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#1 Fabianus 14:27:13 | Donnerstag, 17. November 2005
Denn sie wissen nicht, was sie tun… „Coole Musik, eine Message [Botschaft], mit der Jugendliche etwas
anfangen können, und das in einer vollen Kirche. Das war unser Ziel, und das haben wir erreicht.“ Oh
ja, welch wertvolles Gut! Ihr könnt stolz auf euch sein, den letzten Funken von Respekt vor dem Opfer
des Herrn ein für alle Mal vernichtet zu haben! Ihr setzt euch selbst in Szene, fügt der eindeutigen
Botschaft Jesu noch eine persönliche „Message“ an. Bravo! Das nennt sich Klerus. Die von Show-geilen
Jugendlichen gefüllte Kirche nützt rein gar nichts! Das werdet ihr wahrscheinlich nie begreifen, genauso
wie ihr immer nach neuen Wegen sucht, das alleheiligste Altarsakrament auf kosten der Popularität bei
Jugendlichen zu entweihen! Eine Schande!
#5 Fabianus 19:08:57 | Dienstag, 15. November 2005
… „Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Frucht des Leibes ist sein Geschenk.“ Psalm 127 Der Mensch verachtet
nicht mehr bloß Gott, sondern mittlerweile sich selbst.
Kritik In dem Zusammenhang wäre es vielleicht besser gewesen, sich zu dem Leben nach dem Tod eines Alzheimerpatienten
zu äußern und inwiefern man sich das in diesen Fällen vorstellen soll. Sie für diese Argumentation
zu bemühen, ist ein unglücklicher, inhumaner Vergleich.
#4 Fabianus 21:23:10 | Donnerstag, 10. November 2005
Arianismus Man bedenke nur die Worte von Kardinal Meisner beim Eröffnungsgottesdienst. „Wir kommen um
Gott anzubeten und Christus unseren Bruder zu begrüßen“.Dies ist, abgesehen vom arianischen Touch dieser
Aussage, ein Beitrag dazu, Christus nicht mehr im Tabernakel als anbetungswürdig zu sehen.
Vorteil? Latein war die eindeutige Sprache, die mehrdeutig und damit verfälscht übersetzt wurde. Nützt
die Landessprache noch etwas, wenn die Leute diese bequeme Art der Aussprache sowieso nur noch runterleiern?
Als ob durch die Einführung der Landessprache jetzt alles endlich mit ganzem Herzen dabei sind/sein können-Schwachsinn
Akzentverschiebung Diese Diskussion zeigt, wie weit man sich intellektuell von dem wirklich Wichtigem
in der Liturgie entfernt hat: Den Empfang des Leibes unseres Herrn. Dies ist das Kernstück, was anscheinend
nur noch mit Show und Events einigermaßen interessant gemacht werden kann. Eine Katastrophe. Aber hausgemacht…Gott
schütze die „normalen“ Messen, ohne Schminke. Hier wird der Opfercharakter erkennbar. Zu viele Menschen
wollen sich zu sehr in den Gottesdiensten darstellen. Wie soll man Kommunionkindern noch Ehrfurcht vor
dem Leib des Herrn beibringen, wenn 10 Mintuen später sich in dem „Gottesdienst“ drei Damen mit Gitarre
um den Altar scheren und den „Bruder Christus“ feiern, vielmehr sein Gedenken, die Realpräsenz scheint
nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr Gemeinschaft der Gläubigen. Im Gottesdienst opfert sich nicht Christus
mehr für uns, sondern die Gemeinde „gedenkt“ ihm, mit unhaltbaren Methoden. Die alte Weisheit „Pax cum
ecclesia est pax cum DEO“ stimmt nicht mehr.
#6 Fabianus 16:37:41 | Donnerstag, 3. November 2005
Pius V. Pius V. verbot in einer Bulle, dass der von ihm fetgelegte Messritus von keinem Konzil oder einem
seiner Nachfolger verändert werden darf. Das war ein klare Aussage, eindeutig und unverrückbar. Bis
zum II. Vaticanum und dem Vielfaltschaos auch in dem Messritus heutiger Tage.
#15 Fabianus 16:15:16 | Donnerstag, 3. November 2005
anbiedern, anbiedern… Diese Anbiederung an den Islam ist unerträglich. Nostra aetate war ein schwerer
Fehler. Peter Scholl Latour sagte zurecht: „Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islams, sondern Angst
vor der Schwäche des Christentums.“ Türken gerade im Ruhrgebiet überall. Die Zeitungen berichten groß
über ihre (seltsame) Fastenzeit. Herrlich! Über die christliche Fastenzeit nächstes Jahr nur spärliche
Artikel, man will die Muslime ja nicht vor den Kopf stoßen und außerdem ist das ja bei uns Christen
ja eigentlich ja nicht mehr so mit dem Fasten…usw. Erschreckend! Mein Gott ist sicherlich nicht Allah
und schon gar nicht diese fiktive Kriegsgottheit aus dem Koran! Die Dialogskünstler der katholischen
Kirche richten sie zugrunde. Aufhaltbar scheint es leider nicht mehr zu sein. Selbstverleugnende Dialogbereitschaft
trifft auf scheinbare, zurückhaltende Freundlichkeit mit jeder Menge Hinterlist.
Fragen Eine erschreckende Darstellung. Doch diese Darstellung setzt den denkenden Menschen mit Bewusstsein
voraus. Wie verhält es sich in diesem Punkt mit Totgeburten, geistig Behinderten, an Demenz Erkrankten?
Wird ihnen dies erspart? Wie ist die Stellung der Kirche dazu? Kann man bei einer Totgeburt von einem
bereits im Mutterleib sündigen Menschen sprechen? Oder hängt es vom Bewusstsein ab, dh. bei Erkenntnis
der eigenen Ursünde tritt diese erst vollkommen in Kraft? Dann müsste allerdings mit mehrerlei Maß
gemessen werden müssen. Wie kann man im Himmel die vollkommene Zufriedenheit erlangen, wenn man bereits
auf Erden die Erkenntnis gewonnen hat,unterschiedlich hoch in dem Himmel aufsteigen zu können? Solche
fragen stellen sich mir stets, wenn ich solche guten, aber doch etwas verallegemeinernde Artikel lese.
sehr empfehlenswert ein sehr emfehlenswertes und wichtiges Buch. Sollte niemandem fehlen. Die gesamte
Aufmachung ist leicht verständlich aber präzise und korrekt erklärend.
Katastrophe „Mehr als kirche“- Mehr als der Empfang des Herrn? Die Herren Kirchenführer sollten sich
lieber mehr darüber Gedanken machen, wie man den Jugendlichen die wahre und höchstheilige und notwendige
Möglichkeit zur Kommunion nahe bringen kann. Dies ist das Zentrum der Messe und der Höhepunkt, der ein
hohes Maß an Glück verleiht. Für die primitiven und progressiven Jugendlichen ist die Kirche heute
nicht mehr als ein altes Gebäude, wo man (Zitat eines Kommunionkindes) „was zu fressen bekommt und dann
endlich nach Hause gehen kann.“ Sie umgarnt man jetzt mit derartigen Dingen. Der Kardinal muss vollkommen
von Sinnen sein, sein Geist scheint irregeführt. Die kardinäle gehen mit dem Thema Sexualität mittlerweile
so um: Eigentlich wissen wir, was ihr wollt und eigentlich ist das ja auch alles nicht so schlimm, aber
der Papst sagt das nunmal, wir versuchen unser Bestes.- KATASTROPHE!!!!! Eine unmögliche Anbiederung!!!Wer
steht noch zur Lehre??Wer hält die eigenen geistigen Irrwege von der Lehre noch fern? Die Katechese hat
komplett versagt! Man lese dazu auch von Reinhard Dörner Der Kampf um den religionsunterricht. Das schlimme
ist, dass all diese Probleme hausgemacht sind.
Erlebnisse Ich darf hinzufügen dass sich alle restlich anwesenden Theologiestudenten darüber keine Gedanken
gemacht haben, sondern es als moderne Form begrüßt haben. Die Ehrfurcht ist vollkommen verloren gegangen,
stattdessen wird Jesus als Freund und Bruder gesehen, wie auf dem WJT, wie in Familein und Jugendmessen,
wie im Religionsunterricht und wie an den Universitäten, wo sich selbst Dozenten nicht mehr trauen, vom
Opfercharakter in Ehrfurcht zu sprechen. Stattdessen reden sie vom Spiel der Liturgie-das kommt an. Ich
bin dementsprechend unbeliebt bei den Dozenten weil ich mir derartiges nicht bieten lassen möchte. Leider
muss ich feststellen, dass die große Mehrheit der Theologen, welche jetzt an den Unis in den Kinderschuhen
stecken, keinen Grund zur Hoffnung geben.
Skandal weiter wird auch beobachtet, dass die Kommunionhelfer mittlerweile in liturgischen Gewändern
mit ein und ausziehen. Ich als Theologiestudent habe etwas interessantes erlebt. Bei einer „Jugendmesse“
ging der Priester zur Kommunion an seinen Platz zurück und jeder Gläubige musse selber hinter den Tisch
des Herrn treten und sich Hostie und Wein selber „zuführen“ wie es hieß. Ich habe in dieser Lage noch
halbwegs Redemptionis Sacramentum-konform gehandelt und aus dem Kelch getrunken anstatt die Hostie dort
einzutauchen. Aber insgesamt ein unerhörter Skandal. Der Priester war übrigens einer meiner Dozenten.
Als ich ihn hinterher darauf ansprach, sagte er die Weisungen aus Rom interessieren ihn nicht. Mir fehlen
die Worte
Neue Formen Als neue Form dieser Geschichte wird übrigens immer öfter beobachtet, dass der anwesende
Priester den Alter gar nicht verlässt und die Austeilung der Kommunion seinen Austeilern überlässt.
#5 Fabianus 22:38:13 | Dienstag, 27. September 2005
wertlos Dieser Artikel ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Mich interessieren die
Vorgänge im Konklave nicht. Als Gläubiger Katholik überlasse ich es selbstverständlich den Kardinälen
mit Hilfe des heiligen Geistes unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen neuen Papst zu wählen. Das
Ergebnis ist entscheidend. Trotzdem ist das zum Teil indiskrete Verhalten der Kardinäle streng zu schelten.
Selbstverständlich droht einem Plappermaul die Exkommunikation.
Zölibat Den Zölibat abschaffen, Frauenrechte in der Kirche stärken, verheiratete Priester zulassen-
abgesehen davon, dass ich all diese unsinnigen Forderungen nicht mehr hören kann nur eins: Diese Forderungen
sehen die Kritiker in der evangelischen Kirche erfüllt. Dass die Besucherzahlen in der evangelischen
Kirche noch geringer sind als in der katholischen verschweigen sie. Dies beweist: Eine Anpassung an die
von der Arroganz des eigenen individuellen Geistes geprägten Zeit füllt die Kirche nicht. Hat die evangelische
Kirche aufgrund dieser Punkte mehr Besucher?Liegt die Scheidungsrate nicht gerade bei verheirateten Priestern
besonders hoch? Priester müssen, um mit Paulus zu sprechen, Gott von ganzem Herzen dienen. Ihr Herz darf
nicht geteilt sein. Die sogenannten Bewegungen „Wir sind Kirche“ und „Kirche von unten“ kann man mit einer
Verschwörung der Apostel gegen JESUS CHRISTUS gleichsetzen. Diese Ketzer sollten von Rom besonders beobachtet
werden. Sie reden dem Zeitgeist nach dem Munde und kommen deswegen so gut an. Dagegen heisst es in Zukunft
verstärkt anzugehen.
CIC Canon 1382- „ Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer
von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe
zu.“ Beste Grüße
@apex Genau diese Ungenauigkeit und Vieldeutigkeit in der Botschaft hat sich die Kirche bereits in der
Übersetzung der tridentinischen Messe zu eigen gemacht. Was wäre das für ein Imageschaden, auf einer
„wir haben uns alle lieb, Christus du bist unser Bruder“-Veranstaltung von den Konsequenzen eines unchristlichen
Lebens zu sprechen. Ist das noch katholisch? Die katholische Kirche ist der erfolgloseste Selbstmörder
der Geschichte.
erste Messe mit Meißner beim WJT Die Äußerung von Kardinal Meißner, die Jugend sei gekommen, weil
sie Kinder Gottes seien, scheint keinen Widerspruch herauszufordern. Die darauffolgende Aussage, sie seien
Schwestern und Brüder Jesu ist schon fast arianischer Art und Weise, wenn man weiter denkt, was dies
über Jesus Christus und sein „Verhältnis“ zu Gott betrifft. Der Weltjugendtag stellt sich als eine multikulturelle,
den Glauben genießende und in sog. „Events“ feiernde Aktion dar, welche führende Kirchenmänner unterstützen.
Ich selbst bin ein 21-jähriger Theologiestudent- Weltfremd bin ich gewiss nicht, aber dieses Schauspiel
in Köln findet nicht meine Zustimmung. Nach der Epiklese vollzieht sich die sog Transsubstantiatio, dh.
der Herr ist leibhaft gegenwärtig auf dem Altar. Ihm muss man, wie es die tridentinische Messe gewährleistete,
in höchster Ehrfurcht begegnen und nicht ihn mit Gitarrenspiel danebenstehend als fast schon gleichwertigen
„Bruder Christus feiern“.