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Die Interkommunion ist in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach ohnehin an der Tagesordnung. In einem
Informationsblatt werden die Besucher des Gästehauses der Abtei belehrt, dass jeder Getaufte, gleich
welcher Konfession er angehört, das Recht hätte bei den Messen zu kommunizieren.
#111 Philothea 21:47:04 | Sonntag, 15. Februar 2009
Schalom Die Apostel waren zwar verheiratet, haben die Ehe aber nach ihrer Berufung nicht mehr vollzogen.
Es gab in der frühen Kirche durchaus verheiratete Priester, die Kirche hat dies aber immer kritisiert
und schließlich mit dem erwähnten Gesetz endgültig verboten. Wenn es Mätressen gegeben hat war dies
ein Verstoß und wurde keineswegs für gut befunden.
#52 Philothea 20:38:07 | Sonntag, 15. Februar 2009
@AnnaAndreasTeresa Wenn sie Protestant werden wollen, dann können Sie ja gleich da bleiben wo Sie sind.
Der Protestantismus kommt von ganz alleine zu Ihnen.
#30 Philothea 15:40:41 | Sonntag, 15. Februar 2009
Galilei? War das nicht der, der fälschlicherweise behauptet hat das Fernrohr erfunden zu haben, dann
die (seit langem widerlegten) Theorien von Kopernikus geklaut und als die seinen ausgegeben hat, hierauf
den Papst als Dummkopf bezeichnet hat, weil dieser seine falschen Theorien anzuzweifeln wagte und sich
dann auch noch gewundert hat, dass er dafür zur Rechenschaft gezogen wird? Eine Messe für sein Seelenheil
zu lesen kann sicher nicht schaden…
#25 Philothea 12:38:10 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ruhrgebietler Meine Rede… In den Messen der Bruderschaft werden Epistel und Evangelium in der Landessprache
gelesen, der Rest selbstverständlich in Latein. Exakt so, wie es die Konzilsväter auch wollten.
#18 Philothea 08:02:23 | Sonntag, 15. Februar 2009
Nah dran am Konzil Es ist ja übrigens auch nicht so, dass die Piusbruderschaft das Vaticanum II vollständig
ablehnen würde. Sie hat ja einige pastorale Vorschläge die das Konzil gemacht hat umgesetzt. Als Beispiele
seien Änderungen in der Ausbildung in den Seminaren oder das Nutzen der Landessprache an geeigneter Stelle
in der Liturgie (nämlich bei Epistel und Evangelium) genannt. Probleme gibt es ja „nur“ bei Konzilsaussagen,
die die Dogmen betreffen. Von diesen sind viele zweideutig formuliert und Erzbischof Lefebvre wollte sie
„im Licht der Tradition“ interpretiert wissen. Aussagen, die mit der bisherigen Lehre der Kirche überhaupt
nicht vereinbar sind gibt es nur wenige. Die müssen weg, bzw. haben ohnehin keine Gültigkeit, da das
Konzil 1. nach eigener Aussage keine Dogmen verkünden wollte und 2. auch ein Konzil nicht das Recht hat
Dogmen die einmal proklamiert wurden zu ändern oder gar aufzuheben. In diesem Sinne ist die FSSPX näher
dran am V II als weite Kreise der Amtskirche.
#112 Philothea 21:35:38 | Samstag, 14. Februar 2009
@Thomasius Ist es nicht das Wesen der Sünde, dass sie Gott töten würde wenn sie es vermöchte? Und
hat sie es nicht auf Kalvaria zumindest seiner menschlichen Natur nach getan? Und tötet sie nicht in
den Seelen den göttlichen Funken, nämlich die heiligmachende Gnade? Warum also sollte man nicht von
Gottesmord reden?
#109 Philothea 21:13:53 | Samstag, 14. Februar 2009
Menschenrechte „When human rights were declared in France, hundreds of thousands were killed throughout
France. Where human rights are considered an objective order for the state to implement, there are constantly
anti-Christian policies. When it comes to preserving the individual’s freedom of conscience against the
democratic state, then human rights perform an important function. The individual needs these rights against
a country that behaves like a Leviathan. But the Christian concept of the state is a different one, so
that the Christian theories of human rights emphasize that freedom is not an end in itself. The point
is not freedom from something, but freedom for something. For good.“ (Bischof Williamson, Interview mit
Spiegel 9.2.09
#93 Philothea 19:29:26 | Samstag, 14. Februar 2009
@Shalom Eben, die Menschen finden die Fülle des Lebens in Christus und nicht in menschlichem Recht. Pius
IX brandmarkte in Quanta Cura den Satz: „Die Gewissens- und Kultfreiheit ist ein jedem Menschen eigenes
Recht“ als „irrige, für die katholische Kirche und das Heil der Seelen im höchsten Grad schädliche
Meinung“. In den aktuellen Religionsbüchern finden sich so manche zweifelhafte Aussagen.
#81 Philothea 18:53:08 | Samstag, 14. Februar 2009
@Shalom Die Menschenrechte basieren keineswegs auf der Botschaft Jesu. Sie sind vielmehr der Versuch die
Gesellschaften ohne die göttliche Ordnung zu begründen. Die Proklamation der Menschenrechte sollte die
Herrschaft Christi über die Völker endgültig beenden. Insofern sind sie ein freimaurerischer Gegenentwurf
zu den christlichen Geboten und keine Umsetzung derselben.
Danke Exzellenz Wieder einmal beweist Bischof Williamson mehr Charakter und Ehrlichkeit als alle seine
Kritiker zusammen. Anstatt kriecherisch dem Gegeifer nach einem Lippenbekenntnis zum imaginierten „Dogma“
nachzugeben verspricht er etwas, was man heutzutage überhaupt nicht mehr erwartet: er will die Fakten
studieren um die Wahrheit zu finden. Dass es den Hetzern der aktuellen Kampagne um Fakten und Wahrheit
aber nie gegangen ist beweist, dass sie niemals sachlich auf die vom Bischof gemachten Äußerungen eingegangen
sind. Sie Haben nie nach einer ernsthaften Auseinandersetzung gesucht. Für sie war all dies nur ein willkommener
Anlass um Dreck auf den Heiligen Vater, die FSSPX und die ganze Kirche zu werfen. Ich folge lieber einem
Hirten, der fehlt und dazu steht als den Predigern einer geheuchelten Menschenfreundlichkeit, die sich
bei erster Gelegenheit wie die Wölfe im Schafspelz auf ihr unliebsames Opfer stürzen.