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Erstellt: 00:25:36 | Freitag, 13. März 2009
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165 Lesermeinungen
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Ökumenische Kirchenpolitik statt Wahrheit
#107   newtube   15:52:50 | Dienstag, 3. November 2009
@ gaspode 00
Sycamore meinte natürlich „in scheinbarer Demut“ (Redaktionsfehler)!
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Kirchenpolitik statt Wahrheit
#64   newtube   22:04:04 | Sonntag, 1. November 2009
Bischof Jaschke
Diser Bischof, dessen herausragenster Beitrag zur theologischen Wissenschaft im Vorschlag zu Frauen-Kondomen besteht, ist eine fortwährende Zumutung.
Er soll schnellsten pensioniert werden und von der Szene verschwinden.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
#23   newtube   17:13:11 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Lorenz
Ich bin erstaunt, daß unsere Clarissa nicht auf das
Zitat von Descartes sondern auf die Warner Brothers gestolpert ist.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
#7   newtube   12:33:14 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Kritiker: Geistesarm
„Selig die Armen im Geiste…“ ist eine der Seligpreisungen und, indem Sie diese mit den Pius-Brüdern verbinden, ein von ihnen verdientes Kompliment.
„Geistesarm“ zu sein, ist keine Seligpreisung und scheint eine Ihrer Eigenschaften zu sein.
Sorry!
Redaktion benachrichtigen Die 68er-Barbaren sind noch nicht ausgestorben
#92   newtube   15:21:47 | Sonntag, 4. Oktober 2009
@ Die Pius-Brüder: pawlowsche Reflexe.
Man fragt sich, warum die einfache Vorstellung der Pius-Brüder manche Zeitgenossen zum Weißglut bringt, welche mit Religion nichts am Hut haben, und der Katholischen Kirche nur Haß und Häme entgegenbrigen können.
Man fragt sich auch, warum die gleiche Erfahrung bei einigen Katholiken zu machen ist, die ihre stupiden Beschimpfungen immer wieder hervorbringen, ohne einen Hauch von Argumentationswille. Einfach so, deklaratorisch.
So verläßt man die blöde Szene verwundert und irritiert
über die Fülle von pawlowschen Reflexen, die der Name „Pius-Brüder“ bei manchen hervorbringt.
Redaktion benachrichtigen Homo-Priester trotzt Homo-Erpressern
#111   newtube   16:08:22 | Freitag, 2. Oktober 2009
Clarissa: Spitze? Wovon?
Wovon soll Clarissa Spitze sein?
Sie hat wahrscheinlich zuerst Germanistik studiert, dann einige Jahre als Pfarrsekretärin verbracht. Da hätte sie die dämlichen lateinischen Sprüche mitbekommen, die sie ab und zu zitiert.
Latein beherrscht sie nicht, da sie noch Schwierigkeiten mit der 3. Deklination hat („hominorum“ statt „hominum“).
Damit wäre für Clarissa sogar das kleine Latinum nicht zu schaffen gewesen.
Auf dem 2. Bildunsweg hätte sich dann die nicht völlig unbegabte Clarissa auf Kirchenrecht kapriziert, dessen
Paragraphen sie, nicht ganz fehlerfrei, ab und zu zitiert.
Von Philosophie scheint Clarissa völlig unberührt zu sein.
Theologisch vertritt sie auf dem Wege der Deklaration statt der Argumentation eine völlig laxistische Richtung.
Vermutlich trillert sie während des täglichen Spaziergangs unentweg: „Do your thing! ‘Spress yourself. Everything’s okay!!!!!“
So, nochmals die Frage, wovon soll die völlig überbewertete Clarissa eigentlich die Spitze sein?
Redaktion benachrichtigen Homo-Priester trotzt Homo-Erpressern
#68   newtube   14:52:21 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Onkel Abt
Sie zitieren jedoch v. Hermanovsky-Orlando, und beziehen sich dazu auch zu den Beiträgen von Sycamore: sind Sie etwa ein wenig verwirrt?
Das „viel Schlimmere“ stammt vom Kollege v. Herzmanovsky-Orlando. Seine Behauptunng ist übrigens völlig zutreffend.
Sie schreiben:„Ungerechtfertigten Kontext erzwingen ist nicht zulässig.“
Alles „Individuelle“ steht in einem mannnigfachen Kontext: diesen zu beleuchten, in allen seinen Facetten, ist nicht nur gerechtfertigt, wie die Phänomenologie uns lehrt, sondern auch geboten.
Ich denke ein bißchen nach, wieso Sie zu bestimmten
Aspekten dieses Kontexts so allergisch reagieren, was Sie benigne aber in törichter Weise entschuldigen wollen, und wieso Ihnen der Aspekt der juristischen (weltlichen) Legalität oder der Richtigkeit des prozedere des „Fleischlichen“ wichtiger ist, als die massiven nicht nur mediatischen Konsequenzen seiner Handlung zu Lasten all dessen, was dieser arme Mann in seinem Leben vertreten hat, zu Lasten des Glaubens, der Kirche
und des Seelenheils vieler Menschen.
Redaktion benachrichtigen Homo-Priester trotzt Homo-Erpressern
#59   newtube   14:18:36 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Onkel Abt an v. Herzmanovski-Orlando
„Also schliessen Sie bitte nicht von diesem Eizelfall auf ein Ansichtsdesaster der Kirche…“
Erstens, ist das Ansichtsdesaster der Kirche und des katholischen Priestertums da!
Jeder, der nicht von Blindheit geschlagen ist, kann dies feststellen.
Zweitens, alle Fälle von Pädophilie, Unzucht etc. sind „Einzelfälle“ – es gibt keinen „Allgemeinfall“, es sei denn in Ihrer dementialer Logik. Die Einzelfälle jedoch summieren sich und bewirken einen desaströsen Eindruck, die viele Menschen vom Glauben abhält.
Daß die antikatholische Propaganda gezielt dies aufgreift und gegen die Kirche und das Christentum verwendet, indem sie ihnen Heuchelei und Unglaubwürdigkeit vorwirft, ist klar. Die Frage bleibt jedoch nicht erspart:
sind solche Vorwürfe nicht z.T. zumindest begründet?
Redaktion benachrichtigen Homo-Priester trotzt Homo-Erpressern
#51   newtube   13:38:58 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Eine Professur für Dr. Guillotin
Es ist natürlich eine große Ehre für die kreuz.net Gemeinschaft, daß eines ihrer geschätztesten und international anerkanntesten Mitglieder, Herr Dr. Francois Marie Guillotin, eine Professur in Chirurgie an dem berühmten Sloan Ketterman Hospital in Boston erhalten hat.
Wie in „Lancet“ zu lesen ist, ist die Kastrationsmethodik von Professor Dr. Guillotin inzwischen zum internationalen Standard geworden und eröffnet ungeahnte Horizonte auch bei der Therapie von Patienten, die an Altersdemenz, Alkoholismus, Kretinismus, Entartungen allerlei Art etc. leiden. Diesen Patienten bringt die von Herrn Professor Dr. Guillotin entwickelte Therapie eine endgültige Besserung, wie der Direktor der Max Peterson Gesellschaft für Medizin und Chirurgie in Berlin erklärte.
Redaktion benachrichtigen Natürlich haben wir Meinungsfreiheit
#55   newtube   17:57:37 | Montag, 28. September 2009
@ Damenschuh: meine Blöde …
Meine Blöde, es geht um das Leben von Kindern!
Früher oder später werden sogar die am meisten Zurückgebliebenen wie Sie verstehen, daß das Kind, das eine Frau in ihrem Körper trägt, kein Körperteil von ihr ist, worüber sie nach ihrem Gutdünken verfügen kann.
Selbst die idiotischste unter den Frauen wird einsehen, daß das Leben eines Menschen UNVERFÜGBAR ist.
Indem Sie noch die Dummheit besitzen, den instrumentale Gebrauch eines Menschenlebens, im Sinnne seiner Beendigung, zugunsten anderweitiger Ziele wie die Privatisierung der Religion, zu rechtfertigen, entziehen Sie sich dem humanen Diskurs. Jeglischer menschlicher Maßstab ist Ihnen abgegangen.
Das Leben eines Menschen ist stets Ziel und kann nie Zweck werden.
Redaktion benachrichtigen Natürlich haben wir Meinungsfreiheit
#45   newtube   17:44:18 | Montag, 28. September 2009
@ Damenschuh /Defendor
Ich bin auch der Meinung, daß Damenschuh reichlich Gelegenheit haben wird, sich in der Hölle gedeihlich auszuruhen, mit Satan, dem Herrn des Todes, dem Lügner und grausamen Feind der Menschen.
Damenschuh ist eifrig dabei, sein Werk unter uns zu betreiben – es wird nicht gelingen. „Die Kräfte der Hölle werden nicht obsiegen!“ Wort des Herrn.
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#100   newtube   21:37:08 | Sonntag, 27. September 2009
@ Ben Sira: wow, wow, wow!
Warum versuchen Sie es nicht selber?
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#86   newtube   02:22:19 | Sonntag, 27. September 2009
@ Gretchen (II) /Sycamore
Ich habe meinen Freund und Kollege newtube darum gebeten, sein Konto für die Fortsetzung benutzen zu dürfen.
… vergesst eure Sexualität, und während eure heterosexuell veranlagten Mitmenschen jede Nacht mit der Segnung der Kirche Sexualverkehr ausüben dürfen, dürft ihr zuschauen und Abstinenz euer ganzes Leben lang praktizieren.
Daß es so nicht geht im Lichte der Kenntnisse, die wir heute über die Sexualität und das Phänomen der Homosexualität besitzen, springt jedem ins Auge.
Wie konkret eine systematische Einbeziehung dieser Kenntnisse in die Morallehre und die damit verbundene
„Vertiefung“ traditioneller ethischer Kategorien des Actus und seiner Geordnetheit etc. vonstatten gehen soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Ich gewinne jedoch mehr und mehr die Einsicht, daß der gegenwärtige Zustand nicht haltbar ist. Ich denke diesbezüglich auch an den Qualen gläubiger Menschen mit homosexueller Veranlagung, die der katholischen Kirche treu bleiben wollen und gleichzeitig sich nicht in der Lage sehen, auf ein Sexualleben zu verzichten.
Was m.E. hier nicht geben darf, ist das Vorpreschen, das
Problem voluntaristisch lösen zu wollen: dies wird die Kirche nie akzeptieren. Sie will an der traditionellen Lehre festhalten, bis ihr selbst klar geworden ist, was philosophisch und theologisch zu tun sei. Man darf das Gewissen der Kirche nicht vergewaltigen, auch wenn es sich später herausstellen wird, daß dieses Gewissen
der Vertiefung und der Verbreiterung tatsächlich bedarf…
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#70   newtube   15:06:36 | Samstag, 26. September 2009
@ Paulaner: Lebenserfahrung & Philosophie
Der Satz des Aristoteles muß in Hinsicht auf seine Wissenschaftslehre verstanden werden, wobei jede Wissenschaft sowohl ein formales als auch ein materielles Objekt hat, das sie als solche definiert.
Materielles Objekt der Ethik ist das menschliche Verhalten. Dieses wird aus dem Gesichtspunkt (formelles Objekt) siner Hinordnung zum Guten (als causa finalis) untersucht.
Das menschliche Verhalten wird uns durch die Lebenserfahrung dargeboten. Ohne Lebenserfahrung daher kein Objekt der philosophischen Untersuchung, weder in materieller noch in formeller Hinsicht – und damit keine Wissenschaft der Ethik.
Dies ist es eigentlich, was mein Freund Sycamore sagen wollte.
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#64   newtube   14:39:32 | Samstag, 26. September 2009
@ Student…na ya
Mein Blöder, haben Sie nichts besseres zu tun, als sich hier herumzutreiben und ästhetische Urteile über einen Kirchenmann auszustößen, anstatt in Ihrer Stube die Bücher, die schon lange und vergeblich auf Sie warten,in die Hand zu nehmen und zu lesen?
So werden unsere Steuergelder verschwendet.
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#53   newtube   11:20:53 | Samstag, 26. September 2009
@ Anton: PS / Wie dämlich kann man sein?
„PS: Weiß jemand, welche Drogen der Bischof nimmt?
Auf dem Foto …“.
Wollen Sie dem Bischof unterstellen, daß er Drogen nimmt, Sie Lümmel und Ignorant? Hier greifen Sie wohl in die unterste Schublade. Fällt Ihnen nichst besseres ein,
Ihre Dämlichkeit, als Ihre stupide Beobachtungen wie Fäkalien über die geneigten Leser zu streuen?
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#31   newtube   20:21:05 | Freitag, 25. September 2009
@ Amanda
Ich teile völlig Ihre Meinung.
Sie müssen wissen, daß manche Herrschaften gern in der Scheiße suhlen. In jedem Text der „Psychopathologia sexualis“ können Sie darüber nachlesen.
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#21   newtube   19:25:01 | Freitag, 25. September 2009
@ Damenschuh
Vorsicht, die Schwulen kommen mit ihrem Trompetenkonzert! Damenschuh, wie eine läufige (brünstige, geschlechtlich erregte) Hündin, ist angelaufen und sieht nur und überall …Sex, Sex, Sex. Ihr Gehirn ist zu einer Vagina mutiert.
Redaktion benachrichtigen Die verbrecherische Tat des Bischofs
#16   newtube   19:09:36 | Freitag, 25. September 2009
@ Thomasius an Defendor
Ach, lieber Thomasius, jetzt laufen Sie aber Amok und schlagen irrational einfach zu.
Ein Beitrag, der zu einem heiteren Abend beim Zusammensein mit meiner Gattin gewiß „beitragen“ wird!
Redaktion benachrichtigen Ein deutsches und kein theologisches Problem
#26   newtube   11:30:15 | Freitag, 25. September 2009
@ fides et ratio
Dieselbe Frage stellt sich jedem, der diese Geschehnisse betrachtet.
Ich bin völlig Ihrer Meinung und Teile mit Ihnen die Vermutung der Eitelkeit, der solche Apparatschiks besonders anfällig sind.
Der Nuntius ist zudem Diplomat. Er soll also wissen, wann er den Mund zu halten hat, auch und gerade dann, als er vieles sagen könnte.
Der Staatssekretär sollte ihn sofort zurückbeordern und als Erzbischof von Lappland befördern.
Redaktion benachrichtigen Ein deutsches und kein theologisches Problem
#20   newtube   11:17:25 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher: zuerst Denken, dann reden!
Ob Sie wirklich unbestechlich sind, sei dahingestellt.
Daß Sie logisch denken können, ist jedoch auf heftigsten zu bestreiten.
Wenn Sie den Beitrag überhaupt gelesen haben, haben Sie trotzdem kein Wort davon verstanden!
Redaktion benachrichtigen Sondersynode bestätigt + …
#47   newtube   10:45:02 | Montag, 21. September 2009
Wo bleibt „Servo di Dio“ alias Comissario?
„Servo di Dio“ meldet sich nicht.
Der entlaufene Irre ist wieder eingefangen worden und steht wohl behütet in der Irrenanstalt „Testa di Cazzo al Testaccio“ in Rom unter Sedation.
Dies hat Comissario Giacometti, Leiter der Abteilung „Sonderbehandlungen“ am gleichen Krankenhaus auf Anweisung „von höchster Stelle“ in einer Presseerklärung soeben gemeldet.
Schade! Es war lustig, testa di cazzo bis auf seiner Schlangenhaut auszuziehen! Geschlechtsorgane hat er auch keine.
Redaktion benachrichtigen Sondersynode bestätigt + …
#45   newtube   01:20:54 | Montag, 21. September 2009
@ Servo di Dio: der super-Fake als „testa di cazzo“
Allora, testa di cazzo, una lezione d’italiano!
–(Comissario):„Il mio italiano ho distorto nella misura in cui nessuno riesce a ricordare il mio stile linguistico“.
–(Italienisch):„Ho modificato il mio italiano in modo che nessuno riesca ad identificare il mio stile linguistico.“
–(Commissario):“…e fa esplodere la mia copertura“
–(Italienisch):“… e scopre la mia copertura“
–(Comissario):„Come un dipendente della Propaganda del Vaticano Ministero…“
–(Italienisch):„Come un dipendente del ministero vaticano della propaganda…“
–(Comissario):„Ho fatto un sacco di compiti di intelligence…“
–(Italienisch):„Ho espletato un sacco di attivita’ investigative…“ [14:44 Uhr]
–(Comissario):„Scarso livello d’istruzione e culturali a
dorthinaus ulteriormente…“
–(Italienisch):„Scarso livello d’istruzione ed anche culturale…“ [13:37 Uhr]
[Con due lauree ed una docenza universitaria, testa di cazzo?]
Es reicht für heute. Gute Nacht!
Redaktion benachrichtigen Sondersynode bestätigt + …
#43   newtube   00:35:52 | Montag, 21. September 2009
@ Servo di Dio: der super-Fake
Eine letzte Anmerkung zum super-Fake.
Die Tätigkeit, die er als Commissario (Brunetti) ausüben soll, nämlich die Überwachung des Netzes, um auf relevante Nachrichten rasch seitens des Vatikans reagieren zu können, ist eigentlich Kompetenz des
Staatssekretäriats (3. Abteilung, wenn ich mich nicht irre), keineswegs der „Heiligen Kongregation für die Evangelisierung der Völker/ ehem. Sacra Congregatio de Propaganda Fide“, wo der Commissario angeblich am
Werk sein soll.
Also, nicht nur beim Kardinalpräfekten Diaz anrufen, sondern auch beim Kardinalstaatssekretär Tarcisio
Bertone, um diesem doofen Angeber das Handwerk zu legen!
Auf italienisch könnte man ihn förmlich als „testa di cazzo“ bezeichnen!
Der Fake ist hier wiederum Opfer seines Kretinismus.
Komisch, daß er sich nicht meldet!
Redaktion benachrichtigen Sondersynode bestätigt + …
#38   newtube   23:15:51 | Sonntag, 20. September 2009
@ Servo di Dio: der super-Fake
Ich finde es seltsam, daß einer, der sich im Net als
offiziellen Beauftragten für „die Sonderaktivitäten“ (sic) ausgibt, sich Kommissar nennt (in der Kurie gibt es keine Kommissare/Commissari), eine falsche Adresse angibt – denn ein „ Ministero della Propaganda“ gibt es weder im Vatikan noch bei der Regierung der Italienschen Republik – und schließlich nicht mit Klarname sondern unter Pseudonym auftritt, kretinoide Anmerkungen in seinen Beiträgen macht und offensichtlich des Italienischen nicht mächtig ist, sich nicht als Fake outen soll.
Der „pagliaccio“ soll das endlich tun!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner beendet Kommunionskandal
#93   newtube   19:44:39 | Dienstag, 15. September 2009
Pierre: ja Blut!
Armer Pierre, Sie scheinen ein sehr Sensibelchen zu sein.
Einer von denen, die in Ohnmacht fallen, wenn sie eine
Spritze vom Onkel Doktor bekommen!
So brutal waren die Worte Jesu gewesen, als Er von seinem Körper als Speise und von seinem Blut als Trank sprach, daß viele von seinen Anhängern ihn verliessen.
Daraufhin hat sich Jesus keineswegs entschuldigt oder
versucht zu erklären, es sei doch nur eine Metapher,
sondern fragte er die übriggebliebenen Jünger, ob sie
auch weggehen wollten.
Ja, lieber Pierre, gar nicht nett war auch der Kreuzestod
Jesu, als Er mit Wunden übersät, mit dem Speichel von seinen Verächter im Gesicht, auf dem Kreuz so brutal
ausgestreckt, daß seine Glieder herausgerenkt wurden,
nicht mit Ziernägeln, lieber Pierre, sondern mit echten Henkernägeln draufgenagelt wurde. Und in diesem Zustand war er noch drei Stunden lang am Leben.
Ja, lieber Pierre, diese wahre Geschichte kann nur in einer Dimension gelesen werden, um einigermassen
verstanden zu werden – in der Dimension der Liebe.
Dann wird Jesus Blut, sein geschundener Körper,
seine Wunden, das Kreuz selbst, einfach Liebe.
Und, lieber Pierre, es gibt nichts schöneres als die Liebe,
oder?
Gesicht
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner beendet Kommunionskandal
#76   newtube   18:02:13 | Dienstag, 15. September 2009
@ Krak des Chevaliers: das Heilige, die Bischöfe
Ich stimme Ihnen völlig zu. Die heilige Hostie, nachdem sie vom Priester ins Blut des Herrn eigetaucht worden ist, wird dem Gläubigen auf der Zunge gespendet. Der Ministrant hält bei diesem Vorgang die Patena unter der heiligen Hostie, bis diese eigenommen worden ist.
So wird die der Heiligkeit des Vorgangs angemessene Würde gewährleistet.
Die Bischöfe ermahnen die Laien zu Verantwortung.
Dabei merken sie nicht, welche zerstörerische Kraft ihre eigene Verantwortungslosigkeit in der Kirche entfaltet hat.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner beendet Kommunionskandal
#71   newtube   17:41:14 | Dienstag, 15. September 2009
@ clarissa…
Clarissa, was ist heute in Sie gefahren? Auf Grund Ihrer kindlichen Erfahrungen neigen Sie doch dazu, das Problem vom Mißbrauch in der Liturgie zu banalisieren.
Dieses Problem gibt es jedoch. Sie sollen ab und zu das Kloster verlassen und Gottesdienste in den Pfarreien in city und Land besuchen, um ein praktisches Korrektiv Ihrer
Theorie der Verniedlichung und der Verharmlosung zu finden.
Redaktion benachrichtigen Atmen wir mit voller Lunge die römische Luft
#12   newtube   16:24:38 | Montag, 14. September 2009
@ Alois Bischof: Ultramontanismus
Noch immer lesenswert zum Thema: Der antirömiscche
Affekt, von Hans Urs von Balthasar (Johannes Verlag,
Einsiedeln, 2. erw. Aufl., 1989), das einigen Lesern noch
unbekannt sein durfte.
Redaktion benachrichtigen Atmen wir mit voller Lunge die römische Luft
#7   newtube   16:12:40 | Montag, 14. September 2009
@ Alois Bischof: Ultramontanismus
Wie konnte der Dogmatiker Schmaus 1956 bestätigen,
daß die Wahl Joseph Ratzingers 2005 [an der Vernichtung
vom Ultramontanismus] nichts geändert hat?
Redaktion benachrichtigen Erzdiözese Salzburg für Frauenordination
#84   newtube   21:01:10 | Freitag, 11. September 2009
@ Sycamore: und deine Sünden?
So, so, Sycamore steht ganz alleine da ohne Sünde, und
hat von Frau Beichterin nichts zu befürchten: nicht von
leshandl 1, von unbestechlicher, von Brandenburgis, von Job, von Elijahu, von Braut, von der Biene Maja, von Anmut, von al-Muschrik (dem Schwein), von Sefirot, von DJM, von der Luteranerin, von Leon, von wassers, vom Kunstmaler und vom pneumat. Frau Beichterin wird ja ihnen schon längst berichtet haben, daß Sycamore ohne Sünde ist! Der Krawattenprälat aus dem geilen Österreich könnte schon recht haben!
Redaktion benachrichtigen Die Christen mögen in einem Augenblick umkommen
#127   newtube   23:13:31 | Sonntag, 30. August 2009
@ Thomasius: die Mörder Jesu nach seinen eigenen Worten.
Was Jesus beschreibt in der von Sycamore zitierten
Gleichnis (Mt 21, 33-46) war Mord, wie es im deutschen
Recht schön heißt, Tötung aus niedrigen Beweggründen.
Und die Mörder waren, nach Jesus Worten, die Hohenpriester und die Pharisäer, d.h. die religiöse Spitze
des jüdischen Volkes.
An dieser Feststellung führt kein Weg vorbei.
Redaktion benachrichtigen Wir wollen einen Block von Papisten bilden
#82   newtube   14:56:32 | Sonntag, 30. August 2009
@ Josef Berens gegen den Rest der Welt
Vielleicht sind Sie katholisch, Joe, aber das Denken ist Ihnen schon lange abgegangen. Sie haben es nur nicht
bemerkt.
Gegen die wisssenschftliche Autorität eines Herrn Dr. Green
setzten Sie außer brustklopfenden und sich ins Unendliche
wiederholenden Aussagen gar nichts. Ich wiederhole:
gar nichts! Ihre Überzeugungen sind von der Wissenschaft
widerlegt, also sollen Sie Ihren Mund endlich halten,
innehalten, um den Zugang eines Minigedankens in Ihren
verbohrten Kopf zu ermöglichen.
Ich verweise Sie auf Gaspode für die weitere Behandlung!
Redaktion benachrichtigen Wir wollen einen Block von Papisten bilden
#35   newtube   20:50:58 | Samstag, 29. August 2009
@ Gaspode – was nun, daß die Wissenschaft und die Logik Sie in Stich gelassen haben?
Es ist immer gefährlich, Gaspode, eine wissenschaftliche Kompetenz vorzugaukeln, die man tatsächlich nicht hat, und sich so weit aus dem Fenster lehnen, ohne genügende Kenntnisse dessen, was man so betulich
arrogant vertritt.
Ihre Aussage:„Und hierbei wird er [der Papst] von [Dr.]
E.[dward C.] Green keinesfalls unterstützt.“ müssen Sie
wohl als unzutreffend zurückziehen.
Ihre Bischofsschelte [Hochwürdigem] Herrn [Bischof
Pascal] N’Koues, Bischof von Natitingou, gegenüber
müssen Sie auch zurückziehen. Der Hochwürdige Herr
drückt sich vorsichtig aus, wenn er sagt:“…Vorzüge [der
Kondome] sind zweifelhaft und ihre Wirksamkeit gleich null.“ In der deutschen Sprache bedeutet „gleich null“,
wie der Duden uns lehrt, nicht einfach „null“ sondern
„gleich null sein = sich wegen seiner Geringfügigkeit als
Wert, Ergebnis gar nicht feststellen lassen.“ Dies begründet in vollkommenster Logik die Zweifelhaftigkeit der (so angepriesenen) Vorzüge dieses skurrilen Instruments. Ihre Schlußfolgerung:„Die Vorzüge wären in diesem Fall nicht zweifelhaft sondern überhaupt nicht existent.“ ist dagegen unlogisch, da der Hochwürdigste
Herr eine geringfügige Wirksamkeit der Kondomen ja
zugibt. Eine geringfügige Wirksamkeit ist nicht keine –
würden Sie nicht zugeben?
Es könnte also wohl sein, daß „argumentatives Denken keine Kernkompetenz [des Herrn Bischofs, von dem nicht bekannt ist, ob er in Philosophie promoviert hat] ist.“
Bewiesen ist dies jedoch nicht. Ihre logische Inkompetenz liegt jedoch vor…
Redaktion benachrichtigen Wir wollen einen Block von Papisten bilden
#28   newtube   19:56:52 | Samstag, 29. August 2009
@ Gaspodes Probleme mit der Wissenschaft.
Danke, Sycamore, für den I. Teil Ihres Beitrags. Sie
beziehen sich offensichtlich auf den Artikel von Kathryn
Jean Lopez „From Saint Peter’s Square to Harvard Square“, erschienen im März 2009 in der „National Review Online“.
Damals war Gaspode damit beschäftigt zu beweisen, daß
Jesus doch verheiratet war. Eine skurrile Angelegenheit,
wie Sie sehen.
In diesem Artikel erklärt Dr. Green, führender amerikanischer Aids-Forscher an der Harvard University und Direktor des „Forschungsprojekts AIDS-Prävention am „Harvard Center for Population and Development Studies“ im Hinblick auf die Äußerungen des Papstes im
Flugzeug:
„Wir haben keine konsistente Korrelation zwischen Kondomgebrauch und niederigere HIV-Infektionsraten gefunden. 25 Jahren nach Beginn der Pandemie, hätten wir sie sehen müssen, wenn diese Intervention Erfolg gehabt hätte.“
„Ich habe auch gemerkt, daß der Papst gesagt hat, Monogamie sei die beste Einzelantwort auf afrikanisches AIDS. Eher als Abstinenz. Die beste und neueste empirische Evidenz zeigt in der Tat, daß eine Verminderung mehrzähliger und gleichzeitiger Sexualpartner die wichtigste einzelne Verhaltensänderung ist, die mit der Verminderung von
HIV-Infektionsraten zusammenhängt.“
Lassen Sie sich diese Aussagen der Wissenschaft auf der Zunge zergehen, Gaspode, bevor Sie sich wieder
über ein Thema äußern, worüber Sie, wie gewohnt, nicht die blasseste Ahnung haben.
Redaktion benachrichtigen Das ist der Preis für die deutsche Kondom-Religion
#50   newtube   03:02:55 | Samstag, 29. August 2009
@Caldonazzi: shuka / Mariologie
Zur Klärung Ihrer Mißverständnisse und zur Aufhebung
Ihres Unwissens zum Thema Maria in der Ökonomie des
Heils darf ich Ihnen die Lektüre des vorzüglichen
„Court traite sur la Vierge Marie“ von Rene Laurentin
(für Ausgaben 1-5, Lethielleux, Paris; für die 6. Ausgabe,
Francois-Xavier de Guibert / 3, rue Jean-Francois Gerbillon / 75000 Paris) empfehlen.
Redaktion benachrichtigen Die Christen mögen in einem Augenblick umkommen
#86   newtube   01:15:08 | Samstag, 29. August 2009
@Gottsuchender(?):edwin???/adventure
Natürlich hat Edwin vollkommen recht und darf Ihre
Lektüre der Evangelien als ganz selektiv bezeichnen!
Nicht erst Johannes, sondern Petrus selbst, unmittelbar
nach der Pfingsterfahrung der Jünger, bezichtigt die Juden des Mordes an Jesus von Nazareth.
„Israeliten, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machvolle Taten, Wunder und Zeichen, […] habt ihr durch die Hand von
Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht“ (Apg
2,22-23).
In Ihrer Eifer, in Johannes den Schelm ausgemacht zu haben, scheinen Sie Jesus selbst völlig vergessen zu
haben, in seinen polemischen Reden gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, die in unerhörter Schärfe z.B. im Matthäusevangelium vorkommen (Mt 23).
Ist Jesus antisemitisch, wenn er sagt:„Das Reich Gottes
wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt. Als die
Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten,
merkten sie, daß er von ihnen sprach“ (Mt 21,44).
Redaktion benachrichtigen Praktisch einstimmig
#141   newtube   19:53:48 | Montag, 24. August 2009
@ Kunstmahler: Vergebung der Sünden
Im NT sagt Jesus selbst, daß nur die eine Sünde nicht
vergeben wird, und das ist die Sünde gegen den
Heiligen Geist.
Im Umkehrschluß sagt also Jesus, daß alle übrigen Sünden vergeben werden können.
Denken Sie daran: wirkliche Reue gibt es nicht ohne den
Entschluß, sein bereutes Verhalten aufzugeben und ein
Leben nach Gottes Gesetz zu führen.
Der Satz Jesus: „Es wäre besser, daß ein solcher Mensch
nicht geboren wäre…“ will die Verabscheuenswürdigkeit
der von Ihm erwähnte Sünde verdeutlichen. Er will nicht
der göttlichen Barmherzigkeit, die unendlich ist, Grenzen
setzen.
Wenn Sie allerdings Gewißheit und Seelenfrieden über
solche Dinge erreichen wollen, dann halten Sie sich doch,
als gläubigen Katholik, an der Lehre der Kirche und an
dem Ratifizierungsversprechen Jesu ihren Entscheidungen
gegenüber:„Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf
Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden
sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird
auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18).
Dies gilt auch für die Morallehre der Kirche.
Zweifeln Sie noch daran, dann denken Sie über diese Worte Jesu nach:„Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20, 23).
Das Problem, über einen Beichtenden zu urteilen und
ihm Sündenvergebung zu gewähren oder nicht, betrifft
den Priester und keinen anderen.
Lassen Sie doch Gott Richter sein, nach seinen eigenen Kriterien, die nicht die Kriterien des Menschen sind.
Redaktion benachrichtigen Praktisch einstimmig
#139   newtube   19:27:20 | Montag, 24. August 2009
@ Kunstmahler: Sünden
Lieber Kunstmahler, ich gebe nur die traditionelle Morallehre der Katholischen Kirche wieder und bestreite vehement Ihre Unterstellungen.
Es scheint, daß Sie sich selbst als Maß für das göttliche Urteil setzen wollen. Natürlich sind die Sünden, die Sie
erwähnen, in höchstem Maße verabscheuenswürdig.
Tatsache bleibt jedoch, daß die Katholische Kirche sie
nicht als Sünden gegen den Heiligen Geist einstuft.
Außer dieser Sünde werden, nach katholischer Lehre, alle
anderen Sünden – gleichgültig wie verabscheuenswürdig
– von Gott vergeben werden, wenn reumütig gebeichtet.
Lycos spricht zu Recht über die Schwierigkeit der Reue
in bestimmten Fällen.
Aber dies ist nicht das Thema. Ist Reue vorhanden -was auch eine göttliche Gnade darstellt – so werden diese Sünden von Gott vergeben, ohne wenn und aber. Das Gegensätzliche zu behaupten entspricht nicht der Lehre
der Kirche und dem Evangelium.
Sind Sie damit nicht einverstanden, so streiten Sie sich
mit Gott selbst, und lassen Sie sich von Ihm zum
Endrichter ernennen!
Redaktion benachrichtigen Praktisch einstimmig
#137   newtube   19:07:01 | Montag, 24. August 2009
@kunstmahler: Sünden
Lieber Kunstmahler, ich verstehe Ihre Gefühle.
Trotzdem irren Sie sich und wollen der göttlichen
Barmherzigkeit ungebührliche Grenzen setzen.
Die von Ihnen genannten Sünden werden nicht von der
Kirche als „Sünde gegen den Heiligen Geist“ verstanden.
Die im NT nicht näher definierte Sünde gegen den Heiligen Geist scheint eine Sünde des Intellekts zu sein, womit der Mensch sich gegen die von Gott ihm gewährte
Erleuchtung wendet, also das Licht Gottes verneint und
ablehnt, das ihm von der göttlichen Gnade zu seinem Heil
gewährt wurde.
Diese Sünde ist in der Nähe der Sünde der gefallenen Engel zu stellen, die auch eine „intellektuelle“ war.
Wobei ist es Wert anzumerken, daß in der Bewertungsskala Gottes die Sünden des Fleisches
nicht an erster Stelle stehen. Es scheint, als ob Gott
Verständnis für die Gebrechlichkeit des Fleisches seines
Geschöpfes hätte.
Viel mehr Gewicht besitzen dagegen die Sünden des Geistes, die „intellektuellen“ Sünden, die sich gegen das von Gott jedem Menschen gewährte Licht der Wahrheit wenden. So zum Beispiel die Verneinung und Ablehnung Gottes als Schöpfer und der göttlichen Ordnung der Dinge, Sünden des Übermuts, d.h. die Verneinung und
Ablehnung unseres Seins als Geschöpfe Gottes, die
Weigerung, Gott zu kennen, zu lieben, anzubeten; Sünden des Hasses, der Lieblosigkeit, der Lüge, etc.
Beim Nachdenken über den „Rex tremendae majestatis,
qui salvando salvas gratis“ sollte man dies auch in Erinnerung rufen.
Redaktion benachrichtigen Praktisch einstimmig
#130   newtube   18:15:23 | Montag, 24. August 2009
@ kunstmahler: „Das Gericht ist mein, sagt der Herr.“
Laut der Schrift wird nur „eine“ Sünde nicht vergeben,
die Sünde gegen den Heiligen Geist.
Alle anderen Sünden, auch die von Ihnen genannten,
werden vergeben, wenn sie bereut und gebeichtet
werden. In Notfällen, wenn die Beichte nicht unmittelbar
möglich ist, reicht die Reue aus.
Die immerwährende Bereitschaft Gottes, den reuigen Sünder zu vergeben,anzuzweifeln, ist selbst eine Sünde. Man versündigt sich gegen Gott, indem man seine
unendliche Barmherzigkeit bezweifelt.
Es ist stets zu empfehlen, daß jeder sich um seinen
eigenen Sünden kümmert und nicht um die Sünden der
anderen: das Urteil darüber muß Gott überlassen werden.
Gebeichtete Sünden sind schon abgeurteilt.
Sie kommen beim Endgericht nicht wieder vor.
Redaktion benachrichtigen Praktisch einstimmig
#123   newtube   17:05:42 | Montag, 24. August 2009
@ Sycamore: Beichte
Dem wäre die Absolutionsformel hinzuzufügen, die, als
juristischer Akt gleichsam, vom Priester dem Beichtenden
gesprochen wird: „Kraft der Vollmacht… spreche ich
dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters, des
Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Lat.: „Ego te absolvo a peccatis tuis in nomine Patris et
Filii et Spiritus Sancti.“
„Ego“ te absolvo. „Ich“ spreche dich los. Der Priester
ist Träger der von Christus gegebenen Vollmacht; er
ist, in mystischer Weise, der vergebende Gekreuzigte
selbst, vor dem der Sünder hinkniet und um Vergebung
bittet.
In diesem Sinne ist die Beichte auch keine bloße „Empfehlung“ sondern Sakrament als sichtbares Zeichen
der göttlichen Gnade. Der Beichende ist nicht nur
„psychisch“ erleichtert, sondern ontologisch „erneuert“,
indem seine Sünden von ihm weggenommen und im Feuer der göttlichen Barmherzigkeit verbrannt
und vernichtet werden, die stets bereit ist, jedem reumütigen Menschen unendliche Male zu vergeben, wenn er nur darum bittet. „Cor contritum et humiliatum, Deus, non despicies… In Te, Domine, speravi: non confundar in aeternum… Asperge me hyssopo et mundabor, lavabis me et super nivem dealbabor.“
Was nach den Naturgesetzten nicht möglich ist, etwas
restlos zu vernichten, dies tut die göttliche Gnade
mit den bereuten und gebeichteten Sünden eines
Menschen. Sie gibt diese dem Nichts preis: es gibt
sie nicht mehr. Dies ist die großartige Antwort des liebenden und barmherzigen Gottes auf das Erlösungsbedürfnis des sündigen Menschen.
Redaktion benachrichtigen Denunzianten fallen über Priester her
#53   newtube   20:20:59 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Bernd-Jupp
Danke für Ihre Antwort.
Daß man ab 75 nicht mehr predigen darf, finde ich albern.
Benedikt XVI. ist über 80 und seine Predigten sind in
ihrer inhaltlichen und stilistischen Brillanz bewundernswürdig.
Die offensichtliche Illoyalität von Herrn Lehmann dem
Papst gegenüber während der „Williamson-Chaos-Tage“
am Jahresanfang in Deutschland wurde von Kard. Cordes in einem offenen Brief angeprangert.
Es ist mir nicht klar, inwiefern Kirchenrecht Illoyalität rechtfertigen kann, oder inwiefern Kirchenrecht
in diesem Fall überhaupt zum Tragen kommt.
Redaktion benachrichtigen Denunzianten fallen über Priester her
#49   newtube   17:55:05 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Bernd-Jupp
Könnten Sie, mein Herr, Ihre allzukluge Anmerkungen
einzeln explizieren, artikulieren und begründen?
Mich würde interessieren, von Ihnen zu erfahren, wieso
und weshalb Personen in der Kirche mit 75 von ihren
Ämtern zurücktreten sollten, und inwiefern die Person
von Herrn Wachter zur Verdeutlichung dieses
Grundsatzes beitragen kann.
Mich würde weiterhin interessieren, warum Ihrer Meinung
nach Fahrer besser fahren sollten anstatt zu predigen.
Erblicken Sie einen Widerspruch zwischen den beiden
lobenswerten Tätigkeiten, wenn Fahrer und Prediger in einer Person vereint sind?
Schließlich, verzeihen Sie mir meine Neugierde, erzählen Sie mir doch, wie es in Brüssel gewesen ist.
Vorwarnung: mit Narren habe ich wenig Geduld!
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#125   newtube   20:05:26 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico: Mord (… und Schluß)
Das StGB unterscheidet bei den vorsätzlichen Tötungsdelikten zwischen Mord, Totschlag und Tötung
auf Verlangen. Die fahrlässige Tötung wird im § 222
StGB behandelt.
Ändert dies etwas daran, daß eine vorsätzliche Tötung
nicht gleich Mord ist, sondern auch Totschag (und
Tötung auf Verlangen) sein kann? Bedeutet dies nicht,
daß sowohl Konzil, Enzyklika und Glaubenskongregation,
wenn sie von vorsätzlicher Tötung eines Kindes reden, nicht gleich von Mord sprechen? „Formalissime loquitur Divus Thomas“: es ist die gängige Praxis der Katholischen Kirche in ihren Lehraussagen „formalissime“ zu sprechen. Dies verhindert allerlei Konfusionen. Auch in diesem Fall.
Ich sehe den Diskussionsgehalt bisweilen als erschöpft an und beende damit die Diskussion. Jeder kann und
will die eigenen Schlußfolgerungen aus dem Gesagten
ziehen.
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#123   newtube   19:09:14 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico: Mord
In der juristischen Literatur wird „Totschlag“ als „die
vorsätzliche Tötung eines Menschen ohne die strafschärfende Merkmale des Mordes“ (§212 StGB)
definiert.
„Mord“ dagegen „ist im Strafrecht der Bundesrepublik
Deutschland im Unterschied zum Totschlag die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die hinsichtlich Tatmotiv, Tatausführung oder Tatzweck durch besondere (Mord-)Merkmale gekennzeichnet ist. Nach § 211 StGB ist Mörder, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebes (Lustmord), aus Habgier oder sonstigen niedrigen Beweggründen (d.h. wenn sie als
Motive einer Tötung nach allgemeiner sittlicher Anschauung verachtenswert sind und auf tiefster Stufe
stehen, z.B. krasse Eigensucht), heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken
einen Menschen töten.“
Wie Sie sehen, Vorsatz ist sowohl bei Totschlag als auch
bei Mord vorhanden: damit ist er beiden gemeinsam und damit kann er nicht die „differentia specifica“ sein, welche die beiden voneinander unterscheidet.
Diese meine Ansicht haben Sie irrtümlich bestritten.
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#119   newtube   18:33:25 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico: Mord
Sorry, aber hier irren Sie sich wieder, Domenico.
Was Mord von Tötung unterscheident ist nicht der
Vorsatz sondern sind die „niedrigen Bewegsgründen“, wie
ein Blick sowohl im Duden als auch in der deutschen Strafrechtslehre deutlich macht.
Vielleicht hilft es doch, das lateinische Original der
Enzyklika anzuschauen und der geneigten Leserschaft im Net zur Verfügung zu stellen.
Leider habe ich es nicht zur Hand.
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#101   newtube   16:48:08 | Dienstag, 18. August 2009
Abtreibung: Pius XII. Ansprache v. 27.11.1951
„Wenn z.B. die Rettung des Lebens der zukünftigen
Mutter, unabhängig von ihrem Zustand der Schwangerschaft, dringend einen chirurgischen Eingriff
oder eine andere therapeutische Behandlung erfordern
würde, die als keineswegs gewollte oder beabsichtigte,
aber unvermeidliche Nebenfolge den Tod des keimenden
Lebens zur folge hätte, könnte man einen solchen
Eingriff nicht als einen direkten Angriff auf schuldloses
Leben bezeichnen. Unter solchen Bedingungen kann die
Operation erlaubt sein wie andere vergleichbare ärztliche
Eingriffe, immer vorausgesetzt, daß ein hohes Gut, wie es das Leben ist, auf dem Spiele steht, daß der Eingriff
nicht bis nach der Geburt des Kindes verschoben werden kann und kein anderer wirksamer Ausweg gangbar ist.“
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#94   newtube   12:34:25 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico Tuttisanti: Zum Problem der Abtreibung
In der „Klarstellung zur Abtreibungsfrage“ der Glaubenskongregation wird ein längeres Zitat aus der
bereits erwähnten Enzyklika von Johannes Paul II.
wiedergegeben.
„Gewiss nimmt der Entschluss zur Abtreibung für die Mutter sehr oft einen dramatischen und schmerzlichen Charakter an, wenn die Entscheidung, sich der Frucht der Empfängnis zu entledigen, nicht aus rein egoistischen und Bequemlichkeitsgründen gefasst wurde, sondern weil manche wichtigen Güter, wie die eigene Gesundheit oder ein anständiges Lebensniveau für die anderen Mitglieder der Familie gewahrt werden sollten. Manchmal sind für das Ungeborene Existenzbedingungen zu befürchten, die
den Gedanken aufkommen lassen, es wäre für dieses
besser nicht geboren zu werden. Niemals jedoch können
diese oder ähnliche Gründe, mögen sie noch so ernt und
dramatisch sein, die vorsätzliche Vernichtung eines
unschuldigen Menschen rechtfertigen“ (Evangelium vitae,
58).
Redaktion benachrichtigen Weitere Ernennung im Vatikan + …
#29   newtube   11:37:11 | Dienstag, 18. August 2009
@Domenico: nol
Domenico, ich bewundere i.d.R. Ihre ausgeglichene
Rationalität. Jetzt, plötzlich, beim Kind, schmilzt Ihre
Ratio in einem Meer von Gefühlen.
Glauben Sie tatsächlich, daß dieses Kind in dieser
durchweg säkularisierten Gesellschaft je stygmatisiert
werden wird? Von wem denn? Wird das Kind mit einem
blauen Stern am Ärmel und mit einem Schild „Ich bin der Sohn eines Priesters“ in der Fußgängerzone eines bayrischen Dorfes herumlaufen? Glauben Sie wirklich,
daß mit Millionen Singleerzieherinnen das Kind irgenjemandem auffallen wird? Also, was ist der Sinn
Ihren emotionalen Plädoyers?
Redaktion benachrichtigen Muttergottes am Ziel + …
#91   newtube   21:12:13 | Sonntag, 16. August 2009
@Sycamore & Leon
Was soll das, Sycamore?
Ich hatte Ihnen empfohlen, den Leon nicht so hart anzufassen. Und was machen Sie? Sie fassen ihn an den …, indem Sie ihm eine Liebesbeziehung zur Biene
Majy unterstellen!
Versuchen Sie doch die rationale Ebene: da ist der Junge am besten angreifbar.
Seine Beiträge weisen doch manisch-obsessive Elemente auf: dieses ständig nach frischer Luft Schnappen, wo der Wind sogar in seinem Klo weht, wie er in einem Beitrag verraten hat; dieses sich von Fundamentalisten,Engstirnigen, Dogmatikern, Fanatikern Eingekesselt-fühlen. Dieses Hilfesuchen bei ewiggestrigen der sozialistischen Literatur; dieses
Greifen nach Befreiungsthelogen, die längst verstorben
sind.
Es ähnelt ein bißchen dem sog. Franziskaner-Syndrom, sich von Jesuiten eingekesselt zu fühlen, wo man keine Jesuiten weit und breit zu sehen sind. Das hat Freud selbst schließlich als Traum entlarvt.
Ja, ja, der arme Leon!
Redaktion benachrichtigen Passend: Bischofsweihe im lutherischen Dom
#38   newtube   19:38:34 | Sonntag, 16. August 2009
@ Leon & Bernd
Als Propheten seid ihr einfach lächerlich!
Das „biologische Argument“ bezieht sich auf alles Lebendige, also auch auf euch, die letzten Helden
im sinkenden Schiff des Vaticaum II-Verdreher.
Die „Zeichen der Zeit“ sind ziemlich klar lesbar
an der Wand. Sie sehen nicht gut aus für euch,
alt-60ger!
Redaktion benachrichtigen Muttergottes am Ziel + …
#67   newtube   19:28:22 | Sonntag, 16. August 2009
@ Sycamore: Leon
Setzen Sie bitte dem Leon nicht so zu. Bleiben Sie
anständig! Streiten Sie mit ihm auf der rationalen
Ebene. Dann werden Sie merken, daß er Ihnen stets
einer Antwort schuldig bleibt und von der Bildfläche
verschwindet. Um irgendwo wieder afzutauchen, wo
es wirklich konfus und emotional zugeht. In diesem
Pfuhl such er sich gerne ein Paar Dummköpfe, die
ihm in seiner wirren Logik folgen.
Also, einen guten Rat, Sycamore: just relax!
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#61   newtube   20:36:41 | Freitag, 14. August 2009
@kirchgänger: Gotthard
Da haben Sie völlig recht. Jesus Christus hat sein Blut
für die Vergebung der Sünden vergossen (Mt 26,28), nicht aus politisch-soziologischen Gründen oder aus psychologischen Erwägungen der Solidarität, wie der
gute freiburger Erzbischof zuerst meinte. Er hat er seinen durchbohrten Leib dem Vater als Quelle des Heils für die Menschen dargebracht, wie die
Katholische Kirche jeden Tag im Kanon der Hl. Messe
tausendfach wiederholt. „Aus seinen Wunden werden
wir geheilt.“ Wie kann die Kirche Gerechtigkeit und
Frieden der Welt geben, wenn nicht durch die Heilung
des Inneren des Menschen, woraus, wie Jesus sagt,
jegliche Bosheit stammt (Mt 15,11)? Die Instrumente der Kirche, mystischer Leib Christi, können also nur
die Instrumente der Gnade sein, durch die Anwendung der Sakramente, besonders durch die Versöhnung des sündigen Menschen mit Gott durch das Sakrament der
Beichte. Wahrlich nicht indem die Kirche das
Instrumentarium der Gnade mit dem Instrumentarium
der Politik austauscht, wie die irregeleiteten Befreiungstheologen behaupteten.
Redaktion benachrichtigen Passend: Bischofsweihe im lutherischen Dom
#21   newtube   20:01:36 | Freitag, 14. August 2009
@ Leon auf dem Klo
Wie cool Sie sind, Leon! Und immer so flott, sogar
im Umgang mit dem Allerheiligsten. Infantiler!
Redaktion benachrichtigen Passend: Bischofsweihe im lutherischen Dom
#16   newtube   17:50:16 | Freitag, 14. August 2009
@ Leon: da hat der Leon wieder seine Sprache gefunden!
Leon, ich warte immer noch auf Ihre Antworten auf meine
Leserbeiträge im auf Sie zugeschnittenen Beitrag „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen“. Sie feigling!
Ich sehe, daß Sie wieder Begriffen um Sie herumwerfen,
wovon Sie keine Ahnung haben. Sie bringen wieder flott irrelevante Scheinargumente hervor und mit der üblichen Verbalinkontinenz eines Agitator reden Sie von „Steinpilzkatholiken“.
Haben Sie etwas gegen Steinpilze? Oder gegen Katholiken, die sie gerne essen? Ach, Leon!
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#75   newtube   17:21:39 | Freitag, 14. August 2009
@ Siegfried II
Während die Theologie des Hl. Thomas von Aquin
vom Predigerorden der Dominikaner (dessen Mitglied
er war) gepflegt wird, haben die Franziskaner eher den Weg und den Denkstil des Hl.Augustinus befolgt. Unter den Franziskanern sind solche großartigen Persönlichkeiten wie Duns Scotus, William of Ockham und der Hl. Bonaventura u.a.m. zu erwähnen.
Kann man den heutigen katholischen Theologen einen
guten Rat geben? Gewiß! Ich kenne keinen besseren
als den folgenden, der von Pius XII stammt:
„ In necessariis unitas; in dubiis libertas; in omnibus caritas.“
Was die Grundwahrheiten des Glaubens angeht, so ist
Einheit angesagt. Bei dem, was im Zweifel steht, soll die Freiheit der Meinungen gelten. Bei allem soll jedoch
die Liebe herrschen. So, sinngemäß, der große und
heilige Papst Pius XII.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#72   newtube   16:20:14 | Freitag, 14. August 2009
@ Siegfried
Die Vielfältigkeit der theologischen Schulen in der kath.
Kirche soll richtig verstanden werden.
Der Mensch beschreitet, wie Anselm schreibt, zwei
geistige Wege: den Weg der Vernunft, die den
Glauben sucht, und den Weg des Glaubens, der die
Vernunft sucht. Die zweite ist auch der Weg der
Theologie, katholisch verstanden. Aus dem Glauben
heraus versucht sie, ihn zum rationalen Diskurs
zugänglich zu machen.
Es geht also darum, das Mysterium Gottes und das
Mysterium Christi, so weit es uns möglich ist, aufzuleuchten. Kein einzelner Mensch und keine
einzelne theologische Schule wäre in der Lage,
dieses Mysterium in allen seinen Facetten zu
vertiefen und darzustellen.
Es ergeben sich also, wie auch in der Philosophie,
verschiedene Herangehensweisen, verschiedene
Betonungen, das Aufleuchten von unterschiedlichen
Aspekten in der Immensität des göttlichen Mysteriums.
Die verschiedenen theologischen Schulen also
ergänzen einander, schließen sie keineswegs einander
aus und in den Grundwahrheiten des Glaubens
widersprechen sie einander nicht.
Es gibt theologische Schulen, wie z.B. die Theologie
des Hl. Thomas von Aquin, dessen begriffliche und
logischen Werkzeuge weitgehend von Aristoteles
stammen. Hier wird die Rationalität betont, die der aristotelischen Tradition eigen ist.
Es gibt andere theologischen Schulen, die sich nach
dem Gedanken des Hl. Augustinus richten – eher
platonisch und plotinianisch – mit einem Hauch von
Mystik und einer Betonung der Liebe. (folgt)
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#59   newtube   11:50:25 | Freitag, 14. August 2009
@ Gotthard: marianische Interventionen
Darunter sind hauptsächlich Mariens Erscheinungen
u.a. mit ihren immer eindringleren Botschaften zu
verstehen.
Warum so häufig in letzter Zeit? Hier kann man nur
spekulieren. Wir stellen die besondere Wucht, die
der Kampf gegen alles Christliche gegenwärtig angenommen hat, fest, die ungefesselte Macht des Widersachers und seiner Verbündeten bei der
Leugnung Gottes und seiner Gesetze, bei der
Verabsolutierung des endlichen Geschöpfes mit
der Freigabe seiner ungezügelten Leidenschaften, Machtgier, Habgier, Streit, Hass, bis zum
massenhaften Tod. Die überwuchernde, jeden
geistigen Impuls erstickende, obsessive und
schamlose Förderung einer vom menschlichen
Kontext völlig herausgerissenen, hedonistisch verselbstständigten, Sexualität mit ihren infamen
Anhängsel, die nicht einmal vor der Unschuld von Kleinkindern halt macht.
Die satanische Hybris eines Menschen, der sich, als
Manipulateur der Naturkräfte, selbst als Schöpfer
empfindet und den wirklichen Schöpfer leugnet und
spottet…
Die Häufigkeit der marianischen Erscheinungen und Zeichen in letzter Zeit läßt vermuten, daß Maria selbst
den Kampf der gottesgeneigten Kräfte gegen die Kräfte
des Bösen übernommen hat, nach dem apokalyptischen
Bild des Kampfes der Frau mit dem Ungeheuer, mit der
berühmten Voraussage von Fatima:„Schließlich wird mein unbeflecktes Herz den Sieg davon tragen!“
Daß dieser Kampf das Blut der Christen erfordern wird,
bis hin zu den Bischöfen und zum Papst, sagt Fatima auch.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#54   newtube   01:15:05 | Freitag, 14. August 2009
@ möchtegern-kathole: Leon
Darf ich fragen, was Sie damit meinen, daß „eigentlich
das alles im ‘Binnenbereich’ der kath. Kirche nicht strittig“
sei. Was ist „das alles“? Was heißt für Sie „strittig“?
Daß katholische Theologen über bestimmte Aspekte dogmatischer Aussagen bisweilen miteinander streiten, ist eine Banalität. Das macht das Dogma jedoch
nicht „strittig“. Über allerlei Aspekte der Themen
„apostolische Sukzession“, „geweihtes Priestertum“,
„Eucharistie“, „Sühneopfer Christi“ etc. etc. wird
geschrieben, diskutiert, gestritten.
Die Sachen selbst werden jedoch nicht in Frage gestellt, also sind sie nicht „strittig“. Sie gehören, nach katholischem Verständnis, zum „depositum fidei“, wie das II. Vaticanum immer wieder betont (s. Lumen Gentium).
Auch „im Binnenbereich“ darf es kein Zweifel darüber
bestehen: es geht um Kernaussagen des katholischen
Glaubens, die immer gegolten haben und immer gelten werden.
Eine Relativierung dieser Lage ist mit dem Verlust des
Glaubens verbunden. In „alten Zeiten“ wäre es Grund
für die Exkommunikation des Irrenden und in seinem
Irrtum Beharrenden gewesen.
nicht „strittig“. Kein katholischer Theologe würde sie in
Frage stellen.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#52   newtube   23:08:03 | Donnerstag, 13. August 2009
@ v. Zwiefalten / @ Ach, Gotthard!
@ Ernst von Zwiefalten: Ich danke Ihnen für den Hinweis
und hoffe sehr, daß Sie richtig liegen mit dem Ökumenismus. Auf der theologisch-wissenschaftlichen
Ebene bin ich davon überzeugt. Aber wieviele Leons
spuken in unseren Gemeinden mit der treuherzigen
Behauptung, sie seien noch das, was sie nicht mehr sind:
Katholiken.
@ Ach, Gotthard! Transubstantiation ist der philosophische Begriff eines mystischen Vorgangs.
Er ist zwar aristotelisch, aber ich kenne keinen
anderen. Sie etwa? Fakt ist, daß was früher Brot war,
ist nunmehr Leib Christi; was früher Wein war, ist nunmehr Blut Christi. Die „species“ von Brot und Wein
bleibt. Ist es ein Vorgang? Jedenfalls ein „admirabile commercium“, dem man nur in schweigender, liebender
Anbetung gerecht wird.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#49   newtube   22:41:14 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon der Aufgeforderte
Nichts wird Sie von der Erfüllung elementarer Pflichten
des wissenschatlichen Diskurses befreien können, Leon:
genaue Quellenangabe, genau definierte Begriffe, bei
der Sache bleiben und nicht auf Verbalinjurien ausweichen (sie sind ja Zeichen von Hilflosigkeit und
keine Argumente, wie Aristoteles in der Analytik bemerkt). Wenn das Bestehen auf genaue Kenntnisse,
klare Begriffe, stichhaltige Argumente, Zeichen von
Engstirnigkeit, Dogmatismus, ja Fanatismus sein sollen,
so laß uns wirrköpfe wie Sie als Lehrer an unseren
Grundschulen anstellen, damit die Kinder schon in frühem
Alter lernen, wie man nicht denken soll.
Wenn das theologische Kartoffelbrei, das Sie anbieten,
ein Zeichen dessen ist, was ökumenisch zu denken
bedeutet, so ist der Ökumenismus völlig diskreditiert.
Einer Antwort auf meine Leserbeiträge bleiben Sie mir
weiterhin schuldig. Kommen Sie dem nicht nach, so
können Sie in keinem Forum mehr ernst genommen
werden. Denken Sie daran, Leon!
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#43   newtube   22:20:58 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon der Ahnungslose
Sind patristische Studien Ihnen nicht bekannt,
Leon? Darf man die Kirchenväter nicht mehr zitieren?
Seit wann haben Sie so entschieden?
Ich stelle fest, daß Sie nicht in der Lage sind, meiner
Aufforderung, doch die kath. Theologen zu nennen,
welche die Lehre der Kirche „De Eucharestia“, „De
sacramentis“, „De sacerdotio“, etc. ablehnen
nachzukommen. Nicht einmal eines ihrer Werke haben Sie in Ihrem konfusen Kopf real präsent. Ignorant!
Sie haben sich für die frei Erfindung des Begriffes
„Wiederholung“ in meinem Text nicht entschuldigt.
Lümmel!
Sie verwechseln die „Lehre“ der Realpräsenz, die gewiß
z.B. bei den Lutheranern vorhanden ist, mit der „Realpräsenz“ selbst, die keine protestantischen
Glaubensgemeinschaften, mangels eines geweihten
Priestertums, haben können. Wirrer!
Sie bezeichnen Grundlehren der katholischen Kirche,
die Ihre Kirche sein soll, als strittig in der kath.
theologischen Diskussion, ohne uns einen einzigen
kath. Theologen nennen zu können, die soche Lehren
ablehnt. Steinzeitkatholik!
Und jetzt als Strafe für diese Ignoranz werden Sie zu einem Proseminar zu den Grundlehren der Katholischen Kirche verdonnert. Marsch!
(… und nicht motzen, Leon!)
Redaktion benachrichtigen Mutter der Priester + …
#27   newtube   22:01:14 | Donnerstag, 13. August 2009
@ confiteor
Also gibt es doch eine Hoffnung für Sie: daß Sie sich
der Geschichte des Altertums wenden. Dann werden
Träume durch Erinnerungen ersetzt. Und die Träume
werden Träume bleiben (frei nach Garcia Lorca)!
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#38   newtube   21:50:43 | Donnerstag, 13. August 2009
Leon: Blüten
Vielleicht sind Sie Mitglied der katholischen Kirche.
Die Mitgliedschaft verleiht leider nicht eo ipso
auch die Kompetenz, über theologische Themen zu
sprechen. Die Blüten, die Sie hervorbringen, und immer
abenteuerlicher werden, entsprechen weder der Lehre der Kirche, noch den apostolischen Schriften, noch der patristischen Tradition. In Grunde sind solche Blüten als irrelevante Spinnerei einzustufen.
Woher Sie den Begriff „Wiederholung“ geholt haben, weiß
ich nicht – aus meinem Leserbeitrag gewiß nicht. Sie hätten sich eine völlig überflüssige Belehrung
ersparen können. Das nur nebenbei.
Daß man für jede gleichgültig wie hirnrissige Meinung auf
„nahmhafte“, jedoch nicht näher bezeichnete, Theologen
hinweisen kann, weiß jeder. Könnten Sie gnädigst ein
Paar Namen nennen, deren Werke, und welche These
dort aufgestellt sind?
Die apostolische Sukzession, die Transsubstantiation des
Brotes und des Weines durch die Einsetzungsworte des
Priesters, die Realpräsenz Christi in der geweihten Hostie
und im geweihten Wein usw. sind unstrittig Kernelemente
des katholischen Glaubens.
Es geht nicht darum, das ev. Abendmahl zu diskriminieren. Es geht lediglich darum, klar zu sagen, was
es nicht ist: eine echte, also nicht nur symbolische,
Eucharistie.
Diese sind beileibe keine „Formalismen“ sondern Kerninhalte des katholischen Glaubens. Wenn Sie sie nicht teilen, sollen Sie doch aufhören, sich Katholik zu nennen. Denn Sie haben Kernelemente Ihres Glaubens
aufgegeben. Ganz objektiv!
Redaktion benachrichtigen Mutter der Priester + …
#25   newtube   20:40:43 | Donnerstag, 13. August 2009
@ confiteor
Dann träumen Sie ruhig von Dammbrüchen weiter!
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#25   newtube   18:32:03 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon: wie flott kann man sein?
Über Ihre flotte Theologie ist nur Kopfschütteln angesagt. Daß all das, was Sie sagen, der 2000-jährigen
Lehre der katholischen und der orthodoxen Kirche
in keiner Weise entspricht, ist ja klar. Bei der Eucharistie
unterschlagen Sie, typisch protestantisch, das Opfer-Character der Handlung zugunsten eines sentimentalen
Gastmahl Character, dessen Phantasie keine Grenze
kennt. Mt.26,27-28:„Dann nahm er den Kelch, sprach
das Dankgebet und reichte ihm den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut
des Bundes, daß für viele vergossen wird zur Vergebung
der Sünden.“ In Lk.22,19 dazu:„Tut dies zu meinem
Gedächtnis.“
Jeder kann sich eine ihm genehme Theologie zusammenbasteln und die eigenen Bräuchen exemplarisch finden.
Wir Katholiken folgen der Lehre, die wir aus der
apostolischen Nachfolge empfangen haben,
einer Eucharistie, die von einem geweihten Priestertum stammt – alle Elemente, welche die Protestanten nicht haben. Wir empfangen nicht ein Stück Brot sondern
den Leib Christi, und tauchen dies nicht in Wein sondern
im Blut des Herrn: alle Dinge, die Sie nicht haben,
auch wenn Sie sie so symbolisch nennen.
Der „real thing“ einen symbolischen Ersatz entgegenzuhalten und diesen als überlegen zu preisen,
ist ja nicht weniger als ignorant.
als Protestant
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#48   newtube   17:47:13 | Donnerstag, 13. August 2009
@ „Sozial- und Friedenskirche“
„Nicht das V.II hat die Kirche zur Sozial- und Friedenskirche definiert sondern der Zeitgeist.“
Schade, daß dieser Zeitgeist in manchen Zeilen von
„Gaudium et Spes“ geradeaus frech herumspukt.
Auch ohne Pius-Bruderschaft wäre eine kritische
Betrachtung vom II. Vaticanum längst fällig gewesen.
Um nicht alles im Bausch und Bogen zu verwerfen,
aber auch um nicht jede Buchstabe für absolut gelungen und unantastbar zu erklären.
Dies soll „sine ira et studio“ geschehen. Aus Liebe
zur Wahrheit, das Christus selbst ist („Ich bin die
Wahrheit, das Licht und das Leben“), und mit absoluter
Gelassenheit, die aus der Gewißheit stammt, daß
„die Kräfte des Bösen (gegen die Kirche) nicht obsiegen werden“- non praevalebunt.
Das ist auch die marianische Botschaft von Fatima:„Schießlich wird mein unbeflecktes Herz (gegen Satan und seine aufgestellten Heerscharen) obsiegen.“ Selten zuvor traten die satanischen Kräfte mit so
geballter Mach zum Kampf hervor wie heute.
Aus den marianischen Botschaften der letzten Jahrzenhten zeichnet sich, daß diese vielleicht
endgültige Phase des Kampfes zwischen Gott und seinen Freunden, einerseits, und dem Widersacher und seinen mächtigen Verbündeten, andererseits, als der entscheidende Kampf zwischen dem Ungeheuer und der Frau zuspitzt und daß Maria selbst die Führung dieses Kampfes übernommen hat.
Anders ist die Häufigigkeit und die Eindringlichkeit
der marianischen Interventionen in letzter Zeit nicht zu
verstehen.
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#46   newtube   16:35:58 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Kirchgänger: neue Definition der Kirche ?
Ihre Behauptung ist unzutreffend. Das II. Vat.
hat ein wundervolles Dokument über die Kirche
hervorgebracht, Lumen Gentium (im Internet auch
in dt. Übersetzung zugänglich, wie sämtliche Dokumente
von Vat. II), dessen Lektüre unabdingbar ist bei
Diskussionen über das Thema. Bei einer sorgfältigen
Lektüre von LG werden Sie mit Freude die ungebrochene
Kontinuität mit der 2000-jährigen Lehre der Kirche feststellen. Ihre Kritik soll sich gegen etwas anderes richten: z.B. die anthropologische Wende bei der neuen
kath. Pastoral, die Verschandelung der römischen
Liturgie, die naive Unterschätzung dessen, was „Welt“
ist und der sich daraus ergebenden Gefahren für ein
christliches Empfinden und Verständnis der Dinge
(Säkularisierung, Relativismus), Verlust des
Bewußtseins der eigenen Sündhaftigkeit und Schuld,
Verlust des Bewußtseins der Notwendigkeit und
Primat der Gnade vor jeglichem menschlichen Aktivismus,
usw. All dies stammt jedoch nicht vom Konzil,
sondern von dem, was Theologen, Priester und
einfache Christen daraus gemacht haben.
Die dringliche Einladung des Papstes, zu den
christlichen Wurzeln zurückzukehren, zur
Wiederentdeckung des Primats der Gnade im Leben
der Kirche, der Priester, der Christen, wird von
vielen der Adressaten als „Weltfremdheit“ und
„mystische Abgehobenheit“ des Papstes diffamiert.
Diese Menschen haben die Substanz dessen, was
Christ-sein und Kirche bedeuten, verloren.
Die Folge ist in der Verödung des Glaubens und
des Lebens zahlloser Christen zu sehen.
Redaktion benachrichtigen Mutter der Priester + …
#22   newtube   16:03:25 | Donnerstag, 13. August 2009
@ confiteor: Dammbruch gegen …
Der Fall soll ein Dammbruch gegen den Zölibat sein?
Träumen Sie öfters am Computer? Aufwachen!
Es ist nichts gewesen!
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#30   newtube   23:16:00 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Gotthard: „petitio principii“, mein Freund!
Der Wille des immer noch Gläubigen ist, die Kirchensteuer
nicht mehr zu bezahlen, wie Prof. Zapp vorzüglich
klargestellt hat, nicht die Kirche als Glaubensgemeinschaft und „mystischen Leib Christi“ zu verlassen. Dies gibt der sich auf seinem Glauben kaprizierende, keine- Kirchensteuer-zahlen-wollende Katholik der staatlichen Stelle oder seinem Pfarrer bekannt. Diese Information werden sodann die Letztgenannten miteinander austauschen und akribisch
beurkunden, wie es sich eben bei deutschen Beamten
in Kirche und Staat gehört.
Daß es auch so geht, hat das Verwaltungsgericht Freiburg eben bestätigt
Daß eine solche Erklärung für das Weiterbestehen
der (theologisch) nie-rückgängig-zu-machende
Mitgliedschaft in der kath. Glaubensgemeinschaft
völlig irrelevant ist, hat der Päpstliche Rat für die
Auslegung von Gesetzestexten ebenfalls bestätigt.
Ihr Vorschlag scheint wohl auf einer „petitio principii“
zu gründen.
Die Regelung, daß auch Taufen und Konversionen
dem Standesamt gemeldet werden müssen, ist
Kirchensteuersystem-immanent. Es gibt weder
dogmatische noch zivilrechtliche Gründe dafür,
daß die Kirche dem glaubensneutralen Staat solche
Dinge mitteilt. Gäbe es kein Kirchensteuersystem in Deutschland, so würde sich auch die Notwendigkeit solcher Meldungen erübrigen.
Daß es sich um einen, wie Sie sagen, „ehemals“ Gläubigen handelt, setzt schließlich eben das
demonstrandum voraus, da der sich so Meldende
auf seinem Glauben keineswegs verzichtet hat
oder verzichten will.
Redaktion benachrichtigen Ins Fettnäpfchen getreten + …
#24   newtube   22:45:55 | Mittwoch, 12. August 2009
@ confiteor
„Das kann aber doch nicht Allgemeingut sein, denn nicht
alle Katholiken sind dem Trappistenordenideal (=
Schweigen) verpflichtet.“
Eine hirnrissigere Begründung haben ich selten gelesen.
Im Umkerhschluß kann man nach Ihrer Logik behaupten,
daß wenn das „Trappistenordenideal“ nicht das Schweigen wäre, eine Messe nach dem Missale Romanum von 1962 wohl Allgemeingut sein könnte.
Was Sie wohl ablehnen müßten ( „… und das ist nicht
gut so! …“).
Das Schweigen, übrigens, ist für die Trappisten nicht
ein Ideal sondern ein Mittel um dem Ideal näher zu kommen, das die innige Vereinigung mit Gott ist, ungestört vom Lärm der Welt oder des Klosters, nach
dem Motto: „non in commotione Dominus“
Redaktion benachrichtigen Von Ferne läutet das Totenglöcklein
#26   newtube   22:16:16 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Kirchensteuer
Kirchensteuer gibt es nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Italien z.B. finanziert sich die Kirche so:
der Steuerzahler kann (!) am oberen Rand seines
Steuererklärungsformulars ein Kästchen ankreuzen und
damit einwilligen, daß der Staat 8 p.M. seiner Steuerschuld an eine öffentl. rechtl. Institution seiner
Wahl bezahlt. Dies kostet dem Steuerzahler keinen Cent.
Die kath. Kirche Italiens muß dafür werben.
Ergebnis: sie ist keine verfettete, verbürokratisierte Institution sondern eine volksnahe Kirche, die von den Gläubigen gemocht und unterstützt wird.
Zur Unterstützung seiner Position kann sich
Prof. Zapp auf das „Päpstliche Rat für die Auslegung von
Gesetzestexten“ berufen, der im März 2006 dem Vorsitzenden der US Bischofskonferenz mitteilte:„Eine Kirchenaustrittserklärung, die nur vor einer staatlichen
Behörde abgegeben wurde, ist kirchenrechtlich nicht
wirksam und bedeutet keinen Austritt aus der Katholischen Kirche.“ Die Freiburger widersprechen
Rom mit der ungeheuerlichen Behauptung: „man könne die Kirche nicht in eine öffentl. rechtl. Körperschaft einerseits und eine Glaubensgemeinschaft andererseits
aufspalten“. Damit ist der „mystische Leib Christi“, der
die Kirche ist nach dem Hl. Paulus und Jesus selbst, zu
einer Körperschaft (sic) des öffentlichen Rechts mutiert,
und der Gläubige, der den Freiburgern keine Kirchensteuer
bezahlen kann oder will, zwangsweise, per Beschluß einer
staatl. Behörde, zum Apostaten gemacht.
Was man nicht alles macht fürs Geld…
Redaktion benachrichtigen Sieg vor dem Verwaltungsgericht
#32   newtube   21:43:50 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Kirchensteuer
Das Kirchensteuersystem existiert nur in Deutschland,
in Österreich und in der Schweiz. Wie finanziert sich
die kath. Kirche in anderen Ländern? In Italien läuft
es so: diejenige, die es tun wollen, kreuzen, bei der
Abgabe der Steuererklärung, ein Kästchen am oberen
rechten Rand des Steuerformulars. Damit willigen sie
ein, daß der Staat .008% ihrer Steuerschuld an eine
von ihnen designierte Institution fließt. Dies kann die
kath. Kirche sein, die evang. Kirche, die Valdenser,
die Juden, eine humanistische Stiftung, etc.
So finanziert sich die kath. Kirche in Italien, die für
das sog. acht pro Mill bei den Italienern werben muß.
Ergebnis: in Italien gibt es keine verfettete, verbürokratisierte Kirche, sondern eine volksnahe Kirche,
die von den dortigen Katholiken gemocht und gerne
unterstützt wird.
Die Behauptung des Erzbistum Freiburg, daß man die
Kirche nicht „in eine öffentlich-rechtliche Körperschaft
einerseits und eine Glaubensgemeinschaft andererseits
aufspalten“ könne, ist ungeheuerlich, da das Erzbistum
die Gläubige, welche die Kirchensteuer entweder nicht
bezahlen können oder es nicht wollen, zum Austritt
auch aus der Glaubensgemeinschaft zwingt, zur Apostasie also. Im März 2006 schrieb der „Päpstliche
Rat für die Auslegung von Gesetzestexten“ an den
Vorsitzenden der US Bischofskonferenz:„Eine Kirchenaustrittserklärung, die nur vor einer staatl. Behörde abgegeben wurde, ist kirchenrechtlich nicht
wirksam und bedeutet keinen Austritt aus der Katholischen Kirche.“ Amen…
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#19   newtube   11:21:41 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lycos
Ehrlich gesagt, Lycos, mein einziges Problem ist
zu verstehen, was Sie mit „Butter bei de Fische“
meinen. Das ist sprachlich ein hoch interessanter
Ausdruck. Der sprachliche Hintergrund ist aber mir
unklar. Vielleicht gelingt es Ihnen, meinem Nachdenken
auf die Sprünge helfen. Ich danke Ihnen.
Redaktion benachrichtigen Ins Fettnäpfchen getreten + …
#16   newtube   11:05:41 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lycos
Haltung bewahren, Lycos! Haltung bewahren!
Es hilft beim Nachdenken!
Eigentlich will ich von Ihnen das Gleiche, das Sie
von mir wollen: bessere Lesersbeiträge! So haben
Sie sich doch geäußert, oder?
Redaktion benachrichtigen Ins Fettnäpfchen getreten + …
#14   newtube   10:55:12 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lycos
Das Versuchen reicht leider nicht aus: es geht ums
Gelingen! Das erwarte ich von Ihnen mit gespannter
Freude!
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#11   newtube   10:49:52 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lycos
Was ich nicht zu geben vermag, werden Sie gewiß
hervorbringen! Auf ein gutes Gelingen!
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#8   newtube   10:29:59 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lycos
an sideshowbob:„Ich wünsche Ihnen beim Nachdenken
gutes gelingen!“
Ich Ihnen auch, Lycos!
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#71   newtube   17:07:41 | Dienstag, 11. August 2009
@ Leo Miles: „Vernunft“
Die „Vernunft“, worüber sämtliche Säkularisten, in E
ideologisch und politisch von den Linken, Grünen, Liberalen, etc. angeführt, schwärmen, ist die abstrakte
Vernunft der Aufklärung, die schon die Französische
Revolution, ihre Jakobiner, denTerreur der „Reinen“ geboren hatte. Notre Dame wurde zum Tempel
der Göttin „Vernunft“ umfunktioniert, der die Guillotine
ihre blutigen Opfer darbrachte. Abstrakte Vernunft bedeutet, ein Menschenvermögen von sämtlichen
übrigen Dimensionen des Menschen zu trennen und
zu verselbstständigen – ein „Monstrum“ also, das sich schließlich gegen den Menschen selbst wendet und zu dessen Selsbtverstümmelung führt. Die radikale Wiederlegung dieser Art von Vernunft und des Selbstverständnisses der von ihr geprägten Gesellschaften war der II. Weltkrieg.
Nach dem Krieg fragten sich Intellektuelle, ob es dies
sei, was eine Zivilisation der Vernunft zu gebären
vermochte. Der europäische Existentialismus war die
Antwort auf diese Frage.
Der Krieg ist längst vergessen und eine Generation
ist herangewachsen, die, trunken an der eigenen
Freiheit, nichts über und neben sich duldet. Wegen ihrer ideologischen Prägung ist sie von Blindheit geschlagen
nicht nur über Gott und die unsichtbare Welt, sondern über ihr eigenes Menschsein, dessen unwandelbare Struktur und Gesetzmäßigkeiten. Orientierungslosigkeit, sittlicher Verfall, unaussprechliche Verbrechen wie die Tötung von Millionen Kindern im Mutterleib, sind die Folgen, worauf Sie dankenswerterweise hinweisen.
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#65   newtube   11:39:45 | Dienstag, 11. August 2009
@ Paulaner: Weihe
Der Bischof ist Priester im vollsten Sinne des Wortes.
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#61   newtube   00:52:50 | Dienstag, 11. August 2009
@ Jörg Guttenberger, Köln
Ich danke Ihnen für den Hinweis. Hier machen sich
kulturelle und sprachliche Unterschiede bemerkbar.
In den USA, woher ich stamme, existiert eine solche
Unterscheidung nicht. Webster’s lapidar: „catholicism“ –
„the faith, system and practice of the Catholic Church, esp. of the Roman Catholic Church“ (Webster’s Encyclopedic unabridged Dictionary).
Neulich ist ein erfolgreiches Buch erschienen, dem die Ehre einer Rezension im Times Literary Supplement zuteil wurde, verfasst von Ian Linden, das den Titel trägt
„Global Catholicism“. Es geht um die katholische Kirche in allen ihren Dimensionen. „Katholizität“ ist nun was anderes, und wird mit „catholicity“ im Englischen wiedergegeben als „the Roman Catholic Church, or its doctrines and usages“. Die verhängnisvolle Entscheidung der theologischen Kommission im II. Vat., die von P. Tromp, SJ vorgeschlagene Formulierung, nach der die Kirche Jesu Christi in der katholischen Kirche „subsistiert“,
anstatt „ist“, zu akzeptieren, hat vierzig Jahre vermeidbarer Verwirrung im Selbstverständnis der Weltkirche hervorgebracht, die man nun durch bisweilen abenteuerliche lexikalische Verrenkungen zu korrigieren versucht. Es wäre viel einfacher und stimmiger gewesen zu sagen, „die Kirche Christi ist die katholische Kirche richtig verstanden als mystischer Leib Christi“ (Pius XII als meistzitierter Autor im Vaticanum II). Die Erklärungen des Konzils dazu wären dann Selbstverständlichkeiten gewesen.
Aber das ist wiederum ein anderes Thema.
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#44   newtube   17:09:46 | Montag, 10. August 2009
@ solagratia: die Weihe
Die Weihe ist natürlich die „conditio sine qua non“
zumindest der Eucharistie und der Beichte. Das hat
ebenso natürlich nichts mit „Unmündigkeit“ zu tun sondern mit dem NT selbst(Jo 20, 22-23, Lk 22,19 etc.). Das Vorgehen Jesu läßt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. In der katholischen Kirche wird dieses Procedere zur Bischofs- und Priesterweihe verwendet. Ist das für Sie „schamanenhafter Unfug“, so bezichtigen Sie indirekt Jesus Christus selbst des Schamanentums, da Er so verfahren ist (das Anhauchen über den Jüngern, der Empfang des Heiligen Geistes,
die Ermächtigung, Sünden zu vergeben oder nicht zu
vergeben, etc).
Als „mündiger“ Christ lutherischer Konfession machen Sie wahrlich keine gute Figur an dieser Stelle. Als letzte ironische Pointe könnte man darauf hinweisen, daß Jesus dem Vater dafür dankt, daß er die Geheimnisse des Himmelreiches nicht den Gelehrten und Mächtigen sondern den Unmündigen geoffenbart hat. In diesem Sinne soll jeder katholische Christ stolz darauf sein, als evangelisch „unmündig“ bezeichnet zu werden und die
ach so gepriesene aufklärerische Mündigkeit denjenigen
zu überlassen, die aus dem Werk Jesu ein Menschenswerk menschlichen Maßes gemacht haben.
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#42   newtube   15:40:24 | Montag, 10. August 2009
@ Ansgar / solagratia
Ich danke Ihnen, Ansgar, für Ihre Unterstützung.
In der Tat ist es in den lutherischen Kirchen umstritten, ob die Beichte als Sakrament bewertet werden kann
oder nicht.
Aus einer angeblichen „sakramentalischen Inflation“ sind wir also bei den Lutheranern zu einem „sakramentalischen
Hungersnot“ angelangt.
Wobei, ob es überhaupt von „Sakramenten“ im echten Simme bei den Protestanten (einschließlich Lutheranern)
die Rede sein kann, würde ich bestreiten.
Warum? Keine protestantische Glaubensgemeinschaft kann die apostolische Sukzession
(im echten, nicht im symbolischen Sinne) vorweisen.
Ohne apostolische Sukzession, aber, gibt es kein geweihtes Priestertum. Ohne geweihtes Priestertum
gibt es aber keine Eucharistie und, in der Norm, keine
Sündenvergebung (20,22-23), also keine Beichte,
welcher Art auch immer.
Protestantische Prediger, Pastoren, oder wie sie sich
auch nennen mögen, sind keine geweihten Priester,
Stola hin oder Stola her. Ihre Bischöfe stammen nicht
aus der direkten Nachfolge der Apostel: ihre „Weihe“
hat daher keine sakramentale Bedeutung, sondern
lediglich eine symbolische. Dies gilt auch für die Anglikaner, wie Papst Leo XIII zum Chagrin derselben
feststellen musste.
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#30   newtube   14:11:08 | Montag, 10. August 2009
@ wolfgang e.: joberens
Danke für die Anmerkung. Es ist ja traurig, daß solche
Menschen sich gerade als „denkende“ bezeichnen,
wobei sie offensichtlich noch nicht entdeckt haben,
daß das Denken sich in logischen Prozessen vollzieht.
Traurig auch, daß sie sich als „Katholiken“ bezeichnen,
als ihr Denken und Fühlen bereits völlig protestantisch
geworden sind. Die katholische Kirche kann auf solche
„Katholiken“ gut verzichten. Hygienisch, wäre dies auch
die sauberste Lösung für die „noch nicht infizierten“ katholische Christen.
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#27   newtube   13:42:04 | Montag, 10. August 2009
@joberens
Anstatt in die ewige Wiederholung des Gleichen zu
verfallen, schauen Sie sich doch das NT an und
versuchen Sie doch, meine Frage zu beantworten.
Wenn Sie „katholisch“ sind, so ist das Neue Testament
für Sie maßgeblich, oder? Wenn Sie ein denkender
Mensch sind, so soll es nicht zu schwer sein, ein Paar
logische Schritte zu vollziehen. Es bleibt nur die
„Einfachheit“ – dazu fällt mir nichts ein, außer dem,
was ich bereits gesagt habe. Das Festhalten an das
evident Falche ist jedoch kein Zeichen von Einfachheit
sondern ehen von „Schlichtheit“ und Starrköpfigkeit.
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#23   newtube   13:13:49 | Montag, 10. August 2009
@ joberens: die Beichte
Erlauben Sie mir, sehr geehrter „einfacher“ Katholik,
Ihnen zu widersprechen. In Johannes, 20,22-23
liest man, daß der auferstandene Jesu bei verschlossenen
Türen zu seinen aufgeschrekten Jünger kam und sagte:
„Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen
seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger,
daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt
hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte,
hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den
Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist
sie verweigert.“ Könnten Sie mir nun sagen, wie die
Jünger einem die Sünden vergeben oder die Vergebung
verweigern sollen, wenn derjenige seine Sünden den
Jüngern nicht beichtet? Aus dem Text ergibt sich auch,
daß der Herr die Vergebung von Sünden in die Hände
von Menschen stellt, die den Heiligen Geist empfangen
haben und zu dieser Vergebung ermächtigt wurden, also
geweihten Personen. Es gibt keinen Text im NT, der
die protestantische Auffassung der Vergebung von
Sünden als eines individuellen Vorgangs zwischen
Mensch und Gott, ohne die Mittlerschaft des Priesters,
im Regelfall, stützt. Bei den frühen Christen war es sogar
üblich, die eigenen Sünden nicht nur dem Bischof sondern
der ganzen versammelten Gemeinde laut preiszugeben.
Fazit: Man darf als Katholik „Einfachheit“ nicht mit
„Ignoranz“ verwechseln.
Redaktion benachrichtigen Es ist ihnen etwas klargeworden
#17   newtube   12:35:53 | Montag, 10. August 2009
@ Paulaner: o je!…
Guter Mann, sind Sie wieder da? Wer kümmert sich um
die Kühe im Stall, während Sie mit der üblichen Inkompetenz und verbaler Inkontinenz durch die
threads „sailen“? „Supermartkatholiken“ habe ich
aus einem Leserkommentar in der FAZ entnommen.
Paulaner, bleiben Sie bei Ihren Hopfen und seien Sie
getrost: ich werde Sie nicht zu einem Religionskurs
zur katholischen Religion verdonnern! Ist das nicht
was?!
Redaktion benachrichtigen Es ist ihnen etwas klargeworden
#11   newtube   12:28:08 | Montag, 10. August 2009
@lateiniheini: Heiligsprechungen
Sie geben Ihre Meinung als Protestant zu katholischen
Dingen, wie dem Sinn der Heiligenverehrung, dem
Wert des Sakramentes der Beichte als Versöhnung der Mitglieder der Gemeinde, die, wie wir alle, Sünder sind, mit Gott (was könnte dies als „sich um die Gemeinde kümmern“ übertreffen?) etc., wieder.
Das ist Ihr gutes Recht. Keiner zwingt Sie dazu, ihr protestantisches Verständnis von Kirche und Glauben
aufzugeben und das katholische anzunehmen.
Ein katholischer Christ wird Ihnen jedoch sagen müssen,
daß Ihre Behauptungen nur für Sie als selbstverständlich
gelten, nicht für ihn. Eine vertieftes Verständnis dessen, was sie irrtümlicherweise als Katholizismus betrachten, tut Not, wenn Sie Kompetenz beanspruchen wollen.
Redaktion benachrichtigen Es ist ihnen etwas klargeworden
#8   newtube   12:11:54 | Montag, 10. August 2009
@ Das Ende der Heuchelei
Das Kreuz tritt immer klarer als Zeichen des Widerspruchs hervor und als Unterscheidung der Geister.
Das ist schmerzhaft für Manche, die sich dabei wohl fühlten, als erklärte Feinde des Evangeliums in unserer
medialen Welt nur Nettigkeiten für Christentum und Kirche übrig hatten. Nun ist die Maske gefallen und es
wird mit offenem Visier gekämpft. Wie Kierkegaard sagen
würde: „Entweder, oder.“ Das ist zu begrüßen. Man weiß
zumindest, mit wem man es zu tun hat. Der Papst, seinem Amt als oberstem Lehrer und Hirte der Kirche gemäß, arbeitet für die Vertiefung des katholischen Glaubens, für die Wiederbelebung einer individuellen Existenz aus dem Glauben und aus den Sakramenten unter den katholischen Christen, eine Schärfung des Profils der Kirche als mystischen Leibes Christi (und nicht als Agentur für Kulturelles und Soziales), eine Schärfung von Werten, die nicht die Werten der „Welt“ sind, als
Sammelbegriff all dessen, was das Evangelium ablehnt.
Die Zeiten lauer Christen, die zwischen allen Stühlen sitzen und allen Recht machen wollen, oder der sog.
„Supermarktkatholiken“, die aus der christlichen Lehre
dies und jenes pflücken, was ihnen gefällt, und die
Kirche nach ihrem Gefallen umgestalten wollen, sind
-Gott sei dank!- vorbei. Daher der Hass der Antagonisten
und die Wut der angesprochenen Christen, die nicht
im Traum daran denken, die Bequemlichkeiten eines
verwässerten Glaubens und Glaubenspraxis, die sie
als Gewinn von Vaticanum II irrtümlich betrachten,
aufzugeben.
Redaktion benachrichtigen Geschirr im Gras
#17   newtube   11:27:13 | Montag, 10. August 2009
@ mens insana in corpore sano
Anderen Menschen unehrenhafte Absichten zu unterstellen gehört auch nicht zum christlichen Glauben. Manche Kleriker können jedoch ohne ihre tägliche Dosis an Beschimpfungen der Pius-Bruderschaft einfach nicht leben. Bei jeder derartigen Beschimpfung wird mir (keinem Anhänger der Pius-Bruderschaft) diese immer sympathischer.
Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery bemerkt
an einer Stelle:„Es muß Riten im Leben geben.“ Das haben manche flotten Kleriker immer noch nicht begriffen. Die Liturgie beschreibt die Regeln kultischer
Handlungen. Es ist das Buch der guten Manieren
Gott gegenüber. Es geht also um Gott. Wer casula mit Poncho austauscht, hat nichts verstanden. Es wäre seriöser gewesen, wenn der Urlaubspfarrer auf ein solches lächerliches Imitat litugischer Bekleidung ganz verzichtet hätte. Kindisch sein mit den Kindern ist kein
Gebot katholischer Pastoral, eher den Kindern einen
würdevollen Umgang mit Gott beizubringen.
Das Zitat aus dem phantomatischen Buch eines phantomatischen „älteren“ Pfarrers habe ich schon lange her als „bon mot“ gehört. Es scheint sich im Schatzbuch der Zitate für dumme Kleriker eingenistet
zu haben. Was mich immer wieder beim Hören diesen Zitats irritiert hat, war die Frage: wie will er das wissen?
Es könnte genau das Umgekehrte der Fall sein!
Flotte Kleriker finden jedoch diesen Satz als standard
Eingabe bei ihren Treffen nicht nur weise sondern auch komisch. Komisch!
Redaktion benachrichtigen Tagung über ‘Summorum Pontificum’ verboten
#21   newtube   00:14:24 | Montag, 10. August 2009
@ der unbotmäßige Erzbischof
Der Erzbischof von Cagliari, eben von „Confiteor“ zum
Kardinal befördert“, verbietet eine Tagung über ein päpstliches Dokument. Das ist starkes Tobak! Wäre
Putin Papst, so würde er den unbotmäßigen Kirchenmann
an den Eier hängen – zu Recht – bis er „Gospodi pomilui“
schreit und die Tagung genehmigt. Ob er eine Tagung
überhaupt zu genehmigen hat, ist übrigens fraglich. Für die Zelebration der Messe nach dem Missale Romanum von 1962 sieht „Summorum Pontificum“ kenerlei Genehmigungsbedarf seitens des Ortsbischof vor.
Anderen die freie Ausübung von Versammlungs- und
Rederecht – egal über welches Thema – zu verbieten,
ist ein Zeichen von Schwäche und Willkür. Das hat sich
in Sardinien noch nicht herumgesprochen. Wie heißt
nun ihre steinzeitliche Behausung?
Die Entscheidung des komischen Erzbischofs gehört vor
der Bischofskongregation in Rom. Aber flott!
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#97   newtube   21:04:14 | Samstag, 8. August 2009
@ Gallowglas V
Zum Thema Sekte muß ich Sie auf ein Proseminar zum
Thema verweisen. Haben Sie überhaupt im HWdPH
nachgeschaut oder ist es Ihre Sitte, als wahrer cowboy
aus den Hüften zu schießen und danach Fragen zu
stellen? Eusebius, wie bereits gesagt, benutzt den Terminus nicht in Ihrem Sinne. Also sehe ich nicht,
inwiefern Sie sich bestätigt fühlen. Lesen Sie doch
mindestens den Beitrag zum Begriff „Sekte“ im HWdPH
(Bd. 9, 274-287); dann werden Sie merken, daß Ihre
Aufforderung eine „petitio principii“ darstellt.
Und, in diesem Fall saudumm ist nicht nur der, der
den Bock melken will, sondern auch der, der den Eimer
darunterstellt, wie …(wer, Gallowglas?) einmal (singemäß) schrieb.
Zum Thema „katholische Kirche“ ist es wirklich verlorene
Mühe, mit jemandem darüber zu diskutieren, der nicht die blasseste Ahnung dessen hat, was er so inbrünstig ablehnt. Wenn die Lektüre von ernsthafter Sachliteratur
zum Thema Katholizismus Ihnen zu lästig ist, vielleicht weil sie die unerträgliche Gefahr in sich birgt, Ihre Vorurteile zu widerlegen, dann bleiben Sie doch bei den
Skandalblätterchen antikirchlicher Propaganda stehen.
Die Welt wird es nicht merken. „For that matter, every
once in a while, as e.e.cummings observed, the moon
rattles like a fragment of angry candy in the box of sky
above Cambridge.“ In the box of sky above Gallowglas
muddled mind, as well. Good bye, cowboy!
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#95   newtube   18:34:46 | Samstag, 8. August 2009
@ Gallowglas IV
Punkt (4) läßt sich am schnellsten abhandeln.
Die Bedeutung von „Sekte“ läßt sich nicht auf die
ethymologische Wurzel des Namens reduzieren.
Ein Blick in das Historische Wörterbuch der Philosophie zu diesem Begriff wird Sie davon überzeugen.
Eusebius nennt die „wahre Kirche“ die „allumfassende
Sekte“ (airesis katholike) – jedoch nicht in Ihrem Sinne
(Hist.eccl. 10.5.21.MPG 20,888C)
Man könnte sogar die These aufstellen, die christliche
Religion sie die Vollendung der jüdischen, und dafür
Belege im NT und in den apostolischen Schriften finden.
Zu (1) Wenn Staat und Land NRW sich an der Finanzierung des WJG in Köln mit dem bescheidenen
Betrag von € 30 M bei Gesamtausgaben von € 115 M
beteiligen, so bedeutet dies, daß die mediale Weltaufmerksamkeit auf die BRD und der damit verbundene Prestigegewinn es ihnen wert waren. Die Ehrungen der Organisatoren mit Verdienstkreuz am Bande bzw. Verdienstorden des Landes NRW deuten darauf hin. Zu (3) & (5) sei auf John Lindens Buch „Global Catholicism“ hingewiesen.
Rupert Schorrt vom Times Literary Supplement bemerkt
dazu:„Secularists might be surprised to learn that the
Church is the largest single supplier of healthcare and
education on the planet, the principal glue of civil society
in Africa, the strongest bulwark of opposition to the caste system in India, and a leading player in global
campaigns for sustainable living. It provides the only
charitable presence in Chechnya, and other black spots
often forgotten by the rest of the world.…
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#93   newtube   14:10:50 | Samstag, 8. August 2009
@ Gallowglas III
(1) Können Sie bitte Ihre Evidenz vorlegen, daß die
Kosten für den WJG und sämtliche Papstbesuche von der deutschen Regierung getragen wurden?
(2) So weit mir bekannt, stammen die Gelder, die an die kath. Kirche vom Staat fließen, vornehmlich von der
kath. Kirchensteuer. Sie wird von Katholiken bezahlt,
nicht von Ihnen. Andere staatl. Gelder fließen der Kirche
zu für Gegenleistungen der Kirche in vom Gesetz vorgesehenen Bereichen, wie anderen Institutionen auch.
(3) Nur blinder Hass kann die massiven Leistungen der kath. Kirche im Mildtätigkeitsbereich (wie es schön heißt), in der Seelsorge, in der Erziehung und in sozialen
Einrichtungen aller Art, als „keine Gegeleistungen“ der Kirche betrachten.
(4) Sie können natürlich Termini definieren, wie Sie
wollen, so auch „Sekte“. Keiner ist gezwungen, Ihnen
bei Ihren eigenwilligen Definitionen zu folgen. Die katholische Kirche ist, im maßgeblichen Sprachgebrauch, keine Sekte, sondern der Stamm, woraus sich die christlichen Sekten, direkt oder indirekt, abgespaltet haben.
(5) Es wird Ihnen nicht gelingen, die großartige
zivilisatorische Leistung der katholischen Kirche nicht
nur den europäischen Völkern gegenüber zu bagatellisieren und zu verleumden. Europa ist auf ihrem
Schoß gewachsen. Daß sie nunmehr von den undankbaren, geschichtsvergessenen, ihre eigene
Identität Leugnenden, so gerne bespuckt und verleugnet wird, ist für die geistige Orientierungslosigkeit Europas und ihren Sittenverfall ursächlich verantwortlich.
Redaktion benachrichtigen Der ‘grüne’ Verstand verrottet in der Unterhose
#179   newtube   11:11:14 | Samstag, 8. August 2009
@ visitator
Können Sie ihren zweiten Absatz empirisch belegen?
Ich bin gespannt auf Ihre Statistiken!
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#78   newtube   16:44:27 | Freitag, 7. August 2009
@ Gallowglas II
Es ist bewährte diplomatische Praxis, daß der zum
Staatsbesuch einladende Staat die Kosten des
Staatsbesuchs selbst bezahl und nicht dem Staatsgast
aufbürdet.
Wenn Papst Benedikt XVI. nach Deutschland zum Staatsbesuch käme (davon zu unterscheiden sind die
apostolischen Besuche an die Katholiken eines Landes,
deren Kosten von den Katholiken selbst und vom
Vatikan getragen werden), so (1) käme er hierher als
Staatsoberhaupt des Staates der Vatikanstadt (SCV)und nicht als Kirchenoberhaupt der Katholiken, (2) er
würde ferner der Einladung der deutschen Regierung folgen, also käme er als Staatsgast. Sollte er eine solche Reise unternehmen, (was ich ihm dezidiert abraten würde, nach der medialen Hinrichtung seitens seiner
„lieben Landsleute“ vom Jahresanfang), wäre sie wahrscheinlich eine „gemischte Reise“, mit von der deutschen Regierung finanziell getragenem Staatsanteil und mit einem rein religiösen Anteil (Besuch von deutschen Diözesen, z.B.), dessen Kosten von den hiesigen Katholiken getragen würden.
Das Gefühl soll nicht ihren Konzertgenuß trüben, daß
aus ihrer Tasche auch nur ein Cent für die religiösen
Belange der großen römisch-katholischen Mutterkirche
(wahrlich keine Sekte!) zweckentfremdet werden könnte. Wenn man nicht nur musikalisch begabt ist sondern auch etwas historisch gebildet, wird man zu würdigen wissen, was diese Kirche seit Jahrhunderten bis auf heute für die Deutschen getan hat und noch tut. Insofern kommt mir Ihre Sorge etwas schäbig vor.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#168   newtube   12:54:46 | Freitag, 7. August 2009
@ Jörg Guttenberger
Ich stimme Ihrer Analyse völlig zu. Deshalb war es
einfach genial vom Papst, gerade eine „intellektuelle
Niete“, wie der heilige Pfarrer von Ars, als Vorbild für
die katholischen Priester von heute zu nehmen. Was ihnen mangelt, ist nicht die „Kultur des Verstandes“ sondern die „Kultur des Herzens“ und den Zugang zum Glauben und zur priesterlichen Praxis nicht aus dem „Intellektuellen“ sondern „aus dem Existentiellen“, die Wiederentdeckung typisch priesterlicher Tugenden, den demütigen Dienst an den Menschen. Um damit anzufangen,würde ich die Priester dazu auffordern, ihre akademischen Grade und Titel nicht öffentlich zu tragen sondern sich nur durch ihr Priestertum zu definieren und öffentlich zu erkennen zu geben. Wenn ich zur Beichte gehe, gehe ich nicht zum Oberschulrat Dr. Maier sondern zum katholischen Priester Maier zur Beichte. Dieser Maier soll sich auch unter den Menschen als Priester zu erkennen geben, und nicht in die Anonymität der Masse schlüpfen wollen. Das ist Feigheit im Dienst. Er soll unter den Menschen „Zeuge“ sein, zu Zeit und zu Unzeit. Jesus Christus hat sich auch nicht verkleidet, um unerkannt zu bleiben, etc., etc. – Ich sehe, daß die deutsche Bischofskonferenz einen Thread geöffnet hat (www.dbk-priesterjahr.de): vielleicht wird sich daraus
etwas ergeben, das Buchform annehmen könnte.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#59   newtube   11:50:13 | Freitag, 7. August 2009
@Gallowglas / ruhrgebietler
Da blüht wieder eine typisch deutsche Diskussion auf –
wer soll das bezahlen und billig ist geil. Wahrscheinlich
werdet ihr nie € 50,00 für ein Konzert ausgeben. Lang
lebe das deutsche Proletariat!
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#55   newtube   11:30:44 | Freitag, 7. August 2009
@ stimme …
Alle diese Nettigkeiten zwischen den beiden wiedern
mich an. Es gibt nur eine Spitze gegen die Pius-B.,
die dem intellektuellen Niveau der „Korrektheits-
Kretins“ entspricht. Sorry, stimme, abgelehnt!
Versuchen Sie es bei einer anderen Zeitung…
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nicht + …
#46   newtube   10:57:02 | Freitag, 7. August 2009
Der Papst nach Deutschland?
Warum soll der Papst nach Deutschland kommen?
Was sollen sich der Papst und die deutsche (noch?)
Kanzlerin, die ihn in so betulich-unverschämter Weise
„angepinkelt“ hat, sagen? Papst:„Es war nett, daß Sie mich angepinkelt haben!“ Kanzlerin:„Ich spürte einen
unwiderstehlichen Drang dazu, Heiliger Vater, wegen
des ZRdJD und der Holocaust-Verehrer! Sie wissen ja, sie gehören, seit ich Kanzlerin bin, zur deutschen
Staatsraison und zur neuen Staatsreligion, die wir
Deutsche uns zusammengebastelt haben. Dazu wurde ich
auch von der wankelmutigen Haltung der dt. kath. Bischöfe, angeleitet vom Superstar Karl Lehmann,
ermutigt.“ Papst:„Ah ja, der Lehmann! Er hat mich auch
prächtig angepinkelt! Ihm war das katholisch-jüdische
Verhältnis in Deutschland ja sehr wichtig, ja sogar
wichtiger, als seine Loyalität zum Papst.“ Es wird die
Präsenz der Medien im Thronsaal des Schlosses
Pinkelburg, wo der offizielle Empfang des Papstes in
Deutschland stattfindet, angekündigt. Papst:„Ach ja,
die Medien!“ „Heiliger Vater,“ flüstert der päpstliche
Sekretär, „hier das Würgverhütungsmittel!“ „Heiliger
Vater, hier sind sämtliche Journalisten und Herausgeber
des Münchner Abendblattes, der Süddeutschen Zeitung,
der Zeit, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, usw., usw.
geleitet vom geistlichen Beirat Weihbischof Jaschke aus
Hamburg.“ Papst:„Ach, Jaschke! (Zum Sekretär gewandt: „Ist er nicht der mit den Frauen-Kondomen?“ [Würganfall]). „Und, Heiliger Vater, die Vertreter der
Fernsehanstalten!“ (folgt …)
Redaktion benachrichtigen Noch einer, der es besser weiß
#84   newtube   22:22:25 | Donnerstag, 6. August 2009
@hildegardfan
Man könnte sagen, daß der auferstandene Jesus die erste Bischofsweihe vollzogen hat, wie in Jo. 20, 21-23
beschrieben:„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünde vergebt, dem sind sie vergeben; wem
ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“
Dies ist mit Lukas 22,19 in Verbindung zu bringen werden: „Und er nahm das Brot, sprach das Dankgebet,
brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten:
Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut
dies zu meinem Gedächtnis.“ Gleichweise sei an die
Aussendung der Jünger, das Evangelium zu predigen,
die Dämonen auszutreiben, und allen Menschen die
trinitarische Taufe zu spenden, erinnert.
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#163   newtube   21:09:22 | Donnerstag, 6. August 2009
@ Jörg Guttenberger, Köln
Ich bin ein Transplantierter aus den USA und auch nicht
mehr der jüngste. Ich kenne mich in theologischen
Kreisen deutschsprachiger Länder überhaupt nicht aus.
Es müsste jemand sein, der sich da auskennt, um die
richtigen Menschen ansprechen zu können. Ich dachte
an kölner Kreisen um Kard. Meisner, um der päpstlichen
Intention zu genügen. Sie hätten gewiß Beziehungen zu sämtlichen theologischen Fakultäten und zu katholischen Verlagen. Ob jedoch irgendjemand Interesse daran hätte?Was würden Ihre alten Freunde dazu sagen?
Redaktion benachrichtigen Noch einer, der es besser weiß
#82   newtube   20:36:43 | Donnerstag, 6. August 2009
@tomsi: In der Tat II / Jorges
Jorges: der Hl. Jean-Marie Vianney wurde vom Papst als Vorbild für die Priester (im Priesterjahr 2009-2010) vorgestellt, nicht für Jugendlichen. Die Priester sollen wieder lernen, was es heißt, Priester zu sein – da spielt die Epoche wirklich keine Rolle. Für die Jugendlichen gibt es gewiß eine ganze Menge Vorbilder in einer Zeitspanne von 2000 Jahren – es geht nicht um das Zeitgemäße.
Tomsi- II. Es geht hier um Symbole.
Das Wesen vom Symbol its es, den Betrachtenden
mit dem Symbolisierten unmittelbar in Verbindung zu
setzen. Die Betrachtung bleibt nicht beim Symbol hängen, sondern geht sofort zum Symbolisierten über.
Ein banales Beispiel: das eingerahmte Foto meiner
Mutter am Nachttisch. Kommt ein Fremder in mein
Schlafzimmer und sieht das Bild, so sieht er das
Bild einer beliebigen Frau. Komme ich herein und sehe
das Bild: ich sehe meine Mutter. Beide Betrachter
sehen das gleiche Objekt, und doch jeder sieht etwas
wesentlich anders als der andere. Etwas ähnliches mit
dem Kreuz. Der Ungläubige sieht, wie Sie es formulieren,
einen beliebigen gekreuzigten Leib. Das Kreuz ist für ihn
nicht Symbol sondern Objekt der Betrachtung. Der
Gläubige dagegen sieht im Kreuz den gekreuzigten
und wiederauferstanden Herrn. Das Kreuz ist ihm
wesentlich Symbol: es stellt ihn in unmittelbarer Verbindung mit dem Symbolisierten, den gekreuzigten Herrn. Beide sehen materiell das Gleiche und doch wesentlich Unterschiedliches. Ihre Betrachtungen
gründen auf einem Mißvertändnis dessen, was Symbol
is…
Redaktion benachrichtigen Noch einer, der es besser weiß
#78   newtube   16:21:54 | Donnerstag, 6. August 2009
@ tomsi: in der Tat – I
Das Kreuz Christi, dessen Zurschaustellen nicht nur eine
katholische sondern alle allgemein christliche Vorliebe
ist, kann so oder so verstanden werden. Für den
Ungläubigen, der in der Psychologie nicht besonders bewandert ist, kann das Kreuz Jesu wohl auf „Vorliebe für masochistische Praktiken“ hindeuten, wie Sie schreiben. Für den Gläubigen gilt die Anmerkung des Joh. Chrysostomos: „Denn ich betrachte nicht das, was den Augen des Leibes erscheint, sondern das, was es für die Augen der Seele darstellt… Denn vor dem Mysterium unterscheidet sich meine Reaktion als Gläubige von der des Ungläubigen. Ich höre, daß Christus gekreuzigt wurde und bin voll Erstaunen vor seiner Liebe für uns Menschen; der Ungläubige hört dies, und sagt, es sei eine Torheit. Ich höre, daß Er sich zum Sklaven gemacht hat, und bewundere seine Weisheit; der andere hört es, und betrachtet es als eine Niederträchtigkeit. Ich höre, daß Er gestorben ist, und staune vor seiner Macht, die vom Tod nicht bezwungen wurde, sondern den Tod zerstört hat. Hört es der andere und urteilt, es sei ein Wahnsinn… So geschieht es dem Mysterium gegenüber; die Ungläubigen hören, als ob sie nicht hörten; die Gläubigen, dagegen, die vom Geist die Fähigkeit empfangen haben zu verstehen, dringen in die verborgene Bedeutung ein. Dies meinte Paulus, als er sagte: „Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen“ (2Kor, 4,3-4). (Joh. Chrysostomos, Predigten zum 1 Korintherbrief, PG 61, 55-56…
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#161   newtube   11:08:31 | Donnerstag, 6. August 2009
@Jörg Guttenberger
Es gibt eine katholische Leserschaft in Deutschland, in
Österreich und in der Schweiz, die ein solches Buch
gerne lesen würde. Andere Christen und Nicht-Christen
wären auch sehr daran interessiert. Es kommt natürlich
auf die Qualität des Buches an.
Redaktion benachrichtigen Noch einer, der es besser weiß
#75   newtube   10:38:03 | Donnerstag, 6. August 2009
@Gotthard
Wieso sehen Sie da einen theologischen Unterschied?
Gibt es nicht einen, der die Worte „Sende etc…“
spricht? Ist er nicht der Priester? Ohne die
Einsetzungsworte wäre das Brot der Leib Christi und
der Wein das Blut Christi geworden? Und wer spricht
diese Worte, wenn nicht der zelebrierende Priester?
Was anderes sagt der Hl. Pfarrer von Ars?
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#105   newtube   00:32:36 | Mittwoch, 5. August 2009
Puchil 2 – Ihre Anmerkung v. 19:28 Uhr
Ich glaube, kein Mensch kann behaupten, die Erfahrung
der eigenen Gebrechlichkeit und des eigenen Versagens
nicht gemacht zu haben. Es ist Teil unserer Endlichkeit. Deshalb stimme ich Ihrer Anmerkung völlig zu. Auch die
Lösung, die Sie gefunden haben, findet meine respektvolle Anerkennung. Sie führen in der Praxis Teile Ihrer priesterlichen Charismen fort, und, wie man aus Ihrem Web ersehen kann, mit großem Einsatz und großer Intensität – für das Reich Gottes. Diese Ehrlichkeit
ist nicht nur Zeichen seelischer Größe sondern ein
Zeichen der Gnade und Barmherzigkeit Gottes, worauf
wir alle angewiesen sind. Dies setzt Sie auch wohltuend
vom im Beitrag beschriebenen Fall ab. Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, daß in der Tiefe Ihres
Herzens nur eine reine, ungetrübte Freude herrscht, ungemischt mit einer gewissen Sehnsucht und einer gewissen Trauer nach dem „verlorenen Paradies“, nach dem, was hätte sein können, und nun nur im Ozean der göttlichen Barmherzigkeit versunken weiterexistieren
kann, in dieser „pax et reconciliatio“, die alles Übrige
relativiert und deklassiert. So, mindestens, stelle ich
es mir vor, als ich mich Ihrem Gebet empfehle.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#103   newtube   23:09:23 | Dienstag, 4. August 2009
@ Jörg Guttenberger
Ich danke Ihnen. Ich würde mir Wünschen, daß das vom
Beitrag angestossene Thema, gerade in diesem Priesterjahr, theologisch, mit großer Tiefe und mit
großer Liebe, gleichsam aus dem Herzen Jesu fornax
ardens caritatis, von verschiedenen Autoren in einem Buch behandelt würde, als Teil der breiteren
Thematik vom katholischen Priestertum, als Beitrag des deutschen Klerus für das Priesterjahr.
Vielleicht gelingt es Ihnen, so etwas zu organisieren.
Es wäre eine tolle Sache, und nicht so schwer zustande
zu bringen.
Redaktion benachrichtigen Propheten, auf die niemand hörte
#39   newtube   22:38:24 | Dienstag, 4. August 2009
Die zwei Fotos
Was macht eigentlich Kard. Frings mit Jacques Maritain?
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#99   newtube   22:05:00 | Dienstag, 4. August 2009
@ Leo Miles
Ich danke Ihnen für Ihre Wertschätzung.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#97   newtube   21:35:48 | Dienstag, 4. August 2009
@ gaspode IV
Es bleibt mir noch eine Liebensbringschuld übrig, nachdem
Sie wie eine liebe Oberlehrerin meinen Text so fleißig
korrigiert haben, und sogar mich mit der Erinnerung am
dativus commodi meiner Kindheit erfreut haben.
Ich habe vom zweidimensionalen Spiel Gottes gesprochen.
Eine an sich sehr einfache Sache. Die Apostel fragten
einmal Jesus, warum er stets in Parabeln redete. Die Antwort ist bemerkenswert: damit sie zwar hören aber
nicht verstehen. Puzzling indeed! Am Jakobsbrunnen
ereignet sich auch ein bemerkenswerter Dialog zwischen
Jesus und der Samariterin. Ich könnte dir Wasser
geben, das deinen durst auf immer stillen würde! Auf welcher Ebene denkt Jesus? Die Samariterin dazu: gib mir doch von diesem Wasser, damit mir die Mühe des
zum Brunnen kommen müßen erspart bleibt. Auf welcher
Ebene denkt die Samariterin? Ein solches Nebeneinanderreden geschieht immer wieder in den Evangelien. Das Gleiche geschieht wenn die selben
Dingen von einem gläubigen und von einem ungläubigen
Menschen betrachtet werden. „Ich höre daß Christus
gekreuzigt wurde und ich bin voll Erstaunen vor seiner Liebe für uns Menschen. Ein Ungläubiger hört das Gleiche und sagt es sei eine Torheit …“ (Hl. Joh.Chrysostomos, Predigten über den I. Brief an die Korinther v. Hl. Paulus). Daraus der Spruch des Apostels, daß der „geistige Mensch“ allein versteht, was auch der „psychischer Mensch“ zwar sieht aber nicht imstande ist zu verstehen.
Darauf wies meine Rede über das „zweidimensionale
göttliche Spiel“ hin.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#95   newtube   20:58:58 | Dienstag, 4. August 2009
@ gaspode III
In der Regel übersieht man solche Fehler, zumal es leicht
bemerkbar ist, daß der Schreiber kein „native speaker“
ist. Ich sehe trotzdem mit Genugtuung, daß Sie
auch ohne meine Umschreibung in der Lage gewesen sind, meinen ersten Satz zu verstehen. Kommen wir
zur Sache. (1) Die Verwendung des Begriffes „Ideologie“ in Bezug auf die Nachfolge Christi hat mich etwas
irritiert. Daß der Begriff „Ideologie“ keineswegs eindeutig
ist, wird ein Blick in das Historische Wörterbuch der Philosophie zu diesem Begriff jeden überzeugen. (2) Zum Thema Maria Magdalena geben Sie K.H.Deschner, der weder Bibelwissenschaftler noch Dogmatiker ist, sondern Kirchenhistoriker mit allzuoft sehr persönlichen Ansichten, und ansonsten unbenannte Theologen und Journalisten (sic!) an. Sie werden mir nicht böse sein,
wenn ich als Wissenschaftler solche „Autoritäten“ als nicht aussagekräftig ansehen muß.
(3) Unter Historikern gilt das sog. Argument „a silentio“. Es bedeutet, daß, wenn nirgendwo in den Quellen über etwas berichtet wird, worüber man gewiß berichtet hätte, man getrost annehmen darf, daß es so etwas nicht gegeben hat. Es gibt einfach keine Quellen,
wo es berichtet wird, direkt oder indirekt, daß Jesus verheiratet war. Wäre er, wüssten wir gewiß davon.
So zumindest in der historischen Wissenschaft.
Weitere Belege, also, außer Deschner, ungenannter
Theologen und sogar Journalisten, haben Sie nicht
anzubieten zur Unterstützung einer Meinung, die
der ganzen Tradition widerspricht. Das ist zu wenig.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#89   newtube   19:51:43 | Dienstag, 4. August 2009
@ Puschil2
Ich freue mich für Sie aufrichtig! Bedauernswert ist,
daß die von Ihnen erwähnte Einsicht über die Unmöglicheit für Sie zölibatär zu leben, erst nach anstatt vor der Priesterweihe und der damit verbundenen Verpflichtungen stattgefunden hat.
Mein letzter Satz war eine indirekte Anerkennung Ihrer
Aufrichtigkeit.
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#85   newtube   19:40:05 | Dienstag, 4. August 2009
@ gospode II
(1) Der Satz, der Sie überfordert, ist jedem, der der
deutschen Sprache mächtig ist, zugänglich. Eine
Paraphrase davon erübrigt sich deshalb. Wenn Sie
sich nicht nur im theologischen sondern auch im sprachlichen Bereich als begriffstützig erklären, kann
ich Sie zwar bedauern aber eine wirkliche Hilfe bleibt mir
wohl verwehrt. Niemand zwingt Sie, an diesen Foren
teilzunehmen.
(2) „Die Imitatio besteht…“ In Ihrem dümmlichen Syllogismus, den Sie den bedauerswerten Miles aufgetischt haben, haben Sie es anders gesehen.
Übrigens bezweifle ich, daß Sie wirklich verstanden
haben, was ich mit dem „hegelschen Vorgang“ meinte.
(3) Daß Jesus unverheiratet war, ist die allgemein
vertretene Ansicht der Evangelien, der apostolischen
Schriften, der Patristik und der Tradition. Wenn Sie eine
davon abweichende Meinung vetreten wollen, so fällt
das „onus probandi“ auf Sie, nicht auf mich, wie Sie, bar
jeglichen logischen „Anstands“ von mir verlangen. Also
auf mit den Beweisen!
(4) Ihre Frage, wie ich ausgerechnet auf zwei Dimensionen im göttlichen Spiel käme, läßt mich
erblicken, wie sehr in die Tiefe Ihre theologische Ignoranz
eigentlich hineinreicht. Als Nicht-Mitglied des Caritas-Verbandes, sehe ich ich mich nicht in der Pflicht,
jedem Kretin über die Höhen und Tiefen der göttlichen
Weisheit zu unterweisen. Seien Sie mir bitte nicht böse,
aber ich verspüre wirklich keine Neigung, mit Ihretgleichen meine Zeit zu verschwenden. Die von Ihnen
aufzubringenden Belege lese ich trotzdem gern!
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#79   newtube   19:08:58 | Dienstag, 4. August 2009
@ gospode
Könnten Sie liebenswürdigerweise (1) Ihren folgenden
Ausdruck explizieren:„ideologiekonformes Handeln“, und
(2) Ihre folgende Aussage konkretisieren: „Die Rolle Maria
Magdalenas […] wird durchaus unterschiedlich bewertet
und interpretiert.“ Auf welche der diesbezüglich letzterschienenen Romanen weisen Sie hin? Schließlich
seien Sie doch so gut und klären Sie uns auf, auf welchen Quellen in den Evangelien, in den apostolischen
Schriften und in der patristischen Tradition Ihre Aussage
gründet: „[…] es ist nicht einmal klar, ob Jesus tatsächlich zölibatär gelebt hat.“ Für Ihre Mühe werde
ich Ihnen ewig dankbar sein, gospode del cazzo.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#73   newtube   18:27:22 | Dienstag, 4. August 2009
@ gospode (pomilui)
Wollen Sie uns alle für narren halten? Die Nachfolge Christi hat nichts mit der Fortschreibung materieller Umständen, die im Leben Christi gegolten haben, im Leben des Jüngers.
Die Imitatio besteht im Versuch eines Nach-Vollzugs der
geistigen Einstellung und der Tugenden des Herrn im Jünger selbst – ein fast hegelscher Vorgang. Jesus zölibatäres Lebensstil hat deshalb wirklich nichts mit Zivilstand zu tun (was für eine Banalität!) sondern
mit dem „Eunuch sein für das Reich Gottes“, das nur derjenige verstehen wird, der es verstehen kann (Evangelium) d.h. der „anthropos pneumatikos“ des
Hl. Paulus. Der „psychikos“, wie Sie, sieht zwar alles, versteht aber nichts, im göttlichen zweidimensionalen
Spiel, wie das Evangelium uns immer wieder vorführt.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#66   newtube   17:23:01 | Dienstag, 4. August 2009
@ Kunstmahler
Gut, daß Sie es wissen. Ich muß erhlich sagen, daß ich
es nicht weiß und Descartes Beispiel eher befolgen
möchte: „hypotheses non fingo“.
Übrigens, Ihr Zwiegespräch mit Kreuzverhör wird wohl ein
Klassiker zum Thema „Zölibatäres Dasein in einer veruhrten Welt“ bleiben. Thanks a lot!
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#63   newtube   16:24:55 | Dienstag, 4. August 2009
@ Puchil2 – Wer wovon abgefallen?
Wenn Sie die Frage so stellen, als Priester, der Sie noch sind und ewig sein werden, auch wenn laisiert, dann fällt die Antwort nicht schwer, auch wenn äußerst schmerzhaft und ohne einen Hauch von Selbstgerechtigkeit: Sie sind vom Kreuz Christi abgefallen, worauf Sie sich aus freiem Willen und aus Liebe zu Ihm auf ewig nageln ließen, und sind davongelaufen. Die Erfahrung des Golgotha wird keinem Priester erspart: aus diesem Holz fließt letztendlich seine priesterliche Fruchtbarkeit.
Ich wage es nicht und es steht mir nicht zu, die Motive
für Ihre Entscheidung zu beurteilen und es liegt mir nichts
ferner, als Sie zu verurteilen. Beides ist Sache des Herrn.
Als Laie, sehe ich jedoch die immense Belastung einer
solchen Entscheidung auf einem Priester und sein Versuch, in irgendeiner Weise mit dem Herrn wieder klarzukommen, auch durch seine Arbeit in kirchlichem
und sozialem Bereich. Ich sehe auch die Verantwortung
der Sie umgebenden katholischen Laien: haben sie für
ihren Priester gebetet, haben sie ihn unterstützt, sind
sie ihm nahe gestanden, auch emotional, bei seiner schwierigen Aufgabe, die fast übermenschliche Kräfte verlangt in der so plastisch von zwei Mitforisten beschriebenen Umgebung einer „modernen, verhurten Gesellschaft“, … in seiner Einsamkeit?
Worauf der Beitrag sich bezieht ist der abgefallene
Priester der noch nicht zu sich selbst gefunden hat,
der für seine menschliche Schwäche die Kirche verantwortlich macht und seine Lebenslüge damit fortschreibt.
Redaktion benachrichtigen Wer kann da noch bestehen?
#2   newtube   11:32:23 | Dienstag, 4. August 2009
Abgefallene Priester
Ich stimme dem Verfasser dieses Beitrags völlig zu. Die
tragikomische Geschichte wiederholt sich immer wieder
von Menschen, die gewiss nicht in Kinderjahren sondern
nach etwa drei Jahren philosophischen Studiums, etwa
vier Jahre theologischen Studiums, nach unzähligen Stunden des Gebets, der Selbstprüfung unter der Leitung
von kompetenten Seelenführern, sich doch für die Liebe
Christi im priesterlichen Amt entschieden haben, und die
plötzlich das „supplementum psychologicum“ vermissen,
die ihnen eine nette Referentin, Beichttochter,
Pfarreidame oder wer auch immer weiblichen oder
männlichen Geschlechts anbieten, schwach werden und
sich dann idealisierend „für die Liebe“ entscheiden.
Zugunsten wessen Liebe die Entscheidung dann fällt, ist
ja klar. Dann kommt die Tragikomödie, mit stets äußersts
pathetischen Zügen, die besonders Journalistinnen
dazu reizen, einen Liebesroman darüber zu schreiben. Anstatt ehrlich zu bedauern, daß es vielleicht
doch eine falsche Entscheidung war, Priester zu werden, oder daß man in der Ausübung des Amtes schwach wurde, wird die Verantwortung auf die Grausamkeit einer Kirche aufgebürdet, die das verlangt, was er freiwillig und aus Liebe zu Jesus Christus damals geopfert hatte. Um die Heuchelei zu vervollständigen,
will sich der an sich selbst Gescheiterte, großzügig und
in Freiheitskämpfer-Pose, sodann für die Reform dieser
grausamen Institution verwenden oder sie bekämpfen,
wie ein Renan, ein Loisy und ihre heutigen Epigonen
zeigen.
Redaktion benachrichtigen Jetzt hat Rom den Verstand verloren
#35   newtube   00:44:34 | Dienstag, 4. August 2009
@kreuzverhör
Pardon my stupidity, but … was hat Ihr jüngstes Leserkommentar mit dem Thema zu tun? Oder wollen Sie
einfach etwas gedankliches loswerden, wofür dann eigentlich jedes thread dienlich wäre?
Redaktion benachrichtigen Jetzt hat Rom den Verstand verloren
#32   newtube   00:37:58 | Dienstag, 4. August 2009
@ möchtegern-
Im konkreten Fall wohl, wie auch Paulaner herausstellt.
Redaktion benachrichtigen Jetzt hat Rom den Verstand verloren
#27   newtube   21:28:01 | Montag, 3. August 2009
Rom und der Verstand – wer nicht verstanden hat.
Hat Rom den Verstand verloren? Mitnichten. Rom hat
keinerlei Interesse daran, nach einer eventuellen
Implosion der anglikanischen Kirche, von high church
Priestern oder gar Bischöfen, die um Aufnahme in der
katholischen Kirche bitten, wie bei früheren kontroversen
Entscheidungen der angl. Kirchenleitung bereits geschehen, überschwommen zu werden. Diese Personen,
meistens verheiratet mit Kindern, in den Klerus der kath.
Kirche in England zu integrieren, ist sehr schwierig und
mit vielen problematischen Nebenwirkungen für den
engl. Katholizismus verbunden. Deshalb möchte Rom
mit aller Kraft das Auseinanderbrechen der angl. Kirche
verhindern und die bisherige Praxis der Aufnahme von
Anglikanern in die kath. Kirche beibehalten. Dafür heißt
sie auch diese sog. Zirkellösung der Anglikaner gut.
So scheint es, daß es die Verfasser des Beitrags sind,
die an Verstand mangeln. Rom hat in der Regel wohl
überlegte Gründe für ihr Handeln. Das sollte man ihr
auch, als methodologisches Prinzip, i.d.R. unterstellen.
Redaktion benachrichtigen Es ist eine Schande
#22   newtube   11:25:36 | Montag, 3. August 2009
@ „stimme der vernunft ?“
Ihre hochtrabende, anmaßende Selbstbezeichnung steht
im krassen Widerspruch mit den geistigen Fäkalien, die Sie in Ihren Beiträgen regelmäßig ausschütten, zu Leiden
von allen vernünftigen Leserinnen und Lesern, die das
Glück haben, an Jesus Christus zu glauben und sich
beehrt fühlen, den Namen „Christen“ zu tragen.
Zumal ich sehr bezweifle, daß Sie überhaupt in der Lage sind, uns eine Begriffsbestimmung von „Vernunft“ anzubieten, die nicht auf einer schnellen Suche beim Duden zurückgeht. Vielleicht fangen Sie beim
sokratischen Vernunftbegriff an. Ich höre Sie gern,
mit gespannter Freude!
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#48   newtube   19:35:16 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Als schlichter Geist fühlen Sie sich vorgeführt. Sie sind
an Ihren eigenen Annahmen gestolpert. Das ist insoweit
nicht so tragisch. Adieu!
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#46   newtube   18:43:04 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Ich bin kein Theologe! Theologischen Scharfsinn kann
auch ein nicht-Theologe durchaus besitzen: meine
Bemerkung war allerdings ironisch gemeint. Bierernsten
Menschen fällt es manchmal schwer, solche Feinheiten
zu registrieren. Dafür müsste man ein Ohr für die Zwischentöne haben. Pascal würde es „esprit de finesse“ nennen. Ich hätte dies einem Österreicher
durchaus zugetraut. Sie sind nicht so geometrisch
verfasst wie ihre nördlichen Nachbarn.
Ich stelle allerdings fest, daß unser Austausch zu nichts
Vernünftiges führt und förmlich für ein Ende plädiert.
So sei es. Es lebe die Verwirrung!
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#44   newtube   17:26:22 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Meine „ausschweifenden Ableitungen“ bestehen, wie Sie
in Ihrem theologischen Scharfsinn zwifelsohne bemerkt
haben, in (1) der Theorie der Gnade, (2) der Theorie des
„corpus mysticum Christi“ und (3) meine Kritik an einem
rein „horizontalen“ Verständnis von Religion und Glaube.
Ich bin mir nicht bewußt, Ihre Beiträge dafür als Steibruck verwendet zu haben. Sie selbst kritisieren mein Denken als eines eines „bechränkten und vernebelten Kopfes“, wobei ich mich lediglich auf die Evangelien und auf die Paulusbriefe stütze, die damit ebenfalls in Ihrer Kritik als „beschränkt und vernebelt“ eingeschlossen werden müssten.
Es geht mir nicht darum „zu brillieren“ – soli Deo honor et
gloria – sondern darum, Sie auf Ihre Widersprüche
aufmerksam zu machen, auf Ihre Wissenslücken im
Feld, dass Sie gegenwärtig in Ihren Beiträgen beackern
wollen. Auch hier ist Kompetenz gefragt. Wer sie nicht
hat, soll sich bescheiden und das Zuhören üben.
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#42   newtube   16:40:42 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Mein Kopf ist weder beschränkt noch vernebelt, sondern,
in aller Bescheidenheit, wage ich es, ohne Beschränkungen jeder Art kristall klar zu denken und zu
urteilen. Bisher, Paulaner, haben Sie es zu keinem
rationalen Argument gebracht – das soll doch was sagen.
Sie zeigen sich auch als jeglicher Selbstkritik unfähig.
Also nochmals, Paulaner, bleib bei deinen Hopfen und hör auf, die Wissenden und Denkenden mit deiner Ignoranz immer wieder ins Staunen zu verstzen.
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#40   newtube   10:51:44 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Nicht vom Brot allein lebt der Mensch. Paulaner, bleib bei deinen Hopfen! … Und versuche dabei einen klaren Kopf zu bewahren!
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#38   newtube   01:21:51 | Sonntag, 2. August 2009
@ confiteor/Medard
„non in commotione Dominus“ – Medard hat recht.
Mit dem Suchen ist es so eine Sache: es setzt das
Gesuchtwerden seitens Gottes stets voraus (Jean Marie
Vianney): ich würde Gott nicht suchen (können), wenn
Gott mich nicht als erster gesucht hätte. Auch im Bierzelt? Warum nicht? Hier hat „confiteor“ nicht Unrecht.
Redaktion benachrichtigen Der Alte ist echt sauer
#51   newtube   01:08:16 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Das ist natürlich keine Antwort! Ich muß gestehen, daß
ich von einem Helden des Wissens, wie Sie sich gerne
ausgeben, etwas mehr erwartet habe – zumindest einen
kleinen Ansatz von theologischer Argumentation.
Stattdessen, eine banal-psychologische Bemerkung,
die einer sorgfältigen Lektüre meines Beitrags nicht standhält. Ich gestehe, dies hinterläßt in mir einen
bitteren Geschmack – nicht des Wissens, wohlbemerkt,
noch weniger der Wahrheit, sondern des Unvermögens
eines die Vernunft Preisenden, in eine rationale
Argumentation einzutreten. Fortan kann ich Ihr
Geplapper nicht mehr ernst nehmen.
Redaktion benachrichtigen Der Alte ist echt sauer
#35   newtube   20:30:36 | Samstag, 1. August 2009
@ Paulaner
Wenn ich an Religion denke, so reicht mir die ciceronische
Begriffserklärung aus „religare“: Religion ist die Bindung
zwischen Mensch und Gott, zwischen Geschöpf und Schöpfer. Das liegt auch in der Wahrheit der Dinge,
denn eine solche Bindung ist „gegeben“, wenn die Welt als Schöpfung eines Schöpfers verstanden wird.
Im Christentum erreicht diese Bindung eine ungeahnte
Höhe durch die „Adoption“ des geschaffenen Menschen
zum Kind Gottes und eine ungeahnte Intimität durch
die Einverleibung desselben Menschen im mystischen
Leib Christi. Hier von „Überdosis“ zu sprechen ist völlig
fehl am Platze.
Wenn ich an Glaube denke, so denke ich paulinisch
an einem „rationabile obsequium“, das der glaubende
Mensch Gott erweist durch das Festhalten an der
„Substanz dessen, was unsichtbar ist“. Dieser Glaube
ist der Sieg des Christen einer Welt gegenüber, die
an lauter „visibilia“ festhält und von Blindheit den
„invisibilia“ gegenüber geschlagen ist. Auch an dieser
Stelle scheint mir es völlig deplaziert, von Überdosis
zu sprechen.
Ihre Einstellung ist mir erst dann einleuchtend, wenn
die Kirche und das historische Christentum a la Denzer
als Kriminalgeschichte gesehen werden. D.h. sich auf
beide als menschliche Konstruktionen zu beschränken
und ihre übernatürliche Dimension völlig außer Acht zu
lassen. Dann ist jede Art Überdosis möglich und das sich
davon abwenden zu wollen und (hygienisch) zu müssen
auch verständlich. Aber redet man dann noch von
„Religion“ und Glauben“ im echten Sinne?
Redaktion benachrichtigen Kirchliches Chaos in München
#39   newtube   20:03:52 | Samstag, 1. August 2009
@ wassers oder „Wer beeinflusst wen?“
Sie schreiben: „Lenin beeinflusst das Denken von Marx zu stark.“ Ist „das Denken von Marx“ in Ihrem Satz Subjekt oder Objekt? Ist der Marx, den Sie meinen,
Karl Marx (1818-1883), der von Lenin (1870-1924)
gewiß nicht beeinflusst hätte sein können, oder
Reinhard Marx, der münchner Erzbischof? („Mean what
you say and say what you mean!“)
Redaktion benachrichtigen Der Alte ist echt sauer
#30   newtube   19:54:31 | Samstag, 1. August 2009
Harpprecht, Paulaner et al.
Ich finde es rührend, wie der 82-jährige das II. Vaticanum verteidigen zu müssen glaubt, mit Argumenten, die den Verdacht aufkommen lassen, der
gute Mann habe Lumen Gentium eigentlich nie gelesen,
oder, wenn doch gelesen, nie verstanden. Der gleiche
Verdacht beschleicht mich, wenn ich die stets bewegten
Leserkommentare vom altehrwürdigen österreicher
Paulaner lese. Könnte es sein, daß diese Art „psychopathologia theologica“ mit dem (gestörten)
Verhältnis alternden Männern zur katholischen Kirche
zu tun hat?
Redaktion benachrichtigen Prosit, Prediger!
#35   newtube   19:31:20 | Samstag, 1. August 2009
Kirche und Kirchenmänner
Es war schon Napoleon eingefallen, Kirchenmänner seien
das beste Argument dafür, daß die katholische Kirche
nicht eine menschliche sondern eine göttliche Institution
sei. Wäre sie eine menschliche Institution, so wäre sie,
bei solchen Kirchenmännern längst untergegangen.
Stattdessen lebt die alte Dame fröhlich und flott seit
zweitausend Jahren weiter.
Wäre ich Herrn Breitenbachs Bischof, so würde ich rigoros das etwas abgeflachte und durchgewirbelte
priesterliche Gehirn zu einem strengen, mehrjährigen Theologiestudium verdonnern – bunte Stola hin oder her!
Redaktion benachrichtigen Was er sagen wird, ist jetzt schon klar
#45   newtube   21:55:49 | Montag, 11. Mai 2009
@ niketas
Nicht nur Ihr Stil ist nicht der beste, sondern auch Ihre
Textinterpretation weist gravierende Mängel auf. Eine
Wiederholung des Hermeneutikkurses wird dringend
empfohlen. (1) „ Fromm allein genügt nicht.“ Sie rennen
offene Türen ein: so etwas wird auch nicht behauptet.
(2) Was hat Bischof Fellay mit meinem Beitrag zu tun?
Die Unterstellung ist paranoid: Albtraumleiden über die
Pius-B.? Jede Nacht? (3) „Womit weder Frömmigkeit noch Rechtgläubigkeit in Frage gestellt sind.“ Richtig! Haben Sie etwas anderes erwartet? Fragen darüber sind aber wohl zu stellen. „Ich glaube nicht an die Kirche.“
steht in direktem Widerspruch zum apostolischen Glaubensbekenntnis. Herrn Lehmann ist das Kunststück
gelungen, laut Bericht des anwesenden FR-Journalisten,
eine Rede über Religion zu halten, ohne Gott auch nur
einmal zu erwähnen. Eine Glaubenswahrheit einzuklammern, heißt wohl, sie nicht zu bekennen. Und der Apostelnachfolger soll doch „Sein Zeuge sein“.
(4) Mit Amusement fällt mir auf, daß Sie die Vorhaltungen
von JungeFREIHET nicht widerlegen konnten. Kein Wort
aus Ihrem Munde über die schweren Vorwürfe, die jeden Priester, der nicht ein Sodomist ist, erröten ließen.
Ein wunderliches Schweigen Ihrerseits, vielleicht aus
Solidarität mit den Getadelten? Stattdessen zünden Sie
eine Nebelkerze auf einem Nebenschauplatz an…
Sehr schwache Leistung! Durchgefallen und an
Clarissa zur Weiterbildung überwiesen!
Redaktion benachrichtigen Was er sagen wird, ist jetzt schon klar
#20   newtube   17:40:11 | Montag, 11. Mai 2009
@ clarissa
Ihr Kommentar liegt voll daneben (lat.: petitio principii;
engl.: begging the question). Bei der
Auseinandersetzung zwischen JungeFREIHEIT und sanktniketas geht es nicht um die intellektuellen (Fähigkeiten) oder die akademische (Kompetenz / im Singular, bitte! „Kompetenzen“ heißt wohl was anderes, u.z. Befugnisse) des Kardinals sondern um die angeblich erbärmlichen Zustände in seinem Bistum. Die Frage von JungeFREIHEIT ist, ob der Kardinal seine kostbare und
knapp bemessene Zeit nicht lieber seinen pastoralen
Verpflichtungen widmen soll, als seinem akademischen Vergnügen. Sie ignorieren die Frage und zünden eine Nebelkerze, die Ihnen die polemische Spitze gegen die Pius-Bruderschaft erlaubt. Mir ist ein eintellektuell bescheiden ausgestatteter Bischof, der sich mit Herz und Seele um seinem Bistum kümmert und an Frömmigkeit und Rechtgläubigkeit nichts zu wünschen übrig läßt, viel lieber als der intellektuelle Superstar, dessen projizierter Glaubensstandort vor lauter „distinguo“ in einem großen Fragezeichen besteht, und dessen „credo … in unam sanctam, catholicam et apostolicam ecclesiam“ in einer husserlschen „epoche“ verwandelt wird.
Ihre rührende Wertschätzung für akademische
Leistung, liebe Clarissa, verkennt die wirkliche Aufgabe
eines Priesters und eines Bischofs, die im betulichen
„sich ums Seelenheil der ihm anvertrauten Menschen
kümmern“, besteht. Beim jüngsten Gericht wird es weniger um Lehmanns Dissertation gehen, als um sein apostolisches Wirken. Gruß!
Redaktion benachrichtigen Aachener Aktionsbündnis in der Krise?
#9   newtube   16:44:26 | Montag, 11. Mai 2009
@ niketas
Schwache Begründung und, nach Kant, „selbstverschuldete
Unmündigkeit“. Schlechter Stil!
Redaktion benachrichtigen Aachener Aktionsbündnis in der Krise?
#2   newtube   11:20:52 | Montag, 11. Mai 2009
@ niketas
Kommen Sie in Ihren Kommentaren ohne Beleidigungen
nicht aus? Welchen Unterschied hätte es gemacht, was
die Stärke Ihrer Argumentation betrifft, wenn Sie auf das
„Piushänsel“ verzichetet hätten, und stattdessen von der
„Pius-Bruderschaft“ gesprochen hätten? M.E. keinen, und
Ihr Beitrag hätte an Stil und Niveau gewonnen. Sind gute
Manieren unter Christen verpönt, … oder unbekannt?
Man erinnert sich vage an einem Wort Jesu, das sinngemäß
wie folgt lautet: nennst du deinen Bruder „Dummkopf“, so
gehörst vors Gericht…“.
Redaktion benachrichtigen Altliberaler Verfolgungswahn
#22   newtube   12:59:54 | Mittwoch, 6. Mai 2009
@ clarissa colonia
Welchen Kardinal meinen Sie? Und wie wollen Sie wissen,
daß der Kardinal, den Sie meinen, tugendhaft ist?
Denke ich an deutsche Kardinäle, die noch am Leben
sind, so käme für mich nur Kardinal Meisner in Frage,
der Medienliebling.
Redaktion benachrichtigen Altliberaler Verfolgungswahn
#14   newtube   12:39:14 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Hektische Wiederbelebungsversuche einer Dahingeschiedene
Finde ich gut, daß ein bißchen Leben in die brave,
angepasste, vor jedem goldenen Kalb der „political
correctness“ sich beugende, vor dem ZRdJD hinkniende,
sog. „Lehmann-Kirche“ der einender widersprechenden
Botschaften, hereinströmt. Ein wenig Widerspruch führt die Scheintote zu konfusen Bewegungen, als ob sie sagen wollte: „Ich bin noch da! Die Gläubigen laufen mir zwar davon. Nachwuchs habe ich auch nicht. Meine laue Glaubenssuppe will keiner mehr essen. Aber ich lebe doch noch – seht ihr das nicht, ihr Undankbare?“
Man soll die Toten ihre Toten begraben lassen. Sie sind, trotz hektischer Wiederbelebungsversuche, endgültig dahin. Das muß man mit Respekt aber ohne Bedauern, eigentlich mit Genugtuung, zur Kenntnis nehmen. Unter den Lebenden geht es um die Wiederentdeckung eines unverfälschten Glaubens, der sich an den Quellen ernährt.
Die Zeiten des angepassten, bundesrepublikanischen
Katholizismus in Deutschland sind vorbei.
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist schlimmer als Bischof Williamson
#214   newtube   22:49:18 | Dienstag, 5. Mai 2009
@ clarissa sterilis
Frau Knobloch „ist es unverständlich, daß ein Papst die
Entscheidung eines anderen Papstes einfach aufheben
kann.“ Einige Mitforisten teilen Frau Knoblochs Kritik.
Das ist das Thema. Dazu die Aufforderung. „Ihre Meinung
zum Thema.“ Ich halte Frau Knoblochs Kritik für falsch,
da sie auf Unwissen zumindest einer Funktion der Exkommunikation beruht. Es geht here nicht darum, die Gesamtlehre der Exkommunikation wiederzugeben. Ich halte Frau Knoblochs Unbelehrbarkeit darüber – da meine Aussagen nur eine Wiederholung dessen sind, was bereits mehrfach von den verschiedensten Quellen gesagt worden ist – und ihre fortgesetzten, ungerechtfertigten Attacken gegen den Papst, als mehr als die Halsstarrigkeit einer alten Dame, sondern als eine
bewußte Provokation seitens des ZRdJD, begünstigt
durch die Feigheit unserer Bischöfe.
Meine Meinung habe ich als informierter Laie geäußert.
Ich bin mir sicher, daß Sie das Problem viel besser
behandelt hätten als ich. Ich frage deshalb: warum tun Sie es nicht? Sie kritisieren meine Äußerungen, verzichten jedoch darauf, sie zu berichtigen und zu
ergänzen, wie eine positive Kritik es verlangt hätte.
Es handelt sich doch um die zentrale Thematik des Beitrags. Sie verlieren sich stattdessen in Nebenschauplätzen und begnügen sich oberlehrerhaft mit der Benotung geäußerter Meinungen. Denken Sie doch positiv, Clarissa! Sie können uns Ignoranten viel beibringen! Nur Mut, und statt nur Fragen zu stellen, wagen Sie doch ab und zu auch eine klare Aussage!
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#74   newtube   19:54:11 | Dienstag, 5. Mai 2009
@ Wolfgang 11
Wolfgang11, halten Sie sich doch ein bißchen zurück!
Die Keule, die Sie in allen Foren herumschwingen, die
sog. „Steinzeitkatholiken“, taugt nicht viel und sie wird
allmählich langweilig. Alle Christen sind darauf fixiert,
was vor 2000 Jahren in Palästina geschehen ist. Sind
sie deshalb „steinzeitlich“? Jesus Christus selbst hat
seiner Kirche eine apostolische Verfassung gegeben
und Petrus als den Fels auserwählt, worauf Er seine Kirche bauen will, damals wie heute. Die Kirche wird von Jesus stets organisch gedacht; Paulus denkt sie als mystischer Leib Christi. In einem Leib werden die verschiedenen Funktionen der Glieder nicht „demokratisch“ per Mehrheitsbeschluß sämtlicher Glieder bestimmt, sondern ergeben sich aus der Verfaßtheit des Organismus selbst. Organisches Modell und demokratisches Modell passen nicht zueinander. Die Kirche Jesu ist weder demokratisch noch monarchisch sondern theokratisch – das Haupt ist Christus, sein Stellvertreter ist Petrus. Natürlich besteht die Kirche aus geweihten Priestern und aus Christen, die es nicht sind (Laien). Wenn die Grundlagen des Glaubens und der
Kirche Jesu feststehen, können sich die Laien jegliche
Organisationsform geben, die für die Kirche (den
Gesamtorganismus) förderlich sind und als ratsam und
geboten erscheinen. Daß die Kirche auch ohne
Laiengremien funktionieren kann, zeigt das katholische
Leben in anderen Ländern, wo die Kirche blüht.
Die verbeamtete deutsche Kirche ist nicht ohne weiteres
das katholische non plus ultr…
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#70   newtube   11:38:59 | Dienstag, 5. Mai 2009
@ Oh clarissa, won’t you pray for me?
Ihr hormoneller Spiegel muß ungeahnte Höhen in diesen
Tagen erreicht haben, wenn man von Ihrem förmlich
chaotischen Herumschlagen und Herumstechen in
allen Foren beurteilen kann. Was mir an Ihnen fehlt
ist weniger der Säureinhalt Ihrer bescheidenen Kritikversuche als der Honig eines positiven, konstruktiven Beitrags zu irgendetwas.
Sie verteilen Zensuren links und rechts,wie eine alternde, ausgetrocknete Lehrerin, verlangen von den Mitforisten die Dissertationen, die Sie selbst entweder nicht bereit oder wegen Ihres Alters nicht mehr in der Lage sind zu schreiben, über Themen, worüber kein junger Wissenschaftler seine Zeit verschwenden würde
(z.B. Kard. Lehmann); selbst aber sind nicht in der Lage
einen einzigen Satz zur Kenntnisgewinnung unserer
geneigten Leserschaft zu schreiben. Wenn Sie so weiter machen, werden Sie als alte Zicke in die rühmreiche
Geschichte der Kreuznetter eingehen und von positiver
eingestellten Naturen als pedantische Grufty, die sich
darauf erpicht, der ignoranten Schülerschaft das
passivum zu erklären – ein großartiger wissenschaftlicher
Beitrag eines scheinbar ausgetrockneten Geistes –
eingestuft zu werden. Ich bleibe übrigens bei meinem
Lob an Defendor (jeder darf sich nennen, wie er will)
für die Veröffentlichung des großartigen Textes des
Großen Glaubenbekenntnisses, das zwar allgemein bekannt (welche Banalität!), aber im Bewußtsein katholischer Gemeinden in Deutschland und in deren
liturgischen Praxis kaum eine Rolle mehr spielt, dabei.
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#68   newtube   01:13:54 | Dienstag, 5. Mai 2009
@ Danke, Defendor!
Viele Menschen nicht nur in Europa lesen diese Kommentare. Es ist deshalb äußerst verdienstvoll von
Ihnen, den Text des in deutschen Landen beinah
vergessenen Großen Bekenntnisses mit seinen großartigen dogmatischen Formulierungen dieser Leserschaft zur Verfügung zu stellen. Manche Mitforisten finden den Text unverständlich, entweder aus gedanklicher Faulheit oder weil sie tatsächlich Verständnisschwierigkeiten haben.
Das ist vielleicht auch das Argument unserer Kleriker
dafür, diesen Text und andere Schätze des katholischen
Glaubens und Frömmigkeit über Bord zu werfen und die
Ignoranz obsiegen zu lassen. Daß sie dadurch eine
geistige Verarmung verursachen zum Schaden der Kirche,
kann heute am Zustand derselben im Missionsland
Deutschland auch ein Blinder wahrnehmen.
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist schlimmer als Bischof Williamson
#122   newtube   00:50:36 | Dienstag, 5. Mai 2009
Charlotte Knobloch, halten Sie endlich den Mund!
Man sollte Charlotte, Caritatem und Antipacelli erklären,
was Exkommunikation bedeutet und bezweckt?
Die Verhängung dieser Strafe bezweckt, daß der Bestrafte dadurch zur Besinnung kommt und umkehrt.
Geschieht dies, so wird die Strafe aufgehoben. Diese Strafe ist also per se stets revidierbar. Zu behaupten, Benedikt XVI. habe durch die Auhebung der Exkommunikation einer Entscheidung Johannes-Paul II. aufgehoben, ist zwar materiell richtig, verkennt jedoch, daß dies in der Natur der Sache selbst liegt. Benedikt dies vorzuwerfen, ist also mehr als infam: es ist dumm. Johannes-Paul selbst hätte die Exkommunikation liebend gern aufgehoben, wenn die Bedingungen dazu zu seinen Lebzeiten vorgelegt hätten.
Bischof Williamsons Infragestellung der Holocaustzahlen und der Vernichtungsmethoden der deutschen Schergen ist nach Kirchenrecht für die Verhängung der
Exkommunikation völlig belanglos.
Die Arroganz des Zentralrates der Juden in Deutschland bei seiner Einmischung in inneren Angelegenheiten der katholischen Kirche und seinen Anspruch auf ein
diesbezüglichen Mitentscheidungsrecht, wird einmal durch die Feigheit des deutschen Episkopats genährt, das jedesmal eine tiefe Kniebeuge macht, wenn der Name „Juden“ erklingt, und zweitens durch die Feigheit deutscher Politiker, die sich vom ZRdJD herumkommandieren und demütigen lassen.
Die amerikanischen Juden heben sich wohltuend von ihren teutonischen Glaubensbrüdern in ihrer Besonnenheit, Maßigung und fehlendem Hang zur Hysterie ab.
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#52   newtube   10:55:18 | Montag, 4. Mai 2009
@ Schalom hat Probleme!
Ich stelle amüsiert fest, daß Sie selbst nicht mit eigenen
Namen auftreten, kein einziges Argument zugunsten
Kardinal Lehmanns anbieten, und sich darauf beschränken,
die Kritiker des Kardinals zu verunglimpfen. Sie tun also
genau das Gleiche, was Sie den besagten Kritikern vorwerfen. Gute Nacht, Schalom, schlafen Sie ruhig weiter
und träumen Sie vom „korrekten“ Christentum des
Kardinals.
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#43   newtube   22:58:29 | Sonntag, 3. Mai 2009
@ lux in tenebris
Es wäre schon viel gewonnen, wenn dieser Weg von
denjenigen, die Ihn kennen, angeschlagen würde.
Im mystischen Leib Christi hat jeder sein Charisma.
Die Verkündigung und die Verwaltung der Sakramente
sind in der katholischen Kirche primär Aufgabe des
geweihten Priestertums. Jesus selbst, im von Ihnen
erwähnten Zitat, beauftragt seine Apostel – deren
Nachfolger bekanntlich die Bischöfe sind – damit.
Es wäre schon viel gewonnen, wenn unsere Lehmänner und Zollitschen das unverkürzte Evangelium verkündeten
und nicht ein von den Regeln der „political correctness“
domestiziertes und verwässertes Christentum.
Alle übrige Christen können, jeder in seiner Weise und
nach dem ihm eigenen Charisma, Zeugnis ablegen und
Frucht tragen im Leib Christi. Die kontemplativen Frauen-
und Männerorden üben ihren Apostolat durch Gebet und
liebende Vereinigung mit dem Herrn. Dem Einsiedler
kann man nicht den Vorwurf machen, er verkünde das
Evangelium nicht. Die mystische Realität der Kirche als
Leib Christi ist deutlich genug auch als Metapher, um derartige gedankliche Einengungen auszuschließen.
Für den einfachen Christen ergibt sich das Problem
der Identität und der Orientierung dadurch, daß mehr
und mehr Inhalte der Theologie, der Liturgie und der
Frömmigkeit in der Westkirche über Bord geworfen werden, weil der Gesichtspunkt der Kleriker und „liberaler“ Katholiken nach dem 2. Vaticanum anthropologisch und politisch geworden ist, bis zur
Absurdität, Gott sei dem modernen Menschen nicht
zumutbar.
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#28   newtube   17:08:08 | Sonntag, 3. Mai 2009
@ lux in tenebris
Sie sollen den gleichen Weg einschlagen.
Redaktion benachrichtigen Weltfromme faule Sprüche
#3   newtube   12:13:46 | Sonntag, 3. Mai 2009
Wozu brauchen wir Lehmann, Zollitsch et al.?
Ich habe längst damit aufgehört, meinen religiösen Glauben, meine Andachtspraxis, meine katholische Identität danach zu richten, was diese Windbeutel in Rot vor sich herumblabbern. Wir haben die Heilige Schrift, die patristische Tradition , die Lehre der Päpste, die Heiligen der West- und der Ostkirche, die heilige
Liturgie der Ostkirche, all das, was Jesus Christus
und die Muttergottes über die Jahrhunderte hinweg bis zu unserer Zeit uns durch heilige Männer und Frauen mitgeteilt haben, die „große Andachtsformen“ katholischer Frömmigkeit wie den Kreuzweg, die
Verehrung der heiligen Wunden, des heiligen Blutes,
des heiligen Herzens Jesu, die Marienverehrung,
die Sakramente der Kirche… Was brauchen wir noch,
um Gott wie Christen der einen, heiligen, katholischen
und apostolischen Kirche anzubeten und zu lieben?
Anstatt meine Zeit mit einer Rede von Kard. Lehmann,
von Erzb. Zollitsch und wie sie alle heißen zu verschwenden, hole ich mir meinen Augustinus, meinen
Thomas von Aquin, die Schriften meiner Heiligen und
meiner Lieblingstheologen heraus und lese sie. Ich habe
längst aufgehört, mich darüber aufzuregen, was Alt-
oder Jungliberalen, mit oder ohne Kutte, über Gott,
Religion und Kirche an Ignorantes und Verbohrtes
täglich zu verkünden haben. Ich gehe meinen Weg
mit meinen guten Weggefährten, mache die Tür
zum Lärm der Welt und einer verweltlichten Kirche
deutscher Sprache zu, und bin restlos glücklich.
Redaktion benachrichtigen „Kein Tod kann von irgendetwas erlösen“
#83   newtube   15:20:57 | Samstag, 2. Mai 2009
@ Martin Bieger: Dogmen & Wissen darüber
Also sind Sie nicht in der Lage, mir ein Beispiel zu nennen,
wo ein Dogma der Schrift widerspricht. Sie stellen
tatsächlich einen Popanz auf!
Daß Dogmen lediglich Mittel zur erhalt der kirchlichen
Macht seien, ist eine, angesichts der Dogmengeschichte,
eher ignorante Meinung. Vielleicht geben Sie sich die Mühe, Ihre Meinung zu begründen, ohne sich selbst der Lächerlichkeit preiszugeben. Dies wird Ihnen, so befürchte ich, wieder nicht gelingen!
Was suchen Sie eigentlich in diesem Meinungsaustausch?
Redaktion benachrichtigen „Kein Tod kann von irgendetwas erlösen“
#54   newtube   13:06:47 | Samstag, 2. Mai 2009
@ Martin Bieger
Die von Ihnen implizierte Dichotomie zwischen Dogma und Wort Gottes ist ein Popanz. Ein Dogma verkündet, was die Kirche als von Gott offenbarten Glaubens- bzw. Sitteninhalt hält. Kennen Sie einen Fall, wo ein Dogma dem Wort Gottes widerspricht? Auch Ihre Kenntnisse darüber, was Unfehlbarkeit bedeutet, scheinen mangelhaft zu sein (s. die Zurechtweisung von „defendor“). Der theologische Hintergrund der
Unfehlbarkeitslehre besteht aus zwei leicht einzusehenden Elementen: (1) Petrus ist der Fels, worauf Jesus seine Kirche bauen will. Dessen Aufgabe ist es, Jesu „Schafen“ und „Lämmer“ zu hüten bzw. seine Brüder im Glauben zu stärken. Dafür wird Petrus mit
Macht ausgestattet, zu binden und zu lösen, und mit dem Ratifizierungsversprechen Jesu. (2) Jesus selbst verspricht dieser Kirche seinen Beistand, bis zum Ende der Welt („Ich werde bei euch sein …“). Ein Irrtum in den zwei für das Seelenheil der Menschen wesentlichen Dimensionen des Glaubens und der Sittenlehre widerspräche dem Beistandsversprechen Jesu an seine Kirche, denn dadurch wären die Menschen in die Irre geführt und damit von den Quellen des Heils entfernt. Dieser Beistand Jesu seiner Kirche gegenüber konkretisiert sich im besonderen Beistand Jesu Petrus gegenüber, den Er als obersten Hirte und Lehrer seiner Kirche eingesetzt hat. Dies bewahrt Petrus (und seine
Nachfolger im Amt) um des Seelenheils willen vor Irrtum im oben erklärten Sinne. Ansonsten bleibt Petrus ein
fehlbarer und sündiger Mensch, wie wir alle.
Redaktion benachrichtigen Verteidiger der Liturgie + …
#3   newtube   09:35:20 | Donnerstag, 30. April 2009
Erzb. Zollitsch und kein Ende
Erb. Zollitsch hört nicht auf zu überraschen. Bald wird er
uns erklären, Karfreitag sei gar nicht historisch zu deuten
sondern rein symbolisch, um zu zeigen, wie sehr Gott sich um uns kümmert, also wie nett und sympathisch Er eigentlich ist. Die Diskrepanz zwischen Gottes Sympathiebekundung dem Menschen gegenüber und der extrem blutigen Form, welche diese am Karfreitag (symbolisch, versteht sich) angenommen haben soll,
will der adrette, mediengerechte erzbischöfliche
Vermittler erst in einer Folgesendung zu erklären versuchen. Wir sind gespannt. Letztendlich hätte der liebe Gott den Menschen seine Sympathie durch ein freundliches Lächeln bezeugen können und seine Solidarität mit dem eigentlich von Ihm bei dem Schöpfungmythos so gewollte schwache Kreatur durch einen ermunternden Klaps auf dem Po derselben Kreatur auch zum Ausdruck bringen können. Wozu, also, die blutrünstige Symbolik der Kreuzigung und einer dreistündigen Agonie des (metaphorischen) „Sohn Gottes“? Der erzbischöflichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, eine dem heutigen Menschen „zumutbare“ Nacherzählung solcher Geschichten anzubieten.
Daß der liebe Gott auch ein gerechter Gott sei, dem
der Sohn aus eigenem Entschluß, aus Liebe für das
gefallene Menschengeschlecht, sich als Sühneopfer
darbietet zur Rettung desselben, ist ja eine archaische
Vorstellung, die bei modernen Kirchenmännern keine
Gnade mehr findet.
Redaktion benachrichtigen Zum Glaubensabfall des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
#97   newtube   20:48:21 | Samstag, 25. April 2009
@ wolfgang11 – Das Blut des Lammes
Da dieser Vergleich aus der alttestamentarischen
Tradition von Jesus selbst angewendet wurde, hat
Jesu, nach Ihrer Logik, sich selbst lächerlich gemacht.
Lächerlich dagegen ist der Versuch, die Antike mit den
Augen der Moderne zu sehen, ohne sich die Mühe zu machen, durch fleißigem Studium dieselbe Antike
überhaupt zu verstehen. Aber, wenn Sie darauf bestehen, könnte man das Neue Testament neu schreiben und alles, was Ihre Empfindlichkeit im geringsten stört, einfach tilgen. Ein bißchen schwierig
wird es bei Jesus Aussage werden, daß wer sein Fleisch
nicht isst und sein Blut nicht trinkt, des ewigen Lebens nicht teilhaftig wird. Schon damals hatten viele daran
Anstoß genommen und Jesus verlassen. Anstatt seine
Aussage zu revidieren oder zurückzunehmen, fragte
Jesus die anderen, ob sie auch gehen wollten. So sehr
hat er sich um die „Annehmbarkeit“ seiner Aussagen
durch die Menschen gekümmert, im Gegensatz zum
heutigen kirchlichen „correctnes“. So, Wolfgang, bleiben
Sie Christ, oder sind Sie überhaupt einer?
Redaktion benachrichtigen Zum Glaubensabfall des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
#64   newtube   14:38:37 | Samstag, 25. April 2009
Fatimas 3. Geheimnis
Lt. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ist das 3. Geheimnis bereits veröffentlicht worden. Diese
Behauptung des Kardinals kann nach Meinung kritischer Autoren nur für die eine Hälfte des 3. Geheimnisses gelten. Die andere Hälfte sei weiterhin nur dem Papst und einem engen Kreis von Mitarbeitern bekannt, weil sie zu fürchterlich wäre, um allgemeinbekannt gemacht werden zu können. Worum handelt es sich? Unter den vielen Hypothesen gibt es eine, die von der Apostasie
der Kirche redet. Wenn man so sieht, wie wichtige
katholische Persönlichkeiten und Verbände sich von
wesentlichen Elementen katholischen Dogmas, mit Behauptungen, die in anderen Zeiten als häretisch gegolten hätten (z.B. über die singulare und einzige Heilsmittlerschaft Jesu Christi oder seinen Sühnetod für die Rettung der Menschen u.a.m.), verabschieden, so gewinnt diese Hypothese an Plausibilität. Der stigmatisierten Laienschwester Maria-Martha Chambon (1841-1907) offenbarte der Herr u.a. Folgendes:“ Von der Rechten des Vaters im Himmel nahm ICH diese Qual an, um der göttlichen Gerechtigkeit Sühne zu leisten und das Menschengeschlecht zu retten. ICH wollte deshalb auch…den Schmerz ertragen, um die verlorenen Seelen zu retten und ihnen den rechten Pfad und den Eintritt ins Paradies zu öffnen.“ M.-M. Chambon, „Die Wunden unseres Herrn“ (mit Vorwort von eh. Erzb. Karl
Braun und Gutachten von Leo Kard. Scheffczyk),
Christiana Verlag 2006. Die protestantische Deutung
der „Solidarität“ vertritt nun Erzb. Zollitsch…
Redaktion benachrichtigen Zum Glaubensabfall des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
#51   newtube   13:40:57 | Samstag, 25. April 2009
@ Paulaner (Richtet nicht!)
Ohne Urteil, kein Denken! Sie wollen gewiß nicht die
geneigten Leser dazu aufforden, auf ihr Denken zu
verzichten. Vie überzeugender wäre es gewesen,
wenn Sie gesagt hätten:„Urteile, die auf einem Paar
vom Kontext möglicherweise herausgerissener Zitate
basieren, sind nicht seriös. Lest euch doch die
Gesamtinterview von Zollitsch im Hessischen Rundfunk,
und dann urteilt.“ Das Urteil, wovon Sie sprechen, meint
ganz anderes als das Urteil, wovon hier die Rede ist –
es hat mit dem Richten über die Gesamtperson, deren
Tiefen nich einmal der Person selbst, sondern nur Gott bekannt sind. Hier wäre es für einen Menschen, sich als Richter über andere Menschen (oder gar über sich selbst) zu stellen, wahrlich vermessen und vom der
Schrift („Das Urteil ist mein“, sagt der Herr.) verboten.
Redaktion benachrichtigen Er wird heute nicht weniger gehaßt als damals von den Nationalsozialisten
#56   newtube   21:15:13 | Freitag, 24. April 2009
@ Schalom
Pius XI. verfasste die Enzyklika „Mit brennender Sorge“,
unter maßgeblicher Mitwirkung vom Kardinal Staatssekretär Eugenio Pacelli. Pacelli wurde am 2. März 1939 zum Papst gewählt.
Redaktion benachrichtigen Ende der exegetischen Gedankenspieler? + …
#12   newtube   12:18:34 | Freitag, 24. April 2009
@ caritatem (mit verminderter veritate)
Die Losung soll sein: „caritatem in veritate“. Zur
Botschaft Jesu Christi gehören beide Elemente:
die frohe- und die droh-Botschaft. Als Beleg dafür
reichen die Evangelien. Den „netten“ Jesus gibt es
nicht: Er gibt alles und Er fordert alles. Die eschatologische Perspektive verspricht nicht nur „Fröhlichkeit“, es sei denn auch die Hölle eine lustige, nie-endende Party darstellt, mit einem nur winzigen Schmerz, daß man es nicht in den Himmel geschafft hat, so wie beim Abi. Der enge Weg ist der breiten und lustigen auf jedenfall vorzuziehen, Pius-Bruderschaft hin oder her. Da werden sich manche der „let’s go out and sin, there is no hell“- Bruder- und Schwesterschaft schon wundern (Reaktion von Studenten der Universität Notre Dame, USA, nach einem Vortrag von Hans Küng 1964 (?).
Redaktion benachrichtigen Die Kirche braucht keine Juden
#29   newtube   02:06:49 | Mittwoch, 22. April 2009
@ Clarissa Colonia
Sind Sie wirklich eine geistige Tochter der Hl. Clara
von Assisi? Pardon my stupidity, aber erklären Sie mir
doch Ihren zweiten Namen „Colonia“. Warum nicht
„Coloniae“ oder einfach „colonica“. Vielleicht sollte
ich Ihren Pamino dazu fragen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche braucht keine Juden
#27   newtube   22:58:51 | Dienstag, 21. April 2009
@ Dr. Guillotin
Sie meinen wohl chemisch! Nein, es wäre kein Verlust,
eher ein Gewinn für die Kirche – für die römisch-katholische,
meine ich. Sie müßten jedoch auch ein Paar Bischöfe
der Behandlung unterwerfen bevor sie, wie man schön
sagt, natürlich aus dem Dienst ausscheiden.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche braucht keine Juden
#25   newtube   22:49:00 | Dienstag, 21. April 2009
@ Clarissa Colonia
Das habe ich auch nie behauptet, liebste!
Redaktion benachrichtigen Die Kirche braucht keine Juden
#23   newtube   20:03:34 | Dienstag, 21. April 2009
@ clarissa colonia
Können Sie sich sprachlich nur elliptisch bewegen,
liebste?
Redaktion benachrichtigen Die Kirche braucht keine Juden
#19   newtube   18:10:42 | Dienstag, 21. April 2009
ZdK Pamphlet zur Judenmission von dt. Bischofskonferenz zurückgewiesen!
Die Deutsche Bischofskonferenz durch ihren Ökumene
Beauftragten, Bischof Gerhard Müller, distanziert
sich scharf von der ZdK Erklärung zur Judenmission
(www.bistum-regensburg.de). In seiner umfangreichen
theologischen Stellungnahme „Das Christus-Bekenntnis
der Kirche im christlich-jüdischen Dialog“ wirf Bischof
Müller der ZdK vor, „wesentliche christliche Glaubensaussagen zu den Mysterien der Trinität und der
Inkarnation, zur Erlösung und Rechtfertigung des Sünders, zu Gnade und Erbsünde, zur universalen und einzigen Mittlerschaft Christi, zur Heilsnotwendigkeit der Kirche, des Christusbekenntnisses und der Verbindung mit Christus in den Sakramenten, zum Verhältnis von
universalem Heilswillen und seiner ekklesialen und
sakramentalen Vergegenwärtigung entweder relativiert
oder ungenau wiedergegeben“ zu haben. Das ZdK-
Pamphlet „kann in keiner Weise als ein offizielles Dokument der katholischen Kirche oder als authentische
Darstellung des katholischen Glaubens und Bekenntnisses
angesehen werden.“ Eine Abfuhr erster Klasse!
Die Lektüre des Gesamttextes von Bischof Müllers
Stellungnahme zum ZdK Pamphlet ist unbedingt zu
empfehlen. Das ZdK soll dazu aufgefordert werden,
sein unorthodoxes Pamphlet zuückzunehmen, aus Sorge
um Christen und Juden und um der katholischen Lehre
willen, wozu auch diese Verbandsvertretung von Funktionärskatholiken verpflichtet ist. Der Eindruck soll
nicht entstehen, daß das ZdK aus politischen Gründen
(Judenverständnis), wie Pilatus, Jesus verkauft hat.
Redaktion benachrichtigen Äußerst schwere Zeiten stehen der Kirche bevor
#34   newtube   21:43:14 | Mittwoch, 1. April 2009
@ Eva B.
Theologisch gesehen, befindet sich die Kirche Jesu stets
im von Johannes Bosco beschriebenen Zustand der
Anfeindung durch den „Fürsten dieser Welt“ und seine
Verbündete, im Sinne von: der Knecht darf nicht eine
bessere Behandlung erwarten als sein Herr. Dies hat
Jesus im NT auch ganz klar vorausgesagt. Auf welche konkrete, historische Situation sich eine Prophezeiung bezieht, ist immer äußerst schwer zu beantworten (siehe Fatima). Wichtig und bleibend im Text von Don Bosco ist jedoch seine implizite Ermunterung an alle Katholiken: die Kirche, der mystische Leib Christi, wird, wie Christus selbst, immer von denen, die ihn ablehnen, bekämpft. Den Sieg wird die Kirche nur dann erringen, wenn sie an den zwei Säulen gebunden bleibt: die Gottesmutter und Mutter der Kirche, Maria, und die Eucharistie, d.h. Jesus Christus unter uns leibhaftig präsent. Don Boscos prophetischer Traum ist für alle
Christen eine Ermunterung, keine Angst um das Schicksal
der Kirche zu haben. Eine Beteuerung von Jesus
Beistandsversprechen: „ Ich werde bei euch sein bis
zum Ende der Welt… Die Kräfte der Hölle werden nicht
obsiegen!“ Hier kommt auch die salesianische Spiritualität
zum Tragen, basiert auf drei Säulen: Unverbrüchliche
Loyalität zum Nachfolger Petri (wer immer er sei!),
die Gottesmutter, die Eucharistie. Heute besonders
aktuell!…
Redaktion benachrichtigen Äußerst schwere Zeiten stehen der Kirche bevor
#24   newtube   18:40:13 | Mittwoch, 1. April 2009
Don Boscos prophetischer Traum
Aus der Biographie des Heiligen Don Bosco geht hervor, daß die Kommunikation zwischen dem Himmel und dem Heiligen in der Gestalt von Träumen stattfand. Diese Träume pflegte Don Bosco seinen Mitarbeitern und in manchen Fällen (z.B. wenn es sich um bevorstehende Todesfälle unter seinen Schülern handelte) der versammenten Schülerschaft bei der traditionellen „Gute Nacht!“ Rede (eine kleine Rede, die Don Bosco vor gesammelter Jugendschar vor dem ins Bett Gehen zu halten pflegte), zu erzählen. Es sind Prophezeiungen mit verschiedenem Inhalt. Der Traum der Kirche als vom Papst gelenktem Schiff in der Seeschlacht, die ihre Rettung in der Marien- und in der eucharistichen Frömmigkeit findet (die zwei Säulen), ist eine der berühmtesten prophetischen Träumen Don Boscos, der, nebenbei gesagt, eine bedeutende Rolle im I. Vatikanischen Konzil als starker Verfechter des Dogmas
der päpstlichen Unfehlbarkeit spielte, wie aus den
„Memorie Biographiche“ des Don Boscos Biographs, P. Giovanni Battista Lemoyne, hervorgeht.
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