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#87 Sulpicius 19:28:42 | Mittwoch, 14. September 2005
Das Problem ist,… … so denke ich, nicht die Tatsache, daß ein Priester in Badehose schimmen geht –
ich finde, daß er das kann, sondern die Tatsache, daß das medienwirksam vermarktet wird. Schlecht ist
es deshalb, weil es nichts mit dem priesterlichen Auftrag und der priesterlichen Sendung zu tun hat. M.a.W.
es würde sich niemanden für diesen Tageszeitungsbericht interessieren, wenn es nicht ein Priester wäre,
der dort seine Kreise zieht. Das Priestertum wird vermarktet, das ist das eigentlich Verwerfliche an der
Angelegenheit!
#5 Sulpicius 19:46:19 | Dienstag, 13. September 2005
Früher… … war ich Schockbildern gegenüber auch skeptisch. Mittlerweile muß ich sagen, daß man
anders unsere verblödete Massengesellschaft nicht mehr erreicht. Daher: 1+ für die Aktivisten!
#3 Sulpicius 16:04:17 | Montag, 12. September 2005
Nun ja,… …Ähnliches wie beim „Opus Dei“. Kein Wunder, das sind ja alles Clübchen, die es erst nach
dem Vat.II so richtig an die Oberfläche gespült hat, damit gesagt werden kann, wie konservativ doch
auch die Nachkonzilskirche ist.
#14 Sulpicius 20:22:41 | Samstag, 10. September 2005
@Römisch-katholisch Schon richtig. Aber trotzdem sind die Pädophilen ja angeblich veranlagt. Veranlagung
befreit ja nach der Logik der Homo-Lobby von Schuld. Demnach könnten die Pädophilen u.a. auch nichts
dafür. Abgesehen davon, schaden sich Homosexuelle auch, wenn auch „nur“ physisch.
#29 Sulpicius 17:54:02 | Samstag, 10. September 2005
@Catholicus JP II. hat für Menschen, die keinen Einblick in Theologie haben (können), aber oft so gehandelt,
als seien die Religionen weitestgehend gleich: Assisi, Korankuss, Schiva-Verehrung. Auch wenn er es nicht
so gemeint hat (das unterstelle ich ihm jetzt mal), hat er durch seine Handlungeneine Gleichwertigkeit
der Religionen in den Köpfen der Menschen verankert. Das ist schlimmer, als wenn irgendwo im Text, den
sowieso kein Mensch liest, eine Häresie auftritt. Seine diesbezüglichen Handlungen sind der große Fehler
im Pontifikat JP II., der viele Seelen verwirrt.
#19 Sulpicius 21:41:05 | Donnerstag, 8. September 2005
@Romulus „blöde Flapse“. Das Problem liegt glaube ich darin, daß diese Flapse schon vor acht Jahren
weder von ihren Eltern noch von der Schule noch erst recht nicht von der Kirche zu einer Kultur hingeführt
wurde, die diese Bezeichnung auch verdient.
#4 Sulpicius 18:18:26 | Donnerstag, 8. September 2005
die „menschenfreundliche“ und „befreiende Praxis Jesu“ Dieses linke Totschlagargument höre ich nun schon
seit fast 25 Jahren… In jedem beliebigen kirchlichen Kontext. Mit solchen leeren Worthülsen wird die
Wirklichkeit der Kirche gerne torpediert. Man kann es einfach nicht mehr hören, es ist aber wohl typisch
für die panhumanistisch-subjektivistische Verständigungs-„Kirche“.
#15 Sulpicius 16:54:29 | Donnerstag, 8. September 2005
Stil… … hat auch etwas mit dem metaphysischen Menschen zu tun, mit der Gestalt seiner Seele, so daß
man durchaus die Gleichung aufstellen kann: schlechter Stil – schlechte Religion! Ich höre schon die
Einwände kreischen: Bin ich ein schlechter Christ, wenn ich Sacropop etc. höre… Antwort: Sicher nicht
nach einem Male, aber bestimmt auf Dauer! Tut mir leid, ist nunmal so.
@Benedikt Was meinst Du, in wievielen „kleinen“ Kirchen vor dem Konzil jahrzehntelang gute Kirchenmusik
gesungen wurde? Auch Messen von Palestrina… Es waren unzählige. Also bitte erst informieren.
Es ist wohl ein echtes Mysterium,… …daß Männer, die in redlicher Absicht, der KATHOLSICHEN Kirche
zu dienen, ins Priesterseminar kamen, nicht geweiht werden durften. Andere dagegen, die öffentlich und
lautstark der Wirklichkeit und Lehre der Kirche widersprachen, hatten ungehinderten Zugang zu den Weihen,
besonders in den achtziger Jahren. Die Früchte: u.a. siehe oben (obschon es noch weit Kurioseres gibt!).
Radio Vatikan hat nichts begriffen: „Benedikt war den Wünschen der Priesterbruderschaft bereits vor Monaten
entgegengekommen, indem er die Rückkehr zu mehr Latein in der Kirche gefordert hatte.“ Geht es nur um
Latein??? Ach so…
Dr.Steinschulte… …war viele Jahre Dozent an der „Pontificio Istituto di Musica Sacra“ in Rom und Vizepräsident
der päpstlichen, von Paul VI. gegründeten, weltweit mit Kirchenmusikern arbeitenden „Consociatio Internationalis
Musicae Sacrae“.
Liebe Breze! Hmmm, lecker… Ich verehre andere Päpste. Trotzdem würde mir um diese Personen nie so
ein Kult einfallen, wie es bisher bei JoPa II. geschieht! DIESE Jopa II-Verehrung ist akatholisch!
Ist diese Frau… … ein !„Sprachenwunder“?: Sie spricht „fließend französisch“ und nun spricht sie
auch noch englisch mit ihren Landsleuten. Dabei ist sie aber ärmlich gekleidet. Paßt nicht unbedingt
zusammen, das alles…
Damit Rocky und Co. sich noch mehr aufregen können: Das Nummerschild des Autos, das Benedikt XVI. durch
Köln fährt, lautet: 1783. Literaturfreunde wissen: das ist das Jahr der Uraufführung von Lessings-One-World-Drama
„Nathan der Weise“!
@an alle meine Kritiker, es handelt sich hier nicht um irgendeine Uhrzeit! Sowohl das Judentum als auch
das Christentum ist voller Zahlensymbolik. Und ich meine, man sollte deshalb etwas vorsichtiger mit solchen
Symbolen umgehen. Benedikt XVI. hat die Zeit sicher nicht festgelegt. Das ist mir klar. Es geht um die
Hofschranzen im Hintergrund!
Eine ausgezeichnete Initiative, für deren Ausbreitung gebetet werden muß. Richtig wohltuend, auch einmal
ordentliche Jugendliche auf dem WJT zu sehen, die auch fähig sind, in einer Reihe in der Kirchenbank
zu sitzen.
@FioreGraz Der Beitrag mit dem NT-Geschenk war, als ich mein letztes Posting schrieb, noch nicht online.
Ja, auch ich halte diese Geste für ausgezeichnet. Trotzdem ist die gewählte Uhrzeit unpassend. Jeder
sollte auf des anderen Religion Rücksicht nehmen! Von daher: Ein schaler Geschmack bleibt!
Wer hat wohl… … diesen Terminplan wieder ausgeheckt? Man kann ja geradezu froh sein, daß der Besuch
nicht um 15 Uhr stadttfindet! Geschmacklos, peinlich und unnötig!
@Romano Neben dem Sakrament der Ehe ist aber auch die von einem FSSPX-Priester erteilte Absolution unwirksam.
Ich würde es mir nicht zu einfach machen. Das theologische und disziplinäre Problem ist kompelxer. Im
übrigen kann man bei der Konzilskirche vielfach von einer anderen Konfession sprechen. Aber das wird
die offizielle salzburgische Kirche wohl nicht zugeben.
Massenveranstaltungen… …egal ob mit oder ohne Freimaurer sind einfach antikatholisch! Nicht umsonst
zog sich Christus, als die Menge wuchs und wuchs, auf den See zurück.
„Der Glaube wächst, wenn man ihn weitergibt.“ Was für ein Glaube? Diese nichtssagenden Platitüden deutscher
Bischöfe hängen einem allmählich zum Hals raus.
@Athanasius Der Angriff auf diese konservativen Gruppierungen ist verständlich bei den Eine-Welt-Medien,
denn bei diesen Gruppierungen schimmert für sie die katholische Kirche durch, die dort unverschwommen
sichtbar wird. Das ist der Grund der Hetze! Seien wir stolz drauf!
Tja… … da bekommen wohl einige Bamberger Kirchenfunktionäre Angst, daß aus ihrer panhumanistisch-subjektivistischen
„Verständgungskirche“ einige zur FSPPX abwandern.
@methusalix… … ich würde sagen, Probleme mit der Sexualität haben nicht die Katholiken, sondern
diejenigen, die sie bedrängen, ihre Einstellung zur Sexualität zu verwerfen… Katholische Sexualmoral
ist die dem Menschen und dem Menschsein angemessenste und humanste, im besten Sinn des Wortes!
Homosexualität ungestört ausleben zu können? Was soll das heißen? Ich habe bisher noch niemanden daran
gehindert, seine Sexualität auszuleben… Allerdings fühle ich mich langsam persönlich belästigt,
wenn ich allerorten lesen und hören muß, wie toll doch die (praktizierenden) Homos leben! Und selbst
in Erziehungsbroschüren für Schulen Wserbung für Homosexualität gemacht wird! So etwas brauchen wir
nicht!
@Janet Das alles ist Geschichte und Schuldzuweiseungen sind vollkommen fehl am Platze. Aus der Geschichte
kann man lernen, aber nicht die nachkommenden Generationen verurteilen. DAS erzähl mal unseren Grünen
und PC-Wächtern, die ja genau gegenteilig handeln, vor allem (und nur) was Deutsche betrifft.
Bitte hör auf! Rechte Tendenzen!!! DAS Totschlagwort des neuen Jahrhunderts! Verschone mich! Ich hoffe,
Du weißt bei der Verwendung, mit welchen Leuten Du Dich da verbündest!
@gregor Wenn Dir kreuz.net nicht paßt, frage ich mich, warum Du hier immer noch Deine Duftmarken hinterläßt.
Also, wenn mir etwas nicht gefällt, dann lese ich es einfach nicht…
Respekt! Abgesehen vom Kampf für das Leben tritt Annen auch noch für die Meinungs- und Pressefreiheit
ein, zumal seine Aussagen ja auch der Wahrheit entsprechen! Weiter so! Im Gebet und in Gedanken verbunden,
Sulpcius.
Liebe praktizierende Homos, ein für allemal diese Erklärung von mir: Ich habe nichts gegen Euch, ich
hasse euch nicht , ich bin nicht homophob; von mir aus könnt ihr leben, wie Ihr wollt; lieben, wie Ihr
wollt, p…, wie Ihr wollt (obschon das ja im Alter echte eklige Probleme nach sich ziehen soll). Nur
eines erbitte ich von Euch: Verschont die Welt mit Eurer Mission zu behaupten, Ihr würdet ein natürliches
Sexualleben führen und Ihr könntet nicht anders, weil es eben Eure Natur sei, was ja nichts anderes
heißt, ihr seid auch diesebezüglich genetisch fixiert. Wenn dem so wäre, wäret Ihr ja schon lange
ausgestorben. Außerdem weiß ich wirklich nicht, welche Bedeutung es haben soll, wenn der eigentlich
lebensspendende Samen im Kot verenden muß! Also bitte, tut der Menschheit einen Gefallen und schweigt
einfach zu dieser Thematik. Es könnte nämlich sein, daß sich einige Mitmenschen von Eurem Gelaber und
Getue auf Dauer belästigt fühlen!
@stimme der Vernunft (hä?) Ein guter Psychologe könnte da Bände erzählen was bei den kreuz.netlern
so alles defekt ist. Primitiver gehts nicht! Und Deine psychologische Vernunft scheint nicht weiter als
in die Vorkriegszeit zu reichen (ungefähr 1920-1940).
@Benedikt Ohne diesen sogenannten „schismatischen Akt“, der sich im übrigen nicht auf Lehrinhalte bezieht,
wäre die FSSPX schon lange in die gleichgeschaltete Bedeutungslosigkeit abgerutscht.
Hmm… … ist zwar sekundär, aber wo bleibt der Aufschrei der „deutschen Kunstszene“? Mir persönlich
gefallen zwar die Rudolf Schwarz-Kirchenbauten nicht, aber immerhin war (ist?) er ein äußerst angesehener
künstlerischer Architekt. Mit gutem Willen lassen sich in seinen Kirchenbauten durchaus römisch-katholische
Liturgien feiern. Vielleicht deshalb der Abriß? Wie gesagt, ich vermisse hier unsere Performance-Generation,
die doch angeblich was von Kunst versteht! Wo ist der Aufschrei der Denkmalpflege? Wie gesagt, das sind
sekundäre Anliegen, aber selbst da scheint es nicht mehr zu funktionieren…
Daß man sich für Selbstverständliches… …heute öffentlich rechtfertigen muß, zeigt die Verkommenheit
(und/oder) Blödheit der heutigen westlichen Gesellschaft.
Methusalix… … kann nicht lesen. Wo habe ich etwas von „Hilfe verweigern“ geschrieben? Natürlich muß
die Hilfe da sein, die Frage ist nur, ob viele Frauen diese Hilfe auch wollen, nachdem sie nicht zuletzt
durch die 68er-Ideologie in ihrem Wertebewußtsein eingeschränkt wurden (Stichwort: Zellhaufen!), damit
letztlich auch kein Rechts- bzw. Unrechtsbewußtsein mehr haben. Sie Methuasalix vertreten genau die Thesen,
die uns das jetzige Scheinsystem in D eingebrockt haben. Wie oft habe ich die seinerzeit mir anhören
müssen! Und laut Statistik ist durch diese angeblich „softige“ Lösung die Zahl der Abtreibungen nicht
gesunken, sondern im Gegenteil, sie hat sich erhöht! Also reden Sie bitte keinen Unsinn! Was Unrecht
ist, bleibt Unrecht! Keine sophistischen Verdrehungen, bitte!
Unsinn… …Abtreibung ist nicht nur subjektiv schlimm! Sie ist eine objektive Straftat, eine objektive
Sünde! Sowohl im weltlichen Recht als auch auf der Ebene des Glaubens! Sicher muß den Frauen unbedingt
geholfen werden, aber zuerst ist es wichtig, ein Rechtsbewußtsein zu bilden, das sagt: Hier bin ich kriminell,
hier bin ich ein Sünder! Alles andere ist Alt68er-Gewäsch!
Zu Fallaci… … nun, die Fragen der Dame sind durchaus berechtigt, wenn sie wohl auch grundsätzlich
nicht kirchlich gesinnt ist. Aber es soll ja durchaus Leute geben, die nicht in der Kirche sind, aber
trotzdem den besseren Durchblick haben.
Ich bin gespannt… … welche Potemkinschen Dörfer sich die Herren Regenten diesmal ausgedacht haben,
um dem Hl.Vater zu beweisen, wie „super-toll“ und „römisch“ die deutsche Priesterbildung ist. Im Blenden
stehen diese Herren den totalitären Machthabern in nichts nach, wie ich selbst mehrfach erleben konnte!
@GerdEric „Das Judentum steht in weit größerem Gegensatz zum Christentum als das Heidentum.“ (J.W.von
Goethe) Und das ist auch gut so. Denn das Christentum schließt im Gegensatz zum Judentum keinen Menschen
aus!
Alle Vorredner… …haben irgendwo recht! Vielleicht sollte das einstmals christliche Abendland wieder
einen guten Mittelweg findeen, der Prüderie und Bigotterie ebenso die Tür weist wie Unzucht und alle
daraus verwerflichen Konsequenzen!
Wenn ich in einem gemütlichen Gespräch… … über ein bestimmtes Thema sprechen, wird mit mein Gegenüber
in der Regel nie Unrecht geben, schon aus Höflichkeit! Mir scheint, die Zukunft der katholischen Kirche
liegt immer mehr bei der FSSPX, so leid es mir für den Hl.Vater tut!
Betr: Humer-Aussgae: Hmmm, kann zu den Vorgängen in SP nichts sagen, da ich keine Kenntnisse habe, aber
aufgrund anderweitiger Erfahrungen in der lieben Kirche halte ich solche „hintertückischen Maßnahmen“
zumindest für möglich.
Meines Erachtens… … eine gefährliche theologische Aussage von Kardinal Ratzinger! Man kann sich fast
nicht vorstellen, daß er sie so getätigt hat. Aber wahrscheinlich muß man sich damit abfinden müssen…
„Schiß“-Bischöfe… … haben wir zu 95 % seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum. Nicht nur auf
diesem Themengebiet! Der Kommentar trifft den Nagel in jeder Hinsicht auf den Kopf und müßte in jeder
Kirchenzeitung abgedruckt werden! Gratuliere!
#12 Sulpicius 10:58:33 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Das „Opus Dei“ (nicht im Sinne des Hl.Benedikt)… … ist eine ökumenistische Vereinigung, wie jede
andere nach dem Vat II. kanonisch errichtete Institution. Und von daher: kaum zu vereinbaren mit der authentischen
Tradition der römischen Kirche!
Das: Übrigens: Auch die Erzdiözese München und Freising des Jahres 1981 könnte man als liberal und
chaotisch bezeichnen… stimmt und ist die einzige Hoffnung!
@thomas: Es ist aber… … auch dem „frommen“ Katholiken“ aufgegeben, Fakten zu benennen! Hier liegen
keine Unterstellungen vor. Sicher könnte hier und da der Tonfall etwas galanter sein. Man kann nicht
um der Frömmigkeit willen Tatsachen unbenannt lassen.
Nüchternheit… … ist das Gebot der Stunde! Auch was die Verehrung von Johannes Paul II. angeht. Meines
Wissens war ein überzogener Personenkult (bei den meisten Pilgern in Rom ging es sicher nicht um das
Papst amt!) der katholischen Kirche immer fremd. Aber das Gegenteilige kennt man ja auch vom „Opus Dei“.
Begünstigung der Häresie… … kann man aber leider bei Johannes Paul II. beobachten, z. B. durch das
Gebetstreffen in Assisi oder den weltöffentlichen Koran-Kuß. Er wird im Herzen fest an Christus geglaubt
haben, doch hat er als Papst auch eine Verpflichtung gegenüber denjenigen Gläubigen, die vielleicht
nicht so fest im Glauben stehen. Und durch dieses spectaculum in Assisi sind viele Seelen verwirrt worden.
Wie hieß es gestern so schön in Rom: „Weide meine Schafe!“ So bestimmt nicht!
Die „Stimme aus dem Tradiland“… … wird mir immer sympathischer, weil theologisch fundiert, im Gegensatz
zu einigen dem Papalismus und Papalatrismus zum Opfer gefallenen Theologen. Wir sollten mal privaten Kontakt
aufnehmen, Tradiland!
Schönborn… … ist wieder einmal mehr als peinlich. Was erlaubt sich dieser Karrierist eigentlich noch
alles? Über seine Aussprüche ist man haäufig entsetzt. Es wird Zeit, daß er ein wenig auf den Teppich
zurückgeholt wird.
Ach, ist das süß… … wenn Linke die Hl.Schrift zitieren. Da kommen mir immer die Tränen vor Rührung
ob ihrer Heiligkeit. Nur: was hat eine Tatsachenfestellung mit einem Richtspruch zu tun?
Wenn der Bischof von Seelsorge spricht,… … meint er doch sicher den überlieferten Glauben? Oder etwa
die neu-„katholischen“ Sandkastenspiele, die es mittlerweile allerorten gibt?
Wo ist da… …eigentlich der Unterschied zur NS-Euthanasie? Das hat mir bisher noch keiner erklären
können. Also war doch nicht alles schlecht bei Hitler, oder wie soll ich das verstehen?
@Warum nicht? Sie müssen ja keine Pazifisten sein. Sag mal, GerdEric, hast Du nur Stroh im Kopf? Wir
wissen jetzt, daß Du die katholische Kirche nicht liebst. Hast Du eigentlich keine Arbeit, daß Du hier
ständig Deinen Kram massenweise verzapfen kannst?
@GerdEric >>> dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Sie haben insofern richtig gehandelt,
als daß Sie sich vom Christentum abgewendet haben, da Sie ein Gottesbild vertreten (in sich spüren?),
daß nicht das christlich-katholische ist. Ihr Gott entspringt in Ihnen aus Ihrem Unterbewußtsein. Die
Christen aber glauben an Gott, der sich den Menschen von außen geoffenbart hat. So befinden Sie sich
mit Ihrem Gottesbild heute in der Gesellschaft der meisten Menschen, die nicht begriffen haben, daß der
Subjektivismus der Tod des Gottes-Glaubens ist.
Die Diskussionen hier… … ermüden und erinnern mich an meine Seminaristenzeit. Jeder hatte seine eigene
„Kirche“, aber keiner wollte ordentlich kath. Theologie und vor allem Philosophie studieren. Dieser Subjektivismus
bei den meisten angeblich „modernen“ Menschen kotzt einen immer noch an…
@Tradiland Sehr guter Kommentar zum „Opus Dei“. In meinem Bistum beispielsweise muß sich die OD-Klerisei
laut eigener Anordnung regionalgemäß kleiden: sprich: im Normalfall Oratorianer-Kragen bis Krawatte.
Die Devise: nur nicht auffallen! Die Tradition über Bord werfen!
Meiner Erinnerung nach… … gab es das gleiche schon mal in Deutschland in den achtziger Jahren, wo
die Darstellung noch weit ordinärer war. Der Werbe“gag“ ist also auch noch bloß abgekupfert…
@GerdEric „Links“ und „rechts“ sind politische Kategorien, die auf die Kirche nicht angewendet werden
können, obschon es alltäglich geschieht. Entweder man ist katholisch oder man ist es nicht.
Tja… … im Grunde genommmen ist „Opus Dei“ links, denn die Mitglieder sind keine traditionellen Katholiken,
also nicht konservativ im eigentlichen Sinn.
@Dolfus Ich habe aber den Eindruck, daß der Johannes Paul II. die Aufmerksamtkeit der Medien selbst gesucht
hat und sucht. Ich halte das für nicht gut.
@Gallowglas Was Du schreibst, ist Unsinn. Ausgelebte Homosexualität ist nach christlicher Morallehre
zu verwerfen. Das gehört zum Moralkodex des Christentums.
Früher oder später… …müssen wir uns auch in Deutschland an so etwas gewöhnen. Sobald das Antidiskriminierungsgesetz
der Grünen in Kraft tritt, wird außerdem die Gerichte eine Klageflut erreichen. Zieht Euch warm an,
Leute! Die Zeit des Kuschel-Katholizismus, wie er von vielen Bischöfen gepflegt wird, ist langsam vorbei.
#2 Sulpicius 23:59:06 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@stnn In Teilen richtig. Daß es aber nur begrenzte Ressourcen gibt, ist eine Mär, die seit Jahrzehnten
der „Club of Rome“ in die Welt setzt. Dadurch wird es auch nicht richtiger. Das Problem liegt im umfassendsten
Sinne bei der Politik.
#12 Sulpicius 18:41:23 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Guter Kommentar der „Kölner Kirchenzeitung“ Wird etwas dadurch falsch, dass man es beim Namen nennt?
Zum Glück orientiert sich die katholische Kirche in Deutschland nicht an einem Prinzip, das seit kurzem
Kanzler Schröder für seine Politik vorgegeben hat: Ein Rundschreiben des Kanzleramtes ordnet an, dass
alle Maßnahmen der Regierung sich vorher an der Außenwirkung zu orientieren haben. Besonders wichtig
sei es, spätestens vier Wochen vor der öffentlichen Erörterung die Reaktion der Bevölkerung und der
Medien untersucht zu haben, um sich Ärger zu ersparen. Nur noch Politik mit Zustimmung der Demoskopen?
Es sieht so aus. Wäre dies auch Methode der Kirche, könnte sie sich das Thema „Abtreibung“ getrost und
für immer abschminken, obschon es für die Zukunft unseres Volk entscheidend ist. Vorgänge der letzten
Wochen haben bestätigt, dass es die Gesellschaft übel nimmt, wenn in Fragen der Ethik und Moral die
Wahrheit gesagt wird. weiter: www.kirchenzeitung-koeln.de (auf der Startseite auf die Überschrift des
Kommentars klicken)
#6 Sulpicius 16:34:38 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@Gerd Eric In allen Ecken, ob von Politik, Gesellschaft, Religion, Kirche uvm., nur noch den Dreck zu
sehen, zeugt m.E. von großem Weltschmerz, der dringend behandlungsbedürftig ist.
@Bonifatius Den Fakten ist wohl nichts hinzuzufügen (hatte sie gerade nicht bei der Hand! ) Vielleicht
sollten sich auch diejenigen einmal Gedanken über Verantwortung und Moral machen, die sich bedenkenlos
durch Zeit und Raum poppen, ohne für die Folgen aufkommen zu wollen. Bitte auch dort Moral einfordern,
GerdEric!
Lieber GerdEric Auch wenn von einigen Politikern (u.a.) auch die Abtreibungsfrage politisch mißbraucht
würde, so ist das Faktum der Abtreibung objektiv eine schwerwiegende Untat (ich formulier hier einmal
vorsichtig!). Ich unterstelle Herrn Hohmann, daß er selbstlos spricht. Bei wem in unserer „freiheitlichsten
Gesellschaft“ seit Menschengedenken sollte er sich damit einhauen können???
ALfA „Was soll unsere Jugend denken, wenn der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland die
vorgeburtliche Kindstötung als etwas verharmlost, das „Frauen mit ihrem Körper tun“, fragte die ALfA-Vorsitzende
mit Blick auf ein früheres Spiegel-Zitat. Zwar habe in Deutschland bislang noch niemand wegen solcher
Äußerungen zurücktreten müssen. „Aber das zeigt nur einmal mehr, wie schlecht es um den Schutz ungeborener
Kinder trotz statistischer erfasster Abtreibung von mehr als 4 Millionen Kindern in den letzten 30 Jahren
in unserem Land bestellt ist.“
#2 Sulpicius 01:23:05 | Mittwoch, 16. Februar 2005
UVK Das liegt einfach daran, daß die UVK auf FSSP-Linie ist und sich nicht mehr den Rücken für alle
Tradis freihält. Bedauerlich, denn eine Parteinahme innerhalb dieser Kreise lag der UV von Anbeginn immer
fern.
#3 Sulpicius 19:00:07 | Dienstag, 15. Februar 2005
@Yersinia Was implizierst Du mit der Frage? Die meisten Abtreibungen finden sich in den gut bis sehr gut
verdienenden Kreisen… (Stichwort: Lustabfall!)
#8 Sulpicius 14:25:23 | Dienstag, 15. Februar 2005
Na ja, irgendwo stimmt der Bericht Lustig finde ich vor allem immer wieder die Verteidiger der Konzilskirche.
Um ihr ja kein Haar krümmen zu lassen, schwingen sie sich zu den tollsten spirituellen Beiträgen auf.
#42 Sulpicius 13:09:27 | Samstag, 12. Februar 2005
Angemerkt Also, als Außenstehendem fällt einem bei den seinerzeit durch die ganze Welt kolportierten
Photos von K. und R. schon auf, daß sie zumindest einen an der Waffel haben. Egal, welche Wahrheit dahinter
steht.
Rechts- und Unrechtsbewußtsein Ein wichtiger Punkt ist auch, daß eine Gesetzgebung eine Rechts- bzw.
Unrechtsbewußtsein schaffen muß. Wenn etwas „legalisiert“ ist, kommt es im allgemeinen schnell zu dem
Urteil: Ach, so schlimm ist es ja dann nicht. Diese Einstellung trifft man schnell bei Männern an. Das
ist auch ein ganz heikles Problem bei der „Legalisierung“ der Abtreibung. Interessant übrigens auch,
daß sich die alle Welt über den sog. „Vergleich“ Meisners aufregt, der im übrigen keiner war (ähnlich
wie bei Hohmann), nicht aber über die dahinterstehende Tatsache, daß es diesen Humanozid wirklich gibt!
Grundsätzliches Im übrigen haben mir zwei Mediziner unabhängig voneinander bestätift, daß die Anzahl
der Abtreibungen wegen sozialer Indikation u.ä. verschwindend gering ist. Das Gros der Abtreibungen findet
sich im bürgerlichen Durchschnitt. Man kann hier also annehmen, daß es sich hier bei der Abtreibung
um Lustabfall handelt. Bedenkenswert!
An Yersinia Trotzdem ändert tausende Begründungen nichts an der Tatsache, daß bei einer Abtreibung
Leben zerstört wird. Auch hilft es nichts, wenn man darauf verweist, daß es immer so war und sein wird.
Unrecht muß benannt und entsprechend geahndet werden. Das ist der Grundsatz jeder logischen Rechtssprechung.
Berufsempörer Das sich gleich wieder die Berufsempörer aus FDP und ähnlichen Kreisen mit Kritik zu
Wort melden, ist typisch für unsere deutsche Gesellschaft. In den letzten Jahren gab es danach in der
Politik sogar ein paar Abtritte… Der Sprecher der Erzdözese Köln hat die Kritik übrigens schon zurückgewiesen.
Dank an Kardinal Meisner Wenn ich auch manchen seiner kirchenpolitischen Aktivitäten kritisch gegenüber
stehe, so muß Kardinal Meisner ausdrücklich und mit Nachdruck für seine Stellungnahme gedankt werden.
Er tut dies, während sich ein anderer Bischof die Narrenkappe aufsetzt. Ich kenne sonst keinen deutschsprachigen
amtierenden Bischof, der solches wie Meisner spräche… nec laudibus-nec timore! Er hält sein Weiheversprechen!
#1 Sulpicius 18:23:09 | Samstag, 27. November 2004
Nitsch und die „chrisdemokratischen“ Freimaurer Ach ja, Nitsch und die herrschende Klasse. Diese Verquickung
hat vor Jahren schon Karl Steinhauser in seinen Büchern „Die legale Mafia“ und „Des Teufels Funktionäre“
beschrieben…