Mittwoch, 7. September 2005 16:00
Lesername: Burgorus
Beiträge: 1.018
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Freitag, 11. Juli 2008 15:14
Burgorus: @Pascal: Link zum Papstkreuzweg 2006
Beim vorhin angegebene Link zum Papstkreuzweg ist was schief gelaufen: Deswegen hier nochmals. [mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 15:06
Burgorus: Geißelhiebe und Kreuzweg!
Lassen Sie doch dem Heiligen Geist seine Freiheiten!
Der Geist weht, wann und wo er will.

A.K. Emmerich ist eine katholische Mystikerin wie etwa auch die Therese von Konnersreuth. Die sprach während ihres Leidens sogar Aramäisch, ohne es gelernt zu haben, was dann gerade die Professoren überzeugt hat.

Und die inzwischen seliggesprochene A.K. Emmerich hatte eben auch viele Offenbarungen über Jesus und Maria. Das sind keine Erfindungen. Sie sollten die Leiden solcher Menschen erst einmal mitempfinden, dann würden Sie so etwas nicht mehr unterstellen.

Katholischsein heißt nicht Gram, Angst usw. Wenn Sie im Radio sog. katholische Predigten hören, können das fast nur solche sein, die dem Weltgeist genehm sind, sonst dürften Sie doch nicht sprechen. Und der Weltgesit hat nichts mit dem Geist zu tun, den diejenigen erhalten, die aus der Welt auserwählt sind.

Was Sie hier schreiben (Gram, Angst), ist das typische Vorurteil, das fast alle von Katholiken haben. Als meine Studenten von meiner katholischen Gesinnung erfuhren, waren sie total überrascht, weil ich das Gegenteil ihrer Vorurteile verkörperte.

Sie hatten zuvor nach dem Kreuzweg gefragt. Die Internetseiten, die ich herausgesucht habe, sind nicht ganz optimal, denn so ein richtiger katholischer Kreuzweg enthält vor allem Betrachtungen darüber, wie unsere eigenen Sünden das Leiden Christi auf dem Kreuzweg mitverursacht haben.

Artikel Kreuzweg bei Wikipedia
Beispiel eines Kreuzweges mit Bildern
Papstkreuzweg 2006
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Freitag, 11. Juli 2008 14:18
Burgorus: Keine Fixierung des Kreuzweges , doch Fixierung bedeutet Geborgenheit.
Selbst beim berühmten Kreuzweg, den der Papst am Karfreitag um 21 Uhr im Kolosseum betet, sind unter Papst JP2 auch mal andere Stationen gebetet worden. Und das älteste bekannte Kreuzweg-Gebet besteht lediglich aus sieben Stationen.

Natürlich ist man ganz frei in der Wahl der Betrachtung des Leidens und des Kreuzweges. Insofern halte ich die Artikel-Überschrift auch für überzogen. Hält man sich aber an den päpstlich approbierten Kreuzweg, hat man halt erstens den Ablass und zweitens eine Gewähr, dass die ausgewählten Stationen sinnvoll und heilsam sind und der katholischen Lehre entsprechen. Und beim gemeinsamen Beten weiß man, was gebetet wird. Man empfindet ein Stück Heimat darin.

Es gibt ja auch die Brigitta-Gebete, die nur die Verehrung der Geißelungswunden Christi, die dem Kreuzweg vorausgingen, zum Inhalt haben. Jesus bekam über 5000 Geißelhiebe, die man durch das tägliche Beten von 15 Vaterunsern mit Betrachtungstexten ein ganzes Jahr hindurch verehrt. Diese beinhalten gewisse Verheißungen, die ich jetzt nicht mehr im Kopf habe. Aber gerade ob dieser Verheißungen werden sie von vielen gebetet.

Allgemein vermittelt das Beten vorgefertigter, kirchlich gutgeheißener Texte eine Geborgenheit, ein Zuhause – und der Mensch soll sich ja in Gott geborgen fühlen. Dieses Gefühl der Geborgenheit in Gott kommt aber zunehmend abhanden, wenn man stets neuformulierte Gebete verwendet. Zuhause ändern sich ja die Lebensgewohnheiten auch nicht ständig.
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Freitag, 11. Juli 2008 11:52
Burgorus: @Protestant: Falsches Verständnis des Kreuzweges
Es geht beim päpstlich approbierten Kreuzweg nicht um die Festlegung der exakten Kreuzweg-Geschichte; diese wäre viel länger, so fiel Jesus nach A.K. Emmerich siebenmal, nicht nur dreimal unter dem Kreuz. Aber Jesus litt doch noch viel mehr als das bisschen, das hier aufgezählt ist. All dessen zu gedenken, wäre ein viel zu langes Gebet, das nicht mehr praktikabel ist.

Es geht schlicht und einfach um eine angemessene Auswahl einiger Leidens-Aspekte, deren Betrachtung der katholischen Kirche als für das Seelenheil besonders nützlich erscheint, was ja dann durch den Ablass bestätigt wird. Der Papst könnte auch Ablässe auf andere Formen geben. Aber es hat halt auch seine Vorteile, wenn eine kanonisierte Form besteht, mit der dann alle Katholiken vertraut sind, sodass sich das gemeinsame Beten dieser Form empfiehlt.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 21:19
Burgorus: Danke, iustus:
Demnach müsste der Priester der Petrus-Bruderschaft doch einmal im Monat in einer von ihm gewählten Pfarrei zelebrieren dürfen. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 19:58
Burgorus: @iustus:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Rector Ecclesiae nicht das Recht hätte, einem Priester mit Zelebret die Messzelebration in seiner Kirche zu verweigern; sonst hätten ja beispielsweise auch die Servi Jesu et Mariae ihre Messe in ihren Pfarreien der Diözese Fulde weiter feiern können.

Mir sagte auch ein Priester, der in meiner eigenen Pfarrei mal die tridentinische Messe las, dass er den zuständigen Pfarrer um die Erlaubnis bitten müsse.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 19:45
Burgorus: @Benedict:
Nein, der Pfarrer kümmerte sich darum, dass ein vom Ordinariat bestimmter Priester in einer Kapelle seiner eigenen Pfarrei einmal im Monat die Alte Messe zelebriert. (Mehr als einmal im Monat hätte der von der Petrusbruderschaft auch nicht Zeit gehabt.)

Das Ersuchen um die Alte Messe wurde gewährt, nur nicht in der Pfarrei des Diakons, sondern in der des Pfarrers, und nicht mit einem Priester des Petrusbruderschaft, sondern mit einem der Erzdiözese.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 18:54
Burgorus: @Aleph: Schöner ist der lateinische Spruch:
Suaviter in modo, fortiter in re.
(Angenehm in der Art, tapfer in der Sache.)
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Donnerstag, 10. Juli 2008 18:36
Burgorus: @Benedict und Aleph:
Die alte Messe war eigentlich in der Nachbarspfaffei beantragt. Diese leitet ein Diakon, der sich mit Händen und Füßen gegen eine alte Messe sträubte. Der Pfarrer, der diese Pfarrei als Priester mitbetreut, war immerhin noch derjenige, der sich um das Zustandekommen des Lesens der Alten Messe kümmerte, die dann eben in seiner eigenen Pfarrei stattfand. Warum er da das Ordinariat eingeschaltet hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wusste er, dass die Antragssteller gleich den Priester mitbrachten. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 18:22
Burgorus: @Benedict: @Aleph:
Ich kenne eine Gruppe, die hatte einen Priester aus der Petrusbruderschaft, der die Alte Messe liest; doch man lies ihn nicht in die Kirche. Die Unterschriftenliste reichte aber dafür aus, dass das Ordinariat einen eigenen Priester zur Verfügung stellte.

So einfach, dass jede Gruppe, die einen katholischen Priester hat, eine Messe mit diesem Priester erhält, ist es eben nicht. Aber so, wie Sie es sagten, so sollte es eigentlich sein.

Jeder Pfarrer kann aber einem Priester das Feiern der Messe in seinen Kirchen verbieten. Und bei Priestern, die die alte Messe feiern wollen, machen es eben viele, wohingegen griechisch-orthodoxe Priester stets in jede Kirche gelassen werden. Das sind die Zustände de facto.

@Aleph: War etwas gewagt, aus Ihrem Nick-Name und der Schreibung „G*tt“ für „Gott“ zu schließen, dass sie Jude sind. Ich weiß es nicht, und es geht mich auch nichts an. Nehme das zurück.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 18:09
Burgorus: @Aleph: Wenden sich nicht auch die Juden Gott zu?
Warum werft ihr Juden uns Christen vor, dass wir uns bei liturgischen Feiern Gott zuwenden, wenn ihr es doch selber so macht? [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 17:55
Burgorus: @Aleph: 40 Jahre haben ihre Wirkung gezeigt.
Der Durchschnittsgläubige weiß ja gar nicht mehr, was eine heilige Messe ist. Er hat 40 Jahre lang sonntags eine eher langweilige Unterhaltung über sich ergehen lassen oder auch nicht ergehen lassen – der Kirchenbesuch schwand ja drastisch – und jetzt – nach dem MP – ist die Messe auf einmal überhaupt keine Unterhaltung mehr.

Die Leute wissen ja gar nicht, dass man sich da selbst aktiv durch Lesen im Messbuch an der Messe beteiligen soll, dass mehr als Berieselnlassen gefordert wird.

Normalerweise müssten die Bischöfe und Priestern den Gläubigen erst erklären, was in einer Messe geschieht. Im Urchristentum wurden die Katechumenen erst unterrichtet, dann getauft und dann erst durften sie am Opferteil der Messe teilnehmen. Uneingeweihten war das verboten (Arkandisziplin).

Aber der Papst hat ja den Bischöfen bei den Ad-Limina-Besuchten oft genug gesat, dass sie die unverkürzte Lehre der katholischen Kirche wieder verkünden sollen, nur: sie tun’s halt nicht.

Der Glaube und das Verständnis für die alte Messe, der man anmerkt, dass sie keine Unterhaltung, sondern ein Opfer ist, muss erst durch die Gläubigen selbst so langsam wieder verbreitet werden, die Priester, die es täten, wie z.B. die von der Petrus-Bruderschaft, werden ja mit voller Absicht vom Einsatz in den Pfarreien ferngehalten.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 16:03
Burgorus: Jetzt wird’s mir zu banal. Geht doch zu den Anlikanern!
Sie können oder wollen nicht unterscheiden zwischen sichtbaren Zeichen wie eine Mitra und unsichtbaren Charakteristikan, die einem Menschen durch das Sakrament eingepflanzt werden.

Wenn Frauenpriestertum der Macht und dem Willen Gottes entspräche und die katholische Kirche das immer noch nicht kapiert hat, warum bleibt ihr ihr dann treu?

Geht doch zur anglikanischen Kirche, wo Frauen Priester, ja sogar Bischöfinnen werden dürfen (wenn auch nur dem Schein nach, da keiner die Vollmacht dazu besitzt, aber euch ist das ja wurscht) und werdet diesen Bischöfinnen untertan.

Nein, das wollt ihr ja auch nicht. Da hättet ihr ja selbst nichts mehr zu schnabeln. Diese anglikanische Kirche mit ihren Frauen-Priestern ist ja schon so tot wie die lutherische. Deren Leichengeruch könnt ihr nicht ertragen.

Töten macht mehr Spaß. Ihr wollt die katholische Kirche ändern, ihr wollt sie so machen, wie sie euch gefällt, ihr wollt Herr über sie sein, ihr wollt Papst sein. Doch das gelingt euch nicht. Und das ist gut so.

Am Ende der Zeit aber kriegt ihr euren Antipapst und eure Antichristkirche für eine kurze Weile, 1335 Tage, wenn ich mich richtig erinnere. Da könnt ihr euch dann austoben. Genießt diese Zeit, denn hernach kommt ihr in die Hölle, für immer.

Was war doch früher der Adel! Unter Einsatz des Lebens verteidigte er Reich und Kirche. Und heute? Viele (nicht Fürstin Gloria und andere) kämpfen für die Zerstörung der Kirche und das Abschlachten der ungeborenen Kinder, unserer Zukunft.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 15:32
Burgorus: Präzisierung der letzten beiden Zeilen:
„wenn Sie das Kind nicht sehen, hören, fühlen usw. könnten.“

Die Sakramente sind was Übernatürliches. Wir sehen, hören usw. nicht deren Wirkung.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 15:27
Burgorus: Nochmals in aller Deutlichkeit:
Die Kirche hat von Christus nicht die Vollmacht erhalten, Frauen zu Priestern zu weihen. Das ist eine Feststellung des unfehlbaren Lehramtes der katholischen Kirche. Die anderen sollen zur anglikanischen Kirche gehen. Da werden solche Frauenversuche gestartet („darf“). Es wird sich letztlich herausstellen, dass sie keine Weihe erhalten haben (mit dem „kann“ klappt’s halt nicht). Da geht es aber um was Übernatürliches, das man nicht mit natürlichen Mitteln wie eine Schwangerschaft feststellen kann. Erst wenn wir auch die übernatürlichen Charakteristika, mit denen der Mensch durch die Sakramente ausgezeichnet wird, zu erkennen vermögen, stellt jedermann fest, dass richtig ist, was die katholische Kirche lehrt, dass sie nur koorekt wiedergegeben hat, welche Vollmachten ihr von Christus gegeben wurden und welche nicht.

Den Satz vom alten Rheinländer:
Ob jemand Klavier spielen kann, läßt sich nicht entscheiden, wenn er nicht Klavier spielen darf.

könnte man genauso gut so schreiben:

Ob ein Mann Kinder kriegen kann, läßt sich nicht entscheiden, wenn er nicht Kinder kriegen darf.

Nun gut, dann lassen wir ihn Kinder kriegen. Und wie wollen Sie nun entscheiden, ob er es auch kann, wenn Sie das Kind nicht sehen?

Die Sakramente sind was Übernatürliches: Wir sehen sie nicht.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 14:50
Burgorus: @alter Rheinländer:
Na gut, dann habe ich Sie falsch verstanden und Ihre Person auch falsch eingeschätzt. Dann bleibt nur zu hoffen, dass Ihre Hoffnung auch tatsächlich bloß ein Scherz war. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 14:26
Burgorus: @alter Rheinländer: habe doch Ihren Scherz verstanden,
aber eben uminterpretiert, da ich in diesem Scherz zusammen mit den anderen Postings durchaus die Absicht erkenne, die Päpste seit Pius XII. nicht als solche anzuerkennen, sondern ins Lächerliche zu ziehen. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 14:18
Burgorus: @alter Rheinländer: „HABEMUS MAMAM“
Stimmt, siehe hier. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 13:57
Burgorus: @Protestant: Sie haben mich nicht ganz verstanden, als Sie schrieben:
Ein Mann kann keine Kinder gebären – das ist wohl ein Unterschied!!!

Das ist eben kein Unterschied. Das „darf“ war meinerseits sehr bewusst gewählt, d.h. falsch eingesetzt, sowie die Befürworter des Frauenpriestertums auch das „darf“ falsch einsetzen, wenn sie schreiben:

und eine Frau darf nicht Priester, Kardinal oder Papst werden!

Auch hier muss es richtig heißen: „kann“.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 12:50
Burgorus: @Protestant:
Und ein Mann darf keine Kinder gebären. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 12:43
Burgorus: @Protestant: Kennen Sie den Unterschied zwischen den Evangelischen und Anglikanern nicht?
Wenn die „Katholiken“, die für das Frauenpriestertum sind, zur anglikanische Kirche übertreten, dann haben Sie als Protestant keine neuen Nachbarn und Freunde, und viele schon gleich gar nicht.

Für euch Protestanten hat die Anglikanische Kirche unter Heinrich VIII. den Feuertod bestimmt. Ihr wurdet als Ketzer verbrannt. Heinrich VIII. hat ja auch den Titel „defensor fidei“ (Verteidiger des Glaubens) vom Papst erhalten.

Nachdem er sich aber von Rom losgelöst hatte, galt die Devise:

Die Protestanten dem Feuertod, die Katholiken den Schindern.

Hinsichtlich der Protestanten hat sich nichts verändert,
bei einem Katholiken aber wurden zuerst die Genitalien runtergeschnitten und in den Sudkessel geworfen, und erst, als das Gedärm dran war, ist er verendet.

Was euch betrifft, mag sein, dass es jetzt nicht mehr so schlimm ist, dass sie euch also nicht mehr verbrennen, die Katholiken zumindest werden nicht mehr dem Schinder ausgeliefert, jedoch weiterhin diskriminiert: Ein Katholik darf nicht englischer König werden.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 12:19
Burgorus: mit dem Rumpf katholisch werden.
Ich hatte viele Gespräche mit jemandem, der in Oxford Theologie studiert hatte. Dieser hatte auch viele anglikanische Priester als Freunde; diese waren im Herzen längst katholisch, beteten für den Papst und predigten von ihm als dem Stellvertreter Christi in der anglikanischen Kirche. Der einzige Grund, warum sie nicht schon konvertierten, war, dass sie ihre Herde nicht im Stich lassen wollten. Sie wollten, dass nicht nur der Kopf (der Priester), sondern der ganze Rump (die Pfarrei) konvertiert. Und das scheint jetzt zu geschehen. Es ist ihnen zu gönnen, und wir freuen uns darauf.

Festzustellen bleibt doch, dass es sowohl in der katholischen als auch in der anglikanischen Kirche solche, die für, und solche, die gegen das Frauenpriestertum sind, gibt. Die katholische Kirche hat dagegen entschieden, die anglikanische dafür. Die Anglikaner gegen Frauenpriester wollen jetzt in die katholische Kirche. Warum wechseln dann nicht einfach alle Katholiken, die für das Frauenpriestertum sind, in die anglikanische Kirche?

Der Grund ist natürlich ähnlich wie bei Uta Ranke Heinemann, die von der evangelischen Kirche zur katholischen gewechselt ist, obwohl sie letztere nur kritisiert. Es geht um die Zerstörung der katholischen Kirche von innern her. Bei der evangelischen wie bei der anglikanischen gibt es nichts mehr zu zerstören. Also wollen alle in die katholische, und die Feinde, die bereits drin sind, bleiben.

Das Schöne ist: Von den Anglikanern werden nur die Romtreuen reingelassen…
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Mittwoch, 9. Juli 2008 18:07
Burgorus: @HBR: Hand- oder Mundkommunion, Muttergottes; @Suszipiat: die beiden Nachteile
@HBR: Ich will jetzt nicht mehr alles erwidern, sonst streiten wir ewig weiter. Ich finde, dass es eindeutig klar ist, dass, je mehr Hände dazwischen sind, umso größer auch die Gefahr des Verlustes von Partikeln ist. Bei der Handkommunion hätte übrigens die vorgeschriebene (!) Patene keinen Sinn mehr.

Für mich persönlich zählt auch das Leid, das die Muttergottes in Erscheinungen wie Montichiari beklagt, demgemäß die Hand- und Stehkommunion ein ungeheurer Frevel ist. Auch in Garabandal (eine vom umstrittenen Medjugorje weitgehend verdrängte Erscheinung) bekam die Seherin Conchita die mystische Kommunion in den Mund, was photografiert wurde. Solche Erscheinungen muss man ja nicht glauben, aber ich glaube sie, zumal sie der Tradition und auch dem gegenwärtigen Kurs von B16 entsprechen.

Aber jetzt wieder zu theologischen Argumenten: Die Einsetzungsworte beinhalten mit „accipite“ oder „sumite“ kein Antappen mit den Fingern, sondern ein Annehmen, In-sich-Aufnehmen, Empfangen. Deswegen wurden ja früher die Wandlungsworte mit „Nehmet hin“ übersetzt und nicht mit „Nehmet“.

@Suszipiat: Wenn sich die Piusbruderschaft mit Rom nicht vollständig aussöhnt, sodass sie in den Augen der Welt als schismatisch gilt, hat es den Nachteil, dass auch diese neue Kirche von vielen gemieden wird, zumal nach dem Summorum Pontificum keiner mehr Verständnis für Kritik am Papst und an Rom haben wird.
Kommt aber die Aussöhnung, dann hat die neue Kirche den Nachteil, dass sie bald zu klein sein wird.
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Mittwoch, 9. Juli 2008 17:27
Burgorus: @HBR:
Die Grundtugend des Glaubens ist die Demut. Die Mundkommunion beinhaltet die Demut, nicht würdig zu sein, den Leib Christi zu breühren.

Außerdem reiben sich bei der Handkommunion einige Partikel vom Leib Christi ab, die dann auf dem Boden zertreten werden.

Der feinsäuberliche Umgang mit dem Sakrament des Leibes Christi, der darauf abzielt, keine Partikel verloren gehen zu lassen, stärkt außerdem den Glauben daran, dass das Brot, das wir sehen, wirklich Fleisch und Blut Christi ist.
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Mittwoch, 9. Juli 2008 17:11
Burgorus: Lieber Heinrich:
Wiederzulassung der Alten Messe, Wiederverwendung der alten Paramente, Wiedereinführung der Mund- und Kniekommunion bei Papstmessen hat doch nichts mit Folklore zu tun, sondern mit der Rückkehr zum wahren, überlieferten Glauben.

Eine Verschiedenheit in gewissen Ansichten, bzgl. deren ihr ja die von B16 als modernistisch auffasst, hat es doch immer schon gegeben. Sie sollte nicht zu einem Hinderungsgrund für eine Übereinkunft mit Rom hochgepeitscht werden.
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Mittwoch, 9. Juli 2008 16:52
Burgorus: An die Pius-Brüder:
Söhnt euch mit dem nichtmodernistischen Papst B16 aus, dann seid ihr ein spitzer Stachel im Fleisch der modernistischen Amtskirche von Fulda. Dann kann sich der Bistumssprecher auslachen lassen, wenn er sagt:

„Wir bitten die Gläubigen, die Priesterbruderschaft nicht zu unterstützen und an deren Gottesdiensten nicht teilzunehmen. Nur so tragen sie nicht zur weiteren Spaltung der Kirche bei.“
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Mittwoch, 9. Juli 2008 11:05
Burgorus: Weihe der Anglikaner schon lange gültig!
Die Anglikaner haben auf Leos XIII. Nichtigkeits-Erklärung der Anglikanischen Weihen reagiert. Seitdem gibt es bei der Weihe einen altkatholischen und einen orthodoxen Kokonsekrator, die beide gültig weihen können. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 16:14
Burgorus: @RRR: und Dank an Bernardo
Ich zitiere Redemptionis sacramentum 158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde.[259] Dies muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung ein völlig unzureichender Grund ist.

Sie sind ein Gutmensch, wenn sie wirklich bei jedem davon ausgehen, dass er nach der Wahrheit sucht. Es reicht ja schon, wenn die böse Absicht von den Hintermännern kommt, die Bischöfe sie aber nicht durchschaut haben.

Jemandem böse Absichten vorzuwerfen ist keine Unterstellung mehr, wenn man von ihnen weiß.

Knien beim Hochgebet ist keine so absolute Selbstverständlichkeit. Dass man früher beim Hochgebet stand, geht schon aus dem Hochgebet selbst hervor, wenn von den „circumstantibus“ (den Herumstehenden die Rede ist. Wenn die Anordnung des Stehens war, hätte man hier gehorchen sollen, obwohl die Sünde hier so groß wirklich nicht ist, da man ja mehr Demut zum Ausdruck bringen wollte, allerdings die größere Demut des Gehorchens missachtete.
[mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 15:54
Burgorus: @RRR:
Zwischenposting, damit Sie mir antworten können. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 15:48
Burgorus: @RRR:
1) Wofür steht die Abkürzung „GRM 100“?

2) Ungehorsam gegenüber Rom ist und bleibt Sünde, auch wenn es schon vorgekommen ist. Man muss natürlich dann zwischen Ungehorsam aus Bosheit und aufgrund besseren Wissens oder Streben nach Wahrheit unterscheiden. Letzteres ist aber auch verwerflich, aber wesentlich weniger verwerflich.

Die von mir angesprochenen Dinge sind Ungehorsam aus Bosheit, und wenn die Ungehorsamen ein nachträgliches „Macht doch, was ihr wollt!“ erhalten, heißt dies nur, dass es sich um keine kleine Sünden handelt: „Kleine Sünden straft der Herr sofort!“

Die Strafe für den Ungehorsam verschiebt sich auf später, vielleicht sogar aufs jüngste Gericht.

Es ist und bleibt eine bodenlose Frechheit, die Situation der von Satans-Dienern unterwanderten Kirche zu weiteren Schandtaten auszunutzen. Die Kirche gibt ihre zähneknirrschende Zustimmung doch nur, weil sie eine Kirchenspaltung vermeiden will. Früher wären die Ungehorsamen alle mit dem Bann belegt worden. Dies würde aber heute zu neuen, antichristlichen Staatskirchen führen, die die Weisheit des Papstes so lange wie möglich hinauszögern will.

Zuvor rückt Benedikt noch alles zurecht. Man muss das als das letzte Angebot der Barmherzigkeit Gottes sehen.
Wer jetzt dem Papst nicht folgt, wird in die schismatische Antichristkirche abgleiten.
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Montag, 7. Juli 2008 15:18
Burgorus: @RRR: Stimmt nicht.
Ich kann mich an Konstitutionen erinnern aus Rom erinnern, wo es heißt dass Laienkommunionausteilung zum Zwecke der Verkürzung der heiligen Messe, wie heute üblich, ausdrücklich nicht erlaubt ist.

Ministrantinnen wurden von den Bischofskonferenzen eingeführt. Von Rom hieß es nur, dass das die Bischofskonferenzen zu verantworten hätten, und so etwas ist keine Gutheißung, sondern eher eine Resignierung vor ungehorsamen Kindern.

Dasselbe gilt für die Handkommunion. Im Ungehorsam eingeführt, wurde sie nachträglich, um die Einheit der Kirche aufrechtzuerhalten, den betreffenden Bischofskonferenzen, nicht allgemein!, genehmigt.

Und diese Dinge macht der Papst so langsam alle rückgängig, indem er z.B. bei Papstmessen vormacht, wie’s richtig gemacht wird.
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Montag, 7. Juli 2008 15:05
Burgorus: Keine Legalisierung des Ungehorsams
Folgenden Punkten kann ich nicht zustimmen:

– selbstverständlich unter völliger Beachtung der seit dem Konzil erlassenen Bestimmungen zu den liturgischen Diensten: also Altardienst durch Männer und Frauen, Lektorenamt durch Männer und Frauen, bei Bedarf Kommunionspendung durch Männer und Frauen, endlich wieder die Beachtung des Willens des Herrn „Nehmt und trinkt“ – also Kelchkommunion für alle (in welcher konkreten Form auch immer)

Diese Bestimmungen wurden alle im Ungehorsam eingeführt.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 22:27
Burgorus: @Jörg Guttenberger:
Ich kenne zwar nicht Pro Köln, aber die in München unter Mithilfe von Pro Köln gegründetet Partei Pro München. Sie grenzt sich klar von der NPD ab. Als die größte Gefahr bezeichnet Pro München die Araber. Demnach scheint Pro München pro-jüdisch zu sein. [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 21:41
Burgorus: @Horst
Aisa, es kimd oiwe drauf oo, wia vui ma Durscht hod. De easchde Mass dringe aa oft ziemle schneu. Awa so im Duichschnied brauchbma fia a Maß alloa scho desweng lenga wia a Stund, wa ma sunst nimma hoamfohn ku, weng da 0,5-Prommill-Grenz.

Des Problem mit de Foidafinga-Biere (Fehlt-ein-Finger-Biere) is seitm Strauß nimma so grouß. Seitdem gibts ja aa gressane Masskria. Da Spruch „1 Maß = bairisches Hohlmaß zwischen 0,5 und 0,8 Liter“ stimd scho lang nimma.
[mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 18:53
www.summorum-pontificum.de: Das geistige Klima hat sich verändert!
Burgorus: Sehr guter Artikel.
Der Artikel von www.Summorum-pontificum.de hat die gegenwärtige und die vergangene Lage der Dinge sowie die Klugheit des Papstes, in kleinen Schritten vorzugehen, optimal erfasst.

Es ist für viele vielleicht schwer zu fassen, aber Gott will auch, dass die Modernisten gerettet werden, also macht er es ihnen so leicht wie möglich, wieder zum überlieferten Glauben und zur überlieferten Liturgie zurückzukehren, ohne Zwang, ganz langsam. Aber das neue, glaubenstreue geistige Klima, das der Heilige Vater geschaffen hat, ist jetzt schon unverkennbar.

Bei Satan geht alles schnell: Der Novus Ordo kam mit Zwang, mit Macht, mit Verboten. Aber bei Gott geht alles langsam, denn die in sein Reich gelangen, sollen dies freiwillig tun. Nicht das Zwanghafte, nur das Freiwillige hat Bestand für die Ewigkeit, und Gottes Reich ist ein ewiges.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 18:17
Burgorus: @Marcelus: Stimmloses und stimmhaftes „s“ sind Allophone: Ich persönlich hätte das Scharf-s („ß“)
abgeschafft, dann könnten auch die Schweizer und Liechtensteiner wieder anständig schreiben.

Jedes „ß“ wäre zu „s“ geworden außer nach einem Diphtong (Doppelvokal).

Wenn’s nach mir gegangen wäre, würden wir jetzt „Strase“ statt „Straße“ schreiben, aber die „weisse Farbe“, um „weiss“ von „weise“ unterscheiden zu können.

Die Probleme, dass die Schweizer dann die Buße („Busse“) von den Omnibussen nicht unterscheiden können, hätten wir dann nicht. Die Ersetzung eines „ß“ durch „ss“ nach einem Langvokal (außer bei einem Diphtong) halte ich für das größte Übel unserer Rechtschreibung.

Die Ersetzung eines „ss“ nach einem Langvokal (außer bei einem Diphtong) durch ein einfaches „s“ schadet dagegen gar nicht, denn stimmhaftes „s“ (bei uns als „s“ geschrieben) und stimmloses „s“ (bei uns als „ß“ geschrieben) sind nämlich Allophone, d.h. sie klingen zwar anders, haben aber keine andere Bedeutung.

In Bairischen gibt es das stimmhafte „s“ sowieso nicht, da müssten wir jedes einfache „s“ als „ß“ schreiben.
Wir sprechen z.B. die „Sonne“ wie das nordenglische „sun“, vielleicht mit etwas längerem „u“ als in Nordengland, aber ebenfalls mit stimmlosen „s“ („ß“) und nicht mit stimmhaften. Wir schreiben’s aber auch im Bairischen nicht mit großem Scharf-S, was es ja gar nicht gibt.

Ob man im Deutschen ein stimmloses („ß“) oder stimmhaftes „s“ spricht, ist völlig egal: Wenn wir Baiern Standard-Deutsch sprechen, schalten sicher nicht alle vom stimmlosen „s“ („ß“) auf das stimmhafte („s“) um.
[mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:27
Burgorus: Ad Marcelum: Maß, Mass und Masse
„Mass“ statt „Maß“ können Sie auch in der neuen deutschen Rechtschreibung nur schreiben, wenn Sie überhaupt kein „ß“ verwenden, wie in der Schweizerisch-Liechtensteinischen Form der deutschen Orthographie.

Das weiß ich; drum schrieb ich ja: „bairisch: Massen“ (Dativ Plural). Ich wusste aber nicht, dass es im „Wiener Bairisch“ (Ostmittelbairisch) „Maßen“ heißt. Nebenbei sei bemerkt, dass die Schreibweise des Dativ Plural zur westmittelbairischen „Mass“ mit der Schreibweise des Dativ Plural zum physikalichen Begriff „Masse“ zusammenfallen würde. Er schriebe sich jeweils mit „Massen“, wobei das „a“ dunkel ist, wenn es von der westmittelbairischen „Mass“ abgeleitet wird, jedoch hell, wenn es von der physikalischen „Masse“ abgeleitet wird.
[mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:40
Burgorus: @Aleph: 0,4-Liter-Sucht und Gebiete nach Sprachgrenzen
Die Sucht, nur noch 0,4 statt 0,5 Liter einzuschenken, ärgert mich maßlos. Bei uns kommt das hauptsächlich bei nichtalkoholischen Getränken vor. In manchen Kneipen herrscht aber auch die Sucht, zu später Stunde anstatt einer Halbe Bier nur noch Mengen zu 0,4 Litern, aber zum selben Preis, zu verkaufen; so was sollte verboten werden.

Ich persönlich bin kein Freund von Maßen (bairisch: Massen), obwohl sie natürlich zur Stimmung eines Volksfestes dazugehören. Aber an einer Maß sitzt man mindestens eine Stunde, da wird dann das Bier schon ziemlich schal, obwohl’s kein Kölsch ist. Eine Halbe wird dagegen nie schal; man kann sie auch ex trinken.

Warum ich auch „bairisch“ schreibe, ist, dass ich für die Wiedereinführung der alten Stammesherzogtümer, genauer gesagt, der Gebiete nach Sprachgrenzen bin. Zu Baiern gehört etwa Altbaiern, Österreich (ohne Vorarlberg) und Südtirol; hier werden bairische Mundarten gesprochen. Zu Franken gehört nicht nur das jetzt bayerische Ober-, Unter- und Mittelfranken, sondern auch Teile von Baden-Würtemberg, Hessen und Thürigen. Usw. Dann könnten sich Baiern wieder als Baiern fühlen und Franken wieder als Franken.
[mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 13:31
Burgorus: @Kurt K.: Bier und Wasser
Den Witz über die Biere kenne ich auch von Bonn her. Ich glaube aber, dass in der Version, die mir erzählt wurde, der Kölner derjenige war, der sagte: „Wenn ihr kein Bier trinkt, trinke ich auch keins.“ [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 13:16
Burgorus: „bairisch“ und „Einschenkmenge“
@Aleph: Was Sie zuletzt geschrieben haben, stimmt exakt, wobei ich nicht wusste, dass Augsburg mit dem Stadtteil Lechhausen ein bisschen bairisch ist. Da aber der Lech die Sprach-Grenze bildet, scheint dies logisch zu sein.

@alter Rheinländer: Meine Kommentare zur Einschenkmenge waren mehr im Stile: „Was sich liebt, das neckt sich“, haben ja schließlich die Zweitgeborenen der bayirischen Wittelsbacher bald nach der Reformation die Kölner Bischöfe stellen müssen, wenn sie auch immer wieder nach Bonn vertrieben wurden (wie mir ein Bonner gesagt hat).

In Wikipedia wird sogar eine Begründung für die geringe Einschenkmenge geliefert:

Größere als 0,2-Liter-Gläser sind jedoch unter Kennern verpönt, unter anderem weil Kölsch im Gegensatz zu anderen Bieren nach dem Einschenken sehr rasch verschalt, also seinen frischen Geschmack und auch seine Schaumkrone verliert.

Die bairischen Wittelsbacher sind ausgestorben, woraufhin in Baiern/Bayern ebenfalls die pfälzische Linie (die natürlich auch auf die Grafen des bairischen Scheyern zurückgeht) beginnend mit Karl Theodor, der Baiern an Österreich per Tausch verscherben wollte, regierte.

Man kann jetzt darüber streiten, ob das Aussterben der bairischen Wittelsbacher mehr auf die Sekundogenitur zurückgeführt werden sollte (als Bischof von Köln konnte der Zweitgeborene keine legitimen Kinder zeuge) oder auf einen päpstlichen Fluch, der sich gegen Ludwig IV. (der Baier) samt seinen Nachkommen gerichtet hat.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 12:48
Burgorus: @Aleph: Die bairischen Ortsnamen entsprechen nicht exakt den deutschen
Ich meine Steppach in Bayern auf bairisch. [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 12:40
Burgorus: Kölsch ist doch kein Gräuel, nur die Einschenkmenge
Also, ich als Baier habe auch schon Kölsch getrunken, und ich muss sagen: einwandfrei, hervorragend! Das einzige, was zu bemängeln ist, ist die Einschenkmenge: 0,2 Liter, einfach lächerlich!

Als beim Wirt zu Steppach mal jemand ein „kleines Bier“ (0,25 Liter) bestellte, wunderte sich der Gast, dass nichts auf ihn zukam. Darauf fragte er den Wirt, was denn los sei, warum denn immer noch kein Bier auf dem Tisch stehe. „Warum?“, meinte der Wirt, „magst jetzt schon eine Halbe?“ Der Wirt wartete halt so lange, bis der Durst des Gastes auf einen halben Liter angestiegen war. Das ist bairische Gemütlichkeit.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 19:47
Burgorus: Klarstellung
Ich glaube nicht, dass die Pius-Bruderschaft eine Gegenkirche gründen will. Das aus meinem letzen Posting zu schließen wäre falsch. [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 15:31
Burgorus: Mathildes Behauptungen
Die Bischöfe der Piusbrüder wollen mit vagen Antworten den Papst hinhalten. Priorate als Bistümer einer Gegenkirche. Usw.

Das sind zwar Unterstellungen, aber das derzeitige Verhalten der Bischöfe der Piusbruderschaft gegenüber dem großzügigen Angebot des Papstes ist tatsächlich so, dass man nicht ausschließen kann, dass sie zutreffen.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 11:19
Burgorus: Die katholische Kirche besteht nicht nur aus der Kirche Christi!
Die Kirche Christi ist die Katholische Kirche. Punkt.

Doch das ist ungenau.

Der neue, ewige Bund ist mit einer „Kirche“ oder Frau (im göttl. Sinn, vgl. „Braut Christi“) geschlossen, die auf den 12 Aposteln, alle Juden, gründet. Sie ist also sozusagen Tochter der ersten Frau Gott Vaters, die er im alten Bund geheiratet hat. Bekanntlich ist diese Ehe schief gelaufen.

Die katholische Kirche ist also vor allem die zweite Frau Gott Vaters.

Warum liest man in der Göttlichen Liturgie des heiligen Papstes Gregor des Großen („tridentinische Messe“) auch die Lesung zum Herrn ihn? Der Priester erinnert darin Gott Vater an den neuen Bund: Gedenke des Bundes… Merke: an Gott Vaters Bund, dessen Frau sie ist, erinnert die katholische Kirche. Gott Sohn ist dabei der Geopferte, nicht der Eheparner.

Sowie aber die 12 Apostel im Judentum, Gott Vaters erster Frau, aufgewachsen sind, wächst auch in der katholischen Kirche ein Mädchen heran, das zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi von Christus geheiratet wird: „Siehe, der Bräutigam kommt!“ Jetzt nennen wir dieses Mädchen noch nicht Ehefrau, aber schon „Braut Christi“.

Die katholische Kirche besteht aber nicht nur aus einem unreifen Mädchen, das so langsam ins Heiratsalter kommt, sondern vor allem aus dessen reifer Mutter, die es ernährt, sowie die 12 Apostel im Judentum großgezogen wurden. Besagtes Mädchen „subsistiert“ sozusagen in der katholischen Kirche. Und wir freuen uns auf seine Hochzeit, die Vollendung des Baues „Kirche Christi“.
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Dienstag, 1. Juli 2008 16:33
Burgorus: Kurts Karten:
Ich habe Kurts Karten verglichen. Am rotesten oder dunkelsten (am meisten Aids) ist die HIV-AIDS-Karte im Süden Afrikas und in der Mitte, eher nördlich. Da sind, gemäß der Weltreligionskarte vor allem protestantische Christen (im Süden), denen kein Papst ein Kondom-Verbot vorschreibt, und sunnitische Moslems (Mitte, eher nördlich), aber keine Katholiken. [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 11:43
Burgorus: @RRR: ja über einen kleinen Logik-Kurs seid ihr nicht hinausgekommen.
Die Logik-Kurse, die die Philosophen und Theologen machen, sind für einen Mathematiker zum Lachen. Da braucht man nur zu sagen, dass man ein mathematisches Fach studiert hat, dann werden die Kursleiter schon rot, weil sie sich schämen ob ihren primitiven Zeugs.

Ich wiederhole und führe weiter aus:

Das Umbringen der Kinder ist von den Strippenziehern gewollt. Den Puppen an ihren Fäden mag es zwar nur um das Recht zum Morden und nicht um das Umgebrachtwerden der Kinder gehen, aber die Strippenzieher wollen auch Letzteres. Denn dies ermöglicht erst den Krieg zwischen den Generationen und auch zwischen Einheimischen und Einwanderern, die die einheimischen anteilsmäßig viel zu viel gewordenen Alten sicherlich nicht gerne versorgen. Dies erleichtert dann die Einführung der Euthanasie. Mit jedem Mord wird nämlich die Macht Satans größer.
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Dienstag, 1. Juli 2008 11:21
Burgorus: Aids in Afrika da am weitesten verbreitet, wo die wenigsten Katholiken sind.
Sehr geehrter Herr Josef Berens, Sie schrieben als einfacher, leider zu einfach denkender Katholik Folgendes:

Auch wenn man sich noch so dagegen wehrt, der Paspt und die Amtskirche laden, mit ihrer feindseligen, unsinnigen Prinzipienreiterei und E’instellung zur Kondombenutzung in den Aidsverseuchten Gebieten eine zum HImmel schreiende Schuld auf sich, die dem Papsttum und der Amtskirche der Zukunft noch riesige Probleme bereiten dürfte.
Schwangrschaftsabbrüche dürften ein Klaks dagegen sein.


Im Kreuznet-Artikel http://www.kreuz.net/article.1548.html
wird gezeigt, dass gerade da, wo die wenigsten Katholiken sind, die HIV-Infektionsrate am höchsten ist:

Beispiel: In Swaziland mit einer HIV-Infektionsrate von 42.6% ist nur etwa 5% der Bevölkerung katholisch. In Uganda liegt die Infektionsrate nur bei bei 4%, der Katholiken-Anteil dagegen bei 43%.

So, und jetzt bestätigen wir das mal mit logischem, nicht einfachem Denken:

Bei einem Kondom ist die Wahrscheinlichkeit, dass es reißt und somit Aids überträgt wie ohne „Schutz“, zwar klein, doch es hurt ja nicht einer bloß einmal. Es reicht ja, wenn’s bei 20 Versuchen nur einmal nicht wirkt. Aids braucht nicht mehrmals übertragen zu werden.
Es ist wie bei Russisch-Roulette. Einen Schuss überlebt man mit großer Wahrscheinlichkeit. Macht man’s öfter, erwischt’s letztlich fast jeden, wie auch beim Kindermord, den Sie verharmlosend Schwangerschaftsabbruch nannten.
Darum sagt die kath. Kirche zurecht:
Russisch Roulette ist verboten!
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Dienstag, 1. Juli 2008 10:31
Burgorus: Durchsetzung der Kinderschlachtung mit Gewalt entgegen der Meinung des Volkes
Von der größeren Sauerei spricht doch diese Medlung:

Das deutsche ‘Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte’ hat die Zulassung von ‘Mifegyne’ ausgeweitet. Ab 1. Juli darf das Kindergift bis zum 63. Tag einer Schwangerschaft eingenommen werden.

An der Macht sind diejenigen, die unsere Kinder umbringen wollen.
An der Macht sind diejenigen, die ganz Europa versklaven wollen.
An der Macht sind diejenigen, die gegen unser Volk regieren.

Wann wird denn Volkes wille wieder gehört?
Ganz einfach: Wenn die Demokratie gescheitert ist.
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Dienstag, 1. Juli 2008 10:04
Burgorus: @Ruhrgebietler: Gehorsam gegen den Hl. Vater
Zunächst eine Korrektur: der lateinische Luzifer-Spruch dürfte wohl „ego non serviam“ lauten.

Es ist tatsächlich heiliger zu sagen, man gehorche nicht, anstatt zu sagen, man gehorche, in Wirklichkeit aber alle Anweisungen des Heiligen Vaters zu torpedieren.

Da gibt es ja auch ein Gleichnis, wo einer seinem Vater sagte, er tue, was er ihm auftrug, aber es nicht tat, während der andere sagte, er täte es nicht, jedoch es ihn später reute und er es dann doch tat. Und die Apostel erkannten, dass Letzterer den Willen des Vaters getan hat.

Nur, wenn sich die Piusbruderschaft mit Letzterem vergleichen will, dann muss sie, wie Letzterer, ihre Widerspenstigkeit mal bereuen und den Willen des heiligen Vaters erfüllen.

Ansonsten gilt: Die Heuchler sind innerhalb der Kirche und können ihr schaden, während diejenigen, die die Tradition hochhalten wollen, außerhalb sind und ihr nicht helfen können.
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