Freitag, 2. September 2005 13:20
Lesername: Jean
Beiträge: 281
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Dienstag, 1. Juli 2008 10:10
Jean: @ Przybislav Iamesseblo
Was haben Sie denn nur immer mit Ihren Anglikanern? Ist da eine entscheidende Info an mir vorbeigegangen und haben die HeinrichVIII-Nachfahren die Westminster Cathedral übernommen? [mehr…]
Sonntag, 29. Juni 2008 10:13
Jean: @ Deutscher Michel
Ihrem letzten Beitrag kann ich nur voll zustimmen. Die 5 Punkte müssten alle bejaht werden, jeder weitere Kampf um und für die Wahrheit wird dann fruchtbar stattfinden. Andernfalls schadet die PB der Kirche und der Wahrheit in erheblicher Weise. Dann werden nämlich die Feinde der katholischen Glaubenswahrheiten und Positionen, die die PB prominent vertritt, ein noch viel leichteres Spiel haben. Alle anderen kirchlichen Gruppen, die sich für die katholische Rechtgläubigkeit und die Tradition einsetzen, werden es noch schwerer haben, und nicht weniger der Heilige Vater. Die PB muss positiv auf die 5 Punkte reagieren, aus Gründen der Wahrheit und Liebe. [mehr…]
Samstag, 28. Juni 2008 11:33
Jean: auf offizielles warten
Es ist erst noch einmal abzuwarten, bis die offizielle Antwort der FSSPX in veröffentlicht ist und damit auch klar wird, wie die römischen 5 Punkte exakt lauten. Aber wenn die medialen Vorboten wirklich der Wahrheit entsprechen, dann Gute Nacht. Ich habe kein Verständnis für die Kritik an angeblich unklaren Forderungen Roms. Was ist wohl daran unklar, wenn der Papst das fordert, was für alle Katholiken, eigentlich alle Christen gilt: die grundsätzliche Anerkennung seiner Primatialgewalt bzgl. Lehramt und Jurisdiktion, und zwar unabhängig von weiteren Fragen und nur spezifiziert durch die üblichen dogmatischen und moralischen Klauseln.
Ich muss Theophil zustimmen. Auch ich bin, sollte die Meldung stimmen, sehr enttäuscht. Ab diesem Punkt ist eine neue Stufe erreicht und man muss sich die Frage neu stellen, wie es noch um die Katholizität der PB steht.
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Freitag, 20. Juni 2008 12:35
Jean: Eichendorff
Danke für den Beitrag. Sie nehmen mir damit das Wort aus dem Mund. „Bastionen geschliffen“ gehört in dieselbe Kategorie wie „das verbiete ich mir!“; kann man natürlich auch, trifft aber gerade nicht zu, wenn man sich etwas „verbittet/verbat“. Naja, Deutsch eben. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 17:01
Jean: Benedikt zu Bernado
Nicht der Kirchenrektor als solcher hat die Oberhoheit über die liturgische Feier, sondern der zelebrierende Priester. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 16:53
Jean: Benedikt
Zunächst ist es nicht richtig, daß sich RS nicht hätte auf den alten Ritus beziehen können, da er a. nie abrogiert war und b. nach wie vor „römischer Ritus“ war.

Auch kann von einer „fingierten Rechtsordnung“ für das Meßbuch von 62 kann nicht die Rede sein, weil die Rechtsbestimmungen für eine Liturgie selbst Teil ebendieser Liturgie sind. Daraus ergibt sich eben auch das Prinzip der Nichtvermischung zweier Riten oder meinetwegen Formen. Was der Hl. Vater mit der „gegenseitigen Befruchtung beider Formen“ meint, ist gerade keine Vermischung der Formen und Rechtsbestimmungen, sondern findet auf intellektueller und emotionaler Ebene statt; für eine rechtliche Ausgestaltung ist dann allein der Heilige Stuhl zuständig.
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Dienstag, 20. Mai 2008 16:12
Jean: Benedikt
Nochmals: hier ist es nicht von Belang, ob man von „Ritus“ oder „Form“ spricht. Man kommt nicht darum herum zu akzeptieren, dass es für den röm. Ritus derzeit je Form zwei unterschiedliche rechtsrelevante Regelsysteme gibt. So ist es schlicht gegenstandslos, Redemptionis Sacramentum auf den „alten Ritus“ anzuwenden, schlicht weil er sich auf die Probleme mit dem „neuen Ritus“ bezieht. Dass der CIC 1983 kein ausdrückliches Verbot der Frauenministranten kennt, sondern dass diese Frage partikularrechtlich hinsichtlich des neuen Ritus geregelt wird, berührt nicht das interne und externe Regelwerk für das Meßbuch von 62, das hier völlig klar in der Sache ist. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 15:51
Jean: Benedikt
Von einer Gesetzeslücke kann nicht die Rede sein, denn wenn das gesamte Meßbuch von 62 gilt, dann auch seine Rubriken und liturgischen Bestimmungen, die im Meßbuch selbst stehen oder extern publiziert sind und auf es bezogen sind. Entscheidend ist für die Geltung, welche zuletzt gültigen Bestimmungen für das 62er Meßbuch erlassen sind.

Zu Ihrer Generalisierung des Problems: ich sehe zwar die Sache so, daß Frauen prinzipell keinen Altardienst tun sollen, aber dennoch ist es eine den jeweiligen Ritus bzw. Form betreffende Angelegenheit, insofern nämlich, als die Frage den Geist und das kultische Gesamtkonzept einer Liturgie betrifft. Ob nun Mädchenministranten der neuen Liturgie entsprechen, würde ich persönlich ebenso ablehnen, aber dass sie der alten Liturgie widersprechen, zeigt der für das 62er Meßbuch geltende Regelwerk.
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Dienstag, 20. Mai 2008 14:57
Jean: benedikt
Sie übersehen, daß die liturgischen Bestimmungen im alten nicht anders als im neuen römischen Meßbuch rechtlicher Natur sind, und wie der CIC von 1983 den neuen Ritus (ich nenne es eben doch mal so) voraussetzt, setzt z.B. das Verbot von Frauen im Altarraum im CIC von 1917 den alten Ritus voraus. Nun kommen Sie mir in diesem speiziellen Punkt nicht damit, dass der 1917er ausgedient habe (was aufs ganze gesehen natürlich stimmt): denn als liturgische Vorschrift, die sich auf den alten Ritus bezieht, ohne für diesen je aufgehoben worden zu sein, hat dieses Verbot den Rang einer Rubrik bzw. denselben Wert für den alten Ritus, wie die Instruktion Redemptionis Sacramentum für den neuen. [mehr…]
Donnerstag, 24. April 2008 10:57
Jean: dreigliedriges Weiheamt
Konrad irrt mit seinen Schlussfolgerungen. Wenn die Priesterweihe als 2. Stufe des einen einzigen Weiheordo gültig nur Männern gespendet werden kann, dann gilt das für das gesamte Weiheamt auf allen drei Ebenen. Das müsste seit dem Vat II bzw. dem Wegfall aller nichtsakramentaler „Weihen“ noch klarer geworden sein, als es ohnehin schon war. [mehr…]
Donnerstag, 14. Februar 2008 18:09
Jean: Na, Gotthard
Sie ziehen aber auch jeden Schuh an, den man Ihnen hinstellt, oder?
Lesen Sie mit Verstand, was ich geschrieben habe, und Sie erkennen schnell, dass das nichts mit angeblichen „Vorzügen“ der Versus-Populum-Zelebration zu tun hat, sondern einfach mit der Segensrichtung. Die war früher auch stets in Richtung Segensempfänger. Und das „lauter Sprechen“ des Confiteor nimmt einfach eine Möglich des zweiten Confiteor bei dessen Wegfall in das erste hinein, da das erste die Bedeutung des zweiten dann mit übernimmt.
Alles klar jetzt?
Und wenn nicht, dann frischen Sie doch mal Ihre Erinnerung auf und gehen Sie in eine Messe nach altem Ritus. Wer weiß, vielleicht bekommen Sie dort etwas geschenkt, was Sie gar nicht vermutet hätten.
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Donnerstag, 14. Februar 2008 16:50
Jean: pro Confiteor
Ich würde das zweite Confiteor und die folgende Absolution der läßlichen Sünden sehr vermissen. Es ist sehr segensreich. Anderenfalls müsste das Confiteor im Stufengebet lauter gesprochen und die Absolution versus Ministranten und Volk erteilt werden. [mehr…]
Donnerstag, 31. Januar 2008 11:49
Jean: clair
Frauen können die Weihe nicht empfangen. Das wissen Sie allerdings selber auch.
Und bevor jetzt ein Hinweis auf irgendwelche montanistischen Gepflogen der Antike kommt, gebe ich zu bedenken, dass es sich dabei nicht umsonst um eine häretische Sekte gehandelt hat und dass es sich, wo Häresie vergesellschaftlicht wird, meist um ein ganzes Bündel von Schräg- und Falschheiten handelt.
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Donnerstag, 24. Januar 2008 14:53
Jean: Claire Kölsch
Also jetzt bleiben Sie mal am Boden. Ich weiß ja nun nicht, was Sie zu Art, Tonfall und Umfang Ihrer, zugegeben mitunter nicht uninteressanten, Postings veranlasst.
Aber regen Sie sich hier mal nicht über die joviale Anrede durch Sozialkatholisch auf. In Sachen unbegründeter und ungebetener Familiarität sind Sie doch unübertroffen.
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Montag, 29. Oktober 2007 11:46
Jean: doncamillo
Nein, wer hier offenkundig nicht mit Rechtstexten umgehen kann, sind Sie. In can. 1248 § 2 ist die Rede vom „Fehlen eines geistlichen Amtsträgers“. Dass ein solches Fehlen vorliegt, wenn z.B. direkt vor Ort kein Priester verfügbar ist, ist hier gar nicht ausgesagt. Hier muss man zur richtigen Bewertung die Frage einbeziehen, welche Umstände für einen Gläubigen zumutbar sind, zu einer Sonntagsmesse zu gelangen. Es ist kein „schwerwiegender Grund“, um fernzubleiben, wenn nicht gleich vor der Haustüre die nächste Gelegenheit zur Messe ist. [mehr…]
Freitag, 26. Oktober 2007 13:19
Jean: Sorry
Ich meinte nicht „Ruhrgebietler“, sondern „Sozialkatholisch“ [mehr…]
Freitag, 26. Oktober 2007 13:17
Jean: ruhrgebietler
Das heißt, daß das Original gegenüber der deutschen Übersetzung leider keine Entlastung darstellt. Bleibt nun nur noch zu hoffen, daß das Zitat schlicht falsch ist. Man darf gespannt sein. [mehr…]
Freitag, 26. Oktober 2007 12:50
Jean: hat doch so keinen Zweck!
Die Frage ist, was Fellay wirklich gesagt hat und ob es sich bei der „Beitritts“Aussage um eine falsche Übersetzung handelt oder nicht.
Wenn nicht, ist das mehr als ernüchternd. Dann muß man davon ausgehen, daß die FSSPX für eine wie auch immer geartete Profilschärfung auf Unversöhnlichkeit setzt, die letztlich unweigerlich ins Sektenwesen führen würde, und dafür sogar eine ekklesiologische Kehrtwende in Kauf nimmt.
Bis auf weiteres hoffe ich noch auf eine falsche Übersetzung oder Berichterstattung.
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Montag, 15. Oktober 2007 13:49
Jean: nun ja
Frau Küble kann gerne ihre eigene Meinung zu Erscheinungsorten haben, über die die Kirche noch nicht endgültig geurteilt hat. Aber der Artikel in Theologisches war ein einziges Gekeife. Der absurd häufige und schlicht falsche Gebrauch von Anführungszeichen, meistens für Überzeichnungen und selten für echte Zitate, verstärkte noch den Eindruck. Frau Küble legte einige Visionsbilder aus, und zwar ausschließlich nachteilig und mit kaum sichtbaren Verständiswillen. Der Infowert blieb so fraglich. [mehr…]
Freitag, 12. Oktober 2007 14:17
Jean: Lieber Engelhardt,
nun kann ich mich nicht erinnern, dass ich Ihnen das Du angeboten hätte, aber seis drum.
Der Sache nach vermischen Sie Dinge, die nicht notwendig zueinander gehören.

Eine Sache wird weder richtig noch falsch durch den, der sie behauptet. Höchstens der Vorgang des Bahauptens selbst kann je nachdem erfreulich, berechtigt, abgeschmackt etc. werden.

Noch etwas: wenn jemand schreibt, ich sei ein „Idiot“, dann muss nicht ich ihm nachweisen, dass er es böse gemeint hat, sondern er muss, falls er das überhaupt gegendarstellen will, erklären, wie er das anders als herabwürdigend gemeint haben will. Dann bleibt aber immer noch die Frage, wie ernst die Erklärung genommen werden kann, auch vor dem Hintergrund allgemeinen Sprachgebrauchs.
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Freitag, 12. Oktober 2007 13:36
Jean: Lieber Engelhardt
Wen meinen Sie denn mit „Nazipack“? Und von wem muss die Relevanz, die Sie beschreiben, nachgewiesen bzw. widerlegt werden: von denen, die das Vorhandensein solcher Textstellen benennen, oder von denen, die das primäre Anrecht auf diese Texte geltend machen?
Werden Sie doch mal deutlicher!
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Freitag, 12. Oktober 2007 13:21
Jean: @ Kurt K.
Ihre differenzierte Antwort ehrt sie. Gleich vorneweg: ich sehe keinen Änderungsbedarf an der bisherigen Fürbitten von 1962. Aber das tut jetzt nichts zur Sache.
Ich denke, dass dieses „wir nur, wenn ihr auch“ zwar nicht zur Handlungsmaxime taugt, dagegen aber sehr zur Motivklärung.
Etwaige Fragen könnten hier an die jüdische Seite sein: 1’) seid ihr wirklich so verletzt oder 2’) gehts doch eher um ein Machtspiel?

Wenn 2’) zutrifft, was interessiert das dann noch?
Wenn 1’) zutrifft, dann die Frage: seid ihr verletzt, 1’’) weil es speziell euch trifft oder 2’’) weil ihr es generell unschön findet, über andere despektierlich zu sprechen?

Wenn 21’) zutrifft, dann mündet die Sache in 2’).
Wenn dagegen 1’’)
Wenn 2’’) zutrifft, dann bleibt immer noch zu klären, ob das angeblich Verletzende einer Fürbitte, die mit biblischen Worten das Heil im christlichen Sinn für Juden erbittet, gleichzusetzen ist mit Verunglimpfungen wie „Bastard“, die keinen positiven Wert erkennen lassen.

Erst hier beginnt die ganze Geschichte für mich überhaupt erst sachlich diskussionswürdig zu sein. Da ich mir u.a. diese Fragen bereits gestellt und beantwortet habe, bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, das ich oben schon genannt habe.
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Dienstag, 2. Oktober 2007 15:31
Jean: doc strahlemann
Und wer wischt die Schleimspur wieder auf, die Du hier hinterlässt? Halt an Dich, Mann (oder so). [mehr…]
Montag, 1. Oktober 2007 16:24
Jean: tja lieber Student
Richtig, es gibt Gewichtsklassen beim Boxen. Aber es ist doch schon so, dass der erste Sieger beim Bundesschachwettbewerb nicht besser sein wird als der zweite, fünfte oder meinetwegen zehnte bei den Weltmeisterschaften, es sei denn, er ist selbst einer unter den erste zehn.
Und nochmals etwas, was hier gerne übersehen wird: in den Medien wird (wie toll, wie toll!!!) hervorgehoben, dass die teutschen Ladies nicht ein einziges Tor kassieren mussten. Bei der gesamten WM kein einziges Tor! So schlecht waren also die anderen Mannschaften. Und soo gut die teutonische? Gleich noch viel besser gar als die (ernst zu nehmenden) deutschen männlichen Kollegen? Alles Unsinn. Mit schwachen Gegner kann man schlecht seine Stärke unter Beweis stellen. Schon mal mitbedacht?

Also: „Wenn hier die Damen dem direkten Vergleich mit dem Männern nicht standhalten, dann sollte auch keine Gleichheit behauptet werden.“

Beim guten Koch entscheidet, ob es gut schmeckt, und nicht, ob er gemessen an seinen natürlichen Voraussetzungen beim Kochen sein Bestes gibt.

Weiterlernen, Student.
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Montag, 1. Oktober 2007 15:11
Jean: Sagen Sie mal, Wandregisel:
Ist das so furchtbar schwer zu sehen, dass die ganze Vergleicherei wirklich Unsinn ist? Wenn man Ihren Beitrag liest, könnte man bis zur vor Schluss meinen, Sie hättens wenigstens kapiert. Doch dann kam der eine Satz, mit dem Sie die Katze aus dem Sack lassen: „Die Leistung der Frauen ist allein auf Grund des ersten Platzes nun mal mindestens genauso hoch einzustufen, wenn nicht sogar höher.“
Zum Thema „sinnvoller Vergleich“ lesen Sie doch bitte mal mein vorangegangenes Posting.
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Montag, 1. Oktober 2007 14:20
Jean: @ heinz josef
jaja, böse Natur, ungerechte Schöpfung…

Jetzt reden Sie halt nicht einen solchen Schmarrn. Es geht hier doch nicht um eine Benefizveranstaltung, dass man immer alle Leistungen gleichermaßen beklatschen muss. Wie dämlich wäre es denn, den Bundessieger von „Jugend musiziert“ und mit dem Bundessieger von „unmusikalische Jugend musiziert“ auf dasselbe Treppchen zu stellen (nun stoßen Sie sich bitte nicht wieder am Vergleich).
Grundsätzlich: Die ganze Auftrumpferei gegenüber dem Männerfußball (von wegen „die waren ja nur dritter“ u.ä.) kommt nicht von der normalen Fußballwelt; wenn man derlei unter „Kindergarten“ verbuchen kann, dann stört es mich nicht weiter, ernst nehmen wird man es aber nicht.
Und wie es mit der Qualität und der Vergleichbarkeit der Männermannschaften und der Frauenmannschaften je untereinander aussieht? Astronomische Tortreffer auf deutscher Seite und NULL Gegentore – da scheint es mit einem ordentlichen Wettkampf auch nicht weit her zu sein (kein Wunder, dass ein Blümchen unter lauter Gras einsam herausragt… poetisch, gell?).
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Montag, 1. Oktober 2007 11:20
Jean: @ Heinz Joseph
Na, den Mädels sei ihr Erfolg ja wirklich vergönnt. Aber bei den Tatsachen sollte man schon noch bleiben. Es ist einfach kindisch bzw. mädi-like, diese Art Fußball aufs Treppchen des Männer-Fußballs stellen zu wollen, wie es manche Girlies (nicht nur hier) tun. Wie gesagt, ein direkter Vergleich würde hier schnell Klarheit bringen. [mehr…]
Montag, 1. Oktober 2007 09:57
Jean: @ sweetdragon
Zitat: „Frauenfußball ist klasse – und wesentlich besser und erfolgreicher als die Männer sind sie auch.“

Was für ein Schmarrn. Dann lass mal die „Weltmeister“-Mädels da mit irgendeinem Verein aus der Bundesliga spielen, ohne Gentleman-Rücksichten und ganz normal, dann wird sich ganz rasch zeigen, dass hier nicht vom selben Niveau die Rede ist. Vom Vergleich mit einem WM-Sieger (Männer) sehe ich ab, um die Vorstellung nicht zu grotesk zu machen.
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Mittwoch, 26. September 2007 12:43
Jean: Rudolfus,
danke für die Gedächtnisstütze. Ich habe das Kleingeschriebene (=mein 3 Monate altes Zitat) nicht gelesen, mich nur gewundert, dass Sie mir in einem anderen Thread „antworten“ als dort, wo ich Sie kurz zuvor angeschrieben habe.

Zur Sache. Sie schreiben:

„Außerdem werden, wie man weiß, gottesfürchtige und kirchentreue Nationen (wie Irland und Österreich) innerhalb der Heilsgeschichte mit Katastrophen geschlagen, während andere, widergöttliche Nationen (wie England und die USA) unbeschadet, im Verbund mit dem Teufel, die Welt regieren dürfen.“
Die integralistische Weltsicht, die hier durchscheint, halte ich für sehr problematisch und befinde mich damit durchaus in (vorkonziliarer!) päpstlicher Gesellschaft. Auch wenn die Völker im Großen vollziehen sollen, was der Einzelne für sich tun soll, nämlich Gott die Ehre zu geben, geschieht es doch nicht (und das ist wesentlich!) in derselben Weise: Der Einzelne kann und muss dem Gebot unmittelbar folgen, eine soziale Einheit kann das nur mittelbar über die Einzelpersonen in deren jeweiligen Positionen (andernfalls, wenn der Weg über die Einzelglieder umgangen wird zugunsten einer davon unabhängigen Insitutionalisierung, gilt das Wort Christi, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei).
Die Durchsetzung der Ehre Gottes wird zwar nie das Ziel aller Glieder einer Gesellschaft, eines Staates etc. sein, aber die Durchsetzung der Ehre Gottes entbindet nicht von der eigentlich primäre Mühe des Überzeugens. Alles andere ist kontraproduktiv
[mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 12:10
Jean: Rudolfus
Haben Sie sich da vertan, da Sie mich in einer Sache anschreiben, zu der ich mich gar nicht geäußert habe? [mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 12:08
Jean: :-D …
Mit das Amüsanteste und Treffendste, was bisher zu dieser Nicht-Causa geschrieben wurde! [mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 11:39
Jean: nun ja… Rudolphus
… dass das Dogma nicht nur Klärung, sondern immer auch selbst erklärungsbedürftig ist, ist ein Faktum, das sich aus der Natur menschlicher Sprache ergibt. Diese Aussage hat nichts mit metaphysischem Relativismus zu tun, sondern mit der Tatsache, dass selbst klipp und klare Aussagen erst einmal auf die unterschiedlichsten Denk- und Existenzprobleme angewandt werden müssen, was umgekehrt zu einem tieferen Verständnis des Glaubenssatzes führt. Das ist auch der Job u.a. der Dogmatiker, und ist es immer gewesen. Die große Kunst ist dann, bei der Anwendung des Dogmas auf eine konkrete weiterführende Fragestellung weder das Dogma zu verwässern noch die Frage zu marginalisieren.

Was hat das nun mit Ihnen zu tun? So, wie Sie das Depositium Fidei zu verstehen scheinen, wäre jede Theologie schon immer überflüssig gewesen, inkl. Athanasius, Gregor, Thomas, Bonaventura etc. Und unsachlich wäre eine solche Sicht obendrein, da sie verkennt, dass die Verkündigung von Dogmen so gut wie immer durch theologische Streitfragen herausgefordert wird.
[mehr…]
Montag, 6. August 2007 15:54
Jean: @ Burgorus
Gut, dann kann ich Ihre Reaktion besser verstehen, wenn Sie einen ähnlich gelagerten Fall aus eigener Erfahrung kennen.
Nun weiß ich natürlich nicht, ob es im hier diskutierten Fall auch jemanden gab, der sich ähnlich aufführte wie die Dame, die Sie zitiert haben. Die strittige Aussage legt die Vermutung aber nicht nahe.

„Im Übrigen ist ‘Beleidigung’ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“
Da ist was dran.
[mehr…]
Montag, 6. August 2007 15:13
Jean: @ Burgorus
Na ja, also so gossenhaft war der Ausdruck nun auch nicht. Da gibts schon schlimmeres. Oder haben Sie gerade das gemeint? [mehr…]
Montag, 6. August 2007 15:01
Jean: @ Burgorus
„audiatur et altera pars“ – zugegeben.

Trotzdem stimmt, was ich eben Maledica geschrieben habe. Es geht da weniger ums Rechthaben als darum, keine atmosphärischen Dünste auszusondern, die es – meinetwegen schwachen – Zeitgenossen schwer machen, ins Boot zu kommen.

Freilich ist es auch ein Unterschied, ob etwas in die Runde hineinverdächtigt wird oder ob jemand mehr oder weniger direkt angesprochen ist (nach wie vor gilt, dass mein „Beispiel“ eben nicht Sie persönlich gemeint haben kann). Ob sich aber der Unterschied im konkreten Fall auch so haarscharf zeichnen lässt bezweifle ich. Ob zurecht oder nicht werden sich zunächst die anwesenden Damen attackiert fühlen. Und so groß war die Schar der Teilnehmer wohl nicht, dass man sich hätte unangesprochen fühlen können.

Ich sags nochmal, es geht um die Effizienz und nicht ums Auseinanderdividieren möglicher Bündnispartner.

Außerdem, einen bairischen Gruß dem Landsmann.
[mehr…]
Montag, 6. August 2007 14:43
Jean: Maledica
Natürlich „lieber mal im Ton vergriffen als…“.

Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten.

Also Anstand wenigstens im Sinne der Effizienz.
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Montag, 6. August 2007 13:50
Jean: @ Burgorus – Beispiel
„Sie sind doch sicher Onanist!“

– Na, empört?? Nur weil ich etwas unterstelle, was wahrscheinlich schon einmal passiert ist, und weil Sie dies als Bloßstellung empfinden, selbst wenn die Aussage stimmt? Mit so etwas treibt man Menschen schnell in die Defensive.

Auch wenn ich recht hätte, wäre es unmöglich, Sie in dieser Weise anzugehen. Schließlich haben Sie derlei Verhalten hier niergends beworben. Vielleicht haben Sie sogar Gewissensprobleme.

Wenn das bei solchen Fragen schon beklemmend für den munter drauf los Verdächtigten werden kann, um wieviel mehr dann bei Fragen wie Abtreibung und Co.?

Zuletzt „pardon“ für das Beispiel, es war nicht persönlich gemeint.

Dem Anliegen des genannten Herrn ist völlig beizupflichten, sein Stil ist schlecht und kontraproduktiv.
[mehr…]
Donnerstag, 12. Juli 2007 10:24
Jean: @ oh Marina…
Ich wollte sicher gehen, dass Sie heute nicht einfach einen schlechten Tag haben, und habe mir ein paar weitere ihrer Postings angesehen. Sie schreiben ja in einer herzzerreißenden Unbekümmertheit vor sich hin. Muss man auch können. [mehr…]
Dienstag, 10. Juli 2007 10:08
Jean: @ Kommentarschreiberling
Im obenstehenden Elaborat heißt es mit Bezug auf die sog. „Neokonservativen“:

„Sie sind inwendig genauso leer, gottlos und verweltlicht wie die Linken. Ihr Versuch, Fassaden zu polieren statt sich um den Kern des Gebäudes zu kümmern, macht die Täuschung nur noch größer.“

Verleumderischer und dummer Unflat. Soweit reichte es aber beim Schreiberling noch, dass er wenigsten nicht so dämlich war, noch seinen Namen dazuzuschreiben.

„Klug wie die Schlange“ und „einfältig wie die Taube“ ist etwas anderes als „bauernschlau“ und „dumm wie Brot“.

Kann sich der Schreiberling mal überlegen. Wenn er kann.
[mehr…]
Dienstag, 26. Juni 2007 17:26
Jean: @ Rudolfus
Die Kardinäle wählen den Papst und nicht der eine Papst den nächsten. So ist es katholische Sitte. Und das päpstlich-monarchische Prinzip verträgt sich mit keiner irgendwie gearteten Erbmonarchie. Ein Blick in die Geschichte erhellt, warum das so ist. Von theologischen Argumenten ganz zu schweigen. [mehr…]
Donnerstag, 21. Juni 2007 18:34
Jean: @ litti
Nee, da hast Du völlig recht: ich habe Dir nicht geantwortet. Echte Antworten setzen echte Fragen voraus. [mehr…]
Donnerstag, 21. Juni 2007 18:17
Jean: @ lingen
Was muß der Lingen Zeit haben! [mehr…]
Donnerstag, 21. Juni 2007 18:15
Jean: @ litti-jungabiturient
Du wiederholst dich. Findest Du Deine Frage so wichtig, um sie gleich in zwei Strängen zu stellen? Mach doch mal richtig Polemik, wenn Du kannst! Und nicht so langweiliges Ankratzen… [mehr…]
Donnerstag, 21. Juni 2007 17:54
Jean: @ matt2
Sorry, aber es ist sicher nicht kreuz.net, das hier „Aufklärungsarbeit leistet“. Es erinnert lediglich an einen Vorgang, der schon vor einem guten Monat stattgefunden hat und worüber auch die Presse berichtet hatte. Dennoch, schaden kann’s ja nicht, wenn man die Erinnerung immer mal wieder aufweckt. [mehr…]
Donnerstag, 21. Juni 2007 17:23
Jean: @ czibo
Naja, so „verdient“, wie Sie Herrn Küng darstellen, ist er nun auch nicht. Noch nicht einmal sonderlich originell. Interessant war er, allerdings auch nur durch die am Ende marginale Tatsache, daß er als Priester und Theologieprofessor Unerwartetes, der Sache nach aber Oftgehörtes verlauten ließ. Also wirklich „verdient“??

Interessant ist es allemal, dass sich dieser Mann nicht zu fein ist, Auszeichnungen von mutmaßlichen Geistesgenossen verschiedener Logen entgegenzunehmen. Immerhin: dann sollten wir uns auch nicht zu fein sein, diesen Zugang zu seinem Denken, den er uns da öffnet, zu betreten. Finden Sie nicht?? Das Herr Küng doch so „verdient“ ist, wäre alles andere schändliche Missachtung. Gell?
[mehr…]
Donnerstag, 14. Juni 2007 16:31
Jean: @ Rudolfus
Das ist ja alles unbestritten. Aber Sie sprachen im Zusammenhang mit dem Tsunami von Strafgerichten Gottes. Diese hätten prinzipiell eschatologischen Charakter und nicht einen kirchenrechtlichen. Schon gar keinen sekularrechtlichen. Oder möchten Sie sagen, man sollte – die technischen Möglichkeiten und einen entsprechenden Richterspruch vorausgesetzt – künftig Tsumanis auf prominente Sündenpfuhle losschicken, wurscht, was diese sonst noch außer Sündern unter sich begraben?
Sie haben außerdem noch nicht genügend gezeigt, dass Ihre Äußerungen einen Unterschied kennen zwischen Sünde und Straftat/Ordnungswidrigkeit.
[mehr…]
Donnerstag, 14. Juni 2007 16:16
Jean: @ Rudolfus
Warum, um alles in der Welt, sind Sie nur so berechenbar!

Zitat: „Es gibt sehr wohl auch irdische Gerichtsinstanzen – nämlich innerhalb der Kirchenordnung und innerhalb der Staatsordnung, selbst in der Hl. Schrift.“

Sind Sie Papst oder Bischof? Arbeiten Sie als Diözesanrichter? Beides erstere glaube ich nicht, letzteres hoffe ich nicht.
Sie haben wohl kaum Anteil an der von Gott dem Weiheamt verliehenen Jurisdiktion, oder? Und vielleicht kennen Sie auch den tieferen Sinn, warum die geistliche Jurisdiktion an Amt und Weihe gebunden ist und eine Prolepse des Gottesgerichts darstellt, aber auch nur insofern bestand hat, als es von zweiterem her gedeckt ist? Anders gesagt: Gott ist die gerichtliche Letztinstanz.
Wenn nicht, denken und schlagen Sie nach. Literatur dazu gibt es genügend.
Vom weltlichen Recht rede ich hier nicht, da es keine Bedeutung speziell mit Blick auf das Jüngste Gericht hat.
[mehr…]
Donnerstag, 14. Juni 2007 15:55
Jean: @ Rudl und Co
„Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.“
Ums Urteilbilden kommt kein Mensch herum, ums Verurteilen allerdings.
Lasst mal besser dem Herrgott selbst den Jüngsten Tag!

Und darüber hinaus hört mal auf, euer Unvermögen so unvorteilhaft und peinlich zur Schau zu stellen. Man ist ja schließlich auch noch Ästhet!
[mehr…]
Donnerstag, 14. Juni 2007 15:45
Jean: Rudl spinnt wieder
Hören Sie doch endlich auf mit Ihrem ungekonnt-abartigen Schwachsinn. Sehen Sie es ein, Sie haben nicht das Zeug zu einem Propheten. Dazu versprühen Sie viel zu viel Genugtuung bei Ihren Strafinterpretationen gegenüber Fremden.
Ernster nehme ich sowas dann, wenn jemandem etwas Schweres zustößt und dieser selbst es als Strafe versteht und entsprechend aufopfert. Aber bitte, bleiben Sie mit Ihrer Erklärerei weg.
[mehr…]
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Donnerstag, 14. Juni 2007 15:16
Jean: @Kurt
Was ich gesagt habe, trifft noch immer: Warum soll ein Verein, der es sich zur Aufgabe macht, ungeborene Kinder und deren schwangere Mütter zu unterstützen, gleich ein Rundumpaket anbieten müssen, um als gerechtfertigt zu gelten? Ist mir nicht einsichtig. Eine Gesellschaft ist auf eine Vielzahl verschiedener Hilfsprojekte und Betreiber angewiesen. Die Aktivitäten können ineinandergreifen – und tun es ja auch! – , ohne daß alles „aus einer Hand“ angeboten wird.
Nun kenne ich nicht genau die Situation in anderen Ländern, aber in Deutschland werden Alleinerziehende staatlich massiv unterstützt. Private und kirchliche Aktivitäten ergänzen das Angebot nicht unbeträchtlich.
[mehr…]
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