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DAS WAR’S. Gott sei Dank bin ich nicht +.net-süchtig. Und das Niveau dieses und anderer Bilder der letzten
Zeit ist nicht meines, ist durchaus nicht meines. Daß die unerträglichen Ergüsse mancher dauerpubertierender
Primitivlinge unmoderiert stehengelassen werden, ist dem auch nicht zuträglich. NEIN! Schluß, aus, Ende.
Ich gehe.
Zutreffend! Wir halten also fest: diese ver- rottete Gesellschaft (na – vielleicht sollte ich sagen: der
weithin verrottete Teil dieser Gesellschaft) bringt entweder seine Kinder noch im Mutterleib um, oder
aber er läßt sie verwahrlosen, weil er selbst schon das Produkt einer Erziehung zur Verwahrlosung ist.
Dás ist der Skandal. Trotz aller medialen Aufgeblähtheit (aus äußerst durchsichtigen Gründen) sind
die aufgezählten Fälle eben Einzelfälle. Die medial wnn nicht weggeleugnete, dann weichgespülte Wirklichkeit
ist schlimmer.
Diese Gesellschaft, die wir von den Obelixen u. Methusalixen geerbt haben, Pünktchen, ist so kaputt…
daß deren Kinder sie zunehmend nur noch im Rausch ertragen können, wobei dieser lifestyle.t-online.de/…/22/14/14962214.html
nur die Spitze des Eisbergs ist. Es wird einem Angst und Bange. Die von denen hinterlassene Sinnleere
hat so offensichtliche Folgen, wie man ja auch an so manchem (jungen) Poster hier sieht.
Womit Frollein Rottenmaier wiederum beweist, daß die armselige Erlebniswelt der bedauernswerten Linksfaschisten
nicht nur aus dem gar mutigen Aufspüren national-sozialistischen Gedankengutes, sondern auch aus dem
weiten Feld der Sexualität besteht (welch’ Weite! Welch’ Geistesgröße! Welch’ umfassender Reichtum!)
– und ferner, daß der Mangel an tragfähigen Argumenten in linksfaschistischen Kreisen durch dämliche
Bemerkungen aus eben diesen beiden Bereichen ausgeglichen werden kann. Meinen die. Eben: wie armselig!!
Einerseits ja, raindance: in vieler Beziehung sind die „unsere besten Leute“. Viele von uns haben, abgestoßen
von solcher – gelinde gesagt – Oberflächlichkeit nach der genuin katholischen Alternative gesucht und
sie dann auch in einer der Gruppen der katholischen Tradition gefunden. Andererseits ist es so, daß die,
welche nichts anderes kennen, versucht sind, diese Mätzchen für „katholisch“ zu halten (das ist die
Sache mit dem Etikettenschwindel). Die wenden sich ab, weil die nächste Disco die bessere performance
bietet, weil der DJ es eben doch besser bringt als der locker-flockige, seltsam kostümierte Vorsteher
einer Gedenkveranstaltung. Und weil die Bäckerinnung immer noch für schmackhafteres, wenn auch nicht
„heiliges“ Brot sorgt. Dann ist es schwer, diesen begreiflich zu machen, was geschehen ist, wie es dazu
gekommen ist, und warum die Lage so ist, wie sie ist. Es ist ja auch so unglaublich, daß selbst hier
anwesende, durchaus ernstzunehmende Leute es nicht glauben können und sich gedankliche Hilfkonstrukte
bauen müssen, um nicht die zutreffende, historisch richtige – aber schwierige Erklärung annehmen zu
müssen. Deshalb muß immer wieder neu auf die Fehlentwicklung, auf die Gesamtheit der Mißstände aufmerksam
gemacht werden. Ich gebe Ihnen sofort zu, daß das nicht immer in ansprechender und geschickter Weise
getan wird. Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Und deshalb immer wieder die Bitte: All we are
saying, is: Give Tradition a chance! (in Anlehnung an den alten song mit „peace“. Von wem war der doch
gleich?
Ich sag’s doch, Frollein Rottenmeier: Sie sind nichts als eine intellektuelle Spiegelung des Schreiberkollektivs
„Anita Berber“ … flach bis zum Horizont. Und was Ihren Fluchtkomplex anbetrifft: tun Sie mir die Freude
und geben Sie ihm ganz einfach nach. Auch mit dieser Ansicht weiß ich mich in sehr zahlreicher und guter
Gesellschaft.
Die Realitätsferne, zu der „Anitas“ seltsamer Glaube führt, zeigt sich z.B. auch daran, mir mir hier
einen Aufruf zur Brandstiftung vorzuwerfen. Habe ich nie getan! Unter anderem diese Realitätsferne der
anderen Seite, dieses typische Zurechtbiegen existierender Wirklichkeit macht das Zusammenleben zwischen
Mohammedanern und Europäern unmöglich – Christen oder Nichtchristen ist in dem Falle mal egal.
Ich hasse Sie nicht, aber ich werde Sie auch nie und nimmer daran hindern, mit Ihren Kollegen vom Schreiberkollektiv
und mit möglichst vielen anderen Mohammedanern in ein Land zu gehen, in dem Sie Ihre mit der unseren
nicht kompatiblen Lebensweise pflegen können, ohne uns auf die Nerven zu gehen. Im Gegenteil. Und da
bin ich, weiß Gott, nicht allein. Ganz und gar nicht.
Oh, wie fein: Frollein Rottenmeier ist die intellektuelle Spiegelung der 19jährigen mohammedanischen
Gymnasiastin – allerdings ohne Migrationshintergrund.
„Anita Berber“ ist ein mohammedanisches Schreiberkollektiv, das ab und an hier ausrastet, wenn ihm die
intellektuelle Unterlegenheit seiner Religion vorgeführt wird. Das aktuell schreibende Mitglied dieses
Kollektivs sinkt dann auf sein tiefstmögliches Niveau ab und beschimpft andere Forumsteilnehmer, denen
es nicht gewachsen ist, z.B. mit „schwul“, in jenen Unterschichtenkreisen mit Migrationshintergrund bei
„19jährigen Gymnasiastinnen“ ein beliebtes Schimpfwort. Normalerweise wird es dann recht schnell durch
ein intellektuell noch nicht ganz so verbrauchtes Mitglied abgelöst. Irgendwann endet es dann doch wieder
auf der Ebene „Ey Alda, isch weis wo deine Haus wohnt“ – um nicht für Mohammedanerinnen typische Zitate
aus der Leserzeitung zu verwenden. Man muß gegen Mohammedaner gar nicht tiefschürfend argumentieren:
sie disqualifizieren sich ständig selbst.
Hallo, Schreiberkollektiv „Anita“, wenn Ihnen irgend etwas in diesem unserem Lande nicht paßt, wäre
es das Beste, wenn Sie alle hier schleunigst verschwänden und möglichst noch jeweils mindestens hundert
weitere Anhänger der dämlichsten Religion, die diese Welt je gesehen hat, mitnähmen. Wir wären froh,
wenn wir wieder – wie in besseren Zeiten, als wir noch nicht Millionen zivilisations- und vernunftresistenter,
un- bis halbgebildeter, dafür aber um so arroganterer und dauerbeleidigter Mohammedaner durchgefüttert
haben – wenn wir also wieder unter uns wären. Die allergrößte Mehrheit von uns reagiert, je mehr sie
mit dem abstoßenden Verhalten von Ihnen und Ihresgleichen in Kontakt kommt, ganz natürlich: nämlich
mit einer Abstoßungsreaktion. Wir wollen Euch hier nicht. Ihr paßt nicht zu uns, Ihr gehört nicht dazu.
Das beste wäre, wenn Ihr Euch freiwillig vom Acker macht. Ansonsten: die Reconquista lebt! Sie schläft
nur. Aber nicht mehr lange. Roland wacht schon auf!! Roncesvalle!!!
Sagen wir es so: das Pfeifen eines stolzen Widerstandsliedes ist der Anfang dessen, was in Spanien die
„Reconquista“ genannt wird. Dieses ist unser Land, und es ist dann wieder ganz unser Land, wenn wir uns
der eigenen, zusammengebombten und von liberalem Hedonismus verfremdeten Kultur wieder bewußt werden.
Das ist der erste Schritt: Unsere Leute müssen erst wieder aufgeklärt werden, daß unsere Kultur weit
mehr ist als Sex und Saufen grenzenlos. Da werden wir es mit einigen Vertretern dieser kaputten Lebensweise
zu tun bekommen, die sich auch hier herumtreiben. Der zweite Schritt wird sein, sich auf die eine oder
andere Weise von allem zu trennen, was mit unserer alten Hochkultur nicht kompatibel ist. Das ist überlebenswichtig
und deshalb erlaubte Notwehr, wenn es in ritterlicher und ehrenhafter Form geschieht. Der dritte Schritt?
Ganz einfach! Vivat Christus Rex!! Es lebe Christus, der König!!
Nun gut, werte Clarissa – um Ihnen eine Freude zu machen und der politischen Zensur ein Schnipp- chen
zu schlagen: Dux Eugenius, eques purus, Caesari recup(e)raturus Urbem, arcem Belgradi In Danuvio pontem
fecit, Per quem copias traiecit Ante moenia oppidi. Ponte facto sine claustro Possunt cum tormento, plaustro
Transgredi Danuvium. Ad Semunum tum vallantur, Inde Turci ut pellantur, Quis sic fit ludibrium. Et coorta
tempestate In Augusto accurate Sunt allata nuntia: Turcos mondo pabulari, Quantum posset vestigari, Ter
centena milia. Quod Eugenius ut audivit, Tum legatos arcessivit Ilico cum ducibus. Diligenter hos docere,
Ut deberent signa ferre Et prodesset impetus. In contione est mandatum: Praestet quisque se paratum Ipsa
nocte media! Cuncti equis tunc versentur, Ut cum hoste proelientur, Quorum vis sit propria! Equis ilico
vehuntur Atque gladii stringuntur, Exeunt tum taciti. Strenuum se praebet pedes Et virtute certat eques,
Cuncti rixae cupidi. Libratores super vallum Adiuvantes ludum malum Iaciunt librilia: Glandes parvas et
immanis Turcis mittunt ac paganis, Ut spargantur in fuga. Dux Eugenius tegit latus Velut leo proeliatus,
Generalis maximus. Ludovicus clamat late: „O Germani, depugnate Hostem quemque funditus!“ Ludovicus est
privatus Vita, nondum diu natus: Plumbo ictus cecidit. Dux Eugenius valde dolens Atque illum valde colens
Cis Danuvium sepelit. Wissen Sie: das Schöne ist, daß die Türken es nicht kennen und deshalb nicht
wissen, was ich leise pfeife, wenn ich ihnen begegne – was hier denn doch recht selten ist, andernorts
leider häufiger.
Es gibt da ein Lied mit einer hinreißenden Melodie, welche eine große Bandbreite von Möglichkeiten
bietet. Ich könnte mir eine Aufführung vorstellen, zu deren Beginn es zunächst von einem Chor leise
gesummt wird, dann als Freiheitslied mit Text erklingt und nach Steigerung in einem grandiosen Orchesterfinale
endet. Das wäre aufrüttelnd: Prinz Eugen, der edle Ritter, wollt’ dem Kaiser wied’rum kriegen Stadt
und Festung Belgerad. Er ließ schlagen einen Brucken, dass man kunnt’ hinüber rucken mit d’r Armee wohl
für die Stadt. Als der Brucken nun war geschlagen, dass man kunnt’ mit Stuck und Wagen frei passiern
den Donaufluss: Bei Semlin schlug man das Lager, alle Türken zu verjagen, ihn’n zum Spott und zum Verdruss.
Am einundzwanzigsten August so eben kam ein Spion bei Sturm und Regen, schwur’s dem Prinz’n und zeigt’s
ihm an, dass die Türken furagieren, so viel als man kunnt’ verspüren, an die dreimal hunderttausend
Mann. Als Prinz Eugenius dies vernommen, ließ er gleich zusammen kommen seine General und Feldmarschall;
er tät sie recht instruieren, wie man sollt’ die Truppen führen und den Feind recht greifen an. …
Alles saß auch gleich zu Pferde, jeder griff nach seinem Schwerte, ganz still ruckt man aus der Schanz’;
die Musk’tier’ wie auch die Reiter täten alle tapfer streiten; ‘s war fürwahr ein schöner Tanz! Ihr
Konstabler auf der Schanzen, spielet auf zu diesem Tanzen mit Kartaunen groß und klein, mit den großen,
mit den kleinen auf die Türken, auf die Heiden, dass sie laufen all’ davon!
Es ist doch ganz erstaunlich, wie klarsichtig das katholische Urgestein Erzbischof Lefebvre die Situation
eingeschätzt hat – und das gilt heute um so mehr, sind doch inzwischen 30 Jahre seit dem Interview ins
Land gegangen, die ihn vollkommen bestätigt haben. Übrigens: daß als solche erkenntliche Priester immer
wieder positiv angesprochen werden, kann ich gerade für heute bestätigen (auch wenn ich selbst keiner
bin). Genauso sicher, wie es ohne Monseigneur Lefebvre heute die in Wirklichkeit immer junge „alte“ Messe
wohl kaum noch gäbe, genauso sicher wird sein Werk, die FSSPX, einst ganz offiziell als der Anfang einer
katholischen Erneuerung gesehen werden. Und wir können sagen, wir sind dabeigewesen!
Nun, nun: auf den hier anwesenden Goebbels-Imitator trifft eben genau das zu, was bereits andernorts zitiert
wurde. Jean Marie Lustiger beschrieb Leute dieses Schlages mit: „Hohle Phrasen, verbaler Radikalismus.
Dieses Wiederaufleben des Irrationalen ist eine Spiegelung des Nazismus“. Kurt Schumacher gebrauchte bezüglich
dieser Verirrten in prägnanter Kürze den Ausdruck „rotlackierte Nazis“. Das stimmt denn wohl auch.
Es erweist sich auch in dieser „Diskussion“ wieder als zutreffend, was Sophie Dannenberg (*1971, in einem
linken „Kinderladen“ aufgewachsen) in ihrem Buch „Das bleiche Herz der Revolution“ schreibt: „Die 68er
waren groß im Zerstören von Institutionen und Werten: Die deutschen Universitäten haben sie auf dem
Gewissen, die Familie, das Leistungsprinzip, Etikette und Anstand, Verläßlichkeit und Geborgenheit…
Was die 68er damals ideologisch legitimierten, hat sich gesellschaftlich vollzogen, aber nicht als Utopie,
sondern als Verwahrlosung“. Und Jean-Marie Lustiger (man muß ihn nicht mögen – aber wo er recht hat,
hat er recht) muß gewisse Teilnehmer hier im Auge gehabt haben, als er sie so beschrieb: „Hohle Phrasen,
verbaler Radikalismus. Dieses Wiederaufleben des Irrationalen ist eine Spiegelung des Nationalsozialismus.“
Stimmt.
„Gotthard“: Nicht jeder Hicks eines Kardinals ist eine erhellende Einsicht. Jede Bemerkung dieses „Gotthard“
jedoch ist unweigerlich ein Brechreizbeschleuniger. Dom Gérard die ewige Ruhe und ein ehrendes Angedenken.
Grüß’ Dich, Aloah, „alter“ Mitkämpfer! Schön, daß Du wieder mitmischst – und auch Deinen Satz „Die
Wahrheit geht oft unter, aber sie ertrinkt nicht.“ kann man unterschreiben. Ein Freund von mir sagt in
ähnlichen Situationen: Die Wahrheit ist wie ein Korken. Man kann sie lange Zeit unter Wasser drücken –
irgendwann schwimmt sie wieder oben. Mir scheint, daß dieses „irgendwann“ sich immer schneller nähert.
Mit bestem Gruß! Maurice.
Nein, nein, Regina, da haben Sie mich miß- verstanden. Leser Gotthard hatte erzählt, er habe selbst
bereits aktiv an „liturgischem Tanz“ teilgenommen. Das miterleben zu dürfen: dafür hätte ich allerdings
auch einen erhöhten Eintrittspreis gezahlt. Sie wissen ja: die Messe ist laut kath. Katechismus die unblutige
Erneuerung des Kreuzesopfers Christi, und das gilt doch eigentlich wohl auch für Messen nach dem NOM.
So wird denn die katholische Kirche, in der dieses Opfer unblutig erneuert wird, zu so etwas wie einem
Golgotha. Und nirgendwo ist berichtet, daß beim Opfer Christi auf Golgotha getanzt wurde. Ganz im Gegentum.
(In Modernistenkreisen wird an dieser Stelle immer der tanzende David im Tempel angeführt. Daß das –
eben wegen Opfer und Golgotha – kein Argument ist, übersteigt meistens deren Verständnisrahmen). Einen
schönen Sonntag, auch den Kindern! M.C.
EB Zollitsch hält also den Zölibat nicht für notwendig? Nun denn. Ich bin in der glücklichen Lage,
EB Zollitsch weder nötig zu haben noch ihn für nötig halten zu müssen. Und das beruhigt ungemein.
Tatsächlich hatte ich, ohne auch nur im Ansatz mit Antirassist konform zu gehen, die massenmörderische,
mehrfach gewendete, absolut verlogene Verbrecherclique KPDSPD->SED->PDS->Linke nicht erwähnt. Aber –
mußte ich das denn?
„das Übelste, das unsere Gesellschaft belastet“ ist ganz sicher rot-grün im Gefolge einer zwar stark
sklerotisierten und adipösen, aber immer noch in wichtigen Funktionen auch in der Kirche stehenden Uralt-68er-Riege.
Und die Mentalität der BRDweit agierenden Firma Raff, Gier Co. Die Häuflein der nationalen Sozialisten
pflegen sich im allgemeinen selbst zu desavouieren. Was wir dringend brauchen, ist eine konservative Revolution
in allen Bereichen der Gesellschaft, die in diese vermuffte und stinklangweilige ÜberDDR mal frischen
Wind bläst. Was lange gärt, wird endlich Wut!
Lieber Diakon, Sie haben mit Ihrer Gebetsaufforderung natürlich recht. Andererseits: auch wenn meine
Distanz zu den Modernen denn doch recht spürbar ist, habe ich bei einem von ihnen einen Satz gelesen,
der (aus dem Gedächtnis zitiert) mir einleuchtet: „Gott hat keine Arme. Er nimmt unsere.“ Vielleicht
sollten wir ora et labora auch in diesem Sinne verstehen…
Jemand hat das, was Sie schreiben, Luther, (nämlich: „…übrig bleibt ein oberflächlicher Mensch, der
sich durch Medien und dummbatzigen Zeitungen Meinungen aufschwätzt, die ihn mutlos, energielos und pessimistisch
machen, ohne dabei je mal richtig von der befreienden und tiefen Liebe Gottes gehört zu haben!“) sehr
zutreffend die „Verhausschweinung des Menschen“ genannt. Und exakt das erleben wir. Ohne Religion – und
zwar die einzig richtige – endet alles in einem freudlosen Befriedigungskampf aller gegen alle und aller
gegen sich selbst, der niemals gewonnen werden kann. Und da hat Andreas recht: wir haben das Gegenmittel!
Es muß nur offensiver gezeigt werden.
„Die Zeit der grossen Kirchen neigt sich dem Ende zu.“ Zustimmung. Für die Kirche gilt das seit inzwischen
fast 2000 Jahren und dürfte auch noch um einiges länger gelten. Für die anderen Gemeinschaften kann
ich nicht sprechen. Für Kurt K. gilt Ps. 53,2.
Wegen der Reißleine Sagen wir es so: ich habe mir erlaubt, eine gewisse Distanz zu Absturz-Airlines einzuhalten
und zu versuchen, das Ziel in etwas sanfterem Bogen und ohne Bruchlandung zu erreichen. Man darf das Bild
auch nicht überstrapazieren. Na – und wer ansonsten hier alles so postet…
„… hinten beißt“ – wegen des Reimes? Ansonsten: so etwas wurde früher in der Kindergartenpädagogik
als Übung für die Bewegungskoordination eingesetzt. Wie schön: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“
Also, ganz ehrlich: ich bin unglaublich froh, schon lange die Reißleine gezogen zu haben.
Sehen Sie, werte Clarissa, das kommt dem sehr nahe, was ich auch meine. Da ich aber lediglich ein einfacher
katholischer Christ bin, der seine Sakramente dankbar sicherheitshalber bei der FSSPX empfängt (ohne
an der Rechtmäßigkeit des 2. Vaticanums, der Hierarchie oder von Hierarchen zu zweifeln), kann ich mir
ein Urteil über das Vorgehen der Oberen der FSSPX und die Gründe dafür nicht erlauben. Ich kenne viele,
die das auch so sehen. Und viele, die nach mancher Erfahrung von immerhin vier Jahrzehnten (Rom hat die
societas marcellina – nett! – ja nicht immer ausnehmend freundlich behandelt) recht mißtrauisch und verbittert
sind. Eine solide, fest und ordentlich gegründete Bereinigung der ganzen Angelegenheit wäre natürlich
mein Herzenswunsch; mein sentire cum ecclesia ist denn doch recht ausgeprägt. Verzeihen Sie, daß in
bei der Leserzeitung nicht mehr geantwortet habe. Ich bin momentan, Gott sei Dank, arbeitsmäßig überlastet.
Für meine Freude über Ihren Ausdruck „Lectum-Meditation“ möchte ich mich ganz lieb bedanken. Besten
Gruß! Maurice.
Lieber Pippifax, in der Aussage haben Sie wohl ein gerüttelt’ Maß recht – auch wenn Ihre Wortwahl, obwohl
verständlich, etwas hart ist. Lingen ist wohl doch ein armer Kerl, der als klassisches Beispiel dafür
dienen kann, was geschieht, wenn eine nicht sofort falsche fixe Idee (Probleme um V II herum) sich verabsolutiert.
Mal so dahergefragt: bei Ihrem Nick dachte ich zuerst, Sie seien Oskar Lafontaine. Einen schönen Abend!
M.C.
Da ist nichts krummzunehmen, es war auch nicht so gut erkenntlich, wie ich es meinte: ich bezog es auf
„zu Zeiten von Pfarrkirmes und PGR“ – hätte also wohl eher die Pluralform nehmen sollen… Nun ja. Quod
scripsi, scripsi. Und nun: bona nox!
Carissime sacerdos, ich hatte noch gar nicht auf den Kalender geschaut, der dieses Jahr nun wirklich das
eine oder andere Problem macht… Gratias ago tibi für den Hinweis, also: dann eben nicht am Todestag,
sondern zum gegebenen Zeitpunkt. In der Sache als solcher ändert das natürlich nichts! Darf ich noch
eben auf den Artikel von Rudolf Kaschewsky, hier in die „Leserzeitung“ eingestellt, hinweisen? Freundlichen
Gruß! M.C.
Mi scusa, Clarissa – das war ein gemeiner Tippfehler (error tabellae vulgaris, hihi!): gemeint hatte ich
illius. Und ändern kann man da ja nichts mehr, wenn’s weg ist (war es nicht der hl. Augustinus, der sagte,
das gesprochene Wort könne man nicht zurückholen? So geht’s hier mit dem einmal abgesandten Wort). Solche
Unannehmlichkeiten passieren mir immer mal wieder, damit ich ab und an einen (manchmal nötigen) Dämpfer
bekomme. p.e.b.! Mauritius
„Erhalten am 25. März 1991.“ Ich habe die Freude, zustimmen zu dürfen: auch ich bin fest von der Heiligkeit
des Erzbischofs überzeugt, wissend daß dieses meine Privatmeinung ist. Und ich freue mich bereits darauf,
an seinem Todestag das Requiem voller Dankbarkeit, voller Dankbarkeit eines Sohnes zu einem seiner geistigen
Väter (mit) ministrieren zu dürfen. Wäre der Erzbischof, wäre sein Werk nicht gewesen, hätte ich
meinen katholischen Glauben, illibus temporis irgendwo zwischen Pfarrkirmes und PGR verlegt, nicht in
einem seiner Priorate wiederfinden und intensivieren dürfen. Na: wenn das kein Grund zu tiefer Dankbarkeit
ist! Ja. Ich meine schon, daß er nahe bei Gott den Lohn erhält. Und ich hoffe so sehr, ihm vielleicht
dann auch danken zu dürfen – er hat das Seine dazu getan, den Rest muß ich noch bringen. Danke, Monseigneur.
Willibert Pauels hatte heute in der ARD die wirklich starke Bemerkung (bei der ihm auch ansonsten gelungenen
Kommentierung des Kölner Karnevalszuges): „Man kann in Deutschland mittlerweile eher ein Kind abtreiben,
als eine Zigarette rauchen. Da stimmt was nicht.“ Einverstanden!
Heute als Rosenmontags-joke auf fsspx.info dem Kardinal Lehmann als Karfreitagsbitte in den Mund gelegt:
Oremus et pro perfidis Lefebvristis; ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et
ipsi agnoscant Concilium Magnum Spiritus Sancti Secundum Vaticanum, unicum Superconcilium nostrum. Omnipotens
sempiterne Deus, qui etiam Lefebvristarum perfidiam a tua misericordia non repellis: exaudi preces nostras,
quas pro illius coetus obcaecatione deferimus; ut, agnita veritatis tuae luce, quae Concilium Vaticanum
Secundum cum Transformatione liturgiae Romanae est, a suis tenebris eruantur. „Lasset uns auch beten für
die treulosen Lefebvristen: damit unser Gott und Herr den Schleier von ihren Herzen wegnehmen möge, damit
auch sie das große Konzil des Heiligen Geistes, das Zweite Vatikanum, jenes unser einzigartiges Konzil,
erkennen mögen. Allmächtiger, ewiger Gott, der du auch die Treulosigkeit der Lefevristen nicht von deiner
Barmherzigkeit verstößt: Erhöre unsere Fürbitten, die wir aufgrund der Verblendung dieses Leute verrichten,
damit sie nach der Anerkennung des Lichtes deiner Wahrheit, die das Zweite Vatikanische Konzil mit der
Erneuerung der Römischen Liturgie ist, aus ihrer Finsternis herausgerissen werden.“ Quelle: (dpa-Alaaf,
Reuters-Helau) Den Tradi (extra-)ordinarius sive vulgaris vel saepe ridens zeichnet eben die Fähigkeit
aus, auch und vor allem über sich selbst lachen zu können. Ehrlich gesagt, geht es mir hier um die exakte
Quellenangabe eines gewissen Vor-Postings (neolatein: cursus publicus anterior. Pardon, Clarissa Colonia!)
an monti – auch zur Sache: 1. @Maurice : Ich finde Ihre Beiträge hier immer äusserst lesenswert, vor
allem schätze ich Ihren Humor, mit dem Sie sich gerne u.a. selbst als Piushansel bezeichnen. Vielen Dank,
obwohl es eine Verführung zur Eitelkeit ist. Sie haben Ihrerseits aber auch die Gabe, die Dinge knapp
auf den Punkt zu bringen! 2. für mich kann ich sagen, dass die FSSPX mich erst wieder zum regelmäßigen
Messbesuch gebracht hat, nachdem mich das Gekaspere (und das Nichwissen, was einen heute denn erwartet)
in der Neuen Messe aus der Kirche getrieben hat. Ohne jetzt einen übermäßigen Bekenntnisdrang zu verspüren,
darf ich von mir sagen, daß es ähnlich war: ich bin dankbar, vor nun doch sehr vielen Jahren meinen
kath. Glauben, der mir in der Amtskirche (auch:PGR!) irgendwo abhanden gekommen war, in einem FSSPX-Priorat
wiedergefunden zu haben. Wohl hat es uns aus den Gebäuden, nicht aber Aus der Kirche getrieben, meine
ich. 3. würde ich jede Wette (na fast jede ) eingehen, würde an jedem Messort die Alternative der Alten
Messe angeboten, diese in absehbarer Zeit die gleiche Besucherzahl aufweisen würde die Neue Messe. Alleine
schon wegen des „vielgeliebten“ Händchenschüttelns. Die Zeit arbeitet für uns, die Sache auch, da gibt
es kein Vertun. Deshalb ja die hysterisch-haßerfüllte Reaktion der Gotthard-Lando-HBR-Fraktion. Nur:
geschenkt wird uns das nicht! Jeder muß an seiner Stelle arbeiten: argumentieren, diskutieren, einladen.
Freundlich, nicht verbissen u. verkrampft wie die Uralt-68er. Gruß!
Welch abgrundtief zu verabscheuenden Charakter muß jemand wie der hier bereits des öfteren so aufgefallene
„Mitten drin…“ haben, wenn ihm zur Beerdigung eines hochverdienten Priesters ein so schmutziger Kommentar
einfällt … Pfui. Armes Bistum Fulda. Das wird jedoch in keinster Weise am leuchtenden Andenken des
hw. Herrn Pater Hönisch hängenbleiben: es erreicht ihn ja nicht einmal, so abgrundtief grottig ist es –
und verzischt ganz einfach vor der Lebensleistung dieses Mannes.
Et tu, Frasime amice (ave!) bene dixisti – bonum certamen infatigabiliter continua(bi)mus! Und zur Frage
der Jugend in der „alten“ Messe: in Deutschland gewinnt etwas an Schwung, das in Frankreich schon lange
gang und gäbe ist. Zwei Beispiele von vielen: in Paris, in St. Nicolas du Chardonnet (FSSPX), wird jeden
Mittwoch abend eine hl. Messe für die Studenten der Pariser UIniversitäten gelesen. Da kann man dann
hunderte von jungen Leuten sehen, die – den Rucksack auf dem Rücken – andächtig die Messe hören. Oder
Tours: versuchen Sie mal, kurz vor Beginn der Sonntagsmessen in St. Grégoire des Minimes (gleichfalls
FSSPX) auch nur einen Stehplatz innerhalb der (großen!) Kirche zu bekommen… : alles voll! Alles junge
Familien! Immer mehr begreifen, daß bekifftes Abhängen oder geisttötendes Abfeiern, daß hemmungs-und
tabufreies Ausnutzen seiner selbst und anderer zu primitivem Lustgewinn einfach auf Dauer keine Lebensperspektive
sind. Auch hierin sind die Uralt-68er innerhalb und außerhalb der Kirche schon gescheitert. Was wir miterleben,
ist nichts weiter als ein besonders heftiges Sich-wehren gegen das längst überfällige Abtreten; wenn
man so will: eine besonders heftige, zuckende Agonie, die in pulsierendes Leben umgedeutet werden soll.
Klappt aber nicht! Genauso zum Scheitern verurteilt wie der Versuch, Vernunft in die Beiträge einer gewissen
„Stimme“ hineinzuinterpretieren.
Frasim schreibt: „Ja, woher sollen denn die Jugendlichen die trid. Messe auch kennen?“ Das stimmt! Erfreulich
ist aber, daß zwei Dinge zu bemerken sind: 1.: es war von interessierter Seite angenommen worden, die
„alte“ Messe werde gewissermaßen ein biologisch bedingtes Ende finden. Nun: dem ist keineswegs so. Die
biologische Endlösung hat nicht nur nicht stattgefunden, sondern es gibt in allen Zweigen der Tradition
einen Zuwachs an jungen und relativ jungen Familien… und der Kern von allem ist immer die Familie. 2.:
höchst interessant ist, daß relativ viele sehr junge Katholiken sich interessieren, daß viele auch
nach der anfänglichen Euphorie bleiben und „sich einbringen“ – am Rande: was hat man nur mit unserer
Sprache gemacht? –. Bei der FSSPX (für andere kann ich nicht sprechen) hängt das natürlich auch von
verschiedenen Gegebenheiten ab. Mein „Heimatpriorat“ jedenfalls hat sonntags zwei vollbesetzte Messen
mit einer wünschenswerten Altersverteilung. Besonders schön der Fall eines noch recht jungen Mädchens,
das es geschafft hat, auch seine Eltern zu interessieren, die jetzt immer öfter kommen. Jedenfalls ist
es ausgesprochen amüsant, hier die von jeder wirklichen Kenntnis ungetrübten Äußerungen fernstehender
Uninformierter zu lesen. Das allerdings gilt nicht nur für den Bereich „Meßbesuch“, sondern auch für
so manche absolut kraus-kuriose Vorstellung vom Leben eines Tradi bzw. Piushansel-„Sektierers“ (auch hier:
freundliches Grinsen meinerseits). Und: daß genau diese Leute zunehmend betreten auf den kleinen, aber
meßbaren Aufschwung reagieren. Und weiter geht’s!
Nun denn, da uns der Weinverstand über eigentlich unüberwindliche Gegensätze hinweg doch versöh- nen
kann: ein Prosit dem (Aaaaah!!!) Veltliner! (so von „Säufer“ zu „Säufer“). Ich darf mich jetzt nun wirklich
empfehlen.
Nein, Herzchen, bei allem Respekt vor Ihrem Alter – damit kommen Sie nicht durch. Wikiblödia (auf die
Schnelle vermutet) reicht da nicht. Da sprechen leicht zu ergoogelnde Bilder eine andere Sprache. Und
nur 68er rotgrün-gestrickte Lehrer werden glauben, uns einreden zu können, das sei rote Tinte… Ach
ja, bezüglich „rot“: ich habe jetzt ein nettes Gespräch mit einer Signora Montepulciano und darf mich
empfehlen.
Sie haben gewonnen! Und nun tun Sie mir die Liebe und googeln Sie nach „Ashura-Fest“ (das ist Ihr Gewinn,
Ihr Preis). Damit wenigstens etwas Ernsthaftigkeit hier reinkommt – auch im Karneval hört in dem Moment
nämlich der Spaß auf. Wie hieß es doch neulich: „Kölle Allah!“
Meine Güte, „Anita Berber“ ist ja wirklich noch unterbelichteter, als Leblhuber meint. Drei Möglichkeiten:
Gesamtschulabschluß NRW oder Saarland im 3. Anlauf (= auf dem Gnadenwege) – oder Provo-account – oder
beides. Eher beides.
„etwas eindimensionale Alt-68er aus Schweinfurt, die langsam merken, dass d. 60er lange vorbei sind“ – hihi,
das haben Sie aber sehr gekonnt ausgedrückt, Herr Stromberg! Und alle wissen, wer gemeint ist. Der Gemeinte
auch? Gruß! M.C.
In der alten, inzwischen ein wenig demodierten Sprache, werte Clarissa, die uns auf Grund unseres gemeinsam
doch fortgeschrittenen Alters (ver)bindet, gibt es doch den Begriff der „Verunehrung“. Und genau darum
geht es. Sie wissen doch, wie (positiv!!) skrupulös der Umgang mit der konsekrierten Hostie – ach was:
mit dem Leib Christi !! – sein sollte und z.B. bei der FSSPX ist. bona nox.
Ansonsten werte Clarissa – glauben Sie an die Realpräsenz? Falls ja: halten Sie Ihren Beitrag für angemessen?
oportetne de sacris digne loqui? Mauritius
Darauf kann man warten, lieber Heggi, lieber Ruhrgebietler, den angesprochenen Herrschaften brennt nämlich
jener südliche hintere Körperteil oberhalb der Extremitäten – deshalb ja das Geschrei.
Ich schließe mich Pünktchen uneinge- schränkt an und bitte, den Leser „engelhardt“ und evtl. Nachfolgeaccounts
zu sperren. Sein ebenso kranker wie blanker Haß ist einfach unerträglich, und die hetzerische Verächtlichmachung
der christlichen Re- ligion und Zivilisation sollte für eine Sperrung reichen. Ansonsten ist festzustellen,
daß der Leser „engelhardt“ offen- sichtlich kurz davor steht, sich selbst in seinem eigenen, ätzend
zerfressenden Haß zu zersetzen. Auch davor ist er zu bewahren.
Vor einiger Zeit hat hier ein „Johann Gerhard“ geschrieben, und bei dessen Beiträgen wurde einem als
Katholik bewußt, wie wenig uns von ernstzunehmenden Protestanten trennt – und wie schwerwiegend dieses
„Wenig“ doch ist. Sollte er noch schweigend hier mitlesen: einen herzlichen Gruß über die Konfessionsgrenzen
hinweg! Ganz und gar nicht ernstzunehmen ist aber jener „Protestant“, mit dessen Wischiwaschi-Protestantismus
unsereinen nun rein gar nichts verbindet und dessen protestantisches (illibus temporis aus Preußen zugewandertes
(?) Verwaltungs-) Rheinländertum denn doch eher eine Befindlichkeitsstörung ist. Abgesehen davon, daß
die ständig wiederholten dümmelnden „Provokationen“ auch mehr Gähnreiz als echte Auf- oder Anreger
sind… Sei dem, wie es sei: genug der Aufmerksamkeit.
Werte Clarissa, zunächst: Sie haben Post. Dann: Ich habe gerade den Kaschewsky-Artikel gefunden; er beruft
sich auf cann. 1323 und 1324 CIC/83. Jetzt habe ich (gerne!) meine Arbeit sträflich vernachlässigt.
Sie ist eifersüchtig und kann sehr böse werden, wenn ich sie nicht beachte. Wobei mir kurz einfällt:
A zu B: „Du, die Arbeit ruft!“ – B. zu A: „Sag ihr, ich rufe zurück!“ Der ist alt, aber ich kann immer
noch darüber grinsen. Deshalb: Beste Grüße! M.C.
Auch ohne heute besonders irenisch gestimmt zu sein, Genoveva, kann ich zustimmen: „Die inhaltliche Bestimmung
des Schismas ist die Weigerung der Unterordnung unter den Papst und die legitime kirchliche Hierarchie.“ –
Nun handelt es sich hier nicht um die grundsätzliche Verweigerung der Unterordnung, sondern um einen
Fall (sogar: gravierenden!) Ungehorsams. Mein Einwurf „materiell“ war nur als Randbemerkung gedacht, um
auf die Gutwilligkeit der Handelnden hinzuweisen. Der Papst ist selbstverständlich das Oberhaupt der
Kirche und als solches anerkannt. Ich darf von mir sagen, daß ich ihn tief verehre. Es geht dabei nicht
um eine formelle, sondern um eine prinzipielle Anerkennung; deshalb gibt es keinerlei Berührung mit dem
Sedisvakantismus (daß die darüber sauer sind, liest man hier ja auch oft genug). Ergo: kein Schisma,
sondern eben ein Akt des Ungehorsams. Und wenn ein (ja: gravierender) Akt des Ungehorsams, noch dazu bona
fide in einer evtl. nur putativ vorhandenen Notsituation zur Exkommunikation, zum Schisma gar führen
könnte, dann müßten mit bedeutend größerer Berechtigung ganze Bischofskonferenzen exkommuniziert
und schismatisch sein, da die Beweggründe für den Ungehorsam weniger bedeutsam sind. Ich meine immer
noch, daß Widerstand zur (nur vermuteten?) Pflicht werden kann: Kadavergehorsam ist unkatholisch. Die
Häresieschwelle kann ich nicht sehen. Erstens spricht der immer wieder schöngeredete Zustand der Kirche
dagegen. Zweitens bestand der Notstand darin, daß man Winkelzüge einer nicht freundlich gesinnten Hierarchie
vermuten konnte. 1500 Zeichen: das nervt!!
Ebenso werte Clarissa, ich kann Ihnen – und tue das gerne – in fast allen Ihren Punkten zustimmen. Es
wäre hilfreich, wenn Sie mir das ausdrückliche In-Kauf-Nehmen eines Schismas im definierten Sinne des
Wortes durch Mgr. Lefebvre zitieren könnten. Ich finde da nichts. Desgleichen nicht in den offiziellen
Äußerungen der FSSPX (einzelne verirrte Priester mag es da geben, die sich dazu hinreißen lassen. Das
wären dann sicherlich auch Fälle für eine sanfte, aber feste Pastoral). Daß die gegebene Situation
und rechtliche Lage der FSSPX von ihr selbst als irregulär (seien wir mit dem Wort weitherzig) gesehen
wird, ist ja eindeutig. Aber: Schisma? Ich meine nein, nicht im definierten Sinne (es wäre ja ein materielles
Schisma, wäre es denn eines), und, wie geschrieben, wird die ganze causa vom Vatikan ja auch innerkirchlich
gesehen und behandelt. Und eine Bereinigung der Situation ist ja offensichtlich auch der Wille des Heiligen
Vaters, es gibt da Zitate und Demarchen. Ihren siebten Punkt verstehe ich, bin aber durchaus nicht Fachmann
genug, um in allen Punkten mitreden zu können. So: und jetzt wünsche ich (gegebenenfalls) Ihnen und
(sicherlich) mir eine angenehme Mittagspause! Mit Gruß, Maurice
Grazie, Pünktchen! Nun also: ad 5: Zu diesem Thema hat Rudolf Kaschewsky in einer Ausgabe der una-voce-Korrespondenz
1988 oder 1989 höchst interessant Stellung bezogen (Sie haben es sicher damals auch gelesen). In seinem
Artikel, den ich jetzt nicht heraussuchen will, benennt er zwei canones cic 83, deren einer Handlungen
in einer Notlage als nicht strafbewehrt nennt und deren anderer auch Handlungen in einer rein putative
Notlage (!) straffrei stellt. Die Bezeichnung „Sekte“ und „Sektenguru“ empfinde ich als Ihnen nicht angemessen –
desgleichen tun Sie so, als wüßten Sie nicht, daß zum Schisma der erklärte Wille gehört. Den hat
weder Mgr. Lefebvre noch die FSSPX jemals gehabt. Die Romwallfahrt 2000, die dortige Behandlung und die
Zuständigkeit von Card. Hoyos für die Angelegenheiten der FSSPX sind doch auch deutliche Zeichen, die
Sie doch auch kennen. Mit Gruß! Maurice Corvisier
Ich werde, bitte, ein Treppchen brauchen! Liebe ansonsten geschätzte Clarissa Colonia, Darf ich bitte
in Geschäftsführung ohne Auftrag (oder wie das bei Juristen so heißt) r.ruhrgebietlers Antwort ein
wenig vorwegnehmen? Nun denn: Den ersten Satz empfinde ich (vielleicht zu unrecht) als ein wenig aggressiv.
Zur Sache: ad 1: Anscheinend ja. Nach allem was ich weiß, bedeutet eine Unterschrift unter diese Dokumente
aber grundsätzlich keine Zustimmung, sondern lediglich eine Art Bestätigung im Sinne einer Unterschrift
unter ein Sitzungsprotokoll. Da kann man dann – und in manchen Fällen sollte man es auch – sinngemäß
sagen: ja, ich bestätige, daß das so gelaufen ist. Aber ich kann es nicht billigen. ad 2: Anscheinend
ja. Es gibt durchaus (ich denke, das wissen Sie ja) eine Diskussion um die Begründung und Berechtigung
dieses Sachverhaltes. Ausgeschlossen ist, hier einfach mit „ja“ oder „nein“ zu antworten: hier wollen
Sie Ihren Diskussionsgegner in eine engführende Argumentationslage führen. ad 3: Sind Sie so freundlich,
die Bedeutung dieser Frage eben zu erläutern? ad 4: Dem ist wohl so. Sie wissen aber doch um die historischen
Umstände, die zur Einführung dieser Strafandrohung geführt haben, welche die Tatsache der Strafbewehrtheit
derartiger Bischofsweihen allerdings – concedo! – nicht aufhebt.
Das ganze Getrolle, das dieser Mensch hier hinmüllt, gibt einem das Gefühl, in Notwehr zu handeln. Mit
Stasimethoden hat das nichts zu tun. Außerdem: wer auf dem Foto ist es denn eigentlich?
Hallo, Pünktchen, denkst Du auch die ganze Zeit an dieses [Link zensuriert] Bild? Himmel aber auch! Der
Mann ist dermaßen unmöglich. Übrigens hat mich der Vergleich mit Horst Schlämmer amüsiert!
Liebe Regina, ich möchte mich Tridentinus anschließen – aber auch Ihnen durchaus recht geben: Tradis
und Nomis (welch’ netter Ausdruck!!) lassen es oft an dem fehlen, was für Austausch nötig ist. Ich kann
aber meinerseits ein gewisses Glücksgefühl über die Entwicklung nicht verhehlen (ohne den NOM – trotz
schwerster Bedenken – kategorisch abzulehnen: ich habe ihn auch durchaus würdig zelebriert erlebt in
St. Peter oder in Santa Maria Maggiore). Erzbischof Lefebvre bat immer wieder darum, doch das „Experiment
der Tradition“ zuzulassen. Das ist nun geschehen, und wir sind darüber sehr froh und dankbar. Ach, und
sonntags zu Ihnen kommen… ist denn bei Ihnen eine traditionelle Messe erreichbar, und: gibt’s denn auch
einen Apéritif? Mit Gruß! M.C.
Lieber Tridentinus, ich kann mir durchaus vorstellen, daß spätestens die Enkel von Regina1961 wieder
im „außerordentlichen“ Ritus spielen werden. Spätestens. Die Zeichen stehen gut.
Nun, Regina, ich muß ja zugeben, daß da- mals (weil mein „kleiner“ Bruder noch viel zu klein war), meine
Schwester mir ministriert hat. Dieser Anflug von Modernismus avant la lettre erledigte sich schnell von
selbst: sie hatte bald keine Lust mehr und spielte lieber mit ihren Puppen Schule. All’ das ändert nichts
an der Tatsache, daß die ruhige Standhaftigkeit der Tradis aus Amiens ganz einfach beeindruckend ist.
Übrigens gefällt mir auch Dr. Dickès Formulierung mit der Kälte heute und der Kälte vor 2000 Jahren …
Herbergssuche, halt.
Mich würde interessieren, wie viele sich für eine NOM-Meßfeier so oft und so lange in die eisige Kälte
stellen würden… Das hat schon etwas mit der Messform zu tun: früher haben alle Jungen ganz selbstverständlich
irgendwann einmal „Messe gespielt“, das war eben faszinierend. Ich habe noch von keinem Jungen gehört,
der heute eine NOM-Messe „spielt“. Den tapferen Tradis von Amiens jedenfalls gebührt Respekt für ihr
Engagement!
Erzbischof Marini meint völlig zu recht: „Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ändere nichts an der
Notwendigkeit, mit der liturgischen Reform voranzuschreiten.“ Ich möchte das dringend unterstützen;
eine weitere Reform der modernen Liturgie wird nämlich zweifelsfrei den Trend fördern, der z.B. in meinem
Heimatpriorat die Teilnehmerzahl an den Sonntags- und auch Alltagsmessen stetig ansteigen läßt. Nur
zu! Reformiert fleißig weiter! Wir haben und sind das Gegenmodell video.google.nl/videoplay?docid=48349598….
Und Ihr seid die wirksamste Werbung für uns.
Können Sie sich vorstellen, daß Katholiken „noch so einfache Fragen“ gerne beantworten, daß aber dämliche
Fragen gar nicht beantwortet werden können? Muß ich, um verstanden zu werden, noch betonen, daß Ihre
Fragen zur zweiten Kategorie gehören?
Nun, wenn ich mich da mal einschalten darf: abgesehen von der Farbe ziehe ich denn doch einen guten Roten
vor: ein netter Farnese, z.B., schafft eine recht freundliche Atmosphäre. Allerdings finde ich, daß
Schokolade durchaus glücklich macht (ähnlich wie Nudeln) – sodaß man dem lieben Rudi Maccheroni mit
Schokoladensauce empfehlen möchte. Dazu paßt leider kein Farnese. Der allerdings paßt hervorragend
zu kurz angebratenen und in gekräutertem milden Öl marinierten Champignons. Zweck: Gewinn einer katholisch-genießerischen
Weltsicht (diese Erklärung ist nur für Protestanten, die immer eine Zweckmäßigkeit brauchen, um etwas
rechtfertigen zu können).
Glauben Sie, ich hätte nicht gewußt, daß dieser doch recht dümmliche Einwand jetzt kommt? Meinen Sie
nicht, Sie sollten sich vielleicht erst einmal über das Thema wirklich kundig machen, bevor Sie schreiben?
Haben Sie denn nicht den Eindruck, daß es ausgesprochen peinlich ist, kenntnisfrei Meinung abzusondern?
Meinen Sie, es hat irgendeinen Sinn, mit jemandem zu diskutieren, der nur Klischees und Phrasen, aber
keinerlei fundiertes Wissen hat? Wollen Sie mir nun unterstellen, dieses sei keine Tatsachenfeststellung?
Kann es sein, daß diese Beschreibung sich auf den persönlichen Lebenswandel, aber nicht auf die Aufgaben
und die Amtsführung bezieht? Wäre es nicht doch wichtig, sich zu vergewissern, was denn die Kirche darüber
sagt – nämlich u.a. eben im Katechismus? Hat Jesus eine Kirche gegründet, oder hat er ein Buch geschrieben?
Ansonsten ist wohl zu Harros Beitrag zu be- merken, daß die Alternative zu einer schlecht bzw. gar unwürdig
zelebrierten Messe nicht die de-facto-Abschaffung und der Ersatz durch eine ungenügende Neuschöpfung
ist, sondern die Verbesserung der Zelebration der vorgegebenen Messe. Die Irrungen und Wirrungen nach
dem 2. Vatikanum waren wohl notwendig, damit die mühselig geklammerte Fassade stürzt und ein wohlüberlegter
Neuaufbau, gefestigt, geschätzt und geliebt, erfolgen konnte. Was nun eingeleitet ist. Wir müssen unbedingt
weiter tätig sein, jeder an seinem Platz (wörtlich!), damit der Neuaufbau gelingt. Die Welt braucht
ihn dringender als irgendwann zuvor, und die Kirche hat die Antwort auf die Sinnfrage, die immer öfter
und immer lauter gestellt wird. Ärmel aufkrempeln, zupacken, aufbaun!
Nun ja, und „ich bewundere den Mut, Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft“ des Vorsitzenden der Gewerkschaft
der deutschen Eisenbahner. Auch er setzt sich massiv und mutig gegen einen mächtigen Konzern und für
die Interessen der Benachteiligten ein. Mag ja sein, daß die Herren Gewerkschaftsfunktionäre und der
Herr Bischof Kollegen sind. Katholische Bischöfe hingegen haben ganz andere Aufgaben.
Wissen Sie, nichts ist unnötiger als ein zweites „rotes“ Kreuz. Und was Ihre Sprüche aus dem Siebziger-Jahre-Relliunterricht
anbetrifft: forget it! Wir haben 2007, unser Heiliger Vater heißt Benedikt XVI., der Wind weht zunehmend
wieder aus katholischer Richtung. Es ist schon so: Sie haben Ihre Zukunft schon hinter sich, wir haben
unsere Vergangenheit noch vor uns!
Hungerstreik habe ich schon immer – auch bei Gandhi! – für eine besonders hinterhältige Form der unmoralischer
Erpressung gehalten. Hier ganz besonders, weil, wie Clarissa Colonia richtig schreibt, der Bischof keinerlei
Rechte (und ich meine: auch keinerlei Pflichten!) hat. „Wenn du nicht tust, was ich will, dann esse ich
nichts mehr, und wenn ich krank werde oder sterbe, dann bist du daran schuld!“ Nein. Só geht das nicht.
Und: diese Politbischöfe vertreten denn doch einen recht unangenehmen Klerikalismus von links, eher schädlich
für die Kirche.
Nun ja: es scheint, Rüdesheim stellt keine Ausnahme von der Regel dar, daß sich erfolgreich glaubende
Revolutionäre blitzschnell zu Erzreaktionären werden – oder eben daß aus den rebellischsten Kaplänen
die verknöchertsten Pfarrer werden. Wahre Bewegung und Entwicklung ist eben nur bei wirklichen Konservativen
zu finden. Die wissen nämlich, was organisches Wachsen bedeutet.
Ohne allzu sehr ins Detail gehen zu wollen: die Kirche wußte früher, daß gerade der Priester in seinem
Leben Versuchungen ausgesetzt ist, die den Sinn haben, ihn und seine Mission (!) zum Scheitern zu bringen.
Sie wußte damals, daß die Versuchung, den Verzicht auf Sexualität durch anderes zu kompensieren, sehr
schnell zu Übertreibungen führen kann. Dazu kommt heute: Wir sollten jetzt wirklich nicht unbedingt
all die Dinge anführen, die heute Priestern in Deutschland durch ihren materiellen Reichtum ermöglicht
werden, und die recht schnell zum Fall führen können. Nur: es kann manchmal ganz gut sein, manche Dinge
nicht tun zu können – nun ja, das wissen wir Laien ja auch aus eigener Erfahrung. Eingeschränkte materielle
Beweglichkeit und dazu die Kenntlichkeit durch die Soutane können sehr, sehr hilfreich sein. Das französische
Beispiel zieht hier übrigens nicht: ich weiß aus eigener Kenntnis, daß vielen völlig überforderten
und bedauernswerten Diözesanklerikern weniger das Materielle als vielmehr Kenntnisse und Möglichkeiten
fehlen. Nicht umsonst ist die FSSPX drüben in kontinuierlichem Wachstum, und der Zustand der Amtskirche
ist bedauernswert. Wenn man aus den Erfahrungen beider Länder eine Summe ziehen würde, könnten sich
gangbare Wege auftun.
Lieber Herr Dr. Preßlmayr, Sie schreiben: „Katholik Leblhuber, der die Fristen-„Endlösung“ so verteidigt,
besucht bald die Christ-Mette!“ Es wird sehr deutlich, daß auch Sie Leblhubers „Katholizismus“ nicht
mit dem verwechseln, was die Kirche als katholisch definiert. Der judaisierende Leblhuber kann diese Haltung
nur aufrechterhalten, indem er eine (semi?-)arianische Haltung einnimmt und die Gottessohnschaft, die
Göttlichkeit Jesu bestenfalls um Sinne der heute (immer noch?) so aktuellen „Aszendenz-Theorie“ interpretiert,
was er in mehreren Beiträgen klar zugegeben hat, wenn auch nicht mit diesen Worten. Diese Theorie aber
ist ja nicht legitim, auch wenn sie versucht, sich selbst durch eine Gegenüberstellung zur von ihr selbst
so genannten „Deszendenz- -Theorie“ – also zur Lehre der Kirche! – zu legitimieren. Ich glaube, man muß
Leblhuber ähnlich sehen wie den von Pünktchen (Gruß!! und Dank.) zu Recht so genannten Goebbelix, dessen
Ausfälle gerade heute wieder zeigen, daß er praktisch alles Katholische leugnet, ablehnt oder, wie heute
morgen, mit fürchterlichem, entsetzlichem Haß überzieht. Man ist immer wieder traurig erstaunt darüber,
wie wenig dieses Forum moderiert wird. Es wäre vielleicht doch ganz angebracht, wenn die Redaktion von
sich aus ab und an den Goebbelix wie auch den Leblhuber ein wenig stutzen würde. Für Ihr Engagement,
hinter das ich mich gänzlich stellen kann, meine Hochachtung. Einen schönen Rest-Feiertag „Mariä unbefleckte
Empfängnis“ und morgen einen schönen Sonntag!
Ah! schau: Gotthard Statler ist wieder da. Da wird sich Lando Waldorf recht freuen. Er hatte sich schon
Sorgen gemacht. Haben wir schriftlich. Es ist beruhigt: Maurice, Piushansel.
Sollte ich jemals 82 Jahre alt werden – ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte – dann wünsche ich
mir, es so souverän kämpferisch, in solcher geistigen Frische und fähig zu so köstlichen Satiren zu
werden wie Martin Humer. Und wie richtig der alte Herr liegt, sieht man durchaus daran, wer sich sichtbar
(bzw. lesbar) angesprochen und getroffen fühlt.
Natürlich ist Lando Waldorfs und Gotthard Statlers kreuz.net-Engagement sehr zu begrüßen, darin sind
wir uns ja sicher alle einig: kann man doch die Erfolge der katholischen Tradition im weiten Sinne und
das immer deutlichere Verwehen des nachkonziliaren Ungeistes sehr schön und erbaulich an beider Blutdruck
ersehen. Ich kann mir vorstellen, daß auch andere – so wie ich – die kreuz.net-Pause von Gotthard Statler
in diesem Sinne bedauern. Könnte die Redaktion da nicht mal wieder einen entsprechenden Artikel loslassen,
so mit all’ den Dingen, die unsere beiden verrenteten, linksliberal mutierten uralt-68er Grantelopas so
richtig reanimieren? Dafür recht dankbar wäre Maurice, Piushansel
Dem hier als „Landorganist“ auftretenden Waldorf (aus der Muppets-Show, danke für’s Bild, .chen!) sollte
man zunächst eine Mundharmonika empfehlen. Übrigens fehlt noch ein netter Kommentar seines Logenkollegen
Statler, der hier als „Gotthard“ schreibt. Juhuu, Statler, tua res agitur!
Irgendwie haben Lando und Gotthard auf +.net inzwischen den bei wikipedia (ich weiß, ich weiß) be- schriebenen
Status von Waldorf und Statler: „Die zwei Opas sind Stammgäste der Muppet Show. Sie beobachten das Geschehen
auf der Bühne von ihrer Loge aus. Kein Auftritt gefällt ihnen. Jeden und alles kommentieren sie mit
zynischen Äußerungen und benehmen sich so, als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine
Show, die sie je verpasst hätten (außer der mit Danny Kaye als Gaststar). Dank ihrer Sprüche – vor
allem ihrer Schlussworte nach dem Abspann – erlangten sie Kultstatus. Damit wurden sie zu den heimlichen
Stars der Show, obwohl sie ihre Loge nur selten einmal für kurze Bühnenmomente verließen.“ Sie unterhalten,
werden aber von niemandem ernstgenommen. – Der Rückschluß, daß Lando und Gotthard hier also eine Muppets-Show
kommentieren, ist übrigens logisch nicht haltbar. – Es rollt sich ab: Maurice, Piushansel.
Danke an Pünktchen – mit diesen Verlinkun- gen habe ich mal Glück, mal nicht. Ist eben link. Die Seite
ist wohl noch im Aufbau. Man hört übrigens, Bellaigue wachse fast schon zu schnell! Ist das nicht insgesamt
eine gute Aussicht auch für die Tradition in Deutschland insgesamt? Und wenn man dann noch hört, wie
viele Priester überall beginnen, die „alte“ Messe zu lesen… Herrlich! Daher ja auch Landos Ausfälle.
Psychologisch durchaus verständlich, aber eben nicht hinnehmbar. So. Noch einen Dank an den Heiligen
Vater, und dann wieder ab an die Arbeit.
Über Gotthards Schweigen an dieser Stelle bin ich auch ein stückweit betroffen. Er läßt doch auch
sonst nichts aus? Und der Landorgler ist auch nicht so recht in Form. Na: irgendwie versteht man es ja.
So viel Frust, das lähmt. Und es freut sich immer noch: Maurice, der glückliche Piushansel.
Jetzt müssen Sie aber erst recht, Rainer, angstschlottern, denken Sie an des Landorglers gar bedrohliche
Worte: „Vorsicht, Männeken, sonst rauch ich Sie noch in meiner Pfeife!“ Mitleid mit dem armen Musikus,
dem neben seiner haßerfüllten Verbitterung nun auch noch das Gelächter des ganzen Forums in den Ohren
klingt, hat aufrichtig Maurice, der glückliche Piushansel.
An und für sich ist meine Neigung zu Schadenfreude recht gering, im Falle des nun gelbgrün rotierenden
Landorglers jedoch muß ich eine klammheimliche Freude bekennen. Diese äußerst unangenehme Giftspritze
sollte aber, das als Rat aus christlicher Nächstenliebe, denn doch ein wenig auf ihren Blutdruck achten.
Schließlich ist es schon schlimm genug, tagtäglich sowieso immer mehr Felle wegschwimmen zu sehen. Und
nun auch noch diese für uns (eben nicht schismatischen, eben nicht exkommunizierten) Piushanseln so erfreuliche
Nachricht über Reichenstein … ist ja klar, daß man da hochgeht wie ein Dampfdruckkochtopf. Wenn man
sonst nichts hat… Es könnte sein, daß im Moment noch jemand, in Aachen, gelbgrün rotiert. Ihm der
gleiche, lieb gemeinte Rat von Maurice, glücklicher Piushansel.
Alles klar! Giftzwerg Lando kocht bereits über. Mal sehen, was Gotthard gleich zu keifen hat. Das Leben
kann ja soooo schön sein! Es grüßt ein glücklicher Piushansel.
Eine gute Nachricht! Wenn man weiß, welche Ausstrahlung und anziehende Wirkung die traditionstreuen Benediktiner
haben, dann ist das eine der vielen hoffnungsfördernden Nachrichten aus der katholischen Tradition. Auch
wenn der Wunsch eher illusorisch erscheint: es wäre zu schön, wenn Bischof Mussinghoff diese große
Chance für sein Bistum begreifen und nutzen würde. Herrn Dr. Handschumacher und seiner Gattin, der FSSPX
und den Benediktinern aus (noch: in!) Bellaigue ein herzliches „gratulor!“ von einem freudigen Pius-Hansel.
Spende an die FSSPX mit dem Vermerk „Benediktiner in Reichenstein“ ist unterwegs.
N’importe son caractère, cher Monsieur qui trägt den Namen des ständig fast zahlungsunfähigen Amtskirchen-Fernsehprogramms:
geben Sie einem alten Mann wie mir doch zu, daß die alte (wer bleibt schon ewig jung?), nicht mehr ganz
so schlanke (ich war vor 40 Jahren auch etwas schlanker) Gréco ihm in seiner Jugend wirklich schöne
Stunden mit herrlich träumerischen Liedern geschenkt hat. Sous le ciel de Paris… Voir un ami pleurer…
ja: auch „si tu t’imagines…“, weil das auch auf alle zukommt Parlez-moi d’amour… Aaah. Die gute alte
Frau ist Teil der Erinnerung an eine richtig schöne Jugend. Und dafür: Danke!
Es ist fraglos zuzugeben: „Er meint, so wie die Kommis Menschen zu ihrer Ideologie „umerziehen“ wollten,
so wäre das heute mit den Kindergärten. Nichts andere hat er sagen wollen.“ Und da hat er ja auch durchaus
recht, wenn man so liest, was heutzutage in Kindergärten verbogen und verbrochen wird. Wie nett übrigens,
die verbrecherischen Kommunisten mit dem niedlichen Diminutiv „Kommis“ zu verharmlosen. – Nett deshalb,
weil lästige Zeitgenossen sich und ihr Denken so ganz von selbst entlarven, uns damit die Arbeit abnehmen.
Rotfront bebt!
Sie haben ja so recht, Sozialkatho! Hier wimmelt es von diesen grünglitschigen Typen – die allerdings
noch nicht einmal merken, wann man sie ganz einfach hoppsnimmt. Tja. Und welche Schwulen-Lesben-Pädophilen-Antifa-Migranten-
partei dieses Hirnprekariat wählt, ist ja auch klar. Ich könnte mich schräglachen: Claudia Fatma Roths
Partei – die Partei der Ex-Gesamtschullehrer und der Früchte ihrer „Lehr“tätigkeit.
Lieber armer Pascal, jetzt ist es mir klar! „Ihr“, innerhalb eines Satzes mit Großbuchstaben am Anfang,
ist immer die Höflichkeitsadresse an den, mit dem man gerade redet – so mußte ich doch darauf kommen,
Sie meinten mein Aussehen. Da sehen Sie mal, wie wichtig eine gesunde Rechtschreibung für ein gutes Textverständnis
ist. Und ich weiß nun, warum Sie so denken, wie Sie denken. Aber bezüglich Claudia Fatma Roth „Ihr“
als Possessivpronomen großzuschreiben, das wäre mir im Traum nicht eingefallen. Und: Sie haben ja recht.
Die arme ist in jeder Hinsicht so benachteiligt (Aussehen, Intelligenz …), daß es unfein ist, sich
über sie lustig zu machen. Schließlich hat sie es auch so schon schwer genug. Es ist auch ganz gemein,
daß der Öffentlichkeitsreferent des Bistums, Dirk Voß, ihre Aussagen mit Nazi-Propaganda verglichen
hat. Man sollte einfache geistige Behinderung nicht mit der bewußt boshaften Propaganda eines Goebbels
vergleichen. Na denn. Viel Spaß beim Joga. Stehen Sie da auch Kopf?
Der arme Pascal schreibt: „Deswegen versuche ich nicht jemanden ob seines Aussehens zu diskreditieren,
weil ich eigentlich keine sachlichen Argumente habe.“ Nun ja. Den Satzteil nach dem Komma hätten Sie
nicht schreiben müssen. Für Ihre Offenheit vielen Dank. Und: lesen Sie doch einfach Ihren vorherigen
Text nochmals, selbstverständlich haben Sie von „Ihrem“ – im Textzusammenhang also meinem Aussehen geschrieben.
Erstens das, lieber Sozialkath – es wäre ja auch nicht von der „Meinungsfreiheit“ gedeckt, wenn ich den
armen Pascal mit dem Ernst Röhm vergliche, und vielleicht wäre der Vergleich ja auch schief. Und was
des armen Pascal Einlassung anbetrifft: „… versteift man sich auf Ihr Aussehen.“, so frage ich mich,
was er von meinem Aussehen weiß, und ich verbitte mir, daß er sich darauf versteift.
„Wie lange wohl noch?“ Na, ganz einfach: so lange, wie gewisse grünen Jüngelchen hier zeigen, daß sie
nichts, aber auch gar nichts verstanden haben. Hier das große Wort führen – aber mit eben jedem Wort
klarmachen, wie unaufgeklärt man auf jede Gutmenschenpropaganda unserer Qualitätspolitiker hereinfällt.
Nein, nein, Herr Dr. Heger, der arme Pascal hatte mich zitiert, allerdings, wie zu erwarten, nichts verstanden,
deshalb aus dem Zusammenhang gerissen und unpassend kommentiert. Mit Gruß! M.C.
Wenn’ denn eine Meinung wäre… eigentlich ist es doch nur: „Ich bin tief bescheuert und auch ein Stück
weit bekifft“. Und was das Aussehen anbetrifft – es gilt auch: über ein solches Gesicht hätten wir früher
eine Hose gezogen.
Die hier anwesenden und sich regelmäßig ihres gedanklichen Abfalls erleichternden Grünenadepten kann
man natürlich auch meinen, das ist nie falsch, Sozialkath – allerdings meinte ich denn doch eher unsere
Bundesbetroffenheitsbeauftragte. Wer den Werdegang dieser Blüte bundesrepublikanischer Poltiker-Elitebildung
kennt, weiß alles über sie und den Tümpel, in dem solche Sumpfblüten gedeihen.
Wie man auf solchen dämlichen Schwach- sinn wie die unsäglichen Äusserungen von Roth sachlich ein-
gehen soll, bleibt ein Geheimnis. Und wenn „Meinungsfreiheit“ bedeutet, daß jeder bekiffte Politclown
seine Hirninsuffizienz öffentlich machen kann – sei’s drum. Roth jedenfalls muß man nur zitieren, um
sie zu desavouieren.
Genau den Hektor, genau den meinte ich. Vielen Dank! Man kann diese Frau nicht oft genug so zeigen, wie
sie ist. Und es ist ja auch bezeichnend, vom wem diese Tussi im Türkendirndl hier Beifall bekommt.
Roth? Nicht alles, was sich reimt, ist ein Gedicht. Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht.
Ist doch erstaunlich, wie zutreffend einfache, alte Volksweisheiten sein können. Auf Spiegel-online gibt’s
ein tolles Video mit Claudia, welches ganze Priesterseminare zu Begeisterungsstürmen über den Zölibat
und ganze ältere Priestergenerationen zur ganz freiwilligen und überzeugten Erneuerung des Zölibatsversprechens
bewegen könnte. Vielleicht kann ein technisch Begabterer als ich das mal hier verlinken. Nee, nee. Was
in diesem gebeutelten Land alles PolitikerIn werden kann …
Stimmt, Liborius: Rottenburg meint, nun gaaanz toll zu provozieren – und erntet statt wütender Reaktionen
nur ein freundliches Lächeln unsererseits. Was macht er nur, wenn der Heilige Vater (Gott schütze ihn!!)
die ungerechtfertigte Exkommunikation wirklich aufhebt? Lieben Gruß, M.C.
In jedem Falle fährt man blutdruckmäßig und auch ansonsten wesentlich besser, wenn man getriebene Existenzen
wie Engelhardt und Konsorten einfach da liegen läßt, wo sie hingehören. Einfach nicht hinriechen. Freundliche
Grüße! M.C.
Die Jugend unter 35 findet sich durchaus zahlreich in den Prioraten der Piushanseln – wir haben hier z.B.
nicht nur eine sehr aktive KJB (= Katholische Jugendbewegung) – Gruppe, sondern auch außerhalb dieser
auffallend viele junge Sonntagsmessenbesucher. Und auf fsspx.info erfährt man so einiges über recht
erfreuliches Engagement … Niemand hat gesagt, daß jetzt mit fliegenden Fahnen alles in die tridentinische
Messe kommen würde. Abwarten! Was ich aber sicher weiß, ist: die Zukunft liegt in der Rückbesinnung
auf das, was so leichtsinnig und fahrlässig verschleudert wurde. So, so: Sie waren also des öfteren
in der tridentinischen Messe. Darf man fragen, ob’s schon gewirkt hat oder wirkt? Es sei Ihnen gewünscht.
Es scheint mir sowieso an der Zeit, Herrn Seefeldt für seine immer ebenso überlegten wie überlegenen
Beiträge zu danken – was für meinen Teil hiermit geschehen sei. Einen schönen Rest-Sonntag noch! M.C.
Der verehrte Reinhard Raffalt schrieb in sei- nem tiefsinnigen und scharfsichtigen Vortrag über den Antichrist
vor über 30 Jahren sinngemäß, die Kunst sei so etwas wie eine Vorausahnung dessen, was gesellschaftlich
komme – und er habe Angst vor der Gesellschaft ohne Gott und deshalb eben ohne Liebe, welche sich in der
Kunst bereits ankündige. Wie wir sehen, war seine Angst berechtigt. Vor einigen Jahren hörte ich einen
Musiker, der voller Kummer von seinem Lebenswerk sprach, welches deshalb in seinen Schubladen vergraben
sei und nach seinem Tod sicherlich verloren, weil es ganz einfach –: schön sei und deshalb heute keine
Chance habe. Beurteilen kann ich das nicht, für zutreffend halte ich es. Ich Glückspilz war kürzlich
in den Vatikanischen Museen. Die durchgeschleusten Menschenmengen verharrten vor der Kunst, sahen sich
satt. Durch die Säle der modernen Abteilung stürmte man ausnahmslos so schnell wie möglich hindurch.
Es wundert nicht. Das, was heute „Kunst“ genannt wird, besteht nur deshalb, weil sie von wem auch immer
mit Staatsknete künstlich am Leben gehalten wird. Bestenfalls gibt sie späteren, besseren Zeugnis und
Kunde von der mentalen Zerstörung dieser Zeit: Wer uns den Glauben nimmt, nimmt uns auch jedes Empfinden
für das Wahre, Gute, Schöne. Was tun? Ha! Ärmel aufkrempeln! Zupacken! Aufbauen! Und: Den Kaiser wieder
bekleiden!
concedo subito, Montfalcone: „Jünger, der aber eine ganz besondere, gerade keine klassisch konservative
Position einnimmt.“ ist natürlich richtig – und scheint mir eben doch zu bestätigen, daß die Vokabel
„konservativ“ mehr ist als ein Etikett. Jünger erscheint mir immer als jemand, der ständig prüft und
das Gute behält, das Schlechte aber verwirft (ich denke an seine Rauschgift-Experimente, die er sehr
schnell abbrach), also durchaus in einem fortschrittlichen, organisch weiterentwickelnden Sinne konservativ
vorging. Von ihm kann man (nun ja: eben nicht „klassisch“-konservativ) lernen, daß ‘bewahren’ nicht ohne
organisches Weiterführen geht, weil es sonst restaurativ-reaktionär endet. Und in diesem Zusammenhang
ist seine Konversion nichts weiter als der irdische Endpunkt der langen, prüfenden, verwerfenden und
bewahrenden Suche eines überragenden Geistes. Eines der vielen Dinge, die ich mir wünsche, ist: Jünger
später treffen zu dürfen. Ihnen, lieber Montfalcone, einen richtig schönen Abend. Mit Gruß! M.C.
Lieber Lorenz, ich meinte keine „saubere“, rechte Partei (Hugenberg z.B. hätte ich wahrscheinlich nicht
über den Weg getraut); somit erübrigt sich d. Suche nach bzw. d. Nennung v. entspr. Kennzeichen / Kriterien.
Es geht um gesellschaftliche Gruppen und, vor allem, um Einzelpersönlichkeiten, die diesen Weg gegangen
sind: allem Anschein nach waren Jünger, Schmitt u. manche anderen anfänglich u. recht kurzfristig geblendet
(auf Grund d. Zeitumstände erscheint mir das zumindest verständlich), haben dann aber recht schnell
Anstand gehalten. Jünger wurde v. Hitler ein Sitz im Reichstag angeboten, den er mit schneidenden Worten
ausschlug (es wäre zu schön, wenn ich auf die Schnelle das Zitat fände). Die „Marmorklippen“ kennen
Sie sicher – so intelligent-offene Kritik, daß d. Nationalsozialisten sich nicht getrauen konnten, dagegen
vorzugehen, ohne sich völlig zu desavouieren. U. Schmitt, u. auf andere Weise Barion: ich formuliere
ein wenig unsauber, wenn ich sage, daß beide auf ihre Weise immer unter d. Situation gelitten haben.
Die Perfidie (u. das wollte ich eigentlich betont haben), liegt in der völlig falschen Gleichsetzung
v. NS u. rechtem / konservativem Gedankengut u. der damit erreichten Verzerrung jeder Vorstellung v. „rechts“
oder „konservativ“, eine Verzerrung, die den fatalen Linksrutsch erst ermöglicht hat. Um ein durchaus
linkes Beispiel zu erwähnen: was, glauben Sie, würde Kurt Schumacher heute zu Lafontaine und Gysi sagen?
U. Konrad Adenauer zu Kohl oder Merkel? NSDAP/KPD: Eisenbahnerstreik Berlin Ende 20er Jahre, Abstimmungsverhalten
im Reichstag.
Ich würde überhaupt nicht bestreiten wollen, daß die NSDAP eine linke Partei war- verschiedene Punkte
des Programms von 1920 sind eindeutig links / sozialistisch. Aber so, wie eben die „DDR“ oder die Sowjetunion
oder Pol Poth oder Mao oder … oder eben nicht der „wahre“ Sozialismus, sondern nur ein („Tut uns leid,
Jungens, hat nicht so geklappt – nächstes Mal machen wir’s besser, echt!“) schiefgegangenes Experiment
waren, so eben auch das schiefgegangene Experiment einer nationalen Ausprägung des Sozialismus. Das allerdings
ist derartig massiv danebengegangen, daß man die eigentlich offensichtlichen Zusammenhänge propagandistisch
verwischen will. Rechte und konservative Denker erkannten das sehr schnell und wandten sich nach anfänglicher
Verwirrungsphase (ach, wer kann denn da Vorwürfe machen? Auf was sind wir nicht schon hereingefallen
in unserem Leben?) recht schnell davon ab. Für manchen endete das sehr tragisch. Die unzähligen Versuche
der Gründung einer seriösen konservativen, rechten Partei wurden nach dem Krieg und bis heute von verschiedenen
Seiten erfolgreich sabotiert, boykottiert, behindert, durch Unterwanderung und vor allem durch Verleumdung
erfolglos gemacht, die Namen und rechter / konservativer Denker dem Vergessen anheimgegeben. – Heute (?)
wurde ja bereits an den Grandseigneur von Kuehnelt-Leddin erinnert, der aus einer ungeheuren Lebenserfahrung
schöpfen konnte. Für „Kirche und Moderne“ bin ich ihm immer noch persönlich dankbar (na ja, für so
vieles andere auch). Und heute Mosebachs Rede in der FAZ: das ist konservativer Geist!
„Lassen wir es uns nicht von den Schmuddel-Rechten kaputt machen“, schreibt Pius, und es ist ihm natürlich
recht zu geben. In einer fast schon beispiellosen babylonischen Begriffsverwirrung ist es gelungen, „rechts“
mit Glatzen, Springerstiefeln und Bierschwemme zu assoziieren. Die NPD, die eindeutig einen nationalen
Sozialismus anstrebt (aber eben: einen Sozialismus!) geriert sich als „rechte“ Partei. Auch die NSDAP
wird gerne als „rechte“ Partei verkauft, obgleich sie alles andere war: sie setze sich deutlich von den
Rechten der Weimarer Zeit ab und versuchte erst mit dem „Tag von Potsdam“ so etwas wie einen umgarnenden
Schulterschluß mit Rechten und Konservativen. Das gelang bekanntlich nur kurzfristig. Entgegen allen
Geschichtslügen speiste sich der Widerstand gegen den NS sowohl aus der Kirche als auch aus rechten Kreisen
und aus rechtem, konservativem Gedankengut. Die Vorstellungen des Kreisauer Kreises, der Geschwister Scholl
und ihrer Mentoren z.B. waren ganz eindeutig christlich-konservative Werte. Einer propagandistisch hochaktiven
Linken (einige Exemplare sind uns hier ja nun auch recht unangenehme Zeit“genossen“) ist es gelungen,
entgegen der historischen Wahrheit die Geschichtsklitterung eines geschlossenen Widerstandes gegen den
NS in die Welt zu setzen und hartnäckig zu wiederholen. Verschwiegen werden die gemeinsamen Aktionen
von KPD und NSDAP z.B. in Berlin, das stalinsche Widerstandsverbot bis zum Krieg etc. etc. Wie immer in
solchen Debatten wird die Rolle der Kirche böswillig verzeichnet. Erinnert sei an d. Leuchtturm: Card.
v. Galen
Grüß’ Dich, Pünktchen – wir sollten des PDS-Apologeten Einlassung als das verbuchen, was sie ist: eine
Kapitulation vor den historischen Tatsachen. Es scheint im Charakter des G.-F. L. aus E. zu liegen, seine
mit üblichen Maßstäben nicht faßbare Unfähigkeit zum Eingestehen von Irrtümern durch von Dir richtig
festgestellte Immunisierungsversuche zu kompensieren – deshalb die Neigung zu Extrempositionen im religiösen
und politischen Bereich.
Ganz abgesehen davon, daß die Begrün- dung dieses Anhängers einer reineweg mörderischen Ideologie
(vorsichtig geschätzt weltweit über 100 Mio. Opfer lt. Schwarzbuch des Kommunismus) für den spanischen
Bürgerkrieg: „ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl zu trösten“ vollkommen lachhaft ist und von grandioser
Unwissenheit über die historisch dokumentierten Sachverhalte zeugt. So etwas entsteht, wenn Linientreue
die Oberhand über Kompetenz und Sachverstand gewinnt bzw. auch nur behält.
Franco, Salazar, Brand und Juan Carlos Das ist wieder typisch für das gespaltene linksextreme Denken
gewisser PDS-Apologeten hier: wenn Priester verfolgt und getötet, Nonnen vergewaltigt und getötet werden,
dann wird das doch wohl seinen guten Grund haben, oder? In anderen Fällen wäre jedoch die Unterstellung
eines selbstverschuldeten Grundes für eine Verfolgung etwas ähnliches wie Gotteslästerung. Es erstaunt
jedoch in keiner Weise, daß die Seligsprechung der Opfer kommunistischen Terrors in Kreisen der Nachfolge(r)partei
ein wütendes Aufbellen verursacht. Festzuhalten ist in jedem Fall, daß neben so vielem anderem Positiven
(hier von anderen dankenswerterweise angeführt) Franco trotz USA-Boykott auch die Grundlagen einer Wirtschaftspolitik
gelegt hat, die Spanien heute recht gesund dastehen läßt. Und niemals war Franco, der übrigens täglich
die Messe hörte (sein großes portugiesisches Pendant Salazar, heute totgeschwiegen, betete täglich
das Brevier, obwohl Laie!), derartig zynisch wie ein nachmaliger Bundeskanzler aus Norwegen, der in seiner
unnachahmlichen Art sinngemäß verkündete, das Leben von ein paar tausend Nonnen und Priestern sei ja
wohl kein zu hohes Opfer für das zu erreichende Ziel gewesen. Das ist, man sieht es deutlich, der Unterschied
zwischen unseren Männern und deren Männern. Beim Leopold-Stocker-Verlag ist eine ganz ausgezeichnete
Biographie über Franco erschienen, deren Lektüre vor einer Fortsetzung der Diskussion eigentlich verpflichtend
sein sollte. Juan Carlos? Marionettenhäuptling!
Nun ja, lieber Nonnobis – ich habe nie ver- heimlicht, ein glücklicher Piushansel zu sein, und im tridentinischen
Ordo feiern wir heute das Christkönigsfest. Warum sollen wir uns streiten? Zweimal gefeiert ist doch
klasse, wenn die Intention gemeinsam ist! Wenn Sie mir ein schönes Christkönigsfest wünschen, wünsche
ich Ihnen einen schönen 30. Sonntag. Muß ich jetzt befürchten, wegen Verdachtes auf monarchistische
Umtriebe vom VS NRW beobachtet zu werden? (Pardon, ich kann’s nicht lassen, meine es aber nicht böse).
Heute ist Christkönig, deshalb: Dich, König, loben wir, Dich ehrn wir für und für. Dir, o Jesu, woll
wir geben Ruhm und Preis und Herrlichkeit, hier durch unser ganzes Leben und danach in Ewigkeit. Du hast
den Feind zerstört und Gottes Reich gemehrt. Siegreich hast Du triumphieret und den Himmel auf getan,
hast die Deinen dreingeführet mit des heilgen Kreuzes Fahn. Du thronst dem Vater gleich und hältst mit
ihm das Reich. Alles ist Dir übergeben von dem Vater, Du allein bist, der über Tod und Leben soll der
ein’ge Richter sein. Der ganze Erdenkreis ist voll von Deinem Preis. Und der Himmel, da Du sitzest, flammt
von Deiner Herrlich keit; Deiner Allmacht, wenn Du blitzest, weichet alle Feindlichkeit. 0 großer Herr
und Gott, erbarm Dich unsrer Not! Schau, Du König aller Zeiten, wie Dein Volk bedränget ist, wie wir
täglich müssen streiten mit des Feindes Macht und List. Komm, nimm Dich unser an, Du starker Kriegesmann!
Hilf uns selig überwinden, daß wir unsern Lauf vollführn und mit Dir, befreit von Sünden, unaufhörlich
triumphiern! Dich ehrn die Seraphim, Dich ehrn die Cherubim. Herr, Dir jubeln alle Chöre: Heilig, heilig,
heilig ist, dessen Herrlichkeit und Ehre unvergleichlich, Jesus Christ. All Deiner Heilgen Schar lobpreist
Dich immerdar. Ihre Namen stehn geschrieben in dem Buch der Ewigkeit, weil sie sind beständig blieben
Dir zu Ehren in der Zeit.
Heute ist Christkönig, deshalb: Gelobt seist Du, Herr Jesu Christ, ein König aller Ehren; Dein Reich
ohn alle Grenzen ist, ohn Ende muß es währen. Christkönig, alleluja, alleluja! Auf Deinem Haupt voll
Majestät trägst Du der Gottheit Krone, hell Licht aus Deinem Auge geht und Glanz von Deinem Throne.
Christkönig, alleluja, alleluja! Das All durchtönt ein mächt’ger Ruf: „Christ, A und O der Welten!“
Das Wort, das sie zu Anfang schuf, wird bis ans Ende gelten. Christkönig, alleluja, alleluja! Auch jeder
Menschenseele Los fällt, Herr, von Deinen Händen, und was da birgt der Zeiten Schoß, Du lenkst es aller
Enden. Christkönig, alleluja, alleluja! O sei uns nah mit Deinem Licht, mit Deiner reichen Gnade, und
wenn Du kommst zu dem Gericht, Christ, in Dein Reich uns lade! Christkönig, alleluja, alleluja!
Heute ist Christkönig, deshalb: Der Kön’ge König, sei gelobt, gelobt, Du Herr der Ehren; ob auch der
Schwarm der Feinde tobt, Dein Reich muß ewig währen. Die Welt vergeht, Dein Ruhm besteht und wird sich
ewig mehren. Von Menschenlippen kommt kein Wort und keins von Engelszungen, dadurch Dein Lob, Du höchster
Hort, nach Würden wär’ erklungen, was Cherubim, was Seraphim, was Engel je ersungen. Sei hochgepriesen,
heil’ger Christ, auf Deines Vaters Throne; es bricht doch keine Macht noch List von Deinem Haupt die Krone.
Reichst mit der Hand von Meer zu Land, zur fernsten Himmelszone. Du höchster König, starker Gott, schirm
uns mit Deinen Händen; gib uns dem Feinde nicht zum Spott, hilf unsern Jammer wenden! Der Engel Schar,
wie Blitze klar, woll Du zu Hilf uns senden! Du bist allein in aller Not, auf den wir schaun und trauen;
denn ohne Dich ist alles Tod, Not, Tod und Todesgrauen. Du bist allein der Fels, der Stein, auf dem wir
steh’n und bauen.
Heute ist Christkönig, deshalb: Christ läßt weit die Fahnen wehen, die Völker müssen vor ihm stehen
und rufen: Christ soll König sein! Angst, Furcht und Not verfliegt, da Christ durch Liebe siegt; nicht
blut’ge Schlacht hat das gemacht, alleluja! Du, Christ, sollst unser König sein! Glücklich blühen alle
Staaten, von Gottes Willen gut beraten, die rufen: Christ soll König sein! Nicht gottlos glänzt die
Wehr, Fried hegt der Völker Ehr, der Eintracht Band schirmt Volk und Land. Glaub’ und Treue schützt
die Ehen, in Reinheit soll die Jugend stehen, denn Christus will ihr König sein. Wo Zucht bewahrt das
Haus, geht Friede ein und aus. O süßes Licht, verlaß uns nicht, alleluja!
Lieber Seefeld, Ihre nüchternen und ausge- wogenen Ausführungen will ich ohne Einschränkung unterstützen.
Es ist doch offensichtlich, daß verschiedene Menschenrassen verschiedene, ihnen gemäße und entsprechende
Kulturen ausgebildet haben, in denen sie leben, leben wollen und leben können. Das beinhaltet zweierlei
nicht: erstens, daß andere Rassen und Kulturen wegen ihrer Andersartigkeit verachtet werden, und zweitens,
daß menschliche Kulturen abgeschottet und undurchlässig seien. Immer wieder ist integriert worden, ist
dadurch bereichert worden. Der Unterschied zur heutigen Multikulti-Ideologie scheint aber, daß ohne Rücksicht
auf Kompatibilitäten zusammengezwungen werden soll, was letztlich zum erzwungenen Verlust der eigenen
Identität führen wird: und zwar jeder eigenen Identität. Ich hoffe, daß ich nicht mehr erleben muß,
was dabei herauskommt. Es ist vorprogrammiert.
Ich glaube, lieber Nonno (nur der Bequem- lichkeit halber abgekürzt), wir schreiben da aneinander vorbei.
Was mich stört(e), ist die inflationäre Verwendung der Totschlagvokabel „rechtsextrem“, oft genug auch
schon „rechts“, wenn man politische Meinungen ohne inhaltliche Auaeinandersetzung disqualifizieren will.
Das gilt durchaus auch für den Artikel, war aber von mir in erster Linie auf die Verfahrensweisen des
VS NRW gemünzt. Frau Wildens Link verwies auf eine sauber begründete Stellungnahme zum Vorgehen des
VS NRW – darauf wollte ich mich beziehen. Übrigens habe ich mit pro Köln oder pro irgendwas nichts zu
tun – was mich nicht hindert, gewisse Entwicklungen in unserer Gesellschaft durchaus kritisch zu sehen.
Dazu gehört – wenn wir schon vom +net-Artikel und vom BDKJ reden wollen – eine oft propagandistisch zwingend
gemachte Gesinnungsanpasserei, ~ausrichtung und ~schnüffelei statt inhaltlicher Auseinandersetzung. Eine
Demokratie wird einseitig, verliert ihre Stabilität und Legitimation, wenn ihr rechter (demokratischer!)
Flügel weggebrochen wird. Und eigentlich sollte es in einem freiheitlichen Staat auch möglich sein,
(eine) Demokratie kritisch zu hinterfragen.
Lieber nonnobisdomine, „wegen „Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung“ vom Verfassungs- schutz
des NRW überwacht“ ist nur ganz bedingt ein Kriterium: der Verfassungsschutz NRW ist dafür bekannt,
daß für ihn alles rechts vom linken Flügel der SPD „rechtsextrem“ ist. Nichts weiter als eine der vielen
Totschlagvokabeln, die ein ernsthaftes Sprechen über die Probleme dieses Landes verunmöglichen sollen.
Pünktchen ist sehr zu danken, denn durch die Enttarnung des G.-F. L. aus E. werden gleich mehrere Fragen
aufgeworfen und klargestellt: –- was ist von jemandem zu halten, der wie G.-F. L. aus der scheinbaren
Sicherheit seines Anonymats heraus haarsträubende, gefährliche und z.T. nur psychologisch deutbare Ansichten
und Verhaltensmuster zeigt (wobei eine so getriebene Persönlichkeit sicherlich Mitleid verdient hat)?
–- was ist von einer Partei zu halten, die eine solche gestörte Persönlichkeit zum Landtagskandidaten
auswählt – sind die von G.-F. L. aus E. geäußerten Ansichten auch die Ansichten der Partei? Wissen
das die Parteimitglieder? Sind das auch die Ansichten der Parteimitglieder? –- falls die Fragen des zweiten
Komplexes nicht zutreffen: wird G.-F. L. aus E. weiterhin Landtagskandidat dieser Partei bleiben? – was
nicht wundern würde, ist sie doch im Laufe ihrer Geschichte nicht gerade als Partei von Ehrenmännern
aufgefallen. –- es stimmt, daß viele Angehörige der Nachkriegskinder-Generation stark traumatisiert
sind. Hier ist nicht die Frage, ob und wie das erklärbar ist, sondern ob einem offensichtlich stark traumatisierten
Angehörigen dieser Generation erlaubt werden kann, unter Hinweis auf eine angemaßte (und perfekt gespielte!)
Opferrolle schmähend und beleidigend aufzutreten. Im Grunde erledigt sich letzteres schon dadurch, als
G.-F. L. aus E. durch die dankenswerte Enttarnung öffentlich als das erscheint, was er ist: ein traumatisierter,
deshalb auffälliger und bedauernswerter Zeitgenosse.
Sie mögen ja recht haben, Vandrille (Sie kennen Ihren französischen Nick!): „Meiner Meinung nach handelt
es sich hier inzwischen vor allem um eine gelebte Marketingstrategie von Frau Herman, um ihr Buch zu bewerben.“
Wenn in dem Buch Zutreffendes und der richtigen Sache Dienliches verbreitet wird, ist mir das aber durchaus
willkommen. Jeder weiß doch, daß die für ihr Alter recht knusprige Eva Herman (ja, ja, ich gebe es
ja zu!) ihre Bücher wohl mit starker Hilfestellung geschrieben hat. Irgendwo habe ich gelsesen, wer da
Geburtshelferin war, es war mir nicht wichtig genug, gespeichert zu werden. Ist doch egal, wenn nur die
Richtung stimmt und, wie man sieht, die gesellschaftszerstörende Meute aufheult.
Was unseren Goebbelix anbetrifft, so gehe ich mit Pünktchen natürlich konform, daß hier ein auffällig
kompensatorisches Verhalten vorliegt. Er beißt immer auf dieselben Themen an, und die gehen grundsätzlich
um Moral, um Tötung ungeborenen Lebens und um rein sozialcaritative Betätigung. Darüber hinaus bezeichnet
er sich als katholisch, (ver)leugnet aber wesentliche Grundlagen des christlichen Glaubens. All’ das ist
ausgesprochen auffällig, auch und vor allem, wenn man die Aggresivität einrechnet, mit der Goebbelix
hier auftritt. Hier ist allerdings nicht Verurteilung, sondern nur ein Versuch des Verstehens eines solchen
Verhaltens angesagt. Sie haben zu recht, Pünktchen, auf die Möglichkeit der Umkehr verwiesen. Es wäre
zu und zu schön, wenn Goebbelix sich endlich befreien könnte. Von ganzem Herzen sei es ihm ehrlich gewünscht.
Da wir um unsere Fehler wissen, wollen wir uns nicht überheben und auch um Umkehr, um Metanoia bitten.
Lieber Ansgar, es ist genau diese Abhängigkeit von feindseligen und Hürden errichtenden Ortsbischöfen,
die der FSSP allem Anschein nach das Leben so schwer macht – und mir scheint, daß genau auf grund dieser
Erfahrung die FSSPX nicht ganz ohne Grund einen eher mißtrauischen Umgang mit den Herren pflegt. Eines
kann ich nie vergessen (auch, weil von ihm heute irgendwo hier die Rede war): in Rom betete vor relativ
kurzer Zeit jemand zeitgleich mit mir (es war aber „Zufall“) ganz, ganz innig am Grab des hl. Pius X.
und einige Tage später mindestens ebenso innig vor dem Bild der „salus populi romani“ in Santa Maria
Maggiore. Seine Probleme kannte ich. Es war Pater Aulagnier. Kurz vor seiner Trennung. Das Bild werde
ich nie vergessen, denn es hat mich gelehrt, daß niemand solche Schritte, wie sie ja auch die FSSP vollzogen
hat, leichtfertig oder gat ~sinnig tut. Die Frage ist, wie weit man in diese nun einmal so gegebene Hierarchie
(Lehmann, Algermissen & Co sind nun einmal so, wie sie sind) Vertrauen haben kann. Wie weit kann man gehen,
ohne sich ganz zu verbiegen oder vor notwendiger Klugheit sein Anliegen zu verwässern? Mir ist dabei,
lieber Ansgar, durchaus klar, daß die FSSPX nur recht begrenzt ein Paradis der Seligen ist. Und doch:
wenn ich sehe, wie allüberall dieses wunderbare motu proprio mit höchst schlauen Methoden unterlaufen
wird, dann bin ich froh, daß ich in der FSSPX katholisch sein kann, ohne von der Verfügungsgewalt einer,
sagen wir, verdächtigen Hierarchie abhängig zu sein. Ihnen einen Gruß und einen gesegneten Sonntag!
M.C.
Ach, lieber Goebbelix, es ist höchst müßig, mit Ihnen sich in ein Gespräch einzulassen. Wir sind ja
beide keine Neulinge hier, und es ist doch inzwischen forumsnotorisch, daß bei ihnen nach Druck auf bestimmte
Knöpfe immer dieselbe Sprechblase ausgestoßen wird: eine der beliebtesten ist immer noch die, die am
wenigsten stimmt, nämlich die von der ach so verlogenen Adenauer-Republik. Ich habe sie durchaus bewußt
erlebt und darf versichern, daß das eine linksextreme Propagandaphrase ist. So, wie auch Ihre restliche
„Argumentation“ hier durchgängig aus inhaltlich leeren Agitprop-Sprüchen (aus Sprockhövel?), aus Verdrehungen,
selektiv-entstellenden Zitierungen und aus frechen Lügen besteht. Sehen Sie: das Schöne ist, daß Sie
tagtäglich durch den bloßen und einfachen Augenschein widerlegt werden. Nun ja, zugestanden: nur dann,
wenn man sich die Mühe macht, die rosarote Brille abzusetzen. Eines schaffen Sie aber, Kompliment, mit
absoluter Treffsicherheit: mir wird jedesmal schlecht, wenn Sie von „unserer römisch-katho- lischen Kirche“
sprechen. Denn, ja: es ist „unsere“ römisch-katholische Kirche. Ihre nicht.
Sagen wir es so: abgesehen davon, daß es natürlich Eva Herman heißen muß und daß ihre homepage eva-herman.de
ist, bleibt festzustellen: –- immer mehr insbesondere junge Leute erkennen, daß die „Ideale“ ihrer Väter
und Großväter nicht tragen. Reiner Hedonismus, einzig bindungsloses Genießen, einzig aufgabenloses
und werteneutrales Leben ist eben kein Leben, sondern Vegetieren: eben das, was „Verhausschweinung des
Menschen“ genannt wurde. –- wenn jemand wie Eva Herman erkennt, daß dem so ist, und wenn sie das auch
noch aus eigener Erfahrung bestätigen kann, dann ist sie eine ausgesprochen glaubwürdige Zeugin. Es
ist scheinheilig, ihr Gewinnstreben vorzuwerfen, weil sie nach ihrem für den ndr schimpflichen Rausschmiß
immer noch Geld verdient. Ich weiß nicht, wovon diese Leute leben – aber ich brauche dafür Geld. Und
da ich keine schlechten Weine trinken will (trotz allem einen Gruß an Leblhuber, der will das auch nicht),
brauche ich etwas mehr. –- die hysterische Reaktion der Herrschenden und der ihnen Angepaßten zeigt,
daß sie durchaus wissen, daß ihnen die Felle davonschwimmen. In diesem Sinne ist „Goebbelix“ interessant:
er benimmt sich wie jemand, der – um seine und seiner immer machtloser werdenden Prinzipien Schwäche
wissend – sich zu hohler Größe aufpumpt: Mimikry als Lebensprinzip. Unsere Enkel werden über all’ die
linken Verirrungen staunen, wie unsere Kinder schon heute über Geschichten aus der „DDR“ staunen. Na,
und wenn ich ehrlich bin: deshalb wünsche ich mir, auch meine Urenkel kennenzulernen.
Lieber Christian Hüller, Ihrem Beitrag ist natürlich zuzustimmen. Wer einmal auf der homepage von eva
hermann nachgelesen hat, wie sie vom ndr diffamiert und ganz einfach verleumderisch falsch zitiert worden
ist, dann weiß man, was von der Rolle jener „vierten Gewalt“ zu halten ist. Insbesondere dem letzten
Abschnitt Ihres Beitrages kann ich mich gerne anschließen: es ist Linken und Liberalen, aus welchen Quellen
auch immer gespeist, vorläufig gelungen, die gesunden Grundlagen einer jeden Gesellschaft zu unterminieren.
Dazu gehört die Vernichtung jeglicher Autorität: Priester, Lehrer, vor allem: Vater. Alter ist längst
Belastung und nicht mehr respektwürdig. Es ist meine Generation, der in der Schule beigebracht wurde,
nicht mehr für Alte in der Straßenbahn aufzustehen – schließlich hätten wir auch einen harten Schultag
hinter uns, sagte der Deutschlehrer. Und das war vor 1968! Es fing schon viel früher an. Sollen wir noch
von der Abschaffung jeder Moral und jeden Respektes vor dem Leben und dem Nächsten reden? Ist doch offensichtlich.
Nun: und jetzt spüren diese Leute, daß ihnen die Situation entgleitet. Ein Feindbild muß her, und das
ist momentan alles, was rechts von den Grünen ist. Daher zeigen sie Flagge und Gesicht, stehen (an)ständig
auf und folgen zu hunderten dem Demo-Aufruf von mindestens 23 Organisationen. Oder sie toben hier herum
wie jener, der von Pünktchen so treffend „Goebbelix“ genannt wurde. Von den Jüngeren, den Verführten
will ich nicht reden, will nicht richten. Schuld liegt bei anderen.
Lieber Leblhuber: ich freue mich ehrlich auf den Tag, an dem Ihr Rebbe Sie endlich zu seiner Religion
zuläßt und an dem Sie die von Ihnen so geschmähte Kirche verlassen können. Es wird der Tag sein, an
dem Sie uns in unserer geliebten Mutter Kirche allein lassen. Ein Freudentag. Für uns.
Auch wenn Brandenburgis wirklich träumt, so weiß doch der Historiker, daß heutige Systeme, da reines
Menschenwerk, recht schnell verfallen: in anderem Zusammenhang habe ich schon einmal geschrieben, daß
ich sehr gerne bei der Reichsgründung 1871 hinter Bismarck gestanden wäre und ihm ins Ohr hätte flüstern
wollen: „Keine 50 Jahre, keine 50 Jahre!“ Wer hätte mir geglaubt? Noch dazu, wo die Zeichen so viel positiver
standen als sie es heute tun? Ich bin sicher: diejenigen, die so feste zu stehen glauben, daß sie den
Traum anderer lächerlich finden, die sollen aufpassen, daß sie nicht fallen. Ich weiß, ich weiß. Sie
mögen Paulus nicht. Das wird dadurch ausgeglichen, daß ich ihn um so mehr verehre. So. Und nun ziehe
ich mich zu einem gepflegten Roten zurück.
Forschungsergebnis: Die in den wdr-Nachrichten so genannte „Kleinstadt zwischen Paris und Straßburg“
und das, was dort gesdchehen ist, scheint spurlos verschwunden, wie alles, was in diese Richtung geht,
schnell verschwindet. Aus den Nachrichten. Fund: „Ainsi à Saint-Dizier, entre 40 et 50 individus ont
attaqué policiers et pompiers obligeant ces derniers à la fuite. Ils ont alors tout cassé, brulé 16
voitures et ont fini par mettre le feu à la Maison des Jeunes et de la culture du Verbois.“ „So auch
in Saint-Dizier, wo 40 bis 50 Individuen Polizisten und Feuerwehrleute angriffen und letztere in die Flucht
schlugen. Anschließend haben sie alles zerschlagen, 16 Autos angesteckt und zum Schluß noch im Jugend-
und Kulturzentrum in Le Verbois Feuer legten“. Willkommen im real life!
Nun ja, man kann ja das pro-amerikanisch und so weglassen, dann ist’s lesenswert. „Die Achse des Guten,
„Minority Report“ und „PaxEuropa“ sind auch empfehlenswert seriös. Für den Tip mit pol. incorrect: Danke,
Pünktchen! Und gleichfalls pax et bonum.
„Kretinismus gehoert ebensowenig in die Schule wie Regentanz!“, schreibt engelhardt, und ich darf mich
anschließen: der Geschichtsunterricht müßte dringend revidiert werden, in Biologie wird der Evolutions-Unsinn
immer noch verbreitet, in Sexualkunde wird Homosexualität für normal erklärt, im Kunstunterricht ist
jeder ein Beuys und … und … und. Bravo! Sie haben völlig recht! Solcher Kretinismus gehört nicht
in die Hirne unschuldiger Kinder, die sich nicht wehren können! Was da angerichtet werden kann, sieht
m,an an einigen Exemplaren, die auch hier herumlaufen.
Methobelix benennt „seine patzige Herausforderung des Islam in Regensburg“ und ahnt gar nicht (nehme ich
zu seinen Gunsten an) wie wenig patzig die Herausforderung Europas durch den Islam sein wird. In Frankreich
kann man das lt. Nachrichten – ich werde heute abend nachforschen – momentan in einer „Kleinstadt zwischen
Paris und Straßburg“ (welch starke geographische Angabe! kreuz.net ist da exakter) erfahren, wo moslemische
Jugendbanden so richtig Terror machen. Ansonsten: meine Mutter beanspruchte auch auf eine absolut diktatorische
Weise eine Unfehlbarkeit; sie meinte, mir mit der Gewalt des ihr eigenen Primats das Überqueren der Straße
bei herannahenden Autos verbieten zu müssen. Später machte ich ähnlich verletzende Erfahrungen mit
meinem Mathelehrer, der mit mit quasi-päpstlicher Attitüde vorschrieb, was bei meinen mathematischen
Denkübungen für Ergebnisse herauszukommen hatten. Als ob ihm ein Zacken aus der Krone gefallen wäre,
wenn er mal Fünfe hätte gerade sein lassen… Heute ist definitiv nicht Ihr Tag, Methobelix. Es bleibt
dabei: spricht er ex cathedra, ist der hochverehrte Benedikt ganz einfach unfehlbar. Wer das nicht glaubt,
ist aus dem Rennen.
„werden deshalb alte Menschen oder gar Säuglinge umgebracht?“ fragt Kurt K. Gehen Sie mal in Krankenhäuser
in der Nähe der niederländischen Grenze. Sie werden erstaunlich viele alte Menschen aus den Niederlanden
finden. Warum wohl? Na? Wie unverfroren muß man eigentlich sein, um zu behaupten, für Mütter in Notlagen
werde nichts getan? Gerade die Kirche tut sich hier rühmlich hervor (wie, nebenbei gesagt, auch in der
Pflege von AIDS-Kranken: ohne nach den Gründen für den Erwerb dieser Krankehti zu fragen), neben vielen
privaten Initiativen wie Mutter-Kind-Häusern. Wie üblich, wird die Wirklichkeit von der Gegenseite verzerrt,
verdreht, weggelogen. Damit disqualifiziert die Gegenseite sich selbst.
Überhaupt haben die Abtreibungsbefürwor- ter, wie es scheint (um Sie zu ergänzen, Pünktchen), schlechte
Karten mit dem Argument des Fehlens eines Bewußtseins und eines Schmerzempfindens: mit den gleichen Argumenten
könnte man die Tötung z.B. eines demenzkranken alten Menschen befürworten, wenn nur sichergestellt
ist, daß dieser keinen Schmerz emfinden wird. Die restliche (und von den Mitstreitern längst widerlegte)
Argumentation – wenn ein solcher ungeborener Mensch getötet wird, wisse er ja nichts davon: also sei
es egal – erinnert mich und sicherlich auch Sie an die uralte Diskussion mit einem Leser, dessen persönliches
Ende ich immer noch als Schock und ebenso als eine bedauerliche Konsequenz seines Denkens empfinde. Um
noch einmal auf Methobelix einzugehen: „Alle Päpste sind fehlbar. (IMMER!)“ ist natürlich falsch. Der
Satz „Der Papst ist, wenn er ex cathedra spricht, unfehlbar“ ist de fide. Wer ihn leugnet, ist nicht mehr
katholisch; das sage nicht ich, das sagt die Kirche: und die darf das! – Aber das wußten wir bei Methobelix
ja schon lange.
Ich glaube nicht, Florian, daß jener dcb ge- sellschaftlich anerkannt ist. Er ist lediglich der Beweis
dafür, daß man mit dieser verfetteten und hochgradig sklerotischen Gesellschaft alles, aber auch alles
machen kann, ohne daß sie auch nur aufmuckt. In Frankreich weiß jeder, wie verächtlich dcb Kinder mißbraucht
hat, in Deutschland (hier ist man anscheinend vorsichtiger) kann man es bei Bettina Röhl als dessen Zeugnis
in eigener Sache nachlesen. Und die veröffentlichte Meinung umschwänzelt (!) ihn hier wie dort. Was
denken die Herrschenden, hier wie dort, von uns? Und: wie lange noch?
Nun gut, dann drücken wir es anders aus: welchen Schutzschild hat dieser pädophile Kinderschänder,
daß er nicht nur damals nicht angeklagt wurde, sondern auch heute nicht jener gesellschaftlichen Ächtung
anheimfällt, die er auch aus vielen anderen Gründen längst verdient hat – so wie, zu recht, z.B. kinderschändende
Metzger auch?
Stimmt, Florian (übrigens „Danke!“ für die Gratulation zum Namenstag): viel mehr könnte es einem schlecht
werden, wenn man an die öffentlich zugegebene und nie gemaßregelte Pädophilie z.B. eines Cohn-Bendit
denkt. Da kräht kein Hahn nach. Warum nicht? Warum ist der Mann hierzulande straffrei?
Ich kann das, was Sie schreiben, Samurai, aus eigenem Erleben (aber nicht eigenem Tun – Geschenk, nicht
Verdienst!) durchaus bestätigen: es hat wohl recht viele solcher Fälle gegeben. Das mag mehrere Gründe
gehabt haben: sicher einen gewissen Verfall, der nicht weggelogen werden kann. Er war da. Und auch (selbst
gehört): „…ist nicht so wichtig, wird doch bald alles geändert“ – das war so in den 60ern. Es wird
wohl so sein, daß wir erst durch den temporären Verlust der „tridentinischen“ Messe gelernt haben, sie
(wieder) zu schätzen, zu lieben. Was jetzt zu tun ist? Vielleicht: alles daran setzen, daß möglichst
viele unserer Mitmenschen die „alte“, in Wirklichkeit wieder so junge Messe kennen- und lieben lernen.
Ohne Aggression gegen den NOM (auch wenn ich ihn nicht „mögen“ kann und für defekt halte), einfach durch
Einladung, Beispiel und Erklärung. Ich kenne so manchen, der durch die „alte“ Messe so ergriffen wurde,
daß er sie ganz verinnerlicht hat, und ich kenne so manchen, der sie sich erst „erarbeiten“ mußte. Leider
auch manchen, der sich aus Bequemlichkeit viel zu schnell verdrückt hat: schade. Aus den Fehlern der
Zeiten vor uns müssen wir eben lernen. Dazu sind sie da. Deshalb: nie wieder unandächtige, hingeleierte,
abgefeierte und zeitlich abgesessene Messen. Deshalb: immer genau das Gegenteil. Wenn einem erst einmal
klar wird, was da geschieht…: mein Gott!
Wer hätte je gedacht, daß ich einmal GerdEric zustimmen würde… …, allerdings dann doch mit dem
erheblichen Unterschied, daß mit Jesus dem Christus natürlich auch die Sohnesoffenbarung vorliegt, die
das Alte Testament natürlich noch nicht kennen konnte. Jesus der Christus ist eben die Erfüllung, die
Vollkommenheit, was ja auch die Stammbäume bei Matthäus und Lukas aussagen sollen. Übrigens habe ich
heute Namenstag. Nur mal so gesagt.
Alkuin und andere Lieber Alkuin: das von Ihnen über das Verhältnis der beiden Testamente zueinander
Geschriebene ist natürlich auch meine Ansicht (soweit hier Ansichten zählen: geht es doch um Glaubensdinge).
Über die Benennungen kann man reden, die neueren finde ich nicht so gelungen, werden doch durch Zahlen
durchaus Wertungen vorgenommen, die dann z.B. ein Leblhuber nur zu gerne übernimmt. Daß Leblhuber auch
anderen Unsinn in seinem Beitrag geschrieben hat, haben dankenswerterweise andere bereits dargelegt. Es
ging mir durchaus darum, die borniert unkatholische Sicht eines Leblhuber durch diesen selbst deutlich
machen zu lassen. Nach allem, was ich bisher von ihm gelesen habe, hat er z.B. auch eine ausgesprochen
unkatholische Auffassung von der Trinität; Jesus Christus als Person der göttlichen Dreifaltigkeit war
ihm irgendwann Grund zu schlangenhaften Formulierungswindungen. Von der authentischen und unverkürzten
Lehre der Kirche scheint er sich recht weit entfernt zu haben; das ist für ihn persönlich traurig. Eine
Rückkehr ist ihm zu wünschen: Luk. 15,21 und 24
1. Testament? 2. Testament? Meinen Sie das Alte und das Neue Testament bzw. den Alten Bund, der vom Neuen
Bund erfüllt und abgelöst wurde? Ich bin immer für begriffliche Klarheit und Eindeutigkeit. Neuschöpfungen
für bewährte und theologisch korrekte Begriffe haben meist einen ideologischen Hintergrund. Hier auch?
Eine „neue Theologie“?
Au Backe, Sirilo: das ist mir sehr peinlich! Im allgemeinen kann ich meinem Gedächtnis recht gut trauen –
in diesem Fall hat es mir einen argen Streich gespielt. Natürlich war es Ehrenburg; wahrscheinlich habe
ich beide gemeinsam gespeichert, weil beide so üble Hetzpropagandisten waren, nur wenig schlimmer als
Methobelix. Ich glaube aber, inhaltlich nichts zurücknehmen zu müssen. Die Antwort jenes Agitprop-Apparatischicks
nach Eisenstein-Ehrenburg-Muster bestätigt mich nur, seine kaum verhaltene Wutreaktion ruft in mir, ich
gebe es zu, eine klammheimliche Freude hervor. Jawohl: wir leben noch, und wir werden viel, viel stärker!
Methobelix weiß das, daher seine Reaktion. Und: es ist schon eine gedankliche Meisterleistung, die grausamste
Massenschändung völlig wehr- und hilfloser deutscher Kinder und Frauen jeden Alters mit auch nur irgendwas
in Vergleich zu setzen. Sonst darf man schließlich auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, oder? Ekelhaft.
(Das ging jetzt aber nicht an Sie, Sirilo, das haben Sie ja gemerkt).
Ich kann es nicht, ich schaffe es nicht. Und ich gebe hiermit forumsöffentlich zu, daß Leute wie methobelix
mich in einem Ausmaße anwidern, daß ich nicht sachlich bleiben kann. Diese Art von Agitprop-Provokation
kenne ich seit Jahrzehnten. Sie ist darauf angelegt, mit immer neuen Verdrehungen, Verleumdungen und Falschdarstellungen
den Meinungsgegner (hier: den Klassenfeind) in eine ununterbrochene Verteidigungsposition zu bringen und
dadurch seine Kräfte zu binden. Wer sich auf eine solche „Diskussion“ einläßt, wird nicht durch wirklich
stichhaltige Argumente, sondern durch ständig neu eröffnete Nebenkriegsschauplätze mürbe gemacht.
All das ist nicht neu, sondern Strategie der Uralt-68er: Heil Gramsci (schrieb der sich so?)! Wie alle
Leute dieses Schlages, so ist auch dieser äußerst abstoßende Zeitgenosse nicht etwa argumentitiv, sondern
einzig und allein taktisch überlegen. Taktik allein jedoch genügt nicht: die Wahrheit ist mehr als ein
Etappensieg. Weil sie nämlich immer und ausnahmslos über die Lüge siegt.
Danke für’s Treppchen, Bokrug (ansonsten sollten Sie sich bitte ein wenig zurücknehmen). Also, „laetare“,
peinlicher kann man sich nicht als Ignorant outen als mit Ihrem Satz: „jeder Sedisvakantist sollte wissen…“.
Selbst das unsägliche Wikipedia ist Ihnen da überlegen.
Dann wollen wir doch einmal klarstellen, daß in der deutschen Wehrmacht auf Vergewaltigung die Todesstrafe
stand. Und: daß Sie eine miese rote Ratte sind. Aber das ist ja nun wirklich forumsnotorisch.
Ach, ach, „laetare“, es reicht nicht, sich ei- nen lateinischen Nick zuzulegen, um als Katholik durchzugehen:
jeder Katholik sollte wissen, wer 1835 in Riese geboren wurde. Peinlich, peinlich, oder?
Ja, ja, wir wissen schon: „Ich meinte den Regisseur Sergej M. EisenSTEIN“ – und ist das nicht jener „Künstler“,
der die russischen Soldaten dezent aufforderte, deutsche Frauen vorsichtig und sanft in asiatische Liebeskunst
einzuführen? Ein millionenfach befolgter Verhaltensvorschlag. Warum wundert es mich nicht, daß ausgerechnet
Sie den anführen? Na: weil Sie ein ganz besonders mie… Ach, lassen wir es. Diesen geschädigten Kerl
kriegt hier keiner mehr geheilt.
Es ist einfach genial und ich verfolge es mit allergrößtem Vergnügen, wie es gelingt, mit ganz wenigen
Einwürfen und Bemerkungen das gesamte antikatholische Häufchen hier so sehr zum stundenlangen propellermäßigen
Rotieren zu bringen. Herrlich! Dankeschön.
Danke, Herr Dr. Heger, und außerdem habe ich nach jahrzehntelanger Erfahrung auf „Diskussionen“ mit Leuten
dieser Art überhaupt kein gesteigertes Bedürfnis. Mir reicht tatsächlich, sie ein wenig zum Rotieren
zu bringen. Klappt ganz gut, wie man sieht! – Über die Ferndiagnose meiner Lebensumstände habe ich herzlich
lachen können. Beste Grüße! M.C.
Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, dann hat Frau Knobloch (wie auch Herr Spiegel) die entsetzliche
Zeit der Hitlerdiktatur über unser geschundenes Vaterland sicher und durchaus angenehm in einer katholischen
Familie überlebt. Dankbarkeit ist eben nicht jedermanns Sache.
Das ist es ja, Sozialkatholisch, das ist es ja: man amüsiert sich königlich über die loopings beim
Auftritt unseres Extremistenhäufchens, schreibt dann, was man von ihnen hält – und dann schreien die
wie unter Zwang: „Belege, Belege!!“ Ja, sind wir denn hier an der Supermarktkasse? Belegen diese putzigen
Rumpelstilzchen doch selbst, ganz allein und ohne fremde Einhilfe, daß sie eben putzige Rumpelstilzchen
sind. Also, ich für meinen Teil brauche da keine Beweise. So, ich muß wieder ‘was tun. Bis bald ‘mal
wieder!
„Falls nicht: Halten Sie Ihr Hetzmäulchen“ Nein, wie putzig: wer erträgt denn da die Wahrheit nicht?
Ihr seid schon erheiternd, Ihr Extremistenhäuflein. Habe schon lange nichts mehr vom kleinen Tammox gelesen.
Das war auch immer so lustig, wenn er z.B. die unwiderlegbaren Quellen seines „wissenschaftlichen“ Denkens
offenbarte. Sollen wir wetten, daß er seine Geschichtskenntnisse beim discovery-channel und bei „Prof.
Dr.“ Guido Knopp saugt? Wissen Sie, Gutster, Ihr so komisch herrisches Auftreten mit selbstverliehener
moralischer Autorität, hier von Dr. Heger gekonnt provoziert, hat einen sehr hohen Unterhaltungswert.
Das allerdings haben Sie Ihren Vorbildern voraus. Weiter so! Die Straße frei! Von der Soffjetunion lernen
heißt siegen lernen!
„…kritische Beiträge durch die hetz-net-Redaktion löschen lässt.“ Das ist natürlich der übliche
freche Drang der Linken, so lange zu lügen, bis was hängenbleibt. Es waren schließlich keine „kritischen“
Beiträge (zu so etwas ist dieses Häufchen gar nicht fähig), sondern es waren klare und eindeutige Drohungen,
wie wir sie aus den Zeiten des internationalen und des nationalen Sozialismus noch sehr gut kennen. Es
sind eben immer die gleichen Typen, immer die gleichen, die auf diese extremistischen Methoden verfallen.
Da tobt die linke Meinungsmafia! Und das ist gut und richtig so. Wer hier nach dem Motto der internationalen
und nationalen Sozialisten droht, sinngemäß, „Du, Vorsicht, ich weiß, wo Du wohnst“ oder „Man sollte
dem doch per e-mail mal zeigen, was man so von ihm hält“ oder „Komm, wir machen ihn lächerlich und bringen
ihn so in Wut, daß er ausrutscht“, der muß damit rechnen, daß anständige Leute sich zu wehren wissen.
Eure GeStaSiPo-Methoden, liebe linke Blockwarte, sind uns aus dem „Stürmer“, der „Prawda“ und dem Schwarzen
Kanal allerbestens bekannt. Wäret Ihr nicht in diesem Sinne brandgefährliche Extremisten – man könnte
laut über Euch lachen. Schon, wenn intellektuelle Öllämpchen wie Ihr das Wort „wissenschaftlich“ schreiben
oder anderen wissenschaftliches Denken abzusprechen versuchen: einfach lächerlich. So aber muß man Euch
Klauen und Zähne zeigen. Und das tut gut. Na denn: viel Spaß weiterhin beim Flagge- und – Gesicht –
Zeigen. Schon das homophile Kerzenanzünden geübt? Die Federboa entstaubt?
Was ist das Tammoxchen doch für ein pfiffiges kleines Bürschchen, und das zeigt sich z.B. an seiner
unglaublich kompetenten Einschätzung der Ausrichtung amtskirchlicher Persönlichkeiten und Einrichtungen:
„…konservativste offizielle katholische Stellen, wie zum Beispiel die Köpfe der Bistümer…“ nee,
nee: konservativ wie Lehmann oder Algermissen? Der Tag fängt gut an. Schauen wir weiter: wie sieht es
mit Fremdwortgebrauch aus? O-Ton Tammoxilein: „…koprophages Quartett…“ Yeeaaah! Da geht’s ja gleich
prima weiter! Welch’ Geistesriese! Sparen wir uns den Rest für den Spätmorgen-Launehänger. Wie soll
man so jemandem überhaupt auch nur irgend etwas erklären können? Und weil er das nicht versteht, zetert
unser Tammoxifoxi. So. Nun: herzlich gelacht, und launemäßig frisch aufgerüstet in einen sonnigen Frühherbsttag.
Na, schauen Sie doch nicht so traurig, armer Tammox. Irgendwer versteht auch Sie und hat Sie lieb.
Da sagt doch ein ganz besonders angeneh- mer Zeitgenosse: „Die „Milliarden Fliegen“-These … geht mir
tierisch auf den Sack!“ Tja. Allein die Wortwahl…; sagen wir mal: wenn man nur damit denken kann – tant
pis. Aber auch argumentativ scheint mir das irgendwie eine Bankrotterkärung. Und eine Bestätigung! Soo.
Unn nu maachet maall jood, allerseits.
Mein armes, armes „Tammox“, ich würde gerne anders reagieren, aber: wenn jemand neben all dem anderen
Unsinn auch noch schreibt, die „Wochenendausgabe der SZ – mit 700.000 Auflage immer noch die größte
der seriösen überregionalen Tageszeitungen“ sein wirklich ernstzunehmen, und das auch noch mit der „millionen
Fliegen können nicht irren“-These zu belegen, dann sollte der sich ernsthaft überlegen, ob er es riskiert,
morgen früh noch in den Spiegel (nein, nein, nich jenes Dr.-Lieschen-Müller-Sprachrohr) zu schauen.
Schätzelein: Beginnen Sie mit der Lektüre des Katechismus. Danach dürfen Sie sich gerne wieder melden.
Ansonsten: Sie sind wirklich süß!! „seriösen Sendungen wie der 3Sat-Kulturzeit oder dem WDR“ ist doch
ganz, gaz herzig als Aussage. Der WDR ist bekanntermaßen die Abkürzung für Wirr Dumm Reden, und über
3Sat, na ja: provozieren Sie mich noch ein wenig, dann sage ich darüber auch noch was. Ich habe schon
einmal herzlich lachen dürfen, als Sie über Ihre umfassende historische Bildung schrieben und sich selbst
eine solche bestätigten. Für die Nennung Ihrer so seriösen Quellen darf ich Ihnen auch deshalb danken,
weil diese meine Stimmung heute abend wiederum angenehm gehoben hat.
„Tammox“, mein armes Herzchen, als Re- ligionsfremder können Sie natürlich nicht beurteilen, wie jene
ergoogelten Informationen zu gewichten sind. Deshalb kann ich Ihnen ja auch nicht böse sein. Darf ich
Ihnen ein wenig helfen: nicht überall, wo „katholisch“ draufsteht, ist auch katholisch drin. So auch
in diesem Fall: es handelt sich ganz einfach um Etikettenschwindel. Ich setze nicht voraus, daß Sie (in
die Materie keineswegs eingearbeitet) das auch verstehen können. Nur mal so zum Spaß: in meiner bewegten
Jugendzeit habe ich mal Mao-Bibeln verkauft. So manchen Spruch daraus kann ich heute noch auswendig. Also
bin ich doch Maoist, oder? Nun machen Sie es mal gut und sich nichts daraus, daß so vieles sich Ihrem
Horizont (nein, nein, ich meine ja gar nicht Horrorzont) entzieht.
Ich darf Ihnen ganz und gar recht geben, GerdEric: „Dafür laufen vielzuviele rum, die so denken wie der
ab und an redet…“ Das stimmt. Und es werden immer mehr, immer mehr. Jeronimo!!!
Mein armer „Tammox“, sagen Sie mir: was soll ich von der Kompetenz desjenigen halten, der den höchst
gefährlichen Prediger der „Gruppentherapie“, den Zerstörer u.a. unzähliger Ehen: Wunibald Müller für
einen Katholiken erklärt? Wenn dieser entsetzliche Verwirrer katholisch ist, dann sind Sie Papst und
ich bin Staubsauger. Dieser Mann hat aus Münsterschwarzach heraus mehr Unheil angerichtet als … ach,
„Tammox“, denken Sie sich irgendwen. Es paßt immer.
Lieber Sozialkatholisch, es heißt zwar zu recht: „Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich eine
alte Sau dran reibt“. Manche Lebewesen dieser Art sind aber auch standhaften deutschen Eichen derartig
zuwider, daß sie die Berührung meiden. Ebensolche Widerlichkeiten haben Sie gerade kennengelernt. In
diesem Falle ist Rückzug nicht Zeichen von Schwäche und Niederlage, sondern von Abscheu und angeekeltem
Widerwillen. Wir wollen diese Exemplare hier stinken lassen, bis sie gehen, dann wird gelüftet – und
wir können uns wieder gepflegt unterhalten und austauschen. Ich habe mich deshalb vorläufig zurückgezogen;
Dr. Heger vermutlich auch aus diesem Grund. Es gibt wichtigeres zu tun. Lesen wir uns wieder, wenn die
Infektion vorbei ist? Gruß! M.C.
Wäre ich Dr. Heger, würde ich mich wei- gern, mich auf ein so unterirdisches, inquisitorisches Gestasipo-
-Gehabe einzulassen. Ist ja abartig, wie die selbsternannte Gedankenpolizei sich hier entblößt. War
Erregung öffentlichen Ärgernisses nicht § 184 StGB?
„Etwas mehr katholische Gelassenheit (im felsenfesten Bewusstsein immer Recht zu haben) wäre doch sehr
viel besser für unsere Aussenwirkung.“ Jetzt müßte mir bitte nur jemand erklären, was katholische
Gelassenheit mit der Außenwirkung des Gewerkschaftsflügels der DKP oder der Mauermörderpartei Lafontaines
und Biskys zu tun hat.
„… als Diskussionspartner endgültig disqualifiziert…“ hat sich, Florian, der Dualix schon mit seinem
ersten Beitrag hier. Der ganze zerfressene Dualix besteht nur aus Verzerrung, Desinformation und Hetze:
Agitprop eben, seiner mörderischen Weltanschauung entsprechend und hierorts nun wirklich bestens bekannt.
Ich bin, so als Anfang einer wirklich großen Reinigungsaktion, für die Streichung der Buchstaben e,
n, t, a, und r aus dem deutschen Alphabet. Worte wie „entartet“ könnten dann nicht mehr gebildet werden,
und unsere Mitbürger wären hier dann schonmal viel, viel sicherer. Wir wollen doch zeigen, daß wir
aus unserer Geschichte gelernt haben!! Schließlich geht es ja um Worte und Reflexe und nicht um Sinn
und Zusammenhang. Wä Si ivsd, wüd Si zusmm, gchäz Gdc?
Nein, Dualix, kein einziges Wort stimmt: denn zunächst einmal stammt das Zitat nicht von diesem Marx,
sondern von dem innerlich und äußerlich genauso wie die von ihm propagierte Weltsicht verkommenen Bertold
Brecht. Zum Thema „Philosoph“ haben andere genug gesagt; es bleibt allerdings zu ergänzen daß er für
eine Lehre anfangsverantwortlich ist, die millionen und abermillionen Opfer gefordert hat und fordert,
abgesehen vom unzähligen Seelenmord. Zum Thema „deutsch“ sage ich nichts. Zuletzt: die Kirche ist nicht
in erster Linie Wohltätigkeitsorganisation. Sie hat die Messe zu feiern und den Glauben zu verkünden –
alles andere ist Beiwerk, das aus dem Gebot der Nächstenliebe resultiert und nicht unbedingt von der
Kirche als solcher getan werden muß. Daß Sie als Anhänger der marxschen Verirrung das nicht erkennen
wollen, erstaunt mich nicht wirklich.
Dualix entblößt sich selbst immer mehr: „…einen der grössten deutschen Philosophen, Karl Marx…“
daran stimmt nun einmal kein einziges Wort. Kein einziges. Und: „Und NUR die römisch-katholische Kirche
ALLEINE? Niemand anderer? Kein jüdischer Rabbiner, kein islamischer Imam, kein …?“ Ja! So ist das.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in Seine Kirch’ berufen hat. Nie will ich von ihr weichen.
So ist es, Dr. Heger, so ist es. „Lächerlichkeit tötet – auch diese Gedankenpolizei.“ Vorschlag meinerseits:
lassen wir also die Toten die Toten begraben. Beste Grüße! M.C.
Lieber „Tammox“, bitte: erklären Sie mir, wie ich mit Ihnen diskutieren soll, wenn Ihnen nicht einmal
einfache Grundbegriffe des Diskussionsthemas geläufig sind! Ich bin gerne bereit, mit Ihnen zu reden,
wenn Sie sich kundig gemacht haben. Vorher hat das doch keinen Sinn! Sie verstehen (wie bei Ihrem Versuch,
mit Dr. Heger zu sprechen) doch nicht einmal begrifflich, um was es geht. Nun wollen wir es gut sein lassen.
Schönes Wochenende!
Ja, ja, das schafft nur der Dualix: „Dass ich gegen Abtreibung bin und dafür arbeite…“, schreibt er.
Er ist also gegen Abtreibung und arbeitet dafür. Daß ich jemals Freud (bäh) zunicken würde…
Lieber Tammox, ich schlage vor: machen Sie sich erst einmal über die Grundbegriffe kundig, und dann können
wir versuchen, auf gleicher Ebene zu sprechen. Sollten Sie Literaturhinweise brauchen, diene ich gerne.
Ihnen ein schönes Wochenende!
Mir scheint Ihr Problem, Dualix, in einem ganz bestimmten Manko zu liegen, und das wird durch Ihren Beitrag
bestärkt: Sie verkennen in typisch sozialistischer (ob national oder international, sei dahingestellt)
Manier, daß der Mensch in keiner Weise nur materiell zufriedenzustellen ist. Sie meinen, bei rein materieller
Besserstellung werde der Mensch automatisch gut und die Welt schön: „erst kommt das Fressen, dann kommt
die Moral“, röhrte einer Ihrer Kumpane. Dem ist nicht so. Das mörderische Experiment Ihrer Ideologiekumpane
ist ganz einfach gescheitert, es war tödlicher, als Sie es sich eingestehen können, ohne vollkommen
zu verzweifeln. Der Mensch braucht eben nicht nur materielle Bedürfnisbefriedigung: „erst kommt das Fressen“
haben wir im überfetteten Europa genug. Nein. Nein: zuerst kommen Sinn, Identität und Gebrauchtwerden.
Alles andere ist die Verhausschweinung des Menschen, die Sie und Ihre Gesinnungskumpane wollen. Wer bin
ich? Wozu lebe ich? Was soll ich weitergeben? Das sind die Fragen, die Sie und Ihre Kumpane verbieten
wollten, und die nun immer drängender auftauchen. Eine verratene Generation schreit, manchmal ohne es
zu wissen, nach Antworten auf diese Fragen. Die Antwort auf diese Fragen hat genau die römische katholische
Kirche, die eben nicht die lehmannsche Nationalkirche ist, sondern die römisch-katholische Kirche Jesu
Christi. Eben nicht Ihr zweites „rotes“ Kreuz. Das erste macht seine Arbeit gut. Der Kirche bleibt anderes.
Angstbeißer Tammox: „unter dieser „Antifa“-Hysterei leiden,“ ist nicht so mein Ding. Was mich anwidert,
ist die antifa wegen ihrer von den nationalen Sozialisten entlehnten Methoden (was wegen der Verwandtschaft
nicht wundert). „ohne zu erklären was das eigentlich sein soll.“ Brauche ich nicht zu erklären. Sie
führen es vor.
Der kölner Kardinal kann anscheinend ganz gut Latein (was ihn in meinen Augen sowieso sympathisch macht).
Was denn, wenn er bei ent“art“et an ars, artis gedacht hätte? Wäre doch genial und würde denen, die
nationale Sozialisten überall erschnüffeln können wie in „Andorra“ „Juden“ erschnüffelt werden, die
durchaus verdiente Blamage bereiten. Es ist doch zuzugeben, daß das, was heute „Kunst“ genannt wird und
nichts als Beuys-Müllbadewannen und Fettecken ist, mit dem nichts mehr zu tun hat, was die europäische
Kultur als Kunst ausgeprägt hat. Für diese Feststellung brauchen wir keine nationalen Sozialisten und
keine Belehrung durch internationale Sozialisten – sondern nur den Blick auf unsere große europäische
Kultur, zu der wir Deutschen so sehr viel Wunderbares beitragen durften.
Ja, ja, armer –-ix, mancher verträgt es eben gar nicht, wenn der Wind sich dreht und ihm heftig ins Gesicht
weht! Sie zum Beispiel. Sie und Ihre Kumpane glaubten, den Krieg gewonnen zu haben, und siehe da: –--
in puncto Mord an ungeborenen Kindern, –-- in puncto freimaurerisch geehrte, sklerotisch festgedachte
Küngs (wie wunderbar frisch und klar liest sich dagegen doch das Buch des Heiligen Vaters!), –-- in puncto
SPD als 20-%-Partei, –-- und auch in puncto erfreulich deutliche Stellungnahmen des Kölner Kardinals
zeigt sich deutlich, daß nichts gewonnen ist: wir kämpfen weiter, und wir sind erfreulich stark! Auch
Ihr hysterisches Zetern ist Bestätigung dafür. Denen, die glaubten, die Macht fest in Händen zu halten,
rinnt sie dünner als Wasser durch die Finger, wird immer weniger. Auch in der Lehmann-Küng-Nationalkirche,
denn: Einer von uns ist Papst!!!
Artois ist zuzustimmen: Dr. Heger zeigt Mut, seine begründete Meinung (also sein Urteil) öffentlich
und für jeden nachprüfbar zu äußern, auch wenn ihm das vom „Narrenzug“ (im anderen Strang klasse ausgedrückt,
Ansgar!!) die üblichen Anfeindungen, das übliche Geheul einträgt. Wie sehr fällt doch das Niveau eines
anonymen Gutmenschen „Tammox“ dagegen ab! Es ist doch wohl eindeutig, daß Dr. Heger nicht dulden muß,
von der örtlichen antifa mit spams zugemüllt zu werden. Unterste Schublade (auch) Umgangsformen und
Gesprächs“stil“ dieses heute leider sehr üblichen Zeitgenossen. Mancher zeigt eben dann sein wahres
Gesicht, wenn er die Fassung verliert. Der arme „Tammox“ jedenfalls ist durchaus nicht ernstzunehmen:
intellektuelle Insuffizienz, gepaart mit der immer damit gemeinsam auftretenden Arroganz.
Ach, Mini, dabei ist doch alles so leicht faßlich: „1. Von den römisch- katholischen Christen wird das
II Vaticanum anerkannt.“ Stimmt natürlich. Also auch von der FSSPX. Es wird nur nachgefragt, wie gewisse
Punkte verstanden werden sollen, die mit der Tradition nicht übereinstimmen. „2. Die FSSPX befindet sich
nicht in der Einheit mit dem Papst und dem Kollegium der Bischöfe.“ Nun, den Grad der Übereinstimmung
messen wir neben ganz vielen anderen Kriterien z.B. auch an der Akzeptanz des MP und an anderen Punkten
des Gehorsams gegenüber dem Heiligen Vater, und da schneidet manche Bischofskonferenz (die deutsche allemal)
wesentlich schlechter ab als die FSSPX. „3. Die vier abtrünnigen Bischöfe der FSSPX sind eskommuniziert
und die Exkommunikation ist gültig.“ Abtrünnig? So ein Quatsch. Ansonsten: gültig wohl – aber ungerecht.
Sie wird mit Sicherheit aufgehoben werden, wann ist völlig gleichgültig. Was ist Zeit? Und: Gott im
Himmel sei Dank für diesen unseren Papst!
Lieber „M.Kirschbaum“, schon so mancher, der sich fest im Sattel wähnte, bemerkte erst die durchgeschnittenen
Sattelgurte, als er schon von seinem hohen Roß gefallen war.
Naja, Ruhri, wird wohl nicht „während der Zelebration der hhlg. Opfermesse“ gewesen sein. So etwas wie
eine „Gabenprozession“ (was soll denn das wohl sein?) kommt darin ja auch nicht vor. Auch anderes auf
den Bildern spricht dagegen.
Das mit den Irrlehrern stimmt, Florian. Ärgerlich wird es nur, wenn so einer an jedem Altar in jeder
Kirche zelebrieren darf, und z.B. mein wunderbarer Seelenführer das nicht darf. Dabei ist der nun absolut
kein Irrlehrer. Nun ja: lange dauert das ja nicht mehr. Und: Danke, lieber Gott, daß der andere Papst
geworden ist!!
Es ist erst der Anfang. Ist doch klar. Wissen Sie, auf kürzer oder länger wird Ihr NOM dort verschwinden,
wo er hingehört. Wir machen das schon. Und Sie kriegen dann ein Indult für „grimmige alte Leute mit
Hüten und Mänteln aus Kammgarn“ in von semper reformandus verbesserter und erläuterter Übersetzung.
Dann können Sie ungehindert und ökumenisch fröhliche Lieder aus Holland singen, sich an den Händchen
halten und als pensionierte Hupfdohlen um den Mahltisch tanzen. Spezialität: Bändertanz. Wir müssen
ja auch viel später unseren baff staunenden Enkeln zeigen können, welche gotthardten Verirrungen früher
einmal möglich waren. Ich bin fast sicher, daß die uns das nicht glauben werden – es wird so sein, wie
wenn wir heute erzählen, daß 17 Millionen Deutsche einmal innerhalb einer „Grenzanlage“ mit Selbstschußeinrichtung
usw.usf. leben mußten und nicht rauskamen. Unvorstellbar, daß es das mal gab, oder? Auf geht’s! Zurück
in die Zukunft!
Lando hat heute seinen ganz, ganz schlech- ten Tag. Wundert es? Dem schwimmen schließlich die Felle schneller
weg als die Niagarafälle herunterrauschen: NOM immer leerer, Wachsen der Tradition, VOM wieder zugelassen,
Bischöfe wollen, können’s aber nicht verhindern, katholische Kirche als einzige wirkliche Kirche…
und, und, und. Klar, daß Lando und Götti zum Rumpelstilzchen werden!
Mit Gruß an Athanasius 1957: „Der Widerstand begann nicht aus sentimentaler Anhänglichkeit, sondern
sehr wohl aus « gewichtigen lehrmäßigen Gründen ». Der Autor erinnert daran, wie die neue Messe (mit
den Worten Kardinal Ratzingers gesprochen) „fabriziert“ wurde, wie Paul VI. den Artikel 7 der Institutio
Generalis revidieren mußte, wie er die neue Messe aufgezwungen hat. Er beschreibt den Widerstand Mgr.
Lefebvres, wie er von Rom behandelt wurde, die unermüdliche Tätigkeit des Vorsitzenden der Internationalen
Vereinigung Una Voce, Dr. Eric von Saventhem und seiner Gattin, von Jean Madiran, von Dom Guillou, und
auch von Abbé Dulac, darüber hinaus hat dieses Werk das Verdienst, genaue Daten, Texte, Zitate in Erinnerung
zu rufen und auch eine wenig bekannte Begebenheit aus der Zeit jener „Schlacht“: „Die Kommission der neun
Kardinäle“ von 1986. Ab 1980 startet Rom eine Umfrage unter den Bischöfen der Weltkirche, um ganz genau
„das Ausmaß des Widerstandes gegen die Einführung des neuen Ritus“ zu erfahren. Natürlich wurden diejenigen
nicht gefragt, welche für den Ritus Pauls V. kämpften, und Abbé Aulagnier vermerkt, daß „ selbst die
friedlichen Gläubigen und die umsichtigen Leiter der Una Voce Frankreich abblitzen. In ihren Stellungnahmen
berichten sie davon. Die Geschichte bewahrt ihr Zeugnis“. Und dann, am 3. Oktober 1984, erscheint der
Brief mit dem Titel Quattuor abhinc annos, durch den die Gottesdienstkongregation endgültig ein „Indult“
zugunsten der „traditionellen Messe“ gewährt.“
Es sei mir gestattet, Charlotte, das mit dem „CSD“ (offenbar ein hoher Feiertag?) nicht zu verstehen.
Ansonsten: „Charlotte“ ist neben „Ghislaine“ einer meiner Lieblingsvornamen. Mit „Sigurd“ kann ich nicht
soviel anfangen, da denke ich an comics. Wenn Sie sich dann beim nächsten Nickwechsel „Ghislaine“ nennen,
überlege ich mir das mit dem Glas. Es könnte dann für ein Bier reichen – aber höchstens für ein Kronenbourg.
Oder Mutzig. Und auch nur vielleicht.
Sie irren, „von“ Thelen, wenn Sie meinen: „In diesem Fall ist der Wunsch nach Distanz unsere einzige Übereinstimmung.
Immerhin eine!“ Ich schaue mir Leute wie Sie immer recht gerne von nahem an. Man möchte ja gerne wissen,
wie jemand aussieht, der so gestrickt ist. So zu Studienzwecken.
Ich gestehe! Auf „Charlotte von Thelengartz“ wäre ich gar nicht gekommen – habe aber auch keine Lust
auf einen Stilvergleich bei einem/einer so unangenehmen Person. So ins Blaue hinein: ‘s hat aber ‘was.
Das dürftige derzeitige Haupt der momen- tan noch hier anwesenden antifa-Fraktion offenbart seine ganze
intellektuelle Dürftigkeit unter anderem dadurch, daß es Nationalmasochismus mit Aufarbeitung der deutschen
Geschichte verwechselt. Eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte würde (das jedoch entgeht blind-bornierten
Leuten dieses Schlages) fraglos ergeben, daß in der Mitte Europas ein großes Kulturvolk jahrhundertelang
Großes geleistet hat auf künstlerischem, zivilisatorischem und politischen Gebiet. Eine unablässige,
selektive „Aufarbeitung“ von lediglich zwölf Jahren gesamteuropäischer Geschichte gerät ohne diesen
Hintergrund zu psychotisierender Hetze gegen das eigene Volk. Ansonsten: Gutmensch „von“ Thelen weiß
ganz genau, daß kein Katholik etwas gegen Homosexuelle als solche hat. Allerdings ist das Praktizieren
dieser widernatürlichen Veranlagung abstoßend und sündhaft. Außerdem weiß er nur zu genau, daß in
Deutschland der seinen entgegengesetzte Meinungen glücklicherweise immer mehr an Boden gewinnen, deshalb
ja sein Auftreten hier. Die Akzeptanz der von ihm favorisierten Demokratie link(sextrem)er Prägung sinkt
rapide – siehe die steigende Zahl der Nichtwähler und der Wähler des „geringeren Übels“. Immer mehr
wird verstanden, daß die Alternative zum nationalen Sozialismus nicht etwa Linksextremismus ist – also
seine eher internationale Ausprägung. Und letztlich darf unser Politkorrekto sicher sein, daß es nur
ganz, ganz wenige Menschen gibt, denen ich verweigern würde, mit ihnen ein Glas Wein zu trinken. Er gehört
an exponierter Stelle dazu.
Man muß sich Rainer Tobak anschließen: Herr Dr. Heger formuliert spitz und pointiert, bleibt aber durchaus
sachlich. Sinn und Grund der Angriffe der Gegenseite ist lediglich, daß diese linksextreme, antifa-orientierte
Gruppe von berufsanständigen Gutmenschen sich abreagiert, weil treffsichere und zutreffende Argumente
diesen Herrschaften quergehen. „Denn es kommen Zeiten, da man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern
sich zum Ohrenkitzel nach eigenen Gelüsten Lehrer beschafft. Von der Wahrheit aber wird man das Ohr abwenden
und sich Fabeleien zuwenden“ 2. Tim. 4, 3f. Gilt eben nicht nur für die religiöse Wahrheit insgesamt,
sondern auch für deren rein weltlichen Teil.
Na, na, Sie Vorzeige-Adeliger, meinen Sie nicht, daß auch Deutschenfeindlichkeit, Selbsthaß, Homophilie,
Linksextremismus-Sympathien etc. zu den von Ihnen so süffisant ausgebreiteten Folgen führen? Der Rest
Ihrer ungeheuer arroganten Ausführungen trifft doch hundertundfünfzigprozentig auf Sie und Ihre Gesinnungskumpane
zu weswegen ein wirklich sachliches Gespräch oberhalb von reflexartig wiederholten Denkprothesen und
Sprechblasen gar nicht möglich und auch gar nicht wünschbar ist. Man riecht ja von weitem, wo Sie denken
lassen. Abgehakt. Tschüß.
„… ich habe diesen Kommentar mit Abscheu gelesen…“ Nun ja – es gibt Kommentare gewisser Leser, die
ich mit noch viel größerem Abscheu lese. Sie wissen ja, Leser Gotthard…
„Die Glaubwürdigkeit von Kirche interessiert ihn keinen Deut.“ Und den Verbrecher dieses Satzes interessiert
die deutsche Grammatik offenbar keinen Deut.
Raaah! Habe den falschen Strand erwischt, Pius, deshalb nochmals hier: Neben Ihren anderen zutreffenden
Anmerkungen, lieber Pius, ist natürlich diejenige, in der Sie feststellen: „Wobei es zumeist noch nicht
mal zur Dekadenz reicht, die ja regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß…“ besonders zutreffend. Man
ersieht daraus, wie fortgeschritten der Zerfall jener zerbröckelnden Fassade schon ist – und daß das
nun wirklich der einzige Fortschritt ist, den jene Seite noch vermelden kann. Mit Gruß! M.C.
Neben Ihren anderen Anmerkungen, lieber Pius, ist natürlich diejenige, in der Sie feststellen: „Wobei
es zumeist noch nicht mal zur Dekadenz reicht, die ja regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß…“ besonders
zutreffend. Man ersieht daraus, wie fortgeschritten der Zerfall jener zerbröckelnden Fassade schon ist –
und daß das nun wirklich der einzige Fortschritt ist, den jene Seite noch vermelden kann. Mit Gruß!
M.C.
Oder Frankfurter, oder Krakauer, oder Lyoner, oder Rügenwalder, oder … Keine Lust auf diese Diskussion.
Ist schon tausendmal gelaufen. Ihren ungeheuren Bekennermut hingegen finde ich bewundernswert. Schön,
daß Sie Flagge zeigen! Weiter so!
Sagen Sie, Philomenaherzchen, wenn das stimmt: „Allein in Wien wurden 60 000 Wohnungen arisiert, 40 000
Betriebe abgepreßt, …“ – was gehörte denn dann vorher den Wienern?
Danke für die Zustimmung, Pius! Auch Ih- rem Satz „… die in der Geschichte immer das Ende einer Zivilisationsepoche
andeuteten.“ Stimme ich gerne zu. Gerade mit dem jetzigen Heiligen Vater aber haben wir ein exzellentes
Beispiel, das katholischen Optimismus weiter fördert: Sicher ist diese Zivilisationsepoche an ihrem Ende
angellangt, da gibt’s keine Diskussion. Der geistige Zustand der hier schreibenden Restexistenzen von
extrem linksaußen ist ja deutlich genug. Nun hat der Heilige Vater das Ruder ganz sanft in die richtige
Richtung gedrückt und fährt auch fort, das zu tun. Wenn diese kranke Epoche zusammenbricht, sind wir
da und bauen auf. Dazu scheint mir auch dieses – sagen wir: auffällige – gestrige Meßgewand ein Zeichen
zu sein. Eine Scheußlichkeit, eine Fehlentwicklung muß auf ihrem Gipfel angekommen sein, dann folgt
der Zusammenbruch. Für geschmackliche Entgleisungen (die nun ganz sicher nicht dem Heiligen Vater, einem
Ästheten, anzulasten ist) gilt das genauso. Und wie gut, wie wahr, wie mutig hat er gesprochen; deshalb
ja auch die wutheulende Reaktion der forumsnotorischen Figuren. Und jetzt wird mir ganz schummerig, wenn
ich daran denke, daß irgendwann demnächst der Gotthard wieder hier auftaucht, der uns erzählen will,
daß er heute in seiner Gemeinde einen wunderbaren Gottesdienst mit 261 MeßdienerInnen und 7 mündigen
Laien mitgefeiert hat. 8 Priester haben konzelebriert, weswegen die anwesenden Laien aus 16 Gemeinden
angereist waren. Mit Gruß! M.C.
Völlig einverstanden, NurEinLeser, auch mit „Zu dem geistigen Sondermüll, der hier von Kirchenfeinden
und Christushassern abgekippt wird: …“ Es kann aber auch gelten, daß damit deren „Denk“weise ganz vorzüglich
offengelegt wird, und das auch noch von diesen Leuten selbst. Das erleichtert die eigene gedankliche Auseinandersetzung,
und für Unentschlossene kann es vielleicht sogar eine kleine Entscheidungshilfe sein. Irgendwie ist es
dann doch interessant, mit welchem exhibitionistischen Eifer manche ihren Haß auf alles Saubere, Gesunde,
Aufrechte immer wieder ausbreiten. Wie verbogen muß man sein, um sich so bloßzustellen! Sie müssen
mich jetzt bitte entschuldigen, ich will mal gerade eben meine Frau verhauen. Bei meiner Tochter besorgt
das deren katholischer Ehemann. Nur damit manche sich wenigstens einmal bestätigt fühlen können. Meine
Güte – wie unglaublich gestört manche Leute doch sind… Juhuu, flashy!
Ich darf daran erinnern, daß Sie, flash, mit so unsäglichem Quatsch hier angefangen haben. Und ich darf
Ihnen nochmals versichern (werde mich aber nicht weiter auf das offenbar von Ihnen bevorzugte Niveau absenken),
daß ich Frauen wie Eva Herman erheblich attraktiver – da weiblicher!! – finde als die andere Alternative.
Und das ist weder eine Alters- noch eine vulgärerotische Baumelnsfrage.
Ach du meine Güte, der „Baron“ hat ja wirklich recht: „Oft sind es doch Typen wie Sie, …“ ist ja nun
wirklich unter aller Kanone, so als Argument, meine ich.
Ganz einfach (wie immer im Leben): „Wenn die Deutschen das Opfervolk des 3. Reichs war wer war dann das
dritte Reich?“ Das waren Hasser, Ideologen und Fanatiker wie engelhardt. Klar?
Volle Zustimmung, Rainer! Und erst, wenn es zu spät ist, erkennen diese armen Mädels, verfehlt gelebt
zu haben: Sie wissen so gut wie ich, daß Simone de Beauvoir zeitlebens unglücklich war und verbittert
gestorben ist. Und Alice Schwarzer ist sicherlich nicht unbedingt hübsch – ihr Gesichtsausadruck aber
hängt weder mit hübsch, noch mit häßlich zusammen. Sondern mit gefühlter Verzweiflung über ein völlig
mißlungenes Leben, in dem man unendlich Schuld auf sich geladen hat. Dem Baron kann ich mich auch anschließen:
Eva Herman war nun sicher nicht immer vorbildlich in ihrer Haltung. Durch ihre Wendung wirkt sie aber
bedeutend weiblicher und attraktiver als so manche „jüngere“ Kampfemanze, die krampfhaft Männer imitiert –
aber ansonsten alles hängen läßt, was hängen kann (Schäme Dich, das war jetzt aber nicht fein, Maurice.
Sonst nicht Dein Stil!). Naja, Entschuldigung. Ist doch so. Kurz: man strahlt aus, was und wie man ist.
Langfristige Täuschung gelingt nicht. Leben(sstil) prägt! Mit Gruß! M.C.
Wir sind uns natürlich einig, Rainer Tobak, aber diesen Satz: „(nur keine Schwangerschaft! und falls
schwanger: nur keine Mutterschaft!)“ verstehe ich nicht so ganz. Der Logik nach ist die Frau mit der Empfängnis
doch eigentlich Mutter, oder? Sie hat nur noch nicht geboren. Mit Gruß! M.C.
„Nicht die Homosexualität ist pervers, sondern Philosophien á la Kreuz.net sind pervers!“ . . Wer war
das?? „Ääh…, ääh… flashnews… ‘tschuldigung, bitte!“ Ach, das flashnews. Na dann. Armes Kerlchen,
das!
Ein paar lobende Worte über sexuelle Perversionen wie z.B. homosexuelle Praxis oder über Wiederbetätigung
à la Lafontaine-Bisky hätte ihr sicher nicht nur beim NDR, sondern auch bei den hier anwesenden sexuell
und politisch Verdrehten Applaus eingetragen.
historische Wahrheit Bei uns herrscht, lieber Monarcho, längst eine Atmosphäre wie in der kommunistischen
DDR: in der Systempresse, in den beherrschten Medien wird das eine verkündet, in den Schulen wird sich
brav im Systemsinne „eingebracht“ und „engagiert“, den Apparatschiks und Funktionären wird brav applaudiert.
Einerseits. Auf dem, was heute die Datsche ist, und im vertrauten Nachbarschafts- und Freundes- und Familienkreis
sagt man dann, was man wirklich denkt, und man erfährt, daß man so ganz und gar nicht allein ist. Und
das klingt so ganz anders als das, was man so offiziell abhustet. Deshalb röhren die linksextremen Wiederbetätiger
doch an allen Ecken und Enden, diese Hirsche, diese getroffenen! Deshalb ja auch der beständige Ausbau
des schäubleschnüffelkontrollstaates. So, und nun wieder öffentlich: Ja! schrecklich, diese rechtsextrem-terroristische
Bedrohung. Wir müssen schon in den Kindergärten beginnen, unseren Nachwuchs dagegen zu sensibilisieren.
So etwa ab 12 Monaten muß jedes Kind Flagge zeigen, Gesicht zeigen und Kerzen anzünden können! „Und
sie werden nicht mehr frei, ihr Leben lang!“
Typisch für den Umgang mit Eva Herman: Die Reaktion der gleichgeschalteten Medien und auch diejenige
der hier notorischen linksextremen Wiederbetätiger auf den Rauswurf von Eva Herman zeigt nicht weiter
als – deren Hilflosigkeit einerseits angesichts der Argumente, – andererseits die den linken Mütter-
und Familienfeinden eigene Unfähigkeit zu demokratischer Auseinandersetzung, – des weiteren deren schlotternde
Angst vor einer in der Bevölkerung wachsenden Welle von Mißtrauen, ja Ablehnung ihnen und ihrer Ideologie
des Todes gegenüber. Der Ausdruck „Angstbeißer“ paßt hier recht gut. Unsereinem bleibt einerseits die
ruhige Weiterarbeit und andererseits die gelassene Überzeugung, daß die Wahrheit wie ein Korken ist:
man kann beide nicht auf ewig unter Wasser drücken. Irgendwann steigen sie nach oben. Und übrigens:
dem Anliegen der Eva Herman dient der Rauswurf ausgesprochen gut. Fragt sich der noch denkende Bürger
doch, ob es für einen Rauswurf reicht, Respekt vor Müttern und Schutz der Familien gut zu finden, egal,
von wem sie kommt. Und weiter: was für ein System muß das sein, welches Mütter nicht respektiert und
Familien zerstört? Ach ja: welches wohl? Dazu paßt auch, den inhaltlichen Erfolg des Besuches des Heiligen
Vaters, das positive Echo seiner klugen Worte mit hämischen bis bösartigen Dummheiten zu kommentieren.
Immer wieder bin ich froh, von den linksextremen Wiederbetätigern bestätigt zu bekommen, daß ich ja
überhaupt keine Vorurteile gegen sie habe. Sondern nur wohlbegründete Urteile!
Ganz unbedingt zum Thema lesen: Erik M. Mörstad Mein Weg zur katholischen Kirche Leben, Denken und Konversion
eines norwegischen lutherischen Theologen 440 Seiten, Paperback Preis: 21,90 € Das Buch ist versandkostenfrei
zu beziehen bei Sarto-Buch – Ihrer Buchhandlung der Tradition bestellung@sartobuch.de Aus der Verlagsankündigung:
„Die Konversionsgeschichte eines norwegischen Theologen und Alttestamentlers im 20.Jahrhundert – wie sollte
sie kulturgeschichtlich und kirchlich engagierte Menschen des deutschsprachigen Raums interessieren? Norwegen
ist mit Dänemark und Schweden seit den 1520er und 1530er Jahren ein evangelisch-lutherisches Land, mit
eigenen Lehrentwicklungen und kirchlichen Normen, abseits ständiger Begegnung und Auseinandersetzung
mit einer großen katholischen Kirche am Ort. Aus dem lutherischen Skandinavien sind während der letzten
50 Jahre unumkehrbare dogmatische und kirchliche Entscheidungen gekommen, welche die katholische Kirche
in steigendem Maße zur Selbstbesinnung rufen werden. In einem turbulenten ökumenischen Zeitalter möchte
das Buch der Wahrheitssuche dienen, wenn auch nur als ein persönliches Zeugnis.“ Wirklich beeindruckend,
was Mörstad berichten kann!!!
Ich könnte mich krümeln!! Neben all’ den unmöglichen Sprechblasen dann auch noch: „Die Situation hat
sich inzwischen übrigens stabilisiert, die Zahl der Austritte geht zurück.“ Solcher Quark funktioniert
als Aussage sogar dann noch, wenn auch der allerletzte Protte seiner Glaubensgemeinschaft den Rücken
gekehrt hat: das ist dann nämlich die niedrigste Austrittszahl seit mindestens hundert Jahren!
Wissen Sie, Antimodernist, weil Sie ja (wie ich auch) kein Modernist sind, bleibt bei Ihnen bei Streichung
von „Modernist“ nur das „Anti“ über. Und das macht Sie wenig überzeugend. Immer nur „Anti“ ist irgendwie
nicht tragfähig.
Wie nett! Gotthard, einer der beiden Sym- pathieträger der Modernistenfraktion, interessiert sich für
die Tradition. Vielleicht besteht (nun ja, gegen rein menschliche Einschätzung der Chancen) doch noch
Heilungsmöglichkeit? Letztlich ist bei Gott kein Ding unmöglich.
Also – ich kann dieses ewige Schlechtreden, dieses ewige Gemeckere aus einer bestimmten Ecke nur ganz
schwer ertragen. Was glauben Sie denn, was passieren würde, wenn der Heilige Vater gerade so einflußreiche
Gruppen brüskieren würde? Himmel nochmal, es ist doch klar, wer bei uns wie in Österreich das Sagen
hat! Ob es wohl Zwänge gibt, denen sich der Hielige Vater klug beugt, um nicht zu zerbrechen? Der Grashalm
steht nach dem Orkan – die Eiche nicht. Alles das bedeutet doch nicht, daß der Heilige Vater das gern
tut! An seiner Stelle täte ich das Gleiche; was ich dabei dächte und plante, würde ich auch einem Antimodernisten
(der ich auch bin!) nicht auf die Nase binden. Da drückt er ganz sanft das Ruder in die andere Richtung
(Wiederzulassung der Messe aller Zeiten, Betonung der Einzigartigkeit der Kirche) und erntet nur mißtrauische,
abwertende Kommentare – statt daß diese Radikalinskis von der Sedifront endlich kapieren, daß man mit
dem arbeiten muß, was man hat – eben weil man das nicht hat, was man nicht hat. Daß im übrigen die
Modernistenfront auch tobt, ist ein erfreuliches Zeichen, daß der Heilige Vater genau auf dem richtigen
Weg ist. Meine Güte! Die Kirche war immer für schlaues und diplomatisches Vorgehen, für gaaaanz laaaangen
Aatem im Verfolgen ihrer Ziele bekannt. Nichts anderes leitet der Heilige Vater jetzt ein! Piushansel
Maurice jedenfalls ist froh, volles Vertrauen in Benedikt XVI. haben zu können. Zeigt Benedikt doch,
daß man mit dem Beil Bäume fällt, mit dem feinen Messer jedoch schnitzt. Um GrafvonGalen zu imitieren:
Wider die galligen Meckerer!
Hallo, Stimme! Sie schreiben: „Als „Piushansel“ kann ich sagen, dass meine Familie Freund- schaften unabhängig
von deren FSSPX-Nähe pflegt, wir haben sogar zu wenig gläubigen Personen freundschaftliche Kontakte.“
Das ist bei uns genauso. Ich könnte mich sowieso köstlich amüsieren über die völlig dämlichen Vorstellungen,
die hier von mancher Seite über Leute wie uns und über unsere Lebensweise und Gewohnheiten ausgebreitet
werden. Schon recht unterhaltsam! Gerade in Katholikenkreisen unserer Ausrichtung habe ich (zugegeben:
neben manchen Auffälligen, die es so wie überall hier auch gibt) meistens ausgesprochen lebens- und
sinnenfrohe, genießende, unverkrampfte Zeitgenossen kennengelernt, die dann auch entsprechend in ihr
Nicht-FSSPX-Umfeld ausstrahlen. Krampfheinis à la kreuts-net-Gutknilche oder die forumsbekannten alt-68er-Frustopas
wären nun sicher kein Fall für Kontaktwunsch. Die sind ja sowas von sauertöpfisch und verbissen…
Schönen Gruß! M.C.
Nun: für einmal darf ich mich mit Gotthard einverstanden erklären: „wir bitten Dich, erhöre uns“! Über
das, was der mir als persönlich sehr fromme Bischof Dick sagt, freue ich mich ganz besonders.
Blindes Huhn ist gutmenschelnder Oberlehrer Doc auch ansonsten in seiner Argumentation: man sollte schon
wissen, daß die korrekte Übersetzung des 5. Gebotes tatsächlich „morden“ und nicht „töten“ hat.
Ich habe mit Freuden das unerhörte Glück, „der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche
angehören“ zu dürfen. Beim Landorganisten und beim Gotthard bin ich mir da nicht so sicher, redet man
doch in deren Kreisen durchaus von der „nachkonziliaren Kirche“, auch wenn ich den Kardinal, der diese
herzig offene und offenherzige Selbstcharakterisierung dessen, was da geschehen ist, gerade nicht benennen
kann. Ansonsten: das übliche, psychologisch durchaus interessante Gegeifere, das auch durch zwanghaftes
Wiederholen nicht zutreffender wird. Und, bevor ich es vergesse: wiederum innigen Dank dafür, daß Sie,
verehrter Landorganist, unsere beste Werbung sind. Sollten ausgerechnet Sie nämlich wirklich für den
Verein stehen, den Sie hier so vorstellen, dann möchte ich damit wirklich nur randständig Berührung
haben müssen. Immer Ihr Maurice (glücklicher, römisch-katholischer Piushansel)
Liebe Katharina, ich schließe mich Heinrich an. Das war denn wohl eine der Enttäuschungen, die man auf
dem Weg mitnehmen muß. Wie ich schon schrieb: Es menschelt halt überall. Das ist damals ja auch hier
ausdiskutiert worden. Abstoßend hingegen sind hämische, giftige und gallige Hetztiraden von bestimmter
Seite (natürlich sind nicht Sie gemeint). Mit Gruß! M.C., trotzdem glücklicher Piushansel.
Lieber Heinrich, danke für Ihren Beitrag – allerdings geht es mir weniger um Mißwirtschaft da oder dort,
sondern um aufrichtige Bewunderung für den Landorganisten und seinen Hetzkumpan Gotthard: wer schafft
das denn schon, sich die (ehrlich gemeint:) bedauernswerte Lage der Amtskirche, der die Leute in Scharen
davonlaufen, nicht nur wegzulügen, sondern auch noch gesundzureden? Wer schafft es, die Verwässerung
und Verflüssigung alles dessen, was den katholischen Glauben ausmacht (was wiederum einer der Gründe
für die Bauchlandung der nachkonzliaren Kirche ist), als nötiges aggiornamento zu verkaufen? Angesichts
dieser und anderer permanenter Lebenslügen können die gar nicht anders, als die Struktur ihrer Charaktere
bloßzulegen, wenn in der FSSPX mal was schiefgeht, wohl auch (schließlich menschelt es überall!!) Fehler
gemacht werden. Die Psychologie nennt das, glaube ich, Kompensation. Wie dem auch sei: der Himmel erhalte
uns die beiden Hetzkumpane als ausgesprochen effektive Werbung für die Schönheit des überlieferten,
unverkürzten katholischen Glaubens, der sich im tridentinischen Meßopfer perfekt ausdrückt. Nochmals
also: „Weiter so, Landorganist! Bitte, bitte: mit Schwung, Kraft, Elan und Engagement weiter so! Ihr seid
unsere besten Männer!“
„… aufgrund von Misswirtschaft und Missmanagement.“ kann schon deshalb nicht stimmen, weil dort (Jungenschule!!)
keine einzige Miss zu finden war. Har, har, har, um mit Stimme aus dem Tradiland zu lachen. Ansonsten
beweist Ihre so nette Einlassung (Sie sind wirklich ein ganz besonders liebenswerter Charakter!) wiederum,
daß Sie hier völlig ahnungslos schreiben: Hauptsache schön gehetzt, was kümmern einen Charakter wie
Landorganist da seit den Artikeln über die unselige Schulschließung allgemein bekannte Tatsachen. Wie
gesagt, lieber Landorganist: Sie sind, zusammen mit Ihrem Hetzkumpan Gotthard, eine der besten Reklamen
für die Tradition. Dafür gebührt Ihnen Dank und ein aufrichtendes: „Weiter so!!“ Immer Ihr Maurice
(seit bald 27 Jahren glücklicher Piushansel).
Und wieder eine ausgewogene, qualifizierte und auch menschlich anrührende und überzeugende Stellungnahme
von unserem allseits geschätzten und beliebten Landorganisten. Mancher hat’s eben einfach drauf, die
Sympathie seiner Mitmenschen wie ein Magnet anzuziehen. Landorganistens offene, fröhliche, humorvolle
und ausgeglichene Art zeugt ja auch von einem bereichernden, erhebenden: vorbildlichen Glaubensleben.
Wenn dieser Glauben in seinem Vollzug einen Menschen zu einem Landorganisten oder zu seinem Hetzkumpan
Gotthard macht, dann sagt das ganz schön viel über diesen Glauben.
„… gleicht einem Ritterschlag. Danke!“ Oh, bitteschön, gern geschehen! Von dieser Art Ritterschlag
können Sie und Ihr Hetzfreund Gotthard noch reichlich bekommen. Ich finde es z.B. sehr angenehm, daß
Sie beide den absterbenden V2-Modernismus so richtig entlarvend vorstellen. So sind Sie beide die allerbeste
Reklame für den unverkürzten, traditionellen Katholizismus. Prima! Weiter so!
Naja, Ottaviani, man kennt den armen Gott- hard ja: er merkt, daß ihm die Felle wegschwimmen. Er merkt
aber nicht, daß er sie durch Gift und Galle nicht zurückbekommt. Ganz im Gegentum. Und das ist gut so.
Ach, und: richtig, für den mißtönenden Landorganisten gilt das Gleiche.
Willkommen, Christian Hüller, sicher auch im Namen von Stimme aus dem Tradiland. Jetzt sind wir vier –
vivat, crescat, floreat! „damit die (kreuts.net etc.) Meute tobt…“!
Ach, ja: „Seht, wie sie einander lieben!“ Und in diesem Falle scheint mir virfortis wohl der vorbildlichere
zu sein. Als meine Ansicht, nicht als Zensur oder Urteil.
Ich meine, Stimme, wir sollten Ansbach wegen erwiesener Standhaftigkeit im Glauben in den CluK aufnehmen.
Was meinen Sie? „damit die (kreuts.net etc.) Meute tobt…“!
Abgesehen davon, daß dieser linke Tor offenbar wirklich nichts als seine Keule zur Hand hat. Daß er
zugegebenermaßen auch noch sexuell verdreht ist, wollen wir ihm nicht anrechnen. Was ja recht unerquicklich
ist, das ist die dümmelnde Art seines Auftretens hier. Selbstangemaßte moralische Autorität ersetzt
eben nur sehr, sehr begrenzt korrekte Hirnleistung und Kompetenz. Ich hatte schon einmal das Vergnügen,
in einem Strang vor längerer Zeit zu schreiben, daß das Gegenteil von links nicht etwa „rechts“ ist,
sondern Kompetenz und Sachverstand. Tschä. Dem ist nun einmal so.
Ja, Ansbach, einverstanden: „OK, es ist so schön, Rechts zu sein.“ (Falls man solche einfachen Kategorisierungen
überhaupt akzeptieren will). Und dann in der reichen Tradition eines Haller, de Maistre, de Bonald, Donoso
Cortes, Davila, Jünger, Schmitt … zu stehen statt in der Flachdenke phrasenschwingenden, abgewracktenund
deshalb historisch schon jetzt toten alt-68er Gutmenschentums! Es stimmt: das hat was.
Wie gesagt: unerquicklich… „Aufgeklärte Katholiken würden auch nicht dauernd auf Schwulen, Lesben
und anderen gesellschaftlichen Gruppen herumtrampeln und sie mit Hetzpropaganda überziehen.“ Erstens:
Sie haben nicht vorzuschreiben, was aufgeklärte Katholiken zu tun und zu lassen, gar: zu denken haben.
Das ist typisch linksextreme Meinungsdiktatur. Zweitens: was hat denn, bitte, das Benennen sexuellen Fehlverhaltens
wie z.B. das gleichgeschlechtliche Nachäffen menschlichen Sexualverhaltens als solches mit mangelnder
Aufklärung zu tun? Drittens: freie Meinungsäußerung und „Toleranz“ für (auch gedankliche) Perversionen
(wie z.B. historisch als verbrecherisch erwiesenenes linksextremes Gedankengut) einzufordern, eine Benennung
sexueller Perversion als solche aber als Hetzpropaganda zu bezeichnen: das ist deutlich genug, um Leute
wie Sie richtig einzuschätzen – der in Ihren Gesinnungskreisen übliche erhöhte Verbrauch an „smileys“
übrigens auch.
So unerquicklich der Umgang mit diesen Antifa-Keulenschwingern auch ist: „Das sagen gerade Sie, die Sie
der „Kath. Kirche“ angehören. Hört, hört!! Wenn hier jemand zum Sapere Aude aufruft, sind es die wenigen
Aufgeklärten in diesem Forum, die eben NICHT für jedes Argument die Pseudoautorität eines transzendenten
Wesens bzw. des Papstes benötigen.“ Da zeigen Sie sich aber als ausgezeichneter Aufgeklärter: wenn jemand
ewig die gleichen dummen Sprüche vom unaufgeklärten Katholiken wiederkäut, ist die Vermutung nicht
unangebracht, daß er ein Rindvieh ist. Und ein arrogantes noch dazu, welches glaubt, mit so überragenden
Geisteskräften ausgestattet zu sein, daß es alles und jedes überlegen beurteilen kann. „Auch hier muss
ich Sie leider enttäuschen. Ich bin weder im Leben gescheitert, noch habe ich den Neid auf akademische
Titel nötig. Mein Einkommen erarbeite ich mir ohne Subventionen und einen Titel habe ich auch . Allerdings
trage ich diesen nicht wie eine Monstranz vor mir her.“ Das bestätigt in ausreichendem Maße den von
mir unterstellten Neidkomplex – vor allem der letzte Satz. Esb ist einfach nicht erklärlich, warum man
zum Namen gehörende Titel nicht angeben sollte. Ein „Master“ nach US-Vorbild sollte allerdings besser
verschwiegen werden. „Wie immer, wenn den „Christen“ auf dieser Seite die Argumente fehlen – und das ist
die Regel –…“ Nun ist es sicher nicht Fehler der hier schreibenden Christen, wenn der Meinungsgegner
intellektuell nicht in der Lage ist, sich gedanklich außerhalb linksextremer Parolen zu bewegen und Argumenten
zu folgen
„vor geäußerten Peinlichkeiten wie auf dieser Seite“ schrecken ja wohl Sie und Ihre Genossen weniger
zurück als irgendwer sonst. Ihre hier abgesonderten Sprechblasen, übernommenen Denkprothesen und inhaltsfreien
Totschlagargumente à la Nazikeule, Rechtsradikalismus und NPD-Nähe zeugen doch einzig und allein davon,
daß Sie auf eigenständiges Denken und vorurteilsfreies Prüfen allergisch reagieren. Stattdessen lassen
Sie anderswo denken. Typisch ist auch der in Ihren normalerweise im Leben gescheiterten Kreisen übliche
Neid auf akademische Titel. Das wundert nicht, sind es doch Leute wie z.B. Herr Dr. Heger, die den Schwachfug
Ihrer dahergetönten Parolen erfolgreich aufdecken und bloßstellen. Es würde mich keineswegs wundern,
wenn Sie Steuermittel „gegen rechts“ als recht bequeme Einkommensquelle entdeckt hätten; den gleichen
Verdacht habe ich bei einigen Ihrer Genossen, die sich hier herumtreiben, schon länger. In der Biologie
gibt es für diese Lebensweise den Begriff „parasitär“, und nun dürfen Sie selbst entscheiden, ob sie
diesen Begriff auf sich anwenden oder nicht.
Nun ja, Pünktchen, Schlämmer ist wenigstens eine intelligent gespielte Figur. Ist er eigent- lich auch
in einem Gesangverein? Für einen Journalisten wie Schlämmer böte sich doch die Öffentlichkeitsarbeit
des Vereins als Zuständigkeitsbereich an. Nee, nee, wie tief kann man doch sinken.
Ich bin sicher, Bokrug, daß M.Kirschbaum auch Otto von Simson und den verehrten Hans Sedlmayr kennt –
und auch weiß, daß nicht allein die gotische Kathedrale (als in ihrer Möglichkeit vollendete Form),
sondern jedes dem katholischen Geist entsprechende Kirchengebäude eben jenen Geist atmet, was genau diese
Scheußlichkeiten „großartiger Einfachheit“ nicht tun.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, M.Kirschbaum, daß Sie mir hier eine Steilvorlage nach der anderen
liefern wollen – aber sei’s drum: es ist doch klar, daß es nicht um das Material geht, sondern um die
Form und somit um die Aussage. Es ist doch völlig egal, ob eine dem katholischen Glauben entsprechende
Kirche aus Stein, Beton oder gehärtetem Kaugummi besteht. Und tun Sie sich den Gefallen, nicht zu fragen,
was denn eine dem katholischen Glauben entsprechende Kirche sei – das wäre denn doch ein zu und zu dämliche
Frage, die man mit dem hl. Thomas beantworten könnte, der bezüglich Gott schrieb, man könne nicht sagen,
wie Gott ist – aber durchaus, wie er nicht ist. Claro, Caro?
Das ist Haarspalterei, mein armer Freund! Ich gebe es allerdings zu, daß ich präziser hätte formulieren
können. Etwa in dem Sinne: Die Juden glauben, Gott vereimern zu können in dem Sie … (Rest bleibt).
Auch deshalb (vor allem aber wegen der Verblendung der Juden bzgl. des Messias) sind wir Katholiken das
neue Volk Israel.
GerdEric: „…als sei Ihr Gott in den letzen vergangegen Jahrhunderten verstorben, in der Modernen nicht
angekommen“ Abgesehen von den sprachlichen Mängeln ist dieses eine typisch jüdische Gottesvorstellung.
Deren Gott kann man dadurch vereimern, daß man sein Gebot der Sabbathruhe (sich nicht mehr als eine bestimmte
Entfernung von seinem Eigentum zu entfernen) dadurch umgeht, daß man durch einen Schabbesgoi Kissen in
genau jener Entfernung auf den Weg legt, den man am Sabbath zurücklegen will… Nein, nein: welches Glück,
dem neuen und ewigen Bund anzugehören. Und auch: kein Wunder, daß Gott der Herr sich ein neues Volk
Israel erwählt hat. Uns.
Ihre Thesen zum Unfalltod des verehrten hw. Herrn P. Isenmann sind für wirkliche insider genauso hirnrissig
wie die wurmzerfressenen Pamphlete von vorher, die auch und sogar von Jugendlichen als verwirrt und verzerrt
erkannt wurden. Deshalb wurden Ihre diesbezüglichen Äußerungen auf kreuz.net ja auch von der Redaktion
gelöscht, und Sie wurden unter Ihrem damaligen Alias gesperrt – und zwar zu recht. Für Sie gilt das,
was klassisch über vergleichbare Fälle zu sagen ist: Sie verrennen sich in eine fixe Idee, biegen sich
Fakten und Aussagen zurecht und steigern sich immer mehr in Ihren Wahn hinein. Im vorliegenden Fall haben
Sie psychologisch interessant auf einen Satz in einem Nachruf reagiert: sie haben ihn isoliert, in einen
von Ihnen zwanghaft erfundenen Zusammenhang gestellt und daraus eine abartige Theorie gebastelt. Die Empfehlung
des hw. Herrn P. Schmidberger an Sie verstärke ich nochmals ausdrücklich.
Ach, sieh’ an, sieh’ an, Antimodernist, hat man Ihnen diese verleumderischen und verlogenen Pamphlete
denn diesesmal nicht (wie im letzten Jahr!) zerknüllt vor die Füße geworfen? Dem Rat des Distriktoberen,
des hw. Herrn Pater Schmidberger, schließe ich mich aus voller Überzeugung an.
Ich bin strikt gegen den Abriß dieser Scheußlichkeiten – es geht ja nicht nur um die Bauten des Botta!
Wir müssen diese Todsünden erhalten, wo immer sie sind, damit sie unseren staunenden Nachfahren als
Denkmäler dessen dienen, gegen das wir entschlossen gekämpft haben. Die leider viel zu früh verstorbene
Hamburgerin Dr. Regine Hinrichs hat über die Kathedrale von Evry illibus temporis eine ganz ausgezeichnete
und selbstverständlich seriöse Untersuchung verfaßt, die mir leider momentan nicht greifbar ist. Sollte
jemand sie haben, wäre es gut, sie z.B. als Leserzeitung einzustellen. Hinter dieser Kathedrale steckt
viel mehr antikatholische Symbolik, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Und Rainer Raffalt sagte
in seiner Sendung über den Antichrist den klugen Satz, daß die Kunst immer Tendenzen vorausahne und
daß ihm Angst werde, wenn er an das denke, was die heutige Kunst vorwegahne. Das war 1967, und er hatte
recht. Änderung, gar Verlust unseres katholischen Glaubens wird durch solche Monströsitäten dokumentiert.
Wer will mir denn angesichts solcher Zeugnisse einreden, hier werde mein katholischer Glaube dargestellt,
hier sei der Ort, das Mysterium des unverfälschten katholischen Glaubens zu feiern? Der Modernismus wird
aussterben – er zuckt nur noch und stinkt schon. Gegen eine erneute Ausbruchswelle dieser Epidemie kann
man gut vorsorgen, indem man diese Entsetzlichkeiten als Impfstoff einsetzt.
Mir scheinen z.B. die Existenz und das Wir- ken eines Josef im pharaonischen Ägypten lediglich eine Reflexion
vorausschauender staatlicher Vorratshaltung in einer frühen Hochkultur zu sein, die ein damals noch nomadisierendes
semitisches Völkchen staunend zur Kenntnis nahm und dann als eigene Leistung usurpierte. Würde mich
eigentlich nicht wundern.
„Konzils-Stalinisten“ ist ein genialer Begriff, lieber Seminarist! Einer davon wollte uns gestern abend
klarmachen, daß in seiner Pfarrei mehr MeßdienerInnen um den Mahltisch als NOM-Teilnehmer im sonstigen
Gemeindeversammlungsraum herumstanden.
Werter Graf von Galen, wenn es soweit ist, werden wir dieses (inzwischen empfinde ich es auch so) entsetzliche
Fenster ersetzen – vorzugsweise durch eines, das den Heiligen Vater zeigt, wie er das motu proprio (in
der linken Hälfte) und die Erklärung über die Einzigartigkeit der Kirche (in der rechten Hälfte) verfaßt
und der Kirche schenkt. In einer Figurenleiste darunter wären alle Stände des dankbaren katholischen
Volkes zu zeigen.
Verzeihlicher Tippfehler, Maliems, den Sie sicher schon bemerkt haben: es war Braunsberg. Entschuldigung
für meine Beckmesserei – aber ein Teil meiner Familie kommt aus Mehlsack Krs. Braunsberg. Zu kleinem
Teil bin ich also ein Lorbas. St. Adalbert …!
Ich darf mich aus relativ naher Kenntnis der Sachlage heraus Heinrich von Ofterdingen anschließen – ein
kleines Detail noch: bei aller Unermüdlichkeit, bei aller Arbeitsbelastung, bei dieser beachtlichen Lebensleistung
nahm sich der hochverehrte Bischof die Zeit, neben dem Brevier täglich den Psalter zu beten. Welch’ ein
Vorbild!
Richter: Das Domfenster zeige den Zufall als überwältigende Macht. Wenn es einen Zufall gibt, gibt es
keinen Gott. Damit ist das Thema durch, und das Fenster auch. Gut, daß er Silikon genommen hat. Wir warten
ab.
Man kann Gotthard, lieber Krak, nicht beleh- ren, er ist da vollkommen resistent. Er wurde auch des öfteren
(Sie verfolgen das ja auch) einer Lüge überführt. Seine und seiner Gesinnungsgenossen gallige Schwarzblütigkeit
in Reaktion auf die Freigabe der Messe aller Zeiten durch den Heiligen Vater ist aber einerseits erfreulich
und zeigt andererseirts, wie wichtig es ist, den Kampf der FSSPX und diese selbst zu unterstützen. Allem
Anschein nach ist ja von den de-facto-schismaverdächtigen, nationalkirchlich gesonnenen Mietlingen, die
momentan noch die Macht haben, nur massivste Behinderung der Durchführung des Willens des Heiligen Vaters
zu erwarten. Ich bedaure übrigens sehr, wegen Arbeitsüberlastung nicht zur Nationalwallfahrt nach Fulda
fahren zu können. Den Wallfahrern: viele Gnaden und – besseres Wetter! Tja – wer ist denn nun dem Heiligen
Vater ungehorsam? Mit Gruß! M.C., ein dankbarer und glücklicher Piushansel.
Zunächst: ich zahle durchaus meinen „Vereinsbeitrag“ – nur eben an ein Werk der Kirche, statt Kirchenstreuer.
Ansonsten ist das, was Sie verlangen, unkatholischer Kadavergehorsam. Mißstände und Mißbräuche aufzeigen
ist Katholikenpflicht, auch und gerade in heutigen Zeiten. Wie kommt es nur, daß diejenigen, die selbst
in höchstem Maße Ungehorsam praktizieren, für eben diesen Ungehorsam Gehorsam einfordern wollen? Von
mir jedenfalls (und Gott sei Dank auch von vielen, vielen anderen: immer mehr!) bekommen sie den nicht.
… aber die FSSPX ist dem Papst ungehorsam! Da widersetzt sich eine Riege drittklassiger Bischöfe zum
wiederholten Male dem klaren und eindeutigen Willen des Heiligen Vaters, da wird zum wiederholten Male
verdreht, verzerrt, getürkt und gewunden, da wird zum wiederholten Male gelogen („gelehmannt“, man hat
ja ein wenig gelernt, mit Texten umzugehen), daß sich die Balken biegen, da wird zum wiederholten Male
enormer Druck auf Priester und Gläubige ausgeübt, da wird gegen real existierende Mißbräuche und Mißstände
nicht nur nicht vorgegangen, da wird solches sogar gefördert, (Beispiele kennen wir alle genug), … aber
die FSSPX ist dem Papst ungehorsam! Ausweg: diesen ebenso überversorgten wie überernährten Herren die
Kirchensteuermittel entziehen (Dank sei Rudolfus für den Hinweis auf den „actus formalis defectionis…!!)
und diese – evtl. auch etwas mehr – der FSSPX zur Verfügung stellen, deren unbedingte Existenzberechtigung
wiederum deutlich geworden ist, bewiesen wird von den Amtskirchenbischöfen selbst. Dadurch habe ich ein
sehr gutes Gewissen, weiß ich doch, was so finanziert wird, und vor allem: was so nicht finanziert wird.
Zu bedauern sind eher die Priester der FSSP und anderer, von ihren Amtskirchenbischöfen selbst ständig
behinderter Indultgemeinschaften. Ich möchte nicht von so jemandem wie Genn oder Lehmann abhängig sein.
Dann lieber ungehorsam – und kreuz.net dankbar für so manche Information, die man sonst nicht oder so
nicht hätte.
Mir scheint, daß Montfalcone (Gruß!) auch hier recht hat – die Außenwirkung der Kathedrale war im Mittelalter
sehr wohl berechnet. Der Normalfall war, daß man die Kathedrale (wie in Chartres oder eben auch Köln)
schon von weit her sah – über Chartres sagen die Franzosen: „am Horizont ganz nah“. Dann ging man durch
die engen Gassen, sah die Kathedrale nicht, stand urplötzlich und unerwartet vor ihr und staunte. Ich
durfte das ganz ursprünglich in Siena, dem gotischen Traum, dankbar erleben, in Chartres klappt’s auch,
wenn man von Süden kommt. Es trifft zu, daß die Südseite des Kölner Domes recht unglücklich behandelt
worden ist, Weyrich hatte keine so geschickte Hand. Insofern scheint mir das neue Fenster ein Schritt
in die richtige Richtung. Und doch: die Weigerung, etwas figürlich und natürlich darzustellen, ist typisch
für heute. Man fragt sich, ob man das als Dokumentation des noch herrschenden Geistes stehen lassen kann
wie die banalen Fußballerstatuen oben (da sieht man sie wenigstens nicht) oder den seltsamen Volksaltar
vor dem Lettner in Xanten. Bei aller Wirkung: ich bleibe bei diesem Fenster sowohl durch die Außen- wie
durch die Innenwirkung verstört, und ich meine, daß das nicht unbedingt die Wirkung eines Kirchenfensters,
eines Kirchenraumes sein sollte – vor allem nicht bei der „vollkommenen gotischen Kathedrale“. Wie dem
auch sei: wir werden damit leben müssen.
Pardon, bitte: der dritte Satz sollte eigentlich werden: „Der Lichteinfall durch diese riesigen Fenster
war ihm beim Hochamt, besonders wenn das Licht den aufsteigenden Weihrauch bunt einfärbte, eine Bestätigung
für die Existenz und Gegenwart Gottes, sowieso eine Gewißheit.“
Schade, daß sich die Diskussion um das neue Fenster nun auf rein Materielles und irgendwie auf Sozialneid
eingrenzt – es gäbe so viel mehr zu sagen. Montfalcone hat völlig zu recht auf die Lichtmetaphysik des
Mittelalters verwiesen: der ma.-Mensch meinte, Licht sei Strahlung aus dem Paradis, insbesondere Gold
sei der Widerglanz Gottes. Der Lichteinfall durch diese riesigen Fenster war ihm beim Hochamt, besonders
wenn das Licht den aufsteigenden Weihrauch bunt einfärbte, die Existenz und Gegenwart Gottes eine Gewißheit.
Deshalb ist der Hohe Dom, die vollkommenste gotische Kathedrale, viel mehr als ein Versammlungs- und Bethaus
der Gemeinde: sie ist ein theologisches Programm, dessen tiefen Gründe sich den heutigen Menschen kaum
noch erschließen. Alle gotischen Dome haben das. Reims ist eine Marienkirche und hat ganz wunderbare
diesbezgl. Symbolik; St. Viktor Xanten zeigt noch heute wunderbar des Gerdanken des im Thronsaal versammelten
Könighofes, usw. usf. Ich meine, so sollte man dann auch an das neue Fenster herangehen: entspricht es
dem Gedanken, dem Programm dieser wunderbaren Kirche? Ist es das Strahlen Gottes aus dem Paradis? Ist
es eben dieses „Mehr“ als nur eine umwerfende Wirkung? Und ich meine auch, daß eine Zeit, die so unendlich
viel reicher und technisch zu so viel mehr in der Lage ist als das kath. Mittelalter, sich selbst kritischer
betrachten müßte als sie es tut, wenn man ihre (gerade kulturellen!!) Leistungen mit denen einer zu
unrecht mißachteten, wohl bewußt mißdeuteten Zeit vergleicht.
Lieber Herr van Laak, das liegt durchaus auch an der Art und dem Ton Ihrer Beiträge. Wenn Sie die Giftgallegeiferbeiträge
gewisser Schreiber hier lesen, wissen Sie sofort, daß jedes ernsthafte Argumentieren in diesen Fällen
dem Versuch gleicht, einen Pudding an die Wand zu nageln. Ich habe da eine bereits etwas längere Erfahrung
in der Einschätzung dieser Leute. Die sind hier, um gegen die FSSPX, gegen Tradition überhaupt jeden
möglichen Stunk zu machen. Noch nie hat jemand mit denen auch nur ansatzweise ernsthaft reden (bzw. schreiben)
können. Ansonsten ein Problem, das sich durch den Mitgliederschwund bei den Modernisten von selbst regelt.
Ab und zu ein kleiner Schlag auf deren Hinterkopf … mehr ist bei denen eh’ nicht drin. Mit Gruß! M.C.
Oh, das ist aber reizend! Landorganist ist eingetroffen und hat noch ein paar seiner Frustgefährten mitgebracht!
Nett. Jetzt wird es hier vergnüglich! Juhuuu, Gotthärdle!! Die anderen sind auch schon da, nur Sie fehlen
noch! Gotthard, halloooo! Hallooo? Ansonsten gilt: Ja, Gnadenströme. Ihr werdet es ja sehen! Und: Heiliger
Bonifatius – wir kommen!
Juhuu, Gotthard! Halloooo, Landorganist! Hier ist wieder ein Artikel über die „Piushanseln“!! Wir warten
auf euch!!! – Oder wollt ihr dem armen Dr. Dr. Kirschbaum vom Kindergeburtstag das Feld überlassen? Der
Wallfahrt ist natürlich ein riesiger Gnadenstrom zu wünschen. Und er wird sicher nicht ausbleiben. Hl.
Bonifatius: wir kommen!!
Lieber Herr van Laak, die Gründe für Ihren persönlichen Feldzug sind ja durchaus bekannt. Das bleibt
Ihnen auch unbenommen. Die dringende Notwendigkeit der FSSPX zeigt sich jedoch deutlich an der Reaktion
der Amtskirchenbischöfe auf das MP (das wir hier begeistert gefeiert haben – der innigste Dank an den
Heiligen Vater ist sehr ehrlich empfunden!): Behinderung, Repression, Lügen und Unterstellungen. Sie
wissen ja, daß auch die FSSP von den Herren nicht gerade geliebt und gefördert wird. Da ist eine gewisse
Unabhängigkeit ganz gut, um sich für das Anliegen des Heiligen Vaters, die Zelebration der Messe aller
Zeiten, mit allen Kräften einzusetzen gegen ganze Bischofskonferenzen, die dem Papst ungehorsam sind
(und nicht nur in diesem Punkt – es sei unter vielem anderen an die Verpflichtung zum Tragen von Priesterkleidung
erinnert, daran, daß es „für viele“ heißen muß usw. usf., abgesehen von doktrinärem Ungehorsam).
Ansonsten: Hl. Bonifatius: wir kommen!!!
Hallo, Gotthard! Juhuu, Landorganist!!! Hier ist wieder ein Artikel über die „Piushanseln“!! Wir warten
auf euch!!! Der Wallfahrt ist natürlich ein riesiger Gnadenstrom zu wünschen. Und er wird sicher nicht
ausbleiben.
Ein Vorschlag zur Güte: vielleicht könnte der schlechte Gutmensch als Bußübung zusammen mit Michel
Friedman und Bärbel Schäfer bei Christiane Sabinsen „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da!“ singen.
Und dann könnte man diese unleidliche Diskussion beenden.
Danke, Benedikt, daß Sie mir die Arbeit abgenommen haben! Dieser seltsame Fuchs hat ansonsten manchmal
Züge, die durchaus sympathisch sind – und manchmal sehr, sehr abstoßende. Irgendwie zerrissen. Jetzt
gibt’s Abendessen. Schluß für heute.
Was mir noch eben die Möglichkeit gibt, Pascal 123 schnell die Bibelstelle in Erinnerung zu rufen, in
der Jesus Christus zu Petrus sagt, daß er auf ihn, den Felsen (der der erste Papst war: „Weide meine
Lämmer, weide meine Schafe!“), seine Kirche bauen will; die Telefonnummer der Stelle brauchen Sie sicher
nicht. Na, und das hat er dann auch getan! Die Kirche Jesu Christi ist nun einmal die katholische Kirche,
die sich um den Papst, den Heiligen Vater in Rom, den Nachfolger Petri schart. Das ist biblisch, das ist
Tradition – das ist Fakt. Sollten Sie in Ihrer Gemeinschaft zur Seligkeit gelangen (was ich Ihnen von
Herzen wünsche!!), dann nicht wegen, sondern trotz der Zugehörigkeit zu dieser. Das ist durchaus möglich.
Ich darf Ihnen aber völlig unpolemisch und aggressionsfrei versichern, daß die katholische Fülle schon
hier unten staunende Freude schenken kann. Sie ermöglicht zum Beispiel auch, Bruder Theophils heftige
Ausrutscher als solche zu sehen, nicht zu mögen – und trotzdem seine gutgemeinten Absichten zu spüren,
auch wenn seine Art manchmal doch recht kontraproduktiv ist. Jetzt aber Schluß. Alles Gute Ihnen!
Lieber Pascal123, ich bedaure sehr, daß Ihre religiöse Erziehung so schiefgelaufen ist. Sicherlich bin
ich ganz erheblich älter als Sie, bin also sogar lange vor dem 2. Vatikanischen Konzil in der katholischen
Kirche großgeworden. Und ich habe niemals so etwas gehört, wie Sie das beschreiben (zweifle Ihre Worte
aber nicht an). Meine katholische Kirche hat mir ausnahmslos einen liebenden, schützenden Gott gezeigt,
der mich vor Sünde und Verdammnis bewahren will und mir deshalb sichere Wegmarken gegeben hat. Sie hat
mein Leben, mein Denken, mein Fühlen in jedem Altersabschnitt begleitet und sanft reifen lassen, mich
wie eine liebende Mutter erzogen: deshalb hänge ich auch im Alter mit inniger Liebe an ihr. Nochmals:
daß Sie offensichtlich falsch über Gott, seine Liebe, seine Kirche unterrichtet worden sind, tut mir
sehr, sehr leid. Ich habe auch nicht aggressiv gegen Ihre Vereinigung polemisieren wollen – da ist mir
etwas verrutscht, weil ich eine gewisse Aggressivität in Ihren Äußerungen über die Kirche zu spüren
glaubte. Sie sind nett? Na prima! Dann möchte ich es auch sein und grüße Sie. Schönes Wochenende!
Im Ernst, Artois. Die Brüder laufen unter „drittgrößte christliche Religionsgemeinschaft in Deutschland“ –
Sie kennen die sicher: eine Neugründung, weil die christlichen Kirchen alle versagt haben. Darum hat
Jesus einen neuen Apostel eingesetzt, und er und seine Nachfolger haben nun einen eigenen, uns natürlich
weit überlegenen Laden aufgemacht. Viele davon sind nette, leider irregeleitete Leute. Bei Pascal123
weiß ich nicht so recht…
Also, es widerstrebt mir schon, wenn so je- mand wie ausgerechnet dieser Gunsenum französisch zitiert –
und sei es auch nur ein so belangloses Trallala einer dann abgefallenen Nonne. Und: wenn Sie wüßten,
wie peinlich die Wiederholung von „nique, nique, nique“ war und ist! Und: joie? Sie?? Ennäääh.
Dieser Pfarrer Pietrek scheint ja ein mutiger Mann zu sein. Das erfordert schon etwas, sich z.B. solch’
satanischen Horden wie in Tübingen entgegenzustellen und deren abartige Provokationen auszuhalten. Wer
stellt sich da wohl mehr bloß? Pietrek jedenfalls hat anscheinend aufrecht Flagge gezeigt. Die Gegenseite…
Na ja.
Es ist zum Schräglachen, daß nun die FSSPX ganz offensichtlich notwendig wird, um dem Anliegen des Heiligen
Vaters (keine Behinderung der Messe aller Zeiten) zum Durchsetzen zu verhelfen – gegen die Amtskirchen-Bischöfe,
von denen sie, dem Himmel sei Dank, unabhängig sind. Was für Charaktere diese Herren Kathedra-Inhaber
doch sind…
„Absolutistische Monarchie also? – Und welche Zeitspanne im „heiligen“ roemischen Reich genau?“ Ach, du
meine Güte! Wie soll man mit so einem diskutieren, dessen Ignoranz nur von seiner Arroganz übertroffen
wird? Kaufen Sie sich ein gutes Geschichtsbuch, lesen Sie es (falls Sie das schaffen), und dann melden
Sie sich wieder.
Wiederum, Rudolfus, kann ich Ihnen zustim- men. Man ist völlig verblüfft, wenn man im Parteiprogramm
jener Partei von 1920 genuin sozilalistische Forderungen wie z.B. die nach Auflösung der Warenhäuser
(zugunsten des Kleinhandels) und manches andere antikapitalistische („Brechung der Zinsknechtschaft“!)
liest. Da liegt kein Etikettenschwindel vor, sondern ganz eindeutig, dieselben Ziele entweder national
oder international zu verwirklichen. Es sieht allerdings, auch da ist Ihnen wohl zuzustimmen, so aus,
als habe die internationale Variante wesentlich mehr Opfer gekostet. Ansonsten dürften wir uns einig
sein, daß der Vergleich zwischen nationalem und internationalem Sozialismus einerseits und „Deutschen
Christen“ und dem wahren Christentum andererseits unzulässig ist. Wegen fehlender Übereinstimmung, wie
man nach Vergleich leicht feststellen kann. Mit Gruß!
Nein, nein, Samurai: „Dieses Scheusal – ich weigere mich fast, ihn als Menschen zu bezeichnen – war auf
eine geradezu bestialische Weise „intelligent“, nämlich in Bezug darauf, seine perversen Machtphantasien
durchzusetzen.“ Sie müssen verstehen, daß dieser Mann sicherlich verabscheuungswürdig war. Zugleich
aber war er, und das versuchte ich zu zeigen, nicht der Erzbösewicht, der ganz allein unser Land und
unser Europa in einen Abgrund gestürzt hat, aus dem wir bis heute nicht herausgekommen sind (und ich
habe Zweifel, ob wir es noch schaffen). Er war ein Instrument, und das macht alles nur noch viel schlimmer.
Ein Instrument gegen alles, was unser christlich-katholisches Abendland und seine große, heute durch
Klitterung entstellte Geschichte ausmacht und es zerstört (denken Sie an die unhaltbare Behauptung, die
Kirche habe diesem Mann an die Macht verholfen). Ein Instrument, welches es ermöglichte, z.B. Monte Cassino –
nur als besonders schlagendes Beispiel – völlig grundlos zu zerstören. Monte Cassino! Die Wiege des
christlichen Abendlandes! Völlid grundlos, aber ganz und gar nicht ohne Absicht. Wir lassen uns durch
völlig berechtigte Abscheugefühle diesem Manne und seiner Taten gegenüber davon abhalten, nach tieferen
Gründen zu fragen. Wir glauben ja, den Bösewicht schon dingfest zu haben. Kasperschüler ist völlig
diskreditiert. Menschlich tut er mir leid, so wie jener judaisierender Pseudointellektueller, der auch
nur ein Opfer jenes Mannes ist. Mit Gruß!
Ich schließe mich Rudolfus an, darf aber bitte ergänzen, daß es mich amüsiert, die Kampfschrift aus
dem international-sozialistischen Lager hier auch zitiert zu finden. Gleich und gleich …
„während „Mein K(r)ampf“ die geistigen Ergüsse eines Anfang der 1920er jahre in Festungshaft sitzen-
den Psychopaten,Antisemiten und miserablen Postkartenmalers sind – vorausgesetzt, man kann bei dem „GröFaZ“
wirklich Geist/Genius voraussetzen.“ Das würde ich so nicht sagen, Samurai, denn es verharmlost diesen
Mann, ohne daß Sie das wollen. Wäre er ein Psychopath gewesen, wäre er schuldunfähig. Ob er ein miserabler
Postkartenmaler war, ist irrelevant (ich wäre ein viel schlechterer, und manche seiner Werke sind ansprechender
als so vieles, was heute als „Kunst“ durchgeht). Und Antisemitismus ist für einen Katholiken sowieso
indiskutabel. Die eigentliche Bombe geht hoch, wenn man weiß, daß jenes Buch (jene zwei Bücher) eigentlich
das Ergebnis von mittwöchlichen Nachhilfestunden durch den Geopolitiker und okkult-esoterischen Praktiken
zugeneigten Professor Haushofer in Landsberg sind. Dessen Schüler war jener Rudolf Heß, der dann während
der Landsberger Festungs“haft“ jenes Mannes den Kontakt herstellte und dann ja auch jenes Mannes Stellvertreter
(ein wirklicher „Stellvertreter“: bah! würg! Hochhuth!!) wurde. Wenn man sich abseits der üblichen Verharmlosungen
und Entstellungen (das ist so!!!) mit der Frühgeschichte jenes Mannes, mit den Konnexionen und wirklichen
Quellen seines Denkens beschäftigt, dann packt einen ein abgrundtiefes Grauen. Die Pforten der Hölle…
Das erste Opfer dieses Mannes war Deutschland, unser Deutschland: genau darum wurde er, und zwar nicht
als dummdepper Postkartenmaler, geprägt. Es tut mir übrigens leid, daß es nicht möglich war, Lebl
zu helfen.
Leblhuber ist nicht bereit, Jesu Göttlichkeit vom Anbeginn aller Zeit an (im Grunde also die Trinität),
seine Sendung zur Erlösung von der Erbsünde, seine Stiftung des Meßopfers, die besondere Rolle der
Gottesmutter Maria – kurz: den überkommenen und unverkürzten katholischen Glauben in eine feindlich
gesonnene Welt hinein zu verkünden und zu verteidigen. Katholisch jedenfalls ist das nicht. Ich möchte
gar nicht wissen, was er von den Martyrern der frühen Kirche, gar von den heutigen Martyrern der Kirche
hält, die genau für diesen Glauben ihr Leben gaben und geben und so zum „semen ecclesiae“ wurden und
werden. Stattdessen will er den unveränderbaren katholischen Glauben einem wechselnden Zeitgeist anpassen
und ihn damit diesem Zeitgeist ausliefern. Ein solchermaßen deformierter Glaube aber würde untergehen –
wäre das des judaisierenden Leblhubers Ziel? Was in jenen Kreisen über das Christentum, auch über Deutschland
gedacht wird, kann man ja bei entsprechenden Beitragsschreibern nachlesen. Die Meinung, daß Leblhuber
ein Fall für die Psychologie, zumindest aber für die Pastoral ist, läßt sich jedenfalls nach allem,
was er hier so schreibt, nicht so ganz einfach vom Tisch wischen.
Beim besten Willen, Herr Leblhuber, diese völlig zusammenhanglose Ansammmlung aus ihrem Kontext gerissener
Sätze ist und bleibt völlig ohne Aussagewert. Und es ist auch nur sehr schwer erträglich, wenn und
wie jemand wie Sie Kontrahenten völlig unqualifiziert abmeiert. Eines haben Sie allerdings ersichtlich
bei Ihren judaisierenden Übungen recht erfolgreich zu imitieren gelernt: einen grenzenlosen Hochmut,
eine abstoßende Überheblichkeit, die allerdings dann auch auf Sachkenntnis und Realitätssinn (wie schon
öfter hier dokumentiert) verzichtet. Ich wünsche Ihnen, daß Sie erkennen, fremdgesteuert zu bellen –
aus welchen Gründen auch immer Sie das tun.
„Warum ist er dann nicht gleich im Vatikan erschienen?“ Tut er. Immer noch. Immer wieder. Täglich. Auf
dem Altar. Wie auf allen Altären, auf denen das Meßopfer dargebracht wird. Er ist mitten unter uns.
Danke dafür.
Sozialkatholisch: „Dann wäre ja geklärt das Jesus Christus, Petrus, Paulus etc. keine Juden sondern
sondern Christen waren, bzw. sind.“ Klasse gemacht, prima hinbekommen!!!! :)3 :)3 :)3 Den Kontrahenten
mit dessen eigenen Argumenten ad absurdum zu führen: stark!
„Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die „alte“
je war.“ Das muß man einschränken. Sie ist es bestenfalls bei dem Häuflein (im Vergleich zu früher),
das überhaupt noch hingeht. Na ja, und was den Klerus anbetrifft… Und: wohin die Jugend geht (wenn
sie überhaupt noch geht), sehe ich jeden Sonntag.
Grüß’ Dich, Aloah, alter Freund, ja, ein schöner Tag heute: wir sind ja beide große Marienverehrer.
Ich konnte heute früh schon ins Hochamt gehen. Wunderschön, natürlich mit Kräutersegnung vorher. Auch
Dir einen richtig angenehmen Feiertag (trotz Arbeit, oder ist bei Euch frei?) Beste Grüße sendet Maurice
„ist herr lebelhuber einer von den perversen dessen beiträge man löschen muß?“ Nein. Er ist ein psychisch
auffälliger judaisierender Pseudointellektueller, der im Falle von Argumentenmangel überlegenen Kontrahenten
gerne national – sozialistisches Gedankengut unterstellt. Und dafür wird man hier eben – völlig zu recht! –
gelöscht.
Mittwochs gibt es in St. Nicolas du Chardonnet in Paris eine Messe, die besonders für Stu- denten gelesen
wird, abends, 18h00. Dann ist diese große Kirche ganz voll mit jungen Leuten, zum Teil mit Rucksack auf
dem Rücken, die ganz andächtig die „Messe de toujours“, die Messe aller Zeiten mitverfolgen. Wenn jemand
sich ein Bild machen will von einer Sonntagsmesse: video.google.nl/videoplay?docid=4834959818158953360&q=Chardonnet
Aber nein, agmen – ich habe dort ganz normal gearbeitet. Bochum. Eine Stadt voller origineller Typen,
die dort frei herumlaufen und gar nicht wissen, wie originell sie sind. Seltsam sympathisch!
„Gotthard: mir platzt langsam der Kragen“ Es ist immer wieder schön, bei bestimmten Themen Ihr „Muffensausen“
zu beobachten. Womit ich mich als jemand geoutet habe, der eine Zeit im Ruhrgebiet verbracht hat.
„Die nordamerikanischen Ureinwohner sind nicht ausgerottet.“ Ich kenne da auch andere ausgerottete Völker,
die noch recht zahlreich vertreten sind. Zum Beispiel die Armenier (was dachten Sie denn?). Oder die Millionen
von Deutschen, die noch nach dem Krieg ermordet worden sind – völkerrechtswidrig.
Lieber artois, es ist schon recht erheiternd, wenn jemand wie Leblhuber sich als katholisch bezeichnet
und im gleichen Atemzug praktisch alle Grundwahrheiten des katholischen Glaubens leugnet – und direkt
darauf andere aus dem, was er als Kirche bezeichnet, ausschließen zu können meint. Hier helfen, ich
schrieb es bereits, nur psychologische Krieterien zu einer Erklärung.
Wie nennen Sie denn dann die auch in Islam übliche erste, brutale Gewalterfahrung völlig hilfloser männlicher
Kleinstkinder? Und: meinen Sie wirklich, daß das psychologisch folgenlos bleibt?
Wenn immer es denn Graz sein sollte, lieber Heinrich, dann ist das „Des“interesse an der Messe aller Zeiten
dort derart, daß die FSSPX, wenn ich mich nicht arg vertue, dort gerade eine neue Kirche errichtet (hat?).
Lieber viroblationis, Leblhuber ist nach all dem, was er kürzlich über Jesus, Gott, die Trinität und
die Gottesmutter Maria so abgelassen hat, nur noch mit psychologischen Kriterien faßbar und mit absoluter
Sicherheit vom katholischen Glauben in Lichtjahrgröße entfernt. Möge er sich endlich genital verstümmeln
und uns in unserer katholischen Kirche in Ruhe lassen.
Wissen Sie, Leblhuber, ich möchte um nichts in der Welt mit Ihren belastenden Komplexen leben müssen.
„Es gibt in Deutschland eine Sucht, jüdischer als die Juden sein zu wollen. Darüber ist noch wenig nachgedacht
worden. Es wäre jedoch unbedingt notwendig, denn mittlerweile hat dieses Syndrom krankhafte Züge angenommen.“
Der jüdische Historiker Julius H. Schoeps, Sohn des preußischen Philosophen Hans-Joachim Schoeps und
Direktor des Moses-Mendelsohn-Zentrums in Potsdam, zit. n.: David Korn: Das Netz. Israels Lobby in Deutschland,
München 2003, S. 179
Als Katholik bekomme ich bei meiner Beer- digung (und bin glücklich darüber) zwei wunderschöne Gesänge:
LIBERA ME Libera me, Domine, de morte aeterna, in die illa tremenda quando coeli movendi sunt et terra,
dum veneris judicare saeculum per ignem Tremens factus sum ego, et timeo dum discussio venerit, atque
ventura ira. Dies illa, dies irae, calamitatis et miseriae, dies magna et amara valde. Requiem aeternam,
dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis. IN PARADISUM In paradisum deducant te angeli, in tuo adventu
suscipiant te martyres, et perducant te in civitatem sanctam Jerusalem. Chorus angelorum te suscipiat,
et cum Lazaro quondam paupere aeternam habeas requiem.
„die klassiche pseudo-aufgeklärte Stammposterschaft, die sich bei den Neuzugängen anzubiedern versucht“
erinnert mich, geschätzter Montfalcone, an jene Figuren aus der Jugendzeit, die sich an jene 68er „Rebellen“
(die in Wirklichkeit nützliche Idioten waren) anbiederten und so ihre Würde gänzlich verloren. Geschätzt
haben wir doch nur die, die diesem Pöbel etwas entgegenzusetzen hatten. Florett gegen Keule. Ich weigere
mich, zu glauben, die Keule könne gewinnen. Und selbst wenn dem so sein sollte – was beweist das? Nichts!
Herzlichen Gruß! M.C.
Sehen Sie, geschätzter Montfalcone, so ha- ben Sie diesen SD sehr elegant ganz einfach mit den Regeln
der formalen Logik als das entlarvt, was er ist. Satz und Sieg gehen an Sie. Auch, was Ihre anderen Beiträge
anbetrifft. Mit besten Grüßen! M.C.
Mein Tip: Lernt Niederländisch!! Ein richtig schönes Land mit sehr, sehr netten Leuten – aber leider
auch mit deutschen Landsleuten, die sich z.B. in Renesse wie die Schw…e benehmen, die sich hier in so
manchem Strang auch tummeln.
„Dann sagen sie mir, wie man erstens „Völker“ abschaffen will und vor allem können soll.“ Ich darf Herrn
Dr. Heger beispringen: mit dem deutschen Volk tut man das bereits sehr erfolgreich. Auch die anderen ehemals
christlich-katholischen Völker werden sehr effektiv abgeschafft.
„Er sollte sich vielmehr bessern oder, wenn das nicht geht, seinen Hut nehmen.“ Nun, man kann ihm ja Priesterexerzitien
im Benediktinerkloster Reichenstein bei Monschau empfehlen, wenn es dann soweit ist. Vorher wäre Zaitzkofen
zu empfehlen – im Juli ging es um „Die Heilige Kirche“. Wäre sinnreich gewesen.
„Bischöfe wie Mussinghoff oder Mixa haben einfach nichts begriffen.“ meint libertas ecclesiae und täuscht
sich damit gewaltig. Gerade weil sie begriffen haben, mauern sie und werden perfide weiter mauern. Wer
geglaubt hat, die FSSPX werde durch das Motu überflüssig, der hat jetzt erste Beweise (weitere werden
fraglos folgen) für das Gegenteil. Nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Zukunft und für die
Zukunft ist es wichtig, eine schlagkräftige Organisation zu haben, die sich bischöflicher Willkür erfolgreich
entgegenstellen kann ganz einfach dadurch, daß sie sich (wie man sieht, völlig zu recht!!) darum nicht
schert: necessitas non habet legem! Die 68er riefen im Mai 68 in Paris: Ce n’est qu’un début, la lutte
continuera – das ist nur ein Anfang, der Kampf geht weiter. Nun sind die sicher kein Vorbild, aber der
Satz ist anwendbar. So ist es denn wohl. Übrigens: Mussinghoffs so gemeine wie blamable Rolle in der
Frage des Benediktinerklosters bei Monschau ist und bleibt unvergessen. Wer Mussinghoff und Mixa glaubt,
der hat sein Haus auf Sand gebaut. (Schade, das reimt sich nur fast. Aber stimmen tut’s ganz).
„Es gibt in Deutschland eine Sucht, jüdi- scher als die Juden sein zu wollen. Darüber ist noch wenig
nachgedacht worden. Es wäre jedoch unbedingt notwendig, denn mittlerweile hat dieses Syndrom krankhafte
Züge angenommen.“ Der jüdische Historiker Julius H. Schoeps, Sohn des preußischen Philosophen Hans-Joachim
Schoeps und Direktor des Moses-Mendelsohn-Zentrums in Potsdam, zit. n.: David Korn: Das Netz. Israels
Lobby in Deutschland, München 2003, S. 179
You made my day, obelix! You made my day! „Ich bin stolz Christ zu sein. Noch dazu einer, der seinen Nächsten
NICHT durch Blossstellung, Massregelung und Herabsetzung, sondern durch Nächstenliebe beeindrucken will.“ –
Das von Ihnen!!! Danke für ein herzliches und unbeschwertes !
Guten Morgen, Bruder Theophil! Bisher ha- ben wir es ganz gut geschafft, diese ekelerregende Bande adipöser
Impotenter zu ignorieren und sie ganz einfach ihre abstoßende Abartigkeit deutlich demonstrieren zu lassen
(was uns in unserer Meinung über diesen pervertierten Sexualmob nur bestärkt hat). Kreuz.net führt
an solchen Beispielen doch immer wieder treffend vor, wie hirnschädigend sexuelle Abartigkeit ist. Ach,
und: Danke für’s Evangelium – auch wenn ich als „Alritueller“ heute ein anderes habe.
Nein, nein, sirilo, es geht einzig um die Frage, warum im Falle des Fehlens einer Zwangsbesteuerung die
traditionell katholischen Gruppen ganz einfach besser dastehen als die Amtskirche. Mag es sein, daß unverbindliches
Offensein für alles und jedes dazu führt, daß man sein Eigenes in all dem Gemenge gar nicht mehr wiederfindet?
Die französische Erfahrung, Bruder Theo- phil, ist die (Sie wissen, Frankreich kennt keine „Kirchensteuer“),
daß die traditionell katholischen Gruppen finanziell wesentlich besser dastehen als die windelweiche,
allem und jedem offene, links- bis linksextrem orientierte Wischiwaschi-Arbeiterpriester-„Amtskirche“.
Ich werde nie vergessen, wie der arme Pfarrer in (nicht „von“) Azay-le-Ferron grußheischend durch den
Ort ging – und niemand kannte ihn. Sein Gottesdienst war praktisch unbesucht, und er hat (ehrlich!!) mein
volles Mitleid. Am selben Tag war die von den Gläubigen zur würdigen Kirche umgebaute Scheune in Le
Bois bei Mérigny überfüllt: sie gehört zur Bruderschaft von der Verklärung (Fraternité de la Transfiguration)
des Pfarrers Lecareux, der der FSSPX verbunden ist. In manchen Dingen ist Frankreich im Positiven wie
im Negativen so etwas wie ein Seismograph. EB Lefebvre wollte nur, daß man uns das Experiment der Tradition
machen ließe. In Frankreich, so weiß ich, blüht und gedeiht die Tradition – und eine entschlossene
Schar arbeitet hartnäckig daran, daß es in Deutschland auch bald so sei. Iesus, iuva (schrieb der große
Bach über seine Kompositionen). Mit Gruß! MC
„Es muß allerdings dazu gesagt werden, daß finanzielle Beiträge an die FSSPX nicht notwendig sind,
um dort das heilige Altarssakrament und die anderen heiligen Sakramente empfangen zu dürfen.“ Ist klar,
Rudolfus – aber es gibt das gute Gefühl, seine Groschen gut angelegt zu haben in eine unbedingt förderungswürdige
Sache. Ohne EB Lefebvre, ohne die FSSPX kein Motu, ohne Motu kein erster Schimmer einer Morgenröte. Uuuund:
weiter geht’s! Mit Gruß. MC
Diese Kirche sollte unbedingt erhalten blei- ben – kann sie doch folgenden Generationen als Antwort dienen,
wenn diese nach den Gründen für die Kirchenkrise des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts
fragen: dann, wenn die Sitaution wieder in Ordnung ist. (Der Heilige Vater arbeitet umsichtig und entschlossen
daran). Und was die Kirchensteuer anbetrifft: die zahle ich gerne und recht freigebig seit Jahrzehnten
an ein Werk der Kirche. An die FSSPX.
Himmel hilf! Welch’ unschöne Ansammlung von abstoßenden Lehrbeispielen für Adipositas alimentare –
nur noch übertroffen davon, daß diese bedauernswerten Beispiele auch noch durch ihre abartige Perversität
gequält werden. Widerlich. Bäääh.
Darf ich ‘mal eben in die Runde fragen, wenb es wundert, daß (eben!) das Gotthärdle einen der- maßen
blöden Link hier setzt und noch nicht einmal merkt, wie sehr er sich selbst und den von ihm Befürworteten
desavouiert? Intellektualprekariat eben.
Intellektualprekariat – das ist ‘mal ein Wort, werter Montfalcone!! Und es hat auch noch den Vorteil,
zuzutreffen. Was sich da systematisch die Lehrstühle und andere Pöstchen gesichert hat, ist oft weit
unter Mittelmaß: hat aber die Macht. Noch. Die Nachfolgenden fragen bereits, was ihnen denn so vererbt
werden wird, und sie erschrecken, wenn das Intellektualprekariat ihnen leere Hände, Taschen und Köpfe
zeigt (denn die letzten Luftblasen sind auch schon geplatzt). Nun: und doch gibt es ein Erbe, einen Schatz,
der allerdings mühsam gehoben werden muß. In diesem Zusammenhang: Ich wollte Ihnen schon lange schreiben,
daß ich Sie im Rahmen des Erlaubten beneide: wenn ich Sie richtig verstanden habe, waren Sie in jenem
Wohnzimmer in Plettenberg… Dieses Privileg konnte ich nie haben… Einen gesegneten Sonntag! M.C.
Positives Bild … nun ja, Pünktchen, mein letzter Kontakt mit einer amtskirchlichen theologischen Fakultät
war 1982… Schon damals wurde das (und ärgeres!) gelehrt, was in einem anderen Strang hier beanstandet
wird. Viele von uns aber, noch stark vorkonziliar geprägt, standen dem Ganzen sehr kritisch gegenüber.
In erreichbarer Nähe lag damals (und liegt noch heute) ein Priorat der FSSPX. Das war das Positivste
an jenem Kontakt. Jeden Morgen. Wir könnten uns einig sein, liebes Pünktchen, daß Freund „Ministrant“
hiermit auf „Mini“ reduziert und unbeachtlich ist. Wo ist eigentlich der ungenannte Gilbert? Im Wochenende?
Erst Montag wieder im Büro? Wo Leblhuber ist, wissen wir ja. Ihnen morgen einen schönen Sonntag! Ich
werde in der Messe an Sie denken. Lieben Gruß! Maurice.
Ich kann mir vorstellen, Pünktchen (Gruß!), daß der „Ministrant“ falsche Spuren legt. So hat er selbst
für einen Studenten im 3. Semester doch recht rudimentäre Kenntnisse, wie man sich aus seinen ersten
Auftritten hier erinnert. Zudem hat Nordrach selbst nur etwas über 2000 Einwohner, selbst bei einer großflächigeren
Pfarr-Organisation kann ich mir 15 000 Pfarrangehörige dort nicht vorstellen. Noch dazu: ein Requiem
in der Pfarrkirche zu verhindern – dazu braucht es keinen „Ministranten“ im dritten Semester, das hatten
(wie man bei der Beerdigung hörte) die dort seelsorgelnden Herren Patres gegen den Willen des Bischofs
selbst ganz nett im Griff. Wie man leicht spürt, ist mein heiliger Zorn über Leute dieses Strickmusters
noch lange nicht verraucht. „Ministrant“ jedenfalls ist so glaubhaft wie Prawda oder Stern.
Ich glaube Ministrant kein Wort – allein der Arbeitsaufwand, vor allem aber der Kostenfaktor, 15 000 Karten
drucken zu lassen, zu verschicken und die Antworten auch noch portomäßig tragen zu müssen, ist doch
erheblicher Aufwand für eine Sache, an die man sowieso nicht glaubt. Äußerst unwahrscheinlich.
Geschätzter Abu, jeder Tastendruck in Richtung Leblhuber ist vollkommene Verschwendung von Zeit und Arbeitskraft.
Es ist nur zu offensichtlich, daß wir es hier mit einem besonders traurigen Beispiel erfolgreicher Umerziehung
zu tun haben. Die schönsten Tage der Woche sind von Freitag-Abend bis Sonntag-Abend, dann ist der Lebl
anderweitig mit seinen Neurosen beschäftigt und stört nicht auf kreuz.net. Ihren Beiträgen kann ich
mich inhaltlich anschließen, was ich hiermit gerne tue.
Sie haben recht, Graf: Sarkozy hat dort gefischt, wo er „rechts“ vermutete, und dem gleichermaßen untauglichen
Le Pen das Wasser abgegraben. Es war sehr leicht, angesichts brennender Vorstädte in Frankreich Wahlen
zu gewinnen, wenn man so tat, als sei man ebenso entschlossen wie Le Pen, aber viel, viel netter Wenn
er jetzt auf katholisch macht, ist das genauso unglaubwürdig wie seine „Haltung“ zum EU-Beitritt der
Türkei: wir werden erleben, daß aus seiner „Gegnerschaft“ gegen den Beitritt (bringt Stimmen!) eine
vorsichtige Befürwortung wird. So wie auch bei Merkel, die längst auf dem Weg dahin ist. Le Pen ist
eben ein demokratischer Politiker, der es irgendwie noch ernstmeint. Sarkozy ist ganz einfach ein Gesinnungslump,
der an gar nichts glaubt. Eigentlich noch nicht einmal an sich selbst – sicherheitshalber. Ein Gesinnunglump,
der sich seine Wahlstimmen von dort holt, woher er sie bekommen kann. Und woher das ist, das ist ihm vollkommen
egal. Das ist nun einmal schon lange so, im Mutterland der Demokratie jetzigen Verständnisses. Man schämt
sich.
Sehr einverstanden, Rudolfus, mit diesem wie mit den allermeisten Ihrer Beiträge. Die wohl selbstverursachte
menschliche Katastrophe Bergers braucht so viel Gebet!
Lota: Armer Berger Ja. Wenn man nur wüßte, was den armen Berger so unglaublich zwingend in die Selbstdemontage
treibt … Die Krise, die ihn vermutlich in diese Situation der Selbstdemontage gebracht hat, möchte
ich nicht mitmachen müssen. Jedoch, nicht vergessen: er hat es höchstselbst provoziert, und damit erhebt
sich die Anfangsfrage (wenn man nur wüßte…) wiederum. Man denkt im Kreis Warum tut der Mann das? Welche
innere Spannung treibt ihn zu einem solchen Vorgehen? Wohlgemerkt: es bleibt trotz alledem der feste Eindruck
charakterschwacher, perfider Infamie bei seinem Vorgehen gegen die, welche er aus irgendwelchen Gründen
nicht mag. Warum verstrickt der Mann sich so?
Fragender Frust, heute morgen? Und: ist „katholisch“ denn, „Protestanten, Liberale, Homosexuelle, Juden,
Christen die nach Ökumene streben“ klasse zu finden, ebenso wie die Verherrlichung der angloamerikanischen
Kriegsverbrechen an deutschen Zivilisten? Ruhig, ruhig bleiben, schön kuhl kiepen! Ist ja nur ‘ne Frage.
So oder so, Dorothea: auf „Theologisches“ kann man seit einiger Zeit entzugserscheinungslos ver- zichten,
und Prof. Hoeres genieße ich gerne als regelmäßigen Kolumnisten der „Kirchlichen Umschau“ (die Sie
ja offensichtlich auch kennen). Die Umschau sei hiermit unbedingt empfohlen.
Nun weichen Sie doch nicht so jämmerlich aus, „Doc“Röntgen – wenn Sie sich nicht davon distanzieren,
gehe ich eben davon aus, daß Sie Studienrat für Geschichte und Sozialkunde / Politik sind und in den
Siebzigern in Marburg „studiert“ haben. Distanzieren Sie sich nun davon oder nicht?
Bochum … Bochum? … Bochum! Ist das nicht die Stadt, in der man einen Besenstiel rot anstreichen kann,
ihn auf den Marktplatz stellen kann: und er wird gewählt!? Na. Dann wundert’s nicht. Trotzdem: Die Sache
mit der Marienkirche bleibt eine riesengroße Schande (es gibt da leicht zu ergoogelnde Heimseite über
das Thema)!
Werter Herr Dr. Heger, Ihre Zustimmung freut mich sehr – es stimmt mich immer wieder traurig, andererseits,
wenn ich (nicht nur) am Beispiel Herrn Leblhubers sehe, wie sehr unsere katholisch-abendländische Identität
im Kern erschüttert ist und infolgedessen insbesondere das deutsche Volk sich selbst zerfleischt. Mir
scheint das so, als habe man die eigenen Wurzeln verloren bzw. gekappt bekommen und versuche nun, in einem
verzweifelten Überlebenskampf sich eine neue Identität zu schaffen. Das Eigene ist so verteufelt worden,
daß man es reflexartig verwirft und anderes sucht – was zum Scheitern verurteilt ist, da das nur Kopie
sein kann (ich möchte nicht „Nachäffen“ sagen, weil es gleich wieder zu böse klänge). Das Erschütterndste
ist die Übernahme und Internalisierung von ganz einfach gefälschten Geschichtsbildern – aus welchen
Gründen auch immer das geschieht. Je perfekter diese Übernahme, je perfekter die Imitation einer eigentlich
fremden Identität, desto fühlbarer die innere Zerrissenheit. Irgendwann muß man angekommen sein, zu
Hause sein. Ohne Rückkehr „nach Hause“ immer auf der Reise, immer auf der Suche – immer aus dem (leeren!!)
Koffer leben: nein danke. Was aber nicht gegen eine lebenslange Neugier und „Reiselust“ spricht! Mit bestem
Gruß: einen schönen, gesegneten Sonntag! M. Corvisier
Lieber Herr Bastian, Sie meinen: „An der Kraft dieses Sakramentes ist daher nicht zu rütteln auch wenn
der damalige Kardinal Ratzinger dies anders sah.“ Nach katholischer Lehre ist das ein Irrtum. Selbst wenn
der Papst und das gesamte Kardinalskollegium stundenlang vor sich in heihen würden: es geschähe nichts.
Nichts. Eine Priesterweihe von Frauen ist ganz einfach unmöglich, auch wenn schismatische und häretische
Gruppierungen das anders sehen.
Mir ist inzwischen durchaus klar, Herr Leblhuber, daß Sie bei bestimmten Themen ihrem Beißreflex folgen
oder doch zumindest bellen. Die Position, die Sie so vertreten, wird dadurch auch inhaltlich sehr charakterisiert.
Übrigens fühle ich meinerseits mich durchaus geehrt, wenn Sie mich als „reaktionär“ bezeichnen. „Reaktionär“
aber bitteschön im Sinne der von mir an anderer Stelle bereits genannten Haller, de Bonald, de Maistre,
Cortès, Davila, Schmitt … Ach, und übrigens: meine Freude über das Geschenk des Papstes ist durchaus
ungetrübt – der Einfachheit halber sei ausnahmsweise ausgerechnet wikipedia zitiert (Hervorhebung von
mir): „Am Ende des NT fehlen ein Teil des Hebräerbriefes (ab 9:14) und die Apokalypse. Die Arbeit wurde
von zwei Schreibern ausgeführt, von denen einer das ganze NT schrieb. Vermutlich ca. im 10. Jahrhundert
wurde die sehr verblichene Schrift von einem Mönch säuberlich nachgezogen. Dabei wurden auch die fehlenden
Teile in Minuskelschrift hinzugefügt.“ Alles klar, oder? Und nun wirklich: habe die Ehre, Herr Leblhuber.
Nun, nun, „M. Kirschbaum“, es gibt Leute, die wissen nur zu gut um die Gründe, Nicks wie „M. Kirschbaum“,
„Lindenmann“ (auf dem Kindergeburtstag) oder einige andere zu wählen.
„Nach 2000 Jahren Antijudaismus im Christentum…“ Nein, Herr Leblhuber, auf dieser schwachsinnigen Ebene
gibt’s mit mir kein Gespräch, eine Diskussion schon gar nicht. Habe die Ehre.
Danke für die Hilfe, Pünktchen, und ich halte es nach wie vor für das Angemessenste, was der Heilige
Vater schenken konnte. Wie kann man nur der Ansicht sein, ein in jeder Hinsicht so wertvolles Geschenk
sei ein fauxpas? Das ist und bleibt mir unverständlich. Verständlich erscheint mir aber das Verschweigen
dieses Geschenkes. Sie haben eben nur zu gut verstanden … Besten Gruß in den Tag! MC
Definitiv: ich bürge für die Richtigkeit der Nachricht. Aber eines, Leblhuber, verstehe ich nicht –
„Er hätte niemals einen solchen Fauxpas begangen.“, schreiben Sie. Was bitte soll den daran ein fauxpas
sein, jemandem das Evangelium zu bringen, gar zu schenken? Ich für meinen Teil bin ausgesprochen dankbar
für dieses Geschenk, und ich meine, den Juden ginge es auch besser, wenn sie es illibus temporis angenommen
hätten oder heute annähmen (es soll ja solche geben). Das, was Sie weiterhin schreiben, nämlich: „Mir
ist auch aus diversen jüdischen Magazinen, die ja sehr intensiv darüber berichtet haben, nichts dergleichen
bekannt.“ – ist mir durchaus verständlich. Es kommt halt auf die Auswahl der Informationsquellen an,
und jüdische Quellen allein sind nun einmal jüdische Quellen. Ich erinnere mich jedenfalls sehr exakt
an die Freude, die ich damals empfand. Ein so angemessenes Geschenk von seiten des Hohenpriesters, des
Hohenpriesters des neuen Israels… des Neuen Bundes, der den Alten Bund ablöst und erfüllt, so wie
das Neue Testament das Alte Testament erfüllt und erst verständlich macht. Dank sei Gott für diesen
Papst.
Werter Montfalcone, „an einem Ort gelandet, der dem früheren quasi spiegelbildlich entspricht“ wäre,
wenn es z.B. dem Weg Mahlers entspräche, ausgesprochen traurig- ich gebe damit zu, darüber nicht informiert
zu sein. Wie Sie zu Recht sagen: das ändert nichts am Wert jener Publikation. Freundliche Grüße! MC
Na eben, lieber Heinrich, na eben – das ist ja das Schlimme: unsere Kirche wurde als Vorreiter einer grauenhaften
Zerstörung benutzt, die sich in den siebziger Jahren so richtig austobte. Mir scheint, daß der Heilige
Vater, dieses aus eigenem Erleben erkennend, eben auch erkannt hat, daß er dazu ausersehen ist, das Ruder
sanft wieder in die katholische Richtung zu drücken. Der dümmliche Versuch von seiten der Modernisten,
dem Heiligen Vater Spaltungsintentionen in Richtung der FSSPX zu unterstellen, wirkt denn doch komisch.
Es wird glaubhaft berichtet, er habe als Kardinal unangemeldet die Seminarkapelle in Zaitzkofen besucht
und dort gebetet. Und daß er kurz nach seiner Papstwahl das Brustkreuz des hl. Papstes Pius X. getragen
hat, ist unbestritten und durch Fotos beweisbar. Es ist schon so, wie irgend jemand hier vor kurzem sinngemäß
schrieb: das ist noch nicht der Sonnenaufgang, aber es ist das ferne Leuchten der beginnenden Morgenröte.
Nicht nur getrost: nein! Froh und dankbar könen wir sein!
Leblhuber Es wurde damals in der Tagesschau berichtet. Seien Sie so gut und googeln Sie selbst. Aber die
Aktion war genial, meinen Sie nicht? Damals begann ich, den Heiligen Vater zu lieben. Wegen seines Buches
„Jesus von Nazareth“ verehre ich ihn und sehne mich nach dem Folgeband. Möge der Herr uns vergönnen,
daß der Heilige Vater ihn noch vollenden kann. Stellt er doch auf diese Weise das Verhältnis des neuen
Volkes Israel zu den Ihn nicht erkennenden Juden auf eine tragfähige Basis. Heißt es nicht, daß in
der Endzeit die Juden sich zu Jesus Christus als dem Messias auch ihres Volkes, aber eben aller Völker
(weil Jesus doch alle Menschen erlöst hat) bekehren werden? Ihnen den Wunsch, daß Sie ein selbstbewußtes,
christlich (messianisch!) geprägtes Verhältnis zum Judentum welcher Ausformung auch immer gewinnen mögen.
MC
Werter GregorH, Sie schreiben: „Offensichtlich hat Gotthard ein Problem mit der Priesterbruderschaft.“
Mir scheint, daß der agent provocateur, der hier als „Gotthard“ auftritt, eher ein Problem damit hat,
daß trotz der Zerstörungsbemühungen nach einem gewissen Pastoralkonzil das Katholische immer mehr,
immer frischer und jünger Raum gewinnt, und das auf die Anstöße eines immerhin Achtzigjährigen hin.
Der größte Frust der Gotthards ist eben die Tatsache, daß der Heilige Vater die Messe aller Zeiten
wieder ermöglicht hat. Das wird bewirken, daß die Gotthards (wann? egal! aber: sicher!) in der Ecke
verschwinden, in die sie gehören – und damit haben sie nicht gerechnet. Ecclesia militans. Wir sind dabei.
Die Gotthards nicht. Die glaubten, schon gewonnen zu haben – und das ist ihr Frust. Die stammen nämlich
aus den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts, und wir grüßen aus der Zukunft. Was nicht heißt, daß
die Sache schon ausgestanden ist, ganz im Gegenteil. Aber: der Weg ist frei! Auf geht’s! Die Gotthards
haben die Siebziger-Nostalgie. Wir blicken in die Zukunft, die sich auf die Vergangenheit der heiligen
Kirche gründet. Was sind denn vierzig Jahre gegen zweitausend? und gar: gegen die Zukunft?
Neues Testament? Ah ja: eine der genialsten Aktionen des Heiligen Vaters war es, beim Synagogenbesuch
den sichtlich verstörten Vorstehern der örtlichen Versammlung eine besonders wertvolle Ausgabe des Neuen
Testamentes zu schenken. So macht man das. Danke, Herr, für diesen Papst!
Maschke, werter Montfalcone, war einer der entschlossensten 68er. Er hat dann „die Kurve gekriegt“ und
erkannt, welch eine Sackgasse die „linke Denke“ ist. Ich meine, gehört zu haben (Sie merken die Unsicherheit,
ich habe trotzdem ein ganz gut assoziativ arbeitendes Gedächtnis), daß ein Kontakt mit dem großen Carl
Schmitt einer seiner Wendepunkte war. Seine Einführung „Endzeit, Zeitendende“ zum Essay von Cortès jedenfalls
ist grundgenial und Cortès angemessen. Les plus hautes cimes… Pardon, ich kann es nicht lassen. Gruß!
MC
Danke, Pünktchen, für die Ergänzung – ich hatte ihn in der Eile des Aufbruchs (war heute „aushäusig“)
ebenso nicht erwähnt wie Donoso Cortès, dessen „Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und
den Sozialismus vor einiger Zeit beim Akademie Verlag erschienen ist. Sie werden den Essay kennen – übersetzt,
kommentiert und herausgegeben ausgerechnet von Günter Maschke, den meine Generation noch auf der ganz,
ganz anderen Seite gekannt hat. Womit gezeigt ist, daß nicht alle Fälle hoffnungslos sind. Mit bestem
Gruß! MC
„Ist Reaktion ein Grund zur Freude?“, fragt JohannesD. Ja!! Lesen Sie Haller, de Bonald, Joseph de Maistre,
Robert Mäder, Jean Ousset und, nicht zu vergessen, den großen Jünger, dann können Sie Ihre Denkprothesen
wegwerfen! Und dann noch die Messe aller Zeiten… Herz, was begehrst du mehr? Vom Verstand gar nicht
zu reden.
„so etwas gehört sich nicht, ebenso wenig alberne Beschimpfungen und Verbalinjurien“ schreibt landorganist.
Wenn man sich vor Augen führt, wer das schreibt, dann entbehrt der Satz nicht eines gewissen Humors.
Ich freue mich jetzt schon wie ein Kind auf landorganistens Reaktion, wenn der Heilige Vater am Fest Kreuzerhöhung
öffentlich die Messe aller Zeiten lesen wird. Das wird ein Fest! Auch Gotthard und alle anderen wütenden
Modernisten werden schmoren. Das Allergrößte aber wird die Freude über die Rehabilitierung der Messe
aller Zeiten sein (ist es ja jetzt schon). Welches Glück!
Ich kann die Reaktion, die Sie beschreiben, Gunsenum, sehr gut verstehen: „Panisch verschreckte Kinder
auf Prozessionen anläßlich irgendwelcher Deutschlandweihen, deren unruhiger Blick, schreckhafter Kontakt
mit nicht Sektenmitgliedern jeden Kinderpsychologen alarmierten.“ So, wie Ihre haßerfüllten Beiträge
hier schon auf mich als denn doch älteren und gefestigten Charakter wirken, um so schlimmer muß Ihre
Wirkung auf Kinder und Jugendliche sein. Die Reaktion ist völlig erklärbar und verständlich! So, und
nun wieder an die Arbeit, Maurice.
Ich bin sehr glücklich, daß die FSSPX dank ihres Gründers die Messe aller Zeiten, die Messe unserer
Vorfahren gerettet hat. Und wie wunderbar ist es doch, daß laut MP auch die Sakramentenspendung in der
überkommenen Form erhalten geblieben ist. Dank sei Erzbischof Lefebvre, an dessen Heiligkeit für alle,
die ihn kannten, kein Zweifel besteht. Und Dank sei dem Heiligen Vater Benedikt XVI., der in einem mutigen,
kraftvollen Akt die Messe aller Zeiten und die Sakramentenspendung in der überkommenen Form wieder in
ihr Recht eingesetzt hat! Vor seinem Bild, das neben dem des Erzbischofs (naja, richtiger ist, daß das
Bild des Erzbischofs neben seinem steht) einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer hat, wird immer ein Blumenstrauß
stehen. Danke.
„… die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.“ Nun: sagen wir, für den Weg, den die
allermeisten ihrer Vorfahren gegangen sind. Und: was hindert die 13… Amtskirchenkinder, sich auch bewußt
für den Amtskirchenweg zu entscheiden? Denn doch die mangelhafte Ausbildung? Oder etwa doch das, was
in meinem posting die viel wichtigere Frage war? Meine Antwort: beides, und noch viel mehr.
Firmung – lassen wir die Fakten sprechen: ich war im Bistum Essen bei einer Firmung Pate. Der firmende
Weihbischof, dessen Name mir nicht erinnerlich ist, bat die Firmlinge flehentlich, bei der Stange zu bleiben,
sonst könne man „den Laden in 20 Jahren dichtmachen“. Die Kirche, in der die Firmung stattfand, wurde
exakt 20 Jahre danach geschlossen. Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil
der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher
eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben. Es mag wohl doch exakt an dem liegen,
was manchen Neokatholiken hier zu recht nervigen Äußerungen reizt: man nimmt seinen Glauben ernst, und
die äußere Haltung entspricht der inneren. Wie lächerlich also, sich über ein Kopftuch auszulassen,
wenn es um so viel mehr geht – ein „mehr“, das ganz offenbar der neokatholischen Richtung fehlt, nämlich:
der Glaube an die effektive Wirksamkeit der Sakramente. Das neokatholische Sakramentsverständnis scheint
denn doch unfruchtbar. Man sieht es ja auch an der Architektur jener Kirche in einem anderen Strang, die
mit guten Gründen von Pünktchen als „unkatholisch“ analysiert wurde. Sakramente sind mehr als Rituale,
und wer z.B. die Firmung zum Initiationsritual, die Messe zum gemeinschaftsstiftenden Ritual, die letzte
Ölung zum Heilungsritual uminterpretiert, – na ja: (und das meine ich ohne Häme) der verliert den Segen,
der auf dem tradierten Erbe liegt. Gut, daß es die kath. Tradition gibt.
Lieber Ludwig Windthorst, „Sire“ gehört zu meinen Lieblingsbüchern – es hat mich sehr gepackt und bewegt,
ich empfehle es immer wieder und guten Gewissens. Im kreuzforum gibt es auch eine Diskussion darüber.
Insgesamt habe ich über „Sire“ noch nicht ein einziges negatives Wort gehört oder gelesen.
an .chen und Aloah: .chen: „rein stilistisch“: stimmt, ich gebe es zu. „motu“: ja. Bei der gestrigen Prozession
dachte ich noch daran: es wäre nur zu schön, wenn diese irreguläre Situation und die Behinderungen
endlich aufhören würden. Die Abstimmung erfolgt doch schon. Bei uns werden es von Jahr zu Jahr mehr
Teilnehmer; in der Summe schlagen wir die zusammengelegte Prozession der fünf neokatholischen Stadtgemeinden
um Längen. Nun, andererseits: um Zahlen geht es ja nicht. Im Moment habe ich Benedikts „Jesus von Nazareth“
in Arbeit und bin völlig hingerissen. Dafür liebe ich diesen Papst. Aloah: Grüß’ Dich! Schön, von
Dir zu hören. Ich hatte schon überlegt, ob wir die alte Kampflinie wieder aufstellen, diesesmal gegen
flachköpfige Parolenschwinger und Forenverschmutzer wie u.a. diese Tussi Bongartz. Es fragt sich aber,
ob die überhaupt versteht, was man ihr so schreibt – lohnt sich also wohl nicht. Und: der dort ausgestoßene
Sondermüll stinkt ja auch selbsterklärend. Allen einen schönen Tag und ein richtig schönes Wochenende!
Moritz.
Ohne daß ich mir die Rolle eines Schiedsrichters anmaßen dürfte, kann ich doch Pünktchen danken: er
nennt in seiner Diskussion mit Leblhuber seriöse, weil nachprüfbare (habe es getan) Quellen und argumentiert
sachlich, ohne jemals ausfallend zu werden. In jedem Falle ist er nüchterner und ebenso emotionsfrei,
wie sein Kontrahent offensichtlich eher emotionsgesteuert ist. Dem erheblich überzeugenderen Pünktchen
auch deshalb einen Gruß aus „alten“ Zeiten! Moritz
Sollte die Abwärtsentwicklung wider Erwarten in dieser Schnelligkeit weitergehen, dann wäre das: „Warten
wir 200 Jahre und die Leute werden ehrfurchtsvoll auf die architektonischen (Fehl)griffe des 20. Jh. gucken.“
sehr gut vorstellbar. Wem jeder Maßstab verlorengegangen ist, wem alles ästhetische Gefühl und historisches
wie auch Glaubenswissen aberzogen oder nie vermittelt worden ist: ja – der steht dann ehrfurchtsvoll vor
den Verirrungen der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts und vor dem, was daraus geworden ist. Es gibt
aber Gott sei Dank viele, die aktiv dagegen etwas tun, daß diese armen solche Scheußlichkeiten ehrfurchtsvoll
betrachten müssen.
Nonnobis, Sie nehmen mir das Wort aus dem Mund. Wer nicht den Unterschied zwischen einem herrlichen barocken
Altar in einer ebenso herrlichen gotischen Kirche einerseits und einem das architektonische Gesamtkonzept
zerstörenden, davorgestellten Bügeltisch andererseits versteht, hat keine andere Bewertung als „Rumpelstilzchen“
zu erwarten. Ein solcher Mensch hat normalerweise auch keine Kriterien, einen Kulturbruch als solchen
zu erkennen. Ich darf mich Ihnen anschließen. Mit Gruß!
Pünktchen, Sie haben recht! Wer da einen Bügeltisch für die Altarwäsche vorstellt, zeigt den Kulturbruch,
der versucht worden ist und der um ein Haar geklappt hätte. Beeindruckend, das!
Ich sage es ja: da sind Schätze verborgen! Ich kann bis heute nicht verstehen, mit welcher Eiseskälte
die neukatholischen Reformer nicht nur materielle Schätze „entsorgt“ haben, sondern auch solche herrlichen
Wunderstücke, die noch dazu den Vorteil haben, zu belehren, zu erziehen, zu erheben. Angestoßen von
den protestantischen geistlichen Liedern, hat sich auch bei uns eine ganz beachtliche Liederkultur geformt,
die es anderswo nicht gibt (ich bin z.B. ein Fan von Friedrich von Spee). Falls Sie den französischen
Kirchen-Fernsehsender kto über Satellit bekommen: schauen Sie sich mal die kulturellen Katastrophen an,
die uns dort als „katholisch“ verkauft werden sollen. Noch schlimmer als in Deutschland. Mit Gruß!
Bester „zum Glück“, ich denke, das kann man so stehenlassen. Und mit dem „zur wahren Kirch“ geht’s auch
in Ordnung, das gibt / gab es wohl regionale Unterschiede. Bei uns hieß es eben „in seine Kirch“. So.
Nachdem das Werk getan scheint, müssen wir jetzt sorgen, daß es neu verbreitet wird (in meiner Gemeinde
wird es sowieso gesungen). Und da habe ich Bedenken, daß es in neukatholischen Gemeinden angenommen würde,
von neukatholischen Priestern ganz zu schweigen.
Ich denke auch an ein anderes, sehr schönes Lied aus dem Gesangbuch von „vorher“: „Nun danket all’ und
bringet Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeldt! Ermuntert
euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut.
Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn, und werf all Angst, Not, Sorg und Schmerz in
Meerestiefen hin. Er lasse Seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; Er gebe Glück zu unserm Tun
und Heil zu allem Stand.“ Wir haben es früher zum Ende des Hochamtes, zum Auszug gesungen. Der Text stammt
von dem großen protestantischen Dichter Paul Gerhard, dessen in diesem Jahr besonders gedacht wird. Er
hat es 1647 gedichtet, in einer ähnlich zerrütteten Zeit wie heute. Rührt es mich deshalb so an, weil
es ungebrochenes Gottvertrauen zeigt, weil Gerhard auf das wirklich wichtige weist, auch und gerade für
heute? Diese wunderbaren alten Lieder waren reine Katechese. Nach dem, was man so hört, scheint das von
den heutigen musikalischen Einlagen nicht mehr gesagt werden zu können.
Danke für den link, Burgorus, und ich bin ganz froh, daß dieses schöne Lied ein solches Echo findet! –
Nach wie vor läuft mir ein froher Schauder über den Rücken bei der Zeile: „Dank sei dem Herrn, der
mich aus Gnad …“. Übrigens eine ganz interessante homepage, die Sie da verlinkt haben. Auf der Startseite
ein sehr bemerkenswertes kleines Gedicht: „Besseres kann kein Volk vererben, Als der eigenen Väter Brauch.
Wenn des Volkes Bräuche sterben, Stirbt des Volkes Seele auch.“ Wie sehr liegen wir doch schon im Sterben.
Ich wollte das Lied doch nur in aller Unschuld kurz zitieren – es war seit meiner Erstkommunion ein Lieblingslied.
Nur noch eine kleine Geschichte dazu: Als vor einigen Jahren eine kleine Nichte in einer neukatholischen
Kirche getauft wurde, stimmte der Organist dieses Lied an. Freudiges Erstaunen, und da uns das Gotteslob
völlig unbekannt war und ist, sang der Tradi-Teil der Familie den alten Text aus voller Brust. Zum völligen
Erstaunen der neukatholischen Teilnehmer, die verstört aus dem Gotteslob-Gesangbuch aufstaunten. Das
war nur ein winziges Schlaglicht, und doch einer jener Momente, in denen mir (uns) klar wurde, bis in
welche trotzdem entlarvende Kleinigkeiten hinein alles verändert worden ist. Wie dankbar man sein kann
für den katholischen Glauben und seine unverkürzte Bewahrung, das wird einem an solchen kleinen Dingen
wieder ganz besonders deutlich. Ja. Ich will die Kirche hören. Und ihren Lehren, so wie sie immer waren
und sein werden, diesen Lehren will ich treu folgen. Danke, lieber Gott.
zum Glück „is ja interessant… ich wäre vor 2 Jahren auch über ein Referat ins Opus Dei eingetreten…
LK ist bei „uns“ die Bezeichnung für „Leistungskurs“ in der Oberstufe des Gymnasiums…“ Na, dann: Erfolgswunsch
doppelt! „Allerdnings hab ich da schon nochmal ne Frage: Pius X. sieht den Papstthron seit dem II. VK
als vakant an, nicht?“ Nein. „darf ich fragen, wie Sie dazu stehen? Sind sie auch der Meinung, daß Benedkit
XVI kein „rechtmäßiger“ Papst ist?“ Meine Meinung ist völlig unmaßgeblich. Benedikt XVI. ist selbstverständlich
rechtmäßiger Papst. „Und: hat sich St. Pius X „nur“ wegen der Liturgiereform von der römisch-katholischen
Kirche getrennt?“ Haben die Piushanseln nicht. Es gibt das schöne deutsche Lied: Fest soll mein Taufbund
immer stehen. Und weiter geht es: Sie (i.e. die Kirche) soll mich allzeit gläubig sehen, und folgsam
ihren Lehren. Daran halten wir uns. Gute Nacht!
„zur Piusbruderschft gekommen“ – Sie werden es nicht glauben – bin ich durch das Fernsehen. Es gab eine
Sendung über die Piusbruderschaft, das hat mich interessiert, und dann dachte ich, daß eine Sache nicht
schlecht sein kann, wenn die Gegenseite derartig schwache, zum Teil hirnrissige Argumente hat. Das hat
sich bestätigt, und seitdem bin ich dabei. Was ein Französisch-LK ist, ist mir etwas unklar. Die Beschäftigung
mit der Sprache ist aber immer gut. Deshalb: viel Erfolg und: c’est l’effort qui fait les forts!
zum Glück katholisch: „Ansteckplakette, Button…“ Danke! – Aber, wenn ich ehrlich bin gefällt mir dann
„badge“ doch besser. Nichts für ungut! Zur Marschrichtung: Pius geht von Chartres nach Montmartre / Paris,
Petrus geht von Paris nach Chartres. Ohne bösen Hintergedanken finde ich die Pius-Marschrichtung ganz
ansprechend, nicht nur, weil ich bekennender Piushansel bin, sondern auch, weil es von einer Marienkathedrale
zu einer Herz-Jesu-Kirche geht. Ist theologisch recht ansprechend. Wenn Sie irgend können, sollten Sie
(in welcher Richtung auch immer) teilnehmen. Mir tut es immer leid, wenn ich gerade zu dieser Zeit beruflich
so belastet bin, daß ich es nicht schaffe. Ihr Nick gefällt mir sehr.
Ich war (bisher leider nur) zweimal dabei, in der Richtung Chartres –> Paris, klar, und es war beide Male
wunderbar! Es gibt da eine schöne Geschichte: an einer bestimmten Stelle, in einem Wald, kamen wir an
einem kleinen Zeltlager vorbei, so mit Grillfeuer und allem, was dazugehört. Und auch mit einem großen
Kreuz. Wie mein Freund mir erzählte, sind das mehrere Familien, die von Anfang an gemeinsam die Wallfahrt
gemacht hatten, und nach 1988 (der Trennung der Petrusbruderschaft von der Piusbruderschaft) hätten sie
getrennt wallfahren müssen, wollten das aber nicht. Die Freundschaft ging vor. Und so treffen die sich
nun alljährlich zum Zeitpunkt der beiden Wallfahrten, zelten, essen, beten, feiern gemeinsam. Hat doch
‘was, oder? Beide Wallfahrten treffen, erinnere ich mich richtig, am Pfingstsonntag mehr oder weniger
aufeinander. Ein netter Pilger hatte ein kleines Fäßchen Rotwein vor dem Bauch, und wenn ihm jemand
sympathisch war, bot er ihm ein Glas an. Dabei machte er keinen Unterschied, ob jemand einen Petrus- oder
einen Pius-Badge hatte (wie heißt badge eigentlich auf deutsch?). Er selbst trug einen Petrus-Badge.
Es wäre so schön, wenn man bald wieder gemeinsam ziehen könnte. Spätestens dann bin ich gerne wieder
dabei, koste es, was es wolle.
Ich weiß wirklich nicht, warum Sie sich so aufpusten …: wissen wir doch längst um den Betreiber und
alle seine multiplen Identitäten, inclusive … Ach, was soll’s.
„sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben“, so der Ministrant.
Nun: ich bin’s eher als Sie, denn Ihr Rom hat sich vom ewigen Rom Ewigkeiten weit entfernt (mehr als z.B.
ihre Rechtschreibung sich vom Duden entfernt hat). 2000 Jahre sind unsere Tradition. 40 Jahre sind Ihre
Tradition. Sonst noch was? Lassen Sie’s also stecken. Es trifft uns nicht – genauso wenig treffen uns
die zwanghaften Wiederholungen des zerrissenen und zerquälten Maledica oder die dümmlichen Tiraden dieser
seltsamen Landpfeife. Es trifft uns nicht.
Sagen wir es einfach so: ich bin (und zwar ganz und gar nicht unreflektiert!!) froh und glücklich, seit
25 Jahren ein Piushansel und deshalb bis auf wenige unglückliche Jahre der Entbehrung so katholisch sein
zu dürfen, wie alle meine Vorfahren es auch waren. Wenn ich denke, ich müßte so bitter und zerrissen
wie Maledica leben … oder so unreflektiert wie Ministrant … Nochmals: Danke, danke, Monseigneur Lefebvre!
Ora pro nobis Sancte Marcelle.
„typisch deutsch…von einem Extrem ins andere“, schreibt Guntram – leider zu recht! Der Kriegsverbrecher
und Massenmörder Churchill hatte trotz seines kranken Deutschenhasses recht, als er schrieb, entweder
leckten die Deutschen einem den Stiefel, oder man habe sie am Hals. Da müssen wir wohl dran arbeiten!
Ich bin sicher, Theo, daß Sie sich da in etwas verrannt haben, was nicht stimmt. Der arme Toussaint war
anders. Ehrlicher. Ich mochte ihn nicht. Aber: ehrlich, das war er. Das war seine Tragik: von einer völlig
falschen Sache absolut ehrlich überzeugt. Deshalb mußte er scheitern. Seine Imitatoren hier sind so
dämlich wie unehrlich (er hat seinen Realnamen offenbart und nie multiple „Identitäten“ produziert).
Und: die sind so entbehrlich.
„Heinrich Heine soll hier auch mal zu Wort kommen…“ Des Juden Heine (eeh: ist das, bitte, was Schlimmes?)
letztes Gedicht (1849) war ein Gebet, und zwar: Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus
heißt! Die Leier, die zur bösen Feier bewegt war von dem bösen Geist, die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang. O Herr, O Herr, ich knie nieder, vergib, vergib mir meine Lieder!
So ist es, Nachtlaterne, so ist es: „in diesen foren befinden sich erzsäue.“ Und es hat keinen Sinn,
sich mit diesen Leuten auseinanderzusetzen. Sie sind verstockt, verbohrt, zerfressen von ihrer Sünde –
und von wem auch immer perfekt geschult, uns mit der Menge des von ihnen hier abgeladenen Unsinns nicht
nur mürbe zu machen, sondern zu erschlagen. Wenn es denn möglich wäre. Unsere Kraft, Positives zu denken,
zu tun und zu schaffen wird dadurch gebunden, wird in falsche Kanäle gelenkt. Damit hätte der, der dahintersteckt,
sein recht leicht zu durchschauendes Spiel gewonnen – und das darf nicht sein, kann gar nicht sein. Es
dürfte gut und richtig sein, die hier schreibende Homolobby und ihre zum Teil abartig dämlichen Ableger
und nützlichen Idioten zu ignorieren und sich ganz einfach an den wunderbaren und erhabenen Schönheiten
unseres Glaubens nicht nur zu erfreuen, sondern in diesen finsteren Zeiten auch aufzurichten. Allen Aufrechten:
eine ruhige Nacht!
Nachtlaterne zitiert Paul Gerhard, einen Protestanten, dessen wunderbare Lieder schon lange und völlig
zu recht in unseren katholischen Gesangbüchern zufinden sind. Einen Teil des „gesungenen Religionsunterrichtes“
meiner Kindheit verdanke ich ihm, und als ich später lernte, unter welchen Umständen er seinen / unseren
Glauben sang, war ich und bin ich um so dankbarer. Schön wäre es, wenn ich ihn dereinst kennenlernen
könnte.
„…lass es Endzeit werden“ Lieber Bruder Theophil, es ist Endzeit (das wissen Sie ja!). Dieses gekippte
Forum mit so skurillen Schreibern von der anderen, kaputten Seite ist ein eher schwaches Zeichen dafür.
Andererseits wissen wir, daß: je mehr die Gegenseite rotiert, desto näher ist der Herr. Wir haben schon
gewonnen!
Liebe Nachtlaterne, erstens: Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß irgendwer von denen, die es angeht,
weiß, wer Haushofer (Vater und Sohn) waren, ohne wickiblödia zu fragen; zweitens: das Gedicht kannte
ich nicht – danke dafür (gibt’s eine Quellenangabe? Ich würde es gerne anderswo zitieren) – es erinnert
übrigens stark an Heinrich Heines letztes Gedicht, in dem er Abbitte leistet für seine Schmähungen
Gottes und seiner Kirche; und drittens: volle Zustimmung zu dem, was Sie ansonsten hier schreiben. Dank
und Gruß! M.C.
Aufmerken: Oskar Wilde hat sich bekehrt, seine homosexuelle Veranlagung bekämpft, sein Vorleben bereut
und ist christlich, katholisch gestorben. Er kann also wirklich ein Vorbild sein. Gerade, was „Leben“
anbetrifft. Ewiges Leben!
Oscar Wilde hat sich bekehrt, seine homosexuelle Veranlagung bekämpft, sein Vorleben bereut und ist christlich,
katholisch gestorben. Er kann also wirklich ein Vorbild sein. Gerade, was „Leben“ anbetrifft. Ewiges Leben.
Jesus als (in meinen Augen) attraktiven Mann vorstellen dürfen Sie sich sicherlich, Fuchs. Wenn Sie sich
aber sein Abbild auf dem Grabtuch von Turin ansehen, so tritt Ihnen eine so majestätische Gestalt entgegen,
daß sie augenblicklich und ganz von selbst auf andere, erhabenere: reine Gedanken kommen. Wieviele sind
durch den Kontakt mir ihm auf den richtigen Weg gekommen, unendlich viele sogar nach seinem Tod. Nach
seinem Tod. Weil: Jesus lebt!
Ansgar: „Manchmal tun die eigenen Siege weh, wenn der Gegner so jämmerlich unterliegt.“ Ich weiß nicht,
ob Sieg oder Niederlage hier als Begriffe passen. Inhaltlich aber schließe ich mich an, und: es tut irgendwie
weh. Trotz allem.
Als ich das Bild mit diesem wunderschönen Altar sah, hätte ich im Augenblick selbst meine Alters- rente
verwettet, daß genau dieser saublöde Kommentar vom armen Gotthard kommt. Mehr ist da eben nicht drin.
„In dreissig Jahren ist die Alte Messe die einzige Messform,, die noch zelebriert werden wird.“ So ist
es. Und den Beginn davon sehen wir schon jetzt deutlichst: volle Kirchen, in denen die Messe aller Zeiten
vor viel Jugend gelesen wird – und sich stetig mehr leerende Kirchen, in denen das Konstrukt einer glaubensarmen
Zeit als Gedenkfeier mit Imbiß vor weißhäuptigen Kleingruppen stattfindet. Und wenn man dann noch das
Durchschnittsalter der jeweiligen Priester einrechnet, dann ist schon klar, wo die Zukunft liegt.
„Germanen, was ist denn das?“ Nun: immer, wenn ich Gerderich und Leblhuber lese, bin ich besonders stolz
darauf, ein dezidiert katholischer Westfranke mit starken germanischen Wurzeln zu sein. Und das tut verflixt
gut!
DDL – R.I.P. Dominique Toussaint ist tot, und jetzt weiß er genau, daß Pünktchen und ich niemals gegen
ihn als Person gekämpft haben, sondern gegen seine gefährlichen Ansichten, die ihm selbst anscheinend
am gefährlichsten waren. Ich darf nicht für Pünktchen sprechen, glaube aber, daß er, wie ich, DDLs
Abkehr und Umkehr sehr gewünscht hat. D. Toussaint teilte hart aus und mußte also mit harten Gegenreaktionen
rechnen. Zu wissen, daß seine deutlichen Probleme ihn in den Selbstmord getrieben haben, daß ihm nicht
zu helfen war: das belastet. Seiner Seele ist Frieden zu wünschen, und das tue ich hier von ganzem Herzen.
In dieser Intention werde ich eine (natürlich tridentinische) Messe lesen lassen. Quia pius es – Huic
ergo parce, Deus: Pie Iesu Domine, Dona ei requiem. Amen. Moritz.
Danke, Pünktchen, dito – Ihnen ganz besonders schöne Weihnachten und einen guten Rutsch, alles Gute
und Gottes Segen für 2007 – wir sind tatsächlich bis irgendwann Mitte Januar zwischen Tours und Fontgambault
(!!). Alles Gute! Maurice.
Es war ja auch, Hoffnung, gar nicht böse gemeint. Ihnen und allen im (oder: auf dem?) Forum gesegnete
Weihnachten und ein gnadenreiches neues Jahr 2007. Gott segne uns alle! Maurice.
„Trotzdem heißt es Idealist zu sein die Sicht für die Realität zu sehen.“ Dieses wiederum ähnelt sehr
stark dem Versuch, etwas auf Deutsch auszudrücken. Aber: was?
Lieber Bonifatius, wir sind doch trotz all’ dieser Leute katholisch! Reden wir nicht von den Kleingeistern,
die hier ‘rumgeistern – reden wir von den höheren Etagen: Ein Bischof Algermissen mag durchaus rechtmäßig
auf der Kathedra des hl. Bonifatius und des verehrten Erzbischofs Dyba sitzen und Macht haben und Druck
ausüben – was nützt es ihm? Die Leute seiner (und in etwa leider auch meiner) Generation haben sich
die Stühle erobert und sitzen sich breit, aber sie wissen ganz genau, daß, um mit dem hl. Hieronimus
zu sprechen „nubila est. praeterit.“ Es ist nur ein Wölkchen und wird vergehen. Er schrieb das zur Zeit
der arianischen Ketzerei, als der hl. Athanasius bemerkte, daß der Erdkreis stöhnend aufwachte und feststellte,
arianisch zu sein. Die Arianer hatten die Kirchen und die Bischofsstühle inne. Fast alle. Und dann ließ
Chlodwig sich katholisch taufen, 496. Das war die Wende, nach über 80 Jahren. Erst sehr lange Zeit später
war der Arianismus überwunden. Wir können gar nicht verzweifelt sein. Das Wunder „Kirche“ wird auch
aus dieser gigantischen Krise neu, strahlend und schön wieder auferstehen. Wann? Egal! Es wird so sein!
Und wir könenn sagen, wir sind dabeigewesen. Oha, jetzt habe ich einen Erzfreimaurer zitiert. Nun denn:
Gute Nacht!
„Na da messe ich doch lieber die SJM an denen, von denen hier bei hetz.net unterstützt werden“ Gern.
Schreiben Sie mir bei Gelegenheit, was Sie mit „hetz.net“ meinen? Ich meine, wegen der so vornehm-zurückhaltend
argumentierenden Wortwahl.
Auch rebekka und Henricus sind die besten Zuarbeiter derjenigen, die unter Bischof Algermissen und seinem
unsäglichen Verhalten leiden. Wenn man Bischof Algermissen an denen mißt, die sein Verhalten befürworten, …
na ja. Es gilt eben: die Altachtundsechziger wie Bischof Algermissen halten nach dem Marsch auch durch
die kirchlichen Institutionen momentan noch die Machtstrukturen besetzt. Die Art, in der sie davon Gebrauch
machen, ist einer der Gründe ihres Scheiterns. Das ist schon deutlich absehbar – und sie wissen das auch
selbst. Deshalb der rücksichtslose und unmenschliche Einsatz von Macht, Zwang und Druck; das alles richtet
sich schon jetzt gegen sie selbst: sie richten sich selbst.
Mitten drin Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt, nichts
weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist! 1. Wer hier der arrogante
Schnösel ist, steht nach Ihren Äußerungen außer Frage. 2. Kadavergehorsam ist auch einem Bischof gegenüber
unkatholisch. 3. Pater Hoenisch war und ist gehorsam. Trotz allem. Wahrscheinlich glaubte Hoenisch beim
Austritt aus dem Jesuitenorden und dem Zusatz seines „et Mariae“ im neuen Namen selbst die Kardinalwürde
zu erlangen! Was soll das? Unsinn. Wie Sie am kärglichen Dasein und der Situation ihres Ordens in Deutschland
sehen, machen Sie wohl etwas falsch! Ob das wohl am jämmerlichen Verhalten deutscher Bischöfe liegt,
denen alles, was im Ruche des Katholizismus steht, eine solche Angst einflößt, daß sie es behindern
mit allen Tricks, Schlichen und üblen Machenschaften? – Ob sie das nicht nur mit der FSSPX tun, sondern
auch mit anerkannten Gemeinschaften wie FSSP und eben auch den SJM? Ob das Verhalten und die Vorgehensweise
des Bischofs von Fulda offenbar nicht nur im vorliegenden Falle wohl durchaus als „unter der Gürtellinie“
zu bezeichnen ist – und ob es wohl eine besondere Infamie ist, sich so kurz vor Weihnachten so zu entblößen?
Ob die Äußerungen und Stellungnahmen der Befürworter dieses Herrn und seines brutalstmöglichen Vorgehens
wohl ein ganz deutliches Licht in die arg dunklen Verhältnisse im Nach-Dyba-Fulda werfen?
Danke für Ihre Einschätzung, sie trifft weitgehend zu. Grüße nach Berlin gehen fehl, sehr fehl – ich
bin zutiefst überzeugter rheinischer Patriot. Schwarz-weiß-rot sind sicher nicht meine Farben, schon
nicht wegen dem „Reichsland“ Elsaß-Lothringen, dem man diese Farben aufdrückte. In diesem Zusammenhang:
erinnern Sie sich an die rührende Szene im Stechlin, in der der alte Diener einen roten Stoffteil an
die schwarz-weiße preußische Fahne nähen will und der alte Stechlin es ihm verwehrt, weil der alte
schwarz-weiße Stoff denn doch zu brüchig sei und das Rot nicht mehr aushalte …? So kam es denn auch. –
Fiel mir nur gerade so ein. Alles Gute! M.C.
„Dass Sie der „Re-aktion“ besonders nahestehen, das ist ja bekannt.“ Das ist mir jetzt aber unangenehm.
Woran haben Sie das gemerkt? Und: welches Verständnis von „Re-aktion“ haben Sie, bitte? (Keine Sorge,
ich habe das schon verstanden, das mit dem „-“. Noch nicht einmal schlecht, als Spiel!) Ernsthaft: ich
wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und den Segen des neugeborenen Herrn für ein gutes 2007. M.C.
„von der Redaktion entfernt wird“… eigentlich nur, was widerwärtig und ekelhaft ist. Ihr Beitrag war
ganz einfach nur dumm – das aber sehr. Er hat also Chancen, zur Dokumentierung dieses stehenzubleiben.
Bild 14 sieht aus, als hätte der sich heftig beim Rasieren geschnitten. Wer so etwas mit einer auch im
weitesten Sinne katholischen Veranstaltung verwechselt, hat überhaupt keine Maßstäbe mehr. Nichts als
unsäglich peinlich.
Daß er es definitiv ist, Köhnel, habe ich niemals bestritten. Genau darin liegt nämlich das Problem.
Algermissen ist der Bischof. Quousque tandem? Das gehört jedoch in einen anderen Strang. Ansonsten: Guten
Flug, kommen Sie heile zurück. Bin schon auf Ihren neuen Nick gespannt. In jenem anderen Strang firmiert
z.B. „Didymus“ jetzt nur noch als „PetrusX“, das aber auch schon einige Zeit nicht mehr.
Sagen wir mal: in unbeauftragter Sachwaltung für Pünktchen – „warum der hochverehrte Bischof Dyba diese
Ordensgemeinschaft nicht in seine entchristlichten Gemeinden in Frankfurt gesandt hat“ Genau aus demselben
Grund, aus dem heraus der Erzbischof Lefebvre (merci, Monseigneur!!!) geraten hat, die Städte zu meiden
und die Erneuerung von ländlichen Gegenden aus zu beginnen: die Städte sind verloren und müssen aus –
noch relativ gesundem und geschütztem – ländlichem Umfeld heraus für Christus neu erobert werden. Klar,
daß Modernisten das nicht erkennen können.
Hier, Köhnel, der Internetauftritt: (sicherheitshalber so, weil ich zu alt bin, die Sache mit dem Link
hinzukriegen): www.royaute.org/index.php?page=Accueil Vive le Roy!
„ein Museum über Napoleon antifranzösische Propaganda“ das wäre es, Köhnel, das wäre es. Der Korse
Napoleone Buonaparte war – Gutes wollend!! – einer jener, die über Leichen gingen, um jenes Gute zu erzwingen.
Der Vollender jener Revolution. Geschichtlich ist mein Herr der hl. Ludwig. Und aktuell bekennen sich
meine französischen 49 % stolz dazu, Legitimist, also Untertan Ludwigs XX. von Bourbon zu sein.
Nun, ich halte ansonsten nicht viel von Freud, aber Paparatzis Verhältnis zu Körperausscheidungen ist
dann doch recht verräterisch. Nein, Flauschi. Bischof Algermissen ist von ganz anderer Strickart. Sehr
viel gefährlicher, weil: gemein, kalt und gefühllos. Bischof Algermissens Motto ist: „sei hart, David“. –
Das ist aber ein insider und nicht mitteilbar.
„Er gehört auch zu den Menschenaffen und unterscheidet sich genetisch kaum von uns…“ Ich hatte Sie
schon länger auf ähnlicher Stufe der Evolution vermutet, mich aber nicht getraut, das so offen zu sagen.
Jaaa, klasse, Romulus: alle möglichen Mißstände nicht nur dulden, sondern auch befürworten und befördern.
Und bei solchen Kleinigkeiten so richtig loslegen… Was, bitte, tun Sie doch gleich mit Korinthen?
Ich weiß, Paulchen, ich weiß. Deshalb ja. Und das Bild dieses Guten Hirten ist so stark in meine Seele
eingeprägt, daß ich seit 25 Jahren folgen kann, glücklich, katholisch sein zu dürfen – auch und vor
allem mit dem Verstand, und auch, wenn manche heutige Entwicklung in der katholischen Tradition nicht
so ganz positiv ist. Ihnen, Paulchen: viel Kraft, Mut, Ausdauer und Zuversicht im Glauben. Wünschen Sie
mir bitte dasselbe.
Zweierlei: ein Vergleich bezüglich Diktion, Duktus und Aussagen kann einen dazu verführen, die bisher
wegen vermuteter Abmeldung nur notizmäßig ausgerichteten Namenstags-Glückwünsche an den Zwilling nun
doch an PetrusX direkt auszurichten. Und was den vorgeschlagenen Rückzug des Amtsinhabers der Kathedra
des verehrten Erzbischofs Dyba anbetrifft: es gibt da in Bälde ein (ich habe die Örtlichkeiten und die
Pläne gesehen) wunderschönes Benediktinerkloster bei Monschau in der Eifel – – – +net berichtete. – Mich
schaudert ernsthaft vor der kalten, rücksichtslosen, der eigenen Sache nur schadenden Vorgehens- und
Handlungsweise Algermissens. Der geballte Machtapparat nimmt sich einfache Gläubige in Einzelgesprächen
vor: wer hat denn da welche Chancen? und: was verspricht der Bischof sich davon? Liebe? Zuneigung? Ehrlich
anerkannte Autorität? Wer rät dem Bischof zu so erschreckend falscher Vorgehensweise? Es sei mir, bitte,
ein Vergleich erlaubt: aus eigener Anschauung weiß ich, daß dem vielgeschmähten Erzbischof Lefebvre
die Herzen zuflogen, weil jeder augenblicklich erfaßte, wie liebevoll mild er war, wie demütig und ergeben.
Er konnte einzig durch sein Beispiel bewirken, daß man eigene Fehler erkannte und gar Kraft fand, sie
zu korrigieren. Ich auch. Als alter Mann darf ich sagen, daß ich diesem so viel Liebe ausstrahlenden
Hirten auch und immer noch in kindlicher Liebe verbunden bin. Jetzt suche ich jemanden, der auch nur entfernt
Ähnliches von Bischof Algermissen ehrlich sagen kann.
„Der arme (?) Dyba“ … Sei es, wie es sei: sollte der verehrte Erzbischof Dyba eventuell etwas abzubüßen
haben, so gehören Algermissen und sein Verhalten zu seiner ganz persönlichen Läuterung. Es bleibt zu
hoffen, daß die Läuterung nun sehr schnell beendet ist. Dafür kann ich gerne und aufrichtig beten.
Irgendwie traurig: da will man dem Didymus zum Namenstag gratulieren, und er ist nicht da. Na, dann wollen
wir ‘mal eine Notiz hinterlassen. „noli esse incredulus, sed fidelis!“
Bei „Zeitung“ fällt mir ein, daß man die „Kirchliche Umschau“ auf den Fall Algermissen hinweisen sollte.
Hat jemand Kontakte? – Aber wahrscheinlich sind die schon informiert.
Lieber Köhnel, das ist kein guter Vorsatz. Das ist ein sehr guter Vorsatz. Ansonsten, Sie wissen ja:
Amerika beherrscht die Welt. Amerika wird von der Ostküste beherrscht. Die Ostküste wird von der Wall
Street beherrscht. Die Wall Street wird … … neee, soweit kriegen Sie mich nicht.
Lieber Seminarist, Klasse. Und: Danke! Sie sind heute in Hochform! :)3 :)3 :)3 :)3 Köstlich! Und der
Köhnel flattert mit den Hähnchenflügeln und kommt nicht vom Boden.
Ich bin zwar eigentlich gegen Sperrungen, da jeder sich hier als so dämlich zeigen können sollte, wie
er ist – das dient immer unserer Sache! – aber dieser clownige Schreihals wird wirklich recht lästig.
Liebe Red.: Machensema! Bitte.
Dieser Schreihals ist doch seit längerem der selbstgestrickte Clown dieses Forums. Vorschlag: schreien
lassen. Das kräftigt die Lungen. Wenn auch – offensichtlich – nicht die Hirnfunktion.
Und deshalb darf B.A. die Minderheiten so behandeln, wie er das tut? Ansonsten: „Wir müssen wieder lernen,
Autoritäten zu akzeptieren.“ Wenn sie denn solche sind: kein Problem. Wenn sie sich aber wie tyrannische
Diktatoren gerieren, lügen, verunglimpfen, drohen – und sich so ganz nebenher als untragbar erweisen,
dann ist Widerstand Pflicht. Kadavergehorsam ist nämlich unkatholisch! Deshalb kann jemand auch „ohne
wenn und aber hinter seinem Hirten“ stehen, gerade wenn er ihn darauf hinweist, daß der eingeschlagene
Weg falsch ist und in einen Abgrund führt. Korrektur kann dem Hilfe sein, der souverän genug ist, sie
anzunehmen. Nackte Arroganz der Macht kann das freilich nicht. Und noch: gegen das Empathie-Gerede aus
den Psychotrips der siebziger Jahre bin ich ganz einfach allergisch. Mons. Maurice Corvisier (soll aber
„Monsieur“ heißen)
„Wir sollten wieder lernen, Autoritäten zu akzeptieren!“ Wenn sie denn solche sind: kein Problem. Wenn
sie sich aber wie tyrannische Diktatoren gerieren, verunglimpfen, drohen – und sich so ganz nebenher als
untragbar erweisen, dann ist Widerstand Pflicht. Kadavergehorsam ist nämlich unkatholisch! Deshalb kann
jemand auch „ohne wenn und aber hinter seinem Hirten“ stehen, gerade wenn er ihn darauf hinweist, daß
der eingeschlagene Weg falsch ist und in einen Abgrund führt. Korrektur kann dem Hilfe sein, der souverän
genug ist, sie anzunehmen. Nackte Arroganz der Macht kann das freilich nicht. Und noch: gegen das Empathie-Gerede
aus den Psychotrips der siebziger Jahre bin ich ganz einfach allergisch. Mons. Maurice Corvisier (soll
aber „Monsieur“ heißen)
„schließlich ist Heinzchen dem Schulalter entwachsen und mittlerweile Bischof von Fulda“ Da liegt das
Problem, und Sie haben es erkannt und auf den Punkt gebracht.
So ist es, Pünktchen – und, wie Sturmius auch schrieb: das Problem ist, daß es hier natürlich keinen
episkopalen Sedisvakantismus gibt, sondern daß ein anscheinend überforderter Mann rechtmäßiger Nachfolger
des hochverehrten Erzbischofs Dyba ist und sich mit Kreaturen umgibt. Schwache Charaktere pflegen anregender
Kritik (im griechischen Sinne von „Unterscheidung“) auszuweichen, indem sie sich mit bestärkenden Applaudierern
umgeben. Maar: dat klopt niet altijd (um Athanasius eine kleine Freude zu machen, falls es einigermaßen
korrekt ist). Es geht nicht immer gut. Eigentlich nie.
Der ehemalige kölner Regierungspräsident Antwerpes war sicherlich für mich kein Sympathieträger (obgleich
seine Idee, auf sehr kalkhaltigem, mit Bauschutt durchsetztem Boden Wein zu ziehen – und dies auch noch
erfolgreich zu tun! – sehr sympathisch ist). Es ist auch wichtiger, seine Arbeit gut zu tun, als Sympathieträger
zu sein: und das hat Antwerpes getan. Er hat einmal einen Satz gesagt, um dessentwillen ich ihn sehr respektiere,
nämlich, sinngemäß: „Wenn alle Mitarbeiter um mich herum nur ja sagen zu dem, was ich sage, vorschlage
und tue, dann kann ich sicher sein, mich mit den falschen Leuten umgeben zu haben“. Daß Bischof Algermissen
diesen Satz, der eigentlich für Leute in Führungspositionen zum kleinen Einmaleins gehört, nicht kennt,
ist für ihn und das Bistum Fulda eine Katastrophe. Das argumentative Versagen der Schreiber, deren Nicks
nun oft genug aufgezählt worden sind, spricht dafür, daß anregend-kritische Geister im Umfeld des Bischofs
nicht unbedingt zahlreich sind und, soweit sie sich dort befinden, sich eher ducken müssen. Ansonsten
durfte ich heute wieder hören, was nicht nur die Adventszeit so schön macht, sondern auch in dieser
Situation so schön tröstet – mit Gruß nach Fulda, vor allem aber in die betroffenen Pfarreien: ecce,
Dominus veniet, et omnes sancti eius cum eo – et erit in die illa lux magna! Alleluia!
Paparatzi, Kerlchen, Sie haben sich hier schon länger endgültig zum Clown gemacht. Wechseln Sie den
Nick, die Inhalte und die Schreibweise (nur so als Überlebenstip).
„Bischof Algermissen hat seiner eigenen Person und dem Bischofsamt enormen Schaden zugefügt. Ein solcher
Mann ist für ein solches Amt kaum mehr tragbar.“ So ist es. Ich würde allerdings statt „kaum“ „nicht“
formuliert haben.
Ein Bischof, – der solche persönlich beleidigenden Briefe an einen hochverdienten Herrn schickt und – solche
(gedungenen) Helfer wie Didymus, PetrusX (in höchstverantwortlicher Mission In Hongkong, Donnerknispel,
jetzt habe ich großen Respekt), diesen durchgedrehten paparatzi oder, neben anderen, den sowieso ständig
frustriert stänkernden Thersites Gotthard nötig hat, – weil er seine eiskalte Aktion gegen im Ruche
des Katholizismus stehende Priester nicht begründen kann und sich höchstderoselbst in eine Position
gebracht hat, in der er inzwischen nicht mehr vor und nicht mehr zurück kann, – der noch dazu glaubt
(wie aus den hämischen und zynischen Äußerungen einiger seiner bestellten bzw. auch ansonsten als extrem
linkslastig-modernistisch-progressistisch bekannten Schreiberlinge zu schließen ist), die Sache immer
noch, wenn auch mit erheblichen Schäden am Nervenkostüm, aussitzen zu können – einem solchen Bischof
kann man inzwischen wirklich nur noch zurufen: Herr Algermissen, wenden Sie noch weiteren Schaden von
der Diözese Fulda ab. Treten Sie nicht den Ehrenmann Rothenberger, sondern endlich zurück!
Also, mal ehrlich: „H.H. Bischof“ – das hat was, wenn man es mit der Ankürzung laut liest. Es ist andererseits
die Verharmlosung einer Katastrophe. Und ganz ernst: der „Hirte von Fulda“, der wirkliche, der dreht sich
im Grab um.
Wieso denn „sogenannten“? Unsere Tradition währt seit 2000 Jahren – Eure seit 40. Da weiß man doch,
wo man hingehört. Selbst die Lutheraner haben eine längere (und respektablere) als Ihr! Und nun: viel
Spaß beim Hüftschwing-Bändertanz um den „Altar“.
Der sich zu unrecht „Katholikos“ nennt, schlägt vor: „… zieht möglichst geschlossen am Sonntag in
die Schildeckstr. zur tridentinischeh Messe… „ Dem kann man sich nur anschließen. „… und wär’ es
nicht so weit von hier zög’ ich noch heute hin!“ Jedenfalls freue ich mich sehr auf das Hochamt hier,
bei uns. Das „tridentinische“, natürlich. Einen schönen dritten Advent!
Das ist natürlich Wunschdenken, Stimme, wenn man die Unterzeichner kennt (und einen davon kenne ich persönlich
sehr gut), dann weiß man, daß es sehr wohl um die Messe aller Zeiten geht.
„nur gibt es zwei Orte, wo über dieses Thema geredet wird: Kreuz.net und in der Rhön selbst. Sonst interessiert
es keinen“ schreibt Jo23 und ist sich, so hoffe ich für ihn, wohl kaum bewußt, welche Angründe seines
Ichs er da auftut. Die Argumentation ist dieselbe wie: In Berlin ist eine Oma ermordet worden. Es gibt
nur zwei Orte, wo über dieses Thema geredet wird: in der Wohnung der Kinder und in der der Enkel. – Es
ist also irrelevant. Ich kann der Verachtung, die in mir immer größer wird, kaum noch Herr werden. Und
nicht ich bin schuldig an dieser Verachtung, die ich immer niederkämpfen will, sondern diejenigen, die
sie in mir (ganz gegen meinen Willen!!!) provozieren und steigern. Liebe Rhöner: als Rheinländer wäre
ich stolz und glücklich, wenn Ihr mich in Eure Reihen aufnehmen würdet – deshalb, weil ich Eure verzweifelte
Verlassenheit vollkommen nachfühlen kann. WELCH EIN BISCHOF – WELCH EIN HIRTE – WELCHE HÜTEHUNDE!
Die einzigen Kreativen und Überwinder (sprachlich) neoDDRlicher Phrasen sind eben doch die Tradis: „katastrophile
Homilien“ – das bringt’s! Danke, Pünktchen.
Lieber Guntram, jeden einzelnen Ihrer Sätze würde ich unterschreiben. Es ist ganz, ganz wichtig, daß
wir diese Schulen, die immer kämpfen müssen, um finanziell über die Runden zu kommen, nach Kräften
unterstützen!! Meist können die kinderreichen, jungen Familien das nicht in ausreichendem Maße. Deshalb:
sich schlaumachen, spenden, stiften! (Über)lebenswichtig für die Schulen, die Kinder, die Zukunft der
Kirche!
„Der klügere gibt nach…“ bis er der Dümmere ist. Und: „ZU konservativ“ (was immer das sei) zeigt doch,
daß es hier um nichts als um einen Richtungsstreit massivsten Ausmaßes geht. Die Patres wurden verjagt,
weil sie zu „konservativ“ waren und Erfolg hatten. Da beides („konservativ“ und „Erfolg“) immer schneller,
mehr und häufiger zusammengeht, wollte „man“ es unterbinden. Mir scheint, daß das die nicht mitteilbaren
Gründe des Bischofs sind. Klappt aber nicht. Wo -leider!!- Niedergang und wo -Gott sei Dank!- Aufschwung
und Auftrieb ist, das ist ganz offensichtlich. Und seltsamerweise bedient sich Gott anscheinend desselben
Menschen, um beides zu bewirken. Gottes Wege… Na denn. Ich destilliere mal ab. Bis morgen!
„„Schule einweihen“ – kommt noch vor „Prioratgründen““ Stark, oder? Anderswo werden Kirchen in Urnenfelder
„umgewidmet“. Geschlossen. In Supermärkte verwandelt. Verschandelt. Und, und und. Anderswo werden in
Schulen Kinderseelen vergiftet. Es gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken! Aufbauen!
Man muß ja nun wirklich nicht – und die Reaktion zeigt das ja – hinter allem und jedem bösen Willen
vermuten! Tue ich noch nicht einmal bei allen Modernisten.
Hallo, Pünktchen, „Diese dem Bischof drohende und von ihm zu verantwortende Entwicklung“ in puncto FSSPX
und Messe aller Zeiten könnte ihm eventuell ungewollt dereinst zum Heile gereichen. Wenn ich im fuldaer
Umfeld eine Kapelle ohne „X“ wüßte, hätte ich sie übrigens auch empfohlen. Gruß! M.C.