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Ach DerRabe: Die heutigen Menschenrechte, die laut Tobit mit den früheren schon deswegen nicht vergleichbar
sind, weil sie ja dermaßen veredelt sind, dass nichts mehr heranreicht. Diese Aussage stammt aber nicht
von mir, sondern von ihnen, ich sprach lediglich von nicht vergleichbaren Bedingungen, die dem Vergleich
die Substanz entziehen, die Wertung haben sie hereininterpretiert. Im Übrigen gab es keine „früheren
Menschenrechte“ (erst Recht nicht im Antiken Griechenland), informieren sie sich bitte! Das sie die Menschenrechte
in ihrer Form verachten sei ihnen gegönnt (und man kann weiß Gott viel über Inhalt und Ausführung
diskutieren), aber ihr Schwarz/Weiss-Denken bringt sie nirgendwo anders hin als in eine geistige Sackgasse.
Steht in der Bibel etwas davon… das das Land Israel den Palästinensern gehört? Ich meine sonst wird
hier doch immer mit der Bibel argumentiert, steht da nicht drin das Gott dieses Land für die Juden auserwählt
hat, oder täusche ich mich da?
Es führt nur zu wertlosen Ergebnissen… wenn man zwanghaft versucht alte Texte für Analysen heutiger
Probleme zu gebrauchen. Das sieht man z.B. auch bei marxistischen Marktschreiern, die die heutige Finanzkrise
mit der marxistischen Theorie erklären wollen, obwohl Marx ein Verständnis von Geld hatte das sich von
dem heutigen in entscheidenden Punkten unterscheidet. Natürlich sind einzelne platonische Gedanken auch
heute noch aktuell, aber der Vergleich zwischen dem Gedanken des „Verfalls“ bei Platon und der tatsächlichen
geschichtlichen Entwicklung hinkt an allen Ecken und Enden. Die grundsätzliche Intention bei Platon ist
doch nicht eine Vorraussage zu treffen, sondern ein nicht-empirisches, ideales Staatsgebilde zu beschreiben,
dass hoffentlich niemals realisiert wird. Denn wer u.a. den Eltern ihre Kinder wegnehmen will um sie zum
größtmöglichen Nutzen des Staates auszubilden und behinderte Kinder einfach aussetzen will weil sie
für den Staat nichts leisten können der hat mit dem heutigem Verständnis von Menschenrechten nichts
zu tun, und dass ist natürlich kein Vorwurf an den genialen Platon. Man muss nur zuerst schauen ob so
ein Vergleich auch Substanz hat…
Die platonischen Dialoge… sind gewiss faszinierende Überlieferung und Zeugnis einer für die damalige
Zeit bemerkenswerten Kunst des Denkens. Dennoch ist die platonische Staatskonzeption in der politischen
Philosophie kaum noch von tatsächlicher Bedeutung, weil sich das ihr zugrunde liegende Menschenbild als
nicht haltbar herausgestellt hat. Das Kreuz.net sich über das was sie schreiben informiert kann man wohl
nicht erwarten…
Kreuz.net: „Einziges nachvollziehbares Kriterium kann nur der gesellschaftlich erwünschte Zweck sein“.
Jaja, immer selber mit Menschenwürde argumentieren und dann solche Sätze zu schreiben, dass passt irgendwie
nicht zusammen. Auch wenn es die Kreuz.net-Autoren nicht mitgekriegt haben, aber wir sind in der Ethik
schon weiter gekommen: „Handle so, daß du die Menschheit, sowohl in deiner Person als auch in der Person
jedes anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst“ (GMS 429). Da sollten
die Schreiber solcher entwürdigender Grütze mal drüber nachdenken, auch wenn es ihnen schwerfällt.
Weiße Rose Alles andere dient lediglich der Triebbefriedigung, reduziert daher den Partner zum Sexobjekt
und widerspricht jeder göttlichen und natürlichen Ordnung, und ist deshalb unwürdig. Man kann es auch
so sehen: wenn der einzige Zweck von Sex die Zeugung von Kindern sein soll, wird die Sexualität auch
auf einen Zweck reduziert, bei dem das Glück der Menschen keine Rolle mehr spielt. Im Übrigen, was gibt
ihnen eigentlich das Recht anderen ihren Anspruch auf ihre (individuell verschiedene) Sexualität abzusprechen?
Niemand hindert sie doch daran ihre eigenen Moralvorstellungen (Sex nur in einer Ehe und zum Zweck der
Kinderzeugung) so zu leben wie sie das wollen, sollten sie dann nicht den anderen genau das Selbe zugestehen?
Beschimpfungen und Verwünschungen wirken außerdem ziemlich pubertär, haben sie vielleicht ein paar
sachliche Argumente die nicht völlig subjektiv oder metaphysisch-spekulativ sind? Mir scheint nicht…
Brandenburgis: Es bleibet dabei: Scheidung ist illegal und kriminell. Ihre Moral: Also Scheidung ist kriminell,
unverheiratet bleiben für ein Paar aber auch nicht erlaubt. Man soll also eine Ehe eingehen und sich
dabei 100%ig sicher sein das diese Entscheidung für das restliche Leben bestand hat. Wie soll das gehen,
zumal ja auch sexuelle Handlungen vor der Ehe verboten sind und man den Partner in diesem wichtigen Beziehungsaspekt
nicht kennenlernen darf? Wollen sie ernsthaft behaupten, diese Entscheidungen könnten fehlbare Menschen
ohne große Fehler treffen? Und sollen sie bei Fehlentscheidungen das ganze restliche Leben dafür büßen?
Das klingt für mich ziemlich herzlos.
Phillip: Ich stimme ihnen zu. Zu Beginn jedes Theologiestiums wird speziell in Fragen des Lehrerberufs,
der ja von den meisten anstrebt wird, mehrfach auf die (kirchen-)rechtlichen Regeln hingewiesen (habe
vor 2 Jahren auch ein Semester kath. Theologie studiert). Erst ein für die Gesellschaft trotz eventueller
Studiengebühren kostenträchtiges Studium absolvieren und sich dann beschweren, dass finde ich nicht
in Ordnung, zumal man ja in NRW auch Philosophie auf Lehramt studieren und trotzdem Religionslehrer werden
kann (im Ersatzfach Ethik), ohne die Bindung an die Kirche. Allerdings ist der Artikel natürlich mal
wieder reichlich dramatisch formuliert, so dass er fast lächerlich wirkt.
Aber Rabe: Nur weil der Affe äußerliche Ähnlichkeiten mit dem Menschen hat ergibt sich daraus keine
zwingende Notwendigkeit der Mensch müsse dann vom Affen abstammen. Ist bei ihnen trotz der vielen Beiträge
immer noch nicht angekommen, dass es erstens nicht um äußerliche Ähnlichkeiten geht (die ist völlig
egal), sondern das Erbmaterial aller bekannten Lebewesen aus denselben Molekülen bestehen, die lediglich
anders zusammengesetzt sind, und zweitens der Mensch nach der ET nicht vom heutigen Affen abstammt? Warum
verteufeln sie etwas , dass sie anscheinend noch nicht einmal oberflächlich kennen? Haben sie etwa Vorurteile?
eigenhar: Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu machen. Nur weil die Menge an Informationen
(noch) nicht zu bewältigen ist und viele Zusammenhänge noch erforscht werden müssen, heisst das ja
nicht das die ET prinzipiell keine Voraussagen machen kann. Zudem macht sie ja eine schwerwiegende Voraussage,
nämlich gemäß welcher Prinzipien sich Arten in Zukunft entwickeln. Es geht darum, aus welcher Potenz
eine Wirkung hervorgegangen ist: Aus einem lenkenden Willen oder aus dem Zufall. Es ist sicherlich richtig
wenn sie ein philosophisches Problem aufzeigen: in der Tat gibt es auch eine Gruppe von Evolutionsfanatikern,
die alles und jeden mit der ET erklären wollen. Natürlich kann die ET nicht in einem notwendigen Beweis
den Sinn des Lebens erklären. Meiner Ansicht nach sollte man die Diskussion trennen, in die biochemischen
Abläufe, die hier auch noch niemand angezweifelt hat (vielleicht können sie sich dazu äußern, ich
habe sie in meinem Post von 16:16 Uhr versucht zu skizzieren), und auf der andere Seite die Bedeutung
der ET für metaphysische Fragen. Die meisten Argumente der ET-Gegner sind ja metaphysische Argumente.
Wenn man diese auf Erkentnisse der Biologie oder Chemie anwendet, Erfahrungswissenschaften also, kann
eine Kritik deshalb schwerlich gelingen, denn es besteht schlicht ein Kategoriefehler. Um die Glaubwürdigkeit
der Kritik zu steigern, sollten die Kritiker ihre Ausführungen deshalb vielleicht auf die Bedeutungsebene
begrenzen.
Überlebender: Es gab keine entwicklung in dem sinn, wie sie die ET lehrt. Zunächst war die Auslese der
ET nach einfach eine Selektion stabiler und ein Verwerfen instabiler Molekülformen. Dabei ist es, wie
sie richtig bemerken, natürlich Unsinn, die richtige Anzahl von Atomen unter Zugabe von Energie willkürlich
durcheinanderzuschütteln, und am Ende ein komplexes Wesen wie einen Menschen dabei herauszubekommen.
Das behauptet die ET aber auch nicht. Die DNA besteht, wenn ich es richtig verstanden habe, aus Nucleotiden,
die lediglich 4 verschiedene Formen haben die bei allen Tieren und Pflanzen gleich sind. Somit sind die
Informationen der Quantität nach schon enthalten und werden lediglich in ihrer Sequenz variiert (durch
Austauschen von Chromosomensabschnitten, Punktmutation, Inversion oder Koppelung). Dadurch kommt dann
auch die hohe Übereinstimmung der DNA bei Menschen und Affen zustande. Nehmen sie 4 einfache chemische
Verbindungen wie Wasser, Kohlendioxid, Methan und Ammoniak, die zumindest auf einigen der anderen Planeten
unseres Sonnensystems vorhanden sind, und führen Energie, beispielsweise ultraviolettes Licht oder Elektrizität
(Gewitter) hinzu, wie es Biologen und Chemiker in Versuchen schon getan haben. Nach ein paar Wochen bilden
sich Moleküle die komplexer sind als die ursprünglich hinzugegebenen, insbesondere Aminosäuren und
Bausteine der DNA (z.B. Purine). Diese Vorgänge gelten gemeinhin als gut dokumentiert. Was an diesen
chemischen Zusammenhängen ist unplausibel?
Überlebender: Menschen als dumm zu bezeichnen die sie nicht einmal kennen spricht aber auch nicht gerade
für einen genialen Intellekt, oder verfügen sie über geradezu hellseherische Fähigkeiten? Und wie
genau sieht die schlaue Theorie zur Erklärung der Entwicklung der Arten aus?
Die Evolution widerlegt nicht Gott, sondern bietet eine Erklärung seines Verständnisses: Glaubensinhalte
und ihre Verinnerlichung sind doch selbst evolutionäre Produkte: aus einer Traumwelt über Totems, Ahnenkult,
Geisterglaube hin zur Vorstellung einer Götterfamilie war nach menschlichem Ermessen ein langer, in biologischem
Sinne aber extrem kurzer Weg. Der eine überlebende Gott war noch eine Zeit lang im Bewusstsein lebendig,
dann wurde er erklärungsbedürftig, immer abstrakter, blutärmer, gestaltloser. Wer kommuniziert noch
mit ihm, ohne sich berechtigtem Misstrauen auszusetzen? Heute bedarf es vieler Spitzfindigkeiten, um ihn
zu rechtfertigen, überlieferte Schriften waren ursprünglich so gemeint wie sie dastehen, aber da vieles
Zeitgebundene nicht mehr ins Bild passt, werden sie passend gemacht, nur tendenziös zitiert und allenfalls
symbolisch ausgelegt. Gott schuf Sonne und Mond, damit die Menschen auf der Erde Licht hätten. Das war
einmal „Wissenschaft“, man wusste es nicht besser. Wem diese Kenntnisse heute zur Basis dienen, tut sich
freilich schwer mit heutigen Erkenntnissen, und Nachfrage wird als peinlich, wenn nicht sogar als Beleidigung
aufgefasst. Der nächste evolutionäre Schritt ist abzusehen.
Grandios: Vielleicht hätte er umgekehrt formulieren sollen: Wer verantwortungslos in einer Wilden Ehe
lebt, eignet sich für das Familienministerium so gut wie ein Drogensüchtiger als Drogenbeauftragter.
Klees perverse Gleichsetzung der Familie mit einem Absturz in die Drogensucht offenbart sein entartetes
Denken. Der Autor hat nicht verstanden, was eine Metapher ist. Aber verständlich, die Kreuz.net-Denker
haben einfach Schwierigkeiten mit abstraktem Denken, selbst auf unterem Niveau.
Da hat jemand was nicht verstanden: Man sagt uns gläubigen Menschen schlicht, unsere Kirche und wir seien
zu dumm für die Wissenschaft. Wenn man sich dermaßen beschwert, könnte man doch mit einer ansatzweise
wissenschaftlichen Arbeitsweise ein gutes Gegenbeispiel liefern, was den Leuten die dies behaupten den
Wind aus den Segeln nehmen würde. Stattdessen liefert der Autor den unschönen Beweis für diese These,
die er ja eigentlich ablehnt, wenn er „auf Verdacht“ die Entscheidung anderer Menschen kritisiert, Tatsachen
erfindet und mal wieder ein höchst merkwürdiges Politikverständnis zeigt, wenn er verzweifelt die gesamte
Politik an den linken Rad zu drücken versucht, um sich seine Aussenseiterposition als eigentliche Normalität
schönzureden. Ein wesentliches Merkmal wissenschaftlichen Arbeitens ist die intersubjektive Nachvollziehbarkeit,
dass heisst das man MITeinander redet, und nicht bloß einseitige und billige Polemik ausschüttet (und
das heisst nicht das man immer einer Meinung sein muss, im Gegenteil). Der Naivität des Artikels nach
zu urteilen ist aber wohl nicht Hass die Quelle für diesen Artikel, wie bei so vielen anderen, sondern
schlichte Unwissenheit. Insofern kann man dem Autor nur alles gute für seine weitere geistige Entwicklung
wünschen und zu einem Standartwerk über wissenschaftliches Arbeiten raten, da werden sich dann einige
Fragen über die Wissenschaft von allein klären.
Mal wieder der Herr Lingen… natürlich wieder ein Artikel von geradezu beschämender Qualität. Irgendwie
empfinde ich aber schon Mitleid mit dem Pater: hinter seinen verbitterten Artikeln und Youtube-Statements
scheint ein Mann ohne Freude und Freunde zu stecken, der zudem psychische Probleme hat www.youtube.com/watch?v=6gBt7Q_SNeo
(paranoide Persönlichkeitsstörung). Da zeigt sich das Wesen solcher Leute, die ihre eigenen Probleme
mit dem Leben nicht in den Griff kriegen und sich aus Selbstschutz und Unsicherheit in die vermeintliche
„Sicherheit“ von völlig abstrusen Weltanschauungen zu retten versuchen. Warum Kreuz.net solchen Menschen
Autorenposten gibt, bleibt mir jedoch ein Rätsel. Handelt es sich hierbei vielleicht nicht um eine Nachrichtenseite,
sondern eine getarnte Selbsthilfegruppe?
Was an diesem Artikel ist eigentlich katholisch? Soweit ich weiss reicht es nicht jemandem die Hand zu
schütteln, um mit Gott (und wohlmöglich seinem Gewissen) ins Reine zu kommen oder seine Taten zu rechtfertigen.
Gerade Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele sind niemals grundehrlich, haben mindestens mit Selbstdarstellung
und meistens auch mit handfesten politischen Interessen zu tun, egal ob in Deutschland 1936, Amerika oder
jüngst in China. Deshalb halte ich es für wenig geeignet, so ein Ereignis als Beispiel für eine unbestreitbar
aufrichtige Absicht anzuführen, vor allem wenn es zahlreiche Gegenbeispiele gibt. Genug Menschen aus
der NSDAP und auch Hitler selbst haben oft genug geäußert was sie von Afrikanern und Afro-Amerikanern
halten, nämlich das diese eine zurückgebliebene, unterlegene Rasse und deren Kultur zu bekämpfen (siehe
„Entartete Kunst“) sei. Auch der immer wieder gern durchgeführte Versuch, ein Unrecht (Rassentrennung
in den USA) gegen ein anderes (die Verbrechen der Nazionalsozialisten) aufzuwiegen passt nicht gut zum
absoluten moralischen Maßstab des Christentums. Lächerlich wird das sogar noch dadurch, dass die Kreuz.net-Redaktion
selbst mit Ideen der Rassentrennung sympathisiert (wenn meist auch nicht offen), wie es in einigen Artikeln
über Menschen anderer Nationalität deutlich wird. Natürlich waren die Sklaverei genauso wie die Rassentrennnung
in den USA aus heutiger Sicht ein Verbrechen, aber macht dies die Taten anderer besser oder schlechter?
MessagefromMary: Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man
liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat. Wenn das bei ihnen so ist, sind sie ein bemitleidenswerter
Mensch. Ich sehe allerdings keinen Anlass dafür zu glauben, dass alle Menschen so sind.
Ein wahrhaft weiser Artikel: „Wenn ich verliebt bin, bringt mich das näher an die Quelle der Liebe.“
Ja wohin auch sonst? Der Pater ist schlagfertig: „Finden Sie?“ In der Tat ein Musterbeispiel für Schlagfertigkeit,
wenn man einfach eine inhaltsleere Gegenfrage in den Raum stellt. Aber bei den Rhetorikexperten von Kreuz.net
löst selbst sowas ja schon Bewunderung aus. Das man dem Pater noch aus seinen meist tautologischen,
aber sicherlich gut gemeinten Ausführungen einen Strick zu drehen versucht, ist auch mal wieder typisch.
Die Redaktion ist (wenn überhaupt) nur dazu in der Lage, mit subjektiven Totschlagargumenten, die niemals
den Horizont des eigenen beschränkten Standpunktes überschreiten, alles und jeden schlecht zu reden,
anstatt einmal selber einen überzeugenden und sachlichen Artikel zum Thema „Liebe“ zu verfassen, mit
eigenen Gedanken und Argumenten. Die eigene Position wird jedoch fast ausschließlich über andere definiert,
ein ziemliches Armutszeugnis und wenig überzeugend.
Man lernt ja immer interessante Dinge hier: Gestern war es die SS, heute die HS. Paradebeispiel für die
Ablenkung vom eigentlichen Thema. Aber jetzt wüsste ich doch zu gern, was die SS mit den Homosexuellen
gemeinsam hat!
#22 Tobit 14:24:58 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Typische argumentative Ablenkung… Da die Kreuz.net-Autoren wenig plausible Argumente gegen Homosexualität
haben, außer den gebetsmühlenartig vorgetragenen Verweis auf völlig subjektive metaphysische Konstrukte
bei gleichzeitiger Nichtberücksichtigung (bzw. Verdrängung) einfacher anthropologischer Grundlagen,
versuchen sie schon seit geraumer Zeit zwanghaft Homosexualität mit gesellschaftlich geächteten Dingen
wie Pädophilie, Diskriminierung Andersdenkender oder Drogensucht in Verbindung zu bringen. An sich eine
populistische, aber wie die politische Geschichte zeigt durchaus wirkungsvolle Strategie, wären die Zusammenhänge
nicht so platt und einseitig recherchiert. Mit ihren naiv-induktiven Schlüssen macht man sich doch heutzutage
lächerlich.
#26 Tobit 15:21:51 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Diese „Tatsache“… Die katholische Kirche ist die Quelle des ewigen Lebens und der Inbegriff eines gelungen
Lebens. Dieser Satz ist (in unterschiedlichen Varianten) die Grundlage ihrer Argumentation, die ich im
weiteren Verlauf meist ziemlich gut finde. Aber in diesem Punkt müssen sie anderen Menschen auch zugestehen
dieser Aussage nicht zuzustimmen, weil sie in höchstem Maße subjektiv ist. Natürlich können sie behaupten
das alle nicht-Katholiken kein gelungenes Leben führen, aber das ist schlicht ihre berechtigte, persönliche
Ansicht, warum sollte es eine objektive Tatsache sein? Und führen alle Gläubigen nur weil sie der katholischen
Kirche angehören schon ein gelungenes Leben? Und in der Sache mit dem ewigen Leben schaut es ähnlich
aus. Wenn Menschen dies für sich Glauben ist es sicherlich berechtigt, aber wenn man von allen Menschen
verlangt der Idee des ewigen Lebens zuzustimmen und sogar ein bestimmtes staatliches Handeln fordert sollte
man schon eine Begründung haben, die eben objektiv die Gültigkeit der Idee bestimmt.
Die ewige metaphysische Frage… Die Vertreter solcher Ansichten sind nicht nur in Irrtum und Selbsttäuschung
gefangen. Sie lehnen vielmehr auch die wahre Religion ab, indem sie ihr Verständnis verfälschen. Und
woran kann ich objektiv die Wahrheit der einzig „echten“ Religion erkennen, auf deren Gültigkeit sich
die Autoren berufen?
Ein wahres Wort: Gorissen ist überzeugt, daß viele Katholiken unsäglich viel kostbare Zeit mit Verschwörungstheorien
vergeuden – „anstatt zu beten“. Das sollte sich Kreuz.net doch einmal direkt zum Motto machen. P.S.: Das
mal wieder Lügen über Denker der Aufklärung verbreitet werden, gehört hier ja zum guten Ton.
Also das überstieg fast meine Vorstellungskraft! Kreuz.net ist auf dem Niveau von L. Ron Hubbard angekommen,
nur mit dem Unterschied, das L. Ron Hubbard mit seinen Behauptungen offensichtlich mehr „Erfolg“ hat als
Kreuz.net. Jetzt gehe das alte Elend des 9. November von vorne los, erklärte sie, besonders das Elend
des Jahres 1938. Sie meinte damit, daß nun der alte brutale Kaptialismus mit seinen extremen Auswüchsen
zurückkehren würde.[…] Ich folge darum nur noch einem wahren Führer und lade alle über die Initiative
‘Fundamentales Christentum’ ein, sich in den Dienst der errettenden Diktatur Gottes zu stellen. Ihre undifferenzierte
Kapitalismuskritik, mit der sie hier Zustimmung erheischen wollen, in allen Ehren. Sie haben sogar in
einigen Punkten recht, Kapitalismus ist weit davon entfernt vollkommen gerecht zu sein. Interessant fände
ich aber ihre Indikatoren dafür, warum es den Menschen in der ehemaligen DDR jetzt schlechter geht als
vor dem Mauerfall, unter einem totalitären, gewalttätigen und antireligiösem Regime. Ebenfalls sollten
sie konkret darstellen, wie in einer „Diktatur Gottes“ das Wohlergehen der Menschen über dem Niveau des
jetzigen Standarts gebracht werden soll. Ihr axiomatisches Geplapper, Behauptungen im „luftleeren Raum“,
sind einer seriösen Religion nicht würdig, sondern genau die Methode von Esoterikern und Scharlatanen.
Viellleicht wenden sie sich eines Tages von ihnen ab, es würde ihnen und der Überzeugungskraft ihrer
Argumente gut tun.
#48 Tobit 21:22:11 | Donnerstag, 12. November 2009
Nein, ich habe genau dasselbe mit anderen Worten gesagt. In dem Artikel wird im Kontext von Moral und
Sünde gesprochen: Der Heilige Augustinus erklärt diese Wahrheit in seiner Erbsündenlehre: Seit dem
Sündenfall Adams ist der Mensch in seiner Natur sehr geschwächt und für die Sünde anfällig. Danach
folgt der Satz von Rousseau, dass der Mensch von Natur aus gut sei. Dies erweckt doch zweifellos den Eindruck,
Rousseau widerspräche Augustinus und der Mensch sei moralisch gut, nach christlichen Maßstäben. Das
hat aber Rousseau nicht gemeint, deshalb meine Richtigstellung. Ich zitiere „Über den Ursprung der Ungleichheit
des Menschen“: „Da die Menschen im Naturzustand untereinander keine Art sozialer Beziehung besaßen, ist
es zunächst einmal offensichtlich, dass sie weder gut noch schlecht zu sein vermochten und weder Tugenden
noch Laster besaßen.[…] Schließen wir vor allem nicht mit Hobbes, der Mensch sei von Natur aus Böse,
weil er keine Vorstellung von Güte hat[…].Auf diese Weise kann man sagen, dass sie (Anm.: die Menschen
im Naturzustand) gerade deswegen nicht böse sind, weil sie nicht wissen, was gut sein heißt.“ (zit.
nach Hoerster, „Klassische Texte der Staatsphilosophie“, DTV, 1976, S. 190f.) Und mit ihrem Hinweis zu
den verheerenden Folgen seiner Denkweise haben sie sicherlich recht, mir ging es nur um die unsachliche
und missverständliche Darstellung, die bei Kreuz.net bei der Darstellung philosophischer Positionen vorherrscht.
#46 Tobit 15:36:29 | Donnerstag, 12. November 2009
jubärens: Leser Tobit zeigt mal wieder die absolute Unfähigkeit, […] wenn er behauptet, Rousseau habe
nie festgestellt, dass der Mensch von Natur aus gut wäre. Tatsächlich sagt Rousseau im ‘Zweiten Diskurs,
Anmerkung IX: „Die Menschen sind böse; eine traurige und fortdauernde Erfahrung erübrigt den Beweis;
jedoch, der Mensch ist von Natur aus gut, ich glaube, es nachgewiesen zu haben.“ Sehr richtig, ihr Zitat,
trotzdem ist der Mensch nach Rousseaus Ansicht nicht gut im Sinne von moralischen Kategorien. Die Überlegung
bezieht sich ja nicht auf die Realität, sondern einen fiktionalen Zustand vor jeder Vergesellschaftung
des Menschen, den es faktisch ja höchstens in Ansätzen, niemals aber in voller Konsequenz gegeben hat.
Der Mensch im Naturzustand handelt nicht bewusst in moralischen Kategorien, die erst durch die Gesellschaft
hervorgebracht werden, sondern ist quasi ein unreflektierter Teil der Natur, der seinen Instinkten folgt.
Deshalb kann sein Handeln im Naturzustand auch nicht in moralische Kategorien eingeordnet werden. ‘Gut’
heisst in diesem Kontext nicht ‘moralisch vollkommen’, sondern lediglich das der Mensch nicht ‘vollkommen
schlecht’ ist, wie es Vertragstheoretiker vor ihm behauptet haben (lesen sie nach im „Gesellschaftsvertrag“).
Das genau meinte ich mit dem Kontext der Aussagen, da nützt es nicht viel ein zusammenhangloses Zitat
in den Raum zu stellen, das wird doch auch im Umgang mit der Bibel auch immer kritisiert, da könnte man
doch mit gutem Beispiel vorangehen.
Kreuz.net zeigt immer wieder… die absolute Unfähigkeit, Aussagen in Kontexte einzuordnen und philosophische
Theorien zu verstehen, ohne sie gleichzeitig zu instrumentalisieren. So auch die wiederholt einseitige
und schlichtweg falsche Darstellung der Philosophie Rousseaus. Rousseau schmeichelte seinen Zeitgenossen
bekanntlich mit der These, daß der Mensch von Natur aus immer gut wäre. Das nämlich hat Rousseau nicht
behauptet. In Auseinandersetzung mit der Staatsphilosophie von Thomas Hobbes widerspricht er lediglich
der Darstellung in Hobbes „Leviathan“, nach der der Mensch „des Menschen Wolf“ ist und ohne monarchistischen
Staat (eben dem Leviathan) AUSSCHLIEßLICH Chaos und Zerstörung herrschen. Rousseau setzt plausiblerweise
dagegen das die menschliche Entwicklung vor bestehen der Nationalstaaten ohne gewisse positive soziale
Fähigkeiten wie Rücksicht, Familien- bzw. Stammeszusammenhalt und einem grundsätzlichen Gerechtigkeitssinn,
den man in der heutigen Pädagogik auch plausibel nachgewiesen hat, nicht möglich gewesen wäre. Somit
ist seine Aussage nicht in dem Sinne zu verstehen, alle Menschen wären immer gut. Es handelt sich vielmehr
um einen Einwand gegen die Einseitigkeit der Hobbesschen Theorie.
Also dieser Satz… Schlecht ist dagegen Kinderpornographie oder die Schändung Minderjähriger, obwohl
die meisten Kinder diese – im Gegensatz zur Abtreibungsgewalt – überleben. Man ist ja von Kreuz.net einiges
gewohnt, aber das find ich schon hart.
Entschuldigen sie, Leo: Ich bin kein Konsumist, dafür lebe ich viel zu bescheiden. Ferner habe ich noch
nie ein Kind auf eine Müllhalde geworfen oder abgestrieben, dass entspringt alles ihrer blühenden Phantasie.
Mein einziger Punkt den ich deutlich machen wollte ist, dass das heranzüchten von Kindern aus Liebe geschehen
muss, wenn es erfolgreich sein soll, und nicht aus Nutzenabwägungen. Dann beschweren Sie sich doch bei
der Bunzelregierung, daß sie Millionen von Ausländern für diesen Zweck hergeholt hat. Warum sollte
ich mich darüber beschweren? Diese Arbeitskräfte haben den wirtschaftlichen Erfolg zweier Dekaden maßgeblich
mitgetragen, in der Deutschland einen beispielllosen Aufschwung erlebte. Auch in Zukunft lässt sich mit
Einwanderung der Bevölkerungsrückgang locker ausgleichen, von daher mache ich mir keine Sorgen.
Die Lösung für das demographische Problem… soll also sein, Menschen die ihr Kind abtreiben wollen
dazu zu zwingen es zu bekommen. Man, dass werden bestimmt glückliche Kinder. Überhaupt finde ich es
erschreckend, aus welchen Gründen man unbedingt Kinder bekommen soll, etwa aus wirtschaftlichen Gründen,
damit wir in Zukunft genug Arbeitsdronen haben die unseren Wohlstand im Alter sichern, oder damit das
Deutsche Volk nicht ausstirbt. Dabei geht es in keinem Wort um die Kinder selber, die selbst nur Mittel
zum Zweck sind, sondern nur um subjektive, egoistische Interessen, getarnt unter dem Deckmantel des „Lebensschutzes“.
Wo bleibt da die freie Entscheidung, aus Liebe ein Kind in die Welt zu setzen oder eben nicht?
danke für ihre ausführungen, herr eigenhar: Mit einer physikalischen Beschreibung von Hirnströmen lassen
sich geistig personale Handlungen nicht beschreiben. In diesem Punkt gebe ich ihnen recht, sicherlich
sind gerade in dem Punkt des menschlichen Bewusstseins sämtliche wissenschaftlichen Theorien starke Reduktionen
der (erlebbaren) Realität. Aber in der Evolutionstheorie geht es ja auch nicht zuerst um das Bewusstsein,
sondern um die biochemischen Vorgänge bei der Vermehrung von Spezies. Und diese (z.B. die Mendelschen
Regeln) sind ja ziemlich gut dokumentiert und haben sich bis in die heutige industrielle Praxis der Biochemie
hinein bewährt, warum sollten sie dann also falsch sein? Mit Atomhaufen wird kann man die Gesellschaft
nicht erklären. Eine Reduktion auf diese Perspektive liefert, so naturwissenschaftlich sie auch erscheinen
mag, keine Wahrheit, sondern Lüge. Auch in diesem Punkt gebe ich ihnen recht, aber die Gesellschaftswissenschaften
sagen genau dies und betonen die Individualität und Freiheit des Menschen, sogar die sonst so vielgescholtene
Ökonomie tut dies. Aber z.B. sind gewisse ökonomische Gesetzmäßigkeiten wie das Marktverhalte doch
trotzdem in jeder Marktsituation vorfind- und beobachtbar, ungeachtet der sich hinter ihnen verborgenen
Individualität des Einzelnen. Wo ist also das Problem, diese Erkenntnisse als Hilfen in der Praxis zu
gebrauchen? Wie stellen sie denn die objektive Wahrheit eines Urteils fest, wenn sie diese bei Urteilen
aus der menschlichen Erfahrung ablehnen?
herr eigenhar… Man darf von einem Subjektivismus nicht in einen falschen Objektivismus verfallen. Eine
minutiöse moderne naturwissenschaftliche Beschreibung liefert keine Wahrheit. Mit Atomhaufen kann man
die personale menschliche Realität nicht beschreiben. Was meinen sie konkret damit? Das es keine naturwissenschaftliche
Wahrheit gibt? Und warum sind naturwissenschaftliche Kenntnisse für sie subjektiv? Es behauptet übrigens
niemand in der Wissenschaftstheorie ernsthaft, dass man die menschliche Realität in Gänze durch Theorien
erfassen könnte. Im Gegensatz dazu wird oftmals der Modellcharakter vieler großer Erkenntnisse (z.B.
des Atommodells) betont, der jedoch keinen Einfluss auf die Wahrheit hat, sondern ganz einfach der nicht
allumfassenden Erkenntnisfähigkeit des Menschen geschuldet ist.
Sicher müssen wisssenschaftliche Theorien kritisiert werden dürfen! Das ist ein ziemlich wichtiges Recht,
welches man in unserem Land genießt. Aber wenn man die Evolutionstheorie einfach als Lüge darstellt,
ohne auf irgendwelche Inhalte einzugehen und mit abstrakten Konzepten wie Gott oder der Seele argumentiert,
dann hat man weiss Gott keine Grundlage die solider währe als die der Evolutionsbiologen, die ihre Erkenntnisse
aus nachvollziebaren wissenschaftlichen Versuchen erlangt haben. Dies ist speziell der Fall bei der synthetischen
Evolutionstheorie, welche die Annahmen von Darwin sehr gut in Verbindung mit den Erkenntnissen der Genetik
bringt (also Variation als Mutation, und Selektion als natürliche Auslese durch biotische und abiotische
Faktoren), die sich allesamt sehr gut mit Versuchen beweisen lassen. Aber selbst nach Darwin stammt der
Mensch natürlich nicht vom Affen ab: Affen und Menschen haben nach seiner Theorie lediglich die gleichen
Vorfahren. Wenn also jemand jetzt die konkrete Widerlegung der Evolutionstheorie nochmal präzisieren
oder einen Link dazu präsentieren könnte, währe ich ihm sehr dankbar!
Es gibt schon Antworten der neueren Ökonomie auf die Fragen: Wie könnten Arbeitsplätze geschützt werden
in einem „gemeinsamen“ oder globalisierten Markt ohne Grenzen? Durch (Aus-)Bildung, weltweit steigenden
Wohlstand und ein neues Konzept von Arbeit (es könnte z.B. staatliche sein), das eine schnellere Abfederung
von Reaktionen der Arbeitsmärkte ermöglicht. Gehört es nicht […]zur „Logik der Politik“ und zur „Logik
der Wirtschaft“ anzuerkennen, daß Stabilität, Solidarität, Gerechtigkeit und Gemeinwohl sowie das von
der Würde des Menschen her geforderte „Recht auf Arbeit“ nur in einem System gefunden werden kann, das
einer der schärfsten politischen Denker, Johann Gottlieb Fichte († 1814), als „geschlossenen Handelsstaat“
vorgelegt hat? Das ist ein Weg, aber einer von Vorgestern. Ein gewaltiger Wohlstandseinbruch durch den
Wegfall von Exporten, steigende Arbeitslosigkeit und rasant ansteigende Rohstoffpreise wären die Folge,
ich kann mir nicht vorstellen das so etwas durchsetzbar ist. Wie anders als durch Setzung von Grenzen
kann dem epidemischen Anwachsen der Arbeitslosigkeit, […]oder der in Paragraph 25 beklagten „Machtlosigkeit“
gegenüber internationalen Finanzinstituten vorgebeugt werden? Durch einen Lernprozess in den Köpfen
der Menschen, der zu einer verstärkten internationalen politischen Kooperation führt. Wenn ein Ausgleich
gefunden werden kann, wofür es u.a. durch international veränderte Machtverhältnisse durchaus Anzeichen
gibt (siehe WTO-Verhandlungen), können alle dabei gewinnen, und mit am meisten Deutschland.
Währe das Thema nicht so ernst… wäre der Artikel sogar lustig. In ihrem diffusen Hass scheint den
Kreuz.net-Autoren jegliche Fähigkeit zu denken abhanden zu kommen, sonst würden ihnen ihre permanenten
argumentatorischen Eigentore auffallen. Und die hier aufgelisteten Staaten sind wirklich Vorbilder in
der Entwicklung fortschrittlicher Gesellschaften(brilliant analysiert!), warum sind sie (die Kreuz.net-Autoren)
eigentlich noch hier, wenn in Afrika doch geradezu paradisisch herrschen? Ich empfehle Nigeria, da ist
das Wetter auch viel besser als hier.
Stephanus: Und so nähern wir uns auch in der Musik immer mehr der Gegenwart in der es kaum noch neu geschriebene
Stücke gibt,die ganzheitlich erfüllen und zufrieden machen. Ihre Meinung spiegelt eine völlig subjektive
Erfahrung wieder. Der Zweck der kirchlichen Musik ist nicht die ganzheitliche Erfüllung des Menschen,
sondern die Ehrung Gottes durch menschliche Kunst. Darüber hinaus ist das Erleben von Musik als Schön
oder Dissonant reine Gewöhnungs- bzw Erziehungssache: fahren sie einmal nach Indien und sie werden von
den Tonleitern nach kurzer Zeit ziemlich genervt sein, für die Einheimischen dagegen ist diese Musik
das Höchste der Gefühle. Allein den Griechen (ursprünglich Pythagoras), und nicht der Kirche haben
wir es durch eine naturwissenschaftliche Analyse von Schwingungsverhältnissen zu verdanken das in Europa
ein tonales Verständnis gereift ist das tatsächlich ein universales Prinzip kennt, dass eine in der
menschlichen Wahrnehmung verankerte Präferenz für Symmetrie (von Schwingungsverhältnissen) wiederspiegelt.
Im Übrigen gebe ich ihnen im Hinblick der Melodien und Harmonien recht, da gibt es zwangsläufig durch
eine recht begrenzte Anzahl an Tonleitern und Kombinationen häufige Wiederholungen, die bekannte Schemata
meist zu Klischees verkommen lassen, nur wenige versuchen radikal auszubrechen. www.youtube.com/watch?v=L6YpYKPcEBQ&…
In rhythmischer Hinsicht leben wir heute in einer ungleich interessanteren und komplexeren Welt, wie diese
3 Beispiele moderner Musik aus unterschiedlichen Richtungen zeigen: 1. www.youtube.com/watch?v=m5C7JnVaMPg
2. www.youtube.com/watch?v=LXUxoJTi0Ws 3… www.youtube.com/watch?v=ZncEPhWUDsw&…
Mit dem Pater Lingen kann man nur Mitleid haben! Anfeindungen sind da völlig unangebracht. Wahrscheinlich
ein armes Geschöpf das mit dem Leben nicht zurecht kommt, wenn man sich DAS HIER www.youtube.com/results?search_query=P…
mal anschaut.
Ein zentraler Punkt: Dagegen habe der Präfekt des Heiligen Offiziums,[…] dem Konzil einen Entwurf vorgelegt,
der im Sinne der katholischen Lehre darauf insistierte, daß „ungleiches Recht für die Wahrheit und für
den Irrtum“ gelten muß. Und nicht nur die Gesellschaft hat sich diesem Anspruch entgegen entwickelt:
auch der Begriff der Wahrheit ist ein anderer. In früheren Zeiten hing der Wahrheitswert einer Aussage
oftmals nur von dem Sprecher ab der sie tätigte, ihr Inhalt war völlig unerheblich. Die antike Philosophie
sprach zwar seit Platon von dem Streben nach Wahrheit durch den Dialog, aber diese Praxis war der Kirche
fern wie keine andere, und so ging sie im Mittelalter auch nahezu völlig unter. Und würde der Papst
den Himmel als Grün statt Blau bezeichnen, so hätte er eine wahre Aussage getätigt. Die Kirche sollte,
anstatt in Wahrheitsfragen an die Konkurrenz auszuteilen, lieber erstmal selbst ein schlüssiges Konzept
vorlegen wie es sich mit ihrer Lehre und der Wahrheit im heutigen Sinne verhält. Schließlich behauptet
die Kirche auch die Existenz von übernatürlichen Wesen und Vorgängen, die jegliche vom Menschen erfassbare
physikalische Ordnung überstiegen. Dasselbe behaupten zunächst auch die Naturvölker der Fidschi-Inseln,
warum sollte ich der Kirche also mehr glauben als denen? Ich sage die Ungleichbehandlung von Wahrheit
und Irrtum muss unbedingt gelten, aber wer dies fordert sollte schon überzeugende Argumente in der Hand
haben, sonst steht man hinterher selbst als Irrer da.
Die moralischen Appelle im Stile der Sonntagsreden… mit denen sich vor allem Politiker aller Parteien
hervortun um ihr Gewissen zu erleichtern, um dann wieder ungestört zur Tagesordnung über zu gehen, gibt
es schon seit Jahren (wahrscheinlich sogar Jahrzehnten). Was haben sie bisher bewirkt? Gar nichts. Dazu
die Menschenverachtende „Entwicklungspoltitik“, die von Grund auf gescheitert ist und bisher mehr Leid
produziert als gelindert hat. Das Ganze ist ein drängendes, aber hochkompliziertes Problem, für das
es keine Patentrezepte gibt, und erst Recht nicht die vom Papst (zu seiner Verteidigung: es ist ja auch
nicht sein Fachgebiet, seine Erläuterungen kann man auch als Anregungen verstehen, und nicht als konkrete
Forderungen). Der schreibt zwar in seiner Enzyklika etwas über die Werte die das ideale Wirtschaften
ausmachen sollen, aber nicht wie diese konkret in der Politik umgesetzt werden können. Und das die nationale
Abschottung der Wirtschaft in einem Land wie Deutschland niemals einen Wohlstandsgewinn zu Folge haben
kann, weiss jeder der die Grundrechenarten beherrscht und sich ein paar Artikel über Makroökonomie und
Außenhandelstheorie durchliest, aber für einige (z.B. die NPD) ist ja selbst das schon zuviel verlangt.
Ganz recht, Elijahu! Es gibt auch untrügliche Beweise dafür, dass unter dem Bundestag ein Geheimlabor
zum Zwecke der Erschaffung eines Echsenmenschen eingerichtet wurde, der nach der bisher reibungslos begonnenen
Vernichtung der Menschheit die Erde bevöllkern wird. Es lebe der Freimaurer Echsenmensch, nieder mit
der Menschheit!
Schauen sie hier… Die katholische Soziallehre geht in der Frage, wie die politische Gemeinschaft und
ihre Autorität begründet werden und welche Prinzipien zu achten sind, davon aus, daß die von Gott geschaffene
menschliche Person Ursprung und Ziel des gesellschaftlichen Lebens ist. Der Mensch ist ein gemeinschaftsbezogenes
Wesen. Er ist auf die Gemeinschaft verwiesen und auf sie angewiesen. Sein Leben kann nur gelingen, wenn
er mit anderen zusammenwirkt. Deshalb ist es notwendig, daß die Menschen über die kleineren Gruppen
der Gesellschaft (Familien, private Vereinigungen, Verbände usw.) hinaus sich zu einem größeren Ganzen
zusammenschließen. Die höchste und abschließende Gemeinschaftsform ist die politische Gemeinschaft.
Ihre Aufgabe und ihr Ziel ist es, die rechte Verfaßtheit des gesellschaftlichen Lebens und die Voraussetzungen
für die Lebensentfaltung aller Bürger zu gewährleisten, das heißt, das Gemeinwohl sicherzustellen.
„Die politische Gemeinschaft besteht also um dieses Gemeinwohls willen; in ihm hat sie ihre letztgültige
Rechtfertigung und ihren Sinn, aus ihm leitet sie ihr ursprüngliches Eigenrecht ab.“ (Seite 248f) Weiterhin:
Weltgeschichte und Heilsprozeß sind miteinander verbunden, lassen sich aber nicht in ein den Menschen
verfügbares innerweltliches System bringen. Einen „Gottesstaat“ kann es auf Erden nicht geben.Darum liegt
es auch nicht im Auftrag der Kirche, im Bereich von Politik und Wirtschaft irdische Verhältnisse zu planen
und zu gestalten. (Seite 253)
Ich behaupte, das… die Verknüpfung der Worte von Jesus Christus mit dem NPD-Parteiprogramm ein Akt
schändlichster Häresie darstellt. Hat der Autor das Neue Testament mit dem NPD-Parteiprogramm verglichen?
Augenscheinlich nicht, sonst währen ihm nach ein paar Seiten schon so manche Unterschiede aufgefallen.
Dazu wieder mal der übliche Kreuz.net-Telegrammstil (Vineta, sie sprechen mir aus der Seele), der mit
Pauschalaussagen wie „Doch ohne Gott als Basis und Überbau haben alle anfänglich fortschrittlichen Freiheitsbewegungen
ihre Arbeit auf Sand gebaut“ scheinbar nicht vorhandenes Wissen kaschieren soll. Die Demokratie hat zugegebenermaßen
nicht Gott als Basis, ist aber selbst nach den Grundsätzen der Ethik des neuen Testaments moralisch vollkommener
als von der Kirche legitimierte Könige und Kaiser vergangener Zeiten, was die Kirche selbst offen zugibt
(lesen sie im Katechismus nach). Denn wie soll eine göttlich vollkommene Herrschaft aussehen, wenn diese
letztlich von Irrtümern ausgesetzten und unvollkommen Menschen interpretiert und durchgesetzt werden
muss? Niemand könnte eine solche Verantwortung übernehmen, es sei denn er setzte seine Einsichten im
Wahn mit der göttlichen Weisheit gleich. Deshalb müssen die Menschen mit ihren gottgegebenen Gaben und
Fähigkeiten aus sich heraus das beste Herrschaftssystem entwickeln, wobei sie sich auf einem besseren
Weg befinden als in anderen Epochen der Geschichte.
Es ist schon ironisch… wenn man die Bruchstückhaftigkeit einer Lehre mit einem bestenfalls bruchstückhaften
Artikel kritisieren will. Gut, bei Artikeln über Politik ist man hier ja Peinlichkeiten gewohnt, aber
selten wurde so wahllos wie Inkompetent mit Begriffen hantiert wie hier. Warum können Motive keine Bruchstücke
sein? Warum sind Zivilgesellschaften Nichtregierungsorganisationen? Ein Brüller auch der Stolz über
das gebrauchte Fremdwort „Pleonasmus“, vielleicht einfach mal überlegen welche der vielen Konzeptionen
von Zivilgesellschaft gemeint ist und die Begriffsgeschichte nachvollziehen, dann verschwinden auch die
Doppeldeutigkeiten. Der „Universitätsdozent“ lehrte in Wien, Graz und Aachen? Da fragt man sich doch
unweigerlich wo er jetzt lehrt, komisch das dies nicht angegeben ist. Aber vielleicht hat er einfach Angst,
dass sein Arbeitgeber seine Schriften lesen könnte.
sensus catholicus: Ich stimme ihnen vollkommen zu. Den Menschen im Mittelalter vor der Renaissance ging
es so viel besser als den Menschen heute: – gerechte, von der Kirche legitimierte Herrscher – keinen Einfluss
der heute verbreiteten angeblichen „Bildung“, die Verwirrung stiftet statt Wahrheit zu verbreiten – keine
den göttlichen Plan verhöhnende, angeblich heilende Medizin, die das Fleisch erhält aber die Seele
zerfrisst – keinen Ekel-Kapitalismus und allseitiges Streben nach schnödem Mammon, das damals nur in
Ansätzen (etwa bei fahrenden Händlern) vorhanden war – kein von Gott ablenkender Privatbesitz, der in
dieser Zeit von den weistesten Menschen zum Vorteil aller verwaltet wurde – kein verweichlichter Umgang
mit Aussätzigen, Andersdenkenden und anderen Kriminellen, die im Mittelalter noch eine angemessene Reaktion
zu erwarten hatten Menschen wacht auf und kehrt um in die Blütezeit von Anstand, Recht und Kultur, dem
Mittelalter!
Matthäus Drei: Ist im ach so christlichen ktaholischen Katechismus deswegen die Hinrichtung missliebiger
Personen fest verankert (§§ 2266)? Weil man ohne Zorn richten will? Was für einen Katechismus zitieren
sie denn da, auf jeden Fall nicht den Offiziellen. Ich zitiere das Original www.dbk.de/…atechismus/index.php,
herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz, Band II, S. 273f: „Nicht erst im physischen Totschlag,
sondern schon im Zorn und im bösen Wort ist der Tatbestand des Tötens erfüllt: „Ihr habt gehört, daß
zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen
sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein“ (Mt
5,21). Wer einen Mitmenschen haßt, setzt ihn in seinem Wert herab und mißachtet seine Würde: „Jeder,
der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, und ihr wißt: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt“
(1 Joh 3,15). Das Gebot, nicht zu töten, nicht zu zürnen, nicht zu hassen, hat seinen letzten Grund
im Liebesgebot als dem einen Hauptgebot, an dem alle anderen Gesetze hängen: „Du sollst den Herrn, deinen
Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und
erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen
beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“ (Mt 22,37-40). Jesus dehnt dieses Gebot auf
alle Menschen aus, auch auf die Feinde (Mt 5,44).“
#79 Tobit 17:37:21 | Donnerstag, 3. September 2009
Wahrheit: Danke für den Link bezgl. der Widerlegung des Zyklonholocaust. Sie sollten allerdings berücksichtigen,
dass die auf der Seite aufgeführte Argumentation (ob wissenschaftlich gültig oder nicht kann ich nicht
beurteilen) einige schwerwiegende Vorannahmen, die nicht dem gängigen (bzw. alltäglichen) Verständnis
vom Begriff des Holocaust entsprechen. Sie geht davon aus, dass es ohne den Einsatz von Zyklon B keinen
Holocaust gegeben hätte und der Gegenbeweis den gesamten Holocaust widerlegt. Dies trifft aber nicht
auf den allgemeinen Begriff, auf das Symbol des Holocaust zu, der noch viel mehr als nur die Massenvergiftung
mit Zyklon B enthält. Der Holocaust meint das gesamte Verbrechen, die Intention einer Reinigung der „Rasse“,
die (gesetzliche) Diskriminierung, die Internierung in Arbeits- und Vernichtungslager, die massenhafte
Erschießung, Erhängung und Folterung von Menschen, menschenunwürdige medizinische Experimente, den
Diebstahl von Besitz, die Unterdrückung Andersdenkender, die systematische Vertuschung von Verbrechen
vor dem Volk sowie auf der Basis christlicher wie anderer ethischer Konzeptionen unzählige Verstöße
gegen das, was man in jeder europäischen ethischen Tradition als Moral und Recht bezeichnet wird, und
das ganze legitimiert von einer staatlich aufoktruierten Ideologie.
#72 Tobit 13:42:23 | Donnerstag, 3. September 2009
Vineta: Man stelle einfach in 5-6 Parteien, die sich nur in irrelevanten Nuancen voneinander unterscheiden[…]
Sie unterstellen jetzt ein einzelnes Subjekt, dass für die Gründung der 6 größten Parteien verantwortlich
sein soll? Es sollte doch weitläufig bekannt sein das die Wurzeln der SPD (ursprüglich Sozialisten +
Gewerkschaften), der CDU (ursprügliche Mitglieder meist aus der Zentrumspartei, der rechtsliberalen Deutschen
Volkspartei und der liberalen DDP), der Grünen (ursprüglich Bürgerinitiativen, die statt Zersplitterung
der Zusammenschluss zum Erfolg führte) und sogar kleiner Teile der Linken (WASG) sich Einwandfrei auf
Bewegungen zurückführen lassen, die aus dem Volk selbst stammen. Im Übrigen, darf man fragen was für
sie relevante Nuancen zwischen den Parteien sind, wenn die Unterschiede z.B. zwischen der Linken und der
FDP für sie irrelevant sind? […],irgendeiner der kleinen Parteien seine Stimme schenkte, für die die
5% -Hürde (wahrscheinlich vorerst) noch immer zu hoch ist. Nun, eine (anfangs kleine) Partei steckt in
einer pluralistischen Gesellschaft immer in einer Zwickmühle: zum einen will sie spezifische Politikinhalte
durchsetzen, zum anderen muss sie, um eben dies zu erreichen, an die Macht kommen. Und in einer Demokratie
kommt man dadurch an die Macht, dass man mehr Wähler anspricht als andere Parteien. Wie sollten sich
Parteien ihrer Meinung nach verhalten, um dieses Paradoxon zu überwinden, ohne ihre ursprünglichen,
spezifischen Inhalte zu verwässern?
Die Doktorarbeit von unserem Bundesmerkel ist nicht mehr auffindbar, findet ihr das nicht sonderbar…
…na so sonderbar ist es auch nicht. Es ist weithin bekannt das „Dr.“ Helmut Kohl auch wohl einen eher
kleinen Beitrag zu seiner Doktorarbeit geleistet hat. Die Beispiele dafür sind auch in anderen Parteien
und öffentlichen Ämtern zahllos, von den nichtssagenden Ehrendoktorwürden mal abgesehen. Die CDU habe
unter ihrem Parteivorsitz die katholische Soziallehre vernachlässigt. Glaubt der Autor ehrlich das währe
der Grund? Mehr katholische Soziallehre, mehr Wählerstimmen? Na gut, belassen wir ihn halt in dem Glauben,
das Volk wünsche sich nichts mehr als die katholische Soziallehre, jegliche Überzeugungsarbeit währe
ja doch nur vergebene Liebesmüh. Die katholische Soziallehre ist ja in derTheorie auch eigentlich gar
nicht so übel und weist sogar erstaunlich viele Übereinstimmungen mit dem Programm der aufstrebenden
Linken auf. Nur ihre Vertretung ist leider dermaßen unglaubwürdig, sogar noch mehr als bei der Linken
(und das muß man erstmal schaffen), dass selbst das Durchschnittswahlvolk denen kein Wort davon abnimmt.
Wie auch, wenn Mitarbeiter von katholischen Organisationen zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden, wenn
die Kirche immer noch eine der vermögensten nicht-staatlichen Organisationen ist? Wie auch, wenn katholische
Gewerkschaften sogar noch miesere Tarifabschlüsse verzapfen als die bösen Linken?
Man defendor… sie sind vielleicht überzeugend! Behaupten irgendwas und geben sich hinterher einfach
selbst recht. Selbst Kinder mit ihren fortgesetzten „Und was kommt dann?“-Fragen könnten sie nicht überzeugen,
höchstens mit Angst vor Höllenqualen. Richtig arm, sowas.
Das kopernikanische Weltbild ist bis heute nicht bewiesen! Das einzige was natürlich zweifelsfrei und
für jeden nachvollziehbar bewiesen ist, ist die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Wesens
als Ausgangspunkt des Guten. Die Naturwissenschaften sollten, anstatt ihre albernen Versuche durchzuführen
und zumeist gotteslästerliche Theorien und Hypothesen aufzustellen, mal besser das heilige Buch aufschlagen.
Dort steht schließlich die allzeit gültige Wahrheit!
Man die Diskussion halt ja echt seltenen Unterhaltungswert! Danken muss man dafür vor allem Leo Miles,
ganz großer Sport, nur Schade das du noch nicht verstehst was Gegenseitigkeit bedeutet. Vielleicht solltest
du als Katholik mal einen Blick in den Kathechismus werfen, da steht drin was die katholische Kirche zu
dem Thema denkt: „Mit der Begründung der Menschenrechte in der Personwürde des Menschen erkennt die
Kirche jene Bestrebungen und Überlegungen an, die in der geistigen Welt des Humanismus, des rationalistischen
Naturrechts und der Aufklärung zum neuzeitlichen Verständnis des Rechts auf Freiheit und Gleichheit
geführt haben. (Kathechismus, Band II, Seite 108)“ Auf Seite 110 wird zurdem eindeutig das Recht auf
„kulturelle Verschiedenheit“ befürwortet. Was sie hier erzählen, hat mit der katholischen Religion also
weniger etwas zu tun. Aber die liefert immer noch die Grundlage ihrer Argumentation – die allumfassende,
unumstößliche Wahrheit. Wie das zusammen passt, wissen (bzw. glauben, wissen ist ja böse) wahrscheinlich
auch nur sie…
Also das die Kirchen früher voller waren… heisst ja noch nicht, dass die neue Form der Messe daran
Schuld ist. Korrelation ist ja nicht gleich Kausalität. Eine (oftmals naive) Wissenschaftsgläubigkeit
und die damit verbundene Ablehnung von nicht (Natur-)wissenschaftlich belegbaren Aussagen haben sich,
ausgehend vom 19 Jhd., nach dem 2. Weltkrieg sprunghaft ausgeweitet, getragen vom phänomenalen technischen
Fortschritt in den westlichen Industrieländern. Darüber hinaus halten immer mehr Menschen einen Pluralismus
nach dem Motto „jedem das Seine“ für gerechtfertigt, es fehlt größtenteils ein übergreifender, einheitlicher
Glaubens- und Gesellschaftsentwurf, wie er (mit kleineren Ausnahmen) noch in den 50ern Bestand hatte.
Das sind viel tiefgehendere Gründe als irgendwelche Formalismen, deren theologische Bedeutung den meisten
Laien sowieso egal sind (leider!). Deshalb halte ich es für unplausibel umgekehrt zu behaupten, man brauche
nur die alte Form der Hl. Messe wieder einzuführen und schon währen die Kirchen wieder voll. Das Problem
(aus kirchlicher Sicht) sitzt tiefer, und die Kirche ist mit ihrem Schlingerkurs zwischen Tradition und
Reform nicht unschuldig daran.
Leo Miles… den „aufgeklärten Gutmenschen“ wie sie ihn beschreiben gibt es bei Kant nicht, sondern nur
in ihrem Kopf. Vielleicht lesen sie mal die „Metaphysik der Sitten“, da werden einige ihrer Vorurteile
widerlegt. Kant gründet seine gesamte praktische Philosophie auf der christlichen Gottesvorstellung (der
Humsche Deismus wird in den „Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik“ abgelehnt), ohne die seiner
Ansicht nach kein moralisches Handeln möglich währe. Gott existiert für ihn notwendigerweise.
Wie immer… Wo politisch korrekte Hohepriester genetisch bedingte Unterschiede – zum Beispiel in der
Intelligenz – vehement bestreiten würden, bestehen sie jetzt auf „angeboren schwulen Babys“. Wer bestreitet
denn, dass es zwischen Legasthenikern und Hochbegabten keinen Unterschied gibt? Duesberg ist mit vielen
Forscherkollegen der Überzeugung, daß Aids eine chemische Krankheit beziehungsweise eine Konsequenz
aus Drogenkonsum und afrikanischer Mangelernährung sei. Wo haben sie das denn abgeschrieben? Herr Duesberg
ist ein annerkannter Forscher, die Gruppe aber nur ein versprengter Haufen, und nicht etwa viele. Und
seine „naturwissenschaftliche Theorie“ (auch lustig, normalerweise werden die Naturwissenschaften hier
verteufelt, jetzt aber wird sich doch wieder mit ihnen gebrüstet) stellt eher Kritik auf einer Metaebene
dar, die hauptsächlich auf formallogischer Ebene Forschungslücken aufzeigen möchte. Z.B. bestreitet
Herr Duesberg nicht, dass es eine Korrelation zwischen HIV und AIDS gebe, sondern das der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang
nicht ausreichend belegt sei. Darüber hinaus ist seine Theorie Anfang der 90er enstanden und in der darauf
folgenden Forschung gründlich widerlegt worden. Lichtschlag weist darauf hin, daß ähnlich wie in den
anderen Bereichen der „neuen Religion der Politisch Korrekten“ die konsequente Diffamierung der Ungläubigen
Teil der totalitären Strategie ist. Machen sie es besser, in der Kreuz.net Radaktion, gehen sie mit gutem
Beispiel voran?
Elijahu… hat einen abgefahrenen Humor, find ich gut! :)3 Wahrscheinlich ein Philosophiestudent, der
sich hier einen Spaß daraus macht betroffene Reaktionen zu provozieren. Manchmal wirds leider ein wenig
platt, aber sonst ne gelungene Karikatur.
Weiterhin: Beispiel 3:Auch sind Pädophilie und Homosexualität unter im Zölibat lebenden Priestern anteilsmäßig
weit verbreiteter als in der Durchschnittsbevölkerung. Bei diesem sensiblen Thema sind konkrete Zahlen
natürlich hart umkäpft, nicht wegdiskutieren lässt sich allerdings das z.B. in den USA in den letzten
50 Jahren alleine knapp 5000 Priester angezeigt wurden, wenn man eine plausible Dunkelziffer berücksichtigt
ist das bei einer Gesamtzahl von 42.000 ein erstaunlich hoher Anteil (mindestens 11%). Beispiel 4: Eine
ähnliche Situation gab es in Irland, wo im Jahr 2005 15.000 Menschen die von der katholischen Kirche
geführten Kinderheime verklagt haben, ein Großteil davon wegen Sexualdelikten. Selbst wenn man nun annimt,
dass natürlich viele einfach versuchen die Gelegenheit zu nutzen um Geld abzugreifen, ist es immer noch
eine hohe Zahl, weil es in Irland ja gar nicht so viele Kinderheime gibt, zumindest nicht abertausende.
Einen guten Gedanken zum Thema… formulierte auch der sehr geschätzte Herr Michel Foceault. Er betont
(als einen unter mehreren) den Machtaspekt in der Aufstellung moralischer Normen, die bewusst die menschliche
Realität übersteigen. Wer seinen Sexualtrieb als einen der Grundantriebskräfte seines Daseins aufgibt,
den kann man auch in anderen Bereichen kontrollieren. Die Pointe dabei ist jedoch, dass gerade dort wo
Sex tabuisiert und unterdrückt wird, er am stärksten präsent ist und von der Norm abweichende Formen
annimmt. Diese Feststellung ist zwar durch die heutige Medien- und Konsumwelt, die versucht Sex im Marketing
einzusetzen, überholt, aber einige Befunde in diese Richung können schon aufgezeigt werden. Beispiel
1: Beispielsweise ist der Konsum von Pornographie in den USA etwa nicht an den sündigen Küsten, sondern
im ‘Bible Belt’ am größten, eben dem mittleren Westen und dem Süden, die als überdurchschnittlich
religiös gelten. Beispiel 2: Auch bei Kreutz.net zeigt sich dies in den zahlreichen Artikeln über das
Thema Sexualität, das für eine „katholische Nachrichtenseite“ überdurchschnittlich häufig aufgegriffen
wird.
Sehr geehrter kreuzverhör: Es hat immer gelogen und wird euch immer belügen. Das ist die Wahrheit und
nix anderes als die blanke Wahrheit.So wahr mir Gott helfe. Darf ich ihnen eine Frage stellen: Wie stellen
sie fest, was Wahrheit und Lüge ist? Das interessiert mich sehr, weil es mir schwerfällt dies auseinander
zu halten, bzw. ihren Argumenten zu folgen.
Der Leo… Aber nicht mehr lange. Denn die Perversen und „Demokraten“ sterben aus bzw treiben sich ab.
Was heisst in ihren Augen nicht mehr lange? Die Prognose bei Beibehaltung des derzeitigen Rückgangs in
der pessimistischen Einschätzung sind 68 Millionen Einwohner im Jahr 2050 (siehe Statistisches Bundesamt),
also währen die Deutschen frühestens in 350 Jahren ausgestorben. Außerdem gibt es ja außer Perversen
und Demokraten noch Leute, die ihren völkischen Pflichten nachkommen. Darf man fragen wieviele Kinder
sie dem deutschen Volk schon geschenkt haben, auf das unsere Rasse auf ewig weiterbestehe?
mal wieder typisch… In ‘Wikipedia’ gibt es Rudel von Ideologen, die gezielt jedes Sachargument niedermachen.
An die Redaktion: Warum fordert ihr permanent Regeln, die ihr selbst nicht einhaltet? Permament fordert
ihr ein Ende der Diskrimierung, Meinungsfreiheit und sachliche Argumente ohne Hetze. All das findet sich
aber andauernd in euren Artikeln. Wie passt das zusammen? Jetzt mögt ihr argumentieren, wenn andere so
fies sind und sich nicht an Regeln des Anstandes und des Respekts halten dürft ihr im Gegenzug auch unsachlich
sein und hetzen. Was sagt Jesus dazu? „Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich
gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.[…]Ihr habt gehört, daß gesagt ist:
Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet,
die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen. (Mt 5, 38ff)“ Warum also folgt ihr nicht der Aufforderung
Jesu und erweist euren (argumentativen) Feinden wenn nicht Liebe, dann zumindest ein Mindestmaß an Respekt?
Wie soll man moralische Urteile von Menschen ernst nehmen, die sich selbst gar nicht moralisch verhalten?
Solltet ihr als aufrechte Christen nicht mit gutem Beispiel vorangehen, um aus einer moralisch überlegenen
Situation überzeugend argumentieren zu können?
Ich wunder mich: Zunächst: Gott ist allmächtig, auch auf dieser Erde, wie beispielsweise an den Wundern
Christi erkennbar ist. Sie meinen „Wunder“ wie die von Padre Pio? Naja sie wissen ja wie Wunder annerkannt
werden, eine einberufene Versammlung überprüft ob es eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Wenn es
diese nicht gibt, wird das Wunder annerkannt. Das die Herren den Trick mit der Säure nicht kennen, spricht
nicht gerade für ihre wissenschaftliche Kompetenz.
Die ganze SPD zittert. Nach der Wahl ist sie weg. Das ist gut möglich. Aber dann kommt die „bürgerliche
Regierung“ von CDU und FDP, zwei völlig schwulenfeindlichen Parteien. Da hilft nur abwählen, am besten
NPD, das ist für Leute wie Zypries die Höchststrafe und auf ein Eingreifen Gottes warten. Mit der NPD
kann es bald sogar die Piratenpartei aufnehmen, die schießt doch ein Eigentor nach dem anderen. Völlig
weltfremd was die faseln!
Leider sind lahme subjektive Statements an der Tagesordnung. joberens, ihre Kritik ist leider nichts als
eine inhaltslose Diffamierung. Könnten sie vielleicht einmal schreiben WAS sie daran für falsch halten,
ansonsten denkt jeder nur das sie sie noch nicht einmal gelesen haben. Sicherlich bietet die Enzyklika
nicht viel neues. Höchstens wird wieder einmal deutlich, dass das wirtschaftliche Programm der Kirche
ziemlich viel mit dem Programm der Linkspartei gemeinsam hat, was Herr Gysi in einem Interview ja auch
(schmunzelnd) hervorgehoben hat. Was ich daran gut finde ist das sie in Bezug auf gesellschaftliche Verantwortung
und dem Wirtschaftssystem gute Denkanstöße liefert, und alte Fragen von Gerechtigkeit, Eigennutz und
Handel als soziale Beziehung neu aufwirft. Allerdings sind einige Annahmen über die Wirtschaft meiner
Ansicht nach etwas einseitig dargestellt. So schreibt er in Kapitel 3, 36:„Das Wirtschaftsleben kann nicht
alle gesellschaftlichen Probleme durch die schlichte Ausbreitung des Geschäftsdenkens überwinden.“ Diese
Position soll wohl die Intention der Wirtschaft darstellen, allerdings wurde so etwas noch nie in der
wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion behauptet, weder von den „Klassikern“ wie Adam Smith, noch von
radikalen Liberalisten wie Friedrich von Hayek. So bleibt die Darstellung oftmals oberflächlich, was
ich ihm aber nicht zum Vorwurf machen möchte, schließlich ist das ja nicht sein ursprüngliches Fach.
Es verhindert nur eine konkreten Bezug auf Lösungsmöglichkeiten, die hier ziemlich oberflächlich sind.
Wow Leo, sind sind ja ein echter Metaphysiker! Wenn die Wahrheit über allem physisch Erkennbaren steht,
dann ist sie auch Herr über dieses physisch Erkennbare. D.h. daß sich diese Wahrheit eben auch in dem
physisch Erkennbaren zeigt. Du konstruierst einen Widerspruch, wo es eigentlich keinen gibt. Der oberflächliche
Mensch bleibt nur vor dem physisch Erkennbaren stehen und will nicht weiterdenken. Das ist eher dein Problem.
Ich glaube das Problem ist vielmehr ihr undifferenzierter und kruder Begriff von Wahrheit. Der zeigt sich
auch darin, dass sie in der folgenden Diskussion Gegnern allumfassender metaphysischer Wahrheiten eine
empirische Wahrheit (die Opferzahl des Holocausts) als Gegenbeispiel vorhalten. Sie begehen einen Kategoriefehler
nach dem anderen. Vielleicht sollten sie mal HIER www.amazon.de/…199280193/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book…
oder HIER www.amazon.de/…150024684/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=book… hinein schauen, um ihre Sichtweise zu
erweitern. Dein Problem ist, daß du nicht weißt, was du eigentlich willst. Deine Wahrheit lautet: „Vielleicht
gibt es Wahrheit, vielleicht auch nicht.“ Daran glaubst du. Deine Wahrheit ist der Relativismus. Meine
Wahrheit bzw das, was ich als Wahrheit ansehe, ist die Wahrheit Jesu Christi. Das ist der Unterschied
zwischen uns beiden. Also das was sie als Wahrheit ansehen, ist die Wahrheit? Mit einem solch subjektiven
(und nebenbei tautologischen) Wahrheitsbegriff sind sie ja auch ein reiner Relativist, der Wahrheit auf
das Subjekt reduziert. Sowas nennt man wohl ein Eigentor.
Willkommen im Sozialdarwinismus! Wer da meint, er muß da Supi-Tolerant durch’s Leben ziehen, der darf
sich nicht wundern, wenn er die eigene Persönlichkeit, Stärke und Stellung allmählich verliert. Andere
werden dann der Kopf sein, selber sind die dann der Schwanz. Also manchmal wirds schon unfreiwillig komisch.
Zum Beispiel hier.
Die Merkmale der Toleranz: Toleranz ist die Duldung von Personen, Handlungen oder Meinungen, die aus moralischen
oder anderen Gründen abgelehnt werden; sie wird meist öffentlich von Individuen oder Gruppen entweder
praktiziert oder gefordert und argumentativ begründet. Natürlich ist in Saudi Arabien nicht alles verboten,
sie können sich z.B. auch als Christ (natürlich mit erheblichen Einschränkungen) aufhalten, obwohl
das Christentum dort abgelehnt wird. Von daher trifft es durchaus zu, das dort Toleranz praktiziert wird,
nur in einem völlig anderen Rahmen als z.B. bei uns.
Die Logik: Der selbsternannte „Tolerante“ erzeugt also gerechtfertigterweise Intoleranz, um die „Toleranz“
zu schützen? Die „Toleranz“ wird mit Intoleranz geschützt? Ja gegen wen sind sie denn tolerant, die
„Toleranten“? Wohl nur gegen jene, die sich ihnen bedingungslos unterwerfen und euren Schmarrn glauben…
Ihr argumentativer Trick 17, einen Widerspruch zu konstruieren, wo keiner ist, hat eher Stammtischniveau.
Natürlich braucht Toleranz in jeder Gesellschaft einen Rahmen, der mal weiter, mal enger gezogen ist
(vergleichen sie die BRD und Saudi-Arabien). Toleranz beruht auf dem Gegenseitigkeitsprinzip, und das
haben sie wahrscheinlich nicht verstanden, sonst währe ihre Reaktion nicht so trotzig ausgefallen. Das
heißt man kann natürlich nur in soweit Toleranz praktizieren, bis nicht gewisse Grundrechte (siehe die
deutsche Verfassung www.bpb.de/…rfassungsreform.html) von anderen eingeschränkt werden. Wenn sie aber
hier eine radikale Toleranz gegen über allem und jedem fordern, müssen sie aber auch bereit sein diese
selbst zu praktizieren. Sind sie das? Ich hab da meine Zweifel… So fordert z.B. auch Thomas von Aquin
Toleranz gegenüber rituellen Praktiken sowohl von Heiden als auch von Juden, da diese Zeugnis von der
Wahrheit des Evangeliums ablegen. (vgl. AQUIN: S. theol. II-II, 10, 11.)
Ich habe die Lösung! Wir Katholiken verzichten komplett auf Sex und vermehren uns nur noch mithilfe von
künstlicher Befruchtung. Dann werden wir endlich frei von der satanischen Geißel der Lust, die uns von
Gottes Stimme ablenkt und zu animalischen Sklaven unserer Triebe verkommen lässt. Alle Fragen nach der
Richtigkeit und Falschheit von Sex, von Lüsternheit und Unzucht währen ein für alle mal geklärt.
Probieren geht über studieren! Studenten sollten studieren, sich Wissen aneignen und keine Kommentare
schreiben zu Dingen, von denen sie nichts verstehen. Sollte Kreuz.net vielleicht auch mal versuchen. Hier
wird nicht der Inhalt, sondern zunächst das überhaupt kritisiert wird verteufelt. Das der Autor beleidigt
ist wenn der armen kleinen Pius-Bruderschaft „alles böse“ unterstellt wird, ist der Höhepunkt der Lächerlichkeit,
besteht Kreuz.net doch zu 90% aus Artikeln, in denen im Telegrammstil alles und jedem „alles böse“ unterstellt
wird. Warum nicht einfach mit gutem Beispiel vorangehen und es selbst besser machen, anstatt dieses mit
Pennäler-Attitüde trotzig von anderen einzufordern?
Trotzdem ist es wichtig, diese Schundseite immer wieder bloß zu stellen!!!! Na das tut Kreuz.net schon
selbst, mit ihren Artikeln die argumentativ wie sprachlich auf dem Niveau mittelmäßiger Schülerzeitungen
agieren. Klar das man da anonym bleiben will, das wär mir auch peinlich.
Richtig, Marcelus: Solche Fragen sind immer Grenzbereiche der Moral, und letztlich meist nicht objektiv
begründbar. Gibt ein Soldat im Krieg einem Kameraden dem in dieser Situation nicht mehr zu helfen ist
den „Gnadenschuss“, wird er ja nachher auch nicht wegen Mordes angeklagt. Und gerade im Zusammenhang mit
moderner medizinischer Technik, die Menschen auch lange nachdem sie eigenständig lebensfähig sind noch
am „Leben“ erhalten kann, stellt sich die Frage neu. Wir sollten deswegen eher dankbar sein für das im
historischen Vergleich verschwindent geringe gesundheitliche Risiko von Schwangerschaften und auch für
die hohe Lebensqualität von Behinderten, welche sie für viele (natürlich nicht alle) ermöglicht.
Denkender: Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt getötet werden –
warum nicht nach der Geburt? Weil dann das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper (vgl. Menschenrechte)
nicht mehr als Rechtfertigung gilt.
Denkender, dann sollten sie sich schnell mit der James Randi Educational Foundation… in Verbindung setzen
und die eine Million Dollar sichern, die auf den Beweis von Übernatürlichem ausgesetzt sind. Sie würden
dies nicht nur aus Eigennutz tun, sondern ein Exempel für die ganze Menschheit statuieren, damit „entblödete“
(Zitat von Kreuz.net-User) Menschen wie ich, die nicht mit der Gabe gesegnet wurden das Übernatürliche
wahrzunehmen endlich erleuchtet werden. Auch würde das gottlose System der satanischen, menschenverachtenden
(Pseudo-) Wissenschaften wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen, die Physik währe überholt…also
nur heraus mit ihren Beweisen!
Eine totalitäre Weltanschauung will alles erklären und alles regeln. Ach so. Das Christentum will auch
alles erklären (die Fragen der metaphysica specialis) und (mithilfe göttlicher Gebote) regeln, sogar
das Sexleben der Leute, das hab ich von der Aufklärung nicht gehört. Einige tun hier ja gerade so, als
währe die Mehrheit der Menschen im Mittelalter besser dran gewesen, im allzu christlichen Feudalsystem.
Wenn sie dahin zurückwollen bitte sehr, ich hab in meinem bescheidenen Garten noch ein Stück Land zu
verpachten. Desweiteren wird öfter der Eindruck erweckt das es im Atheismus keine metaphysischen Ideen
und Begriffe mehr geben würde, was vollkommener Quatsch ist. Einfach mal die Geschichte der Metaphysik
anschauen, nicht einfach irgendwo im Mittelalter stehen bleiben und dann jammern das die Atheisten nichts
metaphysisches mehr kennen würden.
Herr Leo Miles: Gut, da sie ja augenscheinlich … Rousseau nicht gelesen haben und trotzdem wissen was
er schreibt, sind sie Prophet? Die Kirchenspaltung ist von Luther gewollt. Das Thema Ablaßbrief war nur
ein Aufhänger. Luther wurde auch nicht verfolgt. Es gab sogar öffentliche Diskussionen mit führenden
katholischen Theologen, wobei Luther kein Haar gekrümmt wurde. Später wurde er dann von protestantischen
Fürsten hofiert, weil er ihre Gier auf die Güter der Kirche rechtfertigte. Obacht Kinder, der Experte
für Geschichte spricht! Wo er seine Erkenntnisse diesmal her hat? Bücher? Forschung? Oder doch wieder
selbst ausgedacht?
Leo Miles… – der „Befreier“, „Freigeist“ und Atheist Robespierre Guter Konter, zwar kann der gute Rousseau
nix dafür aber es zeigt wie gefährlich es sein kann wenn man meint dazu berufen zu sein den einzig gültigen
Volkswillen auszuführen!
Die Welt des Geistlichen: „Ich irre mich indessen, wenn ich von einer christlichen Republik rede, jedes
dieser beiden Worte schließt das andere aus. Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwürfigkeit.
Sein Geist ist der Tyrannei zu günstig, als daß sie nicht immer suchen sollte, daraus Gewinn zu ziehen.
Die aufrichtigen Christen sind dazu geschaffen, Sklaven zu sein, sie wissen es auch und beunruhigen sich
darüber kaum, da dieses kurze Erdenleben einen zu geringen Wert in ihren Augen hat.“ J.J. Rosseau, „Der
Gesellschaftsvertrag“
Der Seher… Ist ein Knaller! Danach sind sie allerdings nicht mehr zu gebrauchen:„Als er nun heimkam,
nahm er ein Messer und faßte sein Kebsweib und zerstückte sie mit Gebein und mit allem in zwölf Stücke
und sandte sie in alle Grenzen Israels.“(Richter, 19, 29)
Wow, ein Artikel über meine Heimatstadt! Leider auch wieder durch den nichts erläuternden Telegramm-Stil
der Autoren (können oder wollen sie es nicht besser?) reichlich fragwürdig. Denn in der Welt des Gottlosen
kann es keine Gerechtigkeit geben. Gerechtigkeit ist ein durchweg menschlicher Begriff, der auf intersubjektiver
Annerkennung sozialer Normen gründet. Gab es im alten China mit seinem stark ausgeprägten und komplexen
System gesellschaftlicher Rechte und Pflichten etwa keinen Sinn für Gerechtigkeit? Es lässt sich auch
psychologisch nachweisen das kleine Kinder schon über einen Sinn für Gerechtigkeit und Gegenseitigkeit
verfügen. Wenn sie also Gerechtigkeit auf einen Gottesbegriff zurückführen wollen, sollten sie erläutern
wie dies dann mit den Anthropologischen Erkenntnissen vereinbar ist. In Wahrheit führte die sogenannte
Aufklärung in das erste totalitäre System der Menschheitsgeschichte. Also das können sie doch nicht
ernst meinen, oder? Ich verstehe ja durchaus das die Autoren denken sie währen im Besitz einer ewig gültigen,
all umfassenden Wahrheit. Nehmen wir an dies stellt sich auch als wahr heraus, warum spielen sie dann
nicht mit offenen Karten und bezichtigen andere des Totalitarismus? Vielleicht weil sie hoffen durch ein
altmodisches, geschichtsgebundenes Verständnis des Begriffs vom eigenen Allmachtsanspruch ablenken zu
können?
Ja Leo… das Leute anderer Meinung sind ist immer ein sicheres Zeichen dafür, dass man selbst Recht
hat! Und diese dämlichen Freigeister sind wirklich doof, da gebe ich ihnen Recht. Nachfragen, Gründe
prüfen warum eine Aussage richtig ist und eventuell sogar eine eigene Meinung bilden, dass ist nun wirklich
völlig unkatholisch und ein sicheres Zeichen für einen Schaden im Oberstübchen!
Warum diese sachlichen Fehler? „Christenverfolgung“ heute = Judenverfolgung vor dem Zweiten Weltkrieg?
Wenn man solche bewusst provokanten Vergleiche im Zusammenhang mit Titeln wie „Das ist die Vorstufe“ tätigt,
muss man sie besonders gut begründen. Das die Redaktion das unterlässt, spricht schon für sich. In
diesem Kontext wurden Christen, besonders Evangelikale, als eine Bedrohung für die Gesellschaft hingestellt.
Das ist falsch. Aber Kreuz.net hätte es natürlich nur zu gerne, den (meiner Ansicht nach überzogenen)
Protest gegen eine Gruppierung auf das gesamte Christentum umzulenken, um sich mehr Unterstützung zu
erschleichen. Letztes Jahre gab es bei der evangelikalen Veranstaltung ‘Christival’ in Bremen ebenfalls
heftigen irrationalen Widerstand und zahlreiche Anfeindungen. Wenn Kreuz.net sich auf Rationalität beruft,
ist dass wirklich der blanke Hohn, wenn in jedem anderen Artikel Rationalität als ‘Teufelswerk’ verunglimpft
wird, dass sich gefälligst dem ‘Glauben’ unterzuordnen habe. Seitdem werden die Evangelikalen als diskriminierend,
intolerant, fundamentalistisch und nach politischer Macht strebend beschimpft. Warum stellt die Redaktion
die Lage nicht mit einer sachlichen Darstellung richtig, und jammert nur herum? Achso, weil ihr nur minderbegabte
Hobbyjournalisten seit!
Richtig: „[…]aber was Medien sagen, ist oft falsch.“ Aber das heißt im Umkehrschluss nicht, dass das
schlichte Gegenteil oder irgendwelche kruden Behauptungen wahr sind. Die Welt besteht ja nicht mehrheitlich
aus Kontradiktionen, sondern diese sind eine Ausnahmeerscheinung.
Mhmhm… waren sie schon mal im Vatikan? Da muss man auch einchecken wie am Flughafen. Im übrigen ist
die Kriminalität in den USA einfach viel höher, so dass man auch in Schulen teilweise einchecken muss
wie am Flughafen. Den Zusammenhang zwischen der Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen und der Glaubwürdigkeit
sollten sie mal etwas näher erläutern. Verhält es sich immer so das diese Notwendigkeit ein Hinweis
auf Lügen ist?
Worin ist die Deutungshoheit… über den Begriff des „katholischen Glaubens“ eigentlich begründet, den
die Kreuz.net-Redaktion für sich beansprucht? Warum wissen sie sogar besser als der Papst, der ja in
bestimmten Grundlagenfragen unfehlbar ist, was „katholischer Glaube“ ist?
Wann beginnt für Kreuz.net die Geschichte? Der zionistische Staat wurde angeblich gegründet, um die
Juden vor Antisemitismus zu schützen und doch sind gerade er und seine Taten die Hauptursache für weltweiten
Antisemitismus. Am 14. Mai 1948? Ich glaube sie verschweigen da ein paar Jahrhunderte. Oder sie haben
sie vergessen…
Ach Kreuz.net! Wieder eine Demonstration journalistischer und argumentativer Unfähigkeit. Prämissen
sind willkürliche Behauptungen, Schlüsse sind induktiv. Glaubt der Autor wirklich so könne man irgendwen
überzeugen?
Bodo, sie haben recht! Aber fängt das nicht schon viel früher an, in der (entschuldigen sie den gotteslästerlichen
Ausdruck) „göttlichen Lotterie“? Einige sind schön, andere nicht, einige sind Genies, andere nicht.
Absolute Gleichheit wie in den Konzeptionen von Rousseau oder Locke ist nunmal keine Realität. Und schauen
sie sich mal an was mit den Jackpot-Gewinnern der Vergangenheit passiert ist, und sie werden eine verheerende
Bilanz feststellen: fast alle hatten nach ein paar Jahren ihr Geld schon wieder verbraucht, waren pleite,
mehrere nahmen sich das Leben, wurden kriminell. „Offizielle Statistiken gibt es zwar nicht, aber es gibt
Schätzungen von Insidern, nach denen 80 Prozent aller Lottogewinner bereits nach zwei Jahren wieder bei
Null oder sogar im roten Bereich angelangt sind.“ siehe FAZ-Artikel www.faz.net/…common~Scontent.html
Was ist eigentlich… die grundlage des Wissens, auf die sich die Kreuz.net-Argumentation stützt. Anthropologische
oder soziologische Untersuchungen? Oder einfach das, was gerade so in ihren Köpfen herumschwebt? Einerseits
wurde immer verbreitet das sich HS nur über Sex definieren, nicht über Liebe, und jetzt lernen wir das
es angeblich „männliche Bestätigung“ ist. Einmal so, einmal so, hauptsache die Grundrichtung stimmt.
Die fatal falsche Frage wird hier gestellt. «Die große Frage ist: Wie kann ich es schaffen, dass nur
diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden», entgegnete Sarrazin. Es müsste vielmehr heißen:
Wie kann ich es schaffen, dass die gesellschaftlichen Umstände so sind das alle diejenigen, die Kinder
bekommen, damit auch fertig werden (alle werden es natürlich niemals sein).
Schon mal etwas von abstraktem Denken gehört? Dem Unterschied von Form und Inhalt? Genau darum ging es,
nicht um Aliens, die waren nur ein Beispiel, wie ich es in meinen Ausführungen bemerkt habe.
Dieser Artikel… ist mal wieder typisch. Pauschal wird alles in einen Topf geworfen, ohne sachlichen
Bezug werden Menschen diskriminiert. Das die „Linke“ in Deutschland total heterogen ist und von Sozialdemokratie
über Sozialismus bis Kommunismus und zig Spielarten dazwischen enthält, ist für den Autor völlig unerheblich.
Von einer Doppelmoral zeugt, dass in dem Artikel (und auch schon öfter) eine differenzierte Darstellung
des rechten Politikspektrums mit präziser Unterscheidung verschiedener Gruppierungen des rechten Politikspektrums
gefordert wird, dann aber die „Linken“ schön nach dem Motto „ist doch eh alles die gleiche Soße“ in
einen riesigen Topf geworfen werden. Wenn man bestimmte Werte einfordert, sollte man dann diese nicht
selbst vorleben, um sich eine moralisch überlegene Position zu verschaffen?
Entschuldigen sie Bodo… aber warum lassen sie uns dann nicht an ihrer „Wahrheit“ teilhaben, und beschimpfen
andere Leute die sie nicht einmal kennen als entblödet, dumm und schwachsinnig? Nichts läge mir ferner
als behaupten ich hätte die Wahrheit gepachtet, und das habe ich auch nirgendwo behauptet. Was ich aber
behaupte ist das ihre Theorien zwar hinsichtlich einiger Vorannahmen plausibel, aber längst keine notwendigen
Beweise sind.
Meine Beispiele… passen 100%ig, sind genau von derselben Form wie ihre Argumente vom Eliten und Freimaurern,
die angeblich die Menschheit kontrollieren. Widerlegen sie erstmal stichhaltig meine Behauptungen, wenn
sie so deplaziert sind müssten sie ihre Unsinnigkeit ja kinderleicht beweisen können!
Bodo… Es ist schon bezeichnend das keiner von euch Schwachköpfen mich widerlegen kann. In der Tat ist
ihre Argumentation in der Hinsicht recht geschickt. Zwischen nachweisbare Tatsachen konstruieren sie Zusammenhänge
und interpretieren Intentionen hinein, die auf der Grundlage eines gewissen Weltbildes plausibel sind.
Ihre direkte Widerlegung ist teilweise unmöglich, eine Eigenschaft die Existenzaussagen nunmal zukommt.
In solchen Fragen entscheidet oftmals die Beweislast, die sie ja geschickt ihren Kritikern aufbürden
wollen. Allerdings können sie mit ihrer Argumentation alles mögliche behaupten, dass man nicht widerlegen
kann. Ich behaupte unsichtbare Aliens beobachten uns vom Mars aus und sorgen für das schlechte Wetter,
beweisen sie erstmal das Gegenteil! Das Ganze funktioniert sogar mit empirischen Daten: so ist zwischen
dem Geburtenrückgang in Deutschland und dem Rückgang der Population der Störche ein perfekt-propotionaler
Zusammenhang festzustellen, ein statistischer Beweis. Also beweisen sie erstmal, dass ein Anstieg der
Population der Störche keine Auswirkungen auf die Geburtenrate haben wird! Ich hoffe sie sehen, dass
es nicht reicht Einzelaussagen zu belegen: gerade die kausale Verbindung muss einzeln und für sich bewiesen
werden, sonst ist Wissen lediglich spekulativ. Sie versuchen den Falsifikationismus für sich zu nutzen,
aber dazu müssen sie von gesicherten empirischen Tatsachen ausgehen, sonst können sie auch keinen Gegenbeweis
fordern.
Galatea Ich freue mich zumindest das sie sachlich und ohne die hier üblichen Schmähungen antworten.
Allerdings liegen sie mit ihrer Behauptung „Es bestimmt das Angebot die Nachfrage, und das war noch nie
anders“ falsch. Das ökonomische Gesetz des Preisgleichgewichts auf Märkten ist ein empirisch absolut
nachvollziehbares Gesetz, welches sie überall auf der Welt in jeder Marktsituation überprüfen können.
Es handelt sich um eines der am besten bewiesenen Gesetze der Geisteswissenschaften überhaupt. Natürlich
gibt es Güter mit einer sehr niedrigen Preiselastizität, z.B. grundelegende Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln,
etc., die immer gekauft werden, egal wie das Angebot aussieht. Aber gerade das Fernsehen zählt nicht
dazu, weil die Opportunitätskosten (d.h. etwas anderes zu konsumieren) verschwindent gering sind. D.h.
trotz dessen das der Fernsehmarkt ein oligopoler Markt mit erheblichen Zutrittsbeschränkungen ist, ist
besonders das Fernsehen ein extrem nachfrageorientierter Markt. Sollte ich hierin falsch liegen bitte
ich sie, mir zu erklären woher denn das Angebot kommen soll, wenn der Sinn und Zweck der ganzen Wirtschaft
letztlich der individuelle Nutzen durch Konsum von Gütern ist?
Galatea Sie überinterpretieren meine Aussagen ein wenig. Sind „Gesellschaftliche Zustände“ eine Naturgewalt,
gegen die man sich, wie auch gegen mediale Vergewaltigungen, nicht auflehnen darf? Wenn sich diese Frage
ganz einfach in ein paar Sätzen beantworten ließe, währe genau das nicht über 2 Jahrhunderte eine
der entscheidenden Fragen der Soziologie. Auflehnen (im friedlichen Sinne) dürfen sie sich in jeder demokratischen
Gesellschaft. Die Frage, und das habe ich mit meiner Bemerkung gemeint, ist nun wohin diese Auflehnung
gerichtet sein sollte. Und da bin ich der Meinung das diese sich in einer freiheitlichen Gesellschaft
nicht gegen das Medium, sondern die Zustände selbst richten sollte. Und das schlimme hierbei ist doch,
dass Kinder „vermietet“ und sie somit erheblichen Risiken ausgesetzt werden, ob im Fernsehen oder sonst
wo. Ich finde Ihre Ausführungen, Herr Tobit, extremistisch, menschenfeindlich und gegen jede Vernunft.
Extremistisch? Nein, ich gehe nur von der Gesellschaft aus wie sie ist, nicht wie sie im Kopf von irgendwem
sein sollte. Menschenfeindlich? Weiterhin habe ich das Sendeformat in keinster Weise gutgeheißen und
mich eindeutig von den Akteuren distanziert. Gegen jede Vernunft? Wirklich jede? Ich verweise auf die
Millionen von Menschen die RTL regelmäßig schauen, für die scheint das ja vernünftig zu sein. Und
wer legt fest was vernünftig ist? Sie oder auch ich ja wohl kaum.
„Was glauben Sie denn, was das privatwirtschaftlich abhängige Fernsehen für eine Motivation hat?“ Ganz
bestimmt nicht die Motivation, die deutsche Gesellschaft oder das Leben von Babys zu zerstören. Das Privatfernsehen
funktioniert nach sehr einfachen Gesetzen, in der jegliche Ideologie überhaupt keinen Platz hat, und
die lauten: mehr Quote –> mehr Geld pro Werbespot –> mehr Geld für neue Sendungen, die mehr Quote bringen.
Das heisst der Zuschauer kriegt das was er haben möchte, oder ein Programmchef ist ziemlich schnell gefeuert.
RTL ist der mit Abstand erfolgreichste Fernsehsender Deutschlands, darüber hinaus kommt die RTL-Gruppe
auf einen Marktanteil von einem Drittel des Gesamtmarktes (Stand 2009), und „RTL Aktuell“ ist die erfolgreichste
Nachrichtsendung (nicht etwa die Tagesschau). Also wird es doch wohl so sein das dieser Sender ziemlich
genau das sendet was die Leute (oder zumindest ein Großteil) sehen will. Ich glaube also nicht das Verbote
da irgend etwas bewirken. Die erwachsenen Menschen, die dort ihre Kinder „vermieten“, sind wirklich verkommen.
Aber wenn es RTL nicht geben würde, währen sie nicht besser. Denn die Medien sind Ausdruck der gesellschaftlichen
Zustände, nicht ihre Ursache. Wenn keiner sein Kind für so etwas hergibt oder keiner diese Sendung schaut,
gibt es diese nicht. So einfach ist das. Mündige Erwachsene können sich meiner Ansicht nach gerne an
die entwürdigensten Fernsehshows verkaufen oder diese konsumieren, im Falle der Kinder ist es allerdings
vollkommen richtig das die Staatsanwaltschaft einschreitet.
Ich zitiere den Katechismus, Band 2, Seite 253: Weltgeschichte und Heilsprozeß sind miteinander verbunden,
lassen sich aber nicht in ein den Menschen verfügbares innerweltliches System bringen. Einen „Gottesstaat“
kann es auf Erden nicht geben. Darum liegt es auch nicht im Auftrag der Kirche, im Bereich von Politik
und Wirtschaft irdische Verhältnisse zu planen und zu gestalten. Also sind die Aussagen z.B. von Herrn
Haider gegen die katholische Lehrmeinung. Es heißt weiterhin: Christen sind bereit, ihre Aufgaben als
Staatsbürger verantwortlich zu erfüllen. Sie tragen das Gemeinwohl mit, zahlen Steuern, verhalten sich
loyal gegenüber der politischen Gemeinschaft und den demokratisch gewählten Mitgliedern des Parlaments
und akzeptieren Mehrheitsentscheidungen, die politischer Natur sind und die Gewissensüberzeugung respektieren.
Katholisch im Sinne des Vatikans ist der Plan der „Re-evangelisierung“ also gar nicht. Welche katholische
Religion meint der Autor?
Dieser Artikel wirft mehr Fragen auf… als er beantwortet. Spätestens seit Auschwitz-Birkenau ist Politik
ohne ethisches Fundament nicht mehr möglich. Wann war denn Politik ohne jegliches ethische Fundament
möglich? Ansonsten verlieren Politik und gesellschaftliche Ordnung ihr Fundament und machen Auschwitz,
Völkermord, Kinder- und Altenmord, Rassenhaß, Fremdenhaß und Klassenhaß möglich. Was ist mit afrikanischen
oder asiatischen Gesellschaften (z.B. China), in denen es diese Dinge jahrhundertelang nicht gab, auch
ohne christlichen Gott? Die Kultur des Abendlandes beruht auf der christlichen Religion. Was ist mit der
Antike und der mit ihr eng Verknüpften Renaissance, die insbesondere das politische System und die Kunst
stark geprägt haben? Für die Katholiken stellt eine solche Trennung seit jeher eine Häresie dar. Wer
sind „die Katholiken“? Die katholische Kirche erkennt meines Wissens nach das deutsche Grundgesetz sowie
jedes andere an, für sie ist es also keine Häresie.
Grand Sol… Das „moslemische Lumpenpack“ und die „jüdische Weltmafia“ sind ja nicht sehr schmeichelhafte
Pauschalbegriffe. Welches Attribut würden sie denn den Christen zuschreiben, vielleicht das des „christlichen
Übermenschen“, der den Rest der Menschheit nach seinem Vorbild umformt und sich moralisch über sie erhebt,
wie sie es tun? Im Übrigen wissen sie ja wahrscheinlich sehr wohl, dass auch in der Bibel grausame Dinge
stehen, die man im Kontext analysieren und nicht wörtlich verstehen kann. Insofern nutzt zusammenhangloses
Zitieren des Korans überhaupt nichts.
Nachtlaterne Die Freiheit gegen die Freiheit zu arbeiten nennen Sie Freiheit. Die Freiheit im Dreck zu
wühlen ist keine Freiheit, es ist eine Scheinfreiheit. Und was ist dann für sie erstrebenswerte Freiheit?
Außer allgemeinen Vorwürfen… (Verbrechen, keine Vorbilder, etc.) ist nicht viel zu sehen, und ihre
„Fakten“ sind lediglich durch ihre Weltanschauung reflektierte Behauptungen. Grundsätzlich wird hier
das „Naturrecht“ gut geheißen. Aber was soll das bedeuten? Das Entscheidende hierbei wird überhaupt
nicht erläutert, denn es gibt zahllose Konzeptionen des Naturrechts mit ganz unterschiedlichem Inhalt.
Entweder also das hier ist ziemlich mies geschrieben, oder aber die entscheidenden Begriffe werden gezielt
nicht deutlich gemacht, um ein auf die Sache bezogenes Verständnis von vorne herein zu verhindern. Desweiteren
hilft auch der ständige Verweis auf Artikel 1 § 1 des GG auf die Dauer nicht weiter, da es noch andere
gleichberechtigte Grundrechte gibt, z.B. Artikel 4 § 1: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und
die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Ich habe also auch
die gleichen Rechte, ob ich nun Katholik oder Anhänger des Wikka-Kultes bin, solange ich die Rechte anderer
respektiere (vgl. Art. 2 § 3). Das ist eine Aussage die zwangsläufig in Konflikt mit Lehren gerät,
die einen alleinigen Wahrheitsanspruch beinhalten. Also tun sie nicht so, als ob das GG ursprünglich
„katholisch“ oder „christlich“ gewesen sei, es wird nämlich explizit der Pluralismus in den Grenzen des
GG selbst gerechtfertigt.
Wirklich interessante Äußerungen… Die ersten Christen waren es, die gegen die Gedanken- und Staatenwelt
der Antike den Grundsatz verankerten, daß behinderte und ungeborene Menschen, Freie und Sklaven[…]
und Juden in ihrer Menschenwürde gleich sind, weil sie alle nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Leider
nur mal wieder ohne jegliche Begründung. Um das Fundament einer Ethik zu begründen gibt es viele Ansätze,
einige gehen zur Begründung auf eine Gottesvorstellung zurück, andere nicht. Deshalb kann man natürlich
auch auf Aristoteles verweisen, der 500 v. Chr. schrieb:„Daß das Gerechte ein Gleiches sei, geben alle
zu.“ (ARISTOTELES: Eth. Nic. 1131 a.). Cicero (106-43 v. Chr.) schreibt: „Privatum autem opportet aequo
et pari cum civibus iure vivere“ [„Der Privatmann aber muß in gleichem und demselben Recht mit seinen
Mitbürgern leben“](CICERO: De off. 1, 124.). Die Gleichheit vor dem Gesetz wie der Gemeinbesitz aller
Güter waren in der Tat Ideale der Frühkirche, welche aber spätestens durch die aufkommende Kirchenhierarchie
im Mittelalter über Bord geworfen wurden. Thomas von Aquin z.B. verneint die ursprüngliche Gleichheit:„Die
Gleichheitsgerechtigkeit hat ihren Ort beim Austeilen; gerecht ist nämlich, daß Gleichen Gleiches zugeteilt
werde. Nicht dagegen hat sie ihren Ort bei der ersten Einrichtung der Dinge“(THOMAS VON AQUIN: S. theol.
I, 65, 2 ad 3; 96, 3. 4.). Wie der Gleichheitsbegriff von kreuz.net aussieht erfährt man leider nicht,
aber ich befürchte das hat eher etwas mit Gleichschaltung zu tun.
Bodo: Dieser Mensch hatte NIE auch nur die Absicht,etwas Gutes für die Menschen zu tun,der einzige Antrieb
für ihn war sein Ha-SS,den er hinter einem Mäntelchen aus Humanität versteckte. Das interpretieren
sie aber jetzt auch reichlich frei in sein Werk hinein, im Nachhinein lässt sich eine „böse Absicht“
ja nur vermuten. Sie haben sicherlich recht damit, dass einzelne Aussagen der Schrift „Zur Judenfrage“
aus heutiger Sicht eindeutig eine Ablehnung des Judentums ausdrücken. Allerdings müssen sie die Aussagen
immer im Kontext, d.h. dem Bedeutungszusammenhang in dem sie gebraucht werden, sehen. Marx schreibt diese
Dinge ja nicht, weil er die Juden hasst und vernichten will, es geht gar nicht um die Menschen. Er schreibt
vielmehr gegen eine religiös motivierte Legitimierung der Form des Privatbesitzes, die im Kapitalismus
vorhanden war und letztlich zur Ausbeutung geführt hat. In diesem Zusammenhang verwendet er zur der Zeit
gebräuchliche Begriffe wie „Schacher“ und „Wucher“, eindeutig antisemitische Begriffe, recht unreflektiert.
Es kommt ihm dabei aber nicht in den Sinn, dass Juden diskriminiert werden sollen, ganz im Gegenteil:
er spricht sich gerade FÜR eine rechtliche Gleichstellung der Juden aus. Die Emanzipation von der Religion“
wird „als Bedingung gestellt, sowohl an den Juden, der politisch emanzipiert sein will, als an den Staat,
der emanzipieren und selbst emanzipiert sein soll.“ Somit ist das Judentum wie das Christentum, wie auch
jede andere Religion angesprochen.
Mindszenty: Der Ausspruch „Religion ist das Opium des Volkes“ stammt aus der Schrift „Zur Kritik der Hegelschen
Rechtsphilosophie. Einleitung“, geschrieben 1844 (vgl. Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie,
MEW 1:378). Lenin wurde 1870 geboren. Wie sollte er also der Urheber sein?
defendor… sind sie ernsthaft nicht fähig, auch nur einmal über den Tellerrand ihrer eigenen Ideologie
zu schauen und so etwas wie Empathie zu empfinden?
Die ewige Analogie… von Holocaust und Abtreibung ist völlig ungültig. Die Intention ist eine ganz
andere, und nach deutschem Recht ist diese auch mitentscheidend für die Bewertung einer Straftat (deswegen
ist „heimtückischer Mord“ etwas anderes als „Mord“ oder „Totschlag“, obwohl das Opfer in allen Fällen
tot ist). Kreuz.net geht hier von einem ziemlich kruden Rechtsbegriff aus, der zumindest nicht mit deutschem
Rechtsverständnis vereinbar ist. Zudem betreffen die beiden Vorgänge völlig andere soziale Ebenen,
aber man kanns ja mal einfach so schreiben… Weiterhin übergehen die Ausführung (absichtlich oder nicht?)
völlig die Persektive der schwangeren Frauen. Ich gebe zu, es ist ein wirklich schwieriges Dilemma zwischen
dem Recht der Schwangeren auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung über ihren Körper und dem Recht eines
ungeborenen Kindes abzuwägen, auf das ich auch keine Patentlösung parat habe. Aber die Perspektive der
Frauen völlig zu übergehen zeugt von absoluter Empathieunfähigkeit und Rücksichtslosigkeit. Denn wenn
man diese Situation – rechtlich oder moralisch – auflösen möchte kommt man nie damit aus nur die Rechte
EINER Seite zu berücksichtigen, zumindest nicht in einem Rechtsstaat.
Die Würde des Menschen… wird durch Aufklärungsunterricht verletzt? Würde heisst in der Tradition
„vernunftgemäße Beherrschung der Leidenschaften, in der Wahrung des rechten Maßes“ (vgl. Cicero: De
off. I, 39, S. 141). Doch was ist das richtige Maß? Kann das objektiv jemand begründen? Nein, weil die
Menschen voneinander verschieden sind, da der eine „mindestens ein Merkmal hat, das nicht zu den Merkmalen
des anderen gehört“ (vgl. W. T. KRUG: Logik § 37 (1806, 1818), S. 135). Da dies auch psychologische
Faktoren betrifft, lässt sich das richtige Maß, bzw. in diesem Fall der „richtige“ Umgang mit Sexualität
nicht allgemeingültig bestimmen. Und wer sich schon mal im weitesten Sinne mit Sozialanthropologie beschäftigt
hat wird feststellen, dass es auf der Welt die mannigfaltigsten Formen menschlichen Zusammenlebens gibt,
die alle lange Zeit existiert und funktioniert haben. Aber davon erfährt man ja nichts, wenn man immer
nur das gleiche Buch liest…
Milchmädchenrechnungen wie diese… 4 Billionen sind von der Hochfinanz vernichtet worden,von dem Geld
hätte z.B ganz Afrika in Saus und Braus leben können. können sie sich schenken. Mit Geld allein kann
man in Afrika rein gar nichts erreichen, auch nicht mit 4 Billionen. Ganz im Gegenteil: Geld hält oftmals
schädliche Strukturen aufrecht, die ohne „Hilfe“ nicht überleben würden, was für die Menschen letztendlich
besser währe. Mit Geld macht man die einheimische Wirtschaft kaputt, macht die Menschen abhängig und
entmündigt sie, und ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nachhaltigkeit: ist das Geld aufgebraucht,
geht das Leid von vorne los. Bisher wurden schon etliche Milliarden nach Afrika geschickt, und was hat
sich geändert? Nicht viel, möchte man meinen. Aber der wahre Ausweg ist natürlich ein wenig zu unbequem,
deshalb lieber Entwicklungshilfe als Ablass, der das Gewissen erleichtert und die westlichen Nationen
obendrein als nette „Helfer“ dastehen lässt. Ich empfehle dieses Buch zum Thema. www.amazon.de/…199226113/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book…
peter… Daher sollten sich Atheisten und gläubige Menschen einfach nur mit Toleranz und Achtung begegnen
und sich nicht gegenseitig denunzieren. Schön gesagt!
Elijahu… WIR WOLLEN FREIHEIT! Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Wenn du aber selbst frei leben
willst, ist doch nur fair auch die Freiheit anderer anzuerkennen, oder nicht?
Könnte es sein… das Kreuz.net nicht zwischen Humor und ernsthaften Aussagen unterscheiden kann? Vertretern
des herrschenden Kulturbolschewismus fällt es schwer, ihren unbändigen Haß gegen Kirche und Religion
zu verstecken. Selbst wenn man sich nicht leiden kann, ist ein Zusammenleben immer noch möglich, und
zwar durch die Annerkennung der Rechte des anderen, sofern dieser das auch tut. Meiner Ansicht währe
es hilfreich darauf hinzuarbeiten, wobei es noch Defizite auf beiden Seiten gibt. Wenn man in moralischen
Fragen recht behalten möchte muss man allerdings mit GUTEM Beispiel vorangehen, damit die eigenen Ansprüche
nicht zur Farce verkommen. Die atheistische Ideologie ist an ihrer Großspurigkeit schon gescheitert,
bevor sie überhaupt zum Sprung ansetzt. Ich frage mich, wer hier großspurig ist. Die „atheistische Ideologie“
behauptet zumindest keine allumfassende, allzeit gültige Wahrheit und gesteht Fehler und Erkenntnislücken
selbst ein, während die Kirche ihre Aussagen selbst einfach als wahr definiert. Definieren kann allerdings
jeder, auf die Begründung kommt es doch an. Von Kirche sollte man daher vielleicht plausible Begründungen
der Thesen angeben, dann würde der Zuspruch stark anwachsen.
Zu ihrer Information… Kant selbst hat den Versuch eines ontologischen Gottesbeweises verfasst, nämlich
„Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes“ 1763. Aber das interessiert
sie ja wahrscheinlich gar nicht…
Ach sie… schießen jetzt auch noch ein moralisches Eigentor. Sie ignorieren andere Meinungen und stellen
einfach eine unbegründete Behauptung nach der anderen auf. Darüber hinaus sprechen aus ihnen Verachtung
und Missgunst gegenüber einem genialen Mitmenschen, ganz bestimmt keine christlichen Tugenden.
Unwissenheit… Gott offenbart sich nicht über den Rationalisten Kant, sondern durch die auserwählten
von Ihm biblischen Propheten (Joh 4:22). Sonst könnten wir nichts von Gott wissen, wie der Topf nichts
vom Töpfer weißt (Rom 9:18-24). Wir können uns noch durch Christus Gott nähern (Joh 1:18), in dem
wir das Evangelium mit geistigen Augen und gereinigtem durch Buße Herz studieren. Und am wenigsten durch
den Relativisten Kant und seinesgleichen. Ihr Beitrag ist in gewisser Weise exemplarisch für Kreuz.net.
Absichtliche Fehlinterpretation und Unwissenheit gehen hier anscheinenend Hand in Hand. Nur soviel: Kant
war kein Rationalist, sondern spricht eindeutig gegen die Rationalisten. Weiterhin hat niemand behauptet,
dass Gott sich Kant offenbart hätte, erst recht nicht Kant selber, der ja gerade auf ein Fehlen jeglicher
metaphysischer Offenbarung im wissenschaftlichen Sinne hinweist. Und warum Kant ein Relativist ist, wüsste
man auch zu gern. Er versuchte doch lediglich die Metaphysik auf eine Erkenntnisebene zu bringen, die
jeder nachvollziehen kann, was rückblickend leider misslungen ist (siehe der Nachweis der euklidischen
Arithmetik als analytisch). Wie immer fehlen jegliche Begründungen zu den Thesen, die hier aufgestellt
werden.
Peinlicher Aufguss… das alles hatte man doch schon gelesen. Würden die Autoren neue Gedanken oder Erkenntnisse
vorlegen, hätte man ja vielleicht einen Erkenntnisgewinn. So aber verkommt das doch zur Phrasendrescherei.
Und die Glaubwürdigkeit des Artikels steigt nicht gerade dadurch, das die angegebenen Studien mindestens
15 Jahre alt sind. Diese billige Auslassung aktueller Erkenntnisse passt nicht zum Anspruch der Seite,
Nachrichten zu liefern.
pneumat… „Wahrheiten, insbesondere metaphysische, sollen von jedem zu jeder Zeit mithilfe seines Verstandes
nachvollzogen werden können“ – sagte Baron Münchhausen und zog sich an den Haaren aus dem Sumpf: Sie
bezichtigen wen der Lüge? Mich wohl kaum, ich habe doch nur einen kantischen Gedanken wiedergegeben,
den sie gern in den „Prolegomena zu einer jeden Metaphysik“ nachlesen können. Oder etwa Kant? Eine Lüge
ist dann eine selbige, wenn derjenige der sie ausspricht die Wahrheit kennt. Kant behauptet jedoch nicht
eine wohlmöglich endgültige metaphysische Wahrheit. Wer lügt also? Die Göttlichen Wahrheiten, die
über den menschlichen Verstand liegen, können nicht mit diesem erfasst werden. Sie können nur geglaubt
sein. Es gibt aber ein Instrument, das Gott ahnen kann, das Geist heißt, der dem Urheber ähnlich ist.
Sein Funke ist die einzige Brücke zum unergründbaren Gott, und der hat mit dem menschlichen materiellen
Verstand nichts oder wenig zu tun. Wenn das wahr währe dann währe der Glaube ja beliebig, dann glauben
halt einige und andere nicht. Die Kirche behauptet aber eine ALLEINIGE und ALLGEMEINGÜLTIGE Wahrheit.
Wo kommt die dann her? Was soll der „Geist“ sein, wenn nicht von dem menschlichen Verstand erfassbar.
Und wie wissen sie von diesen Vorgängen, zum Beispiel einem Funkenschlag, wenn ihr Verstand dies gar
nicht erfasst? Für mich klingt das ziemlich ungereimt.
Prof. „U.a. Sich aus der Unmündigkeit“ des religiösen Glaubens befreien, scheint allerdings auch ein
Anliegen apostatischer Poster zu sein, die damit wohl ihre nicht vorhandene intellektuelle ( = auf Einsicht
beruhend) Fähigkeit zu dokumentieren suchen. Zumindest I. Kants Werke zur Vernunft sollte man gelesen
und verstanden haben. Dann wird man sich entscheiden müssen. Intellektuell heisst auf Einsicht beruhend.
Auf welche Einsicht berufen sie sich denn? Objektive, d.h. allgemein gültige Einsichten besitzen Wahrheitskriterien,
um die geht es bei Kant, und nicht um die bloße Ablehnung des Glaubens. Wahrheiten, insbesondere metaphysische,
sollen von jedem zu jeder Zeit mithilfe seines Verstandes nachvollzogen werden können. Ist das etwa ein
schlechtes Kriterium? Ich denke nicht.
Reformeifer… sie haben recht, leider wird oftmals die Keule des „Rechtsextremismus“ geschwungen, um
anderweitige Meinungen auf billige Weise zu diskreditieren. Das dieses Mittel auch umgekehrt angewandt
wird und, wie der Benutzer „Unschuld“, der alle Kritiker als satanisch darstellt, macht die Sache allerdings
auch nicht besser. Warum sich nicht einfach souverän zeigen und seine Position klar von Extremisten differenzieren
(wie sie es doch auch getan haben), anstatt auf dem selben Niveau einen Grabenkampf aufzumachen, der bestehende
Vorurteile und Differenzen zementiert statt überwindet?
Marcelus… man muss schon eine besonders lebendige Phantasie haben, um das öffentliche Fernsehen als
Pornokanal zu betrachten. Gilt ihr Vorwurf auch für die Sendung „die schönsten Bahnstrecken Deutschlands?“
defendor… JESUS CHRISTUS ist die alleinige ewige Wahrheit ! Aber es muss doch auch einen weltlichen
Begriff von Wahrheit geben, den der Mensch für sich entwickelt hat. Sie würden mir doch sicher zustimmen
dass das Gesetz der Schwerkraft wahr ist. Dennoch ist von Jesus keine Aussage zu den physikalischen Gesetzen
wie Gravitation, Elektrizität, etc. überliefert. Aus der menschlichen Erfahrung lassen sich doch auch
Wahrheiten ableiten, die natürlich von anderer Natur sind als die Transzendenten, aber nicht weniger
gültig. Demnach ist die Wahrheit Jesus Christus, selbst wenn ewig und gültig, nicht allumfassend, und
der Mensch braucht noch einen anderen Wahrheitsbegriff zur Erfassung seiner Umwelt.
Wie wäre es damit… wir reissen alle Moscheen ab. Im Gegenzug reissen die Moslems alle Kirchen in den
Ländern ab, die eindeutig islamisch geprägt sind, jede Religion bliebe mit ihren Gotteshäusern in ihrem
Land. Das währe ja fair, währen sie dann glücklich?
Der Erklärungsnotstand… welcher der Wissenschaft attestiert wird ist doch ein reines Ablenkungsmanöver.
Nehmen wir an die Wissenschaft kann keine plausible Erklärung bieten. Die Konsequenz währe doch, dass
der Glaube entscheiden würde, welcher Meinung man sich anschließt. Also währe die Religion und die
Wissenschaft auf einer Stufe, und es gäbe immer noch keinen zwingenden Grund sich der Religion anzuschließen,
da diese ja auch keinen Beweis für ihre These hat. Was diese permanente Wissenschaftsfeindlichkeit bringen
soll, weiss ich nicht. Ein gutes Argument jedenfalls sieht anders aus als kindisches „Du weisst es ja
auch nicht besser als wir!“
Was bitte… sollen solche Artikel bringen? Die Nazis haben die Leute erst deportiert, und dann erschossen?
Klingt ja nach echten Humanisten. Und was soll uns die Erkenntnis bringen, dass andere genauso (oder ähnlich)
schlimm waren wie die Nazis? Etwa das die eigentlich doch ganz ok waren? Dieser Relativismus bringt doch
moralisch gar nichts, und das Stalin ähnlich schlimm war wie Hitler (wenn man sie denn vergleichen will)
weiß heute auch jeder. Und was die zugegenermaßen unrechte Bombardierung von Dresden mit dem Holocaust
zu tun hatte, wird in dem Artikel auch nicht gesagt. Und selbst wenn man den Vergleich macht: Englischer
Bombenterror = Kriegsverbrechen, 600.000 Tote Holocaust = systematische Ermordung mit dem Ziel der Auslöschung
von ganzen Volksgruppierungen, 10 Millionen Tote (6 Mill. Juden + 4 Mill. aus anderen systematisch ausgegrenzten
Gruppen) Fällt da nicht ein Unterschied ins Auge? Muss man bei einer Handlung nicht auch die Motive betrachten,
um sie moralisch beurteilen zu können?
Birne… Find ich schwach, dass Sie für die REPs hier auf Stimmenfang gehen. Es gibt nur eine Partei
für uns, und das wissen Sie! Ja bald schon, wenn die NPD als Meister des soliden Finanzmanagements pleite
sind. Passt sehr gut, dem kleinen Mann Wohlstand mit Planwirtschafts-ähnlichen Methoden versprechen,
was sehr viel Planung seitens des Staates bedürfte, und dann bei der Planung des eigenen Parteihaushalts
an Inkompetenz und Korruption scheitern. Das nennt man wohl ein klassisches Eigentor.
Meine Favoriten: „Heute verkaufen die Kirchenfürsten unserer christliches Heimatland an die Muslime –
und bekommen dafür auch die höchsten Auszeichnungen.“ „50 Jahre atheistischer Kommunistenstaat: dessen
Opferzahlen hat bislang keiner Überboten.“ „England und Frankreich hatten damals Deutschland den Krieg
erklärt, weil England unbedingt den Krieg wollte.Deutschland hat nur präventiv gehandelt, da immer mehr
Englische Truppen in Frankreich gelandet waren.“ „Die sogenannten Westmächte waren den Deutschen an Bewaffnung
weit überlegen.“ „Holocaust ist auch der häßliche Medienkrieg gegen die katholische Kirche!“ „Kein
Volk wurde so schreckliches angetan,wie dem deutschen Volk.Das ist die Wahrheit.“
Samurai… ja das lesen scheint einigen hier sehr schwerzufallen. Oder ist es doch eher die Abneigung
dagegen, Interesse an der Meinung anderer zu heucheln, weil man sowieso nicht bereit ist seine ideologischen
Scheuklappen für 2 Minuten abzunehmen?
Herr Vineta 1)… der hier postet, daß der Wohlstand der Deutschen auf Millionen ungebildeten Anatoliern
beruht – und noch nie darüber nachgedacht hat, wie das ebenfalls zerstörte Japan es ohne einen einzigen
Gastarbeiter zu Wohlstand brachte. Ich habe nicht gepostet das der Wohlstand der Deutschen auf Millionen
von ungebildeten Anatoliern beruht – sondern auf den offenen Grenzen, und das ist bei den Japanern genauso
gwesen. Nebenbei ist ein Haus ein ziemlich schlechter Indikator für gesellschaftlichen Wohlstand. Sie
lesen sogar die Beiträge anderer wie es ihnen gerade passt, das ist kein Stück sachlich. Er beruht auf
einer außergewöhnlich starken Integration in den Welthandel, also auf ausländischem Geld. Ich finde
es merkwürdig: auf der einen Seite wird auf dieser Seite oft der „teuflische“ Kapitalismus angeprangert,
auf der anderen kommen bei solchen Themen Vorschläge wie die Grenzen zu schließen und bei gleichzeitigem
Profit von offenen Grenzen diese für andere zu verschließen, d.h. eine Form der Ausbeutung die ungerecht
ist und bis heute eine gerechtere Handelsordnung sowie Wohlstand verhindert. … als ob nicht z.B. Steinbrück
und Lafontaine als nichts prüfende Aufsichtsräte dort fungiert hätten. Ein prüfender Aufsichtsrat
handelt nicht, er prüft, von daher war meine Aussage korrekt. Ihre Verantwortung besteht hinsichtlich
der Regeln des Finanzmarktes, nicht aber bezüglich des Handels. Danke an Sie, Schalom, die (wie ich jetzt
erst sehe) schon das wichtigste vorweg genommen haben.
Unglaublich… 2) daß hirnverbrannte Politiker die Schleusen öffneten für Millionen ungebildete Anatolier
und sie nicht mehr dichtkriegen. Aus ihren Aussagen spricht auch nicht gerade die hohe Bildung. Der gesamte
Wohlstand der Deutschen (wie man ihn auch immer bewertet) beruht darauf, dass die Schleusen nunmal nicht
dicht waren und sind. 3) daß gewissenlose Politiker Hunderte von Milliarden Euro oder gar Billionen verzockten
mit hochriskanten Papieren, dafür Sie aber auf den Bildschirmen weiterhin mit Unschuldsgegrinse verkohlen
dürfen. Schon wieder spricht das blanke Unwissen. Die Ursache der Finanzkrise ist nicht das Politiker
mit Papieren handelten, sie sind für die Rahmenbedingungen zuständig und somit sicherlich indirekt verantwortlich,
was aber ganz andere Fragen aufwirft. Suchen sie bei Problemen immer nur EINEN Schuldigen, mal die böse
Wirtschaft, mal die bösen Politiker, alle anderen sind fein raus? Haben sie schon einmal daran gesacht,
das man bei derart komplexen Zusammenhängen zwischen System und Akteuren differenzieren muss? Das man
Verantwortung nicht mit dem Schneeschieber irgendwo abladen kann wo es einem gerade passt? Aber in ihrem
Weltbild scheint ja alles sehr einfach zu sein… Ich empfehle folgende Lektüre, da lernen sie wirklich
etwas über eine kritische Betrachtung der westlichen Demokratie: Myth of the Rational Voter www.amazon.de/…691138737/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book…
Herr „Dozent“ Das hängt mit der Demokratie- und Republikideologie des Genfer Philosophen Jean-Jacques
Rousseau († 1778) zusammen. Keine politisches Kollektiv kann ohne „Zivilreligion“ auskommen. Das gilt
auch für die Völker- oder Weltgemeinschaft. Ohne „Zivilreligion“ gibt es keinen „allgemeinen Wille“ –
keine „volonté général“. Durch diese Zivilreligion wird die Vox populi zur Vox Dei. Als „Stimme Gottes“
ist die Zivilreligion unbedingt – sans reserve – zu glauben. Ihre Vorschreibungen sind ohne Widerspruch
zu vollziehen. […] Der Verfasser ist Univ.-Dozent für Politische Ökonomie und lehrte in Wien, Graz
und Aachen. Das ist doch blanker Unsinn. Als „Dozent für politische Ökonomie“ müsste er wissen das
die politische Ökonomie den Gedanken eines „Volkswillen“ strikt ablehnt, da er lang überholt und aus
heutiger Sicht naiv bis zum Zynismus sind (vgl. Kirsch 2004). Darüber hinaus ist es nach meinen Erinnerungen
gar nicht Rousseaus These, das kein politisches Kollektiv ohne Zivilreligion auskommt (Quelle bitte, vielleicht
irre ich mich ja in diesem Punkt, dann lasse ich mich gern einen besseren belehren). Zudem müsste er
wissen, das man in Texten zwecks des wissenschaftlichen Kriteriums der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit
seine Quellen vernünftig angibt. Ungefähr so: Quellen: KIRSCH, Guy (2004): Neue politische Ökonomie,
Lucius & Lucius, Stuttgart
Rabe… Wenn die Mehrheit (manipuliert von aggressiven Minderheiten, die mehr und mehr zur Mehrheit werden)
demokratisch legitimiert feststellt, dass 1 und 1 5,7 ist, dann ist das eben so und auch Gott muss sich
danach richten lassen und selber in diesem Sinne richten. Glauben sie ernsthaft das Politik so funktioniert?
Wo haben sie ihre Kenntnisse über das politische System her? Früher vergötterte man die Obrigkeit,
heute ist jede Autorität von vorneherein fragwürdig. Das kann man sehr gut auf das politische System
ummünzen. Warum haben die ganzen Verschwörungstheoretiker hier kein Vetrauen in politische Forschung
oder fachliche Autorität von Experten, die sich ihr Leben lang mit bestimmten Fragen beschäftigt haben
und zu ganz anderen Thesen gelangen als billige Verschwörungsvermutungen? Weil sowieso alle unter einer
Decke stecken, böse sind und die gewöhnlichen Bürger manipulieren wollen? Oder weil es bequemer ist
seine Feindbilder zu pflegen als sich wirklich zu informieren?
gunther… sie haben recht, meine Äußerungen waren sicherlich ein wenig zu spontan und unbedacht. Sicherlich
soll die Kirche ihre Meinung unverfälscht und offen verbreiten dürfen. Allerdings bleiben Aspekte der
Aussagen weiterhin ziemlich nebulös bzw. widersprüchlich, und der Verweis auf die Menschenrechte katastrophal.
Und Herr Schlämmer, sie sehen immer noch nicht das die AIDS-Problematik die ganze Gesellschaft umfasst
und nicht nur oder vor allem (wie sie behaupten) die Homosexuellen. In der von ihnen angegebenen Studie
sind weit mehr AIDS-Fälle von Rauschgiftabhängigen (die bestimmt nicht alle Homos sind) und Heteros
genannt. Was soll also das AIDS-Argument? Hat das etwas mit Moral oder gar Liebe zu tun? Darauf kommt
es doch in der Sexualität, ich nehme an sie würden mir wenigstens darin zustimmen, an.
Herr Schlämmer… Homosexuelle sind bei den Trägern der Aidsseuche deutlich überrepräsentiert. Afrikaner
sind bei den Trägern der Aidsseuche noch viel überrepräsentierter, ist das nach ihrer Logik ein Zeichen
dafür das wir sie auch ausmerzen sollten? Und Herr Pujats scheint auch nicht wirklich zu wissen wovon
er redet. Ist jetzt HS eine Krankheit, eine Sucht, oder eine „Homo-Ideologie“? Keine Ahnung. Er will ihnen
die Menschenrechte aberkennen deren Träger per defitionem eine einzige Voraussetzung benötigen, und
zwar Mensch zu sein. Was hat dieser Herr dann für ein trauriges Menschenbild? Alles geht drunter und
drüber, Gottes Gebote, Naturrecht, und zum Schluss noch Keuschheit in der Ehe?? Ist dieser Mann senil?
Gott habe den Eheleuten die sexuelle Lust vorbehalten, damit sie Kinder zur Welt bringen. Und wofür ist
dann überhaupt die sexuelle Lust? Dafür das die katholische Kirche sie mir verbietet, oder was?
Airbag… Das Recht zur Unterdrückung anderer Meinungen, ist die Freiheit, die Demokraten am lautesten
begehren. Da haben sie vollkommen Recht. Ganz im Gegensatz zu einem auf dogmatischen Lehrsätzen aufgebauter
Kirchenstaat, der andersdenkende tolerieren und sich sachgemäß, pragmatisch und offenherzig der herrschenden
weltlichen Probleme im Sinne des Gemeinwohls annehmen würde.
Mannheimer… ich gebe ihnen recht, ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt. Ich wollte ganz gewiss
nicht für eine generelle Einschränkung des Internets nach dem Motto „Er wurde mit einem Hammer erschlagen,
verbietet Hammer!“ plädieren, sondern nur auf die Sinnlosigkeit eines solchen Vorgangs aufmerksam machen.
Homophob und nicht zugehört… Ihre Argumentation ist schwach. Und sie? Sie haben gar keine. In der Sache
würde ich meinen Vorrednern recht geben. In Zeiten wo Kinder und Jugendliche oftmals unbeaufsichtigt
in das Internet gelassen werden sind die Eltern für den Jugendschutz verantwortlich, und nicht eine alberne
Behörde, die dies noch nicht einmal im Ansatz leisten kann. In sekundenschnelle kann sich jeder Jugendliche
Gewalt und Pornografie anschauen, warum wird dagegen nicht vorgegangen und stattdessen die Ergebnisse
eines legalen medizinischen Eingriffs verheimlicht?
Ihre Meinung… Machen sie auch nur einen Menschen glücklich? Nein. Sie sind hässlich, ekelhaft, gefallen
weder Männern noch Frauen, doch omnipräsent. Das ist ihre Meinung, millionen von Menschen denken anders.
Können sie das nicht akzeptieren? Sie schaffen keine Werte und viel weniger Freude, als sie es in der
Anpreisung verheißen. Woher wollen sie wissen das sie keine Freude bereiten? Und warum sollte ein Verhütungsmittel
überhaupt gesellschaftliche Werte schaffen, sollten das nicht die Menschen mit ihrem Verhalten tun? Kondome
sind nicht schön.Treue und Anstand sind schön. Ihre Meinung ist ihnen doch von Herzen gegönnt. Sie
wechseln aber ständig die Ebene von sachlichen Argumenten zu Meinungen und ästhetischen Ansichten und
verwischen bewusst die Grenze zwischen ihnen. Sagen sie doch einfach das Kondome mit großer Wahrscheinlichkeit
schützen, aber sie diese aus ästhetischen Gründen ablehnen. So wie sie es bisher dargestellt haben
haben sie stehts von objektiven Tatsachen gesprochen, die den Eindruck der Allgemeingültigkeit erwecken,
was bloße Ideologie ist und nichts mit Wahrheit zu tun hat. Und Begriffe wie Treue und Anstand sind zunächst
positiv besetzte Worthülsen, die für zig verschiedene Menschen in zig verschiedenen Kulturen etwas anderes
Bedeuten. Da sollten auch (und gerade) bei uns verschiedene Ansichten ohne Hetze möglich sein.
Herr Schlämmer… Es reicht, wenn Sie an die heilige Kraft der Kondome glauben. Weder nannte ich die
Kondome heilig, noch sprach ich davon das ich daran glaube. Mit Glauben hat das wenig zu tun, zugegebenermaßen
mit Wahrscheinlichkeit. Den Unterschied werden sie kennen, dieser ist erheblich und der Tatsache geschuldet,
dass die Erkenntnisse darüber aus der Erfahrung stammen. Lesen sie hier bei einem unabhängigem Test
nach, wie es zur Zeit bestellt ist um die Sicherheit. Dieser wurde nach Kriterien der Wissenschaftlichkeit
durchgeführt, d.h. unter für jeden nachvollziehbaren und wiederholbaren Bedingungen, was nicht mehr
ein Glaube genannt werden kann, sondern eine wissenschaftliche Erkenntnis, wie man diese auch beurteilen
mag: Stiftung Warentest 2004 „Bei 14 000 Präservativen im Test stellten wir nur bei einem einzigen Exemplar
ein Loch fest- im Bersttest, bei dem 18 Liter Luft und mehr ins Kondom gepumpt werden. Die geringe Fehlerquote
ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Kondome mit unsichtbaren Defekten – man geht von 10 Prozent
Ausschuss aus – heute durch eine zusätzliche elektrische Prüfung sicher entdeckt werden können. Leitfähige
Bürsten tasten das Kondom auf einem Stahldorn unter hoher Spannung ab. Bei Löchern oder Perforationen
wird es zerstört.“ 100 % Sicherheit gibt es nicht, da stimmt ihnen wohl jeder, auch ich, ihnen zu. Aber
so eine einseitige, intolerante und paternalistische Meinung wie der Papst hier vertritt ist bei der Bekämpfung
von keiner Krankheit hilfreich.
„Dr.“ Schlämmer Der Papst weigert sich zu recht, den Kondomen, denen immer eine Verzweckung der Sexualität
jenseits der Fortpflanzung zugrundeliegt, welcher immer in Gefahr ist, ein menschliches Gegenüber zum
bloßen Objekt zu degradieren, auch noch eine sakrale Bedeutung zukommen zu lassen. Das menschliche Gegenüber
wird auch vor allem dann zum Objekt degradiert, wenn das Gegenüber nicht in seiner Subjektivität und
seinem freien Willen (den der Mensch ja selbst in der christlichen Theorie hat) respektiert wird.
Das Leugner-Argument… The argument goes that what is physically impossible cannot be true, no matter
what testimonial evidence, documentary evidence, or physical evidence is amassed to demonstrate it. Die
Leugner müssen durch die Bank Atheisten sein. Wer nach dieser Logik denkt, hält alles für falsch, was
physikalisch unmöglich ist. Wer also nach diesem Muster argumentiert, muss auch die Übergabe der 10
Gebote, die Wunder Jesu, die heilige Messe, Gebete und alle anderen von der Physik nicht erklärbaren
Phänomene für falsch halten. Alles andere währe eine Doppelmoral…
Lächerlich… dieser Vergleich zwischen Holocaust und Religion hinkt auf allen Ebenen. Der HC ist doch
ein rein weltlicher Vorgang, bei der Religion geht es doch zentral um ein transzendentes Element, bei
dem ganz andere Kriterien für wahr und falsch gelten müssen. Der HC wird hier öfter als Glauben bezeichnet,
was ja das Fehlen von materieller Evidenz beinhaltet. Dabei ist doch die Leugnung bei diesem billigen
Versuch ein Glaube, und das noch in seiner naivsten Form. Wart ihr Leugner schon mal in Ausschwitz, habt
ihr keine Verwandten die (wie mein Großvater) damals für die Wehrmacht einen Judentransport begleiten
mussten, unter Bedrohung ihres Lebens? Habt ihr jemals die zahlreichen Zeugenaussagen von Beteiligten
gehört? Die voneinander unabhängigen Bevölkerungsstatisken verglichen, nach der knapp 6 Millionen Juden
vor dem Krieg da waren, und nach dem Krieg nicht mehr? Ich frage mich was ihr für wahr haltet, wenn der
HC nicht wahr sein soll.
Ihre Meinung… ist interessant. Sie argumentieren, dass dem Kondom eine unabänderliche Bedeutung anhaftet.
Ich behaupte, dass der Mensch diesem Ding wie allen anderen auch seine Bedeutung verleit. zu 1) Kondome
werden auch von treuen Partnern genutzt. Außerdem unterstellen sie immer wieder den Leuten die ein Kondom
benutzen, dass sie ihren Trieb nicht kontrollieren könnten. Diejenigen die keine benutzen können das
doch genauso gut (oder schlecht). zu 2) Wie schon von anderen betont wird HIV auch auf andere Weise übertragen,
gerade in Afrika, d.h. eine 100%ige Sicherheit gibt es schon mal gar nicht, auch bei Treue. Außerdem
kann man ja auch beides tun: Kondome verteilen und gleichzeit zur Treue aufrufen schließt sich doch nicht
gegenseitig aus. zu 3) Die Fehler gibt es, sie sind allzu menschlich. Aber ich frage noch einmal: währe
es ihrer Ansicht nach also besser auf Kondome zu verzichten? Letztendlich würde sich HIV doch stärker
ausbreiten als ohne. Natürlich gehört Bildung auch dazu, es genügt nicht den Leuten Kondome zuzuschmeißen.
Aber HIV als Drohung zu benutzen eine bestimmte Moral zu etablieren, das halte ich für verwerflich. Warum
stellen wir die Menschen nicht einfach vor die Wahl, die sie als vernunftbegabte Wesen für sich selbst
treffen können: wir bieten ihnen Kondome an und weisen auf die Schwachstellen hin und eröffnen ihnen
die alternative der Enthaltsamkeit, dann währen doch beide Lager zufrieden gestellt, oder?
Schalom… eine Stimme der Vernunft! Darüber hinaus haben Kondome auch noch den Vorteil, dass sie nicht
nur vor HIV, sondern auch vor einer Reihe anderer Krankheiten schützen und die hohe Zahl der Schwangerschaften
zurückgeht, die die Eltern nur noch tiefer in Armut und Knappheit stürzen und u.a. zu den Auswüchsen
beitragen (NICHT FÜHREN), die Schalom unten aufgeführt hat.
@ Vineta Daß das Austeilen von Zigaretten in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges ( bei völliger
Ausblendung aller gefährlichen Nebenwirkungen) so gut wie alle Soldaten zu Rauchern machte, werden Sie
wohl kaum bestreiten. Das dort viele zu Rauchern wurden, da würde ich ihnen zustimmen. Sie vergleichen
hier allerdings Zigarretten mit Kondomen, was nicht ganz stimmig ist. Zigarretten machen über die Gewohnheit
sowie ihre Inhaltsstoffe körperlich abhängig, sind direkte Ursache der Tabaksucht. Kondome sind aber
nicht die Ursache für den Sexualtrieb, den hat der Mensch auch ohne. Darüberhinaus ist Rauchen schlichtweg
unter keinen Umständen gesund, Sex dagegen für den Körper sowie für das seelische Befinden grundsätzlich
gesund. Ich finde das das Wohl der Menschen im Vordergrund stehen sollte. Das beinhaltet für mich, 1.
eine selbstbestimmte Sexualität leben zu können und 2. das die gesundheitlichen Gefahren dabei so gering
wie möglich sind. In unserer Diskussion ist jetzt die Frage was besser gegen HIV schützt: Kondom oder
Enthaltsamkeit. Ich plädiere nach wie vor für Kondome. Sie haben sicherlich auch Nachteile, die sie
zurecht betonen. Aber selbst wenn 10% kaputt sind, und 25% die verteilten Kondome einfach nicht benutzen
oder wegwerfen, hilft das immer noch einer großen Mehrheit von Menschen, und ich befürchte das eine
Sexualmoral, die zu keiner Zeit selbst von den Repräsentanten derselben eingehalten werden konnte dies
besser tut.
@ defendor Wenn Zeitgeist-Menschen mittlerweile gar so weit gekommen sind, dass sie – offenbar verbissen
an der Selbstvergötterung festhaltend – nicht mehr erkennen können, dass jegliche Versuche sich von
den Gesetzen und Geboten Gottes loszusagen kläglich gescheitert sind. Eine interessante Aussage. Können
sie vielleicht sagen, inwiefern sie gescheitert sind?
Vineta… schon wieder werden Zusammenhänge schlicht herbeigeredet. Nur weil man Kondome verteilt werden
die Menschen doch nicht alle zu willenlosen Sexmonstern, einige Leute die sie benutzen sind vielleicht
sogar treue Partner. Wenn dann waren sie es schon vorher, oder hat die katholische Sexualmoral, die ja
angeblich so viel besser funktionieren soll, schon mal irgendwo außerhalb der Kreuz.net-Welt flächendeckend
funktioniert?
@ Die Statistik… ist genauso aussagekräftig wie die, in der ein exakt proportionaler Zusammenhang zwischen
dem Rückgang der Störche und dem Rückgang der Geburtenrate in den 50er und 60er Jahren bewiesen wird.
Das ist Instrumentalisierung von Pseudo-Sozialwissenschaft, um ideologischen Feindbildern nachzugehen.
Es wird nun niemand gezwungen ein Kondom zu benutzen, von daher ist die Frage warum man dies anderen nicht
zugestehen will, selbst wenn man es für sich selbst ablehnt. Vielleicht spielt auch ein Machtaspekt eine
Rolle: wer die Sexualität der Menschen als einen wichtigen Lebensbereich bestimmen kann, kann auch andere
Dinge bestimmen.
@ Elijahu […]dass die Homobumserei Todsünde ist, dass die Homobumserei gesetzlich verboten gehört
und dass man alle schamlosen Homobumser brutalstmöglich umbringen sollte. Gefällt ihnen nicht, meine
Meinung? Tja, Pech gehabt. Wird ja niemand gezwungen hier mitzudiskutieren. Ihre Meinung ist wirklich
provokant, aber trotzdem (oder gerade deswegen) wird es mit ziemlicher Sicherheit Leute geben die bereit
wären ihnen zuzustimmen. Das Problem ist, dass sie ihre Aussagen leider nicht begründen. Ich würde
auch gern und mit Freude Homobumser diffamieren, verfolgen und wenn es nötig ist umbringen. Das Problem:
mir fehlt die Motivation hierfür, ich sehe keinen Grund HS als Gefahr anzusehen. Also währe ich ihnen
dankbar wenn sie mir doch kurz mitteilen warum HS solch eine Todsünde und Bedrohung ist, und ich und
viele andere würden sie unterstützen. Mit freundlichem Gruße
Danke an Mannheimer und Thomasius… für ihre Hinweise, die endlich einmal etwas zur Sache beitragen.
Ich bin schon etwas verwundert warum sich erwachsene Menschen in derartiger Weise beschimpfen, anstatt
über die Sache zu sprechen, und verstehe nicht was Herr Williamson damit zu tun hat? In der Tat ist die
Formulierung an den genannten Stellen im neuen Testament so, dass der von mir beispielhaft konstruierte
Beweis nicht funktioniert. Es werden an keiner Stelle eindeutige „Gesetze Gottes“ formuliert, die sich
gegen HS wenden. Es werden zudem Taten Gottes oder Entwicklungen beschrieben, nicht aber Aufforderungen
welche von Gott durch seinen Sohn Jesus geäußert worden sind (was ja für ein Gesetz Gottes nötig währe,
denn der Mensch kann ja nicht im Nachhinein ein göttliches Gesetz erschaffen). Darüber hinaus widerspricht
selbst eine „homofeindliche“ Deutung der Stelle im Brief an die Römer der Aussage, dass Homosexualität
eine heilbare Krankheit sei, den Strafen Gottes sind ja per definition abhängig von Situationen, in die
sich der Mensch Kraft seines freien Willlens begibt, und nicht angeborene oder gar unbewusst übertragene
Krankheiten. Insofern würde ich defendor, der ja insbesonders auf die göttlichen Gesetze hingewiesen
hat, bitten diese Gesetze zu benennen, damit ich seine Aussage nachvollziehen kann. Gruß aus Bayern…
Guten Abend! Ich bin Katholik und interessiere mich für dieses Thema, habe aber leider keine gute theologische
Bildung genossen (man kennt ja die Qualität des Religionsunterrichts). Die Argumentation gegen HS läuft,
sowie ich es aus ihren Kommentaren herauslese, folgerndermaßen (bei Fehlern bitte korrigieren): Schlussfolgerung:
HS ist eine Sünde gegenüber Gott. Voraussetzungen: a) Was eine Sünde ist steht in der Bibel oder lässt
sich direkt aus ihr ableiten. Weltliche Überlegungen und Gesetze haben sich ihr unterzuordnen. b) In
der Bibel werden die Gesetze Gottes von Jesus (NT) und anderen Propheten (AT) verkündet. c) Sie stammen
deshalb direkt von Gott und haben absolute Geltung. Die einzige bisher noch fehlende Voraussetzung für
diesen Beweis ist also, dass Jesus oder die Propheten eindeutig ein göttliches Verbot der Homosexualität
aussprechen. Nun habe ich recht erfolglos recherchiert und währe ihnen dankbar, mir die Stellen zu nennen
aus denen dies klar hervorgeht, bzw. es aus ihnen ableiten kann. Alles was ich bisher gefunden habe war
Leviticus 18,22 www.bibel-online.net/…ch/03.3-mose/18.html, allerdings stehen in diesem Buch viele Gesetze
(z.B. eine Erlaubnis der Sklaverei), welche heute nicht mehr diskutiert werden und gegen meine moralische
Intuition sprechen. Deswegen währe ich ihnen dankbar, wenn die theologisch gebildeten mir einige Hinweise
geben könnten. Vielen Dank, ein Fragender