Klosterschüler
Erstellt: 22:16:23 | Sonntag, 12. April 2009
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601 Lesermeinungen
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Ein folgenschwerer Satz
#68   Klosterschüler   21:58:37 | Samstag, 1. August 2009
@ Samstag, 1. August 2009 21:39 kreuzverhör
So ein kabrettistisches Interview könnte ich mir auch mit manchem protestantischen ‘BischöfIn’ vorstellen. Also aus einem solchen Grund bin ich sehr für das Zölibat. Es ist zwar keine absolute Gewähr, aber immerhin eine gewisse Hürde für Usupatoren.
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#41   Klosterschüler   07:59:09 | Samstag, 1. August 2009
@ möchtegern-kathole 19:36
Die Abtreibungszahlen sind in etwa so groß, dass – wenn man sie zu den Geburten hinzurechnet – eine normale, stabile Bevölkerungs’pyramide’ in Deutschland vorhanden wäre.
Um 1900 wurden in Deutschland jährlich 2 Millionen Kinder geboren. 1932 war diese Zahl auf unter 1 Millionen abgesunken. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs und der pronatalen Politik der Nazis wurden endlich 1940 1,4 Millionen Kinder geboren. (Diese Zahlen müßten allerdings etwas modifiziert werden, da das Territorium Deutschlands in diesem Zeitraum sich durch Gebietsverluste und Gebietsgewinne verschiedentlich geändert hat.) Es ist also möglich, durch politische Maßnahmen die Geburtenraten in einem Bereich von +/- 30% zu beeinflussen. Derzeit werden in Deutschland jährlich 600 000 Kinder geboren. Allerdings bekamen das Mutterkreuz der Nazis nur ‘anständige’ deutschblütige Frauen. Gegen Nachwuchs bei Asozialen und Erbkranken wurden rabiate Methoden (Sterilisationen) angewandt.
Die stabile Bevölkerungspyramide, von der Sie schreiben, würde nur etwas bringen, wenn die nachwachsenden Jahrgänge arbeitsfähig wären, und auch Arbeit bekämen.
Das ist aber nicht zu sehen, die Zahl der prekären Beschäftigungen nimmt zu, 50% aller Türken in Berlin leben von der Stütze. Anderseits wird seit Jahren versucht, die Arbeitszeiten wieder hinaufzutreiben. 1985 kämpften die Gewerkschaften für eine 35 Stunden Woche. Heute müssen die Beamten in Bayern wöchentlich 42 Stunden arbeiten.
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#33   Klosterschüler   20:49:41 | Freitag, 31. Juli 2009
Das mit der Exkommunikation
Welchen Unterschied macht es für einen Sünder ob er eine Todsünde begeht oder etwas tut, wofür er exkommuniziert wird? Also konkret: Ehebruch (Todsünde) und Abtreibung(Exkommunikation). Zur Exkommunikation habe ich schon von interessanten Gründen gehört: Kommunisten wählen (in Ungarn kurz nach dem 2.Weltkrieg), Schnaps verkaufen (in Polen, wann ist mir unbekannt,hat mir ein polnischer Priester erzählt.)
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#22   Klosterschüler   18:21:36 | Freitag, 31. Juli 2009
Tja, die Ärzte
In meinem Bekanntenkreis gibt es den Fall einer manisch-depressiven Mutter. Als sie (unehelich) schwanger war, hat sie mir erzählt, dass ihr Psychiater ihr heftige moralische Vorhaltungen machte, weil sie das Kind nicht(!) abtreiben lassen wollte. Mittlerweile ist das Kind schon fast erwachsen.
Ich bin aber nicht der Ansicht, dass Abtreibungen die Ursache für den Untergang Deutschlands sind. Meistens stellt sich die Frage nach einer Abtreibung in einer Bevölkerungsschicht, die massiv von der sozialen Stütze lebt. In dem beschriebenen Fall waren Mutter und Vater schon mit Mitte 30 faktisch frühberentet.
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#255   Klosterschüler   22:42:31 | Dienstag, 28. Juli 2009
@ 22:06vonHerzmanovsky-Orlando
Wer saß dann auf dem Stuhle Moses (Matthäus 23,2-3)?
Die höchste Priesterhierarchie, die Sadduzäer, oder die Frommen, die Pharisäer. Klar, Jesus hat sich gegen die Sadduzäer, für ein Leben nach dem Tod ausgesprochen.
Aber die höchsten religösen Autoritäten des Judentums vor der Zerstörung des Tempels (70 Jahre nach) waren wohl die Sadduzäer. Das heißt, gemäß den höchsten religösen Autoritäten glaubten die Juden zu dieser Zeit nicht an ein Jenseits. Mir scheint es ein starker Bruch zu sein, zwischen einer Religion, die nur ein diesseitiges Schicksal kennt, das alte Judentum nämlich, und einer Religion, die dem Menschen im Jenseits seinen definitiven Platz gibt.
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#238   Klosterschüler   21:31:39 | Dienstag, 28. Juli 2009
Mich hat überrascht,
dass in der moslemischen Türkei 90% an die Hölle glauben. Das hat mich auch auf den Gedanken gebracht, dass der Höllenglaube auch mit Aggressionen und Haßgefühlen zu tun hat. Natürlich kommen in diese Höllen meistens die anderen. Mein Eindruck von den Mönchen, mit denen ich als Schüler zu tun hatte, war, dass sie weniger mit der Sexualität als mit ihren Aggressionen Probleme hatten. Heutzutage ist in der katholischen Religion, anders als im Islam oder auch im frühen Christentum, Hass und Schadenfreude stark tabuisiert.Das macht dann die Möglichkeit einer Hölle emotional noch unerträglicher, weil deren Existenz nur mehr eine Quelle der Angst, aber nicht mehr des Triumphes über die Sünder ist.
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#227   Klosterschüler   20:37:17 | Dienstag, 28. Juli 2009
@ Matthäus drei
Dann mach uns doch schlau.
Die maßgebliche Priesterkaste, die Sadduzäer, glaubten zur Zeit Jesu nicht an ein Leben nach dem Tod. Für die alten Griechen und Römer gab es nach dem Tod ein ziemlich fades Schattendasein, nicht mehr.
Der Glaube an die Hölle kann neben der Angst wohl auch den Haß bedienen:
der European Values Study glaubte im Jahr 1999 ein knappes Drittel der rund 40.000 befragten Europäerinnen und Europäer an die Existenz einer Hölle. Am stärksten ist der Glaube an eine Hölle in der Türkei (90 %), Nordirland (60 %), Rumänien und Polen (je 55 %) verbreitet, am wenigsten in Dänemark, Schweden, Tschechien und den Niederlanden (etwa 10 %). In Deutschland glauben rund 15 % der Befragten an die Existenz einer Hölle
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#221   Klosterschüler   00:17:29 | Dienstag, 28. Juli 2009
@ Denkender
Sie haben Recht, wenn man Genesis 9.1-7 nicht als Bestandteil des Noachischen Bundes sieht.
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#219   Klosterschüler   00:06:57 | Dienstag, 28. Juli 2009
@ Denkender
Genesis 9.12
Es geht hier darum, dass aus der Sicht des Judentums, andere Völker zwar nicht dem Mosaischen Gesetz unterstehen, aber dem Noachischen Bund.
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#215   Klosterschüler   23:45:27 | Montag, 27. Juli 2009
@ Denkender
Okay, dann an Sie die konkrete Frage, ist Blutwurst und Steak medium zu essen, verboten oder nicht? Dieses Verbot gilt laut Genesis für alle(!) Generationen, und wäre nicht mehr aufhebbar. – Es sei denn Gott ändert nach 2000 Jahren – im Widerspruch zu sich selbst – seine Gebote.
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#212   Klosterschüler   23:36:16 | Montag, 27. Juli 2009
@ Denkender
Genesis 9.12 ‘…für alle(!) kommenden Generationen.’
Okay, es sind bis heute noch viele Menschen in Fluten und Tsunamis ertrunken. Wollen wir es nicht zu wörtlich nehmen.
Der Erfolg der Homominderheit ist schon stupend. Aber ich sehe den Einfluß dieser Minderheit als Resultat eines partiellen Ziels solcher Netzwerke wie der
Humanistische Union de.wikipedia.org/…/Humanistische_Union
Homosexualität hat halt mehr Sex-Appeal und Unterhaltungswert als andere Programmpunkte wie Abtreibung & Euthanasie.
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#207   Klosterschüler   23:13:25 | Montag, 27. Juli 2009
@ pneumat
Ich habe nicht verstanden, warum der Bund mit Noah im Christentum nicht mehr gilt, also z.B. das Verbot Blutiges zu essen. Ich würde daraus aber nicht ein Verbot der Bluttransfusion herleiten.
P.S.: Weil mal einer gefragt hat: Ich besuchte Externer eine bayrische Klosterschule. Das ist schon Jahrzehnte her. Seither beschäftige ich mich als Physiker mit den Mysterien des Lichtes, und verdiene damit meinen Lebensunterhalt.
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#154   Klosterschüler   23:00:35 | Sonntag, 26. Juli 2009
@ Matthäus drei
Ich glaube Ihnen. Die Kritik an der Kondombenutzung hat nicht lebenspraktische Gründe, sondern dogmatische. Es mag ja Seitens des Vatikans diplomatisch geschickter sein, Vernunftgründe anzuführen, um im Dialog mit der Welt zu bleiben. Aber ehrlicher fände ich es, die Karten auf den Tisch zu legen. Vermutlich werden die Vertreter des Islam genauso nach außen ‘Kreide fressen’. Ein ehrlicher Dialog wird so nicht zu Stande kommen, nicht einmal ein ‘we agree to not agree’.
Aber vielleicht bin ich noch zu naiv. Ich habe schon von unseren Top-Managern gehört, ‘wir stehen nicht in einem Wettbewerb, sondern führen Krieg.’ Möglich, dass Top-Geistliche ihr Metier auch so sehen.
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#122   Klosterschüler   18:11:31 | Sonntag, 26. Juli 2009
@ Brandenburgis: Es ist noch immerdie Aufgabe des Mannes die Frau glücklich zu machen
Halten Sie das nicht für einen übermenschlichen Anspruch? Kein Wunder, wenn viele Männer beim Gedanken an Heirat Todesängste ausstehen.
(Böse Zungen behaupten ja, dass nur deshalb im Christentum die Zwangsverheiratung abgeschaft wurde, damit noch was für den Klerus übrig blieb.)
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#45   Klosterschüler   14:19:02 | Sonntag, 26. Juli 2009
@ Kunstmaler
Im Alltag ist es in der Tat nicht so einfach. Eine Verwandte hatte die Hepatitis C und Diabetes dazu. Das heißt, den Zuckerspiegel mit einem Bluttropfen täglich zu kontrollieren. Das hat ihre Enkel auch öfters interessiert, wie ihr Zuckerspiegel steht. Wir mußten da schon aufpassen. Die Verwandte ist aber mittlerweile an Leberkrebs gestorben, und die Enkel sind gesund.
Es ist nicht nur der Sex.
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#40   Klosterschüler   13:42:35 | Sonntag, 26. Juli 2009
@ Mannheimer stimmt, ändert aber nichts daran, dass man HIV bekommen kann
Für die Tragödie sind medizinische Geschäftemacher und Arzneifirmen verantwortlich, die von Mitte der neunziger Jahre an in den Dörfern einen illegalen, lukrativen Bluthandel aufzogen – zumeist im Auftrag von chinesischen Biotechnologiefirmen, die Blutplasma für ihre Forschungen benötigten. Um Kosten zu sparen, wurde das abgenommene Blut nicht wie vorgeschrieben in Einzelportionen aufbewahrt. Spenden der gleichen Blutgruppe wurden vermengt und das Plasma in einer Zentrifuge abgetrennt. Die Spender erhielten die verbliebene Blutflüssigkeit dann in Salzlösungen als Infusion zurück. Da sich auf diese Weise ihr Blutverlust in Grenzen hielt, kamen immer mehr Bauern zur bezahlten Blutabgabe. Bei dem Panschverfahren genügte aber schon ein HIV-Fall unter den Spendern zur Massenansteckung.
Die Hochrechnungen von bis zu 50.000 HIV-Ansteckungen unter den Bauern beruhen auf 996 gemeldeten Infektionen, die zwischen 1998 bis Juni 2001 unter Blutspendern festgestellt wurden.
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#34   Klosterschüler   13:23:47 | Sonntag, 26. Juli 2009
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#30   Klosterschüler   13:10:09 | Sonntag, 26. Juli 2009
‘Aids holt man sich’
In China hat man bei der Landbevölkerung große Blutspendeaktionen durchgeführt. Da es dann oft zuviel Blut gab, hat man den Überschuß den Leuten wieder transfusioniert. Dadurch soll es jetzt in China Hundertausende HIV Infizierte geben, die durch die schlechte Versorgung schon zum Großteil weggestorben sind.
Und Kunstmaler, eine moslemische Braut, die nicht mehr Jungfrau ist, möchte ich nicht sein.
Zugegeben, das sind jetzt Zustände außerhalb des katholischen Einflusses. Aber HIV oder Hepatitis kann man auch durch medizinische Schlamperei bekommen.
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#22   Klosterschüler   12:40:53 | Sonntag, 26. Juli 2009
In Deutschland sterben mehr Menschen an Hepatitis C als an HIV Infektion
Wenn dem Kunstmaler die Haltung des Vatikans zum Kondomgebrauch schurz ist, erübrigt sich ja eine Diskussion. Aber es gibt nun mal sehr viele Ehen, wo sich beispielsweise nach einer Blutransfusion dieses Problem stellt. Was rät dann der Vatikan in diesen Fällen katholischen Paaren?
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#18   Klosterschüler   12:24:34 | Sonntag, 26. Juli 2009
@Kunstmaler
Darf ich deine etwas aggressive Replik dahingehend verstehen, dass ein solches Paar die nächsten Jahrzehnte auf Geschlechtsverkehr verzichten soll?
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#9   Klosterschüler   12:10:40 | Sonntag, 26. Juli 2009
Wenn das Leben nur so einfach wäre
Mal rein praktisch funktioniert die Prävention mit Präservativen außerhalb der Prostitution oder homosexueller Promikuität nicht, weil dazu eine gewisse Coolness der Beteiligten fehlt. Andererseits vermisse ich vom Vatikan eine Stellungnahme, was Eheleute machen sollen, wenn einer HIV positiv ist oder die Hepatitis C hat. In einer solchen Konstellation weiter ohne safer sex zu agieren, kommt schon fahrlässiger Lebensgefährdung gleich.
Redaktion benachrichtigen Wird der Kinderfolter-Rabbiner ausgeliefert?
#6   Klosterschüler   11:49:44 | Samstag, 25. Juli 2009
Schnelle Auslieferung
Wenn der Rabbi in einem brasilianischen Gefängnis zu den üblichen Bedingungen in einer 40 Mann-Zelle vegetieren würde, dann bettelte er darum nach Israel ausgeliefert zu werden. Nehme aber an, dass schon Geld fließt, um seine Haftbedingungen angenehmer zu gestalten.
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#111   Klosterschüler   23:48:49 | Freitag, 24. Juli 2009
Humanistische Union (HU)
Bei der HU scheint es sich um ein Netzwerk einflußreicher Persönlichkeiten zu handeln. Der Anfang einer Bewegung ist interessant, weil sich da ja oft noch unverhüllt der zentrale Impetus zeigt:
Geschichte der HU de.wikipedia.org/…/Humanistische_Union
Klar, dass so eine Organisation elitär bleiben muß, denn die exzessiv geforderte Liberalität geht ja auf Kosten der Gemeinschaft. Antiliberal sind sie nur gegenüber Nazis (Im Fall des Ausschwitz-Prozess damals zu recht). Für einen liberalen Umgang mit Pädophilie zu plädieren, war allerdings bei ihnen doch nicht mehrheitsfähig. Aktuell scheint ihnen besonders der Datenschutz wichtig zu sein. Da ist ihnen die Unterstützung der Steuerhinterzieher und Kriminellen sicher.
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#40   Klosterschüler   20:40:52 | Freitag, 24. Juli 2009
@ Mannheimer
Mit Atropin(Belladonna) läßt sich das Kurzzeitgedächnis stark reduzieren. Bei einer starken Dosis, kann man keine Nebensätze mehr sprechen, weil schon der Hauptsatz vergessen ist. Bei geringerer Dosis, kannst du kein Gespräch führen, weil du nicht mehr weißt, auf was von dir der Gesprächspartner antwortet. Wenn man weiß, dass es nur für einige Stunden anhält, ist es nur peinlich, aber andernfalls ein Alptraum.
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#24   Klosterschüler   20:01:18 | Freitag, 24. Juli 2009
Unterschied zwischen Theorie und Praxis
Alzheimer bekommt man nicht über Nacht. W.Jens hätte also Monate Zeit gehabt, nach der Diagnose seine Haltung zur Euthanasie auf sich selbst anzuwenden.
Genauso wie die Abtreibung will man Euthanasie zu einem medizinischen Problem machen, um Verantwortung abzuschieben: Küng schreibt: www.faz.net/…common~Scontent.html
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#38   Klosterschüler   19:28:44 | Montag, 20. Juli 2009
Viele Teenager wollen ein Baby
Nimm den Fall eines 15jährigen Mädchens, das ständig Stress mit seinen Eltern zuhause hat, der Freund auch nicht der treueste ist, ihre Berufsaussichten sind mau, und bequem ist sie obendrein.
Jetzt hat ihre gleichaltrige Freundin gerade ein Baby bekommen. Die ist mit ihrem Kind in einem Mutter-Kind Wohnheim, und bald wird sie ihm in eine eigene Wohnung ziehen können, die sie vom Staat finanziert bekommt. Die Härten der Schule oder des Berufslebens wird sie leicht mit dem Verweis auf ihr(‘krankes’) Kind abmildern können. Ein gutes Geld verdient sie auch noch, wenn sie die Vaterschaft an einen Illegalen zwecks dessen Aufenthaltsberechtigung verkauft.
So ein Vorbild kann doch für eine Fünfzehnjährige eine echte Alternative sein.
Aufklärung oder nicht, das ist nicht der Kern des Problems.
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#9   Klosterschüler   17:38:37 | Montag, 20. Juli 2009
@ Jena-boy
Das Immunsystem der Afrikaner ist anfälliger gegenüber einer HIV-Infektion. Dazu kommt noch der schlechtere allgemeine Gesundheitszustand und oft auch eine hohe Promiskuität.
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#7   Klosterschüler   17:32:46 | Montag, 20. Juli 2009
Teenager Schwangerschaften
Ich habe in einer englischen Zeitung gelesen, dass in GB Dutzende Minderjährige (<18Jahre) leben, die schon 4 und mehr Abtreibungen hinter sich haben. Es gibt in jeder Bevölkerung halt einen kleinen Prozentsatz an Debilen, die lassen sich nicht schulen, gleich mit welcher Methode, allenfalls sterilisieren. Aber das wäre ja Nazi und gegen die katholische Morallehre.
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#135   Klosterschüler   11:26:52 | Montag, 20. Juli 2009
@ Vineta
1) Was der Papst damals in der Türkei gesagt haben soll, hörte sich zwei Tage später etwas anders an:
Vatikansprecher Erdogan www.spiegel.de/…,1518,451688,00.html
2) Was die hohe Politik betreibt, ist ja nun keineswegs immer der Wille der Bevölkerungsmehrheit. Darum wurden die Leute im Kommunismus oder in der Nazizeit auch nicht befragt, sondern eingeschworen. Genauso läuft es jetzt mit den EU-Erweiterungen und den Lissabonner Vertrag. Allerdings haben Sie recht, wenn die Wähler der Zukunft Deutschlands und Europas eine ganz hohe Priorität bei ihrer Wahlentscheidung einräumen würden, bekäme eine Partei wie REP viel mehr Stimmen. Den ethischen Grund für diese Kurzsichtigkeit sehe ich in einem mangelden Sinn für Bindung und Identität: Man könne/müsse in seinem Leben 3,4 Berufe ausüben, 3 Sprachen perfekt sprechen etc. Solche Illusionen werden verbreitet, als wären wir alle Genies, die nacheinander Arzt, Spengler, Kulturhistoriker perfekt in 3 Sprachen sein werden. Dazu kommt die unkritische Akzeptanz wilder Ehen, unehelicher Schwangerschaften, Patchwork Families, als wenn das nicht die meisten Menschen emotional überfordern würde.
In der Türkei beginnt jeder Schultag damit, dass die Schüler in Schuluniform vor dem Rektor zum Appell antreten. Dann darf ein guter Schüler vortreten: Ich bin ein Türke, ich bin aufrichtig und fleißig…
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#131   Klosterschüler   23:03:47 | Sonntag, 19. Juli 2009
@ Vineta
1) Nicht jeder Türke ist ein Moslem. Besonders diejenigen, die bis 1974 kamen, waren vor allem Aleviten oder laizistisch. Jedenfalls gabs damals kaum welche, die mit Kopftuch herumgelaufen sind. Zugegeben, habe ich diese in einem Post etwas schlampig unter moslemische Zuwanderer subsumiert.
2) Haben Sie eine Quelle, dass der Papst die Aufnahme der Türkei inklusive Massenzuwanderung in die EU befürwortet?
3)Ich stimme Ihnen zu, dass die maßgebliche politische EU-Klasse die Türkei in der EU haben will und dazu noch weitere moslemische Schleiereulen. Aber warum, nur weil es gerade chic ist? Glaube ich nicht.
Guckst Du hier: Moslemische Kulturbereicherer www.sueddeutsche.de/…rama/588/481064/text/
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#121   Klosterschüler   15:40:37 | Sonntag, 19. Juli 2009
@ Vineta
1) Zitate fälscht man nicht, um dann dagegen zu polemisieren.
2) Sie bringen keine Gründe, warum seit dem Zuwanderungsstopp 1974, noch immer Millionen Muslime, Chinesen etc. ins Land gelassen werden. Die SPD will die Türkei in die EU holen, Sarkozy eine Mittelmeerunion gründen. Warum? Wenn Sie nicht so selektiv lesen würden, hätten Sie einen Grund dafür in meinem Post von 10:01 (zweiter Absatz) finden können. Es gibt natürlich noch weitere Gründe, außenpolitischer Druck, Familienzusammenführung (maßgeblich dafür auch der von Christen propagierte Schutz der Familie), ein viel zu weit gefaßtes Staatsangehörigkeitsrecht, ein Gefälligkeitsasylrecht etc.
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#117   Klosterschüler   13:40:59 | Sonntag, 19. Juli 2009
@ Vineta
Sie sind wohl auf Krawall aus, und zitieren mich falsch. Ich schrieb:Obwohl die Mehrzahl der jungen Türken(!, nicht Moslems) natürlich hier genauso wie die Deutschen arbeitet und lebt.
(Im übrigen war der Satz in meinem Post eher nebensächlich. Ich kenne halt viele Türken, die schon vor 1974 eingewandert waren, und habe den Eindruck, dass sich diese Gruppe incl. ihres Nachwuchs ganz gut integriert haben. Mir bricht aber auch kein Zacken, wenn sie mir nachweisen, dass heutzutage der Großteil der Türken in Deutschland von Hartz IV und Schieberei lebt. Dadurch würden sie nur das Überangebot an Arbeitskräften reduzieren.)
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#113   Klosterschüler   11:11:18 | Sonntag, 19. Juli 2009
Frauenarbeit
Während des ersten & zweiten Weltkriegs stieg die Frauenarbeit aus verständlichen Gründen stark an. In Friedenszeiten gehörte es zur Ehre eines Ehemannes, dass seine Frau nicht arbeitet. Sicherlich, für die unteren Schichten oder Bauern war das oft nicht zu realisieren. Auch wenn heute die Hausarbeit durch die moderne Technik stark entlastet ist, ist die Verkehrung des alten Ideals beachtlich. Mein Eindruck ist, dass die Mehrzahl der Frauen heute schon arbeiten möchte, aber nur Teilzeit, um ‘eigenes Geld’ zu haben. Frauen, die in ihrem Beruf aufgehen, Karriere machen wollen, sind selten.
Ich arbeite mit vielen Akademikern zusammen, aber kaum ist bei denen die Frau voll erwerbstätig. Es ist nämlich auch ökonomisch und nervlich für solche Familien unsinnig: Erhöhte Steuerlast, Kosten für Kinderbetreuung, Stress wenn die Kinder krank oder schwierig sind…
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#110   Klosterschüler   10:23:08 | Sonntag, 19. Juli 2009
@ Leo Miles
Natürlich nicht.
Meine These ist, dass die Arbeitgeber an einem Überangebot von Arbeitskräften interessiert sind. Und das läßt sich durch Bevölkerungswachstum oder Zuwanderung erreichen. Und wenn dadurch die Sozialsysteme belastet werden, so ist das den Arbeitgebern eher egal. Deren Gewinn übersteigt bei Weitem ihre Beteiligung an erhöhten Sozialbeiträgen.
Übrigens, schon den letzten Hype mitbekommen? Ein Nürnberger Kunstprofessor hat Gartenzwerge mit dem Hitlergruß gefertigt. Jetzt ist der Staatsanwalt mit dem Segen von Fr.Zypries in Aktion. Tja, Anti-Adolf ist der Mythos, die einzig wahre Religion des aufgeklärten Deutschen.
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#108   Klosterschüler   10:01:55 | Sonntag, 19. Juli 2009
@ Vineta
@ Was die moslemischen Zuwanderer betrifft, war mein Beispiel überholt. Obwohl die Mehrzahl der jungen Türken natürlich hier genauso wie die Deutschen arbeitet und lebt. Aber sagt dir ‘Entsendegesetz’ und ‘Herkunftlandprinzip’ für EU Bürger was? Wenn in Schweden eine schwedische Baufirma arbeitet, muß sie Tariflöhne zahlen. Die lettische Firma kann auf der gleichen Baustelle ihre lettischen Arbeiter mit 3,50€ ‘entlohnen’. Der Fall wurde vom EUGH bestätigt. Also verhält es sich in D. nicht anders.
Noch diesen April beklagten die Arbeitgeberverbände in Deutschland den ‘Fachkräftemangel’.
Bei der Moslemzuwanderung kristallisiert sich ein anderes Motiv heraus: Zurückdrängen des christlichen Einflusses in Europa. Derzeit großes Geschrei, weil in Irland max.25000 € Bußgeld auf Erregung öffentlichen Ärgernis wegen Gotteslästerung steht. Als in Österreich Susanne Winter in einer Rede behauptete, dass Mohammed nach heutigen Maßstäben ein Kinderschänder war, fanden die Medien es in Ordnung, dass man ihr 25000€ aufbrummte.
(Übrigens ich finde es okay, dass solche öffentlichen Ausfälle gegen eine Religion unter Strafe stehen. Es geht mir nur um den doppelten Standard.)
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#101   Klosterschüler   22:51:11 | Samstag, 18. Juli 2009
22:10@ Paulaner
Doch, er hat es gelöst. Es sei der ‘Logos’ gewesen, der im Paradiese ging.
Wäre nett, wenn einer wüßte, welcher Schriftsteller(Clemens von Alexandrien?) aus dem 2.Jahrhundert das war.
Für Antwort dankbar.
KS
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#84   Klosterschüler   21:47:55 | Samstag, 18. Juli 2009
Carl Djerassi
Wahrscheinlich macht man sich auch Illusionen, wie sehr sich die eigenen Überzeugungen auf die Nachkommen tradieren lassen. Ich fand es kurios, dass die Tochter eines maßgeblichen Entwicklers der Anti-Baby Pille, Djerassi, sich mit 21 Jahren sterilisieren ließ. Oder wenn man die Schriften früher Christen liest: Einer hatte ein Problem damit, dass in der Genesis der Herr durch den Garten des Paradieses ging, wo doch Gott immer und überall ist. Wie kann das sein? Wäre interessant, wenn man den Kardinal Faulhaber(gest. ca.1950) wiederauferwecken könnte, was der zu Demokratie, Religionsfreiheit, Handkommunion, Pfarrgemeinderäten und Bikini sagen würde.
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#66   Klosterschüler   19:54:49 | Samstag, 18. Juli 2009
Naturwissenschaft
Vor einiger Zeit gab es mal eine Diskussionssendung bei Maischberger zum Thema Erziehungsurlaub. Als einziger Mann war der Wissenschaftsmoderator Ranga Yogeshwar in der Runde. Er hatte mit 4 Kindern von allen den meisten Nachwuchs. Als er in einem Beitrag meinte, dass ein biologisches System, das sich nicht mehr selbst reproduziert, mit dem läuft etwas schief, – bekam er den spontanen Aufschrei der Damen: Wollen Sie uns die Pille wegnehmen? Da hat er verschreckt nichts mehr dazu gesagt.
Man kann niemanden zwingen, seine situationsbezogene Denke zu verlassen, und etwas im größeren Zusammenhang und weiteren Zeithorizont zu überdenken.
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#57   Klosterschüler   18:57:00 | Samstag, 18. Juli 2009
@ Mannheimer Samstag, 18. Juli 2009 18:19
Da haben Sie zwei unglückliche Beispiele gewählt:
1) Der Irak ist ein von den Engländern geschaffener Kunststaat. Die damalige Herrscherclique um Sadam Hussein waren Sunniten im Gegensatz zu den Schiiten im Iran.
2) Elsaß-Lothringen gehörte im 1.Weltkrieg zum deutschen Reich, und die Elsässer kämpften auf der deutschen Seite. Mag sein, mit wenig Hurra.
Stimmt, alles was der Mensch im Kopf hat, Sprache, Familie, Volk ist erfunden. Aber es hat seine Bedeutung auf Grund objektiver materieller Verhältnisse. Haben sich seit Kurzem die materiellen Verhältnisse für die Mehrheit der Menschen so geändert, dass Familie oder Volk nutzlose Begriffe sind? Wenn ich reich wäre, wie Michael Jackson gewesen ist, könnte ich durchsetzen, dass alle mit mir Englisch reden, ein alternatives Familienleben führen, und mir teure Rechtsanwälte leisten, die verhindern, dass ich für meine Eskapaden ins Gefängnis komme. Was bei Reichen geht, läuft noch lange nicht für den gemeinen Mann.
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#51   Klosterschüler   18:29:31 | Samstag, 18. Juli 2009
@ Leo Miles:Samstag, 18. Juli 2009 17:59
Ob der Haß auf das eigene Volk unnatürlich ist, und ob das nun gut oder schlecht ist, würde ich mal außen vor lassen. Ich frage mich nur was diese Anti-Völkischen sich statt dessen vorstellen, was eine große Menschengruppe zusammenhalten soll. Ein Überwachungsstaat ala 1984? Und wie soll eine solche Organisation gegenüber betont nationalistischen Kollektiven wie die USA, China bestehen?
Sicher kann man sich auch etwas anderes als die traditionelle Familie vorstellen. Aber diese Alternativen scheitern, weil – abgesehen von ausgesuchten Idealisten – sich Menschen vor allem um das kümmern und sorgen was ihnen selbst gehört.
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#47   Klosterschüler   17:43:13 | Samstag, 18. Juli 2009
@ matt3: die Nationaltraditionalisten sind einfach unverbesserliche Idioten…
Na das sagen Sie mal Türken und US-Amerikanern.
Vor der französischen Revolution war die Staatsmacht durch Fürsten definiert, und alles Volk – gleich welcher Sprache – das auf seinem Teritorium lebte war ihm unterworfen. Vor über 150 Jahren lebte überall in Europa der Nationalismus auf. Er überwand in Folge den Feudalismus, da Volksheere motivierter waren und mit steigender Technisierung die Kommunikation in einer einheitlichen Muttersprache überlegen war.
Bei älteren Staaten definiert sich noch die Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsort (Teritorialprinzip), bei jüngeren (Deutschland, Polen , Israel) nach dem Abstammungsprinzip. Wenn Sie mit dem Begriff ‘Volk (=Sprach+Geschichtsgemeinschaft)’ nichts anfangen können, was wollen Sie dann als Ordnungsprinzip? Feudalismus? Clans? UN-Polizeiregionen?
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#37   Klosterschüler   17:08:37 | Samstag, 18. Juli 2009
@ Mannheimer
Ich gebe ihnen ja recht, dass es zuviele Menschen gibt, auch in Deutschland. Leider wird aber nicht die Zugbrücke hochgezogen, und die Zuwanderung aus den Moslemstaaten und Asien gestoppt. Der Grund dafür ist, dass die Arbeitgeber an niedrigen Löhnen bedingt durch die Überbevölkerung verdienen und Staaten durch höhere Bevölkerungszahlen an Macht gewinnen. Allerdings darf der Geburtenschwund nicht so rasant ablaufen, wie jetzt in Deutschland, sonst wird aus der Bevökerungspyramide eine Palme.
Übrigens ist die USA als Exempel für den Segen der Einwanderung ein sehr schlechtes Beispiel, – wenn man die Indianer fragt. Auch die Kurden werden von den zugewanderten Türken noch heute unterdrückt.
Welche Bauernfamilie in der dritten Welt, könnte sie denn von ihrem eigenen Grund und Boden leben, würde auf die Schapsidee kommen, in eine Favela oder einen indischen Slum umzuziehen?
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#61   Klosterschüler   23:49:47 | Sonntag, 12. Juli 2009
@ gunther maria michel
Manchmal kommt mir ‘kreuz.net’ schon wie eine Ulk-Seite vor. Allerdings weniger offensichtlich wie Reinhard Pfarrpfeifer www.geocities.com/…ifer/startseite.html
Gruß
kl
Redaktion benachrichtigen Sinnloses Politikergeschwafel
#24   Klosterschüler   12:46:54 | Sonntag, 12. Juli 2009
Genießt das Leben, solange ihr es nicht begreift
Der Text strahlt halt so eine Naivität aus, die mit ihrem ‘sowohl als auch’ immerzu elementare Gegensätze der Konkurrenz verwischt: <i> möchte ich in Erinnerung rufen, daß das erste zu schützende und zu nutzende Kapital der Mensch ist, die Person in ihrer Ganzheit – »ist doch der Mensch Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft«.61 </i>
Es ist halt leider so, dass der Großteil sein Lebtag nur ‘zu nutzendes Kapital’ bleibt, und das Hauptziel aller Wirtschaft die Renditemaximierung Weniger ist. Es nervt, aber man könnte auch B16 um seine Naivität beneiden, in ihr läßt sich seliger leben als in einer üblen Welt.
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#127   Klosterschüler   00:10:27 | Sonntag, 12. Juli 2009
@ Phineas
Dass jedes menschliche Leben gleich wertvoll ist, kann man schreiben, aber oft nicht in der Realität umsetzen. Ein General, dem das Leben eines feindlichen Soldaten genauso viel gilt wie das eines eigenen, braucht erst gar nicht in den Krieg zu ziehen. Jetzt gibt es aber verschiedene Grade der Abwertung. Wenn die Russen nach dem Fall Stalingrads die deutschen Verwundeten in den Lazaretten erschossen haben, dann um sich nicht mit weiterer medizinischer Versorgung und Wachmannschaften zu belasten. Für die Vernichtung jüdischer Menschen gab es aber meistens keinen anderen Grund als Hass unterfüttert von Rassewahn. Um das zu exerzieren, wurden extra Aufwendungen gemacht: 3000 Männer zu den Einsatzgruppen abgestellt. 1944 Transportkapazitäten für 500 000 ungarische Juden in die Vernichtungslager, etc. Der Holocaust hat für mich nicht eine Sonderstellung wegen der Gaskammern, sondern wegen des niedrigen Motivs.
Mein Vater lag einige Wochen in Russland im Lazarett, und dort wurde ihnen das Essen jeden Tag von einem jüdischen Mädchen(16 Jahre alt) ins Zimmer gebracht. Eines morgens kam sie ganz verheult herein, und erzählte nachmittags müßten sich alle Juden zur ‘Volkszählung’ einfinden. Dann werden sie wohl alle erschossen werden. Tags darauf kam sie glücklich zur Tür herein. Der Arzt hatte sie noch vom Lastwagen holen können. Er hatte argumentiert, er braucht sie, weil sie deutsch spricht, und auf der Fleckfieberstation würde sie ja nicht lange überleben. – Abbruch, Text zu lang
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#84   Klosterschüler   22:53:14 | Samstag, 11. Juli 2009
Augenzeugen
Mein Vater war 1942/1943 als Soldat an der Ostfront.
Das erste Mal beobachtete er in Polen, wie es den Juden erging: Durch ein Städtchen wurde eine Gruppe Juden von ukrainischen oder polnischen Wachen zur Arbeit geführt. Ein alter Mann konnte nicht mehr Schritt halten, da hat ihn ein Wachmann so mit dem Gewehrkolben auf den Kopf geschlagen, dass der Schädel platzte. Dadurch dass Juden in diesen Not-Jahren vogelfrei waren, hatten sie auch unter Übergriffen durch polnische und ukrainische Leute zu leiden. Das Verhältnis zwischen Polen/Ukrainern und Juden scheint mir auch heute noch nicht gut zu sein.
(Das Massakrieren von Juden fand im Osten nicht selten öffentlich statt, dafür gab es reichlich Augenzeugen. Es ist also naheliegend, dass es auch Gaskammern gab. Ich verstehe nicht, warum deren Existenz oder Nichtexistenz heute wichtig sein soll. Im Osten wurden viele Massenmorde verübt, wenn beispielsweise ein Kessel zusammenbrach, was meint einer, was dann der Gegner mit den Verwundeten in den Lazaretten gemacht hat? Wenn diese Glück hatten, wurde ihnen ein Gnadenschuß spendiert.)
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#29   Klosterschüler   19:44:13 | Samstag, 11. Juli 2009
Und Russen ?
Die ersten beiden Gruppen, die in Ausschwitz vergast wurden, waren russische Kriegsgefangene und arbeitsunfähige polnische Zwangsarbeiter.
In dem Zusammenhang ist die Sensibilität gegenüber dem Holocaust an den Juden schon in einem merkwürdigen Kontrast zu den 20 Millionen toten Sowjetbürgern, die Hitlers Überfall letztlich forderte.
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#56   Klosterschüler   22:13:44 | Dienstag, 7. Juli 2009
Zur Lage der Menscheit
Jede allgemeine Analyse der sozialen & ökonomischen Situation muß sich heutzutage mit zwei exponentiell hochgehenden Dynamiken konfrontieren: Die steigenden Zinslasten (Zinseszinseffekt) und das globale Bevökerungswachstum. Außer in alternativen, randständigen Gruppen werden diese beiden Probleme nicht öffentlich diskutiert. Solange ich am Anfang eines Scheeballsystems bin, braucht es mich nicht zu kümmern, dass Globus und Menscheit begrenzt ist. Aber wir sind nicht mehr am Anfang. In Ländern wie Algerien, Pakistan beträgt die Arbeitslosigkeit über 50%. Die Jahrgänge ab 1980 in vielen Ländern sind größer als in Deutschland. Aber wie sieht deren Zukunft aus, keine Ehe, Beruf, Besitz -nix. Die Zinskosten jeder Ware, die wir kaufen, von der Butter bis zur Mietwohnung liegen bereits über 25%. Hat der Papst, haben unsere Politiker darauf Antworten?
Ich gebe Elijahu Recht. Die Globalisierung wird zu einer Angleichung nach unten führen. Wer wissen will, wie es den Menschen in Dortmund, Berlin etc. gehen wird, braucht nur einen Spaziergang durch Bombay zu machen.
Ein Reicher lebt in armen Ländern besser als in Europa. Die Hilfskräfte sind billig und faktisch rechtlos, fast Sklaven. Den technischen Komfort kann er sich aus dem Westen kommen lassen. Für ihn die beste aller Welten!
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#292   Klosterschüler   03:05:41 | Dienstag, 7. Juli 2009
XY Frauen(?)
Jetzt habe ich doch noch einen Link gefunden:
books.google.de/books?id=MUQthlDcj3E…
Wenn also eine XY Frau einen Mann heiratet, wäre das phänomenologisch hetero, aber genetisch homo.
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#277   Klosterschüler   02:24:40 | Dienstag, 7. Juli 2009
pius.inquisitor
Sagen wir mal etwas ironisch, nicht polemisch.
(Dort hatte ich einmal endlich eine Antwort auf die Frage gefunden, was zu tun ist, wenn’s der Knecht mit einer Eselin treibt, – und die gebiert dann ein Mischwesen: Das Kleine ist auch zu taufen. Nix mit Limbus!)
Die katholische Lehre mag sich vielleicht für unwandelbar halten, aber das ist evolutionär zu verstehen. Sie kann sich weiter entwickeln. Beispielsweise hat der Kirchenlehrer v.Aquin nicht an Maria ohne Erbsünde geglaubt.
Leider habe ich auf die Schnelle im Netz Nix zu dem Fall des inaktiven Y-Chromosoms gefunden. Nur zum Turner Syndrom, da fehlt den Mädchen/Frauen das zweite X Chromosom. Und es gibt Leute, die sind gleich mit mehreren Y-Chromosomen ausgestattet. Leider mindert jedes zusätzliche Y-Chromosom die Intelligenz. Aber ich bestehe darauf, dass beim ersten Y diese Regel noch nicht gilt.
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#245   Klosterschüler   01:15:12 | Dienstag, 7. Juli 2009
@ Mannheimer
Naja, von unseren Aufklärern (Voltaire, Lessing) gibt es auch antisemitische und frauenfeindliche Zitate, dass man nur so mit den Ohren schlackelt. Aber gesetzt den Fall, Ihre Zitate stimmen, wie lassen die sich mit der Marienverehrung vereinbaren? Übrigens gibt es Fälle, für die das Thomas-Zitat nicht ganz unzutreffend ist: Wird bei einem männlichen Fötus das Y-Chromosom nicht aktiviert, kommt das Kind äußerlich als Mädchen auf die Welt. Ob die katholische Pastoralmedizin sich schon entschieden hat, welches Geschlecht das Kind später zu leben hat, weiß ich nicht. Genetisch männlich, äußerlich eine Frau, ein interessanter Fall.
Redaktion benachrichtigen Wer in der Welt leben will, braucht nicht ins Kloster einzutreten
#38   Klosterschüler   12:25:19 | Samstag, 27. Juni 2009
Wer ins Kloster eintritt, soll aus der Welt bleiben.
Mal im Ernst. Für mich sind die muslimischen und ultrakatholischen Schleiereulen in der Öffentlichkeit eine optische Provokation. Der Grund ist der gleiche wie bei einer Frau die im Stripaufzug am Bahnsteig steht. Es handelt sich in beiden Fällen um eine zeichenhafte Anspielung auf die männliche Sexualität. Als Reaktion würde mich reizen, vor den Schleiereulen in der Öffentlichkeit mit einem Vibrator aus Beate Uhses Laden herumzuwedeln.
(Wenn Touarges sich einwickeln, tun sie das wegen des Klimas. Darum wirkt das auch nicht provozierend.)
Redaktion benachrichtigen Jeder muß lernen, ein Mann oder eine Frau zu werden
#103   Klosterschüler   19:55:31 | Montag, 8. Juni 2009
Homosexualität/Homophilie
Man sollte mal zwischen dem Ausüben von homosexuellen Praktiken und einer tiefen Liebe zu einem Menschen gleichen Geschlechts unterscheiden. In Gefängnissen und Lagern treiben es auch Männer untereinander, die außerhalb der Gefangenschaft sich nur Beziehungen zu Frauen wünschen. Wäre interessant zu wissen, wieviele Heteromänner sich ‘ mal was anderes’ in einer Schwulensauna gönnen.
Es gibt, wenn auch selten, eine existentielle Liebe, die homophil ist. Die auch weiterbesteht, wenn diese Leute damit Kopf und Kragen riskieren. Ähnlich wie Leute zu ihrer heterophilen Beziehung standen, auch wenn sie desswegen im 3.Reich wg. ‘Rassenschande’ ins KZ kamen.
Ja, homosexuelles Verhalten gibt es auch unter Tieren. Genauso wie den Kainismus gegen das jüngere Geschwister (bei Adlern notorisch). Für seine eigene Überlebenswahrscheinlichkeit war es für ein Kind in härteren Zeiten positiv, dass das jüngere bald stirbt. Und, soll man jetzt das ältere Kind bei seinen Attacken gegen das jüngere Geschwister unterstützen?
Redaktion benachrichtigen Ablehnung der angeblichen Aufhebung der Pseudo-Exkommunikationen
#8   Klosterschüler   18:51:28 | Montag, 8. Juni 2009
Heute sind wieder viele Geisterfahrer unterwegs
Ich frage mich, woher nimmt sich der gute Pater die Autorität zu behaupten, was unter Pius X gelehrt wurde, muß für alle Zeiten gelten. Das Verbot für Katholiken, Zinsen zu nehmen, galt mehr als tausend Jahre, hat das etwa den Pius X noch gekümmert?
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#84   Klosterschüler   18:06:38 | Montag, 8. Juni 2009
Faszination Homosexualität
H. ist hier ein Dauerthema, warum bloß?
Ich habe persönlich schon einige Homophile, – das Wort Homosexuelle finde ich unpassend –, kennengelernt. Überraschenderweise waren darunter nicht wenige, die geschieden waren und Kinder hatten. Ich kenne aber keinen einzigen Fall, in dem diese Männer ihre eigenen Kinder in der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufzogen. Das finde ich recht bedeutsam, wenn in der Öffentlichkeit Kampagnen für das Adoptionsrecht bei gleichgeschlechtlichen Paaren laufen.
Redaktion benachrichtigen Wir werden an der Nase herumgeführt
#68   Klosterschüler   03:14:44 | Montag, 8. Juni 2009
Marcellus, ein Supererzkonservativer?
Sowas gabs im alten Rom. Da hatte der pater familiae das Recht über das Leben und Tod seiner Kinder. Offengestanden ist mir jetzt das Thema Euthanasie versus Triage zu heikel.
Redaktion benachrichtigen Wir werden an der Nase herumgeführt
#61   Klosterschüler   02:16:34 | Montag, 8. Juni 2009
Keiner will sich unnötig die Finger verbrennen
Also mich ärgert es sehr, dass ich als deutscher Steuerzahler die Abtreibungen dieser ‘armen’ Frauen finanzieren muß.
Andererseits hängen sich die Kirchen angesichts der Musliminvasion nach Europa auch nicht aus dem Fenster. Da protestiert man mit dagegen, wenn Asylbetrüger und Illegale endlich außer Landes geschafft werden sollen. Gern sind Kirchen da auf Seiten der vermeintlich Guten, bekommen eine gute Presse, weil man sich angeblich für Menschen in Not einsetzt. Dabei ist man faktisch nur der Ansicht, die Kosten für diesen selbstmörderischen Wahnsinn soll der Steuerzahler tragen. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass die Kirchen vom Staat Gesetze verlangen, um wenigstens in D. oder Ö. Zwangsverheiratungen zu verhindern.
Redaktion benachrichtigen Wien versucht, die eigene Jugend zu versauen
#218   Klosterschüler   09:31:52 | Samstag, 6. Juni 2009
Homophilie & Anorexie
Man wird wohl nicht bestreiten können, dass Hunger ein Triebsignal ist, um durch Nahrungsaufnahme den Stoffwechsel des Körpers aufrecht zu erhalten. Genauso ist die sexuelle Begierde grundsätzlich dazu angelegt, um die Fortpflanzung der Menschen zu initiieren. Wer sich mal eingehender mit Eßstörungen befaßt hat, bemerkt, dass sowas Elementares wie Hunger ein sehr komplexer Vorgang ist, der etwa durch psychische, soziale, und hormonelle Belastungen aus dem Tritt gebracht werden kann. Mehr noch als beim Tier ist Essen enorm sozialisiert durch Tabus, Konventionen und die Aufladung zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Nicht anders ist es bei der Sexualität, die in die Nähe der Liebe, familiären Bindung und Ausschließlichkeiten gebracht und damit überhöht wird.
Auffällig bei Magersüchtigen ist, der stupende Mangel an Einsicht. Dazu kommt noch die Idealisierung der überschlanken Frau in der Glamourwelt.
Und da sehe ich eine Parallele zur Homosexualität. Aus irgendwelchen Gründen verabschiedet sich der Trieb von seinem basalen biologischen Zweck, und die Betroffenen befassen sich nur mehr mit den kulturellen Anlastungen dieser Triebe: Homo-Liebe & Ehe, exklusive Privatheit der Sexualität, die Verweigerung durch einen gesellschaftlichen Stand(z.B. Familienvater) in Fremdbestimmung zu erstarren. Oder: Nicht-Essen als Protest gegen die Mahl-Community, als Zeichen der Willensstärke, zur Erhaltung einer mädchenhaften Beweglichkeit bis ins Matronenalter.
Redaktion benachrichtigen Mega-Flop trotz staatlicher Begünstigung
#42   Klosterschüler   23:00:51 | Montag, 1. Juni 2009
Erfolg der Homolobby
Ich würde gern mal eine fundierte Analyse lesen, wie es der 1% Minderheit gelingen konnte, sich in den letzten 25 Jahren so gesellschaftlich durchzusetzen. Am Geld kann es nicht liegen. Beispielsweise gibt es in München jede Menge reicher Araber, die sich dort medizinisch behandeln lassen. Ein Grund dafür ist auch, dass es in der Öffentlichkeit dort verglichen mit Berlin noch recht sittsam zugeht. Und weil ein arabischer Patient mit seiner ganzen Familie anreist, möchte er halt nicht, dass Frauen und Kinder ihre Zeit in einem modernen Sodom verbringen. Wenn man Geschäfte machen will, muß man eine gewisse Seriosität ausstrahlen. Dahingehend sind diese Gay-Paraden geschäftsschädigend. Mit Geld kann ich mir den gesellschaftlichen Durchmarsch der Homolobby nicht erklären.
Redaktion benachrichtigen Kinderschändung auf Probe
#55   Klosterschüler   11:09:13 | Montag, 1. Juni 2009
@St.Anton
Ja, ich bin in ich mich gegangen. (Vor allem ins Bett). Haben Sie etwas Substanielleres zu antworten, außer wie sich Anorexie schreibt? Sie hätten etwa antworten können, dass Unterernährung bei Afrikanerinnen seltener die Gebärfähigkeit unterdrückt(möglich). Dass es eben rassische/genetische Unterschiede gibt, die dazu führen, dass Afrikaner sich leichter mit HIV infizieren, und nicht nur durch wildes Herumschnackseln. Aber solche Argumente dürfen Sie ja nicht bringen, weil sie nur von einen ‘dumm-dreisten Rassisten’ kommen können. Tip: Lesen Sie etwas über Sichelzellenanämie. Vielleicht wird Ihnen klarer, warum sich Ethnien in mehr als im Äußeren unterscheiden.
Redaktion benachrichtigen Kinderschändung auf Probe
#51   Klosterschüler   01:58:11 | Montag, 1. Juni 2009
@Schalom
Der Umgang der afrikanischen Mütter mit ihren Säuglingen ist im Allgemeinen besser. Allerdings werden die Kinder bei einer Hungersnot eher vernachlässigt. Bei den Weißen (z.B. Belagerung von St.Petersburg 1942- 1944) verhungerten/erfroren zuerst die Männer, dann die Frauen und als letztes die Kinder. Schon bei einer milden Anexorie setzt die Menstruation aus. Wie können die Afrikanerinnen soviele Kinder gebären,wenn angeblich Hunger herrscht? Wohl doch, weil sich zuerst die Mütter vollessen. Ich sah einmal einen Filmbericht über Angola, wo man ein Kleines mit einer fürchterlichen Unterernährung noch hochzupäpeln versuchte. Dann die wohlgenährte Mutter, die beklagte, dass es sich um das letzte ihrer 10 Kinder handeln würde.
Es haben sich im Norden eben anderere soziale Überlebensstrategien bewährt als in Afrika. Ich will das jetzt nicht moralisch bewerten. Aber man muß das mal als gegeben sehen.
Redaktion benachrichtigen Kinderschändung auf Probe
#48   Klosterschüler   01:20:21 | Montag, 1. Juni 2009
Anbindung
Bei den Primaten hängt das Kleine immer an der Mutter. Auch afrikanische Mütter tragen ihre Babys auf dem Rücken herum. Wenn ich auch von den Afrikanern im allgemeinen wenig halte, bei der Betreung ihrer Kinder sind die Mütter besser als die Weißen. Das menschliche Neugeborene komt sehr hilflos zur Welt, und braucht die körperliche Symbiose mit der Mutter noch länger als etwa Schimpansen. Und rein rational (nicht katholisch) betrachtet, ist das menschliche Neugeborene noch kein Mensch, hat keine Persönlichkeit mit einem festen Kern. Es darf kein Spielzeug für RTL-Sendungen sein, es ist noch keine Person, sondern ein Wesen im Werden.
Redaktion benachrichtigen Deshalb stirbt es – ganz allein deshalb
#80   Klosterschüler   21:55:41 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Wer keine Religion hat, kann sie auch nicht von der Politik trennen
Hitler, Lenin, Pol Pot waren nicht im traditionellen Sinne religiös, aber sie hatten ein Menschen- und Geschichtsbild, das sie zum Gegner einer Religion machen konnte. Die Mehrzahl der heutigen Politiker hat keine politischen oder gesellschaftlichen Ziele. Ein Prototyp dieser ‘neuen’ Politiker war für mich Boris Jelzin. Nur auf auf den eigen Vorteil, und den seiner Clique bedacht, hat er Land und Leute verkauft und ruiniert. Es müßte doch auffallen, dass gegen keinen der Leute, die das wirtschaftliche Schlamassel, die Finanzkrise verbrochen haben, bis heute ein Prozeß geführt wird. Heute stehen Politiker und Juristen über und außerhalb des Gesetzes, es sei denn sie sie würden ihre eigene Tochter verspeisen. Vom religiösen Standpunkt aus kann ich so ein Verhalten beurteilen, aber ich kann nicht mit dieser Freibeutergesellschaft in einen weltanschaulichen /religösen Dialog treten. Ob ein frommer Priester oder der Papst mit denen redet, – es ist sinnlos und gibt diesen Piraten nur falsche Weihen. Wenn die ehemalige Agit-Prop Verantwortliche Merkel sich zu Bischof Williamson äußert, redet sie nur scheinbar zum Papst. Tatsächlich geht es um ihre politische Karriere, alles andere ist ihr ‘wurscht’.
Redaktion benachrichtigen Den Politikern auf den Leim gekrochen
#126   Klosterschüler   19:55:24 | Sonntag, 24. Mai 2009
Das muß der Kardinal verantworten
Seine Exzellenz hat besser als 99% der Österreicher die Möglichkeit sich aus erster Hand zu informieren, wie es sich in der islamischen Republik Iran oder in der algerischen Militärdiktatur als Katholik lebt. Wenn er so aversiv auf den Strache reagiert, wird das Zusammenleben mit einer islamischen Mehrheit für Katholiken wohl ganz unproblematisch sein. Sollten die Katholiken da unten aber in Nöte kommen, erwarte ich von Bischof Schönborn, dass er sich eine Kalaschnikov nimmt und zur Hilfe eilt. Kirchensteuer und großer kirchlicher Grundbesitz bieten sich auch an, christlichen/muslimischen Flüchtlingen ausreichend Hilfe zukommen zu lassen.
Ich bin ja richtig froh, nur mehr eine kurze Lebenserwartung von max.10 Jahren zu haben. Das selbstverschuldete Elend, werde ich nicht mehr erleben müssen. Es hat schon gereicht, dass ich zwangsweise über die Steuern den ganzen Blödsinn von Abtreibung bis Zuwanderung 30 Jahre lang habe finanzieren müssen.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen wieder von der Hölle reden
#136   Klosterschüler   00:36:44 | Freitag, 22. Mai 2009
Kein Unglück dauert länger als 100 Jahre
Ob es Himmel und Hölle gibt, weiß ich natürlich auch nicht. Das Problem ist die Ewigkeit. Wie kann man noch leben mit der Möglichkeit ewiger Höllenqualen, wenn die Ursache dafür das eigene beschränkte Bewußtsein, mit seiner selektiven Wahrnehmung sein soll. Wir wählen ständig aus deiner Flut von Möglichkeiten und Informationen aus. Und dieses Auswählen erfolgt zum allergrößten Teil nicht bewußt, sondern wird gesteuert durch Emotionen, Ermüdung, Illusionen, Gewohnheiten und Überdruß am Zweifel. Wie kann ein so beschränktes Urteilsvermögen verantwortlich eine Entscheidung für eine ewiges furchtbares Schicksal treffen? Es mag ja diese Möglichkeit bestehen. Aber wie können Menschen, die an so etwas glauben, damit leben, ohne irrsinnig zu werden? Oder ist der Glaube an die ewige Verdammnis bei ihnen nur ein undurchdachtes Geschwätz ohne dauernde Präsenz im persönlichen Leben?
Redaktion benachrichtigen Nicht ganz reif
#69   Klosterschüler   19:25:58 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Taufe
Die Mutter von Frau Knobloch war keine Jüdin. Nicht auszuschließen, dass sie mehr oder weniger heimlich katholisch getauft wurde. Wer nach einer solchen Definition dann alles katholisch ist… tststs
Redaktion benachrichtigen Nicht ganz reif
#65   Klosterschüler   18:59:46 | Mittwoch, 20. Mai 2009
München Hauptstadt der Bewegung
Weiß wer, wie der Marienplatz während der Nazizeit hieß?
Würde mich wundern, wenn die Nazis den damals umbenannt hätten.
Die Knobloch fällt ja immer wieder mit hysterischen Reaktionen auf, schon bevor bei irgendeinem anderen das Nazometer zittert. Wenns um anderer Leute Traditonen und Empfindlichkeiten geht, führt sie sich dagegeben wie ein Trampel auf.
Redaktion benachrichtigen Sehr verhaltene Kritik + …
#16   Klosterschüler   13:34:51 | Sonntag, 17. Mai 2009
Morales ist ja noch milde verglichen mit dem Che
Das Idol Che Guevara hat gleich nach der Revolution die Homosexuellen auf Kuba in Lager gesteckt.
Redaktion benachrichtigen Skandal-Erzbischof vom Dienst
#68   Klosterschüler   22:34:02 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Homophilie und Zölibat
Für einen Heterophilen ist es nicht leicht, sich mit 25 Jahren für lebenslange Familienlosigkeit und Kinderlosigkeit zu entscheiden. Homophil gepolten Menschen fällt das leichter. Außerdem werden viele unter ihnen von der liturgischen Theatralik angezogen, und die Tabuisierung offener Aggresivität schlucken die auch leichter.(Man schau nur, wieviele zickige Modeschöpfer schwul sind.) Natürlich sind die wenigsten Priester homophil, aber das Zölibat begünstigt solche Kandidaten. Daher wäre ich dafür Priester, die dann später doch heiraten wollen, ohne Diskrimminierung wieder zu laisieren.Das könnte die Proportionen zwischen Homo/Hetero besser austarieren.
Redaktion benachrichtigen Die Christen verlangen von den Juden Respekt
#16   Klosterschüler   22:06:52 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Juden, Moslems und Christen
Natürlich sind aus der Sicht gläubiger Juden ,Christen verrückte Usurpatoren ihrer Religion, die einen falschen Messias anbeten. In etwa so wie Christen den Islam als legitimen Vollender ihrer Religion ablehnen. Aber es ist unglaubhaft, dass in Israel die Christen mehr unterdrückt werden als in Algerien oder dem Iran. Ich würde jedenfalls lieber in einem israelischen Gefängnis als in einem syrischen eingebuchtet werden. Ernsthafter Glaube ist eine Frage auf Leben und Tod, und darum halte ich von dem Wischiwaschi einer gemeinsamen abrahamitischer Abkunft nichts. Was zu erreichen wäre ist ein modus vivendi wie mit den Protestanten in Deutschland. Das war das Ergebnis des dreißigjährigen Krieges, der zeigte, dass die Machtverhältnisse so ausgeglichen waren (Untergang der spanischenn Armada), dass Intoleranz gegen andersgläubige Christen, das Risiko der eigenen Niederlage bedeutete. Glaubenstoleranz entstand nicht aus Einsicht in die Fehlbarkeit der eigenen Glaubensüberzeugung, sondern war Resultat militärischer Erschöpfung.
Redaktion benachrichtigen Von den Widerständen weichgespült
#65   Klosterschüler   21:50:53 | Montag, 11. Mai 2009
Was interessiert den Papst schon die Politik
Den Papst interessiert nur die richtige Religion. Das Eintreten für die zwei Staaten Lösung ist doch nur eine Verbeugung gegenüber dem Zeitgeist. Ein Blick auf die Landkarte sagt doch jedem, dass ein solches Palästina nicht existieren kann. Allenfalls im Verband mit Jordanien.
Redaktion benachrichtigen Simone Veil entkam der Hölle von Auschwitz
#88   Klosterschüler   20:16:03 | Montag, 11. Mai 2009
Abtreibungszahlen
Interessant ist auch, dass bei der Hälfte aller Abtreibungen, die Frau nicht zum erstenmal abtreibt. Ich behaupte mal, dass heutzutage nur für einen kleinen Anteil christlich geprägter Frauen sich überhaupt die Frage einer Abtreibung stellt. Ob bei einer Abtreibung ein Mensch getötet wird, ist eine weltanschauliche Frage, die sich noch weniger verbindlich beantworten läßt, wie ob ein Baby während des Geburtvorgangs entsetzliche Qualen durchleidet. Mein Eindruck ist, dass die Kirche mit den Antiabtreibungskampagnen sich hierzulande gesellschaftspolitisch überhebt. Was sie intern ihren Gläubigen zu lehren hat ist wieder eine andere Sache.
(Meine Aussagen beziehen sich nur auf Deutschland.)
Redaktion benachrichtigen Im Namen der Kirche?
#48   Klosterschüler   00:12:16 | Montag, 11. Mai 2009
Keine Toleranz der Intoleranz
In den muslimischen Ländern wird das Christentum unterdrückt, also sollte man den Unterdrückern in Deutschland keinen Freiraum geben. Man toleriert ja schließlich auch keine Nazis, auch wenn unsere Demokratie prinzipiel für Meinungsfreiheit eintritt. Spielregeln wie Glaubens und Meinungsfreiheit kann man nur einhalten, wenn die Mitspieler das auch tun. Übrigens, die hier sich so für den Moscheebau in Deutschland engagieren, protestieren die dann auch gegen die Unterdrückung Andersgläubiger in den muslimischen Gefilden?
Redaktion benachrichtigen Simone Veil entkam der Hölle von Auschwitz
#40   Klosterschüler   23:25:10 | Sonntag, 10. Mai 2009
@ erwin 10. Mai 2009 22:46
Natürlich ist der Spruch von Adenauer: Kinder kriegen die Leute von allein, antiquiert. Ich gehöre noch zu den geburtenstarken Jahrgängen.Meine Mutter erzählte mir, dass schon in dieser Zeit das zweite, dritte, vierte Kind in ihren Freundeskreisen unerwünscht war. Bei den heutigen Möglichkeiten gibt es diese Kinder nicht mehr. Was die Geburtenzahlen z.B. in Frankreich angeht, wäre ich vorsichtig. Welche Familien haben da viele Kinder, und was wird aus denen (Banlieus)? Volkswirtschaftlich sind Menschen, die nur durch Sozialleistungen ihr Auskommen finden ein Verlust. Und das droht besonders in Ländern wie Äthiopien , Pakistan etc. Dort setzt man einfach Kinder in die Welt, ohne sich Gedanken zu machen, wie diese sich mal ihren Lebensunterhalt bestreiten können. In Berlin leben schon jetzt 40% aller Türken von der Sozialhilfe. Selbst zum Spargelstechen sind die nicht zu gebrauchen.
Redaktion benachrichtigen Simone Veil entkam der Hölle von Auschwitz
#31   Klosterschüler   22:36:18 | Sonntag, 10. Mai 2009
Sozialismus
Sozialisten stehen Clanstrukturen und dem Familienverband tendeziell negativ gegenüber. Alternativen Formen des Zusammenlebens sehen sie in der Regel optimistisch. Seit der Einführung einer effektiven Empfängnisverhütung und der Liberalisierung der Abtreibung, gibt es in den modernen Staaten mit ihrer hohen Verstädterung immer weniger ‘unerwünschte’ Kinder. Das wird von den Sozialisten positiv gesehen, weil es ja zunächst die Menschen freier macht. Nur führt das zu einem demographischen Problem. Unter den gegebenen Bedingungen wünschen sich moderne Menschen im Schnitt etwa 1Kind/Frau. Das kann man als Segen sehen, wenn man glaubt, die Erde sei eh überbevölkert, oder bedauern, weil sich die Primitiven in den Slums mächtig weitervermehren. Ich persönlich bin da für die Zukunft wenig optimistisch. Wie will man mit den Abermillionen jungen Männern in Ägyten, Äthiopien, Iran, Pakistan friedlich auskommen. Vorallem wenn die modernen Staaten sich demogrphisch selbst schwächen?
Redaktion benachrichtigen „Kein Tod kann von irgendetwas erlösen“
#48   Klosterschüler   12:54:36 | Samstag, 2. Mai 2009
Diplomatie
Wie die Imame kalkulieren natürlich auch die Bischöfe auf die Außenwirkung ihres medialen Auftretens. Man braucht nur die Reaktion auf das geplante Ehegesetz in Afghanistan verfolgen. Hat denn da ein Bischof an die dpa geschrieben: Ach bei uns Katholiken ist es sogar Pflicht bis maximal einmal täglich die sexuelle Begierde des Partners zu stillen? Ich hab das mal in einer Schrift gelesen, wo das Sextum natürlich auf Lateinisch abgehandelt wurde. Ob es heute noch gilt, wage ich nicht zu behaupten, das ist eben die bekannte katholische Grauzone zwischen Revisionismus und Diplomatie. Jedenfalls sind weder die Imame noch die Bischöfe so unvorsichtig, dass sie aller Welt erklären was nach dem gewonnen Djhad oder wenn jede katholische Frau im Schnitt 10 Kinder hat, den anderen blüt.
Bonifaz VIII. in Unam sanctam: Wir erklären, sagen und definieren nun aber, daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein.)
Weiß jemand wie diese päpstliche Erklärung heute interpretiert wird? Nach unam sanctam hat es ja jahrzehntelang zwei Papstlinien gegeben, die Europa gespalten haben. Dann gab es noch einen dritten Papst. Schließlich wurden auf dem Konzil von Konstanz alle drei aktuellen Päpste zur Abdankung gezwungen.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson mit Kebse
#90   Klosterschüler   22:06:30 | Freitag, 1. Mai 2009
Menschen gibts
Vorrausgesetzt Mel Gibson ist ein gläubiger Katholik, wie kann der sich im Zustand des permanenten Ehebruchs wohlfühlen? Er ist ja nicht der einzige dezidiert katholische Künstler, der massiv und andauernd gegen die Lehre der Kirche gelebt hat. Ich denke, Menschen können an sich den Anspruch aufgeben, ein kohärentes einigermaßen widerspruchfreies Leben zu führen.
Redaktion benachrichtigen Blindes Vertrauen
#43   Klosterschüler   21:32:03 | Freitag, 1. Mai 2009
Artikel kann ich nicht nachvollziehen
Nur weil ein Gesetz mißbraucht oder umgangen werden kann, und das ist so gut wie immer möglich, ist es doch nicht abzulehnen. Natürlich sollte man soweit möglich, Ganovenwissen, öffentlichen Pranger und auch Kinderporno im Netz unterdrücken. Ich habe aber auch den Verdacht, dass es für Polizisten wesentlich gemütlicher ist im Internet zu surfen als Streife zu fahren. Ermittlungen gegen illegale Beschäftigungen, die meist mit Ausbeutung verbunden sind, sind nerviger und auch frustrierend, weil die Strafen die Baufirmen, Hotels und Bordelle bekommen lächerlich gering sind.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson mit Kebse
#39   Klosterschüler   15:49:37 | Freitag, 1. Mai 2009
@ Paulaner
Also hier die Stelle zur Ehescheidung bei Moses: Deuteronomium 24.1-4
(Das ist Bibel, ‘Wort Gottes’, und nicht nicht bürokratische Tricks eine Priesterschaft. Jedenfalls wenn du nicht ungläubig bist.)
Zum Ehebund im Himmel. Die Sadduzzärer fragten mal Jesus mit wem eine 7 mal verwitwete Frau im Himmel dann letztlich verheiratet ist? Die Antwort von Jesus such dir mal selber. Bibel lesen bildet!
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson mit Kebse
#34   Klosterschüler   15:24:52 | Freitag, 1. Mai 2009
@ Paulaner
Natürlich gab es im Judentum die Scheidung, meiner Erinnerung nach hat Moses nur verboten, seine geschiedene Frau ein zweitesmal zu heiraten. Dien Polygamie wurde erst 1000 nach Christus im Judentum verboten.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson mit Kebse
#30   Klosterschüler   14:59:24 | Freitag, 1. Mai 2009
Verbot der Ehescheidung
Nachdem die Jünger vom strikten Scheidungsverbot gehört hatten, meinten sie: Dann ist es nicht gut zu heiraten! Und Jesus antwortetete: Wer es fassen kann, der fasse es.
Weder Jesus noch Paulus waren Ehefans.
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#73   Klosterschüler   14:07:26 | Freitag, 1. Mai 2009
27. April 2009 10:13pamino: der Glaube ist ein Geschenk Gottes
Ja, warum lebe ich? Weil es noch keinen Moment gab, in dem Autoaggression und der Mut einen definitven Entschluß zu fassen in einem ausreichenden Maße vorhanden war. Sicher hält mich auch die Neugierde, Momente der Liebe im weiteren Sinne und der Gedanke, ich kann noch lang genug tot sein, am Leben. Aber meine und die menschliche Geschichte finde ich so sinnlos wie die Selbstverbreitung eines Virus. Dann kommt mir auch der Gedanke Virus – Blattlaus – Hund – Mensch. Warum sollte der Mensch die mentale Krönung der Schöpfung sein, wahrscheinlicher, dass es Gott gibt. Ich war schon stundenlang bewußtlos durch eine Kopfverletzung, ein wirklich schlagender Beweis, dass ohne funktionieres Gehirn alles aus ist, ein Rückfall in die Zeit vor meiner Zeugung. Andererseits hatte ich schon einige paranormale Erfahrungen. Existiert also doch Geist ohne materielle Grundlage?
Und was ist schon ‘normal’ bei Menschen? – Ein leichter Grad von Schwachsinn. Setz dich mal mit den moralischen Ansichten von Muslimen, Nazis, Hindus, Budhisten auseinander. Du wirst ihre Glaubensgrundsätze genausowenig als ‘Geschenk’ sehen, wie die umgekehrt die Deinen.
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#65   Klosterschüler   06:10:14 | Montag, 27. April 2009
Relativismus
Kann hier mal erklärt werden, was unter Relativismus verstanden wird. Vor einer Stunde hatte ich den Dreh heraus, wie ich ohne Hilfsmittel fliegen kann.War leider nur ein Traum. Jetzt glaube ich vor meinem PC zu sitzen. Es gibt kein Denken ohne Axiome, die wir einfach glauben. Und alles was wir danach denken und tun ist relativ in Bezug auf diese Axiome oder diesen Glauben. Wenn der Papst überzeugt ist, Frauen können keine Priester werden, dann ist das auch nur relativ in Bezug zu seiner geglaubten Vorstellung, dass bestimmte Traditionen der Kirche, unaufgebbar sind. So gesehen ist der Papst wie jeder Mensch ein Relativist.
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#13   Klosterschüler   21:24:41 | Sonntag, 26. April 2009
Jeder Metzger lobt seine Wurst
Darum sei die Überraschung groß gewesen, als Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2000 in dem Dokument ‘Dominus Jesus’ betonte, daß die Kirche an ihrer einzigartigen Wahrheits- und Heilsgewissheit festhält.
Was soll er denn anderes schreiben? Jeder Mensch lebt in seiner einzigartigen Gewissheit, obwohl er dutzendemale am Tag merkt, dass er sich geirrt hat. Wenn er nicht in diesem Wahne leben würde, wäre er wegen seiner Zweifelsucht ein Fall für den Psychiater. Soll jetzt der Ratzinger schreiben er weiß ja auch nichts mit Sicherheit, vielleicht weiß der Dalai Lama es besser?
Der Papst wie wir alle anderen kann ja auch nicht widerlegen, dass er alles nur träumt oder er eine Computersimulation ist.
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#71   Klosterschüler   21:04:56 | Samstag, 25. April 2009
@ möchtegern-kathole 19:11
„Klosterschüler“ schrieb:„Die Kirche wurde von den Nazis kaum attakiert.
Das bezog sich auf Januar bis April 1933. In dieser Zeit mußten die Kommunisten und Sozis schon in den Untergrund oder waren dem SA-Terror ausgesetzt. Zeugen Jehovas, unbotmäßige Katholiken und Protestanten (in geringerer Zahl) waren später dran. Selbstredend waren die Nazis, wenn auch nicht immer offen, antichristlich. Himmler hatte Symphatien für das hinduistische Kastensystem.
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#18   Klosterschüler   18:23:00 | Samstag, 25. April 2009
Die Kirche wurde von den Nazis kaum attakiert
Wen die Nazis vor allem nach den letzten freien Wahlen nicht im Parlament sehen wollten:
Kommiss & Sozis im Untergrund www.dhm.de/…ik/wahl33/index.html
Das katholische Zentrum (Prälat Kaas) hat ja dann dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt.
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#11   Klosterschüler   18:00:19 | Samstag, 25. April 2009
Die hier gezeigte Karte ist tendenziös
Die letzten freien Wahlen fanden in Deutschland 1932 statt. Nach dem Reichstagsbrand wurden Kommunisten unde Sozialdemokraten massiv verfolgt. Die Karte von der Reichstagswahlen im März 1933 ist eine Unverschämtheit. Bitte mal googeln wieviel 1932 Hindenburg mehr als Hitler an Stimmen bekam.
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#1   Klosterschüler   17:23:04 | Samstag, 25. April 2009
Das stimmt schon
Die Nazis wurden überwiegend (vor der Machtergreifung) im Norden, z.B. Ostpreussen gewählt. Selbst in der Hauptstadt der Bewegung, München, erhielten sie nur 25%. Allerdings muß man auch sagen, dass in der akademischen Jugend der Zuspruch wesentlich höher war. Beispieslweise erhielten die NS-Gruppen an der TH München 41%. Kennt jemand die Zahlen aus Oberschlesien?
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#110   Klosterschüler   16:17:13 | Samstag, 25. April 2009
@ Josef_G
Da ich ich selbst kein ungarisch kann, muß mich ich mich auf die Aussagen meiner Mutter verlassen, was in den ungarischen Gemeinden jetzt in Deutschland an nationalistischer Schmarotzer-Gesinnung verbreitet wird.
(Motto: Keine Steuern zahlen, aber staatliche Förderung einklagen, wie die Musels eben.) Ich nehme also zurück, dass dies ausdrücklich mit Billigung des Klerus unterstützt wird.
Zur Situation in Polen & Ungarn in den 1920/30 Jahren: Mir hat mal eine alte Jüdin (mit KZ-Tätowierung am Unterarm) erzählt, dass am Sonntag nach der Messe der polnische Mob regelmäßig loszog um die Juden zu drangsalieren. Wo haben berühmte ungarische jüdische Wissenschaftler(E.Teller, John von Neumann etc.) in Budapest das Gymnasium besucht? Im protestantischen! Wo durften sie nicht studieren?i Im katholischen Ungarn, aber in dem damals noch nicht nazistischen, eher protestantischen Deutschland. Wo war der Widerspruch der katholischen Kirche als man in den 1920/30 Jahren Millionen Deutsche und Juden aus Polen vertrieb? Die Einwanderung nach Palästina begann nicht mit dem Holokaust, sondern den russisch/polnischen Pogromen!
Ich habe noch selbst den Pfarrer predigen gehört, die Eltern sollen ihre Kinder nicht mit den protestantischen Kindern spielen lassen, und das in Augsburg so um 1963.
Natürlich wurde von beiden Seiten diskriminiert, die besser gebildeten Juden und Protestanten, schauten auf die bildungsdefizitären Katholiken herab.
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#66   Klosterschüler   23:22:28 | Freitag, 24. April 2009
Mindszenty
Nur über Basch weiß ich was. Er wurde von den Westallierten nach Ungarn ausgeliefert und wegen Hochverrates zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung fand öffentlich statt, und man bejubelte die Hinrichtung des ‘Schwabenkönigs’. Seine Mutter war Schweizerin, er in Rumänien aufgewachsen, und kein Nazi, sondern Führer der ungarndeutschen Volksgruppe. Später ging es auch so etlichen jüdischen Kommunisten. Natürlich stand die katholische Kirche nicht für den Mord an Minderheiten, aber für die Diskriminierung. Und heute hetzt sie wieder in den ungarischen Gemeinden in Deutschland herum.
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#61   Klosterschüler   22:07:25 | Freitag, 24. April 2009
@ stephanus
du bist wohl ein Fall für ‘Ratiopharm’?
Über die Rolle der katholischen Kirche in den 1920/30 was Antisemitismus und Deutschenhass in Ungarn und Polen angeht soll sich jeder selber kundig machen, wenn er denn will.
Mal ein Tipp: Im Frauengefängnis Aichach (Bayern)war die Apartheit 1900 noch so aus geprägt, dass es zwei Gefängnisse gab: Eines für katholische und eines für protestantische Insassen.
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#54   Klosterschüler   20:58:20 | Freitag, 24. April 2009
@ Mindszenty
Natürlich hätte das die Nazis interessiert, die deutschen Soldaten waren ja durch den Trueeid gebunden. 1948 dann konnte man schon die Exkommunikationskeule gegen alle, die in Ungarn die Kommunisten wählten, ziehen.
Übrigens der Kardinal Mindszenty war auch so ein Oppurtunist, der seinen deutschen Namen madyarisieren ließ. Mein Großvater tat dies nicht, und bekam dadurch keine Angestelltenstelle. Wie auch den Juden in den 1920/30 Jahren das Leben schwer gemacht wurde. Vielleicht ein Grund, dass mein Großvaterer Mindszenty immer mit *‘dieses Schwein’ titulierte.
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#48   Klosterschüler   20:19:42 | Freitag, 24. April 2009
Papst verhaften?
Die gesellschaftliche Stellung der katholischen Kirche war in der Nazizeit stärker als heutzutage. Warum hätten die Nazis riskieren sollen, dass der Papst Millionen katholische Soldaten exkommuniziert?
Mit der Exkommunikation wird ja sehr oppurtunistisch umgegangen. Katholische Bomberpiloten dürfen zwar Großstädte inklusive Kirchen verheeren, Millionen andere katholische Soldaten abknallen, an einem Raubkrieg gegen den Irak teilnehmen. Wehe aber wenn ein Kind abgetrieben wird. Mein Großvater wurde exkommuniziert, weil er Sekundant bei einem Duell war. Dass er zwei Jahre später russische Soldaten abknallte, konnte er unter dem Beistand der KuK Militärseelsorge machen.
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#313   Klosterschüler   14:32:16 | Montag, 20. April 2009
Ja nicht konkret werden
In Afghanistan muß die Frau alle vier Tage, der Mann alle viertel Jahr. Wie oft haben christliche Eheleute ihre eheliche Pflicht zu erfüllen?
Als Beispiele für schwerwiegende Gründe, nennt er, daß die Kinder hungern…
Interessant, welche Prioritäten der Mann unterschwellig setzt: Bei einer Hungersnot sterben in zivilisierten Kulturkreisen, zuerst die Männer, dann die Frauen und zuletzt erst die Kinder. (Siehe die Belagerung von St.Petersburg 1941 bis 1944). Bevor also die Kinder hungern, verzichtet eine Mutter. Und schon bei einer mäßigen Unterernährung (BMI<14) setzt bei einer Frau die Regel aus. Sie kann gar nicht mehr schwanger werden.
Offensichtlich geht er von primitiv egoistischem Elternverhalten aus: Die Eltern essen sich voll, und zeigen dann jammervoll ihre halbverhungerten Kinder. Und diese Gegenden, wo angeblich immer Hunger und Not herrscht, aber trotzdem ein Kinderreichtum, sind ja hinlänglich bekannt.
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#203   Klosterschüler   03:19:48 | Montag, 20. April 2009
@ Mannheimer
Also der Link referiert, dass Nachforschungen ergeben haben, dass in gewissen englischen Bezirken bis zu 30% der Kinder Kuckuckskinder sind, während in der Schweiz deren Anteil nur 1% beträgt.
Und wenn wir uns in fast nichts einig sind, in einem stimme ich Ihnen zu: Ich will auch keinen Zwang. Ich möchte nicht gezwungen werden, für anderer Leute Kinder und Lebensweise zu blechen. Wenn etwa der Hr.Piech (Porsche) von diversen Frauen 11 Kinder hat, ist mir das wurscht, er kommt ja dafür auf. Allerdings lassen die meisten Herren mit ähnlich extravaganten Familienmodell sich das mangels schwachen Einkommens von anderen finanzieren, oder wie Sie vornehm formulieren ‘Die menschliche Gesellschaftsformen haben sich schon lange abgekoppelt von der biologischen Evolution’.
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#201   Klosterschüler   01:32:41 | Montag, 20. April 2009
@ Mannheimer
Obwohl es Ihr Job gewesen wäre, einen Link zu liefern:
www.peter-becker.de/
Dürfte wohl klar sein, dass in einigermaßen geordneten Verhältnissen der Prozentsatz deutlich unter 10% liegt.
Die Zustände in einer (englischen)Favela können doch kein Argument sein, Ehe oder ein geordnetes Leben per se zu diskreditieren. Übrigens halte ich die 1% Kuckuckskinder in der Schweiz nun auch wieder für untertrieben.
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#186   Klosterschüler   23:41:51 | Sonntag, 19. April 2009
@Mannheimer 22.38
Woher haben Sie ihre Statistiken, die so seriös sind, dass die nur ein bornierter Fundi anzweifeln kann?
Ich habe mal einen Fachartikel gelesen, ob Homosexualität eventuell genetisch bedingt ist (Zwillingsforschung). Dort wurde der Anteil der homosexuellen Bevölkerung auf 1-2% geschätzt. Es ist auch eine Frage der Definiton. Ich würde nicht die Ausübung homosexueller Handlungen schon für ein zureichendes Kriterium halten, sondern den Widerwillen – bei freier Wahl – eine heterophile Beziehung einzugehen, und sich stattdessen leidenschaftlich homophil zu verlieben. Und das kann mit erheblichen Opfern verbunden sein. Ich kenne persönlich etliche, die vorher Familienväter waren. Zu den Kuckuckskindern: Die DNA-Labors, die unsere Justizministerin so auf dem Kieker hat, geben eine Quote von 25% an. Da muß man aber schon sehen, dass solche Tests von Leuten in Anspruch genommen werden, die schon einen Verdacht haben. Und diese Labors tun mit solchen Zahlen ja auch was für ihre Existenzberechtigung. Auch wenn dererlei Zahlen auch höher wären, sprechen sie ja nicht grundsätzlich gegen die Institution einer lebenslangen Ehe, in der zwei ihren Lebensweg miteinander verbinden und sich Heimat sind. Es gibt für Arbeitnehmer auch keinen absoluten Kündigungsschutz, trotzdem ziehen sie eine Festanstellung in der Regel einer unverbindlichen Taglöhnerei vor.
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#154   Klosterschüler   22:33:24 | Sonntag, 19. April 2009
@ Mannheimer 22:08
Frau Anmut wollte halt eine nicht-religiöseAntwort auf ihre Frage bekommen. Und die 10% Kuckuckskinder halte ich für übertrieben. Es gibt da halt interessierte Lobbys, die solche Zahlen verbreiten. Genauso wie angeblich 10% aller Männer homosexuell wären. Der Mensch ist halt ein unbeständiges Wesen mit konkurrierenden Wünschen. Er will Ehe und seine Kinder, aber dann mal wieder eine andere Frau im Bett oder in eine schwule Sauna gehen. Aber das bedeutet doch nicht, dass jeder nach einem Seitensprung sich scheiden lassen will oder nachdem er sich in einer Sauna mal ordentlich durchfxxx ließ, sich nur mehr in Männer verlieben kann.
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#126   Klosterschüler   21:59:46 | Sonntag, 19. April 2009
@ Anmut Sonntag, 19. April 2009 21:37
Kennst du eine höher entwickelte Gesellschaft (Chinesen, Inder, Araber, Europäer etc.) in der die Ehe nicht die dominante Lebensform ist? Also muß die Ehe bis dato einen evolutionären Vorteil haben. Das jetzt im einzelnen aufzudröseln warum, überlasse ich jetzt deiner Fantasie.
(Übrigens ist die Polygynie bei den Arabern nicht sehr verbreitet. Eine Volkszählung in Algier im Jahr 1870(!) ergab, dass 5% aller Ehen polygam waren.)
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#23   Klosterschüler   18:52:55 | Sonntag, 19. April 2009
Zu kurz gegriffen
Heutzutage ist es gang und gäbe erst gar nicht zu heiraten. Scheidung war gestern. Kinder werden in die Welt gesetzt, neue (Patchwork-) Beziehungen eingegangen. Alimente werden oft nicht mehr eingetrieben, abenteuerliche Beziehungskonstellationen rechtlich einer Ehe gleichgestellt. Das alles fördert und vermehrt das soziale Prekariat, das es schon immer gab, durch finanzielle Subventionen mittels Steuergelder. Klar, dass Leute die in solchen Verhältnissen aufwachsen oder eine Arbeitsallergie haben, nicht motiviert sind ihren defiztären Lebensstil aufzugeben. Wenn die Zahl dieser Leute mal eine kritische Masse erreicht hat, wird das Sozialsystem zusammenbrechen. Und die sozialistischen Familiengegner werden dann sagen, wir haben uns geirrt.
Dann wird man wieder erleben was Armut wirklich ist, z.B.: 3 Familien teilen sich eine Wohnung, eine Küche, ein Bad. In Russland heißt das eine Kommunalka, in Hongkong ein ganz normaler Lebensstandard.
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#25   Klosterschüler   22:57:31 | Sonntag, 12. April 2009
Einerseits – andererseits
Mal rein praktisch funktioniert die Prävention mit Präservativen außerhalb von Prostitution oder homosexueller Promikuität nicht, weil dazu eine gewisse Coolness der Beteiligten fehlt. Andererseits vermisse ich vom Papst eine Stellungnahme, was Eheleute machen sollen, wo einer HIV positiv ist oder Hepatitis -C hat. In einer solchen Konstellation weiter ohne safer sex zu agieren, kommt schon fahrlässiger Lebensgefährdung gleich.
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