Mittwoch, 7. September 2005 16:00
Lesername: Burgorus
Beiträge: 1.002
Burgorus: Frauenordination nicht möglich!
Dass Christus der Kirche die Vollmacht, Frauen zu ordinieren, nicht gegeben hat, hat Papst Johannes Paul II. ex cathedra klar gestellt. Dass es ex cathedra, also de fide, Dogma, war, geht klar aus den Worten „kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken“, hervor. [mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 09:57
Burgorus: @Florian Geyer: Klarstellung
Rothkranz ist Freimaurer, nicht die Piusbruderschaft.
Natürlich fühlen sich die Freimaurer so lange wie im Himmel, solange sie es schaffen, die Pius-Brüder davon zu überzeugen, sich nicht mit dem „modernistischen Rom“ zu vereinigen, sondern sich als geistige Elite-Truppe von der Welt belächeln zu lassen, damit sie selbst an der Vernichtung der Kirche weiterstricken können.
Die wiedererlangte volle Gemeinschaft der Piusbruderschaft wäre der zweite tiefe Schlag ins Gesicht der Freimaurerei. Der Erste war Summorum Pontificum. [mehr…]
Natürlich fühlen sich die Freimaurer so lange wie im Himmel, solange sie es schaffen, die Pius-Brüder davon zu überzeugen, sich nicht mit dem „modernistischen Rom“ zu vereinigen, sondern sich als geistige Elite-Truppe von der Welt belächeln zu lassen, damit sie selbst an der Vernichtung der Kirche weiterstricken können.
Die wiedererlangte volle Gemeinschaft der Piusbruderschaft wäre der zweite tiefe Schlag ins Gesicht der Freimaurerei. Der Erste war Summorum Pontificum. [mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 09:30
Burgorus: Metrik-Pfusch zum Zwecke der Verkürzung der katholischen Lehre
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass der Metrik-Pfusch „welches uns selig macht“ bereits im „alten“
Gotteslob als alternative Version im Diäzesanteil der Erzdiäzese München und Freising zu finden ist,
und zwar unter der Überschrift: „ökumenische Fassung“. Ich zitiere hier aus dem Gedächtnis.
Eigentlich sollte man wissen, dass im Deutschen das Wort „welches“ auf der ersten Silbe betont wird. Aber diejenigen, die die katholische Lehre der Jungfräulichkeit Mariens berauben wollen, sind geistig weniger bewandert. Von Dichtung und Metrik haben sie auch keine Ahnung und betonen: „welchés“. [mehr…]
Eigentlich sollte man wissen, dass im Deutschen das Wort „welches“ auf der ersten Silbe betont wird. Aber diejenigen, die die katholische Lehre der Jungfräulichkeit Mariens berauben wollen, sind geistig weniger bewandert. Von Dichtung und Metrik haben sie auch keine Ahnung und betonen: „welchés“. [mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 09:13
Burgorus: @HBR: Die Wichtigkeit von Latein
Was ist so wichtig an Latein als liturgische Sprache? …, wenn man bedenkt, dass heute kaum noch jemand
Latein in der Schule lernt. Von dem her ist Latein ein Aspekt, den man vernachläßigen kann.
Latein ist schon längst wieder im Vormarsch. Die Zeiten, wo in Gymnasien Bildung durch Ausbildung ersetzt wird, sind vorbei. Man legt wieder Wert auf ein Minimum an Bildung.
Wer z.B. Englisch und Französisch lernt, mag zwei Sprachen können, bekommt aber kein Gefühl für sprachliche Entwicklung und Etymologie. Dasselbe gilt auch, wenn Kinder ihren Dialekt nicht mehr lernen.
Wer z.B. Bairisch kann, spürt, dass die bairischen Verb-Endungen den lateinischen ähnlicher sind als den deutschen.
z.B.
wir arbeiten – mia arwabma – laboramus
ihr arbeitet – eeß arwats – laboratis
sie arbeiten – de arwant – laborant
Wer nur sprachliche Endprodukte, die aufgrund eines sprachlichen Zerfalls und Sprachvermischung entstanden sind (z.B. Englisch), lernt, bekommt überhaupt kein Gespür für Sprache.
Wer Latein nicht kann, entspricht einem Mathematiker, der zwar die mathematischen Lehrsätze beherrscht, nicht aber dessen Beweise. Er ist nicht fähig, selbst neue Sätze zu erdinden und zu beweisen.
Außerdem lässt sich Sprache von Kultur nicht trennen. Um die abendländische Geschichte und Kultur zu kennen, muss man auch deren Sprache kennen; sie ist Latein.
Weiter hat Latein einen unverkennbar sakralen Charakter, der einen viel besser in himmliche Atmosphäre taucht als die Volks- oder gar Umgangssprache. [mehr…]
Latein ist schon längst wieder im Vormarsch. Die Zeiten, wo in Gymnasien Bildung durch Ausbildung ersetzt wird, sind vorbei. Man legt wieder Wert auf ein Minimum an Bildung.
Wer z.B. Englisch und Französisch lernt, mag zwei Sprachen können, bekommt aber kein Gefühl für sprachliche Entwicklung und Etymologie. Dasselbe gilt auch, wenn Kinder ihren Dialekt nicht mehr lernen.
Wer z.B. Bairisch kann, spürt, dass die bairischen Verb-Endungen den lateinischen ähnlicher sind als den deutschen.
z.B.
wir arbeiten – mia arwabma – laboramus
ihr arbeitet – eeß arwats – laboratis
sie arbeiten – de arwant – laborant
Wer nur sprachliche Endprodukte, die aufgrund eines sprachlichen Zerfalls und Sprachvermischung entstanden sind (z.B. Englisch), lernt, bekommt überhaupt kein Gespür für Sprache.
Wer Latein nicht kann, entspricht einem Mathematiker, der zwar die mathematischen Lehrsätze beherrscht, nicht aber dessen Beweise. Er ist nicht fähig, selbst neue Sätze zu erdinden und zu beweisen.
Außerdem lässt sich Sprache von Kultur nicht trennen. Um die abendländische Geschichte und Kultur zu kennen, muss man auch deren Sprache kennen; sie ist Latein.
Weiter hat Latein einen unverkennbar sakralen Charakter, der einen viel besser in himmliche Atmosphäre taucht als die Volks- oder gar Umgangssprache. [mehr…]
Montag, 23. Juni 2008 21:19
Burgorus: @athanasius1957
Ich glaube, so ein Buch könnte bei uns ähnlichen Erfolg haben, wobei ich aber nicht ans Durch-die-Lande-Fahren
denke, sondern an ein persönliches Gebets- und Gesangbuch.
Den meisten ist ja nicht bewusst, dass die Gläubigen so eins heute nicht mehr haben.
Das Gotteslob ist erstens zu dick und zu groß, dass man es kaum in die Hosentasche stecken kann (die früheren Gesangbücher waren kleiner), zweitens gleicht es mehr einem Computer-Handbuch als einem sakralen Buch, und drittens liegt es in der Kirche auf, sodass man sowieso keins mitnehmen muss und folglich auch nicht hat.
Auf diese Weise wurde den Gläubigen das persönliche Gebetsbuch und damit das persönliche Glaubensleben entzogen.
Die Leute, die heute noch ein eigenes Gebetsbuch verwenden (siehe Peterskirche München), haben dieses fast alle selbstgestrickt. [mehr…]
Den meisten ist ja nicht bewusst, dass die Gläubigen so eins heute nicht mehr haben.
Das Gotteslob ist erstens zu dick und zu groß, dass man es kaum in die Hosentasche stecken kann (die früheren Gesangbücher waren kleiner), zweitens gleicht es mehr einem Computer-Handbuch als einem sakralen Buch, und drittens liegt es in der Kirche auf, sodass man sowieso keins mitnehmen muss und folglich auch nicht hat.
Auf diese Weise wurde den Gläubigen das persönliche Gebetsbuch und damit das persönliche Glaubensleben entzogen.
Die Leute, die heute noch ein eigenes Gebetsbuch verwenden (siehe Peterskirche München), haben dieses fast alle selbstgestrickt. [mehr…]
Montag, 23. Juni 2008 20:31
Burgorus: Warum findet sich keiner bereit, ein traditionelles allgemeines Gebets- und Gesangbuch zu erstellen…
Es scheint ja doch so zu sein, dass, was die katholische Lehre betrifft, das neue Gotteslob noch schlechter
ist als das alte, auch wenn wieder einige zuvor herausgeschmissene traditionelle Lieder hineingenommen
werden. Hat es da überhaupt einen Sinn, den Bischöfen wissenschaftliche Forschungen über die Textänderungen
im Gotteslob zu präsentieren?
Oder wäre es nicht besser, dass traditionstreue Christen sich zusammentäten und selbst eins erstellten, das dann von allen der unverfälschten katholischen Lehre verbundenen Pfarrern zur Nutzung in ihren Pfarreien bestellt werden könnte? [mehr…]
Oder wäre es nicht besser, dass traditionstreue Christen sich zusammentäten und selbst eins erstellten, das dann von allen der unverfälschten katholischen Lehre verbundenen Pfarrern zur Nutzung in ihren Pfarreien bestellt werden könnte? [mehr…]
Montag, 23. Juni 2008 20:05
Burgorus: Die Rückkehr zur vollen Gemeinschaft ist sehr wichtig!
Dass es innerhalb der Piusbruderschaft Widerstand gegen die Rückkehr gibt, ist allein deshalb schon klar,
als das Fernhalten der Piusbruderschaft für die Kirchenfeinde so wichtig ist, dass sie Separatisten in
die Piusbruderschaft eingeschleust haben.
Allerdings gibt es auch viele Idealisten, die deshalb Widerstand leisten, weil sie im Bund mit der von Freimaurern unterwanderten Kirche eine Schwächung der Verkündigung der wahren Lehre sehen. Diese sollten aber bedenken, dass die Hierarchie der Kirche im Laufe ihrer Geschichte immer auch mit feindlichen Männern besetzt war; und trotzdem konnte sie nicht überwunden werden.
Die perfekte Kirche kommt erst nach Niederschlagung des Antichristen. Es ist Mangel an Vertrauen auf Gott sowie Verachtung gegenüber schwächeren Kirchengliedern, wenn man meint, erst müsse die kathlolische Kirche von allen Feinden gesäubert werden, bevor man sich voll mit ihr in Gemeinschaft sehen darf.
Papst B16 fürht die katholische Kirche in die richtige Richtung, und es ist Zeit, dass die Piusbruderschaft in diesem Zuge ihre Autorität wieder erlangt, dass sie in den Augen der Welt nicht mehr als exkommuniziert gelten kann, ja, dass die Welt erkennen muss, dass die katholische Kirche in Einheit mit der Pius-Bruderschaft, nicht aber in Einheit mit dem Modernismus steht.
Das wurmt dann die Modernisten-Kirche sosehr, dass sie ihre eigene Abspaltung von der katholischen Kirche nicht mehr verschleiern kann, – dass sie ihre Maske fallen lassen muss. [mehr…]
Allerdings gibt es auch viele Idealisten, die deshalb Widerstand leisten, weil sie im Bund mit der von Freimaurern unterwanderten Kirche eine Schwächung der Verkündigung der wahren Lehre sehen. Diese sollten aber bedenken, dass die Hierarchie der Kirche im Laufe ihrer Geschichte immer auch mit feindlichen Männern besetzt war; und trotzdem konnte sie nicht überwunden werden.
Die perfekte Kirche kommt erst nach Niederschlagung des Antichristen. Es ist Mangel an Vertrauen auf Gott sowie Verachtung gegenüber schwächeren Kirchengliedern, wenn man meint, erst müsse die kathlolische Kirche von allen Feinden gesäubert werden, bevor man sich voll mit ihr in Gemeinschaft sehen darf.
Papst B16 fürht die katholische Kirche in die richtige Richtung, und es ist Zeit, dass die Piusbruderschaft in diesem Zuge ihre Autorität wieder erlangt, dass sie in den Augen der Welt nicht mehr als exkommuniziert gelten kann, ja, dass die Welt erkennen muss, dass die katholische Kirche in Einheit mit der Pius-Bruderschaft, nicht aber in Einheit mit dem Modernismus steht.
Das wurmt dann die Modernisten-Kirche sosehr, dass sie ihre eigene Abspaltung von der katholischen Kirche nicht mehr verschleiern kann, – dass sie ihre Maske fallen lassen muss. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 18:20
Burgorus: @Frollein Rottenmaier:
Ich persönlich beschäftige mich nicht mit den „Verschwörungen“ von Juden und Freimaurern. Einiges weiß
ich allerdings aus mündlichen Informationen oder, was die Freimaurer betrifft, von kreuz.net.
Was mal klar sein muss, ist, dass die Siegerjustiz der Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg in den Nürnberger Prozessen nichts weiter ist als eben eine Siegerjustiz. Wer den Krieg verloren hat, ist immer schuld.
Insofern drängt sich ja der Revisionismus förmlich auf.
Die Gefahr ist aber die um sich greifende Glorifizierung des Nationalsozialismus. Und das kann schlimme Folgen haben und zu einer neuen Judenverfolgung führen. [mehr…]
Was mal klar sein muss, ist, dass die Siegerjustiz der Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg in den Nürnberger Prozessen nichts weiter ist als eben eine Siegerjustiz. Wer den Krieg verloren hat, ist immer schuld.
Insofern drängt sich ja der Revisionismus förmlich auf.
Die Gefahr ist aber die um sich greifende Glorifizierung des Nationalsozialismus. Und das kann schlimme Folgen haben und zu einer neuen Judenverfolgung führen. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 13:38
Burgorus: Säkularisierung ein Riegel vorgeschoben!
In diesem Kopftuchstreit geht es nicht um islamisch oder katholisch, sondern um säkular gegen geistlich. Gott sei Dank haben hier die säkularen Diktatoren einen Prozess verloren. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 11:42
Burgorus: @Frollein Rottenmeier
Es ist wohl so, dass ich Sie auch in dieses Klischee eingeordnet hatte, was der Ausdruch „eine wie Rottenmeier“
verrät. Allerdings hatte ich in diesem Ausdruck mein Erstaunen oder besser gesagt, mein Eingeständnis,
mich getäuscht zu haben, und die daraus entstandene Achtung zum Ausdruck bringen wollen. Als ich ihn
wieder las und merkte, dass sich das verachtend anhört, hat es micht so gestört, dass ich die persönliche
Mail schrieb. Als letzter Poster konnte ich’s nicht mehr ins Forum schreiben.
Der Mensch legt sich im Laufe seines Lebens ein Wertesystem zu. Es stimmt meist mit dem Zeitgeist überein, der es geprägt hat. Nur persönliche Schocks können es später zerstören.
Wenn man es mittels Argumentation zerstören will, bedarf das einer ungeheueren Autorität, die man aber als anonymer Internet-Poster gar nicht haben kann. Insofern sind solche Versuche fast stets zum Scheitern verurteilt.
Als Katholik lehrt man zudem noch: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!“ Ein Kind glaubt nun mal alles, auch die Mondlandung. Wenn nun mal die nötige Autorität fehlt, ist es oft besser, unorthodoxe Überzeugungen für sich zu behalten. Man macht sich nur unglaubwürdiger.
Ich bin schon lange tief katholisch. Dennoch hat mich das „Zeugnis in Word und in mp3“ von Gloria Polo, die vom Blitz erschlagen wurde, tief bewegt und mir einige meiner Fehler offenbart.
Einige Seiten davon zu lesen und dann entscheiden, ob man weiterliest, wage ich zu empfehlen. [mehr…]
Der Mensch legt sich im Laufe seines Lebens ein Wertesystem zu. Es stimmt meist mit dem Zeitgeist überein, der es geprägt hat. Nur persönliche Schocks können es später zerstören.
Wenn man es mittels Argumentation zerstören will, bedarf das einer ungeheueren Autorität, die man aber als anonymer Internet-Poster gar nicht haben kann. Insofern sind solche Versuche fast stets zum Scheitern verurteilt.
Als Katholik lehrt man zudem noch: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!“ Ein Kind glaubt nun mal alles, auch die Mondlandung. Wenn nun mal die nötige Autorität fehlt, ist es oft besser, unorthodoxe Überzeugungen für sich zu behalten. Man macht sich nur unglaubwürdiger.
Ich bin schon lange tief katholisch. Dennoch hat mich das „Zeugnis in Word und in mp3“ von Gloria Polo, die vom Blitz erschlagen wurde, tief bewegt und mir einige meiner Fehler offenbart.
Einige Seiten davon zu lesen und dann entscheiden, ob man weiterliest, wage ich zu empfehlen. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 10:18
Burgorus: Die Anschuldigungen waren sehr konkret, die Verteidigung nicht.
Man sollte ja nie vorschnell ein Urteil bilden, bevor man nicht die andere Seite gehört hat. Aber von
der beklagten Seite kam nichts, aber auch gar nichts.
Die Aussage:
Ansonsten schließ ich mich Bischof Williamson an, daß niemand gezwungen ist, in das Priesterseminar von Zaitzkofen einzutreten.
geht an der Sache völlig vorbei. Wenn ich sie gelten ließe, könnte keine Nicht-Pflicht-Organisation mehr beurteilt werden. Es ist ja auch keiner gezwungen, zum Islam überzutreten, und dennoch kritisieren wir zurecht vieles an ihm.
Dass die Piusbruderschaft die wahre Lehre verkündet und auch keine Schlamperei in der Liturgie duldet, ist ja das Positive an ihr.
Wenn man das Seminar aber so führt, dass sich die Leute gegängelt fühlen, dass sie nicht einmal noch Zeit finden, die Brigitta-Gebete oder andere Gebete, die ihnen am Herzen liegen, die ihnen vielleicht Gott selbst ob ihrer speziellen Aufgaben oder Talente nahegelegt hat, zu beten, schadet das der natürlichen Christenfreiheit und verbittert die Seminarangehörigen, die doch alle bereit sind, sich unter vielen persönlichen Opfern für die Wahrheit und das Führen der Menschen zur Wahrheit einzusetzen. [mehr…]
Die Aussage:
Ansonsten schließ ich mich Bischof Williamson an, daß niemand gezwungen ist, in das Priesterseminar von Zaitzkofen einzutreten.
geht an der Sache völlig vorbei. Wenn ich sie gelten ließe, könnte keine Nicht-Pflicht-Organisation mehr beurteilt werden. Es ist ja auch keiner gezwungen, zum Islam überzutreten, und dennoch kritisieren wir zurecht vieles an ihm.
Dass die Piusbruderschaft die wahre Lehre verkündet und auch keine Schlamperei in der Liturgie duldet, ist ja das Positive an ihr.
Wenn man das Seminar aber so führt, dass sich die Leute gegängelt fühlen, dass sie nicht einmal noch Zeit finden, die Brigitta-Gebete oder andere Gebete, die ihnen am Herzen liegen, die ihnen vielleicht Gott selbst ob ihrer speziellen Aufgaben oder Talente nahegelegt hat, zu beten, schadet das der natürlichen Christenfreiheit und verbittert die Seminarangehörigen, die doch alle bereit sind, sich unter vielen persönlichen Opfern für die Wahrheit und das Führen der Menschen zur Wahrheit einzusetzen. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 09:43
Burgorus: @Frollein Rottenmeier, @Sozialkatholisch
Ich hatte Ihnen noch in der betreffenden Nacht, nachdem ich „eine wie Rottenmeier“ geschrieben hatte,
per persönlicher Mail mitgeteilt, dass das nicht abgewertet gemeint war, es sich aber auch im Nachhinein
für mich so angehört hat. Es war so gemeint, dass ich mich gewundert hatte, dass jemand, den ich für
liberal halte, kritisch gegenüber dem von den Massenmedien verbreiteten Senf ist. Es ist schon mehrmals
vorgekommen, dass Mails an mich nicht angekommen sind. Womöglich gilt dies auch für die von mir gesandten
Mails.
Wenn ich über die Landefähre auf Wikipedia (Wikipedia ist ja massenmedienhörig) lese und von den Problemen mit der Landung auf Erden trotz zusätzlicher Düsen, na ja, dann kommt immer wieder das Argument mit der Anziehungskraft.
Trotzdem: Auf Erden kann die Landefähre von Helikoptern gestützt werden, kennt man das Areal exakt, fliegt von niedriger Höhe. Und auf dem Mond muss man die Landefähre erst von der Horizontal-Umlaufbahn in die Senkrecht-Landung bringen, von riesiger Höhe aus niederfallen lassen. Und da klappt es natürlich auf Anhieb, nur das Filmen hat man vergessen bzw. gab es da ja die Funkunterbrechung.
Das Aufsteigen der Landefähre hatte ich wie eine fliegende Untertasse erlebt. Welche Kraft, welches Feuer, um das Raumschiff von der Erde zu heben. Aber auf dem Mond ist ja die Anziehungskraft nur ein Sechstel, und geteilt durch 6 gibt 0, oder?. Und das soll erklären, dass, dass man wegschweben kann? [mehr…]
Wenn ich über die Landefähre auf Wikipedia (Wikipedia ist ja massenmedienhörig) lese und von den Problemen mit der Landung auf Erden trotz zusätzlicher Düsen, na ja, dann kommt immer wieder das Argument mit der Anziehungskraft.
Trotzdem: Auf Erden kann die Landefähre von Helikoptern gestützt werden, kennt man das Areal exakt, fliegt von niedriger Höhe. Und auf dem Mond muss man die Landefähre erst von der Horizontal-Umlaufbahn in die Senkrecht-Landung bringen, von riesiger Höhe aus niederfallen lassen. Und da klappt es natürlich auf Anhieb, nur das Filmen hat man vergessen bzw. gab es da ja die Funkunterbrechung.
Das Aufsteigen der Landefähre hatte ich wie eine fliegende Untertasse erlebt. Welche Kraft, welches Feuer, um das Raumschiff von der Erde zu heben. Aber auf dem Mond ist ja die Anziehungskraft nur ein Sechstel, und geteilt durch 6 gibt 0, oder?. Und das soll erklären, dass, dass man wegschweben kann? [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 04:19
Burgorus: Werte Clarissa,
es ist mir schon klar, dass Sie nur auf die vielen anderen Interpretationsmöglichkeiten der letzten beiden
Verse von Strophe 3 hinweisen wollten, vor allem aber auf die evtle. Handkommunion, die ich ablehne; das
war ja das Thema. Mich hat überrascht, dass es so viele Übersetzungsmöglichkeiten gibt. Für mich war
die genannte eindeutig. Ich war aber wohl bereits von der Übertragung des Heinrich Bone so beeinflusst,
dass ich an andere Versionen nicht mehr dachte.
Ich hatte nur Schullatein, und in meinem Beruf habe ich Latein nur noch in englischen Wörtern. Aber die sechs Strophen des Pange lingua hatte ich schon lange auswendig gelernt, so nach und nach auch andere wie die 20 Halbsttrophen des Stabat Mater, das Veni Creator usw. Beim Veni Creator fielen mir die falsch betonten Wörter auf. Antike Metrik? Ich merkte, dass fast alle betonten Silben lang sind außer die erste Silbe von „digitus“ in der Gotteslob-Fassung. Dass die dritte und siebte auch kurz sind, ist mir zunächst gar nicht aufgefallen.
Als ich selbst mal dichtete, musste ich mich mit der Betonung auskennen, wo mir mein Lateinlehrer schon nicht helfen konnte. Habe mir das selber beigebracht. Das Missale enthält die Akzente, sodass ich daraus die Regel erschließen konnte.
Und der Reiz, auch mal ein klassisches Gedicht zu schreiben, nötigte mich, mich mit den Elisionsregeln zu befassen, die ich in einem alten Büchlein von Emerig (1811?) lernte.
Meine Grammatik ist auch nicht toll. Ich lese ja keine lat. Literatur. [mehr…]
Ich hatte nur Schullatein, und in meinem Beruf habe ich Latein nur noch in englischen Wörtern. Aber die sechs Strophen des Pange lingua hatte ich schon lange auswendig gelernt, so nach und nach auch andere wie die 20 Halbsttrophen des Stabat Mater, das Veni Creator usw. Beim Veni Creator fielen mir die falsch betonten Wörter auf. Antike Metrik? Ich merkte, dass fast alle betonten Silben lang sind außer die erste Silbe von „digitus“ in der Gotteslob-Fassung. Dass die dritte und siebte auch kurz sind, ist mir zunächst gar nicht aufgefallen.
Als ich selbst mal dichtete, musste ich mich mit der Betonung auskennen, wo mir mein Lateinlehrer schon nicht helfen konnte. Habe mir das selber beigebracht. Das Missale enthält die Akzente, sodass ich daraus die Regel erschließen konnte.
Und der Reiz, auch mal ein klassisches Gedicht zu schreiben, nötigte mich, mich mit den Elisionsregeln zu befassen, die ich in einem alten Büchlein von Emerig (1811?) lernte.
Meine Grammatik ist auch nicht toll. Ich lese ja keine lat. Literatur. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 02:50
Burgorus: Leblhuber: In Ihren Beleidigungen fehlen die Argumente
Beeindrucken Sie doch mal die Frollein Rottenmeier sowie ich es gemacht habe.
Ich will jetzt mal sehen, dass Sie was können. Ich weiß nicht mehr von Ihnen, als dass Sie Leuten beim Ausfüllen von Fragebögen helfen müssen. Das beeindruckt mich nicht.
Wissen Sie: Am Ende glaubt man dem, der was kann und keinem Lablhuber, der nur labert und sein Können nicht unter Beweis stellt. Frollein Rottenmeiers Frage, mit deren Beantwortung ich sie beeindruckt habe (sagt sie selber) stand zwei Stunden da.
Ich hatte nicht gedacht, dass eine wie Rottenmeier der Moon-Fake-Frage so aufgeschlossen gegenübersteht.
Es gibt über die Moonfake-Frage noch viele weitere Details, die die Mondlandung widerlegen (Sterne, Strahlung, Staubspuren, die die Versetzung der Mondfähre erkennen lassen, etc.).
Aber es ist für mich, der ich aufgrund akademischer Titel kein Verlangen nach wissenschaftlicher Selbstbestätigung mehr habe, nicht reizvoll, euch mit wissenschaftlichen Argumenten zu begegnen.
Ein Reiz für mich ist es allerdings durchaus, Leute wie Sie und Kurt K. mit dem, was ich bereits als 5jähriger wusste, zu schlagen.
Erklären Sie mal, wie die Mondfähre wieder flugbahngenau zum Raumschiff kam, was ich als 5jähriger nicht verstanden habe. Wie sie justiert wurde etc.
Sie reden nur. Sie bezeichnen mich als dumm. Argumente haben Sie null. Sie können Frollein Rottenmeier nicht beeindrucken. Oder warten wir’s ab. [mehr…]
Ich will jetzt mal sehen, dass Sie was können. Ich weiß nicht mehr von Ihnen, als dass Sie Leuten beim Ausfüllen von Fragebögen helfen müssen. Das beeindruckt mich nicht.
Wissen Sie: Am Ende glaubt man dem, der was kann und keinem Lablhuber, der nur labert und sein Können nicht unter Beweis stellt. Frollein Rottenmeiers Frage, mit deren Beantwortung ich sie beeindruckt habe (sagt sie selber) stand zwei Stunden da.
Ich hatte nicht gedacht, dass eine wie Rottenmeier der Moon-Fake-Frage so aufgeschlossen gegenübersteht.
Es gibt über die Moonfake-Frage noch viele weitere Details, die die Mondlandung widerlegen (Sterne, Strahlung, Staubspuren, die die Versetzung der Mondfähre erkennen lassen, etc.).
Aber es ist für mich, der ich aufgrund akademischer Titel kein Verlangen nach wissenschaftlicher Selbstbestätigung mehr habe, nicht reizvoll, euch mit wissenschaftlichen Argumenten zu begegnen.
Ein Reiz für mich ist es allerdings durchaus, Leute wie Sie und Kurt K. mit dem, was ich bereits als 5jähriger wusste, zu schlagen.
Erklären Sie mal, wie die Mondfähre wieder flugbahngenau zum Raumschiff kam, was ich als 5jähriger nicht verstanden habe. Wie sie justiert wurde etc.
Sie reden nur. Sie bezeichnen mich als dumm. Argumente haben Sie null. Sie können Frollein Rottenmeier nicht beeindrucken. Oder warten wir’s ab. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 01:24
Burgorus: @Kurt K.
Wissen Sie überhaupt, was eine Dummy-Variable ist, wenn Sie schon dieses Wort in den Mund nehmen?
Ich will jetzt ins Bett gehen. Eigentlich bin ich nicht bereit, diesen Film des komischen Kauzes, der sich nicht einmal anständig anziehen kann, jetzt noch anzuschauen. Vielleicht später.
Das bisschen was ich gesehen habe, reicht mir vollkommen. Er schreibt die Frage noch mit Kreide an die Tafel? Als hätten ich für seine Scherze Zeit! Dann geht er auf die emotionale Ebene wie es alle machen, wenn sie keine Argumente haben: Kann es sein, dass 400 000 Menschen sich verschworen haben? Vielleicht erklärt er ja später noch diese Zahl.
Als ich an der TU München meinen Studenten vom Moon-Fake erzählte, verwies mich einer auf einen Film im Brandenburger Rundfunk, den ich damals nicht empfangen konnte.
Er sagte mir dann, dass in diesem Film sogar die Fäden, mit denen das Hopsen der Astronauten simuliert wurde, sichtbar gemacht wurde. Die Bewegungen bei ein Sechstel Anziehungskraft nachzumachen, bedarf auch einer gewissen Technik. Die Filme wurden ja damals in sehr schlechter Qualität gedreht, damit man die Fäden nicht erkennen soll.
Und was macht der in diesem Film: Er schreibt die Frage mit Kreide auf die Tafel.
Lieber Kurt K., wenn Sie mal soviel Verstand wie der fünfjährige Burgorus haben, dann sollten Sie sich glücklich wähnen.
Vielleicht gehören Sie auch zu der Sorte von Menschen, die nicht einmal das Einmaleins können. Ich konnte es bereits mit vier Jahren. [mehr…]
Ich will jetzt ins Bett gehen. Eigentlich bin ich nicht bereit, diesen Film des komischen Kauzes, der sich nicht einmal anständig anziehen kann, jetzt noch anzuschauen. Vielleicht später.
Das bisschen was ich gesehen habe, reicht mir vollkommen. Er schreibt die Frage noch mit Kreide an die Tafel? Als hätten ich für seine Scherze Zeit! Dann geht er auf die emotionale Ebene wie es alle machen, wenn sie keine Argumente haben: Kann es sein, dass 400 000 Menschen sich verschworen haben? Vielleicht erklärt er ja später noch diese Zahl.
Als ich an der TU München meinen Studenten vom Moon-Fake erzählte, verwies mich einer auf einen Film im Brandenburger Rundfunk, den ich damals nicht empfangen konnte.
Er sagte mir dann, dass in diesem Film sogar die Fäden, mit denen das Hopsen der Astronauten simuliert wurde, sichtbar gemacht wurde. Die Bewegungen bei ein Sechstel Anziehungskraft nachzumachen, bedarf auch einer gewissen Technik. Die Filme wurden ja damals in sehr schlechter Qualität gedreht, damit man die Fäden nicht erkennen soll.
Und was macht der in diesem Film: Er schreibt die Frage mit Kreide auf die Tafel.
Lieber Kurt K., wenn Sie mal soviel Verstand wie der fünfjährige Burgorus haben, dann sollten Sie sich glücklich wähnen.
Vielleicht gehören Sie auch zu der Sorte von Menschen, die nicht einmal das Einmaleins können. Ich konnte es bereits mit vier Jahren. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 00:45
Burgorus: @Gotthard @Florian Geyer @Frollein Rottenmeier
mit g = 9,81 m/s² haben Sie bewiesen, dass Sie nie rechnen und auch nicht denken können. Wenn Sie rechneten,
würden Sie schreiben g = 10 m/s², und so wird an der TU München gerechnet. Die Taschenrechner-Tipper
kann man nicht brauchen. Wahrscheinlich haben Sie noch nie was im Kopf ausgerechnet. Sind Sie überhaupt
an der TU München, wenn Sie schon mit mir mitreden wollen? Und wir sprachen vom Mond, was wollen sie
da mit g = 9,81 m/s²? Sie sind doch gar nicht bei der Sache!
Natürlich hat man die Raketen auf den Mond geschossen, bis auf Apollo 13. Aber Männer waren nicht drin. Und keine Mondfähre hat wieder aufsteigen müssen und auch nicht andoggen müssen. Denken!
Übrigens haben Sie schon in G/Geschichte die Apollo-13-Story gelesen? Wie sie sich gerade so immer wieder retten konnten. Heldengeschichten wie ein Hollywood-Film. Und der wurde es dann auch. Aber ein Film hat selten die Wahrheit zum Inhalt.
@Frollein Rottenmeier: Chaosforschung haben meine Kollegen gemacht; ich kenne mich da aus. Es ist zwar nett, wie man mit einfachen mathematischen Beziehungen Selbstähnlichkeitsdarstellungen wie im Apfelmännchen erhalten kann, doch ist Chaos-Forschung brotlose Kunst. Es kommt raus, dass kleinste Anfangsänderungen unvorhersehbare Auswirkungen haben. Und das weiß man auch ohne Chaosforschung.
Quantenphysik ist nicht so mein Gebiet. Es ist schwer sich unter Wirkung = Energie mal Zeit und dem Planckschen Wirkungsquantum was vorstellen zu können.
Verweise Sie auf
Verschränkung
Seele [mehr…]
Natürlich hat man die Raketen auf den Mond geschossen, bis auf Apollo 13. Aber Männer waren nicht drin. Und keine Mondfähre hat wieder aufsteigen müssen und auch nicht andoggen müssen. Denken!
Übrigens haben Sie schon in G/Geschichte die Apollo-13-Story gelesen? Wie sie sich gerade so immer wieder retten konnten. Heldengeschichten wie ein Hollywood-Film. Und der wurde es dann auch. Aber ein Film hat selten die Wahrheit zum Inhalt.
@Frollein Rottenmeier: Chaosforschung haben meine Kollegen gemacht; ich kenne mich da aus. Es ist zwar nett, wie man mit einfachen mathematischen Beziehungen Selbstähnlichkeitsdarstellungen wie im Apfelmännchen erhalten kann, doch ist Chaos-Forschung brotlose Kunst. Es kommt raus, dass kleinste Anfangsänderungen unvorhersehbare Auswirkungen haben. Und das weiß man auch ohne Chaosforschung.
Quantenphysik ist nicht so mein Gebiet. Es ist schwer sich unter Wirkung = Energie mal Zeit und dem Planckschen Wirkungsquantum was vorstellen zu können.
Verweise Sie auf
Verschränkung
Seele [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 00:20
Burgorus: Werte Clarissa,
dass „turbae duodenae“ auch genitivus objectivus sein könnte, das hatte ich nicht bedacht.
Ich bin aber von folgender Intention des Thomas von Aquin überzeugt, die ich durch wörtlche Übersetzung so wiedergebe:
„gibt er sich der Zwölferschar mit seinen eigenen Händen als Speise“,
wobei mir aber das „duodenae“ nicht so klar ist; „duodeni“ steht in Online-Lexika als Pluralwort „je 12“. Hier steht’s als Singularwort. Geht das? Was hat dann das „je“ für einen Sinn? Dessen Bedeutung verschwindet.
Übrigens: Ich stelle immer wieder fest, dass an lateinischen Hymnen oft gewaltig viel geändert wird, so auch beim berühmten Pfingsthymnus „Veni creator“, wo es schon einige Versionen gibt.
Ich habe das Werk von Dreves und Blume: „Ein Jahrtausend lateinischer Hymnendichtung“, wo die Originalia drin stehen.
Ich möchte behaupten, dass die Autorität des Thomas von Aquin so groß ist, dass man sich kaum traut, von ihm was zu ändern. Trotzdem wurde schon was geändert.
Die zweite Strophe beginnt bei Thomas mit
„Nobis natus, nobis datus“, während man sie heute mit
„Nobis datus, nobis natus“ beginnen lässt, was übrigens auch ein besserer Reim ist, da nun die geradzahligen Strophen in der vorletzten Silbe, der Reimsilbe, alle ein langes „a“ haben; „datus“ hätte kurzes „a“.
Warum ändert man dann nicht etwa auch das Betonungsproblem „recúmbens“, indem man es vielleicht durch „célebrans“ ersetzt. Wäre weniger leger, aber vielleicht auch weniger herzhaft. [mehr…]
Ich bin aber von folgender Intention des Thomas von Aquin überzeugt, die ich durch wörtlche Übersetzung so wiedergebe:
„gibt er sich der Zwölferschar mit seinen eigenen Händen als Speise“,
wobei mir aber das „duodenae“ nicht so klar ist; „duodeni“ steht in Online-Lexika als Pluralwort „je 12“. Hier steht’s als Singularwort. Geht das? Was hat dann das „je“ für einen Sinn? Dessen Bedeutung verschwindet.
Übrigens: Ich stelle immer wieder fest, dass an lateinischen Hymnen oft gewaltig viel geändert wird, so auch beim berühmten Pfingsthymnus „Veni creator“, wo es schon einige Versionen gibt.
Ich habe das Werk von Dreves und Blume: „Ein Jahrtausend lateinischer Hymnendichtung“, wo die Originalia drin stehen.
Ich möchte behaupten, dass die Autorität des Thomas von Aquin so groß ist, dass man sich kaum traut, von ihm was zu ändern. Trotzdem wurde schon was geändert.
Die zweite Strophe beginnt bei Thomas mit
„Nobis natus, nobis datus“, während man sie heute mit
„Nobis datus, nobis natus“ beginnen lässt, was übrigens auch ein besserer Reim ist, da nun die geradzahligen Strophen in der vorletzten Silbe, der Reimsilbe, alle ein langes „a“ haben; „datus“ hätte kurzes „a“.
Warum ändert man dann nicht etwa auch das Betonungsproblem „recúmbens“, indem man es vielleicht durch „célebrans“ ersetzt. Wäre weniger leger, aber vielleicht auch weniger herzhaft. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 23:32
Burgorus: Das mit der Mondlandung
war für mich das Erste im Leben, wo ich die Welt nicht mehr verstand. Meine logische Welt brach zusammen.
Das langsame Rumhopsen der Astronauten war völlig logisch, die Anziehungskraft beträgt ja nur ein Sechstel.
Aber:
Ich habe es so in Erinnerung, dass ich die Mondfähre wie eine fliegende Untertasse wieder wegfliegen sah. Irre ich mich da? Man sieht’s ja nie mehr, da deren Schwindel zu leicht zu entlarven wäre.
Ich hatte die Mondlandung damals wirklich geglaubt, aber es war ein Widerspruch in mir, den ich zeit meines Lebens nicht losbekam. Wie sind die da ohne Mords-Aufwand so mir nichts dir nichts wieder hoch gekommen?
Dass der Mond keine Atmosphäre hat und damit praktisch die Landung schon unmöglich ist (mit Bremsraketen bringt man keine sanfte Landung zustande), wusste ich als Fünfjähriger noch nicht.
Man stelle sich das mal vor: die fallen da von Tausenden Kilometern Höhe runter und wollen dann die Bremsraketen so dosieren, dass sie auf ein paar Meter genau (sonst kracht’s gewaltig, auch bei nur ein Sechstel Anziehungskraft), die unbekannte Mondoberfläche treffen, von der durch die Raketen sicher schon eine beträchtliche Schicht weggefegt wurde.
Doch die Astronauten marschierten auf einer ebenen Staubfläche (vermutlich die Wüste Nevada). [mehr…]
Ich habe es so in Erinnerung, dass ich die Mondfähre wie eine fliegende Untertasse wieder wegfliegen sah. Irre ich mich da? Man sieht’s ja nie mehr, da deren Schwindel zu leicht zu entlarven wäre.
Ich hatte die Mondlandung damals wirklich geglaubt, aber es war ein Widerspruch in mir, den ich zeit meines Lebens nicht losbekam. Wie sind die da ohne Mords-Aufwand so mir nichts dir nichts wieder hoch gekommen?
Dass der Mond keine Atmosphäre hat und damit praktisch die Landung schon unmöglich ist (mit Bremsraketen bringt man keine sanfte Landung zustande), wusste ich als Fünfjähriger noch nicht.
Man stelle sich das mal vor: die fallen da von Tausenden Kilometern Höhe runter und wollen dann die Bremsraketen so dosieren, dass sie auf ein paar Meter genau (sonst kracht’s gewaltig, auch bei nur ein Sechstel Anziehungskraft), die unbekannte Mondoberfläche treffen, von der durch die Raketen sicher schon eine beträchtliche Schicht weggefegt wurde.
Doch die Astronauten marschierten auf einer ebenen Staubfläche (vermutlich die Wüste Nevada). [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:41
Burgorus: @Frollein Rottenmeier:
Vielleicht schreibe ich noch die Verbesserungsvorschläge. Das Buch geht davon aus, dass der Student vom
Begriff des Erwartungswertes noch nichts weiß. Man versucht den Erwartungswert mit dem Wort „Gesamt“
zu umgehen. Dann hätte man aber Gesamt-Ärger schreiben sollen, aber das passt auch noch nicht: durchschnittlicher
oder erwarteter Ärger wäre einfach besser.
Auch das Wort „definitionsgemäß“ passt hier nicht. Diese „Definition“ brauche ich nicht. Darauf sollte man selbst kommen.
Ich muss mich wieder mal besser von kreuz.net zurückziehen; sonst verbrate ich zuviel Zeit damit.
Glauben Sie mir bitte noch eins: Ich habe nie den gesunden Menschenverstand verloren.
Schon als Fünfjähriger habe ich nie begreifen können, wie die Mondfähre so einfach wieder vom Mond wegkommt. Ein Sechstel von viel Kraft ist ja nicht gleich null.
Als ich erführ, dass die Mondlandung Schwindel ist, war mir das innerhalb einer Minute völlig klar. Das Wieder-Wegkommen hatte ich ja nie begriffen. Aber man tendiert immer dazu, dem Fernseher zu glauben.
Es reicht der gesunde Menschenverstand auch völlig aus, um zu begreifen, dass das WTC gesprengt worden ist. Es brach zusammen wie im freien Fall. Und wie kam es zum freien Fall des WTC 7 etwa acht Stunden später? Wenigstens da sollte man skeptisch werden.
Was viele als „Verschwörungstheorie“ abtun, ist meist nicht mehr als elementarst primitiver Menschenverstand, den die Macht der Massenmedien bei den meisten ausgelöscht hat. [mehr…]
Auch das Wort „definitionsgemäß“ passt hier nicht. Diese „Definition“ brauche ich nicht. Darauf sollte man selbst kommen.
Ich muss mich wieder mal besser von kreuz.net zurückziehen; sonst verbrate ich zuviel Zeit damit.
Glauben Sie mir bitte noch eins: Ich habe nie den gesunden Menschenverstand verloren.
Schon als Fünfjähriger habe ich nie begreifen können, wie die Mondfähre so einfach wieder vom Mond wegkommt. Ein Sechstel von viel Kraft ist ja nicht gleich null.
Als ich erführ, dass die Mondlandung Schwindel ist, war mir das innerhalb einer Minute völlig klar. Das Wieder-Wegkommen hatte ich ja nie begriffen. Aber man tendiert immer dazu, dem Fernseher zu glauben.
Es reicht der gesunde Menschenverstand auch völlig aus, um zu begreifen, dass das WTC gesprengt worden ist. Es brach zusammen wie im freien Fall. Und wie kam es zum freien Fall des WTC 7 etwa acht Stunden später? Wenigstens da sollte man skeptisch werden.
Was viele als „Verschwörungstheorie“ abtun, ist meist nicht mehr als elementarst primitiver Menschenverstand, den die Macht der Massenmedien bei den meisten ausgelöscht hat. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 22:11
Burgorus: @Frollein Rottenmeier:
Die Aufgabe dürfte das Niveau der 11. Klasse Gymnasium haben (oder in welcher Klasse lernt man das Ableiten?)
Dass Sie die Aufgabe aus einem Buch haben, damit habe ich fast gerechnet. Sie können aber sicher sein, dass ich nicht der Autor dieses Buches bin. Vor allem die völlig überflüssige Einführung der Größe „Frust“ ist ein großer Bock. Oder würden Sie den (auf lange Sicht, im Durchschnitt) zu erwarteten Ärger als Frust bezeichnen. Frust und Ärger sind synonym. Beides hat man erst nach Eintreten des Koffertragen-Müssens. [mehr…]
Dass Sie die Aufgabe aus einem Buch haben, damit habe ich fast gerechnet. Sie können aber sicher sein, dass ich nicht der Autor dieses Buches bin. Vor allem die völlig überflüssige Einführung der Größe „Frust“ ist ein großer Bock. Oder würden Sie den (auf lange Sicht, im Durchschnitt) zu erwarteten Ärger als Frust bezeichnen. Frust und Ärger sind synonym. Beides hat man erst nach Eintreten des Koffertragen-Müssens. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 21:54
Burgorus: Werte Clarissa,
ich habe von Menge ein Lexikon, aber kein Lehrbuch. Was Sie zitieren, sieht nach Lehrbuch aus. Ich weiß,
dass der präpositionslose Ablativus loci in der Dichtung gerne gebraucht wird; insofern wäre er schon
möglich, aber bei „Händen“ kommt mir ein Ablativus loci komisch vor.
Wenn man das „suis’“ als Dativ sähe, müsste „turbae duodenae“ wohl als Genitiv zu „cibum“ gesehen werden, und das passt doch überhaupt nicht.
Oder doch als Dativ: „der Zwölferschar als den Seinen“?
ist doch auch Käse.
Heinrich Bone hätte aber deutlicher übertragen können:
gab mit eigner Hand den Zwölfen (statt: den Seinen) er sich selbst zur Speise dar.
Sonst könnte der eine oder andere doch auf die Idee kommen, dass sich das „den Seinen“ auf „suis“ bezieht. [mehr…]
Wenn man das „suis’“ als Dativ sähe, müsste „turbae duodenae“ wohl als Genitiv zu „cibum“ gesehen werden, und das passt doch überhaupt nicht.
Oder doch als Dativ: „der Zwölferschar als den Seinen“?
ist doch auch Käse.
Heinrich Bone hätte aber deutlicher übertragen können:
gab mit eigner Hand den Zwölfen (statt: den Seinen) er sich selbst zur Speise dar.
Sonst könnte der eine oder andere doch auf die Idee kommen, dass sich das „den Seinen“ auf „suis“ bezieht. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 21:43
Burgorus: Verbesserung der Aufgabe
Es gilt halt: Je komplizierter die Aufgabe, umso weniger reizvoll ist sie. Freilich könnte man bei der
W-Funktion auch noch das Alter berücksichtigen und damit eine vom Alter abhängige Lösung kriegen.
Aufgaben sind aber nur dann wirtshaustauglich, wenn eine für alle einfach verständliche Lösung herauskommt. 6,7 cm, genauer, 6,708 cm, ist ja fast schon zu kompliziert.
Meine Hauptkritik: Man darf nicht nach der Minimierung von W mal h fragen. Die Einführung der Bezeichnung „Frust“ ist auch völlig überflüssig und verwirrend. Mit „Frust“ ist nichts anderes als der „erwartete Ärger“ bezeichnet.
Die Angaben von Wahrscheinlichkeitsfunktion W für Koffertragen sowie der Ärgerfunktion Ä sind in Ordnung. Dabei gibt, wie bei Frollein Rottenmeier, Ä den Ärger an, den man nur hat, wenn man den Koffer tragen muss.
Die Frage muss dann ganz einfach lauten: Welche Absatzhöhe ist nötig, damit die Dame so wenig wie möglich Ärger zu erwarten hat. Dass der erwartete Ärger Ä mal W ist, darauf muss man selbst kommen.
Wenn man Ä, wie ich meine, ebenfalls als Parabel ansetzt, muss man ein Polynom vierten Grades minimieren, d.h. ein Polynom dritten Grades null setzen, wozu es keine allgemeinen Formeln mehr gibt. Das würde wieder die Aufgabe verkomplizieren.
Man muss als Absatzhöhe die Überschusshöhe über normalen Absatz verstehen, dann kann man’s zur Not bei der linearen Ä-Funktion belassen.
Ob Waffe oder nicht, die Aufgabe ist es wirklich wert, verbreitet zu werden. [mehr…]
Aufgaben sind aber nur dann wirtshaustauglich, wenn eine für alle einfach verständliche Lösung herauskommt. 6,7 cm, genauer, 6,708 cm, ist ja fast schon zu kompliziert.
Meine Hauptkritik: Man darf nicht nach der Minimierung von W mal h fragen. Die Einführung der Bezeichnung „Frust“ ist auch völlig überflüssig und verwirrend. Mit „Frust“ ist nichts anderes als der „erwartete Ärger“ bezeichnet.
Die Angaben von Wahrscheinlichkeitsfunktion W für Koffertragen sowie der Ärgerfunktion Ä sind in Ordnung. Dabei gibt, wie bei Frollein Rottenmeier, Ä den Ärger an, den man nur hat, wenn man den Koffer tragen muss.
Die Frage muss dann ganz einfach lauten: Welche Absatzhöhe ist nötig, damit die Dame so wenig wie möglich Ärger zu erwarten hat. Dass der erwartete Ärger Ä mal W ist, darauf muss man selbst kommen.
Wenn man Ä, wie ich meine, ebenfalls als Parabel ansetzt, muss man ein Polynom vierten Grades minimieren, d.h. ein Polynom dritten Grades null setzen, wozu es keine allgemeinen Formeln mehr gibt. Das würde wieder die Aufgabe verkomplizieren.
Man muss als Absatzhöhe die Überschusshöhe über normalen Absatz verstehen, dann kann man’s zur Not bei der linearen Ä-Funktion belassen.
Ob Waffe oder nicht, die Aufgabe ist es wirklich wert, verbreitet zu werden. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 20:44
Burgorus: @Frollein Rottenmeier:
Um nicht den Eindruck zu erwecken, es handle sich bei Ihrer Aufgabe um eine Differentialgleichung, möchte
ich dies sagen:
Bei dieser Minimierungsaufgabe kommt zwar Ableiten, anders ausgedrückt: Differenzieren vor, es handelt sich hier aber um keine Differentialgleichung.
Die Aufgabe ist sehr schön, ich bemängle aber daran, dass zuviel vorgekaut wird. Dass das Produkt der Funktionen W und Ä minimiert werden muss, hätte nicht gesagt werden sollen. Das hätte man so formulieren sollen, dass man darauf selbst kommen muss. Habe mir das jetzt auch noch nicht überlegt, wie man die Aufgabe so erschweren kann, dass der Ansatz (Minimierung von Ä mal W) das Hauptproblem ist.
Wandelt man die Parabel h in eine Scheitelform um, sieht man sofort, dass die Wahrscheinlichkeit, den Koffer tragen zu müssen, bei einer Stöckelhöhe von 8 cm minimiert wird. Zurecht wird aber darauf verwiesen, dass das Koffertragen umso schlimmer ist, je höher die Absätze sind.
Der „Frust“ Ä mal h wird bei einer Stöckelhöhe von 6,7 cm minimiert (Ä mla h berechnen, ableiten und nullsetzen); bei 1,3 cm liegt ein relatives Frust-Maximum vor, was unverständlich ist.
Das liegt aber daran, dass die Ä-Funktion nicht ganz richtig gesetzt ist. 0 cm Absatz ist nicht angenehmer als etwa 2 cm Absatz.
Die Ärgerfunktion sollte sinnvollerweise auch als Parabel angesetzt werden, etwa mit einem Scheitelpunkt bei 2 cm.
Die Aufgabe muss noch dahingehend abgewandelt werden, bevor sie in einem Mathe-Buch erscheinen kann. [mehr…]
Bei dieser Minimierungsaufgabe kommt zwar Ableiten, anders ausgedrückt: Differenzieren vor, es handelt sich hier aber um keine Differentialgleichung.
Die Aufgabe ist sehr schön, ich bemängle aber daran, dass zuviel vorgekaut wird. Dass das Produkt der Funktionen W und Ä minimiert werden muss, hätte nicht gesagt werden sollen. Das hätte man so formulieren sollen, dass man darauf selbst kommen muss. Habe mir das jetzt auch noch nicht überlegt, wie man die Aufgabe so erschweren kann, dass der Ansatz (Minimierung von Ä mal W) das Hauptproblem ist.
Wandelt man die Parabel h in eine Scheitelform um, sieht man sofort, dass die Wahrscheinlichkeit, den Koffer tragen zu müssen, bei einer Stöckelhöhe von 8 cm minimiert wird. Zurecht wird aber darauf verwiesen, dass das Koffertragen umso schlimmer ist, je höher die Absätze sind.
Der „Frust“ Ä mal h wird bei einer Stöckelhöhe von 6,7 cm minimiert (Ä mla h berechnen, ableiten und nullsetzen); bei 1,3 cm liegt ein relatives Frust-Maximum vor, was unverständlich ist.
Das liegt aber daran, dass die Ä-Funktion nicht ganz richtig gesetzt ist. 0 cm Absatz ist nicht angenehmer als etwa 2 cm Absatz.
Die Ärgerfunktion sollte sinnvollerweise auch als Parabel angesetzt werden, etwa mit einem Scheitelpunkt bei 2 cm.
Die Aufgabe muss noch dahingehend abgewandelt werden, bevor sie in einem Mathe-Buch erscheinen kann. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 15:14
Burgorus: @Clarissa
cóndere = gründen, cónditor = Gründer
condíre = würzen, zubereiten, condítor = Bäcker, Kondítor (vielleicht ist Letzteres Neu-Latein, auf jeden Fall hat der ehemalige bay. Kultusminister Hans Maier darauf verwiesen, dass „Condítor“ praktisch „Bäcker“ heißt.
Wenn man einen Jambus dazu singt, muss es „condítor“ mit langem „i“ und kann nicht „cónditor“ mit kurzem „i“ heißen.
Ein Wiener Hymnologie-Professor lehrte einen Chor das „Conditor alme siderum“, stets darauf hinweisend, dass bei „conditor“ die erste Silbe betont werden müsse. Doch die jambische Melodie ließ dies den Chor nicht gelingen. Resignierend konstatierte der Hymnologie: „Ich hab’s aufgegeben.“ Sie singen nun „Condítor“.
„Cena“: Thomas betont hier das Mal, das Opfer wird erst am darauffolgenden Freitag betont. Das heilige Messopfer hat auch Mahlcharakter.
In „recumbens“ (sich zurücklehnend) fühle ich, dass Thomas ein letztes gemütliches Zusammensein zum Ausdruck bringen will. Ich empfinde das so, obwohl es dem Charakter der heiligen Messe wiederspricht. Dort steht aber das Karfreitagsopfer mehr im Vordergrund.
„recumbens“ betont den Kontrast zwischen letzten menschlichen Zügen beim Abendmahl und Grausamkeit des Kreuzesopfers.
„Cibus“: Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise…
Die letzten Zeilen übersetzt Bone mit:
gab mit eigner Hand den Seinen er sich selbst zur Speise dar.
Also Abl. instrumentalis (vorgezogenes suis = eigen); der Abl. loci (für mich undenkbar) wird doch meist mit Präposition „in“ gebraucht. [mehr…]
condíre = würzen, zubereiten, condítor = Bäcker, Kondítor (vielleicht ist Letzteres Neu-Latein, auf jeden Fall hat der ehemalige bay. Kultusminister Hans Maier darauf verwiesen, dass „Condítor“ praktisch „Bäcker“ heißt.
Wenn man einen Jambus dazu singt, muss es „condítor“ mit langem „i“ und kann nicht „cónditor“ mit kurzem „i“ heißen.
Ein Wiener Hymnologie-Professor lehrte einen Chor das „Conditor alme siderum“, stets darauf hinweisend, dass bei „conditor“ die erste Silbe betont werden müsse. Doch die jambische Melodie ließ dies den Chor nicht gelingen. Resignierend konstatierte der Hymnologie: „Ich hab’s aufgegeben.“ Sie singen nun „Condítor“.
„Cena“: Thomas betont hier das Mal, das Opfer wird erst am darauffolgenden Freitag betont. Das heilige Messopfer hat auch Mahlcharakter.
In „recumbens“ (sich zurücklehnend) fühle ich, dass Thomas ein letztes gemütliches Zusammensein zum Ausdruck bringen will. Ich empfinde das so, obwohl es dem Charakter der heiligen Messe wiederspricht. Dort steht aber das Karfreitagsopfer mehr im Vordergrund.
„recumbens“ betont den Kontrast zwischen letzten menschlichen Zügen beim Abendmahl und Grausamkeit des Kreuzesopfers.
„Cibus“: Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise…
Die letzten Zeilen übersetzt Bone mit:
gab mit eigner Hand den Seinen er sich selbst zur Speise dar.
Also Abl. instrumentalis (vorgezogenes suis = eigen); der Abl. loci (für mich undenkbar) wird doch meist mit Präposition „in“ gebraucht. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 13:24
Burgorus: @Gotthard @HeinrichderZweite
@Gotthard: Im letzten Kommentar haben Sie Recht. Die katholische Kirche hat eine gewisse Breite, weil
sie für die ganze Welt (kath holon kosmon), eben für alle Menschen mit deren unterschiedlichen Kulturen
und Bräuchen da ist. Diese Breite rechtfertigt aber keine Ehrfurchtslosigkeit und Schlamperei.
@Heinrich II.: Sie haben geschrieben:
In den geisteswissenschaftlichen Studienrichtungen gibt es Leute, die glauben, die Schwerkraft würde im Vakuum nicht wirken. Proletariat hier wie dort!
Das ist gar nicht so blöd, sondern nur konsequent. Der Mond hat keine Atmosphäre, ist also wie ein Vakuum. Wenn von da aus die Mondfähre so problemlos wieder wegfliegen kann wie eine fliegende Untertasse und so genau, dass man vom Raumschiff wieder aufgefangen werden kann, ist das am einfachsten damit zu erklären, dass das Vakuum Mond keine Anziehungskraft hat. Dann lässt sich die Mondfähre langsam und zielgerecht mit kleinen Schüsschen in die entgegengesetzte Richtung leicht steuern.
Schlimmer finde ich Physiker, die ihren gesunden Menschenverstand verloren haben und die bemannte Mondlandung der Amerikaner sogar glauben und gescheit von Bremsraketen faseln, die beim Landen nicht fähig waren, den Staub wegzublasen, auf dem die Astronauten rumgewatet sind, und auch die Landefläche so eben gelassen haben, dass man winkelgenau wieder abfliegen konnte. Man hat da schon den Eindruck, wenn weniger in deren Hirne reingestopft worden wäre, wäre vielleicht vom gesunden Menschenverstand noch was übrig… [mehr…]
@Heinrich II.: Sie haben geschrieben:
In den geisteswissenschaftlichen Studienrichtungen gibt es Leute, die glauben, die Schwerkraft würde im Vakuum nicht wirken. Proletariat hier wie dort!
Das ist gar nicht so blöd, sondern nur konsequent. Der Mond hat keine Atmosphäre, ist also wie ein Vakuum. Wenn von da aus die Mondfähre so problemlos wieder wegfliegen kann wie eine fliegende Untertasse und so genau, dass man vom Raumschiff wieder aufgefangen werden kann, ist das am einfachsten damit zu erklären, dass das Vakuum Mond keine Anziehungskraft hat. Dann lässt sich die Mondfähre langsam und zielgerecht mit kleinen Schüsschen in die entgegengesetzte Richtung leicht steuern.
Schlimmer finde ich Physiker, die ihren gesunden Menschenverstand verloren haben und die bemannte Mondlandung der Amerikaner sogar glauben und gescheit von Bremsraketen faseln, die beim Landen nicht fähig waren, den Staub wegzublasen, auf dem die Astronauten rumgewatet sind, und auch die Landefläche so eben gelassen haben, dass man winkelgenau wieder abfliegen konnte. Man hat da schon den Eindruck, wenn weniger in deren Hirne reingestopft worden wäre, wäre vielleicht vom gesunden Menschenverstand noch was übrig… [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 12:01
Burgorus: @HeinrichderZweite
Ich wollte nicht Natur- mit Geisteswissenschaften gegenüberstellen, sondern die Münchner Universitäten,
wo es beide Wissenschaftsarten gibt: Geisteswissenschaften wie etwa die Mathematik, Naturwissenschaften
wie etwa die Physik.
Wenn das Studium zu vollgestopft ist, sodass man keine Zeit mehr hat, sich für etwas zu faszinieren und sich darin etwas mehr als nötig zu vertiefen, macht es mir keinen Spaß mehr. Dann ist es nur noch angelerntes Wissen.
Ich habe an einer geisteswissenschaftlichen Fakultät an der LMU München studiert, habe keine Vorlesungen über Differentilagleichungen gehört und trotzdem schreibe ich jetzt wissenschaftliche Artikel, die auf Differentialgleichungen basieren, sodass die Gutachter sie als (wegen des Schwierigkeitsgrades) schwer zu folgen, aber doch korrekt bezeichnen.
Wie das? Bin nach dem Studium auf so einen Artikel gestoßen, der auf Differentialgleichungen basiert, habe drei Wochen gebraucht, bis ich ihn verstanden habe, und jetzt mache ich was Ähnliches.
Und wenn meien Ingenieurs-Kollegen (einer von der TU München), die viel mehr angewandte Mathematik gehört haben als ich, mathematische Probleme haben, kommen sie auch zu mir, weil ich ihnen helfen kann, sie aber ihr reingestopftes Wissen schon längst vergessen haben und z.T. mit Abscheu darauf zurückblicken.
Gut, ich bin eben mathematisch talentierter als sie, aber mit dem TU-Militarismus, bei dem man keine Zeit mehr hat, eigene Kreativität zu entwickeln, wäre ich nicht zurechtgekommen. [mehr…]
Wenn das Studium zu vollgestopft ist, sodass man keine Zeit mehr hat, sich für etwas zu faszinieren und sich darin etwas mehr als nötig zu vertiefen, macht es mir keinen Spaß mehr. Dann ist es nur noch angelerntes Wissen.
Ich habe an einer geisteswissenschaftlichen Fakultät an der LMU München studiert, habe keine Vorlesungen über Differentilagleichungen gehört und trotzdem schreibe ich jetzt wissenschaftliche Artikel, die auf Differentialgleichungen basieren, sodass die Gutachter sie als (wegen des Schwierigkeitsgrades) schwer zu folgen, aber doch korrekt bezeichnen.
Wie das? Bin nach dem Studium auf so einen Artikel gestoßen, der auf Differentialgleichungen basiert, habe drei Wochen gebraucht, bis ich ihn verstanden habe, und jetzt mache ich was Ähnliches.
Und wenn meien Ingenieurs-Kollegen (einer von der TU München), die viel mehr angewandte Mathematik gehört haben als ich, mathematische Probleme haben, kommen sie auch zu mir, weil ich ihnen helfen kann, sie aber ihr reingestopftes Wissen schon längst vergessen haben und z.T. mit Abscheu darauf zurückblicken.
Gut, ich bin eben mathematisch talentierter als sie, aber mit dem TU-Militarismus, bei dem man keine Zeit mehr hat, eigene Kreativität zu entwickeln, wäre ich nicht zurechtgekommen. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 20:25
Burgorus: @Bernd:
Mischen Sie sich ruhig ein. Ich bin vom Ausgleichen durch Vertonung nicht so überzeugt. Sie trifft nur
auf gewisse Formen der Gregorianik zu. Bei der berühmten Pange-lingua-Vertonung mag es einigermaßen
zutreffen.
Ich bin kein Experte in gregorianischen Vertonungen, aber meiner Meinung nach gibt es auch solche gregorianische Vertonungen, die überhaupt keinen Rhythmus haben. Und das ist bei vielen auch bitter nötig, da es viele mittelalterliche Reimgedichte gibt, wo ich überhaupt keine Metrik erkennen kann.
Meiner Meinung nach sollte man z.B. das „Cónditor alme siderum“ nicht als missglücktes Gedicht bezeichnen. Es hat zwar überhaupt keine Metrik, reimt sich aber nicht schlecht, müsste eben durch eine Gregorianik ohne Rhythmus vertont werden.
Doch das ist nicht geschehen. Die Vertonung des „Cónditor alme siderum“ ist eindeutig jambisch. So, jetzt wird es belächelt, und ein Papst hat es durch das „Creátor alme siderum“ ersetzt. Dieses folgt dem jambischen Versmaß der quantitierenden Metrik, wie sie in der Antike üblich war. Es ist ein jambischer Dimeter, wo jedes der beiden Metren die Form
beliebige Silbe, lange Silbe, kurze Silbe, lange Silbe
hat. Damit passt die Vertonung. Aber das rhythmuslose „Cónditor alme siderum“ ist meines Wissens bis heute ohne brauchbare Vertonung geblieben.
Wenn mans jambisch singt (was völliger Schwachsinn ist), heißt der erste Vers:
„Condítor alme siderum“, was soviel heißt wie: „Erhabender Bäcker der Sterne (Weihnachtsplätzchenbäcker)“. [mehr…]
Ich bin kein Experte in gregorianischen Vertonungen, aber meiner Meinung nach gibt es auch solche gregorianische Vertonungen, die überhaupt keinen Rhythmus haben. Und das ist bei vielen auch bitter nötig, da es viele mittelalterliche Reimgedichte gibt, wo ich überhaupt keine Metrik erkennen kann.
Meiner Meinung nach sollte man z.B. das „Cónditor alme siderum“ nicht als missglücktes Gedicht bezeichnen. Es hat zwar überhaupt keine Metrik, reimt sich aber nicht schlecht, müsste eben durch eine Gregorianik ohne Rhythmus vertont werden.
Doch das ist nicht geschehen. Die Vertonung des „Cónditor alme siderum“ ist eindeutig jambisch. So, jetzt wird es belächelt, und ein Papst hat es durch das „Creátor alme siderum“ ersetzt. Dieses folgt dem jambischen Versmaß der quantitierenden Metrik, wie sie in der Antike üblich war. Es ist ein jambischer Dimeter, wo jedes der beiden Metren die Form
beliebige Silbe, lange Silbe, kurze Silbe, lange Silbe
hat. Damit passt die Vertonung. Aber das rhythmuslose „Cónditor alme siderum“ ist meines Wissens bis heute ohne brauchbare Vertonung geblieben.
Wenn mans jambisch singt (was völliger Schwachsinn ist), heißt der erste Vers:
„Condítor alme siderum“, was soviel heißt wie: „Erhabender Bäcker der Sterne (Weihnachtsplätzchenbäcker)“. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 19:56
Burgorus: TU München versus LMU München
Die TU München ist eigentlich die Technische Hochschule München. Sie ist keine Universität. Man wird
hier vom Lehrplan her geführt wie ein kleines Kind.
Es mag solche Technik-Kästen geben, die nur dazu sind, fünf Jahre lang mit Wissen und Können vollgespopft zu werden, ohne sich Zeit für Pausen und eigene Kreativität zu nehmen. Mein Ding war das nicht. Ich bin von der TU zur LMU gewechselt.
Meiner Meinung nach sollte der Übergang vom berieselten Lehrling zum selbstständig agierenden Studenen ab der Universität geschehen. Und wenn mal aufgrund eigener Sucherei ein Semester in den Sand gesetzt wird, na und, war mal eine andere Erfahrung und hat den Horizont erweitert.
Es gibt an der TU Persönlichkeiten, die in allem, was sie gelernt haben, absolut top sind. Note 1.0 durch die Bank und auch anderweitig auf ihrem und auf benachbarten Gebieten absolut 1a.
Doch Cäsar oder Augustus kennen sie nicht. Latein können sie auch nicht. Top Ausbildung, null Bildung!
Das sind die Leute, die beherrschbar sind. In Ihrem Gebiet, auf dem sie gefordert werden, top, bis auf das, dass sie auch noch die Evolutionslehre glauben; hat man halt gelernt.
In den größeren Rahmen der Weltanschauung können sie eben nicht blicken. Wie sollten Sie auch, hatten sie doch während ihres Studiums keine Zeit, sich in gewisse Dinge selbstständig zu vertiefen oder sich auch mal für allgemeinbildende Dinge zu interessieren. Unkritische Mastschweine sind viele geworden, brauchbar für die Herrscher dieser Welt. [mehr…]
Es mag solche Technik-Kästen geben, die nur dazu sind, fünf Jahre lang mit Wissen und Können vollgespopft zu werden, ohne sich Zeit für Pausen und eigene Kreativität zu nehmen. Mein Ding war das nicht. Ich bin von der TU zur LMU gewechselt.
Meiner Meinung nach sollte der Übergang vom berieselten Lehrling zum selbstständig agierenden Studenen ab der Universität geschehen. Und wenn mal aufgrund eigener Sucherei ein Semester in den Sand gesetzt wird, na und, war mal eine andere Erfahrung und hat den Horizont erweitert.
Es gibt an der TU Persönlichkeiten, die in allem, was sie gelernt haben, absolut top sind. Note 1.0 durch die Bank und auch anderweitig auf ihrem und auf benachbarten Gebieten absolut 1a.
Doch Cäsar oder Augustus kennen sie nicht. Latein können sie auch nicht. Top Ausbildung, null Bildung!
Das sind die Leute, die beherrschbar sind. In Ihrem Gebiet, auf dem sie gefordert werden, top, bis auf das, dass sie auch noch die Evolutionslehre glauben; hat man halt gelernt.
In den größeren Rahmen der Weltanschauung können sie eben nicht blicken. Wie sollten Sie auch, hatten sie doch während ihres Studiums keine Zeit, sich in gewisse Dinge selbstständig zu vertiefen oder sich auch mal für allgemeinbildende Dinge zu interessieren. Unkritische Mastschweine sind viele geworden, brauchbar für die Herrscher dieser Welt. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 19:19
Burgorus: @Regina
Ich gebe zu, dass ich mein letztgebrachtes Argument gegen die Handkommunion auf etwas veräppelnde Weise
gebracht habe.
Drum wiederhole ich es nochmals unmissverständlich:
Das Argument, die Handkommunion sei der Mundkommunion vorzuziehen, weil man mit dem Mund mehr sündige als mit den Händen, sticht insofern nicht, als auch derjenige, der die Heilige Kommunion auf die Hände empfängt, sie ohne Zuhilfenahme des Mundes nicht empfangen kann.
Man muss also korrekter Weise die Frage so stellen:
Womit sündigt man mehr: Mit dem Mund allein oder mit Mund und Händen zusammen?
Es gibt nun mal Muttergottesbotschaften wie die von Montichiari, wo die Gottesmutter über den Frevel der Handkommunion klagt. Auch gibt es Heilige, die sehen, wie in den auf den Boden fallenden Partikeln Jesus zertreten wird. Und diese Aspekte werden von den konservativen Postern hier zurecht gebracht. [mehr…]
Drum wiederhole ich es nochmals unmissverständlich:
Das Argument, die Handkommunion sei der Mundkommunion vorzuziehen, weil man mit dem Mund mehr sündige als mit den Händen, sticht insofern nicht, als auch derjenige, der die Heilige Kommunion auf die Hände empfängt, sie ohne Zuhilfenahme des Mundes nicht empfangen kann.
Man muss also korrekter Weise die Frage so stellen:
Womit sündigt man mehr: Mit dem Mund allein oder mit Mund und Händen zusammen?
Es gibt nun mal Muttergottesbotschaften wie die von Montichiari, wo die Gottesmutter über den Frevel der Handkommunion klagt. Auch gibt es Heilige, die sehen, wie in den auf den Boden fallenden Partikeln Jesus zertreten wird. Und diese Aspekte werden von den konservativen Postern hier zurecht gebracht. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 18:59
Burgorus: @Marcelus, @Regina
@Marcelus: Stimme Ihnen zu. Der Aspekt, dass die äußere Haltung die innere hervorzubringen lehrt, war
sehr wichtig.
@Regina: Wenn jemand einen Kommentar mit „Nicht böse sein“ anfängt, erweckt das einen bemutternden Eindruck, als wolle jemand zu einem kleinen Kind sprechen und dabei Angst hat, es zu verletzen. Man wird also für ein kleines, verletzliches Kind gehalten. Man wird nicht für voll genommen. Und dagegen wehre ich mich. [mehr…]
@Regina: Wenn jemand einen Kommentar mit „Nicht böse sein“ anfängt, erweckt das einen bemutternden Eindruck, als wolle jemand zu einem kleinen Kind sprechen und dabei Angst hat, es zu verletzen. Man wird also für ein kleines, verletzliches Kind gehalten. Man wird nicht für voll genommen. Und dagegen wehre ich mich. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 18:45
Burgorus: @Regina
Trotzdem ist die Handkommunion nicht entehrend. Wenn ich meinen Mund vor einer heiligen Messe mit Schimpfwörtern
besudele, ist auch an der Mundkommunion nichts Ehrfürchtiges mehr.
Dann sollten Sie zuvor beichten. Dann ist auch Ihr Mund wieder rein.
Oder was schließen Sie? Meinen Sie, die Kommunion dann besser in die Hände zu nehmen, mit denen Sie weniger gesündigt haben?
Nun gut, aber wie geth’s dann weiter? Gegessen ist sie noch nicht, wenn sie in einer Hand liegt! Wollen Sie allen Ernstes die Kommunion dann mit der Nase in sich aufnehmen? [mehr…]
Dann sollten Sie zuvor beichten. Dann ist auch Ihr Mund wieder rein.
Oder was schließen Sie? Meinen Sie, die Kommunion dann besser in die Hände zu nehmen, mit denen Sie weniger gesündigt haben?
Nun gut, aber wie geth’s dann weiter? Gegessen ist sie noch nicht, wenn sie in einer Hand liegt! Wollen Sie allen Ernstes die Kommunion dann mit der Nase in sich aufnehmen? [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 18:35
Burgorus: @Regina
Nicht böse sein,
?? Wollen Sie mich verarschen?
aber ich halte diese Meinung Ihres Religionslehrers („Die innere Haltung setzt die äußere voraus“) für gelinde gesagt, sehr einseitig, um nicht zu sagen kurzsichtig.
Der Religionslehrer, von dem ich spreche, war Direktor eines Knaben-Internats. Als solcher muss er über eine gewisse Menschenkenntnis verfügen, sonst hätte er es nicht plfichtbewusst führen können. Ich kann ihm diese Menschenkenntnis bescheinigen. Ich kenne ihn. Sie kennen ihn nicht.
Die äußere Haltung mag von vielen insofern kritische beäugt werden, als sie ganz leicht zur Heuchelei missbraucht werden kann, was bei der inneren Haltung nicht geht.
Es gilt: Aus guter äußerer Haltung kann man noch nicht auf gute innere Haltung schließen.
Allerdings kann man aus guter innerer Haltung auf das Bemühem um einge gute äußere Haltung schließen. Wer Respekt vor dem Allerheiligsten hat, fühlt sich dazu gedrängt, dies auch in der äußeren Haltung kundzutun.
Bei Uninformierten mag sie sich aber auch im Gehorsam gegenüber der Kirche äußern, und da wird einem ja heute die Handkommunion beigebracht und damit vorgegaukelt, diese Form sei die von der Kirche gewollte. Ich möchte solchen Leuten nicht ihre äußere Haltung vorwerfen, denn sie wissen es nicht besser.
Aber sobald jemand über das Thema Mund- und Handkommunion informiert ist, kann er ehrlichen Herzens nicht mehr zum Schluss kommen, die Partikel verschleißende Handkommunion sei ebenso ehrfürchtig wie die Mundkommunion. [mehr…]
?? Wollen Sie mich verarschen?
aber ich halte diese Meinung Ihres Religionslehrers („Die innere Haltung setzt die äußere voraus“) für gelinde gesagt, sehr einseitig, um nicht zu sagen kurzsichtig.
Der Religionslehrer, von dem ich spreche, war Direktor eines Knaben-Internats. Als solcher muss er über eine gewisse Menschenkenntnis verfügen, sonst hätte er es nicht plfichtbewusst führen können. Ich kann ihm diese Menschenkenntnis bescheinigen. Ich kenne ihn. Sie kennen ihn nicht.
Die äußere Haltung mag von vielen insofern kritische beäugt werden, als sie ganz leicht zur Heuchelei missbraucht werden kann, was bei der inneren Haltung nicht geht.
Es gilt: Aus guter äußerer Haltung kann man noch nicht auf gute innere Haltung schließen.
Allerdings kann man aus guter innerer Haltung auf das Bemühem um einge gute äußere Haltung schließen. Wer Respekt vor dem Allerheiligsten hat, fühlt sich dazu gedrängt, dies auch in der äußeren Haltung kundzutun.
Bei Uninformierten mag sie sich aber auch im Gehorsam gegenüber der Kirche äußern, und da wird einem ja heute die Handkommunion beigebracht und damit vorgegaukelt, diese Form sei die von der Kirche gewollte. Ich möchte solchen Leuten nicht ihre äußere Haltung vorwerfen, denn sie wissen es nicht besser.
Aber sobald jemand über das Thema Mund- und Handkommunion informiert ist, kann er ehrlichen Herzens nicht mehr zum Schluss kommen, die Partikel verschleißende Handkommunion sei ebenso ehrfürchtig wie die Mundkommunion. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 14:51
Burgorus: Um Thomas v. Aquin nicht die Ehre zu nehmen
Kleinere metrische Unsauberkeiten kommen in der akzentuiert lateinischen Dichtung öfters vor, so z.B.
auch
beim Stabat Mater:
Quis est homo, qui non fleret,
matrem Christi si videret
in tanto supplicio.
„tanto“ wird eigentlich auf der esten, nicht auf der zweiten Silbe betont. Da diese aber lang ist, ist das weniger schlimm.
Die Halbstrophe
Flammis ne urar succensus,
per te virgo sim defensus
in die judicii.
ist nun zu
Flammis urar ne succensus
…
geändert, sodass das „urar“, das noch dazu langes „u“ hat, richtig betont wird und außerdem keine zwei Vokale mehr aufeinandertreffen wie bei „ne urar“; hier wäre nämlich bei klassischer Dichtung die Elision des vorausgehenden Vakals („e“) Pflicht.
Bei „in die judicii“ ist ebenfalls das „die“ falsch betont, was wiederum weniger schlimm ist, da das falsch betonte „e“ wenigstens ein langes „e“ ist.
Das „in tanto supplicio“ wird man wohl deswegen nicht (dem Thomas-Stil entsprechend) zu „tanto in supplicio“ geändert haben, da bei „tanto in“ zwei Vokale aufeinanderträfen.
Als schlimm empfine ich nur beim trochäischen „Veni Sancte spiritus“ das „tuorum fidelium“ am Ende einer Strophe, wo der Ton auf dem „o“ läge. Es sollte zu „omnium fidelium“ geändert werden.
Bei der dritten Strophe des Pange lingua des Thomas von Aquin sollte eigentlich bei „recumbens“ die zweite Silbe betont werden. Musikalisch wird aber die erste (und dritte) betont. Ansonsten entsprechen alle sechs Strophen dem trochäischen Versmaß in der Akzentmetrik. [mehr…]
beim Stabat Mater:
Quis est homo, qui non fleret,
matrem Christi si videret
in tanto supplicio.
„tanto“ wird eigentlich auf der esten, nicht auf der zweiten Silbe betont. Da diese aber lang ist, ist das weniger schlimm.
Die Halbstrophe
Flammis ne urar succensus,
per te virgo sim defensus
in die judicii.
ist nun zu
Flammis urar ne succensus
…
geändert, sodass das „urar“, das noch dazu langes „u“ hat, richtig betont wird und außerdem keine zwei Vokale mehr aufeinandertreffen wie bei „ne urar“; hier wäre nämlich bei klassischer Dichtung die Elision des vorausgehenden Vakals („e“) Pflicht.
Bei „in die judicii“ ist ebenfalls das „die“ falsch betont, was wiederum weniger schlimm ist, da das falsch betonte „e“ wenigstens ein langes „e“ ist.
Das „in tanto supplicio“ wird man wohl deswegen nicht (dem Thomas-Stil entsprechend) zu „tanto in supplicio“ geändert haben, da bei „tanto in“ zwei Vokale aufeinanderträfen.
Als schlimm empfine ich nur beim trochäischen „Veni Sancte spiritus“ das „tuorum fidelium“ am Ende einer Strophe, wo der Ton auf dem „o“ läge. Es sollte zu „omnium fidelium“ geändert werden.
Bei der dritten Strophe des Pange lingua des Thomas von Aquin sollte eigentlich bei „recumbens“ die zweite Silbe betont werden. Musikalisch wird aber die erste (und dritte) betont. Ansonsten entsprechen alle sechs Strophen dem trochäischen Versmaß in der Akzentmetrik. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 13:56
Burgorus: Ad Reginam et ad Clarissam
Ad Reginam: Unser Religionslehrer hat sich fürchterlich über die Behauptung, es komme auf die innere,
nicht auf die äußere Haltung an, erbost. Er sagte: Die äußere Haltung ist die Vorbedingung für die
innere.
Ad Clarissam: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese Strophe des Thomas von Aquin einen Metrik-Fehler enthält? [mehr…]
Ad Clarissam: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese Strophe des Thomas von Aquin einen Metrik-Fehler enthält? [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 13:36
Burgorus: Eine Seuche breitet sich erst aus, steckt Gutes an, bevor sie besiegt wird.
Die Handkommunion ist eine Seuche. Bevor eine Seuche eingedämmt wird, breitet sie sich aus und steckt
viel Gutes an. Die Kerngesunden überleben sie aber.
Wenn es nun vereinzelte Priester gibt, die bei der Tridentinischen Messe auch die Handkommunion spenden, und einige Laien davon Gebrauch machen, so ist die Tridentinische Messe doch gesund genug, dass der Handommunion-Bazillus sie nicht kaputt kriegt.
Der Hauptgrund, warum in der Neuen Messe die meisten die heilige Kommunion mit der Hand empfangen, ist der Massenzwang. Man lernt es, so und alle machen es so, und keiner will auffallen. Außerdem werden diejenigen, die Mund- und Knie-Kommunion machen, beargwöhnt.
In meiner Pfarrei machen fast alle Handkommunion, als wir aber mal eine tridentinische Messe hatten, wurden die Gläubigen aufgefordert, die Kommunion mit dem Mund zu empfangen, dann machten eben alle Munkommunion.
Es ist also vor allem wichtig, den Gläubigen zu sagen, welche Form der Kommunion im Ritus gewollt ist, dann machen es die Leute so.
Wenn sich aber ein Pfarrer hinsichtlich des Kommunionempfangs nicht richtig verhält, muss er mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln zurechtgewiesen werden, denn Seuchenbekämpfung ist eine wichtige Aufgabe.
Da aber die Tridentinische Messe kerngesund ist, wird deren Verseuchung durch die Handkommunion nicht von Dauer sein. [mehr…]
Wenn es nun vereinzelte Priester gibt, die bei der Tridentinischen Messe auch die Handkommunion spenden, und einige Laien davon Gebrauch machen, so ist die Tridentinische Messe doch gesund genug, dass der Handommunion-Bazillus sie nicht kaputt kriegt.
Der Hauptgrund, warum in der Neuen Messe die meisten die heilige Kommunion mit der Hand empfangen, ist der Massenzwang. Man lernt es, so und alle machen es so, und keiner will auffallen. Außerdem werden diejenigen, die Mund- und Knie-Kommunion machen, beargwöhnt.
In meiner Pfarrei machen fast alle Handkommunion, als wir aber mal eine tridentinische Messe hatten, wurden die Gläubigen aufgefordert, die Kommunion mit dem Mund zu empfangen, dann machten eben alle Munkommunion.
Es ist also vor allem wichtig, den Gläubigen zu sagen, welche Form der Kommunion im Ritus gewollt ist, dann machen es die Leute so.
Wenn sich aber ein Pfarrer hinsichtlich des Kommunionempfangs nicht richtig verhält, muss er mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln zurechtgewiesen werden, denn Seuchenbekämpfung ist eine wichtige Aufgabe.
Da aber die Tridentinische Messe kerngesund ist, wird deren Verseuchung durch die Handkommunion nicht von Dauer sein. [mehr…]
Samstag, 14. Juni 2008 20:36
Burgorus: @new_: „Gregorianische Messe“ in allen Pfarreien
Hoffentlich bewahrheitet sich die Eilmeldung auf www.introibo.net, auf die Sie verwiesen haben.
Und ich hoffe, dass die „Gregorianische“ (Tridentinische) Messe nicht nur in allen Pfarreien Englands und Wales’ gefeiert werden muss, sondern in allen Pfarreien der Welt. [mehr…]
Und ich hoffe, dass die „Gregorianische“ (Tridentinische) Messe nicht nur in allen Pfarreien Englands und Wales’ gefeiert werden muss, sondern in allen Pfarreien der Welt. [mehr…]
Samstag, 14. Juni 2008 14:45
Burgorus: Keiner darf ins Reich Gottes gezwungen werden!
Sowie es in jeder normalen Ausbildung eine angemessene Portion an Freizeit gibt, muss dies auch bei der
Priesterausbildung sein. Gott will nicht, dass wir durch Zwang heilig werden, sondern freiwillig.
Außerdem bedeutet zu starke Kontrolle Misstrauen gegenüber den Auszubildenden. Und dieses Misstrauensverhältnis könnte zu einem Misstrauensverhältnis zwischen den ausgebildeten Priestern und den Gläubigen ausarten.
Drei Stunden Freizeit (eine Stunde nachmittags und die Abendzeit zwischen 20 und 22 Uhr) am Tag ist wohl ein Minimum. Das sind doch keine vierjährigen Kinder mehr, denen man auf Schritt und Tritt nachgehen muss.
Zumindest ist ein Aufstehverbot vor 6 Uhr lächerlich. Wenn einer um 5 Uhr aufsteht und bei angemachtem Licht geistige Literatur liest, warum nicht?
Gerade die Abendstunden eignen sich hervorragend zur persönlichen Weiterbildung mittels geeigneter Lektüre.
Und wenn jemand seine Freizeit für Vergnügen nutzt, ist das auch in Ordnung, wenn auch weniger verdientstreich, denn wenn die Pflichten erfüllt sind, reicht dies zur Heiligung.
Die Priesterbruderschaft sollte also die im Artikel vorgebrachten Missstände möglichst bald abstellen.
Ich kenne jemanden, der war auch in einer religiösen Gemeinschaft, wo sich der Obere so wichtig nahm, dass die Angehörigen keine Freizeit mehr hatten. Die bereits angefangenen Brigittagebete musste er aus Zeitgründen beenden.
Die guten Landwirte verließen die Gemeinschaft, da ihnen aus Gehorsam viel Unsinn aufgetragen wurde. [mehr…]
Außerdem bedeutet zu starke Kontrolle Misstrauen gegenüber den Auszubildenden. Und dieses Misstrauensverhältnis könnte zu einem Misstrauensverhältnis zwischen den ausgebildeten Priestern und den Gläubigen ausarten.
Drei Stunden Freizeit (eine Stunde nachmittags und die Abendzeit zwischen 20 und 22 Uhr) am Tag ist wohl ein Minimum. Das sind doch keine vierjährigen Kinder mehr, denen man auf Schritt und Tritt nachgehen muss.
Zumindest ist ein Aufstehverbot vor 6 Uhr lächerlich. Wenn einer um 5 Uhr aufsteht und bei angemachtem Licht geistige Literatur liest, warum nicht?
Gerade die Abendstunden eignen sich hervorragend zur persönlichen Weiterbildung mittels geeigneter Lektüre.
Und wenn jemand seine Freizeit für Vergnügen nutzt, ist das auch in Ordnung, wenn auch weniger verdientstreich, denn wenn die Pflichten erfüllt sind, reicht dies zur Heiligung.
Die Priesterbruderschaft sollte also die im Artikel vorgebrachten Missstände möglichst bald abstellen.
Ich kenne jemanden, der war auch in einer religiösen Gemeinschaft, wo sich der Obere so wichtig nahm, dass die Angehörigen keine Freizeit mehr hatten. Die bereits angefangenen Brigittagebete musste er aus Zeitgründen beenden.
Die guten Landwirte verließen die Gemeinschaft, da ihnen aus Gehorsam viel Unsinn aufgetragen wurde. [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 18:28
Burgorus: @M. Dosenfinger:
Das Vergewaltigungs-Argument wird immer vorgeschoben, obwohl es weniger als ein Promill ausmacht. Aber natürlich muss man dazu Stellung nehmen: Man kann nicht ein unschuldiges Kind dem Tod überlassen, weil es Frucht eines Verbrechens ist. Der Mord am Ungeborenen verschlimmert die Sache dann noch dadurch, dass ein weiteres Verbrechen begangen wurde. [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 17:56
Burgorus: @Frau Dosenfinger:
Ich nehme mir nicht die Zeit, über 3000 Lesermeinungen durchzulesen. Ich finde es äußerst schwach,
wenn ein Anwalt sich in Rechtsfragen nicht zu äußern traut, dafür aber andere, die den guten Kampf
kämpfen, jedoch kritisiert.
Welche Menschen haben denn den Rechtsschutz am nötigsten? Die Wehrlosen zweifelsohne. Wenn Ihnen wirklich Recht wichtig ist, warum setzen Sie sich dann nicht dafür ein, dass die Ermordung ungeborener Menschen wieder unter strafrechtlichen Schutz gestellt wird? [mehr…]
Welche Menschen haben denn den Rechtsschutz am nötigsten? Die Wehrlosen zweifelsohne. Wenn Ihnen wirklich Recht wichtig ist, warum setzen Sie sich dann nicht dafür ein, dass die Ermordung ungeborener Menschen wieder unter strafrechtlichen Schutz gestellt wird? [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 17:24
Burgorus: An Frau Dosenfinger: Beleidigen tun doch immer nur Sie, und Sie merken es nicht mal.
Sie behaupten, Nachtlaterne hätte Flugblätter verteilt, die „genau so wirr und beleidigend waren, wie die von ihnen hier geposteten texte“! Dann können Sie ja wohl nicht beleidigend gewesen sein, denn die Beleidigungen in den hier geposteten Texte stammen ja alle von Ihnen. Schon wie Sie Nachtlaterne anreden („Funzelchen“), ist schon eine Beleidigung. Aber Anwälte von Ihrer Sorte dürfen das anscheinend. [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 17:12
Burgorus: An alle:
Kämpft den guten Kampf, gegen den Abtreibungsmord, für die Wehrlosen.
An Ende werden diejenigen, die den Kindern den Tod gebracht haben, fürchterlich bestraft. Da hilft es ihnen nichts mehr, wenn sie mal für ein paar Jahre als Anwälte gegen mutige, wahrheitsliebende Menschen tätig sein durften. [mehr…]
An Ende werden diejenigen, die den Kindern den Tod gebracht haben, fürchterlich bestraft. Da hilft es ihnen nichts mehr, wenn sie mal für ein paar Jahre als Anwälte gegen mutige, wahrheitsliebende Menschen tätig sein durften. [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 16:53
Burgorus: Ach, Frau Dosenfinger,
Nachtlaterne kämpft gegen das größte Verbrechen an der Menschheit, die Abschlachtung kleiner Kinder.
Papst Johannes Paul II. hat gesagt, dass das der größte Kampf ist, den die Welt zu bestehen hat.
Warum wollen Sie ihr diesen Kampf für die Wahrheit und die Wehrlosen vorwerfen. Mit dem Strom schwimmen nur tote Fische.
Die gleichgeschalteten Medien haben sich diesem Kampf bisher nicht angeschlossen. Im Gegenteil, sie schwimmen stromabwärts. [mehr…]
Papst Johannes Paul II. hat gesagt, dass das der größte Kampf ist, den die Welt zu bestehen hat.
Warum wollen Sie ihr diesen Kampf für die Wahrheit und die Wehrlosen vorwerfen. Mit dem Strom schwimmen nur tote Fische.
Die gleichgeschalteten Medien haben sich diesem Kampf bisher nicht angeschlossen. Im Gegenteil, sie schwimmen stromabwärts. [mehr…]
Donnerstag, 12. Juni 2008 14:21
Burgorus: Mangel an Intelligenz ist,
wenn jemand zwischen „dass“ und „das“ nicht unterscheiden kann. So begann der Landorganist einen Satz
wie folgt:
Das der Lebensweg des Herrn Scholtyssek anders verlaufen ist, ….
Es muss mit „Dass“ anfangen! [mehr…]
Das der Lebensweg des Herrn Scholtyssek anders verlaufen ist, ….
Es muss mit „Dass“ anfangen! [mehr…]
Dienstag, 10. Juni 2008 16:02
Burgorus: @Rheinländer und Landorganist
An den Rheinländer: Ich habe Ihre Postings durchaus mit Humor aufgefasst.
An den Landorganisten: Ich habe doch Ratzinger keine Fehler vorgeworfen. Bei einer Habilitation wird Selbstständigkeit verlangt. Ist es dann ein Fehler, wenn man selbstständig ist und nicht ständig andere mit Fragen belästigt? Meine Kritik richtete sich mehr gegen Prof. Schmaus, in dessen Verhalten ich gekränkte Eitelkeit erkenne.
Aber der Titel „Startheologe“, den Sie mir gegeben habe, gefällt mir. [mehr…]
An den Landorganisten: Ich habe doch Ratzinger keine Fehler vorgeworfen. Bei einer Habilitation wird Selbstständigkeit verlangt. Ist es dann ein Fehler, wenn man selbstständig ist und nicht ständig andere mit Fragen belästigt? Meine Kritik richtete sich mehr gegen Prof. Schmaus, in dessen Verhalten ich gekränkte Eitelkeit erkenne.
Aber der Titel „Startheologe“, den Sie mir gegeben habe, gefällt mir. [mehr…]
Dienstag, 10. Juni 2008 15:37
Burgorus: Ratzingers Fehler und Inhalt der Habilitationsschrift
Ratzingers Fehler beim Habilitationsverfahren war wohl kaum angeblicher Modernismus. Ratzingers Fehler
war, dass er betreffs seines Habil-Themas nicht Professor Schmaus konsultiert hatte.
„Warum haben Sie da nicht mich gefragt?“, so ungefähr lautete der Vorwurf. Schmaus, der große Experte, fühlte sich übergangen. Ratzinger hätte ihn befragen und mit großer Ergebenheit seinen Rat und sein Expertenwissen annehmen sollen.
Bei der Arbeit, die durchgegangen ist, geht es um die Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura, der im Gegensatz zum Sechser- oder Siebener-Schema des heiligen Augustinus ein doppeltes-Siebener-Schema vertritt, vor Christus sieben Zeitalter und nach Christus bis zum Ende der Welt sieben Zeitalter. Das Ende der Welt sah man damals (13. Jh.) bereits nahe, und zwar wegen des einschlagenden Ereignisses der Stigmatisation des heiligen Franziskus.
Bonaventura hat seine Geschichtstheologie nie aufgeschrieben. Es ging in der Habilitationsschrift vor allem darum, sie aus Studentenniederschriften und einem größeren Werk herauszukriegen. Sätze wie „Der und der hat nicht Recht, wenn er sagt…“ sind typisch in Ratzingers Habil-Schrift. Mit anderen Worten: Viele haben die Geschichtstheologie Bonaventuras falsch verstanden.
Mir persönlich ist Bonaventuras Geschichtstheologie zu wenig mathematisch. Es wird einfach ein Parallelismus zwischen sieben vor- und sieben nachchristlichen Zeitaltern hergestellt. [mehr…]
„Warum haben Sie da nicht mich gefragt?“, so ungefähr lautete der Vorwurf. Schmaus, der große Experte, fühlte sich übergangen. Ratzinger hätte ihn befragen und mit großer Ergebenheit seinen Rat und sein Expertenwissen annehmen sollen.
Bei der Arbeit, die durchgegangen ist, geht es um die Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura, der im Gegensatz zum Sechser- oder Siebener-Schema des heiligen Augustinus ein doppeltes-Siebener-Schema vertritt, vor Christus sieben Zeitalter und nach Christus bis zum Ende der Welt sieben Zeitalter. Das Ende der Welt sah man damals (13. Jh.) bereits nahe, und zwar wegen des einschlagenden Ereignisses der Stigmatisation des heiligen Franziskus.
Bonaventura hat seine Geschichtstheologie nie aufgeschrieben. Es ging in der Habilitationsschrift vor allem darum, sie aus Studentenniederschriften und einem größeren Werk herauszukriegen. Sätze wie „Der und der hat nicht Recht, wenn er sagt…“ sind typisch in Ratzingers Habil-Schrift. Mit anderen Worten: Viele haben die Geschichtstheologie Bonaventuras falsch verstanden.
Mir persönlich ist Bonaventuras Geschichtstheologie zu wenig mathematisch. Es wird einfach ein Parallelismus zwischen sieben vor- und sieben nachchristlichen Zeitaltern hergestellt. [mehr…]
Dienstag, 10. Juni 2008 15:16
Burgorus: An den alten Rheinländer
Was ich über Ratzinger geschrieben habe, steht in einem seiner Bücher. Ich selbst war bei seiner Habil leider nicht zugegen. Ansonsten hätte ich ihn doch selbst mit einigen meiner konstruktiven Beiträge bereichert. [mehr…]
Dienstag, 10. Juni 2008 13:58
Burgorus: Ratzingers Trick
Beim Umlauf der Habil-Schrift Ratzingers hat Prof. Schmaus alles Mögliche angestrichen, sodass die Schrift
nach seinem Durchsehen ziemlich rot aussah und nachfolgenden Ansehern als nicht mehr hinnehmbar erscheinen
musste. Allerdings ist Prof. Schmaus das ewige Anstreichen und Rumkritisieren mit der Zeit zu blöd geworden,
sodass er nur etwa die ersten zwei Drittel rot angemalt hatte.
Und da kam dann Ratzinger die geniale Idee. Ich baue einfach das letzte, nicht rot angestrichene Drittel meiner Habil-Schrift aus. Wenn Schmaus dann ähnlich rumkritisiert, macht er sich unglaubwürdig. Man würde sich fragen, wieso er hier nicht schon beim ersten Mal rumkritisiert habe, wo er doch alles andere rot angestrichen habe. Am letzten Drittel hatte er damals nichts zu bemängeln. Wenn er’s beim zweiten Versuch getan hätte, hätte jeder gemerkt, dass es ihm nur ums Kritisieren, sprich: um die Person Ratzinger, nicht aber um die Sache gegangen wäre. Das hätte ein schlechtes Bild auf den sich für so berühmt haltenden Schmaus geworfen.
So traute sich nun Schmaus nicht mehr, Ratzingers zweite Habil-Eingabe zu kritisieren. Und sie ging durch. [mehr…]
Und da kam dann Ratzinger die geniale Idee. Ich baue einfach das letzte, nicht rot angestrichene Drittel meiner Habil-Schrift aus. Wenn Schmaus dann ähnlich rumkritisiert, macht er sich unglaubwürdig. Man würde sich fragen, wieso er hier nicht schon beim ersten Mal rumkritisiert habe, wo er doch alles andere rot angestrichen habe. Am letzten Drittel hatte er damals nichts zu bemängeln. Wenn er’s beim zweiten Versuch getan hätte, hätte jeder gemerkt, dass es ihm nur ums Kritisieren, sprich: um die Person Ratzinger, nicht aber um die Sache gegangen wäre. Das hätte ein schlechtes Bild auf den sich für so berühmt haltenden Schmaus geworfen.
So traute sich nun Schmaus nicht mehr, Ratzingers zweite Habil-Eingabe zu kritisieren. Und sie ging durch. [mehr…]
Mittwoch, 4. Juni 2008 16:53
Burgorus: @Weißer Ritter: Gut gesagt!
Ich halte es zwar für löblich, dass z.B. die Frauen auf dem Münchner Oktoberfest wieder vermehrt Dirndl
tragen, jedoch ist der Ausschnitt der meisten Dirndl sehr weit und damit unmoralisch. Allerdings gibt
es auch genügend anständige, oben geschlossene Dirndl.
Das Ziel muss sein, dass bei der Tracht wieder auf deren Sittsamkeit geachtet wird. Es kann nämlich jede Art von Kleidung unsittlich sein. [mehr…]
Das Ziel muss sein, dass bei der Tracht wieder auf deren Sittsamkeit geachtet wird. Es kann nämlich jede Art von Kleidung unsittlich sein. [mehr…]
Mittwoch, 4. Juni 2008 14:53
Burgorus: Differenzierung: säkular- religiös einerseits, jedoch christlich – islamistisch andererseits
Es ist das Ziel des Islamismus, Deutschland zu einem islamischen Staat zu machen. Was im Artikel beschrieben
ist, zeigt, dass dahingehend große Fortschritte gemacht worden sind.
Was jedoch dem Islamismus große Kraft gibt, ist die säkulare Lebensweise des heute wahrgenommenen Christentums. Wie sich unsere amerikanisierte Kultur derzeit zeigt, fühlt sich der Islam zweifelsohne in seiner eigenen Religion und in der Verachtung des Christentums bestätigt.
Es ist völlig richtig, wenn Eltern ihre Kinder sittlich gefährdet sehen, wenn sie ihre Kinder in deutsche Schulen schicken. Dabei braucht man gar nicht das Kopftuch vorzuschieben; die leichte, oft nabelfreie Bekleidung der jungen Mädchen, die hautengen Jeans, die Miniröcke, sind in der Tat unmoralisch und verraten den Niedergang unserer praktizierten Religion. Von dieser grenzt sich zwar das konservativen Christentum ab, sie wird als Minderheit aber nicht wahrgenommen.
Der russische Zar Peter der Große, vom Westen vereinnahmt, ordnete an, dass die russischen Frauen nicht mehr ihre hochgeschlossene Tracht tragen durften (ich musste fast weinen, als ich deren Schönheit sah!), sondern die französische, weit ausgeschnittene, nuttengleiche.
Wie liebreizend sind dagegen Darstellungen von Mädchen in zierlich-sittsamer Tracht samt Kopfbedeckung!
Wenn wir aber Musliminnen in ihren uniformiert schwarzen Kopftüchern sehen, erwecken diese keinen Liebreiz, sondern machen uns Angst, denn eine Uniform erinnert an den bevorstehenden Krieg. [mehr…]
Was jedoch dem Islamismus große Kraft gibt, ist die säkulare Lebensweise des heute wahrgenommenen Christentums. Wie sich unsere amerikanisierte Kultur derzeit zeigt, fühlt sich der Islam zweifelsohne in seiner eigenen Religion und in der Verachtung des Christentums bestätigt.
Es ist völlig richtig, wenn Eltern ihre Kinder sittlich gefährdet sehen, wenn sie ihre Kinder in deutsche Schulen schicken. Dabei braucht man gar nicht das Kopftuch vorzuschieben; die leichte, oft nabelfreie Bekleidung der jungen Mädchen, die hautengen Jeans, die Miniröcke, sind in der Tat unmoralisch und verraten den Niedergang unserer praktizierten Religion. Von dieser grenzt sich zwar das konservativen Christentum ab, sie wird als Minderheit aber nicht wahrgenommen.
Der russische Zar Peter der Große, vom Westen vereinnahmt, ordnete an, dass die russischen Frauen nicht mehr ihre hochgeschlossene Tracht tragen durften (ich musste fast weinen, als ich deren Schönheit sah!), sondern die französische, weit ausgeschnittene, nuttengleiche.
Wie liebreizend sind dagegen Darstellungen von Mädchen in zierlich-sittsamer Tracht samt Kopfbedeckung!
Wenn wir aber Musliminnen in ihren uniformiert schwarzen Kopftüchern sehen, erwecken diese keinen Liebreiz, sondern machen uns Angst, denn eine Uniform erinnert an den bevorstehenden Krieg. [mehr…]
Burgorus: @Anarchopazifist
Ich hatte bei Nachtlaternes Atheisten-Definition zu wenig genau hingeschaut, was ich sofort nach meinem Posting gemerkt hatte. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





