überlegen! Nun, die Aussagen des nun wieder mit anderen drei Bischöfen in den Schoss
der katholischen Kirche aufgenommenen Williamson, sind bestimmt nicht brauchbar. Zuerst ist Williamson
ja kein Historiker. Dies zeigt sich ja schon von seiner Aussage her: 200 oder 300 tausend Juden seien
„umgekommen“. Allein eine so weit umfassende und unklare „Gesamtbehauptung“ ist schon verzerrt. Letztlich
geht es um jedes einzelne Schicksal. Gottlob ist das Elend, welche viele Menschen vor noch etwa 50 Jahren
erleben mussten – noch keine eigentliche Geschichte, wo es zu spekulieren gilt, man kann hier nachforschen
und auch auf Zeitzeugen zurückgreifen, welche gottlob noch leben.
Die Communio ist wichtig Der Heilige Vater hat sich bestimmt lange überlegt, was zu tun ist. Entscheidend
ist m. E. nach, dass die Einheit aller Christen wiedererlangt wird, natürlich wird dies beschwerlich
sein. In Joh. 17 ff. wird immer wieder explizit dargestellt: „Damit sie alle e i n s seien“. Ja, vieles
ist defizitär. Wenn man allein daran denkt, dass in protestantischen Kreisen über hunderte verschiedene
„Kirchen, Freikirchen“ existieren.
Werner Tzscheetzsch Nun, irgendwie ist hier alles wirklich etwas unklar: Da gibt ein Theologieprofessor
„einfach so“ seinen Lehrstuhl auf, erklärt aber nicht, in welchen Punkten er „seine Heimat nicht mehr
in der kath. Kirche habe.“ – Ich selbst kenne Werner Tzscheetzsch noch aus meiner Studienzeit in Freiburg.
Er war damals Akademischer Rat und Assistent von Prof. Biemer. Immer hatte er auf mich einen sehr offenen
und klaren Eindruck gemacht. In www.tv-suedbaden.de kann man ein kurzes Video sehen, in welchem Werner
Tzscheetzsch „Stellung“ nimmt.