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Die Wiener kennen die Bedeutung des Spruchs: „nicht einmal ignorieren“. Denn eine Ignoranz bedeutet: „ich
habe etwas wahrgenommen und ich ignoriere dieses“. Diese Veranstaltung war überhaupt nicht wert wahrgenommen
zu werden. Es wundert mich, wieso sich +net die Mühe machte, davon zu berichten. Denn: 1.) Keine Institution
in Österreich macht sich so viel Mühe die Verbrechen aufzuklären und den Betroffenen mindestens ein
wenig beizustehen wie die Kath. Kirche (was in den Heimen der Stadt Wien oder der verschiedenen Ländern
passiert ist, darauf kann man nur aus den beschlossenen Zahlungssummen schließen – Details werden nicht
genannt, oder sie werden nach der ersten Meldung verschwiegen: z.B. der Vorfall bei den Sängerknaben).
2.) Die gesamte Veranstaltung war ein Teil des von Herrn Alm gewünschten Volksbegehrens gegen die angebliche
„Kirchliche Privilegien“. Dazu sollten nun mal die verjährte Verbrechen der Kirche Pate stehen. Es fällt
jedem schwer, der sich ein wenig mit der Geschichte auseinandergesetzt hatte, sich nicht an die Prozesse
gegen die kath. Kirche während des NS- Zeit in Deutschland zu erinnern – damals wollte man auch die kirchliche
Privilegien betreffend Schulen und Erziehung in Frage stellen und diese beseitigen. Welche Auswirkungen
diese Bemühung hatte, muss ich – glaube ich – in diesem Forum niemandem erklären. Also: ich wiederhole
den Spruch der Wiener: „Nicht einmal ignorieren“.
Ich bin zwar katholisch – sogar einer der stolzeren Sorte. Ich kann mich jedoch nicht mit dem Abklatsch
eines Zeus, wie oben beschrieben nichts anfangen. Der Vater Jesu Christi schleudert keine Blitze und schickt
kein Unwetter über die Bösen. Das Gottesbild, das im Hintergrund dieses Artikels steht, wäre verständlich
bei den Hindus, Moslems oder bei den antiken Griechen mit ihrem Götteruniversum. Das Christentum hat
diese Bilder allerdings vor 2000 Jahren verlassen.
@Ehrenmann Keine Regelung ist für die Ewigkeit – die von den Hw. Herren gewünschte Änderungen haben
jedoch andere „FC“ durchgeführt ohne den gewünschten erfolg bei der „Zuschauerschaft“ zu erzielen –
wieso sollte man das gleiche nachmachen? Ich bin für Änderungen – sie sollen nur ein Novum aufweisen –
die Wünsche der Herren Pfarrer lässt leider darauf warten. Oder können Sie mir sagen, was an den Änderungswünschen
von Hw. Schüller &Co etwas neu sein könnte, die nicht bereits in der Evangelischen Kirchen, sei es AB
oder HB nicht verwirklicht ist? Ich bitte um Mitteilung, wenn das der Fall ist.
@Ehrenmann Sie haben recht: „immer wieder kommt es dort über Anregungen von Spielern, Zuschauern und
Trainern zu Regeländerungen“. Jedoch – diese Änderungen (ich bleibe beim Fußballspiel) wurden in anderen
Ligen durchgeführt (gemeint die evangelischen Kirchen AB/HB). – ohne den erwarteten Rückmeldung der
„Zuschauerschaft“ (die Austrittszahlen der Katholischen Kirche beneiden die Evangelischen Kirchen jedes
Jahr – Ausnahme das Jahr 2010 – dürfte jedoch einmalig gewesen zu sein). „Andererseits wäre es doch
vom Verein nicht schlau, einen guten, erfahrenen und verdienten Spieler einfach zu verjagen“ – das versucht
auch der Kardinal zu verhindern – jedoch wenn der Fußballspieler nach den Regeln eines Handballs spielen
will, kann ihm der Trainer nur nur vorschlagen, eine andere Ballspielart wählen. Fußball ist nun mal
weder Handball noch Volleyball o.ä. Sprich: die Kath. Kirche unterscheidet sich nun mal von den Kirchen
des Protestantismus. In diesen Kirchen werden diese Wünsche – mehr oder weniger erfüllt – wieso will
man diese Unterschiede unbedingt auslöschen?
@Ehrenmann Ich möchte etwas zu meiner vorherigen Wortmeldung hinzuzufügen: Auch in der evangelischen
Kirchen spielt mann Ballspiele: dort werden die Regel des Spiels wesentlich schneller der angeblichen
Erwartungen der „Zuschauer“ angeglichen – das Fernbleiben der Zuschauer (die Austrittszahlen) spricht
jedoch eine andere Sprache. Für Interessierte hier nachzulesen: de.wikipedia.org/wiki/Kirchenaustritt
Den betreffenden Hw. Herren steht frei zur Verfügung, die Liga oder die Sportart zu wechseln. Es gibt
eine Liga oder Sportart, wo alle ihre Wünsche erfüllt werden – wieso wollen die nicht in der selben
Liga spielen? Die würde sich nun mal nicht „FC – Röm.Kath.“ nennen, sondern „FC – Evangelisch AB/HB“.
Was die „Zuschauer“ betrifft – mal abwarten. Es mag sein, das einige Regeln des Spiels als veraltet empfunden
werden, aber anscheinend finden das die „Zuschauer“ nicht so. Keine Firma würde sich gefallen lassen,
dass seine Mitarbeiter öffentlich ihr „kreatives, kritisch-loyale Potential“ kundtun – dieses wird firmenintern
mitgeteilt. Wieso soll sich die Kath. Kirche anderswie verhalten? Und was den Abstieg betrifft – um wieder
zur Fußballsprache zurückzukehren – scheinen die Innovationen in den anderen Liegen eine klare Sprache
zu sprechen. (Ich verweise wieder auf die Statistiken im Link von oben).
@Ehrenmann Die Regel beim Fußballspiel werden normaler Weise nicht vom Trainer festgelegt – auch wenn
sich die Stürmer wünschen würde, dass ein Elfmeterschießen vom Mittelfeld zu erfolgen hat, kann ihm
der Trainer, auch wenn er sich intensiv um einen Dialog bemüht nicht helfen – der Stürmer muss sich
halt eine neue Sportart suchen, wo man seinen Wünschen entsprechend gespielt wird.
Fundi Ich bestreite mit keinem Wort, die Reaktion der später gegründeten Bekennender Kirche. Ich wollte
nur darauf hinweisen, dass in der Kath. Kirche, in Gegensatz zu der Evangelischen, die Zulassung zu den
Weihen nie von der Abstammung abhängig gemacht wurde.
Thomasius Im Gegensatz zu der Evangelischen Kirche in Deutschland während des Nationalsozialismus, wo
die Zugehörigkeit zu einer bestimmten „Rasse“ – sprich, wenn der Betreffende eine jüdische Mutter hatte –
als ein Hindernis für den Dienst als Pastor darstellte (jüdisch Stämmige Pastoren wurden aus ihrem
Dienst entfernt), wurde in der Kath. Kirche die Zulassung zu den Weihen immer von der Ausbildung abhängig
gemacht. Die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe war nie ein Kriterium für z.B. Priesterweihe.
Antonio Michele Ghislieri Waren vielleicht die „gottesmördernde“ Juden Teil des Göttlichen Heilsplans?
Oder, wie hätte Christus die Welt retten können, ohne Kreuzigung?
Al-Kaida bestätigt den Tod „Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat heute den Tod seines Gründers Osama bin
Laden bestätigt. Das meldete das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen
SITE. Bin Laden war in der Nacht auf Montag in einem Anwesen in Pakistan von einem US-Spezialkommando
getötet worden.“ Wieso will man uns auf kreuz.net einreden, die gesamte Aktion sei nur eine Erfindung
gewesen. Ja, er wurde ermordet – jedoch diesen Mord würde auch die Kath. Moraltheologie zulassen. Zwischen
zwei Übeln sollte man den kleineren wählen, was die Us-Soldaten auch taten.
Die Ungarn haben Glück Sie sind von ihrer Vergangenheit nicht so belastet wie die Deutschen oder Österreicher –
kritische, nicht-linke Stimmen können mit der Faschismuskeule nicht einfach zum Schweigen gebracht werden –
auch wenn das in den deutschen oder österreichischen Medien versucht wird. Ein Volk, das auf seine Identität
stolz ist, ist in Europa, wo die Geschichtsschreibung erst ab dem 2. Weltkrieg beginnt, etwas seltenes –
daher sind die Anfeindungen überhaupt nicht verwunderlich.
Dialog Sühnopfer als rechtliche Wiedergutmachung dem Vater gegenüber Ich sehe für den Dialog zwischen
Vatikan und den Piusbrüdern schwarz. Es gibt leider keine Grundlage für eine Verständigung. An den
Piusbrüdern sind die Errungenschaften der Geisteswissenschaften seit dem Tridentinum spurlos vorbeigelaufen –
von der anderen Seite kann der Vatikan nicht bei dem 1. Vaticanum stehen bleiben, sonst würde niemand
die Anliegen der Kirche verstehen. Wir müssen uns halt damit abfinden – die Piusbrüder werden sich bald
endgültig von der Hl. Kath. Kirche trennen und als Relikte einer uralten Welt in der Weltgeschichte herumgeistern
und ihre einfältige Antworten auf die schwierigsten Fragen der Theologie – wie z.B.: wieso musste Christus
am Kreuz Sterben – als einzig seligmachende anpreisen.
Weihe des Bischofs „Als Bischof Ludwig bei seiner Weihe am 18. September 2005 im Linzer Dom bei seiner
Predigt bekannte, er werde dem Heiligen Vater in Demut, Ehrfurcht und Gehorsam verbunden sein, dachte
ich mir: Wenn du das nur durchhältst!“ Hw. Bauer kennt nicht einmal den Unterschied zwischen Weihe oder
Amtseinführung: Bischof Ludwig Schwarz wurde nämlich am 25. November 2001 im Wiener Stephansdom geweiht.
Jetzt sind mir die Zusammenhänge klar Haben sie niemals gelesen dass Gott die Schuld der Eltern verfolgt
noch BIS INS SIEBTE GLIED? und: Man muss die Schrift im übrigen nicht nur lesen, sondern sie vom Heiligen
Geist erleuchtet auch verstehen können. Der Großvater von @elijahu dürfte ein Zeuge Jehowas gewesen
sein.
Elijahu Hatten Sie wirklich so heilige und sündenlose Eltern, dass Sie jetzt nicht leiden müssen oder
keine Angst vor einem Tsunami oder Erdbeben haben?
matt3: Im Fall Lissabon war es ganz bestimmt Gottes Wille, auch unschuldige Kinder zu töten, um ein Zeichen
des Himmels in die Welt zu setzen. o^/ – so einen Quatsch können nicht einmal Sie glauben. Aber Sie verstehen
es eh: Menschen die nicht Ihrer Meinung sind, sind natürlich auch moralisch nicht auf der Höhe. Wäre
das nicht der Fall, müssten Sie Ihre Rachegelüste, die Sie auf Gott abwälzen hinterfragen – das tut
aber weh. @elijahu: Fasten und Gebet sind für sie also „Magie“ So wie Sie es praktizieren eindeutig „JA“.
Es würde mich nicht wundern, wenn Sie mir nächstes mal über Ihre Visionen aus der Kristallkugel berichten
würden.
matt3: und ich wollte Ihnen nur sagen, dass Ihr Verständnis der Göttlichen Gerechtigkeit – soweit Sie
die auf die erwähnten Katastrophen beziehen – zu eng und Falsch ist. Betreffend des Vergleichs mit @elijahu
kann ich nur sagen, dass Sie sehr enge Beziehung miteinander haben: sowohl Sie wie auch @elijahu versuchen
Gott irgend wie in die Finger zu bekommen: sie nachträglich, dadurch dass Sie sein handeln unbedingt
als Strafe für moralische Vergehen interpretieren – @elijahu in voraus, durch irgendwelche vermeintliche
Magie, womit er Gott in seine Dienste zwingen glaubt. Beiden fehlt aber die Kraft, Gott als unbegreifbar
und unlenkbar zu akzeptieren.
matt3: sie unterschätzen mein Abstraktionsvermögen in der Tat – und es scheint, ich habe dabei nicht
einmal so unrecht. Mit dem Beispiel von Lissabon – was übrigens auch die Geburtsstunde der Theodizee
ist – wollte ich Ihnen nur zeigen, dass Ihre Interpretation zu kurz greift – egal wie oft Sie sich auf
die Bibel beziehen – Hiob hat uns auf die Mängel dieser Interpretationen hingewiesen. Dass es Menschen
gibt, die es nicht aushalten können, dass der liebe Gott nicht nach ihrer Pfeife tanzt oder dass er sich
nicht in die Karten schauen lässt – das ist eine Tatsache. Dafür werden sie die gesamte Wirklichkeit
so lange biegen, bis sie glauben können Gott in ihre Hände bekommen zu haben. Als Beispiel dienen Sei,
@matt3 und @elijahu. Wir restlichen müssen halt demütig annehmen, dass für Gottes Gedanken unser Geist
zu klein ist.
matt3: Aber ich kenne die Gesamtbibel, die Sie offenbar aussparen wo uns die Gerechtigkeit Gottes und
sein Eingreifen in die Schöpfung anschaulich erschlossen wird. Und ich ziehe das legitimerweise heran
zur Interpretation von gegenwärtigen Ereignissen und dabei keineswegs nur Katastrophen. Nun dann – zurück
zum Anfang – erklären Sie uns dann bitte die Ereignisse am 1.11. 1755 – und wieso blieb das Hurenviertel
verschont, nicht aber die Kirchen und restliche Bezirke? – hat vielleicht auch hier @elijahu die Finger
im Spiel gehabt? @elijahu darf Ihnen bei der Beantwortung der Frage auch helfen.
matt3: Ich werde Ihnen keine Strick drehen – den haben Sie sich bereits selber gedreht. Ich bilde mir
auch nicht ein, die genaue Motivation eines göttlichen Gerichts bis ins Detail erklären zu können,
Sehr richtig – dass Sie sich jedoch anmaßen im Fall von New Orleans den Grund der Katastrophe auf die
angebliche übergroße Sünde in der Stadt zurückzuführen, das ist intellektuell unaufrichtig. Die Motivation
des Göttlichen Handelns ist in der Tat unergündlich – daraus auf eine moralische Schuld Rückschlüsse
zu machen ist unmöglich. Lesen Sie ein wenig das Buch Hiob – seine Freunde machten die selbe Fehler wie
Sie.
matt: Nun dann: Ihrer Meinung nach waren also die Huren und Zuhälter in Alfama gottgefälliger als die
Bevölkerung in den restlichen Bezirken von Lissabon?
matt3: ich sag nur Sodom und Gomorha… Bitte, erklären Sie mir mal, wieso am 1. November 1755 (Hochfest)
die Hauptstadt eines katholischen Landes – Lissabon – von einem Erdbeben, gefolgt von einer Feuersbrunst
und einer gewaltigen Flutwelle heimgesucht und zerstört wurde? Warum hatte das Beben die Hauptstadt eines
streng katholischen Landes getroffen, das sich auch für die Verbreitung des Christentums in der ganzen
Welt eingesetzt hatte? Und warum überdies am Festtag Allerheiligen? Und warum waren zahlreiche Kirchen
dem Beben zum Opfer gefallen, aber ausgerechnet das Rotlichtviertel Lissabons, die Alfama verschont geblieben?
atheisti Ja, die Zahlen bei den von dir angeführten Punkten sind Falsch – ich war beim Papst mit der
Familie bei Privataudienz (1999) habe keinen Groschen gezahlt – bezahlt habe ich für die Photos und Video –
nicht dem Vatikan sondern dem Photographen. Eine vom Papst persönlich unterzeichneten Segen auf einer
Urkunde habe ich ich von einem Seminaristen bekommen – zu Weihnachten – der hatte ganz bestimmt keine
2.500 € in der Tasche. Und – Durch meine Vermittlung haben 3 Leute (2 Männer und eine Frau) den Ordensstern
zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens bekommen – für die weder ich noch die Erzdiözese Wien – außer
dem Materialwert (sprich: die Kosten für die Herstellung Auszeichnung) – zahlen musste. Ob deine Umrechnung
einen Fehler hat oder die Angaben des Verfassers des Buches „Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990“
ist mir eigentlich gleichgültig – sie sind einfach falsch.
atheisti Also: die Preisliste in Punkt 1., 2., und 4., sind eindeutig falsch – von den anderen Punkten
kann ich nichts sagen. Außerdem: es wundert mich, dass bereits 1990 die Preise in Euro (€) angegeben
wurden.
Kunstmaler&Compassion Ob das Jagen christlich sei oder nicht – das sollten Sie die Bischöfen (oder Päpste)
aus der goldenen Zeit der kath. Kirche fragen. Dass das Jagen mir nichts bedeutet oder dass ich Mitleid
mit den Tieren habe, ändert nichts daran, dass es Menschen geben muss, die sich zur Aufgabe gemacht haben,
Geschöpfe (Tiere) aus der Welt zu nehmen, die der Unwelt schädlich sind.
für die Kirche Nehmen wir an, das Alte Testament ist von den Juden verfaßt worden: keiner behauptet
aber, die Bibel sei eine Dichtung. Die Ilias ist aber bei den Griechen schon immer als Dichtung betrachtet
werden. Darin besteht schon ein großer Unterschied. Ilias ist in der Tat eine Dichtung – der theologische
Hintergrund und Plausibilität war damals jedoch jedem Griechen vorhanden – ebenso wie jedem Juden bei
der Entstehung und Kanonisierung der Bibel des AT.
Elijahu Wenn einzelne Vertreter einer Theorie die Grenzen der eigener Wissenschaft überschreiten spricht
das nicht gegen eine bestimmte Theorie, in unserem Fall gegen die Evolution. Diese Theorie betrifft in
der Tat nicht den Gottesglauben – und wie der Vatikan das schon öfters verlautete – sie ist mit dem Christentum
vereinbar. Ebenso darf jedoch die Religion ihre Grenzen nicht überschreiten – das würde sie tun, würde
man die mythische Schöpfungsberichte aus der Bibel als wissenschaftliche Erkenntnisse betrachten und
in den Schulen beim Biologieunterricht lehren.
Elijahu Die Frage, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht kann keine Naturwissenschaft beantworten –
egal wo diese Frage steht, ob am Anfang oder am Ende. Deswegen hatte sich weder Newton nach einem Gottesbeweis
bemüht, als ihm der Apfel auf die Nase fiel, noch mussten sich andere Wissenschaftler auf Gott beziehen,
damit ihre Theorie richtig sei. Ob es gut sei, ein Haus auf Sand zu bauen oder nicht, wurde übrigens
auch ohne dem Gottespostulat erkannt.
Elijahu Sie weichen der Frage aus – also noch einmal: gibt es eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse
nur auf Grund der annahme der Gottesexistenz tätigen kann – oder sind die Naturwissenschaften „per definitionem“
darauf ausgerichtet, die Welt ständigen Rekurs auf Gott zu erklären? Wie schon erwähnt – der Gott der
Christen und Juden hat keine Berührungsängste mit den Naturwissenschaften – Allah geht es hier etwas
schlechter. Ein Frage noch – beten sie brav jeden Tag 5 mal in Richtung Mekka? (ein gläubiger Christ
könnte nämlich nicht ernst meinen das was Sie schreiben).
Elijahu Somit müssen sich alle Evolutionstheoretiker, wie alle positivistischen „Wissenschaftler“ im
Allgemeinen, die Frage stellen lassen, warum sie die Existenz eines Schöpfergottes komplett ausblenden:
Nennen Sie mir eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse nur auf Grund der Annahme eines Schöpfergottes
tätigen kann!!! All diese Wissenschaften untersuchen die Gesetzlichkeiten die Gott der Welt gegeben hatte.
Das christliche Gottesbild ist nicht mit dem des Islam zu vergleichen, wo Allah auch die Gesetze der Natur
jederzeit verändern könnte – mit ein Grund dafür, wieso das, anfänglich so viel versprechendes, Engagement
für Naturwissenschaften im Islam so schnell erlahmte. Evolution ist eine Theorie, die manches erklärt –
wenn Ihr Gott dadurch in Bedrängnis gerät, ist das ein Problem Ihres Gottes (Allahs) und nicht des Gottes
der Christen und der Juden.
Christenverfolgung Nicht die Christen werden hier verfolgt sonder die Dummen – tut mir leid, wenn ich
etwas zu direkt erscheine – aber für jemanden, der der Meinung sei, die Erde wurde vor 6.000 Jahren erschaffen
und dies auch zum Glaubenssatz erhebt, steht mir leider keine andere Definition zur Verfügung.
Dawkins hatte doch recht Als ich das Buch „Gotteswahn“ las, fragte ich mich, wieso sich Dawkins einem
Kampf gegen die Windmühlen verschrieben hatte – auf die kath. Gläubige träfe das alles nicht zu – nach
dem Durchlesen der Wortmeldungen der Oberkatholen auf dieser Seite (Elijahu, Burgorus, möchtegern-kathole,
…) verstehe ich aber den Vorwurf: das Christentum könnte als eine unvernünftige Ideologie betrachtet
werden. Und es gibt sogar Leute die das auf dieser Seite auch schriftlich belegen. Zum Glück – die Meinung
dieser Herren/Frauen ist nicht die Meinung und Lehre der Kath. Kirche – sie tun nur so, als wäre das
der Fall.
Alois Bischof Ob Rot oder Schwarz – bei solchen Lesermeinungen kann man nichts anders als: Es rettet uns
kein höh’res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur
selber tun! Leeres Wort: des Armen Rechte, Leeres Wort: des Reichen Pflicht! Unmündig nennt man uns und
Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht! |: Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :| … singen. Habe übrigens Schwarz gewählt
Exodus Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Es ist in der Tat jämmerlich! Ich werde versuchen
sie zu neutralisieren: Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht
wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer
der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger Alles zu werden, strömt zuhauf! |:
Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :|
Lutheraner Es tut mir Leid – ich habe mir geschworen, mich auf dieser Seite nicht mehr zu melden. Lieber
Lutheraner – Sie spinnen gewaltig (über mögliche Nebenwirkungen informiert Sie der Arzt oder Apotheker).
Bitte nennen Sie die Quellen, wo Pius XII die Katholiken dazu ermutigte oder sogar dazu aufrief den kath.
Hitler zu wählen. Übrigens: etwas Geschichtsunterricht würde Ihnen gut tun.
sexychrist Die Idee… … ist doch vollkommen logisch und glaubwürdig. Diese Idee ist einmalig dumm
und antiquarisch – vor 100 Jahren hätte sie womöglich den Anschein einer logischen Schlüssigkeit gehabt –
heute und seit längerem nicht. Schlüssig ist sie nur dort, wo die Philosiphie nur zur Begründung und
als „ancilla“ der Naturwissenschaften gebraucht wird. Dagegen wird sich jedoch jeder Philosoph währen –
angefangen von Descartes, über Feuerbach, Marx bis Habermas. Das eindimensionale Denken ist seit Anfang
des vorigen Jahrhunderts endgültig „aut“.
Daniel Stöhr Und ich nenne es schlicht Lügenpropaganda, wenn es so wäre. Oder könnte man es als ein
Versuch das menschlich Unfassbare irgendwie Fassbar zu machen.
Nachtlaterne gerade weil ihr das wort gottes…und seine unsterbliche taten zu reinen sinnbildern degradiert,
degradiert ihr euch selber zu lebenden toten, die nur als bilder des un-sinns existiert haben. ihr halbautomaten
Wieso unterstellen Sie uns und der ganzen Kirche, wir seien ungläubig? Sind Sie der einzige Gläubige
der Welt, der durch eine himmlische Eingebung alle Weisheit geschenkt wurde, ohne irgend etwas studieren
zu müssen? Ist das Studium der Bibel der Hl. Kirche sinnlos, da man zu anderen Schlüssen kommt als Sie?
Sind die Bibelwissenschaftler laute Verbrecher, die die Kirche in die Irre führen wollen? Ein wenig Demut
würde Ihnen nicht schaden! Hochmut ist bekanntlich eine Todsünde!!!!
Nachtlaterne ihr nennt ihn fundamentalisten weil ihr alles fundamentale für krank, pervers und gefährlich
haltet. Weit gefehlt! Ich nenne ihn Fundamentalisten, weil er, ohne nachzudenken, 2000 Jahre alte Bilder
als Tatsachenberichte nimmt. Glauben Sie mir, solche Bilder sind keine Fundamente, von denen Christus
sagte, dass sie für ein Haus notwendig wären. Sie sind nur Scheinfundamente, die es zwar bewirken, dass
Ihr Gewissen beruhigt wird, aber sonst zur Gänze wertlos sind.
Nachtlaterne Mein Lieber, sagen Sie mal – wie viele Monate haben Sie in Afghanistan in den Ausbildungslagern
der Talibans Verbracht? Ihre Argumentationsmethoden lassen sich ohne gründliche Hirnwäsche in diesen
Lagern kaum erklären.
Nachtlaterne Wie ich schon sagte – Dawkins dürfte bei all seiner Kritik am Christentum Ihren „Glauben“
und Ihre Einstellung vor Augen gehabt haben – sonst könnte man die viele Dummheit seiner Argumentation
nicht erklären.
Nachtlaterne Nach diesem Artikel und Ihren Worten @Nachtlaterne werde ich des Eindrucks nicht los, dass
der Blödian von einem Dawkins mit seinem „Gotteswahn“doch nicht so Unrecht hat.
@Abu: Ist Lügen, Tarnen und Täuschen etwa nicht die von Mohammed gebotene Strategie für die Muslime,um
Mohammeds Weltherrschaft auszubreiten? (Zitat: @Marcelus) Der Koran erlaubt in Notsituationen die Verheimlichung
oder gar Verleugnung des Glaubens – solange man innerlich glaubt (Sure 16, Vers 106), die vordergründige
Freundschaft mit Feinden des Islams (Sure 3, Vers 28) und den Genuss verbotener Speisen (Sure 6, Vers
119). (Zitat: Wikipedia) Von wegen, takiyya sei nur zur Selbstverteidigung der Schiiten vor der Sunniten
erlaubt – oder hatte Mohammed bereits zur Lebszeit (= Entstehungszeit des Korans) vorhergesehen, dass
es bald Schiiten und Sunniten geben wird?
englehardt Mit der Evolution die Aufopferung zu erklären, damit hatte sogar der Möchtegern-Philosoph
Kutschera seine Probleme – ebenso wie mit dem Thema Liebe. Evolution ist zwar eine gut Theorie – sie erklärt
vieles – aber sie ist nur eine Theorie und, wenn sie diese Grenzen verlässt wird sie zur naiven Religion.
engelhardt Die Argumente die hier fuer die Existenz eines Gottes vorgebracht werden sind wirklich lachhaft.
Damit ueberzeugt ihr vielleicht Kleinstkinder aber sicherlich keine rational denkenden Menschen. Damit
haben Sie recht – diese Argumente sind in der Tat lachhaft aber nicht der Grund, wieso mit der Kath. Kirche
bergab gehen soll. Dafür gibt es andere Gründe. Einen apodiktischen Gottesbeweis gibt es in der Tat
nicht – theologisch gesehen kann es ihn auch nicht geben, denn dann würde die Freiheit auf der Strecke
bleiben, die wiederum notwendig ist für den Glauben. Dass es aber keine echte Gottesbeweise geben soll,
ist wiederum ein Wunschdenken – dieser Satz ist nur dann möglich, wenn die rationale menschliche Erkenntnisfähigkeit
ausschließlich auf die naturwissenschaftliche Methoden beschränkt wird. Mit dieser Methode wird man
allerdings Probleme haben, wenn man z.B. Liebe, Zuneigung, Aufopferung, Hass usw. erklären möchte. Ganz
zu schweigen mit der Begründung des Umgangs mit dem Partner, Kindern, Mitmenschen und der Welt.
#22 Stimme aus Wien 20:56:04 | Donnerstag, 22. November 2007
Gottesbeweise Es stimmt – es gibt keine Gottesbeweise – Thomas von Aquin sprach von Wegen, nocht von Beweisen.
Aber, bevor Kant über die Unmöglichkeit von Beweis der „Nicht-Existenz-Gottes“ schrieb, stellte Descartes
fest, dass außer der Existenz der eigener Person nichts zu beweisen sei, ohne des Gottespostulates –
also kein Beweis für die Welt um mich, ohne der Annahme dass es einen Gott gibt. Bis heute hat die Philosophie
dafür keine andere Lösung zur Verfügung. Also: bevor ich die Existenz Gottes bezweifele, muss ich die
Existenz der Welt um mich bezweifeln. Es ist aber symptomatisch, dass man das Gotteszweifel ohne Weiterdenken
und isoliert behandeln will und dabei noch den Ansppruch erhebt, konsequente Philosophie zu betreiben
(ein Naturwissenschaftler eben).
methusalix Besonders putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll.
Putzig oder nicht – Habermas habe ich nur gewählt, weil er eine Sprache spricht, die Sie verstehen und
akzeptieren können – wir, eingeschränkte Katholiken haben auch andere Autoren die das Gleiche sagen –
Sie würden sie weder verstehen noch akzeptieren. Da werden Sie bei manch hohem Kirchenfürsten nicht
unbedingt offene Türen einrennen. Da könnten Sie recht haben – allerdings halte ich mich an den Oberkatholen
der Welt – den Hl. Vater – der diskutier gerne mit Habermas. Ausser von einigen unserer hoch geschätzten
Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um
bei Ihrer Diktion zu bleiben. Es dürfte Ihnen aufgefallen sein – ich unterhalte mich zu diesem Thema
nur mit Ihnen. Dass die von Ihnen „hoch geschätzten Mitdiskutanten“ auf dieser Seite nicht unbedingt
die Lehre der kath. Kirche vertreten, das dürften Ihnen schon Einige gesagt haben – dass diese Tatsache
von Ihnen laufend ignoriert wird, läßt darauf schließen, dass sonst die ZK der KPÖ oder KPD keine
Arbeit hätte.
methusalix Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang? Ein bischen Studium der Schriften
von Habermas – der Ihrer Meinung nach wahrscheinlich ein verblendeter Kirchenheini sein müsste – ist
aber nicht so. Würden sie sich etwas Mühe geben, würden Sie aus den Schriften dieses Vertreters der
Frankfurter Schule selber zum Schluss kommen dass Ihre Meinung: Nicht von einem anderen Planeten, aber
aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht. – ein blödsinn ist.
Fragen Sie sich mal, wieso kam es zur Aufklärung nur in einem christlichen Raum – wieso kam es im muslimischen,
hinduistischen, buddhistischen etc. Raum nicht dazu? Und hätten Sie alle meine Meldungen zu diesem Thema
gelesen und verstanden, hätten Sie sich den großen Teil Ihrer Wortmeldung ersparrt.
methusalix Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen Kirche sein? Die sich klammheimlich bis
offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters, auf die Seiten der sehr erregten Muslime
im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
Ich weiss es nicht, wer von uns einem Wunschdenken zum Opfer gefallen ist – ich, der der Meinung bin,
dass ohne Christentum keine Religionskritik geben kann, oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre
von einem anderem Planeten sehen will. Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen
Hass aufzuzählen – ob diese Gründe objektiv richtig sind, diese Frage bleibt in der Regel unbeantworet.
Ein bischen Hintergrundinfo betreffend der Ablehnung der Mohammedkarikaturen hätte genügt, damit Sie
selbst Ihre oben geschriebene Meinung als lächerlich und sinnlos fänden – aber wie gesagt: Hass war
noch nie die Stärke aufrichtiger Denker.
methusalix Ohne dass die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv
und blutig unterdrückt hätte, gäbe es sie nicht. Verkürzt könnten Sie recht haben – aber nur verkürzt.
Die Idee der Toleranz hat ihren Urpsrung in dem Christentum, das durch die kath. Kirch überliefert wurde
und die diese Idee unterdrückt hatte. Die Idee der Religionsfreiheit kam nicht von außwärts – wocher
denn – sondern aus den gleichen Wurzeln, auf die sich die kath. Kirche berief und überliefert hatte.
Ebenso wie die Möglichkeit der Leugnung dieser Wurzeln – in einem anderen Kulturraum würden Sie nach
jeder Ihrer Wortmeldung wohnung und Aufenthaltsort wechseln müssen aus Angst um Ihr Leben und Leben Ihrer
Angehöriger . Über den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum – anderswo nicht.
Luther Ich gebe Ihnen fast in allen Punkten Recht. Was den „Selbstzweck der Sexualität“ betrifft haben
Sie insofern Recht, wenn man dies nicht auf das Zeugen von Nachkommen einschränkt – in der Tat, Sexualitä
ist nicht nur dafür da, um Nachkommen zu sichern, sondern sie ist eine Art der Kommunikatiion zwischen
den Partnern. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Sexualität, wo sie nur zur Befriedigung des sexuellen
Verlangens dient – pornographie, prostitution usw. (und sehr oft bei der HS)- und dies bezeichnete ich
als Selstzweck der Sexualität. Übigens: Zeugunsufähigkeit in einer Ehe ist Annulierungsgrund, wenn
der Partner dies vor der Ehe nicht wusste. Was die oleranz betrifft – ganz und gar meiner Meinung – sie
hat jeoch vernünftige Grenzen.
litterae sunt divitiae: Also ist HS doch immer ein Verbrechen Nein – sehe ich nicht so. Gebe allerdings
zu, meine Kurzfassung ist mißverständlich. Homosexuellen haben, ebenso wie die Heterosexuellen, den
Wunsch nach Glück in einer Partnerschaft. Dass jedoch nur die heterosexuelle Partnerschaft von den Gesetzen
bevorzugt wird, hat den Grund nicht in diesem Wunsch, sondern in den Leistungen dieser Partnerschaften
für die Gesellschaft. Deswegen bin ich der Meinung, dass es keine Gleichstellung beider Art der Partnerschaften
geben kann. Es kann ohne weiteres HS Partnerschaften geben, deren Grund mehr sei als nur Sex (ich kenne
sehr viele) – sie können nur nicht gleichwertig sein (vor dem Gesetz) mit den Hetero-Partnerschaften.
DocRöntgen Meine Vermutung hat sich erhärtet – Sie kennen die kath. Kirche und ihre Lehre nur aus Höresagen
oder von dieser Seite (konkret: kreuz.net). Ob ausgelebte Homosexualität Sünde sei oder nicht ist davon
abhängig, ob 1.das Zeugen der Nachkommen für eine Gesellschaft lebensnotwendig sei oder nicht und 2.
ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht – in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen in der
Bibel getätigt. Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität
oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie
ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird. Was Ihre Exegese
des Epheserbriefes betrifft: entweder stehen Ihnen nur Bücher aus einem Anitquariat zur Verfügung und
Sie nehmen sie als „bare Münze“ – unkritisch – und Beweis für die Lehre der Kirche heute, oder Sie mißdeuten
es bewusst falsch. Beides ist intelektuell unaufrichtig.
DocRöntgen Der Katholzismus beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten
Menschen den Sündenstempel aufdrückt (von verzeihlich bis Todsünde). Ich habe den Eindruck – Sie kennen
die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen. Wieso soll die kath. Kirche das Individuum zu untedrücken?
Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündnstempel“?
DocRöntgen Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“ dahingehend deuten, dass biblische Lehren
einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht
werden sollten- okay. Richtig – das Christentum trägt seine Kritik in sich selbst, daher ist es nicht
mit einer Ideologie gleichzusetzen. Ebenso wie Christentum nicht gleich Kirche sei – aber ohne Kirche
kein Christentum. Alle die von Ihnen beschriebene Mißstände wurden aus der selben Wurzeln bekämpft
auf die sich die Institutionen, wo diese Mißstände blüten, beriefen. Jedoch, diese Wurzeln sind nur
Dank dieser Institutionen vorhanden. Dass sie für die gesamte Gesellschaft irrelevant sind, das stimmt
nicht – beispiele dafür gibt es viele in der Geschichte.
DocRöntgen Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend
relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit). Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant – als Beispiel
siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem
Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde). Ob christlich oder nicht, das Selbstverständnis der modernen
Welt ist christlich geprägt. Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren: „das
Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder
ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem
Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten
und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen
Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert
worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174) Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass
die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
methusalix Ganz bestimmt NICHT logisch schlüssig, so wie dies von Wissenschaft verlangt wird und korrekt
nur im ganz engen, römisch-katholischen Sinn. Schon für einen Protestanten ist es mit der „Korrektheit“
vorbei. Abgesehen natürlich davon, dass der römisch-katholische Glaube der EINZIG WAHRE ist. Glauben
Sie, wissen Sie nicht. So wie die Wissenschaft verlangen würde – ganz bestimmt nicht – aber wie schon
Habermas erkannt hatte: es handelt ist um eine andere Art der Erkenntnis, die der Wisenschaft nicht zugänglich
ist – ebenso wie die ästhetische Erfahrung für Unmusikalische. Übrigens: die Rede war vom Glaubenserkenntnis,
das sowohl den Protestanten wie den Katholiken gemeinsam ist – was die Protestanten betreffend der kath.
Lehre als Unkorrektheit einstufen würden, basiert ebenso auf einer Erfahrung – zu dem Sie keinen Zugang
haben können – so wie einem unmusikalischen eine Mozartsymphonie unzugänglich bleibt. Über die Korrektheit
oder Fehlerhaftigkeit dieser Ansichten zu entscheiden verbleibt innerhalb der Grenzen der „Gläubigen“ –
Atheisten können hier nicht teilnehmen – denn, sie sind hier „unmusikalisch“. Sie können sich nur bemühen,
die Grundlagen und die „Gesetzlichkeiten“ der „musikalischen Sprache“ kennenzulernen.
engelhardt Die Fehlerhaftigkeit der Analogie müsste aber bewiesen werden – sonst ist Ihre Meinung – Schlechte
Analogien…sind auch nichts neues in der Diskussion mit Atheisten – eine ideologische Abwährmaßnahme.
methusalix Glauben heisst eben NICHT wissen. Und auf ihre Unwissenheit sind die auch noch STOLZ. Ich muss
Sie enttäuschen – glauben heisst auch in der Umgangssprache nicht immer „nicht wissen“, sondern eine
andere Art der Erkenntnis. Es ist nicht zwingend, diese Erkenntnisart zu haben – sie ist aber logisch
schlüssig und korrekt. Als Beispiel könnte man das musikalische Erlebnis nehmen: auf der Gleichen Weise
würde ein unmusikalischer Zeitgenosse eine Mozartsymphone als blödsinn bezeichnen, ganz zum Ärger der
Musikliebhaber – denn die Genialität der Symphonie wäre ihm nicht schlüssig. Jedoch aus der Tatsache,
dass es unmusikalische Menschen gibt kann man nicht auf die Dummheit der Musikliebhaber schließen.
Sigurd von Thelen Die Kirche als Impulsgeber für verbriefte Menschenrechte darzustellen ist mit Blick
auf ihre Geschichte etwas naiv. Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren: „das
Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder
ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem
Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten
und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen
Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert
worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174) Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass
die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
crossword sondern sprach von „aufschrei“, offen gezeigte empörung und unmissverständliche klarstellung,
dass dieser (und jeder andere) krieg nichts mit gott zu tun hat! aufruf in sämtlichen kirchen, bush zu
boykottieren – usw. usw. wäre dies nicht als ungerechtfertigte Einmischung in die Politik eines Staates
oder Regierung bedeutet, ganz in Gegenteil der laizistischen Doktrin, wo die Religion in die Privatsphäre
gehört? Lieber crossword: Sie lehnen von der einer Seite das Wertemonopol der Religionen und ihre Einmischung
in die Realpolitik ab – ebenso wie viele säkulare Bewegungen in den Gesellschaften – auf der anderen
Seite verlangen Sie wiederum, nein, Sie machen den Religionen – hier der kath. Kirche – Vorwürfe, wieso
Sie sich an diese Spielregeln hält.
crossword und wenn mr. bush sich heute noch auf die gerechte sache im dienste gottes beruft, frage ich
mich, warum es keinen aufschrei der kirche gibt, allen voran des papstes, die vehement klar stellen, dass
mr. bush den lieben gott aus dem spiel lassen soll? Vatikan warnt USA vor Irak-Krieg religion.orf.at/…0_vatikan_usa_fr.htm
Kein Krieg gegen den Irak im Namen des Herrn www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=3522 Vatikan-Spitzen
einig in Negativbeurteilung des Irak-Krieges www.katolsk.no/…/2003/03/23-0008.htm Die Linksliste könnte
man beliebig weiterführen. Es gab aber auch folgende Nachrichten: Amerikanische Christen ignorieren Antikriegs-Botschaft
der Kirchen religion.orf.at/…0_us_christen_fr.htm
crossword Mir einen zusammenhangloses Zitat nachweisen zu können wird Ihnen sehr schwer fallen – deswegen
verlange ich auch, wenn Sie mit mir diskutieren wollen, das selbe zu tun. Augustinus sprach allerdings
nie von einem „Heiligen Krieg“ sondern vom „gerechten Krieg“. Die benennung ist auch meiner Meinung nach
etwas komisch – kriege können nie gerecht sein, wir wissen das spätestens seit dem 2. WK – die Dokrin
diente allerdings dazu, die bereitschaft zur Kriegsführung zu bendigen und nicht – wie allgemein angenommen –
sie zu entfachen. Sie wurde in der Tat oft dazu mißbraucht, einen Agressionskrieg zu rechtfertigen (zuletzt
durch G.W. Bush). Es steht jedoch keine andere Doktrin zur Verfügung und diese ist nach wie vor die Grundlage
des Humanitären Völkerrechts.
obelix: Die allerersten, die die verbrecherischen Ziele der Nazis erkannten und sie deswegen von Anfang
an bekämpft haben, waren die Sozialisten und Kommunisten. Aber vor denen haben die Kirchenbeamten bis
heute mehr Angst , als jemals vor den Nazis. Und Ihnen leuchtet es nicht ein wieso? Ich sage es Ihnen:
das Verbrechen der Kommunisten in Russland war bereits in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt –
die Verbrecherkapazitäten der Nazis zeichneten sich erst nach 1933 ab, wo es allerdings zu spät war,
für einen Schritt zurück. Gott sei Dank, 1945 war der Spuk vorbei mit 30 Mil. Opfern – was die Kommunisten
betrifft, dauerte der Spuk wesentlich länger und forderte 80 Mil. Opfer. Übrigens, wenn Sie dieser Zeit
nachtrauern, es gibt noch einige Kommunistische Länder …
crossword: glaube an gott und an manche christliche werte ist eines, aber glaube an die „heilige katholische“
kirche ist ganz was anderes. Es gibt nun mal kein Christentum an sich, sondern immer nur ein Christentum
innerhalb einer Kirche – katholisch, evangelisch, orthodox … Was den Augustinus betrifft, da sollten
Sie sich etwas mehr mit seiner Doktrin des „Gerechten Krieges“ befassen und Zitate nicht aus einem Kontext
reißen und sie unreflektiert ins andere Kontext hineinsetzen – in der Regel verlieren diese Zitate auf
dieser Weise ihre ursprüngliche Bedeutung.
Obelix und die „schwarze katholische Brille ab“ Es ist mir allerdings schleierhaft wie kann man über
eine Untertützung der kath. Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus sprechen, wenn man die rote Brille
absetzt und den Tatsachen in die Augen schaut: Einige der Tatsachen: -KZ Dachau: Insgesamt 2579 infahtierte
kath. Geistliche Pfarrerblock de.wikipedia.org/wiki/Pfarrerblock_(KZ_Dachau) – 520 Priester vergast in
Hartheim hier religion.orf.at/…0303_hartheim_fr.htm Es ist für michr schwer vorstellbar, dass angesichts
dieser Umständen die Kirche eine große Liebe gegenüber der Nazis pflegte. Übrigens ich hatte die Ehre
Pater Josef Zeininger kennenzulernen, der bis zu Befreiung Wiens in der Todeszelle saß und jeden Tag
erleben musste, dass die Vollstreckung des Todesurteils auf den nächsten tag verschoben wurde. dass Kleriker
der römisch katholischen Kirche sogar nach Kriegsende noch mitgeholfen haben, Naziverbrecher ihrer Strafe
zu entziehen ist mir bekannt, allerdings wurden diese Aktivitäten nicht im Einklang oder nach dem Wunsch
der kirchlichen Obrigkeiten abgewickelt, im Gegensatz zu den Regierungen der Alliierten, die mit wissen
der jeweiligen Regierung ehemalige Nazi’s in den eigenen Dienst stellten. (Dr. Braun wird Ihnen bekannt
sein).
crossword: die katholische kirche hat hitler doch fast bis zum ende nach kräften unterstützt. Bitte
nicht böse sein – aber das ist ein Quatsch und unreflektierte Wiederholung der sowjetischen Propaganda!!
übrigens: wir haben uns nicht bereffend der Gesetze unerhalten, sondern betreffend der Moral. Alle moralische
Normen werden durch kein Gesetzessystem eingeholt aber diese Normen und die durch sie geschützte Werte
sind die Grundlage jedes Gesetzessystems. Ein Staat der sich säkular nennt, kann aus sich aus keine neue
Werte als Grundlage der Moral hervorbringen, sondern nur vorhandene sichern und die sind bei uns halt
christliche Werte. Dass es durch das Fehlen der christlichen Grundlagen unbedingt ein Hitlerdeutschland
oder eine kommunistische Diktatur entstehen muss, das habe ich nicht behauptet. Es ist nur eine Tatsache,
dass es diese Formen daraus entsrungen sind.
crossword: das monopol lehne ich ab. Es sagt niemand, dass die Religionen ein Monopol bei der Wertedefinition
haben – es gibt auch andere Institutionen, die Werte definieren können – z.B. eine Partei oder Ideologie
oder totalitärer Staat – die als Grundlage einer Moral dienen. Es ist aber nun mal so, dass die Grundlagen
der westlichen Moral und des säkularen Staates das Christentum ist. Bekanntlich gab es auch Versuche
ein Gemeinschaftswesen mit der dazu gehörigen Moral ohne diese Grundlage zu schaffen: die Folgen dieser
Versuche wurden uns im NS-Regime und in den Ländern des Realsozialismus plastisch vor Augen geführt
worden.
crossword: gegen gut sein hat keiner was – aber kann man das nicht sehr gut auch ohne religion? Es wäre
falsch anzunehmen, die Religion wäre nur dazu da, damit die Menschen durch Drohungen von Verhaltensmustern
abgehalten werden, die für die Gesellschaft schädlich wären. Auf so eine Religion könnte man ruhig
verzichten. Durch moralischen Vorschiften werden Werte geschützt. Werte wiederum werden nicht durch Konsens
oder freier Wahl gewonnen, sie werden vorgefunden und dem Einzelnen steht es nicht zur Disposition sie
anzuerkennen oder nicht. Besonders in einer sekularen Gesellschaft bedarf es der Religion, die diese Werte
liefert, da eine solche Gesellschaft aus sich aus keine Werte liefern kann.
wunderkind3 das gott existieren muss, weil die naturwissenschaft nicht das gegenteil beweisen kann und
das gläubige ihre religion nicht beweisen können ist ein und das selbe problem. Wenn man sich etwas
mit der Philosophiegeschichte befasst, dann würde man sagen, nein. Denn auf Grund des radikalen Zweifels,
so wie es Descartes betrieb, kommt man vor der Welt zuerst zu Gott – Kurzfassung „cogito, ergo sum“ ist
der Beweis für meine Existenz – für die Existenz der Welt bedarf es des Gottespostulates. Dass man heute
den Zweifel nur auf Gott bezieht, ist eher eine Frage der Wissenssoziologie und weniger der Philosophie.
wunderkind3 und weil ich nicht weiß wie unsere wirklichkeit im endeffekt entstanden ist soll ich grade
römisch- katholisch werden? das ist doch total beliebig, dann könnte ich auch hindu werden. Sie haben
recht – als lückenbüßer Gott kann jede Galubenvorstellung herhalten – das ist das Problem jeder Religihon
bei der Einmischung in die Naturwissenschaft – bedeutet aber nicht, dass Religionen nonsens seien.
crossword: nicht aber damit, dass man aus diesem gott eine religion macht, die menschen den „willen“ dieses
gottes erfüllen lassen. einen willen, der durch mitmenschen verkündet wird. und genau darauf zielen
die meisten religionen doch ab, oder? Antwort auf Ihre Frage „oder“ lautet: nein Der „Wille“ Gottes entspringt –
nach chritlicher Überzeugung – nicht unmittelbar aus der OFFENBARUNG (nach dem Motto: Gott hat’s befohlen
also muss man sich daran halten), sondern aus der Beziehung zu Ihm (Beispiel: Gott war gut zu mir, also
bin ich auch gut zu den Anderen). Religion ist eigentlich, eine Antwort auf diese Gotteserfahrung und
nicht unvernünftige Unterwerfung der Vernunft andesichts der Dogmen – das erste heißt Christentum das
zweite Islam (so wir ihn im Westen kennen, was mit der Wahrheit nicht unbedingt im Einklang stehen muss).
methusalix Wie ich schon gesagt habe, Sie verwechseln etwas: So in Wien, wie auch überall auf der Welt –
innerhalb der Grenzen kath. Kirche – ist die Taufe keine magische Handlung, also wird durch das Taufwasser
nichts auf die Großhirnrinde tätoviert – das Gegenteil wäre in der Tat ein Gotesbeweis. Dort wo es
keine Aussicht für eine kath. Erziehung gibt, wird das Kind nicht getauft – außer Nottaufe. Ihre Behauptung:
die Kirche besteht auf die Kindertaufe ist einach falsch – es stimmt nicht. Damit sind wir beim Punkt
2 Ihrer Wortmeldung, betreffend christlicher bzw. katholische Erziehung: Es gibt bekanntlich keine wertneutrale
Erziehung: man wird halt als Christ, Moslem, Jude, Atheist, Agnosiker, Hindu, Buddhist usw. erzogen. Wieso
eine religiöse Erziehung als Überstülpung fremder Meinung sein soll und eine Atheistische nicht, das
müssen sie mir noch erklären. Dürfen die Eltern ihren Kinder das nicht weitergeben, was ihrer Meinung
nach richtig und wertvoll ist? Übrigens: den Grund einer religiösen Zugehörigkeit auf die Erziehung
in der Kinderstube zu reduzieren ist einfach nicht haltbar – wir wären zur Zeit noch imer alle Angehörige
der Naturreligionen und vom Atheismus könnten wir nicht einmal träumen.
methusalix Einiges dürften Sie verwechseln: Warum glauben sie, besteht die heilige Mutter Kirche so absolut
auf der Kindertaufe? Wie Sie darauf komen, ist mir schleierhaft – in der Regel, wenigstens in Wien, ist
genau das Gegenteil das Problem: ein Kind, dessen Eltern aus der Kirche ausgetreten sind, werden nicht
getauft – auch nicht auf Wunsch der Großeltern – denn das Taufwasser bewirkt nicht dass das Kind das
Christentum auf die Grosshirnrinde tätowiert bekommt (was übrigens als ein Gottewbeweis gelten könnte).
Ich gebe Ihnen allerdings Recht, Monsignore Brandmüller hat einen lückenbüßer Gott zum Thema gemacht,
der eigentlich keinen Platz in einer empirischen Wissenschaft haben kann – die darf nur nicht ihre Grenzen
verlassen und ihre eigene Erkenntnisse zur einzigen Grundlage der Philosophie machen. Innerhalb der Philosophie
hätte so eine Wissenschaft in der Tat viele Probleme und viel Glauben notwendig, Ihre Erkenntnisse als
plausibel zu präsentieren (wie z.B.: Wuketitsch aus Österreich oder Onfray aus Frankreich oder der berühmte
Dawkins).
iustus Das Evangelium wird in Richtung Norden verkündet, wo die Sonne nie scheint. Das Licht des Evangeliums
strahlt in die Dunkelheit. Das Evangelium wird nie vom Subdiakon verkündet – in welche Richtung auch
immer. – wenigstens im NOM.
Wort Gottes – für wen? „Nur Gesprächspartner blicken einander an. Wenn der Priester die Gemeinde anspricht,
wendet er sich um: »Der Herr sei mit euch!«“ Auf dem Bild Nr. 5 der Fotomeile trägt der Subdiakon das
Wort Gottes dem Klerus vor – gibt es keine Gemeinde oder ist man der Auffassung, die Lesung auf latein
berifft nur die Kleriker – oder ist man der Meinung, es handelt sich überhaupt nicht um Worte die an
die Gemeinde gerichtet wären sondern nur um eine kultische Handlung?
Rudolfus „Kein Heil außerhalb der Kirche“ – ist unfehlbarer Bestandteil der apostolischen und katholischen
Lehre. Lesen Sie: Extra ecclesiam nulla salus de.wikipedia.org/…cclesiam_nulla_salus
Exkommunikationen Damit könne das Festhalten am Alten Ritus kein Ungehorsam gewesen sein, und die gegen
Erzbischof Lefebvre und die Bruderschaft verhängten Kirchenstrafen „waren ungerecht“: Ich glaube, der
Pater verwechselt hier etwas: die Exkommunikationen gegen die Bischöfe geschahen nicht wegen dem Fasthalten
an der Tradition, sondern wegen unerlaubter Bischofsweihen. Deswegen können die Exkommunikationen nur
aufgehoben werden, wenn die Bischöfe wieder zur RKK zurückkehren – dafür ist allerdings für den Verstorbenen
Schismatiker zu spät.
#36 Stimme aus Wien 14:04:46 | Donnerstag, 20. September 2007
Daniel Stöhr Das 1. Vat. war ein dogmatisches Konzil im alten Still: es wurden Sätze und Lehren verurteilt
und auf diesem Hintergrund die Lehre der Kirche definiert. Deswegen muss man diese Lehren immer von der
Fragestellung her lesen. Bekanntlich stellte sich das Konzil sowohl gegen die Lehren des Fideismus – (Gotteserkenntnis
ist nur durch Gnadenlicht möglich, die Vernunft hat keinen Platz) – wie auch gegen den Rationalismus –
(Glaube sei eine Erkenntnisart minderer Qualität). Aus dieser Postition wird hier die Tragfähigkeit
der Vernunft betont (gegen die Fideisten): der der Gott aus den Dingen der Welt erkennt, der braucht dazu
keine übernatürliche Erleuchtung, er schaft das mit der natürlichen Vernunft. Es handelt sich nicht
um einen Hinweis auf ein algemeingültiges Gottesbeweis.
Daniel Stöhr Also Dogma ist es jedenfalls, dass der Schöpfer mittels des Kausalschlusses bewiesen werden
kann. Nein – Dogma ist das nicht – Thomas von Aquin spricht von Wegen , nicht von Beweisen!!! – Für einen
der Glauben will, ist es hell genug – wer nicht glauben, will ist es dunkel genug. @Bokrug: eine Mythologhie
hat mehr zu sagen, als man ihr aus den Reihen der „Katholiban“ oder der Wissenschaftsgläubigen (naiven
Empiristen) zugestanden wird. Die Wahrheiten dahinten sind Ihnen anscheinend nicht zugänglich
Kurt K. Also: richtige lesen 1. keiner der griechischen Götter ist Schöpfer (auch Zeus nicht) 2. Keiner
ist allmächtig (auch Zeus nicht – er ist nur der stärkste Gott) Alle zwei Punkte sind ganz logisch –
sonst hätten die Griechen (Heimat der abendländischen Philosophie und Logik) damit Problme. Wäre der
Göttervater allmächtig, gäbe es kein andere Götter – das dürfte einleuchtend sein. Dass in der christlich-jüdischen
Auffassung einen Satan gibt, als eigenständige Substanz des Fehlens des Göttlichen, ist in der Tat ein
Problem für die abendländliche Philosophie – diese Vorstellung beruht aber nicht an der logischen Schussfolgerung,
sondern hat ihren Ursprung in der Erfahrung und Manifestation des Bösen ebenso wie die Engel nur mit
verkehrtem Vorzeichen. @Peter-Pan: dass man den Big-Boss nicht beweisen kann, das weiß jeder Kathole –
der nichts mit den Katholiban zu tun hat und auch nichts mit en Evangelikalen aus den USA. Also: Kleriker
aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer mag stimmen, so lange sie dies nicht auf die Lehre der
Kath. Kirche beziehen – sonst sind Sie auf dem Holzweg.
Die Wahrheit Warum ist das ausgeschlossen? Aus der Logik der Sache – wenn es einen Schöpfergott geben
soll, dann ist er allmächtig – wenn allmächtig, kann es nur einen geben – denn jeder andere Gott würde
seine Allmächtigkeit schmälern. Zur Befreiung der Unmündigen durch die Wissenschaft: Dieser Vorsatz
der Aufklärung hatte damals – zu Beginn der Aufklärung – einen Sinn. Gott diente in der Tat als Lückenbüßer
für alle mögliche offene Fragen. Gott sei Dank, die Autonomie der Wissenschaften wurde auf dem 2.Vat
auch von Seiten des Lehramtes festgehalten. Von was Sie die „Unmündigen“ mit hilfe der Wissenschaft befreien
wollen, ist mir schleierhaft – auf jeden Fall nicht vom Glauben. Denn Glauben ist nicht Gegensatz von
Wissen, wenigstens nach christlischem Verständnis (da irrt sich auch @Lutheraner).
laetare: mir ist der Begriff „entartet“ nur aus dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum
der dort vorkam. Ich bin froh, dass ich die deutsche Sprache nicht nur aus den Geschichtsüchern gelernt
habe, sondern aus dem Wörtebuch. Dass die freund-feind Skala in einem Diskurs unwichtig sein sollte,
ist meiner Meinung nach jedem einleuchtend – ob „freund oder feind“ zählen tun nur die Argumente. Allerdings
in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: ganz dicht können wir alle nicht sein, sonst wären wir nicht ständig
hier auf dieser seite unterwegs – ich benütze diese Seite nur um mein Blutdruck auch ohne Kaffe auf dem
richtigen Niveau zu halten – zu viel Kaffe soll angäblich ungesund sein.
laetare: Ich habe den Eindruck, der Kleber, den Sie gestern geschnüffelt haben, war minderer Qualität.
Wenn Sie meine restlichen Beiträge gelesen hätten, würden Sie wissen, wie ich zu Zeit vor dem 2. Vat.
und zum §. Reich stehe – aber ich verstehe: Sie haben noch Kopfschmerzen, da fällt das Lesen schwer
(vom Verstehen ganz zu schweigen). Was meine Bücher für Naturwissenschaften betrifft – es gab in der
Tat etwas neben dem Druckerlaubnis, allerdings kein Kreuz, sondern zwei Werkzeuge: Hammer und Sichel.
Dass ich wirklich nicht auf die Idee einer Widerbetätigung kam, als ich die Predigt las, liegt wahrscheinlich
weder an der Predigt noch an meinen Büchern fü Naturwissenschaften, sondern am Vorhandensein einer Bereitschaft,
Sätze so zu verstehen wie sie gemeint sind – was Ihnen leider abgeht.
Pierre: Ich verstehe die Aufregung nicht – mir sind die automatische Assoziationen an das 3. Reich beim
Wort „entartet“ nicht verständlich – bin wesentlich später zur Welt gekommen – außerdem wird dieses
Wort auch sonst benutzt: z.B. Wikipedia: – In der Medizin ist Entartung ein anderes Wort für Degeneration
(siehe auch: Perversion). – In der Physik bezeichnet der Begriff: -Entartete Energieniveaus, verschiedene
Zustände mit gleicher Energie, in quantenmechanischen Systemen. -Entartete Materie, die bei großer Dichte
entsteht, etwa in Neutronensternen oder Weißen Zwergen. – In der Mathematik versteht man unter Entartung
einen einfachen Grenzfall eines eigentlich andersartigen mathematischen Objektes. So ist etwa ein Punkt
ein entarteter Kreis (mit Radius 0). – ein Eigenwert heißt l-fach entartet, wenn der zugehörige Eigenraum
Dimension l > 1 hat. – In forstlicher Fachliteratur vor 1945, aber auch schon lange vor 1933 bezeichnet
„Entartung des Bodens“ eine Vernässung oder Verarmung des Bodens armer Standorte durch intensive Waldnutzung
wie z.B. Streunutzung. (z.B. Ramm, Sigmund 1911: Die waldbauliche Zukunft des württembergischen Schwarzwalds –
Unsere Forstwirtschaft im 20. Jahrhundert Nr. 6, Verlag der Laupp’schen Buchhandlung, Tübingen.) Und
nur einmal: -Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Werke von Künstlern als Entartete Kunst
und Entartete Musik abqualifiziert, die nicht dem Geschmack der Machthaber entsprachen. der Kardinal sprach
nicht von Kunst sondern von Kultur
Seminarist: Es mag schon sein, dass nach einer altrituellen Firmung auch eine Hl. Messe stattfinden kann –
jedoch hier gab’s keine: schauen sie etwas genauer auf Bild Nr.4 – auf der Kredenz steht nur die Monstanz
und auf der rechten Seite des Altares sieht man die drei Kerzenständer – hier hätte man nie Platz für
eine Messe. Auch wenn die m Hochaltar gfeirt wäre, hätten die Kerzen gestört. Und auch auf dem letzten
Bild ist auf der Kredenz nur das Altarkreuz zu sehen – kein Kelch oder Känchen für Wein und Wasser.
Übrigens: meiner Meinung nach ist es sehr Praktisch, eine Firmung ohne Messe zu feiern – die Feier ist
wesentlich kürzer als innerhalb einer NOM und die Firmpaten müssen nicht unbedingt zur Hl. Beichte vor
der Messe, damit sie bei der Kommunion nicht in Verlegenheit kommen.
Messe bei der Firmung Man möchte uns anhand der 8 Bilder der Fotomeile suggerieren, dass diese Firmung
innerhalb der Hl. Messe stattfand – ist aber eine Fehlanzeige. Es handelt sich eindeutig um eine Firmung
ohne Messe – nur mit einem sakramentalen Segen zum Schluß. Wieso verbreitet wohl +net solche Unwahrheiten?
Lota: Nein, sie haben sie nicht. Der Papst hatte keinen Schirm in der Hand – er hatte einen „Schirmträger“ –
und, wenn ich mit jemandem reden möchte, der einen Schirm in der Hand hat und ich keinen, dann stelle
ich mich logischer Weise unter seinen Schirm.
Lota: Ja, er kam mit dem weißen Schirm – die gelbe Schirme hatten die Bischöfe in den Händen – und
ging zur Gruppe aus der jüdischen Gemeinde hinüber, die bereits auf ihn gewartet haben und die hatten
halt dursichtige Schirme. Ich finde es lächerlich aus diesen Schirmen eine Staatsaffäre machen zu wollen.
Schirme am Judenplatz Das Ergebnis dieses Vorganges kann anhand der Schirme auf den Pressebildern vom
Judenplatz und den anderen Besuchorten in Wien leicht verifiziert werden. Diese Pressebilder sind nicht
die einzigen vom Judenplatz – sie wurden nur von +net deswegen gewählt, damit die Vermutung bestätigt
wird. Auf anderen Bildern sind sehr wohl sowohl die gelben Schirme wie auch der weiße Schirm mit dem
Papstwappen zu sehen. Z.B. hier: Papst am Judenplatz www.webnews.de/…t-am-Judenplatz.html
Benedikt Ich gebe Ihnen in jedem Punkt recht. Mein Bedenken beschränkte sie allerdings nur darauf, ob
man auf Grund der Tatsache, dass Ditib von der türkischen Regierung unterstützt wird, alle Aktivitäten
des Ditib „per se“ als ablehnungswürdig zu sehen sind und ob diese Untertürzung „per se“ schlecht sei.
Ich kenne nämlich auch andere Nationen (z.B. die Ungarn, Slowenen, Croaten), die ihre Angehörige im
Ausland sehr wohl untertützen, damit ihre nationale Indentität nicht verlorengeht. Und das finde ich
begrüßenswert.
Redaktion Ich bitte Sie, nachdem Sie die Zitate aus „Mein Kampf“ von @Kasperschüler endlich gelöscht
habe, auch meine Zitate aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“ zu löschen. Sie haben wirklich
keinen Platz auf dieser Homepage (aus persönlichen Gründen hasse ich übrigens die Kommunisten) und
waren nur als erwiderung auf die Zitate von Kasperschüler gedacht.
Sentinel Mit Blauäugigkeit vorzuwerfen ist fehl am Platz – allerdings ich beziehe meine Informationen
nicht aus tandenziösen Homepages sondern aus etwas ernsthafteren – z.B. die Informationen von meiner
Dienststelle, die ich Ihnen nicht verraten werde auch wenn Sie mich darum bitten – bruchteilhaft können
Sie sie in der Wiener Zeitung oder Presse nachlesen – geben Sie bitte dort als Suchbegriff den Namen Schakfeh
hinein und dann werden Sie wissen, welchen Problemen wir in Österreich kämpfen. Sowohl Deutschland wie
auch Österreich profitierten in den Jahren des Wirtschaftswunders von den Leistungen der moslemischen
Arbeiter – hauptsächlich aus der Türkei. Dass diese eingebürgerte Menschen, außer deutsche oder österreichische
Pässe, keine sonstige Identifikationsmerkmale haben, ist die Schuld der Blauäugigkeit der Politik aus
den 70ern Jahren. Dass man denen eine Art Heimat bieten will auch in den Balngen des Galubens – übrigens,
das grundlegende Menschenrecht – ist nur zu begrüßen. Wenn aber diese Bemühung mißbraucht wird – z.B.
in Form der Tendenz zur „Islamisierung Europas“ – ist dies eine Sache des Verfassungsschutzes. Würde
man aber alle diese Intentionen unter den Oberbegriff „Islamisierung Europas“ stellen, ist eindeutig fehl
am Platz.
Sentinel Hauptaugenmerk des Religonsministerium liegt in der weltweiten Verbreitung des Islam – egal mit
welchen Schwierigkeiten gerechnet werden muß – die Moscheen müssen gebaut werden! So lautet die Doktrin.
Ich habe Zweifeln, ob Sie die gesamte Doktrin kennen. Eine Moschee gehört zur türkischen Identität –
ob es sich tatsächlich um die Verbreitung des Islams handelt oder eher um ein Stück Heimat im Ausland,
darauf können SIe, glaube ich, keine eindeutige Antwort geben.
Moscheebau Die türksiche Regierung unterstützt das durch die Ditib, die ua für den Kölner Moscheebau
verantwortlich ist. Genau – die Ditib ist ebenso verantwortlich für den Moscheenbau in Mühldorf wie
auch für den Bau in Bad Vöslau in Österreich. Ob eine Unterstützung der türkischen Verbände im Ausland
von Seiten der türkischen Regierung „per se“ schlecht sei oder nicht, das wage ich allerdings nicht sofort
zu beantworten, denn es fehlen mir Hintergrundinformationen. Als erste Reaktion von mir wäre die Antwort:
Nein
Navon Sie dürften etwas falsch verstanden haben: – die türkische Regierung schickt in der Tat Hunderte
von Vorbetern nach Deutschland – auch nach Österreich – denn es gibt zur Zeit nur in der Türkei eine
Ausbildungsstätte für Vorbeter in türkischer Sprache. – das Bau der Moscheen geschieht nicht durch
die Vorbeter, sondern durch Unterstützung der türkischen Regierung (laut Artikel) – so in Deutschland
wie auch in Österreich.
Rudolfus @Kasperschüler: Sie verwandeln diese Seite in eine illegale NSDAP-Propagandaheimseite. In diesem
Punkt gebe ich Ihnen Recht – aber nur in diesem Punkt. Diese Verwandlung geschieht mit offensichtlicher
Duldung der Redaktion, die sonst recht aufmerksam die Beiträge verfolgt und sie auch löscht. Es ist
zu befürchten, in der psychiatrische Klinik, wo @Kasperschüler sitzt und die Zitate des postkarten-maldenden
Antichristen in dieses Forum sendet, der Strom nicht bald abgedreht wird und der arme Irre noch einige
Zeit dieses Forum verpesten wird. Mir fehlt die Geduld und die Lust mich damit zu befassen und sage ebenso
adieu. Bin gespannt auf morgen.
Bourgeois und Proletarier – Fortsetzung Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht,
und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen
Augen anzusehen. Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie
über die ganze Erdkugel. Überall muß sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen.
Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die Produktion und Konsumption aller Länder
kosmopolitisch gestaltet. Sie hat zum großen Bedauern der Reaktionäre den nationalen Boden der Industrie
unter den Füßen weggezogen. Die uralten nationalen Industrien sind vernichtet worden und werden noch
täglich vernichtet. Sie werden verdrängt durch neue Industrien, deren Einführung eine Lebensfrage für
alle zivilisierten Nationen wird, durch Industrien, die nicht mehr einheimische Rohstoffe, sondern den
entlegensten Zonen angehörige Rohstoffe verarbeiten und deren Fabrikate nicht nur im Lande selbst, sondern
in allen Weltteilen zugleich verbraucht werden. An die Stelle der alten, durch Landeserzeugnisse befriedigten
Bedürfnisse treten neue, welche die Produkte der entferntesten Länder und Klimate zu ihrer Befriedigung
erheischen. An die Stelle der alten lokalen und nationalen Selbstgenügsamkeit und Abgeschlossenheit tritt
ein allseitiger Verkehr, eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander. Und wie in der materiellen,
so auch in der geistigen Produktion.
Bourgeois und Proletarier (Das Manifest – Forstetzung) Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen
rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt. Die
Bourgeoisie hat enthüllt, wie die brutale Kraftäußerung, die die Reaktion so sehr am Mittelalter bewundert,
in der trägsten Bärenhäuterei ihre passende Ergänzung fand. Erst sie hat bewiesen, was die Tätigkeit
der Menschen zustande bringen kann. Sie hat ganz andere Wunderwerke vollbracht als ägyptische Pyramiden,
römische Wasserleitungen und gotische Kathedralen, sie hat ganz andere Züge ausgeführt als Völkerwanderungen
und Kreuzzüge. Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse,
also sämtliche gesellschaftlichen Verhältnisse fortwährend zu revolutionieren. Unveränderte Beibehaltung
der alten Produktionsweise war dagegen die erste Existenzbedingung aller früheren industriellen Klassen.
Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen
Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeoisepoche vor allen anderen aus. Alle
festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen
werden aufgelöst, alle neugebildeten veralten, ehe sie verknöchern können.
Bourgeois und Proletarier (Das Manifest – Forstetzung) Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuß,
der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet. Die Bourgeoisie hat in der
Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt. Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen,
hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen
Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und
kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose
„bare Zahlung“. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritter- |465| lichen Begeisterung,
der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die
persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen
Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit
religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre
Ausbeutung gesetzt. Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten
ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der
Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.
Bourgeois und Proletarier (Manifest – Fortsetzung) Die große Industrie hat den Weltmarkt hergestellt,
den die Entdeckung Amerikas vorbereitete. Der Weltmarkt hat dem Handel, der Schiffahrt, den Landkommunikationen
eine unermeßliche Entwicklung gegeben. Diese hat wieder auf die Ausdehnung der Industrie zurückgewirkt,
und in demselben Maße, worin Industrie, Handel, Schiffahrt, Eisenbahnen sich ausdehnten, in demselben
Maße entwickelte sich die Bourgeoisie, vermehrte sie ihre Kapitalien, drängte sie alle vom Mittelalter
her überlieferten Klassen in den Hintergrund. Wir sehen also, wie die moderne Bourgeoisie selbst das
Produkt eines langen Entwicklungsganges, einer Reihe von Umwälzungen in der Produktions- und Verkehrsweise
ist. Jede dieser Entwicklungsstufen der Bourgeoisie war begleitet von einem entsprechenden politischen
Fortschritt. Unterdrückter Stand unter der Herrschaft der Feudalherren, bewaffnete und sich selbst verwaltende
Assoziation in der Kommune, hier unabhängige städtische Republik, dort dritter steuerpflichtiger Stand
der Monarchie, dann zur Zeit der Manufaktur Gegengewicht gegen den Adel in der ständischen oder in der
absoluten Monarchie, Hauptgrundlage der großen Monarchien überhaupt, erkämpfte sie sich endlich seit
der Herstellung der großen Industrie und des Weltmarktes im modernen Repräsentativstaat die ausschließliche
politische Herrschaft…
Bourgeois und Proletarier (Manifest – Fortsetzung) Aus den Leibeigenen des Mittelalters gingen die Pfahlbürger
der ersten Städte hervor; aus dieser Pfahlbürgerschaft entwickelten sich die ersten Elemente der Bourgeoisie.
Die Entdeckung Amerikas, die Umschiffung Afrikas schufen der aufkommenden Bourgeoisie ein neues Terrain.
Der ostindische und chinesische Markt, die Kolonisierung von Amerika, der Austausch mit den Kolonien,
die Vermehrung der Tauschmittel und der Waren überhaupt gaben dem Handel, der Schiffahrt, der Industrie
einen nie gekannten Aufschwung und damit dem revolutionären Element in der zerfallenden feudalen Gesellschaft
eine rasche Entwicklung. Die bisherige feudale oder zünftige Betriebsweise der Industrie reichte nicht
mehr aus für den mit neuen {2} Märkten anwachsenden Bedarf. Die Manufaktur trat an ihre Stelle. Die
Zunftmeister wurden verdrängt durch den industriellen Mittelstand; die Teilung der Arbeit zwischen den
verschiedenen Korporationen verschwand vor der Teilung der Arbeit in der einzelnen Werkstatt selbst. Aber
immer wuchsen die Märkte, immer stieg der Bedarf. Auch die Manufaktur reichte nicht mehr aus. Da revolutionierte
der Dampf und die Maschinerie die industrielle Produktion. An die Stelle der Manufaktur trat die moderne
große Industrie, an die Stelle des industriellen Mittelstandes traten die industriellen Millionäre,
die Chefs ganzer industrieller Armeen, die modernen Bourgeois.
Bourgeois und Proletarier (Manifest – Fortsetzung) Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die
Geschichte von Klassenkämpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger
und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen
ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären
Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.
In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft
in verschiedene Stände, eine mannigfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom
haben wir |463| Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger,
Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen besondere Abstufungen. Die aus dem Untergang
der feudalen Gesellschaft hervorgegangene moderne bürgerliche Gesellschaft hat die Klassengegensätze
nicht aufgehoben. Sie hat nur neue Klassen, neue Bedingungen der Unterdrückung, neue Gestaltungen des
Kampfes an die Stelle der alten gesetzt. Unsere Epoche, die Epoche der Bourgeoisie, zeichnet sich jedoch
dadurch aus, daß sie die Klassengegensätze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich mehr
und mehr in zwei große feindliche Lager, in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen:
Bourgeoisie und Proletariat.
Nun – dann liebe Grüße aus dem roten Wien: Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.
Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der
Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten. Wo ist die Oppositionspartei,
die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei,
die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden
Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte? Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor. Der
Kommunismus wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt. Es ist hohe Zeit,
daß die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen
und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Zu diesem
Zweck haben sich Kommunisten der verschiedensten Nationalität in London versammelt und das folgende Manifest
entworfen, das in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache
veröffentlicht wird. Karl Marx/Friedrich Engels Manifest der Kommunistischen Partei Geschrieben im Dezember
1847/Januar 1848.
Frage an die Redaktion Wieso wird auf dieser Seite dieser Mist des Antichristen, den @Kasperschüler von
sich gibt toleriert? Oder soll man annehmen, die Redaktion ist damit einverstanden?
Kasperschüler Ich habe keinen Schimmer, wieso Sie die „Ergüsse“ eines Malers und Anstreicher aus Braunau,
der in seinem Wahn Künstler in Wien sein wollte, hier zitieren. Wollen Sie ihn womöglich auf das Podest
der Unfehlbarkeit erheben (gleich neben den Papst – oder besser noch – vor den Papst)?
Kasperschüler Und zu Ihrer Bitte: Dann erklären Sie mir bitte, wie Ihr Gott einerseits sagt „liebe deinen
Nächsten wie dich selbst“, andererseits aber die Vernichtung ganzer Völker befiehlt! lesen Sie selbst:
Gewalt in der Bibel www.sankt-georgen.de/…seraum/lohfink23.pdf
Kasperschüler „Angesichts der Tatsache, dass Gott die Intelligenz des Menschen einschränkte, scheint
es unfair, dass Er dies nicht auch mit seiner Dummheit tat.“ Nach der Lektüre Ihrer Sätze kann ich Adorno
nur zustimmen. Also: 1. @Rudolfus bezog sich nicht auf Pius XII. sondern auf Pius X. – mit bürgerlichem
Namen Giuseppe Sarto (Regierungszeit 1903-1914). 2. Aus dem Gott der Bibel unterschiedliche Götter zu
kreieren dazu bedarf es zwar einen bewunderswerten Maß an Phantasie – hat jedoch mit der Realität nichts
zu tun – außer man gehört zum Kreis der Bewunderer des abgefallenen Mönchs von Heiligenkreuz, Georg
Lanz von Liebenfels, und hält seine Inspirationen als authentische Deutung der Bibel. 3. Wenn Sie sich
schon die Mühe nehmen, bei Ihrer Deutung der Hl. Schrift auch die Erkenntnisse der modernen Wissenschaften
zu berücksichtigen, denken Sie daran, dass es seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wahnsinnig
viel Neues auf diesem Gebiet gibt.
Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Adenauer zu zitieren: „Angesichts der Tatsache, dass Gott die Intelligenz
des Menschen einschränkte, scheint es unfair, dass Er dies nicht auch mit seiner Dummheit tat.“
Sentinel Also, Sie wollen sagen, das ganze Gerichtsprozeß vor Pilatus war nur ein Scheinprozess? Dass
der brutaler Pilatus, der ein Jahr vor der Hinrichtung Christi aus der Tempelkasse Geld entnahm um die
Wasserleitung zu bauen und die Unruhen in der Bevölkerung mit brutaler Gewalt niederschlug, den jüdischen
Richterspruch höher schätzte als die römische Gesetzgebung? Tut mir leid, aber da haben Sie etwas nicht
richtig verstanden.
Sentinel Und erst dann die Römer, die sihc nur dadurch mitschuldig machten, indem sie römisches Recht
erfüllten. Wollen Sie sagen, dass der „Arme“ Pilatus in seiner Funktion als Richter überhaupt nicht
anders konnte, als Jesus zum Tode zu Verurteilen?
Wer ist schuld an Christi Tod? Mal eine Frage: Wenn ich jemanden für ein Verbrechen beschuldige, das
er nicht begangen hatte und ihn vor den Richter bringe und der Richter von seiner Unschuld überzeugt
ist, ihn dennoch zum Tode verurteilt – wer wäre in diesem Fall für das Todesurteil verantwortlich? Ich,
der lügnerische Kläger oder der ungerechte Richter? Eindeutig der ungerechte Richter. Also so viel zum
Thema „Juden=Christusmörder“
Daniel Stöhr Die „Menschheit“ des 6. Tages hatte natürlich dann keine unsterbliche Seele. Also die Frauen
von Set und Kain hatten keine unsterbliche Seelen – wie war es denn möglich, dass sie Kinder mit unsterbliche
Seelen zu Welt brachten? Gibt es überhaupt Menschen ohne unsterbliche Seele? Es ist jedenfalls kein möglicher
Weg, die beseelte Menschheit und das Auftreten Adams bereits mit dem erstmaligen (wissenschaftlich angenommenen
mit der Fossilüberlieferung vor ca. 100.000 Jahren) Auftreten des modernen Menschen auf der Erde beginnen
zu lassen. Dafür biegen Sie sich lieber die Bibel zu recht damit alles in die heutige Welt der Wissenschaft
hineinpasst – z.B.: zwei Stufen der Schöpfung des Menschen: einmal die Schöpfung ohne Seele und viele
Jahre später die Herstellung eines beseelten Menschens. Sie müssen mir verzeihen, aber das ist lächerlich.
Daniel Stöhr Ich habe mich bemüht die von Ihnen angegebene Seite ein wenig durchzustöbern und wurde
in meiner Annahme nur bekräftigt: es Handelt sich um eine willkürliche Hinbiegung – dieses Mal nicht
der Realität, sondern der Bibel. Hier ein Beispiel: Adam war ein Nachfahre der Menschheit des sechsten
„Tages“, lebte also während des siebten „Tages“ – der bis heute andauert! – im Nahen Osten. Meine Güte!!
Daniel Stöhr Also: Wenn die Genesis -wie die gesamte Hl. Schrift- göttlich inspiriert ist, dann steht
das ganze sicher nicht aus Spaß genau so da, wie es dasteht. Modernist oder nicht – die Frage nach der
Art der Inspiration dürfen Sie sich schon stellen: dass nicht das Ganze aus Spaß genau so da steht wie
es dasteht ist einleuchten, aber dass sich der Liebe Gott ganz bestimmt nicht die Mühe machte, die Hl.
Schrift zu diktieren ist auch einleuchtend – Er hätte sich die Verdoppelung der Berichte über die Erschaffung
des Menschen ganz bestimmt erspart ebenso wie die Unklarheiten betreffend der Frauen von Kain und Set.
Ich wiederhole: die Berichte, die uns in der Genesis überliefert wurden, haben nicht einmal annähernd
etwas mit der ET zu tun und die etwaige Ähnlichkeiten sind nur jenen sichtbar, die sich einer seriösen
Bibelwissenschaft verschließen müssen, da sie lieber an Magie glauben und ihnen eine Bibelwissenschaft
diesen Glauben zwangsläufig rauben würde. Mein Vorschlag: man sollte lieber die Wurzel seines eigenen
Glaubens befragen und erst danach überlegen ob man mit der „Modernismus-Keule“ schwingen sollte oder
sich lieber hinsetzen sollte und eine seriöse Einführung in die Bibel zur Hand nehmen sollte.
Daniel Stöhr Das ist zunächst mal ein unbegründeter Vorwurf, mehr nicht. Da muß ich Ihnen widersprechen.
Ich erlaube mir Sie zu zitieren: Ihre Antwort an @englehardt der Meinte, im Genesis handelt es sich nur
um einen Mythos lautete: Wie kam der Genesis-Autor dazu die Abfolge der Evolution im wesentlichen korrekt
zu schildern, reiner Zufall ? Also, mit Ihrer „allegorischen“ Deutung versuchen Sie, die Bibel mit der
ET in Einklang zu bringen – was meiner Meinung nach lächerlich ist. Die Erzählung aus der Genesis war
und ist eine Erzählung auf der Grundlage der Glaubenserfahrung, die wir Christen mit dem Verfasser des
Berichts teilen – nicht mehr und nicht weniger. Darin wissenschaftliche Beweise für oder wider der ET
zu sehen oder finden zu wollen ist unseriös.
Daniel Stöhr Doch! Augustinus, Thomas von Aquin u.a Kirchenväter lehren eine allegorische Auslegung
des 6-Tage-Werks. Jawohl! Aber Sie betreiben keine allegorische Auslegung, sondern versuchen auf alle
mögliche Weise dieses Bericht mit der ET in Einklang zu bringen um dem Vorwurf der Mythologie zu entgehen.
Daniel Stöhr Mit Nostradamus hat das nichts zu tun, es ist ledglich konsequente Arbeit am Urtext. Mit
Nostradamus hat diese Auslegung insofern etwas zu tun, dass diese Art der „Auslegung“ erst nach der ET
zu Stande kam und vorher keiner auf diese Idee kam oder hätte kommen können – ebenso wie bei den Prophezeiungen
des Nostradamus immer in nachhinein die „Richtigkeit“ der Vorhersagen erkannt werden. Wir wissen, wie
schon @engelhardt angedeutet hatte, es gibt keine original Bibel – sprich: einen Urtext die dem Text des
ersten Verfassers entsprechen würde. Eine konsequente Arbeit am Urtext die erst nach Darwins Untersuchungen
ihre volle „Bedeutung“ erhalten würde, ist meines Erachtens eine willkürliche Hinbiegung – dieses Mal
nicht der Realität, sondern der Bibel.
Daniel Stöhr Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde. Ihre Antwort habe ich erwartet. Also: vor
der Sonne gab es einen anderen Himmelskörper, der genügend Licht für das Entstehen des Lebens auf Erden
sichern konnte. Meine Frage: wieso hat der liebe Gott beim Diktat der Hl. Schrift es verabsäumt den Namen
dieses Himmelskörpers zu erwähnen? Oder wieso hat Er nicht alle Geheimnisse betreffend der Entstehung
der Welt und der Universums kundgetan, damit wir nicht auf Darwin warten mussten? Natürlich sind meine
Fragen ironisch gemeint – denn, ihre Auslegungen erinnert mich sehr an die Auslegungen der Prophezeiungen
von Nostradamus – in nachhinein stimmt alles.
Daniel Stöhr „Die Himmel und die Erde“. Mit den „Himmeln“ kann gut das Weltall gemeint sein bzw. auch
die Sonne. Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag. 14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe
sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen
und Jahren dienen; 15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So
geschah es. 16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das
kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. 17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe,
damit sie über die Erde hin leuchten, 18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis
scheiden. Gott sah, dass es gut war. Also: die Sonne wurde erst am dritten Tag erschaffen
Luther & alle Anderen Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass dies hier keine „perfekte“ Welt ist? In
meiner Antwort an Dr. Heger zitierte ich in „atomosierten“ Fassung, das worauf die Apologheten nach dem
1. Vat. bezug genommen haben – ob ich diese Meinung teile wurde nicht erwähnt – Tatsache ist, diese Einwände
sind aus einer Philosophie entwpungen, die sich noch nicht gänzlich von der mitelaltärlichen Metaphysik
losgelöst hatte – heute würde sie keiner stellen. @Pünktchen: Es erscheint mir weiterhin plausibel
zu sagen, daß jemand, der die Zahl möglicher Erklärungsansätze für ein Ereignis von vorneherein verringert,
eine substantielle und „apriorische“ Voreingenommenheit zeigt im Gegensatz zu demjenigen, der hinsichtlich
möglicher Erklärungsansätze keine Vorab-Einschränkung formuliert. Da gebe ich Ihnen recht – allerdings
würden sich die Katharer und alle andere Ketzer (wie z.B. die Kreationisten im U.S.A.) auf den gleichen
Grundsatz beziehen können wie Sie. @ Dr. Heger: Ob das Fehlen vom Wissen von Gesetzmäßigkeit ein Wunder
sei oder ein Fehler einer bestimmten Theorie – dies werden Sie nie beantworten können. (ich übriegens
auch nicht – bin aber aufrichtig und ehrlich genug dies zuzugeben). Denn Gott braucht für seine Offenbarung
seine Schöpfung nicht über den Haufen zu werfen. (eine Schlussfolgerung, frei erfunden – aber im Geist
der von Gott gewohlten Aufklärung).
Dr. Christoph Heger: Woraus wird die Unmöglichkeit eines Wunders gefolgert? Aus der mittelalterlichen
Metaphysik? Z.B.: Wenn Gott als Schöpfer Allmächtig ist dann: – hätte er eine perfekte Welt erschaffen,
so wären es keine Wunder von nöten, weder um seine Existenz zu beweisen noch um Dinge zu recht zu rücken
(das Problem der Theodizee hätten wir nicht). Wenn er ist nicht Allmächtig sei (abgesehen von fehlerhaften
Verehrung): – dann hätte er die Welt nicht erschaffen können, oder: – er hätte es erschaffen müssen
(Mangel an Freiheit) oder: – er hätte die Erschafffung lassen können, tat es aber nicht (er ist Böse?):
Alle Wunder würden in diesem Kontext nur für seine Inkompetenz und Nicht-Allmächtigkeit zeugen.
Pünktchen Derjenige, der die Zahl der möglichen Erklärungen für ein Ereignis (in Natur u. Geschichte)
von vorneherein einschränkt, der formuliert eine a priori-Annahme, nicht derjenige, der für mehrere
Erklärungsansätze offen bleibt. Mein Liebes: die logische Schussfolgerung der Unmöglichkeit eines wunders
wird auf der Grundlage des mittelalterlichen Metphysik gestellt. Als Schiedsrichter sind Sie unbrauchbar –
lernen Sie … und mischen Sie sich nicht ein in Dinge wo Sie sich nicht auskennen.
Luther Es macht erkenntnistheoretisch einen grossen Unterschied, ob ich a priori von der Nichtexistenz
eines uebernatuerlichen Ereignisses ausgehe oder ob ich das in mir selbst als eine Option offen halte
Also erkenntistheorétisch: beide Optionen haben ein a priori: der eine die Unmöglichkeit eines Wunders
der andere die Möglichkeit eines Wunders. Glaube, als Fehlen des Einsichts ist nicht gleich chrislticher
Glaube (sondern nur eine Verlängerung des Glaubensbegriffs aus dem 19. Jh.)
Luther Vielleicht haben Sieaber auch gelernt dass es aus erkenntnistheoretischen Gruenden keine objektive
Geschichtsschreibung geben kann. Ja, habe ich – deswegen bin ich der Meinung, dass Diskussionen über
die Geschichtlichkeit oder Ungeschlichtlichkeit Jesu sinnlos seien und nur als freier Zeitvertrieb von
Leuten in Ruhestand (bevorzugt Professoren) ihre Berechtigung haben. Für den Glauben an Jesus Christus
sind sie ohne Bedeutung.
Luther Eine Erfindung haette sicherlich anders ausgesehen, glauben Sie mir. Glauben mit Glauben zu begründen
ist nicht zulässig – Grendkurs der Erkenntnistheorie. Es ist durchaus zulässig die Historizität Jesus
anzunehmen – ebenso wie seine A-Historizität. Literatur dafür gibt es zu Genüge. Die Gründe für das
Eine oder Andere sind nur pragmatischer Natur. Es ändert nichts an der Tatsache, dass historische Wahrheiten
sehr stark zeitbedingt sind – vor nicht all zu langer Zeit galt es, Jesus gab es überhaupt nie, heute
wird das Gegenteil als Allgemeinmeinung angenommen – und, innerhalb einer Erkenntnistheorie, kommt ihnen
nur der Rang einer Indizie zu – der „garstig breiter Graben“ von Lessing kann nicht überbrückt werden
Luther Sie versuchen gerade ernsthaft zu leugnen, dass es keine oder nur wenige Quellen fuer das Leben
Jesu gab??? Zu leugnen gibt es hier nichts – es gibt Quellen für die Existenz der Christen – kaum Quellen
für das Leben Jesu (Josephus Flavius ist nicht unumstritten). Also meinen Sie auch so salopp mal, dass
sich im Grunde jahrtausende Kirchengeschichte geirrt, ja, einer netten Illusion unterworfen war?? Daraus
auf eine Illusiun zu schließen ist unzulässig: wenn die Geschichtlichkeit des Lebens Jesu für den Glauben
so wichtig wäre, dann hätte der leibe Gott ganz bestimmt dafür gesorgt, diese Tatsache über allen
Zweifel hinaus sicher zu stellen – das tat er aber nicht was natürlich auch Konsequenzen für die Theologie
und deren Glaubenbegründung haben sollte. Im 19. Jh. hat man dies nicht wahrhaben wollen – deswegen gibt
es so viele Mißverständnisse betreffend des Galubens und letzt endlich auch diese Debatte betreffend
der Evolutionstheorie.
Bruder Theophil …hinzu kommt, dass bereits Kopernikus Jahre vor Galilei die Erde als Kugel beschrieben
hat und dass dieses Wissen bereits an mehreren Universitäten gelehrt wurde. Darunter auch in Spanien.
Galilei ist über seine eigene Überheblichkeit gestolpert. Nicht über sein Wissen. Galilei und Kopernikus
Lehren bezogen sich nicht auf die Form der Erde – das war in der Tat schon alter Hut damals – sondern
sie beiden hatten das heliozentische Weltbild gemeinsam.
Genoveva wozu soll das gut sein? Zum selben Zweck wie die „Regensburger Rede“ – es wird zum Spiel mit
offenen Karten aufgefordert. Es handelt sich um die Offenlegung des Selbstverständnisses der Kath. Kirche,
die eigentlich nicht erst nach der Diskussion mit den anderen Kirchen und Gemeinschaften gewonnen wurde,
sondern die Grundlage dieser Kontakte war. Ich finde es nur Aufrichtig, die eigene Positionen klar zu
benennen und nicht „Katz und Maus spielen“ mit den Gesprächspartnern.
Joseph von Eichendorff ob mit oder ohne Patriarch, weiß ich ehrlich gesagt nicht sicher, die Chaldäisch-Katholische
Kirche hat einen Patriarchen. Hier die Liste: Liste der Patriarchen de.wikipedia.org/…-Katholischen_Kirche
GerdEric Katholiken glauben also an Dogmen, nicht aber an G’TT den HERRN! Ich gebe es zu, der deutsche
Ausdruck „Glaube“ oder „glauben“ ist verwirrend – kann vieles bedeuten und auch falsch verwendet werden.
Aber: die Katholiken glauben nicht „an“ Dogmen sondern an Gott. Ihre Dogmen sind nur die Reflexionen –
bzw. Antworten auf Fragen oder Unklarheiten, die aus diesem Glauben entsprungen sind.
Würde der Hl. Messe? Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu
groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als
daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen. Gab es hier überhaupt eine
Messfeier? Sowohl die Bilder wie auch die Tatsache, dass die Ansprache vor der Feier, auf den Stufen des
Altares stattfand, lassen darauf schließen, dass es überhaupt keine Feier der Hl. Eucharistie gab –
so wie üblich in der tridentinischer Tradition – Firmung ohne Messe. Frage: wie hätten wohl die Priester
konzelebrieren können? Dass würden auch die „bösen“ Modernisten nicht geschafft, da es überhaupt keine
Messe gab.
iustus Zur Klärung Ihrer Verwirrung. Eine Beichtjurisdiktion ist immer Ortsgebunden – d.h.: die Befugniss
überall Beichte engegenzunehmen ist – streng genommen – an das Jusitiktionsbereich des Ortsbischofs gebunden.
Außer, es gibt eine Übereinkunft der Bischofskonferenz, wo diese Vollmacht auf auf das Gebiet der Bischofskonferenz
ausgedehnt wird. Auch Bischöfe aus einer Fremden Diözese müssen eine Genehmigung des Ortsbischofs einholen,
wenn sie Sakramente auf dem Gebiet dieser Diözese speden wollen. Dass im Fall dieser Wallfahrt die Regeln
nicht ganz eindeutig waren ist verständlich. Einem Kirchenrektor oder einem Bruder das Fehlen juristischer
Kompetenz in dieser Situation vorzuwerfen wäre einfach anmaßend – Hw. Lochner würde sich wahrscheinlich
auch nicht auskennen und nur aus dem „Bauch“ reagieren (er hätte sonst nicht dieses Artikel veröffentlichen
lassen). Nur dem Hl. Vater und den Kardinälen ist es erlaubt, jederzeit auf der ganzen Welt die Sakramente
zu spenden.
Leblhuber Nur weil unsere Großeltern, Eltern und wir selbst dazu unfähig waren und sind, versuchen wir,ihn
zu diskreditieren. Dieser Versuch der Selbstrechtfertigung mit allen Mitteln ist vergeblich. Kompliment
:)3 :(3 Allerdings: Jägerstätter hat bewusst für seine Überzeugung den Tod in Kauf genommen. Einen
höheren Preis kann man nicht bezahlen. Doch, es gibt einen höheren Preis – nämlich im Bewustsein zu
sterben, dass deine Geliebten – Ehefrau und Kinder – von den Behörden und Nachbarn wegen deiner Entscheidung
schickaniert werden. Diesen Preis musste Jägerstätter offensichtlich auch zahlen.
Rudolfus Die Lehre der römisch-katholischen Kirche betreffend Jägerstätter wurde am 1. Juni klargestellt.
Hw. Militärdompfarrer ist anscheinend anderer Meinung. Erklären Sie uns dann bitte, auf welche Lehre
der römisch-katholischen Kirche haben Sie sich bezogen, als Sie sagten: Der hw. Militärdompfarrer erklärt
getreu die römisch-katholische Lehre. ??
Stimme aus dem Tradiland Durchdacht und logisch nachvollziehbar oder moraltheologisch gefordert (Familie,
Kinder!) war es aber nicht. Ja, Sie haben recht – damals war seine Entscheidung gegen den Zeitgeist –
aber deswegen weder subjektiv noch ojektiv moralisch falsch.
Stimme aus dem Tradiland: Ich halte die Entscheidung Jägerstätters nicht als einzig richtige Entscheidung,
sondern als ein richtige Entscheidung – da Herr Lochner in seinem Artikel diese Entscheidung als Folge
eines irrigen Gewissens darstellen möchte – da sein Vater und sein Bischof diese Kraft nicht hatte. Sie
könnten alles zerreden – ändert nichts an der Tatsache, dass die Hl. Mutter Kirche diese Entscheidung
ebenso sieht wie ich und der „Bischof von Rom“, „Stellvertreter Jesu Christi“ ,„Oberster Priester der
Weltkirche“,„Primas von Italien“, „Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom“ und der „Diener der
Diener Gottes“ und einige Millionen Katholiken.
Rudolfus 1943 verteidigten die deutschen Soldaten Deutschland bei Staligrand und an der Atlantik???? Wie
können Sie das als selbstverständlich akzeptieren? Wie groß war Deutschland damals?
Das irrende Gewissen Bestimmt ist auch ein „schuldlos“ irrendes Gewissen verpflichtend – subjektiv handelt
der Betreffende moralisch richtig. Die Frage aber bleibt, wer ein „schuldlos irrendes Gewissen“ hatte –
Jägerstätter oder die Millionen anderen, unter denen auch der Vater und der verstorbene Weihebischof
des Hw. Lochner waren? Hätte man neben Jägerstätter noch eine Million ähnliche Glaubenszeugen gehabt –
hätte man im 3. Reich eine Million ca. Wittwen und ca. 2 Millionen Waisen gehabt – statt 50 Millionen
Toten in Europa. Das heißt nicht, dass ich meine Vorväter verurteilen würde: ich selber hätte nicht
die Courage so zu handeln wie Jägerstätter. Man muss auch die Macht der Propaganda damals bedenken –
man konnte sehr leicht zu Schluss kommen, dass der Militärdienst an der Ostfront zur Verteidigung der
Heimat dient – dass jedoch diese Meinung falsch war, dafür kann der Diener Gottes Jägerstätter nichts.
Aber dass der Vater und der Bischof von Hrn. Lochner mit ruhigem Gewissen in den Krieg zogen, bedeutet
nicht, dass sie objektiv richtig handelten. Die Hl. Kath. Kirche hatte die Entscheidung Jägerstätters
als richtig und nachahmungswert gefunden – da sollte sich Hw. Lochner mit seiner Privatmeinung zurückhalten.
Hornet Das heisst also, das die Bibel relativ überflüsssig ist und der Inhalt auch nicht so wichtig.
Oder habe ich das jetzt auch wieder falsch verstanden? Ja, Sie haben etwas falsch verstanden – Die Bibel
ist relativ – aber nicht überflüssig. Sie gibt Erfahrungen eines Volkes mit Gott wieder – die Art und
Weise wie diese Erfahrungen wiedergegeben wurden ist natürlich an Ort und Zeit gebunden. Aber der Inhalt
dieser Berichte ist keineswegs unwichtig – heute würde man sie nur anders festhalten.
Benedikt ob österreichisch und deutsch doch mehr Unterschiede haben, als man meinen könnte. Bitte –
aus meiner Vorreiterrolle in Sachen Oberflächlichkeit nicht auf alle zu schließen – es scheint so, als
würde sich um eine besondere Begabung meiner Person handeln.
Sprachen Es ist in einer deutschen und in einer lateinischen Ausgabe erhältlich Wie viele deutschen und
wie viele lateinische Sprachen gibt es? Oder ist mit der „einen deutschen Sprache“ irgend ein deutsches
Dialekt gemeint? Was ist dann mit der „einen lateinischen Sprache“? Wie viele lateinische Dialekte gibt
es?
Alanus ab Insulis Keine Sorge – der Vorwurf der Fälschung ist mir sehr gut bekannt – und ich kann damit
sehr gut Leben. Wird auch wahrscheinlich stimmen. Allerdings wird auch Ihnen kein ungefälschtes Original
bekannt sein, um sagen zu können, er kannte Jesus überhaupt nicht. Aus der Mitteilung von Origenes,
daß Flavius Josephus nicht an Christus glaubte, abzuleiten, er wußte von ihm nichts ist falsch. Mit
dem Zitat wollte ich nur zeigen, dass die Behauptung, dass Josephus Jesus nicht kennt, obwohl er Johannes
den Täufer und Pilatus erwähnt, nicht richtig ist. Und wenn wir schon über die Geschichtlichkeit Jesus
streiten, sehe ich keinen Grund, wieso man dem NT jede geschichtliche Relevanz abspricht.
Alanus ab Insulis: Auch Flavius Josephus, bestens informiert über Palästina zur Zeit Jesu, nennt Jesus
nicht. Nun, in Jüdischen Altertümern (XVIII.3.3) von Josephus Flavius steht: „Um diese Zeit lebte Jesus,
ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer
ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog
er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben
der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht
untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend
andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das
Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“
Kain: Ich freue mich auf die weitere Diskussion mit Ihnen und bin beruhigt das man hier auch normal mit
Menschen reden kann Danke für die :(3 nur sind der Glaube und das Glauben von Informationen nicht etwas
völlig Verschiedenes ? Nein, sie sind nicht ganz verschieden: wenn ich jemanden etwas glaube – also das
Glauben von Informationen – so glaube ich ihm, weil ich ihm vertraue. Denn würde ich ihm nicht vertrauen,
dass er die Wahrheit sagt, könnte ich ihm nicht glauben. Mit diesem Vertrauen gebe ich mich ihm in die
Hand – und das nennen wir Christen der Glaube. Also: dem Glauben, dass etwas so und so sei, geht ein Glaube
an jemanden voraus. Der erste Ausdruck zielt auf eine Wissenserweiterung der zweite ist die Beschreibung
einer Beziehung.
Kain: Was den Sinn des Lebens angeht, woher sind Sie sicher, das das Leben einen Sinn braucht? Also –
wären Sie nicht überzeugt, dass ihr Leben einen Sinn hat, hätten Sie mir diese Antwort nicht schreiben
können, denn Sie hätten schon längst selbst getötet. Was die runde Erde betrifft – dies war nur eine
Antwort auf ihren Satz: Sehen heisst glauben – und zeigt, dass sowohl Sie wie auch ich, im normalen Leben
sehr Vieles glauben müssen, was wir von anderen mitgeteilt bekommen, ohne die Möglichkeit zu haben,
die Behauptungen zu verifizieren. Gäbe es diesen Glauben nicht, so könnten wir alle Nachrichten, jede
Schule, jede Zeitung usw. ins Müll werfen und unser Dasein wäre nur auf unsere vier Wände beschränkt.
Alanus ab Insulis Aber Sie werden doch zugestehen müssen, daß es durchaus ein Unterschied ist, ob das
1. und 4. Evangelium von engen Vertrauten Jesu geschrieben wurden (traditionelle Auffassung) oder von
Leuten der dritten oder sogar vierten Christengeneration, die wahrscheinlich noch nicht geboren waren,
als Jesus öffentlich predigte (wissenschaftl. Auffassung). Wenn man sich beim Lesen der Evangelien unbedingt
an die vergebliche Suche nach dem historischen Jesus machen will, dann ist es natürlich ein Unterschied,
ob diese Schriften von einem engen Vertrautem stammen, oder von jemanden, der Jesus nicht kannte – nur
auch im ersten Fall würde man nicht beim historischen Jesus landen, sondern nur beim Glauben dieses Vertrauten.
Wass die wissenschaftl. Auffassung betreffend der Entstehung der Evangelien betrifft – Sie werden es ganz
bestimmt wissen, dass die Datierung der Evangelien in die dritte oder vierte Christengeneration in der
Welt der Bibelforscher nicht unumstritten ist – z.B. Carsten Thiede datiert alle Synoptiker vor das Jahr
70. Dass das Thomasev. einen gnostischen Ursprung hat und deswegen nicht im Kanon aufgenommen wurde, beweist
nur, dass nicht der Name des Verfassers für die Autorität des Buches sorgte. Diese Bücher hätten auch
andere Namen haben können und trotzdem die gleiche Autorität besitzen – so wie Glaubenbekenntnis auch
als „Apostolischer Glaubensbekenntnis“ benannt werden kann –
Kain: Sehen heisst glauben Wissen Sie, eigentlich ist das auch das Moto der wirklichen Christen – die
sehen, was sie glauben. Und ich bin überzeugt, Sie glauben sehr vieles, was Sie nicht sehen: ich bin
mir fas 100%-ig sicher, dass Sie noch nicht die Gelegenheit hatten, die Erde Rund zu sehen – bin mir aber
auch ganz sicher, dass Sie, gemeinsam mit mir, nicht behaupten werden, die Erde sei flach. Ebenso bin
ich überzeugt, dass Sie fest daran glauben, dass Ihr Leben einen Sinn hat – ohne mir eine wissenschaftliche
begründung liefern zu können. Ich bin der Meinung, dass Ihr Satz: ich glaube an und für sich nur das
was ich sehe, oder was belegbar ist, mit wissenschaftlichen Beweisen. etwas zu schnell niedergeschrieben
wurde.
Alanus ab Insulis weil diese Schriften auf Paulus oder Mose zurückgeführt wurden, hatten sie ihre von
den wirklichen Verfassern erwünschte Autorität erlangt. Damit liegen Sie falsch – bekanntlich gibt es
auch andere Schriften, die ebenso auf bekannte Namen in der Hl. Schrift zurückgeführt wurden (z.B. das
Thomasevangelium), die diese Autorität nicht erlangt haben. Die von Ihnen erwähnte Schriften wurden
von der Kirche als Teile der Offenbarung anerkannt, nicht wegen ihrer Verfasser, sondern wegen ihres Inhaltes,
die als Ausdruck des Glaubens der Kirche zu sehen ist: das, was die Christen von Anfang an Glaubten, wurde
hier verbrieft und auf der Grundlage dieses Glaubens wurde die christliche Lehre, z.B. in den Briefen
des „Paulus“, weiterentwickelt. DAs kann man von den anderen Schriften (Thomasevangelium) nicht behaupten.
Um zu verstehen, wieso sich die Kirche so verbissen gegen die historisch-kritische Methode und Ergebnisse
dieser Methode wehrte, müsste man sich in das geistige Klima des 18. und 19. Jahrhunderts hineinversetzen.
Das heißt nicht, dass diese Tendenz in der Kath. Kirche damals gutzuheißen sei – hilft jedoch zum besseren
Verständnis dieser Vorgänge.
Alanus ab Insulis Ja, es stimmt in der Tat, dass nicht alle Paulusbriefe von Paulus stammen – aber hier
von einer „Fälschung“ zu sprechen scheint mier nicht korrekt zu sein. Die Autorität und Verbindlichkeit
der Briefe ist nicht auf den Verfasser zurückzuführen, sondern auf ihre Lehre und Inhalt. Bekanntlich
stammen auch die 5 Bücher Mose nicht von Mose – ich glaube aber nicht, dass die Juden und Christen diese
Bücher aus dem Kanon bannen würden.
Kain: Kann Gott einen Felsen erschaffen, der so schwer ist, dass ER ihn nicht anheben kann? Der Grundfehler
dieses Satzes ist, dass die Fähigkeit zur Begrenzung der Allmacht gleichzeitig als etwas positives –
als Zeichen der Allmacht – und als etwas negatives – als Fehlen der Allmacht gesehen wird. Nämlich: wenn
Gott allmächtig ist, dann muß er so einen Felsen erschaffen können, der seine Allmacht einschänkt –
hier ist diese Fähigkeit als eine positive – die Allmacht bestätigende Fähigkeit. Gleichzeitig wird
aber diese selbe Fähigkeit auch als etwas gesehen, was der Allmacht wirdersprich – er kann nämlich den
Felsen nicht aufheben, also: er ist nicht allmächtig. Es handelt sich im Grunde nur um ein Sprachspiel.
Daraus seinen Unglauben zu begründen ist kindisch.
Andreas Molau Wer entscheidet in einer Demokratie, wer etwas sagen darf und wer nicht? Die Antwort ist
ganz einfach: die Geschichte – besser gesagt: die Erfahrungen aus der Geschichte eines Landes. Eine Partei
mit einem Gedankengut, mit dem vor nicht all zu langer Zeit ein totalitärer Regime errichtet wurde, kann
sich nicht auf Gleichberechtigung berufen. Wäre nämlich sie an der Macht, gebe es nicht einmal die Möglichkeit
über das Recht der freien Meinungsäußerung nachzudenken. In einer Demokratie wird jede Partei zugelassen,
außer solcher, die die Demokratie selbst gefährden.
Erinnerung Ich glaube – die Holocaustleugner haben in Angesicht dieser Berichte Probleme mit ihrer Einstellung:
es wäre nur logisch auch diese Berichte nur als ein Produkt einer Phantasie hinzustellen – das geht aber
nicht. Es ist in der Tat so, dass der Schicksal der deutschen Minderheit in Ex-Jugoslawien weitgehend
unbekannt ist – mir ist kaum eine Literatur zu diesem Thema bekannt. Es war zweifellos ein Verbrechen,
was diesen unschuldigen Menschen angetan wurde – man darf jedoch nicht ausblenden, woher dieser Hass auf
die Deutschen kam – es ist nämlich bekannt, dass die deutsche Wehmacht sowie die berüchtigte 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division
„Prinz Eugen“ in Jugoslawien eine blutige Spur hinterlassen haben. Auch in diesem Licht ist die Reaktion
der Partisanen nicht zu entschudligen, sie wird aber verständlich.
Kern der Messe Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht, Als einen echten V2 Katholiken interessiert
mich berennend – welcher Kern der Hl. Messe geht auf den Apostel Petrus zurück: – manipel – Messbuch
auf der rechten Seite zu Beginn der Messe – Barocke Messgewänder – Stufengebet – Hochaltar – Blickrichtung
des Priesters gegen Osten – … Ich bitte um Beweise und nicht um Meinungen. Oder handelt es sich um Gebete,
die der Apostel Petrus beim Ponitifikatlamt betete – auch hier bitte ich um Beweise und nicht um Vermutungen.
Wenn es aber keine Beweise gibt, dann bitte den Satz: „Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht“
zu streichen.
#267 Stimme aus Wien 10:14:01 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Stimme aus dem Tradiland Bitte um Bericht von der Homo-Segnung von Dompfarrer Faber! Da ich nicht persönlich
anwesend war, kann ich mich nur auf Berichte meiner Bekannten stützen. Es gab angäblich sehr viele Menschen –
hauptsächlich Paare mittleren Alters – und vielleicht einige gleichgeschlechtliche Paare. Ob diese paarweise
gesegnet wurden oder nicht – das weiß ich nicht. Aber ich glaube nicht.
neferti Das würde unser aller Leben Sinn und Bedeutung geben. Finden Sie nicht auch? Sie dürften @ VirFortis
nissverstanden haben. Dass wir alle Sünder sind heißt, dass es niemanden geben kann, der sich wegen
seiner Sündenlosigkeit über den anderen stellen könnte. Nur noch Reue und Buße – ein Leben lang. veralngt
Gott von uns nicht – er gibt uns die Möglichkeit immer wieder neu anzufangen. Jedoch, um neu anzufangen
zu können muss ich meine Fehler kennen.
20mancro5 Aber wie wir sehen reicht dass für einige Leute hier uns als schlechte Menschen darzustellen.
Dann wird auch noch mit Bibelsprüchen rumgeworfen um das ganze zu untermauern. Nun ja, wie wir wissen –
Thaliban ist nicht der ganze Islam – so ist auch der Kathloliban nicht die ganze Kath. Kirche. Der Tiergarten
Gottes ist halt sehr groß. Übrigens, wenn ich mir die Einstellung der Betreffenden genauer vor Augen
führe, würde ich statt dem Ausdruck Katholiban Kathislam voziehen – ihre Argumentationsweisen entsprechen
ganz der der Muslime – der Unterschied ist nur: die Muslime berufen sich auf den Koran und die islamische
Tradition – die vom Kathislam auf die Bibel und die christliche Tadition. Beide ohne jeden Gedanken an
die geschichlitliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedinktheit und Notwendigkeit der Lehren.
20mancro5: Wenn ich gegen meine Veranlagung ankämpfe dann würde ich mir selbst schaden und nicht anders.
Nein @20mancro5: wenn jemand gegen sein Veranlagung ankämpft schadet nicht nur selbst sondern er ist
ungehorsam gegenüber Gott, der ihm diese Veranlagung schenkte. Im Sprachgebrauch der Kirche heißt diese
Ungehorsamkeit: Sünde. Ich weiß: jetzt werden sich sehr viele auf die „Unnatürlichkeit“ dieser Praktiken
und auf die Bibel berufen. Für die Letzteren empfehle ich sich etwas mehr mit der Bibel auseinander zu
setzen – für die Ersten aber nur ein Hinweis: es ist weder die Natürlichkeit noch die Widernatürlichkeit
der Homosexualität bewiesen – und wenn sich ein Bischof in dieser Angelegenheit zu Wort melden (Laun)
ist nur ein klarer Beweiß dafür, dass nicht einmal eine Bischofsweihe vor Dummheit schützen kann. Überigens:
um die Fronten klar zu stellen – ich bin glücklich Verheiratet und habe zwei Kinder.
thaumaturgos hetzig isses wie mir in ösiland sagen Ja, das stimmt in der Tat – das einzig dumme an der
Sache ist: diese Seite behauptet von sich – sie sei Katholisch.
Richard So viel Holz gibt es in den deutschen Wäldern nicht, um alle Häretiker, Homosexuellen, Modernisten,
Freimaurern usw. verbrennen zu können, die Sie in einem katholischen Gottesstaat verbrennen möchten.
Jouranlismus „Der Priester legt uns beiden gleichzeitig die Hände auf die Schultern, betet um den Segen
Gottes für unsere Partnerschaft »in guten und in bösen Tagen«.“ Der Verfasser hat es nur vergessen
anzuführen, dass dieser Priester nicht der Dompfarrer war, sondern ein anderer hier www.leopfisterer.com/
(auf Privat klicken). Aber das hätte dann nicht in sein Bericht gepasst. Ganz nach dem Motto: was nicht
passt – wird passend gemacht. Denn: der Zweck heiligt die Mittel. Auf +net wird auch Lüge zur Wahrheit.
PhilomenaWolkenstein: aber im Gegensatz zu Ihnen keine katholische Brille auf Um die Situation des Lagerpersonals
zu verstehen braucht man keine „katholische Brille“ – allerdings ist auch Ihre Brille dazu nicht geeignet.
Denn mit unseren heutigen Brillen können wir – Gott sei Dank – dies nicht nachvollziehen: was hätte
Ihrer Meinung nach ein katholischer Lagerwachmann tun können, der auf Grund der Sippenhaftung nicht nur
sein eigenes Leben geopfert hätte? Bekanntlich gibt es in diesen Situationen auch andere unbewusste Mechanismen,
die diese Grausamkeiten begünstigen. Dazu habe ich auch für Sie eine Buchempfehlung: Harald Welzer:
Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Keine Angst – es handelt sich nicht um Revisionismus –
es ist nur eine psychologische Studie rund um der Frage, wie konnte das passieren. Diese Lektüre empfehle
ich übrigens allen in diesem Forum – denn wenn jemand danach noch die Frage nach der genauen Anzahl der
Opfer als diskurionswürdig hält, der kann ohne weitere Fragen einen Psychiater aufsuchen, um die Phänomene
seiner gestörten Persönlichkeit mit Medikamenten in Zaun zu halten.
r.ruhrgebietler: -Reue von wem? Den Beschenkten wurde doch das Geschenk nicht aufgezwungen – sie haben
dieses „Geschenk“ freiwillig angnommen in vollem Bewusstsein, was diese Annahme bedeutet und welche Konsequenzen
nach sich zieht.
Stimme aus dem Tradiland Also: zusammenfassend: zu meiner ersten Frage: Es interessiert mich wahnsinnig,
woran man den Unterschied vom ordentlich und un-ordentlich gesegnetem Weihwasser erkennt. Ihre Antwort –
ich zitiere: Der Teufel und die Daemonen erkennen sicher den Unterschied – Sie offenbar nicht. Also: ich
erkenne den Unterschied nicht – Sie aber schon. (für den Fall, dass mir jemand etwas unterstellen möchte:
ich nehme die Aussage der @Stimme aus dem Tradiland zur Kenntnis) Auf Grund Ihrer Fähigkeit – das richtig
gesegnete Weihwasser (nach VOM) von dem weniger richtig gesegnetem Weihwasser (nach NOM) unterscheiden
zu können – ist mir Ihre Ablehnung der NOM einleuchtend. Es ist bekannt, dass der Engel der Finsternis
alles tun würde, um sein Ziel zu erreichen – notfalls schlüpft er sogar in den Mantel der Tradition.
Glauben Sie mir – in ST. Stephan wird man sich auf sein Spiel nicht einlassen.
Stimme aus dem Tradiland e) verlegte Tabernakel Oftmals an ihren Urspungsplatz… Er gehört ins Zentrum.
Das ist liturgisch völlig klar. Auf historisierende Spielchen lasse ich mich nicht ein. Na, Sie kennen
sich besser aus als die Tradition. l) würdiger Empfang – d.h. Beichte darf nicht zu lange zurück liegen
Das können Sie gar nicht sehen – wie kann eine Messe hierdurch unwürdig werden? In Pfarren, in denen
es keine Beichtgelegenheit gibt, keine dem trad. Katechismus entspr. Sündenbelehrung, stattdessen Generalkollektivvergebungsdienste
(oder wie das Zeug heißt) kann man das wohl. n) Wiedereinführung des Gregorianischen Chorals o) Wiedereinführung
von Asperges, Weihrauch und Wettersegen in die Liturgie Nichts davon ist abgeschafft. Ich habe hier –
leicht erkennbar – keinen rechtlichen Terminus verwendet, sondern auf die de facto Abschaffung durch tatsächlich
Nichtpraktizierung Bezug genommen. Kommen Sie nach St. Stephan in Wien – dort habe Sie alles was Sie fordern.
Sie könne zur Beicht, Sie haben ein ordentlich gesegnetes Weihwasser, es gab keine Bilderstürme, Beichtgiter
existiert noch ebenso wie der hochaltar und ddie Seitenaltäre, der Tabernakel ist dort wo er immer war
bis vor dem Krieg, Pastoralassistenten gibt es nicht und SIe können ohne weiters die Hl. Kommunion von
einem Priester empfangen. Wo liegt Ihr Problem?
Stimme aus dem Tradiland p) ordentlich gesegnetes Weihwasser Liebe Stimme! Es interessiert mich wahnsinnig,
woran man den Unterschied vom ordentlich und un-ordentlich gesegnetem Weihwasser erkennt. Ich habe einigen
„Weihwasser – Segnungen“ beigewohnt – der einzige Unteschied nach der Segnung war: das Wasser war etwas
Salziger. Ich würde micht aber nicht trauen, die Sonntagssuppe meiner Gattin als Weihwasser zu bezeichnen
und mich damit zu bekrzeuzigen. Nicht nur wegen der Blicke meiner Gattin.
Hugenottenkirche Zu erst möchte ich klarstellen: das Mädchen und die Familie tut mit sehr leid – egal
zu welcher Kirche sie gehören. Ein junges Mädchen aus dem Kreis der Familie zu reißen und es in eine
geschlossene Anstalt zu stecken grenzt an Verbrechen. Trotzdem bleiben einige Fragen offen: 1. Melissa
wollte gern in ihrer Klasse bleiben. – das ging jedoch nicht, wegen fehlenden Schulleistungen. Auch wenn
sie in der Schule geblieben wäre, wäre sie in eine ander Klasse gekommen – hier vom Staat zu verlangen,
dem Wunsch des Kindes entgegenzukommen, leuchtet mir nicht ein. 2. Das Mädchen unterstand keinen gerichtlichen
Reiseeinschränkungen. Das war auch nicht die Frage – wenn ich zum Gericht vorgeladen bin, dann brauche
ich keine gerichtliche Reiseeinschränkungen, um dort zu erscheinen. Ich glaube – obwohl ich diese Situation
verurteile und mir die Familie und besonders das Mädchen leid tun – dass an dieser Situation nicht ausschließlich
die Behörden die Schuld tragen.
Hajat Wissen Sie, ich bin kein Christ deswegen, weil mir das Christentum das gibt, was ich brauchen würde,
sondern weil sich Gott in Christus offenbarte. Das bedeutet nicht, dass mir das Christentum und die christliche
Lehre bei meiner Lebensgestaltung nicht behilflich sei, sondern dass der Grund meines Glaubens Gott selber
ist. Haben sie mal zu Jesus gebetet? Glauben sie wirklich mit herzen daran das Gott einen Sohn hat? Natürlich
bete ich zu Jesus, aber dass Gott einen Sohn hat, das glaube ich nicht – das weiß ich. Wir Christen Glauben
an Christus als Gottes Sohn und nicht dass er Gottes Sohn ist. Dass Jesus Christus der offenbarende Sohn
Gottes ist, durch dessen Worten und Taten der ganzen Welt der Zugang zu Gott ermöglicht worden ist, das
braucht man nicht glauben – nur vorurteilslos die Bibel lesen und dann weiß man es.
Hajat Stimme aus Wien: Na ja, wir sind zwar überhaupt nicht einer Meinung, aber sie sind sehr schlau,
wie Doc, aber anscheind reicht auch ein guter Kopf nicht aus, um die Wahrheit zu finden, wenn man gegen
Gott arbeitet. Dass wir nicht einer Meinung sind, das stimmt – aber schlau bin ich, leider Gottes, nicht –
eher ehrlich. Denn, wäre ich schlau, wäre ich nicht das was ich jetzt bin. Lieber Hajat: was die Wahrheit
ist und wer gegen Gott arbeitet, das müssten Sie schon so erklären können, dass jedem Menschen zugänglich
wäre – ohne Rückgriff auf den Koran – was übrigens in Europa seit 200 Jahren als „circulum vitiosum“
gilt. Ich könnte Ihnen ohne weiteres auf der Grundlage des Christentums Gründe nennen, wieso Sie gegen
Gott ankämpfen – das will ich aber nicht tun, da Sie ein anderes Gottesverständnis haben und dadurch
jede weitere Diskussion hinfällig wäre. Wieso aber Ihr Gottesverständis das richtige sein soll, das
müssen Sie erklären können. Aus einer anderen Diskussion mit Ihnen bin ich leider keiner guter Hoffnung.
Sie werden sich in kürze wieder hinter Koranzitate zurückziehen und aus dieser vermeintlicher Festung
auf die Christen feuern, ohne zu wissen, dass Sie sogar der veralteten Vernuntsbegriff der Aufklärung
schutzlos ausgeliefert sind. Aber an Ihrem immunisiertem Islam wird sich nichts ändern – denn Sie sind
nicht in der Lage, die Immunisierung Ihrer Ideologie in Frage stellen zu können. Ihr Islam ist nur eine
Ideologie und kein Glaube. L.G. aus Wien
an die Redaktion ich bitte sie – die Entfernungt des Eintrags von @Hajat rückgänglich zu machen. Es
besteht keine Gefahr, dass die Christen europaweit auf die Straßen gehen und gegen den Islam protestieren
und Korane verbrennen oder sogar, dass sie moslemische Mitbürger attackieren würden – wie in der islamischen
Welt nach den Karikaturen und nach der Rede des Hl. Vaters der Fall war. Es würde aber vielen zeigen,
wie viele Muslime (wohlgemerkt: nicht alle) wenn sie ihre Maske fallen lassen, über die Christen und
das Christentum denken, deren Errungenschaften sie genießen.
Hajat Schau dir die Götze oben an bei kreuz.net Banner, soll das dein Gott sein? Jawohl, Hajat, der ist
unser Gott – und weil unser Gott am Kreuz gestorben ist, können Sie heute hier diskutieren und Sie brauchen
keine Angst haben, dass Sie irgend jemand vor das Gericht zerrt und Ihnen den Kopf abschlägt. Nicht weil
wir meinen, Ihre Religion wäre etwas besseres oder sogar höheres als das Christentum – sondern weil
wir der Meinung sind: Dummheit ist halt nicht strafbar. Es ist keine Frage, das Christentum hat einige
Jahrhunderte gebraucht bis zu dieser Erkenntnis – aber immerhin hat es erlangt – der Islam wird anscheinend
dafür noch viele Jahrhunderte brauchen.
sacerdos helveticus: Die Antwort ist eindeutig: Ja Jawohl: die Not dieser Frauen wird dadurch kleiner –
wie Kurzsichtig – Gott sei Dank, es gibt auch andere Stimmen. ottaviani: in welchem punkt mangelt es mir
an geschichtskenntnis Z.B.: wie es möglich war in Österreich diese Regelung – Friestenlösung – in der
Gesellschaft als eine, in der Gesellschaft selbstverständliche Art der Familienplanung zu Rechtfertigen.
ottaviani Es gab einen Bundeskanzler – rot natürlich – der einen Journalisten auf seine fehlende Geschichtskenntisse
mit den Worten hinwies: „lernenen Sie Geschichte“. Obwohl diese Worte aus einem „roten“ Mund stammern,
würde ich sie Ihnen gerne ans Herz legen. Geschichte ist halt so eine Sache – entweder kennt man sie,
oder – man verteufelt alle was nicht in die eigene Weltsicht passt – ohne Kenntnis der Geschichte.
Romulus: Träumen Sie weiter – der Weihbischof Laun ist der letzte Rest der Fehleinschätzung vom Nuntius
Cagna, was die Kirche in Österreich betrifft. Gott sei Dank.
Salomonius den die römisch-katholischen Priester vor 100 Jahren hatten, vor 500, 1000, 1500, 2000 Jahren
Frage: gab es vor 2000 Jahren römisch-katholische Priester? In der Bibel habe ich nämlich keine gefunden.
zeitundewigkeit „moralische Gewissheit“ heißt nicht, es kann so sein aber auch anders, sondern dass man
nach der Prüfung einer Sachlage vor dem Gewissen gerechtfertigt ist diesen Schluss zu ziehen.
Recht hat der Auer Die künstliche Erzeugung einer geistigen Erregung, um dann nach verschiedenen Ergüssen
wieder zum Normalzustand zurückzukehren, hat auch in der männlichen Sexualität eine Entsprechung –
der Name hat etwas mit einem Onan zu tun. Ich verstehe nur nicht, wieso man Rückstände dieser Ergüsse
so Stolz in der Öffentlichkeit präsentiert?
Hacki Jetzt ist mir alles klar: Das was Sie suchen ist nicht die „volle Wahrheit“ sondern ein Ort und
ein Ritus, die Ihre religiöse Bedürfnisse befriedigt. Die Piusbrüder sind mit ihren Schriften und Ritus
nach Ihrem Geschmack, deshalb besitzen die in Ihren Augen die volle Wahrheit. Hätten Sie einen anderen
Geschmack wären Sie heute wahrscheinlich ein Moslem oder ein Buddhist. Ich bin immerhin froh, dass Sie
doch in einer Gemeinschaft geblieben sind, die der Kath. Kirche sehr ähnlich ist.
Hacki für dein Niveau ist die neue Messe gerade das richtige. Bleib dabei. Danke für den Vorschlag –
hätte ich aber auch ohne diesem gemacht. Ihnen aber ein dringender Rat – schauen Sie sich in Ihrer Umgebung
um – vielleich gibt es Buddhisten. Deren Spiritualität entspricht ganz dem, was Sie sich von der Kirche
wünschen.
flatratepower: Keine Chance – Ihr Statement kann hier nicht diskutiert werden, da es die oben beschriebene
Aufregung des Herrn Auers als künstlich entlarven würde. Sie müssen halt Verständnis für diese Ignoranz
zeigen.
Hacki Und den 1. Weltkrieg haben eher die Freimaurerer angezettelt, erklärte Gegner der alten Messe.
… ja, und den 2. WK die Zionisten – auch Feinde der Kirche Wie schon eläutert – wenn Sie mystische
Erlebnisse suchen, wären Sie bei den Derwischen und Buddhisten besser aufgehoben, als bei den Petrus-
oder Piusbrüdern.
Hacki Wenn Sie so auf Bewußtseinerweiterung aus sind, wieso gehen Sie nicht zu den Buddhisten – ihre
Methoden sind bekanntlich älter, als die „alte“ Messe. Es ist aber auch interessant, dass diese Bewußtseinerweiterung,
die in der „alten“ Messe seit Jahrhunderten angeboten wird, nicht geschafft hat die Welt zu verändern –
es reicht nur auf 2 Weltkriege hinzuweisen, die kurz hintereinander stattfanden, obwohl die Kirchen voll
waren und vielen diese Bewußtseinerweiterung angeboten wurde. Seit dem 2. Vat. und seiner Messe musste
übrigens die Menschheit nicht mit solchen Katastrophen kämpfen. Wenn Sie bei der NOM nicht erleben können,
dass sich der Dreifaltige Gott selbst den seinen mitteilen will, liegt an einem Defizit von Ihrer Seite –
das Heilshandeln Gottes an dem Menschen kann ich persönlich sehr wohl nachziehen.
Hacki Eben die Bewußtseinserweiterung in der alten Messe gibt mir einen Vorgeschmack auf das, wozu wir
geschaffen sind. Nun ja, zurück zum Anfang – das Selbe erleben auch die Derwische und buddhistische Mönche.
Wo ist der Unterschied?
Hacki Die alte Messe will uns die „göttlichen Geheimnisse“ vergegenwärtigen und erlebbar machen. Die
neue Messe will es nicht und kann es nicht. Dass die neue Messe die „göttliche Geheimnisse“ vergegenwärtigen
weder kann noch will, ist ein Gerücht. Ich erlebe sie vergegenwärtigt. Ich sehe es nicht ein, wieso
soll man da der „alten“ Messe Vorzug geben – außer man sucht eine Bewußtseinserweiterung. Aber wie schon
besprochen – solche Zustände können auch andere religiöse Praktiken herzaubern.
Hacki Nicht jede Bewußtseinserweiterung ist der Himmel auf Erden. In diesem Punkt sind wir uns einig –
die Möglichkeit einer Bewußtseinserweiterung kann nicht das Kriterium für die „Richtigkeit“ einer Messe
sein – was sehr oft von den Tradis angeführt wird. Dass es bei NOM-Messen Absurditäten und Perversionen
erlebt werden, daß es mit einem „LSD – Horrortrip“ am ehesten zu vergleichen wären gebe ich zu – ein
Missbrauch der religiöse Sehnsüchte – anderseits aber verlangen Sie auch selber von der „alten“ Messe
„den Himmel auf Erden“. Wo genau leigt der Unterschied?
Hacki Ihr kalten Modernisten, ihr wißt ja garnicht, daß man in der alten Messe den Himmel auf Erden
erleben kann. Lustig – den Himmel auf Erden erleben auch die tanzende Derwische in der Türkei – ohne
der „alten“ Messe auf latein.
Katharina L. Weil es kreuz.net gibt, deshalb ist gestern notwendigerweise ein Sturm über Europa hinweggefegt.
Ja, äh klar – das war die Strafe Gottes für das ständige Lästern über die hl. Kirche im Kreuz-Net.
Brüder!! Wacht auf!! Kommt zur Mutter Kirche zurück und laßt die Piuspbrüder bei den Freimaurern!
Paradoxon Könnte Gott einen so schweren Stein erschaffen, dass er selbst ihn nicht tragen kann? Der Grundfehler
ist, dass die Fähigkeit der Begrenzung der Allmacht gleichzeitig als etwas positives – als Zeichen der
Allmacht – und als etwas negatives – als Fehlen der Allmacht betrachtet wird. Nämlich: wenn Gott allmächtig
ist, dann muß er so einen Stein schaffen können, der seine Allmacht einschänkt – hier ist diese Fähigkeit
als eine positive – die Allmacht bestätigende Fähigkeit. Gleichzeitig wird aber diese selbe Fähigkeit
auch als etwas betrachtet, was der Allmacht wirdersprich – kann er nämlich den Stein nicht aufheben,
dann ist er nicht allmächtig. Es handelt sich im Grunde nur um ein Sprachspiel.
Also, ich Frage mich wirklich wozu braucht man noch Wissenschaften, wenn wir über alles durch Petrus
II und die Bücher seiner Freundin, der sel. Anna Katharina Emmerich aufgeklärt werden können.
Stimme aus dem Tradiland Offenbar war ich schon öfter dort als Sie zumal Sie nicht einmal wissen, wo
die Kathedra steht (schon gar nicht, wo sie ursprünglich war) und wo der 1989 eingeweihte „Volksaltar“
steht und wo sich die genannten Grabplatten befinden. Schauen Sie halt einmal nach statt süffisante Fragen
zu stellen! Machen Sie sich keine Sorgen – ich weiß sehr wohl wo die Kathedra steht und wo sie ursprünglich
war – aber was sie mit den Grabplatten bezeichnen wollen, dass weiß ich ehrlich gesagt nicht – übrigens,
ich gehöre zur Dompfarre – um nachzuschauen hatte ich unzählige male Gelegenheit.
Stimme aus dem Tradiland Auch im Stephansdom müssen Sie einfach nur genauer schauen. So ist z.B. der
Bischofssitz einfach wo hineingepflanzt worden und die Priester trampeln beim Altar jetzt auf den Grabplatten
verdienter Leute herum… ?:) Jetzt aber mal ehrlich: wann waren Sie zuletzt im Stephansdom? Wo gibt es
den Grabplatten am Fußboden? Und wo sollte sonst der Bischofssitz stehen, Ihrer Meinung nach? im Keller?
Agathenon Wissen Sie irgend etwas über randalierende Dollfußbildgegner? Nein, keine Ahnung – lebe aber
in Wien und nicht in St. Pölten. Es könnte mir was entgangen sein.
Marcel & möchtegern… @möchtegernkathole Natürlich gab es auch vor dem V2 schon Abtreibung, haben
Sie Zahlen, betreffend der Arbeit der „Engelmacher“? glaube ich kaum – daher können Sie auch keine Relation
zu heute ziehen. Ich will übrigens überhaupt nichts wegdiskutieren – ich will Ihnen nur zeigen, dass
trotz Ihrer Bemühung, alles nach dem 2. Vat schlecht zu machen, die Welt seit diesem Ereignis wesentlich
humaner ist als vorher, zur Zeit der „Messe aller Zeiten“. Ihr ständiger Hinweis auf die verbrecherische
Abtreibungen in unserer Zeit ändert nichts daran, dass es diese Praktiken leider auch vor dem „bösen“
2. Vat. gab und sie heute auch ohne dem 2. Vat. geben würde. Aber ohne dem 2. Vat. hätten wir nach wie
vor den Real-Sozialismus und den eisernen Vorhang mit allen Folgeerscheinungen. @Marcel: Jeder braucht
diesen „Guru“: Gott, entgültigt geoffenbart im Erlöser Jesus Christus, der die Kirche stiftete, die
seine Wahrheit durch die Zeit trägt. Ich schlage Ihnen vor, eine Koranschule zu besuchen – Ihr Offenbarungsverständnis
ist deckungsgleich mit dem der Muslime. Die würden Sie mit offenen Armen empfangen – allerding, die Beschneidung
steht Ihnen noch bevor.
Der Gatte der Evelin Ob es im KKK 1993 (Sie dürften sich vertippt haben – das CIC ist aus dem Jahr 1983)
tatsächlich um eine grunsätzliche Nicht-Ablehnung der Todesstrafe handelt oder eher um eine Zuläßigkeit
unter bestimmten Umständen – darüber könnte man lange diskutieren. Ich bin allerdings der Meinung,
dass im KKK §2267 die Notwendigkeit der Todesstrafe drastisch eingeschänkt wurde – oder besser gesagt,
diese Notwendigkeit praktisch ausgeschlossen. Ich gebe Ihnen aber Recht, dass die Vorgangsweise im Jahre
1933 nicht an den Richtlinien der heutigen Selbstverständlichkeit gemessen werden dürfen. Es ist eine
Tatsache, dass wir sehr leicht dazu geneigt sind, die unsere Maßstäbe an Ereignisse aus anderen Zeiten
anzulegen, wo diese Maßstäbe überhaupt nicht vorhanden waren, und nach diesen Maßstäben unsere Urteile
zu fällen.
Marcel Nun ja, es gibt halt Menschen, die der Meinung sind, sie haben die volle Wahrheit gepachtet – damit
muss ich halt leben. Wenn die Sendung der Kirche nur auf das Seelenheil reduziert wird, dann hätten Sie
natürlich mir Ihrer Wortmeldung recht. Aber bekanntlich läßt sich diese Sendung nicht darauf reduzieren –
die Welt mit dern Christen muss eben besser sein, als ohne den Christen. Und die Welt nach dem 2. Vat.
ist besser als vor dem 2. Vat. Egal wie Sie es zu drehen versuchen – wir leben, Gott sei Dank, in einer
besseren Welt als vor dem 2. Vat. Wenn Sie sich in dieser Welt nicht zurechtfinden und einen „Guru“ brauchen,
um zu wissen was Wahr und was Falsch sei, dann wenden Sie sich bitte an die Scientology oder ähnliche
pseudo-religiöse Gruppierungen (die Piusbrüder segeln übrigens unter der selben Flagge und in den gleichen
Gewässern) – verlangen und verteufeln Sie aber nicht die Institutionen, die die Befriedigung Ihrer Wünsche
nicht als ihre eigentliche Aufgabe betrachten und es als selbstverständlich annehmen.
möchtegern-kathole Zu den Kriegen: glauben Sie, dass es in der Vergangenheit außer den uns bekannten
Außeinandersetzungen keine andere gab – es gab sei sehr wohl, nur auf Grund der eingeschränkten Medieninteressen
hatte man davon ehe wenig Ahnung. Zum Krieg zwischen der Hutu und Tutsi: es handelte sich zweifelslos
um ein Genodzid: aber 1-2- Mil. ist trotzdem übertriben: 500 000 – bis 800 000 ist die realistische Anzahl
der Opfer dieser Außeinandersetzung. Abtreibung: die Zunft der „Englemacher“ glaube ich wird auch Ihnen
etwas sagen. Egal wie Sie es zu wenden versuchen – in Europa war die Welt nach dem 2. Vat. wesentlich
ruhiger als nach den „berühmten“ Lehrschreiben der genannten Päpste. Sprich: wenigstens in Europa war
die Antwort des Konzils auf die Not der Zeit fruchtbar – wesentlich richtiger als die Schreiben und Bemühungen
der Päpste und Konzilien von dem 2. Vat. Zum Glaubensabfall: lieber eine friedliche Welt und leere Kirchen –
als volle Kirche und eine Welt voller Grausamkeit (bekanntlich waren die Kirche vor den beiden Weltkriegen
voll, man feierte sogar die „Messe aller Zeiten“ – die Kriege fanden trotzdem statt). Jetzt mal ganz ehrlich:
ist die Welt nach dem V2 so toll? Wenn ich diese Zeit mit der Welt davor vergleiche muss ich ehrlich und
offen sagen: JA oder glauben Sie, diese gigantische Veränderung, die sich Ende voriges Jh. in Europa
abgespielt hatte in einer vorkonziliaren Zeit so selbstverständlich gewesen wäre?
Marcel anstatt Unsinn in Foren zum besten zu geben, in das Studium der guten Lehrschreiben der vorkonziliaren
Päpste steckten, erkennten Sie leicht: Die Not unserer Zeit entspringt der Kirchennot![ Sehr interessant:
trotz dieser Lehreschreiben musste die Welt in der ersten Hälfte des 20. Jh. 2 Weltkirege und eine sozialistische
Revolution durchmachen. Bekanntlich, nach der „Räubersynode V.II“ wurden uns weitere Weltkirege ersparrt
und auch die „glorreiche Oktoberrevolution“ rückgänglich gemacht – auch bekanntlich – nicht ohne Mittun
der Kirche. Jetzt mal ehrlich – welche Welt ist besser?
zu den Fakten: „Als Mons. Wielgus ernannt wurde, wußten wir überhaupt nichts über seine Zusammenarbeit
mit den Geheimdiensten.“ Wann fand die Ernennung statt? (ehrlich – ich weiß es nicht) Auch Erzbischof
Wielgus selber behauptete in einer Erklärung vom letzten Freitag, dem Heiligen Vater und den entsprechenden
vatikanischen Behörden seinen Lebensweg geschildert zu haben – Wann berichtete der Erzbischof selber
über seinem Lebensweg – vor oder nach der Ernennung? Der Vatikan stand auch nach dem Geständnis dicht
hinter dem Geschlagenen und berief sich noch am Freitag auf die Stellungnahme vom 21. Dezember: No, na,
nee: man erkennt später einen Fehler – was sollte man tun?
Romulus Dass es mit der wienre Diözese aufwärts gehen wird, das weiss ich ganz bescheid – Dank König
und Schönborn – meine Kollegen sind allerdings nicht alle auf die Erzdiözese geweiht wurden.
Romulus Was ich hauptberuflich mache? Habe jeden Tag in der Erwachsenenbildung mit jungen Menschen zu
tun – ich unterrichte, hauptsöchlich Kirchenferne und Nichtkatholische – und außerdem schreibe ich meine
Diss an der theol. Fakultät in Wien, am Institut für Fundamentaltheologie. Fragen noch offen? Übrigens
Berufungen – glauben Sie mir, damit habe ich sehr viele Erfahrungen – 4 meiner Kollegen wurden Priester.
Hermann der Lahme: Von einem Expotkaufmann ist nicht zu erwarten, dass er den Wert und die Bedeutung der
Symbole verschiedener Kulturen verstehen muss. Für den Dollar und Euro gibt es einen Wechselkurs – was
für ein Export auschlaggebend ist. Diesen Kurs zu kennen reicht vollkommen – für den Exportkaufmann.
Dass sich die Katholische Kirche der vorhandenen Symbolen bedienen musste, um ihre eigene Botschaft transportieren
zu können, ist längst bekannt – siehe z.B. Weihnachten. Anderen Kulturen die Symbole wegzunehmen können
nur Leute verlangen, die von den Symbolen eine magische Wirkung erwarten – die sind aber bekanntlich nicht
katholisch. Wenn jemandem im Inkulturations-Seminar das Katholische aus dem Gehirn völlig ausgetrieben
wird, dann ist es besser er wird kein Priester – er hat auch die Chance zu den FSSPX zu gehen und dort
seinen Wünschen nach Zaubern nachzukommen.
Stimme aus dem Tradiland Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %
Einst: 2 Weltkriege – dafür volle Kirchen Jetzt: kein Weltkrieg – dafür nur 5% in der Kirche. Was könnte
wohl günstiger sein?
Brahmachari Ah ja richtig, der Vater hat ja Zugang zu Gott! Nicht nur er, auch viele anderen. Übrigens –
wir kennen uns schon sehr gut aus, was man von euch, betreffend eures Glaubens nicht behaupten kann –
nachplapern und auswendig lernen reicht bei uns nicht.
Brahmachari Warum fragen sie sich das nicht selbst? Muss ich nicht – unser Gott ist nämlich nicht absolut
transzendent – wie das der Heilige Vater bereits in Regensburg feststellte. Deswegen ist bei uns eine
Analogie immer möglich.
obelix Philosophisch-theologische Texte müssen nicht unbedingt von Kleriker stammen – aber auch rein
philosophische Texte mit dem Inhalt „Eros“ sind mir nur wenige bekannt und eine Einbindung in ein größeres
System ist mir zur gänze unbekannt.
Fatma der koran geht- mit recht -davon aus das es nichts vergleichbares zu Gott gibt, wenn das stimmen
würde – wie könnten Sie überhaupt von Gott sprechen.
Brahmachari: Wenn schon, dann richtig: Als er auf dem Ölberg saß, wandten sich die Jünger, die mit
ihm allein waren, an ihn und fragten: Sag uns, wann wird das geschehen, und was ist das Zeichen für deine
Ankunft und das Ende der Welt? Jesus antwortete: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt! Denn viele werden
unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Messias!, und sie werden viele irreführen. Ihr werdet
von Kriegen hören und Nachrichten über Kriege werden euch beunruhigen. Gebt Acht, lasst euch nicht erschrecken!
Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben
und ein Reich gegen das andere und an vielen Orten wird es Hungersnöte und Erdbeben geben. Doch das alles
ist erst der Anfang der Wehen. Dann wird man euch in große Not bringen und euch töten und ihr werdet
von allen Völkern um meines Namens willen gehasst. Dann werden viele zu Fall kommen und einander hassen
und verraten. Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen. Und weil die
Missachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch bis zum Ende
standhaft bleibt, der wird gerettet. Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet
werden, damit alle Völker es hören; dann erst kommt das Ende. Und – was wollten Sie damit sagen?
obelix Neu in der Enzyklika ist allerdings, dass, wahrscheinlich zum allerersten Mal, Kleriker entdeckt
haben, dass es so etwas wie Menschlichkeit und Gefühle überhaupt gibt. Immer hin – kennen Sie einen
anderen philosophisch-theologischen Text mir gleichem Inhalt? Das „Rentensystem“ der Antike auf die heutige
Industriegesllschaft übertragen zu wollen ist kühn. Ein ganz klein wenig haben sich die Verhältnisse
in den letzten dreitausend Jahren schon verändert. Ja schon – im Prinzip aber nicht – was die Kinder
früher direkt an Sorge gegenüber den Eltern leisten mussten, wird heute in ein Topf geworfen und gemäß
einer Regelung ausgeteilt. So wahnsinnig viel Unterschied sehe ich hier nicht. Jemand muss bezahlen für
die Generation vor mir. Dass es andere Systeme gibt, bestreite ich nicht – vielleicht sind sie auch besser,
als die unsrige. Jedoch, zur Diskussion steht, ob man in diesem Rentensystem jemand, der dafür nichts
tut, die gleiche Rechte haben soll, wie diese, die ihren Pflichten nachkomen. Allerdings – die Pflichten
gegenüber der Gesellschaft in der man lebt beschränken sich nicht nur auf die Aufrechterhaltung eines
Rentensystems. Außer – man ist der Meinung, die eigene Gesellschaft ist nur eine Ansammlung an Iundividuen
auf einem bestimmten Gebiet – was für ein rechtes Verständnis der Gesellschaft zuwiderlaufen würde.
methusalix & obelix Ein Rentensystem, das wie unser „Generationenvertrag“, nur funktioniert, wenn die
Bevölkerung andauernd wächst, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ja, Sie haben recht – es
handelt sich um ein System, dass bereits in der Antike verwendet wurde: Kinder sorgen für ihre Eltern –
dafür müssen die Eltern sorgen, dass sie Kinder haben. Dieses System mag überaltert sein, jedoch versuchen
Menschen, die gemäß dieses Systems ihren Aufgaben nicht nachkommen, die selbe Vorteile haben als die,
die diesem System etwas dazu beigetragen haben. Es steht nämlich nicht die Frage nach der Zweckmäßigkeit
der Regelung im Raum, sondern um eine Forderungen innerhalb des Systems. Warum hat dann der deutsche Klerus
mit aller Gewalt ihrer Lobby versucht, die eingetragene Lebenspartnerschaft in Deutschland zu verhindern
Deppen gibt es leider überall – auch im Vatikan – die konnte man allerdings damals ruhig halten. Betreffend
„Deus caritas est“ – ich hoffe, Sie haben keine praktische Anweisungen für Ihr erotisches Leben gesucht –
alle Achtung, dass Sie versucht haben, die Enzyklika auch auf Latein zu lesen (ich hätte diese Möglichkeit
nicht. Ich:Latein=0:1). Das Novum ist allerdings, dass Caritas und Erotika des gleichen Urspungs und gleiches
Zeil haben.
Christian Hüller In den Ländern, in denen der Islam vorherrscht, scheint er für die Gesellschaft ungeheuer
stabilisierend zu wirken, Das ist halt die soziologische Aufgabe jeder Religion – auch die blutige Religion
der Atzteken wirkte für die egene Gesellschaft stabilisieren – noch mehr als der Islam. Kann eine Religion
dieser Aufgabe nicht gerecht werden, so zerfällt die betreffende Gesellschaft. Auch in Indien, wo die
potytheistische Religion von äußeren Einflüssen nicht gestört wird – wirkt der Hinduismus mit dem
Kastensystem als eine gesellschaft – stabilisierende Macht. Ich glaube aber jedoch nicht, dass der Islam
nach einer „Aufklärungs-Kur“ das gleiche Gesicht behalten könnte.
stimme der vernunft Die Zölibatären dagegen stehen, wie du selbst schreibst, ausserhalb der Solidargemeinschaft.
Haben Sie mal die Möglichkeit gehabt, die Anzahlt der Mütter oder Väter von Priestern in den Altersheimen
nachzuzählen – wohl kaum. Es gibt kaum welche – sie werden nämlich überwiegend von den zölibater lebenden
Töchtern und Söhnen betreut. Aber zum Unterschied zu den Kinderlose Ehepaare und Zölibatäre, die Homosexuellen
müssen die Priester und Ordensfrauen für die betreffende die Zeit, wo sie nicht mehr ihre Funktion ausführen
können, für die eigene Einnahmen und die Ausgaben der karnkenversicherung selbst sorgen. Im Gegenteil
zu den Kinderlosen – die die allgemeine Kranken- und Pensionsversicherung mit der Kranken- und Unfallversicherung
den Privatversicherungen verwechseln.
stimme der vernunft oder wie Priester, Bischöfe, Päpste, Nonnen, geweihte Jungfrauen und überhaupt
jeder, der sich gegen das heiraten entscheidet. Aber ich weiss ja, das natürlich etwas gaaaaaaanz anderes,
klaro. So hat halt jeder seine subjektive Wahrheit. Sie haben recht – aber bekanntlich haben alle die,
von Ihnen Angeführten – ihre eigene Kranken- und Pensionsversicherungskasse – sprich, die liegen nicht
an der Tasche der normalen Kassenzahler – in Österreich auf jeden Fall. Wie das in den anderen Ländern
gehandhabt wird, das weiß ich nicht. Übrigens – natürlich – für ihre Pension sollten die selber sorgen.
Aber das tun sie auch – ohne die dafür die öffentliche Hand in Anspruch zu nehmen.
ExBochumer Es tut mir leid, ich bin mir der Tatsache bewusst: Meine Gabe des Faselns ist Ihrer weit unterlegen –
ich kann und werde es mit Ihnen nicht aufnehmen. Ich muss leider bei den Tatsachen bleiben.
obelix Ich glaube nicht, dass Sie und @stimme der vernunft die Enzyklika Deus Caritas est zur gänze gelesen
haben. Über einer Entscheidung – wen, wann und wie wir jemanden lieben dürfen, keine Rede. Aber eine
sehr gute Integration der Erotik in die „Caritas“. Mit Ihrer Feststellung: SEELSORGE nicht „Bettsorge“
haben Sie natürlich recht – Gott sei Dank – seit längerer Zeit hat sich die Lehre der Kirche von der
Bettsorge verabschiedet – außer hier im x-net – hat aber mit der Lehre der Kirche nichts zu tun. Von
Unwissenheit und Arroganz strotzende Rede in Spanien würde ich nicht sprechen. Schaut man die Dinge an
sich an, glaube ich kaum, dass Sie zu einem anderen Schluss kämen. Sie haben einige angesprochen: dass
verheiratete Männer und Frauen, die das gleiche Geschlecht zur Partnerschaft gewählt haben, anderen
Verheirateten etwas wegnehmen Ja, sie nehmen etwas weg – sie halten sich nicht an den „Generationsvertrag“ –
die Grundlage unsrers Sozialsystems – ebenso wie die heterosexuelle Paare, die bewusst den Kindersegen
ablehnen. Der Papst und die Kirche hat und hätte nichts gegen „Eingetragene Partnerschaften“ – sie können
nur mir der Ehe nicht gleichgestellt werden. Es gibt die Regelung von „Eingetragenen Partnerschaften“
in verschiedenen Ländern – und die Kirche hatte sich dazu überhaupt nicht geäußert – wenn, dann nur
um klar zu stellen, dass es sich nicht um Ehe im kirchlichen Sinn handelt – daher sei auch keine kirchliche
Eheschließung möglich…
av: „Pater“ Lingen; Daniel Stöhr & die restliche Moslems auf dieser Seite Warum wird Grufti „CampoSanto“
nicht gesperrt? Weil er halt eine halbwegs christliche Einstellung hat – in Gegensatz zu euch Moslimen
mit christlichen Dogman. @Gestö(h)rter Daniel: wie schon oft erwähnt – etwas lernen – statt die pseudo
christliche, aber ganz moslemische Seite „Kirche zum Mitreden“ lesen. Übrigens: die Moslems in meinem
Bekantschaftskreis sind ganz froh über diese Seite.
Daniel Stöhr Die „anonymen Christen“ stammen von Karl Rachner und nicht von Seiner Heiligkeit Papst Johannes
Paul II. Wie schon oft darauf hingewiesen – lernen und nicht nur „Kirche zum Mitreden“ lesen. Diese preudo-christliche
Seite, die die christliche Lehre mit der muslimischen Argumentationsweise vereint ist eindeutig nicht
chritlich sondern eher moslemisch. Die Muslime würden in diesem Zusammenhang mit dieser Seite von „anonymen
Moslem“ sprechen.
Brahmachari Sie haben Recht: wenn jemand meinen Kinder oder Gattin was angetan hätte und ich der Polizei
zuvokommen würde – dieser Mensch hätte ein Pech. Ändert aber nichts daran, dass ich etwas falsches
getan hätte. Das ich das tun würde, zeugt nur für meine Schwäche – nicht für die Richtigkeit meiner
Tat.
Fuenten Sie haben natürlich recht: den Unterschied zwischen Mord und Tötung kann man nicht auf den juristischen
Spruch der Richter zurückführen. Man darf jedoch die Hintergründe einer Todesstrafe und deren Vollstreckung
nicht mit den europäischen Hintergründen gelichsetzen. In arabischem Raum, wo sich Gerechtigkeit und
Gnade einander auschließen, wäre eine Nichtexekution von Saddam Zeichen der Schwäche der Regierung.
Eine Überstellung vor das UN Tribunal in Den Haag wäre natürlich viel fairer – aus unserer Sicht –
und auch eine lebenslängliche Haftstrafe wäre für Saddam viel schlimmer, als der Tod eines Märtyrers.
Dies wäre jedoch mit der Mentalität der Iraker unvereinbar. Was die USA betrifft – wir wissen halt alle,
wie die zum UN Tribunal stehen.
Daniel Stöhr Falsch. Hier geht es nicht um „für wissenschaftliche Erkenntnis taub machen“ sondern um
das Gegenteil, nämlich um klares Denken. Klares Denken? Sie haben noch nicht einmal auf meine Fragen
von vorhin geantwortet – wo ist Ihr klares Denken? Glauben Sie – wenn ein Konzil eine Formulierung bringt,
die wissenschaftlich nicht mehr haltbar wird – dass man dann ganz einfach blind am Beschluss der Konzilsväter
halten muss? Aus dem Zitat des „Paters“ schließen Sie auf die Unabänderlichkeit einer Formulierung,
ohne Rücksicht auf ihre Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit. Dies war ganz bestimmt
nicht die Absicht der Konzilsväter – diese Absicht interpretieren nur Sie und „Pater“ Lingen in die Beschlüsse
hinein. Dass die Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit den Konzilsvätern damals nicht
bewusst war, ist klar – jedoch heute ist man sich dessen bewusst und man kann es einfach nicht sagen:
die Erkenntnisse der Erkenntnistheorie seien falsch, weil gegen ein Konzil stehen. So etwas können nur
Muslime machen in Bezug auf den Koran. Aber wie ich schon sagte – ich bin mir nicht sicher, dass Sie kein
Absolvent einer Koranschule sind, die die Gläubige verunsichern möchte. Die Argumentationsweise die
Sie und der „Pater“ anführen ist gnaz und gar moslemisch – ich würde sagen, sie sind beide „Christmoslems“
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne und ruhige Nacht – ich werde mich erst morgen melden.
„Pater“ Lingen Cf. dagegen das Dogma: „Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten
Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen Sinn beilegen
müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen“ (NR 61, cf. DS 3043).“
Ein klares Beispiel für das Problem der Tradis: untertauchen und sich für die wissenschaftliche Erkenntnisse
taub machen – der liebe Gott wird’s schon irgendwie richten – wenn nicht, dann gibt es noch die „Messe
aller Zeiten“ und die (voodoo)Priester, die durch ihre magische Worte – die natürlich alle richtig ausgesprochen
werden müssen, auf Latein, sonst könnte der liebe Gott sie nicht verstehen – alles hinbiegen können.
Es wundert mich, wieso die nicht in den Konzilsdokumenten nach dem genauen Anzahl der Pferdezähne suchen.
Daniel Stöhr Welche „Erkenntnisse der Modernen Wissenschaft“ sollten es denn sein, die es erfordern würden,
an den Fundamenten des Glaubens zu rütteln ? Z.B.: Dass die Hl. Schrift nicht ohne zeitbedinkte Umstände
entstanden ist. Dass ihre Aussageabsicht auf die Adressaten gerichtet war und diese Absicht nur von da
aus verständlich ist. Dass zufällige geschichtliche Wahrheiten nie eine absolute Gewissheit geben können.
Dass die bisherige Begründung des Glaubens nur zu einem Glauben als „nicht wissen“ führt… Man könnte
noch lange weiterfahren. Alle diese Fragen konnten innerhalb der Festung und während des Nabelschaus
nicht gestellt werden – sie pochten jedoch auf eine Antwort aus den gleichen Quellen aus denen die Zweifel
am den Fundamenten des Glaubens kamen – sonst wären die Antworten leeres Geplenkel.
Daniel Stöhr Also: Ihr 2. Nein war nicht ernst gemeint: die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer freimauerischen
Verschwörung geworden sind. Überlegen Sie sich doch einmal, warum nach dem „Konzil“ der Antimodernisteneid
abgeschafft wurde. Welchen Grund mag das wohl gehabt haben ? Die Antwort ist ganz einfach – die Konzilsväter
haben es mitbekommen, dass es keinen Sinn hat, sich vor den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften
in eine Festung zurückzuziehen, weiterhin Nebalschau zu betreiben und dabei die Welt seinem Schicksal
zu überlassen.
Daniel Stöhr Wenn ihre NEIN, NEIN, NEIN, NEIN – stimmen und wirklich ernst gemeint waren – dann nehmen
Sie bitte ein ernsthaftes Kommentar des 2. Vatikanum zur Hand und lesen Sie mal nach, was die Konzilsväter
(die allgemein etwas mehr mit der Theologie zu tun hatten als Sie und „Pater“ Lingen) mit ihren Beschlüssen
erreichen wollten und auf welche Herausforderungen Sie eine Antwort geben wollten. Halten Sie sich vor
Augen, dass die Herausforderungen des Tridentinums nicht die des 2. Vat. waren – dass sich die Zeit, Kultur
und Gesellschaft geändert hatte. Denken Sie nach, ob es mögich ist die Formulierungen der Wahrheit aus
einer Zeit, Kultur und Gesellschaft kritiklos in eine andere zu übertragen – oder ist es vielleicht notwendig,
diese neu zu formulieren damit die Wahrheit Wahrheit bleibt. Sonst bin ich der Meinung, dass ich @RüdesheimamRheinundderRheinga
zustimmen muss, dem ich übrigens danke für die :(3
Daniel Stöhr Sie sind wohl wirklich nicht mehr zu erschüttern in ihrer selbstgerechten Ignoranz und
Arroganz. Diesen Satz sende ich unverändert an Ihre Adresse zurück – Sie treffen haargenau meine Meinung
über Sie. Glauben Sie wirklich, dass außer Ihnen und „Pater“ Lingen auf der Welt niemand etwas mit dem
Studium der Theologie zu tun hat? Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer
freimauerischen Verschwörung geworden sind? Glauben Sie wirklich, dass der Glaube der Kirche nur aus
dem Nachplappern der Dogmen besteht? Oder sind Sie in Wirklichkeit gar kein Christ – Ihr Zugang zu den
Glaubenswahrheiten läßt ohne weiteres auf ein Unterricht in einer Madrasa schließen – sondern ein Absolvent
der Koranschule, der die Christen verunsichrn möchte.
Daniel Stöhr Römischer Katechismus, S. 291: „Gottes Wort aber verunehrt jeder, welche die Heilige Schrift
wider ihren rechten und natürlichen Sinn nach den Lehren und Ketzereien der Gottlosen verdreht; ein Frevel
vor dem uns der Apostelfürst mit jenen Worten warnt: „Manches ist schwer verständlich, welches, wie
die übrigen Schriften, Ununterrichtete und Leichtfertige zu ihrem eigenen Verderben verdrehen“ (II. Petr.
3,16). Also, lieber Daniel, wenn Sie das wissen und dessen bewußt sind, wieso halten Sie sich nicht daran?
Daniel Stöhr Tja Daniel – ich kann Ihnen nur mit den Worten der Hl Schrift antworten: Treffend hat der
Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu euren Vätern gesagt: Geh zu diesem Volk und sag: / Hören
sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; / sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. (Apg 28,26) Aber,
machen Sie sich nichts daraus – ein bischen Demut und Studium könnte auch bei Ihnen Wunder wirken und
Sie würden hören und auch verstehen.
Sedis der Orthodoxie??? Ein schwerer Konflikt entbrannte im Jahr 1972 aufgrund der Annäherung der Katholischen
Kirche unter Papst Paul VI. († 1978) und dem Patriarchen von Konstantinopel Athenagoras I. († 1972). Nein!!
FSSPX der Orthodoxie
semper reformandus: Mein Lieber – Sie dürften die Frage nicht verstanden haben. Die Frage war nämlich
nicht nach der Entstehung der Evangelien, sondern danach was die Evangelien sagen wollen. Und um diese
Botschaft zu verstehen, muss ich nicht unbedingt die Kirche dazu haben – ich kann auch außerhalb der
Tradition der Bibelauslegung zum gleichen Ergebnis kommen.
Karl Murx Was mir die Evangelien sagen, wüßte ich doch gar nicht ohne die Kirche. Das mag für die Leute
im Mittelalter gestimmt haben – heute können schon fast alle lesen. Zur Frage: „Glaubst du, daß die
katholischen Dogmen ebenso unfehlbar sind, wie die Evangelien?“ Also, es wundert mich, dass Leute wie
Sie – die sich als „theologisch gebildet“ sehen – Probleme mit Beziehung „Dogma – Offenbarung“ haben.
Ein Dogma, das ein bestimmtes Aspekt der Offenbarung sprachlich festlegt ist soweit unfehlbar, wie die
Offenbarung selbst bis ihre Sprache so verstanden wird, wie sie ursprünglich gemeint war und es die restliche
Aspekte der Offenbarung nicht verdunkelt. Steht es nicht mehr in Bezug zur Offenbarung oder wird die Offenbarung
als ganzes verdunkelt (sei es wegen fehlerhater Definition oder sprachlichen Missverständnisses) ist
ein Dogma fehlbar. Theologische Systeme, die die Offenbarung durch ihr System zu erklären versuchen sind
nicht unfehlbar sondern ein willkommener Hilfsmittel die Offenbarung zu verstehen, so lange sie die Offenbarung
nicht restlos in das System zwingen wollen. Ab diesem Punkt sind sie ein Hindernis.
Karl Murx Es mag schon sein, dass zwischen Molinisten und Thomisten es keinen Zweifel gibt: Gott weiß
von Ewigkeit, wer selig wird und wer nicht. Die Frage ist nur, ob sich auch der liebe Gott an die Schlussfolgerungen
dieser Gedankensystemen hält oder halten muss. Oder wollen Sie sagen, der Thomismus sei ebenso ein unfehlbarer
Teil der Offenbarung, wie die Evangelien?
Johann Gerhard Danke für die Richtigstellung :(3 – ich wollte auch nicht Luther verleumden – nur die
„Recht-Gläubigen“ auf dieser Seite ärgern – und er ist halt ein rotes Tuch für sie. Es bleibt jedoch
dabei, dass mit den Worten „für viele“ – wenn sie dogmatisch gedeutet werden – der strengen Prädestinationslehre,
so wie sie der Hl. Augustinus lehrte und dann von den Reformatoren (Zwingli, Calvin) ursprünglich übernommen
wurde, Tür und Tor geöffnet werden und dies als Rechtfertigung für alle mögliche Dummheiten oder sogar
Verbrechen herangezogen wird.
Prädestination @HansUrs hat mit seiner Überlegung völlig recht: würde man die Übersetzung für viele
„dogmatisch“ nehmen, wäre der Prädestinationslehre Tür und Tor geöffnet – und der „böse“ Luther würde
frohlocken, was wiederum viele Teilnehmer in diesem Forum ärgern würde (den Daniel Stöhr auch). Die
Begrenzung der Deutung dieser Worte auf eine philologische Deutung, die für weitere dogmatische Deutungen
offen bleibt, ist völlig richtig und unbedingt erforderlich.
Athanasius Außerbiblische Quellen, die über Jesus berichten stammen frühestens aus dem 2. Jh. Die Beschreibung
Suetons von Chrestos stellt nur fest, was die Christen glauben – nicht seine Existenz. Historische Erkenntnisse
sind natürlich möglich – sie sind aber nur historische Erkenntnis und Wahrheiten. Sie sind nur zufällig –
im gegensatz zur metaphysischen Wahrheiten – und sie können eine absolute Sicherheit für sich nicht
in Anspruch nehmen. Zwischen den „zufälligen Geschichtswahrheiten“ (wie die Offenbarungen Heiliger Schriften)
und den „notwendigen Vernunftwahrheiten“ ist ein „gasrtig breiter Graben“ (Lessing). Unser Glaube jedoch
besitzt die höchst mögliche Sicherheit – eine Gläubiger ist der Wahrheit seines Glaubens so sicher,
dass er dafür auch sein Leben hingeben würde. Ob ihr Vater Adenauer gesehen hat oder nicht, glaube ich
nicht, dass die Wahrheit dieser Aussage Sie dazu bewegen könnte, Ihr Leben neu zu ordnen oder gar, dass
Sie für diese historische Wahrheit Ihr Leben opfern würden.
Tridentinus Nur liegt heute das Problem darin, dass der Aspekt des Für-wahr-haltens oft gar nicht mehr
gesehen wird und durch Emotionalisierung und schwärmerische Erfahrung ersetzt wird. Stimmt’s – leider –
aus einem Extrem ins andere – das haben wir im Laufe der Geschichte schon sehr oft erlebt. Ich glaube
es aber nicht, dass der Lösungsansatz von Card. Newman für heute ausreichen würde. Eine moralische
Gewissheit kann nie die absolute Gewissheit des Glaubens begründen.
Athanasius Historische Wahrheiten sind eben keine metaphysische Wahrheiten und zu sagen: Es ist einfach
eine historische Wahrheit, dass Jesus Christus geboren ist, und gelebt hat. bedarf es mehr als nur dies
zu behaupten. Ebenso könnten die Muslime gegenüber der Kritik an Existenz Mohammeds einfach nur sagen,
es ist einfach eine historische Wahrheit, dass Mohammed geboren ist, und gelebt hat und wer es leugnet
dass Mohammed existiert hat, der muss auch Julius Cäsar anzweifeln, oder Napoleon. Übrigens: Ihr Vergelich
ist nicht zutreffend – theoretisch ist es leichter die Existenz eines Tischlers aus Nazaret oder einer
Kaufmannes aus Mekka zu leugnen, als eines Staatsmannes, der zur Lebzeit das Schicksal von Millionen beeinflusste.
Dr. Christoph Heger und Tridentinus Ich wünsche auch frohe Weihnachten! Zum vor- und nachkonziliaren
Glaubensverständnis: Es ist leider so, dass sich nach dem 1. Vatikanum in der kath. Kirche ein Glaubensverständnis
breit gemacht hatte, die von „für-wahr-halten“ von dogmatischen Sätzen nicht hinaus gehen konnte und
deswegen die historisch- kiritsche Textforschung der Bibel als glaubensfeindlich empfinden musste und
jeden Theologen, der sich damit beschäftigte, verdammte. Übrigens, es war nicht die Absicht des Konzils,
eine vollkommene Definition des Glaubens zu erstellen, sondern nur einige mißstände zu korrigieren.
Dies wurde erst bei der Rezeption der Lehre des Konzils mißdeutet. was soll der Hinweis im vorliegenden
Zusammenhang? Es ist leider nicht möglich – Christi Geburt und Leben eindeutig und ohne Möglichkeit
eines Widerspruchs zu beweisen – der Kern des Zweifels wird immer bleiben. Der Glaube des Christen speist
sich aus einer anderen Quelle, die auch die kritischsten Theologen nicht zuschütten können. Dass aber
jeder, der seine theologische Arbeit ernst nimmt, auf die Mängel an geschichtlichen Beweisen hinweisen
muss, ist kein Aufruf zur ungläubigkeit, sondern die logische Schlussfolgerung ihres theologischen Handwerks.
Ihnen die Schuld an der Zweifel an die geschichtliche Wahrheit Christi in die Schuhe zu schieben, ist
unredlich. Diese Zweifel ergibt sich aus der Sache selbst.
In Betlehem geboren „Und wäre Christus nie in Bethlehem geboren – auch nicht in dir. Und du bliebst ewiglich
verloren.“ Diesem Satz muss man zweifelslos zustimmen – jedoch, der Pater dürfte mit seiner Analyse falsch
liegen. Erstens: auf Grund du bliebst ewiglich verloren kann man nicht auf die tatsächliche Geburt in
Betlehem schließen, sondern nur darauf, dass die Künder einiger „Gutmensch-Gemeinplätze über Stille,
Friede und Versöhnung“ ohne dieser Geburt auf dem Hozweg sind. Zweitens: Schuld am Zweifel an diese Geburt
sind nicht die schlimmen „modernen Theologen“ – sie zeigen nur auf die Grenzen des vorkonziliaren Glaubensverständnisses –
den „garstig breiten Graben“ kann man halt nicht überschreiten, außer, man ist ein Moslem und steckt
seinen Kopf in den Sand, wenn kritische Fragen aufkommen. Sich diesen Fragen zu stellen ist die Aufgabe
der Theologen – und nicht das einfache wiederholen der Antworten auf Fragen aus längst vergangener Zeit,
die nweder die Fragen unserer Zeit waren noch sind sie die selben Fragen.
@alle Wer für wen der Weihnachtsmann ist liegt ganz im Auge des Betrachters. Wieso ich für die meisten
den netten Herrn in Rot darstelle, ist klar: es gibt Wünsche die man auf jedem Fall erfüllt haben will
und dafür wird alles als Verheißung wahrgenommen. Ob es sich tatsächlich darum handelt oder nicht –
ist gleich. Dass liturgische Misstände nur durch die „alte Messe“ zu beheben seien, ist der Traum vieler,
die auf dieser Seite träumen. Um diese Wünsche zu erfüllen, da muss wirklich der Weihnachtsmann her.
Lieber @möchtegern-kathole. Bitte die Wortmeldungen in zusammenhang lesen. Ich wünsche allen, die sich
noch heute melden werden, einen schönen Abend. Ich komme erst morgen wieder.
möchtegern-kathole Bitte meine erste Wortmeldung nocheinmal durchlesen! Ich schrieb: Von einer Bitte
oder Apell keine Rede. Die in der Einleitung erwähnte Feststellung: angesichts der … Aufregung über
eine mögliche Freigabe der Gregorianischen Messe ist, wie gesagt eine Feststellung – keine Bitte. @Pünktchen:
träumen Sie weiter. Die Welt ist viel größer als Ihre Nasenspitze. o^/ Glauben Sie mir
an @alle außer @pünktchen @pünktchen kann mir halt nichts unterstellen, es scheint, die Argumente sind
ausgegangen, dafür traktiert er mich mit Nettigkeiten. @Christian Hüller: „Ich bin überzeugt, daß
die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.“ Kann mich nicht
erinnern, dass Ratzinger jemals gesagt hätte: der NOM ist die zerfallene Liturgie. Oder? Aus diesem Zitat
ist nicht unbedingt der Ruf nach der tidentinische Messe zu vernehmen. Außer, man will es. Übrigens:
Es bleibt das Ursprüngliche – helfen Sie mir mal bitte, als der Hl. Petrus die Hl. Messe aller ZEiten
zelebrierte, welches Bild war am Hochaltar? @möchtegern-katholer: Ihr Problem verstehe ich nicht. Sie
unterstellen mir, ich wechsle unerlaubt das Thema. Ich habe behauptet und behaupte nach wie vor, die Herrschaften
haben keine Bitte nach der Hl. Messe im tridentinischen Ritus Artikuliert sondern ihre Loyalität gegnüber
dem Papst und Bischöfen geäußert und versucht, durch die Distanzierung von FSSPX Vorurteile abzubauen.
Die Feststellung einer medienwirksamen Aufregung über eine mögliche Freigabe der Gregorianischen Messe
ist noch keine Bitte.
Püntchen Danke für die Gratulation. Die Ursache Ihrer Gratulation ist mir einleuchtend – machen Sie
sich nichts daraus – sie wird vergehen. Man muss nur darum Beten und ein bischen lernen, weiter zu sehen
als die eigene Nasenspitze.
möchtegern-kathole angesichts der medienwirksamen Aufregung über eine mögliche Freigabe der Gregorianischen
Messe – Wie ich schon erwähnt habe – angesichts dieser Aufregung geben die Herrschaften ihre Loyalität
dem Papst und den Bischöfen kund und distanzieren sich von den FSSPX-Brüdern. Wo lesen Sie eine Bitte
um die Freigabe der Gregorianische Messe? Es wird nur: öffentlich unsere Treue, Unterstützung und Zuneigung
zum Heiligen Vater, Benedikt XVI, bekunden. Die dreiste Suche nach Pseudoargumenten können Sie sich selbst
zuschreiben.
Pünktchen Wie gesagt, man kann wirklich vieles herauslesen unter den unten beschriebenen Umständen.
Sie unterstellen notorisch jemandem etwas, der nicht Ihrer Meinung ist. Dem Bischof Algermissen sagen
sie er lügt. Dem Kard. Schöborn unterstellen Sie, er sei für die Abteibung, den französischen Bischöfen,
dass sie die Sorge um die Einheit der Kirche nur vortäuschen. Ich frage mich, wieso beraten Sie nicht
den Hl. Vater, da Sie über alles bescheid wissen? Dass Sie fest überzeugt sind, dass Ihre Aussagen der
Wahrheit entsprechen, das glaube ich Ihnen gern, sie sagen nur wesentlich mehr über Ihrer Geisteshaltung
aus als von den Leuten, denen sie diese Dinge unterstellen. Mit dem Heimatrecht mehrer Riten in der kath
Kirche wiesen die Intellektuellen auf eine Möglichkeit hin, den alten Ritus als eigenständiger Ritus
zu handhaben und somit die Sorge um die Einheit der Kirche zu mindern. Mit dem Hinweis auf das Institut
vom Guten Hirten wurde der Priesterbruderschaft FSSPX eine Möglichkeit gezeigt in die volle Gemeinschaft
mit der Kirche zu tretten. Was auch im Sinne der Unterzeichner wäre. Und wie ich schon schrieb – Abbau
der Vorurteile: „Wir sind von der Vorstellung schockiert, daß ein Katholik über die Feier der Messe
beunruhigt sein kann, die von Pater Pio und Maximilian Kolbe zelebriert wurde“ Abbau und nicht Kritik
Pünktchen Die Erklärung unterstützt den Hl. Vater in seinem Vorhaben , die alte Messe freizugeben!
Es ist interessant, was man alles aus dieser Erklärung herauslesen kann – man muss es nur wollen und
die entsprechende spalterische Geisteshaltung dazu haben. Eine Freigabe der „alten Messe“ oder ein Motu
Proprio wird nirgends erwähnt. Diese sind nur Wunschgedanken von @möchtegern-katholiken (der Name ist
passend) und von Ihnen, @pünktchen. Dass man mit dieser Erklärung den Bischöfen in ihrer Sorge um die
„Einheit der Kirche“ helfen und Vorurteile abbauen will, das gebe ich gerne zu.
Sie bitten um die Freigabe der Alten Messe? Ich habe den Eindruck, die Redaktion hat den Text nicht zu
Ende gelesen. Von einer Bitte oder Apell keine Rede. Vielmehr handelt es sich um die Kundgabe der Loyalität
gegenüber dem Papst der nach Johannes Paul II. dem Großen und in einer langen und großartigen Kette
der Nachfolger Petri,weiterfährt,und den Bischöfen und eine Abgrenzung zum Bruderschaft von FSSPX.
Aurelius Also, mit Muslimen, Buddhisten, Hindus, Esoterikern, Sedisvakantisten usw. hat es keinen Sinn
über die innere Wahrheiten der Hl. kath. Kirche zu diskutieren. Zum Unterschied zu den Moslimen, Hindus,
und Buddhisten etc., die sich zum Ziel die Erlangung der Glückseligkeit gesetzt haben, ist das Ziel der
Sedis die Zerstörung der kath. Kirche (so wie das Ziel der schlimmen Freimauern). In Kurzfassung: eine
Diskussion mit dem Gestörten Daniel ist verlorene Zeit. Übrigens: ein Prost auf den seligen Papst Johannes
XIII., Papst Paul VI., Papst Johannes Paul I., Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.
Lieber Hajat Ich schlage Ihnen vor, bevor sich in eine Diskussion mit den Christen über das Christentum
einlassen, informieren Sie sich über das Christentum oder belassen Sie die Diskussion nur auf der Vernunftsebene.
Dass Sie vom Christentum wenig verstehen ist klar – Sie sind kein Christ. Ich nehme mir auch nicht den
Anspruch, dass ich mich im Islam auskenne. Trotzdem darf ich die Vernünftigkeit des Glaubensentschlusses
eines Moslems einfordern. Einer vernünftigen Begründung des Islam und Ihres Glaubensgrundes scheinen
Sie nicht fähig zu sein – Sie wiederholen nur das, was Sie als Kind gelernt haben. Wieso? Darauf können
Sie keine Antwort geben. Die Probleme des Koran werden stillschweigend übergangen und nur laut gepriesen,
wieso der Koran ein wunderbares Buch sei. Sagen Sie mir, wenn der Koran von Gott stammt, wieso gibt es
widersprüchliche Texte im Koran? Z.B.: hier home.arcor.de/gerkan/widerspk.htm Ich glaube nicht, dass
Sie mir Antworten werden. Wegen dieser Frage haben auch einige Imame ihren Glauben verloren (trotz angedrohten
Todeststrafe). Wozu hat dann Gott all die Propheten vorausgeschickt, wenn nur sein Menschwerden erst die
Menschheit retten konnte? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: weil nur durch sein Menschwerden
und seinem Tod auf dem Kreuz die wirkliche Beziehung der Menschheit zu ihm ermöglicht werden konnte.
Und um das zu begreifen, muss man in wirklichkeit kein Christ sein.
Hajat Ja wir sprechen aneinander vrobei. Also Richtungswechsel. Erbsünde: damit wird die Grunsätzliche
Verletzheit der Menschheit in der Beziehung zu Gott und Untereinander ausgedrückt. Ohne dass jemand mit
dieser Verletzheit rechnen würde, wäre auch der Koran sinnlos. Wozu eine Offenbarung, wenn der Mensch
ohne weiteres in Beziehung mit Gott steht? Würde es nach dem Koran gehen, so könnte man den Menschen
lassen zu tun und lassen was er will, denn er würde auf jeden Fall das richtige tun, da seine Beziehung
nicht gestört ist. Frage: wer ist hier auf dem Holzweg: der Koran oder die Bibel? Gott hat einen Sohn:
die Bibel des NT ist ein Bericht über die Erfahrungen der Jünger die Jesu miterlebt haben und seine
Taten sahen. Sie erlebten ihn als Sohn Gottes, der mit dem Vater und dem Hl. Geist das Gleiche Wesen hat.
Ihnen wurde im Jesus Gott geoffenbart und nicht nur sein Wille. Frage: Wer hat weiß mehr: der, der Jemanden
kennt oder der, der nur die Wünsche von jemandem kennt? Das sind Dinge auf die jeder kommt, wenn er den
Glauben zuseite stellt. Nein, das sind Dinge auf die jeder kommt der die Vernunft zuseite stellt. Zurück
zum Islam: Koran = Offenbarung. Wieso? Wieso nicht eine Philosophie, da sowieso alles Vernünftig? Mohammed=Prophet
Gottes. Wieso? Wieso nicht ein Philosoph wie Aristoteles, Sokrates …
Hajat So Artois nun zu ihnen. Was macht sie sicher, dass ich abgeirrt bin und nicht sie? Auf diese Frage
werden Sie von Artois keine Antwort bekommen, weil er sich, ebenso wie Sie, in der Bastei der eigenen
Glaubenwahrheit versteckt und feuert. Ein grundlegender unterschied zwischen den Offenbarungsverständnis
des Christentums und des Islams ist, dass sich nach christlicher Verständnis in der Offenbarung Gott
selbst offenbarte, im Koran aber offenbarte er nur seinen Willen.
Hajat Man sollte den Inhalt auf Vernunft betrachten und nicht dies, was man nicht zeigen kann. Dann wäre
es besser, sich mit einer Philosophie zu beschäftigen und nicht mit dem Glauben. Die Vernünftigkeit
einer Glaubenswahrheit ist nur aus dem Glauben verständlich – für vernünftige Aussagen braucht man
keine Offenbarung sondern nur weise Menschen. Wie könnten Sie z.B. die Offenbartheit des Koran beweisen
trotz vieler gegensätzlicher Aussagenim selben? Konnte sich Gott nicht entscheiden, was er sagen will –
oder ist er wankelmütig? Wie können Sie so sicher sein, dass Mohammed sein Prophet war und dass er nicht
von einem „bösen Geist“ getäuscht wurde – ein Vorwurf, der sehr oft auf dieser Seite gelesen wird?
Hajat Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sie distanzieren sich von der Gleichung: sunnitisch=reiner
Islam? Vernunft als Basis?: dass die Vernunft allein für eine Gottesbeziehung nicht genügt, ist klar –
ist jedoch die einzige Basis, die wir alle miteinander teilen und ist deswegen der einzig mögliche Ort
um eine Diskussion zu führen. Wenn sich jeder von uns hinter die Bastion seiner Glaubenswahrheit versteckt
und von dort seine „Wahrheiten“ verkündet, ist jedem Gespräch die Grundlage entzogen. Die innere Schüssigkeit
der Glaubenswahrheiten sind außerhalb des Glaubens, bloß mit der Vernunft nicht zugänglich, da diese
Wahrheiten nur aufgrund einer Gotteserfahrung und Gottesbeziehung formulierbar sind. (z.B. die Lehre von
der Dreifaltigkeit). Die Ursachen dieser Gottesbeziehung sind aber sehr wohl der Vernunft zugänglich
auch außerhalb eines Glaubens. Konkret: in diesem Artikel wurden nicht die innere Wahrheiten, Glaubensgehalte
des Islam in Frage gestellt, sondern die Grundlage, wieso sich jemand dem Islam unterwirft. Sprich: die
Muslime halten den Koran für heilig und unfehlbar, weil er durch Engel Gabriel Mohammed offenbart wurde –
im Artikel wird diese Grundlage in Frage gestellt. Um Antwort auf diese Frage geben zu können, müsste
man sich an die Vernunft halten und Gründe aufweisen, wieso die Behauptung des Artikels falsch sei. Zur
Frage nach der Dreifaltigkeit, die im Islam als Polytheismus ausgelegt wird: Kurz – dieses Dogma entstand
aus der Gottesbeziehung der Christen
Hajat Ich entnehme aus Ihren Worten, dass Sie ein sunnitischer Moslem sind. Ich glaube es aber jedoch
nicht, dass die Schiiten mit Ihnen die Bezeichnung: sunnitisch=reiner Islam, teilen würden. Etwas ist
nicht deswegen richtig, weil ich es so gelernt hatte, oder weil es mehr sind, die der selben Meinung sind.
Sie müssten sich schon auf etwas berufen können, das allen zugänglich ist. Wir Christen berufen uns
in so einer Situation auf die Vernunft und haben deswegen keine Hemmungen auch mit Herausforderung der
Andersgläubiger oder Nichtgkäubiger aufzunehmen und auf der selben Ebene mit ihnen zu diskutieren. Dass
in diesem Artikel die geschichtlichkeit Mohammeds unter Frage gestellt wurde ist nicht überraschend.
Ende 19. und Anfang 20. Jh. tat man das auch mit Paulus und danach mit Jesus. Diese Fragestellung war
jedoch für das Christentum fruchtbar – wir konnten uns der Grundlage unseres Glaubens auch vor der Vernunft
vergewissern – ohne den Kopf sofort in den Sand zu setzten und alle, die nicht unserer Meinung waren gleich
zum Teufel zu schicken (natürlich gab es auch solch in unseren Reihen). Einfach zu sagen, diese Fragestellung
würde keinen Moslem betreffen , würde bedeuten, die Muslime sind der Herausforderung nicht gewachsen.
Was das Bildverbot im Christentum betrifft: das Bildverbot bezog sich immer auf die Erschaffung von Gottesbildern –
Götzen, die als Gott angebetet wurden. Einen Götzendienst kann es im Christentum nicht geben …
Papst-Patriarch Links: Papst Benedikt XVI. Rechts: Patriarch Bartholomaios I. Danke für en Hinweis –
ich dachte vorhin, der Papst trägt einen Bart. Aber nein, der mit dem Bart ist der Patriarch.
Dr. Carlo Regazzoni „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in Gemeinschaft
mit ehebrecherischen Geist erklärt, der seit 25 Jahren in der Kirche weht, und als ausgeschlossen aus
der gottlosen Gemeinschaft der Ungläubigen.“ Diesem Wunsch kam die Exkommunikation vom Hl. Vater JPII
entgegen. Wieso sind dies Burschen damit unzufrieden? Wieso wolloen sie unbedingt die Aufhebung der Exkommunikation??
Heggi Ob das „Weihbischofs-System“ wirklich so nützlich ist, oder nicht überholt ist, habe ich mich
oft gefragt. Ich auch. Diese Fragen könnten aber auch von Loisy kommen, der bekanntlich ein ganz schlimmer
„Modernist“ war. Die Bischofssitze der Weihbischöfe ist geschichtlich sehr leicht zu erklären, aber
in den Reihen der „Tradition“ hat Geschichte nur als eine Chronik in den Archiven der Kirche Platz und
sont nicht. Deswegen ist es verwunderlich, dass die Weihbischöfe dieser „Tradition“ keine „Sitze“ haben.
Heggi Also kann ich nach dem Bischofssitz dieses „Bischofs“ fragen … in der r-k Kirche gibt es keinen
Bischof ohne Bischofssitz … Also die betreffende Herrschaften sind Bischöfe von … ??? Oder ist es
bei den Tradis seit 1989 auf einmal nicht mehr üblich, dass auch „Weihbischöfe“ Bischöfe einer untergangene
Diözese sind? (Wer weiß, vielleicht wegen des „Notstands“ = die Diözesen sind ausgegangen )
Frau Bussmann Der Vatikan hat sogar verboten, dass amerikanische Wissenschaftler eine Blutanalyse von
dem Turiner Grabtuch machen. Wovor, Benedikt, hat wohl der Vatikan angst?? Wenn doch alles so stimmig
ist, wie es im NT steht, dürfte doch für den Vatikan alles in Butter sein oder nicht? Es scheint mir,
Sie bauen sich einen Papierdrachen auf, um den dann bekämofen zu können. Eine Blutanalyse hat ergeben,
dass auf dem Turiner Grabtuch befindlicher Blut der Blutgruppe AB gehört. Was sollte man da noch untersuchen.
Wovon der Vatikan Angst hat? Eigentlich vor nichts – Angst haben einige Herrschaften hier im Forum – aber
weder Benedikt XVI. noch der Vatikan sind regelmäßige Teilnehmer dieses Forums. Und zur wissenschaftlicher
Wahrheit betreffend „historischer Jesus“ aus den Federn Benedikt XVI. habe ich Ihnen etwas weiter unten
geschrieben.
Michael60 DAnke für die Antwort! Das Buch Jesuspapyrus steht im meineim Bücherregal. Allerdings: die
von Ihnen angeführten Zitate sind nicht eindeutig auf das NT zurückzuführen. Die Beeinflussung könnte
auch umgekehrt sein. Die Fragmente der „Jesuspapyri“ sind zur Zeit auch im Kreis des Papyrologen noch
nicht eindeutig als Rest des Markusevageliums anerkannt. Die von Thiede angeführte Idizien sprechen alle
dafür, da ich selber kein Fachmann auf diesem Gebiet bin muss ich annehmen, dass die Gegner dieser Identifizierung
ihre Gründe haben. Dass die Jesaja Texte bis 1947 aus mündlicher Überlieferung bekannt waren, diese
Behauptung ist falsch. Es gibt Codices aus der Zeit der Jahrtausendwende unserer Zeitrechnung (z.B. in
Leningrad), wo das AT mit allen uns bekannten Büchern enthalten sind. Dass es zwischen diesen, uns bekannten
Codices und den Rollen aus Qumran wenige Unterschiede gibt das stimmt, ist aber für die Datierung der
Evangelien bedeutungslos. Was die Datierung der Evangelien betrifft: Sie wissen, da ist nicht Vatikan
gefragt sondern die Bibelwissenschaftler. Trotz allem wird die Frage nach dem Entstehungsdatum der Evangelien
für den Glauben uninteressant bleiben. Wir wissen, dass diese Schriften weder Tagebücher noch Chroniken
des Wirkens Jesu waren. Sie reflektieren zwar eine großes Ereignis in der Geschichte, über sie zu einem
„historischen Jesus“ vorzudringen ist aber weder möglich noch für den Glauben notwendig.
Michael60: Ich habe, glaube ich, alle Bücher von Thiede, die auf deutsch erschienen sind gelesen. Muss
ich ehrlich gestehen, diese Zitate habe ich nicht getroffen. Wo sind diese Zitate zu finden? Und zweitens:
es wurdert mich, dass diese Zitate nicht auch von den anderen Exegeten als Zitate aus den Evangelien identifiziert
wurden.
laikos Liebe Möchtegernchristen welche keine Sind. Aids ist Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit
im Kontakt mit Blut. Laikos! Keine Angst – das Denken tut nicht weh. Sie dürfen Denken, auch wenn Sie
Angst vor schmerzen haben. Schon einmal darüber nachgedacht wieso es neugeborene Kinder gibt, die an
AIDS infiziert sind? Wenn Aids Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit sei – wieso werden diese
Kinder bestraft? Keine Bange – das Denken tut nicht so weh wie hier: ?:) ?:) ?:)
Morallehre Auf die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren leugnete
Mons. Küng die katholische Morallehre: Sollte wohl stehen, die bisherige katholische Morallehre. Denn
nach der bevorstehenden Klärung der Meinung der Kirche zur Kondomfrage, von kreuz.net so genannten Dammbruch
der Sexualmoral, wird die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren
so beantwortet wie das der amtierende Bischof von St. Pölten tat.
Michael60: Die Arbeit und Erkenntnisse von verstorbenem Carsten Peter Thiede sind ohne Zweifel sehr wertvoll.
Sie sind aber zur Zeit nur Thesen, deren Gültigkeit weder Sie noch ich überprüfen können. Zitate neutestamentlicher
Aussagen in den Qumrantexten kennt aber auch Thiede nicht. Es gibt den berühmten „Jesus-Papirus“, der
zur Zeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen ist, aber sonst Nichts, das auf die Existenz
der Evangelien vor dem Jahr 68 deuten würde. Eins muss man jedoch Frau Bussman jedoch lassen: die Festigkeit
und Schlüssigkeit des christlichen Glaubens, sowie die Verantwortung dieses Glaubens vor der Vernunft
ist nicht vom historischen Gehalt der Berichte im NT abhängig. Würde man dies von der Bibel fordern,
so würde man einerseits die Bibel überfordern, anderseits könnte man für einen Glauben keine vernünftige
Grundlage schaffen.
Fr. Bussmann Ich habe den Eindruck, SIe haben die Worte des Hl Vaters falsch verstanden. Natürlich gibt
es kaum außerbiblische antike Schriften und Quellen, die auf den historischen Jesus verweisen würden.
Dem kann auch der Papst nicht widersprechen. War aber auch nicht seine Absicht. Seine Absicht war nämlich,
darauf hinzuweisen, dass die „unbekannte kollektive Größen“, deren Federn wir das NT verdanken, ohne
dem historischen Hintergrund weder so schöpferisch, noch wären ihre Schöpfungen plausibel und durchsetzung
fähig gewesen. Ist es nicht auch historisch viel logischer, daß das Große am Anfang steht und daß
die Gestalt Jesu in der Tat alle verfügbaren Kategorien sprengte und sich nur vom Geheimnis Gottes her
verstehen ließ? Betreffend des Glaubensverständnisses des Papstes, wo sich die Vernunft dem Glauben
unterzuordnen hat, bin ich der Meinung, dass es sich ebenso um ein Missverständnis handelt.
PetrusII 6000 Jahre kann nicht sein! Wo ist Ihr Glaube? Also, Gott ist ein Lügner und Täuscher – er
erschafte nämlich die Erde nur zum schein älter, nur um die Wissenschaftler zu täuschen und zu belügen.
flatratepower Wieso bedeutet Ökumene 2 Religionen zusammenzuführen? Die Antwort ist ist ganz klar: Ein
Kleriker mit Theologiestudium und Priesterweihe und mehr als 50 Jahre Berufserfahrung … kann so etwas
nicht verstehen. Grund? Das böse, böse, böse … V2
Rauswurf Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch
gegenüber. Nun, das dürfte nicht alles sein. Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares
Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“ Nachzulesen: hier www.kath.net/detail.php?id=15202
Malachias Für einen gläubigen Katholiken sind jedoch die Attribute seiner Menschheit absolut zweitrangig!
Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln. Denn ohne der menschliche Natur Christi wäre unsere Erlösung
am Kreuz problematisch: bekanntlich – was nicht angenommen wurde, wurde nicht elröst. o^/ Dass diese
Feststellung den Glauben an Jesus Christus als wahren Gott aufweichen würde, stimmt nicht- außer man
tendiert zum Monophysitismus. Es ist aber auch eine Tatsache, dass Jesus Christus in seinem jüdischen
Kontext besser verständlich ist als wenn man ihn aus diesem Kontext herausreißt und in eine ungeschichtliche
Umgebung einer sogenannten „Tradition“ hineinsetzt.
Malachias Jesus war, ist und bleibt in alle Ewigkeit die zweite göttliche Person! Jawohl! Und als solcher
ist er ein wahrer Gott und wahrer Mensch! Und als Mensch war er ein waschechter Jude, so wie seine Mutter
und seine Apostel! ?:) Oder haben Sie in der Nacht eine andere Vision gehabt?
Malachias Da man bei ihm (ähnlich wie für Montini/P6) … die jüdische Herkunft … ausschließen kann
Bekanntlicht kann man diese Herkunft weder beim unseren Erlöser noch bei seinen Aposteln auschließen.
Ergo: das Christentum ist zur Gänze das Werkt der jüdischen Freimauern!!
Guiseppe Sie verwächseln etwas. Ich kann an Hölle und ewiges Verdammnis glauben auch ohne, dass die
Angst vor der Hölle der Grund meines Glaubens wäre. Durch meine Frage betreffend Hölle etc. wollte
ich wissen, wie die Patres dies den Kindern vermitteln. Müssen die Kirnder brav, fromm gehorsamm sein,
weil sie sonst in die Hölle kommen?
Sturmius Ich will die Mappe nicht gegen anderes katechetisches Material ausspielen. Dieser Satz ehrt Sie.
dass klar und eindeutig vom „Leib Christi“ die Rede ist und nicht um „heiligen Brot“. Glaube nicht, dass
die Kritik des Bistums diesen Unterschied vor Augen hatte. Wie scheuts aus mit der rede von der Hölle,
ewigem Verdammnis, etc? Sie werden mich verstehen, dass ich keine Bestellung des Buches abschicken werde.
Ehrlich gesagt: ich bin der Meinung, meine Aufgaben in Wien sind viel wichtiger, als dass ich michmit
den Problemen der Diözese Fulda beschäftige. Wie ich schon vorhin erwähnte: mich ärgern nur die vorschnellen
Schlüsse in diesem Forum.
Sturmius Endlich jemand der Fakten in den Händen haben scheint. Das meine ich durchaus ernst. Zur Sache –
Sie schreiben: die Mappe ist gut katholisch. Wo unterscheidet sich diese Mappe von den „weniger katholischen“
Mappen, die aber von der Diözese tolleriert und nocht verboten wurden?
Sturmius In Kurzfassung: Kennen Sie die Vorbereitungsmappe? 1. Ja? 2. Nein? Wenn 2. dann Ich halte mich
auch daran. Jede meine Wormeldung zu diesem Theme beschränkte sich auch bisher nur auf die Verurteilung
der genetischen Kurzschlüsse.
Sturmius Also, noch einmal von Anfang an: 1. Der Beitrag von Hw. Rauch galt nicht dem krez.net sondern
der „Fuldauer Zeitung“. Der Beitrag von Leopold Conradi wurde für kreuz.net geschrieben. 2. In seiner
Wortmeldung in der „Fuldauer Zeitung“ konnte Hw. Rauch auf die Kenntnis von Hintergründen verlassen –
Leopold Conradi macht Behauptungen, obwohl er weiß, dass in diesem Forum die Hintergründe unbekannt
sind. 3. Wer recht hat oder unrecht – das können weder Sie noch ich feststellen. Es scheint mir, aus
der Diözses Fulda gibt es zu wenig Teilnehmer in diesem Forum. 4. Den Bischof nur deswegen zu verurteilen,
weil er eine konservative Ordengemeinschaft aus seinem Bistum jagte, ohne die waren Hintergründe zu kennen,
ist enfach dumm. Und zuletzt zu den Totschlagargumenten: „Angst machende Theologie“: es gibt wahrscheinlich
einen Grund für diese Bezeichnung, sonst hätten sich P. Hönisch und viele anderen dagegen gewehrt.
Wie schon erwähnt: ich möchte auch gerne wissen, worauf man sich da bezieht – ob dieser Vorwurf gerecht
oder ungerecht sei. Niemand konnte bisher ein Argument weder für die Bestätigung noch für die Verneinung
dieses Arguments bringen. Aber trotz des Fehlens eines Arguments wird der Bischof einfach verteufelt und
alle, die seiner Meinung (Hw Rauch) sind automatisch als Lügner in die Hölle geschickt.
Sturmius Mit der Logik haben Sie recht: die Beweislast liegt zunächst einmal bei demjenigen, der eine
Tatsachen behauptung („Angst machende Theologie“) aufstellt.- das würde auch ich, als Nichtkenner der
Verhältnisse in der Diözese Fulda, wünschen. Jedoch, es bedeutet nicht, dass Hw. Rauch unrecht hat –
da seine Wortmelung in der „Fuldauer Zeitung“ veröffentlicht wurde und man davon ausgehen kann, dass
die Leser eines Lokalblattes die Hintergründe kennen. Auf x-net hätte er Wahrscheinlich die Gründe
etwas näher erläutert. Gründe, wieso Hw. Rauch unrecht haben sollte, können Sie mir auch nicht anführen.
Außer, dass auf x-net ein Artikel wiedergegeben wurde, das nicht für dieses Publikum adressiert war.
Sturmius Da fällt mir Camus ein: An dem Tag, an dem das Verbrechen sich mit den Hüllen der Unschuld
schmückt, wird – durch eine seltsame, unserer Zeit eigentümliche Verdrehung – von der Unschuld verlangt,
sich zu rechtfertigen“ (A. Camus „Der Mensch in der Revolte“). Lieber Camus-„Kenner“! Camus war in diesem,
1953 veröffentlichtem, Buch eindeutlich bekannt, was Unschuld und was Verbrechen sei. Mir, in Wien, und
Ihnen, irgendwo, aber nicht. Woraus schließen Sie, dass nicht Hw. Rauch unrecht hat und Conradi recht?
Weder der eine noch der andere hat seine Gründe dargelegt.
Pünktchen Die SJM-Priester haben niemandem mit „Krankheit und Tod“ gedroht und Sie wissen das auch! Eine
aufrichtige Frage eines unbeteiligten Beobachters: Pünktchen, sind sie aus der Diözese Fulda, aus der
Umgebung von Schwarzbach, Eckweisbach, … ? Wieso sind Sie so socher, dass Ihre Behauptung richtig ist?
Begründung? Die „Kommunionmappen“ – in Wahrheit handelt es sich lediglich um eine – seien „durch eine
stark Angst machende Theologie“ gekennzeichnet. Begründung? Die hat Hw. Rauch vergessen. Also stimmt
das, was Hw. Rauch sagte nicht! Wieso nicht? – Das hatte Herr Leopold Conradi vergessen zu sagen. Rauch –
Conradi 1:1
Sulpicius Danke für den Tip. Die Sedis sind anscheinend doch nicht so dumm, wie sie sich manchmal präsentieren.
Allerdings – der Meinung von jemandem zuzustimmen bedeutet nicht, man gehört zum selben Club.
Sulpicius: Nun, im freimaurerischen Wien mag man das so sehen… Lieber Sulpisius – öffnen Sie endlich
die Augen – die Freimaurer in Wien würden sagen: mit der FSSPX haben wir etwas tolles in die Welt gesetzt.
Denken Sie mal nach – divide et impera – wem könnte dieser Spruch das Wasser auf die Mühle treiben?
Krueg zwischen den Religionen Hat jemand noch eine unbeantwortete Frage betreffend der Exkommunikation
der von Léfèbvre geweihten Bischöfe? Mit diesem Artikel dürften alle Fragen beantwortet sein. Bis
jetzt war vielleicht die Frage, ob die FSSPX eine Sekte ist oder nicht, unklar – nach der Wortmeldung
dieses „Prälaten“ dürften alle Unklarheiten beseitig sein.
Navon @apex konnte bisher noch keine Argumente bringen – Sie müssen verstehen, da ist halt einer gezwungen,
in tiefere Schublade zu greifen, sonst könnte er sich hier nicht zu Wort melden.
Gotthard Ich muss mich der Feststellung von @Christian Hüller anschließen. Vom Standpunkt der kath.
Kirchenrechts muss man sagen: Pech für den Mann. ‘Ist eben eine Dumpfbacke Ihr Beispiel zeigt aber ganz
genau die Grenzen der Regelung der kath. Kirche: 1. Die Ehe ist ein Sakramen, dennsie veranschlaulicht
die Liebe Gottes zu den Menschen – auf welcher Weise eine so gescheiterte Ehe dies wiederspiegeln kann,
ist mir schleierhaft. 2. Für die beiede Geschiedene ist eine neue Partnerschaft unmöglich – vom Sex
nicht zu reden – hier ist die Verpflichtung zum Zölibat als eine Strafe zu verstehen, bei den Klerikern
ist beruht diese Verpflichtung auf der Gnade Gottes, sie haben nämlich das Charisma, ehelos zu leben.
Hier müsste man entweder sagen, jeder kann ehelos leben – dann wäre das Charisma weg – oder man behält
das Charisma – dann müsste man aber eine zweite Ehe zulassen. Übrigens: es könnte sein – ich schließe
darauf aus der dummen Antwort des Mannes – dass in ihm eine Berufung zum Priestertum verloren ging, denn
so eine dumme Antwort ohne „Rücksicht auf Verluste“ wird bei den Piusbrüdern als Aufrichtigkeit. Kirchentreue
und Geradlicnigkeit sehr hoch geschätzt.
@bonifatius Wieso soll G. Davila die innerkirchlichen Probleme vor und nach dem VII und damit deren „Matadoren“
nicht gekannt haben? Dies bestreite ich nicht – aber ein Philosoph, wenn er sich anmaßt einen Theologen
wegen seiner Theologie zu kritisieren, dann hat er eindeutig die Grenzen seiner eigenen Wissenschaft überschritten.
Er mag auf Grund der persönlichen Frömmigkeit zu den von Ihnen genannten Schsüssen gekommen sein, die
Richtigkeit dieser Schlüsse kann aber weder er noch Sie beurteilen – da weder er noch Sie ein Theologe
sind. Zur Kritik von Rahner: mir persönlich gefällt sein Ansatz nicht – ich beschäftige mich auch nicht
allzu viel mit ihm – man kann ihm allerdings nicht absprechen, dass er – ich wiederhole – so wie die bekannten
Theologen wie Th. v. Aquin, Augustinus usf. den Dreieinen den Menschen von heute näher bringen und verständlich
machen wollte und sich nicht damit zufrieden stellen konnte, alte Lösungsmodelle aufzuwärmen, die heute
eine ganz andere Bedeutung haben als in der Zeit ihrer Entstehung (z.B. Limbus) und somit den Dreienen
eher verdecken als offenbaren würden. Das war und ist natürlich eine schwere und wichtigere Arbeit –
wesentlich schwerer als das Wiederholen von alten Zitaten, was in den Reihen der Tradis als „Rechtgläubig“
angesehen wird, oder das Auswendiglernen und Zitieren des Korans (eine Ähnlichkeit zwischen Muslimen
und den Tradis ist hier schwer zu bestreiten) – aber eben unbedingt notwendig, wenn die Kirche Lehrerin
der Menschheit bleiben will
Christian Hüller m. E. ist in diesem Zusammenhang zu viel Entscheidungsvollmacht beim Papst konzentriert,
was man vielleicht einmal überdenken müsste… Liebe Grüße von Pater Lingen und den restlichen Sedivakant-lern …
Trennung ist möglich – aber keine erneute Heirat Es wundert mich, wieso in der Zusammenstellung kein
Wort vom Privilegium Paulinum und Petrinum steht, wo eine gültig geschlossene Ehe aufgelöst wird. Gehören
sie nicht zur Lehre der Kirche?
@bonifatius Das philosophische Werk von Nicolás Gómez, so wie Sie Ihn zitieren, ist für eine Theologie
ohne Bedeutung – er kann sich in seinen Werken auf seine Zeitgenossen beziehen – K. Rahner, H. U. v. Balthasar
betriffen seine Erkenntnisse jedoch nicht. Jeder Gedanke ist zeitlich, kulturell, soziall und persönlich
bedingt – dies würde auch Ihr oben genannter Philosoph bestätigen – alle, die seine Feststellungen in
Lateinamerika, in Westeuropa unkritisch als bare Münze zu nehmen, wird der „Plappermaul“ aus viena als
unphilosophisch benennen und diese dazu auffordern, sich etwas mühe zu machen, die Hintergünde der Arbeit
der von ihnen kritisierten Theologen zu erforschen. Wenn Sie dazu entweder keine Zeit oder keine Möglichkeit
haben, dann mein Vorschlag: bis auf weiteres.
@bonifatius Sie haben Recht: die von Ihnen angeführten Aphorismen können nicht von einem Theologen stammen –
höchstens von eine Philosophen, der Schwierigkeiten mit der kath. theol. Hermeneutik hat. Sie hingegen
sind nicht einmal ein Philosophe.
@bonifatius Theologen Küng und Rahner ergehen, die überzeugt waren, Gott, den Dreieinen durch ein Sieb
schütten zu können. Lieber bonifatius, sie wollten Gott den Dreieinen nicht durch ein Sieb schütteln
sondern sie versuchten Ihn Menschen, wie Sie und Ich, näher zu bringen und verständlich zu machen. Ebenso
wie Thomas von Aquin, Augustinus, Bonifatius, usw. Was die für die Menschen damals geschafft haben –
die unter anderen zeitlichen, kulturellen und sozialen Umständen lebten – schafften die von Ihnen genannten
Theologen heute.
Evolutionstheorie Man muss einfach zugeben, die ET ist bisher die plausibilste Erklärung für die Entwicklung
des Lebens auf der Erde. So wie jede Theorie hat auch sie ihre Grenzen. Um auf die Grenzen aufmerksamm
zu machen ist die Aufgabe der Wissenschaftler – nicht der Theologen. Die Grenzen einer Theorie sind unabhängig
vom Glauben. Auch ein Theologe muss sich in dieser Angelegenheit innerhalb der Wissenschaftstheorie bewegen.
Würde er aber dies verlassen – so wie die Kreationisten und die Intelligent Design-er, die ganz einfach
ein antikes Tekst hernehmen, um z.B. das Alter der Welt zu bestimmen, oder Gott als Designer in eine wissenschaftliche
Diskussion hineinschmugeln wollen – wäre das verwerflich. Eine bloße Kritik wäre aber zu wenig – zur
Zeit kann aber niemand eine bessere Theorie herzeigen, die weitere Grenze hätte.
Schüttel Aber warum hat der Papst Ratzinger über vier Stunden mit dem Häretiker Hans Küng in Castel
Gandolfo zusammengesessen und zusammengegessen? Die Antwort ist einfach: einige Tage davor war er 20 Minuten
mit dem schismatischen Bischof Fellay zusammen. Irgendwie muss man die Wertigkeit einzelner Besucher manifestieren.
Florian; Dr. Alexander Pytlik @Floian: Haben Sie am Altar noch nie einen Friedensgruß mit einem Ihrer
Mitbrüder ausgetauscht? Haben Sie noch nie einen Friedensgruß am Altar gesehen??? Mondestens die Hände
eines der Beteiligten liegt an den Schultern des anderen – im Bild sind die Hände unten!!! @ Dr. Pytlik:
Sie haben recht mit der Feststellung: ST. PÖLTEN IST WELTKIRCHLICH EXEMPLARISCH Jedoch: die Fragen und
Vorwürfen auf dieser Seite sind altbekannt – es gibt nichts neues. Ich würde an Ihrer Stelle und mit
Ihren Kenntnissen eine Seite einrichten (homepage im Fachjargon – so wie mich meine Tochter lehrte) und
jeden der mit diesem Thema Probleme oder Fragen hat auf diese Seite verweisen. So würden Sie sich viel
Zeit ersparen und – für die ganze Welt ein durchsichtiges Kompendium der Ereignisse schaffen.
Adrian Leverkuehn: Wenn Sie nur aus Büchern schreiben, so schlage ich Ihnen vor „Hitlers Religion“ von
Michael Hesemann zu lesen und auch aus diesem Buch zu schreiben. Das heißt nicht, dass ich die Arbeiten
von Hans Küng nicht schätzen würde, aber er ist kein Historiker. Mal im Ernst: es mag ja richtig sein,
was Sie schreiben, die Frage ist bloß ob die Gründe hierfür in der Religion zu finden sind. Wäre es
so hätte es keinen Faschismus in Italien, Spanien oder Chile geben dürfen. Alles kath. Länder. Ihre
Vergleich ist falsch: es gibt einen Unterschied von Nationalsozialismus und Faschismus – wenigstens was
die Judenfrage betrifft. Egal welsches Buch Sie aufschlagen würden – das kann niemand bestreiten.
Dr. Alexander Pytlik: Sehr geehrter Herr Dr. Sie verschwenden Ihre Zeit! Für die, die mit der Visitation
in St. Pölten Probleme heben, bringen Ihre Beiträge überhaupt nichts. Für die aber, die damit keine
Probleme haben, ist dieses Artikel ein neurlicher Versuch von Küchl – Rothe & Co die Visitation irgendwie
rückgänglich zu machen. Keiner aus dieser Gruppe nimmt sie ernst. Man sollte durch Beiträge bei den
Erstgenannten nicht den Eindruck erwecken, man würde sich für ihr Anliegen interessieren. Das wäre
gegen die christliche Nächstenliebe und das Gebot „du sollst nicht lügen“. Sie kommen halt mit der Situation
nicht zu recht – aber eine Hilfe kann Ihnen außer dem Geistlichen im Beichtstuhl oder dem Psychiater
niemand bieten. Auch kein kreuz.net Artikel.
Malachias Also: der Klassifizierung Ihrer Aussagen von @Potestant als rabiater Dauerregen aus Kot und
Erbrochenem haben Sie hiermit eine kaum überbietbare Grundlage geschaffen. Alle Auchtung
Heggi: Dass es Probleme mit dem Priesternachwuchs gibt, steht außer Diskusion. Bin aber der Meinung,
dass die Zahlen der Weihen in den Diözesanseminaren nicht alles über den Priesternachwuchs einer Diözese
aussagen. Bekanntlich gibt es auch einige Ordenpriester, die vor dem Eintritt in den Orden auf dem Gebiet
einer Diözese wohnten.Sie müssen natürlich nicht in der Heimatdiözese geweiht und eingesetzt werden,
aber sie gehören ebenso zum Priesternachwuchs der jeweiligen Diözese.
Heggi „Ich werde euch den Tröster senden, und er wird euch in alle Wahrheit einführen…“ Nun, auf diesen
Tröster berufen sich auch die Modernisten nach dem 2. Vat – sie sehen dieses Konzil als Werk dieses Trösters.
Aber wie Sie sehen, es gibt doch Gruppen, die doch nicht so viel Vertrauen in die Worte Christi haben
und der Meinung sind, der Hl. Geist darf nur so wirken, wie sie sich das vorstellen.
Heggi: So eine Stellungnahme war zu erwarten. Ich frage Sie: an welche von Ihnen angeführten Ausreden
darf sich eine „modernistische“ Diözese nicht berufen? Oder treffen sie alle auch bei den Modernisten
zu? Wieso dann die ständige Schwarzmalerei betreffend Priesternachwuchs bei den ungläubigen oder lachsen
Modernisten? @Laikos: eine Empfehlung – bevor Sie etwas schreiben, versuchen Sie sich zu informieren.
Gotthard Ein echter Hammer!!!! Gotthard, wocher habe Sie diese Angaben. Wenn sie stimmen, dürfte betreffend
der „echten Erneuerung der Kirche“ von Seiten der „rechtgläubigen“ Tradis alles klar sein.
Häresie Ich habe keine Ahnung, wieso im Artikel und im Beschwerdebrief Auszüge aus der Diplomarbeit
des Betreffenden präsentiert wurden. Wollte der Herr auf sich aufmerksamm und eine Werbung für sich
machen? Oder: Wollte er auf irgend welche Häresien hinweisen? Weder das eine noch das andere ist ihm
gelungen: – solche Arbeiten sind ein alter Hut – keiner interessiert sich wirklich dafür – die Werbung
war also nutzlos. – eine Häresie bei den Fragestellungen ist nicht zu finden. Fragen kann bekanntlich
nicht häretisch sein. Außer der Feststellung: nach dem Eheverständnis der lat. Kirche sei die Ehe ontologisch
unauflösbar. Diese Feststellung ist nicht häretisch, sondern nur einfach dumm und fußt nicht im Irrgaluben
sondern in fahlender Kenntnis der Dinge. Ontologisch unauflösbar ist die Ehe nach dem Verständnis der
Orthodoxen Kirchen, nicht aber nach dem katholischen Eheverständnis. Diese Feststellung reicht aber trotzdem
nicht zur Häresie.
@Guiseppe und @Athanasius @Guiseppe: Wer sind denn bei Ihnen „die Tradis“? bitte lesen Sie die Wortmeldungen
in diesem Forum betreffend des V2 Konzils – dann wissen Sie wen ich unter „Tradis“ meine. Dass V2 ein
unglücklicher Ausdruck ist, dessen bin ich mir auch bewusst – mit der Zeit übernahm ich aber die Ausdrucksweise
der Forum-Beteiligten damit alle wissen was gemeint ist. Zur Gleichwertigkeit des Konzils: @Athanasius
und zum Teil @ Guiseppe: Das 2. Vat. Konzil erhebt, ebenso wie alle andere Konzilen der Kirche den Anspruch,
in einzelnen Punkten der Lehre und Leben der Kirche in eine Richtung zu zeigen – sei es durch dogmatische
Definitionen im Fall eines Irrgalubens, sei es durch allgemeine Richtungsangabe, wie beim 2. Vat. der
Fall war. Da die von 2. Vatikanum angegebene Richtung wurde durch die überwiegende Mehrheit der Konzilsväter
als Richtig angenommen wurde, muss es als solche anerkannt werden – wenn man zur Kath. Kirche gehören
will. Das es vielleicht nach 40 Jahren einiges mehr Klarheit bedarf als vor 40 Jahren, ist keine Frage.
Ändert aber nichts an der Grundrichtung. Über dogmatische oder nichtdogmatische Erklärungen und deren
Verbiondlichkeiten zu streiten ist ganz einfach lächrlich. Die Richtung ist jedem Klar – will man zur
Röm. Kakth. Kirche gehören (manche nennen diese Kirche V2-Sekte) dann nimmt man diese Richtung an –
will man nicht – dann gibt es keine Grundlage zur Diskussion.
laikos Auf den Papst müssen auch die gefallenne Katholiken höhren! Ihre Feststellung ist falsch. Auf
den Papst hören die, von Ihnen definierten „gefallenen“ Katholiken, immer – die Piusbrüder nur dann,
wenn es ihnen in den Kramm passt. Eine konstruktive Kritik am V2 ist jederzeit willkommen – die Tradis
können das aber nicht. Solange das V2 in ihrer kleinen Welt nicht gleichwertig mit den anderen Konzilen
angesehen wird, ist einer konstruktiven Auseinanderstzung jede Grundlage entzogen. Theoretisch könnte
man alle Konzilen der Mutter Kirche kritisieren – angefangen vom Apostelkonzil bis zum 2. Vat. Das wäre
aber „zu modernistisch“, denn man könnte auch das Tridentinum in frage stellen – die Hl. Kuh der Tradis.
möchtegern-kathole: Wir reden anscheinend aneinander vorbei. Meine Kritik beim vergleich des @AthanasiusII
war, dass man aus zwei verschiedenen „Notständen“ die gleiche Konsequenz zog, nämlich: die Weihen in
den Ostblockstaaten waren ohne Mandat des Hl. Stuhles waren aber auf Grund des Notstands gültig und erlaubt –
ergo: sind die Weihen der Piusbrüder ebenso gültig und erlaubt. Sie werden zugeben müssen, dass das
so nicht stimmen kann. Ich bechaupte nicht, dass diese Gleichung die persönliche Meinung des @Athanasius
wiederspiegelt. Es könnte sein, dass er nur eine gängige Gleichung wiedergibt, die in einigen Kreisen
im Forum kursieren. Die Gleichung selbst ist aber Fehlerhaft.
Notstand @möchtegern-kathole: AthanasiusII hat nicht (!) die ‘Notstände’ an sich verglichen, Zitat Athanasius
II: Nur ist der Casus Lefebvre natürlich sehr umstritten und schwieriger (auch für den Apostolischen
Rota), da eine moralische Überzeugung einer Notsituation vorliegt, da man etwa in kommunistischen Ländern
auch ohne Normen des Hl. Stuhles Bischöfe ohne Mandat weihte, wie in Rußland. Alles klar?? @golfi: Durch
die Einführung der neuen Messe ist für viele die Gefahr diesen „ Tode“ zu erleben, größer geworden.
Haben Sie da mal darüber nachgedacht. Mein Lieber! Am gedeckten Tisch zu sitzen und über den Tod zu
sprechen ist einfach lächrlich. Haben Sie vieleicht mal darüber nachgedacht. In die Situation der Kirche
in der ehemaligen UdSSR oder Tschechoslowakei können Sie sich nicht einmal im Traum versetzen. Erst wenn
das Ihnen gelingen würde, dann könnten wir über die Wertigkeit eines geistigen oder körperlichen Todes
unterhalten. Bis dorthin schlage ich Ihnen vor:
Athanasius II Es ist einfach lächerlich den s.g. „Notstand“ des E.B. Lefebvre mit dem Notstand der Kirche
in den ehemaligen Ostblockstaaten zu vergleichen. Dort handelte sich um Leben und Tod beim Kontakt mir
Vatikan – beim Lefebvre einfach nur um eine Sturheit eines alten Herrn. Es wird den „Modernisten“ immer
wieder Rechtspositivismus vorgeworfen. Meine Frage in dieser Angelegenheit ist: wer ist rechtspositivistisch:
die Bischöfe in den Ex-Ostblockstaaten, die unter Lebensgefahr Priester und Bischöfe weihten, damit
die Sache Christi wetergeführt wird, oder die Brüder der PSSPX die sich im vollgefressenen Westen auf
diese Bischöfe berufen, ohne einer Lebensgefahr und ähnlich ausgesetzt zu werden und Bischöfe weihen
lassen nur um ihre eigene Sache durchzusetzen?
zur Entschlossenheit Wenn der Heilige Vater sage: „So ist es, ich spreche als euer Papst“ War das nicht
der Fall anläßlich der Liturgiereform? Und was ist passiert? – Ein sturer Erzbischof war der Meinung,
er kann es besser als der Papst. Jetzt auf einmal wünscht man sich wieder diese Vorgehensweise. Wenn
das keine Politik ist!!!
Taufscheinkatholik Man weiß seit vielen Jahrhunderten, dass ungetaufte Kinder in den Limbus kommen. „Man
weiß“ – wer weiß das? Limbus war und ist eine Hypothese, die notwendig wurde, damit verschiedene Lehrsätze
der Kirche, wie z.B.: „extra ecclesiam nulla salus“ und die Lehre vom „Barmherzigen Gott“, unter einen
Hut gebracht werden konnten. Limbus ist weder Bestandteil der Offenbarung noch der dogmatischen Lehre
der Kirche. Was für Gründe hat man für die Anzweiflung? Gar keine, man hat sich nur mit der Tatsache
versöhnt, dass sich nicht der Liebe Gott an die dogmatische Lehre der Kirche halten muss, sondern umgekehrt –
die dogmatische Lehre muss sich an den Lieben Gott orientieren.
#47 Stimme aus Wien 16:56:51 | Donnerstag, 28. September 2006
Asphyx Ich komme aus dem Staunen nicht heraus: seit 13:22 steht die Behauptung:das NT ist in den 400 Jahren
seit der Geburt Jesu entstanden ist (die Offenbarung des Johannes sogar noch später)! und keiner rührt
sich. Lieber @Asphyx – welche Literatur benützen Sie? Also, außer Dan Brown im Sakrileg, behauptet das
heute niemand. An @alle die der Meinung sind, das AT hat keine Friedensvision. Hier eine kleine Nachhilfe
Gewalt und Frieden im Alten Testament www.autobahnkirche.de/…/gewalt/lohfink.html
doublemax: Die Brücke: Der den Grund seiner Existenz in sich trägt und den wir Gott nennen, dieser hat
das Universum erschaffen und ist Mensch geworden. Also: für mein Geschmack ist sie wirklich enfach –
sogar zu einfach. Diese oben beschriebene Behauptung ist Ihrer Meinung nach die logische Kosequenz der
Kontingenz des Universums? Wieso hatte sich der „der den Grund seiner Existenz in sich trägt“ nicht lieber
Mohammed geoffenbart, statt Mensch zu werden? Oder wocher wissen Sie dass er nicht Zeus, Jupiter oder
Venus war? Kann man aus der Kontingenz des Universums nur auf Jahwe schließen? Eine Brücke muss halt
tragbar sein!
doublemax Unter der Annahme dieser Axiome kann sehr wohl bewiesen, daß das Universum kontingent ist.
Also: eine apodiktische Wahrheit ist das nicht. Und dieses Ding, das den Grund seiner Existenz in sich
selbst trägt (notwendig ist, d.h. nicht nicht existieren kann) nennen wir Gott. Ich bin gespannt, wie
werden Sie die Brücke von diesem „Gott“ zu Gott Jesu Christi schlagen.
@lanorganist was ist das für ein albernes Geschreibsel? Haben wir Grimm’s Märchenstunde? Nein, sondern
Wahlen in Österreich! Den braven Katholiken auf dieser Seiten muss doch jemand sagen, wer ihre Interessen
vertritt und wer gegen ihre Feinde kämpft.
Schnabeltierkönig Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert. ts.ts.ts.ts… und man
sagt die Geschichte sei Mutter der Weisheit… ts.ts.ts.ts
Schnabeltierkönig Lieber König aller Schnabeltiere! Was habe Sie nicht verstanden? Dass die Kreuzritter
in Namen Gottes getötet haben? oder: dass im Zuge des 30 Jährigen Krieges die Söldner im Namen des
Gottes der jeweiligen Konfession getötet haben? oder: dass während der Inquisition letztendlich die
Urteile in Namen Gottes gefällt wurden? Heute können wir das alles verurteilen – aber damals waren alle
diese Vorgangsweisen konform mit der Lehre der Kirche.
Dr. Carlo Regazzoni lieber Herr Dr.: Ich, und alle Anderen die sich mit dem Thema ernsthaft außeinande
gesetzt haben, würden Ihnen sagen: halt’s Maul! Das Christentum nimmt die Herausforderung war und es
sie verteäufelt sie nicht. (die Herausforderung) Sie können sich ruhig in Ihre Kuschelecke zurückziehen –
stört keinen – aber, bitte, halten Sie ihr Maul.
Benedikt78 Ihr link funktioniert nicht: hier ein Versuch für die, die kath.net nicht verabscheuen: Nicht
vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider’ www.kath.net/detail.php?id=14655
Schnabeltierkönig Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten
und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen! Jawohl: heute. Lesen Sie bitte nach, welcher
Meineung z.B. der Hl. Bernhard von Clairvaux war.
Schnabeltierkönig So einfach ist das aber nicht! Haben die Kreuzritter nicht im Namen Gottes gekämpft
und getötet? Daraus zu schließen: der christliche Glaube (sei) vernünftig und der Islam unvernünftig –
ist nicht Aufrichtig.
virOblationis Zufälle Und die Mörderin von Prior Roger war Orthodox. „Sie (sc. die Untat) sei in keiner
Weise ‘politisch motiviert’ und besitze keinen religiösen Hintergrund.“ Diese Zufälle o^/
@santa rita Bis zu: Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus, Darwinismus,
Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen Lebensbereichen
an. stimme ich Ihnen ganz zu. Jedoch in dieser gemeinsamen Frontschtellung übernehmen wir Christen sehr
oft eine unvernünftige Haltung, die der christlichen Gottesvorstellung nicht entspricht.
@Guldin; @Adamah Meine Herren oder Damen! Die Vorlesung des Hl. Vaters bezog sich nicht auf die geschichtliche
oder gegenwärtige Verbrechen der Religionen. Im Namen welcher Religion hat man mehr gemordet? – ich glaube
auf diese Frage werden wir keine fundierte Antwort finden. Ich neige zum Christentum, als Sieger, denn
das Christentum ist immerhin etwa 600 Jahre älter. Es könnte aber ohne weiters stimmen, dass der Islam,
durch intensive Bemühung um die Anzahl der Todesopfer in Namen der Religion, dem Christentum gleichgestellt
ist oder es sogar Überflügelt. Die Vorlesung hatte die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft zum Thema.
Daraus folgt auch die Betrachtung der unterschiedlichen Gottesvorstellungen des Islams und des Christentums.
Etwas unvernünftges ist mit der christlicher Gottesvorstellung nicht vereinbar – mit der Islamischen
aber doch. Das kann niemand bestreiten, weder ein Christ oder ein Muslim, noch ein Atheist oder Agnostiker.
zurückgenommen? Eine irreführende Überschrift: sollte eher heißen: richtiggestellt Es wurden weder
die Verurteilung des Djihad nocht die Unvereinbarkeit von Unvernunft und Gott zurückgezogen. Es wurde
nur darauf hingewiesen, dass der Hl. Vater damit nicht die Absicht hatte, die Muslime zu verletzen oder
dem Dialog einen Absage mit ihnen zu erteilen.
Josefus Natürlich müsste es auch im Französischen heißen: Tu es Petrus. Nein lieber Josefus: im Französischen
würde man schreiben: tu es (la)pierre. Da die Assoziation zwischen la pierre (Stein oder Felsen) und
Pierre (Peter) näher ist als Petrus (Fels) und Peter (Meier o.ä.). Meine Wortmeldung war aber nicht
bös’ gemeint. Die Pointe lag eher auf dem „was“. Nichts für Ungut :(3
Maledica Ich finde es unverantwortlich von den Baumschulen in Österreich, dass sie ihre Zöglinge nicht
mit dem Hinweis in die Welt geschickt haben, dass es auch andere Schulen gibt, die vielleicht etwas mehr
gelehrt haben – wie z.B. die Baumschulen in Deutschland. Bei der öster. Bildungsministerin besteht ein
großer Nachholbedarf. Jetzt zur Sache: Mit Christus wurde der Alte Bund erfüllt, welcher nunmehr keinen
Bestand mehr hat. Es gilt, was Christus verkündet: Die Liebe. Wo haben Sie das gelernt? Oder kamen Sie
von sich aus auf diese Idee. Was Glauben Sie, wieso wurde in der christlichen Bibel das Alte Testament
dem Neuen hinzugefügt? Weil die Christen Angst hatten, dass das AT länger ist als das NT? Übrigens
beschreibt das AT oft Gewalt, ohne zu dieser aufzurufen Also jetzt ist es fix: Sie haben die Bibel nicht
gelesen. Keine Bange: hier eine kleine Nachhilfe:Gewalt in der Bibel de.wikipedia.org/…/Gewalt_in_der_Bibel
Übrigens: ich schließe mich der Meinung @sozialkatholisch an: ich denke auch das man den einen Fall
jetzt nicht überbewerten sollte, und auch: In allen Gruppen gibt es zudem strengere und auch liberalere
Leute. Würde man alle über den selben kamm scheren würde der Wirklichkeit nicht gerecht.
Maledica Ich muß den Islam aber am Koran fest machen, da dieser die Grundlage für diese Ideologie ist.
Dieser ist voll von Aufrufen zu Gewalt und Terror. Jetzt mal ehrlich: die Bibel ist frei von Gewalt? Oder
Sie kamen noch nicht dazu, die Bibel zu lesen?
Maledica Kompliment an die deutsche Baumschulen – Sie dürften sie allerdings in Österreich absolviert
haben. Es gibt zwischen dem Natinal-Sozialismusund dem Islam einen Unterschied. Der National-Sozialismus
ist eine Ideologie – der Islam eine Glaubensgemeinschaft. Die Gleichung: Islam=Ideologie kann nur in einer
österreichischen Baumschule zur Welt komme – da die deutschen auf Maturniveau sind. Einer Glaubengemeinschaft
das Recht auf Existenz abzusprechen – damit wird das Christentum Schwierigkeiten haben. Ich erlaube mir
an dieser Stelle Sie wörtliche zu zitieren: dies wäre normalerweise nicht nötig zu schreiben, da es
für einen Christen selbstverständlich ist, doch da der geistige Analphabetismus hier groß zu sein scheint,
sei diese Tatsache deshalb extra erwähnt! Ich hasse den Islam, doch ich bemühe mich, den einzelnen Muselman
zu lieben! Also, Ihrer Meinung nach gehört der Glaube nicht wesentlich zum Menschen. Ich möchte gerne
sehen, wie sie jemanden lieben können, ohne es zu akzeptieren dass er eben ein Muslim ist.
Maledica Danke – sehr lieb diese Wiederholung. Also: Die Tat an Roger Schutz ist NICHTdurch das Christentum
zu rechtfertigen Und danach: Die Ideologie des Islam gehört ausgemerzt. Sie meinen Wahrscheinlich, auch
mit Feuer und Schwert, wenn notwendig, denn die Muslime werden sich nicht so leicht von ihrem Glauben
trennen. Diese Tat wäre durch das Christentum zu rechtfertigen Also: ich weiß es nicht, wie diese Weisheit
außerhalb Österreichs gesehen wird – aber in Österreich klingt sie Wahnsinnig witzig. Und ich bin überzeugt,
das liegt nicht an der Luft.
Islam-Islamismus Luminita Zamfira Solcan, die Mörderin von Prior Roger Schütz ist eine Rumänin, also
sie ist höchstwahrscheinlich Orthodox. Also: 1. Die Orthodoxie ist tolerant – nur die Orthodoxen nicht
2. Die Orthodoxie ist dialogbereit – nur die Orthodoxen nicht 3. Die Orthodoxie bekennt sich zu seiner
Geschichte – nur die Orthodoxen nicht 4. Die Orthodoxie kennt Religionsfreiheit – nur die Orthodoxen nicht
5. Die Orthodoxieist friedliebend – nur die Orthodoxen nicht 6. Die Orthodoxie verurteilt Gewalt – nur
die Orthodoxen nicht Meine Damen und Herren – wo liegt wohl das Problem? ?:)
Dr. Carlo Regazzoni Was macht den Unterschied zwischen: voller Gemeinschaft mit der Konzilskirche und
katholisch aus? Die Konzilskirche ist Ihrer Meinung nach nicht katholisch? Wahrscheinlich würden Sie
mit ja antworten und diese Auffassung ist auch das Problem der Pius-Burschen.
Dr. Carlo Regazzoni: Nun, ich erlaube mir kreuz.net zu zitieren: „Wir stehen nicht vor einer Häresie.
Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“ und danach:
Das Problem sei lediglich, daß eine vollkommenenere Gemeinschaft fehle. Also, die Brüder sind nicht
in der vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche. – so weit die Worte des „unfehlbaren“ Kardinals. Ich
akzeptiere es, das „Schisma=nicht in der Gemeinschaft der Kath.Kirche“ sich vom Begriff: nicht in voller
Gemeinschaft der Kirche unterscheidet (sprich: für den zweiten Fall gibt es noch keinen Ausdruck). Jedoch,
aus dem Aussage des Kardinals: „Nicht-Schisma= volle Gemeinschaft mit der Kirche“ zu schließen ist Dummheit.
Athanasius: Verzeihung: ich habe Ihr Beitrag übersehen: natürlich – sie wären weder exkommuniziert
noch suspendiert wenn sie nicht in Katholiken wären – aber eine Exkommunikation bedeutet: der Betreffende
befindet siche nicht mehr in der Gemeinschaft der Kirche. Eine Suspendierung bedeutet: die Amtshandlung
des Betreffenden ist unerlaubt und wirkungslos. Z.B.: Beichte bei einem FSSPX Priester ist, außer in
Lebensgefahr, wirkungslos – d.h.: Kommunionsempfang nach dieser Beichte ist ein Sakrileg – da die SÜnden
nicht vergeben wurden (auf Grund der fehlenden Jurisdiktion des Geistlichen). Soweit die kirchliche Gesetzgebung.
Alles klar? Man machts es trotzdem! Sprich: was jukt uns das Kirchenrecht. Auch eine mögliche Einstellung.
Die Frage ist, ob sich um eine katholische oder andere Einstellung handelt?
DDL – Zölibat Nun, mit dem Vergleich des Umstiegs von Zigarren auf Light-Zigaretten haben Sie recht.
Es ändert aber nichts daran, dass die Kompensierung von Bedürfnissen und Drängen auch zum „Nichtraucher“
führen können: es ist in unserer Gesellschaft allgemein bekannt und gefordert, sein agressives Potenzial
nicht auszuleben, sonder sie durch Sport, Kunst etc. zu kanalisieren. D.h.: wenn mich der Chef ärgert
soll ich mein agressives Potenzial nicht auf meinem Freund entladen, sondern es irgendwie, für die Gesellschaft
ungefährliche Art zu kanalisieren (ich höre z.B. Mozart). Hier wird also ein „Nichtraucher“ gefordert
und nicht jemand, der nur mit „kleinen Watschen“ (Light-Zigaretten) seine Agressivität auslebt. Eine
mißlungene Kanalisation kann natürlich auch zu Gesundheitlichen Problemen oder Problemen in der Gesellschaft
führen. Ebenso wie das Zölibat. Das Zölibat ist kein genuin christliches oder katholisches Phänomen:
Ehelosigkeit gibt es in jeder chr. Konfession und in jeder Religion (Budhismus, Islam …). Dass jedoch
das Priesteramt an die Fähigkeit des zölibateren Lebens gebunden wird, ist Dummheit. Christlich gesprochen:
dem lieben Gott wird durch ein Gesetz (kirchliches) vorgeschrieben, welche Männer er zum Priestertum
berufen darf. Ich glaube nicht, dass der liebe Gott Zeit und Lust dazu hat, alle, von den Menschen beschlossenen,
Vorschriften zu lesen und sich danach zu halten.
Guntram …auch wenn sich der wiener hawerer auf den Kopf stellt, die FSSPX ist katholisch, auch wenn
das ihn sein Quadratschädel nicht hineinwill. Höchste vatikanische Stellen, haben dies bestätigt. Nun
ja,… Die Bischöfe sind exkommuniziert, die Priester suspendiert. Also, FSSPX ist voll katholisch!
DDL-Ödipus den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet?
Keine Ahnung. Laufen Sie noch immer in den Stöckelschuhen der Mutter? Bitte bei Freud nachzulesen! dass –
grundsätzlich einwandfreie – erotische Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet
werden Diese Art der Kanalisation gibt es auch bei denen, die im Zölibat leben – was glauben Sie, wieso
gibt es so viele Geistliche (Brüder und Schwester), die sich so radikal mit einer Wissenschaft, Kunst
o.ä. beschäftigen? Oder wieso haben die betreffende Herrschaften Zeit für die Probleme ihrer „Schäfchen“
jederzeit (Tag und Nacht)? Natürlich geht es auch um die Kanalisation (nach Freud) eines Überschusses –
ähnlich wie im 19. Jh. die Lehrerinen, die nicht heiraten durften (nicht wegen einer kirchl. Vorschrift,
sondern wegen der Erwartung der Gesellschaft) ganz und gar nur der Bildung ihrer Schutzbefohlener lebten,
leben heute Leute ganz und gar nur für das Wohl ihrer Schutzbefohlener.
DDL – Zölibat Das Zölibat ist in der Tat „widernatürlich“ im gleichen Maße, wie es widernatürlich
ist, den Wunsch des kleinen Jungen, sich seiner Mutter erotisch zu nähern, zu unterdrückenn. (Ganz bestimmt
haben Sie schon von Oidiouskomlex gehört.) Ich bin kein Befürworter des Pflichtzölibates – aber zu
behaupten, das Zölibat wäre nicht lebbar, ist einfach ein Blödsinn.
Dr. Carlo Regazzoni: dass Sie sich zwar für katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es
aber in keiner Weise sind. Sind Sie nicht der Meinung, dass man diesen Satz eins zu eins auch auf Sie
Anwenden könnte?
Brigitte Bussman Wer ist denn dieser Jesus – was wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen
der Kirche ist es doch egal, wer der historische Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus
von Paulus, der mit dem historischen Jesus nichts mehr zu tun hat. Ich nehme an, Sie meinen es zu wissen,
wie man zum historischen Jesus gelangen kann – leider sind auch Sie auf dem Holzweg.
Malachias Nun: auch Dan Brown behauptet in der Einleitung seines Romans „Sakrileg“, dass alle Daten geschichtliche
Wahrheiten sind. Was mir aber beim Dan Brow noch Besser gefällt ist, das er sonst nicht der Autor von
zahlreichen Micky-Maus und ähnlichen Romanen ist, wie Ihr „seriöser“ Pier Carpi. Übrigens hier eine
Auflistung: www.comicguide.de/php/suche_p.php?search=Pier+Ca…www.kreuz.net/ Eine seeeeehr seriöse
Quelle!! Vielleicht finden Sie hier weiter Hinweise für Ihre Wahrheit.
Malachias Wieso soll ich das Buch von Pier Carpi „Die Prophezeiungen Johannes’ XXIII.“! zu Rate ziehen,
wieso nicht gleich „Sakrileg“ oder „Da Vinci Code“ von Dan Brown? Begründen Sie mir bitte, wieso soll
Pier Carpi vertrauenswürdiger sein als Dan Brown! Papier ist geduldig – diesen Spruch haben Sie sicherlich
schon gehört.
Aloah Im Büro geht jetzt das „Licht“ aus. Es scheint mir, in Ihrem Büro ist das Licht überhaupt nicht
aufgegangen. Meine Bemerkung zum Licht am 1.Tag und der Sonne am 4.Tag war nur als eine Illustration gemeint,
um zu zeigen, dass die Berichte in der Bibel nie als wissenschaftliche oder Tatsachen – Berichte über
die Schöpfung gelesen werden können. Wer hätte sie aufgeschrieben – wer war dabei? Es gibt aber auch
Throne, Mächte, Cherubim, Seraphim himmlische Herscharen usw. Wollten Sie damit sagen – die wurden nicht
geschaffen? Ich dachte – seit der 3. Klasse des Gymnasiums – es gehört zum allgemeinen Konsens, dass
die Berichte über die Schöpfung auf eine ganz andere Ebenen gehören als die Evolution. Es scheint mir,
hier habe ich mich geirrt.
Malachias Ich bin überglücklich, dass ich Ihnen den Unterschied zwischen dem göttlichem Recht (unveränderlich)
und positivem Recht(veränderlich) nicht erklären muss. Auch wenn es stimmen würde – was ich übrigens
kathegorisch verneine – dass Kard. Roncalli ein Freimaurer war, glauben Sie, dass seine Wahl dem göttlichen
(unveränderlich) Recht widersprechen würde? Oder möchten Sie ein CIC zum ewigen Dogma erheben?
Malachias Hat sich das Recht nun an der Lehre, die in der katholischen Welt durchaus auch den Anspruch
auf Unveränderlichkeit (Offenbarung, Seinsordnung, göttliches Recht, Naturrecht) erheben kann, oder
an einer Praxis zu orientieren, der möglicherweise das Unveränderliche ziemlich wurscht ist…? Sowohl
das eine als auch das andere – es ist bekanntlich, dass sie das Recht der Kirche geändert hatte so wie
auch die Praxis. Auch die Lehre hat sich weiterentwickelt, um Mißdeutungen vorzubeugen, nicht etwa, man
hätte etwas Neues gelehrt, sondern das Vorhandene, schon seit Immer (ewig) gelehrte oder mitgedachte
neu definiert , je nach Frage und Herausforderung der Zeit. Das Recht richtet sich immer nach der Lehre
und reguliert somit die Praxis – ein Recht kann aber auch durch eine Praxis überholt werden – da SIe,
die Praxis, mit der Lehre organischer verbunden ist als das Recht (dem nur die Aufgabe eines Regulatives
zukommt) – sprich: ich lebe so und so nicht deswegen, weil ich dem Kirchenrecht gehorche, sondern weil
ich CHrist bin – dann kann das Recht auf Grund der Praxis geändert werden.
Aloah: Licht Nun ist Gottes Weisheit nicht nur selber erkennend, sondern auch der Grund allen Erkennens
und als Erkenntnisgrund für alles erkannte heißt sie „Licht“. Nun: Das Licht des Erkennens kann nur
einen Sinn haben, wenn jemand dieses Lich vernehmen kann – um bei Ihrer Deutung zu bleiben – sprich: jemand
etwas im Gottes Licht erkennen könnte. Jedoch bei 1. Tag: Licht gab es noch niemanden, die das hätten
tun können.
Malachias stimme aus der stimme aus der von adolf hitler gehassten stadt nun ja … die Wiener – sie hatten
immer Schwierigkeiten damit einen Anstreicher als Künstler zu benennen. Übrigens: Ihre Bezeichnung Wiens
als: von adolf hitler gehasste stadt würden viele Wiener als Kompliment annehmen. Danke! Zum Thema: Darf
ich Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß der CIC von 1983 sich größtenteils an die Lehren/Formulierungen
des 2. Vatikanums anlehnt? Äh klar – habe ich auch früher behauptet: zuerst die Lehre, danach die Organisation.
EIne Praxis die aus der Lehre erwächst und mit dem Recht nicht konform geht wird bewirken, dass das Recht
geändert wird. War schon immer so.
Malachias Also: alle anderen dürften es begriffen haben – jetzt extra, ausschließlich für @ Malachias,
eine Wiederholung: Ein CIC hat seinen Platz dort wo eine Gemeinschaft zu Ordnen ist und nicht in der Kirchenlehre.
Malachias Ein CIC ist keine Offenbarung! Zum mitschreiben für die Sedisvakantisten: K e i n e O f f e
n b a r u n g! Und jetzt für die Schwerhörigen: K e i n e O f f e n b a r u n g! Ein CIC hat seinen
Platz dort wo eine Gemeinschaft zu Ordnen ist und nicht in der Kirchenlehre. Ein Gesetz entsteht auf Grund
einer Lehre und nicht umgekehrt. Wenn Sie meine Kirche als eine Sekte bezeichnen und Ihre eigene Glaubensgemeinschaft
als Kirche, dass kann ich Ihnen nicht verwähren. Allerdings, außer Ihnen und Ihrer Genossen, bezeichnet
jeder in der ganze Welt gerade diese, von Ihnen sogenannte Sekte als die Heilige Römisch-Katholische
Kirche. – übrigens auch meine Kirche. Und dabei können Sie sich auf den Kopf stellen oder irgend eine
andere Position einnehmen.
Malachias Die Gültigkeit einer Weihe ist also, Ihrer Meinung nach vom jeweiligen CIC abhängig! Also:
leibe Leute hört, hört: Unser Herr, Jesus Christus, hat außer der Liebe Gottes auch ein CIC offenbart –
das nie verändert werden kann Ob eine Weihe gültig ist oder nicht – Schauts im CIC nach – dort hat
der liebe Gott durch seinen Sohn, Jesus CHristus alles festgeschrieben. Ich hoffe, Sie haben alles
verstanden! o^/
Malachias Ich messe überhaupt nicht mir zweierlei Maß, ich hinterfrage lediglich Ihre Auffasung des
Kirchenrechts, denn: das Recht ist Recht – d.h. etwas, was unbedingt notwendig ist um eine Gesellschaft
zu organisieren – und: die Offenbarung ist die Offenbarung: d.h. die Quelle dieser Gemeinschaftz. Ein
Recht kann nie über einer Offenbarung stehen. Alles klar? ?:) ?:)
DieFidele Herzig: 1. Tag: Licht 2. Tag: Himmel 3. Tag: Pflanzen 4. Tag: Sonne, Mond, Sterne 5. Tag: Tiere
im Wasser, Vögel 6. Tag: alle Arten von Landtieren, Mensch Was ist mit dem Licht: gibt es Licht ohne
Sonne?
Malachias Ich galube – man würde auch ohne Problemen ein Kanon im CIC 1917 finden, die die Excommunikation
vom Léfèbvre untermauern würde. Ist ein CIC teil der Offenbarung? Für mich wäre das ganz neu.
@ rhi Ich muss Sie bitten, sich mit der Geschichte des Hexenwahns genauer zu beschäftigen, bevor sSie
Pauschalurteile fällen: Es ist geschichtlich gesichert dass: – in den Gebieten, in denen die Verfolgung
der „Hexen“ in die Zuständigkeit der Inquisition fiel, viel weniger „Hexen“ hingerichtet wurden, als
in den Gebieten, in denen diese Zuständigkeit den weltlichen Gerichten zugeteilt wurde. – es ist ebenso
aus den geschichtlichen Akten ersichtlich dass, es viel weniger „Hexen“ verfolgt und umgebracht wurden
in Gebieten, die über ein zentrales Gerichtswesen verfügten (z.B. Frankreich) als in Gebieten, in denen
das Gerischtswesen nur in der Hand der örtlichen Gerichten lag – es gibt überhaupt keinen Hinweis auf
angedrohte Repressalien von seiten der Kirche, wie Sie behaupten. Vielmehr, die Gerichte, sprich die Richter
haben dem Hexenwahn der Bevölkerung nachgelassen. Ich bin der Meinung: Sie verwechseln die Hexenprozesse
mit der Inquisition. Beide waren schlimm, man darf sie trotzdem nicht in den gleichen Korb werfen.
rhi: Hexenwahn Die Hexenprozesse gehören keinesfalls zur Glanzleistung des Abendlandes – jedoch alles
in die Schuhe des Christentums oder sogar ausschließlich in die Schuhe der Kath. Kirche zu schieben,
wird der Geschichte nicht gerecht. Es ist schon richtig: der Hexenhammer stammt aus katholischer Feder –
aber, auch alle anderen hielten sich an diesen Vorgaben – auch wenn sie nicht Katholisch waren. Es gab
Hexenprozesse auch auf Gebieten, wo katholiken in Minderheit waren. Noch mehr: in Irland wurde keine „Hexe“
hingerichtet. Welche Faktoren für diesen Hexenwahn mitgespielt haben kann man ansatzweise [link]www.dhm.de/…1.htm[link]hier[link]
nachlesen.
Schöpfungsglaube Auch er hat sich in der Frage der Entstehung der Welt vom überlieferten Schöpfungsglauben
gelöst. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, frage ich mich: wo liegt das Problem, das so eine Überschrift
gerechtfertigen würde?
matt – Sünde Was bringt es aber nun denen, gegen die ich mich verfehlte, wenn ich die Sache dem Priester
ausplaudere, der dann ohnehin nichts in der Sache unternehmen kann, weil er ja das Beichtgeheimnis hat
und dabei sowieso nichts unternehmen darf. Das ist eigentlich völlig sinnlos. Der Priester kann nichts
unternehem, er kann die Absolution aber daran binden – keine Absolution, bis ich die Sache nicht in Ordnung
gebracht habe. Dann gehe ich lieber hin und sage es heraus vor der ganzen Menschheit, die es betrifft.
Genau das war die Parxis der Urkirche.
matt-Beichte Die Beichte ist eher so eine Einrichtung um dem gesteigerten Mitteilungsbedürfnis gewisser
Menschen ein Ventil zu bescheren. Dieser Satz hat etwas mit der Wahrheit zu tun – viele Priester schimpfen
darüber, dass sie im Beichstuhl als kostenlose Psychiater mißbraucht werden – hat aber mit der christlichen
Beichtverständnis nichts zu tun. Durch seine Sünde sündigt man nicht nur gegenüber Gott, sondern auch
gegenüber seiner Gemeinschaft – denn durch jede Sünde ist die Gemeinschaft, in der man lebt, ärmer –
früher, als die Beichte öffentlich war, war das klarer – jetzt ist der Priester der Vertreter der Gemeinschaft,
der auch in Namen dieser Gemeinschaft die Absolution erteilen kann. Bei der Beicht erteilt nicht nur Gott,
sondern auch die Gemeinschaft die Absolution
sacerdos helveticus Ich schließe moch sowohl Ihrer Kritik an @Artois wie auch @Athanasius an. Meine Meinung
ist: eine Demaskierung ist kein Gut an und für sich: dort wo Geschädigte sind (z.B. bei Fahrerflucht)
ist sie unbedingt notwendig (sei der Sünder ein traditioneller- oder ein V2-Katholik)- wo man die Geschädigte
nicht ausfindig machen kann, sollte man sich mit der Bekehrung des Sünders begnügen. Der Hintergrund
meiner Wortmeldung ist: das Pochen der Medien in den Ländern des Ex-Realsozialismus hat nicht die Gerechtigkeit
oder eine Wiedergutmachung zum Ziel, sondern einfach die Sensationslust, die man für die erforderliche
Einschaltsquoten oder Verkaufszahlen braucht. Dass sich die Kirchen weigern hier mitzumachen, finde ich
ganz ok.
sacerdos helveticus Wenn ein Pfarrangehöriger zum Beispiel davon Kenntnis erhält, dass sein Pfarrer
Fahrerflucht begangen hat, dürfte er dann Ihrer Meinung etwa auch nicht zur Polizei gehen, weil er überzeugt
ist, dass der Pfarrer ein guter Seelenhirte ist und ein ansonsten heiligmässiges Leben führt? Natürlich
müßte der betreffende Pfarrangehörige in diesem Fall zur Polizei gehen. Jedoch, für den oben geschielderte
Fall ist dieser Beispiel unpassend: im Fall eines Fahrerfluchs gibt es Geschädigte, denen gegenüber
der Geflohene verpflichtet ist. Wie schaut’s aus mit den Geschädigten, die auf Grund der Mitarbeit der
Priester zum Schaden gekommen sind? Welche Schäden haben sie erlitten? Wie könnte man sie wiedergutmachen?
Natürlich gab es Schäden – wenn man diese Schäden gefunden hatte, sollten die Betreffende dafür zurechtstehen.
Jedoch, sehr viele waren Kollaborateure (nicht nur Priester), denen man überhaupt keine verschuldete
Schäden nachweisen könnte. Sollte man sie deswegen verfolgen und aus der Gesellschaft auschließen oder
ihnen vielleicht die Chance geben, alles zu bereuen und wieder neu anzufangen? Ich finde den Umgang der
polnischen Kirche mit den betreffenden lobenswert (hoffentlich beschänkt sich diese Großzügigkeit nicht
nur auf den Klerikerstand): sie will nämlich „den entlarvten Sünder – der inzwischen von seinen falschen
Freunden verlassen wurde – nicht demütigen, sondern bekehren.“
Ich denke oft an Piroschka: SODA MACHT BETRUNKEN! :)3 Zur Artois: Sie behaupteten nicht: 1<>2 sprich:
Polen<>katholisches Volk sondern: Polen = katholisches Volk also, Ihrer Meinung nach 1=2 Hätten sie gesagt:
Polen<>katholisches Volk dann wäre Polen=Juden; denn Juden=talmudisches Volk und talmudisches Volk <>
katholisches Volk also, aus dieser Hinsicht Polen=Juden Ihre zweite Gleichung: aus 1<>2 und 1<>3 folgt
keinesfalls 2=3. stimmt auf jeden Fall, sie hat nur mit Ihrer ersten: Polen=katholisches Volk Juden=talmudisches
Volk nichts zu tun. Denn, dem nach dieser Meinung ist: 1.=2.; und 3.=4. Aber wenn: 1.=2. (Polen=katholisches
Volk); und 3=2 (Italien= katholisches Volk), dann ist 1=3 Italien = Polen
Arois Also von vorne: = steht für gleich; > oder < steht für größer oder kleiner, also ungleich, wenn
Sie es so wollen. Als Sie schrieben: Polen=katholisches Volk Juden=talmudisches Volk, schrieben Sie nicht:
Polen< oder >katholisches Volk oder: Juden< oder >talmudisches Volk sondern Polen=katholisches Volk Juden=talmudisches
Volk, in Worten: Polen ist gleich katholisches Volk usw. In der herkömlichen Logik schließen sich die
Zeichen = (gleich) und > oder < oder <> (ungleich) aus. Also, zum mitschrieben: entweder =, oder die anere
Zeichen, beides gleichzeitig geht nicht. Was wollen Sie jetzt, bitte schön, dazu noch erklären?
Lieber Artois Zur Hilfe in Sachen Logik Das Zeichen = bedeutet weder >noch < so wie Sie schrieben. Zur
Erinnerung: Polen=katholisches Volk Juden=talmudisches Volk, also kein > oder <!!! So wie Sie die Gleichung
aufgestellt haben ist b=c legitim. Wenn Sie das nicht so gemeint haben, dann haben Sie das falsch ausgedrückt.
Übrigens: zum Wesen der Staatszugehörigkeit kann nie durch die Zugehörigkeit zu einer Religion definiert
werden – nicht einmal in Vatikan, oder in Israel (Staat der Juden).
Zur Logik @Artois schrieb: Polen=katholisches Volk Juden=talmudisches Volk, darus folgt: Da: Italien=
katholisches Volk und nicht Juden = talmudisches Volk das katholische Volk = Polen also Italien = Polen
joergx2000: MB steht für Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St.Pius X. Alles klar! Ich hoffe,
Sie sind sich damit auch im Klaren, welchen Wert die Infos aus dem MB haben. Ich wiederhole nochmal: „…
wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht…“ ( siehe NT ) Also haben sie nichts. Also, vor der
Geburt seines Sohnes war Gott Jahwe – nach der Geburt hatte er sich geändert. Denn, die Juden beten so
heute wie vor 3000 Jahren Jahwe an, so wie Ihn dieses Volk im Laufe der Geschichte erlebt und kennengelernt
hatte. SIe sind also der Meinung, dass sie Ihn heute nicht mehr anbeten, sondern einen Götzen, obwohl
sie dem Selben anbeten wie vor 3000 Jahren. Also muss Er sich spätestens nach der Geburt seines Sohnes
verändert haben, damit Ihr Satz stimmt: „wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht…“ Strafe
gottes, weil er es zugelassen hat. Wie schaut’s aus mit der „Strafe Roms“ – bekanntlich wurde die Ewige
Stadt einigemale verwüstet, auch nach dem die Römer Christen wurden? Auch diese Verwüstungen wurden
von Gott zugelassen und – wegen welches Vergehens?
joergx2000 Die Juden haben den wahren Gott nicht. Sie hatten ihn. Das ist aber vorbei. Was soll das heißen:
Jahwe hat sich verändert und ist nicht mehr der selbe wie vor 2000 Jahren? Die 3 von mir erwähnen Strafen
habe ich aus dem letzten MB entnommen. Ich nehme an, MB steht für Messbuch – wie alt ist dieses letzte
MB? Aber es sind doch historische Tatsachen Historisch? Ja! Nur: Jerusalem wurde im Jahre 70 n.Chr. verwüstet
und zerstört und nicht im Jahre 60 . Ob das Strafe Gottes war? Die Beantwortung dieser Frage ist immer
vom Standpunkt des Betracheters abhängig.
Jawohl! Es freut mích, dass ihre Freundin eine nette Schwester hat – muss ich Sie aber enttäuschen –
ich bin seit Jahren nicht auf der Suche – das was ich suche könnte, bietet mir meine Gattin. Sie können
sich wahrscheinlich damit nicht rühmen. Was das Alter betrifft: lieber junger Freund – die Welt ist etwas
komplexer als Sie sich nach dem Schnellstudium der Patristik vorstellen. Keine Bange – ich habe das Gleiche
erlebt – mit der Zeit wird es jedem klarer – auch Ihnen (keine Sorge). Man braucht halt Zeit.
Jawohl! Jedenfalls wäre meine Freundin für Ihre Schwulitäten nicht zu haben Ich möchte gerne wissen,
wovon Sie sprechen. Übrigens: Im Zuge der Partnersuche haben Sie sich schon mal in den Seminaren umgeschaut?
Solche Obergescheiten werden in „diesen Kreisen“ immer gerne gesehen. Oder wissen Sie noch nicht wohin
Sie gehören?
Jawohl! Welche Enttäuschung! Wenn sie uns nicht verarschen will, dürfte Aschera wohl eher eine abgetakelte
Fregatte sein. »Anbraten« statt »Anbaggern« etc.: Lachkrampf. Wahrscheinlich wäre man bei deren Anblick
versucht, für die Einführung der Burka zu plädieren. Alles hat seine Grenzen – bitte zu melden, wenn
etwas komisch sein soll – ich und viele im Forum kennen sich nämlich nicht aus, was die ewigen Junggesellen
(oder Anwärter dieses Standes o^/ ) so alles als komisch finden.
Maurice Corvisier Seien Sie bitte mal so nett und erklären Sie mir und allen anderen bitte, was hat Ihre
Frage an @deusexmachina mit dem Thema hier zu tun! o^/
Alexandra Zayadeh Nicht die Palästinenser wollen Israel auslöschen, sondern umgekehrt Auf wessen Fahnen
seht: Israel ins Meer – nicht auf die der Hisbolach und Hamas? Welche Partei haben die Palästinenser
unlängst gewählt – Fatah oder Hamas? Ihre Behauptung: Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in
den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet, gesuchte Personen zu liquidieren. ist mir zwar neu,
aber nicht unglaubwürdig. Die Frage bleibt aber unbeantwortet: nach welchen Kriterien wurde eine Person
zur „gesuchten Person“? Weil sie vielleicht ein Drahtzieher der Terroristen war? Das ist Staatsterrorismus
und wurde auch in Oslo thematisiert. Aber, wie immer, zeigt sich Israel Kritik gegenüber äußerst schmerzfrei.
Diese Aussage könnte von mir stammen – diese Personen und Bewegungen auszuschalten ist keine Aufgabe
von Israel, sondern der Obrigkeiten der Länder wo sie aktiv sind – wieso tun das diese Länder nicht?
Sind sie nicht in der Lage, so wie Libanon? Soll man ihre Aktivitäten deswegen dulden? – oder haben Sie
eine bessere Idee, wie das Existenzrecht Israels gewährleistet werden könnte, ohne Ausschalten von Personen,
die dieses Recht dem Staat Israel absprechen? Ich glaube, für Ihre Antwort wären sowohl die Israelis
wie auch die Palästinenser, wie auch alle arabischen Nachbarn Israels dankbar.
Alexandra Zayadeh Wir argumentieren anscheinen aneinander vorbeit. Ich bin nämlich der Überzeugung,
dass sich die Selbstmordattentäter nicht auf Grund ihrer Diskriminierung in Israel in die Luft sprengen –
sie sind auch keine Israelis mehrheitlich – sondern weil ihre echte Verzweiflung dazu genützt wird, um
den Staat Israel auszulöschen. An ihrer echten Verzweiflung ist aber nicht ausschließlich Israel schuld –
über Korruption u.ä. in den palästinensischen Gebieten haben Sie ganz bestimmt gelesen. Dass eine Sitz-Protest
heute keine Chance hätte, ist jedem klar – aber nicht wegen Unwillen der Israelis, sondern wegen des
Zieles der Protestierenden: die Auslöschung Israels. Gäbe es niemanden, der diesen Ziel verfolgen würde,
hätte auch ein Sitz-Protes sehr viel Chancen. Was die jüdische Mitbürger, die „freiwillige Selbstentleibung“
den Gaskammern vorgezogen“ betrifft, so muss ich Sie korrigieren, wenn Sie ihre Haltung als Vertsändigungshilfe
für die palästinensische Selbstmörder anführen wollen. Denn: im 3. Reich war auf Grund der Rassenlehre
für Juden die einzige Erlösung der Tod – so eine, oder ähnliche Lehre in Israel ist mir unbekannt.
Alexandra Zayadeh Danke für Ihr mitgefühl – bin aber trotzdem der Meinung, dass auch eine Diskriminierung
(die ich, was Israel betrifft, nicht bestreite) nie der Grund für Selbstmordattentate oder Raketenbeschüße
sein kann. Ich kann von mir aus sprechen – der Friede kommt immer vom Schwächeren (eine Weißheit, die
Israels Ende des Exils entdesckt hatte – leider, hat sie der sekuläre Staat Israel auch wieder vergessen).
Israel hat ein Recht auf Existenz und auch seine Nachbarn müssen das akzeptieren, so Staaten wie Parteien.
Hätten alle Beteiligten dies akzeptiert, so gäbe es keine Raketenbeschüsse, keine Selbsmordattentäter,
sondern Groß-Demos, die eine Diskriminierung in Israel anprangern und eine Gleichbehandlung verlangen.
Alexandra Zayadeh Woher mag das nur rühren? Sagen Sie mal, welchen Krieg hat Israel angefangen? Ich habe
nie behauptet, alle Palästinenser sind für die Auslöschung Israels – es gibt jedoch eine Gruppe, die
in Palästina sehr aktiv ist und sich dies auf die Fahne geschrieben hatte. Oder glauben Sie, die Selbsmordattentaten
gehören zum Volkssport im Nahen Osten? Welche Reaktionen rief der 11/9 in den USA aus? Waren alle Afghanen
Terroristen? Entspricht das Abhören von Telefongesprächen dem Schutz der Menschenrechte? Zum Thema Recht
auf Heimat, Vertreibung und Schmerz sollten Sie sich vielleicht einmal mit den Vertretern des Bundes der
Vertriebenen unterhalten Brauche ich nicht – meiner Familie und mir wurde ebenfalls das Recht auf Heimat
aberkannt.
Alexandra Zayadeh Ich glaube, Sie fordern etwas zu viel von einem Land, dem seit der Gründung immer das
Recht auf Existenz von den Nachbarn aberkannt wurde. Zu keiner Zeit, seit der Staatsgründung 1948, gab
es eine Trennung von Religion und Staat. Für westliches Demokratieverständnis ist das ein höchst bedenklicher
Zustand. Israel hat bekanntlich keine Verfassung, wo die Trennung von Religion und Staat festgeschrieben
wäre. Außerdem, Israel hat keine homogene Gesellschaft (geschichtlich bedingt), ganz im Gegenteil –
einzig was diese Gesellschaft zur Zeit zusammenhält ist die Abwähr der Bedrohung die von den Nachbarn
ausgeht.
Aloah Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT Aloah – dafür müssten Sie schon Gründe nennen, wieso
die Wahrheit der Hl Schrift auch außerhalb des Glaubens erkannt werden kann. In Wirklichkeit gibt es
sie nicht – sonst wäre die ganze Welt längst christlich.
Gerhard Sie haben recht, wenn Sie sagen: auch ein neues Leben in einer neuen Partnerschaft darf unter
dem Segen Gottes stehen! Diese neue Partnerschaft kann aber kein Sakrament sein – und die Kirche kennt
keine nicht-sakramentale Ehe.
Jörg Guttenberger, Köln Es ist doch sonnenklar, daß Jesus Christus, wenn er dem Jungen tatsächlich
erschienen ist, sich der Sprache bedient hat, die der Junge versteht! Lieber Jörg! Mir war das immer
klar – erklären Sie das aber @Jawohl!
Benedikt Wie ich schon sagte, jeder Mensch wünscht sich eine heile Partnerschaft. Die kath. Lehre von
der Unauflösbarkeit der Ehe kommt nur diesem Wunsch entgegen, denn sie liefert jeder Bemühung, eine
Ehe heil zu halten oder zu machen eine übernatürliche Legimitierung.
Benedikt Sicher…eine allgemeine Regelung würde ja sofort zum Freifahrtschein umgedeutet. Wie ich schon
unten erwähnte: Kein vernünftiger Mensch, ob Mann oder Frau, wünscht sich eine kaputte Ehe. Dass sich
Männer und Frauen ein krankhaftes hire-und-fire der „modernen“ gesellschaft wünschen ist ein Hirngespinnst
der Unverheirateten oder Katholiken, die mit ihrer Ehe unzufrieden sind und sich als heldenhafte Katholiken
sehen, weil sie trotzdem nicht gescheiden sind – mein Rat für die ersten: schaut euch etwas in eurem
Ungebung um; für die zweiten: es gibt auch sehr gute katholische Eheberater auch in eurer Umgebung. Es
ist meines Erachtens kurzsichtig zu behaupten, eine Regelung würde als Freifahrtschein umgedeutet – eine
kath. Ehe ist nicht unauflösbar auf Grund des Verbots der Auflösbarkeit. Wenn wie Sie sagen, die Ehe
vielleicht ungültig werden kann, wenn die Beziehung nicht hält, so ist das auch eine Frage, die die
Ehelehre betrifft. Sie haben mich wahrscheinlich missverstanden: eine sakramentale Ehe ist unauflöslich,
aus sich aus – das ist eine Faststellung. Die Frage ist, ob eine kaputte Ehe ein Sakrament sein kann (Zeichen
der Liebe Gottes zu den Menschen)? Ist die Unauflöslichkeit der Ehe eine Feststellung (Beschreibung)
oder eine Forderung? Würde man nach der Sakramentalität fragen, würde man eindeutig sagen, die Unauflösligkeit
sei eine Feststellung und keine Forderung.
Benedikt Soweit Fragen betroffen sind, die das Ehe-Sakrament in seinem Gehalt betreffen, würde ich sagen
ja. Das Ehesakrament in seinem Gehalt betrifft nur das Ja-Wort der Eheleute. Das Ehesakrament wird bekanntlich
von diesen gespenndet und nicht vom Priester, Diakon oder Bischof. Dass die Schlussfolgerung von @lorenz_t
der christlichen Problemlösung nicht entspricht, ist jedem klar – es gibt nur keine authentische chrisliche
(katholische) Lösung zur Zeit – außer ein Versuch eines Theologen aus Mailand (Artikel oben)- und im
Stillen, viele Versuche in jeder Diözese – aber leider nur im Stillen.
Benedikt Nun: in verkehrter Richtung: Nun, das ist rein disziplinär und keine Lehrfrage. Sind die Fragen
rund um die gültig geschlossene Ehe (Formpflicht, Assistenz) usw. auch nur reine disziplinäre Angelegenheiten
(eine Ehe zweier Klatholiken ohne Form, sprich nur vor dem Standesamt ist eine „nicht-Ehe“ vor der Kirche –
disziplinäres Schnick-Schnack oder Lehre ) Ich habe weiter unten bereits schon einmal geschrieben, dass
ich dieses Problem für nicht lösbar halte. Die zweite Frau trotz Verpflichtungen ihr gegenüber im Stich
zu lassen wäre ethisch jedenfalls auch nciht vertretbar. Damit würden Sie sagen, die Ethik steht über
die Moral – und somit jeden Moraltheologen zur Steinigung auffordern – war nur ein Spaß! Jetzt aber
ohen Spaß: eine christliche Morallehre kann nie einer profanen Ethik unterlegen sein. Ist wenigstens
die Meinung der Katholiken. Wieso wären wir da jetzt? Wieso wird die Konkubine gesteinigt, wenn der Mann
zu seiner Ehefrau zurückkehrt? @lorenz-t hat die Sache nur weitergeführt: es gibt zwei Probleme: eine
„Konkubine“ und die Ehefrau – einer dieser Probleme muss dieser rigorosen Haltung nach beseitigt werden –
Steinigung hat halt eine biblische Vergangenheit.
Benedikt Ein bereuen schließt mE immer ein Wiedergutmachen mit ein. Beim Mord ist dies nicht möglich,
bei einer Trennung schon. Und da wären wir schon:Der Mann muss zu seiner ersten Frau zurückkehren, die
Konkubine wird… (bitte bei lorenz_t nachzulesen) Wie soll jemand etwas gut machen, das er nicht gut
machen kann, da ihn z.B. die erste Frau nicht mehr zurücknehmen will (da sie vielleicht in einer glücklichen
2. Partnerschaft lebt) oder, er hat der 2. Frau und Familie gegenüber Verpflichtungen (Kind z.B.), die
er gegenüber der 1. Frau nicht hat? Was galt denn vor 500 Jahren, was heute nicht mehr gilt? Z.B.: Vor
500 Jahren galt eine formlos geschlossene Partnerschaft (s.g. klandestinen Ehe) noch als eine gültige
Ehe – heute nicht mehr.
Benedikt Die erste Frage betraf das Eheverständnis der Kirche – ich kenne keinen Fall das sich jemand
nach 50 Jahre Ehe schieden mußte, außer der Herr oder die Dame war gestört – Sie glaube ich auch nicht.
Es war auch nicht die Rede von wenn ein Priester ein schlechter Seelsorger ist, ist dann vielleicht die
Priesterweihe ungültig gewesen Dafür hat die Kirche den Begriff: „radacio in sanicem“ bereit. Die Grundfrage
ist, so wie Sie angeführt hatten: „ist eine sakramentale Ehe aufgrund der menschlichen Schuld unheilbar
in Brüche gegangen – kann der Mensch das nicht bereuen?“ Nach der Lehre der Kirche dann nicht, Nach der
Lehre der Kirche … Das ist unser Problem – so wie gestern. Etwas was man nicht rückgänglich machen
kann (so wie z.B. ein Mord), kann man nur bereuen. Jemanden zu töten ist immer schlecht, aber mit jemandem
Sex zu haben, als Ausdruck der Liebe aber nicht – ganz im Gegenteil. Sollen diese Menschen auch ohne Gnade
des zölibateren Lebens auf Sex verzichten? Wenn Zölibat eine Gnade ist, die der Geistlichkeit zugeteilt
wurde, würde jeder Geislticher mit NEIN antworten. Wir wissen, dass sich die „Lehre der Kirche“ ändern
kann – was vor 500 Jahren galt, gilt heute nicht. Wieso hat man Problemen in dieser Angelegenheit?
Benedikt Der oben genannte Theologe sagte auch nicht, dass vor Gott geschlossene Verbindungen „aufgelöst“
werden kann, was auch nicht im Sinn der Kirche wäre. Jedoch, es es bleiben zwei Fragen zu beantworten:
1. ist eine Ehe, die „vor Gott“ geschlossen wurde, tatsächlich ein Sakrament, wen sie in Brüche geht?
2. ist eine sakramentale Ehe aufgrund der menschlichen Schuld unheilbar in Brüche gegangen – kann der
Mensch das nicht bereuen? Auch wenn er nicht im Stande ist, zölibater zu leben. (bekanntlich ist das
Zölibat eine Gnade und keine Strafe). Ich glaube, der Ansatz des Mailänder Moraltheologen, Hw. Alberto
Bonandi bietet uns einen sehr guten Ausgangspunkt zur dieser Dislussion.
Benedikt Ich schlage vor, Sie werden zuvor zum Lesen des Evangeliums verurteilt. Und was galuben Sie,
nach dem Lesen des Evangelums, zum welchen Schluss käme er?
Taufscheinkatholik Bis das der Tod euch scheide bedeutet: die Ehe wird mit dem Tod geschieden – im Klartext:
Ehe auf Zeit. Z.B. in der Orthodoxie hält die erste Ehe auch nach dem Tod des Partners. Die Sakramentalität
der Ehe besteht nicht in ihrer Unauflösbarkeit, sondern: sie ist als Zeichen der Liebe Gottes zu den
Menschen, die „per se“ unauflösbar ist. Das Eine ist eine Forderung – das Andere eine Feststellung.
Taufscheinkatholik Jawohl: eine Ehe light wäre kein Sakrament – und solche Partnerschaften fallen nicht
in die Zuständigkeit der Kirche. Die Frage bleibt aber, ob die Brautlaute mir einer Ehe light zufrieden
wären.
lorenz_t Eine sehr gute Schlussfolgerung! Jetzt mal im Ernst: @lorenz_t zeigte die Grenzen der rigorosen
Einstellung. Kein vernünftiger Mensch, ob Mann oder Frau, wünscht sich eine kaputte Ehe. Dass sich Männer
und Frauen ein krankhaftes hire-und-fire der „modernen“ gesellschaft wünschen ist ein Hirngespinnst der
Unverheirateten oder Katholiken, die mit ihrer Ehe unzufrieden sind und sich als heldenhafte Katholiken
sehen, weil sie trotzdem nicht gescheiden sind – mein Rat für die ersten: schaut euch etwas in eurem
Ungebung um; für die zweiten: es gibt auch sehr gute katholische Eheberater auch in eurer Umgebung. Die
Unauflösligkeit einer Ehe entspricht dem Wunsch der Menschen nach einer heilen Partnerschaft. Und dieser
Wunsch ist bei den Geschiedenen viel größer, als bei Leuten, die damit keine Problemen hatten. Dass
es jedoch Menschen gibt, für die dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, ist eine Tatsache – wie sollte
man diese Mensche behandeln, das war die Frage des oben erhähnten Moraltheologen. Hat er die Möglichkeit,
wieder in die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu kommen oder muss es so geschehen, wie @lorenz_t geschieldert
hatte:Der Mann muss zu seiner ersten Frau zurückkehren, die Konkubine wird zu Tode gesteinigt, das Kind
der Unzucht wird als Haussklave in die wiederhergestellte heilige Familie aufgenommen – oder ähnlich …
Dass sich die Hl. Kath. Kirche diesen Fragen stellt, ist nur zu begrüßen, außer man lebt in FSSPX verseuchten
Gebieten – da kommt…
Horst Schlämmer Wo Sie das nun wieder herhaben. Sie können wirklich nicht lesen. Lieber Horst! ganz
einfach – hätten Sie sich mit der Bibel auseinandergesetzt, dann würden Sie nicht so viel Blödsinn
schreiben.
Horst Lieber Horst! Erkenntnis über den Inhalt der Schrift erdenkt man sich nicht, liebe Stimme, – man
erbittet sie vom HERRN flehentlich im Gebet. Ich frage mich nur, wieso hat uns der Liebe Gott die Hl.
Schrift gegeben? Sie kommen anscheinend ohne dieser Lektüre aus und wissen alles besser – man soll noch
sagen, es gibt keine Wunder Sonst ist zu Ihrer Wortmeldung nichts hinzuzufügen – danke: ich habe jetzt
ein vollständiges Bild von Ihnen – ich glaube auch alle andere Teilnehmer dieses Forums.
Horst Schlämmer Lieber Horst! Zölibatsbrecher, Ehebrecher oder Beides? Weder das Eine noch das Andere –
im Gegenteil, viele auf dieser Seite könnten manches von mir lernen, was eine kath. Ehe ist und wie man
sie lebt. Die Afterkirche – Was ist, gehen langsam die Argumente aus und man greift etwas tiefer um sich
Gehör zu verschaffen? In der Regel wird Ihre Meinung deswegen nicht richtiger! o^/ Welche Erkenntnisse
Sie für sich aus der Heiligen Schrift ziehen interessiert einen Katholiken römisch katholischen Glaubens
nicht. Das glaube ich Ihnen: denn um die Bibel zu lesen und verstehen müsste man denken – einige tun
sich damit leichter, Sie etwas schwerer.
Benedikt Wieso „nach Lehre der Kirche“? Weil nur nach der Lehre der Kirche eine Zweitehe als Dauerdelikt
zu sehen ist. Die dauerhafte Trennung vom ersten Partner ist zwar ein objektiv nachvollziehbares Faktum,
aber Dauerdelikt nur in der Kath. Kirche – anderswo sagt man halt, „er, oder sie, versucht halt’s noch
einmal.“ Die von Ihnen angeführten Härtefälle tun nichts zur Sache – sie veranschaulichen nur die Grenze
der rigorosen Haltung der Kirch… – nein Falsch – dieses Forums, denn die Kirche versucht seit längeren
Zeit eine angemessene Antwort auf dieses Problem zu finden, die vielen selbsterechten, auch auf diesem
Forum, gegen den Strich geht.
Benedikt Danke – endlich jemand, der zum Punkt kommt:Im Ehebruch zu leben ist ein Dauerdelikt, Mord nicht.
Wenn Sie noch hinzugefügt hätten, „nach der Lehre der Kath. Kirche“ – hätte ich ihnen vorbehaltslos
zugestimmt. Das ist nämlich unser Problem: man ist leider der falschen Meinung, ein „Ehebruch“, eine
kaputte Ehe, Partnerschaft, sei ohne weiteres wieder heil zu machen. Dies entspricht leider nicht den
Tatsachen: eine „unheilbar zerüttete Ehe“ ist halt „unheilbar“, wie der Name bereits sagt. So eine Ehe
als „Zeichen der Liebe Gottes zur Menschheit“ zu sehen, ist ein Blödsinn. Es gibt Fehler in einer Partnerschaft,
die man nicht rückgänglich machen kann – diese zu bereuen und einen neuen Anfang zu wagen, müsste auch
nach dem Kath. Sakramentenversändnis möglich sein. Oder glaubt man, dass die Frau ohne weiteres ihren
Mann, der mit einer Anderen ein Kind hat und einige Jahren mit ihr zusammengelebt hat, zurücknehmen würde
(wie im oben geschielderten Fall)? Um das zu erwarten braucht man schon viel Phantasie – stimmt’s nicht.
Horst Schlämmer Was verspricht der „Sünder“ vorab dem Geistlichen?? Bitte, genauer lesen!! Jeder Mensch
kann Fehler machen: der Mörder, der „Ehebrecher“ … und, jeder Mensch hat vor Gott die Möglichkeit
neu anzufangen, der Mörder so wie der Ehebrecher. Wieso nimmt man sich das Recht dem Einen diese Gnade
zugestehen und dem Anderen nicht?
Jawohl Und so sieht bei Ihnen historisch-kritische Exegese aus? Ein Kommentar erübrigt sich. Amüsant
ist es allemal. Sehr lustig: … HA HA HA Auskennen tun Sie sich aber nicht. o^/
Jawohl Welche Worte der historischer Jesus benutzte ist die eine Sache, was er sagen wollte, die andere –
diesen Unterschied werden Sie auch kennen. Wenn das, was Sie bezüglich der Orthodoxie gesagt haben, stimen
würde, wäre es nicht logisch, dass die Hl. Kath. Kirche, wo die die volle Wahrheit des Evangeliums zu
finden ist (nach Ihren Worten), gleich zu Beginn diese Praxis verurteilt hätte? Wieso tat sie das nicht??
?:)
Jawohl Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der
Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung. Es wäre vielleicht angebrachter,
diese Gläubige aufzuklären statt die Wiederverheiratete aus der vollen Gemeinschaft auszuschließen.
Und: die von ihnen zitierte Stelle sagt nichts über das Sakramentenverständnis der Orthodoxie.
Jawohl Die Lehre Christi und seiner Kirche ist glasklar. ??? Ich kann mich nicht erinnern, dass die Kath.
Kirche jemals die Praxis der Orthodoxie verurteilte. So eindeutig wie Sie meinen ist die Sachlage nicht.
Anderseits finde ich es gut, dass sich auf diesem Gebiet etwas tut und „die Kinder beim Namen genannt“
werden, nämlich: die geschiedene wiederverheiratete Christen haben eine kleinere Schuld als ein Mörder.
Nach der Beichte kann ein Mörder ohne weiteres zur Hl Kommunion, den oben genannten Christen wird das
aber Verwehrt. Um die Logik dieser Regelung zu verstehen bedarf es sehr viel Phantasie.
Sozialkatholisch Im Moment ist Israel verworfen Und wir Christen sind das Volk der Verheißung. Jeder
der leugnet das Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, ist vom Antichrist, ich glaub die Juden leugnen
das im Moment Was Sie alles wissen!!! Ich bin wirklich beeindruckt. Also – entweder sind Sie der liebe
Gott oder wenigstens einer seiner engsten Berater ?:)
Wunder??? Ob Wunder oder nicht – ich freue mich mit den Eltern. Allerdings: @Jawohl müsste mal nachfragen,
ob Christus, als er mit dem Jungen sprach, tatsächlich latein gesprochen hat oder nicht – wenn nicht,
dann handelt es sich nicht um einen Wunder P.S.: Beitrag von @Jawohl: Latein ist nicht nur die perenne
Universale und Muttersprache der Heiligen Römischen Kirche (Christus wird bei seiner Wiederkunft Latein
sprechen),
David und Goliath Sie können erkennen, welche ihrer Anführer Kriegstreiber sind und welche sich um das
Leben der Menschen sorgen. Ganz richtig: die Hizbullah feuern und feuerten täglich Raketen auf Israel
ab, nur weil sie sich um das Leben der Menschen sorgen. Ihre Sorge geht noch weiter: in einer angespannten
Lage entführen sie sogar israelische Soldaten – nur weil sie sich um das Leben der Menschen sorgen. Also –
meine Damen und Herren – ich weiß nicht wie es Ihnen ergeht, aber mir kommen die Tränen wo David steht
und wo Goliath? – muss David denn immer der schwächere sein? Wenn ich schwach bin, bin ich automatisch
David? Wohl kaum! Gründe für diesen Waffengang gibt es zwei: Für Israel liegt die Ursache des Konfliktes
in der fortgesetzten Aggression seiner Nachbarn. Für Hisbollah und Hamas jedoch liegt sie in der puren
Existenz ihres Nachbarn. Nur eine dieser Ursachen läßt sich dauerhaft aus der Welt räumen. (Aus dem
Beitrag: [link]hier[link]hier[link] Und: wer ist jetzt der Goliath und wer David?
joergx2000 Zerstörung des Tempels von Jerusalem, und damit Beendigung des fortdauerndes Opfermahls 60
n.Chr. durch die Römer und: Daher wird es zwischen zwei so gottlosen Systemen, wie Judentum und Islam
niemals Frieden geben können, es sei denn…ja es sei denn sie bekehren sich zu der von Christus gegründeten
römisch-katholischen Kirche. Bis dahin, schwebt unter allen Ungetauften Verbrechern das Tor der Hölle.
Ich glaube, die beide Infos stammen aus der selben Quelle – damit dürfte jedem alles klar sein o^/
Lieber Herr Dr. Es tut mir leid, ich muss mich an die 1500 Zeichen hatlten – daher nicht wo viele Zitate:
Was das Kriegsvölkerrecht betrifft: es ist eine Maxime um die sich leider sehr wenige kümmern (bitte,
die Berichte rund um der Us Soldaten im Irak nachzlesen). Das mit dem Café und Raketen waren ein Beispiel
um die Grenzen des von Ihnen so hoch gehaltenen Kriegsvölkerrechts zu veranschaulichen. Betreffend: Kireg
gegen die Zivilbevölkerung – habe falsch kopiert. Sollte folgendes aus meinem Beitrag stehen: Dass die
Hezbollah die Zivilbevölkerung eines ganzen Landes als Geisel hält, müssten wohl die Mitglieder der
Hezbollah mit ihrem Gewissen vereinbaren. Soll deswegen Israel alles tolerieren? Ghandi: Sie wissen, er
ist das Vorbild jeder Friedensbewegung – ob er einen Krieg geführt hatte oder nicht – ist von der Definition
des Krieges abhängig – aber er hatte Indien von der englischen Kolonialmacht befreit – wäre er in Polen
geboren in der zwischenkiregszeit hätte ihm das gegenüber der Nazis nie gelungen. Soviel zur: Sprache
die die Hamas und Hezbollah (Zitat @Tacitus). Übrigens meine Wortmedlung bezog sich auf Ihre Meldung
an @Tacitus. Ich werde nicht wie @Richard den Dr. in „ „setzen – aber Also: so weit habe ich das Thema
nicht verfehlt stimmt doch.
Lieber Herr Dr. Das alles, was ich ausgeführt habe, nichts mit Ihrem Beitrag zu tun hat – das stimmt
nicht: Sie werfen nämlich Israel vor – sich einen Dreck um Völkerrecht und insbesondere das Kriegsvölkerrecht
zu kümmern. Dazu schrieb ich: >>In einem Café jemanden in die Luft sprengen zu lassen – ist das gemäß
dem Völkerrecht? Aus dem Gaza-Streifen oder aus Libanon Raketen auf Städte in Israel abzufeuern, entspricht
das dem Kriegsvölkerrecht? << Außerdem meinten Sie: Die Weise der Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung
des Libanons hätte im Falle der Wehrmacht unweigerlich zu Bewertungen wie „typisch nazistisch“ usw. geführt.
Darauf antwortete ich: >>in einer Gesellschaft, wo die, als Zeichen der Vergebung gereichte Hand als Schwäche
gedeutet wird, ist eine andere Sprache nicht möglich. Die Art und Weise einer Friedensbemühung ist immer
vom Gegner abhängig – oder galuben Sie Mahatma Gandhi hätte eine Chance im Dritten Reich?<< Also: so
weit habe ich das Thema nicht verfehlt.
Lieber Herr Dr. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich der Vorgangsweise Israels ohne Einschänkung
zusitmme – ganz im Gegenteil. Aber: @Tacitus muss ich zustimmen – oder sind Sie der Meinung die Hamas
und Hezbollah kümmert das Völkerrecht und insbesondere das Kriegsvölkerrecht? In einem Café jemanden
in die Luft sprengen zu lassen – ist das gemäß dem Völkerrecht? Aus dem Gaza-Streifen oder aus Libanon
Raketen auf Städte in Israel abzufeuern, entspricht das dem Kriegsvölkerrecht? Wohl kaum! Dass die Hezbollah
die Zivilbevölkerung eines ganzen Landes als Geisel hält, müssten wohl die Mitglieder der Hezbollah
mit ihrem Gewissen vereinbaren. Soll deswegen Israel alles tolerieren? Jeder Krieg ist unmenschlich –
keine Frage – und ich stehe weit davon entfernt, die Vorgangsweise Israels zu befürworten. Jedoch: in
einer Gesellschaft, wo die, als Zeichen der Vergebung gereichte Hand als Schwäche gedeutet wird, ist
eine andere Sprache nicht möglich. Die Art und Weise einer Friedensbemühung ist immer vom Gegner abhängig –
oder galuben Sie Mahatma Gandhi hätte eine Chance im Dritten Reich? Aber: wenn Sie eine Ibessere dee
haben, wie Israel die Feindschaft der Nachbarnländer ohne Krieg unterbinden könnte – bitte: die ganze
Welt wäre für diese Idee dankbar – vor allem Israel.
Nanny Ogg Liebe Nanny! Ich bin einer der „radikalen Katholiken“ und kreuz.net ist keine Platform meiner
Meinung. (Sie können ruhig meine Beiträge inspizieren). „Radikal Katholisch“ ist etwas anderes als
die Platform des „krez.net“. Bitte um eine differienziertere Wortwahl!
Copertino Ich kenne sehr wohl die neuere Entwicklungen auf diesem Gebiet: auch Carsten Thiede und Klaus
Berger kommen zu ähnlichen Schlüssen. (Übrigens, ich glaube Robinson ist Thiede verpflichtet und entwickelt
seine Ansätze weiter – ich kann mich aber irren). Was die Intoleranz der anderen Experten betrifft: nichts
neues – Sie kennen ganz bestimmt die Vorgänge um Loysie und den „Modernisten“. Man kann jedoch ihren
Verdienst für die neuere Forschung auf diesem Gebiet nicht absprechen. Trotzdem: egal wie schlüssig
die Ausführungen von Robinson oder Thiede (die mir sehr gut gefallen und ich sie überzeugend finde)
sind, für den Glauben bleiben sie unbedeutend. Den der „garstig breite Graben“ von Lessing kann durch
solche Erkenntnisse nicht überwunden werden. Für den Glauben bleiben sie nach wie vor nur Indizien,
Hinweise.
Copertino Natürlich, es tut sich einiges auf dem Gebiet der Bibelwissenschaft – aber diese Änderungen
bedeuten nicht, zurück zur Zeit vor die Epoche jener „kritischen“ Bibelexperten – diese Epoche hat einiges
hinterlassen, an der kein ernsthafter Bibelwissenschaftler vorbei kann (außer, er ist ein Journalist)
Was der „@Magyarischer Poster“ anführte: – Die Bibel ist schließlich weder vom Himmel gefallen noch
hat eine Taube irgendwem irgendwas ins Ohr diktiert. Sie ist vielmehr in einem Zeitraum von gut 1000 Jahren
entstanden – in Zeiten umfassenden religiösen Wandels und vielfältiger politischer und sozialer Umbrüche –
ist Faktum, das kann man drehen wie man’s will, diesem Faktum muss sich jeder Experte stellen und seine
Schlüsse ziehen. Natürlich: durch Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Biblizistik kommt man heute zu
anderen Schlüssen wie vor hundert Jahren.
Aragorn Wären die Bischöfe der katholischen Kirche auch so konsequent, gäbe es weniger Personal in
der Kirche, das antikatholische Meinungen und Haltungen vertreten würde. Bestes Beispiel: Die Angelegenheit
um jenen österrreichischen Diakon, der seine antikirchlichen und antirömischen Meinungen offensichtlich
in Bistumsseminaren aufgeschnappt hat… und es gäbe keine Gespräche mit der FSSPX!!!
Dr. Carlo Regazzoni Lieber Herr Dr.: Sie werden es zugeben müssen – nach den, von Ihnen vertretenen Prinzipien
ist es schwer, die Rechtmäßigkeit der Exkommunikation von Exz. Lefèbvre zu bestreiten. Prinzipiell
sind die „de facto“ Exkommunikation von Rothkranz, von seiten der FSSPX, und die Exkommunikation von Lefèbvre,
von seiten der Hl. Katholischen Kirche, gleich (daran ändern auch die Aussagen irgend welcher Kardinäle
nichts). Was damals die Kath. Kirch betreffend dem Gründer der FSSPX tat, das macht jetzt die FSSPX betreffend
Rothkranz. Wo ist der Unterschied?
Schüttel Aus dem Artikel ist eindeutig zu entnehmen, dass der Grund des blauen Briefes nicht die Behauptung
„der Stuhl Petri sei vakant“ ist (da hatte man noch die Milde walten lassen), sondern die „völlig inakzeptablen
Aggressionen gegen die Priesterbruderschaft „. Also, von einem Zeichen der Verbundenheit mit dem Nachfolger
des hl.Petrus S.H. Papst Benedikt XVI. kann hier keine Rede sein.
Und ich dachte die Intoleranz gegenüber andersdenkenden sei eine Erfindung der V2 Kirche, die die Sichtweise
von Exz. Lefèbvre nicht tolerieren wollte und ihn deswegen exkommunizierte. Man lernt halt nie aus!!!
o^/
blueberry Natürlich gibt es keine Schriften und Lehren der alt-germanischen Religion – anhand der gnostischen
und esoterischen Bewegungen, die damals im Umlauf waren wurden sie umgedeutet (Blawatsky, List, Lenz usv.) –
und als „echt germanisch“ dargestellt.List hatte sogar „Visionen“ (er war vorübergehend Blind zu dieser
Zeit), wie die Runen zu deuten sind Hitler selbst und seine Mitläufer glaubten allerdings, so wie Sie
sagten, dadurch die alten Götter wieder zum leben erwecken zu können. Es gab sehr wohl einen Massenrausch
und eine Massenpsychose, die aber nicht auf die allgemeine Glaubenseinstellung der Massen schließen läßt –
so etwas ähnliches gab es auch in allen sozialistischen Staaten – sondern um eine geschickte Inszinierung
mit einer gewünschten Wirkung. Mit der Meinung, der Holocaust sollte das vielleicht das rauschhafte Erlebnis
der Überlegenheit und Macht der alten Götter symbolisieren könnten Sie recht haben – war aber nur der
Meinung der Elite, sprich: Hitler und Umgebung. Für die „Ausführende“ nur eine lässtige Pflicht.
blueberry Aus dem bloßen Wunsch nach dem Beweis der Überlegenheit der alt-germanischen Religion über
den Monotheismus der Juden könnte man nie die Radikalität des Antisemitismus des Nazi-Regimes erklären.
Es handelte sich vielmehr um die religiöse Überzeugung der Verantwortlichen, dass die Juden in der Welt
(gleichgültig ob sie Christen sind oder nicht) das Prinzip des Bösen verkörpern und deswegen müssen
sie eliminiert werden. Einige von ihnen betrachteten sich deswegen sogar als Menschenfreunde – „sie leisten
einen Dienst für die Menschheit“ Es gibt leider einige auf dieser Seite, die der selben Meinung sind.
silesius Kann mir jemand sagen, wo ist der Untesrchied zwischen säkularen Antisemitismus und kirchlichen
Antisemitismus (s. Radio Maryja in Polen). Meine Meinung nach sind beide verwerflich. Auch meiner Meinung
nach. Es gibt jedoch zwischen den beiden Unterschiede: der kirchliche Antisemitismus, anders gesagt christlicher
Antijudaismus, basierte auf der angeblichen „Verstocktheit“ der Juden, die den Heiland nicht erkannt und
nicht angenommen haben. Diese Überzeugung war die geistige Grundlage der Judenpogrome im Mittelalter.
Der säkulare Antisemitismus hatte seine Grundlage in der Rassenlehre, die wiederum im gnostizistischen
Dualismus ihre Wurzel hatte (Lenz, Schönerer, usv.): Jahwe, der Schöpfer der Juden, ist der „Böse“
Gott, Schöpfer der materiellen Welt – also sind die Juden böse. Gott Christi war der Gott des Lichtes.
(Kurzfassung) Beim christlichen Antijudaismus wurden die Juden vor der Wahl gestellt: Taufe oder Tod.
Beim Antisemitismus gab für sie keine Alternative: auch Juden mit Taufschein (ob echt oder nur von der
Kirche Ausgestellt) konnten der Verfolgung nicht entgehen. Die einzige Lösung für sid war der Tod. Dass
die beide Judenverfolgungen verwerflich sind, steht außer Frage. Die beiden haben aber von Grund aus
einen anderen Ausgangspunkt und, vom Standpunkt einer seriösen Wissenschaft ist es falsch, die beide
gleichzustellen oder sie gegeneinander auszutauschen.
Babylon Ich glaube, wir beide sind der selben Meinung – wir ziehen nur unterschiedliche Schlüsse daraus:
Die heidnischen Kulte schlossen sich ja nicht gegenseitig aus. Man konnte z.B. Anhänger des Mithraskultes
sein und dann natürlich auch den Kaiser als „Herr und Gott“ verehren. Das war überhaupt kein Problem,
sondern das Mindestmaß an Staatstreue, das jeder Bürger zu zeigen hatte. Also, das geht konform mit
meiner Behauptung:diese Religion war auch, die neben der militärischen Macht der Römer, die „pax romana“
sichern konnte. Eine Einheit von Religion (Konfession) und politischer Macht wurde also, je nach politischer
Lage, gefordert. Alles was Sie weiters als Erklärung hinzugefügt haben, dürfte mit dieser Übereinstimmung
geklärt sein. (Sie könnten recht haben mit:Die Christenverfolgung im Römerreich wird übrigens maßlos
überschätzt. Die meiste Zeit konnten die Christen unbehelligt ihren Glauben leben, nur einige wenige
Kaiser legten Wert auf das Mindestmaß an Staatstreue (Opfer für den Kaiser). Daß die Glaubenseinheit
in der Frühen Neuzeit durch Krieg wiederherzustellen sein sollte, ist aber wirklich ein ziemlich perverser
Gedanke. Dem stimme ich auch zu – war jedoch ein Versuch, der damals üblich war. Daher auch die „cuius
regio, eius religio“ – ein Versuch der Rettung des alten Grundsatzes. Ich kann ihn nicht befürworten –
der geschichtliche Kontext macht ihn jedoch verständlich.
Babylon Ganz so falsch ist das nicht. Auch im römischen Reich gab es eine einheitlcihe Religion, den
Kaiserkult, dem sich außer den Juden, jeder beugen musste – diese Religion war auch, die neben der militärischen
Macht der Römer, die „pax romana“ sichern konnte. Die Ablehnung dieses Kultes von seiten der Christen
führte auch zur Christenverfolgung. Dass die Toleranz in Europa durch das Aufkommen des Protestantismus
„erzwungen“ wurde, dass stimmt – denn, die einheitliche Konfession konnte man trotz des 30 Jährigen Krieges
nicht wieder hersgestellt werden. Übrigens ist auch die Aufklärung Frucht der Kirchnspaltung – denn,
seit der Zeit, wo es 2 Kirchen gab, die sich auf die Göttliche Wahrheit beriefen, brauchte man einen
Schiedsrichter – die Vernunft eben. Geburtsstunde der Aufklärung. Die Toleranz wurde trotzdem vom „katholischen“
Kaiser Joseph II. durchgesetzt – ein absolutistischer Monarch der Aufklärung, aber trotzdem katholisch.
methusalix Zustimmung mit Vorbehalt: Athanasius:… Nochmal, die Kirche hat nie die Wissenschaft bekämpft.
Im Gegenteil. Athanasius muss man zustimmen. Z.B.: Wir wissen alle, die Philosophie und Theologie von
Thomas von Aquin basiert auf Aristoteles. Dummer Weise waren die Wekre von Aristoteles damals auf dem
Index: Thomas wurde trotzdem nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt – ganz im Gegenteil – seine Philosophie
und Theologie wurde für Jahrhunderte maßgäbend für jede christliche Theologie und Philosophie. Sie
schrieben: Das ist genau solange richtig, wie der Wissenschaftler nichts veröffentlicht, was die Macht
der Hierarchen in Gefahr bringen könnte. Ab dem Moment war man als Wissenschaftler in allerhöchster
Lebensgefahr. Dem muss man auch zustimmen – allerdings ist dieses Sachverhalt nicht auf das Christentum
zurückzuführen, sondern auf die, schon in der Antike vorhandene Meinung, der Unmöglichkeit des „einen
Reiches und verschiedene Religionen, bzw. Konfessionen“. Letzte Erscheinungsform dieser Meinung ist. „cuius
regio, eius religio“. Die Idee der Toleranz ist übrigens im christlichen, näher gesagt, im katholischen
Raum entschdanden (Wien, Joseph II. Toleranz-Edikt, am 13. Oktober 1781). Es handelte sich zwar um eine
pragmatische Einstellung, jedoch aus dieser Idee entstand die „Toleranz“ als etwas, was Wert an sich hat…
ottaviani: Warum sollte man sich schämen? Ganz einfach, wegen: Schreibt alle an den Bischof und protestiert
gegen die Weihe, ehe er nicht öffentlich abgeschworen hat! Weiht der Bischof ihn ohne explizite Distanzierung
von seinen eigenen Worten, haben wir einen neuen Notstandsfall und sollten den dann auch im deutschsprachigen
Raum entsprechend publizieren(KU, DT, MB, kreuz.net). Weiht er ihn nicht, haben wir gewonnen. Schwört
das Bürschchen ab – erst recht! m.a.W.: Wenn wir nur Druck aufbauen, können wir nicht verlieren. Also,
liebe Grüße von kath.net Noch irgend eine Frage offen?
Babylon @Aloah: Babylon: einfach unsinn – also, von dieser Meinung möchte ich mich distanzieren. @Babylon:
Ich bin zwar nicht der Meinung von @Aloah, aber in Ihrer Argumentation gibt es einige Unstimmigkeiten.
1.) Die von Dir benannten Leute stellen allerdings eine Minderheitenmeinung in ihren Disziplinen dar.
Das galt auch für die Vorreiter der Meinung der Mehrheit der jetzigen Theologen (Bultmann, Loisy, usv.).
Ich will nicht die fachliche Kompetenz dieser Vorreiter in Frage stellen, aber, die Mehrzahl oder Minderheit
einer Meinung spricht nichts von derer Wahrheitsgehalt. Übrigens: Thiede ist nicht einfach zu entkräften.
2.) Ich schreibe jetzt deutsch – die sprache von Adolf Hitler. Heißt das jetzt, dass ich Adolf Hitler
bin, oder dass ich seiner Meinung bin? Natürlich nicht. In meinem Fall ganz im Gegenteil. Auch wenn das
Christentum Elemente von anderen Religionen übernommen hatte, damit es das ausdrücken konnte, was auszudrucken
war, bedeutet das überhaupt nicht, es sei aus anderen Religionen entsprungen oder dass es deren Produkt
oder Weiterentwicklung sei – ebensowenig wie meine Sprache nicht aus der Sprache und Ideen von Hitler
entsprungen ist. Um etwas mitzuteilen muss man sich halt dieser Ausdruckmöglichkeiten bedienen, die in
einer bestimmten Zeit jeder versteht.
MK28-der Gerechte Weiht er ihn nicht, haben wir gewonnen. Schwört das Bürschchen ab – erst recht! m.a.W.:
Wenn wir nur Druck aufbauen, können wir nicht verlieren. Also, um Ihre Meinung kurz wiederzugeben: der
Junge ist ein Freiwild, der zum Abschuss freigegeben wurde!!!! Hoch lebe kreuz.net und die wirklich katholische
Kirche!!! Ich hoffe, Sie schämen sich!
der junge Diakon wird hoffentlich auf dieser Seite nicht zum Freiwild erklärt, um mit dessen Abschuss
die Machtstellung kreuz.net beweisen zu können (so wie damals kath.net). @Bonjour: Mit der Ausrichtung
des frei gewählten Arbeitgebers hat der junge Herr keine Probleme, sondern nur mir dem Bodenpersonal
des betreffenden Arbeitgebers. Ob er deswegen eine tragische Figur sei, oder vielleicht ein übereifriger
Dienstnehmer, können weder Sie noch ich entscheiden. Dies zu entscheiden ist die Aufgabe des Diözesanbischofs,
der sich nicht ausschließlich auf die Berichte des kreuz.net stützen muss. (bekanntlich hat kreuz.net
keinen Zugang zu den persönlichen Gesprächen der Seminaristen mit ihrem Bischof). Übrigens: Ich tendiere
zur Variante 2.
Marcel Also, meiner bescheidenen Meinung nach ist es üblich, bevor man sich zum Wort meldet, alle vorherige
Meinungen anzuhören bzw. durchzulesesn. Bevor die modernistischen Kirchenführung nicht komplett zur
hl. katholischen Überlieferung zurückgekehrt sein werden, ist eine „Einigung“ unmöglich. Eine Einheit
ohne Wahrheit gibt es nicht. Diese Wahrheit wurde durch das Komplott namens V.II [1] verraten, und der
einzige Ausweg aus dieser Misere ist die Umkehr. Nicht die Umkehr der FSSPX – denn die tut wahrlich nichts
anderes als was die Kirche bis 1958 immer tat –, sondern die Umkehr der modernistischen Kirchenführung.
Nach dem jetzigen Stand der Dinge und nach menschlichem Ermessen [2] ist eine solche Umkehr der Kirchenführung
nicht in Sicht und daher auch keine „Einigung“ mit den Bewahrern der Tradition, denn die Kirchenführung
hält an der Zeitbombe V.II unbeirrt fest. Daß eine „Einigung“ in weiter Ferne liegt, sagt der Generalobere
der FSSPX, Bischof Fellay [3]. Ich habe ihn dabei gesehen und gehört. Mit ihm stimmen die anderen Bischöfe
und Disktriktsoberen überein, weil die Bruderschaft aus traditionskatholischen Priestern besteht, nicht
aus Narren Dazu das Zitat von @Pünktchen aus Wikipedia: Die Altgläubigen betrachten sich selbst nicht
als „Abspalter“ sondern als Bewahrer ursprünglicher russisch-orthodoxer Tradition gegenüber häretischen
Entwicklungen in der Großkirche… Noch welche Frage offen?
Robert Ketelhohn denn die Abschaffung des römischen Patriarchentitels ist nicht bloß dumm und unbegründet,
sie ist auch schlicht unmöglich. Der Bischof von Rom ist Patriarch, ob er will oder nicht. Was meinen
Sie damit? Der Papst ist doch nach wie vor der Patriarch von Rom.
Justus Sie schrieben: Die angeblichen „Freundschaftsringe“ waren in Wirklichkeit Rosenkranzringe(= Rosenkränze
in Ringform)! Das haben alle Teilnehmer der Weihnachtsfeier eidesstattlich bestätigt. Ich nehme an, Ihnen
liegt diese Erklärung vor oder Sie haben zuverlässliche Informationen davon. Was mich wundert ist: wieso
wird diese eidesstattliche Bestätigung beim Prozess nicht erwähnt? Oder; wieso konnten oder wollten
die Teilnehmer dieser Weihnachtsfeier diese Aussagen vor der Richterin nicht wiederholen? Glauben Sie
wirklich, die österreichischen Richter können machen was sie wollen (so wie die Überschrift dieses
Artikels uns suggerieren möchte)?
Artois Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Sie falsch verstanden habe. Unter Zionismus verstehe ich
die Bewegung rund um der Idee:„Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. Diese Idee hatte ihre Geburtsstunde
weder in Deutschland noch in Österreich sondern, bekanntlich, in Frankreich anläßlich der Dreyfus-Affäre
im Jahre 1894. Nun, Sie schrieben:Antizionismus ist durchaus angebracht, denn auch das weiland 3. Reich
war ein zionistisches Projekt, un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus. Ich verstand
diese Sätze so: der Zionismus hatte die Pogromme gegen die Juden und den Holocaust geplant oder zugelassen
oder ermöglicht oder gefördert oder ähnlich – um die eigene Ziele zu erreichen. Sie werden mir zugeben
müssen, diese Behauptung ist lächerlich. Wenn meine Auslegung Ihrer Sätze nicht richtig ist – so bitte
ich um Entschuldigung (werden mir aber zustimmen, dass Ihr Wortwahl wenig andere Deutungen zuläßt) –
wenn Sie jedoch mit dieser Auslegung konform gehen – so kann ich nur meine Aufforderung wiederholen, mit
der Bitte, auch Ihre gelesen Literatur anzuführen. Diese Thesen würden allen Erfordernissen einer richtigen
Verschwörungstheorie entsprechen…
Artois Bitte, melden Sie sich mit Ihrer These: auch das weiland 3. Reich war ein zionistisches Projekt,
un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus noch heute bei der „www.weltverschwörurng.de“
aphrodite Ich gebe es zu, die Wortmeldung von @Bruder Theophil könnte missverstnden werden. Ich nehme
an, mit: „vor allem katholische Geistliche waren es, die in den KZs ihr Leben gelassen haben“ wollte er
darauf hinweisen, dass es wesentlich mehr katholischen Geistlichen in den KZ’s gab als Geistlichkeit aus
anderen christlichen Konfessionen, was man auch als eine logische Schlussfolgerung der Einstellung der
kath. Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus vor der Machtergereifung ansehen könnte. Übrigens: Michael
Hesemann nennt die Zahl 2.500, was die Zahl der Opfer aus den Reihen der kath. Geistlichkeit in Polen
betrifft. Prozentuell könnte dies an den prozentuellen Anteil der jüdischen Opfer sehr nahe kommen.
Hódmezövásárhelykutasipuszta: Ich bin nicht nur an den Theologie-Hörsälen vorbeigegangen, sondern
bin eine Weile auch in diesen Sälen gesessen – Sie haben recht, es gibt einige Hörer die im Kolar und
Habit den Vorlesungen zuhören. Wieso die Professoren dies nicht tun, weiß ich nicht – es handelt sich
aber ganz bestimmt um eine Regelung, sonst gäbe es Ausnahmen, wenigstens bei den Professoren, die in
ihrer Freizeit sehr wohl ihre „Berufskleidung“ tragen.
Gerhard Eine hervorragende Wortmeldung! :)3 Sie nehmen aber uns: den „Möchtegerntheologen“ wie auch den
„Allwissenden Theologen“ (von der Uni der Zeugen Jehowas) den Wind aus den Segeln. Das ist natürlich
gemein . Sie haben recht: Gott ist „gerecht“ und „barmherzig“ gleichzeitig. Wir „Möchtegerntheologen“
haben damit keine Probleme – wir können immer wieder darauf hinweisen, dass unsere menschliche Ausdrucksmöglichkeiten
dazu nicht ausreichen, diese Tatsache gebührend zu fassen – deswegen begrüße ich aufrichtig diesen
Versuch der Diözese Gurk. (kein Wunder – diese Erkenntnis ist Frucht der Außeinandersetzung mit der
modernen Philosophie nach dem 2. Vat – d.h.: einige Zeit nach Noah ) Die „Allwissenden-theologen“ (d.h.
Absolventen der Theologie vor Noah ) haben natürlich mehr Probleme mit diesem Thema; damals konnte man
noch nicht auf die Ergebnisse der Ertenntnistheorie zurückgreifen – Sie müssen es verstehen: Erkenntnistheorie
ist erst einige Jahrhunderte alt. Übrigens: das konnte man in diesem Forum leicht nachovollziehen.
@apex In Ihrer Antwort an Gerhard schrieben Sie: und weil das eben aus den Worten Jesu logisch abzuleiten
ist, gilt das nicht nur für Katholiken, sondern für jeden Menschen – also was soll der Quatsch mit:
nicht die Rede von zwei gültig verheirateten Gläubigen (Katholiken), Übrigens, nach der Lehre der Kath.
Kirche ist die Ehe der nichtkatholischen Gläubigen ebenso gültig wie die, nach allen Regeln des CIC
geschlossene Ehe der kath. Christen. Oder meinen Sie, die Zitate Christi bezogen sich nur auf die Ehe
der Kath. Christen? Was den -Can. 1141 betrifft, den habe ich nicht zitiert, da ich ihn als selbstverständlich
annehme. Sie werden aber wissen, dass es auch bei einer gültig geschlossener aber nicht vollzogener Ehe
um eine gültige, sakramentale Ehe handelt, die durch das privilegium petrinum aufgelöst werden kann.
Solche Chaoten wie du, mit ihren irreführenden Verdrehungen in der Exegese, ruinieren die Spiritualität
des katholischen Volkes. Solchen Möchtegerntheologen wie du, hat die Kirche die Verwirrungen in der Pastoral
zu verdanken. Diesen Sätzen brauche ich nichts hinzufügen – ich sende sie unverändert an Ihre Adresse
zurück, trifft genau das, was ich Ihnen sagen wollte – ich bitte nur, beim lesen dieser Sätzen, statt
„du“ „Sie“ zu denken – ich bin schließlich aus Wien und ich kenne die Regel des guten Benehmens.
@apex Oh, Sie allwissender Theologe! Wo ist die Banane und wo die Birne! Oder haben Sie nicht alles verstanden,
was ich geschrieben habe? Die beide Privilegien sprechen doch von einer Auflösung einer gültigen Ehe,
oder?
Gerhard @apex:Wie kann man denn nur so flach und dämlich denken? … „Aus den Worten Jesu resultiert
keine Tradition der Katholiken, aus ihnen resultiert die logische Konsequenz, die jede neue Ehe nach einer
Scheidung der ersten zum Ehebruch macht – und weil das eben aus den Worten Jesu logisch abzuleiten ist,
gilt das nicht nur für Katholiken, sondern für jeden Menschen (vor allem für die, die sich zum Glauben
an den Herrn bekennen).“ Lieber Gerhard, als „flach und dämlich“ Denkender sind Sie in guter Gesellschaft,
denn @apex würde auch den Hl. Paulus als solche bezeichnen anhand 1 Kor 7,12-15 (privilegium paulinum –
im 1143-1150 CIC/1983) und auch jeden Hl. Vater, auf Grund des „privilegium petrinum“ (c.1142).
@apex … und dann die Umkehrung der Argumente!! Worauf bist du eigentlich so neidisch, du geistloser
Teenager? Neid??? wovon sprechen Sie??? Was Ihnen eingefallen ist betreffend Ehebruch, das können die
Zeugen Jehowas wesentlich besser als Sie – nur mit einem Unterschied: die behaupten nicht, das sei die
Lehre der Hl. kath. Kirche so wie Sie. o^/ Übrigens, was meine theologische Ausbildung betrifft, da können
Sie mir leider nicht das Wasser reichen – trotzt Ihres ehrwürdigen Alters. :(3
apex@ Schon wieder da!? Die Enkelkinder weg? Wieder frei um die Welt mit der pseudokatholischen Lehre
zu verpesten? halt schon einfach die Klappe, du eingebildeter Teenager! Mit deinem Gejammer kannst du
in einer Klapsmühle deine armselige Weisheit verkünden. Ein alter Hut: wenn die Argumente dünn werden –
dann muss halt die rohe Gewalt her (auch verbal). Bitte melden nach der Hl. Beichte!! L.G. aus Wien
apex & Co Ich wiederhole meine erste Wortmeldung zu diesem Thema: Ich staune immer wieder. Solche Artikel
(und Wortmeldungen) zu schreiben können nur Leute, die entweder: – keine Ahnung vom Leben haben oder
aber: – für ihre heile Ehe dem lieben Gott nicht danken können, da sie diese Gnade als eigene Leistung
sehen. Die Ersten sind einfach dumm und kurzsichtig. Die Zweiten, überheblich: sowohl vor Gott als auch
vor den Menschen. Dummheit ist keine Sünde (außer selbstverschuldet); von der Überheblichkeit kann
man das wohl nicht sagen. Hier zitiere ich @Athanasius 1957: 1. Superbia: Hochmut (Übermut, Hoffart,
Eitelkeit, Stolz) Ich glaube – einige im Forum müssten dingendst zur Hl. Beichte. o^/
Sirilo Also, wie ich sehe, die Pensionisten (@apex) müssen etwas früher zu Bett. Deswgen: erlauben Sie
mir bitte auf Ihre Frage eine Antwort zu geben. Vom Standpunkt der jetzigen Exegese (es handelt sich also
um die, die nach meiner Geburt auf den Fakultäten der kath. Kirche gelehrt wurde -liebe grüße Apex)
handelt es sich bei den von @apex angeführten Stellen der Hl. Schrift NT um die Bemühung Christi, die
„Zweitrangigkeit“ der Ehefrau in der damaligen jüdischen Gesellschaft zu beseitigen. (übrigens: die
Lehre über die ausschließliche Gültigkeit der kirchlichen Ehe beim und nach dem Tridentinum hatte die
gleiche Beweggründe). Nun, heute schaut die Situation anders aus – ich will kein Fürsprecher der Ehescheidungen
sein – jedoch eine geschiedene Frau hat heute eine andere Stellung als etwa vor 2000 Jahren. Es ist nicht
richtig zu behaupten – die Kirche lebt in einer lebensfremder Welt (dieses Forum ist nicht die Welt der
Kirche o^/ ) aber für den Schutz der „erstEhe“ ist ihr leider noch nichts eingefallen (mir übrigens
auch nicht ) außer: jedes Fall vom vernünftigen, kompetenten Geistlichen prüfen zu lassen und nach
seinem Urteil über die Zulassung zur Hl. Kommunion und somit über die volle Gemeinschaft mit der Ortsgemeinde
zu entscheiden. Im Fall den Sie angeführt haben sollte man, bis auf weiteres, diesen Weg beschreiten.
Eins bleibt jedoch: „Deus semper maior“!
apex@ Dann halt also die Klappe oder beißt dich in die Zunge, bevor du hier wieder mal ähnlichen Schwachsinn
von dir gibst! In der Regel ist genau das die Aufgabe der ehrwürdigen Pensionisten – und zusätzlich:
auf die Enkelkinder aufzupassen. Bitte: es würde allen gut tun, würden Sie sich dieser Aufforderung
stellen.
@apex Mein Lieber: Ein Rezept: Etwas Exegese studieren(oder nachlesen) – nachher bitte wieder melden.
Einlösbar in jeder Bibliothek oder Buchhandlung. Über mögliche unerwünschte Wirkungen informiert Sie
gerne die FSSPX oder ähnliche Fundi-Verbidnung L.G. aus Wien
Avila Lohmann Wenn du eine falsche Entscheidung in puncto Partner getroffen hast, dann ist das eine Entscheidung
für das ganze Leben und darüberhinaus für die Ewigkeit gewesen, Also: in der kath. Kirche haben wir
eine Ehe auf Zeit, nämlich: bis dass der Tod Euch scheidet!!!! – also keine Entscheidung für die Ewigkeit!
Nicht in der Praxis und Theologie der orthodoxen Christen: dort bleibt die Ehe auch nach dem Tod des
Ehepartners aufrecht (eine „Witwenehe“ hat die selbe Liturgie wie die Zweit- oder Drittehe) – und darüberhinaus
kennt diese Praxis und Theologie auch kirchlich legitime Zweit- und Drittehen. Sie werden wohl nicht behaupten,
es handelt sich hier umantikirchliche und antichristliche Taten ?:) Übrigens: diese Praxis ist etwas
älter als die Praxis der lateinischen Kirche
Priesterkragen + Co @Sympat: Hochschulgesetz oder ähnlich kann ich Ihnen nicht zitieren – habe keinen
Zugang zu den Quellen. Aber dass es sich nicht um eine Schutzbehauptung von priesterlichen Professoren,
die ihr Priestersein gerne verstecken möchten – handelt kann ich garantieren – denn ich kenne einige
Uni-Professoren, die in ihrer Pfarre sehr wohl den Priesterkragen und alles was dazu gehört benutzen.
@stat crux: Wann trat Karl Rahner letztmalig in Priesterkleidung auf? Null Ahnung – ich habe ihn persönlich
nie begegnet – aber was tut dies zur Sache? Er war ein großartiger Theologe. Ein Bruchteil seines Geistes
würde diesem Forum ein ganz anderes Erscheinungsbild schenken. @Sympat:Wie lässt sich das mit dem Verlagsprogramm
von Weltbild vereinbaren? Ich bin eigentlich dankbar für die Veröffentlichung von Sakrileg (und traurig,
dass die Filmversion so langweilig ist) – denn durch diese erdachte Geschichte wurde das Interesse für
Christus und das Christentum wieder geweckt. Ich kann sogar in einer Bar Christus und Christentum zum
Thema einer Unterhaltung haben. Wenn jemand mit diesem Thema in diesem Forum überfordert ist – bitte,
es gibt viele Möglichkeiten die fehlende Informationen nachzuholen.
Kirchlich abgesegnete Todsünde? Es bedarf außerodentlich viel Kreativität, um ein Artikel noch dümmer
gestalten zu können. Ich staune immer wieder. Solche Artikel zu schreiben können nur Leute, die entweder:
– keine Ahnung vom Leben haben oder aber: – für ihre heile Ehe dem lieben Gott nicht danken können,
da sie diese Gnade als eigene Leistung sehen. Die Ersten sind einfach dumm und kurzsichtig. Die Zweiten,
überheblich: sowohl vor Gott als auch vor den Menschen. Dummheit ist keine Sünde (außer selbstverschuldet);
von der Überheblichkeit kann man das wohl nicht sagen. ?:)
Sulpicius Darf man wissen, mit welcher antikirchlichen Begründung? Tut’s mir leid – keine Ahnung mit
welcher Begründung. Allerdings, die Begründung muss nicht unbedingt antikirchlich sein. Übrigens: diese
Regelung dürfte auch in der Bundesrepublik in Kraft sein (wenn ich das Bild, das Gotthard verlinkt hatte,
richtig interpretiere).
Kragen Dann war Prof Ratzinger wohl auch ein sehr zwielichtiger Typ … Wer hat denn wo einen Priesterkragen
vorgeschrieben? Zur Info: an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen
für Professoren verboten; daher ist auch die Geistlichkeit, die an der Uni lehrt immer mit Anzug und
Krawatte oder mit Rollkragen zu sehen. Diese Tatsache sagt überhaupt nichts über kirchliche Disziplin
der betreffenden Geistlichkeit aus. Ihre Bemerkung, lieber Herr Dr. Otterbeck, ist fehl am Platz.
virOblationis: Ein sehr guter Vorschlag Dadurch sind alle orthodoxen Christen Ungläubigen. Die richtige
Sicht der „wirklich“ kath. Kirche Denn, in der Orthodoxie ist: Knien in der sonntäglichen Liturgie nicht
üblich und gilt sogar als unangemessen, da der Sonntag an die Auferstehung erinnern soll; (Zitat: Wikipedia)
Um Ehrfurcht zu zeigen muss man nicht unbedingt knien- Ich habe mal gehört: Gott sieht die Herzen…
Lieber Josephus Was Sie unter „dogmatischem Konzil“ verstehen das müssen Sie noch erläutern. Wenn Sie
meinen, das 2. Vatikanum hatte keine verbindliche Lehre beschlossen, damit liegen Sie falsch: z.B.: Dogmatische
Konstitution über die Kirche: Lumen Gentium; oder: Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung:
Dei Verbum. Dass diese Konstitutionen nicht nach dem Muster: „Irrlehre – Berichtigung“ verfasst wurden,
liegt an der Herausforderung der Zeit und nicht an der mangelhaften Bildung der Konzilsväter.
Benedikt Ein „Schwächling“ in Sache „Kirchengeschichte“ bittet um Aushilfe! Hat der Hl. Athanasius irgend
welche Konzilsbeschlüsse kritisiert oder verworfen? Wieso beruft sich der FSSPX ununterbrochen auf seinen
Namen?
Zur Einheit der FSSPX mit der RK Kirche Ich erlaube mir, etwas aus dem Artikel Was ist eigentlich das
spezifisch Katholische? von kreuz.net zu zitieren: Sie argumentierten mit der sogenannten Dekadenz-Theorie:
Die Römische Kirche sei im Hochmittelalter zum Katholizismus degeneriert. Die Protestanten in der Reformation
würden die Tradition der wahren Kirche wieder aufnehmen, die nur etwa bis zur Jahrtausendwende bestanden
habe. Zum Unterschied zu den Protestanten sind die FSSPX-Brüder der Meinung, dass diese Dekadenz mit
dem V2 begann. Daher lehren sie eine innerkirchlichen Communio, die sich auf einer rein geistigen Ebene
befindet („Einheit“ mit verstorben Päpsten und Heiligen). @Karim: Eine hervorragende Analyse :)3
Und diese Klarsicht mit einem Wort, den wahren Ursachen all dieser Übel auf den Grund zu gehen: Das Konzil
und die Reformen, die von diesem ausgegangen sind … die muss wahrlich vom Himmel kommen …
Lieber Gotthard Sie haben natürlich recht – ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Natürlich: die
Ehen unter orthodoxen bzw evangelischen Christen sind selbstverständlich gültig, da für sie keine „kanonische
Formpflicht“ gilt. Die Eheschließung der Katholiken die vor dem orthodoxen Priester oder evangelischen
Pastor geschlossen wurden, ist aber nicht automatisch gültig. Ebenso wie die Ehen die vor der FSSPX geschlossen
wurden. Dafür bedarfes einer besonderen Vollmacht seitens des Ortsbischofs.
Zum Status der FSSPX Danke @Romulus für die Klarstellung. Bezüglich Sakramente der Piusbrüder wiederhole
ich meine Wortmeldung von 2.6. 2006, 16:50 1. Die von den Piusbrüdern gespendete Taufen sind gültig
(so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die spätere Glaubensunterweisung entscheidet
derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten oder Sekte… 2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs
sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die
selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen). Und schließlich: 3. Die Piusbrüder sind derzeit
nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner
unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist Wie man diese „mangelhafte Gemeinschaft“ genannt wird, ist
zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf halt in diesem Fall die Tradition nicht
so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich der Tradition verbunden fühlen. Sie
können doch keine „Schismatiker“ sein. ) die Gemeinschaft ist de facto nicht gegeben! Und, bevor man
die Aussage eines Kardinals hier wieder zitieren wird, muss ich festhalten: auch ein Kardinal kann sich
irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht zu beleidigen) – er muss nicht
unbedingt ein Papst sein.
Sulpicius Danke für den Link. Aus der Entgegnung von Msgr. Perl geht es hervor: 1. Die von den Piusbrüdern
gespendete Taufen sind gültig (so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die
spätere Glaubensunterweisung entscheidet derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten
oder Sekte.. 2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören
und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen). Und
schließlich: 3. Die Piusbrüder sind derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr
Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist Wie man diese
„mangelhafte Gemeinschaft“ benennt, ist zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf
halt in diesem Fall die Tradition nicht so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich
der Tradition verbunden glauben. Sie können also doch keine „Schismatiker“ sein. ) die Gemeinschaft ist
de facto nicht gegeben! Und, bevor man die Aussage eines Kardinals hier zitieren würde, muss ich festhalten:
auch ein Kardinal kann sich irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht
zu beleidigen) – er muss nicht unbedingt ein Papst sein.
Karl Murx Und ich war in dem Wahn befangen, daß ein JPII gar keine Amtshandlungen ausführen konnte,
weil er durch den CIC von 1917 und die Bulle Pauls IV. soundso oft exkommuniziert war. Sie könne ruhig
aufatmen: wenn Sie die obige Aussage ernst gemeint haben, dann sind Sie nicht katholisch – sie können
mit ruhigem Gewissen auch den CIC 1917 außer Acht lassen.
Menschenrechte – Doppelmoral In Wirklichkeit bietet die Kirche als Hüterin der Zehn Gebote seit Jahrtausenden
das Fundament und die Garantie für Menschenwürde, Menschenrechte und Menschen-pflichten. Diesem Satz
kann ich nur zustimmen. Jedoch, eine Frage an Frau Felizitas: sind Sie der Meinung, dass auf Grund der,
von der Kirche so hoch gehaltenen Menschenrechte, die einzelne Würdenträger in der Kirche das Recht
haben, ihre sittliche Verfehlungen verschleiern zu dürfen – auch dann, wenn dadurch Schaden für die
ganze Kirche angerichtet wird? Kurz: ist es erlaubt eine Doppelmoral zu Verschleiern nur auf Grund der
Menschenrechte? Meiner bescheidenen Meinung nach müsste jeder aufrichtiger Katholik für diese Urteile
dankbar sein:in die Kirche, das Licht der Welt, gibt es keinen Platz für dunkle Machenschaften, die nur
unter Berufung auf Privatsphäre oder Menschenrechte versteckt bleiben können.
Antonius Es könnte sien, ich habe mich unklar ausgedrückt. Mir ist allerdings noch nicht ganz klar,
was Sie mit „Gottesbegegnung“ meinen. Denn ich sehe in einem Wirtschaftssystem zunaechst einmal keinen
direkten Ort einer Gottesbegegnung, da es eben „nur“ ein System ist. Dem stimme ich zu. War auch nicht
meine Intention. Ich meine: man muss auf die Fragen der Wirtschaft und Politik Antworten geben auf Grund
einer Gottesbeziehung – die, wie der Hl. Vater es meint, von Priestern zu sichern sei. D.h.: die Priester
müssen keine konkrete Antworten auf die Fragen der Wirtschaft, Politik, …, geben,- das könne sie auch
nicht, da ihnen die entsprechende Kompetenz dazu fehlt. Diese Antworten können nur die geben, die zwar
keine Priester sind, die aber die Kompetenz dazu haben und in der, von den Priestern gesicherten, Gottesbeziehung
stehen.
Antonius Nun, in Muenster existiert an der kath.-theol. Fakultaet im Institut fuer christl. Sozialwissenschaften
ein Diplomstudiengang mit genau dieser Verquickung von Theologie und Oekonomie. Danke für die Info –
damit haben Sie bei mir eine Wissenslücke geschlossen. Leider existiert dieses Institut nur in Münster.
Zurück zu meinem Anliegen: Es ist ein Problem der Kirche, dass die Geistlichkeit auf Grund der Weihe
Kompetenz in jedem ‘Bereich des privaten- und öffentlichen Leben in Anspruch nimmt. Ich gebe zu, das
Studium der Theologie ist sehr breit und gibt Möglichkeiten auf fast allen Gebieten der Geisteswissenschaften
eine kompetente Stellung zu beziehen – Wirtschaft gehört aber nicht zu diesen Wissenschaften. Ausschlaggebend
ist, auf die Fragen der Politik und der Wirtschaft auf dem Hintergrund einer Gottesbegegnung eine Antwort
zu geben. Solche Antworten können Leute mit einer entsprechenden Ausbildung leichter geben, auf dem Hintergrund
einer Gottesbegegnung, als jemand, der zwar Priester ist, aber auf diesem Gebiet ein Laie ist. Diese notwendige
„Gottesbegegnung“ sicher zu stellen ist eindeutig die Aufgabe des Priesters. Aber, das war’s. Verbindliche
Antworten auf die konkrete Fragen der Wirstschaft un der Politik können sie nicht geben – höchstens
Meinungen. Um solche Antworten zu bekommen müssen sie für den Gottesbezug der Wirtschafts- und Politikwissenschaftler
sorgen.
Antonius Papst Benedikt XVI. hat sicher nicht gemeint, dass wir Katholiken uns wieder in die Isolation
(Ghettoisierung als reine Gebetsgemeinschaft) zureckziehen sollen, von wo aus wir keinen Einfluss auf
das Weltgeschehen nehmen koennen. Nein, das hat er ganz bestimmt nicht gemeint – denn Katholiken sind
nicht alle Priester. Priester sind halt ein kleiner Teil der Kath. Kirche und im Dienst der Mehrzahl der
Katholiken. Ihre besondere Begabung: Spezialisten zu sein, welche die Menschen zur Begegnung mit Gott
führen und nicht sich in Wirtschaft, Architektur oder Politik auszukennen, – ich kenne nämlich keine
kath. theol. Fakultät mit Lehrgang für Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Dieses Manko hebt weder
eine Priester- noch eine Bischofsweihe auf. Politik und Wirtschaft zu machen ist die Sache der Laien,
die auf diesem Gebiet eine Kompetenz haben. Eine Weihe verleiht auf diesen Gebieten keine Kompetenzen.
Lieber Turk Ja, Sie haben recht wenn Sie sagen, daß dieses unselige und ungerechte Lagerdenken ein Ende
haben müßte. Bin aber der Meinung, dass dieses Lagerdenken nur durch eine aufrichtige Trauerarbeit zu
überwinden ist. Nämlich: durch stillen Abschied von einer Zeit (Ära Krenn) gefolgt durch aufrichtige
Verzeihung für alle Wunden dieser Ära. Erst danach kann man gemeinsam diese Zeit beurteilen und bewerten.
Mit dem Aufreißen der alten Wunden einerseits, und dem Beweinen der „alten Zeit“ sowie Vertäufeln der
„Gegner“ anderseits, ist niemandem geholfen. Für die Folgen einer ungeleisteten Trauerarbeit gibt es
leider genügend Belege in der Geschichte.
Lieber Turk Sie haben recht – wir sind unterschiedlicher Meinung. Sie wissen, jede seriöse Veröffentlichung
hat zum Ziel so verstanden zu werden, wie der Verfasser der Veröffentlichung es meinte. Nun zur Zeit
wird im „Fall St. Pölten“ jede Veröffentlichung in den Lager der Pro- oder Contra Krenn(ianer) eingeteilt
und beide Lager werfen einander Unobjektivität und wissenschaftsfremde Befangenheit vor. Jemand der mit
der Materie nicht direkt befasst ist, wie z.B. ich, und sich auf Berichte und Veröffentlichungen stützen
muss, gibt es zur Zeit keinen seriösen Zugang zu diesem Thema. Es ist durchaus möglich, dass auch jetzt
jemand in der Lage ist die letzten Jahre seiner Arbeit in Form eines niveauvollen Pro und Contra zu analysieren.
Seine Arbeit wäre jedoch sinnlos, da bei vielen die Wunden (ob selbstverschuldet oder nicht) noch zu
schmerzhaft sind um einer emotionslosen Disskusion stellen zu können.
Sehe ich anders, – würde auch ich sagen Um die gesamte Arbeit des früheren Bischof von St. Pölten objektiv
würdigen zu können müssen noch einige Jahre vergehen. Sie werden es nicht leugnen können, dass jede
Veröffentlichung zu diesem Thema auch heute noch zu viele Emotionen frei setzt, die eine objektive wissenschaftliche
Arbeit unmöglich machen. Die Aufgabe der Visitation beschränkte sich auf die Untersuchung der Mißstände
in der letzten Zeit seiner Arbeit in St. Pölten und konnte keine Rücksicht auf seine frühere Tätigkeit
nehmen. Diesen Satz möge man nicht als Vorwurf an die Arbeit des Visitators verstehen. Die Problemen
waren himmelschreiend und man musste konkrete Schritte zur Beseitigung dieser Mißstände setzen – was
ich auf jeden Fall begrüße. Hat aber mir einer Wissenschaft nicht zu tun. Würde man die gesammte Zeit
des Bischofs in St. Polten nur aus dieser Perspektive sehen, so würde man der Aufforderung einer wissenschaftlichen
Arbeit nicht gerecht. In der Erkenntnistheorie nennt man so etwas „genetischer Fehlschluss“.
Turk! Festschriften sind „per se“ nicht dazu da, dem Jubilar die Leviten vorzulesen. Das zu verlangen
ist einfach dumm. Nur diesen Fehler kann man der Rezension des Herrn Dr. Pataky vorwerfen. Übrigens,
wie @catholicus richtig feststellte: die Zeit ist noch nicht reif genug, um sich der „causa St. Pölten“
mit der notwendige objektivität, ohne emotionaler Befangenheit nähern zu können um alles in Form eines
niveauvollen Pro und Contra zu analysieren.