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@joberens in welcher Kirche/Organisation wären Sie heute, wenn es das Konzil niemals gegeben hätte,
bzw. Ihr Geist niemals mit den Konzilsdokumenten konfrontiert worden wäre? Die Frage stelle ich ohne
Polemik.
zum Lächeln „Nun ich würde sagen, es ist mir entgangen, dass in der alten Heimat eine ostdeutsche Artistin
zur Reichskanzlerin gewählt wurde“. www.youtube.com/watch?v=F5M5aaPRGWQ 2:35
Kann mir jemand erklären, woher die Blutreliquie kommt, wenn der Sarg nie geöffnet wurde??Werden im
Vatikan Reliquien schon vor einer Kanonisierung aufbewahrt?
Parusie wenn Jesus sich geirrt haben sollte mit der Parusie, nützen auch alle Auslegungsversuche/verteidigungen
seitens der Kirche nichts. Immerhin geschieht hier folgendes: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen…
wird genauso umgedeutelt wie Niemand kommt zum Vater außer… Der grüne Zweig wird gesucht. War Jesus
ein Lügner?
Was… für einen Wert hat die Forderung des Volkes, die leibhafte Aufnahme Mariens in den Himmel zu dogmatisieren,
gehabt? Immerhin wird durch ein Dogma doch ein solches „Begehren“ bestätigt. Hier ja, da nein zur Wichtigkeit
der Stimme des Volkes? Woran ist man dann?
wenn man denkt dass diese Priester alle Theologen sind… Keine Frau, keine Kinder, Neigung zum bildhaften
Protestantismus, Neigung zur Rosa Brille, Dogmen tun weh und werden verdrängt, Relativismus, keine Ehrfurcht,
Feminismus-Befürworter (was immer das heißt)… viele katholische Priester sind heute diese „Nerds“,
opportune Losertypen. Petrus ist der Fels, diese hingegen bauen ihr Haus auf Sand.
Frage www.youtube.com/user/vaticande diesem Bericht nach, wird Johannes Paul II. in der Grabnische beigesetzt,
in der Innozenz XI. ruht. Kann das richtig sein?
@Rudolfus Wenn Sie damit die Abneigung zB der Uni Bochum meinen, lesen Sie doch einmal die Stellungnahme
der Katholischen Fakultät zur Rücknahme der Exkommunikation. Sie werden sich bestätigt fühlen
Hallo hat jemand Unterlagen oder Informationen zum Thema: Absolutheitsanspruch des Christentums und interreligiöser
Dialog“ ? Wäre nett, mir das per Mail zu schicken. Danke!!
#31 Fabianus 13:15:25 | Donnerstag, 10. September 2009
@Fridericius Ihr Spott in allen Ehren, aber liegt in einem Spermium nicht die Keimzelle des Lebens? Aber
das würde sicherlich zu weit führen. Dann belegen Sie doch die Lehre der Kirche bitte, woraus hervorgeht,
dass es nicht meiner Beschreibung entspricht.
#26 Fabianus 13:04:13 | Donnerstag, 10. September 2009
@Fridericius Exakte Beleg aus mittelalterlichen Taxten kann ich Ihnen nicht liefern, mein Beitrag sollte
auch nicht per se wissenschaftlich derartig untermauert sein, Ich wollte vielmehr darauf hinweisen, dass
eine Akzentverschiebung in der Kirche stattgefunden hat, was die Rolle der Frau in dem Prozess der Zeugung
angeht.
#24 Fabianus 12:59:42 | Donnerstag, 10. September 2009
@Fridericius Die Absicht in der kirchlichen Lehre, dürfte die gleiche gewesen sein, wie sie es heute
ist. Es wurde aber seitens der Kirche so gesehen, dass der Mann der eigentliche Aktive im Zeugungsprozess
ist. Mutterkuchen, Gebärmutter etc. waren nicht bekannt. Daher lag die besondere Sorge der Kirche zunächst
bei den Herren der Schöpfung.
#22 Fabianus 12:41:53 | Donnerstag, 10. September 2009
Onanie galt in der Kirche als Massenmord. (Als man noch nichts davon wusste, dass die Frau mehr an der
Schöpfung beteiligt ist, als bloß zu „empfangen“.
#11 Fabianus 13:56:15 | Donnerstag, 3. September 2009
Diese Erklärung ist größtenteils konstruiert. Es wird als Kritik angeführt, dass das Mysterium fidei
mit dem Schlussatz donec venias genau in dem Moment gebetet wird, wenn der Herr leibhaftig ohnehin auf
dem Altar gegenwärtig ist. Dass damit, abgesehen von der Gegenwart auf dem Altar, dass eschatologische
Kommen gemeint ist, kommt den beiden Kritikern nicht in den Sinn- daher konstruierte Kritik.
Was kann eine tatsächliche Liturgiereform beschließen? Eine Synode, ein Konzil oder der Papst allein?
Praktisch gesehen hat der Papst ja mit „pro multis“ unfreiwillig offengelegt, über welche Autorität
er noch verfügt- keine. Im Vatikan scheint man ohnehin glücklich zu sein, wenn man selbst eine neue
Anordnung zustande gebracht hat. Ob die Weltkirche sie befolgt, scheint egal; immerhin hat man ja so wie
man wollte und das muss reichen, denn verletzen wollte man damit ja schließlich niemanden.
#43 Fabianus 11:51:30 | Donnerstag, 13. August 2009
Kurze Zwischenfrage Ich suche die Perikope zu (sinngemäß) Die Heiden fallen auf ihr Angesicht und erkennen…
Römerbrief? Danke den Antwortenden! Fabianus
#37 Fabianus 11:45:22 | Donnerstag, 13. August 2009
Kurze Zwischenfrage ich suche die Perikopeangabe zu folgender Textstelle (sinngemäß): Dei Heiden fallen
auf ihr Angesicht und erkennen… Römerbrief? Danke den Antwortenden!! Fabianus
Wer von uns „die Unterminierung der katholischen Kirche“ gelesen hat, wird informiert sein, dass ab Benedikt
XV. das liberale Gedankengut in die Kirche eingegangen ist. Das Konzil war nur seine Form der Vollendung.
Ebenso interessiert mich, ob der Papst ständig ein Wort im Urbi- orbi Gebet falsch spricht, oder ob es
so auch korrekt ist: Text: Sancti Apostoli Petrus et Paulus, de quorum potestate et auctoritate confidimus…etc
Papst: Sancti Apostoli Petrus et Paulus, de quorum potestate et auctori confidimus Latein-Liebhaber sind
gefragt. Es mögen Kleinigkeiten sein, aber kein Papst benutzte diese „kurze Form“. Dank den Antwortenden.
Fabianus
@Elijahu Von der Thematik habe ich wenig Ahnung,wenngleich mich eine Frage reizt: Sind Sie der Meinung,
dass es bereits Heilmittel gegen Krebs und Aids gibt und diese seit Jahren zurückgehalten werden? Grüße
Fabianus
kurze Frage nicht zum Thema: Der Papst betet seit kurzen den Angelus in einem anderen Wortlaut. Statt:Requiem
aeternam dona eis Domine, etc., betet er pro fidelibus defunctis requiem aeternam etc. Warum? Danke den
Antwortenden, die übrigen Diskutanten mögen sich durch meinen kurzen Exkurs bitte nicht gestört fühlen!
Fabianus
@Paulaner Das stimmt. Durch eine Konservierung allerdings verlieren die Gebeine meiner Meinung nach nicht
an Mystik. Man sichert nur das, was vorgefunden wurde und legt es dann in den Untergrund zurück.
@Mannheimer um sie der Nachwelt zu erhalten. Der jetzige Steinsarg dürfte dafür nicht dauerhaft geeignet
sein. Zumindest könnte man die Gebeine heben, konservieren und in einem kleineren Sarg in den alten wieder
zurück legen.
Interessant dass diejenigen, die das patorale am Konzil preisen und weltoffen erscheinen wollen,genau
mit den Methoden arbeiten, die den Lehren früherer Konzilien entsprechen. Das Patoralkonzil wird mit
harter dogmatische Strenge verteidigt als die Quelle der Wahrheit, eben weil es nicht dogmatisch ist.
Lächerlich
… zum Schisma geführt hat. Ohne ein klares, entschiedenes, unmissverständliches Bekenntnis jener Gruppe
zur gesamten Lehre der katholischen Kirche, einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils, kann nicht
von einer Versöhnung gesprochen werden. Vom Papst und den zuständigen römischen Behörden ist zu erwarten,
dass sie schnell und gezielt die notwendigen Gespräche mit den vier Bischöfen und ihrer Anhängerschaft
führen. Es darf unter den Katholiken und in der Öffentlichkeit nicht zu weiteren Irritationen über
den am Zweiten Vatikanischen Konzil ausgerichteten Kurs der katholischen Kirche kommen. 3. Die Katholisch-Theologische
Fakultät Bochum weist mit Empörung die unsägliche Leugnung der Vernichtung der Juden durch einen Bischof
und andere Mitglieder der Piusbruderschaft zurück. Sie begrüßt die umgehende und unzweideutige Klarstellung
des Papstes während der Generalaudienz am 28. Januar 2009. Benedikt XVI. hat dort den traditionalistischen
Bischof in die Schranken gewiesen und seine Solidarität mit den Juden sowie die Verpflichtung der katholischen
Kirche auf den Kampf gegen jede Form von Antisemitismus und Antijudaismus erneut unterstrichen. Dies kann
aber nur der erste Schritt sein. Das von Bischof Williamson zum Ausdruck gebrachte Bedauern wegen der
Wirkungen seiner Shoah-Leugnung und die Distanzierung einzelner Mitglieder der Piusbruderschaft von den
Äußerungen eines ihrer Bischöfe sind voller Zweideutigkeiten. Zu verlangen ist ein klares Bekenntnis
zu den jüdischen Wur…
Zu Williamson Erklärung der Katholisch-Theologischen Fakultät Bochum zur Rücknahme der Exkommunikation
der vier Bischöfe der „Priesterbruderschaft Pius X.“ und zur Leugnung der Shoah 1. Die Katholisch-Theologische
Fakultät Bochum sieht im Zweiten Vatikanischen Konzil das Schlüsselereignis der katholischen Kirche
im 20. Jahrhundert und auf dem Weg ins dritte Jahrtausend. Die Beschlüsse dieses Konzils sind wegweisend
und für Theologie und Kirche verbindlich. Die Unterstreichung des universalen Heilswillens Gottes, die
Erklärung der Religions- und Gewissensfreiheit, die Erneuerung des Verhältnisses zu den Juden, die Förderung
der Ökumene, die Neubesinnung auf den Geist der Liturgie, die Neubestimmung des Verhältnisses von Kirche
und Welt, die Betonung der Kollegialität der Bischöfe und des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen, –
all diese Errungenschaften des Konzils entsprechen dem Zeugnis der Heiligen Schrift und lassen den großen
Atem der Tradition spüren. Für alle, die in der Gemeinschaft der Kirche stehen, gibt es keinen vernünftigen
Grund, sich gegen das Konzil zu stellen. 2. Die Exkommunikation der traditionalistischen Bischöfe der
Piusbruderschaft ist 1988 erfolgt, weil sie durch den Gründer der Gemeinschaft, Erzbischof Lefebvre,
unerlaubt zu Bischöfen geweiht worden waren, was der Einheit der katholischen Kirche schlimmen Schaden
zugefügt hat. Dass jetzt die Exkommunikation aufgehoben worden ist, enthebt nicht von der Aufarbeitung
des schweren Glaubensdissenses, der letztlich …
@pneumat Richtig! Aber: Die Bischöfe haben auch Theologie studiert, leugnen aber z.T. diese, von Ihnen
gut zusammengetragenen, Äußerungen. Ich glaube, wir müssen tiefer gehen, bis in die Psychologie hinein.
Die deutschen Bischöfe haben per se eine Abneigung gegen Rom, da sie nun doch nicht so schalten und walten
können, wie es das Konzil ihnen vorgegaukelt hat. Darüberhinaus sind es 68’er, die ohnehin einen steten,
aber undefinierten, Drang zur Erneuerung haben. Zollitsch ist pastoral mit starker Neigung zum Relativismus.
Dogmen und die Idee, dass Gott EINE Meinung und EINEN Willen haben könnte, sind ihm fremd.
Rom ist eine selbstverschudete, isolierte Anstalt, die es zulässt, dass die Fristen verstreichen (siehe
pro mulits) und auch danach keine Macht mehr besitzt, etwas durchzusetzen. Der Papst „rät“ nur noch in
seinen Schreiben; immerhin wurde der Machtverlust erkannt. Wer fragt denn heute noch nach der „Anordung“
bezüglich pro multis??? Niemand!
wie steht es damit: Die Juden glauben nur an Gott. Dieser ist aber auch Christus. Als müssen die Juden
zwangsläufig auch an Christus glauben, ob sie wollen oder nicht. Wer an Gott glaubt, glaubt auch an Christus.
Diese Behauptung versteht sich natürlich als Axiom, oberhalb der theoretischen und menschlichen Annahmen.
Aber kann ein Christ damit nicht leben?
Interessant fand ich ja auch die Beilage in einem Mitteilungblatt, in der Martin Luther mittels einer
großen Zeittafel zum Urheber des Nationalsozialismus und des Völkermordes historisch nachweisbar erklärt
wurde.
#14 Fabianus 13:44:40 | Donnerstag, 12. Februar 2009
@Reformeifer2008 Korrekt! Warum greift der Heilige Stuhl in Lateinamerika hart durch und in Deutschland
erklärt er seine Verordnungen als E,pfehlungen, von denen man sich wünscht, dass sie umgesetzt werden.
Was mich am meisten stört: Die Frist zur Übersetzung ist abgelaufen und nichts passiert. Die DBK sitzt
alles aus (im Sinne von Kohl) und ist darin geübter als der Heilige Stuhl.
#4 Fabianus 13:03:01 | Donnerstag, 12. Februar 2009
Interessant Und Kardinal Lehmann kritisiert „dass man (Vatikan)nicht messerscharf die Bedingungen formuliert
und auch veröffentlicht hat, unter denen dann eine Aufhebung der Exkommunikation stattfinden kann Wenn
das Konzil so messerscharf formuliert hätte, wäre uns manche Fehlinterpretation erspart geblieben. Liest
Lehmann das messerscharfe, unmissverständliche pro multis eigentlich richtig?
#2 Fabianus 12:54:19 | Donnerstag, 12. Februar 2009
Als Außenstehender stelle ich in Frage, ob die theologisch eindeutig positionierte Bruderschaft, eine
ebenso eindeutige Antwort erhalten wird. Meines Erachtens nach nicht.
#46 Fabianus 20:48:58 | Mittwoch, 11. Februar 2009
@möchtegern-kathole Haben Sie bereits einmal die Katakomben in Rom besucht. Die unterirdischen „Kapellen“
der ersten Christen würden heute vielleicht architektonisch gut ins Bild passen, da sie recht ähnlich
sind.
#41 Fabianus 20:42:47 | Mittwoch, 11. Februar 2009
@Galatea Sie verstehen mich falsch, ich befürworte diese Stilrichtung überhaupt nicht. Ich versuche
mit Möchtegern-Kathole nur zu eruieren, inwieweit der architektonische Stil heute einen schärferen Bruch,
theologisch gesehen, bedeutet, als es in der Vergangenheit vielleicht der Fall war.
#35 Fabianus 20:38:01 | Mittwoch, 11. Februar 2009
@möchtegern-kathole Das mag sicher sein, aber vermittelt eine gotische Katherale nicht auch ein anderes
Gottesverständnis als eine barocke Kirche? Wenn ich Sie richtig verstehe, sehen Sie in allen Stilrichtungen
trotzdem eine thologische Einheit, nur der aktuelle ist Ausdruck liturgischen Unfugs. Richtig verstanden?
Grüße Fabianus
#29 Fabianus 20:32:07 | Mittwoch, 11. Februar 2009
@möchtegern-kathole Sehr interessanter Gedanke, aber: es hat mehrere Stile gegeben (Gotik, Romanik) etc,
die heute zwar unterschieden, aber dennoch als allgemeingültig „schön“ katholisch angesehen werden.
Damals gab es zwischen den Richtungen sicherlich auch Störungen. Ist es da, nicht etwas falsch gedacht,
den heutigen Stil zum Ausdruck des unwissens zu machen? Grüße Fabianus
#24 Fabianus 20:23:45 | Mittwoch, 11. Februar 2009
Wenn sich scheinbar alle über diesen architektonischen Stil aufregen, warum dringt es dann nie zu den
Architekten vor? Oder ist die (stumme) Mehrheit doch davon angetan?
#37 Fabianus 22:42:37 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Elisabeth v. H. Es ist ein Schlingel-Kurs,Hin- und Her, es geht gar nicht mehr anders. Die Kirche hat
sich von eindeutigen Aussagen zugunsten der einen oder anderen Richtung verabschiedet und kann heute gar
nicht mehr anders, als einen Schlingelkurs zu wählen.
Interessant Gerade wurde ein Bericht für das Schulfernsehen im SWR ausgetrahlt. Es ging um eine Messdieneraufnahme.
Der Priester ca. 35 Jahre erläuterte den „Tisch“ in der Kirche als unverrückbar, so wie Jesus unverrückbar
in unserer Gemeinschaft ist. Im weiteren „verteilte“ der Pfarrer sog. Hostien, das ist geweihtes Brot,
an die Besucher der Messe.
Welche Zugeständnisse sind die Juden bereit, den Katholiken zu machen? Oder handelt es sich nicht vielmehr
um eine rein einseitige Erwartungshaltung? Das gleiche gilt auch für die Protestanten. Es scheint, als
ob die Katholiken Teile ihrer eigenen Glaubenssubstanz aufgeben müssen, damit Juden, Protestanten etc.
sich bereit erklären, einen Dialog zu führen, den wiederum, scheinbar seltsamerweise, gerade die katholische
Kirche sucht. Ecclesia, quo vadis?
@Gotthard www.fsspx.info/…ice/messe/messe.html Es tut mir leid, keine bessere Quelle angeben zu können.
Scrollen Sie herunter, nach der Messe stehen die Gebete. Mfg Fabianus
Kurze Frage gehören die Leoninischen Gebete nur zur überlieferten Liturgie oder gelten sie (eigentlich)
auch für den NOM? Wurden sie abgeschafft? Falls ja, würde mich sehr die Beründung für die Abschaffung
interessieren. Oft lese ich nur, was alles in der Liturgie abgeschafft wurde. Die Begründungen dafür
interessieren mich. Warum das „Domine non sum dignus“ nicht mehr dreimal? Warum keine Kniebeuge mehr bei
„et verbum caro factum est“? Dies nur als Beispiel. Danke den Antwortenden! Fabianus
@Prof Rempremmerding Haben sie schon „Die Unterminierung der katholischen Kirche“ gelesen? Der Kurswechsel
begann demnach schon bei Benedikt XV. Zitat: „Bis zum Juni 1943 war das juridische und gesellschaftliche
Modell der Kirche unangefochten, aber dann wurde es plötzlich durch das Konzept des mystischen eibes
ersetzt“. Mystici Corporis von Pius XII. förderte demnach die Entstehung der Ekkesiologie. Dem Begriff
„Mystischer Leib“ folgte bald der Begriff „Volk Gottes“ etc. Der Paltz reicht nicht, das ganze Buch vorzustellen,
mir liegt allein daran, aufzuzeigen, dass manche Quellen das „Unheil“ schon wesentlich früher datieren
und das Konzil „nur“ als logische Konsequenz von bereits früher gestarteten Umwälzungen des Selbstverständnisses
der Kirche deuten.
#11 Fabianus 00:11:21 | Freitag, 26. Dezember 2008
Vollkommen lächerlich ist die Behauptung, man wolle nicht zu prunkvoll erscheinen. Der geistigen Armut
hat Paul VI. die rituelle Armut hinzugefügt. Wer das toll findet, sollte sich lieber in Klöstern umsehen.Oder
wird dem Herrn auch das Gloria abgesprochen, weil es nicht mehr in ist? Vom Ritus her gesehen war es dieses
Jahr ein Rückschritt. Johannes XXIII. und die letzten Pius Päpste haben sich krönen lassen. Heute ist
die ohnehin verkommene und verstümmelte Tradition trotzdem in der Kritik. Was hat Pius XII. falsch gemacht,
als er sich in vollem Ornat krönen ließ… Wenn er wüsste… Naja, was solls, immerhin wissen wir heute
besser Bescheid! Lächerlich
Genn hat immerhin der Priesterbruderschaft St. Petrus viele Zugeständnisse gemacht, damit sie die überlieferte
Liturgie im Bistum regelmäßig feiern können.
Ein sehr bemerkenswertes Video! Dieser Priester geht seiner Aufgabe nach und baut keine Klettergerüste
in Kirchen! Es wundert mich, dass er nicht angepöbelt wurde. Das Haus steht wie ein Bollwerk Satans vor
ihm. Respekt vor diesem Priester, dieser katholische Akt, der in seiner kurzen Aussagekraft eindeutig
ist, ist unendlich höher zu bewerten als die tausenden Seiten der DBK zu solchen Themen. Hier wird der
Glaube praktisch vollzogen im Namen des Herrn. Was wohl Zollitsch dazu sagen würde? Vielleicht, dass
er, wenn er eine schwangere Frau geworden wäre, auch eventuell abgetrieben hätte. (siehe Zölibats-Populismus
des Vorsitzenden)
#6 Fabianus 09:27:58 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
@Gotthard Die Tonsurkappe hat, meines Wissens nach, die Bezeichnung soli Deo. Dementsprechend wird sie
während der Wandlung und dem Hochgebet nicht getragen.
Das ist der erste Schritt, leerstehende Kirchen den Muslimen zu verkaufen. Allerdings sieht man ein, dass
es (noch) verbaler Einstimmungen gegenüber der Gläubigen bedarf.
#21 Fabianus 18:25:07 | Samstag, 29. November 2008
Kurze Zwischenfrage verehrte Diskutanten: Könnte mir jemand auf diesem Wege oder via Mail ein kurzes
Segnungsgebet und -formel für einen Adventkranz zusenden? Herzlichen Dank! Fabianus
#9 Fabianus 10:47:29 | Dienstag, 18. November 2008
Kurze Anfrage hat jemand-züfällig-ein Benediktionale zur Hand und kann mir die wichtigsten Texte/Gebete
zur Segnung eines Kreuzes mailen? Herzlichen Dank! Fabianus
@joberens Dass muss er. Allerdings ist dies, eher pluralistische Denken, von der klaren Realpräsenz zu
trennen, die in pro multis ihre klare Definition bekommt. Grüße Fabianus
@HeinrichvonOfterdingen Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich glaube an die reale Präsenz Christi
in der Eucharistie. Allerdings vermute ich, dass Christus sich nicht in die Scheiße werfen lässt, nur
weil gewisse Pfarrer nicht in der Lage sind, die Eucharistie würdevoll zu feiern. (DIESE sollte einmal
nach ihrem Eucharistieverständnis gefregt werden). Auch wenn der Priester um die Epiklese betet, ist
es dennoch mehr, als bloß sein Beten. Ich-meine Meinung-denke, dass Christus ohne Mühen des Menschen
in der Lge ist,in die Hostie ein-und auszukehren.
@HeinrichvonOfterdingen Plump gesagt: Wenn Christus diese Transsubstantation vollzieht, wird er auch Gott
genug sein, sich-ohne Mithilfe des Menschen- aus der Hostie zu enziehen, bevor diese entweiht wird. Ich
habe Messen auf Bauernhäfen erlebt. Die Hostie wird profen, dh. Christus ist nicht mehr gegenwärtig,
wenn die konsekrierte Hostie durch den Wind in die Kuhscheiße fliegt.
@HeinrichvonOfterdingen Richtig, allerdings sollte man darüber nachdenken, ob in solchen Fällen die
Realpräsenz überhaupt noch gegeben ist. Für mich würde es kein Problem darstellen, wenn sich JC vor
dem Zubodenfallen der Hostie bereits aus solcher entzogen hat. @Berens: Wenn man die Qualität der Fakten
von der bloßen Vermittelbarkeit ihrerselbst anängig macht, dürfte es heute gar keine Glaubengrundsätze
mehr geben. Die Realpräsenz Christi ist von Christus gestiftet und nicht davon abhängig, ob wir „aufgeklärte“
Menschen es für sinnvoll erachten. Grüße Fabianus
Was den „Schock“ betrifft. Während meiner angestrebten Mundkommunion in St. Paul vor den Mauern währen
der Eröffnung der Bischofssynode, war der austeilende Kommunikant nicht in der Lage, mir die einfache
Mundkommunion zu spenden. Stattdessen legte er mir irrtümlicherweise gleich zwei Hostien auf die Zunge,
von denen eine zu Boden ging. Voller Scham blieb mir nichts anderes übrig, als sie aufzuheben und dem
Priester zurück zu geben. Was DANACH mit der Hostie geschah (hat diese Kirche ein Sakrarium??) weiß
ich nicht. Folglich ist es nur ein schöner Schein, wenn der Papst die Mundkommunion einführt. Faktisch
wird das Sakrament der Sakramente nicht fürsorglich behandelt. (Sind ja auch keine Kameras bei dem Priester,
der es in einer Papstmesse austeilt). Das Poblem der Massenzelebration und der Konzelebranten kann ich
nicht behandeln, da mir dafür die Sachkenntnis fehlt. Es bleibt nur der Verweis auf die Orthodoxie in
dieser Frage.
Neues aus dem Sat 1 Frühstücksfernsehen vor einer knappen halben Stunde: Kirsten Hanser zitierte den
Papst, die Finanzkrise zeige, dass man nicht nur auf das Sichtbare, sondern vielmehr auf das Unsichtbare
und Gottes Wort setzen solle. Am Ende des Zitates fügte sie eigeninterpretatorisch hinzu, dass dies hoffentlich
auch für eine Minimierung des Prunkes im Vatikan gelten solle. Man kann es abhacken unter „Geschwätz“,
allerdings ist die Frage, wie solche Äußerungen auf die ohnehin schon kirchenferne Zielgruppe wirken.
#31 Fabianus 15:54:20 | Dienstag, 4. November 2008
Danke den bisherigen Antwortenden. Was bedeutet die sibte, größere Kerze hinter dem Kreuz? Die Anzahl
der Kerzen macht also den Rang des jeweiligen Festes deutlich. Das klingt logisch und gut! In meiner Gemeinde
brennen immer nur zwei Kerzen.
Was spräche gegen die Abschaffung eines Provisoriums, ob alt oder neu, und des Wiedeaufbaus eines neuen
Hochaltares? Diese Lösung ist wiederum nur opportun. Kann man an einem Hochaltar nicht den NOM feiern?
Auch der neue Altar passt dort nicht hin. Man hat ja auch nicht den Altar aus der Sixtina rausgerissen.
Zum Glück wurde er „nur“ ignoriert.
#49 Fabianus 00:53:08 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
werte cc falls Sie mich meinen, leider habe ich mich vertan und daher der Redaktion bereits gemailt, dass
ich für Sie per Mail weiterhin erreichbar bin. Grüße und Hoffnung auf weitere Gespräche! Fabianus
#47 Fabianus 00:10:46 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@clarissa colonia Sie haben Recht, beachten Sie nur in der Literatur die vielen Abhandlungen, was zu tun
ist, wenn zB. die Hostie im Kehlkopf stecken bleibt, bzw. wieder ausgespuckt wird. Wie verhält es sich
dann mit der Wirksamkeit des Sakramentes? Im Katechismus von Pius X. steht noch, dass die Hostie mindestens
15 Minuten im Leibe bleiben muss, um wirksam zu werden. Werte Mitdiskutantin, Sie haben Recht mit Ihrem
Beitrag! Viele Grüße Fabianus
#45 Fabianus 23:44:29 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@möchtegern-kathole Es schien mir jedenfalls so, als ob der Priester diese Art der Kommunionspendung
nicht gewohnt wäre. Immerhin war ich ich meinem Umkreis, abgesehen von wenigen Exemplaren, der einzige,
der diese Art bevorzugte. Natürlich ist die Handkommunion gleichen Gefahren ausgesetzt, aber: Wie sieht
es mit der Verantwortung des Priesters aus? Bei der Mundkommunion legt er die Hostie direkt in den Mund,
dh. der Empfang durch einen rechtgläubigen Christen ist gesichert. Bei der Handkommunion sieht es m.E.
anders aus. Dort ist der Priester nur soweit verantwortlich, wie er die Hostie sicher in die Hand des
Kommunikanten (Empfangenden kann man nicht mehr sagen) gelegt hat. Danach entzieht er sich der Situation.
Ich will nicht kleinlich sein, aber dies interessiert mich schon. Beste Grüße, m-k!! Fabianus
#41 Fabianus 23:28:38 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@möchtegern-kathole Danke für Ihre Info! In meinem Falle war dies nicht möglich, da all diese Riten,
die aufgrund der Realpräsenz ihre Notwenidgkeit haben, in einer derartigen Massenmesse nicht greifen
können. Wie gesagt, es war mir sehr unangenehm, ich hatte sehr starke Schuldgefülhe, obwohl ich nichts
dafür konnte. Es schmerzte mich vielmehr, was passiert war. Wenn selbst die Priester derartig oberflächlich
mit dem allerheiligsten Altarsakrament umgehen, dass sie noch nicht einmal mitbekommen, ob sie nun eine
oder gleich mehrere „Hostien“ austeilen, scheint die Handkommunion in Massenmessen die bessere- nicht
optimale- Alternative. Das Erlebte hat mich jedenfalls tief erschüttert.
#39 Fabianus 23:11:54 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Während der Eröffnung der Bischofssynode in Rom (St. Paul vor den Mauern) wohnte ich der Papstmesse
bei. Die Mundkommunion endete damit, dass eine Hostie auf den Boden fiel, da der austeilende Priester
mir gleich zwei Hostien auf die Zunge legte, wobei die obere zu Boden fiel. Schlecht vorbereitet? Mehr
als andächtig aufheben und dem Priester zurück geben jonnte ich nicht. Was danach mit der Hostie geschah,
weiß ich nicht. Eine Niederlegung in das Sakrarium halte ich aber für unwahrscheinlich.
Versprechen Gott bricht niemals die Zusage, daher genießt das Volk Israel, obwohl sie Jesus Christus
nicht erkannt hat, eine Sonderlage. Ablehnung und trotzdem Teilnahme am Heil. Ein Professor an der RUB
(er sah sich veranlasst eine ganze Vorlesung unter die Fittiche von Troeltsch zu stellen) Juden ja, Muslime
nein? Wer kommt den nun ins Paradies? Welcher Papst muss die Stimme für ein Volk erheben, das ohnehin
schon, trotz Ablehnung Christi, erlöst ist? Verzeihung für die teils provokanten Fragen und Danke den
Antwortenden! Fabianus
#14 Fabianus 00:40:18 | Donnerstag, 25. September 2008
@Kilian Pius X’s feast day was assigned in 1955 to 3 September, to be celebrated as a Double. It remained
thus for 15 years. In the 1960 calendar (incorporated in the 1962 Roman Missal of Pope John XXIII, whose
continued use as an extraordinary form of the Roman Rite is authorized under the conditions indicated
in the motu proprio Summorum Pontificum) the rank was changed to Third-Class Feast. The rank in the General
Roman Calendar since 1969 is that of Memorial and the feast day is obligatorily celebrated on 21 August,
closer to the day of his death (20 August, impeded by the feast day of St Bernard).[29] Quelle: (leider)
wikipedia Habe ich etwas falsch verstanden? Grüße und gute Nacht! Fabianus
#10 Fabianus 23:54:43 | Mittwoch, 24. September 2008
@Kilian Die entscheidene Frage ist, welche Kategorie Pius XII. bei der Heiligsprechung Pius X. zugeordnet
hat. Ich denke nicht, dass dieser den heutigen eher niedirgen Stellenwert hatte.
#8 Fabianus 22:44:41 | Mittwoch, 24. September 2008
Kurze Frage vom Thema abweichend an die Experten hier: Ist es richtig, dass das Fest von Pius X. durch
die Kalenderreformen des V.II Schritt für Schritt in der Rangordnung niedergestuft wurde bis zum heutige
nicht gebotenen Gedenktag? Danke den (möglichen) Antwortenden! Fabianus
#55 Fabianus 22:23:50 | Mittwoch, 24. September 2008
@Leblhuber Guten Abend, lange nichts mehr gehört. Ich hoffe, Sie erinnern sich noch an unsere interessanten
Gespräche! Alles Gute für Sie! Grüße Fabianus
#53 Fabianus 22:17:36 | Mittwoch, 24. September 2008
Kurze Frage vom Thema abweichend an die Experten hier: Ist es richtig, dass das Fest von Pius X. durch
die Kalenderreformen des V.II Schritt für Schritt in der Rangordnung niedergestuft wurde bis zum heutige
nicht gebotenen Gedenktag? Danke den (möglichen) Antwortenden! Fabianus
#12 Fabianus 11:46:54 | Dienstag, 23. September 2008
Interessant Der Erzbischof kritisierte bei der Eröffnung der Herbstvollversammlung, daß die Glaubenstraditionen
in Deutschland verloren gegangen seien. Die Gläubigen würden sich heute verschiedene Glaubensinhalte
willkürlich zu einem „Potpourri“ an religiösen Vorstellungen zusammenmixen. Das von den romtreuen,tief
in der katholischen Tradition verhafteten Bischöfen zu hören ist köstlich.
#15 Fabianus 15:54:15 | Montag, 22. September 2008
@Bellarmino Danke für die Antwort. Steuert der Papst damit nicht auf opportunistische Verhaltensweisen
zu? Er scheint beide Seiten befriedigen zu wollen; beide Seiten fragen sich,wer denn nun Recht hat. Ich
denke, dass es mit der Aussage, es gäbe keine eindeutige Antwort und man müsse alles in einem gewissen
Kontext sehen, nicht getan ist. Vielmehr wäre dies eine Antwort im VII-Stil. Muss der Katholik von heute/morgen
relativistisch denken? (Wobei ja dieser vom Papst in einer Rede (nicht Handlung) verurteilt worden ist.
Woran liegt es eigentlich, dass bei Ratzinger sowohl Arugumenre für die „alte“ als auch solche für die
„neue“ zu finden sind? Es scheint, als tendiere er mal hier und mal dorthin. Beides muss sich ja nicht
ausschließen, abner auffällig ist es schon. Mal äußert er überzeugende Argumente für die alte Messe
bzw. auch gegen durch die Liturgiereform möglich gewordenen Mißbräche, ein anderes mal scheint er vom
NOM vollkommen in Gedanken, Worten und Handlungen erfüllt zu sein. Ich frage mich: Wofür steht der Papst?
Schwankt er Hin und Her? Ich erkenne keine Linie, der ich innerlich folgen kann.
#8 Fabianus 15:36:47 | Freitag, 19. September 2008
@ JMX Es ist kein Märchen sondern schildert die Tatsache,dass alles seinen Ursprung in Gott hat. Gott
ist der Schöpfer, das ist die Essenz der Genesis. Die Berichte unterscheiden sich in Details, haben aber
als Hauptaussage gemein: Gott hat die Welt und den Menschen geschaffen. Problematisch wird es allerdings,wenn
man mit dieser „Brille“ das NT liest-wie es manche Theologen tun. Dann wird selbst die Aufersteheung rein
geistig gesehen. Ich denke, der Bericht über die Schöpfung ist von seinerAussage her zu betrachten,
wohingegen der Bericht über die Auferstehung Christi eher als tatsachenschilderung zu vertsehen ist.
-Meine Meinung- Gruß Fabianus
#5 Fabianus 15:19:35 | Freitag, 19. September 2008
@ JMX Meines Erachtens hinkt ihr Beitrag schon deswegen, da sie der Genesis einen Berichtscharakter attestieren
(welcher so nicht gegeben und gewollt ist) und somit die Genesis als einen Report über die Schöpfung
verstehen.
#49 Fabianus 11:11:24 | Mittwoch, 10. September 2008
Frage Mir ist mehrfach das Buch „Die Unterminierung der katholischen Kirche“ empfohlen worden. Gibt es
dazu Rezensionen/Meinungen? Danke den Antwortenden! Fabianus
Eine kurze Frage, die nicht zum Thema gehört, aber eventuell kurz separat behandelt werden kann: Wo liegt
der Unterschied zwischen der Beerdigung von Johannes XXIII. und Paul VI. (plus Nachfoler) Soweit ich weiß,handelt
es sich um eine koplett andere Liturgie. Danke den Antwortenden Fabianus
@Pünktchen An sich eine gute Sache, ABER: Aus welcher Motivation tun dies die Geistlichen? Meistens nur,
um als Primus inter pares zu zeigen, dass die „Hohe Amtskirche“ bei ihnen locker daher kommt und sie in
arianischer Weise Bruder Jesus verkünden. Jesus predigte auch inmitten des Volkes, aber jeder erkannte
seine Autorität. Eine Predigt mitten im Volke ist heute nichts mehr als der Versuch der Bischöfe, (meistens
deutsch, wen sollte es wundern) den Gläubigen zu zeigen, dass sie gar nicht so streng sind. Was soll
das genau heißen? Sie wollen zeigen, dass sie nicht zu streng sind und tun dies, indem sie eich von der
konventionellen Predigt abwenden. Ich denke, dass alles althergebrachte verdammt wird (ohne Reflexion)
und die deutschen Bischöfe sich damit bewusst, aber subtil-noch fürcheten sie Rom-gegen eben Rom stellen.
Nichts gegen eine Predigt inmitten des Volkes, aber die Absichten dahinter sind eher opportun als pastoral.
Der heilige Vater spricht des öfteren sehr weihevoll und umschweifend, sodass ein konkreter Inhalt von
sprachlich metaphorisch-blumigen Dünsten umnebelt wird. Man darf auf die Worte für Pius XII. Anfang
Oktober gespannt sein.
@User Wie dem auch sei, meine Frage wird durch Ironie nicht beantwortetwerden können. Also nocheinmal:
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von
Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich
filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt. Gibt es Video/Ton-Aufnahmen
von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist
es interessant, er ist heilig.
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von
Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich
filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt. Gibt es Video/Ton-Aufnahmen
von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist
es interessant, er ist heilig.
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von
Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich
filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt. Gibt es Video/Ton-Aufnahmen
von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist
es interessant, er ist heilig.
Was die Tiara angeht wird der Papst sie nicht anlegen. Die Sedia Gestatoria wird er, so meine ich, nicht
aus eigenem Desinteresse nicht benutzen, sondern aufgrund der Sicherheitsrisiken, welche ihm von der Schweizer
Garde mitgeteilt worden sind. JP II. wäre 1981 auf er Sedia verblutet.
@Aleph danke für die Antwort. Da die Krönung meines Wissens lirurgisch aber auch rein logisch unmittelbar
mit der Wahl zusammenhängt, wird es einen gekrönten Benedikt XVI. nicht geben. ABER: Ich weiß nicht,
ob es tatsächlich so ist, dass eine Papstkrönung Prämisse für ein späteres Tragen ist. Wie erwähnt,
rein logisch schon. Dennoch könnte der Papst ein derartiges Ansinnen doch wahrmachen, ohne die 5-6 stündige
Krönungsfeier (was waren das noch für Zeiten-meine Meinung)
Hab ma eine Frage die nicht zum Thema passt, vielleicht wird sie ja trotzdem beantwortet; Könnte der
Papst die Tiara jetzt tragen, ohne vorher die liturgischen Abläufe einer Krönung „durchgemacht“ zu haben?
Danke dem/den Antwortenden! Fabianus
Hab ma eine Frage die nicht zum Thema passt, vielleicht wird sie ja trotzdem beantwortet; Könnte der
Papst die Tiara jetzt tragen, ohne vorher die liturgischen Abläufe einer Krönung „durchgemacht“ zu haben?
Danke dem/den Antwortenden! Fabianus
Gerade dass der Papst das „wir“ benutzt zeigt, wie sehr er die Gemeinschaft der mit ihm Fahrenden schätzt.
Dieses „wir“ ist paradoxerweise eine Ablehnung des Pluralis Majestatis.
@Stimme Danke, hätte ja sein können, dass er in einem Bleisarg unter die Erde gelassen wurde (wie meines
Wissens Diana). Eine kurze-vom Thema abweichende-Frage noch: youtube.com/watch?v=r5syhTTOaLE 4:08 – wurde
Montini da bei der Kardinalsernennung der Camauro aufgesetzt’?War das üblich?, Danke der Antwort! Fabianus
Stimme Danke für das Bild. Das wusste ich nicht. Dann könnte nur noch ein Zinn/Bleisarg eine Mumifizierung
ermöglicht haben. Ansonsten nur noch Skelett, was man ruhen lassen sollte. Aber ich glaube zu wissen,
dass bei einer Seligsprechung sogar das Kirchenrecht eine Exhumierung vorsieht. Ist das so? On August
11, 1890 he died of pneumonia at the Birmingham Oratory. Eight days later, Cardinal Newman was buried
in the cemetery at Rednal Hill, Birmingham, at the oratory country house. (wiki)
@Stimme er müsste doch in einer Kirche bestattet worden sein, sodass die Leiche mumifiziert, aber eben
noch da, sein sollte. Kennt jemand ein Bild seines Grabes? Fabianus
Wie hätten eigentlich die Handlungsmöglichkeiten des Papstes bezüglich der ganzen Kirchenschließungen
(siehe Bistum Essen) vor dem Konzil ausgesehen? Soweit ich weiß, stärkte das Konzil die Bistümer, eigenständige
Entscheidungen zu treffen. Danke den Antwortenden! Fabianus
Könnte mir jemand präzise den Unterschied zwischen dem Beerdigungsamt von Johannes XXIII. (oder Pius
XII.) und dem seit Paul VI. üblichen erklären? Liturgie, Aufbahrung?? Danke den Antwortenden! Fabianus
Seit langem frage ich mich, ob ein Konzil einberufen worden wäre, wenn auf Pacelli sofort Montini gefolgt
wäre bzw. ob einer der Päpste nach Pacelli ein Konzil einberufen hätte, wenn es Papst Roncalli nie
gegeben hätte.
Kann mir jemand erklären warum man beim „et incarnatus est“ sich verbeugt, bzw an Weihnachten und Verkündigung
sich hinkniet? Ebenso interessiert mich die historische Entwicklung, dh. seit wann diese Praxis Usus ist.
Danke den Antwortenden! Fabianus
An Stelle der sog naiven Erstkommuniongläubigkeit ist heute eine aufgeklärte, relativistische Brotfeier
geworden. Sollten sich die Gkäubigen nicht diese „naive“ Einstellung zur Kommunion bewahren, um Jesu
Worte in Mt 18,3 zu erfüllen?
@to24 Pius IX. war sogar noch jünger…Lächerlich das Alter der Päpste mit irgendwelchen Jugendfrömmigkeiten
oder Modernismusgedanken in Verbindung zu bringen.
@ RJH Zustimmung! Ergänzung: JP II. war noch nicht mal 60, als er gewählt wurde. Sexychrist nach, muss
dann der Papst, wenn er 70 wird, sein Amt abgeben, da er sonst zu alt ist, die Jugend zu verstehen. Diese
Argumentation ist äußerst lückenhaft!
@Wollen wir hoffen, dass der heilige Vater ein ähnlich hohes Alter erreichen wird, wie Leo XIII., von
dem man anfänglich dachte, er würde das Schifflein Petri fünf, höchstens acht Jahre führen können.
Ich habe mal eine Frage. Zu Beginn der Messe wird dem heiligen Vater oft die Mitra abgenommen, bevor er
zum Altarkuss schreitet. Am Ende küsst er ihn mit Mitra. Gibt es diebezüglich eine liturgische Regelung
oder wird es unterschiedlich gehandhabt? Danke den Antwortenden!! Fabianus
@ RJH Noch nicht einmal wurden Baldachine benutzt. Es ist eine klägliche Erklärung,Benedikt XVI. habe
wegen Regens nicht von der Mitteloggia den Segen gesprochen. Was hatten Pius XI. und Pius XII. dort für
monströse Baldachine? Darüberhinaus gibt es nur die Entscheidung- Sedia oder Papamobil- Benedikt macht
sich lächerlich, wenn er durch Kleidung und Gesten zeigt, was er gerne hätte, aber wegen des Konzils
nicht mehr ändern kann. Der nächste Papst wird ohnehin all diese Re-Reformen wieder zurück nehmen.
Um RJH zu widerlegen. Gegen seine Information hat der Papst weder gestern noch heute die Sedia Gestatoria
benutzt. Stattdessen das normale Papamobil. Fabianus
@Gotthard Sollte schon, aber da werden die übrigen Hostien herausgeholt. Was soll das eigentlich? Ich
knie mich vor dem geöffneten Tabernakel immer nieder. Woher diese Praxis? Warum rennt die Nonne zum Tabernakel?
Um ihn nicht ganz vergessen zu machen? Grüße Fabianus
@mandy Ich kann Ihnen da nur zustimmen, die Musik nervt und man hat keine Ruhe, sich zurückzuziehen.
Am besten ist aber immer noch, unmittelbar nach der Kommunion die „Ruhezeit“ durch eine Meditation oder
einen Impuls zu überbrücken-sehr sehr unruhestiftend. Diese Hektik beobachte ich auch in meiner Gemeinde,
wenn das Tabernakel vor der Kommunion geöffnet wird, man sich aber zwecks gerade laufenden Friedesngruß
nicht hinknien kann.
@Marcelus Wie werten Sie vor diesem Hintergund die Aussage, dass Gott philosophisch seine Ziele nicht
verändern kann, da er als die ewige allmächtige Konstante gesehen wird, es aber in der Bibel tut? Kann
man Gott/sein Wesen von seinen Plänen trennen? Jesus war von dieser vollkommenen Gewalt Gottes erfüllt?
Kann man davon ausgehen, dass Jesus in seiner Sterbestunde am Kreuz jeden von uns vollkommen geliebt hat,
auch wenn wir zeitlich 2000 Jahre hinterher sind? Jesus hat in der Stunde nur an eine Person gedacht:
An mich! Kann man das so sagen?
Ich habe eine Frage ,welche mich schon länger schäftigt, aber ich habe keine Antwort gefunden. (Es passt
nicht zum Thema, bitte nicht ungehalten sein) Warum heben die Ministranten bei der Wandlung die Kasel
des Priesters in der tridentinischen Messe? Danke den Antwortenden! Fabianus
@maliems Sie haben Recht, es sind warme Worte. Das Problem liegt zwischen Identität und Relevanz der
Kirche. „Je mehr die Kirche für die Probleme der Gegenwart relevant zu werden versucht, umsomehr büßt
sie an Identität ein und umgekehrt.“ (Bultmann) Grüße Fabianus
@Amanda Gute Replik- ist Gott nicht zwangsläufig auch ein Teil seines Planes? Kann man Gott (sein Wesen)
und seine Pläne so klar trennen? Grüße Fabianus
@Amanda Sie sagen, ewiges ist nicht veränderbar. Da stimme ich Ihnen, aus philosophischer Sicht zu. ABER:
Ändert Gott (das Ewige) nicht seine Pläne? Vergleiche Sie dazu bitte folgende Bibelstellen: 2 Kg 20,1;
Jona 3,4.10; Gen 18, 23 ff. Grüße Fabianus
@Amanda Die Reflexion der Kirche muss sich stets vollziehen, damit die Kirche die Gebote der Liebe, der
Demut und der Selbstverleugnung treulich halten kann. (vgl. LG 5) Da sich die Lebensstile pluralisiert
haben, kann man auch nicht mehr von einer Kirche im Sinne von Troeltsch reden, sondern die Kirche muss
sich immer wieder ihres Profiles bewusst werden und in den Dialog mit den Menschen treten, um sich a)
von einer Sekte zu unterscheiden und b) Keimzelle der Einheit, der Hoffnung und des Heiles der Menschheit
unter sich und der Menscheit mit Gott zu sein. (vgl LG 9)
Welcher Tatbestand muss eigentlich genau erfüllt sein, damit Rom entsprechende Herren wie Küng, Boff
etc. zu sich zitiert? Könnte Zollitsch die Lehrbefügnis entzogen werden, oder ist er von Amtswegen her,
davor gefeit? Danke den Antwortenden! Fabianus
Verehrter Doriano Von Herzen danke ich Ihnen für die Auskunft. Gleichsam erbitte ich für Sie den Segen
der allzeit reinen Gottesmutter und des Vaters Josef, dessen wir im März besonders gedenken! Möge ihr
Segen Sie durch diese Nacht begleiten und Sie in Christi Fieden morgen erwachen lassen! In Christo mit
allen guten Wünschen Fabianus
Lieber Doriano Ich danke Ihnen von Herzen für diese Nachforschungen. Sie zeigen mir aber auch, dass meine
Frage nicht ganz so „sinnlos“ war. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen un bedanke mich erneut. Ihr
Fabianus
@Nachtlaterne Sie sagen, dass man ihn (den von Ihnen Zitieren) nicht hören will. Wie oft/wann wird er
denn im kalendarischen Kirchenjahr im Text der Schriften, die vorgelesen werden sollen, erwähnt? Ich
grüße Sie! Gottes Segen ! Fabianus
@Doriano Hallo, mich interessiert, ob es einen Unterschied zwischen der Allerheiligenlitanein vor und
nach dem Konzil gibt. Ebenso interessiert mich, wann Pius XII. die Osternacht neu ordnete, warum und wieso?
Wie war es vorher? (Bin ein Kind NACH der Liturgiereform) Danke den Antwortenden und Ihnen, werter Doriano
FROHE OSTERN Christus resurrexit! Vere resurrexit! Fabianus
@Gotthard Ich wollte damit andeuten, dass die Liturgie einen deratigen Kurs Richtung Arianismus nimmt,
der mich irritiert. Im Hochgebet wird für die Gottesmutter Maria gebetet, die „Jungfrau“ wird weggelasen.
Dies ist nur ein Beispiel, Gotthard, es geht mir nur draum, dass ich mich um einige katholische Wahrheiten
betrogen fühle, wenn ich in die Kirche gehe. Grüße Fabianus
@jeanjaques Plump gefragt: Waren Sie jemals in einem Jugendgottesdienst? Gibt es schriftliche Infos Ihrer
Zugehörigkeit? Gerne per Mail! Gottes Segen! Fabianus
@Gotthard Es bezog sich suf die Messe, in der ich war. Falls es in deiner Messe nicht so war, freue ich
mich für dich. Ehrlich! In meiner „Pfarrei“ wurde Mahl gehalten mit unserem Freund und Bruder Jesus,
der uns alles lieb hat. Die Details der Messe habe ich untenstehend schon erläutert. Wir machen uns selbst
die Messe als Gemeinschaft, die Jesus zu Tisch bittet. Er reicht uns das Brotb zum gemeinsamen Mahl, zusammen
mit ihm, unserem Bruder Jesus, der ganauso war wie wir und eben leider gestorben ist, aber das ist egal,
denn wir singen einfach ein Lied dagegen… Werter Gotthart, das sind nur meine Eindrücke in der Gemeinde,
in der ich war. Ich wünsche Ihnen gedegnete Ostern und alles Gute!! Ihr Fabianus
@jeanjaques Da stimme ich Ihnen zu! Es ist schon schmerzhaft, mitzuerleben, wie die Liturgie verkommt,
Prieser die Messe zu ihrem Privatissimum erklären, Kürzungen vornehmen, Hochgebete verfälschen und
wahrscheinlich so die Gültigkeit der Eucharistie leugnen. Die geschminkten Damen um die 50 stehen die
ganze Zeit und schauen borniert-immerhin weiß man eh alles besser und die Heilsnotwendigkeit der Eucharistie
ist ihnen ferner als ein Abschminkkasten. Die Männer stehen mit verschränkten Armen und können selbst
in der Kirche ihr Macho-Gehabe nicht ablegen. Vor mir junge Mädchen,vielleicht 10,11 Jahe alt-aufgetarkelt
wie 20 jährige. Nägel pfeilen, quatschen, Haare richten und vor allem: Andere beobachten- das ist ihr
Tun während der Messe! Aber wir freuen uns natürlich!! Denn: Dieses Jahr steht Firmung an! Was für
fruchtbare Gläubige werden erwachsen! Dies sind weitere Impressionen einer Osternacht Nicht mehr und
nicht Weniger
@Doriano Ja, es ist das Gegenteil und es tut auch sehr gut. Ich danke Ihnen!! Frohe Ostern nochmal!! Es
war schon erstaunlich, wie sehr der Mahlcharakter hevorgehoben und vom eigentlichen Opfer abgelenkt wurde.
@Doriano Was meinen Sie, wie weh es tut, es „live“ mitzuerleben. Ich wünsche Ihnen frohe Ostern!!! Viele
Grüße!! PS:Meine Anregung, eine Beerdigung auch als Beerdigungsamt zu feiern, anstatt es als Auferstehungsamt
zu titulieren, wurde mit der Begründung abgeschmettert, man feiere erst auf dem Friedhof Karfreitag,
danach in der Kirche Ostern (natürlich ohne Dies Irae- wir sind ja, wenn es der Priester sagt, ohnehin
schon erlöst). Allerdings wurde der letzte Propst in der Kirche aufgebahrt und DANACH bestattet- der
Argumentation folgend wurde dann Ostern vor Karfreitag gefeiert- Welch ein Untergang!
Osternacht Viele knieen nicht, keiner singt, sondern sie schauen borniert umher, fast beleidigt, wenn
jemand singt. Nach dem Mysterium fidei stehen viele auf, der Priester lässt die Doxologie von der gesamten
Gemeinde singen, eine Kommunion mit Eintauchen der Hostie, was meines Wissens nach Redemtionis Sacramentum
verboten ist, KEINE Beichtmöglichkeit, stattdessen „Wir sind alle mit der Geburt erlöst“-Gesang und
schließlich die mir vollkommen unverständlich und abartig erscheinenden „neuen“ Strophen des Liedes
„Fest soll mein Taufbund immer stehen“ -Impressionen einer Osternacht in einer nicht unwichtigen Pfarrei
in Gelsenkirchen-
Wird nicht die Bitte um Erkenntnis Jesu Christi durch GOTT fälschlicherweise mit einer Bekehrung durch
die Kirche gleichgesetzt? Oder verstehe ich da etwas falsch? Danke den Antwortenden! Fabianus
@Andreas Eine „Entwicklung“ hat der NOM mit sich gebracht: Die instinktive Ablehnung des alten Ritus.
Dies liegt aber meines Erachtens auch daran, dass wir in einer Gesellschaft leben, für die der Begriff
„alt“ negative Assoziationen hervorruft. Das kann man auch bei der Wahl und den Erwartungen an einen neuen
Papst beobachten: Man erwartet sich Reformen und Neues, ohne sich mit dem Alten inhaltlich auseinandergesetzt
zu haben. Das Alte ist per se schlecht und per se reformbedürftig. Ihr Hinweis auf die unruhigen Kinder
ist hervorzuheben. Religiöse Sozialisation findet weder in der Familie noch im Religionsunterricht statt.
Beginnen Sie doch mal im Religionsunterricht als Referendar die Stunde mit einem Gebet. Sie können sich
sicherlich den Rest denken. Die Loslösung von Traditionen und Vergangenheit, ein rein im Heute-leben,
da man sich eben dieser Vergangenheit intellektuell überlegen fühlt, ist meines Erachtens nach ein Indiz
für die Verblödung der Gesellschaft. Ironisch ist nur anzumerken, dass sich die Gesellschaft, während
sie verblödet, sich auch noch einbildet, intellektuell überlegen zu sein.
Lieber „Typ“ Ich habe weder das Konzil noch die Liturgiereform mit dem heute morgen erlebten in Verbindung
gebracht. Also stecken Sie mich bitte nicht in eine Schublade, wenn die Verlockung noch so groß sein
sollte- Sie irren sich in meinem Fall. Den priester habe ich auch bereits kontaktiert, nur noch keine
Antwort erhalten. Nocheinmal: Ihre mir gegenüber wertenden Aussagen (Tradi, Hasstiraden) treffen nicht
zu und ich bitte Sie dies mir gegenüber zu unterlassen. Es muss möglich sein, Missstände erwähnen
zu können, ohne gleich in Schubladen diffamiert zu werden.
Heute Morgen besuchte ich eine Heilige Messe. Erst bei erneuter Lektüre daheim fiel mir auf, dass der
Priester die Hälfte des Evangeliums einfach weggelassen hat und einen Text zusammenstückelte. So wird
man um seinen Glauben betrogen. Es fiel mir nicht das erste Mal auf, dass manche Priester die Liturgie
quasi als ihr Privateigentum erachten, in dem sie sich austoben können. So werden verschiedene Hochgebete
einfach miteinander vermischt und elementare Glaubensaussagen ausgelassen (Maria wird zB ausgelassen).
Die Gläubigen merken davon meist nichts, wie auch. Aber sie werden um ihren Glauben betrogen. Mein Anruf
bei einem Bischof erbrachte die tollkühnsten Aussagen wie zB.: „Das ist das Problem der Priester.“ oder
„Da wenden sie sich an den falschen“. -Diese Herren greifen in Themen wie Schwangerschaften, Aids gerne
medienwirksam ein, doch wo Gläubige (und ich bin nicht der Einzige) sich über derartige liturgische-man
muss schon sagen- Missbräuche beschweren, wird man abgewimmelt. Sie wollen nichts damit zu tun haben.
Ebenfalls erfuhr ich von jenem Bischof, dass die „pro-multis“- Änderung auf unabsehbare Zeit erstmal
auf Eis gelegt wurde. Alles in Allem ein Trauerspiel!
#3 Fabianus 19:16:50 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Don Camillo Ein neu erschienenes Buch des Bischofes Athanasius Schneider. In diesem befasst er sich eindringlich
mit der derzeitigen Kommunionpraxis und plädiert für die Mundkommunion. Diese Buch ist erhältlich in
der Liberia Editrici Vaticana, aber eben leider nur in italienischer Sprache.
#1 Fabianus 18:23:56 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Diese Fragen sind vielleicht interessant und kommen immer wieder mal gerne auf, jedoch scheint den Bischöfen
die eigentliche Sorge entfallen zu sein. Die Eucharistie ist das Kernelement des Glaubens und die zunehmende
Verständnislosigkeit der Menschen für dieses Myterium ist meiner Meinung nach der Hauptgrund für abnehmende
Besucherzahlen. Wer den Sinn und die Heilsnotwendigkeit dieses Sakramentes nicht verinnerlicht hat, tut
sich leicht, die Kirche wegen ihrer Institution und Organisation mit all den damit verbundenen „Regeln“
abzulehnen. Das ist, wie ich finde, das Hauptproblem. Schade nur, dass gerade in dieser Frage die Bischöfe
weitestgehend unfähig sind, Veränderungen in der Förderung eines katholischen Eucharistieverständnisses
zu bewerkstelligen. Stattdessen rütteln sie an diesen Fragen.
Frage zum Karfreitag In meinem alten Schott lese ich, dass nach der Bitte für die treulosen Juden, der
Diakon die Aufforderung zur Kniebeugung unterlässt, „ […] um nicht das Andenken an die Schmach zu erneuern,
mit der die Juden um diese Stunde den Heiland durch Kniebeugungen verhöhnten.“ Meine Frage: Wann wurde
dies abgeschafft? Oder gilt diese Ordnung auch noch heute im tridentinischen Ritus bzw. wann wurde sie
dort abgeschafft? Quelle ist ein Schott aus dem Jahr 1936. Danke den Antwortenden und einen gesegneten
Sonntag! Fabianus
@vorposter Die Synode von Benevent hat den Sonntag ausgenommen; ich frage mich nur, warum und welcher
Sinn dahinter stecken soll, das man Sonntags nicht fastet. Benedicamus Domino!
@FiliusEcclesiae: Wissen Sie zufällig, ob für uns Christen noch das Gebot des Fleischvezichtes an Mittwoch
und Freitagen (bzw. in der Fastenzeit gilt)? In der WAZ ist zu lesen, dass Paul VI. sogar das Fleischverbot
an Freitagen abgeschafft hat. Ist das so? Danke den Antwortenden! Fabianus
@FiliusEcclesiae Danke, wobei ich vermute,dass das Emporheben des Gewandes doch noch andere Hintergründe
hat. Welche nur? Wünsche Ihnen einen guten Sonntag!!
Als junger Katholik frage ich mich, warum in der alten Liturgie dem Prieser während der Wandlung das
Gewand gehoben wird. Ist der Altar außerhalb der Messe wirklich nur ein Tisch? Danke den Antwortenden!!!
Fabianus
„Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Wie soll man in dieser relativistischen Zeit diesen Ausspruch
Jesu deuten? War er etwa radikal? Ist es überhaupt erlaubt, daran rumzudeuteln bis man diesen Ausspruch
in einen relativistischen Kontext abgeschwächt gebettet hat? Selbstverständlich will Gott das Heil aller
Menschen, aber eben durch seinen Sohn Jesus Christus.
@virOblationis die fünf gesetze kenne ich, für die ersten drei bedanke ich mich! Was hat es mit dem
vorher genannten Gebet -nach Fatima- nach jedem gesetz auf sich?
Liebe Poster es gehört nicht zum Thema, dennoch würde ich mich über eine Antwort sehr freuen. Wieso
betet man den Rosenkranz klassischerweise in der Landessprache? Ich bete ihn gerne auf Latein; ist es
jemandem möglich, mir die ersten drei Ave maria (… zB …der in uns die hoffnung stärke…) lateinisch
zukommen zu lassen? Gibt es für den Rosenkranz einen klassischen römischen Ritus? Ich bete nach jeden
Gesetz das Gebet von Fatima Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, libera nos ab igne inferni, conduc
in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent Ist dies korrekt? Ich
danke den Antwortenden und hoffe auf Aufklärung! In Christo Fabianus
@clarissa colonia mein Eindruck ist, dass die Kirche sich im letzten Jahrhundert streitbar gemach hat.
Wer Theologie studiert- ich erlebe es selbst- wird zunächst damit konfrontiert, dass alles ja nur symbolisch
zu verstehen und JESUS nicht wirklich leibhaft auferstanden sei. Aber diese Herren haben bereits aufgrund
ihrer Thesen habilitiert. Judas als Patron der Selbstmörder??-Dies scheint mir etwas überzogen. Aber
es wird angedacht.
Sind… diese Haltungen nicht ein Resultat aus falsch verstandenen-weil schwammig folrmulierten- Konzilsaufassungen?
Als jungen Katholik interessiert mich, ob es jemals soetas unter Pius XII. gegeben hätte, bzw wie verfahren
worden wäre. Fabianus
Kann mir jemand sagen, wer den Chromantel links und rechts hält, während der Heilige Vater zum Altar
schreitet? Wie heißt die genaue liturgische Definition. Ich habe (als junger Katholik) soetwas bei JP
II. noch nie gesehen, bin aber beeindruckt von der Kleidung des jetzige Papstes.
übrigens finde ich es bei einem solch prachtvollen Mantel nicht besonders schön, wenn er vorne zu Tode
geürzt worden ist. Solch ein Mantel benötigt nunmal solche Ausmaße.
Ist dieses Schwertun gegenüber Menschen, die nicht deutsch sind, sich aber alles andere als westeuropaisch
verhalten, nicht immer noch eine sich selbst beschämende Folge des Weltkrieges Nummer II.? Fundamentalismus
kann man nicht durch demokratische Verhaltensweisen besiegen. Aber eben diese gilt es zu verteidigen.
Doch wer setzt sich heute noch dafür ein?
Auch wenn ich selbst welche nannte, was sollen die Zahlen? Es wird sich nichts ändern. Die meisten Deutschen
sind gegen eine Verschärfung der Gesetze, ebenso wie die Politiker. Wenn Heine noch leben würde…
@Rudolfus 40% aller Straftaten in Deutschland werden von Menschen unter 21 Jahren begangen und die hälfte
davon ist mit migrationshintergrund. Die Antwort der Politik wird mäßig ausfallen. Es sind schließlich
bald Wahlen. Da wäre es fast schon besser, alle Wahlen (Landtags- und Bundestagswahl) auf einen Tag im
Jahr zu legen, um der Ehrlichkeit und Entschossenheit der Politiker wegen.
@Rudolfus Die 68’er sind jetzt auch dafür verantwortlich, dass kriminelle, menschenverachtende Ausländer
nicht entsprechend behandelt werden. Kuscheljustiz.
@iustus Ich denke Sie waren es, mit dem ich mich kürzlich über die Mitra des Papstes unterhalten habe.
Nur kurz wollte ich Ihnen sagen: Es war tatsächlich jene Johannes Pauls I. Es existieren bereits Internetseiten
über die neue Kleiderordnung des Papstes. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
@Friedgen Sie versuchen niveauvoll Niveaulosigkeit anzuklagen unter Berücksichtigung hochrangiger Stilmittel
wie S…--großartig. Niveaulos möglichst niveaulos auf niveaulose Zustände hinzuweisen ist gewiss Ihre
Kunst. PS: Man wird doch mal einen Scherz machen können und die Rezepte waren wirklich gut!!
@Gunsenum Da müsste ich meine Frau fragen, da ich über Spiegelei hinaus nichts bewerkstelligen kann.
Aber sonst gerne. Bin ja auch über Mail erreichbar. Alle Gute! Fabianus
@ RRR Immerhin schienen gewisse stilistische Eigenarten unter den Päpsten vor Paul VI. nicht zur Diskussion
gestanden zu haben sondern waren normaler Usus. Heute scheint es allerdings ganz anders.
Seit wann gibt es eigentlich den päpstlichen Zeremonienmeister? Ich entsinne mich an einen gewissen Enrico
Dante, der unter sehr vielen Päpsten bis Paul VI. im Amt war. Benedikt XVI. trägt in der letzten Zeit
alte Gewänder und Mitren. Ich frage mich, ob dies in Zukunft weiterhin so sein wird, oder ob es eher
eine Erscheinung bleiben, die der nächste Papst wieder ablegen wird.
@iustus ich meine erkannt zu haben, dass die Mitra, die der Papst am ersten Weihnachtstag trug, das Wappen
Johannes Pauls I. trägt, das hieße, er trug jene Mitra, die Johannes Paul I. bei seiner Inthronisation
trug.
#67 Fabianus 13:13:28 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Fragen Liebe Freunde, ich habe folgende Fragen: wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen
beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen? Warum wurde bei dem Segen Urbi et Orbi an der
Stelle „indulgentiam“ kein Kreuzzeichen gemacht? Danke vielmals den Antwortenden und einen gesegneten
Sonntag euch allen!
#22 Fabianus 21:03:19 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@benedikt Wenn der Anteil der Muslime steigen sollte, dann liegt das wohl hauptsächlich an den Deutschen
selber, die keine Kinder bekommen wollen. Dafür können die Muslime nichts Volle Zustimmung! Wie soll
man dieser, richtigen, Argumetation folgen, ohne die Frau für das Debakel verantwortlich zu machen? (Gebe
zu: Provozierende Frage…) Zitat einer Muslimin: „ Was wir vor Wien nicht geschafft haben, schaffen wir
jetzt: Wir gebären auch tot!
#13 Fabianus 20:43:05 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Rudolfus Falls noch nicht gelesen, empfehle ich den Aufsatz von Enzenzberger „Versuch über den radikalen
Verlierer“. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und alles Gute, habe diesen Aufsatz daheim und könnte ihnen
diesen zukommen lassen, näheres allerdings dann per mail. Gruß Fabianus
#10 Fabianus 20:38:19 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Benedikt Noch, mein lieber, noch! Es ist ein Charakteristukum der Deutschen, sich so lange alles schön
zu reden, bis man eh nix mehr dafür kann. Quo vadis Germania?
@Rudolfus ich erkenne nicht genau, ob Sie mir zustimmen oder nicht. Jedenfalls können wir froh sein,
in 150 Jahren hier nicht mehr leben zu müssen. Viele Grüße!
Für eine Rettung Europas vor den Muslimen ist es längst zu spät. Diese Uhr ist abgelaufen. Relativismus
und weltoffene Anbiederung, der deutsche Umarmer, stiften das neue Deutschland, sagen wir eher „Land“.
Nationalistisch wollen wir ja nicht klingen…
#14 Fabianus 15:46:49 | Freitag, 14. Dezember 2007
wo ist auf Bild 2 von 6 die Patene? Ich bin gespannt, wie die Weihnachtsfeierlichkeiten dieses Jahr über
in Rom ablaufen werden. Ob Benedikt XVI. sogar in der Christmette den alten, goldenen Thron nutzen wird?
Der neuzeitliche Mensch ist sogar so intelligent, dass er sich in das Zentrum der Eucharistiefeier stellt.
ER und seine individuellen Interpretationen sind entscheidend. Genauso wie die Gemeinde: Ihre Stimmung,
ihr Charakter muss in der Brotfeier gebührend gefeiert werden. Nur so kann der Bruder Christus eine gebührende
Nebenrolle im arianischen Schauspiel bekommen.
#30 Fabianus 21:34:15 | Sonntag, 25. November 2007
@Benedikt Dieser Mittelweg ist bezeichnend für das ganze Papsttum. Ein bisschen hier, ein bisschen da-nichts
wirklich. Mich interessiert, da sind die Historiker gefragt, ob nach dem I. Vaticanum ein ähnliches Identifikationsproblem
vorlag. @zGk: Ihnen auch alles Gute und eine gesegnete Woche!
#27 Fabianus 20:03:17 | Sonntag, 25. November 2007
@ zGk Allerdings möchte ich auf das Sicherheitsproblem hinweisen. 1981 wäre JPII. ohne mobiles Auto
nicht so problemlos in die Klinik gelangt. Trotzdem schade, dass die Senftenträger heute nur noch bei
der Bestattung des Papstes zum Einsatz kommen.
#25 Fabianus 19:57:34 | Sonntag, 25. November 2007
@ zGk Ich stimme Ihnen zu! Sedia plus Tiara wären ein gutes Zeichen. Es wäre auch kein Rückschritt,
sondern einfach der Beweis, dass das Papsttum die Phase der gezüchteten Schlichtheit der 60èr und 70èr
überwunden hat.
#20 Fabianus 19:05:17 | Sonntag, 25. November 2007
Mich würde interessieren, ob nach Camauro und Thron irgendwann auch wieder die sedia gestatoria Verwendung
finden wird. Allerdings denke ich dies nicht. Heute ist sie zu unsicher. Wäre JPII. auf ihr angeschossen
worden, wäre er wahrscheinlich verstorben.
#18 Fabianus 18:29:19 | Sonntag, 25. November 2007
Zur Info Dies ist der Papsttrohn, auf dem Pius XII. und Johannes XXIII. gekrönt wurden. Zuletzt verwendete
ihn Paul VI. während Konzilssitzungen. Danach verschwand er.
#23 Fabianus 13:19:21 | Freitag, 23. November 2007
@iustus Ja, diese gleichgültigen Antworten bekam ich. Der Unterschied, den Sie nennen leuchtet ein, aber
wo liegt die liturgische Bedeutung, wenn das eine der Priester, das andere die Gemeinde spricht? Dies
interessiert mich.
#18 Fabianus 12:46:52 | Freitag, 23. November 2007
etwas abweichend vom Thema habe ich folgende Frage: „Christus höre uns-Christus erhöre uns“ Wo liegt
der Unterschied zwischen dem audi nos und exaudi nos? Gibt es überhaupt einen solchen? Die Liturgiker
an meiner Universität konnten mir nur die unbefriedigende Antwort geben, sie wüssten es nicht genau,
würden aber dahin tendieren, dass es keinen Unterschied gäbe. Danke den Antwortenden und einen gesegneten
Freitag!
#30 Fabianus 20:10:41 | Mittwoch, 21. November 2007
@Peter-Pan Vielen Dank für Ihre Erläuterung! Ehrlich! Was sagen Sie zu diesem Artikel? www.kreuz.net/article.1110.html
Mit dem Arbeitlosen meinte ich nicht Sie, sondern wollte verdeutlichen, dass das, was auf den ersten Eindruck
reich erscheint, nicht immer Spiegelbild der Realität sein muss.
#28 Fabianus 19:41:27 | Mittwoch, 21. November 2007
@Peter-Pan Der Vatikan kann sich diese Reisen nicht leisten. Wenn dieser Vergleich hinkt, erläutern Sie
dies, anstatt polemisierend vorzugehen. Aber ich glaube, Sie sind ohnehin nicht von Realitäten zu überzeugen,
sondern gehören der „Ich glaube was ich sehe“ Gemeinde an, die platte, stupide Vorurteile dreschen, nur
um andere zur Weißglut zu bringen. Es bleibt dabei: Es ist ein Irrtum und daher nicht zulässig, die
Arbeit des Vatikans und seine finanziellen Verhältnisse an irgendwelchen Eindrücken von Touristen festzumachen.
Da Sie anscheinend sich nicht intellektuell damit auseinandersetzen wollen, sondern lieber die althergebrachten,
stupiden aber doch so von der Gesellschaft geliebten Vorurteile vertreten möchten wünsche ich Ihnen
weiterhin gutes Gelingen und Vergnügen. PS: Fühlen Sie sich bitte nicht persönlich angegriffen, nur
ein Dialog ist nicht möglich, wenn Sachargumente dauerhaft mit Klischees bekämpft werden.
#26 Fabianus 17:47:23 | Mittwoch, 21. November 2007
@Peter-Pan Wenn der Vatikan derartig reich wäre, würden sich die Forscher nicht darüber einig sein,
dass ein drittes Konklave 1978 den Vatikan finanziell ruiniert hätte. Was meinen Sie darüber hinaus,
warum die Reisen des Papstes vom Staate Italien und nicht vom Vatikan finanziert werden?? Beispiel: Wenn
Ihre Vorfahren adelig waren und Sie noch heute, als Arbeitsloser im Besitz einiger Silberbestecke sind,
sagt dies nichts über Ihr Vermögen aus.
#24 Fabianus 16:58:31 | Mittwoch, 21. November 2007
Peter Pan www.dw-world.de/…1564,1555198,00.html Der Prunk ist das Resultat vergangener Jahrhunderte
und kein realer Beweis für einen unanständig reichen Vatikan. Außerdem kann man das Amt des Papstes
nicht auf einen Status herunterminimieren, dass er sich selbst vor Armut schinden und winden soll.
@Benedikt Soweit ich weiß, hat ihn nur das kultartige Szenario um die verweste Leiche Pius’XII. irritiert.
Allerdings weiß ich nicht, inwiefern sich die Päpste damit weiter beschäftigen. Johannes Paul I. hätte
sich mit Sicherheit nicht den prachtvollen Sarkopharg gewünscht, den er dann bekam.
@Benedikt Pius XII. wurde falsch einbalsamiert, Johannes XXIII. wurde nach seinem Tode Formalin gespritzt,
sodass seine Unverwestheit nicht von Ungefähr kam.
@Benedikt Pius XII. war kurz vor seiner Bestattung schon stark verwest. Roncalli empfand dieses Schauspiel
der öffentlichen Einsargung respekt und pietätslos.
@Aleph Wenn Sie dies nicht ironisch meinen, stimme ich Ihnen vollkommen zu. Soweit ich weiß, war Roncalli
der erste Kardinal, der an der Beisetzung seines Vorgängers Anstoß nahm da dieser auch öffentlich eingesargt
wurde.
Wird die Kleiderordnung der alten Liturgie eigentlich auch in Kreisen der Modernisten verachtet? Unlängst
sah ich Bilder der Beisetzung von Pius XII. Nicht nur die prachtvollen Pontifikalgewänder als auch die
Art der Aufbahrung des Papstes und seiner Vorgänger beeindruckt: Ein sehr hoher Katafalk, ringsum hohe
Kerzen-Paul VI. war der erste Papst, der auf einer einfachen Bahre (wie seine beiden Nachfolger) gelegt
wurde. Meine Frage: Wer hat dies abgeschafft? Ebenso wurden die Päpste auch in der Skramentskapelle aufgebahrt.
Ist dies ein eigener Beerdigungsritus gewesen, der durch einen neuen, in aller Form Schlichten ersetzt
wurde? Danke den Antwortenden!
Was mich interessiert nachdem das MP nun schon seit längerer Zeit veröffentlicht ist: Was hat sich verändert?
Gibt es bereits erste Statistiken über Messenzuwachs im tridentinischen Ritus in Deutschland/Europa?
Die Geistlichen theoretisieren hin und her- was tut sich in der Praxis? Wie wird sich dieses MP weiterentwickeln?
Wird in 100 Jahren von diesem Papst noch die Rede sein, dass er es war, der (zum Glück oder Ungklück)
diese Messe wieder zugelassen hat? Kurzum: Wird diese Entscheidung von geschichtlicher Tragweite in der
PRAXIS sein, oder nicht?
@Rudolfus Aber Sie können doch nicht erst die Kommunion als das Wichtigste erklären und danach das Erlösungswerk
am Kreuz. Gewiß, beides hängt eng zusammen, aber dies stellt trotzdem eine Differenz in Ihren Beiträgen-natürlich
nur für mein Empfinden-dar. Danke für die Antwort!
Danke den Antwortenden! Und nocheinmal einen gesegneten Sonntag Abend! @Rudolfus Ich kann Ihre Argumentation
sehr gut verstehen. Inwiefern wirkt die Eucharistie auch rückwirkend für jene Menschen, die zwar für
Christus lebten und gestorben sind (nicht nur Märtyrer), aber nie seinen Leib aßen?
@Rudolfus Zunächsteinmal „esse“ ich Christus nicht sondern werde von ihm efüllt.Natürlich ist die Eucharistie
das zentrale Moment eines jeden Christen.Könne Sie nocheinmal zu dieser Frage Stellung beziehen bezüglich
der Problematik „Pro Multis“? Sind die Juden, die Christus ja nicht „essen“, von den Vielen ausgeschlossen?
Hat Christus die Eucharistie nicht für die Menschen der Zukunft zu seinem Gedächtnis als heilsnotwendig
gestiftet? Dies schließt jedoch die Menschen seiner geschichtlichen Präsenz aus.
@Rudolfus Ich denke, dass eine Begegnung mit Christus zu der damaligen Zeit mit Sicherheit einem Empfang
heute gleichzusetzen ist. Wie viele sind geheilt oder auch bewegt worden, ohne ihn zu empfangen. Ihrer
Äußerung impoliziert, dass Christus sein Heil nur auf dem sakramentalen Wege vermitteln könnte. Dies
schränkt ihn ein. Wie viele Zeitgenossen hat die Kirche zu Heiligen erklärt, obwohl sie nie das Sakrament
empfangen haben.
weitere Anfragen Zustimmung!Danke! Wenn Sie mir noch eine Frage beantworten können: Jemand, der im Stand
der schweren Sünde ist, empfängt die Kommunion gültig, nämlich Jesus Christus, aber unwürdig und
erhält so keine Gnaden, sondern begeht eine Todsünde Wie kann man dadurch, dass man Christus empfängt,
der sich an den Tisch der Sünder gesetzt hat, eine Todsünde begehen? Pro Multis? statt Pro Omnes? Danke
für die Antwort!
@Rudolfus Vielen Dank für diese Erklärung und Grüße an Sie! Dennoch frage ich mich, wo der Unterschied
zwischen gültig und würdig liegt. Vom Lehramt her, mag dies klar (mit Anspruch auf letztendliche Gültigkeit?)
geklärt sein. Wie sieht dies allerdings die Dogmatik? Wie sieht es sogar Gott? Welche Rolle spielt diesbezüglich
gerade die aktuelle Frage und Diskussion des pro multis? Danke und einen gesegneten Sonntag, lieber Rudolfus!
@ Typ Kommt es beim Empfang nur auf den Empfänger oder auch auf den Spender an? Wenn auf beide, ist die
Gültigkeit in Frage gestellt, denn der eine will, weil er nicht weiß, dass er eigentlich nicht dürfte
und der ander tut, obwohl er weiß dass er eigentlich nicht sollte. Was ein Konjunktivkatholizismus!
@ Typ Völlig richtig, was Sie sagen. Allerdings möchte ich hinzufügen, dass in St. Peter zu Rom bei
kleineren Messfeiern Menschen, welche nicht zur angemeldeten Gruppe gehören, der Kommunionempfang mittels
Ordnergewalt verboten wird. Als ich mit meiner Gruppe dort an einem Nebenaltar die heilige Messe feiern
konnte, bat ein anderer Gläubiger auch um den Empfang, doch die Ordner verwiesen ihn.
Mich interessiert was Frau Roth von Nationen hält. Ignoriert sie diese Grenzen (innerhalb Europas) zum
Wohle einer Weltbevölkerung nach Morus? Oder nivelliert sie alle kulturellen Grenzen? Schämt sie sich,
Deutsche gennant zu werden? Was ist für sie deutsch? Ist für sie deutsch dasselbe wie für den Briten
britsich, für den Franzosen französisch oder für den Japaner japanisch? Mythisiert sie nicht immer
wieder Vergangenheit um das Schuldbewusstsein des deutschen Volkes zu Gunsten einer aboluten Liberalität
auszunutzen? Eine „Deutsche“, die selbstbewusst ihrer Nation stetig sagt, dass man aufgrund der Vergangenheit,
niemals mehr glücklich werden kann, widert alles Nationale an. Das Ausland belächelt sie, das Inland
diskutiert, wie es immer tut, ohne zu merken, dass die nationale und für Europa wichtige internationale
religiöse Identität auf Kosten liberaler Einstellungen für immer verloren gegeangen ist.
#13 Fabianus 23:34:21 | Mittwoch, 26. September 2007
@verecundus Ihr Veärgernis kann ich durchaus verstehen. Allerdings möchte ich Sie höflich darauf hinweisen,
dass die Position der Bischöfe duch Vat. II deutlich gestärkt worden ist. Ich kann leider keine Belege
liefern oder Ähnliches, vllt können in dieser Frage versiertere Leser Infos geben. Bischöfe sind in
Ihrem Gebiet sehr mächtig geworden. MfG Fabianus PS.: Meine Antwort ist eine Frage zugleich; Danke an
die Korrigierenden/Antwortenden!
@Karl Murx Lächerlich diese Türken! Welcher Europäer (Deutscher) würde sich heute noch für eine Wiedergutmachung
einer längst vergangenen Kriegsschmach begeistern lassen? Lächerliches türkisches Volk. Ich empfehle
zu lesen: Hans Magnus Enzensberger: Versuch über den radikalen Verlierer. Traurig nur, dass die europäische
Toleranz und Redseligkeit den islamistischen Fundamentalismus weiterhin so fatal falsch einschätzen wird.
Ich persönlich bin froh, in 200 Jahren hier nicht mehr leben zu müssen. Was vor Wien kriegerisch scheiterte
wird nun über Einwanderung und Geburtenexpansion gelingen. Die Türken sind nach wie vor kriegerisch
aber der „Gegner“ ist durch Aufklärung und Relativismus gegangen und hat die eigene religiöse Identität
bekämpft. Somit wird die Islamisierung Europas nur noch eine Sache von 200 Jahren sein.
Ist Maria auch „Mutter des Schöpfers“? Diese Passage habe ich in Italien beim Rosenkranz vernommen. Für
mich ergibt sich aus dieser Formulierung ein Problem. Maria als ebenfalls präexistent? Kann ein Schöpfer
durch jemand Anderen geboren werden als doch nur aus sich selbst heraus? Danke für die Antworten
#23 Fabianus 22:35:42 | Donnerstag, 16. August 2007
@Leblhuber Seien Sie unbesorgt, ich bin Dipl. theol. Daher benötige ich Ihre Bezichtigung des Phrasendreschens
nicht. Allerdings bin ich auch nicht in der Situation, die Rolle der Bischöfe in der Verkündigung zu
verteidigen oder mich sogar als „besser“ zu erachten. Seien Sie daher nicht weiter aufgeregt. Mein Akzent
liegt auf der Realpräsenz JESU CHRISTI. Alles, was meiner Meinung nach davon abweicht oder es aufweicht,
kritisiere ich, rein nach meinem Gusto, wie es viele hier tun. In Christo Fabianus
#20 Fabianus 20:23:25 | Donnerstag, 16. August 2007
Bewegt man sich mit solchen Veranstaltungen nicht am Rande all dessen, was als katholisch und ehrwürdig
gilt? Verkauft man nicht sich selbst zum Preis einer breiten jugendlichen Zustimmung, die oberflächlich
zwar groß, aber erschreckend inhaltsleer ist? Und gerade aufgrund dieser jugendlichen Inhaltsleere bedient
sich die Mutter Kirche derzeit solcher gleichen Methoden um pompös, aber inhaltsleer, die Bänke wieder
voll zu bekommen. Ich unterstelle den Bischöfen eigentlich keine Absicht, ich unterstelle ihnen ein Generationsdefizit
und eine sameritanische Gutmütigkeit, die zur Naivität verkommen ist. Ohne diese kann keine Dr. theol.
oder wie sie alle heißen mögen ERNSTHAFT solche Methoden befürworten.
#7 Fabianus 18:16:43 | Donnerstag, 16. August 2007
modern? aber das Zentrum bleibt die Eucharistie. Man sollte sich zuerst überlegen, wie man den Aspekt
der Eucharistie den Jugendlichen verdeutlicht. DAS ist und bleibt der Mittelpunkt. Alles andere was geschieht,
ist höchtens Beiwerk und verdeutlicht, dass die Herren der Kirche nicht mehr in der Lage sind, das, was
sie ellenglang studiert haben, den jungen Menschen zur erklären. Sie wählen lieber andere, populistische
Wege.
@Benedikt Danke! Es verwunderte mich sehr. Die Reliquie liegt in einem kleinen Nebenaltar. Ich kann mir
nicht vorstellen, warum in Bottrop eine solche liegen sollte. Wenn es sich um eine Fälschung handelt,
stellt sich die Frage, aus welchem Grund man sich dazu hat hinreißen lassen.
Merkwürdig Es erstaunt mich, dass an der leiblichen Aufnahme Mariens noch nicht „nur rein pneumatisch“
herumgedödelt wurde, wie es bei der Auferstehung des Herrn so oft geschieht.
@Bruder Theophil Danke fürs Nachforschen. Ebenso interessiert mich die Liturgie bei der Krönung eines
Papstes-Haben Sie da eine lateinische Vorlage? Würde mich über Zusendung per Mail freuen. Siehe:www.youtube.com/watch?v=knBzW1Ur63g
Eine gesegnete Nacht Fabianus
@Bruder Theophil Den Zeitpunkt kann ich leider nicht nennen, dennoch interessiert mich diese Frage. Überhaupt:
wann wurde das Gebet des HERRN in die Liturgie übernommen? Wann und warum (erst zu diesem Zeitpunkt?)
Eine gesegnete Nacht! F.
@matt2 Sie können einfach nicht ohne Unterstellungen arbeiten. Wo habe ich gesagt, dass ich glaubte,
dass Jesus nicht Sohn Gottes wäre? Wo haben Sie es eindeutig und unwiderruflich bekannt? Wissen Sie,
ich versuche mit Ihnen einen normalen Dialog zu führen und Sie kommen mit Sätzen wie…„DAS HASSE ICH“…
Ich wollte Ihnen nichts unterstellen.
@matt2 Hat er die Welt wirklich geliebt, oder hat er für seine eigene Verstocktheit der Welt die Schuld
gegeben? Er hat die Welt so sehr geliebt, dass er für unsere Sünden gestorben ist. Allerdings ist es
nicht nötig hier katholische Überzeugungen zu erwähnen, sondern eher darauf einzugehen, dass Sie in
JC weder Gottes Sohn noch einen erfolgreichen Diener Gottes sehen. Wenn ich Sie richtig verstehe, hätte
die Weltgeschiche auf diese Figur auch verzichten können. Wie erklären Sie seine Anziehungskraft? Es
gab/gibt Messiasse wie ihn wie Sand am Meer bis heute! Zufall? Haben Sie sich einmal mir Naturreligionen
befasst? Ich glaube, diese würden Ihnen ev. eine gute Heimat bieten können. Als Katholik habe ich versucht,
Ihnen relativ wertfrei Fragen zu stellen und ev. Antwortmöglichkeiten bieten zu können. Liebe Grüße!
Fabianus
@matt2 Ich darf zitieren: Ich spüre darin nicht das Wesen und die Kraft, die mich treibt Was verstehen
sie denn dann unter diesem Geist? Das geht, meiner Meinung nach aus der folgenden Argumentation nicht
klar hervor, oder ich verstehe es einfach nicht, was natürlich auch möglich ist. Mein Eindruck ist,
dass dieser Geist, den Sie beschreiben, ein Spiegelbild Ihrer eigenen charakterlichen-menschlich-emotionalen
Bedürnisse sein könnte. Allerdings wäre ein solcher von einem Göttlichen, einem Creator, wie wir Katholiken
ihn annehmen, streng zu unterscheiden. Allerdings finde ich es auch z.T. erschwerlich zwischen göttlicher
Charakterdefinition und eigenem Wunschdenken, welches sich in Beschreibungen Gottes versteckt, zu unterscheiden.
@Bruder Theophil Hallo, hoffe Ihnen gehts gut! Habe eine ganz kurze Frage: Wie ich neulich las, wurde
das Vaterunser erst NACH dem Credo in die Liturgie eingeführt. Stimmt dies und warum? Danke Ihnen und
einen gesegneten Abend. In Christo Fabianus
@Rudolfus Stimmt zu, hat hier nix zu suchen. Danke für die Antwort via Mail. Haben Sie etwas mit meiner
Anfrage inzwischen anfangen können? Lg Fabianus
@matt2 Braucht man dann überhaupt noch Kirche, Lehramt und Sakramente? Wie stehen Sie zum anthropozentrischen
Sensualismus Feuerbachs? Oder verstehe ich Sie falsch? Dann würde mich eine Korrektur freuen. Gruß Fabianus
Habe eine Frage die nicht zum Thema passt, aber vlt dennoch Antwort findet. In St.Ludgerus,Bottrop fand
ich vor Kurzem einen kleinen Reliquienschrein mit Knochen von Pius X. Der ansässige Pfarrer konnte mir
keine Erklärung geben, wie diese in die Gemeinde gekommen sind. Verteilt der heilige Stuhl wahrlos seine
Reliquien? Mich würde es sehr interessieren, wie dieser „Fund“ zu erklären ist.
@Rudolfus Stimme zu. Als angehender Religionslehrer sehe ich dieses Problem bereits auf mich zukommen.
Der Papst beklagt zwar den Relativismus, allerdings hat dieser bereits 40 Jahre vorher die Kirche erobert.
Die Religionsbücher heutiger Tage haben nichts so sehr verinnerlicht wie Nostra Aetate! Alle möglichen
Religionen plus der Sermon um den Sinn des Lebens (der aufgrund der falschen Fragestellung ins Nichts
laufen MUSS) zeichnen das heutige Religionsbuch aus. Natürlich mit einigen Geschichten über Jesus gespickt,
man ist ja katholisch. Und die DBK segnet weiterhin ab…
wichtige Frage in St.Ludgerus,Bottrop fand ich vor Kurzem einen kleinen Reliquienschrein mit Knochen von
Pius X. Der ansässige Pfarrer konnte mir keine Erklärung geben, wie diese in die Gemeinde gekommen sind.
Verteilt der heilige Stuhl wahrlos seine Reliquien? Mich würde es sehr interessieren, wie dieser „Fund“
zu erklären ist.
@landorganist Das kann gut sein, Benedikt XVI. hat, soweit ich weiß, das päpstliche Siegel genau im
Ring, was bei seinem Vorgänger nicht der Fall war. Der Ring Benedikts ist ja auch wesentlich auffälliger
und größer, als das kleine, schlichte und flache Kreuz bei JP II…
@landorganist Macht ja nix. Danke nochmal. Wissen Sie denn, ob der Gebrauch des kleinen Hämmerchens bei
JP II. noch stattfand? Die einen sagen ja, die anderen nein.
Eine Frage habe ich, passt nicht zum Thema, aber vielleicht gibt es ja doch eine Antwort. Nach dem Tode
des Papstes wird seine Fischerring zerstört. Betrachtet man die aufgebahrten Päpste sieht man aber,
dass sie immer noch einen Ring tragen. Ist dies ein anderer?
Eine Frage habe ich, passt nicht zum Thema, aber vielleicht gibt es ja doch eine Antwort. Nach dem Tode
des Papstes wird seine Fischerring zerstört. Betrachtet man die aufgebahrten Päpste sieht man aber,
dass sie immer noch einen Ring tragen. Ist dies ein anderer?
Eine Frage habe ich, passt nicht zum Thema, aber vielleicht gibt es ja doch eine Antwort. Nach dem Tode
des Papstes wird seine Fischerring zerstört. Betrachtet man die aufgebahrten Päpste sieht man aber,
dass sie immer noch einen Ring tragen. Ist dies ein anderer?
Eine Frage habe ich, passt nicht zum Thema, aber vielleicht gibt es ja doch eine Antwort. Nach dem Tode
des Papstes wird seine Fischerring zerstört. Betrachtet man die aufgebahrten Päpste sieht man aber,
dass sie immer noch einen Ring tragen. Ist dies ein anderer?
Naja… Doch die Glaubenskongregation interpretiere das Konzil „von der vorkonziliaren Theologie“. Dadurch
würden „Geist und wörtliche Wahrheit des Konzils“ Gemeint ist wohl die wörtliche Wahrheit von unpräzisen
Phrasen, die aufgrund ihrer Substanzlosigkeit und uneindeutiger Aussagekraft zu vielen Mißbräuchen geführt
haben.
@Gotthard Deswegen ist es ja auch nur eine Behauptung. Beleidigen wollte ich damit keinen. Aber ich denke
schon, dass der neue Ritus Priestern die eine solche Veranlagung haben, die Möglichkeit bietet, sich
selbst darzustellen. Und eben diese Priester mögen darum den alten Ritus nicht. Ich hoffe, ich konnte
das Freche entschärfen.
Wenn Mixa verinnerlicht hätte, dass es in der Liturgie um Christus geht, dann hätte er kein Problem
damit, eventuelle Unkenntnisse der überlieferten Liturgie schnell durch Erlernen zu beseitigen. Da anscheinden
aber die Tendenz eher dahin geht, sich selbst in der Liturgie darzustellen, ist dieses Verhalten erklärlich.
Eine Trotzreaktion, wie bei einem kleinen Kind, dass nicht mehr Herr der Lage zu sein scheint und deswegen
wettert. Ich behaupte einfach mal, dass alle Kritiker dieses Ritus nur deswegen kritisieren, weil sie
bewusst oder unbewusst sich SELBST als Mittelpunkt der Messe verstehen und nicht Christus. Deswegen machen
sie sich mehr Gedanken um sich selbst in dieser Liturgie und welche Figur sie dort abgeben könnten als
darüber, ob sie dem Herrn gegenüber die angemessenere ist. Es widert sie der Gedanke an, künftig nicht
mehr im Mittelpunkt stehen zu können. Gerade aber dies würde dem besseren Wahrnehemen der Realpräsenz
Christi sehr dienlich sein.
Kritik Da das Motu Proprio ausdrücklich feststelle, daß das Meßbuch von Papst Johannes XXIII. nie abgeschafft
wurde, sei es nicht korrekt zu sagen, daß seine Benutzung wieder „erlaubt“ sei. Das ist doch konstruierte
Kritik, man sucht fanatisch nach Einwänden, da man den tiefen Geist dieser Liturgie den Gläubigen und
auch sich selbst gegenüber endgültig austreiben will.
Das Foto zeigt Pius XII nicht im Petersdom, sondern auf der Benedktionsloggia. Wäre schön zu erfahren,
aus welchem Jahr die Tonaufnahme ist. Er hört sich bereits ziemlich alt/fremd an, wenn man es mit anderen
Aufnahmen vergleicht.
@Sentinel Ich denke, dass Aids, Krieg etc. in der Welt noch vorhanden sind, da Christus laut Bibel den
Tod/Teufel besiegt aber nicht endgültig vernichtet hat. Dies wiederum ist ein Aspekt der Liebe, da uns
nur auf diesem Wege nach wie vor die Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse gelassen ist, allerdings
nun mit dem signifikanten Wissen um die Herrschaft Jersu Christi und seines Sieges über den Tod.
@matt2 Volle Zustimmung! Diese Theologen würden sogar dem Herrn widersprechen, wenn sie sich selbst dadurch
im erlauchten Kreis ihrer Mitprofessoren weiter profilieren könnten. Die Karrieregeilheit der heutigen
Gesellschaft hat nun auch die Theologie erfasst.
An der Ruhr Universität Bochum wird am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und auch am Lehrstuhl für
Religionspädagogik und Katechetik seit langem gelehrt, dass die Auferstehung Jesu Christi eher als pneumatisches
Ereignis angesehen werden muss. Studenten müssen gegen ihre eigene Überzeugung in Prüfungen auftreten,
um überhaupt an Scheine zu gelangen. Darüber hinaus sind alle Wunder Jesu nur als Zeichen zu verstehen.
Zitat:„Dass das so nicht wirklich passiert ist, ist doch jedem klar. Es geht darum, was diese Geschichte
aussagen will.“
@Rudolfus Stimme zu. Davon, dass sich die Bischöfe eines reichen Kirchenlandes rühmen, merke ich (Bistum
Essen, Schließung der Heimatgemeinde nächsten Sonntag) allerdings nichts.
@GerdEric sag ich ja, auch bei anderen ist das der Fall. Übrigens möchte ich einen Satz in den Raum
stellen, da es ja zum großen Teil um den Islam und das Christentum geht. Kardinal Ratzinger sagte, das
Christentum sei die einzige Religion, die durch die Aufklärung gegangen sei. Für mich ist diese gesamte
Diskussion ein Resultat aus dieser These.
@Sentinel Ich bin der Meinung, daß die Grünen sich bereits selbst überlebt haben Natürlich habe sie
das!Keine Frage, nur ideologisch wirken sie doch flexibel weiter oder meinen sie nicht? Immerhin haben
sie doch ein „Stammwählerpotential“ entwickelt, das sich nicht darum schert, ob die alten Grundsätze
noch befolgt werden, so schlecht sie auch waren. Aber bei dieser Argumentation gebe ich zu: das lässt
sich auch auf alle Parteien anwenden.
@Sentinel Mein Lieber ich stimme Ihnen in allen Punkten zu, bedenken Sie meinen Beitrag, der als Erster
hier steht und die Schelten die ich empfangen ob schlechten politischen Stils. Ich glaube übrigens nicht,
dass die Grünen ihre Zukunft bereits hinter sich haben.
@Bruder Theophil Danke, es hat geholfen! Danken Sie bitte auch von meiner Seite dem Möch dafür, der
diese Frage mitbeantwortet hat, wenn ich richtig verstanden habe. Gruß Fabianus
@Bruder Theophil, @Müller Vielen Dank für die Mühe und die Antworten. Das klingt sehr plausibel und
leuchtet ein. Man betet das immer und fragt sich nie, warum eigentlich zu dieser Tageszeit. Bleibt noch
zu klären, warumdas Benedictus morgens gebetet wird. Ich würde als Erklärungsansatz anbieten, dass
der prophetische Aspekt des kommenden Erlösers gerade zu Beginn eines Tages und passt, da in Jesus der
neue Tag des anbrechenden Reiches Gottes beginnt.
@Bruder Theophil Also ich würde mich freuen darüber, wenn Sie so nett wären. Der Abschiedsgedanke scheint
mir für die Komplet plausibel. Aber warum Benedictus und Magnificar gerade in Laudes bzw. Vesper gelandet
sind, würde mich auch interessieren. Irgendetwas muss sich die Kirche ja dabei gedacht haben. Eine gute
Nacht wünscht Fabianus
@Inabikari ich könnte verstehen, dass man dies auch humorvoll sehen könnte. Ich denke, dass man Politiker
doch aufs Korn nehmen kann, solange sie nicht ernsthafte körperliche Behinderungen haben-dies wäre geschmacklos.
Wenn man manchem Meinungen hier folgt, müsste man zu dem Schluss kommen, dass große Teile der politischen
Klasse in Deutschland der 70’er Jahre geschmacklos waren (siehe Debatten) und Herbert Wehner der geschmackloseste
Mensch in der deutschen Politik war.
@DocRöntgen Ihren Einwand verstehe ich auch. Meine Äußerung ist harmlos und eher humorvoll zu verstehen.
Insofern sollten wir uns nicht weiter daran hochziehen und wieder gut miteinander sein. Gruß Fabianus
@Sentinel Passen Sie bloß auf, dass Sie nicht auch wie ich jetzt eine Generalschelte wegen schlechten
politischen Stils erhalten. Wie dem auch sei, Sie haben absolut Recht!
genau und niemand hier hat je über Witze, die Politiker betreffen gelacht… Diese Aufspielung zum Moralapostel
ist lächerlich! Wenn Sie so politisch korrekt sind, müssten Sie doch so routiniert sein, über meine
Aussage, die Sie so hochtragend abtun, hinwegzusehen und sich mit dem Inhalt meiner Äußerung auseinander
zu setzen. Mehr wünsche ich doch gar nicht.
@Leblhuber Ich weiß nicht, was Sie haben. Frau Roth ist eine Frau mit kurzen Haaren und stabiler (feister)
Natur. So sieht sie nunmal aus. Wäre sie schlank und hätte lange blonde Haare und ich hätte sie auch
ao beschrieben, hätten sie sich nicht daran gestört und vielleicht auch weitergelesen.
Denk ich an Deutschland in der Nacht… Die Bundesrepublik muß sich vielmehr fragen, ob ein Mann wie
Mixa noch Militärbischof sein kann. Die Bundesrepublik muss sich eher fragen, inwiefern man feiste Frauen
mit kurzen Haaren akzeptieren soll, die so von dem Gedanken der Gleichmacherei besessen sind, dass sie
alle differenzierten Meinungen über Religionen fast fanatisch bekämpfen. Die bewusste Unterdrückung,
faktische Unterschiede der Religionen zu erwähnen und eher Sprüche wie „wir glauben doch alle an den
selben Gott“ zu bemühen, ist populistisch und kommt bei vielen an. Reflexion über Religion findet bei
Frau Roth NUR DANN statt, wenn es darum geht, die Kirche verbal niederzumachen. Diese Vorgehensweise ist
unwissenschaftlich und unlauter. Dies ist sogar noch zurückhaltend formuliert. Da Deutschland, aufgrund
der vielen Menschen, die schon nach der Geburt das „mir macht keiner mehr was vor“-Alter erreicht haben,
ein schlechtes Verhältnis zu Kirche hat, kommen solche Methoden an. Deutschland ist aber ZUM GLÜCK nicht
der Nabel der katholischen Welt!
auf mich wirkt das auch alles eher kühl und steril, wie im Operationssaal. Ist der damit verbundene Versuch,
dass Mysterium transparent zu machen, liturgisch überhaupt vertretbar?
erfüllt dieser Glastisch die Anforderungen des CIC? Persönlich finde ich diesen Hang zu Tranparenz und
Glas in der modernen Architektur nicht so berauschend. Es passt nicht in die meisten Kirchen. Wann kommt
das tranparente Tabernakel?
@verecundus Ich stimme ihnen zu. Allerdings drängt sich mir die Frage auf, wie die 68’er dann derartig
erfolgreich sein konnten, wenn sie solche niederen Ziele verfolgten. Oder waren es doch nur Scheinerfolge?
Die Frage die ich mir stelle ist, inwiefern die Liturgiereform tatsächlich dafür verantwortlich ist,
dass die Realpräsenz in den Köpfen der Menschen nicht mehr gegenwärtig zu sein scheint. Das Kernstück
des christlichen Lebens ist die Eucharistie. Viele Menschen sehen dies nicht mehr. Kirche besteht nicht
hauptsächlich aus Pfarrfesten, Jugendgruppen und Reisen, Weltjugendtagen, Workshops und sämtlichen anderen
Aktivitäten. Diese habe gewiß ihre Berechtigung. Dennoch haben viele dieser Gläubigen die zentrale
Mitte ihres Glaubens verloren-Die Eucharistie! Christus ist die Mitte, der Weinstock. Ich denke, die Bilder
von Weltjugendtagen täuschen, da sie Menschen/Gläubige zeigen, welche sich für die Kirche irgendwie
begeistern (was ich nicht als negativ darstelle, solche Menschen braucht die Kirche), aber die das Zentrum
ihrer Begeisterung nicht mehr kennen.
@litterae sunt divitiae Latein wird sich dennoch als DIE Liturgiesprache herausstellen. Alle, die meinen,
Deutsch sei das Nonplusultra, irren. Keine Sprache verleiht der Liturgie einen solchen erhabenen Eindruck
wie das Latein. Oder wollen Sie behaupten, dass die Kirche über Jahrhundete eine unangemessene Sprache
verwendet hat? Liebe Grüße Fabianus
@maliems In meiner Pfarrei gibt es ein vierköpfiges Leiterteam der Messdiener. Zwei Jungen und zwei Mädchen.
Frauen sind vollkommen „integriert“. (dieses Wort erscheint mit äußerst schlecht, dennoch hoffe ich,
jeder weiß, was ich damit meine)Die Disziplin der Messdiener ist trotz der vier Leiter nicht besonders
gut.
Die Frage ist inwieweit Zitate wie „Holocaust – die zweite Generation klagt an.“ doch lieber nicht diskutiert
werden sollten, da es meiner Meinung nach doch am Thema vorbeigeht und eine inhaltliche Weite entwickeln
könnte, die nicht angebracht wäre. Wie gesagt-MEINE Meinung
@Gotthard sorry, war gerade etwas plump- Danke für den Auszug, allerdings ist darin einmal die Rede von
männlichen Laien und dann von Laien. Meint beides dasselbe? Sorry nochmal, ich wünsche Ihnen eine ruhige
und gesegnete Nacht! Fabianus
@Graf von Galen Es müßte Ihnen eigentlich zu denken geben, daß Ihr Volk kurz nach der Kreuzigung Ihres
und unseres Messias von Gott in einer beispiellosen Weise gestraft wurde. Wenn man dieser Argumentation
folgt, kann man auch den Holocaust als Strafe Gottes bezeichnen. Ich möchte Sie nicht persönlich angreifen
und hoffe, Sie können mir Ihre Meinung diesbezüglich mitteilen, sodass ev. Mißverständnisse ausgeräumt
werden können. Lg Fabianus
auf der webseite www.knerger.de findet man unter Paul VI. folgendes: „Eine 1972 erlassene Enzyklika schloß
Frauen von den Ämtern des Lektors und Ministranten weiter aus.“ Wer hat dies rückgängig gemacht, bzw.
verändert? Danke! Fabianus
@Genoveva Dake! Dann wird es bei Ihnen noch gepflegt. Hier (Ruhrgebiet…) ist davon nichts mehr übrig.
Mir begegnete dieser Segen zum ersten Mal in einem Schott von 1937.
@Erdloyalist Aber damit Wir in unsere Freiheit nicht dem Bösen und damit dem Untergang verfallen hilft
er den Menschen durch kleine Gaben wie das Wirken Jesus und alle Propheten.Wer ist Jesus nach deinem/IhremBild?
Eine kleine Gabe!
Was die Liturgie angeht stelle ich erneut die Frage, ob der Wettersegen abgeschafft ist oder noch optional
im novus ordae vorhanden ist. Danke an die Antwortenden! Fabianus
@Bruder Theophil Also gibt es, was den Wettersegen angeht nichts offizielles? Einfach rausgenommen und
fertig? Kann also dennoch gespendet werden? Lg Fabianus
@Toby Eine sehr interessante Frage!Vielleicht wurde es einfach angenommen als Erbe und nicht versucht
es als aufgeklärte (die es damals ja nicht gab)irgendetwas „Neues“ zu schaffen, egal ob wahrheitsgemäß
oder nicht, Hauptsache Neu!
@Bruder Theophil Dennoch ist im derzeitigen Schott von einem Wettersegen nichts zu finden, dh. als offizieller
Segen/Segensmöglichkeit kommt er nicht mehr vor.
@juergen Und diese, von Ihnen getroffene Aussage, lässt sich auf 5 Jahrhunderte ausbreiten? Hat die Kirche
eine falsche Liturgie gefeiert, wenn sie „am Volk vorbei ging“?Wenn es stimmt, dass die Liturgie, wie
Sie sagen, immer am Volk vorbei gibg, muss doch andauernd gegen diese opponiert worden sein. Da finde
ich aber nichts, sondern eher Zustimmung. Wenn man das alles vom heutigen Standpunkt beurteilt, fällt
so ein Urteil leicht,aber ich frage sie, ob man das generalisierend über 5 Jahrhunderte sagen kann.
@Bruder Theophil Also gibt es keine offizielle Änderung/Abschaffung dieses Segens? Wenn es das nicht
gegeben hat, war es möglich, dass sich manche Riten von selbst abgeschafft haben? Das spricht doch eigentlich
gegen einen festen römischen Ritus. Ich hoffe, ich halte Sie nicht von der Nachtruhe ab. Beste Grüße
an Sie!! Fabianus
@Bruder Theophil Im alten Schott lese ich, dass dieser Segen von Mai bis September (kann mich in den Monaten
irren) erteilt wurde, am Ende einer jeden Messe. Es wäre doch angesichts der Klimalage gut, wenn dieser
wieder in die Liturgie eingeführt werden würde. Wobei ich nicht weiß, warum dieser Segen „rausflog“.
Wenn es, wie Sie sagen, an der Distanz zum Wetter unsererseits liegt, wäre es doch gerade heute ratsam,
diesen Segen wieder zu spenden. Lg Fabianus
@Bruder Theophil Weiter so, wenn ich mir die Diskussionen hier durchlese erscheint plötzlich zwischendurch
das Evangelium des Tages, das finde ich sehr angenehm, lenkt es doch das Augenmerk auf das Wesentliche.
Also, weiter so! Vergelt’s Gott!
@Bruder Theophil Sie haben absolut Recht! Allerdings wird heute eher mit mehreren Medien im Unterricht
gearbeitet, um Schülern die Bibel interessant zu machen. Die Bibel als Grundlage ist kein Gegenstand
des Unterrichtes mehr. Das bedaure ich, aber es ist so. Das Spannende der Bibel erschließen die Schüler
sich nicht mehr aus der Bibel an sich, sondern über andere Dinge. Lg Fabianus PS:Bin nicht allzuoft hier,
aber ich finde es toll, dass Sie jeden Tag hier das aktuelle Evangelium posten. Vergelt’s Gott!
@Gotthard Also gerad hab ich deinen Namen falsch geschrieben- sorry Was du sagst-das ist genau das Problem!
Darüber soll im Lehrer-Schüler Gespräch sich unterhalten werden. Meine persönliche Auffassung ist,
dass Christus wahrhaft, also nicht pneumatisch (siehe die Thomas-Berührungen) erstanden ist. Als Lehrer
muss man eben genau das auch leugnen lassen können. Bin gerade in der Ausbildung zum Lehrer; ein Theologe
darf nie naiv sein, sondern muss alles hinterfragen können. Liebe Grüße Fabianus
@Gotthart Natürlich würde/werde ich meine Schüler nicht vor vollkommene Tatsachen stellen können.
Allerdings muss, anhand einiger Bibelstellen doch nach einer Diskussion mit den Schülern erwähnt werden,
dass nach biblischer Auffassung Christus WAHRHAFT erstanden ist. Natürlich muss das kein Schüler glauben,
aber zumindest in Kenntnis über die biblische Aussage gesetzt worden sein.
Womit wurde denn durch die Jahrhunderte das Latein als Sprache in der Liturgie gerechtfertigt? Oder kamen
solche neuen Gedanken plötzlich erst in den 60 ‘ern auf?
Wenn ich mir die neuen Religionsbücher ansehe, wird deutlich, dass Bischöfe und Religionskatecheten
alles zur Disposition stellen wollen. Selbst die Auferstehung wird als ein rein pneumatisches Geschehen
den Klassen/Kursen theoretisch vorgestellt.
@Heggi Wir sollten der blanken protestantische Häresie entgegentreten Was meinen Sie genau? Passt diese
„Häresie“ in die neue inclusivistische Formulierung durch Nostra Aetate?
@Defensor Es wird ihnen ja auch leicht gemacht. Jeder kann mitmachen ohne sich vorher umfassend mit der
Liturgie auseinandergesetzt zu haben. Dabeisein ist alles. Theorie und so ein Kram interessiert doch keinen
mehr. Ne schöne Show-das ist wichtig.
als ob nicht heute die meisten die deutschen texte genauso gedankenlos mitbeten wie diejenigen, welche
das Latein nicht beherrschten. Gut, es wird ihnen die Gelegneheit gegeben, aber drückt das Latein, als
Sprache, welche nicht mehr im weltlichen Gebrauch ist, nicht am Besten und würdevollsten das Mysterium
aus?
Wie kam es? Er habe seine Jugendzeit und seine langjährige Meßdienerzeit noch gut in Erinnerung: „Alleine
wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden Lateinkenntnissen beim Sprechen der
Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen!“ Die Gottesdienstbesucher hätten –
während der Priester die Messe las – für sich alleine gebetet oder bestenfalls gemeinsam den Rosenkranz
rezitiert. Das einzige Gemeinsame sei das Singen der Kirchenlieder gewesen. War das schon immer so, oder
eine Entwicklung des letzten Jahrhunderts?Woran liegt dann diese? Der RU zB. hat sich geändert, der heutige
liefert überhaupt keine Grundlage für die Liturgie sondern ist reines Geschwafel, welches alle Religionen
relativiert. Nochmal meine Frage, warum diese Negativentwicklung stattgefunden hat, wie sie in dem Zitat
(wahrscheinlich zurecht) vorkommt.
@Marina Danke für den Link. Dazu habe ich ein paar Fragen: Ist die sedia gesatatoria eigentlich immer
die gleiche geblieben oder bekam jeder Papst eine neue Sänfte? Mit Freude habe ich gesehen, dass Benedikt
XVI. sich auf jenen Thron setzt, auf dem Pius XII und auch Johannes XXIII gekrönt wurden. War er seit
Johannes XXIII nicht mehr im Gebrauch? Wieso wird er nicht öfter benutzt? Danke für den Link nochmal
Das II.Vatikanische Konzil meinte mit der sog. „actuosa participatio“ die lebendige Teilnahme des Gläubigen
an der Messe. Damit ist eine intensive Teilnahme des Gläubigen aus sich selbst heraus, dh. spirituell
erfahrbar gemeint und nicht eine Einbindung der Laien in sämtliche liturgische Veranstaltungen. Allerdings
ist dies -wie so häufig- leider undefiniert schwammig und damit vielseitg interpretierbar formuliert
worden.
@sentinel Da stimme ich zu. Deswegen verstehe ich auch die Anfeindungen nicht. Mir hat er zumindest schon
oft manche Dinge erklärt. Grüße an ihn, falls noch wach
@Rudolfus Es wäre hoch an der Zeit, daß der Papst nicht mehr die neue Massenliturgie im liturgischen
Ungeiste des II. Johannes-Paul-Papstes zelebriert, insbesonders mit der unmöglichen Austeilung des heiligsten
und göttlichen Altarssakramentes an die Tausenden oder auch Zigtausenden Meßteilnehmer, und daß man
den Himmel um Sühne bittet für diese Behandlung des heiligsten und göttlichen Sakramentes, welches
der wahre Gott selbst ist. Ich finde diesen Beitrag gut. „Frömmeln“ will Rudolfus sicher nicht, sondern
drückt eher seinen Respekt vor dem allerheiligsten Altarsakrament aus. Dieser ist leider teilweise Abhanden
gekommen. Dies geht sogar soweit, dass wenn jemand seine katholische Überzeugung formuliert (wie bei
Rudolfus geschehen), er belächelt und sogar der „Frömmelei“ bezichtigt wird. Ich denke, dass hat er
nicht verdient.
Mich würde interessieren woher genau die Ablehnung gegenüber dem alten Ritus kommt. Was hat dazu geführt,
dass 40 Jahre danach, so massiv von manchen Seiten dagegen protestiert wird? War der alte Ritus schon
zu „Lebzeiten“ heimlich verhasst? Hat der neue Ritus dazu beigetragen, dass der alte nun so geächtet
wird? Mir ist immer noch nicht klar geworden, wie eine solche Entwicklung sich vollziehen konnte, da die
Erklärungen immer von pro und contra Argumenten durchfärbt waren/sind und somit keine objektive wissenschaftliche
Erklärung bieten können.
@Typ. Die Essenz meiner Äußerung bezog sich auf die destruktive Geschwätzigkeit mancher Bischöfe.
Nur auf diesen Punkt bezogen, ist meine Äußerung zu sehen. Die Argumente, die Sie anführen sind korrekt.
Somit liefere ich hiermit den Interpretationsrahmen nach.
Diese Einstellung „In kindlicher Verehrung und in Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber…“ wünsche
ich mir für die allzu redseligen und geschwätzigen Bischöfe. Einfach den Mund halten und sich den Weisungen
des Heiligen Vaters beugen bzw. sie erfüllen und so ihrem Aufrtag gerecht werden. Sonst sollten sie besser
einem Debattierklub mit basisdemokratischen Regeln beitreten und haben in der Kirche nichts verloren!
Es lebe seine Heiligkeit!
Ist eigentlich mit der Ablegung der Tiara von Paul VI. die gesamte Einführungsmesse geändert worden?
War die Beerdigungsmesse von JPII noch nach altem Muster oder erneuerten Charakters? Warum ist das Papamobil
eigentlich soviel besser als die alte sedia?
@Regina 1961 Ich habe danach gefragt, ob es früher einen ähnlichen Diskussionsstil in der Kirche gab,
welcher auch in die Öffentlichkeit getragen wurde. Wie ich zur Meinungsvielfalt stehe, ist kein Gegenstand
meiner Anfrage.
Als junger Christ habe ich an die Älteren mal folgende Frage: Gab es vor dem II. Vatikanischen Konzil
eigentlich auch eine derartig offen geführte und dem Papst gegenüber respektlos anmutende „Meinungsvielfalt“
unter den Bischöfen und Kardinälen?Hat damals auch jeder seinen Brei losgelassen oder nicht? Von Älteren
habe ich erfahren, dass damals die Kirche einen wesentlich einheitlicheren Eindruck gemacht hat und die
Bischöfe sich auf die Verkündigung des Evangeliums als ihre eigentliche Aufgabe konzentriert haben.
Woher kommt dann dieses „jeder darf seine Meinung äußern“?Wieso geht der Papst dagegen nicht vor?
Meine leidliche Frage welche ich diesesmal erneut stellen möchte ist, ob mir jemand Bilder der Sala delle
benedizione (so heißt glaube ich der Saal hinter der Loggia des Petersdomes) zukommen lassen kann. Besser
wäre ein Link. Vielen Dank!!
@Rudolfus Ich meine auch, dass diese neue Schlichtheit der letzten Päpste (keine Tiara, kein Pluralis
Majestatis etc…) dafür verantwortlich ist, dass manche Pius XII und seinen Vorgängern Größenwahn
vorwerfen. Danke für’s Gespräch Bezüglich kleines Hämmerchen ist es natürlich von meiner Seite unwissenschaftlich,
mich nur auf diese eine Quelle zu stützen, aber plus Gehörtem meine ich, dass dieser Ritus endgültig
abgeschafft ist.
@Rudolfus Soweit ich las, hat Johannes Paul II. dieses Ritual abgeschafft. Quelle: Christa Kramer von
Reisswitz: Die Papstmacher. Die Kardinäle und das Konklave. Dezember 2003
@Rudolfus Können Sie mir sagen, bei welchem Papst das letzte Mal nach dem Tode der Ritus mit dem Hämmerchen
angewandt wurde? Die einen sagen, bei Johannes Paul I., die anderen sagen zuletzt bei Leo XIII, wieder
andere behaupten, es wäre bei Johannes Paul II. noch Praxis gewesen. Warum wurde dieser Ritus überhaupt
abgeschafft?Weil er „unzeitgemäß“ ist, dh. der Schlichtheit der Ritenarmut nicht mehr entspricht?
@Rudolfus weitere Frage: In der neuen Wahlordnung von 1996 ist der weiße Rauch nicht mehr erwähnt, so
dass es als fraglich galt, ob dieses Zeichen bei Papstwahlen weiterhin verwendet wird. Bei der Papstwahl
2005 wurde er jedoch eingesetzt. Außerdem wurde eine neue Technik zur Raucherzeugung eingesetzt. Quelle:
wikipedia
@Rudolfus Das steht außer Frage, was Sie sagen. Nur ich frage mich, was das zur Klärung der Rauchfarbe
beitragen soll, wenn es 10 min. später erst losgeht.
@Rudolfus Aber gerade das Raten über die nicht eindeutig erkennbare Färbung gehörte doch zum Spektakel
dazu. Außerdem was nützt diese „Klärungsmethode“ wenn die Glocken erst 10 Minuten später anfangen
zu läuten.
Was soll eigentlich das Läuten der Glocken bei erfolgreicher Wahl? Wozu dann noch das Rauchzeichen? Beim
letzten weißen Rauch dauerte es noch ewig, bis die Glocken läuteten.
Das Konzil sollte a) das I. Vatikanische Konzil abschließen und b) den Enzyklikenparagraphen aus humani
generis bestätigen, bzw. die Lehrentscheidungen der Päpste absegnen. Das was Johannes XXIII daraus machte,
war komplett neu. (zb. ist es das einzige Konzil, welches ohne eine Notwendigkeit einberufen wurde). Zum
Paradoxon des papstes gehört, dass er erwartet hat, dass das Konzil in einer Sitzungsperiode beendet
würde, andererseits aber unter Bea eine Kongregation für Ökumene eingerichtet hat. Festzustellen bleibt,
dass Ottaviani schon im Konklave Roncalli auf ein Konzil ansprach. Allerdings sollte dies ein Konzil im
Sinne Pius’XII sein (wie oben beschreiben). Deswegen ist es sehr ungenau zu behaupten, Pius XII habe schon
über ein Konzil IN DIESER FORM nachgedacht. Die ART dieses Konziles war neu und ganz im Roncalli-Sinne,
kein Ratti/Pacelli-Konzil
trotzdem würde ich mich über links freuen, soweit sie gefunden werden. Vielen Dank an alle Suchenden.
An Logos: Viele Säle im Vatikan sind für die Öffentlichkeit zugänglich (zumindest per Photo). Wieso
ist dieser Saal, den ich gerne mal sehen würe das secretum secretorum?
nochmals nachgefragt Kann mir jemand links zukommen lassen, auf dem man Bilder der Benedikionsaula (direkt
hinter der Loggia) des Petersdomes sehen kann? Danke!
@Benedikt Ich weiß, dass Leo XIII., ein großer Papst, im Lateran in diesem Grabmal bestattet ist-nur
wo? Bei vielen Papstdenkmälern im Petersdomfrage ich mich, wo denn da die päpstliche Leiche bestattet
wurde. Grüße Fabianus
@Benedikt Ich stimme zu, dennoch ist ein Grabmal Leos XIII’prunkvoller als ein Grab Paul VI. Anbei eine
Frage: Wo befindet sich eigentlich der Sarg im Grabmal von Leo XIII? Dahinter? Bei vielen Papstgrabmälern
frage ich mich, wo denn eigentlich der Sarg hinter ist.
Aber dennoch sind die Gewänder der Päpste in einheitsfarben, ohne jeden Schmuck, ohne jede Verzierung.
Dieses hat doch seit Paul VI. zugenommen. Wenn man das Gewand bei seiner Krönung mit dem Gewand bei Abschluss
des II.Vatikanums vergleicht, wird doch deutlich, dass man zur optischen Schlichtheit gelangt ist. Schlichtheit
ist ohnehin „in“, siehe Begräbnisstätten der letzten Päpste und deren optischer Austattung, wenn sie
ihres Amtes walten
mich interssiert was früher getragen wurde, dh. ob es in der „alten“ Kleiderordnung es mehr Ober/Untergewänder/Gebete
zur Ankleidung. Mein Einduck ist es, dass die liturgische vielfalt auch in der Ankleidung/Auststattung
des Priesters gelitten hat. Danke übrigens für die Antworten!! Grüße und weiterhin frohe Pfingsten!
Fabianus
danke für die antworten. Aber irgendwas muss dieser neue Kleidungsstil doch mit der Liturgiereform zu
tun haben. Paul VI trug diese Form doch als erster. Kann man darin eine durch Kleidung geänderte Auffassung
zur Liturgie verstehen? Gerne verstehe ich, dass es zwei „Arten“ der Kleidung gibt. Aber: Alte Kleidung-Alte
Messe, Neue Kleidung-Neue Messe. So scheint es. Abgesehen davon ist doch auch durch die neue Kleidung
einiges abgeschafft worden, wie zB. die Handschuhe und die entsprechenden Gebete vor Anlegung der Kleider??Was
kann man vom Papst erwarten? Mehr als nur den Camauro?
@Genoveva Danke für die Antwort! Aber Paul VI trägt von der Art her ein Gewand, wie es Priester heute
tragen. War er damit ein Trendsetter? Es unterscheidet sich doch deutlich von den ehrürdigen Meßgewändern
der alten Zeit. Woher kommt dieser Wandel?Neue Liturgie-Neue Gewänder? Ich gehöre einer jüngeren Generation
an, aber die Gewänder, welche Pius XII noch trägt (auf Photos gesehen), sind doch vollkommen anders.
Ein ganz anderer Aufbau. Mir scheint das heutige Kasel eher schlicht dagegen, einfach und ohne stilistische
Qualität. Danke für die Antwort!
abgesehen von diesem Thema, würde mich interessieren, wann und ob es im Vat. II eine Kleideränderung
gegeben hat. Paul VI trug zum Beginn seines Pontifikates noch die alten Gewänder, welche auch Pius XII
trug. Mitte/Ende trug er schon das bekannte Kasel heutiger Tage (richtiger Artikel zu „Kasel“?) Haben
alter und neuer Meßritus verschiedene Kleiderordnungen?
weitere Frage an die Herren Exegeten Eine weitere Frage habe ich noch, ohne jemanden nerven zu wollen:
Ist die GANZE Schöpfung aus dem Garten Eden vertrieben worden?Oder nur der Mensch?Letztendlich müssen
auch die Tiere und Planzen sterben, ein Los, was Adam zuteil wurde-ist der Mensch für den gesamten Ausschluss
der Natur/Welt aus dem Garten Eden verantwortlich?
@Zahnfee Mich interessiert, mit welcher Begründung du den menschlichen Verstand über alles setzt und
als nonplusultra erklärst. „Ich glaube, was ich sehe“-Kann dieser Satz, den ich oft höre, wirklich alles
sein? Wie lässt es sich begründen, dass man meinen kann, alles was man wahrnehme sei auch alles?Wer
hat dem Menschen die gabe verliehen, alles außer seinem Erkenntniskreis vorkommende als Unwahrheit abzutun.
PS: @Zahnfee: Ich find unsere Unterhaltung richtig gut, wünsch dir echt alles Gute. ist ma schon hier
sich normal unterhalten zu können.
@Rudolfus, @Zahnfee Danke Rudolfus!! @Zahnfee: Du sprichst von ewiger Verdammnis, wenn man sich gegen
das Gute (Gott) entscheidet. Soweit waren wir ja noch gar nicht. Es ging mir nur um Gott an sich, bzw.
ein Versuch der Antwort auf die -oft gestellte- Theodizee-Frage
Frage Wenn wir ohne Sünde wären, hätten wir nicht mehr die Wahl zwischen Gut und Böse. Diese Wahl
erhielten wir aufgrund seiner Ur-Eigenschaft-der Liebe. Er liebt uns sosehr, dass er, obwohl er uns, da
wir seine Schöpfung sind,kontrollieren könnte, die Wahl lässt, uns für oder gegen ihn zu entscheiden.
Was uns als unvollkommener Gott erscheint, ist in Wahrheit das Resultat seiner omnipotenten Liebe. Eine
Frage noch: Glauben Atheisten nicht auch etwas? Sie glauben daran, dass es nichts gibt? Letztendlich Beweisen
können sie es genausowenig wie wir Christen. Anbei: Kennst du die Pascal’sche Wette? Liebe Grüße, alles
Gute Fabianus
@Zahnfee Klar, ist doch kein Problem, dass du Atheistin bist. Ich bin Christ, aber wieso sollte ich deine
Meinung nicht ernst nehmen? Danke für die Antwort! In einem Text vorher schreibst du, dass Gott laut
Bibel seine Pläne oft ändert. Diese Stellen sind mir bekannt. Philosophisch, wenn man einen Gott annimmt,
was ich tue, ist Gott vollkommen, bzw. das Vollkommene. Vollkommenes ist aber per se nicht veränderbar.
Oder kann diese Veränderbarkeit zur göttlichen Allmacht gehören?
Frage Ich frage mich seit Langem, wie der Satz Jesu gemeint ist: „Diese Generation wird nicht vergehen…“
Die daran angeknüpfte Parusieerwartung erfüllte sich nicht. Welche Generation meinte er dann? Hat er
sich gar geirrt? (Woran ich als Christ nicht glauben will). Oder ist diese Aussage wieder in einem mataphorisch-übergeordneten
Sinn zu verstehen?Ich habe das Gefühl, dass immer, wenn Jesu Worte wörtlich nicht zutreffen, man versucht,
über metaphorische Interpretationen deren Sinngehalt zu retten. Über eine Antwort auf diese „Generationen-Frage“
wüde ich mich freuen.
@Rudolfus Wobei der Hilfeaufruf Komnenos’ sich auf Legaten beschränkte, um kleinasiatische Gebiete zurück
zu erobern. Die Kreuzzugsbewegung die dann kam, war von ihm keinesfalls gewollt. Urbal II. übertrieb
in seiner Darstellung über den Hilfeaufruf.
skandalös Es ist ohnehin skandalös, dass die Glasbauten, moderner, transparenten Architekten erhalten
bleiben und ehrwürdige Kirchen, wie St. Georg in Gelsenkirchen geschlossen werden. www.st-georg-gelsenkirchen.de
Frage Angenommen er wird selig gesprochen, wird doch nach katholischem Recht seine sterbliche Hülle exhumiert.
Schon bei seiner Bestattung war er wegen schlechter Päperierung fortgeschritten verwest. Wird man ihn
noch herstellen können? Was wird die Experten bei Öffnung des Sarkophags erwarten?Kein „Wunder“ wie
bei Formalin- Johannes XXIII.
Konzil? Sowohl Pius XI und besonders Pius XII dachten über ein Konzil nach. Dieses sollte allerdings
die Lehren der Kirche bestätigen und das I. Vaticanum abschließen, was von Pius IX auf unbestimmte Zeit
ertagt worden war. Gerade Pius XII dachte über ein Konzil nach, welches besonders die Enzyklika Humani
Generis bestätigen sollte. Die Beschlüsse des I. Vaticanum sowie der Enzyklikenparagraph in Humani Generis
schienen ein Konzil überflüssig gemacht zu haben. Wenn Ottaviani und Siri im Konklave mit Roncalli über
ein Konzil sprachen, dachten sie über ein Konzil im Pacelli-Sinne nach, welches abschotten, sichern und
die Lehre der Päpste bestätigen sollte. Interessant zu beobachten ist es, wie Johannes XXIII sich über
das Konzil äußerte. Vor Katholiken schäumte er vor Begeisterung mit unendlichen Metaphern. Vor Nicht-Katholischen
Kreisen war dies nicht der Fall. Es gehört zu seinem Paradox-manche nennen es Naivität- dass er einerseits
die Ökumene (mit Bea) fördern wollte, andererseits fest davon ausging, dass die Beschlüsse der Vorbereitungskomissionen
(kurial gefärbt) vom Konzil binnen einer Sizungsperiode abgesegnet werden würden. Oder hat der den Karren
bewusst vor die Wand gefahren? Das Konzil war, wenn man die anderen Konzilien zu Grunde legt, überflüssig,
die Begründungen eher spirituell-mystisch als pragmatisch und die Durchführung keineswegs geplant.
Frage Ich habe eine Frage, dankeschön schonmal an den Antwortenden. Ist mit Adam nur die menschliche
Natur verfallen,d.h. sterblich geworden oder auch die Tiere?Diese sind doch auch sterblich (geworden durch
den Sündenfall?). Wurden diese dann auch (mit dem Menschen aus dem Paradiese vertrieben und mussten die
Schuld des Menschen ebenso tragen (Tod?) Dann wäre Jesus auch für die Tier und Pflanzenwelt gestorben,
dies wiederum bringt die Frage nach einem Himmel für alle Geschöpfe mit sich. Danke nochmal an die Antwort.
Der Mensch sollte sich die Erde doch untertan machen, das hieße, er ist stellvertretend für diese auch
sündhaft geworden.
Danke Danke für die Erklärungen. Also kann ein zeitlich begrenzter Mensch Mutter für ein zeitloses,
vor ihm bereits immmer dagewesenes Mysterium sein? Ist dies möglich ohne selbst kein Werkzeug der zeitlich
unabhängigen Offenbarung Gottes zu sein? Die bisherigen Beiträge haben übrigens meinen Wissenstand
vergrößert. Vielen Dank dafür und ein vergelt’s Gott!
@defensor, weitere fragen wie passt es zusammen, dass gott zwar vorher alles weiß, judas aber sich frei
entscheinden konnte?Wie passen die Aussagen über Judas in der Bibel mit der Barmherzigkeit Gottes überein?
Gott ändet oft seinen Plan in der Bibel, aber Vollkommendes ist an sich doch nicht veränderbar. Fragen
über Fragen, ich will auch nicht nerven.
@Hüller Ist das nicht platonisch? Jede Seele ist präexistent?Bitte korrigieren Sie mich, falls ich es
falsch verstande habe. @defensor fidei: vielen dank, wäre es demnach möglich gewesen, dass vor maria
eine andere bereits abgesagt hätte? (entscheidungsfreheit?)Wenn ich sie richtig verstanden habe, war
Maria nicht präexistent, die wahl fiehl zufällig auf sie?Danke nochmal und ne gute nacht wücnsche ich.
@Defensor Fidei Herzlichen Dank dafür! Schön, dass man hier noch normal theologische Fragen beantwortet
bekommt. Danke! Sie sagen, Gott war schon im AT dreifaltig, die zweite Person habe Fleisch angenommen.
Was war sie denn vorher? Darf ich Sie nocheinmal bitten, mir kurz die Frage zu erläutern, inwiefern Maria
diese zweite Gestalt gebären konnte, d.h. war sie Bestandteil des göttlichen Heilsplanes vor aller Zeit?
Wenn ja, müsste sie doch in einer gewissen Weise präexistent gewesen sein. Oder fiel die „Berufung“
eher spontan auf sie? (Selbe Frage stelle ich mir auch bei Judas, wenn er Bestandteil der Vorsehung war,
hätte Gott vor aller Zeit beschlossen, einen Menschen für immer ohne Ausblick auf Gnade zu verstoßen?-führt
wahrscheinlich zu weit) Herzlichen Dank!!
Dogmatische Frage Während meines letzten Italienaufenthaltes besuchte ich auch eine Marienandacht mit
Litanei. Dort wurde Maria auch als „Mutter des Schöpfers“ gepriesen. Wurde der Schöpfer geboren von
einer (meiner Ansicht nach dann präexistenten) Gestalt (Maria)?Hat Maria dann auch den Gott des AT geboren,
oder „nur“ dessen irdische Erscheinungsform? Herzlichen Dank schonmal an alle, die sich die Mühe machen,
mir etwas Licht ins Dunkel zu bringen!
Unnötig ‘Radio Vatikan’ verstand die päpstlichen Worte zum Latein „nur als eine Empfehlung, nicht als
eine Weisung“ – und somit wohl als gegenstandslos. -Somit ist es unnötig, weiter darüber zu sprechen.
Selbst an „Weisungen“ wird sich ja noch nicht einmal mehr gehalten.
Anbiederei Die alles ist ein Produkt, dass es den Verantwortlichen nicht mehr gelingt, den Jugendlichen
klar zu machen, um was es in der Liturgie wirklich geht. Dass sich Jesus am Kreuz für uns hat abschlachten
lassen, ist in einer sich selbst und die Gemeinschaft in Frieden und Brüderlichkeit liebenden Gruppe
schwer zu vermitteln. Also müssen andere Akzente gesetzt werden. Meiner Meinung nach begeht jeder Priester,
oder wer sich so nennt, Verrat an Jesus, seinem Herrn, wenn er es nicht nur zulässt, sondern auch fördert,
dass solche Veranstaltungen stattfinden. Das Opfer in der Liturgie ist eben kein weichgespültes Brotbrechen
in der liebenden Gemeinschaft, in der wir Jesus, unseren Bruder, in den Arm nehmen, sondern ein die höchste
Demut vor dem allmächtigen Gott forderndes Opfer! Aber man sehe sich nur die vollbärtigen, inzwischen
weichgespülten Priester an. Sie sind die Verantwortlichen! Sie müssen zur Rechenschaft gezogen werden!Es
ist ein Skandal, dass man das Opfer Christi, der Höhepunkt einer jeden Liturgie, bewusst verzerrt bzw.
seinen Charakter gänzlich beseitigt, um sich an die Jugend anzubiedern!
Info zu St.Georg Gelsenkirchen Da ich aus der Pfarrei St. Georg komme, kann ich einen ergänzenden Beitrag
leisten. Ich weiß nicht, in wie weit es bekannt ist. Der KV der St. Georgsgemeinde hat vor 4 Wochen einen
Förderverein gegründet, welcher bereits über 60 Mitglieder hat. Dieser Verein wurde aus der Intrention
heraus gegründet, dem Bistum unser Entgegenkommen zu dokumentieren, was zukünftige Kosten betrifft.
Diese sollen und werden zum Teil gedeckt werden aus den Mitgliedsbeiträgen.www.st-georg-gelsenkirchen.de.
Hier erfährt man mehr. Die Vereinsgründung ist offiziell vom Finanzamt bestätigt worden. Das Bistum,dh
der Herr Bischof reagierte reserviert auf die Nachricht der Gründung und tat sie in einem Antwortschreiben
als nur geringfügig wichtig ab. Dennoch bin ich stolz auf meine Gemeinde, dass wir uns dies nicht haben
gefallen lassen und jetzt wieder am Tisch sitzen.
Nächstenliebe Solche Menschen leben in keinster Weise Nächstenliebe, die gerade bei den fanatischen
Katholiken – und dazu gehören auch der Papst und seine Mitstreiter Es ist gerade ein Ausdruck der Nächstenliebe,
wenn der Papst und die Kirche sich gegen die Tötung des Ungeborenen stellt. Nur weil das Kind, damit
meine ich der Mensch, noch nicht sichtbar auf Erden ist, sondern sich noch wachsend und entwickelnd im
Schoß der Mutter befindet, wollen viele Menschen ihnen das Recht absprechen, zu leben. Stattdessen wird
die Mutter in den Vordergrund gestellt. Die Kirche predigt einen vernünftigen Umgang mit der Sexualität.
Dies ist weder blutrünstig noch grausam. Grausam nur für jene, welche den Menschen als Objekt der kurzweiligen
Triebbefriedigung ansehen. Ersatunlich, dass diese, der Kirche oft fernen Personen, sich dennoch oft über
sie auslassen. Man könnte der Meinung sein, dass ihnen die Kirche dann doch egal sein könnte. Das ist
sie aber nicht . Warum? Weil sie eventuell im Innersten ein sich selbst nicht eingestehen wollendendes
Schuldgefühl empfinden, welches die rasche Triebbefriedigung bei Weitem überdauert.
Inhalt Der Inhalt ist entscheidend, nicht die Rumhampelei der DBK an der Rechtschreibung. Aber mit den
Inhalten solcher Schreiben haben sie ja schon immer schwer getan, siehe Redemptionis Sacramentum. Man
beschäftigt sich mit solchen Dingen anscheinend lieber, als die Inhalte tatsächlich zu verbreiten, wie
man es erwarten könnte. Hätte die Enzyklika ein Thema wie:„Jugendgottesdienste im Disco-Format“ zum
Inhalt gehabt, wäre die inhaltliche Verbreitung sicherlich rasant gewesen.
Zeitgeist Ich bin gewiß kein Freund des Konzils. Dennoch wäre es auch interessant zu erörtern, ob der
Massenabfall vom Glauben in der heutigen Zeit ohne ein Konzil ebenso exorbitant wäre. Die Medien sind
die Hauptverantwortlichen. Wie würden sie heutzutage einer Kirche gegenüberstehen, die vorkonziliär
wäre? Mit Sicherheit könnten die Medien, ob es gefällt oder nicht, ein wesentlich schärferes und unmißverständlicheres
Bild der Kirche darstellen. Meiner Meinung nach konnte der Konzilskirche nichts schlimmeres geschehen
als der aktuelle Zeitgeist, da sie ihn in seiner Orientierungslosigkeit keine klaren, eindeutigen Vorgaben
geben kann, die in der Gesamtheit ein unmißverständliches Bild liefern.
positiv? Eine erfreuliche Nachricht, wenngleich man die Kirche im Dorf lassen sollte, was die Fröhlichkeit
betrifft. Die Reformfähigkeit der Katholischen Kirche… Es scheint mir mitlerweile so: Es herrscht Konsens
darüber, dass die Kirche reformiert werden muss. Das scheint Allgemeingut zu sein. Wenngleich dieses
„Neue“, was viele Menschen fordern, sie selbst schwer definieren können. Es bleibt dann bei den üblichen
Sexual-Reformforderungen. Diese Entwicklung ist gefährlich. Die Kirche muss NICHT erneuert werden, was
die Forderungen der „denkenden und kritischen“ Menschen betrifft. Ganz im Gegenteil, man hat schon zu
viele Eingeständnisse gemacht. Dieser Schön-Wetter Kardinal sagte schließlich einst, die Farbe der
Priester sei schwarz, da die Unschuld weiß sei. Was wirft das für ein Bild auf die Kirche! Gottseidank
stößt diese Reformduselei, mit der man die Bänke zu füllen glauben scheint in Rom auf Grenzen. Ob
diese Grenzen wirklich ernst zu nehemen sind, bleibt abzuwarten.
#28 Fabianus 20:13:10 | Mittwoch, 23. November 2005
@Methusalix Sie werden mir mit ihrem blöden persönlichem Geschwätz nicht die Meinung nehmen, dass Homosexualität
unnatürlich und nicht im Sinne des Schöpfers ist! Engagieren sie sich und lassen mich in Ruhe. Und letzteres:
Fühlen sie sich weiterhin im guten Recht.
#11 Fabianus 14:45:12 | Mittwoch, 23. November 2005
@Frl.Ilse Danke für die polizeiliche Belehrung! Nun die statistisch erforschten Ergebnisse sprechen für
sich: Schwule haben häufig wechselnde Sexualpartner und ihre beziehungen gehen insegsamt sehr schnell
in die Brüche. Das ist keine Privatmeinung, sondern allgemein bekannt. Woran fehlt es? An mangelnder
Treue. Warum fehlt sie? Weil dies eine primär von der Sexualtät gesteuerte Haltung ist! Zur Ehe sind
diese Menschen nicht fähig. Jetzt mögen wieder einzelne Exempel kommen, es sein nicht so. Aber die Mehrzahl
spricht für sich. Warum infizieren sich auf der Welt immer noch die meisten Menschen mit AIDS nur aufgrund
homosexueller Handlungen? Das sind alles Fakten, die man nicht von der hand weisen kann!
#9 Fabianus 14:26:28 | Mittwoch, 23. November 2005
Nein! Da ist ja ziemlich egal, ob er auf einen Mann oder eine Frau verzichtet. zu kurz gedacht Homosexuelle
menschen haben ein weitaus größeres sexuelles Verlangen als Heterosexuelle. Außerdem geht es um die
Voraussetzung: Ein hereosexueller Mensch, der nicht der Homosexualität anheim gefallen ist. Ihrer Argumenation
nach kann ich auch Vergewaltiger zulassen, wenn sie „versprechen“, in Zukunft dies nicht mehr zu tun,
wenngleich die starke Neigung doch bleibt. Es geht darum, dass man eine natürliche Voraussetzung haben
muss und keine Widernatürliche!
#6 Fabianus 13:29:25 | Mittwoch, 23. November 2005
wichtiges Dokument Ja, echt gut, dass es kreuz.net gibt. Da bleibt uns doch so manches Leid erspart. Jetzt
können wir mögliche Homo-Einschleicher und -Unterwanderer der Kirche sofort identifizieren und entfernen.
Völlig richtig! Die Homos brauchen jetzt nicht wieder die Beleidigten zu spielen, da ja anscheinend nur
sie wissen, was moralisch in Ordnung ist und die Kirche ein menschenverachtendes Instrument gegen die
aufgeklärte Neuzeit darstellt. Die Kirche hat sich mit diesem Dokument völlig richtig gegen homosexuelle
Priester, nicht gegen homosexuelle Menschen gerichtet. Sie müssen halt akzeptieren, dass die Kirche,
im Gegensatz zur Umwelt ihre Meinung nicht ändert. Aber es ist interessant, wie Homosexuelle dies immer
wieder als Reizthema empfinden. Eigentlich könnte ihnen die Kirche doch egal sein. Ist sie aber nicht,
da sie sich selbst nicht eingestehen wollen, dass etwas an ihren Handlungen falsch sein muss. Im Unterbesusstsein
haben die Homosexuellen alle Zweifel und übertünchen dies nach außen mit einem freien und agilem Selbstbewusstsein.
#29 Fabianus 22:21:40 | Donnerstag, 17. November 2005
littlevegemite Danke, jetzt wissen wir endlich, wie die Kirche funktionieren sollte. Denken wir alle mit
dem herzen! Hängen wir uns Blumen um, machen uns frei und haben uns alle lieb! Wozu Regeln und Vorschriften?
Der Mensch ist doch sein eigener Herr. -Diese anarchistische Flower-Power-Einstellung kommt etwa 3 jahrzehnte
zu spät und ist bereits überwunden worden. Und noch etwas zum Thema Demokratie in der Kirche: Glauben
lässt sich nicht durch Mehrheiten bestimmen! Treten Sie einer Freikirche bei oder einer Yoga-Gruppe.
#68 Fabianus 21:59:19 | Donnerstag, 17. November 2005
Moretti Sie argumentieren auf einer klischeehaften Ebene. Mich würde interessieren, und zwar ohne bosartige
Anspielung, ob sie die Neigung der Homosexualität für eine natürliche halten. Wenn Sie das begründen
würden, könnte man sicherlich eine niveauvollere, argumentative Diskussion führen.
#19 Fabianus 20:19:33 | Donnerstag, 17. November 2005
@Gotthard Wenn in Kirchen Konzerte stattfinden, dürfen auch keine Eintrittsgelder verlangt werden. Nun
liegt Mozart mit seiner Musik doch etwas näher an dem Geschehen während der Messe. Es stimmt, das mit
diesen Vorführungen auch viele reine Musikliebhaber angelockt werden, dennoch ist diese Anbiederung an
die Neuzeit unmöglich mit einer Eucharistiefeier zu verbinden.
#9 Fabianus 15:18:58 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt Ich gebe zu, meine Formulierung macht auf den zweiten Blick auch auf mich einen zu diplomatischen
Charakter. Danke dafür Sie haben vollkommen Recht, Redemtionis Sacramentum wird NICHT befolgt. Leider.
Ich gebe Ihnen Recht: Man verschiebt absichtlich den Akzent vom Ofer Christi auf Rockmusik, um die Kirche
voll zu bekommen. Aber das ist ein Skandal unerträglicher Anpassung an den Zeitgeist und noch vielmehr:
eine Beleidigung Gottes!
#4 Fabianus 14:37:29 | Donnerstag, 17. November 2005
Rom Schon Redemptionis Sacramentum wird stark mißachtet. Das sind die neunmalklugen Geistlichen, die
meinen, sie wüßten alles besser und widersetzen sich den eindeutigen Bestimmungen aus Rom! Wann wird
von Rom aus endlich wieder regiert und nicht nur verwaltet?