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Sehen Sie, er hat selbst mal in einem Interview gesagt, dass er nicht dazu erwählt und eingesetzt wurde,
um Menschen nach dem Mund zu reden. Die Jünger zur Zeit Jesu sind auch auf unverständige Seelen getroffen
und haben sich entsprechenden Angriffen wehren müssen. Es macht keinen Sinn, die Lehre Christi zugunsten
einer moderneren Welt zu entleeren, dazu gehört für jeden Menschen auch eine gewisse bittere Pille,
die wir schlucken sollen und müssen, um das Reich Gottes zu errichten!
Ich stimme Ihnen dahingehend zu, dass hier manchmal wirklich ein diskrimierender Ton angeschlagen wird.
Auf der anderen Seite finde ich es auch nicht gut, wenn ein hoher geistlicher Kardinal auf eine solche
plumpe Art und Weise angegriffen und im wahrsten Sinne des Wortes verarscht wird! Das kann keine Lösung
sein!
Genau dieses Bewusstsein ist uns heute abhanden gekommen: Wenn die katholische Kirche Homosexualität
verurteilt, Die Kirche verurteilt die SÜNDE, aber nicht den Sünder. Das ist ein grosser Unterschied.
Wir sehen das an unserem Herrn, d.h. wir haben das doch nicht selbst erfunden. Jesus verurteilt das „Ehebrechen“
als Prinzip, aber die Ehebrecherin als Mensch verurteilt er nicht. Genauso ist und sollte es heute sein.
Wir verurteilen die Homosexualität als „Prinzip“, aber der einzelne homosexuelle Mensch ist für uns
ein ebenso geliebter und geachteter Mensch, wie jeder andere Mensch auch! Es muss doch wohl erlaubt sein,
das zu verurteilen, was SÜNDE ist, dabei aber den Menschen selbst weiterhin zu lieben. Und genau diesen
Sprung schafft keiner, der Jesus Christus nicht kennengelernt hat. Wer Ihn nicht kennt, der kann uns nicht
verstehen, weil dann immer der Pauschalvorwürf folgt: Kirche wie immer diskriminierend!! Und das ist
es absolut nicht!!!
Es gibt Foren fuer Frauen im Internet, die offen und ehrlich darueber diskutieren, wie sie mit einer bevorstehenden
Abtreibung umgehen. Da lese ich voller erschrecken, dass ein junges Maedel einen Tag vor ihrer Abtreibung
Konfirmation hat und nachfragt, ob sie sich wirklich die „Party“ vermiesen lassen soll und auf Alkohol
verzichten muss, da sie am naechsten Tag die Abtreibung dann hat. Wenigstens anstossen will sie doch,
sie muesse ja nicht zu Hause sitzen und Truebsal blasen. Verstehen Sie eigentlich, fuer was Sie hier kaempfen
Kurt K.???? Und 97% der Abtreibungen auf Beratungsschein laufen aehnlich!! Es ist doch nur abartig…und
traurig…!! Und doch, wir Christen, sind dazu aufgerufen, nicht zu verdammen, sondern zu beten! Fuer
die Frauen!
Das ist ja erschreckend, Kurt K. Ist fuer Sie nur ein Mensch, wenn er eine Mindestgroesse von 1.50 Meter
und zwei Beine und zwei Arme hat?? Verstehen Sie eigentlich nicht, dass man einen Menschen nicht nach
solchen oberflaechlichen Kriterien beurteilen kann?? Vor allem kann man nicht die Frage daran aufhaengen,
ob es nun ein Mensch ist oder nicht?? Verstehen Sie nicht, dass in Ihrem „Zellhaufen“ jede menschliche
Anlage, jede Individualitaet des Menschen gespeichert und ausgepraegt ist?? Und dabei spielt das momentane
Aussehen keinerlei Rolle??? Geben Sie doch einfach mal zu, dass Ihnen es scheissegal ist, ob es sich um
einen Menschen oder nicht handelt, denn Ihnen geht es um pure Zweckabschaetzung…und da ist Ihnen jedes
Mittel Recht!! Haben Sie eigentlich jemals definiert, was gute Umstaende sind, dass eine Frau ein Kind
austragen kann? Sei faseln immer von Umstaenden und fuer die Frau und so weiter, haben aber niemals definiert,
wann eigentlich „gute“ Zeiten fuer Kinder sind und wann nicht??
@Kurt K.: Welche Menschen waren vor 60 Jahren auch keine wirklichen Menschen, weil das ja auch Glaubenssache
ist?? Faengt so nicht die Kultur des Todes an???? War vor 60 Jahren nicht der Beginn der Nazizeit mit
den Worten und Gedanken, dass es eine Glaubenssache und Festsetzungsfrage ist, wer Mensch und wer nicht
ist??? Merken Sie da Parallelen???
Ja, was soll dieser Quatsch, Pascal123! Immer diese unsinnigen Anfeindungen gegen die Kirche. Es kann
und darf kein Ziel sein, dass die Kirche jeden Cent an die Muetter bezahlt, ihnen jede Moeglichkeit eroeffnet.
Dafuer muss auch dieser Mensch selbst etwas tun. Von daher ist es eine Hilfe zur Selbsthilfe, wobei ich
z.B. viele katholische/evangelische Kindergaerten kenne, die bei solchen Faellen keine Gebuehren verlangen
etc., nur so als Beispiel! Achso, eine, der vielen vielen, Hilfsstellen, auch finanziell, ist _DieBirke_
in Heidelberg. Eine tolle Einrichtung! Also hoeren Sie auf, staendig vorzuwerfen, wir/die Kirche wuerde
nichts tun fuer die Frauen! Das ist purer Unsinn!!!
Bemerken Sie den Trick: Kurt K. referiert auf das vermeintlich historische Fachwissen, welche Untaten
die Kirche in frueheren Zeiten mit Menschen getrieben haben soll/hat. Dann sagt er, der Beginn des Lebens
ist durch einen Zellklumpen ausgezeichnet, der eben keine Menschenrechte besitzt. Trick: Gerade dadurch
ist es ja viel humaner, Frauen vor ihren Kindern zu schuetzen, damit sie ja nur unter guten Ausgangskonditionen
Kinder bekommen und dann auch grossziehen koennen! Und dann noch perfider: Gerade die Kirche besteht darauf,
die Kinder auszutragen und laesst danach die Frauen fallen, wie eine heisse Kartoffel. Gerade dadurch
macht die Kirche sich noch menschenverachtender…so Kurt K. These!!! Das zeigt die Stimmungsmache der
Befuerworter: die Kirche darf/soll nicht mitreden, denn sie ??hat?? ja auch viele viele Menschenleben
auf dem Gewissen, und deshalb soll sie bitte auch so human sein, und die Frauen selbst entscheiden lassen.
Ja, nach Luther jedoch ist Geschlechtsverkehr auch Ausdruck der Vereinigung innerhalb der Ehe und er bezeichnet
bewusst die Menschen als unkeusch, die nur dem Geschlechtstrieb unterliegen und sogar ausserhalb der Ehe
ihm nachgehen!
@Kurt: Wie meine Erklaerung weiter unten schon beschreibt, kann diese Tat nicht mehr klassifiziert werden
nach Ihren Kriterien: Ich glaub, der hat echt ne Macke, der Typ. Der muss im Grunde krank sein Dies hat
zwei Auswirkungen: ** wunderbar: wir „normale“ Menschen haben wieder mal Glueck und es beweist, dass nur
diese geistig kranken Menschen diese Taten tun, d.h. wir tragen als „normale“ Menschen keinerlei Mitschuld
** schrecklich: weil wieder ein Beweis vorliegen „mag“, dass „geistig kranke“ Menschen so gefaehrlich
sind Man muss akzeptieren, dass dieses Phaenomen nicht mit einfachen Kategorien erklaert werden kann.
Ich persoenlich denke, dass das Boese selbst hier den Menschen ergriffen hat. Und damit kommen wir zu
einem Punkt, den diese Gesellschaft nicht anerkennen moechte: es gibt das Boese, ein personifiziertes
Boeses.
@Peter-Pan: In diesem Fall greift eine stumpfsinnige Erklaerung, a la christliches Machtgeifern von Maennern,
nicht mehr. Um diesen Fall zu verstehen, muss man diesen ganzen Ereignishorizont hinter sich lassen und,
wie ein Psychiater sagte, nicht mehr nach krank/gesund einteilen. Die Schuld liegt hier nicht an irgendwelchen
eingefahrenen, oder modernen Stroemungen. Hier hat das Boese selbst das Spiel in der Hand, so der Psychiater.
Wir koennen hier nicht mehr dieses Spiel treiben, der oder der ist Schuld, weil diese Art von Tat jedes
Denken und Handeln von Menschen ueberschreitet. Diese Tat ist so abartig, dass sie eben nicht mehr erklaerbar
ist, sondern andere Mechanismen greifen muessen. Wer bestreitet, dass hier das Boese selbst zugeschlagen
hat, den verstehe ich nicht mehr. Der Horizont „geistig krank“ greift hier nicht mehr!
@Navon Warum verbinden Sie denn hier Abtreibung und Muttertag? Was soll denn dieser Quatsch?? Dieser Muttertag
ist doch nichts anderes als eine oberflächliche und typische Geschäftsmacherei! Hier geht es doch im
Innersten gar nicht um die Mütter, sondern ums Geld. Die Ehrung der Mutter muss immer stattfinden, und
eine gute Hilfe dabei ist, Maria zu betrachten! Es geht der Kirche, wie immer, um einen tieferen Hintergrund,
nämlich auch zu dem zu stehen, was man meint. Wer es wirklich Ernst meint und sich Gedanken um seine
Mutter macht, der wird nicht erst Sonntag am Morgen die Blumen einkaufen, sondern vielleicht etwas selbst
basteln oder am Samstag einen netten Blumenstrauss einkaufen gehen! Alles andere ist nur geschäftsmacherei!
Und jeder dieser Geschäftemacher macht sich am Montag drauf einen absolut faulen Lenz, da ja an diesem
Tag glücklicherweise frei ist und man durch Pfingsten, an dem sich keiner stört, mal so richtig die
Füsse hochlegen kann! Das müssen selbst Sie, lieber Navon, verstehen, dass das alles doch nur reine
Heuchlerei ist!!!
Tja, so wird leider beraten… Das sei eine „gedrehte Wertung“, so Sexualberaterin Siebe, denn dann wäre
das „keimende Leben“ mehr wert als das Leben einer Frau Im Grunde steckt da nichts als schlimmster Feminismus
dahinter. Verstanden wird aber nicht, dass keiner hier etwas gegeneinander ausspielt. Es geht und kann
auch gar nicht darum gehen, Frauen gegen Kind auszuspielen und dann so zu tun, als wäre man ein Frauengegner,
wenn man gegen Abtreibung spricht. Es geht um eine Kultur des Lebens, eine Kultur, in der menschliches
Leben gedeihen, wachsen kann. Und nicht nur das Leben des Kindes, sondern, und gerade auch (und das scheint
keiner zu verstehen), das Leben der Frau, kann dann gedeihen. Wie ergebnisoffen bei „pro“-Familia beraten
wird, zeigt alleine die Tatsache, dass zwei Zimmern neben dem Beratungsgesprächszimmer ein neueingestellter
Frauenarzt/in sitzt, der/die nur wartet, dass die Frau gleich rein kommt! Das ist doch verlogen…welche
Alternative stellt man denn da?? Es kann doch nicht darum gehen, die Frau in ihrem Drang zur Abtreibung
zu unterstützen, sondern sich für das Leben stark zu machen, in dem man die Frau in ihrer schlimmen
Lage ernst nimmt und sie unterstützt! Eine Abtreibung ist NIEMALS die Lösung dieses „Problems“!!!!!
Kurt K. Warum eigentlich 8. WOche?? Was ist mit der 8. Woche und 1 Tag? Was ist mit 7 Wochen und 6 Tagen?
Warum wird das Kind auf einen Schlag zu einem Menschen? Woran macht sich Leben denn fest? Aus welchem
Grund hat ein Kind ein Lebensrecht, ein anderes nicht? Wieso sollte die Frau ein recht auf Abtreibung
und das Kind kein Recht auf Leben haben? Wo ist denn da die faire Gleichbehandlung, die sie so suchen
und meinen in dem fairen Abtreibungsgeschehen gefunden zu haben?? Fragen über Fragen und wissen Sie,
wenn Sie diese Fragen nicht ansatzweise moralisch und zum Nachdenken anrühren, dann verstehe ich Sie
nicht mehr. Absolut nicht! Wie kann man in Sachen Menschenleben so utilitaristisch denken?? Spielt da
nicht auch ein bisschen Liebe für den Menschen bei Ihnen mit? Ist das im Inneren wirklich so trocken,
wie Sie das hier spielen? Wie können Sie das verantworten?
Kurt K. Sie unterliegen im Uebrigen einer schwerwiegenden Falschmeinung: Sie meinen, Sie koennten Das
Recht auf Leben mit dem Recht auf eine Kinderkrippe vergleichen. Sie meinen, dass das Recht des Kindes,
zu leben, davon abhängt, dass der Staat genuegend Krippen bereit haelt, in die die Kinder kommen koennen.
Das sind zwei vollstaendig verschiedene Bereiche. Die Existenz eines Lebens ist niemals an ein „Wenn“,
eine Bedingung, gebunden. Niemals kann ich sagen: wenn es Krippen gibt, dann hat ein Kind ein Existenzrecht.
Das ist abartig und pervers und selbst Ihnen schreibe ich das letzte Fuenkchen Gewissen zu, dass Sie registrieren,
dass diese Rechnung niemals aufgehen kann!! Ein Recht auf Abtreibung birgt genau das in sich: es gibt
eine „Bedingung“, an die das Leben gebunden ist, nämlich einer Entscheidung einer Mutter, Vater, Eltern
oder sonstwem.
Ach lieber Kurt K. Sie werfen wie immer ein Stichwort ein, entlocken irgendwelchen komischen Internetseiten
Statistiken und meine damit, diese Massenmorde allen Ernstes zu rechtfertigen?? Sie fragen doch immer
so gerne, also frage ich zurück: Wollen Sie den zerstückelten Körper eines Kindes aus dem Leib einer
Mutter ziehen, obwohl Sie genau wissen, welchen Schmerz Sie ihr damit antun?? Noch was zu Polen: Bis 1993
war es gesetzlich erlaubt und sogar frei, abzutreiben. Es kam zu einem Referendum, dass die Abtreibungen
die Legalität absprach. Seit dieser Zeit sind die Abtreibungszahlen (sagen wir die offiziellen von ehemals
105 000 (1988) auf 124 (2001), im Untergrund sind es wesentlich mehr) gesunken. Auf der anderen Seite
sind Verhütungsmittel frei erhältlich. Außerdem bitte überlegen Sie mal. WIssen Sie eigentlich, wie
in Amerika Abtreibung legalisiert wurde? Es gab bewusste Fälschungen von Studien. SO z.B. der Tod der
Frauen bei einer illegalen Abtreibung (von 200-250 auf über 10.000). Und so weiter und so fort. Wissen
Sie eigentlich, was da für eine enorme Maschinerie läuft? Was da für ein Geld umgesetzt wird, bei hunderten
Abtreibungen pro Tag?? Da geht es um Milliarden! Den meisten werden bei diesen Zahlen Menschenleben egal,
das ist doch klar. Und wie immer: Wäre man FÜR die Frauen, dann würde man ihnen wirklich helfen und
ihr Anliegen Ernst nehmen. Ihr Anliegen, für das Leben zu sein!!!!! FÜR das Leben der FRAU und des KINDES!!
Es gibt da keine Alternative!
Ja Kurt K. wir uns einig. Soviel Leid verringen, wie moeglich! Man kann aber Leid auch anders verringern.
Beispielsweise durch eine gute Begleitung im Leidensfall (liebevolle und zugeneigte), durch eine gute
Palliativmedizin und alleine schon durch das vermitteln des Grundwerts, dass leidende Menschen auch tolle,
einmalige und geliebte Menschen und nicht unnoetig kranke, auf der tascheliegende Leute sind, die an sich
so oder so weg sein sollten. Ein weiteres Problem ist, dass die Forschung mit Stammzellen bisher VOELLIG
ergebnislos ist. Kein Ergebnis. Nichts. Und auch in Zukunft sagen namhafte Forscher voraus, wird sich
daran nichts aendern. Heiligt der Zweck die Mittel?? Kann ich einen „Zellhaufen“, einen Menschen, toeten,
weil ich andere dafuer moeglicherweise heilen koennte?? Zu was heilen? Zu koerperlicher Unversertheit?
Zu Gesundheit? Zu was denn heilen?? Zu unserem naturalistischen Bild des Menschen: er sei dann etwas wert,
wenn er heil und gesund ist?? Da stimmt was in den Grundwurzeln unserer Gesellschaft nicht!
JA! Genau! Und heute hat sie wieder einen weiteren Schritt getan, den wichtigsten Paragraphen, der nicht
umsonst an Position 1 steht, zu unterwandern!!
@Pascal123: Die katholische Position, ich will Sie Ihnen kurz mal darstellen, ist eindeutig und definitv:
Die Würde des Menschen, die im Gegenüber und in der Ebenbildlichkeit des Menschen mit GOTT, entsteht
und gegründet ist, ist unantastbar. Sie gilt für alle Stationen des Lebens, für alle vom Beginn des
Lebens (Verschmelzung des Ei und der Samenzelle) bis zum Ende des Lebens durch einen natürlichen Tod.
Das Leid von „größeren“ Menschen ist immer drückend und besonders belsatend und ruft uns Christen zu
Gebet und auch Opferbereitschaft auf. Mitleid und Mithilfe sind die entscheidenden Momente der christlichen
Begegnung des Leids. Leid als solches gehört aber zum menschlichen Leben hinzu und gibt dem Menschen
in vollem Umfang seine unendliche Würde zurück. Leid ertragen, Opferbereitschaft, Vertrauen in den Herrn
und seine Grundgüte kann für uns Christen (und Kurt K. und andere Atheisten wollen hier ja nicht dazugehören,
deshalb sollten sie hierauf auch mal nicht antworten) das alleinige Mittel sein, leidvolle Zeiten durchzustehen
und in dieser Zeit zu wachsen. Zu meinen, man kann einfach mal Leid umgehen, führt zu gar nichts. Doch!
Es führt dazu, dass wieder der Mensch relativiert wird und es wieder dazu kommt, dass der Mensch sich
selbst tötet. Die Bewahrung der menschlichen Würde MUSS oberste Pflicht für alle sein!
Da liegen Sie leider falsch denn erst durch die Verschmelzung von Ei und Samenzelle sind alle biologischen
Voraussetzungen geschaffen, dass das Leben wachsen kann. Informationen über Haarfarbe, Geschlecht, Größe,
Gewicht, Talente, sogar das vermeindliche Lebensalter machen diese Kombination zu etwas ganz einmaligen,
zu einem Lebewesen, zu einem Mensch, in einem sehr frühen Stadium seines Daeins, aber zu einem Mensch!
@Kurt K. Gleiches Spiel wie immer. Sie geben einfach gerne Kontra und naja, auf Kosten von Menschenleben!
Schade,zugleich aber traurig. Die Sprache bemängeln Sie. Aber doch nicht allen Ernstes, oder Kurt?? Wer
redet denn von nettem Schwangerschaftabbruch, von mein Bauch gehört mir, von Leben beginnt erst bei der
Geburt…man kann hunderte dieser verharmlosten Wortfetzen schreiben! Und Sie wissen genauso wie jeder
andere, einigermaßen gebildete Mensch, dass es in der Definition der Würde, ja des menschl. Lebens schlechthin,
nicht um Schmerzempfindungen gehen kann, sondern um den Wert des mensch. Lebens. SOLANGE es nur schwammige
Erklärungen gibt, wann das Leben als solches beginnt, MÜSSEN wir, nach unserem Rechtsprinzip, für den
Angeklagten entscheiden, ALSO dafür, dass das Leben mit der Verschmelzung von EI und SAMENZELLE beginnt!!!
@Pascal123: Sie wollen doch nicht eine Stammzelle mit Leben gleichsetzen. Nein. Aber der Embryo, aus dem
die Stammzelle entfernt wird, ist ein Mensch! Zwar ein kleiner, vielleicht auch strukturell zu uns unterschiedlicher
Mensch, aber KEIN Mensch zweiter, dritter oder gar letzter Klasse. ER ist ein Mensch. Und er wird aus
niederen Gründen getötet. Und reden Sie nicht so einen Unsinn. Gerade die katholischen Bewegungen sind
es, die sich um die lebenden und leidenden Menschen kümmern. Bei der Sterbebegleitung der Oma meiner
Frau war diese wundervolle, sehr herzliche und tiefe Beziehung sichtbar. Googeln Sie mal im Internet nach
Angeboten von katholischen/kirchlichen/christlichen Einrichtungen für schwangere Frauen und deren Beratung.
Ich finde Seiten über Seiten. Sie sind nun eigentlich Christ oder nicht?? Ich kann immer weniger ihr
sog. christliches Profil erkennen, um ehrlich zu sein!
Mh, Kurt K, bedenklich, wie Sie mit diesem Thema umgehen. Offenbar hat Sie Ihr freidenkender Geist völlig
abgestumpft. Schade! Vielleicht sollten Sie mal über eine Bekehrung zum kath. Glauben nachsinnen! Betend
für Sie, Ihr Luther!
Noch ein Wort: Liebe Ideologiefeind, ich verbitte mir sehr, dass Sie mich in eine rechte Szene rücken.
Absolut. Ihr Schluss, dass durch meine Bedenken gegen eine Gleichstellung einer HomoEhe mit der Ehe, gleichzeitig
irgendwelche ethnischen oder andere rechte Indoktrination vorliegen wuerden, ist neben einer gewissen
Unverschaemtheit auch noch extrem falsch. Es muss erlaubt sein, auch andere Ansichten und Meinungen zu
vertreten. Und mein Glaube und meine Erfahrungen von und mit der Ehe sind nunmal derartige, wie ich sie
geschildert habe, so dass es mir ein ernsthaftes und tiefes Anliegen ist, diese weiterzugeben. Sie jedenfalls
bringen mich nicht zu einem Meinungsumschwung. Im Gegenteil! Ich bete für Sie! Gruß Luther
Sie sind ja ein solcher Dummschwätzer, werter Ideologiefeind. Wer meine Geschichte mit der Kirche kennt,
gerade mitder kath. Kirche, weiss, dass hier nichts indoktriniert wurde. Also, nicht so weit aus dem Fenster
lehne, bitte. Ihrem Namen jedoch werden Sie in dieser Diskussion absolut nicht gerecht. KurtK.: Sie sind
ja bekannt dafuer, Hauptsache immer dagegen zu sein! Aber mal zwei Anfragen: i) Wo steht im Grundgesetz
die Gleichheit der sexuellen Identität? Meinen Sie diesen Auszug: (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes,
seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen
oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung
benachteiligt werden. Bitte belehren Sie mich! ii) Aehm. Was sagen Sie denn zu diesem Auszug: Artikel
6 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Bitte sehr. Ich bin
gerne lernbereit. Wirklich!
Tun Sie jetzt bitte nicht so, als würden wir gewalttaetig hinter ihnen herrennen und Ihnen das Übelste
wünschen! Im Gegenteil. Seien Sie sich unseres Gebetes bewusst. Die Realität, lieber Simon, sieht ganz
anders aus und deshalb weise ich Ihre Anspielung entschieden zurück. Da wird ein Bischof zu 65.000 Euro
Schadensersatz verpflichtet, da gibt es kirchenverachtende Gruppierungen (die sich als Mönche oder Nonnen
verkleiden), etc. Diese Liste muss ich wohl nicht fortsetzen, oder?? Also tun Sie nicht so, als gebe es
EINEN einzigen Vergleich mit der schrecklichen Zeit damals. Im Übrigen: Lesen Sie den Katechismus. NIEMALS
wird dort auch nur ein Mensch verachtet oder angegriffen, denn wir ALLE sind Geschöpfe Gottes und somit
ganz ganz wichtige Menschen. Sie verwechseln das ständig!
Sagen Sie mal, wollen Sie das einfach nicht verstehen?? Oder verarschen Sie sich selbst die ganze Zeit??
Ich habe Ihnen jetzt schon mehrfach gesagt, dass ich überhaupt nicht mehr kirchlich argumentiere, sondern
aus der Grundlage des menschlichen Erfahrungshorizontes. Es gibt die bisher nun MEHRFACH ausgeführte
NATÜRLICHE ÜBERLEGENHEIT der HETEROSEXUALITÄT. Da können Sie springen, tanzen, weinen, lachen, etc.
Es ist nunmal so. Wenn Sie hier schon aussteigen, dann brauchen wir nicht weiter zu machen. Und bei aller
Gleichmacherei MUSS der Staat und seine Gesetzgebung (und genau hier erinnert ihn die Kirche) sich an
die natürliche Verteilung des Menschen halten. Es muss nicht alles machbar werden, was möglich ist.
Es gibt KEINEN Grund, warum der Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe Einhalt geboten werden sollte
durch eine künstliche Einmischung (und sei es vom Staat oder auch von der Kirche) und Einebnung einer
kleinen Splittergruppe, die sich irgendwie benachteiligt fühlt. Es geht auch nicht um besser oder schlechter,
sondern um ein natürlich angelegtes Gleichgewicht, das weder ich noch Sie, noch Kirche, noch Staat, zu
verantworten aber auch nicht zu ändern haben. Im Übrigen heißt eine staatliche Gesetzgebung nicht unbedingt,
dass alles richtig ist und sei. Und wenn das alles so klar und einfach wäre, dann würde es diese „Ehe“form
schon lange geben. Denn auf die moralische Stimme der Kirche hört doch schon eh kein Politiker mehrm
zumindest die Wenigsten!
Ich habe unten dargelegt, warum es eine Überlegenheit der Heterosexualität gibt. Falls sie dies nicht
argumentativ anerkennen mag das für Sie ok sein, aber in diesem Moment verlassen Sie das Gebiet eines
fruchtbaren Dialogs, weil Sie nicht das zulassen, das offensichtlich gegen Ihre eigene Ideologie spricht.
Die Anspielung auf den Darkroom hat den Hintergrund, dass Sie offensichtlich alles für verblödet und
altmodisch hinstellen, dass die „moderne“ Meinugn nicht teilt. Es ist aber nicht so! Sie sind mir allesamt
immer noch die Begründung schuldig, warum es eine homosexuelle „Ehe“ geben sollte. Sie müssen diese
bringen und ich habe sogar weiter unten dargelegt, warum es dieses Konstrukt nicht geben kann. Es steht
also momentan 2:0!
Naja, da liefern Sie ja genau den Grund! Die EHE ist keine Erfindung der Kirche und somit auch kein geeigneter
Schauplatz für religiös motiviertes Anspruchsdenken. Eben. Ehe untersteht dem natürlichen Sittengesetz,
denn tatsächlich entstammt die Ehe einer fundamental menschlichen Eigenschaft. Sie entstammt der Überlegenheit
der Heterosexualität. Es geht auch nicht um religiös motiviertes Anspruchsdenken, sondern um den Schutz
dieser, richtigerweise, nicht kirchlichen, sondern fundamental menschlichen Institution. Also von daher
MUSS die Kirche hier mitreden, da sie immerhin die Wahrheit Christi weitergibt, die für uns Christen
die alleinige Quelle der Wahrheit ist. Ihre Machenschaften jedoch sind ideologisch motiviertes Anspruchsdenken!
Sie vereinahmen den Begriff Ehe für sich und adaptieren diesen auf IHRE Bedürfnisse. Und noch was: Hören
Sie endlich mit dem Quatsch auf, dass wir Christen in irgendeiner Weise altmodisch, weltfremd und starrköpfig
seien, nur weil wir Ihnen nicht in die dunklen Gebiete eines Darkrooms folgen. @Pascal: Das ist KEINE
Begründung, warum diese homosexuelle „Ehe“ rechtlich eingeführt werden sollte, sondern nur gefühltes
Ego-Handeln. Sorry.
Und wieder das Sittengesetz: Es geht auch Sie etwas an, weil es JEDEN Menschen betrifft. Jeden! Es gibt
eine natürliche Vorrangstellung der Heterosexualität. Somit kann Homosexualität nur als abgeleitete
Größe hervorgehen, denn ohne Ihre Eltern zum Beispiel gäbe es Sie nicht. Eine rein homosexuelle Gesellschaft
ist auch nicht denkbar. Und auch im Alter können die Mitbürger nur gepflegt werden, weil aus jüngeren
Generationen heterosexueller Menschen Kinder hervorgegangen sind, die sie pflegen. Hieraus ergibt sich
nunmal eine unbedingte Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe. Dies gilt FüR ALLE!!!! Aus diesem Grund:
Gleich muss Gleich, Ungleiches muss ungleich behandelt werden: Ergo: Es kann keine homosexuelle „Ehe“
geben!!! Es geht nicht!! Fertig! Und diese billige Gleichschalterei…das ist furchtbar und führt zu
gar nichts, denn an meinen genannten Beispielen kommt nichts vorbei…was ist mit den anderen Randgruppen??
Von mir aus sollen Homosexuelle zusammenleben und sich ausleben, aber diese naturgemäße Institution
der Ehe sollen sie in Ruhe lassen, denn das ist DAS Fundament der Gesellschaft! Und das, lieber Pascal123,
betrifft nicht nur die katholischen Christen, sondern eben ALLE!!!! Aus diesem Grund MUSS sich die Kirche
einmischen und ihre Lehre nicht verraten!!!!!
Falsch!!! Der Weg ist dieser: (es gab niemals eine Ehe für Homosexuelle) –-> (Homosexuelle wollen es)
–-> (Begruendung, warum es dazu kommen sollte) UND NICHT (es gab niemals eine Ehe für Homosexuelle) –->
(Homosexuelle wollen es) –-> (Andere muessen begruenden, warum es nicht sein sollte) Das ist wissenschaftliche
Arbeitsweise. Habe ich eine total neue, bisher nie dagewesene These, muss ich sie begruenden koennen.
Ich kann nicht die anderen aufforden, doch mal zu begruenden, warum meine These nicht sein kann, ohne
dass ich auch nur ansatzweise eine Begruendung habe. Und wir haben ja auch gute Gruende, warum die Famile,
bestehend aus Mann und Frau und Kindern als hoechstes Gut einer Gesellschaft geschuetzt und nicht gleichgestellt
werden kann mit einer beliebigen Form @Ideo.Feind: Es geht nicht um Diffamierung. Dieser Pauschalvorwurf
kommt immer! Und es geht hier nicht um altmodische, total ueberholte Thesen. Auch da haben Sie scheinbar
etwas nicht mitbekommen und reflektieren Ihren Vorwurf der altmodischen Einstellungen auf sich selbst.
Das sind keine Argumente: 2. Menschen erlangen Erkenntnissen, wir haben erkannt das die Mär der Kirchen
und politischen Systeme das HS eine Krankheit ist, falsch ist, sonder veranlagung und nicht veränderbar,
darum Allein dieser Satz ist schon Unsinn. Bis heute ist das Phänomen nicht ansatzweise geklärt. Bis
vor 10-15 Jahren stand Homosexualität auf der Liste der psychischen Krankheiten und wurde sogar gesetzlich
verfolgt und unter Strafe gestellt. Berichte von ausgestiegenen und geheilten Homosexuellen zeigen gerade,
dass dies gar nicht so „natürlich“ ist, wie Sie es hinstellen, sondern dass es Möglichkeiten einer „Heilung“
gibt. Ihre Argumente sind keine überzeugende. Zu 1) Genau das war meine Frage: was ist mit den anderen
Formen? 2) siehe oben 3) Es sind nicht nur die Kirchen, die davor warnen, homosexuelle „Ehen“ zuzulassen.
Es sind durchaus auch andere Vertreter. Aber teilweise sind es auch leider nur noch die Kirchen, die Tabuthemen
ansprechen (siehe Abtreibung etc). 4) Steht vollkommen außer Frage. Lesen Sie den Katechismus und Sie
werden sehen, dass kein treuer Katholik Ihnen die Gottessohnschaft abspricht. Darum geht es nicht. Im
Übrigen: Ehebruch ist genauso eine Sünde. Da wissen wir sehr wohl darum und bezeichnen uns da auch als
Sünder. Und wie wir an Jesus sehen, nimmt er uns trotzdem an!! 5) Sie kämpfen egoistisch, ohne die Anderen
im Blick zu halten. Sie meine, SIE können damit gut leben, aber Sie besitzen keine Blickweite für Folgen.
Gesetzliche Gleichstellung,siehe Sittengesetz
Sie nerven! Ich drehe diesen argumentativ schwachen Spieß einfach mal rum: Erklären SIE mir bitte mal,
warum denn eigentlich Homosexuelle auf einmal (nach Jahrtausenden) rechtlich zugesichert bekommen sollten,
eine Ehe zu schließen?? Warum? Gibt es dafür einen Grund? Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der
Gleichstellung. Dann könnten auch Pädophile, polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche,
etc. ankommen und nach Gleichstellung schreien. Also, die Anwesenden bitte, die immer nach einer Begründung
schreien, wofür es GAR KEINE Begründung geben muss. Die andere Seite ist in der Pflicht. Legen Sie mir
bitte dar, WARUM?!?!
1) Sie vergessen scheinbar mutwillig, dass das Phänomen Homosexualität bis heute nicht geklärt ist
und sogar bis Mitte der Neunziger Jahre auf dem Index der phsych. Krankheiten stand (bis es unter sehr
unsaglichen Verhältnissen davon gestrichen wurde). Zumal: Die Einmaligkeit der Ehe zwischen Mann und
Frau, die auch gesetzlich bisher so verankert ist, wird natürlich untergraben, wenn man willkürlich
andere partnerschaftliche Vereinigung gleichstellt. Das hat nichts mit rechtlicher Gleichstellung zu tun.
Nun tun Sie nicht so, als ob das keinen Unterschied machen würde. Die Kirche hält sehr sehr viel von
der natürlichen Liebe ziwschen Mann und Frau, aus der nicht nur sexuelle SPielchen entstehen, sondern
in der und aus der heraus das Leben verantwortungsvoll, weitblickend und liebend weitergegeben wird. Jede
mögliche Gleichstellung, mit absolut fehlenden Attributen, kann und darf die Kirche, und damit auch das
natürliche Sittengesetz, nicht tolerieren. Und wenn es auf einmal normal wird, dass homosexuelle Menschen
eine Ehe führen, dann ist das auch ein Angriff gegen die Kirche selbst! Deswegen wehrt sie sich. Um alle
davor zu schützen!!
So? Wer bestimmt denn Ihre Menschlichkeit? Ist es nicht geradezu absolut menschlich, die Ehe vor jeglichen
Angriffen zu schützen?? Ist das nicht Menschlichkeit?? Sie schimpfen sich Ideologiefeind und hängen
selbst einer an! Die Aussage der Kirche ist klar und eindeutig. Sie leitet sich aus dem Menschenbild ab,
welches sie durch unseren Herren Jesus Christus bekommen hat. Dies ist unsere Wahrheitsquelle. Und dabei
geht es nicht nur um Nettigkeiten und oder Lustbefriedigung, sondern um uns als Mensch! Ich kenne sehr
viele homosexuelle Menschen in der Kirche, die sich durch die Begegnung mit Christus haben heilen lassen.
Sooo natürlich, wie Sie tun, ist Homosexualität nicht! Und aus diesem Grund brauchen Sie gar nicht mit
dem Pauschalvorwurf der Vergangenheitsbewältigung kommen. Das ist totaler Unfug. Eine Randgruppe sind
nämlich auch z.B. Straftäter (und hier soll KEINE Gleichstellung mit Homosexuellen geschehen). Und es
geht uns ja auch darum, diese Menschen zu „heilen“, um somit die Gesellschaft auch zu stützen. Was ist
denn, wenn diese Menschen anfangen zu schreien: Freiheit, ich will auch raus dem Knast?? Hätte das nicht
Auswirkungen auf uns alle?
Aber lieber Pascal, die Kirche hat doch keine Gesetze, die voellig irrational und unsinnig sind. Sie verlangt
doch beispielsweise nicht, dass wir jeden Abend vom Baum springen und dabei das Vaterunser rueckwaerts
in Latein aufsagen. Die Kirche schaut doch immer auf einen immens reichen Schatz an menshclichen Erfahrungen
und bildet sihc nicht einfach so mal eine Privatmeinung, sondern im Gegenteil, versucht aus der Wahrheit,
die Christus uns gegeben hat (und das ist unsere Quelle) zu filtrieren, was für uns alle gut ist und
wahr ist. Dass diese Ansicht Ihnen nicht passt ist klar. Aus diesem Grund verwerfen Sie diese ja auch
immer und sehr energisch! Ihre Begriffe von gut und schlecht sind so einfach nicht haltbar, denn diese
muessen sich immer an einem absoluten Massstab definieren. Dieser ist aber nicht Sie selbst oder Ihr „Freund“,
sondern dies ist eben genau dieses natürliche Sittengesetz, das damit auch für ALLE gelten muss!! Im
übrigen streitet keiner ab, dass wir ALLE auch Fehler und Sünden begehen. Aber der Unterschied: wir
bemühen uns, diese einzusehen und entsprechend zu ändern! Man muss einfach einsehen, dass eine rechtliche
Gleichstellung der Ehe mit homosexuellen Partnerschaften nicht nur zu Glück in der homosexuellen Szene
führt, sonder eben, weil Sie keine Monade sind, IMMER Auswirkungen auf andere hat. Das ist das Problem.
Interessant: Deutsches Grundgesetz, Artikel 2: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz
verstößt. So katholisch scheint diese Definition eines moralischen Gesetzes nicht zu sein! Auch I. Kant
hat dies schon formuliert! Im übrigen drückt das GG einen sehr wichtigen Gedanken aus: Sie sind keine
Monade, die auf einer einsamen Insel herrscht. Ihr Dasein ist immer sehr tief verwoben mit dem Dasein
anderer, mit dem Rückgriff auf andere, mit dem Vertrauen auf Andere. Von daher ist Ihre Haltung nichts
als egoistischer Verhalten.
@Pascal Glaube ist eine persönliche Möglichkeit sich an Werte und Normen zu halten, an etwas zu glauben
und danach zu leben und keine Vorschrift. Gott gibt jedem die Möglichkeit frei zu entscheiden ob er sich
zu Ihm bekennt und seinen Weg gehen will. Die Rkk möchte das dies Pflicht ist, weil Sie die einzig wahre
Kirche ist. Das ist durchaus in gewissen Punkten richtig. Jedoch spricht die kath. Kirche auch von einem
natürlichen Sittengesetz. Dies ist verbindlich für alle. Vergleichen Sie doch mal das bürgerliche Gesetzbuch.
Es gibt Bereiche, die sind ausschließlich für alle bestimmt, weil sie Grundwerte sichern und entsprechend
so die Gesellschaft als solche sichern. Die kath. Kirche hat da mehr noch im Auge: Sie möchte das Wohl
und Heil aller. Das funktioniert jedoch nicht nach dem Motto: Ich will, deshalb mische sich da niemand
ein. Sie argumentieren IMMER aus der IHRER Sicht. Sie wollen, sie haben, sie dürfen. Die kath. Kirche
dreht diesen Spieß um und gibt das natürliche Sittengesetz für alle heraus. Im Falle der Homosexualität
ist es ein natürliches Gesetz, denn es betrifft ALLE, nicht nur Katholiken. Die Sonntagspflicht dagegen
ist nur dem Gläubigen zugänglich und ist ensprechend KEIN natürliches Sittengesetz!
Sicher ist das wichtig, aber diese Diskussion DARF nicht ueberdimensioniert werden. Schauen wir in die
protestantische Gemeinschaft: hier liegen die hoechsten Scheidungsraten, die missratensten Ehen und die
ungluecklichsten Ehefrauen vor. Muss sich diese Statistik nicht selbst aufheben und dabei auch die Zoelibatsdiskussion.
Es fehlt an inwendigem Glauben. Wer als Priester nicht mehr daran glaubt, was er da tut, dann bricht das
Unheil ein und auf einmal wird aus dem „Eheversprechen“ der Weihe ein Treueunglueck!!
Lieber Kurt K.! Nun reden Sie nicht so einen Schwachsinn! Sie tun ja gerade so, als wären wir in einer
Zeit, in der lauter hochgebildete Jugendliche auf den Strassen laufen, die sich durch einen philosophischen
Diskurs von einem möglichen Gottesglaube entfernt haben! Sie reden wirklich Unsinn! Fakt ist, dass wahrscheinlich
95% der Jugendlichen nicht mal mehr annähernd wissen, warum eigentlich Weihnachten, Ostern gefeiert wird,
wer Jesus war und warum es katholisch und evanglisch gibt. Noch wissen die meisten, dass Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin ist und dass sie der CDU angehört. Merken Sie. Das Problem hat Andreas benannt und zwar
richtig. Die Weitsicht fehlt, die Tiefe ist abhanden gekommen und übrig bleibt ein oberflächlicher Mensch,
der sich durch Medien und dummbatzigen Zeitungen Meinungen aufschwätzt, die ihn mutlos, energielos und
pessimistisch machen, ohne dabei je mal richtig von der befreienden und tiefen Liebe Gottes gehört zu
haben! Arme Welt!
@Andreas: Ökumene-Treffs, Jugend-Happenings, Taize-Parties Damit wäre ich etwas vorsichtig. i) Ökumene
ist ein sehr wichtiges Anliegen, nicht nur des Papstes. Eine Kultivierung der Gemeinschaft muss, in gegenseitigem
Respekt, immer als wichtig und grundlegend erachtet werden. Eine Spaltung unter den Christen ist dem Herrn
sicher ein Dorn im Auge. Ohne Verwischung von Grenzen (ohne Sakramente, etc) sollten diese Ökumene-Treffs
durchaus weiter stattfinden. ii) Die Jugend braucht heute andere Formen, um angesprochen zu werden. Das
ist schade, ist aber einfach so. Überzeugendes Auftreten, Entgegengehen, liebervoller, aber strenger
Umgang bringt das Vertrauen entgegen, das nötig ist. Dazu gehören sicher auch „moderne“ Formen, die
aber nicht einhergehen müssen mit falscher Seelsorge, unwürdiger Sakramentenspendung etc.! iii) Man
kan n Taizé sicher keinen Vorwurf machen, vor allem empfinde ich Ihre Kritik, Taizé-Parties, als sehr
unangebracht. Gerade die Taizébrüder geben einen sehr glaubwürdigen Lebensstil ab, der gemeinsam mit
den Gebeten wirklich überzeugend wirkt und nichts an Partystimmung, sondern eher Freude, Seelenfrieden
und die Nähe Gottes vermittelt. Ich selbst kenne Taizé sehr gut und muss sagen, dass dies ein sehr kontemplativer
Ort mit sehr tiefe Spiritualität ist, der, natürlich ernstgenommen, sehr breite Wirkung entfaltet und
oft Menschen neu entwickeln lässt! Gruss!
Für mich ist das klar, denn beide Sachverhalte sind Ausgeburten einer humanistischen, toleranten Weltsicht.
Es ist doch bedrückend, dass völlig frei und selbstverständlich über homosexuelle Partnerschaften
geredet wird, das Abtreibung heute in der Hand der Mutter liegt, aber auf der anderen Seite spricht keiner
mehr über verherrenden Folgen einer solchen Lebensart. Wer tolerant gegenüber homosexuellen Verbindungen
ist, der wird sehr oft auch tolerant gegenüber anderen Dingen sein müssen! Das kommt dann dabei rum!
Und V.Beck geht es nur um sich selbst, um die Rechtfertigung SEINES Lebensstils. Wenn auf der einen Seite
Darkrooms, homosexuelle Pornographie und andere perverse Dinge aus dem Boden sprießen, dann muss auch
erlaubt sein, dass ein Seminar über Homosexualität abgehalten wird (durchaus auch die kritische Frage:
wie normal ist das denn eigentlich, denn es gibt keinerlei Grund, warum Homosexualität NORMAL sein sollte.)
Dabei geht es nicht um einzelne Homosexuelle, sondern um Betroffene, und um das Phänomen selbst!! WARUM
wird sowas ein einer achso toleranten Gesellschaft nicht respektiert?? Macht V. Beck denn Aufklärung
über Abtreibung?? Er redet viel dahin, aber es kommt doch nichts! Viel eher läuft er auf irgendwelchen
Demonstrationen mit und hält das Schild der Grünen hoch mit einer abartigen Bildunterschrift… Man
kann die Grünen nicht mehr ernstnehmen und vor allem nicht mehr wählen!!!
Ich kann Peter-Pans Einwand durchaus verstehen! Der „Zorn“ Gottes ist nicht verstaendlich, wenn man bewusst
die Intention, die Liebe und Treue Gottes zu uns, ausblendet. Gott verzichtet nie auf seinen Entschluss
zu lieben. Als sich das Volk von ihm entfernt, sucht er weiterhin Mittel, es auf den rechten Weg zu führen.
Er ist stets bereit zu verzeihen, anders als die Menschen (vgl. Jesaja 55,6-9), und offenbart sich als
„der Gott der Zuneigung und Redlichkeit, langsam im Zorn, voller Liebe und Wahrheit“ (Psalm 86,15)! Wird
der Begriff „Zorn“ auf Gott angewendet, möchte dies die Tatsache unterstreichen, dass seine Liebe nichts
hinnehmen kann, was ein Hindernis für das Leben ist oder es zerstört, also das, das man das Böse nennt.
Wenn Gott wirklich liebt, kann er nicht gleichgültig bleiben, wenn diese Liebe mit Füßen getreten oder
abgelehnt wird. Sonst würde er sich damit abfinden, dass sein Vorhaben, ein Leben in Fülle zu schenken,
fehlschlägt. Und erst in der revolutionaeren Wendung des Evangeliums wird deutlich, welchen Weg Gott
selbst nimmt: seinen eigenen Sohn hingeben fuer die Liebe, fuer uns! Schade, dass Peter-Pan sich dieser
Wahrheit so vehement verschliesst. Ich kann nur sagen: sie verpassen etwas, es ist so schoen und so tief
freudig, diese unendliche Liebe Gottes zu spueren und zu erleben!!
@PP: Sie blenden vollkommen den Charakter dieser Texte auf. Ist Ihnen vielleicht entgangen, dass es Gott
niemals um Lustbefriedigung ging, sondern er immer als Intention seine Treue und Liebe zu dem Volk haelt.
Niemals wird Gott ungerecht, er moechte immer retten, er greift dort ein, wo Menschen sich auf dem Weg
der Suende, des Todes und letztendlich in die Hoelle befinden. Sie sind so verblendet von Ihrem Unverstaendnis,
dass Sie nicht ueber den Tellerrand sehen, dass Sie die Botschaft und die Vollendung Jesu Christi nicht
sehen. Ein wirklicher Christ wird fuer Sie und Ihre Hochmuetigkeit beten. Nehmen Sie doch das Angebot
der Kirche mal wahr: kehren Sie um. Ein jeder von uns wird das auch tun!
Aus eigener Erinnerung: Ich habe mal eine Talkshow mit Hr. Schmidt-Salomon gesehen. In dieser hat er,
wenn ich mich recht erinnere, ganz klar gesagt, dass er auch „unerlaubte“ und verleumderische Darstellungen
zeigen will, weil er damit auch das ganze Schlechte der Religion aufdecken moechte!! Also BEWUSSTE Darstellungen,
ja, falsche und uebertriebene Darstellung. Und das finde ich sehr unvernuenftig und absolut unhuman! Falsche
Wege, liebe Atheisten!
Sehr richtig! Es geht hier nicht darum, dass es Buecher gibt, die die Religion kritisch beäugen. Das
ist nicht das Problem (Nebenbei gibt es VIEL bessere Kritik am Christentum, ja an Religion überhaupt,
als dieses unsinnige Buch)! Das Problem ist die Darstellung. Dieses Buch baut, wie es auch meiner Meinung
nach Hr. Schmidt-Salomon IMMER macht, auf unsinniger Hetze und boesartiger Verleumdung auf! Es werden
Sachverhalte dargestellt, die so komplex sind, dass eine einfache Kinderseele das nicht verstehen kann.
Und deswegen werden diese Sachverhalte SO einfach dargestellt, dass es wieder nach billigem Hass und nach
falschen Geschichtsbildern geschieht. Das Bild, das daraus entsteht, ist wie immer ein Zeriss der Religion
und ein Hochhalten des Humanismus, der achso toll KEINE Religion sein soll und es trotzdem ist. Mein Fazit:
Finger weg. Nicht weil es Kritik uebt, sondern deswegen, WIE die Kritik dargestellt und billigst thematisiert
wird!
Natuerlich, ist es Ehe, wenn zwei Menschen heiraten, die keine Kinder mehr bekommen koennen. Die biologische
Moeglichkeit ist gegeben, jedoch gibt es eben ‘medizinische’ Indikationen (z.B. dass die Frau keine Regel
mehr hat). Bei HS ist dies nicht nur ‘medizinisch’ ausgeschlossen, es ist ueberhaupt erstmal keine Grundanlage
dazu da, Kinder zu bekommen. Es geht niemals und wird niemals gehen. Wenn Sie darin keinen grossen Unterschied
sehen, dann bitte. Aber hier liegt der Clou! Im Uebrigen muss auch ein aelteres Ehepaar JA sagen zu der
Frage, ob Sie den Kinderwunsch wirklich annehmen (auch wenn es dann doch nicht mehr passiert)!!
At Pascal123, bekommen Sie und Ihr Partner auch Kinder?? Sorgen Sie damit auch verantwortungsvoll fuer
den Fortbestand?? Oder reagiert sich Ihre „Liebe“ nur im Bereich von Ihnen beiden ab?? Nimmt Ihre Liebe
denn die schwere Verantwortung der liebenden Fuersorge nicht nur umeinander, sonder auch fuer Nachwuchs,
menschliches Leben ein?? Eine Liebe, die sich nur zwischen zwei Menschen traegt, indem sie sich umeinander
bewegen, funktioniert nicht! Das ist keine wahre, tiefe Liebe!
Absolut falsches Argument, lieber HomCat. Sie duerfen im Stand einer Todsuende keine Kommunion mehr empfangen,
ihre Taufe bleibt natuerlich gueltig, die Firmung und die Krankensalbung ist eine gute Frage. Normalerweise
empfaengt ein Mensch, der die Suende auslebt, die Sakramente nicht gueltig ohne ordentliche und reuige
Beichte!!! Also, so ganz sind Sie nicht auf dem richtigen Pfad!
#28 Luther 14:31:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Peter-Pan, Kurt K.: Wie kommen Sie eigentlich zu dieser unsinnigen Behauptung, dass Religion am Aussterben
ist?? Wer redet Ihnen eigentlich so etwas ein?? Oder unterliegen Sie vielleicht Ihrer eigenen Interpretation,
einer atheistischen Interpretation, die sich vielleicht auch nur im Kopf abspielt?? Wieso erheben Sie
Ihren eigenen Subjektivismus auf die Stufe einer Weltanschauung? Schauen Sie hier: Bertelsmann www.heise.de/…ikel/26/26864/1.html
#42 Luther 18:01:15 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Naja, ob das ungenuegend ist… Ihr Bild von Sexualitaet moechte ich nicht haben. Sorry! Sie kennen offensichtlich
nur die spasshafte Seite der Sexualitaet…oder messen der Fortpflanzung keine Wichtigkeit zu…sehen
Sie, SIE beschneiden…und sehen nicht im vollen Kontext! Schade!
#37 Luther 17:44:53 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Mh, was soll man sagen… zum Thema Reduktion (Beschneidung) weise ich auf folgende Inkohärenzen in ihrem
beitrag hin: 1. Halten wir fest, daß GOTT, nach Autodeskription die Liebe ist. Folglich können wir nur
partielle und graduelle Aussagen über die Liebe tätigen. Die meinigen sind, consequens, ebenso partiell,
wie die ihrige Absolutheitsdefinition von vorneherein unzureichend sein muß.Mithin ist ihre Argumentation
ungenügend. 2. Sie unterstellen, ohne logische Beweisführung, bei homosexuell veranlagten Menschen einen
Egozentrismus und eine Egodirektion. Ein heterosexueller Mensch ist ebenfalls in der Lage, diese Eigenschaften
zu entwickeln. Mithin ist ihre Aussage unzureichend und ungenügend. 3. Sie behaupten, Liebe umfaße den
ganzen Menschen. sie reduzieren jedoch gleich im übernächsten Halbsatz alles wieder auf die Sexualität.
Mithin ist ihre Aussage unzureichend, ungenügend und reduktiv. zu 1) Nein, Gott hat sich naemlich offenbart
in Jesus Christus, der ganz Mensch. Also wissen wir sehr wohl, alleine schon durch Zeugnis der ersten
Juenger und der Apostel, was Jesus(=GOTT) unter Liebe versteht! zu 2) Ja, eine Sexualitaet, die sich nicht
fortpflanzen KANN (aus klaren biologischen Indikation), ist und bleibt eine immer selbstbezogene, egoistische
Sexualitaet! Richtig! zu 3) Nein, denn die meisten Homosexuellen greifen bekanntlich immer nur diese Aussage
der Kirche an und reduzieren damit den Menschen selbst auf Sexualitaet. Die Wuerde bleibt JEDEM Menschen
(klare Lehre der Kirche)!
#33 Luther 17:36:57 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Wenn Sie den Satz zitieren: Wo die Liebe und Guete, da ist Gott! dann wird es und muss es auch erlaubt
sein, den Begriff Liebe zu definieren. Dasgleiche wie bei Tommiboy. Sie reden von Liebe. Immer wieder
faellt der Begriff Liebe. Selbst ein grosser Hamburgerhersteller wirbt: Ich liebe es. Aber es wird einem
nicht vermittelt, was ist den Liebe? Was bedeutet konkret Liebe? Ihre Argumente sind keine, solange Sie
nicht erklaeren, was Liebe bedeutet. Die Kirche hat eine Definition. Ja. Die finde ich nicht nur sehr
schoen, sondern sehe persoenlich darin die Erfuellung des menschlichen Lebens. Aber Tommiboy macht es
zum Vorwurf, wenn man dafuer eintritt. Es ist dann gleich Fanatismus. Wissen Sie, was der Kardinal Ratzinger
vor 2 Jahren gesagt hat, als er eine sehr eindrucksvolle Predigt vor der Wahl des Papstes gehalten hat:
Einen klaren Glauben im Sinne des Credos der Kirche zu haben, wird als Fundamentalismus angesehen. Wir
Recht er doch hat!
#27 Luther 17:22:04 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Falsch! Denn auch Sie beschneiden die Wahrheit an einem ganz wichtigen Punkt! Sie definieren den Begriff
Liebe falsch und setzen ihn als Gefuehl oder Wertschaetzung an. Auch Sie schneiden wesentliche Punkte
heraus. Das ist leider immer so. Man kann die Homosexualitaet nicht mit der kirchlichen Lehre verbinden,
wie man sich auch biegt und wendet. Es geht nicht! Der Mensch wird naemlich zum Ego, zum Sich-selbst und
versteht die Oeffnung auf Groesseres nicht mehr. Der Begriff der christlichen Liebe schliesst das jedoch
mit ein! Liebe hat nicht nur was mit Fuehlen oder Nett-Reden oder heisser Sexualitaet zu tun. Sie umfasst
den ganzen Menschen, traegt ihn im Leben und fuehrt immer daraufhinaus, das der Mensch sich selbst weitergibt,
weitergibt im Wort und im Fleisch…
#24 Luther 17:09:23 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Tommiboy: Doch, diese Prinzipien sind durchaus etwas negatives, wenn sie nicht im KONTEXT des ganzen
Menschen gesehen werden. Sexualitaet abzukoppeln und nur Spass und Highlight daraus zu machen, funktioniert
nur sehr bedingt und macht den Menschen am Ende nur noch ungluecklicher. Sie machen immer den Fehler,
die kirchliche Lehre auf die Verbote zu minimalisieren. Aber die Kirche hat auch eine zutiefst menschenfreundliche
Lehre, eine Lehre, die fuer den Menschen ist und nicht gegen. Diese Lehre ist im Kern so unheimlich schoen
und erfuellend, dass am Ende der Mensch wiklich zum Mensch wird. Ihre Ideologien und Ideen beschneiden
den Menschen, er wird nicht mehr ganz einheitlich gesehen, in seiner Verantwortung und seiner Tragweite,
die er besitzt. Beschneidet man den Menschen dort, dann wird er zum Objekt, zum verloren Schaf, das verloren
umherrennt, ohne Blick zum Hoeheren. Geld, Sex kann dann auch zum Positiven werden, zum Menschenbejahenden,
zum Eigentlichen des Menschen hin. Und ueber Ihren Einwurf, wir oder besser ich wuerde von den Sachen
nichts verstehen, setze ich mein Laecheln und ueberhoere sie einfach! Ok?
#20 Luther 17:01:50 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Gunsenum: Richtig. Trotzdem darf der Kardinal seine Stimme erheben und die kirchliche Lehre vertreten.
Wenn ein Politiker dann diese Ideologien vertritt, dann haben die Katholiken eine klare Wahlentscheidung:
diesen Politiker nicht zu waehlen. Jeder andere mischt sich auch in die Politik ein ,durchaus auch Homosexuelle.
Also darf und MUSS das die Kirche auch, um ihre moralische Stimme zu erheben. Sie koennen ja weg hoeren!
#14 Luther 16:50:16 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Und welchen Regeln unterwerfen Sie sich: Lust, Sex, Spass, Geld, Gier, Eifersucht, Geifer, … An irgendwas
Absolutes halten Sie sich sicher!! Ganz sicher! Die Frage waere, was dann im Vergleich menschenverachtender
waere…!!
#11 Luther 16:45:26 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Das sagt eine Enzyklika! Humanae vitae, II 7: Man muß den ganzen Menschen im Auge behalten, die gesamte
Aufgabe zu der er berufen ist; nicht nur seine natürliche und irdische Existenz, sondern auch seine übernatürliche
und ewige.
#9 Luther 16:41:22 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@Tommiboy: Keine Ahnung von der kirchlichen Lehre, oder?? Dann wuerde Sie soetwas nicht mal denken! Hier
mal der Text: 2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern und Frauen, die sich in geschlechtlicher
Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechts hingezogen fühlen. Homosexualität
tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung
ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet1,
hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in
Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe
des Lebens bleibt beim Geschlechtsverkehr ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven
und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen. 2358 Eine nicht geringe
Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt;
für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen,
in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen
aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen. 2359 Homosexuelle
Menschen sind zur Keuschheit gerufen.
#3 Luther 16:23:39 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Gute Worte!! Sehr wichtig! Eine Frage habe ich jedoch: Meint der Kardinal homosexuelle Politiker oder
meint er Politiker, die gewisse Liberalisierungen fuer Homosexuelle foerdern und fordern??
#58 Luther 11:40:00 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Lieber Kurt K. Mal kurz zur Statistik: Kriminologische Indikation liegt in nahe 0,001% der Faelle vor,
hier gilt aber die Rede: Unrecht kann nicht mit Unrecht bestarft werden. Medizinische Indikation liegt
in gerade mal 2,7% der Faelle vor, wobei man hier sagen muss, dass es hierbei auch um die Gesundheit des
Kindes geht, z.B. ein behindertes Kind. Auch hier gilt:Lebensrecht geht vor und unsere Hilfseinrichtungen
sind so vielfaeltig, dass auch ein behindertes Kind, das eine besondere Wuerde in sich traegt, auf die
Welt kommen kann. Gerade Jesus wendet sich diesen ganz Schwachen zu. Ueber 97,2% sind Beratungsindikationen,
d.h. kommen, weil man entweder zu jung ist, oder Karriere will, oder der Freund abgeduest ist, oder die
Mutter einen unter Druck setzt, oder ein Kind gerade unangebracht ist… Kommen Sie in dieser Sache nicht
immer mit diesen Einzelfaellen, die moralisch sehr sehr heikel sind! Das ist eine so verdammte Taktik,
die so hinterfozig ist, dass es einen kraenkt, mit Ihnen ueber ein solches Thema ordentlich zu reden.
Gehen Sie mal in sich und schiessen Sie nicht immer so sinnlos und wild umher, Hauptsache nach dem Motto:
Den Katholiken habe ich es gegeben. Sie schiessen hier nicht gegen Katholiken (ich kann Ihren Unglauben
sehr wohl akzeptieren), Sie schiessen gegen das Leben als solches!
Richtig, deswegen und genau deshalb ist die katholische Kirche dem grossen Teil der Gesellschaft ein Dorn
im Auge. Man will diese Moralpredigten nicht mehr, denn jeder soll ja so leben, wie er gluecklich werden
wird. Ich hoffe und bete, dass unsere Mutter Kirche standhaft bleibt und sich gegen diese Angriffe wehrt!!
Moege uns die Gottesmutter beistehen!
Das Hauptproblem ist an diesem Toleranzdenken, dass es absolute Wahrheiten verleugnet. D.h., dafuer muss
man nicht glaeubig sein, die Wuerde eines Menschen ist eine solche absolute Wahrheit, die niemals einem
Gedanken der Toleranz angeheftet werden kann und darf. Wenn das passiert (und es ist auf dem Weg, dass
es passiert), dann relativiert sich der Mensch in seiner Existenz so sehr, dass er kein Mensch mehr ist.
Man hat eine aehnliche Situation mit gewissen Fernsehsendungen (wie hiess das: Dschungelbuch, neee, Dschungelcamp
oder so)! Man kann argumentieren, dass diese Leute ihre eigene Wuerde verletzt haben, das sie aber darum
wussten und es dann ok ist (Toleranzgedanken). Man kann und muss aber an sich argumentieren, dass die
Wuerde keine Individualrecht ist, d.h. ein Recht, dass sich jeder nimmt oder gibt, wie ihm das gefaellt
(gegen den Toleranzgedanken <-- dies kann der Toleranzgedanken aus seiner eigenen Definition heraus NICHT
akzeptieren und wird dadurch auch untolerant). Die Wuerde eines jeden Menschen ist IMMER einzuhalten und
weder eine Mutter, noch ein Arzt, noch ein Verwandter, noch ein Priester, noch egal welch anderer Mensch
DARF und KANN diese Wuerde eines Menschen antasten und beruehren. Sogar der MENSCH selbst kann und darf
das nicht!
Unsere Gesellschaft betet ein sehr fragwuerdiges Ideal an: den Toleranzgedanken. Immer wieder hoert man
die Aussage: Jeder soll gluecklich werden, wie er das moechte. ODER: Wenn Sie es halt so fuer sich entscheidet.
ODER: Ich bin tolerant, jeder soll das so machen, wie er das will. Man merkt hierbei gar nicht, wie sehr
der Mensch sich selbst dabei zerstoert. Ueberlegen wir mal: In einer Abtreibung wird ein Leben zerstoert,
mutmasslich getoetet. Argument: Die Frau soll das entscheiden, bzw. sie muss ja dann damit leben. In der
heutigen Debatte um Euthanasie wird das Leben eines jeden Menschen in die Hand des Menschen zurueckgelegt.
Der Mensch wird zum Objekt. Argument: Wenn er es entscheidet, dann soll es so sein. Das ist alles andere
als ein Zeichen einer aufgeklaerten Gesellschaft. Aufklaerung heisst nicht, jedem Ideal hinterherzurennen
und am Ende den Menschen selbst zu verlieren, sondern aufgeklaert heisst, gerade die Errungenschaft, die
Wuerde eines jeden Menschen (die Universalgesetz ist, d.h. ein Mensch kann sie sich nicht nehmen oder
geben), zu verteidigen. Dieses wahllose entscheiden, ob ich leben will, oder ich meinem Kind das Leben
gebe oder nehme, das ist nich aufgeklaert, sondern genau das Gegenteil: wir befinden uns in einer Zeit,
die die Aufklaerung rueckgaengig macht durch diesen unsinnigen Toleranzgedanken. Das wollte die Aufklaerung
sicher NICHT erreichen!
Ich weiss nicht, ob es schon gesagt wurde: Aber ich zitiere: Um die Frauen vor den aggressiven Übergriffen
auf den letzten Metern vor der Klinik zu schützen, hat Gynmed eigene Helfer organisiert, die die FanatikerInnen
ablenken und beschäftigen. Fiala: „Frauen überlegen sich gründlich und verantwortungsbewusst, ob sie
eine Schwangerschaft austragen oder abbrechen. Niemand hat das Recht, sie zu behindern, zu beschimpfen
oder ihnen Vorwürfe zu machen.“ Die Klinik sei bemüht, den Frauen eine „fürsorgliche und respektvolle
Atmosphäre“ zu sichern – was eigentlich Aufgabe des Staates sei, betont Fiala, der Schutzzonen als Rahmenbedingungen
für ein bereits 1975 verabschiedetes Gesetz einfordert. „Bis es soweit ist, stellen wir den Frauen für
die letzten paar Meter Helfer zur Seite.“ Gelesen in dieStandard.at! Hier!! diestandard.at/?url=/?id=11960…
Die Fanatiker ablenken und beschäftigen…aha. Ich finde, dass spricht schon für die Videoszenen!
#31 Luther 14:13:29 | Donnerstag, 29. November 2007
Das liest man als Methode auf der HP: Durch dieses Röhrchen wird die Schwangerschaft und die Gebärmutterschleimhaut
abgesaugt. Zum Schluss wird mittels Ultraschall kontrolliert, dass die Gebärmutterhöhle leer ist. Der
Eingriff dauert insgesamt nur einige Minuten UND Der Eingriff ist kurz und mit wenig Schmerzen verbunden.
Es wird von einem/r ArztIn durchgeführt, aber Sie können alles mitverfolgen. Damit können Sie auch
Ihre möglicherweise falschen Vorstellungen von dem Eingriff korrigieren. Ich persoenlich nenne dies den
direkten Einblick in die Hoelle!!! Abscheulich!! Im Uebrigen findet man auf der ersten Seiteder Firma
den Hinweis, dass dort ein Kassa fuer den Bankautomat vorhanden ist. Wie nett…man kann sich das Geschehen
also direkt vom Konto abbuchen lassen…(kostet 460 – 500 Euro)!
#114 Luther 13:53:44 | Mittwoch, 28. November 2007
Also lieber Kurt K.: „vielleicht-Menschen“. Das ist ja schon eine hammerharte Aussage…muss man ja mal
sagen! Puh, also mit dieser Definition koennte ich an Ihrer Stelle nicht mehr seelenruhig in den Spiegel
schauen…heftig! Ein „Vielleicht-Mensch“…was haben Sie denn fuer eine Definition von Mensch??? Schlimm…
#111 Luther 13:45:38 | Mittwoch, 28. November 2007
@Sweetdragon Es ist schlimm genug das Leute wie sie immer nur die Goschn aufreissen wenn es um Abtreibung
geht, es ihnen aber am Allerwertesten vorbei geht was mit den Frauen passiert wenn sie die Kinder zu Welt
gebracht haben und dann nicht wissen wie sie sie ernähren sollen. Ihnen ist nur wichtig das jemand ein
bischen Wasser über die Köpfe kippt und irgendwelche Formeln murmelt. Alleine mit diesen Aussagen haben
Sie Ihr geistiges Eigentor geschossen und sich als ernstzunehmender Gespraechspartner disqualifiziert.
Sie haben weder einen Einblick in die vielseitigen Hilfsorganisationen (hier, in einem westlichen Land,
muss absolut NIEMAND zu einer Abtreibung gehen), die gerade die Frauen unterstuetzen, die durch die Geburt
eines Kindes durchaus auch in Probleme kommen koennen…noch haben Sie einen religioesen Einblick… Insgesamt
also rate ich Ihnen sich bei Sat1 im Chatroom anzumelden und dort ueber das Thema Paris Hilton zu streiten!
Das kommt offenbar Ihrem Intellekt naeher!
#151 Luther 13:10:00 | Mittwoch, 21. November 2007
Naja, Sie haben ja komische Anischten: Es giebt keinen Wiederspruch außer der Bibel selbst. Sie wiederspricht
sich immer wieder selbst. Außerdem ist sie, wie ich mehrmals gesagt habe, nicht Gottes Wort sondern ein
Reines Menschenwerk Korumpiert durch Machbeflissene Kirchen- / Relligionsfunktionäre über Jahunderte
hinweg. Was Sie da reden ist absoluter Unsinn und nicht ernstzunehmen. Haben SIe jemals etwas von Textkritik
gehoert? Von hermeneutischer Textfuehrung und wissenschaftlicher kritischer Exegese. Alle Ihre gedachten
Widersprechungen sind leicht aufzuloesen, zieht man den Gesamtkontext des Textes mit ein. Und als Christ
fluechtet man sich in ueberhaupt keine Hoehle, im Gegenteil. Man oeffnet sich der Welt. Und was Tommiboy
schreibt, ist natuerlich auch schwach. Er selbst wird ja wohl nicht bestreiten, dass beispielsweise die
zehn Gebote immer noch hochaktuell sind, auch wenn sie vor 3000 Jahren aufgeschrieben wurden. Was soll
dieser undifferenzierte Quatsch. Es ist traurig genug, dass Ihnen offensichtlich historische Begebenheit
hintenrum vorbeigehen. Ein solch hoch kulturelles Buch (aus der Sicht eines Atheisten) aber als Geschreibsel
von irgendwelchen Leuten vor tausenden von Jahren abzutun ist neben einem gehoerigen Anteil von Dummheit
einfach nur schwach! Aber so ist das. Haelt man den Spiegel vor, dann beginnen die einfachen Spruenge
im Kreis.
#111 Luther 20:02:06 | Dienstag, 20. November 2007
@ueberflieger: Naja, ihrem Namen werden sie geistig nicht gerecht und ihrem Vorbild, amadeus, tun Sie
mit ihrem intellektuell tiefen Niveau auch nichts Gutes! Tschuess!
@Esoterik Sorry, mit diesem Unsinn kann ich nichts anfangen. Das ist weder wirkliche Suche, noch eine
ordentliche Philosophie. Es ist an sich eine voellig belanglose Schwafelei! Wir brauchen uns Gott nicht
neu zu backen, bzw. zu suchen, wie Sie ihne gerne haetten! @Lorenz: Gute Frage. Aber ich beobachte folgenden
Sachverhalt: Als Eva Herman das Wort „gleichgeschaltet“ benutzt, schreit halb Dueutschland auf, denn dieses
Wort ist aus dem Nationsozialismus negativ vorgerpraegt! Man kann doch solche Worte nicht benutzen, auch
bei Meinungsfreiheit muss man aufpassen, etc… Das waren die Argumente. Jetzt kommt Kirchenfeind V. Beck
und tituliert Kardinal Meisner als Hassprediger, ein Wort, das sehr negativ belegt ist, drch terroristische
Attentate, durch Ausbildungen zu Terroristen und im generellen zu Gewalt! Auf einmal darf er sowas sagen…JEder
sagt, das ist doch Meinungsfreiheit, der muss doch sowas sagen duerfen…andere kokettieren damit, dass
der KArdinal ja was zuerst gesagt hat und nun darf der Politiker auch antworten mit den gleichen Waffen…
Merken Sie etwas: Im Ganzen steht tatsaechlich einer kirchenfeindliche Richtung. Ein Kurt K. bekommt ja
schon einen hohen Puls, wenn er nur gegen die Kirche schiessen kann, egal wie absurd es ist und schlimmerweise
ist er nicht alleine. Viele andere tuten da mit. Hauptsache gegen die Kirche, egal, wie sehr man sich
verdrehen muss. Fuer mich zeigt sich aber, dass offensichtlich eine Wahrheit dahinter steht,sonst wuerden
Menschen nicht so agieren
Sie reden um den heissen Brei und erschaffen sich Ihren Gott selbst. Das ist naemlichd as Problem. Viele
dieser pantheistischen Geister glauben sich selbst am meisten und vertrauen darauf, dass es zwar etwas
gibt, aber irgendwie ist das halt da und naja, nimmt halt nicht so Einfluss und naja, an sich ist es mir
scheissegal…das ist doch die daraus resultierende Haltung! Sie legen sich Ihren eigenen Gott zurecht,
wie er Ihnen passt. Geradeso, wie es nunmal so kommt. Damit sind Sie weder biblisch noch kirchlich noch
christlich! Das christliche Gottesbild ist ein ganz anderes! Ueberlegen Sie sich das mal. Und im Uebrigen
hat das ueberhaupt nichts mit hinterfragen oder nicht hinterfragen zu tun! Dieses Argument ist immer der
allzugroesste Unsinn, den es gibt und man kann das nicht ernstnehmen! Jede andere Religion muss sich solch
grossen Herausforderungen stellen, wie es das Christentum schon hinter sich hat!
Sind wir jetzt in einem absolut esoterischen Forum gelandet??? Fangen wir bald an, uns darueber zu unterhalten,
welche Sternkonstellation mich in den naechsten Tagen dazu bringen wird, anstatt um 7.00 Uhr um 6.55 Uhr
aufzustehen?? So ein pantheistischer Quatsch! Gott ist transzendent und uns doch durch seinen Sohn in
menschlicher Gestalt unendlich nahe gekommen. Da ist aber nicht die Rede, dass Gott die Wellenform unserer
Naechsten Aura ist oder konkret verwirklicht im morgendlichen Gesang eines Vogels daherkommt! Zurueck.
Puenktchen hat Recht :)3 ! Das Christentum lebt gewaltfrei, ja sogar, wie Jesus sagt, in der Feindesliebe.
Das Menschen immer wieder grausame Dinge im Pseudonamen einer Religion begangen haben ist mir bewusst.
Das reicht aber lange nicht an den Kern des Eigentlichen heran!
Absolut richtig, zumal faktisch Kardinal Meisner KEINEN beleidigt hat. Der Begriff Hassprediger ist jedoch
durch seine Geschichte eine Beleidigung. Um Uebrigen regen sich die gleichen Leute hier auch darueber
auf, als Frau Herman ihre vermeintlichen Nazibegriffe verwendet hat. Merken Sie: Sie messen mit vielerlei
Maas!
@wi-bi: Ihre Argumentation ist schwach und Sie verfallen gleich wieder der gleichen Masche wie Herr Beck!
Zunaechst einmal zur Richtigstellung. Kardinal Meisner hat im Jahr 2003 von der allgemeinen Homosexualitaet
gesprochen und diese als „Krebsgeschwuer der Gesellschaft“ bezeichnet. Man kann ueber diese Begriffswahl
diskutieren, ja! Sie ist vielleicht auch missglueckt. Aber im Kern trifft es die Sache: Nicht der einzelne
homosexuelle Mensch wird verdammt, sondern die Suende der Homosexualitaet an sich! Das ist ein kleiner,
aber ganz ganz feiner Unterschied!!!! Es geht nicht um einzelne Menschen, sondern um die Homosexualitaet
als solche…und ja, nach kirchlicher Auffassung ist das lange nicht so liberal, wie unsere Gesellschaft
denkt. Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit einer Ehe gleichstellen zu wollen, wuerde, nach kirchlicher
Sicht, die Ehe entkraeften, die Liebe zerreissen und am Ende zu Chaos und Verlust fuehren, denn, nach
chris. Sicht, kann es nur wirkliche Liebe in der heterosexuellen Partnerschaft geben. Und wenn Sie, Kurt
K., das nicht glauben, dann ok. Das ist ok, aber Sie sollten sich nicht wundern, das ich oder andere daran
glauben. Denn das ist nunmal unser Glaube, der im Fundament der Kirche angesiedelt ist, die wiederum aus
der Stiftung unseres Herrn Jesus Christus hervorgeht!
@wi-bi Da sind wir leider ganz unterschiedlicher Meinung. Weder Sie noch ich koennen den Geisteszustand
eines roemisch-katholischen Kardinals beurteilen. Der Begriff Hassprediger findet eine ganz einfache Definition:
Ein Prediger, der entweder aus Hass predigt oder der selbst Hass predigt. Und das ist der Kardinal ueberhaupt
nicht, und bitte behaupten Sie nicht so einen stupiden Unsinn! Sie koennen einem Kardinal durchaus vorwerfen,
dass seine Wortwahl vielleicht etwas undurchsichtig erscheint, aber Sie koennen ihm nicht vorwerfen, dass
er Hass predigt. Es wird doch nun mal wirklich noch erlaubt sein, zu sagen, dass homosexuelle „Liebe“
keine Liebe im Sinne der Kirche ist (im Sinne des CHristentums). Das ist doch kein Hass oder Aufruf zu
Hass. Und es wird doch erlaubt sein, auch mal zu sagen, dass man gleichgeschlechtliche Partnerschaften
NICHT gleichstellen kann mit einer Ehe! Genauso muss man auch sagen duerfen, dass Abtreibung nicht gut
und absolut verwerflich ist, da es einem Mord gleichkommt. Und der Kardinal ist derjenige, der das noch
sagt, und zwar oeffentlich! Das man ihn „kreuzigt“ ist klar, denn sowas will keiner hoeren!!! Aber man
kommt an der Wahrheit eben nicht vorbei!
Lieber wi-bi, rein philologisch werden Sie mir aber zustimmen, dass zwischen den intellektuell gut begruendeten
Aussagen von Kardinal Meisner und zwischen dem offensichtlich zwiespaeltigen Wort Hassprediger ein grosser,
ja unendlich grosser Unterschied klafft… Ausserdem hat, im Gegensatz zu einem wirklichen Hassprediger,
Kardinal Meisner niemals zu Hass oder Rache oder Totschlag aufgefordert…waehrend der Begriff, wie Puenktchen
darlegt, Hassprediger selbst Hass auf den vermeintlichen Prediger ausloest (weil wir gleich assoziieren:
Hass, Gewalt, –> der Kardinal ist schlecht)! Was V. Beck macht entsagt jedem vernuenftigen Geist und scheint,
so meine Meinung, nur noch blind und mit Hass gesteuert zu sein. Oft habe ich es aber einfach auch erlebt,
dass homosexuelle Menschen sehr triebgesteuert und damit sehr angriffslustig sind (ich sagte oft, d.h.
nicht immer)! Insgesamt jedoch kann ein redlich denkender Mensch die Partei DIE GRUENEN geradzu vergessen,
ja nicht ernstnehmen! Deren Verhalten ist absolut laecherlich und offensichtlich scheinen die so in innerparteiliche
Problemen zu stecken, dass die meisten voellig die Realitaet verlieren und nur noch blind daherreden!
@„Diener“Gottes: Super! Sie sitzen aber nicht ernsthaft jetzt vor ihrem PC und denken, Sie haetten es
aber jetzt toll gemacht! Ja, auch lesbischer Austausch ist eine Suende. Egal wie es aussehen mag. Es ist
moralisch schlecht sittlich verwerflich! Fertig!
Ich empfinde das immer wieder hier gezeigte Bild auch nicht gut und distanziere mich auch sehr davon.
Immer wieder das gleiche Thema, unterlegt mit den ewig alten Bildern! Es gibt in der Kirche wesentlich
wichtigere Themen als Homosexualitaet. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kirche mit ihrer Ansicht sich
verstecken sollte und auch hier spreche ich im Einklang mit dem Lehramt: Ausgelebte, praktizierte Homosexualitaet
ist eine Suende und mag „natuerlich“ (im SInne des Vorkommens in der Natur) sein, aber ist moralisch verwerflich
und sittlich schlecht! Die homosexuell-geneigten Menschen sind genauso Menschen wie alle, trotzdem sollten
wir Hinweise auf den Glauben geben und ihnen anempfehlen, sich ihre praktizierte Sexualitaet neu zu ueberdenken
und sich ggf. neu zu orientieren! Gruss Luther
Es ist eine typische Verdrehung geschichtlicher Fakten, wenn man diese Argumente hoert. Um alle aufzuklaeren:
es gibt eine Unmenge an Zitaten aus dem Talmud, die verdreht und falsch dargestellt werden, um Hetze zu
betreiben. Hier mal die richtige Fassung: „Es wird gelehrt: R. Schimon b. Johaj sagte: Die Gräber der
Nichtjuden sind nicht (levitisch) verunreinigend, denn es heißt (Ezech. 34,31.): Ihr aber seid meine
Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr; ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen
Völker Menschen, (sondern Vieh) 444. Geschickt wird die Klammer ausgeblendet, noch geschickter die Anmerkung
444 weggelassen, die diesen Ausschnitt beleuchtet. In Wahrheit handelt es sich hier um eine historische
Begebenheit, die ganz klar aufzeigt, woher dieser Text stammt. Das Eingeklammerte findet sich nicht in
handschriftlichen Zeugnissen, sondern ruehrt von dem spaeter aufgekommenen Hass gegen die roemische Regierung
her, die R. Schimon hatte, weil er verfolgt wurde von den Roemern! Ganz klare Distanzierung gegen jede
Art des Rechtsradikalismus!
Ich habe schonmal darauf hingewiesen. Es gibt KEINE Unterscheidung zwischen Juden und Nicht-Juden im Talmud!
Dies ist ein typischer antisemitischer Schlachtruf, den man nicht so stehen lassen kann! Der Talmud ist
dialogisch aufgebaut und naehert sich seinen Schluessen mit These/Antithese-Strukturen! Genau diese These,
es gaebe Nicht-Juden im Sinne eines Gegners, wird verworfen durch die folgende Anti-These! Also, aufpassen,
welche Parolen man uebernimmt!!
@juergen, Ja, ich schliesse mich an. Danke fuer die Ausfuehrung. Fuer mich zeigt dies aber wieder, wie
HEILIG die Kirche das Altarsakrament ansieht und wie wichtig es ihr ist, dass es von den Menschen nicht
als Vorspeise oder Nachspeise zum Fruehstueck benutzt wird. Auch geht es nicht ums Kauen auf einer Hostie,
bei der sich mancher vielleicht aergern mag, warum der Priester nicht vorher noch Butter drauf schmiert!
SONDERN es geht um den allerheiligen Leib des Herrn! Und @Typ, aus diesem Grund hat sich das entwickelt,
und es erscheint deshalb sehr logisch, dass dies nach ihrer Ansicht „unbiblisch“ ist!
#50 Luther 17:43:54 | Donnerstag, 8. November 2007
@Pascal123: Zu eigener Meinung sind die meisten Katholiken ja gar nicht mehr fähig, da Sie ständig ermahnt
werden der einen Wahrheit zu vertrauen und blind Ihr nachzuhängen. Richtig, ich brauche keine eigene
Wahrheit mir zu bilden, denn JESUS CHRISTUS ist die einzige Wahrheit! Da wir Jesus als einzige Wahrheit
haben, brauchen wir nicht mehr, das stimmt! So langsam scheinen auch Sie die kath. Lehre etwas besser
zu verstehen!
Alleine ueber diesen Satz: Moral und Ethik sind keine Erfindung der Kirche, sondern Ergebnisse menschlichen
Miteinanders und Nebeneinanders. liessen sich Doktorarbeiten in Fuelle verfassen. Aber wie J. Habermas
schmerzlich hinnehmen musste: Ganz so einfach, a la Diskurs, kommen wir zu keinen verbindlichen Werten.
Und was zwobbel meint: nur weil etwas hier in Deutschland Gesetz ist, heisst das nicht, dass es moralisch
gut und recht ist. Fertig. Positivistische Geseztgebung funktioniert nicht, da die „Ursache“ von Moral
nicht in sich selbst liegt und liegen kann! Klar ist es keine „Erfindung“ der Kirche. Es ist eine „Erfindung“
Gottes. Die moralischen Gesetze jedoch sind in der dogmatischen Konstitution der hlg. Kirche eingeschrieben.
Bitte verwechseln Sie nicht wieder Diktat einzelner Menschen in der Kirche (die ohne Zweifel zu sehr schlimmen
Zeiten gefuehrt haben), mit der hoeher-dimensionierten hlg. Kirche und deren Rechtsanspruch!
Mh, es macht langsam keinen SPass mehr. Man faengt immer von vorne an und irgendwie dreht sich alles im
Kreis! Langweilig! Jesus hat versucht das alte Geschwulst zu brechen, indem er es auflockerte. Das stimmt
nur bedingt, denn er hat auch gesagt, dass er nicht gekommen ist, um das Gesetz zu entkraeften, sondern
zu erfuellen!! Ausserdem spricht er ganz deutlich auch die Entscheidung an, die ein Mensch treffen muss!
Also, nichts von wegen 68-er Toleranzdenken, nichts von unsinnigen Labereien (mache doch jeder, was er
fuer richtig haelt), sonder knallhart: Hier bin ich, verpasst nicht eure Chance und folgt mir nach!
Ja, zwobbel: Genau hierin sehe ich auch ein Problem bei der Argumentation von DocRoentgen! Es gab vor
Jahren einmal ein Gespraech zwischen J. Habermas und Kardinal Ratzinger! Es ist interessant, dass auch
ein J. Habermas, der an der Diskursethik festhaelt, doch einsehen muss, dass Moralitaet nicht aus dem
Nichts kommen kann! Es bedarf eben grundlegender Einsichten und Vorstellungen, noch bevor eine Rechtsordnung
gegeben werden kann! Wir Christen sind davon ueberzeugt, dass diese aus dem Zusammenspiel Vernunft und
goettlicher Ordnung (d.h. Glauben) entsteht! Die Legitimation der WUERDE eines Menschen ist rein aus positivistischer
Sicht schwer zu gewinnen, falls man nur diskursethische Gesichtspunkte wahrnimmt! Aus goettlichem Recht
jedoch wird dies vernuenftig einsehbar und ist somit eine Grundlage des Gesetzes, die nicht aus dem Gesetz
selbst stammt!
Hierin sind wir uns einig! Das stimmt so! Jedoch auch hier muss es uns Christen andersherum erlaubt sein,
entgegen der gesell. Meinung, zu aeussern, was aus unserer Sicht nicht gut und richtig ist. Und da hat
auch gerade ein hoher Vertreter der Kirche, Kardinal Meissner z.B., das Recht, darauf hinzuweisen, dass
eben homosexuelle Partnerschaften nach goettlichem Recht nicht gut und moralisch verwerflich sind! Das
ist sein unbedingtes Recht und er muss darauf hinweisen. Dass das vielleicht gesellschaftlich unangenehm
ist, mag sein. Es ist aber nach unserem Glauben die Wahrheit und diese vertreten wir!! Im Uebrigen habe
auch ich viele Freunde, die homosexuell sind. Ja. Trotzdem muss ich sie aus meinem Glauben darauf hinweisen,
dass ihr „Treiben“ nicht gut ist!Das sie das anders sehen, ok, teilen kann ich das jedoch nicht!
Ja, das stimmt! Aber ganz soo einfach ist es nicht! Unser GLaube lehrt uns, dass es nur einen einzigen
Weg geben kann: Jesus Christus!! Jeder andere Weg fuehrt nicht zum Ziel!! Aus diesem Grund ist es aus
unserem Glauben (der nicht bewiesen werden kann) klar und ersichtlich (und wir sehen eben hier auch die
Aufforderung Jesu, unseren Naechsten zu lieben), dass wir andere Menschen auch zu diesem Weg fuehren muessen
und sollen, denn ansonsten wuerden WIR das gar nicht ernst nehmen! Beispiel an mir: Wenn ich Ihnen sage,
ach ja, Sie haben Recht, jeder andere Weg ist auch gut und richtig und fuehrt zum Ziel, dann waere das
gleichbedeutend damit, dass ICH in meinem Glauben selbst nicht daran glaube, dass es nur einen Weg gibt!
Das waere eine Art Selbstverrat und dann brauche auch ich nicht daran glauben! Die Worte hier sind oft
sehr hart und manchmal auch zuuu uebertrieben. Aber ich unterstelle den meisten (da rede ich jetzt auch
von mir), dass die meisten im Grunde nichts anderes wollen, als die selbsterfahrene Liebe Gottes und den
Weg durch die Zeit weiterzugeben (gemaess dem Moto: Umsonst habt ihrs empfangen, umsonst gebt es weiter)!!
Man darf aber nicht verwechseln: Die Liebe Gottes und die Liebe als solche ist nicht durch den Gedanken
manifestiert: jeder soll durch seine Art gluecklich werden (also nach dem Toleranzprinzip)! Toleranz JAAAA,
ganz wichtig. Aber trotzdem muss der stetige Verweis auf die selbsterfahrene Wahrheit Gottes erfolgen!
Gruss an Sie!!
Ach Doc, mit Ihnen ist das immer eine gleiche Diskussion. Sie haben eine ganz verzerrte Einstellung zu
Kirche und GLauben. Nach Ihrem Glauben drueckt die Kirche, sie zwingt den Menschen etwas auf, sie raubt
ihm Freiheit und GLaube ist nur etwas an sich ziehendes, etwas in sich unsinniges, da wir Menschen doch
selbst so toll sind, dass wir einer Gottheit nicht beduerfen. Nach Ihrem Glauben brauchen wir den chris.
Glauben nicht mehr, da sich der allgemeine Mensch entzweit hat von der Kirche, da Gott selbst unwichtig/bzw.
nicht existent ist und da wir so modern sind, haben wir uns aus den Fesseln der Sklaverei durch die Kirche
befreit. Lieber Doc, was sagen Sie denn, wenn ich Ihnen versichere, dass ICH persoenlich GLaube und Kirche
GANZ anders erlebe. Weg von diesem duesteren Bild des Bedruecktseins, hin zu einer Gemeinschaft, die sich
um Gott herum sammelt. Ein Gott, der mich nicht erdrueckt, im gegenteil, ein Gott, der mir Freiheit laesst.
Sein Angebot an Liebe macht mich frei, frei von allen moeglichen Angeboten dieser modernen Welt. Und sie
macht mich unabhaengig. Die Kirche feiert in ihrer hlg. Messe diese Liebe Gottes…und nicht nur da. Das
ganze kirchliche Leben ist Ausdruck dieser Versoehnungsbereitschaft Gottes mit uns. Und das tut gut, ja,
ich wuensche es jedem Menschen! Versuchen Sie doch auch mal den Sprung: Wagen Sie sich doch mal weg von
Ihrem absolutistischen Vorstellungen einer strengen und boesartigen Unterdrueckung durch die Kirche. Ich
sage Ihnen: es tut gut! Gruss!!
Viele haben in der Bewertung der Geschichte immer wieder einen großen Fehler gemacht: Sie verwechseln
Mittel und Zweck, Ursache und Wirkung! Sicher, es mag gute humanistische Ideen und Ideale geben, die vollkommen
ohne Gott auskommen. Letztendlich bleiben sie jedoch Gedankengut einzelner Menschen und sind nichts als
unverbindlich! Sie festigen einen Menschen nicht! Der Fehler in der Bewertung liegt darin, dass man die
Auswüchse der Religion damit vergleicht, was die Religion im Inneren ist. Klar, es gab sehr schlimme
Verbechen, die Menschen in der Kirche begangen haben und heute noch begehen. Das rührt jedoch keineswegs
das Innere der Religion an, noch ist sie dafür schuldig. Die „Kirche“ ist und bleibt heilig, doch die
Menschen darin bringen die Sünde! Dasgleiche jedoch finden wir doch auch in menschengemachten „Ideologien“:
Kommunismus, Marxismus, Anarchie, etc…Auch hier finden wir doch deutlich Tendenzen des Missbrauchs,
ja, in DER selbstgestrickten Ideologie überhaupt, dem Kommunismus, sind die weltweit MEISTEN Opfer hervorgegangen
(wie auch im Nationalsozialismus)! Im Grunde jedoch birgt die chrs. Religion die Wahrheit in sich selbst.
Ohne die wirkliche Rückbesinnung und die Verantwortung vor diesem Gott gehen wir Menschen verloren. Auch
Atheisten suchen sich zu rechtfertigen. Sie machen jedoch oft den Fehler, sich selbst als Gott zu sehen,
vor dem sie sich rechtfertigen. Das jedoch ist ein Fehler im Begriff Rechtfertigung! Man kann sich nur
VOR jmd. rechtfertigen und zwar VERBINDLICH!!!
@Doc: Es ist immer schwer, mit Ihnen zu diskutieren. Mal ein anderer Ansatz: Vielleicht kennen Sie den
Umgang der Kirche mit Schuld, ja, so wie es uns Jesus gelehrt hat. Wir muessen uns selbst erstmal pruefen
und dabei werden wir alle erkennen, dass wir suendig sind, immer wieder. Die Kirche weiss sehr wohl darum,
dass sie aus menschlichen Suendern besteht und jeder kath. Christ weiss das auch, deshalb geht er zur
Beichte. D.h. das Schuldbekenntnis erfolgt aus dem Christsein heraus. Damit bleibt die chris. Kirche im
Uebrigen alleine unter allen anderen Institutionen. Das Wissen um die eigene Schwachheit ist ein Ansatz,
der nur im Christentum so vehemment vertreten wird! Also bringt es gar nichts, wenn Sie immer wieder vorbringen,
die Kirche hat doch selber Schuld. Das stimmt! Ja! Denn sie besteht aus Menschen! Das ist aber kein Grund,
die objektive Wahrheit nicht benennen zu duerfen. Und darum geht es: Die Kirche spricht unangenehme Wahrheit
aus. Und das darf sie und das ist auch ein tiefer Auftrag der Kirche! Gottes Wahrheit ragt durch die Kirche
ueber Fehlermachenden Menschen in diese Welt hinein!
Im Fernsehen war neulich ein Bericht ueber eine Frau, die waehrend der Schwangerschaft an Brustkrebs erkrankte.
Einzige Moeglichkeit, um diese Frau zu retten: Bestrahlung. Durch diese Bestrahlung jedoch bestand eine
grosse Wahrscheinlichkeit, dass das Kind stirbt. Dieser sehr schwere Fall, in dem es wirklich um Leben
und Tod ging, ist sicher einer der Faelle, die nicht mehr nichtig sind! Im Uebrigen hat sich die Frau
entschieden, keine Bestrahlung in Anspruch zu nehmen und ist ein Vierteljahr nach der Geburt verstorben!
@Pascal: Er hat die Ansichten Kardinals Meisners richtig erkannt und daraus treffend eine Schlußfolgerung
gezogen. Ich habe nicht im Geringsten das Gefuehl, dass Sie einerseits wissen, was der Kardinal mit seiner
Aussage wirklich meint, noch, was V. Beck eigentlich meint. Haben Sie sich damit mal etwas beschaeftigt?
Wissen Sie, auf welche Art V. Beck fuer die Verbreitung der „Schwulenrechte“ „kaempft“??? Einfach nur
so zu applaudieren ist Unsinn und zeugt von Unwissen!
@nonnobis: Weiter sagt V. Beck auf seiner Homepage: In diesem Sinne sind Meisners Einlassungen immer wieder
Grund zur Empörung. Richtig! Mit dieser Beobachtung hat V. Beck absolut Recht! Das stimmt vollkommen.
Ich stimme ihm da wirklich sehr zu. Vergessen sollte der liebe V. Beck aber nicht, dass das Aussprechen
der Wahrheit, und das genau ist die Aufgabe eines katholischen Bischofs, immer unbequem ist. Wahrheit,
so hat uns Christus schon gezeigt, tut manchmal weh und stoesst auf Empoerung. Allerdings! In der Predigt
des Kardinals kann ich absolut NICHTS erkennen, was irgendwie schlecht waere. Im Gegenteil. Ich geniesse
diese Worte sehr, denn sie bringen gut und schoen auf den Punkt, welches tiefes Fundament das christliche
doch ist. Das nicht zu allem Ja und Amen gesatn werden kann, wird alleine schon aus dem Lesen des Evangeliums
klar!
#80 Luther 19:51:30 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, Sie sind ja ein ganz schlauer. Sie tuen ja gerade so, als waere ein jahrhundertelanger Disput durch
das Erscheinen des Buches endlich zugunsten des Atheismus geloest. Ich will Ihnen sagen, was dieses Buch
bringen wird: Heisse Luft! Das ist laengst schon alles durchgekaut, tief philosophisch und theologisch
diskutiert und dabei werden nur die dumme Masse wieder bedient mit den Vorurteilen: EI KLOAR, SCHEISS
RELIGION IS DOCH AOUT! Nicht mehr, nicht weniger!
#75 Luther 19:17:34 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Sie ergeben sich dem Primat des Gefuehls. Ein menschliches Leben besteht aber nicht nur aus Gefuehlen,
sondern viele Dinge muessen auch durch die Vernunft hindurch, durch Moralvorstellungen, etc.! Es ist zu
einfach zu sagen, dass dies ein nettes Gefuehl sei, dem man einfach nicht widerstehen kann! So ist das
nicht! Aber auch hier wieder klar. Die Gesellschaft spielt ein sehr sehr herabgewuerdigtes Bild von Sexualiaet!
Als waere diese alles. Und noch was. Auch heterrosexuelle Menschen sollen und muessen mit ihrer Sexualitaet
nicht nur gefuehlsmaessig umgehen, und auch Verzicht wird hier angepriesen, z.b. vor der Ehe!
#72 Luther 18:49:29 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, das ist ja eine andere Sache! Jetzt betreten Sie ein andere Baustelle! Das natuerlich auch Dinge
gesagt und getan werden, die die chris. Naechstenliebe verachten,das ist absolut richtig! ABER…Naechstenliebe
bedeutet nicht, dass man alles billigt oder gut heisst. Naechstenliebe heisst aus christlicher Sicht auch,
dass man jmd. hinweist auf das, was man selbst als Wahrheit ansieht. Aus diesem Grund muss manchmal diese,
vielleicht auch harte, Wahrheit ausgesprochen werden und nicht als Akt des Kaputtmachens, sondern als
Akt der Zuwendung!
#69 Luther 18:35:46 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd: naja, tatsaechlich wird im Gegensatz zum gesellschaftlichen Konsens festgestellt, dass Homosexualitaet
in ihrer Auspraegung „unnormal“ ist. Ja! Sie verstehen es als Diffamierung, ich verstehe es als wuerdige
Schaetzung und eine Ausdruck der Achtung vor homosexuellen Menschen! Aber als moralisch normal koennen
wir es eben nicht anerkennen, sorry! Und da klafft die Gesellschaft und die Kirche weit auseinander. Ja!
Natuerlich! Denn in der Gesellschaft werden alle Tabus gebrochen, die gebrochen werden koennen!
#64 Luther 18:20:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd: So, dann wollen wir Ihre Ausfuehrung doch mal kurz beleuchten. Also, der Text, der uns hier Auskunft
gibt, ist der Katechismus. Darin steht folgendes geschrieben: Eine nicht geringe Anzahl von Männern und
Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten
von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte
sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem
Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer
Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen. Also hoeren Sie bitte auf,
hier die Mitleidstour aufzufahren und uns erzaehlen zu wollen, dass die Kirche ach so schlimm zu homosexuellen
Menschen ist! Wer sich als katholischer Christ nicht daran haelt, der verstoesst gegen die Kirche.
#62 Luther 18:05:58 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ist das falsch?? Homosexuelle kommen nicht dem biblischen Verlangen nach, Nachkommen zu schaffen (Arterhaltung).
Sie können es nicht aus biologischen Gründen, da Frau&Frau und Mann&Mann keine Befruchtung hinkriegen.
Stimmt das etwa nicht??
#57 Luther 17:51:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Stimme, ich stimme zu… Noch was: die Kirche sieht sehr sehr wohl auch den Aspekt des Spasses und der
Freude an der Sexualitaet. So ist das Sakrament der Ehe erst vollzogen, wenn beide Partner miteinander
geschlafen haben! Hier steht ganz klar und eindeutig die Sexualitaet in einem sehr grossen Rahmen, der
uns Menschen wirklich am Ende gluecklich macht. Aus diesem Grund verstehe ich die vielen Anfeindungen
hier nicht. So oft wird gesagt, die stocksteifen Katholiken, die leben ihr Leben nicht aus! Doch, und
zwar sehr gut! Aber wir sehen eben beispielsweise Sexualitaet in ihrem ganzen Rahmen, nicht nur im Spass
und im Gefuege von Lust und Leidenschaft, sondern in ihrem ganzen, ja, grossen Auftrag. Dafuer muessen
wir natuerlich auch gegen mittlerweile Gesetzmaessigkeiten ankaempfen. Ganz klar. Aber nicht gegen den
Mensch, sondern mit und fuer den Menschen!
#55 Luther 17:12:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Richtig, Stimme! Und zudem kommt noch, dass die Kirche ein sehr feingewobenes Bild von Liebe besitzt,
die nicht nur aus Gefuehlen, sondern, wie es nunmal auch im Ehegespraech abgefragt wird, aus Fortpflanzung
und Verantwortung fuer diese Nachkommenschaft besteht! (Das ist im Grunde eine vollkommene Ueberdeckung
mit der Evolutionstheorie: Erhaltung)! HS Partnerschaft ist durch die Biologie schon alleine ausgeschlossen,
Nachkommenschaft zu zeugen. Aus diesem Grund kann die Kirche diese Art der „Liebe“ nicht anerkennen, wohl
aber tolerieren. Das Argument, es gibt auch Heterosexuelle Partnerschaften, die zeugungsunfaehig sind,
zieht nicht, denn hier spielen am Ende medizinische Gruende (z.B. kaputte Spermien) eine entscheidende
Rolle, aber die zugrundeliegende Biologie stimmt nach wie vor noch! Somit wird Sexualitaet, von mir aus
auch mit GLueck und Tiefe verbunden, zu einem Selbstzweck, der sowohl antievolutionaer, als auch in dem
Sinne unbiblisch ist, das hier Liebe zu Gefuehlen und reinem Selbstzweck degradiert wird! TROTZDEM sollen
wir Christen Homosexuelle Menschen respektieren und tolerieren, auch wenn wir ihnen „raten“ (aus Liebe)
muessen, ausgeuebte Sexualitaet einzustellen. Diese gilt im Uebrigen auch fuer Pornoindustrie, heterosexuelle
Menschen (die sich nur fuer Sex interessieren), fuer generelle Partnerschaften! Auch wir muessen in unseren
Partnerschaften uns diesen SPiegel immer vorhalten und uns fragen, ob wir daran vorbeileben. Das meinte
Jesus, als er den Splitter ansprach!!
#47 Luther 15:39:22 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nette Werte, Respekt, Umgang, Höflichkeit Diese Werte sind lobenswert. ABer vollkommen unverbindlich
und letztlich ohne Grundlage. Was heisst denn Respekt?? Umgang?? Oeffnen Sie einer alten Dame die Tuer??
Respekt?? Diese Werte machen nur in einer Selbstreflexion Sinn, wenn Sie Werte haben, an denen Sie sich
orientieren. Ansonsten obliegt jedem Menschen die Moeglichkeit, Werte sich freu zu definieren. Selbst
J. Habermas musste im Gespraech mit Kardinal Ratzinger einsehen, dass es Grundwerte einer Gesellschaft
geben MUSS, die nicht dialektisch erarbeitet werden KOENNEN (klar, denn fuer einen Dialog braucht man
bereits Verhaltensregeln)! Das christ. Massband ist die Liebe Gottes, die er in seinem Sohn offenbart
hat. Die ist manchmal durchaus auch „hart“, wie auch Worte der eigenen Eltern manchmal Unverstaendnis
herbeifuehren. Aber am Ende steht das Gute, Gott selbst! Somit indoktriniert die Kirche nicht, wenn sie
ihre Werte offenbart und den Menschen verkuendet. Sie weiss auch darum, und auch das wissen wir nur von
Gott selbst, Christus, dass ER, Gott, auch dem Menschen „nachlaeuft“, der eben immer wieder suendigt.
Suendigen heisst hierbei, die Liebe, die Gott uns entgegenbringt, abzulehnen. Sie zu ignorieren.
#44 Luther 15:21:56 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wenn Sie beurteilen, Ich behalte mir das Recht vor, den Menschen als Individuum zu beurteilen Das ist
gut und recht. Damit Sie jedoch beurteilen koennen, brauchen Sie eine Art Massband, eine Art Skala, damit
Sie beurteilen koennen. Christus selbst hat uns ein Massband gegeben: die Liebe Gottes, die sich in ihm
und durch ihn manifestiert. Liebe, nicht im Sinne von alles ist erlaubt und soll gemacht werden, sondern
im Sinne der Wahrheit, die er uns gegeben hat. Die Kirche selbst verurteilt nicht! Sie gibt den Menschen
Richtschnuren zu einem guten, moralisch erfuellten Leben. Dass damit die scheinbare Freiheit geschnitten
wird, scheint so. Ist jedoch nicht so. Nehmen wir das Beispiel der Sonntagspflicht. Jedem kath. Christen
wird „vorgeschrieben’, sich sonntags zum Gottesdienst zu sammeln. Sie sehen das als Beschneidung, denn
die Kirche sagt Ihnen, dass Sie nicht im Bett liegen bleiben koennen, oder gemuetlich vor dem Fernseher
sitzen koennen etc. Eine Sichtweise. Die andere ist jedoch viel sinnvoller. Wenn wir als Christen daran
glauben, dass der Sonntag im Verlaufe der Woche ein ganz besonderer Tag ist, weil Christus auferstanden
ist, weil Gott selbst Ruhe eingelegt hat, dann ist es fuer uns wie ein inneres Draengen, sonntags dieses
Fest, das mich unmittelbar betrifft, zu feiern, sich zu sammeln, ja, zur Messe zu gehen. Somit wird das
Sonntagsgebot kein „Gebot“ oder „Verbot“, sondern Ausdruck einer tiefen inneren Einstellung. Wenn ich
trotzdem nicht gehe, erschiesst mich keiner o.aehnliches!!
#41 Luther 15:06:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc: Irgendwie schade. Sie sehen hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung
und Unterdrueckung. Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind!
#36 Luther 14:50:16 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc: Und wir wissen um die Fehlbarkeit des Menschen, die Möglichkeit der Manipulation und kennen die
Folgen des „Stille Post“-Prinzips. Insofern ist die christliche Lehre, egal, ob apostolisch oder biblisch
überliefert, in Frage zu stellen. Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann
aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit). Irgendwie schade. Sie sehen
hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung und Unterdrueckung. Schade! Wirklich!
Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind! Haben Sie auch schonmal an die befreiende Wirkung von Religion,
von chr. Glauben gedacht?? Haben Sie sich schonmal darueber Gedanken gemacht, wie schoen es ist, dieser
Gemeinschaft anzugehoeren, welche Freiheit ich bekomme und wie ich mich im Lichte Gottes immer wieder
aufrichten kann?? Wie schoen die Botschaft ist, dass es einen Gott gibt (die Welt ist in sich nicht sinnlos),
der auch noch Schritte auf mich zugeht, obwohl ich immer wieder ablenke und sage, ich will nicht??
#24 Luther 13:40:19 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
So, Hans Kueng fuehren Sie an, das ist ja lustig. Einer der ersten persoenlichen Kontakte, die der jetzige
Papst wiederhergestellt hat, war mit Hans Kueng in einem ganz persoenlichem Treffen, das selbst Hans Kueng
gelobt und sogar als extrem positiv empfunden hat. Und nun?? Und noch was. Wenn jmd. eine Lehre verkuendet,
die vollkommen GEGEN das steht, was die Kirche verkuendet, dann muss man natuerlich einschreiten. Wenn
ich als Professor einer Universitaet oeffentlich die Prinzipien und den Aufbau, die Inhalt und die Ausrichtung
der Universitaet anzweifle und in den Schmutz ziehe, dann wird der Kultusminister sehr schnell bei mir
anrufen!! Das koennen Sie aber glauben! Dabei geht es nicht um Ideologie, sondern um Glaubhaftigkeit!
#20 Luther 13:21:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Schulschwaenzer: Ihre Logik ist mir nicht einsichtig und ist auch total nebendran! Ein Volksvertreter
in dieser Bundesrepublik ist doch auch nicht verantwortlich fuer jeden Furz, den sie lassen?? Und Stellvertreter
Gottes heisst nicht, dass er Gott auf Erden ist, sondern dass er, weltlich und geistlich, die obere Macht
von Gott bekommen hat, diese Kirche zu leiten, d.h. aber vor allen DInge nicht fehlerlos, da sich Gott
einen Menschen ausgesucht hat! Fehlerlos nur dann, wenn er wirklich lehramtlich spricht, was in den letzten
100 Jahren 1mal passiert ist! Also braucht man sich darueber nicht aufregen!
#18 Luther 13:11:47 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Die Aufgabe eines Primates im Glauben ist nicht gleichzusetzen mit einem Diktator einer saekularen Staatsform.
Die Worte Jesu an Petrus sind eindeutig Aufgabe und Verantwortung in einem. Es geht darum, die Kirche
durch die Wellen der Zeit zu tragen, sie in schwierigen Zeiten zu schuetzen und eben durchaus (man sieht
es an den protest. hunderten, ja tausenden, Denominationen) die Kirche eins zu halten. Der Papst soll
das zusammenhalten, was zusammengehoert, er soll und muss im Laufe der Zeit verbindliche Werte und Ausrichtungen
setzen, an der hlg. Schriftund der Tradition orientiert. Dass es immer wieder Missbraeuche gab, ja, denn
es sind Menschen am Werk. Und ein Papst ist in seinem normalen Leben so unfehlbar wie du und ich. Er fehlt
auch. Ja. Es gibt aber auch (aehnlich einer Abstimmung) Beschluesse (seien wir ehrlich, die er auch nicht
ganz alleine faellt), die eben nunmal so stehen und nicht wieder in Frage gestellt werden koennen. So
kann unter dem grossen, ja unendlich weitem Dach der Mutter Kirche, Einheit herrschen!
#14 Luther 13:04:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ach, nun tun Sie nicht so. Immer wieder diese abgelutschten Debatten. Der Papst hat in den letzten Einhundertjahren
EEEEEIIIIINNN unfehlbares Dogma verkuendet. EEEIIINNNSSS. Also erzaehlen Sie mir nicht, der Papst waere
eine Art Gedankenmanipulator, der nichts besserer zu tun haette, als mich kleinen Christ hier auf meinem
Fleckchen Erde zu ueberwachen. Unsinn! Unsinn! Unsinn! Und wenn Sie das so wollen, dann sind Sie von unserem
Staat wesentlich mehr und genauer ueberwacht, als Sie jemals von Papst, Bischoefen oder Priestern sein
werden.
#11 Luther 12:58:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ich habe mir mal die Kritiken zum Buch angesehen und bin bestaerkt in der Meinung, dass dieses Buch in
sich wieder eine voellige Fehlleistung ist. Zum ersten: die Kirche hat seit langer und geraumer Zeit den
Streit zwischen Naturwissenschaft und Religion beendet, denn es gibt keinen Streit zwischen beiden Disziplinen.
Offenbar versucht aber Dawkins genau diesen Streit wieder zu entfachen. Nutzlos! Zum zweiten: ich lese
immer wieder die Kommentare, wonach Religion Schuld an allem Uebel dieser Welt ist. Was soll dieser Unsinn??
Man kann doch nicht pauschal die Demokratie verurteilen, weil es Tote und Getotete der Demokratien gibt.
ODer schauen wir uns den Kommunismus an, der die meisten Toten gefordert hat (und diese Staatsform ist
in sich gottlos, bzw. der Fuehrer erhebt sich zu einer Gottesfigur)! Oder schauen wir uns die kirchlichen
Verbrechen an. Sie wurden nicht wegen der Religion sondern trotz der Religion durchgefuehrt! Wer diese
Argumente anbringt, der schaltet einfach mal so den Faktor Mensch aus, ohne dabei nachzudenken, dass genau
hierher das Uebel kommt. Und diese Kritiken sind nicht ernstzunehmen!!
Mh, also ich spuere davon nichts. Also bei mir, als glaubenstreuer Katholik, hat weder ein Papst, noch
ein Bischof, noch ein Priester jemals angerufen oder sich vorgestellt und mir verboten, bzw. diktiert,
was ich denken sollte. Fuer meine Mitmenschen in meiner Gemeinde ist Rom ungefaehr so weit entfernt, wie
die Erde vom Mond, die meisten von denen wissen nichtmal genau, was der Papst so von sich gibt. Der Bischof
wird zwar erwaehnt im Hochgebet, und naja, kommt alle 4 Jahre zur Visite, aber viel anfangen koennen die
meisten glaeubigen Mitchristen damit auch nichts! Also, tacheles, reden Sie nicht immer so einen Unsinn
und so einen UltraMist, dass Katholiken von irgendwelchen geistlichen Maechten gezaehmt und staendig neu
ausgerichtet werden. Das ist absoluter Unfug und entspricht ueberhaupt nicht der wirkliche Sachlage. Nur,
weil wir nicht alles, was modern erscheint mitgehen, heisst das doch nicht, dass wir sooo gehoerig diesen
Maechten gegenueber sind, das wir total geistgewaschen seien. Hoeren Sie auf damit, ansonsten braucht
man nicht diskutieren mit Ihnen, weil es keinen Spass macht und deshalb auch nutzlos ist! Was Sie behaupten,
entspricht nicht der Wahrheit!! Ende!
#30 Luther 12:43:14 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
ICh stimme da grundsaetzlich zu. Ueberlastet ist ein priester hier in Deutschland nicht. Es gibt leider
eine grosse Distanz der Priester zum normalen Volk! Das ist traurig. Ich kenne Gegenden in dieser Welt,
da feiert ein Priester jeden Tag um 6.00 Uhr morgens mit voller Gemeinde die Eucharistie, unterrichtet
in der Schule, hoert jeden Tag Beichte, jeden Tag kommen Dutzende Menschen zu den priestern und fragen
um Rat, und alleine sonntags feiert er neben den 3 Messen noch mittags die Bibelschule und abends den
Hauskreis ab. Vergleich mit einem deutschen Priester (zumindest bei den meisten ist das so): nada! Ich
kenne indische Priester, die hier in Deutschland depressiv werden, weil einfach die Arbeit zum grossen
Teil nur aus sinnlosem Papierkram besteht! Gruss
@Doc: ZUnaechst einmal: Ansgar, Sie haben Recht! Und ja, einige Poster hier uebertreiben in Ihren Ansichten
und stellen dann wirklich doofe Parolen in den Raum (wie zB. das Hoellenfeuer wird euch holen, etc)! Aber:
-Homosexuelle versuchen, Rechte für sich durchzusetzen -Gläubige wie Luther versuchen, diesen Versuch
durch eine Vorverurteilung einer ganzen Personengruppe zunichte zu machen oder in Frage zu stellen Das
ist an Laecherlichkeit kaum mehr zu ueberbieten, oder?? Welche Rechte wollen Sie denn? Und wieso?? Und
warum darf ein Christ nicht sagen, dass diese Rechtsvergebung keinen Grund hat, ja, dass man sogar Gefahren
darin sieht?? Seit wann darf ich denn nichtmal mehr sagen, dass ich im Credo der Kirche ausgelebte Homosexualitaet
als suendhaft empfinde?? Es tut mir Leid, aber was Sie machen, lieber DocRoentgen, ist nichts anderes,
als sich ein liebes und nettes Weltbildchen zusammenzusetzen, ohne dabei, und daran glauben wir eben,
die Wahrheit Gottes einzubeziehen, ja, Sie rechtfertigen sich auf eine unglaublich plumpe Weise. Ich hoffe,
dass Ihr Gewissen das im Hintergund spuert, das da etwas nicht so stimmt!
Ja gehen, Sie doch mal sonntags zum Gottesdienst, meinen Sie, man wird auf dem Weg dorthin nicht belaechelt
und ggf. auch veralbert! Und so, wie Sie das beschreiben, ist das ueberhaupt nicht. Ich selbst kenne ein
Lesbenpaar, die zugleich an der gleichen Schule als Lehrerinnen angestellt sind. Da sagt JEDER, das sei
gut und normal! Wenn ich die Frage stelle, warum das normal sei, bekomme ich Konservatimus vorgeworfen,
bekomme Lachen ab und gleichzeitig werde ich ins 5 Jhd. verbannt!
@raindance1: Und die ganze Wut über ihr scheiss Leben lassen Sie mir Vorliebe an Homos aus. Denn die
haben das was Sie so gerne hätten, Naja, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Man bemerkt eindeutig
in unserer Gesellschaft einen Hang, Andersdenkende zu diskreminieren. Bekennt sich heute jmd. zur Homosexualitaet,
dann erscheint das jedem Menschen total normal. Wird jedoch die Stimme erhoben, sagt man vielleicht, dass
es eben nicht etwas Gutes und eben eine Suende ist, dann wird man, von wegen Toleranzdenken, abgehakt,
man wird verarscht, laehcerlich gemacht ob des alten Denkmusters!! Ich sage das auch ganz offen: Ich bekenne
im Credo der Kirche, dass ich ausgelebte Homosexualitaet als suendhaft ansehe, die die wahre Sexualitaet
des Menschen entstellt!
@Pascal123: Mh, Sie machen es sich wie immer einfach! Ich werde mich hier nicht ueber die Bevoellmaechtigung
der Kirche auslassen, Suenden zu hoeren und diese sogar zu vergeben. Das ist ein aetzendes freikirchliches
Paradigma, das sich mit ein wenig Auseinandersetzung mit dem Thema schnell schnell ausschalten laesst.
Die Natuerlichkeit von Homosexualitaet stelle ich aber doch arg in Frage. Und selbst wenn, ist die Gleichsetzung
Natuerlichkeit = moralisch gut falsch und zu flach gedacht.
@all: Um mal wieder auf eine sachliche Ebene zu kommen (die haben im uebrigen alle hier verlassen), moechte
ich doch auch mal einwerfen, dass die Kirche keine Homosexualitaet als solche verurteilt. Homosexuelle
Menschen sind, und im uebrigen bei aller Ideologie (was Sie damit genau meine, DocRoentgen, ist mir unklar),
sagt uns die Kirche hier auch, dass wir anstaendig und emotional beteiligt mit Betroffenen umgehen sollen!
Es geht einfach um eine Lehre der Liebe, die sich ganz und klar ableitet aus dem Wirken Gottes auf der
Erde, in die eben Homosexualitaet nicht passt. Und das hat nichts mit modern oder altmodisch oder aufdruecken
einer Idee zu tun, sondern kommt einzig und allein durch die Ableitung aus dem Liebesbild, das uns Christus
vermittelt hat. Wenn Sie damit nicht einhergehen, ist es doch ok, auch wenn es uns Christen schmerzt,
denn zur Naechstenliebe gehoert immer der Hinweis auf die Wahrheit Christi! Leben Sie es eben aus. Sozialkatholisch
drueckt es sehr drastisch aus, aber im Grunde stimmt es. Wer sich seiner Sexualitaet so ausliefert (welch
ein Argument DocROentgen…der Mensch ist ja so schwach, das der seinen Trieben UNBEDINGT nachgehen muss…),
der nimmt die Lehre nicht ernst und begeht damit formal gesehen eine Suende, die zunaechst fuer den Menschen
trennend von Gott wirkt! Diese Suende lastet auf dem Menschen! D.h. aber nicht, das wir keine Suende begehen,
sicher! Staendig! Fuer Suende gibt es Versoehnung, die uns Christus in der Beichte anbietet!
Lieber Tommiboy, in diesem Forum gibt es tausende Seiten, die diese Thema durchgekaut haben. Das momentan
nur Sozialkatholisch gegen sie beiden argumentiert, spricht wohl dafuer, dass diese Diskussion ausgelutscht
ist! Was Sie anbringen hat ueberhaut keinen historischen Wert. Sie tuten in die gleiche Trompete der Gesselschaft,
der Medien, ohne sich die wirklichen Fakten udn Daten zu betrachten. Es ist Unsinn! Woher wissen Sie denn
so genau, dass die Kirche Ideologien ueberstuelpen moechte?? Haben Sie das selbst erlebt, oder orientieren
Sie sich zufaellig an Hollywood-Epen, die nichts als Maerchen und so voellig unhistorisch daherkommen??
Oder haben Sie eine wirkliche historische Sicht dafuer?? Und wenn, erleben Sie die Kirche heute noch so??
Bekommen/Bekamen Sie in der Schule Laecherlichkeiten ab, weil Sie sonntags in die Kirche gehen und vielleicht
keinen Fernseher haben?? Ist das nicht einseitig und total untolerant?? Ueberlegen Sie erst, bevor Sie
schreiben.
Es gibt keinerlei Grund, warum Frau Herman (so hat sie es gestern deutlich gesagt) sich entschuldigen
sollte. Sicher, sie hat etwaszum Ausdruck gebracht, das missverstanden wurde (extra!!). Dann muss aber
eine Klarstellung reichen und nicht eine Entschuldigung! Kurz zur gestrigen Sendung: Es war peinlich.
Ja. Aber nicht fuer Frau Herman, die stolzen Hauptes diese Sendung verliess. Es war peinlich fuer Johannes
B. Kerner, es war aeusserst peinlich fuer fuer die Gaeste (Senta Berger, weinerliche Frau Schreinemakers
und da war noch einer, stimmt…Herr Mario Barth…was der dort suchte…keine Ahnung). Und dazu der peinliche
Schritt, einen Geschichtsprofessor einzuladen, der gleichzeitig die Modernismuskeule schwingt. Alles diese
Gaeste haben nichts beigetragen. Sie haben in die dumme Kerbe der Medien gehauen, ja, aber mehr nicht.
Keine Argumente, keine Fakten, kein gar nichts! Und JBK hat die Diskussion geleitet wie im Kindergarten:
so, du hast ja falsches gesagt…entschuldige dich mal… Darauf war es von Anfang an ausgelegt. Mehr
sollte es nicht sein. Und dann dieser durchaus laecherliche Rauswurf. Eva Herman hat Recht: Wer heute
von Werten spricht, der wird abgedraengt in eine Ecke (am einfachsten natuerlich die Naziecke, denn die
wenigsten wissen darueber Bescheid)! Eva Herman ist aber leider auch nciht in der intellektuellen Lage,
ihre Werte ordentlich und unterlegt darzulegen. Das kreide ich ihr an! Mehr aber nicht!!! Vor allem kein
braunes Gedankengut!! SO ein Unsinn!!! Schlimm!!
at: DocRoentgen Sie machen es sicher aber einfach! Wirklich!! Sie posten hier in einem rein katholischen,
ja konservativen Forum. Bitte verstehen Sie doch, das ein kath. Christ, der seinen Glauben und die Lehre
der Kirche ernst nimmt, nicht sagen kann, dass die Tolerierung von Homosexualität in irgendeiner Weise
begründbar und akzeptabel ist. Es geht nicht! Wenn ich Ihnen sagen würde, och jo, stimmt, an sich haben
Sie Recht, alles halb so wild…mach ruhig weiter so, dann würde ich, nach meinem Glauben, eine Sünde
begehen, denn ich muss Sie darauf hinweisen, dass nach katholischem Glauben Homosexualität nicht „normal“
ist und aus diesem Grund abgelehnt werden muss!! Und das hier, in einem kath. Forum, natürlich mehr Leute
gegen Sie wettern…ist das so unnatürlich?? Wie würden denn Homosexuelle in einem homosexuellen Forum
auf uns reagieren???
Ja, das habe ich gerade auch gefunden! Sehr interessant…wie war das mit „entartet“??? Ist das nicht
pervers?? Abartig, dass man nicht mal in einem solchen ZUsammenhang etwas sagen kann und darf?? Das Thema
NS-Zeit ist omnipraesent und irgendwie reageirt JEDER zittrig und auch sehr aengstlich…warum??
Frau Herman spielt hier nur eine untergeordnete Rolle… Die kath. Kirche (und die ev. „Kirche“ kann man
hier total abschreiben und vergessen) wird immer wieder gegen Missstaende in der Gesellschaft klagen!!!!
Typische Missstaende sind: – Familien, die kaputt gehen! – Homosexualitaet, die als „normal“ angesehen
wird! – Hass und Gewalt – zerruettete Werte – Armut und Hilflosigkeit – Abtreibung als Normalfall!!! – Ausbeutung
der Armen und der Familien – Gottlosigkeit, und damit verbunden der „Aufschwung“ des Menschen – Wissenschaftglaeubigkeit
(als Wissenschaftler weiss ich, wovon ich rede) Man kann diese Liste fortsetzen und die Reihenfolge spiegelt
auch keine Prioritaet wider! Frau Herman spircht ein paar Punkte an, sofort wird sie mundtot gemacht…hat
sie wirklich die Worte in diesem, ihr nahegelegt Sinn gebraucht, oder nicht?? Weiss es jmd.?? Warum fragt
man sie nicht selbst??
Es geht auch gar nicht so darum, dass Frau Herman selbst im Konkubinat lebt und natuerlich kein grosses
Vorbild ist und sein kann. Aehnliches erleben wir auch mit Gabriele Kuby! Interessanter ist jedoch der
Fakt, dass es einen Aufschrei gibt, wenn IRGENDJEMAND mal die Worte WERTE, FAMILIE und LIEBE benutzt und
zwar nicht in einem Zusammenhang mit Feminismus, Modernitaet und „Aufgeklaertheit“. Frau Herman spricht
fundamental liegende katholische Werte an. Sie plaediert dafuer, dass man endlich an ein Umdenken kommen
muss… Dass sie selbst leider nicht als Vorbild dient (dienen kann), ist schmerzlich und relativiert
natuerlich auch leicht, aber es aendert nichts an der Wahrheit die sie ausspricht!!! Diese wiederum ist
dem normalen „Depp“ unserer Gesellschaft egal, es geht nur um mediales Zerreissen einer wahrheitsmaessigen
Meinung! Schlim!!
@Die“Wahrheit“: Aus diesem Grund bezeichnet man diesen Schritt auch GLAUBE und nicht Wissen. Eine Wissenschaft
bleibt immer im Rahmen der Erkenntnis. D.h. Wissenschaft kann und darf ihren Rahmen nicht verlassen, d.h.,
dass sie keine Aussagen über Glauben oder Nichtglauben machen KANN!! Wer das tut, ist ein wissenschaftlicher
Narr! Der Schritt zum Glauben jedoch ist ein im Menschen selbst angelegter Prozess, nicht, um Wissenschaft
zu verdrängen, im Gegenteil, um Wissenschaft ihren ordentlichen Platz einzuweisen.
@Die“Wahrheit“: Naja, wenn einer im Mittelalter (oder der frühen Aufklärung) stecken geblieben ist,
dann sind Sie es! Argumentativ Gott durch „universitäre“ Wissenschaft zu begründen ist in sich unschlüssig,
da gebe ich Ihnen Recht. Aber das schliesst doch überhaupt nicht, etwas weitergedacht, die Möglichkeit
aus, dass es wirklich einen Gott gibt!
#80 Luther 12:54:15 | Mittwoch, 12. September 2007
Ach wissen Sie, Sie haben keinerlei Gegenargumente gebracht. Es ist immer dasgleiche. Man bringt eine
Begründung, warum die Kirche Homosexualität verurteilt. Diese Begründung ist in sich stichhaltig…warum?weil
sie aus dem Auftrag Jesu Christi an uns erfolgt. Ob Sie diese Argumente teilen oder nicht, ist Ihre Entscheidung…
Aber es kommen dann immer diese unsinnigen Einwürfe: zum zweiten habe ich die sexualität des menschen
nicht deshalb hervorgekehrt, weil ich damit ausdrücken wollte, es sei isoliert zu sehen und nur zum spaßkonsum
da. ich habe ihn deshalb ins zentrum der argumentation gerückt, weil dieser bereich zum intimsten des
menschen gehört und somit zumindest hier ein anspruch auf autonomie gegeben ist. ob ein mensch, die sexualität
in verbindung und als höchste ausdrucksform von liebe erlebt, wie ich es von mir sagen darf oder nicht,
kann nicht gegenstand von vorschriften sein. noch dazu durch unbeteiligte! dagegen wehre ich mich schärfstens
und mit aller kraft. Immer dieser Quatsch, dass sich die Kirche in die Schlafzimmer der Menschen nicht
einzumischen hat (dabei merken Sie gar nicht, wieviel Ihnen unsere Gesellschaft und unsere Medien in Ihr
Sexualleben reinreden). Zunächst steht kein kirchlicher Würdenträger im Schlafzimmer und beobachtet
was dort getrieben wird. Das überlässt die Kirche den Menschen selbst. Aber die Wahrheit Gottes umfasst
den GANZEN Menschen, d.h. auch seine Sexualität. D.h. die Kirche kann hier schon Richtschnuren geben
und muss sie auch!
#31 Luther 13:21:05 | Dienstag, 11. September 2007
Man darf sich aber auch Gott nicht so zusammen basteln, wie man es nun einmal gerne hätte. So nach dem
Motto: er ist ja übermäßig barmherzig und vergibt so oder so alles. Dieser Kuscheljesus ist jedoch
nicht der, den ich im Evangelium finde. Und Religionen haben immer etwas Absolutes an sich! Und wenn ein
Mann im Ehebruch lebt, dann nehme ich dsa Evangelium und lese dort nach, dass Jesus ein solches Verhalten
scharf getadelt hat! Er vergibt den Menschen, ja, aber trotzallem ist es eine schwere Sünde!
#19 Luther 12:47:51 | Dienstag, 11. September 2007
@Sigurd: Sie haben da etwas missverstanden. Im Artikel geht es NICHT um Pavarotti selbst, sondern um das
Verhalten der Bischöfe. Und dieses Verhalten ist leider, trotz der beruflichen Erfolge dieses Sängers,
der Sache nicht angemessen. D.H. Kritik an den Bischöfen, nicht am Sänger!
#12 Luther 11:37:47 | Dienstag, 11. September 2007
Was heisst denn das? In solchen Fällen handelt es also um ordinäre Oblaten und können tatsächlich
Krankheitskeime eine Rolle spielen, während ansonsten der Leib Christi derartige Möglichkeiten (dass
Krankheitskeime übertragen werden könnten) ausschließt. Hat die Kirche das so jemals gelehrt? Das ist
ja reiner Thomismus, ich glaube, sogar falsch verstandener Thomismus!
Das ist natürlich nicht alles!! Seine Stimme hat die Seele berührt, hat das Herz überfließen lassen,
hat reine Liebe und höchste Leidenschaft verströmt. Mh, eine nette Eigenschaft. Aber Sie sollten sich
merken: im Christentum wird der Mensch vor Gott beurteilt, nicht nach dem, was ihm Massen und Mengen zugeschrien
haben! Ein Mensch (egal welcher) kann tausende andere Menschen angerührt und deren Herzen überfliessen
lassen…Der Mensch wird aber vom Innersten her beurteilt werden. Aus diesem Grund ist das, was Sie schreiben,
Philomena, nicht das, wie wir das sehen!
Es tut mir leid crossword, aber ich kann mit Ihnen nicht über das Thema Liebe sprechen. Man bemerkt in
Ihren Worten eindeutig die eigene Glaubhaftmachung der eigenen Lebensweise. Was Sie geschrieben haben,
mag in einem gewissen Teil richtig sein. Aber es ist eben nur der Teil, der propagiert wird, ohne auf
das Ganze der Liebe zu sprechen zu kommen. So wird die Sexualität zu einem Akt gemacht, der REIN dem
Spass und der Freude dient. Und reden Sie doch nicht so einen Unsinn, von wegen ich habe nicht mit offenen
Augen gelebt und geliebt. Was soll so ein Quatsch?! Meinen Sie, Sie könnten mir damit irgendetwas?! Gar
nichts. Ich weiss sehr wohl um mich und mein Leben und kann Ihnen aus allertiefstem Herzen versichern:
ich weiss sehr wohl, von was ich da rede. Diese Pauschalvorwürfe an uns Katholiken sind unertragbar.
Es wird so getan, als wären nur Homosexuelle die Modernen der Zeit und hätten DAS moderne Bild der Liebe!
Glauben Sie mir, dass Bild, dass Sie verkünden, ist zu kurz und irgendwann wird der Fall kommen! Sicher!
Wieder Pascal! Und was ist mit vor Gott geschlossenen Ehen, die gar keine Kinder wollen.Lieben die sich
dann auch nicht richtig, oder ist Ihre Liebe nicht aufrichtig nur weil Sie sich nicht Fortpflanzen wollen.
Deren Liebe müsste dann ebenso wenig wert sein wie Liebe unter Männern oder Frauen, da Sie sich ja nicht
Fortpflanzen. ERSTENS habe ich nicht gesagt, dass Liebe nur auf Fortpflanzung hinausläuft, aber diese
ist im Begriff der Liebe integriert… ZWEITENS wird vor einer katholischen Eheschliessung tatsächlich
nach dem Kinderwunsch gefragt. Will ein Pärchen KEINE Kinder, so kann es nicht katholisch heiraten. Merken
Sie, es macht Sinn! Liebe ist eben nicht nur ein Gefühl. Es umfasst den ganzen Menschen! Ausserdem spreche
ich nicht von einem Wert. Ich werte das nicht ab. Aber sage im Credo der Kirche: zwischen homosexuellen
Menschen findet nicht das statt, was die Kirche als wahre Liebe bezeichnet!
@Die“Wahrheit“: Sie werden wohl verstehen, dass ich Ihren Username nicht ausschreibe, denn das, was Sie
schreiben, ist schlichtweg nicht die WAHRHEIT! Die WAHRHEIT ist nur eine: JESUS CHRISTUS! Und sehen Sie
mir nach: ich beginne mit Ihnen hier im Forum keinen ekklesiologischen Streit! Aber ganz kurz: Ich denke
nicht, dass Sie beurteilen können, ob sich Schwule lieben können. Ich versichere Ihnen, das geht. Sie
können beurteilen, dass Kinder ihre Eltern lieben. Diese Liebe steht aber selten im Zusammenhang mit
dem Fortpflanzungsgedanken, ergo gegen Ihre Lehrmeinung! Dieser Vergleich funktioniert nicht. Denn eine
partnerschaftliche Liebe ist etwas anderes, als eine Liebe zwischen Kind und Eltern. Viele Elemente lassen
sich darin finden, ja. Aber naturgemäß nicht die Fortpflanzung. Ausserdem klammere ich den Teil Geschlechtsverkehr
natürlich mit meinen Kindern aus. Aus diesem Grund ist diese Art der Liebe eben eine andere, wenn auch
nicht voellig andere Art der Liebe. Und als Jesus sagte, liebet eure Nächsten, meinte er auch nicht die
Fortpflanzung! Im Übrigen ist das auch so im Glauben. Ich habe auch keinen Geschlechtsverkehr mit GOTT,
jedoch liebe ich ihn! Homosexuelle jedoch wollen sich „partnerschaftlich“ lieben, aber das funktioniert,
wie gezeigt, nicht (im Sinne der Kirche)!
Liebe Die… Sie kommen immer wieder mit dem gleichen Kram. Sie werfen irgendwelche „Fakten“/„Daten“ hier
ins Forum und rühmen sich dann über andere, doch die natürliche und allzu normale Situation der Homosexualität
damit bewiesen zu „haben“. ‘ Zunächst hat Philomena keine Fakten gebracht. Sie hat erklärt, dass es
moeglich sei, dass auch ein „anderer“ sozusagen die „Austragerolle“ für das Faktum, dass homosexuelle
Menschen keine Kinder bekommen koennen (in der Grundanlage schon), übernimmt. Dies führt aber an meiner
eigentlichen Argumentationskette vorbei. Ich rezitiere: Homosexualität ist keine Liebesform, vielleicht
Zuneigung, aber keine Liebe, wie es die Kirche versteht und die Kirche ist nunmal die Hüterin der einen
Wahrheit. Sie koennen mir auch erzählen, dass es einem Geschlechtstrieb eines Mannes entspricht, wenn
er viele Partnerschaften, ja sogar mehrere gleichzeitig hat. Aus das ich moeglich, etc. etc.!
Sie merken ja selbst, liebe Philomena, wie sehr Sie sich Ihre Sicht zusammenschustern. Sie verqueren jede
Wahrheit in ein selbstgefällige Wahrheit. Sie versuchen, jedes noch so kleine Mittel auszunutzen, ja,
auszupressen, um sich selbst zu legitimieren. Das ist aber an der Wahrheit vorbei.
#49 Luther 21:24:03 | Donnerstag, 6. September 2007
Sie meinten sicher den Areopag! Aber tatsächlich glaubt die Kirche an eine einheitliche Lehre der Kirche,
so wie es Lukas schreibt: sie hielten fest an der Lehre! Mehrer Ausdeutungen kann es nicht geben.
#46 Luther 20:38:11 | Donnerstag, 6. September 2007
@all: Typ: @ LutherUnd wieder derselbe Fehler. Wenn das so, wie Sie es schreiben, Lehre der Kirche wäre,
dürfte die Kirche eine Ehe zwischen Unfruchtbaren oder die Ehe einer Frau, die keine Kinder mehr empfangen
kann, ablehnen. Sie müsste auch die Eheschließung von Kindern, die noch nicht geschlechtsreif sind,
verbieten. Ersteres tut sie nicht und hat es nicht getan, Letzteres hat sie zumindest früher nicht getan.
Ich versuche es nohmal klar zu machen! Die Unfruchtbarkeit mancher Pärchen ist schmerzlich und sehr schlimm.
Aber der Liebe im Sinne der Kirche tut es keinen Abbruch. Warum? Weil die biologische Anlage zur Fortpflanzung
gegeben ist. Es ist im Grundsatz moeglich und wird durch medizinische Gründe verhindert. Es ist aber
biologisch „tauglich“. In einer homosexuellen Partnerschaft ist dies biologisch und medizinisch voellig
im Grundsatz ausgeschlossen. Es geht nicht, die biologische Veranlagung ist nicht gegeben, kurzum: es
ist nicht moeglich!! Dadurch wird ein wichtiger Teil der menschlichen Sexualität und die Liebe, die dahinter
steht, nicht nur ausgeblendet, sondern ist im Grundsatz gar nicht moeglich! Aus diesem Grund kann die
Kirche nicht von Liebe sprechen zwischen Homosexuellen UND kann diese Partnerschaften nicht anerkennen,
geschweigedenn überhaupt segnen und sakramental besiegeln! Es geht nicht! Und da wir mmit de Kirche glauben,
dass Christus ihr alle Gewalt und die Wahrheit gegeben hat, kann sie sich da nicht irren. Alles andere
ist der Modernismus!
#35 Luther 19:00:35 | Donnerstag, 6. September 2007
Und gleich vorweg: SIcher wird man denken: es gibt auch Frauen oder Männer, die keine Kinder bekommen
koennen. Richtig. Aber a) ist der Wille da! b) gibt es medizinische, aber keine biologischen Gründe!
Bei HS sieht das anders aus: a) mag der Wille da sein… b) gibt es aber biologische (d.h. in der Anlage
schon) Gründe, die eine Fortpflanzung ermoeglichen! Und wissen Sie warum wir das so nicht verstehen:
weil seit EInführung der Empfängnisverhütung SEX und FORTPFLANZUNG voneinander getrennt wurden, sie
bilden keine Einheit mehr. Aus sexueller Ansicht mag ja die Liebe zwischen HS durchaus moeglich sein,
ABER zieht man die GANZE DIMENSION der Liebe mit ein, so wird aus HS zwar Zuneigung, aber die wirkliche
LIebe ist im Grunde her beschnitten und somit auch keine Liebe mehr!
#31 Luther 18:53:37 | Donnerstag, 6. September 2007
Fortsetzung: Es geht der Kirche nicht um die Diskriminierung der HS, aber sehr wohl um das Verkünden
der Wahrheit, was die Liebe ist, mit der uns Gott liebt. VOn mir aus mag die HS in der Natur vorkommen,
aber immerhin haben wir uns als Menschen entwickelt und sind in der Lage, das Bild, das Gott uns von der
Liebe gegeben hat, zu verstehen und anzuwenden. Es ist ein zutiefst Menschenfreundliches, liebendes, ja,
unheimlich schoenes Bild der Menschen und vom Menschen. So findet der Mensch zu sich selbst, findet zu
Gott und kann sich entfalten. @nachtlaterne: Sie haben Recht. Leider leider werden auch die heterosexuellen
Menschen immer wieder verblendet, indem ihnen falsche Goetzen präsentiert werden! Es ist wirklich schlimm!
#28 Luther 18:45:03 | Donnerstag, 6. September 2007
@Pascal123: Nun gut. Sie haben sich nicht informiert. Dann werde ich Ihnen mal das Liebesbild der kath.
Kirche erklären: Homosexualität kann keine Liebe im Sinn der Definition der Kirche sein. Sehr wohl Zuneigung.
Aber keine wirkliche Liebe. Denn Liebe schliesst den ganzen Menschen ein und darüber hinaus eben noch
mehr. Ein junges frisch verliebtes Paar soll sich finden, im Gebet auf Gott schauen. Nach einer Phase
der tiefer werdenden Zuneigung und der ersten überstandenen Tiefphasen (verliebt sein hat schon lange
aufgehoert hier) soll die Entscheidung aus dem Gebet heraus getroffen werden, für immer zusammen zu bleiben,
d.h. den heiligen Bund der Ehe zu schliessen. Dieser ist im Übrigen erst dann besiegelt, wenn die Partner
miteinander geschlafen haben (natürlich moeglichst das erste Mal erst in der Ehe). Diese Liebe, die auf
der Erde ewig angelegt ist, ist nun fest zusammen, auch in Hoehen und in Tiefen. Soweit so gut. Aber was
ist der Unterschied nun?? Der grosse Unterschied liegt in der Weite der Liebe. Zur Liebe zwischen Mann
und Frau gehoert nicht nur Gefühlskram…sondern eben auch Fortpflanzung. Und diese ist NUR zwischen
Mann und Frau moeglich. Das ist in der Liebe integriert. Erst dann wird es wirkliche Liebe! Und biologisch
kann nunmal nur eine Frau und ein Mann Kinder bekommen. Sexualität als Ausdruck dieser Liebe, die Nähe
zwischen Mann und Frau im Ehesakrament, UND die Bereitschaft zur Fortpflanzung! Biologisch ist das aber
bei HS VOELLIG ausgeschlossen!! D.H. keine LIEBE!
Stimme ich zu! Genau! Auch im Sinne des „Täters“ wäre es, wenn die Sache schnell aufgeklärt wird. Aber
Sie haben indirekt ein viel Schlimmeres Problem angesprochen: die Verurteilung vorab durch die Medien,
vor allem Antiklerikal! Es steht doch für nahezu jeden „normalen“ Bürger auf der Strasse fest, dass
dieser Priester, der dazu noch ein normaler Mann ist, wieder mal Schlechtes gemacht und ein Kind missbraucht
hat! Ja, typisch katholische Kirche…etc etc etc.! Und das sehe ich auch als grosses Problem an!
Ja, das stimmt durchaus und Rückfälle gibt es ja auch in nichtkirchlichen Kreisen… Wie soll ein Bistum
vorgehen?! Das ist schwer. Eine einfache Entlassung ist nicht moeglich. Vorgehen: Diese rechtlichen Schritte
an den Staat geben. Dieser bestimmt Strafe und die „Haftung“ und dann wird er psychologisch untersucht
und gestützt und „geheilt“…dann kommt ein Gutachter, sogar zwei, sprechen ihn als geheilt aus und dann
ist er wieder frei. Das ist nunmal unser Grundgesetz! So…jetzt kann das Bistum ewig darauf rumpochen,
ihn nach Timbuktu versetzen und ihn dann vollends überwachen lassen. Moeglich! Klar! Noetig??? Der Priester
und der Staat haben „grünes Licht“ gegeben. Das Bistum muss sich darauf verlassen, auch wenn es eben
nunmal vielleicht etwas unsicher ist! Aber eine Stufe zurück! Der Mann ist noch nicht staatlich veurteilt
und bis dahin gilt er für mich als frei und unschuldig!
Sie haben Recht Und nein keine Frau, kein Kind hat Schuld wenn es vergewaltigt wird- die Opfer zu Tätern
machen ist ja so einfach und der arme Pfarrer er kann einem leid tun. Das ist absolut richtig. Da stimme
ich Ihnen voll zu! Und ich denke, der Bischof hat Recht, wenn er sagt, dass die Justiz sich dem Fall annimmt
und schnellstmöglich diese geschihcte aufklärt und dieser „Priester“ entsprechend rechtlich verurteilt
wird. Trotzdem: es ist große Vorsicht geboten. Diese Thema ist total erhitzt, gerade wenn etwas „katholisch“
passiert (das ist klar, denn in einer sexualisierten Gesellschaft, in der der Sex einen so hohen Stellenwert
hat www.shortnews.de/start.cfm?id=665331, werden natürlich gerade die Menschen schnell verurteilt, die
von sich aus auf Sex verzichten). Und deshalb muss man ganz vorsichtig sein. Immerhin gilt der Rechtsspruch
„In dubio pro reo“ immer noch und bei allem Übel und bei allem „Hass“ der sich aufbaut, muss das christ.
Herz immer auch erstmal nüchtern und im Gebet für das moegliche Opfer und auch dessen Peiniger bleiben.
Solange seine Schuld aber noch nicht durch die Justiz entsprechend bewiesen wurde, bleibt er erstmal unschuldig.
So ist die Rechtslage! Und wir sollten uns daran halten! Noch was: Ich finde, und ich habe den Fall jetzt
mal beobachtet, dass das Bistum gut reagiert hat. Den Vorwurf einer Wiedereinsetzung lasse ich mir nicht
gefallen, denn das Gutachten kam immerhin aus einer psychologisch (voellig unkirchlichen) Hand!Auf irgendetwas
muss sich auch ein Bischof und ein Ordinariat verlassen
Nebst der Aufregung über die Bildchen (verstehe ich!) würde mich mal interessieren, was ein Homosexueller
über diesen Artikel, nein, viel eher über diesen wissenschaftlichen Schluss so zu sagen hat!
Interessant… finde ich den Artikel schon! Im Grunde zeigt er, was wir hier neulich schon angesprochen
haben: Der Rückgriff auf das immer wiederkommende Wort natürlich und normal ist moeglich, führt aber
zu nichts. So scheint Pädophilie auch natürlich und im Tierreich normal, aber bei uns Menschen ist es
eben nicht mehr normal und natürlich! Auch Kannibalismus ist natürlich und normal im Tierreich, aber
bei uns Mensche alles andere als das!
Ich selbst habe für eine längere Zeit in Indien gelebt. Die Menschen waren von Ausführungen über das
religioese Leben der Menschen hier erschrocken. Sie hatten sich den Westen immer ganz anders vorgestellt,
aber das wir so saekularisiert sind, konnten sich die Menschen dort einfach nicht vorstellen. Es war dort
eine heilere Welt!
@Doc: Wo ein Verbot der rationalen Einschätzung herrscht, k a n n keine objektive Einschätzung erfolgen
Als studierter Naturwissenschaftler hoere ich mir diesen Vorwurf doch gerne und mit Genuss an! Es scheint,
als seien einige im Jahre der Aufklärung stecken geblieben und haben nicht mitbekommen, dass sich der
Glaube lange schon über diese schwachen Einwürfe hinweggesetzt hat! Und spricht wirklich eine Faktenlage
gegen mich? Ich kann das nicht erkennen. Ich drehe mal kurz um: Wo die atheistische Ideologie Platz in
den Koepfen gewonnen hat, ist eine objektive Beurteilung nicht mehr moeglich! Ich zumindest wurde niemals
indoktriniert. Sonst wuerde ich mich nicht Naturwissenschaftler der aeltesten Naturwissenschaft schimpfen
duerfen…
Nun gut nach 25jährigem Studium sind Sie mir wohl überlegen. Glücklicherweise kann ich das als Christ
so einsehen! Nur kurz als Denkanstoss: Wissen Sie eigentlich, dass jeder deutsche Bürger, der die potentielle
Moeglichkeit hat, GEZ bezaheln muss? Selbst wenn ich nur einen internetfähigen Computer habe? Wissen
Sie, dass ich auch dafür bezahlen musste, dass sich Atomgegner an Eisenbahnlinien festketten und diese
dann aufgebohrt werden müssen? Wissen Sie, dass man als Student mit den Studiengebühren Haushaltsloecher
bezahlt? Wissen Sie, dass ich für Abgeordnete des Bundestages bezahle, deren Ansicht ich schrecklich
und nicht für mich konform halte? Wissen Sie, dass ich für Bildungseinrichtungen bezahle, die ein atheistisches
Weltbild vertreten? Wissen Sie, dass auch ich dafür bezahlen muss, wenn ein Forschungsinstitut für seine
Studenten (von denen ich nichts habe) 3500 neue Bücher kauft?? Diese Liste setze ich fort…ohne Ende!
Sie haben Recht, das althergebrachte Kirchensteuersystem sollte überdacht werden, und es sind auch andere
Bischoefe, die darüber nachdenken. Ich denke das auch so! JA! Aber Ihre Argumente sind in einer SOldargemeinschaft
und einer Demokratie nicht haltbar!
@Die“Wahrheit“: Ähm…moment mal…wenn Sie in einem Sportverein sind, dann bezahlen Sie mit Ihrem Beitrag
auch die Übungsleiter, oder??? Wenn ich freiwillig Kirchensteuer bezahle, dann trage ich die Kosten für
die „Übungsleiter“ dieses „Vereins“…ja…na und? Ist da etwas Anstoeßiges dabei?? Wen ich nciht mehr
„mitturnen“ will, dann trete ich aus…ende! Die Freiheit steht Ihnen laut deutschem Grundgesetz zu!!
Ausserdem eine Seite weiter: 67 Mio € Personalkosten werden von den Kirchensteuern bezahlt! Und die
Finanzierung von z.B. 23 % Seelsorge, etc. wird aus dem gesamten Topf von 280 Mio€ bezahlt! Also, ein
Fehlschuss!
Sie und ihre Statistiken Sie merken gar nicht, wie Sie dauernd auf die Statistiken reinfallen. Hier mal
ein geprüfter Bericht des Bistums Mainz. Nur mal so als Beispiel! Hier downloads.bistummainz.de/…1292107781601712.pdf
Und da sehe ich, uppsalla: 23% gehen in Schulen und Bildungseinrichtungen 23% in Seelsorge 7 % in besondere
Seelsorge 8 % in soziale Dienste ABER gerade mal 8% in die Dioezosanleitung 24% in Finanzen (naja, von
irgendetwa smuss auch ein Pfarrer leben)! Also, hoeren wir doch mal auf, mit diesen gegoogelten Statistiken…das
ist doch sinnlos! Sie kramen eine Statistik aus, dann ich wieder, etc…Langweilig! Haben wir dabei was
gewonnen…nichts!!! Denn, eine Statsitik ist im Grunde nutzlos…Sie wird in einer Intention des Autors
durchgeführt. Natrülich hat ein atheistisches Institut eine ganz andere Intention als die Kirche selbst!
Und, ähm, wenn SIe das stoert, dann treten SIe doch aus…KEINER muss Kirchensteuern zahlen. KEINER!
Die Politiker, egal welcher Partei, die müssen SIE aber mitbezahlen!! Tja! Und nun? Haben Sie mal ausgerechnet,
wiel viel Kirchensteuer Sie bezahlen müssten?! Das sind doch im Grunde Pfennigbeträge…Immerhin sind
es Prozente der prozentualen Einkommenssteuer…Aber Sie koennen auch austreten!
Wieder Sie zitieren aus einer atheistischen, ja sogar extra dafür eingerichteten Website…Das soll ich
Ernst nehmen? Ich schmeisse mal eine Statistik eines neutraleren Beobachters ein, und daruas geht hervor,
dass ca. 40 Prozent der Kindergärten konfessionell getragen sind…d.h. fast jeder zweite Kindergarten…finde
ich gut!! Hier
Aha…Tammox Aber wenn irgendjemand extrem überproportional von öffentlichen Geldern profitiert, dann
ist es die Kirche. Sie schicken Ihr Kind zufällig nicht einen kirchlichen Kindergarten, lassen Ihre (Gross-)Eltern
nicht in einer Diakonie oder einer anderen kirchlichen Pflegestation pflegen, sind nicht froh über gute,
von der Kirche getragenen Schulen, und erfreuen sich nicht daran, dass die Taufe oder die Firmung/Konfirmation
ein gesell. Fest ihrer Gesamtfamilie darstellt? Und geschweige den Menschen, die sich überproportional
ohne Mittel für andere einsetzen…?? Ähm…und von wegen hoher Bildungsgrad. Wissen Sie eigentlich,
dass die meisten Behandlungen psychologischer Praxen an genau diesen hohen Bildungsgraden stattfindet
(z.B. an Lehrern…)??? Ist das wirklich so die heile Welt, die Sie da anpreisen??
@some: Ach, diese Statistiken sagen doch gar nichts aus… Beispiel 1: Verbot pornografischer Schriften:
Hierbei geht es um die Verteilung der Schriften an Jugendlche unter 18. Es geht nicht um Pornografie im
Allgemeinen. Als Beispiel mal die schwammige Rechtslage: Das Verbot des Verbreitens pornographischer Darbietungen
durch Rundfunk nach § 184 Abs. 2 StGB bezieht sich nur auf Live-Sendungen! dejure.org/…/lex/StGB/184/1.html
Pornografie selbst ist nicht verboten. So schaut dann jedoch die wirkliche Realität aus: In Ihrem heissgelobten
Stern oder Spiegel (Bild 8): Artikel mit Überschrift LiveStyle www.stern.de/…-B%E4sse/596116.html?cp=8
Beispiel 2: Abtreibungszahlen…Dr.phil hat sehr wohl Recht. Das ausschlaggebende ist immer die sog. Abortrate.
Und nun schauen Sie mal hier www.svss-uspda.ch/…/facts/tendenzen.htm, vor allem auf unsere Nachbarländer…woher
das wohl kommt?? Und…mal aus einem Aerzteblatt ….aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=104603! Wissen
Sie, man kann das Spielchen weiter so treiben…Als Naturwissenschaftler sage ich Ihnen: Traue keiner
Statistik, die du nicht selbst gefaelscht hast! Diese Statistiken sind so ausschlaggebend wie ein Sack
Reis, der in China umfällt! Also kommen Sie mir nicht, so die Welt erklären zu wollen…SO funktioniert
das nicht. Den Schachzug haben Sie selbst verloren! Und wissen Sie warum: weil auch Sie Relativist sind,
Tammox…und genau deshlab müssen auch Sie an die Relativität dieser Statistiken glauben!! Ich nicht!!
Tue ich nicht… Also hören Sie auf über mich zu richten und den Ratschluß Gottes über mir zu sprechen
Mache ich nicht. Der Allmächtige wird jeden von uns in sein Gericht nehmen. Auch mich, Bruder Theophil
und ALLE anderen der Menschheit. Aber Ihrer Definition zum Thema „Glauben“ stimme ich nicht bei. Die christ.
Religion ist nicht zuerst gelebte „Nächstenliebe“ zu ALLEN Menschen. Das ist reine Morallehre. Die christ.
Lehre und der Glaube als soclher ist zunächst die eigene Bekehrung hin zur einen Wahrheit: zu Gott. Das
bedeutet auch, alte Denkweisen, alte Ratschlüsse abzulegen und in das Schema der Wahrheit einzukommen.
Und diese Wahrheit hat uns Jesus Christus vor Augen gestellt: Er sich selbst. Er ist die Wahrheit…wenn
wir auf IHN schauen, dann werden wir vollkommen frei, auch durch Verzicht! Was uns die Gesellschaft vermnittelt
ist: verzichten muss man auf nichts…es ist ja alles so modern und frei…Wenn ich nunmal das ausleben
will, gut so…wir sind ja modern und frei!
SO… nun gut: ihre Ersatz“religion“ Modernismus hat viel gebracht: Die Psychologenpraxen sind voll wie
nie, Menschen lesen un vertrauen auf Esoterik, Horoskope, rufen verzweifelt bei Astroshows im Fernseher
an, jede zweite Ehe wird geschieden, Kinder hier sind mit die unglücklichsten Kinder der Welt, Jugendliche
neigen zu Gewalt, sind haltlos und suchen ihren Halt teilweise bei Drogen, Hass, Rechtsradikalismus…Kindern
wird erklärt, dass sie doch bitte im frühesten Alter sexuelle Erfahrungen sammeln, Pornos sind freie
und absolut normale menschliche Errungenschaften, die Kultur geht verloren (ob Kunst, mUsik, Literatur)…
Kurz und kürzer: Diese „Ersatzreligion“ Modernismus verblendet den Menschen…der geht daran zugrunde…es
entsteht Oberflächlichkeit und Verblendung…der Mensch verliert sich selbst!!! Finden Sie das gut??
Finden Sie das gut, einer solchen „Religion“ zu huldigen??
@Pascal123: Wie kann man dem Zeitgeist als Christ so verfallen??? Christus hat uns aufgerufen, wachsam
zu sein. Der Weg ist eng und hart…Seid wachsam! Es werden die falschen Propheten kommen! Sie sind da
und verkündigen eine „neue“ „Religion“: Modernismus!!!
Naja, das ist dürftig!!! Spricht aus sienen Worten nicht vielmehr die Angst, in einer modernen Welt nicht
bestehen zu können, da er nie Zugang zu Dingen erhielt, die seinen Horizont hätten erweitern können?
Immer wieder klingt das Wort modern heraus. Ich finde dieses Wort einfach nur abartig und total falsch
angebracht. Modern… steht das Wort im Gegensatz zu konservativ?? Ist ein konservativer Mensch ein altmodischer,
unmoderner Mensch? Macht sich Modernität in den Abarten unserer Gesellschaft sichtbar?? Ist es heute
modern und damit zeitgemäß, dass man eben Pornos freigibt, dass sich jeder auf der Strasse bewegt in
einer Freizügigkeit (die kaum noch zu übertreffen ist…nämlich fast nackt), dass Kinder schon mit
12 ihre ersten sexuellen Erfahrungen sammeln, dass die Duldung der Homosexualität OHNE eine Nachfrage
geschieht, dass Kinder abgetrieben werden, ohne dass ein Aufschrei erfolgt…etc.etc.etc.etc…Man kann
die liste doch fortführen ohne Ende. Merken Sie eigentlich, welche Ersatz“religion“ der MODERNISMUS ist.
Ohne Schranke, ohne Grenze, wie Sie sagen, total frei und freizügig…Nur diese „Religion“ bietet uns
keinen Halt, sie lässt uns fallen wie eine heisse Kartoffel…wenn wir nicht hinterhergehen, wenn wir
nicht schnell genug sind, ja, wenn wir dem gesell. Ideal nicht mehr entsprechen…dann sind wir „unheilig“…
Viele sind schon dieser „Ersatzreligion“ zum Opfer gefallen…viele…auch aus diesem Forum hier! Man
bete für sie bei dem einen wahren, allmächtigen und guten Gott…!!!
Also mir geht dieses Thema auch auf den Nerv. +.net könnte mal aufhören damit. Es gibt interessantere
und vor allem akutere Probleme als die Homosexuellen!
@Die“Wahrheit“: Das Geheimnis, das Sie umgibt, ist geistige Umnachtung… Das Licht der Aufklärung leuchte
um Sie Achso, falls Sie es noch nicht wussten: Seit 200 Jahren ist der „Streit“ Kirche-Aufklärung beigelegt.
Keine Angst, Sie haben hier nicht umnebelten, vor-der-Aufklärung-lebenden Menschen zu tun. Im Gegenteil
wäre ich mit diesen „Vorwürfen“ etwas vorsichtig! Aufklärung lässt sich nämlich nicht im sexuellen
Intimbereich einer Gesellschaft finden…so wie Sie es meinen. Auch der Umgang mit gewissen „Gruppen“
einer Gesellschaft spiegelt nicht den Aufklärungsgrad ihrerselbst wieder. Also, etwas vorsichtig mit
diesen nicht-haltbaren Vorwürfen!!!
@Krak: Falls Sie zwei Postings vorher lesen würden, würden Sie sehen, dass ich zitiert habe. Zuerst
hat wi-bi dies geschrieben und ich habe es zitiert.
Den meisten geht das allerdings am Arsch vorbei. Den meisten geht das allerdings am Arsch vorbei. Ok,
dann soll der ORF einfach nicht darüber berichten! Fertig! Aber wenn, dann ordentlich und nicht falsch.
Es geht auch anders!
Gut!! Diesen Leserbrief finde ich gelungen und gut! Wie immer: Es werden falsche Fakten über die kath.
Kirche verbreitet, ohne wirklich darauf einzugehen! Ich hoffe, der Herr stärkt unsere Kirche weiterhin!
Es ist wie mit seinen Verführungen. Wir können nur hoffen und beten, dass er weiterhin SEINE Kirche
stärke gegen die gesell. Macht! Heilige Maria Mutter Gottes, bitte für uns!
@Die“Wahrheit“: Sie werden Ihrem Lesernamen überhaupt nicht gerecht! Schade! Bleiben wir doch bei der
Wahrheit! Es ist überhaupt nicht wahr, dass kath. Christen gegen homosexuelle Menschen wettern (und Sie
dürfen nicht diese Forum mit kath. Kirche gleichsetzen)! Die kath. Kirche behandelt homosexuell-orientierte
Menschen ganz normal. Jedoch sieht die Kirche ausgelebte Homosexualität als fehlgeleitet an. Jedes Kriterium
FÜR den Begriff der wahren Liebe fehlt, denn es geht dabei, laut Kirche, nicht nur um ein nettes Zusammensein
zweier Menschen, sondern z.B. auch um die Ehe als Erfüllung der lebenslangen Bindung, als eine auf die
Fortpflanzung (merken Sie die Nähe zur Evolution) ausgerichtete Lebensgemeinschafrt zweier Menschen.
Es geht um mehr, als um reine Güterteilung oder Körperteilung…es geht um VOLLE Gemeinschaft zwischen
MANN und FRAU! Vielleicht merken Sie: die kath. Lehre ist sehr sehr menschenbetont. Was Sie machen, ist,
sich die Wahrheit zurechtzulegen. Sie machen den Fehler, Zeitgeist mit Wahrheit gleichzusetzen. Dagegen
stößt Kirche natürlich an. Muss sie auch!
Was soll das denn: Katholiken lieben den Standesdünkel. Sie blenden das Unerfreuliche einfach aus und
leben in der Einbildung, das Leben würde dadruch leichter! @Lutheraner: wie kommen Sie denn auf so eine
Behauptung? Woher nehmen Sie denn eiegtnlcih das Maß, einen Katholiken zu bemessen?
Achso Nein, sie versagt nicht. Es ist einfach unwichtig, es gibt wichtigeres als irgendwelche Mythen zu
kennen. Wenn jemand das wissen will, dann kann er sich ja privat indoktri… äh… informieren lassen.
Kurt K… WO jedoch der aktuelle CSD stattfindet, wo man sich sexuell mal richtig ausleben kann und
wo man mal so richtig einen fett draufmachen kann, das alles ist dann jedoch schon wichtig! Und welcher
Fernsehsender nunmal wieder ein pornografisches Programm bringt, welcher Sender wieder ein entwürdigendes
Programm bringt und wie man am besten und schnellsten viel Geld verdient…all das ist wichtig! Das sich
ein grosser Teil der Menschen hier im Westen wenig für Religion und die Wurzeln des Menschen interssiert,
ist ein Armutszeugnis! Ich muss nicht unbedingt religioes werden, aber beschaeftigt sollte ich mich damit
haben. Ansonsten bin ich nämlich ein intellektueller Armleuchter! Mehr nicht!
@Die“Wahrheit“: Nein, die Kirche hat tatsächlich ein etwas anderes Bild von Sexualität als nur „Freude
und SPass“, wie Sie sagen! Ist das schlimm? Nein! Im Gegenteil! Es führt den Menschen zum wahren Menschen!
#223 Luther 18:48:59 | Donnerstag, 23. August 2007
So ist es: Extra ecclesiam salus non est Und Kirche gibt es nur eine Wahre: diese ist anwesend in der
roemisch-katholischen Kirche. Warum? Weil nur sie die apostolische Lehre bewahrt und durch die Nachfolger
der Apostel weitergegeben und gesichert hat. Dies geschieht in Einheit mit dem Nachfolger Petri, der direkte
Nachfolger Petri, der Papst!
#221 Luther 18:38:02 | Donnerstag, 23. August 2007
Das waere natuerlich interessant, denn immerhin wettert ja gerade Pascal123 seit laengerer Zeit gegen
die , seiner Meinung nach, unbiblischen Lehre der katholischen Kirche. Scheinbar uebersieht er vollkommen,
dass gerade die neuapostolische „Kirche“ Sonderlehren besitzt, die in sich theologisch Unsinn und ABSOLUT
kein biblisches Fundament besitzen!
#214 Luther 18:16:16 | Donnerstag, 23. August 2007
@Pascal123: Mag der Feind auch toben, mögen Stürme wehn. In des Herrn Aposteln lasst und Vorwärts gehen(
aus einem Lied meiner Kirche) Welche „Kirche“ ist das? Das wuerde mich ja mal interessieren. SIcher nicht
die katholische Kirche!
Nein, ER hat keinen Zeitbegriff, wie auch?? Die Frage setzt doch viel tiefer an: was ist denn Zeit?? Sie
denken in Bezug auf Gott zu menschlich! Das funktioniert aber nicht, da Gott jedes menschliche Erkennen
übersteigt! Die Frage, ob Gott in die Zuklunft blicken kann, ist sinnlos. Sie funktioniert nicht, alleine
die „physikalische Grammatik“ ist in diesem Satz falsch!
Wieder,… für Sie ist „in 3 Jahren“ ein Zukunftsbegriff. Dieser funktioniert aber nur, wenn wir eine
Zeit definieren! Gott jedoch hat keinen Zeitbegriff, die Frage ist somit absolut irrelevant und nicht
beantwortbar!
@Kurt K.: Sie sind naturwissenschaftlich verblendet, wobei ich fast vermute, Sie haben keine Ahnung von
moderner Physik! Also, ein Wesen, dass in die Zukunft schauen kann, muss sich selbst in einem Raumzeit-Gefüge
befinden. Dies ist bei Gott jedoch per definition nicht der Fall. Gott ist kein Wesen der Raumzeit, erst,
als er menschliche Form angenommen hatte! Aus diesem Grund ist die Frage, ob Gott in die Zukunft schauen
kann, eine typisch menschlische, aber vollkommen falsche Frage. Zeit ist für Gott kein Begriff, er steht
über der Zeit!
#203 Luther 12:21:50 | Donnerstag, 23. August 2007
Ich stimme der kreuz.net Reportage auch nicht immer voll zu und sicher muss man da auch etwas vorsichtig
sein! Aber selbst wenn nur wenig an dem Artikel wahr ist, finde ich das etwas abartig!
@wi-bi: Mh, da kann man nichts machen. Liebe braucht Eckpunkte, richtig! Und ich definiere die Liebe nicht
darüber, aber diese Eckpunkte sind durch die Liebe selbst vorgegeben. Wollen Sie mir erzählen, die Punkte,
die Sie aufgezählt haben, gehören nicht zur Liebe?? Respekt ? Treue ? Es geht doch um keinen Wertekatalog.
So, man muss den Menschen das Liebe nicht erklären. Mh, ok! Liebe scheint etwas relatives zu sein? Etwas,
was, naja gesellschaftlichen Stroemungen unterliegt?? Oder, vielleicht wird das ja bemessen am Wetter?
An der Klimaerwärmung? An der Geschwindigkeit des Internets? Achso, und die Menschen wissen wie man liebt.
Jede zweite Ehe wird geschieden, die Welt ist in einer Situation kurz vor Weltkriegen, Menschen üben
Gewalt aus, Armut, Kinder verwahrlosen, Hass, Pornografie, Hunger…all das sind ja gute Vorboten unserer
selbstgestrickten Liebe. (Und JAAAAA, ich weiss, die Menschen aller Zeiten in der Kirche haben auch Unheil
gebracht…richtig…einige haben auch nicht das gelebt, was Jesus wollte…nur der Unterschied: wir Christen
wissen darum…und wissen um das kommende Gericht…Sie stellen sich dumm und haben selbst kein schlechtes
Gewissen dabei…) Wenn die Menschen wüssten, wie man WIRKLICH LIEBT, dann hätte Gott seinen Sohn nicht
senden müssen. Und wenn Sie das nicht glauben…dann ok, dann brauchen wir aber auch nicht in einem kath.
Forum zu diskutieren!
@some: @Pascal: Tja, weil das Dogma des alleinanspruchs von Jesus direkt kommt. Deshalb vertrauen wir
darauf, dass Jesus uns die Wahrheit offenbart hat und die Kirche bis auf Jesus zurückgeht. Und das ist
klar! @wi-bi: Ach wissen Sie, es ist doch sinnlos. Immer wieder dasgleiche. Hemmungen ablegen…kein Problem.
Das darf aber nicht mit der Entwürdigung meines Partners ablaufen. Und dazu habe ich unten schon viel
viel geschrieben! Liebe in einer Ehe ist definiert durch Treue, Respekt, Entscheidung, weniger gefühlsbetont.
Es ist die wahre Mitte der Ehe, es ist das Abbild der treuen Liebe Gottes zu uns. Liebe bedeutet, meinen
Partner als Mensch anzunehmen, wie er ist. Liebe bedeutet, diesen einen Menschen anzunehmen (nicht viele
abwechselnde, je nach Gefühl). Liebe ist der Ort, an dem Menschen sich auf einer Ebene begegnen, die
über Sexualität und Güteranspruch hinausgeht. Liebe definiert sich aus der Begegnung mit meinem Partner,
die hinführt zur lebenslangen Bejahung. Liebe wird durch Gott erst zur Liebe, wenn Aufopferung, Selbsthingabe
und tiefes Verständnis hinzukommt. Liebe vergeht nicht einfach so, Liebe ist, wie gesagt, eine Entscheidung.
Jeden Tag! Liebe zielt auf Komplettierung, auf die Weitergabe des Menschen ab. Das ist natürlich nciht
das, was Sie hoeren wollen. Das kann ihc mir aber vorstellen. In einer Gesellschaft, in der selbst ein
Hamburgergeschäft sich auf die Fahnen schreibt: ich liebe es, ist ja wirklich nicht mehr viel zu machen!
Och mann… ist das eigentlich einem vernünftigen Menschen nicht einsichtig, dass er beim auspeitschen
eines anderen Menschen die Würde, die Gott uns verliehen hat, mit den Füßen tritt… Oder wenn er einen
anderen Menschen mit Fäkalien beschmiert…dass dies die Würde ganz arg verletzt?! Glaube SIe ehrlich,
Jesus hätte nickend dabei gestanden und gesagt: Ja, ihr seid Gottes reine Geschoepfe, aber tut euch nur
weh…ja, geschmiert euch mit eurer Kac&§%?! Ich verstehe Ihren Sturrsinn nicht. Sie sind ein Opfer des
gesellschaftlichen Dogmas: JEDER WAS ER WILL UND WAS SPASS MACHT – geworden!!
@Pascal123: Lesen Sie mal aufmerksam, wissenschaftlich geprägt und glaubensvoll die Bibel komplett. Sie
werden ganz schnell verstehen lernen, dass zu Jesu Auftrag ein „Wir“ – eine Familie gehört. Das Jesus
unter vielen Jüngern 12 erwählt hat, nicht zufällig, sondern nach einer Nacht Gebet, rechtfertigt alleine
schon die apostolische Sukzession: Das Apostolat ist immer Sendung! Ach…und so kann man weiter machen
machen machen machen…und mekrt Schritt für Schritt, dass Jesu Sendung auf die Kirche hinausläuft…
Wieder dieser Quatsch! NATÜRLICH hat er keine Anweisungen gegeben, wie eine Sexualpraktik auszusehen
hat. Aber er hat uns gesagt, dass ein Mann seine Frau nicht verlassen darf und umgekehrt, dass alles andere
Ehebruch ist und dass das, was GOTT verbunden hat, kein Mensch trennen darf. Aber wir müssen z.B. die
Achtung vor dem Anderen und die Würde des Anderen bewahren. Und wie so oft schon dargelegt, werden in
gewissen Sexualpraktiken die Würde des Menschen mit den Füßen getreten. Und dagegen, genau dagegen,
setzt sich die Kirche ein. Unser Staat tut da nichts dagegen. Den interessiert die Würde des Menschen
scheinbar sehr wenig, obwohl er es als erstes Gesetz niedergelegt hat!
@Pascal123: Um Ihre eigene Lebensweise zu fundieren, haben Sie das Dogma dieser Gesellschaft schon ganz
arg verinnerlicht! Dieser KuschelJesus, der nur da war um alle zu lieben und zu umgarnen, den hat es nie
gegeben. Jesus war knallhart. Gerade in seinem Anspruch! Natürlich liebt er die Menschen, Richtig! Das
ist aber keine aufforderung, in seinem Ich gefangen zu bleiben, sondern immer wieder umzukehren, Buße
zu tun und sich neu auf Ihn auszurichten! Jesus hat die Menschen gefordert. Es gibt keine Kuschelliebe.
Das ist eine Illusion und am Leben vorbei! Und natürlich interessiert der Papst und seine Meinung. Denn
immerhin spricht er als Oberhaupt der einen heiligen Kirche! Und tut mir leid, aber Sie haben nichts von
der hl. Kirche verstanden. Sorry. Glaueb Sie mir. Nach langer Lektüre und vielen vielen Gesprächen:
die hl. Kirche war so gewollt von Jesus und ist nunmal die einzig wahre Kirche. Ihre moralischen Anleihen,
von wegen, der Papst solle doch mal in ein Krisengebiet selbst gehen, sind doch nichtssagende, absolut
unsinnige Aussagen. Sie wissen vielleicht nicht die Definition des Papstamtes und des Bischofsamtes,.
Machen Sie sich erst schlau, bevor Sie diesen abgelutschten Unsinn von sich geben!
Ach Kurt K., diese Wortfetzen, die Sie ständig bringen, sind nicht mehr aushaltbar. Wo Sie nur koennen,
wettern Sie gegen die kath. Kirche, ohne sich damit beschäftigt zu haben! Lesen Sie die letzt Enzyklika,
da definiert der Papst sehr genau, was Liebe ist und wie weit gefächert sie ist. Nur kurz, um das nochmals
zu betonen: Die Würde eines Menschen ist ein Universalrecht. Wenn ein Mensch, auch wenn es ihm noch so
viel Spass macht, getreten, gepeitscht und geschlagen wird, dann ist das eine Würdeverletzung. Ganz klar!
Und wenn sich Menschen mit Fäkalien einreiben, dann ist dies auch ein Verstoss gegen die Menschenwürde.
Das ist nunmal so. Keiner kann sich Würde geben und nehmen. Ganz einfach! Und sie unterlieben ganz eindeutig
dem heutigen Dogma: Alles was Spass macht, ist erlaubt und jeder soll doch so glücklich werden, wie er
das moechte!
@Pascal: Ihre Argumentation macht keinen Spass! Natürlich steht in der Bibel nichts darüber, ob nun
zwei Menschen sich gegenseitig die Fäkalien auftragen sollen oder sich mit Peitschen die Lust verschaffen!
Sehr wohl aber steht in der Bibel, wie zwei Menschen in Ehe und Liebe miteinander umgehen sollen. Dazu
zählt die Hochachtung vor seinem Partner und der Liebe zueinander (Hohelied der Liebe)!! Und Liebe kann
nicht funktionieren, wenn z.B. im Falle von Peitschen, ein Mensch degradiert wird, wenn ein Mensch zum
Lustobjekt des anderen wird, bzw. zur Abladestelle von Fäkalien. In diesem Moment wird die Gottesebenbildlichkeit
verletzt, ja die Würde mit Füssen getreten! Und diese Würde kann sich ein Mensch nicht selbst nehmen
oder geben, sie ist Geschenk. Und man kann ganz schnell die Würde mit Füssen treten…ganz schnell!
Auch unter dem Deckmantel Lust!
Ja klar Pascal123, im Grunde ist es gut protestantisch, alles machen zu dürfen, denn der gute Gott tut
seinen Teil dazu, egal was wir machen! Ähm, Jesus selbst sagt zur Ehebrecherin: Geh hin und sündige
nicht mehr!! So einfach ist das nicht! Die 10 Gebote. Klar. Daran soll sich auch ein Katholik halten!
Das ist doch klar! Direkt zu den 10 Geboten: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Unsere Gesellschaft
hat viele viele andere Goetter neneb dem einen Gott…so z.B: Sex! Merken Sie, hier versagt schon Ihre
Nettigkeit im Umgang mit der Gesellschaft!
@Kurt K.: Jetzt sind wieder alle versammelt. Na dann… Also, wie immer. Die kath. Soziallehre zieht
nicht nur auf die Sexualpraxis ab, diese gehoert aber nunmal auch in die Ehe dazu! Und da hat Thomas-2
recht. Liebe zielt auf den ganzen Menschen ab. Und ich finde das auch widerlich, wenn ich meinen Partner
liebe, ehre und ihn einbeziehe in dieses hohe Gut der Sexualität, die vertrauen, Friede und Tiefe mit
sich bringt! Das dann aber mein Partner mir am After spielt, mit meinen Fäkalien (die meinen „Abfall“)
darstellen Spielchen treibt und sich ergoetzt daran, wenn ich ihn schlage…daran sehe ich nichts von
dem, was ich als Liebe und Respekt voreinander empfinde! Ja, Respekt ist ein gutes Wort. Seife ich mich
mit Fäkalien ein, verliere ich den Respekt vor mir und meinem Partner!
Naja, jetzt übertreiben Sie mal nicht, Pascal123! Sex sells, übertriebene Nacktheit, (zu) frühe Aufklärung,
das stete Fallen von Schamgrenzen, Lust als Gesellschaftsprinzip! Nun tun Sie nicht so, als wäre Sex
in unserer Gesellschaft ein Tabuthema (soll es ja gar nicht). Gesund wird darüber nicht gesprochen! Gesund
würde heissen, dass es im Gesamtkontext des Menschen gesehen wird. Das der Mensch als Ganzes betrachtet
wird, seine Verletzbarkeit nämlich auch! Doch hier wird die Gesellschaft verblendet!
@Pascal: Immer wieder die gleiche Diskussion mit Ihnen. An keiner einzigen Stelle sagt die kath. Soziallehre
aus, dass Sexualität NUR zur Fortpflanzung dient. An keiner einzige Stelle. Sehr wohl sagt jedoch UNSERE
heutige Gesellschaft, Sexualität dient NUR dem Spass („Unfälle“ werden abgetrieben, verhütet, etc).
Weiterhin schaut die Kirche nicht unter die Bettdecken, sondern fordert die Menschen auf, bei all dem
Spass, den man miteinander hat a) nicht die Liebe zueinander zu vergessen (die Sexualität ist nämlich
tiefster Ausdruck der Liebe zueinander) –--das schliesst beispielsweise sog. „Dreier“ etc. aus! b) die
Fortfplanzung als ureigensten Zweck der Sexualität bei alldem Spass nicht zu vergessen (denn was gibt
es groesseres und schoeneres, als entstandenes Leben aus einem Akt) –-- das fordert aber viel viel Verantwortung
und vor allem die Treue (die der Liebe immanent ist)! c) Sexualität zu vergoettern (was macht unsere
Gesellschaft: SEX SEX SEX) –-- sie hat einen wihtigen Stellenwert, aber nicht den groessten und wichtigsten
in einer Partnerschaft! Diese Liste kann ich fortführen. Aber bitte bitte beschäftigen Sie sich vorher
mal mit der kath. Soziallehre. Ein Blick in die Enzyklika „Deus Caritas Est“ würde schon gut tun. Da
steht vieles schon drin! Die Kirche nimmt ihre Verantwortung war, vor Missbildungen in versch. Bereichen
zu warnen und dagegen anzugehen. Auch im sex. Bereich. Und da ist unsere Gesellschaft nunmal am schlimmsten
erkrankt!
At Tammox: Nun tun Sie nicht so, als würde sich die gesellschaft in den Bereich Schlafzimmer gar nicht
einmischen. Wenn heute jungen Kindern vermittelt wird, dass sie das alles doch mal schoen probieren sollen,
dann ist das für mich abartig! Und die Kirche hat ein sehr sehr heiliges Bild des sexu. Aktes. Sehr heilig!
Und aus diesem Grund „mischt“ sie sich auch ein.ö Sie moechte den Menschen wahre Liebe aufzeigen und
sie darauf aufmerksam machen, dass unsere Gesellschaft ABSOLUT pervers und abartig mit dem Thema Sexualität
umgeht!
Auch eine spezielle Verehrung ist in Ordnung! Aber keine ungeerdete, abgehobene und alleinige Verehrung!
Das ist auch nicht katholisch! Wie gesagt, wenn Maria in die Dreifaltigkeit kommt, dann trete ich aus!
Dieser Platz steht ihr niemals zu und ich glaube, sie wollte das auch gar nicht!
@Kasp…: („nur Juden sind Menschen“), Diesen Vorwuf richten Sie immer wieder hier gegen die Talmudjuden!
Das ist aber PLANKER Unsinn! Die Dialektit des Talmuds übersehen Sie dabei und machen genau dasgleiche,
wie jeder andere Sektierer auch: Sie reißen aus dem Zusammenhang! In Wirklichkeit wird der Einwand :(„nur
Juden sind Menschen“), vom Talmud dialektisch zerlegt und endet in einer Antithese, die genau diesen Unsinn
zerreißt. Also hören Sie bitte aus, diesen Wortzusammenhang einfach nur so stehen zu lassen und damit
rechtsradikale Hetze zu betreiben!
Jede Art von „RADIKALISMUS“ ist Vorbote von Hass, Gewalt, Zerstörung und falscher Gesinnung! Ob wir von
rechts oder links reden, alles hat seine Verfehlung. Von daher ist die christ. Lehre niemals radikal,
sehr wohl aber absolut. Jesus hat verkündet: Liebet eure Feinde!! Das ist die wahre Art der Absolutheit:
Ohne Gewalt und radikale Verblendung doch zu dem stehen, was ich bin, was ich glaube und was mich im Innersten
ausmacht. Liebet eure Feinde…welch ein harter Ausspruch…Radikalismus kann diesen Ausspruch nicht verstehen,
denn im Wort selbst steckt RADIKAL. Und radikal bedeutet auch Gewalt, Unliebe, Hass! So funktioniert das
Christsein nicht!!
Was ich nicht verstehe: Jeder USER hat folgende Regel „unterschrieben“ mit der Anmeldung zu diesem Forum:
Haftung: Jeder Benutzer trägt die inhaltliche Verantwortung für die von ihm verfaßten Beiträge. Insbesondere
ist es untersagt, strafbare, jugendgefährdende, ordnungswidrige, verfassungswidrige, sittenwidrige, pornografische
oder gewaltverherrlichende Inhalte zu verbreiten, anzubieten oder sonst zugänglich zu machen. Für mich
zählt das, was hier geschieht, schon zum Bestand einer Straftat, denn immerhin wird hier ganz klar der
Holocaust geleugnet und weiterhin unter dem Vorwand christlicher Lehre Rechtsradikalismus vertrieben.
Und solche Menschen sind weitaus gefährlicher, als die Schlägertruppen, denn diese Menschen verstehen
es, die Massen mit „Wissen“ zu manipulieren!!! Vorsicht ist geboten!!!
@engelhardt: Oft stimme ich mit Ihnen nicht überein, aber diesesmal muss ich sagen: Super! Bitte speichern
Sie diesen Thread! Das ist ja abartig, welche Tiefen sich hier auftun!!
Naja, schwach! Ich kann aber nur über etwas sprechen wovon ich Ahnung habe, was ich selber erlebt und
gefühlt habe. Wie will ein Priester einem Ehepaar Tipps geben wie Sie Ihre Eheprobleme in den Griff kriegen??
Das wäre dann nur allgemein gültige Aussagen. Ich kann keiner Frau sage Sie soll Ihren Ehemann lieben,
der Sie betrogen hat,wenn ich selber da Gefühl des hintergangen werdens und die Enttäuschung überhaupt
nicht nachvollziehen kann, das Ihr widerfahren ist. So ein Unsinn! Ein zwei Beispiele: i) Ein Psychologe
kann demnach auch nur davon reden, was er selber nachvollziehen kann. Er muss also mindestens einige Monate
in einer psychiatrischen Anstalt gewesen sein, muss selbst an Depressionen leiden und selbst Antidepressiva
einnehmen. ii) Polizist kann ich nur sein, wenn ich mindestens mal 2 Jahre Gefängnis hinter mir habe,
wenn ich mindestens mal 2 Schussattacken überlebt habe. Ansonsten habe ich davon ja keine Ahnung! Jesus
hat es nicht befohlen, es wird aber von Ihnen als ausgesprochen einziges Gottgefälliges Verhalten für
Priester vorgeschrieben. Sie pochen sonst auch immer wörtlich auf die Bibel, wenn es aber nicht in den
Kram passt dann ist es nicht mehr so wichtig. Die Lehrtradition hat aber nicht den gleichen Stellenwert
eben weil sie nicht Gotteswillen darstellen kann, da Sie nicht von Ihm stammt.Von daher zählt dieses
Argument wohl kaum. So, warum stammt die Lehrtradition nicht von IHM? Warum wird von Ihnen die Bibel als
unfehlbar angesehen, aber die „Institution“ nicht?
Ach ne das macht keinen Spass! Wirklich nicht! Zunächst VERBIETET die rk. Kirche keinem Menschen die
Ehe. Im Gegenteil. Wenn es eine „Gemeinschaft“ gibt, die die Ehe als sehr sehr hohes Gut darstellt, dann
die rk. Kirche. Die hl. Weihe ist kein Recht, das jeder Mann automatisch hat. Ganz einfach. Aus diesem
Grund hat der, der sich entscheidet Priester werden zu wollen, nicht automatisch das Recht, es zu werden.
Das geschieht erst, wenn die Kirche zustimmt. Ich gehe lieber zu einem Priester der verheiratet ist und
hol mir bei Ihm Rat zu Eheproblemen , Kindern usw als von einem Preister der nicht weiß wovon er spricht
und keine ahnung hat. Das mit dem Facharzt ist lächerlich! Wirklich lächerlich! Sie haben doch einen
ganz anderen Zusammenhang gewählt. Sie müssen nicht erst krank werden , uma Azrt zu sein. Genauso müssen
Sie nicht verheiratet sein, um über die Ehe zu sprechen, und das auch noch ahnungsvoll!! Das Zölibat
ist keine Erfindung der rk. Kirche. Jesus hat auch an keiner Stelle befohlen, dass seine Jünger verheiratet
sein sollen! Man kann diesesn Spieß auch umdrehen. Und wir glauben eben daran, dass auch die Lehrtradition
der hl. Kirche einen gleichen Stellenwert wie die hlg. Schift hat. Und kommen Sie mir nicht mit den unsinnigen
prot. solas…
@Pascal123: Ihre Uninformiertheit beginnt langsam zu nerven. Sie sind in einem kath. Forum! Fertig! Und
fangen Sie nicht mit diesem freikirchlichen Unsinn an, dass man doch bitte nur das nehme, was in der Bibel
auch ausdrücklich steht! Jesus hat das „Zölibat“ an keiner Stelle verboten und er hat viele Hinweise
darauf gegeben, dass ein Mensch um des Himmelswillen durchaus auch ehelos bleiben kann und soll! Und gehen
Sie eigentlich auch nur zu dem Arzt, der JEDE Krankheit und jedes Symptom dieser Welt auch schon selbst
an sich gehabt hat?? Und wie stehen Sie eigentlich dazu, dass viele dieser Pseudo-Protestantischen-Fragen
nach Papst, Ehelosigkeit, Amt, etc. in den protestantsichen Denominationen schon lange gelöst sind (es
gibt KEINE Papst, es gibt verheiratete „Pfarrer“, etc) und die ev. Kirche kurz davor ist, zu zerfallen??!
Nein falsch, Jesus hat keine Abkehr von alten Gesetzen gewollt. Er selbst hat gesagt, er ist gekommen,
um zu erfüllen. Es ist zu einfach gedacht, die Verkündigung Jesu nur damit in verbindung zu bringen,
dass er das alte jüdische Abschaffen oder reformieren wollte mit neuen, besseren Gesetzen. Er hat das
gesamte Alte Testament erfüllt und hat dabei nichts antijüdisches hinterlassen, sondern hat die Prophezeiungen
des Alten Bundes erfüllt und neu gesammelt in der Kirche!
Genau hier liegt der Denkfehler… „Jesus wollte das Judentum reformieren…“ Das ist so nicht richtig!
Jesus hat das Alte Testament nicht reformiert. Er hat das Alte Testament erfüllt und vollendet. Das ist
ein GROSSER Unterschied zu einer einfachen „Reformation“ des Alten Testaments!
Nein, dass ist nicht warh! Historisch suspekt ist die Geschichte nicht, aber was ich suspekt finde, ist,
dass bis heute noch, selbst nach den Ereignissen der Nazizeit, Menschen steif und fest behaupten, man
könne eine Kollektivschuld der Juden an der Kreuzigung festmachen. Das ist einfach planker Unsinn, da
es KEINE Kollektivschuld eines Volkes geben kann.
Eine so genau Trennung zwischen jüdischem und römischem Recht und dazu auch noch eine solch genau unterschiedene
Ausführung entspricht weder dem Bericht des Evangeliums noch historischen Ausführungen. Mann kann viel
eher davon ausgehen, dass der jüdi. Hoherat und auch die röm. Besatzung ZUSAMMEN Interesse an der Kreuzigung
hatten!
OK, Sie haben Recht…über wen! Ja, aber über wen denn? Mit Sicherheit auch über die Menschen, die
IHN ans Kreuz genagelt haben, dazu gehören neben dem HOHEN RAT, auch die Römer, die immerhin diese Exekution
durchgeführt haben, dazu gehören aber auch noch wir und jeder andere Mensch! Am Ende geht es nicht über
„Schuld-zu-Rassen-Zuordnung“, sondern über Sünde, und Gottes Umgang damit mit uns!!
Ja und selbst Jesus sagt am Kreuz, egal zu wem: Vater, vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht, was Sie tun!!!
Also, daraus Hass zu schüren, Menschen zu verurteilen, Menschen“völker“ zu vernichten, ist der ABSOLUT
falsche Weg!!
@engelhard: So ein blindes Argument. Was soll das? Ich kann Ihnen versichern, dass ich meinen kleinen,
aber bescheidenen Teil versuche dazu beizutragen, dass sich die „Welt“ bessert. Und werfen Sie mir nicht
vor, dass ich nicht Millionen spende…die habe ihc nämlich selbst nicht! Aber ich habe lange Zeit in
einem anderen Land gelebt und habe so einen guten Eindruck gewonnen, welche wirklich tiefgreifende Arbeit
christ. Dienst vollbringt. Also kommen Sie nicht mit solchen Unsinnigkeiten! Sie merken nicht, wie ihr
Versuch, die christ. Kirche kleinzureden, kläglich scheitert, alleine aus der Schau unserer heutigen,
achso gottlosen Welt!
@engelhard/Kurt.K: Was genau tragen eigentlich all die Heulsusen hier zur Verbesserung der Gesellschaft
bei? Beten? Dieses Kommentar ist eine Unverschämtheit, die nur ein Sesselfurzer loslassen kann. Wissen
Sie eigentlich, wie viele soziale Einrichtungen die kath. Kirche selbst zur Verbesserung der Gesellschaft
beiträgt? Wissen Sie eigentlich, wer sich in die Slums der Menschheit begibt, um aufopfernd für andere
Menschen da zu sein? Wissen Sie, wer Krankenhäuser in Gegenden aufbaut und unterhält, in denen nichtmal
einer dieser reichen Schnösel dieser perfiden Gesellschaft einen Furz lassen wollte, weil er Angst um
seinen goldenen Hintern hat? Passen Sie bitte auf, dass Sie nicht zu einseitig werden in Ihrem Hass der
Wahrheit gegenüber! @Kurt: ALLES, ausnahmslos ALLES, was Sie aufegzählt haben, übertrage ich Ihnen
direkt auch in diese, unsere, ach so tolle Welt! Ähm, tschuldigung, atheistisch aufgeklärte Welt…die
sich ja frei rühmt…
Das kann ich nciht sagen und warum auch! Die Frage stellt sich gar nicht! Fertig aus! Doch Ihr Geschichtsbild
ist das typische, aber doch falsche: das Mittelalter war durch graue Zeiten bestimmt, die Kirche nur machthaberisch
und alles war so oder so schlecht. Das stimmt so nicht. Fertig! Und vieles, auf dem Sie heute so sitzen,
ist nicht zufällig gekommen.
@engelhard: Da ist wieder das graue Bild der Mittelalters, das geschichtlich so überhaupt nciht tragbar
ist!! Und heute: keine Sklaverei, keine Kriege, keine Folter…ist die Welt von heute so viel besser?
Vielleicht an Ihrem Platz in Ihrem Büro/Wohnzimmer, aber global?? MAchen Sie sich doch nichts vor!
@Kurt K. Schauen Sie soch doch bitte ienfach die christl. Schriften an, das, was Jesus Christus gelehrt
und gelebt hat, schauen Sie sich bitte die Organisationen der chris. Kirche heute an, schauen Sie auf
die Familien, in denen der GLaube gelebt wird und dann wird sich Ihre Frage nach dem ZIEL des Weges ganz
schnell selbst ergeben. Auf jeden Fall sähe es insgesamt besser aus als heute!
@Kurt K. JEGLICHE Gewalt ist nach christlichem Verständnis, auch getan durch christ. Würdenträger,
aufs schärfste zu verurteilen. Aufs Schärfste! Da haben Sie absolut Recht! Das spricht aber NICHT gegen
christ. Religion. Das will man komischerweise einfach nicht verstehen. Beispiel: Kriminalität im Internet
ist auf jegliche Art zu verurteilen, aber dadurch ist das Internet noch nicht schlecht! Aber das ist die
immerwährende Diskussion, mit sehr sehr einseitigen Vorwürfen von den Atheisten!!
Eine Gesellschaft ohne Ziel (denn was ist das Ziel) und ohne Orientierung ist wie ein Schiff im Wind ohne
festen Weg. Man dreht sich in alle Richtungen, geht mal dieser Denkphrase nach, mal dieser Denkweise,
und hier ergibt sich auch noch ne nette kleine Abwechslung…aber ein Ziel verfolt man nicht. Absolut
nicht! Und das soll eine gute und treue Gesellschaft sein, in der der Einzelne mehr ist, als nur ein Objekt,
dass irgendwie halt da ist, aber gut, auch nicht mehr?
@Kurt K. Wir kommen nicht weiter, wenn Sie anfangen, die Sünden einzelner Christgläubiger aufzuzählen.
Genauso kann man beginnen, die Taten gottloser (kommunisten) Menschen aufzuzählen, oder schauen Sie sich
doch einfach nur die Früchte unserer Denkfreiheit und Menschenwürde, wie Sie heute gelebt wird, an!
Ist das gut? Ist das der rechte Weg??
@engelhard: Achso…klaro. Und bei den kommunistischen, gottlosen Staaten, feiern wir ja schon immer die
freigiebige Denkfreiheit, die hochgehaltene Menschenwürde und das Toleranzdenken gegenüber anderen.
Auch deren Wissenschaftsförderung sticht geradezu empor und die Aussenpolitik und das nette Miteinander
müssen wir uns, die wir nunmal das christlche Abendland sind, erst noch abschauen. Ich glaube eher, Sie
haben ein Problem mit Geschichte! Und erzählen Sie mir nicht den Unsinn des schlimmen und grauen Mittelalters…
@Kurt K. Wissen Sie eigentlich, woher die Menschenwürde kommt? Alleine diese deomkratische Idee ist doch
nicht durch Freidenker geboren. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass man die Geschichte des Abendlandes
vopn der Geschihcte des Christentums trennen kann? Wie soll das funktionieren? Hat es parallele Strömungen
gegeben?? Das sich Denkfreiheit entwickeln konnte , ist ein Verdienst des Christentums. Schauen Sie mal
in islamische Länder?? Oder kommunistische Länder?? Oder ist das dort nur Zufall?
@Kurt K. Nun gut, dann ist der Gesellschaft eben Denkfreiheit heilig. Auch gut. Wohin führt das? Zur
Unterdrückung von Glaubenden, weil sie sich an andere „Dogmen“ halten? Unsinnige Diskussion. Außerdem
finde ich es ziemlich hart, wenn eine Gesellschaft, deren Denkfreiheit überhaupt erst durch das Christentum
geprägt und entwickelt wurde, sich seiner Quelle losreisst und so tut, als wäre das alles schlecht!
Aber man ne Frage: Unabhängig vom Autor dieses Textes: Wenn das stimmt, mit der Bibelverbrennung, dann
ist das ein knallharter Vorfall. Wenn unserer Gesellschaft nichts mehr heilig ist, wohin führt das? Ich
meine, es gibt genügend Schreiber im Forum, die sofort aufschreien und sagen: klar ist unserer Gesellschaft
etwas heilig: SEX. SEX. SEX, in allen möglichen Varianten! Schlimm genug! Aber warum immer mit der christl.
Kirche? Wieso? Sie wird auf dieses Vorkommen nicht mit Gewalt reagieren, wie andere Gemeinschaften…aber
warum wird darauf so rumgeritten… Muss jedoch zugeben, dass ich den Film nicht gesehen habe!
Das ist nicht wahr es gibt genauso viele, wenn nicht sogar viel mehr, Missbrauchsfälle von „nicht-Priestern“!
Machen wir uns doch nichts vor. AUch bei ev. Pfarrern gibt es Missbrauch, bei Lehrern, bei normalen Vätern
und Müttern. Aber im Falle kath. Kirche wird das wirklich immer extrem behandelt. Extrem. Nur warum??
Warum wird der, im übrigen absolut nicht widernatürliche Vorgang des Zoelibats, als Grund angenommen?
Das liegt daran nicht! Ausserdem ist die Gleichstellung kath. Priester = ganze Kirche einfach falsch…genauso
wie Lehrer = Schule falsch ist. Die Diskussion von gestern aufgreifend frage ich mal ganz ehrlich: Im
Tierreich wird auch Pädophilie beobachtet…zuhauf sogar. Ähm…ist das dann nicht etwa auch natürlich??
(Ich bin gespannt auf die jetzt kommenden Eindräschungen auf mich, weil man ja sowas nicht mal erwähnen
darf)… Um das aber klar zu stellen…ich distanziere mich ganz ganz deutlich von Pädophilie und empfinde
das als eine abartige, perverse Entstellung der Sexualität, die bestraft gehört!
@all: Insgesamt stimme ich schon zu, dass diese Missbrauchsfälle sehr übel sind und dass gerade die
Täter natürlich eine ordentliche Strafe nach deutschem Gesetz bekommen sollten! ABER vorsicht…der
eigentlich tiefverankerte rechtliche Grundsatz, nach dem unsere Dreiteilung der Gewalten NUR NUR NUR funktionieren
kann, wird hier durch die Gesellschaft getreten und vollkommen umgedreht (und das finde ich sehr sehr
alarmierend): „In dubio pro reo“ Wenn man in unserer Gesellschaft das Wort Priester und Kinder gemeinsam
in den Mund nimmt, schreckt jeder zusammen und man entwickelt sofort Verurteilungen, hat Vorwände und
ist ängstlich. Wissen Sie, das finde ich ziemlich pervers und abartig!
Stimmt nicht Das erklärte der Vorsitzende der ‘Evangelischen Kirche Deutschland’, Bischof Wolfgang Huber,
am Mittwoch in Hannover. Das hat nichts in einem KATHOLISCHEM FOrum zu suchen. Der Mann ist ganz normaler
Laie, wie du und ich! Fertig!
#111 Luther 18:18:05 | Donnerstag, 16. August 2007
@durchfuxt: Ja und genau da verschließen Sie sich. Gefühlsmäßig. Das ist das einzige Argument, wie
mir scheint! Ich kann Homosexualität nicht nachvollziehen. Richtig! Neben vollkommen unverstandenen naturwissenschaftlichen
Forschungen (es gibt nämlich durchaus die Tendenz, Homosexualität als anerzogen zu sehen, wofür vieles
spricht), neben evolutionsbiologischen Gründen (Warum existent, wenn keine Fortpflanzung überhaupt möglich),
neben biologischen Gründen (keine körperliche Veranlagung zur gleichgeschlichtlichen Liebe), neben moralischen
Gründen (da keine Fortplanzung in der Anlage möglich, wird der Akt rein lustbefriedigend gesehen), neben
kirchlicher Lehre (die immerhin nach unserer Auffassung Gottgegeben ist) spricht für mich auch klar eine
ästhetische Frage eine wichtige Rolle. Das alles ist aber nicht rein gefühlsmäßig. Sondern „vernünftig“.
Und ich hoffe auch, dass Sie verstehen, dass meien Kritik nicht Sie als Person betrifft, sondern Homosexualität
als allgemeines „Phänomen“!
#104 Luther 18:03:31 | Donnerstag, 16. August 2007
Weil es den gezielten Angriff gegen die Kirche gibt mit der Argumentation, ihre Auffassung sei falsch!
Und ich würde gerne verstehen und zwar nicht gefühlsmäßig begründet, warum die Kirche da falsch liegt
oder falsch liegen sollte! Und die Erklärungen der Kirche klingen für mich logisch und naturgemäß,
teilweise abgeleitet aus der hlg. Schrift, teilweise aber auch aus der Beobachtung der Natur. Und ich
kann und will nicht verstehen, wie ein Thema so normalisiert wird, obwohl es a) sehr unverstanden und
b) auch von nicht-kirchlicher Seite bestritten wird. Und diese Erklärung schuldet man mir und auch der
Kirche. Und bis auf: in der Natur gibt es das auch, kommt nichts. Einfach nichts.
@wi-bi: Wissen Sie, ich habe vor allem eine Frage: Wieso muss sich eigentlich die Kirche immer wieder
den Aufruf anhören, sie solle doch mal erklären, warum Homosexualität etwas Nicht-Natürliches sei?!
Wieso muss uns eigentlich nicht mal ein homosexueller Menschen erklären, warum er denkt, das wäre normal(nur
das Argument der Natur zählt, das habenm wir gesehen, einfach nicht)! Die Naturwissenschaft ist sich
bis heute nicht ansatzweise sicher, ob und wenn ja warum, Gleichgeschlechtlichkeit normal ist/sein sollte.
Wieso müssen WIR uns immer erklären? Warum kann mir das nicht einer mal erklären, warum das normal
sein sollte?! Das kann doch nur daran liegen, weil uns die Gesellschaft das Ganze als NORMAL ausgibt…
@Benedikt: Frage: Wieso kommt der Stat eigentlich dazu, ein solches Gesetz zu erlassen? Es kommt doch
aus der Natur hervor und ist ein bekanntes Phänomen, dass die Natur selbst hervorgebracht hat! (Nur,
um zu zeigen, wie weit man mit dem Argument des Vorkommens in der Natur kommt…gar nirgends hin!)
Wie Sie wissen kommt in der Natur auch Pädophilie vor. Wie stehen Sie denn dazu?? Ist das normal und
eine gewollte Lebensform? Sollten wir nicht auch pädophile Handlungen erlauben?? Wie Sie sagen, Toleranz
zeigen, denn im Naturreich kommt das auch vor? Oder Kannibalismus? Kommt auch vor! Zu Genüge! Ich verstehe
Ihre Agumentationskette nicht! In der Natur kommt es überhaupt nicht erst zu Bindungen zwischen zwei,
auch andersgeschlechtlichen, Tieren und wir Menschen haben das trotzdem, ja sogar die Ehe, die ja nunmal
im Tierreich gar nicht vorkommt. Viel eher die Frage an Sie: Wo setzen Sie denn die Argumentation an,
dass Homosexualität absolut natürlich ist und sogar im Tierreich vorkommt! Wie gehen Sie denn mit der,
sicher von Ihnen sehr stark vertretenen These der Evolution um! Diese verlangt ja geradezu, dass zwei
Menschen nur „natürlich“ sind, die auch Fortpflanzung betreiben können (Selbsterhaltung der Natur)!
Was ist damit? Kann man sich homosexuell Fortplanzen? Auf was läuft dann Homosexualität hinaus: Lustbefriedigung!
@engelhard: Beweisen Sie viel eher mal, dass Homosexualität natürlich ist…?? Wo es doch weder die
Anlage zur natürlichen Fortpflanzung, noch das sich ergänzende Spektrum von Mann und Frau mit sich bringt?!
Kommen Sie mir nicht mit dem Argument der Tierwelt. Das ist Unfug! In der Natur gibt es Homosexualität
nicht als gesonderte Lebensform und auch gibt es z.B. in Affenstämmen pädophile Praktiken! Homosexualität
ist in der Natur ein Phänomen, das ganz am Rande steht, das durch die anderen Anwesenden der Tierart
nicht toleriert und auch ausgegrenzt wird! Das „natürliche“ Argument ist keines!
Jesus selbst ruft gewisse Menschen auf, in Ehelosigkeit um des Himmels Willen zu verharren. Also welchen
Unsinn reden Sie denǹ?? Zoelibat kann doch auch nicht mit widernatürlichen Handlungen unter dem Pseudonym
Homosexualität gleichgestellt werden. Welche AUffassung der Natur vertreten Sie denn?
So ein Unsinn! Jesus veurteilt Ehebruch bis aufs Äußerste! Aber die Ehebrecherin als Mensch veurteilt
er nicht! Verstehen Sie das?? Oder nicht?? Was für ein Unsinn…natürlich kann man Homosexualität veurteilen,
aber man muss nicht homosexuelle Menschen boesartig veurteilen! Homosexualität ist nicht natürlich und
Menschen, die „davon betroffen sind“, sind zunächst Menschen wie Sie und ich! D.h. aber nicht, dass ich
die Lebensweise so tolerieren und akzeptieren muss, genauso wie Jesus den Akt des Ehebruchs auch nicht
toleriert, ja sogar sehr verurteilt! Wann verstehen Sie endlich, dass Toleranz bei wirklichen Wahrheitsfragen
nicht funktioniert. Religionen bergen nunmal auch etwas Absolutes!
Hier liegt der Unterschied! Homosexualität ist aber keine Lebensform, und wenn, dann aber eine, die abgelehnt
werden muss, da sie widernatürlich ist! Verstehen Sie nicht. Wir reden hier gar nicht um Toleranz oder
Intoleranz, sondern die Diskussion geht viel tiefer!
Mh… Sie haben sicherlich Recht, landorganist! Ich fange bei meinen eigenen Sünden an! Per Definition
ist aber ein Christ ein Mensch, der in einer Beziehung mit Jesus Christus lebt! Kann ein Moerder z.B.
Christ sein?? Sicherlich, aber er muss dabei seine Sünden bekennen und umkehren (ein wichiges Wort)!
Diese NOETIGE Umkehr ist aber bei vielen Homos nicht gegeben, die nämlich ihren Lebensstil nicht ändern
wollen! Sind sie dann noch Christen??!?!?!?!? Dazu habe ich keine Ahnung!
Lieber lupus1, Sie tun gerade so, als wäre Homosexuelaität das NORMALSTE dieser Erde, nur die langweilige,
altmodische Kirche ist da noch nicht dahinter gekommen. Merken Sie nicht, es geht nicht um ein Ablehnen
homosexueller Menschen, es geht um die Ablehnung der Homosexualität als solche. Für uns Christen ist
Homosexualität nichts Normales, im Gegenteil, es ist etwas, was für uns aus der Sicht der Schoepfung
und aus der Sicht Gottes, Widernatürlich ist. Da kommen wir nicht drumherum. Und für Sie klingt das
Intolerant. Das ist es aber nicht, denn wir koennen in der Homosexulaität nichts Tolerierungswürdiges
finden!
Ja genau Toleranz ist immer so ein humanistischer Grundgedanke, der in sich selbst die Wahrheit verleugnet
und leider in der heutigen Welt nur als Schlachtruf gilt, um Ideologien freizusetzen, bzw, zu legitimieren.
Mit Ihrem Toleranzdenken erreichen Sie gar nichts, allerhoechstens eine Gesellschaft, wie die unsere!
Falsch Die kath. Kirche ist nicht intolerant. Sie verlangt lediglich, dass homosexuell veranlagte Menschen
ihre Sexualtät nicht ausleben! Fertig! Ansonsten sind wir sehr tolerant und haben kein Problem mit bekennenden,
aber nicht praktizierenden Homosexuellen! Und kommen Sie nicht mit der Leier, von wegen, es wäre unmenschlich,
sich nicht auszuleben! Unsinn! Das ist ein Scheinargument, dass hilft, um sich selbst zu legitimieren!
@all: Das ist nur noch abartig. Keiner sagt, dass diese Art der Sexualität in normalen Schlafzimmern
gut ist. Der eigentliche Kern wird dabei so verfehlt. Wundern wir uns eigentlich noch über den Zustand
unserer Gesellschaft, die sowas normal heisst?? Schlimm! Die kath. Lehre wird in den Dreck gezogen, beschmutzt,
dabei ist sie die Lehre, die den Menschen überhaupt erst menschlich macht. Kard. Ratzinger sagte mal:
Christ werden heisst Mensch werden! Das ist tierisch, nicht mehr! Schlimm! Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns!
Kurze Anmerkung zu Ihrer guten, aber doch am Ende sinnlosen Frage! Ihr naturwissenschaftlicher Zugang
beschafft ja leider nur ein Teil der Realität der Auferstehung und leiblichen Himmelfahrt. Aber genau
hier werfe ich ein. Moderne Theorien der Physik beschäftigen sich als Faktum damit, dass unsere Welt
aus mehr als 3 Dimensionen besteht, ja, teilweise redet man über 6, 10 oder 24 Dimensionen., Frage: Sehen
Sie diese? Ihre Frage ist gut, läuft aber nur durch den Glauben auf eine Antwort zu. Nur der GLaubende
kann erschliessen, dass es eine Auferstewhung des Leibes geben wird, der, wie sich das Evangelium ausdrückt,
aber nicht in den direkt alten Leib hinein geschehen wird, sondern in einen neuen, verklärten Leib hinein!
Auch das sehen wir schon bei Jesus. DFer konnte ja sogar durch verschlossene Türen gehen!
@durchfuxt: Richtig…aber nicht mit Spielrezept und Detailbeschreibung, mit Bedienungsanweisung und Funktionsweise,
erklärt durch einen Erzieher/Erzieherin!
@derfux: Ein so kleines Kind hat eder an seinem Genitalbereich zu spielen noch zu onanieren…und das
vor allem nicht auf anraten der Erzieher! Völlig egal, ob das nun „erkunden“ heisst oder „onanieren“
oder oder oder! In diesem Alter stehen entwicklungstechnisch viel wichtigere Dinge auf dem Lernplan.
@Sentinel: Kennen Sie den fürchterlichen Schmerz während der Abtreibung, der den kompletten Körper
der Frau erfaßt, die von ihrem katholischen, strenggläubigen Mann zur Abtreibung gezwungen wird, während
sie ausgeschabt wird? Kennen Sie das schreckliche Gefühl nicht mehr als eine Spermaabladestelle für
den potenten Hengst zu sein, der zwar sagt, daß er sie liebt, sich jedoch nicht traut, sie zu heiraten,
weil er ansonsten seinen Talar verlieren würde? Hä…was wollen Sie damit sagen? Verstehe ich nicht…also,
ich versuche zu folgen: Da die kath. Kirche gegen Abtreibung ist, aber es Priester gibt oder auch kath.
Ehemänner, die die Frauen regelrecht zur Abtreibung zwingen, dann ist es erlaubt…ja genau, weil die
Kirche eigentlich dagegen ist, aber die Menschen in der Kirche die Frauen drängen, dann ist es ok, abzutreiben?
Ich verstehe Ihre Logik nicht…und den geistlosen Zellklumpen finde ich sehr absurd. Welche Vorstellung
haben Sie denn? Das Leben wird nicht erst mit der Zeit einem „Zellklumpen“ eingehaucht, sondern ist von
Anfang an da…völlig irrelevant ob geistlos oder nicht. Durch Abtreibung wird Leben zerstört…ist
also Mord! Und Leben bedeutet alleine schon, dass ein Mensch (ob erst mit oder ohne Geist) in der Anlage
gezeugt wurde…und dieser Akt geschieht durch die Verschmelzung der Eizelle mit dem Spermium! Punkt aus!
@Stoehr anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen“
Es geht hier auch nicht um eine Aussage ganz kontra eines Dogmas. Sondern es geht um die Frage, die versteht
die Kirche das Dogma heute…welche Essenz hat dieser Glaubenssatz HEUTE auf uns Menschen und manchmal
auch die Feststellung, dass ein Dogma auch zeitbezogen sein kann. Ein Dogma zur Zeit der Gegenwehr gegen
die Reformation, sagen wir auch das Konzil von Trient, hat doch eine zeitbezogene Problembefassung und
ist doch heute, etwas anders, nicht widerlegend, aber eben zeitbezogener zu verstehen. Das ein solches
Dogma zu dieser Zeit stattfinden musste, ist doch verstehbar und das die Kirche diesen Satz nicht einfach
umschreiben kann, ist auc hrichtig. Aber in ihrem Zitat findet es sich doch:…die Kirche verstanden hat
und versteht… Das ist auch eine Praesenzform enthalten…merken Sie?? So einfach ist das nicht…
@Stoehr Die Wahrheit als solche ist sicher nicht „modern“, das sagt die Kirche aber auch nicht! Es gibt
aber gewisse Dinge, die durchaus „modernisiert“ werden können…dazu gehört z.B. auch der Umgang mit
den Juden, der gerade nach dem zweiten Weltkrieg neu überlegt und mittlerweile auch theologisch glücklicherweise
neu bedacht wurde. Das ist auch gut so! Sie können doch nicht paragrafengenau auf Dogmen reiten, die
zu vollkommen veschiedenen Zeiten aufgestellt wurden, mit gewissem Hintergrund! Gerade der HERR sagt uns
doch selbst, dass das Gesetz für den Menschen da ist. Sie haben sicherlich in manchen Punkten nicht ganz
unrecht, aber dieses EXTREME paragrafenreiten auf Dogmen und daran die Katholizitaet eines Menschen festzumachen,
kann ich nciht verstehen. Ausserdem wurden KEINE Dogmen geleugnet im II. Vatikanum! Das ist einfach falsch!
@Stoehr Kurz mal zu den Dogmen und deren Unfehlbarkeit: „Was diese Geschichtlichkeit angeht, muss zunächst
bedacht werden, dass der Sinn, den die Glaubensaussagen haben, teilweise von der Aussagekraft der zu einer
bestimmten Zeit und unter bestimmten Umständen angewandten Sprache abhängt. Außerdem kommt es bisweilen
vor, dass eine dogmatische Wahrheit zunächst in unvollständiger, aber deshalb nicht falscher Weise ausgedrückt
wird und später im größeren Zusammenhängen des Glaubens und der menschlichen Erkenntnisse betrachtet
und dadurch vollständiger und vollkommener dargestellt wird. Ferner will die Kirche in ihren neuen Aussagen
das, was in der Heiligen Schrift und in den Aussagen der früheren Überlieferungen schon einigermaßen
enthalten ist, bestätigen oder erhellen, sie pflegt dabei aber zugleich an die Lösung bestimmter Fragen
und die Beseitigung von Irrtümern zu denken. All dem muss man Rechnung tragen, um jene Aussagen richtig
zu deuten. Schließlich unterscheiden sich zwar die Wahrheiten, die die Kirche in ihren dogmatischen Formeln
wirklich lehren will, von dem wandelbaren Denken einer Zeit und können auch ohne es zum Ausdruck gebracht
werden; trotzdem kann es aber bisweilen geschehen, dass jene Wahrheiten auch vom Lehramt in Worten vorgetragen
werden, die Spuren solchen Denkens an sich tragen.“
@Stoehr Ach wissen Sie…sowas ist langweilig. Der kath. Glauben macht sich gluecklicherweise nicht an
starrem Dogmendenken fest…das aber glauben Sie! Es braucht doch keiner nachzuweisen, dass der jetzige
Papst ein wahrer Papst ist. So ein Quatsch. Haben Sie keine anderen Probleme?? Die Weihen sind gueltig,
alleine auch, weil Sie vorkonziliar gespendet wurden… Lesen Sie das Jesus Buch…da werden Sie das erkennen,
was der Papst glaubt…und dann hoeren wir auf zu diskutieren…denn das ist wahrhaft katholisch und nichts
anderes…
@Stoehr Tatsaechlich ist das subsistere ein staerkerer Begriff, der viel naeher am eigentlich gemeinten
dran ist!!! Eine plumpe Gleichstellung mit est ist nicht das, was mit subsistere gemeint ist!
@GallowGlas: Wenn fuer Sie der reine Aspekt des Schmerzempfindens ausschlaggebend ist, um Mord zu legitimieren,
dann frage ich Sie: Was ist mit Schwerbehinderten, mit Komapatienten, mit Menschen, die nach ihrer Auffassung
ein „unwürdiges Leben“ führen?? Wollen Sie die auch abschlachten?? Ihr Kommentar über „Gewebeklumpen“
ist doch ein solch fauler Kompromiss…Sie sind doch gerade auch nichts anderes als ein netter „Gewebeklumpen“…naja,
seit der 14. SSW haben sie wenigstens ein ZNS und damit Schmerzempfinden…vielleicht??
Er versucht damit klar zu machen, dass seine These dadurch richtig wird, dass der Vatikan dieses Dokument
„genehmigt“ hat. Wissenschaftlich ist daran gar nichts! Nur sein Bild von Gott ist so hassgeprägt, so
einseitig, so arm…als wäre Gott der gerechte Ritter, der wartet, bis er zuschlagen kann und dann mit
Genuss seine Völker vernichtet…weil er ja Strafe anordnet. Man kann das erste Testament auch falsch
verstehen, vor allem die Fortsetzung durch Jesu, ja die Erfüllung, ausblenden. Wie wärs…wir nehmen
die hasserfüllten Szenen aus dem Ersten Testament, schreiben alle auf, binden dies ein und geben es als
Parteiprogramm der NPD raus…sofort haben wir ein biblisch fundierte, gute christliche Partei…
@Rudolfus: Original Fatima: Und sagen wir nicht, daß Gott es ist, der uns so straft; im Gegenteil: Es
sind die Menschen, die sich selbst die Strafe bereiten. Gott gibt uns das in seiner Fürsorge kund und
ruft auf den guten Weg. Dabei achtet er die Freiheit, die er uns gegeben hat. Deshalb sind die Menschen
verantwortlich“.(5)
@Rudolfus: Doch, das ist IHRE Theorie! Sie scheinen sich einen Höhn daraus zu machen und Ihre AUssage
kommt daher nahc dem Motto: ‘Seht ihr ihr lieben Opfer der Weltkriege, hier schlägt der gute und barmherzige
Gott zu’! Was ein Unsinn! Das ist nicht die Botschaft der hlg. Schrift. Absolut nicht! Es geht nicht um
‘Friede, Freude Eierkuchen’, aber auch nicht um ‘Tut was ICH will, sonst hau ich euch den Kopf ab und
aheb noch Spass dabei’! Ausserdem sind Ihre Umdeutungen der Seherinen falsch. Falls Sie mal genau nachlesen,
werden Sie feststellen, dass es nicht um Gottes Gewalt an den Menschen geht!
Rudolfus Ich bekomme das Gefühl, Sie stehen auf Gewalt. Seien Sie aber etwas vorsichtig. Jesus weisst
uns zunächst daraufhin, eindrücklich, dass jeder vor seiner eigenen Haustüre kehren soll. Und Ihre
Theorie, von wegen Weltkriege seien Strafen Gottes, Gott bestraft uns hier voll uind demnächst auch noch
Berlin, msind ja haarsträubend…furchtbar. Da kann man die Lust und die Freude am Glauben verlieren!
@Leblhuber: Moment mal! Zur Entstehung von Leben bedarf es sicher einer Eizelle und einer Spermie, die
verschmolzen sind! Das sind die biologischen Faktoren! ABER: der „Austragungsort“, der „Entwicklungsprozess“,
all das gehört auch dazu!!! Unbedingt! Man kann Leben, und das ist ein typischer Fehler, nicht auf Quantitäten
alleine reduzieren. Klar, biologisch braucht es nur Spermie und Eizelle, aber die ganze Schau des Lebens
ist in diesem naturwissenschaftlichem Bilde nicht eingebracht! Die Verschmelzung der Eizelle und der Spermie
birgt die innere biologische Voraussetzung für Leben und da darf der Mensch nicht reinpfuschen! Aber
damit ist noch kein „Lebensprozess“ einberufen! Dafür gehören andere Umstände auch noch dazu (Mutterleib,
etc)!
Sagen Sie mal Herr Dr. Heger, irgendwie bekomme auch ich langsam das Gefühl, dass sich politisch in eine
radikalere Art und Richtung ausrichten! Das mag ja gerne sein, dass ein Dr.Dr. dieses gesagt hat. Der
ist mir aber alleine deswegen supekt, da er den Republikanern angehört hat. Sie finden sicher genauso
viele Stimmen aus anderen, teils auch radikalen Parteien. Das ist doch nicht entscheidend!
Wir vergessen immer wieder, dass Jesus nicht einen weltpolitischen Frieden zuerst gemeint hast, sondern
einen inneren Frieden. Der Ausruf: „Friede sei mit euch“ und „MEINEN Frieden gebe ich euch“…„nicht einen
Frieden, den die Welt euch geben kann, gebe ich euch“ sind eindeutige Schriftstellen. Frieden erreichen
wir nicht durch Parteibuch, mag es noch so „christlich“ Aussehen!
@Rudolfus: Es darf keine einzige, noch so kleine, Sympathie für eine radikale Partei geben. Keine einzige!
Jesus wusste schon genau, warum er Gottesstaat und Volksstaat voneinander mehrfach trennte! Und wir Christen
sollten uns daran strikt strikt halten!!!
In keinem Teil der Welt ist Abtreibung zu legalisieren. Das wäre ahnlich, als wenn man Mord legalisiert,
unter einem anderen Gesicht! Aber GERADE hier in den westlichen Staaten dieser Erde muss kein Mensch,
keine Frau, ihr Kind abtreiben. Die Versorgung, soziale Hilfe, Zuständigkeit ist sooo enorm gut abgesichert.
Hier muss keine einzige Frau, wegen eines Kindes Todesqualen leiden. Keine! Ich habe da in meinem Leben
mit eigenen Augen viel viel schlimmere Zustände gesehen!
Dieser Partei, deren Basis sich so www.youtube.com/watch?v=O0qdbe91-_o zur Demokratie und Auseinandersetzung
innerhalb derer äussert, DARF kein CHRIST angehören!!!!
@Rudolfus: Jetzt tun Sie nicht wieder so, als würde die ganze Geschichte der Menschheit nur davon abhängen,
dass die katholische Kirche nicht mehr mit Herrlichkeit und Pracht ihre alte hlg. Messe feiert. Der Mensch
selbst ist das schlechte Individuum. Die technischen Revolutionen, sein Wissen um diese Macht und die
„demokratische“ Freiheit unserer Länder, der Reichtum, der Wohlstand, all dieses fügt sich zusammen
zu einer Produkt, das wir heute haben! Radikalismus in jeder Form gibt es immer. Da wird dem mMenschen
etwas angeboten, womit er sympathisiert. Ein Blick auf die meisten Mitglieder einer radikalen Partei zeigt
jedoch deren „Geistesstärke“…und wenn es mal „geistreicherere“ Leute in diesen Parteien gibt, dann
sind das sehr sehr oft irregeleitete Menschen, die sich in ihrer Machtpolitik doch nur selbst feiern wollen.
Alles christliche Argument ist da NUR vorgeschoben! Man MUSS als Christ gegen Abtreibung sein, aber man
KANN als Christ nicht mit einer radikalen Partei sympathisieren, die am Ende doch nur Gewalt und Macht
verherrlicht! Sie haben sicher Recht. Die ganze Wahrheit über Holocaust werden wir nicht erfahren und
sicher ist vieles auch falsch oder nicht ausreichend dargestellt. Aber EIn einzelner getöteter Mensch
reicht schon aus, um diese Taten zu verabscheuen, diese Taten zu hassen und die Täter am Ende doch dem
Gericht der Barmherzigkeit Gottes zu unterstellen! WACHET und BETET!!!!! (mehr denn je!!)
@Pünktchen: Mal ne kurze Frage: Gehören Sie zur Redaktion?? Sie wissen immer sehr genau Bescheid über
Leser, teils mit Anfangsdaten etc. und komischerweise immer in Ihrer Nähe passieren Entfernungen der
Beiträge! Als kurze Frage so zwischendrin…
Herr Geyer macht sich der Glaube daran sichtbar, dass ein „Gläubiger“ rechtskonservativ ist?? Was soll
dieser haltlose Unsinn! Dies ist ein kath. Forum. EIn Drang in eine konservative Glaubensrichtung heisst
nicht das politische Spektrum rechts zu überholen, nur weil diese Splitter und Randgruppen sich die Ideen
zu eigen machen.
Wie sagt der Herr: „Gebt Gott was Gott gehört und gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“ Mit dem Outen
gewisser Geistreicher in diesem Forum in politische Flanken erklärt sich vieles. Katholisch kann man
sein, auch etwas konservativer, aber trotzdem muss man keiner, egal welcher noch so (ent-)gearteten Partei
angehören. Ein rechtskonservativer muss nicht die Naziverbrechen leugnen, richtig…aber die grundlegende
Richtung ist gegeben. Denkt an des Herren Wort!!!
@Pünktchen: Wir reden hier klarerweise auch von einem Massenmord durch Abtreibung dieses jeweiligen Arztes!
Richtig! Trotzdem hält dieser Vergleich nicht den Ausführungen Kurt K.‘s und auch Pius XII.‘s stand!
Ein Vergleich Abtreibungmassenmord und Holocaustmassenmord ist nicht möglich!
@Dr. Heger: Naja, leugnen…sind sie sich sicher?? Dieser Dr. hier aus dem Bericht kann, obwohl er diesen
hohen Titel trägt, keine ordentliche, keine hasserfüllte Antwort auf die Frage geben…er schlängelt
sich drumherum und dusselt etwas über neue Religion etc.! Was ich lese, ist, dass dieser Mann wirklich
mal eine Behandlung brauchen könnte, meine Meinung!
@Dr. Heger: Ja, genau…verabscheuungswürdig, aber halt nicht gleich! Wie Sie sagen!! Also kann ich einfach
nicht in den „Gegenkampf“ gegen Abtreibung ziehen mit historischen Vergleichen zu der Nazizeit! Das funktioniert
nicht…beides ist verabscheuungswürdig! Ein Poster hat hier Recht: Warum muss ich das eine leugnen und
das andere dann entsprechend „hochhalten“?! Damit ist auch aus rein christlicher Sicht keinem Opfer mehr
geholfen… Eine Runtersetzung der schlimmen, menschenlosen Taten des Nationalsozialismus ist rein braunes
Gerede! Schlimm!
@Dr. Heger: Sie vergleichen Quantitäten eines Krieges, Sie machen Menschenopfer zu abzählbaren Dingen,
die Sie dann statistisch gegeneinander aufrechnen. Das ist möglich bei der Berechnung von Anzahl der
kaputten Panzerfahrzeugen, aber nicht bei Menschenleben! Der Kampf ist doch auch ein ganz anderer: In
einem Kampf darf man nicht nur die Opfer zählen, die Dauer berechnen, sondern man MUSS die Ideologie,
da dahinter steht verfolgen und eben entsprechend beurteilen. Sie tun gerade so, als wären die Ideologien
hinter den verschiedenen Kämpfen die gleichen!
Andere Bereiche …die Verurteilung jeglicher Gewalttaten muss in den Köpfen der Menschen verankert werden!
Die schlimmsten Greueltaten der Nazizeit, die keineswegs reine Geschichterfindungen unserer heutigen Zeit
sind, zu verurteilen, ist meiner Ansicht nach, Pflicht für jeden deutschen, ja, für jeden Staatsbürger.
Es darf hier zu KEINER Relativierung kommen, nicht mal im Ansatz! Diese Geschichte bleibt erstmal so stehen!
ABER, ganz wichtig: Der Kampf gegen Abtreibung ist auch ein moderner Kampf, den wir kämpfen müssen.
Man kann hier keine Qualitäten vergleichen, man kann und muss es aber veurteilen. ABER lasst den Vergleich
mit der Geschichte…was war genauso grausam, was nicht…lasst es!!!
@Doc: Richtig. Genau dieser Gott ist es!! Wissen Sie…ich zitiere mal eine Studie. Folgender Anteil an
PÄrchen liessen sich scheiden: i) bei ein normalen Ehe: jede 2. / 3. Ehe ii) bei PÄrchen mit Kirchbezug:
jede 15. Ehe iii) bei PÄrchen mit regelmÄßigem Kirchgang und Ausleben des Glaubens: jede 70-100. Ehe
iv) Bei Pärchen, die zusammen beten: jede 1500. Ehe Das ist der barmherzige Gott: nicht die Lösung eines
schnellen Auseinandergehens, sondern die Lösung des Gebets, der inneren Umkehr, der Zuwendung zu Gott!
Aus diesem Blickwinkel macht das, was die kath. Kirche, lehrt Sinn…nicht, wenn bei beiden Partnern ein
„möglichst schnelle“ und vielleicht angenehmere (Egoismus) Lösung die Scheidungspapiere sind!
@Doc: Haben Sie sich eigentlich mal mit der katholischen Morallehre befasst oder schießen Sie einfach
hier dagegen. Falls Sie mal Interesse haben sollten: Die Lehre der kath. Kirche ist zunächst einmal nicht
nur Moral, denn dass, was sie im Innersten ausmacht, ist die Ausrichtung des Menschen auf seinen Schöpfer,
und wie damals noch Kadinal Ratzinger sagt: „Christ werden heisst Mensch werden“! Die Lehre der kath.
Kirche mag von aussen betrachtet abstrus und unhaltbar erscheinen, aber im Inneren entfaltet sie die Schönheit
des Menschseins, die Güte unserer höchsten Herren und seiner Liebe zu uns. Im Inneren will die kath.
Lehre KEINEN Menschen nur annähernd eindämmen oder die Freiheit beschneiden. Ist es denn Freiheit, dass
sich jeder hier so frei und wild scheiden lassen kann, dass Ehen bei fehlendem Kribbeln im Bauhc geschieden
werden, Kinder hinterlassen werden, die aufgrund egoistischer Triebe der Eltern nun ihr Leben damit zu
kämpfen haben?? Auch was alles noch so erlaubt ist, es ist nicht automatisch gut und moralisch und vor
allem: menschlich! Die kath. Lehre dagegen schon. Ihre Begründung findet sie für uns in der Begegnung
mit Gott selbst! Gruss
@gilbert: Das Problem liegt doch darin, dass sich die politische Seite gegen das kulturelle Erbe stellt.
Es ist heute faktisch einfacher, aus einer Ehe rauszukommen, als einen Mietvertrag zu kuendigen. Sie haben
Recht. Sicher erlaubt unsere Gesellschaft die „Scheidung“, genauso erlaubt sie andere Dinge. Aber schauen
wir rein auf die Fakten. Unsere Arbeitslosigkeit ist gross, unzufriedene Jugendliche (Deutschland steht
fast auf dem letzten Platz), Jugenkriminalitaet, Unsicherheit, Rechtsradikalismus wie auch linker Faschismus…etc
etc etc etc. Wissen Sie, was ich neulich im Radio hoere, WARUM das so sein soll: Armut und zerbrochene
Familen…Darum geht es…Armut ist laecherlich…da habe ich in meinem Leben viel aermere und schlimmere
Dinge gesehen. Hier ist keiner arm. ABER die Familien. Ja!!! Da liegt der Urgrund allen Uebels… Trotzdem
schoen, dass die Politik weiterhin die Menschen bekaempft, die sich zu einer engen Familie und fuer eine
gute und unaufloesbaren Ehe bekennen.
@Rudolfus Die Frage waere natuerlich, ob Wunder nicht genau dadurch definiert sind, dass sie eben nicht
als logische physikalische Folge von empirischen Gesetzmaessigkeiten erscheinen. Oder sind sie dadurch
definiert, dass man eben extrem rare Exemplare des Wunders findet, d.h. diese sind zwar in den Naturgesetzen
vorhanden, aber die Wahrscheinlichkeit ist ganz gering…jedoch da! Dann sind Wunder eben nichts mehr
ausserhalb unserer Gesetze. Seit dem Beginn der Quantenphysik wird immer deutlicher, dass die Natur nicht
streng deterministisch funktioniert. Das schafft natuerlich auch wieder mehr Raum fuer Wunder!!!
@Stimme: Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass dies hier keine „perfekte“ Welt ist? Woran machen Sie
denn den Begriff „perfekt“ fest?? AM Fehlen von Leid?? Es ist uns nicht moeglich, eine andere Welt anzunehmen,
als wie sie so eben ist. Wir muessen als Christen davon ausgehen, dass diese Welt hier das Geschoepf Gottes
ist und dass sich der Schoepfer der Erde an unserer Welt etwas gedacht hat!
Noch was weil eben Bultmann erwaehnt wurde… Es macht erkenntnistheoretisch einen grossen Unterschied,
ob ich a priori von der Nichtexistenz eines uebernatuerlichen Ereignisses ausgehe oder ob ich das in mir
selbst als eine Option offen halte. Bei einer Diskussion eines Atheisten mit einem chris. Historiker musste,
aufgrund der Faktenlage, der Atheist am Ende bekennen: „ Ich glaube nicht daran, dass es Wunder gibt!“
Merken Sie was??
Mal ein Kommentar eines Professor fuer Geschichte. Prof. Thomas Arnold sagt: Ich bin seit Jahren daran
gewöhnt die Geschichte anderer Zeiten zu studieren bzw. die Beweise derer zu untersuchen und abzuwägen,
welche darüber schrieben, und mir ist keine einzige Tatsache der Geschichte der Menschheit bekannt, die
besser und vollständiger bewiesen wäre, jedenfalls nach dem Verständnis einer fairen Untersuchung,
als das große Zeichen, welches Gott uns gegeben hat, nämlich dass Christus gestorben ist und wieder
auferstanden von den Toten.“
Vielleicht haben Sie aber auch gelernt, dass es aus erkenntnistheoretischen Gruenden keine objektive Geschichtsschreibung
geben kann. Auch die A-Historizitaet eines Jesus ist ebenso glaubwuerdig oder unglaubwuerdig, wie die
Existenz eines Platons, Sokrates o.a. !
Sicher haben Sie Recht. Es ist die nicht wissenschaftliche Historizitaet, die den Glauben an Jesus Christus
hervorbringt. Aber die historischen Eckdaten sind mehr als nur genug schriftlich niedergelegt und aus
diesem Grunde auch glaubwuerdig. Sie tun gerade so, als waere Jesus der fromme Wunsch einiger Kirchenmaechtigen
gewesen. Dazu ist auch die Quellenlage der Evangelien viel zu dicht und viel zu konkret. Eine Erfindung
haette sicherlich anders ausgesehen, glauben Sie mir. Dann haette man keinen am Kreuz haengenden Jesus
gehabt!
Ich glaube, Sie sind mit IHREN Vorstellung etwas illusionaer geworden. Sie versuchen gerade ernsthaft
zu leugnen, dass es keine oder nur wenige Quellen fuer das Leben Jesu gab??? Also meinen Sie auch so salopp
mal, dass sich im Grunde jahrtausende Kirchengeschichte geirrt, ja, einer netten Illusion unterworfen
war?? Kann das Ihr Ernst sein??
@methusalix: Vielleicht wuerde es uns allen mal wieder besser tun, nicht nur einen extrem eingeschraenkten
fachlichen Lebensgrund zu haben, sondern auch mal ueber den Tellerrand hinauszuschauen. Das Leben ist
so facettenreich, dass es eben nicht nur naturwissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Warum sowas nicht auch
mal im Biologieunterricht behandeln…Reifezeugnis drueckt fuer mich viel besser das aus, was Abitur sein
soll: Es geht um eine gewisse Bildung und eine Lebensreife. Probleme nicht einsitig zu behandeln, sondern
von viele Facetten zu ergruenden. Wissen Sie, was Sie vorschlagen, geht genau in diesselbe Richtung. Wenn
ein Arzt nur noch die fachliche Komponente (die sicher das Wichtigste in seinem Beruf ist) beleuchtet,
dann wird er schnell einseitig und muss im Grunde vor dem wirklichen Menschen, in seiner ganzen Dimension,
Halt machen. Das fehlt uns so sehr. Wir haben keine Grundlage, keine Weitsichtigkeit mehr!
@methusalix: Moment mal. Genauso wie Sie hier gegen kirchliche Geschichtsschreibung argumentieren, liesse
sich auch gegen die Evolutionstheorie angehen. Diese steht auf viel wackeligeren Fuessen als die christ.
Schoepfungslehre. Nochwas: es gibt kein historisch besser beschriebenes Leben als das des Jesus. Wie Prof.
Dr. Eckstein (Tuebingen) so schoen sagte, ist bei Jesus das ganze Leben hitsorisch nachweisbar, bis die
Historiker Stopp vor dem leeren Grab machen muessen. Dann beginnt die Weite des Glaubens den Rest der
Geschichte und damit die Erloesung aller Menschen zu schreiben! Schoen, oder?
Ausserdem darf man sich nicht vorstellen, dass der Lehrer aus der Bibel vorliest und sagt: so genau koennte
die Erschaffung der Welt auch gelaufen sein. Aber ein natuerliches Gegengewicht, und das sage ich selbst
als Naturwissenschaftler, zur Naturwissenschaft tut allen gut. Und wenn kritisch auch die Evolutionstheorie
betrachtet werden soll, dann brauchen die Kinder einen „Gegenpol“, etwas, woran sie sich dann eben festhalten
koennen. Im Grunde widerspricht sich doch die Evolutionstheorie nicht mit der Schoepfungslehre. Es gibt
einen wichtigen Unterschied: Die Zielgerichtetheit des Ablaufs. Sind wir Zufaelle, Abfaelle, Mutanten
der immer weitergehenden Evolution ODER sind wir ein Produkt der Liebe eines Schoepfers, der uns ganz
bewusst und zielgerichtet geschaffen hat, nicht aus Langeweile, sondern aus dem dialektischen Akt der
Liebe heraus, die er selbst eben ist!
@DD : Ja, das ist mir auch schon passiert: Leute, die gefragt haben, warum man eigentlich konvertieren
muss…oder ob man es nicht einfach bleiben kann… Oder die einen dann abstempeln, es haette nur etwas
mit der Freundin zu tun, so kurz vor der Hochzeit, etc.! Schade!
Ohne eine Richtung aufzugeben, kann man nicht katholisch und evangelisch zugleich sein! Ich habe das selbst
schmerzlich an mir erfahren muessen. Der Versuch, beides zu sein, ist missglueckt. Man muss sich entscheiden!
Und ich habe mich, gluecklicherweise dann, entschieden, katholisch zu werden!
Im Grunde stellt sich das Problem fuer mich so dar: die hlg. Kirche oeffnet sich mit diesem Dokument nach
aussen, vor allem in Richtung richtig verstandener Oekumene. ABER, wie immer, verstehen das die Protestanten
falsch. Sie sehen das als Angriff, als Verleumdung und Frechheit. Aus diesem Grund diese Reaktionen. Wie
viel besser waere es, wenn nun auch die Protestanten ihr Verstaendnis von Kirche offenbaren und man dann
in ein offenes Gesrpaech ueber wirkliche Oekumene kommen kann und nicht immer nur von Interkommunion und
vom Gerede: alles sollen alle machen duerfen, jeder strickt seinen eigenen Glauben und gelebt wird nur
die LIEBE. Diese laesst sich aber mit einem Lallertum nicht vereinbaren. Liebe heisst nicht, jeder und
jedem um den Hals zu fallen, frei zu knutschen und zu sagen, komm, wir sind so frei. Liebe heisst auch
Standpunkte zu haben, Liebe heisst diese zu vertreten und auch an der Wahrheit zu bleiben. Das ist eine
viel tiefere und bestaendigere Liebe und fuehrt uns so zu der tiefen Freude, die Gott uns offenbart hat:
JESUS CHRISTUS!
@Leblhuber: D.h. jedoch nicht, dass man sein Christsein verliert. Vielleicht wissen Sie auch, dass Geschichtsschreibung
auch keine hochgrade Objektivitaet aufweist, ist also aus diesem Grund auch immer subjektorientiert und
kommt aus des Schreibers-Haenden!
@DD : Sie haben Recht, nur eine Unterscheidung bitte: Das X ist mathematisch nicht definiert, denn es
bedeutet eine vollkommen andere Art des Glaubens. Betrachten Sie doch das Trennende…es ist nicht einfach
so wieder herstellbar. Es wird von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen! Ich wuerde es fuer mich
so definiert: Katholisch – X =/ Evangelisch (=/ heisst ungleich)! Es geht nicht! Ende!
Stimmt der Zeitgeist ist in der prot. Gemeinschaft immer zugegen. Irgendwie richtet man sich strikt nach
ihm! Gerade im Fernseher habe ich gesehen, dass am Wochenende Christopher-Street-Day in Koeln war. Und
was macht die liebe und nette ev. Gemeinschaft: Sie feiert einen GoDi mit allen Schwulen und Lesben! Sagt
mal, kann sowas denn der Ernst sein! Und dann wurde den Katholiken wieder vorgeworfen, dass sie sich bitte
doch auch mal lockert machen koennten und ENDLICh akzeptieren sollen, dass Schwule und Lesben doch auch
ganz normal sind!
Gerade Frau Kaessmann spricht bei diesen Kontroversen gerne besonders laut. Wenn eine Forderung jedoch,
als hohe Funktionstraegerin (Bischoefin gibt es ja nicht) sich nicht scheiden zu lassen, hoch kommt, dann
ist bei ihr immer seltsamerweise schnell Stille angesagt. Wenn dann noch einer ihrer Angestellten einmal
den Mund zu voll nimmt und sich darueber brueskiert, ja dann, dann wird er schnell abgesetzt. Aber einmal
zu verstehen, dass JESUS diese eine Kirche wollte und nicht hunderte andere Klein“kirchen“, dass geht
offenbar in vielerlei Koepfe nicht hinein! Schade!
@Maledica: Also ich muss nun mal etwas dazwischensagen. Martin Luther hatte sehr wohl Missstaende im Gebrauch
der Kirche gefunden und diese auch richtigerweise angeprangert. Er hat bis zum Ende seines Lebens an der
Realpraesenz festgehalten und hat zudem noch die Kirche als solche geliebt. Was sich heute protestantisch
nennt, ist es doch gar nicht mehr. Das alles hat doch seinen eigenen Lauf genommen. Nach einem Festvortrag
habe ich mit einem sehr bekannten ev. Theologen gesprochen von der Uni Tuebingen und er musste mir schmerzhaft
erklaeren, dass die Protestanten in ihrem „Abendmahlsgeschehen“ leider nicht so den richtigen Weg gegangen
sind. Die prot. Gemeinschaften erkennen das doch, dass sie den falschen Weg gehen, aber Bekehrung kommt
nicht. Schade!
Wie immer Der Gedanke freilich, auch der römisch-katholischen Kirche könnten Elemente fehlen, die anderen
Kirchen wichtig sind – zum Beispiel der Respekt vor der Urteilsfähigkeit der Gemeinden, der gleiche Zugang
von Frauen zum geistlichen Amt oder die Einsicht in die Fehlbarkeit des kirchlichen Lehramts – , erhält
keinen Raum Allein dies ist einer der typischen Saetze der ev. Gemeinschaft, warum ich konvertiert bin!
Harmlos Das ist ja ein ganz harmloses Schreiben und damit verabschiedet sich die Kirche in die ersehnte
„Sommerpause“ oder besser „Saure-Gurken-Zeit“! Kann sie sich auch goennen!
Moment hiesse das, dass man NICHTS mehr von einer BrotHostie, also auch atomar, finden kann nach einer
Konsekration?? Das heisst, man müsste im Grunde DNA, etc. bei einer chemischen Analyse finden?? Ist das
etwa das thomistische Verständnis? Bitte um Aufklärung!!
Moment hat Juergen etwa nicht Recht?? Das ist doch die thomistische Lehre, oder nicht?? Die ganze Substanz
wandelt sich, ja, aber die Akzidenzien bleiben gleich!
Trotzdem moment…immerhin handelt es sich um den HERRN selbst, auch wenn es Mikropartikel sein sollten
ist in diesen der Urgrund unserer Welt ganz anwesend!!
Ja, das stimmt. An sich empfinde ich die Diskussion um Hand/Mundkommunion nur sinnvoll, wenn man sich
den teilweise vorherrschenden Missbrauch der hlg. Gestalt anschaut. Manche Leute nehmen es mit zum Platz,
teilen es dort nochmal, oder im schlimmsten Fall verkaufen es auf Ebay!! Das ist das Problem, nicht die
kleinsten Krümel, die auf den Boden fallen könnten (ein Priester sagte mal: in diesem Zustand ist der
HERR so oder so nicht mehr leidensfähig)! Aber auch eine berechtigte Frage: Können Missbräuche nicht
auch mit und trotz Mundkommunion stattfinden??
Also das sehe ich ähnlich! Kleine Partikel…dagegen lässt sich nichts machen. Wenn JESUS damit wirklich
ein Problem gehabt hätte, dann hätte ER die hl. Eucharistie nicht so eingesetzt! Aber mal ehrlich. Mit
dieser Diskussion zäumt man das Pferd von hinten auf! Das ist doch, um ehrlich zu sein, das „letzte wichtige“
Problem, dem man sich stellen muss!!
@Ministrant: Wenn dies Ihre einzige Taktik ist, nun gut. Sie nehmen es mir sicherlich nicht übel, dass
ich aus Gründen der Anonymität keine genauen Details der Gemeinde nennen werde, aber soviel sollte genügen:
Es war eine Gemeinde, nördlich von Heidelberg. Eine Messe zur Verabschiedung der Kindergartenkinder in
die Grundschule, Beginn 10.30 Uhr! Das reicht aus! Eine genaue Ortsangabe bringt Ihnen so oder so nichts!
Ausserdem können Sie darauf vertrauen, dass ich (der kein unbedingter Verfechter der „alten“ Messe ist)
einen solchen Bericht nicht aus dem Finger sauge!
@Ministrant: Wie stehen Sie zu meinem gestrigen Erlebnis?! Wenn Sie das nicht als Liturgiemissbrauch wahrnehmen,
dann unterstelle ich Ihnen direkt mal entweder Liturgie“kälte“ oder Unaufmerksamkeit!!
An sich liegt doch das problem darin, dass die Bischöfe es nicht hinbekommen haben oder wollten, dass
die „NEUE“ Messe nach dem Konzil ordentlich und gut gefeiert wird. Die liturgischen Missbräuche haben
immer mehr zugenommen und da unserem hlg. Vater die hl. Liturgie, die immerhin den Angelpunkt zwischen
Mensch und Gott darstellt, so arg wichtig ist, musste er diesen Schritt tun! Gerade am gestrigen Sonntag
musste ich wieder sehr sehr schmerzlich erfahren, wie ein Priester aus der hl. Messe eine Art prot. Gottesdienst
machte, indem er die Kindergartenkinder (die so oder so nie in der Kirche sind) verabschiedete in die
Sommerpause! Es war schlimm. Angefangen vom vergessen jeglicher liturgischer Formeln (Der Herr sei mit
euch…), über ein im Sitzen und ohne Halleluja vorgetragenes Evangelium, über vergessene Lesung, über
Laienvorspiel der Kinder im Altarraum, über eigenes Hochgebet, über sakrilegisches „Verteilen“ der hlg.
Kommunion hin zu dem Höhepunkt der hl. „Messe“ : Der Vorsingen eines Abschiedliedes der Erzieherinnen
für die Kinder. Und währenddessen natürlich Unruhe in der Kirche, KAMERA lief mit der achso besorgten
und liebenden Eltern (denen im Grunde die Kirche scheiss egal ist). Ich ging raus und wusste: Hier hat
sich der Mensch eben selbst gefeiert!!! Under Priester bedankte sich am Ende noch für die „Gestaltung“
des Gottesdienstes!!!! Mal ne Frage: Kann man den hlg. Vater vielleicht jetzt verstehen??????!?!?!?! Ich
schon!
Was heisst denn Gläubige?? Dürfen auch Nicht-Katholische Christen teilnehmen?? Dürfen sie, wie auch
im NOM unter gröberen Bedingungen die hl. Kommunion empfangen??
Nunja Eine wirklich freie Erlaubnis ist nur Art.2! Jeder Priester darf die alte Messe alleine feiern.
Aber was ist mit Art.4?? Was heisst das denn?? Und der Pfarrer hat am Ende doch immer das Recht zu entscheiden,
ob oder ob nicht! D.h. freie Hand ist den Priestern nicht gelassen!!
Also liebe Frau Bongartz…das ist aber eine sehr gewagte These. Ich fuehre Ihre These mal in eine andere
Richtung aus, die ich hiermit nicht auf homosexuell veranlagte Menschen beziehe, sondern ALLGEMEIN auslege
und fortfuehre. Sie sagen, Natur ist staerker als das Normengequatsche:PRIMA! Mh, wie ist das denn mit
naturangelegter Moerderoption? Ist das auch Prima, dass es Menschen gibt, die naturmaessig einen Morddrang
bekommen haben…sollen die das auch ausleben?? Oder Menschen mit paedophiler Neigung, was Mutter Natur
uns evolutionaer auch an Tieren zeigt?? Ist das auch Prima?? Ueberlegen Sie lieber nocheinmal!!
Merken Sie nicht wie falsch Sie da liegen?!?! Wenn Sie zu Christus AMEN sagen, dann sagen Sie, nach katholischen
Kirchenverstaendnis auch zu der hlg. Kirche AMEN, denn sie ist der LEIB Christi auf Erden! Also muss es
Sie schon kuemmern und nicht zu wenig. Wir glauben, dass Christus sehr wohl ganz gezielt unsere, also
die einzig wahre, Kirche eingesetzt hat mitsamt bischoeflicher Struktur und Papsttum und Amt. Aber ihre
EInstellung ist wahrlich protestantisch und deshalb wuerde ich sagen, bleiben Sie doch protestantisch,
aber lassen Sie uns in Ruhe in der kath. Messfeier. Das passt naemlich nicht und jeden einzelnen treuen
Katholiken treten Sie auf die Fuesse, wenn Sie die hlg. Kommunion empfangen!
Wissen Sie was Sie machen: Sie verarschen die anderen, die mit Ihnen in der Kirche sitzen. Das AMEN beim
Kommunionempfang ist nicht der billige Bestaetigungsanruf einer Einladung zu einer wellichen Teilnahme
an einem Abendessen. Indem Sie das AMEN aussprechen, wovon ich ausgehe, bejahen Sie das, was dahinter
steht. Nicht nur, dass Sie Papst, Bischoefliche Struktur und Amt der katholischen Kirche bejahen (was
diametral GEGEN die prot. Sichtweise steht), sondern auch, dass Sie bejahen und oeffentlich bekunden,
dass diese hlg. KKommunion nun gewandelter Leib und das Blut unseres HERREN Jesus Christus ist. Damit
legen Sie jedesmal beim AMEN ein kahtolisches Glaubensbekenntnis ab…wissen Sie das nicht?? Da merken
Sie mal, wie weit Sie kommen mit der Einstellung, „LEBEN und LEBEN LASSEN“! Sie machen sich jedesmal der
Verleumdung schuldig!!!!! Denken Sie mal drueber nach!!
Wieder Quatsch!! Hallo Herr Protestant!!! Wissen Sie warum uns das interessiert??? Weil diese Menschen
zum einen hohe politische Interessen vertreten, die uns Werte und feste Verankerungen vermitteln sollen!
Und ausserdem sind dies Menschen, die in gewisser Weise, naja, sagen wir mal vorsichtig, Vorbilder sein
sollen! Aus diesem Grund (und diese Leute kriegen ja auch „unendlich“ Geld dafuer) interessieren wir uns
dafuer und moechten da schon eine Info zu haben! Mit ihrer „LEBEN und LEBEN LASSEN“-Parole haben Sie sich
wirklich nichts Gutes getan! Es ist der groesste Quatsch dieser Erde!
Moment mal …mit der ev. Konfirmation hat man noch kein lebenslanges Glaubensbekenntnis abgelegt. Man
kann immer noch konvertieren und wenn Sie meinen, dass man mit 14 schon solche Entscheidungen faellen
kann, dann haben Sie sich geirrt. Die Moeglichkeit des Konvertierens steht immer offen und ist eine, wie
ich es nur bestaetigen kann, wundervolle und heilsvolle Entscheidung…sich bewusst fuer die Fuelle des
katholischen Glaubens zu entscheiden ist etwas Wunderbares! Protestant: wie waers??? Kein Interesse? Oder
eher doch „Leben und leben lassen“??
Interessant… vielleicht wollte sie jedoch mit der Frage nach der Schoepfungslehre eher der Diskussion
im ihr Privatleben aus dem Weg gehen. Nunja…was soll man sagen! Da die evangelische Kirche zunaechst
einmal alles bejaht, was moeglichst modern ist, werden die beiden vielleicht bald sogar „getraut“…mit
Glueck auch von „Bischoefin“ Kaesmann…das waere doch was… Nun gut, so ist es aber nunmal. Was soll
man tun?!?!
@Protestant: Leben und leben lassen… Dieser Spruch widert mich. Diese Aussage ist die ganze Verkoerperung
unserer „modernistischen“, achso tollen Welt. Diesen Spruch koennen Sie vergessen, aus dem Fenster werfen,
abhaken. Damit hat niemand was gewonnen. Und das zeigt sich natuerlich dann in Ihrem Leben. Sie mischen
einfach alles, was so daher kommt. So nach dem Motto, ich bin mirja nicht treu, zwar Protestant, aber
naja, sehen wir das nicht so eng…es ist mir zwar nicht erlaubt, aber LEBEN und LEBEN LASSEN. Dann gehe
ich eben mit zur Kommunion…Lalali, lalalu…so ganz locker, denn ich lasse die anderen ja auch leben,
wie sie wollen…
Was mich stört ist, dass fast immer so getan wird, dass der „NOM“ eine naja, sagen wir, neue Erfindung
einiger Kardinäle und zweier Päpste hintereinander war (Naja, es war ja immerhin die GANZE Kirchenhierarchie
vertreten). Das ist nicht so! Dieser „neue“ Ritus hat sehr wohl viele alte Teile behalten, andere Teile
aber weggelassen (z.B. das Stufengebet) und umfunktioniert. Dass das Wort Opfer nicht vorkommt, ist sicher
nicht damit zu begründen, dass dort etwas ganz anderes gefeiert wird. Viel eher bietet UNSER Wortschatz
eine andere Defintion von Opfer, die glücklicherweise im „NOM“ andere Ausdrucksformen gefunden hat! Also
von daher, alles halb so wild!
Also, ok! ich habe mit liturgischen Ausschmückungen des NOM auch sehr grosse Probleme. Vor allem dann,
wenn Priester auf einmal einen Messtext benutzen, der nirgends in offiziellen Büchern verzeichnet ist.
Oder wenn auf einmal Dinge stattfinden, die absolut nicht mehr tragbar sind. Aber seien wir ehrlich. Ich
habe auch schon ganz grossartig gefeierte hlg. Messen im NOM mitgefeiert. Die waren wirklich sehr sehr
andächtig, waren sehr zentriert auf den Hauptteil und waren einfach sehr genau nach dem Messbuch gefeiert.
Da hat sich auch eine sehr sehr ehrfürchtige Stimmung ergeben, die wirklich unseren Herrn im hlgsten
Altarsakrament ganz enorm geehrt hat. Also, es kommt leider leider auf den Priester der Gemeinde an. Wenn
man Pech hat…ja, dann hat man Pech! Kann ein solches Problem der alte Messkanon lösen??
Ach was ich glaube, es wird sich zu sehr der Kopf darüber zerbrochen. Was passieren wird ist doch ganz
klar. EIn paar Priester werden die Alte Messe feiern, ok! Da werden dann von mir aus auch „Scharen“ von
Menschen hinrennen. Aber der allergrößte, wir sprechen sicher von 90-90%, werden ganz normal ihre hlg
Messe zu Hause vor Ort besuchen. Weil es für die allermeisten Menschen nicht der entscheidende Punkt
sein wird, ob nun am Hochaltar gefeiert, oder in Latein, oder im Knien die Kommunion empfangen…etc.
Man kann die Zeit nicht mehr rückdrehen. Und wenn man auf JESUS vertraut, dann wird er sicher nicht den
Weg rückwärts in der Zeit wählen, um unser Volk zu sammeln, sondern er wird voranschreiten, in dem,
was er vor 40 Jahren seine hlg. Kirche durch den Hlg. Geist gegeben hat, das Konzil! Also, beruhigt die
Füsse hochlegen, in einem halben Jahr sprechen wir nochmal! Was wird geändert haben?! Außer ein paar
nun glücklicher aussehende Hanseln der verschiedenen Altrituellen wird nicht mehr zu sein! Ende!
Und nun? Warum eigentlich kein Friedensgruss? Was soll das? Wer Christus ehrt, kann und MUSS auch koennen,
dem Nachbar ernsthaft die Hand schuetteln und den Frieden mitgeben! Und zur Handkommunion. Ein mir bekannter
Priester sagte einmal im Seminar: In diesem Zustand ist unser Herr so oder so nicht mehr leidensfaehig.
Warum sollte man denn die Mundkommunion vorschreiben?? Was bringt das? Aendert das was am Innenleben des
Empfaengers? Gruss
Liege ich falsch?? So, kurz vor der sonntäglichen Eucharistiefeier, schreibe ich hier nochmal…(Schande
über mein Haupt…)! Also, ich habe längere Zeit in Indien, Kerala, gelebt, und im Grunde waren viele
äußere Zeichen der Gläubigen den hier gezeigten Bildern sehr ähnlich. Ich empfand dies als sehr angemessen
für diese hohe Feier der Liebe Gottes zu uns. Trotzdem holt mich oft der Gedanke ein, dass dies sehr
oft sehr mit Angst verbunden und grosser Vorsicht einhergeht. So finde ich z.B. die kniende Geste auf
dem Beichtbild als sehr unangemessen. Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht
Angst einjagen und uns bestrafen. Ich verstehe deshalb oftmals diese Gestenartikulation nicht ganz und
empfinde es als hier kulturell überflüssig, dass sich Frauen noch mit dem Kopftuch bedecken! Das ist
nicht nötig! Ausserdem würde mich mal interessieren, ob eigentlich während der Messe noch die Beichte
abgenommen wird?! D.h. das jmd. hoffentlich bis zum Eucharistieempfang fertig gebeichtet hat…das finde
ich eine etwas verzerrte Einstellung zum eigentlichen Geschehen in der Liturgie. Gruss
Liebe Nachtlaterne, Sie haben ja nicht ganz unrecht. Aber Ihr Vorgehen ist einfach falsch. Sie verurteilen,
zerstampfen und räumen gnadenlos die „Feinde“ aus dem Weg! Das funktioniert so nicht! Man muss sich zur
Wehr setzen. Das tut die ev. Kirche viel zu wenig, und die kath. Kirche hat sich angeglichen! Aber naja…Gewaltandrohung
und Hass ist der falsche Weg!
Richtig, nur die Frage ist nach der Reihenfolge… Also: i) Gutes tun ii) dadurch Gottes Gnade iii) Himmel
ODER i) Gottes Gnade ii) dadurch Gutes tun iii) Himmel ODER i) Gottes Gnade und Gutes ii) Himmel ODER
i) Gottes Gnade ii) dadurch Himmel! Verstehen Sie… im Übrigen glaubt die kath. Kirche an die 3. Alternative!
Und noch was: Aus den paulinischen Briefen lässt sich ALLES rauslesen…dort stehen diese Sachverhalte
teilweise in Entgegengesetzter Richtung…was nun? Glauben wir doch dem Lehramt und das hat sich 1999
so festgesetzt!
Also ich finde diesen Text gut vom Papst! Immerhin geht er hier mal einen ganz anderen Weg…er beschreibt
die Hölle als einen Ort ohne Liebe…Gott ist die Liebe…die Hölle ist ein selbstgewählter Ort, den
ich mir wähle, wenn ich mit Gott nichts zu tun haben möchte… Die Hölle wird aber sicher nicht „vergeben“
nach guten und schlechten Taten…dann würde die gesamte Verkündigung Jesu keinen Sinn machen…der
Mensch hat nichts, womit er sich rechtfertigen kann…ausser er wird durch Gott gerechtfertigt… Glaube
allein erlöst!
@Rudolfus Ich bin zwar kein Protestant (mehr), aber vielleicht kann ich was dazu sagen. Tatsaechlich herrscht
in der protestantischen Gemeinschaft eine gewisse Versteiftheit. Alleine die Liturgie spricht das aus:
sie ist trocken bis zum geht nicht mehr. Heute kann man sich schwer einen Gottesdienst der ev. Gemeinschaft
„antun“, da es an Langeweile kaum zu ueberbieten ist. Die Trockenheit entspringt natuerlich der extremen
Verehrung menschlichen „Verstandes“, d.h. es geht um die Geistesbildung. Was dabei zu kurz kommt, versuchen
ev. Frei“kirchen“ wett zu machen, mit ihren komischen, sehr charismatischen Elementen. So sammelt man
sich im Kinosaal, u m ein wenig mehr „Modernitaet“ zu bekommen. Dabei werden aber allzuoft sehr strenge,
„konservative“ Meinungen, die der hlg. roemischen Kirche entsprechen, kundgetan. Doch insgesamt wird dort
viel mehr der Koerper und die Seele angesprochen. Also die arme Landes“kirche“ wird es in den naechsten
Jahren sehr sehr schwer haben, denn das, was sie machen, ist nicht mehr gewuenscht!
UiUiUi Die Frauen sind gekleidet, wie der Distriktobere der Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger,
kürzlich im letzten Mitteilungsblatt seiner Bruderschaft schrieb: „Ein weites, langes Gewand drückt
einen gewissen Adel aus und flößt Respekt und Reinheit ein. Ein Gewand, das die Körperformen unterstreicht
-auch wenn es sie bedeckt läßt- bringt dagegen das Fleisch zur Geltung und läßt die Seele vergessen.“
Das ist ja super! Also ich erinnere mich an eine Gruppierung in Deutschland, die ist so laecherlich, dass
ich sie nicht mal als Sekte bezeichnen kann und will: Die Leute um Horst Schaffranek! Ich glaube, die
pflegen aehnliche Aussagen zu machen, wie die obige! Leute, das hat doch nix mit katholisch sein zu tun!
Das ist doch an den Haaren herbeigezogen und macht das Fest doch nicht katholischer! Unsinn! Ich mag das
absolut nicht, wenn Frauen sich kleiden, als haetten sie nichts an. Aber man kann trotzdem „modern“ sein
und muss sich nicht in altmodischen Kleidern verstecken…und trotzdem kann man gut katholisch sein!
@zum glück… kennen wir uns nicht persönlich… Was Sie für einen Sche… ablassen. Hilfe! Denken
Sie lieber mal drüber nach! Das was Sie sagen, hat nichts mit katholisch zu tun! Gar nichts! Falls es
Sie interessiert: Katechismus: 818 „Denen aber, die jetzt in solchen Gemeinschaften geboren sind und mit
dem Glauben an Christus erfüllt werden, können keine Vorwürfe wegen der Sünde der Trennung gemacht
werden und die katholische Kirche begegnet ihnen in brüderlicher Achtung und Liebe … sie werden aufgrund
des Glaubens in der Taufe gerechtfertigt, Christus einverleibt, und darum gebührt ihnen der Ehrenname
des Christen, und mit Recht werden sie von den Kindern der katholischen Kirche als Brüder im Herrn anerkannt“
(UR 3).
Super Die oeffentliche Zulassung bekennender Homosexueller und noch schlimmer, praktizierender Homosexueller
in der Kirche sollte nicht gefoerdert werden. Es entspricht einfach nicht der Mutter Natur und die Kirche
bewahrt diese Wahrheit nunmal. Reden wir doch nicht drumherum. Welche Ernsthaftigkeit steckt denn dahinter,
wenn ein schwuler Diakon einer Eheschliessung vorsteht? Das, was die Kirche lehrt und sagt, kann selbst
der Vorsteher der Gemeinde, der widernatuerlich mit einem Mann verkehrt, nicht unterschreiben. Und dann?
Na toll, damit hat niemand gewonnen, nur die Kirche verloren!
so ein unsinn ueber welche antimarianischen Wachhunde reden Sie denn nun? So ein Quatsch! Welche Konsequenzen
sollen denn darauf entstehen, wenn man das Bild des Priesters wieder in diese Welt setzt?? Was hat das
denn mit der hlg. Gottesmutter zu tun?
Mh ok Ja, gut! Aber welche Einstellung habe ich zu einem Polizisten oder Soldaten? Abstand! Distanz! Nicht
zu nahe ran lassen! Angst?! SInd das die Gefuehle, dem ich einem Menschen gegenueber haben sollte, der
JESUS vertritt? Durch den Jesus zu mir spricht? Respekt ja, von daher angemessene Kleidung. Ein Priester
in Badehose und Unterhemd muss nicht sein! Aber eine Soutane… Mh!
Ja ok Sie haben Recht. Aber nur bedingt! Ein Priester, der nur eine Soutane traegt, damit er erkennbar
wird, ja ok! Kein Problem! Aber damit ist leider allzuoft eine entsprechende Einstellung markiert, die
man auch nicht ganz leugnen kann! Der HERR selbst gibt uns eine Antwort: KOMMT UND SEHET! Der allerwichtigste
Punkt ist das Leben von dem, was ich fuer mich als wichtig erachte. Dazu bedarf es nicht unbedingt einer
Soutane, auch wenn sie ein priesterliches Merkmal darstellt. Ein Bischof sagte mal: Der Glaube kommt auf
zwei Beinen! Das ist wichtig! Und der Priester wirkt durch einen Soutane unnahbar. Muss das sein? Muss
ich als CDU-Politiker immer mit einem schwarzen Hemd rumlaufen oder als GRUENER immer mit langen Haaren
und entsprechendem Kleidungsstil?
@Nachtlaterne: Dieses Kommentar ist ueberfluessig wie ein Kropf! Was bitte soll ein Schweinepriester sein??
Und was soll der anders machen als ein wirklich rk Priester? Fragen ueber Fragen!
Ja, das furchtbare und unmenschliche ist, dass bei solchen Auffassungen der Priester aus dem Leben der
Gemeinde, aus dem Leben des Menschen genommen wird. Das ist aber Widermenschlich. So funktioniert ein
Mensch nunmal nicht. Fertig aus. Und durch eine Priesterweihe wird ein Mensch nicht unmenschlich, oder
andersartig, sondern er bleibt ein Mensch mit einer besonderen, menschennahen Verkuendigungsbeauftragung
durch den HERRN selbst. Erst dadurch wird der Priester zum Priester! Aber doch nicht dadurch, dass er
ein Leben vorgaukelt, dass so zu leben nicht moeglich ist. Der HERR hat es aber doch auch so gemacht.
Er hat normale, sterbliche, teils „dumme“ Menschen zu seinen „Mitarbeitern“ berufen! Was ist daran so
schlimm? Nix, es zeigt uns einmal mehr, wie sehr uns Gott liebt und welche Konsequenzen er auf sich genommen
hat, nur um zum Diener aller zu werden!
Nein, das alles hat nichts mit einem Glaubensverstaendnis zu tun! Das ist ein vorkonziliares Priesterdenken.
Der Priester als elitaeres Oberhaup einer Gemeinde, der in der Oeffentlichkeit nichtmal einen Furz lassen
durfte, weil er so einen strengen Stecken im Hintern hatte. Der Priester wurde so total aus dem Leben
der Gemeinde, der Menschen herausgeholt. Alleine die priesterliche Alltagskleidung symbolisierte doch
Abstand und das Motto: „Geh weg, ich bin mehr als du!“ Zu diesem Heilsverstaendnis musste die betende
Kirche kommen, aber auch wieder wegkommen. Ich bin heilfroh, dass wir heute normale Menschen als Priester
haben! Das ist gut so, denn diese hat der HERR fuer sich selbst ja auch erwaehlt!
@r.ruhrgebietler: Also irgendwie habe ich das Gefuehl mit ihren Ausfuehrungen, sie haben eine komische
Auffassung des Priesters! Ein Priester ist ein Mensch, wie Sie und auch ich! Er suendigt genauso, isst,
schlaeft, etc. genauso! Er sollte einen Platz im Leben der Menschen haben. Das ist wichtig. Und er sollte
dazu stehen, was er macht und es auch leben. Hat denn der HERR danach seine Juenger ausgesucht? Bis zum
Ende bleiben es suendige, normale Menschen. Und das its auch gut so. Was Sie haben ist ein total elitaeres
Bild eines Priesters! Nein, wir brauchen Priester die inmitten des Lebens sitzen und die Leute nicht verschrecken
durch eine total uebertrete Art des eigene Lebens. Was Sie bschreiben gleicht einem Freak. Dasgleiche
koennen Sie auch fuer einen Computerfreak beschreiben, halt mit anderen Inhalten! Das geht am Leben der
Menschen vorbei! Der Priester muss raus, er muss seine Gemeinde besuchen, er muss den Menschen menschlich
begegnen und ihnen einen individuellen Weg zu Christsu zeigen. Ein abgeschlossener Priester, der nur immer
die Suenden vorhaelt bringt nix! Ueberdenken Sie das nochmal!
Dieser Artikel… …endet wie immer in der Feststellung, dass es alles nur besser wird, wenn man die
alte Messe feiert. Das ist ein Trugschluss in sich selbst. Ein Zirkelschluss! Die „neue“ hl. Messe wird
nur nicht mehr ordentlich gefeiert. Das ist ein grosses Problem. Wie oft sitze ich in einer hl. Messe,
in der der Priester alle moeglichen wichtigen Gebete und Gedanken der Messe rauslaesst und ersetzt durch
eigene, ausgedachte Dinge. Das ist katastrophal. Wirklich! Kardinal Lehmann geht leider den Weg des Modernismus.
Er relativiert vieles und setzt sich wirklich kaum noch fuer den wahren Glauben ein. Der muss aber nicht
unbedingt im vorkonziliaren liegen. Es haette dieser Fernsehsendung gut getan, wenn er wirklich wenigstens
EINMAL den Namen der Wahrheit gesagt haette: JESUS CHRISTUS! Dazu kam er nicht! Schade!
@matt: Was ist mit den Moslems, den Buddhisten, den Hinduisten, den Atheisten, den Agnostikern, den Sozialisten,
den Homosexuellen, den Mördern, etc…?! (dies ist kein Vergleich dieser Völkergruppen mit den Juden,
gar nicht!) Einfach eine Frage, was generell mit den Menschen ist, die Christus verkennen?!
@matt: Ich finde Ihre Ausführungen SEHR SEHR radikal und distanziere mich davon! Sie haben sicher in
einem Punkt Recht: Jesus Christus ist unser Heiland und Retter. Und sicher, Menschen die sich Christus
nicht annehmen, ja, diese Menschen vermissen erstens etwas in ihrem Leben und zweitens, naja, werden sie
sich nach dem Tod wohl eher nicht bei Gott befinden. Und genau aus dieser Sicht müssen wir auch die Angehörigen
der jüdischen Religion sehen. Aus der Sicht Christi. Er fordert uns zu Nachsicht, Liebe, Respekt und
Gottvertrauen auf. Gott wird das richten, das müssen nicht Sie machen! Ich glaueb, das ist ein typisches
Problem der Traditionalisten, dass sie meinen, sie müssten Gott die Arbeit abnehmen auf dieser Erde.
Fürchtet euch nicht und vertraut auf den HERRN, er wird es schon richten!
Wir Gläubigen müssen die Grenzen dieser Methode kennen! Der Glaube als solcher bleibt Glaube! Ich finde
genau diesen einen Kommentar interessant: das Pfingstereignis könnte doch ein Volltrunkenes Lager von
Menschen gewesen sein, die irgendwas erlebt haben! Hier bleibe ich ganz locker und sage: dann hätte sich
die Kirche und die Nachfolger Christi nicht über 2000 Jahre gehalten! Das ist kein Beweis, aber ein Argument
für mich!!! Alle anderen „Ideologien“ haben sich nach spätestens 50 Jahren überlebt! Also, cool bleiben
und Christus vertrauen!
Wieso möchte ich mal fragen?! Ist es denn falsch, das Wort Gottes mal unter die Lupe zu nehmen. Ohne
die hist. kritische Exegese könnten wir nicht mit BESTIMMTHEIT allen Kritikern begegnen: doch, Jsus hat
gelebt, er hat gehandelt und ist gestorben! Und machen wir uns nichts vor: die endgültige Frage, das
Radikale am Christentum, die Auferstehung von den Toten, ist wissenschaftlich nicht überprüfbar. Was
dort geschah ist nur der Welt des Glaubens zugänglich! Nur der Glaube (zum Glück) kann uns an dieser
großen Hoffnung teilhaben lassen!
@Gotthard Nun, da ist aber etwas falsch! Zunächsteinmal müssen Frauen gar nicht an den Herd und in die
Kirche. Aber wollen wir uns ernsthaft erwehren, und jede gute Studie zeigt uns dies doch vollkommen, dass
die Frau in der Mutterschaftsrolle, gerade in den ersten drei jahren des Kinder, die allerwichtigste Funktion
für das Kind ist und hat! Aus diesem Grund: nicht an den Herd, sondern an die sehr sehr wichtige, immens
harte und sehr verantwortungsvolle Aufgabe, das Kind, gerade in den ersten Jahren, zu erziehen und eine
liebende, aber auch treue und richtungsweisende Mutter zu sein. Das ist der Weg! Durch die krippenplätze
wird dochj jeder Mutter indirekt propagiert: geh arbeiten…denn ein Kind zu erziehen ist keien Arbeit,
du liegst dem Stadt auf der Tasche. Nun stellen wir dir schon Krippenplätze zur Verfügung (da hat sooooo
viel geld gekostet) und nun hockst du zu Hause und schiebst deinem Kind Brei in den Mund! Geh arbeiten!
Kann das richtig sein?! P.S.: Wir reden hier NIE von Ausnahmefällen. Das ist doch logisch, dass hier
die bereits verfügbaren Kinderplätze zur Verfügung stehen! Wie weit solldas eigebntlich gehen! Sollen
wir nun medizinische Mittel erfinden, dass bei Möglichkeit noch eine andere Frau mein Kind austrägt
und ich KEINERLEI Opfer für dieses neue Geschöpf Gottes bringen muss!!! Hilfe, in welcher Welt leben
wir eigentlich! Christus steh uns bei! Ihr Heiligen, bittet für uns!
Ja Sirilio ist es! Es geht nicht um den Ausbau, sondern um das Prinzip! Wieder einmal wird vordergründig
ein Familiengesetz eingeführt, welches Familien helfen und entlasten soll! In Wirklichkeit jedoch wird
die traditionelle Familie untergraben. Man schafft „Abschiebeplätze“. Ein Kind zu erziehen ist nicht
modern! Man will ja Karriere machen, zudem Kinder haben und eine tolle Familie. Aber ohne Opfer funktioniert
gar nichts. Wirklich gar nichts! Es müssen nunmal Opfer gebracht werden und nicht Stätten geschaffen
werden, um Kinder auzulagern für Mütter, die an sich nicht arbeiten gehen müssen. Doch, es gibt Opfer:
die Kinder! Christus ruft uns einen anderen Weg, den des Salzes. Bischof Mixa geht ihn und wird angegriffen
und verpöhnt von seinen Mitbrüdern. Das hätten sich die Jünger Jesu leisten sollen. Er wies sie zurecht!
Seid Salz!
Das ist nicght ganz falsch. Es stimmt schon alles, ich erlebe es ähnlich! Oft sitzt man da und hat das
Gefühl, man ist in einem Kasperltheater! ABER: nochmal zum Opfer. In der „neuen“ Messe gibt es das Opfer
auch, jedoch nicht so ausgeprägt. Es geht viel eher um das Durchleben dessen, was am Tag vor seiner Kreuzigung
der HERR uns gegeben, ein Wiederherstellen. Ein reiner Mahlcharakter ist nur in der evang. Gemeinschaft
präsent! Gruß
Ja aber genau gegen diesen Opfergedanken hat sich nicht nur Luther gewehrt, sondern auch das II. Vatikanum!
Aus diesem Grund ist eine Wiedereinführung des alten Mess“opfer“gedankens ein Rücksprung hinter das
II. Vatikanum! Sie tun ja gerade so alle, als ginge es nur um die lateinische Sprache und die Zelebrationsrichtung
des Priesters! Das ist Ausdruck des ganzen Gedankens: Opfer! Also lasst uns darüber diskutieren. Opfergedanke
wieder ja oder nein?!
Also ich muss auch sagen: es gibt eine furchtbare Subjektivität der Messe. Ich habe in der letzten Zeit
viele Gemeinden erlebt. Und immer wieder war es anders. Ein Priester lässt die Lesung weg, ein anderer
lässt im Hochgebet einfach das „Mysterium fidei“ weg, ein anderer lässt eine sehr „schwache“ Laiin predigen,
hinzu kommen noch andere Dinge, wie eigene Hochgebete, etc! Ich habe aber auch eine Gemeinde, die eine
richtig gute Messe feiert, nach dem Messbuch und mit allen Tagesgebeten etc. Super! Aber dieser Priester
ist nicht streng konservativ! Nun, mal ne Frage: würde durch die Wiedereinführung des alten Ritus tatsächlich
diese Spielerei der Priester unterbunden?! Durch was?! Kann dort ein Priester nicht einfach auch die Lesung
weglassen, etc.?! Warum sollte das unterbunden sein?! Liegt es nicht viel eher an der Einstellung der
Priester?!
Widerspruch?! Ich verstehe diese Überschrift nicht! Natürlich ist es etwas Anderes. Wenn ich einer lebendigen
Person begegne, bleibt diese Begegnung niemals statisch, sondern oftmals situationsbedingt. Damit bleibt
Spielraum, den mir Gott gewährt, denn das Leben als solches ist eben nicht nur schwarz-weiß! Eine Glaubenslehre
ist wichtig und grundlegend. Aber sie bleibt statisch und nicht dynamisch. Sie kann sich nicht bewegen
und erhält die Wahrheit in einem eingefassten Format. Das ist gut zur Orientierung, aber ist mit einer
lebendigen Begegnung mit Christus nicht zu ersetzen, allerhöchstens zu ergänzen! Gruß und guten Morgen
Luther
Man kann darüber diskutieren, vor allem wenn es um die Wiedereinführung der alten Messe geht. Denn genau
hier finden sich diese Texte! Wollen Sie mir aber ernsthaft erzählen, dass diese „Gruppenschuld“ der
Kreuzigung noch heute auf irgendwelchen Juden lastet! Tut sie nicht!!! Definitv! Ähm zudem weißt man
lieber daraufhin. Anstatt sich in Schuldzusprüchen zu verhangeln, sieht man lieber den Heilsplan Gottes
an, der größer ist als jede Schuld. Gäbe es keine Kreuzigung, dann keine Auferstehung, dann kein Christentum.
Betrachten Sie also lieber die Kreuzigung eschatologisch, d.h. nach vorne gerichtet in der Zeit! Ich sehe
diese Gebete als Artefakte einer Zeit vor dem II. Weltkrieg an, wo also auch einiges falschgemacht wurde
(in der Formulierung dieser Gebete)!
Und da ist der Rückzieher… Lesen Sie mal In dem Abschnitt „Das Verhältnis der Kirche zum jüdischen
Volk“ (839) zitiert der KKK ausdrücklich das Konzil und erwähnt die Unwiderrufbarkeit der Erwählung
Israels (121,839)! mehr gibt es nicht zu sagen! Das Judentum ist der Urgrund des Christentums und damit
ein legaler Heilsweg!
Nein, nicht Lehre der hlg, katholischen Kriche: „Vor allem wird eindeutig gesagt: Die Juden sind für
den Tod Jesu nicht kollektiv verantwortlich (597)“ Katechismus… und weg!
Woher wissen Sie, ob ich nicht vielleicht schon katholisch bin?!!? Lesen Sie doch mal Kardinal Ratzinger.
Der sagt nie etwas über eine sog. Kollektivschuld der Juden. Was stellen Sie sich eigentlich als Wahrheit
vor?! Da, wo Menschen ausgeschlossen, gehasst und verekelt werden?! Nehmen Sie sich wirklich ein Beispiel
an Jesus Christus?! Nehmen Sie die Worte der Mutter Kirche nicht an, um gewalt, Druck und Verfolgung aufzunehmen?!
Haben Sie eigentlich nichts aus der Geschichte gelernt?! Ich kann das nicht verstehen, wenn Leute mit
Augenblick auf die Wahrheit behaupten, ein ganzes Volk sei verklärt und in Gottes Augen nichts wert!
Pfui!
Man weiß aber heute auch, dass es niemals eine Kollektivschuld eines Volkes gibt und geben wird. Zudem
kommt, dass dieser Satz aus dem Evangelium („sein Blut komme über uns und unsere Kinder“) später hinzugefügt
wurde, um die Schuld der Juden festzumachen. Es gab zund gibt keine Kollektivschuld! Warum sollte man
aber nicht einfach die Stellen der gebete streichen oder ändern?! Ist doch auch möglich!! Man muss heute,
gerade nach der Geschichte, nicht unbedingt mehr die Juden (die auch im Heilsplan Gottes integriert sind)
in solchen diffamierenden Gebetsstücken aufhetzen! Gruss
Bevor man die Juden auffordert zu Glauben an Jesus Christus, sollte man auch die Welt und alle anderen
Atheisten etc. miteinbeziehen. Ich finde das schon riskant! Was ist mit meinen anderen Fragen! Gruss
mhhhh so unsinnig finde ich diese Art der Kritik gar nicht. Weitere Fragen stellen sich mir. Unter anderem,
wie verbindlich das eingeführt wird, wie sollen die Messen nun gefeiert werden, d.h. gibt es eine Abwendung
vom Volk, oder wie sonst?! Sollen nur die Gebete in Latein gesprochen werden (so verstehe ich das bisher)
oder soll auch die ganze Messe dem alten lateinischen Ritus folgen. Dann noch die Frage nach der Leseordnung?!
es gibt doch einen anderen Jahreskalender…d.h gibt es nun 2 verschiedene oder wird der neue auf den
alten abgeglichen, oder umgekehrt?! Fragen über Fragen!
Mal ne Frage wie genau kam eigentlich Latein (und nicht hebräisch oder so) in die Kirche?! Warum soll
das Ganze auf Latein gehalten werden und nicht in der SPrache Jesus z.B.?! Gruss
Uppps schon sind wir am Anfang der Debatte! Sie erinnern sich: „Das Übel der Welt wird durch die alte
Messe abgeschafft.“ Unsinn! Nochmal Unsinn! Und nochmal Unsinn!!!!!
@Karl Murx: Ich kenne die Ablasslehre der Kirche. Ich weiß darum Bescheid. Sie argumentieren immer wild
rum, aber kommen zu keinem Schluss! Wie rechtfertigt man denn nun, dass man nur in den Himmel kommt gegen
Geld?! Ist im Geld denn das Herz mit inbegriffen?! Bei Ihnen?! Ich weiß es nicht. Aber nun werden Sie
konkret: wie kann man gegen Luther argumentieren im Ablasshandel der Kirche in der Zeit Luthers?! @Bur.:
Naja, Sie haben vielleicht Recht mit der Tatsache, dass keiner mehr weiß, wie es damals wirklich im Herzen
ausgesehen hat. Und genau aus diesem Grund kann man Luther nicht so direkt angreifen, wie das hier getan
wird. Wir wissen um die Umstände nicht Bescheid. Punkt! Faktisch und geschichtlich jedoch kennen wir
die Propaganda der Kirche zu dieser Zeit schriftlich und wissen um die Lehre…also nun?! Was macht man?!
Verdammt man Luther pauschal, weil er sich getraut hat, was zu sagen, ja anzuregen oder vielleicht überlegt
man, ob er nicht dennoch etwas Recht gehabt haben köännte!!!
Jajaja Moment… Sie reiten auf dieser Sündenvergebung herum, nicht ich! Ich empfinde es jedoch als unbliblisch
zu sagen, dass einem die Sünden NUR, UND NUR DANN vergeben werden, wenn man einen festgelegten Preis
bezahlt. AUßERDEM ging es nicht um zeitliche Strafen, sondern um das Fegefeuer, denn immerhin konnte
ich mir gegen soundsoviel Geld meinen Angehörigen frei kaufen aus dem Fegefeuer. Und stellen Sie sich
bitte nicht hin, als wäre das gut, gerade so kurz vor dem Osterfest! Sie versuchen doch nur Anti-Luther
zu sein und nicht Pro-katholisch!
Naja, also ich muss doch sehr bitten. Lieber Herr Burgeros! Ich empfinde es als eine Frechheit, so über
mich zu schreiben. Sie kennen mich weder persönlich noch irgendwie näher. Es wurde mir nie eingetrichtert,
dass Heiligenverehrung schlecht sei. Niemals. Und meine Erfahrungen mit dieser Verehrung in einem Land
wie Indien lassen Sie dabei auch vollkommen außer acht. Ich will Ihnen etwas sagen: Die Heiligenverehrung
ist solange gut, solange diese auf Jesus Christus abzielt. Das Menschen damals von der Kirche so verängstigt
wurden, dass sie sich nicht mehr an Jesus Christus persönlich gewendet haben, sondern aus Angst an sog.
Heilige, ist schon sehr bedenkenswürdig. Umso besser ist es, dass das II. Vatikanum die heilige Gottesmutter
wieder auf IHREN eigentlich Platz gehoben hat, auf die Seite der Gläubigen, die ZU Jesus Christus blicken!
Und da rede ich aus vollem Hals heutiger kath. Priester, die ich in Genüge kenne. Nochwas: Die ganze
Tradition der hlg. Kirche ist von Gott offenbart, jawohl, das ist der Glaube! ABER die Tradition wirft
niemals ihre Schatten auf Christus, sondern sie steht voll im Schatten von Christus! Bei Büchern, die
von einem kath. Pater geschrieben sind vor 100 Jahren, als die Kirche noch (bis heute) die Lutherteuflisierung
propagiert hat, bin ich sehr sehr vorsichtig!
@Karl Murx: Naja, danke für Ihr Kompliment eines Deppen! Das nehme ich gerne an und gebe es doppelt zurück,
sozusagen Spiegel (Sie erinnern sich: Sie wollten ja zurück ins Grundschulniveau, von daher der Spiegel)!
Aber ich muss leider dagegenhalten. Ich war für ein halbes Jahr in Indien, in einem Bereich, indem selbst
die Heiligenverehrung treuster Romchristen (vorkonziliar) blass aussieht. Ich weiß, worüber wir sprechen!
Nun zurück zu den Ablassbriefen: es ist doch kein Problem, wenn jmd. eine kleine Geldspende gibt. Aber
wenn das Voraussetzung für einen Ablass ist, wird es kriminell! Denn was mit den Leuten, die sich das
nicht leisten können! Naja, und sonst?! Wie kann man sich das vorstellen?! Die Reichen müssen nix tun,
nur Geld ablassen, dann wird das der Kirche gegeben, die es für gute Abendessen ihrer verheirateten Päpste
ausgibt?! Der Weg ist schmal…Jesus meinte das schon so!
Historisch machen Sie einen typischen Fehler: Sie sehen das Ganze aus einer nachreformierten Sicht, aus
aktueller Sichtweise! Das bringt jedoch nichts! VErsetzen Sie sich in die Zeit Luthers und überlegen
Sie, welche Maßstäbe man dann ansetzt! Vielleicht sehen Sie auch einmal, dass es menschliche Fehlentwicklungen
in der Kirche gab, so z.B. eine viel zu große Verehrung Heiliger, eine falsche Ansicht über das Messopfer
(die Leute schauten nur zu und gingen dann wieder), eine falsche Zusprache von Heil und eine unbiblische
Art, Heil verteilt zu wissen (von wegen gegen Geld etc.)! Hinzu kommen noch andere historische Untaten!
@Pippifax: Danke für Ihr Kompliment! Luther hat das sog. Opferpriestertum kritisiert. Ihm ging es nicht
um die hl. Messe, sondern deren Intention! Er machte, aus dem Opferpriesertum das Gnadenpriestertum. Im
Übrigen war das Konzil von Trient eine Trotzreaktion auf Luther und aus dieser Sicht wird vieles verständlich
(so z.B. die Dogmatisierung des Opfercharakters).
Wissen Sie welche Sünden z.B. der jetzige Papst oder andere Päpste begangen haben?! Ist das wichtig??
Als Katholik wissen Sie doch auch, dass es eine Amtsfrage ist,d.h. das AMT ist entscheidend, nicht die
Person! Genauso bei Luther. Ich weiss über seine Taten Bescheid, genauso über seine Theologie. Melanchton
hat die Theologie Luthers „übernommen“, aber nicht sie gegründet!
Zunächst einmal ist die lutherische Orthodoxie nicht gewahrt worden, was ich als ganz grosses Problem
ansehe! Ja, Luther hat grosse Unwahrheiten in der kath. Kirche entdeckt, ich denke, wir brauchen darüber
nicht zu streiten, oder doch?! Wie halten Sie es mit Ablasshandel und Laizismus?! Ja, der „NOM“ ist tatsächlich
protestantisiert worden, was per se nichts Schlimmes bedeutet. Es gibt diesen bekannten Satz, dass wenn
Luther heute leben würde, er voll und ganz guter Katholik wäre.
Ich heisse Luther, weil ich ursprünglich aus einem lutherischen Bekenntnis komme und dann zur hlg. kath.
Kirche kam. Der Name Luther verbindet sich bei mir nicht mit einem Kirchenspalter, sondern einem Menschen,
der die Wahrheit erkannte, sie kundtat und damit die Kirche reformiert hat. Es verbindet sich damit NICHT
ein Bekenntnis zur heutigen protestantischen Gemeinschaft, der ich persönlich nichts mehr abgewinnen
kann! Nun zur hlg. Messe: Sicher ist es richtig: das tridentinische Messbuch wurde verbindlich eingeführt.
Darum kam das II. Vatikanum nicht herum. Ein Opfercharakter gibt es heute noch, wobei viel eher der „protestantische“
Gemeinschaftcharakter und die Wiederbelebung des letzten Abendmahls im Vordergrund steht. In dieser Richtung
wird ja auch das Hochgebet gesprochen und damit auch der eigentliche, tridentinische Gedanke der Messe
nicht mehr konkret ausgesprochen. Mariologie wurde sehr stark geändert. Denn der Platz Mariens wird bei
den Gläubigen angesetzt und nicht mehr als (viert-)göttlich angesehen!
@QUIS UT DEUS: Sie haben eine komische Art und Weise. Zunächst verurteilen Sie den Namen Luther, ohne
zu wissen, warum ich mich so nenne. Zudem ist an dem Namen Luther nichts so schlimmes dran. Dann kommen
Sie ohne Begründungen, sondern tischen uns Ihre guten (oder auch nicht so guten) Lateinkenntnisse auf!
Bevor der Hlg. Vater die alte Messe einführt, wird er sicher, trotz allem Gebet, auch diese von mir genannten
Fragen einbeziehen und sich dazu äußern (müssen)! Also beten Sie ruhig weiter, von mir aus auch in
Latein (wovon sich der liebende VATER zum Glück nicht abhängig macht). Aber denke Sie auch daran, dass
einer der Sichtweisen des Hlg. Geistes auch die Vernunft ist. Zuerst wird der Hlg. Vater die Vernunft
benutzen und dann handeln! Gruss
Eine Frage bei einer Erlaubnis der alten Messe…: i) wie will der Papst das zentrale Element dieser Messe,
d.h . den Opfergedanken, mit dem II. Vatikanum verbinden?! ii) wie will der Papst die Marialogie des II.
Vatikanums einbauen?! iii) wie will der Papst einheitliche Messbücher einführen, die auch noch verbindlich
sein sollen?! iv) wie will der Papst die Ostung der Kirche, die Unwissenheit Lateins und vor allem den
Einbau (Ausbau) der Laien wiederherstellen bzw. fördern?! Insgesamt ist es doch nicht damit getan, einfach
ein Papier zu schreiben und zu sagen, die alte heilige Messe ist wieder freigegeben. Es hat sich doch
viel theologisch verändert! Insgesamt, wenn er das macht (ich glaube nicht dran, weil er einfach zuuu
inteligent ist) wird doch nur eine zusammengesetzte, nicht mehr wirklich „alte“ Messe rauskommen! Gruss
@Vorredner: Ich nehme keine Dingo so locker! Wir reden über die 7 Sakramente, die aber eben nicht nur
gültig in einer alten Messe gespendet werden. Diese werden auch durch die „neue“ Messe gespendet. Mir
ging es nur im die ewige Darstellung, die nämlich an sich der eigentliche „Unsinn“ ist (und da haben
Sie vollkommen recht): „Mit der alten Messe wird die Welt besser“. Weder gibt es einen kausalen Grund
noch eine empirisch-verifizierbare Erhebung, die auf die Gültigkeit eines so universalen Satzes wie oben
auch nur annähernd hinweist! Zu dem Rest von Ihrem Beitrag stimme ich voll zu! Das ist ein modernes Problem
unserer Gesellschaft: Alles ist egal, erlaubt und zudem noch gut!
Ja… der Mann hat gar nicht so unrecht! Wie ich aber kreuz.net kenne, wird dieser Fall gleich auf die
alte heilige Messe mezogen und gesagt: wäre der Bischof dem alten Ritus angehörend, besser noch von
der Piusbruderschaft, dann wäre das nie passiert! Und noch besser: hätte die Welt die alte Messe, würde
sowas nie vorkommen! Glücklicherweise wissen wir um einen guten HERRN, der uns genau in diesen Momenten
trägt und führt. Vertrauen wir uns IHM an, dann wird alles gut, unabhängig von der Form der Liturgie!
Gruss Luther
@Schnabeltierkönig: Sie reden unwissend und stellen diese Behauptung in das Internet. Fr. Roger war nicht
konvertiert. Er war formal protestantischer Pfarrer! Und dies ist er geblieben bis zum Ende seines Lebens.
Aber Fr. Roger war doch noch mehr. Er versuchte, die engen Grenzen katholisch-evangelisch zu sprengen,
ohne dabei einer Konfession die Grundlage zu nehmen. Somit ging er beichten, er empfang die hlg. Sakramente
der hlg. katholischen Kirche. Vom Herzen gesehen war er somit katholisch. Sie glauben doch nicht ernsthaft,
dass der damalige Kardinal Ratzinger nicht wusste, dass das nun Fr. Roger ist. Unsinn! Bei einer solchen
Veranstaltung ist selbst die Sitzfläche des anwesenden Gäste auf die genaue Temperatur hin geheizt.
Und dann soll zufällig zum Hauptzelebrant ein Mann geschoben werden (auch noch im Rollstuhl), der eigentlich
gar nicht darf etc. Haben Sie sich mal Kardinal Ruini angeschaut. Er lächelte Fr. Roger an, wie, als
wären sie enge Freunde und dieses Geschehen ganz normal! Aber darüberhinaus! Wir bereiten uns auf die
österliche Zeit vor. Unser HERR hat die engen Grenzen unseres Daseins überschritten und macht dieses
Geschehen liturgisch wieder wach. Freuen wir uns drauf und sehen wir in der kommenden Zeit auch eine Zeit,
unser Herz zu öffnen , auch für die Dinge, die uns schwerlich erscheinen. Glauben Sie mir: der Herr
wird das ganz alleine entscheiden. Sie brauchen sich also nicht hier den Kopf für ihn zu zerbrechen!
(dies gielt nicht nur für Schnabeltierkönig, für alle!)
@Hacki Luther hat nicht das hlg. Meßopfer abgeschafft, sondern sich gegen das hlg. Meß“OPFER“ gesprochen!
Ihm ging es nicht um die generelle Wandlung durch Weihe und Wandlungsworte, vor allem durch Epiklese!
Luther hatte Probleme mit einer „Wiederopferung“ Christi!! Er stellte die Frage, ob die Messfeier wirklich
wieder opfert oder ob es eine „Erinnerung“ und „Wiederbelebung“ des hlg. Kreuzesopfers ist!
„Wir sind Kirche“ Wer weiss eigentlich mehr zu diesem ominösen Verein! Die Forderungen sind ja völlig
scheinheilig und zielen nur darauf ab, die gesamte Kirche kaputt zu machen! Denn wenn die Kirche ihre
Grundsätze in Priesterehe, Sakramentenverständnis aufgibt, dann ist es keine Kirche Jesu Christi mehr!
Ich verstehe diesen komischen Verein nicht! Ich glaube, viele verdrossene Homosexuelle sitzen dort mit
dabei!“
Frage Ich wusste nicht, dass Maria tatsächlich komplett sündenfrei gewesen sein sollte. Irgendwie kommt
es mir auch etwas gespenstisch und komisch vor. Aber ok! Man muss ja nicht alles schlucken! Aber ein Heiliger
definiert sich doch NIEMALS über seine Sündenfreiheit. Ein Heiliger, so lehrt die Kirche, hat durchaus
normale weltliche Sünden gehabt. Darum geht es doch gar nicht! Vielleicht kann mich einer mal bei Maria
aufklären. Warum muss die heilige Gottesmutter eigentlich sündenfrei im Leben geblieben sein? Verstehe
das theologisch nicht!
@All: Der hl. Ephräm der Syrer stellt Maria in ihrer Makellosigkeit auf eine Stufe mit Christus. Ist
das nicht gefährlich? Lehrt das die Kirche heute auch so? Ich bin mir da nicht sicher!! Also, um ehrlich
zu sein, glaube ich nicht, dass dies so heute nach dem Konzil gelehrt wird!
@Athanasius: Naja, so hat die Kirche das nie gelehrt! Maria wurde von der Erbsünde befreit, was, soweit
ich weiß (man belehre mich), nicht bedeutet, dass Sie völlig sündenfrei gelebt hat! Oder sehe ich das
total falsch!
@Athanasius: Naja, also ich muss mich schon ehrlich fragen, warum dies eine Diskussion aufwirft. Nach
Osten wird im Regelfall nach wie vor noch eine Kirche aufgebaut, die Gebetsrichtung hat sich jedoch verändert.
Ist dies ein unbedingter Nachteil? Ich habe einen guten Kommentar gelesen über das Konzil und eine Sache
war vor allem die Liturgiereform. Es wird jawohl wenig mit Gottes ewiger Whrheit zu tun haben,welch ein
Gewand ein Priester trägt. Genauso wird es wohl wenig damit zu tun haben, ob nun eine Messe in ihren
Hauptgebeten in Latein gelesen wird oder in der Landessprache. Dadurch wird der Kirche eine Struktur gegeben,
aber Gottes ewige Wahrheit ist da wohl nicht zu finden. Ausserdem,so stand es in dem Buch,warum sollten
die Priester Gott im Tabernakel während der heiligen Messe etwas ins Ohr flüstern, worüber er so oder
so schon alles weiß.Die Einbeziehung der Glaubenden war eine fundamental wichtige Angelegenheit der Reform.
Und das ist auch gut so. Die Dezentralisierung einer überhöhten Marienverehrung ist auch ein weiterer
Punkt aus dem Konzil. Somit wurde Maria wieder der richtige Platz gegeben: auf der Seite der Glaubenden
hin zu Christus gerichtet, nicht auf der Seite Christi zu den Glaubenden gerichtet. Alles in allem hatte
die Reform eine neue Christzentrierung erlangt, die, so gebe ich zu, leider heute, durch die Ungeniertheit
einiger Priester und Gemeinden, verkomment. Darum will der Papst das Neue der Reform umsetzen.Aber doch
nicht zum Alten zurück! Die Zeit ist vorbei
@frasim: Ja, lassen wir es so stehen! Ihr letzte Anmerkung finde ich gut und richtig. Im Laufe der Zeit
hat sich doch einiges bei mir geändert, so bin ich gut katholisch geworden. Der Name Luther steht in
meinem Geist nicht für antikatholisch! Das was heute die evangelischen Gemeinschaften darstellen hat
nämlich im Urgrund nichts mehr mit Luther zu tun! Gruss
@Frasim: Ich muss Ihnen ehrlich gestehen, dass mich eine gut zelebrierte neue Messe, von einem guten,
ehrfürchtigen Priester auch gegen die Anfeindungen bestärkt. Dazu muss ich nicht in eine alte Messe
gehen. Das Problem liegt doch wirklich nicht in der Frage alte oder neue Messe. Im Grunde genommen hat
sich die Kirche doch nur wieder von Balast entfernt, als die Liturgiereform durchgesetzt wurde. Die neue
Liturgie ist doch im Ganzen nicht neu, sondern wurde bei den ersten Christen ähnlich praktiziert. Somit
kann man genau genommen gar nicht von alter und neuer Messe reden! Hinzu kommen auch Dinge wie eine geerdete
Marienverehrung, die ganz schnell nämlich auch umkippen kann, wie dies auch durch die alte Messe passieren
kann. Also insgesamt sollten wir alle versuchen, die hlg Messe in uns und unserem Herzen ordentlich und
ehrfürchtig zu feiern und aktiv die Probleme in unserer Welt angehen!
@obelix Sie haben ein total falsches Bild von Familie und Ehe, so wie es die Kirche vermittelt. Ein Scheidungsrecht,
welches einen unkomplizierten Austritt aus einer eigentlich für immer haltenden Vereinigung zweier Menschen,
erleichtert, ist ein extremes Zugeben der Schwachheit unseres Systems. Wenn jede zweite Ehe geschieden
wird, dann können Sie mir nicht erzählen, dass ein solches Gesetz zur Stabilität einer Familie beiträgt.
Und das „Gejammer“ des Bischofs, wie Sie sagen, richtet sich nicht gegen die Frauen, sondern für die
Familie. Sehen Sie das doch mal so. Und, naja, es geht eben nicht beides. Sie können keine tolle funktionierende
Familie haben und gleichzeitig extrem erfolgreich, frei und hoch im Beruf stehen. Das geht nicht. Der
Opfergedanke, das Dienstleisten für die Familie, für andere ist das Problem. Es geht um Egoismus. Keiner
will sich mehr aufgeben für jmd. anderen, sondern nur sich selbst sein, siene Freiheit selbst genießen
und doch will ich alles haben und in Anspruch nehmen. Furchtbar diese Einstellung, die uns zugrunde macht!!
@Frasim: Ich persönlich denke, dass eine alte Messe an diesem Kirchenzustand nichts ändert. Auch wenn
sie das hlg. Messopfer würdevoll und voller Ehre feiert und das durchaus in der heutigen Liturgie von
einigen Priestern nicht mehr so ganz ernstgenommen wird, was in sich unsinnig ist. Aber zunächst gab
es eine gewaltige Trennung von Staat und Kirche, d.h. die Kirche als solche hat gar keinen so gewaltigen
Einfluss mehr auf die Menschen. Zudem kamen andere Strömungen auf, wie z.B. der extreme esoterische Trieb.
Dann kommen naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf, die die Menschen, die leider grösstenteils unreflektiert
denken, von der Kirche abbringen. Zudem gibt es ja bekanntlich Trennung in der Kirche, die die Menschen
auseinander treiben, eher, als sie zu vereinigen. Dann ist Glaube Privatsache geworden. Jeder macht das
versteckt mit sich aus. Dann der neue Freiheitsgedanke. Es lässt sich doch in unserem Gebiet keiner mehr
etwas von einem Priester sagen, zudem noch, wenn er in altmodischer und total überalteter Hierarchievorstellung
zu einem spricht. Dann sind die Menschen kritischer geworden und lassen sich nicht mehr alles vormachen.
Dann kommt die Globalisierung, die dem Menschen Alternativen bietet, etwas, was die früheren Menschen
in ihrer „kleinen“ Welt nicht hatten… Ich könnte diese List extrem lange fortsetzen. Und jetzt stellt
sich die Frage, wo genau hier die alte Messe im Vergleich zur neuen Messe angreifen würde, um diesen
Zustand zu ändern?!?!?!?!
Das finde ich gut. Dieser Artikel zeigt den tieferen Inhalt dieser Debatte und oberflächliche Gegenargumentation
der Industrie. Es geht doch dem Bischof nicht darum, Frauen anzuketten oder sie zu degradieren. Heute
ist nur noch jmd. etwas wert, der Geld verdient, einen guten Job hat. Teilweise werden dabei über total
desaströse Familienverhältnisse und Kindererziehungen hinweg gesehen. Der Grund ist doch klar: mehr
Kinderbetreuungstätten fordert die Frauen auf, ihre Kinder abzugeben und arbeiten zu gehen. Ein ganz
kurzes Fallbeispiel. Unsere Nachbarin gibt ihre Kinder bereits im Alter von 1 Jahr in Ganztagesbetreuungsstellen.
Sie geht feminin und selbstbewusst täglich zur Arbeit, wird noch befördert und blickt ganz stolz drein.
Schaut man sich aber ihre Kinder an, dann bleibt einem der Klos im Hals stecken. Nicht nur, dass die Kinder
überhaupt keine Manieren zeigen (was sich an Sachen wie anderen Kindern ins Gesicht schlagen, Dinge durch
die WOhnung werfen und die eigene Mutter ins Gesicht schlagen zeigt), sondern dass sich die Kinder offensichtlich
auch wenig zugehörig in der eigenen Familie fühlen. Und das ist NUR die direkte Nachbarin!
Tatsächlich wurde ja kein neues Dogma verkündet. Sondern es ging dem Seligen Papst Johannes XXIII. darum,
die Fenster der Kirche zu öffnen, um neuen Wind in die Kirche zu lassen. Keineswegs meinte er die Öffnung
zum Modernismus, was ihm leider vorgeworfen wird. Es ging ihm um die Frage, wie man den tiefen Schatz
der Kirche in der neu entstandenen Welt neu entdecken kann. Die Entwicklung heute, d.h. die Kirchenferne,
ist nicht darauf zurückzuführen, dass es ein Konzil gab, dieses Konzil. Auch eine alte katholische Messe
würde an diesem Zustand definitiv nichts ändern. Leider sind bis heute viele Dinge gar nicht umgesetzt
worden. Und genau dies versucht jetzt der Heilige Vater. Er kennt die Konzilsdokumente besser als alle
anderen und er will das Bewusstsein der Leute wieder schärfen für das II. Vatikanum. Ohne II. Vatikanum
möchte ich nicht wissen, wo wir jetzt kirchlich stehen würden. Durch die ganze Umstrukturierung politischer
Einflüsse, globaler Einflüsse, neue Medienstrukturen hat sich das menschliche Bild über die Kirche
stark verändert. Die Kirche musste sich verändern. Wer das leugnet ist nur sturköpfig und im übrigen
nicht in der Linie eines guten Katholiken. Die Gemeinschaft mit dem PAPST ist nämlich eine Grundlehre
der hl. kath. Kirche!
Liebe Frau Bussmann, ihre Ansicht kann ich leider nicht teilen. Der entscheidende Unterschied liegt in
der philosophischen Dimension des Begriffs Glück. Närrisches Glück ist ein Zustand der aus Oberflächlichkeit
und Kurzzeitigkeit definiert ist. Es geht um schnelles, hohes Glück, das sofort nach der Zeit wieder
abreißt. Der Glücksmoment liegt an der Oberfläche, beschafft uns ein beglückendes Gefühl, hat aber
keineswegs tragenden und tiefen Grund! Das christliche Glück beruht auf der Tiefe Gottes, die tiefer
und tragender ist als alles weltliche Glück. Das Glück des Glaubens liegt in der Dimension des menschlichen
Lebens, in der Liebe, in der vollkommenen Angenommenheit durch den liebenden Gott. Jesus ist nicht auf
die Erde gekommen, um uns oberflächliches Glück zu schenken, sondern um uns eine Tiefe des Glücks und
der Liebe aufzuzeigen, die nur von Gott kommen kann! Die hl. Messe führt uns auf diesen Weg und bringt
uns aus uns heraus hinein in die Herrlichkeit Gottes. Eine Vermischung von närrischem Treiben und hl.
Messe ist somit von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Weiterhin erzieht uns Glaube immer zu Verantwortung,
ein Wort, was gerade in der Faschingszeit aus den Köpfen der Menschen verdammt wird. Eine Interkommunion
unter solchen Verhältnissen ist eine schlimme Sache und entwürdigt das hl. Brot vollkommen. Denn wenn
ein Narre sich beim Kommunionempfang auf das kalte Bier und die Bratwurst nach der hl. Messe freut, dann
hat dies wenig mit innerlicher Anbetung und Respekt zu tun! Gruss
@Maurice Corvisier: Absolut richtig! Aber hier im Kreuz.net-Forum stellt sich die Frage, wie Ernsthaft
ein DDL an den Glauben geführt wird durch eine solche Aktion mit Sozialkatholisch. Was hat JESUS gesagt:
KOMMT UND SEHET! Der Glaube kommt auf zwei Beinen daher, so hat es Mons. Bode ausgedrückt und ich finde
das klasse. Num im wirklichen Leben kann DDL Christen begegnen, die ihren Glauben ernst nehmen, ihm vielleicht
zuhören, ihm helfen, für ihn beten und mit ihm in eine Messe gehen, etc. Nur im wirklichen Leben kann
DDL sehen, warum es sich lohnt ein Christ zu sein. Wenn er jetzt sturr 20 Tage oder wie lange auch immer
ein paar Gebete auswendig hinlabert…das bringt nichts, gar nichts! Wirklich! Er braucht Leute, die ihm
den Glauben ernsthaft zeigen. Dieser Glaube besteht nicht nur aus Kreuz.net, aus alter Messe, aus Dogmatik
und extremer Hoheitsscheu (mit dem ganzen Titelquatsch immer). Dieser Glaube ist viel viel mehr! Suchen
Sie sich lebendige Partner zu diesem Spiel, DDL, und keine Kreuz.net-Forum Chatter!
@Maurice Corvisier: Ich hoffe nicht, dass dieses Spielchen zum Lästerspielchen wird. Mit seinem Glauben
spielt man nicht, werter Sozialkatholisch. Dafür ist er zu wichtig. Was ist denn, wenn DDL kein „blaues“
Wunder erlebt und eine göttliche Erleuchtung hat, die er scheinbar braucht, um überhaupt wnigstens ein
bisschen aus sich selbst raus zu denken!
@DDL: Ja, Sie haben in dem Punkt Recht, dass es einfach erscheint, sich hinter Glaubenssätze zu verstecken.
Auf der anderen Seite schreibt Ihnen unser Staat auch vor, was richtig und falsch ist und sie können
gar nix tun, bzw. müssen sich beugen und bemerken dann, dass vielleicht manche Dinge gar nicht so schlecht
sind, im Gegenteil, dass manche Dinge, die gar nicht selbstverständlich sind, doch einen sehr großen
Nutzen haben. So ähnlich können Sie Glaubenssätze verstehen. Weiter noch: Nicht die Regeln schreiben
den Glauben vor, nein, der Glaube schreibt die Regeln vor. Die über 600 Gesetze der Juden können einengend
wirken, aber auch als ständige Begegnung mit GOTT aufgefasst werden. Im Übrigen kann man Ihr Argument
der Illusionen auch auf Sie anwenden und Ihnen sagen, Sie selbst merken davon gar nichts. Dies ist ein
Zirkelschluss, der auch schon im ontologischen Gottesbeweis des Anselms stattfindet. Es gibt keinen für
den MEnschen objektiven Standpunkt. Keiner kann die Bewertung vornehmen, ob jmd. illusiniert ist oder
nicht!
@deusexmachina: Aber verstehen Sie denn nicht, dass eine Illusion immer eine Scheinwelt ist, in die sich
Menschen verkriechen, um der Alltagswelt zu entfliehen. Der Auftrag JESU und der christliche Glaube als
solches ist aber niemals fliehen. Im Gegenteil. Wenn man glaubt, dann steht man mit beiden Beinen auf
der Erde und das vielleicht noch „kräftiger“, als ein Nichtglaubender. Ein Glaubender nimmt sich den
Problemen seines Nächsten ohne Hintergedanken an, er nimmt ihn Ernst. Der Glaube befreit mich nicht von
Problemen und wenn ich bete, bete ich nicht meine Probleme weg oder überbete sie. Es geht doch im Glauben
um viel mehr, als den Aufbau einer scheinbaren Welt, die mir Alltags“krüppel“ die Welt versüßt, indem
ich in der Sonntagsmesse meinen Kopf unter die Bank strecke und nach dem Motto lebe: Hoffentlich sieht
mich hier keiner, aber keine Angst, die anderen verstecken sich ja auch! Nene, da haben Sie etwas völlig
fehlverstanden.
@deusexmachina: Schade! Ihnen entgeht leider sehr viel! Ich würde Ihnen niemals sagen, dass Sie den Glauben
brauchen, um nachher dann Rettung zu erfahren, denn Sie entscheiden sich ja selbst dagegen. Nur, wenn
Sie wüssten, was Ihnen verloren geht. Glaube ist etwas wunderschönes, er tut unheimlich gut und trägt
durch jede menschliche Situation hindurch. Die Geborgenheit und darum zu wissen ist es etwas absolut kostbares.
Gerade indem ich mich in diese Abhängigkeit bringe, werde ich frei. Frei von allem. Und dann erlange
ich wahre Freiheit, die nicht im Tun-Oder-Nicht-Tun-Was-Ich-Will liegt, sondern in der Liebe. Gott ist
Liebe. Es kann niemals ein Beweis sein, aber seit 2000 Jahren und schon länger bewegt der Glaube Menschen,
ja ganze Menschenfamilien, ganze Kulturen. Glauben Sie mir: ein reines Hirngespinst hätte nicht überlebt.
Niemals so lange. Das ist unmöglich! Viele Menschen machen LEBENDIGE, UNERWARTETE Erlebnisse im Glauben.
Und das immer wieder!
@Sozialkatholisch: MH, gute Frage. Ich weiß es nicht, ob es überhaupt Türen im Himmel gibt?! Ein „Gericht“
existiert bestimmt! Aber was bedeutet es abgewiesen zu werden, bzw. wie passiert das? Wir wissen es einfach
nicht! Aber was sind die Bedingung, um in die Tür zu kommen? Was muss ich tun? Wo wird das vermerkt?
@Sozialkatholisch: Frage: Was ist die Bedingung für die Aufnahme in den Himmel? Gute Werke, wenn ja,
welche sind dies denn und was genau ist der Maßstab für diese? D.h. wann habe ich genau einmal zu wenig
gemacht, was passiert bei einmal zu viel? Nene, man verrennt sich vollkommen, wenn man wie die jüdische
Religion, Gesetze über Gesetze aufstellt und meint, Religion sei reine Ausführung dieser Gesetze! Dazu
hätte Gott seinen Sohn JESUS CHRISTUS nicht in die Welt senden brauchen.
@Sozialkatholisch: Das die protestantische Kirche noch das Kreuzesopfer Christi als heilsnotwendig ansieht
freut mich aber ein bisschen mehr Opferbereitschaft würde ihr bestimmt nicht schaden. Warum? Aus welchem
Grund?
@Sozialkatholisch: Ja, da sind wir nun angekommen: Das Kreuzesopfer Jesu Christi ist heilsnotwendig, aber
ich meine, das sagt die protestantische Kirche genauso! Naja, zurück zu Frère Roger: Er hat den Weg
gesucht, um etwas „über“ den Dingen zu stehen, d.h. nicht aus Äußerlichkeiten zu achten, wie ein rk
im Taufschein, sondern das Herz zu betrachten. Damit wird ein Opfer zugunsten des HERRN nicht mehr notwendig,
ja man braucht es nicht mehr. Die absolut befreiende Botschaft ist ja, wie Paulus schreibt, dass wir befreit
sind in der Liebe Christi, d.h. wir brauchen nichts zu tun, wir sind nicht hier, um Leistungen zu vollbringen,
sondern um uns lieben zu lassen! Von IHM! Dann sind keine Opfer nötig!
@Sozialkatholisch: Luthers Opfergeist entspricht dem Römerbrief. Luther reihte sich in die paulinische
Theorie ein und erklärte die Rechtfertigung aus dem Glauben. Im Übrigen muss man den Jakobusbrief nicht
unbedingt als ein neues „Gesicht“ der Rechtfertigung sehen, viel eher als die andere Seite einer Medaille!
Gruß
@Sozialkatholisch: Der Unterschied liegt im Denken: Was ist eine Opfergabe? Mache ich die Opfergabe, weil
der Gedanke dahinter steht, dass mein Opfer den lieben Gott beruhige und mich selig macht? Dann ist der
Ablassbrief kein schlechter Gedanke, aber theologisch befinden wir uns mitten im Alten Testament. Bringe
ich Opfer, die keineswegs heilsnotwendig sind, auf, um die nicht-selbst-verdiente Gnade Gottes an ihn
zurückzugeben oder IHN eben in den anderen Mitmenschen zu sehen? Dann ist dies etwas anderes. Im übrigen
ist dieser Sich-Beschenken-Lassen-Gedanken ohne Gegenleistung zu erbringen ein Gedanke des Heiligen Vaters
aus seiner Zeit als Josef Kardinal Ratzinger. Man findet diesen Gedanken in dem Buch zum Skript „Einführung
ins Christentum“. Nein, daran hielt auch immer Frère Roger fest: Ein Verdienen der Gnade Gottes ist nicht
möglich. Und auch die katholische Kirche hält sicherlich nicht an diesem Gedanken fest! Sicher nicht!
@Sozialkatholisch: Nein, da bin ich keiner anderen Meinung. Wieder die typische Frage: Wollte Luther eine
neue Kirche gründen, die man mit NEIN beantworten muss. Tatsächlich suchte er nach einer Rückkehr zur
alten Kirche hin! Er strebte nach einem Gnadenpriestertum, nicht einem Opferpriestertum, wie die katholische
Kirche dies vor allem bis zum II. Vatikanum hatte. Es fällt manchen Menschen LEIDER sehr schwer zu akzeptieren,
dass eine Opferdarbringung an Gott unsinnig ist. Was wusste nun Frère Roger? Er wusste, dass es im Glauben
nur um eins gehen kann: Um das SICH-BESCHENKEN-LASSEN mit der unendlichen Liebe und Güte Gottes! Glaube=Beschenken-Lassen-und-Annehmen-der-Geschenke.
Der Gedanke eines Gottes, der Sünden mit Ablässen vergibt, ist nach diesem Bild nur egozentrisches Handeln,
keine theozentrisches Bild. Somit wusste der liebe Frère Roger wesentlich mehr, als mancher Traditionalist!
@Sozialkatholisch: Naja, das ist wohl so eine Frage. Warum hätte er sich bekennen sollen? Natürlich
ist dieser Artikel etwas „oberflächlich“. Aber zunächst verstehe ich ihn folgendermaßen: Frère Roger
hat es in die Gemeinschaft der kathol. Kirche getrieben, ABER er war und konnte auch nie bereit sein,
der katholischen Kirche die alleinige dogmatische Gewalt des geschenkten Glaubens zu überlassen. Viel
eher sah er auch in anderen Konfessionen, wie es die kathol. Kirche nach dem Konzil auch offiziell beschlossen
hat, Heilselemente (so auch in der protestantischen, aber auch orthodoxen Konfession). Man sollte dabei
beachten, dass er dafür natürlich über gewissen theologische Hindernisse nicht hinwegkam. Aber hier
hielt er es wie der HERR selbst: Wer nicht gegen uns, ist für uns! Vielleicht hilft auch im Glauben immer
mal wieder eine Neuorientierung und nicht ein zu sehr Gefangensein in all den dogmatischen Ausrichtungen
und Anwendungen. Glaube ist Dynamik, der Zugang zur Wahrheit kann auch mehrspurig sein, wobei die Wahrheit
selbst bleibt. Das Ziel ist der HERR, die Mittel können unterschiedlich sein. Und bitte sprechen Sie
den anderen Konfessionen nicht ab, dass Sie absolut völligen Unsinn vollbringen, wenn z.B. in dem protest.
Gottesdienst aus derselben Bibel gelesen wird, wie in der hlg. Messe! Oder doch?
@Auf der Homepage findet man: Erklärung der Communauté de Taizé zur Vorgehensweise Frère Rogers In
einem Beitrag über Frère Roger gibt die französische Tageszeitung Le Monde vom 6. September 2006 Behauptungen
eines traditionalistisch geprägten Informationsblattes als zutreffend wieder, die Frère Rogers Weg verzeichnen
und sein Gedenken beschädigen. Um die Behauptung zu untermauern, Frère Roger sei „konvertiert“, wird
ein Schreiben des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen angeführt, in dem davon
in keiner Weise die Rede ist. Der im Ruhestand befindliche frühere Bischof von Autun hat mittlerweile
seine Aussage abgeschwächt. Unter Zurückweisung des Begriffs „Konversion“ (Übertritt) erklärte er
der französischen Presseagentur AFP: „Ich habe nicht gesagt, daß Frère Roger dem Protestantismus abgeschworen
hat, er hat vielmehr zu verstehen gegeben, daß er den katholischen Glauben voll teilt.“ Frère Roger,
der protestantischer Herkunft war, vollzog einen seit der Reformation noch nie dagewesenen Schritt: ein
allmähliches Eingehen in die volle „Kommunion“ (Gemeinschaft) mit dem Glauben der katholischen Kirche,
ohne eine „Konversion“ (Übertritt), die einen Bruch mit seinem Ursprung einschließen würde. 1972 reichte
ihm der damalige Bischof von Autun, Armand LeBourgois, zum ersten Mal die Kommunion, ohne ihm ein anderes
Bekenntnis abzuverlangen als das Glaubensbekenntnis, das bei jedem Gottesdienst gesprochen und allen Christen
gemeinsam ist.
#42 Luther 19:52:37 | Donnerstag, 7. September 2006
@Maurice Corvisier: Ja, Ihre Erklärung ist einleuchtend. Absolut! Eine Konversion ist eine Art Voraussetzung,
da nochmal öffentlich bekannt (und nicht unbedignt abgeschworen, zum Glück sind wir aus diesen Zeiten
raus) werden muss, dass man eben nun Mitglied der kathol. Kirche ist. Richtig! Ob man nun in einer Todsünde
lebt, wenn man Schritt i) und iii) vollbracht hat, aber Schritt ii) noch nicht, bleibt fraglich und kann
auch nur der HERR JESUS selbst entscheiden, nicht wir. Mir ging es um die Frage nach Frère Roger, denn
um diesen dreht sich dieser Artikel nunmal. Es ist ärgerlich, wenn auf diesem heiligmäßigen Mann genörgelt
wird und keine Gesamtzusammenhänge gesehen werden. Denn: Es gibt auch wenige PErsönlichkeiten dieser
bescheidenen Erde, die Punkt ii) nicht erfüllen KÖNNEN! Es geht nicht. Punkt aus! Warum, ist ja wohl
klar!! Und man glaube auch nicht immer nur daran, dass alles, was die alte Messe und die vorkonziliare
Kirche betrifft durch den Heiligen Geist inspiriert ist und der Rest Dämonenwerk. Nein, das Zeichen Frère
Rogers ist auch ein Zeichen des Heiligen Geistes, mit Sicherheit!
#40 Luther 19:21:52 | Donnerstag, 7. September 2006
@Maurice Corvisier: Aha, die Antwort von Aloah war wieder überhaupt nicht nutzbringend, denn er hat einfach
den KKK kommentiert, bzw. abgeschrieben. Dagegen von Ihnen weitaus interessanter. Ihr 2. Punkt interessiert
mich sehr. Sie schreiben, dass eine formelle Mitgliedschaft Pflicht ist, um sich katholisch zu nennen.
Was heißt das? Folgerichtig der Taufschein??? D.h. Frère Roger war Ihrer Ansicht nach nicht katholisch,
da er zwar Punkte i) und iii) erfüllt hat (und zwar ausreichend), ihm aber im Punkte ii) eine Unterschrift
einer formellen Institution (nämlich eines Pfarramts in der Prärie) gefehlt hat? Und dieser fehlende
Punkt hat ihm letztlich verwehrt, dass er die Kommunion empfangen darf? Wäre es dann nicht mal schlecht,
die Punkte i-iii) in jeder Messe, auch in der alten Messe, abzufragen?? Man stelle sich vor, man gehe
zur Kommunion und der Priester fragt einem nach Punkt i-iii). Fehlt ein Punkt, darf ich mit einem Segen
wieder gehen. Das ist lächerlich. Punkt ii) ist niemals ein Kriterium. Vielleicht in einem gewissen Sinne,
dass jmd. Punkt i) und iii) annimmt, automatisch Punkt ii) vollziehen wird. Aber nicht als Grundkriterium.
Und bitte erzählen Sie mir nicht, dass der HERR JESUS Menschen nach „Scheinen“ befragt hat. Lächerlich!
Danke für Ihren erheiternden Abschluss des Kommentars. Diesen Witz werde ich mir merken.
#37 Luther 18:48:34 | Donnerstag, 7. September 2006
@Aloah: Nein, das Wort SÜNDE irritiert mich keineswegs. Das Wort katholisch schon! Denn die Antwort von
Maurice Corvisier ist keine Antwort auf diese fundamentalere Frage. Diese lautet nach wie vor: Was heißt
katholisch?? Die Bedingung zum Kommunionempfang ist mir klar. Und diese Bedingung gilt immer, d.h. das
Ausbleiben der schweren Sünde, d.h. kein Stand der Todsünde. Ok! Abgehakt! Aber die Bedingung katholisch
ist die Frage. Was heißt katholisch zu sein?! Kardinal Kasper hat ja bekanntlich gesagt, dass wenn jmd.
Amen am Ende des Hochgebets sagen kann, und dies auch Ernst meint, er auch die Berechtigung hat, die Kommunion
zu empfangen. Also: Was heißt nun katholisch? D.h. welche Bedingung gilt für den Kommunionempfang nun
wirklich und grundlegender?! KONKRET NUNMAL: KATHOLISCH = IDENTITÄT AUF EINEM TAUFSCHEIN? KATHOLISCH =
HERZENSZUWENDUNG ZUR KATHOLISCHEN KIRCHE? ?:) ?:) ?:)
#35 Luther 18:19:14 | Donnerstag, 7. September 2006
@Maurice Corvisier: Danke für die Antwort, doch auch sie ist leider nutzlos wie ein Kropf. Denn die Frage
ist damit nicht beantwortet: Was heißt katholisch zu sein? Es ist ein Zirkelschluss! Also, Maurice Corvisier,
wann ist man katholisch? War Frère Roger nur nicht katholisch, weil auf seiner Taufidentität ev stand?
War er katholisch, weil im Herzen seine Bejahung zum Katholizismus zu hören war? Was macht einen Katholiken
aus? Sind 80% der heutigen Katholiken katholisch, weil rk irgendwo steht? Ist es nicht eine viel wichtigere
Bedingung für den Kommunionempfang, dass ein Mensch daran glaubt, was er da tut? Reicht dies schon aus?
Mit Ihrer allzu agressiven und ausschließenden Art kommen wir nicht weiter im Gespräch. Eine sehr oberflächliche
Aussage wie die Ihre kann niemals ausreichend sein!
#32 Luther 16:10:09 | Donnerstag, 7. September 2006
Genau meine Frage: Taufscheinkultur oder Herzenszuwendung?! JESUS ging es ums Herz! Umkehr ist immer eine
Dimension des Herzens, nicht des Verstandes. Zuwendung zu Gott ist immer ein Vorgehen im Herzen. Jedoch
bin ich auch vorsichtig. Eine „einfache“ Herumreichung der hlg. Kommunion ist nicht gut, denn es geht
auch hier um die Frage: nehme ich mein Gegenüber ernst. Wenn ein Priester mir die hlg. Kommunion reicht
und sagt: „Der Leib Christi“, dann sage ich AMEN, aber eben mit dem Wissen, was AMEN in diesem Falle bedeutet.
Wenn nun jmd. nach vorne geht und die Kommunion empfängt, dabei einfach nur so AMEN sagt und nicht dran
glaubt, was er tut, dann ist dies „Heuchelei“ und auch falsches Verständnis. Damit tue ich der Kirche
und auch meinem kleinem treuen Nachbarn nichts Gutes, im Gegenteil, ich nehme ihn nicht ernst. FAZIT:
Wer keinerlei Bezug zur Eucharistie hat und den Glauben nicht teilt, der kann nicht nach vorne gehen,
d.h. er hat keine Berechtigung dazu, weil er die andere geradezu verhöhnt. Bei Frère Roger ist dies
ein ganz anderer Fall! Also, setzen, sechs!
#29 Luther 14:57:22 | Donnerstag, 7. September 2006
Trotzdem bleibt die Frage: Wodurch wird ein Mensch katholisch? Ich habe das Gefühl, dass diese Frage
KEINER beantworten will. War Frère Roger, abgesehen einer“Taufscheinidentität“ katholisch oder nicht?
Bitte aufpassen…diese Frage ist verfänglich, denn 80% der Katholiken könnten als Antwort auf diese
Frage als Nichtkatholiken entlarvt werden oder in Ihrer „Häresie“ bestätigt werden. Als Übertreter
bin ich gespannt auf die Antworten!! ?:) ?:) ?:) ?:)
Unsinn Ich frage mich oft eins: Warum ist es so arg wichtig und so speziell hochrangig, ob Frère Roger
ein rk in seinem Taufschein hatte? Völlig egal. Unwichtig wie ein Kropf. Völlig schnuppe. Er hat die
Kommunion mit dem Herz empfangen, er hat an den anwesenden HERRN in der konsekrierten Hostie geglaubt
und ihn angebetet. Völlig unabhängig davon, ob er ein rk hat. Wenn der HERR so auswählt und nicht aufs
Herz schaut, dann haben nahezu 80% der Katholiken verdammt Glück gehabt. Sie haben zar keinerlei Bezug
zu dem was sie machen, aber ein rk im Schein…Glück gehabt!! Man versteht doch endlich mal: die Definition
von katholisch ist NICHT an einem rk in einem Schein, der in einer Schublade liegt, auszumachen. Natürlicherweise
konvertiert jmd., der im Herzen katholisch ist. Aber selbst ein Papst hatte Frère Roger abgeraten zu
konvertieren, weil er dann seinen eigenen Auftrag kaputt gemacht hätte. Das dieser Artikel NULL Ahnung
hat, sieht man an der Bemerkung, dass Frère Max ausgetreten sein sollte. Unsinn und völlig unwissend!
Zudem hat Frère Max eine neue Liturgie erarbeitet, die sog. Lima-Liturgie.
Najanaja Schon richtige Ansätze! Stimmt schon! Aber um ehrlich zu sein würde ich da Buch von Joshua
Harris nicht empfehlen. Denn was dort drinsteht setzt die Jugendlichen unter Druck, ähnlich wie die Kampagne
„Wahre Liebe wartet“! Der Kirche kann und geht es nicht um Stilisierung von Sexualität und von Furcht
davor. Wie Papst Benedikt schreibt, geht es darum, den Eros zu erheben und mit der Agape verschmelzen
zu lassen! Es ist so, dass ein Jugendlicher lernen muss, die Sexualität als ein großes Geschenk Gottes
zu betrachten. Hinzu kommt kein spielerisches Erlernen, sondern vor allem Dingen unbedingte und ausnahmslose
Bindung an einen Menschen. Wer das versteht, der braucht dieses „Kinderbuch“ und absolut nicht empfehlendswerte
Buch „Ungeküsst und doch kein Frosch“ zu lesen. Zudem ist im übrigen jeder Mensch von Gott auch als
Mensch erschaffen worden…und dazu gehören menschliche Gebärden.
@Hyazinth: Naja, sagen wir mal so: Wer macht das Lehramt der Kirche denn aus? Am Ende ist es nunmal der
Papst, der das Lehramt verkündigt. Zudem hat er gar nicht gegen das Dogma gesprochen. Wer genau hinsieht,
wird sich jedoch die Frage gefallen lassen müssen, wodurch ein Katholik definiert ist. Meiner Definition
nach, war Frère Roger katholisch. Vielleicht nicht dem Taufschein nach (die Taufe ist nunmal katholisch),
aber dem Herzen nach. Und nun stellt sich die Frage: Wonach richtet sich ein lehramtliches Dogma? Nach
Fragen des rk oder ev auf einem Schein, oder der Herzenszuwendung. Überlegen Sie bitte auch, wann das
Dogma entstanden ist, und welchen Spielraum es hinterlässt, auch weiter zu interpretieren. Und zudem
glaube ich, dass der jetzige Papst sehr sehr genau weiß, was er verkündet oder nicht. Fazit: Der Papst
hat genau richtig gehandelt und als Katholik sehe ich mich ihm „verpflichtet“ nachzufolgen. Und das tue
ich auch gerne, denn hier hat er einfach Recht. Egal was andere, schismatische Gruppen außerhalb der
Kirche von sich lassen, die so oder so die ganzen Dogmengeschichte für ihre Zwecke umschreiben und missbrauchen.
Wie oft eigentlich noch: Das II. Vatikanum war kein Bruch in der Geschichte der Kirche!!!!!!!
@Athanasius Sagen Sie mal: Sind Sie ein eigenständiger Mensch? Oder ist für Sie Mons. Lefebre ein so
großes Vorbild? Können Sie auch selbst denken? Haben Sie eine eigene Meinung? Ich weiß nicht, aber
alles was Sie sagen bezieht sich immer auf den Bischof! Im übrigen…seien wir objektiv und schauen auf
die Piusbrüder…von wegen: Gute Absichten, schlechte Endeffekte. Wissen Sie, es ist immer schwer, selbst
im Glashaus zu sitzen und dann Steine zu werfen. Wie gesagt. Nicht alles in Taize ist gutzuheissen. Sicher.
Es gibt Problem- und Spannungsfelder. Aber insgesamt, wie der Papst sagte, bewegt sich Taize. Und das
in die richtige Richtung. Und die Jugendlichen merken das. Und sie merken, wie Glaube gelebt werden kann.
Und wie universal der Glaube und die Kirche doch sind. Gruß Luther
Und nun?!?!? Jetzt wird es ja ernst! Verdammt! Jetzt würdigt der Papst auch noch Frère Roger. Aber was
sollte man als glaubenstreuer Katholik tun: Dem Nachfolger Petri folgen. Wenn er so etwas sagt, dann müssen
wir uns anschließen. Also: Danke Frère Roger für dein tiefes Zeugnis des christlichen Glaubens und
der Demut Jesu Christi! Danke, dass Generationen junger Menschen dir nachfolgen und sich dem HERRN anvertrauen,
schlicht und würdig! Nun zu der Verwirrung…das glaube ich. Da schalten manche menschlichen Gehirne
ab. Luther als Name und dann noch katholisch…mh, vielleicht ja. Gruß Luther
Wie recht er doch hat…#2 Und wieder gebe ich Bernadin Recht. Weiter noch: Zunächst geht es in Taizé
weniger darum, Menschen zu einer speziellen Konfession zu führen. Wissen Sie, was als erstes überhaupt
passiert? Die Menschen drehen sich nach Christus um. Sie beschauen ihn, um zum wahren Sinn im Leben zu
kommen. D.h. Taizé „bildet“ Menschen überhaupt erst in Richtung Glaube wieder aus. Was dann passiert,
ja, das ist Taizé eigen und sehr schön: Sie verweisen zurück. Sie verweisen die Jugendlichen zurück
in Ihre Heimatgemeinde. Die Jugendlichen sollen sich dort engagieren, sollen dort aktiv sein. Und sicher
gibt es Konvertierungen…Fr. Max Thurian, die im übrigen eine neue Liturgieform mitbegründet hat, ist
ein Beispiel…aber der Schreiber „Luther“ zählt zu den weiteren Beispielen… Also…Taizé ist erfolgreich
in der Verkündigung des Reiches Gottes. Und nach dem Tod von Frère Roger kamen immer mehr junge Menschen
nach Taizé…wie sagte Papst Johannes XXIII :“ In Taizé kommt man wie an den Rand einer Quelle“. Christus
ist die Quelle!!!!
Wie recht er doch hat… Zwar schließe ich mich nicht ganz der Wortwahl meines Vorredners an, aber insgesamt
hat er schon recht. Ist denn ein Mensch in Ihren aller Augen nur ein „Christ“, wenn er in der alten Messe
in ehrwürdiger Position die Kommunion empfängt, bei einem hochwürdigen Pfarrer der Piusbruderschaft?
Hm, wie war das mit den Pharisäern?!? Waren die nicht genauso?
Jaja, Es ist ja von mir aus so…die einzige Leiter die in den Himmel führt, ist die katholische Kirche!
So, dann mal los: Woran macht sich eine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche denn fest? Am rk in
einem bedeutungslosen Schein? Im Herzen? Wohin schaut der HERR? Dann weiter: Ist der Papst nun das Oberhaupt?
Wenn ja: Warum sollte Frere Roger eigentlich konvertieren, wenn selbst das Oberhaupt der Kirche ihm davon
abrät? Und kommen sie ja nicht mit sedisvakantistischen Argumenten…dann sind sie selbst nämlich KEIN
bisschen katholisch!!! Ganz einfach!!
Sinnlos Ein absolut sinnloser Artikel eines Lefebre-Anhängers. Mit dieser Aussage ist nichts gewonne,
gar nichts. Unsinnig, wirklich! Vor allem, was hat der Artikel mit der Überschrift zu tun? Gar nichts…
Frere Roger ist nicht konvertiert und wer meint, dass sein Heilswerden reinweg von einem rk auf einem
unwichtigen Papier abhängt, der hat ein ernstes Problem. Denn Frere Roger hat sich niemals gegen die
katholische Kirche gewendet, im Gegenteil, er stand ihr nahe…wahrscheinlicn näher als mancher, der
ein rk auf seinem Schein stehen hat…und? Sortiert der HERR nun? Ich weiß nicht, diese Diskussion ist
einfach sinnlos und sehr leidvoll! Konzentrieren wir uns lieber darauf, was Taize Gutes und Nicht-Gutes
getan hat für den Verlauf der Christenheit… Gruß Luther
@Adrian, Tomasino: @Adrian: Danke für Ihren Beitrag. Sie haben Recht! @Tomasino: Vorsicht mit zu schnellen
Verurteilungen. Sie haben keinerlei Ahnung, wie viel ich vom katholischen Glauben weiß oder nicht weiß.
Sie wissen ja…nicht zu schnell verurteilen. Aber nochmal: Mir geht es darum, christlichen Glaube nicht
nur auf das Zuschaustellen einer jahrtausendalten (wunderschönen) Tradition zu reduzieren. Zur eigenen
Glaubenserbauung, ja. Gerne. Sie sprechen mit Ihrer Antwort anderen Menschen und Christen ihren Glauben
ab, sofern sie andere Auffassungen oder anderer Konfession sind. Darüber entscheidet der HERR alleine.
Weiter: Es gehört zum christlichen Leben, dass der Glaube verbindet. Der Glaube muss mich befreien, auch
im Bezug zu einem anderen Menschen. Denn erst wenn ich selbst frei bin, kann ich den anderen annehmen,
wie er nunmal ist. JESU Ziel war genau dieses: GOTT nimmt die Menschen an. Er bleibt mit ihnen im Bund.
Und wenn diese Liebe unter den Menschen offenbar wird, wenn die Menschen danach leben, dann ist dies gelebter
christlicher Glaube. Zentral muss die Eucharistie bleiben, aber nicht alleine. Es kommt einfach unweigerlich
die Begegnung mit ALL meinen Mitmenschen hinzu. Das wird arg oft vergessen. Und darüber „beschwere“ ich
mich. Alleine die Eucharistie ist kein christl. Glaube! Und noch was: Wie Sie vielleicht wissen: Luther
war exzellent gebildet im katholischen Glauben. Also, vorsicht…
Nett… ist dieser Text schon, aber um ehrlich zu sein, die Aussage ist etwas komisch. Ich bin nicht alleine
dadurch Christ, dass ich die hlg. Kommunion empfange. Das reicht nicht. Wer die Kommunion empfängt und
anschließend seinem Nächsten auf die Backe haut, der hat etwas missverstanden. Liebe deinen Nächsten
und liebe Gott, so sagt der HERR. In diesem Artikel kommt mir zu wenig der Nächste vor, die Hilfsbedürftigen,
um die sich Jesus zuerst gekümmert hat. Es geht nicht immer nur darum, im Christentum eine reine Verehrung
der hlg. Hostie anzusehen. Es geht auf jeden Fall um wesentlich mehr.
@r.ruhrgebietler: Sagen Sie mal! Meinen Sie das Ernst? Haben Sie darüner nachgedacht, welch einen Quatsch
sie erzählen?!?! Zuersteinmal: Ich kenne Frère Alois (den neuen Prior in Taizé) persönlich gut und
er sagte mir auf die Frage, ob Frère Roger konvertiert sei, dies nicht der Fall war. Er ist evangelisch
geblieben! Aber, in Wirklichkeit geht es nicht darum! Er hat, so weiß man, den katholischen Eucharistieglauben
mehr als geteilt, er hatte engen Kontakt zur katholischen Kirche und musste deshalb trotzdem nicht konvertieren.
Was glauben Sie eigentlich, wie JESUS seine Gnade verteilt? Nach Taufbescheinigung? Wissen Sie eigentlich,
dass 80 % der Katholiken nicht wissen, dass sie den Leib CHRISTI aufnehmen?! Wenn JESUS wirklich danach
urteilt, wird er mit Sicherheit, und das wissen wir aus seinem Evangelium, am wenigsten Frère Roger verurteilen,
denn „Wer nicht gegen uns, der ist für uns“!!! Also, lieber mal überlegen und „logisch“-christlich abwägen.
Vielleicht mag die katholische Kirche die Heilswahrheit verkündigen. Gut so! Aber dies bedeutet lange
noch nicht, dass eine formale Mitgliedschaft auf dem Taufschein ausreicht. Und im übrigen: die kath.
Kirche lehrt das nicht!
Ich habe eine Frage: Was wird denn passieren, wenn Rom die Piusbruderschaft wieder zurückholt? Meine
These: Gar nix. Dann gibt es ein paar treue Traditionalisten (die die Tradition falsch interpretieren),
die nun offiziell in ihre lateinische Messe rennen können, aber mehr auch nicht. Es geht doch lange nicht
mehr um die Gesamtsituation der Kirche, nein, viel eher geht es um egoistisches Getue um ein zeitvergeudendes
Thema. Es wird kein zurück mehr geben in die Zeit vor das II. Vaticanum und das ist auch gut so. Vielleicht
dürfen jetzt ein paar schiefgelagerte ihre Messe in Latein feiern, die Kommunion im knien empfangen und
sie sind glücklich. Ja, vielleicht wird dann noch diese Seite eingestellt, denn es gibt ja nix mehr zu
meckern und zu bekämpfen. Obwohl, vielleicht doch. Es lässt sich immer was finden.
@GerdEric: Warum nicht solche „Dinge“ in Anspruch nehmen? Naja, weil man mit sich selbst ehrlich sein
sollte. Warum soll ich den meinen Hass auf die Kirche erst damit ausleben, dass ich vor lauter Wut und
Verärgerung austrete und mit dem Verein nichts mehr zu tun haben will…und im nächsten Moment, wenn
es schön ist, dann hole ich mir den Service wieder ins Haus…! Warum so unehrlich zu sich selbst…?
Oder richte ich mein Fähnchen nicht auch dann gleich im Wind aus? Die Jünger, die Jesus verlassen haben,
ja, die waren eben auch weg, weil sie nichts mit ihm zu tun haben wollten. Das ist nur ehrlich, wenn auch
nach christlicher Sicht, leider nicht unbedingt der Weg, der richtig ist…denn dies ist nur Jesus selbst!
Der Staat trägt die Kosten mit, das ist auch gut so…aber so ewig viel schießt er nicht dazu. Der kirchliche
Kindergarten hier im Dorf wird mit sage un schreibe 25% unterstützt. Der Rest kommt von der Kirche! Kann
man da nicht auch etwas verlangen? Dies ist nicht unbedingt ein Zeichen der Nächstenliebe.
@Filia_Nocte: Naja, ich kann mir kein Urteil erlauben, wie sehr Sie einer Heidin ähneln. Sie hängen
sich an Götter…jeder Polytheismus wiederum kreiert an einer Stelle den einen Gott (so schreibt Kardinal
Ratzinger). Ich weiß auch nicht, ob Sie ums Feuer tanzen. Aber denken Sie mal darüber nach: An was hängen
Sie ihr Heil? Was passiert, wenn diese Sache mal weg ist? Worin finden Sie Ihren Sinn? Sind Sie vielleicht
im Bereich der Esoterik angesiedelt? Dann muss ich Sie wirklich fragen, inwiefern Sie uns Christen da
einen berechtigten Vorwurf machen können. @rotwang: Naja, ihre Logik ist nicht nachvollziehbar. Sie reden
über den Begriff der Wahrheit und im nächsten Moment verwerfen Sie ihn direkt wieder. Über eine Wahrheit
wird nicht abgestimmt und kein religiöses Votum entscheidet darüber. Gott selbst hat, die Wahrheit an
sich, hat eingegriffen, verstehen Sie das endlich…Ihre Mehrheitswahrheit ist Wahn, es ist eine Vorstellung,
die immer kippt, wenn auf einmal die Mehrheit etwas anderes denkt…und somit ist die Logik durchbrochen,
denn dann ist es keine Wahrheit mehr!
@rotwang: Nein. Da haben Sie etwas missverstanden. Wahrheit ist aus der philosophischen Definition heraus
schon etwas allgemeines, ja, es beinhaltet das Allgemeine als solches in sich selbst. Wahrheit ist nicht
verrückbar. Gott hat sich in der Geschichte offenbart und seine Heilswahrheit verkündet. Dies beginnt
im alten Testament und geht hinüber, als Gipfel in die Christologie. Jesus Christus ist der menschgewordene
Gott. Wir brauchen uns keine Gedanken darüber zu machen, was Wahrheit ist, weil Gott die Wahrheit in
sich selbst ist und deshalb die Wahrheit in Christus offenbart hat. Was Sie machen, ist, die menschliche
Konsensethik zu entwerfen, a la Habermas. Der Mensch soll sozusagen die Ethik in einem Konsens erarbeiten.
Wir sprechen aber über WAHRHEIT. Und die ist nur wahr, wenn SIE wahr ist!
@rotwang: Ja, dass das Heil einzig und allein aus Christus und seiner Kirche kommen kann, daran glauben
wir nicht nur, davon sind wir überzeugt. Die ev. Kirche geht hier leider einen Trend mit, der absolut
nicht ok ist und gegen die Kirche selbst spricht. Sie fühlen sich als homosexueller Mensch dort wohl!
Das ist ja schön, aber es widerspricht der christ. Morallehre! Die ev. Kirche wird hoffentlich bald diesen
Irrtum einsehen und aufhören, schwule Pärchen zu segnen. Es ist keine Wahrheit, wenn Sie meinen, Sie
leben so, und man soll dann jeden so leben lassen, wie er es gerade will. Damit ist der Beliebigkeit des
Seins Tür und Angel geöffnet!
@Eromenos: Ich hoffe auch, dass Sie nicht unbedingt ein Kind erziehen wollen. Noch was: es geht mir hier
nicht um die Frage der Homosexualität! Aber Sie scheinen wirklich aus Hass und Gegenwehr alles zu vergessen,
was der christl. Glaube hier im Abendland überhaupt erst für ein Fundament gelegt hat. Vergleichen Sie
doch mal in der Hitlerdiktatur. Hier waren Homosexuelle zum Tode verurteilt, Hass und Diktatur haben sich
über jegliche Menschenrechte hinweggesetzt! Es existiert nunmal ein christl. Erbe und darauf baut die
ganze Gesellschaft auf! Das ist so und die Kirche hat den größten Anteil daran. Aber gut, wenn Sie dahingehend
gar kein Einsehen besitzen.
@rotwang: Ja, Sie haben durchaus Recht. Es gibt Tendenzen in diesem Forum, die eine freie Entscheidung
des Menschen ablehnen. Doch dies ist nicht kirchlich-einhellige Meinung. Es gibt ein Dokument des II.
Vatikanischen Konzils, in dem die Kirche die Religionsfreiehti ein für alle mal festgesetzt hat. Falls
es sie interessiert: „Dignitatis humanae“ heißt es! Natürlich kommen wir nicht davon weg, zum absoluten
der christlichen Wahrheit zu stehen. Es gibt keine Erlösung außerhalb Christus (und seiner Kirche).
Nur die Aussage von Filia_Nocta ist einfach nur schlimm und absolut nicht mehr tolerant! Wir reden doch
hier nicht von einem Sportverein oder einer Musikkapelle! Bitte eher nachdenken und dann schreiben! Gruß
Luther
@Filia_Nocte: Ähm…ich hoffe aber auch inständig, dass Sie NIEMALS eine kirchliche Beerdigung in Anspruch
nehmen werden, dass Sie NIEMALS in Verzweiflung und Not in die Kirche gehen und Halt suchen, dass Sie
NIEMALS ihr Kind taufen lassen wollen, dass Sie NIEMALS das Kind in einen kirchlichen (hier völlig egal
welche Kirche) Kindergarten schicken, dass Sie NIEMALS kirchlich heiraten werden…etc! Merken Sie, Sie
schießen sich selbst ins Bein. Es ist ja nur ein Religion unter anderen…für so einen Quatsch brauche
ich doch nichts zu bezahlen… Wissen Sie überhaupt, warum Sie so frei denken und reden können und dürfen?
Wissen Sie überhaupt, warum es Ihnen frei gemacht ist, zu entscheiden, was Sie wollen? Wissen Sie überhaupt,
auf welchen Werten dieses Abendland, in dem Sie hier leben und unter dessen Tisch Sie Ihre Beine stellen?
Eine Religion wie jede andere… Bitte bitte überlegen Sie noch einmal scharf, um was es eigentlich geht,
bevor Sie in einem kirchlichen Forum posten! Gruß Ihr Luther
@Athanasius: Sie reden sich wie immer raus!! Zunächst Ihren Vorwurf an Dr. Otterbeck spiele ich gerne
an Sie persönlich zurück! Sie sind offenbar auch nicht in der Lage, Ihre Agressivität gegenüber der
neuen Messen zu kontrollieren und so erscheint auch Ihre Argumentationsstrukur ein wenig belächelbar.
Vielleicht haben Sie genau das viereckige Rad? Wer weiß es? Natürlicherweise wird und dürfen die eucharistischen
Gestalten nicht geändert und wer denkt, der jetzige Papst würde dies tun, der hat ihn nicht verstanden.
Worauf wollen Sie eigentlich hinaus? Hat denn die Piusbruderschaft oder ähnliche Gemeinschaften einen
derart großen Zulauf? Verstehen Sie es endlich: der Kirchenschwund hängt nicht an der vermeintlich „großen“
Liturgie“reform“, die in Wahrheit gar nicht so viel verändert hat! Es sind andere, viel tiefere Gründe,
die eben Einfluss nehmen auf die kirchliche Gebundenheit! Ich habe mit vielen alten Menschen gesprochen,
die den lateinischen Ritus noch mitbekommen haben. Und wissen Sie, nicht einer dieser Menschen hat sich
negativ zum neuen Messbuch geäußert. Viele schwierige Dinge haben sich für das Volk durch die „Reform“
gelöst!
@all: Ich hätte ja mal wichtige Fragen, auf die Antworten freue ich mich (aber bitte nicht im Stile:
das wäre dann so!)! i) Rein vom liturgischen Ablauf hat die neue Messe ja den alten Ritus nicht grundauf
erneuert. Es wurden Teile weggelassen, die Laien neuerdings stärker eingebunden. Zu was hat der alte
Ritus in manchen Pfarreien früher denn durchaus auch geführt: Menschen, die die Vormesse und die Nachmesse
„weg gelassen“ haben und nur zur hlg. Kommunion gekommen sind. Kann das so richtig sein? Liturgische Ausläufer
gab es immer und wird es immer wieder geben. Außerdem, wie schreibt der Kardinal Ratzinger noch so schön:
Glaube ist seit jeher eine ganz innere persönliche Zuwendung zu IHM. Früher waren die Menschen nicht
immer gläubiger. Vielleicht eher Obrigkeitshörig! Ist das Christentum? Frage: Inwiefern hat sich denn
der Charakter der Messe OFFENSICHTLICH für einen Katholiken geändert, d.h. wodurch wird er denn dadurch
Christgläubiger? ii) Kann eine Liturgiereform (die an sich gar nicht so viel reformierte) diese Krise
auslösen? Oder befindet sich der christ. Glaube nicht an sich selbst in einer zeitlichen Krise? iii)
Die Liturgie wurde doch gar nicht „neu“ erfunden im V.II. Es ist kein Abbruch mit der Tradition, oder
bemisst diese sich nur dadurch, dass die Messe in Latein gelesen wird, bzw. die Kommunion im knien empfangen
wird (was im übrigen durchaus mißbraucht werden kann…wenn man die Hostie im Mund lässt und danach
wieder rausholt)!
@all: Eine Frage hätte ich als Protestant mal alleine zur Logik des Gesagten: Also, Petrus (bzw. die
jetzigen Nachfolger Petri) hüten dei Schafe. D.h. für die Kirche gilt das Petruswort. Auf der einen
Seite bedeutet dies Gehorsam, ja, dem Papst eben in Entscheidungen zu vertrauen, durchaus Kritik zu üben,
aber letztenendes doch seiner Linie zu folgen. Auf der anderen Seite, wenn es einem dann nicht passt (wie
z.B. der Piusbruderschaft) geiselt man den Papst und sagt, er habe hier nichts zu entscheiden… Mal eine
logisch-philosophische Frage: Wie entstehen denn eigentlich Traditionen? War das letzte Abendmahl nicht
auch eine Tradition angelehnt? Entstehen Traditionen nicht genau dadurch, dass sie irgendwann mal eingeführt
werden? So wie z.B. die tridentinische Messe? Oder eben jetzt das neue Messbuch?
@Theophil: Es ist sehr schade, eine solch dogmatisch, versteifte, bibelferne,mittelaterliche, machtbesessene
Meinung zu haben. Wie heuchlerisch. Was schreibt der Papst so schön über die Liebe und dann kommt ein
Traditionalist und streicht darüber einfach hinweg. Dieser Mann hat wahrscheinlich mehr an Gottes Reich
mitgebaut, als die allermeisten hier in diesem Forum (mich eingeschlossen). Aber nein. Gott ist zwar die
Liebe, aber wer sich nunmal von der katholischen Kirche entfernt hat, der kann Gutes tun solange er will.
Der liebe HERR Jesus Christus wird es ihm aber leider nicht anrechnen, denn er hat sich ja leider aus
der rö. katholischen Kirche entfernt. So ein Pech für diesen Mann. Er stirbt für andere Menschen, hat
aber bei Gott Pech gehabt. Haben wir einen solchen Gott? Wollte Jesus Christus einen solchen Gott verkündigen?
Wie meinte er es wohl, als er die Geschichte des barmherzigen Samariters erzählte? Hat dieser auch Pech
gehabt, nur weil er aus Feindesland kam oder sieht der HERR vielleicht darüber hinweg? Aus Liebe?? Wie
überschreibt der Papst seine Enzyklika: DEUS CARITAS EST!
Idee? Naja, so schlecht ist diese Idee doch gar nicht, solange es eben kein beständiges Thema ist und
bleibt! Es sollte und darf nicht immer und regelmäßig so sein, nein, außerdem war es ja auch ein ökumenischer
Gottesdienst, d.h. die Traditionalisten sollten nicht wieder aufkommen mit ihrem ewigen Nörgeln. Es gab
KEINE Eucharistiefeier, kein hl. Brot wurde verunstaltet, etc!
@Elendester Sünder: Naja, es ist auch schon immer zu einfach gewesen, alles auf eine satanistische Einwirkung
zu reduzieren. Glücklicherweise hat auch die Kirche hiervon Abstand genommen. Viele Krankheiten lassen
sich durch gute therapeutische Maßnahmen heilen oder zumindest lindern. Exorzistische Stoßgebete gehören
hier in Wets-Europa der Vergangenheit an und das ist auch gut so. Die Menschen sollen keine Angst vor
ihrem Schicksal bekommen, nein, sie sollen dazu stehen lernen und sich helfen lassen, aber von jmd., der
mehr Ahnung hat. Und zwar von der Materie und nicht von Theologie etc.! Das passt einfach nicht zusammen
und moderen Wissenschaft rückt dieses Bild wieder zurecht! Gruß Luther
@Demon Ja, sagen Sie mir bitte folgendes: 1) Woher kommen die Werte und erhalten sie die Legitimation?
2) Wer sichert diese Werte? Nur der Staat, der aufgelöst werden kann? 3) Wie kann die Gesellschaft leben,
wenn es keine Verantwortung vor jmd. gibt? 4) Wie bekommt jeder Mensch durch den Relativismus eine Menschenwürde,
die ihm immer, egal ober der Staat existiert oder nicht, anhaftet? Würden Sie sagen, dass die Menschenwürde
ein Individualrecht ist? Oder doch eher ein Universalrecht, d.h. niemand kann sich selbst würde geben
oder nehmen? Ein Christ muss zu seinen Werten stehen, so ist das nunmal. Und wenn Sie sagen, nur innerhalb
unserer „Organisation“, dann haben Sie das Prinzip verstanden. In dem Moment, in dem CHRISTUS sagt, er
ist die Wahrheit und das Leben und der einzige Weg zu Gott, dann gilt die Kirche universal und auch deren
„Gesetze“. Da sind auch Sie, auch wenn Sie es nicht wollen, mit inbegriffen!
@Wolfgang Sie verstehen mich nicht! Es ging mir nicht darum, Sie zu beleidigen oder ähnliches! Die Frage,
ob Homosexualität eine Krankheit ist, ist wohl nicht unbedingt zu stellen, denn es ist keien Krankheit.
Auch geht es nicht darum, dass Sie jetzt „konvertieren“ zur richtigen Sexualität! ABER, es ging mir darum,
Ihnen zu sagen, warum die meisten in diesem Forum so reagieren. Es geht auch nicht darum, dass Sie jetzt
in der Ecke stehen, denn gerade unser HERR ist auf alle Menschen zugegangen! Aber es geht darum, dass
Sie nicht eine „homosexuelle Beziehung“ mit einer heterosexuellen EHE gleichstellen, denn damit geht eines
der wichtigsten Dinge verloren der Gesellschaft! Die Ehe ist von Gott eingesetzt, zwischen Mann und Frau.
Es gleicht einem Schutzrahmen, in der Kinder groß werden können, in der die Liebe gedeiht zu ihrem vollen
Wesen. Gott selbst begleitet eine Ehe mit seinem großen Segen und schenkt immer wieder Wege, auch aus
Krisen zu kommen, wenn man IHM vertraut! Eine homosexuelle Partnerschaft kann all dies nicht sein! Gott
schenkt sicher seinen Segen, aber man selbst kann ja auch etwas dagegen tun, oder? Man kann sich ja mit
der Sache an Gott wenden und IHM die Führng überlassen. Muss man es ausleben?
@Wolfgang, Demon Nein, das tue ich nicht! Die Kirche versucht, die Wahrheit Christi zu behalten und diese
zu vermitteln. Hier geht es nicht darum, dass wir gemäß dem Motto leben: Jeder werde glücklich wie
er kann. Dies ist falsch und absolut irrational. Wie soll eine menschliche Gemeinschaft nach diesem Grundsatz
überleben? Schauen Sie sich die Folgen der 68er-Bewegung an?!?!? Und bitte erzählen Sie mir nicht allen
ernstes, dass das, was die Gesellschaft heute lebt, gleich gut und ok ist. Der Papst nennt dies Relativismus
und daraus folgt sofort der Hedonismus. Die Kirche muss die Wahrheit Christi bewahren. Das bedeutet auch,
dass wir Christen leider sagen müssen, dass gewisse Dinge falsch sind. Nicht nur an uns, sondern auch
in der Gesellschaft. Die Familie, so glauben wir, ist eingesetzt worden von Gott, wie auch er einen Ratschluss
mit Israel eingegangen ist. Dies ist Vorbild! Ihr Werterelativismus führt doch zu nichts. Dazu, dass
einfach jeder tut und lässt, was er will. Denn, jeder soll ja so glücklich werden!
@Wolfgang Nein lieber Wolfgang, hier irren Sie aber gewaltig. Natürlich gibt es die klassische Familie
und diese ist auch nur unter hochrationalen Begründungen die einzige Lebensform für Paare, die Sinn
macht. Schon in frühen Menscheitszeiten haben sich 2 Menschen (Mann udn Frau) zusammengeschlossen. Die
Beliebigkeit der Triebe (was der Papst mit Eros als Liebesform bezeichnet) ist ein Produkt des Menschen,
den es zu kontrollieren gilt. Denn es geht nicht immer nur im mich, sondern auch um die anderen, die ich
mit einer solchen perfiden Einstellung verletze. Natürlich kann das Leben sich verändern. Aber diesen
festen Bestandteil zu haben, einen Menschen, den man eben liebt und an dem man festhält, weil man es
sich „geschworen“ hat, ist eine Lebenshaltung, die die Triebe „reinigt“ und uns Menschen das wahre Glück
der Liebe finden lässt. Auch in schweren Situationen gehört es dazu, den Partner, den man geheiratet
hat, zu ehren und zu lieben. DENN Liebe ist nicht nur ein Trieb oder ein Gefühl. Es ist auch verbunden
mit Wille und Verstand. Homosexualität ist mit einem Gefühl vereinbar, aber nicht mit Wille und Verstand,
denn die natürliche, evolutionäre Fortpflanzung ist hier gar nicht gegeben. Auch die Verteilung der
Geschlechter (und eine Frau kann kein Mann ersetzen, so ist das nunmal, denn das sagt uns auch die Biologie)
ist natürlich vorgegeben.
@Athanasius: Moment mal, in der neuen Messe wird aber das Opfer Christi nicht nochmal wiederholt. Hier
geht es nicht darum, Christus nochmal neu zu „schlachten“. Gegen diese, erst mit de Zeit aufgekommene
Vorstellung, wandte sich das II. Vatikanum. Und man ging zurück zur Urkirchlichen Vorstellung (ich meine,
die Eucharistielehre wurde ja erst sehr spät dogmatisiert). Eine Teilhabe am letzten Mahl ist wohl eher
verständlich, auch aus den Worten Jesu heraus. So beschreibt es im übrigen auch Papst Benedikt XVI.!
Gruß Luther
@Volkmar: Durchaus haben Sie Recht. Manche Menschen, die sich als religiös bezeichnet haben, bzw. bezeichnen,
sind wirklich der Verführung der Macht und Größe erlegen. Es waren aber Menschen, nicht die Religion.
Wissen Sie, Religion ist nicht etwas, was ein Mensch abschalten oder anschalten kann. Es ist etwas, was
uns allen Menschen tief inne wohnt. Es gibt KEINE Menschheitsepoche, in der Menschen keine Religion besaßen.
Und das Gute dabei: Die vorchristlichen Religion besitzen einen roten Faden, der, so scheint es, im Christentum
gipfelt. Wer Religion wirklich ausübt, der muss, wie es der Papst eindrücklich schreibt, im Herzen und
im Geist Liebe haben. Noch was: Das Christentum ist die EINZIGE Religion, die die eigenen Sünden bekennt.
In einer hl. Messe wird zu Beginn immer die Schuld bekannt, die Beichte, etc. Wir sind Sünder und das
ist uns klar. Wie vielen anderen „nicht-religiösen“ Menschen ist das denn klar? Suchen Sie sich bitte
ein Staatssystem aus, dass hier genauso agiert?
Naja, Naja Ich kann mir schwer vorstellen, dass der Papst die Konzilsdokumente überdenken wird. Gerade
er will sie ja umsetzen. Hat er nicht am 40. Jahrestag des Konzilendes gesagt, dass er die Reformen und
Ideen weiter voranbringen will? Ich weiß nicht, es hört sich eher nach einer Vorstellung der Bruderschaft
an, damit sie sich wichtig tun. Ich glaube kaum, dass die Piusbruderschaft im „Recht“ ist, an Rom Forderungen
zu stellen. Das wird der Papst auch sicher unterdrücken, soviel Vernunft wird er haben. Und zum Thema
katholische Staaten? Da sieht man mal, wie weit die einzelnen Mitglieder der Bruderschaft von der Vernunft
und der Aufklärung entfernt sind. Knallharte Unterstellung: Er geht hier nur um kirchliche Machtgefüge.
Der Mann will weltliche Macht, wie es vorkonziliar auch war. Aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei,
wie auch mein Vorredner passenderweise bemerkt. Gruß vom aufmerksamen Beobachter Luther
DANKE Ja, ich finde es echt gut, dass diese zwei Personen gehandelt haben. DANKE IM NAMEN ALLER CHRISTEN!!!!!!!
FÜr den Verkäufer kann man nur beten, dass er die Einsicht erhält, dass er sich zu solchen Aktionen
nicht mehr hinreißen lässt! Gruß Luther
@Vorredner: Naja, ganz einfach: Philosophisch gesehen ist die Definition eines Wunders sehr schwierig.
Ein Wunder beinhaltet immer eine Unsicherheit, denn das steckt im Begriff selbst! Also hier von einem
festen Ereignis auszugehen ist einfach nicht drin. Dafür steht der Begriff Wunder schon! Also ist die
Frage, welche Bemessung man anlegt. Und ich denke eben, hier sollte Vorsicht walten und man kann dies
nicht als Beweis ansehen, dass in der Eucharistie Leib und Blut Christi wirklich real präsent sind. Mein
eigener Glaube steht hier erstmal außen vor. Rein objektiv betrachtet finden wir keinen Beweis für die
Konsekration! Der Glaube sollte im Glaube auch noch eine wichtige Position einnehmen!
@Vorredner: Das erscheint ja etwas lächerlich: Was soll hier bewiesen sein? Eine mögliche Erscheinung
aus dem 8. Jhd.? Als Beweis für was? Nene, also hier ist etwas kräftig falsch verstanden worden. Der
eucharistische Glaube bedarf gar keinem Beweis, das ist doch das „Geheimnis“. Wer meint, man könne durch
„mögliche“ Wundererscheinungen von vor 1200 Jahren einen Beweis führen, der hat ein ernstes Problem!
Nichts ist bewiesen, gut so. Wer meint, an eine solche Wundererscheinung glauben zu müssen, der soll
das tun! Nur was, wenn sich mal herausstellt, dass diese Erscheinung eine geschickte Inszenierung eines
einfachen kathol. Priesters war? Ups, dessen Glaube hat wohl ernste Schwierigkeiten! Im übrigen: Untersucht
man eine konsekrierte Hostie chemisch und physikalisch, wird man auch feststellen, dass hier eine „normale“
Hostie vorliegt! D.h. das Wirklichkeitsverständnis muss ein anderes sein!
@all: Ich finde es aber auch etwas komisch, wenn man es darstellt, als würde die katholische Lehre ein
Fundamentalismus sein. Die Lehre, dass die Bibel wortwörtlich zu nehmen ist, so sagt es ja auch der jetzige
Papst, ist ein Fundamentalismus, und von daher abzulehnen! Es geht doch, laut Kardinal Schönborn, nicht
um die wortwörtliche Übertragung des Berichts auf historische Tatsache! Gruß, ihr Protestant Luther
@all: Ich finde es nicht gut und absolut UNCHRISTLICH, solche Hasstiraden auf uns Protestanten loszulassen.
Auch die kath. Kirche hat einiges und gutes hinzulernen müssen. Immerhin hat sich das II. Vaticanum wieder
auf die Wurzeln berufen, also auf die Urkirche. So schlecht kann es wohl nicht sein, oder? Zudem: Das
Christsein besteht nicht nur im Empfang der heiligen Kommunion! Wer anderen Leute hieran misst, hat etwas
deutlich missverstanden. Ich denke auch, dass die evangelische Kirche nun Wege gehen sollte, denn das
Problem ist eindeutig: die evangelische Kirche hat Schwierigkeiten zu überleben, denn man merkt immer
mehr und deutlicher, dass man ohne Tradition und Einheit mit einem Lehramt sich selbst verrät und sich
selbst verliert in kleine Abspaltungen, die nichts mehr mit der Einheit (die Christus fordert) zu tun
haben! Menschen suchen und finden sich wieder in Riten und bekannten Praktiken. Die heilige Messe deckt
das menschliche Bedürfnis nach Geborgenheit und Wehmut völlig ab! Man sollte also wieder zurück zur
lutherischen Messe gehen (als Protestant)!
#2 Luther 19:47:12 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Naja naja Ich empfinde diese Predigt als sehr negativ! Soll ich Angst haben vor diesem Gott? Ehrfurcht
ja, aber Angst? Nein, dieser Gott schenkt Liebe und diese Liebe ist vor allem erstmal Verzeihen und Liebe!
Es geht nicht darum, das Schwert zu heben, zu bestrafen, weh zu tun, nein, die Liebe zu tragen, anzuzünden
in den Menschen, die das Licht Christi weitergeben! Angst und Furcht verschwinden! Keiner braucht sich
bedroht zu fühlen, Gott selbst lädt uns jeden Tag, jede Sekunde neu zu sich ein! Er will uns nicht verloren
geben! Sein Sohn bürgt dafür! Er selbst nimmt uns immer wieder neu an!
#17 Luther 18:15:25 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@Hans Mohrmann: Ich weiß ja nicht! Aber Ihre Meinung ist ja auch etwas komisch! Der zentrale Punkt des
Christentums findet sich doch nicht im Dogma der Jungfrauengeburt. Es gibt viele ernstzunehmende Theologen,
die auch hier angreifen und „nachfragen“, in welchem Sinne eigentlich Jungfrauengeburt gemeint ist. Eher
symbolisch, angepasst an damalige Legendenbildung? Ich finde, Drewermann hat in diesem Punkte schon recht.
Es geht doch nicht darum. Auch die Erwählung Jesu Christi zum Sohn Gottes (also der genaue Zeitpunkt)
ist doch nicht entscheidend. Ich würde die Aufregung verstehen, wenn Drewermann hier von der Auferstehung
sprechen würde. Aber doch nicht bei der angeblichen Jungfrauengeburt. Das ist sicher kein entscheidendes
Dogma. Im übrigen gibt es auch viele kath. Kardinäle die hier nicht mehr die Worte eins-zu-eins nehmen.
Ich finde das gut, denn das ist wirklich nicht das entscheidende Kriterium am Christentum, ehrlich! Ich
bin kein Drewermann-Freund. Dass er sich losgesagt ist eine Konsequenz, die ich auch schade finde. Es
ist immer gut, wenn es auch Kritiker gibt, die muss es geben und auch eine Institution wie die kath. Kirche
muss sich Kritikern so stellen, dass es dem Glauben angemessen ist und nicht mit Gewalt und Lehrverbot
beginnen. Das bringt nichts!
@Le Trot: Also das ist ja erstmal lächerlich! Klarerweise kam Luther vom Zölibat ab! Ab wie viele Priester
tun das auch? Und das noch heimlich? So ein Quatschargument! Huber hat ganz klar recht, im übrigen sollte
auch einen ordentlichen Katholiken interessieren, was Huber sagt, denn immerhin ist er Professor für
Theologie, alleine aus diesem Grund hat seine Forschung schon gewichtiges Interesse! Ihn abzudegradieren
als Glühwürmchen…vorsicht. Es sollte hier nicht in Verleumdung entgleisen. Der Protestantismus wird
sich reformieren müssen, sicher. Die kath. Kirche wahrscheinlich auch (WAS NICHT MIT DEM KONZIL ZUSAMMENHÄNGT!!!<----das
ist ein billiger Vorwand!)! Die ernsthafte Frage für Bischof Huber ist, wie kann KIRCHE als Ganzes eigentlich
den weiteren Weg gehen. Sich der Strömung des Antimodernismus anzuschließen?? Und dann? Dann wird jeder
junge und alte Mensch sagen, dass er nichts mehr mit Kirche zu tun haben will! Also, es muss in Richtung
aufgeklärtes, dynamisches Christentum gehen. Die Wahrheit JESUS darf nicht verleugnet werden, aber sehr
wohl darf angefragt werden, welchen Sinn es macht, Anfeindungen solcher Art innerhalb eines Leibes Christi
zu kultivieren!
Jaja, wie immer, diese Verurteilungen. Es ist wahr, dass die evangelischen Kirchen Probleme haben, zu
überleben, das stimmt. Bei ca. 1% Gottesdienstbesuch muss hier vieles getan werden. Nur bitte, wie hoch
ist der Anteil in katholischen Kirchen? 5-8 %…super! Konkrete Aussagen über die „einzige“ Richtigkeit
der kathol. Kirche helfen nicht mehr. Das II. Vaticanum hat dies richtig deutlich gemacht. Die Menschen
erreicht man nich mehr, wenn man Glaubenswahrheiten dogmatisch aufdrückt, sondern wenn man sie dynamisch,
menschlich, ja christlich erreicht! Beide KIRCHEN müssen demnach den Weg gehen, nicht unbedingt in einer
Einheitsökumene, aber einen Weg der Gemeinsamkeit. Christus ist das Ziel, der sich weniger in dogmatischen
Streitereien als in konkreten Schritten geäußert hat. Und natürlich fehlt der kath. Kirche etwas: Die
Einheit, die im Wort steckt! Sie ist eben auch nicht so perfekt! Die volle Einheit fehlt ihr und SIE muss
alles tun, um diese Einheit herzustellen. Aussagen in die Richtung, Protestanten seien keine richtigen
Christen, helfen die? Sagte Jesus zu einem Menschen, du gehörst nicht zu mir? So ein Quatsch! Noch was:
Huber sagt auch, dass die kath. Kirche in Rom kein Alleinrecht auf die Def. von Kirche hat! Si ebestimmt
sicher nicht, wer oder was eine Kirche ist! Fertig aus!
Freude Also insgesamt kann sich doch auch Freude einstellen. Wie war es denn Anfang des Jahres…Millionen
Menschen reisten nach Rom, die Medien redeten absolut in Hochtönen über die Kirche und beim Weltjugendtag
war immerhin die Jugend er Welt in Köln vertreten. Jeder anständige Soziologe prophezeit den wachsenden
Glauben der neuen Jugend, tausende junge Menschen sind angesprochen vom Glauben, von Gott, interessieren
sich dafür. Warum wird so schlecht gemalt und immer ist das Konzil Schuld…nein, das ist eine falsche
Auffassung der Tatsachen. Es ist gut, dass sich junge Menschen Gedanken machen und vor allem auch kritisch
sind. Nicht das V.II war „schuld“, wenn dann eher die Aufklärung. Die Kirche musste sich modernisieren.
Eine vorkonziliare Kirche hätte heute keinen Halt mehr, sicher! Doktrinäre, dogmatische, hierarchische
Strukturen, die will keiner mehr. Das ist einfach so! Trotzdem schafft es die Kirche, sich bei den Menschen
beliebt zu machen. Jetzt und gerade Benedikt XVI. schafft dies eindrucksvoll und sehr faszinierend. Da
könnte sogar ich, als Protestant, dem Papst mein Vetrauen aussprechen!
#4 Luther 18:18:12 | Donnerstag, 24. November 2005
JoaJoa Dann mal ran… Heut schon was getan dafür? Ja, habe ich schon! Wer sich sowas kauft, der muss
echt einen Schuss haben. Wer trägt denn T-Shirts, auf denen für die kath. Kirche vor dem II.Vaticanum
geworben wird? Oh Mann, man kann den Traditionalismus aber auch echt in die Höhe treiben, wirklich! Geht
man mit diesen T-Shirts auch in die Messe? Oh, darf man nicht, denn sie wäre der äußeren Form nicht
angepasst! Echt krass!
#1 Luther 18:04:40 | Donnerstag, 24. November 2005
Etwas… …lächerlich ist das schon, oder? Jede Stunde sterben über 1500 Kinder auf der Welt an Hunger.
Spricht Christus nicht aus, dass wir uns um diese Menschen kümmern müssen? Warum dann so ein Quatsch
und eine solche Provokation? Weder die Kirche hat was davon, noch die armen und hungernden Menschen! Gruß
@Timpressum Naja, es ist natürlich schon klar, Timpressum! Wenn du so glaubst, dann ist deine Einstellung
natürlich die, die auch Frère Roger vertreten und gelebt hat! Aus streng katholischer Sicht macht dies
kein Sinn, denn es gilt immer wieder: Jesus Christus konstituiert die eine hl. kath. Kirche, d.h. in deinem
Glauben fehlt etwas, nämlich die kath. Kirche. Wenn du Gott nahe sein willst, wie du geschrieben hast,
dann musst du, so ist die Meinung, katholisch sein, denn Christi Leib auf Erden IST die hl. kath. Kirche!
Du kannst Gott eben nicht nahe sein, wenn du außerhalb stehst! Verstehst du? Das ist ein großer Unterschied.
Und deshalb sagen auch alle, dass Frère Roger hätte konvertieren müssen, denn wenn er Gott echt so
nahe stand, dann muss er zurück in die kath. Kirche, denn nur dort konstituiert sich Gott! Ich bin nicht
einer Meinung mit diesem ekklesiologischen Verständnis, aber naja, die anderen halt schon. Dein Prinzip
ist eher das Prinzip einer Freikirche! Gruß
@all: Eine Anmerkung sollte ich noch machen: Zunächst einmal ist es natürlich hauptsächlich der Glaube,
der den Eucharistieempfang bevollmächtigt. Es ist halt die Frage, ob dies rein formal an der Mitgliedschaft
in der kathol. Kirche festzumachen ist. Meine These: Nahezu 50-60 % der Katholiken, die kommunizieren
wissen nicht, was sie da machen. Da muss ich schon fragen, ob man den Empfang wirklich an der oberflächlichen
Kirchenzugehörigkeit festmachen kann! Ein zweites: Im prot. Abendmahl geht niemals um dieses Brot alleine,
während bei den Katholiken schon. Wer als Katholik mit dem Gedanken zum prot. Abendmahl kommt, dass es
nicht um das Brot hier geht, sondern um Gemeinschaft und Erinnerung, Gnadenzusprechung und Vergebung,
sollte es kein Problem sein, auch zu einem prot. Abendmahl zu gehen. Ich weiß auch, dass es wichtig ist,
beim Empfang der konsekrierten Hostie Amen zu sagen, und dieses Amen sage ich nicht nur zum Glauben, sondern
auch zur Kirche, zum Papst, zu den Bischöfen, zu Maria, etc. D.h. es macht eher aus diesem Grund keinen
Sinn für einen Protestanten, auch wenn er an die Realpräsenz glaubt, zur Kommunion zu gehen! Eines noch:
Kirchenzugehörigkeit macht sich an einem Stück Papier fest, auf dem steht: rk, oder ev.! Mehr nicht!
Das Herz ist entscheidend. Und Frère Roger hatte ein großes Herz für die rk. Kirche!
@Le Trot: Ich urteile nicht, ich stelle fest und erkenne was gut und was schlecht für die Herde Christi
ist. Und das was Schütz getan hat war nicht gut. Nur daran war er nicht allein beteiligt. Was ist denn
nun schlecht? Als Protestant die Eucharistie zu empfangen, obwohl er den exakten Glauben der kath. Kirche
teilt? Oder das er das nicht als Katholik tut? Wäre Ihnen Frère Roger näher, wenn er katholisch gewesen
wäre? Oder ist es schlecht, dass er den Menschen einen guten und offenen (Dogmenfreien) Weg zum Vater
gezeigt hat? Ist das schlecht? Sendet Christus uns Menschen nicht alle aus? Und noch was: Ihre Kritik
am nachkonziliaren System der Kirche ist doch nur ein Produkt einer ideologischen Verfolgung alter Glaubensvorstellungen!
Ich weiß, Sie kritisieren niemals die hl. kath. Kirche, eher die Menschen, die ihr dienen! Wissen Sie
was: Beschweren Sie sich doch beim Papst! Aber lassen Sie Frère Roger raus. Dieser Mann hat im Gegensatz
zu Ihnen zu viel im Sinne Gottes geleistet! Gruß
@Le Trot: Ich finde es wirklich eine sehr große Ungeheuerlichkeit, dass Sie einen solchen Menschen, der
rein aus der Liebe Gottes und aus der Versöhnung gelebt hat, einen Ignorant nennen. Sie sind ein Ignorant
allerhöchsten Maßes. Wissen Sie überhaupt, wie viel dieser Frère Roger für so viele Menschen getan
hat, völlig unabhängig von der bekloppten Konfession. Er hat Menschen die Kirche wieder nahegebracht,
er schickt die jungen Menschen nach Hause und sagt: „Geht in eure Gemeinde, engagiert euch dort.“ Wenigstens
ein bißchen Respekt sollte man diesem Menschen zollen, denn nicht alleine an seinem Eucharistieempfang
wird er vor Gott gemessen werden. Gott sieht in sein Herz und wie es dort aussah, dass wissen Sie überhaupt
nicht. Sie urteilen, als hätten Sie die Vollmacht. Gruß Luther
@Le Trot: Naja, Sie machen Ihrem Namen eine große Ehre. Ich muss doch mal fragen, wie man einen solchen
stupiden Mist wirklich glauben kann! Hat nicht der Herr Jesus selbst gesagt: „Weder er noch seine Eltern
haben gesündigt.“ Krankheit und solche Schicksalsschläge sind nie und nimmer Strafe für verborgene
Schuld. Naja, aber vielleicht bei Le Trot schon. Schade. Gab es dieses Glaubensdogma so in der vorkonziliaren
Kirche? Wenn ja, dann glücklicherweise hat sich alles geändert! Gruß Luther
DANKE So manchmal muss ich mich ernsthaft fragen, welche dumme und arg primitive Vorstellungen hier losgelassen
werden. Kardinal Schönborn hat recht und nicht nur er. Auch der jetzige Papst hat recht!!! Frère Roger
war immer ein ganz einfacher, sehr weiser Mann. Er sagte immer, dass die volle Versöhnung, die Christus
ist, nicht in verschiedenen Konfessionen zu suchen ist. Er lebte nicht aus der Tatsache heraus, dass er
Protestant war (und immer geblieben ist), sondern dass er versucht hat, die Brücken auszubauen, die zu
Christus führen. Er nahm Christus selbst als seinen Erretter an, er ging den Weg der Versöhnung nach.
Niemals hätte er konvertiert, was soll das? Er hätte bekundet, dass die katholische Kirche besser ist
oder sein soll. Hat das was mit Versöhnung zu tun, à la „Ut unum sint“? Nein! Sicher nicht! Der Herr
wird hier sicher kein Theater im Himmel machen…! Denn wenn Frère Roger eins gelebt hat, dann beständiges
Verzeihen, Lieben, Hoffen in einem ständigen Gebet! DANKE GOTT FÜR FRÈRE ROGER!
@Benedikt Klar. Gott hat mal eben seine Kirche gespalten. Fantastische Logik. Naja, so nicht! Immerhin
hat auch die kathol. Kirche eine Mitschuld an der Trennung, oder? Ich meine, Macht, Geld, Gier und so
weiter trugen ebenfalss dazu bei, dass die kath. Kirche ihren Teil zur Trennung beigetragen hat. Erinnern
wir uns an die Worte Luthers, der sagte, dass er KEINE neue Kirche wollte. Es war also keine alleinige
Angelegenheit Luthers, dass es zu einer Abspaltung kam!
DANKE „Vielleicht gibt es heute weniger Katholiken, aber die Tiefe ihres Glaubens ist absolut unglaublich“,
sagte er: „Hier in der Erzdiözese von Baltimore sehe ich junge Menschen, die von ihrem Glauben sehr begeistert
sind.“ Aha. Vielleicht gibt es ja doch einen positiven Effekt der VII! Weniger gläubige Menschen mit
tiefen Glauben sind doch besser als viele gläubige Menschen ohne eine Tiefe im Glauben! Hat diese Einstellung
das VII bewirkt? Wegkommen von dogmatischen Strukturen, hin zur freien Meinungsbildung und dann sofort,
beginnen viele Menschen den Glauben tiefer zu begreifen. Danke, eure Eminenz für dieses schöne Statement!
Gruß Luther
@all: DAS muss ich mir einrahmen lassen. Die ganzen Vorhaltungen der Tradis an die V2-Kirche von nem Lutheristen
bestätigt. Nein, das ist so nicht ganz richtig. Tatsächlich ist es so, dass die kath. Kirche sich nach
dem Konzil protestantisiert hat. Viele Priester heute sprechen von einer „protestantischen katholischen
Kirche“ und selbst der Papst treibt die Ökumene voran (sein Hauptziel)! Er selbst kennt alle Schriften
Luthers wahrscheinlich besser und genauer als wir alle zusammen. Er wird schon wissen, was er tut! Ja,
von mir aus mag das stimmen. Luther würde sich heute wohlfühlen in der kath. Kirche! Ist das was schlechtes?
Auch hier ne bescheidene Frage: Jeder Tradi sieht in der Entwicklung der kath. Kirche immer Gottes Geist!
Immer wirkt Gott, ob beim hl. Petrus, bei anderen auch! Warum denn nicht bei Luther? Vielleicht war es
Zeit für Gott, in die Kirche einzugreifen aufgrund der Missstände? Und dies in der Form Luther? Who
knows? Wer sich im übrigen hier gleich hinstellt und sagt, es könnte nicht sein, den empfinde ich sehr
blasphemisch! Wer weiß Gottes Willen?
#20 Luther 18:06:11 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt Ich gehöre zwar nicht zu denen, die fundamentale Kritik am Konzil üben, dennoch meine Frage:
Warum meinen Sie das und warum interessiert Sie das – als Protestant? Ich will sagen warum: weil ich denke,
dass Luther alles andere als eine evangelische Kirche gründen wollte. Dies ist das Problem. Luther wollte
eine Kirche, aber nicht so, wie sich die kath. Kirche zur Zeit Luthers gegeben hat. Macht- und Geldgier
kann niemals ein Indiz für richtigen, christlichen Glauben sein. Ich denke aber, dass Luthers Ideen im
VII umgesetzt wurden und er sich jetzt wohkfühlen würde in der kath. Kirche! Ein Kardinal sagte mal:
Der Glaube kommt auf 2 Beinen. Das ist ein guter Ausspruch. Wir brauchen Menschen, die den Glauben vorleben,
aber nicht mit alten Vorstellungen von gewissen Dingen. Nein, der Glaube ist etwas dynamisches, es gibt
Zeitzeichen, die vom Glauben auch toleriert werden müssen. Wer sagt, dass die alte hl. katholische Kirche
nicht irrt und nicht geirrt hat, der entnimmt dem christl. Glauben die Dynamik, der verliert sich in statischen
Gesetzestexten.
Peinlich, sind diese Argumente! Wirklich! Woran kann man festmachen, dass der Ökumenismus die Kirche
zerstört, WORAN? Ist es nicht generell die Säkularisierung der westlichen Gesellschaft, unter der auch
und mit an vorderster Front die ev. KIRCHE kämpft?? Der Luther-„Kirche“ hilft hier gar nichts, denn sie
muss zusehen, was passiert momentan. Ich würde alles verstehen, wenn die Katholiken alle konvertieren
würden. ABER dies ist nicht. Alle Kirchen haben hier im Westen mit einer Art Säkularisierung der Gesellschaft
zu kämpfen, alle! Solch verhärtete Fronten helfen nichts. Ich frage mal: Die hl. katholische Kirche,
alles was in ihr passiert ist ja gottgewollt. Die ganzen Konzile (bei denen Luther nachgewiesen hat, dass
sie sich gegenseitig widersprechen oftmals), alle Dogmen, warum nicht auch das VII? Warum? Nur weil es
Dialog sucht, wie Christus auch selbst dialogisch auf die Menschen zugegangen ist. Wer entscheidet denn,
was von Gott kommt? Marcel hier aus dem Forum, der Papst, der Priester von nebenan, oder Gott selbst?
Weri weiß Gottes Wege? Wenn Gott doch eins auf jeden Fall ist, dann ist er unter seiner Trinität Einheit.
Und diese Einheit widerherzustellen, dass ist Aufgabe von allen. Und nicht Schuld in die Schuhe schieben!
Hat das Christus gemacht?
Frage: Warum wird an dem VII so rumgenörgelt? In welcher Form hat die kath. Kirche denn hier dem Menschen
die Möglichkeit gegeben, selbstständig den Glauben zu erschließen…? Meine These: Vernunftbeschränkung
und Dogmendenken führt zu unglaubwürdigem Glauben, weil die Menschen sich selbst nicht dazu entschließen,
den Glauben und den Herrn anzunehmen! Ich habe viele Menschen getroffen, die traditionsbewußt in die
Kirche gehen, ABER nichts von dem begriffen haben, was im Evangelium steht. Und warum: weil sie eine doktrinäre,
dogmatische und drückende Kirche und damit Glauben gelehrt bekommen haben. Glauben, der sich im schlagenden
Pfarrer zeigte, glaube, der mit Gewalt und Unvernunft und Unverständnis (weil ja kaum jmd. Latein verstand)
krampfhaft erzeugt wurde. Ist die Liberalisierung (ohne Verlust der Werte der kath. Kirche) nicht auch
vorteilhaft, eben den Glauben unverkrampft und vernünftig kennen zu lernen? Ist die Bibel sturres Wort
Gottes oder dynamisch? Ich denke, das VII war bitter nötig und hilft der Kirche!
Ja und? Der Grund liegt laut Bericht im Fehlen der Gläubigen! Und daher kommt meine allgemeine Frage:
Warum muss immer alles am Konzil liegen? Ich glaube das einfach nicht!
Frage: Wären diese Entwicklungen auch ohne das Konzil so abgelaufen? Wird denn in diesen Statistiken
wirklich auch ein Säkularisierungsfaktor einberechnet, der z.B. durch die 68-Revolution, die kommunistischen
Regime, etc. einberechnet? Denn in den Jahren ‘62-‘64 sah die Welt insgesamt ganz anders aus. So ist doch
z.B. auch zu verzeichnen, dass die kath. Kirche mittlerweile in den außereuropäischen Ländern enorm
wächst!!! Mittlerweile hat sich die Zahl der Katholiken auf über 1 Mrd. erhoben, Tendenz steigend. Und
das alles nach dem Konzil! Ist so eine Institution nicht immer auch abhängig vom außerkirchlichen Geschehen??
Und hat sich die Welt da nicht insgesamt einfach verändert? Ich weiß nicht, ob das Konzil alleine dafür
verantwortlich ist, denn immerhin sehen ja alle Hardliner-Katholiken alles in der kath. Kirche als Gottgewollt
hin, nur das II. Vatikanum nicht???
Die Frage, die sich mir immer wieder neu stellt: Wieso wird das Konzil für diese Dinge verantwortlich
gemacht? Es ergibt überhaupt kein Sinn, denn im Grunde bedeutet es, dass es eine Gleichstellung von Liberalisierung=Verfall
gibt! Und dies ist ohne Sinn und auch historisch nicht belegbar! Dass Menschen sich heute von der Kirche
abwenden, hat vor allem den Grund, dass andere, säkularisierte Dinge als Grundprinzip des menschlichen
Lebens gesehen werden. So spielen materielle Dinge eine Rolle, sowie oberflächliche, sekundäre Merkmale!
Das eigentliche Besinnen auf einen Schöpfer, aus dessen reiner Liebe wir uns in den Alltag begeben können,
all dies geht heute unter. Und dies hängt nicht an der Liturgiereform, warum auch! Ein Großteil der
Leute sind damals in die Kirche gegangen und wussten nicht, was und warum sie es tun, weil es keiner verstanden
hat. Klar hat die vorkonziliare Kirche einen ganz anderen Zulauf gehabt, was aber auch durchaus abzuleiten
ist aus hierarchischen Machtstrukturen. Viele hatten Angst oder sind einfach nur so aus Familientradition
in die Kirche gegangen. Super! Darauf kann man auch verzichten! So durften die Priester damals schlagen.
Entschuldigung, gut, dass das Konzil gewisse Machtauthoritäten enthoben hat! Ich denke, die Lösung besteht
und kann nur darin bestehen, die Kirche aus dem II. Vatikanischen Konzil heraus neu zu definieren und
ihr neue Anhaltspunkte zu geben, Dinge, die Menschen ansprechen, so wie es Papst Benedikt gesagt hat.
Vielleicht kommt m…
Wie geil… es ist, wenn katholische Sturrköpfe und Möchtegern-Theologen aus vorkonziliarer Zeit hier
Berichte schreiben! Ich selbst kenne Prof. Dr. Berger, bin, wie man am Namen erkennt, ein Protestant und
möchte kurz mal etwas klar machen: Prof. Dr. Berger ist vor längerer Zeit zum Protestantismus konvertiert.
Er ist nicht mehr Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Wir, die Protestanten, nehmen gerne Kritik
auch aus eigenen Reihen an, aber auf römisch-katholischer Seite…?!?!? Was er sagt, ist sicher zum großen
Teil richtig! Aber das macht ja nix mehr, denn immerhin hat er jetzt, da er konvertiert ist, keine Chance
auf das ewige Paradies mehr, denn aus rk-Sicht hat ja jeder, der die Heilspräsenz der römisch-katholischen
Kirche anerkennt aber nicht Mitglied ist, verloren…! Geil, oder? Direkte Beschwerden an Prof. Dr. Berger!
Liebe Grüße euer Luther
@all Ich weiß nicht wirklich, was dies für Argumentationsketten sind. Wer die Kirche nicht zur Mutter
hat, hat Gott nicht als Vater?!?!? Als Kirche wird hier natürlich indirekt die eine katholische, in Rom
ansäßige Kirche unter Führung des Papstes angesehen. Die Kirche verteilt das Heil, nicht mehr Gott.
Da Menschen die Kirche formen, verteilen also andere Menschen den anderen Heil. Puh. So ein Gottesverständnis
ist doch schon lange über Bord geworfen, weil es überhaupt keine Orientierung an dem Evangelium gibt.
An wen richte ich mich als Christ denn? An die Menschen der Kirche? Oder an Gott? Ist die Kirche Gott?
Diese Fragen ergeben sich schlagartig für mich! Glücklicherweise sehen kaum katholische Christen dies
noch so konservativ und streng, denn offensichtlich scheint der Wahrheitsanspruch der Kirche ihren Wert
zu verlieren (durch Naturwissenschaften, Bibelexegese, Aufklärung, etc). Nochmal: Ich habe keine Probleme
mit der Tradition, im Gegenteil. Aber die Tradition ist nunmal nicht Gott. Und die Kirche ist nicht Gott.
Dass Jesus diese eine, jetzige katholische Kirche so gespendet hat, ist überhaupt nicht beweisbar!! Das
ist Interpretation und teils sogar gegen Christus. Was meint denn seine Aussage: Wer nicht gegen uns ist
ist für uns? Oder: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen? Also
alles ist schon sehr schwamig und geht in die Null-Toleranz-Schiene! Wirklich, kein Respekt und Toleranz
auch vor einer anderen Möglichkeit!
@Evelin Och kommt schon. Ihr könnt doch den Lutheranern nicht vorwerfen, dass sie so viele Irrtümer
gehabt haben. Da habt ihr als katholische Kirche doch viel viel mehr von gehabt! Erinnert ihr euch nicht
an die grausamen Verbrechen! Warum sollte Luther denn Millionen vom Glauben abgebracht haben? Was ist
das für ein Quatsch? So ein Argument! Glauben Protestanten schlecht? Oder gar nicht? Die römisch-katholische
Kirche tut gar nichts, um die „Einheit“ (Alle sollen eins sein) zu fördern, oder? Sie wirft mit Ausschluss
und Verbot um sich…tolle Sache! Die Protestanten suchen den einheiltlichen Weg, weil wir sagen, dass
wir die Wahrheit nicht gepachtet haben. Wir alle beten den einen Gott an, den Gott der Liebe, des Verzeihens
(wie Frère Roger sagt)! Alle Christen, egal ob evangelisch oder nicht, sollten dies tun. Aber ihr sagt
ja, nur die katholischen beten den richtigen Gott an! Die evangelischen sind abgekommen vom Glauben!
@newone Naja, auch hier hat die katholische Kirche genug Dreck am Stecken ( mit den Indianern )! Tatsächlich
ist es schade, wenn die Kirche, auch die EKD, keine Entschuldigung aussprechen kann. Finde ich nicht gut.
Wobei natürlich die Frage auch gestattet sein muss: Hat Luther Hundertausende Menschen verfolgt? Und
sie gefoltert und missbraucht? Auch wenn Luther nur einem Menschen weh getan hat, ist dies absolut verachtenswert.
Finde ich als Protestant auch und kann deiner Ausführung nur zustimmen. Religion ein Gefühl? Naja, sicher.
Religion ist aber auch mehr. Religion ist ein Zugang zur göttlichen Wirklichkeit, ein Mysterium. Wie
Kant sagte, tut der Mensch einiges dazu! Eine gottesdienstähnliche Religion ensteht. Im Gegenteil. Ihr
reduziert die Religion auf den einzig wahren Vermittler: die katholische Kirche. Das hat auch Jesus nie
gewollt. Niemals. Religion muss zur Tat streiten. Das wollte Jesus. Anderen Menschen zu helfen ist das
vorangigste Ziel des Menschensohn gewesen!
@some …@Mimi: Die Begründung für das Papsttum ist schwach, ganz ganz ganz schwach. Eine Bibelstelle,
die durchaus auch später ergänzt worden sein kann. Viele Stellen wurden später ergänzt, oft hat Jesus
einiges gar nicht gesagt! @MilesChristi: Ein Fundamentalist ist ein Mensch, der davon überzeugt ist,
dass nur SEINE Einstellung richtig ist. Andere Einstellungen werden abgewertet und verlieren an Ernsthaftigkeit.
Naja… …also in der Taktik der Ausblendung ist ja wohl die katholische Kirche einmalig. Was ist mit
den Kinderpornofällen? Bis heute kein Wort darüber! Was ist mit den ganzen Verfolgungen, den Kreuzzügen?
Bis heute kein Wort darüber! Was ist mit den vielen Toten, den „Ketzern“, den „Hexen“? Kein Wort bis
heute! Dieses lächerliche Entschuldingssagen des Papstes 2000. Das war nix. Gar nix. Er hat damit nichts
zugegeben. Außerdem war die Kirche lange lange Zeit eine solche Grausamsinstitution. Das sagt ihr nichts
drüber. Rein gar nichts. Ich weiß um Martin Luther. Auch kein schönes Bild von ihm, da habt ihr Recht.
Sind nur Katholiken Christen? Bzw. DIE richtigen Christen? Ich finde das eine ganz üble Anmaßung! Wirklich!
@all Ok, es tut mir leid. Ich habe ernsthaft das Gefühl, dass überhaupt keine Gesprächsmöglichkeit
besteht, da ich Menschen gegenübersitze, die meinen, der heilige Geist hätte sie erleuchtet. Liebe Mitchristen,
all dies scheint mir kein wirklicher Dialog zu sein und ich bin froh, dass die allerwenigsten katholischen
Christen eine solche Meinung haben. Das ist reiner Fundamentalismus! Ich denke, ein Gebet für euch werde
ich losschicken, damit ihr von solchen Gedanken loskommt. Es tut weh, dass der Glaube einen Menschen so
einengen kann. Dabei schreibt gerade Paulus, dass Christus uns zur Freiheit berufen hat (Korintherbrief).
Was ihr macht, ist Sektentum. Ihr grenzt euch ein, ihr öffnet euch nicht den anderen! Schade! Gruß,
euer Luther
@all @Mimi: Ich habe dich nicht beleidigt. Eher du mich. Du sagst doch: Luther lieht falsch. Ich, Mimi,
liege richtig. Christus hat mich erkennen lassen. Er wird Luther auch irgendwann erkennen lassen. Mh,
was ist wenn ich sage, dass ich auch von Christus erkannt habe? Was ist dann? Beweise mir das doch mal!
Wohin soll man denn bekehren? Sollen denn die Christen wieder von der Kirche verfolgt werden, nur weil
sie glaubt, dass sie die einzige Wahrheit hat? Gott ist die Wahrheit, aber die Kirche ist nicht Gott…dafür
hat sie schon zu viel Mist gebaut…wie verantwortet ihr das? Na los, das möchte ich wissen… Keine
Ahnung wohin diese Diskussion führt. Mich persönlich verschreckt sie leider etwas. Ihr helft mir nicht,
ihr schreckt mich ab. Wenn ich in die katholische Kirche konvertiere, müsste ich diese Ansicht teilen.
Das kann ich nicht. Hilfe! Da würde ich gegen Jesus und sein Liebesgebot handeln!
@all Hier kommt jetzt z.B. Mimi an und erzählt etwas von wahrer Erleuchtung usw. Liebe Mimi, du tust
gerade so, als wärst du die Erleuchtete und alle anderen wissen nix von ihrem Glück, aber es wird kommen.
Das gibt es einfach nicht! DU hälst du einzige Wahrheit…viele solche „Christen“ hat es gegeben, ABER
die haben dann immer neue Kirchen gegründet (Joseph Smith, etc.)! Bist du eine Prophetin? Grenzt das
nicht an Blasphemie? @MilesChristi: Ich hoffe nicht, dass du den Wirklichkeitsanspruch der katholischen
Kirche mit dem von Jesus Christus vergleicht. Das würde bedeutet, dass die Kirche Gott selbst ist. Sicher
weiß der Priester sehr gut Bescheid, aber er befindet sich eben nicht auf dem Weg des Fundamentalismus.
Noch ne konkrete Frage an alle, mal schauen was dabei rauskommt: KANN NUR EIN KATHOLISCHER CHRIST, EINE
KATHOLISCHE CHRISTIN, GOTTES HEIL ERFAHREN? WENN JA, HAT ER/SIE ES AUTOMATISCH, NUR WEIL ER/SIE KATHOLISCH
IST?
Kirche Ja, ok! Kein Problem damit und ich würde mich als protestantischer Christ niemals über jmd. wundern,
der Maria verehrt (solange des Wort HERR immer noch auf Christus bezogen wird, denn es gibt auch Christen,
denen Maria wichtiger ist, als Jesus Christus)! Also, kein Problem mit der Tradition. Genau sie ist es,
die mich persönlich sehr reizt. Aber diese Tradition ist keine begründbare Möglichkeit, um zu zeigen,
dass das einzige Heil durch die römisch-katholische Kirche gespendet wird. Das Heil kommt durch Gott!
Luther selbst war im übrigen ein gläubiger Katholik, bis zum Ende seines Lebens. Er wollte nie eine
neue Kirche gründen. Aber er wollte die katholische Kirche reformieren an Punkten, die elend wichtig
waren, dass sie refomiert werden aus einem Grund: sie widersprachen dem Evangelium! Tradition darf niemals
contra Evangelium stehen, das ist klar! Sie macht aber eben rein psychologisch schon viel aus…die Rituale
sind einfach sehr sehr wichtig für den Menschen. Mein Problem sind nicht die einzelnen Punkte. Mein Problem
ergibt sich durch den Absolutheitsanspruch und ich habe einfach das Gefühl, dass gewisse Leute hier sagen:
Wenn du nicht katholisch bist, hast du keinerlei Chance bei Gott. Und das ist Unfug! Völliger Unfug!
@all Hm. Diese Argumentation von MilesChristi finde ich sehr schade. Offensichtlich habe ich es hier mit
einem absoluten katholischen Fundamentalist zu tun!Mal überlegt, in Opus Dei einzutreten? Die geißeln
sich sogar und Frauen und Männer haben verschiedene Türeingänge! @MilesChristi: Wie viele katholische
Priester haben denn schon Kinder missbraucht? Wie viele Päpste haben denn schon Folter und Hetze vertrieben?
Luther hatte schwer Recht, dass er seine Thesen angeschlagen hat. Die Rechtfertigungslehre wurde so unterschrieben.
Basta aus. Und das war auch gut so! Offensichtlich bleibt deine Sicht im Mittelalter stehen und du begibst
dich auf Jagd auf Ketzer. Kann mir kaum vorstellen, dass viele katholische Christen dies so unterschreiben
würden. Und wenn, dann bin ich froh, dass ich noch nicht konvertiert bin! Also mein guter katholischer
Priesterfreund unterschreibt deine Meinung niemals! Da bin ich mir sehr sicher! @ Benedikt: Die Ekklesiologie
der katholischen Kirche ist mir bewusst. Ich habe Dominus Iesus gelesen. Die Frage geht doch nicht darum.
Die Frage ist doch, ob die Kirche als Institution tatsächlich einzig und allein subsistiert ist in der
katholischen Kirche. Dein katholischer Glaube an Gott wird sich wahrscheinlich gar nicht so arg von meinem
Glauben als Protestant unterscheiden. Unsere Ausführungen sind anders. Aber d.h. doch nicht, dass deine
besser sind als meine, oder umgekehrt. Es kommt auf das konkrete Leben an (wie Jesus sagt: Kommt und sehet).
@ Benedikt Ganz genau! Dieser Meinung stimme ich zu! Ich rede hier mit Worten von Immanuel Kant, wenn
ich sage, dass die Menschen eben gewisse eigene Traditionen und Dinge brauchen, um eine Religion zu erhalten!
Völlig richtig! Ich bin Philosoph. Große Probleme bereiten mir deshalb Aussagen, die ins Absolute gehen.
Die Aussage, dass die katholische Kirche die einzig richtige Kirche ist, ist absolut und bedarf einer
ganz ausgetüftelten, streng logisch nachvollziehbaren Argumentationsfolge. Die finde ich hier nirgends.
Auch der früherer Kardinal Ratzinger schreibt nichts in seinen Büchern, immer nur, dass alles dann in
die eine wahre Kirche zurücklaufen müsse. Das ist philosophischer Unsinn. Und diese Absolutheitsansage
ist gleichbedeutend mit der Aussage: Wir, und nur wir, haben die Wahrheit. Ich bitte um strenge Beweise.
Als Christ kenne ich eine wahre Wahrheit: Das ist Christus, himself! Diese erkenne ich für mich an! Wie
du selbst schreibst, scheint die katholische Kirche gewisse Dinge erfunden zu haben. Es gibt viele Sachen,
die man biblisch weder ablehnen noch hervorbringen muss. ABER das heißt doch lange nicht, dass diese
dann wahr sind und die einzige Wahrheit besitzen! Das geht nicht!
@ Benedikt Moment mal! Die Kirche hat das neue Testament kanonisiert! Mehr nicht! Die apostolische Sukzession
reicht doch rein theologisch niemals aus, um einen Absolutheitsanspruch zu formulieren. Wo kommen wir
denn dann hin? Immerhin wurde diese Weihe oft genug (und mehr als genug) missbraucht und es wurde gegen
das Evangelium gehandelt! Das kann und darf man nicht verschweigen. Ich habe keine Probleme mit der katholischen
Kirche. Mir gefällt die Liturgie und auch vieles andere. Aber ich würde niemals meine Bestimmung als
Christ aus der Kirche ableiten. Niemals! Die Bestimmung teilt mir Gott mit, egal ob ich katholisch oder
evangelisch bin. Immerhin hat die katholische Kirche die Rechtfertigungslehre Luthers übernommen 1999.
Einer der wichtigsten Ideen (Gnadenlehre) entstammt nunmal nicht der katholischen Kirche. Im Gegenteil,
sie hat sie oft genug zerstört! Also was ein Quatsch, so arg fundamentalistisch herzuziehen über die
Kirchenstrukturen. Es gibt keinerlei Möglichkeit, die katholische Kirche als „DIE INSTITUTION CHRISTI
SCHLECHTHIN“ darzustellen. Sie hat eine lange und zurückreichende Tradition, etwas, was meine Kirche
nicht aufweisen kann. Sicher hat sie in einigen Dingen vielleicht eine größere Spiritualität etc. Aber
in manchen Dingen hat sie großen Dreck am Stecken und das weiß sie auch! Das Wahrzeichen „Jünger Christi“
misst sich nicht an der apostolischen Sukzession (immerhin gab es auch genug Priester, die ihren Beruf
missbraucht haben)! Dieses Argument zählt nicht!
@all Immer wieder stellt sich beim Lesen die Frage: Meinen die hier anwesenden allen Ernstes, dass die
römisch-katholische Kirche die wahre Kirche sei? Jesus sagte doch: Wer nicht gegen uns ist ist für uns!
Wir Protestanten sind nicht gegen Jesus, im Gegenteil. Immerhin war Luther derjenige, der den elenden
Ablasshandel aus der katholischen Kirche entfernt hat. Mal ein paar philosophische Anmerkungen: 5 der
7 Sakramente hat unser Herr nicht eingesetzt! Diese sind traditionsgemäß entstanden. Die Lehre der Dreieinigkeit
kam erst im 3 Jhd. in die Kirche hinein, hat auch nichts mit Jesus direkt zu tun. Das Prinzip des Ablasshandels
ist biblisch nicht begründbar und auch das Amt des Papstes nicht (bis auf eine winzige Stelle). Das Eucharistieverständnis
der katholischen Kirche hat sich erst 2 Jahrhunderte nach Christus in der Kirche festgesetzt, die Urgemeinde
hat nach jetzigem protestantischem Verständnis gefeiert. In der Zeit nach Christus gab es ApostolInnen!!
Frauen! Die Tradition des Zölibats und des Machtapparats Rom ist keine biblische Aussage, sie entstand
durch Tradition!!! Mal ne Frage: So viel bleibt dann nicht mehr an der katholischen Lehre. Ehrlich. Marienverehrung
lässt sich ÜBERHAUPT nicht biblisch begründen, Jesus hat nicht eine solche Aussage gemacht! –-> Eine
Aussage, dass die katholische Lehre die Richtige sei ist NICHT begründbar und einfach nur falsch! So
ein Unsinn! Ernsthaft!
@ Benedikt Um ehrlich zu sein: ich überlege! Es gibt vieles, was mir gefällt, einiges, was ich wiederum
nicht so gut finde. Aber ich denke, dass das normal ist, und außerdem geht es mir in meiner eigenen Kirche
genauso. Ein enger Freund von mir ist katholischer Priester! Er hilft mir sehr, die katholische Welt mehr
zu verstehen. Nach wie vor bleibt mir aber selbst auch der ökumenische Auftrag wichtig! Zunächst sind
wir alle erst einmal Christen und dann konfessionell eingeordnet (hier entscheidet vor allem der Zufall,
wo man gerade geboren wird!). Wenn ich konvertieren würde, hieße das nicht für mich, dass die katholische
Welt die bessere Welt oder die besseren Christen sind. Im Gegenteil. Ich möchte großen Kontakt zu den
Schwestern und Brüdern der evangelischen Kirche halten. Wenn, dann bedeutet das für mich eher, dass
ich liturgisch und auch rituell ein Mensch bin, der der katholischen Liturgie näher steht. An meinem
Christ sein würde sich GAR NICHTS ändern. Und für Frère Roger war das genauso. Er war Protestant,
sogar reformierter Theologe. Wenn er konvertiert wäre, welche Aussage wäre denn gekommen? Genau gegen
sein Lebenswerk: die Ökumene. Und wenn Walter Kardinal Kasper, der mit Sicherheit GENAU weiß, was er
tut, ihn katholisch beerdigt, dann ist das auf eigenen Wunsch geschehen. Wenn sich die katholische Kirche
dagegen wehren würde…Schade! Ich empfinde es als große Anerkennung und aber vor allem großen Schritt,
dass dies so passiert ist. Danke, Walter Kasper! Gruß