Stimme aus Wien
Erstellt: 13:47:02 | Dienstag, 30. August 2005
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684 Lesermeinungen
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Schauspieler sind halt Schauspieler
#39   Stimme aus Wien   21:14:30 | Freitag, 7. Oktober 2011
Die Wiener kennen die Bedeutung des Spruchs: „nicht einmal ignorieren“. Denn eine Ignoranz bedeutet: „ich habe etwas wahrgenommen und ich ignoriere dieses“.
Diese Veranstaltung war überhaupt nicht wert wahrgenommen zu werden. Es wundert mich, wieso sich +net die Mühe machte, davon zu berichten.
Denn:
1.) Keine Institution in Österreich macht sich so viel Mühe die Verbrechen aufzuklären und den Betroffenen mindestens ein wenig beizustehen wie die Kath. Kirche (was in den Heimen der Stadt Wien oder der verschiedenen Ländern passiert ist, darauf kann man nur aus den beschlossenen Zahlungssummen schließen – Details werden nicht genannt, oder sie werden nach der ersten Meldung verschwiegen: z.B. der Vorfall bei den Sängerknaben).
2.) Die gesamte Veranstaltung war ein Teil des von Herrn Alm gewünschten Volksbegehrens gegen die angebliche „Kirchliche Privilegien“. Dazu sollten nun mal die verjährte Verbrechen der Kirche Pate stehen.
Es fällt jedem schwer, der sich ein wenig mit der Geschichte auseinandergesetzt hatte, sich nicht an die Prozesse gegen die kath. Kirche während des NS- Zeit in Deutschland zu erinnern – damals wollte man auch die kirchliche Privilegien betreffend Schulen und Erziehung in Frage stellen und diese beseitigen. Welche Auswirkungen diese Bemühung hatte, muss ich – glaube ich – in diesem Forum niemandem erklären.
Also:
ich wiederhole den Spruch der Wiener: „Nicht einmal ignorieren“.
Redaktion benachrichtigen Pukkelpop: Jetzt bleibt den närrischen Atheisten die Spucke weg
#58   Stimme aus Wien   13:42:21 | Freitag, 19. August 2011
Ich bin zwar katholisch – sogar einer der stolzeren Sorte.
Ich kann mich jedoch nicht mit dem Abklatsch eines Zeus, wie oben beschrieben nichts anfangen. Der Vater Jesu Christi schleudert keine Blitze und schickt kein Unwetter über die Bösen.
Das Gottesbild, das im Hintergrund dieses Artikels steht, wäre verständlich bei den Hindus, Moslems oder bei den antiken Griechen mit ihrem Götteruniversum.
Das Christentum hat diese Bilder allerdings vor 2000 Jahren verlassen.
Redaktion benachrichtigen Der „Aufruf zum Ungehorsam“ kann nicht stehenbleiben
#17   Stimme aus Wien   19:07:45 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Keine Regelung ist für die Ewigkeit – die von den Hw. Herren gewünschte Änderungen haben jedoch andere „FC“ durchgeführt ohne den gewünschten erfolg bei der „Zuschauerschaft“ zu erzielen – wieso sollte man das gleiche nachmachen?
Ich bin für Änderungen – sie sollen nur ein Novum aufweisen – die Wünsche der Herren Pfarrer lässt leider darauf warten.
Oder können Sie mir sagen, was an den Änderungswünschen von Hw. Schüller &Co etwas neu sein könnte, die nicht bereits in der Evangelischen Kirchen, sei es AB oder HB nicht verwirklicht ist?
Ich bitte um Mitteilung, wenn das der Fall ist.
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#15   Stimme aus Wien   18:44:34 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Sie haben recht: „immer wieder kommt es dort über Anregungen von Spielern, Zuschauern und Trainern zu Regeländerungen“.
Jedoch – diese Änderungen (ich bleibe beim Fußballspiel) wurden in anderen Ligen durchgeführt (gemeint die evangelischen Kirchen AB/HB). – ohne den erwarteten Rückmeldung der „Zuschauerschaft“ (die Austrittszahlen der Katholischen Kirche beneiden die Evangelischen Kirchen jedes Jahr – Ausnahme das Jahr 2010 – dürfte jedoch einmalig gewesen zu sein).
„Andererseits wäre es doch vom Verein nicht schlau, einen guten, erfahrenen und verdienten Spieler einfach zu verjagen“ – das versucht auch der Kardinal zu verhindern – jedoch wenn der Fußballspieler nach den Regeln eines Handballs spielen will, kann ihm der Trainer nur nur vorschlagen, eine andere Ballspielart wählen. Fußball ist nun mal weder Handball noch Volleyball o.ä.
Sprich: die Kath. Kirche unterscheidet sich nun mal von den Kirchen des Protestantismus. In diesen Kirchen werden diese Wünsche – mehr oder weniger erfüllt – wieso will man diese Unterschiede unbedingt auslöschen?
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#10   Stimme aus Wien   17:05:59 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Ich möchte etwas zu meiner vorherigen Wortmeldung hinzuzufügen:
Auch in der evangelischen Kirchen spielt mann Ballspiele: dort werden die Regel des Spiels wesentlich schneller der angeblichen Erwartungen der „Zuschauer“ angeglichen – das Fernbleiben der Zuschauer (die Austrittszahlen) spricht jedoch eine andere Sprache.
Für Interessierte hier nachzulesen: de.wikipedia.org/wiki/Kirchenaustritt
Den betreffenden Hw. Herren steht frei zur Verfügung, die Liga oder die Sportart zu wechseln. Es gibt eine Liga oder Sportart, wo alle ihre Wünsche erfüllt werden – wieso wollen die nicht in der selben Liga spielen? Die würde sich nun mal nicht „FC – Röm.Kath.“ nennen, sondern „FC – Evangelisch AB/HB“.
Was die „Zuschauer“ betrifft – mal abwarten.
Es mag sein, das einige Regeln des Spiels als veraltet empfunden werden, aber anscheinend finden das die „Zuschauer“ nicht so.
Keine Firma würde sich gefallen lassen, dass seine Mitarbeiter öffentlich ihr „kreatives, kritisch-loyale Potential“ kundtun – dieses wird firmenintern mitgeteilt. Wieso soll sich die Kath. Kirche anderswie verhalten?
Und was den Abstieg betrifft – um wieder zur Fußballsprache zurückzukehren – scheinen die Innovationen in den anderen Liegen eine klare Sprache zu sprechen. (Ich verweise wieder auf die Statistiken im Link von oben).
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#5   Stimme aus Wien   15:30:47 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Die Regel beim Fußballspiel werden normaler Weise nicht vom Trainer festgelegt – auch wenn sich die Stürmer wünschen würde, dass ein Elfmeterschießen vom Mittelfeld zu erfolgen hat, kann ihm der Trainer, auch wenn er sich intensiv um einen Dialog bemüht nicht helfen – der Stürmer muss sich halt eine neue Sportart suchen, wo man seinen Wünschen entsprechend gespielt wird.
Redaktion benachrichtigen Ausführen marsch: Matthias Matussek hat abgeschworen
#94   Stimme aus Wien   20:47:57 | Freitag, 17. Juni 2011
Fundi
Ich bestreite mit keinem Wort, die Reaktion der später gegründeten Bekennender Kirche.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass in der Kath. Kirche, in Gegensatz zu der Evangelischen, die Zulassung zu den Weihen nie von der Abstammung abhängig gemacht wurde.
Redaktion benachrichtigen Ausführen marsch: Matthias Matussek hat abgeschworen
#60   Stimme aus Wien   17:56:45 | Donnerstag, 16. Juni 2011
Thomasius
Im Gegensatz zu der Evangelischen Kirche in Deutschland während des Nationalsozialismus, wo die Zugehörigkeit zu einer bestimmten „Rasse“ – sprich, wenn der Betreffende eine jüdische Mutter hatte – als ein Hindernis für den Dienst als Pastor darstellte (jüdisch Stämmige Pastoren wurden aus ihrem Dienst entfernt), wurde in der Kath. Kirche die Zulassung zu den Weihen immer von der Ausbildung abhängig gemacht. Die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe war nie ein Kriterium für z.B. Priesterweihe.
Redaktion benachrichtigen Dann besser ein Werbefuzzi
#20   Stimme aus Wien   17:00:42 | Donnerstag, 16. Juni 2011
Antonio Michele Ghislieri
Waren vielleicht die „gottesmördernde“ Juden Teil des Göttlichen Heilsplans?
Oder, wie hätte Christus die Welt retten können, ohne Kreuzigung?
Redaktion benachrichtigen Auch Obamas Osama-Lügen haben kurze Beine
#8   Stimme aus Wien   14:42:04 | Freitag, 6. Mai 2011
Al-Kaida bestätigt den Tod
„Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat heute den Tod seines Gründers Osama bin Laden bestätigt. Das meldete das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE. Bin Laden war in der Nacht auf Montag in einem Anwesen in Pakistan von einem US-Spezialkommando getötet worden.“
Wieso will man uns auf kreuz.net einreden, die gesamte Aktion sei nur eine Erfindung gewesen.
Ja, er wurde ermordet – jedoch diesen Mord würde auch die Kath. Moraltheologie zulassen. Zwischen zwei Übeln sollte man den kleineren wählen, was die Us-Soldaten auch taten.
Redaktion benachrichtigen Vorbild-Nation Ungarn: Daß die schreien, heißt gar nix
#28   Stimme aus Wien   16:26:27 | Mittwoch, 27. April 2011
Die Ungarn haben Glück
Sie sind von ihrer Vergangenheit nicht so belastet wie die Deutschen oder Österreicher – kritische, nicht-linke Stimmen können mit der Faschismuskeule nicht einfach zum Schweigen gebracht werden – auch wenn das in den deutschen oder österreichischen Medien versucht wird.
Ein Volk, das auf seine Identität stolz ist, ist in Europa, wo die Geschichtsschreibung erst ab dem 2. Weltkrieg beginnt, etwas seltenes – daher sind die Anfeindungen überhaupt nicht verwunderlich.
Redaktion benachrichtigen Piusbruderschaft fordert sofortigen Widerruf
#58   Stimme aus Wien   14:24:35 | Montag, 27. April 2009
Dialog
Sühnopfer als rechtliche Wiedergutmachung dem Vater gegenüber
Ich sehe für den Dialog zwischen Vatikan und den Piusbrüdern schwarz. Es gibt leider keine Grundlage für eine Verständigung.
An den Piusbrüdern sind die Errungenschaften der Geisteswissenschaften seit dem Tridentinum spurlos vorbeigelaufen – von der anderen Seite kann der Vatikan nicht bei dem 1. Vaticanum stehen bleiben, sonst würde niemand die Anliegen der Kirche verstehen.
Wir müssen uns halt damit abfinden – die Piusbrüder werden sich bald endgültig von der Hl. Kath. Kirche trennen und als Relikte einer uralten Welt in der Weltgeschichte herumgeistern und ihre einfältige Antworten auf die schwierigsten Fragen der Theologie – wie z.B.: wieso musste Christus am Kreuz Sterben – als einzig seligmachende anpreisen.
Redaktion benachrichtigen Wo der Schatten des Wiener Kardinals hinfällt, braucht es keinen Papst
#1   Stimme aus Wien   17:51:11 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Weihe des Bischofs
„Als Bischof Ludwig bei seiner Weihe am 18. September 2005 im Linzer Dom bei seiner Predigt bekannte, er werde dem Heiligen Vater in Demut, Ehrfurcht und Gehorsam verbunden sein, dachte ich mir: Wenn du das nur durchhältst!“
Hw. Bauer kennt nicht einmal den Unterschied zwischen Weihe oder Amtseinführung:
Bischof Ludwig Schwarz wurde nämlich am 25. November 2001 im Wiener Stephansdom geweiht.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#111   Stimme aus Wien   23:57:18 | Sonntag, 1. Februar 2009
Jetzt sind mir die Zusammenhänge klar
Haben sie niemals gelesen dass Gott die Schuld der Eltern verfolgt noch BIS INS SIEBTE GLIED?
und:
Man muss die Schrift im übrigen nicht nur lesen, sondern sie vom Heiligen Geist erleuchtet auch verstehen können.
Der Großvater von @elijahu dürfte ein Zeuge Jehowas gewesen sein.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#95   Stimme aus Wien   23:29:22 | Sonntag, 1. Februar 2009
Elijahu
Hatten Sie wirklich so heilige und sündenlose Eltern, dass Sie jetzt nicht leiden müssen oder keine Angst vor einem Tsunami oder Erdbeben haben?
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#88   Stimme aus Wien   23:15:16 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
Im Fall Lissabon war es ganz bestimmt Gottes Wille, auch unschuldige Kinder zu töten, um ein Zeichen des Himmels in die Welt zu setzen. o^/ – so einen Quatsch können nicht einmal Sie glauben.
Aber Sie verstehen es eh:
Menschen die nicht Ihrer Meinung sind, sind natürlich auch moralisch nicht auf der Höhe. Wäre das nicht der Fall, müssten Sie Ihre Rachegelüste, die Sie auf Gott abwälzen hinterfragen – das tut aber weh.
@elijahu: Fasten und Gebet sind für sie also „Magie“
So wie Sie es praktizieren eindeutig „JA“. Es würde mich nicht wundern, wenn Sie mir nächstes mal über Ihre Visionen aus der Kristallkugel berichten würden.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#81   Stimme aus Wien   22:50:44 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
und ich wollte Ihnen nur sagen, dass Ihr Verständnis der Göttlichen Gerechtigkeit – soweit Sie die auf die erwähnten Katastrophen beziehen – zu eng und Falsch ist.
Betreffend des Vergleichs mit @elijahu kann ich nur sagen, dass Sie sehr enge Beziehung miteinander haben:
sowohl Sie wie auch @elijahu versuchen Gott irgend wie in die Finger zu bekommen: sie nachträglich, dadurch dass Sie sein handeln unbedingt als Strafe für moralische Vergehen interpretieren
– @elijahu in voraus, durch irgendwelche vermeintliche Magie, womit er Gott in seine Dienste zwingen glaubt.
Beiden fehlt aber die Kraft, Gott als unbegreifbar und unlenkbar zu akzeptieren.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#77   Stimme aus Wien   22:31:55 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
sie unterschätzen mein Abstraktionsvermögen
in der Tat – und es scheint, ich habe dabei nicht einmal so unrecht.
Mit dem Beispiel von Lissabon – was übrigens auch die Geburtsstunde der Theodizee ist – wollte ich Ihnen nur zeigen, dass Ihre Interpretation zu kurz greift – egal wie oft Sie sich auf die Bibel beziehen – Hiob hat uns auf die Mängel dieser Interpretationen hingewiesen.
Dass es Menschen gibt, die es nicht aushalten können, dass der liebe Gott nicht nach ihrer Pfeife tanzt oder dass er sich nicht in die Karten schauen lässt – das ist eine Tatsache. Dafür werden sie die gesamte Wirklichkeit so lange biegen, bis sie glauben können Gott in ihre Hände bekommen zu haben.
Als Beispiel dienen Sei, @matt3 und @elijahu.
Wir restlichen müssen halt demütig annehmen, dass für Gottes Gedanken unser Geist zu klein ist.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#72   Stimme aus Wien   22:01:26 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
Aber ich kenne die Gesamtbibel, die Sie offenbar aussparen wo uns die Gerechtigkeit Gottes und sein Eingreifen in die Schöpfung anschaulich erschlossen wird. Und ich ziehe das legitimerweise heran zur Interpretation von gegenwärtigen Ereignissen und dabei keineswegs nur Katastrophen.
Nun dann – zurück zum Anfang – erklären Sie uns dann bitte die Ereignisse am 1.11. 1755 – und wieso blieb das Hurenviertel verschont, nicht aber die Kirchen und restliche Bezirke? – hat vielleicht auch hier @elijahu die Finger im Spiel gehabt? :-D
@elijahu darf Ihnen bei der Beantwortung der Frage auch helfen.
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#54   Stimme aus Wien   21:12:20 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
Ich werde Ihnen keine Strick drehen – den haben Sie sich bereits selber gedreht.
Ich bilde mir auch nicht ein, die genaue Motivation eines göttlichen Gerichts bis ins Detail erklären zu können,
Sehr richtig – dass Sie sich jedoch anmaßen im Fall von New Orleans den Grund der Katastrophe auf die angebliche übergroße Sünde in der Stadt zurückzuführen, das ist intellektuell unaufrichtig.
Die Motivation des Göttlichen Handelns ist in der Tat unergündlich – daraus auf eine moralische Schuld Rückschlüsse zu machen ist unmöglich.
Lesen Sie ein wenig das Buch Hiob – seine Freunde machten die selbe Fehler wie Sie. ;-)
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#37   Stimme aus Wien   20:10:30 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt:
Nun dann:
Ihrer Meinung nach waren also die Huren und Zuhälter in Alfama gottgefälliger als die Bevölkerung in den restlichen Bezirken von Lissabon?
Redaktion benachrichtigen Üble Kommunionrennerei
#32   Stimme aus Wien   19:47:58 | Sonntag, 1. Februar 2009
matt3:
ich sag nur Sodom und Gomorha…
Bitte, erklären Sie mir mal, wieso am 1. November 1755 (Hochfest) die Hauptstadt eines katholischen Landes – Lissabon – von einem Erdbeben, gefolgt von einer Feuersbrunst und einer gewaltigen Flutwelle heimgesucht und zerstört wurde? Warum hatte das Beben die Hauptstadt eines streng katholischen Landes getroffen, das sich auch für die Verbreitung des Christentums in der ganzen Welt eingesetzt hatte? Und warum überdies am Festtag Allerheiligen? Und warum waren zahlreiche Kirchen dem Beben zum Opfer gefallen, aber ausgerechnet das Rotlichtviertel Lissabons, die Alfama verschont geblieben?
Redaktion benachrichtigen Versteckte Tretminen
#27   Stimme aus Wien   19:38:51 | Montag, 8. Dezember 2008
atheisti
Ja, die Zahlen bei den von dir angeführten Punkten sind Falsch
– ich war beim Papst mit der Familie bei Privataudienz (1999) habe keinen Groschen gezahlt – bezahlt habe ich für die Photos und Video – nicht dem Vatikan sondern dem Photographen.
Eine vom Papst persönlich unterzeichneten Segen auf einer Urkunde habe ich ich von einem Seminaristen bekommen – zu Weihnachten – der hatte ganz bestimmt keine 2.500 € in der Tasche.
Und –
Durch meine Vermittlung haben 3 Leute (2 Männer und eine Frau) den Ordensstern zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens bekommen – für die weder ich noch die Erzdiözese Wien – außer dem Materialwert (sprich: die Kosten für die Herstellung Auszeichnung) – zahlen musste.
Ob deine Umrechnung einen Fehler hat oder die Angaben des Verfassers des Buches „Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990“ ist mir eigentlich gleichgültig – sie sind einfach falsch.
Redaktion benachrichtigen Versteckte Tretminen
#23   Stimme aus Wien   18:54:04 | Montag, 8. Dezember 2008
atheisti
Also: die Preisliste in Punkt 1., 2., und 4., sind eindeutig falsch – von den anderen Punkten kann ich nichts sagen.
Außerdem: es wundert mich, dass bereits 1990 die Preise in Euro (€) angegeben wurden.
Redaktion benachrichtigen Waidmanns Heil, Herr Bischof!
#8   Stimme aus Wien   19:28:47 | Samstag, 22. November 2008
Kunstmaler&Compassion
Ob das Jagen christlich sei oder nicht – das sollten Sie die Bischöfen (oder Päpste) aus der goldenen Zeit der kath. Kirche fragen.
Dass das Jagen mir nichts bedeutet oder dass ich Mitleid mit den Tieren habe, ändert nichts daran, dass es Menschen geben muss, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Geschöpfe (Tiere) aus der Welt zu nehmen, die der Unwelt schädlich sind.
Redaktion benachrichtigen Waidmanns Heil, Herr Bischof!
#3   Stimme aus Wien   19:00:45 | Samstag, 22. November 2008
Kunstmaler
Ich trau mich wetten – falls Sie Österreicher sind – sie haben bei den letzten Wahlen die bösen und antichristlichen „Grünen“ gewählt.
Redaktion benachrichtigen An der Frage vorbei geantwortet
#50   Stimme aus Wien   13:30:13 | Samstag, 25. Oktober 2008
für die Kirche
Nehmen wir an, das Alte Testament ist von den Juden verfaßt worden: keiner behauptet aber, die Bibel sei eine Dichtung. Die Ilias ist aber bei den Griechen schon immer als Dichtung betrachtet werden. Darin besteht schon ein großer Unterschied.
Ilias ist in der Tat eine Dichtung – der theologische Hintergrund und Plausibilität war damals jedoch jedem Griechen vorhanden – ebenso wie jedem Juden bei der Entstehung und Kanonisierung der Bibel des AT.
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#112   Stimme aus Wien   19:39:06 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Elijahu
Wenn einzelne Vertreter einer Theorie die Grenzen der eigener Wissenschaft überschreiten spricht das nicht gegen eine bestimmte Theorie, in unserem Fall gegen die Evolution. Diese Theorie betrifft in der Tat nicht den Gottesglauben – und wie der Vatikan das schon öfters verlautete – sie ist mit dem Christentum vereinbar.
Ebenso darf jedoch die Religion ihre Grenzen nicht überschreiten – das würde sie tun, würde man die mythische Schöpfungsberichte aus der Bibel als wissenschaftliche Erkenntnisse betrachten und in den Schulen beim Biologieunterricht lehren.
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#110   Stimme aus Wien   19:13:14 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Elijahu
Die Frage, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht kann keine Naturwissenschaft beantworten – egal wo diese Frage steht, ob am Anfang oder am Ende.
Deswegen hatte sich weder Newton nach einem Gottesbeweis bemüht, als ihm der Apfel auf die Nase fiel, noch mussten sich andere Wissenschaftler auf Gott beziehen, damit ihre Theorie richtig sei.
Ob es gut sei, ein Haus auf Sand zu bauen oder nicht, wurde übrigens auch ohne dem Gottespostulat erkannt.
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#105   Stimme aus Wien   15:26:36 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Elijahu
Sie weichen der Frage aus – also noch einmal:
gibt es eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse nur auf Grund der annahme der Gottesexistenz tätigen kann – oder sind die Naturwissenschaften „per definitionem“ darauf ausgerichtet, die Welt ständigen Rekurs auf Gott zu erklären?
Wie schon erwähnt – der Gott der Christen und Juden hat keine Berührungsängste mit den Naturwissenschaften – Allah geht es hier etwas schlechter.
Ein Frage noch – beten sie brav jeden Tag 5 mal in Richtung Mekka? (ein gläubiger Christ könnte nämlich nicht ernst meinen das was Sie schreiben).
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#103   Stimme aus Wien   14:29:08 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Elijahu
Somit müssen sich alle Evolutionstheoretiker, wie alle positivistischen „Wissenschaftler“ im Allgemeinen, die Frage stellen lassen, warum sie die Existenz eines Schöpfergottes komplett ausblenden:
Nennen Sie mir eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse nur auf Grund der Annahme eines Schöpfergottes tätigen kann!!!
All diese Wissenschaften untersuchen die Gesetzlichkeiten die Gott der Welt gegeben hatte. Das christliche Gottesbild ist nicht mit dem des Islam zu vergleichen, wo Allah auch die Gesetze der Natur jederzeit verändern könnte – mit ein Grund dafür, wieso das, anfänglich so viel versprechendes, Engagement für Naturwissenschaften im Islam so schnell erlahmte.
Evolution ist eine Theorie, die manches erklärt – wenn Ihr Gott dadurch in Bedrängnis gerät, ist das ein Problem Ihres Gottes (Allahs) und nicht des Gottes der Christen und der Juden.
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#92   Stimme aus Wien   12:36:25 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Christenverfolgung
Nicht die Christen werden hier verfolgt sonder die Dummen –
tut mir leid, wenn ich etwas zu direkt erscheine – aber für jemanden, der der Meinung sei, die Erde wurde vor 6.000 Jahren erschaffen und dies auch zum Glaubenssatz erhebt, steht mir leider keine andere Definition zur Verfügung.
Redaktion benachrichtigen Wo sind die Zwischenformen?
#87   Stimme aus Wien   11:58:39 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Dawkins hatte doch recht
Als ich das Buch „Gotteswahn“ las, fragte ich mich, wieso sich Dawkins einem Kampf gegen die Windmühlen verschrieben hatte – auf die kath. Gläubige träfe das alles nicht zu
– nach dem Durchlesen der Wortmeldungen der Oberkatholen auf dieser Seite (Elijahu, Burgorus, möchtegern-kathole, …) verstehe ich aber den Vorwurf: das Christentum könnte als eine unvernünftige Ideologie betrachtet werden. Und es gibt sogar Leute die das auf dieser Seite auch schriftlich belegen.
Zum Glück – die Meinung dieser Herren/Frauen ist nicht die Meinung und Lehre der Kath. Kirche – sie tun nur so, als wäre das der Fall.
Redaktion benachrichtigen Einen Vikar warf man aus dem Fenster
#33   Stimme aus Wien   16:43:23 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Alois Bischof
Ob Rot oder Schwarz – bei solchen Lesermeinungen kann man nichts anders als:
Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
… singen.
Habe übrigens Schwarz gewählt ;-)
Redaktion benachrichtigen Einen Vikar warf man aus dem Fenster
#24   Stimme aus Wien   15:31:56 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Exodus
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen!
Es ist in der Tat jämmerlich!
Ich werde versuchen sie zu neutralisieren:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
Redaktion benachrichtigen Unterschlagene Dokumente?
#15   Stimme aus Wien   21:42:36 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Lutheraner
Es tut mir Leid – ich habe mir geschworen, mich auf dieser Seite nicht mehr zu melden.
Lieber Lutheraner – Sie spinnen gewaltig (über mögliche Nebenwirkungen informiert Sie der Arzt oder Apotheker).
Bitte nennen Sie die Quellen, wo Pius XII die Katholiken dazu ermutigte oder sogar dazu aufrief den kath. Hitler zu wählen.
Übrigens: etwas Geschichtsunterricht würde Ihnen gut tun.
Redaktion benachrichtigen Gott darf nicht existieren
#54   Stimme aus Wien   20:17:37 | Montag, 28. April 2008
sexychrist
Die Idee…
… ist doch vollkommen logisch und glaubwürdig.
Diese Idee ist einmalig dumm und antiquarisch – vor 100 Jahren hätte sie womöglich den Anschein einer logischen Schlüssigkeit gehabt – heute und seit längerem nicht.
Schlüssig ist sie nur dort, wo die Philosiphie nur zur Begründung und als „ancilla“ der Naturwissenschaften gebraucht wird. Dagegen wird sich jedoch jeder Philosoph währen – angefangen von Descartes, über Feuerbach, Marx bis Habermas.
Das eindimensionale Denken ist seit Anfang des vorigen Jahrhunderts endgültig „aut“.
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#40   Stimme aus Wien   22:32:16 | Montag, 14. April 2008
Daniel Stöhr
Und ich nenne es schlicht Lügenpropaganda, wenn es so wäre.
Oder könnte man es als ein Versuch das menschlich Unfassbare irgendwie Fassbar zu machen.
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#33   Stimme aus Wien   22:20:38 | Montag, 14. April 2008
Nachtlaterne
gerade weil ihr das wort gottes…und seine unsterbliche taten zu reinen sinnbildern degradiert, degradiert ihr euch selber zu lebenden toten, die nur als bilder des un-sinns existiert haben. ihr halbautomaten
Wieso unterstellen Sie uns und der ganzen Kirche, wir seien ungläubig?
Sind Sie der einzige Gläubige der Welt, der durch eine himmlische Eingebung alle Weisheit geschenkt wurde, ohne irgend etwas studieren zu müssen?
Ist das Studium der Bibel der Hl. Kirche sinnlos, da man zu anderen Schlüssen kommt als Sie?
Sind die Bibelwissenschaftler laute Verbrecher, die die Kirche in die Irre führen wollen?
Ein wenig Demut würde Ihnen nicht schaden!
Hochmut ist bekanntlich eine Todsünde!!!!
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#27   Stimme aus Wien   22:03:09 | Montag, 14. April 2008
Nachtlaterne
ihr nennt ihn fundamentalisten weil ihr alles fundamentale für krank, pervers und gefährlich haltet.
Weit gefehlt!
Ich nenne ihn Fundamentalisten, weil er, ohne nachzudenken, 2000 Jahre alte Bilder als Tatsachenberichte nimmt.
Glauben Sie mir, solche Bilder sind keine Fundamente, von denen Christus sagte, dass sie für ein Haus notwendig wären. Sie sind nur Scheinfundamente, die es zwar bewirken, dass Ihr Gewissen beruhigt wird, aber sonst zur Gänze wertlos sind.
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#19   Stimme aus Wien   21:31:26 | Montag, 14. April 2008
Nachtlaterne
Mein Lieber, sagen Sie mal – wie viele Monate haben Sie in Afghanistan in den Ausbildungslagern der Talibans Verbracht?
Ihre Argumentationsmethoden lassen sich ohne gründliche Hirnwäsche in diesen Lagern kaum erklären.
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#10   Stimme aus Wien   20:19:14 | Montag, 14. April 2008
Nachtlaterne
Wie ich schon sagte – Dawkins dürfte bei all seiner Kritik am Christentum Ihren „Glauben“ und Ihre Einstellung vor Augen gehabt haben – sonst könnte man die viele Dummheit seiner Argumentation nicht erklären.
Redaktion benachrichtigen Worte Jesu über die Hölle
#7   Stimme aus Wien   20:13:28 | Montag, 14. April 2008
Nachtlaterne
Nach diesem Artikel und Ihren Worten @Nachtlaterne werde ich des Eindrucks nicht los, dass der Blödian von einem Dawkins mit seinem „Gotteswahn“doch nicht so Unrecht hat.
Redaktion benachrichtigen Nicht einmal ignoriert?
#90   Stimme aus Wien   14:32:25 | Samstag, 12. April 2008
aufrechterkatholik
Wenn Ihre viele“wenn’s“ vorhanden wären – bräuchten wir keinen Guten Hirten.
Redaktion benachrichtigen Teuflisches Treiben
#409   Stimme aus Wien   19:35:27 | Freitag, 14. März 2008
@Abu:
Ist Lügen, Tarnen und Täuschen etwa nicht die von Mohammed gebotene Strategie für die Muslime,um Mohammeds Weltherrschaft auszubreiten? (Zitat: @Marcelus)
Der Koran erlaubt in Notsituationen die Verheimlichung oder gar Verleugnung des Glaubens – solange man innerlich glaubt (Sure 16, Vers 106), die vordergründige Freundschaft mit Feinden des Islams (Sure 3, Vers 28) und den Genuss verbotener Speisen (Sure 6, Vers 119). (Zitat: Wikipedia)
Von wegen, takiyya sei nur zur Selbstverteidigung der Schiiten vor der Sunniten erlaubt – oder hatte Mohammed bereits zur Lebszeit (= Entstehungszeit des Korans) vorhergesehen, dass es bald Schiiten und Sunniten geben wird?
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
#13   Stimme aus Wien   15:50:03 | Freitag, 8. Februar 2008
Marranenjäger:
Welche Ostkirche
Klicken bitte hier: Griechisch Orthodoxe beschließen Frauendiakonat www.kreuz.net/article.45.html
Redaktion benachrichtigen Atheistische Obskuranten greifen nach der Kinderseele
#113   Stimme aus Wien   18:02:26 | Montag, 4. Februar 2008
englehardt
Mit der Evolution die Aufopferung zu erklären, damit hatte sogar der Möchtegern-Philosoph Kutschera seine Probleme – ebenso wie mit dem Thema Liebe.
Evolution ist zwar eine gut Theorie – sie erklärt vieles – aber sie ist nur eine Theorie und, wenn sie diese Grenzen verlässt wird sie zur naiven Religion.
Redaktion benachrichtigen Atheistische Obskuranten greifen nach der Kinderseele
#111   Stimme aus Wien   17:33:52 | Montag, 4. Februar 2008
engelhardt
Die Argumente die hier fuer die Existenz eines Gottes vorgebracht werden sind wirklich lachhaft. Damit ueberzeugt ihr vielleicht Kleinstkinder aber sicherlich keine rational denkenden Menschen.
Damit haben Sie recht – diese Argumente sind in der Tat lachhaft aber nicht der Grund, wieso mit der Kath. Kirche bergab gehen soll. Dafür gibt es andere Gründe.
Einen apodiktischen Gottesbeweis gibt es in der Tat nicht – theologisch gesehen kann es ihn auch nicht geben, denn dann würde die Freiheit auf der Strecke bleiben, die wiederum notwendig ist für den Glauben.
Dass es aber keine echte Gottesbeweise geben soll, ist wiederum ein Wunschdenken – dieser Satz ist nur dann möglich, wenn die rationale menschliche Erkenntnisfähigkeit ausschließlich auf die naturwissenschaftliche Methoden beschränkt wird.
Mit dieser Methode wird man allerdings Probleme haben, wenn man z.B. Liebe, Zuneigung, Aufopferung, Hass usw. erklären möchte. Ganz zu schweigen mit der Begründung des Umgangs mit dem Partner, Kindern, Mitmenschen und der Welt.
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#22   Stimme aus Wien   20:56:04 | Donnerstag, 22. November 2007
Gottesbeweise
Es stimmt – es gibt keine Gottesbeweise – Thomas von Aquin sprach von Wegen, nocht von Beweisen.
Aber, bevor Kant über die Unmöglichkeit von Beweis der „Nicht-Existenz-Gottes“ schrieb, stellte Descartes fest, dass außer der Existenz der eigener Person nichts zu beweisen sei, ohne des Gottespostulates – also kein Beweis für die Welt um mich, ohne der Annahme dass es einen Gott gibt. Bis heute hat die Philosophie dafür keine andere Lösung zur Verfügung.
Also: bevor ich die Existenz Gottes bezweifele, muss ich die Existenz der Welt um mich bezweifeln.
Es ist aber symptomatisch, dass man das Gotteszweifel ohne Weiterdenken und isoliert behandeln will und dabei noch den Ansppruch erhebt, konsequente Philosophie zu betreiben (ein Naturwissenschaftler eben).
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#102   Stimme aus Wien   18:28:45 | Montag, 29. Oktober 2007
methusalix
Besonders putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll.
Putzig oder nicht – Habermas habe ich nur gewählt, weil er eine Sprache spricht, die Sie verstehen und akzeptieren können – wir, eingeschränkte Katholiken haben auch andere Autoren die das Gleiche sagen – Sie würden sie weder verstehen noch akzeptieren.
Da werden Sie bei manch hohem Kirchenfürsten nicht unbedingt offene Türen einrennen.
Da könnten Sie recht haben – allerdings halte ich mich an den Oberkatholen der Welt – den Hl. Vater – der diskutier gerne mit Habermas.
Ausser von einigen unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um bei Ihrer Diktion zu bleiben.
Es dürfte Ihnen aufgefallen sein – ich unterhalte mich zu diesem Thema nur mit Ihnen. Dass die von Ihnen „hoch geschätzten Mitdiskutanten“ auf dieser Seite nicht unbedingt die Lehre der kath. Kirche vertreten, das dürften Ihnen schon Einige gesagt haben –
dass diese Tatsache von Ihnen laufend ignoriert wird, läßt darauf schließen, dass sonst die ZK der KPÖ oder KPD keine Arbeit hätte.
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#100   Stimme aus Wien   10:54:24 | Sonntag, 28. Oktober 2007
methusalix
Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang?
Ein bischen Studium der Schriften von Habermas – der Ihrer Meinung nach wahrscheinlich ein verblendeter Kirchenheini sein müsste – ist aber nicht so.
Würden sie sich etwas Mühe geben, würden Sie aus den Schriften dieses Vertreters der Frankfurter Schule selber zum Schluss kommen dass Ihre Meinung: Nicht von einem anderen Planeten, aber aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht. – ein blödsinn ist.
Fragen Sie sich mal, wieso kam es zur Aufklärung nur in einem christlichen Raum – wieso kam es im muslimischen, hinduistischen, buddhistischen etc. Raum nicht dazu?
Und hätten Sie alle meine Meldungen zu diesem Thema gelesen und verstanden, hätten Sie sich den großen Teil Ihrer Wortmeldung ersparrt.
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#96   Stimme aus Wien   22:00:25 | Freitag, 26. Oktober 2007
methusalix
Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen Kirche sein? Die sich klammheimlich bis offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters, auf die Seiten der sehr erregten Muslime im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
Ich weiss es nicht, wer von uns einem Wunschdenken zum Opfer gefallen ist – ich, der der Meinung bin, dass ohne Christentum keine Religionskritik geben kann, oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre von einem anderem Planeten sehen will.
Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen Hass aufzuzählen – ob diese Gründe objektiv richtig sind, diese Frage bleibt in der Regel unbeantworet.
Ein bischen Hintergrundinfo betreffend der Ablehnung der Mohammedkarikaturen hätte genügt, damit Sie selbst Ihre oben geschriebene Meinung als lächerlich und sinnlos fänden – aber wie gesagt: Hass war noch nie die Stärke aufrichtiger Denker.
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#94   Stimme aus Wien   13:49:16 | Freitag, 26. Oktober 2007
methusalix
Ohne dass die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv und blutig unterdrückt hätte, gäbe es sie nicht.
Verkürzt könnten Sie recht haben – aber nur verkürzt.
Die Idee der Toleranz hat ihren Urpsrung in dem Christentum, das durch die kath. Kirch überliefert wurde und die diese Idee unterdrückt hatte. Die Idee der Religionsfreiheit kam nicht von außwärts – wocher denn – sondern aus den gleichen Wurzeln, auf die sich die kath. Kirche berief und überliefert hatte. Ebenso wie die Möglichkeit der Leugnung dieser Wurzeln – in einem anderen Kulturraum würden Sie nach jeder Ihrer Wortmeldung wohnung und Aufenthaltsort wechseln müssen aus Angst um Ihr Leben und Leben Ihrer Angehöriger ;-) .
Über den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum – anderswo nicht.
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#56   Stimme aus Wien   17:36:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther
Ich gebe Ihnen fast in allen Punkten Recht.
Was den „Selbstzweck der Sexualität“ betrifft haben Sie insofern Recht, wenn man dies nicht auf das Zeugen von Nachkommen einschränkt – in der Tat, Sexualitä ist nicht nur dafür da, um Nachkommen zu sichern, sondern sie ist eine Art der Kommunikatiion zwischen den Partnern. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Sexualität, wo sie nur zur Befriedigung des sexuellen Verlangens dient – pornographie, prostitution usw. (und sehr oft bei der HS)- und dies bezeichnete ich als Selstzweck der Sexualität.
Übigens: Zeugunsufähigkeit in einer Ehe ist Annulierungsgrund, wenn der Partner dies vor der Ehe nicht wusste.
Was die oleranz betrifft – ganz und gar meiner Meinung – sie hat jeoch vernünftige Grenzen.
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#54   Stimme aus Wien   17:03:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
litterae sunt divitiae:
Also ist HS doch immer ein Verbrechen
Nein – sehe ich nicht so. Gebe allerdings zu, meine Kurzfassung ist mißverständlich.
Homosexuellen haben, ebenso wie die Heterosexuellen, den Wunsch nach Glück in einer Partnerschaft. Dass jedoch nur die heterosexuelle Partnerschaft von den Gesetzen bevorzugt wird, hat den Grund nicht in diesem Wunsch, sondern in den Leistungen dieser Partnerschaften für die Gesellschaft. Deswegen bin ich der Meinung, dass es keine Gleichstellung beider Art der Partnerschaften geben kann.
Es kann ohne weiteres HS Partnerschaften geben, deren Grund mehr sei als nur Sex (ich kenne sehr viele) – sie können nur nicht gleichwertig sein (vor dem Gesetz) mit den Hetero-Partnerschaften.
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#51   Stimme aus Wien   16:38:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Meine Vermutung hat sich erhärtet – Sie kennen die kath. Kirche und ihre Lehre nur aus Höresagen oder von dieser Seite (konkret: kreuz.net).
Ob ausgelebte Homosexualität Sünde sei oder nicht ist davon abhängig, ob
1.das Zeugen der Nachkommen für eine Gesellschaft lebensnotwendig sei oder nicht und
2. ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht
– in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen in der Bibel getätigt.
Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird.
Was Ihre Exegese des Epheserbriefes betrifft: entweder stehen Ihnen nur Bücher aus einem Anitquariat zur Verfügung und Sie nehmen sie als „bare Münze“ – unkritisch – und Beweis für die Lehre der Kirche heute, oder Sie mißdeuten es bewusst falsch.
Beides ist intelektuell unaufrichtig.
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#45   Stimme aus Wien   15:22:49 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Der Katholzismus beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten Menschen den Sündenstempel aufdrückt (von verzeihlich bis Todsünde).
Ich habe den Eindruck – Sie kennen die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen.
Wieso soll die kath. Kirche das Individuum zu untedrücken?
Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündnstempel“?
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#42   Stimme aus Wien   15:08:31 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“ dahingehend deuten, dass biblische Lehren einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese
Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht werden sollten- okay.
Richtig – das Christentum trägt seine Kritik in sich selbst, daher ist es nicht mit einer Ideologie gleichzusetzen. Ebenso wie Christentum nicht gleich Kirche sei – aber ohne Kirche kein Christentum.
Alle die von Ihnen beschriebene Mißstände wurden aus der selben Wurzeln bekämpft auf die sich die Institutionen, wo diese Mißstände blüten, beriefen. Jedoch, diese Wurzeln sind nur Dank dieser Institutionen vorhanden.
Dass sie für die gesamte Gesellschaft irrelevant sind, das stimmt nicht – beispiele dafür gibt es viele in der Geschichte.
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#38   Stimme aus Wien   14:52:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit).
Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant – als Beispiel siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde).
Ob christlich oder nicht, das Selbstverständnis der modernen Welt ist christlich geprägt.
Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren:
„das Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174)
Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
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#139   Stimme aus Wien   17:19:50 | Freitag, 5. Oktober 2007
methusalix
Ganz bestimmt NICHT logisch schlüssig, so wie dies von Wissenschaft verlangt wird und korrekt nur im ganz engen, römisch-katholischen Sinn. Schon für einen Protestanten ist es mit der „Korrektheit“ vorbei. Abgesehen natürlich davon, dass der römisch-katholische Glaube der EINZIG WAHRE ist. Glauben Sie, wissen Sie nicht.
So wie die Wissenschaft verlangen würde – ganz bestimmt nicht – aber wie schon Habermas erkannt hatte: es handelt ist um eine andere Art der Erkenntnis, die der Wisenschaft nicht zugänglich ist – ebenso wie die ästhetische Erfahrung für Unmusikalische.
Übrigens: die Rede war vom Glaubenserkenntnis, das sowohl den Protestanten wie den Katholiken gemeinsam ist – was die Protestanten betreffend der kath. Lehre als Unkorrektheit einstufen würden, basiert ebenso auf einer Erfahrung – zu dem Sie keinen Zugang haben können – so wie einem unmusikalischen eine Mozartsymphonie unzugänglich bleibt.
Über die Korrektheit oder Fehlerhaftigkeit dieser Ansichten zu entscheiden verbleibt innerhalb der Grenzen der „Gläubigen“ – Atheisten können hier nicht teilnehmen – denn, sie sind hier „unmusikalisch“. Sie können sich nur bemühen, die Grundlagen und die „Gesetzlichkeiten“ der „musikalischen Sprache“ kennenzulernen.
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#124   Stimme aus Wien   15:38:44 | Freitag, 5. Oktober 2007
engelhardt
Die Fehlerhaftigkeit der Analogie müsste aber bewiesen werden – sonst ist Ihre Meinung – Schlechte Analogien…sind auch nichts neues in der Diskussion mit Atheisten – eine ideologische Abwährmaßnahme. ;-)
Redaktion benachrichtigen Gar nichts
#121   Stimme aus Wien   15:24:37 | Freitag, 5. Oktober 2007
methusalix
Glauben heisst eben NICHT wissen. Und auf ihre Unwissenheit sind die auch noch STOLZ.
Ich muss Sie enttäuschen – glauben heisst auch in der Umgangssprache nicht immer „nicht wissen“, sondern eine andere Art der Erkenntnis. Es ist nicht zwingend, diese Erkenntnisart zu haben – sie ist aber logisch schlüssig und korrekt.
Als Beispiel könnte man das musikalische Erlebnis nehmen: auf der Gleichen Weise würde ein unmusikalischer Zeitgenosse eine Mozartsymphone als blödsinn bezeichnen, ganz zum Ärger der Musikliebhaber – denn die Genialität der Symphonie wäre ihm nicht schlüssig.
Jedoch aus der Tatsache, dass es unmusikalische Menschen gibt kann man nicht auf die Dummheit der Musikliebhaber schließen. ;-)
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#74   Stimme aus Wien   13:40:40 | Freitag, 5. Oktober 2007
Sigurd von Thelen
Die Kirche als Impulsgeber für verbriefte Menschenrechte darzustellen ist mit Blick auf ihre Geschichte etwas naiv.
Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren:
„das Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174)
Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
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#169   Stimme aus Wien   20:11:01 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
crossword
sondern sprach von „aufschrei“, offen gezeigte empörung und unmissverständliche klarstellung, dass dieser (und jeder andere) krieg nichts mit gott zu tun hat! aufruf in sämtlichen kirchen, bush zu boykottieren – usw. usw.
wäre dies nicht als ungerechtfertigte Einmischung in die Politik eines Staates oder Regierung bedeutet, ganz in Gegenteil der laizistischen Doktrin, wo die Religion in die Privatsphäre gehört?
Lieber crossword: Sie lehnen von der einer Seite das Wertemonopol der Religionen und ihre Einmischung in die Realpolitik ab – ebenso wie viele säkulare Bewegungen in den Gesellschaften – auf der anderen Seite verlangen Sie wiederum, nein, Sie machen den Religionen – hier der kath. Kirche – Vorwürfe, wieso Sie sich an diese Spielregeln hält.
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#161   Stimme aus Wien   10:27:09 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
crossword
und wenn mr. bush sich heute noch auf die gerechte sache im dienste gottes beruft, frage ich mich, warum es keinen aufschrei der kirche gibt, allen voran des papstes, die vehement klar stellen, dass mr. bush den lieben gott aus dem spiel lassen soll?
Vatikan warnt USA vor Irak-Krieg religion.orf.at/…0_vatikan_usa_fr.htm
Kein Krieg gegen den Irak im Namen des Herrn www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=3522
Vatikan-Spitzen einig in Negativbeurteilung des Irak-Krieges www.katolsk.no/…/2003/03/23-0008.htm
Die Linksliste könnte man beliebig weiterführen. Es gab aber auch folgende Nachrichten:
Amerikanische Christen ignorieren Antikriegs-Botschaft der Kirchen religion.orf.at/…0_us_christen_fr.htm
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#151   Stimme aus Wien   21:52:07 | Dienstag, 2. Oktober 2007
crossword
Mir einen zusammenhangloses Zitat nachweisen zu können wird Ihnen sehr schwer fallen – deswegen verlange ich auch, wenn Sie mit mir diskutieren wollen, das selbe zu tun. ;-)
Augustinus sprach allerdings nie von einem „Heiligen Krieg“ sondern vom „gerechten Krieg“. Die benennung ist auch meiner Meinung nach etwas komisch – kriege können nie gerecht sein, wir wissen das spätestens seit dem 2. WK – die Dokrin diente allerdings dazu, die bereitschaft zur Kriegsführung zu bendigen und nicht – wie allgemein angenommen – sie zu entfachen. Sie wurde in der Tat oft dazu mißbraucht, einen Agressionskrieg zu rechtfertigen (zuletzt durch G.W. Bush).
Es steht jedoch keine andere Doktrin zur Verfügung und diese ist nach wie vor die Grundlage des Humanitären Völkerrechts.
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#137   Stimme aus Wien   20:00:26 | Dienstag, 2. Oktober 2007
obelix:
Die allerersten, die die verbrecherischen Ziele der Nazis erkannten und sie deswegen von Anfang an bekämpft haben, waren die Sozialisten und Kommunisten. Aber vor denen haben die Kirchenbeamten bis heute mehr Angst , als jemals vor den Nazis.
Und Ihnen leuchtet es nicht ein wieso?
Ich sage es Ihnen: das Verbrechen der Kommunisten in Russland war bereits in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt – die Verbrecherkapazitäten der Nazis zeichneten sich erst nach 1933 ab, wo es allerdings zu spät war, für einen Schritt zurück.
Gott sei Dank, 1945 war der Spuk vorbei mit 30 Mil. Opfern – was die Kommunisten betrifft, dauerte der Spuk wesentlich länger und forderte 80 Mil. Opfer.
Übrigens, wenn Sie dieser Zeit nachtrauern, es gibt noch einige Kommunistische Länder …
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#111   Stimme aus Wien   12:44:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
crossword:
glaube an gott und an manche christliche werte ist eines, aber glaube an die „heilige katholische“ kirche ist ganz was anderes.
Es gibt nun mal kein Christentum an sich, sondern immer nur ein Christentum innerhalb einer Kirche – katholisch, evangelisch, orthodox …
Was den Augustinus betrifft, da sollten Sie sich etwas mehr mit seiner Doktrin des „Gerechten Krieges“ befassen und Zitate nicht aus einem Kontext reißen und sie unreflektiert ins andere Kontext hineinsetzen – in der Regel verlieren diese Zitate auf dieser Weise ihre ursprüngliche Bedeutung.
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#95   Stimme aus Wien   09:37:59 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Obelix und die „schwarze katholische Brille ab“
Es ist mir allerdings schleierhaft wie kann man über eine Untertützung der kath. Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus sprechen, wenn man die rote Brille absetzt und den Tatsachen in die Augen schaut:
Einige der Tatsachen:
-KZ Dachau: Insgesamt 2579 infahtierte kath. Geistliche Pfarrerblock de.wikipedia.org/wiki/Pfarrerblock_(KZ_Dachau)
– 520 Priester vergast in Hartheim hier religion.orf.at/…0303_hartheim_fr.htm
Es ist für michr schwer vorstellbar, dass angesichts dieser Umständen die Kirche eine große Liebe gegenüber der Nazis pflegte.
Übrigens ich hatte die Ehre Pater Josef Zeininger kennenzulernen, der bis zu Befreiung Wiens in der Todeszelle saß und jeden Tag erleben musste, dass die Vollstreckung des Todesurteils auf den nächsten tag verschoben wurde.
dass Kleriker der römisch katholischen Kirche sogar nach Kriegsende noch mitgeholfen haben, Naziverbrecher ihrer Strafe zu entziehen ist mir bekannt, allerdings wurden diese Aktivitäten nicht im Einklang oder nach dem Wunsch der kirchlichen Obrigkeiten abgewickelt, im Gegensatz zu den Regierungen der Alliierten, die mit wissen der jeweiligen Regierung ehemalige Nazi’s in den eigenen Dienst stellten. (Dr. Braun wird Ihnen bekannt sein).
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#71   Stimme aus Wien   22:04:02 | Montag, 1. Oktober 2007
crossword:
die katholische kirche hat hitler doch fast bis zum ende nach kräften unterstützt.
Bitte nicht böse sein – aber das ist ein Quatsch und unreflektierte Wiederholung der sowjetischen Propaganda!!
übrigens: wir haben uns nicht bereffend der Gesetze unerhalten, sondern betreffend der Moral. Alle moralische Normen werden durch kein Gesetzessystem eingeholt aber diese Normen und die durch sie geschützte Werte sind die Grundlage jedes Gesetzessystems.
Ein Staat der sich säkular nennt, kann aus sich aus keine neue Werte als Grundlage der Moral hervorbringen, sondern nur vorhandene sichern und die sind bei uns halt christliche Werte.
Dass es durch das Fehlen der christlichen Grundlagen unbedingt ein Hitlerdeutschland oder eine kommunistische Diktatur entstehen muss, das habe ich nicht behauptet. Es ist nur eine Tatsache, dass es diese Formen daraus entsrungen sind.
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#52   Stimme aus Wien   20:07:34 | Montag, 1. Oktober 2007
crossword:
das monopol lehne ich ab.
Es sagt niemand, dass die Religionen ein Monopol bei der Wertedefinition haben – es gibt auch andere Institutionen, die Werte definieren können – z.B. eine Partei oder Ideologie oder totalitärer Staat – die als Grundlage einer Moral dienen.
Es ist aber nun mal so, dass die Grundlagen der westlichen Moral und des säkularen Staates das Christentum ist. Bekanntlich gab es auch Versuche ein Gemeinschaftswesen mit der dazu gehörigen Moral ohne diese Grundlage zu schaffen: die Folgen dieser Versuche wurden uns im NS-Regime und in den Ländern des Realsozialismus plastisch vor Augen geführt worden.
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#45   Stimme aus Wien   09:59:02 | Montag, 1. Oktober 2007
crossword:
gegen gut sein hat keiner was – aber kann man das nicht sehr gut auch ohne religion?
Es wäre falsch anzunehmen, die Religion wäre nur dazu da, damit die Menschen durch Drohungen von Verhaltensmustern abgehalten werden, die für die Gesellschaft schädlich wären. Auf so eine Religion könnte man ruhig verzichten.
Durch moralischen Vorschiften werden Werte geschützt. Werte wiederum werden nicht durch Konsens oder freier Wahl gewonnen, sie werden vorgefunden und dem Einzelnen steht es nicht zur Disposition sie anzuerkennen oder nicht.
Besonders in einer sekularen Gesellschaft bedarf es der Religion, die diese Werte liefert, da eine solche Gesellschaft aus sich aus keine Werte liefern kann.
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#41   Stimme aus Wien   22:11:49 | Sonntag, 30. September 2007
wunderkind3
das gott existieren muss, weil die naturwissenschaft nicht das gegenteil beweisen kann und das gläubige ihre religion nicht beweisen können ist ein und das selbe problem.
Wenn man sich etwas mit der Philosophiegeschichte befasst, dann würde man sagen, nein.
Denn auf Grund des radikalen Zweifels, so wie es Descartes betrieb, kommt man vor der Welt zuerst zu Gott – Kurzfassung „cogito, ergo sum“ ist der Beweis für meine Existenz – für die Existenz der Welt bedarf es des Gottespostulates.
Dass man heute den Zweifel nur auf Gott bezieht, ist eher eine Frage der Wissenssoziologie und weniger der Philosophie.
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#39   Stimme aus Wien   21:47:21 | Sonntag, 30. September 2007
wunderkind3
und weil ich nicht weiß wie unsere wirklichkeit im endeffekt entstanden ist soll ich grade römisch- katholisch werden?
das ist doch total beliebig, dann könnte ich auch hindu werden.
Sie haben recht – als lückenbüßer Gott kann jede Galubenvorstellung herhalten – das ist das Problem jeder Religihon bei der Einmischung in die Naturwissenschaft – bedeutet aber nicht, dass Religionen nonsens seien.
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#37   Stimme aus Wien   21:04:33 | Sonntag, 30. September 2007
crossword:
nicht aber damit, dass man aus diesem gott eine religion macht, die menschen den „willen“ dieses gottes erfüllen lassen. einen willen, der durch mitmenschen verkündet wird.
und genau darauf zielen die meisten religionen doch ab, oder?
Antwort auf Ihre Frage „oder“ lautet: nein
Der „Wille“ Gottes entspringt – nach chritlicher Überzeugung – nicht unmittelbar aus der OFFENBARUNG (nach dem Motto: Gott hat’s befohlen also muss man sich daran halten), sondern aus der Beziehung zu Ihm (Beispiel: Gott war gut zu mir, also bin ich auch gut zu den Anderen).
Religion ist eigentlich, eine Antwort auf diese Gotteserfahrung und nicht unvernünftige Unterwerfung der Vernunft andesichts der Dogmen – das erste heißt Christentum das zweite Islam (so wir ihn im Westen kennen, was mit der Wahrheit nicht unbedingt im Einklang stehen muss).
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#35   Stimme aus Wien   20:11:54 | Sonntag, 30. September 2007
methusalix
Wie ich schon gesagt habe, Sie verwechseln etwas:
So in Wien, wie auch überall auf der Welt – innerhalb der Grenzen kath. Kirche – ist die Taufe keine magische Handlung, also wird durch das Taufwasser nichts auf die Großhirnrinde tätoviert – das Gegenteil wäre in der Tat ein Gotesbeweis. Dort wo es keine Aussicht für eine kath. Erziehung gibt, wird das Kind nicht getauft – außer Nottaufe.
Ihre Behauptung: die Kirche besteht auf die Kindertaufe ist einach falsch – es stimmt nicht.
Damit sind wir beim Punkt 2 Ihrer Wortmeldung, betreffend christlicher bzw. katholische Erziehung:
Es gibt bekanntlich keine wertneutrale Erziehung: man wird halt als Christ, Moslem, Jude, Atheist, Agnosiker, Hindu, Buddhist usw. erzogen.
Wieso eine religiöse Erziehung als Überstülpung fremder Meinung sein soll und eine Atheistische nicht, das müssen sie mir noch erklären. Dürfen die Eltern ihren Kinder das nicht weitergeben, was ihrer Meinung nach richtig und wertvoll ist?
Übrigens: den Grund einer religiösen Zugehörigkeit auf die Erziehung in der Kinderstube zu reduzieren ist einfach nicht haltbar – wir wären zur Zeit noch imer alle Angehörige der Naturreligionen und vom Atheismus könnten wir nicht einmal träumen.
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#19   Stimme aus Wien   13:46:01 | Sonntag, 30. September 2007
methusalix
Einiges dürften Sie verwechseln:
Warum glauben sie, besteht die heilige Mutter Kirche so absolut auf der Kindertaufe?
Wie Sie darauf komen, ist mir schleierhaft – in der Regel, wenigstens in Wien, ist genau das Gegenteil das Problem: ein Kind, dessen Eltern aus der Kirche ausgetreten sind, werden nicht getauft – auch nicht auf Wunsch der Großeltern – denn das Taufwasser bewirkt nicht dass das Kind das Christentum auf die Grosshirnrinde tätowiert bekommt (was übrigens als ein Gottewbeweis gelten könnte).
Ich gebe Ihnen allerdings Recht, Monsignore Brandmüller hat einen lückenbüßer Gott zum Thema gemacht, der eigentlich keinen Platz in einer empirischen Wissenschaft haben kann – die darf nur nicht ihre Grenzen verlassen und ihre eigene Erkenntnisse zur einzigen Grundlage der Philosophie machen. Innerhalb der Philosophie hätte so eine Wissenschaft in der Tat viele Probleme und viel Glauben notwendig, Ihre Erkenntnisse als plausibel zu präsentieren (wie z.B.: Wuketitsch aus Österreich oder Onfray aus Frankreich oder der berühmte Dawkins).
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#10   Stimme aus Wien   16:55:51 | Mittwoch, 26. September 2007
iustus
Das Evangelium wird in Richtung Norden verkündet, wo die Sonne nie scheint. Das Licht des Evangeliums strahlt in die Dunkelheit.
Das Evangelium wird nie vom Subdiakon verkündet – in welche Richtung auch immer. ;-) – wenigstens im NOM.
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#5   Stimme aus Wien   16:02:03 | Mittwoch, 26. September 2007
Wort Gottes – für wen?
„Nur Gesprächspartner blicken einander an. Wenn der Priester die Gemeinde anspricht, wendet er sich um: »Der Herr sei mit euch!«“
Auf dem Bild Nr. 5 der Fotomeile trägt der Subdiakon das Wort Gottes dem Klerus vor – gibt es keine Gemeinde oder ist man der Auffassung, die Lesung auf latein berifft nur die Kleriker – oder ist man der Meinung, es handelt sich überhaupt nicht um Worte die an die Gemeinde gerichtet wären sondern nur um eine kultische Handlung?
Redaktion benachrichtigen Sie sind unbarmherzig
#60   Stimme aus Wien   10:50:02 | Mittwoch, 26. September 2007
Rudolfus
„Kein Heil außerhalb der Kirche“ – ist unfehlbarer Bestandteil der apostolischen und katholischen Lehre.
Lesen Sie: Extra ecclesiam nulla salus de.wikipedia.org/…cclesiam_nulla_salus
Redaktion benachrichtigen „Ein Verbot der neuen Messe wäre uns natürlich lieber gewesen“
#13   Stimme aus Wien   21:10:00 | Freitag, 21. September 2007
Exkommunikationen
Damit könne das Festhalten am Alten Ritus kein Ungehorsam gewesen sein, und die gegen Erzbischof Lefebvre und die Bruderschaft verhängten Kirchenstrafen „waren ungerecht“:
Ich glaube, der Pater verwechselt hier etwas: die Exkommunikationen gegen die Bischöfe geschahen nicht wegen dem Fasthalten an der Tradition, sondern wegen unerlaubter Bischofsweihen.
Deswegen können die Exkommunikationen nur aufgehoben werden, wenn die Bischöfe wieder zur RKK zurückkehren – dafür ist allerdings für den Verstorbenen Schismatiker zu spät.
Redaktion benachrichtigen Können wir eine Erklärung des großen Universums finden?
#36   Stimme aus Wien   14:04:46 | Donnerstag, 20. September 2007
Daniel Stöhr
Das 1. Vat. war ein dogmatisches Konzil im alten Still: es wurden Sätze und Lehren verurteilt und auf diesem Hintergrund die Lehre der Kirche definiert. Deswegen muss man diese Lehren immer von der Fragestellung her lesen.
Bekanntlich stellte sich das Konzil sowohl gegen die Lehren des Fideismus – (Gotteserkenntnis ist nur durch Gnadenlicht möglich, die Vernunft hat keinen Platz) – wie auch gegen den Rationalismus – (Glaube sei eine Erkenntnisart minderer Qualität).
Aus dieser Postition wird hier die Tragfähigkeit der Vernunft betont (gegen die Fideisten): der der Gott aus den Dingen der Welt erkennt, der braucht dazu keine übernatürliche Erleuchtung, er schaft das mit der natürlichen Vernunft.
Es handelt sich nicht um einen Hinweis auf ein algemeingültiges Gottesbeweis.
Redaktion benachrichtigen Können wir eine Erklärung des großen Universums finden?
#22   Stimme aus Wien   21:46:00 | Mittwoch, 19. September 2007
Daniel Stöhr
Also Dogma ist es jedenfalls, dass der Schöpfer mittels des Kausalschlusses bewiesen werden kann.
Nein – Dogma ist das nicht – Thomas von Aquin spricht von Wegen , nicht von Beweisen!!! – Für einen der Glauben will, ist es hell genug – wer nicht glauben, will ist es dunkel genug.
@Bokrug: eine Mythologhie hat mehr zu sagen, als man ihr aus den Reihen der „Katholiban“ oder der Wissenschaftsgläubigen (naiven Empiristen) zugestanden wird. Die Wahrheiten dahinten sind Ihnen anscheinend nicht zugänglich
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#17   Stimme aus Wien   19:45:00 | Mittwoch, 19. September 2007
Kurt K.
Also: richtige lesen
1. keiner der griechischen Götter ist Schöpfer (auch Zeus nicht)
2. Keiner ist allmächtig (auch Zeus nicht – er ist nur der stärkste Gott)
Alle zwei Punkte sind ganz logisch – sonst hätten die Griechen (Heimat der abendländischen Philosophie und Logik) damit Problme. Wäre der Göttervater allmächtig, gäbe es kein andere Götter – das dürfte einleuchtend sein.
Dass in der christlich-jüdischen Auffassung einen Satan gibt, als eigenständige Substanz des Fehlens des Göttlichen, ist in der Tat ein Problem für die abendländliche Philosophie – diese Vorstellung beruht aber nicht an der logischen Schussfolgerung, sondern hat ihren Ursprung in der Erfahrung und Manifestation des Bösen ebenso wie die Engel nur mit verkehrtem Vorzeichen.
@Peter-Pan: dass man den Big-Boss nicht beweisen kann, das weiß jeder Kathole – der nichts mit den Katholiban zu tun hat und auch nichts mit en Evangelikalen aus den USA. Also: Kleriker aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer mag stimmen, so lange sie dies nicht auf die Lehre der Kath. Kirche beziehen – sonst sind Sie auf dem Holzweg.
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#12   Stimme aus Wien   17:04:17 | Mittwoch, 19. September 2007
Die Wahrheit
Warum ist das ausgeschlossen?
Aus der Logik der Sache – wenn es einen Schöpfergott geben soll, dann ist er allmächtig – wenn allmächtig, kann es nur einen geben – denn jeder andere Gott würde seine Allmächtigkeit schmälern.
Zur Befreiung der Unmündigen durch die Wissenschaft:
Dieser Vorsatz der Aufklärung hatte damals – zu Beginn der Aufklärung – einen Sinn. Gott diente in der Tat als Lückenbüßer für alle mögliche offene Fragen. Gott sei Dank, die Autonomie der Wissenschaften wurde auf dem 2.Vat auch von Seiten des Lehramtes festgehalten. Von was Sie die „Unmündigen“ mit hilfe der Wissenschaft befreien wollen, ist mir schleierhaft – auf jeden Fall nicht vom Glauben. Denn Glauben ist nicht Gegensatz von Wissen, wenigstens nach christlischem Verständnis (da irrt sich auch @Lutheraner).
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#44   Stimme aus Wien   14:58:44 | Montag, 17. September 2007
laetare:
mir ist der Begriff „entartet“ nur aus dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum der dort vorkam.
Ich bin froh, dass ich die deutsche Sprache nicht nur aus den Geschichtsüchern gelernt habe, sondern aus dem Wörtebuch.
Dass die freund-feind Skala in einem Diskurs unwichtig sein sollte, ist meiner Meinung nach jedem einleuchtend – ob „freund oder feind“ zählen tun nur die Argumente.
Allerdings in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: ganz dicht können wir alle nicht sein, sonst wären wir nicht ständig hier auf dieser seite unterwegs – ich benütze diese Seite nur um mein Blutdruck auch ohne Kaffe auf dem richtigen Niveau zu halten – zu viel Kaffe soll angäblich ungesund sein. :-]
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#16   Stimme aus Wien   12:45:05 | Sonntag, 16. September 2007
laetare:
Ich habe den Eindruck, der Kleber, den Sie gestern geschnüffelt haben, war minderer Qualität. :-$
Wenn Sie meine restlichen Beiträge gelesen hätten, würden Sie wissen, wie ich zu Zeit vor dem 2. Vat. und zum §. Reich stehe – aber ich verstehe: Sie haben noch Kopfschmerzen, da fällt das Lesen schwer (vom Verstehen ganz zu schweigen).
Was meine Bücher für Naturwissenschaften betrifft – es gab in der Tat etwas neben dem Druckerlaubnis, allerdings kein Kreuz, sondern zwei Werkzeuge: Hammer und Sichel.
Dass ich wirklich nicht auf die Idee einer Widerbetätigung kam, als ich die Predigt las, liegt wahrscheinlich weder an der Predigt noch an meinen Büchern fü Naturwissenschaften, sondern am Vorhandensein einer Bereitschaft, Sätze so zu verstehen wie sie gemeint sind – was Ihnen leider abgeht.
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#14   Stimme aus Wien   10:55:28 | Sonntag, 16. September 2007
Pierre:
Ich verstehe die Aufregung nicht – mir sind die automatische Assoziationen an das 3. Reich beim Wort „entartet“ nicht verständlich – bin wesentlich später zur Welt gekommen – außerdem wird dieses Wort auch sonst benutzt: z.B. Wikipedia:
– In der Medizin ist Entartung ein anderes Wort für Degeneration (siehe auch: Perversion).
– In der Physik bezeichnet der Begriff:
-Entartete Energieniveaus, verschiedene Zustände mit gleicher Energie, in quantenmechanischen Systemen.
-Entartete Materie, die bei großer Dichte entsteht, etwa in Neutronensternen oder Weißen Zwergen.
– In der Mathematik versteht man unter Entartung
einen einfachen Grenzfall eines eigentlich andersartigen mathematischen Objektes. So ist etwa ein Punkt ein entarteter Kreis (mit Radius 0).
– ein Eigenwert heißt l-fach entartet, wenn der zugehörige Eigenraum Dimension l > 1 hat.
– In forstlicher Fachliteratur vor 1945, aber auch schon lange vor 1933 bezeichnet „Entartung des Bodens“ eine Vernässung oder Verarmung des Bodens armer Standorte durch intensive Waldnutzung wie z.B. Streunutzung. (z.B. Ramm, Sigmund 1911: Die waldbauliche Zukunft des württembergischen Schwarzwalds – Unsere Forstwirtschaft im 20. Jahrhundert Nr. 6, Verlag der Laupp’schen Buchhandlung, Tübingen.)
Und nur einmal:
-Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Werke von Künstlern als Entartete Kunst und Entartete Musik abqualifiziert, die nicht dem Geschmack der Machthaber entsprachen.
der Kardinal sprach nicht von Kunst sondern von Kultur
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#8   Stimme aus Wien   20:33:41 | Mittwoch, 12. September 2007
Seminarist:
Es mag schon sein, dass nach einer altrituellen Firmung auch eine Hl. Messe stattfinden kann – jedoch hier gab’s keine:
schauen sie etwas genauer auf Bild Nr.4 – auf der Kredenz steht nur die Monstanz und auf der rechten Seite des Altares sieht man die drei Kerzenständer – hier hätte man nie Platz für eine Messe. Auch wenn die m Hochaltar gfeirt wäre, hätten die Kerzen gestört. Und auch auf dem letzten Bild ist auf der Kredenz nur das Altarkreuz zu sehen – kein Kelch oder Känchen für Wein und Wasser.
Übrigens: meiner Meinung nach ist es sehr Praktisch, eine Firmung ohne Messe zu feiern – die Feier ist wesentlich kürzer als innerhalb einer NOM und die Firmpaten müssen nicht unbedingt zur Hl. Beichte vor der Messe, damit sie bei der Kommunion nicht in Verlegenheit kommen.
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#1   Stimme aus Wien   18:38:06 | Mittwoch, 12. September 2007
Messe bei der Firmung
Man möchte uns anhand der 8 Bilder der Fotomeile suggerieren, dass diese Firmung innerhalb der Hl. Messe stattfand – ist aber eine Fehlanzeige.
Es handelt sich eindeutig um eine Firmung ohne Messe – nur mit einem sakramentalen Segen zum Schluß.
Wieso verbreitet wohl +net solche Unwahrheiten?
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#12   Stimme aus Wien   11:18:38 | Dienstag, 11. September 2007
Lota:
Das glaube ich in der Tat nicht: ich war dabei
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#10   Stimme aus Wien   11:11:31 | Dienstag, 11. September 2007
Lota:
Er hatte auch einen Schirmträger – den Zeremonier.
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#8   Stimme aus Wien   10:56:15 | Dienstag, 11. September 2007
Lota:
Nein, sie haben sie nicht.
Der Papst hatte keinen Schirm in der Hand – er hatte einen „Schirmträger“ – und, wenn ich mit jemandem reden möchte, der einen Schirm in der Hand hat und ich keinen, dann stelle ich mich logischer Weise unter seinen Schirm.
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#5   Stimme aus Wien   10:47:46 | Dienstag, 11. September 2007
Lota:
Ja, er kam mit dem weißen Schirm – die gelbe Schirme hatten die Bischöfe in den Händen – und ging zur Gruppe aus der jüdischen Gemeinde hinüber, die bereits auf ihn gewartet haben und die hatten halt dursichtige Schirme.
Ich finde es lächerlich aus diesen Schirmen eine Staatsaffäre machen zu wollen.
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#3   Stimme aus Wien   10:31:27 | Dienstag, 11. September 2007
Schirme am Judenplatz
Das Ergebnis dieses Vorganges kann anhand der Schirme auf den Pressebildern vom Judenplatz und den anderen Besuchorten in Wien leicht verifiziert werden.
Diese Pressebilder sind nicht die einzigen vom Judenplatz – sie wurden nur von +net deswegen gewählt, damit die Vermutung bestätigt wird.
Auf anderen Bildern sind sehr wohl sowohl die gelben Schirme wie auch der weiße Schirm mit dem Papstwappen zu sehen.
Z.B. hier: Papst am Judenplatz www.webnews.de/…t-am-Judenplatz.html
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#24   Stimme aus Wien   00:38:13 | Dienstag, 11. September 2007
Kurt K.
Oder hat die Kurie vielleicht jemals die Todesstrafe gegeiselt?
Einige Beispiele:
Vatikan gegen die Todesstrafe für Saddam Hussein religion.orf.at/…061106_saddam_fr.htm
USA: Bischöfe gegen Todesstrafe …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=55937
USA: Die Todesstrafe – Illusion demokratischer Grundrechte www.aktivepolitik.de/USA_Inland.htm
die Reihe ließe sich problemlos weiterführen.
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#32   Stimme aus Wien   11:38:01 | Donnerstag, 23. August 2007
Benedikt
Ich gebe Ihnen in jedem Punkt recht.
Mein Bedenken beschränkte sie allerdings nur darauf, ob man auf Grund der Tatsache, dass Ditib von der türkischen Regierung unterstützt wird, alle Aktivitäten des Ditib „per se“ als ablehnungswürdig zu sehen sind und ob diese Untertürzung „per se“ schlecht sei.
Ich kenne nämlich auch andere Nationen (z.B. die Ungarn, Slowenen, Croaten), die ihre Angehörige im Ausland sehr wohl untertützen, damit ihre nationale Indentität nicht verlorengeht. Und das finde ich begrüßenswert.
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#552   Stimme aus Wien   21:14:16 | Mittwoch, 22. August 2007
Redaktion
Ich bitte Sie, nachdem Sie die Zitate aus „Mein Kampf“ von @Kasperschüler endlich gelöscht habe, auch meine Zitate aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“ zu löschen.
Sie haben wirklich keinen Platz auf dieser Homepage (aus persönlichen Gründen hasse ich übrigens die Kommunisten) und waren nur als erwiderung auf die Zitate von Kasperschüler gedacht.
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#9   Stimme aus Wien   20:50:37 | Mittwoch, 22. August 2007
Sentinel
Mit Blauäugigkeit vorzuwerfen ist fehl am Platz – allerdings ich beziehe meine Informationen nicht aus tandenziösen Homepages sondern aus etwas ernsthafteren – z.B. die Informationen von meiner Dienststelle, die ich Ihnen nicht verraten werde auch wenn Sie mich darum bitten – bruchteilhaft können Sie sie in der Wiener Zeitung oder Presse nachlesen – geben Sie bitte dort als Suchbegriff den Namen Schakfeh hinein und dann werden Sie wissen, welchen Problemen wir in Österreich kämpfen.
Sowohl Deutschland wie auch Österreich profitierten in den Jahren des Wirtschaftswunders von den Leistungen der moslemischen Arbeiter – hauptsächlich aus der Türkei. Dass diese eingebürgerte Menschen, außer deutsche oder österreichische Pässe, keine sonstige Identifikationsmerkmale haben, ist die Schuld der Blauäugigkeit der Politik aus den 70ern Jahren.
Dass man denen eine Art Heimat bieten will auch in den Balngen des Galubens – übrigens, das grundlegende Menschenrecht – ist nur zu begrüßen. Wenn aber diese Bemühung mißbraucht wird – z.B. in Form der Tendenz zur „Islamisierung Europas“ – ist dies eine Sache des Verfassungsschutzes.
Würde man aber alle diese Intentionen unter den Oberbegriff „Islamisierung Europas“ stellen, ist eindeutig fehl am Platz.
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#7   Stimme aus Wien   19:40:54 | Mittwoch, 22. August 2007
Sentinel
Hauptaugenmerk des Religonsministerium liegt in der weltweiten Verbreitung des Islam – egal mit welchen Schwierigkeiten gerechnet werden muß – die Moscheen müssen gebaut werden! So lautet die Doktrin.
Ich habe Zweifeln, ob Sie die gesamte Doktrin kennen.
Eine Moschee gehört zur türkischen Identität – ob es sich tatsächlich um die Verbreitung des Islams handelt oder eher um ein Stück Heimat im Ausland, darauf können SIe, glaube ich, keine eindeutige Antwort geben.
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#5   Stimme aus Wien   19:13:32 | Mittwoch, 22. August 2007
Moscheebau
Die türksiche Regierung unterstützt das durch die Ditib, die ua für den Kölner Moscheebau verantwortlich ist.
Genau – die Ditib ist ebenso verantwortlich für den Moscheenbau in Mühldorf wie auch für den Bau in Bad Vöslau in Österreich.
Ob eine Unterstützung der türkischen Verbände im Ausland von Seiten der türkischen Regierung „per se“ schlecht sei oder nicht, das wage ich allerdings nicht sofort zu beantworten, denn es fehlen mir Hintergrundinformationen.
Als erste Reaktion von mir wäre die Antwort: Nein
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#3   Stimme aus Wien   17:31:45 | Mittwoch, 22. August 2007
Navon
Sie dürften etwas falsch verstanden haben:
– die türkische Regierung schickt in der Tat Hunderte von Vorbetern nach Deutschland – auch nach Österreich – denn es gibt zur Zeit nur in der Türkei eine Ausbildungsstätte für Vorbeter in türkischer Sprache.
– das Bau der Moscheen geschieht nicht durch die Vorbeter, sondern durch Unterstützung der türkischen Regierung (laut Artikel) – so in Deutschland wie auch in Österreich.
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#506   Stimme aus Wien   21:57:25 | Dienstag, 21. August 2007
Rudolfus
@Kasperschüler: Sie verwandeln diese Seite in eine illegale NSDAP-Propagandaheimseite.
In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht – aber nur in diesem Punkt.
Diese Verwandlung geschieht mit offensichtlicher Duldung der Redaktion, die sonst recht aufmerksam die Beiträge verfolgt und sie auch löscht.
Es ist zu befürchten, in der psychiatrische Klinik, wo @Kasperschüler sitzt und die Zitate des postkarten-maldenden Antichristen in dieses Forum sendet, der Strom nicht bald abgedreht wird und der arme Irre noch einige Zeit dieses Forum verpesten wird.
Mir fehlt die Geduld und die Lust mich damit zu befassen und sage ebenso adieu.
Bin gespannt auf morgen.
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#501   Stimme aus Wien   21:20:03 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier – Fortsetzung
Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen.
Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muß sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen.
Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die Produktion und Konsumption aller Länder kosmopolitisch gestaltet. Sie hat zum großen Bedauern der Reaktionäre den nationalen Boden der Industrie unter den Füßen weggezogen. Die uralten nationalen Industrien sind vernichtet worden und werden noch täglich vernichtet. Sie werden verdrängt durch neue Industrien, deren Einführung eine Lebensfrage für alle zivilisierten Nationen wird, durch Industrien, die nicht mehr einheimische Rohstoffe, sondern den entlegensten Zonen angehörige Rohstoffe verarbeiten und deren Fabrikate nicht nur im Lande selbst, sondern in allen Weltteilen zugleich verbraucht werden.
An die Stelle der alten, durch Landeserzeugnisse befriedigten Bedürfnisse treten neue, welche die Produkte der entferntesten Länder und Klimate zu ihrer Befriedigung erheischen. An die Stelle der alten lokalen und nationalen Selbstgenügsamkeit und Abgeschlossenheit tritt ein allseitiger Verkehr, eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander. Und wie in der materiellen, so auch in der geistigen Produktion.
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#497   Stimme aus Wien   21:08:05 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier
(Das Manifest – Forstetzung)
Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt.
Die Bourgeoisie hat enthüllt, wie die brutale Kraftäußerung, die die Reaktion so sehr am Mittelalter bewundert, in der trägsten Bärenhäuterei ihre passende Ergänzung fand. Erst sie hat bewiesen, was die Tätigkeit der Menschen zustande bringen kann. Sie hat ganz andere Wunderwerke vollbracht als ägyptische Pyramiden, römische Wasserleitungen und gotische Kathedralen, sie hat ganz andere Züge ausgeführt als Völkerwanderungen und Kreuzzüge.
Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse, also sämtliche gesellschaftlichen Verhältnisse fortwährend zu revolutionieren. Unveränderte Beibehaltung der alten Produktionsweise war dagegen die erste Existenzbedingung aller früheren industriellen Klassen. Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeoisepoche vor allen anderen aus. Alle festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen werden aufgelöst, alle neugebildeten veralten, ehe sie verknöchern können.
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#490   Stimme aus Wien   20:49:21 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier
(Das Manifest – Forstetzung)
Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.
Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt.
Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose „bare Zahlung“. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritter- |465| lichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt.
Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.
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#484   Stimme aus Wien   20:18:09 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier
(Manifest – Fortsetzung)
Die große Industrie hat den Weltmarkt hergestellt, den die Entdeckung Amerikas vorbereitete. Der Weltmarkt hat dem Handel, der Schiffahrt, den Landkommunikationen eine unermeßliche Entwicklung gegeben. Diese hat wieder auf die Ausdehnung der Industrie zurückgewirkt, und in demselben Maße, worin Industrie, Handel, Schiffahrt, Eisenbahnen sich ausdehnten, in demselben Maße entwickelte sich die Bourgeoisie, vermehrte sie ihre Kapitalien, drängte sie alle vom Mittelalter her überlieferten Klassen in den Hintergrund.
Wir sehen also, wie die moderne Bourgeoisie selbst das Produkt eines langen Entwicklungsganges, einer Reihe von Umwälzungen in der Produktions- und Verkehrsweise ist.
Jede dieser Entwicklungsstufen der Bourgeoisie war begleitet von einem entsprechenden politischen Fortschritt. Unterdrückter Stand unter der Herrschaft der Feudalherren, bewaffnete und sich selbst verwaltende Assoziation in der Kommune, hier unabhängige städtische Republik, dort dritter steuerpflichtiger Stand der Monarchie, dann zur Zeit der Manufaktur Gegengewicht gegen den Adel in der ständischen oder in der absoluten Monarchie, Hauptgrundlage der großen Monarchien überhaupt, erkämpfte sie sich endlich seit der Herstellung der großen Industrie und des Weltmarktes im modernen Repräsentativstaat die ausschließliche politische Herrschaft…
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#481   Stimme aus Wien   20:06:03 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier
(Manifest – Fortsetzung)
Aus den Leibeigenen des Mittelalters gingen die Pfahlbürger der ersten Städte hervor; aus dieser Pfahlbürgerschaft entwickelten sich die ersten Elemente der Bourgeoisie.
Die Entdeckung Amerikas, die Umschiffung Afrikas schufen der aufkommenden Bourgeoisie ein neues Terrain. Der ostindische und chinesische Markt, die Kolonisierung von Amerika, der Austausch mit den Kolonien, die Vermehrung der Tauschmittel und der Waren überhaupt gaben dem Handel, der Schiffahrt, der Industrie einen nie gekannten Aufschwung und damit dem revolutionären Element in der zerfallenden feudalen Gesellschaft eine rasche Entwicklung.
Die bisherige feudale oder zünftige Betriebsweise der Industrie reichte nicht mehr aus für den mit neuen {2} Märkten anwachsenden Bedarf. Die Manufaktur trat an ihre Stelle. Die Zunftmeister wurden verdrängt durch den industriellen Mittelstand; die Teilung der Arbeit zwischen den verschiedenen Korporationen verschwand vor der Teilung der Arbeit in der einzelnen Werkstatt selbst.
Aber immer wuchsen die Märkte, immer stieg der Bedarf. Auch die Manufaktur reichte nicht mehr aus. Da revolutionierte der Dampf und die Maschinerie die industrielle Produktion. An die Stelle der Manufaktur trat die moderne große Industrie, an die Stelle des industriellen Mittelstandes traten die industriellen Millionäre, die Chefs ganzer industrieller Armeen, die modernen Bourgeois.
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#477   Stimme aus Wien   19:50:32 | Dienstag, 21. August 2007
Bourgeois und Proletarier
(Manifest – Fortsetzung)
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.
In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft in verschiedene Stände, eine mannigfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom haben wir |463| Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger, Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen besondere Abstufungen.
Die aus dem Untergang der feudalen Gesellschaft hervorgegangene moderne bürgerliche Gesellschaft hat die Klassengegensätze nicht aufgehoben. Sie hat nur neue Klassen, neue Bedingungen der Unterdrückung, neue Gestaltungen des Kampfes an die Stelle der alten gesetzt.
Unsere Epoche, die Epoche der Bourgeoisie, zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß sie die Klassengegensätze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich mehr und mehr in zwei große feindliche Lager, in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen: Bourgeoisie und Proletariat.
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#475   Stimme aus Wien   19:31:28 | Dienstag, 21. August 2007
Nun – dann liebe Grüße aus dem roten Wien:
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.
Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.
Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor.
Der Kommunismus wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, daß die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen.
Zu diesem Zweck haben sich Kommunisten der verschiedensten Nationalität in London versammelt und das folgende Manifest entworfen, das in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache veröffentlicht wird.
Karl Marx/Friedrich Engels
Manifest der Kommunistischen Partei
Geschrieben im Dezember 1847/Januar 1848.
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#472   Stimme aus Wien   19:23:57 | Dienstag, 21. August 2007
Frage an die Redaktion
Wieso wird auf dieser Seite dieser Mist des Antichristen, den @Kasperschüler von sich gibt toleriert?
Oder soll man annehmen, die Redaktion ist damit einverstanden?
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#462   Stimme aus Wien   17:10:30 | Dienstag, 21. August 2007
Kasperschüler
Ich habe keinen Schimmer, wieso Sie die „Ergüsse“ eines Malers und Anstreicher aus Braunau, der in seinem Wahn Künstler in Wien sein wollte, hier zitieren.
Wollen Sie ihn womöglich auf das Podest der Unfehlbarkeit erheben (gleich neben den Papst – oder besser noch – vor den Papst)? :-O
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#459   Stimme aus Wien   14:51:51 | Dienstag, 21. August 2007
Kasperschüler
Und zu Ihrer Bitte:
Dann erklären Sie mir bitte, wie Ihr Gott einerseits sagt „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, andererseits aber die Vernichtung ganzer Völker befiehlt!
lesen Sie selbst: Gewalt in der Bibel www.sankt-georgen.de/…seraum/lohfink23.pdf
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#457   Stimme aus Wien   14:29:04 | Dienstag, 21. August 2007
Kasperschüler
„Angesichts der Tatsache, dass Gott die Intelligenz des Menschen einschränkte, scheint es unfair, dass Er dies nicht auch mit seiner Dummheit tat.“
Nach der Lektüre Ihrer Sätze kann ich Adorno nur zustimmen. :-D
Also:
1. @Rudolfus bezog sich nicht auf Pius XII. sondern auf Pius X. – mit bürgerlichem Namen Giuseppe Sarto (Regierungszeit 1903-1914).
2. Aus dem Gott der Bibel unterschiedliche Götter zu kreieren dazu bedarf es zwar einen bewunderswerten Maß an Phantasie – hat jedoch mit der Realität nichts zu tun – außer man gehört zum Kreis der Bewunderer des abgefallenen Mönchs von Heiligenkreuz, Georg Lanz von Liebenfels, und hält seine Inspirationen als authentische Deutung der Bibel.
3. Wenn Sie sich schon die Mühe nehmen, bei Ihrer Deutung der Hl. Schrift auch die Erkenntnisse der modernen Wissenschaften zu berücksichtigen, denken Sie daran, dass es seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wahnsinnig viel Neues auf diesem Gebiet gibt. ;-)
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#448   Stimme aus Wien   12:06:11 | Dienstag, 21. August 2007
Ich erlaube mir
in diesem Zusammenhang Adenauer zu zitieren:
„Angesichts der Tatsache, dass Gott die Intelligenz des Menschen einschränkte, scheint es unfair, dass Er dies nicht auch mit seiner Dummheit tat.“
:-D :-D :-D
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#367   Stimme aus Wien   14:25:35 | Montag, 20. August 2007
Sentinel
Also, Sie wollen sagen, das ganze Gerichtsprozeß vor Pilatus war nur ein Scheinprozess?
Dass der brutaler Pilatus, der ein Jahr vor der Hinrichtung Christi aus der Tempelkasse Geld entnahm um die Wasserleitung zu bauen und die Unruhen in der Bevölkerung mit brutaler Gewalt niederschlug, den jüdischen Richterspruch höher schätzte als die römische Gesetzgebung?
Tut mir leid, aber da haben Sie etwas nicht richtig verstanden.
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#353   Stimme aus Wien   13:39:45 | Montag, 20. August 2007
Sentinel
Und erst dann die Römer, die sihc nur dadurch mitschuldig machten, indem sie römisches Recht erfüllten.
Wollen Sie sagen, dass der „Arme“ Pilatus in seiner Funktion als Richter überhaupt nicht anders konnte, als Jesus zum Tode zu Verurteilen?
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#346   Stimme aus Wien   13:22:00 | Montag, 20. August 2007
Wer ist schuld an Christi Tod?
Mal eine Frage:
Wenn ich jemanden für ein Verbrechen beschuldige, das er nicht begangen hatte und ihn vor den Richter bringe und der Richter von seiner Unschuld überzeugt ist, ihn dennoch zum Tode verurteilt –
wer wäre in diesem Fall für das Todesurteil verantwortlich?
Ich, der lügnerische Kläger oder der ungerechte Richter?
Eindeutig der ungerechte Richter.
Also so viel zum Thema „Juden=Christusmörder“
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#281   Stimme aus Wien   17:50:35 | Freitag, 17. August 2007
Daniel Stöhr
Die „Menschheit“ des 6. Tages hatte natürlich dann keine unsterbliche Seele.
Also die Frauen von Set und Kain hatten keine unsterbliche Seelen – wie war es denn möglich, dass sie Kinder mit unsterbliche Seelen zu Welt brachten? Gibt es überhaupt Menschen ohne unsterbliche Seele?
Es ist jedenfalls kein möglicher Weg, die beseelte Menschheit und das Auftreten Adams bereits mit dem erstmaligen (wissenschaftlich angenommenen mit der Fossilüberlieferung vor ca. 100.000 Jahren) Auftreten des modernen Menschen auf der Erde beginnen zu lassen.
Dafür biegen Sie sich lieber die Bibel zu recht damit alles in die heutige Welt der Wissenschaft hineinpasst – z.B.: zwei Stufen der Schöpfung des Menschen: einmal die Schöpfung ohne Seele und viele Jahre später die Herstellung eines beseelten Menschens.
Sie müssen mir verzeihen, aber das ist lächerlich.
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#275   Stimme aus Wien   11:00:47 | Freitag, 17. August 2007
Daniel Stöhr
Ich habe mich bemüht die von Ihnen angegebene Seite ein wenig durchzustöbern und wurde in meiner Annahme nur bekräftigt: es Handelt sich um eine willkürliche Hinbiegung – dieses Mal nicht der Realität, sondern der Bibel.
Hier ein Beispiel: Adam war ein Nachfahre der Menschheit des sechsten „Tages“, lebte also während des siebten „Tages“ – der bis heute andauert! – im Nahen Osten.
Meine Güte!!
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#271   Stimme aus Wien   22:40:13 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
Also: Wenn die Genesis -wie die gesamte Hl. Schrift- göttlich inspiriert ist, dann steht das ganze sicher nicht aus Spaß genau so da, wie es dasteht.
Modernist oder nicht – die Frage nach der Art der Inspiration dürfen Sie sich schon stellen: dass nicht das Ganze aus Spaß genau so da steht wie es dasteht ist einleuchten, aber dass sich der Liebe Gott ganz bestimmt nicht die Mühe machte, die Hl. Schrift zu diktieren ist auch einleuchtend – Er hätte sich die Verdoppelung der Berichte über die Erschaffung des Menschen ganz bestimmt erspart ebenso wie die Unklarheiten betreffend der Frauen von Kain und Set.
Ich wiederhole: die Berichte, die uns in der Genesis überliefert wurden, haben nicht einmal annähernd etwas mit der ET zu tun und die etwaige Ähnlichkeiten sind nur jenen sichtbar, die sich einer seriösen Bibelwissenschaft verschließen müssen, da sie lieber an Magie glauben und ihnen eine Bibelwissenschaft diesen Glauben zwangsläufig rauben würde.
Mein Vorschlag: man sollte lieber die Wurzel seines eigenen Glaubens befragen und erst danach überlegen ob man mit der „Modernismus-Keule“ schwingen sollte oder sich lieber hinsetzen sollte und eine seriöse Einführung in die Bibel zur Hand nehmen sollte.
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#263   Stimme aus Wien   21:57:13 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
Das ist zunächst mal ein unbegründeter Vorwurf, mehr nicht.
Da muß ich Ihnen widersprechen.
Ich erlaube mir Sie zu zitieren:
Ihre Antwort an @englehardt der Meinte, im Genesis handelt es sich nur um einen Mythos lautete:
Wie kam der Genesis-Autor dazu die Abfolge der Evolution im wesentlichen korrekt zu schildern, reiner Zufall ?
Also, mit Ihrer „allegorischen“ Deutung versuchen Sie, die Bibel mit der ET in Einklang zu bringen – was meiner Meinung nach lächerlich ist.
Die Erzählung aus der Genesis war und ist eine Erzählung auf der Grundlage der Glaubenserfahrung, die wir Christen mit dem Verfasser des Berichts teilen – nicht mehr und nicht weniger.
Darin wissenschaftliche Beweise für oder wider der ET zu sehen oder finden zu wollen ist unseriös.
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#259   Stimme aus Wien   21:09:22 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
Doch! Augustinus, Thomas von Aquin u.a Kirchenväter lehren eine allegorische Auslegung des 6-Tage-Werks.
Jawohl!
Aber Sie betreiben keine allegorische Auslegung, sondern versuchen auf alle mögliche Weise dieses Bericht mit der ET in Einklang zu bringen um dem Vorwurf der Mythologie zu entgehen.
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#257   Stimme aus Wien   20:56:47 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
Mit Nostradamus hat das nichts zu tun, es ist ledglich konsequente Arbeit am Urtext.
Mit Nostradamus hat diese Auslegung insofern etwas zu tun, dass diese Art der „Auslegung“ erst nach der ET zu Stande kam und vorher keiner auf diese Idee kam oder hätte kommen können – ebenso wie bei den Prophezeiungen des Nostradamus immer in nachhinein die „Richtigkeit“ der Vorhersagen erkannt werden.
Wir wissen, wie schon @engelhardt angedeutet hatte, es gibt keine original Bibel – sprich: einen Urtext die dem Text des ersten Verfassers entsprechen würde.
Eine konsequente Arbeit am Urtext die erst nach Darwins Untersuchungen ihre volle „Bedeutung“ erhalten würde, ist meines Erachtens eine willkürliche Hinbiegung – dieses Mal nicht der Realität, sondern der Bibel.
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#252   Stimme aus Wien   18:27:34 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde.
Ihre Antwort habe ich erwartet.
Also: vor der Sonne gab es einen anderen Himmelskörper, der genügend Licht für das Entstehen des Lebens auf Erden sichern konnte.
Meine Frage: wieso hat der liebe Gott beim Diktat der Hl. Schrift es verabsäumt den Namen dieses Himmelskörpers zu erwähnen? Oder wieso hat Er nicht alle Geheimnisse betreffend der Entstehung der Welt und der Universums kundgetan, damit wir nicht auf Darwin warten mussten?
Natürlich sind meine Fragen ironisch gemeint – denn, ihre Auslegungen erinnert mich sehr an die Auslegungen der Prophezeiungen von Nostradamus – in nachhinein stimmt alles.
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#247   Stimme aus Wien   16:53:50 | Donnerstag, 16. August 2007
Daniel Stöhr
„Die Himmel und die Erde“. Mit den „Himmeln“ kann gut das Weltall gemeint sein bzw. auch die Sonne.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.
14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen;
15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es.
16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne.
17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten,
18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war.
Also: die Sonne wurde erst am dritten Tag erschaffen ;-)
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#76   Stimme aus Wien   16:04:50 | Freitag, 13. Juli 2007
Luther & alle Anderen
Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass dies hier keine „perfekte“ Welt ist?
In meiner Antwort an Dr. Heger zitierte ich in „atomosierten“ Fassung, das worauf die Apologheten nach dem 1. Vat. bezug genommen haben – ob ich diese Meinung teile wurde nicht erwähnt – Tatsache ist, diese Einwände sind aus einer Philosophie entwpungen, die sich noch nicht gänzlich von der mitelaltärlichen Metaphysik losgelöst hatte – heute würde sie keiner stellen.
@Pünktchen:
Es erscheint mir weiterhin plausibel zu sagen, daß jemand, der die Zahl möglicher Erklärungsansätze für ein Ereignis von vorneherein verringert, eine substantielle und „apriorische“ Voreingenommenheit zeigt im Gegensatz zu demjenigen, der hinsichtlich möglicher Erklärungsansätze keine Vorab-Einschränkung formuliert.
Da gebe ich Ihnen recht – allerdings würden sich die Katharer und alle andere Ketzer (wie z.B. die Kreationisten im U.S.A.) auf den gleichen Grundsatz beziehen können wie Sie.
@ Dr. Heger:
Ob das Fehlen vom Wissen von Gesetzmäßigkeit ein Wunder sei oder ein Fehler einer bestimmten Theorie – dies werden Sie nie beantworten können. (ich übriegens auch nicht – bin aber aufrichtig und ehrlich genug dies zuzugeben).
Denn Gott braucht für seine Offenbarung seine Schöpfung nicht über den Haufen zu werfen. (eine Schlussfolgerung, frei erfunden – aber im Geist der von Gott gewohlten Aufklärung).
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#70   Stimme aus Wien   14:36:21 | Freitag, 13. Juli 2007
Dr. Christoph Heger:
Woraus wird die Unmöglichkeit eines Wunders gefolgert? Aus der mittelalterlichen Metaphysik?
Z.B.:
Wenn Gott als Schöpfer Allmächtig ist dann:
– hätte er eine perfekte Welt erschaffen, so wären es keine Wunder von nöten, weder um seine Existenz zu beweisen noch um Dinge zu recht zu rücken (das Problem der Theodizee hätten wir nicht).
Wenn er ist nicht Allmächtig sei (abgesehen von fehlerhaften Verehrung):
– dann hätte er die Welt nicht erschaffen können, oder:
– er hätte es erschaffen müssen (Mangel an Freiheit) oder:
– er hätte die Erschafffung lassen können, tat es aber nicht (er ist Böse?):
Alle Wunder würden in diesem Kontext nur für seine Inkompetenz und Nicht-Allmächtigkeit zeugen.
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#64   Stimme aus Wien   13:52:12 | Freitag, 13. Juli 2007
Pünktchen
Derjenige, der die Zahl der möglichen Erklärungen für ein Ereignis (in Natur u. Geschichte) von vorneherein einschränkt, der formuliert eine a priori-Annahme, nicht derjenige, der für mehrere Erklärungsansätze offen bleibt.
Mein Liebes: die logische Schussfolgerung der Unmöglichkeit eines wunders wird auf der Grundlage des mittelalterlichen Metphysik gestellt.
Als Schiedsrichter sind Sie unbrauchbar – lernen Sie … und mischen Sie sich nicht ein in Dinge wo Sie sich nicht auskennen. ;-)
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#61   Stimme aus Wien   13:08:22 | Freitag, 13. Juli 2007
Luther
Es macht erkenntnistheoretisch einen grossen Unterschied, ob ich a priori von der Nichtexistenz eines uebernatuerlichen Ereignisses ausgehe oder ob ich das in mir selbst als eine Option offen halte
Also erkenntistheorétisch: beide Optionen haben ein a priori: der eine die Unmöglichkeit eines Wunders der andere die Möglichkeit eines Wunders.
Glaube, als Fehlen des Einsichts ist nicht gleich chrislticher Glaube (sondern nur eine Verlängerung des Glaubensbegriffs aus dem 19. Jh.)
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#57   Stimme aus Wien   12:46:55 | Freitag, 13. Juli 2007
Luther
Vielleicht haben Sieaber auch gelernt dass es aus erkenntnistheoretischen Gruenden keine objektive Geschichtsschreibung geben kann.
Ja, habe ich – deswegen bin ich der Meinung, dass Diskussionen über die Geschichtlichkeit oder Ungeschlichtlichkeit Jesu sinnlos seien und nur als freier Zeitvertrieb von Leuten in Ruhestand (bevorzugt Professoren) ihre Berechtigung haben.
Für den Glauben an Jesus Christus sind sie ohne Bedeutung.
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#51   Stimme aus Wien   12:25:30 | Freitag, 13. Juli 2007
Luther
Eine Erfindung haette sicherlich anders ausgesehen, glauben Sie mir.
Glauben mit Glauben zu begründen ist nicht zulässig – Grendkurs der Erkenntnistheorie.
Es ist durchaus zulässig die Historizität Jesus anzunehmen – ebenso wie seine A-Historizität. Literatur dafür gibt es zu Genüge. Die Gründe für das Eine oder Andere sind nur pragmatischer Natur.
Es ändert nichts an der Tatsache, dass historische Wahrheiten sehr stark zeitbedingt sind – vor nicht all zu langer Zeit galt es, Jesus gab es überhaupt nie, heute wird das Gegenteil als Allgemeinmeinung angenommen – und, innerhalb einer Erkenntnistheorie, kommt ihnen nur der Rang einer Indizie zu – der „garstig breiter Graben“ von Lessing kann nicht überbrückt werden
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#47   Stimme aus Wien   12:02:22 | Freitag, 13. Juli 2007
Luther
Sie versuchen gerade ernsthaft zu leugnen, dass es keine oder nur wenige Quellen fuer das Leben Jesu gab???
Zu leugnen gibt es hier nichts – es gibt Quellen für die Existenz der Christen – kaum Quellen für das Leben Jesu (Josephus Flavius ist nicht unumstritten).
Also meinen Sie auch so salopp mal, dass sich im Grunde jahrtausende Kirchengeschichte geirrt, ja, einer netten Illusion unterworfen war??
Daraus auf eine Illusiun zu schließen ist unzulässig: wenn die Geschichtlichkeit des Lebens Jesu für den Glauben so wichtig wäre, dann hätte der leibe Gott ganz bestimmt dafür gesorgt, diese Tatsache über allen Zweifel hinaus sicher zu stellen – das tat er aber nicht was natürlich auch Konsequenzen für die Theologie und deren Glaubenbegründung haben sollte.
Im 19. Jh. hat man dies nicht wahrhaben wollen – deswegen gibt es so viele Mißverständnisse betreffend des Galubens und letzt endlich auch diese Debatte betreffend der Evolutionstheorie.
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#18   Stimme aus Wien   09:59:24 | Freitag, 13. Juli 2007
Bruder Theophil
…hinzu kommt, dass bereits Kopernikus Jahre vor Galilei die Erde als Kugel beschrieben hat und dass dieses Wissen bereits an mehreren Universitäten gelehrt wurde. Darunter auch in Spanien. Galilei ist über seine eigene Überheblichkeit gestolpert. Nicht über sein Wissen.
Galilei und Kopernikus Lehren bezogen sich nicht auf die Form der Erde – das war in der Tat schon alter Hut damals – sondern sie beiden hatten das heliozentische Weltbild gemeinsam.
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#27   Stimme aus Wien   22:45:57 | Dienstag, 10. Juli 2007
Genoveva
wozu soll das gut sein?
Zum selben Zweck wie die „Regensburger Rede“ – es wird zum Spiel mit offenen Karten aufgefordert.
Es handelt sich um die Offenlegung des Selbstverständnisses der Kath. Kirche, die eigentlich nicht erst nach der Diskussion mit den anderen Kirchen und Gemeinschaften gewonnen wurde, sondern die Grundlage dieser Kontakte war.
Ich finde es nur Aufrichtig, die eigene Positionen klar zu benennen und nicht „Katz und Maus spielen“ mit den Gesprächspartnern.
Redaktion benachrichtigen Inhalte aus dem Begleitbrief + …
#33   Stimme aus Wien   14:42:42 | Freitag, 6. Juli 2007
Joseph von Eichendorff
ob mit oder ohne Patriarch, weiß ich ehrlich gesagt nicht sicher,
die Chaldäisch-Katholische Kirche hat einen Patriarchen. Hier die Liste: Liste der Patriarchen de.wikipedia.org/…-Katholischen_Kirche
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#43   Stimme aus Wien   16:20:10 | Dienstag, 3. Juli 2007
GerdEric
Katholiken glauben also an Dogmen,
nicht aber an G’TT den HERRN!
Ich gebe es zu, der deutsche Ausdruck „Glaube“ oder „glauben“ ist verwirrend – kann vieles bedeuten und auch falsch verwendet werden.
Aber: die Katholiken glauben nicht „an“ Dogmen sondern an Gott.
Ihre Dogmen sind nur die Reflexionen – bzw. Antworten auf Fragen oder Unklarheiten, die aus diesem Glauben entsprungen sind.
Redaktion benachrichtigen Manchmal ist die andere Welt die echte
#63   Stimme aus Wien   19:02:36 | Freitag, 22. Juni 2007
Würde der Hl. Messe?
Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen.
Gab es hier überhaupt eine Messfeier? Sowohl die Bilder wie auch die Tatsache, dass die Ansprache vor der Feier, auf den Stufen des Altares stattfand, lassen darauf schließen, dass es überhaupt keine Feier der Hl. Eucharistie gab – so wie üblich in der tridentinischer Tradition – Firmung ohne Messe.
Frage: wie hätten wohl die Priester konzelebrieren können? Dass würden auch die „bösen“ Modernisten nicht geschafft, da es überhaupt keine Messe gab.
Redaktion benachrichtigen Was sich am 9. Juni 2007 in der Basilika zu Altötting ereignet hat
#101   Stimme aus Wien   17:53:21 | Mittwoch, 20. Juni 2007
iustus
Zur Klärung Ihrer Verwirrung.
Eine Beichtjurisdiktion ist immer Ortsgebunden – d.h.: die Befugniss überall Beichte engegenzunehmen ist – streng genommen – an das Jusitiktionsbereich des Ortsbischofs gebunden. Außer, es gibt eine Übereinkunft der Bischofskonferenz, wo diese Vollmacht auf auf das Gebiet der Bischofskonferenz ausgedehnt wird.
Auch Bischöfe aus einer Fremden Diözese müssen eine Genehmigung des Ortsbischofs einholen, wenn sie Sakramente auf dem Gebiet dieser Diözese speden wollen.
Dass im Fall dieser Wallfahrt die Regeln nicht ganz eindeutig waren ist verständlich. Einem Kirchenrektor oder einem Bruder das Fehlen juristischer Kompetenz in dieser Situation vorzuwerfen wäre einfach anmaßend – Hw. Lochner würde sich wahrscheinlich auch nicht auskennen und nur aus dem „Bauch“ reagieren (er hätte sonst nicht dieses Artikel veröffentlichen lassen).
Nur dem Hl. Vater und den Kardinälen ist es erlaubt, jederzeit auf der ganzen Welt die Sakramente zu spenden.
Redaktion benachrichtigen Sicher kein Märtyrer der Kirche
#75   Stimme aus Wien   22:00:40 | Montag, 4. Juni 2007
Leblhuber
Nur weil unsere Großeltern, Eltern und wir selbst dazu unfähig waren und sind, versuchen wir,ihn zu diskreditieren.
Dieser Versuch der Selbstrechtfertigung mit allen Mitteln ist vergeblich.
Kompliment :)3 :(3
Allerdings: Jägerstätter hat bewusst für seine Überzeugung den Tod in Kauf genommen. Einen höheren Preis kann man nicht bezahlen.
Doch, es gibt einen höheren Preis – nämlich im Bewustsein zu sterben, dass deine Geliebten – Ehefrau und Kinder – von den Behörden und Nachbarn wegen deiner Entscheidung schickaniert werden. Diesen Preis musste Jägerstätter offensichtlich auch zahlen.
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#69   Stimme aus Wien   21:08:06 | Montag, 4. Juni 2007
Rudolfus
Die Lehre der römisch-katholischen Kirche betreffend Jägerstätter wurde am 1. Juni klargestellt. Hw. Militärdompfarrer ist anscheinend anderer Meinung.
Erklären Sie uns dann bitte, auf welche Lehre der römisch-katholischen Kirche haben Sie sich bezogen, als Sie sagten: Der hw. Militärdompfarrer erklärt getreu die römisch-katholische Lehre. ??
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#46   Stimme aus Wien   18:59:10 | Montag, 4. Juni 2007
Stimme aus dem Tradiland
Durchdacht und logisch nachvollziehbar oder moraltheologisch gefordert (Familie, Kinder!) war es aber nicht.
Ja, Sie haben recht – damals war seine Entscheidung gegen den Zeitgeist – aber deswegen weder subjektiv noch ojektiv moralisch falsch.
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#36   Stimme aus Wien   18:38:44 | Montag, 4. Juni 2007
Stimme aus dem Tradiland:
Ich halte die Entscheidung Jägerstätters nicht als einzig richtige Entscheidung, sondern als ein richtige Entscheidung – da Herr Lochner in seinem Artikel diese Entscheidung als Folge eines irrigen Gewissens darstellen möchte – da sein Vater und sein Bischof diese Kraft nicht hatte.
Sie könnten alles zerreden – ändert nichts an der Tatsache, dass die Hl. Mutter Kirche diese Entscheidung ebenso sieht wie ich und der „Bischof von Rom“, „Stellvertreter Jesu Christi“ ,„Oberster Priester der Weltkirche“,„Primas von Italien“, „Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom“ und der „Diener der Diener Gottes“ und einige Millionen Katholiken.
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#27   Stimme aus Wien   18:23:12 | Montag, 4. Juni 2007
Rudolfus
1943 verteidigten die deutschen Soldaten Deutschland bei Staligrand und an der Atlantik????
Wie können Sie das als selbstverständlich akzeptieren?
Wie groß war Deutschland damals?
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#22   Stimme aus Wien   18:10:11 | Montag, 4. Juni 2007
Das irrende Gewissen
Bestimmt ist auch ein „schuldlos“ irrendes Gewissen verpflichtend – subjektiv handelt der Betreffende moralisch richtig. Die Frage aber bleibt, wer ein „schuldlos irrendes Gewissen“ hatte – Jägerstätter oder die Millionen anderen, unter denen auch der Vater und der verstorbene Weihebischof des Hw. Lochner waren?
Hätte man neben Jägerstätter noch eine Million ähnliche Glaubenszeugen gehabt – hätte man im 3. Reich eine Million ca. Wittwen und ca. 2 Millionen Waisen gehabt – statt 50 Millionen Toten in Europa.
Das heißt nicht, dass ich meine Vorväter verurteilen würde: ich selber hätte nicht die Courage so zu handeln wie Jägerstätter. Man muss auch die Macht der Propaganda damals bedenken – man konnte sehr leicht zu Schluss kommen, dass der Militärdienst an der Ostfront zur Verteidigung der Heimat dient – dass jedoch diese Meinung falsch war, dafür kann der Diener Gottes Jägerstätter nichts.
Aber dass der Vater und der Bischof von Hrn. Lochner mit ruhigem Gewissen in den Krieg zogen, bedeutet nicht, dass sie objektiv richtig handelten.
Die Hl. Kath. Kirche hatte die Entscheidung Jägerstätters als richtig und nachahmungswert gefunden – da sollte sich Hw. Lochner mit seiner Privatmeinung zurückhalten.
Redaktion benachrichtigen Blasphemie reinsten Wassers
#90   Stimme aus Wien   13:38:24 | Freitag, 25. Mai 2007
Hornet
Das heisst also, das die Bibel relativ überflüsssig ist und der Inhalt auch nicht so wichtig.
Oder habe ich das jetzt auch wieder falsch verstanden?
Ja, Sie haben etwas falsch verstanden – Die Bibel ist relativ – aber nicht überflüssig. Sie gibt Erfahrungen eines Volkes mit Gott wieder – die Art und Weise wie diese Erfahrungen wiedergegeben wurden ist natürlich an Ort und Zeit gebunden. Aber der Inhalt dieser Berichte ist keineswegs unwichtig – heute würde man sie nur anders festhalten.
Redaktion benachrichtigen Licht und Schatten
#8   Stimme aus Wien   14:30:53 | Dienstag, 27. März 2007
Benedikt
ob österreichisch und deutsch doch mehr Unterschiede haben, als man meinen könnte.
Bitte – aus meiner Vorreiterrolle in Sachen Oberflächlichkeit nicht auf alle zu schließen – es scheint so, als würde sich um eine besondere Begabung meiner Person handeln. :-$
Redaktion benachrichtigen Licht und Schatten
#3   Stimme aus Wien   14:04:24 | Dienstag, 27. März 2007
Sprachen
Es ist in einer deutschen und in einer lateinischen Ausgabe erhältlich
Wie viele deutschen und wie viele lateinische Sprachen gibt es?
Oder ist mit der „einen deutschen Sprache“ irgend ein deutsches Dialekt gemeint? Was ist dann mit der „einen lateinischen Sprache“? Wie viele lateinische Dialekte gibt es?
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#32   Stimme aus Wien   09:34:36 | Donnerstag, 22. März 2007
Alanus ab Insulis
Keine Sorge – der Vorwurf der Fälschung ist mir sehr gut bekannt – und ich kann damit sehr gut Leben. Wird auch wahrscheinlich stimmen. Allerdings wird auch Ihnen kein ungefälschtes Original bekannt sein, um sagen zu können, er kannte Jesus überhaupt nicht. Aus der Mitteilung von Origenes, daß Flavius Josephus nicht an Christus glaubte, abzuleiten, er wußte von ihm nichts ist falsch.
Mit dem Zitat wollte ich nur zeigen, dass die Behauptung, dass Josephus Jesus nicht kennt, obwohl er Johannes den Täufer und Pilatus erwähnt, nicht richtig ist.
Und wenn wir schon über die Geschichtlichkeit Jesus streiten, sehe ich keinen Grund, wieso man dem NT jede geschichtliche Relevanz abspricht.
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#28   Stimme aus Wien   08:56:26 | Donnerstag, 22. März 2007
Alanus ab Insulis:
Auch Flavius Josephus, bestens informiert über Palästina zur Zeit Jesu, nennt Jesus nicht.
Nun, in Jüdischen Altertümern (XVIII.3.3) von Josephus Flavius steht: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“
Redaktion benachrichtigen Die Homos planten den Krieg
#360   Stimme aus Wien   15:19:02 | Mittwoch, 21. März 2007
Kain:
Ich freue mich auf die weitere Diskussion mit Ihnen und bin beruhigt das man hier auch normal mit Menschen reden kann
Danke für die :(3
nur sind der Glaube und das Glauben von Informationen nicht etwas völlig Verschiedenes ?
Nein, sie sind nicht ganz verschieden: wenn ich jemanden etwas glaube – also das Glauben von Informationen – so glaube ich ihm, weil ich ihm vertraue. Denn würde ich ihm nicht vertrauen, dass er die Wahrheit sagt, könnte ich ihm nicht glauben. Mit diesem Vertrauen gebe ich mich ihm in die Hand – und das nennen wir Christen der Glaube.
Also: dem Glauben, dass etwas so und so sei, geht ein Glaube an jemanden voraus. Der erste Ausdruck zielt auf eine Wissenserweiterung der zweite ist die Beschreibung einer Beziehung.
Redaktion benachrichtigen Die Homos planten den Krieg
#358   Stimme aus Wien   14:11:58 | Mittwoch, 21. März 2007
Kain:
Was den Sinn des Lebens angeht, woher sind Sie sicher, das das Leben einen Sinn braucht?
Also – wären Sie nicht überzeugt, dass ihr Leben einen Sinn hat, hätten Sie mir diese Antwort nicht schreiben können, denn Sie hätten schon längst selbst getötet.
Was die runde Erde betrifft – dies war nur eine Antwort auf ihren Satz: Sehen heisst glauben – und zeigt, dass sowohl Sie wie auch ich, im normalen Leben sehr Vieles glauben müssen, was wir von anderen mitgeteilt bekommen, ohne die Möglichkeit zu haben, die Behauptungen zu verifizieren. Gäbe es diesen Glauben nicht, so könnten wir alle Nachrichten, jede Schule, jede Zeitung usw. ins Müll werfen und unser Dasein wäre nur auf unsere vier Wände beschränkt.
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#21   Stimme aus Wien   13:52:08 | Mittwoch, 21. März 2007
Alanus ab Insulis
Aber Sie werden doch zugestehen müssen, daß es durchaus ein Unterschied ist, ob das 1. und 4. Evangelium von engen Vertrauten Jesu geschrieben wurden (traditionelle Auffassung) oder von Leuten der dritten oder sogar vierten Christengeneration, die wahrscheinlich noch nicht geboren waren, als Jesus öffentlich predigte (wissenschaftl. Auffassung).
Wenn man sich beim Lesen der Evangelien unbedingt an die vergebliche Suche nach dem historischen Jesus machen will, dann ist es natürlich ein Unterschied, ob diese Schriften von einem engen Vertrautem stammen, oder von jemanden, der Jesus nicht kannte – nur auch im ersten Fall würde man nicht beim historischen Jesus landen, sondern nur beim Glauben dieses Vertrauten.
Wass die wissenschaftl. Auffassung betreffend der Entstehung der Evangelien betrifft – Sie werden es ganz bestimmt wissen, dass die Datierung der Evangelien in die dritte oder vierte Christengeneration in der Welt der Bibelforscher nicht unumstritten ist – z.B. Carsten Thiede datiert alle Synoptiker vor das Jahr 70.
Dass das Thomasev. einen gnostischen Ursprung hat und deswegen nicht im Kanon aufgenommen wurde, beweist nur, dass nicht der Name des Verfassers für die Autorität des Buches sorgte.
Diese Bücher hätten auch andere Namen haben können und trotzdem die gleiche Autorität besitzen – so wie Glaubenbekenntnis auch als „Apostolischer Glaubensbekenntnis“ benannt werden kann –
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#356   Stimme aus Wien   13:07:59 | Mittwoch, 21. März 2007
Kain:
Sehen heisst glauben
Wissen Sie, eigentlich ist das auch das Moto der wirklichen Christen – die sehen, was sie glauben.
Und ich bin überzeugt, Sie glauben sehr vieles, was Sie nicht sehen: ich bin mir fas 100%-ig sicher, dass Sie noch nicht die Gelegenheit hatten, die Erde Rund zu sehen – bin mir aber auch ganz sicher, dass Sie, gemeinsam mit mir, nicht behaupten werden, die Erde sei flach.
Ebenso bin ich überzeugt, dass Sie fest daran glauben, dass Ihr Leben einen Sinn hat – ohne mir eine wissenschaftliche begründung liefern zu können.
Ich bin der Meinung, dass Ihr Satz: ich glaube an und für sich nur das was ich sehe, oder was belegbar ist, mit wissenschaftlichen Beweisen. etwas zu schnell niedergeschrieben wurde.
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#17   Stimme aus Wien   12:58:56 | Mittwoch, 21. März 2007
Alanus ab Insulis
weil diese Schriften auf Paulus oder Mose zurückgeführt wurden, hatten sie ihre von den wirklichen Verfassern erwünschte Autorität erlangt.
Damit liegen Sie falsch – bekanntlich gibt es auch andere Schriften, die ebenso auf bekannte Namen in der Hl. Schrift zurückgeführt wurden (z.B. das Thomasevangelium), die diese Autorität nicht erlangt haben.
Die von Ihnen erwähnte Schriften wurden von der Kirche als Teile der Offenbarung anerkannt, nicht wegen ihrer Verfasser, sondern wegen ihres Inhaltes, die als Ausdruck des Glaubens der Kirche zu sehen ist: das, was die Christen von Anfang an Glaubten, wurde hier verbrieft und auf der Grundlage dieses Glaubens wurde die christliche Lehre, z.B. in den Briefen des „Paulus“, weiterentwickelt. DAs kann man von den anderen Schriften (Thomasevangelium) nicht behaupten.
Um zu verstehen, wieso sich die Kirche so verbissen gegen die historisch-kritische Methode und Ergebnisse dieser Methode wehrte, müsste man sich in das geistige Klima des 18. und 19. Jahrhunderts hineinversetzen.
Das heißt nicht, dass diese Tendenz in der Kath. Kirche damals gutzuheißen sei – hilft jedoch zum besseren Verständnis dieser Vorgänge.
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#15   Stimme aus Wien   12:36:15 | Mittwoch, 21. März 2007
Alanus ab Insulis
Ja, es stimmt in der Tat, dass nicht alle Paulusbriefe von Paulus stammen – aber hier von einer „Fälschung“ zu sprechen scheint mier nicht korrekt zu sein.
Die Autorität und Verbindlichkeit der Briefe ist nicht auf den Verfasser zurückzuführen, sondern auf ihre Lehre und Inhalt. Bekanntlich stammen auch die 5 Bücher Mose nicht von Mose – ich glaube aber nicht, dass die Juden und Christen diese Bücher aus dem Kanon bannen würden.
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#354   Stimme aus Wien   12:26:13 | Mittwoch, 21. März 2007
Kain:
Kann Gott einen Felsen erschaffen, der so schwer ist, dass ER ihn nicht anheben kann?
Der Grundfehler dieses Satzes ist, dass die Fähigkeit zur Begrenzung der Allmacht gleichzeitig als etwas positives – als Zeichen der Allmacht – und als etwas negatives – als Fehlen der Allmacht gesehen wird.
Nämlich:
wenn Gott allmächtig ist, dann muß er so einen Felsen erschaffen können, der seine Allmacht einschänkt – hier ist diese Fähigkeit als eine positive – die Allmacht bestätigende Fähigkeit. Gleichzeitig wird aber diese selbe Fähigkeit auch als etwas gesehen, was der Allmacht wirdersprich – er kann nämlich den Felsen nicht aufheben, also: er ist nicht allmächtig.
Es handelt sich im Grunde nur um ein Sprachspiel. Daraus seinen Unglauben zu begründen ist kindisch.
Redaktion benachrichtigen Kampf für den öffentlichen Frieden?
#84   Stimme aus Wien   14:11:54 | Samstag, 3. März 2007
Andreas Molau
Wer entscheidet in einer Demokratie, wer etwas sagen darf und wer nicht?
Die Antwort ist ganz einfach: die Geschichte – besser gesagt: die Erfahrungen aus der Geschichte eines Landes.
Eine Partei mit einem Gedankengut, mit dem vor nicht all zu langer Zeit ein totalitärer Regime errichtet wurde, kann sich nicht auf Gleichberechtigung berufen. Wäre nämlich sie an der Macht, gebe es nicht einmal die Möglichkeit über das Recht der freien Meinungsäußerung nachzudenken.
In einer Demokratie wird jede Partei zugelassen, außer solcher, die die Demokratie selbst gefährden.
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#27   Stimme aus Wien   20:25:59 | Montag, 26. Februar 2007
Lorenz
Danke für den Tipp. :(3
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#22   Stimme aus Wien   12:06:20 | Montag, 26. Februar 2007
Erinnerung
Ich glaube – die Holocaustleugner haben in Angesicht dieser Berichte Probleme mit ihrer Einstellung: es wäre nur logisch auch diese Berichte nur als ein Produkt einer Phantasie hinzustellen – das geht aber nicht.
Es ist in der Tat so, dass der Schicksal der deutschen Minderheit in Ex-Jugoslawien weitgehend unbekannt ist – mir ist kaum eine Literatur zu diesem Thema bekannt.
Es war zweifellos ein Verbrechen, was diesen unschuldigen Menschen angetan wurde – man darf jedoch nicht ausblenden, woher dieser Hass auf die Deutschen kam – es ist nämlich bekannt, dass die deutsche Wehmacht sowie die berüchtigte 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ in Jugoslawien eine blutige Spur hinterlassen haben.
Auch in diesem Licht ist die Reaktion der Partisanen nicht zu entschudligen, sie wird aber verständlich.
Redaktion benachrichtigen Radio Ketzeran?
#36   Stimme aus Wien   22:08:59 | Freitag, 16. Februar 2007
zum Kern
Also: meine Frage bleib- wie erwartet – unbeantwortet.
Kein Wunder – es gibt keine Antwort darauf.
ich wünsche allen noch eine schöne Nacht.
Redaktion benachrichtigen Radio Ketzeran?
#25   Stimme aus Wien   17:45:54 | Freitag, 16. Februar 2007
Kern der Messe
Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht,
Als einen echten V2 Katholiken interessiert mich berennend – welcher Kern der Hl. Messe geht auf den Apostel Petrus zurück:
– manipel
– Messbuch auf der rechten Seite zu Beginn der Messe
– Barocke Messgewänder
– Stufengebet
– Hochaltar
– Blickrichtung des Priesters gegen Osten
– …
Ich bitte um Beweise und nicht um Meinungen.
Oder handelt es sich um Gebete, die der Apostel Petrus beim Ponitifikatlamt betete – auch hier bitte ich um Beweise und nicht um Vermutungen.
Wenn es aber keine Beweise gibt, dann bitte den Satz: „Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht“ zu streichen.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal erntet Proteste
#267   Stimme aus Wien   10:14:01 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Bitte um Bericht von der Homo-Segnung von Dompfarrer Faber!
Da ich nicht persönlich anwesend war, kann ich mich nur auf Berichte meiner Bekannten stützen.
Es gab angäblich sehr viele Menschen – hauptsächlich Paare mittleren Alters – und vielleicht einige gleichgeschlechtliche Paare. Ob diese paarweise gesegnet wurden oder nicht – das weiß ich nicht.
Aber ich glaube nicht.
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#147   Stimme aus Wien   13:55:10 | Mittwoch, 14. Februar 2007
neferti
Das würde unser aller Leben Sinn und Bedeutung geben. Finden Sie nicht auch?
Sie dürften @ VirFortis nissverstanden haben.
Dass wir alle Sünder sind heißt, dass es niemanden geben kann, der sich wegen seiner Sündenlosigkeit über den anderen stellen könnte.
Nur noch Reue und Buße – ein Leben lang. veralngt Gott von uns nicht – er gibt uns die Möglichkeit immer wieder neu anzufangen.
Jedoch, um neu anzufangen zu können muss ich meine Fehler kennen.
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#141   Stimme aus Wien   13:09:58 | Mittwoch, 14. Februar 2007
20mancro5
Aber wie wir sehen reicht dass für einige Leute hier uns als schlechte Menschen darzustellen.
Dann wird auch noch mit Bibelsprüchen rumgeworfen um das ganze zu untermauern.
Nun ja, wie wir wissen – Thaliban ist nicht der ganze Islam – so ist auch der Kathloliban nicht die ganze Kath. Kirche. Der Tiergarten Gottes ist halt sehr groß.
Übrigens, wenn ich mir die Einstellung der Betreffenden genauer vor Augen führe, würde ich statt dem Ausdruck Katholiban Kathislam voziehen – ihre Argumentationsweisen entsprechen ganz der der Muslime – der Unterschied ist nur: die Muslime berufen sich auf den Koran und die islamische Tradition – die vom Kathislam auf die Bibel und die christliche Tadition.
Beide ohne jeden Gedanken an die geschichlitliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedinktheit und Notwendigkeit der Lehren.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal erntet Proteste
#139   Stimme aus Wien   12:45:27 | Mittwoch, 14. Februar 2007
20mancro5:
Wenn ich gegen meine Veranlagung ankämpfe dann würde ich mir selbst schaden und nicht anders.
Nein @20mancro5: wenn jemand gegen sein Veranlagung ankämpft schadet nicht nur selbst sondern er ist ungehorsam gegenüber Gott, der ihm diese Veranlagung schenkte. Im Sprachgebrauch der Kirche heißt diese Ungehorsamkeit: Sünde.
Ich weiß: jetzt werden sich sehr viele auf die „Unnatürlichkeit“ dieser Praktiken und auf die Bibel berufen.
Für die Letzteren empfehle ich sich etwas mehr mit der Bibel auseinander zu setzen – für die Ersten aber nur ein Hinweis: es ist weder die Natürlichkeit noch die Widernatürlichkeit der Homosexualität bewiesen – und wenn sich ein Bischof in dieser Angelegenheit zu Wort melden (Laun) ist nur ein klarer Beweiß dafür, dass nicht einmal eine Bischofsweihe vor Dummheit schützen kann.
Überigens: um die Fronten klar zu stellen – ich bin glücklich Verheiratet und habe zwei Kinder.
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#44   Stimme aus Wien   14:26:05 | Montag, 12. Februar 2007
thaumaturgos
hetzig isses wie mir in ösiland sagen
Ja, das stimmt in der Tat – das einzig dumme an der Sache ist: diese Seite behauptet von sich – sie sei Katholisch.
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#38   Stimme aus Wien   14:01:16 | Montag, 12. Februar 2007
Richard
So viel Holz gibt es in den deutschen Wäldern nicht, um alle Häretiker, Homosexuellen, Modernisten, Freimaurern usw. verbrennen zu können, die Sie in einem katholischen Gottesstaat verbrennen möchten. :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#8   Stimme aus Wien   11:50:49 | Montag, 12. Februar 2007
Jouranlismus
„Der Priester legt uns beiden gleichzeitig die Hände auf die Schultern, betet um den Segen Gottes für unsere Partnerschaft »in guten und in bösen Tagen«.“
Der Verfasser hat es nur vergessen anzuführen, dass dieser Priester nicht der Dompfarrer war, sondern ein anderer hier www.leopfisterer.com/ (auf Privat klicken). Aber das hätte dann nicht in sein Bericht gepasst.
Ganz nach dem Motto: was nicht passt – wird passend gemacht.
Denn: der Zweck heiligt die Mittel.
Auf +net wird auch Lüge zur Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen Den Holocaust hat es nie gegeben
#147   Stimme aus Wien   15:02:38 | Donnerstag, 8. Februar 2007
PhilomenaWolkenstein:
aber im Gegensatz zu Ihnen keine katholische Brille auf
Um die Situation des Lagerpersonals zu verstehen braucht man keine „katholische Brille“ – allerdings ist auch Ihre Brille dazu nicht geeignet. Denn mit unseren heutigen Brillen können wir – Gott sei Dank – dies nicht nachvollziehen: was hätte Ihrer Meinung nach ein katholischer Lagerwachmann tun können, der auf Grund der Sippenhaftung nicht nur sein eigenes Leben geopfert hätte? Bekanntlich gibt es in diesen Situationen auch andere unbewusste Mechanismen, die diese Grausamkeiten begünstigen.
Dazu habe ich auch für Sie eine Buchempfehlung:
Harald Welzer: Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden.
Keine Angst – es handelt sich nicht um Revisionismus – es ist nur eine psychologische Studie rund um der Frage, wie konnte das passieren.
Diese Lektüre empfehle ich übrigens allen in diesem Forum – denn wenn jemand danach noch die Frage nach der genauen Anzahl der Opfer als diskurionswürdig hält, der kann ohne weitere Fragen einen Psychiater aufsuchen, um die Phänomene seiner gestörten Persönlichkeit mit Medikamenten in Zaun zu halten.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#10   Stimme aus Wien   11:14:07 | Mittwoch, 7. Februar 2007
r.ruhrgebietler: -Reue von wem?
Den Beschenkten wurde doch das Geschenk nicht aufgezwungen – sie haben dieses „Geschenk“ freiwillig angnommen in vollem Bewusstsein, was diese Annahme bedeutet und welche Konsequenzen nach sich zieht.
Redaktion benachrichtigen „Kein eigentliches Schisma“
#97   Stimme aus Wien   20:00:47 | Dienstag, 6. Februar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Also: zusammenfassend:
zu meiner ersten Frage:
Es interessiert mich wahnsinnig, woran man den Unterschied vom ordentlich und un-ordentlich gesegnetem Weihwasser erkennt.
Ihre Antwort – ich zitiere:
Der Teufel und die Daemonen erkennen sicher den Unterschied – Sie offenbar nicht.
Also: ich erkenne den Unterschied nicht – Sie aber schon. :-D :-D (für den Fall, dass mir jemand etwas unterstellen möchte: ich nehme die Aussage der @Stimme aus dem Tradiland zur Kenntnis)
Auf Grund Ihrer Fähigkeit – das richtig gesegnete Weihwasser (nach VOM) von dem weniger richtig gesegnetem Weihwasser (nach NOM) unterscheiden zu können – ist mir Ihre Ablehnung der NOM einleuchtend.
Es ist bekannt, dass der Engel der Finsternis alles tun würde, um sein Ziel zu erreichen – notfalls schlüpft er sogar in den Mantel der Tradition.
Glauben Sie mir – in ST. Stephan wird man sich auf sein Spiel nicht einlassen.
Redaktion benachrichtigen „Kein eigentliches Schisma“
#87   Stimme aus Wien   17:37:54 | Dienstag, 6. Februar 2007
Stimme aus dem Tradiland
e) verlegte Tabernakel
Oftmals an ihren Urspungsplatz…
Er gehört ins Zentrum. Das ist liturgisch völlig klar. Auf historisierende Spielchen lasse ich mich nicht ein.
Na, Sie kennen sich besser aus als die Tradition.
l) würdiger Empfang – d.h. Beichte darf
nicht zu lange zurück liegen
Das können Sie gar nicht sehen – wie kann eine Messe hierdurch unwürdig werden?
In Pfarren, in denen es keine Beichtgelegenheit gibt, keine dem trad. Katechismus entspr. Sündenbelehrung, stattdessen Generalkollektivvergebungsdienste (oder wie das Zeug heißt) kann man das wohl.
n) Wiedereinführung des Gregorianischen Chorals
o) Wiedereinführung von Asperges, Weihrauch und Wettersegen in die Liturgie
Nichts davon ist abgeschafft.
Ich habe hier – leicht erkennbar – keinen rechtlichen Terminus verwendet, sondern auf die de facto Abschaffung durch tatsächlich Nichtpraktizierung Bezug genommen.
Kommen Sie nach St. Stephan in Wien – dort habe Sie alles was Sie fordern.
Sie könne zur Beicht, Sie haben ein ordentlich gesegnetes Weihwasser, es gab keine Bilderstürme, Beichtgiter existiert noch ebenso wie der hochaltar und ddie Seitenaltäre, der Tabernakel ist dort wo er immer war bis vor dem Krieg, Pastoralassistenten gibt es nicht und SIe können ohne weiters die Hl. Kommunion von einem Priester empfangen.
Wo liegt Ihr Problem?
Redaktion benachrichtigen „Kein eigentliches Schisma“
#83   Stimme aus Wien   17:23:30 | Dienstag, 6. Februar 2007
Stimme aus dem Tradiland
p) ordentlich gesegnetes Weihwasser
Liebe Stimme!
Es interessiert mich wahnsinnig, woran man den Unterschied vom ordentlich und un-ordentlich gesegnetem Weihwasser erkennt.
Ich habe einigen „Weihwasser – Segnungen“ beigewohnt – der einzige Unteschied nach der Segnung war: das Wasser war etwas Salziger.
Ich würde micht aber nicht trauen, die Sonntagssuppe meiner Gattin als Weihwasser zu bezeichnen und mich damit zu bekrzeuzigen. Nicht nur wegen der Blicke meiner Gattin.
Redaktion benachrichtigen Der Vater meldet sich zu Wort
#5   Stimme aus Wien   16:19:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
Hugenottenkirche
Zu erst möchte ich klarstellen: das Mädchen und die Familie tut mit sehr leid – egal zu welcher Kirche sie gehören. Ein junges Mädchen aus dem Kreis der Familie zu reißen und es in eine geschlossene Anstalt zu stecken grenzt an Verbrechen.
Trotzdem bleiben einige Fragen offen:
1. Melissa wollte gern in ihrer Klasse bleiben. – das ging jedoch nicht, wegen fehlenden Schulleistungen. Auch wenn sie in der Schule geblieben wäre, wäre sie in eine ander Klasse gekommen – hier vom Staat zu verlangen, dem Wunsch des Kindes entgegenzukommen, leuchtet mir nicht ein.
2. Das Mädchen unterstand keinen gerichtlichen Reiseeinschränkungen.
Das war auch nicht die Frage – wenn ich zum Gericht vorgeladen bin, dann brauche ich keine gerichtliche Reiseeinschränkungen, um dort zu erscheinen.
Ich glaube – obwohl ich diese Situation verurteile und mir die Familie und besonders das Mädchen leid tun – dass an dieser Situation nicht ausschließlich die Behörden die Schuld tragen.
Redaktion benachrichtigen Keine Arbeit mehr bei Katholiken
#81   Stimme aus Wien   09:49:44 | Montag, 5. Februar 2007
Hajat
Wissen Sie, ich bin kein Christ deswegen, weil mir das Christentum das gibt, was ich brauchen würde, sondern weil sich Gott in Christus offenbarte. Das bedeutet nicht, dass mir das Christentum und die christliche Lehre bei meiner Lebensgestaltung nicht behilflich sei, sondern dass der Grund meines Glaubens Gott selber ist.
Haben sie mal zu Jesus gebetet? Glauben sie wirklich mit herzen daran das Gott einen Sohn hat?
Natürlich bete ich zu Jesus, aber dass Gott einen Sohn hat, das glaube ich nicht – das weiß ich. Wir Christen Glauben an Christus als Gottes Sohn und nicht dass er Gottes Sohn ist.
Dass Jesus Christus der offenbarende Sohn Gottes ist, durch dessen Worten und Taten der ganzen Welt der Zugang zu Gott ermöglicht worden ist, das braucht man nicht glauben – nur vorurteilslos die Bibel lesen und dann weiß man es.
Redaktion benachrichtigen Keine Arbeit mehr bei Katholiken
#72   Stimme aus Wien   22:28:59 | Sonntag, 4. Februar 2007
Hajat
Stimme aus Wien: Na ja, wir sind zwar überhaupt nicht einer Meinung, aber sie sind sehr schlau, wie Doc, aber anscheind reicht auch ein guter Kopf nicht aus, um die Wahrheit zu finden, wenn man gegen Gott arbeitet.
Dass wir nicht einer Meinung sind, das stimmt – aber schlau bin ich, leider Gottes, nicht – eher ehrlich. Denn, wäre ich schlau, wäre ich nicht das was ich jetzt bin.
Lieber Hajat: was die Wahrheit ist und wer gegen Gott arbeitet, das müssten Sie schon so erklären können, dass jedem Menschen zugänglich wäre – ohne Rückgriff auf den Koran – was übrigens in Europa seit 200 Jahren als „circulum vitiosum“ gilt.
Ich könnte Ihnen ohne weiteres auf der Grundlage des Christentums Gründe nennen, wieso Sie gegen Gott ankämpfen – das will ich aber nicht tun, da Sie ein anderes Gottesverständnis haben und dadurch jede weitere Diskussion hinfällig wäre.
Wieso aber Ihr Gottesverständis das richtige sein soll, das müssen Sie erklären können.
Aus einer anderen Diskussion mit Ihnen bin ich leider keiner guter Hoffnung. Sie werden sich in kürze wieder hinter Koranzitate zurückziehen und aus dieser vermeintlicher Festung auf die Christen feuern, ohne zu wissen, dass Sie sogar der veralteten Vernuntsbegriff der Aufklärung schutzlos ausgeliefert sind.
Aber an Ihrem immunisiertem Islam wird sich nichts ändern – denn Sie sind nicht in der Lage, die Immunisierung Ihrer Ideologie in Frage stellen zu können.
Ihr Islam ist nur eine Ideologie und kein Glaube.
L.G. aus Wien
Redaktion benachrichtigen Keine Arbeit mehr bei Katholiken
#24   Stimme aus Wien   19:13:47 | Sonntag, 4. Februar 2007
an die Redaktion
ich bitte sie – die Entfernungt des Eintrags von @Hajat rückgänglich zu machen.
Es besteht keine Gefahr, dass die Christen europaweit auf die Straßen gehen und gegen den Islam protestieren und Korane verbrennen oder sogar, dass sie moslemische Mitbürger attackieren würden – wie in der islamischen Welt nach den Karikaturen und nach der Rede des Hl. Vaters der Fall war.
Es würde aber vielen zeigen, wie viele Muslime (wohlgemerkt: nicht alle) wenn sie ihre Maske fallen lassen, über die Christen und das Christentum denken, deren Errungenschaften sie genießen.
Redaktion benachrichtigen Keine Arbeit mehr bei Katholiken
#19   Stimme aus Wien   18:28:29 | Sonntag, 4. Februar 2007
Hajat
Schau dir die Götze oben an bei kreuz.net Banner, soll das dein Gott sein?
Jawohl, Hajat, der ist unser Gott – und weil unser Gott am Kreuz gestorben ist, können Sie heute hier diskutieren und Sie brauchen keine Angst haben, dass Sie irgend jemand vor das Gericht zerrt und Ihnen den Kopf abschlägt.
Nicht weil wir meinen, Ihre Religion wäre etwas besseres oder sogar höheres als das Christentum – sondern weil wir der Meinung sind: Dummheit ist halt nicht strafbar.
Es ist keine Frage, das Christentum hat einige Jahrhunderte gebraucht bis zu dieser Erkenntnis – aber immerhin hat es erlangt – der Islam wird anscheinend dafür noch viele Jahrhunderte brauchen.
Redaktion benachrichtigen Freigabe wird kommen – Schule wird gehen?
#102   Stimme aus Wien   08:50:39 | Sonntag, 4. Februar 2007
Johann Orth
Wer ist aber @dies irae?
Was er sagt, scheint er aus eigener Erfahrung zu sagen.
Redaktion benachrichtigen Der Abtreibungskardinal läßt seinen Hund bellen
#29   Stimme aus Wien   14:15:08 | Samstag, 3. Februar 2007
sacerdos helveticus:
Die Antwort ist eindeutig: Ja
Jawohl: die Not dieser Frauen wird dadurch kleiner – wie Kurzsichtig – Gott sei Dank, es gibt auch andere Stimmen.
ottaviani:
in welchem punkt mangelt es mir an geschichtskenntnis
Z.B.: wie es möglich war in Österreich diese Regelung – Friestenlösung – in der Gesellschaft als eine, in der Gesellschaft selbstverständliche Art der Familienplanung zu Rechtfertigen.
Redaktion benachrichtigen Der Abtreibungskardinal läßt seinen Hund bellen
#24   Stimme aus Wien   13:02:15 | Samstag, 3. Februar 2007
ottaviani
Es gab einen Bundeskanzler – rot natürlich – der einen Journalisten auf seine fehlende Geschichtskenntisse mit den Worten hinwies: „lernenen Sie Geschichte“.
Obwohl diese Worte aus einem „roten“ Mund stammern, würde ich sie Ihnen gerne ans Herz legen.
Geschichte ist halt so eine Sache – entweder kennt man sie, oder – man verteufelt alle was nicht in die eigene Weltsicht passt – ohne Kenntnis der Geschichte.
Redaktion benachrichtigen Der Abtreibungskardinal läßt seinen Hund bellen
#17   Stimme aus Wien   12:11:56 | Samstag, 3. Februar 2007
Romulus:
Träumen Sie weiter –
der Weihbischof Laun ist der letzte Rest der Fehleinschätzung vom Nuntius Cagna, was die Kirche in Österreich betrifft.
Gott sei Dank.
Redaktion benachrichtigen Der Abtreibungskardinal läßt seinen Hund bellen
#14   Stimme aus Wien   11:39:33 | Samstag, 3. Februar 2007
Strafe
„Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not.“
Sollte man jetzt denken – nach kirchlicher Lehre wäre diese Strafe erforderlich?
Redaktion benachrichtigen Freigabe wird kommen – Schule wird gehen?
#93   Stimme aus Wien   17:26:56 | Freitag, 2. Februar 2007
Salomonius
den die römisch-katholischen Priester vor 100 Jahren hatten, vor 500, 1000, 1500, 2000 Jahren
Frage: gab es vor 2000 Jahren römisch-katholische Priester?
In der Bibel habe ich nämlich keine gefunden.
Redaktion benachrichtigen Himmlische Rehabilitierung?
#13   Stimme aus Wien   12:00:08 | Freitag, 26. Januar 2007
zeitundewigkeit
„moralische Gewissheit“ heißt nicht, es kann so sein aber auch anders, sondern dass man nach der Prüfung einer Sachlage vor dem Gewissen gerechtfertigt ist diesen Schluss zu ziehen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof und die Lutheranerin
#83   Stimme aus Wien   20:37:06 | Montag, 22. Januar 2007
Recht hat der Auer
Die künstliche Erzeugung einer geistigen Erregung, um dann nach verschiedenen Ergüssen wieder zum Normalzustand zurückzukehren, hat auch in der männlichen Sexualität eine Entsprechung – der Name hat etwas mit einem Onan zu tun.
Ich verstehe nur nicht, wieso man Rückstände dieser Ergüsse so Stolz in der Öffentlichkeit präsentiert?
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#107   Stimme aus Wien   16:45:00 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Jetzt ist mir alles klar:
Das was Sie suchen ist nicht die „volle Wahrheit“ sondern ein Ort und ein Ritus, die Ihre religiöse Bedürfnisse befriedigt. Die Piusbrüder sind mit ihren Schriften und Ritus nach Ihrem Geschmack, deshalb besitzen die in Ihren Augen die volle Wahrheit.
Hätten Sie einen anderen Geschmack wären Sie heute wahrscheinlich ein Moslem oder ein Buddhist.
Ich bin immerhin froh, dass Sie doch in einer Gemeinschaft geblieben sind, die der Kath. Kirche sehr ähnlich ist.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#105   Stimme aus Wien   15:11:18 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
für dein Niveau ist die neue Messe gerade das richtige.
Bleib dabei.
Danke für den Vorschlag – hätte ich aber auch ohne diesem gemacht.
Ihnen aber ein dringender Rat – schauen Sie sich in Ihrer Umgebung um – vielleich gibt es Buddhisten. Deren Spiritualität entspricht ganz dem, was Sie sich von der Kirche wünschen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof und die Lutheranerin
#35   Stimme aus Wien   14:36:17 | Montag, 22. Januar 2007
flatratepower:
Keine Chance –
Ihr Statement kann hier nicht diskutiert werden, da es die oben beschriebene Aufregung des Herrn Auers als künstlich entlarven würde.
Sie müssen halt Verständnis für diese Ignoranz zeigen.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#103   Stimme aus Wien   13:26:55 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Und den 1. Weltkrieg haben eher die Freimaurerer angezettelt, erklärte Gegner der alten Messe.
… ja, und den 2. WK die Zionisten – auch Feinde der Kirche :-D :-D
Wie schon eläutert – wenn Sie mystische Erlebnisse suchen, wären Sie bei den Derwischen und Buddhisten besser aufgehoben, als bei den Petrus- oder Piusbrüdern.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#101   Stimme aus Wien   11:46:16 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Wenn Sie so auf Bewußtseinerweiterung aus sind, wieso gehen Sie nicht zu den Buddhisten – ihre Methoden sind bekanntlich älter, als die „alte“ Messe.
Es ist aber auch interessant, dass diese Bewußtseinerweiterung, die in der „alten“ Messe seit Jahrhunderten angeboten wird, nicht geschafft hat die Welt zu verändern – es reicht nur auf 2 Weltkriege hinzuweisen, die kurz hintereinander stattfanden, obwohl die Kirchen voll waren und vielen diese Bewußtseinerweiterung angeboten wurde.
Seit dem 2. Vat. und seiner Messe musste übrigens die Menschheit nicht mit solchen Katastrophen kämpfen.
Wenn Sie bei der NOM nicht erleben können, dass sich der Dreifaltige Gott selbst den seinen mitteilen will, liegt an einem Defizit von Ihrer Seite – das Heilshandeln Gottes an dem Menschen kann ich persönlich sehr wohl nachziehen.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#99   Stimme aus Wien   11:02:53 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Eben die Bewußtseinserweiterung in der alten Messe gibt mir einen Vorgeschmack auf das, wozu wir geschaffen sind.
Nun ja, zurück zum Anfang – das Selbe erleben auch die Derwische und buddhistische Mönche.
Wo ist der Unterschied?
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#97   Stimme aus Wien   10:43:08 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Die alte Messe will uns die „göttlichen Geheimnisse“ vergegenwärtigen und erlebbar machen.
Die neue Messe will es nicht und kann es nicht.
Dass die neue Messe die „göttliche Geheimnisse“ vergegenwärtigen weder kann noch will, ist ein Gerücht. Ich erlebe sie vergegenwärtigt.
Ich sehe es nicht ein, wieso soll man da der „alten“ Messe Vorzug geben – außer man sucht eine Bewußtseinserweiterung. Aber wie schon besprochen – solche Zustände können auch andere religiöse Praktiken herzaubern.
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#95   Stimme aus Wien   10:25:11 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Nicht jede Bewußtseinserweiterung ist der Himmel auf Erden.
In diesem Punkt sind wir uns einig – die Möglichkeit einer Bewußtseinserweiterung kann nicht das Kriterium für die „Richtigkeit“ einer Messe sein – was sehr oft von den Tradis angeführt wird.
Dass es bei NOM-Messen Absurditäten und Perversionen erlebt werden, daß es mit einem „LSD – Horrortrip“ am ehesten zu vergleichen wären gebe ich zu – ein Missbrauch der religiöse Sehnsüchte – anderseits aber verlangen Sie auch selber von der „alten“ Messe „den Himmel auf Erden“.
Wo genau leigt der Unterschied?
Redaktion benachrichtigen Alte Messe? Njet!
#93   Stimme aus Wien   10:06:17 | Montag, 22. Januar 2007
Hacki
Ihr kalten Modernisten, ihr wißt ja garnicht, daß man in der alten Messe den Himmel auf Erden erleben kann.
Lustig – den Himmel auf Erden erleben auch die tanzende Derwische in der Türkei – ohne der „alten“ Messe auf latein.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Forderung + …
#11   Stimme aus Wien   13:56:27 | Samstag, 20. Januar 2007
Katharina L.
Weil es kreuz.net gibt, deshalb ist gestern notwendigerweise ein Sturm über Europa hinweggefegt.
Ja, äh klar – das war die Strafe Gottes für das ständige Lästern über die hl. Kirche im Kreuz-Net. :-D
Brüder!! Wacht auf!! Kommt zur Mutter Kirche zurück und laßt die Piuspbrüder bei den Freimaurern!
Redaktion benachrichtigen Die evolutions-biologische Quadratur des Kreises
#74   Stimme aus Wien   21:07:56 | Freitag, 19. Januar 2007
Paradoxon
Könnte Gott einen so schweren Stein erschaffen, dass er selbst ihn nicht tragen kann?
Der Grundfehler ist, dass die Fähigkeit der Begrenzung der Allmacht gleichzeitig als etwas positives – als Zeichen der Allmacht – und als etwas negatives – als Fehlen der Allmacht betrachtet wird.
Nämlich:
wenn Gott allmächtig ist, dann muß er so einen Stein schaffen können, der seine Allmacht einschänkt – hier ist diese Fähigkeit als eine positive – die Allmacht bestätigende Fähigkeit. Gleichzeitig wird aber diese selbe Fähigkeit auch als etwas betrachtet, was der Allmacht wirdersprich – kann er nämlich den Stein nicht aufheben, dann ist er nicht allmächtig.
Es handelt sich im Grunde nur um ein Sprachspiel.
Redaktion benachrichtigen Die evolutions-biologische Quadratur des Kreises
#36   Stimme aus Wien   13:25:13 | Freitag, 19. Januar 2007
Also, ich Frage mich wirklich
wozu braucht man noch Wissenschaften, wenn wir über alles durch Petrus II und die Bücher seiner Freundin, der sel. Anna Katharina Emmerich aufgeklärt werden können. :-D
Redaktion benachrichtigen Die Diskussion hat eben erst begonnen
#36   Stimme aus Wien   19:34:12 | Dienstag, 16. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Offenbar war ich schon öfter dort als Sie zumal Sie nicht einmal wissen, wo die Kathedra steht (schon gar nicht, wo sie ursprünglich war) und wo der 1989 eingeweihte „Volksaltar“ steht und wo sich die genannten Grabplatten befinden. Schauen Sie halt einmal nach statt süffisante Fragen zu stellen!
Machen Sie sich keine Sorgen – ich weiß sehr wohl wo die Kathedra steht und wo sie ursprünglich war – aber was sie mit den Grabplatten bezeichnen wollen, dass weiß ich ehrlich gesagt nicht – übrigens, ich gehöre zur Dompfarre – um nachzuschauen hatte ich unzählige male Gelegenheit.
Redaktion benachrichtigen Die Diskussion hat eben erst begonnen
#23   Stimme aus Wien   16:51:38 | Dienstag, 16. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Auch im Stephansdom müssen Sie einfach nur genauer schauen. So ist z.B. der Bischofssitz einfach wo hineingepflanzt worden und die Priester trampeln beim Altar jetzt auf den Grabplatten verdienter Leute herum…
?:)
Jetzt aber mal ehrlich: wann waren Sie zuletzt im Stephansdom?
Wo gibt es den Grabplatten am Fußboden?
Und wo sollte sonst der Bischofssitz stehen, Ihrer Meinung nach?
im Keller?
Redaktion benachrichtigen Die Diskussion hat eben erst begonnen
#10   Stimme aus Wien   13:30:09 | Dienstag, 16. Januar 2007
Agathenon
Wissen Sie irgend etwas über randalierende Dollfußbildgegner?
Nein, keine Ahnung – lebe aber in Wien und nicht in St. Pölten. Es könnte mir was entgangen sein.
Redaktion benachrichtigen Die Diskussion hat eben erst begonnen
#7   Stimme aus Wien   13:12:55 | Dienstag, 16. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Stephansdom bei „Renovierungen“ verschandelt
Wo, bitte schön?
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#57   Stimme aus Wien   21:53:34 | Samstag, 13. Januar 2007
Marcel & möchtegern…
@möchtegernkathole
Natürlich gab es auch vor dem V2 schon Abtreibung,
haben Sie Zahlen, betreffend der Arbeit der „Engelmacher“?
glaube ich kaum – daher können Sie auch keine Relation zu heute ziehen.
Ich will übrigens überhaupt nichts wegdiskutieren – ich will Ihnen nur zeigen, dass trotz Ihrer Bemühung, alles nach dem 2. Vat schlecht zu machen, die Welt seit diesem Ereignis wesentlich humaner ist als vorher, zur Zeit der „Messe aller Zeiten“.
Ihr ständiger Hinweis auf die verbrecherische Abtreibungen in unserer Zeit ändert nichts daran, dass es diese Praktiken leider auch vor dem „bösen“ 2. Vat. gab und sie heute auch ohne dem 2. Vat. geben würde.
Aber ohne dem 2. Vat. hätten wir nach wie vor den Real-Sozialismus und den eisernen Vorhang mit allen Folgeerscheinungen.
@Marcel: Jeder braucht diesen „Guru“: Gott, entgültigt geoffenbart im Erlöser Jesus Christus, der die Kirche stiftete, die seine Wahrheit durch die Zeit trägt.
Ich schlage Ihnen vor, eine Koranschule zu besuchen – Ihr Offenbarungsverständnis ist deckungsgleich mit dem der Muslime. Die würden Sie mit offenen Armen empfangen – allerding, die Beschneidung steht Ihnen noch bevor.
Redaktion benachrichtigen Was Karl Kraus über den Märtyrerkanzler Dollfuß sagte
#6   Stimme aus Wien   20:09:55 | Samstag, 13. Januar 2007
Der Gatte der Evelin
Ob es im KKK 1993 (Sie dürften sich vertippt haben – das CIC ist aus dem Jahr 1983) tatsächlich um eine grunsätzliche Nicht-Ablehnung der Todesstrafe handelt oder eher um eine Zuläßigkeit unter bestimmten Umständen – darüber könnte man lange diskutieren.
Ich bin allerdings der Meinung, dass im KKK §2267 die Notwendigkeit der Todesstrafe drastisch eingeschänkt wurde – oder besser gesagt, diese Notwendigkeit praktisch ausgeschlossen.
Ich gebe Ihnen aber Recht, dass die Vorgangsweise im Jahre 1933 nicht an den Richtlinien der heutigen Selbstverständlichkeit gemessen werden dürfen.
Es ist eine Tatsache, dass wir sehr leicht dazu geneigt sind, die unsere Maßstäbe an Ereignisse aus anderen Zeiten anzulegen, wo diese Maßstäbe überhaupt nicht vorhanden waren, und nach diesen Maßstäben unsere Urteile zu fällen.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Modernismus?
#53   Stimme aus Wien   17:43:23 | Samstag, 13. Januar 2007
Marcel
Nun ja, es gibt halt Menschen, die der Meinung sind, sie haben die volle Wahrheit gepachtet – damit muss ich halt leben.
Wenn die Sendung der Kirche nur auf das Seelenheil reduziert wird, dann hätten Sie natürlich mir Ihrer Wortmeldung recht.
Aber bekanntlich läßt sich diese Sendung nicht darauf reduzieren – die Welt mit dern Christen muss eben besser sein, als ohne den Christen. Und die Welt nach dem 2. Vat. ist besser als vor dem 2. Vat.
Egal wie Sie es zu drehen versuchen – wir leben, Gott sei Dank, in einer besseren Welt als vor dem 2. Vat.
Wenn Sie sich in dieser Welt nicht zurechtfinden und einen „Guru“ brauchen, um zu wissen was Wahr und was Falsch sei, dann wenden Sie sich bitte an die Scientology oder ähnliche pseudo-religiöse Gruppierungen (die Piusbrüder segeln übrigens unter der selben Flagge und in den gleichen Gewässern) – verlangen und verteufeln Sie aber nicht die Institutionen, die die Befriedigung Ihrer Wünsche nicht als ihre eigentliche Aufgabe betrachten und es als selbstverständlich annehmen.
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#50   Stimme aus Wien   14:20:58 | Samstag, 13. Januar 2007
möchtegern-kathole
Zu den Kriegen:
glauben Sie, dass es in der Vergangenheit außer den uns bekannten Außeinandersetzungen keine andere gab – es gab sei sehr wohl, nur auf Grund der eingeschränkten Medieninteressen hatte man davon ehe wenig Ahnung.
Zum Krieg zwischen der Hutu und Tutsi: es handelte sich zweifelslos um ein Genodzid: aber 1-2- Mil. ist trotzdem übertriben: 500 000 – bis 800 000 ist die realistische Anzahl der Opfer dieser Außeinandersetzung.
Abtreibung: die Zunft der „Englemacher“ glaube ich wird auch Ihnen etwas sagen.
Egal wie Sie es zu wenden versuchen – in Europa war die Welt nach dem 2. Vat. wesentlich ruhiger als nach den „berühmten“ Lehrschreiben der genannten Päpste. Sprich: wenigstens in Europa war die Antwort des Konzils auf die Not der Zeit fruchtbar – wesentlich richtiger als die Schreiben und Bemühungen der Päpste und Konzilien von dem 2. Vat.
Zum Glaubensabfall: lieber eine friedliche Welt und leere Kirchen – als volle Kirche und eine Welt voller Grausamkeit (bekanntlich waren die Kirche vor den beiden Weltkriegen voll, man feierte sogar die „Messe aller Zeiten“ – die Kriege fanden trotzdem statt).
Jetzt mal ganz ehrlich: ist die Welt nach dem V2 so toll?
Wenn ich diese Zeit mit der Welt davor vergleiche muss ich ehrlich und offen sagen: JA
oder glauben Sie, diese gigantische Veränderung, die sich Ende voriges Jh. in Europa abgespielt hatte in einer vorkonziliaren Zeit so selbstverständlich gewesen wäre?
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#48   Stimme aus Wien   12:54:03 | Samstag, 13. Januar 2007
Marcel
anstatt Unsinn in Foren zum besten zu geben, in das Studium der guten Lehrschreiben der vorkonziliaren Päpste steckten, erkennten Sie leicht:
Die Not unserer Zeit entspringt der Kirchennot![
Sehr interessant: trotz dieser Lehreschreiben musste die Welt in der ersten Hälfte des 20. Jh. 2 Weltkirege und eine sozialistische Revolution durchmachen.
Bekanntlich, nach der „Räubersynode V.II“ wurden uns weitere Weltkirege ersparrt und auch die „glorreiche Oktoberrevolution“ rückgänglich gemacht – auch bekanntlich – nicht ohne Mittun der Kirche.
Jetzt mal ehrlich – welche Welt ist besser?
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#6   Stimme aus Wien   17:03:11 | Montag, 8. Januar 2007
zu den Fakten:
„Als Mons. Wielgus ernannt wurde, wußten wir überhaupt nichts über seine Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten.“
Wann fand die Ernennung statt? (ehrlich – ich weiß es nicht)
Auch Erzbischof Wielgus selber behauptete in einer Erklärung vom letzten Freitag, dem Heiligen Vater und den entsprechenden vatikanischen Behörden seinen Lebensweg geschildert zu haben –
Wann berichtete der Erzbischof selber über seinem Lebensweg – vor oder nach der Ernennung?
Der Vatikan stand auch nach dem Geständnis dicht hinter dem Geschlagenen und berief sich noch am Freitag auf die Stellungnahme vom 21. Dezember:
No, na, nee: man erkennt später einen Fehler – was sollte man tun?
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#67   Stimme aus Wien   15:03:45 | Samstag, 6. Januar 2007
Romulus
Dass es mit der wienre Diözese aufwärts gehen wird, das weiss ich ganz bescheid – Dank König und Schönborn – meine Kollegen sind allerdings nicht alle auf die Erzdiözese geweiht wurden.
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#65   Stimme aus Wien   12:54:06 | Samstag, 6. Januar 2007
Romulus
Was ich hauptberuflich mache?
Habe jeden Tag in der Erwachsenenbildung mit jungen Menschen zu tun – ich unterrichte, hauptsöchlich Kirchenferne und Nichtkatholische – und außerdem schreibe ich meine Diss an der theol. Fakultät in Wien, am Institut für Fundamentaltheologie.
Fragen noch offen?
Übrigens Berufungen – glauben Sie mir, damit habe ich sehr viele Erfahrungen – 4 meiner Kollegen wurden Priester.
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#63   Stimme aus Wien   12:37:07 | Samstag, 6. Januar 2007
Hermann der Lahme:
Von einem Expotkaufmann ist nicht zu erwarten, dass er den Wert und die Bedeutung der Symbole verschiedener Kulturen verstehen muss. Für den Dollar und Euro gibt es einen Wechselkurs – was für ein Export auschlaggebend ist. Diesen Kurs zu kennen reicht vollkommen – für den Exportkaufmann.
Dass sich die Katholische Kirche der vorhandenen Symbolen bedienen musste, um ihre eigene Botschaft transportieren zu können, ist längst bekannt – siehe z.B. Weihnachten.
Anderen Kulturen die Symbole wegzunehmen können nur Leute verlangen, die von den Symbolen eine magische Wirkung erwarten – die sind aber bekanntlich nicht katholisch.
Wenn jemandem im Inkulturations-Seminar das Katholische aus dem Gehirn völlig ausgetrieben wird, dann ist es besser er wird kein Priester – er hat auch die Chance zu den FSSPX zu gehen und dort seinen Wünschen nach Zaubern nachzukommen.
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#45   Stimme aus Wien   18:45:57 | Freitag, 5. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %
Einst: 2 Weltkriege – dafür volle Kirchen
Jetzt: kein Weltkrieg – dafür nur 5% in der Kirche.
Was könnte wohl günstiger sein?
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#39   Stimme aus Wien   20:39:31 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Brahmachari
Hast du irgendein Spezialgebiet?
Ja, habe ich – die Sorge für die Unterblichteten.
Was glaubst du, wieso unterhalte ich mich mit dir?
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#37   Stimme aus Wien   20:17:18 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Brahmachari
Ah ja richtig, der Vater hat ja Zugang zu Gott!
Nicht nur er, auch viele anderen.
Übrigens – wir kennen uns schon sehr gut aus, was man von euch, betreffend eures Glaubens nicht behaupten kann – nachplapern und auswendig lernen reicht bei uns nicht.
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#35   Stimme aus Wien   19:58:36 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Brahmachari
Warum fragen sie sich das nicht selbst?
Muss ich nicht – unser Gott ist nämlich nicht absolut transzendent – wie das der Heilige Vater bereits in Regensburg feststellte. Deswegen ist bei uns eine Analogie immer möglich.
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#94   Stimme aus Wien   19:25:32 | Donnerstag, 4. Januar 2007
obelix
Philosophisch-theologische Texte müssen nicht unbedingt von Kleriker stammen – aber auch rein philosophische Texte mit dem Inhalt „Eros“ sind mir nur wenige bekannt und eine Einbindung in ein größeres System ist mir zur gänze unbekannt.
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#33   Stimme aus Wien   19:21:51 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Fatma
der koran geht- mit recht -davon aus das es nichts vergleichbares zu Gott gibt,
wenn das stimmen würde – wie könnten Sie überhaupt von Gott sprechen.
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#27   Stimme aus Wien   14:56:31 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Brahmachari:
Wenn schon, dann richtig:
Als er auf dem Ölberg saß, wandten sich die Jünger, die mit ihm allein waren, an ihn und fragten: Sag uns, wann wird das geschehen, und was ist das Zeichen für deine Ankunft und das Ende der Welt?
Jesus antwortete: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt!
Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Messias!, und sie werden viele irreführen.
Ihr werdet von Kriegen hören und Nachrichten über Kriege werden euch beunruhigen. Gebt Acht, lasst euch nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende.
Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere und an vielen Orten wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
Doch das alles ist erst der Anfang der Wehen.
Dann wird man euch in große Not bringen und euch töten und ihr werdet von allen Völkern um meines Namens willen gehasst.
Dann werden viele zu Fall kommen und einander hassen und verraten.
Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen.
Und weil die Missachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.
Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker es hören; dann erst kommt das Ende.
Und – was wollten Sie damit sagen?
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#91   Stimme aus Wien   13:15:12 | Donnerstag, 4. Januar 2007
obelix
Neu in der Enzyklika ist allerdings, dass, wahrscheinlich zum allerersten Mal, Kleriker entdeckt haben, dass es so etwas wie Menschlichkeit und Gefühle überhaupt gibt.
Immer hin – kennen Sie einen anderen philosophisch-theologischen Text mir gleichem Inhalt?
Das „Rentensystem“ der Antike auf die heutige Industriegesllschaft übertragen zu wollen ist kühn. Ein ganz klein wenig haben sich die Verhältnisse in den letzten dreitausend Jahren schon verändert.
Ja schon – im Prinzip aber nicht – was die Kinder früher direkt an Sorge gegenüber den Eltern leisten mussten, wird heute in ein Topf geworfen und gemäß einer Regelung ausgeteilt. So wahnsinnig viel Unterschied sehe ich hier nicht. Jemand muss bezahlen für die Generation vor mir.
Dass es andere Systeme gibt, bestreite ich nicht – vielleicht sind sie auch besser, als die unsrige. Jedoch, zur Diskussion steht, ob man in diesem Rentensystem jemand, der dafür nichts tut, die gleiche Rechte haben soll, wie diese, die ihren Pflichten nachkomen.
Allerdings – die Pflichten gegenüber der Gesellschaft in der man lebt beschränken sich nicht nur auf die Aufrechterhaltung eines Rentensystems. Außer – man ist der Meinung, die eigene Gesellschaft ist nur eine Ansammlung an Iundividuen auf einem bestimmten Gebiet – was für ein rechtes Verständnis der Gesellschaft zuwiderlaufen würde.
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#89   Stimme aus Wien   12:38:20 | Donnerstag, 4. Januar 2007
methusalix & obelix
Ein Rentensystem, das wie unser „Generationenvertrag“, nur funktioniert, wenn die Bevölkerung andauernd wächst, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Ja, Sie haben recht – es handelt sich um ein System, dass bereits in der Antike verwendet wurde: Kinder sorgen für ihre Eltern – dafür müssen die Eltern sorgen, dass sie Kinder haben.
Dieses System mag überaltert sein, jedoch versuchen Menschen, die gemäß dieses Systems ihren Aufgaben nicht nachkommen, die selbe Vorteile haben als die, die diesem System etwas dazu beigetragen haben.
Es steht nämlich nicht die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Regelung im Raum, sondern um eine Forderungen innerhalb des Systems.
Warum hat dann der deutsche Klerus mit aller Gewalt ihrer Lobby versucht, die eingetragene Lebenspartnerschaft in Deutschland zu verhindern
Deppen gibt es leider überall – auch im Vatikan – die konnte man allerdings damals ruhig halten.
Betreffend „Deus caritas est“ – ich hoffe, Sie haben keine praktische Anweisungen für Ihr erotisches Leben gesucht – alle Achtung, dass Sie versucht haben, die Enzyklika auch auf Latein zu lesen (ich hätte diese Möglichkeit nicht. Ich:Latein=0:1).
Das Novum ist allerdings, dass Caritas und Erotika des gleichen Urspungs und gleiches Zeil haben.
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#24   Stimme aus Wien   11:52:00 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Christian Hüller
In den Ländern, in denen der Islam vorherrscht, scheint er für die Gesellschaft ungeheuer stabilisierend zu wirken,
Das ist halt die soziologische Aufgabe jeder Religion – auch die blutige Religion der Atzteken wirkte für die egene Gesellschaft stabilisieren – noch mehr als der Islam. Kann eine Religion dieser Aufgabe nicht gerecht werden, so zerfällt die betreffende Gesellschaft.
Auch in Indien, wo die potytheistische Religion von äußeren Einflüssen nicht gestört wird – wirkt der Hinduismus mit dem Kastensystem als eine gesellschaft – stabilisierende Macht.
Ich glaube aber jedoch nicht, dass der Islam nach einer „Aufklärungs-Kur“ das gleiche Gesicht behalten könnte.
Redaktion benachrichtigen Ein jüngster Angriff
#10   Stimme aus Wien   20:21:54 | Dienstag, 2. Januar 2007
ExBochumer
Ich poste hier nicht weiter,
Ich hoffe, es handelt sich nicht um ein leeres Versprechen – sehr viele wären dankbar.
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#78   Stimme aus Wien   16:31:47 | Dienstag, 2. Januar 2007
stimme der vernunft
Die Zölibatären dagegen stehen, wie du selbst schreibst, ausserhalb der Solidargemeinschaft.
Haben Sie mal die Möglichkeit gehabt, die Anzahlt der Mütter oder Väter von Priestern in den Altersheimen nachzuzählen – wohl kaum. Es gibt kaum welche – sie werden nämlich überwiegend von den zölibater lebenden Töchtern und Söhnen betreut.
Aber zum Unterschied zu den Kinderlose Ehepaare und Zölibatäre, die Homosexuellen müssen die Priester und Ordensfrauen für die betreffende die Zeit, wo sie nicht mehr ihre Funktion ausführen können, für die eigene Einnahmen und die Ausgaben der karnkenversicherung selbst sorgen.
Im Gegenteil zu den Kinderlosen – die die allgemeine Kranken- und Pensionsversicherung mit der Kranken- und Unfallversicherung den Privatversicherungen verwechseln.
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#72   Stimme aus Wien   14:52:52 | Dienstag, 2. Januar 2007
stimme der vernunft
oder wie Priester, Bischöfe, Päpste, Nonnen, geweihte Jungfrauen und überhaupt jeder, der sich gegen das heiraten entscheidet.
Aber ich weiss ja, das natürlich etwas gaaaaaaanz anderes, klaro. So hat halt jeder seine subjektive Wahrheit.
Sie haben recht – aber bekanntlich haben alle die, von Ihnen Angeführten – ihre eigene Kranken- und Pensionsversicherungskasse – sprich, die liegen nicht an der Tasche der normalen Kassenzahler – in Österreich auf jeden Fall.
Wie das in den anderen Ländern gehandhabt wird, das weiß ich nicht.
Übrigens – natürlich – für ihre Pension sollten die selber sorgen. Aber das tun sie auch – ohne die dafür die öffentliche Hand in Anspruch zu nehmen.
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#65   Stimme aus Wien   13:43:25 | Dienstag, 2. Januar 2007
ExBochumer
Es tut mir leid, ich bin mir der Tatsache bewusst:
Meine Gabe des Faselns ist Ihrer weit unterlegen – ich kann und werde es mit Ihnen nicht aufnehmen. Ich muss leider bei den Tatsachen bleiben.
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#62   Stimme aus Wien   13:07:39 | Dienstag, 2. Januar 2007
obelix
Ich glaube nicht, dass Sie und @stimme der vernunft die Enzyklika Deus Caritas est zur gänze gelesen haben. Über einer Entscheidung – wen, wann und wie wir jemanden lieben dürfen, keine Rede. Aber eine sehr gute Integration der Erotik in die „Caritas“.
Mit Ihrer Feststellung: SEELSORGE nicht „Bettsorge“ haben Sie natürlich recht – Gott sei Dank – seit längerer Zeit hat sich die Lehre der Kirche von der Bettsorge verabschiedet – außer hier im x-net – hat aber mit der Lehre der Kirche nichts zu tun.
Von Unwissenheit und Arroganz strotzende Rede in Spanien würde ich nicht sprechen. Schaut man die Dinge an sich an, glaube ich kaum, dass Sie zu einem anderen Schluss kämen.
Sie haben einige angesprochen:
dass verheiratete Männer und Frauen, die das gleiche Geschlecht zur Partnerschaft gewählt haben, anderen Verheirateten etwas wegnehmen
Ja, sie nehmen etwas weg – sie halten sich nicht an den „Generationsvertrag“ – die Grundlage unsrers Sozialsystems – ebenso wie die heterosexuelle Paare, die bewusst den Kindersegen ablehnen.
Der Papst und die Kirche hat und hätte nichts gegen „Eingetragene Partnerschaften“ – sie können nur mir der Ehe nicht gleichgestellt werden. Es gibt die Regelung von „Eingetragenen Partnerschaften“ in verschiedenen Ländern – und die Kirche hatte sich dazu überhaupt nicht geäußert – wenn, dann nur um klar zu stellen, dass es sich nicht um Ehe im kirchlichen Sinn handelt – daher sei auch keine kirchliche Eheschließung möglich…
Redaktion benachrichtigen Was war das peinlichste Ereignis des Jahres 2006?
#50   Stimme aus Wien   16:35:33 | Sonntag, 31. Dezember 2006
av: „Pater“ Lingen; Daniel Stöhr & die restliche Moslems auf dieser Seite
Warum wird Grufti „CampoSanto“ nicht gesperrt?
Weil er halt eine halbwegs christliche Einstellung hat – in Gegensatz zu euch Moslimen mit christlichen Dogman.
@Gestö(h)rter Daniel: wie schon oft erwähnt – etwas lernen – statt die pseudo christliche, aber ganz moslemische Seite „Kirche zum Mitreden“ lesen.
Übrigens:
die Moslems in meinem Bekantschaftskreis sind ganz froh über diese Seite.
Redaktion benachrichtigen Was war das peinlichste Ereignis des Jahres 2006?
#44   Stimme aus Wien   14:11:51 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Die „anonymen Christen“ stammen von Karl Rachner und nicht von Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II.
Wie schon oft darauf hingewiesen – lernen und nicht nur „Kirche zum Mitreden“ lesen.
Diese preudo-christliche Seite, die die christliche Lehre mit der muslimischen Argumentationsweise vereint ist eindeutig nicht chritlich sondern eher moslemisch.
Die Muslime würden in diesem Zusammenhang mit dieser Seite von „anonymen Moslem“ sprechen.
Redaktion benachrichtigen Ermordung verurteilt + …
#8   Stimme aus Wien   14:05:36 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Brahmachari
Sie haben Recht: wenn jemand meinen Kinder oder Gattin was angetan hätte und ich der Polizei zuvokommen würde – dieser Mensch hätte ein Pech.
Ändert aber nichts daran, dass ich etwas falsches getan hätte. Das ich das tun würde, zeugt nur für meine Schwäche – nicht für die Richtigkeit meiner Tat.
Redaktion benachrichtigen Ermordung verurteilt + …
#6   Stimme aus Wien   13:00:37 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Fuenten
Sie haben natürlich recht: den Unterschied zwischen Mord und Tötung kann man nicht auf den juristischen Spruch der Richter zurückführen.
Man darf jedoch die Hintergründe einer Todesstrafe und deren Vollstreckung nicht mit den europäischen Hintergründen gelichsetzen. In arabischem Raum, wo sich Gerechtigkeit und Gnade einander auschließen, wäre eine Nichtexekution von Saddam Zeichen der Schwäche der Regierung.
Eine Überstellung vor das UN Tribunal in Den Haag wäre natürlich viel fairer – aus unserer Sicht – und auch eine lebenslängliche Haftstrafe wäre für Saddam viel schlimmer, als der Tod eines Märtyrers.
Dies wäre jedoch mit der Mentalität der Iraker unvereinbar.
Was die USA betrifft – wir wissen halt alle, wie die zum UN Tribunal stehen.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#100   Stimme aus Wien   23:15:29 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Falsch. Hier geht es nicht um „für wissenschaftliche Erkenntnis taub machen“ sondern um das Gegenteil, nämlich um klares Denken.
Klares Denken?
Sie haben noch nicht einmal auf meine Fragen von vorhin geantwortet – wo ist Ihr klares Denken?
Glauben Sie – wenn ein Konzil eine Formulierung bringt, die wissenschaftlich nicht mehr haltbar wird – dass man dann ganz einfach blind am Beschluss der Konzilsväter halten muss?
Aus dem Zitat des „Paters“ schließen Sie auf die Unabänderlichkeit einer Formulierung, ohne Rücksicht auf ihre Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit. Dies war ganz bestimmt nicht die Absicht der Konzilsväter – diese Absicht interpretieren nur Sie und „Pater“ Lingen in die Beschlüsse hinein.
Dass die Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit den Konzilsvätern damals nicht bewusst war, ist klar – jedoch heute ist man sich dessen bewusst und man kann es einfach nicht sagen: die Erkenntnisse der Erkenntnistheorie seien falsch, weil gegen ein Konzil stehen. So etwas können nur Muslime machen in Bezug auf den Koran.
Aber wie ich schon sagte – ich bin mir nicht sicher, dass Sie kein Absolvent einer Koranschule sind, die die Gläubige verunsichern möchte.
Die Argumentationsweise die Sie und der „Pater“ anführen
ist gnaz und gar moslemisch – ich würde sagen, sie sind beide „Christmoslems“
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne und ruhige Nacht – ich werde mich erst morgen melden.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#96   Stimme aus Wien   22:54:12 | Freitag, 29. Dezember 2006
„Pater“ Lingen
Cf. dagegen das Dogma: „Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen“ (NR 61, cf. DS 3043).“
Ein klares Beispiel für das Problem der Tradis: untertauchen und sich für die wissenschaftliche Erkenntnisse taub machen – der liebe Gott wird’s schon irgendwie richten – wenn nicht, dann gibt es noch die „Messe aller Zeiten“ und die (voodoo)Priester, die durch ihre magische Worte – die natürlich alle richtig ausgesprochen werden müssen, auf Latein, sonst könnte der liebe Gott sie nicht verstehen – alles hinbiegen können.
Es wundert mich, wieso die nicht in den Konzilsdokumenten nach dem genauen Anzahl der Pferdezähne suchen.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#64   Stimme aus Wien   14:11:50 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Welche „Erkenntnisse der Modernen Wissenschaft“ sollten es denn sein, die es erfordern würden, an den Fundamenten des Glaubens zu rütteln ?
Z.B.: Dass die Hl. Schrift nicht ohne zeitbedinkte Umstände entstanden ist. Dass ihre Aussageabsicht auf die Adressaten gerichtet war und diese Absicht nur von da aus verständlich ist. Dass zufällige geschichtliche Wahrheiten nie eine absolute Gewissheit geben können. Dass die bisherige Begründung des Glaubens nur zu einem Glauben als „nicht wissen“ führt…
Man könnte noch lange weiterfahren.
Alle diese Fragen konnten innerhalb der Festung und während des Nabelschaus nicht gestellt werden – sie pochten jedoch auf eine Antwort aus den gleichen Quellen aus denen die Zweifel am den Fundamenten des Glaubens kamen – sonst wären die Antworten leeres Geplenkel.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#58   Stimme aus Wien   13:51:04 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Also: Ihr 2. Nein war nicht ernst gemeint: die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer freimauerischen Verschwörung geworden sind.
Überlegen Sie sich doch einmal, warum nach dem „Konzil“ der Antimodernisteneid abgeschafft wurde. Welchen Grund mag das wohl gehabt haben ?
Die Antwort ist ganz einfach – die Konzilsväter haben es mitbekommen, dass es keinen Sinn hat, sich vor den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften in eine Festung zurückzuziehen, weiterhin Nebalschau zu betreiben und dabei die Welt seinem Schicksal zu überlassen.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#54   Stimme aus Wien   13:29:23 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Wenn ihre NEIN, NEIN, NEIN, NEIN – stimmen und wirklich ernst gemeint waren – dann nehmen Sie bitte ein ernsthaftes Kommentar des 2. Vatikanum zur Hand und lesen Sie mal nach, was die Konzilsväter (die allgemein etwas mehr mit der Theologie zu tun hatten als Sie und „Pater“ Lingen) mit ihren Beschlüssen erreichen wollten und auf welche Herausforderungen Sie eine Antwort geben wollten.
Halten Sie sich vor Augen, dass die Herausforderungen des Tridentinums nicht die des 2. Vat. waren – dass sich die Zeit, Kultur und Gesellschaft geändert hatte.
Denken Sie nach, ob es mögich ist die Formulierungen der Wahrheit aus einer Zeit, Kultur und Gesellschaft kritiklos in eine andere zu übertragen – oder ist es vielleicht notwendig, diese neu zu formulieren damit die Wahrheit Wahrheit bleibt.
Sonst bin ich der Meinung, dass ich @RüdesheimamRheinundderRheinga zustimmen muss, dem ich übrigens danke für die :(3
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#46   Stimme aus Wien   12:53:05 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Sie sind wohl wirklich nicht mehr zu erschüttern in ihrer selbstgerechten Ignoranz und Arroganz.
Diesen Satz sende ich unverändert an Ihre Adresse zurück – Sie treffen haargenau meine Meinung über Sie.
Glauben Sie wirklich, dass außer Ihnen und „Pater“ Lingen auf der Welt niemand etwas mit dem Studium der Theologie zu tun hat?
Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer freimauerischen Verschwörung geworden sind?
Glauben Sie wirklich, dass der Glaube der Kirche nur aus dem Nachplappern der Dogmen besteht?
Oder sind Sie in Wirklichkeit gar kein Christ – Ihr Zugang zu den Glaubenswahrheiten läßt ohne weiteres auf ein Unterricht in einer Madrasa schließen – sondern ein Absolvent der Koranschule, der die Christen verunsichrn möchte.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#43   Stimme aus Wien   12:32:28 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Römischer Katechismus, S. 291:
„Gottes Wort aber verunehrt jeder, welche die Heilige Schrift wider ihren rechten und natürlichen Sinn nach den Lehren und Ketzereien der Gottlosen verdreht; ein Frevel vor dem uns der Apostelfürst mit jenen Worten warnt: „Manches ist schwer verständlich, welches, wie die übrigen Schriften, Ununterrichtete und Leichtfertige zu ihrem eigenen Verderben verdrehen“ (II. Petr. 3,16).
Also, lieber Daniel, wenn Sie das wissen und dessen bewußt sind, wieso halten Sie sich nicht daran?
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#40   Stimme aus Wien   12:16:08 | Freitag, 29. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Tja Daniel – ich kann Ihnen nur mit den Worten der Hl Schrift antworten:
Treffend hat der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu euren Vätern gesagt:
Geh zu diesem Volk und sag: / Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; / sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. (Apg 28,26)
Aber, machen Sie sich nichts daraus – ein bischen Demut und Studium könnte auch bei Ihnen Wunder wirken und Sie würden hören und auch verstehen.
Redaktion benachrichtigen Erbitterter Widerstand
#11   Stimme aus Wien   23:15:39 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Also – die Antwort auf meine Frage ist eindeutig.
Bitte verraten Sie uns noch, wann sie den Kloster verlassen haben?
Redaktion benachrichtigen Erbitterter Widerstand
#9   Stimme aus Wien   23:05:56 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Daniel Stöhr
Lieber Daniel!
Wurden Sie aus dem Kloster Esphigmenou rausgelassen?
Redaktion benachrichtigen Erbitterter Widerstand
#2   Stimme aus Wien   19:55:52 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Sedis der Orthodoxie???
Ein schwerer Konflikt entbrannte im Jahr 1972 aufgrund der Annäherung der Katholischen Kirche unter Papst Paul VI. († 1978) und dem Patriarchen von Konstantinopel Athenagoras I. († 1972).
Nein!!
FSSPX der Orthodoxie :-D
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#24   Stimme aus Wien   16:58:46 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
semper reformandus:
Mein Lieber – Sie dürften die Frage nicht verstanden haben.
Die Frage war nämlich nicht nach der Entstehung der Evangelien, sondern danach was die Evangelien sagen wollen. Und um diese Botschaft zu verstehen, muss ich nicht unbedingt die Kirche dazu haben – ich kann auch außerhalb der Tradition der Bibelauslegung zum gleichen Ergebnis kommen.
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#22   Stimme aus Wien   15:43:27 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Karl Murx
Was mir die Evangelien sagen, wüßte ich doch gar nicht ohne die Kirche.
Das mag für die Leute im Mittelalter gestimmt haben – heute können schon fast alle lesen.
Zur Frage: „Glaubst du, daß die katholischen Dogmen ebenso unfehlbar sind, wie die Evangelien?“
Also, es wundert mich, dass Leute wie Sie – die sich als „theologisch gebildet“ sehen – Probleme mit Beziehung „Dogma – Offenbarung“ haben.
Ein Dogma, das ein bestimmtes Aspekt der Offenbarung sprachlich festlegt ist soweit unfehlbar, wie die Offenbarung selbst bis ihre Sprache so verstanden wird, wie sie ursprünglich gemeint war und es die restliche Aspekte der Offenbarung nicht verdunkelt. Steht es nicht mehr in Bezug zur Offenbarung oder wird die Offenbarung als ganzes verdunkelt (sei es wegen fehlerhater Definition oder sprachlichen Missverständnisses) ist ein Dogma fehlbar.
Theologische Systeme, die die Offenbarung durch ihr System zu erklären versuchen sind nicht unfehlbar sondern ein willkommener Hilfsmittel die Offenbarung zu verstehen, so lange sie die Offenbarung nicht restlos in das System zwingen wollen.
Ab diesem Punkt sind sie ein Hindernis.
Redaktion benachrichtigen „Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes
#19   Stimme aus Wien   15:16:29 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Karl Murx
Es mag schon sein, dass zwischen Molinisten und Thomisten es keinen Zweifel gibt: Gott weiß von Ewigkeit, wer selig wird und wer nicht.
Die Frage ist nur, ob sich auch der liebe Gott an die Schlussfolgerungen dieser Gedankensystemen hält oder halten muss.
Oder wollen Sie sagen, der Thomismus sei ebenso ein unfehlbarer Teil der Offenbarung, wie die Evangelien?
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#16   Stimme aus Wien   14:46:29 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Johann Gerhard
Danke für die Richtigstellung :(3 – ich wollte auch nicht Luther verleumden – nur die „Recht-Gläubigen“ auf dieser Seite ärgern – und er ist halt ein rotes Tuch für sie.
Es bleibt jedoch dabei, dass mit den Worten „für viele“ – wenn sie dogmatisch gedeutet werden – der strengen Prädestinationslehre, so wie sie der Hl. Augustinus lehrte und dann von den Reformatoren (Zwingli, Calvin) ursprünglich übernommen wurde, Tür und Tor geöffnet werden und dies als Rechtfertigung für alle mögliche Dummheiten oder sogar Verbrechen herangezogen wird.
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#9   Stimme aus Wien   14:11:47 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Prädestination
@HansUrs hat mit seiner Überlegung völlig recht:
würde man die Übersetzung für viele „dogmatisch“ nehmen, wäre der Prädestinationslehre Tür und Tor geöffnet – und der „böse“ Luther würde frohlocken, was wiederum viele Teilnehmer in diesem Forum ärgern würde (den Daniel Stöhr auch).
Die Begrenzung der Deutung dieser Worte auf eine philologische Deutung, die für weitere dogmatische Deutungen offen bleibt, ist völlig richtig und unbedingt erforderlich.
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#18   Stimme aus Wien   12:40:37 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Athanasius
Außerbiblische Quellen, die über Jesus berichten stammen frühestens aus dem 2. Jh. Die Beschreibung Suetons von Chrestos stellt nur fest, was die Christen glauben – nicht seine Existenz.
Historische Erkenntnisse sind natürlich möglich – sie sind aber nur historische Erkenntnis und Wahrheiten. Sie sind nur zufällig – im gegensatz zur metaphysischen Wahrheiten – und sie können eine absolute Sicherheit für sich nicht in Anspruch nehmen. Zwischen den „zufälligen Geschichtswahrheiten“ (wie die Offenbarungen Heiliger Schriften) und den „notwendigen Vernunftwahrheiten“ ist ein „gasrtig breiter Graben“ (Lessing).
Unser Glaube jedoch besitzt die höchst mögliche Sicherheit – eine Gläubiger ist der Wahrheit seines Glaubens so sicher, dass er dafür auch sein Leben hingeben würde.
Ob ihr Vater Adenauer gesehen hat oder nicht, glaube ich nicht, dass die Wahrheit dieser Aussage Sie dazu bewegen könnte, Ihr Leben neu zu ordnen oder gar, dass Sie für diese historische Wahrheit Ihr Leben opfern würden.
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#15   Stimme aus Wien   11:59:41 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Tridentinus
Nur liegt heute das Problem darin, dass der Aspekt des Für-wahr-haltens oft gar nicht mehr gesehen wird und durch Emotionalisierung und schwärmerische Erfahrung ersetzt wird.
Stimmt’s – leider – aus einem Extrem ins andere – das haben wir im Laufe der Geschichte schon sehr oft erlebt.
Ich glaube es aber nicht, dass der Lösungsansatz von Card. Newman für heute ausreichen würde. Eine moralische Gewissheit kann nie die absolute Gewissheit des Glaubens begründen.
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#13   Stimme aus Wien   22:57:18 | Montag, 25. Dezember 2006
Athanasius
Historische Wahrheiten sind eben keine metaphysische Wahrheiten und zu sagen: Es ist einfach eine historische Wahrheit, dass Jesus Christus geboren ist, und gelebt hat. bedarf es mehr als nur dies zu behaupten.
Ebenso könnten die Muslime gegenüber der Kritik an Existenz Mohammeds einfach nur sagen, es ist einfach eine historische Wahrheit, dass Mohammed geboren ist, und gelebt hat
und
wer es leugnet dass Mohammed existiert hat, der muss auch Julius Cäsar anzweifeln, oder Napoleon.
Übrigens: Ihr Vergelich ist nicht zutreffend – theoretisch ist es leichter die Existenz eines Tischlers aus Nazaret oder einer Kaufmannes aus Mekka zu leugnen, als eines Staatsmannes, der zur Lebzeit das Schicksal von Millionen beeinflusste.
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#11   Stimme aus Wien   22:25:51 | Montag, 25. Dezember 2006
Dr. Christoph Heger und Tridentinus
Ich wünsche auch frohe Weihnachten!
Zum vor- und nachkonziliaren Glaubensverständnis:
Es ist leider so, dass sich nach dem 1. Vatikanum in der kath. Kirche ein Glaubensverständnis breit gemacht hatte, die von „für-wahr-halten“ von dogmatischen Sätzen nicht hinaus gehen konnte und deswegen die historisch- kiritsche Textforschung der Bibel als glaubensfeindlich empfinden musste und jeden Theologen, der sich damit beschäftigte, verdammte. Übrigens, es war nicht die Absicht des Konzils, eine vollkommene Definition des Glaubens zu erstellen, sondern nur einige mißstände zu korrigieren. Dies wurde erst bei der Rezeption der Lehre des Konzils mißdeutet.
was soll der Hinweis im vorliegenden Zusammenhang?
Es ist leider nicht möglich – Christi Geburt und Leben eindeutig und ohne Möglichkeit eines Widerspruchs zu beweisen – der Kern des Zweifels wird immer bleiben. Der Glaube des Christen speist sich aus einer anderen Quelle, die auch die kritischsten Theologen nicht zuschütten können. Dass aber jeder, der seine theologische Arbeit ernst nimmt, auf die Mängel an geschichtlichen Beweisen hinweisen muss, ist kein Aufruf zur ungläubigkeit, sondern die logische Schlussfolgerung ihres theologischen Handwerks. Ihnen die Schuld an der Zweifel an die geschichtliche Wahrheit Christi in die Schuhe zu schieben, ist unredlich.
Diese Zweifel ergibt sich aus der Sache selbst.
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#6   Stimme aus Wien   12:47:38 | Montag, 25. Dezember 2006
In Betlehem geboren
„Und wäre Christus nie in Bethlehem geboren – auch nicht in dir. Und du bliebst ewiglich verloren.“
Diesem Satz muss man zweifelslos zustimmen – jedoch, der Pater dürfte mit seiner Analyse falsch liegen.
Erstens: auf Grund du bliebst ewiglich verloren kann man nicht auf die tatsächliche Geburt in Betlehem schließen, sondern nur darauf, dass die Künder einiger „Gutmensch-Gemeinplätze über Stille, Friede und Versöhnung“ ohne dieser Geburt auf dem Hozweg sind.
Zweitens: Schuld am Zweifel an diese Geburt sind nicht die schlimmen „modernen Theologen“ – sie zeigen nur auf die Grenzen des vorkonziliaren Glaubensverständnisses – den „garstig breiten Graben“ kann man halt nicht überschreiten, außer, man ist ein Moslem und steckt seinen Kopf in den Sand, wenn kritische Fragen aufkommen.
Sich diesen Fragen zu stellen ist die Aufgabe der Theologen – und nicht das einfache wiederholen der Antworten auf Fragen aus längst vergangener Zeit, die nweder die Fragen unserer Zeit waren noch sind sie die selben Fragen.
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#31   Stimme aus Wien   20:04:27 | Samstag, 16. Dezember 2006
@alle
Wer für wen der Weihnachtsmann ist liegt ganz im Auge des Betrachters. Wieso ich für die meisten den netten Herrn in Rot darstelle, ist klar: es gibt Wünsche die man auf jedem Fall erfüllt haben will und dafür wird alles als Verheißung wahrgenommen. Ob es sich tatsächlich darum handelt oder nicht – ist gleich.
Dass liturgische Misstände nur durch die „alte Messe“ zu beheben seien, ist der Traum vieler, die auf dieser Seite träumen. Um diese Wünsche zu erfüllen, da muss wirklich der Weihnachtsmann her.
Lieber @möchtegern-kathole. Bitte die Wortmeldungen in zusammenhang lesen.
Ich wünsche allen, die sich noch heute melden werden, einen schönen Abend. Ich komme erst morgen wieder.
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#24   Stimme aus Wien   19:34:47 | Samstag, 16. Dezember 2006
möchtegern-kathole
Bitte meine erste Wortmeldung nocheinmal durchlesen!
Ich schrieb: Von einer Bitte oder Apell keine Rede.
Die in der Einleitung erwähnte Feststellung: angesichts der … Aufregung über eine mögliche Freigabe der Gregorianischen Messe
ist, wie gesagt eine Feststellung – keine Bitte.
@Pünktchen: träumen Sie weiter. ;-) Die Welt ist viel größer als Ihre Nasenspitze. o^/ Glauben Sie mir
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#21   Stimme aus Wien   19:20:29 | Samstag, 16. Dezember 2006
an @alle außer @pünktchen
@pünktchen kann mir halt nichts unterstellen, es scheint, die Argumente sind ausgegangen, dafür traktiert er mich mit Nettigkeiten.
@Christian Hüller: „Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.“
Kann mich nicht erinnern, dass Ratzinger jemals gesagt hätte: der NOM ist die zerfallene Liturgie. Oder? Aus diesem Zitat ist nicht unbedingt der Ruf nach der tidentinische Messe zu vernehmen. Außer, man will es.
Übrigens: Es bleibt das Ursprüngliche – helfen Sie mir mal bitte, als der Hl. Petrus die Hl. Messe aller ZEiten zelebrierte, welches Bild war am Hochaltar?
@möchtegern-katholer:
Ihr Problem verstehe ich nicht. Sie unterstellen mir, ich wechsle unerlaubt das Thema. Ich habe behauptet und behaupte nach wie vor, die Herrschaften haben keine Bitte nach der Hl. Messe im tridentinischen Ritus Artikuliert sondern ihre Loyalität gegnüber dem Papst und Bischöfen geäußert und versucht, durch die Distanzierung von FSSPX Vorurteile abzubauen. Die Feststellung einer medienwirksamen Aufregung über eine mögliche Freigabe der Gregorianischen Messe ist noch keine Bitte.
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#17   Stimme aus Wien   18:57:47 | Samstag, 16. Dezember 2006
Pünktchen
Schön, daß Sie es endlich einsehen!
Ich habe den Eindruck, einige Rosenkränze und Übungen sind bei Ihnen noch offen.
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#15   Stimme aus Wien   18:52:44 | Samstag, 16. Dezember 2006
Püntchen
Danke für die Gratulation.
Die Ursache Ihrer Gratulation ist mir einleuchtend – machen Sie sich nichts daraus – sie wird vergehen. Man muss nur darum Beten und ein bischen lernen, weiter zu sehen als die eigene Nasenspitze.
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#12   Stimme aus Wien   18:42:49 | Samstag, 16. Dezember 2006
möchtegern-kathole
angesichts der medienwirksamen Aufregung über eine mögliche Freigabe der Gregorianischen Messe –
Wie ich schon erwähnt habe – angesichts dieser Aufregung geben die Herrschaften ihre Loyalität dem Papst und den Bischöfen kund und distanzieren sich von den FSSPX-Brüdern.
Wo lesen Sie eine Bitte um die Freigabe der Gregorianische Messe?
Es wird nur: öffentlich unsere Treue, Unterstützung und Zuneigung zum Heiligen Vater, Benedikt XVI, bekunden.
Die dreiste Suche nach Pseudoargumenten können Sie sich selbst zuschreiben.
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#10   Stimme aus Wien   18:25:24 | Samstag, 16. Dezember 2006
Pünktchen
Wie gesagt, man kann wirklich vieles herauslesen unter den unten beschriebenen Umständen.
Sie unterstellen notorisch jemandem etwas, der nicht Ihrer Meinung ist. Dem Bischof Algermissen sagen sie er lügt. Dem Kard. Schöborn unterstellen Sie, er sei für die Abteibung, den französischen Bischöfen, dass sie die Sorge um die Einheit der Kirche nur vortäuschen. Ich frage mich, wieso beraten Sie nicht den Hl. Vater, da Sie über alles bescheid wissen? Dass Sie fest überzeugt sind, dass Ihre Aussagen der Wahrheit entsprechen, das glaube ich Ihnen gern, sie sagen nur wesentlich mehr über Ihrer Geisteshaltung aus als von den Leuten, denen sie diese Dinge unterstellen.
Mit dem Heimatrecht mehrer Riten in der kath Kirche wiesen die Intellektuellen auf eine Möglichkeit hin, den alten Ritus als eigenständiger Ritus zu handhaben und somit die Sorge um die Einheit der Kirche zu mindern.
Mit dem Hinweis auf das Institut vom Guten Hirten wurde der Priesterbruderschaft FSSPX eine Möglichkeit gezeigt in die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu tretten. Was auch im Sinne der Unterzeichner wäre.
Und wie ich schon schrieb – Abbau der Vorurteile:
„Wir sind von der Vorstellung schockiert, daß ein Katholik über die Feier der Messe beunruhigt sein kann, die von Pater Pio und Maximilian Kolbe zelebriert wurde“
Abbau und nicht Kritik
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#6   Stimme aus Wien   17:51:44 | Samstag, 16. Dezember 2006
Pünktchen
Die Erklärung unterstützt den Hl. Vater in seinem Vorhaben , die alte Messe freizugeben!
Es ist interessant, was man alles aus dieser Erklärung herauslesen kann – man muss es nur wollen und die entsprechende spalterische Geisteshaltung dazu haben. Eine Freigabe der „alten Messe“ oder ein Motu Proprio wird nirgends erwähnt. Diese sind nur Wunschgedanken von @möchtegern-katholiken (der Name ist passend) und von Ihnen, @pünktchen.
Dass man mit dieser Erklärung den Bischöfen in ihrer Sorge um die „Einheit der Kirche“ helfen und Vorurteile abbauen will, das gebe ich gerne zu.
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#3   Stimme aus Wien   17:24:36 | Samstag, 16. Dezember 2006
Sie bitten um die Freigabe der Alten Messe?
Ich habe den Eindruck, die Redaktion hat den Text nicht zu Ende gelesen. Von einer Bitte oder Apell keine Rede.
Vielmehr handelt es sich um die Kundgabe der Loyalität gegenüber dem Papst der nach Johannes Paul II. dem Großen und in einer langen und großartigen Kette der Nachfolger Petri,weiterfährt,und den Bischöfen und eine Abgrenzung zum Bruderschaft von FSSPX.
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#17   Stimme aus Wien   15:16:47 | Samstag, 16. Dezember 2006
Aurelius
Also, mit Muslimen, Buddhisten, Hindus, Esoterikern, Sedisvakantisten usw. hat es keinen Sinn über die innere Wahrheiten der Hl. kath. Kirche zu diskutieren.
Zum Unterschied zu den Moslimen, Hindus, und Buddhisten etc., die sich zum Ziel die Erlangung der Glückseligkeit gesetzt haben, ist das Ziel der Sedis die Zerstörung der kath. Kirche (so wie das Ziel der schlimmen Freimauern).
In Kurzfassung: eine Diskussion mit dem Gestörten Daniel ist verlorene Zeit.
Übrigens: ein Prost auf den seligen Papst Johannes XIII., Papst Paul VI., Papst Johannes Paul I., Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.
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#63   Stimme aus Wien   21:09:58 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Lieber Hajat
Ich schlage Ihnen vor, bevor sich in eine Diskussion mit den Christen über das Christentum einlassen, informieren Sie sich über das Christentum oder belassen Sie die Diskussion nur auf der Vernunftsebene.
Dass Sie vom Christentum wenig verstehen ist klar – Sie sind kein Christ. Ich nehme mir auch nicht den Anspruch, dass ich mich im Islam auskenne. Trotzdem darf ich die Vernünftigkeit des Glaubensentschlusses eines Moslems einfordern.
Einer vernünftigen Begründung des Islam und Ihres Glaubensgrundes scheinen Sie nicht fähig zu sein – Sie wiederholen nur das, was Sie als Kind gelernt haben. Wieso? Darauf können Sie keine Antwort geben. Die Probleme des Koran werden stillschweigend übergangen und nur laut gepriesen, wieso der Koran ein wunderbares Buch sei.
Sagen Sie mir, wenn der Koran von Gott stammt, wieso gibt es widersprüchliche Texte im Koran? Z.B.: hier home.arcor.de/gerkan/widerspk.htm Ich glaube nicht, dass Sie mir Antworten werden. Wegen dieser Frage haben auch einige Imame ihren Glauben verloren (trotz angedrohten Todeststrafe).
Wozu hat dann Gott all die Propheten vorausgeschickt, wenn nur sein Menschwerden erst die Menschheit retten konnte?
Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: weil nur durch sein Menschwerden und seinem Tod auf dem Kreuz die wirkliche Beziehung der Menschheit zu ihm ermöglicht werden konnte. Und um das zu begreifen, muss man in wirklichkeit kein Christ sein.
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#60   Stimme aus Wien   16:14:11 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Hajat
Ja wir sprechen aneinander vrobei. Also Richtungswechsel.
Erbsünde: damit wird die Grunsätzliche Verletzheit der Menschheit in der Beziehung zu Gott und Untereinander ausgedrückt. Ohne dass jemand mit dieser Verletzheit rechnen würde, wäre auch der Koran sinnlos. Wozu eine Offenbarung, wenn der Mensch ohne weiteres in Beziehung mit Gott steht? Würde es nach dem Koran gehen, so könnte man den Menschen lassen zu tun und lassen was er will, denn er würde auf jeden Fall das richtige tun, da seine Beziehung nicht gestört ist.
Frage: wer ist hier auf dem Holzweg: der Koran oder die Bibel?
Gott hat einen Sohn: die Bibel des NT ist ein Bericht über die Erfahrungen der Jünger die Jesu miterlebt haben und seine Taten sahen. Sie erlebten ihn als Sohn Gottes, der mit dem Vater und dem Hl. Geist das Gleiche Wesen hat. Ihnen wurde im Jesus Gott geoffenbart und nicht nur sein Wille.
Frage: Wer hat weiß mehr: der, der Jemanden kennt oder der, der nur die Wünsche von jemandem kennt?
Das sind Dinge auf die jeder kommt, wenn er den Glauben zuseite stellt.
Nein, das sind Dinge auf die jeder kommt der die Vernunft zuseite stellt.
Zurück zum Islam: Koran = Offenbarung. Wieso? Wieso nicht eine Philosophie, da sowieso alles Vernünftig?
Mohammed=Prophet Gottes. Wieso? Wieso nicht ein Philosoph wie Aristoteles, Sokrates …
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#57   Stimme aus Wien   15:14:57 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Hajat
So Artois nun zu ihnen. Was macht sie sicher, dass ich abgeirrt bin und nicht sie?
Auf diese Frage werden Sie von Artois keine Antwort bekommen, weil er sich, ebenso wie Sie, in der Bastei der eigenen Glaubenwahrheit versteckt und feuert.
Ein grundlegender unterschied zwischen den Offenbarungsverständnis des Christentums und des Islams ist, dass sich nach christlicher Verständnis in der Offenbarung Gott selbst offenbarte, im Koran aber offenbarte er nur seinen Willen.
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#54   Stimme aus Wien   14:54:36 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Hajat
Man sollte den Inhalt auf Vernunft betrachten und nicht dies, was man nicht zeigen kann.
Dann wäre es besser, sich mit einer Philosophie zu beschäftigen und nicht mit dem Glauben. Die Vernünftigkeit einer Glaubenswahrheit ist nur aus dem Glauben verständlich – für vernünftige Aussagen braucht man keine Offenbarung sondern nur weise Menschen.
Wie könnten Sie z.B. die Offenbartheit des Koran beweisen trotz vieler gegensätzlicher Aussagenim selben? Konnte sich Gott nicht entscheiden, was er sagen will – oder ist er wankelmütig?
Wie können Sie so sicher sein, dass Mohammed sein Prophet war und dass er nicht von einem „bösen Geist“ getäuscht wurde – ein Vorwurf, der sehr oft auf dieser Seite gelesen wird?
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#50   Stimme aus Wien   13:56:44 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Hajat
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sie distanzieren sich von der Gleichung: sunnitisch=reiner Islam?
Vernunft als Basis?: dass die Vernunft allein für eine Gottesbeziehung nicht genügt, ist klar – ist jedoch die einzige Basis, die wir alle miteinander teilen und ist deswegen der einzig mögliche Ort um eine Diskussion zu führen. Wenn sich jeder von uns hinter die Bastion seiner Glaubenswahrheit versteckt und von dort seine „Wahrheiten“ verkündet, ist jedem Gespräch die Grundlage entzogen.
Die innere Schüssigkeit der Glaubenswahrheiten sind außerhalb des Glaubens, bloß mit der Vernunft nicht zugänglich, da diese Wahrheiten nur aufgrund einer Gotteserfahrung und Gottesbeziehung formulierbar sind. (z.B. die Lehre von der Dreifaltigkeit). Die Ursachen dieser Gottesbeziehung sind aber sehr wohl der Vernunft zugänglich auch außerhalb eines Glaubens.
Konkret: in diesem Artikel wurden nicht die innere Wahrheiten, Glaubensgehalte des Islam in Frage gestellt, sondern die Grundlage, wieso sich jemand dem Islam unterwirft.
Sprich: die Muslime halten den Koran für heilig und unfehlbar, weil er durch Engel Gabriel Mohammed offenbart wurde – im Artikel wird diese Grundlage in Frage gestellt. Um Antwort auf diese Frage geben zu können, müsste man sich an die Vernunft halten und Gründe aufweisen, wieso die Behauptung des Artikels falsch sei.
Zur Frage nach der Dreifaltigkeit, die im Islam als Polytheismus ausgelegt wird: Kurz – dieses Dogma entstand aus der Gottesbeziehung der Christen
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#47   Stimme aus Wien   12:56:14 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Hajat
Ich entnehme aus Ihren Worten, dass Sie ein sunnitischer Moslem sind. Ich glaube es aber jedoch nicht, dass die Schiiten mit Ihnen die Bezeichnung: sunnitisch=reiner Islam, teilen würden. Etwas ist nicht deswegen richtig, weil ich es so gelernt hatte, oder weil es mehr sind, die der selben Meinung sind. Sie müssten sich schon auf etwas berufen können, das allen zugänglich ist. Wir Christen berufen uns in so einer Situation auf die Vernunft und haben deswegen keine Hemmungen auch mit Herausforderung der Andersgläubiger oder Nichtgkäubiger aufzunehmen und auf der selben Ebene mit ihnen zu diskutieren.
Dass in diesem Artikel die geschichtlichkeit Mohammeds unter Frage gestellt wurde ist nicht überraschend. Ende 19. und Anfang 20. Jh. tat man das auch mit Paulus und danach mit Jesus. Diese Fragestellung war jedoch für das Christentum fruchtbar – wir konnten uns der Grundlage unseres Glaubens auch vor der Vernunft vergewissern – ohne den Kopf sofort in den Sand zu setzten und alle, die nicht unserer Meinung waren gleich zum Teufel zu schicken (natürlich gab es auch solch in unseren Reihen). Einfach zu sagen, diese Fragestellung würde keinen Moslem betreffen , würde bedeuten, die Muslime sind der Herausforderung nicht gewachsen.
Was das Bildverbot im Christentum betrifft: das Bildverbot bezog sich immer auf die Erschaffung von Gottesbildern – Götzen, die als Gott angebetet wurden. Einen Götzendienst kann es im Christentum nicht geben …
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#1   Stimme aus Wien   13:51:46 | Samstag, 2. Dezember 2006
Papst-Patriarch
Links: Papst Benedikt XVI.
Rechts: Patriarch Bartholomaios I.
Danke für en Hinweis – ich dachte vorhin, der Papst trägt einen Bart. Aber nein, der mit dem Bart ist der Patriarch.
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#78   Stimme aus Wien   13:42:37 | Samstag, 2. Dezember 2006
Dr. Carlo Regazzoni
„Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in Gemeinschaft mit ehebrecherischen Geist erklärt, der seit 25 Jahren in der Kirche weht, und als ausgeschlossen aus der gottlosen Gemeinschaft der Ungläubigen.“
Diesem Wunsch kam die Exkommunikation vom Hl. Vater JPII entgegen. Wieso sind dies Burschen damit unzufrieden? Wieso wolloen sie unbedingt die Aufhebung der Exkommunikation??
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#56   Stimme aus Wien   21:10:29 | Mittwoch, 29. November 2006
Heggi
Ob das „Weihbischofs-System“ wirklich so nützlich ist, oder nicht überholt ist, habe ich mich oft gefragt.
Ich auch. Diese Fragen könnten aber auch von Loisy kommen, der bekanntlich ein ganz schlimmer „Modernist“ war.
Die Bischofssitze der Weihbischöfe ist geschichtlich sehr leicht zu erklären, aber in den Reihen der „Tradition“ hat Geschichte nur als eine Chronik in den Archiven der Kirche Platz und sont nicht. Deswegen ist es verwunderlich, dass die Weihbischöfe dieser „Tradition“ keine „Sitze“ haben.
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#50   Stimme aus Wien   17:57:34 | Mittwoch, 29. November 2006
Heggi
Also kann ich nach dem Bischofssitz dieses „Bischofs“ fragen … in der r-k Kirche gibt es keinen Bischof ohne Bischofssitz …
Also die betreffende Herrschaften sind Bischöfe von … ???
Oder ist es bei den Tradis seit 1989 auf einmal nicht mehr üblich, dass auch „Weihbischöfe“ Bischöfe einer untergangene Diözese sind? (Wer weiß, vielleicht wegen des „Notstands“ = die Diözesen sind ausgegangen :-D )
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#43   Stimme aus Wien   12:30:18 | Samstag, 25. November 2006
Frau Bussmann
Der Vatikan hat sogar verboten, dass amerikanische Wissenschaftler eine Blutanalyse von dem Turiner Grabtuch machen. Wovor, Benedikt, hat wohl der Vatikan angst?? Wenn doch alles so stimmig ist, wie es im NT steht, dürfte doch für den Vatikan alles in Butter sein oder nicht?
Es scheint mir, Sie bauen sich einen Papierdrachen auf, um den dann bekämofen zu können.
Eine Blutanalyse hat ergeben, dass auf dem Turiner Grabtuch befindlicher Blut der Blutgruppe AB gehört. Was sollte man da noch untersuchen.
Wovon der Vatikan Angst hat? Eigentlich vor nichts – Angst haben einige Herrschaften hier im Forum – aber weder Benedikt XVI. noch der Vatikan sind regelmäßige Teilnehmer dieses Forums.
Und zur wissenschaftlicher Wahrheit betreffend „historischer Jesus“ aus den Federn Benedikt XVI. habe ich Ihnen etwas weiter unten geschrieben.
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#28   Stimme aus Wien   12:14:17 | Samstag, 25. November 2006
HeinrichvonOfterdingen
Es scheint mir, Sie haben die Wortmeldung von @methusalix nicht gelesen. :'(
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#40   Stimme aus Wien   10:52:48 | Samstag, 25. November 2006
Michael60
DAnke für die Antwort! Das Buch Jesuspapyrus steht im meineim Bücherregal.
Allerdings: die von Ihnen angeführten Zitate sind nicht eindeutig auf das NT zurückzuführen. Die Beeinflussung könnte auch umgekehrt sein.
Die Fragmente der „Jesuspapyri“ sind zur Zeit auch im Kreis des Papyrologen noch nicht eindeutig als Rest des Markusevageliums anerkannt. Die von Thiede angeführte Idizien sprechen alle dafür, da ich selber kein Fachmann auf diesem Gebiet bin muss ich annehmen, dass die Gegner dieser Identifizierung ihre Gründe haben.
Dass die Jesaja Texte bis 1947 aus mündlicher Überlieferung bekannt waren, diese Behauptung ist falsch.
Es gibt Codices aus der Zeit der Jahrtausendwende unserer Zeitrechnung (z.B. in Leningrad), wo das AT mit allen uns bekannten Büchern enthalten sind. Dass es zwischen diesen, uns bekannten Codices und den Rollen aus Qumran wenige Unterschiede gibt das stimmt, ist aber für die Datierung der Evangelien bedeutungslos.
Was die Datierung der Evangelien betrifft: Sie wissen, da ist nicht Vatikan gefragt sondern die Bibelwissenschaftler.
Trotz allem wird die Frage nach dem Entstehungsdatum der Evangelien für den Glauben uninteressant bleiben. Wir wissen, dass diese Schriften weder Tagebücher noch Chroniken des Wirkens Jesu waren. Sie reflektieren zwar eine großes Ereignis in der Geschichte, über sie zu einem „historischen Jesus“ vorzudringen ist aber weder möglich noch für den Glauben notwendig.
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#38   Stimme aus Wien   08:42:37 | Samstag, 25. November 2006
Michael60:
Ich habe, glaube ich, alle Bücher von Thiede, die auf deutsch erschienen sind gelesen. Muss ich ehrlich gestehen, diese Zitate habe ich nicht getroffen.
Wo sind diese Zitate zu finden?
Und zweitens: es wurdert mich, dass diese Zitate nicht auch von den anderen Exegeten als Zitate aus den Evangelien identifiziert wurden.
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#14   Stimme aus Wien   18:02:05 | Freitag, 24. November 2006
laikos
Liebe Möchtegernchristen welche keine Sind. Aids ist Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit im Kontakt mit Blut.
Laikos!
Keine Angst – das Denken tut nicht weh. Sie dürfen Denken, auch wenn Sie Angst vor schmerzen haben.
Schon einmal darüber nachgedacht wieso es neugeborene Kinder gibt, die an AIDS infiziert sind?
Wenn Aids Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit sei – wieso werden diese Kinder bestraft?
Keine Bange – das Denken tut nicht so weh wie hier: ?:) ?:) ?:)
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#11   Stimme aus Wien   17:40:42 | Freitag, 24. November 2006
Morallehre
Auf die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren leugnete Mons. Küng die katholische Morallehre:
Sollte wohl stehen, die bisherige katholische Morallehre. Denn nach der bevorstehenden Klärung der Meinung der Kirche zur Kondomfrage, von kreuz.net so genannten Dammbruch der Sexualmoral, wird die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren so beantwortet wie das der amtierende Bischof von St. Pölten tat.
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#35   Stimme aus Wien   11:51:22 | Freitag, 24. November 2006
Michael60:
Die Arbeit und Erkenntnisse von verstorbenem Carsten Peter Thiede sind ohne Zweifel sehr wertvoll. Sie sind aber zur Zeit nur Thesen, deren Gültigkeit weder Sie noch ich überprüfen können. Zitate neutestamentlicher Aussagen in den Qumrantexten kennt aber auch Thiede nicht. Es gibt den berühmten „Jesus-Papirus“, der zur Zeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen ist, aber sonst Nichts, das auf die Existenz der Evangelien vor dem Jahr 68 deuten würde.
Eins muss man jedoch Frau Bussman jedoch lassen: die Festigkeit und Schlüssigkeit des christlichen Glaubens, sowie die Verantwortung dieses Glaubens vor der Vernunft ist nicht vom historischen Gehalt der Berichte im NT abhängig.
Würde man dies von der Bibel fordern, so würde man einerseits die Bibel überfordern, anderseits könnte man für einen Glauben keine vernünftige Grundlage schaffen.
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#32   Stimme aus Wien   10:03:57 | Freitag, 24. November 2006
Fr. Bussmann
Ich habe den Eindruck, SIe haben die Worte des Hl Vaters falsch verstanden.
Natürlich gibt es kaum außerbiblische antike Schriften und Quellen, die auf den historischen Jesus verweisen würden. Dem kann auch der Papst nicht widersprechen. War aber auch nicht seine Absicht.
Seine Absicht war nämlich, darauf hinzuweisen, dass die „unbekannte kollektive Größen“, deren Federn wir das NT verdanken, ohne dem historischen Hintergrund weder so schöpferisch, noch wären ihre Schöpfungen plausibel und durchsetzung fähig gewesen.
Ist es nicht auch historisch viel logischer, daß das Große am Anfang steht und daß die Gestalt Jesu in der Tat alle verfügbaren Kategorien sprengte und sich nur vom Geheimnis Gottes her verstehen ließ?
Betreffend des Glaubensverständnisses des Papstes, wo sich die Vernunft dem Glauben unterzuordnen hat, bin ich der Meinung, dass es sich ebenso um ein Missverständnis handelt.
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#13   Stimme aus Wien   11:49:27 | Mittwoch, 22. November 2006
PetrusII
6000 Jahre kann nicht sein! Wo ist Ihr Glaube?
Also, Gott ist ein Lügner und Täuscher – er erschafte nämlich die Erde nur zum schein älter, nur um die Wissenschaftler zu täuschen und zu belügen. :-D :-D :-D
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#5   Stimme aus Wien   15:00:15 | Samstag, 18. November 2006
flatratepower
Wieso bedeutet Ökumene 2 Religionen zusammenzuführen?
Die Antwort ist ist ganz klar:
Ein Kleriker mit Theologiestudium und Priesterweihe und mehr als 50 Jahre Berufserfahrung … kann so etwas nicht verstehen.
Grund?
Das böse, böse, böse … V2
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#1   Stimme aus Wien   10:00:07 | Dienstag, 14. November 2006
Rauswurf
Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.
Nun, das dürfte nicht alles sein.
Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Nachzulesen: hier www.kath.net/detail.php?id=15202
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#72   Stimme aus Wien   18:20:29 | Sonntag, 12. November 2006
Malachias
Für einen gläubigen Katholiken sind jedoch die Attribute seiner Menschheit absolut zweitrangig!
Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln. Denn ohne der menschliche Natur Christi wäre unsere Erlösung am Kreuz problematisch: bekanntlich – was nicht angenommen wurde, wurde nicht elröst. o^/
Dass diese Feststellung den Glauben an Jesus Christus als wahren Gott aufweichen würde, stimmt nicht- außer man tendiert zum Monophysitismus.
Es ist aber auch eine Tatsache, dass Jesus Christus in seinem jüdischen Kontext besser verständlich ist als wenn man ihn aus diesem Kontext herausreißt und in eine ungeschichtliche Umgebung einer sogenannten „Tradition“ hineinsetzt.
Redaktion benachrichtigen Krieg gegen das Kirchenvolk?
#69   Stimme aus Wien   16:34:29 | Sonntag, 12. November 2006
Malachias
Jesus war, ist und bleibt in alle Ewigkeit die zweite göttliche Person!
Jawohl! Und als solcher ist er ein wahrer Gott und wahrer Mensch! Und als Mensch war er ein waschechter Jude, so wie seine Mutter und seine Apostel! ?:)
Oder haben Sie in der Nacht eine andere Vision gehabt?
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#65   Stimme aus Wien   11:32:49 | Sonntag, 12. November 2006
Malachias
Da man bei ihm (ähnlich wie für Montini/P6) … die jüdische Herkunft … ausschließen kann
Bekanntlicht kann man diese Herkunft weder beim unseren Erlöser noch bei seinen Aposteln auschließen.
Ergo: das Christentum ist zur Gänze das Werkt der jüdischen Freimauern!! :-D :-D :-D
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#33   Stimme aus Wien   09:16:24 | Samstag, 11. November 2006
Guiseppe
Sie verwächseln etwas.
Ich kann an Hölle und ewiges Verdammnis glauben auch ohne, dass die Angst vor der Hölle der Grund meines Glaubens wäre.
Durch meine Frage betreffend Hölle etc. wollte ich wissen, wie die Patres dies den Kindern vermitteln.
Müssen die Kirnder brav, fromm gehorsamm sein, weil sie sonst in die Hölle kommen?
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#18   Stimme aus Wien   21:39:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Ich will die Mappe nicht gegen anderes katechetisches Material ausspielen.
Dieser Satz ehrt Sie.
dass klar und eindeutig vom „Leib Christi“ die Rede ist und nicht um „heiligen Brot“.
Glaube nicht, dass die Kritik des Bistums diesen Unterschied vor Augen hatte. Wie scheuts aus mit der rede von der Hölle, ewigem Verdammnis, etc?
Sie werden mich verstehen, dass ich keine Bestellung des Buches abschicken werde.
Ehrlich gesagt: ich bin der Meinung, meine Aufgaben in Wien sind viel wichtiger, als dass ich michmit den Problemen der Diözese Fulda beschäftige.
Wie ich schon vorhin erwähnte: mich ärgern nur die vorschnellen Schlüsse in diesem Forum.
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#16   Stimme aus Wien   20:29:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Endlich jemand der Fakten in den Händen haben scheint. Das meine ich durchaus ernst.
Zur Sache – Sie schreiben: die Mappe ist gut katholisch.
Wo unterscheidet sich diese Mappe von den „weniger katholischen“ Mappen, die aber von der Diözese tolleriert und nocht verboten wurden?
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#14   Stimme aus Wien   19:18:10 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
In Kurzfassung: Kennen Sie die Vorbereitungsmappe?
1. Ja?
2. Nein?
Wenn 2. dann :-#
Ich halte mich auch daran.
Jede meine Wormeldung zu diesem Theme beschränkte sich auch bisher nur auf die Verurteilung der genetischen Kurzschlüsse.
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#12   Stimme aus Wien   18:49:02 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Also, noch einmal von Anfang an:
1. Der Beitrag von Hw. Rauch galt nicht dem krez.net sondern der „Fuldauer Zeitung“. Der Beitrag von Leopold Conradi wurde für kreuz.net geschrieben.
2. In seiner Wortmeldung in der „Fuldauer Zeitung“ konnte Hw. Rauch auf die Kenntnis von Hintergründen verlassen – Leopold Conradi macht Behauptungen, obwohl er weiß, dass in diesem Forum die Hintergründe unbekannt sind.
3. Wer recht hat oder unrecht – das können weder Sie noch ich feststellen. Es scheint mir, aus der Diözses Fulda gibt es zu wenig Teilnehmer in diesem Forum.
4. Den Bischof nur deswegen zu verurteilen, weil er eine konservative Ordengemeinschaft aus seinem Bistum jagte, ohne die waren Hintergründe zu kennen, ist enfach dumm.
Und zuletzt zu den Totschlagargumenten: „Angst machende Theologie“: es gibt wahrscheinlich einen Grund für diese Bezeichnung, sonst hätten sich P. Hönisch und viele anderen dagegen gewehrt.
Wie schon erwähnt: ich möchte auch gerne wissen, worauf man sich da bezieht – ob dieser Vorwurf gerecht oder ungerecht sei.
Niemand konnte bisher ein Argument weder für die Bestätigung noch für die Verneinung dieses Arguments bringen.
Aber trotz des Fehlens eines Arguments wird der Bischof einfach verteufelt und alle, die seiner Meinung (Hw Rauch) sind automatisch als Lügner in die Hölle geschickt.
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#10   Stimme aus Wien   18:07:01 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Mit der Logik haben Sie recht: die Beweislast liegt zunächst einmal bei demjenigen, der eine Tatsachen behauptung („Angst machende Theologie“) aufstellt.- das würde auch ich, als Nichtkenner der Verhältnisse in der Diözese Fulda, wünschen.
Jedoch, es bedeutet nicht, dass Hw. Rauch unrecht hat – da seine Wortmelung in der „Fuldauer Zeitung“ veröffentlicht wurde und man davon ausgehen kann, dass die Leser eines Lokalblattes die Hintergründe kennen.
Auf x-net hätte er Wahrscheinlich die Gründe etwas näher erläutert.
Gründe, wieso Hw. Rauch unrecht haben sollte, können Sie mir auch nicht anführen. :-$
Außer, dass auf x-net ein Artikel wiedergegeben wurde, das nicht für dieses Publikum adressiert war.
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#8   Stimme aus Wien   17:38:36 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Da fällt mir Camus ein:
An dem Tag, an dem das Verbrechen sich mit den Hüllen der Unschuld schmückt, wird – durch eine seltsame, unserer Zeit eigentümliche Verdrehung – von der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen“ (A. Camus „Der Mensch in der Revolte“).
Lieber Camus-„Kenner“!
Camus war in diesem, 1953 veröffentlichtem, Buch eindeutlich bekannt, was Unschuld und was Verbrechen sei. Mir, in Wien, und Ihnen, irgendwo, aber nicht.
Woraus schließen Sie, dass nicht Hw. Rauch unrecht hat und Conradi recht?
Weder der eine noch der andere hat seine Gründe dargelegt.
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#46   Stimme aus Wien   17:16:16 | Donnerstag, 9. November 2006
Pünktchen
Die SJM-Priester haben niemandem mit „Krankheit und Tod“ gedroht und Sie wissen das auch!
Eine aufrichtige Frage eines unbeteiligten Beobachters:
Pünktchen, sind sie aus der Diözese Fulda, aus der Umgebung von Schwarzbach, Eckweisbach, … ?
Wieso sind Sie so socher, dass Ihre Behauptung richtig ist?
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#4   Stimme aus Wien   16:42:31 | Donnerstag, 9. November 2006
Begründung?
Die „Kommunionmappen“ – in Wahrheit handelt es sich lediglich um eine – seien „durch eine stark Angst machende Theologie“ gekennzeichnet.
Begründung? Die hat Hw. Rauch vergessen.
Also stimmt das, was Hw. Rauch sagte nicht!
Wieso nicht? – Das hatte Herr Leopold Conradi vergessen zu sagen.
Rauch – Conradi 1:1
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#71   Stimme aus Wien   12:40:02 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Sulpicius
Danke für den Tip.
Die Sedis sind anscheinend doch nicht so dumm, wie sie sich manchmal präsentieren. :-D :-D :-D
Allerdings – der Meinung von jemandem zuzustimmen bedeutet nicht, man gehört zum selben Club. :-@
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#67   Stimme aus Wien   00:03:53 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Sulpicius:
Nun, im freimaurerischen Wien mag man das so sehen…
Lieber Sulpisius – öffnen Sie endlich die Augen – die Freimaurer in Wien würden sagen: mit der FSSPX haben wir etwas tolles in die Welt gesetzt.
Denken Sie mal nach – divide et impera – wem könnte dieser Spruch das Wasser auf die Mühle treiben?
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#64   Stimme aus Wien   23:46:13 | Samstag, 28. Oktober 2006
Krueg zwischen den Religionen
Hat jemand noch eine unbeantwortete Frage betreffend der Exkommunikation der von Léfèbvre geweihten Bischöfe?
Mit diesem Artikel dürften alle Fragen beantwortet sein.
Bis jetzt war vielleicht die Frage, ob die FSSPX eine Sekte ist oder nicht, unklar – nach der Wortmeldung dieses „Prälaten“ dürften alle Unklarheiten beseitig sein.
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#31   Stimme aus Wien   18:51:07 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Navon
@apex konnte bisher noch keine Argumente bringen – Sie müssen verstehen, da ist halt einer gezwungen, in tiefere Schublade zu greifen, sonst könnte er sich hier nicht zu Wort melden.
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#23   Stimme aus Wien   10:57:21 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Christian Hüller
Hier zeigen sich m. E. ganz klar die Grenzen unseres glorreichen Kirchenrechts auf! :)3 :(3
Könnte meine Rede sein!
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#21   Stimme aus Wien   10:17:37 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Gotthard
Ich muss mich der Feststellung von @Christian Hüller anschließen. Vom Standpunkt der kath. Kirchenrechts muss man sagen: Pech für den Mann. ‘Ist eben eine Dumpfbacke
Ihr Beispiel zeigt aber ganz genau die Grenzen der Regelung der kath. Kirche:
1. Die Ehe ist ein Sakramen, dennsie veranschlaulicht die Liebe Gottes zu den Menschen – auf welcher Weise eine so gescheiterte Ehe dies wiederspiegeln kann, ist mir schleierhaft.
2. Für die beiede Geschiedene ist eine neue Partnerschaft unmöglich – vom Sex nicht zu reden – hier ist die Verpflichtung zum Zölibat als eine Strafe zu verstehen, bei den Klerikern ist beruht diese Verpflichtung auf der Gnade Gottes, sie haben nämlich das Charisma, ehelos zu leben. Hier müsste man entweder sagen, jeder kann ehelos leben – dann wäre das Charisma weg – oder man behält das Charisma – dann müsste man aber eine zweite Ehe zulassen.
Übrigens: es könnte sein – ich schließe darauf aus der dummen Antwort des Mannes – dass in ihm eine Berufung zum Priestertum verloren ging, denn so eine dumme Antwort ohne „Rücksicht auf Verluste“ wird bei den Piusbrüdern als Aufrichtigkeit. Kirchentreue und Geradlicnigkeit sehr hoch geschätzt. :-D
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#42   Stimme aus Wien   23:35:01 | Samstag, 21. Oktober 2006
@Ketzerjäger: Graf von Galen:
Hoch lebe die Inquisition!!!!
:-D :-D :-D :-D
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#38   Stimme aus Wien   22:18:06 | Samstag, 21. Oktober 2006
@bonifatius
Wieso soll G. Davila die innerkirchlichen Probleme vor und nach dem VII und damit deren „Matadoren“ nicht gekannt haben?
Dies bestreite ich nicht – aber ein Philosoph, wenn er sich anmaßt einen Theologen wegen seiner Theologie zu kritisieren, dann hat er eindeutig die Grenzen seiner eigenen Wissenschaft überschritten.
Er mag auf Grund der persönlichen Frömmigkeit zu den von Ihnen genannten Schsüssen gekommen sein, die Richtigkeit dieser Schlüsse kann aber weder er noch Sie beurteilen – da weder er noch Sie ein Theologe sind.
Zur Kritik von Rahner: mir persönlich gefällt sein Ansatz nicht – ich beschäftige mich auch nicht allzu viel mit ihm – man kann ihm allerdings nicht absprechen, dass er – ich wiederhole – so wie die bekannten Theologen wie Th. v. Aquin, Augustinus usf. den Dreieinen den Menschen von heute näher bringen und verständlich machen wollte und sich nicht damit zufrieden stellen konnte, alte Lösungsmodelle aufzuwärmen, die heute eine ganz andere Bedeutung haben als in der Zeit ihrer Entstehung (z.B. Limbus) und somit den Dreienen eher verdecken als offenbaren würden. Das war und ist natürlich eine schwere und wichtigere Arbeit – wesentlich schwerer als das Wiederholen von alten Zitaten, was in den Reihen der Tradis als „Rechtgläubig“ angesehen wird, oder das Auswendiglernen und Zitieren des Korans (eine Ähnlichkeit zwischen Muslimen und den Tradis ist hier schwer zu bestreiten) – aber eben unbedingt notwendig, wenn die Kirche Lehrerin der Menschheit bleiben will
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#6   Stimme aus Wien   19:33:35 | Samstag, 21. Oktober 2006
Christian Hüller
m. E. ist in diesem Zusammenhang zu viel Entscheidungsvollmacht beim Papst konzentriert, was man vielleicht einmal überdenken müsste…
Liebe Grüße von Pater Lingen und den restlichen Sedivakant-lern … :-D :-D
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#3   Stimme aus Wien   18:58:16 | Samstag, 21. Oktober 2006
Trennung ist möglich – aber keine erneute Heirat
Es wundert mich, wieso in der Zusammenstellung kein Wort vom Privilegium Paulinum und Petrinum steht, wo eine gültig geschlossene Ehe aufgelöst wird.
Gehören sie nicht zur Lehre der Kirche?
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#35   Stimme aus Wien   16:20:54 | Samstag, 21. Oktober 2006
@bonifatius
Das philosophische Werk von Nicolás Gómez, so wie Sie Ihn zitieren, ist für eine Theologie ohne Bedeutung – er kann sich in seinen Werken auf seine Zeitgenossen beziehen – K. Rahner, H. U. v. Balthasar betriffen seine Erkenntnisse jedoch nicht.
Jeder Gedanke ist zeitlich, kulturell, soziall und persönlich bedingt – dies würde auch Ihr oben genannter Philosoph bestätigen – alle, die seine Feststellungen in Lateinamerika, in Westeuropa unkritisch als bare Münze zu nehmen, wird der „Plappermaul“ aus viena als unphilosophisch benennen und diese dazu auffordern, sich etwas mühe zu machen, die Hintergünde der Arbeit der von ihnen kritisierten Theologen zu erforschen.
Wenn Sie dazu entweder keine Zeit oder keine Möglichkeit haben, dann mein Vorschlag: :-# bis auf weiteres.
Redaktion benachrichtigen Doch kein Zungenkuß
#137   Stimme aus Wien   15:18:18 | Samstag, 21. Oktober 2006
Justus
Es wird nicht wahrer, wenn sie Ihren Beitrag öffters wiederholen!! !:) !:) !:)
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#33   Stimme aus Wien   15:15:43 | Samstag, 21. Oktober 2006
@bonifatius
Sie haben Recht: die von Ihnen angeführten Aphorismen können nicht von einem Theologen stammen – höchstens von eine Philosophen, der Schwierigkeiten mit der kath. theol. Hermeneutik hat.
Sie hingegen sind nicht einmal ein Philosophe.
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#7   Stimme aus Wien   13:28:47 | Samstag, 21. Oktober 2006
@santa rita
Ein kleiner Beitrag zur Wissenschaftlichkeit der „Omtelligent Design-er“: hier www.arte.tv/…622,CmC=1321274.html
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#29   Stimme aus Wien   12:39:50 | Samstag, 21. Oktober 2006
@bonifatius
Theologen Küng und Rahner ergehen, die überzeugt waren, Gott, den Dreieinen durch ein Sieb schütten zu können.
Lieber bonifatius, sie wollten Gott den Dreieinen nicht durch ein Sieb schütteln sondern sie versuchten Ihn Menschen, wie Sie und Ich, näher zu bringen und verständlich zu machen. Ebenso wie Thomas von Aquin, Augustinus, Bonifatius, usw. Was die für die Menschen damals geschafft haben – die unter anderen zeitlichen, kulturellen und sozialen Umständen lebten – schafften die von Ihnen genannten Theologen heute.
Redaktion benachrichtigen Europaparlamentarier gegen Evolutionstheorie
#3   Stimme aus Wien   12:03:57 | Samstag, 21. Oktober 2006
Evolutionstheorie
Man muss einfach zugeben, die ET ist bisher die plausibilste Erklärung für die Entwicklung des Lebens auf der Erde.
So wie jede Theorie hat auch sie ihre Grenzen.
Um auf die Grenzen aufmerksamm zu machen ist die Aufgabe der Wissenschaftler – nicht der Theologen. Die Grenzen einer Theorie sind unabhängig vom Glauben.
Auch ein Theologe muss sich in dieser Angelegenheit innerhalb der Wissenschaftstheorie bewegen.
Würde er aber dies verlassen – so wie die Kreationisten und die Intelligent Design-er, die ganz einfach ein antikes Tekst hernehmen, um z.B. das Alter der Welt zu bestimmen, oder Gott als Designer in eine wissenschaftliche Diskussion hineinschmugeln wollen – wäre das verwerflich.
Eine bloße Kritik wäre aber zu wenig – zur Zeit kann aber niemand eine bessere Theorie herzeigen, die weitere Grenze hätte.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Aufsteiger?
#13   Stimme aus Wien   17:56:53 | Freitag, 20. Oktober 2006
Schüttel
Aber warum hat der Papst Ratzinger über vier Stunden mit dem Häretiker Hans Küng in Castel Gandolfo zusammengesessen und zusammengegessen?
Die Antwort ist einfach: einige Tage davor war er 20 Minuten mit dem schismatischen Bischof Fellay zusammen.
Irgendwie muss man die Wertigkeit einzelner Besucher manifestieren. :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Doch kein Zungenkuß
#55   Stimme aus Wien   22:04:13 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Florian; Dr. Alexander Pytlik
@Floian:
Haben Sie am Altar noch nie einen Friedensgruß mit einem Ihrer Mitbrüder ausgetauscht?
Haben Sie noch nie einen Friedensgruß am Altar gesehen??? Mondestens die Hände eines der Beteiligten liegt an den Schultern des anderen – im Bild sind die Hände unten!!!
@ Dr. Pytlik:
Sie haben recht mit der Feststellung: ST. PÖLTEN IST WELTKIRCHLICH EXEMPLARISCH
Jedoch: die Fragen und Vorwürfen auf dieser Seite sind altbekannt – es gibt nichts neues. Ich würde an Ihrer Stelle und mit Ihren Kenntnissen eine Seite einrichten (homepage im Fachjargon – so wie mich meine Tochter lehrte) und jeden der mit diesem Thema Probleme oder Fragen hat auf diese Seite verweisen.
So würden Sie sich viel Zeit ersparen und – für die ganze Welt ein durchsichtiges Kompendium der Ereignisse schaffen.
Redaktion benachrichtigen Ein Kirchenverleumder als islamischer Prophet?
#35   Stimme aus Wien   21:34:58 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Adrian Leverkuehn:
Wenn Sie nur aus Büchern schreiben, so schlage ich Ihnen vor „Hitlers Religion“ von Michael Hesemann zu lesen und auch aus diesem Buch zu schreiben. Das heißt nicht, dass ich die Arbeiten von Hans Küng nicht schätzen würde, aber er ist kein Historiker.
Mal im Ernst: es mag ja richtig sein, was Sie schreiben, die Frage ist bloß ob die Gründe hierfür in der Religion zu finden sind. Wäre es so hätte es keinen Faschismus in Italien, Spanien oder Chile geben dürfen. Alles kath. Länder.
Ihre Vergleich ist falsch: es gibt einen Unterschied von Nationalsozialismus und Faschismus – wenigstens was die Judenfrage betrifft. Egal welsches Buch Sie aufschlagen würden – das kann niemand bestreiten.
Redaktion benachrichtigen Doch kein Zungenkuß
#48   Stimme aus Wien   21:16:25 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Dr. Alexander Pytlik:
Sehr geehrter Herr Dr.
Sie verschwenden Ihre Zeit!
Für die, die mit der Visitation in St. Pölten Probleme heben, bringen Ihre Beiträge überhaupt nichts.
Für die aber, die damit keine Probleme haben, ist dieses Artikel ein neurlicher Versuch von Küchl – Rothe & Co die Visitation irgendwie rückgänglich zu machen.
Keiner aus dieser Gruppe nimmt sie ernst.
Man sollte durch Beiträge bei den Erstgenannten nicht den Eindruck erwecken, man würde sich für ihr Anliegen interessieren. Das wäre gegen die christliche Nächstenliebe und das Gebot „du sollst nicht lügen“.
Sie kommen halt mit der Situation nicht zu recht – aber eine Hilfe kann Ihnen außer dem Geistlichen im Beichtstuhl oder dem Psychiater niemand bieten. Auch kein kreuz.net Artikel.
Redaktion benachrichtigen Eine einheitliche Regelung
#9   Stimme aus Wien   15:34:30 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Maledica
90% Nicht praktizierende Katholiken im Bistum Mainz sprechen schweigend
…und gehen natürlich in die Messe der Tradis :-D :-D :-D
selten so gelacht…
Redaktion benachrichtigen Der schützende Blick vom Haus des Vaters + …
#27   Stimme aus Wien   15:13:02 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Malachias
Also: der Klassifizierung Ihrer Aussagen von @Potestant als rabiater Dauerregen aus Kot und Erbrochenem haben Sie hiermit eine kaum überbietbare Grundlage geschaffen.
Alle Auchtung
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#16   Stimme aus Wien   21:46:19 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Heggi:
Dass es Probleme mit dem Priesternachwuchs gibt, steht außer Diskusion. Bin aber der Meinung, dass die Zahlen der Weihen in den Diözesanseminaren nicht alles über den Priesternachwuchs einer Diözese aussagen.
Bekanntlich gibt es auch einige Ordenpriester, die vor dem Eintritt in den Orden auf dem Gebiet einer Diözese wohnten.Sie müssen natürlich nicht in der Heimatdiözese geweiht und eingesetzt werden, aber sie gehören ebenso zum Priesternachwuchs der jeweiligen Diözese.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#14   Stimme aus Wien   21:15:29 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Heggi
„Ich werde euch den Tröster senden, und er wird euch in alle Wahrheit einführen…“
Nun, auf diesen Tröster berufen sich auch die Modernisten nach dem 2. Vat – sie sehen dieses Konzil als Werk dieses Trösters.
Aber wie Sie sehen, es gibt doch Gruppen, die doch nicht so viel Vertrauen in die Worte Christi haben und der Meinung sind, der Hl. Geist darf nur so wirken, wie sie sich das vorstellen.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#11   Stimme aus Wien   20:53:16 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Heggi:
So eine Stellungnahme war zu erwarten.
Ich frage Sie: an welche von Ihnen angeführten Ausreden darf sich eine „modernistische“ Diözese nicht berufen? Oder treffen sie alle auch bei den Modernisten zu?
Wieso dann die ständige Schwarzmalerei betreffend Priesternachwuchs bei den ungläubigen oder lachsen Modernisten?
@Laikos: eine Empfehlung – bevor Sie etwas schreiben, versuchen Sie sich zu informieren.
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#6   Stimme aus Wien   19:28:09 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Gotthard
:-D Ein echter Hammer!!!!
Gotthard, wocher habe Sie diese Angaben.
Wenn sie stimmen, dürfte betreffend der „echten Erneuerung der Kirche“ von Seiten der „rechtgläubigen“ Tradis alles klar sein.
:-D :-D
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#4   Stimme aus Wien   19:07:48 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Häresie
Ich habe keine Ahnung, wieso im Artikel und im Beschwerdebrief Auszüge aus der Diplomarbeit des Betreffenden präsentiert wurden.
Wollte der Herr auf sich aufmerksamm und eine Werbung für sich machen? Oder: Wollte er auf irgend welche Häresien hinweisen?
Weder das eine noch das andere ist ihm gelungen:
– solche Arbeiten sind ein alter Hut – keiner interessiert sich wirklich dafür – die Werbung war also nutzlos.
– eine Häresie bei den Fragestellungen ist nicht zu finden. Fragen kann bekanntlich nicht häretisch sein. Außer der Feststellung: nach dem Eheverständnis der lat. Kirche sei die Ehe ontologisch unauflösbar.
Diese Feststellung ist nicht häretisch, sondern nur einfach dumm und fußt nicht im Irrgaluben sondern in fahlender Kenntnis der Dinge. Ontologisch unauflösbar ist die Ehe nach dem Verständnis der Orthodoxen Kirchen, nicht aber nach dem katholischen Eheverständnis.
Diese Feststellung reicht aber trotzdem nicht zur Häresie.
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#18   Stimme aus Wien   17:42:56 | Montag, 16. Oktober 2006
@Guiseppe und @Athanasius
@Guiseppe: Wer sind denn bei Ihnen „die Tradis“? bitte lesen Sie die Wortmeldungen in diesem Forum betreffend des V2 Konzils – dann wissen Sie wen ich unter „Tradis“ meine. Dass V2 ein unglücklicher Ausdruck ist, dessen bin ich mir auch bewusst – mit der Zeit übernahm ich aber die Ausdrucksweise der Forum-Beteiligten damit alle wissen was gemeint ist.
Zur Gleichwertigkeit des Konzils:
@Athanasius und zum Teil @ Guiseppe:
Das 2. Vat. Konzil erhebt, ebenso wie alle andere Konzilen der Kirche den Anspruch, in einzelnen Punkten der Lehre und Leben der Kirche in eine Richtung zu zeigen – sei es durch dogmatische Definitionen im Fall eines Irrgalubens, sei es durch allgemeine Richtungsangabe, wie beim 2. Vat. der Fall war. Da die von 2. Vatikanum angegebene Richtung wurde durch die überwiegende Mehrheit der Konzilsväter als Richtig angenommen wurde, muss es als solche anerkannt werden – wenn man zur Kath. Kirche gehören will. Das es vielleicht nach 40 Jahren einiges mehr Klarheit bedarf als vor 40 Jahren, ist keine Frage. Ändert aber nichts an der Grundrichtung.
Über dogmatische oder nichtdogmatische Erklärungen und deren Verbiondlichkeiten zu streiten ist ganz einfach lächrlich. Die Richtung ist jedem Klar – will man zur Röm. Kakth. Kirche gehören (manche nennen diese Kirche V2-Sekte) dann nimmt man diese Richtung an – will man nicht – dann gibt es keine Grundlage zur Diskussion.
Redaktion benachrichtigen Zwischen den Fronten
#15   Stimme aus Wien   15:45:41 | Montag, 16. Oktober 2006
laikos
Auf den Papst müssen auch die gefallenne Katholiken höhren!
Ihre Feststellung ist falsch. Auf den Papst hören die, von Ihnen definierten „gefallenen“ Katholiken, immer – die Piusbrüder nur dann, wenn es ihnen in den Kramm passt.
Eine konstruktive Kritik am V2 ist jederzeit willkommen – die Tradis können das aber nicht. Solange das V2 in ihrer kleinen Welt nicht gleichwertig mit den anderen Konzilen angesehen wird, ist einer konstruktiven Auseinanderstzung jede Grundlage entzogen.
Theoretisch könnte man alle Konzilen der Mutter Kirche kritisieren – angefangen vom Apostelkonzil bis zum 2. Vat. Das wäre aber „zu modernistisch“, denn man könnte auch das Tridentinum in frage stellen – die Hl. Kuh der Tradis.
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#20   Stimme aus Wien   10:12:33 | Sonntag, 15. Oktober 2006
möchtegern-kathole:
Wir reden anscheinend aneinander vorbei.
Meine Kritik beim vergleich des @AthanasiusII war, dass man aus zwei verschiedenen „Notständen“ die gleiche Konsequenz zog, nämlich: die Weihen in den Ostblockstaaten waren ohne Mandat des Hl. Stuhles waren aber auf Grund des Notstands gültig und erlaubt – ergo: sind die Weihen der Piusbrüder ebenso gültig und erlaubt.
Sie werden zugeben müssen, dass das so nicht stimmen kann.
Ich bechaupte nicht, dass diese Gleichung die persönliche Meinung des @Athanasius wiederspiegelt. Es könnte sein, dass er nur eine gängige Gleichung wiedergibt, die in einigen Kreisen im Forum kursieren.
Die Gleichung selbst ist aber Fehlerhaft.
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#16   Stimme aus Wien   21:39:41 | Samstag, 14. Oktober 2006
Notstand
@möchtegern-kathole: AthanasiusII hat nicht (!) die ‘Notstände’ an sich verglichen,
Zitat Athanasius II: Nur ist der Casus Lefebvre natürlich sehr umstritten und schwieriger (auch für den Apostolischen Rota), da eine moralische Überzeugung einer Notsituation vorliegt, da man etwa in kommunistischen Ländern auch ohne Normen des Hl. Stuhles Bischöfe ohne Mandat weihte, wie in Rußland.
Alles klar??
@golfi: Durch die Einführung der neuen Messe ist für viele die Gefahr diesen „ Tode“ zu erleben, größer geworden. Haben Sie da mal darüber nachgedacht.
Mein Lieber!
Am gedeckten Tisch zu sitzen und über den Tod zu sprechen ist einfach lächrlich. Haben Sie vieleicht mal darüber nachgedacht. In die Situation der Kirche in der ehemaligen UdSSR oder Tschechoslowakei können Sie sich nicht einmal im Traum versetzen. Erst wenn das Ihnen gelingen würde, dann könnten wir über die Wertigkeit eines geistigen oder körperlichen Todes unterhalten.
Bis dorthin schlage ich Ihnen vor: :-#
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#9   Stimme aus Wien   16:32:01 | Samstag, 14. Oktober 2006
Athanasius II
Es ist einfach lächerlich den s.g. „Notstand“ des E.B. Lefebvre mit dem Notstand der Kirche in den ehemaligen Ostblockstaaten zu vergleichen. Dort handelte sich um Leben und Tod beim Kontakt mir Vatikan – beim Lefebvre einfach nur um eine Sturheit eines alten Herrn.
Es wird den „Modernisten“ immer wieder Rechtspositivismus vorgeworfen. Meine Frage in dieser Angelegenheit ist: wer ist rechtspositivistisch: die Bischöfe in den Ex-Ostblockstaaten, die unter Lebensgefahr Priester und Bischöfe weihten, damit die Sache Christi wetergeführt wird, oder die Brüder der PSSPX die sich im vollgefressenen Westen auf diese Bischöfe berufen, ohne einer Lebensgefahr und ähnlich ausgesetzt zu werden und Bischöfe weihen lassen nur um ihre eigene Sache durchzusetzen?
Redaktion benachrichtigen Viel hängt von der Entschlossenheit des Papstes ab
#2   Stimme aus Wien   11:11:57 | Samstag, 14. Oktober 2006
zur Entschlossenheit
Wenn der Heilige Vater sage: „So ist es, ich spreche als euer Papst“
War das nicht der Fall anläßlich der Liturgiereform?
Und was ist passiert?
– Ein sturer Erzbischof war der Meinung, er kann es besser als der Papst.
Jetzt auf einmal wünscht man sich wieder diese Vorgehensweise. :-]
Wenn das keine Politik ist!!! :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Ein theologischer Tornado
#7   Stimme aus Wien   18:48:16 | Samstag, 7. Oktober 2006
Taufscheinkatholik
Man weiß seit vielen Jahrhunderten, dass ungetaufte Kinder in den Limbus kommen.
„Man weiß“ – wer weiß das?
Limbus war und ist eine Hypothese, die notwendig wurde, damit verschiedene Lehrsätze der Kirche, wie z.B.: „extra ecclesiam nulla salus“ und die Lehre vom „Barmherzigen Gott“, unter einen Hut gebracht werden konnten.
Limbus ist weder Bestandteil der Offenbarung noch der dogmatischen Lehre der Kirche.
Was für Gründe hat man für die Anzweiflung?
Gar keine, man hat sich nur mit der Tatsache versöhnt, dass sich nicht der Liebe Gott an die dogmatische Lehre der Kirche halten muss, sondern umgekehrt – die dogmatische Lehre muss sich an den Lieben Gott orientieren.
Redaktion benachrichtigen Ein Generalangriff der Kirchenfeinde?
#79   Stimme aus Wien   16:58:09 | Samstag, 7. Oktober 2006
@turk
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung …
Redaktion benachrichtigen Ein Generalangriff der Kirchenfeinde?
#31   Stimme aus Wien   19:50:05 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Justus
:-D Außerdem: Wieviele renommierte Professoren will Herr Turk denn noch für plemplem erklären, nur weil sie die Wahrheit sagen bzw. schreiben? Turk hat sich offenbar völlig verrannt!
Einige Daten zum „renommierten Professor“ ( :-D :-D )DDr. Prantner:
hier: www.hagalil.com/…2004/06/prantner.htm
hier: www.doew.at/frames.php?/projekte/rech…
und hier www.juden.at/…2004/11/prantner.htm
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#47   Stimme aus Wien   16:56:51 | Donnerstag, 28. September 2006
Asphyx
Ich komme aus dem Staunen nicht heraus: seit 13:22 steht die Behauptung:das NT ist in den 400 Jahren seit der Geburt Jesu entstanden ist (die Offenbarung des Johannes sogar noch später)! und keiner rührt sich.
Lieber @Asphyx – welche Literatur benützen Sie? Also, außer Dan Brown im Sakrileg, behauptet das heute niemand.
An @alle die der Meinung sind, das AT hat keine Friedensvision. Hier eine kleine Nachhilfe Gewalt und Frieden im Alten Testament www.autobahnkirche.de/…/gewalt/lohfink.html
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#50   Stimme aus Wien   18:12:47 | Mittwoch, 27. September 2006
doublemax:
Die Brücke:
Der den Grund seiner Existenz in sich trägt und den wir Gott nennen, dieser hat das Universum erschaffen und ist Mensch geworden.
Also: für mein Geschmack ist sie wirklich enfach – sogar zu einfach. Diese oben beschriebene Behauptung ist Ihrer Meinung nach die logische Kosequenz der Kontingenz des Universums?
Wieso hatte sich der „der den Grund seiner Existenz in sich trägt“ nicht lieber Mohammed geoffenbart, statt Mensch zu werden? Oder wocher wissen Sie dass er nicht Zeus, Jupiter oder Venus war?
Kann man aus der Kontingenz des Universums nur auf Jahwe schließen?
Eine Brücke muss halt tragbar sein!
Redaktion benachrichtigen Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#41   Stimme aus Wien   16:47:53 | Mittwoch, 27. September 2006
doublemax
Unter der Annahme dieser Axiome kann sehr wohl bewiesen, daß das Universum kontingent ist.
Also: eine apodiktische Wahrheit ist das nicht.
Und dieses Ding, das den Grund seiner Existenz in sich selbst trägt (notwendig ist, d.h. nicht nicht existieren kann) nennen wir Gott.
Ich bin gespannt, wie werden Sie die Brücke von diesem „Gott“ zu Gott Jesu Christi schlagen.
Redaktion benachrichtigen Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#5   Stimme aus Wien   11:59:56 | Mittwoch, 27. September 2006
@lanorganist
was ist das für ein albernes Geschreibsel? Haben wir Grimm’s Märchenstunde?
Nein, sondern Wahlen in Österreich! :-D
Den braven Katholiken auf dieser Seiten muss doch jemand sagen, wer ihre Interessen vertritt und wer gegen ihre Feinde kämpft. :-D :-D :-D
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#22   Stimme aus Wien   18:31:00 | Dienstag, 26. September 2006
@Asphyx
hier eine kleine Literaturangabe:
hier www.lostlegends.de/a108.htm
Am Ende gibt es auch eine Liste für weiterführende Literatur-
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#188   Stimme aus Wien   13:03:19 | Samstag, 23. September 2006
Malachias
Bitte – für Ihre Deutung gibt es eine bestimmte Adresse: www.weltverschwörung.de
Bitte – dort ist man ganz gespannt auf Ihre Deutung.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#85   Stimme aus Wien   20:29:18 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Ich habe an der Universität Bonn Kirchengeschichte studiert.
ts.ts.ts.ts…
und man sagt die Geschichte sei Mutter der Weisheit…
ts.ts.ts.ts :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#82   Stimme aus Wien   18:25:12 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig:
Lieber König:
Lernen Sie mal Kirchengeschichte!!!!
Sie können auch Ihren Kater mitnehmen! ;-)
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#74   Stimme aus Wien   14:25:32 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Lieber König aller Schnabeltiere!
Was habe Sie nicht verstanden?
Dass die Kreuzritter in Namen Gottes getötet haben?
oder: dass im Zuge des 30 Jährigen Krieges die Söldner im Namen des Gottes der jeweiligen Konfession getötet haben?
oder: dass während der Inquisition letztendlich die Urteile in Namen Gottes gefällt wurden?
Heute können wir das alles verurteilen – aber damals waren alle diese Vorgangsweisen konform mit der Lehre der Kirche. ;-)
Redaktion benachrichtigen Islamkritik zurückgenommen + …
#17   Stimme aus Wien   13:56:13 | Freitag, 15. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni
lieber Herr Dr.:
Ich, und alle Anderen die sich mit dem Thema ernsthaft außeinande gesetzt haben, würden Ihnen sagen: halt’s Maul!
Das Christentum nimmt die Herausforderung war und es sie verteäufelt sie nicht. (die Herausforderung)
Sie können sich ruhig in Ihre Kuschelecke zurückziehen – stört keinen – aber, bitte, halten Sie ihr Maul.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#69   Stimme aus Wien   13:39:39 | Freitag, 15. September 2006
Benedikt78
Ihr link funktioniert nicht: hier ein Versuch für die, die kath.net nicht verabscheuen: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider’ www.kath.net/detail.php?id=14655
Redaktion benachrichtigen Islamkritik zurückgenommen + …
#13   Stimme aus Wien   13:12:52 | Freitag, 15. September 2006
Dr. Otterbeck
Lieber Herr Dr.
Seltsam, aber wahr – ich muss Ihrem Résumée voll und ganz zustimmen.
L.G. aus Wien :(3 :(3
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#66   Stimme aus Wien   13:06:05 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
Haben Sie richtig gelesen? NOCHMAL: Christen die gemordet haben im Namen Jesu, konnten und können sich nicht auf den christlichen Glauben berufen!
Jawohl: heute. Lesen Sie bitte nach, welcher Meineung z.B. der Hl. Bernhard von Clairvaux war. ;-)
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#58   Stimme aus Wien   12:22:41 | Freitag, 15. September 2006
Schnabeltierkönig
So einfach ist das aber nicht!
Haben die Kreuzritter nicht im Namen Gottes gekämpft und getötet?
Daraus zu schließen: der christliche Glaube (sei) vernünftig und der Islam unvernünftig – ist nicht Aufrichtig.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#54   Stimme aus Wien   11:53:57 | Freitag, 15. September 2006
Benedikt78
Alles geraubt und geklaut!
Mag stimmen – kann ich nicht sagen.
Allerdings wir haben sie von den Arabern bekommen. ;-)
Redaktion benachrichtigen Kasseler Messerstecherei: „kein religiöser Hintergrund“
#3   Stimme aus Wien   11:14:22 | Freitag, 15. September 2006
virOblationis
Zufälle
Und die Mörderin von Prior Roger war Orthodox.
„Sie (sc. die Untat) sei in keiner Weise ‘politisch motiviert’ und besitze keinen religiösen Hintergrund.“
Diese Zufälle :-] :-D o^/
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#52   Stimme aus Wien   10:39:31 | Freitag, 15. September 2006
@santa rita
Bis zu:
Heute bietet sich eine gemeinsame Frontstellung gegen Atheismus, Materialismus, Darwinismus, Homodiktatur, Pornounkultur, Zerstörung der Familie und die Vertreibung Gottes aus allen Lebensbereichen an.
stimme ich Ihnen ganz zu.
Jedoch in dieser gemeinsamen Frontschtellung übernehmen wir Christen sehr oft eine unvernünftige Haltung, die der christlichen Gottesvorstellung nicht entspricht.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#50   Stimme aus Wien   10:23:11 | Freitag, 15. September 2006
@Guldin; @Adamah
Meine Herren oder Damen!
Die Vorlesung des Hl. Vaters bezog sich nicht auf die geschichtliche oder gegenwärtige Verbrechen der Religionen.
Im Namen welcher Religion hat man mehr gemordet? – ich glaube auf diese Frage werden wir keine fundierte Antwort finden. Ich neige zum Christentum, als Sieger, denn das Christentum ist immerhin etwa 600 Jahre älter. Es könnte aber ohne weiters stimmen, dass der Islam, durch intensive Bemühung um die Anzahl der Todesopfer in Namen der Religion, dem Christentum gleichgestellt ist oder es sogar Überflügelt.
Die Vorlesung hatte die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft zum Thema. Daraus folgt auch die Betrachtung der unterschiedlichen Gottesvorstellungen des Islams und des Christentums. Etwas unvernünftges ist mit der christlicher Gottesvorstellung nicht vereinbar – mit der Islamischen aber doch. Das kann niemand bestreiten, weder ein Christ oder ein Muslim, noch ein Atheist oder Agnostiker.
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#4   Stimme aus Wien   09:48:46 | Freitag, 15. September 2006
zurückgenommen?
Eine irreführende Überschrift:
sollte eher heißen: richtiggestellt
Es wurden weder die Verurteilung des Djihad nocht die Unvereinbarkeit von Unvernunft und Gott zurückgezogen.
Es wurde nur darauf hingewiesen, dass der Hl. Vater damit nicht die Absicht hatte, die Muslime zu verletzen oder dem Dialog einen Absage mit ihnen zu erteilen.
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#23   Stimme aus Wien   20:34:20 | Mittwoch, 13. September 2006
Josefus
Natürlich müsste es auch im Französischen heißen: Tu es Petrus.
Nein lieber Josefus: im Französischen würde man schreiben: tu es (la)pierre. Da die Assoziation zwischen la pierre (Stein oder Felsen) und Pierre (Peter) näher ist als Petrus (Fels) und Peter (Meier o.ä.).
Meine Wortmeldung war aber nicht bös’ gemeint. Die Pointe lag eher auf dem „was“.
Nichts für Ungut :(3
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#74   Stimme aus Wien   20:15:23 | Mittwoch, 13. September 2006
Agnostiker
Trotz Namen – tolle Wortmeldung :(3
L.G. aus Wien
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#70   Stimme aus Wien   17:03:02 | Mittwoch, 13. September 2006
Maledica
Ich finde es unverantwortlich von den Baumschulen in Österreich, dass sie ihre Zöglinge nicht mit dem Hinweis in die Welt geschickt haben, dass es auch andere Schulen gibt, die vielleicht etwas mehr gelehrt haben – wie z.B. die Baumschulen in Deutschland.
Bei der öster. Bildungsministerin besteht ein großer Nachholbedarf.
Jetzt zur Sache:
Mit Christus wurde der Alte Bund erfüllt, welcher nunmehr keinen Bestand mehr hat.
Es gilt, was Christus verkündet: Die Liebe.
Wo haben Sie das gelernt? Oder kamen Sie von sich aus auf diese Idee. Was Glauben Sie, wieso wurde in der christlichen Bibel das Alte Testament dem Neuen hinzugefügt? Weil die Christen Angst hatten, dass das AT länger ist als das NT? :-D :-D :-D
Übrigens beschreibt das AT oft Gewalt, ohne zu dieser aufzurufen Also jetzt ist es fix: Sie haben die Bibel nicht gelesen. Keine Bange: hier eine kleine Nachhilfe:Gewalt in der Bibel de.wikipedia.org/…/Gewalt_in_der_Bibel
Übrigens: ich schließe mich der Meinung @sozialkatholisch an: ich denke auch das man den einen Fall jetzt nicht überbewerten sollte,
und auch:
In allen Gruppen gibt es zudem strengere und auch liberalere Leute.
Würde man alle über den selben kamm scheren würde der Wirklichkeit nicht gerecht.
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#61   Stimme aus Wien   15:18:13 | Mittwoch, 13. September 2006
Maledica
Bibel=Neues Testament?
ts.ts.ts.ts :-D :-D :-D
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#58   Stimme aus Wien   15:01:55 | Mittwoch, 13. September 2006
Maledica
Ich muß den Islam aber am Koran fest machen, da dieser die Grundlage für diese Ideologie ist.
Dieser ist voll von Aufrufen zu Gewalt und Terror.
Jetzt mal ehrlich: die Bibel ist frei von Gewalt?
Oder Sie kamen noch nicht dazu, die Bibel zu lesen?
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#56   Stimme aus Wien   14:51:54 | Mittwoch, 13. September 2006
Maledica
Kompliment an die deutsche Baumschulen – Sie dürften sie allerdings in Österreich absolviert haben.
Es gibt zwischen dem Natinal-Sozialismusund dem Islam einen Unterschied. Der National-Sozialismus ist eine Ideologie – der Islam eine Glaubensgemeinschaft.
Die Gleichung: Islam=Ideologie
kann nur in einer österreichischen Baumschule zur Welt komme – da die deutschen auf Maturniveau sind. :-D
Einer Glaubengemeinschaft das Recht auf Existenz abzusprechen – damit wird das Christentum Schwierigkeiten haben. Ich erlaube mir an dieser Stelle Sie wörtliche zu zitieren: dies wäre normalerweise nicht nötig zu schreiben, da es für einen Christen selbstverständlich ist, doch da der geistige Analphabetismus hier groß zu sein scheint, sei diese Tatsache deshalb extra erwähnt!
Ich hasse den Islam, doch ich bemühe mich, den einzelnen Muselman zu lieben!
Also, Ihrer Meinung nach gehört der Glaube nicht wesentlich zum Menschen. Ich möchte gerne sehen, wie sie jemanden lieben können, ohne es zu akzeptieren dass er eben ein Muslim ist.
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#48   Stimme aus Wien   13:29:30 | Mittwoch, 13. September 2006
Maledica
Danke – sehr lieb diese Wiederholung.
Also:
Die Tat an Roger Schutz ist NICHTdurch das Christentum zu rechtfertigen
Und danach:
Die Ideologie des Islam gehört ausgemerzt.
Sie meinen Wahrscheinlich, auch mit Feuer und Schwert, wenn notwendig, denn die Muslime werden sich nicht so leicht von ihrem Glauben trennen.
Diese Tat wäre durch das Christentum zu rechtfertigen
Also: ich weiß es nicht, wie diese Weisheit außerhalb Österreichs gesehen wird – aber in Österreich klingt sie Wahnsinnig witzig. Und ich bin überzeugt, das liegt nicht an der Luft. :-D :-D :-D
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#46   Stimme aus Wien   13:05:12 | Mittwoch, 13. September 2006
Islam-Islamismus
Luminita Zamfira Solcan, die Mörderin von Prior Roger Schütz ist eine Rumänin, also sie ist höchstwahrscheinlich Orthodox. Also:
1. Die Orthodoxie ist tolerant – nur die Orthodoxen nicht
2. Die Orthodoxie ist dialogbereit – nur die Orthodoxen nicht
3. Die Orthodoxie bekennt sich zu seiner Geschichte – nur die Orthodoxen nicht
4. Die Orthodoxie kennt Religionsfreiheit – nur die Orthodoxen nicht
5. Die Orthodoxieist friedliebend – nur die Orthodoxen nicht
6. Die Orthodoxie verurteilt Gewalt – nur die Orthodoxen nicht
Meine Damen und Herren – wo liegt wohl das Problem? ?:)
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#14   Stimme aus Wien   12:47:53 | Mittwoch, 13. September 2006
Josefus
Tu est Petrus
Zumindest ist es doch so auf Französisch richtig
Wo oder was haben Sie Französisch gelernt? ?:)
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#23   Stimme aus Wien   15:08:57 | Samstag, 9. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni
Was macht den Unterschied zwischen: voller Gemeinschaft mit der Konzilskirche und katholisch aus?
Die Konzilskirche ist Ihrer Meinung nach nicht katholisch?
Wahrscheinlich würden Sie mit ja antworten und diese Auffassung ist auch das Problem der Pius-Burschen.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft
#21   Stimme aus Wien   14:57:26 | Samstag, 9. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni:
Nun, ich erlaube mir kreuz.net zu zitieren:
„Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“
und danach:
Das Problem sei lediglich, daß eine vollkommenenere Gemeinschaft fehle.
Also, die Brüder sind nicht in der vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche. – so weit die Worte des „unfehlbaren“ Kardinals.
Ich akzeptiere es, das „Schisma=nicht in der Gemeinschaft der Kath.Kirche“ sich vom Begriff: nicht in voller Gemeinschaft der Kirche unterscheidet (sprich: für den zweiten Fall gibt es noch keinen Ausdruck).
Jedoch, aus dem Aussage des Kardinals: „Nicht-Schisma= volle Gemeinschaft mit der Kirche“ zu schließen ist Dummheit.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft
#18   Stimme aus Wien   13:15:39 | Samstag, 9. September 2006
Athanasius:
Verzeihung: ich habe Ihr Beitrag übersehen: natürlich – sie wären weder exkommuniziert noch suspendiert wenn sie nicht in Katholiken wären – aber eine Exkommunikation bedeutet: der Betreffende befindet siche nicht mehr in der Gemeinschaft der Kirche. Eine Suspendierung bedeutet: die Amtshandlung des Betreffenden ist unerlaubt und wirkungslos.
Z.B.:
Beichte bei einem FSSPX Priester ist, außer in Lebensgefahr, wirkungslos – d.h.: Kommunionsempfang nach dieser Beichte ist ein Sakrileg – da die SÜnden nicht vergeben wurden (auf Grund der fehlenden Jurisdiktion des Geistlichen).
Soweit die kirchliche Gesetzgebung. Alles klar?
Man machts es trotzdem! Sprich: was jukt uns das Kirchenrecht. Auch eine mögliche Einstellung. Die Frage ist, ob sich um eine katholische oder andere Einstellung handelt?
Redaktion benachrichtigen Eine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft
#16   Stimme aus Wien   12:29:37 | Samstag, 9. September 2006
QUIS UT DEUS
Wollen Sie sagen, die Bischöfe sind nicht exkommuniziert und die Priester nicht suspendiert? :-D :-D :-D
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#61   Stimme aus Wien   12:09:12 | Samstag, 9. September 2006
DDL – Zölibat
Nun, mit dem Vergleich des Umstiegs von Zigarren auf Light-Zigaretten haben Sie recht.
Es ändert aber nichts daran, dass die Kompensierung von Bedürfnissen und Drängen auch zum „Nichtraucher“ führen können:
es ist in unserer Gesellschaft allgemein bekannt und gefordert, sein agressives Potenzial nicht auszuleben, sonder sie durch Sport, Kunst etc. zu kanalisieren. D.h.: wenn mich der Chef ärgert soll ich mein agressives Potenzial nicht auf meinem Freund entladen, sondern es irgendwie, für die Gesellschaft ungefährliche Art zu kanalisieren (ich höre z.B. Mozart). Hier wird also ein „Nichtraucher“ gefordert und nicht jemand, der nur mit „kleinen Watschen“ (Light-Zigaretten) seine Agressivität auslebt.
Eine mißlungene Kanalisation kann natürlich auch zu Gesundheitlichen Problemen oder Problemen in der Gesellschaft führen. Ebenso wie das Zölibat.
Das Zölibat ist kein genuin christliches oder katholisches Phänomen: Ehelosigkeit gibt es in jeder chr. Konfession und in jeder Religion (Budhismus, Islam …).
Dass jedoch das Priesteramt an die Fähigkeit des zölibateren Lebens gebunden wird, ist Dummheit. Christlich gesprochen:
dem lieben Gott wird durch ein Gesetz (kirchliches) vorgeschrieben, welche Männer er zum Priestertum berufen darf.
Ich glaube nicht, dass der liebe Gott Zeit und Lust dazu hat, alle, von den Menschen beschlossenen, Vorschriften zu lesen und sich danach zu halten. :-]
Redaktion benachrichtigen Eine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft
#12   Stimme aus Wien   11:48:01 | Samstag, 9. September 2006
Guntram
…auch wenn sich der wiener hawerer auf den Kopf stellt, die FSSPX ist katholisch, auch wenn das ihn sein Quadratschädel nicht hineinwill. Höchste vatikanische Stellen, haben dies bestätigt.
Nun ja,…
Die Bischöfe sind exkommuniziert, die Priester suspendiert.
Also, FSSPX ist voll katholisch! :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#56   Stimme aus Wien   19:09:47 | Freitag, 8. September 2006
DDL-Ödipus
den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet? Keine Ahnung.
Laufen Sie noch immer in den Stöckelschuhen der Mutter? Bitte bei Freud nachzulesen!
dass – grundsätzlich einwandfreie – erotische Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet werden
Diese Art der Kanalisation gibt es auch bei denen, die im Zölibat leben – was glauben Sie, wieso gibt es so viele Geistliche (Brüder und Schwester), die sich so radikal mit einer Wissenschaft, Kunst o.ä. beschäftigen? Oder wieso haben die betreffende Herrschaften Zeit für die Probleme ihrer „Schäfchen“ jederzeit (Tag und Nacht)?
Natürlich geht es auch um die Kanalisation (nach Freud) eines Überschusses – ähnlich wie im 19. Jh. die Lehrerinen, die nicht heiraten durften (nicht wegen einer kirchl. Vorschrift, sondern wegen der Erwartung der Gesellschaft) ganz und gar nur der Bildung ihrer Schutzbefohlener lebten, leben heute Leute ganz und gar nur für das Wohl ihrer Schutzbefohlener.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#54   Stimme aus Wien   16:04:22 | Freitag, 8. September 2006
DDL – Zölibat
Das Zölibat ist in der Tat „widernatürlich“ im gleichen Maße, wie es widernatürlich ist, den Wunsch des kleinen Jungen, sich seiner Mutter erotisch zu nähern, zu unterdrückenn. (Ganz bestimmt haben Sie schon von Oidiouskomlex gehört.)
Ich bin kein Befürworter des Pflichtzölibates – aber zu behaupten, das Zölibat wäre nicht lebbar, ist einfach ein Blödsinn.
Redaktion benachrichtigen Jemand wurde ausgebremst
#17   Stimme aus Wien   13:22:28 | Freitag, 8. September 2006
Dr. Carlo Regazzoni:
dass Sie sich zwar für katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es aber in keiner Weise sind.
Sind Sie nicht der Meinung, dass man diesen Satz eins zu eins auch auf Sie Anwenden könnte?
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#50   Stimme aus Wien   10:35:39 | Freitag, 8. September 2006
Brigitte Bussman
Wer ist denn dieser Jesus – was wissen wir denn vom historischen Jesus –- den Oberen der Kirche ist es doch egal, wer der historische Jesus war, sie kennen doch nur den gebastelten Christus von Paulus, der mit dem historischen Jesus nichts mehr zu tun hat.
Ich nehme an, Sie meinen es zu wissen, wie man zum historischen Jesus gelangen kann – leider sind auch Sie auf dem Holzweg.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#46   Stimme aus Wien   22:44:00 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Nun: auch Dan Brown behauptet in der Einleitung seines Romans „Sakrileg“, dass alle Daten geschichtliche Wahrheiten sind.
Was mir aber beim Dan Brow noch Besser gefällt ist, das er sonst nicht der Autor von zahlreichen Micky-Maus und ähnlichen Romanen ist, wie Ihr „seriöser“ Pier Carpi.
Übrigens hier eine Auflistung:
www.comicguide.de/php/suche_p.php?search=Pier+Ca… www.kreuz.net/
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
Eine seeeeehr seriöse Quelle!! :-D :-D :-D :-D
Vielleicht finden Sie hier weiter Hinweise für Ihre Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#44   Stimme aus Wien   21:48:39 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Wieso soll ich das Buch von Pier Carpi „Die Prophezeiungen Johannes’ XXIII.“! zu Rate ziehen, wieso nicht gleich „Sakrileg“ oder „Da Vinci Code“ von Dan Brown?
Begründen Sie mir bitte, wieso soll Pier Carpi vertrauenswürdiger sein als Dan Brown!
Papier ist geduldig – diesen Spruch haben Sie sicherlich schon gehört.
Redaktion benachrichtigen Ein beeindruckter Papst
#35   Stimme aus Wien   21:30:54 | Mittwoch, 6. September 2006
Aloah
Im Büro geht jetzt das „Licht“ aus.
Es scheint mir, in Ihrem Büro ist das Licht überhaupt nicht aufgegangen.
Meine Bemerkung zum Licht am 1.Tag und der Sonne am 4.Tag war nur als eine Illustration gemeint, um zu zeigen, dass die Berichte in der Bibel nie als wissenschaftliche oder Tatsachen – Berichte über die Schöpfung gelesen werden können.
Wer hätte sie aufgeschrieben – wer war dabei?
Es gibt aber auch Throne, Mächte, Cherubim, Seraphim himmlische Herscharen usw.
Wollten Sie damit sagen – die wurden nicht geschaffen?
Ich dachte – seit der 3. Klasse des Gymnasiums – es gehört zum allgemeinen Konsens, dass die Berichte über die Schöpfung auf eine ganz andere Ebenen gehören als die Evolution.
Es scheint mir, hier habe ich mich geirrt.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#42   Stimme aus Wien   21:20:24 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Ich bin überglücklich, dass ich Ihnen den Unterschied zwischen dem göttlichem Recht (unveränderlich) und positivem Recht(veränderlich) nicht erklären muss.
Auch wenn es stimmen würde – was ich übrigens kathegorisch verneine – dass Kard. Roncalli ein Freimaurer war, glauben Sie, dass seine Wahl dem göttlichen (unveränderlich) Recht widersprechen würde?
Oder möchten Sie ein CIC zum ewigen Dogma erheben?
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#40   Stimme aus Wien   20:22:55 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Hat sich das Recht nun an der Lehre, die in der katholischen Welt durchaus auch den Anspruch auf Unveränderlichkeit (Offenbarung, Seinsordnung, göttliches Recht, Naturrecht) erheben kann, oder an einer Praxis zu orientieren, der möglicherweise das Unveränderliche ziemlich wurscht ist…?
Sowohl das eine als auch das andere – es ist bekanntlich, dass sie das Recht der Kirche geändert hatte so wie auch die Praxis. Auch die Lehre hat sich weiterentwickelt, um Mißdeutungen vorzubeugen, nicht etwa, man hätte etwas Neues gelehrt, sondern das Vorhandene, schon seit Immer (ewig) gelehrte oder mitgedachte neu definiert , je nach Frage und Herausforderung der Zeit.
Das Recht richtet sich immer nach der Lehre und reguliert somit die Praxis – ein Recht kann aber auch durch eine Praxis überholt werden – da SIe, die Praxis, mit der Lehre organischer verbunden ist als das Recht (dem nur die Aufgabe eines Regulatives zukommt) – sprich: ich lebe so und so nicht deswegen, weil ich dem Kirchenrecht gehorche, sondern weil ich CHrist bin – dann kann das Recht auf Grund der Praxis geändert werden.
Redaktion benachrichtigen Ein beeindruckter Papst
#33   Stimme aus Wien   19:34:42 | Mittwoch, 6. September 2006
Aloah: Licht
Nun ist Gottes Weisheit nicht nur selber erkennend, sondern auch der Grund allen Erkennens und als Erkenntnisgrund für alles erkannte heißt sie „Licht“.
Nun: Das Licht des Erkennens kann nur einen Sinn haben, wenn jemand dieses Lich vernehmen kann – um bei Ihrer Deutung zu bleiben – sprich: jemand etwas im Gottes Licht erkennen könnte.
Jedoch bei 1. Tag: Licht
gab es noch niemanden, die das hätten tun können.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#38   Stimme aus Wien   19:25:26 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
stimme aus der stimme aus der von adolf hitler gehassten stadt
nun ja … die Wiener – sie hatten immer Schwierigkeiten damit einen Anstreicher als Künstler zu benennen.
Übrigens: Ihre Bezeichnung Wiens als: von adolf hitler gehasste stadt würden viele Wiener als Kompliment annehmen.
Danke!
Zum Thema:
Darf ich Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß der CIC von 1983 sich größtenteils an die Lehren/Formulierungen des 2. Vatikanums anlehnt?
Äh klar – habe ich auch früher behauptet: zuerst die Lehre, danach die Organisation.
EIne Praxis die aus der Lehre erwächst und mit dem Recht nicht konform geht wird bewirken, dass das Recht geändert wird. War schon immer so.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#36   Stimme aus Wien   18:45:43 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Also: alle anderen dürften es begriffen haben – jetzt extra, ausschließlich für @ Malachias, eine Wiederholung:
Ein CIC hat seinen Platz dort wo eine Gemeinschaft zu Ordnen ist und nicht in der Kirchenlehre.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#34   Stimme aus Wien   18:20:21 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Ein CIC ist keine Offenbarung!
Zum mitschreiben für die Sedisvakantisten:
K e i n e O f f e n b a r u n g!
Und jetzt für die Schwerhörigen:
K e i n e O f f e n b a r u n g!
Ein CIC hat seinen Platz dort wo eine Gemeinschaft zu Ordnen ist und nicht in der Kirchenlehre.
Ein Gesetz entsteht auf Grund einer Lehre und nicht umgekehrt.
Wenn Sie meine Kirche als eine Sekte bezeichnen und Ihre eigene Glaubensgemeinschaft als Kirche, dass kann ich Ihnen nicht verwähren.
Allerdings, außer Ihnen und Ihrer Genossen, bezeichnet jeder in der ganze Welt gerade diese, von Ihnen sogenannte Sekte als die Heilige Römisch-Katholische Kirche. – übrigens auch meine Kirche.
Und dabei können Sie sich auf den Kopf stellen oder irgend eine andere Position einnehmen.
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#32   Stimme aus Wien   17:43:47 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Die Gültigkeit einer Weihe ist also, Ihrer Meinung nach vom jeweiligen CIC abhängig! :-D :-D :-D
Also: leibe Leute hört, hört:
Unser Herr, Jesus Christus, hat außer der Liebe Gottes auch ein CIC offenbart – das nie verändert werden kann :-D :-D :-D :-D
Ob eine Weihe gültig ist oder nicht – Schauts im CIC nach – dort hat der liebe Gott durch seinen Sohn, Jesus CHristus alles festgeschrieben. :-D :-D :-D
Ich hoffe, Sie haben alles verstanden! o^/
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#30   Stimme aus Wien   17:07:41 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Ich messe überhaupt nicht mir zweierlei Maß, ich hinterfrage lediglich Ihre Auffasung des Kirchenrechts, denn: das Recht ist Recht – d.h. etwas, was unbedingt notwendig ist um eine Gesellschaft zu organisieren – und: die Offenbarung ist die Offenbarung: d.h. die Quelle dieser Gemeinschaftz.
Ein Recht kann nie über einer Offenbarung stehen.
Alles klar? ?:) ?:)
Redaktion benachrichtigen Ein beeindruckter Papst
#20   Stimme aus Wien   17:01:26 | Mittwoch, 6. September 2006
DieFidele
Herzig:
1. Tag: Licht
2. Tag: Himmel
3. Tag: Pflanzen
4. Tag: Sonne, Mond, Sterne
5. Tag: Tiere im Wasser, Vögel
6. Tag: alle Arten von Landtieren, Mensch
Was ist mit dem Licht: gibt es Licht ohne Sonne?
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#28   Stimme aus Wien   16:44:00 | Mittwoch, 6. September 2006
Malachias
Ich galube – man würde auch ohne Problemen ein Kanon im CIC 1917 finden, die die Excommunikation vom Léfèbvre untermauern würde.
Ist ein CIC teil der Offenbarung?
Für mich wäre das ganz neu.
Redaktion benachrichtigen Wer verurteilte die Hexen?
#12   Stimme aus Wien   16:35:42 | Mittwoch, 6. September 2006
@ rhi
Ich muss Sie bitten, sich mit der Geschichte des Hexenwahns genauer zu beschäftigen, bevor sSie Pauschalurteile fällen:
Es ist geschichtlich gesichert dass:
– in den Gebieten, in denen die Verfolgung der „Hexen“ in die Zuständigkeit der Inquisition fiel, viel weniger „Hexen“ hingerichtet wurden, als in den Gebieten, in denen diese Zuständigkeit den weltlichen Gerichten zugeteilt wurde.
– es ist ebenso aus den geschichtlichen Akten ersichtlich dass, es viel weniger „Hexen“ verfolgt und umgebracht wurden in Gebieten, die über ein zentrales Gerichtswesen verfügten (z.B. Frankreich) als in Gebieten, in denen das Gerischtswesen nur in der Hand der örtlichen Gerichten lag
– es gibt überhaupt keinen Hinweis auf angedrohte Repressalien von seiten der Kirche, wie Sie behaupten. Vielmehr, die Gerichte, sprich die Richter haben dem Hexenwahn der Bevölkerung nachgelassen.
Ich bin der Meinung: Sie verwechseln die Hexenprozesse mit der Inquisition. Beide waren schlimm, man darf sie trotzdem nicht in den gleichen Korb werfen.
Redaktion benachrichtigen Wer verurteilte die Hexen?
#10   Stimme aus Wien   15:40:28 | Mittwoch, 6. September 2006
rhi: Hexenwahn
Die Hexenprozesse gehören keinesfalls zur Glanzleistung des Abendlandes – jedoch alles in die Schuhe des Christentums oder sogar ausschließlich in die Schuhe der Kath. Kirche zu schieben, wird der Geschichte nicht gerecht.
Es ist schon richtig: der Hexenhammer stammt aus katholischer Feder – aber, auch alle anderen hielten sich an diesen Vorgaben – auch wenn sie nicht Katholisch waren.
Es gab Hexenprozesse auch auf Gebieten, wo katholiken in Minderheit waren. Noch mehr: in Irland wurde keine „Hexe“ hingerichtet.
Welche Faktoren für diesen Hexenwahn mitgespielt haben kann man ansatzweise [link]www.dhm.de/…1.htm[link]hier[link] nachlesen.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#1   Stimme aus Wien   16:47:29 | Freitag, 1. September 2006
Schöpfungsglaube
Auch er hat sich in der Frage der Entstehung der Welt vom überlieferten Schöpfungsglauben gelöst.
Nachdem ich den Artikel gelesen habe, frage ich mich: wo liegt das Problem, das so eine Überschrift gerechtfertigen würde? o.O o.O
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Sündenvergebung
#15   Stimme aus Wien   21:25:03 | Montag, 28. August 2006
matt – Sünde
Was bringt es aber nun denen, gegen die ich mich verfehlte, wenn ich die Sache dem Priester ausplaudere, der dann ohnehin nichts in der Sache unternehmen kann, weil er ja das Beichtgeheimnis hat und dabei sowieso nichts unternehmen darf. Das ist eigentlich völlig sinnlos.
Der Priester kann nichts unternehem, er kann die Absolution aber daran binden – keine Absolution, bis ich die Sache nicht in Ordnung gebracht habe.
Dann gehe ich lieber hin und sage es heraus vor der ganzen Menschheit, die es betrifft.
Genau das war die Parxis der Urkirche.
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#33   Stimme aus Wien   20:50:50 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Danke Sacerdos! :(3
Ich warte allerdings auf die „Nachhilfe in Logik“ von @Artois
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Sündenvergebung
#13   Stimme aus Wien   20:42:01 | Montag, 28. August 2006
matt-Beichte
Die Beichte ist eher so eine Einrichtung um dem gesteigerten Mitteilungsbedürfnis gewisser Menschen ein Ventil zu bescheren.
Dieser Satz hat etwas mit der Wahrheit zu tun – viele Priester schimpfen darüber, dass sie im Beichstuhl als kostenlose Psychiater mißbraucht werden – hat aber mit der christlichen Beichtverständnis nichts zu tun.
Durch seine Sünde sündigt man nicht nur gegenüber Gott, sondern auch gegenüber seiner Gemeinschaft – denn durch jede Sünde ist die Gemeinschaft, in der man lebt, ärmer – früher, als die Beichte öffentlich war, war das klarer – jetzt ist der Priester der Vertreter der Gemeinschaft, der auch in Namen dieser Gemeinschaft die Absolution erteilen kann.
Bei der Beicht erteilt nicht nur Gott, sondern auch die Gemeinschaft die Absolution
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#31   Stimme aus Wien   20:21:14 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Ich schließe moch sowohl Ihrer Kritik an @Artois wie auch @Athanasius an.
Meine Meinung ist: eine Demaskierung ist kein Gut an und für sich: dort wo Geschädigte sind (z.B. bei Fahrerflucht) ist sie unbedingt notwendig (sei der Sünder ein traditioneller- oder ein V2-Katholik)- wo man die Geschädigte nicht ausfindig machen kann, sollte man sich mit der Bekehrung des Sünders begnügen.
Der Hintergrund meiner Wortmeldung ist: das Pochen der Medien in den Ländern des Ex-Realsozialismus hat nicht die Gerechtigkeit oder eine Wiedergutmachung zum Ziel, sondern einfach die Sensationslust, die man für die erforderliche Einschaltsquoten oder Verkaufszahlen braucht.
Dass sich die Kirchen weigern hier mitzumachen, finde ich ganz ok.
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#29   Stimme aus Wien   19:54:45 | Montag, 28. August 2006
sacerdos helveticus
Wenn ein Pfarrangehöriger zum Beispiel davon Kenntnis erhält, dass sein Pfarrer Fahrerflucht begangen hat, dürfte er dann Ihrer Meinung etwa auch nicht zur Polizei gehen, weil er überzeugt ist, dass der Pfarrer ein guter Seelenhirte ist und ein ansonsten heiligmässiges Leben führt?
Natürlich müßte der betreffende Pfarrangehörige in diesem Fall zur Polizei gehen.
Jedoch, für den oben geschielderte Fall ist dieser Beispiel unpassend:
im Fall eines Fahrerfluchs gibt es Geschädigte, denen gegenüber der Geflohene verpflichtet ist.
Wie schaut’s aus mit den Geschädigten, die auf Grund der Mitarbeit der Priester zum Schaden gekommen sind? Welche Schäden haben sie erlitten? Wie könnte man sie wiedergutmachen?
Natürlich gab es Schäden – wenn man diese Schäden gefunden hatte, sollten die Betreffende dafür zurechtstehen.
Jedoch, sehr viele waren Kollaborateure (nicht nur Priester), denen man überhaupt keine verschuldete Schäden nachweisen könnte. Sollte man sie deswegen verfolgen und aus der Gesellschaft auschließen oder ihnen vielleicht die Chance geben, alles zu bereuen und wieder neu anzufangen?
Ich finde den Umgang der polnischen Kirche mit den betreffenden lobenswert (hoffentlich beschänkt sich diese Großzügigkeit nicht nur auf den Klerikerstand): sie will nämlich „den entlarvten Sünder – der inzwischen von seinen falschen Freunden verlassen wurde – nicht demütigen, sondern bekehren.“
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#25   Stimme aus Wien   18:44:49 | Montag, 28. August 2006
Ich denke oft an Piroschka:
SODA MACHT BETRUNKEN! :)3 :-D :-D :-D
Zur Artois:
Sie behaupteten nicht:
1<>2
sprich: Polen<>katholisches Volk
sondern:
Polen = katholisches Volk
also, Ihrer Meinung nach 1=2
Hätten sie gesagt:
Polen<>katholisches Volk
dann wäre
Polen=Juden;
denn
Juden=talmudisches Volk
und
talmudisches Volk <> katholisches Volk
also, aus dieser Hinsicht
Polen=Juden
Ihre zweite Gleichung:
aus 1<>2
und 1<>3
folgt keinesfalls 2=3.
stimmt auf jeden Fall, sie hat nur mit Ihrer ersten:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk
nichts zu tun.
Denn, dem nach dieser Meinung ist: 1.=2.; und 3.=4.
Aber wenn: 1.=2. (Polen=katholisches Volk); und 3=2 (Italien= katholisches Volk), dann ist 1=3 Italien = Polen
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#18   Stimme aus Wien   18:13:04 | Montag, 28. August 2006
Arois
Also von vorne: = steht für gleich; > oder < steht für größer oder kleiner, also ungleich, wenn Sie es so wollen.
Als Sie schrieben:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
schrieben Sie nicht:
Polen< oder >katholisches Volk
oder:
Juden< oder >talmudisches Volk
sondern
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
in Worten: Polen ist gleich katholisches Volk usw.
In der herkömlichen Logik schließen sich die Zeichen = (gleich) und > oder < oder <> (ungleich) aus.
Also, zum mitschrieben: entweder =, oder die anere Zeichen, beides gleichzeitig geht nicht.
Was wollen Sie jetzt, bitte schön, dazu noch erklären?
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#16   Stimme aus Wien   17:48:37 | Montag, 28. August 2006
Artois
Fahren Sie doch zur Hölle, Sie widerliche Witzfigur!
No, die Argumente sind bereits ausgegangen! o^/
Heute ist das aber schnell passiert. :-D
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#14   Stimme aus Wien   17:41:02 | Montag, 28. August 2006
Lieber Artois
Zur Hilfe in Sachen Logik
Das Zeichen = bedeutet weder >noch < so wie Sie schrieben.
Zur Erinnerung:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
also kein > oder <!!!
So wie Sie die Gleichung aufgestellt haben ist b=c legitim. Wenn Sie das nicht so gemeint haben, dann haben Sie das falsch ausgedrückt.
Übrigens: zum Wesen der Staatszugehörigkeit kann nie durch die Zugehörigkeit zu einer Religion definiert werden – nicht einmal in Vatikan, oder in Israel (Staat der Juden).
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#9   Stimme aus Wien   16:40:59 | Montag, 28. August 2006
Die Schaumgeborene
Sie haben soeben aufgrund von Logik einen Polski-Fiat gewonnen!
Super! :-] :-D :-D :-D :)3 :(3
Jetzt kenne ich die Zusammenhänge!! :-D :-D
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#7   Stimme aus Wien   16:12:53 | Montag, 28. August 2006
Zur Logik
@Artois schrieb:
Polen=katholisches Volk
Juden=talmudisches Volk,
darus folgt:
Da:
Italien= katholisches Volk
und nicht
Juden = talmudisches Volk
das katholische Volk = Polen
also
Italien = Polen :-D
Redaktion benachrichtigen Macht vergiftet und zerstört
#23   Stimme aus Wien   11:57:42 | Freitag, 4. August 2006
joergx2000:
MB steht für Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St.Pius X.
Alles klar!
Ich hoffe, Sie sind sich damit auch im Klaren, welchen Wert die Infos aus dem MB haben.
Ich wiederhole nochmal: „… wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht…“ ( siehe NT ) Also haben sie nichts.
Also, vor der Geburt seines Sohnes war Gott Jahwe – nach der Geburt hatte er sich geändert. Denn, die Juden beten so heute wie vor 3000 Jahren Jahwe an, so wie Ihn dieses Volk im Laufe der Geschichte erlebt und kennengelernt hatte. SIe sind also der Meinung, dass sie Ihn heute nicht mehr anbeten, sondern einen Götzen, obwohl sie dem Selben anbeten wie vor 3000 Jahren. Also muss Er sich spätestens nach der Geburt seines Sohnes verändert haben, damit Ihr Satz stimmt: „wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht…“
Strafe gottes, weil er es zugelassen hat.
Wie schaut’s aus mit der „Strafe Roms“ – bekanntlich wurde die Ewige Stadt einigemale verwüstet, auch nach dem die Römer Christen wurden?
Auch diese Verwüstungen wurden von Gott zugelassen und – wegen welches Vergehens?
Redaktion benachrichtigen Macht vergiftet und zerstört
#20   Stimme aus Wien   13:21:30 | Donnerstag, 3. August 2006
joergx2000
Die Juden haben den wahren Gott nicht.
Sie hatten ihn. Das ist aber vorbei.
Was soll das heißen: Jahwe hat sich verändert und ist nicht mehr der selbe wie vor 2000 Jahren?
Die 3 von mir erwähnen Strafen habe ich aus dem letzten MB entnommen.
Ich nehme an, MB steht für Messbuch – wie alt ist dieses letzte MB?
Aber es sind doch historische Tatsachen
Historisch? Ja! Nur: Jerusalem wurde im Jahre 70 n.Chr. verwüstet und zerstört und nicht im Jahre 60 .
Ob das Strafe Gottes war? Die Beantwortung dieser Frage ist immer vom Standpunkt des Betracheters abhängig.
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#34   Stimme aus Wien   18:04:38 | Mittwoch, 2. August 2006
Jawohl!
Es freut mích, dass ihre Freundin eine nette Schwester hat – muss ich Sie aber enttäuschen – ich bin seit Jahren nicht auf der Suche – das was ich suche könnte, bietet mir meine Gattin.
Sie können sich wahrscheinlich damit nicht rühmen.
Was das Alter betrifft: lieber junger Freund – die Welt ist etwas komplexer als Sie sich nach dem Schnellstudium der Patristik vorstellen.
Keine Bange – ich habe das Gleiche erlebt – mit der Zeit wird es jedem klarer – auch Ihnen (keine Sorge). Man braucht halt Zeit.
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#31   Stimme aus Wien   17:40:47 | Mittwoch, 2. August 2006
Jawohl!
Jedenfalls wäre meine Freundin für Ihre Schwulitäten nicht zu haben
Ich möchte gerne wissen, wovon Sie sprechen.
Übrigens:
Im Zuge der Partnersuche haben Sie sich schon mal in den Seminaren umgeschaut?
Solche Obergescheiten werden in „diesen Kreisen“ immer gerne gesehen.
Oder wissen Sie noch nicht wohin Sie gehören?
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#29   Stimme aus Wien   17:21:36 | Mittwoch, 2. August 2006
Jawohl!
Welche Enttäuschung! Wenn sie uns nicht verarschen will, dürfte Aschera wohl eher eine abgetakelte Fregatte sein. »Anbraten« statt »Anbaggern« etc.: Lachkrampf.
Wahrscheinlich wäre man bei deren Anblick versucht, für die Einführung der Burka zu plädieren.
Alles hat seine Grenzen – bitte zu melden, wenn etwas komisch sein soll – ich und viele im Forum kennen sich nämlich nicht aus, was die ewigen Junggesellen (oder Anwärter dieses Standes o^/ ) so alles als komisch finden.
Redaktion benachrichtigen Macht vergiftet und zerstört
#10   Stimme aus Wien   15:44:06 | Mittwoch, 2. August 2006
Maurice Corvisier
Seien Sie bitte mal so nett und erklären Sie mir und allen anderen bitte, was hat Ihre Frage an @deusexmachina mit dem Thema hier zu tun! o^/
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#53   Stimme aus Wien   14:13:23 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Nicht die Palästinenser wollen Israel auslöschen, sondern umgekehrt
Auf wessen Fahnen seht: Israel ins Meer – nicht auf die der Hisbolach und Hamas? Welche Partei haben die Palästinenser unlängst gewählt – Fatah oder Hamas?
Ihre Behauptung: Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet, gesuchte Personen zu liquidieren. ist mir zwar neu, aber nicht unglaubwürdig. Die Frage bleibt aber unbeantwortet: nach welchen Kriterien wurde eine Person zur „gesuchten Person“? Weil sie vielleicht ein Drahtzieher der Terroristen war?
Das ist Staatsterrorismus und wurde auch in Oslo thematisiert. Aber, wie immer, zeigt sich Israel Kritik gegenüber äußerst schmerzfrei.
Diese Aussage könnte von mir stammen – diese Personen und Bewegungen auszuschalten ist keine Aufgabe von Israel, sondern der Obrigkeiten der Länder wo sie aktiv sind – wieso tun das diese Länder nicht? Sind sie nicht in der Lage, so wie Libanon? Soll man ihre Aktivitäten deswegen dulden? – oder haben Sie eine bessere Idee, wie das Existenzrecht Israels gewährleistet werden könnte, ohne Ausschalten von Personen, die dieses Recht dem Staat Israel absprechen?
Ich glaube, für Ihre Antwort wären sowohl die Israelis wie auch die Palästinenser, wie auch alle arabischen Nachbarn Israels dankbar.
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#50   Stimme aus Wien   12:22:10 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Wir argumentieren anscheinen aneinander vorbeit.
Ich bin nämlich der Überzeugung, dass sich die Selbstmordattentäter nicht auf Grund ihrer Diskriminierung in Israel in die Luft sprengen – sie sind auch keine Israelis mehrheitlich – sondern weil ihre echte Verzweiflung dazu genützt wird, um den Staat Israel auszulöschen.
An ihrer echten Verzweiflung ist aber nicht ausschließlich Israel schuld – über Korruption u.ä. in den palästinensischen Gebieten haben Sie ganz bestimmt gelesen.
Dass eine Sitz-Protest heute keine Chance hätte, ist jedem klar – aber nicht wegen Unwillen der Israelis, sondern wegen des Zieles der Protestierenden: die Auslöschung Israels.
Gäbe es niemanden, der diesen Ziel verfolgen würde, hätte auch ein Sitz-Protes sehr viel Chancen.
Was die jüdische Mitbürger, die „freiwillige Selbstentleibung“ den Gaskammern vorgezogen“ betrifft, so muss ich Sie korrigieren, wenn Sie ihre Haltung als Vertsändigungshilfe für die palästinensische Selbstmörder anführen wollen. Denn: im 3. Reich war auf Grund der Rassenlehre für Juden die einzige Erlösung der Tod – so eine, oder ähnliche Lehre in Israel ist mir unbekannt.
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#47   Stimme aus Wien   10:11:14 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Danke für Ihr mitgefühl – bin aber trotzdem der Meinung, dass auch eine Diskriminierung (die ich, was Israel betrifft, nicht bestreite) nie der Grund für Selbstmordattentate oder Raketenbeschüße sein kann.
Ich kann von mir aus sprechen – der Friede kommt immer vom Schwächeren (eine Weißheit, die Israels Ende des Exils entdesckt hatte – leider, hat sie der sekuläre Staat Israel auch wieder vergessen).
Israel hat ein Recht auf Existenz und auch seine Nachbarn müssen das akzeptieren, so Staaten wie Parteien.
Hätten alle Beteiligten dies akzeptiert, so gäbe es keine Raketenbeschüsse, keine Selbsmordattentäter, sondern Groß-Demos, die eine Diskriminierung in Israel anprangern und eine Gleichbehandlung verlangen.
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#43   Stimme aus Wien   08:36:03 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Woher mag das nur rühren?
Sagen Sie mal, welchen Krieg hat Israel angefangen?
Ich habe nie behauptet, alle Palästinenser sind für die Auslöschung Israels – es gibt jedoch eine Gruppe, die in Palästina sehr aktiv ist und sich dies auf die Fahne geschrieben hatte. Oder glauben Sie, die Selbsmordattentaten gehören zum Volkssport im Nahen Osten?
Welche Reaktionen rief der 11/9 in den USA aus? Waren alle Afghanen Terroristen? Entspricht das Abhören von Telefongesprächen dem Schutz der Menschenrechte?
Zum Thema Recht auf Heimat, Vertreibung und Schmerz sollten Sie sich vielleicht einmal mit den Vertretern des Bundes der Vertriebenen unterhalten
Brauche ich nicht – meiner Familie und mir wurde ebenfalls das Recht auf Heimat aberkannt.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Lösung?
#28   Stimme aus Wien   14:51:58 | Dienstag, 1. August 2006
Alexandra Zayadeh
Ich glaube, Sie fordern etwas zu viel von einem Land, dem seit der Gründung immer das Recht auf Existenz von den Nachbarn aberkannt wurde.
Zu keiner Zeit, seit der Staatsgründung 1948, gab es eine Trennung von Religion und Staat. Für westliches Demokratieverständnis ist das ein höchst bedenklicher Zustand.
Israel hat bekanntlich keine Verfassung, wo die Trennung von Religion und Staat festgeschrieben wäre.
Außerdem, Israel hat keine homogene Gesellschaft (geschichtlich bedingt), ganz im Gegenteil – einzig was diese Gesellschaft zur Zeit zusammenhält ist die Abwähr der Bedrohung die von den Nachbarn ausgeht.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#116   Stimme aus Wien   11:34:49 | Dienstag, 1. August 2006
Aloah
Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT
Aloah – dafür müssten Sie schon Gründe nennen, wieso die Wahrheit der Hl Schrift auch außerhalb des Glaubens erkannt werden kann.
In Wirklichkeit gibt es sie nicht – sonst wäre die ganze Welt längst christlich.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#92   Stimme aus Wien   09:10:38 | Montag, 31. Juli 2006
Gerhard
Sie haben recht, wenn Sie sagen: auch ein neues Leben in einer neuen Partnerschaft darf unter dem Segen Gottes stehen!
Diese neue Partnerschaft kann aber kein Sakrament sein – und die Kirche kennt keine nicht-sakramentale Ehe.
Redaktion benachrichtigen Vom Heiland berührt
#11   Stimme aus Wien   09:40:56 | Samstag, 29. Juli 2006
Jörg Guttenberger, Köln
Es ist doch sonnenklar, daß Jesus Christus, wenn er dem Jungen tatsächlich erschienen ist, sich der Sprache bedient hat, die der Junge versteht!
Lieber Jörg!
Mir war das immer klar – erklären Sie das aber @Jawohl!
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#88   Stimme aus Wien   20:38:17 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Wie ich schon sagte, jeder Mensch wünscht sich eine heile Partnerschaft.
Die kath. Lehre von der Unauflösbarkeit der Ehe kommt nur diesem Wunsch entgegen, denn sie liefert jeder Bemühung, eine Ehe heil zu halten oder zu machen eine übernatürliche Legimitierung.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#86   Stimme aus Wien   20:24:50 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Sicher…eine allgemeine Regelung würde ja sofort zum Freifahrtschein umgedeutet.
Wie ich schon unten erwähnte: Kein vernünftiger Mensch, ob Mann oder Frau, wünscht sich eine kaputte Ehe. Dass sich Männer und Frauen ein krankhaftes hire-und-fire der „modernen“ gesellschaft wünschen ist ein Hirngespinnst der Unverheirateten oder Katholiken, die mit ihrer Ehe unzufrieden sind und sich als heldenhafte Katholiken sehen, weil sie trotzdem nicht gescheiden sind – mein Rat für die ersten: schaut euch etwas in eurem Ungebung um; für die zweiten: es gibt auch sehr gute katholische Eheberater auch in eurer Umgebung.
Es ist meines Erachtens kurzsichtig zu behaupten, eine Regelung würde als Freifahrtschein umgedeutet – eine kath. Ehe ist nicht unauflösbar auf Grund des Verbots der Auflösbarkeit.
Wenn wie Sie sagen, die Ehe vielleicht ungültig werden kann, wenn die Beziehung nicht hält, so ist das auch eine Frage, die die Ehelehre betrifft.
Sie haben mich wahrscheinlich missverstanden: eine sakramentale Ehe ist unauflöslich, aus sich aus – das ist eine Faststellung.
Die Frage ist, ob eine kaputte Ehe ein Sakrament sein kann (Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen)?
Ist die Unauflöslichkeit der Ehe eine Feststellung (Beschreibung) oder eine Forderung?
Würde man nach der Sakramentalität fragen, würde man eindeutig sagen, die Unauflösligkeit sei eine Feststellung und keine Forderung. ;-)
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#84   Stimme aus Wien   19:53:07 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Soweit Fragen betroffen sind, die das Ehe-Sakrament in seinem Gehalt betreffen, würde ich sagen ja.
Das Ehesakrament in seinem Gehalt betrifft nur das Ja-Wort der Eheleute. Das Ehesakrament wird bekanntlich von diesen gespenndet und nicht vom Priester, Diakon oder Bischof.
Dass die Schlussfolgerung von @lorenz_t der christlichen Problemlösung nicht entspricht, ist jedem klar – es gibt nur keine authentische chrisliche (katholische) Lösung zur Zeit – außer ein Versuch eines Theologen aus Mailand (Artikel oben)- und im Stillen, viele Versuche in jeder Diözese – aber leider nur im Stillen.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#82   Stimme aus Wien   19:30:26 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Nun: in verkehrter Richtung:
Nun, das ist rein disziplinär und keine Lehrfrage.
Sind die Fragen rund um die gültig geschlossene Ehe (Formpflicht, Assistenz) usw. auch nur reine disziplinäre Angelegenheiten (eine Ehe zweier Klatholiken ohne Form, sprich nur vor dem Standesamt ist eine „nicht-Ehe“ vor der Kirche – disziplinäres Schnick-Schnack oder Lehre :-O )
Ich habe weiter unten bereits schon einmal geschrieben, dass ich dieses Problem für nicht lösbar halte. Die zweite Frau trotz Verpflichtungen ihr gegenüber im Stich zu lassen wäre ethisch jedenfalls auch nciht vertretbar.
Damit würden Sie sagen, die Ethik steht über die Moral – und somit jeden Moraltheologen zur Steinigung auffordern :-D – war nur ein Spaß!
Jetzt aber ohen Spaß: eine christliche Morallehre kann nie einer profanen Ethik unterlegen sein. Ist wenigstens die Meinung der Katholiken.
Wieso wären wir da jetzt? Wieso wird die Konkubine gesteinigt, wenn der Mann zu seiner Ehefrau zurückkehrt?
@lorenz-t hat die Sache nur weitergeführt: es gibt zwei Probleme: eine „Konkubine“ und die Ehefrau – einer dieser Probleme muss dieser rigorosen Haltung nach beseitigt werden – Steinigung hat halt eine biblische Vergangenheit.
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#80   Stimme aus Wien   18:58:26 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Ein bereuen schließt mE immer ein Wiedergutmachen mit ein. Beim Mord ist dies nicht möglich, bei einer Trennung schon.
Und da wären wir schon:Der Mann muss zu seiner ersten Frau zurückkehren, die Konkubine wird… (bitte bei lorenz_t nachzulesen)
Wie soll jemand etwas gut machen, das er nicht gut machen kann, da ihn z.B. die erste Frau nicht mehr zurücknehmen will (da sie vielleicht in einer glücklichen 2. Partnerschaft lebt) oder, er hat der 2. Frau und Familie gegenüber Verpflichtungen (Kind z.B.), die er gegenüber der 1. Frau nicht hat?
Was galt denn vor 500 Jahren, was heute nicht mehr gilt?
Z.B.: Vor 500 Jahren galt eine formlos geschlossene Partnerschaft (s.g. klandestinen Ehe) noch als eine gültige Ehe – heute nicht mehr.
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#78   Stimme aus Wien   18:29:57 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Die erste Frage betraf das Eheverständnis der Kirche – ich kenne keinen Fall das sich jemand nach 50 Jahre Ehe schieden mußte, außer der Herr oder die Dame war gestört – Sie glaube ich auch nicht.
Es war auch nicht die Rede von wenn ein Priester ein schlechter Seelsorger ist, ist dann vielleicht die Priesterweihe ungültig gewesen
Dafür hat die Kirche den Begriff: „radacio in sanicem“ bereit.
Die Grundfrage ist, so wie Sie angeführt hatten: „ist eine sakramentale Ehe aufgrund der menschlichen Schuld unheilbar in Brüche gegangen – kann der Mensch das nicht bereuen?“
Nach der Lehre der Kirche dann nicht,
Nach der Lehre der Kirche … Das ist unser Problem – so wie gestern. Etwas was man nicht rückgänglich machen kann (so wie z.B. ein Mord), kann man nur bereuen. Jemanden zu töten ist immer schlecht, aber mit jemandem Sex zu haben, als Ausdruck der Liebe aber nicht – ganz im Gegenteil.
Sollen diese Menschen auch ohne Gnade des zölibateren Lebens auf Sex verzichten?
Wenn Zölibat eine Gnade ist, die der Geistlichkeit zugeteilt wurde, würde jeder Geislticher mit NEIN antworten. ;-)
Wir wissen, dass sich die „Lehre der Kirche“ ändern kann – was vor 500 Jahren galt, gilt heute nicht. Wieso hat man Problemen in dieser Angelegenheit?
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#76   Stimme aus Wien   16:15:16 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Der oben genannte Theologe sagte auch nicht, dass vor Gott geschlossene Verbindungen „aufgelöst“ werden kann, was auch nicht im Sinn der Kirche wäre.
Jedoch, es es bleiben zwei Fragen zu beantworten:
1. ist eine Ehe, die „vor Gott“ geschlossen wurde, tatsächlich ein Sakrament, wen sie in Brüche geht?
2. ist eine sakramentale Ehe aufgrund der menschlichen Schuld unheilbar in Brüche gegangen – kann der Mensch das nicht bereuen? Auch wenn er nicht im Stande ist, zölibater zu leben. (bekanntlich ist das Zölibat eine
Gnade und keine Strafe).
Ich glaube, der Ansatz des Mailänder Moraltheologen, Hw. Alberto Bonandi bietet uns einen sehr guten Ausgangspunkt zur dieser Dislussion.
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#74   Stimme aus Wien   15:54:14 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Müsste das nicht bedeuten, dass der/die zu Steinigenden in voller Gemeinschaft mit der Kirche bleiben müssten?
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#72   Stimme aus Wien   15:41:43 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt
Ich schlage vor, Sie werden zuvor zum Lesen des Evangeliums verurteilt.
Und was galuben Sie, nach dem Lesen des Evangelums, zum welchen Schluss käme er?
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#69   Stimme aus Wien   13:23:40 | Freitag, 28. Juli 2006
Taufscheinkatholik
Bis das der Tod euch scheide bedeutet: die Ehe wird mit dem Tod geschieden – im Klartext: Ehe auf Zeit.
Z.B. in der Orthodoxie hält die erste Ehe auch nach dem Tod des Partners.
Die Sakramentalität der Ehe besteht nicht in ihrer Unauflösbarkeit, sondern: sie ist als Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen, die „per se“ unauflösbar ist.
Das Eine ist eine Forderung – das Andere eine Feststellung.
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#67   Stimme aus Wien   12:08:02 | Freitag, 28. Juli 2006
Taufscheinkatholik
Jawohl: eine Ehe light wäre kein Sakrament – und solche Partnerschaften fallen nicht in die Zuständigkeit der Kirche.
Die Frage bleibt aber, ob die Brautlaute mir einer Ehe light zufrieden wären.
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#65   Stimme aus Wien   11:07:22 | Freitag, 28. Juli 2006
lorenz_t
Eine sehr gute Schlussfolgerung! :-D :-D :-D
Jetzt mal im Ernst:
@lorenz_t zeigte die Grenzen der rigorosen Einstellung.
Kein vernünftiger Mensch, ob Mann oder Frau, wünscht sich eine kaputte Ehe. Dass sich Männer und Frauen ein krankhaftes hire-und-fire der „modernen“ gesellschaft wünschen ist ein Hirngespinnst der Unverheirateten oder Katholiken, die mit ihrer Ehe unzufrieden sind und sich als heldenhafte Katholiken sehen, weil sie trotzdem nicht gescheiden sind – mein Rat für die ersten: schaut euch etwas in eurem Ungebung um; für die zweiten: es gibt auch sehr gute katholische Eheberater auch in eurer Umgebung.
Die Unauflösligkeit einer Ehe entspricht dem Wunsch der Menschen nach einer heilen Partnerschaft. Und dieser Wunsch ist bei den Geschiedenen viel größer, als bei Leuten, die damit keine Problemen hatten.
Dass es jedoch Menschen gibt, für die dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, ist eine Tatsache – wie sollte man diese Mensche behandeln, das war die Frage des oben erhähnten Moraltheologen.
Hat er die Möglichkeit, wieder in die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu kommen oder muss es so geschehen,
wie @lorenz_t geschieldert hatte:Der Mann muss zu seiner ersten Frau zurückkehren, die Konkubine wird zu Tode gesteinigt, das Kind der Unzucht wird als Haussklave in die wiederhergestellte heilige Familie aufgenommen – oder ähnlich …
Dass sich die Hl. Kath. Kirche diesen Fragen stellt, ist nur zu begrüßen, außer man lebt in FSSPX verseuchten Gebieten – da kommt…
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#62   Stimme aus Wien   20:46:09 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Horst Schlämmer
Wo Sie das nun wieder herhaben. Sie können wirklich nicht lesen.
Lieber Horst!
ganz einfach – hätten Sie sich mit der Bibel auseinandergesetzt, dann würden Sie nicht so viel Blödsinn schreiben. ;-)
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#56   Stimme aus Wien   17:56:45 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Horst
Lieber Horst!
Erkenntnis über den Inhalt der Schrift erdenkt man sich nicht, liebe Stimme, – man erbittet sie vom HERRN flehentlich im Gebet.
Ich frage mich nur, wieso hat uns der Liebe Gott die Hl. Schrift gegeben? Sie kommen anscheinend ohne dieser Lektüre aus und wissen alles besser – man soll noch sagen, es gibt keine Wunder :-D
Sonst ist zu Ihrer Wortmeldung nichts hinzuzufügen – danke: ich habe jetzt ein vollständiges Bild von Ihnen – ich glaube auch alle andere Teilnehmer dieses Forums.
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#51   Stimme aus Wien   17:24:03 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Horst Schlämmer
Lieber Horst!
Zölibatsbrecher, Ehebrecher oder Beides?
Weder das Eine noch das Andere – im Gegenteil, viele auf dieser Seite könnten manches von mir lernen, was eine kath. Ehe ist und wie man sie lebt.
Die Afterkirche – Was ist, gehen langsam die Argumente aus und man greift etwas tiefer um sich Gehör zu verschaffen? :-@
In der Regel wird Ihre Meinung deswegen nicht richtiger! o^/
Welche Erkenntnisse Sie für sich aus der Heiligen Schrift ziehen interessiert einen Katholiken römisch katholischen Glaubens nicht.
Das glaube ich Ihnen: denn um die Bibel zu lesen und verstehen müsste man denken – einige tun sich damit leichter, Sie etwas schwerer. :-D
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#40   Stimme aus Wien   16:09:29 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Benedikt
Wieso „nach Lehre der Kirche“?
Weil nur nach der Lehre der Kirche eine Zweitehe als Dauerdelikt zu sehen ist. Die dauerhafte Trennung vom ersten Partner ist zwar ein objektiv nachvollziehbares Faktum, aber Dauerdelikt nur in der Kath. Kirche – anderswo sagt man halt, „er, oder sie, versucht halt’s noch einmal.“
Die von Ihnen angeführten Härtefälle tun nichts zur Sache – sie veranschaulichen nur die Grenze der rigorosen Haltung der Kirch… – nein Falsch – dieses Forums, denn die Kirche versucht seit längeren Zeit eine angemessene Antwort auf dieses Problem zu finden, die vielen selbsterechten, auch auf diesem Forum, gegen den Strich geht.
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#20   Stimme aus Wien   14:15:02 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Benedikt
Danke – endlich jemand, der zum Punkt kommt:Im Ehebruch zu leben ist ein Dauerdelikt, Mord nicht. Wenn Sie noch hinzugefügt hätten, „nach der Lehre der Kath. Kirche“ – hätte ich ihnen vorbehaltslos zugestimmt.
Das ist nämlich unser Problem: man ist leider der falschen Meinung, ein „Ehebruch“, eine kaputte Ehe, Partnerschaft, sei ohne weiteres wieder heil zu machen. Dies entspricht leider nicht den Tatsachen: eine „unheilbar zerüttete Ehe“ ist halt „unheilbar“, wie der Name bereits sagt. So eine Ehe als „Zeichen der Liebe Gottes zur Menschheit“ zu sehen, ist ein Blödsinn.
Es gibt Fehler in einer Partnerschaft, die man nicht rückgänglich machen kann – diese zu bereuen und einen neuen Anfang zu wagen, müsste auch nach dem Kath. Sakramentenversändnis möglich sein.
Oder glaubt man, dass die Frau ohne weiteres ihren Mann, der mit einer Anderen ein Kind hat und einige Jahren mit ihr zusammengelebt hat, zurücknehmen würde (wie im oben geschielderten Fall)? Um das zu erwarten braucht man schon viel Phantasie – stimmt’s nicht.
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#16   Stimme aus Wien   13:35:19 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Horst Schlämmer
Was verspricht der „Sünder“ vorab dem Geistlichen??
Bitte, genauer lesen!!
Jeder Mensch kann Fehler machen: der Mörder, der „Ehebrecher“ … und, jeder Mensch hat vor Gott die Möglichkeit neu anzufangen, der Mörder so wie der Ehebrecher.
Wieso nimmt man sich das Recht dem Einen diese Gnade zugestehen und dem Anderen nicht?
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#14   Stimme aus Wien   12:55:42 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Jawohl
Und so sieht bei Ihnen historisch-kritische Exegese aus? Ein Kommentar erübrigt sich. Amüsant ist es allemal.
Sehr lustig: … HA HA HA
Auskennen tun Sie sich aber nicht. o^/
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#12   Stimme aus Wien   12:36:39 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Jawohl
Welche Worte der historischer Jesus benutzte ist die eine Sache, was er sagen wollte, die andere – diesen Unterschied werden Sie auch kennen.
Wenn das, was Sie bezüglich der Orthodoxie gesagt haben, stimen würde, wäre es nicht logisch, dass die Hl. Kath. Kirche, wo die die volle Wahrheit des Evangeliums zu finden ist (nach Ihren Worten), gleich zu Beginn diese Praxis verurteilt hätte? Wieso tat sie das nicht?? ?:)
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#8   Stimme aus Wien   12:17:51 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Jawohl
Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.
Es wäre vielleicht angebrachter, diese Gläubige aufzuklären statt die Wiederverheiratete aus der vollen Gemeinschaft auszuschließen.
Und: die von ihnen zitierte Stelle sagt nichts über das Sakramentenverständnis der Orthodoxie.
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#6   Stimme aus Wien   12:04:43 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Jawohl
Die Lehre Christi und seiner Kirche ist glasklar. ???
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Kath. Kirche jemals die Praxis der Orthodoxie verurteilte.
So eindeutig wie Sie meinen ist die Sachlage nicht.
Anderseits finde ich es gut, dass sich auf diesem Gebiet etwas tut und „die Kinder beim Namen genannt“ werden, nämlich: die geschiedene wiederverheiratete Christen haben eine kleinere Schuld als ein Mörder. Nach der Beichte kann ein Mörder ohne weiteres zur Hl Kommunion, den oben genannten Christen wird das aber Verwehrt.
Um die Logik dieser Regelung zu verstehen bedarf es sehr viel Phantasie.
Redaktion benachrichtigen Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
#49   Stimme aus Wien   23:07:28 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Sozialkatholisch
Im Moment ist Israel verworfen Und wir Christen sind das Volk der Verheißung. Jeder der leugnet das Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, ist vom Antichrist, ich glaub die Juden leugnen das im Moment
Was Sie alles wissen!!! Ich bin wirklich beeindruckt. :-D
Also – entweder sind Sie der liebe Gott oder wenigstens einer seiner engsten Berater ?:)
Redaktion benachrichtigen Vom Heiland berührt
#3   Stimme aus Wien   12:24:43 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wunder???
Ob Wunder oder nicht – ich freue mich mit den Eltern.
Allerdings: @Jawohl müsste mal nachfragen, ob Christus, als er mit dem Jungen sprach, tatsächlich latein gesprochen hat oder nicht – wenn nicht, dann handelt es sich nicht um einen Wunder :-D
P.S.: Beitrag von @Jawohl: Latein ist nicht nur die perenne Universale und Muttersprache der Heiligen Römischen Kirche (Christus wird bei seiner Wiederkunft Latein sprechen),
Redaktion benachrichtigen Wort statt Mord + …
#3   Stimme aus Wien   09:18:34 | Montag, 24. Juli 2006
David und Goliath
Sie können erkennen, welche ihrer Anführer Kriegstreiber sind und welche sich um das Leben der Menschen sorgen.
Ganz richtig: die Hizbullah feuern und feuerten täglich Raketen auf Israel ab, nur weil sie sich um das Leben der Menschen sorgen. Ihre Sorge geht noch weiter: in einer angespannten Lage entführen sie sogar israelische Soldaten – nur weil sie sich um das Leben der Menschen sorgen.
Also – meine Damen und Herren – ich weiß nicht wie es Ihnen ergeht, aber mir kommen die Tränen :-D
wo David steht und wo Goliath? – muss David denn immer der schwächere sein?
Wenn ich schwach bin, bin ich automatisch David? Wohl kaum! :-@
Gründe für diesen Waffengang gibt es zwei: Für Israel liegt die Ursache des Konfliktes in der fortgesetzten Aggression seiner Nachbarn. Für Hisbollah und Hamas jedoch liegt sie in der puren Existenz ihres Nachbarn. Nur eine dieser Ursachen läßt sich dauerhaft aus der Welt räumen. (Aus dem Beitrag: [link]hier[link]hier[link]
Und: wer ist jetzt der Goliath und wer David?
Redaktion benachrichtigen „Stoppt diese Scheiße“
#3   Stimme aus Wien   18:22:41 | Freitag, 21. Juli 2006
joergx2000
Zerstörung des Tempels von Jerusalem, und damit Beendigung des fortdauerndes Opfermahls 60 n.Chr.
durch die Römer
und:
Daher wird es zwischen zwei so gottlosen Systemen, wie Judentum und Islam niemals Frieden geben können, es sei denn…ja es sei denn sie bekehren sich zu der von Christus gegründeten römisch-katholischen Kirche.
Bis dahin, schwebt unter allen Ungetauften Verbrechern das Tor der Hölle.
Ich glaube, die beide Infos stammen aus der selben Quelle – damit dürfte jedem alles klar sein o^/
Redaktion benachrichtigen Wenn die Kanonen donnern, hört das Gehirn auf zu arbeiten
#14   Stimme aus Wien   13:32:34 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Lieber Herr Dr.
Es tut mir leid, ich muss mich an die 1500 Zeichen hatlten – daher nicht wo viele Zitate:
Was das Kriegsvölkerrecht betrifft: es ist eine Maxime um die sich leider sehr wenige kümmern (bitte, die Berichte rund um der Us Soldaten im Irak nachzlesen).
Das mit dem Café und Raketen waren ein Beispiel um die Grenzen des von Ihnen so hoch gehaltenen Kriegsvölkerrechts zu veranschaulichen.
Betreffend: Kireg gegen die Zivilbevölkerung – habe falsch kopiert. Sollte folgendes aus meinem Beitrag stehen: Dass die Hezbollah die Zivilbevölkerung eines ganzen Landes als Geisel hält, müssten wohl die Mitglieder der Hezbollah mit ihrem Gewissen vereinbaren. Soll deswegen Israel alles tolerieren?
Ghandi: Sie wissen, er ist das Vorbild jeder Friedensbewegung – ob er einen Krieg geführt hatte oder nicht – ist von der Definition des Krieges abhängig – aber er hatte Indien von der englischen Kolonialmacht befreit – wäre er in Polen geboren in der zwischenkiregszeit hätte ihm das gegenüber der Nazis nie gelungen. Soviel zur: Sprache die die Hamas und Hezbollah (Zitat @Tacitus).
Übrigens meine Wortmedlung bezog sich auf Ihre Meldung an @Tacitus.
Ich werde nicht wie @Richard den Dr. in „ „setzen – aber
Also: so weit habe ich das Thema nicht verfehlt
stimmt doch.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Kanonen donnern, hört das Gehirn auf zu arbeiten
#11   Stimme aus Wien   12:53:41 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Lieber Herr Dr.
Das alles, was ich ausgeführt habe, nichts mit Ihrem Beitrag zu tun hat – das stimmt nicht:
Sie werfen nämlich Israel vor – sich einen Dreck um Völkerrecht und insbesondere das Kriegsvölkerrecht zu kümmern.
Dazu schrieb ich: >>In einem Café jemanden in die Luft sprengen zu lassen – ist das gemäß dem Völkerrecht? Aus dem Gaza-Streifen oder aus Libanon Raketen auf Städte in Israel abzufeuern, entspricht das dem Kriegsvölkerrecht? <<
Außerdem meinten Sie: Die Weise der Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung des Libanons hätte im Falle der Wehrmacht unweigerlich zu Bewertungen wie „typisch nazistisch“ usw. geführt.
Darauf antwortete ich: >>in einer Gesellschaft, wo die, als Zeichen der Vergebung gereichte Hand als Schwäche gedeutet wird, ist eine andere Sprache nicht möglich. Die Art und Weise einer Friedensbemühung ist immer vom Gegner abhängig – oder galuben Sie Mahatma Gandhi hätte eine Chance im Dritten Reich?<<
Also: so weit habe ich das Thema nicht verfehlt.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Kanonen donnern, hört das Gehirn auf zu arbeiten
#8   Stimme aus Wien   12:27:25 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Lieber Herr Dr.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich der Vorgangsweise Israels ohne Einschänkung zusitmme – ganz im Gegenteil.
Aber: @Tacitus muss ich zustimmen – oder sind Sie der Meinung die Hamas und Hezbollah kümmert das Völkerrecht und insbesondere das Kriegsvölkerrecht? In einem Café jemanden in die Luft sprengen zu lassen – ist das gemäß dem Völkerrecht? Aus dem Gaza-Streifen oder aus Libanon Raketen auf Städte in Israel abzufeuern, entspricht das dem Kriegsvölkerrecht? Wohl kaum!
Dass die Hezbollah die Zivilbevölkerung eines ganzen Landes als Geisel hält, müssten wohl die Mitglieder der Hezbollah mit ihrem Gewissen vereinbaren. Soll deswegen Israel alles tolerieren?
Jeder Krieg ist unmenschlich – keine Frage – und ich stehe weit davon entfernt, die Vorgangsweise Israels zu befürworten.
Jedoch: in einer Gesellschaft, wo die, als Zeichen der Vergebung gereichte Hand als Schwäche gedeutet wird, ist eine andere Sprache nicht möglich. Die Art und Weise einer Friedensbemühung ist immer vom Gegner abhängig – oder galuben Sie Mahatma Gandhi hätte eine Chance im Dritten Reich?
Aber: wenn Sie eine Ibessere dee haben, wie Israel die Feindschaft der Nachbarnländer ohne Krieg unterbinden könnte – bitte: die ganze Welt wäre für diese Idee dankbar – vor allem Israel.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#22   Stimme aus Wien   12:23:40 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Nanny Ogg
Liebe Nanny!
Ich bin einer der „radikalen Katholiken“ und kreuz.net ist keine Platform meiner Meinung. (Sie können ruhig meine Beiträge inspizieren). :-]
„Radikal Katholisch“ ist etwas anderes als die Platform des „krez.net“.
Bitte um eine differienziertere Wortwahl! ^-^
Redaktion benachrichtigen 400 Hexen auf einen Streich?
#30   Stimme aus Wien   15:21:26 | Dienstag, 4. Juli 2006
Copertino
Ich kenne sehr wohl die neuere Entwicklungen auf diesem Gebiet: auch Carsten Thiede und Klaus Berger kommen zu ähnlichen Schlüssen. (Übrigens, ich glaube Robinson ist Thiede verpflichtet und entwickelt seine Ansätze weiter – ich kann mich aber irren).
Was die Intoleranz der anderen Experten betrifft: nichts neues – Sie kennen ganz bestimmt die Vorgänge um Loysie und den „Modernisten“. Man kann jedoch ihren Verdienst für die neuere Forschung auf diesem Gebiet nicht absprechen.
Trotzdem: egal wie schlüssig die Ausführungen von Robinson oder Thiede (die mir sehr gut gefallen und ich sie überzeugend finde) sind, für den Glauben bleiben sie unbedeutend. Den der „garstig breite Graben“ von Lessing kann durch solche Erkenntnisse nicht überwunden werden. Für den Glauben bleiben sie nach wie vor nur Indizien, Hinweise.
Redaktion benachrichtigen 400 Hexen auf einen Streich?
#21   Stimme aus Wien   14:11:58 | Dienstag, 4. Juli 2006
Copertino
Natürlich, es tut sich einiges auf dem Gebiet der Bibelwissenschaft – aber diese Änderungen bedeuten nicht, zurück zur Zeit vor die Epoche jener „kritischen“ Bibelexperten – diese Epoche hat einiges hinterlassen, an der kein ernsthafter Bibelwissenschaftler vorbei kann (außer, er ist ein Journalist) ;-)
Was der „@Magyarischer Poster“ anführte: – Die Bibel ist schließlich weder vom Himmel gefallen noch hat eine Taube irgendwem irgendwas ins Ohr diktiert. Sie ist vielmehr in einem Zeitraum von gut 1000 Jahren entstanden – in Zeiten umfassenden religiösen Wandels und vielfältiger politischer und sozialer Umbrüche – ist Faktum, das kann man drehen wie man’s will, diesem Faktum muss sich jeder Experte stellen und seine Schlüsse ziehen.
Natürlich: durch Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Biblizistik kommt man heute zu anderen Schlüssen wie vor hundert Jahren.
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#15   Stimme aus Wien   21:45:03 | Freitag, 30. Juni 2006
Aragorn
Wären die Bischöfe der katholischen Kirche auch so konsequent, gäbe es weniger Personal in der Kirche, das antikatholische Meinungen und Haltungen vertreten würde. Bestes Beispiel: Die Angelegenheit um jenen österrreichischen Diakon, der seine antikirchlichen und antirömischen Meinungen offensichtlich in Bistumsseminaren aufgeschnappt hat…
und es gäbe keine Gespräche mit der FSSPX!!! ;-)
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#12   Stimme aus Wien   20:27:54 | Freitag, 30. Juni 2006
Dr. Carlo Regazzoni
Lieber Herr Dr.:
Sie werden es zugeben müssen – nach den, von Ihnen vertretenen Prinzipien ist es schwer, die Rechtmäßigkeit der Exkommunikation von Exz. Lefèbvre zu bestreiten.
Prinzipiell sind die „de facto“ Exkommunikation von Rothkranz, von seiten der FSSPX, und die Exkommunikation von Lefèbvre, von seiten der Hl. Katholischen Kirche, gleich (daran ändern auch die Aussagen irgend welcher Kardinäle nichts).
Was damals die Kath. Kirch betreffend dem Gründer der FSSPX tat, das macht jetzt die FSSPX betreffend Rothkranz.
Wo ist der Unterschied?
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#5   Stimme aus Wien   16:43:07 | Freitag, 30. Juni 2006
Schüttel
Aus dem Artikel ist eindeutig zu entnehmen, dass der Grund des blauen Briefes nicht die Behauptung „der Stuhl Petri sei vakant“ ist (da hatte man noch die Milde walten lassen), sondern die „völlig inakzeptablen Aggressionen gegen die Priesterbruderschaft „.
Also, von einem Zeichen der Verbundenheit mit dem Nachfolger des hl.Petrus S.H. Papst Benedikt XVI. kann hier keine Rede sein.
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#1   Stimme aus Wien   16:22:01 | Freitag, 30. Juni 2006
Und ich dachte
die Intoleranz gegenüber andersdenkenden sei eine Erfindung der V2 Kirche, die die Sichtweise von Exz. Lefèbvre nicht tolerieren wollte und ihn deswegen exkommunizierte.
Man lernt halt nie aus!!! o^/
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#30   Stimme aus Wien   23:23:31 | Montag, 26. Juni 2006
blueberry
Natürlich gibt es keine Schriften und Lehren der alt-germanischen Religion – anhand der gnostischen und esoterischen Bewegungen, die damals im Umlauf waren wurden sie umgedeutet (Blawatsky, List, Lenz usv.) – und als „echt germanisch“ dargestellt.List hatte sogar „Visionen“ (er war vorübergehend Blind zu dieser Zeit), wie die Runen zu deuten sind
Hitler selbst und seine Mitläufer glaubten allerdings, so wie Sie sagten, dadurch die alten Götter wieder zum leben erwecken zu können.
Es gab sehr wohl einen Massenrausch und eine Massenpsychose, die aber nicht auf die allgemeine Glaubenseinstellung der Massen schließen läßt – so etwas ähnliches gab es auch in allen sozialistischen Staaten – sondern um eine geschickte Inszinierung mit einer gewünschten Wirkung.
Mit der Meinung, der Holocaust sollte das vielleicht das rauschhafte Erlebnis der Überlegenheit und Macht der alten Götter symbolisieren könnten Sie recht haben – war aber nur der Meinung der Elite, sprich: Hitler und Umgebung. Für die „Ausführende“ nur eine lässtige Pflicht.
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#28   Stimme aus Wien   22:20:42 | Montag, 26. Juni 2006
blueberry
Aus dem bloßen Wunsch nach dem Beweis der Überlegenheit der alt-germanischen Religion über den Monotheismus der Juden könnte man nie die Radikalität des Antisemitismus des Nazi-Regimes erklären.
Es handelte sich vielmehr um die religiöse Überzeugung der Verantwortlichen, dass die Juden in der Welt (gleichgültig ob sie Christen sind oder nicht) das Prinzip des Bösen verkörpern und deswegen müssen sie eliminiert werden. Einige von ihnen betrachteten sich deswegen sogar als Menschenfreunde – „sie leisten einen Dienst für die Menschheit“ :-!
Es gibt leider einige auf dieser Seite, die der selben Meinung sind.
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#25   Stimme aus Wien   16:50:19 | Montag, 26. Juni 2006
silesius
Kann mir jemand sagen, wo ist der Untesrchied zwischen säkularen Antisemitismus und kirchlichen Antisemitismus (s. Radio Maryja in Polen).
Meine Meinung nach sind beide verwerflich.
Auch meiner Meinung nach.
Es gibt jedoch zwischen den beiden Unterschiede: der kirchliche Antisemitismus, anders gesagt christlicher Antijudaismus, basierte auf der angeblichen „Verstocktheit“ der Juden, die den Heiland nicht erkannt und nicht angenommen haben. Diese Überzeugung war die geistige Grundlage der Judenpogrome im Mittelalter.
Der säkulare Antisemitismus hatte seine Grundlage in der Rassenlehre, die wiederum im gnostizistischen Dualismus ihre Wurzel hatte (Lenz, Schönerer, usv.): Jahwe, der Schöpfer der Juden, ist der „Böse“ Gott, Schöpfer der materiellen Welt – also sind die Juden böse. Gott Christi war der Gott des Lichtes. (Kurzfassung)
Beim christlichen Antijudaismus wurden die Juden vor der Wahl gestellt: Taufe oder Tod. Beim Antisemitismus gab für sie keine Alternative: auch Juden mit Taufschein (ob echt oder nur von der Kirche Ausgestellt) konnten der Verfolgung nicht entgehen. Die einzige Lösung für sid war der Tod.
Dass die beide Judenverfolgungen verwerflich sind, steht außer Frage. Die beiden haben aber von Grund aus einen anderen Ausgangspunkt und, vom Standpunkt einer seriösen Wissenschaft ist es falsch, die beide gleichzustellen oder sie gegeneinander auszutauschen.
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#95   Stimme aus Wien   16:48:52 | Samstag, 24. Juni 2006
Babylon
Ich glaube, wir beide sind der selben Meinung – wir ziehen nur unterschiedliche Schlüsse daraus:
Die heidnischen Kulte schlossen sich ja nicht gegenseitig aus. Man konnte z.B. Anhänger des Mithraskultes sein und dann natürlich auch den Kaiser als „Herr und Gott“ verehren. Das war überhaupt kein Problem, sondern das Mindestmaß an Staatstreue, das jeder Bürger zu zeigen hatte.
Also, das geht konform mit meiner Behauptung:diese Religion war auch, die neben der militärischen Macht der Römer, die „pax romana“ sichern konnte.
Eine Einheit von Religion (Konfession) und politischer Macht wurde also, je nach politischer Lage, gefordert.
Alles was Sie weiters als Erklärung hinzugefügt haben, dürfte mit dieser Übereinstimmung geklärt sein. (Sie könnten recht haben mit:Die Christenverfolgung im Römerreich wird übrigens maßlos überschätzt. Die meiste Zeit konnten die Christen unbehelligt ihren Glauben leben, nur einige wenige Kaiser legten Wert auf das Mindestmaß an Staatstreue (Opfer für den Kaiser).
Daß die Glaubenseinheit in der Frühen Neuzeit durch Krieg wiederherzustellen sein sollte, ist aber wirklich ein ziemlich perverser Gedanke.
Dem stimme ich auch zu – war jedoch ein Versuch, der damals üblich war. Daher auch die „cuius regio, eius religio“ – ein Versuch der Rettung des alten Grundsatzes. Ich kann ihn nicht befürworten – der geschichtliche Kontext macht ihn jedoch verständlich.
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#93   Stimme aus Wien   14:25:05 | Samstag, 24. Juni 2006
Babylon
Ganz so falsch ist das nicht.
Auch im römischen Reich gab es eine einheitlcihe Religion, den Kaiserkult, dem sich außer den Juden, jeder beugen musste – diese Religion war auch, die neben der militärischen Macht der Römer, die „pax romana“ sichern konnte. Die Ablehnung dieses Kultes von seiten der Christen führte auch zur Christenverfolgung.
Dass die Toleranz in Europa durch das Aufkommen des Protestantismus „erzwungen“ wurde, dass stimmt – denn, die einheitliche Konfession konnte man trotz des 30 Jährigen Krieges nicht wieder hersgestellt werden.
Übrigens ist auch die Aufklärung Frucht der Kirchnspaltung – denn, seit der Zeit, wo es 2 Kirchen gab, die sich auf die Göttliche Wahrheit beriefen, brauchte man einen Schiedsrichter – die Vernunft eben. Geburtsstunde der Aufklärung.
Die Toleranz wurde trotzdem vom „katholischen“ Kaiser Joseph II. durchgesetzt – ein absolutistischer Monarch der Aufklärung, aber trotzdem katholisch.
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#91   Stimme aus Wien   13:38:41 | Samstag, 24. Juni 2006
methusalix
Zustimmung mit Vorbehalt:
Athanasius:…
Nochmal, die Kirche hat nie die Wissenschaft bekämpft. Im Gegenteil.
Athanasius muss man zustimmen. Z.B.:
Wir wissen alle, die Philosophie und Theologie von Thomas von Aquin basiert auf Aristoteles. Dummer Weise waren die Wekre von Aristoteles damals auf dem Index: Thomas wurde trotzdem nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt – ganz im Gegenteil – seine Philosophie und Theologie wurde für Jahrhunderte maßgäbend für jede christliche Theologie und Philosophie.
Sie schrieben: Das ist genau solange richtig, wie der Wissenschaftler nichts veröffentlicht, was die Macht der Hierarchen in Gefahr bringen könnte. Ab dem Moment war man als Wissenschaftler in allerhöchster Lebensgefahr.
Dem muss man auch zustimmen – allerdings ist dieses Sachverhalt nicht auf das Christentum zurückzuführen, sondern auf die, schon in der Antike vorhandene Meinung, der Unmöglichkeit des „einen Reiches und verschiedene Religionen, bzw. Konfessionen“. Letzte Erscheinungsform dieser Meinung ist. „cuius regio, eius religio“.
Die Idee der Toleranz ist übrigens im christlichen, näher gesagt, im katholischen Raum entschdanden (Wien, Joseph II. Toleranz-Edikt, am 13. Oktober 1781). Es handelte sich zwar um eine pragmatische Einstellung, jedoch aus dieser Idee entstand die „Toleranz“ als etwas, was Wert an sich hat…
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#80   Stimme aus Wien   23:11:26 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Babylon
Das Ganze sozusagen als theologische Aussage.
Jawohl, aber auch theologische Aussagen habe ihr Wahrheitsgehalt.
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#13   Stimme aus Wien   23:08:21 | Donnerstag, 22. Juni 2006
ottaviani: Warum sollte man sich schämen?
Ganz einfach, wegen:
Schreibt alle an den Bischof und protestiert gegen die Weihe, ehe er nicht öffentlich abgeschworen hat! Weiht der Bischof ihn ohne explizite Distanzierung von seinen eigenen Worten, haben wir einen neuen Notstandsfall und sollten den dann auch im deutschsprachigen Raum entsprechend publizieren(KU, DT, MB, kreuz.net). Weiht er ihn nicht, haben wir gewonnen. Schwört das Bürschchen ab – erst recht! m.a.W.: Wenn wir nur Druck aufbauen, können wir nicht verlieren.
Also, liebe Grüße von kath.net
Noch irgend eine Frage offen?
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#76   Stimme aus Wien   21:14:45 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Babylon
@Aloah: Babylon: einfach unsinn – also, von dieser Meinung möchte ich mich distanzieren.
@Babylon: Ich bin zwar nicht der Meinung von @Aloah, aber in Ihrer Argumentation gibt es einige Unstimmigkeiten.
1.) Die von Dir benannten Leute stellen allerdings eine Minderheitenmeinung in ihren Disziplinen dar.
Das galt auch für die Vorreiter der Meinung der Mehrheit der jetzigen Theologen (Bultmann, Loisy, usv.). Ich will nicht die fachliche Kompetenz dieser Vorreiter in Frage stellen, aber, die Mehrzahl oder Minderheit einer Meinung spricht nichts von derer Wahrheitsgehalt.
Übrigens: Thiede ist nicht einfach zu entkräften.
2.) Ich schreibe jetzt deutsch – die sprache von Adolf Hitler. Heißt das jetzt, dass ich Adolf Hitler bin, oder dass ich seiner Meinung bin? Natürlich nicht. In meinem Fall ganz im Gegenteil.
Auch wenn das Christentum Elemente von anderen Religionen übernommen hatte, damit es das ausdrücken konnte, was auszudrucken war, bedeutet das überhaupt nicht, es sei aus anderen Religionen entsprungen oder dass es deren Produkt oder Weiterentwicklung sei – ebensowenig wie meine Sprache nicht aus der Sprache und Ideen von Hitler entsprungen ist.
Um etwas mitzuteilen muss man sich halt dieser Ausdruckmöglichkeiten bedienen, die in einer bestimmten Zeit jeder versteht.
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#10   Stimme aus Wien   19:50:05 | Donnerstag, 22. Juni 2006
MK28-der Gerechte
Weiht er ihn nicht, haben wir gewonnen. Schwört das Bürschchen ab – erst recht! m.a.W.: Wenn wir nur Druck aufbauen, können wir nicht verlieren.
Also, um Ihre Meinung kurz wiederzugeben: der Junge ist ein Freiwild, der zum Abschuss freigegeben wurde!!!!
Hoch lebe kreuz.net und die wirklich :-! katholische Kirche!!!
Ich hoffe, Sie schämen sich!
Redaktion benachrichtigen Die Revolution wird verschoben
#3   Stimme aus Wien   18:17:02 | Donnerstag, 22. Juni 2006
der junge Diakon
wird hoffentlich auf dieser Seite nicht zum Freiwild erklärt, um mit dessen Abschuss die Machtstellung kreuz.net beweisen zu können (so wie damals kath.net).
@Bonjour:
Mit der Ausrichtung des frei gewählten Arbeitgebers hat der junge Herr keine Probleme, sondern nur mir dem Bodenpersonal des betreffenden Arbeitgebers. Ob er deswegen eine tragische Figur sei, oder vielleicht ein übereifriger Dienstnehmer, können weder Sie noch ich entscheiden.
Dies zu entscheiden ist die Aufgabe des Diözesanbischofs, der sich nicht ausschließlich auf die Berichte des kreuz.net stützen muss. (bekanntlich hat kreuz.net keinen Zugang zu den persönlichen Gesprächen der Seminaristen mit ihrem Bischof).
Übrigens:
Ich tendiere zur Variante 2.
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#15   Stimme aus Wien   15:07:50 | Montag, 19. Juni 2006
Marcel
Also, meiner bescheidenen Meinung nach ist es üblich, bevor man sich zum Wort meldet, alle vorherige Meinungen anzuhören bzw. durchzulesesn.
Bevor die modernistischen Kirchenführung nicht komplett zur hl. katholischen Überlieferung zurückgekehrt sein werden, ist eine „Einigung“ unmöglich.
Eine Einheit ohne Wahrheit gibt es nicht.
Diese Wahrheit wurde durch das Komplott namens V.II [1] verraten, und der einzige Ausweg aus dieser Misere ist die Umkehr. Nicht die Umkehr der FSSPX – denn die tut wahrlich nichts anderes als was die Kirche bis 1958 immer tat –, sondern die Umkehr der modernistischen Kirchenführung.
Nach dem jetzigen Stand der Dinge und nach menschlichem Ermessen [2] ist eine solche Umkehr der Kirchenführung nicht in Sicht und daher auch keine „Einigung“ mit den Bewahrern der Tradition, denn die Kirchenführung hält an der Zeitbombe V.II unbeirrt fest.
Daß eine „Einigung“ in weiter Ferne liegt, sagt der Generalobere der FSSPX, Bischof Fellay [3]. Ich habe ihn dabei gesehen und gehört.
Mit ihm stimmen die anderen Bischöfe und Disktriktsoberen überein, weil die Bruderschaft aus traditionskatholischen Priestern besteht, nicht aus Narren
Dazu das Zitat von @Pünktchen aus Wikipedia:
Die Altgläubigen betrachten sich selbst nicht als „Abspalter“ sondern als Bewahrer ursprünglicher russisch-orthodoxer Tradition gegenüber häretischen Entwicklungen in der Großkirche…
Noch welche Frage offen?
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#8   Stimme aus Wien   20:17:05 | Freitag, 16. Juni 2006
Robert Ketelhohn
denn die Abschaffung des römischen Patriarchentitels ist nicht bloß dumm und unbegründet, sie ist auch schlicht unmöglich. Der Bischof von Rom ist Patriarch, ob er will oder nicht.
Was meinen Sie damit? Der Papst ist doch nach wie vor der Patriarch von Rom.
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#136   Stimme aus Wien   13:30:30 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Justus
Sie schrieben: Die angeblichen „Freundschaftsringe“ waren in Wirklichkeit Rosenkranzringe(= Rosenkränze in Ringform)! Das haben alle Teilnehmer der Weihnachtsfeier eidesstattlich bestätigt.
Ich nehme an, Ihnen liegt diese Erklärung vor oder Sie haben zuverlässliche Informationen davon.
Was mich wundert ist: wieso wird diese eidesstattliche Bestätigung beim Prozess nicht erwähnt? Oder; wieso konnten oder wollten die Teilnehmer dieser Weihnachtsfeier diese Aussagen vor der Richterin nicht wiederholen?
Glauben Sie wirklich, die österreichischen Richter können machen was sie wollen (so wie die Überschrift dieses Artikels uns suggerieren möchte)? :'(
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#53   Stimme aus Wien   18:27:13 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Artois
Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Sie falsch verstanden habe.
Unter Zionismus verstehe ich die Bewegung rund um der Idee:„Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. Diese Idee hatte ihre Geburtsstunde weder in Deutschland noch in Österreich sondern, bekanntlich, in Frankreich anläßlich der Dreyfus-Affäre im Jahre 1894.
Nun, Sie schrieben:Antizionismus ist durchaus angebracht, denn auch das weiland 3. Reich war ein zionistisches Projekt, un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus.
Ich verstand diese Sätze so: der Zionismus hatte die Pogromme gegen die Juden und den Holocaust geplant oder zugelassen oder ermöglicht oder gefördert oder ähnlich – um die eigene Ziele zu erreichen. Sie werden mir zugeben müssen, diese Behauptung ist lächerlich.
Wenn meine Auslegung Ihrer Sätze nicht richtig ist – so bitte ich um Entschuldigung (werden mir aber zustimmen, dass Ihr Wortwahl wenig andere Deutungen zuläßt) – wenn Sie jedoch mit dieser Auslegung konform gehen – so kann ich nur meine Aufforderung wiederholen, mit der Bitte, auch Ihre gelesen Literatur anzuführen.
Diese Thesen würden allen Erfordernissen einer richtigen Verschwörungstheorie entsprechen…
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#22   Stimme aus Wien   19:47:46 | Dienstag, 13. Juni 2006
Artois
Bitte, melden Sie sich mit Ihrer These: auch das weiland 3. Reich war ein zionistisches Projekt, un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus noch heute bei der „www.weltverschwörurng.de“ :-D
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#19   Stimme aus Wien   16:15:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
aphrodite
Ich gebe es zu, die Wortmeldung von @Bruder Theophil könnte missverstnden werden. Ich nehme an, mit: „vor allem katholische Geistliche waren es, die in den KZs ihr Leben gelassen haben“ wollte er darauf hinweisen, dass es wesentlich mehr katholischen Geistlichen in den KZ’s gab als Geistlichkeit aus anderen christlichen Konfessionen, was man auch als eine logische Schlussfolgerung der Einstellung der kath. Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus vor der Machtergereifung ansehen könnte.
Übrigens: Michael Hesemann nennt die Zahl 2.500, was die Zahl der Opfer aus den Reihen der kath. Geistlichkeit in Polen betrifft. Prozentuell könnte dies an den prozentuellen Anteil der jüdischen Opfer sehr nahe kommen.
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#26   Stimme aus Wien   20:33:19 | Sonntag, 11. Juni 2006
Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Ich bin nicht nur an den Theologie-Hörsälen vorbeigegangen, sondern bin eine Weile auch in diesen Sälen gesessen – Sie haben recht, es gibt einige Hörer die im Kolar und Habit den Vorlesungen zuhören.
Wieso die Professoren dies nicht tun, weiß ich nicht – es handelt sich aber ganz bestimmt um eine Regelung, sonst gäbe es Ausnahmen, wenigstens bei den Professoren, die in ihrer Freizeit sehr wohl ihre „Berufskleidung“ tragen.
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#97   Stimme aus Wien   16:09:10 | Sonntag, 11. Juni 2006
Gerhard
Eine hervorragende Wortmeldung! :)3
Sie nehmen aber uns: den „Möchtegerntheologen“ wie auch den „Allwissenden Theologen“ (von der Uni der Zeugen Jehowas) den Wind aus den Segeln. Das ist natürlich gemein ;-) .
Sie haben recht: Gott ist „gerecht“ und „barmherzig“ gleichzeitig. Wir „Möchtegerntheologen“ haben damit keine Probleme – wir können immer wieder darauf hinweisen, dass unsere menschliche Ausdrucksmöglichkeiten dazu nicht ausreichen, diese Tatsache gebührend zu fassen – deswegen begrüße ich aufrichtig diesen Versuch der Diözese Gurk. (kein Wunder – diese Erkenntnis ist Frucht der Außeinandersetzung mit der modernen Philosophie nach dem 2. Vat – d.h.: einige Zeit nach Noah :-D )
Die „Allwissenden-theologen“ (d.h. Absolventen der Theologie vor Noah :-D ) haben natürlich mehr Probleme mit diesem Thema; damals konnte man noch nicht auf die Ergebnisse der Ertenntnistheorie zurückgreifen – Sie müssen es verstehen: Erkenntnistheorie ist erst einige Jahrhunderte alt.
Übrigens: das konnte man in diesem Forum leicht nachovollziehen.
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#94   Stimme aus Wien   10:39:24 | Sonntag, 11. Juni 2006
@apex
Und … was wollten Sie sagen?
Wenn eh alles klar – wieso schreiben Sie so viel Blödsinn?
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#92   Stimme aus Wien   10:23:33 | Sonntag, 11. Juni 2006
@apex
In Ihrer Antwort an Gerhard schrieben Sie: und weil das eben aus den Worten Jesu logisch abzuleiten ist, gilt das nicht nur für Katholiken, sondern für jeden Menschen – also was soll der Quatsch mit: nicht die Rede von zwei gültig verheirateten Gläubigen (Katholiken),
Übrigens, nach der Lehre der Kath. Kirche ist die Ehe der nichtkatholischen Gläubigen ebenso gültig wie die, nach allen Regeln des CIC geschlossene Ehe der kath. Christen. Oder meinen Sie, die Zitate Christi bezogen sich nur auf die Ehe der Kath. Christen? :-D
Was den -Can. 1141 betrifft, den habe ich nicht zitiert, da ich ihn als selbstverständlich annehme. Sie werden aber wissen, dass es auch bei einer gültig geschlossener aber nicht vollzogener Ehe um eine gültige, sakramentale Ehe handelt, die durch das privilegium petrinum aufgelöst werden kann.
Solche Chaoten wie du, mit ihren irreführenden Verdrehungen in der Exegese, ruinieren die Spiritualität des katholischen Volkes. Solchen Möchtegerntheologen wie du, hat die Kirche die Verwirrungen in der Pastoral zu verdanken.
Diesen Sätzen brauche ich nichts hinzufügen – ich sende sie unverändert an Ihre Adresse zurück, trifft genau das, was ich Ihnen sagen wollte – ich bitte nur, beim lesen dieser Sätzen, statt „du“ „Sie“ zu denken – ich bin schließlich aus Wien und ich kenne die Regel des guten Benehmens.
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#90   Stimme aus Wien   09:29:02 | Sonntag, 11. Juni 2006
@apex
Oh, Sie allwissender Theologe!
Wo ist die Banane und wo die Birne! Oder haben Sie nicht alles verstanden, was ich geschrieben habe?
Die beide Privilegien sprechen doch von einer Auflösung einer gültigen Ehe, oder?
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#88   Stimme aus Wien   09:16:49 | Sonntag, 11. Juni 2006
Gerhard
@apex:Wie kann man denn nur so flach und dämlich denken? … „Aus den Worten Jesu resultiert keine Tradition der Katholiken, aus ihnen resultiert die logische Konsequenz, die jede neue Ehe nach einer Scheidung der ersten zum Ehebruch macht – und weil das eben aus den Worten Jesu logisch abzuleiten ist, gilt das nicht nur für Katholiken, sondern für jeden Menschen (vor allem für die, die sich zum Glauben an den Herrn bekennen).“
Lieber Gerhard, als „flach und dämlich“ Denkender sind Sie in guter Gesellschaft, denn @apex würde auch den Hl. Paulus als solche bezeichnen anhand 1 Kor 7,12-15 (privilegium paulinum – im 1143-1150 CIC/1983) und auch jeden Hl. Vater, auf Grund des „privilegium petrinum“ (c.1142).
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#75   Stimme aus Wien   17:59:33 | Samstag, 10. Juni 2006
@apex
… und dann die Umkehrung der Argumente!!
Worauf bist du eigentlich so neidisch, du geistloser Teenager?
Neid??? wovon sprechen Sie???
Was Ihnen eingefallen ist betreffend Ehebruch, das können die Zeugen Jehowas wesentlich besser als Sie – nur mit einem Unterschied: die behaupten nicht, das sei die Lehre der Hl. kath. Kirche so wie Sie. o^/
Übrigens, was meine theologische Ausbildung betrifft, da können Sie mir leider nicht das Wasser reichen :-@ – trotzt Ihres ehrwürdigen Alters. :(3
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#66   Stimme aus Wien   17:22:05 | Samstag, 10. Juni 2006
apex@
Schon wieder da!?
Die Enkelkinder weg?
Wieder frei um die Welt mit der pseudokatholischen Lehre zu verpesten?
halt schon einfach die Klappe, du eingebildeter Teenager!
Mit deinem Gejammer kannst du in einer Klapsmühle deine armselige Weisheit verkünden.
Ein alter Hut: wenn die Argumente dünn werden – dann muss halt die rohe Gewalt her (auch verbal).
Bitte melden nach der Hl. Beichte!!
L.G. aus Wien
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#60   Stimme aus Wien   15:29:39 | Samstag, 10. Juni 2006
apex & Co
Ich wiederhole meine erste Wortmeldung zu diesem Thema:
Ich staune immer wieder.
Solche Artikel (und Wortmeldungen) zu schreiben können nur Leute, die entweder:
– keine Ahnung vom Leben haben
oder aber:
– für ihre heile Ehe dem lieben Gott nicht danken können, da sie diese Gnade als eigene Leistung sehen.
Die Ersten sind einfach dumm und kurzsichtig.
Die Zweiten, überheblich: sowohl vor Gott als auch vor den Menschen.
Dummheit ist keine Sünde (außer selbstverschuldet); von der Überheblichkeit kann man das wohl nicht sagen.
Hier zitiere ich @Athanasius 1957: 1. Superbia: Hochmut (Übermut, Hoffart, Eitelkeit, Stolz)
Ich glaube – einige im Forum müssten dingendst zur Hl. Beichte. o^/
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#29   Stimme aus Wien   22:56:33 | Freitag, 9. Juni 2006
Sirilo
Also, wie ich sehe, die Pensionisten (@apex) müssen etwas früher zu Bett. Deswgen: erlauben Sie mir bitte auf Ihre Frage eine Antwort zu geben.
Vom Standpunkt der jetzigen Exegese (es handelt sich also um die, die nach meiner Geburt auf den Fakultäten der kath. Kirche gelehrt wurde -liebe grüße Apex) handelt es sich bei den von @apex angeführten Stellen der Hl. Schrift NT um die Bemühung Christi, die „Zweitrangigkeit“ der Ehefrau in der damaligen jüdischen Gesellschaft zu beseitigen. (übrigens: die Lehre über die ausschließliche Gültigkeit der kirchlichen Ehe beim und nach dem Tridentinum hatte die gleiche Beweggründe).
Nun, heute schaut die Situation anders aus – ich will kein Fürsprecher der Ehescheidungen sein – jedoch eine geschiedene Frau hat heute eine andere Stellung als etwa vor 2000 Jahren.
Es ist nicht richtig zu behaupten – die Kirche lebt in einer lebensfremder Welt (dieses Forum ist nicht die Welt der Kirche o^/ ) aber für den Schutz der „erstEhe“ ist ihr leider noch nichts eingefallen (mir übrigens auch nicht :-$ ) außer: jedes Fall vom vernünftigen, kompetenten Geistlichen prüfen zu lassen und nach seinem Urteil über die Zulassung zur Hl. Kommunion und somit über die volle Gemeinschaft mit der Ortsgemeinde zu entscheiden.
Im Fall den Sie angeführt haben sollte man, bis auf weiteres, diesen Weg beschreiten.
Eins bleibt jedoch: „Deus semper maior“!
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#24   Stimme aus Wien   21:56:18 | Freitag, 9. Juni 2006
apex@
Dann halt also die Klappe oder beißt dich in die Zunge, bevor du hier wieder mal ähnlichen Schwachsinn von dir gibst!
In der Regel ist genau das die Aufgabe der ehrwürdigen Pensionisten – und zusätzlich: auf die Enkelkinder aufzupassen.
Bitte: es würde allen gut tun, würden Sie sich dieser Aufforderung stellen.
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#22   Stimme aus Wien   21:46:44 | Freitag, 9. Juni 2006
apex@
Junge, als ich bereits Exegese studierte, warst du noch nicht auf dieser Welt.
Alter: Keine Bange, das merkt man!!!
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#19   Stimme aus Wien   21:30:10 | Freitag, 9. Juni 2006
@apex
Mein Lieber:
Ein Rezept:
Etwas Exegese studieren(oder nachlesen) – nachher bitte wieder melden.
Einlösbar in jeder Bibliothek oder Buchhandlung.
Über mögliche unerwünschte Wirkungen informiert Sie gerne die FSSPX oder ähnliche Fundi-Verbidnung
L.G. aus Wien
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#13   Stimme aus Wien   20:38:33 | Freitag, 9. Juni 2006
Avila Lohmann
Wenn du eine falsche Entscheidung in puncto Partner getroffen hast, dann ist das eine Entscheidung für das ganze Leben und darüberhinaus für die Ewigkeit gewesen,
Also: in der kath. Kirche haben wir eine Ehe auf Zeit, nämlich: bis dass der Tod Euch scheidet!!!! – also keine Entscheidung für die Ewigkeit! ;-)
Nicht in der Praxis und Theologie der orthodoxen Christen: dort bleibt die Ehe auch nach dem Tod des Ehepartners aufrecht (eine „Witwenehe“ hat die selbe Liturgie wie die Zweit- oder Drittehe) – und darüberhinaus kennt diese Praxis und Theologie auch kirchlich legitime Zweit- und Drittehen.
Sie werden wohl nicht behaupten, es handelt sich hier umantikirchliche und antichristliche Taten ?:)
Übrigens: diese Praxis ist etwas älter als die Praxis der lateinischen Kirche :-)
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#21   Stimme aus Wien   19:25:51 | Freitag, 9. Juni 2006
Priesterkragen + Co
@Sympat: Hochschulgesetz oder ähnlich kann ich Ihnen nicht zitieren – habe keinen Zugang zu den Quellen. Aber dass es sich nicht um eine Schutzbehauptung von priesterlichen Professoren, die ihr Priestersein gerne verstecken möchten – handelt kann ich garantieren – denn ich kenne einige Uni-Professoren, die in ihrer Pfarre sehr wohl den Priesterkragen und alles was dazu gehört benutzen.
@stat crux: Wann trat Karl Rahner letztmalig in Priesterkleidung auf?
Null Ahnung – ich habe ihn persönlich nie begegnet – aber was tut dies zur Sache? Er war ein großartiger Theologe. Ein Bruchteil seines Geistes würde diesem Forum ein ganz anderes Erscheinungsbild schenken.
@Sympat:Wie lässt sich das mit dem Verlagsprogramm von Weltbild vereinbaren?
Ich bin eigentlich dankbar für die Veröffentlichung von Sakrileg (und traurig, dass die Filmversion so langweilig ist) – denn durch diese erdachte Geschichte wurde das Interesse für Christus und das Christentum wieder geweckt. Ich kann sogar in einer Bar Christus und Christentum zum Thema einer Unterhaltung haben.
Wenn jemand mit diesem Thema in diesem Forum überfordert ist – bitte, es gibt viele Möglichkeiten die fehlende Informationen nachzuholen.
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#1   Stimme aus Wien   16:17:09 | Freitag, 9. Juni 2006
Kirchlich abgesegnete Todsünde?
Es bedarf außerodentlich viel Kreativität, um ein Artikel noch dümmer gestalten zu können.
Ich staune immer wieder.
Solche Artikel zu schreiben können nur Leute, die entweder:
– keine Ahnung vom Leben haben
oder aber:
– für ihre heile Ehe dem lieben Gott nicht danken können, da sie diese Gnade als eigene Leistung sehen.
Die Ersten sind einfach dumm und kurzsichtig.
Die Zweiten, überheblich: sowohl vor Gott als auch vor den Menschen.
Dummheit ist keine Sünde (außer selbstverschuldet); :'( von der Überheblichkeit kann man das wohl nicht sagen. ?:)
Redaktion benachrichtigen Zwielichtiger Professor
#14   Stimme aus Wien   15:55:32 | Freitag, 9. Juni 2006
Sulpicius
Darf man wissen, mit welcher antikirchlichen Begründung?
Tut’s mir leid – keine Ahnung mit welcher Begründung. Allerdings, die Begründung muss nicht unbedingt antikirchlich sein.
Übrigens: diese Regelung dürfte auch in der Bundesrepublik in Kraft sein (wenn ich das Bild, das Gotthard verlinkt hatte, richtig interpretiere).
Redaktion benachrichtigen Zwielichtiger Professor
#9   Stimme aus Wien   14:07:51 | Freitag, 9. Juni 2006
Kragen
Dann war Prof Ratzinger wohl auch ein sehr zwielichtiger Typ …
Wer hat denn wo einen Priesterkragen vorgeschrieben?
Zur Info: an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen für Professoren verboten; daher ist auch die Geistlichkeit, die an der Uni lehrt immer mit Anzug und Krawatte oder mit Rollkragen zu sehen.
Diese Tatsache sagt überhaupt nichts über kirchliche Disziplin der betreffenden Geistlichkeit aus.
Ihre Bemerkung, lieber Herr Dr. Otterbeck, ist fehl am Platz.
Redaktion benachrichtigen Ist das Knien nach dem Agnus Dei der Messe eine Todsünde?
#15   Stimme aus Wien   14:29:34 | Donnerstag, 8. Juni 2006
virOblationis:
Ein sehr guter Vorschlag :-D
Dadurch sind alle orthodoxen Christen Ungläubigen. Die richtige Sicht der „wirklich“ kath. Kirche :-D
Denn, in der Orthodoxie ist: Knien in der sonntäglichen Liturgie nicht üblich und gilt sogar als unangemessen, da der Sonntag an die Auferstehung erinnern soll; (Zitat: Wikipedia) ;-)
Um Ehrfurcht zu zeigen muss man nicht unbedingt knien-
Ich habe mal gehört: Gott sieht die Herzen… O:)
Redaktion benachrichtigen Der Österreichische Rundfunk übertrumpft den Vatikan
#59   Stimme aus Wien   20:53:51 | Montag, 5. Juni 2006
Lieber Josephus
Was Sie unter „dogmatischem Konzil“ verstehen das müssen Sie noch erläutern.
Wenn Sie meinen, das 2. Vatikanum hatte keine verbindliche Lehre beschlossen, damit liegen Sie falsch:
z.B.: Dogmatische Konstitution über die Kirche: Lumen Gentium; oder: Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung:
Dei Verbum.
Dass diese Konstitutionen nicht nach dem Muster: „Irrlehre – Berichtigung“ verfasst wurden, liegt an der Herausforderung der Zeit und nicht an der mangelhaften Bildung der Konzilsväter.
Redaktion benachrichtigen Der Österreichische Rundfunk übertrumpft den Vatikan
#57   Stimme aus Wien   14:54:11 | Montag, 5. Juni 2006
Benedikt
Ein „Schwächling“ in Sache „Kirchengeschichte“ bittet um Aushilfe!
Hat der Hl. Athanasius irgend welche Konzilsbeschlüsse kritisiert oder verworfen?
Wieso beruft sich der FSSPX ununterbrochen auf seinen Namen?
Redaktion benachrichtigen Der Österreichische Rundfunk übertrumpft den Vatikan
#37   Stimme aus Wien   21:06:47 | Samstag, 3. Juni 2006
Zur Einheit der FSSPX mit der RK Kirche
Ich erlaube mir, etwas aus dem Artikel Was ist eigentlich das spezifisch Katholische? von kreuz.net zu zitieren:
Sie argumentierten mit der sogenannten Dekadenz-Theorie: Die Römische Kirche sei im Hochmittelalter zum Katholizismus degeneriert. Die Protestanten in der Reformation würden die Tradition der wahren Kirche wieder aufnehmen, die nur etwa bis zur Jahrtausendwende bestanden habe.
Zum Unterschied zu den Protestanten sind die FSSPX-Brüder der Meinung, dass diese Dekadenz mit dem V2 begann. Daher lehren sie eine innerkirchlichen Communio, die sich auf einer rein geistigen Ebene befindet („Einheit“ mit verstorben Päpsten und Heiligen).
@Karim: Eine hervorragende Analyse :)3
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#35   Stimme aus Wien   16:33:19 | Samstag, 3. Juni 2006
Und diese Klarsicht
mit einem Wort, den wahren Ursachen all dieser Übel auf den Grund zu gehen: Das Konzil und die Reformen, die von diesem ausgegangen sind
… die muss wahrlich vom Himmel kommen … :-D
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#32   Stimme aus Wien   15:38:33 | Samstag, 3. Juni 2006
Lieber Gotthard
Sie haben natürlich recht – ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Natürlich: die Ehen unter orthodoxen bzw evangelischen Christen sind selbstverständlich gültig, da für sie keine „kanonische Formpflicht“ gilt.
Die Eheschließung der Katholiken die vor dem orthodoxen Priester oder evangelischen Pastor geschlossen wurden, ist aber nicht automatisch gültig. Ebenso wie die Ehen die vor der FSSPX geschlossen wurden. Dafür bedarfes einer besonderen Vollmacht seitens des Ortsbischofs.
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#30   Stimme aus Wien   13:36:59 | Samstag, 3. Juni 2006
Zum Status der FSSPX
Danke @Romulus für die Klarstellung. Bezüglich Sakramente der Piusbrüder wiederhole ich meine Wortmeldung von 2.6. 2006, 16:50
1. Die von den Piusbrüdern gespendete Taufen sind gültig (so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die spätere Glaubensunterweisung entscheidet derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten oder Sekte…
2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen).
Und schließlich:
3. Die Piusbrüder sind
derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist
Wie man diese „mangelhafte Gemeinschaft“ genannt wird, ist zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf halt in diesem Fall die Tradition nicht so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich der Tradition verbunden fühlen. Sie können doch keine „Schismatiker“ sein. :-D ) die Gemeinschaft ist de facto nicht gegeben! :'(
Und, bevor man die Aussage eines Kardinals hier wieder zitieren wird, muss ich festhalten:
auch ein Kardinal kann sich irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht zu beleidigen) – er muss nicht unbedingt ein Papst sein. ;-)
Redaktion benachrichtigen Der Österreichische Rundfunk übertrumpft den Vatikan
#12   Stimme aus Wien   16:50:56 | Freitag, 2. Juni 2006
Sulpicius
Danke für den Link.
Aus der Entgegnung von Msgr. Perl geht es hervor:
1. Die von den Piusbrüdern gespendete Taufen sind gültig (so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die spätere Glaubensunterweisung entscheidet derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten oder Sekte..
2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen).
Und schließlich:
3. Die Piusbrüder sind
derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist
Wie man diese „mangelhafte Gemeinschaft“ benennt, ist zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf halt in diesem Fall die Tradition nicht so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich der Tradition verbunden glauben. Sie können also doch keine „Schismatiker“ sein. :-D) die Gemeinschaft ist de facto nicht gegeben! :'(
Und, bevor man die Aussage eines Kardinals hier zitieren würde, muss ich festhalten:
auch ein Kardinal kann sich irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht zu beleidigen) – er muss nicht unbedingt ein Papst sein. ;-)
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#5   Stimme aus Wien   14:40:23 | Freitag, 2. Juni 2006
Sulpicius
3. Die Priesterbruderschaft hält unbeirrbar an der katholischen Lehre fest.
Wo steht das?
Redaktion benachrichtigen „Lieber Vulgärtraditionalismus als Vulgärtheologie“
#21   Stimme aus Wien   18:03:46 | Montag, 29. Mai 2006
Karl Murx
Und ich war in dem Wahn befangen, daß ein JPII gar keine Amtshandlungen ausführen konnte, weil er durch den CIC von 1917 und die Bulle Pauls IV. soundso oft exkommuniziert war.
Sie könne ruhig aufatmen: wenn Sie die obige Aussage ernst gemeint haben, dann sind Sie nicht katholisch – sie können mit ruhigem Gewissen auch den CIC 1917 außer Acht lassen.
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#3   Stimme aus Wien   12:04:50 | Samstag, 27. Mai 2006
Menschenrechte – Doppelmoral
In Wirklichkeit bietet die Kirche als Hüterin der Zehn Gebote seit Jahrtausenden das Fundament und die Garantie für Menschenwürde, Menschenrechte und Menschen-pflichten.
Diesem Satz kann ich nur zustimmen. Jedoch, eine Frage an Frau Felizitas: sind Sie der Meinung, dass auf Grund der, von der Kirche so hoch gehaltenen Menschenrechte, die einzelne Würdenträger in der Kirche das Recht haben, ihre sittliche Verfehlungen verschleiern zu dürfen – auch dann, wenn dadurch Schaden für die ganze Kirche angerichtet wird?
Kurz: ist es erlaubt eine Doppelmoral zu Verschleiern nur auf Grund der Menschenrechte?
Meiner bescheidenen Meinung nach müsste jeder aufrichtiger Katholik für diese Urteile dankbar sein:in die Kirche, das Licht der Welt, gibt es keinen Platz für dunkle Machenschaften, die nur unter Berufung auf Privatsphäre oder Menschenrechte versteckt bleiben können.
Redaktion benachrichtigen Die Polen haben seine Wahl geahnt
#13   Stimme aus Wien   15:02:47 | Freitag, 26. Mai 2006
Antonius
Es könnte sien, ich habe mich unklar ausgedrückt.
Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, was Sie mit „Gottesbegegnung“ meinen. Denn ich sehe in einem Wirtschaftssystem zunaechst einmal keinen direkten Ort einer Gottesbegegnung, da es eben „nur“ ein System ist.
Dem stimme ich zu. War auch nicht meine Intention.
Ich meine: man muss auf die Fragen der Wirtschaft und Politik Antworten geben auf Grund einer Gottesbeziehung – die, wie der Hl. Vater es meint, von Priestern zu sichern sei.
D.h.: die Priester müssen keine konkrete Antworten auf die Fragen der Wirtschaft, Politik, …, geben,- das könne sie auch nicht, da ihnen die entsprechende Kompetenz dazu fehlt. Diese Antworten können nur die geben, die zwar keine Priester sind, die aber die Kompetenz dazu haben und in der, von den Priestern gesicherten, Gottesbeziehung stehen.
Redaktion benachrichtigen Die Polen haben seine Wahl geahnt
#11   Stimme aus Wien   14:09:07 | Freitag, 26. Mai 2006
Antonius
Nun, in Muenster existiert an der kath.-theol. Fakultaet im Institut fuer christl. Sozialwissenschaften ein Diplomstudiengang mit genau dieser Verquickung von Theologie und Oekonomie.
Danke für die Info – damit haben Sie bei mir eine Wissenslücke geschlossen. Leider existiert dieses Institut nur in Münster.
Zurück zu meinem Anliegen:
Es ist ein Problem der Kirche, dass die Geistlichkeit auf Grund der Weihe Kompetenz in jedem ‘Bereich des privaten- und öffentlichen Leben in Anspruch nimmt. Ich gebe zu, das Studium der Theologie ist sehr breit und gibt Möglichkeiten auf fast allen Gebieten der Geisteswissenschaften eine kompetente Stellung zu beziehen – Wirtschaft gehört aber nicht zu diesen Wissenschaften.
Ausschlaggebend ist, auf die Fragen der Politik und der Wirtschaft auf dem Hintergrund einer Gottesbegegnung eine Antwort zu geben.
Solche Antworten können Leute mit einer entsprechenden Ausbildung leichter geben, auf dem Hintergrund einer Gottesbegegnung, als jemand, der zwar Priester ist, aber auf diesem Gebiet ein Laie ist.
Diese notwendige „Gottesbegegnung“ sicher zu stellen ist eindeutig die Aufgabe des Priesters.
Aber, das war’s. Verbindliche Antworten auf die konkrete Fragen der Wirstschaft un der Politik können sie nicht geben – höchstens Meinungen.
Um solche Antworten zu bekommen müssen sie für den Gottesbezug der Wirtschafts- und Politikwissenschaftler sorgen.
Redaktion benachrichtigen Die Polen haben seine Wahl geahnt
#9   Stimme aus Wien   12:42:56 | Freitag, 26. Mai 2006
Antonius
Papst Benedikt XVI. hat sicher nicht gemeint, dass wir Katholiken uns wieder in die Isolation (Ghettoisierung als reine Gebetsgemeinschaft) zureckziehen sollen, von wo aus wir keinen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen koennen.
Nein, das hat er ganz bestimmt nicht gemeint – denn Katholiken sind nicht alle Priester. Priester sind halt ein kleiner Teil der Kath. Kirche und im Dienst der Mehrzahl der Katholiken. Ihre besondere Begabung: Spezialisten zu sein, welche die Menschen zur Begegnung mit Gott führen und nicht sich in Wirtschaft, Architektur oder Politik auszukennen, – ich kenne nämlich keine kath. theol. Fakultät mit Lehrgang für Wirtschafts- und Politikwissenschaften.
Dieses Manko hebt weder eine Priester- noch eine Bischofsweihe auf.
Politik und Wirtschaft zu machen ist die Sache der Laien, die auf diesem Gebiet eine Kompetenz haben. Eine Weihe verleiht auf diesen Gebieten keine Kompetenzen.
Redaktion benachrichtigen Ein gelungener Wurf
#65   Stimme aus Wien   23:31:09 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Lieber Turk
Ja, Sie haben recht wenn Sie sagen, daß dieses unselige und ungerechte Lagerdenken ein Ende haben müßte.
Bin aber der Meinung, dass dieses Lagerdenken nur durch eine aufrichtige Trauerarbeit zu überwinden ist.
Nämlich: durch stillen Abschied von einer Zeit (Ära Krenn) gefolgt durch aufrichtige Verzeihung für alle Wunden dieser Ära. Erst danach kann man gemeinsam diese Zeit beurteilen und bewerten.
Mit dem Aufreißen der alten Wunden einerseits, und dem Beweinen der „alten Zeit“ sowie Vertäufeln der „Gegner“ anderseits, ist niemandem geholfen.
Für die Folgen einer ungeleisteten Trauerarbeit gibt es leider genügend Belege in der Geschichte.
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#61   Stimme aus Wien   23:03:36 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Lieber Turk
Sie haben recht – wir sind unterschiedlicher Meinung.
Sie wissen, jede seriöse Veröffentlichung hat zum Ziel so verstanden zu werden, wie der Verfasser der Veröffentlichung es meinte.
Nun zur Zeit wird im „Fall St. Pölten“ jede Veröffentlichung in den Lager der Pro- oder Contra Krenn(ianer) eingeteilt und beide Lager werfen einander Unobjektivität und wissenschaftsfremde Befangenheit vor. Jemand der mit der Materie nicht direkt befasst ist, wie z.B. ich, und sich auf Berichte und Veröffentlichungen stützen muss, gibt es zur Zeit keinen seriösen Zugang zu diesem Thema.
Es ist durchaus möglich, dass auch jetzt jemand in der Lage ist die letzten Jahre seiner Arbeit in Form eines niveauvollen Pro und Contra zu analysieren.
Seine Arbeit wäre jedoch sinnlos, da bei vielen die Wunden (ob selbstverschuldet oder nicht) noch zu schmerzhaft sind um einer emotionslosen Disskusion stellen zu können.
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#56   Stimme aus Wien   22:19:39 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Sehe ich anders, – würde auch ich sagen
Um die gesamte Arbeit des früheren Bischof von St. Pölten objektiv würdigen zu können müssen noch einige Jahre vergehen. Sie werden es nicht leugnen können, dass jede Veröffentlichung zu diesem Thema auch heute noch zu viele Emotionen frei setzt, die eine objektive wissenschaftliche Arbeit unmöglich machen.
Die Aufgabe der Visitation beschränkte sich auf die Untersuchung der Mißstände in der letzten Zeit seiner Arbeit in St. Pölten und konnte keine Rücksicht auf seine frühere Tätigkeit nehmen. Diesen Satz möge man nicht als Vorwurf an die Arbeit des Visitators verstehen. Die Problemen waren himmelschreiend und man musste konkrete Schritte zur Beseitigung dieser Mißstände setzen – was ich auf jeden Fall begrüße. Hat aber mir einer Wissenschaft nicht zu tun.
Würde man die gesammte Zeit des Bischofs in St. Polten nur aus dieser Perspektive sehen, so würde man der Aufforderung einer wissenschaftlichen Arbeit nicht gerecht. In der Erkenntnistheorie nennt man so etwas „genetischer Fehlschluss“.
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#54   Stimme aus Wien   21:09:43 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Turk!
Festschriften sind „per se“ nicht dazu da, dem Jubilar die Leviten vorzulesen. Das zu verlangen ist einfach dumm. Nur diesen Fehler kann man der Rezension des Herrn Dr. Pataky vorwerfen.
Übrigens, wie @catholicus richtig feststellte: die Zeit ist noch nicht reif genug, um sich der „causa St. Pölten“ mit der notwendige objektivität, ohne emotionaler Befangenheit nähern zu können um alles in Form eines niveauvollen Pro und Contra zu analysieren.
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#49   Stimme aus Wien   19:22:05 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Catholicus
Tolle Klarstellung :)3
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