Jean
Erstellt: 13:20:57 | Freitag, 2. September 2005
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280 Lesermeinungen
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Papst in Afrika? + …
#4   Jean   10:10:59 | Dienstag, 1. Juli 2008
@ Przybislav Iamesseblo
Was haben Sie denn nur immer mit Ihren Anglikanern? Ist da eine entscheidende Info an mir vorbeigegangen und haben die HeinrichVIII-Nachfahren die Westminster Cathedral übernommen?
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#93   Jean   10:13:40 | Sonntag, 29. Juni 2008
@ Deutscher Michel
Ihrem letzten Beitrag kann ich nur voll zustimmen. Die 5 Punkte müssten alle bejaht werden, jeder weitere Kampf um und für die Wahrheit wird dann fruchtbar stattfinden. Andernfalls schadet die PB der Kirche und der Wahrheit in erheblicher Weise. Dann werden nämlich die Feinde der katholischen Glaubenswahrheiten und Positionen, die die PB prominent vertritt, ein noch viel leichteres Spiel haben. Alle anderen kirchlichen Gruppen, die sich für die katholische Rechtgläubigkeit und die Tradition einsetzen, werden es noch schwerer haben, und nicht weniger der Heilige Vater. Die PB muss positiv auf die 5 Punkte reagieren, aus Gründen der Wahrheit und Liebe.
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#3   Jean   11:33:14 | Samstag, 28. Juni 2008
auf offizielles warten
Es ist erst noch einmal abzuwarten, bis die offizielle Antwort der FSSPX in veröffentlicht ist und damit auch klar wird, wie die römischen 5 Punkte exakt lauten. Aber wenn die medialen Vorboten wirklich der Wahrheit entsprechen, dann Gute Nacht. Ich habe kein Verständnis für die Kritik an angeblich unklaren Forderungen Roms. Was ist wohl daran unklar, wenn der Papst das fordert, was für alle Katholiken, eigentlich alle Christen gilt: die grundsätzliche Anerkennung seiner Primatialgewalt bzgl. Lehramt und Jurisdiktion, und zwar unabhängig von weiteren Fragen und nur spezifiziert durch die üblichen dogmatischen und moralischen Klauseln.
Ich muss Theophil zustimmen. Auch ich bin, sollte die Meldung stimmen, sehr enttäuscht. Ab diesem Punkt ist eine neue Stufe erreicht und man muss sich die Frage neu stellen, wie es noch um die Katholizität der PB steht.
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#4   Jean   12:35:56 | Freitag, 20. Juni 2008
Eichendorff
Danke für den Beitrag. Sie nehmen mir damit das Wort aus dem Mund. „Bastionen geschliffen“ gehört in dieselbe Kategorie wie „das verbiete ich mir!“; kann man natürlich auch, trifft aber gerade nicht zu, wenn man sich etwas „verbittet/verbat“. Naja, Deutsch eben.
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#60   Jean   17:01:27 | Dienstag, 20. Mai 2008
Benedikt zu Bernado
Nicht der Kirchenrektor als solcher hat die Oberhoheit über die liturgische Feier, sondern der zelebrierende Priester.
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#58   Jean   16:53:31 | Dienstag, 20. Mai 2008
Benedikt
Zunächst ist es nicht richtig, daß sich RS nicht hätte auf den alten Ritus beziehen können, da er a. nie abrogiert war und b. nach wie vor „römischer Ritus“ war.
Auch kann von einer „fingierten Rechtsordnung“ für das Meßbuch von 62 kann nicht die Rede sein, weil die Rechtsbestimmungen für eine Liturgie selbst Teil ebendieser Liturgie sind. Daraus ergibt sich eben auch das Prinzip der Nichtvermischung zweier Riten oder meinetwegen Formen. Was der Hl. Vater mit der „gegenseitigen Befruchtung beider Formen“ meint, ist gerade keine Vermischung der Formen und Rechtsbestimmungen, sondern findet auf intellektueller und emotionaler Ebene statt; für eine rechtliche Ausgestaltung ist dann allein der Heilige Stuhl zuständig.
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#54   Jean   16:12:57 | Dienstag, 20. Mai 2008
Benedikt
Nochmals: hier ist es nicht von Belang, ob man von „Ritus“ oder „Form“ spricht. Man kommt nicht darum herum zu akzeptieren, dass es für den röm. Ritus derzeit je Form zwei unterschiedliche rechtsrelevante Regelsysteme gibt. So ist es schlicht gegenstandslos, Redemptionis Sacramentum auf den „alten Ritus“ anzuwenden, schlicht weil er sich auf die Probleme mit dem „neuen Ritus“ bezieht. Dass der CIC 1983 kein ausdrückliches Verbot der Frauenministranten kennt, sondern dass diese Frage partikularrechtlich hinsichtlich des neuen Ritus geregelt wird, berührt nicht das interne und externe Regelwerk für das Meßbuch von 62, das hier völlig klar in der Sache ist.
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#44   Jean   15:51:17 | Dienstag, 20. Mai 2008
Benedikt
Von einer Gesetzeslücke kann nicht die Rede sein, denn wenn das gesamte Meßbuch von 62 gilt, dann auch seine Rubriken und liturgischen Bestimmungen, die im Meßbuch selbst stehen oder extern publiziert sind und auf es bezogen sind. Entscheidend ist für die Geltung, welche zuletzt gültigen Bestimmungen für das 62er Meßbuch erlassen sind.
Zu Ihrer Generalisierung des Problems: ich sehe zwar die Sache so, daß Frauen prinzipell keinen Altardienst tun sollen, aber dennoch ist es eine den jeweiligen Ritus bzw. Form betreffende Angelegenheit, insofern nämlich, als die Frage den Geist und das kultische Gesamtkonzept einer Liturgie betrifft. Ob nun Mädchenministranten der neuen Liturgie entsprechen, würde ich persönlich ebenso ablehnen, aber dass sie der alten Liturgie widersprechen, zeigt der für das 62er Meßbuch geltende Regelwerk.
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#33   Jean   14:57:05 | Dienstag, 20. Mai 2008
benedikt
Sie übersehen, daß die liturgischen Bestimmungen im alten nicht anders als im neuen römischen Meßbuch rechtlicher Natur sind, und wie der CIC von 1983 den neuen Ritus (ich nenne es eben doch mal so) voraussetzt, setzt z.B. das Verbot von Frauen im Altarraum im CIC von 1917 den alten Ritus voraus. Nun kommen Sie mir in diesem speiziellen Punkt nicht damit, dass der 1917er ausgedient habe (was aufs ganze gesehen natürlich stimmt): denn als liturgische Vorschrift, die sich auf den alten Ritus bezieht, ohne für diesen je aufgehoben worden zu sein, hat dieses Verbot den Rang einer Rubrik bzw. denselben Wert für den alten Ritus, wie die Instruktion Redemptionis Sacramentum für den neuen.
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#4   Jean   10:57:25 | Donnerstag, 24. April 2008
dreigliedriges Weiheamt
Konrad irrt mit seinen Schlussfolgerungen. Wenn die Priesterweihe als 2. Stufe des einen einzigen Weiheordo gültig nur Männern gespendet werden kann, dann gilt das für das gesamte Weiheamt auf allen drei Ebenen. Das müsste seit dem Vat II bzw. dem Wegfall aller nichtsakramentaler „Weihen“ noch klarer geworden sein, als es ohnehin schon war.
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#27   Jean   18:09:14 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Na, Gotthard
Sie ziehen aber auch jeden Schuh an, den man Ihnen hinstellt, oder?
Lesen Sie mit Verstand, was ich geschrieben habe, und Sie erkennen schnell, dass das nichts mit angeblichen „Vorzügen“ der Versus-Populum-Zelebration zu tun hat, sondern einfach mit der Segensrichtung. Die war früher auch stets in Richtung Segensempfänger. Und das „lauter Sprechen“ des Confiteor nimmt einfach eine Möglich des zweiten Confiteor bei dessen Wegfall in das erste hinein, da das erste die Bedeutung des zweiten dann mit übernimmt.
Alles klar jetzt?
Und wenn nicht, dann frischen Sie doch mal Ihre Erinnerung auf und gehen Sie in eine Messe nach altem Ritus. Wer weiß, vielleicht bekommen Sie dort etwas geschenkt, was Sie gar nicht vermutet hätten.
Redaktion benachrichtigen Vier Merkmale + …
#22   Jean   16:50:28 | Donnerstag, 14. Februar 2008
pro Confiteor
Ich würde das zweite Confiteor und die folgende Absolution der läßlichen Sünden sehr vermissen. Es ist sehr segensreich. Anderenfalls müsste das Confiteor im Stufengebet lauter gesprochen und die Absolution versus Ministranten und Volk erteilt werden.
Redaktion benachrichtigen Ist das gut?
#12   Jean   11:49:30 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clair
Frauen können die Weihe nicht empfangen. Das wissen Sie allerdings selber auch.
Und bevor jetzt ein Hinweis auf irgendwelche montanistischen Gepflogen der Antike kommt, gebe ich zu bedenken, dass es sich dabei nicht umsonst um eine häretische Sekte gehandelt hat und dass es sich, wo Häresie vergesellschaftlicht wird, meist um ein ganzes Bündel von Schräg- und Falschheiten handelt.
Redaktion benachrichtigen Frausein wird auf sexuelle Verfügbarkeit reduziert
#54   Jean   14:53:34 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Claire Kölsch
Also jetzt bleiben Sie mal am Boden. Ich weiß ja nun nicht, was Sie zu Art, Tonfall und Umfang Ihrer, zugegeben mitunter nicht uninteressanten, Postings veranlasst.
Aber regen Sie sich hier mal nicht über die joviale Anrede durch Sozialkatholisch auf. In Sachen unbegründeter und ungebetener Familiarität sind Sie doch unübertroffen.
Redaktion benachrichtigen „Sowas hat es hier noch nie gegeben“
#4   Jean   11:46:17 | Montag, 29. Oktober 2007
doncamillo
Nein, wer hier offenkundig nicht mit Rechtstexten umgehen kann, sind Sie. In can. 1248 § 2 ist die Rede vom „Fehlen eines geistlichen Amtsträgers“. Dass ein solches Fehlen vorliegt, wenn z.B. direkt vor Ort kein Priester verfügbar ist, ist hier gar nicht ausgesagt. Hier muss man zur richtigen Bewertung die Frage einbeziehen, welche Umstände für einen Gläubigen zumutbar sind, zu einer Sonntagsmesse zu gelangen. Es ist kein „schwerwiegender Grund“, um fernzubleiben, wenn nicht gleich vor der Haustüre die nächste Gelegenheit zur Messe ist.
Redaktion benachrichtigen Der Staat muß sich der Katholischen Religion unterwerfen
#28   Jean   13:19:42 | Freitag, 26. Oktober 2007
Sorry
Ich meinte nicht „Ruhrgebietler“, sondern „Sozialkatholisch“
Redaktion benachrichtigen Der Staat muß sich der Katholischen Religion unterwerfen
#26   Jean   13:17:27 | Freitag, 26. Oktober 2007
ruhrgebietler
Das heißt, daß das Original gegenüber der deutschen Übersetzung leider keine Entlastung darstellt. Bleibt nun nur noch zu hoffen, daß das Zitat schlicht falsch ist. Man darf gespannt sein.
Redaktion benachrichtigen Der Staat muß sich der Katholischen Religion unterwerfen
#20   Jean   12:50:42 | Freitag, 26. Oktober 2007
hat doch so keinen Zweck!
Die Frage ist, was Fellay wirklich gesagt hat und ob es sich bei der „Beitritts“Aussage um eine falsche Übersetzung handelt oder nicht.
Wenn nicht, ist das mehr als ernüchternd. Dann muß man davon ausgehen, daß die FSSPX für eine wie auch immer geartete Profilschärfung auf Unversöhnlichkeit setzt, die letztlich unweigerlich ins Sektenwesen führen würde, und dafür sogar eine ekklesiologische Kehrtwende in Kauf nimmt.
Bis auf weiteres hoffe ich noch auf eine falsche Übersetzung oder Berichterstattung.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Ideologie
#34   Jean   14:17:18 | Freitag, 12. Oktober 2007
Lieber Engelhardt,
nun kann ich mich nicht erinnern, dass ich Ihnen das Du angeboten hätte, aber seis drum.
Der Sache nach vermischen Sie Dinge, die nicht notwendig zueinander gehören.
Eine Sache wird weder richtig noch falsch durch den, der sie behauptet. Höchstens der Vorgang des Bahauptens selbst kann je nachdem erfreulich, berechtigt, abgeschmackt etc. werden.
Noch etwas: wenn jemand schreibt, ich sei ein „Idiot“, dann muss nicht ich ihm nachweisen, dass er es böse gemeint hat, sondern er muss, falls er das überhaupt gegendarstellen will, erklären, wie er das anders als herabwürdigend gemeint haben will. Dann bleibt aber immer noch die Frage, wie ernst die Erklärung genommen werden kann, auch vor dem Hintergrund allgemeinen Sprachgebrauchs.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Ideologie
#26   Jean   13:36:27 | Freitag, 12. Oktober 2007
Lieber Engelhardt
Wen meinen Sie denn mit „Nazipack“? Und von wem muss die Relevanz, die Sie beschreiben, nachgewiesen bzw. widerlegt werden: von denen, die das Vorhandensein solcher Textstellen benennen, oder von denen, die das primäre Anrecht auf diese Texte geltend machen?
Werden Sie doch mal deutlicher!
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Ideologie
#24   Jean   13:21:03 | Freitag, 12. Oktober 2007
@ Kurt K.
Ihre differenzierte Antwort ehrt sie. Gleich vorneweg: ich sehe keinen Änderungsbedarf an der bisherigen Fürbitten von 1962. Aber das tut jetzt nichts zur Sache.
Ich denke, dass dieses „wir nur, wenn ihr auch“ zwar nicht zur Handlungsmaxime taugt, dagegen aber sehr zur Motivklärung.
Etwaige Fragen könnten hier an die jüdische Seite sein: 1’) seid ihr wirklich so verletzt oder 2’) gehts doch eher um ein Machtspiel?
Wenn 2’) zutrifft, was interessiert das dann noch?
Wenn 1’) zutrifft, dann die Frage: seid ihr verletzt, 1’’) weil es speziell euch trifft oder 2’’) weil ihr es generell unschön findet, über andere despektierlich zu sprechen?
Wenn 21’) zutrifft, dann mündet die Sache in 2’).
Wenn dagegen 1’’)
Wenn 2’’) zutrifft, dann bleibt immer noch zu klären, ob das angeblich Verletzende einer Fürbitte, die mit biblischen Worten das Heil im christlichen Sinn für Juden erbittet, gleichzusetzen ist mit Verunglimpfungen wie „Bastard“, die keinen positiven Wert erkennen lassen.
Erst hier beginnt die ganze Geschichte für mich überhaupt erst sachlich diskussionswürdig zu sein. Da ich mir u.a. diese Fragen bereits gestellt und beantwortet habe, bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, das ich oben schon genannt habe.
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#131   Jean   15:31:23 | Dienstag, 2. Oktober 2007
doc strahlemann
Und wer wischt die Schleimspur wieder auf, die Du hier hinterlässt? Halt an Dich, Mann (oder so).
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#66   Jean   16:24:32 | Montag, 1. Oktober 2007
tja lieber Student
Richtig, es gibt Gewichtsklassen beim Boxen. Aber es ist doch schon so, dass der erste Sieger beim Bundesschachwettbewerb nicht besser sein wird als der zweite, fünfte oder meinetwegen zehnte bei den Weltmeisterschaften, es sei denn, er ist selbst einer unter den erste zehn.
Und nochmals etwas, was hier gerne übersehen wird: in den Medien wird (wie toll, wie toll!!!) hervorgehoben, dass die teutschen Ladies nicht ein einziges Tor kassieren mussten. Bei der gesamten WM kein einziges Tor! So schlecht waren also die anderen Mannschaften. Und soo gut die teutonische? Gleich noch viel besser gar als die (ernst zu nehmenden) deutschen männlichen Kollegen? Alles Unsinn. Mit schwachen Gegner kann man schlecht seine Stärke unter Beweis stellen. Schon mal mitbedacht?
Also: „Wenn hier die Damen dem direkten Vergleich mit dem Männern nicht standhalten, dann sollte auch keine Gleichheit behauptet werden.“
Beim guten Koch entscheidet, ob es gut schmeckt, und nicht, ob er gemessen an seinen natürlichen Voraussetzungen beim Kochen sein Bestes gibt.
Weiterlernen, Student.
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#60   Jean   15:11:56 | Montag, 1. Oktober 2007
Sagen Sie mal, Wandregisel:
Ist das so furchtbar schwer zu sehen, dass die ganze Vergleicherei wirklich Unsinn ist? Wenn man Ihren Beitrag liest, könnte man bis zur vor Schluss meinen, Sie hättens wenigstens kapiert. Doch dann kam der eine Satz, mit dem Sie die Katze aus dem Sack lassen: „Die Leistung der Frauen ist allein auf Grund des ersten Platzes nun mal mindestens genauso hoch einzustufen, wenn nicht sogar höher.“
Zum Thema „sinnvoller Vergleich“ lesen Sie doch bitte mal mein vorangegangenes Posting.
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#58   Jean   14:20:40 | Montag, 1. Oktober 2007
@ heinz josef
jaja, böse Natur, ungerechte Schöpfung…
Jetzt reden Sie halt nicht einen solchen Schmarrn. Es geht hier doch nicht um eine Benefizveranstaltung, dass man immer alle Leistungen gleichermaßen beklatschen muss. Wie dämlich wäre es denn, den Bundessieger von „Jugend musiziert“ und mit dem Bundessieger von „unmusikalische Jugend musiziert“ auf dasselbe Treppchen zu stellen (nun stoßen Sie sich bitte nicht wieder am Vergleich).
Grundsätzlich: Die ganze Auftrumpferei gegenüber dem Männerfußball (von wegen „die waren ja nur dritter“ u.ä.) kommt nicht von der normalen Fußballwelt; wenn man derlei unter „Kindergarten“ verbuchen kann, dann stört es mich nicht weiter, ernst nehmen wird man es aber nicht.
Und wie es mit der Qualität und der Vergleichbarkeit der Männermannschaften und der Frauenmannschaften je untereinander aussieht? Astronomische Tortreffer auf deutscher Seite und NULL Gegentore – da scheint es mit einem ordentlichen Wettkampf auch nicht weit her zu sein (kein Wunder, dass ein Blümchen unter lauter Gras einsam herausragt… poetisch, gell?).
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#52   Jean   11:20:57 | Montag, 1. Oktober 2007
@ Heinz Joseph
Na, den Mädels sei ihr Erfolg ja wirklich vergönnt. Aber bei den Tatsachen sollte man schon noch bleiben. Es ist einfach kindisch bzw. mädi-like, diese Art Fußball aufs Treppchen des Männer-Fußballs stellen zu wollen, wie es manche Girlies (nicht nur hier) tun. Wie gesagt, ein direkter Vergleich würde hier schnell Klarheit bringen.
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#50   Jean   09:57:32 | Montag, 1. Oktober 2007
@ sweetdragon
Zitat: „Frauenfußball ist klasse – und wesentlich besser und erfolgreicher als die Männer sind sie auch.“
Was für ein Schmarrn. Dann lass mal die „Weltmeister“-Mädels da mit irgendeinem Verein aus der Bundesliga spielen, ohne Gentleman-Rücksichten und ganz normal, dann wird sich ganz rasch zeigen, dass hier nicht vom selben Niveau die Rede ist. Vom Vergleich mit einem WM-Sieger (Männer) sehe ich ab, um die Vorstellung nicht zu grotesk zu machen.
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#428   Jean   12:43:21 | Mittwoch, 26. September 2007
Rudolfus,
danke für die Gedächtnisstütze. Ich habe das Kleingeschriebene (=mein 3 Monate altes Zitat) nicht gelesen, mich nur gewundert, dass Sie mir in einem anderen Thread „antworten“ als dort, wo ich Sie kurz zuvor angeschrieben habe.
Zur Sache. Sie schreiben:
„Außerdem werden, wie man weiß, gottesfürchtige und kirchentreue Nationen (wie Irland und Österreich) innerhalb der Heilsgeschichte mit Katastrophen geschlagen, während andere, widergöttliche Nationen (wie England und die USA) unbeschadet, im Verbund mit dem Teufel, die Welt regieren dürfen.“
Die integralistische Weltsicht, die hier durchscheint, halte ich für sehr problematisch und befinde mich damit durchaus in (vorkonziliarer!) päpstlicher Gesellschaft. Auch wenn die Völker im Großen vollziehen sollen, was der Einzelne für sich tun soll, nämlich Gott die Ehre zu geben, geschieht es doch nicht (und das ist wesentlich!) in derselben Weise: Der Einzelne kann und muss dem Gebot unmittelbar folgen, eine soziale Einheit kann das nur mittelbar über die Einzelpersonen in deren jeweiligen Positionen (andernfalls, wenn der Weg über die Einzelglieder umgangen wird zugunsten einer davon unabhängigen Insitutionalisierung, gilt das Wort Christi, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei).
Die Durchsetzung der Ehre Gottes wird zwar nie das Ziel aller Glieder einer Gesellschaft, eines Staates etc. sein, aber die Durchsetzung der Ehre Gottes entbindet nicht von der eigentlich primäre Mühe des Überzeugens. Alles andere ist kontraproduktiv
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Seuche blüht
#426   Jean   12:10:36 | Mittwoch, 26. September 2007
Rudolfus
Haben Sie sich da vertan, da Sie mich in einer Sache anschreiben, zu der ich mich gar nicht geäußert habe?
Redaktion benachrichtigen Degeneriert
#1   Jean   12:08:27 | Mittwoch, 26. September 2007
:-D …
Mit das Amüsanteste und Treffendste, was bisher zu dieser Nicht-Causa geschrieben wurde!
Redaktion benachrichtigen „Kein Freund der Alten Messe“
#18   Jean   11:39:02 | Mittwoch, 26. September 2007
nun ja… Rudolphus
… dass das Dogma nicht nur Klärung, sondern immer auch selbst erklärungsbedürftig ist, ist ein Faktum, das sich aus der Natur menschlicher Sprache ergibt. Diese Aussage hat nichts mit metaphysischem Relativismus zu tun, sondern mit der Tatsache, dass selbst klipp und klare Aussagen erst einmal auf die unterschiedlichsten Denk- und Existenzprobleme angewandt werden müssen, was umgekehrt zu einem tieferen Verständnis des Glaubenssatzes führt. Das ist auch der Job u.a. der Dogmatiker, und ist es immer gewesen. Die große Kunst ist dann, bei der Anwendung des Dogmas auf eine konkrete weiterführende Fragestellung weder das Dogma zu verwässern noch die Frage zu marginalisieren.
Was hat das nun mit Ihnen zu tun? So, wie Sie das Depositium Fidei zu verstehen scheinen, wäre jede Theologie schon immer überflüssig gewesen, inkl. Athanasius, Gregor, Thomas, Bonaventura etc. Und unsachlich wäre eine solche Sicht obendrein, da sie verkennt, dass die Verkündigung von Dogmen so gut wie immer durch theologische Streitfragen herausgefordert wird.
Redaktion benachrichtigen Eine schallende Ohrfeige
#22   Jean   15:54:09 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
Gut, dann kann ich Ihre Reaktion besser verstehen, wenn Sie einen ähnlich gelagerten Fall aus eigener Erfahrung kennen.
Nun weiß ich natürlich nicht, ob es im hier diskutierten Fall auch jemanden gab, der sich ähnlich aufführte wie die Dame, die Sie zitiert haben. Die strittige Aussage legt die Vermutung aber nicht nahe.
„Im Übrigen ist ‘Beleidigung’ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“
Da ist was dran.
Redaktion benachrichtigen Eine schallende Ohrfeige
#18   Jean   15:13:25 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
Na ja, also so gossenhaft war der Ausdruck nun auch nicht. Da gibts schon schlimmeres. Oder haben Sie gerade das gemeint?
Redaktion benachrichtigen Eine schallende Ohrfeige
#16   Jean   15:01:00 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
„audiatur et altera pars“ – zugegeben.
Trotzdem stimmt, was ich eben Maledica geschrieben habe. Es geht da weniger ums Rechthaben als darum, keine atmosphärischen Dünste auszusondern, die es – meinetwegen schwachen – Zeitgenossen schwer machen, ins Boot zu kommen.
Freilich ist es auch ein Unterschied, ob etwas in die Runde hineinverdächtigt wird oder ob jemand mehr oder weniger direkt angesprochen ist (nach wie vor gilt, dass mein „Beispiel“ eben nicht Sie persönlich gemeint haben kann). Ob sich aber der Unterschied im konkreten Fall auch so haarscharf zeichnen lässt bezweifle ich. Ob zurecht oder nicht werden sich zunächst die anwesenden Damen attackiert fühlen. Und so groß war die Schar der Teilnehmer wohl nicht, dass man sich hätte unangesprochen fühlen können.
Ich sags nochmal, es geht um die Effizienz und nicht ums Auseinanderdividieren möglicher Bündnispartner.
Außerdem, einen bairischen Gruß dem Landsmann.
Redaktion benachrichtigen Eine schallende Ohrfeige
#14   Jean   14:43:24 | Montag, 6. August 2007
Maledica
Natürlich „lieber mal im Ton vergriffen als…“.
Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten.
Also Anstand wenigstens im Sinne der Effizienz.
Redaktion benachrichtigen Eine schallende Ohrfeige
#10   Jean   13:50:17 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus – Beispiel
„Sie sind doch sicher Onanist!“
– Na, empört?? Nur weil ich etwas unterstelle, was wahrscheinlich schon einmal passiert ist, und weil Sie dies als Bloßstellung empfinden, selbst wenn die Aussage stimmt? Mit so etwas treibt man Menschen schnell in die Defensive.
Auch wenn ich recht hätte, wäre es unmöglich, Sie in dieser Weise anzugehen. Schließlich haben Sie derlei Verhalten hier niergends beworben. Vielleicht haben Sie sogar Gewissensprobleme.
Wenn das bei solchen Fragen schon beklemmend für den munter drauf los Verdächtigten werden kann, um wieviel mehr dann bei Fragen wie Abtreibung und Co.?
Zuletzt „pardon“ für das Beispiel, es war nicht persönlich gemeint.
Dem Anliegen des genannten Herrn ist völlig beizupflichten, sein Stil ist schlecht und kontraproduktiv.
Redaktion benachrichtigen Introibo ad altare Dei – die Frage ist nur wie?
#3   Jean   10:24:11 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@ oh Marina…
Ich wollte sicher gehen, dass Sie heute nicht einfach einen schlechten Tag haben, und habe mir ein paar weitere ihrer Postings angesehen. Sie schreiben ja in einer herzzerreißenden Unbekümmertheit vor sich hin. Muss man auch können.
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#45   Jean   10:08:53 | Dienstag, 10. Juli 2007
@ Kommentarschreiberling
Im obenstehenden Elaborat heißt es mit Bezug auf die sog. „Neokonservativen“:
„Sie sind inwendig genauso leer, gottlos und verweltlicht wie die Linken. Ihr Versuch, Fassaden zu polieren statt sich um den Kern des Gebäudes zu kümmern, macht die Täuschung nur noch größer.“
Verleumderischer und dummer Unflat. Soweit reichte es aber beim Schreiberling noch, dass er wenigsten nicht so dämlich war, noch seinen Namen dazuzuschreiben.
„Klug wie die Schlange“ und „einfältig wie die Taube“ ist etwas anderes als „bauernschlau“ und „dumm wie Brot“.
Kann sich der Schreiberling mal überlegen. Wenn er kann.
Redaktion benachrichtigen Zurück zur alten Form
#2   Jean   17:26:22 | Dienstag, 26. Juni 2007
@ Rudolfus
Die Kardinäle wählen den Papst und nicht der eine Papst den nächsten. So ist es katholische Sitte. Und das päpstlich-monarchische Prinzip verträgt sich mit keiner irgendwie gearteten Erbmonarchie. Ein Blick in die Geschichte erhellt, warum das so ist. Von theologischen Argumenten ganz zu schweigen.
Redaktion benachrichtigen Sage mir, mit wem du umgehst
#12   Jean   18:34:28 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ litti
Nee, da hast Du völlig recht: ich habe Dir nicht geantwortet. Echte Antworten setzen echte Fragen voraus.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson hat einen Bischof gefunden
#14   Jean   18:17:20 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ lingen
Was muß der Lingen Zeit haben!
Redaktion benachrichtigen Sage mir, mit wem du umgehst
#9   Jean   18:15:36 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ litti-jungabiturient
Du wiederholst dich. Findest Du Deine Frage so wichtig, um sie gleich in zwei Strängen zu stellen? Mach doch mal richtig Polemik, wenn Du kannst! Und nicht so langweiliges Ankratzen…
Redaktion benachrichtigen Sage mir, mit wem du umgehst
#6   Jean   17:54:51 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ matt2
Sorry, aber es ist sicher nicht kreuz.net, das hier „Aufklärungsarbeit leistet“. Es erinnert lediglich an einen Vorgang, der schon vor einem guten Monat stattgefunden hat und worüber auch die Presse berichtet hatte. Dennoch, schaden kann’s ja nicht, wenn man die Erinnerung immer mal wieder aufweckt.
Redaktion benachrichtigen Sage mir, mit wem du umgehst
#3   Jean   17:23:29 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ czibo
Naja, so „verdient“, wie Sie Herrn Küng darstellen, ist er nun auch nicht. Noch nicht einmal sonderlich originell. Interessant war er, allerdings auch nur durch die am Ende marginale Tatsache, daß er als Priester und Theologieprofessor Unerwartetes, der Sache nach aber Oftgehörtes verlauten ließ. Also wirklich „verdient“??
Interessant ist es allemal, dass sich dieser Mann nicht zu fein ist, Auszeichnungen von mutmaßlichen Geistesgenossen verschiedener Logen entgegenzunehmen. Immerhin: dann sollten wir uns auch nicht zu fein sein, diesen Zugang zu seinem Denken, den er uns da öffnet, zu betreten. Finden Sie nicht?? Das Herr Küng doch so „verdient“ ist, wäre alles andere schändliche Missachtung. Gell?
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Seuche blüht
#321   Jean   16:31:37 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Rudolfus
Das ist ja alles unbestritten. Aber Sie sprachen im Zusammenhang mit dem Tsunami von Strafgerichten Gottes. Diese hätten prinzipiell eschatologischen Charakter und nicht einen kirchenrechtlichen. Schon gar keinen sekularrechtlichen. Oder möchten Sie sagen, man sollte – die technischen Möglichkeiten und einen entsprechenden Richterspruch vorausgesetzt – künftig Tsumanis auf prominente Sündenpfuhle losschicken, wurscht, was diese sonst noch außer Sündern unter sich begraben?
Sie haben außerdem noch nicht genügend gezeigt, dass Ihre Äußerungen einen Unterschied kennen zwischen Sünde und Straftat/Ordnungswidrigkeit.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Seuche blüht
#314   Jean   16:16:20 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Rudolfus
Warum, um alles in der Welt, sind Sie nur so berechenbar!
Zitat: „Es gibt sehr wohl auch irdische Gerichtsinstanzen – nämlich innerhalb der Kirchenordnung und innerhalb der Staatsordnung, selbst in der Hl. Schrift.“
Sind Sie Papst oder Bischof? Arbeiten Sie als Diözesanrichter? Beides erstere glaube ich nicht, letzteres hoffe ich nicht.
Sie haben wohl kaum Anteil an der von Gott dem Weiheamt verliehenen Jurisdiktion, oder? Und vielleicht kennen Sie auch den tieferen Sinn, warum die geistliche Jurisdiktion an Amt und Weihe gebunden ist und eine Prolepse des Gottesgerichts darstellt, aber auch nur insofern bestand hat, als es von zweiterem her gedeckt ist? Anders gesagt: Gott ist die gerichtliche Letztinstanz.
Wenn nicht, denken und schlagen Sie nach. Literatur dazu gibt es genügend.
Vom weltlichen Recht rede ich hier nicht, da es keine Bedeutung speziell mit Blick auf das Jüngste Gericht hat.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Seuche blüht
#302   Jean   15:55:37 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Rudl und Co
„Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.“
Ums Urteilbilden kommt kein Mensch herum, ums Verurteilen allerdings.
Lasst mal besser dem Herrgott selbst den Jüngsten Tag!
Und darüber hinaus hört mal auf, euer Unvermögen so unvorteilhaft und peinlich zur Schau zu stellen. Man ist ja schließlich auch noch Ästhet!
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Seuche blüht
#297   Jean   15:45:45 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Rudl spinnt wieder
Hören Sie doch endlich auf mit Ihrem ungekonnt-abartigen Schwachsinn. Sehen Sie es ein, Sie haben nicht das Zeug zu einem Propheten. Dazu versprühen Sie viel zu viel Genugtuung bei Ihren Strafinterpretationen gegenüber Fremden.
Ernster nehme ich sowas dann, wenn jemandem etwas Schweres zustößt und dieser selbst es als Strafe versteht und entsprechend aufopfert. Aber bitte, bleiben Sie mit Ihrer Erklärerei weg.
Redaktion benachrichtigen Leider war die Verantwortliche gerade krank
#4   Jean   15:16:13 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Kurt
Was ich gesagt habe, trifft noch immer: Warum soll ein Verein, der es sich zur Aufgabe macht, ungeborene Kinder und deren schwangere Mütter zu unterstützen, gleich ein Rundumpaket anbieten müssen, um als gerechtfertigt zu gelten? Ist mir nicht einsichtig. Eine Gesellschaft ist auf eine Vielzahl verschiedener Hilfsprojekte und Betreiber angewiesen. Die Aktivitäten können ineinandergreifen – und tun es ja auch! – , ohne daß alles „aus einer Hand“ angeboten wird.
Nun kenne ich nicht genau die Situation in anderen Ländern, aber in Deutschland werden Alleinerziehende staatlich massiv unterstützt. Private und kirchliche Aktivitäten ergänzen das Angebot nicht unbeträchtlich.
Redaktion benachrichtigen Leider war die Verantwortliche gerade krank
#2   Jean   14:50:43 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Kurt
Sie tun ja so, als wäre die Hilfe des genannten Vereins nur als Rundumsorgepaket etwas wert. Oder glauben Sie, daß z.B. ein Professor, der einem gefährdeten Studenten durch die Abschlußprüfung hilft, auch gefälligst für dessen künfigen Arbeitsplatz zu sorgen hat…
Wollen Sie denn den Rest der Gesellschaft aus der Verantwortung nehmen?
Redaktion benachrichtigen Ein Ketzer ohne es zu wissen?
#54   Jean   17:04:50 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ tja…
Was der gute Williamson da so alles vom Stapel lässt…
1. Die FSSPX sollte sich, wie schon mehrfach hier erwähnt, umgehend dazu äußern.
2. Williamson sollte weniger fadenscheinig darlegen, warum er meint, der Heilige Vater sei zwar häretisch, aber nicht willentlich bzw. wissentlich. Also einfach so passiert? Ein ahnungsloses Opfer dieser ganzen „falschen Philosophie“? Wer, bitte, glaubt denn dieser Williamson zu sein? Ein zweiter Aquinate? Oder des Papstes Beichtvater und Inquisitor in einer Person?
3. Wollen wir mal nicht hoffen, daß Williamson auf die Idee kommt, eine der unendlich vielen gegenpäpstlichen Sedisvakanzen zu beenden. Willi I.? Wäre doch schrecklich.
Also, mal ohne Spaß: die Priesterbruderschaft hat hier dringenden Klärungs- und Aufklärungsbedarf. Bitte nicht versäumen!
Redaktion benachrichtigen Macht Homosexualität schizophren?
#201   Jean   17:50:30 | Dienstag, 5. Juni 2007
Fee med. dent.
Sag doch mal, was bist du denn nur so ungezogen zu Theophil? Und gleichzeitig so auf ihn fixiert?
Fehlt dir was oder jemand? Oder sind es einfach die Monatsbeschwerden?
Mal im Ernst: hast du es nötig, deine Argumente so vorzubringen?
Redaktion benachrichtigen Vier Heilige + …
#39   Jean   17:11:11 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Benedikt mit „k“
Sorry, Benedikt, dass ich mich mit dem „k“ vertippt habe. Ich meinte natürlich den mit „c“. Aber bei dessen Postings ist eine Verwechslung ohnehin ausgeschlossen.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#56   Jean   17:07:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Benedict
Ihre Einlassung sagt nichts aus. Und ist noch nicht mal ersatzweise fies.
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#37   Jean   17:04:58 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Benedict
Zum Nachfragen muss man aber erst einmal Fragen, was wiederum eine Frage voraussetzt, die ihrerseits das Produkt von Nachdenken ist, was seinerseits Denken voraussetzt usw…
Sie sind mir zu langweilig. Sorry. Dann schon lieber Rudolfus.
Redaktion benachrichtigen Vier Heilige + …
#35   Jean   16:57:45 | Dienstag, 5. Juni 2007
Benedikt
Bevor Sie drauf los salbadern und mich hier so unqualifiziert angehen, lesen Sie erst mal, was ich geschrieben habe. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass „römisch-katholisch“ ein dogmatisch brauchbarer Begriff ist, dann machen Sie sich bitte die Mühe einer Gegendarstellung. Schon jetzt viel Glück dabei!
Redaktion benachrichtigen Vier Heilige + …
#33   Jean   16:35:21 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Typ
Machen Sie sich nicht weiter die Mühe, Rudolfus vom Unsinn seines „römisch-katholisch“ überzeugen zu wollen. Ich habe es im Diskussionsstrang „Alte Messe / Giftschrank“ auch versucht und bin kläglich gescheitert. Aber vielleicht finden Sie ja doch das Kraut, das gegen diese spezielle Form von Ignoranz gewachsen ist. Wer weiß?
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#53   Jean   16:27:51 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Rudolfus
„Es ist anzuerkennen, daß Sie inzwischen erfaßt haben, daß die Kirche Christi mit der römisch-katholischen Kirche ident ist.
Tatsächlich ist „römisch-katholisch“ eine genau „eingeengte“ Konfession – wer sollte denn sonst noch damit gemeint sein?“
Gut, jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Gegen solche Ignoranz kommt man schlicht nicht an.
Entweder Sie sind zu begriffsstutzig oder zu stolz. Nichts für ungut, aber jeder weitere Versuch scheint mir im Augenblick zwecklos.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#46   Jean   15:19:22 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ ne, Rudolfus
Lieber Mann, erst nix kapieren, sich alles lang und breit erklären lassen und dann immer noch nix kapieren – aber dafür immer schon alles gewusst haben! Wo lernt man denn sowas??
Haben Sie immer noch nicht begriffen, was der Aussagegehalt meiner Postings ist, oder stellen Sie sich bewusst bockig?
Dann nochmal ganz langsam: Mit ihrer nur scheinbar orthodoxen Wortwahl „römisch-katholisch“ gerät Ihnen das „katholisch“ – ich hoffe ungewollt! – zu einem relativierten, weil standesamtlich-konfessionell verkürzten Begriff. Das kann nie und nimmer in Ihrem Sinne sein. In meinem ist es jedenfalls nicht! Eben weil ich katholisch bin und als solcher natürlich römisch.
Vergleichbares gilt für Ihren unsäglichen Begriff „Amtskirche“. Aber dazu wiederhole ich mich wirklich nicht auch noch. Bei Interesse siehe unten – oder besser: einfach mal selber nachdenken.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#35   Jean   13:23:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
Rudolfus
Och nee, langsam wird’s langweilig. Jetzt finde ich doch gerade Ihre klägliche Antwort auf mein Posting vor. Wieder nix verstanden! Ich nehme ja zur Kenntnis, dass nicht ich, sondern das Lehramt definiert, was die Kirche ist. Mehr noch, ich glaube das sogar!
Genau deshalb haben Sie recht, dass „katholisch“ immer „römisch“ ist im Sinne von „päpstlich“. Und natürlich ist das Gegenstück zu „griechisch“ der Begriff „lateinisch“ und nicht etwa „römisch“, wenn Sie nicht zufällig „stadtrömisch“ (und so unter der Hand doch wieder „lateinisch“) meinen.
Wenn Sie also ständig von „römisch-katholisch“ faseln, warum dann nicht auch immer von „Bischof-Bischof“, „Kirche-Kirche“, „Papst-Papst“ – ich meine: bei Ihrer Vorliebe für Pleonasmen!
Jetzt kapiert?
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#15   Jean   11:48:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
Wissen Sie was, Rudolfus?
Gestern schon der ständige Ausrutscher mit „römisch-katholisch“, dann Ihr offensichtliches Missverstehen meines Postings. Und jetzt wieder der Begriff „Amtskirche“. Können Sie mir sagen, was und in welchem Unterschied wozu der Begriff „Amtskirche“ bedeutet? Gibt es auch eine „Volkskirche“, quasi ohne Amt? Oder bildet das kirchliche Amt eine eigene Kirche? Gibt es also zwei oder noch mehrere Kirchen?
Mein Tipp: bringen Sie doch einmal Ihre ekklesiologische Begrifflichkeit in Ordnung. Vorab schon vielen Dank.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#10   Jean   11:37:27 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Sentinel
Ich kann keinen Anhaltspunkt für Ihre These im Text finden. Hier will doch keiner irgendwen beschwichtigen. Steiner wird zwar ausführlich zitiert, aber doch keineswegs mit echter oder vorgetäuschter Sympathie. Ob nun speziell Steiners Rahner-Rezeption richtig wiedergegeben wird oder nicht, lässt sich wegen fehlender Zitate an dieser Stelle nicht sagen. Jedenfalls hat Steiner nichts direkt oder indirekt mit den Pius-Leuten zu tun.
Mir bleibt daher Ihre Aussage nach wie vor unklar.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
#4   Jean   11:15:47 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Sentinel
Ich habe Ihren Beitrag jetzt zweimal gelesen und werde daraus nicht schlau. Entweder kapiere ich ihn einfach nicht – oder, was wohl eher der Fall ist, Sie haben in dem Bericht irgendetwas auf die falsche Reihe gebracht.
Redaktion benachrichtigen Sicher kein Märtyrer der Kirche
#64   Jean   19:59:44 | Montag, 4. Juni 2007
@ rudolfus
Jetzt hören Sie doch endlich mal auf mit Ihrem bismarckschen „römisch-katholisch“. Oder kennen Sie etwa noch eine andere katholische Kirche als die eine? Oder gibt es noch ein anderes „römisch“ als das katholische?
Zu dem ganzen anderen Zeug von Ihnen zum laufenden Thema äußere ich mich gar nicht erst.
Redaktion benachrichtigen Über den Restaurant-Tisch gezogen
#35   Jean   10:24:30 | Montag, 23. April 2007
@ Sirilos Aufstand
Jetzt muss man sich doch mal als Altbaier einschalten.
Dass manche Franken nicht gerne zu Ba“y“ern gehören, insbesondere die Mittelfranken, ist weniger einer ominösen Protzerei von Altbaiern anzulasten als eher dem giftelnden Undank benefizbayrischer Provenienz… ^-^
Aber um den Franken nicht allzu große Identitätskrisen zuzumuten, hat man den Unterschied zwischen dem Stamm der Baiern und dem Staat Bayern unter Rekurs auf völkerverbindende Gräzität, i.e. „y“, markiert.
Im übrigen gilt im aktuellen politischen Bayern: Die Franken sind – leider – im Kommen. Ob sie auch ankommen, wird sich zeigen müssen. Bei Beckstein weiß man es noch nicht, bei Herrmann wird man sehen, bei Söder und Pauli – wer war das noch? – gings mächtig schief.
In diesem Sinne – Es lebe Bayern!
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe in der Landessprache und am Volksaltar
#11   Jean   15:24:36 | Donnerstag, 15. März 2007
Staunen
Man muss sich nur wundern über den Vorschlag aus Frankreich. Und nicht minder darüber, daß noch kein Gewitter von Seiten der hier postenden Freunde der Piusbruderschaft losgebrochen ist.
Der Pater scheint die Zelebrationsrichtung für ein primär geographisches Problem zu halten. Und wer bitte soll legitime volkssprachige Meßtexte verantworten? Das könnte letztlich nur Rom. Aber würde man sich denn auch an Rom wenden? Und wäre eine volkssprachige Alte Messe überhaupt zu wünschen?
Redaktion benachrichtigen Viele Gemeinplätze – wenig Konkretes
#16   Jean   14:14:05 | Dienstag, 13. März 2007
@ stat
Wenn Sie sich wieder etwas abgeregt haben, dann nehmen Sie doch mal ein x-beliebiges Dogmatiklehrbuch oder das LThK zur Hand und machen sich über den (aber sowas von gängigen) Unterschied zwischen Erlaubtheit und Gültigkeit schlau.
Ich sehe es hier jedenfalls nicht als meine Aufgabe an, noch weitere theologische Elementarnachhilfe zu geben.
Redaktion benachrichtigen Viele Gemeinplätze – wenig Konkretes
#5   Jean   13:43:11 | Dienstag, 13. März 2007
@ stat
Nun ja, der Wortlaut, auf den Sie hier hinsichtlich Nr 39 anspielen, ist im Deutschen schlecht oder vielmehr falsch übersetzt. Der lateinische Text spricht nicht von Gültigkeit, sondern von Rechtmäßigkeit (celebratio legitima). Alles andere wäre auch sehr verwunderlich gewesen.
Redaktion benachrichtigen Der Vater meldet sich zu Wort
#8   Jean   16:48:20 | Dienstag, 6. Februar 2007
@ Alexandra Zayadeh
Vielen Dank für die Blumen! Sie wissen mein Verständnis angenehm zu würdigen… :(3
Allerdings, was die KathL angeht, glaube ich nicht, daß es recht intelligent ist, mit der gußeisernen Bratpfanne durch die Gegend zu stolpern.
Redaktion benachrichtigen Der Vater meldet sich zu Wort
#3   Jean   16:05:45 | Dienstag, 6. Februar 2007
Aber, KathL, bitte…
Ich sag’s ja gerne nochmal: Keiner verübelt es Ihnen, wenn Sie sich etwas zurückziehen, bis es wieder besser ist. Dauert ja nur ein paar Tage.
Redaktion benachrichtigen Die Integristen integrieren sich
#22   Jean   15:50:09 | Dienstag, 6. Februar 2007
@ Johann Orth
… wohl wahr!
Redaktion benachrichtigen Die Integristen integrieren sich
#19   Jean   15:43:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
@ hudal zwecks kathL
Nicht schön, mit ansehen zu müssen, welch peinliche Mixtur eine halbschlaue Gosche und weibliche Monatsbeschwerden ergeben. KathL, gönnen Sie sich halt ein wenig Ruhe und ruhen Sie aus. Wir haben alle Verständnis dafür.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#56   Jean   23:15:54 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Benedikt @ Aurelius
@ Benedikt: So gewinnbringend ich Ihre Beiträge oft finde – aber in Ihrem letzten haben Sie sich leider in eine rein rechtspositivistische Argumentation verrannt. Als käme es nicht auch darauf an, was zwischen den beiden Buchdeckeln steht, wenn nur „Missale Romanum“ draufsteht! Solches Vorgehen ist in der Kanonistik zwar nicht selten, daran krankt aber diese Disziplin auch oft genug… Die Bedeutung von Quo primum läßt sich gewiß nicht auf die rein formale Aussage reduzieren, der Papst habe sich darin nur die Kompetenz zur Ordnung der Meßliturgie reserviert.
@ Aurelius: Danke für Ihren tätigen Beweis, daß man hier auch bei divergierenden Auffassungen fair und unaufgeregt diskutieren kann.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#29   Jean   14:59:20 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Aurelius
Eine Bulle für sich kann grundsätzlich aufgehoben werden, da sie ein Rechtsakt und kein Dogma ist. Die Frage ist hier aber: läßt sich die Apost. Konst. Pauls VI. zweifelsfrei und eindeutig auf die Bulle bzw das Missale von 1570 beziehen? Oder wird mit der Apost. Konst. einfach ein weiterer, in diesem Fall neuer, Ritus anerkannt, während die genannte Aufhebung in der Sache ins Leere läuft (Stichwort „anderer Ritus“)?
Denn, so die theolog. Preisfrage mit kanonist. Folgen: Wann hört eine Reform auf, eine Reform zu sein, und wann beginnt die simple Andersheit?
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#26   Jean   14:32:14 | Freitag, 2. Februar 2007
@ KathL
Es gilt nach wie vor: Sie gehen an die Frage einfach (auch kirchenrechtlich) zu unreflektiert heran, von Ihrer geschäftigen Überheblichkeit sehe ich einmal ab.
Ob und inwieweit der neue Ritus unmittelbarer Nachfolger des im Lauf der Jahrhunderte immer wieder bearbeiteten Ritus ist und sein kann, ergibt sich nicht nur aus der Apost. Konst. Papst Pauls VI. vom 3.4.1969, sondern genauso aus der Bulle Quo primum, die bzgl. des Missale von 1570 sagt, daß sein (integrer) Gebrauch künftig von niemandem untersagt werden darf.
Davon unabhängig ist das unbestrittene Recht des Papstes, einen weiteren rechtgläubigen Ritus, neu oder alt, für den allgemeinen Gebrauch anzuerkennen, ob dies nun wünschenwert ist oder nicht.
Wenn Paul VI. also die „Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger“ verkündet, dann bleibt zunächst immer noch die Frage offen, ob damit der Ritus von 1570 gemeint sein kann – ob also die „Aufhebung“ mangels Bezugsgröße ins Leere läuft.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#5   Jean   11:13:58 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Katharina L.
Sie haben ja immer wieder intelligente Beiträge, deren Resultate ich unbeschadet dessen sehr oft nicht teile. Das zur Formel erstarrte, anarroganzte „lesen hilft“ in Variationen habe ich allerdings schon lange über.
Jetzt zur Sache. Sie gehen zu unreflektiert und m.E. fälschlich davon aus, dass sich das Meßbuch von 1970 als überarbeitete Auflage des Meßbuches von 1965 versteht. Vor dem Hintergrund stellt sich die Frage nach Gültigkeit und Bedeutung der Bulle Quo primum von 1570 nochmals neu.
Redaktion benachrichtigen Neue Töne aus Genua
#26   Jean   09:01:43 | Donnerstag, 30. November 2006
@ möchtegern
Reden Sie doch bitte keinen Stuss: wenn sie den Neuen Ordo nicht kennen, heißt das noch lange nicht, dass deswegen dort nicht von „Opfer“ gesprochen wird. Und wenn Sie sich mal das neue 4. Hochgebet ansehen, ist dort von fast nichts anderem die Rede.
Also wenn Sie über den neuen Ordo reden, dann unterscheiden Sie zuerst die Vorgabe des Messbuches von dem, was vielerorts ungedeckt daraus gemacht wird. So schwer kann das doch nicht sein. Dann erst wird eine Diskussion substantiell.
Redaktion benachrichtigen Neue Töne aus Genua
#9   Jean   18:02:31 | Mittwoch, 29. November 2006
@ Maledica
War mir klar, dass gleich jemand dieses Herrenwort zitieren würde.
Aber haltet doch mal das Wort Jesu neben das von „laikos“, dann fällt euch gewiss schnell etwas auf. Die Version von „laikos“ hat etwas ungesund maßloses und ist, gewollt oder nicht, zynisch.
Keines von beidem lässt sich vom Wort aus der Hl. Schrift behaupten.
Redaktion benachrichtigen Neue Töne aus Genua
#7   Jean   17:37:56 | Mittwoch, 29. November 2006
laikos – wahrlich stümperlich
Verraten Sie mir doch bitte eines: Haben Sie beim Tippen Ihres wundersamen Beitrags eben nicht vielleicht einen Krampf in den Fingern erlitten?
Redaktion benachrichtigen Sie liegen todrichtig – der Limbus ist weg
#16   Jean   14:16:30 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ pseudotradi-stimme
Ihre Ungeheuerlichkeit gegen den Papst ist unglaublich. Man kann dem Vorposter Benedikt nur recht geben: Solche „Gebete“ sind niemals an Gott gerichtet. Schlagen Sie die Hand aus, die Ihnen da der Böse hinhält. Bereuen Sie bitte und beten Sie für Heil und Wohlergehen des Hl. Vaters.
Redaktion benachrichtigen Sie liegen todrichtig – der Limbus ist weg
#12   Jean   12:24:32 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ stimme aus dem tradiland
Denn die Irrlehre, dass Ungetaufte (einschließlichlich der Begierde- und Bluttaufe) in den Himmel kommen könnten, ist schwere Häresie
Haben Sie sich da falsch ausgedrückt oder wollten Sie ernsthaft sagen, dass Begierde- und Bluttaufe nicht heilsvermittelnd seien??
Im übrigen wurde hier neulich von jemandem die interessante Frage aufgeworfen, ob der limbus puerorum (entsprechend dem limbus patrum) nicht auch dynamisch denkbar sei; d.h., dass das endgültige Wort über die Ungetauften ohne persönliche Schuld am Jüngsten Tag gesprochen wird – zumal die verbindliche Kirchenlehre lediglich zwei endgültige Zustände danach nennt: Himmel und Hölle.
Welches grundlegende Problem käme denn beim limbus puerorum hinzu, so dass dieser nicht mit dem limbus patrum parallelgedacht werden dürfte? (Jetzt aber bitte nicht das – absolut unverzichtbare – Geschichtlichkeitsprinzip gedankenlos anwenden).
Redaktion benachrichtigen Sie liegen todrichtig – der Limbus ist weg
#9   Jean   10:53:59 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ priest
Ist es Ignoranz oder einfach mangelnde Persönlichkeitsbildung, was Sie da vom Stapel lassen? Die Heilssehnsucht für sich und andere halten Sie also für irrelevant bei der Suche nach theologischer Klarheit? Glauben Sie denn, es gäbe eine zweitausendjährige, sehr komplexe christliche Theologie, wenn nicht die lebendige Sorge um das Seelenheil, die Frage nach berechtigter und unberechtigter Hoffnung auf Seligkeit immer zentral mitlaufen würde? Natürlich lässt sich aus bloßen Wünsche keine Wahrheit gewinnen. Aber was sollte Theologen und andere Gläubige sonst zur Frage nach limbus patrum/puerorum etc. veranlassen, wenn nicht der Stachel der Heilssorge? Sicher nicht die Lust an theologischen Denkspielchen, sondern die existentielle Frage, wie Gottes Gerechtigkeit und Liebe zusammengehen!
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe in allen wichtigen Kirchen?
#34   Jean   15:03:27 | Dienstag, 10. Oktober 2006
arme Vernunft
Stimme der Vernunft. So ist das mit den Vulgos; kaum äußert sich einer mal auffällig, schon hat er seinen Spitznamen weg, auch wenn der sonst wenig mit der benannten Person zu tun hat.
Auf andere Modi der Vulgofindung braucht in diesem Zusammenhang ja wohl nicht eingegangen zu werden.
Redaktion benachrichtigen Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#111   Jean   15:55:41 | Donnerstag, 28. September 2006
@ Evelin
„Abgesehen davon, wird eine Frau irgendwelche Peinlichkeiten wie Totenkopfbespucken wirklich nicht mitmachen.“
Pardon, wenn ich widerspreche. Aber Frauen machen noch ganz andere Peinlichkeiten mit. Ein Blick auf die sommerlichen Straßen einer x-beliebigen deutschen Stadt kann das belegen…
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#17   Jean   17:14:00 | Mittwoch, 27. September 2006
Einfach rührend…
… wie sich ddl immer wieder – quasi fingerschnippend – in die Diskussion drängt, um sich mit seinem artikulierten Unverstand wichtigzumachen. Ts,ts,ts…
Redaktion benachrichtigen Des Kaisers wirklicher Bart
#9   Jean   09:14:02 | Mittwoch, 27. September 2006
@ketzerjäger
Sie müssen ja nicht dieselbe Einschätzung wie Chrysostomus haben. Aber das Niveau Ihrer Antwort sollte doch nicht so eklatant weit hinter dem von Chrysostomus zurückbleiben. Irgendwie peinlich.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#37   Jean   09:37:32 | Sonntag, 3. September 2006
@ Obelix
Danke, angenommen. Ihnen einen guten Sonntag!
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#14   Jean   20:10:32 | Freitag, 1. September 2006
obelix
sollen’s gar Schwäne sein?? Bitte dringend um Aufklärung!
Aber dass Sie argumenttragende Aussagen von gegenteiligen nicht unterscheiden können, das erkenne ich allemal noch. Deshalb wohl in weiser Bescheidenheit der Hau-drauf-Nick „Obelix“. So viel Selbstkenntnis macht wieder sympathisch.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#12   Jean   19:51:48 | Freitag, 1. September 2006
nun ja
Heute ist man davon weitgehend abgekommen, weil man gemerkt hat, dass man seinen Gott auf diese Weise der unaufhaltbaren Verkleinerung und Zurückdrängung preisgegeben hatte. Man verlagert ihn desahlb weitgehend auf naturwissenschaftlich unzgängliches Terrain.
Soweit also ddl. Nun ist es ja nicht so, als hätte sich die christliche Religionsphilosophie vornehmlich auf empirische Wissenschaften gestützt. Den Methodenfehler begingen vor allem und begehen teils immer noch die Empiriker. Ändert aber nichts daran, dass die Diskussion um die Erstursache bei den Religionsphilosophen gerade nicht linear-empirisch geführt wird – z.B. Anselm, auch über Thomas sollte man sich nicht täuschen.
Redaktion benachrichtigen Unzumutbar?
#9   Jean   17:22:37 | Freitag, 1. September 2006
Redaktion beweist Humor
Witziger Artikel, mit Humor und Augenzwinkern. Wer hätte das hier vermutet? Jedenfalls schön.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#2   Jean   16:59:40 | Freitag, 1. September 2006
tja, wo ist das Problem
Ich habe auch die Lupe angesetzt – und nichts gefunden.
Die Schöpfung des Menschen erklärt Spaemann keineswegs evolutionistisch – wie das Bild mit den Wildgänsen suggerieren möchte – , weil er Leben, Geist und auch Beseeltheit gerade nicht evolutionistisch versteht. Ontologisch gibt es somit keinen Vorläufer des Menschen nach dem dynamischen Muster „immer ein bisschen mehr Mensch“.
Nichts anderes sagt Spaemann, nichts anderes sagt die katholische Anthropologie.
Die ewige Wahrheit ist einfach; aber niemand hat behauptet, die Wirklichkeit, die auf sie verweist, sei simpel.
Redaktion benachrichtigen Kein Verständnis + …
#4   Jean   09:35:09 | Freitag, 1. September 2006
guldin weiß es nicht besser
Natürlich ist die Fürstin keine eingeheiratete Adelige, wie Guldin zu wissen meint, sondern geborene.
Davon abgesehen hat sie in der Sache richtig gesprochen. Und amüsant, weil unverhohlen ist es obendrein. Ein Bonmot eben.
Redaktion benachrichtigen Interessante Antworten
#15   Jean   21:26:10 | Dienstag, 8. August 2006
Babylon
Deine gröhlend zur Schau getragene Dummheit stört mich weniger als die Beschränktheit eines Bobby Henderson. Aber die philosophischen Trauerspiele empirischer Wissenschaftler sind sattsam bekannt. Sein „fliegendes Spaghettimonster“ scheitert rein sprachlich dadurch, dass es ein synthetischer Begriff ist. Wenn Henderson gegen alle Erwartung mit dem Wortungetüm meint: „id quo maius cogitari nequit“, dann soll er es meinetwegen nennen wie er will. Aber dann redet er von Gott, und sein Witz ist nicht mehr witzig.
Was sagt man einem solchen Henderson? Die Methodik richtet sich nach dem Untersuchungsgegenständen und nicht umgekehrt. An der Grenze der Empirie endet einfach die Empirik, aber nicht die Wissenschaft.
Redaktion benachrichtigen Wie nasses Toilettenpapier
#29   Jean   09:22:47 | Dienstag, 1. August 2006
@fritze
Mit Vergnügen habe ich festgestellt, dass Du es tatsächlich für nötig befunden hast, auf meine kleine Stänkerei zu antworten!
Und prompt war schon wieder ein sachlicher Schnitzer drin. Wie kommst Du nur darauf, dass Katakomben als Gottesdiensträume gedient hätten?
Redaktion benachrichtigen Wie nasses Toilettenpapier
#8   Jean   17:05:02 | Montag, 31. Juli 2006
fritze, bleib realistisch
„Als er im Fernsehen predigte, fegte er die Straßen in den USA leer.“
Dann hätten sie sich wenigstens nicht in der Kirche rumgetrieben
Kirchen sind selten Tunnelkonstruktionen. Warum also sollten sich die Leute nicht in der Kirche „rumgetrieben“ haben, wenn der Bischof die Straßen leerfegte??
Wenn Du einfach mal was loswerden musst, tu’s anderswo.
Redaktion benachrichtigen Stumme Schreie und leeres Geschnatter
#3   Jean   19:20:42 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ ddl
Dummgefeixe, wie man es mittlerweile sattsam kennt. Gehen Sie doch ein Eis essen.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#92   Jean   19:08:01 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Catherine
Dito.
Was den vermuteten Geheim-Code betrifft, ist der feministische Hintergrund dieser Ausdrucksweise zwar rätselhaft, aber alles andere als geheimnisvoll. Eher sogar matt und langweilig. Es gibt eben auch Rätsel, die nicht gelöst werden müssen.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#90   Jean   18:59:48 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@loah
Also nacha, an schena Omd no!
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#88   Jean   18:52:31 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Catherine
Mal ganz im Vertrauen: Wer hat schon eine Schwäche für „akademischeR Theologe/In, historisch-kritischeR ExegetInnen“???
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#86   Jean   18:48:08 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@loah
Na, des net grod. Oba kenna dua i’s do recht guat, und mög’n a.
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#84   Jean   18:33:42 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ catherine
„ miteinand’ „. Aha! Noch eine kleine Spur Süden…
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#82   Jean   18:25:36 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@loah
Immer diese Allüren! Erst mit Bayrischkenntnissen angeben und dann auch noch den München-Trumpf aus dem Ärmel ziehen. Ist das noch fair?!
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#79   Jean   18:16:44 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Jawohl
Jaja, die Aschera… aber ein bissl unausgeglichen ist sie halt und unsicher. Bissl sehr mit sich selbst beschäftigt eben. Aber das kann sich ja noch etwas legen.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#57   Jean   18:01:33 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Jawohl
„Kann denn aus Rom etwas Gutes kommen?“ – fragt sich Aschera wohl. Hoffentlich kommt sie zum gleichen Ergebnis wie hier – mutatis mutandis – ihr biblisches Vorbild.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#53   Jean   17:38:47 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@loah
„Wichtigheimer“ – Damit lässt sich leben, und wenn es aus deinem Mund kommt, allemal.
Aber Vorsicht: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Gilt besonders für echte „Wichtigheimer“!
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#49   Jean   17:17:10 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@schera
Mensch, Mädel! Was muss die Hitze bei Ihnen Langeweile und zickige Gereiztheit auslösen…
08/15-Exegese und dann auch noch blind wie ein Huhn, was die Beobachtungsgabe angeht!
Wären Sie Theologe von „Profession“ – wie Sie sich so schön ausdrücken – , hätten Sie ein bisschen mehr „Stallgeruch“ und wüßten ebensolchen wahrzunehmen.
Redaktion benachrichtigen Ein Ausweg aus dem Ehebruch?
#23   Jean   14:35:08 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@schera
Sie sind mir vielleicht ein Freizeittheologe! Das bisschen Griechisch mit „basileia“ soll wohl exegetische Kenntnis insinuieren. Dann sollten Sie aber auch die terminologischen Fragen und Lösungsansätze zum zitierten Nadelöhr-„Kamel“ kennen.
Woher im übrigen nehmen Sie ihre bemerkenswert schwachen Behauptungen zum sog. „Einsetzungsbericht“?
Redaktion benachrichtigen Auf den Knien
#23   Jean   15:08:02 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ ddl
Hören Sie doch einfach auf, wie der Blinde von der Farbe zu reden. Wir haben doch jetzt alle von Ihrer Präsenz Notiz genommen. Damit sollte es gut sein.
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#66   Jean   13:05:42 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Lima
Ich muss sagen, als katholische Christin bin ich von den hier vertretenen Meinungen schockiert…
Und wie, wenn Sie es einfach mal als katholischer Christ versuchen? Vielleicht denken „Katholiken (weiblich, männlich)“ normaler als „Katholikinnen (weiblich, männlich – hä??)“…
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#33   Jean   15:52:05 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Gulaschkanone
Die Auferstehung ist nicht die Wirkung der Kreuzigung! Die Kreuzigung ist nicht die Ursache der Auferstehung!
Ich hoffe, Sie verstehen selber, was Sie sagen wollen. Kreuzigungen gab es sicherlich viele; eine Kreuzigung, die das gewollte sühnende/erlösende Opfer des inkarnierten Logos war, gab es allerdings genau einmal. In diesem Fall ist der Kreuzestod konkret ursächlich. Von Bedingung zu reden ist dagegen irreführend, weil das den Schluß nahe legt, Gott hätte die Erlösung ausschließlich in der geschehenen Weise bewirken können.
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#25   Jean   14:05:04 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ aschera @ Gulaschkanone
Was Sie sagen, ist Häresie!
Quatsch.
Dieses Opfer ist ein für alle mal erbracht und unwiederholbar.
Korrekt, darum reden wir ja von Vergegenwärtigung des einen Opfers in der mit dem Opfer identischen Messe. Die objektive Erlösungstat Christi am Kreuz ist bereits vollkommen.
Ich würde die Messe aber in erster Linie als Danksagung der Menschen verstehen wollen (nichts anderes meint ja auch das Wort „Eucharistie“).
Ja dann, wenn Sie das wollen… die Kirche will (und lehrt) das jedenfalls nicht.
@ Gulaschkanone
Preisfrage: Unterschied zwischen Zeugung und Schwangerschaft? Zwischen Ursache und Wirkung? Selber nachdenken macht schlau! Gilt auch für Sie.
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#11   Jean   11:26:53 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Lima
Die Messe ist nicht das Opfer Christi – das Opfer Christi ist der Tod am Kreuz! Das Opfer Christi ist die Mitnahme der Sünden im Tod am Kreuz. Das Opfer Christi wird vollkommen durch seine Auferstehung! Die Messe ist die Feier der Kirche im Gedenken daran!
Nein.
Die Messe ist das Opfer Christi, real und identisch in die Gegenwart gestellt, mit dem einzigen Unterschied der unblutigen Darbringung.
Das Sühnopfer selbst ist bereits vollkommen am Kreuz. Folge der Erlösungstat, damit die Wirklichkeit der Erlösung ist die Auferstehung. Bitte die beiden Dinge (Ursache / Folge) logisch auseinanderhalten.
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#73   Jean   20:04:09 | Montag, 17. Juli 2006
@ daughter
Also denn, bevor ich Sie mit fiesen Begriffsspaltereien noch weiter ärgere…
Ich kann mir nach Ihrem letzten posting der Feststellung sogar anschließen, dass Sie (ansonsten) keinen unsympathischen Eindruck machen.
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#66   Jean   19:53:45 | Montag, 17. Juli 2006
daughter
Irrtum, ich wollte nur wissen, ob Sie tatsächlich sagen können, dass Sie sich wissenschaftlich mit der Lehre der Ästhetik befassen. Mehr nicht. Und ich vermute nach wie vor, das ist nicht der Fall.
Also bleibt wohl für Ihre Selbstsicht das – nicht minder wohllautende – Wort „Ästhet(in)“.
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#63   Jean   19:48:38 | Montag, 17. Juli 2006
Och näää, daughter!
Jetzt lass doch mal wieder locker! Das wird jetzt alles ein wenig zu krampfig…
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#58   Jean   19:46:40 | Montag, 17. Juli 2006
@ Maurice
In jenen Kreisen… soll heißen „green ‘corp’orate“?
Der Ärmste…
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#53   Jean   19:40:08 | Montag, 17. Juli 2006
@ daughter
Manchmal mildert man einen offensichtlichen Ausrutscher durch Schweigen oder sportliches Eingeständnis. Beides wohl nicht Ihre Sache…
@Maurice Corvisier: Hörte ich da was im semantischen Umfeld von „einpauken“…?
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#47   Jean   19:34:10 | Montag, 17. Juli 2006
@ daughter
Was Ihre „Sinne“ alles „inspiriert“, möchte ich so genau gar nicht wissen.
Im übrigen vermute ich, dass Sie einfach nur „Ästhetin“ sind, und nicht „Ästhetikerin“. Immer diese Aufschneiderei…
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#41   Jean   19:23:39 | Montag, 17. Juli 2006
@ daughter
Um auf einen solchen Gedanken zu kommen, braucht man erst mal selber die unterstellte Phantasie, stimmt’s?
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#38   Jean   19:20:31 | Montag, 17. Juli 2006
@ daughter
… na wenn sich ein Haufen von 20-30Jähriger Hühnern über einen 16Jährigen kumulativ begeistern und das ganze mit „Ooch, ist der süüüß!“, „Der is’ sooo süüüß!“ bzw. einem sottovoce „Süß, ne?“ garnieren – was sollte das denn noch so alles bedeuten?
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#36   Jean   19:10:10 | Montag, 17. Juli 2006
@ Sulpicius bzw. Daughter
Dass „Daughter“ schlampenhaft daherredet, ist peinlich, aber nicht so sehr das Problem. Mehr dagegen, dass sie und ihre Co-Tussies ihe erotischen Bedürfnisse völlig ungeniert auf einen 16-Jährigen projizieren. Loliterich-Komplex von Petra Pan, oder so ähnlich…
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#49   Jean   20:50:07 | Samstag, 15. Juli 2006
@ Artois
Wenn Sie das sagen, dann schließe ich mich natürlich dieser Position gerne an.
Na wunderbar! Allerdings war es gar nicht meine Absicht, das Autoritätsargument für mich zu beanspruchen… –
sondern auf meine paar Beiträge im Diskussionsstrang zu „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“ aufmerksam zu machen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#33   Jean   11:39:23 | Samstag, 15. Juli 2006
@ Artois
Bezüglich der NOM-Messe ist zu sagen, daß sie „gültig“ sein mag, jedoch keinesfalls verpflichtend ist. Im Gegenteil, es ist zu fragen, ob der Besuch der NOM-Messe nicht vielleicht das Sonntagsgebot verletzt …
Wenn gültig – und das ist der Fall – , dann ist der Besuch der Sonntagsmesse, ob nach würdig zelebriertem Alten oder Neuen Ordo, verpflichtend. Wer da lieber nicht zur Messe geht statt zum sog. „NOM“, hat seine Sonntagspflicht vorsätzlich verletzt.
Weil ich es an anderer Stelle schon mehrfach ausgeführt habe, beschränke ich mich hier nur auf folgende Aussage: Die Übersetzung des „pro multis“ mit „für alle“ verungültigt nicht die Wandlung. Also auch von hier aus keine „Dispens“.
Auf das unterirdisch schlimme Geschwafel von Herrn/Frau Stadler gehe ich besser nicht ein.
Redaktion benachrichtigen Abgekanzelt: 10 Monate Gefängnis für eine Sonntagspredigt
#12   Jean   09:21:54 | Montag, 10. Juli 2006
Babylonische Verdauungsprobleme
Zehnmonatige Inhaftierung aufgrund Rechtsbeugung – für „Babylon“ kein Problem! Wozu hatten wir schließlich Diktatur…
Redaktion benachrichtigen Darsteller oder Darbringer?
#5   Jean   12:29:25 | Dienstag, 20. Juni 2006
rückenprobleme
Er (sc. Russo) erklärte, daß die Zelebration am sogenannten Volksaltar mit Rücken zum Tabernakel den Gemeinschaftsaspekt der Messe fördere.
Journalistisch untragbare Manipulation.
Ich glaube kaum, dass Russo der Zelebration am „Volksaltar“ unter der speziellen Rücksicht, dem Sanctissimum den Rücken zuzukehren, besonders gemeinschaftsstiftende Qualität zuschreibt. Zumal es vielerorts gar keinen mittigen Tabernakel mehr gibt -unglücklicherweise.
Russo schreibt dem „versus ad populum“ die genannte „Qualität“ zu.
Bitte künftig nicht mehr solch unnötige Ehrenrührigkeits-Verstärker in die Berichterstattung einbauen! Danke.
Redaktion benachrichtigen Islamischer Religionsunterricht + …
#16   Jean   10:43:41 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ ddl
Na, hat man sich vom gestrigen Tief langsam wieder erholt? Wenn’s denn nur auch mit Genesung verbunden wäre!
Sie lassen aber auch keine kackbare Korinthe aus, wie?
In Sachen Korinthen brauchen Sie keinen Lehrmeister, mein Bester. Schließlich haben Sie mit Ihrem Kluggekacke einen beachtlichen Auftakt gegeben.
In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei „Muselman“ um ein türkisch-persisches Fremdwort handelt
Was Sie alles wissen! „Kirche“ ist auch ein griechisches Fremd- bzw. Lehnwort – was nicht hindert, dass es einen korrekten deutschen Plural gibt. Weder „Kirchee“ noch „Kirch(e)s“, sondern einfach „Kirchen“.
Irgendwie nachvollziehbar, oder?
Redaktion benachrichtigen Islamischer Religionsunterricht + …
#6   Jean   09:55:05 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ ddl
Der korrekte Plural müsste AIFAIK „Muselmane“ lauten.
Von wegen. Wenn schon so korrekt, dann bitte wirklich: „Muselmanen“.
Redaktion benachrichtigen Islamischer Religionsunterricht + …
#3   Jean   09:45:49 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ freinsberg
Und wie wär’s mit dem guten, alten „Mohammedaner“?
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#30   Jean   19:57:10 | Montag, 12. Juni 2006
@ Hódmezövásárhelykutasipuszta
Dass ich mit Ihren Meinungen ganz und gar nicht konform gehe, wissen Sie vielleicht. Und wenn nicht, dann tun Sie es jetzt.
Nichtsdestoweniger habe ich mich über Ihre kleine Kabaretteinlage eben ausgesprochen amüsiert.
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#27   Jean   15:47:53 | Montag, 12. Juni 2006
ddl x
Die andere Alternative wäre: Sie nehmen den jenseits technischer Um- und Durchsetzungsfragen erkennbaren Wunsch der Admins wahr und ziehen einfach die Konsequenzen daraus.
Wäre aber schlicht un-trollig und damit auch langweilig, wie?
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#24   Jean   14:52:25 | Montag, 12. Juni 2006
ddl 3
… Sie wollen mit dem Spielchen aber nicht wirklich bis „ddl 24983“ fortfahren, oder?
Redaktion benachrichtigen Ganz auf Liebe eingestellt + …
#21   Jean   14:22:01 | Montag, 12. Juni 2006
diesmal also…
… ddl’s sanfte Masche: Man schleimt sich ran und mischt sich in eine fremde Kontroverse mit vorhandenen Parteiungen (wie praktisch!).
Es bleibt peinlich.
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#12   Jean   11:22:23 | Montag, 12. Juni 2006
Ralf B.
Sie täten gut daran, wenn Sie den Gesamtkontext zur Kenntnis nähmen. Verwechseln Sie christliche Liebe bitte nicht mit Himbeersirup oder Samtpfötchen.
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#10   Jean   10:04:11 | Montag, 12. Juni 2006
ddl –’&/§$ etc.
Du meine Güte, jetzt dreht einer langsam aber am Rad! Nach wie vielen Namensvarianten heischt ihr ach so „göttliches“ Ego denn noch? Peinliches Kerlchen.
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#5   Jean   09:35:30 | Montag, 12. Juni 2006
freut mich,
… dass Sie ein Einsehen haben und sich – wenigstens unter einem ihrer mehreren Namen – aus dem Forum verbaschiedet haben. Mal sehen, wie lange Sie es aushalten.
Redaktion benachrichtigen Ganz auf Liebe eingestellt + …
#2   Jean   09:09:39 | Montag, 12. Juni 2006
ja ja
… und was ddl’s weisheiten mit weistheit zu tun haben, weiß er allein.
Chronische Logorrhoe.
Redaktion benachrichtigen Christentum ein Hindernis? + …
#21   Jean   13:02:17 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kryszek
Eine Partnerschaft ist nach meinem Verständnis mehr als Sex, egal ob es sich um eine zwischen zwei Männern, zwei Frauen oder Mann und Frau handelt. Ich finde es schon recht bezeichnend, wenn ihnen zur Eingetragenen Partnerschaft nur Sex, Sex, Sex einfällt.
Liegt doch wohl am Begriff und Inhalt von „Homo-Sexualität“…
Wir reden hier ja nicht von Freundschaft/Philia, oder?
Die Homos gehen ja nicht einfach für Freundschaft zwischen zwei Männern bzw. zwei Frauen auf die Barrikaden und in die Lobbies. Das Unterscheidende ist und bleibt hier die sexuelle Dimension des Ganzen.
Und zu ddl: Lassen Sie doch einfach Ihre primitiven Ausfälligkeiten. Ihr Anwurf gegen „Beobachterin“ – Selbstgefälligkeit eines Sandkastenkönigs mit Wappenspruch „Ätsch-bätsch“.
Redaktion benachrichtigen Die Bevölkerung schlägt zurück
#319   Jean   16:03:07 | Dienstag, 6. Juni 2006
und wieder
macht ddl lustige Purzelbäumchen:
aber exakt 100% aller Eltern von Homosexuellen haben heterosexuellen Verkehr gehabt. Würde ich auf Pseudologik á la Rudi stehen, könnte ich daraus sogar – mit deftigem Zahlenmaterial im Rücken – ableiten, dass Heterosexualität Homosexualität erzeugt
Aber klar doch. Davon ganz abgesehen, dass künstliche Befruchtung genausowenig „heterosexueller Verkehr“ ist wie Garant gegen HS (der Erzeuger wie der Gezeugten) – haben Sie nicht den Hauch eines Arguments gegen die „Pseudologik á la Rudi“ hervorgehustet. Lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass das Elternhaus längst nicht der einzige Sozialisations-/Prägungsfaktor ist.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Sprachlehrer + …
#16   Jean   10:41:20 | Dienstag, 6. Juni 2006
Genau lesen schadet nicht
ddl – auch Ihnen nicht. Die Antwort können Sie gern im in meinem letzten Posting bewundern (Lesetipp: zweite Hälfte).
Grundvoraussetzung für das soziale, moralische etc. Leben eines Menschen ist trivialerweise, dass er überhaupt lebt. Das Lebensrecht ist daher jedem anderen Recht und jeder Pflicht vorgelagert.
Vergleichbare Fragen – von wegen todsicherer Zukunftsschau und Handlungskonsequenzen – an Sie sparen wir uns lieber. Ich wäre mir nicht sicher, ob Sie in jedem Fall die Milde walten ließen wie bei Ihren „SChwuppen“.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Sprachlehrer + …
#14   Jean   09:39:19 | Dienstag, 6. Juni 2006
ddl alias dem alias irgendwas
Wäre ‘mal interessant zu wissen, wie gewisse Troglodyten sich verhalten würden, wenn man in die Zukunft schauen und genau prophezeihen könnte, dass ein bestimmter Embryo im späteren Leben eine 1a-Schwuppe werden würde.
Tja, da setzen Sie mal wieder irgendein unbewiesenes „Fakten“ voraus, erklären es für absolut und schäumen das leidlich witzig auf.
Man hat aber weder so etwas wie ein „Schwuppen“-Gen gefunden, noch würde eine genetische Disposition sich unabhängig von sozialen, psychologischen etc. Faktoren zwangsläufig verwirklichen.
Außerdem gewähren Sie einmal mehr einen Blick in Ihre Gedankensümpfe. Sie können sich natürlich nicht vorstellen, warum ein Kind nicht abgetrieben werden sollte, wo es doch den Vorstellungen dessen „Erzeuger“ nicht entspricht. Christliche Männer und Frauen, die gegen Abtreibung sind, denken da erheblich anders…
Luftnummer, mit Salto rückwärts. Unterhaltsam, bringt aber nicht vorwärts.
Redaktion benachrichtigen ‘Inside the Vatican’ jetzt auch auf Deutsch
#6   Jean   14:56:15 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Schüttel
Sie kennen das Magazin offenbar sehr gut, so, wie Sie schreiben.
Da wird mal wieder klar, was Ihr Vulgo sagen möchte: Ein paar Dauer-Sentimenti neu durchgeshaked. Fertig ist der Antwort-Cocktail.
Redaktion benachrichtigen Jetzt ist es offiziell
#34   Jean   13:04:05 | Samstag, 20. Mai 2006
Zwischenruf: „schüttel“
Mensch, sagen Sie doch endlich mal „ich“, wenn Sie von sich reden, und lassen Sie es, so verquast von sich in 3. Person zu schreiben. Das ist ja nicht auszuhalten.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#182   Jean   09:30:26 | Samstag, 20. Mai 2006
@ Freitag
Benehmen sie sich nicht wie ein Rotzlöffel…
Dito. Sagen Sie nicht „du“, wenn Sie „ich“ sagen wollen, kleiner Tipp zur Sprachverwendung.
Ansonsten war Freitag gestern. Nun haben Sie ja wieder Pause.
Redaktion benachrichtigen Russischer Proselytismus?
#6   Jean   23:00:58 | Freitag, 19. Mai 2006
@ Jörg Guttenberger
Nennen Sie es Mission oder nicht: aber es wäre durchaus angebracht, wenn sich die katholische Pastoral z.B. bei den Protestanten wieder gezielter um Konversionen und um Konvertiten kümmern würde. Es wäre höchste Zeit.
Mit lutherischen/calvinistischen Bekenntnissen hat die katholische Religion sakramental nur die Taufe gemeinsam, das Credo in entscheidenden Teilen nur dem Wortlaut nach.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#177   Jean   22:06:04 | Freitag, 19. Mai 2006
@ knecht dummspecht
Vergessen Sie nicht, dass der Mensch zweigeschlechtlich geschaffen ist. Die Beziehung, die sich spezifisch zwischen Mann und Frau ergibt, ist geschlechtlich, die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane verweisen komplementär aufeinander.
Mann- und Frausein ist aber bekanntlich mehr als Monatszyklus und Ejakulation, daher kann das Ganze auch Thema für moralisches Urteil werden.
Es gibt also eine naturale Grundlage für die darauf aufbauende Fragestellung, wie die Geschlechter miteinander umgehen sollen und wie nicht. Mit gesellschaftlicher, v.a. ethischer Herausschälung (die nicht ohne Generalaussagen auskommt) der Eigenart dieses Miteinanders klärt sich auch das Wesen von gleichgeschlechtlichem Miteinander, mit allem, was unter speziell sexuellem Aspekt dort stattfinden darf oder eben nicht.
Ein Thema wie Freundschaft hat übrigens mit dieser Sache zunächst nichts zu tun. Zwar sind zwei Freunde immer auch geschlechtliche Wesen, aber zur Erklärung von „Freundschaft“ ist Sexus unerheblich.
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#173   Jean   21:31:11 | Freitag, 19. Mai 2006
@ Beobachterin
Habe nochmals Ihren Beitrag gelesen und festgestellt, daß Sie unter soziologischem Aspekt (sehr bedenkenswert) geschrieben haben. Folglich ging meine Antwort an Ihrer Fragestellung vorbei, sorry.
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#170   Jean   21:15:52 | Freitag, 19. Mai 2006
@ deep
Einfach nochmal lesen, was ich geschrieben habe, und feststellen, daß Ihre Antwort gegenstandslos ist.
Es gibt derzeit über HS keine Erklärung, die gegenüber der Krankheits-These im argumentativen Vorsprung wäre.
Und unabhängig davon – Krankheit, Prägung, genetische Belastung etc. – wiederhole ich zum x-ten Mal: Keine der empirisch möglichen Erklärungsmodelle entbindet per se von der moralischen Fragestellung.
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#168   Jean   21:02:53 | Freitag, 19. Mai 2006
@ deep
Sie haben unrecht. So einfach kann Wahrheit sein.
Wenn die Mehrzahl der Forscher zum Schluss kommt, dass HS keine Krankheit ist und einige wenige zum gegenteiligen Resultat, dann sind natürlich alle jene, die nicht auf Krankheit tippen, indoktriniert
Um bei Ihrem Lieblingsbeispiel zu bleiben: Hätten Sie der Community der Sternkundigen um 1300 erzählt, daß die Erde um die Sonne kreist, hätten Sie – mit lustigem Mützchen auf dem Kopf – sehr zur Erheiterung beigetragen. Und natürlich hatten die damals recht. Oder wie war das noch gleich?
Die Wissenschafts-Community hat bis heute noch nicht herausgefunden, wodurch HS bedingt ist und wie sie folglich einzustufen ist. Man hat auf sachlich ganz unsicherer Basis die Krankheits-These ausgeschlossen.
Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, das zeigt schon das Verdikt allein schon gegen die Fragestellung.
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#165   Jean   20:33:43 | Freitag, 19. Mai 2006
@ deep
Ich sprach von „global“, Sie von der „Schweiz“. Na, kennen Sie den kleinen Unterschied?
Ganz zu schweigen davon, daß Sie im vorletzten Beitrag schon wieder die Ebenen durcheinander geworfen haben. Ihr astronomischer Vergleich taugt nicht bei moralischen Fragestellungen. Daß es das Phänomen HS gibt, ist ein nicht geleugnetes Faktum (unabhängig von Erklärungsmodellen zur Herkunft). Wie es moralisch zu bewerten ist, ist keine Frage der Empirie sondern der Bedeutungsbeimessung. Unterschied verstanden?
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#163   Jean   20:18:22 | Freitag, 19. Mai 2006
@ ein fan
Sind Sie sicher, daß Ihre Antwort mir gegolten hat? Habe ich was von Verschwörung gesagt?
Ich wünschte, Ihre Mutter hätte nochmal geantwortet.
Sie hat sich wenigstens auf meine Aussagen bezogen.
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#161   Jean   20:11:02 | Freitag, 19. Mai 2006
@ deep
Tja, Lobbyarbeit wird aber auf von der kath. Kirche fleissig betrieben (inkl. Beobachter bei der UNO). Die Kirche hat sogar rund 1900 Jahre Vorsprung auf die Schwulen. Ist schon komisch, dass das nix bringt!
Der Prozess ist global in vollem Gang und über den Ausgang wäre ich mir da noch nicht so sicher, eben weil Lobby-Arbeit, auch die der Homo-Ideologen, nicht alles ist.
Oder lass es mich „katholisch“ sagen: Da sind längst noch nicht alle Messen gesungen…
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#159   Jean   19:52:14 | Freitag, 19. Mai 2006
@ ein fan
Eine Krankheit kann es ja nicht sein, sonst hätte die WHO sie 1992 nicht von ihrer Liste genommen, also versuchen wir es mal mit Störung oder Abweichung.
Geht’s noch naiver?? Stellen Sie sich dumm oder haben Sie von Politik und Lobbyarbeit tatsächlich keine Ahnung?
– Naja, wenigstens in diesem Punkt unschuldig wie ein Blümchen.
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#155   Jean   19:36:40 | Freitag, 19. Mai 2006
@ Beobachterin
Mit naturalistisch verstandener „Normalität“ kommt man bei der ethischen Fragestellung nicht sehr weit. Auch naturrechtlich Nicht-Gesolltes kann in ganzen Gesellschaften völlig „normal“ oder sogar „normativ“ gelten. Das „allemeine Moralempfinden“ ist nicht nichts, aber es bleibt ein anfängliches Empfinden, auf das ethische Reflexion aufbaut.
Es gilt grundsätzlich: Nicht, ob etwas häufig oder selten vorkommt, bestimmt den moralischen Wert einer Handlung (aus dem Vorkommen folgt nicht ein Sollen, aus dem nicht-Sein von etwas folgt nicht sein nicht-Sollen).
Wenn man das berücksichtigt, dann erübrigen sich auch Diskussionen auf dem Niveau von „Auch im Tierreich gibt es Homosexualität“ oder „Die Alten Griechen haben’s auch getan“.
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#153   Jean   18:56:58 | Freitag, 19. Mai 2006
thema krankheit
Eine radikale Alternative „Krankheit oder Sünde“, wie sie hier u.a. von Benedikt dargestellt wird, gibt es so nicht.
Sprechen wir vielleicht statt von „Krankheit“ besser und umfassender von „Störung“.
Mit einer Krankheit oder Störung lässt sich – auch je nach Grad – verschieden umgehen.
Eine bestimmte sexuelle Vorliebe mag da existieren (egal wodurch), was aber nicht ohne weiteres heißt, daß diese auch ausgelebt werden „soll“ oder daß dieses Ausleben ein solches Naturereignis wäre wie evtl. die Störung. In der Forensik gehört diese Erkenntnis bekanntlich zum Tagesgeschäft.
Ob eine Krankheit oder Störung vorliegt, ist die eine Frage.
Inwieweit eine Krankheit oder Störung die Willensfreiheit konkret einschränkt – und nur darauf kommt es bei unserer Diskussion hier an –, ist eine andere, von der ersten zu unterscheidenden Frage!
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#145   Jean   17:47:54 | Freitag, 19. Mai 2006
@ Herr Gruber
@Jean: Bitte dutzen Sie mich nicht.
„Sie“ statt „Du“ – wenn das „Ihr“ erstes Anliegen ist: aber gerne doch.
Im übrigen wäre ich wohl ein schlechter Gäubiger, wenn ich nicht an ein Leben im Himmelreich Gottes glauben würde.
Kennen Sie im Zusammenhang mit dem Glauben ans Himmelreich auch den Unterschied zwischen berechtigter Hoffnung und selbstgerechter Vermessenheit?
Vielmehr würde ich ja dann so wie viele andere Leugner hier als Häretiker in der Hölle landen.
Basale Logikübung: „Alle Europäer sind Menschen“, aber nicht „alle Menschen sind Europäer“…
Glauben Sie wirklich, daß nur Häretiker „in der Hölle“ landen können?
Wenn ja, dann ist das gerade so gefährlich wie das glatte Leugnen der Hölle.
Redaktion benachrichtigen Billige Entschuldigung
#28   Jean   17:34:57 | Freitag, 19. Mai 2006
@gallowglas
Das HS „erworben“ ist, müssten sie erstmal belegen, dafür gibt es bekanntlich keinerlei Hinweise.
Dann beweisen Sie erst mal, daß HS angeboren sei. Und falls sie es schaffen, vergessen Sie nicht die ethische Erklärung, warum etwas einen positiven moralischen Wert darstellen sollte, nur weil es ein Faktum ist. Also bitte: keinen „naturalistischen Fehlschluß“.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#130   Jean   17:06:50 | Freitag, 19. Mai 2006
@ Hans Gruber
Sie sehen, so einfach kann man sich einig werden. Meinesgleichen wird in der Ewigkeit von Ihresgleichen verschont sein und Ihresgleichen kann dann in der Hölle mit dem Vater der Sünde nach belieben Unzucht treiben.
Sag mal, Du spinnst wohl !!!
Ist etwa dein Seligsprechungsprozess schon am Laufen?
Geh mal besser in dich. Klar, du hast provoziert und bist provoziert worden. Aber lass dich doch nicht zu einer solchen Hybris verleiten!
Redaktion benachrichtigen In seinen priesterlichen Funktionen beschnitten
#17   Jean   12:17:28 | Freitag, 19. Mai 2006
Konsequent
Die Dinge standen ja schon länger im Raum, die Konsequenzen, die Rom zieht, überraschen daher nicht. Es ist gut, daß hier nichts unter den Teppich gekehrt wird, ebenso gut ist es, daß LC und RC nicht unter das Verdikt fallen sollen.
Am angebrachtesten scheint mir das Gebet zu sein, daß die guten Katholiken, die in LC und RC beheimatet sind, keinen Schaden an ihrem Glauben nehmen und gut weiterwirken können.
Redaktion benachrichtigen Bedrückende Spaltungsmentalität
#11   Jean   13:15:38 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Daniela
1) Daß der Rosenkranzpsalter der Psalter für Dumme sei, ist natürlich Unfug.
2) Ebensowenig kann man sagen, daß er für den, der beides betet, eigentlich eine Doppelung sei.
ad 1) Der Rosenkranz läßt sich von Klug und Einfältig gleichermaßen beten. Zudem wird man bei einem Gebet, das eine so überaus differenzierte Entwicklungsgeschichte hinter sich hat, wie der Rosenkranz, nicht von ursprünglichen Intentionen auf die spätere Verwendung folgern. Die ganze Gebetsgestalt ist beim Rosenkranz anders als beim Psalmgebet.
ad 2) Der Rosenkranz ist im wesentlichen die Betrachtung der Heilsgeheimnisse entlang der Vita Christi, eingebettet in Vaterunser, Ave Maria und Doxologie (evtl. erweitert um Zwischengebete).
Das trifft bekanntlich in dieser komprimierten Form nicht auf die Psalmen und das Breviergebet zu.
Daher: Ergänzung – ja, Doppelung – nein.
Gebet für alle – ja, Gebet für Dumme – nein.
Redaktion benachrichtigen Kann ein armer Sünder die Muttergottes liebenswert finden?
#22   Jean   22:29:16 | Montag, 15. Mai 2006
@ Wolfgang K.
Sie haben sicher Verständnis, wenn ich jetzt nichts mehr verstehe…
Erst „sola scriptura“, dann unter völliger Paralysierung des Wortsinns von „sola“ und „scriptura“ ihr Satz:
Es kommt schließlich darauf an was uns das Evangelium sagen will, nicht unbedingt auf den Wortlaut.
Was soll denn das Bezeichnete hinter dem Zeichen sein, wenn dieses sich bereits verflüchtigt hat? Die Schrift lebt naturgemäß vom Wort(laut). Und dieses Wort ist seinerseits authentisch auszulegen. Die Authentizität der Auslegung ist gewährleistet durch die Instanz, die die Hl. Schrift als solche (an)erkannt hat.
Kurz: Man sollte nicht die Begriffe („Schrift“) so flachhauen, nur damit sie sich in Regionen ausdehnen, die eigentlich anderen Begriffen vorbehalten sind.
Redaktion benachrichtigen Kann ein armer Sünder die Muttergottes liebenswert finden?
#20   Jean   21:35:35 | Montag, 15. Mai 2006
Wolfgang k.
Sagen Sie uns doch bitte, wer die Hl. Schrift(en) als inspiriert erkannt, anerkannt und kanonisch festgelegt hat? Etwa die Bibel selber?
„Sola scriptura“ ist blanker Unsinn. Das lebendige Lehramt unterfängt auch die Hl. Schrift. Das eigentliche Wort Gottes ist nicht Buchstabe, sondern die Person Jesus Christus. Wenn Sie so wollen, dann ist das Neue Testament die verschriftlichte Ikone Christi und das unhintergehbare, aber auszulegende Dokument der apostolischen Lehre. Zudem gilt der schon genannte Hinweis am Ende des Johannesevangeliums.
Was also, wenn zB die immaculata Conceptio Mariens nicht in der Bibel steht? In Ihrer Diktion würde das wohl bedeuten: „das widerspricht der Bibel“.
Das tut es aber keineswegs. Maria ist „voll der Gnade“.
Was heißt es wohl, wenn Gott von diesem einen Menschen in allem Ernst und wörtlich bestätigt, er sei „voll der Gnade“? Und das zeitlich vor, wenn auch sachlich nicht unabhängig von dem Erlösungstod Christi?
Diese Gnadenfülle ist bei Maria einzigartig, auch über ihr irdisches Dasein hinaus, da Gott mit dem „gratia plena“ über Maria eine Seinsaussage getroffen hat, der Maria in ihrem ganzen Leben entsprochen hat und auch als himmlische Mutter entspricht.
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#18   Jean   21:03:33 | Montag, 15. Mai 2006
Brandenburgis
Gut, dann bringe ich es mal auch auf eine sachliche Ebene. Es gibt in der Tradition, gerade in der Väterzeit, mehrere Erklärungsmodelle für die „Brüder“ Jesu. Um die zwei wichtigsten zu nennen: Die „Brüder“ sind, da die Gottesmutter ja semper virgo ist, nach orientalischem Sprachgebrauch unspezifisch als nähere Verwandte (Vettern) zu verstehen. Eine andere Erklärung besagt, daß der hl. Joseph in fortgeschrittenerem Alter und nach vorheriger Ehe, aus der Kinder hervorgegangen seien, die Jungfrau Maria zu sich genommen habe; mit Maria hat er jungfräulich gelebt. Auch dies würde dem Nährvater Christi nicht notwendig seine Keuschheit schmälern. Allerdings hat sich die erste Erklärung als die angemessenere Sicht durchgesetzt.
Jedenfalls ist Joseph einer der größten Heiligen.
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#4   Jean   19:12:55 | Sonntag, 14. Mai 2006
Brandenburgis weiß es wieder mal
Sprechen Sie von so „Glaubensschwachen“ wie dem hl. Hieronymus??
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#92   Jean   09:42:38 | Sonntag, 14. Mai 2006
machina
Sie liegen falsch. Galilei hatte die auch damals bekannte Möglichkeit, seine Aussagen als Hypothesen zu markieren. Das hat er unterlassen, und das machte die Sache schwierig.
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#134   Jean   00:01:10 | Sonntag, 14. Mai 2006
@ k.Murx
Erst mal danke für das faire Wort.
1. Wie sollte man es nicht als „Formkompetenz“ bezeichnen, wenn die Kirche sich in der Lage sieht, aus zwei Evangelien eine Kompilation herzustellen und dann mit der Quelle „Überlieferung“ als „Erklärerin und Bewahrerin der katholischen Wahrheit“ (Catech. Rom.) nicht-biblische Worte in die Wandlungsworte selbst einzufügen? – Ich spreche ja nicht von Formbeliebigkeit.
2. Zum „für alle“: Es stimmt, daß der Catech. Rom. die beiden Ausdrücke „für viele“ und „für alle“ kurz nebeneinanderhält, natürlich zugunsten des ersten.
Allerdings sollte man hier genauer hinschauen: der CR legt ganz konkret die faktischen Worte Jesu aus, ohne eine ausgefeilte Systematik zu bieten. Die „Not“, die Sie beim „für alle“ nennen, sieht der CR auch beim Herrenwort „für euch“ (Lukas), da ja Judas mit anwesend war. Das „für euch“ (zunächst einmal: „für euch, die ihr anwesend seid“=„ihr alle“) differenziert der CR: es gilt nicht für Judas. Das ist beim wörtl. „für viele“ (Matth./Markus) nicht nötig; aber auf die Version „für alle“ läßt sich die „für euch“-Erklärung des CR (=„alle Auserwählten“) analog anwenden.
Ein verungültigendes Defizit ist also durch „für alle“ nicht gegeben.
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#132   Jean   20:26:52 | Samstag, 13. Mai 2006
@ k.Murx
Erst nochmal eine Klärung zur allgemeinen Info.
Sie hatten in den Raum gestellt, die Wandlungsworte seien im neuen Missale nicht als Form hervorgehoben.
Dem ist nicht so, wie ein Blick in die Rubriken leicht zeigen würde, so man diese denn mal „lesen“ wollte.
„In formulis quae sequuntur, verba Domini proferantur distincte es aperte, prouti natura eorundem verborum requirit“ Es folgt: „Qui pridie“; dann in Kapitälchen und doppeltem Zeilenabstand die Wandlungsworte „ACCIPITE …“. Unmittelbar darauf die Rubrik: „Hostiam consecratam ostendit (sc. sacerdos) populo, reponit super patenam, et genuflexus adorat.“
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#129   Jean   19:51:35 | Samstag, 13. Mai 2006
@ k.Murx
Keine Sorge, lesen kann ich. Aber können Sie auch mitdenken? –
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#126   Jean   19:16:33 | Samstag, 13. Mai 2006
@ K. Murx
Es ist eine bekannte philologische Lüge, dass „für alle“ und „für viele“ im Aramäischen dasselbe sei.
Natürlich ist das eine Lüge, vor allem aber ein sprachphilosophischer Unsinn höchster Güte. Eine Sprache, die beide fraglichen Kategorien nicht auseinanderhalten kann, kann es aufgrund der Struktur menschlicher Erkenntnis gar nicht geben.
Nur wollte ich diesen Unsinn gar nicht andeuten.
Sondern das, was ich an anderer Stelle schon mal geschrieben habe:
1. Die Wandlungsworte im Canon sind eine durch die Autorität der Kirche verbürgte Zusammenstellung mehrerer Christusworte, die im Neuen Testament eben nicht an einer einzigen Stelle stehen (Mt 26,26ff (pro multis, ohne: pro vobis); Mk 14,22f (pro multis, ohne: pro vobis); Lk 22,19f (nur: pro vobis); 1Kor 11,24f(quod pro vobis est, ohne: effundetur)). Weiter ginge es mit der Frage nach dem „Mysterium fidei“, mit dem – biblisch nirgends verbürgten – „enim“ vor „corpus“.
Ein Problem? – Wie gesagt nein, weil die Kirche die Formkompetenz hat.
2. Röm 8,32: sagt: „pro nobis omnibus tradidit illum“.Ferner 1Tim 2,4: „qui omnes homines vult salvos fieri“; 1Tim2,6: „qui dedit redemptionem semetipsum pro omnibus“.
3. Einerseits hat die kirchliche Autorität die Wandlungsworte angepasst und komprimiert. Andererseits sagt der Glaube, dass der Leib Christi nicht nur für viele zur tatsächlichen Erlösung hingegeben wurde, sondern auch für alle, sofern allen die Heilsmöglichkeit erschlossen wurde.
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#123   Jean   18:40:02 | Samstag, 13. Mai 2006
@ K. Murx
„…dass jetzt das „für alle“ in grellem rot so gut zu lesen ist. Selbstredend macht das eine Messe ungültig…“
Nein, macht es natürlich nicht. Sie können das „für alle“ so richtig verstehen wie das „für viele“. Von Allerlösung ist hier so wenig notwendig die Rede wie dort von Prädestination. Beide Ausdrücke samt Inhalt sind neutestamentlich und durch die katholische Lehre gedeckt. Dadurch, daß der Apostolische Stuhl die zB deutsche Wiedergabe „für alle“ approbiert hat, ist ein zweifaches damit ausgesagt: diese Wiedergabe ist erstens authentisch und muß zweitens in Übereinstimmung mit der katholischen Lehrtradition verstanden und ausgelegt werden.
Natürlich wäre „für viele“ theologisch hier richtiger und philologisch einzig richtig. Aber der Punkt, auf den es im Moment ja ankommt: durch diese abweichende Übersetzung ist kein Defekt in der Weise gegeben, daß dadurch die Wandlung, dh die Messe ungültig würde.
Darauf ist das Siegel der Apostolischen Autorität.
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#121   Jean   17:54:44 | Samstag, 13. Mai 2006
@ k. Murx
„Druckliche Hervorhebung“ – sowohl im derzeitigen Missale Romanum wie auch im deutschen Meßbuch sind die Wandlungswort aber sowas von hervorgehoben.
Nicht anders als im alten Missale zB von 1962 auch.
Allein, ich verstehe Ihren vorigen Kritikpunkt immer noch nicht.
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#116   Jean   17:27:29 | Samstag, 13. Mai 2006
@ k. murx
Im NOM sind die Wandlungsworte zudem nicht mehr als Form ausgezeichnet.
Wie kommen Sie denn darauf?
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#113   Jean   15:55:20 | Samstag, 13. Mai 2006
@ malachias, also bitte!
ROTHKRANZ! Auaa!!!
Was muß ein Denksimulant wie Rothkranz eigentlich von sich geben, daß er hier keine ernsthafte Fürsprache findet??
Von wegen Bild“analyse“! Bild“paranoia“ wäre da wohl das angemessene Wort.
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#49   Jean   00:18:21 | Freitag, 12. Mai 2006
„Lingen“
… der Namensvetter Theo war wenigsten lustig. Der „Pater“ dagegen ist nur peinlich.
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#57   Jean   19:55:53 | Mittwoch, 3. Mai 2006
ex machi
… Sie in keinster Weise über die Kompetenz, meinen Horizont beurteilen zu können …
Dzdzdz… Ein Halbsatz und zweimal logischer Mist: 1) „keinst“, 2) „Kompetenz, … zu können“.
Mal durchatmen, wenn die Lämpchen wieder glühen. Gell?
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#50   Jean   21:24:41 | Dienstag, 2. Mai 2006
parzidings
haben Sie „sachlich“ im Fremdwörterbuch nachgeschlagen? Von Ihnen selber kann das ja nicht kommen.
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#48   Jean   21:11:54 | Dienstag, 2. Mai 2006
parzidings
Es wäre allerdings angenehm, wenn Sie ihrerseits nicht so offen und andauernd Ihre arge Dummheit ausleben würden.
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#53   Jean   21:07:30 | Dienstag, 2. Mai 2006
ex machina
Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte bauen auf einem vorgängigen Recht auf: der Unantastbarkeit der vitalen Basis, sprich des Lebens. Dieses Recht ist primär, die anderen sekundär. Dürfte selbst Ihnen einleuchten, Ethik“en“ hin, Ethik“en“ her.
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#50   Jean   20:25:12 | Dienstag, 2. Mai 2006
ex machina
… der übliche relativistische Unsinn, den Sie hier verzapfen. Von ethischen Prinzipien nicht das einfachste kapiert. Sie langweilen einfach.
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#46   Jean   20:14:00 | Dienstag, 2. Mai 2006
parzidings
Wie man ohne Hirn so viel schreiben kann wie Sie, ist ein großes Naturwunder! Angesichts dessen – wen stört es da schon, dass Sie nur Unterirdisches in die Tasten hauen? Respekt, weiter so.
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#42   Jean   21:19:32 | Sonntag, 30. April 2006
@hlux
Mit dem „ertragen“ meine ich, dass, wer eine starke Schulter bieten kann, meistens auch einen starken, jedenfalls eigenen Charakter hat. Die „starke Schulter“ genießt eine Frau heute immer noch gern in Momenten, wo sie es hilfreich oder attraktiv findet, ist aber schnell unwillig, wenn der Mann auch einen starkes Rückgrat ihr gegenüber beweist. Klartext: viele heutige Frauen haben in ihrem kollektiven Opfergehabe allzu viel an nüchterner Selbstkritik eingebüßt, diese wird ihnen sogar ausgeredet von Schule, Medien etc. Viele haben einen getrübten Blick, kennen nur maßlose Selbstüberschätzung oder maßlose Selbstzweifel. In manchen Dingen braucht ein Mann die Führung durch die Frau; bei einer solchen Aussage eckt man z.Zt. nicht an. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine Frau in so einigen Dingen auch der Führung des Mannes braucht. Und Führung genießt man eben nicht nur, sondern „erträgt“ sie auch. Das ist nicht zuletzt für hochgezüchteten und zugleich selbstunsicheren Stolz deshalb so schwierig, weil damit die Anerkennung einer solch verzerrten Selbstwahrnehmung mit gefordert ist.
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#11   Jean   13:32:21 | Freitag, 28. April 2006
Erstaunen
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Nebensatzhaftigkeit immer gesagt wird, dass Frauen selber das Recht hätten zu entscheiden, ob und wie sie als Familienmütter erwerbstätig sein möchtenoder nicht.
Entscheiden dürfen sie natürlich selber (zusammen mit dem Ehemann, sowei vorhanden), aber eine andere Sache ist es, für die Entscheidung einer Familienmutter, ohne finanzielle Not arbeiten gehen zu wollen, den Staat in die Pflicht nehmen zu wollen.
Und ob bei dem allzu schnellen Zugeständnis, dass eine Familienmutter das (einklagbare?) Recht habe auf freie Entscheidung „erwerbsarbeiten – ja oder nein“ – ob also da auch mal mitbedacht wird, dass für die allergrößte Zahl der Familienväter diese Alternative gar nicht besteht, ohne Not von den Frauen auch gar nicht gewährt würde?
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#5   Jean   11:44:41 | Freitag, 28. April 2006
@private notes
Und: Kann der Mann nur dann eine starke Schulter entwickeln, wenn seine Gattin von ihm finanziell abhängig ist?
Ja und nein. Damit eine „starke Schulter“ geboten wird, muss sie nicht nur situativ gewollt, sondern auch durchwegs gewollt bzw. ertragen werden.
Ein Mann ist ja doch kein Automat für die Befriedigung weiblicher Stimmungslagen. Wenn Frauen die berühmte „starke Schulter“ vom sonstigen „starken“ Mann abstrahieren, geht es ihnen da oft mehr um sich allein als um echte Partnerschaft; da wird der Mann leicht zum bloßen Faktor im Umfeld, deren Zentrum selbstverständlich die Frau selbst ist. Solches Denken gibt es natürlich bei Männern auch, aber bei Frauen ist es momentan gesellschaftlich keineswegs verpönt.
Kurzum, einer solchen Frau bietet ein Mann nicht gern die „Schulter“, wenn diese nur gebraucht und nicht auch geduldet wird. Damit kommt dann auch ein Habitus langsam außer Gebrauch und mit ihm wohl z.T. die Fähigkeit.
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#8   Jean   21:57:20 | Donnerstag, 27. April 2006
an[n]us versucht sich in Papsthähme
Völlig durchgeknallt scheinen Sie wohl gleich mit dazu. Von wegen Armbinde mit Hakenkreuz. Nehmen Sie erst mal Ihre Augenbinde ab und schauen Sie, welchen Unfug Sie da einem jungen Buben von damals andichten!
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#4   Jean   20:18:57 | Donnerstag, 27. April 2006
@ katja @ navon
Na, von Demokratie haben Sie noch nicht allzuviel verstanden, wie? Dass sich der Staat nicht in die kirchlichen Belange einzumischen hat, was Glaubens-, Sittenlehre und Selbstorganisation anbelangt, ergibt sich aus dem Selbstverständnis des säkularen Staates.
Das heißt selbstverständlich nicht, dass sich einzelne Kirchenglieder, kirchliche Verbände oder die Kirche als Teil der Gesellschaft nicht nach Herzenslust politisch betätigen dürften. Selbstbeschränkungen ergeben sich hier nur aufgrund kirchlichen Selbstverständnisses, in die der Staat aber schon gar nichts hineinzureden hat.
Redaktion benachrichtigen „Täglich trainiere ich Gesprächsführung und Controlling“
#31   Jean   16:21:22 | Mittwoch, 26. April 2006
@beobachterin
Das habe ich nicht bestritten. Unbeschadet dessen gilt eben auch Abs. 1.
Sie sollten aber sehen, dass der von Ihnen zitierte Satz von einem Mutterrecht handelt. Im Gesamtkontext von Art. 6 GG zielt dieses Mutterrecht auf das Kindeswohl ab, nicht auf irgendwelche Selbstbestimmungsrechte von Frauen, ob diese nun Mütter sind oder nicht.
Der Unterschied ist eklatant und zieht ganz unterschiedliche finanzielle Folgen für die Solidargemeinschaft nach sich.
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#23   Jean   13:30:05 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Beobachterin
Jede Mutter, auch die unverheiratete, hat Schutz und Anspruch auf die Fürsorge der Gesellschaft.
Zunächst einmal hat die Ehe Anspruch auf Schutz (Art. 6 Abs. 1 GG), da sie als der privilegierte Rahmen angesehen wird für die schutzbedürftige Familie.
Davon abgeleitet läßt sich auch ein Anspruch der Frau ableiten, die alleinerziehend das Sorgerecht ausübt.
Ich lege auf diese Gewichtung deshalb Wert, weil der Fürsorge- und Schutzanspruch nur der erziehenden Mutter als Erziehungsberechtigten und damit auch dem Vater gelten kann, sich aber nicht auf die Frau als solche bezieht.
Unter den genannten Anspruch fallen sicher nicht persönliche Verwirklichungswünsche, die eine Frau nun mal auch hat, sondern die genuinen Aspekte von Mutter-/Vaterschaft.
Darum muss bei Leistungen der Solidargemeinschaft schon ein Unterschied gemacht werden zwischen dem Arbeitenwollen beider Eltern und dem ökonomisch bedingten Arbeitenmüssen.
Redaktion benachrichtigen Hochwürden Roth kandidiert für die Roten
#6   Jean   11:54:17 | Mittwoch, 26. April 2006
Klar, Gerhard
Bei welcher Partei das ist, spielt keine Rolle! Und wenn es bei der PDS ist. Je vielseitiger, desto besser!
– und bei der NPD, bei der DVU, bei der MLPD. Klar, alles zusammen vielseitig, alles „desto besser“.
Geht’s noch? Wenn Sie die pfarrherrliche SPD-Kandidatur verteidigen wollen, dann generalisieren Sie doch bitte nicht so unerträglich stumpf.
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#13   Jean   10:49:18 | Mittwoch, 26. April 2006
@benedikt
Weniger ein logischer Fehler meinerseits, als einfach die verkürzte Nennung eines faktischen Dilemmas, das u.a. nach politischer Auflösung verlangt.
Nur, dass mir die Lösung einer Ministerin v.d.Leyen gerade nicht als die richtige erscheint.
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#9   Jean   10:41:21 | Mittwoch, 26. April 2006
Thema v.d. Leyen
Nein, nein, die gute Frau v.d. Leyen ist durchaus keine „Wohltat“. Sie betreibt nur weit intelligenter als die Vorgängerregierung den Abriß der Einverdienerfamilie und verkauft die Doppelverdienerei auch noch als tolle Sache für die Familien. Doppelverdienen macht bei dem Einkommen der „v.d.Leyens“ sicher viel Spaß, man könnte auch im Notfall darauf verzichten. Aber wo sind wir angelangt, wenn ein leidlich qualifizierter Familienvater nicht mehr in der Lage ist, seine Familie zu ernähren? Und das bei so unsicheren und zu wenigen Arbeitsplätzen? Die Hauptverdienerlast liegt unverändert bei den Männern – weil viele Männer und die meisten Frauen das gar nicht anders wollen. Und vor dem Hintergrund sollen also noch mehr Frauen auf den Vollverdiener-Arbeitsmarkt gedrängt werden?
Das private Familienmodell einer v.d.Leyen ist nicht allgemeinheitsfähig, da die Ministerin noch nicht einmal die normalen Aufgaben einer normalen Mutter wahrnimmt.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#28   Jean   15:19:43 | Dienstag, 25. April 2006
@fiore
Nochmals: es geht bei der von mir genannten Unterscheidung um zwei Aspekte einer Tathandlung: Um die Intention (2) und die Mittel zur Verwirklichung (1). Ein Defekt an der Intention ist kein Defekt am Medium. Im einen Fall unserer Diskussion ist das Kondom das Medium, im andern die Enthaltsamkeit. Zur Versagerquote: beim Kondom kann sie eintreten, bei der Enthaltsamkeit nicht; denn ein poröses, fehlerhaft gebrauchtes Kondom hört nicht auf, Kondom zu sein, aber Enthaltsamkeit hört bei Nicht-Enthaltsamkeit auf, Enthaltsamkeit zu sein.
Der andere Aspekt berührt die Intention bzw. den Intentionswechsel: bei jemandem, der sich grundsätzlich der Enthaltsamkeit bedienen möchte, es dann aber nicht tut, liegt ein Defekt der Intention, nicht des Mittels vor. Das selbe gilt für einen, der grundsätzlich Kondome verwenden will, es aber nicht tut.
Entweder Sie rechnen nur den Aspekt des Mittels, dann schneidet die Enthaltsamkeitsoption in jedem Fall besser ab; oder sie beziehen den intentionalen Aspekt mit ein, dann ist es doch sehr fraglich, ob die Versager-Quote beim grundsätzlich Enthaltungsbereiten beim Enthalten höher ist als die des grundsätzlichen Kondomkandidaten beim Kondombenutzen.
Bedenken Sie auch: dem Kondombefürworter geht es darum, die Möglichkeit sexueller Aktionen quantitativ zu steigern, was die absolute Zahl der technisch wie intentional bedingten Versager begünstigt.
Wie Sie es auch rechnen, Enthaltsamkeit ist der sicherste Weg.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#24   Jean   12:53:21 | Dienstag, 25. April 2006
@ fiore
bitte sehen Sie sich meine Argumentation nochmal in Ruhe an. Dann stellen Sie fest, dass ich zwischen (1) technisch-anwenderischem und (2) persönlichem Versagen unterscheide. (2) kann bei der Entscheidung für Kondom wie für Enthaltsamkeit eintreten, (1) dagegen ausschließlich bei der Kondom-Option.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#19   Jean   11:55:00 | Dienstag, 25. April 2006
@ fiore
Das meinte ich ja. Es ist Unsinn, eine „Nichteinhaltung der Enthaltung“ in die Rechnung einzubeziehen, einfach weil Nichtenthaltung nicht ein Versagen der Enthaltung als solcher ist, sondern dessen, der sich zu dieser Verhaltensweise grundsätzlich entschlossen hat.
Da stehen also persönliche Faktoren den technischen gegenüber.
Auf Kondome gemünzt heißt das: die „technischen“ Versager sind materialbedingt oder anwendungsbedingt (aber eben Anwendung!). In beiden Fällen schleichen sich erhebliche „Versager“ ein.
Bei der Anwendung (!) der Enthaltsamkeit kann (!) kein Versager auftreten.
Wenn also man die Nicht-Anwendung eines Mittels, für das man sich grundsätzlich entschieden hat, in die Rechnung einbeziehen würde, dann sähe es wohl noch viel übler aus für die Kondom-Option! Allein schon deshalb, weil die prinzipiellen Komdom-Nutzer derzeit in krasser Überzahl gegenüber den Enthaltuns-Befürwortern sein dürften.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#15   Jean   11:24:56 | Dienstag, 25. April 2006
@navon
Damit die Rechnung auch wirklich stimmt, muss man bei der Kondom-Versagerquote auch die Fälle einrechnen, wo die Beischlaf-Willigen grundsätzlich Kondome benutzen, aber gerade zufällig keines „dabeihaben“ oder in der Hitze des Gefechts darauf verzichten.
Dann sieht nämlich die Sache schon wieder ganz anders aus.
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#18   Jean   15:15:47 | Samstag, 15. April 2006
@ murx
Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
Niemand sprach von „alle“. Wenn es aber die einen in der FSSPX tun, die anderen nicht, dann heißt das doch, dass die „anderen“ mit der Praxis der „einen“ keine entscheidende Schwierigkeit haben. Q.e.d.
Und nun?
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#15   Jean   12:56:54 | Samstag, 15. April 2006
@ athanasius
… Ja, will ich und tu ich auch.
Ach ja, und ganz offenbar sieht noch nicht einmal die FSSPX eine Schwierigkeit darin, zu der Kniebeuge aufzufordern.
Zum Glück gibt es aber noch edle Ritter wie Sie.
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#12   Jean   10:59:50 | Samstag, 15. April 2006
Kniebeuge
Die Kniebeuge ist selbstverständlich angebracht und ihre Einführung (noch im alten Ritus!) wenn auch spät, so doch völlig richtig. Es geht hier um ein aufrichtiges Gebet an den Allmächtigen, ohne jede reservatio mentalis, folglich bitte auch ohne reservatio „corporalis“.
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#3   Jean   23:45:45 | Freitag, 14. April 2006
@ athanasius
Nun lassen Sie doch mal den alten Cato zuhause. So kann man natürlich jede gute Entwicklung madig machen. Und natürlich ist eine solche Entwicklung Grund zur Freude und zur Dankbarkeit! Nichts sonst. Fallen verdammt nicht zum Liegenbleiben!
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#50   Jean   22:03:37 | Montag, 10. April 2006
Kaum treibt den ddl-dem die Sehnsuch hierher,
… schon schaut auch Rosi wieder vorbei. Wie schön.
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#43   Jean   15:57:19 | Montag, 10. April 2006
@ ddl-dem
… nun weiß ich immer noch nicht den Grad ihrer Langeweile. Interessiert mich aber auch nicht wirklich. War nur ein Versuch der Anteilnahme.
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#41   Jean   15:15:48 | Montag, 10. April 2006
@ps.-deus
ist es ihnen langweilig auf „demondeluxe“? Seien sie getrost, den Unterschied zwischen Aktiv und Passiv kenne ich. Aber ist ihnen schon mal ein Reflexiv begegnet?
Nein, im Ernst. Ich dachte nur, da sie sich scheints gern mit sich selbst beschäftigen und andere zu wenig Interesse an einer eingehenderen witzigen Beschäftigung mit ihnen haben, sollten sie aktivisch-passivisch selbst an sich demonstrieren, was Veräppelung ist.
Und zum Drüberlach-Effekt finden sie dann allemal genügend Leute.
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#34   Jean   14:22:51 | Montag, 10. April 2006
@ annus,
danke für die freundliche Auskunft.
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#32   Jean   14:18:00 | Montag, 10. April 2006
Centesimus,
Sie wissen offenbar gut bescheid. Ach sagen Sie, arbeiten Sie in dem Metier?
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#30   Jean   14:06:13 | Montag, 10. April 2006
@paula; ps.-deus
paula,
Sie sprechen gerade von sich selber. Oder ist mir da etwa ein feinsinniges Argument Ihrerseits entgangen?
ps.-deus,
…und echte Kritik wäre mir allemal lieber als Ihr aufgebratener Schmarrn.
Im übrigen: wundern dürfen sie sich ja. Aber lassen sie doch Angezielte entscheiden, ob sie sich getroffen fühlen oder nicht. Ansonsten gehen Sie bitte mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie (mal nicht unfreiwillig) etwas von Ihrer Kunst der Selbstveräppelung.
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#27   Jean   13:40:58 | Montag, 10. April 2006
@ lieber Sulpicius
… vor allem scheint Paula nicht nur geschmacklich unterirdisches Niveau zu haben. Um ihre Intellektualität mache ich mir da noch größere Sorgen. Sie versteht ganz offenbar nicht. Ich vermute, Sie würde es auch für eine pari-pari-Situation halten, wenn sie eine Beziehung zu einem Mann wollte, er aber nicht… Ist Vernunft am Ende doch Glückssache?
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#21   Jean   13:02:23 | Montag, 10. April 2006
@domenicus
…auch das stimmt so nicht ganz, weil bei weitem nicht jeder, der sich hier über Popetown aufregt, ansonsten gern unter die Gürtellinie zielt. Zudem finden sich im Forum nicht zu wenige unflätige und vermleumdende Diskutanten von der „anderen“ Seite.
Im übrigen bin ich für „hart in der Sache, zivilisiert im Ton“. Ob aber der verleumderische Grundton der Comicserie, um die es hier geht, zivilisiert genannt werden kann? Wohl kaum. Nochmal: die britische BBC weiß und will genau das, was sie tut. Und wie viele andere Katholiken will ich das nicht.
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#19   Jean   12:47:39 | Montag, 10. April 2006
jajaja, domenicus
… schon wieder reden wir im Unverhältnis. Der Vatikan hat der von Ihnen zitierten, in Ton und Wortwahl ätzenden Aussagen nicht zugestimmt und die meisten überzeugten Katholiken im Land würden es wohl auch nicht tun.
Welche Beweiskraft soll also Ihr Beispiel haben?
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#17   Jean   12:42:24 | Montag, 10. April 2006
@claudia
Wieviel Spaß einer versteht oder nicht, ist immer noch Sache dessen, über den der Spaß gemacht wird…
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#15   Jean   12:35:53 | Montag, 10. April 2006
@ domenicus, fiilia
So ganz überzeugen mich Ihre Aussagen nicht.
@domenicus
Überzeugten Katholiken haben hierzulande mittlerweile über Jahrzehnte hin Erfahrung in Einstecken.
@filia
Reden bringt dann evtl. Klärung, wenn einer nicht recht eingeschätzt hat, wie sehr er einen anderen provoziert.
Gerade bei einer BBC-Produktion ist solche Naivität nicht zu vermuten, ganz im Gegenteil. Hier geht es auch nicht um Gespräche von Mensch zu Mensch, die Dialogstruktur ist hier eine völlig andere. Sondern es geht einfach um ein Tauziehen, wo Katholiken gefordert sind mitzuzuziehen und dadurch Kraft und Präsenz zu zeigen. Die Konsequenz soll sein, dass der Preis und damit das Risiko für künftige Provokationen steigt.
Ins Fäustchen lacht sich BBC nur solange, wie die kath. Kampagne keine finanziellen Einbußen für den Sender und die werbenden Firmen bringt. Dann wäre es tatsächlich noch kostenlose Werbung. Darum, Katholiken: Dranbleiben!
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#11   Jean   12:09:39 | Montag, 10. April 2006
@filia
o.k., machen wir es mal anders: Wenn Sie jemand als „Dummchen“ oder „Flittchen“ bezeichnet, und das immer wieder und öffentlich, wären Sie nicht gut beraten, das tatenlos auf sich sitzen zu lassen oder dabei noch anbiedernd mitzulachen. Nicht der Klügere gibt nach, sondern der Resignierte bzw. der Schwächere. Wer Verleumderisches unwidersprochen lässt, begünstigt deren Verfestigung.
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#8   Jean   11:57:37 | Montag, 10. April 2006
@ filia nocte; yehuda
… hat euch denn die Mami heute schon vom Kindergarten abgeholt, dass ihr so früh wieder am PC sitzen und so lustige Sachen posten könnt?
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#29   Jean   11:22:56 | Dienstag, 21. Februar 2006
MK28: Latinitis – akut oder chronisch?
Mein Latein ist offenbar so schlecht, dass ich „absurdia“ nicht verstehe. Helfen Sie mir wohl??
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#13   Jean   15:39:34 | Montag, 20. Februar 2006
@Benedikt: staatl. – private Schulen
Es gibt sicher den von Ihnen beschriebenen Unterschied in der Funktion einer privaten und einer staatlichen Schule. Aber es ist nicht einzusehen, warum hier Vorkommnisse an einer Privatschule nicht analog zu solchen an einer staatlichen behandelt werden sollen. Es reicht, die Lehrkraft zu entlassen (was geschehen ist); evtl. kann eine Schulvisitation stattfinden, um sicherzustellen, dass Prinzipien und Praxis der Schulleitung mit dem Gesetz in Einkling stehen. solange das der Fall ist, ist die Schließung einer ganzen Schule staatlicher Willkürakt.
Redaktion benachrichtigen St. Pöltener Domkapitel bläst zum Sturm
#11   Jean   12:19:35 | Montag, 20. Februar 2006
@ finthen
Hören Sie doch auf mit Ihrer primitiven Dreckschleuderei. Ich habe mir Ihre übrigen Beiträge angesehen, um zu sehen, ob Sie heute einfach einen schlechten Tag haben. Aber leider, leider, von daher gab es keine Entlastung für Sie.
Redaktion benachrichtigen Homo-Segen – von Kardinal Schönborn abgesegnet?
#39   Jean   14:30:01 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ Ansgar
… wenn das mal keine Sanktionen durch die PR-Abteilung der Gay-Community nach sich zieht!
Redaktion benachrichtigen Homo-Segen – von Kardinal Schönborn abgesegnet?
#36   Jean   14:09:19 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Ansgar
Naja, die Wette hätte ich ja gern mal verloren. Aber bei Adel-Po Wolfi-Warmsporn war das nicht zu erwarten. Doch irgendwie putzig, wie er sich ins Zeug legt … finden Sie nicht, Ansgar?
Redaktion benachrichtigen Homo-Segen – von Kardinal Schönborn abgesegnet?
#32   Jean   12:03:33 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ Ansgar
Ansgar munterte den „Bruder“-Macher zum kühlen Gedanken:
„Courage, Sie schaffen es!“
Gut gemeint, aber ich wette dagegen: Er schafft es nicht. Denn wehe, wem die Tucke zürnt!
Redaktion benachrichtigen Homo-Segen – von Kardinal Schönborn abgesegnet?
#11   Jean   12:19:04 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Adelphopoiesis
Ein Name – ein Programm? „Bruder“-Macherei wird hier glücklicherweise kaum fruchten…
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#25   Jean   11:54:53 | Mittwoch, 15. Februar 2006
dinzelbacher
Bei der Lektüre von Peter Dinzelbacher stellt sich allerdings die Frage, wie wissenschaftlich seriös er vorgeht. So übersetzt er etwa die mittelalterliche Dedikation „divae Mariae“ als „der göttlichen Maria“ und schließt daraus die Vergottung Mariens im katholischen Kult. Wer mit offenen Augen die Kirchen Roms aufsucht, wird auch Inschriften wie „Divo Thomae“ finden. Daraus eine klamheimliche Vergottung des hl. Thomas zu folgern, wäre schon recht abenteuerlich.
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#25   Jean   15:50:41 | Montag, 13. Februar 2006
rosi – dr. heger
Was war denn Dein Promotionsthema? Würde mich brennend interessieren. Falls Du das nicht beantworten kannst, lass eine solch billig Anmache doch einfach bleiben, ja?
Redaktion benachrichtigen Der schmutzige Propagandakrieg der Feminismus-Ideologie gegen die Kinder
#11   Jean   15:43:27 | Montag, 13. Februar 2006
Rosi
„Männer kümmert Euch um Euren eigenen Kram und haltet Euch endlich aus der Abtreibungsdebatte heraus“
… deshalb halten wir Männer uns ja gerade nicht aus Abtreibungskampf heraus. Capito?
Redaktion benachrichtigen Auch die Presse muß die Menschenwürde respektieren
#22   Jean   12:48:19 | Freitag, 10. Februar 2006
ein demon als prophet
„Wenn in 100 Jahren jemand nachforscht, was denn die Ursachen für die Religionskriege waren, die ab 2010 die Welt vewüsteten“,
… dann würde er feststellen, dass es keine Religionskriege waren, sondern ein Krieg zwischen Kulturen.
Aber wozu dem Christentum auf Biegen und Brechen ein Zukunftsszenario ans Bein binden. Halten wir uns doch an die Fakten. Dann sehen wir, dass die größten Mordmaschinerien der Geschichte von den gottlosen bzw. selbstvergottenden Regimen des ach so aufgeklärten 20. Jahrhunderts in Gang gesetzt worden sind.
Deren Auswirkungen würden zum Verständnis dieses – noch – fiktiven Krieges der Zukunft dann gewiss das meiste beitragen.
Derweil sollte man eher hoffen, handeln und – wer es kann – beten.
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#16   Jean   11:46:02 | Freitag, 10. Februar 2006
@ anarchodingsbums
Verschreit mich als „ja“ Sager und Kopfnicker ohne eigene Meinung!
Dem Wunsch kann entsprochen werden.
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#14   Jean   15:02:46 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ demon
Ganze zwölf Zeilen für eine Temperamentswallung. Wahrlich fundiert gekontert!
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#12   Jean   14:33:25 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ demon
„Natürlich MEINT der Rationalist, vernünftig zu handeln“. Rationalismus“ … „ist kein Patentrezept gegen Irrtümer“
Dito. Darum meint wohl auch ein Anhänger eines sog. rationalistischen Satanismus, seine Position rational vertreten zu können. Es lässt sich auch die Haltung der Irrationalität rational vertreten, wie sich auch Skeptizismus begründet diskutieren lässt; ob Irrationalität sich aber als vernunftgemäß verkaufen lässt, ist eine andere Sache.
Eine „gesellschaftlich unverträgliche“ Denkart werten Sie als „höchst irrational“ – was sie aber nicht ist, wenn sie rational vorgeht. Allerdings ist sie unvernünftig – eben aufgrund des kategorischen Imperativs und der ihm zugrundeliegenden ontologischen Voraussetzungen.
Ihre begrifflichen Mengenlehre-Spielchen von vorhin helfen da nicht.
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#10   Jean   13:17:56 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ demon
„Rationalist handelt rational“
Geht’s noch dümmer, Oberprimaner?
ach halt: „(oder meint es zumindest)“
Da hat er ja doch noch was gemerkt und ungeschickt unterzuwurschteln versucht. Schlechte Arbeit. Das gab’s von Ihnen schon mal schlauer.
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#7   Jean   12:19:34 | Donnerstag, 9. Februar 2006
demon im spiegelkabinett
„Rationalistisch“ heißt nicht „rational“. Sie bringen wieder die Ebenen durcheinander, als deren Scheider Sie sich gerne aufspielen.
Und Ihre platte Identifiaktion von Ratio und Sittlichkeit ist so naiv wie fatal.
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#5   Jean   11:24:32 | Donnerstag, 9. Februar 2006
demon’s willkür
Die scharfe Trennung eines „eigentlichen“ Satanismus von einem nur vulgär gleichnamigen (Teufelsanbetung) ist Begriffsjongliererei. Wohl, eine rationalistische Spielart von Satanismus ein bisschen aus der peinlichen Schmuddelecke herauszuhalten.
Fakt ist, dass das amorphe Phänomen „Satanismus“ in allen seinen Formen vom Christentum bzw. Theismus eine Gegenschablone darstellen will. Einmal steht halt die Person des Teufels im Mittelpunkt des Interesses, das andere Mal die vom Christentum als teuflisch qualifizierte Maxime „non serviam“ – und die geht ohne weiteres mit atheistischer Grundhaltung zusammen.
Da kann einer noch so lange versuchen, den Atheismus als positive, vom Theismus unabhängige Denk- und Lebensart zu profilieren. Das wird nie gelingen, schon durch die bloße lebensweltliche Tatsache, dass die meisten Menschen nicht atheistisch sind und ein ganz beträchtlicher Teil sogar theistisch ist. Somit kommt der Atheist aus seiner Absetzbewegung nicht heraus, was ihn natürlich kräftig wurmt. Das hat schon Günther Anders arg gewurmt.
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#24   Jean   23:06:52 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ demon
Naja, offenbar greifen Sie ganz gern in die untere Schublade, wenn Ihnen wieder kein rechtes Argument einfällt. Aber was soll’s – bevor Sie’s zu sehr wurmt…
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#21   Jean   19:10:10 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ demon
„Der ‘gewisse Grad’ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache von Gesetzgebung und -sprechung.“
Klar, und was sind bei der Verhältnis-/Wertbestimmung die Erkenntnisquellen von Gesetzgebung und -sprechung? Kommen Sie jetzt bloß nicht wieder mit der Konsenskiste.
„Ich nannte ausdrücklich ‘muslimische Sakralbauten’. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut“
Nun seien Sie halt nicht so begriffsstutzig! Wenn Sie genuin moslemische Sakralbauten meinen, dann sagen Sie es halt auch so. Ansonsten zählen zu moslemischen Sakralbauten alle Gebäude, die dem islamischen Kult dienen. Endlich kapiert?
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#17   Jean   13:54:00 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ Y. Khosrovian
Danke für Ihren Beitrag, der auch deshalb interessant ist, weil er aus einer anderen Perspektive heraus geschrieben ist als die bisherigen. Wenn ich nicht irre, deutet Ihr Name auf eine Abstammung aus dem armenischen Volk hin, dessen Geschichte größte Achtung verdient.
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#15   Jean   12:04:17 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ demon
„Inwieweit … relevant sein mag, wissen wohl nur Sie allein.“
Weiß ich nicht allein. Allein, Sie wissen es nicht.
„Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben…“
Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.
„… finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben…“
Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht? Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben. Aber nein, sie wollen das ja alles nicht, es passiert Ihnen quasi als zwangsläufiger Reflex auf all das Dumme hier. Stimmt’s? Die Qualifizierung „dumm“ wäre dann auch wieder nur „passiert“.
Hagia Sophia … „Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… „
Hab ich das behauptet? Sie sollten allerdings schon wissen, was Sie sagen: Sie sprachen von „muslimischen Sakralbauten“ – und ich habe das aufgegriffen. Bekanntlich standen im Pantheon ursprünglich kein christlicher Altar und christliche Bildnisse – dann keine christliche Kirche? – und in der Hagia Sophia wurden die christlichen Mosaiken zu Moschee-Zeiten nicht zerstört, sondern gemäß „Bilderverbot“ überputzt, was später in Museums-Zeiten wieder rückgängig gemacht wurde. Wenn Kritik an meinem „Hagia-Sophia“-Beispiel, dann doch hier, und nicht so – ungewollt – „daneben“ wie geschehen.
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#13   Jean   11:16:11 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ demon
„… Traditionen gibt, die ggf. gar nicht so im Wortlaut im Koran zu finden sind, die aber nichtsdestotrotz elementarer Bestandteil des Glaubens …“
1. Das katholische Lehramt (Papst, Gesamtheit der Bischöfe) hat kein wirkliches Gegenstück in der islamischen Welt, schon deshalb nicht, weil dem Islam der ekklesiale Gedanke und das damit verbundene Traditionsverständnis fremd ist. Die Umma versteht sich meines Wissens nicht als eine Art Kirche, die Lehrarten nicht als Kirche“n“.
Außerdem sind Bibel und Koran in ihrer Bedeutung für die jew. Religion nicht identisch; das Christentum ist nicht eine Buchreligion wie etwa der Islam.
„Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode …“
Die islam. Lehrarten haben ein unterschiedliches Verhältnis zum Bild. Sache nichtislamischer Staaten und Gesellschaften ist es nicht, über eine „richtige“ Lehrart zu entscheiden. Daher ist es nicht deren Aufgabe, ein angebl. Bilderverbot zu respektieren. Davon zu unterscheiden ist aber die Verächtlichmachung einer Religion in Bild und Wort. Da wüßte ich allerdings nicht, warum die Christen da dickhäutiger sein sollten als die Anhänger Mohammeds.
„In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden“
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#39   Jean   16:17:47 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ chriysant
„mehrere Namen“ … wie kommst Du denn nun wieder auf so etwas?? Da kenne sich mal einer aus mit den Ladies…
Redaktion benachrichtigen Ein Mord, der von der Mutter selber durchgeführt wird
#30   Jean   16:10:44 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ romano
Die Rechtswissenschaft wird sicher nicht beantworten können, warum genau die vollendete Geburt einen Nichtmenschen zum Menschen machen soll. Es ist aber bezeichnend, dass das BGB den Menschen pragmatisch definiert, dabei Rechtsfähigkeit und prinzipielle Geschäftsfähigkeit ident setzt, aber das Strafrecht eben den Nasciturus kennt. Interessant auch, dass das GG gerade keine Spezifizierung zum Begriff „Mensch“ liefert, wo es von der Würde und deren Unantastbarkeit bezieht.
Redaktion benachrichtigen Ein Mord, der von der Mutter selber durchgeführt wird
#25   Jean   14:39:36 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ romano
… bitte den Nasciturus nicht vergessen …
Redaktion benachrichtigen Ein verlachter, verachteter, karrieretechnisch gescheiterter Priester
#79   Jean   14:36:22 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ demon
Abschreiben aus Wikipedia und sich daraus einen flotten Reim machen, reicht bei einer solchen teils kirchenrechtlichen, teils sakramententheologischen Frage nicht aus. Ob sich jemand „selbst exkommuniziert“, hat nicht ausschließlich seine Ursache darin, ob derjenige aus der Kirche „austreten“ will. „Schwer sündige“ Akte schließen per se zumindest vom Kommunionempfang aus. Und zwar so lange wie man in der so geschaffenen als „schwer sündig“ qualifizierten Realität verharrt und nicht wieder sakramental rekonziliiert ist.
Bedenken Sie, dass die Glaubenskongregation einen Negativbescheid zur Loge gegeben hat, ebenso hierzulande die Gesamtheit der deutschen Bischöfe, und wenden Sie das mal auf den Fall eines „kath.“ Logenbruders an. Dann klingelt’s hoffentlich.
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#21   Jean   14:02:09 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ chrysant
Meine Rede, Blümchen. Wer austeilt etc.
Ähm… was wolltest Du mir denn nun genau sagen?
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#17   Jean   13:42:58 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ Wolfgang
Geistreicheres hätte ich auch nicht erwartet. q.e.d.
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#12   Jean   13:17:53 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ Wolfgang von Praunheim
Klasse Auftritt. Also wie Sie den Propheten geben! Unnachahmlich. Und in welchen Fummel schmeißen Sie sich heute abend?
Redaktion benachrichtigen Alles nur Windhauch?
#35   Jean   10:04:29 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ herr stadler
„una cum Satanam“
– womit Sie den Heiligen Vater verortet haben wollen und gleich mal einen lateinischen Bock schießen. Kann es sein, dass Sie da in der lateinischen Tradition noch mehr nicht so genau wissen? Ob Ihr Gezeter so sehr „in Christo“ geschieht, wie Sie vor Ihrer Unterschrift beteuern? Na, ich weiß ich, ich weiß nicht…
Redaktion benachrichtigen Ein Mord, der von der Mutter selber durchgeführt wird
#12   Jean   14:19:23 | Montag, 6. Februar 2006
@ demon.
Tatsächlich gibt es keinen Punkt, an dem man sagen kann: „JETZT ist es ein Mensch – gerade eben war’snoch kener“.
Darum also: keine überflüssigen Definitoren von außen herantragen (z.B. Bewußtsein, Rasse etc.), da der Mensch zeitgleich mit seiner natürlichen Individualität beginnt, nach der einfachen Regel: Die Leibesfrucht des Menschen ist selber Mensch.
Redaktion benachrichtigen Ein Mord, der von der Mutter selber durchgeführt wird
#7   Jean   10:10:16 | Montag, 6. Februar 2006
@ demon
In der in Deutschland bei Abtreibungen erlaubten Frist ist das, was da im Mutterleib ist, so „unschuldig“ wie ein Laib Brot, denn so bewusst (und ergo so „menschlich“) ist es.
Wenn Embryonen in den ersten zwölf Wochen so viel Mensch sind wie Brot, dann sind Sie, Allerwertester, so dumm wie Brot.
Sie verteidigen die Friestenpraxis in Dtl.; einen Tag über der Frist ist der Embryo also Mensch und vorher nicht? Weil er bis zum Fristtermin des allerweisesten Gesetzgebers sich auch noch zum Elephanten hätte entwickeln können?
Ach ja, jetzt kommt das Bewußtseins-„Argument“! Klar, ethisch relevantes Handeln setzt Bewußtsein voraus. Aber erklären Sie doch mal, warum und wieviel „Bewußtsein“ nötig ist, um grundsätzlich Rechtsträger zu sein? Nur zu dumm, wenn man unter antimetyphysischen Vorzeichen doch noch ein Surrogat des Personbegriffs erhalten möchte, um noch irgendwie ethisch argumentieren zu können…
Den Menschen läßt der eine halt mit dem Bewußtsein anfangen und aufhören, der andere mit einer bestimmten Rasse. Da sind Sie ja in schöner Gesellschaft, Demon! Sowas kommt von sowas – wenn man den Anfang des Menschenlebens anderswo ansetzt als am naturalen Beginn seiner Individualität.
Redaktion benachrichtigen Die Gestalt dieser Welt vergeht
#48   Jean   18:24:14 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ demon
So viel kluge Antwort für einen schwurbelnden Intellekt. Zu viel der Ehre…
Ach übrigens, meinen Respekt haben Sie trotzdem. Nicht weil ich Sie für so schlau, so integer oder sonst etwas hielte, sondern unverdientermaßen, weil sie Mitmensch sind.
Redaktion benachrichtigen Die Gestalt dieser Welt vergeht
#26   Jean   09:13:34 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ demon
Dafür dass Sie Religion so sehr doof finden, bringen Sie hier sehr viel Treue für diese Site auf, inkl. Zeit. Wie kommt’s? Ist da wohl ein kleiner Missionar unterwegs? Steckt vielleicht ein pikantes Plaisierchen dahinter? Arbeiten Sie sich doch nicht so ab…
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Schlinge wird zugezogen
#12   Jean   13:15:20 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ Schwupp!
Aus! Schön bei Fuß! – und nicht zu nah. Brav macht er das…
Redaktion benachrichtigen Ein verlachter, verachteter, karrieretechnisch gescheiterter Priester
#38   Jean   11:15:57 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Meister Lingen
Einfach nur staunenswert – dieser Egozentrismus. Ein Kosmos im Kleinen.
Hallo? Es geht hier um Don Gregor Hesse und nicht um Herrn Lingen.
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#10   Jean   10:50:15 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ demon
Welcher Tritt ist subjektiv „knackiger“? Ich glaube nicht, dass sich das einfach entscheiden lässt. Das spezifisch Erniedrigende eines Fremdangriffs steht dem spezifischen Erniedrigenden eines Missbrauchs von Nähe gegenüber.
… aber ein Hinweis könnte sein, wessen Worte in der Bibel stehen und wessen nicht.
Die Wortes des Papstes stehen natürlich nicht in der Bibel, zumal er sie ja authentisch auslegensoll. Die Bibel als Buch hat im – altkirchlichen – Christentum auch nicht den exklusiven Stellenwert wie der Koran im Islam, was weniger am „lebendigen Lehramt“ liegt als an der sakramentalen Struktur des Glaubens. Das Christentum unterscheidet zwischen Christus, dem personalen Wort Gottes, und der Bibel, dem Zeugnis vom Wort.
Und der Koran versteht sich nicht als Wort Mohammeds, da er nur dessen Bote sein kann. Mohammed im Koran entspricht keineswegs dem, was Christus in der Bibel ist.
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#6   Jean   10:10:45 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ Groschen gefallen
Vielen Dank für das Weisheitswort! Wenn Sie also jemand berühren darf, ist ein Tritt in den Bauch weniger „knackig“ als der Tritt von jemandem, bei dem Sie sich Berührung verbitten. Stimmt’s jetzt so?
Und nochmal zum Verständnis Ihrer Prophet-Stellvertreter-Pyramide, mal auf ganz simpel, also zum besseren Verständnis, Sie wissen schon: Der Postbote ist also „mehr“ als der stellvertretende Postchef?
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#4   Jean   09:53:13 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ demon
Welche Logik! Weil die (meisten) Christen kein Bilderverbot kennen, sei also z.B. Christus mit Recht Vorlage für Karikaturen. Aha.
Praktische Anwendung: Sobald Sie also einem Menschen erlauben, dass er mit Ihnen spricht, dann geben Sie ihm dadurch auch das Recht, Sie schon mal mit Verbalinjurien zu belegen?
Redaktion benachrichtigen Priesterbrüderlich vereint
#58   Jean   18:30:20 | Sonntag, 29. Januar 2006
Ach, Rosi…
wie habe ich doch dein Dummerl-Gerede vermisst! Irgendwie süß…
Aber immerhin gibst du damit eine Illustration dessen ab, was ich in meinem Beitrag gezeigt habe.
Redaktion benachrichtigen Priesterbrüderlich vereint
#55   Jean   12:43:30 | Samstag, 28. Januar 2006
@demon
Dass das Wandlungswort tatsächlich wörtlich gemeint ist, darauf deutet u.a. das – nicht-synoptische – Johannesevangelium an einer Stelle außerhalb der Abendmahlsschilderung hin. Joh 6,55.57.58 heißt es: „Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank … so wird jeder, der mich isst, durch mich leben … Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“
Aufschlussreich ist die Reaktion vieler Zuhörer. Vv. 60.66: „Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören … Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.“
Diese Aussage wurde also nicht als bloß bildhaft verstanden. Und Christus verdeutlicht hier statt abzuschwächen.
Redaktion benachrichtigen Erste Reaktionen
#28   Jean   12:16:19 | Freitag, 27. Januar 2006
@evelin
Ihre Antwort auf Benedikt halte ich nicht für zutreffend. Dass der Hl. Vater ein Lehrschreiben über die Liebe verfasst, ist wohl kaum „Zeitverschwendung“, zumal es ihm gerade um den Konnex von Liebe undWahrheit geht. Vor diesem Hintergrund unterscheidet er die verschiedenen Arten der Liebe, ohne die eine auf die andere zu reduzieren. Er setzt aber die Liebesarten in wertende, also hierarchische Beziehung zueinander – Maßstab dabei ist die Bedeutung der jeweiligen Liebesart für das Glücken eines Menschenlebens vor dem Anspruch der Göttlichen Wahrheit, d.h. für die Seligkeit.
Außerdem fordert der Hl. Vater durch Stil und Inhalt seines Schreibens ein, dass auch von Säkularen die Religion als Religion ernstgenommen wird – und nicht nur als zufällige Unterfütterung zu konkreten politischen Zielen.
Das ist umso glaubwürdiger, als der Papst die politische Auseinandersetzung (z.B. Bioethik-Referendum in Italien)durchaus nicht scheut und sich keineswegs durch innerkirchliches „Bravo“ oder „Buh“ steuern lässt, wo es um die Lehre der Wahrheit geht.
Ganz getreu dem Spruch „Cooperatores Veritatis“.
Wenn das
Redaktion benachrichtigen Die erste Enzyklika: von Dante inspiriert
#16   Jean   09:02:17 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@demon
Schon sind Sie wieder dabei, nichts zu sagen… und das recht wortreich.
Redaktion benachrichtigen Vorgeschmack + …
#11   Jean   21:08:40 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@demon
…dass ich Ihre philosophischen Lücken nicht hopplahopp füllen kann, liegt wohl am Umfang Ihrer Lücken – wiederum nicht nur quantitativ, sondern qualitativ. Hatten wir ja nun schon ein paar Mal. Und zur Lichtung des „Verschwurbelten“ fragen Sie halt mal jemanden Ihres Vertrauens, der Ihnen das nochmal erklärt. Mit dem Verstehen ist das so eine Sache.
Einem, der keine Ahnung von Musik hat, einen Dreiklang als Terzenschichtung zu erklären, hat eben wenig Sinn. Mit dem setzt man sich besser ans Klavier und spricht mehrere Sinne an.
Für solche „Fingerübungen“ auf Philosophisch habe ich bei Ihnen aber weder die Zeit noch die Muße.
Redaktion benachrichtigen Vorgeschmack + …
#9   Jean   17:24:36 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@ Benedikt
Das versteht „demon“ leider nicht, was Sie schreiben. So wahr es auch ist. Aber die ontologische Unmöglichkeit eines unendlichen kausalen Regress muss ihm schleierhaft bleiben, weil er vor sich vorsichtshalber, sprich: irrationalerweise ontologische Argumentation vom Leib hält. Er verwechselt Kausalität mit Dominospiel, und Ursachen mit Dominosteinchen. Und Anselm v. Canterbury findet er doof. Schade auch, nicht?
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#104   Jean   09:33:06 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@demon
Na… außer Behauptungen war da aber nicht viel los und vom üblichen Witz war auch nur noch ein müder Hauch vorhanden.
Dass übrigens in der Philosophiegeschichte die Orden nicht immer nur nach Originalität vergeben werden, sondern auch danach, wie treffend ein Gedanke die Geistesbewegungen einer Zeit wiedergibt und festschreibt, ist Ihnen bisher entgangen. Das schmälert keinen Philosophen, sondern macht ihn sichtbar als Teil eines weitverzweigten Dialogs. Gälte das für Kant nicht, wäre er wohl weit stummer geblieben.
Soweit.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#101   Jean   18:46:44 | Dienstag, 24. Januar 2006
@demon
Wie soll ich Ihnen denn noch helfen, wo Sie doch es vorziehen, langsam ins Persönlich abzurutschen, statt mal nachzudenken oder wenigstens die namegedropten Hilfeleistungen aufzufangen? Warum das 2.Semester-Niveau? Weil Sie die Renitenz eines Bakkalaureanden an den Tag legen. Allerdings muss ich mich für einen Fehler entschuldigen: ich habe nicht bedacht, dass Ihnen der rein gedankliche Nachvollzug ontologischer Argumente so schwer fallen könnte (wiederholter Rückfall in das quantifizierende Missverständnis bzgl. Gottesexistenz – oder wozu sonst das „Rasiermesserchen“?). Und existenzphilosophisches Denken scheint bei Ihnen auch ein weißer Fleck zu sein – was Sie gewiss wieder „absolut nicht in die Verzweiflung stürzt“.
Na denn. Und schönen Gruß übrigens an Ihre alte Freundin, vorausgesetzt sie ist nett, nicht allzu alt, immer noch schlau und trotzdem noch mit Ihnen in Kontakt.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#97   Jean   18:05:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Horst Metzker
…persönlich oder nicht – so empfindlich darf man hier nicht sein. Und es stimmt ja: man muss auch erkennen, wann die Argumente ausgetauscht sind, und es dann erst mal gut sein lassen.
Besten Gruß.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#95   Jean   17:16:25 | Dienstag, 24. Januar 2006
Lieber Horst Metzker
Danke für das Gebet! Auch wenn’s ein bisschen ungeschlacht ;-) daherkommt… Helfen soll’s trotzdem.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#93   Jean   17:03:46 | Dienstag, 24. Januar 2006
also denn… @ demon
Dann also nochmal zum Mitschreiben.
1. „Warum“ habe ich zunächst nicht als eine metaphysische Frage gemeint, sondern eine existentielle – deshalb ja auch das hübsche Adjektiv. Und diese Frage lebt der Gläubige, Atheist, Agnostiker und was sonst noch so herumläuft. Daher gibt es zB auch keinen achselzuckenden Atheisten etc.
2. Sie haben offenbar nicht verstanden, dass Sie bei Ihrem Bild im Anschluss an den Kantischen Einwand gg. den sog. ontolog. Gottesbeweis bedient haben („100 Taler“) argumentieren. Den Gottesbeweis finden Sie in Reinform bei Anselm (Proslogion), den klassischen Einwand (samt Verwechslung von analyt. und synthet. Begriff) bei „Gaunilo“ und die Antwort darauf wieder bei Anselm. Und beim Lesen aufpassen, wie spät der Sprung
von der Begriffs- auf die Seins-Ebene kommt…
Sie werden sicher begreifen, dass die Behauptung, Gott gebe es nicht, ebenso axiomatisch ist, weil unter empirischen Maßgaben weder veri- noch falsifizierbar , wie Sie es für die Annahme der Gottesexistenz formulieren. Und würde man Gott empirisch beschreiben, wäre der Begriff „Gott“ im Sinn des „seinstragenden Grundes“ verfehlt.
3. Ihr Scherzchen „was man nicht erklären kann, muss man glauben“ trifft zwar nicht meine Argumentation, weil Sie dabei die Intelligibilität der Erkenntnisgrenzen (s. Hegel) außer Acht lassen – aber es bringt mich auf eine Vermutung: Ich vermute, dass die Rede von Liebe jenseits von Hormonen und Körpersäften letztlich auch für sinnlos halten.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#91   Jean   15:25:00 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ demon Teil II
(Fortsetzung)
…2. Ihr „Fels“-„Loch“-Beispiel verfängt nicht, da Sie „Gott“ als einen synthetischen Begriff auffassen, also in raum-zeitlichen Kategorien fassen. Dann wäre er empirisch grundsätzlich veri-/falsifizierbar. Das ist gerade nicht der christliche Begriff von „Gott“ (hinsichtlich der Göttlichkeit), weswegen es auch des inkarnierten Mittlers Jesus Christus bedarf, über den hinsichtlich seines Menschseinsdann tatsächlich synthetische Aussagen möglich sind.
„Gott“ ist deshalb transempirisch zu verstehen, weil Gott das bedingende und erhaltende Voraus zum Sein und Seinden ist und er somit nicht in den Kategorien der Geschöpflichkeit zu fassen ist. Existentiell ist er für den Gläubigen der Gesamthorizont seines Daseins und Handelns. Dasein und handeln wird aber auch der relig. Ungläubige, und auch er wird es vor einem jew. übergeordneten Horizont tun in der unter Teil I beschriebenen Weise. Dieser Horizont heißt existentiell gewendet „Sinn“. Dieser Sinn kann auch mit dem Gesamturteil „nicht-universal-sinnhaft“ identisch sein; Sinn bleibt es dennoch, da es handlungs- und existenzprägend ist.
Weder Atheismus ferif
Daher: Glauben und Nichtglauben haben qualitativ, nicht aber quantitativ unterschiedliche Voraussetzungen.
@ben
sorry, sollte nicht ausgrenzend wirkend. Gelobe hiermit Besserung…
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#89   Jean   14:35:45 | Dienstag, 24. Januar 2006
@demon Teil I
1. Dann gehen Sie schon mal teilweise von derselben Position aus wie ich: reiner Agnostizismus ist nicht-thetisch. Doch sehe ich unter existentiellem Aspekt jeden Agnostizismus regionalisiert durch konkrete Themen, auf die er sich bezieht. Ich bestreite damit die existentielle Möglichkeit eines universalen Agnostizismus. Denn jeder Handelnde in einem irgendwie gearteten übergeordneten Kontext agieren, und sei es nur temporär und regional. Aber schon das teilweise Zulassen von Handlungsnormen bricht einen reinen Agnostizismus auf, da auf der Ebene der Existenz Handlungsfolgerichtigkeit nicht nur ein logisches „Wie“ und „Wodurch“ beinhaltet, sondern auch ein existentielles „Warum“ – womit wir Bereich der Wertegeltung und des moralischen Urteils auf Basis der Parameter „Gerechtigkeit“ und „Angemessenheit“ sind.

(Teil II folgt – zuviele Zeichen…)
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#86   Jean   12:43:28 | Dienstag, 24. Januar 2006
Selbstwiderspruch @ demon
Es ist nicht konsistent, wenn Sie einerseits den Atheismus im Gegensatz zum Agnostizismus als eine Gewissheit darstellen, um das relig. Nicht-Glauben (also inkl. Atheismus) ein paar Zeilen als angebliche Nicht-These von einem grundsätzlich parareligiösen Odium zu befreien.
Bei der Disjunktion „Glauben“-„nicht-Glauben“ setzte ich für beides die religiöse Dimension voraus.
Dem religiösen Glauben steht aber tatsächlich nicht nur ein „thetischer“ Atheismus in der Art eines anti-religiösen Nicht-Glaubens gegenüber. Ferner gibt es auch: nicht-religiöses Glauben (verbindet sich problemlos mit dem thetischen Athesismus), nicht-religiöses Nicht-Glauben (des eigtl. A-Gnostikers) und (para-)religiöses Nicht-Glauben (bringt der Agnostiker wie der Atheist zustande).
„Glauben“ ist hier natürlich analog, da der Referenzpunkt – das mögliche Geglaubte – Form und existentiellen Status des jew. „Glaubens“ und somit den Akt des jew. „Glaubenden“ mitbestimmt. Mit „Glauben“ bezeichne ich ein existentiell bedeutsames, weil wirksames nicht falsi-/verifikables Wissen im Modus der ver- bzw. misstrauenden Sicherheit.
Nur bestreite ich – gar nicht „sophistisch“ – einen generell a-thetischen Charakter der Agnostizismen und bestreite diesen Charakter generell für jeden Atheismus.
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#84   Jean   11:32:45 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Rosi – „Endlosschleife“
1. Um eine solche zu vermeiden, zum Verständnis noch einmal:
Ich fürchte, ich habe da Marx so falsch nicht verstanden, ebenso wenig wie es seine revolutionären Jünger getan haben. Es ist ja gerade die Bekämpfung „falschen“ Bewußtseins verbunden mit der rein immanentistischen Handlungs- und Erkenntnisnorm, also der fatalen Leugnung eines transzendenzbegründeten Naturrechts. Wer siegt, hatte vorher also recht. Das ist die dialektisch-revolutionäre, tödliche Logik zum Thema Ethik, Erkenntnis und Anthropologie. Darin zeigt sich auch der Nationalsozialismus als artverwandt zum roten Bruderideologie.
Dass Du Marx, dessen System bei allem Verkennen des Geschichtlichen ohne die konkret-historische Dimension nicht auskommt, von den konkret-historischen Kommunisten trennst, ist ja gerade die Misere.
Und Du solltest Jesus eben auch nicht von der christlichen Lehre trennen, die anzeigt, wer Jesus war und daher immer noch ist. Und sein wird – da aber ärgert sich schon wieder der dialektische Marxist, der so etwas wie einen Sinngesamthorizont nur geschichtsimmanent, aber nicht transhistorisch annehmen kann. Und wer zweiteres tut, ist wieder subversiv und konterrevolutionär. Und braucht also Saures, oder?
2. Zum Pius-Thema noch ein Autoren-Hinweis: Michael Feldkamp. Viel Freude und Erkenntnisse beim Lesen.
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#82   Jean   10:08:26 | Dienstag, 24. Januar 2006
Replik @ demon @ Rosi
@ demon
1. Sie verwechseln zwei Begriffe und die damit verbundenen Denkbewegungen: Atheismus und Agnostizismus. Der Atheist, der entsprechend „handelt“ (im philos. Sinne, also inkl. Diskussion) verbleibt in einer aktiven Beziehung zum Gottesglauben, eben in der der Negation. Der „will“ natürlich etwas. Was Sie wohl meinten, ist der Agnostiker in seiner achselzuckenden, also nicht-verantwortenden Ausführung. Nur diskutiert dieser auch nicht.
2. Wir sollten tatsächlich „Diskriminierung“ und „Verfolgung“ unterscheiden, auch wenn das erste die Vorstufe zum zweiten und dann Teil dessen Realität ist. Zum Stand aktueller Christenverfolgung weltweit lesen Sie bitte zB den Bericht „Gewalt gegen Christen im Jahr 2002“ (Hg. v. Kirche in Not).
@ Rosi
Erst denken, dann reden. Du hast meinen Einwand bzgl. Marx offenbar nicht verstanden. Die dialektische „Entwicklung“ via Revolution setzt den zu überwindenen, konkreten Menschen voraus, sobald er sein Wesen nicht umdefinieren lässt. Und das endet zB im Gulags und KZs.
@@ demon / Rosi
1. Wer nicht glaubt, hat nicht weniger Präsuppositionen als der, der glaubt, sondern andere.
2. Um das Konkordat zu begreifen, hilft euch vielleicht ein Blick in Hitlers „Tischreden“, in „Priester vor Hitlers Tribunal“ oder einfach das Studium der Politik der Nadelstiche seit Machtergreifung. Und dass die katholischen Reichsgebiete nicht die großen Braunwähler waren, dürfte mittelerweile auch bei euch angekommen sein…
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#32   Jean   22:06:59 | Montag, 23. Januar 2006
Lieber Markos (Teil II)
…Der Anspruch des heutigen Roms jedenfalls speist sich letztlich nicht aus politischen Kontinuitäten aus der Antike – dann bliebe Konstantinopel immer noch sekundär und Moskau mindestens tertiär –, sondern aus der primären Tatsäche, dass der Apostelfürst Petrus seine Kathedra in Rom errichtet hat. Dadurch wuchs die Bedeutung Roms, auch wenn es politisch von Konstantinopel überholt wurde; dadurch schmälerte sich die Bedeutung Roms auch nicht, als vor nunmehr 200 Jahren das Hl. Römische Reich endgültig zerfallen war.
Unterscheiden wir also Reich und Kirche. Und, lieber Markos, tun Sie das ebenfalls.
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#76   Jean   22:02:17 | Montag, 23. Januar 2006
Also dann, Rosi
Da Du ja keine Argumente bringst, sondern lediglich Fragen stellst, ob Du etwas anmerken darfst, hielt ich den Rat für sinnvoll, dass Su es – nein – bitte vorerst bleiben lassen solltest, solche Anmerkungen zu tätigen, ehe der Blick in Zeitgeschichte getan ist…
Jetzt aber mal ohne Jux. Es ist mir schleierhaft, wie ein Mensch mit Intelligenz eine so geschichts- und erfahrungsblinde Aussage tätigen kann, der Atheismus sehe die Religion zwar als Opium, möchte aber nicht das Opium, sondern das Verlangen danach beseitigen. Da hat sich aber der Atheismus was vorgenommen! Denn das „Verlangen“ ist entwicklungstechnisch gesehen subversiv, das „Opium“ ist es erst recht, die „Dealer“ sind es, und schließlich auch die „Abhängigen“. Kampf allen Subversiven! – Logik der Geschichte, sag ich da nur.
Und was Du bzgl. der Position der Katholischen Kirche zum Naziregime andeutest, könntest Du mit etwas mehr Hintergrund so tatsächlich nicht tun.
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#30   Jean   21:35:34 | Montag, 23. Januar 2006
Lieber Markos (Teil I)
Es hilft ja nichts – Sie müssen schon erkennen, dass Rom nicht von Byzanz stammt, sondern Konstantinopel deshalb Ostrom heißt, weil es sich von Rom her legitimiert. Da können Sie das Hl. Römische Reich noch so sehr verunglimpfen; der Römische Pontifex verbindet das alte heidnische Rom mit dem neuen christlichen.
Dass sich der große Teil der frühen theologischen Vergewisserungen geographisch im kleinasiatischen Bereich und denkgeschichtlich im griechischen Horizont abspielt, steht außer Frage. Für das Deutschland des 16. Jahrhunderts und darüber hinaus gilt ähnliches. Und trotzdem sitzt weder in Griechenland noch in der Türkei noch in Deutschland der Nachfolger Petri, der Papst. Sondern in Rom, in „West“-Rom. Vielleicht wird man eine solche Aussage dann einmal nicht mehr als „kulturhegemonial“ auf der Schablone „ost-west“ missinterpretieren, wenn man – namentlich die „Orthodoxien“ – die eigenen nationalen und kulturellen Präjudizien überdenkt.
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#74   Jean   20:48:44 | Montag, 23. Januar 2006
Ach, Rosi…
… warum sich auch mit Sachkenntnis lange aufhalten, wo doch der Unsinn, den man verzapfen will, ohne solche viel wirkungsvoller in Szene gesetzt werden kann, nicht wahr? Aber wenn man bei der Beurteilung von historischen Fakten seinen Bauchgefühlen den Job zuschustert… Lies Dich erst mal ein wenig in die Zeitgeschichte ein.
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#17   Jean   16:22:00 | Montag, 23. Januar 2006
Mensch, Rosi…
… langsam müssten aber Deine Unpässlichkeiten mal wieder vorbei sein. Dauert schon fast eine Woche…
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#14   Jean   17:14:05 | Samstag, 21. Januar 2006
Liebe Rosi…
… „Weibliche Bilder zu verwenden überlassen Sie bitte auch uns Frauen“ –
Was soll man davon nun wieder halten? Wo ich doch dankbar bin, in Ihren Einlassungen gerade einen weiteren weiblichen Urtyp realisiert zu finden: den der klassischen „Zicke“. Ich sag es gern nochmal, selbst unwilligen Gemütern: Charme hilft oft. Schon in kleinen Dosen…
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#12   Jean   10:05:02 | Freitag, 20. Januar 2006
Ach, Rosi…
… etwas bißchen gewitzter und weniger verkratzt hätte Deine Replik schon ausfallen können. Wer weiß, vielleicht auch nicht „können“.
Oder sollte mit den Grazien der falsche Mythos bemüht worden sein? Träfen gar eher die drei Erinyen zu? Das hoffe ich dann doch nicht – weder für euch noch für eure („so sie denn existieren“) Männer…
Mythos hin, Urtyp her – bleibt zu hoffen, dass Mainz nicht demnächst mal ein Seminar anbieten muss „Der Charme der Frau – Märchen oder Wirklichkeit“?
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#6   Jean   22:36:33 | Mittwoch, 18. Januar 2006
frauen fühlen feiner
Rosi, Yersi, Ilsi… Nun also, die drei Grazien. Nicht ganz so grazil in ihren verbalen Bewegungen wie die antiken Ahninnen, trotzdem großes Ballett: Schwäne auf gefrorenem See, deren Anmut so evident ist wie die dermatologische Behaglichkeit, zu der sich die Damen bekennen. Aber es gibt Hoffnung – der nächste Sommer kommt bestimmt. Für Schwäne und für Frauen.
Und mit dem Sommer vielleicht auch ein junger Paris. Aber das wäre wieder ein anderer Mythos, der von der Frau als Göttin nämlich bzw. dass selbst Göttinnen nur wieder Frauen sind…
Diesem wichtigen Thema indes wird das Mainzer Referat hoffentlich schon bald einmal intensiver nachspüren. Und viel Wohlgefühl verbreiten. Wenigstens ein Stück weit…
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#6   Jean   21:23:45 | Montag, 14. November 2005
Geschmacklos
Über Geschmäcker läßt sich streiten – über Geschmack nicht. Bitte entfernen Sie umgehend diese Bloßstellung eines alten Menschen! „Bloßstellend“, nicht weil menschliche Gebrechlichkeit gezeigt wird, sondern weil sie für einen visuellen journalistischen Kalauer herhalten muß. Solche Entgleisungen dürfen auf einer katholischen Seite nicht passieren!
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#40   Jean   15:55:29 | Donnerstag, 10. November 2005
Missale deficiens?
Bernado schreibt:
„Das Hochgebet steht demgenüber zum größten Teil überhaupt nicht im Messbuch, sondern auf den Kanontafeln.“
Wie kommen Sie denn darauf? Wo sollte der Canon Romanus sonst stehen, wenn nicht im Missale Romanum? Ein Blick hinein genügt.
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#4   Jean   10:46:32 | Dienstag, 8. November 2005
Inkonsistenz Bild-Wort
Über die Unsäglichkeit, die auf dem obenstehenden Photo dargestellt wird, muss man gar nicht diskutieren. Allerdings sollten die Bildbeschreibungen korrekt sein. Da das Photo angeblich vom August 2004 stammt, hingegen offenbar diese Zelebration im Advent (vgl. violett/Adventskranz im Hintergrund) stattfand, kann da wohl was nicht stimmen!
Redaktion benachrichtigen Eine theologische Debatte um das Zweite Vatikanum?
#12   Jean   22:00:32 | Montag, 24. Oktober 2005
@yersinia: Kunst des Unterscheidens
Falsches wird nicht wahr durch Wiederholung. Oft ist von „Diakoninnen“ die Rede, die es in der frühen Kirche gegeben habe. Wahr daran ist, dass es Frauen gab, die so bezeichnet wurden. Falsch ist der Schluss, dass es sich dabei um den Weihediakonat mit Handauflegung gehandelt habe, der auch zum sakralen Handeln befähigt hätte. Das behaupten übrigens nicht einmal Kirchenhistoriker, die kirchenpolitisch für Frauen“ordination“ eintreten. Nun behaupten Sie aber genau den frühchristlichen Weihediakonat für Frauen – und liegen damit einfach daneben.
Wir haben es also mit analoger Begriffsverwendung zu tun – wie etwa beim „Apostolat“, zu dem ein Christ berufen ist, was ja auch nicht heißt, dass er einer der Zwölf Apostel sein solle.
Die Kunst des Unterscheidens eben…
Redaktion benachrichtigen Die Protestanten sollten über ‘Dominus Jesus’ nicht beleidigt sein
#4   Jean   00:00:05 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@Romano
Die Frage ist hier ja nicht, welche ungewöhnlichen fiskalischen Folgen ein so ungewöhnliches Beschäftigungsverhältnis nach sich zieht, wie es bei Berger der Fall ist. Man mag das fragwürdig finden. Nur macht sich „Luther“ viel, viel Mühe für nichts. Denn gute Schlußfolgerungen leben halt von zutreffenden Prämissen. Und guter Spott auch.
Redaktion benachrichtigen Die Protestanten sollten über ‘Dominus Jesus’ nicht beleidigt sein
#2   Jean   23:11:30 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Li-La-Luther
Mein lieber Luther, aber hallo! Wer’s nicht besser wüßte, könnte meinen, Sie lassen da eine Katze aus dem Sack. Von wegen, Berger sei protestantisch geworden. Doch statt irgendwelcher Katzen – „nascetur ridiculus mus“. Bergers Thesen sind zwar konfessionell nicht immer eindeutig zuordenbar, aber die katholische Kirche hat er nie verlassen. Daß seine Doktorarbeit in München nicht angenommen wurde und er in Heidelberg eine Lehrtätigkeit angenommen hat, ist wahr. Wer meint, er sei deshalb Protestant, kann Herrn Berger so gut nicht kennen. Stimmt’s, Luther?
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#12   Jean   13:28:34 | Freitag, 2. September 2005
kleine äpfel, GROßE BIRNEN
Bin auch über „posthum“ gestolpert. Aber bitte: linguistische Nebenkämpfe ebensolche sein lassen… und sich lieber besinnen auf die denkwürdigen Ereignisse, von denen im Interview die Rede ist.
Beste Grüße, Jean
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