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#27 Abbé Liszt 20:28:42 | Montag, 26. Oktober 2009
Ach Herr Lingen! Es hat wohl ebensowenig eine Päpstin Johanna gegeben, wie Sie katholischer Priester
sind. Doch die Story von der Päpstin Johanna ist interessanter als Ihr Gehabe und genau deswegen ist
sie auch jetzt verfilmt worden. Spielfilm, verstehen Sie? Kunst. Unterhaltung… Gehen Sie mal ins Kino,
dann wissen Sie, was ich meine.
#61 Abbé Liszt 19:01:34 | Dienstag, 13. Oktober 2009
Die „Gähnseite“ ‘kath-info.de’ als Alternative!!! Eine sehr gute Alternative – habe den hier verlinkten
Artikels von Pater Recktenwald über die FSSPX gelesen. Dort scheint es qualifizierte Autoren zu geben,
die Ahnung haben, wovon sie schreiben, keine Hetze gegen Homosexuelle, wie sie hier auf der antikatholischen
Satireseite ‘kreuz.net’ verbreitet wird. Keine Holocaustleugnung, keine Reden von iranischen Präsidenten,
keine Postings von irgendwelchen braunen Schwachköpfen – eine Seite, die, im Gegensatz zu ‘kreuz.net’,
nicht von Feiglingen betrieben wird, die lieber anonym bleiben. Wer an katholischen Nachrichten interessiert
ist, wird diese auf kath.info finden. Wer was zum Lachen haben will, liest weiter ‘kreuz.net’.
#82 Abbé Liszt 21:23:37 | Freitag, 9. Oktober 2009
Damenschuh Saudi Arabien, Iran und Afghanistan sind für die Redaktionsglatzen also „gesunde Staaten“.
Ob die Redakteure der antikatholischen Satirewebsite ‘kreuz.net’ Glatzen haben, weiß ich nicht, aber
die Auflistung dieser Länder als „gesunde Staaten“ sollte doch nun wirklich keinen Zweifel daran lassen,
um was es sich bei kreuz.net handelt, oder?
#77 Abbé Liszt 23:50:42 | Dienstag, 29. September 2009
Das ist ja BIG NEWS!!! OK, Ruppichteroth ist ein echtes Kaff, Schönenberg eine Ansammlung von Häusern
und einer Sparkasse. Das St.-Theresien-Gymnasium ist eben das Internat vor Ort und ganz nebenbei eine
der besten Schulen in ganz NRW. Es ist wirklich selbstverständlich, dass der Chor bei der Verabschiedung
des Bürgermeisters singt. Schwester Maria Michaela leistet großartige Arbeit und man kann Ruppichteroth
zu einer solchen Schule nur beglückwünschen.
#32 Abbé Liszt 19:38:36 | Montag, 28. September 2009
Riesenspinne… Wirklich riesig, die Spinne Könnte auch eine Fliege gewesen sein. Und der Heilige Vater
sollte wirklich mal an seiner englischen Aussprache arbeiten, ist ja grausam…
#77 Abbé Liszt 20:31:29 | Mittwoch, 16. September 2009
@defendor: Widerspruch offensichtlich Der Widerspruch zwischen der Aussage im kreuz.net-Artikel und dem
Dokument der Glaubenskongregation beruht darin, dass kreuz.net behauptet, Freimaurer zögen sich die excommunicatio
latae sententiae zu wohingegen die Glaubenskongregation sagt, Freimaurer seien im Stand der schweren Sünde.
Da dies erst einmal zwei verschiedene Dinge sind, widerspricht kreuz.net der Glaubenskongregation.
#71 Abbé Liszt 20:54:35 | Dienstag, 15. September 2009
@defendor Sie mögen ja durchaus Recht haben, aber der Frage ob excommunicatio latae sententiae und der
Zustand schwerer Sünde ein und das selbe sind, weichen Sie aus (siehe mein Posting gestern von 19:36).
#48 Abbé Liszt 19:36:46 | Montag, 14. September 2009
@defendor: Exkommunikation versus schwere Sünde Ich bin zwar kein Kirchenrechtler, verstehe aber die
Angelegenheit so, daß zwischen der excommunicatio latae sententiae (die laut kreuz.net auf Mitgliedschaft
bei den Freimaurern steht) und dem Zustand der schweren Sünde (in dem man sich laut Kardinal Ratzinger
befindet, wenn man Freimaurer ist) ein Unterschied besteht. Ich lasse mich aber auch gerne eines Besseren
belehren – mit Angaben der Stellen aus dem gültigen CIC bitte.
#28 Abbé Liszt 14:21:46 | Montag, 14. September 2009
Widersprüchliche Aussagen: Wem glauben??? „Freimaurer sind nach katholischen Kirchenrecht automatisch
exkommuniziert. Sie leiden nach ihrem Tod die ewigen Höllenstrafen.“ (kreuz.net) „Die Gläubigen, die
freimaurerischen Vereinigungen angehören, befinden sich also im Stand der schweren Sünde und können
nicht die heilige Kommunion empfangen.“ (Glaubenskongregation) Wem glauben? Hmmmm… kreuz.net … Glaubenskongregation…kreuz.net…Glaubenskongregation…
Schwere Entscheidung…
#87 Abbé Liszt 00:44:30 | Mittwoch, 9. September 2009
@clarissa Honey, ich weiß leider nicht, worauf Sie hinauswollen. Vielleicht habe mich mich falsch augedrückt.
Also,storno und nochmal: Ich gehe gerne zur FSSPX zur Messe. Verklagen Sie mich. Gefällt Ihnen das besser?
#83 Abbé Liszt 00:19:17 | Mittwoch, 9. September 2009
@SignumSalutis 1. Schade, dass Ihnen mein Nick nicht gefällt. Ich fand ihn ganz originell. Was Liszts
fromme Anwandlungen „Gegen Ende seines Lebens“ betrifft, so sei Ihnen die Lektüre einer guten Biographie
empfohlen. Am besten das dreibändige Werk von Alan Walker. Und ja, ich kann Klavier spielen. Angeblich
auch nicht schlecht (ich bin Musiker). 2. Ich habe keine Probleme damit, Messen der FSSPX beizuwohnen.
Was daran „blöd“ ist, weiß ich nicht. Die Messen sind gültig, der Priester rechtgläubig und laut eines
Kurienkardinals darf ich dort meine Sonntagspflicht erfüllen, was ich gerne tue. Ich gehe auch in Messen,
die in Einheit mit dem Ortsbischof und dem Papst gefeiert werden, ja sogar zu NOM, wenn es sich nicht
vermeiden lässt. 3. Zu keinem Zeitpunkt habe ich behauptet, im alten Ritus gäbe es keine Missbräuche.
Im Gegenteil.
#77 Abbé Liszt 23:32:51 | Dienstag, 8. September 2009
@Gotthard: falsche Annahme Ihr Argument, dass wenn es im alten Ritus liturgische Missbräuche geben kann,
er nicht besser ist als der neue Ritus, basiert auf der Annahme, dass ein Ritus gut ist, wenn er Missbäuche
ausschließt. Was Sie dabei übersehen, ist, dass Missbräuche nicht im Ritus per se begründet sind sondern
der Willkür der Zelebranten entspringen.
#65 Abbé Liszt 21:50:32 | Dienstag, 8. September 2009
@wassers Sie liefern weitere Gründe warum man die „alte“ Messe nicht bei sogenannten Motu – Priestern
hören sollte, denn diese wollen nur die Gläubigen zum Abfall vom Glauben bewegen, indem sie sie zur
Mahlfeier führen. Mir persönlich sind sehr gute Gemeindepriester bekannt, die rubrikengetreu die Messe
nach den Büchern von 1962 feiern und die Gläubigen gerade so von der Mahlfeiermentalität we und hin
zum Glauben führen. Dennoch sollte man ehr zur altgläubigen Gemeinschaften gehen – ob das nun die FSSPX,
die FSSP oder wer auch immer ist, ist dabei nicht so wichtig. Obwohl ich persönliche Verbindungen zur
Petrusbruderschaft habe, sind es die kürzere Anfahrt und die besseren Parkmöglichkeiten, die mich ehr
zur FSSPX gehen lassen
#54 Abbé Liszt 19:15:39 | Dienstag, 8. September 2009
Leider nichts Ungewöhnliches Lesung und Evangelium in der Volkssprache im alten Ritus ist, denke ich,
ok. Aber dann bitte schön in der entrsprechenden Leseordnung. Was jener Priester in der Domstadt wohl
nicht wusste – und das ist traurig genug – ist, daß die Messformulare Kompositionen sind, deren sorgfältig
aufeinander abgestimmte Bauteile (Introitus, Oratio, Epistel, Graduale, Evangelium etc) eine Gesamtstimmung
und einer Gesamtaussage ergeben. Ändert man einen Nauteil, ist die Komposition dahin, die Aussage der
Messe ist eine andere und die liturgische Willkür setzt wieder ein. Ich habe allerdings auch schon selber
erlebt, daß die Lesung in der Volkssprache von einer Lektorin vorgetragen wurde und die Handkommunion
ausgeteilt worden ist – im alten Ritus. Begründung des Zelebranten: Er wollte die Gemeindemitglieder
auf die alten Form hin „erziehen“ und sie nicht gleich mit lauter „ungewöhnlichen“ Sachen erschrecken
Damit keint er wohlzum Beispiel keine Laien im Altarraum und der würdige Empfang der Kommunion…
#79 Abbé Liszt 21:23:05 | Sonntag, 6. September 2009
Wo ist das Problem? Im deutschen Bundesland Niedersachsen werden Moscheebesucher von der Polizei kontrolliert.
Richtig so! Das sollte eigentlich überall in der BRD stattfinden.
#4 Abbé Liszt 16:05:42 | Donnerstag, 3. September 2009
@Gunsenum Sie werden sehen: Bald wird die FSSPX, die sich leider immer noch in einer irreguären Situation
befindet, eine Personalprälatur werden. Zumindest werden diejenigen dabei sein, die guten Willens und
vernünftig sind. Andere werden sich von der FSSPX abgespalten haben und sich vielleicht den Sedisvakantisten
anschließen. Dann wird es auch beizeiten genehmigte Bischofsweihen geben. Die FSSPX wird in der Neuevangelisierung
Europas eine wichtige Rolle spielen.
#25 Abbé Liszt 15:52:20 | Donnerstag, 3. September 2009
@Guiseppe: der NOM taugt nichts! Klar kann man den NOM ehrfürchtig, rubrikengetreu, gültig und glaubenstreu
feiern. Aber dass dies wohl ehr die Ausnahme als die Regel ist, zeigt doch, dass der NOM nichts „taugt“ –
genau wie die moderne Theologie und Priesterausbildung. Es geht auch nicht darum, wie der NOM zelebriert
wird, sondern, dass er so viele Schwächen und Mehrdeutigkeiten hat, dass nach wenigen Jahrzehnten NOM
es sehr schwer ist, unter den „Neugläubigen“ noch den überlieferten katholischen Glauben zu finden –
den finden sie bei den Lefebvristen, den Anhängern der Petrusbruderschaft und bei allen anderen traditionsverbundenen
Katholiken. Der NOM ist ein Kind des Zeitgeistes, flach, banal, ein Bruch mit der römischen Tradition
und – wie sich in den letzten 40 Jahren gezeigt hat – Gift für den Glauben. Und deswgen taugt er nichts
und muss weg!
#13 Abbé Liszt 14:11:42 | Donnerstag, 3. September 2009
Weitsichtig und hochaktuell Die Erklärung Ottavianis und Baccis zeigt welch eine Weitsicht die beiden
Kardinäle gehabt haben. Sie haben genau die Punkte aufgezeigt, an denen die konstruierte Messordnung
von 1969 krankt und die zu dem Liturgie- und Glaubensverfall geführt haben, der heute in der Kirche herrscht.
Somit ist die Erklärung auch hochaktuell. Der Novus Ordo muss weg!
Was soll dieser scheiß Text? Daß kreuz.net sich auf Stammtischniveau befindet und mit „katholischen
Nachrichten“ nicht viel zu tun hat, ist ja nix Neues, aber daß dieser Text hier veröffentlicht wird,
zeigt, daß es anscheinend doch noch tiefer runter geht.
Warum „diffamiert“? Er diffamiert die Bruderschaft, Homo-Perverse mit Nationalsozialisten verglichen zu
haben. Der Schreiberling, der diesen Mist im Mitteilungsblatt verzapft hat, hat durch seinen dummen Vergleich
Homosexuelle mit den Nazis gleichgesetzt. Mag sein, dass dieser Vergleich nicht beabsichtigt war, aber
auch Tradis sollten erst das Hirn einschalten, bevor sie reden oder schreiben.
Die FSSPX und ihre Anhänger stellen sich sehr ungeschickt an Eigentlich müsste es sich mittlerweile
auch in den Kreisen der FSSPX rumgesprochen haben, dass jegliche Vergleiche mit dem Dritten Reich in Deutschland
absolut tabu sind! Das Monopol darauf hat der Staat Israel und der Zentralrat der Juden in Deutschland
aber ansonsten hat jeder, der auch nur halbwegs in der Öffentlichkeit steht, dieses Thema zu unterlassen.
So sind die Spielregeln nun mal. Und mal ehrlich, der Vergleich mit den Katholiken, die Widerstand gegen
das NS Regime geleistet haben mit traditionstreuen Katholiken, die gegen den CSD auf die Straße gehen,
ist dämlich. Mehr als dämlich! Es muss doch absolut klar sein, daß das wieder eine Woge der Kritik
gibt und die FSSPX so niemals das öffentliche Ansehen bekommen wird, daß sie haben sollte und das sich
auch positiv auf dieses Land auswirken wird. Es ist auch vollkommen unverständlich, daß die Herausgeber
des Mitteilungsblattes eine solche Idiotie durchgehen lassen. Es ist wirklich schade, wie es die FSSPX
jetzt wieder geschafft hat, sich in die Nesseln zu setzen, diemal aber wirklich. Es ist auch an der Zeit,
daß man sich bei Pius X mal überlegt, wie man sich in der Öffentlichkeit darstellt und wie man wahrgenommen
werden will.
Wie tief muss kreuz.net eigentlich noch sinken? …laut einem Bericht des Straßenmagazins ‘Spiegel’…
Zeig mir Deine Quellen und ich sag Dir, wer Du bist.
@catholic Ich engagiere mich seit Jahren dafür, daß eine regelmäßige Messe in der überlieferten Form
stattfinden kann. Das ist sehr viel Arbeit und alleine nicht zu bewältigen. Oft muss Vertretung für
einen unserer regelmäßigen Zelebranten organisiert werden, Kontakt zu Kirchenmusikern muss gehalten
werden, die Kirche muss vorbereitet werden und so besteht meine eigene praktische Arbeit im Weinberg des
Herrn nicht nur aus den oben genannten Tätigleiten, sondern zusätzlich auch noch aus den Tätigkeiten
des Mesners, Ministranten oder Organisten. Es müssen Mitteilungsblätter mit den aktuellen Gottedienstzeiten
erstellt und vervielfältigt werden, Fragen beantwortet werden, gespräche geführt werden, ein Förderverein
am Leben erhalten werden (denn das ganze kosten auch noch Geld). Dann gibt es natürlich auch noch Mitchtristen,
die der ganzen Sache nicht sonderlich freundlich gesinnt sind. Es gibt also Gesprächsbedarf und, und,
und… Unterm Strich leisten wir sehr harte Arbeit, das alles neben dem Beruf, Familie, etc.
@Parmenas: Noch mehr Handzeichen Verstehe nicht, was Sie wollen. Die Bedeutung derartiger HAndzeichen
und Symbole ist doch längst wissenschaftlich untersucht und systzematisiert worden. Ich sah letztens
einen kleinen Jungen im Bus, der in der Nase bohrte. Ich nehme an, er gehörte zu einer freimuarerischen
Kinderorganisation. Nicht zu vergessen, der Typ, der sich letztens im Supermarkt am Arsch kratzte. Auch
diese Geste ist ein freimaurerische Zeichen. Mich wundert, daß diese Zeichen, die ja jeder Eingeweihte
sofort versteht, nicht auf der von Ihnen hier verlinkten Seite zu sehen sind.
@Paulaner als ob es nur auf die Priester und ihre Herrschaft ankäme. Daß Priester „herrschen“ ist mir
neu. Aber Recht haben Sie natürlich, denn es kommt auf den Glauben an. Und der hat ja dank des „neuen
Pfingsten“ ganz gewaltig Schiffbruch erlitten. Aber Gotthard argumentierte mit Zahlen von Priesteramtskandidaten.
Daher meine Nachfrage.
Parmenas: Sorry, zu früh abgesendet Ich meinte, den Link, den Sie gepostet haben! Habe zu früh auf „Absenden“
geklickt – der hier sollte noch mit ins Posting:
@Paulaner Die Hoffnung auf das V.II hat sich nicht erfüllt, weil die Bischöfe und die Priester zu arrogant
und zu faul waren, die nötige Arbeit „im Weinberg“ zu erledigen. Das ist wohl so. Vielleicht auch weil
sie im Reformrausch viel zu weit über das Ziel hinausgeschossen sind? Weil man im Jubel und Trubel des
„neuen Pfingsten“ das Wirken des Heiligen Geistes durch das Wirken des Zeitgeistes ersetzt hat? Der Gründe
lassen sich wohl genug finden.
@Gotthard die Freunde des Pius-Vereins schweigen peinlich berührt, da sie in diesem Jahr keinen Deutschen
in ihrem Verein (unerlaubt) zum Priester weihen können. Diese Zahl spricht für die Lebendigkeit und
Zukunftsfähigkeit der Tradition. Nun, die Lebendigkeit und Zukunftsfähigkeit der Tradition ist nicht
auf die FSSPX begrenzt. Wie viele Deutsche werden dieses Jahr in der FSSP zu Priestern geweiht? Wie viele
Deutsche Weihekandidaten gibt es in den Seminaren der FSSPX für das nächste Jahr? Das Bistun, wovon
Sie sprechen, ist es in Deutschland? Um welches Bistum handelt es sich und woher haben Sie die Zahlen?
@r.ruhrgebietler: „liturgische Notwendigkeit“ Denn wie konnte sonst das zweite vatikanische Konzil entstehen?
Es gab keine liturgische Notwendigkeit. Ihre Argumentation ist nicht schlüssig. Sie stellen die Gültigkeit
der Amtsausübung der Päpste seit dem seligen Johannes XXIII. durch die Ihrer Meinung nach nicht vorhandenen
„liturgischen Notwendigeit“ des Zweiten Vatikanischen Konzils in Frage. Ob es eine Notwenigkeit für VII
gab, kann ich selber nicht beurteilen, da ich damals noch nicht auf der Welt war. Ich kenne aber selber
traditionsverbundene Priester, welche diese Frage mit ja beantworten. Dabei ist die Liturgie – und liturgische
Mißstände gab es vor dem Konzil auch – nur ein Teilaspekt, wenn auch derjenige, der für den „normalen
Gläubigen“ am sichtbarsten war. Ich selber bin fest davon überzeugt, daß Johannes XXIII. in bester
Absicht gehandelt hat und auch die Notwendigkeit eines Konzils gesehen hat – man lese nur seine Eröffnungsrede!
Was sich dann aber daraus entwickelt hat und im Endeffekt aus dem sogenannten „Geist des Konzils“ gemacht
worden ist, ist natürlich der katastrophale Glaubensverlust, den wir momentan alle baklagen. Aber die
Gültigkeit der Amtsausübung der letzten Päpsten kann und sollte man nicht davon abhängigmachen. Joh.
XIII selber war ja nun konservativer als sein Amstsvorgänger. Schwerwiegende Eingriffe in die Liturgie
haben unter Pius XII. stattgefunden, nicht unter Joh. XXIII, wenn es auch in seinem Pontifikat ein Neuausgabe
des Missale gab. Die Reform der Karwoche war unter Pius XII.
In Deutschland gibt es keine Exorzisten? Das kann nicht stimmen. Ich persönlich kenne einen von einem
Deutschen Bischof ernannten und beauftragten Exorzisten.
Verfassungsfeindliche Auto-Fellatio auf kreuz.net Kreuz.net zeigt jetzt noch deutlicher sein wahres Gesicht –
eine Plattform für verfasungsfeindliche Auto-Fallatio. Es ist ekelerregend wie hier einige Elemente sich
sich mit ihren dümmlichen Äußerungen gegen unsere FDGO gegenseitig aufgeilen. Leute, Ihr widert mich
an. Mit katholisch hat das hier nix mehr zu tun. Schon lange nicht mehr.
schismatische Aussage Zum Glück gibt es in Deutschland nicht nur die Konzilskirche der Kirchenschließungen.
Es folgt daraus, daß es neben der „Konzilskirche“ auch noch eine andere Kirche gibt. Leider ist aber
die „Konzilskirche“ die römisch-katholische Kirche. Anhänder der FSSPX – sofern eine Versöhnung mit
Rom in ihrem Interesse liegt – sind gut beraten, solche schismatischen Aussagen zu unterlassen. Man kann
das auch anders formulieren. Ansonsten ist die Einsegnung natürlich zu begrüßen. Nur durch solche Beispiele
und Vorbilder lebendigen Glaubens in der Tradition der Kirche können die Krankheiten der Nachkonziliaren
Zeit geheilt werden. Solche Klöster sind Zentren wahrer Spiritualität.
@Gotthard: Sehr zu Ihrem Leidwesen Fellay ist kein Bischof in der Kirche Doch, ist er. Er ist eine gültig
geweihter Bischof, der in der apostolischen Nachfolge steht. Und sehr zu Ihrem Leidwesen, ist er noch
nicht einmal exkommuniziert. Und sehr bald wird die FSSPX ihren canonischen Status erhalten – ein Segen
für die Kirche! Und dann wird bei Ihnen Heulen und Zähneknirschen sein.
#22 Abbé Liszt 11:22:27 | Donnerstag, 30. April 2009
@r.ruhrgebietler Solche Sachen brauchen Päpsten auch nicht mehr posthum zu machen. Für das öffentliche
Leugnen fundamentaler Glaubenswahrheiten haben wir doch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.
#20 Abbé Liszt 11:17:58 | Donnerstag, 30. April 2009
@Freinsberg: Privatmesse am Seitenaltar Haben Sie noch nie gesehen, dass der alte Ritus servandus die
Privatmesse eines Priesters an einem Nebenaltar beschreibt? Doch, aber das ist die Privatmesse des Priesters –
in dem Beitrag ging es um ein öffentliches Pontifikalamt.
#10 Abbé Liszt 10:37:33 | Donnerstag, 30. April 2009
@Freinsberg: actuosa participatio herzlichen Glückwunsch, daß Sie anhand einer unglücklich gewählten
Präposition einen Grund haben, die eigentliche Form der Messe abzulehnen. Was sie nicht bedenken, ist
die tätige Anteilnehme der Gläubigen im Gebet in dieser Messe – etwas, was in der forma extraordinaria
häufiger anzutreffen ist, als in der neuen Form.
#234 Abbé Liszt 23:37:01 | Dienstag, 28. April 2009
@landorganist Ich habe ein paar Fakten aufgezeigt. Wenn Sie das als „lamtieren“ verstehen, kann ich Ihnen
auch nicht helfen. Außerdem bitte ich Sie, mir zu erklären, inwiefern ich den Namen „Ihres“ hochverehrten
Franz Liszt „verhöhne“. Wenn Sie da etwas einleuchtendes schreiben, bin ich auch gerne bereit, in mich
zu gehen.
#220 Abbé Liszt 13:48:22 | Dienstag, 28. April 2009
„was passiert, wenn man den Pius-Hanseln Brücken baut“ Was passiert denn dann, „Pontifex“? Daß die deutschen
Bischöfe ihre Kompetenzen überschtreiten und sich anmaßen zu erklären, die FSSPX sei nicht Teil der
Kirche? Daß jeglicher Dialog zu der FSSPX seitens des deutschen Episkopates abgelehnt wird? Daß eine
vollständige Annahme des letzten Pastoralkonzils von der FSSPX gefordert wird, sich die deutschen Bischöfe
aber offensichtlich selber nicht daran halten? Daß der Vorsitzende eben dieser Bischofskonferenz eine
fundamentale Grundwahrheite des christlichen Glaubens leugnet? Daß Typen wie Sie den Zynismus besitzen,
unter dem Usernamen „Pontifex“ Katholiken zu beleidigen? Gehen Sie einmal in sich…
@wolfgang11 Aber würden Sie meine Fragen akzeptieren und in einer ruhigen und sachlichen Art beantworten ?
Ich akzeptieren Ihre Fragen und versuche zumindest ruhig und sachlich zu beantworten – wenn ich grob rüberkam,
so war das nicht meine Absicht und ich bitte um Entschuldigung. Auch Ihnen eine gute Nacht und vielen
Dank für den Austausch. Vielleicht können wir das ja irgendwann einmal fortsetzen und vertiefen. Zu
einem Duell à la Settembrini und Naphta wird es wohl nicht kommen
@wolfgang11 Sehen Sie denn nicht, daß genau Ihre Aussagen den Ungeist der Spaltung offenbaren? es sind
nicht die traditionsverbundenen Katholiken (egal ob FSSPX oder FSSP oder sonst wer), die den „Geist“ gegen
die „Schrift“ ausspielen – das tun Sie gerade und unterstellen genau das den traditionstreuen Katholiken.
Das nennt man, so glaube ich, in der Psychologie „Übetragen“. Außerdem unterstellen Sie der FSSPX schon
fast ein protestantisches sola scriptura, was natürlich falsch ist. Offensichtlich haben Sie keine Ahnung,
worum es eigentlich geht. Darum noch einmal meine eindringliche (und in der Liebe Christi gemeinte) Bitte:
schauen Sie über den Tellerand, machen Sie sich schlau und erleben Sie wirklich weite und tiefgehende
Spiritualität – sie haben nix zu verlieren.
@wolfgang11 Vielleicht sollten wir keine zwei Dikussionen auf einmal führen. Ich bin mir nicht sicher,
was Sie meinen. Ich nehme mal an, sie unterliegen der Illusion, daß die traditionsverbundenen Katholiken
„Die Herrschaft an sich reißen“ wollen? Auf welchem Planeten leben Sie, wenn ich fragen darf? Und inwiefern
schreckt diese kleine Gruppe nicht von Denunziationen zurück? Meinen Sie die Katholiken, deren durch
„Redemptoris Sacramentum“ verbrieftes Recht es ist, sich über liturgische Mißvräuche zu beschweren?
Dann denken Sie mal bitte an die vielen Priester, die die heilige Messe zur Privatshow mißbrauchen und
so den Gläubigen eine würdige Feier des heiligen Meßopfers versagen. Denken Sie auch mal an die deutschen
Bischöfe, die solche Angst vor dem Katholizismus haben, daß sie schon fast so hysterisch wie Sie schreien,
daß die FSSPX nicht zur Kirche gehört und ironischerweise ausgerechnet der FSSPX „Traditionsbruch“ und
mangelnde Einheit mit dem Papst vorwerfen. Es sind die Bischöfe, die bis jetzt die Forderung nach der
richtigen Übersetzung von „pro multis“ ignorieren und derebn Vorsitzender vor laufenden Kameras eine
Grundwahrheit des Christentums leugnet. Und die Traditionalisten sind die „Spalter“? Weil Sie versuchen,
katholisch zu sein und deren Priester das tun, was ihre Aufgabe ist, nämlich Seelen zum Heil zu führen?
Zum Anderen Punkt: Das Liebesgebot und das Kirchenrecht schließen sich nicht gegenseitig aus, im Gegenteil.
Das Eine kann ohne das Andere nicht sein.
@wolfgang11 Komisch, diejenigen, die immer am lautesten nach einem „neuen“ Geist schreien, sind meist
die ersten, die Angst haben, ein wirkliches Wagnis einzugehen und tatsächlich spirituelle Weite zu erfahren.
Das haben Sie gerade sehr schön demonstriert. Tun Sie es, überzeugen Sie sich vom Gegenteil: ich werde
diese Jahr bei der FSSPX in Exerzitien gehen. Schauen Sie über den Tellerrand, lernen Sie einen neuen
Geist kennen, haben Sie keine Angst. Sie haben nichts zu verlieren.
@wolfgang11 Ich weiß zwaer nicht, was Sie unter „spiritueller Weite und Einsicht“ verstehen, aber ich
kann Ihnen sagen, daß ich tiefe Spiritualität und Einsicht dort finde, wo der gute Geist der katholischen
Tradition atmet – bei der Petrusbruderschaft, bei der Piusbruderschaft und dort, wo die „Alte“ Messe würdig
gefeiert wird. Dort biegt man sich seinen Glauben nicht jeden Tag neu zurecht, bei Teelichtern und Räucherstäbchen,
in verzweifelten Versuchen hinter dem Zeitgeist herzurennen und dabei das kostbarste Gut wegzuerfen, das
wir haben, nämlich den katholischen Glauben, so wie er in der Schrift, durch die Kirchenväter, in der
Tradition udn in der gesunden Lehre der Kirche offenbart und weitergegeben worden ist. Schauen Sie sich
doch mal bitten den „neuen Geist“ an, deer durch die vom Konzil geöffneten Fenster eingedrungen ist!
Wenn Ihnen die gesunde Lehre der katholischen Kirche, so wie sie von noch einigen rechtgläubigen „Vertretern“
bewahrt wird, zu „engstirnig“ ist, dann rauchen Sie nen Joint aber maßen Sie sich nicht an, bestimmen
zu wollen, wer jetzt „dazugehört“ und wer nicht. Gehen Sie mal offenen Herzens zu einer Messe der FSSP
oder FSSPX, gehen Sie dort beichten und werden Sie – katholisch.
@ vonHerzmanovsky-Orlando Recht haben Sie. Der Hass auf den Katholizismus wird in solchen Wortmeldungen
wie in denen von Wolfgang11 überdeutlich. Aber so sind die Zeiten eben.
@wolfgang11: himmelschreiende Ignoranz Es ist schon beschämend, wenn Sie Ihre himmelschreiende Ignoranz
so zur Schau stellen. Lassen Sie mich Ihnen helfen. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X.
sind gültig geweihte katholische Priester. Sie sind zwar kirchenrechtlich suspendiert und ihre Messen
streng genommen nicht erlaubt, aber es sind katholische Priester. Die FSSPX hat zwar (noch) keinen canonischen
Status, aber die gehören – und gehörten immer zur Kirche.
@ DJM: danke schön! Danke für die Hinweise und die Links. Ich bin jetzt zwei Wochen beruflich unterwegs,
werde mir aber alles in Ruhe zu Gemüte führen. Bis denne…
@DJM: Beethoven: Direkt nach dem lieben Gott! Mir gefällt Beethoven einfach viel besser. Dto! Beethoven
kommt ja auch direkt nach dem lieben Gott! Und mir fällt keine komponierte Messe ein, die es mit Beethovens
C-Dur Messe mithalten kann. Meiner Meinung nach, das Schönste was je an Kirchenmusik geschrieben worden
ist. Schon allein der Anfang des Kyrie jagt mir einen Schauer nch dem anderen über den Rücken. Die Stelle
„et sedet ad dexteram Patris“ im Gloria ist kosmisch und das „et resurrexit“ im gewaltigen Credo macht
das Ostergeheimnis doch wirklich… hörbar. o^/ Mit der Missa Solemnis kann ich aber nicht allzu viel
anfangen.
@DJM: Mozart Tja, ob das wirklich „the future“ of Wolfgang Amadé ist, wage ich zu bezweifeln, schließlich
sind viele seiner Werke spannend und zeitlos genug, um noch ein paar Jährchen aktuell zu bleiben, auch
ohne Remixes. Was ich gerne mal hören würde, wäre eine solche Adaption der Werke Köchelverzeichnis
231 (Kanon: „Leck mich im Arsch“) oder KV 233 (Kanon: „Leck mir am Arsch fein recht“).
@Gotthard Tja, Gotthard, hätten Sie meine interessierte und ernstgemeinte Frage beantwortet, könnte
jetzt ein nettes Gespräch über die großen Werke der Kirchenmusik dem Niveau dieser Diskussion nur förderlich
sein. Statt dessen zogen Sie es vor, User mir Fäkalausdrücken zu bedenken (die Mozart übrigens geliebt
hat – Fäkalausdrücke, nicht kreuz.net-User wohlgemerkt ). Schade… o^/
@Gotthard: Krönungsmesse? Welche? Wird bei der Aufführung der Krönungsmesse bei einer altrituellen
Messfeier Eintrittsgelder genommen? Welche Krönungsmesse? Die von Mozart oder die großartige Ungarische
Krönungsmesse von … ähem … Franz Liszt?
Schüchter ist ein Dummschwätzer Bei seiner Rede im national- sozialistischen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
deutete Papst Benedikt XVI. an, die Linie seines Vorgängers, wonach es für die Juden de facto einen
Sonderweg in der Heilsgeschichte gebe, nicht fortzusetzen. OK Doch in seiner kürzlichen Rede vor Repräsentanten
des US-Judentums scheint er auf das pseudoreligiöse Holocaust-Konzept eingeschwenkt zu sein. Dieses Konzept
besagt, daß alle Völker – und insbesondere die Kirche – über 2000 Jahren „dem jüdischen Volke Unrecht
getan“ hätten. So blöd kann doch sogar Schüchter nicht sein, daß er nicht merkt, was für einen Scheißdreck
er sich hier zusammenschreibt. Die eine Aussage (oben) hat mit der darauffolgenden doch nichts zu tun.
Order habe ich etwa verpasst, daß das Eingestehen des Unrechtes, das dem jüdischen Volk getan worden
ist, irgend etwas mit einem Sonderweg des Heu ils zu tun hat???
#18 Abbé Liszt 12:44:01 | Samstag, 14. Februar 2009
Ein „Dummkopf“ allerdings ist Williamson mit Sicherheit nicht „Idioten“, „Zündler“ […], „nicht ganz
dicht“ […] Papst Benedikt XVI. bezeichnete die Leugnung des Holocausts am 12. Februar als „untragbar
und inakzeptabel“. Das alles trifft die Sache schon ganz gut. Schade, daß die Williamson-Fans das nicht
so ganz verstehen wollen, obwohl ich mir ganz gut vorstellen kann, daß in den letzten Wochen ähnliche
Worte auch hinter den verschlossenen Türen so manch einer FSSPX-Kapelle gesprochen worden sind. Gehört
habe ich zumindest einen ähnlichen Wortlaut von Gläubigen, die der FSSPX nahestehen. Ein „Dummkopf“
allerdings ist Williamson mit Sicherheit nicht.