Burgorus
Erstellt: 16:00:22 | Mittwoch, 7. September 2005
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1.983 Lesermeinungen
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Gebrauchsanweisung für die Alte Messe
#6   Burgorus   15:14:54 | Mittwoch, 7. November 2007
@Aleph
Vielleicht ist die alte Messe doch mehr in Vergessenheit geraten, als ihre Vertreter und Verfechter dies wahrhaben wollen…
Da stimme ich Ihnen zu. Aber nicht nur die Tridentinische Messe ist nach 40 Jahren De-facto-Verbot nahezu in Vergessenheit geraten – so manch eine Mutter würde ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, hätte sie sie 40 Jahre nicht mehr sehen dürfen –, sondern die Messe an sich. Die meisten haben nämlich Schwierigkeiten zu erkennen, dass die seit der Liturgiereform gefeierte abgespeckte Messversion auch ein Messopfer ist.
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#26   Burgorus   19:54:42 | Dienstag, 6. November 2007
Ergänzung bzw. Korrektur
Der in der Ilias beschriebene trojanische Krieg wird ja um 1200 v. Chr. angesetzt, während David und Uria um 1000 lebten. Da könnte also höchstens Uria von Äneas abstammen, nicht umgekehrt.
@matt: Dass viele Indianerstämme semitischen, womöglich auch israelitischen Ursprungs sind, ist durchaus glaubhaft. Es heißt ja, dass das Volk Israel über die ganze Welt zerstreut wird. Und diese Zerstreuung beginnt ab dem babylonischen Exil, nicht ab dem jüdischen Krieg, wo noch einige Juden, die sich nicht zu Christus bekehrt haben und die zum großen Teil vermutlich gar nicht von Jakob abstammen, noch zerstreut worden sind.
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#21   Burgorus   18:55:35 | Dienstag, 6. November 2007
@Matt: Noch kurz, bevor ich in die Messe gehe.
Man muss grundsätzlich wissen, dass Abraham der Vater vieler Völker ist, nicht nur der Araber und sog. Juden, dass der Josephs-Sohn Ephraim einen besonderen Segen erhielt, weiß jetzt nicht, ob sich das auch auf zahlreiche Nachkommenschaft bezieht, vermute es aber.
Sicher richtig ist das mit dem Archiv, dass während der babylonischen Gefangenschaft ein „Stamm“ ganz weit nach Norden abgehaut und verfolgt worden, aber nicht eingeholt worden ist.
Von einer Privatoffenbarung, auf die ich nicht eingehen will (gilt daher natürlich als unsicher) weiß ich, dass die Germanen von David und Joseph abstammen, was einen nicht verwundert, wenn man an das davidische Oraganisationstalent der Deutschen sowie an die Ernährungsfunktion der Deutschen denkt. Sie ernähren doch wie der ägyptische Joseph die halbe Welt.
Das mit Uria-Troja-Rom ist natürlich reine Spekulation, die ausschließlich von mir kommt. Anhaltspunkte, dass Troja zur Zeit der Zerstörung noch ethnisch hethitisch war, konnte ich leider nicht finden; viel habe ich da aber auch nicht nachgeforscht.
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#18   Burgorus   18:36:50 | Dienstag, 6. November 2007
Die Leute im Germanenforum sollten wissen,
dass unsere Kultur die römisch-abendländische ist. Die Germanen hatten unter der Vorherrschaft der Franken die römische Kultur angenommen, diese freilich mit germanischen Elementen aufgemischt; z.B. kam das Knien in der Kirche von den Germanen.
Die Germanen hatten dann die Vorherrschaft in ganz Europa übernommen; nicht nur der deutsche, der französiche, der englische Adel ist germanisch; auch der russische ist rein germanisch.
Ab etwa 800 n.Chr. hat sich das Königtum Davids in der zweiten göttlichen Generation aufgerichtet („Ich richte dein Königtum auf von Generation zu Generation“, ein Psalm). In der babylonischen Gefangenschaft ist gemäß jüdischem Archiv ein Stamm ganz weit nach Norden entwischt. Man darf wohl annehmen, dass es Skandinavien war.
Wenn also die Germanen von David abstammen, so haben sie auch nach dem 1000jährigen Reich von 800 bis 1806 (oder bis 1866) in einer weiteren Generation an der Herrschaft teil. Allerdings hängt die Gunst der Herrschaft vom Schwert Roms ab, hat ja schließlich David dem Hethiter Uria seine Frau geraubt. „Dein Königtum wird dir nicht genommen, aber das Schwert wird über dich kommen.“ Wenn nun im Hethiter-Gebiet Troja liegt und vom zerstörten Troja Äneas entwischt ist, von den Rom abstammt, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass Rom von Uria abstammt.
Die Juden, die sich „Juden“ nennen, haben sich mit allen Völkern der Welt vermischt. Es ist viel wahrscheinlicher, dass ein Deutscher von Jakob abstammt (Jude ist) als ein „Jude“.
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#7   Burgorus   16:01:54 | Montag, 5. November 2007
@st.georg:
Die Frage ist: 0,3% von was?
0,3 % wäre wenig, wenn es sich auf die bezöge, die die alte Messe noch kennen. Die meisten Jugendlichen kennen sie nicht einmal. Wenn ich Kirchgängern auf dem Land vom Motu proprio erzähle, wissen die gar nicht, was das ist.
Ich habe bis jetzt auch noch keinen Pfarrer angetroffen, der den Leuten, z.B. in einer Predigt, von der Freigabe der alten Messe erzählt hätte. Wie soll da eine Nachfrage entstehen?
Die Predigten der Priester sind ja dermaßen einschläfernd, dass nach der Sonntags-Messe keiner mehr weiß, was gepredigt wurde. Wir machen uns daab und zu darüber lustig, indem wir uns gegenseitig fragen, was der Pfarrer heute gepredigt hat. Meine Eltern wissen’s noch am ehesten. Ich weiß es so gut wie nie, ebenso wie mein Bruder.
Wenn also die Leute nicht einmal wissen, was der Pfarrer gepredigt hat, wie sollen sie dann auch noch davon wissen, was er nicht gepredigt hat?
Die jetzigen Hirten haben doch das Volk bereits dermaßen eingeschläfert, dass es gar nicht mehr weiß, was in der Messe vor sich geht. Es fehlt an allen Ecken und Enden, und so etwas baut man nicht von heute auf morgen wieder auf.
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#142   Burgorus   02:05:44 | Sonntag, 4. November 2007
@juergen
Als ich Ihnen mal einige Fragen gestellt hatte, hatte ich tatsächlich geglaubt, Sie hätten eine überdurchschnittliche Bildung.
Doch jetzt verraten Ihre Statements, dass Sie ein Gutmensch sind.
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#140   Burgorus   14:41:20 | Samstag, 3. November 2007
Bild und F.A.Z.
Im Artikel wird David Berger wie folgt zitiert: „Unabhängig davon, daß ‘kreuz.net’ natürlich eher mir dem Image der Bildzeitung kompatibel ist als mit dem der F.A.Z. – die Seiten werden gelesen.
Erst einmal muss gesagt werden, dass die Bildzeitung auch von Professoren mehr gelesen wird als die F.A.Z; die Bildzeitung wirbt ja damit.
Zweitens befindet sich die Konversation auf kreuz.net auf hohem Niveau. Dies zeigt ja allein schon der Sachverhalt, dass sich die Leute gegenseitig siezen, obwohl im Internet mehr das Duzen üblich ist.
Homos und andere Katholikenfeinde, deren Niveau weit darunter liegt, sind eben auch zugelassen, um durch deren Blödeleien eine lockere und entspannte Athmosphäre zu schaffen, ist ja schließlich nichts leichter als deren Gefasel zu kontern.
Wie im richtigen Leben muss jede harte, wissenschaftliche Arbeit durch Pausen unterbrochen werden, in denen es etwas lockerer zugeht. Dafür sorgt die Konversation mit den theologisch ungebildeten Kreuznet-Gegnern.
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#73   Burgorus   14:35:29 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Cycophyp: Kurzer Umriss zum Fall Galilei
Es war Newton der herausgebracht hatte, dass sich Erde und Sonne um ihren gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Wie Galilei zu behaupten, die Sonne stehe still, aus diesem Schulalter sollte man heraus sein.
Galileis Zeitgenosse Kepler wusste bereits von den elliptischen Bahnen der Planeten. Ob dessen versottete er den „Pfau“ Galilei, da dieser immer noch mit Epizyklen arbeitete. Kepler meinte: Es sei doch dann genauso wahrscheinlich, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Gailei hatte Kepler nie gelesen, sowas hätte ja nicht auf seinen Ruhm abgestrahlt.
Dass sich die Erde um die Sonne drehe, war damals allgemein die Meinung von Wissenschaft und Kirche.
Der Streit ging darum, ob man den Heliozentrismus von Sacrobosco, den Kopernikus abgeschrieben hatte, den wiederum Galilei übernommen hatte, als gesicherte Wahrheit formulieren dürfe oder nur als Hypothese.
Und der Heilige Bellarmin verlangte, sie als Hypothese zu formulieren, vor allem deshalb, weil sonst die Katholiken wegen eines Widerspruchs zur Hl. Schrift in die Arme der Protestanten getrieben würden. Und diese Hypothese ist sogar falsch, wenn sie auch der Wahrheit näher kommt als wenn man sagt, die Sonne drehe sich um die Erde.
Im Wissenschaftsstreit selbst (Hypothese oder nicht) gibt heute die Wissenschaftstheorie zu 100% Kardinal Bellarmin Recht.
Pp. Urban VIII. hatte Galilei gefördert. Zum Zeitpunkt, als Galilei seine These auf Druck des span. Königs widerrufen musste, war sie bereits 30 Jahre lang von Kepler überholt.
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#55   Burgorus   14:01:44 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Cycophyp.
Sie gehören auch zu denjenigen, bei denen es besser wäre, Sie hätten nie etwas vom Fall Galilei gehört.
Und zu Ihrer naturwissenschaftlichen Schwäche: Wollen Sie denn ernsthaft behaupten, dass die Sonne still steht? Was dreht sich jetzt um was?
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#48   Burgorus   13:55:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Ad Henricum Institutorem
Sich über etwas auszulassen von dem man wenig Ahnung hat, bringt wohl Ruhm am Stammtisch, außerhalb der Kneipe gilt dies als dümmlich!
Ich habe nur aus dem Buch von Hans Conrad Zander: „Kurzgefasste Geschichte der Inquisition“ nach Gedächtnis zitiert, das ich zugegebenermaßen erst zum Teil gelesen habe.
Ich traue mir aber trotzdem zu sagen, dass ich von der Inquisition wohl mehr Ahnung habe als die meisten anderen.
Wenn’s um Galilei geht, wer war denn da, der die Larve dieses Möchtegernwissenschaftlers aufgedeckt hat? An Einzelfällen kann man die Inquisition am besten beurteilen, die eben immer Recht hatte, vor allem im Fall Galilei, den die meisten so schlecht kennen, dass sie besser gar nicht kennen sollten.
Und die Information, dass Ratzinger Großinquisitor war, stimmt doch auch. Oder soll ich sagen: „Präfekt der Glaubenskongregation“ oder so. Klingt doch so stinklangweilig, dass ich diesen Ausdruck nicht in den Mund nehmen will.
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#45   Burgorus   13:46:31 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Guiseppe:
Warum behaupten Sie, dass kreuz.net nicht katholisch sei?
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#39   Burgorus   13:29:55 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Ad litteras: Stichwort Inquisition
Die Inquisition ist die beste Erfindung aller Zeiten.
Zuvor gab es nur zwei weltliche Rezepte, wenn eine neue Lehre die Menschen wirr machte:
Rezept 1: „Lass sie machen! Kümmern wir uns nicht darum“
Wenn Rezept 1 nicht greift, die Ketzer auf einmal zu morden beginnen und die ganze Gesellschaftsstrukur ins Wanken bringen, dann eben
Rezept 2: „Tötet sie alle!“
Die Inquisition dagegen untersucht und findet die Schuldigen.
Es kann also nichts Besseres geschehen, als wenn ein Großinquisitor Papst wird.
Und das ist mit Josef Kardinal Ratzinger, alias B16, geschehen.
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#18   Burgorus   13:29:23 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Gallowglas
Es gibt Respektpersonen und solche, die gar keinen Respekt wollen, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Und aus der Tatsache, dass ich einen Respekt verlange, zu schließen, mir gingen die Argumente aus, ist nun mal ein logischer Fehler.
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#15   Burgorus   13:11:48 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Gallowglas:
Lernen Sie erst mal Manieren!
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#6   Burgorus   12:30:17 | Samstag, 27. Oktober 2007
Leider findet man den entblößten Jesus viel zu oft.
Die Darstellung eines nackten Jesus findet man viel öfter als den meisten bewusst ist, besonders häufig bei Muttergottes-Statuen. Sowas bezeichnet man dann als Kunst; in Wirklichkeit ist es ein Skandal. Ich empfinde es schon als unpassend, wenn die Muttergottes ein Kind mit nacktem Oberkörper trägt. Jede Mutter überzieht ihr Kind mit einem Kleidchen, bevor sie es präsentiert.
Die Darstellung eines nackten Jesus ist und bleibt ein Skandal, ob auf dem Kreuz oder als Kind in den Armen der Gottesmutter.
Besonders treffend ist der folgende Satz im Artikel:
Die Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach soll ihren Mut beweisen und dem „Wach-Kreuz“ die Darstellung eines nackten Propheten Mohammed gegenüberstellen.
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#34   Burgorus   15:35:16 | Freitag, 26. Oktober 2007
Zustimmung an Michael von Laak
Da haben Sie einen Punkt angesprochen, der mich auch stört. Die Modernisten hebeln alle Dogmen aus und schaffen es, durch Vereinigung mit Rom der Form nach als katholisch zu gelten, wenn auch diese Vereingung nur geheuchelt ist, während die Piusbruderschaft in allen Punkten mit der katholischen Lehre übereinstimmt, jedoch es fertig bringt, in den Augen der Weltöffentlichkeit als exkommuniziert zu gelten. Und das ist ein riesiger Schaden für die Tradition. Ob die sog. Exkommunikation gültig ist oder nicht, ist dabei gar nicht so wichtig. In den Augen der Öffentlichkeit ist sie es, und das ist die Crux.
Wenn man bedenkt, dass zur sog. Exkommunikation nicht etwa die Nichtanerkennung gewisser Konzilstexte, sondern nur die Bischofsweihen ohne päpstliche Genehmigung beigetragen haben, die heute keiner mehr als Hindernis zur vollen Gemeinschaft sieht, fragt man sich, warum man soviel Theater ums Vat. 2 macht.
Es wird sich doch irgendeine diplomatische Lösung finden. Eine Korrektur eines Konzilstextes hat es übrigens schon in einem der frühesten Konzile gegeben; unmöglich ist das aber nicht.
Gegen den Satz: „Der Staat muß sich dem Katholischen Glauben unterwerfen und ihn als Staatsreligion anerkennen.“ kann eigentlich keiner was dagegen haben. Wenn das zu hart klingt, dann bitteschön so: „Es ist der Wille Gottes, dass jeder Staat den katholischen Glauben annimmt.“ Ratzinger hat doch auch keine Probleme zu schreiben, dass die evang. Kirche keine richtige Kirche ist.
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#31   Burgorus   16:17:41 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit wird er aber allein gelassen.
Sie erkennen sehr wohl, dass es das Wichtigste für einen sterbenden Menschen ist, dass jemand da ist, dass er nicht allein gelassen wird. Dieses Alleingelassenwerden ist auch die Frucht unserer glaubenslosen Gesellschaft, in der die Familie bereits zerstört worden ist.
Wenn Sie aber schreiben:
Aber jeder Mensch sollte die freie Wahl haben aus dem Leben zu treten wie und wann er das möchte.
dann lassen Sie den Menschen aber im wichtigsten Moment seines Lebens allein. Wenn man stirbt, wird man irgendwie wieder wie ein kleines Kind. Man ist hilflos, weiß nicht, wohin es geht, will sich jemandem anvertrauen. Und jetzt verlangen Sie von diesem kleinen Kind, die richtige Wahl zu treffen.
Prinzipiell kann jeder Mensch frei wählen. Er hat ja den freiein Willen. Dennoch geben wir nicht einem Menschen, der so verzweifelt ist, dass er Selbstmord begehen will, den Revolver in die Hand.
Warum denn nicht? Weil wir sagen: „Du kannst dich ja vor die Eisenbahn schmeißen!“ Und das kann der Gebrechliche eben nicht mehr, also braucht nur er den „Revolver“.
Nein, sondern weil jeder, der einen Menschen bei einer falschen Entscheidung unterstützt, sich an dieser mitschuldig macht, und weil wir eben nicht wollen, dass jemand Selbstmord begeht und damit sein Leben als gescheitert erklärt.
So sollte also auch kein Sterbebeistand einen Menschen bei einer falschen Entscheidung unterstützen, sondern ihn dazu ermuntern, dem Leben seinen letzten Sinn zu geben, Anteil am Leiden des Erlösers zu haben.
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#29   Burgorus   15:22:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit Sie mich nicht falsch verstehen
Ich hatte versehentlich sowas wie „dann können Sie den Kranken helfen“ geschrieben. Ich meinte den „Sterbenden“. Dass die Arbeit eines Krankenpflegers alles andere als angenehm ist, weiß ich, ebenso, dass sie eine große Hilfe für die Kranken ist, ganz egal, ob der Helfer gläubig oder nicht ist.
Nur ist es doch trostlos, wenn man den Sterbenden nicht mehr bieten kann als möglichst ohne Schmerz (was aber bei solchen Selbstmordorganisationen wie dignitas ohnehin nicht der Fall sein dürfte) zu sterben, als wäre es nach dem Tod zu Ende.
Ja, ich halte das für ein Sterben wie eine Ratte.
Wenn es aber nicht nach dem Tod zu Ende ist, an welchen Erlöser glauben Sie dann. Wenn es Christus ist, so hat doch gerade er den Leidentod durch seine Auferstehung verherrlicht, er der die Möglichkeit gehabt hätte, den Vater um 1000 Legionen Engel zu bitten, die ihm die Häscher fernhalten. Warum also wollen diese Menschen nicht wenigstens im Angesicht des Todes dieses so großen Erlösers gedenken, sonder das Leide wegschieben. Ich weiß, dass es leichter gesagt als getan ist. Und darum ist es am besten, wenn es diese atheistischen Selbstmord-Organisationen mit dem verlogenen namen „Dignitas“ gar nicht erst gibt.
Die Menschen sind grundsätzlich bereit, Leiden vor dem Tod zu ertragen. Wenn ihnen aber beigebracht wird, dass man sie verhindern kann, lassen sie sich von diesem Trugmittel verführen.
Zu den Heiligen: Wir beten nicht zu den Knochen, sondern zu den Heiligen, denen sie gehören.
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#27   Burgorus   14:50:36 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Die Ursache wird sein, dass die Leute den Teufel nicht mehr erkennen, weil er schön
gekleidet ist, hat der Wudy Sepp gesagt.
Nicht in liege falsch, wenn ich die Leute hart oder mit schroffen Worten angehe (das verhindert nur kurzzeitigen Erfolg, nicht aber den Erfolg auf lange Sicht), sondern die Schleimer und Heuchler mit ihren lieben Äuglein, die jedes Verbrechen in schöne Worte kleiden (Medizin statt Tötungsmittel, domun vitae statt caedes usw.). Und dazu neigen sie, ich vermute mal, nicht einmal aus Bosheit, sondern nur aus Einfalt.
Jesus hat niemand geschmeichelt. Er hat sogar Natterngezücht und Schlangenbrut gesagt. Er hat immer in Gleichnissen gesprochen. Warum? Weil er viel erlebt hat und auch viel weiß, wie jeder wirklich gläubige Mensche.
In der Feuerphase meines Glaubens hatte ich eben auch sehr vieles erlebt, und ich könnte Ihnen noch viel mehr vermutete Bekehrungserlebnisse erzählen. Denn wer seinen Glauben lebt, der kann auch was erzählen. Die Leute spüren, wenn einer einen unumstößlichen Glauben hat. Und einen solchen haben sie noch nie bei einem Schleimer-Typen gefunden, der versucht nirgends anzuecken.
Ich würde Ihnen empfehlen, Pater Pio zu lesen, gibts jetzt sogar im Weltbild-Verlag ein billiges Buch von ihm, wird sicher nicht schlecht sein. Sie brauchen erst einen unumstößlichen festen Glauben, dann können Sie den Kranken behilflich sein und ihnen sagen, dass Pater Pio oft Gott gebeten hat, die Leiden, die er den Sündern aufgrund seiner Sünden auferlegt hat, ihm zu schicken. Daraufhin musste er dann wieder ganz schwer leiden.
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#25   Burgorus   14:34:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Waldemar: Zum Abschaffen und zur beseligenden Anschauung Gottes
Nochmals zum Abschaffen: Das Abschaffen des Festes der Beschneidung Jesu halte ich auch für schade. Aber im alten Kalender, der ja nach dem Motu proprio wieder gilt, gibt es dieses Fest ja noch.
Viele Leute meinen aber: Limbus abgeschafft, also wird bald Fegefeuer und Hölle abgeschafft. Sie können nicht mehr unterscheiden, dass die Lehre vom Limbus nie dogmatisiert war, während Fegefeuer und Hölle unfehlbare Lehre ist.
Ich weiß auch von Marienerscheinungen, wo es hieß: „Die abgetriebenen Kinder seien bei mir im Himmel!“. Freilich fragt man sich dann, wozu es dann der Taufe noch bedarf.
Der Unterschied dürfte aber daran liegen, dass im Himmel sein noch nicht heißt, der beseligenden Anschauung Gottes teilhaftig zu sein, was aber mit der Taufe der Fall ist.
Ich habe auch mal von einem gehört, dass Christen, die das Kreuz ohne Corpus verehren, nicht Jesus in menschlicher Gestalt, sondern nur in Lichtesgestalt sehen.
Wie wir Gott im Himmel erleben, hängt sehr davon ab, wie wir ihn verehrt haben.
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#22   Burgorus   14:15:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Waldemar
Erzählen Sie ruhig weiter!
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#20   Burgorus   13:53:24 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Ihre scheinheilige Art: Beleidigen und den Beleidigten spielen!
Man sollte tatsächlich nicht mit Absicht den Glauben anderer verunglimpfen und herabsetzen.
und dann schreiben Sie:
Warum orientiert man sich an toten Knochen
und setzen den Glauben anderer herab.
Eine Lutheranerin hat mal bei einer Kirchenführung die Katholiken gegen protestantisches Gelächter betreffs Heiligenverehrung wie folgt verteidigt: „Hören Sie mal, ich kann die Katholiken schon verstehen. Für diese leben die Heiligen mitten unter ihnen, so bauen sie Ihnen Häuser.“ Gemeint waren wohl Reliquienschreine. Der Protestant hielt dann sein Maul.
Aber so ist es: Gott ist doch kein Gott der Toten, sondern ein Gott der Lebendigen. Die toten Knochen sind die Knochen der jetzt im Himmel lebendigen Heiligen, die jederzeit helfen können.
Im Übrigen habe ich heute das Wort „Rotzlöffel“, das sie als beleidigend empfunden haben, auf B5 aktuell gehört, etwa in folgender Redewendung: „Wenn sich Altmeister und Rotzlöffel vertragen…“
Aber Sie spielen da gleich den Beleidigten und nehmen das als Ausrede dafür, dass Ihnen die Argumente ausgehen (Noch nie was vom Wahrheitsagen am Nockherberg gehört?). War noch eine ganz interessant Diskussion, wo ich noch klar herausgestellt habe, dass die von Ihnen als „privat“ gesehene Möglichkeit, sich mithilfe von „Dignitas“ selbstmorden zu lassen, zu einem gesellschaftlichen Zwang führt, dass sich die Alten selbst das Leben nehmen sollten.
Aber um das zu verstehen dazu darf man nicht alles so hinnehmen, wie es nach außen dargestellt wird.
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#38   Burgorus   20:56:11 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1
Das mit der Ratte hatte ich anders gemeint: Ich meinte nur, wer keinen Glauben hat, dessen Leben ist armselig wie das einer Ratte. Ich kann nicht verstehen, was ein solcher Mensch verteidigen will. Als ich keinen Glauben hatte, habe ich halt das Maul gehalten.
Das mit dem Klischee war nur auf Pascal bezogen, den Sie verteidigt haben.
Auch „harte Worte“ sind nur dann überzeugend, wenn sie einzig der Wahrheit dienen. Und wenn sie das tun, dann müssen sie nicht noch als Nebeneffekt beleidigend sein.
Sie sehen ja was Sie mit Ihren Worten erreicht haben: nichts.
Das stimmt auch nicht immer. Was ich erreicht habe, wissen Sie nicht und weiß auch ich nicht. Ich hatte mal zu einer gläubigen, gutmütigen Frau in der Kirche ziemlich schroff gesagt: „Und eine Hose trägt man auch nicht!“ Sie war so baff, dass sie überhaupt nichts mehr sagen konnte. Und selbst kam ich mir richtig blöd vor. Nach vielen Jahren sah ich sie wieder: „Sie trug einen Rock!“ Zufall? Glaube ich nicht!
Wenn mich jemand schimpft, wehre ich mich auch, allein um der Demütigung zu entgehen. Aber später denke ich nach, ob er nicht doch Recht hatte.
„Rotzlöffel“ ist für mich die Bez. für Unreife eines jungen Spint, der außer Klischees nichts kennt. So hatte ich Pascal empfunden. Es ist aber auch Schimpfwort, also nicht diskussionsfähig! Das hatte ich bereits gesagt.
Auf dem Nockherberg wäre aber so ein Wort normal. Und so sagt man bei uns in Bayern die Wahrheit. Die einzige Beleidigung ist, nicht derbleggt zu werden.
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#36   Burgorus   20:06:27 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1: Geheuchelte Reue?
Ich hatte zuvor bereits gesagt, dass „Rotzlöffel“ ungeeignet war, und dann kamen Sie und warfen es mir noch einmal vorwarf. Glauben Sie denn im Ernst, ich wüsste nicht, dass Schimpfworte in der Diskussion alles andere als gut rüberkommen?
In Wirklichkeit kommt dies aber davon, dass ich mich mit soviel Klischees auseinandersetzen muss, dass ich am liebsten „ihr Ungebildeten“ sagen würde. Aber da es auch viele gescheite Ungebildete gibt, vermeide ich das.
„Geistige Verbohrtheit“ (Pascal123) ist viel beleidigender als ein Schimpfwort!
Auf jeden Fall würde ich allen mal empfehlen, bevor sie mit Klischees daherkommen („Bekehrung mit dem Schwert“, als wäre Deutschland mit dem Schwert bekehrt worden), sich ein wenig historisches Wissen anzueignen.
Ich empfinde es als absolut verabscheungswürdig, so wenig respektvoll über unsere christliche Religion zu sprechen wie es Pascal getan hat. Es ist die Religion unserer Väter, der wir unserer Kultur zu verdanken haben, unser ganzes Selbstverständnis. Und das Verteidigen dieser Religion als als politische Durchdrücken darzustellen, entbehrt jeden historischen Verständnisses.
Die Leute, die die Sterbehilfe erfunden haben, haben das nicht gut gemeint. Seid bitte keine Gutmänner, die alles so glauben, wie es nach außen getragen wird.
Alle Irrlehren werden mit lieben Äuglein in die Welt gesetzt („Der Drewermann kann doch keiner Fliege was zu leide tun.“) Die Pfarrer, die die wahre Religion gepredigt haben, taten dies oft mit harten Worten.
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#33   Burgorus   18:57:44 | Dienstag, 23. Oktober 2007
„Wessen Leben ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben
ist hat Gott sei Dank nicht … zu entscheiden … Pharisäer…“
Das Gleiche hätten Sie jetzt über jeden anderen schreiben können, der der katholischen Kirche treu bleibt.
Wenn halt die Argumente ausgehen, gibt es immer noch die Möglichkeit, einem die Gesetzestreue vorzuwerfen, eben durch Ihr Zitat.
Wissen Sie überhaupt, auf was dieses Zitat Bezug nimmt? Da war doch noch einer, der sich kaum die Augen zu erheben traute, da er sagte: „Ich bin ein großer Sünder“.
Das habe ich von keinem von euch gehört. Der Einzige, der sich einer Sache für schuldig bekannt hat, bin ich. Ich habe ja gesagt, dass das Wort „Rotzlöffel“ ein Schimpfwort und somit ungeeignet war.
Aber dazu werden sich die Pharisäer wie reindance wohl nie hinreißen lassen.
@Litterae sunt divitiae: Mit dem, dass jeder sowieso auf vielerlei Art Selbstmord machen kann, haben Sie einen wichtigen Punkt mit ins Spiel gebracht, der genau zeigt, dass hinter „Dignitas“ nicht ein „würdiges“ Sterben steht, sondern die Weiterführung der Kultur des Todes, die bereits mit dem Abtreibungsmord begonnen hat, und vor allem ein großes Mammongeschäft zur Folge hat, das Pascal unterstützt und sich dabei als ganz lieber Christ fühlt, dem kein unflätiges, sondern nur schöngefärbte Worte wie „geistige Verbohrtheit“ über die Lippen kommen.
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#31   Burgorus   18:38:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dank an semper reformandus und an die anderen
@semper reformandus: Ich glaube, Sie haben das Wesentliche kurz und klar ausgedrückt. Danke.
Fakt ist eben auch, dass früher die Beihilfe zum Selbstmord hart strafbar war und dies zunehmend aufgeweicht wird.
Und da tut Pascal so, als wollten die Katholiken etwas „politisch durchdrücken“. Es ist doch gerade anders rum; alle moralischen Grundsätze, die Jahrhunderte lang von der katholischen Kirche bestimmt wurden, werden zusehends aufgeweicht.
Nicht die Katholiken wollen was durchdrücken, wie der stolze Pascal sagt, sondern die Atheisten wollen ihre Auffassung politisch durchdrücken. I
Es ist übrigens auch unverfroren, jemanden verbohrte Geisteshaltung vorzuwerfen, wenn er die Meinung der katholischen Kirche wiedergibt. Das Schlagwort „Differenzierte Sichtweise“ ist ein sog. Redekiller, den Pascal verwendet (von mir auch „Rotzlöffel“, habe ich ja bereits zugegeben). Man unterstellt auf diese Weise auch, diejenigen, die der katholische Lehre glauben, seien nicht differenziert genug, ein allgemeiner Ausdruck, um Lehrsätze zu umgehen.
Und übrigens, Pascal, wenn Sie nicht vom Teufel vereinnahmt werden wollen, sollten Sie Ihren Stolz ablegen, zu glauben, Ihr Glaube sei wertvoller als derjenige, den uns die Väter überliefert haben.
Es ist oft so einfach, festzustellen, ob jemand zu den Stolzen gehört. Glaube ich der Kirche oder glaube ich ihr nicht? Aber für die Stolzen ist dieses Verfahren wohl wieder zu wenig differenziert. Sie fühlen sich ja gescheiter.
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#28   Burgorus   18:08:32 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An denjenigen, der den alten Mann mittels gesellschaftlichen Drucks umbringen will
Ich weiß jetzt nicht, ob ich „alter Mann“ als beleidigend auffassen soll. Wenn ja, entspräche es durchaus Ihrem diskriminierendem Wesen, da sie die Gebrechen der alten Menschen nicht zu schätzen wissen.
Was ich glaube, ist mein glauben.
No ja, so hoch geistig war das wohl nicht. x = x ist immer richtig.
Ich bin Christ und Mensch, und ob Menschen meinen Ihrem Leben ein Ende setzen zu müssen, ist nicht meine Sachen darüber zu urteilen.
Man meint oft, es befinde sich etwas auf privater Ebene. So denken halt nur ganz Dumme. Alte Menschen kosten Geld. Sollte sich das Sichselbstumbringen gesellschaftlich durchsetzen, so wird es doch bald zum gesellschaftlichen Zwang. He du Alter (diese Adressierung kommt mir bekannt vor), wieso machst denn du nicht mit deinem Leben ein Ende, du kostest uns so viel Geld!! Du Asozialer du! Das Geld könnten wir für einen Urlaub auf Haiti brauchen, das macht doch viel mehr Spaß.
Privat? Denkste! Was Sie, der sich in seiner Unverfrohrenheit Christ zu nennen wagt, von sich geben, läuft auf einen gesellschaftlichen Zwangstod der Alten hinaus, deren Verachtung Sie ja bereits ausgedrückt haben (siehe Ihre Anrede)! Sie haben Ihr wahres Gesicht bereits gezeigt!
An den, der nicht dahinsiechen will: Lieber Mensch, wir siechen nicht dahin, sondern leiden mit Christus, um mit ihm in seine Herrlichkeit einzugehen.
Dagegen ist Ihr Leben wie das Leben einer Ratte ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben. Oder woher kommt das ewige Leben, wenn nicht vom Gekreuzigten?
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#24   Burgorus   17:45:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
seiner Meinung?
Es geht nicht um meine Meinung, sondern um die Meinung der allseligmachenden Kirche. Darf man denn die Lüge nicht mehr Lüge nennen? Es ist schon ab und zu nervenaufreibend, wenn einer nichts weiter als Klischees nachplappern kann, die die Propagandisten gegen die Kirche verbreitet haben; so etwas ist doch nur noch Trotz! Nun gut, das Rotzlöffel war ein Schimpfwort, war nicht angemessen. Aber man verliert halt ab und zu die Nerven. Also regen Sie sich nicht auch, wenn mal ein Wort unangemessen war, die anderen Wörter aber für einen Menschenverachter, der von den Menschen nicht mehr hält als von verreckenden Ratten, noch viel zu milde ausgefallen sind.
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#21   Burgorus   17:30:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den, der noch schlimmer ist als ein Rotzlöffel
Wenn jemand ein Mordwerkzeug als Medizin bezeichnet, dann fehlt es an allen Ecken und Enden, dann fehlen sogar mir die Worte, um Sie angemessen anzurden!
Wofür kämpfen Sie denn überhaupt. Wenn Sie keinen Glauben an das ewige Leben haben? Für diese paar Erdenjahre? Dafür ist es doch nicht einmal wert, ein Posting abzugeben!
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#19   Burgorus   17:18:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@semper reformandus
Das müssen Sie mir genauer erklären. Warum werden dann immer wieder Pfleger juristisch belangt, weil sie bei so und so vielen „Sterbehilfe“ geleistet haben? Etwa, weil diese nicht darum gebeten haben?
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#17   Burgorus   17:05:21 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den hinterfotzigen verlogen-trotzigen Rotzlöffel
Diese Mensche setzen freiwillig IHREM Leben ein Ende weil es für SIE so nicht mehr zu ertragen oder Lebenswert ist.
Diese Menschen haben sich das Leben nicht selbst gegeben, also haben sie auch nicht das Recht, es sich selbst zu nehmen. Und vom Wert des Leidens habe ich bereits gesprochen. Siehe vorherige Postings.
Darüber ob diese menschen das dürfen oder dürfen sollten haben SIE nicht zu entscheiden. Das ist eine persönliche Entscheidung jedes einzelnen.
Das ist eine Entscheidung Gottes, vertreten durch die Lehre der katholischen Kirche. Sie Rotzlöffel, wollen Sie mir unterstellen, dass ich Gott spielen will?
Sie spielen doch Gott, indem Sie diejenigen, die Gott spielen wollen, ins Land lassen wollen, um durch die Ermordung der Menschen ihr Geldsäckel zu füllen und sanften Tod vorzugaukeln!
Und Ihre Misionare habe auch nicht Gotteswort heilvoll den hier ansässigen Völkern dargebracht sondern mit Schwert und Gewalt.
Sie elendiger Lügner und Klischee-Nachplapperer. So ein primitives Klischee-Geschichtsbild trauen Sie sich kundzutun!
und in dieser Republik kommt der RKK allenfalls nur ein Beobachterstatus zu, nichts weiter… Lügner! Sie ist die Hauptreligion dieses Staates!
Ihre Meinung und ethisch moralischen Vorstellungen als ewig und einzig gültig und verbindlich darzustellen und durch zu drücken steht der RK nicht zu
Sie hinterfotziger Rotzlöffel, lügen Sie nicht so! Diese gelten immer noch. Sie wollen doch die Abschlachtungs-Mentalität „politisch durchdrücken“!
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#15   Burgorus   16:06:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Die Hinterfotzigkeit von Pascal
Nochmals zu Ihrem Statement:
Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist etwas was der RKK nicht zusteht.
Es ist ziemlich hinterfotzig, so zu tun, als wäre das Umbringen alter Menschen gegenwärtige Rechtslage und wir Katholiken müssten erst die Wahrheit, dass Beihilfe zum Selbstmord Mord ist, „politisch durchdrücken“. Sogar in unserem Freimaurer-Staat ist die Beihilfe zum Selbstmord illegal. Es sind also die Alten-Abschlachtungs-Gesellschaften, die etwas politisch durchdrücken wollen. Und dagegen wehren wir uns zu Recht, wie sich jedes Land, jede Religionsgruppe wehrt, wenn es angegriffen wrid. Es sollen doch unsere Missionare nicht bloß auf Zeit gearbeitet haben, sodass wir mit der Neumissionierung wieder von ganz von vorne beginnen müssen.
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#13   Burgorus   15:18:51 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Sollen wir unser Land jetzt auch noch den Atheisten überlassen?
Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist etwas was der RKK nicht zusteht.
Sie haben es noch nicht kapiert: Der Lehrauftrag lautet: „Geht hinaus in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“
Und das haben Heilige wie der Heilige Bonifaz und dessen Schüler bei uns gemacht. Und jetzt sollen wir unser Land wieder den Atheisten überlassen! Galt denn die Lehre dieser Apostel nur für einen bestimmten Zeitraum?
Es ist absolut klar, dass die katholische Lehre gegen Ungläubige verteidigt werden muss und dass wir Katholiken es nicht zulassen dürfen, dass die Menschen den atheistischen Menschen-Abschlachtgesellschaften überlassen werden.
Die katholische Wahrheit, die wir erhalten haben, dürfen wir nicht leichtfertig wieder von uns geben, weil sich da auf einmal Mordgesellschaften zum Zwecke des schnöden Mammons im christlichen Land breit machen wollen.
Und genau für das Breitmachen dieser Mammongesellschaften plädieren Sie! Muss denn der Kampf zwischen Christentum und Mammon-Anbetung wieder von vorne beginnen?
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#11   Burgorus   14:47:18 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Pascal
Sicherlich glauben viele nicht an die katholische Kirche. Deswegen müssen wir diesen aber trotzdem die Wahrheit lehren, und die Wahrheit lehren heißt auch das Böse wie den Mord zu verurteilen.
Sie gebärden sich hier wie ein Katholizist, nicht aber wie ein Katholik! Der Katholizismus sieht das Wohlergehen der katholischen Kirche im Mittelpunkt, der katholischen Kirche aber ist das Seelenheil der ganzen Welt ein Anliegen; so richtet sich ihre Lehre – außer in Fragen des Kultes – an die ganze Welt. Oder glauben Sie, dass das Leiden eines Nichtkatholiken keinen Wert hätte?
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#9   Burgorus   14:21:03 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An Sirilo und an den Erdling
Sicher, wenn’s um das geht, was der Amtskirche einzig und allein noch heilig ist, nämlich um das Geld, dann bedient sie sich tatsächlich noch der lateinischen Sprache, so bei den Aktionen Caritas, Misereor, Adveniat und Renovabis.
Was päpstliche Schreiben, Organisationen oder Konzils-Dokumente betrifft („Gaudium et Spes“, „Nostra Aetate“, „Dominus Jesus“, „Ecclesia Dei“, „Deus Caritas est“, „Summorum Pontificum“, so glaube ich nicht, dass Sie mich falsch verstanden haben: Ich meinte natürlich nicht Rom, sondern die deutschsprachige Amtskirche.
Was der Erdling schreibt, bezieht sich zu klar auf das armselige irdische Leben, dessen Leiden so mancher nicht zu schätzen weiß. Je mehr einer gelitten hat, um so herrlicher ist doch die himmlische Krone, die er erhalten wird. Keiner hat sich das Leben selbst gegeben. Das Leben eines jeden stammt von Gott, und nur Gott hat das Recht, es wieder zu nehmen.
O ihr armseligen Erdlinge, die ihr keine Hoffnung habt! Armselig, als sein Ziel zu sehen, irdisches Leiden zu verhindern, Leiden, das doch zum ewigen Leben beiträgt!
Hätte es Gott nötig gehabt, uns durch sein Leiden am Kreuz zu erlösen? Nein, dennoch hat Er diesen Weg gewählt. Was gibt dann Erdlingen noch das Recht, diesen Weg zu verabscheuen und Leiden, das Gott einem auferlegt, nicht tragen zu wollen?
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#6   Burgorus   12:56:42 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Lateinische Namen zum Aufbau der Antichristkirche
Die Verbrecher wissen sehr gut, dass man jedes Verbrechen in schöne Worte kleiden muss. „Die Ursache wird sein, dass man den Teufel nicht mehr erkennt, weil er schön gekleidet ist“, hat der Wudy Sepp gesagt. So nennt sich der Kindermord-Beihilfe-Verein „Donum vitae“ (Geschenk des Lebens) und der Alten-Abschlacht-Verein „dignitas“ (Würde).
Auffällig ist, dass diese Schönfärbe-Namen lateinisch sind. Das zeigt, dass die lateinische Sprache dazu dient, dem Unternehmen Würde und Erhabenheit zu verleihen. Und warum, so fragt man sich, bedient sich ihrer dann die katholische Amtskirche nicht mehr? Eine eigentlich leicht zu beantwortende Frage: Weil sie nicht mehr würdevoll und erhaben erscheinen will. Die Würde und Erhabenheit muss schließlich dem Antichristen vorbehalten werden, damit er seine Kirche ungehindert im sprachlichen Alleingang aufbauen kann.
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#12   Burgorus   10:52:38 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den Typen
Auf
Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“.
hat der Typ Folgendes gesagt:
Und das tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung des Bischofs, während die frechen Gläubigen Antworten verlangen.
Wieo ist es frech, Anworten zu verlangen? Zahlen denn die Gläubigen keine Kirchensteuer? Doch! Also sollten sie auf seelsorgerliche Fragen auch Antworten erhalten. Früher wurden oft Kontroverskatechismus herausgegeben, eben im Frage-Antwort-Stil. Die Aufgabe der Hirten ist es doch, sich um die Sorgen und Nöte der Gläubigen zu kümmern.
Denkt denn der Typ etwa, man könne in der heutigen Zeit eine Pastoral durchführen, indem man sagt: „Das ist so, weil es eben so ist oder weil es der Bischof so sagt.“ Das mag funktioniert haben, als noch alle Bischöfe einhellig die Lehre Christi verkündet haben, aber in einer Zeit, wo „Bischof gegen Bischof“ (La Salette) ist, wo viele andere Lehren ausgestreut werden (wie z.B. auch die Evolutionlehre, die jeder Typ kritiklos hinnimmt, sofern ihm das Hirn fehlt), funktioniert das eben nicht mehr. Da wollen die Leute wissen, warum das und das so oder so ist.
Wenn Hw. Ortwin Gebauer keine Begründung gibt, wozu war er dann überhaupt hier? Wenn er keine Begründung gibt, kann er es entweder nicht oder steht eben innerlich nicht zur Entscheidung des Bischofs!
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#3   Burgorus   22:25:52 | Freitag, 19. Oktober 2007
Und was folgt daraus?
Keine Fusionen!
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#1   Burgorus   12:14:02 | Freitag, 19. Oktober 2007
In einem hat der Pfarrer Recht!
Was er sagen will, formuliert man mathematisch sauber wie folgt:
Satz: Gegeben seien zwei Gemeinden A und B, deren Anzahl an Kirchenbesuchern die Zahl Null überschreitet. Dann gilt: Legt man beide Gemeinden zu einer Gemeinde zusammen und geht man davon aus, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, dann ist die Kirchenbesucherzahl in der zusammengelegten Gemeinde sowohl größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde A als auch größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde B.
Beweis: Sei nA die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde A. Weiter sei nB die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde B.
Da davon ausgegangen wird, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, ergibt sich die
Anzahl der Kirchenbesucher der zusammengelegten Gemeinde Z zu nZ = nA + nB.
Unter den weiteren Annahmen nA > 0 und nB > 0 ist zu zeigen:
Erstens: nZ > nA, zweitens: nZ > nB.
Zu „Erstens“: Gemäß Annahme gilt: nB > 0. Auf beiden Seiten dieser Ungleichung addieren wir nun nA hinzu. Daraus folgt: nB + nA > nA, und da nB + nA = nA + nB = nZ ist, haben wir bewiesen: nZ > nA.
Ausgehend von der Annahme nA > 0 ergibt sich der Beweis von „zweitens“, dass nämlich nZ > nB ist, dual dazu; q.e.d.
Man muss aber bei der Kirchenfusion auf die Voraussetzungen des Satzes achten. Jede Gemeinde muss eine positive Kirchenbesucherzahl aufweisen! Jeder Kirchenbesucher muss bereit sein, die „Fusionskirche“ mit evtl. weiterem Weg zu besuchen.
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#1   Burgorus   10:59:59 | Freitag, 19. Oktober 2007
Neid und Spott
erntet nur, wer wichtig ist! Beim Neid ist das ja bekannt. Aber gilt es auch für den Spott?
In dem Zug befand sich auch eine halbe Schulklasse, die über die Soutane des Diakons spottete: „Amen, Amen.“
Die Soutane hat also bewirkt, dass die Schüler diesen Mann für wichtig hielten. Hätten sie ihn tatsächlich für einen nicht gesellschaftsfähigen Menschen gehalten, dann hätten sie ihm doch die Fahrausweise nicht gezeigt. Dass sie ihm trotzdem die Fahrscheine gezeigt haben, obwohl er wie ein Priester aussah, die normalerweise nicht kontrollieren, zeigt, welche Autorität er aufgrund der Soutane ausgestrahlt haben muss.
Man denke übrigens auch an das Politiker-Derbleggen auf dem Münchner Nockherberg. Wer nicht derbleggt wird, gilt als unwichtig. Der Betreffende ist dann natürlich zutiefst beleidigt.
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#139   Burgorus   20:19:23 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus
Anders waren höchstens die nicht-assimilierten Juden, die vom Staat Israel träumten, der den Judendeutschen allerdings egal war.
Das ist genau der Kern des Problems: „die nicht-assimilierten Juden, die vom Staat Israel träumten“ und damit die gewöhnlichen Juden, die sich in Deutschland zu Hause fühlten und sogar die deutsche Art der abendländischen Kultur in die Welt hinaustrugen, als Sonderlinge erscheinen ließen.
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#136   Burgorus   20:04:26 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus
Danke für Ihre Darstellung der Zusammenhänge Deutsche, Juden, Amerikaner, Engländer, Wilson, Engländer, die mir zum großen Teil neue waren. Dass Wilson eine Sau war, die nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa vernichten wollte – nichts, was an die christlich-abendländische Kultur erinnert, soll übrig bleiben, – wusste ich.
Das von Artois angesprochene Integrationsproblem der Juden existiert natürlich auch. Ich habe den Satz im Ohr: „Ich bin seit ein paar hundert Jahren Deutscher, aber seit 6000 Jahren Jude“. Die Bekehrung der Juden zum Messias ist eben erst am Ende der Zeit.
Aber nachdem, was Sie gesagt haben, muss ja doch die Bindung ans Deutsche seitens der Juden größer gewesen sein als allgemein angenommen wird.
So, jetzt muss ich noch was arbeiten.
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#130   Burgorus   19:23:18 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus: Jiddisch Hochdeutsch Standarddeutch
Man sollte den Ausdruck „Hochdeutsch“ nicht als Synonym für „Standarddeutsch“ verwenden, sondern nur als Unterscheidung von den niederdeutschen Mundarten, ansonsten kommt mir das wie eine Diskriminierung der Dialekte vor.
Die hochdeutschen Mundarten werden zusätzlich noch in ober- und mitteldeutsch unterschieden, aber das nur nebenbei.
Auch in Wikipedia ist inzwischen nicht mehr „Bairisch“ mit „hochdeutsch“ gegenübergestellt, sondern, da ja Bairisch eine hochdeutsche Mundart ist, „bairisch“ mit „standarddeutsch“.
Auch Jiddisch ist eine hochdeutsche Mundart. Somit ist logisch, dass jeder, der Bairisch oder auch jeder, der Jiddisch spricht, automatisch auch Hochdeutsch spricht. Das Besondere ist, dass diese Leute i.d.R. auch das Standarddeutsche beherrschen.
Ich habe mal im Fernsehen einen polnischen Juden die die folgende Aussage machen hören: „Die deutschen Juden haben auf uns (die polnischen Juden) herabgeblickt.“ Die deutschen Juden hatten also durchaus einen gewissen Stolz, Deutsche zu sein.
Die deutsche Sprache teilt man in hochdeutsche und
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#128   Burgorus   19:00:09 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus
Ob ich alles so korrekt dargestellt habe, weiß ich nicht. Ich hab’s halt nach einer Karte im Gedächtnis gemacht und bewusst einige Kleinigkeiten weggelassen (z.B. ist meines Wissens Vorarlberg alemannisch), dann gibts noch den kleinen Stamm der Vogtländer und sicher noch einige.
Als damaligen Salzburger könnte man Mozart als Bayer bezeichnen, da es damals die Reichskreis-Einteilung gab, nach der das EB Salzburg zum bayerischen Kreis gerechnet wurde. Sein Vater stammt aus Augsburg, also aus Staatsbayern, aber nicht aus dem Stamm Baiern, sondern aus dem schwäbischen.
Zu dem jüdischen Stamm: Ich weiß jetzt nicht, welchen Sie da meinen. Ich weiß aber von einem ziemlich national denkenden Polen, der mir von den vielen Juden in Polen erzählt hatte. Diese hatten keine Nachnamen, sondern nur Namen im biblischen Stil wie Salomo ben David ben Isai ben… Dann wurden Sie unter dem alten Fritz, der ja mit Katharina der Großen Polen geteilt hat, gezwungen, Nachnamen anzunehmen, sodass sie sich lauter himmlisch klingende Namen gaben wie Rosenthal, Sonnenfeld…
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#123   Burgorus   18:20:54 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Natürlich ist die deutsche Nation in Stämme eingeteilt
Die Einteilung in Territorien ist ja ein ziemlicher Witz; da müsste sich heute ein Würzburger Franke oder ein Augsburger Schwabe „Bayer“ nennen.
Im Heiligen Römischen Reich gab es die vier großen deutschen Stämme: Baiern (ohne Franken und Schwaben, aber incl. Österreich und Südtirol), Schwaben (incl. Alemannen der Schweiz, Elsaß, Lothringen, Baden), Franken (heutiges Franken, Hessen, Westdeutschland, Niederlande) und Sachsen (=Niedersachsen im Norden biis Westfalen bzw. Magedburg). Im heutigen „Sachsen“ leben Thüringer, keine Sachsen im damaligen Sinn.
Diese Stammesbildung gilt heute noch genauso. Die Baiern sprechen bairisch, die Schwaben (eigentlich sollte der Sammelbegriff Alemannen heißen) einen schwäbisch-alemannischen Dialekt, auch Schweizer Deutsch ist alemanisch). Die Sachsen (=Niedersachsen) sollten eigentlich Plattdeutsch, eine niederdeutsche Mundart, sprechen, nicht die Dresdner „Sachsen“, deren „sächsisch“ wie thüringisch zu den hochdeutschen Dialekten zählt. Die Franken selbst waren nie einheitlich, hier gehts von niederfränkisch (in Holland), einer niederdeutschen Mundart, zu ostfränkisch (im Franken des heutigen Staats-Bayerns), einer hochdeutschen Mundart.
Politische Territorien wechseln dagegen dauernd durch.
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#121   Burgorus   16:57:59 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Stellen, die die Tradition beweisen.
Ich habe Sie nicht für einen Protestanten auf dem Papier gehalten. Jedoch stehen Sie der protestantischen Auffassung sehr nahe.
Folgende Stelle drückt das Festhalten an der mündlichen Überlieferung klar aus:
2 Thess 2,15: Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief.
Und diese Überlieferung nennen wir eben Tradition (traditio = Überlieferung). Die Thessaloniker-Stelle vulsearch.sourceforge.net/html/2Thes.html im Lateinischen beweist dies:
2 Thess 2,15: Itaque fratres, state : et tenete traditiones, quas didicistis, sive per sermonem, sive per epistolam nostram.
(vgl. auch Kol 2,7: Das „unterrichtet“ verweist schon auf die Tradition.)
Die zentrale Stelle ist und bleibt aber diese – dass sie auch im NT steht, ist eigentlich ohne Bedeutung –:
Mk 16,15: Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Hierin steckt der Sendungsaufttrag an die Apostel, den diese wiederum an ihre Bischöfe weitergeben usw. Das nennen wir das lebendige Lehramt Christi. Der Glaube ist nicht in toten Buchstaben niedergelegt, sondern in lebendigen Personen.
Da aber nicht selten der Teufel dazwischenfunkt und Uneinigkeit verursacht, ist seit dem Konzil von Trient der Glaube im Catechismus Romanus schriftlich niedergelegt worden. Doch dieser ist an die Pfarrer (ad parachos) gerichtet, damit diese lebendigen Pfarrer ihn an ihre Schäfchen weitergeben. So bleibt das Lehramt lebendig.
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#3   Burgorus   14:30:17 | Dienstag, 16. Oktober 2007
An den Typen ohne Hirn
Natürlich würden die „zitierten Frauen niemandem von ihren Erfahrungen berichten können“, aber nicht deswegen, weil sie schon längst von „toitsch-katholischen Gerichten zum Tod oder doch mindestens zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt wären“, sondern weil sie, um solche Strafen nicht erdulden zu müssen, ihr Kind gar nicht hätten abschlachten lassen.
Aber das ist für Sie zu hoch, da müsste man ja denken,um das verstehen zu können, und dazu brauchte man ein Hirn.
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#108   Burgorus   13:02:36 | Montag, 15. Oktober 2007
@Hoffnung: Ich habe vom Zuhören gelernt, meine Studenten auch.
Ich habe geschrieben: Und es ist nun mal so: Die wenigsten lernen durch Lesen, fast alle lernen durch mündliche Weitergabe, sogar an den Universitäten ist das so!
Sie haben geantwortet: Nun, haben Sie studiert??
Also ich kenne keinen ernsthaft studierenden, der mehr hört als er an sekundärliteratur lesen muß.
Ja, ich habe studiert und lehre an einer Universität. Dann bin ich nun mal der Erste, den Sie kennen lernen, der „mehr hört als er an Sekundärliteratur lesen muß“.
Ich habe soviel wie alles aus den Vorlesungen gelernt.
Nur bei einer viersemestrigen Vorlesungsreihe I – IV hatte ich II in den Semesterferien aus einem Buch gelernt, da ich im zweiten Semester IV statt II hören wollte. Sogar bei der Diplomarbeit habe ich nur einen einzigen wissenschaftlichen Artikel gelesen. Auch zu einem Seminarvortrag musste ich einen Artikel lesen, bei einem zweiten hätte ich eigentlich auch einen lesen sollen, hatte aber die gestellte Aufgabe anders als im Artikel gelöst, nämlich durch Anwendung einer Methode, die ich in einer anderen Vorlesung (!) gehört hatte. Freilich hat mir der Professor deren Anwendbarkeit nicht geglaubt, sodass ich noch eine ganze Weoche streiten musste, bis ich nachweisen konnte, dass meine und die Artikel-Methode auf dasselbe Ergebnis führen müssen.
Zum Studium braucht man kaum Literatur.
Mehr an Sekundärliteratur ist erst ab der Promotion nötig.
Auch meine Studenten brauchten kein Buch. Nach Büchern wird doch nur gefragt, wenn die Vorlesung schlecht ist.
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#106   Burgorus   11:10:37 | Montag, 15. Oktober 2007
@Hoffnung: Nichts kapiert?
Ich berufe mich deshalb auf die Bibel, weil es mir Spaß macht, euch mit euren eigenen Mitteln zu schlagen. Würdet ihr meine Mittel, zu der auch alles mündlich Überlieferte zählt, überhaupt anerkennen?
Ich kann aber sogar mit euren Mitteln, mit eurer sola scriptura nachweisen, dass auch an der mündlich überlieferten Tradition festgehalten werden muss, von der ihr nichts mehr wissen wollt.
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#95   Burgorus   00:46:49 | Sonntag, 14. Oktober 2007
@Hoffnung:
1. Mein Urteil über Luther stammt nicht von mir, sondern vom Theologen und Psychologen Pater Mock.
2. Ihr Fehler beginnt ja schon ganz am Anfang: „Ich habe die Bibel gelesen…“ Wer sagt denn, dass man die Bibel lesen muss. Wo steht in der Bibel, dass man die Bibel lesen muss? Da wären ja die Analphabeten oder auch die meisten Männer, die gar nicht so gern lesen, recht benachteiligt. Es gibt gar nicht so viel, die im Jahr ein ganzes Buch lesen.
Es steht aber in der Bibel: „Lehrt alles, was ich euch aufgetragen habe…“ „Haltet fest an allem, sei es schriftlich oder mündlich“ (sinngemäß). Und daran hält die katholische Kirche fest, am unverkürztem Lehramt. Und es ist nun mal so: Die wenigsten lernen durch Lesen, fast alle lernen durch mündliche Weitergabe, sogar an den Universitäten ist das so!
Und dieses lebendige Lehramt haben die Lutheraner den Leuten genommen. Sie fühlen sich allein gelassen, und diejenigen, die sie belehren und wenigstens einen klitzekleinen Teil der Überlieferung weitergeben, nämlich die Bibel ohne das Licht der Väter, haben keinen göttlichen Auftrag dazu.
Wie können sie lehren, wenn sie nicht gesandt sind? Jesus sandte die Apostel, die Apostel wiederum ihre Bischöfe usw. Aber wo ist die apostolische Sukzession bei den Lutheranern?
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#87   Burgorus   23:59:58 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus
Ich weiß nicht, ob es der Mühe wert ist, sich mit Anhängern des Psychopathen aus der Mörderdynastie Luther auseinanderzusetzen.
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#62   Burgorus   21:56:10 | Samstag, 13. Oktober 2007
@GerdEric: Abschaffen?
Der Meter ist ja noch nicht einmal so richtig eingeführt. Zumindest kennt ihn das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kaum. Die Amis müssen in wissenschaftlichen Kongressen immer aufgefordert werden, die sog. SI-Einheiten (m, kg, s, A) zu verwenden, damit sie nicht mit Meilen für Längen, Gallon (statt Kubikmeter) für Raumeinheiten und weiß der Kuckuck was daherkommen.
Und in was misst man gleich wieder die Öllieferungen?
Zur Klarstellung der Meterdefinition 1793:
Gemeint ist die Strecke vom Nordpol schnurstracks über Paris zum Äquator; diese sollte 10 Millionen Meter (10 000 km) betragen.
Es folgt daraus: Der Erdumfang hat ca. 40 000 km.
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#56   Burgorus   21:21:45 | Samstag, 13. Oktober 2007
Stonehenge und der Meter
Ich habe jetzt etwas von P. Mählmanns Stonehenge-Fatima-Tempel-Interpretation www.streitpunkt-fatima.de/…atima/100-05_11.html gelesen.
Dass man den Kreis wegen der 360 Tage des Jahres in 360 Grad einteilt, ist mir neu. Ich hatte gelesen, dass die 360 Grad vom babylonischen 60er-System kommen, das wir ja immer noch auf der Uhr haben (1 Std. = 60 min., usw.). Als vollkommener Winkel galt aber nicht, wie wir vermuten, der rechte Winkel (90 Grad) sondern der Winkel im gleichseitigen Dreieck (bedeutet irgendwas Göttliches), der deswegen die Vollzahl 60 erhalten musste. Und nun besteht mal der Vollwinkel aus sechs 60-Grad-Winkeln, gibt dann eben die 360 Grad. Aber vielleicht mag es auch Zusammenhänge zwischen beiden Interpretationen geben.
Interessant finde ich vor allem das Messen in Metern, dass man einen Umfang von 360 Metern, für jeden Tag im Jahr hat, obwohl es doch den Meter, einen Bestanteil des MksA-Systems (Meter Kilogramm Sekunde Ampere), mit dem die heutige Physik rechnet, erst seit der französischen Revolution gibt. Dies könnte bedeuten, dass die Revolutionäre den Meter von Stonehenge abgeschaut hätten. 1793 wurde aber der Meter als der zehnmillionste Teil der Entfernung Pol-Äquator bei Paris festgelegt. Die Ersetzung unserer Stunden, Minuten und Sekunden durch eine Dezimaleinteilung des Tages in 10 Stunden zu jeweils 100 Minuten mit je 100 Sekunden hatte ja keinen Bestand, der Meter aber ist im Wesentlichen geblieben.
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#36   Burgorus   19:55:07 | Samstag, 13. Oktober 2007
„Den Jockl schmeiß ich noch raus!“
Luther wollte sogar den Jakobusbrief entfernen, da in diesem der Glaube ohne Werke als nichtig bezeichnet ist, was ja gegen sein „sola fide“ steht.
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#26   Burgorus   19:21:58 | Samstag, 13. Oktober 2007
Freimaurertempel an Erscheinungsorten normal
Ist doch ganz normal, dass an Marienerscheinungsorten Freimaurertempel errichtet werden. Luzifer und sein Anhang wissen über die Bedeutung der Gottesmutter in der Endzeit sehr genau Bescheid. So versuchen sie, an solchen Orten kräftig mitzuwirken.
Am fränkischen Wallfahrtsort Heroldsbach wurde ja ebenfalls direkt neben der Erscheinungsstätte ein Freimaurertempel gebaut. Der Bauplan wurde als Mehrzweckhalle eingereicht, die nun als Kirche bezeichnet wird. Nachdem nun Heroldsbach immerhin schon als Gebetsstätte anerkannt worden ist, werden hierin auch Messen gefeiert. Als Mehrzweckhalle hat dieser Tempel naürlich keinen Turm. Allerdings ist er wesentlich schöner als der Megatempel von Fatima. Auch sind schöne Heiligenfiguren drin. Ein Freimaurertempel ist es trotzdem. Am Vorplatz der Mehrzweckhalle befindet sich ein Kreuzweg mit Dämonenfratzen. Die Skulpturen lassen keinen leidenden Heiland mehr erkennen. Ein genauer Beobachter kann immer erkennen, ob das Werk von Gott oder dem Teufel ist.
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#42   Burgorus   23:07:00 | Freitag, 12. Oktober 2007
@St.Georg: Alte Messe!
Sie und ich sprachen von der Alten Messe, nicht speziell von der Tridentinischen, deren Name eben erst seit besagtem Konzil von Trient existiert. Nun hat sich aber bei der Tridentinischen Messe nichts Wesentliches gegenüber dem uralten Ritus geändert. Nur die Messdisziplin wurde gestärkt, der Ritus etwas genauer festgelegt. Man tanzte auch vor dem Tridentinum nicht im Altarraum herum, wie Sie es zu suggerieren versuchten. Dieser Alte Ritus ist wie auch der Kanon der Messe bis auf die ersten Jahrhunderte nach Christus zurückzuführen. Sie haben sich also beim Alter der alten Messe – vorsichtig ausgedrückt – um etwa ein Dutzend Jahrhunderte verschätzt.
Redaktion benachrichtigen Schon Ende Herbst?
#36   Burgorus   20:29:15 | Freitag, 12. Oktober 2007
@st.georg: Alter der alten Messe
Ihnen sind folgende Buchstaben von den Fingern gerutscht:
„alte messe „ ist nichts weiter als als ein frühbarockes kampfmittel der gegenreformation
Da haben Sie sich mit dem Alter der alten Messe – vorsichtig formuliert – um nicht wenige Jahrhunderte verschätzt.
Redaktion benachrichtigen Manöver hinter den Kulissen?
#11   Burgorus   16:46:47 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Zu was?
Zu was hätte Frau Herrmann sagen sollen:
„Es tut mir leid,dass ich mich missveständlich ausgedrückt habe, ich habe es so nicht gemeint und würde es nicht nochmal so sagen“.
?
Redaktion benachrichtigen Warum interessiert sich keiner für die Theologin?
#30   Burgorus   19:21:24 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
Auslaufmodell Prof. Schüngel-Straumann
Sehr geehrte Frau Prof. Schüngel-Straumann,
Sie können nicht begreifen, warum nicht Sie oder sonst eine von Ihrer Sorte, sondern Eva Herman zum Fuldaer Kongreß „Freude am Glauben“ eingeladen wurde? Aber das ist doch ganz einfach: Sie sind ein Auslaufmodell!
Redaktion benachrichtigen Tosender Applaus
#26   Burgorus   13:29:45 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Das Korbinianslied
ist dem Diözesanpatron der Erzdiözese München-Freising gewidmet. Es ist von Maria Luise Thurmair 1950 gedichtet und wurde in das Gesangbuch der Erzdiözese, „Gottesdienst“, aufgenommen. In den Diözesanteil des heutigen Gesangbuches „Gotteslob“ wurde es im Wesentlichen (im Wesentlichen?) unverändert übernommen. Nur die vierte Strophe musste M.L. Thurmair, die sich schon oft zur Verwässerung der katholischen Lehre hat missbrauchen lassen, 1973 ändern.
Im Gottesdienst stand sie noch so:
4.
Als des Lebens lautern Schoß
die Familien hüte,
guter Vater Sankt Korbinian!
Sieh, schon liegt die Wurzel bloß,
Fäulnis, Not und Tod sind groß:
Nimm dich unser an!
Sie erinnert wohl auch etwas an den Abtreibungsmord.
So wurde sie durch folgende wenig konkrete Strophe ersetzt:
4.
Sei uns hilfreich zugewandt
und erhalt uns in der Liebe,
guter Vater Sankt Korbinian!
Knüpfe neu der Einheit Band,
bitt um Frieden für das Land,
heilger Gottesmann!
An der Zerstörung der Familie wurde schon lange gearbeitet, selbst die deutschen Bischöfe haben daran kräftig mitgemischt. Wenigstens steuern sie jetzt ein wenig dagegen. Gegen den Abtreibungsmord unternehmen sie aber immer noch nichts.
Redaktion benachrichtigen Schönheitsfehler in der Alten Messe
#24   Burgorus   21:10:04 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@Tarcisius: „nicht gnadenreich“ kann nicht stehen gelassen werden
Ich hatte geschrieben und Sie haben zitiert:
dass eine heilige Kommunion ohne die Mutter mitanzurufen, nicht gnadenreich sei.
Das „nicht gnadenreich“ war von mir als kurzes Schlagwort gewählt, das – und da haben Sie recht – so nicht stehen gelassen werden kann. Ich muss es, so gut ich kann, nun etwas ausführlicher formulieren. Es hat ungefähr so geheißen, dass eine Kommunion ohne Miteinbeziehung der Mutter Jesu das Herz nicht erweiche oder nicht milder mache. Das muss nicht heißen, dass sie nicht gnadenreich sei; dabei muss meine Formulierung „Miteinbeziehung“ nicht unbedingt Anrufung bedeuten, sondern vielleicht auch, dass man in Liebe an sie denkt oder sich ihrer Mittlerrolle bewusst ist oder Ähnliches.
Empfängt man nun bei der Kommunion auch Maria?
Na klar! Man empfängt nicht nur den Leib Jesu, sondern auch die ihm innewohnende Gottheit, die unzertrennbar in der Dreieinigkeit mit Vater und heiligen Geist verbunden ist, weswegen man auch Vater und Heiligen Geist empfängt; und wo der heilige Geist ist, wo der Sohn ist, ist auch die Braut bzw. die Mutter. Nur was den Leib als solchen betrifft, empfangen wir ausschließlich den Leib Christi. Allerdings sollte man auch hier nicht vergessen, dass Christus eben diesen Leib wiederum von seiner Mutter erhalten hat.
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#9   Burgorus   13:36:22 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Die Gnade der würdig empfangenen heiligen Kommunion
ist mit Sicherheit eine der größten, die es gibt, wenn nicht die größte überhaupt. Und ist nicht die Gottesmutter die Mittlerin aller Gnaden? Natürlich ist sie das. Also sollte sie bei dieser so großen Gnade, dass Gott im Herzen des Menschen Wohnung nimmt, nicht außer Acht gelassen werden.
Mag das jemand als Frömmelei bezeichnen! Mir ist das egal. Die Stolzen werden es nie begreifen, dass es immer die Mutter ist, die für die Auserwählung sorgt. Jakob wurde das auserwählte Volk, weil er auf seine Mutter Rebekka gehört hat. Und zur Braut Christi werden diejenigen geformt, die stets die Mutter Maria anrufen oder zumindest dann, wenn’s um den Höhepunkt im Leben geht, der bräutlichen Vereinigung Gottes mit dem Menschen, eben der heiligen Kommunion.
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#4   Burgorus   11:39:14 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Nichts passt besser zur hlg. Kommunion als das musizierte Marienlied des Komponisten Charles Gounod
Warum? Erstens, weil ein Marienlied zur heiligen Kommunion am besten passt, und zweitens, weil die Melodie des Ave Maria des französischen Komponisten Charles Gounod († 1893) mit Abstand die schönste ist.
Irgendwie muss ich zuvor versehentlich eine Taste gedrückt haben, die mein Posting vorschnell abgeschickt hat. Ich wollte noch sagen: Man sollte vor jeder Kommunion Maria bitten, unser Herz ihrem Sohn für eine würdige Kommunion zu bereiten. Ebenso sollte man nach der heiligen Kommunion Jesus bitten, seine Mutter in uns wirken zu lassen!
Vergesst das bitte nicht! Aber wie vergesslich sind wir Menschen doch immer wieder! So ein musiziertes Marienlied erinnert uns aber wieder daran, vorausgesetzt, man erkennt an der Melodie, dass es sich hier um das Ave Maria handelt. Ob dieser Erinnerungsfunktion gibt es also nichts Passenderes als das Musizieren eines schönen Marienliedes.
Gratulation an den- oder diejenigen, die das Musizieren dieses Liedes beschlossen haben.
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#2   Burgorus   11:12:15 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Ein Marienlied sei unpassend? So ein Schmarrn!
Nichts passt besser zur heiligen Kommunion als „ein Marienlied zu musizieren“. Ein Marienlied singen ist kaum möglich, da die Leute den Leib Christi im Mund haben und nicht zerkauen sollen, um ihn möglichst schnell runterschlucken zu können.
Die Mutter ist immer bei ihrem Sohn. Ich weiß jetzt nicht mehr, wo ich es gelesen habe, könnte sein, bei Ludwig Maria von Montfort, aber hier hat es geheißen, dass eine heilige Kommunion ohne die Mutter mitanzurufen, nicht gnadenreich sei.
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#9   Burgorus   17:31:45 | Freitag, 21. September 2007
Es war vor etwa 30 Jahren:
Ich war Schüler in einem Internat bei den Franziskanern. Wir hatten gemeinsame Studierzeiten im großen Studiersaal. Während dieser Studierzeit, wo alles ganz ruhig war, kam plötzlich ein Franziskanerpater zur Tür herein, kam auf mich zu (er hätte genauso gut zu jedem anderen gehen können) und fragte mich nach dem Religionsbuch. Ich gab’s ihm. Er blätterte darin, sah sich wohl einiges an, und nach einiger Zeit gab er es mir wieder zurück. Dann verließ er den Studiersaal wieder. Ende der Szene.
Mir ist erst viele Jahre später die Bedeutung dieser Szene so richtig klar geworden. Gerade den damals älteren Franziskanern war sehr wohl bewusst, wie durch schlechte Religionsbücher der Glaube ausgehöhlt wird.
Der Religionslehrer selbst, den wir in dem Jahr hatten, auch ein Franziskanerpater, war aber noch glaubenstreu, die Lehrer nach ihm jedoch nicht mehr.
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#29   Burgorus   17:19:37 | Dienstag, 18. September 2007
Ich nehme hiermit die Behauptung zurück, dass Kardinal Meisner gegen das Motu proprio unterschr. hat
Aus welchen Gründen auch immer Kardinal Meisner nicht gegen das Mutu proprio unterschrieben hat, die Behauptung, dass alle Bischöfe und damit auch Meisner dagegen unterschrieben hätten, ist damit falsch, sodass ich diese von mir übernommene Behauptung zurücknehmen muss.
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#15   Burgorus   14:38:53 | Dienstag, 18. September 2007
@Ansgar:
Es geht mir keineswegs darum, auch noch zusätzlich auf Kardinal Meisner einzuschlagen. Wenn es in Köln mehrere Möglichkeiten gibt, die Tridentinische Messe zu besuchen, dann habe ich diesbezüglich etwas Positives gehört.
Mich hat ja selbst die Seminarist-Analyse überrascht. Ohne diese, also noch gestern, war ich seiner Aussage gegenüber nur positiv eingestellt. Der Seitenhieb, der in seiner Aussage gemäß Seminarist steckt, lässt halt doch einen negativen Beigeschmack aufkommen.
Außerdem verstehe ich nicht, warum Kardinal Meisner gegen das Motu proprio unterschrieben hat. Oder stimmt das nicht?
Ich finde, es schadet auch dem Kardinal nicht, mal zu hören, dass man mit Halbherzigkeit nicht weit kommt.
Einerseits lässt er alte Messen zu, andererseits scheint er sie doch für „Ritualismus“ (Jeder „Ismus“ ist eine Ideologie) zu halten. Es herrscht hier eine gewisse Zwiespältigkeit, die einen machtlos macht. Ich frage mal ganz allgemein (nicht auf den Kardinal bezogen): Was hat Gott von einem Menschen, der zu Ihm sagt: „Ich will mich Dir hingeben, aber nicht ganz; das sündige Weltleben möchte ich auch noch etwas genießen.“? Halbherzigkeit führt zu nichts.
Kardinal Meisner muss zum Papst, zum Motu proprio und zu seiner Ansicht über Kunst und Kult ganz stehen, dann und nur dann ist er ein unumstößlicher Fels, dem die Feinde nichts anhaben können.
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#10   Burgorus   12:35:16 | Dienstag, 18. September 2007
seminarist und virOblationis haben Recht
Ich möchte mich der scharfen Analyse von seminarist und dem Kommentar von virOblationis anschließen.
Fakt ist, dass Meisner, obwohl noch zu den besten Kardinälen zählend, leider – wie jeder (!) deutsche Bischof – ein Gegner der Tradition ist. Nach Bischof Fellay hat jeder der deutschen Bischöfe, also auch Meisner, eine Bitte an den Papst unterzeichnet, die sinngemäß lautete: „Wir wollen das Motu proprio nicht!“ kreuz.net berichtete.
Er gehört sicher nicht zu den schärfsten Gegnern der Tradition, aber mit Ansgar zu sagen, er stehe ihr indifferent gegenüber, bedeutet, er lehnt sie ab: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!“
Positiv zu werten ist natürlich, dass sich Meisner – wenigstens bis jetzt noch nicht – für den Ausdruck „entartete Kunst“ entschuldigt hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob er im richtigen Zusammenhang gebraucht wurde.
Eine Entschuldigung Meisners würde ich nur dann begrüßen, wenn er betonte, dass der Ausdruck „entartet“ für diesen Schund noch viel zu freundlich ist.
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#7   Burgorus   19:47:14 | Montag, 17. September 2007
@Pünktchen: Ja, das war es!
Ich war zwar nur ein einziges Mal da, und das vor 20 Jahren, aber vor allem die Art der Betstühle erwecken in mirdie Erinnerung wieder.
Ist das eine Vereinigung mehrerer Priester? Warum haben diese dann im Keller gefeiert?
Ich dachte, es sei nur ein Priester, der keine andere Möglichkeit hatte als seine Messe im Keller zu feiern.
Er war schon älter, er tat mir unendlich leid; ich konnte ja seine Verbitterung irgendwie verstehen, aber dass sie sich nicht nur auf Döpfner bezog, sondern dass seine Einstellung dem Papst gegenüber ziemlich gehässig war, ging mir zu weit.
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#1   Burgorus   17:24:00 | Montag, 17. September 2007
Meine erste Tridentinische Mess-Teilnahme
Bei dieser Gelegenheit muss ich an meine erste Teilnahme an einer tridentinischen Messe denken. Sie war vor etwa 20 Jahren in einem Keller in München, vielleicht 1 oder höchstens 2 km westlich von der Universität, Richtung Schellingstroße. Dort, wo die Kerzen standen, war’s oberhalb an der Decke, die nicht weit über dem Kerzendocht war, ganz schwarz.
Kardinal Döpfner hatte diesen Priester rausgeworfen, da er weiter die tridentinische Messe feierte. Eine jüngere Frau, deren damalige Adresse ich noch heute habe, hatte mich dorthin geführt. Ich sprach hernach mit dem Priester. Da er aber auch unter Verweis auf die Marienerscheinungen von La Salette Papst Johannes Paul II. als den Antichrist in Rom bezeichnete, ging ich nicht mehr hin.
Als ich ihn später wieder aufsuchen wollte, wusst ich den Ort nicht mehr genau genug, um ihn zu finden, und unter der damaligen Adresse war die Frau, die mich hingeführt hat, auch nicht mehr erreichbar. Ich vermute mal, dass der Priester inzwischen bereits gestorben ist. Kennt diesen Priester jemand?
Redaktion benachrichtigen Neue Selige + …
#5   Burgorus   16:47:55 | Montag, 17. September 2007
Messgewänder, Befreiung Wiens, Musikalität von Papst Benedikt XVI.
Messgewänder: Es ist schon traurig, wenn die Österreicher dem Papst barocke Messgewänder angeboten hätten, ihm diese aber vom Traditionszerstörer Marini verweigert wurden.
An Landorganist: Blau ist sicherlich die liturgische Farbe Mariens und wäre insofern für einen Wallfahrtsort wie Mariazell geeignet. Normalerweise richtet sich die Grundfarbe aber nach dem Tagesfest.
Ein Film über die Belagerung und Befreiung Wiens mit Mel Gibson als König von Polen wäre sicherlich eine gute Sache. Ich erinnere mich an die Dokumentation in der ZDF-Serie Sphinx; diese war recht beeindruckend. Leider wird hier die Rolle des blauen Kurfürsten von Baiern, Max II. Emanuel, den die türkische Geschichtsschreibung als den Hauptgrund ihrer Niederlage sieht, nicht gewürdigt.
Papst Benedikt XVI. war laut dem Organisten des Petersdoms musikalsch gesehen eine sehr gute Wahl.
Dieser hatte gehofft, dass ein musikalischer Papst gewählt würde, da sich ja der Organist nach der Tonlage, die der Papst anstimmt, richten muss. Und wenn der Papst musikalisch schlecht ist, ändert sich diese Tonlage während des Liedes, was für den Organisten, der sich nach dem Papst zu richten hat, eine Qual ist.
Als Bruder des ehemaligen Dirigenten der Regensburger Domspatzen und als einer der selbst abends Klavier spielt, darf man doch wohl annehmen, dass der Papst recht musikalisch ist. Freilich wird, wenn man älter wird, auch die Stimme eines Papstes nicht mehr so sicher sein.
Redaktion benachrichtigen Unnötige Erlaubnis
#11   Burgorus   14:52:14 | Montag, 17. September 2007
Könnte man nicht wenigstens
den Kupfer-Affen auf der kupfernen Straßenkreuzung durch ein hölzernes Kreuz mit Corpus Christi ersetzen?
Redaktion benachrichtigen Reflexhafte Unterstellungen
#2   Burgorus   17:05:17 | Samstag, 15. September 2007
Weise Feststellung des Kardinals
„Vergessen wir nicht, daß es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und Kult gibt. Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“
Eine sehr weise Feststellung. Seitdem bei uns die Kunst den Bezug zum Christentum verloren hat, haben wir nur noch primitive Kleckse, die nicht einmal den Namen entartete Kunst verdienen. Und wenn man den Begriff Kunst etwas weiter fasst und die Literatur miteinbezieht, gilt dasselbe. Ich denke hier vor allem an Botho Strauß, der nicht einmal ganze Sätze formulieren konnte.
Redaktion benachrichtigen Nur im Namen gleich
#13   Burgorus   16:21:15 | Freitag, 14. September 2007
@Benedikt
Gemeint ist Folgendes: Gleichgesinnte nennen sich oft auch ähnlich. Das ist hier mit Reim ausgedrückt.
Beim künftigen Zeremonienmeister Guido Marini hat man den Reim, mit dem man Gleichgesinntheit assopziieren kann, als nur zufällig zu betrachten, während beim alten Zeremonienmeister Piero Marini dieser Reim mit Bugnini nicht zufällig, sondern Ausdruck dafür ist, dass er und Bugnini zur selben Sippe gehören.
Redaktion benachrichtigen Die Säbelraßler sind gescheitert
#206   Burgorus   18:16:00 | Donnerstag, 13. September 2007
@Tacitus
Tace, si nihil scis!
Redaktion benachrichtigen Der Papst denkt – der Bischof lenkt
#16   Burgorus   23:48:02 | Mittwoch, 12. September 2007
@Gotthard:
Ich bitte um Stil.
Redaktion benachrichtigen Der Papst denkt – der Bischof lenkt
#12   Burgorus   23:08:48 | Mittwoch, 12. September 2007
@Gotthard: Wir Katholiken sind freier.
Es muss kein Kopftuch sein.
Ein hübscher Hut
macht sich auch ganz gut.
Redaktion benachrichtigen Die Säbelraßler sind gescheitert
#164   Burgorus   22:25:30 | Mittwoch, 12. September 2007
@Tacitus
Si tacuisses, tacitus mansisses.
Redaktion benachrichtigen Der Papst denkt – der Bischof lenkt
#10   Burgorus   21:01:56 | Mittwoch, 12. September 2007
@Möchtegern-kathole: keine Einheit in der Niederlage
Die Einheit der Modernisten in ihrem Krieg gegen die Alte Messe scheint jedenfalls vorhanden zu sein. In ihrer Niederlage wird sie es auch sein.
Im ersten Punkt gebe ich Ihnen Recht. Solange die Contra-Missam-Tridantinam-Bischöfe noch nicht besiegt sind, bilden sie eine starke Einheit. Sind sie jedoch besiegt, zerfällt diese Einheit. Es heißt doch in der Don-Bosco-Vision über die Kirche, dass sich am Ende die feindlichen Schiffe gegenseitig rammen.
Zu einer vollständigen Niederlage gehört auch der Zerfall der Einheit.
Es mache sich aber auch keiner die Hoffnung, dass sich die Missa Tridentina so schnell durchsetzt. Die meisten Menschen wissen doch gar nicht mehr, was eine Messe ist oder dass eine Messe unendlichen Wert hat.
Aber mal ehrlich: Einen Gnadenstoß haben die NOM-Eskapaden auch nicht verdient. Ein Ende in langsamem Siechtum oder ein Umleiten der selbstgestrickten Messgebete zu Huldigungen an den Antichristen ist da viel angemessener, damit der wahre Charakter der in Christi Schafstall eingeschleusten Wölfe offenbar werde.
Redaktion benachrichtigen Die Angriffe wurden lange abgewehrt
#14   Burgorus   16:01:52 | Mittwoch, 12. September 2007
An die Neider
Dr. Christoph Heger hat doch bei seiner Argumentation gar nicht seinen Dr. ins Spiel gebracht. Er unterzeichnet sogar mit „MfG Christoph Heger“.
Es ist schon lustig hier. Tritt man unter einem Nick auf, dann wird einem vorgeworfen, man stehe nicht mit seinem Namen zur Sache, man wolle sich vor der Gerichtsbarkeit verstecken. Tritt man dagegen mit Namen auf, dann wird einem die Würde des Namens zur Last gelegt. Der „Dr.“ gehört nun mal zum Namen dazu.
Wenn’s nach den Kreuznetgegnern ginge, müsste man halt irgend so ein Mittelding suchen: einen Namen, der zwar die Identität verrät, aber zugleich durchblicken lässt, dass man nicht ernst genommen werden will, wie eben engelhardt, der sich mit seiner „du“-Anrede (bis jetzt konnte er hier noch ohne sie auskommen) auf das Niveau des durchschnittlichen Internet-Users begibt.
Redaktion benachrichtigen Die Angriffe wurden lange abgewehrt
#1   Burgorus   14:15:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Das Weglassen von „perfidis“
Zunächst wurde hier „perfidus“ ganz richtig erörtert. Nach dem Internet-Programm auxilium heißt „perfidus“
„treulos, wortbrüchig, gewissenlos, untreu“.
Konsequenz der Kürzung der Karfreitagsbitte:
Wenn wir nicht mehr für die treulosen Juden, sondern nur noch für die einigermaßen normalen Juden beten, heißt das, dass die treulosen zugrunde gehen werden. Andererseits sagt man aber, man solle gerade auch für die Feinde beten, damit diese einem nicht schaden können. Was folgt aslo insgesamt aus dem Weglassen
des „perfidis“?
Die wörtbrüchigen Juden erhalten nun die Macht, uns großen Schaden zuzufügen, gehen dann aber zugrunde.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Katholik verläßt die österreichische Politik
#15   Burgorus   13:45:38 | Mittwoch, 12. September 2007
Bekehrung zur katholischen Religion:
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus bekehrt werden?“
Es muss richtig heißen:
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zur katholischen Religion bekehrt werden?“
Jeder „Ismus“ ist eine Ideologie. So stellt z.B. der Katholizismus das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Religion, wie der Name schon sagt („kath holou kosmou“ oder „kath holon kosmon“ = über die ganze Welt), die ganze Welt am Herzen liegt.
Redaktion benachrichtigen Die Säbelraßler sind gescheitert
#98   Burgorus   00:19:02 | Mittwoch, 12. September 2007
An Flashnews: Scheiterhaufen der Neuzeit, nicht des Mittelalters
Manche sind so an die Lügenpropaganda, welche das Mittelalter schlecht machen will, gefesselt, dass sie die einfachsten historischen Wahrheiten übersehen.
Die Hexenverbrennungen waren in erster Linie ein Phänomen der frühen Neuzeit! Ein bisschen historisches Wissen täte schon gut, bevor man hier das Maul aufmacht!
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#72   Burgorus   21:40:25 | Dienstag, 11. September 2007
@Elendster Sünder:
Ja, ich hatte darauf verwiesen, dass Kerry von der WTC-7-Sprengung sprach, aber Sie haben mit dem Film den Beweis dafür geliefert.
Redaktion benachrichtigen Die Säbelraßler sind gescheitert
#64   Burgorus   21:20:57 | Dienstag, 11. September 2007
Steinberger-Recherche und Film über die WTC-7-Sprengung
Hochinformativ ist auch die Steinberger-Recherche …ww.steinbergrecherche.com/…selfterseptember.htm.
Einen Vierminuten-Film über die Sprengung von WTC 7, das auch als 9/11-Anschlagsopfer verkauft wird, kann man hier www.ichblog.eu/index.php?option=com_sey… sehen.
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#56   Burgorus   20:58:18 | Dienstag, 11. September 2007
An alle Naivlinge
Hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1495&page=… liest man:
John Kerry: „WTC 7 wurde planmäßig gesprengt.“ Der ehemalige Präsidentschaftskandidat sagt, was jeder seit Jahren sehen kann: WTC-Gebäude 7 stürzte ohne äußerlich erkennbaren Grund nahezu in Fallgeschwindigkeit in sich zusammen, ebenso wie die beiden größeren Türme des WTC, der Nord- und der Südturm. Alle drei Türme wurden planmäßig gesprengt. Die angeblich von Mohammed Atta und einigen Kumpels entführten und in die beiden größeren Türme gesteuerten Flugzeuge hatten damit nichts zu tun. Daß auch das WTC-Gebäude 7 am 11. September 2001 nachmittags zusammenstürzte, entging einem Teil des europäischen Publikums. Im US-offiziellen Untersuchungsbericht über den 11. September 2001 wird das Gebäude nicht einmal erwähnt.
Zu der Zeit, als ich das zum ersten Mal gelesen habe, verwies noch jemand darauf, dass in Wikipedia steht, dass WTC 7 beim 9/11-Anschlag ebenfalls einstürzte, ohne von etwas getroffen worden zu sein. Das hat inzwischen wohl wieder weg müssen.
WTC 7 ist übrigens erst viele Stunden später (um 17 Uhr) eingestürzt. Ich hab den Einsturz im History Channel gesehen: wie eben ein gesprengtes Haus einstürzt.
Redaktion benachrichtigen Eine undurchsichtige Geschichte
#13   Burgorus   21:07:11 | Samstag, 8. September 2007
Kritisiert doch die Mutter Theresa nicht!
Sie hat viel Wert auf die eucharistische Anbetung gelegt.
Auf die Bemerkung von Journalisten, dass viele sagen: „Christus ja, Kirche nein!“, hat sie sinngemäß geantwortet: „Das geht nicht!“
Redaktion benachrichtigen Rückzug in die Unterwelt
#20   Burgorus   16:00:51 | Montag, 3. September 2007
Diese Heuchler!
Nahezu 40 Jahre lang war die Tridentinische Messe de facto verboten, und diejenigen, die sie feiern wollten, mussten praktisch in die Katakomben gehen; sie taten dies allerdings ohne Aufsehen zu erregen oder gar Katakombenkleider anzuziehen, während sich die NOM-Propagandisten jede Schweinerei in der Kirche erlaubten.
Und jetzt ist ja nicht etwa der NOM verboten, er gilt ja
immer noch als die „ordentliche“ Form. Aber nein, weil, die intoleranten NOM-Puritaner den anderen GAR NICHTS gönnen, spielen sie jetzt die Heulsusen in den Katakomben.
Schlangenbrut! Natterngezücht! Heuchler, nichts als Heuchler!
Redaktion benachrichtigen Angebot an die Priester
#11   Burgorus   15:14:33 | Freitag, 24. August 2007
@mahner, gilbert, thaumaturgos
Ich hatte meine Frage ganz unvoreingenommen gegenüber Bach oder Mozart gestellt. Insofern bin ich Gilbert für die Würdigung Bachs dankbar.
Zur Freimaurerei Mozarts: Alle Großen werden zur Freimaurerei aufgefordert. Und wenn man jung und dumm ist, macht man halt mit. Man sagt aber, dass Mozart in der Zauberflöte zu viel vom wahren Gesicht der Freimaurerei preisgegeben hatte, sodass er eben sterben hat müssen! Insofern sehe ich Mozart als Gegner der Freimaurerei, auch wenn er Freimaurer war.
Zur Nationalitätenfrage: Sein Vater ist Augsburger, seine Mutter komme aus Berchtesgaden, hat mir jemand gesagt. Geboren ist sie auf jeden Fall in St. Gilgen, das heute zum Bundesland Salzburg gehört. Geboren ist Mozart in Salzburg, das heute zu Österreich gehört, weswegen ihn die Österreicher als Österreicher sehen.
Das Erzbistum Salzburg gehörte aber unter der damaligen Reichskreiseinteilung nicht zum österreichischen Kreis, sondern zum bairischen Reichskreis. Deswegen, und da auch Augsburg im politischen Bayern ist, bezeichnen ihn die Bayern als Bayern.
Ethnisch und biblisch gesehen zählt ja nur die Abstammung väterlicherseits, und ethnisch gesehen ist Augsburg schwäbisch. So können ihn die Schwaben als Schwaben bezeichnen.
Auf jeden Fall ist er ein Süddeutscher (gesamt-deutsch gesehen), was natürlich einen Mentalitätsunterschied zu Bach ergibt.
Als 1866 Preußen den Deutschen Bund besiegt hatte, hatte bald darauf der Sieger Preußen den Namen des Besiegten angenommen: Deutschland.
Redaktion benachrichtigen Angebot an die Priester
#6   Burgorus   13:30:51 | Freitag, 24. August 2007
@landorganist: „Ein guter Musiker sollte sich besser mit Bach beschäftigen.“
Dass Bach in Kirchenmusik und auch in Musiktheorie eine Kapazität ist, dürfte bekannt sein.
Könnten Sie trotzdem die Gründe erläutern, warum Sie gerade Bach für wichtiger als den im Artikel genannten Mozart halten?
Redaktion benachrichtigen Die Protestanten sollten sich ernster nehmen
#100   Burgorus   22:12:38 | Dienstag, 14. August 2007
Engelhardt: Zum Thema „Du“
Engelhardt an Jörg:
Desweitern: dies ist das Internet, wenn Du es nicht ab kannst, hier geduzt zu werden, heul doch.
Die Anrede ist weniger das Problem des Angesprochenen; der kann ja nichts falsch machen. Die Anrede ist das Problem desjenigen, der sie ausspricht. Der Sprechende, nicht der Hörende sendet ein Signal aus, und zwar ein gefühlsmäßiges, das viel schneller wahrgenommen wird als ein rationelles.
Ist das „Du“ nicht vereinbart, zeigen Sie damit dem Angesprochenen:
1. dass Sie nicht ernst genommen werden wollen.
2. dass Sie noch nie eine verantwortungsvolle Position innehatten, inne haben oder inne haben wollen.
3. dass Sie ihn verachten;
geben damit Einiges von Ihrer Persönlichkeit preis, das der Angesprochene nie vergessen wird, da es die Gefühlsebene anspricht. Ich frage mich, ob außer Punkt 3 auch Punkt 1 und 2 beabsichtigt waren.
Engelhardt an Jörg:
Finde Dich damit ab, dass ich diese deutsche Gewohnheit des „Sie, Du“ albern finde. Damit werden nur Schranken aufgebaut.
Das deutsche „Sie“ ist in der Tat eine Besonderheit. Gewöhnlich besteht die Höflichkeitsform einfach in der Anrede im Plural, so z.B. im Französischen, Englischen, Russischen, aber auch im korrekten Bairisch!
Im Englischen ist das „Du“ („thou“) obsolet geworden; es wird hier nur noch die Höflichkeitsform, also der Plural („ihr“ = „you“) verwendet, und keiner beschwert sich über aufgebaute Schranken. Nur im allerintimsten Verhältnis, dem zu Gott (im Gebet), ist das vertrauliche „Du“ geblieben.
Redaktion benachrichtigen Sicher ist sicher
#88   Burgorus   23:57:39 | Montag, 13. August 2007
@Leblhuber
Noja, zimperlich bin ich mit den Masoreten heute nicht umgegangen. In Wirklichkeit finde ich aber so manche seltsamen Vokalisationen der Masoreten (wie Jeruschalajim statt Jeruschalem) eher amüsant (und meinen Komilitionen im Hebräisch-Unterricht gings z.T. ähnlich). Klingen tut’s ja nicht schlecht, dieses „Jeruschalajim“.
Wo ich mich aber wirklich ärgere, ist, wie ich erwähnt habe, dass unsere Theologen den Masoreten alles nachmachen („Noach“ statt „Noe“) und sogar die Nummerierung der Psalmen, obwohl doch die Septuaginta viel älter ist.
Dieses Durcheinander, das wir heute haben! Ich weiß gar nicht recht, wie ich einen Psalm korrekt und zur Zufriedenheit aller zitieren soll.
Redaktion benachrichtigen Sicher ist sicher
#86   Burgorus   22:57:24 | Montag, 13. August 2007
@Leblhuber und Kasparschüler:
@Leblhuber
Ihre jetzige Info trifft den Kern. Sie können eben etwas Neuhebräisch (Evrit oder Ivrit) und ich etwas Althebräisch.
Und da hatte ich schon mal so einen lustigen Streit, als einer, dessen Vater in Jerusalem war, „Jeruschalajim“ sagte. Und ich verteidigte die ältere Form: „Jeruschaleeeeeemmmmmmmmm“.
Und weil’s damals so lustig war, hatte ich halt Lust, diese Neckerei nochmals anzustoßen. So wichtig war mir Ihre Übersetzung natürlich nicht.
Aber Sie sind gleich mit „Dummschwätzer“ gekommen, dann wird halt die Diskussion etwas hähmischer.
Ich hatte das „Dummschwätzer“ wieder aus meinem Posting entfernt, das Entfernen aber in der Überschrift vergessen.
@Kasperschüler:
Ich glaube nicht, dass es VirOblationis darum ging, welche Form früher war. Er wollte nur anmerken, dass die Schreibweise mit „jod“ als vorletztem Buchstaben nicht die Aussprache „Jeruschalajim“ nach sich zieht. Ob man aus VirisOblationis Antwort schließen kann, dass er Ihre Reihenfolge, welche Form die frühere war (wo Sie ja Recht hatten), kritisieren wollte, da bin ich mir nicht so sicher.
(Jedes männl. nicht im Konstruktus stehende Pluralnomen endet geschrieben mit „jod“ „mem“, wird aber (außer im Dual) nur mit „im“ gesprochen. „Jeruschalem“ oder „Jeruschalim“ stammt aber kaum von einer Pluralform.)
Noch was Lustiges:
Wenn wir schon dazu neigen, (entgegen Qumran) jeden Buchstaben als Radikal zu sprechen, wieso hat dann noch keiner „Jerawaschalajim“ (also auch das „waw“ als Radikal) gesprochen?
Redaktion benachrichtigen Sicher ist sicher
#83   Burgorus   20:51:43 | Montag, 13. August 2007
@Kasperschüler: Viermal Jeruschale:m mit Langvokal
In der Hebräischen Version des AT auf bibleserver.com kommt Jeruschalem ohne Langvokal in 617 Versen vor; aber Jeruschale:m in der Schreibweise mit Langvokal (‘רושל’ם) kommt immerhin auch viermal vor, wie ich weiter unten bereits erwähnt habe. Es sind die Stellen:
1 Chr 3,5
2 Chr 25,1
Est 2,6
Jer 26,18
Redaktion benachrichtigen Sicher ist sicher
#81   Burgorus   20:22:15 | Montag, 13. August 2007
@Leblhuber: Mir gings nur um die Übersetzung
In meinem ersten Posting hierzu hatte ich Sie gebeten, auch den Stadtnamen in „Jerusalem“ zu übersetzen.
Es ging mir doch gar nicht um die vorgetragene Liturgiesprache.
Deutsch heißt es nun mal „Jerusalem“ und nicht „Jiruschalajim“. Dann hatte ich in einem Zusatz noch begründet, warum die deutsche Übersetzung gut ist.
Dass das jetzt zu einer wissenschaftlichen Diskussion ausgeartet ist, hat das jemandem geschadet?
Was mich nur so stört, ist die Anpassung unserer Heiligen Schrift an die Masoreten, um angeblich dem „Original“ näher zu kommen, obwohl doch die masoretische Vokalisation viel später als die der Septuaginta erfolgt ist.
Jetzt müssen wir auf einmal „Noach“ oder so sagen anstatt Noe wie in Septuaginta und Vulgata; ebenso gibt’s zahllose weitere Namens-Änderungen.
Die Psalmnummern haben sich dem hebräischen „Original“ angepasst und sich damit natürlich geändert. Um den zitierten Psalm zu finden, muss man nun auch in benachbarten nachschauen. Oder wenn in Klammern ein anderer zitiert ist, sollte man wissen, welcher (der angegebene oder der in Klammern) sich auf welche Version bezieht.
Nur noch Durcheinander, seit wir uns den Masoreten angepasst haben! Und jetzt sollen wir im Deutschen auch noch „Jeruschalajim“ sagen! Nicht mit mir!
So haben’s die Masoreten fast 2000 Jahre später geschafft, unsere Heilige Schrift doch noch durcheinanderzuwirbeln.
@VirOblationis: Danke für Ihre fachliche Ergänzung. Sie haben mir wieder einige Fachausdrücke in Erinnerung gerufen.
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#71   Burgorus   15:45:06 | Montag, 13. August 2007
Man darf diesem Dummschwätzer Ledlhuber einfach nichts glauben!
Wenn jemand behauptet, die Schreibweise von Jerusalem sei mit „jod“ als vorletztem Buchstaben, ist man zunächst geneigt, das zu glauben. Und ganz falsch ist es ja gar nicht. Trotzdem ist es immer besser, bevor man Ledlhuber glaubt, seine vagen Erinnerungen an den Hebräisch-Unterricht zu reaktivieren. Da, glaubte ich gehört zu haben, es gäbe beide Formen. Und was bringt biblesever.com?
‘רושלם (Form ohne „jod“) tritt auf in 617 (!) Versen
‘רושל’ם (Form mit „jod“) tritt auf in 4 Versen (ja, nur viermal)
Und bei der viel häufigeren Form ohne „jod“ lässt sich beim besten Willen kein Jeruschalajim hineininterpretieren. Beim besten Willen, sage ich! Mit Schwindel natürlich schon. Ich habe jetzt keine Hebräisch-Bibel da, aber ich glaube mich, erinnern zu können, dass da die Masoreten ein „Pattach + i-Punkt“ drunter gemalt haben, damit man’s halt trotzdem wie „Jeruschalajim“ lesen soll (ähnlicher Unfug wie bei JHWH mit der adonai-Vokalisation), um halt den Christen mit ihrer korrekten Septuaginta-Aussprache eine auf den Deckel zu hauen.
Natürlich weiß man, dass sich die Orthographie des geschriebenen Hebräisch in Richtung zunehmender Lang-Vokalschreibweise geändert hat. Bei Qumran findet man besonders viele Schreibweisen mit Langvokal. Aber dann ist natürlich auch ein Langvokal gemeint und nicht ein Radikal.
Die Aussprache „Jeruschalajim“ ist definitiv nicht hebräisch, sondern eben masoretisch.
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#67   Burgorus   14:50:18 | Montag, 13. August 2007
@Ledlhuber: Sie haben vom Hebräischen überhaupt keine Ahnung! Schon mal was von Langvokalen gehört?
Natürlich ist der vorletzte Buchstabe von „Jeruschalem“ ein „jod“, aber eben als Langvokal für ein ein langes „e“ und nicht als Radikale. Die Septuaginta ist doch aus hebräischen Texten übersetzt. Denen lag doch der Text auch mit dem „jod“ vor, und trotzdem haben sie kein „iota“ reingezaubert.
Sie gehören wohl noch der primitiven Sorte an, die meinen, die masoretische Gegenbibel käme der Original-Aussprache näher als die Septuaginta, die doch viel früher die hebräischen Namen vokalisiert hat.
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#91   Burgorus   22:16:07 | Samstag, 11. August 2007
@Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern?
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wenn die Gesetze des Staates den ewigen Gesetzen Gottes zuwiderlaufen, darf man ihnen nicht mehr gehorchen. Das kann dann u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen.
Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, die den ungeborenen Menschen den Tod bringen? Noch keine 50 Jahre. Sie ändern sich laufend. Wer mit ihnen geht, wird von ihnen gelenkt. George Orwell lässt grüßen. Die Gebote der katholischen Kirche sind unveränderlich und schon 2000 Jahre alt.
Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? Es sind doch die staatlichen Gesetze hinsichtlich Kinderabschlachten derzeit in etwa so, wie Sie sie wollen! Warum wehren Sie sich hier so? Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen.
Dann werden wir hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als der jetzige im Iran.
Daran werde ich mitwirken. Wieso also auswandern!
2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.
Ein Protestant war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich. Er berief sich auf ihr Bibelzitat. Er war stolz darauf, 56 mal (!) die gesamte Bibel gelesen zu haben. Seien wir also froh, dass wir den Papst und die katholische Kirche haben, die für deren richtige Auslegung sorgen.
Hexenverbrennungen gab es immer da, wo die katholische Kirche noch nicht geherrscht hat oder kaum Macht besaß. Das haben die neun Artikel von Jenny Gibbons gezeigt. Siehe z.B. www.kreuz.net/article.4176.html
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#6   Burgorus   12:39:53 | Samstag, 11. August 2007
@Ledlhuber: „Jerusalem“ bitte!
Städte-Namen werden übersetzt; also sollte man das masoretische „J.ruschalajim“ (.=Schwa) ebenfalls ins Deutsche übersetzen.
Im Hebräischen heißt es übrigens „J.ruschalem“. Den Masoreten gefiel halt die Dual-Endung „-ajim“ besser, aber mit der ursprünglichen Form hat sie nichts zu tun. Die Septuaginta, die der richtigen Aussprache des Hebräischen zeitlich viel näher ist als die mosoretische „Gegenbibel“, verwendet auch die Endung „-em“.
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#69   Burgorus   14:11:06 | Freitag, 10. August 2007
@stimme (Fürst Hohenburg)
Fürst Hohenburg, zuvor wurde ich gerade aufgeklärt, dass es zumindest einen Fürsten von Thurn und Taxis nicht gäbe:
Fürst
ist der Titel des regierenden Mitglieds des Hauses. Da die Thurn und Taxis ebenso wie anderen „Adelige“ schon geraume Zeit nicht mehr regieren, gibt es auch keinen Fürsten von Thurn und Taxis, sondern nur einen Prinzen.
Von wem kam denn das?
Schloss Hohenburg liegt in der Nähe des Ortes Lengries in Bayern. Da könnte man leicht zur Annahme verleitet werden, Sie seien ein deutscher Fürst, den es aber, glaubte ich dieser Aufklärung, nicht gibt. Sie sind wohl dann ein ausländischer Fürst.
Benehmen Sie sich wieder wie ein Fürst und gebärden Sie sich nicht wie ein Hippy, indem Sie Ihr Gegenüber mit „du“ anreden.
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#88   Burgorus   12:52:02 | Freitag, 10. August 2007
Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord selbst.
Dass ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach §§ 211 StGB verfolgt.
„wissen Sie“: Was ist denn das für ein Stil? Mir einfach das zu unterstellen, wovon Sie genau wissen, dass ich vom Gegenteil überzeugt bin. Wenn man sein Gegenüber nicht ernst nimmt, zeugt das von Argumentationsschwäche.
Dass die Abschlachtung der ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger Mensch vorsätzlich und ohne Notwehr umgebracht wird.
Wenn der Abtreibungsmord nach §§ 211 StGB nicht verfolgt wird, was ändert das daran? Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet. Oder erkennen Sie dieses nicht an? Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? Halten Sie sich nur an Gesetze, die sich alle drei Jahre ändern.
Dass der Abtreibungsmord momentan nicht mit dem profanen Strafgesetz geahndet wird, sondern erst im jüngsten Gericht, verdeutlicht umso mehr, dass dieser Mord schlimmer ist als jeder andere.
Nur kleine Sünden straft der Herr sofort.
Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre Schlangenlist nicht durchschaue.
Sie fragen mich, ob ich mich an die Gesetze halte, die ich bejahen muss, und wollen dann die Schwäche dieser Gesetze hinsichtlich des Lebensschutzes als Argument für die Entkriminalisierung des Abtreibungsmordes verwenden.
Wenn man das was zu zeigen ist, nämlich dass unsere Gesetze die Ungeborenen schutzlos der Abschlachtung ausliefern, in den Beweis mit einfließen lässt, ist es kein Beweis mehr.
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#66   Burgorus   11:56:08 | Freitag, 10. August 2007
@engelhard: Sie haben mich bestätigt!
Sie haben mich bestätigt. Ich dachte anfangs wirklich, Ihre Aussage, der Ehemann der Fürstin Gloria sein kein Fürst, bedeute, der damalige Fürst von Thurn und Taxis sei ein anderer gewesen. In Wirklichkeit haben Sie sich aber nur auf die Usurpation der Adels-Herrschaft seitens der Demokratie genannten Medien berufen und diese anerkannt.
Nun, dass diejenigen, die usurpiert worden sind, diese nicht anerkennen, ist ja nur zu verständlich. Und so führen sie eben diese Titel, die ihnen geraubt worden sind, weiter. Das ist ja auch ihre Pflicht, der leider nicht alle nachkommen. Ansonsten würden sie ja Unrecht anerkennen. Und Raub ist doch Unrecht!
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#86   Burgorus   11:27:27 | Freitag, 10. August 2007
@Methusalix
Ich: „und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben…“
Sie: „Das ist die Sicht unserer Gesetze, die Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich mich. Sie nicht?“
Ich halte mich an die Gesetze, aber nicht an die von Ihnen teils falsch, teils richtig interpretierte Sicht. Auch nach dem profanen Grungesetz steht dem ungeborenen Menschen das Recht auf Leben zu. Dass der ungeborene Mensch kein Mensch sei, davon steht nichts. Der Abtreibungsmord ist weiterhin illegal wie jeder andere Mord auch. Die Straffreiheit für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere ich deren Abschaffung.
Also was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht von Unfreiheit und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes, ob der völligen Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen?
Große zuhörende Volks-Massen und pfeifende Volksmassen sind kein Widerspruch. Ich weiß gerade von älteren Leuten, dass sie die Missionen auch deswegen besucht haben, weil ihnen Unangenehmes gesagt wurde.
Diese Leute hatten damals halt noch den Anstand nicht zu pfeifen.
Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden. Wer die Wahrheit sucht, ist auch bereit, „Unangenehmes“ zu hören, Unangenehmes, was in Wirklichkeit gar nicht unangenehm ist, da es den wahren Frieden bringt.
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#60   Burgorus   00:23:42 | Freitag, 10. August 2007
@Jörg: „Katholizismus“
Dieser Fehler ist kreuz.net schon öfters unterlaufen.
Ich hoffe, dass ich Ihre früheren Ausführungen richtig wiedergebe. Diese Erklärung schadet nämlich nicht:
Der Katholizismus stellt das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Kirche die gesamte Welt am Herzen liegt.
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#57   Burgorus   23:59:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: @Rudolfus:
Da Sie das Staatswesen als Strafe ins Gespräch gebracht haben, so kann man vielleicht den Titelverlust als Strafe für das schändliche Verhalten des Adels gegenüber der Kirche 1803 sehen.
Das sehe ich auch so. Es hat ein Mönch während der Säkularisation den weltlichen Herrschern prophezeiht: „In 100 Jahren seid ihr auch dran!“
Dennoch wird Gott dieses Herrschaftssystem wieder aufbauen. Über David spricht ein Psalm: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu Generation“. Sowie Davids Nachkommen im Heiligen Römischen Reich geherrscht haben (nämlich Germanen), so werden Nachkommen der Könige des Heiligen Röm. Reiches Davids Königtum ein drittes Mal aufbauen.
Freilich kann man sagen, dass es Jesus um die Unterordnung unter das Staatswesen – egal welches –, nicht so sehr um die Unterordnung unter Rom geht.
Dass der Stellvertreter Christi heute noch in Rom sitzt sowie das u.g. Thomas-Zitat sprechen schon auch dafür, dass Rom bewusst von Gott gewählt war. Die römischen Vestalinnen mussten keusch sein.
@Rudolfus: Nicht Rom hat Jesus umgebracht, sondern die Juden. Pilatus wollte Jesus nicht umbringen.
Die Germanen sind Nachkommen Davids und Josefs. Wieso?
1. Privatoffb.: Germanen stammen von Josef und David.
2. vom jüd. Archiv: Ein „Stamm“ ist während der babylonischen Gefangenschaft weit nach Norden abgehaut. Skandinavien?
3. David war ein genialer Staatenlenker genauso wie die deutschstämmigen Kaiser der Römer.
Deutschland ernährt die Welt wie Jakobs Sohn Josef Ägypten.
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#83   Burgorus   23:22:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@methusalix:
Ich möchte jetzt mit der Diskussion Schluss machen:
Das Rotgeschriebene zeigt doch nur, dass Benedikt XVI. nicht dem Volk nach dem Mund redet, sondern, um die Wahrheit zu verkünden, auch Pfiffe in Kauf nimmt.
Und ich hatte ja früher schon gesagt, dass die antikatholische Propaganda nicht vor den Toren Südamerikas Halt gemacht hat. Sich dieser entgegenzustellen, ist sehr mutig und zeichnet den wahren Hirten aus.
Zum Starkult: Der Starkult existiert natürlich auch und hatte ja besonders bei Johannes Paul II. besondere Ausmaße.
Man sagt aber, dass die Audienzen deswegen zunehmend zahlreicher besucht werden, weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt.
Die Kirche ist eben beständig, während der Zeitgeist mit der Zeit geht und sich somit stets ändert, also keinen geistigen Halt bietet.
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#52   Burgorus   23:06:28 | Donnerstag, 9. August 2007
@Sirilo:
Es ist natürlich immer schlecht, wenn man aus der Erinnerung zitiert.
Dann war es entweder von jemand anderem oder etwas Ähnliches, was ich nicht richtig wiedergegeben habe.
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#50   Burgorus   23:01:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt
Ich weiß nicht alle Einzelheiten über die Anerkennungen der Herrschaft Roms. Das ist ja auch nicht das Wesentliche. Der Fakt, dass Karl der Große die restitutio imperii Romani betrieben hat, sodass wir seit 2000 Jahren korrekt (nach Rudolfus) vom Kaiser der Römer sprechen, zeigt doch schon die Bedeutung der römischen Herrschaft, der sich Jesus untergeordnet hat.
Dass die heutigen Adelshäuser die jetzige Herrschaftsform „anerkennen“, bedeutet gar nichts. Was bleibt ihnen denn anderes übrig?
Die Unterordnung unter den heutigen Staat ist natürlich auch gefordert, soweit sie nicht den Geboten Gottes widerspricht. Jede Regierung ist von Gott gesetzt, eben auch als Strafe.
Aber dennoch ist es legitim, dass die Gestürzten ihren Anspruch aufrecht erhalten, indem sie die Titel führen, die man ihnen widerrechtlich genommen hat.
Wenn Herzog Franz von Bayern den Titel König führte, bürge dies die Gefahr einer Revolution, die beim Führen des Titels Fürst nicht so groß ist. Aber irgendwann kommt die Revolution ohnehin. Dann wird man sich wieder der römischen Wurzeln unseres Herrschaftssystems besinnen, und so wird die Unterordnung Jesu unter das Imperium Romanum ihre Heiligung erlangen.
Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert. Würde das nicht heißen, dass Jesus die Unterordnung unter das Imperium Romanum doch abgelehnt hat, indem er sagt: Ich haue ab und warte mit meinem Kommen, bis dieses Imperium zusammengebrochen ist?
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#47   Burgorus   22:23:49 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt:
Offensichtlich denken die von Ihnen genannten ehemaligen Herrscherhäuser nicht an eine Rückkehr an die Macht.
Da habe ich von sirilo anderes gehört. Er sagte, dass Thurn und Taxis und noch zwei weitere Familie, die er ebenfalls genannt hat, bereits beraten, wie sie wieder an die Macht kommen.
„Gerade die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt.“
Völlig freiwillig natürlich, nicht wahr?
Ja, völlig, aber auch völlig freiwillig, Alarich, Odoaker wie auch Theoderich hatten doch Italien vollständig beherrscht. Sie legten aber Wert auf die Anerkennung des römischen Kaisertums (Theoderisch sicher, bei Okoaker weiß ich es nicht). Alerich hatte vom Kaiser Land versprochen bekommen, dieses aber nie erhalten, also ist er in Rom einmarschiert, und der Senat hat sich gewundert, warum er nicht die Macht ergreift.
Germanische Eroberungen ändern nichts an der Tatsache, dass sie stets den römischen Kaiser anerkannt haben, dessen Herrschaft also nicht usurpiert haben.
Meiner Meinung nach ist das Kaisertum bereits seit Karl dem Großen auf den Westen übergegangen, da der oströmische Kaiserstuhl damals vakant war. Eine Frau („Kaiserin“ Irende, die damals in Ostrom herrschte) kann nämlich unmöglich Kaiser sein.
Warum sollte sich Jesu Gehorsam gegen Rom bloß auf die geistige Ebene beziehen (auf den Gehorsam gegenüber dem Papst legen Sie ja Wert)? Jesus unterwarf sich seiner Zeit doch gerade der weltlichen Herrschaft Roms.
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#43   Burgorus   21:22:14 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: Wieso?
Es ist vollkommen absurd, eine Herrschaft als usurpatorisch zu bezeichnen, nur weil der vorige Regent nicht auf die Herrschaftsansprüche verzichtet hat.
Wenn man einen Herrscher stürzt, nennt man das Usurpation.
Dann würde formal immernoch das Imperium Romanum bestehen, da Kaiser Romulus Augustulus nie auf den Thron verzichtet hat.
Ja. Aber Romulus Augustulus war nicht römischer Kaiser; der Kaiser saß zu der Zeit bereits iin Konstantinopel.
Die Regierung der USA wären ebenfalls usurpatorisch, da sie sich der britischen Herrschaft mit Gewalt widersetzt haben etc.
Sicher. Kommt ja auch alles Übel von da.
pp. Es gäbe eigentlich gar keine Regierung, die dann nicht usurpatorisch wäre.
Nein. Gerade die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt. Alarich, Theoderich der Große oder Karl der Große, der sich (vermutlich auf Vorschlag der Kaiserin Irene) als „imperator Romanum gubernans inperium“ (sowas Ähnliches wie der Romulus Augustulus, ein Westkaiser) bezeichnen durfte. Der Papst hat wohl Irene (da Frau) nicht anerkannt
Erst Otto I. bezeichnete sich als Römischer Kaiser, was in Byzanz als Usurpation empfunden wurde. Hat nun der Papst das Recht, den Kaiser zu bestimmen? Man hatte seither 2 Kaiser aufgrund verschiedener Legitimationen. 1453 war Ostrom gefallen; also war alles wieder eindeutig bis auf den heutigen Tag.
„Jesus kam, als alle Welt Rom untertan war. Der Antichrist wird kommen, wenn alle Welt in Aufruhr gegen Rom ist.“ (Thomas von Aquin)
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#81   Burgorus   20:46:08 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix
Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen!
Stimmt. Und weder Frauen noch Männer haben die Freiheit, über die Menschen in den Bäuchen der Frauen zu verfügen.
Bedenken Sie, dass Sie behaupten, Daniel Stöhr hätte bereits Hexen verbrannt.
Dann hatte ich halt auch keine Skrupel, die Annahme zu äußern, dass Sie schon eigene Kinder umgebringen ließen. Trotzdem beruhigt es mich, nun zu wissen, dass dem nicht so ist.
Wenn Sie das Herausreißen eines Kindes aus dem Mutterleib für keinen Mord halten, dann halten Sie auch das Kind für keinen Menschen, und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben.
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#40   Burgorus   20:20:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@engelhardt: Wer war dann der Fürst der Fürsten-Hauses Thurn und Taxis?
Wenn nicht der Ehemann der Fürstin Gloria, wer war denn dann der Fürst von Thurn und Taxis zu dessen Lebzeiten?
Ich habe ganz einfach den Eindruck, dass Sie ihm nur deswegen den Titel Fürst aberkennen, weil Sie den Adel für abgeschafft halten. Sie sind wohl ein Demokrat!
Ich kann jetzt nur für Bayern sprechen. Nach dem Krieg hat Ludwig III., König von Bayern, nicht abgedankt, er hat nur seine Gefolgsleute vom Treue-Eid entbunden. Den rechtmäßigen Anspruch auf die Herrschaft hat er nie aufgegeben.
Die Nachfolge-Staaten wie der jetzige Freistaat sind also usurpatorische Staaten. Der gegenwärtige König von Bayern (nach der Royal Stuart Society auch König von Großbritannien), ist Herzog Franz von Bayern. Die Wittelsbacher haben auf die Herrschaft über Bayern nicht verzichtet, sie erheben nur momentan noch nicht den Anspruch auf die Herrschaft.
Dass aber gewisse Teile des bayerischen Adels den Titel, der ihnen rechtmäßig zusteht, nicht aufgegeben haben, zeigt ganz klar, dass sie den Anspruch auf die Herrschaft wieder erheben wollen.
Und das passt den Demokraten hier halt nicht.
Es gibt immer noch Leute, die noch nicht gemerkt haben, dass unsere usurpatorische Demokratie genannte Medien-Tyrannei nahe am Ende ist.
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#9   Burgorus   14:09:34 | Donnerstag, 9. August 2007
Im Sprachgebrauch der sich nicht Hassenden nennt man die Frau eines Fürsten „Fürstin“
Nannte man Sisi nicht die Kaiserin von Österreich? Der Kaiser von Österreich war damals aber ihr Gemahl Franz-Josef.
Und nannte man nicht auch Maria Theresia Kaiserin, obwohl doch ihr Gemahl Franz von Lothringen zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gewählt wurde?
Nur wenn zwei sich hassten, berief man sich auf die formalen Titel. So nannte der Alte Fritz Maria Theresia nicht etwa Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches, sondern Königin von Ungarn. Und Maria Theresia nannte den alten Fritz nicht etwa König von Preußen, nicht einmal König in Preußen, sondern nur Markgraf von Brandenburg; nur diesen Titel hatte er im Reich.
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#79   Burgorus   11:23:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix
Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück finden. Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich Männer schon immer genommen haben, geht es nicht.
Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit. Freiheit die darauf beruht, Unschuldigen nicht einmal das Lebensrecht zu gönnen, ist purer Egoismus. Selbst wollen Sie natürlich das Recht auf Leben und sogar noch viel mehr, nämlich die Freiheit, den anderen die Freiheit zu rauben, während Sie anderen nicht einmal das Recht auf Leben vergönnen.
Sagen Sie uns doch, wie viele Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen. Das ersetzt zwar nicht die Beichte, aber erleichtert.
Ich: „Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand über das Pillenverbot oder das Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehrs gesprochen hat.“
Sie: „Na dann finden Sie mal die fast tausend Predigt-Zitate in google.“
Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer mehr darüber – was also die Menschen wirklich betrifft – spricht. Und so stehen eben die Kirchen leer. Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, bei den Messen sowie bei den Audienzen, wo die Besucherzahlen kräftig zugelegt haben.
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#76   Burgorus   01:20:08 | Donnerstag, 9. August 2007
An die Frauenverächterin,
die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie ihre Kinder umbringen lassen oder wenn sie sich in der Kirche zur Schau stellen können:
Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigt?
Weichen Sie mir doch nicht aus. Sie haben doch mit diesem Thema angefangen („zwischen die Beine schauen“).
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#72   Burgorus   23:55:09 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Jedes Mordopfer ist um eins zu viel.
Stimmt, und so sind auch viele Mordopfer um viele zu viel.
Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus ihrer Schockstarre aufwacht, die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder Glaubwürdigkeit natürlich) und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht doch noch wieder ein ganz klein wenig heilig werden.
Das bleibt wirklich zu hoffen in Bezug auf die Amtskirche.
Wenn sie die Kurve zu den Menschen hin nicht kriegt und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig zwischen die Beine der Menschen starrt
Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigen hören. Welche Pfarrei bieten Sie mir an, um das mal hören zu können?
und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen Sekte
Stimmt. Die Weichei-Predigten gehen am Einzelnen vorbei, schläfern die Leute ein. Ich zitiere Pünktchens Zitate:
„Da die Kirche nicht erreicht hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt, lehrt die Kirche heute das, was sie tun.“
Und schlimmer noch:
„Sie wollte der modernene Welt die Arme öffnen und spreizte die Beine.“
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#68   Burgorus   22:58:35 | Mittwoch, 8. August 2007
@methusalix
Das ist immer dieselbe Ausrede: Wenn man mal nachgewiesen hat, dass die katholische Kirche im Großen und Ganzen recht segensreich gewirkt hat, während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet haben, dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“. Und somit wird dem einen Mordopfer im Zusammenhang mit der katholischen Kirche mehr Gewicht beigemessen als der Ausrottung zweier Kontinente.
Noch was zu Umgang mit den Studenten (oder Schülern) und Zurechtweisungen. Wer mit ihnen umgehen kann, kann sich auch leisten, sie mal zurechtzuweisen. Die anderen trauen sich das nicht, da sie Angst haben, bei den Studenten nicht mehr lieb Kind zu sein oder einfach zu lasch sind.
Beispiel: Ich hatte als einziger der ganzen Uni die Studenten bei einem „Streik“ (widerrechtliche Hörsaal-Besetzungen) de facto aus dem Hörsaal geschmissen. Hat mir das geschadet? Die Studenten sind zu mir gekommen, haben über die Streikgründe gesprochen und mich dann zur Vollversammlung eingeladen.
Pater Pio hat mal einem Mädchen, das bei ihm beichten wollte, gesagt: „Ich kann dich jetzt nicht hören.“ Können Sie sich vorstellen, wie die geheult hat? Ewig lang anstehen, dann blamiert vor allen Leuten zurückgewiesen werden. Der Grund war, weil des Kindes Eltern bei Ausflügen auf die Sonntagsmesse verzichteten.
Flauschige Worte hätten die Eltern nicht bekehrt. Aber die Blamage ihres unschuldigen Kindes.
Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen Schock, um heiliger zu werden.
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#64   Burgorus   21:07:40 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Ihre Diskussionsbasis ist Klischee-Nachplapperei.
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#62   Burgorus   20:58:32 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt, braucht nicht vom Balken anderer zu sprechen.
Wenn Sie glauben, ich könne nicht motivieren, täuschen Sie sich. Ich habe an der Uni immer volles Haus gehabt, während bei meinen Nachfolgern, die ein doppelt so großes Potential an Hörern haben (etwa 600 Leute), gegen Ende des Semesters weniger als 100 kommen. Weil ich eben motivieren und in der Sprache der Studenten erklären kann, wie mir oft bescheinigt wurde.
Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist …
Da zeigt sich nun mal wieder, dass Sie zu einer Argumentation mangels Wissens nicht fähig sind. Pauschales Blablabla. IhreArgumentationsbasis ist
Bevor ich’s vergesse. Wie nett waren denn die englischen Puritaner in Australien? Da muss man weit gehen, um einen Aboriginal zu finden. „Wieviel hast du heut erschlagen?“, so war die Unterhaltung dieser Nichtkatholiken.
Redaktion benachrichtigen Papst segnet ‘Radio Maryja’ + …
#5   Burgorus   17:04:32 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rudolfus
Lk 6,28: „Segnet die, die euch verfluchen.“
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#51   Burgorus   13:45:22 | Mittwoch, 8. August 2007
1. @methusalix: 2. Katholiken und Puritaner
Zu Ihrer Behauptung zuvor, dass ich Recht haben (???) wollte: Wir haben doch gar nicht gestritten! Ich habe sie einfach zurecht gewiesen. Thema erledigt.
„Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, …“
Im Gegensatz zu Ihnen war mir diese Frau so sympathisch wie kaum eine zweite. Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, und wollte ja gegen den Abtreibungsmord kämpfen. Drum hat es mir sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen.
Ihr letzter Satz in dem Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es.
Gelle, das wollt ihr: Lauter Bischöfe, die so daherflauscheln, dass es da rein und da wieder rausgeht, damit ihr eure Morde im Mutterleib weiterhin ruhigen Gewissens durchführen könnt.
Nein, wenn ich spreche, muss es sitzen: Ein Mann. Ein Wort.
Mal ehrlich: Vor welchen Lehrern haben Sie heute noch Respekt: vor den Liebkind-Lehrern oder vor den strengen, die die Schüler scharf zurechtgewiesen haben.
Zur spanischen Missionierung:
Wo leben denn die Ureinwohner noch? In Südamerika, wo die kath. Spanier missioniert haben, oder in Nordamerika, wo die Puritaner „missioniert“ haben?
Es waren die „Novae leges“ eines Papstes, die erklärt haben, dass Christus auch für die Ureinwohner Amerikas gestorben ist. Deswegen leben sie heute noch da, wo die Katholiken missioniert haben.
Zur Behauptung, das Thema der Missionierung Südamerikas wäre beim Papstbesuch nicht gut angekommen: Glauben Sie, dass die antikathol. Lügenmaschinerie vor Südamerika halt gemacht hat?
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#40   Burgorus   23:28:35 | Dienstag, 7. August 2007
@Methusalix:
Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie, Burgorus, als auch für die islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben geht. Auf dass Sie selbst sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben.
Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, da Sie ja dabei waren! Waren Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen Terroristen vielleicht, aber damals wohl eher nicht!
In Ihrer Primitivität und Bosheit können Sie halt nicht so weit denken wie Pater Pio, der des Öfteren unter großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ihres Seelenzustandes ins Gesicht sagen musste.
Sie können’s halt nicht mitansehen, dass so langsam, aber sicher die Einschläferungstaktik der in die katholische Kirche eingeschleusten Bischöfe nicht mehr aufgeht, wo Sie sich so wohl fühlen, weil man alle Verbrechen des Abtreibungsmordes darin so wunderbar einbinden kann.
Das Volk wird im Glauben zunehmend lebendiger werden. Das werden unsere Hirten trotz größter Bemühungen nicht verhindern können!
Redaktion benachrichtigen Will der Bischof von Augsburg das Motu Proprio unterlaufen?
#49   Burgorus   15:22:35 | Dienstag, 7. August 2007
@Tridentinus @Stimme
Zitat aus Apg 2,17:
In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.
Deswegen halte ich die 99,9% falscher Privatoffenbarungen für übertrieben, obgleich der Teufel immer auch am Ball bleibt, wo Gott wirkt, sodass es sicher auch viel Unsinn in Privatoffenbarungen gibt.
Aus dem, was mir besagter Professor erzählt hat, weiß ich, dass es sehr häufig vorkommt, dass Offenbarungen zunächst von Gott kommen, dann aber – das mag dann am Stolz gewisser Seher liegen, die sich plötzlich im Mittelpunkt sehen – durch Einflüsse der Gegenseite verfälscht werden, so z.B. die Offenbarungen von Bayside (Veronika Lüken).
@Stimme: Pater Pio hat niemand gerichtet. Er hat nur gesagt, wie das persönliche Gericht gewisser Menschen ausgefallen ist.
Redaktion benachrichtigen Will der Bischof von Augsburg das Motu Proprio unterlaufen?
#46   Burgorus   14:58:25 | Dienstag, 7. August 2007
@Tridentinus: Redekiller.
Im Wort „unverantwortungslos“ war natürlich eine Verneinung zu viel. Mir ist „verantwortungslos“ geläufiger, ziteirte aber „unverantw…“ und vergaß dabei, dass die Verneinung bereits enthalten ist.
Ich halte niemanden für blöd, aber nicht jeden hier für differenziert und genial. Deswegen bezweifele ich ja auch nicht jeglichen, aber den vollen Gewinn gewisser Lektüren.
Im Knigge heißen solche Phrasen Redekiller. Ein Beispiel, das dort genannt ist und ich mir gemerkt habe, ist auch: „Sie machen sich’s ja einfach!“ Das wurde schon oft zu mir gesagt. Und es hat mich richtig gefreut, als ich im Knigge das als „Redekiller“ betitelt sah. Und das „nicht jeden hier für differenziert“ schlägt doch in dieselbe Kerbe. Redekiller! „den vollen Gewinn gewisser Lektüren“. Redekiller!
Man nennt sie Redekiller, weil sie die Rede killen. Es kam auch nichts mehr von Rudolfus außer ein Gegenredekiller, den er genauso in der Form „Leck mich am Arsch“ formulieren hätte können.
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#44   Burgorus   14:37:21 | Dienstag, 7. August 2007
@Tridentinus: Luther
Auf Privatoffenbarungen würde ich so schwerwiegende Gewissheiten nicht stützen.
Privatoffenbarungen sind zwar immer gefährlich. Wie soll man denn wissen, ob sie wahr ist? Dennoch muss jede zunächst ernst genommen und untersucht werden. Hinsichtlich Luther gibt es aber nicht nur Privatoffenbarungen, sondern sogar Erscheinungen aus der Hölle, in Ketten. Weiß aber diese Geschichten nicht mehr genau. Auf jeden Fall weiß ich von einem Psychologen und Professor, der Tausende von Marienerscheinungen und Weiteres studiert hat, dass Luther mit absoluter Sicherheit in der Hölle ist. Ein Beweis dafür ist auch seine Totenmaske, die erschreckend aussieht, wie eben jemand, der den Weg zur Hölle antritt.
Solche „Sühneseelen“ sollten zusehen, wo sie selbst landen mit solchen unverantwortlichen Äusserungen.
Das ist nicht unverantwortungslos. Eine Sühneseele muss das sagen, was ihr gezeigt wird. Es gibt zwar immer wieder auch Unsinn, der von Sühneseelen kommt. Dann liegt dies aber meist am Stolz dieser Seelen, der dem Tefuel Einlass in ihre Herzen und Visionen gewährt.
Der heilige Pater Pio hat von vielen Leuten gesagt, dass sie in der Hölle sind. War Pater Pio verantwortungslos?
Und das Fürblödhalten („Ich bezweifle aber, dass Sie Bücher auf diesem Niveau mit vollem Gewinn lesen.“) eines Gegenübers, von dem stets interessante Beiträgt kommen, halte ich für unangebracht.
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#35   Burgorus   13:46:15 | Dienstag, 7. August 2007
Das Positive an Mixas Äußerungen
ist, dass er nun sein wahres Gesicht gezeigt hat. Ein kleines Strohfeuer wie die Sache mit den Gebärmaschinen macht noch keinen Bischof, genauso wie es noch keinen Bischof macht, wenn Bischof Müller den Regensburger Diözesanrat abschafft, um sich gegen noch Schlimmere wie er durchzusetzen. Sein Dogmatik-Buch ist oder grenzt an Ketzerei.
Genau diese beiden Bischöfe sollen sich u.a. auf der Liste des zu besetzenden Bischofstuhls von München-Freising befinden. Ich hoffe, dass der Heilige Vater keinen von diesen beiden ernennt. Mixa dürfte mit diesen Äußerungen wohl ausgeschieden sein.
Wenn alle deutschen Bischöfe zuvor gegen das Motu proprio unterschrieben haben und es jetzt auf einmal hinnehmen, so ist es eigentlich schon klar, dass da schon längst eine Unterminierungs-Planungs besteht. Wieder nach dem Motto: dem Papst Lieb-Äuglein machen, aber zugleich hinterlistig hintergehen.
Was mich nur freut, ist die Nachlässigkeit der Freimaurer hinsichtlich der Priesterausbildung. Zuvor hieß es, dass in Priesterseminaren genau darauf geachtet werde, ob nicht einer einen zu frommen Eindruck hinterlasse, indem er vielleicht nach der Messe noch betet.
Jetzt, nachdem sie die deutschen Bischofsstühle zu annähernd 100% inne haben, dachten sie wohl, no ja, jetzt kann man ja die Priester von oben gängeln, sodass sie sich um die Priesterausbildung zu wenig gekümmert haben. Wie sonst kann es sein, dass außer Kasperl-Priestern wieder welche geweiht wurden, die die alte Messe feiern wollen?
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#32   Burgorus   10:46:50 | Dienstag, 7. August 2007
@obelix:
Jemand, der für die Abtreibung durch Pille ist, kann nicht wirksam gegen die Abtreibung durch Absaugen, Zerstückeln oder sonst was sein.
Es ist schon wichtig, dass diejenigen, die gegen den Abtreibungsmord kämpfen wollen, erst selbst eine gewisse Bildung haben und nicht selbst Abtreiber sind. Wer andere bekehren will, muss erst selbst bekehrt sein!
Und wenn Sie mal Pater Pio läsen, dann wüssten Sie, dass alle, die sich durch ihn bekehrt haben, zuvor einen Riesen-Seelenschock erlitten haben.
Sie hätten mit Ihren Unterstellungen Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat es aber keine Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
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#26   Burgorus   17:00:40 | Montag, 6. August 2007
@Wiener: Zusammenarbeit mit laschem Haufen ist unnütz. Gott braucht 100%ige, nicht 99%ige Arbeiter.
@Jean::
‘Beleidigung’ ist immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“ Da ist was dran.
Ja, und daran erkennt man, dass es Linz gar nicht um die Sache geht. Die Herrn dort behaupten:
„Eine Widerlegung seiner Vorwürfe sei ‘angesichts allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen’ nicht notwendig“, drücken sich, was die Sache betrifft, um eine Begründung, um dann ihre persönlichen Ressentiments gegen Herrn Kirchmair vorzuschieben, da dieser ja gesagt habe:
„Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffene sind.“
Aus freiem Himmel heraus hat er das sicher nicht gesagt. Womöglich hat ihn die Laschheit dieses Lieb-Äuglein-Haufens zusammen mit der Kindermord-Statistik zu dieser Aussage bewegt. Und die kirlichlichen Oberen jubilieren: „Halleluja: Jetzt haben wir was, was wir ihm vorhalten.“
Übrigens, die Dame, die das Pillenehmen propagiert hat, war voll guten Willens. Sie dachte, das sei ein gutes Mittel der Abtreibungsbekämpfung. Sie sagte das voller Tatendrang, nicht aus einer Diskussion heraus.
Es tat mir selbst weh, sie so fertig machen zu müssen. Da ich aber Pater Pios Verhalten kenne, der nie ein Lieb-Äuglein-Mensch war, erachtete ich diese schroffe Art („potentieller Mörder“) als meine Pflicht, um diese Seele auf den rechten Weg zu führen. Flauschige Worte gab’s bei Pater Pio nie.
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#23   Burgorus   15:56:32 | Montag, 6. August 2007
@stimme
Wenn auch von Ihnen nichts Gescheites kommt, wenigstens haben Sie Humor! Aber nicht recht: das „alle“ entspricht nicht der Analogie.
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#20   Burgorus   15:39:12 | Montag, 6. August 2007
@Jean: Heulsusen
Nein, ich hab’s schon so aufgefasst, wie Sie’s gmeint haben, hab’ mir auch drüber und über mein eigenes Leben Gedanken gemacht. Aber wie man da empört sein soll, ist mir ein Rätsel.
Ein Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen Abtreibung teilnahm, sagte eine der Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte daraufhin auf die abtreibende Wrikung der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller Mörder ist. Das kam nicht gut an und wurde beim Bericht als größte Gründungsschwierigkeit hingestellt. Ich wurde dann von einem der Ersten dieses Vereins, einem Arzt, gebeten, nicht mehr teilzunehmen. Persönlich sagte er mir, dass es bei mehrheitlich evangelischen Gruppen immer Schwierigkeiten gebe. Nun gut, dann eben nicht. Inzwischen ist auch der Arzt ausgetreten, da der Verein zu lasch ist. Alles Wirksame wird blockiert. Habe mir also einen Haufen Arbeit gespart, indem ich eine klare Aussage gemacht habe, die die vielleicht die Pillennehmerin bekehrt hat. Gesessen hat es.
Im Übrigen ist „Beleidigung“ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.
Wenn die Kirchensteuer nicht so eine „Selbstverständlichkeit“ wäre oder – entgegen den Verlautbarungen des Papstes B16 – fürs Heil als notwendig empfunden würde, würde fast jeder Bayer aus diesem Leberwurst-Verein austreten, wenn ihnen dieses Verhalten der krichlichen Obrigkeit bekannt würde. Jeder würde nur noch bleggen über diese Heulsusen.
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#17   Burgorus   15:07:52 | Montag, 6. August 2007
@Jean:
Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten.
Eine Zusammenarbeit mit Lieb-Äuglein-Menschen ist eben nicht möglich, da diese nur die Effizienz aus jeglicher Arbeit herausnehmen.
Lieber ein kleiner Haufen, aber ein brauchbarer.
Mir ist erst jetzt in Ihrer ersten Kritik so richtig das Wort Empört? ins Auge gestochen. Ich frage mich schon, wo Sie leben, in einem verwöhnten High-Society-Nest oder wo? Wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass über primitive Schimpfwörter jemand empört sein könnte. Es ist halt die Gossensprache, die ich zwar verabscheue, die mich aber mehr insofern betroffen macht, als ich mich über die schlechte bordellmäßige Erziehung der heutigen Jugend Gedanken (da sind aber nicht Sie gemeint, da Sie ja bewusst etwas Anstößiges als Beispiel bringen wollten) mache.
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#13   Burgorus   14:43:00 | Montag, 6. August 2007
@Jean: Der feine Unterschied.
Es ist immer noch ein Riesen-Unterschied, ob ich einen mit Namen oder persönlich anspreche, sowie Sie’s mit mir gemacht haben oder ob ich sage, dass in einer Gruppe (ohne jemanden beim Namen zu nennen) welche sind, die mit was Unrechtem in Verbindung stehen.
Da braucht sich keiner betroffen zu fühlen, wenn er’s nicht ist. Und wenn er’s ist, schadet’s ihm nicht, wenn er’s mal gehört hat. Mit Lieb-Äuglein-Machen bekehrt sich keiner. Sehen wir doch an der heutigen Kirche, die stolz darauf ist, wenn sie alle einschläfert. Beleidigt wird heute keiner mehr vom Pfarrer oder Bischof.
Außerdem haben Sie bereits ein Urteil über Herrn Kirchmair gefällt, ohne seien Gegendarstellung zu hören. Das habe ich in meinem letzten Posting bereits angesprochen. Es gilt der Grundsatz: „Audiatur et altera pars.“
Ich bleibe bei meiner Behauptung: „Wenn sich der Mord auf Geborene bezöge, würde sich über diese angebliche Beleidigung derjenigen, die nichts vertragen, keiner aufregen.
Fakt ist nun mal, dass mit der Lieb-Äuglein-Kritik bis jetzt nichts, aber auch gar nichts ausgerichtet worden ist.
Und wenn sich dann jemand, ohne eine eigene Leistung hinsichtlich Eindämmung des Kindermordes vorzuweisen, über plastische Kiritk aufregt, wirkt das für mich abstoßend. Aber vielleicht kommts daher, weil ich aus Baiern stamme, wo beleidigte Leberwürste zur Sau gemacht werden, wo die größte Beleidigung, die einem widerfahren kann, darin besteht, überhaupt nicht beleidigt zu werden.
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#9   Burgorus   13:22:07 | Montag, 6. August 2007
Die beleidigte Leberwurst und die ermordete Nebensache
Ich weiß zwar nicht, wie groß der Raum war, in dem Kirchmair die Behauptung, dass hier von der Abtreibung Betroffene säßen, geäußert hat, sollte er aber nicht allzu klein sein, dann ist die Behauptung allemal gerechtfertigt. Immer diese beleidigten Leberwürste! Man hat ja fast Angst, dass diese Bischöfe vor lauter Beleidigung noch zu Tode kommen. Und um sie wär’s ja wohl schade, um die Millionen umgebrachten Kinder wohl nicht. Zumindest beschweren sich Letztere nicht, dass sie der Mord an ihnen leicht beleidigt hätte.
Jeder Politiker, jeder Wirtschaftsfachmann ist heute auf Statistiken angewiesen. Aber wenn man sie hier, wo’s um Mord- und Todschlag geht, plastisch vor Augen führt, dann versteift man sich plötzlich auf den Ton, um von der Sache ablenken zu können.
Um die Angemessenheit des Tones beurteilen zu können, muss man erst wissen, was dieser Aussage vorausgegangen ist, wahrscheinlich irgendwelche Anzeichen des Nichts-Drastisches-Tun-Wollens.
Wäre es darum gegangen, dass irgendwelche Politiker per Gesetz die Ermordung eines Drittels der geborenen Kinder (schön brav aufs ganze Land verteilt) provoziert hätten, hätte man die Worte des Herrn Kirchmair wohl nicht als anstößig empfunden, auch wenn man gar nicht geprüft hat, ob diese Mordwelle auch von den Anwesenden ein paar Kinder erwischt hat.
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#22   Burgorus   22:20:38 | Samstag, 4. August 2007
Jörg, danke.
Das Problem bei den heutigen Geistlichen ist, dass sie den Wert der Messe nicht mehr zu schätzen wissen, sonst würden sie ja nicht alles durch Laien und Wortgottesdienste ersetzen.
Ich werde mal mit unserem Pfarrer, so bei Gelegenheit, über das tägliche Messe-Lesen und über die länger-dauernde und feierlichere Liturgie des Ostens sprechen. Unser Pfarrer ist ja an sich eher konservativ eingestellt, jammert in der Tat über die liberalen Bischöfe; selbst aber will er sich’s bequem machen.
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#9   Burgorus   21:46:34 | Samstag, 4. August 2007
Ist „Messe lesen“ ein Missbrauch?
Sagt man im Lateinischen auch „missam legere“?
„Legere“ heißt von der Grundbedeutung her sammeln wie auch im Deutschen. Man denke nur an die Weinlese oder Ähnliches. Die heutige am meisten verwendete Bedeutung von „lesen“ heißt dann eben „Buchstaben sammeln“.
„celebrare“ heißt „überall verbreiten“, „beleben“, „feiern“.
„Messe lesen“ heißt also „Die Entsendung sammeln“. „Missam celebrare“ heißt „Die Entsendung beleben“.
Es haben wohl beide Ausdrücke ihre Berechtigung.
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#19   Burgorus   21:20:52 | Samstag, 4. August 2007
@Rudolfus @möchtegern-kathole
@Rudolfus: Wenn ich Sie richtig verstehe, sagen Sie Folgendes:
Sollte nach einem Austritt aus der deutschen Kirchensteuervereinigung der widerrechtliche Eintrag
„defectio ab Ecclesia catholica actu formali“ im Taufbuch erfolgen, sollte man sich dagegen gar nicht wehren (es sei denn der Pfarrer verweigert einem die Sakramente), da dieser Eintrag kirchenrechtlich ungültig ist. Wenn man sich dagegen wehren muss, haben halt schon viele keine Lust, ein solches juristisches Theater zu veranstalten.
@möchtegern-kathole: Mir hat ein guter Priester gesagt, dass diese neue Sucht, die Messe nicht mehr täglich zu feiern, von der Ostkirche zu uns rübergeschwappt ist (bzw. mit dem ostkirchlichen Verhalten begründet wird): Dort sei die tägliche Messe überhaupt nicht üblich. Man feiert dort die Messe einfach dann, wenn man es für angebracht hält.
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#17   Burgorus   20:39:55 | Samstag, 4. August 2007
3-4 freie Tage
@Sentinel: Wenn unserer Priester bei der FSSPX registriert wären, würden sie, so glaube ich, jeden Tag die Messe lesen.
@Gotthard: Unsere Priester haben „drei bis vier (mess)freie Tage“, wenn sie nur noch jeden zweiten Tag die Messe feiern, nicht nur den Montag.
Und dann möchte ich mal wissen, welche Mutter nur einen einzigen freien Tag hat, wenn sie sich um ihre kleinen Kinder kümmert?
Ein normaler Mensch arbeitet fünf Tage für die Firma, einen für sich und sonntags muss er sich um den Messbesuch der ganzen Familie kümmern, wie eben der Pfarrer auch. Nachmittags hat die Familie ziemlich frei, die Pfarrer aber auch, hält doch kaum einer mehr eine Nachmittagsandacht.
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#13   Burgorus   20:22:59 | Samstag, 4. August 2007
Wie muss man nun konkret vorgehen?
In unserem Pfarrverband gibt es Pfarrer und Kaplan (und sonst noch einige Personen, die aber nicht die Messe feiern können). Früher gab’s da zweimal am Tag eine Messe, da ja zwei Priester da sind.
Jetzt ist es anders: Obwohl auch zwei Priester da sind, gibt’s nur noch eine Messe jeden Tag, und am Montag gar keine. Es wäre doch eigentlich sehr leicht möglich, wenigstens werktags die Messen zu verdoppeln. Man brauchte dazu nur zusätzlich jeden Tag eine tridentinische Messe anzubieten, montags sogar zwei, da anscheinend der Usus ordinarius an diesem Tag nicht gefeiert werden will.
Es würde dann jeder Priester jeden Werktag genau eine Messe halten, wie sich das gehört.
Muss man da jetzt eine Unterschriftensammlung dafür starten, damit wieder jeder Priester täglich die Messe feiert, oder muss man einen Antrag auf Kirchensteuer-Halbierung stellen, wenn die Priester nur noch halb so oft die Messe feiern?
Redaktion benachrichtigen Nur der Narr spricht in seinem Herzen
#34   Burgorus   20:42:59 | Mittwoch, 25. Juli 2007
An Heinrich den Zweiten und jetzt auch noch an Ledlhuber
Muss mich zunächst mal selber an die Nase fassen, hatte zu wenig hingeguckt und nicht gemerkt, dass Ledlhuber nur rumblödeln und festgefahrene Konventionen wie die Reihenfolge der Ziffern in Frage stellen wollte.
Habe meine Antwort ganz ernst gemeint, was übrigens auch daran lag, dass Ledlhuber erklärt hat, dass 2 hoch 0 gleich 1 ist. Da fühlte ich mich halt dann wie im Kindergarten und habe eine kindgerechte Antwort gegeben.
Redaktion benachrichtigen Nur der Narr spricht in seinem Herzen
#31   Burgorus   20:22:20 | Mittwoch, 25. Juli 2007
An den Kinergarten: Sozialkatholisch hatte Recht
Im Binärsystem ist
1 + 1 = 10
Genauso hat es Sozialkatholisch geschrieben, und so ist es richtig.
10 steht für 1 * 2 hoch 1 + * 2 hoch 0;
natürlich ist 2 hoch 0 = 1, multipliziert man das aber anschließend mit 0, dann bleibt nicht mehr viel davon.
Das Ergebnis 01, das Ledlhuber behauptet hat, ist gleich 1.
Im Binärsystem kann man wie in jedem anderen System wie z.B. dem Dezimalsystem soviele führende Nullen vorn hinschreiben wie man gerade lustig ist, ohne dass sich was ändert.
Somit ist 1 + 1 = 01 falsch, und zwar wegen 01 = 00000001 = 1.
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#62   Burgorus   00:38:28 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Sentinel: Ja, lassen wir’s
Sie beleidigen mich („leicht dümmliche Kommentare“). Aber ich halte es auch.
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#60   Burgorus   00:23:32 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Sentinel:
„Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte im Gegensatz zu Ihren letzten geheimnisvollen Andeutungen?“ Und wie ist das zu verstehen?
Ganz einfach, da haben Sie mir klar erklärt, dass Sie von einem Thema gesprochen haben, auf das ich nicht eingegangen bin. Und es hat Ihnen wohl nicht gepasst, dass ich nur Kritik (angeblicher „Apfelbaum im Paradies“)vorgenommen habe, ohne auf Ihr Thema einzugehen. Und das Thema haben Sie mir sogar kurz erläutert. Das war doch mal was!
Was jetzt wieder kommt („Und so was nennt sich Katholik“) ist wieder gewohnt inhaltsleeres Loswerden von Hass.
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#55   Burgorus   23:18:15 | Samstag, 21. Juli 2007
@Sentinel: Was sollen jetzt diese Vorwürfe?
Mir macht es absolut Nichts aus, mit Menschen zu diskutieren, die nichts zu einer Diskussion beitragen können. Jedoch sollten sich solche Menschen auch ohne weiteres antrainieren lassen, sich aus Themen herauszuhalten, über deren Inhalte sie keinerlei Kenntnisse besitzen.
Was sollen denn diese Vorwürfe? Ich habe mich in dieses Thema nie eingemischt und habe mich auch damit noch nicht beschäftigt. Ich sprach doch über ein ganz anderes Thema, nämlich über das junge Heiraten und das Berufsleben der Frau, das die Kindererziehung beeinträchtigt. Meine Gesprächspartner waren auch andere als sie.
Das letzte, was Benedikt und ich Ihnen vorwarfen, ist die Erwähnung von Apfelbäumen, von dem in der Bibel nicht die Rede ist, die so einfach dahergebracht haben und bis jetzt nie begründet haben.
Das wird doch unser Recht sein, diese Korrektur vornehmen zu dürfen, ohne auf das Thema näher einzugehen, auch wenn das Posting an matt2 gerichtet war. Oder stammt die „Apfelgeschichte“ aus einer der Dämonengeschichten? Wenn ja, dann sagen Sie das doch einfach.
Stattdessen schreiben Sie vom Wissen vor 9 und 10 Minuten usw. und jetzt werfen Sie mir vor, dass ich auf Ihr Dämonenthema nie eingegangen bin. Wer verpflichtet mich dazu?
Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte im Gegensatz zu Ihren letzten geheimnisvollen Andeutungen?
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#49   Burgorus   22:16:40 | Samstag, 21. Juli 2007
@Sentinel:
Was soll denn Ihre letzte Bemerkung? Konkret trauen Sie sich wohl nichts zu nennen? Weil Sie so leicht widerlegbar sind.
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#42   Burgorus   20:46:23 | Samstag, 21. Juli 2007
Auch Benedikt hat von der Frucht, nicht vom Apfel gesprochen.
Zitat:
weil die Eva immerhin mit der Frucht in der Hand Adam verführt hätte.
Sentinel kritisiert sich also nur selbst.
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#40   Burgorus   20:39:09 | Samstag, 21. Juli 2007
@sozialkatholisch:
Danke, dasselbe wollte ich auch gerade monieren. Ich hatte auch nie von einem Apfel gesprochen außer im Zusammenhang mit der Geschlechtsreife einer Frau so als Beispiel, nie aber im Zusammenhang mit der Erbsünde.
Aber wer nur spotten will wie der Sentinel, der liest die Postings auch nicht durch.
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#38   Burgorus   20:34:29 | Samstag, 21. Juli 2007
@matt2: Nun gut, dann hatte auch Maria den Hauptanteil an der Erlösung!
Der Titel Maria Miterlöserin ist also längst überfällig.
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#35   Burgorus   19:12:32 | Samstag, 21. Juli 2007
@Benedikt: Entschuldigun (Sie hatten sich auf matt2 bezogen, ist klar). @Samurai: Die Rolle der Frau
@Samurai: Erbsünde und Erlösung kann man nicht getrennt voneinander betrachten. Es heißt zwar – und das ist richtig: „Bei der Frau nahm die Sünde den Anfang.“ Aber andererseits heißt es: „Wie durch einen Menschen, nämlich Adam, die Sünde in die Welt kam, so kam auch durch einen Menschen, nämlich Christus, die Erlösung.
Es ist theologisch unumstritten, dass die Erbschuld durch Adam allein kam. Hätte Adam nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen, wäre die Erbschuld nicht gekommen.
Trotzdem ist natürlich Eva mitschuld sowie Maria die Miterlöserin ist, obwohl Jesus der einzige Erlöser ist.
Wenn man nun bei der Erbsünde nur die Frau ins Visier nimmt, bei der Erlösung nur den Mann, dann ist das natürlich unausgewogen. Und in dieser Kritik haben Sie völlig Recht.
Man muss richtig sagen: Bei der Frau fängt alles an (Schuld und Erlösung) und der Mann führt alles zu Ende (Schuld und Erlösung).
Da ja die Erlösung die Aufhebung der Schuld ist, müssen die Rollen der Erlösung genauso verteilt sein wie bei der Schuld.
Übrigens noch ein Beispiel, warum micht dieser Karriere-Drang mancher Frauen so stört. Die beste Schülerin aus einer Klasse meiner Schwester bekam eine gute Stellung; sie wollte heiraten. Da ihr aber eine noch bessere Stellung in Aussicht gestellt wurde, falls sie noch nicht heirate, hat sie’s aufgeschoben.
Dann hat sie meiner Schwester vorgejammert: War ich blöd! Jetzt bin ich 40 und kann kriege keine Kinder mehr.
Die Frau von heute ist ein Opfer unserer Gesellschaft.
Redaktion benachrichtigen „Nehmen sie mich, ich spreche gar kein Latein“
#5   Burgorus   18:44:59 | Samstag, 21. Juli 2007
Nur noch eine Korrektur:
„und dadurch die Messe unnötig verlängern“ statt „verändern“.
Es haben nicht alle einen so guten Zugang zur Messe, dass sie länger als nötig da bleiben wollen. Früher dauerte bei uns eine Sonntagsmesse fast nie länger als 40 Minuten. Jetzt daueret sie – trotz Kommunionhelfern – etwa 50 Minuten.
Man verlangt also jezt von den Gläubigen, dass sie neben dem Notwendigen noch 10 Minuten mehr Zeit zum Anhören von Kitsch mitbringen, damit sich regelmäßig Kinder oder wichtigtuerische Frauen besser präsentieren können.
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#32   Burgorus   18:24:06 | Samstag, 21. Juli 2007
Korrektur: „Urgroßmutter“ statt „Großmutter“
Es gehört zu meinem Stil, meine Fehler zu korrigieren, was ich im Titel gemacht habe.
@Benedikt:
Was kann nicht ernst gemeint sein? Drücken Sie sich bitte klarer aus. War ihere Frage überhaupt an mich gerichtet?
@Samurai: Ich sagte doch bereits, dass die Realität anders aussieht und habe das auch erläutert. Warum wiederholen Sie diese Feststellung?
Redaktion benachrichtigen „Nehmen sie mich, ich spreche gar kein Latein“
#3   Burgorus   18:08:21 | Samstag, 21. Juli 2007
Latein gerade für Nichtlateiner interessant. Entscheidung gefallen, Spannung raus.
Ich glaube nicht, dass man daraus, dass jetzt zum Thema Alte Messe weniger Postings kommen, schließen kann, dass das Interesse dafür zurückgeht. Zuvor war’s spannend, jetzt ist die Luft raus. Man hat nicht immer zum Streiten Lust.
Übrigens finden Latein gerade oft Nichtateiner am besten. Mein Bruder geht z. B. nur noch sehr ungern in die Kirche, weil er diesen Kitsch, wo sich die Weiber der Reihe nach präsentieren und wichtig machen und dadurch die Messe unnötig verändern, nicht mehr aushält.
Bei einer lateinischen Messe würde er wieder regelmäßig kommen, obwohl er Latein nie gelernt hat.
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#25   Burgorus   17:27:00 | Samstag, 21. Juli 2007
@Samurai: Nehmen Sie mich doch bitte ernst!
Natürlich soll eine Frau eine Schule besuchen, ob privat zu Hause oder in einer guten Gemeinschaft. Wichtig ist nur, dass die Schule das Wichtigste, den katholischen Glauben, gut lehrt. Wenn wir Deutschen schon durch die Missionare den wahren Glauben kennen gelernt haben, dann wollen wir ihn doch behalten.
Aber noch einmal zu Ihrem Notfall: Jetzt angenommen, der Mann einer Frau stirbt bereits nach dem siebten Kind der Frau (meine Großmutter hatte 14 Kinder).
Was hat jetzt diese Frau davon, wenn sie einen Beruf gelernt hat? Den kann sie doch ohnehin nicht ausüben, weil sie sich um ihre Kinder kümmern muss.
Und noch was:
Die Mutter des Mädchens, mit dem ich mal kurz gegangen bin, hat mit 18 geheiratet, dann ihre Kinder großgezogen, und als diese groß waren, hat sie (etwa mit 35) eine Lehre begonnen, weil’s ja in der Familie nicht mehr soviel zu tun gab.
So ist es richtig: Erst die Kinder, dann alles andere.
Einen Apfel pflückt man, wenn er reif ist, nicht erst, wenn er bereits verfault ist.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind ohne Down-Syndrom bei einer jungen Frau wesentlich kleiner (viel kleiner als ein Tausendstel) als z.B. bei einer 40jährigen, wo sie bereits bei 1/120 liegt.
Die Natur will also, dass die Frauen möglichst früh ihre Kinder bekommen.
Und die uns beherrschen wollen, dass unsere Frauen überhaupt keine Kinder mehr bekommen.
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#22   Burgorus   16:19:51 | Samstag, 21. Juli 2007
@Samurai
Grüßgott, Samurai,
ich weiß, dass die Realität anders aussieht. Aber das war ja von den Allieirten so geplant, damit Deutschland ausstirbt bzw. als Sklavenland anderen Völkern dient. Deswegen haben wir ja jetzt die völlige Gleichschaltung der Geschlechter.
Um die antichristliche Herrschaft aufbauen zu können, muss das Heilige Römische Reich nicht nur formal, sondern auch in der Realität völlig zerstört werden.
Wenn ein Mann eine Frau sitzen lässt, ist das eine große Abweichung vom Ideal. Und es ist keine richtige Politik, wenn die Richtlinien (jede Frau soll einen Beruf erlernen) sich nicht nach dem Idealbild richten.
Das Erlernen eines Berufes oder auch ein Studium einer Frau ist ja an sich gut (führt ja auch oft zu Bekanntschaften), aber es muss zweitrangig sein. Wichtiger ist die Familie.
Ich bin mal kurz mit einem Mädchen gegangen, dem ich gesagt habe: „Eine Frau studiert deswegen, um einen Mann zu kriegen.“ Hätte sie da nicht „ja“ gesagt, wäre es sofort zu Ende gewesen.
Man darf auch nicht übersehen, dass zwar jetzt jede Frau einen Beruf erlernt und für den Notfall des Verlassenwerdens besser gewappnet ist, dafür aber umso mehr Männer arbeitslos sind und ihre Familien nicht mehr ernähren können und psychisch zugrunde gehen.
Es ist erst ein paar Jahrzehnte her, seit Frauen auch ohne Zustimmung des Mannes erwerbstätig sein dürfen.
Das muss wieder so werden wie früher, dann arbeiten wir weniger für die Kuhmelker und unserer Frauen wieder für ihre Kinder.
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#19   Burgorus   15:23:40 | Samstag, 21. Juli 2007
@Inabikari: Ja.
Anstatt die Frauen zu verheiraten, lässt man sie heute Berufe lernen, damit sie möglichst selbständig sind und den Rückhalt einer Familie nicht mehr brauchen. Dann gründen sie eben auch keine mehr oder erst, wenn Ihnen das Leben ohne Kinder zu inhaltsleer geworden ist.
Aber zuvor lassen sie sie lieber umbringen, damit ihr Beruf und ihr Selbständigsein nicht gefährdet wird.
Ein Problem besteht aber noch bei den Männern. Das Leben ist heute komplizierter geworden, und die Berufsausbildung dauert länger.
Da nun aber ein Mann eine Familie ernähren können muss, wird es bei ihm i.Allg. eben länger dauern, bis er heiraten kann.
Aber bei Männern, die bereits in eien Betrieb hineingeboren werden, wäre auch das kein Problem.
Es wäre vernünftiger, unserer deutschen Frauen kriegten in der Jugend Kinder und sorgten sich nicht erst um eine berufliche Ausbildung, die ihnen dann hilft Geld zu verdienen, das dann zur Ernährung der ausländischen Kuhmelker verwendet wird. Selbst haben sie ja keine Kinder mehr.
Redaktion benachrichtigen Schutzengel-Papst
#29   Burgorus   15:00:01 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox: Ihr eigener Hochmut und Ihre Unterstellung.
Erstens ist es kein Tippfehler, wenn man „quot“ statt „quod“ schreibt („d“ und „t“ liegen nicht direkt nebeneinander), sondern vielleicht ein Flüchtigkeitsfehler im Denken, der nur mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit entstünde, wüsste man, dass „quot“ wie viele“ heißt. Es stünde Ihnen an, das zuzugeben und es nicht als Tippfehler abzutun. Es nicht zuzugeben, wäre Hochmut.
Zweitens ist es eine Unterstellung, zu behaupten, dass ich mich über Ihren Fehler gefreut hätte.
Ich weiß nur aus eigener Erfahrung zu gut, dass auch solche, die Latein gelernt haben, nicht mehr über die einfachsten Grundkenntnisse verfügen.
Ich habe auch einmal einen Latein-Fehler ein halbes Jahr (so ungefähr) nach dem Artikel korrigiert; das hat der Betreffende sicher nicht mehr gelesen.
Da suchen aber Leute im Google (genauso fand ich diesen Fehler) nach irgendeiner lateinischen Redewendung, finden’s womöglich bei Kreuznet, und wenn sie falsch ist, pflanzt sich dieser Fehler fort.
Um das zu vermeiden, habe ich mein Posting geschrieben.
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#16   Burgorus   14:29:12 | Samstag, 21. Juli 2007
@Inabikari: Ja.
Genauso ist es. Auch Äpfel pflückt man, wenn sie reif sind.
Außerdem wurde die Muttergottes selbst bereits mit 14 Jahren verlobt und bald darauf geheiratet.
Dass diese ohne Zutun eines Mannes ihren göttlichen Sohn gebar, konnte man ja nicht wissen.
Aber wenn es denn recht ist, auf übernatürliche Weise einen Menschen so schnell wie möglich zu empfangen, warum sollte es dann auf natürliche verboten sein, sofern die moralischen Regeln der Kirche eingehalten werden?
Warum sollte Jesus länger als nötig gewartet haben, bis er von seiner geliebten Mutter empfangen wird?
Wenn es der Auftrag der Menschen ist, sich zu vermehren, warum sollte es dann für einen gewöhnlichen Menschen schlecht sein, dies möglichst früh zu tun?
„Es ist das Recht der Boten, schnell zu sein.“ (siehe Posting von Dr. Christoph Heger).
Redaktion benachrichtigen Schutzengel-Papst
#19   Burgorus   14:09:28 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox: Latein-Grundkenntnisse
Das indeklinable „quot“ heißt „wie viele“. Das Relativpronomen im Neutrum Singular Nominativ (und Akkussativ) heißt „quod“ („welches“, „was“). Sie wollten sagen:
„quod erat demonstrandum“ („was zu beweisen war“).
Redaktion benachrichtigen Mit vier Jahren verlobt
#10   Burgorus   13:52:59 | Samstag, 21. Juli 2007
@Inabikari:
Ihre Behauptung:
Dass eine Heilige schon mit 14 Jahren Sex hatte, scheint aber niemand zu stören.
ist eine Frechheit, denn die heilige Elisabeth war verheiratet, was bei den heutigen 16- oder gar 13-jährigen Mädchen nicht der Fall ist, wenn sie geschlechtlich verkehren.
Und auf diesen Unterschied hat Athanasius zurecht verwiesen.
Und wenn sich kreuz.net drüber aufregt oder „lamentiert“, geht es u.a. auch darum, den Umstand zu monieren, dass sich die Jugendlichen immer früher der Todsünde der Unzucht hingeben und somit für ein Leben in der Gnade Gottes nicht mehr empfänglich sind.
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#3   Burgorus   14:29:19 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@semper reformandus
Ja, PhilomenaWolkenstein ist eine Giftschlange sonderlgeichen, die an den letzten Jahren Ihrer Macht festhalten will. Sie kann es nicht mitansehen, dass das, was ihr verlogenes Maul und ihre hasserfüllte Zunge samt ihren betrügerischen Helfershelfern in der Politik mitaufgebaut haben, in den nächsten Jahren alles zusammenbricht. Sie wird noch viel Gift ausspeien, bevor die ganzen Höllenfratzen-Meute vom Erdboden vertilgt wird.
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#19   Burgorus   17:24:03 | Montag, 9. Juli 2007
Frage, auch wenn’s nicht zum Thema gehört:
Ich war sonntags in der bei uns auf dem Land üblichen NOM-Messe. „Messe“, dachte ich. Im Gottesdienstanzeiger (Kirchenzettel) stand: Pfarrverbandsgottesdienst. Das hielten wir in unserer Einfalt für eine Messe.
Doch dann kam der Diakon daher. Ich bin daraufhin gegangen, da er ja nur einen Wortgottesdienst halten kann. Früher war sowas mit „Wortgottesdienst“ angekündigt.
Da gibt es doch ein oder mehrer Schreiben des Papstes JP2, wo steht, dass man damit die Sonntagspflicht nicht erfüllt, außer wenn man nicht mobil genug ist. Kann mir jemand so ein Dokument mit Internet-Link nennen, damit ich was in der Hand habe, wenn ich den Pfarrer darauf aufmerksam mache.
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#23   Burgorus   14:16:44 | Montag, 9. Juli 2007
Liebe Genoveva,
dass der Papst seinen Nachfolger selbst ernennen kann, wurde auf dieser Lesermeinungsseite www.kreuz.net/…ticle.5440-page.html hinreichend geklärt und begründet.
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#141   Burgorus   01:50:37 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Gatte der Evelin: Einige kritische Anmerkungen.
dass ein Generalangriff auf den Erlöser und seine Gläubigen bevorsteht, in welcher das Herzstück seines geistlichen Erbes, das hl. Meßopfer, die unblütige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers, aufs Korn genommen werden soll.
Wie das? Indem man die alte Messe mit dem Modernismus verknüpft – genau das ist ja immer das Ziel aller Maßnahmen Roms seit 1988 gewesen. Ungläubige Priester ohne Meßintention würden „alte Messe spielen“. Damit würde die alte Messe als Gnadenmittel der Unterscheidung der Geister zunichte gemacht – so könnte die Absicht sein.
Man kann nicht generell die alte Messe als Mittel zur Unterscheidung der Geister hinstellen, denn die meisten Priester müssen aufgrund Gehorsams gegenüber ihrem Bischof den NOM feiern und die Gläubigen haben meist auch keine andere Möglichkeit.
Messsimulationen entsthen, wenn der Priester ungültig geweiht ist (ein nach NOM geweihter Priester ist aber auch geweiht) oder, wie Sie sagen, wenn die rechte Intention, d.h. die Intention zu tun, wie die Kirche tut, fehlt. Wenn diese bei der NOM-Feier bereits gefehlt hat, wird sie bei der Feier der alten Messe auch wieder fehlen; wenn sie aber beim NOM nicht gefehlt hat, wird sie auch bei der Feier der alten Messe nicht fehlen.
Die möglichen Verunglimpfungen der alten Messe sehe ich vor allem darin, dass man sie genauso banal feiert wie den NOM, indem man eigenmächtige Veränderungen durchführt, ein paar „gestaltete“ Einlagen, Auftritte usw. miteinbaut. Und das wäre schon traurig genug.
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#137   Burgorus   01:09:48 | Sonntag, 8. Juli 2007
@Gatte der Evelin: Danke für Ihre Information.
Ich möchte zuvor an ein altes Posting von möchtegern-kathole erinnern, das ich auswendig zitiere:
Warum wurde die alte Messe verweigert?
„Es kommt mir so vor, als wollte der Heilige Geist die Alte tridentinische Messe (MT) in Schutz nehmen, vor diesen Priestern, vor diesem Wahnsinn, vor dieser Zeit. Kommt mir so vor“ (möchtegern-kathole).
Und so bezogen sich bisher alle Messverunglimpfungen auf den NOM. Die MT wäre dafür zu schade gewesen. Mit dem Moto Proprio können nun (hoffentlich) alle guten Priester endlich die gute alte Messe feiern. Das ist das Positive. Doch der Feind schläft nicht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jetzt, kurz vor der Wiederkunft Christi, der größte Frevel auch noch geschieht: Das Ins-Lächerliche-Ziehen der TM. Es wäre auf jeden Fall die schlimmste Rache, die sich der Feind ausdenken könnte.
Rein gefühlsmäßig sehe ich in dieser „dies, quam fecit dominus“ 7.7.7. einen bevorsthenden Kampf angekündigt, der die Geister immer stärker scheiden wird. Zuvor dachte ich aber, nur der NOM würde sich in Richtung Antichrist-Messe entwickeln. Aber für diese abgespeckte Mess-Version (die trotz allem eine heilige Messe ist, da sie das Opfer Christi zu vergegenwärtigen vermag und auch andächtig gefeiert werden kann, wenn man will) ist sich wohl inzwischen schon der Teufel zu schade.
Dem Heiligen Vater unterstelle keiner diese Absichten, aber den unbewussten Satansdienern, die die Veröffentlichung des Motu proprio bis auf diesen 7.7.7. hinausgezögert haben.
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#46   Burgorus   00:15:30 | Sonntag, 8. Juli 2007
ordentlicher und außerordentlicher Usus
Vielleicht sind diese beiden Ausdrücke gar nciht so verkehrt! Da man von heute ausgebildeten Priestern, die kaum noch Latein können und den altehrwürdigen Ritus nicht mehr gelernt haben, einfach nicht erwarten kann, dass sie diesen ehrwürdigen Ritus zelebrieren, muss man ihnen halt entgegenkommen und sagen, dass sie mit dem Ritus, den man in ein paar Stunden lernt, schon die Ordnung erfüllen. Wenn man noch mehr kann, übersteigt das eben die Ordnung, führt also zum außerordentlichen Gebrauch.
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#126   Burgorus   23:57:03 | Samstag, 7. Juli 2007
Dank an die Postings an mich.
Also mal ganz allgemein Dank an die drei Postings bzgl. zusätzlichen Informationen über Zahlenmystik, die mich bereichert haben.
Es ist eigentlich gar nicht wichtig, ob 777 mehr negativ oder positiv zu sehen ist. Ist 777 negativ zu sehen, bedeutet es eben die Kampfansage an das Böse.
Zu Frasim: Ich kenne die Osterphrase „dies quam fecit dominus“, wusste aber nicht, dass es da auch eine männliche Version („quem fecit dominus“?) gibt.
An Evelin: Es ist wirklich schwer abzusehen, wie sich dieses Motu proprio in der Praxis auswirken wird. Auf jeden Fall bleibt die Diskussion darüber, und das weckt dann zunehmend die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, was die beste Werbung für den außerordentlichen Usus ist.
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#116   Burgorus   23:25:36 | Samstag, 7. Juli 2007
Sieben eine heilige Zahl der Vollkommenheit, aber was bedeutet die dreifache Sieben?
3 deutet auf die Dreifaltigkeit (heilige Zahl)
4 deutet auf die Erde (vier Himmelsrichtungen) usw.
7 = 3 + 4 und
12 = 3 * 4 sind Zahlen, die Himmlisches mit Irdischem verbinden.
5 = Freimaurerzahl (Pentagon, das mit seinen fünf Spitzen die fünf Wunden Jesu schlug)
6 = Zahl der Muttergottes: Die 12 Sterne auf dem Haupt der Muttergottes haben sechs Zacken wie der Judenstern), sodass es insgesamt 72 Zacken gibt (72 Jünger, 72 Bücher AT+NT)
aber 666 = Zahl des Tieres
und was ist 777?
7 wohl auch Zahl für Christus (7 Sakramente…)
8 meiner Kenntnis nach eine Freimaurerzahl (1+2+3+…+8=36, 1+2+3+…+36=666)
9 = 3 *3 (9 Chöre der Engel)
10 auch positiv belegt (10 Rosenkranzperlen pro Gesätz, der Zehnte, zehn Städte, 10 Jungfrauen)
11 = Freimaurerzahl (12 Apostel ohne Judas, der nachgewählt werden musste)
13 = 12 Apostel + Christus oder 12 Anti-Apostel + Antichrist (Zahl des Kampfes)
33 Zahl für Christus (33 Lebensjahre)
333 wohl Zahl für die Dreifaltigkeit.
Ich habe 777 auch als Zahl im Kopf, deren sich Luzifer bedient. Sie kommt mir auf jeden Fall wie die 13 sehr kampfbetont vor.
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#110   Burgorus   23:05:21 | Samstag, 7. Juli 2007
Zur Info:
„dies“ als Maskulinum bedeutet: „Tag“,
„dies“ als Femininum bedeutet: „Termin“.
Danken wir also Gott dür diesen Termin: 07.07.07. Wer kennt sich mit Zahlenmystik aus? Worauf deutet diese dreifache Sieben?
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#108   Burgorus   22:58:13 | Samstag, 7. Juli 2007
An Sentinel und Gotthard
Sentinel: Nein, Burgorus, ich schließe nicht von ihrer Denkweise auf die der FSSPX!
Dass Sie nicht von der Denkweise der Gottesmutter oder einer anderen weiblichen Heiligen, die Sie nicht genannt haben, auf die der FSSPX schließen, ist mir schon klar. Ich meinte „Ihre Denkweise“, also die von Sentinel, und habe mich diesbezüglich klar genug ausgedrückt.
Wenn die Piusbruderschaft davon spricht, dass Rom zum wahren Glauben zurückkehren müsse, bezieht sie sich vor allem auf den Modernismus, den eingeschleuste Freimaurer eingeführt haben (Volksaltar, Handkommunion, Ministrantinnen; die Freimaurer greifen doch nur die katholische Kirche an, weil sie eben die wahre ist) und dem sich der Papst eben nicht mehr zu erwehren vermag, sodass damit ganz Rom mit in den Dreck gezogen wird. Und davon muss Rom irgendwie wieder loskommen. Der Anfang ist ja heute mit Summorum Pontificum gemacht.
Freilich gibt es auch Kritik seitens der FSSPX an ein paar Stellen im Vat.2, denen ich – im Gegensatz zur FSSPX – durchaus einen tieferen Sinn abgewinnen kann, wo die Kritik an Rom m.E. überzogen ist. Ich bezog mich in meinen Aussage über die FSSPX auf die Messe.
An Gotthard: Man spürt und sieht die Zeichen der Ehrfurcht sehr wohl. Sie prägen sich vor allem ins Unterbewusstsein des Messbesuchers tief ein.
Zur Dauer-Prostration: Das war wohl nicht ernst gemeint. Wenn sich der Priester von Anfang bis zum Ende nur auf den Boden ausgestreckt hinwirft, wie soll er dann noch die Messe feiern können?
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#105   Burgorus   22:05:13 | Samstag, 7. Juli 2007
An Sirilo:
Und wenn ich die Liturgie nach VOM oder NOM in aller Würde und Sorgfalt feierte und hätte doch die Liebe nicht, dann wäre ich nur eine klingelnde Altarschelle oder ein qualmendes Weihrauchfass…“
Das ist zum Teil wahr. Man spürt als Messteilnehmer sehr wohl, ob jemand Liebe in die Feier der Messe steckt oder nicht. Und diese Liebe ist für den Messbesucher, sei es der NOM oder nicht, durchaus anziehend.
Warum sage ich „zum Teil wahr“? Weil Sie dazugeschrieben haben: „in aller Würde und Sorgfalt“. Feiert man etwas in aller Würde und Sorgfalt, dann steckt doch darin schon Liebe!
Man muss nur immer vorsichtig sein, wenn man sich auf solche Zitate beruft. Denn die Liebe ist auch das, was am meisten missbraucht wird.
Die Befürworter der Handkommunion sagen ja auch, es komme nicht auf die äußere Form an, sondern auf die innere Haltung. Und das ist falsch. Unser Religionslehrer hat immer gesagt: „Die äußere Haltung ist Voraussetzung für die innere.“
Wenn in der äußeren Haltung keine Ehrfucht steckt, ist auch in der inneren keine.
Und dasselbe glit eben auch für die Messe. Die tridentinische Messe enthält viele Zeichen der Ehrfurcht: gebückte Haltung, Kreuzzeichen usw. Wenn man diese freiwillig weglässt, frage ich mich, inwiefern eine so abgespeckte Version der Messfeier Liebe ausdrücken kann.
Was anderes ist es, wenn man diese Zeichen aus Gehorsam gegenüber dem Bischof weglässt. Man steckt dann eben in die Messe so viel Liebe, wie unter den gegebenen Umständen möglich ist.
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#102   Burgorus   20:21:50 | Samstag, 7. Juli 2007
Ad Sentinel:
Das MP wird der erste Sargnagel und der Grabstein der FSSPX sein. Nur erkennt das hier niemand!
… Und genau deshalb danke ich unserem Papst für dieses MP.
Ihnen scheint die Zielsetzung der FSSPX nicht klar zu sein. Ziel der FSSPX war es nie, selbst verherrlicht zu werden. In der Piusbruderschaft hat es nie eine Messe gegeben, bei der sich der Priester dem Volk zuwendet, um von diesem gepriesen, geachtet und beklatscht zu werden. Im Gegenteil, sie haben gesellschaftliche Verachtung auf sich genommen. Auch haben die Piusbrüder keine eigene Hierarchie aufgebaut, sondern sich immer als Teil der röm.-kath. Kirche gesehen, in der es eben viele Missstände gab, die es zu beheben galt.
Wenn sich nun diese Missstände so nach und nach beheben, verschwindet natürlich die Bedeutung der Piusbruderschaft, genauso wie die Bedeutung des Automechanikers verschwindet, sobald das Auto wieder gerichtet ist.
Von einem Automechaniker, der darum betet, dass möglichst viele Unfälle geschehen, damit er mehr gebraucht werde und somit mehr Achtung erhält, hätten Sie, lieber Sentinel, wohl mehr Achtung als von einem, der es am liebsten sähe, wenn alle Autos 100%ig funktionierten.
Nach diesem MP wird ja, was die Messe betifft, die Gesamtkirche gewissermaßen Teil der Piusbruderschaft.
Wenn die Piusbruderschaft ihr eigenes Dasein in den Mittelpunkt ihres Denkens stellte – so wie es wohl Ihrer Vorstellung entspricht (man schließt ja so gerne von sich auf andere) –, dann hätten Sie mit Ihrer Hähme Recht.
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#87   Burgorus   18:04:28 | Samstag, 7. Juli 2007
Die beiden Usus
Wie Mathias Wagener gesagt hat, sollten wir zunächst dem Heiligen Vater mal für das Motu danken. Viel mehr konnte man ohnehin nicht erwarten. Von einem Veto-Recht der Bischöfe nach schriftlicher Begründung ist nun doch nicht die Rede.
Das Schöne ist, dass beide Usus parallel nebeneinander laufen, sodass jeder so nach und nach den Unterschied erfassen wird. Dieses Nebeneinander führt zu einem gesunden Streit: „Feuer auf die Erde zu werfen bin ich gekommen.“
Dieser Streit der beiden Usus wird sich im Nachhinein als größere Werbung für den tridentinischen Usus herausstellen als der Usus selbst, der ohne Streit gar nicht so sehr auf sich aufmerksam gemacht hätte. Die meisten schauen ja eh nicht mehr rein, was in der Kirche geschieht.
Nun setzt sich der tridentinische Usus im Kampf durch, was den „ordentlichen“ Usus umso mehr demütigen wird. Ein langsames Sterben tut weher als ein Verbotenwerden.
Was man geschenkt kriegt, wird weniger geachtet als das, was man sich erkämpft. Der Novus Ordo wurde von sog. Demokraten ganz undemokratisch wie in einer Tyrannis eingeführt. Wurde er geachtet? Alle fünf Jahre verließen mehr als 10 % die Kirche.
Die tridentinische Messe hat es nicht nötig, auf Befehl eines Monarchen (des Papstes) zu 100 % eingeführt zu werden. Der Monarch verhält sich ganz demokratisch:
„Lasst alle zu ihrem Recht kommen. Seht, ich schlage euch mit euren eigenen demokratischen Mitteln, obwohl ich doch absoluter Monarch bin.“
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#40   Burgorus   15:17:09 | Samstag, 7. Juli 2007
Frage: Ist es nun möglich, dass ein Pfarrer, der den „außerordentlichen Usus“ liebt, diesen stets
(Werktags immer) feiert, nur eine der (meist zwei) Sonntagsmessen im „ordentlichen Usus“ zelebriert, um Zwietracht zu vermeiden?
Oder kann da wieder ein Bischof dazwischenfunken und die Werktagsmessen auch zum größten Teil dem ordentlichen Usus unterwerfen?
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#53   Burgorus   20:53:48 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Jürgen
Noch was zu den 20-Minuten-Schnellmessen: Ich bin kein Gegner derselben. Ich bin öfters zu einem Priester in die Messe gegangen, der weniger als 20 Minuten gebraucht hat. Die Messe wirkte überhaupt nicht gehetzt, eher langsam gesprochen. Der Priester schritt zügig voran, macht keine Spasettel, und damit war es eine der andächtigsten Messen, während diejenigen Messen, die über eine Stunde dauern, meist am wenigsten Andacht bieten.
Christliche Gitarrenlieder sind durchaus erlaubt, allerdings in der Messe ungeeignet; diese sollte ein Mitleiden mit dem Heiland zum Ausdruck bringen. Und wenn sich dann noch Leute vorne mit Gitarre zur Schau stellen, dann feiert sich die Gemeinde selber und nicht mehr Leiden und Auferstehung.
Die kurze Zeit der Messe sollte mit Andacht geschehen (30 Minuten ohne Jubel-Trubel sollte man verlangen können). Hernach heißt es dann: „Sacris solemniis iuncta sunt gaudia.“ Hier können dann, z.B. gleich im Anschluss an die Messe, nicht in der Kirche, aber z.B. auf freiem Feld, Gitarrenlieder gesungen werden.
Verböte man christliche Gitarrenlieder, zöge man gut Gesinnte in Richtung Michael Jackson.
So eine gewissen Gitarrenmentalität herrscht wohl auch auf Malta. Sie müssen das nur von der Messe sauber trennen, was wohl noch nicht der Fall ist.
Früher wars ja auch so: Erst Andacht in der Messe, dann Fröhlichkeit im Wirtshaus oder wo anders. Letzteres ist Bestandteil des Glaubens. Fröhlichkeit ist Frömmigkeit, denn „sacris solemniis juncta sunt gaudia“.
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#48   Burgorus   19:23:30 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Jürgen
Ich habe mir nur ein paar Bilder angesehen. Das erweckt den Eindruck dass hier Gott im Mittelpunkt des Lebens der Menschen steht. Ringelreiher wird allerdings (gemäß den Bildern, die ich gesehen habe) auf den Straßen getanzt und nicht, wie bei uns, in der Kirche.
Wenn da die Glaubenstreuen nicht (wie bei uns) diskriminiert werden, sondern wenn es viele Angebote gibt (auch lateinische Messen), kann sich der Glaube auch entfalten. Ich habe auf jeden Fall den Eindruck gewonnen, dass hier Kirche und weltliches Leben ineinander übergehen. Und so soll es ja auch sein.
Es macht halt doch was her, wenn 98 % katholisch sind, und nicht, wie bei uns, 98 % tielf evolutionsgläubig sind.
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#46   Burgorus   18:51:25 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Hab mich verschaut.
Zu würdige Feier:
Habe mich bei Ihrem Posting verschaut. Sie meinten genau das Gegenteil.
Trotzdem glaube ich Ihre Behauptung: „Erzählt mir nichts davon, dass da würdiger zelebriert werde“ nicht.
Erstens spricht man nicht umsonst von den deutschen und französischen Bischöfen, die so liberal sind und die Kirche schon lang verraten haben.
Zweitens wurde mir erzählt, dass afrikanische Priester entsetzt darüber sind, wenn in Deutschland ihre Art der Gottesdienstfeier angeblich kopiert wird. Die sagen, das sei schrecklich, das habe bei ihnen einen ganz anderen Ausdruck. (Über Malta weiß ich nichts.)
(Wenn ein Deutscher einen Afrikaner spielt, haut das eben nicht hin.)
Oder auf den Philippinen. Da ist einfach die Andacht noch viel stärker.
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#44   Burgorus   18:39:23 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@Jürgen: Das ist richtig. Aber trotzdem: Rituswechsel hat seine Auswirkung
Sie sprechen aber ganz bewusst von der Art, wie man den Ritus feiert, würdig oder, wie bei uns zunehmend, unwürdig.
Und das muss man natürlich unter den Ritus-Begriff mit einschließen, wenn man mit Zahlen fast 40 Jahre nach dem Rituswechsel hantiert.
Dass der Ritus (Novus statt vetus ordo) sich selbst negativ auf die Besucherzahl ausgewirkt hat, zeigt die drastische Rückgangszahl in der Wechselperiode. Spätere Zahlen beziehen sich dann zunehmend auch auf die Art der Feier. Und da gings ja auch Jahr für Jahr bergab. Wenn’s da in ihrem Beispiel durch würdige Feier der Messe anders ist, zeigt dies natürlich auch, dass das Wie wichtiger ist als das Was.
Trotzdem: Auch wenn Sie ein Beispiel nennen können, wo der Gottesdienstbesuch sogar besser wird, möchte ich dennoch behaupten, dass die Frage „NOM oder tridentinische Messe“ immer noch eine Rolle spielt Der Gottesdienstbesuch hängt nämlich oft von den Eltern ab, die durch den NOM zunehmend den Sinn für die Wichtigkeit der Messe verloren haben, die eben gerade in unseren Breiten eindringlich gelehrt wurde. Das wirkt sich wieder auf die Kinder aus, die von ihren Eltern deswegen nicht mehr oder nicht mehr mit demselben Nachdruck in die Messe geschickt werden.
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#42   Burgorus   18:12:43 | Donnerstag, 5. Juli 2007
An Sirilo
Es stimmt natürlich, dass ich Ihre Frage nach kirchensoziologischen Untersuchungen nicht beantwortet habe. Sie erwarten ja allerhand.
Da ich viele Jahre in einem medizinischen Forschungsinstitut für die Erstellung von Statistiken bei EDV zuständig war, kenne ich die statistische Kaffeesatzleserei zu genüge und weiß, daß man aus Statistiken allerhand herauszulesen pflegt, das mit der Realität wenig zu tun hat.
Wieder so ein allgemeines Blablabla wie das Kriegsverbrecherzitat. Wer keine Ahnung hat, redet so daher. Wer aber eine Ahnung hat, weiß, was Unsinn ist und was nicht.
Was ich festgestellt habe, ist, dass die Rückgangszahlen seit dem Rituswechsel so sehr angestiegen ist, dass dies kein Zufall sein kann. Pünktchen hat auf die Rückgangsspitze in der Fünfjahresperiode des Rituswechsels verwiesen. Das sind nun mal Fakten. Die haben wir festgestellt, und wenn Sie andere Ursachen als die naheliegenden gelten lassen wollen, dann müssen Sie die begründen.
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#37   Burgorus   17:48:54 | Donnerstag, 5. Juli 2007
An Sirilo und Jürgen
Sirilo schrieb:
„Ich glaube nur die Statistiken, die ich selbst gefälscht habe! „
und behauptet, das stamme von einem klugen Mann, Einstein oder Churchill. Das ist falsch. Es stammt von einem Kriegsverbrecher, und zwar von Whinston Churchill.
Meinten Sie mit „Churchill“ denjenigen, der gegen die Bayern im spanischen Erbfolgekrieg gekämpft hat, besser bekannt unter Graf (?) Marlboro?
Zu Jürgen: Es ist richtig, dass der statistische Beweis nicht die Ursache ermitteln kann. Er stellt lediglich fest, dass vor und nach Rituswechsel ein gewaltiger Unterschied in der Besucherzahlabnahme geherrscht hat. Theoretisch könnte die Ursache auch ein Ereignis sein, das mit dem Rituswechsel korreliert. Allerdings sind solche Behauptungen weit hergegriffen. Es ist doch naheliegend, bei Mess-Besucherzahlen zunächst die Art der Gestaltung der Messe in Betracht zu ziehen. Wenn ein schlechtes Theater aufgeführt wird und die Leute abhauen, sagen Sie doch auch nicht: „Der Tagesschausprecher war schuld.“
Zum statistischen Ausbügeln bei einer zusätzlichen Zahl, die nicht in den Daten vorhanden war: „Si tacuisses…“
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#32   Burgorus   17:32:32 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Unterschied statistisch nachweisbar
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: es gibt einen signifikanten „Rituseffekt“ beim Einbruch der Gottesdienstbesuches in Deutschland!
Stimmt.
Da die drei Abnahme-Prozentzahlen während des alten Ritus alle kleiner als die acht Abnahme-Prozentzahlen des Novus Ordo sind, ergibt sich, dass bei keiner der 3 mal 8 = 24 möglichen Paarungen zwischen Vor- und Nach-dem-Wechsel die Vor-Abnahmezahl die größere ist, obwohl man doch unter der Annahme, der Rituswechsel habe keinen Einfluss, 12 hätte erwarten müssen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass unter dieser Annahme der extremste Wert, nämlich 0 rauskommt, liegt bei 0,006 (0,6% = einseitiger P-Wert), die Wahrscheinlichkeit, dass einer der extremsten Werte, 0 oder 24 rauskommt, bei 1,2 % (zweiseitiger P-Wert). Damit gilt der Ritus-Effekt auf jeden Fall als statistisch erwiesen.
Bei einem t-Test käme sicher noch ein kleinerer P-Wert raus, da dieser auch noch den Riesen-Unterschied der beiden Zahlengruppen sieht.
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#23   Burgorus   17:03:53 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Ich rechne es vor:
1950: 11,7 Millionen (Alter Ritus) = 50,4%
1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus) = 48,4% [-4,0%]
1960: 11,9 Millionen (Alter Ritus) = 46,1% [-5,1%]
1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus) = 45,1% [-2,1%]
1970: 10,1 Millionen („Rituswechsel“) = 37,4% [-17,1%]
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus) = 32,6% [-12,8%]
1980: 7,8 Millionen (Neuer Ritus) = 29,1% [-10,7%]
1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus) = 25,8% [-11,3%]
1990: 6,1 Millionen (Neuer Ritus) = 21,9% [-15,1%]
1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus) = 18,6% [-15,1%]
2000: 4,4 Millionen (Neuer Ritus) = 16,5% [-11,3%]
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus) = 14,3% [-13,3%]
Seit dem Rituswechsel gibts also im Fünfjahrestakt nur noch zweistellige prozentuale Besucherzahl-Abnahmen.
Dass diese Darstellung von Prozenten anstatt Prozentpunkten die richtige ist, ist logisch, sonst könnte man die Vertreibung des letzten Prozentes an Kirchenbesuchern durch einen lächerlichen Rückgang von einem Prozentpunkt abtun, wo doch alle (100%) der noch Verbliebenen verschwunden sind. Und wenn man dann noch dazusagte, der Rückgang von 1950 bis 1955 während des alten Ritus sei ja mit zwei Prozentpunkten doppelt so groß gewesen wie der jetzige mit dem Wegfegen des letzten Prozentpunktes, dann wäre der Gipfel der statistischen Frechheit erreicht.
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#19   Burgorus   16:43:01 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Schlechte Darstellung der Gottesdienst-Besucherzahl-Änderungen
Die Angabe der Änderungen in Prozentpunkten ist hier nicht geeignet. Eine Absenkung von 50 % auf 48 % ist eine um 2 Prozent-Punkte (kurz: 2 Punkte), aber um 4 Prozent. Eine Absenkung von 10 % auf 8 % wäre ebenfalls nur eine Änderung um 2 Punkte, aber schon um 20 %. Und wenn der NOM es schaffte, die Besucherzahl mal von 2 % auf 0 % zu drücken, dann würde diese weitere Absenkung zwar wieder nur 2 Punkte ausmachen, aber diese 2 Punkte wären dann bereits 100 %. Mehr als dass fernbleiben, geht halt nicht mehr.
Gibt man die Änderungen in Prozent an, dann sieht der NOM-Effekt um Einiges drastischer aus.
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#4   Burgorus   09:57:38 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Sehr gut!
Die aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter freiem Himmel in einem einige Kilometer entfernten Wald bei.
Sehr gut. So hätten es die drei von Seiner Exzellenz, Bischof Algermissen, vertriebenen SJM-Priester auch machen sollen, nicht einfach klein beigeben.
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#30   Burgorus   23:40:31 | Montag, 2. Juli 2007
Zu Rudolf: Vergleich Papsternennung-Papstwählerernennung sehr treffend.
Übrigens gilt Papst Dioskur, der nach dem Tod Felix’ III. (IV.) gewählt worden ist, heute als Gegenpapst. Wäre die Ernennung Bonifaz’ II. durch Papst Felix III. (IV.)ungültig gewesen, hätte Dioskur seine kurze Lebenszeit lang als richtiger Papst gelten müssen.
Zu Benedikt: Die Sache mit der Papsternennung ist keine bloße Theorie. Sie wäre momentan nocht außergewöhnlich. Aber wenn mal alles drunter und drüber geht, ist sie wohl ganz normal.
Warum hat Papst JP II. das Wahlrecht auf einfache Mehrheit ab 34. Wahlgang geändert? Um bei den verhärteten Fronten zwischen Konservativen und Liberalen die Wahl eines Konservativen nicht zu gefährden. Womöglich war es auch notwendig. Die Konservativen hatten offensichtlich die absolute Mehrheit, aber wohl keine Zweidrittelmehrheit. Warum sollte man also bis zum 34. Wahlgang warten, um sich dann demütigen zu lassen und als unnachgiebig dastehen? Da ist es doch besser, Eintracht vorzutäuschen.
Und warum hat B16 die Papstwahl wieder auf Zweidrittelmehrheit geändert? Damit eben kein Papst mehr gewählt werden kann. Die Fronten werden sich verhärten. Eine Zweidrittelmehrheit kriegt keiner mehr. Also muss damit jedem klar sein, dass der dann designierte Papst (der Prophet des Antichristen) kein echter Papst mehr sein kann, da er entgegen dem Kirchenrecht gewählt sein wird.
Nach Malachias gibts ja nur noch einen Papst (Petrus Romanus, Petrus II.). Und dieser wird – was in Zeiten großer Unruhe ganz normal ist – ernannt werden.
Redaktion benachrichtigen Sensationelle Preisverleihung
#27   Burgorus   15:59:19 | Montag, 2. Juli 2007
Klar kann der Papst seinen Nachfolger ernennen.
Aus Wikipedia unter „Felix IV.“ findet man:
Felix versuchte seinen eigenen Nachfolger zu designieren – Bonifatius II… Jedoch folgte daraus die Reaktion des Senats, der eine Diskussion eines Papstnachfolgers zu Lebzeiten verbot, ebenso die Annahme einer derartigen Nomination.
Die Mehrheit des Klerus wählte nach Felix Tod Dioskur, während eine Minderheit Bonifatius II. favorisierte. Das Schisma wurde durch den baldigen Tod Dioskurs beendet.
Alles klar? Der Tod, oder besser gesagt: der Herr über Leben und Tod, hat entschieden! Und zwar für Bonifaz II., den ernannten Papst.
Allen Kleingläubigen sei gesagt:
Die katholische Kirche ist eine absolute Monarchie. Wenn der Papst seinen Nachfolger ernennt –, dann ist es eben so. Ob er da noch dazu sagen muss: „Das bisher gültige Kirchenrecht hinsichtlich Papstwahl ist aufgehoben“, bevor er sagt: „und den da ernenne ich zu meinem Nachfolger“, ist Nebensache. Um alle Zweifel auszuschließen, wäre es gut, wenn er es täte. (Eine schriftliche Fixierung, dass das bisherige Kirchenrecht aufgehoben ist, ist natürlich nicht notwendig. Es hat bereits das Wort eines absoluten Monarchen Gültigkeit.)
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#91   Burgorus   15:20:46 | Montag, 2. Juli 2007
An Joseph von Eichendorff
Auf den Spezialfall kann ich nicht eingehen. Nur soviel. Das Knien bei der Messfeier gabs bei den frühen Christen nicht, sodass wir heute noch die Formulierung „… omnibus circumstantibus“ („… allen Umstehenden“) im Hochgebet haben. Bei der Messfeier ist man früher gestanden. Das Knien ist etwas typisch Germanisches, vielleicht ab Karl dem Großen. Es ist halt auch was typisch Königliches. Ab dem Frankenreich (dem Heiligen Reich, dem Heiligen Römischen Reich) darf man wohl von der Erneuerung des Königtums Davids sprechen, dem ja verheißen ist: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu Generation.“ Dieses Reich war eben das Königtum Davids in dieser Generation, in der Jesu Braut, die Kirche, zu einer heiratsfähigen Braut heranwächst und bei seiner Wiederkunft als Bräutigam auch geheiratet wird („diese Generation wird nicht vergehen, bevor dies (die Endzeitvoraussagen) alles geschieht“).
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#19   Burgorus   11:50:48 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Die Schulleiterin verdient Lob, Marktl verdient Tadel.
Wenn sich die Schulleiterin korrekt verhalten hat – und so wird das im Artikel dargestellt –, ist jede Beschwerde unbegründet.
Jede revolutionäre Bewegung beginnt mit dem Brechen von Vorschriften. Man denke nur an die 68er Revolution. Seitdem haben wir Kindermord ohne Ende. Insofern verdient das Verhalten der Schulleiterin Lob.
Man macht sich unglaubwürdig, wenn man moniert, dass ein katholischer Priester einem Protestanten – entgegen den Vorschriften – die heilige Kommunion spendet, zugleich aber fordert, dass eine Schulleiterin – ebenfalls entgegen den Vorschriften – einen Protestanten oder Konfessionslosen – in den katholischen Religionsunterricht zulassen soll.
Das Problem liegt darin, dass die Teilnahme am Religions- oder Ethik-Unterricht an die Konfession gebunden ist. Das ist zwar vom Prinzip her verständlich, aber in der heutigen Situation, wo die Kirchen großen Teils zu Handlangern der Freimaurer geworden sind, nicht mehr tragbar. So würde wohl manch Katholik lieber seine Kinder in den Ethik-Unterricht schicken als zuzusehen, wie den Kindern beigebracht wird, dass Beten Gaudi-Machen heißt: Man stehe im Kreis, reiche einander die Hände, wippe und spreche: Jedes Tierlein hat sein Fressen, …, Lieber Gott wir danken Dir. Widewidewipp, guten Appetit.
Marktl war wohl der 80. Geburtstag des Papstes wichtiger als die Aufnahme eines neuen Kirchengliedes. Eine Schande! Früher feierte man den Namenstag mit der Begründung: „Einen Geburtstag hat jedes Vieh!“
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#42   Burgorus   21:58:02 | Montag, 18. Juni 2007
Der prophetische Geist von Assisi
Den meisten ist nicht bewusst, dass der One-World-Religion des Antichristen die weltweite katholische Religion vorausgehen muss. Gott lässt es nicht zu, dass der Antichrist losgelassen wird, ohne dass zuvor jeder den wahren Glauben hat.
Das heißt, dass in absehbarer Zeit jeder Moslem, jeder Hindu, jeder Atheist, ja sogar jeder Jude katholisch werden wird, nämlich bei der in Garabandal angekündigten großen Warnung. Und das ist der prophetische Geist von Assisi. Um die momentan Verkehrtgläubigen nicht gar so zu demütigen, wenn sie, weil ihnen die Wahrheit offen gezeigt wird, in die katholische Kirche eintreten müssen, sollen sie wenigstens wissen, dass die katholische Kirche sie auch zuvor schon ob der guten Teile ihrer Religion geachtet hat, eine Achtung, die sie ihrerseits der katholischen Kirche nicht entgegengebracht haben. Das wird ihnen helfen, die von ihren Vätern vererbte Religion, die sie lieben gelernt haben, leichter aufzugeben und mit Liebe in die katholische Religion einzutreten.
Den eigenen Kindern der Kirche kann das Gebetstreffen in Assisi den Glauben schwächen, da es den Eindruck des Indifferentismus zu vermitteln vermag. Aber die katholische Kirche ist, wie der Name schon sagt, für die ganze Welt da, stirbt lieber selbst mit ihren eigenen Kindern, damit die ganze Welt gerettet werde (vgl. den Satz von Kaiphas in Joh 11,50: „Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn der eine Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.“)
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#79   Burgorus   19:22:12 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Müller: Mein Schreibfehler
Sie haben meine „1. Frage“ richtig beantwortet, aber wenn Sie das als Themaablenkung empfinden, mache ich eben nicht mit der 2. Frage weiter. Ich habe mit dem Thema nicht angefangen.
Übrigens, mein Fehler „Williams“ statt „Williamson“, der wohl manch einem gar nicht aufgefallen ist, war kein reiner Druckfehler.
Ich hatte mir nämlich gerade so meine Gedanken in den Beziehungen zwischen Engländern und Deutschen gemacht. Die Ehe zwischen der deutschen Firma BMW und Formel-1-Mann Frank Williams hat nicht funktioniert, (ebenso die mit Rover nicht). Auch scheint die Ehe zwischen der derzeit deutsch geführten kath. Kirche und dem englischen Bischof Williamson nicht zu funktionieren.
Von BMW-Mitarbeitern gilt als Grund für das Scheitern der Ehen mit Engländern: Ein Engländer tut nicht was ein Deutscher anschafft.
Das jetzt auf Papst und Williamson zu übertragen, wäre aber verkehrt, weil sich die Differenzen doch klar auf Inhalte beziehen.
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#65   Burgorus   17:42:48 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@jürgen: Wieso merkwürdige Ansichten?
Zunächst schicke ich voraus, dass ich es nicht mag, wenn jemand Papst B16 als Häretiker bezeichnet.
Aber ich verstehe Sie überhaupt nicht, wenn Sie Bischof Williams merkwürdige Ansichten vorwerfen, wenn er den Holocaust leugnet. Das Verbot, den Holocaust zu leugnen bezieht sich auf die USA und die meisten europäischen Staaten, nicht aber auf die Engländer. Und meines Wissens ist Bischof Williams Engländer.
1. Frage:
Wer hat denn die Judenverfolgung organisiert?
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#54   Burgorus   15:08:16 | Montag, 11. Juni 2007
Problem und Nutzen des 2. Vat. Konzils („V2“)
Benedikt hat geschrieben: Der „Geist des Konzils“ wurde erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung für ihre Änderungen brauchten. Den Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen. Der „Geist des Konzils“ sollte daher besser Antigeist des Konzils heißen.
Das trifft in etwa den Kern. Das Problem ist nicht der Inhalt von V2 (hat ja sowieso (fast) keiner gelesen), sondern dass es stattgefunden hat, sodass man was hat, worauf man sich bei jeglicher Ketzerei hinausreden kann.
Die positive Absicht des Konzils war es, die katholische Kirche von ihrer Einengung durch den Katholizismus zu befreien; siehe hierzu die letzten Beiträge von dort www.kreuz.net/…ticle.5163-page.html.
Die Jünger Jesu und das ganze Volk wollten einen starken Führer Jesus und ein heiliges Israel, das von der ganzen Welt beneidet wird; das entspricht dem Katholizismus, einer Ideologie, der es um das Wohlergehen der katholischen Kirche geht.
Doch das Vat.2 wollte die Ausdehnung der Kirche auf die ganze Welt, sowie Jesus die ganze Welt retten wollte.
Diese Ausdehnung schadet zunächst. Fusioniert BMW mit Rover, geht’s bergab. Stößt BMW Rover wieder ab, gesundet BMW wieder. Stieße die kath. Kirche Vat.2 wieder ab, würde sie wieder gesünder.
Aber nein, die Kirche, der Leib Christi, ist bereit, für die ganze Welt gekreuzigt zu werden, damit sie aufersteht und nicht nur den Teufel, sondern auch den Tod überwindet.
Oder merkt ihr denn nicht, dass, obwohl Christus auferstanden ist, euer Leib noch immer verfault?
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#127   Burgorus   14:46:09 | Montag, 11. Juni 2007
@Jörg Guttenberger: Vaticanum 2
Jörg: Zu Abs. 5: wie zu Abs. 3 und 4, jedoch glaube ich nicht, daß VatII eine solche Auslieferng der Kirche an die Welt beabsichtigt hat, das wäre schlichtweg Verrat, genauso, wie damals durch Judas. Es handelt sich m. E. um eine vom Konzil nicht beabsichtigte Folge der Öffnung zur Welt. Gerade hier scheint mir das Konzil grundlegend mißverstanden.
Ich habe mich unglücklich ausgedrückt, wenn ich von der Auslieferung der Kirche an die Welt auf Beschluss des V2 gesprochen habe. Das wäre tatsächlich die Rolle des Judas.
Mir geht es aber um den Parallelismus zur Passion Jesu. Vor der Passion hieß es: „sie brachten ihn (Jesus) an den Abhang des Berges … und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg“ (Lk 4,29-30). Solange also Gott selbst nicht eingewilligt hat, sich gefangen nehmen und töten zu lassen, hatten die Juden keine Chance. Also musste die Stunde der Finsternis von Gott ausdrücklich zugelassen werden. Er hat freiwillig den besonderen Schutz für sich und seine Jünger aufgegeben, sodass Judas die Möglichkeit hatte, ihn auszuliefern, und die Juden ihn gefangen nehmen konnten. Das geschah eben auch im Vat.2 durch das Dokument zur Religionsfreiheit, wo der besondere Schutz der katholischen Religion aufgegeben wurde, sodass die eingeschleusten Freimaurer die Kirche zur Kreuzigung ausliefern konnten. Wäre das von Gott eine unbeabsichtigte Folge gewesen, wäre die Kirche schwach. Sie hätte sich übertölpeln lassen.
Fortsetzung www.kreuz.net/…rk-article.5331.html
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#142   Burgorus   10:59:36 | Samstag, 9. Juni 2007
„Fest soll mein Taufbund“ und verwandte Lieder im Gebetsteil. Weitere Begründg. für „in seine Kirch“
Ich habe alle Strophen nun in den Gebetsteil www.kreuz.net/book.3.html gestellt. Da können sie noch überarbeitet werden. Momentan stehen in Streitfällen die Gesangbuch-Strophen.
Warum nicht „zur wahren Kirch“?:
Schlechtes Deutsch: „in“ statt „zu“:: Man wird zu einer Aufgabe (Amt) berufen, zum Priester, zum Professor usw., aber in eine Gemeinschaft, in einen Ausschuss, in eine Organisation, in eine Kirche.
Zu betonen, dass die eigene Kirche die wahre ist, heißt, dass man noch nicht fest im Glauben verankert ist. Wer fest im Glauben sitzt, hat es nicht nötig, auf andere einzuschlagen. Nur wer selbst schlecht ist, hat es immer wieder nötig, zu betonen, dass er gut ist, dass andere sehr schlecht sind, damit er selbst besser da steht. Aber derjenige, der über allem steht, greift, selbstsicher wie er ist, niemanden an. Er lobt sich nicht selbst.
„Wer sich verteidigt, klagt sich an!“ heißt ein Sprichwort. Wenn man also ohne Grund von der „wahren“ Kirche spricht, fragt man sich sofort, gegen welchen Vorwurf verteidigt er sich. Es gibt also auch eine angeblich falsche. Diese klagt ihn an, sodass er sich verteidigt. Wer hat nun Recht? Sein Gewissen klagt ihn an. Warum verteidigt er sich sonst ohne angeklagt worden zu sein?
Liefern Sie Ihre Arbeit ab und sagen Sie: „Das ist alles wahr.“ Der Lehrer hätte dies nicht bezweifelt, aber jetzt wird er skeptisch.
Die „wahre“ Kirch erweckt also bereits Zweifel, die im Taufbund-Lied, das vom unerschütterlichen Glauben sprechen soll, alles andere als tragbar sind.
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#63   Burgorus   18:59:49 | Dienstag, 5. Juni 2007
juergen
Vielleicht könnte man es verkürzt so sagen, daß die Taufe anfanghaft und zugleich unwiderruflich in die Kirche eingliedert und die sichtbare volle Mitgliedschaft erst nach den unten aufgeführen Kriterien (Sakramente etc) gegeben ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe, entspricht die Unterscheidung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kirche in etwa der Unterscheidung Kirche als mystischer Leib Christi und Kirche als sichtbare Institution auf Erden.
Ich persönlich interessiere mich vor allem für den mystischen Leib, zu denen doch dann jeder getaufte Christ gehört. Die Unwiderruflichkeit der Eingliederung der Kirche in die Taufe gehört ja auch zum Wesensbestandteil eines Sakraments.
Wie ist es denn, wenn ein Glied der Kirche in die Hölle kommt? Dann wäre ja der mystische Leib Christi nicht ganz im Himmel. Dieses Glied der Kirche ist ja aus dem unsichtbaren Leib Christi nicht mehr entfernbar.
Es sahen ja schon Priester Zeigefinger und Daumein eines in die Hölle gekommenen Priesters weiß geblieben, da sie eben zur Berührung des Leibes Christi eine besonder Salbung erhalten haben.
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#60   Burgorus   18:19:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jürgen: KKK
Im Katechismus der katholischen Kirche steht von unterschiedlicher Zugehörigkeitsweise, den Orthodoxen fehle nur noch ein bisschen was zur vollen Gemeinschaft mit der kathlischen Kirche.
Ist das hier die Kirche als Organisation (da gibt es ja sogar sog. „evangelische Kirchen“) oder spricht da der KKK vom mystischen Leib Christi.
Kann man denn einem mystischen Leib zu 80 % angehören. Eine Körperzelle eines Leibes gehört entweder dazu oder nicht.
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#58   Burgorus   17:58:29 | Dienstag, 5. Juni 2007
@jürgen
Der neue Codex sagt, daß die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht ist und ihr alle Getauften angehören, die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der kath. Kirche verbunden sind (c. 205).
Zunächst fällt auf, dass der neue Codex zwischen Kirche Christi und katholischer Kirche unterscheidet. Das erweckt in mir den Eindruck, dass man damit den Übergang vom mystischen Leib (= Kirche Christi) zur Organisation katholiche Kirche („kirchliche Leitung“)schaffen will.
Dann frage ich mich überhaupt, warum Sachen, dei meiner Meinung nach die Dogmatik der Kirche betreffen müssen, im Kirchenrecht behandelt werden. Es muss doch in der Lehre festgelegt sein, was der mystische Leib Christi ist.
Anscheinend scheint der alte CIC sich auf die katholische Kirche im Sinne des mystischen Leibes Christi zu beziehen, während der neue CIC die Kirche als Organisation sieht, zu der man sich natürlich auch formell bekennen muss.
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#54   Burgorus   16:51:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
Der Begriff „katholisch“
In die katholische Kirche, dem mystischen Leib Christi, wird man durch die Taufe aufgenommen. So gehört auch ein protestantisch getaufter Christ der katholischen Kirche an.
Seit dem Zeitalter der Aufklärung haben die Protestanten, die immer dem Zeitgeist nachlaufen, die Bezeichnung „katholisch“ für ihre Organisation nicht mehr geführt. In der Aufklärung war es anscheinend nicht mehr „in“, katholisch zu sein.
So ist auch der Begriff katholisch einem Bedeutungswandel unterworfen, und heute wird er vor allem in Bezug auf die Konfession verwendet. Katholisch ist nur, wer sich zur Lehre der Kirche vollständig bekennt.
Nichtsdestotrotz wird ein protestantisch getaufter Christ beim Wechsel seiner Konfession nicht noch einmal getauft; d.h. er wird nicht mehr extra in die kath. Kirche aufgenommen, da er ja bereits durch die Taufe in ihr ist.
Zuvor hatte er den ganzen Gnadenstrom der Kirche nicht angenommen. Er war praktisch ein schlecht durchblutets Glied am Leibe Christi. Er ist dem durch den Papst vertretenen Haupt des Leibes Christi nicht gefolgt. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand die Hand nach rechts bewegen will, doch sie geht nach links?
Für die Kirche wäre es einfacher, sich diese schlecht durchbluteten oder widerspenstigen Glieder amputieren zu lassen. Aber nein, was macht sie? Es ist besser, dass die eine Kirche stirbt, als dass die ganze Welt zugrunde geht. Sie stirbt und aufersteht, um nicht nur den Teufel, sondern auch den Tod ein für allemal zu überwinden.
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#139   Burgorus   13:55:51 | Dienstag, 5. Juni 2007
Unterschiedliche Inhalte zwischen „O Seligkeit getauft zu sein“ und dem Taufbundlied
„O Seligkeit getauft zu sein“ beschreibt die Gnadenwirkung der Taufe, das Taufbundlied aber die geforderte Realisierung des Taufbundes, sodass ich ersteres als Zusatzstrophen zu Tauffeiern oder als selbstständiges Lied ließe.
Die Ketzerstrophe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
ketzt in Vers 4 und erweckt in Vers 3 den Eindruck, man sei für alle Zukunft von Schuld befreit, bringt aber als einzige die Wahrheit der Sündenvergebung durch die Taufe. Auch ist das „neu geboren“ ein neuer Aspekt. Vers 5-7 sind profane Parodie zur 1. Taufbund-Str.
Vorschlag mit Neudichtung der 1. Str.:
1.
O Seligkeit, getaut zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf wusch mich von Sünden rein,
bin rein zu sein erkoren.
Die Reinheit weckt der Liebe Glut,
so Christi Lieb’ im Herzen ruht; (so = wenn)
es sei Ihm anempfohlen. (=Überleitg. zu 2.Str.)
2.
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit,
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied,
ein Wunder ist’s, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
3.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heil’gen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Dann können die 1. und auch weitere Str. des Taufbundliedes folgen.
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#137   Burgorus   22:56:14 | Montag, 4. Juni 2007
Vorschläge: „gäb“ statt „geb“ und „ließ“ statt „lass“; Seitenhieb „zur wahren Kirch“ unangebracht.
Wenn es heißt: „Ich will die Kirche hören“, ist doch schon klar, dass es um die katholische geht. Die Protestanten sagen vielleicht: „Ich will die Bibel lesen“, aber nicht „Ich will die Kirche hören“; welche ihrer vielen? Bei denen darf doch jeder selbst auslegen.
Dann danken wir dem Herrn, „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad“ und mit „in seine Kirch“ folgt das Bindeglied zwischen Jesus (dem Herrn) und der Kirche. In diesem Ausdruck steckt Liebe: Wir lieben die Kirche so, wie wir den Herrn lieben, denn es ist seine (!!!) Kirche.
Bei „zur wahren Kirch“ lese ich einen Seitenhieb gegen die Protestanten, ein Ablenkungsmanöver, das den Strom der Liebe unterbricht.
Das Credo rechtfertig „zur einen Kirch“ oder zur „heil’gen Kirch“; die heilige Schrift rechtfertigt „seine Kirch“ („auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen“). Ich spreche vom wahren Glauben, von der wahren Lehre, aber weniger von der wahren Kirche.
Zum „geb-gäb“-Streit ist mir noch eingefallen, dass der Konjunktiv stärker wirken kann, weil er den Bezug zur im Konjunktiv („müsst“) geschriebenen Verfolgungssituation besser aufrecht hält.
Wie wär’s also, wenn wir den Konjunktiv zweimal einsetzten? Dann wirkt er sogar stärker, weil er statt: „Nie (wirklich nie?) lass ich ihn mir rauben“ verdeutlicht, selbst wenn ich unter Verfolgung stünde, ließe ich ihn mir nicht rauben!
4… und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie ließ’ ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn gäb’ Leben ich und Blut;
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#13   Burgorus   23:22:58 | Samstag, 2. Juni 2007
Gleich und gleich gesellt sich gern
Das hatten wir nicht erst in den 30’ern; da hat Österreich ja durch den Anschluss an Deutschland nur das bestätigt, was von etwa 800 bis 1866, also über 1000 Jahre lang galt.
Vor Karl dem Großen war Groß-Baiern ein Königtum, unter Karl noch ein Vasallenkönigtum. Nach dem Sturz der Welfen ist davon die bairische Ostmark als Extra-Herzogtum abgespaltet worden, den (damals) größten Teil übernahmen die Wittelsbacher. Die größer werdende Ostmark (Ostreich, Österreich) übernahmen erst Jahrhunderte später die Habsburger.
Der deutsche Dezentralismus in einem Staatenbund, der durch die Reichsidee zusammengehalten wurde, hatte den Vorteil, dass sich die eigenständigen Kulturen entwickeln konnten. Da Österreich und Bayern ethnisch und sprachlich in etwa eine Einheit bilden, haben sie eben auch eine ähnliche Kultur, die in einem selbständigen Herzogtum im Heiligen Römischen Reich erhalten werden sollte.
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#130   Burgorus   22:23:43 | Samstag, 2. Juni 2007
Die verwandten Lieder zu „Fest soll mein Taufbund“ – Bin erst ab Montag abend wieder on-line.
Alles klar, dann ist die Endversion so, wie sie virOblationis gepostet hat. Eine Frage habe ich trotzdem noch: Ist „ward“ eine altdeutsche Form von „wurde“ oder steckt da noch eine andere Nuance dahinter?
Dann zu den anderen Strophen. zum Glück kath. hat am 1. Juni 20:53 „Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut gepostet“ (3 Strophen) in der Original-Version war da als erste Strophe „Fest soll mein Taufbund“, weswegen ich an die Kreation von Zusatzstrophen dachte. Es ist mir damals nicht aufgefallen, dass er die Taufbund-Strophe bereits weggelassen hat. Das Ganze ist jetzt ein in sich sehr stimmiges Altarsakrament-Lied, das im jeweils drittletzten Vers nacheinander die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe anspricht. Also kann man dieses Lied als selbständiges so lassen, wie’s ist. Im Posting sind nur zwei Verswechsel-Fehler in Strophe 1.
Die Idee mit Zusatzstrophen ist also passé.
Wir haben also drei selbständige Lieder derselben Melodie:
1. Fest soll mein Taufbund immer steh’n (6 Strophen, fertig)
2. Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut (3 Strophen, fertig)
3. O Seligkeit, getauft zu sein (3 oder 4 Strophen, unfertig),
wobei die letzte von „O Seligkeit“ auf „Fest soll mein Taufbund“ überleitet und somit mit weiteren Strophen dieses Liedes fortsetzbar ist.
Überlegt euch bitte, was wir mit der ersten Strophe von „O Seligkeit“, gepostet ab 1. Juni 21:15 Uhr, machen sollen. Ich habe ja schon Vorschläge gemacht, mit denen ich aber nicht ganz glücklich bin.
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#8   Burgorus   20:23:18 | Samstag, 2. Juni 2007
@Sentinel: Stimmt nicht! Der Papst hat deutsche und vatikanische Staatsbürgerschaft
Der Papst hat deutsche Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Pentling, hätte in Deutschland sogar wählen dürfen, hat dies aber ausgeschlagen, da er sich als Staatsoberhaupt nicht in einen anderen Staat einmischen wollte.
Wir Bayern haben sicherlich nicht mehr die Kultur, die wir schon mal hatten. 60 Jahre Unkultur-Terrorismus der USA hat sicher die Franzosen, die sich lange als Siegermacht fühlten, etwas weniger getroffen als die Bayern, die von denselben besetzt werden.
Aber wir werden unsere Kultur wieder bekommen, denn das Selbstbewusstsein der Baiern ist wieder im Erwachen, und im Verein mit den österreichischen Baiern bis hinunter nach Südtirol werden wir sehr viel zum Herabkommen des himmlischen Jerusalem beitragen bei der Widerkunft Christi beitragen.
Hinsichtlich Papstbesuch: Machen Sie’s wie Ihnen danach ist. Fühlen Sie sich zu nichts gezwungen. Eine Gnade ist es allemal, wenn man die Zeit dafür hat.
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#124   Burgorus   14:34:55 | Samstag, 2. Juni 2007
Strahl des Lichts und rechte Wege; –------------- „mit der Höllenpein“ oder „mit der Hölle Pein“
Ich plädiere jetzt auch dafür, die Weltherrn-Strophe als fünfte in den Grundtext aufzunehmen. Der „Strahl des Lichts“ im vorletzten Vers der Weltherrnstrophe bietet dann das notwendige Licht für „Die rechten Wege wandle ich“ in Vers 1 der nunmehr sechsten Strophe.
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben? Vorgezogene Genitive machen sich immer gut in der Dichtung. Auf der anderen Seite darf die Höllenpein auch etwas plump klingen.
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#121   Burgorus   12:47:43 | Samstag, 2. Juni 2007
„Dem Weltherrn ward in untertan“ und Berichtigung der Ketzerstrophe
Warten wir auf virOblationis und iustus, was die über die Unterbringung der Weltherrn-Strophe sagen. Ich meine, momentan, in der jetzigen Mediendiktatur („Demokratie“) ist die Strophe ohnehin noch nicht passend.
Wenn wir aber wieder eine Monarchie haben, würde sie, so glaube ich, als fünfte Strophe des Grundtextes passen. In der vierten verspricht man, das Leben für die Kirche zu geben, dann betont man in der fünften die Verbundenheit mit dem König als – so sollte es sein – Schutzherr der Kirche, bevor dann die nunmehr sechste in die ewige Seligkeit führt.
Jetzt noch zur ersten Strophe des Taufliedes. Sie hat einen Hang zur Häresie, bringt aber doch ein wesentliches Element der Taufe, das bis jetzt nicht genannt wurde, nämlich die Vergebung der Sünden. Darauf sollte man nicht verzichten.
So habe ich beschlossen, diese Strophe zu „entketzen“. Die Ketzerstrophe reimt sich ohnehin nicht so toll (zu sein – befreit). Mein Vorschlag:
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf’ wusch mich von Sünden rein,
hat Reinheit anempfohlen.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Weiß auch nicht, ob man sagen kann, dass „die Taufe Reinheit anempfiehlt“. Wenn man sie mit dem taufenden Priester identifiziert, dann schon.
Die anderen Verse stehen natürlich auch zur Debatte, obwohl es daran nichts auszusetzen gibt.
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#119   Burgorus   11:46:15 | Samstag, 2. Juni 2007
Die dritte Strophe im München-Freisinger „Gottesdienst“: „Dem Weltherrn ward ich untertan.
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
Diese Strophe im Anschluss an das Lied „Fest soll mein Taufbund“ sagt klar aus, dass Reich (natürlich in der Staatsform der Monarchie) und Kirche zusammengehören.
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#117   Burgorus   00:19:07 | Samstag, 2. Juni 2007
Häresieverdächtige Strophe!
Folgende Strophe des von „zum Glück katholisch“ geposteten Taufliedes stammt aus der modernistischen Version, wo es heißt: „und folgsam seinen (des Herrn) Lehren“ statt „ihren (der Kirche) Lehren“. Deswegen bin ich da immer besonders vorsichtig, was Häresie anbelangt. Jetzt zur Strophe:
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Es ist zwar richtig, dass die Taufe von aller Schuld, sogar von den Sündenstrfen befreit (weswegen sich ja früher viele erst am Ende ihres Lebens taufen ließen), aber das Lied erweckt den Eindruck, dass man durch die Taufe auch in der Zukunft von aller Schuld befreit ist, dass man durch die Taufe bereits den Freibrief zum Himmel hat. Dieses allgemeine „erlöst ist, was verloren“ geht in Richtung Allversöhnungslehre.
Ich plädiere dafür, diese Strophe zu streichen. Oder was sagen die (anderen) Experten der katholischen Lehre und deren Aushöhlung?
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#114   Burgorus   22:43:27 | Freitag, 1. Juni 2007
Beim Gotteslob lief vieles falsch
1. Es ist unhandlich, viel zu dick und zu groß, passt nicht in eine Hosentasche.
2. Sieht eher aus wie ein MS-DOS-Handbuch (farbig) als ein Gebets- und Gesangbuch. Statt schwarz ist es farbig ohne christliches Symbol am Einband.
3. es ist in der Kirche ausgelegt. Die Leute haben schnell begriffen, dass sie kein Gebetsbuch mehr zu kaufen brauchen. So besitzt kaum einer mehr ein Gebetsbuch, das er auch in seinem privaten Kämmerlein nutzt. Und wenn einer eins besitzt, dann verstaubt es, denn zur Kirche braucht man’s ja nicht mitzunehmen.
4. Der Verkürzungen und Verfälschungen der Lehre sind allzu viele.
Die Idee, ein deutschhspachiges Einheitsgesangbuch mit Diözesanteil ist aber in einer regional flexibleren Welt vom Prinzip her gut.
Wenn man’s gut machte, könnte man viele Liedzersplitterungen wieder gut machen, sowie wir es hier auf dieser Seite mit „Fest soll mein Taufbund“ gemacht haben. Die alten Lieder sammeln und aufbereiten! Dasselbe mit den Gebeten. Ich kann mir das aber von unseren Bischöfen nicht vorstellen.
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#111   Burgorus   22:24:52 | Freitag, 1. Juni 2007
@Zum Glück kath.: Bis wann solls denn das neue Gesangbuch geben. Ein oder mehrere Lieder?
Bis wie lang kann man da noch Vorschläge machen? Werden die berücksichtigt, wenn sie zur Stützung der Lehre dienen? Ist das wieder ein Einheitsgesangbuch, sodass auch Lehmann mitwirkt, oder ist das diözesanabhängiger?
Nochmals zum Thema:
Ein Vorschlag wäre: ein langes Lied
Str. 1-5: Grundtext
Zusatzstr. 6: „Dem Weltherrn ward ich untertan…“
Zusatzstr. 7-9: die zur Eucharistie,
Zusatustr. 10-13 als Liedbeginn: die zur Taufe 1-3 hinschreiben
Zusatzstr. 13 = Weiter mit 1.
oder eben drei oder vier Lieder draus machen.
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#106   Burgorus   21:49:55 | Freitag, 1. Juni 2007
@czibo @zum Glück katholisch @iustus
@czibo: Ich hatte das bereits vermutet, dass dieser so lange, unverfälschte Text aus dem evangelischen Gesangbuch stammt. Ich weiß auch von Kennern des Kirchenlieds, dass das evangelische Gesangbuch als gelungen gilt. Und viele Lieder beziehen sich nicht auf die Konfession wie eben auch „Morgenglanz der Ewigkeit“. Im Gegenzug dazu hat das „katholische“ Einheitsgesangbuch Gotteslob eigentlich so alle verärgert, vor allem die älteren wegen der vielen Änderungen und dann eben auch diejenigen, die die katholische Lehre noch kennen.
@iustus: Da haben Sie sicherlich recht. Und auch deswegen war mir das „gäbe“ irgendwie zu schwach, hört sich in etwa an wie „gern geb’ ich mein Leben nicht, aber wenn’s nicht anders geht.“
@zum Glück katholisch Ich überlege mir, ob man aus den restlichen Strophen extra Lieder machen soll oder alles in ein Lied zusammenfassen soll (wie es meine ursprüngliche Vorstellung war), sodass man dann z.B. bei Ihrem letzten Lied nach Strophe 4 = Strophe 1 Grundtext mit „Dem bösen Feind und seiner Pracht“ weitersingen kann, wenn man will.
Z.B. wäre meine Zusatzstrophe, die ich morgen noch bringen will (dem Weltherrn ward ich untertan), als selbständiges Lied eher wenig, da sie dann nur eine Strophe wäre.
Bei Zusatzstrophen denke ich an „Rosenkranzkönigin“, wo im München-Freising-Diözesanteil z.B. steht: „Zum freudenreichen Rosenkranz“, dann folgt die Zusatzstrophe.
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#101   Burgorus   20:26:55 | Freitag, 1. Juni 2007
End-Version des Grundstocks zu „Fest soll mein Taufbund“
Str. 2 und 3 von vorher zu vertauschen ist notwendig, 4 schließt dann exakt an (das hatte ich sofort nach Absenden meines Postings bemerkt).
Ich möchte aber „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch“. Auch die protestantische Taufe ist katholisch anerkannt. Hier den Konfessionsstreit hochzuspielen halte ich für unangebracht. Wir Katholiken wissen, dass „seine Kirche“ die katholische ist.
1.
Fest soll mein Taufbund immer steh’n,
ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat;
nie will ich von ihr weichen!
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein;
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge,
und an den Sohn, Herrn Jesus Christ,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4.
So will ich mutig aufrecht steh’n,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5.
Die rechten Wege wandle ich,
solang’ ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
dass ich erhalte meinen Lohn
im Himmel einst auf ewig.
Zusatzstropen morgen.
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#98   Burgorus   16:58:44 | Freitag, 1. Juni 2007
@virOblationis @Czibo
@virOblationis
Ja, weil Sie’s sagen, kommt’s mir jetzt auch so vor, dass zuvor das „Widersagst Du“ kommt und dann das „Glaubst du?“ Bin mir aber immer noch icht sicher. Welche Strophengestaltung schlagen Sie vor? Einfach 2 und 3 vertauschen, dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf, oder 2 ganz rauslassen und als Zusatzstrophe für Heilig-Geist oder Dreifaltigkeitsfest einfügen…
@Czibo: Nochmals zu Morgenglanz: Im Gottesdienst standen Ihre Strophen 3 und 4 als 2 und 3. Diese sind jetzt durch langweilige Strophen ersetzt. Aber selbst an der ersten ist was rumgerüttelt: Es heißt jetzt: „Licht vom unerschaffnen Lichte“. Ist „unerschaffen“ als Synonym für „unerschöpft“ zu verstehen? Oder ist „unerschöpft“ nicht vielmehr eine Aufforderung, vom göttlichen Licht stets zu schöpfen“
„Licht vom Licht“ heißt „Das Licht Gott Sohn vom Licht Gott Vater“. Von Gott Vater wird gesagt, er sei unerschaffen, das kann dann den Eindruck erwecken, der Sohn sei geschaffen! Doch gemäß Nizäa-Konstantinopel gilt vom Sohn: „gezeugt, nicht geschaffen!“
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#96   Burgorus   16:38:53 | Freitag, 1. Juni 2007
„Fest soll mein Taufbund“
@Zum Glück katholisch: Der Strophenaufbau des fünfstrophigen Grundstocks ist in sich konsistent. Auch die fünfte passt als Abschluss recht gut. Strophe 2 und 3 beschreibt meines Wissens den Ablauf des Taufgelübdes. Zuerst: „Glaubst du an Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist?“, dann „Widersagst Du dem Teufel und all seiner Pracht?“ Bin mir da jetzt nicht sicher. Wenn aber dem so ist, dann sollte man die Reihenfolge der Strophen auch so lassen.
Schade ist nur, dass dann die „satten“ Strophen von 2 und 3 (bei meinem Grundstock) auf 3 und 4 um 1 weiter nach hinten gewandert sind.
@iustus Das „gäb“ („Für ihn gäb Leben ich und Blut“) ist natürlich auf die ganannte Verfolgungssituation bezogen. Ich möchte trotzdem das „Leben und Blut geben“ in etwas weiterem Sinne betrachten, d.h. dass man sein Leben ganz, mit Leib und Blut, dem Glauben übergeben soll, also vollen Einsatz für den Glauben zeigen soll; das muss nicht unbedingt mit dem Martyrium verbunden sein. Und wenn man’s in diesem weiteren Sinn sieht, wäre „gäb“ sogar unpassend.
@Czibo Das Lied „Morgenglanz der Ewigkeit“ ist auch eine dichterische Hochleistung. Sehen Sie aber im Gotteslob nach, dann finden sie nur noch die erste Strophe davon. Strophe 2 und 3 (mehr als drei sind nicht drin) musste M. L. Thurmair umschreiben, da die alten Strophen in den Augen der Gotteslob-Gestalter als untragbar galten.
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#90   Burgorus   15:00:35 | Freitag, 1. Juni 2007
Mein Vorschlag für einen Grundstock zu „Fest soll mein Taufbund“ und noch was zu Zusatzstrophen
Ein Lied mit vielen Strophen sollte in Grundstock und Zusatz-Strophen für gewisse Feste aufgeteilt werden, denn es werden meist nur die ersten zwei, drei gesungen. Diese sollten somit die „satten Strophen“ sein, die die Modernisten am liebsten totschwiegen.
Möchte deshalb kurz folgenden Grundstock des Liedes vorschlagen. Die erste ist ziemlich klar: Hier würde ich mehr für die gängigere Version „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch berufen hat“ (Internet-Version) plädieren. Das „wahr“ betont zwar, dass es auch viele falsche Kirchen gibt, aber weniger, dass die eine Kirche Christi Kirche ist.
Mein Vorschlag für die zweite und dritte:
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Zur zweiten: „Sie endigen“, wie in der Internet-Version hätte eine zu starke Betonung auf der eigentlich unbetonten Endsilbe. Auch finde ich „Schmach“ besser als „Leid“.
Zur driiten: „gäb“ statt „geb“ klingt wie „zur Not, wenn’s denn sein muss“, ist mir zu wenig freudig.
Strophen 1 und 2 von „O Seligkeit, getauft zu sein“
kann man als vorausgeschickte Zusatstrophen -1 und 0 insbesondere für Tauffeiern verwenden.
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#87   Burgorus   12:48:50 | Freitag, 1. Juni 2007
kreuz.net-Fassung von „Fest soll mein Taufbund“
Fällt mir gerade auf, dass die zweite Strophe des Liedes, die ich gestern um 23:37 gepostet habe, im Wesentlichen eine Mischung aus der zweiten Strophe dieser Version ingeb.org/…iritua/festsoll.html und der dritten Strophe, die iustus gerade gepostet hat, ist.
Es wäre doch sinnvoll, eine allumfassende Version, die alle sinnvollen Strophen (die neuen Fassungen können wir hier getrost vergessen) enthält, zu kreieren.
An deren Ende können dann Zusatzstrophen angehängt werden, eine Zusatzstrophe, wenn wir wieder einen Kaiser haben (Dem Weltherrn ward ich untertan…) sowie Zusatzstrophen zur Erstkommunion und eucharistischen Festen (die von RJH). Die zweite Strophe von iusti Fassung könnte man auch als Zusatzstrophen zu Pfingsten und Dreifaltigkeit nehmen.
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#85   Burgorus   12:05:30 | Freitag, 1. Juni 2007
Volks- und Kirchenlieder
Zum Glück katholisch: Ich habe ja den „Gottesdienst“ zu Hause, habe heute morgens bemerkt, dass ich vergessen habe, die dritte Strophe nachzuschauen. Heute abends vergesse ich es sicher nicht. Am Samstag Mittag poste ich alle drei Strophen zu „Fest soll mein Taufbund“ hier auf dieser Seite, damit diese Fassung in komplett zu sehen ist.
Maurice, danke für das schöne Gedicht, auf der Homepage dieser Lied-Seite. Da gab’s doch irgend so ein Kulturabkommen nach dem Krieg, bei dem die Deutschen verpflichtet wurden, mindestens 50 % der Filme (oder Ähnliches) aus Amerika zu importieren. Seitdem stirbt bei uns das deutsche Volkslied. Und wenn auf Festen jemand mit der Steirischen Ziach aufspielt, kann kaum noch einer mitsingen. Traurig.
Möchte bei dieser Gelegenheit ein Volkslied nennen, das wir in der Schule gelernt haben und das mir immer noch nahe geht:
Nun ade, du mein lieb Heimatland ingeb.org/Lieder/nunadedu.html.
„Fest soll mein Taufbund“ ist ein Lied, das besonders auch meinen jüngeren Bruder fasziniert hat. „Segne du Maria“ ist wohl das Lieblingsmarienlied meiner Schwester, meins dürfte vielleicht „Maria zu lieben“ sein, natürlich die alten Strophen. In den ersten Jahren nach Einführung des Gotteslobes haben diese Strophen noch öfters die neuen im Gotteslob übertönt, aber inzwischen muss man den Leuten schon die Texte in die Hand drücken, damit sie die alten Strophen noch singen können.
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#75   Burgorus   10:53:22 | Freitag, 1. Juni 2007
Nochmals zu „Fest soll mein Taufbund“
Eine weitere alte Version des Liedes mit Link zur Melodie steht hier ingeb.org/…iritua/festsoll.html.
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#67   Burgorus   00:21:53 | Freitag, 1. Juni 2007
Ad VirumFortem & ad RJH
Ad VirumFortem: „War nicht als Kritik zu verstehen, hab’s mir gern angehört, was ich mit dem Kommentar nur beweisen wollte.
Ad RJH: Danke für Ihre Info. Interessant zu wissen, dass es auch ein Taufgelübde-Lied speziell zur Erstkommunion gibt.
Wäre gut, wenn dieses zur Erstkommunion auch gesungen würde, denn was die Erstkommunionkinder über das eucharistische Sakrament heute lernen, ist nahezu destruktiv: „In diesem Brot kommst du uns noch näher.“
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#63   Burgorus   23:49:46 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@VirFortis: Hab’s mir angehört, ist die neuere Fassung von RJH
@RJH: Die Strophen 2-4 Ihrer älteren Fassung sind sehr auf den Glauben an das Allerheiligste Altarsakrament fixiert, könnten eigentlich auch als selbstständiges Lied zur Lehre über das Altarsakrament dienen.
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#61   Burgorus   23:37:33 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@RJH: Zweite Strophe zu „Fest soll mein Taufbund“ (andere Fassung)
Die Fassung im „Gottesdienst“ der Erzdiözese München- Freising.
1. wie Ihre ältere.
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob ich zu entsagen,
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen!
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb Leben ich und Blut!
Im Glauben werd ich siegen.
3.
Dem Welthernn ward ich untertan,
hab seiner Fahn geschworen …
Der Rest fällt mir jezt nicht mehr ein.
Die zweite Strophe in dieser Fassung finde ich sehr schön und halte sie für überaus wichtig.
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#53   Burgorus   22:50:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ad hlucem
Die erste Strophe von „Fest soll mein Taufbund“, wie Sie sie bringen, enthält an sich nichts Falsches, birgt aber doch die Gefahr in sich, zu glauben, man könne Jesu Lehre befolgen, ohne auf die Kirche zu hören. Es handelt sich also um eine Verkürzung der Lehre, die in den Textänderungen seit Einführung des Gotteslobs am laufenden Band zu finden ist.
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#46   Burgorus   21:06:06 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Zweites Hochgebet und Hochgebet nach Hippolyt
Das Original-Hochgebet nach Hippolyt hört sich viel satter an als das heute gebetete:
Da kommen in etwa folgende Ausdrücke vor:
„Um die Bande des Teufels zu zerreißen, die Hölle zu zertreten, die Gerechten zu erleuchten, den Grenzstein aufzurichten und die Auferstehung zu offenbaren, …
da nahm er das Brot …“
Und die heute verwendete Verschandelung hört sich etwa so an:
„Ja du bist heilig, großer Gott…“ Darum schauen wir, dass wir die Sache schnell über die Bühne bringen.
Redaktion benachrichtigen Hymnus mit bitterem Beigeschmack
#28   Burgorus   13:33:31 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ad litteras: Liebe hat ein Objekt
Sie geht am wesentlichen des Christentums – der Liebe – vorbei.
Ein in die katholische Kirche eingeschleuster Kommunist hat in seinen persönlichen Aufzeichnungen notiert, wo man bei der Zerstörung der Kirche von innen her anzusetzen hat:
„Das Christentum hat eine Schwäche, und diese heißt Liebe.“ Der Liebe kann man jeden Bären aufbinden.
Das Problem ist dabei, dass viele Leute nicht verstehen, was Liebe ist. Liebe ist nicht das duldsame Hinnehmen allen Bösens.
Liebe hat ein Objekt, und dieses Objekt ist nicht beliebig.
Die christliche Liebe bezieht sich zuerst auf Gott. Und wer liebt Gott? Der seine Gebote hält und die Sünde meidet.
Dann bezieht sich die Liebe auf den Nächsten, da dieser Geschöpf Gottes ist. Diese Liebe bezieht sich auch auf den Sünder, aber nicht auf die Sünde. Bezöge sie sich auch auf die Sünde, widerspräche das dem ersten Gebot der Gottesliebe.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder, daß sie im Vatikan noch schlafen können
#74   Burgorus   22:17:22 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Kann jemand Liebe geben, der keine Liebe erhält?
Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält?
Haben Sie schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja, dann sprechen Sie!
Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin.
Redaktion benachrichtigen Ein Mißverständnis
#31   Burgorus   21:43:23 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Sahin: Beerdigung abgeschlachteter Kleinkinder
gehört ein schwarzes Mahnmal mit einer elektronischen Anzeige an der Spitze die jede Abtreibung mitzählt.
Außerden sollte man verlangen dass die sterblichen Überreste der Kinder ein Requiem bekommen und am Friedhof begraben werden!
Ich kannte einen Pfarrer, der wirklich häufig gegen den Abtreibungsmord gepredigt hat. Da geschah es eines Tages, dass jemand ein abgeschlachtetes Kind in einer Tüte an eine Türklinke (vermutlich die der Pfarrhaus-Haustür) gehängt hat.
Natürlich hat der Pfarrer das Kind beerdigt. Was ich nur schade finde, ist, dass er die Beerdigung nicht öffentlich (mit vorausgehend großer Zeitungsanzeige) durchgeführt hat.
Allerdings hatte dieser Pfarrer mit seinem Kardinal, Friedrich Wetter, gewisse Probleme. Dieser ermahnte ihn öfters, nicht so viel gegen die Abtreibung zu predigen. Er sage selbst ab und zu was, und das genüge! Schon traurig, wenn man sowas über einem Kardinal hört.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#34   Burgorus   20:14:03 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Czibo: Unterschied zwischen formaler Korrektheit und politischer Korrektheit!
Warum ich mich so reinhänge! Wenn ich mal von einem anderen verteidigt werde, freue ich mich auch.
Rudolfus hat das, was er sagt, als korrekt verteidigt. Und ihr glaubt ihm trotzdem noch nicht, weil ihr an euren Klischees klebt und seine Argumente gar nicht zu prüfen in der Lage seid.
Also verweise ich mal auf eine Seite, wo seine formale Korrektheit mal nicht der euch bekannten „political correctness“ zuwider läuft. Was ist daran verkehrt? Ihr seid auch mehr, die, im Gegensatz zu uns, ohne jegliches Wissen ihre Sachen von sich geben.
„political correctness“ ist die Unterwerfung der eigenen Meinung unter die derzeitige Mediendiktatur. Formale Korrektheit achtet nicht auf die veröffentlichte, in Umerziehungsanstalten angelernte Meinung, sondern auf die tatsächlichen Fakten, die nur den wenigsten bekannt sind.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#30   Burgorus   19:51:11 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@semper reformandus: Sie verstehen anscheinend gar nichts!
Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Auf einer anderen Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html hatten wir über das Sacrum Imperium Romanum diskutiert! Da gab es nie einen deutschen König, sondern einen „Rex Romanorum“, also den König der Römer, der sich ab dem 16. Jahrhundert auch „Rex Germaniae“ nannte. Dass es im S.I.R. nie einen deutschen Kaiser gab, dürfte ja allgemein bekannt sein.
Lesen Sie die Aussagen auf dieser Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html, dann werden Sie merken, dass es Rudolfus mitnichten um nationalistisches Gedankengut geht. Sie würden da Rudolfus sofort anders einordnen. Rudolfus geht es um formale Korrektheit, was sein letztes Posting wieder klar erkennen lässt.
Redaktion benachrichtigen Verbotener als die Todsünde
#4   Burgorus   16:28:52 | Mittwoch, 30. Mai 2007
geschlossener Rücktritt
Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben verwirklichen.
Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können!
Oder waren da noch andere Drohungen in Richtung Ordinariat im Spiel? Wäre er dann von einem Modernisten-Bischof terrorisiert worden?
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder, daß sie im Vatikan noch schlafen können
#36   Burgorus   20:48:41 | Dienstag, 29. Mai 2007
Passion der Kirche
@Ansgar @mahner:
Im Prinzip habt ihr hinsichtlich Thomas-Methode Recht! Die Kirche befindet sich in der Passion (gemäß Bischof Fellay in der Osterpredigt vor einem Jahr). Und man sollte da tatsächlich mehr Vertrauen in die Auferstehung der Kirche haben. Allerdings gehört das Mitleiden auch zur Passion.
Obwohl die einzige, die von der Auferstehung wusste, die Gottesmutter war, litt die am meisten, weniger wegen des körperlichen Mitgefühls, sondern wegen des Wissens, dass dieses Leiden für viele umsonst sein wird. In der Beziehung glaube ich schon, dass Bischof Fellay mit dem Papst mitleidet, denn er gibt ja zu, dass er es schwer hat. Das tatsächliche Leiden der Kirche besteht darin, dass während dieser Kirchenkrise viele Seelen verloren gehen.
Schlimmer sind doch diejenigen, die an der Kreuzigung der Kirche teilnehmen, indem sie jede Zerstörung der Liturgie mitmachen, die Lehre verkürzt weiter geben und die Beichte abschaffen und dabei nichts Schlimmes empfinden.
@thaumaturgos:
Ich kenne jemand, der sehr gut informiert ist und gesagt hat, dass Papst Johannes Paul II. sich geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterschreiben. Jetzt ist aber das Motu proprio Ecclesia Dei ein solches Dokument, das auch die Suspension der geweihten FSSPX-Priester enthält.
Kann es dann sein, dass Johannes Paul II., der stets auch die Bischöfe um die großzügige Gewährung des alten Ritus gebeten hat, so ein Dokument unterzeichnet hat, das alle FSSPX-Priester suspendiert?
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#16   Burgorus   15:17:04 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Ansgar
Fellays Herz ist voller Haß, die Thomas-Metapher spricht für sich. Hoffen wir, daß mit dem Motu proprio die Laien der Pius-Bruderschaft zurück in die Kirche geholt werden, die Bischöfe sollen im Schisma bleiben.
Inwiefern die Thomas-Metapher von Hass spricht, müssen Sie mir erst erklären.
Wenn aber Fellay in der Osterpredigt von „Papsiten“ gesprochen hat, so lässt sich darin sicher ein Hass erkennen, der verabscheuungswürdig ist. Man darf aber ncht vergessen, dass niemand perfekt ist und dass Hass provoziert werden kann. Ich denke da nur an die gesellschaftliche Ächtung der Piusbruderschaft, während Bischöfe, die Jahrzehnte lang beim Kindermord durch Mord-Zulassungsscheine mitgeholfen haben und sich dadurch exkommuniziert haben, als innerhalb der Kirche gelten.
Die katholische Kirche bezieht sich im wahrsten Sinne auf die ganze Welt (katà hólou kósmou). So hat sich ja selbst die evangelische Kirche noch bis zum Zeitlater der Aufklärung als katholisch bezeichnet. Und so spricht ja der JP2(Ratzinger)-Katechismus der Katholischen Kirche nur von einer Kirche und unterschiedlichem Zugehörigkeitsgrad.
Jede Ausgrenzung von Leuten, die nach der Lehre Christi leben wollen, ist schon unkatholisch. „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“ (Ignatius von Antiochien).
So wird auch die Piusbruderschaft, die im Gegensatz zu den Orthodoxen alle Dogmen der Kirche glaubt, von Rom als katholisch anerkannt. Die umstrittene Exkommunikation bezieht sich nur auf die vier Bischöfe.
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#9   Burgorus   14:44:42 | Dienstag, 29. Mai 2007
Experimentierphase, Kirchenspaltung, Papst schönes Gesicht machen, Relativitätstheorie
Wenn der Papst das Muto proprio schon nicht allgemein durchsetzen kann, wie wär’s dann, wenn er wenigstens eine „einjährige Experimentierphase mit allgemeiner Erlaubnis der tridentinischen Messe“ forderte und die Bischöfe erst nach diesem Jahr das Veto einlegen dürften? Damit die Leute sehen, was Ihnen verboten wird!
Wenn sich dann noch einzelne Bischöfe gegen das Motu stellen, fällt es diesen sicher schwer, den Leuten ihre Verbundenheit mit dem Papst mit einem lächelnd lieben Gesicht zu heucheln.
Die Kirchenspaltung wird wohl auch so offensichtlich, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischöfe wie Mixa, Müller und Meisner, die prinzipiell auch gegen das Motu sind, ein Veto einlegen.
Dann treten wir in die Phase ein, von der die Muttergottes vor einigen Jahren beschwörend in Marpingen gesprochen hat: „Bleibt dem Papst treu!“
Ich war über die Pfingsttage nicht on-line. Habe nun mit ein paar Tagen Verspätung noch einen Kommentar zum Artikel Kann Leben von selbst entstehen? www.kreuz.net/article.5252.html über die „Relativitätstheorie“ abgegeben, den ich die Interessierten zu lesen bitte.
Redaktion benachrichtigen Freiheit mit Pferdefuß
#2   Burgorus   13:24:34 | Dienstag, 29. Mai 2007
Der schwarze Peter
würde bei einem Veto auf die Bischöfe fallen. Jeder würde sehen, dass sich der Bischof gegen den Willen des Papstes stellt.
Ob das Bischöfe, deren oberstes Gebot es ist, dem Volk in den Hintern zu kriechen, durchstehen?
Redaktion benachrichtigen Kann Leben von selber entstehen?
#130   Burgorus   12:42:25 | Dienstag, 29. Mai 2007
Relativitätstheorie
Grundsätzlich sind die Aussagen von Stephan Schmidt richtig. Falsch ist nur das Heranziehen der Relativitätstheorie. Die Erweiterung der Newton-Physik um den Fator Wurzel(1-v²/c²) betrifft den Bereich in Nähe der Lichtgeschwindigkeit c. Er bewirkt Längenkontraktion und Zeitdilatation (Zeitverzögerung). Wer schneller fliegt, wird in Flugrichtung kürzer und bei dem vergeht weniger Zeit. Diese Formeln stammen von Lorentz. Sie sind experimentell bestätigt, werden aber gern mit Einstein in Verbindung gebracht , womöglich weil Einstein ein Jude war.
Von Einstein stammt die Relativitätstheorie, d.h. der Fliegende betrachtet die Sache von sich aus, sieht sich als Ruhenden und den „Ruhenden“ als Fliegenden. Demnach vergeht beim sog. „Ruhenden“, also beim jeweils anderen, weniger Zeit. Bezogen auf nichtbeschleunigte Inertialsysteme ist diese Theorie die spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Sie ist konsistent, d.h. widerspruchsfrei. Sie hat auch den Michelson-Effekt erklären können. Ob sie aber die Wirklichkeit wiedergibt, ist damit nicht gezeigt.
Die Erweiterung der Relativitäts-Theorie auf den Normalfall beschleunigter Systeme (jedes Rotieren um eine Sonne unterliegt ja schon der Zentralbeschleunigung) führt zur sog. allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein. Diese Theorie hat sich in der Wissenschaftstheorie bereits als inkonsistent, d.h. in sich widersprüchlich erwiesen, ist also erwiesenermaßen falsch, muss also nicht mehr experimentell widerlegt werden.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Messe?
#20   Burgorus   18:11:01 | Samstag, 26. Mai 2007
An den, dessen Vater Priester verprügelt, sodass die Nase bricht, und der auch noch stolz darauf ist
Im oströmischen Reich war es der Brauch, dass einem gestürzten Kaiser die Nase abgehauen wurde. Auch Justinian II. widerfuhr dies. Aber er eroberte mit Hilfe des Bulgarenkönigs Tertel das Reich wieder zurück.
Auf dem Weg dorthin mussten sie über das schwarze Meer, das ob seiner Seestürme berüchtigt war. Als so ein Seesturm aufkam und seine Gefährten glaubten, ihn nicht überleben zu können, baten sie Justinian, er möge schwören, dass er die Usurpatoren alle verschone. Sie glaubten damit, Gott gnädig zu stimmen.
Justinian schwor aber folgendermaßen: „Ich möge ersaufen, wenn ich nur einen einzigen verschone!“ Daraufhin legte sich der Sturm.
Justinian eroberte Konstantinopel zurück. Tertel wurde, wie versprochen, als Cäsar eingesetzt.
Und Justinian hielt Wort: Das ganze Militär, das natürlich den Usurpatoren dienen musste, wurde hingerichtet, einfach alle. Man sagt, dass sooft er den aus seiner abgehakten Nase rinnenden Schleim aufrotzte, einer hingerichtet wurde.
Justinian zeigte, dass man auch ohne Nase Kaiser sein kann. Wie groß kann da die Macht eines Priesters (!) mit zerbrochener Nase erst sein!
Wenn Sie und Ihre Lieben nicht lernen, Autoritäten, vor allem gottgeweihten, Respekt entgegenzubringen, nur dann wird es Ihnen und Ihren Lieben ebenso ergehen wie denjenigen, die das oströmische Kaisertum Justinians II. usurpiert haben.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Messe?
#11   Burgorus   15:13:35 | Samstag, 26. Mai 2007
@Hornet: Der Unterschied zwischen Erziehung und Verziehung!
In meiner Bekanntschaft hat mir einer erzählt, dass er und seine Brüder schon bald nie mehr zu Hause erzählt haben, wenn sie vom Lehrer eine Ohrfeige bekommen haben, denn, so sagt er, dann hätte uns der Vater eine weitere gegeben, gemäß dem Motto: Der Lehrer wird schon wissen warum!
Das war noch ein Vater … und kein solcher Weichwimsler.
Man kann sicherlich streiten, ob die zweite Ohrfeige noch nötig war, aber wenn ein Vater die Autorität prügelt, dann trägt er zur Verziehung seines Sohnes bei. Er lehrt den Sohn, die Autoritäten zu missachten.
Und wenn es noch dazu ein Priester war! Die haben einen verdammt guten Draht zum Himmel. Wird da der Vater vom Himmel gesegnet sein? Wird der Sohn gesegnet sein?
Eine Religionslehrerin stellt ebenso fest, dass die Eltern ihre Kinder verteidigen anstatt eine gewisse Strenge der Lehrer für gut erachten.
Im Buch Jesus Sirach steht: „Halte deinen Sohn in Zucht, hau ihm aufs Gesäß, solange er noch klein ist! … Verzärtle den Sohn und er wird dich enttäuschen! … Später muss man ihm die Wunden heilen!“ (aus dem Gedächtnis zitiert).
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#7   Burgorus   13:54:48 | Samstag, 26. Mai 2007
@Müller: Das war noch ein Pfarrer!
z.B. dass er, wenn ein Messdiener stolperte, oder gar lachte, vom hochaltar ehrwürdig hinunterschritt und ihn ohrfeigte, bevor er gemessenen schrittes seine heiligen Handlungen weiter vollzog…
Das war noch ein Pfarrer … und kein solcher Weichwimsler.
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#62   Burgorus   22:17:25 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus
Das Prinzip ist ja das, daß sich die kirchlichen Behörden überhaupt nicht in die Naturwissenschaft einmischen sollen, weder positiv (Cardinal Bellarmin, der Papst zu Beginn), oder negativ (der Papst später).
Das mag eine Aussage von Johannes Paul II. sein, als er Frieden schließen wollte zwischen Kirche und Galilei, was ihm die Wissenschaftstheorie schwer anlastet (habe ich selbst in einer Vorlesung gehört). Eine Rehabilitierung Galileis war dies allerdings nicht.
Der Rektor der Uni Regensburg leitete die Papst-Vorlesung ein, indem er sagte, er spreche bewusst nicht von Wissenschaften, sondern von Wissenschaft (im Singular). Man kann die Wissenschaften nicht voneinander trennen.
Er wäre schon längst an der Zeit dass B16 mal die Evolutionslehre als wider die katholische Lehre verwirft:
„Wer die Evolutionstheorie Darwins lehrt, der sei ausgeschlossen!“
Auch hinsichtlich Gentechnologie, In-vitro-Fertilisation usw. muss die Kirche sich theologisch und naturwissenschaftlich so bilden, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Was Kopernikus betrifft:
Die Medien veröffentlichten ja zudem erst ernste Hinweise auf die Theorie, daß Kopernikus seine Theorien von jemanden abgeschrieben hatte, den er dann dezent „beseitigt“ haben soll.
Danke für diese Info. Wusste ich nicht, ist ja hochinteressant.
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#57   Burgorus   21:55:15 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus: Um dieses Prinzip ging es eben nicht!
Es ging ja auch nur um das Prinzip, daß überhaupt eine höhere Instanz einem freien Wissenschaftler den Mund verbietet, und seine Theorien und seine Fragen verbietet.[fett]
Das ist ja gerade der stets verbreitete Irrtum. Er hätte seine Theorie als Hypothese formulieren dürfen, und es wurde ihm ja gestattet. Aufgrund des Glaubenskampfes („Diese Papisten, jetzt leugnen sie auch die Schrift“) musste Bellarmin aber vorsichtig sein. Wenn er seine Theorie als durchaus wahr bezeichnen möchte, müsse er Beweise vorlegen. Galilei: „Er habe welche, aber die würden sie ja eh nicht verstehen“. Die Ebbe-Flut-Erscheinung als Beweis durchschauten Bellarmin und Co. sofort als einen Witz.
Damals wusste jeder Wissenschaftler, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Es war hier der Streit eines von der heutigen Wissenschafttheorie hochanerkannten Wissenschaftlers mit einem rückständigen Angeber, der die Schriften seiner Kollegen nie las; Kepler hatte sie ihm sogar zugesandt (möglicherweise aber verschlüsselt).
Die Geozentristen (z.B. Tycho) glaubten, dass die Erde, obwohl sie sich um die Sonne dreht, trotzdem das Zentrum sei.Und dies ist vonseiten der Amtskirche unter dem Bischof v. Rom geschehen.[kursiv]
Während die Protestanten Keplers Mutter fast als Hexe verbrannt hätten, Kepler selbst vertrieben hatten, sodass er beim katholischen Bayernherzog Aufnahme fand, wurde Galilei von seinem Freund, Papst Urban VIII., viele Jahre gefördert, obwohl er sich nicht an die Auflagen gehalten hat.
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#48   Burgorus   21:35:23 | Freitag, 25. Mai 2007
Korrektur: „Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Sonne (statt Erde)
kreisen.“
Der Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und Bellarmin wird auch im Buch „Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition“ von Zander behandel, und zwar im Kapitel „Die Heilige Inquisition hatte recht“, habe dieses Kapitel aber selber noch nicht gelesen, sodass ich nicht beurteilen kann, ob dieser Streit wissenschaftlich auch so gut behandelt wird wie er mir in einer Universitätsvorlesung geboten wurde.
Dass Kardinal Bellarmin im Recht war (Galilei hätte seine Theorie nur als Hypothese, nicht als „durchaus wahr“ formulieren dürfen), ist in der Wissenschaftstheorie bekannt.
Wenn man bedenkt, dass Galilei auch vom Stillstand der Sonne sprach (was die Protestanten sofort als Leugnung der Schrift ausgelegt hätten), ist zusätzlich klar, dass die von ihm verteidigte Theorie falsch ist.
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#36   Burgorus   21:12:50 | Freitag, 25. Mai 2007
Galilei: Der Beitrag von Rudolfus ist an sich gut, aber hinsichtlich Galilei falsch.
Galilei hat sich zwar gegenüber den damaligen Philosophen ausgezeichnet, da diese Experimentalphysik grundsätzlich (nicht nur die von Galilei, die z.T. auf nie durchgeführten Versuchen basiert) ablehnten, aber nicht gegenüber seinen Wissenschaftskollegen.
Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Erde kreisen, und seine Kollegen haben sich über den Pfau Galilei nur lustig gemacht, weil er sich nur als Wichtigtuer hervortat. Keplers diesbzgl. Werk hat Galilei nie gelesen. Galilei hat nur Kopernikus verteidigt, der wiederum seitenweise von Sacrobosko abgeschrieben hat. So kamen bei Galileis Planetenbahnen noch genauso die Epizyklen wie im Ptolemäus-Weltbild vor, sodass Kepler ihm sagte, sein System sei nicht plausibler als das alte ptolemäische.
In seinem Werk „Dialogo“ hat Galilei seine Kollegen nur verarscht. Wissenschaft Fehlanzeige.
Weil Galilei Sacroboscos Theorie in der Volkssprache Italienisch geschrieben hat und dadurch der Glaubenskampf das einfache Volk in die Hände der Lutheraner getrieben hätte, wurde er aufgefordert „sein“ Werk als Hypothese zu formulieren.
Im folgenden Wissenschaftsstreit zwischen ihm und dem heiligen Bellarmin gibt die Wissenschaftstheorie eindeutig Bellarmin Recht: „Seine Argumentation war einwandfrei!“
Galilei hat sich nicht an die Auflagen gehalten. Trotz jahrzehntelanger Förderung durch Papst Urban VIII. musste er am Ende seine Theorie widerrufen.
Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits 30 Jahre durch Kepler überholt.
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#81   Burgorus   00:09:22 | Freitag, 25. Mai 2007
Danke, Rudolfus,
den Titel „König der Römer“ trug auch der kleine Napoleon II., Sohn Napoleons I., und der Habsburg-Lothringerin Marie Luise.
Eigentlich hätte er doch dann römischer Kaiser sein müssen, da Franz II. 1806 abgedankt hat und sich als Franz I. von Österreich bezeichnet hat, während Napoleon I. sich nicht römischer Kaiser, sondern Kaiser von Frankreich nannte. Der König der Römer wäre doch dann automatisch Kaiser der Römer geworden, vorausgesetzt, das Reich hat damals – bereits nach 1806 – noch existiert. Und der Papst hat ja die Auflösung des Hl. Röm. Reiches durch Franz II. nie anerkannt: Ein Reich kann man nicht auflösen.
Dennoch kennt der Papst den Kaiser von Österreich als den römischen an, das hätte doch zumindest zu Lebzeiten des kleinen Napoleons (1811-1832) nicht stimmen dürfen.
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#70   Burgorus   23:41:53 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@matt: Diese Generation wird nicht vergehen, bevor dies alles geschieht.
Die Übersetzung von Rudolfus ist die richtige: „Generation“, nicht „Geschlecht“, obwohl vielleicht das griechische Wort geneá Letzteres zuließe. Der neue Bund ist wie der alte Bund ein Ehebund. Aus ihm wird Christi Kirche geboren, die heranwächst zu einer heiratsfähigen Braut. Die Braut braucht, wie jede Braut, genau eine Generation, bis sie zu einer heiratsfähigen Braut herangewachsen ist. Bei einer göttlichen Braut wie der Kirche dauert eine Generation allerdings etwa 2000 Jahre. Ist die Generation vergangen, kommt Jesus als Bräutigam wieder und heiratet sie: „Selig, die zum Hochzeitsmal des Lammes geladen sind.“
Doch vor dieser Wiederkunft, also vor der Hochzeit, vor Ende dieser Generation kommen noch die in den Endzeitberichten prophezeiten Drangsale.
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#79   Burgorus   23:16:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Rudolfum: Fragen zum S.I.R.
Es geht in Ihrer Darstellung nicht klar hervor, ob der Zusatz „Nationis Germanicae“ gegen Ende des Imperiums tatsächlich Namen-Character hatte oder eben nur als Zusatz mitgenannt wurde sowie man auch den Zusatz das „geliebte“ Heilige Römische Reich oder das Heilige Römische Reich „deutscher Lande“ hinzufügen könnte, um eben nur anzudeuten, wer es beherrscht, wo es liegt oder wem es gehört.
Unterzeichnete etwa tatsächlich z.B. Franz II. als „Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“? Dann hätte der Zusatz Namen-Charakter.
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#75   Burgorus   21:28:49 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Benedikt: Glaubwürdige Verwendung des „Nationis Germanicae“
Aufschlussreich scheint folgende Web-Site: www.muenzen-lexikon.de/lexikon/h/ph081.html
„Der Zusatz „Deutscher Nation“ stammt aus dem 15. Jh. Der vollständige Titel „Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae“ ist als offizielle Bezeichnung des Staatsgebildes (ohne Italien) auf dem Reichsabschied von Worms 1521 verwendet worden.“
Das S.I.R. mit dem Zusatz Nationis Germanicae (N.G.) bezeichnet also nicht mehr das S.I.R., sondern nur einen Teil davon. Hier vom „vollständigen Titel“ zu sprechen, ist eine glatte Lüge.
Da dieses italienlose Staatsgebilde kein eigener Staat war (der Kaiser herrschte über das ganze S.I.R. incl. Norditalien, ein Fürst herrschte über weniger), entspricht es wohl einer Bezeichnung wie „Norddeutschland“ oder Ähnlichem, aber nicht dem Namen des Reiches.
Insofern ist es logisch, dass sich jeder Fürst des Hl. Röm. Reiches auf Denkmälern und Dokumenten dux im S.I.R. nennt und nicht dux eines kleineren Gebietes. Es gibt sich auch kein Bundeskanzler als Kanzler Norddeutschlands aus.
Die Verwendung dieses Zusatzes in den Geschichtsbüchern zur Beezeichnung des Gesamt-Reichs ist eine Lüge zur Förderung des protestantischen Nationalismus. Er schwächt das röm.-kath. Bewusstsein.
Wenn Sie nicht glauben, dass dieser Zusatz Geschichtsfälschung ist, glauben Sie wenigstens sich selber („das S.R.I. ist kein nationales Gebilde“) oder dem Eigentlich-Kaiser Otto von Habsburg-Lothringen, der den Namen seines eigenen Reichs kennen sollte: „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden!“
==> Richtiger Name: S.I.R.
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#59   Burgorus   18:36:54 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Benedictum: Wie blauäugig sind Sie denn eigentlich!
Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie:
Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war?
„S.R.I.“ finden Sie oft. Warum fehlt der Zusatz? In Lexika steht sicherlich auch von der Kopernikanischen Wende, obwohl doch Kopernikus seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben hat und das Mittelalter in Verruf gebracht hat, damit er besser da steht. Steht da wenigstens, dass Luther ein Mörder war? Natürlich nicht! Geht doch nicht, muss doch auf die vielen Protestanten Rücksicht nehmen. Quellenforschung und Lexika sind verschiedene paar Stiefel. In Lexika steht in der Regel das, was sich – mit oder ohne Geschichtsfälschung – als Allgemeinwissen herausgebildet hat, mehr aber nicht.
Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass das S.R.I. kein nationales Gebilde war. „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden“ (Otto von Habsburg-Lothringen). Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“ schon zu einem Widerspruch, weswegen er zumindest offiziell nie da gewesen sein kann.
Innerhalb von 900 Jahren werden die Menschen mehr, es ändert sich viel. So hat sich u.a. die Macht des Kaisers seit dem westfälischen Frieden drastisch reduziert.
Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
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#56   Burgorus   17:22:11 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@r.ruhrgebietler: Geschichtsbücher?
Nach den Geschichtsbüchern hatte man vor Kopernikus geglaubt, dass die Erde eine Scheibe war, usw. www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html
Zweiter Teil www.spiegel.de/…518,381627-2,00.html
Dass der Zusatz „Deutscher Nation“ eine Fälschung ist, weiß ich von einem Geschichts-Experten, der wirklich auch in Archiven Original-Texte nachstöbert. Ich habe diesen Zusatz mal in einem Geschichtsmagazin bemängelt und Ihnen Inkompetenz vorgeworfen. Prompt kam in einem folgenden Heft, dass dieser Zusatz etwa seit Luther existiert. Und wenn die Geschichtsfälschung sogar fertig gebracht hat, aus dem Mörder und Baueraufhetzer Luther einen Heiligen zu machen, halte ich natürlich diese Zusätze auch bloß für eine Fälschung. Ich selbst habe oft schon die Abkürzung „S.R.I.“ (Sacrum Romanum Imperium) gelesen, auch auf Denkmälern, einen Zusatz wie N.G. (Nationis Germanicae) finde ich nie. Offensichtlich sind die Dokumente der Neuzeit schneller verschwunden als die mittelalterlichen! (??) Vielleicht findet Benedikt den Zusatz? Warten wir ab.
Hinsichtlich Marienerscheinungen kenne ich jemanden, der sich auskennt wie kein Zweiter, er kennt Hunderte. Von ihm habe ich vor allem gelernt, dass die Klassifizierung der Erscheinungsorte in Echt / Unecht zu einfach ist. Sehr viele sind anfangs echt, dann werden sie verfälscht, womöglich weil Seher, die von den Gläubigen wie Päpste bewundert werden, stolz werden.
An der Echtheit der anfänglichen Marienerscheinungen in Medjugorje zweifle ich nicht. Viele haben angefangen, den Rosenkranz zu beten. Doch dann drang der Modernismus ein…
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#54   Burgorus   16:32:17 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Benedictum: Beschönigung der französischen Republiken
Wenn wir französische Verfassungsänderungen nicht mitrechnen, dann kriegen wir in Frankreich immer noch vier Republiken zusammen. Die ersten beiden wurden durch Kaiserreiche (Napoleon I.und III.) beendet, die dritte durch Krieg.
Bemerkenswert ist ja vor allem die Lebensdauer der ersten Republiken: von 1792-1804 sind es 12 Jahre, von
1848-1852 immerhin auch noch vier.
Das Heilige Römische Reich hatte meines Wissens zwei Namen: „Heiliges Reich“, dann „Heiliges Römisches Reich“. Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke. Oder nennen Sie mir ein Dokument vor 1806, wo diese Bezeichnung vorkommt. Dann gehe ich morgen zur Bibliothek und schaue nach.
Die grundlegende Reichsverfassung beginnt nicht erst im Jahr 1356. In diesem Jahr wird in der goldenen Bulle nur Gewohnheitsrecht schriftlich niedergelegt. Dieses Heilige Römische Reich hatte vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in der Geschichte. Übertroffen wird sie von der längsten Institution der Geschichte überhaupt, der katholischen Kirche, ebenfalls einer Monarchie. Bis auf wenige Ausnahmen wurden deren Könige (Päpste) gewählt.
Wie lächerlich sind dagegen die Medien-Diktaturen der Moderne!
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#50   Burgorus   14:22:46 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Sirilo und @Erzbischof
Sie schreiben, dass es diese Staatsform (Wahlmonarchie) schon seit 200 Jahren nicht mehr gibt, geben dabei das Hl. Röm. Reich und Polen an, machen dann aber Punkt Punkt Punkt, um die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja immer noch. Was soll also dieses Punkt Punkt Punkt?
Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen. Wieviel bringen dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon die fünfte kreiert. Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite hält zwar etwas länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht.
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#46   Burgorus   13:24:06 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Fragen zu Kant; Antworten zu Demokratie.
Lassen wir zunächst Bartholomäus Holzhauser über den Zustand der Kirche sprechen:
Und zwar hat Luther das Dach zerstört, Calvin die Mauern eingerissen, aber die Grundfesten wird dieser Philosophismus zerstören.
Trifft das auch auf Kanz zu?
Kants Schriften gehörten zum Giftschrank (des niedrigsten der drei Grade). Studenten mussten darum bitten, sie lesen zu dürfen.
Ich glaube in Lesermeinungen zu Evolutionsartikeln gelesen zu haben, dass der Darwinismus, der Kampf der Rassen gegeneinander, in dem sich die stärkere durchsetzen sollte, auch auf Schriften Kants basiert, weiß aber überhaupt nicht, ob es stimmt bzw. in welcher Weise das zutrifft. Weiß darüber jemand Bescheid?
Eine Demokratie funktioniert allenfalls im Kleinen, wenn jeder jeden kennt, ansonsten ist sie die Diktatur der Meinungsmacher. Wer die Medien beherrscht, beherrscht das Volk. In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung muss mit der der Machthabenden konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von Diktatur zu.
Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der Wahlmonarchie wie im Hl. Röm. Reich, in Polen und in der kath. Kirche. Die Wählenden kennen einander und fühlen sich Gott verantwortlich.
Obwohl Rom unter einer Republik groß geworden ist, hat Gott solange mit seinem Kommen gewartet, bis diese im Bürgerkrieg unterging und durch ein Kaisertum ersetzt wurde, das die pax Romana garantierte. Ebenso wird es beim zweiten Kommen Christi sein.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Sensation. Die deutschen Bischöfe sind einverstanden
#15   Burgorus   13:10:35 | Dienstag, 22. Mai 2007
@Nachtlaterne: Warum Lehmann zum Kardinal befördert wurde
ich werde niemals begreifen warum unser letzter papst johannes paul einen unmenschen wie lehmann zum kardinal beförderte.
Soviel ich weiß, war das römische Diplomatie: Lehmann und die deutschen Bischöfe steigen aus dem staatlichen Schwangerenberatungssystem mit Kindermord-Berechtigungs-Schein aus. Als Gegenleistung erhält Lehmann den Kardinalshut.
Für einen Kardinalshut ist Lehmann schon mal bereit, gegen seine Überzeugung zu handeln, zumindest dann, wenn man diesen „Verrat“ hernach mittels „donum vitae“ wieder gutmachen kann.
Vielleicht wäre er sogar bereit, das Motu proprio (für eine Weile) zuzulassen, falls er zum Papst ernannt würde.
Redaktion benachrichtigen Es wurde ein neuer Verderber der deutschen Jugend entdeckt
#7   Burgorus   16:53:59 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Stimme
Für wie blöd halten Sie uns hier eigentlich? kreuz.net-Leute sind gebildeter als solche, in deren Nick-Namen bereits die Lüge steckt, als solche, die schon das Wort „Kreuz“ nicht mehr schreiben dürfen, weil es ihnen der Dämon, der auf ihrem Genick hockt, verbietet. Das Kreuz bannt nämlich den Vater der Lüge mit seinen Dämonen. Doch diese wollen nicht weg von Ihnen. Kann man ja verstehen, so gut wie Sie sie bewirten.
Die ekelhaften Bilde, die ja auch „hetznet“ immer wieder gerne zeigt, sind ja auch dazu angetan, einem Kind einen Schock für das Leben zu versetzen.
Ihre Scheinheiligkeit, Ihre geheuchelte Fürsorglichkeit, ist doch nicht mehr zu überbieten. Stellen sich an, als wüssten Sie nicht, dass es darum geht, die Jugendlichen davor zu warnen, dass diese Schlachtung an ihren Kindern vollzogen wird.
Vielle durch den Abtreibungsmord traumatisierte Jugendliche sagen hernach: „Hätten wir solche Bilder gesehen, hätten wir es nicht tun lassen!“ Und zwar sind es diejenigen, deren Seele noch nicht so verfault wie die ihre ist.
Sie wissen genau, dass das Geschehen des Mordes schlimmer ist als das Bild, das nur dazu dient, die Jugend durch einen heilsamen Schock von einem solchen Meuchelmord abzuhalten.
Wenn es darum geht, zu zeigen, dass jemandem Unrecht getan worden ist, dann zeigt man die Bilder des Unrechts. Aber das Unrecht gegen die kleinen Wehrlosen soll verborgen bleiben, damit Feiglinge wie Sie wenigstens gegen diese eine Schlacht gewinnen und „Sieg!“ schreien dürfen.
Redaktion benachrichtigen Ein persönliches Anliegen
#26   Burgorus   15:48:12 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus.
Unterhält sich mein ehemaliger Chef mit seinem Kollegen. Sagt der Kollege: „Gehst mit zur großen Fronleichnamsprozession? Da gehen wir alle im Talar!“ Daraufhin mein Chef: „Nein, ich bin von der anderen Partei“. Der Kollege: „Das ist doch wurscht!“ Mein Chef wird deutlich: „Nein!“
Was wird da der dabeisitzende Burgorus gedacht haben? Er hat sich gedacht: Der katholische Kollege geht nur zur Show mit. Der Glaube ist ihm wurscht. Der ehemalige Chef aber legt als Protestant Wert auf seinen Glauben. Offenbar empfindet er die Fronleichnamsprozession als Demonstration für den katholischen Glauben, dem er eben nicht angehört.
Vor wem hat nun der katholische Burgorus mehr Respekt?
Er hat mehr Respekt vor seinem ehemaligen Chef. Dieser verteidigt seinen evangelischen Glauben, während dessen katholischer Kollege den Unterschied in beiden Konfessionen anscheinend für unwesentlich erachtet. Weiß denn der überhaupt, welche Gnaden ihm sein Glaube bietet?
War jetzt das eine so wichtige Angelegenheit?
Für Burgorus war es ein Gespräch, das er nie vergessen wird. In seinen Augen sind die beiden Kollegen für immer stigmatatisiert. Nicht nur, was das Religiöse betrifft. Nein, in allen Belangen. Der eine nimmt sein Tun ernst, denkt an die Botschaft, die darin steckt, der andere scheint nur vor der Öffentlichkeit bewundert werden zu wollen. Mit dem, wofür er eintritt, scheint er es nicht so genau zu nehmen. Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus.
Redaktion benachrichtigen Alles neu macht der Mai?
#83   Burgorus   14:01:40 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@raimund: Sehr gute Analyse…
… und die Teufel wissen, dass alles, was sie innerhalb von mehr als hundert Jahre schleichend in mühseliger Kleinarbeit aufgebaut haben, wieder zusammenbrechen wird. „Welch schrecklicher Tag!“, heulen sie.
Redaktion benachrichtigen Ein persönliches Anliegen
#12   Burgorus   22:58:17 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Gotthard: Das Urteil der nichtchristlichen Welt
Die nichtchristliche Welt beurteilt uns nach dem, was uns heilig ist. Und da merken sie, dass den Christen nichts mehr heilig ist; anstatt dessen liegen sie wie Schweine halb nackt am Strand herum.
Schamhaftigkeit und Ehrfurcht ist das, was die Moslems noch haben, aber auch das, was sie an uns vermissen, weswegen sie uns verachten.
Das Heilige muss wieder zurückkehren, wollen wir von der nichtchristlichen Welt respektiert werden.
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#76   Burgorus   22:46:13 | Dienstag, 15. Mai 2007
@defensor fidei
Ich versuche mich zu erinnern, woher ich die Information über den Volksaltar habe. Ich glaube, sie kommt vom Claus-Peter-Clausen-Verlag (vielleicht im Schwarzen Brief, den ich damals abonniert hatte). Da wurde es so dargestellt, als hätte P. Pio die Wunden wieder verloren, weil er (nur einmal?) am Volksaltar gefeiert habe. Ich habe diese Meinung nie angenommen. Ob es überhaupt ein „richtiger Volksaltar“ war, kann ich auch nicht sagen.
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#74   Burgorus   22:29:04 | Dienstag, 15. Mai 2007
Nochmals zu Pater Pio:
Die Info von Justus ergibt also, dass er nie den NOM zelebriert hat. Wie ich schon sagte, hat er aber die letzte Messe am Volksaltar auf einem Stuhl gefeiert. Wie lange er bereits den Stuhl benötigte, weiß ich nicht.
Dass er die letzte Messe am Volksaltar feierte, kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass er die Stufen zum Hochaltar nicht mehr hinaufgehen konnte oder man ihn nicht hinaufgetragen hat.
Das Schließen der Wunden am Ende seines Lebens scheint doch mehr auf die Vollendung eines 50jährigen Leidens mit den Wunden Christi hinzuweisen:
Am 20. September 1968 jährten sich zum 50sten Mal die Wundmale von Pater Pio. Er zelebrierte die heilige Messe und empfing nochmals am 22. September zahlreiche Gebetsgruppen. Dann kam sein Ende. Am 23. September um 2.30 Uhr starb er. (aus kathpedia)
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#67   Burgorus   22:02:40 | Dienstag, 15. Mai 2007
@agmen: Die letzte Messe von P. Pio
P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt. Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt. Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt.
Interessant ist, dass es Leute gibt, die glauben, dass sich bei Pater Pio die fünf Wunden Christi deshalb am Ende seines Lebens wieder geschlossen haben, weil er eine Messe am Volksaltar zelebriert hat.
Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er 50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen, der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar.
Man kann aber auch das Schließen seiner Wunden unmittelbar vor dem Sterben, unabhängig von Volksaltar oder nicht, als Zeichen auffassen, dass er alles, was er leiden musste, auch gelitten hat, also als Zeichen eines vollendeten Sühne-Lebens.
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#21   Burgorus   15:27:31 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Maledica: katholisch bleiben in der Einheit!
„Katholisch bleiben in der Einheit, auch wenns schwer ist!“ ist sicherlich eine Allgemeinregel, wie man sich in der momentanen desaströsen Situation in der Kirche verhalten soll. Das Problem verlagert sich dann auf das „Wie?“, wo Sie selber zugeben, dass es schwer ist.
Wenn aber die Kirche in Nostra aetate sagt:
„Mit großer Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten“,
sollte man dann nicht auch sagen können:
„Mit ein wenig Achtung betrachtet Maledica sogar die Mitglieder der Piusbruderschaft: Sie beten den dreifaltigen Gott an und feiern die katholische Messe!“
@Benedict: Ich habe Statements von Athanasius stets als sehr informative in Erinnerung, kann mich an beleidigende gar nicht erinnern.
Redaktion benachrichtigen Volles Haus
#15   Burgorus   01:51:58 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Athanasius: So ein Statement war mal notwendig!
Es leiden doch alle glaubenstreuen Katholiken an der Verfolgung durch die inthronisierten Modernisten-Bischöfe. Es existiert keine allgemeine Vorschrift, wie man aus der desaströsen Situation noch das Beste machen kann.
Die einen bleiben im NOM, müssen dafür Kasperl-Theater, inhaltsleere Predigten und schiefe Blicke in Kauf nehmen, wenn sie wenigstens noch in den wesentlichen Dingen die Ehrfurcht beibehalten wollen.
Andere besuchen TM’s, müssen dafür längere Fahrten in Kauf nehmen. Indult-Messen werden sowieso meist nur an Sonntagen in einer Großstadt angeboten. Werktags kann man eineTM wohl nur in Traditions-Gemeinschaften finden, und da ist nun mal die Piusbruderschaft die größte. Doch tut man dies, hat man mit oft weiten Wegen wenigstens eine anständige Messe, wird aber mit der Schisma-Keule geschlagen, verliert also das soziale Leben: das ist die gesellschaftliche Achtung.
Wenn sich nun die Leidensgruppen (zu denen ich auch B16 zähle) gegenseitig ärger beschimpfen als sie die Modernisten beschimpen, die das Leid verursacht haben, dann kann das nur noch Krankheit sein.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#125   Burgorus   11:34:13 | Samstag, 12. Mai 2007
@Jörg Gutenberger: Die eine Kirche und der eine Mensch
Ich vergleiche die Begriffseinengung des Terminus „katholische Kirche“ mit der Begriffseinengung „Volk Israel“. Wir sprechen von der „Una Sancta“, und auch im JP2(Ratzinger)-Katechismus steht nur von der einen kath. Kirche, mit der man in unterschiedlichem Grad in Gemeinschaft stehen kann.
Die katholische, d.h. allumfassende Erweiterung der Katholizität durch das Vat.2 wird aber von der Welt, der man die Fenster geöffnet hat, dazu benutzt, die katholische Kirche zunächst zu zerstören; sie stirbt.
So hat sich auch der Bräutigam der Kirche, Jesus, der Welt ausgeliefert, denn es ist besser, wenn „ der eine Mensch (unus … homo) für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht“ (Joh 11,50).
Und nach Tod und Auferstehung Jesu wurde der Begriff „Volk Israel“, das bis dahin auf die unter Kyros nach Isarael zurückgekehrten zweieinhalb Stämme eingeengt war, wieder erweitert.
So muss eben auch die katholische Kirche auf Beschluss des Vat.2 der Welt ausgeliefert werden, die sie kreuzigt, was aber Auferstehung und Triumph nach sich zieht. Dann ist das Ziel, die Erweiterung der Katholizität, sogar vollkommen erreicht, da dann alle gänzlich der katholischen Kirche angehören werden.
Halten Sie die Calvinisten oder Puritaner, die fundamental von der kath. Lehre abweichen und deren eigentlicher Gott das Geld ist, für katholisch im ursprünglichen Sinn? Dann wären Katholiken für die Ausrottung zweier Kontinente verantwortlich.
Halten Sie die Piusbruderschaft für katholizistisch?
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#123   Burgorus   18:27:29 | Freitag, 11. Mai 2007
@Jörg Guttenberger
Ich muss jetzt weg, würde aber morgen noch einige Gedanken äußern. Geben Sie notfalls ein Zwischen-Posting, damit ich posten kann.
Redaktion benachrichtigen Aufbruch durch Abbruch
#7   Burgorus   17:18:54 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Zur Stänkerei des Solarplexus:
Pfarrverbände sind eine schlechte Lösung, aber immer noch besser als der Abriss einer Kirche.
Algermissen wird weniger wegen der Gründung von Pfarrverbänden an sich kritisiert, sondern dafür, dass er diese schlechte Lösung ohne Not herbeigeführt hat.
Er hat die Altersgrenze der Priester heruntergesetzt, damit er mehr in Ruhestand versetzen konnte. Außerdem hat er drei Priester, die die katholische Lehre unverkürzt weitergeben, rausgeworfen.
Er bemüht sich also mit Eifer um die Herbeiführung des Priestermangels, um einen Grund für die Gründung von Pfarrverbänden zu haben.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#109   Burgorus   12:33:43 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Jörg Guttenberger, Köln: Ist die katholische Lehre eine Ideologie?
Ich habe mir die Begriffserklärung in Wikipedia angeschaut:
Der Begriff Ideologie (griechisch ιδεολογία – die Ideenlehre) bezeichnet eine Weltanschauung oder ein System von Wertvorstellungen.
„Ideenlehre“ und „Weltanschauung“ sind sehr subjektive Begriffe. Das Zentrum ist der Mensch selbst, der von sich aus seine eigenen Ideen oder Vorstellungen in die objektiv vorhandene Welt hineinprojiziert. Solches steht der katholischen Lehre entgegen, da sie auf Offenbarungen Gottes aufbaut und damit völlig objektiv ist. Die katholische Lehre ist also keine Ideologie.
Ich sehe also einen zweiten Erfolg der Sprach-Terroristen hinsichtlich glaubenstreuer Katholiken.
Der erste, den ich bereits genannt habe, betrifft die Negativ-Belegung des Wortes „fundamental“. Es wird der Eindruck erweckt, es sei schlecht, an den Fundamenten des katholischen Glaubens festzuhalten.
Zum Zweiten bringt der angehängte „-ismus“ dem Unterbewusstsein des Menschen bei, das Fundament der katholischen Lehre sei eine Ideologie, gehe also auf Vorstellungen, Ideen, gewisser Menschen zurück.
Sollte man es bereits geschafft haben, das Wort „Fundament“ wieder positiv zu belegen, dann ist durch den „-ismus“ dieses nun positive Fundament zu einer nur menschlichen Vorstellung degradiert.
Ich nehme also den Ausdruch „Fundamentalist“ als Bezeichnung für glaubenstreue Katholiken wieder zurück, da er einem „-ismus“ entspringt.
Wer findet nun aber ein Mittel gegen die sprachliche Diffamierung glaubenstreuer Katholiken?
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#95   Burgorus   22:16:11 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Alligator: Definitionshoheit über Begrifflichkeiten
Wer die Definitionshoheit über Begrifflichkeiten hat kann Realitäten „machen“ (der linke Philosoph Derrida )
Sehr schöner und wahrer Satz. Mir fällt jetzt nicht ein, in welchem Zusammenhang ich diesen oder einen ähnlichen Satz (das Wort „Begriffshoheit“ ist mir im Ohr) schon mal gehört habe, denke momentan an die Gossensprache der heutigen Jugend, wo z. B. der Chef des bayerischen Rundfunk behauptet, man könne nichts dagegen machen.
Das glaube ich nicht. Die Sprache wird gesteuert.
Wem’ s aber nur um’s Geld oder die Zufriedenheit der Hörer geht, hat ja nicht einmal die Intention, etwas zu ändern.
Um die Begriffshoheit wieder an sich zu reißen, ist Provokation sicherlich ein gutes Mittel. Man denke nur an Mixas Gebährmaschinen-Provokation, die ja doch einige Wirkung hinterlassen hat.
Redaktion benachrichtigen Wachsender Ansturm
#93   Burgorus   21:42:51 | Mittwoch, 9. Mai 2007
katholischer Fundamentalismus
Die Gegner der katholischen Kirche haben es geschafft, den Begriff Fundamentalismus negativ zu belegen. Katholischer Fundamentalismus heißt, an den Fundamenten des katholischen Glaubens, also an Christus und dessen Felsen, dem Papst festzuhalten. In diesem Sinne sehe ich mich als katholischer Fundamentalist. Ich glaube, dass alle oder zumindest die große Mehrheit der Kreuzforum-Teilnehmer ebenfalls als solche bezeichnet werden können.
Der sprachliche Angriff gegen die katholische Kirche, dass man das, was sie hat, nämlich ein Fundament, negativ belegt, darf nicht unterschätzt werden. Sprache beherrscht das Denken. Den Stil verbessern heißt den Gedanken verbessern. Das ist zwar ein Satz von Nietzsche, wahr ist er aber trotzdem.
Deswegen wehre ich mich gegen die Negativbelegung des Wortes „Fundamentalismus“, indem ich dem Fundamentalismus durch korrekte Benutzung wieder seine wahre Bedeutung zurückgeben möchte.
Es ist wichtig, am Fundament der Wahrheit festzuhalten, an Christus, am päpstlichen Felsen, an der unverkürzten Dogmatik der katholischen Kirche.
Vom Fundament, auf dem das Böse fußt, sollte man sich dagegen lösen.
Aber ein katholischer Glaube ohne Fundament, ein Glaube, der vom Wind des Zeitgeistes weggeweht wird wie ein auf Sand gebautes Haus ist wertlos.
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#87   Burgorus   20:24:11 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@möchtegern-kathole @Charlotte Bongartz
Lieber möchtegern-kathole, ich kenne die Maßstäbe nicht, ich habe nur mal von einem Leser mit Doppel-Account Agnostiker / Ungläubig die Beschwerde gehört, dass er nur zwei Postings pro Stunde machen dürfe, er deswegen diese Einschränkung durch einen Doppel-Account umgehen müsse.
Aber machen Sie sich doch keine Sorgen. Der Wille, katholisch zu sein, ist ja da. Und irgendwann wird’s auch klappen.
@Charlotte Bongartz:
Die Fundamentalisten sind doch auch auf kreuzforum.net; warum finde ich dann da keinen dirty talk?
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#84   Burgorus   19:58:46 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Charlotte Bongartz: Die richtige Dosierung macht’s!
Die alte katholische Kirche hatte sehr wohl erkannt, dass ein Katechismus viel interessanter ist, wenn stets auch die Gegenposition dargestellt ist. Deswegen gab es ja früher viele Kontrovers-Katechismus, wo ein Gegner der katholischen Lehre Fragen stellte, die dann durch weise Antworten widerlegt wurden.
kreuzforum.net, wo alle Häretiker ausgeschlossen sind, liest sich nicht so unterhaltsam und wird deswegen auch viel weniger besucht. Es gibt dort viel weniger Postings. Vor allem aber fehlt der dirty talk, da die kreuz.net-Gegner ausgeschlossen sind.
Dafür sind die wenigen Postings aber sehr informativ; man wird nicht durch in- und desinformativen „dirty talk“ abgelenkt.
Bei kreuz.net geht es also darum, eine gewisse Proportion an kreuz.net-Gegnern zuzulassen, die für den dirty talk und die damit verbundene Unterhaltung zuständig sind.
Ein gewisser Teil wird ausgeschlossen, ein gewisser Teil darf nur zwei Postings pro Stunde machen oder Ähnliches.
Und das ist eben die Stärke von kreuz.net; die Dosierung passt einfach.
In letzter Zeit scheinen mehr dirty-talk-Poster ausgeschlossen worden zu sein. Auch das scheint mir angebracht, denn der Unterhaltungswert von kreuz.net ist ja ohnehin bekannt genug, und die zunehmende Zahl an Postings macht dies einfach erforderlich, um die informativen Postings nicht zu sehr im Müll der kreuz.net-Gegner untergehen zu lassen.
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#79   Burgorus   17:25:56 | Mittwoch, 9. Mai 2007
kreuz.net und die Machthaber dieser Welt
Der Vorteil von kreuz.net besteht darin, die von Freimaurern und Satanisten verabschiedeten Gesetze und deren Konsequenzen zu kennen. Also handelt kreuz.net so, dass es sich ihnen entzieht.
Sich an die Gesetze der Freimaurer und Co. zu halten, ist in vielen Punkten nicht möglich, nämlich da, wo sie den Gesetzen Gottes widersprechen, die die Ewigkeit betreffen.
Im Übrigen fordern sogar die göttlichen Gesetze, sich den Gesetzen der Freimaurer zu widersetzen: „Widersagt ihr dem Saten?“ beantworten wir im Taufgelübde mit „Wir widersagen!“
Wären doch die Kinder dieser Welt ebenso klug wie kreuz.net!
Die Gesetze Gottes und die Satans widersprechen sich!
Da sich erstere auf die Ewigkeit beziehen und letztere nur auf die Jetztzeit, ist es klug sich an erstere zu halten und letzteren zu entwischen.
Die göttliche Lehre steht im Katechismus der Kirche. Lest ihn! Und handelt entsprechend:
Ehrt Euren Erlöser! Geht in die Kirche! Schlachtet keine kleinen Kinder. Dann werdet ihr im jüngsten Gericht nichts zu befürchten haben.
Gott kennt jeden. So kann man sich den Gesetzen Gottes nicht einmal durch Anonymität entziehen.
Deswegen seid ihr kreuz.net neidisch. Verstehe ich!
Es bleibt aber auch für die Kinder dieser Welt keine andere Möglichkeit als sich den göttlichen Gesetzen zu beugen.
Der Schutz, den euch die weltlichen Gesetze zu bieten scheinen, trügt, denn er reicht nicht bis in die Ewigkeit!
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#67   Burgorus   16:19:11 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@DocRöntgen: Bitte korrigieren Sie sich!
„Sollte ich je eine Internetseite ins Leben rufen, wird dort im Impressum mein Name stehen.“
Schreiben Sie bitte:
„Sollte ich je eine Internetseite ins Leben rufen, wird dort im Impressum meiner Meinung mach mein Name stehen.“
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#188   Burgorus   11:22:23 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Stepahanus: Sehr weises Gedicht: Bitte weitermachen!
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#186   Burgorus   00:36:21 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Genoveva
Ich bin kein Bildzeitungsleser, schau mir halt ab und zu die Schlagzeilen am Zeitungsstand an.
Das Erwähnen der Bildzeitung dient dem Witz. Es blieb nämlich tatsächlich in den Medien unerwähnt, dass der Papst seine erste lateinische Rede im Pluralis majestatis (PM) gehalten hat. Und wenn man dann sagt, dass nur die Bildzeitung kapiert, dass der Papst im PM spricht („Wir sind Papst“), verwundert das umso mehr, da ja die Bildzeitung als primitiv gilt.
Der PM bei der Lossprechungsformel könnte überzogen sein, da das „ego“ zwar hoheitlich ist, aber den MP nicht zu beinhalten scheint, oder doch? Gab es den MP zur Zeit Jesu schon?
Das Gespräch zwischen Jesus und Pilatus verlief in der hoheitlichen Form „ego“. Zumindest hätte Jesus im PM („nos“) und nicht nur in der „ego“-Forum sprechen können, wäre der PM damals in Gebrauch gewesen.
Am einfachsten wäre die lateinische Lossprechung: „Ego te absolvo…“. Eine Übersetzung mit „Ich spreche dich los“ ist zu schwach, das hieße „Te absolvo…“.
Wenn der Priester losspricht, spricht er in persona Christi und in Ausübung göttlicher Hoheitsgewalt; also wäre der PM („Wir sprechen dich los“) angebracht.
Mich hätte es gefreut, wenn ich mal königlich absolviert worden wäre.
Warum tun sich Bischöfe und Priester mit „Exzellenz“ oder „Hochwürden“ so schwer? Weil sie dadurch an ihre unsagbar hohe Aufgabe, Würde und Verantwortung erinnert werden. Die meisten wollen aber genauso wie andere sein: ein möglichst einfaches, unbeschwertes Leben haben.
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#168   Burgorus   18:19:16 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Genoveva: Erklärung des Gesagten.
Sagte ich einem Priester, er möge mir doch bitte die Absolution in einer majestätischeren Form geben, würde er sich bevormundet oder kritisiert fühlen.
Verspricht er sich aber, hätte er sich nicht bevormundet gefühlt, wenn ich sein Versprechen ausdrücklich gebilligt hätte.
Es täte vielen Priestern nur gut, sich wieder ihrer Hoheit und Würde bewusst zu werden; zu sehen, dass es einem Gläubigen lieber ist, wenn der Priester hoheitsvoll auftritt. Jedem Menschen tut es gut, wenn er sich geachtet fühlt.
Zur Bildzeitung: Diese hat doch mit dem „Wir sind Papst“ nur ganz stolz klar machen wollen, dass wir Deutschen nun Papst sind.
Man kann es aber auch so interpretieren, als wäre da eine Sprechblase zum Mund des Papstes, der da im pluralis majestatis sagt: „Wir sind Papst.“ Demnach hätte es die Bildzeitung als einzige verstanden, dass der Papst im pluralis majestatis spricht.
Die meisten müssen über diesen Witz lachen oder schmunzeln.
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#164   Burgorus   17:49:29 | Dienstag, 8. Mai 2007
Danke, Defensor Fidei, für die beste Begründung für die Feier des 90-jährigen Jubiläums mit Weihe
Die weltlichen Jubiläen sind gewöhnlich alle 25 Jahre. So dürfte es auch kein Zufall sein, dass der Abstand des Ausbruchs der beiden Weltkriege 25 Jahre beträgt.
Die Weihen sollen also alle 10 Jahre erneuert werden. Das rechtfertigt die 90jährige Jubiläumsfeier mit Weihe bestens.
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#162   Burgorus   17:26:26 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Genoveva: Es ist für mich unbegreiflich,
dass manche überhaupt keinen Humor haben.
Mich hätte es schon gefreut, mal in der Hoheitsform absolviert worden zu sein.
Anscheinend haben Sie auch den Bild-Zeitungs-Witz nicht kapiert.
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#158   Burgorus   16:55:32 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Rainer Tobak: pluralis majestatis
Der pluralis majestatis geht wirklich schwer ab.
Einmal in der Beichte hätte ich ihn fast erleben dürfen.
Der Priester sagte: „Wir sprechen Sie los von …“. Mir hüpfte schon das Herz. Doch dann korrigierte er sich: „Ich spreche Sie los…“. Ich war leider nicht schlagfertig genug, um den Priester zu einer Korrektur der Korrektur aufzurufen und auf die Absolutionsformel im pluralis majestatis zu bestehen.
Nach der Beichte habe ich mich darüber richtig geärgert.
Das „Ego“ bei „Ego te absolvo“ ist ein Ausdruck der Hoheitsgewalt, der im Deutschen durchaus mit dem pluralis majestatis wiedergegeben werden könnte. Im Lateinischen wäre noch eine Steigerung durch
„Nos te absolvimus…“ möglich.
Ratzinger hat doch seine lateinische Rede nach der Wahl zum Papst im Pluralis majestatis gehalten. Er hat von sich mit „nos“ gesprochen.
Das wurde aber von den Nachrichtenagenturen mehr oder weniger verschwiegen.
Nur die Bildzeitung hat das kapiert, als sie das Bild von Kardinal Ratzinger zeigte und titelte: „Wir sind Papst“.
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#153   Burgorus   16:11:58 | Dienstag, 8. Mai 2007
„Hymnusse“ und „Piusse“ sind keine grammatikalisch korrekten Pluralformen
Der Duden folgt zwar noch bei Wörtern auf „-um“ (o-Deklination) stets der lateinischen Pluralform „-a“, ebenso bei Wörtern der u-Deklination: Der Plural von „Status“ ist „Status“ mit langem „u“. Seltsamer Weise deutscht er aber häufig vorkommende „-us“-Formen der o-Deklination im Plural mit einer Endung auf „-usse“ ein, wie z.B. „Zirkusse“, „Soziusse“, „Primusse“, wobei die lateinischen Formen auf „-i“ auch gelten. Bei „Hymnus“ dagegen bietet er einen Plural „Hymnusse“ nicht an, sondern weicht auf den Plural „Hymnen“ des eingedeutschten Singular-Wortes „Hymne“ aus. Nicht einmal die lateinische Form „Hymni“ ist erwähnt, was auch von einem Duden, der die Gossensprache lehrt, nicht zu erwarten ist.
Einen Plural zu Pius bietet er auch nicht an, obwohl dieser Name erwähnt ist.
Bezeichnet man mit „Pius“ Mitglieder der Piusbruderschaft, ist das Vulgärsprache. Nimmt man das Wort „pius“ wörtlich – es ist lateinisch und heißt „andächtig, pflichtbewusst, fromm“ –, so muss sein Plural lateinisch gebildet werden: „pii“.
Ein eingedeutschter Plural ist nicht möglich, da das Wort selbst nicht eingedeutscht ist (außer in der Bezeichnung eines Vornamens, der keinen Plural kennt).
Übrigens heißt der Plural des englischen „maximum“ gemäß englischer Word-Rechtschreibprüfung „maximums“. Wissenschaftlich heißt er nach wie vor „maxima“.
Je weiter sich ein Volk der westlichen Welt von seiner abendländischen Kultur entfernt, desto mehr missachtet es die Pluralformen der Sprache des Abendlandes.
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#147   Burgorus   14:40:36 | Dienstag, 8. Mai 2007
1. Duden 2. Rechtfertigt eine ungenannte Beleidigung die Rechtfertigung einer Gegenbeleidigung?
1.
Der Vorwurf der Gossensprache war nicht an Sie gerichtet. Der Titel sollte nur das Interesse wecken.
Was ich im Text gesagt habe, ist, dass man den heutigen Duden nicht mehr als Maßstab für eine gepflegte Sprache nehmen kann, denn er enthält die Gossensprache genauso.
Unsere nun in Ruhestand getretene Sekretärin hatte mir gerade erzählt, dass es früher viele Verlage zur Auslegung der Rechtschreibregeln gab, die sich z.T. beträchtlich unterschieden.
Der Duden-Verlag betrachtet es offensichtlich als seine Aufgabe, jede öfter gebrauchte Umgangsform als „deutsch“ zu bezeichnen, z.B. „Soziusse“, was für jeden, der ein paar Brocken Latein kann, unerträglich ist.
Wohihn diese Art der Sprach-Auslegung führt, sehen wir ja im heutigen Duden: zur Gossen-Sprache.
Ein anständiger Verlag würde die Leute die gepflegte Sprache lehren. Anstattdessen darf sich Günther Jauch bei einer 500 000 Euro-Frage immer wieder wundern, was alles im Duden steht.
Nun ist aber Pius ein Name, der ohnehin als Bezeichung für ein Mitglied der Piusbruderschaft ungeeignet ist. Insofern sollte er nicht einmal in der Singular-Form benutzt werden, einen eingedeutschten Plural verdient er deshalb erst recht nicht. „Piusse“ ist somit eindeutig Gossen-Sprache.
Zu 2.
Ich habe am Samstag trotz vieler Ansprachen kein einziges beleidigendes Wort über die Amtskirche gehört.
Ich weiß nicht, was Sie gehört haben.
Sollte die Piusbruderschaft nur ungeschminkt die Wahrheit gesagt haben, ist das noch keine Beleidigung.
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#141   Burgorus   11:39:10 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Inabikari: Bitte keine Gossen-Sprache
Ich sprach zuvor von „mehr Bildung“. Somit ist auch klar, dass ich unter Deutsch das Deutsch der Gebildeten verstehe. Im Duden gibt es alle möglichen umgangssprachlichen Ausfälle. Die Genitivform „trotz schlechten Wetters“ heißt nun im Duden „trotz schlechtem Wetter“. Sie ersetzen also den Genitiv durch den Dativ auch dort, wo er möglich ist.
Im Duden gibt es auch das Wort „g…l“ als „Jugendspruch für großartig“.
Wenn Sie sich auf den Duden berufen, dann berufen Sie sich auch auf die Gossensprache.
Der deutsche Duden ist nicht so etwas wie die Academie francaise bei den Franzosen. Letztere schützt die französische Sprache, wohingegen der Duden nur ein Verlag ist, der den gegenwärtigen Sprachgebrauch und dessen Verfall wiedergibt, hinunter bis zur Gossen-Sprache, die auf kreuz.net nichts zu suchen haben sollte.
Im Übrigen wundert es mich, dass gerade Sie den Lästerer „Typ“ verteidigen, wobei Sie doch andererseits auch ein schönes Gebet über die göttliche Liebe gepostet haben.
Merken Sie denn nicht, dass die Form „Piusse“ der Beleidigung dient? Wenn man des Lateinischen nicht mächtig ist, kann man auch „Mitglieder der Pius-Bruderschaft“ oder – etwas salopper – „Pius-Leute“ schreiben. Bei Personen-Namen sollte man stets vorsichtig sein, wenn man sie in den Plural setzt, eben um Beleidigungen zu verhindern.
Aber Sie unterstützen Beleidigungen von Personen und die Gossensprache des Duden, der für Gebildete schon längst kein Maßstab mehr ist.
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#136   Burgorus   10:54:38 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Stimme: Posten Sie ruhig deutsch, aber korrekt!
Bei den ins Deutsche übernommenen lateinischen oder griechischen Wörtern wird auch der Plural lateinisch bzw. griechisch gebildet. Sie sagen ja auch nicht „Praktikumme“, sondern „Praktika“, denn so heißt der lateinische (griechische) Plural von „practicum“ bzw.
praktikon.
Selbst im Hebräischen übernehmen wir den Plural mit ins Deutsch. Wir singen „Seraphim“ und nicht etwa „Seraphe“.
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#132   Burgorus   10:42:33 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Stimme: Ein bisschen Bildung bitte!
„Pii“, nicht „Piusse“.
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#109   Burgorus   23:19:15 | Montag, 7. Mai 2007
@Gotthard und Typ
Guntram wollte betonen, dass alle ordentlich waren, wie es sich gehört. Es ist doch wirklich zu albern, daraus, dass Guntram von Gesunden gesprochen hat, zu schließen, dass Behinderte nicht gern gesehen seien oder Ähnliches.
Ich möchte gerade deswegen betonen, dass von der Blasmusik-Kapelle, die den Prozessionszug begleitet hat, einer blind war. Und Blindheit gilt als schwere Behinderung. Die Piusbruderschaft hat also Schwerbehinderte voll integriert.
Außerdem war auch eine ärztliche Versorgung durch die Malteser gewährleistet.
Zu Typ:
Man kann schon ein wenig vom äußeren Erscheinungsbild auf das Innere des Menschen schlißen.
Unser Religionslehrer in der 7. Klasse hat immer gesagt:
Die äußere Haltung ist Vorbedingung für die innere.
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#56   Burgorus   20:45:22 | Montag, 7. Mai 2007
Danke, Prof für Ihr Statement um 19:37 Uhr
Ich hatte einfach keine Lust, mich gegen Typs Dreck zu verteidigen.
Wenn ich bei meiner Erwiderung von „Derbleggen“ (= Verspotten) gesprochen habe, so sei damit nicht gesat, dass meine Argumentation nicht stichhaltig sei. Man „derbleggt“ ja, um die Wahrheit ungeschminkt sagen zu können.
Typ hatte insofern Recht, als die von vielen deutschen Bischöfen verstandene „Ökumene“, die nur eine Umschreibung von Indifferentismus ist, von der Piusbruderschaft abgelehnt wird.
Insofern war mein Schlusswort „Welch ein Schaden für die Ökumene“ nur Ironie.
Das, was die deutsche Amtskirche heute von der Ökumene versteht, scheint mir eine Sammlung aller Kräfte gegen die wahren Katholiken zu sein. Und das ist auch der Grund, weswegen sie die „Ökumene“ mit allen religiösen Vereinigungen, bloß nicht mit der Pius-Bruderschaft forciert.
Das hatte ich durch mein Statement in etwas bleggender Weise aufs Korn genommen:
Das Parteiorgan der Amtskirche (MKZ statt MKKZ) greift die Piusbruderschaft als nicht-katholisch an, hält sie nicht einmal einer „Ökumene“ für würdig, selbst aber streicht es das „katholisch“ aus seinem Namen und zeigt damit klar, wie wenig ihr das Katholische bedeutet, solange es nicht von einer anderen Vereinigung beansprucht wird.
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#9   Burgorus   19:07:51 | Montag, 7. Mai 2007
Lieber Typ: Wir sind hier in Bayern, und ein bisschen Derbleggen sollten auch Sie verkraften,
der Sie doch selbst nur rumwitzeln.
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#7   Burgorus   18:59:27 | Montag, 7. Mai 2007
Bei Wolfgang Huber wäre der Kardinal gekommen.
Gestern habe ich in der „Münchner Kirchenzeitung“ (früher hieß sie noch: „Münchner Katholische Kirchenzeitung (MKKZ)“ gelesen, dass das Faltblatt der Pius-Bruderschaft den Eindruckt erweckt habe, es handle sich um eine „katholische“ Veranstaltung. Ich dachte, kreuz.net hätte vom Eindruck einer Veranstaltung der Amtskirche gesprochen, welche sie ja tatsächlich nicht war.
Der Münchner Kirchenzeitung zufolge ist also – entgegen Kardinal Hoyos – die Piusbruderschaft nicht katholisch.
In dieser Veranstaltung war aber auch der Distriktobere der deutschen Sektion anwesend, also – der MKZ zufolge
– der Chef einer „anderen“ deutschen Glaubensgemeinschaft.
Hätte es sich da nicht gehört, ihn zu begrüßen und viele Katholiken dazu aufzurufen, dieser Veranstaltung beizuwohnen? Handelte es sich doch dann um eine ökumenische (!) Veranstaltung (in der modernen Bedeutung des Wortes „ökumenisch“), das höchste der Gefühle, das die Amtskriche derzeit kennt!
Selbst wenn man Kardinal Hoyos folgt, demzufolge die Piusbruderschaft katholisch ist, hätte doch zumindest die Münchner Kirchenzeitung diese Veranstaltung durch ihre eigene Teilnahme als ökumenisch verkaufen können, da sie ja selbst das Etikett „katholisch“ aus ihrem Namen gestrichen hat.
Welch ein Schaden für die Ökumene!
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#88   Burgorus   14:11:32 | Montag, 7. Mai 2007
@VirOblationis: Der hl. Joseph im Canon Missae
Die Frage ist, ob die Aufnahme des Heiligen Josef ins Hochgebet der römischen Messe wirklich gut gemeint war. Ich habe die Vermutung gehört, dass dies ein Test war. Im Gegensatz zu den Präfationen, deren es viele gibt, ist das Hochgebet der Messe seit uralter Zeit unverändert. Es hat sich meines Wissens in der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends herausgebildet und blieb seither unverändert.
Also lautete die Losung: Schauen wir mal, wie die Leute reagieren, wenn das Bollwerk „unveränderliches Hochgebet“ unter dem Schein der Frömmigkeit angekratzt wird (ich möchte diese Absicht keineswegs Joh. XXIII. persönlich unterstellen). Da diese klitzekleine Änderung ohne Widerstand angenommen wurde, konnte man sich im Zuge der Liturgiereform auch an die tatsächlich beabsichtigten größeren Änderungen und sogar an ganz neue Hochgebete heranwagen. Das Argument, das Hochgebet sollte unangetastet bleiben, hat ja bereits durch die hingenommene Hineinnahme des Heiligen Joseph ihre Wirkung verloren.
Irgendwie sehe ich in der Hineinnahme des Heiligen Joseph im Hochgebet eine Parallele zur korrekten Übersetzung des „pro multis“: „Schauen Wir mal, wie die Bischöfe reagieren. Wird sie hingenommen, dann können Wir uns an die eigentliche Änderung heranwagen: die allgemeine Wiederzulassung des überlieferten Ritus.“
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#52   Burgorus   17:04:21 | Freitag, 4. Mai 2007
@Knecht Ruprecht: Befreiung von Jerusalem
Bei der Befreiung von Jerusalem dürfte aber Herzog Franz von Bayern ein kräftiges Wörtchen mitzureden haben, denn er ist der König von Jerusalem; zumindest führt er diesen Titel.
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#50   Burgorus   16:53:25 | Freitag, 4. Mai 2007
@Stimme: Grundkennnisse
Hilft Gott mehr, wenn wir Maria „dazwischenschalten“? Jesus sagt da was anderes. Aber gut, der war ja auch kein Piusbruder.
Die Fürbitte Mariens ist nichts Typisches der Piusbruderschaft, sondern was typisch Katholisches. Es handelt sich hier um einen der wesentlichen Streitpunkte zwischen katholischer und evangelischer Kirche, ein Streitpunkt, der schon viel älter ist als die Piusbruderschaft.
Als ein wesentliches Element der Piusbruderschaft würde ich das Festhalten an der überlieferten Messe bezeichnen.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich mir für weitere Nachhilfestunden keine Zeit mehr nehme!
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#65   Burgorus   14:40:34 | Freitag, 4. Mai 2007
Korrektur: Ich meinte natürlich Christa Meves. Regierung den Männern vorbehalten (Jeanne d’Arc)
In meinem letzten Posting meinte ich natürlich Christa Meves (nicht Christa Stevens).
Noch eine Bemerkung:
Die Idee, zwischen Aufgabengebieten von Männern und Frauen nicht unterscheiden zu dürfen, führt zur Zerstörung der Familien und zum Aussterben unseres Volkes.
Man muss unterscheiden:
Eine wichtige Aufgabe der Frau besteht in der Familie. Diese ist die kleinste Einheit unserer Gesellschaft, ohne die nichts funktioniert. Sie ist somit auch die wichtigste.
Nachdem die Frau zu anderen Aufgaben (wie z.B. Politik) mißbraucht worden ist, sind die Familien und damit die ganze Gesellschaft zerstört.
Öffentliche Ämter stehen den Männern zu.
Kann eine Frau die Königskrone überhaupt weitervererben? In Frankreich hat das der 100jährige Krieg entschieden. Es sah so aus, als hätte sich das Haus Anjou-Plantagenêt durchgesetzt, das den Anspruch auf den Königstitel über die Schwester des Königs herleitete. Doch dann griff Jeanne d’Arc mit göttlichem Auftrag ein. Sie musste sich als Mann verkleiden und wendete im Krieg das Blatt: Der rechtmäßige König kommt aus dem Haus Valois (Kapetinger), der seinen Anspruch über eine männliche Seitenlinie geltend gemacht hat, gemäß dem salischen Recht, das auch im Heiligen Römischen Reich gilt.
Typisch Männer, sagt ihr da. Nein, nicht typisch Männer. Eine Frau hat das entschieden.
Und nebenbei: Es sind die Frauen, die keine Frauen wählen, weswegen die CDU das letzte Bundestagswahl-Desaster hinnehmen musste.
In Frankreich werden wir’s sehen.
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#63   Burgorus   13:30:45 | Freitag, 4. Mai 2007
@Regina: Der Dienst am Altar ist ein den Männern vorbehaltener Dienst (!)
Ich zitiere Sie:
„Oh, ich habe überhaupt nichts gegen das Dienen an sich. Nur warum soll es nur den Frauen vorbehalten sein?“
Das Dienen ist doch gar nicht den Frauen vorbehalten. Der Dienst am Altar ist sogar ausschließlich den Männern vorbehalten. Dagegen ist das Putzen nicht ausschließlich den Frauen vorbehalten; Letztere sind dafür aber besser geeignet, da es sich um eine häusliche Arbeit handelt. Das erklärt Ihnen Eva Herman.
Ihre von mir zitierte Antwort zeigt nur allzu deutlich, was Sie sich unter dem Altardienst vorstellen: Sich präsentieren, bewundert werden oder Ähnliches, aber bloß kein Dienen.
Dass sich eine Frau präsentieren will, ist natürlich; sie wollen ja schlieißlich von den Männern gesehen und gefreit werden. So gibt es für viele Mütter nichts Tolleres als ihre Töchter am Altar präsentieren zu dürfen. Nur ist die Messe dazu nicht gedacht. Ein gewisser Pfarrer sagt, man bringe die Mädchen vor Beginn der Messe vom Spiegel nicht mehr weg. Lesen Sie Christa Stevens.
Bei der Betrachtung von Buben und Mädchen am Altar fiel vor allem meinem Bruder auf: Die Buben schauen ernst, und die Mädchen grinsen. Äußerlich ähnelt Ministrieren dem Tischdecken oder Küche-Spielen, was Buben nicht so gern tun. Für sie ist der Altardienst Opferung von Freizeit. So gibt es ganz allgemein mehr Frauen in der Messe als Männer.
Die Einführung der Ministrantinnen geschah im Ungehorsam:Eine Berufung zur Ordensfrau durch Akte des Ungehorsams kann nicht von Gott kommen.
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#60   Burgorus   21:46:12 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Landorganist @Regina
Ich habe nicht behauptet, dass die Muttergottes kleinlich bzgl. Bekleidungsvorschriften sei, sondern dass ich keine Muttergottesbotschaft darüber kenne. Ich glaube halt persönlich, dass sich die Muttergottes zur würdigen Feier der Messe auch die entsprechenden Kleider wünscht. Nimmt’s man mit den liturgischen Kleidern nicht genau, kann der Eindruck entstehen, die Messe sei auch nur ein Wischiwaschi.
Dass Frauen bei der Messe nicht im Altarraum sein sollten, geht schon daraus hervor, dass Priester sehr häufig aus Messdienern hervorgehen, und das Amtspriestertum ist nun mal den Männern vorbehalten. Daran darf ja bekanntlich nicht mehr gerüttelt werden. Wird der Altarraum zunehmend durch Frauen gefüllt, werden die Priesterberufungen entsprechend weniger.
Insofern ist es nichts Besonderes, wenn ich eine Muttergottesbotschaft darüber gelesen habe. Ich habe keine Lust nachzustöbern, wo und an wen. Sie war auf jeden Fall an eine Privatperson gerichtet (ohne öffentlichen Charkter), wäre also ohnehin nicht allgemein überzeugend.
Regina, Sie haben ganz richtig gesagt, dass Frauen zum Putzen im Altarraum sein dürfen. Doch dieses Aufgabenfeld empfinden viele Frauen als zu minderwertig, obwohl gerade solch demütige Arbeiten, die auch die Mutter Gottes selber auf Erden erledigt hat, vor Gott großen Wert haben.
Die Mutter Gottes hat nie danach getrachtet, im Tempel einen liturgischen Dienst zu verrichten. Und sie sei in dieser Hinsicht das Vorbild aller Frauen.
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#168   Burgorus   19:30:33 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Seminarist
Ausserdem hat der heilige Vater der FSSPX angeraten, möglichst eindeutige Eingaben zu den strittigen Themen bei den Kongregationen zu machen.
Solche Eingaben bei den Kongregationen wären aber dann, was die Einheit betrifft, nicht notwendig.
Wenn der Hl. Vater trotzdem darum ersucht, kann es nur den Sinn haben, eine plötzliche Einheit vor den Freimaurerbischöfen zu rechtfertigen, etwa in dem Stil: „Seht her, ihr Skeptiker, nach langen Verhandlungen hat sich herausgestellt, dass die Lehren der Piusbruderschaft selbst in den nicht einmal dogmatisierten Punkten durchaus mit den unsrigen, die doch gerade ihr mit solcher Inbrunst verteidigt, vereinbar sind, siehe da und da. Es gibt für Uns keinen Grund mehr, die Piusbruderschaft nicht als voll katholisch anzuerkennen.
Dann tun sich die Freimaurer schwerer, eine Kirchenspaltung vor der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen.
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#166   Burgorus   16:30:56 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Seminarist: Bitte um wirkliche Klarstellung
Meine von Ihnen zitierte Aussage: „Nach dem Verständnis von B16…“ glaube ich Kreuznet-Informationen entnommen zu haben. Hat es nicht auch geheißen, der Heilige Vater habe die Piusbruderschaft aufgefordert, zu sagen, welche Aussagen des V2 sie ablehne?
Bzgl. der dogmatisierten Lehre gibt es dock keine Differenzen zwischen Piusbruderschaft und Rom. Wieso kann dann B16 vom Prozess zur vollen Gemeinschaft sprechen?
Die beiden meistgenannten, jedoch nicht dogmatisierten Differenzen betreffen den gemeinsamen Gott der Christen, Juden und Muslime (von den Hindus ist keine Rede) sowie die sog. Religionsfreihet. Zumindest nehme ich es so wahr.
Mir wäre schon recht, wenn Sie klar sagten:
1. wieso es denn überhaupt eines Wiedervereinigungsprozesses bedarf. Ein eventueller kirchenrechtlicher Tatbestand der Exkommunikation der Bischöfe könnte ja durch ein einziges Machtwort wieder aufgehoben werden.
2. wo dann genau die Streitpunkte liegen, weswegen man von nicht voller Gemeinschaft sprechen kann.
Einfach zu sagen, dass ich und auch Pius-Brüder auf die Phrase „Anerkennung des II. Vaticanums“ hereingefallen wäre, hilft mir nicht weiter.
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#57   Burgorus   23:02:16 | Montag, 30. April 2007
@landorganist
Ich zitiere Sie:
Ich glaube, sie (die Gottesmutter) legt auch Wert darauf, dass die vorkonziliaren liturgischen Gewandungen getragen werden…
Das halte ich durchaus für möglich, kann aber andererseits keine Muttergottesbotschaften zitieren, wo sich die Gottesmutter über die liturgischen Kleider des Klerus beklagt hätte. Sie will allerdings, dass sich Frauen während der Messe nicht im Altarraum aufhalten und auch keine liturgischen Kleider tragen.
Was Ihr Zitat selber betrifft, hätte ich nichts einzuwenden, wäre da nicht der Lachkopf, der durchaus als Auslachen interpretiert werden kann.
Sollte dies beabsichtigt gewesen sein, so sollten Sie sich spätestens in Ihrer Todesstunde daran erinnern, dass unser Herr Jesus Christus seine Heilige Mutter im Jüngsten Gericht verteidigen wird.
Memento illudendi Sanctam Virginem Genitricem tui tuae mortis in hora, ne pereat anima tua!
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#51   Burgorus   10:55:33 | Montag, 30. April 2007
Den Erzbischof zum Weihegebet einladen
Angeregt von einer Lesermeinung des Athanasius bin ich zur Überzeugung gelangt, dass Pater Mählmann den Erzbischof, Kardinal Wetter, einladen sollte, das Weihegebet Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens zu sprechen. Er ist nun mal der offiziell eingesetzte Verwalter der Erzdiözese, sodass die Weihe nur durch sein Weihegebet offiziell wäre. Die Mutter Gottes legt z.B. Wert darauf, dass die Weltweihe an das Unbefleckte Herz Mariens vom Papst in Vereinigung mit allen Bischöfen vorgenommen werde (gemäß Fatima).
Folgt der Erzbischof der Einladung, ist es gut. Ist sein Weihegebet nur unvollständig, kann man es ja ergänzen. Sagt er ab und schickt auch keinen Vertreter, ja, was bleibt dann anderes übrig als dass es P. Mählmann oder ein anderer Priester selbst macht?
Dank an die Dresdner: Ich halte es für notwendig, den Dresdnern Dank dafür auszusprechen, dass sie das Gebetsanliegen an der Mariensäule unterstützen wollen. Die Bayern haben sehr viele Gnaden, da sie die Gottesmutter als ihre Schutzfrau haben. Und jetzt werden wir ausgeechnet von Katholiken in der Diaspora unterstützt. Das beschämt uns Bayern natürlich. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Beschämung auf das Ordinariat beschränkt bleibt, eben dadurch, dass viele an besagter Veranstaltung teilnehmen.
Mögen dann der Impuls der Veranstaltung auf Dresden, Sachsen, das gesamte Römische Reich und auf die ganze Welt ausstrahlen.
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#38   Burgorus   15:41:28 | Samstag, 28. April 2007
„Wo bleibt der Kardinal?“, hieß es, als die bayerische Staatsregierung unter Max Streibl nach der
Ermordung des bay. Ministerpräsidenen Franz Joseph Strauß vor der Mariensäule den Rosenkranz zu beten gedachte.
(Weiß jetzt nicht, auf welchen Festtag sich das bezog.)
Gemeint war Friedrich Kardinal Wetter. Als Strauß Ministerpräsident war, kam er regelmäßig. Doch anscheinend wollte er damit nur eine „Sucht“ des bay. Ministerpräsidenten befriedigen. Nach dessen Tod schien dies nicht mehr notwendig zu sein. Doch die bay. Staatsregierung belehrte ihn eines Besseren. Er wurde geholt.
Im Gegensatz dazu steht das Verhalten von Kardinal Döpfner. Er wurde von der Freimaurerei beauftragt, den Rosenkranz abzuschaffen; er hat sich aber geweigert. Das war womöglich auch ein Grund, warum seine Seele gerettet ist, obwohl er maßgeblich zur Zerstörung der Kirche beigetragen hat (Königsteiner Erklärung, Volksaltar).
Trotz der monomentanen „Donum-vitae“-Verseuchung der CSU scheint zumindest Stoiber ziemlich katholisch zu sein: Einen Satz wie „Wir beugen uns dem Kreuz“ traut sich doch heute kaum noch einer zu sagen.
Der designierte Nachfolger Beckstein, ein Franke, hat auf eigenen Wunsch einmal an einer Marienwallfahrt nach Altötting teilgenommen, obwohl er evangelisch ist. Er kann durchaus ein Segen für die kath. Kirche sein.
Was Bayern fehlt, ist vor allem ein Kardinal, der nicht nur – wie Wetter – gläubig ist, sondern auch für das Katholische kämpft und sich den Feinden (Abtrebungslobby etc. ) mutig entgegenstellt. Das tat und tut Wetter nie; er will mit den Feinden Frieden schließen.
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#24   Burgorus   21:49:03 | Freitag, 27. April 2007
Schadenfreude?
Kann mich gar nicht erinnern, das geschrieben zu haben.
Ich dachte, ich hätte von der Gerechtigkeit Gottes geschrieben.
Ich freue mich doch nicht über den Schaden, den diese Lügner, Heuchler, und Schlächter der Wehrlosen angerichtet haben. Im Gegenteil: mir tun diese Wehrlosen unendlich leid.
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#21   Burgorus   21:37:57 | Freitag, 27. April 2007
@Alanus: Ein Teil der Seligkeit im Himmel besteht darin, die Strafen der Verdammten zu sehen.
Ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Heilige oder Kirchenlehrer das gesagt hat; ich weiß es vom Seminarleiter eines Seminars über ein Werk des Kirchenvaters Augustinus.
Sicherlich, das Ziel ist die beständige Anschauung Gottes und seine Vereinigung mit ihm, die ewige Anbetung usw.
Es ist für manchen vielleicht schwer, sich das als das höchste Glück vorzustellen, weil wir eben noch zu menschlich sind.
Dennoch darf der erwähnte Aspekt der Seligkeit, die Qualen der Verdammten, dieser Lügner, Heuchler und Mörder zu sehen, nicht außer Acht gelassen werden. Diese Schlächter, die zu feige sind, ritterlich gegen Männer zu kämpfen, stattdessen mit dem Abmurxen der wehrlosesten Menschen ihr Futter verdienen.
Ich habe schon vor, während der beseligenden Anschauung Gottes des Öfteren einen Seitenblick in den Hades zu werfen, um den verdienten Lohn der hinterlistigen Lügen- und Lästermäuler, der Mörder der unschuldigen Wehrlosen zu sehen; um dadurch die Gerechtigkeit Gottes besser preisen zu können.
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#18   Burgorus   21:13:47 | Freitag, 27. April 2007
Also alles, was nicht allzuweit von München entfernt wohnt, auf und hin!
Nähre Informationen (Programm, Stadtplan) hier www.fsspx.info/ticker/more.php?show=117765956….
Im letzten Artikel über dieses Thema wurde viel über die Piusbruderschaft diskutiert. Ich stelle mal die Frage:
Was ist schlimmer:
In einzelnen Punkten über das V2, die nicht einmal dogmatisiert sind, von der offiziellen Lehrmeinung abzuweichen, dies aber offen zu sagen, sodass man von der Kirchensteuer keinen einzigen Cent mehr erhält,
oder:
in Dogmen von der Lehrmeinung abzuweichen, hinsichtlich eindeutiger Aussagen der Kirche über das Frauenpriestertum die Kirche als „sie ist halt noch nicht so weit“ abzuwerten, dies aber nur den verunsicherten Gläubigen sagt, nicht aber offiziell, um ja schön weiter von der Kirchensteuer leben zu können.
?
Wenn einer der letzterwähnten Sorte zu dieser Prozession aufriefe, würdet ihr kommen, denn es ist ja die Amtskirche, die vorgibt, voll katholisch zu sein, wenn sie auch, im Gegensatz zur Piusbr., die kath. Lehre verkürzt weitergibt.
Nicht nur zur 90-Jahresfeier, sondern zumindest um jeden Jahrestag eines päpstlichen bestätigten Festes herum sollte dieses auch begangen werden.
Es handelt sich um wichtige Angelegenheiten:
1. gegen die Schlachthäuser der ungeborenen Kinder
2. zur Anerkennung der Mutter Gottes als Schutzfrau Bayern.
Wenn die Amtskirche das versäumt hat, dann müssen es die machen, die ein wacheres Auge haben.
Oder habt ihr Angst, dass, um zu verhindern, dass die Sache Patrona Bavariae in die Piusbruderschaft fällt, die Amtskirche es nächstes Jahr wieder selbst macht?
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#156   Burgorus   17:27:44 | Freitag, 27. April 2007
Vaticanum 2 ist wie die Bibel.
Zunächst, schön, dass Sie den Sinn des Vergleichs mit dem Kaiphas-Zitat erahnen. Einen Zusammenhang zwischen V2 und Kreuzigung Jesu sieht übrigens auch Bischof Fellay.
Warum ist Vaticanum 2 wie die Bibel?
Es ist ewig lang wie die Bibel und auslegungsbedürftig wie die Bibel. Es ist oft mehrdeutig wie die Bibel. Legt man V2 richtig aus, d.h. im Sinne der Tradition, spricht es die Wahrheit, die wir sicher erst in der Zukunft besser verstehen werden. Legt man es falsch aus, zerstört man damit die Kirche. Legt man die Bibel richtig aus, erkennt man darin Mysterien der Wahrheit. Legt man sie falsch aus, dient sie als Grundlage für die Ausrottung zweier Kontinente (Nordamerika und Australien).
Die Bibel wird erst durch richtige Auslegung zur Lehre. Was in einem Konzil oder auf einer Synode gelehrt wird, sollte eigentlich nicht erst ausgelegt werden müssen. Insofern ist es irgendwie lächerlich, wenn man von der Auslegung eines Konzils im Lichte der Tradition spricht.
Aber V2 hatte eben die besondere Bedeutung, dass es zwar die Kirche nicht kreuzigt, so doch aber den Feinden, die zum großen Teil am Konzil teilnahmen, die Möglichkeit dazu bietet.
Auch Jesus hat, wie das V2, vor seinem Leiden seine Apostel sosehr im Unklaren gelassen, dass sogar Petrus ihn verleugnete.
Nun haben die Feinde die Möglichkeit, die Kirche zu kreuzigen: Wehe denen, die daran teilnehmen. Dennoch, würde die Kirche nicht gekreuzigt, könnte sie nicht in triumphaler Glorie auferstehen. Insofern war V2 nötig.
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#154   Burgorus   16:24:41 | Freitag, 27. April 2007
@Sozialkatholisch
Was Sie gesagt haben, ist völlig richtig. Ich glaube auch nicht, dass Kardinal Hoyos sagt, die orthodoxe Kirche befinde sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche.
B16 spricht ja selber von zwei Dingen, die er stark bereut:
1. Fatima: Da muss ja doch bei der Veröffentlichung des 3. Geheimnisses einiges unterschlagen worden sein.
2. die Sache mit der sog. „Exkommunikation“ der Piusbruderschaft.
Damit sagt er ja praktisch indirekt, dass er die Piusbruderschaft für katholisch hält.
Die nichtgenehmigten Bischofsweihen waren natürlich Futter für die Gegner der Tradition. Meines Wissens wäre ihnen ja eine Bischofsweihe genehmigt worden, was die Piusbruderschaft vereinter gemacht hätte als sie jetzt zu sein scheint (siehe Bischof Williamson).
Nun gut, das ist aber Vergangenheit; und darauf sollte man nicht mehr rumhacken, weil man’s ohnehin nicht ändern kann.
Das zweite Problem ist V2. Ich habe auch keine Probleme, die Pharisäerlehre des Kaiphas anzuerkennen:
„Es ist besser, dass ein Mann für das Volk stirbt als dass das ganze Volk stribt.“
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#152   Burgorus   15:46:54 | Freitag, 27. April 2007
katholisch – nicht katholisch oder doch Grade der Zugehörigkeit
Es standen in den letzten Lesermeinungen die Ansichten zur Debatte:
1. Es gibt nur die beiden Möglichkeiten: entweder katholisch oder nicht katholisch
2. Es gibt „Steigerungsformen“, was ich besser mit Graden der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche audrücke.
Nach dem Ratzinger-Katechismus gilt Punkt 2. Es gibt nur eine katholische Kirche und der kann man in verschiedener Weise angehören. So haben ja die Orthodoxen einen sehr hohen Grad der Zugehörigkeit zu ihr, während die Protestanten, noja, siehe Dominus Jesus.
Nach dem Verständnis von B16 fehlt da der Pius-Bruderschaft noch ein Quäntchen zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, da sie das zweite Varticanum nicht anerkennt.
Kardinal Hoyos scheint mehr Punkt 1 zugeneigt, wenn er sagt, die Piusbruderschaft befinde sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche. Folgt man also der Klasseneinteilung katholisch – nicht katholisch, dann erhält die Piusbruderschaft das Etikett katholisch.
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#137   Burgorus   13:01:15 | Freitag, 27. April 2007
Wann, wo und wie?
Genauere Informationen über das Wann (incl. Uhrzeiten), Wo (mit Stadtplan) und Wie gibt es hier www.fsspx.info/ticker/more.php?show=117765956….
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#1   Burgorus   22:17:27 | Mittwoch, 25. April 2007
Der letzte Satz bringt’s auf den Punkt.
Von letzter (der Amtskirche) seien im besten Fall einige abstrakte Graphiken zu erwarten.
Und vielleicht noch ein paar Mädchen in Jeans.
Redaktion benachrichtigen Sie war tot und lebt wieder
#11   Burgorus   22:15:26 | Dienstag, 24. April 2007
Der logische Fehler von „Typ“
@Baron Bolligru: Die Wirklichkeit, die sich nach der erzwungenen Einführung des NOM ergeben hat, lässt schwerlich den Schluss zu, dass dieser auch nur von einer kleinen Gruppe so begehrt wird, dass Leute aus dem Umfeld dorthin strömen.
Darin liegt der logische Fehler von „Typ“. Er hat stillschweigend vorausgesetzt, dass der NOM genauso begehrt wird wie die tradierte Messe.
Aber anders als mit falschen Voraussetzungen oder festgefahrenen Lügen (Klischees) können die Gegner der Wahrheit nicht argumentieren.
Im Prinzip ist das immer das gleiche Schema
Redaktion benachrichtigen Sie war tot und lebt wieder
#9   Burgorus   21:40:15 | Dienstag, 24. April 2007
@Typ: Logisches Schließen lernen.
Würde ganz Holland aus Petrusbruderschafts-Pfarreien bestehen, würde auch eine einzelne Kirche, in der nach den Büchern von 1970 zelebriert würde, natürlich Menschen aus dem weiten Umfeld anziehen.
Begründen Sie mal diese Behauptung!
Ich würde Ihnen mal einen Logik-Kurs empfehlen.
Redaktion benachrichtigen Die drei Achillesfersen der Evolutionstheorie
#81   Burgorus   17:39:46 | Dienstag, 24. April 2007
qBruder Theofil
In Gen 2,5 heißt es, dass die Sträucher noch nicht existieren, weil es noch nicht geregnet hat. In Gen 2,6 kommt die Befeuchtung, sodass, wie ich logisch schließe, die Sträucher geworden sind. Und in Gen 2,7 wird der Mensch geschaffen.
Also die Pflanzen vor dem Menschen.
Ist es im ersten Schöpfungsbericht anders rum.
Redaktion benachrichtigen Die drei Achillesfersen der Evolutionstheorie
#76   Burgorus   17:22:40 | Dienstag, 24. April 2007
Wo steht genau der zweite Schöpfungsbericht?
Ich habe den natürlich schon mal gelesen, habe aber nie einen Widerspruch zum ersten erkennen können.
Bin bereit noch einmal zu stöbern, ob sich da ein Widerspruch hineinlesen lässt.
Redaktion benachrichtigen Die drei Achillesfersen der Evolutionstheorie
#73   Burgorus   17:08:24 | Dienstag, 24. April 2007
Bei einer Doktorarbeit
werden zwei oder drei Gutachten erstellt. Muss jetzt gewürfelt werden, welches gilt?
Redaktion benachrichtigen Über den Restaurant-Tisch gezogen
#9   Burgorus   20:05:45 | Samstag, 21. April 2007
Schon wieder dieser Quatsch, Gloria sei keine Fürstin
Richtig ist, dass Gloria von Thurn und Taxis nicht den Adelstitel Fürstin hat. Den hatte aber ihr ehemaliger Mann. Und so nennt man sie Fürstin wie man eben die Frau eines Königs Königin und die Frau eines Kaisers Kaiserin nennt.
Kein Mensch stört sich daran, wenn man „Kaiserin Maria Theresia“ oder „Kaiserin Sisi“ sagt, obwohl sie diesen Titel gar nicht führen können, da das Kaisertum nur Männern vorbehalten ist.
Nur wenn sich zwei nicht mögen, werden sie formal: So nannte z.B. der Alte Fritz Maria Theresia nicht etwa „Kaiserin von Österreich“ – schließlich war ihr Mann der Kaiser, sondern „Königin von Ungarn“; in Ungarn war sie ja auch formal regierende Königin.
Und Maria Theresia nannte den Alten Fritz nicht etwa König von Preußen, ja nicht einmal König in Preußen, sondern nur Markgraf von Brandenburg; nur diesen Titel trug er innerhalb des Reichs.
Lieber Sirilo,
anstatt immer wieder zu betonen, dass Gloria von Thurn und Taxis nicht den Titel „Fürstin“ führt, wäre es doch einfacher zu sagen, dass Sie Gloria nicht mögen.
Redaktion benachrichtigen Anspruch auf den Himmel?
#54   Burgorus   19:36:27 | Samstag, 21. April 2007
Richtig ist:
Die Kinder, die ohne Vernunftgebrauch und Taufe sterben, kommen in den Limbus. Das ist ein Ort natürlicher Glückseligkeit, aber ohne die Anschauung Gottes.
Es gibt auch die Bluttaufe. Diese trifft zu, wenn man als Märtyrer für Christus stirbt (z.B. Kindermord von Bethlehem).
Dann gibt es noch die Begierde-Taufe; diese tritt ein, wenn man stirbt, ohne getauft zu sein, aber bereits nach der Taufe verlangt hat.
In Marienerscheinungen heißt es, dass es auch die stellvertretende Begierdetaufe gibt. Sie kann nach dem Tod durchgeführt werden, indem man die Taufformel spricht und Wasser sprengt mit der Absicht, die Taufe z.B. ungeborenen Kindern zukommen zu lassen.
Dass diese nachträgliche Taufe in der Kirchengeschichte bereits verboten war, heißt nicht, dass sie ungültig ist.
Auch Pater Pio wurde viele Jahre lang verboten, die Messe zu feiern. Hätte er sie während des Verbots gefeiert, wäre sie dann ungültig gewesen?
Dass ungeborene nicht-getaufte Kinder doch noch (mittels stellvertretender Begierdetaufe) in den Himmel kommen können, ist keine Einladung zur Abtreibung:
Erstens bringt die Abtreibung die daran Beteiligten in die Hölle, es sei denn, sie erhalten die Gnade der aufrichtigen reuevollen Beichte.
Vielmehr wäre es ungerecht, wenn die Mörder die Macht hätten, die ungeborenen Kinder für alle Ewigkeit von der Anschauung Gottes auszuschließen.
Drittens können die ungetauft ermordeten Kinder keine speziellen Verdienste mehr erwerben; so gönnt ihnen wenigstens den Himmel!
Redaktion benachrichtigen Klassischer Römischer Ritus?
#86   Burgorus   02:47:27 | Donnerstag, 12. April 2007
@Methusalix: Kammerton a anrufen.
Glauben Sie nicht, dass es vernünftiger ist, den Kammerton a anzurufen?
Tel.: +43 1 1507
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#61   Burgorus   22:19:28 | Mittwoch, 4. April 2007
@Perpetua
Meine letzten Antworten wahren sehr oberflächlich. Es war während der Arbeit, wollte die Sachen schnell abschließen und habe dabei Ihre Postings nur sehr ungenau gelesen. Auch bin ich kein Experte über Rothkranz, was ich ja nie behauptet habe. Ich darf leider über meinen Gewährsmann nichts sagen, der über alles Religiöse, nicht nur über Rothkranz, alles gelesen hat und mir auch viele Sachen mit Bildern gezeigt hat, von denen Rothkranz nichts schreibt.
Es ist ca. 10 Jahre her, da ich mit ihm öfters sprach. Da gings um Mitterands Loge Grand Orient und Kohl, der da drin steckt, um die schottische Loge (wenn ich mich richtig erinnere), in der der Prinzgemahl der Queen steckt. Über Rothkranz, den er persönlich (öfter?) gesehen hat, hat er mir ein wenig was erzählt, was ich (gemäß meinem Verständnis) wiedergegeben habe. Ich kenne seine Verbindung zur Piusbruderschaft nicht, habe aber sogar von kreuz.net gelesen, dass er jetzt Hausverbot hat. Also muss er mit ihr was zu tun haben, wie auch mein Gewährsmann sagte.
Dass jeder, der gegen Freimaurer agiert, stillgelegt oder notfalls umgebracht wird, ist nun mal eine ziemlich bekannte Wahrheit, über die man diejenigen sprechen lassen sollte, die davon betroffen sind.
Vielleicht hat Ludendorff vieles von der FM preisgegeben. 1931 war er aber schon im Rentenalter, ist ja schon stillgelegt. Sie werden halt gesagt haben, er solle vorsichtig sein. Oder hat er nachgelegt (2. Auflage)?
Warum recherchiert Rothkranz so gut? FM-Ausbildung?
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#55   Burgorus   12:13:39 | Dienstag, 3. April 2007
@Perpetua
So, jetzt muss ich mich entschuldigen, dass ich Ihre Antworten nicht ganz gelesen habe. Ich war über die Behauptung, dass man aus Büchern die Wahrheit über die Freimaurerei erfahren könnte, verärgert und schrieb daraufhin voreilig.
Woher wissen Sie, dass Ludendorf sein Wissen über die Freimaurerei preisgegeben hatte? War das, was er preisgegeben hat, sein Wissen?
Man muss übrigens schon unterscheiden, ob die Freimaurer alles kontrollieren oder nicht. Wenn nach der Enttäuschung des ersten Weltkrieges ein Drittel auf einmal aus der Freimaurerei austritt, hätte man ja ziemlich viele umbringen müssen.
Es braucht alles seine Zeit, bis die Freimaurer alles kontrollieren.
Und wenn die Freimaurerei in Bälde (!) für alle Ewigkeit (!) besiegt sein wird, dann wird auch keiner mehr umgebracht, der aus ihr austritt. Sobald der Antichrist stationiert ist, wird dieser selber alle Logen verbieten, obwohl er von diesen an die Macht gebracht wurde.
Momentan sind sie aber, kurz vor ihrem Untergang, am Gipfel der Macht.
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#52   Burgorus   11:49:41 | Dienstag, 3. April 2007
@Perpetua
Und in diesen Büchern über die Freimaurerei, einer Geheimorganisation, deren Geheimhaltung durch die Grad-Einteilung perfektioniert ist, steht Ihrer Meinung nach die volle (!) Wahrheit über die Freimaurerei?
Und ein Genie jüdischen Namens (Rothkranz), das (Ihrer Meinung nach) nicht einmal in der Freimaurerei drin ist, deckt alle Zusammenhänge auf? Und es lebt sich gut dabei, obwohl die Freimaurer ihre Gegner alle umbringen.
Nehmen wir mal an, Rothkranz sei tatsächlich ein Gegner der Freimaurer. Glauben Sie tatsächlich, dass dann die Freimaurer nur bibbern und hofften, dass dem Rothkranz niemand glaubt? Glauben Sie nicht, dass sie versuchen, ihn auszuschalten?
Wenn Sie, wie ich, mal mit Leuten in Kontakt gewesen wären, die schon mehrere Mordanschläge hinter sich hatten, weil sie gegen die Freimaurer agierten, würden Sie über Primitiv-Gauner wie Rothkranz, Adler oder Yallop nur noch müde lächeln.
Schreibt Rothkranz wenigstens vom Doppelgänger von Paul VI.? Ich habe bereits den Bildvergleich gesehen.
Verrät er also wenigstens ein klein bisschen was von der Wahrheit? Wie’s so zugeht im Vatikan.
Natürlich hat die sehr gute Schrift gegen die Handkommunion nicht Rothkranz geschrieben. Ich habe sie jetzt nicht da, bin aber davon überzeugt, dass daran sehr viele Autoren gearbeitet haben. Verbreitet wird oder wurde sie zumindest von Rothkranz’ Verlag Anton Schmid. Und darum ging’s mir, als ich dieses Heft erwähnte.
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#47   Burgorus   22:20:39 | Montag, 2. April 2007
Es geht hier nicht um Verwechslung
Klar hat Möllemann mit seiner FM-Partei FDP nichts mit unserem Thema zu tun. Mir ging’s nur darum klar zu machen, wie schnell man umgebracht wird, wenn man gegen die Regierenden ist. Und da soll anscheinend Rothkranz alles machen dürfen. Ist es da nicht einfältig zu glauben, dass er ein Gegner der Freimaurer ist?
Es sind zwei verschiedene Sachen, ob ich jemand von der V2-Sekte wegziehe oder auch vom Papst und damit vom Stellvertreter Christi. Dieser muss schon seines Amtes wegen geachtet werden. Ansonsten verliert man viele Gnaden. Das zu verhindern poste ich.
Rep-Diskussionen bringen nichts: Jede Partei muss hinter der Demokratie stehen. Und insofern ist kein Demokrat ganz normal.
Wenn Sie mal einen Film über Hitler oder NaZi-Deutschland sehen, wo Hitler mit seinen Generälen gezeigt wird, und zwar so, dass man ihn von hinten sieht, dann erschrickt man, denn seine linke Hand, die er hinter seinem Rücken verbirgt, zittert so schnell und so stark, dass man’s kaum glauben kann. Ich glaube nicht mehr, dass da noch jemand an Parkinson denkt. Und wie gesagt, es ist nur die linke Hand wie bei Papst JP2. Seitdem ich weiß, dass Hitlers linke Hand zittert, achte ich stets in Filmen darauf. So habe ich das Zittern schon öfters gesehen. Man kriegt da richtig Mitleid mit Hitler, wenn man das sieht.
Vielleicht fragen Sie auch nur mal Bekannte. Einige, ob Eingeweihte oder nicht, wissen vom Zittern der linken Hand Hitlers. Im Hitler-Film „der Untergang“ wird’s auch gezeigt.
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#45   Burgorus   14:12:40 | Montag, 2. April 2007
@Christus vincit @Perpetua
Die Hochfinanz wird geleitet von den Familien De Morgan und Rockefeller in den USA und Rothschild von Großbritannien. Morell war übrigens auch Jude, der nach dem Krieg mit Tonnen von Gold in die USA abgehaut ist.
Über Rothkranz’ Freimaurerei weiß ich nichts weiter. Ich wurde früher öfters von Besagtem informiert. Momentan habe ich keinen Kontakt. Was er über die Freimaurer weiß, weiß er vor allem über jemanden, der dem Herzen nach aus der Freimaurerei ausgetreten ist, aber nicht offiziell austreten will, da er Familie hat und deshalb nicht ermordet werden will.
Wer gegen die Freimaurerei agiert, lebt nämlich sehr gefährlich, außer Rothkranz, der darf alles schreiben. Komisch? Warum lassen ihn die Freimaurer gewähren, wenn sie sogar einen Möllemann umbringen, der nur gesagt hat, was ohnehin jeder weiß? Ich sage Ihnen aus dieser Logik heraus, dass Rothkranz von den Freimaurern sehr gelobt wird, zieht er doch viele Tiefgläubige in den Sedisvakantismus. Und nur die Tiefgläubigen sind für die Freimaurer gefährlich.
Als Gegner der Demokratie lege ich nicht meine Hand für
REP ins Feuer, weiß aber von einem sehr kath. heimatliebenden REP, dass die REP in Sachsen bei 9 % in den Umfragen lagen, dann kam die NPD mit Leuten aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihre Wohnsitze in Sachsen anmeldeten, und sahnten mit ihrem Geld und entsprechender Werbung ab.
Warum kann die NPD nicht verboten werden?
Haben sie was angerichtet, dann war’s ein V-Mann (heiliger Jude). Die REPs müssen GG beachten
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#43   Burgorus   13:16:00 | Montag, 2. April 2007
@Christus vincit @Perpetua
Zunächst Entschuldigung für den Schreibfehler. Richtig:
„Die Juden sind die Ratten des Volkes“, haben sie (die Juden) mittels ihrer NS-Propaganda gesagt.
Der Schweizergardist Estermann hat fünf Ärzte in der Familie. Diese fanden den Zusammenhang zwischen der Vergiftung Hitlers und der JP2s. Es gibt da ein Gift, das nur die linke Hand zittern lässt. Hitler bekam es von seinem Leibarzt Morell (Schreibweise weiß ich nicht). Dass er auch Drogen bekam, wusste ich nicht, klingt aber absolut glaubwürdig.
Estermann wollte aufräumen. Die Freimaurer benutzten dann Thornai (Freimaurer oder zumindest in Kontakt mit denselben), um in die Wohnung Estermanns zu gelangen.
Dann wurden beide umbebracht.
Das Attentat auf JP2 halte ich für echt (kenne Rothkranz’ Theorie aber nur ganz oberflächlich über Lesermeinungen).
666-Code: Betrifft mehr mich:ich habe mal den Strichcode auf den Lebensmitteln entziffert; Zahlen zudecken, und ich habe ihn vorgelesen; inzwischen bin ich außer Übung.
Rothkranz ist auch meiner Meinung nach ein jüdischer Name. Er schreibt sehr katholisch. Ich habe seine Schrift gegen die Handkommunion. Das ist das beste, was es da überhaupt gibt. Ich verbreite sie sogar noch, seitdem ich weiß, dass er Freimaurer ist; ich gebe halt den entsprechenden Hinweis dazu.
Die Juden-Partei NPD klingt ja auch antijüdisch; in Wirklichkeit kontrollieren sie diese Partei und halten dadurch die Wähler vom Republikaner-Wählen fern, eine Parteil, die sie noch nicht unter Kontrolle haben.
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#41   Burgorus   11:26:18 | Montag, 2. April 2007
@Christus vincit @Perpetua
Primitiver als das:
Erstens ist Rothkranz garnicht Priester, kann also auch nicht „in die PriBru eingeschleust“ sein, zum anderen kritisiert er in seinen Schriften hauptsächlich Juden und Freimaurer als diejenigen, die die katholischen Kirche unterwandern und denen auch das 2. Vatikanum und die „Konzilspäpste“ zu verdanken sind…!
geht’s ja wohl nicht mehr.
Ich brauche also nur was gegen Juden und Freimaurer zu sagen, dann bin ich kein Jude oder kein Freimaurer.
Kennen Sie die Tricks der Juden nicht?
„Die Juden sind die Ratten des Volkes“, haben Sie mittels ihrer NS-Propaganda gesagt. Eichmann war Jude, fast alle NS-Leute waren Juden.
Ob Priester oder nicht, kreuz.net berichtete doch erst vor vielleicht einem Jahr, dass nun Rothkrantz keine Räume der Priesterbruderschaft mehr betreten darf.
Seine Rolle in der Piusbruderschaft kenne ich weniger gut.
Ich berufe mich da tatsächlich auf einen Informanten hochgradigen (in jeder Hinsicht) Kalibers, der mir aber verbietet, was über ihn preiszugeben. Wissen Sie, Mordanschläge durch Freimaurer, die der schon mehrmals erlebt hat, sind nicht so angenehm.
Auch ist die Dauervergiftung, die Papst JP2 erdulden musste nicht besonders angenehm. Was sagt den Rothkranz darüber? Dieser Ahnungslose! Was weiß Rothkranz über Hitlers Dauervergiftung? Hat er den 666-Code überhaupt schon preisgegeben?
Grundsätzlich gilt: „Du kannst nichts Genaueres über Freimaurer wissen, wenn du nicht selbst drin bist.“
Aber Rothkranz weiß alles.
Redaktion benachrichtigen Es kommt
#24   Burgorus   00:53:59 | Sonntag, 1. April 2007
@Perpetua
Inhaltlich stimmt das, was Sie sagen. Das Problem ist nur, dass Rothkranz selbst Freimaurer ist, der in die Piusbruderschaft eingeschleust wurde, um die sog. „Exkommunikation“ herbeizuführen, die übrigens Papst JP2 nie unterschrieben hat.
So führt ja auch Rothkranz in den Sedisvakantismus.
Freimaurer können zu 95 % die Wahrheit sagen, aber mit den anderen 5 % lenken sie die Gläubigen von Gnadenquellen wie der Treue zum Papst weg.
Das von der Hölle losgebundene Ungeheuer kann nicht einfach durch Befehle des Papstes beseitigt werden, sondern nur durch Gebet und Fasten.
Bevor man den Papst kritisiert, muss man erst einmal zwischen seiner Macht auf dem Papier und seiner De-facto-Macht unterscheiden.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#50   Burgorus   16:19:22 | Samstag, 31. März 2007
@Luther: Ob Luther Recht gehabt haben könnte?
Sie schreiben: … vielleicht überlegt man, ob er nicht dennoch etwas Recht gehabt haben könnte!!!
Ja, das überlegen wir uns schon seit fast 40 Jahren, seit der Liturgiereform. Und seither gibt es Wildwuchs in der Messe und Kindermord weltweit mit zuschauenden Bischöfen.
Wenn man der Lehre einer Mörder-Dynastie folgt, dann provoziert das eben einen Multiplikator-Effekt beim Morden.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#46   Burgorus   16:00:12 | Samstag, 31. März 2007
Da meint man’s gut und wird beschimpft.
@Leser „Luther“
Wo habe ich denn Freches geschrieben? Ich habe das sehr wohlwollend und nicht etwa ironisch gemeint. Ich habe versucht, mich in Ihre Lage zu versetzen.Vielleicht war das Wort „eingetrichtert“ nicht gut gewählt. Aber alles, was man in der Kindheit lernt, sitzt so tief wie eingetrichtert.
Die Aussage war übrigens ganz allgemein gemacht. Freilich hatte ich angenommen, dass Sie, wie ich, Ihren Glauben von Ihren Eltern haben. Nun gut, da kann ich mich geirrt haben.
Befremdend wirkt auf mich aber, dass Sie mir mangelnde Kenntnis Ihrer Person vorwerfen (ich kann doch Ihre Erfahrungen in Indien nicht kennen), selber aber Pauschalunterstellungen verbreiten, die wohl nicht mehr überboten werden können:
„Dass Menschen damals von der Kirche so verängstigt wurden, dass sie sich nicht mehr an Jesus Christus persönlich gewendet haben, sondern aus Angst an sog. Heilige, ist schon sehr bedenkenswürdig.“
Können Sie sich also in die Herzen der damaligen Christen hineinversetzen? Meinen Sie, weil die noch was von der Hölle gehört haben, dass Sie sich nicht mehr an Jesus gewandt haben? Oder ist das irgend eine antikatholische Propaganda?
@Spätmerker: Da haben Sie natürlich Recht. Indirekt gibt es auch heute noch Ablässe gegen Geld.
@Karl Murx Ich habe Ihre Bücher in einer Word-Datei abgespeichert. Für 500-Seiten-Bücher braucht man etwas Zeit.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#37   Burgorus   15:10:05 | Samstag, 31. März 2007
@Karl Murx: Danke für die Buchempfehlung, aber haben Sie für den Leser „Luther“ mehr Verständnis.
Das Buch
Msgr. Patrich F. O’Hare: The Facts about Luther
scheint interessant zu sein. Vom Zusammenhang mit den Gnostikern habe ich noch nie gehört.
Und noch was:
Der Schritt vom evangelischen Glauben zum katholischen Glauben geht nicht von heute auf morgen.
Was einem in der Jugend eingetrichtert worden ist(Heilgenverehrung sei schlecht, da unbiblisch, usw.), ist nicht so leicht aus dem Kopf zu kriegen. Die Kindheitserziehung sitzt nun mal am tiefsten. Haben Sie also etwas mehr Verständnis für den Leser „Luther“. Wenn man seinen angelernten Glauben aufgibt, verrät man in gewisser Weise auch den Glauben seiner Eltern, die zu achten das vierte Gebot verlangt. Insofern ist jedes Festhalten an Aussagen des alten Glaubens auch ein Festhalten an der Liebe zu seinen Eltern.
Der Schritt, „um meinetwillen Vater und Mutter ganz zu verlassen“, ohne sie dabei gering zu schätzen, ist äußerst schwer.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#30   Burgorus   14:50:48 | Samstag, 31. März 2007
@Luther: Confessio Augustana und Ablasshandel
Sie schreiben:
Melanchton hat die Theologie Luthers „übernommen“, aber nicht sie gegründet!
Vielleicht mag er gewisse Kernaussagen von Luther übernommen haben wie die mit den drei „Sola“, aber das ist noch keine Theologie.
Luthers Lügentheorie, die Lüge sei erlaubt, die Notlüge sei sogar Pflicht, fand z.B. keine Aufnahme in der Confessio Augustana.
Bei meiner Aussage, die evangelische Lehre gehe auf Melanchthon zurück, berufe ich mich auf A. Mock. Dieser Pater und Professor Mock hat sich eingehend damit beschäftigt.
Beim Ablasshandel (Sache „Tetzel“) ist meiner Meinung nach viel Propaganda dabei. Es wird dabei gern vergessen, dass jedem Ablass eine gültige Beichte, die auch die Reue voraussetzt, vorausgehen muss und dass es noch genügend andere Möglichkeiten gibt, Ablässe zu erlangen.
Auch wird vergessen, dass Jesus selbst das Geldopfer der armen Witwe gewürdigt hat.
Und wenn’s die Reichen mit den Ablässen damals etwas leichter hatten, so vergönnen Sie es ihnen doch! Wissen Sie nicht, wie schwer es für einen Reichen ist, ins Himmelreich zu kommen?
Ablässe sind nichts Unwahres in der katholischen Kirche.
Es gibt sie heute noch, nur nicht mehr gegen Geld.
Beichten Sie und beten Sie hernach vor dem Kreuz das Gebet: „Siehe, o gütigster Jesus, vor Deinem Angesicht werfe ich mich auf die Knie nieder…“ www.gebete.ch/ und beten dann ein Vater unser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater nach der Meinung des heiligen Vaters, dann haben Sie einen vollkommenen Ablass.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#15   Burgorus   14:09:53 | Samstag, 31. März 2007
@Luther
Schön, dass Sie zum katholischen Glauben gewechselt sind.
Was mich wundert, ist Ihre Haltung zu Martin Luther. Ich dachte, die Leute evangelischen Glaubens wüssten darüber etwas besser Bescheid als die Katholiken, die oft noch die Legenden glauben.
Luther ist ein armseliger Mörder oder Totschläger, der mit seinem Mord oder Totschlag nie zurecht kam. Nach der Erdolchung seines Freundes Hieronymus Buntz, die einer Abschlussprüfung, wo es auch um Reihung der Kandidaten ging, gefolgt ist, ist er ins Kloster geflohen, „ne me caperent“ (damit sie mich nicht fangen).
Quelle:
Abschied von Luther – Mock, Albert
Psychologische und theologische Reflexionen zum Lutherjahr
Es handelte sich hier um die Niederschrift eines Seminars, wo Katholiken und Protestanten gleichermaßen teilnahmen.
Schon Luthers Vater, Hans Luder, war Mörder, weswegen er aus Eisleben fliehen musste. Die immer wieder vorgeschobene Behauptung, in dieser Gegend hätte der Jüngere den Hof geerbt, sodass der Älteste, eben Hans Luder, abziehen musste, hat sich schon lange als Lüge erwiesen.
Die evangelische Lehre, der sie mal angehört haben, geht nicht auf Martin Luther zurück, sonderen auf Philipp Melanchthon. Man hatte sich nur auf die Autorität Luthers berufen.
Wer die Totenmaske Luthers gesehen hat, ist schockiet, so wurde es mir berichtet. Es dürfte kaum jemand tiefer in der Hölle sitzen als Luther, der die Lehre der Kirche geändert hat, weil er mit ihr nicht zurecht kam. Das ist die Sünde wider den hl. Geist.
Redaktion benachrichtigen In welche Richtung?
#32   Burgorus   09:56:30 | Freitag, 30. März 2007
@Stimme des Beleidigers: Kein Pantheismus bitte!
Gott ist überall gegenwärtig. Das stimmt. Sogar in der Hölle, dort eben mit seiner Gerechtigkeit. Aber die Allgegenwart Gottes bedeutet nicht, dass alles Gott ist; das wäre der Pantheismus.
Beispiel: Wenn ich im Büro sitze, dann bin ich im ganzen Büro gegenwärtig. Jeder, der sich dort befindet, spürt meine Gegenwart und kann mich fragen. Aber deswegen bin ich noch lange nicht das Bücher-Regal, das hinter meinem Rücken steht. Und wenn mich jemand anspricht, erwarte ich, dass er dabei mich und nicht das Bücher-Regal anschaut.
„Versus apsidem“ heißt natürlich „der Apsis („Wölbung“) zugewandt“. Da der Tabernakel, wo sich Gott befindet und nicht nur gegenwärtig ist, Richtung Apsis steht oder stehen sollte, bedeutet die Zuwendung zur Apsis normalerweise die Zuwendung zu Gott.
Wenn man „Versus apsidem“ mit „Zu Gott hin“ wiedergibt, ist das eine Interpretation und keine Übersetzung. Auch ich hätte eine Übersetzung bevorzugt.
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#29   Burgorus   18:41:18 | Mittwoch, 21. März 2007
@wolfgang e.: richtige Verwendung von „wahr“
Adoro te devote, latens Deitas,
quae sub his figuris vere latitas.
Das Wort „wahr“ (u.ä.) darf natürlich verwendet werden.
Wenn Thomas von Aquin es einsetzt, um zu betonen, dass „sich unter diesen Gestalten die Gottheit verbirgt“, ja, „wahrlich“ verbirgt, so ist das Wort hier angebracht, weil es sich um etwas nur schwer Begreifbares, nahezu Unglaubliches, handelt.
Er verwendet es auch in einem Wortspiel der vierten Strophe des Pange lingua:
Verbum caro panem verum verbo carnem efficit.
„Das Wort, als Fleich (zu Fleich geworden, also Jesus Christus), macht das wahre Brot durch das Wort (Wandlung) zu Fleich.
Hier lehrt uns das Wort „wahr“, dass wir nur in diesem Brot, das zum Leib Christi verwandelt wird, nicht im Brot, das den irdischen Hunger stillt, das „wahre“, d.h. hier das ewige, Leben finden.
Das Wort „wahr“ wird also bei Thomas von Aquin sehr treffend eingesetzt, obwohl es beim Pange lingua der Reim schon verlangt.
Verwendet man aber das Wort „wahr“ am laufenden Band, verliert es seine Wirkung, und wenn man es dann nur noch mittels eines Fremdwortes („authentisch“) umschreibt, zeigt dies, dass sich die Schreiber nur gescheit machen wollen, weil sie noch nicht wissen, dass es nur hochgebildete Leute verstehen, ein Schreiben in einer einzigen Sprache ausdrücken zu können. Die Sprachenvermischung offenbart nur die eigene Dummheit. Man muss immer wieder auf eine andere Sprache ausweichen, weil man zu dumm ist, das passende Wort in der Sprache des Textes zu fnden.
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#24   Burgorus   17:57:49 | Mittwoch, 21. März 2007
@wolfgang e.: keine Gehorsamsverweigerung
Ich galube nicht, dass sich die Schaumsprachenkritik auf eine Gehorsamsverweigerung bezieht, sondern darauf, dass man etwas komplizierter ausdrückt als es ist, durch viele Fremdwörter und aufgeblähtem Stil, der das ganze Dokument schwer verständlich macht, und zugleich den Leuten, die es schwer verstehen, das Gefühl gibt, sie seinen dumm und die Schreiber seien gescheit.
Es wissen leider nur sehr wenige, dass es eine Art Offenbarung der Dummheit ist, ein Dokument nicht in einer einzigen Sprache schreiben zu können. Eine Politikerin der Grünen (das ist die Partei ohne Bildung) hat mal gesagt, ihr falle jetzt das Fremdwort nicht ein, und konnte damit den Satz nicht ausdrücken.
Wenn das Dokument befolgt werden will, muss es leicht verständlich und flüssig lesbar geschrieben sein. Ich glaube eher, dass es die Absicht einiger Schreiber und Übersetzer war, das Dokument so zu schreiben, dass es eben nicht befolgt wird: „Non serviam.“ Und das ist das, was hier auf kreuz.net kritisiert wird. Der Papst hat in seinem Deutschlandbesuch viel einfacher gesprochen. Sogar seine Regensburger Vorlesung war leichter zu verstehen als die im Artikel zitierten Sätze.
Der Pfarrer von Ars wurde deshalb von den Dämonen gefürchtet, weil er so einfach gepredigt hat, dass ihm sehr viele Leute gefolgt sind. Und die Dämonen lieben nichts mehr als die hochtrabenden Predigten, die, kaum im Ohr, das Ohr bereits wieder verlassen.
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#13   Burgorus   17:02:29 | Mittwoch, 21. März 2007
Danke, Logos!
Der lateinische Text scheint doch ein wenig kreativer zu sein, „reapse = in der Tat“, „verum = wahres“, kommt zumindest ohne den Fremdsprachenschaum aus, mit dem sich die Dummen gerne brüsten, weil sie damit ihre Dummheit vernebeln zu können glauben.
Dennoch stellt sich auch hier die Frage: Glauben die Schreiber des Textes dem eigenen Wort nicht mehr? Warum denn sonst müssen die Sätze mit Worten wie „verum“ oder „reapse“ unterstrichen werden?
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#6   Burgorus   16:45:12 | Mittwoch, 21. März 2007
Zwei Fragen und eine Bemerkung
Frage 1: Kann mir jemand sagen, wie das griechische Wort „authentisch“ im Original-Latein-Text geheißen hat?
Frage 2: Warum hat man bei der Herausgabe der deutschen Übersetzung das lateinische Wort ins Griechische übersetzt und nicht ins Deutsche?
Bemerkung: In einem Buch „Die Leiden der jungen Wörter wird u.a. die häufige Verwendung des Wortes „echt“ kritisiert: „Das ist echt gut.“ „Das war wirklich nett.“
Muss man denn betonen, dass das, was man sagt, nicht gelogen ist, indem man den Aussagen ein „echt“ oder „wirklich“ beifügt? Vertraut man denn seinem eigenen Wort nicht mehr? Lügt man gewöhnlich? Sind nur noch die Sätze, die ein „echt“, „wirklich“ oder, um es griechisch auszudrücken, „authentisch“ dabei haben, nicht gelogen?
Redaktion benachrichtigen Den Nerv getroffen?
#6   Burgorus   18:08:32 | Samstag, 17. März 2007
Tief ins Gedächtnis eingegraben
Oberbayerisches „Volks“-Blatt:
„Viele Gläubige haben nicht verstanden, was sie selbst gebetet haben – geschweige denn, was sich vor ihren Augen und Ohren ereignet.“
Wie Sie das nur so genau wissen??!! Versteht die kleine Restkirche wenigstens den Sinn der heutigen Shows?
Oberbayerisches „Volks“-Blatt:
„Da wurde aus dem vom Pfarrer gemurmelten – gemurmelt!!?? Wie Sie das wissen!!?? – ‘Hoc est corpus meum’ (‘Dies ist mein Leib…’) das vielzitierte Hokuspokus. Dahin kann man nicht zurückwollen.“
Dieses ‘Hoc est corpus meum’ muss sich ganz tief ins Gedächtnis eingegraben haben, oder glauben Sie, dass aus Larifaripappalapapp-Geschwätz eine Wortneuschöpfung entsteht? Dass eine Verballhornung entstanden ist, zeigt nur, wie sehr sich diese Wandlungsworte in Herz, Ohren, Mund und Gedächtnis der Leute eingegraben haben.
Was ist denn dieses „Tschüß“? Es ist eine Verballhornung des französischen „A Dieu“ („Zu Gott“). Dieser Gruß muss wohl auch sehr oft gesagt worden sein. Wie sonst hätte diese Verballhornung entstehen können?
Anwendung der Forderung „Dahin kann man nicht zurückwollen“ des Oberbayerischen „Volks“-Blatts auf „Adieu“:
„Adieu“ abschaffen. Es kann doch nicht sein, dass wir zu Gott zurückwollen.
Und was hat dagegen dieses „Das ist mein Leib“ bereits zustandegebracht? In wessen Gedächtnis ist es so, dass daraus eine Wort-Verballhornung entstehen könnte. Die meisten Christen wissen nicht einmal mehr, wie die Wandlungworte überhaupt heißen.
Redaktion benachrichtigen Noch vor dem Ostersonntag
#53   Burgorus   20:02:24 | Montag, 5. März 2007
Bekämpfung von „Wir sind Kirche“ im Wir-sind-Kirche-Stil
Ist es Ironie oder Schläue?
Die „Volksmesse“, die es nicht mehr wagt, dem „anbetungswürdigen“ Volk den Rücken zuzuwenden, wurde auf Militärbefehl von oben eingeführt, ohne dass das hochverehrte Volk um seinen Willen gefragt worden wäre.
Die Organisationen „Wir sind Kirche“ (WsK) und „Kirche von der Hölle“ (KvdH) waren damit nicht zufrieden und verlangten, dass ihnen noch besser gedient werde, dass nur noch getan werde, was sie wollten. Die Kriecherei ging weiter, doch das Volk blieb aus.
Und nun scheint Benedikt XVI. den tradierten Ritus genau in dem Stil einführen zu wollen, wie es sich WsK und KvdH wünschen: Jedes Grüppchen kriegt, was es will.
Zufrieden?
Nein, WsK und KvdH sind nicht zufrieden, denn jetzt sollen ja plötzlich die Wünsche des gewöhnlichen Volkes, das nicht selbst angebetet werden will, sondern Gott anbeten will, erfüllt werden und nicht mehr die Wünsche der organisierten Verbrecher, die, wie es den Teufeln der Hölle so eigen ist, selbst nach Anbetung lächzen.
Sicher, wenn das Motu Proprio herauskommt, werden viele enttäuscht sein, da sie mehr erwartet hätten. Aber es wird den wahren Christen eine Stütze bieten, die es ihnen ermöglicht, um die wahre Messe kämpfen zu können. Und der Kampf ist der Freimaurer Tod.
Kämpfen können diese nämlich nicht; sie können nur verheimlichen, lügen und beten, dass ihre Lügen niemand bemerkt.
Redaktion benachrichtigen Mit Liebesentzug bestraft
#12   Burgorus   19:04:50 | Dienstag, 27. Februar 2007
@makakema
Sie haben mich folgendermaßen zurechtgewiesen:
Ich finde Burgorus jetzt werden Sie unverschämt. Wie soll denn ein reimender Pfarrer auch noch Zeit finden die Bibel zu lesen geschweige denn so unwichtige Stellen wie die vom verlorenen Sohn oder den Kranken die des Arztes bedürfen auswendig zu kennen.
Das ist nicht fair von Ihnen.
Ich weiß, ich weiß. Man muss da Präferenzen setzen, zumal dann, wenn man von der Faschingsarbeit zu sehr in Anspruch genommen wird. Werde in Zukunft keine so harten Forderungen mehr in den Raum werfen.
Übrigens, es stimmt: Durch bloßes Ändern von sechs Buchstaben kommt man von CHRIST auf TEUFEL. Hab’s selbst nachkontrolliert.
Redaktion benachrichtigen Mit Liebesentzug bestraft
#8   Burgorus   17:58:52 | Dienstag, 27. Februar 2007
„Allen anderen – wie gesagt – von Herzen verbunden.“
Warum nur allen anderen?
Sollten Sie, Hochwürden, nicht lieber die 448-449 braven Pfarrbriefempfänger in der Steppe zurücklassen und den zwei bis drei Kreuznet-Schafen nachgehen? Obwohl ich nicht zu Ihrer Pfarrgemeinde gehöre, fühle ich mich da betroffen, wenn gerade diese von Ihrer Verbundenheit ausgeschlossen werden. Bin nämlich auch so ein Kreuznet-Schaf.
In gewisser Weise sind auch Sie ein Kreuznet-Schaft, da sie gegen diese genauso geifern wie es die Kreuznet-Schafe gegen die Lüge tun.
Aber nichts für ungut: Natürlich gilt Ihre Verbundenheit allen Menschen. Dass sie nur allen „anderen“ gälte, war ja ein Faschingsscherz. Vielleicht verspätet und etwas trocken, aber wer ihn verstehen will, wird ihn verstehen.
Redaktion benachrichtigen Klein geredet
#14   Burgorus   17:24:30 | Dienstag, 27. Februar 2007
Für wie blöd hält uns eigentlich Herr Klaus Nientiedt?
Immer diese primitiven Ablenkungsmanöver, als gehe es bei der Einführung der Tridentinischen Messe ums Latein oder um die Gregorianik!
Was wir vermissen, ist das Sakrale, das Heilige.
Bei der Tridentinischen Messe kündet schon allein die oft leicht gebeugte Körperhaltung des Priesters vom Geschehen am Altar. Die 33 Kreuze, die der Priester macht, machen das Kreuzesopfer recht sinnfällig und lassen spüren, dass es sich hier um ein übernatürliches Geschehen handelt.
Dann die Sprache: Teils spricht der Priester laut, teils leise. Letzteres lässt das persönliche Verhältnis des Priesters zu Gott fühlen, ist es doch er, der dem Vater das Opfer des Sohnes darbringt. Diese Priestervollmacht erkennt man auch, wenn sich der Priester ab und zu zum Volk wendet, um es ins Opfer mit hineinzunehmen oder ihm die Frucht des Opfers teil werden zu lassen.
Diese Feinheiten sind eben der Schmuck der Messe. Fehlt er, ist die Messe nicht mehr schön.
Der Mensch nimmt alles zuerst durch seine fünf Sinne auf, dann erst kommt das beurteilend Rationale.
Die Verwendung der lateinischen Sprache macht die Liturgie zwar sakraler, das allein reicht aber nicht.
Was wir wollen, ist eine schöne Messe, die Heiligkeit ausstrahlt, eine Messe geschmückt wie eine Braut, so schön, wie sie uns Jesus hinterlassen hat.
Und was wir haben, ist eine Messe, wo der Priester Diskjockey-gleich seine eher umgangssprachlich formulierten Texte durchs Mikrophon plärrt. Betäubung und Einschläferung bleiben nicht aus.
Redaktion benachrichtigen Bischof Mixa gegen Gebärmaschinen
#6   Burgorus   16:45:15 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@kali: Stimme voll zu: Hier scheint sich Bischof Mixa der kirchlichen Linie zu widersetzen.
Die Zerstörung der Familien ist ein Hauptanliegen der Freimaurerei und eigentlich auch der von ihr beherrschten Döpfner-Lehmann-Kirche:
Es ist mir erst vor Kurzem aufgefallen, dass der Patron der Erzdiözese München-Freising, der heilige Korbinian, so ziemlich alles machen darf; nur die Familien darf er nicht schützen.
Das Korbinianslied „Deiner hohen Herrlichkeit“ im Diözesanteil des Gotteslobes der Erzdiözese München-Freising ist gegenüber der Vorversion im „Gottesdienst“ von Kardinal Faulhaber fast unverändert gelassen worden, was bei mir schon leichte Verwunderung hervorgerufen hat.
Doch ganz unverändert blieb es eben doch nicht: Die vierte Strophe, und nur diese, wurde durch eine andere, recht allgemeinen Inhalts ersetzt. Warum denn wohl?
Weil diese den heiligen Korbinian um den Schutz der Familien gebeten hat, und zwar mit recht klaren Worten. Sie sprach auch vom Mutterschoß, dem Ort des größten Kapitalverbrechens unserer Zeit, aber auch vom Schutz der Familien schlechthin.
Das darf natürlich in der Döpfner-Lehmann-Kirche nicht mehr sein. Also musste sie raus.
Wenn Bischof Mixa jetzt Worte gegen die Familienzerstörung findet, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass er die Döpfner-Lehmann-Kirche zu verlassen im Begriff ist.
Vollständig kann man die Döpfner-Lehmann-Kirche aber nur verlassen, wenn man auch die tridentinische Messe wieder einführt. Dass das gewisse Bischöfe einfach nicht kapieren!
Redaktion benachrichtigen Zwei Schritte vor und einen zurück
#20   Burgorus   18:59:51 | Montag, 29. Januar 2007
Korrektur
Latein-Korrektur von Laurentius2:
„Ut tempus ad salvandam ecclesiam habeat“
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#96   Burgorus   15:01:08 | Samstag, 13. Januar 2007
@Metusalix
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren, dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden zu können.
Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür, dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#94   Burgorus   00:25:46 | Samstag, 13. Januar 2007
@agmen
Ich habe mich über Galilei durch persönliche Gespräche mit glaubenstreuen Katholiken, vor allem aber durch das Internet informiert. Leider ist ein Artikel betreffs seiner ganzen Schwindeleien vom Internet weggenommen. Dessen Inhalt ist aber zum großen Teil auch in folgendem, sehr aufschlussreichen Artikel von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. h.c. Thomas Paul Schirrmacher enthalten:
Galilei-Legenden www.professorenforum.de/…artikel1/schirrm.htm
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders empfehlenswert ist.
Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist:
Dem Galilei die Federn gerupft www.solidaritaet.com/…on/1996/2/herold.htm
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute.
Dass es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten, vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen.
Hauptvertreter des Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum.
Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#91   Burgorus   18:35:57 | Freitag, 12. Januar 2007
@Problemsucher @agmen (nach Zwischenposting)
Dass es schriftlose Völker gegeben, hat, wollte ich schon öfters erwähnen. Es gibt auch den Satz in jüdischen Schriften: „Der Mensch sollte das Schreiben nicht lernen;“ das gegebene Wort sollte genügen. Es sollte hier Betrug vorgebeugt werden. Die orthodoxen Juden, die diese Schriften haben, glauben aber auch an eine 6000 Jahre alte Welt. Auch die Kelten haben keine Schriften hinterlassen, da sonst das Gedächtnis schwächer wird, weil man nicht mehr gezwungen ist, sich alles merken zu müssen. Dennoch bleibt es doch äußerst unglaubwürdig, dass der „Mensch“ „994000“ Jahre lang nicht zu schreiben angefangen hat, obwohl doch schon der Halbaffe mit seinen 1000 Fällen und 500 Zeitformen sprachlich viel mehr drauf hatte als wir heute. Alle 1000 Jahre etwa ging ein Casus (Equitiv, Lokativ, Ablativ, Genitiv, …) verloren, alle 2000 Jahre eine Zeitform (Aorist, Optativ, …). Die Extrapolation, kommt dann auf die Zahlen 1000 und 500. Auch die Astronomen beherrschen diese Art von Extrapolation und kommen auf ein Universumsalter von 13,7 Milliarden Jahre. Ein evolutionsgläubiger Wissenschaftler hat mir vom Streit der Paläontologen mit den Evolutionisten erzählt. Im Gegensatz zu Evolutionisten fordern Paläontologen die Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar, Wieso sollte es also Adam und Eva nicht gegeben haben? Ich habe mal die Vermehrungsrate des Menschen aus dem 19. Jahrhundert zugrunde gelegt und zurückgerechnet, wann es erst zwei Menschen waren.
Ca. 5000 Jahre.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#88   Burgorus   23:32:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen
@Gotthard: Auch das ist falsch. Ich halte keinen Vermittler. Ich kenne ihn, habe ihm meine Arbeit geben, und er hat sie, ohne mein Wissen, weiter vermittelt. Da diese Weitervermittlung in meinem Sinne war, war sie in Ordnung. Interessante Sachen wollen verbreitet werden; man muss aber darauf achten, dass sie nicht in falsche Hände geraten.
@agmen: Galilei hat im astronomischen Streitfall nichts anderes getan als Kopernikus übernommen. Schon 1609, als er den Wissenschaftsstreit mit Kardinal Bellarmin (den die Wissenschaftstheorie unumstritten zugunsten Bellarmin wertet) verloren hatte, war seine Kopernikus-Kopie von Kepler überholt, der bereits wusste, dass sich die Planeten in Ellipsenbahnen um die Sonne drehte. Kepler hatte Galilei seine Theorie zugesandt (möglicherweise verschlüsselt), aber die interessierte ihn nicht, da sie seinen eigenen Ruhm nicht mehrten. Galilei hat in seinem Dialogo nicht geforscht, sondern seine wissenschaftlichen Gegner regelrecht verarscht. Papst Urban VIII. förderte ihn dennoch, bis er entweder sich selbst in den verarschten Personen erkannte (wie in einem Internetartikel behauptet) oder vom spanischen König gedrängt wurde, seine Behauptungen zu widerrufen. Galilei wurde nie gefoltert (nur eine formale Androhung, die bei über 60jährigen nicht ausgeführt wurde). Als Galilei 1633 widerrief, war sein alter Schnee bereits seit 24 Jahren durch Kepler überholt.
Wissenschaftsfeindlich waren die Protestanten, die Philosophen, nie aber die Katholiken.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#86   Burgorus   22:42:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: @agmen:
„Also doch der schöne Mammon.“ Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach Geld verlangt, sondern mein Vermittler. Dass ich das Geld jetzt betont habe, halte ich für einen Fehler, der sich aus Ihrem Versuch, meine Anonymität zu entlarven, ergeben hat. Es hätte genügt zu sagen: Der Vortrag meiner Forschung betrifft die Bekehrung eines Volkes. Hat dieses meine Forschung ohne mich, bin ich weniger interessant für es, und wer wird es dann zum katholischen Glauben führen?
Mea culpa. Und danke für Ihren Hinweis auf meine Prahlerei. Sind Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden?
@agmen: Der protestantische Astronom Kepler wollte von Galilei ein Fernrohr. Dieser Pfau aber hat es ihm verweigert. Kaepler hat es vom katholischen Bayernherzog bekommen. Von den Protestanten wurde er verfolgt. Aufnahme fand er beim katholischen Kaiser. Mit Mühe konnte er es verhindern, dass seine Mutter nicht als Hexe verbrannt wurde. Der Katholik Galilei wurde von den Katholiken nicht verfolgt. Man verlangte nur, dass er seine Forschung auf Latein schreibe und nicht in der Volkssprache italienisch und dass er sie als Hypothese formuliere. Verhindert sollte werden, dass die Katholiken in die Hände der Protestanten getrieben würden: Steht denn nicht in der Schrift: „Sonne, stehe still!“ Sie leugnen also die Schrift, indem sie behaupten die Sonne stehe ohnehin still. Die Wissenschaftstheorie gibt heute dem Kardinal Bellarmin Recht, er dürfe es nur als Hypothese formulieren.
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#84   Burgorus   22:08:21 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen
@Gotthard:
Sicher wird meine Forschung viele interessieren. Aber nicht viele werden dafür bezahlen. Und von Ihnen erwarte ich das am allerwenigsten. Mein Vermittler hatte viel, sehr viel Geld für den Vortrag dieser Arbeiten verlangt. Und sie waren bereit, alle seine Forderungen zu erfüllen.
Am Partnerstaat ist es nicht gescheitert, nur mein eigener Staat sah dessen Sicherheit nicht gewährleistet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So will ich diese wichtige Forschung nicht Ihnen, einem armseligen Apostaten überlassen.
Das ist keine Auftragsarbeit im Sinne: „Mach das und das!“ Nein, ich habe was rausgekriegt, und der Partnerstaat hat gemerkt, dass es hoch interessant ist, so wollte er es haben. Ich habe die Forschung bestimmt, nicht der Partnerstaat.
Mein Bruder ist ebenfalls Forscher: Er hat aber ein Patent entwickelt. Sein Produkt wird in einem Jahr auf den Markt kommen. Wissen Sie, wenn man viel in eine Erfindung investiert hat, will man was dafür ernten.
Wieviel bieten Sie für meine Forschungsergebnisse?
Ich habe einige Jahre in meinem Lebenslauf, wo ich aufgrund eigener Forschung, die keine Auftragsarbeit ist, nicht viel verdient habe. Sollte sich meine Forschung nicht auch mal auszahlen?
Was andere wichtige Forschungen betrifft, sind diese mehr fachbezogen. Sie sind erst in der Einreichphase. Verrate ich sie, ist doch – das sollten Sie doch merken – meine Anonymität dahin.
@agmen: Mir sind die Zeichen ausgegangen. Warte auf Zwischen-Posting zum Weiterschrei
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#82   Burgorus   21:34:55 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard und den Klischeenachplapperer Hoffnung
@Gotthard:
Wenn Sie Sachen, die Sie publiziert haben, obwohl sie kein Aufsehen erregt haben, als Forschung bezeichnen, ist das Ihre Sache. Mich würde nur interessieren, ob Sie dafür bezahlt worden sind. Wenn ja, ist das in meinen Augen Auftragsarbeit. Aber jeder hat so seine Vorstellung von Forschung.
@Klischeenachplapperer Hoffnung:
Es ist so eine Art, dem Gegenüber Hochmut vorzuwerfen, obwohl es gar nicht behauptet hat, es sei „gescheit“. Im Gegenteil habe ich mich über die Gescheitmacher Kopernikus und Galilei (Kepler hat ihn einen Pfau genannt) beschwert.
Was ich Ihnen vorgeworfen habe, ist, längst widerlegte Klischees nachzuplappern, z.B., dass man früher geglaubt habe, die Erde sei eine Scheibe.
Und wenn Sie kreuz.net lesen, sollten Sie bemerkt haben, dass es kreuz.net darum geht, verlogene Klischees zu entlarven.
Aber anscheindend halten Sie ja kreuz.net für unseriös, sodass Sie die von kreuz.net verkündete Wahrheit nicht wahrnehmen.
Ich habe durchaus Ihre Ironie oder Satire in Ihren Statements verstanden. Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich mich gewundert habe: Ist denn Hoffnung einer von uns?, bis ich die verdrehte Ironie bemerkt habe.
Das Problem ist: In jedem Spaß steckt eine Wahrheit oder das, was man dafür hält. Unliebsame „Wahrheiten“ per Ironie rüberzubringen ist viel gefährlicher als sie direkt zu sagen. Deswegen bin ich eingeschritten und habe klar gemacht, dass Ihr beiden nichts anderes als primitive Klischee-Nachplapperer seid.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#79   Burgorus   21:11:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: Nein.
Die Forschung, die ich Auftragsarbeit nenne, würde jeder andere Forschung nennen, da sie in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen ist. Nur ich und mein Bruder haben eine größere Erwartung von Forschung. Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung.
Das mit der Zerfallskonstante, die ja deshalb Konstante heißt, weil sie als konstant angenommen wird, soll nur andeuten, dass nicht alles, was als selbstverständlich angesehen wird, selbstverständlich ist. Man kann nicht von einer Konstanz über Jahre hinweg auf eine Konstanz über Jahrtausende hinweg schließen. Nur der umgekehrte Schluss ist möglich.
Über meine „Auftragsarbeiten“ zu sprechen, hat keinen Sinn. Es handelt sich hier um ein ganz anders Thema, wovon nur die wenigsten etwas verstehen. Und es ist auch keine Schande, davon nichts zu verstehen. Meine Forschungsergebnisse sind viel interessanter. Sie vorzutragen ist auf politische Ebene erwünscht, jedoch auch mit politischen Schwierigkeiten verbunden, die nicht ich verursacht habe.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#76   Burgorus   20:34:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Sie: Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift.
Die Verwunderung über die Tatsache, dass der Mensch heute noch schreiben kann, ist keine unsinnige Aussage, sondern Satire. Es gibt heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen abstamme. Fakt ist aber, dass die Sprache, womit die Schrift unweigerlich verbunden ist, degeneriert, und das wollte ich damit andeuten, indem ich sagte, dass man sich wundern müsse, dass er noch schreiben kann. Doch, Errungenschaften gehen nicht verloren. Wissen kumuliert sich, und so entsteht der Anschein, der Mensch sei heute begabter als vor Jahrtausenden.
Gut finde ich, dass Sie das Alter Adams von 930 Jahren nicht bestritten haben. Er war nicht mit der Verschlechterung seines Telomerase-Enzyms belastet. Es gibt übrigens auch Menschen, die an der Progeria-Krankheit leiden und mit 20 Jahren schon wie 90 aussehen. Sie haben, wie die Wissenschaft festgestellt hat, eine noch schlechtere Telomerase.
Ich kann mich erinnern, dass Sie geschrieben haben, dass das Universum 15 Milliarden Jahre alt sei (????). Wie naiv sind Sie denn eigentlich! Wissen Sie denn nicht, dass das Theorien sind, die auf Infrarotverschiebungen und vielen Ceteris-paribus-Annahmen beruhen. Was wirklich astronomisch gesichert ist, ist NUR unser Planetensystem. Alles andere, was um Zehnerpotenzen darüber hinausgeht, sind Spekulationen, sonst nichts.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#73   Burgorus   16:23:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Anzunehmen, dass es seit etwa einer Million Jahren den Menschen gibt, er aber erst seit etwa 5000 Jahren schreiben kann, ist schon nahezu phänomenal, wenn man bedenkt, dass der Mensch sogar jetzt noch schreiben kann, obwohl seine Sprache immer mehr zur Affensprache verkümmert. Vergleichen Sie Altgriechisch mit Griechisch oder Latein mit Italienisch. Es erschien ja bereits ein Artikel darüber, ich glaube auch von Herrn Puls. Anzunehmen, dass man damals nichts in Stein ritzte, obwohl dieser Brauch bei Gräbern seit ca. 5000 Jahren bis heute üblich ist, ist nicht minder erstaunlich. Oder nein: Man hat halt genau diese Steine nicht gefunden.
Anzunehmen, dass es Menschen etwa 6000 Jahre gibt,
wovon der erste erst nach 930 Jahren starb, und festzustellen, dass Schriftzeugnisse seit etwa 5000 Jahren existieren, birgt dagegen überhaupt nichts Besonderes. Das ist ja sogar mit der katholischen Lehre vereinbar. Und die „Aufklärer“ sind doch viiiiiiel gescheiter als die.
Es ist sehr schwer, Menschen von der Dogmatik der Geschichts-Lügner, die sich gar Aufklärer zu nennen wagen, loszubringen. Warum ist das so schwer?
Antwort: „Mundus vult decipi.“
@Santa rita: Danke für Ihre Beiträge, die ich ob ihrer Fachbezogenheit stests sehr schätze.
Ich bin jetzt zu einer Feuerzangenbowle eingeladen.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#68   Burgorus   15:05:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Es zeugt von Wissenschaftlichkeit, wenn Sie eins der Bücher ausleihen wollen. Besser wäre es aber, sich bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen um aktuellere Literatur zu bemühen. Da kämen Sie auch mit nichtgekauften Wissenschaftlern in Kontakt.
Es gibt immer noch Leute, die es nicht glauben: Bezahlte Forschung ist keine Forschung, sondern Auftragsarbeit. Ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe ca. 8 Jahre lang Forschung genannte Auftragsarbeit gemacht und 7 Jahre lang geforscht. Auch die Auftragsarbeit habe ich veröffentlicht, weil mans braucht. Wirkliches Interesse hat aber nur meine Forschung erregt, stoße aber auf viele Schwierigkeiten.
Sie sagen, es gäbe Kulturen, die älter sind als 6000 Jahre. Auf welche Schriftzeugnisse beziehen Sie sich da? Konnte man sie bereits entziffern? Meines Erachtens gehen die ältesten auf ca. 3000 vor Christus zurück. Ich vermute, dass Sie sich eher auf radiometrische Uhren oder C14-Methoden beziehen, die unter vielen Cetris-paribus-Annahmen arbeiten. Bei C14 ist es z.B. das Anfangsverhältnis zwischen C12 und C14, das sich umweltbedingt ändern kann. Geschweige denn von der Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird.
Zu den Milliarden von Galaxien. Das klingt toll, ist aber wieder nur ein Faktor von vielleicht 10 hoch 20 Planeten. Analoges gilt bei Lotto. Solche Zahlen fallen im Vergleich zu den Hunderten oder Tausenden von Zehnerpotenzen in den Bereich von deren Fehlergrenzen, verdienen nicht mal beachtet zu werden.
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#66   Burgorus   13:44:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Navon @Problemsucher: @Heinrich von Ofterdingen: Quellenangaben für Wahrscheinlichkeiten
Quellen:
Michael Denten (1985), Evolution: A Theory in Crisis, Warwickshire, UK, Burnett Baoks Limited, S. 238.
Henry Quastler (1964), The Emergence of Biological Organization, New Haven, CT, and London, UK: Yale University Press, S. 7.
Quastler gibt Wahrscheinlichkeiten von 10 hoch -255 an, Dentem sogar bis zu nur 10 hoch -2000 für das Entstehen von Leben nach dem Zufallsprinzip an.
Bei Quastler gibt es auch einen Auzug im
Internet www.fontaene.de/…sche_bewertung05.htm.
Die unvorstellbar größeren Zahlen, die ich genannt habe, die Zahlen von 10 hoch -100 bis 10 hoch -200, für gewisse Ereignisse in der Evolution, habe ich von einem Chemie-Professor (der Name fällt mir jetzt nicht ein) auf einer Tagung der Studiengemeinschaft Wort und Wissen gehört. Anwesend war hier auch der Vorsitzende und Herr Dr. Junker, der Erstautor eines kritischen Evolutionslehrbuches (der Koautor ist Professor Scherer, ein Mikrobiologe). Auch andere Referenten sprachen von solchen Zahlen. Aber die sind ja Ihrer Meinung nach alle blöd, weil sie sich an der Bibel orientieren und sich für ihre Forschungen nicht kaufen lassen.
@Navon:
Ihre Wahrscheinlichkeiten von 1 % beziehen sich auf Mutationen, die doch kein Mensch bestreitet. Auch Daniel nahm auf Mutationen Bezug.
Ihre Behauptung, Analogiebeweise kämen aus der Mathematik, ist falsch. Sonst wären sie ja sogar mathematisch anerkannt und damit exakt 100%ig sicher.
@Problemsucher: Der Sündenfall war vor etwa 6000 Jahren.
@Heinrich: Ich weiß dass die Milliarden Jahre nicht stimmen
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#55   Burgorus   19:49:38 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Problemsucher: Widerlegung der Evolutionslehre durch Unwahrscheinlichkeiten
Problemsucher schrieb:
Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber die Evolution hat unvorstellbar lange Zeit dazu gehabt.
Das Zeit-Argument ist weniger wert ist als der Schatten des Schweifes der Werktagskatze.
Angenommen, die Wahrscheinlichkeit für ein notwendiges Ereignis E der Evolution sei immerhin 10 hoch -100, sagen wir sogar, dass es innerhalb einer Millisekunde zu geschehen habe. Dann kommen Sie nun mit den unvorstellbar langen Zeiträumen von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat). Ein Jahr hat 10 hoch 10,5 Millisekunden. Drei Milliarden Jahre haben ungefähr 10 hoch 20 Millisikunden.
Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis wenigstens innerhalb von 3 Milliarden Jahren eintritt, noch kleiner als 10 hoch 20 mal so groß wie dass es innerhalb einer Millisekunde eintrifft. Das heißt, sie ist jetzt nicht mehr nur 10 hoch -100, sondern höchstens 10 hoch -80. Wissen Sie was? Das interessiert mich nicht einmal. Das 10 hoch -100 war eine grobe Schätzung. Ob 10 hoch -80 oder 10 hoch -120, ist mir wurscht. Um es im Klartext zu formulieren: [fett]Es ist fast belanglos, ob Sie der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Millisekunde oder Milliarden von Jahren zugrunde legen.
So verhält es sich also mit den „unvorstellbar großen Zeiträumen“, dem neuen dümmlichen Argument der ET-Promotoren. Aber wie will man argumentieren, wenn man keine Argumente mehr hat. Hoffen, dass die Nichtigkeit des Arguments von niemandem bemerkt wird.
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#52   Burgorus   18:38:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Problemsucher
Missing Links könnten natürlich noch gefunden werden. Acuh sagen Kritiker: Und wenn ein C zwischen A und B gefunden würde, wird nach dem zwischen A und C gefragt. Dennoch kann die genetisch gruppierte Form der Fossilienfunde derzeit nicht als Beweis für die Evolutionstheorie (ET) dienen, sondern mehr als ein Hinweis auf verschiedene Programme des Designers.
Und was die Zeit betrifft, arbeitet die doch gegen die Evolutionisten. Wahrscheinlichkeiten in der Größenordnung von bis zu 10 hoch -100 oder gar 10 hoch -200 für Einzelheiten, die für ET notwendig sind, häufen sich. Darwin wusste davon noch nichts. Alles war einfach: „Fossilien sehen ähnlich aus: Also sind sie verwandt.“
Die Evolutionisten können sich ja nur noch durch Diskriminierungsdruck aufrechterhalten. Fälle, wo Intelligent-Desing-Wissenschaftlern bereits anerkannte Publikationen nach Bekanntwerden ihres Eintretens für Intelligent Design und gegen ET wieder aberkannt wurden, häufen sich. Wenn sich die ET-Wissenschaftler ihrer Sachen so sicher fühlten, hätten sie dann solche Machenschaften nötig? Nein. Nur wenn man nicht mehr mit Argumenten auskommt, muss man die Wahrheit mit Gewalt diskriminieren.
Zu Donar: Naturereignisse sind nicht genetisch bedingt. Ihre diesbzgl. Argumentation berührt also meinen Analogiebeweis nicht. Dennoch greift Gott auch in Naturereignissen ein, jedoch den Naturgesetzen gemäß. Die Schöpfung der Lebewesen kann aber nicht mit ET erklärt werden, wie Wahrscheinlichkeitsrechnungen beweisen.
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#46   Burgorus   17:43:58 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Navon: Analogiebeweis war klar
Ich habe geschrieben:
Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut.
Sie haben geschrieben Doch, dass kann man erwarten, wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt.
Was ich geschrieben habe, war eine schlagfertige und exakte Antwort, wie sie im Zuge meines Analogiebeweises exakter nicht sein kann.
Sie schrieben: Kreationisten sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet.
Das ist primitives Fürblödhalten des Diskussionspartners.
Sie schrieben: Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur ET präsentieren willst, dann musst Du schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner Aussage bringen und Fragen zulassen.
Was Sie hier ansprechen, ist das Problem der Induktion:
Deduktive Aussagen sind abgeleitet und damit immer schwächer als das, wovon sie abgeleitet sind. Der Schluss vom Wenigen (Geschöpfe) auf mehr (Schöpfer) ist logisch nicht möglich. Solche Schlüsse können höchstens falsifiziert werden, wenn sie dem Wenigen bereits widersprechen. Bleibt nur die Möglichkeit der Analogieschlüsse. In dem Wenigen, das man kennt, lässt sich überprüfen, ob der Schluss von dem noch Wenigeren auf das Wenige stimmt. Das trifft in meinem Analogiebeweis zu, denn die Codes (das noch Wenigere), die es gibt, sind von Programmierern (das Wenige, das wir kennen) geschaffen.
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#41   Burgorus   17:16:17 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Daniel Stöhr: Fossilienbericht kein Pluspunkt für die Evolutionstheorie
Ich halte den Fossilienbericht für keinen Pluspunkt für die Evolutionslehre, sondern eher für einen Pluspunkt für die Kreation. Mein Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links. Die Übergänge sind zu wenig fließend als dass sie durch Evolution erklärt werden könnten. Wegen ihrer Sprunghaftigkeit scheinen sie eher auf Up-dates des Programmieres schließen zu lassen. Wenn sie nur die verschiedenen Versionen des Microsoft-Betriebssystems anschauen, stellen Sie fest, dass so groß die einzelnen Änderungen auch wieder nicht sind. Dennoch sind sie nicht fließend, sondern sprunghaft. Das meiste bleibt, aber neue Elemente finden sich.
Da aber Gott von Anfang an allwissend ist, hat er keine Up-dates notwendig. Die verschiedenen genetischen Programme, die die verschiedenen Tiere und den Menschen biologisch festlegen, dienen also nicht Verbesserungen, sondern nur der Vielfalt. Es gibt ja auch Computer-Programme, die Verschiedenes machen. Fossilienfunde, die uns als Up-dates erscheinen könnten, dienen nur der genetischen Vielfalt der Tierwelt, denn Up-dates hat Gott nicht nötig.
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#38   Burgorus   16:43:48 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Novon: Analogiebeweis
Mein Gott ist übrigens kein anderer Gott als der einzige Gott, den es gibt, und dieser wird von der katholischen Kirche verkündet. Ich sage das nur, um Missverständnissen vorzubeugen.
Zu Ihrer Frage: „Und wie programmiert dein Gott?“
Antwort (Gegenfrage): „Fragen Sie doch mal die Festplatte, wie ihr Programmierer programmiert?
Kurz: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut.
Was ich schon gebracht hatte, sind keine Beweise im strengen mathematischen Sinn. Man nennt so etwas Analogiebeweise. Daraus, dass jedes Computerprogramm seinen Schöpfer hat, erscheint es aufgrund der vielen Analogien, die es in der Welt gibt, plausibel, dass auch das genetische Programm des Menschen seinen Schöpfer hat. Die Analogie wird dadurch erhärtet, dass die biologischen Vorgänge durch Ablesen vom genetischen Code erklärt werden, genauso wie es beim Laufenlassen eines Computer-Programms geschieht. Warum soll also nicht auch das genetische Programm einen Schöpfer haben, der es geschrieben hat?
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#35   Burgorus   16:24:52 | Mittwoch, 10. Januar 2007
An den Rätselsteller Reflektor:
Reflektor schrieb:
Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen verletzt habe (kicher…).
Was ist jetzt das? Können Sie sich nicht klar ausdrücken? Sind Sie nicht fähig zu schreiben, was Sie wollen? Scheuen Sie eine klare Antwort, wenn Sie sich klar ausdrückten?
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#31   Burgorus   16:13:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Udalricus
„Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über die leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen dherbeizaubert?
Die Frage ist gerechtfertigt. Die angebotene Alternative ist Vergackeierung.
Was ist ein genetisches Programm anderes als ein Computer-Code? Er besteht aus vier Basen A T G C.
Ein Computercode ist binär geschrieben: 1 0.
Jedes Computer-Programm wird von einem Programmierer programmiert. Die Computer-Programme werden immer komplexer. Das liegt aber nicht daran, dass sich die Programme verselbstständigt hätten, nein, das liegt an neuen „intelligent Designern“, die bessere Programme erstellt haben.
Also die Antwort auf Ihre Frage: Sowie neue, komplexere Programme nicht selbständig, sondern durch Programmierung entstehen, sind auch komplexere Lebewesen durch einen Programmierer (intelligent Designer, Gott) entstanden.
Freilich sind Gottes Programme so intelligent, dass sie nach einer Mutation des Codes noch nicht abstürzen, wozu schon die Änderung eines einzigen Bits im Computer-Code reichen kann. Diese Absturzsicherung seitens Gottes, die sogar zu einer Verbesserung des Programms führen kann, ist was ganz Außerordentliches.
Das Normale ist ein neues Programm.
Mutationen (Mikroevolution) sind nachgewiesen, die Makroevolution nicht. Hier schreibt Gott ein neues Programm wie jeder andere Programmierer auch (das ist der Normalfall). Die Alternative zum Außerordentlichen (Evolution) ist also der Normalfall (Kreation).
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#23   Burgorus   15:42:45 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Reflektor: Schon wieder so ein In-den-Hintern-Kriecher!
Was hat das das romantische Bild des feigenblattgezierten Adam mit wissenschaftlichen Behauptungen zu tun? Machen romantische Bilder unwissenschaftlich?
Mit welche Behauptungen macht man sich nur noch lächerlich?
Sie bilden sich ein, Wissenschaftliches von sich zu geben,
bringen aber keine Argumente.
Es wäre für Sie sicherlich besser, das zu tun, was sie von anderen erwarten, nämlich das Gehirn zu benutzen anstatt gekauften (man sagt auch: „bezahlten“)
Evolutions-Auftragsforschern kritiklos in den Hintern zu kriechen.
Wo das Hirn ist, müssen Sie noch wissen:
„Das ist dieses Ding gleich hinter der Stirn.“
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#17   Burgorus   15:23:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon
Na ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr mit eurem Nachplabber-Bobbel-Pöbel-Wissen bei kreuz.net fehl am Platz seid. Habt ihr mal in der Schule gehört, dass man früher geglaubt hat, die Erde sei eine Scheibe. Wenn ihr sonst schon nichts wisst, dann habt ihr euch wenigstens das merken können. Mein Kollege hat immer gesagt: Schlechte Nachrichten verbreiten sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Ich möchte sagen: Dummheit verbreitet sich schneller. Lesen Sie vielleicht mal den folgenden Spielgel-Artikel www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html, damit ihr euch eurer babyhaften Gscheitmacherei vielleicht mal etwas zu schämen lernt. Das wäre schon mal ein Fortschritt von ganz dumm zu dumm.
Kurz: Das ganze Mittelalter hindurch glaubten nur ein paar Blöde, dass die Erde eine Scheibe sei. Jeder poplige (allerdings nicht so poplig wie ihr) Seefahrer sah am Schiffsmast, der eher als das Schiff erschien, dass die Erde rund ist. Doch da gabs den Angeber Kopernikus, der eine solche blöde Erde-Scheibe-Behauptung aufgriff, um zu zeigen, wie blöd doch die anderen wären, wie gescheit er doch selber sei. Seine Gescheitheit sei die kopernikanische Wende. No ja, und was war seine Leistung? Er hat seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben, der behauptete hat, die Erde drehe sich um die Sonne, was der Kirche nie eine Schwierigkeit bereitet hat (obwohl’s natürlich ungenau ist). Galilei hat das wieder von Kopernikus kopiert, aber in der Volkssprache, damit die Leute glaubten, er sei der Gescheite. Und dieser wurde noch vom Papst gefördert.
Redaktion benachrichtigen Ob er es weiß?
#28   Burgorus   21:02:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Aurelius & Bernd Stromberg: Sokrates-Zitat angeblich „scio me nescire“ statt „scio me nihil scire“
Ich habe euer Sokrates-Zitat als „scio me nihil scire“ (ACI-Konstruktion), wie es auch Bernd Stromberg zitiert hat, kennen gelernt, vom Griechischen kommend: „oida ouden eidos“ (ich weiß nichts wissend). Im Griechischen steht also das Partizip statt des Infinitivs.
Jedoch wird auf der deutschen Wikipedia-Seite behauptet, das richtige Zitat heiße: „Ich weiß, dass ich nicht weiß.“ (altgr. „oida ouk eidos“), also „ouk“ = „nicht“ statt „ouden“ = „nichts“. Demnach müsste es mit „scio me nescire“ übersetzt werden, was aber im Google nur 158 mal auftaucht, während „scio me nihil scire“ 39500 mal zu finden ist. Entsprechend findet sich das griechische „oida ouk eidos“ nur 60 mal, während das mir bekannte „oida ouden eidos“ 866 mal auftaucht.
Es wird bei Wikipedia behauptet, dass dieses Zitat im Volksmund auch unzutreffend wiedergegeben wird als: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ („scio me nihil scire“, „oida ouden eidos“). Gemeint habe Sokrates damit vielmehr Folgendes: „Ich scheine also um dieses Wenige doch weiser zu sein, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.“ Mit obiger Form des Zitats sei diese Aussage also nur verkürzt wiedergegeben.
Angemerkt sei noch, dass bei nicht-religiösen Fragen auf Wikipedia oft (aber bei weitem nicht immer) Verlass ist.
Wie es bei religiösen Fragen aussieht, ist ja bekannt.
Redaktion benachrichtigen Konservative Anglikaner rebellieren
#13   Burgorus   17:45:00 | Montag, 18. Dezember 2006
Austritt aus der Kirchensteuer ohne Austritt aus der Kirche
Wenn der Aufruf zum Kirchensteueraustritt wirksam sein soll, muss Folgendes beachtet werden:
1. Jedem Gläubigen muss klar gemacht werden, dass – wie ich es verstanden habe- Papst Benedikt XVI. ein Dokument herausgegeben hat, in dem es heißt, dass Kirchenaustritt auf dem Standesamt (d.h. Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft) nicht den Austritt aus der katholischen Kirche nach sich zieht. Denn wirklich katholische Christen treten nicht gerne aus.
2. Der Kirchensteuer-Austritt muss gemeinschaftlich organisiert sein. Diesen Formular-Krieg macht ein normaler Gläubiger sonst nicht mit. Es muss ein Rechtsexperte in den Rhöner Pfarrgemeinden von Haus zu Haus gehen, den Gläubigen Punkt 1 erklären und ihnen den Kirchensteuer-Austritt so einfach machen, dass es nur heißt: „Da musst noch unterschreiben und da.“ Gegen eine eventuelle Streichung aus dem Taufbuch muss dieser Rechtsexperte eine Sammelklage sicherstellen, wo der normale Gläubige nichts weiter als ein paar abgeholte Unterschriften zu leisten braucht.
3. Sollten die Rhöner Pfarrgemeinden tatsächlich das gesparte Geld auf die Gebetsinitiative für die Diözese Linz (Raiba Wienerwald) überweisen, dann muss auch sichergestellt werden, dass diese Initiative speziell das Rhöner Geld nicht etwa für Linz, sondern u.a. für die private Finanzierung der drei SJM-Priester in den drei Rhöner Gemeinden verwendet.
Die Aktion verläuft im Sand, wenn man nicht der naturgegebenen Formular-Trägheit gewöhnlicher Gläubiger entgegenwirkt.
Redaktion benachrichtigen Der Kirchenleerer
#21   Burgorus   15:42:35 | Samstag, 16. Dezember 2006
Die Sprache ist schon auch wichtig!
Die Art der Zelebration (der Ritus) und der Inhalt der Texte sind natürlich wichtiger als die gewählte Sprache.
Ich habe einige tridentinische Messen in Latein, einige auf Deutsch und einige auf Englisch besucht und stelle fest, dass die Sprache nicht unwesentlich ist. Die lateinischen klingen viel sakraler als die deutchen und englischen; die englischen kamen mir zu wenig feierlich vor.
Nur die tridentinischen Messfeiern auf Latein erschienen mir vollkommen.
Redaktion benachrichtigen Was können Eltern für eine gesunde Geschlechtsentwicklung ihrer Söhne tun?
#16   Burgorus   23:53:20 | Freitag, 15. Dezember 2006
@katholisch
Dass Algermissen und Lehmann in voller Einheit mit dem Heiligen Vater stehen, stimmt einfach nicht. Ihre Einheit mit dem Heiligen Vater ist nur geheuchelt, denn ihre Pastoral steht dieser Einheit diametral entgegen. Geweiht und damt mit allen Vollmachten eines Bischofs ausgestattet sind sie natürlich.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#53   Burgorus   20:55:45 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Johannes XXIII
Wieso soll ich fragen?
Wenn die Kinder wegen der Eltern die Plakate getragen haben, haben sie noch das zusätzliche Verdientst des Gehorsams gegenüber den Eltern. „Du sollst Vater und Mutter ehren!“ heißt es im vierten Gebot, und das befolgen sie dann. Oder wollen sie jetzt den Eltern das Erziehungsrecht ihrer Kinder absprechen? Glauben Sie nicht auch, dass die Eltern die Kinder fragen, wie Ihnen der Religionsunterricht gefallen hat. Wenn er ihnen nicht gefallen hätte, würde diese Eltern dann die drei Patres unterstützen?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#48   Burgorus   20:38:26 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Johannes XXIII.
Sie wagen zu behaupten:
Ein Armutszeugnis finde ich aber, dass sie Kinder vorschicken um die Plakate zu tragen,. Die werden wahrscheinlich garnicht wirlkich mitbekommen, was passiert ist.
Dass Bischof Algermissen die ungeborenen Kinder
verachtet und sie der Schlachtbank preisgibt, hat er ja durch die Zusammenarabeit seiner Diözese mit der Kindermord-Lobby Pro Famile bereits bewiesen. Durch seinen Brief, in dem er das Hochfest der Geburt des Herrn für das Hochfest der Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus hält, hat er seine geistige Haltung erneut bestätigt, sei es bewusst oder unbewusst. Für ihn beginnt das Menschenleben erst ab der Geburt.
Und wer die ungeborenen Kinder verachtet, verachtet auch die geborenen. Wie können Sie nur behaupten, dass Kinder nicht mitbekommen, was hier geschieht! Ich war auch einmal ein Kind, und als Kind konnte ich sehr wohl zwischen einem Kasperl und einem Priester, dem der Glaube sehr, sehr ernst ist, dem das Heil der Seelen sehr am Herzen liegt, unterscheiden. Kinder sind in dieser Beziehung viel feinfühliger als es sie zugeben wollen.
Warum sollen solche Kinder nicht Plakate tragen? Im Kindesalter wird der Glaube geformt, den sie als Erwachsene ein Leben lang im Herzen tragen.
Das Plakate-Tragen der Kinder ist kein Armutszeugnis. Nein, es ist der Beweis dafür, dass das, was die drei Patres angelegt haben, sich tief in die unschuldigen Seelen der Kinder eingegraben hat.
Und das soll nun – nach Algermissen – wieder verloren gehen.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#121   Burgorus   14:13:07 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@tertius ridens: zu Ihren Gedichten „ubi latrant“ und „novam sanctam“ mit Titel: Sacerdotes massones
Das „ne putares pulveri“, wie ich es geschrieben habe, passt wohl deshalb nicht, weil der Konjunktiv im Imperfekt steht, während sich die Aufforderungen an Algermissen im Präsens Indikativ abspielen. Auf die Schnelle ist mir aber nichts Besseres eingefallen. Durch Ihre letzte Anmerkung haben Sie mich aber auf die Idee gebracht, in der passivischen Präsens-Konjunktiv-Form zu schreiben: „ne aequeris pulveri“ = „damit du nicht dem Staube gleich gemacht wirst“.
Betrachten Sie meine Änderungen bitte nur als Vorschläge. Mit vielen bin ich selbst noch nicht zufrieden. Die beiden Füllwörter „tu“ und „nunc“
in „veri fidej tu nunc fave“ singen sich auch nicht gut.
Ließe man das „tu“ wieder weg und schriebe „veri fidei nunc fave“, wäre das eigentlich völlig unbetonte letzte „i“ von „fidei“ zwar nicht stark, aber doch ein wenig betont, ließe sich aber leichter singen.
Ich fände es halt schön, wenn alle Strophen der gleichen Metrik folgten, sodass sie einfach zu singen sind und deren Kenntnis die Pflicht jedes Kreuznet-Lesers sein könnte.
Textlich am schärfsten ist jedoch die zweite Strophe Ihres Gedichts Sacerdotes massones:
sancta Rota me custodit
a peccatis abdicabit
in ultimo iudicio
Das heilige Rad (die Rotarier-Runde) bewacht mich.
Von den Sünden wird es (mich) lossagen
im letzten (jüngsten) Gericht.
So denken die Brüder. Am Ende seines Lebens kriegt jeder Freimaurer eine pompös gestaltete heilige Messe. Das besticht und stärkt den Glauben an die sancta Rota.
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#77   Burgorus   01:54:37 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Stefan Sandor
Stefan Sandor schreibt:
„Zunächst einmal gibt es von Herrn Bischof Algermissen ein klares Wort zur Situation“
Doch wie fängt Bischof Algermissen an?
Liebe Schwestern und Brüder in Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen! Wir stehen wenige Tage vor dem Hochfest der Menschwerdung des Herrn…“
Ist das ein klares Wort? Er verwechselt das bevorstehende Hochfest der Geburt des Herrn mit dem Hochfest der Menschwerdung unseren Herrn Jesus Christus, das am 25. März gefeiert wird. Offenbar setzt er Geburt mit Menschwerdung gleich. Dieser Bischof, dessen Diözese unter seiner Leitung mit der Kinder-Abschlachtungsgesellschaft Pro Familia zusammengearbeitet hat, ist eben immer noch zutiefst der Kindermord-Lobby verhaftet.
Jeder normale Mensch weiß, dass man kleine Kinder nicht umbringen darf. Er dagegen suggeriert auf ganz subtile Weise, und zwar mit dem Trick, Geburt mit Menschwerdung gleichzusetzen, ein Kind sei vor der Geburt noch kein Mensch. Die Schlussfolgerung kann jeder ziehen: das Kind darf man umbringen.
Wenn das Gedankengut eines Bischofs dermaßen tief im Sumpf der Kindermord-Lobby steckt, macht das doch allein schon klar, dass er ein ganz hinterlistiger Wolf im Schafspelz ist.
Von einem Bischof sollte man einfachstes biologisches Grundwissen erwarten können. Auch stünde ihm die Kenntnis des liturgischen Kalenders gut an.
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#29   Burgorus   20:34:32 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Menschwerdung des Herrn
Bischof Algermissen schreibt:
„Liebe Schwestern und Brüder in Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen! Wir stehen wenige Tage vor dem Hochfest der Menschwerdung des Herrn…“
Was kann man von einem Bischof, dessen Diözese unter seiner Leitung mit der Kinder-Abschlachtungsgesellschaft Pro Familia zusammengearbeitet hat, anderes erwarten, als dass er im Bewusstsein lebt, die Menschwerdung beginne mit der Geburt?
Wenn dem so wäre, was spräche dann dagegen, die „lebenden Zellenhaufen“ vor der Geburt aus dem Mutterleib herauszusaugen?
Eure Exzellenz, wir stehen noch ganze 102 Tage vor dem Hochfest der Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus; dieses wird nämlich am 25. März gefeiert. Zu Weihnachten feiern wir das Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus; zu diesem Zeitpunkt ist Jesus bereits seit etwa neun Monaten Mensch!
Von einem Bischof sollte man auch auf biologischem Gebiet ein gewisses Grundwissen erwarten dürfen.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#112   Burgorus   17:23:20 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@tertius ridens
Von der Metrik her sollte es ein vierhebiger Trochäus sein mit daktylischem Schluss.
Das ist wohl die fachmännisch korrekteste Formulierung.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#109   Burgorus   16:27:09 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@tertius ridens
Ich möchte ja das Gedicht an das Stabat mater anpassen, wo es in der dritten Zeilt heißt: „dum pendebat filius“ (erster Strophe), es sind also sieben Silben, von denen die derste, dritte und fünfte, eventuell noch die siebte betont ist. In der jetzigen Version haben Sie wieder acht Silben. Eine Silbe muss noch raus, textlich gefällt diese Version sehr gut.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#104   Burgorus   15:56:47 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ecclesia semper reformanda: Lesen lernen!
Maurice hat geschrieben:
Einer der vielen Beweise für die Richtigkeit und Gottgewolltheit von Glaube und Kirche ist, daß es sie trotz jahrzehntelanger Anschläge in der Manier der Lehmänner, Genn, Algermissen u.a.m. immer noch gibt: daß sie gar in ihrer traditionellen Form (FSSPX, FSSP, Philip Neri…) wächst.
Darauf antwortet ecclesia semper reformanda:
Euer Glaube scheint ja sehr klein zu sein, dass Ihr dafür sogar „Beweise“ (und dazu noch solch seltsame!!!!) benötigt. Wer glaubt, braucht keine Beweise! Es ist halt ein „Geheimnis des Glaubens“!
Es würde Ihnen gut anstehen, mal lesen zu lernen. Maurice hat nämlich überhaupt nicht geschrieben, dass er Beweise benötigt. Er hat nur in den erwähnten Fakten Beweise für die Richtigkeit und Gottgewolltheit von Glaube und Kirche wahrgenommen.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#100   Burgorus   15:11:12 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Danke, Maurice!
Das von Ihnen zitierte Gedicht habe ich bereits in meine Gedichte-Sammlung aufgenommen.
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#97   Burgorus   14:35:19 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ecclesia semper reformandus
Was ist denn „den geweihten Hintern küssen“ anderes als „Leck mich am Arsch“. Ganz einfach. Es liegt am Wort „geweiht“. Macht das etwa immun gegen Kriminalisierung? Das dem nicht so ist, hat bereits einer von euch, nämlich Lauschi, bestätigt.
Ich gebe Ihnen aber in der Hinsicht Recht, als die Gefahr besteht, dass das Wort „geweiht“ als Spott erscheinen kann.
Aber, wenn Sie’s feiner wollen, haben wir ja immer noch das Gedicht von tertius ridens. Man kann es nach der Melodie des Stabat mater singen, das beim Karfreitags-Kreuzweg des Papstes im Sprechrhythmus gesungen wird.
Die Rhythmisierung im Gotteslob Nr. 584 halte ich für weniger geeignet. Ich habe in diesem Gedicht die konsonantisch zu singenden „i“ als „j“ geschrieben, damit sich der Leser mit der Metrik leichter tut. Außerdem habe ich z.T. kleinere Änderung aufgrund der Metrik vorgenommen.
Ubi latrant filjus rapax
et mathilda auri capax
animas fidelium?
Ibi fides deglutitur,
immo totus sepelitur
in Henrico gutture.
Qui latrando falsa fingit,
vorat simul et confringit
carinam pecuniae:
Qualem, mater, peperisti,
fraudatorem nutrivisti
tuis in uberibus!
Immo mater sterlingorum,
sancta soror loculorum,
quam nos bursam dicimus
Nam si bursa detumescit
et superbja semper crescit,
semper fides deficit.
Rex superbus olim pulsus
venjet fore etjam tempus
filium expellere.
Prohibebunt janitores,
armigerique saevjores
filii exsilium?
O Henrice, finem cave,
veri fidej tu nunc fave,
ne putares pulveri!
Redaktion benachrichtigen Selbstmitleid statt Einsicht
#78   Burgorus   13:46:05 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Der Beitrag von Pünktchen
Algermissen hat verschissen
bei den Gläubigen im Land!
Längst doch haben sie erkannt,
daß der Hirte, ungewissen
Zeitgeistmoden hingerissen,
sie den Wölfen überlässt.
Und so wird ein kleiner Rest
frommer Beter büßen müssen
dafür, daß er ganz verbissen
„Plänen“ folgt und schlechtem Rat.
„Generalvikariat“
nennen sich, die dienstbeflissen
Monsignore Algermissen
eingeseift und parfümiert,
abgeleckt und angeschmiert,
den geweihten Hintern küssen,
nur damit er auf den Kissen
seiner Selbstgerechtigkeit
einschläft! – So hat weit und breit
ganz verschissen Algermissen.
war absolut sachlich. In ihm wird ungeschminkt die Wahrheit gesagt, wie es beim bayerischen Politiker-Derbleggen auf dem Nockherberg auch der Fall ist. Viele können halt die Wahrheit nicht vertragen und spielen gleich die beleidigte Leberwurst.
Und wem die Wortwahl nicht passt, der sei an die beliebte Lohmeier-Serie „Königlich Bayerisches Amtsgericht“ erinnert, wo jemand gegen „Leck mich am Arsch“ geklagt hat. Die „beleidigte Leberwurst“, wie der Richter die Klägerin nannte, scheiterte kläglich. Der Anwalt der Verteidigung hat auch daran erinnert, dass in Bayern „leck mi am Arsch!“ auch ein Zeichen des Erstaunens ist.
Aber die Meister der Lüge laben sich im Worte-Schminken. „Die Ursache wird sein, dass die Leute den Teufel nciht mehr erkennen, weil er schön gekleidet ist“, will heißen, dass der Teufel alle seine Kapitalverbrechen in schöne Worte zu kleiden versteht (Bsp.: „interruptio“ statt „Kinder-Schlachten“).
Redaktion benachrichtigen „Das Maß ist voll, Herr Bischof!“
#280   Burgorus   21:06:08 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Prawda
Pünktchen hat festgestellt:
Es ist schon belustigend zu sehen, wie das Generalvikariat immer neue Algermissen-apologetische „Staffeln“ in dieses Meinungsforum entsendet: zuerst waren es Didymus-Zwilling und prawda, seit heute sind es paparatzi, katholikos und Johannes XIII., die z.Tl. gleichlautende und stilistisch weitgehend identische statements vom Stapel lassen.
Ich fand es äußerst bemerkenswert, dass sich ein Algermissen-Apologet den Namen „Prawda“ gegeben hat, den Namen des Presseorgans der KPdSU. Offensichtlich geben die roten Socken der Algermissen-Anhänger ganz umumwunden zu, wes Geistes Kind sie sind: „Erst haben wir die Sowjetunion kaputt gemacht, dann haben wir die DDR marode gemacht und jetzt zerstören wir Fulda.“
Dass sie sich dazu so offen bekannt haben, fand ich schon fast wieder bewundernswert, ja sogar mutig. Aber was ist jetzt? Jetzt erscheinen die Algermissen-Apologeten unter Namen wie Johannes XXIII, katholikos oder Paparazzi. Habt ihr den Mut verloren? Hat man euch den Schneid abgekauft?
Und übrigens: GV steht hier für Generalvikariat. Eure diesbezüglichen Ablenkungsversuche sind doch wirklich von einem zu primitiven, ja beschämenden Niveau.
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#26   Burgorus   21:14:02 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Prawda
Prawda hat geschrieben:
Karl Peter, vielleicht verstehen sie zu einem späteren zeitpunkt die entscheidung des Bischofs.
Ist doch immer dieselbe Masche. Sie wollen einfach Ihr Gegenüber für dumm verkaufen („Karl Peter versteht halt noch nicht“). In Wirklichkeit fehlen Ihnen die Argumente. Kann man auch von einem nicht erwarten, der deutsch in der englischen Rechtschreibung schreibt, wo nur die Namen groß geschrieben werden. Mal wieder was durcheinandergebracht!
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#12   Burgorus   22:11:53 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Thaumatorgos: Schmutzkübelkampagne gegen Christoph Card. Graf Schönborn
Fakt ist, dass die ungeborenen Kinder in den „Schmutzkübel“ geworfen werden, und Seine Eminenz, Graf Schönborn, wehrt sich nicht effektiv dagegen.
Die Schmutzkübelkampagne wird gegen die ungeborenen Kinder geführt, vielleicht auch gegen Graf Schönborn, aber nicht meinerseits, vielleicht Ihrerseits, indem Sie seinen Namen nicht einmal groß schreiben wollen, vieleicht auch von der österreichichen Regierung, die ihm den Adelstitel „Graf“ zu tragen verbietet, aber nicht von kreuz.net oder von mir. Wir drücken nur die von Graf Schönborn vertretene Haltung zur Abtreibung mit ungeschminkten Worten aus.
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#20   Burgorus   21:47:17 | Freitag, 1. Dezember 2006
Rumpelstilzchen
Papst Joh. Paul II. hat einmal gesagt: „Der größte Trumpf des Teufels besteht darin, dass man glaubt, dass es ihn nicht gibt.“
Dasselbe gilt für den Räder-Orden (Rotarier-Orden). Solange die Leute nichts davon wussten oder allenfalls Informationen darüber als „Verschwörungstheorie“ abtaten, konnte der Räder-Orden im Geheimen wirken und sein Unwesen treiben.
Wenn jetzt auf den Demonstrationsplakaten so etwas wie „Rotarier-Brüder“ steht, ist damit der Untergang des Räder-Ordens schon vorgezeichnet.
Das ist wie bei Rumpelstilzche: „Gott sei Dank, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Sobald aber Rumpelstilzchen beim Namen genannt wurde, war es vernichtet.
Im Todeskampf wird aber der Räder-Orden noch seine ganze Fratze zeigen.
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#17   Burgorus   21:31:44 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Romulus
Das ist keine Revolution. Das ist alles ganz legal.
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#13   Burgorus   21:17:49 | Freitag, 1. Dezember 2006
Ich verstehe das Problem nicht.
Es brauchen doch nur alle Mitglieder der drei Rhöner Pfarrgemeinden aus der Kirchensteuer-Gemeinschaft auszutreten und das gesparte Geld den SJM-Priestern zu geben. Als Gäste könnten sie in bürgerlichen Häusern untergebracht werden. Und die Seelsorge kann weitergehen. Der Religionsunterricht kann auch privat gegeben werden. Wenn das in der Schule nicht anerkannt wird, sollten die Kinder auf Ethik umsteigen, bevor ihnen eine veralgermisste Religion eingetrichtert wird.
Als entpflichtete Priester können die SJM-Priester die heilige Messe zu anderen Zeiten in den Kirchen halten; das dürfte doch kein Problem sein. Wir hatten auch mal einen Ruhestand-Pfarrer. Der durfte jeden Tag die Messe in der Kirche halten. Unser Pfarrer war darüber sehr froh.
Schon zu Zeiten eines Erzbischofs Dyba spielte die Kirche von Fulda eine Vorreiter-Rolle beim Ausstieg aus dem kirchlichen Kindermord-Planungs-System. So muss auch die neue Glaubensverkündung durch privat organisierte kath. Kirchen in Fulda den Anfang nehmen.
Wenn die drei Rhöner Pfarrgemeinden dafür ein gutes Beispiel geben, kann das in allen deutschsprachigen Diözesen Schule machen. Und in absehbarer Zeit muss das auch überall, wo die Lehmann-Kirche regiert, so sein.
Der Papst hat doch nicht umsonst darauf aufmerksam gemacht, dass der Kirchenaustritt im Standesamt nicht mit dem Austritt aus der katholischen Kirche identisch ist.
Der kennt doch die Situation in Deutschland, Österreich und Schweiz. Er hat sich doch was dabei gedacht.
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#31   Burgorus   22:00:32 | Donnerstag, 30. November 2006
@Bonjour
„Vielleicht sollten Sie erst mal nachforschen, ob Maier überhaupt mal Stellvertreter des MP war. Meines Wissens war dies – unter Strauß – Karl Hillermeier, ein Evangele.“
Sie haben Recht. Möchte jetzt nachforschen, ob ich an dieser Geschichte was falsch verstanden habe oder ob mir etwas falsch oder ungenau erzählt wurde.
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#17   Burgorus   13:59:52 | Donnerstag, 30. November 2006
@Rebekka: Korrektheit von Burgorus
Es ist doch nur korrekt, wenn man schreibt, dass einem das und das erzählt wurde, und nicht, dass es so und so war.
Auch entspricht es der Korrektheit, wenn man mehrere erzählte Versionen bringt, um nicht den Eindruck zu erwecken, die Behauptungen seien bereits erwiesen. Dabei müssen sich die beiden Versionen durchaus nicht widersprechen. Das ungewöhnliche Ereignis, dass der Stellvertreter des Ministerpräsidenten eine Phase seiner Abwesenheit ausnutzt, um das Präsentationsrecht des Pfarrers von St. Peter für sich zu beanspruchen, dürfte doch wohl zu Nachforschungen geführt haben. Und dabei mag seine Mitgliedschaft in der Freimaurerei aufgeflogen sein. Um die Freimaurerei gehts mir hier überhaupt nicht. Ich habe das nur erwähnt, um wahrheitsgemäß alles, was mir erzählt worden ist, zu sagen, um mir nicht einseitige Information vorwerfen lassen zu können.
Auch muss man zwischen Motiv und Anlass unterscheiden. Das Motiv, das zu Maiers Rücktritt führte, war wohl, dass sich Strauß von Maier aufgrund der Präsentation des Pfarrers von St. Peter hintergangen sah, wonach er sich entschloss, Maier los zu werden, oder anderes ausgedrückt: ihn rauszuwerfen. Der Anlass für Maiers Rücktritt war dann die Zersplitterung seines Ministeriums.
Es ist nur primitive Provokation, dass Sie mir vorwerfen, inkorrekt zu sein oder eine Version nach der anderen aufzutischen.
Für eine Erwiderung einer weiteren inhaltsleeren Provokation, wie ich sie von Ihnen gewöhnt bin, nehme ich mir keine Zeit mehr.
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#14   Burgorus   13:04:53 | Donnerstag, 30. November 2006
@Sirilo
Sirilo schreibt: „Hans Maier wurde nicht (aus welchen Gründen auch immer) von F. J. Strauß „rausgeworfen“, sondern er trat nach 16 Jahren als Kultusminister zurück, weil er mit der von Strauß beabsichtigten Trennung in ein Schulministerium und ein Wissenschaftsministerium nicht einverstanden war.“
Das ist richtig. Meine Formulierung war natürlich viel salopper und im strengen Sinne nicht korrekt. Maier war strikt gegen eine Trennung in ein Schulministerium und ein Wissenschaftsministerium, die wir heute noch haben. Insofern war die Trennung in diese beiden Ministerien eine galante Lösung, Maier los zu werden.
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#9   Burgorus   12:15:57 | Donnerstag, 30. November 2006
@Pünktchen: St. Peter und kein Volksaltar
Mir wurde erzählt, dass auch in München St. Peter der damalige Pfarrer (müsste wohl Max Zistl gewesen sein) von Kardinal Julius Döpfner aufgefordert wurde, einen Volksaltar aufzustellen. Manche haben bei Kreuznet schon die Meinung geäußert, die Bauweise des Altarraums mit den vielen Stufen lasse einen Volksaltar nicht zu. Das stimmt aber nicht. Die Perspektive des Bildes täuscht.
Der Grund, warum in Sankt Peter heute noch kein Volksaltar steht, liegt an der Standfestigkeit des damaligen Pfarrers.
Es soll sich ungefähr Folgendes zugetragen haben: Kardinal Döpfner sagt zum Pfarrer von St. Peter: „Wenn da kein Volksaltar aufgestellt wird, dann betrete ich nie mehr diese Kirche.“ Darauf der Pfarrer: „Eminenz, dann verschwinden Sie!“ oder Ähnliches.
Das konnte er machen, denn St. Peter in München untersteht nicht der Erzdiözese München-Freising, sondern ist direkt Rom unterstellt. Das Präsentationsrecht (d.h. das Recht, dem Papst einen Pfarrer vorzuschlagen) hat hier der bayerische Ministerpräsident.
Die vorletzte Präsentation, die von Kuglstatter, eines „konservativ angestrichenen Modernisten“, hat damals aber der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Kultusminister, Hans Maier, in Abwesenheit des Ministerpräsidenten Franz Joseph Strauß vorgenommen. Das muss FJS so gestunken haben, dass er Maier rausgeworfen hat. So hat es mir jemand gesat. Ein anderer meint, der Grund seines Rausschmisses sei die Aufdeckung von Maiers Mitgliedschaft in der Freimaurerei.
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#749   Burgorus   23:10:11 | Mittwoch, 29. November 2006
@tau: Mal was ganz anderes
Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, dass ich Ihnen de facto vorgeworfen hatte, Sie spotteten über meine Engel-Sachen in der Leserzeitung, und dass ich einiges Grobe über Sie behauptet hatte, was ich jetzt nicht wiederholen möchte. Ich hatte eben Ihre Spielerei mit dem Namen „Luzifer“ im direkten Anschluss an Lauschis Spott über den gestrigen Tagesengel eben als Mitspotten empfunden. Im Nachhinein ist mir doch klar, dass Ihre Postings von Lauschis Bemerkungen völlig unabhängig waren. Ich weiß übrigens immer noch nicht, was ich tun muss, um wieder Mails von Kreuznetlern empfangen zu können.
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#73   Burgorus   21:02:48 | Montag, 27. November 2006
@Breze:
Sie haben mir auch geschrieben, dass einige meinen Engel-Texten sehr nahe stehen. Das tröstet mich durchaus; vielleicht rufen dann einige die Engel mehr an, die für die bevorstehende Zeit sehr wichtig sind.
Sie haben mit der Rückkehr zur papsttreuen Kirche, sei es jetzt JP II oder B XVI, einen unschätzbar großen Schatz gewonnen. Dennoch gibt es auch die Dämonen, gegen die Jesus und Maria ihre Soldaten in die Schlacht schicken. Als Unterstützung werden ihnen die Engel gegeben. Das ist ein Angebot, das die Menschen annehmen können oder auch nicht.
Wenn tau die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ veröffentlichen will, reicht es, wenn er einen Link dorthin setzt. Dann würde sie vielleicht sogar gelesen werden. Ansonsten wirkt sie nur aufdringlich und damit abstoßend. War es nicht tau selbst, der gesagt hat: „Wen Jesus berührt, den berührt er.“ Zwangshafte Missionierung bringt nie was.
Er kopiert nur wie ein von Luzifer Bessessener Texte raus und erwartet, dass wir sie lesen. Ich dagegen habe nach Mitternacht die Texte alle abgetippt, was einige Stunden gedauert hat. Und er macht sich nur drüber lustig.
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#63   Burgorus   20:34:35 | Montag, 27. November 2006
@Breze
tau hatte mehrmals die Möglichkeit, auf meine Bitte hin zu antworten. Er hat es nicht getan.
Nochmals kurz zum Engelwerk. Das Engelwerk mit den Engelweihen gibt es praktisch nicht mehr. Deswegen wurde dieses Buch ja jetzt für alle verfügbar gemacht.
Ich bin selbst alles andere als ein Experte über das Engelwerk.
Wenn ich die Lesermeinungen zu meinem Artikel über Mutter Bitterlichs Engelerscheinungen und das Engelwerk lese, dann merke ich selbst, dass da innerhalb des Engelwerkes viel schief gelaufen sein muss. Wenn ich aber nur die Vermutung hege, dass da zerstörerische Kräfte mit Absicht eingeschleust wurden, dann wird man ja von diesem Haufen schon wieder mit dem Redekiller „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt. Wie soll man da noch vernünftig diskutieren können?
Die Texte, um die es geht, haben eigentlich mit dem Engelwerk nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit den Engeloffenbarungen an Gabriele Bitterlich.
Und wer die liest – ich meine jetzt die Engel, nicht die Einleitung, die ist doch sicher Verschwörungstheorie, oder etwa nicht, was anderes kennt ja dieser Sonderschul-Haufen hier nicht mehr;
wer diese Texte liest, sollte spüren, dass es hier um ein wunderbares Wirken Gottes durch seine Engel in der Welt geht.
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#52   Burgorus   20:18:14 | Montag, 27. November 2006
@Breze:
Sie gehen wenigstens auf meine Frage ein.
In der Tat sollte man die Postings auf den Artikel beziehen. Aber wenn ich mich von jemandem verarscht fühle, dem ich einige Stunden Schlaf geopfert habe, dann werde ich wohl auf dieser Seite darauf eingehen können, wo dieses Engel-Thema angesprochen wurde.
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#50   Burgorus   20:13:44 | Montag, 27. November 2006
@Lauschi: Der undankbare Heuchler tau
Am 7. November 2006 um 22:54 Uhr erhielt ich via kreuz.net folgende Mail:
Grüß Gott Burgorus,
Leser tau schickt Ihnen folgende Nachricht:
können Sie mir den Engelwerk-Text zukommen lassen oder in k.n veröffentlichen/verlinken?
Viele Grüße und Gottes Segen
tau
Dann schickte ich ihm die Antwort in der Kreuznetmaske, sodass ich sie nicht mehr habe.
Daraufhin erhielt ich am 09. November 2006 um 11:24 Uhr
über kreuz.net folgende E-Mail:
Grüß Gott Burgorus,
Leser tau schickt Ihnen folgende Nachricht:
Danke für Ihre Antwort. Ich interessiere mich sehr für diese Dinge. Sie können sich ja schon mal meine postings anschauen, da kommt auch noch mehr (wie ich Zeit habe). Die „Blödeleien“ zwischendurch sind zum „Warmlaufen“ und sind oft auch beabsichtigt.
tau
Sehr ihr, mit welchem Heuchler ihr es zu tun habt?
Die sogenannten wichtigeren Dinge, die tau momentan zu tun hat, scheinen sich mehr auf Blödeleien und Warmlaufen zu beziehen.
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#40   Burgorus   20:00:23 | Montag, 27. November 2006
Warum antwortet tau nicht: Schämt er sich?
??????????
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#36   Burgorus   19:54:30 | Montag, 27. November 2006
@Lauschi
Heißt das, tau hat so einige Dutzend angeschrieben und darauf gewartet, dass irgendeiner seinen Wunsch erfüllt, um ihn hernach zu verspotten?
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#34   Burgorus   19:47:54 | Montag, 27. November 2006
@tau: War das letzte Posting Ihre Antwort?
Wenn ja, dann schicken Sie mir bitte nicht nocheinmal fünf E-Mails oder so.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#28   Burgorus   19:44:20 | Montag, 27. November 2006
@Lauschi
Mir wäre eine Antwort von tau lieber.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#23   Burgorus   19:34:19 | Montag, 27. November 2006
@tau: Verteidigung meines Engel-Artikels in der Leserzeitung
Grüßgott, tau!
Jetzt habe ich auf viel Schlaf verzichtet, um Ihrem Wunsch gemäß einiges übers Engelwerk in die Leserzeitung zu tun; da hätte ich schon erwartet, dass Sie sich diesem Artikel etwas dankbarer erwiesen hätten.
Anstattdessen stellen Sie sich an wie ein verspielter Schuljunge, der vorgibt, ihm falle der Name „Luzifer“, eines der Gegenspieler dieser Engel, nicht ein.
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#11   Burgorus   14:51:30 | Montag, 27. November 2006
Gültigkeit der anglikanischen Weihen (zu den Einwänden von Tridentinus und Alfredo Ottaviani)
Zu den von Tridentinus vorgebrachten eventuellen Mängeln am Weiheritus: Meiner Meinung sollte sich der eingeladene Bischof der Ostkirche seiner Verantwortung bewusst sein, dass nämlich die Frage der Gültigkeit der Weihe allein auf seinen Schultern liegen könnte, und so könnte er still und unbemerkt einige eventuelle Mängel der anglikanischen Form zu ersetzen versuchen.
Zur Frage des Obex: Ein Obex gegen die katholische Kirche wird von der anglikanischen Kirche selbst gesetzt, deren erstes Gebot bei der Einladung von Ko-Konsekratoren immer noch ist: Er darf bloß nicht katholisch, d.h. papistisch sein. Ein solcher Obex dürfte aber bei der Ostkirche zumindest zur Zeit ihrer größten Feindschaft mit der lateinischen Kirche ebenso gesetzt gewesen sein.
Nach A. Ottaviani muss aber der Obex ohnehin vom Electus gesetzt sein. Dies dürfte bei den anglikanischen Priesterfreunden des Oxford-Theologen, von dem ich sprach, gewiss nicht der Fall sein. Im Herzen sind die alle tiefkatholisch. Sie halten sich für gültig geweiht. Sie wollen nur noch nicht konvertieren, da sie nicht den Rumpf der anglikanischen Kirche zurücklassen wollen. Sie wollen halt ihre Herde nicht im Stich lassen. Sie hoffen auf eine geschlossene Konversion der anglikanischen Hochkirche (ohne Feministen) zur katholischen.
Die Einführung der Weihen durch die „Hintertür“ sollte kein Grund für deren Ungültigkeit sein. Sie zeigt, dass sich die Anglikaner schämen, sich nur nicht öffentlich zu ihrem Irrtum bekennen wollen.
Redaktion benachrichtigen Vorfreude + …
#6   Burgorus   12:21:51 | Montag, 27. November 2006
Die Anglikaner besitzen schon seit Längerem gültig geweihte Bischöfe und Priester
Ich weiß von einem Katholiken, der in Oxford studiert hat, dass sich die Anglikaner die Worte Papst Leos XIII., ihre Weihen seien null und nichtig, zu Herzen genommen haben und seitdem bei ihren Weihen Ko-Konsekratoren hinzuziehen. Wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich dabei jeweils um einen altkatholischen und einen byzantinischen Bischof. Zumindest Letzterer müsste doch gültig geweiht sein, womit dann die Bischofs- und Priesterweihen der Anglikaner gültig wären. Oder gibt’s da andere Einwände?
Redaktion benachrichtigen Ist die Kirche ein totalitäres Regime?
#55   Burgorus   10:51:19 | Montag, 27. November 2006
Danke, Laurentius2, für den Vergleich Dyba – Oma
Von Anfang an war ich nahezu überzeugt, dass es beim Tod von Erzbischof Dyba nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Dass er nicht einmal gerichtsmedizinisch untersucht worden ist, was bei so mancher Oma mit einem Sparguthaben von über 10 000 Euro gemacht wird, bestätigt meine Meinung.
Redaktion benachrichtigen „Warum, Herr Bischof, warum?“
#66   Burgorus   23:59:14 | Samstag, 25. November 2006
Seelen ins Verderben reißen
Das Seelenheil hängt durchaus auch von den Priestern ab. Ich denke dan an eine prophetische Marienbotschaft (vielleicht La Salette oder Fatima), in der es heißt: „Viele Bischöfe und Priester gehen den Weg des Verderbens und reißen viele Seelen mit.
Redaktion benachrichtigen „Warum, Herr Bischof, warum?“
#63   Burgorus   23:35:13 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea: Anscheinend kann agmen besser zählen als Sie
Im vorausgegangenen Artikel über Fulda schrieb agmen:
1,2,3,4,…,128
allein auf einem Bild zähle ich mind. 128 Menschen und das Bild zeigt nicht alle Anwesenden!!
Darauf haben Sie, Sr. Maria Andrea, in Ihrer Art der Auslegung klösterlicher Redensweise geantwortet:
agmen…
woher willste denn dat wissen? warste dabei? warum haste dann nicht gleich gezählt? Kannste zählen?
Jetzt, wo wir wissen, dass es weit mehr als 200 Personen sind, stelle ich fest, dass sich Ihr Vorwurf, agmen könne nicht zählen, nicht erhärtet hat, während Ihre Antwort, mit Verlaub gesagt, nicht ziemlich intelligent rüber kommt.
Ich muss aber hier die Ehre der Klosterschwestern in Schutz nehmen, all diejenigen, die ich kenne, sind viel netter und freundlicher. Keine von ihnen beleidigt andere.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#119   Burgorus   23:10:28 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller
Sollten Sie mir auch noch antworten wollen, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit. Ich glaube aber, dass wir uns grundsätzlich einig sind.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#117   Burgorus   22:57:23 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller
Die Frage, ob Kriminalisierung produktiv oder kontraproduktiv ist, steht natürlich im Raum.
Ich hatte das eigentlich in einem ganz allgemeinen Satz gebracht, nämlich dass man zwischen Verbrecher und treuem Diener unterscheiden müsse.
Dann wurde dies auf den Schweizer Pfarrer bezogen, den ich im Gegensatz zu Bischof Algermissen nicht einmal erwähnt habe. Um dies klar zu stellen, musste ich erwähnen, dass ich nur von Algermissen gesprochen habe.
Natürlich mag es möglich sein, dass die nunmehr auf den Bischof selbst bezogenen Behauptungen zu dessen Verhärtung führen können. Insofern war meine Verteidigung, vielleicht unangebracht.
Grundsätzlich gilt es aber festzuhalten, dass das Verbrechen der Abtreibung nicht nur als solches bezeichnet werden muss, sondern auch die daran beteiligten Personen als Verbrecher, wie man es ja bei anderen Verbrechern auch macht.
Ich kann mir eigentlich schlecht vorstellen, dass Seine Exzellenz von der Zusammenarbeit mit Pro Familia nichts mitgekriegt haben. Wäre dies tatsächlich so, dann wäre es natürlich nicht gerechtfertigt, Bischof Algermissen als Verbrecher zu bezeichnen.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#109   Burgorus   22:28:01 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller
Wenn man Kriminalisierung kirchlicher Würdenträger generell als Unsinn bezeichnet, dann muss man die Kriminalisierung jedes Menschen als Unsinn bezeichnen. Ansonsten schützte Weihe vor Kriminalisierung. Da könnte dann die Meinung aufkommen, durch die Weihe könne man sich entkriminalisieren.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#105   Burgorus   22:19:13 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea
Sr. Maria Andrea hat geschrieben:
„Laut Titel geht es um Priester und es geht um Entlassung! Geben Sie doch zu… aber nein, der Herr bezeichnet Menschen als Verbrecher!
Was hat Ihnen Ex. Algermissen eigentlich getan? Hat er sie gekränkt?“
Bezeichnen Sie etwa Tiere als Verbrecher?
Ja wohl, es geht um Entlassung, und zwar, und das haben Sie verschwiegen, um Entlassung seitens des Bischofs Algermissen, einem Bischof, der mit Verbrecher-Organisationen aus Menschen (nicht Tieren oder Pflanzen) zusammengearbeitet hat.
Mir hat Bischof Algermissen nichts getan. Aber ich bin nicht so egoistisch wie Sie, die Sie immer nur an sich denken. Ich denke auch an meine kleinen Brüder und Schwestern, die den Mutterleib überleben wollen. Aber die lassen Sie wohl kalt.
Die Hauptsache, Ihnen geht’s gut. Die 40tägige Buße wohl schon wieder vergessen?
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#103   Burgorus   22:11:30 | Samstag, 25. November 2006
@Lauschi: Pro Familia wird noch wegen Mordes verurteilt, und zwar spätestens im Jüngsten Gericht
Dasselbe gilt für deren Mutter-Organisation Planned Parentshood
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#90   Burgorus   21:39:38 | Samstag, 25. November 2006
@Lauschi: Verbrechen
Lauschi hat geschrieben:
„bescheidene Frage:
Ich lese von einem kirchenkritischen Pfarrer in Röschenz, das ja, aber worin besteht bitte sein Verbrechen?“
Ich kann mich gar nicht erinnern von einem Verbrechen eines Pfarrers von Röschenz geschrieben zu haben.
Ich frage mich dennoch, wenn er schon „kirchenkritisch“ ist, warum wählt er sich dann nicht eine Kirche, die ihm gefällt? Gibt doch heute so viele!
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#82   Burgorus   21:24:10 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea
Für 40 Tage bitte, wie sich das gehört!
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#80   Burgorus   21:15:27 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea
Sie sind es doch, die die Leute verunglimpen und beleidigen. Was Sie hier treiben, ist doch nur Verspottung auf primitivstem Niveau unter der Gürtellinie. Ich denke daran, wie Sie agmen angefahren haben. Ich hege auch stark die Vermutung, dass es Ihre wüsten Beschimpfungen oder Ähnliches waren, wodurch sich die Kreuznet-Redaktion verpflichtet sah, Ihr Posting auf der gestrigen Seite www.kreuz.net/…ticle.4262-page.html zu löschen.
Schämen Sie sich!
Wenn Postings einer Klosterschwester so beleidigend sind, dass Sie der Löschung bedürfen, dann sollten Sie vielleicht mal in sich gehen und sich wieder Ihrer Berufung zur christlichen Nächstenliebe bewusst werden.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#70   Burgorus   20:53:43 | Samstag, 25. November 2006
Unterschied zwischen glaubenstreuen und glaubensuntreuen Priestern
Manche, wie Maria Andrea, scheinen hier nicht zu begreifen, dass es ein Unterschied ist, ob ich jemanden entlasse, der sich an die Lehre der katholischen Kirche hält, oder jemanden, der die Lehre der Kirche mit Füßen tritt, der gegen die Kirche arbeitet.
Jeder Firmen-Chef wird Leute, die seine Firma zerstören wollen entlassen. Algermissen dagegen will Leute entlassen, die die wahre Lehre der Kirche vertreten, während er selbst durch seine Zusammenarbeit mit Pro Familia gezeigt hat, dass er es ist, der gegen die Kirche arbeitet.
Also bitte nicht Verbrecher mit treuem Diener gleichsetzen.
Redaktion benachrichtigen Hilfsangebot
#48   Burgorus   22:53:26 | Freitag, 24. November 2006
@tau: Blutgruppen: Hatte Adam Blutgruppe AB?
Um jedem Leser klar zu machen, worüber wir reden, muss ich auf den folgenden Link von Lesermeinungen verweisen:
www.kreuz.net/…ticle.4078-page.html
Wenn man über etwas nicht Bescheid weiß, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man schweigt oder man fragt einen, der sich auskennt, wie Sie es gemacht haben.
Wenn man aber drauf los blabbert, ohne eine Ahnung zu haben, und sogar die Frechheit besitzt, einem anderen noch größere Ahnungslosigkeit zu unterstellen, sowie es der Leser Sirilo mir gegenüber gemacht hat, dann fällt man eben kräftig auf die Schnauze. Der hat sich so blamiert, dass er sich bei Evolutions-Artikeln nicht mehr auf dem Forum zu zeigen braucht.
Übrigens halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass Adam Blutgruppe AB hatte und Eva Blutgruppe 0. Alle Kinder aus dieser Ehe hätten dann, da A und B die 0 dominiert, die Blutgruppe A oder B, keines die der Eltern. Ist doch lustig. Eltern und Kinder zusammen hätten dann bereits alle vier Blutgruppen. Bei den Enkeln treten dann alle vier Blutgruppen innerhalb derselben Generation auf.
Warum glaube ich, dass Adam Blutgruppe AB hatte? Weil Jesus Christus als der zweite Adam gilt, und Jesus hatte Blutgruppe AB. Letzteres weiß man z.B. vom eucharistischen Blutwunder in Lanciano. Es könnte (muss aber nicht) durchaus sein, dass Jesus als zweiter Adam die gleiche Blutgruppe wie der erste Adam hatte. Wenn dem so ist, hatte Adam Blutgruppe AB. Eva könnte dann
neben 0 auch A oder B mit Genotyp (A,0) bzw. (B,0) haben.
Redaktion benachrichtigen Hilfsangebot
#44   Burgorus   01:23:37 | Freitag, 24. November 2006
@Breze: Nockherberg
Danke, Breze, hab Ihre Antwort noch vernommen.
Übrigens habe ich gegoogelt. Man schreibt „Nockherberg“ mit „h“. Da haben wir uns beide mal verschrieben.
Redaktion benachrichtigen Hilfsangebot
#42   Burgorus   00:57:54 | Freitag, 24. November 2006
Herrlich, herrlich, herrlich. Einfach nur herrlich: Schmidbergers lustiges Bischofs-Derbleggen
Gestern Nacht hatte ich kaum einschlafen können, weil ich in einige Lachkrämpfe betreffs dieses Artikesl ausgebrochen bin.
In Bayern gibt es den Nockerberg, wo alljährlich das Politiker-Derbleggen über die Bühne geht. Und alle nehmen’s mit Humor. Für viele ist es die schönste Fernseh-Sendung des ganzen Jahres.
Derbleggen ist in Bayern oft der Brauch. Auch bei einer anständigen Hochzeit werden die Gäste am Ehrentisch ausgesungen.
Beim Derbleggen wird einem die Wahrheit ungeschminkt ins Gesicht gesagt. Und wenn da einer beleidigt ist, dann gilt er als Spielverderber, als einer, der keinen Humor hat.
Und was ist hier auf Kreuznet los? Nun aktiviert sich Pater Schmidberger im lustigen Bischofs-Derbleggen, und einige schreien: „Was für ein Zynismus!“
Ein bisschen mehr Humor bitte, liebe Leser!
Wenn man darüber schon nicht mehr bleggen darf, dass es die Bischöfe fast 40 Jahre lang nicht geschafft haben, „pro multis“ richtig zu übersetzen, ja worüber soll man denn dann noch bleggen? Dann können wir auch den Nockherberg abschaffen.
Im Übrigen finde ich Maledicas Idee, „alle“ durchzustreichen und „viele“ darüberzuschreiben, einfach genial. Ich hätt’s sofort gemacht, wenn nicht all meine Messbücher vorNOMisch wären.
So will ich aber, Pater Schmidberger folgend, ebenfalls den Bischöfen helfen: Ich habe Stift und Lineal und könnte Durchstreicher-Dienste anbieten. Ein Kalligraph, der als Drüberschreiber fungiert, wird sich noch finden lassen.
Gemeinsam kriegen wir das schon hin.
Redaktion benachrichtigen Ein moderner Aberglaube
#93   Burgorus   23:07:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@Sirilo: Sirilo will nicht zugeben, dass er sich bis auf die Knochen blamiert hat.
Am 22. November 2006 um 16:19 wollte Sirilo seine Kompetenz in genetischen Fragen wie folgt untermauern:
„Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr)
Ich habe am 22. November 2006 um 22:32 Uhr mit dem Gegenbeispiel „Adam habe den Genotyp (A,0) und Eva den Genotyp (B,0)“ seine Inkompetenz klar dargelegt.
Wenn’s bei einem Paar also doch klappt, dann muss man Burgorus eben auf einen Einzelmenschen festnageln. Sirilo am 23. November 2006 um 00:00:
„Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches Genesis aus Adams Rippe gemacht… Also muß Eva dieselbe Blutgruppe gehabt haben wie Adam.“
Sirilo, Sie (!) haben sich auf ein Paar bezogen. Und darauf habe ich meine Erwiderung bezogen. Nicht ich habe was vergessen, sondern Sie, wenn Sie plötzlich die Schöpfung Evas auch noch erklärt haben wollen.
Wie bereits in meinem Posting vom 22. November 2006 um 15:30 angedeutet, heißt das hebräische Wort „zela“ „Rippe“, aber auch „Seite“. Nehmen Sie bitte von Ihrer primitiven Klon-Vorstellung Abstand.
Bei der Eva-Schöpfung wurde aus dem Adam (Mensch) der Isch (Mann) und die Ischa (Frau). Genetische Eingriffe seitens Gottes waren dazu schon aufgrund der Geschlechtschromosome notwendig.
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#81   Burgorus   22:32:15 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sirilo: Natürlich sind alle vier Blutgruppen A, B, AB und 0 durch ein Menschenpaar möglich
Einen kleinen Einführungskurs in Genetik gebe ich eigentlich nicht immer. Aber weils hier gar so einfach ist, mache ich mal eine Ausnahme.
Zunächst zu Ihrer unüberlegten Behauptung, bei der Sie sich auf die Geseze der Vererbung beziehen, die Sie aber nicht zu kennen scheinen:
„Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr)
Ein kleines Gegenbeispiel: Adam hat den Genotyp (A,0) und Eva hat den Genotyp (B,0). Damit hat Adam den Phänotypen A und Eva den Phänotypen B.
Sicherheitshalber sage ich Ihnen auch noch, dass A und B die 0 dominieren. Nur wenn die Allele A und B aufeinandertreffen, erscheinen beide auch dem Phänotyp nach.
Na, dann kombinieren Sie mal fleißig und bestimmen Sie zunächst die Genotypen der F1-Generation. Nein, ich mach’s Ihen vor, wer weiß, ob Sie das könnten: (A,B), (A,0), (0,B), (0,0). Nun sehen Sie bereits genau die vier Phänotypen: AB, A, B und 0, die Sie genannt haben.
Bereits die F2-Generation ermöglicht die zwei restlichen Genotypen (A,A), (B,B), was aber hinsichtlich der Phänotypen (A bzw. B) nichts mehr Neues bringt. Wir hatten ja bereit alle schon in der ersten Generation. So einfach war’s also. Ein bisschen was wissen muss man halt.
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#47   Burgorus   16:14:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther: Ich sagte, ein arabischer Professor
Es war ein arabischer Professor vor etwa zwei Wochen.
Genaueres zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Krank wird man dann nur, wenn von beiden Parnern ein krankes kommt, was bei Inzucht häufig auftritt. Solange aber die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung doch gesund erschaffen.
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#45   Burgorus   16:02:30 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther @Rebekka
Das allgemeine Verbot der Inzucht hat in erster Linie mit der Vererbung zu tun, fördert aber auch die Verbindung der Menschen untereinander, verhindert Sippenbildung. Diese ist bei den Arabern heute noch anzutreffen. Lesen Sie nur die Geschichte der Ausbreitung des Islams, dann spüren Sie die Bedeutung der Sippen.
Auch beim Adel war die Heirat innerhalb der Verwandtschaft mit päpstlicher Erlaubnis normal. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Solange die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung gesund erschaffen.
@Lord Werther:
Quelle: Öffentliche Aussage eines arabischen Professors.
Näheres erzähle ich nicht. Ich möchte nicht meine Anonymität Stück um Stück preisgeben. Das sollte Ihnen eigentlich jeder Araber sagen können.
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#41   Burgorus   15:40:36 | Mittwoch, 22. November 2006
@Rebekka: Sie Araber-Feindin!
50 % der Ehen der Araber werden innerhalb der Verwandtschaft geschlossen.
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#39   Burgorus   15:30:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@Percival Blakeney: „Littera gesta docet“ gilt nicht nur in Glaubensfragen, sondern f. ganze Schrift
Man muss nicht alle Worte in ihrem eigentlichen Sinn („sensu propio“ klingt in meinem Ohr) verstehen. Die Schöpfung geschah vor dem Sündenfall, wird aber mit Worten, die der Geisteskraft nach dem Sündenfall entsprechen, beschrieben. Das darf aber nicht dazu führen, dass man die ganze Geschichte verwirft. Es gilt für alle Aussagen der Schrift: Littera gesta docet. Die Bibelkommission trat der Auffassung des heiligen Augustinus entgegen, die Schrift berichte nicht, wie Gott die Welt erschaffen habe, sondern nur, dass er sie erschaffen habe.
Die Einschränkung des „buchstäblichen“ Sinns auf Glaubensfragen kann sich nur gegen eine zu engstirnige Auffassung einiger Wörter richten, aber nicht gegen die berichteten Geschehnisse an sich, die ja „tatsächlich geschehene Ereignisse, keine (!) Mythen, sind“. Mit ered (emphatisches d, geschrieben mit emphatischem s) = Erde, Land, kann nicht nur die Erde, sondern vielleicht auch das „Land“ auf allen Himmelskörpern gemeint sein. Die größeren begannen dann zu leuchten. Was ist mit Rippe = Seite genau gemeint? Aus der durchstoßenen Seite Jesu, ging seine Braut, die Kirche, hervor.
Oft bedarf es auch der Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Sprachebene.
Übrigens kann die Evolutionslehre mit der Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar nichts anfangen.
Die Abstammung des Menschen von einem einzigen Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, aber doch notwendige Voraussetzung für das Dogma der Lehre von der Erbsünde (Ott).
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#31   Burgorus   01:00:13 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr: Fortsetzung
Möchte mich leicht korrigieren:
Joh XXII hat nicht die Kreuzigung der Kirche eingeleitet (ich meine, er war nicht an ihr beteiligt), er hat aber den Feinden der Kirche die Möglichkeit dazu gegeben, ohne zu wissen, was er tat. Diese Möglichkeit hatten die Feinde zuvor nicht, da die Engel so lange den Auftrag hatten, sie zu schützen.
Die Feinde Jesu hatten ebenso nicht den Deut einer Chance, Jesus zu schaden, solange er sich ihnen nicht freiwillig auslieferte. „Sie wollten ihn den Berg hinabstürzen, er aber ging mitten durch sie hindurch.“
Die Kreuzigung Christi bedurfte eines Licet, so auch die Kreuzigung der Kirche. Beides war notwendig im göttlichen Ratschluss. Der mystische Leib Christi muss ebenso gekreuzigt werden wie der menschliche Leib Christi. „Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben Sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“
(ich werde langsam langweilig. Sie kennen das alles. Die Energie, auf die Nostra-aetate-Frage weitereinzugehen, habe ich nun nicht mehr so spät in der Nacht)
@Breze @tau: Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab ein Frankreich, aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich.
Wir stellten unsere Nationalität in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches. Die Thule-Gesellschaft ging genau den gegenteiligen Weg, indem sie das alte Germanentum samt alten Gottheiten glorifizierte, als hätten wir das nötig, als hätten wir nicht Christus.
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#16   Burgorus   00:00:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr
Papst Johannes XXIII. hat gesagt: „Aggiornamento“ oder
„Öffnet der Welt die Fenster“. Das heißt: „Lasst nun endlich die Freimaurer in die Kirche hinein“, damit sie sie kreuzigen können. Er hat gemeint, er täte der Kirche was Gutes, aber er hat, dem Willen Gottes gemäß, als ihr Oberhaupt, die Kreuzigung der Kirche eingeleitet, die notwendig ist, damit sie auferstehen kann. Ohne diese päpstliche Erlaubnis hätten die Kirchenfeinde nicht den Deut einer Chance gahabt, der Kirche zu schaden.
Das Vat 2 mit seinen vielen Texten bot den Kirchenfeinden die Möglichkeit falscher Auslegungen. Das entspricht Kreuzweg und Kreuzigung. Vat 2 ist kein Konzil im Sinne der Konzilsdefinition, wie mariokin bereits festgestellt hat, doch Häresien sind da nicht vorhanden.
Mit der Religionsfreiheit habe ich keine Probleme. Sie ist nicht dogmatisiert, bezieht sich nur auf die Jetztzeit: Damit man die Katholiken besser kreuzigen kann, darf man ihnen doch keinen Extra-Schutz gewähren. Sogar Petrus fühlte sich ungeschützt, als er Jesus verleugnete.
Nun gut, da kommt der Nostra-aetate-Streit: Der Perser-König Kyros sagte: „Der Gott des Himmels hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem ein Haus zu bauen.“ Da wird nicht unterschieden zwischen dem Gott Jahweh der Juden und dem Gott Ahura Mazda der Perser (Lehre: Gott schuf die Welt, Gegenschöpfung des Bösen).
Der Unterschied liegt im falschen und unvollkommenen Gottesbild anderer Religionen.
Ich weiß, dass dies viele meiner Glaubens-Freunde nicht akzeptieren
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#59   Burgorus   23:04:41 | Dienstag, 21. November 2006
@Gunsenum: vox populi
Sie schreiben: „Vox populi (Stimme des Volkes) ist noch lange nicht vox dei (Stimme Gottes)!“.
Da mögen Sie recht haben, doch bekanntlich hört Gott auf die Bitten der Gläubigen, und so mag die vox populi der vox Dei ziemlich nahe kommen, zumindest näher als die vox Rotarum (Stimme der Räder) dies zu tun vermag, die nur ein Sprachrohr höherer, geheimer und unbekannter Mächte ist.
Keiner kann zwei Herren dienen. Ein Bischof, der als Abgesandter Christi und als Abgesandter des Räder-Ordens zugleich fungiert, wird dem Letzteren mehr dienen, da sich Ersterer nicht aufdrängt.
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#12   Burgorus   22:39:21 | Dienstag, 21. November 2006
@Prof @Navon
@Prof Danke, Herr Professor, in Ihrem Posting „Wenn Sachargumente fehlen …“ haben Sie die Sachlage auf den Punkt gebracht.
@Navon
Ach ja, was dem Johannes Paul II. so alles in den Mund gelegt wird, wenn er Wogen zu glätten versucht.
So wurde auch einmal durch die Presse posaunt, Galileo Galileo sei von J.P.II. rehabilitiert worden. Was die Presse so alles macht! Dabei gibt es doch auch einen wissenschaftlichen Artikel darüber:
Michael Segre: Galileo: A Rehabilitation that has never taken place. Endeavour Vol. 23 (1) 1999, 20 bis 23.
Der Titel heißt auf deutsch: „Galilei: Eine Rehabilitation, die niemals stattfand.“ Was dieser Artikel allerdings noch nicht enthält, ist der neueste Stand der Wissenschaftsttheorie, die im Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und dem heiligen Kardinal Bellarmin eindeutig Letzterem Recht gibt.
Und jetzt mailen Sie mir (wenn das geht) oder der Redaktion bitte ein digitales Tonband oder eine wissenschaftliche Abhandlung mit wörtlichen Zitaten, wo J.P. II. gesagt habe, die Evolution sei mehr als eine Theorie, und damit angeblich der Bibelkommission 1909 widersprochen habe, wo es heißt, bei den in der Genesis berichteten Ereignissen handle es sich um tatsächliche Geschehnisse. Ich möchte der Sache mal auf den Grund gehen.
Schicken Sie mir aber bloß keinen Presse-Pfurz!
Redaktion benachrichtigen Ohne Rücksicht auf Verluste
#53   Burgorus   14:21:28 | Dienstag, 21. November 2006
Englisch-Unterricht: Der Unterschied zwischen „Catholic“ und „catholic“
Das groß geschriebene „Catholic“ bedeutet „katholisch“,
das klein geschriebene „catholic“ dagegen sowas wie kosmopolitisch, stark versiert in allen weltlichen Belangen.
Man kann sich den Unterschied am besten so merken:
Wenn man sagt: „His taste concerning women is catholic“,
dann empfindet der Betreffende wie folgt:
„Ob blond, ob braun, ich liebe alle Fraun.“
Wenn es aber heißt: „His taste concerning women is Catholic“,
dann bedeutet das, dass er nur Katholikinnen liebt.
Redaktion benachrichtigen Ohne Rücksicht auf Verluste
#39   Burgorus   23:30:05 | Montag, 20. November 2006
@HeinrichvonOfterdingen: Die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der Glaubensspaltung
Ein Kölner Bischof wechselte vom katholischen zum Luther-Glauben. Daraufhin wurde er von den Kölner Bürgern vertrieben. Seitdem wurde der Kölner Bischofsstuhl von der baierischen Linie der katholischen Wittelsbacher besetzt. Der erstgeborene Sohn erbte nach dem Primogeniturgesetzt das Herzogtum Baiern, der zweitgeborene erhielt das Erzbistum Köln. Man spricht da auch von einer Sekundogenitur.
Dieser Mehrverbrauch eines männlichen Erben, der keine legitimen Nachfolger zeugen konnte, führte letztlich zum Aussterben der baierischen Linie der Wittelsbacher, womit sich der Fluch des Papstes (weiß jetzt nicht genau, von welchem) gegen Kaiser Ludwig den Baiern, erfüllte. Er verfluchte den Kaiser und alle seine Nachkommen, weil er nicht anerkennen wollte, dass die römische Königswahl der Bestätigung des Papstes bedürfe. Ludwig der Baier war Kaiser von des römischen Volkes Gnaden.
Nach dem Aussterben der baierischen Linie folgte die pfälzische Linie der Wittelsbacher mit ihren Königen, die natürlich letztendlich auch auf die Grafen von Scheyern und Dachau in Baiern zurückgeht.
Wieder zur Sache: Durch die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der Glaubensspaltung blieb aber Köln katholisch, ansonsten wäre es protestantisch geworden.
Ob das auf die Zukunft von Fulda verweist?
Redaktion benachrichtigen Der Bischofsboykott hält an
#51   Burgorus   18:10:26 | Montag, 20. November 2006
@Sirilo:„Wer euch hört, der hört mich!“
Sie schreiben: „Wenn die Gläubigen die Kirche verlassen, weil die Patres gehen (müssen), dann waren sie nicht wegen Jesus Christus in der Kirche…“
Das ist falsch, denn „wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.“ (Lk 10,16).
Übrigens gibt es nichts Schlechteres als wenn alle paar Jahre wieder der Pfarrer gewechselt wird. Ich zähle schon lange nicht mehr mit, wieviele Pfarrer, Kapläne, Diakone, Gemeinderefereninnen usw. wir in unserem Pfarrverband bereits gehabt haben. Es entsteht sowieso keine Bindung mehr zwischen Priester und Gläubigen. Da wird kein Vertrauen mehr zueinander aufgebaut, sondern mehr darüber geredet, wie gut jetzt der und der war.
Ein Kind wechselt auch nicht alle paar Jahre seine Mutter.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#72   Burgorus   14:20:11 | Montag, 20. November 2006
@Maledica: „radikal“
Eigentlich haben Sie recht: Das Wort „radikal“ kommt vom Lateinischen: radix = Wurzel.
Eine Pflanze ohne Wurzeln verdorrt. Das Wort „radikal“ hat die Presse ebenfalls negativ belegt, obwohl es doch von etwas Lebensnotwendigem spricht.
Uns fällt ja gar nicht mehr auf, wieviel Vorarbeit die Sprachzerstörer bereits geleistet haben, um das katholische Volk ihres Glaubens entwurzeln zu können.
Es gibt also noch viel zu tun, um unserem Sprachwortschatz wieder den ursprünglichen Sinn zurückzugeben.
Das Fundament der katholischen Kirche ist der Fels (= petros = Petrus), auf der sie gebaut ist. Ihre Wurzel (radix), von der sie sich ernährt, ist Jesus Christus.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#70   Burgorus   11:00:49 | Montag, 20. November 2006
Fundamentalismus
kali schreibt: „Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament) steht, von dem er sich nicht von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen lässt. Er lässt sich auch nicht durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran schlecht?“
Schecht ist daran natürlich gar nichts. Damit aber die Liberalen die wirklich Gläubigen umblasen können, muss man ihnen ihre Fundamente wegnehmen. Dazu wurde der Begriff „Fundamentalismus“ in der Presse negativ belegt, indem man ihn in die Nähe des Radikalismus rückte. Dies geschieht z.B., wenn man Islamisten, die einen Anschlag planen oder ausgeübt haben, als „Fundamentalisten“ bezeichnet, als gehörten solche Anschläge zu den Fundamenten des Islam.
So soll sich keiner mehr trauen, die Fundamente des katholischen Glaubens zu verteidigen, um dem Verlgeich mit solchen Radikalen aus dem Weg zu gehen. Verteidigen aber die Katholiken nicht mehr ihre Fundamente, dann lassen sie sich kinderleicht umblasen, und die Patchwork-Religion kann gegründet werden.
Ich bin schon seit Längerem der Meinung, dass der Begriff „Fundamentalismus“ wieder zurecht gerückt werden muss, indem man sich zu ihm bekennt, dabei aber auch die Erklärung des Begriffes nicht unterlässt, um nicht Gutgläubige vor den Kopf zu stoßen.
Also: „Ich bin ein katholischer Fundamentalist“, und was damit gemeint ist, hat kali bereits erklärt.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#4   Burgorus   01:22:29 | Sonntag, 19. November 2006
Eure Exzellenz,
seht Ihr denn nicht, dass die Macht der Freimaurerei
dahinschwindet? Wenn Ihr weiter zum Räder-Orden
haltet, werdet Ihr mit dem Räder-Orden untergehen.
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#40   Burgorus   23:28:17 | Samstag, 18. November 2006
@Mitsou: Die Frau
„Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen, denn vom Mann ist sie genommen.“ (Gen 2, 23)
Von der physischen und psychischen Veranlagung her ist die Frau wesentlich besser als der Mann zur Erziehung der Kinder geeignet. Viel besser als er versteht sie es, der Familie ein warmes Nest zu bauen (Eva Herman).
Die politische Macht ist dagegen im Heiligen Römischen Reich den Männern vorbehalten.
Wer denkt, die kleine Gesellschaftszelle Familie sei weniger erhaben als die große Gesellschaftszelle Staat, irrt.
Wenn die Frau zusehr durch Erwerbstätigkeit oder Politik gefordert ist, gibt es Probleme mit der Kindererziehung. Kinderabschiebestellen (Kinderkrippen) oder Abtreibung sind schlechte bzw. gar keine Lösung.
Die Mutter Gottes hat sich in ihrem Leben nie in öffentliche Angelegenheiten eingemischt, und dennoch verehren wir sie als Schlangenzertreterin, die die Macht des Teufels aus der Welt verbannen wird.
Ich habe nicht und ich werde auch nicht die Frau „herabwürdigen“. Sie dagegen haben am Beispiel der Fürstin Mariae Gloria gezeigt, wie man eine Frau und Mutter beleidigen und entwürdigen kann.
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#38   Burgorus   18:50:18 | Samstag, 18. November 2006
@Mitsou: Fürstin Mariae Gloria von Thurn und Taxis
Ihre Feststellung, dass Fürstin Mariae Gloria fast nur Vornamen hat, die von einem Männernamen abgeleitet sind, ist sicherlich interessant. Das kann durchaus bedeuten, dass sich ihre Eltern einen Sohn gewünscht haben. So etwas kommt oft vor. Ich persönlich bevorzuge für Mädchen ebenfalls Vornamen, die von einer weiblichen Heiligen hergeleitet sind. Dennoch ist so etwas Sache der Eltern. Von Bedeutung ist es aber insbesondere, dass der wichtigste Vorname der Fürstin, nämlich der erste, ihr Rufname Gloria als Kurzform von Mariae Gloria, auf eine weibliche Heilige zurückgeht, auf deren größte sogar.
Bei der Form „Mariae Gloria“ = „Mariens Ruhm“ steht übrigens nicht „Gloria“ im Genitiv, sondern „Maria“.
Sie wollten mit „Genitiv“ aussagen, dass Fürstin Gloria das, was sie hat, von anderen herleitet. Das ist übrigens für eine Frau ganz normal. Im Heiligen Römischen Reich kann eine Frau keine Fürstin im Sinne einer Macht ausübenden Herrscherin sein. Die politische Macht ist den Männern vorbehalten. Mit „Fürstin“ meint man die Frau eines Fürsten.
Fürstin Mariae Gloria hat sicherlich vor 20 Jahren durch ihr extrem unkonventionelles Verhalten bei Feiern die Aufmerksamkeit der Klatschpresse in besonderer Weise erregt. Wenn sie nun die auch daraus resultierende Bekanntheit für die heilige Kirche und gegen den Kindermord einsetzt, dann kann ich das nur begrüßen. Und noch einmal: Es erwarte keiner, dass aus einer Bekehrten sofort eine Heilige wird.
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#17   Burgorus   21:10:28 | Freitag, 17. November 2006
Fürstin oder Prinzessin? – einige Gedanken
Ich glaube, den „Titelstreit“ verstanden zu haben. Es sollen hierzu folgende Gedanken genügen.
Nannte man Sisi nicht die Kaiserin von Österreich? Der Kaiser von Österreich war damals aber ihr Gemahl Franz-Josef.
Und nannte man nicht auch Maria Theresia Kaiserin, obwohl doch ihr Gemahl Franz von Lothringen zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gewählt wurde?
Nur wenn zwei sich hassten, berief man sich auf die formalen Titel. So nannte der Alte Fritz Maria Theresia nicht etwa Kaiserin des Römischen Reiches, sondern Königin von Ungarn. Und Maria Theresia nannte den alten Fritz nicht etwa König von Preußen, nicht einmal König in Preußen, sondern nur Markgraf von Brandenburg; nur diesen Titel hatte er im Reich.
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#14   Burgorus   20:27:38 | Freitag, 17. November 2006
@Mitsou: Vielen Dank
für die vollständige Angabe von Namen, Geburtsdatum und -ort der Fürstin.
Zudem stelle ich fest, dass der Name Gloria durch die Vorstellung des Namens der Gottesmutter im Genitiv erst seinen eigentlichen Sinn erhält.
So möge das Wirken der Fürstin der Gottesmutter immer mehr zum Ruhm gereichen.
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#10   Burgorus   18:32:21 | Freitag, 17. November 2006
@Sirilo: Gloria von Thurn und Taxis
Ob es „Mut“ ist oder nicht, kann ich eigentlich nicht beurteilen. Über ihre frühere Art der Partyauftritte weiß ich zwar Bescheid, ansonsten weiß ich sicherlich weniger als Sie. Dass sie keine Fürstin, sondern „nur“ Prinzessin sei, hatte ich schon einmal auf kreuz.net gelesen. Dennoch schreibt kreuz.net wieder Fürstin. Wie gesagt, ich bin da nicht so bewandert und habe deswegen einfach „Gloria von Thurn und Taxis“ geschrieben. Dies dürfte wohl richtig sein. Dafür klopf ich mir mal auf die Schultern.
Bzgl. Gloria von Thurn und Taxis nehme ich eigentlich nur das wahr, was die übrige Öffentlichkeit ebenso wahrnimmt. Es freut mich halt immer wieder, wenn Sie öffentlich für die unverfälschte Lehre der Kirche und gegen den Abtreibungsmord Stellung bezieht. Auch wenn das andere vor ihr schon gemacht haben; das muss immer wieder gemacht werden. Das Vorleben sollte keinem, der sich bekehrt hat, nachgetragen werden. Man kann auch von keinem verlangen, von einem Tag auf den anderen ein Heiliger zu werden.
Den Ausdruck „Wölfe mit Bischofsmitra“ habe ich deswegen verwendet, weil ich es nicht wagte, generell allen deutschen und österreichischen Bischöfen vorzuwerfen, zu wenig im Kampf gegen den Abtreibungsmord zu tun, obwohl ich von keinem was wirklich Wirkungsvolles wahrnehme. Alle diese Bischöfe sind gültig geweiht und haben von daher als Abgesandte des durch sie betrübten Jesus respektiert zu werden. Sie werden ihre Unterlassungen vor Gericht verantworten müssen.
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#6   Burgorus   17:11:22 | Freitag, 17. November 2006
unangenehme Funkstörungen
Gloria von Thurn und Taxis lebt ihren Glauben. Wenn sie aufgrund ihrer Bekanntheit oder ihres Adels die Möglichkeit erhält, ihren Glauben in der Öffentlichkeit bezeugen zu können und gegen die schön geredete, schleichende Ermordung unserer Gesellschaft vorgehen zu können, dann seien wir doch froh, dass sie den Mut hat, das zu tun. Auf diese Weise gibt es wenigstens noch ein paar Funkstörungen bei der Volksverdummung seitens der Medien, Funkstörungen, die unsere Wölfe mit Bischofsmitra tunlichst unterlassen.
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#93   Burgorus   03:20:31 | Donnerstag, 16. November 2006
@Breze @tau
Habe eure Antworten dankend vernommen.
@tau: Dann hat sich unsere Differenz wohl nur auf den Begriff Matriarchat (=Mutter-Herrschaft) bezogen, worunter ich verstehe, dass die Frau „die Hosen anhat“ und der Mann sich rumkommandieren lässt. Und das war wohl nicht der Fall.
@Breze: Ich hatte meine Frage an Sie in der dritten Person gestellt, da ich nicht sicher war, ob Sie nochmals auf diesem Artikel erscheinen. So hat sich auch tau angesprochen gefühlt, mit dem Sie sich ja schon öfters unterhalten haben. Ich erinnere mich wieder: Dass Sie weiblich sind, hatte ich doch schon einmal festgestellt.
Mit Ihrer Antwort auf meine JP2-Frage haben Sie meine Meinung bestätigt, dass es immer das gute Beispiel ist, das jemand das Herz öffnet.
Ich kenne da noch eine Heiligengeschichte aus römischer Zeit, weiß aber die Namen nicht mehr: Eine Herrin wähnte sich glücklich in ihrer Rolle und spottete laufend über ihre Sklavinnen. Die waren natürlich nicht unbedingt erfreut. Nur eine war immer so heiter. Ein Hass der Herrin gegenüber war nie erkennbar. Die Herrin wunderte sich und wollte unbedingt den Grund für ihre Heiterkeit wissen. Wie könne sie nur in ihrer Rolle als achtlose Sklavin so heiter sein. Sie erklärte, sie sei Christin. So interessierte sich die Herrin für diese Christin und wurde selber Christin. Ich glaube, dass auch sie heilig gesprochen wurde.
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#85   Burgorus   22:36:06 | Dienstag, 14. November 2006
@ tau @Breze: Patriarchat, aber unumstößliche Frauen; starker Glaube strahlt aus, Missionierung
In meinem letzten Posting habe ich klar gemacht, dass ich das Patriziat und nicht das Matriziat als die Gesellschaftsform unserer Vorfahren betrachte. Das hat aber nichts mit einer Unterdrückung der Frau zu tun. Wenn man sich Gott unterwirft, ist das ja auch keine Unterdrückung.
Auch dass Männer ins Wirtshaus gehen, während die Frauen i.d.R. zu Hause blieben, ist aufgrund der Aufgaben von Mann (Öffentlichkeit) und Frau (Familie) normal. Manche Männer gingen aber arg viel ins Wirtshaus.
Worüber ich mit Ihnen (tau) völlig übereinstimme, ist das starke Selbstbewusstsein dieser Frauen. Auf dem besagten Photo meiner Urgroßmutter wirkt diese recht deftig wie eine absolut selbstbewusste Frau, die nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Sie hat ja schließlich all ihre Pflichten erfüllt: Gebet in der Familie, viel Arbeit, viele Kinder gottes- und „elternfürchtig“ erzogen und der regelmäßige Kirchgang. Das macht innerlich stark.
Nochmals zur Präzisierung meiner Missionierungsgedanken: Freundlichkeit und Begeisterung wirkt allein nicht. Nur wenn diese aus einem tiefen inneren Glauben kommen, strahlen sie aus und stecken andere an. Und genau diese Eigenschaft hatte Johannes Paul II., weswegen er auf die Menschen so anziehen wirkte.
Breze hat doch auf diesem Forum geschrieben, dass er sich durch Papst Johannes Paul II. bekehrt hat. Es würde mich interessieren, ob es mehr seine Worte waren oder einfach seine Ausstrahlung, seine Art, auf Menschen zuzugehen.
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#80   Burgorus   02:33:43 | Dienstag, 14. November 2006
@tau: „Viel Sorgen viel Segen“, Kränzchen auf dem Haupt der Töchter
Vom Matriarchat würde ich nicht sprechen. Die Mütter erzogen sehr viele Kinder, blieben fast immer zu Hause, während viele Männer oft ins Wirtshaus gingen. Die Mütter leisteten enorm viel und hatten ein sehr erfülltes Leben. „Viel Sorgen, viel Segen“, heißt das Sprichwort. Die Urgroßmutter auf dem Photo, von der ich sprach, hatte 14 Kinder großgezogen. Ich glaube, dass alle auf diesem Photo sind (müsste nachschauen). Die Mutter trug das Kopftuch, während die Töchter alle ein Kränzchen auf dem Kopf hatten. Das sieht sehr nett aus.
Die Häupter der Männer oder Buben sind nicht bedeckt.
So, aber jetzt wirklich gute Nacht.
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#78   Burgorus   02:14:17 | Dienstag, 14. November 2006
@tau @Breze und alle anderen
Ich habe ein Familienphoto von 1905 zu Hause, wo meine Urgroßmutter das Kopftuch trägt.
Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass bei einem Lohmeier-Film, der den Weg zu einer Hochzeit (angefangen von der Beauftragung eines Schmusers (Schmuser=Kuppler)) in Bayern darstellt, die Frauen ein Kopftuch oder – bei der Hochzeit selbst – teils auch andere Kopfbedeckungen tragen.
Weiß jemand, ob und ggf. wie ich diesen Film (eine DVD) herkriegen kann?
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#74   Burgorus   01:48:19 | Dienstag, 14. November 2006
@Adrian Leverkuehn
Sie haben mich sehr gut verstanden.
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#72   Burgorus   01:36:25 | Dienstag, 14. November 2006
Assalamu alaikum, Alexandra
Zunächst danke für Ihr Kompliment. Vielleicht darf ich auch darauf hinweisen, dass ich vermutlich der einzige auf diesem Forum war, der beide Seiten des Islams anzusprechen gewagt hat: die Sorgen der Deutschen, die ich sicherlich in der Kürze etwas pauschalisiert dargestellt habe, zum andern aber auch das Unrecht an den Moslems, was der eigentliche Grund des Eingreifens in diesem Forum war. Je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zur Überzeugung, dass dieses Kopftuchverbot nur deswegen eingeführt wurde, um Krieg mit den Moslems zu schüren. Wie auf Befehl brüllen plötzlich alle Parteien gemeinsam gegen das Kopftuch und vergessen dabei, dass es bei uns Katholiken vor 1900 ebenso zur Vollausstattung einer Frau gehörte.
Zum Aspekt der Missionierung: Gerade die Missionierung ist es, die Religion von Theologie unterscheidet. Sie gehört zum Sendungsbewusstsein eines Christen. Sie muss aber richtig gewählt sein. Da kann ein freundliches Verhalten oder ein begeistertes Auftreten in einer Sache, die mit Religion nichts zu tun hat, viel wirksamer sein als direkte Bekehrungsversuche, die nur aufdringlich wirken.
Solche Versuche habe ich aber nicht unternommen. Bis auf meine letzte Mail habe ich mich als Katholik an Katholiken gewandt (mir war das gar nicht so bewusst, dass hier auch Moslems mitlesen), zuletzt aber das Gefühl gehabt, eine gläubige Muslima verletzt zu haben, weswegen ich sie in dieser Sache nochmals angeschrieben habe.
Masa alhair, Alexandra
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#69   Burgorus   23:27:59 | Montag, 13. November 2006
@Alexandra Zayadeh @Hajat
@Alexandra Zayadeh: Sie haben völlig Recht, wenn Sie behaupten, dass Frau Merkel beim Papst mit bedecktem Haar erschienen sein sollte. Als evangelische Christin sollte sie sich besonders der Heiligen Schrift (1 Kor 13) verpflichtet fühlen. Jedoch halte ich es für falsch, dass die Politiker bei der Synagogeneröffnung eine Kippa trugen. Sie sollten sich nicht als Juden verkleiden (erinnert mich irgendwie an Fasching), sondern zu ihrem Glauben stehen.
@Hajat @Alexandra
Zunächst muss ich festhalten, dass ich von der Wahrheit der katholischen Religion überzeugt bin, deswegen aber trotzdem vor jedem Moslem, der seine Religion lebt (dazu gehört das Kopftuch) und den Katholizismus noch nicht in seiner Fülle kennengelernt hat, eine sehr große Achtung habe.
Wenn ich vor dem Islamismus gewarnt habe, sollten Sie die Sorgen der Deutschen für berechtigt halten. Schon dreimal (das letzte Mal 1683 vor Wien) haben die Türken versucht, Zentraleuropa mit Waffengewalt zu unterwerfen. Es muss doch unser Recht sein, unser Land und unseren Glauben zu verteidigen.
@Hajat: Mein Vergleich zwischen Katholizismus und Islam war an Katholiken gerichtet, die doch (aus katholischer Sicht) eine viel gnadenreichere Religion haben, weshalb es besonders anmaßend wäre, gläubigen Moslems ihr gutes sittliches Verhalten zu verbieten. Das war respektvoll gegenüber den Moslems gemeint, mag aber in Ihren Augen abwertend geklungen haben. An eine Muslima hätte ich das in einem anderen Ton geschrieben.
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#2   Burgorus   20:56:11 | Montag, 13. November 2006
Hat man kein Vertrauein in sein eigenes Wort mehr?
Im Buch: „Die Leiden der jungen Wörter“ (es dürfte in den 70er Jahren erschienen sein) wird das Wort „echt“ stark kritisiert. Warum soll man sagen, der Papst habe
„echt Sorgen“. Muss man denn „echt“ dazu sagen, um zu betonen, dass die Aussage wahr ist. Geht man davon aus, dass eine Aussage ohne besonderen Zusatz wie „echt“ für eine Lüge gehalten wird? Hat man denn kein Vertrauein in sein eigenes Wort mehr?
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#64   Burgorus   02:43:27 | Sonntag, 12. November 2006
Nochmals zu den anständigen Muslimen
Ich hatte mein letztes Posting nicht so abgeschlossen, wie ich es ursprünglich vor hatte. Um dem Vorwurf, mit dem Islam zu paktieren, entgegenzutreten, habe ich auf die Gefahr des Islamismus in Deutschland aufmerksam gemacht, die nicht unterschätzt werden darf. Aber eigentlich wollte ich religiös weiterargumentieren:
Von einer sittlich gut erzogenen Muslima, die sich sogar schämt, ihr Haupt zu entblößen, verlangen wir, genau dies zu tun? Entbehrt das nicht jeglichen Anstands? Was haben die Muslime im Vergleich zu uns Katholiken? Wir haben die Sündenvergebung, die Moslems haben sie nicht. Wir haben die Teilnahme am heiligen Opfer, die Moslems haben sie nicht. Uns schenkt sich sogar Gott selbst mit Fleisch und Blut in der heiligen Kommunion. Den Moslems schenkt er sich nicht.
Was haben die Moslems? Regeln für Gebet und Fasten, die ihnen den Herzensfriedes geben, obwohl ihr Gottesbild fehlerhaft und viel unvollkommener ist als das unsere. Aber was sie noch haben, ist der Anstand der muslimischen Frauen, ihre Reize zu verdecken. Und das soll ihnen jetzt genommen werden, nur weil es sich um ein muslimisches und nicht um ein christliches Kopftuch handelt?
Wenn wir Katholiken mit einer viel gnadenreicheren Religion den Angehörigen einer anderen Religion das bisschen, das sie im Vergleich zu unserer Religion haben, nicht mehr vergönnen, dann ist das ziemlich anmaßend. Man kann nicht jemanden zu Besserem bekehren, wenn man ihn zwingt, das Gute, das er bereits hat, wegzuwerfen.
Redaktion benachrichtigen Energische Proteste
#12   Burgorus   21:16:10 | Samstag, 11. November 2006
@Sturmius @Dorothea: Heilige Scheu
Eine „heilige Scheu“ vor rechtlichen Schritten wäre Scheinheiligkeit. Auch unter geweihten Personen muss Recht gesprochen werden. Ansonsten würde man lehren, dass sich der Untergebene „geweihtem Unrecht“ beugen müsse bzw. dass ein Vorgesetzter nicht mehr an das Recht gebunden sei, sobald er mal die heiligen Weihen empfangen hat. Das würde die Weihe in ein falsches Licht rücken. Weihe könnte dann mit Tyrannei assoziiert werden.
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#61   Burgorus   15:42:01 | Samstag, 11. November 2006
@Alexandra Zayadeh: @ultimo
@Alexandra Zayadeh: Danke für die Angabe der Korintherstelle.
@ultimo: Versetzen Sie sich mal in die Situation einer sittlich gut erzogenenen Muslima:
Sie sieht das Verhalten der westlichen Welt. Deren Kinder huren vor der Ehe wie sie gerade lustig sind. Die Frauen nehmen die Pille, um sich der Mühe der Kindererziehung zu entledigen. Und wenn sie dann doch ein Kind empfangen, dann lassen sie es umbringen. Und dann legen sie sich so knapp wie möglich bedeckt, so aufreizend wie möglich, an den Strand und wundern sich, wenn jemand, der bei den Frauen keinen Erfolg hat, mal zur Vergewaltigung schreitet. Wer ist schlimmer, der Stier oder der Torero?
Und jetzt sagt dieser Sauhaufen zur Muslima, sie soll ihr Kopftuch abnehmen, um wenigstens einen kleinen Schritt in Richtung Sauhaufen zu tun. Was wird sich die Muslima wohl denken? Reicht da nicht schon ein kleiner Aufruf radikaler Islamisten, um ihr klar zu machen, es sei ein gutes Werk, dass dieser Sauhaufen ausgerottet werde?
Auf diese Art provozieren wir den Krieg gegen den Islam, vor allem gegen die Türken in unserem Land, der ohnehin schon vor der Haustür. Kommen wird er. Aber mit dem Kopftuchverbot geben wir den Türken eine moralische Rechtfertigung für ihre Eroberungsgelüste.
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#25   Burgorus   23:18:45 | Freitag, 10. November 2006
@Robert Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar bedeckt.“
Sehr gut, Herr Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar bedeckt“, so steht es in der Schrift (in irgendeinem Paulus-Brief, vielleicht Korinther). Wenn wir die Muslime da angreifen, wo sie im Recht sind, machen wir sie stark und schwächen unseren eigenen Glauben.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#82   Burgorus   22:48:33 | Dienstag, 7. November 2006
@mariokin: Danke für Ihre Definition. Der Sinn von Vaticanum II
Dieser Große Herder (12 Bände + Atlas), ist Anfang der 30er Jahre erschienen. Damals war der Herder-Verlag noch absolut katholisch. Die nächste Ausgabe (9+1+2 Bände) öffnete sich schon etwas dem Zeitgeist.
Die Synode Vat II musste den göttlichen Ratschluss bekannt geben, dass die Kiche nun zur Kreuzigung freigegeben werde. Wenn man mal etwas im Engelwerk-Buch von Gabriele Bitterlich liest, speziell über die Engel der Kirche, dann weiß man, dass die Kirche so stark ist, dass die Dämonen nicht den Hauch einer Chance hätten, ihr schaden zu können. Sie mussten warten, bis Jesus sagte: „Der Menschensohn muss den Heiden und Sündern ausgeliefert werden“. So mussten sie auch warten, bis die Kirche, vertreten durch ihr Haupt JohXXIII. sich selbst zur Kreuzigung frei gab, durchs Aggiornamento: „Öffnet die Fenster für die Welt“ (Freimaurer etc.)! Nun wird es den Dämonen, die sonst absolut chancenlos wären, erlaubt, auf die Kirche und ihre Lehre loszuschlagen und sie zu kreuzigen.
Die Frage ist: „Darf man diesen göttlichen Ratschluss ablehnen, wie es Petrus machte, als er sagte: ‘das soll nicht geschehen Herr!’“ Muss denn nicht dieser Ratschluss als Wille Gottes angenommen werden? Stellen wir uns mal vor, VatII hätte es nie gegeben. Dann wäre die Kirche so stark wie eh und je. Sie wäre nicht gekreuzigt worden, könnte also auch nicht auferstehen und verherrlicht werden.
Also: VatII als Willen Gottes annehmen, selbst aber nicht bei der Kreuzigung mitmachen, die VatII gar nicht fordert.
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#41   Burgorus   12:15:50 | Donnerstag, 2. November 2006
@Alois Hudal @Laurentius2 @Pünktchen
Ich habe nun im Buch „Abschied von Luther“ nachgeschlagen.
Luther hatte ein Degen-Duell vermutlich mit Conradus Wigant. Dabei verletzte er sich die Schlagader seines Unterschenkels lebensbedrohlich. An dieser Verletzung litt er zeit seines Lebens. Der Sieger des Duells, Wigant, wurde wohl von der Uni geschmissen, Luther von der hochklassigen Studentenburse „Himmelspforte“ in die Georgenburse minderen Rangs verbannt, denn Duellieren war streng verboten.
Der „Zweikampf“, der zum Tod seines Freundes Hieronymus Buntz führte, hatte dagegen den Charakter einer Messerstecherei. Buntz kam infolge einer Verletzung durch mehrere Dolchstiche einige Wochen später ums Leben. Vorausgegangen war die Jura-Magisterprüfung in Form einer Disputation. 17 Kandidaten, darunter Luther, bestanden die Magisterprüfung. Bei dieser ging es auch um die Reihung der Kandidaten, die über Geld und Ansehen entschied. Mock folgert, dass es nach dieser Prüfung zu einem Wortgefecht zwischen Buntz und Luther gekommen ist,
in dessen Folge Luther Buntz mit dem Dolch zwischen die Rippen gestochen hat. In meiner vorletzten Mail hatte ich geschrieben, dass Luther der Verlierer der Disputation war. Es steht aber nicht in Mocks Abhandlung über den biographischen Teil Luthers, dass Buntz vor Luther gereiht wurde. Das habe ich wohl selbst geschlossen, da normalerweise der Neider den Beneideten umbringt.
Dass der Eintritt Luthers ins Kloster eine Flucht vor einer Gefangennahme war, schreibt Luther selbst: „ne caperent“.
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#34   Burgorus   18:57:24 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Das Problem Luther
Morgen hoffe ich, dass ich mein letztes Posting bestätigen und ein wenig ausbauen kann.
@Pünktchen:
Danke für Ihr Interesse am Buch von Mock: Abschied von Luther.
Nur für Ihre Argumentation gegen Protestant wird es nichts nützen. Der interessiert sich doch überhaupt nicht für Luther, denn, wie ich gesagt habe, hat sich die lutherische Kirche schon lange von Luther verabschiedet. Protestant interessiert sich für Pünktchen, laikos, zwobbel und maledica! Ich zitiere:
„Drum bin ich gerne bei euch und immer wieder da,
und grüße Pünktchen,laikos,zwobbel und maledica!“
Luther ist das Problem der katholischen Kirche: Sind es nicht wir, die am Luther-Tisch „Mahl halten“, an dem Tisch also, an dem er seine menschenverachtenden Reden geschwungen hat (Tischreden)?
Zwobbel: Sehr interessant, Ihre Beobachtung der versteckten Drohung der Abspaltung der frz. Bischöfe und der Don-Bosco-Vision. JPII mit dem marianischen Wahrspruch „Totus tuus“ entspricht also der Säule auxilium Christianorum (Hilfe der Christen) mit der Immaculata oben auf und der sofort zur Entmutigung von Küng & Co gewählte Papst BXVI entspricht der Säule salus credentium (Heil der Gläubigen).
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#22   Burgorus   15:51:50 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal
Nein, da war noch mehr als das Duell. Ich bilde mir ein, dass er sich im Duell nur selbst verletzt hat, also keinen umgebracht hat. Diese Verletzung brachte aber den Beweis, dass er sich duelliert hat, was verboten war und was ihm Nachteile eingebracht hat. Es war, glaube ich, so etwas wie ein Argumentations-Wettbewerb, der dem Sieger karrieremäßig viel gebracht hat, den Luther aber verloren hatte, woraufhin er sich dann am Sieger rächte. Es war also durchaus niederträchtig, was Luther gemacht hatte; dessen bin ich mir ziemlich sicher. Es war nicht nur etwas, wo Todschläger und Erschlagenen die gleiche Schuld träfen.
Ich sehe, ich muss zu Hause nachschlagen, um dann allers korrekt wiedergeben zu können. Schlechte Erinnerungen, die womöglich daneben treffen, können schädlich sein.
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#19   Burgorus   15:28:05 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal @Laurentius 2
Ich hatte keinen Platz mehr, um auf die Beweise für die Todschlagtheorie einzugehen. Momentan fallen mir dazu nur seine Tischreden ein, wo er immer wieder vom „stechen, stechen, stechen“ sprach. Ich glaube, dass Mock geschrieben hat, dass man aus den Tischreden ablesen konnte, dass die Zuhörer wussten, dass Luther von seinem Todschlag sprach. Mock analysiert, dass man eine seelische Belastung nur durch das oftmalige Reden darüber ablegen kann, was Luther tat.
Mock sprach auch von den Ermittlungen in diesem Mord- oder Todschlag-Fall, weiß jetzt aber nicht mehr, inwieweit die bereits Luther verdächtig machten.
Tut mir leid, dass meine Informationen diesbzgl. so vage sind.
Luther wollte, dem Willen seines Vaters gemäß, Jurist werden. Und es gab keinen Grund, warum er dieses Studium hätte unterbrechen sollen. Das wird von Mock auch analysiert.
Danke Laurentius2, für Ihre Unterstützung. Vielleicht können Sie ggf. mich korrigieren oder etwas ergänzen.
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#15   Burgorus   15:03:11 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal: Keine Polemik in „Abschied von Luther“
Entschuldigung für die Hähme. Womöglich war ich von der vorausgehenden Polemik etwas angesteckt, die zwar nicht zur Sachlichkeit, aber doch zur Unterhaltung beiträgt.
Ich empfehle Ihnen, das genannte Buch „Abschied von Luther“ zu lesen. Dieser Pater, der es geschrieben hat, hetzt überhaupt nicht. Er nimmt, glaube ich, nicht einmal das Wort „Mörder“ in den Mund.
Er spricht halt von dem Wutausbruch, der zum – sage ich mal – Todschlag führte und der ihn psychisch sein Leben lang verfolgt hat. Er wollte ja das Seelenheil erreichen. Ein Schuld-Bekenntnis hätte aber zur Todesstrafe geführt. Diese Verzweiflung führte eben zur Frustbehauptung, der Mensch könne zu seinem Heil nichts beitragen: sola gratia.
Albert Mock analysiert Luther psychologisch und nennt ihn krank. Wie er seine psychische Krankheit genannt hat, fällt mir jezt nicht ein. Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich das Buch gelesen habe.
Dass sein Vater wegen eines Todschlages geflohen ist (nach Eisleben, glaube ich), weiß ich schon seit meiner Kindheit. Es hatte mit einer fremden Kuh zu tun, die in sein Feld lief, soweit ich mich erinnere. Ich glaube, das steht auch in dem Buch von Mock.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Dass Luther früher von Katholiken als Dr. Mörder bezeichnet worden ist, weiß ich von einem katholischen Theologen. Das steht nicht in Mocks Buch.
Dieses Buch ist eine sehr sachliche historische und psychologische Analyse Luthers, ohne jegliche Polemik. Gerade deswegen schätze ich es so.
Redaktion benachrichtigen Kampfesmut
#12   Burgorus   12:25:41 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Pünktchen: Abschied von Luther
Es ist eigentlich nicht ganz recht, dem Leser Protestant
Aussagen von Dr. Luther vorzuwerfen. Denn wie Albert Mock in seinem Büchlein „Abschied von Luther“ (einfach googeln) feststellt, hüllt sich die evangelisch-lutherische Amtskirche über Dr. Luther schon längst in tiefem Schweigen. Sie hat eben, im Gegensatz zur katholischen Kirche, von ihm Abschied genommen. Ist Ihnen das noch nie aufgefallen? Die sog. ev. Bischöfe machen doch in ihrem Studium ebenfalls Quellenforschung und wissen deshalb Bescheid, im Gegensatz zu manchen sog. Katholiken oder Krypto-Lutheranern. Diese haben nämlichh beim Studium der katholischen Theologie und ihren häretischen Einschüben nur wenig von Luther gehört und glauben immer noch die über ihn verbreiteten Lügen (ich sage Lügen, nicht Märchen; Märchen haben einen wahren Kern).
Der katholische Theologe und Psychologe Mock zeigt, dass Dr. Luther, Sohn eines Mörders, selbst ein Mörder war, weswegen man vor der katholischen Bücherverbrennung 1803 auch oft von Dr. Mörder sprach. Um der Gefangennahme zu entgehen, suchte er in einem Augustiner-Kloster Asyl. Dies wird durch die Gewitter-Legende (oder wie man sie nennt) vertuscht. Angeblich hätte er vom Blitz erschrocken gesagt: „Mutter Anna, ich geh ins Kloster, wenn ich das überlebe.“ Wer’s glaubt.
Redaktion benachrichtigen Zukunftsmusik
#19   Burgorus   00:09:03 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Nochmals
Möglicherweise haben Sie meine Erklärung nicht gelesen.
Eine Mail konnte ich Ihnen nicht schicken.
Ich möchte auf jeden Fall, dass alles inclusive der provokativen Frage wieder wegkommt. Ich hoffe, dass das die Redaktion morgen macht.
Redaktion benachrichtigen Zukunftsmusik
#17   Burgorus   23:57:37 | Montag, 30. Oktober 2006
@Breze
Ich selbst habe den Antrag gestellt, dass mein Posting entfernt wird. Es muss doch eine Möglichkeit geben, eine falsch verstandene Antwort und ihre Folgen auf eine nicht von mir kommende provokative Frage wieder zurückzunehmen.
Redaktion benachrichtigen Zukunftsmusik
#4   Burgorus   21:19:27 | Montag, 30. Oktober 2006
@agmen
Ich persönlich habe heute das erste Mal über 800 Leser feststellen können, obwohl ich fast täglich kreuz.net lese und auch häufig auf die Leserzahl schaue. Allerdings bilde ich mir ein, dass es montags schon mal über 700 waren. Montags sind es immer mehr. Da haben viele Nachholbedarf vom Wochenende. Die restlichen Wochentage waren wir letzte Woche bei knapp unter 500.
Redaktion benachrichtigen Zukunftsmusik
#2   Burgorus   21:07:55 | Montag, 30. Oktober 2006
Besucher:
Die größte Besucherzahl, die ich heute festgestellt habe, war 802 am späten Nachmittag.
Redaktion benachrichtigen Können organische Moleküle „spontan“ entstehen?
#19   Burgorus   16:46:35 | Montag, 30. Oktober 2006
@Desperatus: Kreationismus in der einen katholischen und den vielen evangelischen Kirchen
Der Kreationismus wird von vielen evangelikalen Christen vertreten. Dennoch gibt es ihn in der katholischen Kirche genauso. Dort ist er offizielle Lehre. Eine katholische Bibelkommission hat 1909 entschieden, dass es sich bei den in der Genesis beschriebenen Ereignissen um tatsächliche Geschehnisse handelt. Auch heißt es: Die Lehre der Abstammung der Menschen von einem Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, jedoch Voraussetzung für die dogmatisierte Lehre von der Erbsünde.
Die unterschiedliche Wahrnehmung des Kreationismus in beiden Konfessionen beruht auf der Struktur dieser Kirchen. Ein Katholik bekennt sich zur kath. Kirche, auch wenn sich noch so viele häretische Bischöfe und Profs in sie eingeschlichen haben, die der Evolutionslehre glauben. Wir konservativen Katholiken, die die katholische Lehre noch nicht den Hunden vorgeworfen haben, müssen diese Bischöfe dennoch als Amtsträger der einen Kirche Jesu achten. So tritt unser eigenes Profil weniger stark in den Vordergrund.
Die Protestanten dagegen sind in viele Gruppen zersplittert. Die offizielle Amtskirche huldigt ebenfalls der Evolutionslehre. Die bibeltreuen Gruppen können sich aber – im Gegensatz zu den Katholiken – völlig von ihr lösen und treten eigenständig und damit wirksamer auf.
Kurz: Fast alle vom evolutionsgläubigen Staat bezahlten Würdenträger (nicht Papst B.XVI.) sind Evolutionisten, egal ob evangelisch oder katatholisch, fast alle wirklich Gläubigen sind aber Kreationisten, egal ob ev. oder kath.
Redaktion benachrichtigen Keine Zweifel
#48   Burgorus   12:01:37 | Montag, 30. Oktober 2006
gilt doch für andere Klöster genauso
Warum wird die Tatsache, dass eine Eheschließung durch einen Klosterpater ohne besondere Erlaubnis ungültig ist, gerade im Zusammenhang mit einem Kloster erwähnt, das den überlieferten Ritus zu zelebrieren beabsichtigt? Sie gilt doch genauso für alle anderen Klöster! Oder hat Aachen schon keine anderen Klöster mehr?
Redaktion benachrichtigen In Rom spricht man von Rücktritt
#6   Burgorus   00:46:57 | Sonntag, 29. Oktober 2006
… eine neue Frau (warum eigentlich nicht?) diese Verhandlungen führen
Gotthard will uns verarschen. Wir tragen’s mit Fassung.
Redaktion benachrichtigen kotz.net auf Müll-Niveau
#13   Burgorus   22:35:27 | Samstag, 28. Oktober 2006
Medjugore: Das Gute behaltet.
Wie ich Berichten und Filmen entnehmen konnte, waren zumindest die ursprünglichen Muttergottes-Erscheinungen in Medjugorje mit Sicherheit echt. Noch nie hat eine Erscheinung soviele aktive Gebetskreise nach sich gezogen wie die von Medjugorje.
Nur, wo die Muttergottes ist, fühlen sich auch der Teufel und seine Engel auf den Plan gerufen. Soweit ich informiert bin, muss es in Medjugorje schon seit Langem ziemlich modernistisch zugehen. Ich denke da an die sogenannten „neugeistlichen Lieder“. Dabei ist doch der alte Geist ein heiliger.
Bleibt ganz einfach festzuhalten: Das Gute behaltet: Befolgt den Aufruf der Muttergottes zu viel Rosenkranzgebet und Fasten. Auch ich muss mich da wieder an den Riemen nehmen. Dem vom Teufel eingeschleusten Modernismus schließt euch aber nicht an. Es gilt: Zurück zu den altbekannten Liedern; weg von den liturgischen Zeltlagerliedern.
Redaktion benachrichtigen kotz.net auf Müll-Niveau
#5   Burgorus   15:48:13 | Samstag, 28. Oktober 2006
Ehrfurcht vor dem Kreuz
Ich rate Gandalf dringend davon ab, auf das Kreuz zu kotzen. Selbst der Angriff auf den Namen „Kreuz“ ist zu tiefst unkatholisch.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#8   Burgorus   15:07:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@vonOfterdingen
Anstatt auf Ihre Frage einzugehen, korrigiere ich lieber meinen Druckfehler: „aus gut informiertem Mund“.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#5   Burgorus   14:47:54 | Freitag, 27. Oktober 2006
Keine Exkommunikation
Ich weiß aus gut informierten Mund, dass sich Johannes Paull II. geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterschreiben.
Redaktion benachrichtigen Eine einheitliche Regelung
#24   Burgorus   15:48:32 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@FritzG
Vielleicht ist es besser, wenn Sie mich mit „du“ anschreiben, denn das darf man auch nach der Reform der Reform noch klein schreiben. Dagegen schreibt man „Sie“ und die damit zusammenhängenden Possessivpronomina wie „Ihr“, „Ihre“ usw. groß. Ich denke da an Ihre Lesermeinung vom 18. Oktober 2006, 07:02 zu „Dieses Machwerk ignorieren“, wo Sie an warwohlnix geschrieben haben: „Was an ihrer schreiberischen Inkontinenz themenbezogen war, leuchtet mir auch nach mehrfacher Analyse nicht ein. Ich muss wohl in der Tat unfähig sein, ihr Geschreibe zu verstehen.“ Wenn der Fehler („ihrer“ statt „Ihrer“ und „ihr“ statt „Ihr“ zweimal hintereinander passiert, fragt man sich, ob es sich um einen Tippfehler handelt. Wenn es Tippfehler sind, kein Problem. Ich mache auch welche. Aber ich hatte den Eindruck, das könne bei Ihnen Systematik sein. Sollte dies zutreffen, dann betrachten Sie das als eine freundliche Korrektur eines systematischen Fehlers, der Ihnen selber wohl gar nicht so auffällt.
Im Übrigen habe ich mich bei Ungläubig / Agnostiker dafür persönlich entschuldigt, dass ich ihm das Duzen vorgeworfen habe. Dieser hat das sehr anerkennend honoriert. Sowie er damals den Vorwurf des Duzens als Überheblichkeit empfunden hat, empfinde ich es als ein Zeichen argumentativer Schwäche, anderen Tippfehler vorzuwerfen. Mit Spöttereien über das „In-den-Himmel-kommen“ sollte man ebenfalls vorsichtig sein. Ob religiös oder nicht, es handelt sich hier um eine unnötige Verletzung von Gefühlen.
Redaktion benachrichtigen Eine einheitliche Regelung
#21   Burgorus   11:50:43 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@FritzG
Hinter jedem Artikel gibt es ein Symbol zur Medlung von Tippfehlern.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#63   Burgorus   22:30:54 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Christian Hüller: Urmel gab’s aber auf Sat 1.
In nichtweltanschaulichen, nichtethischen und nichtreligiösen Fragen erlaube ich mir, Wikipedia zu glauben. Dort steht über „Urmel aus dem Eis“:
„Am 17. und 18. Dezember 2005 zeigte SAT.1 eine Theaterfassung des Stücks mit Dirk Bach in der Rolle des Urmel…“
Als wir noch Kinder waren, hatten wir die heilige Messe zwar nicht mehr in der tridentinischen Form (außer meine Schwester in den jüngsten Jahren), aber doch noch in einer Form, die eine Würde ausstrahlt, kennen gelernt.
Wenn wir auch als Kinder den Lesungen und dem Hochgebet nicht so folgen konnten, wie es sein sollte, so empfanden wir doch diese Stunde als eine Stunde der Disziplin, die eben wichtig ist, um in den Himmel zu kommen.
In Kindergottesdiensten, veranstaltet von schlecht ausgebildeten Schauspielern (klar, ein Priester ist auch dabei), bekommen die Kinder den Eindruck, dass ihnen was geboten werden will. Sie fühlen sich als die Umworbenen, nicht mehr als die, die eine gewisse Disziplin mitbringen müssen, die lernen müssen, ihr Leben nach gewissen Regeln und Geboten auszurichten, um was Großes, nämlich das ewige Leben zu erreichen.
Nun gibt es aber welche, die das Umwerben besser können, z.B. Fernsehsendungen, ungezwungene Spiele mit Eltern oder anderen Kindern. Was bleibt also von den Kindergottesdiensten? Ein Bewusstsein wie: „Alle wollen mir schön tun. Die Schmeicheleien in der Kirche sind aber die fadesten.“ Sie merken bald, dass sie diese nicht brauchen.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#61   Burgorus   21:46:41 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Ficinus: Übergang von Latein zu Griechisch in Ostrom. Jesus unterhielt sich mit Pilatus in Latein.
Danke für Ihre Informationen und das empfohlene Buch. Ich werde es mir ausleihen.
Ihren Angaben gemäß muss der Übergang von Latein zu Griechisch doch fließender gewesen sein als ich angenommen hatte. Bis Justinian (I.?) war wohl Latein noch Amtssprache, bis Herakleios Militärsprache und später zum Teil noch in Zeremonien vorhanden.
Dass Herakleios den römischen „Kaiser“-Titel „Augustus“ in das griechische Wort „Basileus“ für König umbenannte, ist ebenfalls im Buch „Byzanz“ des englischen Lords Julius Norwich erwähnt. Auch an den Titel Caesar für „Unterkaiser“ kann ich mich erinnern. Unter Justinian II. hat ihn der Bulgarenkönig Tertel erhalten, nach dem er ihm bei der Rückeroberung Ostroms nach seinem Sturz, der ihn die Nase gekostet hatte, behilflich war. Professor Lilie sagt, dass Lord Norwich in diesem dreibändigen Werk die letzten 50 Jahre Forschung einfach weggelassen hat, weswegen er gar so abfällig darüber spricht.
Zur Frage, ob Jesus Latein sprach, habe ich gelesen, dass Pilatus Jesus auf Aramäisch (glaube ich) angesprochen hatte, woraufhin er sich wunderte, dass Jesus in Latein antwortete. Danach verlief das Gespräch auf Latein. Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe. In einem apokryphen Evangelium, bei A.K. Emmerich oder sonst wo. Auf die Schnelle konnte ich es heute früh nicht finden.
Die lateinische Antwort Jesu darf man als ein Zeichen werten, dass sich Jesus der Herrschaft Roms auch bzgl. der Sprache unterworfen hat. Seine Braut sollte ihm dabei folgen.
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#49   Burgorus   00:18:25 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Tippfehler
Es heißt „Byzantinistik“ oder „Byzantinologie“ statt „Byzantistik“. Im Rahmen dieser hochwissenschaftlichen Diskussion will ich diesen Lapsus korrigieren.
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#47   Burgorus   00:09:00 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Latein als Amtssprache und Urmel
Ad Ficinium:
Amtssprache blieb es (Latein) übrigens auch im Osten bis in die Zeit Justinians.
Ich habe im Buch „Byzanz“ (von dem der Byzantistik-Professor Lilie sagt, man solle das Geld dafür besser beim Griechen ausgeben) gelesen, dass erst Herakleos, der Ostrom von den Persern befreit hat, der aber auch noch miterleben musste, dass Ostrom vom Islam überrollt wurde, ja, dass erst dieser Herakleios, die Militärsprache (und damit wohl auch Amtssprache) Latein durch Griechisch ersetzt hat? Stimmt das oder hätte ich besser zum Griechen essen gehen sollen anstatt das zu lesen?
Ad Hullerum:
Kommt „Urmel aus dem Eis“ momentan wirklich auf Sat 1? Ich würd das so gern mal wieder sehen. Ist Hullerus die richtige Latinisierung von Hüller?
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#40   Burgorus   23:33:23 | Montag, 16. Oktober 2006
@Graf von Galen
Wenn es früher so war, daß Eltern
ihre Kinder in die Messe gezwungen haben, was ich
übrigens für richtig halte, dann zeigt dies doch, daß
diese vom katholischen Glauben und dessen
Heilsnotwendigkeit überzeugt waren.
Eine scharfe Analyse. Und wenn die Eltern die Kinder nicht mehr zum Kirchgang drängen, zeigt dies, dass sie die Messe für unwichtig halten. Zu den Hausaufgaben, die sie in der Schule bekommen, drängen sie ihre Kinder ja auch; denn die Schule ist ja wichtig für das Leben, die Messe anscheinend nicht mehr.
Außerdem kann ich mich an der Tatsache, daß die Lauen abgefallen sind, nicht freuen.
Gotthard denkt wohl, es soll nur noch das Lager der Heiligen in die Kirche gehen, zu dem er sich dazuzuzählen scheint. Es ist aber die Aufgabe eines Priesters, die Messe in so würdiger Weise zu feiern und die wahre Lehre in so reiner Form zu predigen, dass auch die Herzen der Lauen wieder zu brennen anfangen. Dazu müssen sie erst mal in der Kirche sein und nicht daraus vertrieben werden.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#31   Burgorus   23:00:16 | Montag, 16. Oktober 2006
@Gotthard
in Deutschland geht es in der Kirche nicht arg zu …
es kommen heute halt die Bauern nicht mehr, die früher während der Messe die Schweinepreise verhandelten.
Das ist falsch. Richtig ist: Es kommen fast nur noch die Bauern. Spötter sagen auch: die anderen müssten ja erst aufstehen; die Bauern dagegen sind schon auf (wegen der Stallarbeit).
es kommen halt die jungen Männer nicht mehr, die früher nur vor, in und nach der Messe ihre Auserwählte sehen und treffen konnten.
Auch das gehört zum kirchlichen Leben. Da geht den Burschen wohl was ab, das man in der lauten Disco oder Ähnlichem nicht nachholen kann.
es kommen die Kinder nicht, deren Eltern sie früher in die Kirche „geprügelt“ haben – und die dann schnell wegblieben, wenn sie selbstständig waren.
Zur Kirche geprügelt wurden wir nicht gerade, aber der Wille zum Kirchgang wurde uns von unseren Eltern schon kundgetan. Und als gehorsame Kinder folgten wir damals wie heute (Danke, Mamma, Pappa, für eure gute Erziehung!). Damals kamen wir wegen des Kirchgangs regelmäßig zur Sendung „Urmel aus dem Eis“ (Augsburger Puppenkiste) zu spät. Heute wird die Augsburger Puppenkiste in der Kirche gespielt. Und viele Kinder kommen nicht! Was ist da los?
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#27   Burgorus   23:41:49 | Samstag, 15. Juli 2006
@Agnostiker
Da geht es nicht um privaten Tratsch, sondern um ein öffentliches Forum in äußerst wichtiger Angelegenheit. Die Tatsache, dass jemand in ein Gespräch, das per Sie geführt wird, mit per Du hineinplatzt, zeugt von schlechtem Charakter. Argumentativ kommt er nicht mehr klar. Also will er seine Verachtung durch das Duzen zum Ausdruck bringen. In jeder Gesprächsrunde würde das als ungehobelt empfunden werden. Aber solche Gesprächsrunden gehören wohl nicht in Ihr armseliges Milieu.
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#22   Burgorus   23:08:55 | Samstag, 15. Juli 2006
@Methusalix @Ungläubig
Ich muss mich korrigieren. Ich habe Methusalix mit Ungläubig verwechselt. Methusalix hat nicht geduzt. Ungläubig versuchte meine Lehrautorität durch Duzen zu untergragen. Ich wiederhole also nochmals: Das Duzen lasse ich nur bei Freunden zu.
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#17   Burgorus   22:56:27 | Samstag, 15. Juli 2006
@Rosalinde
Das menschliche Leben beginnt mir der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Deswegen kenne ich trotzdem das Problem der Frühabgänge, das Sie wohl jetz anzusprechen gedenken. Unverschuldeter Abgang ist aber kein Mord. Gott gibt das Leben, Er kann es nehmen.
Ich mische mich nicht in das Leben der Frau ein, sondern wünsche lediglich dem Kind, das es leben darf. Das Kind, das die Frau trägt, gehört dem Mann genauso wie der Frau, dennoch ist es ein selbständiger Mensch. Beide haben aber nicht das Recht, über das Kind zu verfügen, wie so mancher Herr früher über Sklaven verfügt hat, sie einfach zu ermorden, wenn es ihn danach gelüstet. Vater und Mutter haben übrigens auch Pflichten für das Kind, ein Wort, das Sie wahrscheinlich nicht kennen.
Mehtusalix, ich habe akademische Lehr- und Prüfungsbefugnis. Geduzte Fragen lasse ich nur bei Freunden zu.
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#12   Burgorus   22:29:35 | Samstag, 15. Juli 2006
Und wenn Sie noch so oft wiederholen, es sei kein Mord: Es ist eben doch Mord.
Und wenn Sie meinen, sich auf die Paragraphen der heutigen Machthaber berufen zu können, die es seltsamerweise immer noch nicht geschafft haben, den Abtreibungsmord von der Illegalität zu befreien (mit wenigen Ausnahmen wie Behinderung, obwohl doch der geborene Behinderte genauso geschützt ist wie der sog. Gesunde), dann sage ich ihnen, dass sich menschenverachtende Paragraphen schon öfters in der Geschichte geändert haben; und das sollten sie eigentlich wissen. Der Mensch hat eine ewige Seele, da sollten Sie sich besser auf die Lehren der heiligen Kirche verlassen, denn diese ändern sich nie. Die zeitlichen Gesetze kommen und gehen, der Mensch aber ist für die Ewigkeit bestimmt.
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#9   Burgorus   21:10:04 | Samstag, 15. Juli 2006
@Ungläubig
Um eure angeblichen Mordberechtigungen zu rechtfertigen, habt ihr ja seltsame Ausdrucksweisen. Die natürlichste Sache der Welt, dass eine Frau ein Kind erwartet, betitelt ihr als existentielles Problem. Vielmehr ist es ein existentielles Problem für die Menschheit, wenn die Frauen die Kinder nicht mehr austragen wollen; denn dann können wir die Alten nicht mehr versorgen, und die Menschheit stirbt aus. Weiter ist es nicht nur ein existenzbedrohliches, sondern sogar ein existenzvernichtendes Problem für das Kind, wenn ihr es umzubringen euch erlaubt; denn dieses existiert dann wirklich nicht mehr in dieser Welt.
Was Rosalindes erste Formulierung betrifft, hat sie, nicht ich, behauptet, dass sie sich missverständlich ausgedrückt habe. Ich glaube sie durchaus richtig verstanden zu haben. Sie empfindet ein Kind im Mutterleib als einen Angriff. Dass der nun sogar existenzbedrohlich sei, sagen Sie. Und wenn man einen Menschen umbringen will, ist es wohl besser, ihn nur als „umstrittenes Leben“ zu definieren anstatt als Menschen. Dann mordet sich’s leichter. Übrigens, das Post-Abortion-Syndrom ist auch existenzbedrohend, es zermalmt die Psyche einer Frau, die zeit ihres Lebens mit diesem Mord belastet ist.
Nun gut, nun seid ihr ja schon zu zweit. Holt euch noch euer Pünktchen, wenn ihr glaubt, zu dritt gegen mich ankommen zu können. Besser ist es allerdings, ihr wartet bis Sonntag, den 16. Juli. Da bin ich nicht online. Da habt ihr’s leichter.
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#7   Burgorus   17:14:41 | Samstag, 15. Juli 2006
@Rosalinde: Da war die letzte Ausdrucksweise noch besser!
Sie können ja nicht einmal die primitivsten Ausdrücke. Vielleicht sollten Sie mal in die Schule gehen und auch ein klein bisschen aufpassen. Dann lernen Sie vielleicht, was Leben ist. Vielleicht mal eine kleine Hilfe: Sogar ein Bakterium ist Leben.
Ihnen muss man ja erst einmal das Thema erklären, worüber Sie zu sprechen gedenken. Es geht darum, ob ein Mensch einen anderen umbringen darf, wenn er sich von diesem in seiner Freiheit ein wenig eingeschränkt fühlt. Die Antwort ist: Nein. Um dies aber anzweifeln zu können, arbeiten Sie mit dem miesen und primitiven Trick, den biologischen Begriff Mensch, umzudefinieren. Ein geborener Mensch sei bereits ein Mensch, bei einem Nichtgeborenen sei es „strittig“. Ziel ist es damit, eure egoistischen Absichten, die auf dem Leben anderer herumtrampeln, zu rechtfertigen. Dieser Trick ist uns längst bekannt, und er zieht auf diesem Forum nicht, und erst gar nicht, wenn der Betreffende die Begriffe Leben und Mensch nicht einmal kennt.
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#2   Burgorus   15:41:11 | Samstag, 15. Juli 2006
@Rosalinde
daß das Leben der Mutter vor dem ungeborenen Leben zu schützen ist.
Können Sie mir die Angriffe des „ungeborenen Lebens“ auf die Mutter ausführlicher schildern? Die müssen ja schlimm sein, wenn sie der Todesstrafe für würdig befunden werden in einer Zeit, wo diese als abgeschafft gilt?
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#40   Burgorus   17:49:24 | Mittwoch, 12. Juli 2006
An deusexmachina:
Frauen, die sich der „Operation“ Mord unterzogen haben, werden ihr Leben lang vom schlechten Gewissen geplagt. Das ist das Schlimme am Post-Abortion-Syndrom, das bei einer natürlichen Fehlgeburt nicht auftritt. Warum sind Frauen, die am Post-Abortion-Syndrom leiden, so fix und fertig, dass sie nicht mehr leben möchten? Ihrer Meinung nach haben diese sich ja mit dem Post-Abortion-Syndrom vor der „Operation“ eingehend befasst. Ich sage Ihnen, viele, die sich dieser „Operation“ unterzogen haben, wussten nicht einmal davon.
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#37   Burgorus   11:48:57 | Mittwoch, 12. Juli 2006
An Obelix
Hinsichtlich „Erstens“ und „Zweitens“ möchte ich mich entschuldigen: Ihre Frage:
„Was, um Cosmas und Damians willen, wollen Sie damit sagen? Dass es, wenn es kein Himmelrich gibt, von dessen Existenz sich wohlgemerkt noch kein Mensch auf Erden überzeugen konnte, auch keine Schwangerschaftsabbrüche oder keine postagressions-Traumata geben kann?“
war durchaus intelligent und durchdacht. Meine damalige Antwort an die betreffende Person basierte auf einfacheren Gedanken. Die Tatsache, dass eine Frau, die ihr Kind umbringen ließ, zeit ihres Lebens von Post-Abortion-Traumata geplagt ist, ist sicherlich ein gewisses Indiz dafür, dass der Mensch so etwas wie eine Seele haben muss, in der etwas geistig Höheres (Gottes Stimme) niedergelegt ist. Aber andere würden das sicherlich anders auslegen.
Auch wollte ich Cosmas und Damian nicht beleidigen. Wessen Glaube nur so groß wie ein Senfkorn ist, kann unter Berufung auf sie alle heilen. Wie klein muss also unser Glaube sein!
Übrigens, das meiste in meiner letzten Mail bezieht sich nicht auf Privatoffenbarungen (historische Tatsache der Auferstehung, Evangelien, ZDF-Bericht Hiroshima, Lanciano, Januarius-Blut), sondern auf Tatsachen, die die Glaubwürdigkeit Jesu stärker untermauern als die Privatoffenbarungen, die ich bewusst nicht weiter ausgeführt habe. Aber wenn Sie mir schon das Recht zugestehen, Privatoffenbarungen zu glauben, warum sprechen Sie mir dann die Fähigkeit ab, mich von der Existenz des Himmelreiches überzeugt zu haben?
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#35   Burgorus   19:00:23 | Dienstag, 11. Juli 2006
An Obelix
Erstens war die Antwort nicht an Sie gerichtet, sondern an deusexmachina und steht in Zusammenhang damit.
Zweitens glaube ich, dass Sie, wenn Sie sich nicht bewusst dumm stellten, verstünden, worum es mir ging.
Drittens gab es schon genügend Menschen, die Einblick in den Himmel hatten, was Sie sowieso nur als Fiktion abtäten, wenn ich ihre Erlebnisberichte und auch die zeitgleich dazu erfolgten wissenschaftlichen Untersuchungen hinsichtlich der Übernatürlichkeit endlos aufzählte. Jesus Christus ist vom Himmel gekommen, hat den Menschen davon erzählt, in Gleichnissen, versteht sich. Er hat alle von ihren Krankheiten geheilt. Das können Sie nicht, auch wenn Sie sich noch so sehr auf Cosmas und Damian berufen. Er hat uns sein Fleisch hinterlassen, das man in Lanciano schon seit geraumer Zeit unverwest bestaunen kann. Das Blut des Märtyrers Januarius wird an jedem Januariustag und gewissen anderen Tagen wieder flüssig, es sei denn, es steht eine Katastrophe bevor. Das alles ist auch wissenschaftlich untersucht. Das ZDF hat mal berichtet, dass beim Atombombenabwurf in Hiroshima oder in Nagasaki mitten im Katastrophengebiet ein Haus, in dem der Rosenkranz gebetet wurde, samt dessen Betern als einziges völlig unversehrt geblieben ist. Durch seine Auferstehung, die mancher Historiker als das bestbezeugteste Ereignis der Antike anerkennt, hat Jesus den Tod überwunden. Er hat den Menschen nur Gutes getan. Seien Sie mir also nicht beleidigt, wenn ich ihm mehr glaube als Ihnen.
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#33   Burgorus   16:41:51 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Obelix @deusexmachina:
Ich zitiere Obelix: „Was Sie da oben in bestem Kirchenbeamtendeutsch in dürrer Prosa ausführen, ist bestimmt nicht das allererste aller Probleme der Eltern eines schwerstbehinderten Kindes.“ Danke, dass Sie mein Deutsch so loben. Darauf lege ich einen gewissen Wert. Haben Sie aber auch Verständnis, dass bei einer Maximalzahl von höchstens 1500 Zeichen meine literarische Form der Prosa etwas dürr ausfallen muss.
Ich zitiere weiter Obelix:
„Ich kann nur hoffen, dass die Menschen, die unsere Kirche führen erkennen, dass sie sich nicht wie Burgorus noch weiter von den Menschen im Leben entfernen dürfen, sondern auf die Menschen und ihre Probleme eingehen müssen.“ Das haben Sie sehr schön gesagt, wenn auch der Bezug auf einen gewissen Burgorus etwas befremdend wirkt. Vielleicht sollte man noch ergänzen: „… und diese Menschen nicht einfach abschlachten sollen.“ Es gibt nämlich
auch Leute, die behinderte Kinder der Schlachtbank preisgeben anstatt sie auf die Welt kommen zu lassen und auf sie und ihre Probleme einzugehen. Dieselben wollen auch die Psyche der Eltern ein Leben lang mit einem Mord belasten, anstatt auf sie und ihre Probleme einzugehen. Kirchliche, staatliche, vor allem aber menschliche Zuwendungen an behinderte Kinder und vor allem deren Eltern können eine sehr große Hilfe sein. Einer trage des anderen Last.
@deusexmachina:Das Himmelreich halten Sie für eine Fiktion. Halten Sie das abgeschlachtete Kind und das Post-Abortion-Syndrom der Mutter auch für eine Fiktion?
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#15   Burgorus   20:19:47 | Montag, 10. Juli 2006
An deusexmachina:
Fortsetzung:
Hätte die Mutter das Kind abgetrieben und dafür später ein anderes zur Welt gekommen, so hätte das andere Kind Mörder als Eltern. Die Mutter würde unter dem Post-Abortion-Syndrom leiden, wäre also seelisch völlig kaputt. Armes Kind, das so eine Mutter hat! Auch die anderen bereits gesund geborenen Kinder hätten die Marotten einer psychisch kaputten Mutter zu ertragen gehabt. Kurzum, die ganze Familie wäre fix und fertig gewesen. Da trägt man doch lieber das unverschuldete Kreuz eines behinderten Kindes, welches zur ewig währenden himmlischen Glorie führt, während das vorgeburtliche Kinderabmurxen in die Hölle führt, wo die Strafe des Verlustes der ewigen Seligkeit (poena damni), aber auch die Strafe der Sinne (poena sensus) ewig währt. Und was wäre mit dem geschlachteten Kind gewesen? Ihm wäre nicht nur das diesseitige Leben entzogen worden, es hätte auch nicht mehr die Möglichkeit gehabt, ewige Verdienste für den Himmel zu erwerben.
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#11   Burgorus   18:00:00 | Montag, 10. Juli 2006
An deusexmachina:
Der Unterschied besteht genau darin, dass mit der Abtreibung ein Kind ERMORDET worden ist. Ermordet man das Kind nicht, ist diesem schon damit geholfen, dass es leben darf. Und wenn es mit dem Leben schwerer zurecht kommt als andere, dann hat ihm Gott ein größeres Kreuz auferlegt. Er wird ihm aber helfen es zu tragen. Und je schwerer das Kreuz ist, das es zu tragen gilt, umso größer die Verdienste im Reich der Himmel. Schwerbehinderten und ihren Eltern, deren Kreuz ja nicht minder schwer zu tragen ist, winkt also eine ganz besondere Glorie im Himmel, die ewig (!) bleibt. Fragt man Behinderte, ob sie lieber tot seien, verneinen sie es. Die Frau meines Bruders hat ein Kind ohne Augen zur Welt gebracht, weil sie beim Bespritzen eines Feldes Benomyl eingeatmet hat. Die französische Firma weiß von Tierversuchen, dass durch Einatmen dieses Spritzmittels Tiere ohne Augen geboren werden. Deswegen kam das Mittel trotzdem auf den Markt. Das Geld ist doch wichtiger.
Das Kind ohne Augen hätte der Arzt damals auch merken müssen. Meine Frau und mein Bruder haben aber weder gegen den Arzt noch gegen die Firma geklagt, Letzteres deswegen nicht, weil sie nicht ein Leben lang sich mit Juristerei beschäftigen wollen, für eine lausige Million Euro oder so. Sie tragen das Kreuz und erfreuen sich am stets glücklichen Kind ob seiner besonderen Fähigkeiten. Gesegnet seien sie! Und übrigens, der Arzt ist auch noch nicht Pleite, darf sich also auch noch seines Lebens erfreuen. Hätte meine Schwägerin …
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#47   Burgorus   23:37:32 | Samstag, 8. Juli 2006
An Monti: Ich glaube, dass Ihre Begeisterung nur vorgetäuscht ist
Wenn ein Unwissender sagt, er sei begeistert, dient das nur dazu, von seiner Unwissenheit abzulenken.
Sie werfen die Lüge in den Raum, dass, wenn die katholische Kirche die Wahrheit lehrte, wir heute noch glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde.
Ich habe nachgefragt, wie Sie auf diese Behauptung kämen. Anstatt die Frage zu beantworten, schreiben Sie nur, dass Sie „begeistert“ sind. Sie glauben nicht, dass die katholische Kirche die Wahrheit lehrt, werfen selbst aber nur unbegründete Lügen in den Raum.
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#43   Burgorus   17:47:05 | Samstag, 8. Juli 2006
An ekstase: Könnten Sie bei der Sache bleiben?
Es ging hier um astronomische Fragen. Es hat jemand behauptet, als Katholik müsse man glauben, die Erde drehe sich um die Sonne, und da haben sich ja die Protestanten mit der Verfolgung ihres eigenen Mannes, Kepler, alles andere als wissenschaftlich verhalten.
Vermögen Sie die Beziehung zwischen Erde und Sonne zu formulieren?
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#40   Burgorus   14:46:31 | Samstag, 8. Juli 2006
Wie leicht ist es doch für Unwissende sich zu amüsieren!
Grüßgott, Monti,
wie kommen Sie denn darauf, dass Katholiken glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde?
Verwechseln Sie da die katholische Kirche mit der protestantischen? Die katholische Kirche war doch astronomisch immer führend. Sie führte bereits 1582
den gregorianischen Kalender ein, während die Protestanten des Heiligen Römischen Reichts bis 1700 brauchten, die russisch Orthodoxen gar bis zum 20. Jahrhundert taten. Im 16. Jahrhundert lehnten die Philosophen, aus denen die Aufklärer hervorgegangen
sind, experimentelle Erkenntnisse noch kategorisch ab. Was man durch ein Fernrohr sehe, sei nur Trug.
Wenn Sie schon zu formulieren vermögen, was Sie über Erde und Sonne nicht glauben, sind Sie dann auch in der Lage zu formulieren was Sie glauben?
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