St. Anton †
Erstellt: 01:49:42 | Dienstag, 3. Februar 2009
Mitteilung schreiben
1.178 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
So etwas darf in der Tat nie wieder geschehen
#17   St. Anton †   17:27:15 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ kraut
Sie werden aber zugeben müssen, daß es sich bei Herrn Giger um einen weltweit anerkannten Künstler handelt.
Redaktion benachrichtigen So etwas darf in der Tat nie wieder geschehen
#14   St. Anton †   17:25:40 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Nunja, Geschmacksfrage…
Nach den deutschen Standards von vor 70 Jahren muss man konstatieren: Ja, die Figur ist reichlich „entartet“.
Allerdings finde ich diese Standards nicht geeignet, um Kunst zu beurteilen.
„Kirchenfeindlich“ ist jedoch etwas anderes.
Kirchenfeindlich ist, wenn jemand ins Weihwasserbecken uriniert und dabei blasphemische Lieder singt.
Redaktion benachrichtigen In Aachen wird abgeräumt
#15   St. Anton †   14:42:22 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Seit wann ist denn…
Seit wann ist Kirche demokratisch? ;-)
Redaktion benachrichtigen Kein Diplomat + …
#15   St. Anton †   14:29:17 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Genaugenommen…
Genaugenommen wissen wir nicht, ob Jesus heterosexuell war. Offenbar hat der Sohn Gottes keine Veranlassung gesehen, sich zu sexuellen Themen zu äußern.
Er hatte auch kein Problem damit, daß seine Jünger Frau und Kinder zuhause zurückließen.
Von Petrus wissen wir, daß er verheiratet war (seine Schwiegermutter wird erwähnt), aber die Frauen der Männergesellschaft wurden nur erwähnt, wenn sie mit einer der biblischen Geschichten in Zusammenhang standen.
Was soll man also davon halten? Ich würde sagen: Nichts.
Die christliche Botschaft hat im Kern wichtigeren Inhalt als Sex. Sogar Geschichten wie diejenige Onans werden heutzutage unzulässig „sexuell“ interpretiert, obwohl die Botschaft eine andere ist: Onan wurde von Gott verurteilt, weil er seiner anvertraute Zweitfrau kein Kind gönnen wollte – aber in der konservativen Lesart wurde aus dem polygamen Gebot ein Verbot der Masturbation… ;-)
Redaktion benachrichtigen Wer katholisch ist, fliegt
#5   St. Anton †   12:00:19 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Hm, finde den Bericht unausgewogen
… und etwas einseitig: Was waren denn nun die Probleme zwischen Abt Zeller, dem Bischoff Scheuer und Pater Sirach? Das deutet doch auf ein eklatantes Problem hin, das zur Beurteilung der Sachlage viel wichtiger ist als vieles andere, was hier berichtet wurde.
Ohne Hintergrundwissen kann man zu dem Vorgang unmöglich eine Meinung haben.
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#50   St. Anton †   10:59:30 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ FioreGraz
Danke für diesen Hinweis.
Die Vorstellungen von „Himmel“ und „Hölle“ sind von unterschiedlichen Religionen beeinflusst, etwa von den „heidnischen“ Götterwelt der Griechen und Römer. Im Judentum kamen diese Vorstellungen erst sehr spät auf und waren vom Zoroastrismus, sowie den griechisch-römischen Begriffen entlehnt, soweit ich weiß. Bin allerdings kein Experte für Religionswissenschaft, wer Genaueres weiß, möge mich bitte korrigieren.
Soweit ich weiß, ist der Begriff „Hölle“ auch stets ein Übersetzungsproblem der Bibel gewesen. Auch bei den Übertragungen der Begriffe ins Deutsche: Luther fing damit an, den griechischen Hades als „Hölle“ zu übersetzen, was in späteren Übersetzungen dann doch mit „Totenreich“ übersetzt wurde. Dann gibt es noch die Gehenna (eine Metapher) bzw. den Scheol, wo es – anders als im Hades – der Überlieferung nach feurig zugeht, wohingegen der Hades eher kalt sein soll.
Nicht nur die Übersetzung bereitet Schwierigkeiten: Hier für theologische Klarheit zu sorgen ist ein ganz eigener feuriger Pfuhl für sich, da die Quellen dieser Idee – nunja – unklar sind.
Die Höllenvorstellung, die heute gelehrt wird, entspringt eher den Alpträumen wohlmeinender Kirchenväter als der göttlichen Botschaft selbst. Nur Gott selbst weiß, woher wir Menschen wissen, wie es in der Hölle aussieht.
Satan wird es uns ja kaum verraten, schließlich würde er uns damit zu mehr Moral verhelfen, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Deshalb stirbt es – ganz allein deshalb
#149   St. Anton †   10:42:07 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ Paulander
So ähnlich ging es mir in meinem letzten Posting – habe ganze Worte ausgelassen voller Eifer (und Cut-and-Paste-Fehlern) ;-)
Redaktion benachrichtigen Deshalb stirbt es – ganz allein deshalb
#4   St. Anton †   19:01:38 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Religion und Politik
Ich bin strikt GEGEN eine Vermischung von Religion und Politik. Die Geschichte zeigt, daß diese Mischung nicht geeignet ist, um das Zusammenleben von unterschiedlichen Religionen zu gewährleisten. Man muss den Realitäten ins Auge sehen: Politik kann heute – und in der Zukunft – nur funktionieren, wenn sie Religionen fair und neutral behandelt. Wer anderes behauptet, geht seinen abendländisch-christlichen Wunschvorstellungen nach, mehr nicht.
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#29   St. Anton †   18:47:44 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Marcellus
Sie verstehen das falsch. Luther wollte nicht die guten Taten schmähen, sondern sagen: TROTZ guter Taten ist der Gläubige dennoch auf die reine Gnade angewiesen.
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#23   St. Anton †   18:41:29 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Marcellus
Ich bin zwar Katholik, aber trotzdem will ich Ihrer Darstellung des lutherischen Glaubens widersprechen.
Luther sagt nicht, daß „es reicht, Christ zu sein“, sondern daß selbst Glaube UND gute Taten nicht reichen, sondern der Mensch immer allein auf die Gnade Gottes angewiesen ist. (In Wahrheit ist es noch komplizierter, aber ich will Sie hier nicht überfordern)
Der Streit ist akademisch, ihm liegt aber ein entscheidender Unterschied im Gottesbild zugrunde: Bindet sich Gott an die Taten des Menschen?
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#21   St. Anton †   18:31:05 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Marcellus
Ach, Marcellus… Sie scheinen ja einen schlechten Tag zu haben heute. Ich werde Sie in meine Gebete einschließen.
Aber bitte vergessen Sie nicht: Nicht der Glaube an die Hölle macht sie zum Christen (daran glauben schließlich auch Nichtchristen, die sich ohne Höllenangst morgens nicht zum Gebetshaus aufraffen können), sondern der Glaube an die Liebe und die Gnade Gottes. Ich spare hier nähere Ausführungen, will nur daran erinnern…
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#13   St. Anton †   18:07:36 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Marcelus
Falls Sie sich irren, Marcelus (allein Ihr letztes Posting ist eine Sünde), sind es wohl eher Sie, der in die Hölle fährt.
Und wenn wir Pech haben, treffen wir uns dort. (In diesem Fall sind wir aber nicht allein, sondern können womöglich dem versammelten kreuz.net-Team Gesellschaft leisten).
Halten Sie sich erstmal selbst an grundlegende christliche Gebote, anstatt sich ihr Maul über andere zu zerreißen…
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#11   St. Anton †   18:00:15 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Marcus
Riten werden doch maßlos überschätzt. Die Kirche ist mehr als Liturgie: Priester sind schließlich keine altgewordenen okkulten Harry-Potter-Figuren, die den richtigen Zauberspruch auf den Lippen haben müssten, damit Gott uns Gnade und Gehör schenkt… womöglich ist es Gott völlig egal, welchem rituellen Zirkus wir gerade nachhängen. Jedes Zeugnis hierüber ist von Menschenhand. Klar: Ein Kleriker sieht das anders – ist ja sein Beruf. Aber ob das wirklich die Essenz unseres Glaubens ist? Wohl kaum. Zumindest wäre diese Vorstellung sehr, sehr weit weg von den Lehren Jesu Christi, von denen sich die Kirche doch immer weiter entfernt.
Die Pius-Brüder braucht die Kirche also garantiert nicht. Wäre die Kirche auf diese Spinner angewiesen, wäre sie längst verloren ;-).
Am unverschämtesten finde ich die Idee, daß sich jemand selbst „Rechtgläubigkeit“ attestiert. Da könnte ja jeder kommen. Zeugt nicht gerade von Geist, ehrlich gesagt.
Redaktion benachrichtigen Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt
#8   St. Anton †   17:46:25 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Respekt
Ich habe großen Respekt vor Christen, die sich von einem unterdrückerischen Regime nicht unterkriegen lassen.
Gerade deswegen nervt es mich ungemein, wenn hier auf kreuz.net manchmal so getan wird, als würden Katholiken jetzt und heute in Deutschland verfolgt.
Damit beschmutzt man diejenigen, die TATSÄCHLICH unter Verfolgung zu leiden hatten: Christen in der DDR oder – um mal von wirklich mörderischer Verfolgung zu reden: Urchristen im alten Rom, die sich für ihren Glauben hinrichten ließen.
Ich begrüße es daher sehr, wenn durch Berichte wie diesen die Verhältnisse und Realitäten wieder zurechtgerückt werden.
Ausnahmsweise mal ein kreuz.net-Artikel, den ich überwiegend gut finden kann…
Redaktion benachrichtigen Tolerant bis zur Selbstpreisgabe
#22   St. Anton †   19:26:51 | Dienstag, 26. Mai 2009
Warum, um Himmels willen,
kann dieser Kermani nicht einfach gegen Juden wettern, wie wir es bei muslimischen Fanatikern erwarten (Ahmadinedjad etc)? Kann er sich nicht integrieren und ein Teil unserer Gemeinschaft sein?
Aber nicht vergessen, die provokantesten www.gulli.com/img/jesusrolle.jpg Gotteslästerungen kommen noch immer aus dem Herzen unseres Landes, nicht von außerhalb.
Redaktion benachrichtigen Wozu diente der Zahnputzbecher?
#14   St. Anton †   17:16:58 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ defendor
Wie man mit Kleidung das Evangelium verkünden können soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft…
Redaktion benachrichtigen Wozu diente der Zahnputzbecher?
#5   St. Anton †   16:46:34 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kleidungsfragen
Ich finde, solche Fragen betreffen vor allem Äußerlichkeiten. Mir ist es doch völlig egal, was ein Priester anhat.
Wenn man mal die Kleidungsfrage stellt, so muss ich sagen, daß ich manche Mess-Tracht – so historisch sie auch sein mag – heutzutage als eher peinlich ansehe. Früher war das vielleicht ein schöner Effekt, um dumme Bauern zu beeindrucken, aber heute wirkt das ziemlich tuntig.
Anzug und römischer Kragen – das sieht gut aus und ist dem Amt angemessen.
Redaktion benachrichtigen Tolerant bis zur Selbstpreisgabe
#1   St. Anton †   14:27:38 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die linke und die rechte Wange
Etwas mehr Gelassenheit täte gut.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Bewegung ist ein Bluff
#27   St. Anton †   14:13:22 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ein anderer Blog
Ein anderer Blog berichtete gestern, daß in China ein Sack Reis umgefallen sei.
Dies sei zuvor schoneinmal passiert.
Eine kirchliche Stellungnahme zu diesem Vorfall steht noch aus.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#97   St. Anton †   07:08:22 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ pamino
Hast Du eigentlich – über die Form hinaus – auch inhaltlich etwas zu sagen?
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#95   St. Anton †   03:55:26 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Pamino
Wenn, dann haben mich mangelhafte altsprachliche Kenntnisse, eine dürftige Kunde archäischer Mythen oder eine Rechtschreibschwäche lächerlich gemacht.
Durch Ignoranz kann man sich – leider – nicht lächerlich machen. Ich wünschte jedoch, es wäre so.
@ Galatea: Verzeihung.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#88   St. Anton †   01:12:13 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Paulaner
Da haben sie vermutlich Recht. Diesmal. Wären Sie hingegen Fundi, hätten Sie immer recht!
(Und falls doch nicht, sind Satan oder Medien schuld)
;-)
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#82   St. Anton †   00:47:57 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Elijahu
Absolute Wahrheiten gibt es sowieso nicht.
Wenn Ihnen diese Erkenntnis nicht ins Weltbild passt, sind sie, was Wissenschaft anbelangt, ohnehin nicht diskussionsfähig.
Übrigens habe ich noch nie einen Wissenschaftler getroffen, der eine Theorie als absolute Wahrheit bezeichnet hätte. Ihr Behauptungen diesbezüglich sind völlig aus der Luft gegriffen.
Ich vermute, Sie haben mit ihrem Glauben ein Problem – und versuchen, Ihren Glauben zu stärken, indem sie andere Menschen mit Überzeugungen, die nicht ihrem Glauben entsprechen, herabzusetzen, um sich damit selbst in einem günstigeren Licht sehen zu können.
Warum ist es Ihnen so wichtig, Wissenschaft als Kartenhaus zu diffamieren? Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#78   St. Anton †   00:35:02 | Dienstag, 26. Mai 2009
@Elijahu
Ich kenne zahlreiche Atheisten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ihrer Verstandeskraft um Lichtjahre voraus sind. Garantiert aber Ihrem beschränkten Wissen. Ihre Behauptung, Glaube sei nötig, um über Verstand zu gebieten, dürfen wir damit als hinreichend widerlegt betrachten.
Allerdings gefällt mir ihre Metapher „Affen, die versuchen, Romane zu schreiben“.
;-)
PS: Schade, daß wir vom Thema Eichstätt so weit abgekommen sind.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#74   St. Anton †   00:27:03 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Arkanum
Falsifizierbarkeit ist immer relativ. So ganz falsch ist die Theorie ja nicht – aber sie ist anderen Erklärungen gegenüber ziemlich lahm. ;-)
Das Modell erklärt, warum ein verletzter Mensch verschiedenfarbige Säfte verliert – aber es erklärt nicht, warum es verschiedene Blutgruppen gibt. Das zeigt: Jedes Modell hat seine Grenzen. Das gilt für alle Modelle, auch für die besten und modernsten.
Zugegeben: Die meisten Aussagen des Vier-Säfte-Modells sind – äh – heutzutage schwer zu verteidigen. Das Modell wurde von besseren Erklärungsmodellen mehr als nur überholt, sondern zerstört.
:-)
Stünden die vier Säfte in der Bibel – da können Sie ganz sicher sein – würden sich Tausende empörte Gläubige aber genau um diese Verteidigung bemühen, selbst wenn diese keine Ahnung von Säften hätten.
Ein Problem: Daß Nicht-Wissenschaftler denken, daß Theorien etwas unbewiesenes, etwas „nicht praktisches“ darstellen. „Das ist ja nur eine Theorie“ hört man oft umgangssprachlich. Da fehlt vielen Menschen die nötige Bildung, muss man leider sagen.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#69   St. Anton †   00:02:24 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Tagchen, Vier-Säfte-Theorie
Ich kenne die genannte Theorie nicht.
Aber es wird wohl so sein, daß man als Wissenschaftler sagen muss: „Die vier-Säfte-Theorie eignet sich zur Erklärung von Phänomenen nicht oder nur unzureichend im Vergleich zu anderen, besseren Erklärungsmodellen“.
„Besser“ heißt: Breiter, tiefer, knapper, eleganter.
Beispiel:
Theorie A: Der Mond wird von einem unsichtbaren Geist bewegt.
Theorie B: Nö, es sind Gravitationskräfte.
Theorie A wirft mehr Fragen auf als sie Antworten liefert – und ist damit abzulehnen. Ob es diesen Geist gibt oder nicht, ist genaugenommen völlig wurscht.
Widerlegt im engeren Sinn werden Erklärungsmodelle nur insoweit, wie sie faktisch überprüfbar Falsches behaupten. Das kommt aber tatsächlich nur selten vor.
Es ist wichtig, sich klarzumachen, daß es der Wissenschaft nicht um „wahr“ oder „unwahr“ geht, sondern um Erklärungsmodelle und deren Nützlichkeit, Klarheit, meinetwegen: Eleganz.
Wirklich gesichert „falsch“ ist selten etwas, das ist aber auch nicht das Kriterium ;-)
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#63   St. Anton †   23:52:36 | Montag, 25. Mai 2009
@Elijahu
Ich bin für gewöhlich nie Ihrer Meinung, aber hier haben sie mal recht:
Wissenschaft kann den „Glauben“ an die Schöpfung nach den beiden Bibeldarstellungen nicht widerlegen – aber eben auch nicht stützen.
Persönlich betrachte ich solche biblischen Geschichten als metaphorisch, aber wenn jemand das „naiv“, nämlich wörtlich auslegen möchte: Bitte.
Ein Problem habe ich allerdings mit Leuten, die „Glauben“ und „Wissen“ miteinander verwechseln: Solche Leute halte ich für ignorant, für dumm und letztlich für gefährlich.
PS: Die Wissenschaft kann auch nicht widerlegen, daß die Welt von einem Toastbrot regiert wird, das auf der Rückseite des Mondes lebt… das ist aber kein Plädoyer gegen das Wissen – eher eines für die Phantasie.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#48   St. Anton †   23:12:48 | Montag, 25. Mai 2009
Glaube und Wissenschaft
Es gibt zwischen Wissenschaft und Glauben deswegen keinen Widerspruch, weil Wissenschaft sich mit Glaubensinhalten nicht auseinandersetzt, sich nicht auseinandersetzten möchte und sich nicht auseinandersetzen kann:
Ein Glaube kann prinzipiell nicht wissenschaftlich widerlegt werden – aber genau das – die Falsifizierbarkeit einer Aussage – ist Voraussetzung, um als Wissen gelten zu dürfen. Alles andere ist nur eine Vermutung, eine Annahme.
Ein bibeltreuer Wissenschaftler könnte beispielsweise über die Schöpfung sagen: „Ich glaube zwar (= ich vertraue darauf), dass Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen hat – aber wissenschaftlich beweisen kann ich das nicht. Beweisen kann ich, dass es die Welt nicht länger als soundso viele Milliarden Jahren gegeben haben kann, weil …“
Und wenn ein anderer dieses „weil …“ überzeugend widerlegen kann, wird die Aussage modifiziert. Auf diese Weise werden wissenschaftliche Irrtümer schrittweise ausgeräumt, das ist ein bestimmtes System, in dem sich jeder einbringen kann, der die Grundlagen und Axiome eines Faches verstanden hat. Dabei gibt es gesichertes Wissen – und solches, worum noch gerungen wird, weil noch keine Widerspruchsfreiheit hergestellt ist.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#45   St. Anton †   22:53:19 | Montag, 25. Mai 2009
@ brandenburgis
Zu Ihrer Frage
Warum muss den ein Präsident das Kollegium zusammenhalten?
Habe ich leider übersehen.
Nun, an Universitäten gibt es zahlreiche Egos – die einzelnen Professoren nämlich. Ich war selbst schon mit Hochschulpolitik befasst und kann Ihnen versichern: Die vermutlich schwerste Aufgabe, die ein Rektor/Präsident einer Uni wahrzunehmen hat, ist der, für einen Burgfrieden zwischen den einzelnen Profs und deren Fakultäten zu sorgen: Die ziehen leider nur selten an einem Strang (und jeder hält sein Fach für das wichtigste).
Professoren sind kaum kündbar, können im Prinzip tun und lassen, was Ihnen gefällt. Für einen Präsidenten gleicht die Aufgabe dem Hüten von Flöhen. ;-)
Von „oben herab“ kann ein Rektor keine Entscheidungen treffen – und gute Profs sind schneller weg, als man gucken kann. Freiwillig bleiben immer nur nur die schlechten. Ein Präsident einer Uni darf daher kein „Verwalter“ sein, man braucht einen charismatischen „Macher“, der das Kollegium zusammenhält. Meist haben die Rektoren/Präsidenten neben ihrer politischen dann auch weiterhin reguläre Aufgaben in der Lehre, weswegen der Job sooo attraktiv dann auch wieder nicht ist. Wegen dem Geld jedenfalls macht das keiner: Der Zugewinn ist i.d.R. erstaunlich gering und als Präsident beliebt zu werden ist eine seltene Kunst.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#37   St. Anton †   22:30:46 | Montag, 25. Mai 2009
@ Frl. Rottenmeyer
So sehe ich das auch: Wissenschaft widerspricht dem Glauben nicht. Der Meinung war nicht nur Max Planck, sondern viele weiter nahmhafte Wissenschaftler, die gläubig waren.
Ein Problem hat man erst, wenn man naiverweise biblische Schöpfungserzählungen als detailgetreue Ablaufbeschreibung, statt als Metapher… oder wenn man glaubt, dass Wissenschaft einen Absolutheitsanspruch hegen würde (tut Wissenschaft niemals: Alle Erkenntnis ist systembedingt immer nur vorläufig, bis sich eine bessere Erklärung findet).
Aber offenbar gibt es Menschen, für die zwei Wahrheitsebenen genau eine zuviel ist…
PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie – aber der Präsident muss natürlich kath. Theologe sein – denn die kann man wenigstens erpressen (Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis beispielsweise). Es gibt gute Gründe, warum auf den Job kaum jemand Lust zu haben scheint. Woanders prügeln sich Professoren um Rektorsposten – in Eichstätt nicht.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#24   St. Anton †   21:39:25 | Montag, 25. Mai 2009
@ Galathea
Das erzählen Sie doch mal den Studenten und den Professoren in Eichstätt, sowie der akademischen Öffentlichkeit.
Ich zitiere zur Illustration mal Sp. On.:
Die Bischöfe wünschen sich eine stärkere Profilierung der Hochschule als katholische Bildungseinrichtung: „Dieses Profil meint nicht nur das Konfessionelle“, sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Vielmehr bedeute diese Profilierung, „aus dem Horizont des christlichen Glaubens heraus“ Wissenschaft zu betreiben.
Das mögen Sie vielleicht gut finden – das kann man aber auch mit einem sehr, sehr tiefen Stirnrunzeln hinterfragen: Was soll denn das sein, Wissenschaft „aus dem Horizont des christlichen Glaubens heraus?“.
Es gibt Menschen, die Glaubens- und Wissenshorizonte lieber getrennt betrachten. Man nennt sie Wissenschaftler.
Auf die zukünftigen Rankings der Uni Eichstätt darf man jedenfalls gespannt sein.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#21   St. Anton †   21:22:19 | Montag, 25. Mai 2009
@ Galathea
Ich nahm Bezug auf „irgendeinen Priester“ und meine Aussage war: Als Präsident taugt irgendein Priester nicht…
Übrigens sehe ich selbst bei einem Theologie-Professor große Probleme: Die Uni hat ohnehin schon genug zu tun, der akademischen Welt zu beweisen, daß sie ihren guten Ruf und ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit – TROTZ – der Anbindung an die Kirche weiterführen kann.
Das wird nun ein wenig schwer werden, wenn zum wiederholten Male designierte (!!!) Präsidenten wieder aussteigen. Es wäre – hm – außerst unwahrscheinlich, wenn eine solche Berufung an Pensionierungsforderungen scheitert – der Hintergrund dürfte vielmehr der sein, daß sich der aktuell ausgestiegene Bewerber dagegen versichern wollte, von vornherein nur als Interims-Präsident zu wirken…
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#19   St. Anton †   21:14:12 | Montag, 25. Mai 2009
@ brandenburgis
Das ist in der Tat die Wurzel des Problems: Die Stiftung (also die Kirche) wünscht sich einen Präsidenten, der sich unterordnet.
Wer sich aber gerne unterordnet, wird selten ein brillianter Wissenschaftler. Anders aber hat es der Präsident einer Uni schwer (gibt ohnehin nur noch sehr wenige Unis mit Präsidialverfassung – könnte sein, daß Eichstätt die letzte ist).
Ein Uni-Präsident (genauso auch ein Rektor) muss das Kollegium zusammenhalten, er muss Respekt genießen. Fragen wir uns mal: Egal, wer nun als Präsident antritt: Er ist von vornherein beschädigt, weil jeder weiß: Der war allerhöchstens dritte Wahl…
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#15   St. Anton †   20:59:30 | Montag, 25. Mai 2009
@ möchtegern
Ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Bistum Eichstätt einen Priester gibt
Den gibt es bestimmt.
Allerdings ist ein Präsident einer Hochschule eine Art Top-Manager, der sehr vieles falsch machen kann. Noch dazu, wenn es sich um eine Universtät handelt, die bisher einen sehr guten Ruf genießt. Den will selbst ein Bischof nicht verspielen.
„Irgendein bescheidener Priester“ tut es also nicht.
Es braucht einen brillianten Wissenschaftler und befähigten Wissens-Manager, der über exzellente Kommunikationsfähigkeiten verfügt.
Oder, um es anders auszudrücken: Der Markt für potentielle Bewerber ist klein. Erst recht, wenn man nur katholische Arschkriecher in die engere Auswahl zu nehmen bereit ist.
Redaktion benachrichtigen In Deutschland herrschen Schlägertrupps
#27   St. Anton †   14:30:44 | Montag, 25. Mai 2009
Unsachlichkeit
Die Debatte um Schwangerschaftsabbrüche besticht vor allem durch eins:
Durch fahrlässige Unsachlichkeit.
Da werden auf Websites von Abtreibungsgegnern Embryos aus dem dritten Monat gezeigt (wo nach Übereinstimmung fast aller gesellschaftlicher Gruppen eine Abtreibung weder legal ist, noch legal sein sollte – sofern das Wohl der Kindsmutter nicht in Gefahr ist).
Und um das Ganze noch abzurunden, wird von Dummschwätzern dann noch ein Nazi-Vergleich in den Topf geworfen, damit verständigere, nachdenklichere Menschen garantiert keine Lust mehr haben, mit zu diskutieren – damit die Ideologen unter sich bleiben können.
Redaktion benachrichtigen In Deutschland herrschen Schlägertrupps
#19   St. Anton †   13:56:04 | Montag, 25. Mai 2009
Keine Gebete wegen dem 1. Mai?
Ich fasse zusammen: Weil es am 1. Mai dieses Jahres – wie an jedem ersten Mai – Krawalle gegeben hat, trauen sich die Ulmer nicht mehr, für ungeborenes Leben zu beten?
Aber man hofft, „dass nie mehr eine Frau so schwer in Bedrängnis gerät, dass sie als einzigen Ausweg die Tötung ihres eigenen Kindes ansieht.“
Ha! Wie man allerschwerste Bedrängnis tapfer erträgt, kann man doch von Bischof Mixa lernen: Besteht der leiseste Hauch einer möglichen Gefahr, sagt man die Schwangerschaft einfach im Vorfeld ab!
;-)
Redaktion benachrichtigen Scheinheilige Zensur
#63   St. Anton †   18:46:42 | Sonntag, 24. Mai 2009
Die armen Pius-Brüder
Die armen Pius-Brüder, denen von den bösen, bösen Medien immer so übel mitgespielt werden tut!
Ich werde eine Kerze für die armen Pius-Brüder entzünden und den Herrgott bitten, ihnen ein klein wenig mehr Hirn zu schenken.
Redaktion benachrichtigen Was der gesunde Menschenverstand schon immer wußte
#3   St. Anton †   18:44:08 | Sonntag, 24. Mai 2009
Es gibt für mich nichts nervigeres
Es gibt für mich nichts Nervigeres und Sinnloseres, als mit bibeltreuen Gläubigen über ihr Bild von der Schöpfung zu diskutieren.
Soll doch jeder glauben, was er/sie will.
Persönlich finde ich wissenschaftliche Erklärungen recht überzeugend, wenn es um das WIE geht.
Religiöse Erklärungen finde ich dagegen reizvoll, wenn es um das WESHALB oder um das VON WEM geht.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche lebt immer noch im National-Sozialismus
#42   St. Anton †   00:50:09 | Sonntag, 24. Mai 2009
Trifft sich doch gut.
Manche der kreuz.net-Autoren leben ja auch noch im Nationalsozialismus, so scheint es mir.
Redaktion benachrichtigen Er ist seinem Credo der Untreue treu geblieben
#72   St. Anton †   00:48:40 | Sonntag, 24. Mai 2009
Hach, diese unweltlichen Dinge…
Wenn ich lese „Je mehr ein Bischof seiner Diözese schadet und sich vor der Welt in den Staub beugt, desto mehr wird er von den Herren der Welt gelobt.“ muss ich mich stets daran erinnern: Die Gemeinten ernähren sich nicht von Manna, das vom Himmel fällt, nein! Sie ernähren sich von Kirchensteuer, pfui, wie weltlich.
Redaktion benachrichtigen Amerika mag den Papst + …
#14   St. Anton †   00:43:13 | Sonntag, 24. Mai 2009
Sodomie
Sodomie = Sex mit Tieren.
Bitte auch mal gelegentlich in ein halbwegs aktuelles Lexikon schauen…
Redaktion benachrichtigen Eine Schande für dieses Land
#146   St. Anton †   23:26:06 | Samstag, 23. Mai 2009
Die Welt ist schlimm, weil Abtreibung?
Der Beitrag behauptet
Die dümmste Propaganda behauptet, daß erst die alliierten Sieger den Deutschen die Regeln von Menschenrechten, Demokratie und Föderalismus hätten beibringen müssen…
Allerdings habe ich von dieser angeblichen Propaganda noch nie gehört oder gelesen.
Es ist ein beliebter Trick, Gegnern falsche Aussagen in den Mund zu legen, die man dann als falsch brandmarken kann, obwohl sie nie getätigt worden sind.
Genausowenig gibt es keine „Neurologen“ oder andere Wissenschaftler, die den Menschen „zum Affen“ degradieren wollen. Ich zumindest kenne keinen und musste noch nie entsprechendes lesen.
Und das alles nur, um die Kurve zum Thema „Abtreibung“ hinzubekommen? Ein seriöser Diskussionsbeitrag sieht anders aus.
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zum Feiern
#45   St. Anton †   23:19:25 | Samstag, 23. Mai 2009
Könnte mal jemand…
Könnte mal jemand dem Autor erklären, was ein säkularer Staat ist?
Redaktion benachrichtigen Vatikan macht Internet-Seite für Jugendliche + …
#10   St. Anton †   19:25:53 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Für Kinder und Jugendliche
Für Kinder und Jugendliche tut die Mutter Kirche doch schon viel zu viel, wie man dem folgenden Artikel entnehmen kann: Link zum Artikel www.spiegel.de/…,1518,626068,00.html
Blöd, daß wir Katholiken uns um Ungeborene mehr sorgen als um Kinder.
Redaktion benachrichtigen Vor dieser Krise wirken die Finanzkrisen sehr klein
#24   St. Anton †   19:19:16 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Die USA
Ja, die USA sind kreuzgefährlich. Sie hinderten Saddam Hussein, Osama bin Laden und Ahmachdinednass an der freien Entfaltung… schrecklich.
Ganz besonders schlimm für uns kreuz.net-Katholiken ist aber, daß die USA geholfen haben, einen der Unseren, einen Glaubensbruder im Herzen abzusetzen: Unseren alten Freund und Lieblingsideologen Adolf Hitler, den wir für seine Judenmission klammheimlich bewundern, hier, auf kreuz.net, wenn wir anonym posten, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Nicht ganz reif
#61   St. Anton †   18:53:54 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Marienplatz
Es ist doch völlig egal, wie so ein Platz heißt. Namen dienen der Erinnerung – und es wird doch wohl keiner behaupten wollen, mithilfe eines Straßennamens oder einer Platzbezeichnung an die Mutter Gottes erinnert werden zu müssen?
Dieser Eisner hingegen ist kaum bekannt und braucht die Erinnerung nötiger. Christliche Nächstenliebe gebietet es also, den Namen „Marienplatz“ freizugeben. Maria ist überall, ein Mensch Eisner nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein in sich gespaltenes Reich
#40   St. Anton †   00:20:47 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Verwechslung?
Sind Sie sicher, daß Father Weslin für Ungeborene demonstiert?
Ich hatte eher den Eindruck, daß er für Euthanasie-Opfer eintritt und für mehr Verständnis für Behinderte und Gebrechliche werben möchte.
Redaktion benachrichtigen „Gottesdienste nach Deinem Geschmack“ nach drei Jahren vorbei
#38   St. Anton †   00:11:29 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Glaube und Jugendliche
Ich fürchte, Jugendliche sehen im Glauben keinen Sinn mehr. Der routinemäßige Volksglaube fehlt ihnen – und die Weltfremdheit der Kirche schafft eine unüberbrückbare Distanz, die es interessierten Jugendlichen schwer macht, auf die Kirche zuzugehen. Die Kirche reibt sich meiner Meinung zu sehr auf. Sie ist mehr mit Negativem, mehr mit Ablehnung von diesem und jenem beschäftigt (Sexualität und Geist), statt für Positives (Vertrauen auf Gott, Liebe) zu stehen.
Früher stand die Kirche und ihre Vertreter mitten im Leben – aber heute? Versuche wie der oben geschilderte („mitmache ohni Di z’verpflichte“) sind nur eines: Peinlich.
Früher war die Kirche für den Dummen ein Ort, der Sicherheit gab, für die Intellektuellen ein Ort, der Ihnen zu Denken gab.
Heute sind die Dummen mit X-Box 360 und Handyklingeltönen und ähnlich hedonistisch-sinnfreien Dingen beschäftigt, während die Intellektuellen über das Gebrabbel von kirchlichem Personal nur noch die Köpfe schütteln können.
Meiner Meinung muss die Kirche zurück zu den Wurzeln, die ihre Stärke und die Stärke des Glaubens begründet haben. Aber dazu ist die Kirche zu feige, sie hängt noch Zeiten nach, in denen sie sich glorreich wähnte, obwohl ihr Niedergang doch schon Jahrhunderte dauert.
Redaktion benachrichtigen Ein offensichtlicher Widerspruch
#97   St. Anton †   03:17:19 | Dienstag, 19. Mai 2009
Die Wahrheit?
Der einzige, der die tatsächliche Wahrheit kennt, bin ich:
Mir ist im Traum der Erzengel Gabriel erschienen und er wies mir die Art und Weise, wie ein Himmelsgefährt zu fertigen sei, mit welchem hernach der Raumfahrer Richard Williamson in eine erdnahe Umlaufbahn zu verbringen sei, auf daß er ungestört seinen „Gedanken“ nachzuhängen im Stande sei.
Unterstützer mit Erfahrungen im Raketenbau sind mit zur Mitarbeit herzlich willkommen. Gott wird es uns danken.
Redaktion benachrichtigen Recht auf Mord in Deutschland?
#75   St. Anton †   02:55:42 | Dienstag, 19. Mai 2009
Recht auf Nudeln
Erlaubt ist, was verboten ist.
Mord ist verboten.
Abtreibung ist kein Mord, aber auch verboten. Es gibt in zeitlichen Grenzen Ausnahmen.
Ich lehne Abtreibung ab. Aber ich finde es richtig, daß eine Schwangere die Entscheidung selber treffen muss, ob sie den Embryo, der da in ihr heranreift, auf die Welt bringen möchte.
Die katholisch-christliche Sicht war übrigens Jahrhunderte lang die, dass die Beseelung des Menschen nicht mit der Befruchtung beginnt. Dieser Meinung bin ich ebenfalls. Sonst müsste man in letzter Konsequent auch Frauen verurteilen, die während des (Stunden und Tage dauernden) Befruchtungsprozesses nicht mit hochgereckten Beinen auf dem Rücken liegen…
Wem Gott ein Kind schenkt, dem schenke Gott auch den Willen, es auf die Welt zu bringen.
Redaktion benachrichtigen Und der Musikgruppe sollten sie auch noch Bescheid geben
#39   St. Anton †   04:27:11 | Sonntag, 17. Mai 2009
Aha, so ist das.
und wen interessiert das nun?
Übrigens werde ich den hessischen Kulturpreis auch nicht entgegennehmen können – an diesem Tag habe ich bereits einen Zahnarzt-Vorsorgetermin.
Redaktion benachrichtigen Es war der engherzige Schritt eines engstirnigen Besatzers
#38   St. Anton †   03:13:01 | Sonntag, 17. Mai 2009
@ Schuljunge
Doch, es gibt eine teuflischere Kombination: Dummheit + Internet…
Redaktion benachrichtigen Zum Unabhängigkeitstag des Staates, den sie „Israel“ nennen
#84   St. Anton †   07:03:59 | Freitag, 15. Mai 2009
Schönes Nebenthema
Leider kann ich im Leserzeitungsbereich nicht schreiben, aber bei Sp.On. ist ein schöner Artikel, den ich den Deutschen Christen hier auf kreuz.net nicht verheimlichen will. Zuerst ein Zitat:
Vor 1939 war jeder dritte deutsche Siedler in Palästina Mitglied der NSDAP, die Hitler-Jugend von Haifa bot Hebräisch-Kurse an.
Na, wie gefällt Euch das?
Link zum Artikel einestages.spiegel.de/…ergemeinde_hier.html
Redaktion benachrichtigen Trautes Gespräch mit einem Benediktiner
#10   St. Anton †   20:03:56 | Dienstag, 12. Mai 2009
@ gutpfad
Danke für die Präzisierung.
Ich wollte mit meiner Frage weniger ironisch oder anzweifelnd wirken, als es vielleicht rübergekommen ist. In diesem Punkt gibt es viele Katholiken, die selbst Biologie und Schuld durcheinanderbringen, daher meine Frage. Ich hätte sie längst gelöscht, wenn das im Nachhinein möglich wäre. Das gemahnt mich – und hoffentlich auch andere – daran, dass man vor dem Absenden von Beiträgen vielleicht nochmal liest, was man da gerade heruntergetippt hat… :-)
Redaktion benachrichtigen Trautes Gespräch mit einem Benediktiner
#5   St. Anton †   19:46:47 | Dienstag, 12. Mai 2009
Oh, stimmt
Ich habe in meinem vorigen Posting Blödsinn geschrieben, sorry, ich meinte eigentlich die alte Streitfrage, ob Maria auch NACH Jesu’ Geburt keusch blieb. Blöd, daß man unbedachte Beiträge nicht mehr ändern oder löschen kann.
Die Frage nach der unbefleckten Empfängnis ist biblisch unzweifelhaft, auch Mathäus 1:25 bekräftigt ihre Jungfräulichkeit (zumindest bis Jesu’ Geburt).
Vielen Dank für die rasche Auskunft! @ für die Kirche
Redaktion benachrichtigen Trautes Gespräch mit einem Benediktiner
#3   St. Anton †   19:36:55 | Dienstag, 12. Mai 2009
Unbefleckte Empfängnis?
Kann mir jemand von den bibelfesteren Mitlesern kurz verraten, wo genau in der Bibel steht, dass Marias Schwangerschaft „ohne Zutun eines Mannes“ vonstatten ging?
Kann diese Textstelle auf Anhieb nicht finden…
Redaktion benachrichtigen Simone Veil entkam der Hölle von Auschwitz
#36   St. Anton †   23:03:24 | Sonntag, 10. Mai 2009
Unpassender Vergleich
Es gibt einen ziemlich großen Unterschied zwischen einer Abtreibung und einem Mord. Wer den nicht sieht, ist mehr als blind. Ein mehrwöchiger Fetus ist ein Zellhaufen ohne Seele, kein fertiger Mensch. Das war übrigens auch sehr sehr lange Auffassung der Kirche, bis sich aus politischen Gründen andere Auffassungen durchgesetzt haben.
Redaktion benachrichtigen Im Namen der Kirche?
#42   St. Anton †   04:45:38 | Sonntag, 10. Mai 2009
@ Heger
Wer sagt denn, daß wir uns nicht kennen? ;-)
Aber das ist nicht das Thema: Ich lese durchaus von Umtrieben der Pro-Köln-Volksgenossen, bei denen ich mein Urteil „verkappte Halb-Nazis“ keineswegs zu Unrecht angebracht sehe. Wie der Verfassungsschutz ja ebenfalls: Da reicht ein Blick auf manche Einladungsliste.
Mercedarierorden schön und gut – aber vor Fehlern schützt Sie das auch nicht. Übrigens bin ich darüber nicht ganz so beeindruckt, wie Sie es vielleicht wünschten. Bei jemandem, der die Vernichtung des Deutschtums im Osten dräuen sieht, hätte ich als Joker eher ein Eisernes statt dem Ordenskreuz erwartet…
Redaktion benachrichtigen Mit Schuhen in der Moschee
#32   St. Anton †   22:17:07 | Samstag, 9. Mai 2009
@ Bodo11
Journalisten stellen in Interviews vor allem Fragen.
Wie, werter Bodo, stellen Sie sich eine destruktive Frage vor, was soll das sein?
Wer keine kritischen Fragen beantworten kann, wird womöglich auch in anderen schwierigen Dingen überfordert sein: Warum man Jesu nachfolgen soll, warum man an Gott glauben soll – diese Glaubenswahrheiten sind noch wesentlich schwerer zu vermitteln und sind noch wesentlich weniger offenkundig als die Stolpersteine, über die das kirchliche Personal in letzter Zeit so gestolpert ist.
Und dann wundert man sich, warum die Kirche und der Glaube heute im Herzen der meisten Menschen kaum noch eine Rolle spielt?
Redaktion benachrichtigen Im Namen der Kirche?
#27   St. Anton †   21:59:20 | Samstag, 9. Mai 2009
Faul im Staate Dänemark
Ich zitiere:
Wenn die Vorsitzende einer katholischen Organisation sich mit kirchenhassenden Kommunisten verbündet, dann ist etwas faul bis aufs Mark im Staate Dänemark.
Ja, und genauso faul ist es, wenn Christen sich von einer proto-rechtsradikalen Organisation wie „Pro Köln“ und „Pro Deutschland“ einspannen lassen. Das sind verkappte Halbnazis, die im Grund ihres Herzens nicht weniger antikirchlich sind wie die Kommunisten.
Da dient nur die Islamophobie als einendes Band.
Aber wie sagte der Papst noch so schön, laut Spiegel Online?
„Religion wird entstellt, wenn sie in den Dienst der Ignoranz oder des Vorurteils, der Verachtung, der Gewalt und des Missbrauchs gepresst wird“, mahnte Benedikt am Samstag bei der Segnung des Grundsteins. „In diesem Fall sehen wir nicht nur eine pervertierte Religion, sondern auch eine Verfälschung der menschlichen Freiheit, einen verengten und blinden Geist“, sagte der Papst.
Redaktion benachrichtigen Mit Schuhen in der Moschee
#26   St. Anton †   21:45:27 | Samstag, 9. Mai 2009
@ Bodo11
Ich widerspreche: Journalisten sind KRITISCH, das ist ihr Job. Wer meint, in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen zu müssen, wer im öffentlichen Diskurs mitmischen will, der muss kritischen Fragen gegenüber gewappnet und vorbereitet sein.
Wer nichtmal ein Interview geben kann, ohne „in Fallen zu tappen“, der ist als Führungskraft eines Unternehmens oder als Bischof einer Kirche untragbar, da unfähig.
Übrigens glaube ich genausowenig, daß gewisse Leute wie z.B. Williamson von den Medien unfair angepackt wurden: Die Journalisten haben lediglich ans Tageslicht gebracht, was ein Williamson so denkt. Und GENAU DAS ist die Aufgabe eines guten Journalisten.
So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen Ein kleines Schiff im offenen Meer
#13   St. Anton †   21:36:52 | Samstag, 9. Mai 2009
Eine Auswahl
von Chomsky höchstpersönlich und von seiner eigenen Website veröffentlicht: www.chomsky.info/… www.chomsky.info/…erviews/1990----.htm
Man kann sich nicht mit Autoren schmücken, denen man einerseits Autorität zumisst, dessen sonstige Meinungen man aber verteufeln würde.
Redaktion benachrichtigen Ein kleines Schiff im offenen Meer
#1   St. Anton †   14:11:15 | Samstag, 9. Mai 2009
Chomsky
Ich würde gern mehr von Chomsky hier lesen. Vor allem seine Texte über Religion und die Katholische Kirche würden mich brennend interessieren.
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#35   St. Anton †   17:34:13 | Freitag, 8. Mai 2009
@ lux in tenebris
Ich finde es bewundernswert, daß Sie keinerlei Smiley-Kosten scheuen, um Ihren Abscheu zu verdeutlichen.
Leider gibt es kaum mitfühlende Smileys, mit denen man mehr für die Dritte Welt tun könnte.
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#24   St. Anton †   17:05:35 | Freitag, 8. Mai 2009
@ Pascal
Ich hoffe, Sie zählen mich jetzt nicht mit zum Dämlichkeitshaufen, bloß weil ich meine Paranoikerbildungsferne zum Ausdruck brachte :-)
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#20   St. Anton †   16:43:26 | Freitag, 8. Mai 2009
@ Bodo
Wir brauchen mehr Kondome, werter Bodo, und mehr Wissen um ihre Anwendung. Dann gibt es auch weniger Schwangerschaftsabbrüche.
Redaktion benachrichtigen Er kann diese schreckliche Mauer wohl kaum niederreißen
#1   St. Anton †   16:37:47 | Freitag, 8. Mai 2009
Schrecklich
Ich finde es ganz, ganz schlimm, daß die armen Araber und deren Terrororganisationen wie Hisballah und Hamas von Nichtkatholiken unterdrückt werden.
Vielleicht kann der Papst die Israelis bekehren: Dann wäre Israel endlich (mal wieder) in christlicher Hand, dann brauchen wir uns über den Nahostkonflikt nicht mehr weiter empören. Und anschließend „kümmern“ wir uns dann auch um die „armen“ Araber, die wir dann natürlich nicht mehr so lieb haben: Weil diese dann „uns“ mit Raketen und Selbstmordanschlägen drohen.
Problem gelöst!
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#18   St. Anton †   16:34:56 | Freitag, 8. Mai 2009
Freimaurer-Nachrichten
Hat eigentlich schon mal jemand den Link gepostet?
Die braunen Lehrer des Papstes www.tagesanzeiger.ch/…pstes/story/15943687
Damit man mal drüber diskutieren und den Kirchenfeind besser auseinandernehmen kann.
Ich finde es natürlich auch abscheulich, den unsäglichen Holocaust zu instrumentalisieren… wird ja auf kreuz.net oft genug getan, da muss nicht auch noch der schweizer Tagesanzeiger mitmachen.
;-)
PS: Kann mir mal jemand erklären, was Leute wie Bodo gegen Freimaurer haben? Verstehe ich nicht, dieses Feindbild, wurde mir nie vermittelt.
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#16   St. Anton †   16:33:33 | Freitag, 8. Mai 2009
Freimaurer-Nachrichten
Hat eigentlich schon mal jemand den Link gepostet?
Die braunen Lehrer des Papstes www.tagesanzeiger.ch/…pstes/story/15943687
Damit man mal drüber diskutieren und den Kirchenfeind besser auseinandernehmen kann.
Ich finde es natürlich auch abscheulich, den unsäglichen Holocaust zu instrumentalisieren… wird ja auf kreuz.net oft genug getan, da muss nicht auch noch der schweizer Tagesanzeiger mitmachen.
;-)
PS: Kann mir mal jemand erklären, was Leute wie Bodo gegen Freimaurer haben? Verstehe ich nicht, dieses Feindbild, wurde mir nie vermittelt.
Redaktion benachrichtigen Du sollst ein Katholikenhasser sein
#11   St. Anton †   16:15:15 | Freitag, 8. Mai 2009
Stört der Überbringer – oder die Nachricht?
Wenn dieser Journalist Recht hätte… würde das jemanden bei kreuz.net stören? Ich meine: Inhaltlich stören? Das würde doch von der rechtsradikalen Fraktion eher bejubelt werden.
Daß es stört, wenn Kirchenfeinde über Kirche schreiben: Klar. Das stört ja immer.
:-)
Redaktion benachrichtigen Katholisch-Sein als Lachnummer
#25   St. Anton †   16:36:42 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@Antipacelli
Über ihr krudes, meiner Meinung nach zum Himmel schreiend blödes Weltbild will ich hier gar nicht diskutieren.
Aber eines will ich doch festhalten: Es macht in Deutschland sicherlich mehr Sinn, gegen Nazis vorzugehen, die hier ein enormes Gewaltpotential gegen vermeintliche Gegner und Fremde entfalten, als gegen einen Ihrer eingebildeten Bolschewistenweltfinanzhalachajuden. Denn letztere laufen nicht mit dem Baseball-Schläger durch Brandenburg…
Klingelt es bei Ihnen?
Wenn nicht, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen…
Redaktion benachrichtigen Katholisch-Sein als Lachnummer
#15   St. Anton †   16:17:11 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@ Antipachelli
So ein Quark. Wenn Sie sich aus alten Ausgaben des Stürmers „informieren“, ist es kein Wunder, wenn Ihnen die Welt so rätselhaft vorkommt…
Katholisch sind Sie wohl eher nicht:
„Rechtsradikal verblendet“ trifft es eher.
Redaktion benachrichtigen Warten auf ein beherztes Eingreifen
#140   St. Anton †   16:10:01 | Donnerstag, 7. Mai 2009
Lust und Sünde
Ich fühle mich christlichen Werten sehr verpflichtet, aber mit konservativen pseudo-christlichen Regeln konnte ich noch nie viel anfangen. Da ist zum Beispiel das Verhältnis der Kirche zum Sex.
Da möchte ich gar nicht erst in die Details gehen, aber ich vertrete hier folgenden Standpunkt: Es mag gesellschaftlich und moralisch wertvoll sein, sich an gewisse konservative Regeln zu halten, gut.
Aber ich glaube zum Beispiel nicht, daß Sex vor der Ehe Sünde ist. Das war es mal, was die Ehe noch die soziale und wirtschaftliche Absicherung war. Ist sie nicht mehr.
Und ich darf mal gestehen: Ich habe sogar außerordentlich viel Sex vor der Ehe… und ich kenne KEINEN einzigen Menschen, der auf Sex vor der Ehe verzichtet hat und dem ich abnehmen würde, daß er ein besseres Liebesleben hätte als der sündige Rest der Gesellschaft.
Und zuletzt: So ein paar Jahre Fegefeuer ist mir das durchaus wert. Glaube ich aber nicht: Denn die kleinen Sünden mache ich mit guten Tagen und reinem Herzen wieder wett. Zumindest mal mangelt es mir an der hier üblichen Heuchelei…
;-)
Redaktion benachrichtigen Katholisch-Sein als Lachnummer
#10   St. Anton †   16:02:07 | Donnerstag, 7. Mai 2009
Peinlich
Peinlich schlecht, dieser Beitrag. Finde es ziemlich unverschämt, auf diese Weise über katholische Jugendliche herzuziehen, die sich gegen Rassismus und Fremdenhass engagieren.
Glaube, das ist wesentlich christlicher als der Quark, der hier auf kreuz.net täglich herausgewichst wird.
Redaktion benachrichtigen Warten auf ein beherztes Eingreifen
#132   St. Anton †   03:21:11 | Donnerstag, 7. Mai 2009
Problem der „Familienlobby“
Das Problem der angeblichen „Familienlobby“ ist doch, daß sie in Wirklichkeit etwas ganz anderes propagieren möchte: Nämlich ein Leben nach traditionellen Werten, die für sie – natürlich – identisch sind mit christlichen Werten.
Ich persönlich glaube nicht, daß es Kindern schadet, den Umgang mit Kondomen zu lernen – warum sollte es?
Kondome reduzieren ungewollte Schwangerschaften, damit gibt es auch weniger Abtreibungen. Und außerdem wird die Ausbreitung von Viren wie HIV verhindert.
Daran ist nichts Schlechtes. Die Familienlobby stört sich an etwas anderem: Sie stört sich an Sex. Sie hat ein Problem mit Sex – vor allem, wenn er außerhalb der Ehe stattfindet, wenn er Lust bereitet, wenn es nicht allein um Fortpflanzung geht. Das aber kann sie so laut nicht sagen, drum werden Nebenkriegsschauplätze attackiert, wie eben zum Beispiel Sexualkunde oder Kondome. Obwohl man es eigentlich besser wissen müsste (Fallbeispiel USA…).
Redaktion benachrichtigen Sühnetod – Christus gestorben „mit“ oder „für“ uns?
#23   St. Anton †   13:18:14 | Dienstag, 5. Mai 2009
Opfer oder Nichtopfer? Wen kümmerts?
Mir ist es eigentlich egal, ob Jesu mit/für/sonstwie gestorben ist, denn mit Wunderglauben kann man sich meiner Meinung nach gerne den Podex wischen. Viel wichtiger ist doch etwas ganz anderes:
Wichtig ist, ob Jesu Recht hatte: Ob es sich lohnt, ihm nachzufolgen, seine Lehren zu befolgen.
Weswegen er starb… nunja, das sind Spekulationen der verängstigten Frühchristen. Wäre interessant zu wissen, was Jesus dazu sagen würde.
Und nun: Kreuzigt die Ungläubigen! :-)
Redaktion benachrichtigen Homos wollen andere beschimpfen
#136   St. Anton †   22:13:02 | Montag, 4. Mai 2009
Regulierung? Um Gottes Willen! :-)
Sexualität ist meiner Meinung nach nichts, was „reguliert“ gehört.
Versuche von konservativen, für ihr tradiertes Weltbild pseudochristliche Argumente zu finden, finde ich hochgradig peinlich. Ich halte mich da an Jesus Christus – und der hat jedenfalls andere Dinge im Sinn gehabt, als sich permanent über anderer Leute Unterleib zu äußern.
Redaktion benachrichtigen Eine billige und peinliche Inszenierung
#10   St. Anton †   22:09:02 | Montag, 4. Mai 2009
Völlig richtig
Ich fand die Reaktion der Delegierten auf die Propagandarede des iranischen Präsidenten völlig richtig. Wer verquasteten Unsinn a la Ahmadinedschad als ernsthafte Politik darstellen will, hat meiner Meinung nach entweder nicht sehr viel Ahnung – oder nimmt es mit der Realität ohnehin nicht genau.
Aber wer deutscher orthodox-chassidischer Jude mit preußisch-schlesischen und pfälzischen Wurzeln und Vater von sechs Kindern mit völlig säkularer Erziehung sozialdemokratischer Prägung ist, der ist da natürlich über jeden Zweifel erhaben…
;-)
Redaktion benachrichtigen Der Feind hat viele Augen
#25   St. Anton †   01:13:10 | Mittwoch, 29. April 2009
Noam Chomsky
Ich bin bass erstaunt, daß man hier Noam Chomsky zitiert. Sind gerade Kirchenfeindwochen hier auf kreuz.net?
:-)
Redaktion benachrichtigen Paradies für Perverse und Pornographen
#122   St. Anton †   01:08:07 | Mittwoch, 29. April 2009
Typisch
Ich finde diesen Beitrag von Preßlmeyer sehr typisch für die Art von Entrüstung, wie sie auf kreuz.net als Monstranz vor sich hergetragen wird.
Zwei Punkte möchte ich nennen, von denen die Rede ist:
a) Österreich: Superbrutal, ein sadistisches Schlächterparadies, Mord und Totschlag, Völkermord, Holocaust, Blutbad ohne Grenzen. Und Perverse und Pornographen gibts auch noch.
b) Der Autor: Vom Schicksal verfolgt: Durch „Klatschen“ am „operierten Ohr“ vertrieben! Der Strafantrag: Abgelehnt trotz „vorherigen Einspruchs“!
Fazit: Die Welt ist schlecht und gemein; der Autor vom Schicksal verfolgt – und wir (zumindest diejenigen unter uns, die genauso denken wie der Autor) Möchtegern-Erzkatholiken:
Wir haben natürlich besseres verdient als den „Psychoterror“ der Andersdenkenden, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Wer Gott anbetet, kann nicht den Menschen an die erste Stelle setzen
#73   St. Anton †   00:58:14 | Mittwoch, 29. April 2009
@ Caritatem, Mannheimer
Das ist aber auch ein sehr schönes Zitat – eines, das auf das Angebot Jesu’ abzielt.
Allerdings gibt es – und das sehen wir auf kreuz.net besonders schön – auch Tendenzen, wo Manche gerne Gift und Galle speien, wenn sie meinen, daß andere Menschen Jesu’ Angebot ausgeschlagen hätten, also von Ihrer Wahlfreiheit Gebrauch gemacht hätten.
(Oft ist das ja gar nicht der Fall, aber Gift und Galle werden dennoch gespritzt, im Glauben, man hätte selbst die Glaubenswahrheit für sich gepachtet)
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#237   St. Anton †   00:49:43 | Mittwoch, 29. April 2009
@LOGDBC
Danke für die Anregung (Buch-Tip), ich greife sie gerne auf.
Redaktion benachrichtigen Steht der nächste Kniefall bevor?
#23   St. Anton †   00:48:08 | Mittwoch, 29. April 2009
14 Tage später?
Die Dame wurde eine Weile nicht künstlich ernährt – und ist dann 14 Tage später erst, nach der Entdeckung, ist sie plötzlich gestorben?
Hm, womöglich war es ein ganz natürlicher Tod.
Nicht jeder, den Gott zu sich ruft, wurde ermordet… er passiert auch mal, daß ein Mensch durch Gottes Willen stirbt, nicht immer ist eine menschliche Hand die Ursache.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#224   St. Anton †   23:12:27 | Sonntag, 26. April 2009
@ LOGdingsbums
Ich wundere mich ein wenig über Ihre Aufregung.
Mir wird in diesem Forum übrigens des öfteren speiübel – schön, daß wir hier eine Gemeinsamkeit haben. Aber nun zum Thema:
Ich mache niemandem einen Vorwurf, schon gar nicht Menschen, die sich vor eine Diktatur lieber geduckt haben, statt zu sagen, was sie denken. Das war innerhalb Deutschlands nicht möglich, das ist richtig.
Aber dann muss man das auch zugeben und nicht behaupten, die Kirche wäre geradezu eine Widerstandsorganisation gewesen – und noch dazu angeblich die Einzige. Das war sie nicht.
Besonders kritisch sehe ich die Haltung des Vatikans nach 1933. Da hätte ich mehr erwartet. Wenn Sie hingegen mit der Rolle der Kirche glücklich und zufrieden sind: Bitte sehr. Das steht Ihnen frei. Spielt heute ohnehin keine Rolle mehr.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#213   St. Anton †   22:06:38 | Sonntag, 26. April 2009
Nachdem
Nachdem wir das geklärt hätten, so möchte ich darauf hinweisen, daß dem Vatikan eine ganze Reihe von Möglichkeiten zu Gebote gestanden haben, außer dem Einmarsch der Schweizer Garde…
Auf diplomatischer Ebene beispielsweise hätte sich vieles erzielen lassen – die guten Kontakte der Kirche ins Reich habe ich schon erwähnt.
Dies ist vielleicht nicht der richtige Ort für eine ernsthafte Diskussion – die leider alles andere als rühmliche Rolle der Kirche wurde ja von Historikern leidlich beleuchtet.
Ich möchte nochmals, weil das vielleicht zu kurz kam, meine tiefempfundene Hochachtung aussprechen gegenüber einzelnen, die tatsächlich dem Regime widerstanden haben, obwohl das hohe persönliche Risiken mitsichbrachte.
Die Behauptung „Die Kirche widerstand alleine“ ist jedoch falsch. Weder widerstand die Kirche im Rahmen ihrer (teils auch sehr risikoarmen) Möglichkeiten, noch waren die kirchlichen Widerständler alleine – Gott sei Dank.
Ich würde mir sehr wünschen, wenn kreuz.net sich mal wieder etwas weniger als Pseudo-Geschichtsmagazin begreifen würde, auch wenn es offenbar schwerfällt.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#210   St. Anton †   21:52:32 | Sonntag, 26. April 2009
@Galatea
Nachdem Sie ihre Kritik recht persönlich halten, möchte ich doch feststellen, daß Sie nichts über mich wissen, auch nichts über meine Familie und deren Rolle heute oder während des dritten Reiches, geschweige denn über meinen Wissensstand.
Es wäre daher angebracht, wenn Sie aufgrund gemeingültigerer Argumente urteilen würden und die Beispiele selber nennen würden, die Sie sich (zurecht) wünschen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#204   St. Anton †   20:54:40 | Sonntag, 26. April 2009
Zur Präzisierung
Ja, es gab sehr viele katholische Geistliche, die vom Regime verfolgt wurden, weil sie nicht mitgemacht haben.
Mit „Kirche“ meine ich die Gesamtheit, die Organisation als Ganze. Diese hat den einzelnen Priester viel zu oft allein gelassen. Obwohl die katholische Kirche wohl eine der wenigen international tätigen Organisationen war, die das Ausmaß der Verfolgungen in Deutschland sehr gut kannte, kam vom Vatikan viel zu wenig: Dort hat man sich schlicht und einfach nicht getraut, sich klar gegen das Regime zu stellen – aus Angst, selbst verfolgt zu werden. Tatsächlich aber wurde so der Druck auf die wenigen einzelnen, die sich gegen die Nazis gestellt haben, noch größer.
Redaktion benachrichtigen Er wird heute nicht weniger gehaßt als damals von den Nationalsozialisten
#113   St. Anton †   19:00:47 | Sonntag, 26. April 2009
Wahnsinn
Das muss man sich mal vorstellen:
„Pius XII. sagte: »Wenn sie mich verhaften, müssen sie mich aus dem Vatikan schleppen«“- berichtet der Geistliche.
Wahnsinn! Dieser Mut, dieses Draufgängertum des Papstes!
Statt „Wenn Adolf kommt, lecke ich ihm erstmal demütig den Anus“ ist er widerstandsbereit – und lässt sich notfalls von den Nazi-Schergen sogar aus dem Palast schleppen!
Ich wünschte, die Kirche wäre insgesamt etwas mutiger gesesen.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kämpft gegen den Relativismus
#1   St. Anton †   18:46:02 | Sonntag, 26. April 2009
Fehler!
In diesem Text wurde das Stichwort „Alte Messe“ vergessen! Bitte den Fehler schleunigst korrigieren.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott anbetet, kann nicht den Menschen an die erste Stelle setzen
#62   St. Anton †   18:32:25 | Sonntag, 26. April 2009
muslim-markt.de
Finde es interessant, was Mammut Amachmadeineshit so schreibt.
Wann fusioniert kreuz.net eigentlich mit muslim-markt.de?
Redaktion benachrichtigen Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
#199   St. Anton †   18:28:54 | Sonntag, 26. April 2009
So ein Quark
Die katholische Kirche war mucksmäuschenstill während der Nazi-Diktatur. Es ging ihr nur darum, eigene Privilegien zu sichern, was sie sich vom sog. Reichskonkordat versprach. Pius XI. brachte dann 1937 noch die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ vor, als ihm klar war, daß sich die Nazis ans Reichskonkordat nicht halten würden. Aber das wars dann auch schon. Später wurde noch gegen die Euthanasie protestiert – gegen die Judenverfolgung oder die Verfolgung der Zeugen Jehovas hatte die Kirche allerdings erst spät etwas einzuwenden. Da kam dann manche verschämte, indirekte Kritik in manche Predigt – und das wars es dann auch.
Unsere heilige Mutter Kirche bekämpfte lieber Hexen, Ungläubige, Kondome und Abtreibungen – Nazis hat sie eher ungern bekämpft, sondern ihnen im Gegenteil nach Ende des Krieges auch noch bei der Flucht nach Südamerika geholfen.
Zugegeben: Die protestantischen Kirchen haben höhere Schuld auf sich geladen – die Katholiken wahrten mehr Distanz zum Regime – aber mehr war nicht.
Redaktion benachrichtigen Amoklauf eines Trockennasenaffen
#51   St. Anton †   18:18:10 | Sonntag, 26. April 2009
Kein Widerspruch
Ich finde es langsam langweilig und anödend, wenn angebliche Christen nach wie vor nichts besseres zu tun haben, als sich an der Evolutionstheorie abzuarbeiten.
Es ist sinnlos! Die Evolutionstheorie erklärt besser als alle anderen wissenschaftlichen Theorien, wie sich die verschiedenen Arten entwickelt haben, Punkt.
Das ist ihr Zweck.
Wer an einen anderen Fortgang der Schöpfung glaubt, soll das doch bitte in aller Ruhe tun, er möge jedoch nicht Glaube mit Wissenschaft verwechseln – Kirche und Gesellschaft sind da nämlich längst weiter.
Redaktion benachrichtigen Die Kommunionbank kommt wieder
#107   St. Anton †   00:44:38 | Donnerstag, 23. April 2009
Erleichterung
Lieber Mundkommunion als rektale Segnung von Kindern.
Unsere heilige Mutter Kirche ist eben doch auf dem richtigen Weg!
Redaktion benachrichtigen Zu viele Teufel beim Namen genannt
#182   St. Anton †   00:42:58 | Donnerstag, 23. April 2009
Ist doch egal,
ob kreuz.net nun christlische oder islamische Fundamentalisten zu Wort kommen lässt: Hauptsache richtig auf die Kacke gehauen!
Nachdenklich sein kann man ja auch woanders im Netz.
Redaktion benachrichtigen Ausbruch aus der Homo-Falle
#94   St. Anton †   19:39:23 | Dienstag, 21. April 2009
Recht
Hier wird behauptet:
„Homo-Unzüchtige haben ein Recht, sich therapieren lassen zu können.“
Der Witz ist nur: Es ist höchstens eine Minderheit der Homosexuellen, die unter ihrer Neigung leidet – was aber Voraussetzung wäre, um von einer Krankheit sprechen zu können.
Homosexualität ist daher keine Krankheit per se.
Und Forderungen nach Therapie werden meistens von Leuten erhoben, die selber nicht homosexuell sind und denen eine solche Neigung derart fremd ist, daß man aus geistiger Faulheit einfach mal von einer Krankheit ausgeht. Oder – wiederum geistige Faulheit – man geht fälschlich davon aus, daß Homosexuelle „sich so entschieden“ hätten.
Beides ist nachweislich falsch. Darum ist das in der wissenschaftlichen Debatte schon seit Jahren gar kein Thema mehr – auch wenn das manchen Menschen mit einem ausgeprägt alttestamentarischem Weltbild unverständlich erscheinen mag.
Redaktion benachrichtigen Ausbruch aus der Homo-Falle
#61   St. Anton †   16:45:48 | Dienstag, 21. April 2009
Und wieviele…
Und wieviele der Unterzeichner dieser Liste sind nun homosexuell?
Redaktion benachrichtigen Die Rassismusjäger sind selber Rassisten
#41   St. Anton †   02:11:53 | Dienstag, 21. April 2009
Israel
Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten und der einzige Rechtsstaat in der Region.
Wenn Länder wie Iran und Syrien sich erdreisten, die angeblich rassistische Lage in Israel oder Palästina kritisieren zu wollen, dann doch nur, um von eklatanten Defiziten im eigenen Land ablenken zu wollen. In Israel gibt es keine Foltergefängnisse, in den Nachbarländern schon. In Israel gibt es faire Gerichtsverfahren, in den Nachbarländern nicht. In Israel kann auch ein Arabischstämmiger gewählt werden – in den Nachbarländern gibt es gar keine freien Wahlen.
Man kann zur Situation im Gaza-Streifen und im Westjordanland stehen, wie man will… jeder andere Staat, der von einem Zwergnachbarn mit tausenden Raketen beschossen wurde, würde vermutlich ganz genauso handeln wie Israel handelt.
Wenn einige dieser arabischen Staaten meinen, sie könnten eine UNO-Konferenz zum Thema Rassismus dazu mißbrauchen, sich in die Schale des Entrüsteten zu werden und mit dem Finger auf Israel zu zeigen, ist es völlig richtig und konsequent, wenn Länder wie Deutschland, Kanada und Dänemark diesem Kasperletheater fernbleiben.
Die anderen europäischen Teilnehmer haben bereits am ersten Tag den Versammlungssaal verlassen, weil sie keine Lust mehr hatten, einem Ahmadinedschad beim Fantasieren zuzuhören.
Redaktion benachrichtigen Der Tabernakel muß ins Zentrum zurück
#57   St. Anton †   08:28:26 | Samstag, 18. April 2009
Liturgie…
Finde, Liturgie wird hier deutlich überbewertet. Muss ein Pius-Spleen sein.
Ich wäre schon froh, wenn manche Pfarrer etwas mehr von Homiletik verstünden. Dann könnten sie auch gerne die Liturgie frei erfinden, mir wäre es wurscht.
Redaktion benachrichtigen Die Grünen sind irre – ohne Ausrufezeichen
#280   St. Anton †   08:24:16 | Samstag, 18. April 2009
„Extremistische Grüne Jugend“
Ich finde sehr gut, was der junge Herr von der Landjugendbewegung geäußert hat:
„Wenn man nicht in der Lage ist, ernstzunehmende Diskussionsbeiträge abzugeben und nicht über die intellektuellen Kompetenzen oder über die Muße verfügt, Äußerungen zu komplexen Zusammenhängen vollends zu erfassen, und dennoch meint dazu Stellung beziehen zu müssen, sollte man vielleicht selber seine Äußerungen zurückzunehmen und sich aus der aktuellen Politik heraushalten.“
Hoffentlich beherzigen auch einige kreuz.net-Schreiberlinge diesen Rat…
Redaktion benachrichtigen Teilweise mit brutaler Gewalt
#88   St. Anton †   08:16:10 | Samstag, 18. April 2009
Gregorianische Gesänge
Ich mag gregorianische Gesänge, aber den meisten Menschen sind diese einfach… äh, verzeihung… zu schwul.
Redaktion benachrichtigen Pius-Juden raus!
#55   St. Anton †   20:07:31 | Donnerstag, 16. April 2009
„Pius-Juden“?
Da wird mal eine Wiesenpredigt verboten und schon meinen die offensichtlich zu Selbstmitleid und Masochismus neigenden Pius-Brüder (oder deren kreuz.net-Verteidiger) sie wären die Verfolgten der Gegenwart.
Lächerlich. Und peinlich.
Und außerdem völlig widersprüchlich mit der sonstigen Haltung gegenüber dem jüdischen Glauben.
So nach dem Motto: Wir sind die neuen Juden, die damals zwar nicht verfolgt wurden, aber durchaus verfolgt gehören…
Welche Schlüsse man daraus eigentlich ziehen müsste, wenn man dieser zynischen, verblendeten und von tiefstem Antisemitismus zeugenden Argumentation folgt, bleibt dem intelligenten Leser selbst überlassen…
;-)
Redaktion benachrichtigen Die Zeiten der Pionier-Phase und der Einzelkämpfer sind vorbei
#18   St. Anton †   03:28:11 | Sonntag, 12. April 2009
Professionalität
Ich bin bass erstaunt über den hohen Grad der Professionalität in der Parteiarbeit, die die Partei „Die Christen“ vorlebt:
Als erster Schritt dazu ist geplant, wöchentlich eine E-Mail-Newsletter zu verschicken und auch Hinweise auf die Veranstaltungen anderer christlicher Gruppen aufzunehmen.
Also, wenn die Partei „Die Christen“ damit nicht bald mehrheitsfähig ist, weiß ich auch nicht weiter.
Redaktion benachrichtigen Blasphemisches Abendmahlsamt
#119   St. Anton †   03:10:16 | Sonntag, 12. April 2009
@Gretchen
Ja, so sehe ich das auch. Die Beurteilung der „Gültigkeit“ eines Abendmahls kann man getrost dem Schöpfer überlassen: Dieses kleingeistige Festhalten an fragwürdigen, dem Urchristentum ohnehin völlig fremden Vorschriften hat mit lebendigem Glauben nichts zu tun und ist theologische Haarspalterei, nichts weiter.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird der Zölibat weichgeklopft
#206   St. Anton †   14:25:44 | Freitag, 3. April 2009
Sexualität und Geist
Es ist durch zahlreiche Studien zweifelsfrei erwiesen (kreuz.net customs apply here), daß ein unausgefülltes Sexualleben zu geistiger Verkümmerung führt, da der menschliche Hormonhaushalt aus dem natürlichen Takt gerät. Das führt zu Verhaltensveränderung und Triebkompensation; zu einer Sublimierung und Überhöhung des unterdrückten Triebs in eine andere, ungesunde Richtung.
Anders ausgedrückt: Wer sich der Natur des Menschen entgegenstellt, muss sich nicht wundern, wenn er einer krankhaften geistigen Entwicklung anheimfällt.
Sexualität ist nämlich NICHT nur Fortpflanzung (Essen ist ja auch nicht nur Ernährung – beides erfüllt beim Menschen wichtige soziale Bedürfnisse). Zölibat führt zu einer krankhaften Einstellung zur Sexualität selbst – was man von Priestern diesbezüglich so zu hören bekommt, spricht Bände.
Desweiteren entsteht ein starkes Bedürfnis nach Ersatzbefriedigung – was für Priester natürlich schwer zu leisten ist. Generell neigen Menschen, die sich selbst etwas entsagen, dazu, anderen dasselbe zu neiden oder zu mißgönnen. Das ist eine ganz natürliche und teil unterbewusste Reaktion, die man bereits bei Kindern beobachten kann.
Ebenfalls ist es kein Zufall, daß der Marienkult entstand, nachdem das Zölibat durchgesetzt wurde. (Das beschreibt nur den Prozess innerhalb der Kirche – da das Christentum synkretistische Züge trägt, hat die Marienverehrung teils auch vorchristliche „Göttinnen“ ersetzt, wo die Bevölkerung vorher entsprechende Sitten hatte).
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zum Feiern
#11   St. Anton †   14:10:46 | Freitag, 3. April 2009
Die wahre Messe…
…kann doch zweifelsfrei nur in Altgriechisch gelesen werden. So wie es in unserer Mutter Kirche die ersten Generationen über üblich war.
Wider den Modernisierungswahn!
;-)
Redaktion benachrichtigen Schrecklich, schrecklich!
#71   St. Anton †   12:17:33 | Freitag, 3. April 2009
Leben oder Glaube?
Wenn eine Frau in Gefahr ist, dann sagt die Kirche: Fürchte Dich nicht, lass Gottes Wille geschehen, Dein Glaube gebietet Dir, Dich auch auf Risiken einzulassen.
Beispiel: Risikoschwangerschaft, die Frau nur mit 80% Wahrscheinlichkeit unbeschwert übersteht: „Gott will das Kind, also hast Du Dich ohne Sorge der Herausforderung zu stellen“.
Szenenwechsel: Der Papst winkt den Gläubigen zu… und wird gefahren in einem Papamobil. Er steht hinter zentimeterdicken Panzerglasscheiben und wird von einer Horde Bodyguards begleitet.
Wie hoch ist das Risiko des Papstes, einem Attentat zum Opfer zu fallen?
Warum besitzt der Papst sowenig Gottvertrauen, daß er sich im gläsernen Panzerschrank durch die winkende Menge fahren lässt?
Man kann nicht Glaube und Gottvertrauen predigen, jungen, verängstigsten Frauen Lebensrisiken anempfehlen und gleichzeitig selbst ein Angsthase sein.
Redaktion benachrichtigen Gelegentlich spielte er mit seinem Gehstock den Dirigenten
#105   St. Anton †   12:10:46 | Freitag, 3. April 2009
Vorwürfe an Johannes-Paul II?
Über den Altpapst steht:
Das führte dazu, daß bei dem späteren Papst weniger Christus und die Kirche als der Mensch und die Politik im Zentrum standen.
Ich verstehe die Anklage in diesem Satz nicht. Bei Jesus, dem Vater und dem heiligen Geist steht der Mensch auch im Mittelpunkt – und nicht verstaubte theologische Streitereien.
Eine Zuwendung zum Menschen kann so falsch also nicht sein und es gehört sich für einen Mann des Glaubens – und erst recht gehört sich das für Gottes Stellvertreter auf Erden – den Menschen vor die theologische Wissenschaft zu stellen.
Es geht um Gott und Menschen im Glauben – die Theologie ist nur die theoretische Basis. Die Theologie liebt niemanden, die Theologie verzeicht auch niemandem. Die Theologie ist nicht der heilige Gral der Kirche – es ist positiver, lebensbejahender, lebensfreudiger Glauber, der der Kirche heutzutage fehlt.
So gesehen sind die Vorwürfe gegen den Altpapst einseitig und verzerrt.
Redaktion benachrichtigen Ein protestantischer Prophet?
#6   St. Anton †   05:00:55 | Sonntag, 29. März 2009
Grenzen der Prophezeihung
Bei der Auswahl der eigenen Frisur war der protestantische Prophet offensichtlich deutlich weniger treffsicher.
Schade, daß die heilige röm./kath. Kirche keinen solchen Propheten hat. Er hätte ja einiges zu tun, könnte beispielsweise PR-Disaster unseres Papstes vorhersagen und diesem, wenn er den Mund öffnet, rechtzeitig einen Wink geben.
(Benedikts Vorgänger hatte das nicht nötig – der war zwar kein Intellektueller, aber den Umgang mit den Medien beherrschte er weit besser)
Redaktion benachrichtigen Hier wird der Katholocaust vorbereitet
#88   St. Anton †   04:40:04 | Sonntag, 29. März 2009
kreuz.net
Bisher war kreuz.net vor der deutschen und europäischen Gesetzgebung recht gut geschützt.
Lustigerweise aber häufen sich hier Beiträge von gewissen Usern, die durchaus auch in den Vereinigten Staaten von strafrechtlicher Relevanz sein dürften… schließlich darf man in den USA auch nicht jeden Quark von sich geben, bei sog. hate speeches ist da auch irgendwann Schluss mit lustig…
Es wird also der Tag kommen, an dem sich amerikanische Gesetzeshüter auch einmal ein Server-Log vorlegen lassen… und dann wird für den einen oder anderen hier – im Zuge eines transatlantischen Rechtshilfeverfahrens – das böse Erwachen kommen.
;-)
Redaktion benachrichtigen Kirchlicher Amoklauf am Teufel vorbei
#175   St. Anton †   04:28:58 | Sonntag, 29. März 2009
@caritatem
Meinen Vorwurf der Unsachlichkeit nehme ich gerne zurück – diese Aussage wird Ihrem Text zugegebenermaßen nicht gerecht und war – meinerseits schlampigerweise – eher auf den Zusammenhang mit „Killerspielen“ gemünzt.
Ich teile vollständig Ihre Auffassung, wonach solche Taten von einem Versagen der Gesellschaft zeugen.
Aber Amokläufe gab es auch vor 30 Jahren, durchaus auch an Schulen. Was heute sicherlich zugenommen hat, ist die Aussicht der verirrten Täter, nach ihrer Tat weltweiten „Ruhm“ zu ernten.
Was außerdem zugenommen hat, ist die soziale Isolation von Jugendlichen. Daß irgendwelche sog. „Killerspiele“ nicht gesund sind, wenn man sie stundenlang am Stück spielt: Geschenkt. Aber das ist vor allem auf die fehlende Zeit zurückzuführen, die der Jugendliche dann nicht mehr mit seinesgleichen verbringt.
Es gibt mehrere Studien zum Thema „Killerspiele“ – Menschen, die sich in den Medien mit einem Verbot solcher Ego-Shooter profilieren wollen, wissen oft gar nicht, wovon sie eigentlich reden.
Ganz früher waren es profane Bücher, dann war es das böse Fernsehen oder vermeintlich „satanistische“ Rockmusik und heute ist es eben das Internet oder böse Computerspiele – ein Schuldiger für fehlgeleitetes Verhalten ist immer schnell gefunden.
Und wenn dann ein Jugendlicher, der sich oder andere tötete, weder Rockmusik gehört hat, noch Fernsehen oder Computer hatte oder schlechte Bücher las… dann… war er bestimmt Mitglied einer üblen Sekte, die ihn in den Tod trieb.
Redaktion benachrichtigen Kirchlicher Amoklauf am Teufel vorbei
#64   St. Anton †   19:05:59 | Samstag, 28. März 2009
@caritatem
Ihr Beitrag ist höchst unsachlich.
Verbrechen – auch dieser Art – gab es bereits zu Zeiten, wo es weder Computer, noch öffentliche Schulen, noch gewählte Politiker gegeben hat.
Irgendwelchen „Killer“-Computerspielen die Schuld zu geben ist geradezu lächerlich. Die Opfer wurden mit einer echten Waffe getötet und nicht mit einem Joystick – außerdem spielt ein Großteil der männlichen Jugend solche Spiele, wenn diese derartige Aggressionen auslösen würden, müssten solche Vorfälle ja bedeutend häufiger auftreten.
Redaktion benachrichtigen Kirchlicher Amoklauf am Teufel vorbei
#56   St. Anton †   18:42:09 | Samstag, 28. März 2009
Das Böse
Ein „personalisiertes Böse“ mag theologisch interessant sein und war früher auch wichtig, um unverständliches plakativ erklären zu können.
Aber um zu erklären, warum ein geistig verwirrter Pubertärer eine Wahnsinnstat begeht, kann man andere Theorien besser gebrauchen. „Das Böse“ in Form des Leibhaftigen hat für Erklärungen jenseits der Theologie ausgedient.
Oder glaubt hier jemand, der Teufel sei in den armen Irren von Winnenden geschlüpft? Ich glaube das jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Kirchenlehre muß unter den Scheffel
#17   St. Anton †   21:54:30 | Freitag, 27. März 2009
Die Kirchenlehre – in Wort und Bild
Also, eins ist klar: oberste Moralische Instanz www.spiegel.de/…,1020,1476311,00.jpg werden!
:-)
Redaktion benachrichtigen Erzbischof Zollitsch hat bewußt oder unbewußt falsches Zeugnis abgelegt
#116   St. Anton †   22:53:31 | Donnerstag, 26. März 2009
Interpretation der Verfassung?
Ich bin ziemlich erleichtert darüber, daß nicht irgendwelche Patres entscheiden, was verfassungsgemäß ist und was nicht… da haben wir zum Glück die Robenträger in Karlsruhe, denen ich mehr vertraue als jedem Kleriker…
Redaktion benachrichtigen Don’t cry for me, Argentina!
#74   St. Anton †   04:32:51 | Mittwoch, 25. März 2009
Unrecht?
Jaja, die Presse ist natürlich an allem schuld. Wäre die Presse nicht, dann wären wir alle ganz glücklich und die Welt wäre wieder ein großes Stückchen besser usw.
Ich fürchte, Herr Williamson hat nichts kapiert.
Redaktion benachrichtigen Mörder kommen in Deutschland oft erheblich glimpflicher davon
#60   St. Anton †   04:20:06 | Mittwoch, 25. März 2009
Holocaust-Leugnung…
…das gute Recht eines Christen!
(Sofern er keine Ahnung von Anstand & Geschichte hat)
Redaktion benachrichtigen „Ich haßte den Katholizismus“
#58   St. Anton †   05:14:37 | Sonntag, 22. März 2009
Sehr aufschlussreiche Analyse
Ich habe eine interessante Beobachtung gemacht, die ich mit Ihnen allen teilen möchte und die sehr präzise zu dem obenstehenden Bericht passt.
Ein ehemaliger Bewohner meiner Straße hat erfahren, daß der Vater seiner Schulfreundin die Mitgliedschaft in der Waffen-SS nie zugeben wollte. Seit einigen Jahren (etwa 20) kommt hinzu, daß er eine krankhafte Neigung zu süßen Brotaufstrichen entwickelt hat, beispielsweise „Nutella“ und andere.
Nutella beginnt mit dem Buchstaben „N“ – genauso wie die NSDAP – Zufall?
Ich denke nicht.
Redaktion benachrichtigen Die neue Weltreligion – jetzt kanonisiert
#114   St. Anton †   05:01:46 | Sonntag, 22. März 2009
Liebe kreuz.net – Redaktion…
ich muß mal – völlig inhaltsneutral – auf eine große Schwachstellle jeglicher kreuz.net-Fundi-Diskussion aufmerksam machen:
Also, wir steigen mit einem Beispiel ein. Sagen wir, der Spiegel schreibt „X = Inquisition“ als sprachliche Metapher – was meint der Autor dann? Richtig: X ist unnachgiebig und blutgierig wie die Kirche früher, die ja auch anachronistisch ist, aber die Inquisition aufgeben musste.
Nun, kreuz.net-Schreiberlinge: Eine Metapher kann man nicht verwenden, wenn der Originalkontext auch inhaltlich vorkommt.
Negativbeispiel: Der Badeurlaub fiel ins Wasser… Das geht sprachlich nicht, da keine Abgrenzung von Metapher und Inhalt.
Darum: Nie mehr wieder Worte wie „Inquisition“, „Märtyrer“ und ähnlichen Quatsch (erst recht nicht zum Selbstbemitleiden. Das ist pietätlos gegenüber den echten Opfern, den echten Märtyrern, die sich nicht in der Anonymität amerikanischer Webserver verstecken…)
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube an die Gaskammern“
#172   St. Anton †   22:48:59 | Mittwoch, 18. März 2009
Ich applaudiere…
dem deutschen Rechtsstaat.
Von Dr. Johannes Lerle, in Deutschland rechtskräftig verurteilter Volksverhetzer.
Richtig so. Finde, Herr Lerle sollte noch mehr Zeit zum Nachdenken erhalten.
Redaktion benachrichtigen Die mysteriösen Grunzlaute der Indogermanen
#16   St. Anton †   19:42:55 | Mittwoch, 18. März 2009
Juhu, erneut ein Lindemann!
Jaja, die Sprache vor 6000 Jahren:
Sie bot Ausdrucksmöglichkeiten, von denen wir heute nur noch träumen können.
…und tatsächlich träumen heute auch so manche Autoren von genau diesen Ausdrucksmöglichkeiten… es bleibt ihnen ja nichts anderes übrig.
Redaktion benachrichtigen Die mysteriösen Grunzlaute der Indogermanen
#12   St. Anton †   19:32:59 | Mittwoch, 18. März 2009
Juhu, erneut ein Lindemann!
Jaja, die Sprache vor 6000 Jahren:
Sie bot Ausdrucksmöglichkeiten, von denen wir heute nur noch träumen können.
…und tatsächlich träumen heute auch so manche Autoren von genau diesen Ausdrucksmöglichkeiten… es bleibt ihnen ja nichts anderes übrig.
Redaktion benachrichtigen Kondome fördern Aids
#156   St. Anton †   00:36:25 | Mittwoch, 18. März 2009
@galatea
Sehr geehrter Herr Anton, die katholische Kirche macht dann nicht mehr viel Sinn, wenn Sie ihre – in der Tat schwer einzuhaltenden – Moralvorschriften einfach aufgibt, nur weil sie keiner mehr einhält.
Niemand fordert das Aufgeben von Moral – im Gegenteil. Meine Kritik an den päpstlichen Verkündigungen fußt doch gerade auf christlichen Moralvorstellungen – sonst könnte es mir doch völlig egal sein, welche Krankheiten sich irgendwelche Afrikaner einholen. Es ist mir eben nicht egal!
Und Gott sicher auch nicht. Gerade das Neue Testament reiht Beispiel um Beispiel, wo Jesus den Einzelfall („das Menschliche“) über das abstrakte Prinzip stellt.
Zwischen dem Festhalten an Moralvorstellungen und dem Verbreiten von hahnebüchenem Unsinn gibt es ja – Gott sei Dank! – einen sehr großen Unterschied…
Unserem Papst aber beliebt das Gegenteil. Er erhebt das abstrakte Prinzip – und übersieht die menschliche Schwäche und das menschliche Leid, daß er damit auslöst.
Der 08/15-Afrikaner (gläubig, aber untreu) geht dann trotzdem fremd und benutzt aber keine Kondome – denn das Gebot der Enthaltsamkeit fällt leichter als das Verbot von Kondomen – mit tragischen Konsequenzen.
So sieht’s aus – und das predigen Entwicklungshelfer und Experten (die ihm Vatikan wohl unbekannt sind) schon seit Jahren. Mit Religion und Moral hat das NICHTS zu tun. Was die Kirche als Idealvorstellung hat, weiß man auch in Afrika.
Das Problem des Vatikans ist ein anderes: Das Kondom an sich.
Redaktion benachrichtigen Kondome fördern Aids
#76   St. Anton †   22:05:41 | Dienstag, 17. März 2009
Empörend.
Jaja, wenn wir nur alle zu Heiligen werden, sind die Probleme der Welt gelöst.
Von Papst Benedikt hätte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft, als ominöse „Studien“ (von denen ich noch nie etwas gelesen habe) zu erwähnen, um eine spirituelle Erweckung zu fordern.
Genauso gut könnte man alles mögliche fordern: Tote im Straßenverkehr? Pah, wenn wir nur alle mit Gottes Segen und christlicher Vorsicht fahren würden, gäbe es doch kaum Unfälle mehr!
;-)
Genauso ist es mit Kondomen in Afrika. NATÜRLICH wird AIDS nicht von anständigen Männern und Frauen weiterverbreitet, die ihrem Partner treu sind.
Aber diejenigen, die sündigen (und gesündigt wird offenbar), sollten wenigstens Kondome nutzen. Sehr oft werden Unschuldige angesteckt (beispielsweise die treue, nichtsahnende Ehefrau von ihrem untreuen, verlogenen, fremdgehenden Ehemann).
Doch was empfiehlt der Papst? Ach, Enthaltsamkeit. Das wird der braven, treuen Ehefrau aber viel helfen, wenn ihr Gatte eine todbringende Seuche nach Hause bringt.
Und wo sind all die Heuchler, die sich über jede Abtreibung aufregen? Ist es nicht genauso empörend, wenn Kinder von ihrer „viel herumgekommenen“ Mutter zuallererst mal HIV erben?
Ehrlich gesagt schäme ich mich ein wenig für die Dummheit und Borniertheit der Kirche. Hier wird das Prinzip über die Realität erhoben – der Mensch gerät aus dem Blickfeld. Nur der Idealmensch wird berücksichtigt, der einfache Sünder (oder dessen Familie!!!) wird übersehen.
Redaktion benachrichtigen Man begann mit der Heiligen Messe
#283   St. Anton †   04:59:41 | Sonntag, 15. März 2009
Latein als Kirchensprache
Es ist vielleicht nicht jedem Kartholiken bekannt, dürfte aber interessant sein:
In den ersten 200 Jahren römisches Christentum war die Liturgiesprache
G R I E C H I S C H.
Latein setzte sich dann erst später durch. Warum? Weil es am weitesten verbreitet war, also aus rein praktischen Gründen.
Vermutlich gab es damals auch Ewiggestrige, die dem Verlust der geliebten Liturgiesprache bittere Tränen nachweinten…
Redaktion benachrichtigen Der Kampf der Kulturen
#156   St. Anton †   04:50:32 | Sonntag, 15. März 2009
Banal
Die Realpräsenz Christi in der Eucharistie wurde in der Alten Messe unzweifelhaft gesichert.
Tatsächlich? Kann das jemand beweisen? Wohl kaum. :-)
Irgendwie haben die Ultras Recht: Ein gläubiger Katholik, der 1960 eingeschlafen und vierzig Jahre später aufgewacht wäre, hätte seine Kirche kaum mehr erkennen.
Die Grammatik hätte auch nicht mehr erkennen.
Und nicht nur die lebendige Mutter Kirche, auch in Sachen Gesellschaft, Telekommunikation, Finanzwesen und Wissenschaft hätte der 40-jährige Komapatient umlernen müssen. Überraschend, nicht?
Viel interessanter ist doch die Frage: Würde jemand von Jesu’ Jüngern die heutige Kirche noch wiedererkennen? Und wenn nein, warum nicht?
Redaktion benachrichtigen Die Sprachen zerfallen
#14   St. Anton †   19:26:08 | Samstag, 14. März 2009
Peinlich
Es scheint manchen kreuz.net-Autoren ein großes Bedürfnis zu sein, leichtgewichtige Meinungen mit Halb- und Viertelwissen zu beschweren, um sie im Brustton der Eigenüberzeugung als seriösen Beitrag zu verpacken.
Bevor man die Linguistik als evolutionskritisch betrachtet, sollte man Linguistik und Evolutionstheorie(n) erst einmal verstanden haben. Es ist ohnehin ein Sturm im Wasserglas, denn: Wem wissenschaftliche Theorien nicht gefallen, der soll sich die Welt eben anders erklären. Es braucht nicht jeder Mensch ein Wissenschaftler sein. (Die Anforderungen für den „Dr. med.“ sind bekanntermaßen nicht die höchsten…)
Wenn Amateure mit fremden Disziplinen jonglieren, um ihre Weltsicht darzulegen, wird’s schnell peinlich – so wie in diesem Fall.
Redaktion benachrichtigen Die ganze Bande ist exkommuniziert
#371   St. Anton †   03:15:47 | Mittwoch, 11. März 2009
Ärzte und Mafiosi
Es gehört zu den Wundern unserer heiligen Mutter Kirche, warum sogar italienweit bekannte Mafiosi immer gern zum Abendmahl gerufen werden, während Ärzte (wie in diesem Fall) für eine schwere Gewissensentscheidung exkommuniziert werden dürfen…
Lustig auch, daß sich Geistliche ein Urteil zu Themen erlauben, von dem sie nichteinmal die zum Urteil notwendigen Informationen besitzen – von der Kompetenz einmal ganz abgesehen.
Über Sexualität weiß ja jeder Pfaffe bestens Bescheid. Was ist eigentlich mit dem Auftrag, Gottes Schöpfung zu schützen? Klimaschutz, Energiesparen? Zu komplizierte Themen für unsere Geistlichkeit? Oder einfach nicht interessant genug? ;-)
Redaktion benachrichtigen Mit der natürlichen Familienplanung riskiert der Katholik die Hölle
#232   St. Anton †   02:54:55 | Mittwoch, 11. März 2009
Soso.
Ich bin sehr erheitert.
…die ehelichen Pflichten müsse man auch dann erfüllen, wenn man einen Ehepartner hasse.
Er warnt auch davor, den ehelichen Akt zu romantisieren.
Die Leute dächten, daß es niemanden etwas angehe, was sie in ihrem Schlafzimmer tun: „Das ist falsch.“ Der Staat – und auch die Kirche – hätten das Recht, die Kinderverhütung zu verbieten.
Ich würde gern mal wissen, auf welcher wackeligen theologischen Grundlage sich ein Priester solchen Quark ausdenken darf.
Redaktion benachrichtigen Wie halten es die Deutschen Bischöfe mit dem Zweiten Vatikanum?
#51   St. Anton †   17:22:35 | Freitag, 27. Februar 2009
@Defendor
Sebstverständlich bin ich dagegen, wenn Abtreibungen verharmlost oder relativiert werden. Ich würde es empörend finden, wenn jemand entgegen besseren Wissens behaupten würde, daß Abtreibungen niemals stattgefunden hätten, sondern eine Erfindung irgendwelcher Interessengruppen wären.
Aber um falschen Erwartungen vorzubeugen: Die Gleichsetzung eines Schwangerschaftsabbruchs mit „Mord“ lehne ich ab. Solange ein Embryo nicht lebensfähig ist, kann man das nicht mit der Tötung eines beseelten und geborenen Menschen vergleichen.
Als Christen könnten wir viel gegen Abtreibungen tun – und tun leider so wenig. Es werden gern die Ärzte und die Mütter, die solches erwägen, kritisiert und verurteilt – aber wer hilft tatsächlich?
Redaktion benachrichtigen Wie halten es die Deutschen Bischöfe mit dem Zweiten Vatikanum?
#48   St. Anton †   16:39:01 | Freitag, 27. Februar 2009
Lefebvristen sind unbedeutend
Hier auf kreuz.net heißt es oft, die Lefebvristen, die Soundso und hierundda … würden totgeschwiegen.
Die Wirklichkeit ist: Ohne die zahlreichen Entgleisungen von Möchtegern-Bischof Williamson wären die Lefebvristen genauso unbedeutend in Zahl und Wirkung für die Katholische Kirche, wie sie es auch in Bälde wieder sein werden, sobald die Berichterstattung sich wieder wichtigeren Themen zuwendet.
Die absolute Mehrheit der Katholiken kann über das verquere und isolationistische Weltbild dieser Spinner doch bloß den Kopf schütteln. Auch der Vatikan hat mittlerweile begriffen, was zu tun ist…
Dieser Sturm im Wasserglas wird beendet werden – und es werden Länder, so wie in absehbarer Zeit Argentinien, der Verhöhnung und Verächtlichmachung der Opfer des Massenmords der Nazis ebenfalls einen juristischen Riegel vorschieben, der die juristische Sühne solcher Frechheiten vereinfachen wird, wo wie wir das in Deutschland pflegen. Wer das Andenken Verstorbener schändet, hat nichts anderes verdient.
Für Spinner wie Williamson – und einiger kreuz.net-Spinner – wird es in Zukunft etwas enger werden.
Ich begrüße und unterstütze diese Entwicklung aus vollem Herzen.
Redaktion benachrichtigen Einfache Grundschulrechnung: neun Millionen sind mehr als sechs Millionen
#5   St. Anton †   16:19:57 | Freitag, 27. Februar 2009
@Elijahu
Lese ich da Neid heraus, aus deinem Statement?
Redaktion benachrichtigen Lag es an der Walpurgis-Nacht?
#23   St. Anton †   16:18:13 | Freitag, 27. Februar 2009
Was ist denn eigentlich
Blut und Homo-XY?
Dieses Prädikat ist mir unklar.
Das klingt doch ganz ähnlich wie „Blut und Boden“ – was ja recht nah an der kreuz.net-Philosophie zu liegen scheint.
Redaktion benachrichtigen Unterstützung für den Märtyrer-Bischof
#163   St. Anton †   06:13:20 | Freitag, 27. Februar 2009
Prognose
Also, eines kann ich den hier Anwesenden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit voraussagen: Möchtegern-Bischof Williamson wird eher nicht selig gesprochen, trotz angeblichen Märtyrerstatus’ und angeblicher heiligenwürdiger Verfolgung… ;-)
Wer – wie Williamson – das Andenken von Ermordeten in den Dreck zieht – und sich mit angeblichen Wissenslücken herauszureden versucht – ist eine Schande für die Kirche.
Es ist übrigens eine besondere Ironie, daß Hetzer – wie hier auf kreuz.net – gewöhnliche Medienberichterstattung als „Hetze“ empfinden, während sie selbst jeglichen Anstand im Umgang mit vermeintlichen „Gegnern“ verloren haben.
Redaktion benachrichtigen Auf Bitten des Papstes
#170   St. Anton †   23:57:22 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Zitat
„On Swedish television I gave […] an opinion formed 20 years ago on the basis of evidence then available“
zu deutsch:
„Im schwedischen Fernsehen gab ich meine Meinung kund, die ich mir vor 20 Jahren aufgrund der damals verfügbaren Beweise [bildete]“
Das ist keine echte Reue, das ist nur ein weiterer unseliger Schachzug der Pius-Brüder, die sich wohl werweißwas von dieser Scharade versprechen. Eines ist sicher: Sie werden damit – außer Aufmerksamkeit, aber vielleicht ist das ja bereits das Ziel – nichts erreichen.
Redaktion benachrichtigen „Judenhaß“ – das neue Codewort der Kirchenhasser
#190   St. Anton †   23:04:42 | Donnerstag, 26. Februar 2009
SZ hat Recht
Ich wundere mich, denn die Zitate der Süddeutschen Zeitung sind meiner Auffassung nach völlig zutreffend.
kreuz.net ist – gottseidank – kein Organ der katholischen Kirche. Wer kreuz.net kritisiert, kann das überhaupt gar nicht in einer antikirchlichen Weise tun, denn kreuz.net selbst ist antikirchlich.
Man müsste kreuz.net womöglich loben, um als Kirchenfeind gelten zu dürfen.
Redaktion benachrichtigen Auf Bitten des Papstes
#150   St. Anton †   22:53:39 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@defendor
Defendor schrieb:
dass die Macht des wahren Glaubens an die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS und an Seinen mystischen Leib, die heilige Mutter Kirche stets zur Einsicht in Demut und Reue führt
Ich glaube nicht, daß es wahrer Glaube oder Jesus Christus waren, die bei Herrn Williamson die historischen Kenntnisse aufgefrischt waren, sondern Taktik – oder der beherzte Tritt ins Hinterteil durch seine Vorgesetzten.
Seine Entschuldigung ist vergiftet, dadurch, daß er sich dergestalt aus der Affaire zu ziehen versucht, indem er behauptet „vor 20 Jahren“ wären seine Ansichten Wissensstand gewesen und das ist – Verzeihung – völliger Unsinn – und das weiß der gute Mann hoffentlich auch.
Im übrigen hätte er seiner Sekte viel Unheil erspart, wenn er den Blick in die Geschichte ein wenig beschleunigt hätte. Vermutlich war er mit Beten und Buße tun so beschäftigt, daß ihm dafür gar keine Zeit blieb…
Redaktion benachrichtigen Du sollst nicht ‘kreuz.net’ lesen
#17   St. Anton †   16:35:38 | Donnerstag, 26. Februar 2009
kreuz.net
kreuz.net ist zweifellos unchristlich und pflegt ein manichäisches Schwarz-Weiß-Denken, das die Kirche eigentlich überwunden hat (und zwar schon Jahrhunderte vor einem gewissen Konzil, an dem sich hier manche gerne aufgängen…).
Wenn man kreuz.net ernst nimmt, müsste man meinen, die größten christlichen Herausforderungen wäre die Homosexualität, wäre ein Anti-Glaube. Nicht die christliche Botschaft (Liebe) steht hier im Vordergrund, sondern die zynische Verächtlichmachung vermeintlicher „Kirchengegner“.
Redaktion benachrichtigen Das muß der Papst wissen
#14   St. Anton †   14:49:13 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@matt3
Oh, stimmt, ich habe das falsch dargestellt: Es gibt die „Pille danach“, die ich meinte – und die „RU 486“ – letztere kann man tatsächlich als Abtreibungspille bezeichnen, denn diese wirkt in der Tat auch noch lange nach der Einnistung.
Sorry.
Redaktion benachrichtigen Das muß der Papst wissen
#7   St. Anton †   14:24:29 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Was macht denn eigentlich…
ein Gesundheitspsychologe?
Die „Sehnsucht des Menschen nach Autorität, Orientierung und Ordnung“ fördern?
Ich kann’s nur nochmal betonen: Wer ein Welt möchte, in der weniger altliberale Kirchenfeinde leben, der muß doch Abtreibung befürworten: Denn Abtreibungen nehmen i.d.R. nur liberal-denkende Mütter vor, deren Kinder dem segensreichen Zugriff der hl.röm.kath. Mutter Kirche ohnehin verschlossen bleiben: Und wieder gibt es einen Kirchenfeind mehr.
Abgetrieben haben die kleinen Bratzen gar nicht erst die Chance, sich an unserem Herrgott zu versündigen und kommen – mit Fegefeuer oder nicht – ohne Umwege ins Licht.
Ich lehne Abtreibungen persönlich ab, finde es aber richtig, daß diese Praktik legal ist. Die sogenannte „Abtreibungspille“ ist übrigens gar keine, denn sie treibt nicht ab, sondern verhindert lediglich eine mögliche, noch ausstehende Einnistung einer Eizelle – ein Prozess, der in den meisten Fällen schon aus natürlichen Gründen scheitert. Es passiert also nichts, was nicht auch ohnehin passiert, von „Mord“ und ähnlichem kann hier keine Rede sein.
Redaktion benachrichtigen Überprüfung des eigenen Unglaubens
#47   St. Anton †   20:20:52 | Dienstag, 24. Februar 2009
Und wieviele Punkte haben Atheisten?
Achja, ich vergaß: Atheisten, Liberaljüdischefreimaurerbolschewistendemokraten et cetera sind natürlich von Geburt an Anhänger der Konzilsgemeinschaft, wie jeder Kirchenfeind ;-)
Redaktion benachrichtigen Exotherm oder endotherm?
#89   St. Anton †   17:59:09 | Dienstag, 24. Februar 2009
Was sagt das Publikum
denn eigentlich dazu? www.spiegel.de/…,1020,1445820,00.jpg
Redaktion benachrichtigen Verharmloser von Gewalt sind nicht wählbar
#73   St. Anton †   17:40:33 | Samstag, 21. Februar 2009
Entsetzlich!
4000 Abtreibungen, das klingt hart und unmenschlich.
Aber andererseits: Wenn man mal überlegt, daß von diesen 4000 Unschuldigen ja später vermutlich 3995 zu Kirchenfeinden geworden wären (Sozialisten, Atheisten, Freigeister, Altliberale, Demokraten, Menschenrechtler, …), dann dürfte der durchschnittliche kreuz.net – Leser ja nicht allzu traurig sein. Reine Logik, denn: Abtreibende Mütter werden ja in den allerseltesten Fällen echtkatholische Kinder aufzuziehen, oder?
Die restlichen 5 sind eben Märtyrer, so wie Wagner und Williamson! Wir dürfen also auf fünf dieser abgeschlachteten Seelen richtig stolz sein.
Redaktion benachrichtigen Tödliches Schweigen aus dem Vatikan
#13   St. Anton †   13:25:30 | Freitag, 20. Februar 2009
kreuz.net, die Drama-Queen?
Der Leichnam des Ende Januar vom Papst ernannten und am letzten Sonntag durch eine österreichische Intrige abgesägten Linzer Weihbischofs beginnt mehr und mehr zu stinken.
Leichnam? Welcher Leichnam? Hat der Vatikan einen Dan-Brown-Opus-Dei-Killer engagiert?
Nein. Hat er nicht. Sondern:
Einem für ungeeignet befundenen Mitarbeiter der hl.röm./kath. Kirche wurde eine zuvor leichtfertig versprochene Beförderung versagt. Aber er lebt noch, putzmunter ist er!
So etwas passiert im Arbeitsleben – das wohl nicht jedem Verfasser auf kreut.net bekannt sein dürfte – täglich.
Ihm, dem Nichtbeförderten, wurde nicht Böses, sondern Gutes getan: Sind wir doch mal ehrlich. Ihm wurde, im Sinne christlicher Nächstenliebe, die bittere Erfahrung erspart, sich in einem verantwortungsvollen Amt überfordert zu fühlen.
Und überfordert wäre er gewesen, wir sprechen ja nicht gerade vom hellsten Licht in unserer Mutter Kirche.
Redaktion benachrichtigen Bischof Williamson wird aus Argentinien ausgewiesen
#84   St. Anton †   04:28:06 | Freitag, 20. Februar 2009
Märtyrer
Um ein richtiger Märtyrer zu werden, fehlt leider noch etwas: Körperliche Qualen und Tod.
So etwas wünsche ich Williamson allerdings nicht, es sei denn, er möchte das gerne.
Redaktion benachrichtigen Das heutige Judentum befindet sich in einer religiösen Sackgasse
#51   St. Anton †   07:56:51 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Rassismus
Dieser Rassismus im religiös verbrämten Mäntelchen, wie er von Warbreit, Elli und Konsorten verspritzt wird, geht mir deutlich auf die Nerven.
Als wäre deren klebriges, pubertätes Geklecker tauglich, ihren spirituellen Priapismus zu lindern… vergeblich.
Gibt es keine Anstalten, die sich ihrer annehmen könnten? Finde, das wäre aus Fürsorgegründen, wie sie jedem Christenmenschen gut zu Gesicht stehen, dringend geboten.
Redaktion benachrichtigen Altgläubiger wird Opfer rassistischer Angriffe
#43   St. Anton †   07:46:54 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Rassismus?
Und wo genau wurde der afrikanische Pius-Sektierer nun aufgrund seiner ethischen Zugehörigkeit beleidigt oder angegangen?
Ich kann da keinen Rassismus erkennen. (Was mir hier – auf kreuz.net – sonst selten schwerfällt…)
Redaktion benachrichtigen Dieses Magazin freut sich über jeden Antisemiten
#132   St. Anton †   07:50:00 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Vergleichen wir mal…
Die beliebteste Nachrichtenseite in deutscher Sprache schreibt:
„Aus Endzeitstimmung, Paranoia, Verschwörungstheorien, Ablehnung der Aufklärung und der Moderne bauen sich viele am linken Rand der Gesellschaft ein extremistisches, von Haß durchtränktes Weltbild zusammen.“
Gegenfrage: Was genau ist an dieser Behauptung falsch?
Paranoia, Verschwörungstheorien? Ist doch wohl korrekt, hier auf kreuz.net wimmelt es nur davon. Die bösen, „jüdisch“ gesteuerten Medien usw…
Ablehnung der Aufklärung, der Moderne? Aber klar doch.
Am linken Rand? Na, das ist natürlich ein kleiner unbedeutender Fehler der kreuz.net-Redaktion, kleine Schlamperei, wie üblich, es muss natürlich heißen:
„Am rechten Rand“, wie im Original. Stimmt natürlich.
Von Haß durchtränktes Weltbild? Ohhh ja. Das stimmt leider – unchristlicherweise – auch.
Ich gebe es ungern zu, aber Spiegel Online hat Recht.
Redaktion benachrichtigen Dieses Magazin freut sich über jeden Antisemiten
#130   St. Anton †   02:36:33 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Ernsthafte Frage:
Gibt es eine ernsthafte, seriöse Nachrichtenquelle, die von der kreuz.net-Redaktion nicht als kirchenfeindlich eingestuft wird?
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft ist nur ein Vorwand
#20   St. Anton †   14:44:12 | Dienstag, 17. Februar 2009
Wenn Williamson…
…ein Einzelfall war, warum haben sich die Pius-Hanseln dann so schwer damit getan, sich von seinen Aussagen zeitnah zu distanzierren? Denen glaubt doch keiner mehr.
Redaktion benachrichtigen Was sind die Gründe für homosexuelles Verhalten im Burschen?
#353   St. Anton †   14:04:18 | Dienstag, 17. Februar 2009
Dieser Artikel…
…ist doch völliger Unsinn. Die genannten Beispiele lassen sich wesentlich besser als Beleg für die Natürlichkeit der Homosexualität lesen. Von ernsthaften Wissenschaftlern behauptet heute niemand mehr, daß es sich bei Homosexualität um eine Krankheit handelt.
Eine Krankheit besteht erst dann, wenn vom Betroffenen ein Leidensdruck besteht. Besteht dieser nicht, ist alles in Ordnung – ob es pseudokatholischn Fundis gefällt oder nicht, das ist nicht das Kriterium.
Möglicherweise hat Homosexualität durchaus ihre gesellschaftliche Berechtigung – das versteht man nur heute noch nicht wirklich, weil man nach wie vor ideologischen Vorstellungen des Mittelalters nachhängt.
Als Christ sollte man sich um die eigenen Fehler kümmern, als stets auf den vermeintlichen Splitter im Auge des Nächsten hinzuweisen.
Homophobe, hasserfüllte Pseudichristen haben einen derart veritablen Balken im eigenen Auge, daß deren Hetze fast schon lächerlich erscheint, so weitab neben der Spur ist das.
Redaktion benachrichtigen Hw. Gerhard Wagner wird nicht Weihbischof
#250   St. Anton †   01:27:32 | Montag, 16. Februar 2009
Die Kinder von Linz…
…dürfen aufatmen: Weiter Harry Potter lesen ohne schlechtes Gewissen!
Redaktion benachrichtigen Vielleicht Rabbiner Levin fragen?
#64   St. Anton †   16:22:12 | Freitag, 13. Februar 2009
Ermutigend
Ich will mit den Altkonservativen hier im Forum folgende frohe Botschaft teilen:
Als ich neullich im Bus fuhr, da hörte ich einen Kommentar von zwei muslimischen Extremistensymphatisanten, die sich lobend über die Pius-Brüder äußerten… (glaube ich. Mein Arabisch ist recht dürftig).
Diese ermutigende Nachricht, diesen kleinen Lichtblink wollte ich Euch nicht vorenthalten!
Redaktion benachrichtigen Homos sind so unmoralisch wie Kinderschänder oder Drogenhändler
#955   St. Anton †   00:35:49 | Freitag, 13. Februar 2009
Komisch…
Im Jahr 2007 mußte die kanadische Zeitschrift ‘Catholic Insight Magazine’ wegen angeblicher „Haß-Predigt“ gegen radikale Homo-Ideologen umgerechnet knapp 12.000 Euro für Anwaltskosten bezahlen.
Seit wann muß man wegen angeblicher Hasspredigten „Anwaltskosten“ bezahlen?
Bezahlt werden muss nur aufgrund eines Urteils im Falle einer gerichtlich festgestellten und bestätigten Hasspredigt…
;-)
Schön bei der Wahrheit bleiben, liebe Fundamentalisten, auch wenn es mal weh tut.
Redaktion benachrichtigen Der Sodomismus ist – wie der Alkoholismus – heilbar
#208   St. Anton †   22:50:36 | Donnerstag, 12. Februar 2009
Outing
Ich möchte mich hier nur mal kurz als Homo-Ideologen outen. Warum soll ich nicht der Meinung sein, daß es mir egal ist, was andere sexuell so treiben? Mir schadet es nicht – ist also eine private Sünde sozusagen.
Jesus hat – soweit ich weiß, aber meine Kenntnisse des Neuen Testaments sind lückenhaft – keine Predigten über Sexualität gehalten. Mich wundert, daß solche Predigten heutzutage so schwer in Mode sind.
Redaktion benachrichtigen Jagd auf echte Holocaust-Leugner
#20   St. Anton †   17:54:27 | Dienstag, 10. Februar 2009
Katholische Lehren
Finde es gut, daß die katholische Website kreuz.net sich in so aufopferungsvoller Weise um die Verbreitung fundierter Kenntnisse über Verderben und Krieg kümmert. Das ist ein wichtiger Bestandteil der katholischen Morallehre.
Die homo-liberalen Freimaurermedien kümmern sich einfach viel zu wenig um Mord und Totschlag. Da ist es gut, wenn eine christliche Website hier einspringt und uns aufklärt, damit wir als Christen nicht so viel Erbsünde von unseren Großvätern übernehmen…
Redaktion benachrichtigen Von katholischer Lehre keine Spur
#52   St. Anton †   10:20:25 | Montag, 9. Februar 2009
@Philipp
Kann sie ja. Niemand zwingt sie, schwanger zu werden.
…auch diese Entscheidungsfreiheit ist – leider – nicht immer gegeben. Ansonsten gebe ich Ihnen natürlich recht.
Wie ich schon sagte: Von der eigenen Verantwortung wird man nie entbunden…
Redaktion benachrichtigen Von katholischer Lehre keine Spur
#34   St. Anton †   00:01:31 | Montag, 9. Februar 2009
@Philipp
Wie schon gesagt wurde: In Gesellschaften, wo Wert auf Sexualkunde etc gelegt wird, gibt es weniger unerwünschte Schwangerschaften und damit auch weniger Schwangerschaftsabbrüche. (Und weniger Kriminalität…). Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist empirisch gut belegt.
Warum man Schwangerschaftsabbrüche nicht verbieten kann? Weil das weltfremd ist. Man kann eine Frau nicht zum Wohle ihres ungeborenen Kindes zu etwas zwingen, was sie nicht möchte. Wie sollte solch ein Zwang auch aussehen? Ein Kind braucht eine Mutter, die es liebt. Und eine Mutter, die keine Drogen nimmt, die sich gesund ernährt während der Schwangerschaft usw. Das geht nur mit Eigenverantwortung. (Zum Zwecke des Kindeswohls müsste man ansonsten alle Mütter in Schutzhaft nehmen).
Abtreibung ist aus christlicher Perspektive grundfalsch – natürlich! – aber ich finde dennoch richtig, daß eine Frau die Entscheidung selber treffen kann, ob sie ein Baby in ihrem Bauch heranwachsen lassen möchte oder nicht. Das ist eine große Verantwortung – aber wer keine Verantwortung hat, sollte ohnehin keine Kinder bekommen. Durch Gesetze kann man Menschen nicht zur Verantwortung zwingen – Verantwortung ist eine Frage der eigenen Moral.
Wer gegen Abtreibung ist, sollte jungen Müttern zur Seite stehen, statt wohlfeile Reden zu halten. Oder über Verhütung aufklären. Aber der Ruf nach restriktiven Gesetzen hilft meiner Meinung nach rein gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Von katholischer Lehre keine Spur
#20   St. Anton †   20:57:28 | Sonntag, 8. Februar 2009
Abtreibung
Abreibung ist wohl eines der schwierigsten gesellschaftlichen Themen, finde ich. Man will es nicht – aber verbieten kann man es auch nicht.
Von daher ist es doch gut, wenn Jugendliche heutzutage kompetent über Verhütung aufgeklärt werden:
Verhütung ist immerhin der beste Schutz vor Abtreibungen…
Redaktion benachrichtigen Strafrechtlich relevant
#98   St. Anton †   17:53:41 | Sonntag, 8. Februar 2009
üble Nachrede?
Diese Menschen wurden durch die kollektive Behauptung, sie seien aktiv antisemitisch, würden gewalttätig mit Worten gegen Juden hetzen und seien Nationalsozialisten, von Friedmann in strafrechtlich relevanter Weise beleidigt.
Das stimmt, es könnte sich um üble Nachrede handeln, Voraussetzung ist aber, daß Friedmann unrecht hat. Und nach meinen Eindruck sind Antisemiten und Hassredner – auch hier auf kreuz.net – zwar eine kleine, aber dafür umso lautstarkere Minderheit, die kaum in ihre Schranken gewiesen wird. Von daher hat Friedmann zwar unzulässig übertrieben – aber so ganz fern der Wahrheit ist seine Polemik – leider! – nicht.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe mit Methoden der Nationalsozialisten
#40   St. Anton †   19:53:07 | Samstag, 7. Februar 2009
NS-Methoden…
…wenn das so weitergeht, werden die Verfolgten womöglich noch exkommuniziert!!!
;-)
Redaktion benachrichtigen Exkommunikation als Lieblingswort der Schmieranten-Elite
#21   St. Anton †   02:50:59 | Samstag, 7. Februar 2009
kreuz.net anglikanisch?
Alle sollen sich ausnahmslos in der Kirche aufgenommen fühlen, wo auch immer sie im breiten Spektrum menschlicher Verschiedenheit stehen, was immer sie auch glauben oder tun: Sie gehören zur Familie des Herrn.
Das denke ich auch, aber so ökomenisch (schreibt man das so?) denkt nicht jeder. Der eine versteht unter „Kirche“ etwas Spirituelles, der andere etwas Organisatorisches und die Dritten (die meisten Katholiken, sowie die Organisation Kirche selbst) denken, beides wäre eh dasselbe.
Mit „Exkommunikation“ verbanden sich Bilder unterdrückter Wahrheiten, freidenkender Einzelkämpfer gegen geistige Tyrannei, von Glocken, Gebetbüchern, Kerzen, Inquisition, Kerkern, Scheiterhaufen – also von dem, was die Aufklärung am Lehramt am meisten verachtet.
Zwischen Scheiterhaufen und Exkommunikation gibt es ja nochmal einen großen Unterschied. Und ob Ex- oder Ex-Ex: Kommt immer darauf an, wer warum betroffen ist.
(Übrigens gab es auch zwischen Ketzer und Hexen einen Unterschied: Die einen durften widerrufen und kamen frei, die einen wurden mit oder ohne Eingeständnis verbrannt…)
Warum setzen sich gerade Anglikaner so für Willliams ein – werden da Sehnsüchte artikuliert?
:-)
Von mir aus dürfen sich die Pius-Spinner gerne aufgenommen fühlen – aber bei dem Gefühl sollte man es dann auch belassen dürfen. Wenn man die Pius-Bischöfe aufnimmt, müsste man auch alle anderen (Küng, …) wiederaufnehmen – und das will von den Pius-Befürwortern sicher niemand. Also: Gleiches Nicht-Recht für alle…
Redaktion benachrichtigen Jetzt geht es den Piusjuden dreckig
#124   St. Anton †   01:03:57 | Samstag, 7. Februar 2009
@Wahrheit
Sie sind ein erstaunlicher Mensch. Gestern noch Chemieprofessor, jetzt schon Geschichtsexperte! Womit überraschen Sie uns morgen? Astronomie, Astrologie? (Gibt es im Stürmer überhaupt eine Astrologie-Ecke?)
Bestimmt wissen Sie auch, daß der PC, mit dem ich gerade tippe, ganz, ganz anders funktioniert, als es nichtsahnenden Informatikstudenten von den [kursiv]gleichgeschalteten[/kursiv] Informatikfakultäten beigebracht wird. [Sie wissen es sicher besser, allein schon, weil sie womöglich nie auf einer Hochschule waren!] Schuld: Die Silizium-Mafia!
Der Himmel übrigens, der ist gar nicht blau – das sieht nur so aus, in Wirklichkeit heißt die blaue Farbe „grün“ und umgekehrt! Schuld: Freimaurer!
Ach, es muss schön sein, in einer eigenen Luftblase zu leben, in der die ganze Welt nur so vor Verschwörergeheimnissen wimmelt… anderseits scheint es auch gewisse charakterliche Deformationen auszulösen, wenn man sich – wie Sie – wohl dauernd umstellt und umzingelt fühlt.
Lesen Sie mal ein gutes Buch, Wahrheit – und tauschen Sie mal dringend Ihre „Informationsquellen“ aus. Ihre Viertelbildung ist ja nicht zum Aushalten.
Redaktion benachrichtigen Jetzt geht es den Piusjuden dreckig
#122   St. Anton †   00:37:14 | Samstag, 7. Februar 2009
…die Wahrheit über Wahrheit…
So lief das und all das wird uns Deutschen in die Schuhe geschoben!
Geben Sie es zu, „Wahrheit“, Sie sind in Wirklichkeit ein libertinärer, atheistischer Freigeist, der von Kirchenfeinden bezahlt wird: Dafür, daß er die konservativ-rechte Ecke mit dümmstmöglichem Verhalten diskreditiert.
Damit haben Sie auch großen Erfolg ;-)
Redaktion benachrichtigen Bischof Williamson wollte die Ausstrahlung verhindern
#86   St. Anton †   00:11:44 | Samstag, 7. Februar 2009
Vatikan und PR
Zum Satz:
Im Vatikan kursiert ein kurzes Dossier über die Hintergründe zur international geschürten Medienkampagne gegen den Papst.
eine Anmerkung:
Würde man im Vatikan etwas zeitgemäßer und professioneller arbeiten, dann würde dort wahrscheinlich ein sehr langes Dossier kursieren…
;-)
Besser gewesen wäre es allerdings, wenn über die Pius-„Bischöfe“ und deren Einstellung zu geschichtlichen Ereignissen auch ein kurzes Dossier im Umlauf gewesen wäre, dann könnte man sich jetzt um wichtigere Themen kümmern.
Redaktion benachrichtigen Jetzt geht es den Piusjuden dreckig
#77   St. Anton †   16:52:43 | Freitag, 6. Februar 2009
Antikirchlich?
Niemand ist doch gegen die Kirche – die Empörung richtet sich gegen eine Gruppe (zu Recht) exkommunizierter Ewiggestriger namens Piusbrüder, die ihre Wiederaufnahme in die Kirche mit Undank und provokativen Äußerungen feiern – und die sich nun als arme Opfer einer bösen Medienkampagne hochstilisieren.
Es ist absolut lächerlich, diese Kritik, die man in den Medien und innerkirchlich vernehmen kann, in derart unverantwortungsvoller Weise wie in diesem Artikel mit „Progromstimmung“ gleichzusetzen.
Das ist ein altbekanntes Muster: Man vertauscht Täter mit Opfern und versucht, beide in einen Topf zu werfen. (Wer in einem Interview Blödsinn redet, der weiß doch, daß das nachher veröffentlicht wird. Und die Pius-Spinner haben ja noch nie einen Hehl aus ihrem Hass gegenüber Andersgläubigen gemacht)
Niemand will dem Papst oder den Piusbrüdern Böses, soweit ich es erkennen kann. Nur ist es eben so: Wer Hass im Herzen trägt, beispielsweise antisemitische Klischees aufwärmt, der kann kein wahrer Christ sein.
Kritik an volksverhetzenden Aussagen ist nicht illoyal gegenüber der Kirche – die Verursacher waren ja nicht mal Teil dieser Kirche – sondern Pflicht eines Christen, der den Kontakt zur Menschlichkeit und zur Gesellschaft noch nicht verloren hat. Wenn dem Papst dann ein solch schwerer Fehler widerfährt – die Ex-Exkommunikation solcher Provokateure – dann ist das bedauerlich, aber deswegen kann man das ja nicht totschweigen.
Redaktion benachrichtigen Der Judas von Berlin
#98   St. Anton †   19:28:31 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@biomilch
Nein, Biomilch, es ist nicht das Gleiche, ob man einen Menschen der Todesstrafe (Judas Jesus) oder berechtigter Kritik aussetzt.
Im Übrigens ist der Papst nicht Gott, sondern bloß ein Stellvertreter.
Und die Kritik ist bei weitem nicht so harsch und gemein, wie es hier auf kreuz.net dargestellt wird. Tatsächlich habe ich festgestellt, daß Benedikt sogar von Spiegel-Online und anderen achsogemeinen Medien in Schutz genommen wird.
Wenn Sie also nun mit dem Attribut „Judas“ um sich werfen wollen, so dürfen Sie das gerne tun.
Aber erwarten Sie bitte nicht, daß man Sie für diese Kinderei ernst nimmt.
Redaktion benachrichtigen Den Schweinestall ausmisten
#100   St. Anton †   18:51:29 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@defendor
Lieber Defendor, das ist ja alles inhaltlich richtig, was Sie da so von sich geben, aber glauben sie nicht auch, daß der schönste Ritus nichts nützt (schon gar nicht in Latein!! – das ist ja wie in muslimischen Koranschulen, wo die indoktrinierten Kinder nichtmal wissen, was sie da nachplappern), wenn der jeweilige Mensch dann beispielsweise Hass sät, etwa gegen vermeintliche Ungläubige oder andere Gruppen? Ich weiß: Das ist eine Sünde, die nicht nur in der Piusbruderschaft wie eine Seuche um sich greift…
Es nützt die schönste Tradition nichts, wenn die Inhalte unchristlich sind. Jesus hat jedenfalls nicht gegen Homosexuelle, gegen Juden und andere Gruppen gehetzt, im Gegenteil, sein Verhältnis zu Andersartigen Menschen muss ich Ihnen bestimmt nicht erklären, darüber wissen Sie hoffentlich genauestens Bescheid.
Und noch eins: Liturgische Traditionen, auf die wir uns heute stützen, entstanden ab dem dritten Jahrhundert nach Christi… und Sie werden uns doch nicht erzählen wollen, daß die Christen der Urkirche keine Christen waren? Also messen Sie bitte der Verpackung (Liturgie) nicht mehr Wert bei als dem Glaubensinhalt!
Redaktion benachrichtigen Den Schweinestall ausmisten
#79   St. Anton †   17:13:58 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@defendor
Ich möchte mit Ihnen ganz gewiss keine theologische Diskussion führen, aber persönlich bin ich der Überzeugung, daß es unserm Herrn Jesus Christus ziemlich egal sein dürfte, nach welchem Ritus er verehrt wird – das ist Menschenwerk, nichts Göttliches. Ich glaube, es kommt Gott mehr auf die Herzen und Taten an als auf Riten.
Was man aber von den Pius-Hanseln lesen und hören kann, halte ich für dumm und überkommen. Damit erreicht man weder Gott noch die Menschen. Das ist nur eitle Selbstbespiegelung – und, wenn ich mal etwas böse sein darf: Spirituelle Selbstbefriedigung.
Redaktion benachrichtigen Den Schweinestall ausmisten
#65   St. Anton †   16:36:17 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@defendor
Tridentinischer Ritus hin oder her – das ist für mich nicht entscheidend. Was die Piusbrüder in meinen Augen zu sektiererischen Spinnern macht, der der Rest ihrer Agenda.
Komisch: Die Pius-Spinner bekommen Bonuspunkte fürs Bewahren – deren Ablehnung und Kritik am Vatikan wird also verziehen. Kommt dann mal ein Seelsorger, der für Gott, Kirche und Menschen schon wesentlich mehr getan und Herzblut geopfert hat und kritisiert in sachlichen Worten, was ihm am der jetzigen Affaire nicht gefällt… dann ist das natürlich automatisch ein Verräter (ein jüdisch-bolschewistisch-relativistisch-liberaler Freimaurer natürlich)…
:-)
In meinen Augen verrät das, wie sehr hier der vernünfigte Maßstab in der Diskussion leidet. Viel Emotion, aber wenig Verstand.
Redaktion benachrichtigen Der Judas von Berlin
#79   St. Anton †   16:24:33 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Sterzinsky hat recht…
Sterzinsky hat völlig recht.
Man wird übrigens nicht dadurch zum Judas, indem man Kritik äußert, sondern indem man Jesus Christus den Römern ausliefert. Das ist doch ein beträchtlicher Unterschied, oder nicht?
Hier werden gerne Medien kritisiert, die sich an den skandalösen Vorgängen weiden, die zur Zeit Mutter Kirche erschüttern. Aber so sehr überdramatisiert wie hier auf Kreuz.net wird sonst nirgends.
Sehnen wir uns vielleicht alle nach ein wenig Drama – sozusagen als Abwechlung in unserem langweiligen Alltag?
Redaktion benachrichtigen Den Schweinestall ausmisten
#57   St. Anton †   16:16:53 | Donnerstag, 5. Februar 2009
So viel ist gar nicht nötig.
Soviel Aufwand muss sich der Papst gar nicht antun.
Lediglich unter seinen Beratern sollte er ein paar Köpfe austauschen – das kann man ohne Zweifel festhalten.
Der Vatikan als Ganzes hat einen Fehler begangen (eine kritiklose Wiederaufnahme einer Handvoll sektiererischer Spinner), den er immer noch nicht zurückgenommen hat – und genau solange wird es Kritik hageln.
Es gibt also genau zwei Möglichkeiten:
a) Kritik aushalten oder
b) Fehler ausräumen.
So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen Tanz der Dinosaurier
#60   St. Anton †   21:32:46 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Ohne Vatikanum II sind mir die Lefebvres einerlei
Ohne Anerkennung des Vatikanum II können die Lefebvre-„Bischöfe“ meinetwegen bleiben, wo der Pfeffer wächst. Es liegt absolut nicht im Interesse der Kirche, sich mit solchen Querulanten zu „versöhnen“, insbesondere wenn diese sich dann auch noch undankbar zeigen und sich anmaßen, „Rom bekehren“ zu wollen.
Sehr schön und sehr erfreulich, daß unsere Kirche ihre Position dahingehend klargestellt hat.
Unbelehrbare und verhärtete Anbeter des Zweiten Vatikanums ?
Wer soll das sein? Ich kenne niemanden, der Konzilsbeschlüsse anbetet.
:-)
Redaktion benachrichtigen Soviel zu den vielgeliebten jüdischen Brüdern und Schwestern
#60   St. Anton †   21:02:36 | Mittwoch, 4. Februar 2009
und noch etwas…
… hier wird ja gern geurteilt.
Möchte meine persönliche Meinung aber nicht unerwähnt lassen, auch, weil sich darin meine christliche Weltsicht spiegelt:
Ein Mensch, auch ein unsympatischer, der sich schwer versündigt (indem er herumhurt und Drogen nimmt z.B.), danach aber zu seinen Fehlern steht, sie bereut und mannhaft die Konsequenzen aus seinem Handeln zieht…
…der ist mir allemal lieber als Menschen, die Fehler nicht nur nicht verzeihen können, sondern auch eigene Fehler nicht eingestehen können, sondern immer nur mit ihrem Finger auf andere zeigen.
Redaktion benachrichtigen Soviel zu den vielgeliebten jüdischen Brüdern und Schwestern
#58   St. Anton †   20:57:28 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Es nervt langsam.
War Kreuz.net eigentlich schon immer ein Sammelbecken ewiggestriger Antisemiten – oder ist das neu? Bin erst seit kurzem hier angemeldet und wundere mich ein wenig darüber, was hier als „redaktionell“ durchgeht.
Jude und böse darf hier jeder sein, aber Christ nicht! Christen sind natürlich nur ganz, ganz wenige, auserwählte Katholiken. Protestanten sind selbstverständlich keine Christen – und Katholiken, die dieses oder jenes nicht glauben, sind auch keine.
Aber ein Mensch wie Friedman ist natürlich ohne weiteres Jude. Hat herumgehurt und Kokain genommen – da ist er natürlich erst recht Jude… unabhängig vom Glauben, klar.
Also, wenn das nicht purer, ungeschminkter, hasserfüllter Antisemitismus ist – was dann?
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan tanzt nach dem Marsch der Welt
#9   St. Anton †   16:16:21 | Mittwoch, 4. Februar 2009
pardon
Es sollte eigentlich
„Aber hier scheint der Glaube mehr als schwach zu sein“ heißen.
Das kommt davon, wenn man nebenher noch Schach spielt.
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan tanzt nach dem Marsch der Welt
#7   St. Anton †   16:14:42 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Richtig so.
Über Wortaute und Art kann man streiten, aber es ist richtig und wichtig, daß der Vatikan reagiert.
Wer von
Pogromstimmung gegen Katholiken
schreibt, hat vom Leben in Deutschland offensichtlich keine Ahnung. Da kommt mal ein kleines bißchen Schadenfreude und Gegenwind seitens Spiegel-Online und Konsorten –- und schon hagelt es hier verbale Entgleisungen. Woher kommt das?
Wer wirklichen Glaubens ist, lässt sich nicht gleich von jedem Gegenwind umwehen, meine lieben Brüder und Schwestern. Natürlich immer ist dieser Gegenwind „antikatholisch“, zeugt von „Progromstimmung“ usw – dabei wird geflissentlich übersehen, daß die Schadenfreude in den Medien diesselbe wäre, wenn dieses PR-Desaster nichtkatholischen Ursprungs gewesen wäre.
Aber leider scheint hier der Glaube mehr als Schach zu sein, unter jedem Stein wird Verrat und Verschwörung vermutet.
Menschen machen Fehler, auch der Papst macht welche. Und wenn man einen Fehler macht, muss man eben in Gottes Namen auch einmal zurückrudern und diese Fehler beseitigen. Erst recht, wenn man keinen Gegenwind aushalten kann. Blinde Aggressivität gegen vermeintliche Gegner – wie hier auf Kreuz.net oft zu lesen – ist ein Zeichen von Schwäche und von Minderwertigkeitskomplexen.
Redaktion benachrichtigen Gesammelte Verdienste + …
#7   St. Anton †   10:50:27 | Dienstag, 3. Februar 2009
Kritik zulässig?
Ich will ja nicht in der frischen Wunde stochern, aber wenn man sich den Zeitablauf mal ansieht (Berichte über das unsägliche Interview: 19. Januar –- Offizielle Verkündung der Wiederaufnahme der Piusbrüder: 24. Januar…), dann muss man leider zugeben, daß im Vatikan die Augen und Ohren nach Draußen wohl verschlossen waren, ansonsten hätte man die Situation viel entspannter handhaben können.
Die Medien als „Dämon“ zu bezeichnen ist, mit Verlaub, kindisch. Die tun ihren Job und berichten, weiter nichts. Als Leser muss man ohnehin immer zwischen den Zeilen lesen – Verschwörungstheorien und weinerliche Empfindlichkeiten über vermeintliche „antikatholische Hetze“ helfen nicht weiter.
Und wer wissen will, wie Hetze richtig geht, braucht ja nur gewisse Ausfälle hier im Forum nachzulesen…
Redaktion benachrichtigen „Plötzlich kommt wieder ein neues Etikett“
#113   St. Anton †   01:58:53 | Dienstag, 3. Februar 2009
Verwunderung und Empörung
Ich bin negativ überrascht, mit welcher Wut und welchem Hass hier in diesem Forum Diskussionen oder sogenannte „Meinungen“ ausgetauscht werden.
Worte wie „Jüdling“, „satanistische Falscherziehung“, „Vollidioten“ etc. würde ich eher auf ziemlich – äh – kirchenfernen Websites erwarten.
Verfasser solcher Texte müssen sich schon fragen lassen, ob sie selbst überhaupt die Botschaften verstanden haben, deren Mißverständnis sie gern ihren „Gegnern“ unterstellen…
Persönlich möchte ich anfügen, daß von mir aus ein Herr Williamson gerne sein eigenes Süppchen kochen darf. In der vatikanischen Küche braucht man ihn nicht. Er hat schon mehrmals bewiesen, daß er mit manchen Gewürzen nicht umzugehen versteht.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 40 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«      1   2   3   ›   »
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net