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@Aleph Vielleicht ist die alte Messe doch mehr in Vergessenheit geraten, als ihre Vertreter und Verfechter
dies wahrhaben wollen… Da stimme ich Ihnen zu. Aber nicht nur die Tridentinische Messe ist nach 40 Jahren
De-facto-Verbot nahezu in Vergessenheit geraten – so manch eine Mutter würde ihre eigenen Kinder nicht
mehr erkennen, hätte sie sie 40 Jahre nicht mehr sehen dürfen –, sondern die Messe an sich. Die meisten
haben nämlich Schwierigkeiten zu erkennen, dass die seit der Liturgiereform gefeierte abgespeckte Messversion
auch ein Messopfer ist.
#26 Burgorus 19:54:42 | Dienstag, 6. November 2007
Ergänzung bzw. Korrektur Der in der Ilias beschriebene trojanische Krieg wird ja um 1200 v. Chr. angesetzt,
während David und Uria um 1000 lebten. Da könnte also höchstens Uria von Äneas abstammen, nicht umgekehrt.
@matt: Dass viele Indianerstämme semitischen, womöglich auch israelitischen Ursprungs sind, ist durchaus
glaubhaft. Es heißt ja, dass das Volk Israel über die ganze Welt zerstreut wird. Und diese Zerstreuung
beginnt ab dem babylonischen Exil, nicht ab dem jüdischen Krieg, wo noch einige Juden, die sich nicht
zu Christus bekehrt haben und die zum großen Teil vermutlich gar nicht von Jakob abstammen, noch zerstreut
worden sind.
#21 Burgorus 18:55:35 | Dienstag, 6. November 2007
@Matt: Noch kurz, bevor ich in die Messe gehe. Man muss grundsätzlich wissen, dass Abraham der Vater
vieler Völker ist, nicht nur der Araber und sog. Juden, dass der Josephs-Sohn Ephraim einen besonderen
Segen erhielt, weiß jetzt nicht, ob sich das auch auf zahlreiche Nachkommenschaft bezieht, vermute es
aber. Sicher richtig ist das mit dem Archiv, dass während der babylonischen Gefangenschaft ein „Stamm“
ganz weit nach Norden abgehaut und verfolgt worden, aber nicht eingeholt worden ist. Von einer Privatoffenbarung,
auf die ich nicht eingehen will (gilt daher natürlich als unsicher) weiß ich, dass die Germanen von
David und Joseph abstammen, was einen nicht verwundert, wenn man an das davidische Oraganisationstalent
der Deutschen sowie an die Ernährungsfunktion der Deutschen denkt. Sie ernähren doch wie der ägyptische
Joseph die halbe Welt. Das mit Uria-Troja-Rom ist natürlich reine Spekulation, die ausschließlich von
mir kommt. Anhaltspunkte, dass Troja zur Zeit der Zerstörung noch ethnisch hethitisch war, konnte ich
leider nicht finden; viel habe ich da aber auch nicht nachgeforscht.
#18 Burgorus 18:36:50 | Dienstag, 6. November 2007
Die Leute im Germanenforum sollten wissen, dass unsere Kultur die römisch-abendländische ist. Die Germanen
hatten unter der Vorherrschaft der Franken die römische Kultur angenommen, diese freilich mit germanischen
Elementen aufgemischt; z.B. kam das Knien in der Kirche von den Germanen. Die Germanen hatten dann die
Vorherrschaft in ganz Europa übernommen; nicht nur der deutsche, der französiche, der englische Adel
ist germanisch; auch der russische ist rein germanisch. Ab etwa 800 n.Chr. hat sich das Königtum Davids
in der zweiten göttlichen Generation aufgerichtet („Ich richte dein Königtum auf von Generation zu Generation“,
ein Psalm). In der babylonischen Gefangenschaft ist gemäß jüdischem Archiv ein Stamm ganz weit nach
Norden entwischt. Man darf wohl annehmen, dass es Skandinavien war. Wenn also die Germanen von David abstammen,
so haben sie auch nach dem 1000jährigen Reich von 800 bis 1806 (oder bis 1866) in einer weiteren Generation
an der Herrschaft teil. Allerdings hängt die Gunst der Herrschaft vom Schwert Roms ab, hat ja schließlich
David dem Hethiter Uria seine Frau geraubt. „Dein Königtum wird dir nicht genommen, aber das Schwert
wird über dich kommen.“ Wenn nun im Hethiter-Gebiet Troja liegt und vom zerstörten Troja Äneas entwischt
ist, von den Rom abstammt, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass Rom von Uria abstammt. Die Juden,
die sich „Juden“ nennen, haben sich mit allen Völkern der Welt vermischt. Es ist viel wahrscheinlicher,
dass ein Deutscher von Jakob abstammt (Jude ist) als ein „Jude“.
@st.georg: Die Frage ist: 0,3% von was? 0,3 % wäre wenig, wenn es sich auf die bezöge, die die alte
Messe noch kennen. Die meisten Jugendlichen kennen sie nicht einmal. Wenn ich Kirchgängern auf dem Land
vom Motu proprio erzähle, wissen die gar nicht, was das ist. Ich habe bis jetzt auch noch keinen Pfarrer
angetroffen, der den Leuten, z.B. in einer Predigt, von der Freigabe der alten Messe erzählt hätte.
Wie soll da eine Nachfrage entstehen? Die Predigten der Priester sind ja dermaßen einschläfernd, dass
nach der Sonntags-Messe keiner mehr weiß, was gepredigt wurde. Wir machen uns daab und zu darüber lustig,
indem wir uns gegenseitig fragen, was der Pfarrer heute gepredigt hat. Meine Eltern wissen’s noch am ehesten.
Ich weiß es so gut wie nie, ebenso wie mein Bruder. Wenn also die Leute nicht einmal wissen, was der
Pfarrer gepredigt hat, wie sollen sie dann auch noch davon wissen, was er nicht gepredigt hat? Die jetzigen
Hirten haben doch das Volk bereits dermaßen eingeschläfert, dass es gar nicht mehr weiß, was in der
Messe vor sich geht. Es fehlt an allen Ecken und Enden, und so etwas baut man nicht von heute auf morgen
wieder auf.
#142 Burgorus 02:05:44 | Sonntag, 4. November 2007
@juergen Als ich Ihnen mal einige Fragen gestellt hatte, hatte ich tatsächlich geglaubt, Sie hätten
eine überdurchschnittliche Bildung. Doch jetzt verraten Ihre Statements, dass Sie ein Gutmensch sind.
#140 Burgorus 14:41:20 | Samstag, 3. November 2007
Bild und F.A.Z. Im Artikel wird David Berger wie folgt zitiert: „Unabhängig davon, daß ‘kreuz.net’ natürlich
eher mir dem Image der Bildzeitung kompatibel ist als mit dem der F.A.Z. – die Seiten werden gelesen.
Erst einmal muss gesagt werden, dass die Bildzeitung auch von Professoren mehr gelesen wird als die F.A.Z;
die Bildzeitung wirbt ja damit. Zweitens befindet sich die Konversation auf kreuz.net auf hohem Niveau.
Dies zeigt ja allein schon der Sachverhalt, dass sich die Leute gegenseitig siezen, obwohl im Internet
mehr das Duzen üblich ist. Homos und andere Katholikenfeinde, deren Niveau weit darunter liegt, sind
eben auch zugelassen, um durch deren Blödeleien eine lockere und entspannte Athmosphäre zu schaffen,
ist ja schließlich nichts leichter als deren Gefasel zu kontern. Wie im richtigen Leben muss jede harte,
wissenschaftliche Arbeit durch Pausen unterbrochen werden, in denen es etwas lockerer zugeht. Dafür sorgt
die Konversation mit den theologisch ungebildeten Kreuznet-Gegnern.
#73 Burgorus 14:35:29 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Cycophyp: Kurzer Umriss zum Fall Galilei Es war Newton der herausgebracht hatte, dass sich Erde und Sonne
um ihren gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Wie Galilei zu behaupten, die Sonne stehe still, aus diesem Schulalter
sollte man heraus sein. Galileis Zeitgenosse Kepler wusste bereits von den elliptischen Bahnen der Planeten.
Ob dessen versottete er den „Pfau“ Galilei, da dieser immer noch mit Epizyklen arbeitete. Kepler meinte:
Es sei doch dann genauso wahrscheinlich, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Gailei hatte Kepler nie
gelesen, sowas hätte ja nicht auf seinen Ruhm abgestrahlt. Dass sich die Erde um die Sonne drehe, war
damals allgemein die Meinung von Wissenschaft und Kirche. Der Streit ging darum, ob man den Heliozentrismus
von Sacrobosco, den Kopernikus abgeschrieben hatte, den wiederum Galilei übernommen hatte, als gesicherte
Wahrheit formulieren dürfe oder nur als Hypothese. Und der Heilige Bellarmin verlangte, sie als Hypothese
zu formulieren, vor allem deshalb, weil sonst die Katholiken wegen eines Widerspruchs zur Hl. Schrift
in die Arme der Protestanten getrieben würden. Und diese Hypothese ist sogar falsch, wenn sie auch der
Wahrheit näher kommt als wenn man sagt, die Sonne drehe sich um die Erde. Im Wissenschaftsstreit selbst
(Hypothese oder nicht) gibt heute die Wissenschaftstheorie zu 100% Kardinal Bellarmin Recht. Pp. Urban
VIII. hatte Galilei gefördert. Zum Zeitpunkt, als Galilei seine These auf Druck des span. Königs widerrufen
musste, war sie bereits 30 Jahre lang von Kepler überholt.
#55 Burgorus 14:01:44 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Cycophyp. Sie gehören auch zu denjenigen, bei denen es besser wäre, Sie hätten nie etwas vom Fall
Galilei gehört. Und zu Ihrer naturwissenschaftlichen Schwäche: Wollen Sie denn ernsthaft behaupten,
dass die Sonne still steht? Was dreht sich jetzt um was?
#48 Burgorus 13:55:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Ad Henricum Institutorem Sich über etwas auszulassen von dem man wenig Ahnung hat, bringt wohl Ruhm am
Stammtisch, außerhalb der Kneipe gilt dies als dümmlich! Ich habe nur aus dem Buch von Hans Conrad Zander:
„Kurzgefasste Geschichte der Inquisition“ nach Gedächtnis zitiert, das ich zugegebenermaßen erst zum
Teil gelesen habe. Ich traue mir aber trotzdem zu sagen, dass ich von der Inquisition wohl mehr Ahnung
habe als die meisten anderen. Wenn’s um Galilei geht, wer war denn da, der die Larve dieses Möchtegernwissenschaftlers
aufgedeckt hat? An Einzelfällen kann man die Inquisition am besten beurteilen, die eben immer Recht hatte,
vor allem im Fall Galilei, den die meisten so schlecht kennen, dass sie besser gar nicht kennen sollten.
Und die Information, dass Ratzinger Großinquisitor war, stimmt doch auch. Oder soll ich sagen: „Präfekt
der Glaubenskongregation“ oder so. Klingt doch so stinklangweilig, dass ich diesen Ausdruck nicht in den
Mund nehmen will.
#39 Burgorus 13:29:55 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Ad litteras: Stichwort Inquisition Die Inquisition ist die beste Erfindung aller Zeiten. Zuvor gab es
nur zwei weltliche Rezepte, wenn eine neue Lehre die Menschen wirr machte: Rezept 1: „Lass sie machen!
Kümmern wir uns nicht darum“ Wenn Rezept 1 nicht greift, die Ketzer auf einmal zu morden beginnen und
die ganze Gesellschaftsstrukur ins Wanken bringen, dann eben Rezept 2: „Tötet sie alle!“ Die Inquisition
dagegen untersucht und findet die Schuldigen. Es kann also nichts Besseres geschehen, als wenn ein Großinquisitor
Papst wird. Und das ist mit Josef Kardinal Ratzinger, alias B16, geschehen.
@Gallowglas Es gibt Respektpersonen und solche, die gar keinen Respekt wollen, weil sie keine Verantwortung
übernehmen wollen. Und aus der Tatsache, dass ich einen Respekt verlange, zu schließen, mir gingen die
Argumente aus, ist nun mal ein logischer Fehler.
Leider findet man den entblößten Jesus viel zu oft. Die Darstellung eines nackten Jesus findet man viel
öfter als den meisten bewusst ist, besonders häufig bei Muttergottes-Statuen. Sowas bezeichnet man dann
als Kunst; in Wirklichkeit ist es ein Skandal. Ich empfinde es schon als unpassend, wenn die Muttergottes
ein Kind mit nacktem Oberkörper trägt. Jede Mutter überzieht ihr Kind mit einem Kleidchen, bevor sie
es präsentiert. Die Darstellung eines nackten Jesus ist und bleibt ein Skandal, ob auf dem Kreuz oder
als Kind in den Armen der Gottesmutter. Besonders treffend ist der folgende Satz im Artikel: Die Innsbrucker
Bürgermeisterin Hilde Zach soll ihren Mut beweisen und dem „Wach-Kreuz“ die Darstellung eines nackten
Propheten Mohammed gegenüberstellen.
Zustimmung an Michael von Laak Da haben Sie einen Punkt angesprochen, der mich auch stört. Die Modernisten
hebeln alle Dogmen aus und schaffen es, durch Vereinigung mit Rom der Form nach als katholisch zu gelten,
wenn auch diese Vereingung nur geheuchelt ist, während die Piusbruderschaft in allen Punkten mit der
katholischen Lehre übereinstimmt, jedoch es fertig bringt, in den Augen der Weltöffentlichkeit als exkommuniziert
zu gelten. Und das ist ein riesiger Schaden für die Tradition. Ob die sog. Exkommunikation gültig ist
oder nicht, ist dabei gar nicht so wichtig. In den Augen der Öffentlichkeit ist sie es, und das ist die
Crux. Wenn man bedenkt, dass zur sog. Exkommunikation nicht etwa die Nichtanerkennung gewisser Konzilstexte,
sondern nur die Bischofsweihen ohne päpstliche Genehmigung beigetragen haben, die heute keiner mehr als
Hindernis zur vollen Gemeinschaft sieht, fragt man sich, warum man soviel Theater ums Vat. 2 macht. Es
wird sich doch irgendeine diplomatische Lösung finden. Eine Korrektur eines Konzilstextes hat es übrigens
schon in einem der frühesten Konzile gegeben; unmöglich ist das aber nicht. Gegen den Satz: „Der Staat
muß sich dem Katholischen Glauben unterwerfen und ihn als Staatsreligion anerkennen.“ kann eigentlich
keiner was dagegen haben. Wenn das zu hart klingt, dann bitteschön so: „Es ist der Wille Gottes, dass
jeder Staat den katholischen Glauben annimmt.“ Ratzinger hat doch auch keine Probleme zu schreiben, dass
die evang. Kirche keine richtige Kirche ist.
#31 Burgorus 16:17:41 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit wird er aber allein gelassen. Sie erkennen sehr wohl, dass es das Wichtigste für einen
sterbenden Menschen ist, dass jemand da ist, dass er nicht allein gelassen wird. Dieses Alleingelassenwerden
ist auch die Frucht unserer glaubenslosen Gesellschaft, in der die Familie bereits zerstört worden ist.
Wenn Sie aber schreiben: Aber jeder Mensch sollte die freie Wahl haben aus dem Leben zu treten wie und
wann er das möchte. dann lassen Sie den Menschen aber im wichtigsten Moment seines Lebens allein. Wenn
man stirbt, wird man irgendwie wieder wie ein kleines Kind. Man ist hilflos, weiß nicht, wohin es geht,
will sich jemandem anvertrauen. Und jetzt verlangen Sie von diesem kleinen Kind, die richtige Wahl zu
treffen. Prinzipiell kann jeder Mensch frei wählen. Er hat ja den freiein Willen. Dennoch geben wir nicht
einem Menschen, der so verzweifelt ist, dass er Selbstmord begehen will, den Revolver in die Hand. Warum
denn nicht? Weil wir sagen: „Du kannst dich ja vor die Eisenbahn schmeißen!“ Und das kann der Gebrechliche
eben nicht mehr, also braucht nur er den „Revolver“. Nein, sondern weil jeder, der einen Menschen bei
einer falschen Entscheidung unterstützt, sich an dieser mitschuldig macht, und weil wir eben nicht wollen,
dass jemand Selbstmord begeht und damit sein Leben als gescheitert erklärt. So sollte also auch kein
Sterbebeistand einen Menschen bei einer falschen Entscheidung unterstützen, sondern ihn dazu ermuntern,
dem Leben seinen letzten Sinn zu geben, Anteil am Leiden des Erlösers zu haben.
#29 Burgorus 15:22:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit Sie mich nicht falsch verstehen Ich hatte versehentlich sowas wie „dann können Sie den
Kranken helfen“ geschrieben. Ich meinte den „Sterbenden“. Dass die Arbeit eines Krankenpflegers alles
andere als angenehm ist, weiß ich, ebenso, dass sie eine große Hilfe für die Kranken ist, ganz egal,
ob der Helfer gläubig oder nicht ist. Nur ist es doch trostlos, wenn man den Sterbenden nicht mehr bieten
kann als möglichst ohne Schmerz (was aber bei solchen Selbstmordorganisationen wie dignitas ohnehin nicht
der Fall sein dürfte) zu sterben, als wäre es nach dem Tod zu Ende. Ja, ich halte das für ein Sterben
wie eine Ratte. Wenn es aber nicht nach dem Tod zu Ende ist, an welchen Erlöser glauben Sie dann. Wenn
es Christus ist, so hat doch gerade er den Leidentod durch seine Auferstehung verherrlicht, er der die
Möglichkeit gehabt hätte, den Vater um 1000 Legionen Engel zu bitten, die ihm die Häscher fernhalten.
Warum also wollen diese Menschen nicht wenigstens im Angesicht des Todes dieses so großen Erlösers gedenken,
sonder das Leide wegschieben. Ich weiß, dass es leichter gesagt als getan ist. Und darum ist es am besten,
wenn es diese atheistischen Selbstmord-Organisationen mit dem verlogenen namen „Dignitas“ gar nicht erst
gibt. Die Menschen sind grundsätzlich bereit, Leiden vor dem Tod zu ertragen. Wenn ihnen aber beigebracht
wird, dass man sie verhindern kann, lassen sie sich von diesem Trugmittel verführen. Zu den Heiligen:
Wir beten nicht zu den Knochen, sondern zu den Heiligen, denen sie gehören.
#27 Burgorus 14:50:36 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Die Ursache wird sein, dass die Leute den Teufel nicht mehr erkennen, weil er schön gekleidet
ist, hat der Wudy Sepp gesagt. Nicht in liege falsch, wenn ich die Leute hart oder mit schroffen Worten
angehe (das verhindert nur kurzzeitigen Erfolg, nicht aber den Erfolg auf lange Sicht), sondern die Schleimer
und Heuchler mit ihren lieben Äuglein, die jedes Verbrechen in schöne Worte kleiden (Medizin statt Tötungsmittel,
domun vitae statt caedes usw.). Und dazu neigen sie, ich vermute mal, nicht einmal aus Bosheit, sondern
nur aus Einfalt. Jesus hat niemand geschmeichelt. Er hat sogar Natterngezücht und Schlangenbrut gesagt.
Er hat immer in Gleichnissen gesprochen. Warum? Weil er viel erlebt hat und auch viel weiß, wie jeder
wirklich gläubige Mensche. In der Feuerphase meines Glaubens hatte ich eben auch sehr vieles erlebt,
und ich könnte Ihnen noch viel mehr vermutete Bekehrungserlebnisse erzählen. Denn wer seinen Glauben
lebt, der kann auch was erzählen. Die Leute spüren, wenn einer einen unumstößlichen Glauben hat. Und
einen solchen haben sie noch nie bei einem Schleimer-Typen gefunden, der versucht nirgends anzuecken.
Ich würde Ihnen empfehlen, Pater Pio zu lesen, gibts jetzt sogar im Weltbild-Verlag ein billiges Buch
von ihm, wird sicher nicht schlecht sein. Sie brauchen erst einen unumstößlichen festen Glauben, dann
können Sie den Kranken behilflich sein und ihnen sagen, dass Pater Pio oft Gott gebeten hat, die Leiden,
die er den Sündern aufgrund seiner Sünden auferlegt hat, ihm zu schicken. Daraufhin musste er dann wieder
ganz schwer leiden.
#25 Burgorus 14:34:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Waldemar: Zum Abschaffen und zur beseligenden Anschauung Gottes Nochmals zum Abschaffen: Das Abschaffen
des Festes der Beschneidung Jesu halte ich auch für schade. Aber im alten Kalender, der ja nach dem Motu
proprio wieder gilt, gibt es dieses Fest ja noch. Viele Leute meinen aber: Limbus abgeschafft, also wird
bald Fegefeuer und Hölle abgeschafft. Sie können nicht mehr unterscheiden, dass die Lehre vom Limbus
nie dogmatisiert war, während Fegefeuer und Hölle unfehlbare Lehre ist. Ich weiß auch von Marienerscheinungen,
wo es hieß: „Die abgetriebenen Kinder seien bei mir im Himmel!“. Freilich fragt man sich dann, wozu es
dann der Taufe noch bedarf. Der Unterschied dürfte aber daran liegen, dass im Himmel sein noch nicht
heißt, der beseligenden Anschauung Gottes teilhaftig zu sein, was aber mit der Taufe der Fall ist. Ich
habe auch mal von einem gehört, dass Christen, die das Kreuz ohne Corpus verehren, nicht Jesus in menschlicher
Gestalt, sondern nur in Lichtesgestalt sehen. Wie wir Gott im Himmel erleben, hängt sehr davon ab, wie
wir ihn verehrt haben.
#20 Burgorus 13:53:24 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Ihre scheinheilige Art: Beleidigen und den Beleidigten spielen! Man sollte tatsächlich nicht
mit Absicht den Glauben anderer verunglimpfen und herabsetzen. und dann schreiben Sie: Warum orientiert
man sich an toten Knochen und setzen den Glauben anderer herab. Eine Lutheranerin hat mal bei einer Kirchenführung
die Katholiken gegen protestantisches Gelächter betreffs Heiligenverehrung wie folgt verteidigt: „Hören
Sie mal, ich kann die Katholiken schon verstehen. Für diese leben die Heiligen mitten unter ihnen, so
bauen sie Ihnen Häuser.“ Gemeint waren wohl Reliquienschreine. Der Protestant hielt dann sein Maul. Aber
so ist es: Gott ist doch kein Gott der Toten, sondern ein Gott der Lebendigen. Die toten Knochen sind
die Knochen der jetzt im Himmel lebendigen Heiligen, die jederzeit helfen können. Im Übrigen habe ich
heute das Wort „Rotzlöffel“, das sie als beleidigend empfunden haben, auf B5 aktuell gehört, etwa in
folgender Redewendung: „Wenn sich Altmeister und Rotzlöffel vertragen…“ Aber Sie spielen da gleich
den Beleidigten und nehmen das als Ausrede dafür, dass Ihnen die Argumente ausgehen (Noch nie was vom
Wahrheitsagen am Nockherberg gehört?). War noch eine ganz interessant Diskussion, wo ich noch klar herausgestellt
habe, dass die von Ihnen als „privat“ gesehene Möglichkeit, sich mithilfe von „Dignitas“ selbstmorden
zu lassen, zu einem gesellschaftlichen Zwang führt, dass sich die Alten selbst das Leben nehmen sollten.
Aber um das zu verstehen dazu darf man nicht alles so hinnehmen, wie es nach außen dargestellt wird.
#38 Burgorus 20:56:11 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1 Das mit der Ratte hatte ich anders gemeint: Ich meinte nur, wer keinen Glauben hat, dessen
Leben ist armselig wie das einer Ratte. Ich kann nicht verstehen, was ein solcher Mensch verteidigen will.
Als ich keinen Glauben hatte, habe ich halt das Maul gehalten. Das mit dem Klischee war nur auf Pascal
bezogen, den Sie verteidigt haben. Auch „harte Worte“ sind nur dann überzeugend, wenn sie einzig der
Wahrheit dienen. Und wenn sie das tun, dann müssen sie nicht noch als Nebeneffekt beleidigend sein. Sie
sehen ja was Sie mit Ihren Worten erreicht haben: nichts. Das stimmt auch nicht immer. Was ich erreicht
habe, wissen Sie nicht und weiß auch ich nicht. Ich hatte mal zu einer gläubigen, gutmütigen Frau in
der Kirche ziemlich schroff gesagt: „Und eine Hose trägt man auch nicht!“ Sie war so baff, dass sie überhaupt
nichts mehr sagen konnte. Und selbst kam ich mir richtig blöd vor. Nach vielen Jahren sah ich sie wieder:
„Sie trug einen Rock!“ Zufall? Glaube ich nicht! Wenn mich jemand schimpft, wehre ich mich auch, allein
um der Demütigung zu entgehen. Aber später denke ich nach, ob er nicht doch Recht hatte. „Rotzlöffel“
ist für mich die Bez. für Unreife eines jungen Spint, der außer Klischees nichts kennt. So hatte ich
Pascal empfunden. Es ist aber auch Schimpfwort, also nicht diskussionsfähig! Das hatte ich bereits gesagt.
Auf dem Nockherberg wäre aber so ein Wort normal. Und so sagt man bei uns in Bayern die Wahrheit. Die
einzige Beleidigung ist, nicht derbleggt zu werden.
#36 Burgorus 20:06:27 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1: Geheuchelte Reue? Ich hatte zuvor bereits gesagt, dass „Rotzlöffel“ ungeeignet war, und
dann kamen Sie und warfen es mir noch einmal vorwarf. Glauben Sie denn im Ernst, ich wüsste nicht, dass
Schimpfworte in der Diskussion alles andere als gut rüberkommen? In Wirklichkeit kommt dies aber davon,
dass ich mich mit soviel Klischees auseinandersetzen muss, dass ich am liebsten „ihr Ungebildeten“ sagen
würde. Aber da es auch viele gescheite Ungebildete gibt, vermeide ich das. „Geistige Verbohrtheit“ (Pascal123)
ist viel beleidigender als ein Schimpfwort! Auf jeden Fall würde ich allen mal empfehlen, bevor sie mit
Klischees daherkommen („Bekehrung mit dem Schwert“, als wäre Deutschland mit dem Schwert bekehrt worden),
sich ein wenig historisches Wissen anzueignen. Ich empfinde es als absolut verabscheungswürdig, so wenig
respektvoll über unsere christliche Religion zu sprechen wie es Pascal getan hat. Es ist die Religion
unserer Väter, der wir unserer Kultur zu verdanken haben, unser ganzes Selbstverständnis. Und das Verteidigen
dieser Religion als als politische Durchdrücken darzustellen, entbehrt jeden historischen Verständnisses.
Die Leute, die die Sterbehilfe erfunden haben, haben das nicht gut gemeint. Seid bitte keine Gutmänner,
die alles so glauben, wie es nach außen getragen wird. Alle Irrlehren werden mit lieben Äuglein in die
Welt gesetzt („Der Drewermann kann doch keiner Fliege was zu leide tun.“) Die Pfarrer, die die wahre Religion
gepredigt haben, taten dies oft mit harten Worten.
#33 Burgorus 18:57:44 | Dienstag, 23. Oktober 2007
„Wessen Leben ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben ist hat Gott sei Dank nicht … zu entscheiden … Pharisäer…“
Das Gleiche hätten Sie jetzt über jeden anderen schreiben können, der der katholischen Kirche treu
bleibt. Wenn halt die Argumente ausgehen, gibt es immer noch die Möglichkeit, einem die Gesetzestreue
vorzuwerfen, eben durch Ihr Zitat. Wissen Sie überhaupt, auf was dieses Zitat Bezug nimmt? Da war doch
noch einer, der sich kaum die Augen zu erheben traute, da er sagte: „Ich bin ein großer Sünder“. Das
habe ich von keinem von euch gehört. Der Einzige, der sich einer Sache für schuldig bekannt hat, bin
ich. Ich habe ja gesagt, dass das Wort „Rotzlöffel“ ein Schimpfwort und somit ungeeignet war. Aber dazu
werden sich die Pharisäer wie reindance wohl nie hinreißen lassen. @Litterae sunt divitiae: Mit dem,
dass jeder sowieso auf vielerlei Art Selbstmord machen kann, haben Sie einen wichtigen Punkt mit ins Spiel
gebracht, der genau zeigt, dass hinter „Dignitas“ nicht ein „würdiges“ Sterben steht, sondern die Weiterführung
der Kultur des Todes, die bereits mit dem Abtreibungsmord begonnen hat, und vor allem ein großes Mammongeschäft
zur Folge hat, das Pascal unterstützt und sich dabei als ganz lieber Christ fühlt, dem kein unflätiges,
sondern nur schöngefärbte Worte wie „geistige Verbohrtheit“ über die Lippen kommen.
#31 Burgorus 18:38:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dank an semper reformandus und an die anderen @semper reformandus: Ich glaube, Sie haben das Wesentliche
kurz und klar ausgedrückt. Danke. Fakt ist eben auch, dass früher die Beihilfe zum Selbstmord hart strafbar
war und dies zunehmend aufgeweicht wird. Und da tut Pascal so, als wollten die Katholiken etwas „politisch
durchdrücken“. Es ist doch gerade anders rum; alle moralischen Grundsätze, die Jahrhunderte lang von
der katholischen Kirche bestimmt wurden, werden zusehends aufgeweicht. Nicht die Katholiken wollen was
durchdrücken, wie der stolze Pascal sagt, sondern die Atheisten wollen ihre Auffassung politisch durchdrücken.
I Es ist übrigens auch unverfroren, jemanden verbohrte Geisteshaltung vorzuwerfen, wenn er die Meinung
der katholischen Kirche wiedergibt. Das Schlagwort „Differenzierte Sichtweise“ ist ein sog. Redekiller,
den Pascal verwendet (von mir auch „Rotzlöffel“, habe ich ja bereits zugegeben). Man unterstellt auf
diese Weise auch, diejenigen, die der katholische Lehre glauben, seien nicht differenziert genug, ein
allgemeiner Ausdruck, um Lehrsätze zu umgehen. Und übrigens, Pascal, wenn Sie nicht vom Teufel vereinnahmt
werden wollen, sollten Sie Ihren Stolz ablegen, zu glauben, Ihr Glaube sei wertvoller als derjenige, den
uns die Väter überliefert haben. Es ist oft so einfach, festzustellen, ob jemand zu den Stolzen gehört.
Glaube ich der Kirche oder glaube ich ihr nicht? Aber für die Stolzen ist dieses Verfahren wohl wieder
zu wenig differenziert. Sie fühlen sich ja gescheiter.
#28 Burgorus 18:08:32 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An denjenigen, der den alten Mann mittels gesellschaftlichen Drucks umbringen will Ich weiß jetzt nicht,
ob ich „alter Mann“ als beleidigend auffassen soll. Wenn ja, entspräche es durchaus Ihrem diskriminierendem
Wesen, da sie die Gebrechen der alten Menschen nicht zu schätzen wissen. Was ich glaube, ist mein glauben.
No ja, so hoch geistig war das wohl nicht. x = x ist immer richtig. Ich bin Christ und Mensch, und ob
Menschen meinen Ihrem Leben ein Ende setzen zu müssen, ist nicht meine Sachen darüber zu urteilen. Man
meint oft, es befinde sich etwas auf privater Ebene. So denken halt nur ganz Dumme. Alte Menschen kosten
Geld. Sollte sich das Sichselbstumbringen gesellschaftlich durchsetzen, so wird es doch bald zum gesellschaftlichen
Zwang. He du Alter (diese Adressierung kommt mir bekannt vor), wieso machst denn du nicht mit deinem Leben
ein Ende, du kostest uns so viel Geld!! Du Asozialer du! Das Geld könnten wir für einen Urlaub auf Haiti
brauchen, das macht doch viel mehr Spaß. Privat? Denkste! Was Sie, der sich in seiner Unverfrohrenheit
Christ zu nennen wagt, von sich geben, läuft auf einen gesellschaftlichen Zwangstod der Alten hinaus,
deren Verachtung Sie ja bereits ausgedrückt haben (siehe Ihre Anrede)! Sie haben Ihr wahres Gesicht bereits
gezeigt! An den, der nicht dahinsiechen will: Lieber Mensch, wir siechen nicht dahin, sondern leiden mit
Christus, um mit ihm in seine Herrlichkeit einzugehen. Dagegen ist Ihr Leben wie das Leben einer Ratte
ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben. Oder woher kommt das ewige Leben, wenn nicht vom Gekreuzigten?
#24 Burgorus 17:45:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
seiner Meinung? Es geht nicht um meine Meinung, sondern um die Meinung der allseligmachenden Kirche. Darf
man denn die Lüge nicht mehr Lüge nennen? Es ist schon ab und zu nervenaufreibend, wenn einer nichts
weiter als Klischees nachplappern kann, die die Propagandisten gegen die Kirche verbreitet haben; so etwas
ist doch nur noch Trotz! Nun gut, das Rotzlöffel war ein Schimpfwort, war nicht angemessen. Aber man
verliert halt ab und zu die Nerven. Also regen Sie sich nicht auch, wenn mal ein Wort unangemessen war,
die anderen Wörter aber für einen Menschenverachter, der von den Menschen nicht mehr hält als von verreckenden
Ratten, noch viel zu milde ausgefallen sind.
#21 Burgorus 17:30:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den, der noch schlimmer ist als ein Rotzlöffel Wenn jemand ein Mordwerkzeug als Medizin bezeichnet,
dann fehlt es an allen Ecken und Enden, dann fehlen sogar mir die Worte, um Sie angemessen anzurden! Wofür
kämpfen Sie denn überhaupt. Wenn Sie keinen Glauben an das ewige Leben haben? Für diese paar Erdenjahre?
Dafür ist es doch nicht einmal wert, ein Posting abzugeben!
#19 Burgorus 17:18:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@semper reformandus Das müssen Sie mir genauer erklären. Warum werden dann immer wieder Pfleger juristisch
belangt, weil sie bei so und so vielen „Sterbehilfe“ geleistet haben? Etwa, weil diese nicht darum gebeten
haben?
#17 Burgorus 17:05:21 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den hinterfotzigen verlogen-trotzigen Rotzlöffel Diese Mensche setzen freiwillig IHREM Leben ein Ende
weil es für SIE so nicht mehr zu ertragen oder Lebenswert ist. Diese Menschen haben sich das Leben nicht
selbst gegeben, also haben sie auch nicht das Recht, es sich selbst zu nehmen. Und vom Wert des Leidens
habe ich bereits gesprochen. Siehe vorherige Postings. Darüber ob diese menschen das dürfen oder dürfen
sollten haben SIE nicht zu entscheiden. Das ist eine persönliche Entscheidung jedes einzelnen. Das ist
eine Entscheidung Gottes, vertreten durch die Lehre der katholischen Kirche. Sie Rotzlöffel, wollen Sie
mir unterstellen, dass ich Gott spielen will? Sie spielen doch Gott, indem Sie diejenigen, die Gott spielen
wollen, ins Land lassen wollen, um durch die Ermordung der Menschen ihr Geldsäckel zu füllen und sanften
Tod vorzugaukeln! Und Ihre Misionare habe auch nicht Gotteswort heilvoll den hier ansässigen Völkern
dargebracht sondern mit Schwert und Gewalt. Sie elendiger Lügner und Klischee-Nachplapperer. So ein primitives
Klischee-Geschichtsbild trauen Sie sich kundzutun! und in dieser Republik kommt der RKK allenfalls nur
ein Beobachterstatus zu, nichts weiter… Lügner! Sie ist die Hauptreligion dieses Staates! Ihre Meinung
und ethisch moralischen Vorstellungen als ewig und einzig gültig und verbindlich darzustellen und durch
zu drücken steht der RK nicht zu Sie hinterfotziger Rotzlöffel, lügen Sie nicht so! Diese gelten immer
noch. Sie wollen doch die Abschlachtungs-Mentalität „politisch durchdrücken“!
#15 Burgorus 16:06:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Die Hinterfotzigkeit von Pascal Nochmals zu Ihrem Statement: Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen
Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist
etwas was der RKK nicht zusteht. Es ist ziemlich hinterfotzig, so zu tun, als wäre das Umbringen alter
Menschen gegenwärtige Rechtslage und wir Katholiken müssten erst die Wahrheit, dass Beihilfe zum Selbstmord
Mord ist, „politisch durchdrücken“. Sogar in unserem Freimaurer-Staat ist die Beihilfe zum Selbstmord
illegal. Es sind also die Alten-Abschlachtungs-Gesellschaften, die etwas politisch durchdrücken wollen.
Und dagegen wehren wir uns zu Recht, wie sich jedes Land, jede Religionsgruppe wehrt, wenn es angegriffen
wrid. Es sollen doch unsere Missionare nicht bloß auf Zeit gearbeitet haben, sodass wir mit der Neumissionierung
wieder von ganz von vorne beginnen müssen.
#13 Burgorus 15:18:51 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Sollen wir unser Land jetzt auch noch den Atheisten überlassen? Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen
Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist
etwas was der RKK nicht zusteht. Sie haben es noch nicht kapiert: Der Lehrauftrag lautet: „Geht hinaus
in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Und das haben Heilige wie der Heilige Bonifaz
und dessen Schüler bei uns gemacht. Und jetzt sollen wir unser Land wieder den Atheisten überlassen!
Galt denn die Lehre dieser Apostel nur für einen bestimmten Zeitraum? Es ist absolut klar, dass die katholische
Lehre gegen Ungläubige verteidigt werden muss und dass wir Katholiken es nicht zulassen dürfen, dass
die Menschen den atheistischen Menschen-Abschlachtgesellschaften überlassen werden. Die katholische Wahrheit,
die wir erhalten haben, dürfen wir nicht leichtfertig wieder von uns geben, weil sich da auf einmal Mordgesellschaften
zum Zwecke des schnöden Mammons im christlichen Land breit machen wollen. Und genau für das Breitmachen
dieser Mammongesellschaften plädieren Sie! Muss denn der Kampf zwischen Christentum und Mammon-Anbetung
wieder von vorne beginnen?
#11 Burgorus 14:47:18 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Pascal Sicherlich glauben viele nicht an die katholische Kirche. Deswegen müssen wir diesen aber trotzdem
die Wahrheit lehren, und die Wahrheit lehren heißt auch das Böse wie den Mord zu verurteilen. Sie gebärden
sich hier wie ein Katholizist, nicht aber wie ein Katholik! Der Katholizismus sieht das Wohlergehen der
katholischen Kirche im Mittelpunkt, der katholischen Kirche aber ist das Seelenheil der ganzen Welt ein
Anliegen; so richtet sich ihre Lehre – außer in Fragen des Kultes – an die ganze Welt. Oder glauben Sie,
dass das Leiden eines Nichtkatholiken keinen Wert hätte?
An Sirilo und an den Erdling Sicher, wenn’s um das geht, was der Amtskirche einzig und allein noch heilig
ist, nämlich um das Geld, dann bedient sie sich tatsächlich noch der lateinischen Sprache, so bei den
Aktionen Caritas, Misereor, Adveniat und Renovabis. Was päpstliche Schreiben, Organisationen oder Konzils-Dokumente
betrifft („Gaudium et Spes“, „Nostra Aetate“, „Dominus Jesus“, „Ecclesia Dei“, „Deus Caritas est“, „Summorum
Pontificum“, so glaube ich nicht, dass Sie mich falsch verstanden haben: Ich meinte natürlich nicht Rom,
sondern die deutschsprachige Amtskirche. Was der Erdling schreibt, bezieht sich zu klar auf das armselige
irdische Leben, dessen Leiden so mancher nicht zu schätzen weiß. Je mehr einer gelitten hat, um so herrlicher
ist doch die himmlische Krone, die er erhalten wird. Keiner hat sich das Leben selbst gegeben. Das Leben
eines jeden stammt von Gott, und nur Gott hat das Recht, es wieder zu nehmen. O ihr armseligen Erdlinge,
die ihr keine Hoffnung habt! Armselig, als sein Ziel zu sehen, irdisches Leiden zu verhindern, Leiden,
das doch zum ewigen Leben beiträgt! Hätte es Gott nötig gehabt, uns durch sein Leiden am Kreuz zu erlösen?
Nein, dennoch hat Er diesen Weg gewählt. Was gibt dann Erdlingen noch das Recht, diesen Weg zu verabscheuen
und Leiden, das Gott einem auferlegt, nicht tragen zu wollen?
Lateinische Namen zum Aufbau der Antichristkirche Die Verbrecher wissen sehr gut, dass man jedes Verbrechen
in schöne Worte kleiden muss. „Die Ursache wird sein, dass man den Teufel nicht mehr erkennt, weil er
schön gekleidet ist“, hat der Wudy Sepp gesagt. So nennt sich der Kindermord-Beihilfe-Verein „Donum vitae“
(Geschenk des Lebens) und der Alten-Abschlacht-Verein „dignitas“ (Würde). Auffällig ist, dass diese
Schönfärbe-Namen lateinisch sind. Das zeigt, dass die lateinische Sprache dazu dient, dem Unternehmen
Würde und Erhabenheit zu verleihen. Und warum, so fragt man sich, bedient sich ihrer dann die katholische
Amtskirche nicht mehr? Eine eigentlich leicht zu beantwortende Frage: Weil sie nicht mehr würdevoll und
erhaben erscheinen will. Die Würde und Erhabenheit muss schließlich dem Antichristen vorbehalten werden,
damit er seine Kirche ungehindert im sprachlichen Alleingang aufbauen kann.
#12 Burgorus 10:52:38 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den Typen Auf Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es
nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“. hat
der Typ Folgendes gesagt: Und das tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung
des Bischofs, während die frechen Gläubigen Antworten verlangen. Wieo ist es frech, Anworten zu verlangen?
Zahlen denn die Gläubigen keine Kirchensteuer? Doch! Also sollten sie auf seelsorgerliche Fragen auch
Antworten erhalten. Früher wurden oft Kontroverskatechismus herausgegeben, eben im Frage-Antwort-Stil.
Die Aufgabe der Hirten ist es doch, sich um die Sorgen und Nöte der Gläubigen zu kümmern. Denkt denn
der Typ etwa, man könne in der heutigen Zeit eine Pastoral durchführen, indem man sagt: „Das ist so,
weil es eben so ist oder weil es der Bischof so sagt.“ Das mag funktioniert haben, als noch alle Bischöfe
einhellig die Lehre Christi verkündet haben, aber in einer Zeit, wo „Bischof gegen Bischof“ (La Salette)
ist, wo viele andere Lehren ausgestreut werden (wie z.B. auch die Evolutionlehre, die jeder Typ kritiklos
hinnimmt, sofern ihm das Hirn fehlt), funktioniert das eben nicht mehr. Da wollen die Leute wissen, warum
das und das so oder so ist. Wenn Hw. Ortwin Gebauer keine Begründung gibt, wozu war er dann überhaupt
hier? Wenn er keine Begründung gibt, kann er es entweder nicht oder steht eben innerlich nicht zur Entscheidung
des Bischofs!
In einem hat der Pfarrer Recht! Was er sagen will, formuliert man mathematisch sauber wie folgt: Satz:
Gegeben seien zwei Gemeinden A und B, deren Anzahl an Kirchenbesuchern die Zahl Null überschreitet. Dann
gilt: Legt man beide Gemeinden zu einer Gemeinde zusammen und geht man davon aus, dass das individuelle
Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, dann ist die Kirchenbesucherzahl in der zusammengelegten
Gemeinde sowohl größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde A als auch größer als die Kirchenbesucherzahl
der Gemeinde B. Beweis: Sei nA die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde A. Weiter sei nB die Anzahl
der Kirchenbesucher der Gemeinde B. Da davon ausgegangen wird, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich
Kirchenbesuch unverändert bleibt, ergibt sich die Anzahl der Kirchenbesucher der zusammengelegten Gemeinde
Z zu nZ = nA + nB. Unter den weiteren Annahmen nA > 0 und nB > 0 ist zu zeigen: Erstens: nZ > nA, zweitens:
nZ > nB. Zu „Erstens“: Gemäß Annahme gilt: nB > 0. Auf beiden Seiten dieser Ungleichung addieren wir
nun nA hinzu. Daraus folgt: nB + nA > nA, und da nB + nA = nA + nB = nZ ist, haben wir bewiesen: nZ >
nA. Ausgehend von der Annahme nA > 0 ergibt sich der Beweis von „zweitens“, dass nämlich nZ > nB ist,
dual dazu; q.e.d. Man muss aber bei der Kirchenfusion auf die Voraussetzungen des Satzes achten. Jede
Gemeinde muss eine positive Kirchenbesucherzahl aufweisen! Jeder Kirchenbesucher muss bereit sein, die
„Fusionskirche“ mit evtl. weiterem Weg zu besuchen.
Neid und Spott erntet nur, wer wichtig ist! Beim Neid ist das ja bekannt. Aber gilt es auch für den Spott?
In dem Zug befand sich auch eine halbe Schulklasse, die über die Soutane des Diakons spottete: „Amen,
Amen.“ Die Soutane hat also bewirkt, dass die Schüler diesen Mann für wichtig hielten. Hätten sie ihn
tatsächlich für einen nicht gesellschaftsfähigen Menschen gehalten, dann hätten sie ihm doch die Fahrausweise
nicht gezeigt. Dass sie ihm trotzdem die Fahrscheine gezeigt haben, obwohl er wie ein Priester aussah,
die normalerweise nicht kontrollieren, zeigt, welche Autorität er aufgrund der Soutane ausgestrahlt haben
muss. Man denke übrigens auch an das Politiker-Derbleggen auf dem Münchner Nockherberg. Wer nicht derbleggt
wird, gilt als unwichtig. Der Betreffende ist dann natürlich zutiefst beleidigt.
#139 Burgorus 20:19:23 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus Anders waren höchstens die nicht-assimilierten Juden, die vom Staat Israel träumten, der den
Judendeutschen allerdings egal war. Das ist genau der Kern des Problems: „die nicht-assimilierten Juden,
die vom Staat Israel träumten“ und damit die gewöhnlichen Juden, die sich in Deutschland zu Hause fühlten
und sogar die deutsche Art der abendländischen Kultur in die Welt hinaustrugen, als Sonderlinge erscheinen
ließen.
#136 Burgorus 20:04:26 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus Danke für Ihre Darstellung der Zusammenhänge Deutsche, Juden, Amerikaner, Engländer, Wilson,
Engländer, die mir zum großen Teil neue waren. Dass Wilson eine Sau war, die nicht nur Deutschland,
sondern ganz Europa vernichten wollte – nichts, was an die christlich-abendländische Kultur erinnert,
soll übrig bleiben, – wusste ich. Das von Artois angesprochene Integrationsproblem der Juden existiert
natürlich auch. Ich habe den Satz im Ohr: „Ich bin seit ein paar hundert Jahren Deutscher, aber seit
6000 Jahren Jude“. Die Bekehrung der Juden zum Messias ist eben erst am Ende der Zeit. Aber nachdem, was
Sie gesagt haben, muss ja doch die Bindung ans Deutsche seitens der Juden größer gewesen sein als allgemein
angenommen wird. So, jetzt muss ich noch was arbeiten.
#130 Burgorus 19:23:18 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus: Jiddisch Hochdeutsch Standarddeutch Man sollte den Ausdruck „Hochdeutsch“ nicht als Synonym
für „Standarddeutsch“ verwenden, sondern nur als Unterscheidung von den niederdeutschen Mundarten, ansonsten
kommt mir das wie eine Diskriminierung der Dialekte vor. Die hochdeutschen Mundarten werden zusätzlich
noch in ober- und mitteldeutsch unterschieden, aber das nur nebenbei. Auch in Wikipedia ist inzwischen
nicht mehr „Bairisch“ mit „hochdeutsch“ gegenübergestellt, sondern, da ja Bairisch eine hochdeutsche
Mundart ist, „bairisch“ mit „standarddeutsch“. Auch Jiddisch ist eine hochdeutsche Mundart. Somit ist
logisch, dass jeder, der Bairisch oder auch jeder, der Jiddisch spricht, automatisch auch Hochdeutsch
spricht. Das Besondere ist, dass diese Leute i.d.R. auch das Standarddeutsche beherrschen. Ich habe mal
im Fernsehen einen polnischen Juden die die folgende Aussage machen hören: „Die deutschen Juden haben
auf uns (die polnischen Juden) herabgeblickt.“ Die deutschen Juden hatten also durchaus einen gewissen
Stolz, Deutsche zu sein. Die deutsche Sprache teilt man in hochdeutsche und
#128 Burgorus 19:00:09 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Rudolfus Ob ich alles so korrekt dargestellt habe, weiß ich nicht. Ich hab’s halt nach einer Karte im
Gedächtnis gemacht und bewusst einige Kleinigkeiten weggelassen (z.B. ist meines Wissens Vorarlberg alemannisch),
dann gibts noch den kleinen Stamm der Vogtländer und sicher noch einige. Als damaligen Salzburger könnte
man Mozart als Bayer bezeichnen, da es damals die Reichskreis-Einteilung gab, nach der das EB Salzburg
zum bayerischen Kreis gerechnet wurde. Sein Vater stammt aus Augsburg, also aus Staatsbayern, aber nicht
aus dem Stamm Baiern, sondern aus dem schwäbischen. Zu dem jüdischen Stamm: Ich weiß jetzt nicht, welchen
Sie da meinen. Ich weiß aber von einem ziemlich national denkenden Polen, der mir von den vielen Juden
in Polen erzählt hatte. Diese hatten keine Nachnamen, sondern nur Namen im biblischen Stil wie Salomo
ben David ben Isai ben… Dann wurden Sie unter dem alten Fritz, der ja mit Katharina der Großen Polen
geteilt hat, gezwungen, Nachnamen anzunehmen, sodass sie sich lauter himmlisch klingende Namen gaben wie
Rosenthal, Sonnenfeld…
#123 Burgorus 18:20:54 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Natürlich ist die deutsche Nation in Stämme eingeteilt Die Einteilung in Territorien ist ja ein ziemlicher
Witz; da müsste sich heute ein Würzburger Franke oder ein Augsburger Schwabe „Bayer“ nennen. Im Heiligen
Römischen Reich gab es die vier großen deutschen Stämme: Baiern (ohne Franken und Schwaben, aber incl.
Österreich und Südtirol), Schwaben (incl. Alemannen der Schweiz, Elsaß, Lothringen, Baden), Franken
(heutiges Franken, Hessen, Westdeutschland, Niederlande) und Sachsen (=Niedersachsen im Norden biis Westfalen
bzw. Magedburg). Im heutigen „Sachsen“ leben Thüringer, keine Sachsen im damaligen Sinn. Diese Stammesbildung
gilt heute noch genauso. Die Baiern sprechen bairisch, die Schwaben (eigentlich sollte der Sammelbegriff
Alemannen heißen) einen schwäbisch-alemannischen Dialekt, auch Schweizer Deutsch ist alemanisch). Die
Sachsen (=Niedersachsen) sollten eigentlich Plattdeutsch, eine niederdeutsche Mundart, sprechen, nicht
die Dresdner „Sachsen“, deren „sächsisch“ wie thüringisch zu den hochdeutschen Dialekten zählt. Die
Franken selbst waren nie einheitlich, hier gehts von niederfränkisch (in Holland), einer niederdeutschen
Mundart, zu ostfränkisch (im Franken des heutigen Staats-Bayerns), einer hochdeutschen Mundart. Politische
Territorien wechseln dagegen dauernd durch.
#121 Burgorus 16:57:59 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Stellen, die die Tradition beweisen. Ich habe Sie nicht für einen Protestanten auf dem Papier gehalten.
Jedoch stehen Sie der protestantischen Auffassung sehr nahe. Folgende Stelle drückt das Festhalten an
der mündlichen Überlieferung klar aus: 2 Thess 2,15: Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den
Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief.
Und diese Überlieferung nennen wir eben Tradition (traditio = Überlieferung). Die Thessaloniker-Stelle
vulsearch.sourceforge.net/html/2Thes.html im Lateinischen beweist dies: 2 Thess 2,15: Itaque fratres,
state : et tenete traditiones, quas didicistis, sive per sermonem, sive per epistolam nostram. (vgl. auch
Kol 2,7: Das „unterrichtet“ verweist schon auf die Tradition.) Die zentrale Stelle ist und bleibt aber
diese – dass sie auch im NT steht, ist eigentlich ohne Bedeutung –: Mk 16,15: Dann sagte er zu ihnen:
Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Hierin steckt der Sendungsaufttrag
an die Apostel, den diese wiederum an ihre Bischöfe weitergeben usw. Das nennen wir das lebendige Lehramt
Christi. Der Glaube ist nicht in toten Buchstaben niedergelegt, sondern in lebendigen Personen. Da aber
nicht selten der Teufel dazwischenfunkt und Uneinigkeit verursacht, ist seit dem Konzil von Trient der
Glaube im Catechismus Romanus schriftlich niedergelegt worden. Doch dieser ist an die Pfarrer (ad parachos)
gerichtet, damit diese lebendigen Pfarrer ihn an ihre Schäfchen weitergeben. So bleibt das Lehramt lebendig.
An den Typen ohne Hirn Natürlich würden die „zitierten Frauen niemandem von ihren Erfahrungen berichten
können“, aber nicht deswegen, weil sie schon längst von „toitsch-katholischen Gerichten zum Tod oder
doch mindestens zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt wären“, sondern weil sie, um solche Strafen nicht
erdulden zu müssen, ihr Kind gar nicht hätten abschlachten lassen. Aber das ist für Sie zu hoch, da
müsste man ja denken,um das verstehen zu können, und dazu brauchte man ein Hirn.
@Hoffnung: Ich habe vom Zuhören gelernt, meine Studenten auch. Ich habe geschrieben: Und es ist nun mal
so: Die wenigsten lernen durch Lesen, fast alle lernen durch mündliche Weitergabe, sogar an den Universitäten
ist das so! Sie haben geantwortet: Nun, haben Sie studiert?? Also ich kenne keinen ernsthaft studierenden,
der mehr hört als er an sekundärliteratur lesen muß. Ja, ich habe studiert und lehre an einer Universität.
Dann bin ich nun mal der Erste, den Sie kennen lernen, der „mehr hört als er an Sekundärliteratur lesen
muß“. Ich habe soviel wie alles aus den Vorlesungen gelernt. Nur bei einer viersemestrigen Vorlesungsreihe
I – IV hatte ich II in den Semesterferien aus einem Buch gelernt, da ich im zweiten Semester IV statt
II hören wollte. Sogar bei der Diplomarbeit habe ich nur einen einzigen wissenschaftlichen Artikel gelesen.
Auch zu einem Seminarvortrag musste ich einen Artikel lesen, bei einem zweiten hätte ich eigentlich auch
einen lesen sollen, hatte aber die gestellte Aufgabe anders als im Artikel gelöst, nämlich durch Anwendung
einer Methode, die ich in einer anderen Vorlesung (!) gehört hatte. Freilich hat mir der Professor deren
Anwendbarkeit nicht geglaubt, sodass ich noch eine ganze Weoche streiten musste, bis ich nachweisen konnte,
dass meine und die Artikel-Methode auf dasselbe Ergebnis führen müssen. Zum Studium braucht man kaum
Literatur. Mehr an Sekundärliteratur ist erst ab der Promotion nötig. Auch meine Studenten brauchten
kein Buch. Nach Büchern wird doch nur gefragt, wenn die Vorlesung schlecht ist.
@Hoffnung: Nichts kapiert? Ich berufe mich deshalb auf die Bibel, weil es mir Spaß macht, euch mit euren
eigenen Mitteln zu schlagen. Würdet ihr meine Mittel, zu der auch alles mündlich Überlieferte zählt,
überhaupt anerkennen? Ich kann aber sogar mit euren Mitteln, mit eurer sola scriptura nachweisen, dass
auch an der mündlich überlieferten Tradition festgehalten werden muss, von der ihr nichts mehr wissen
wollt.
@Hoffnung: 1. Mein Urteil über Luther stammt nicht von mir, sondern vom Theologen und Psychologen Pater
Mock. 2. Ihr Fehler beginnt ja schon ganz am Anfang: „Ich habe die Bibel gelesen…“ Wer sagt denn, dass
man die Bibel lesen muss. Wo steht in der Bibel, dass man die Bibel lesen muss? Da wären ja die Analphabeten
oder auch die meisten Männer, die gar nicht so gern lesen, recht benachteiligt. Es gibt gar nicht so
viel, die im Jahr ein ganzes Buch lesen. Es steht aber in der Bibel: „Lehrt alles, was ich euch aufgetragen
habe…“ „Haltet fest an allem, sei es schriftlich oder mündlich“ (sinngemäß). Und daran hält die
katholische Kirche fest, am unverkürztem Lehramt. Und es ist nun mal so: Die wenigsten lernen durch Lesen,
fast alle lernen durch mündliche Weitergabe, sogar an den Universitäten ist das so! Und dieses lebendige
Lehramt haben die Lutheraner den Leuten genommen. Sie fühlen sich allein gelassen, und diejenigen, die
sie belehren und wenigstens einen klitzekleinen Teil der Überlieferung weitergeben, nämlich die Bibel
ohne das Licht der Väter, haben keinen göttlichen Auftrag dazu. Wie können sie lehren, wenn sie nicht
gesandt sind? Jesus sandte die Apostel, die Apostel wiederum ihre Bischöfe usw. Aber wo ist die apostolische
Sukzession bei den Lutheranern?
@GerdEric: Abschaffen? Der Meter ist ja noch nicht einmal so richtig eingeführt. Zumindest kennt ihn
das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kaum. Die Amis müssen in wissenschaftlichen Kongressen immer
aufgefordert werden, die sog. SI-Einheiten (m, kg, s, A) zu verwenden, damit sie nicht mit Meilen für
Längen, Gallon (statt Kubikmeter) für Raumeinheiten und weiß der Kuckuck was daherkommen. Und in was
misst man gleich wieder die Öllieferungen? Zur Klarstellung der Meterdefinition 1793: Gemeint ist die
Strecke vom Nordpol schnurstracks über Paris zum Äquator; diese sollte 10 Millionen Meter (10 000 km)
betragen. Es folgt daraus: Der Erdumfang hat ca. 40 000 km.
Stonehenge und der Meter Ich habe jetzt etwas von P. Mählmanns Stonehenge-Fatima-Tempel-Interpretation
www.streitpunkt-fatima.de/…atima/100-05_11.html gelesen. Dass man den Kreis wegen der 360 Tage des Jahres
in 360 Grad einteilt, ist mir neu. Ich hatte gelesen, dass die 360 Grad vom babylonischen 60er-System
kommen, das wir ja immer noch auf der Uhr haben (1 Std. = 60 min., usw.). Als vollkommener Winkel galt
aber nicht, wie wir vermuten, der rechte Winkel (90 Grad) sondern der Winkel im gleichseitigen Dreieck
(bedeutet irgendwas Göttliches), der deswegen die Vollzahl 60 erhalten musste. Und nun besteht mal der
Vollwinkel aus sechs 60-Grad-Winkeln, gibt dann eben die 360 Grad. Aber vielleicht mag es auch Zusammenhänge
zwischen beiden Interpretationen geben. Interessant finde ich vor allem das Messen in Metern, dass man
einen Umfang von 360 Metern, für jeden Tag im Jahr hat, obwohl es doch den Meter, einen Bestanteil des
MksA-Systems (Meter Kilogramm Sekunde Ampere), mit dem die heutige Physik rechnet, erst seit der französischen
Revolution gibt. Dies könnte bedeuten, dass die Revolutionäre den Meter von Stonehenge abgeschaut hätten.
1793 wurde aber der Meter als der zehnmillionste Teil der Entfernung Pol-Äquator bei Paris festgelegt.
Die Ersetzung unserer Stunden, Minuten und Sekunden durch eine Dezimaleinteilung des Tages in 10 Stunden
zu jeweils 100 Minuten mit je 100 Sekunden hatte ja keinen Bestand, der Meter aber ist im Wesentlichen
geblieben.
„Den Jockl schmeiß ich noch raus!“ Luther wollte sogar den Jakobusbrief entfernen, da in diesem der Glaube
ohne Werke als nichtig bezeichnet ist, was ja gegen sein „sola fide“ steht.
Freimaurertempel an Erscheinungsorten normal Ist doch ganz normal, dass an Marienerscheinungsorten Freimaurertempel
errichtet werden. Luzifer und sein Anhang wissen über die Bedeutung der Gottesmutter in der Endzeit sehr
genau Bescheid. So versuchen sie, an solchen Orten kräftig mitzuwirken. Am fränkischen Wallfahrtsort
Heroldsbach wurde ja ebenfalls direkt neben der Erscheinungsstätte ein Freimaurertempel gebaut. Der Bauplan
wurde als Mehrzweckhalle eingereicht, die nun als Kirche bezeichnet wird. Nachdem nun Heroldsbach immerhin
schon als Gebetsstätte anerkannt worden ist, werden hierin auch Messen gefeiert. Als Mehrzweckhalle hat
dieser Tempel naürlich keinen Turm. Allerdings ist er wesentlich schöner als der Megatempel von Fatima.
Auch sind schöne Heiligenfiguren drin. Ein Freimaurertempel ist es trotzdem. Am Vorplatz der Mehrzweckhalle
befindet sich ein Kreuzweg mit Dämonenfratzen. Die Skulpturen lassen keinen leidenden Heiland mehr erkennen.
Ein genauer Beobachter kann immer erkennen, ob das Werk von Gott oder dem Teufel ist.
@St.Georg: Alte Messe! Sie und ich sprachen von der Alten Messe, nicht speziell von der Tridentinischen,
deren Name eben erst seit besagtem Konzil von Trient existiert. Nun hat sich aber bei der Tridentinischen
Messe nichts Wesentliches gegenüber dem uralten Ritus geändert. Nur die Messdisziplin wurde gestärkt,
der Ritus etwas genauer festgelegt. Man tanzte auch vor dem Tridentinum nicht im Altarraum herum, wie
Sie es zu suggerieren versuchten. Dieser Alte Ritus ist wie auch der Kanon der Messe bis auf die ersten
Jahrhunderte nach Christus zurückzuführen. Sie haben sich also beim Alter der alten Messe – vorsichtig
ausgedrückt – um etwa ein Dutzend Jahrhunderte verschätzt.
@st.georg: Alter der alten Messe Ihnen sind folgende Buchstaben von den Fingern gerutscht: „alte messe „
ist nichts weiter als als ein frühbarockes kampfmittel der gegenreformation Da haben Sie sich mit dem
Alter der alten Messe – vorsichtig formuliert – um nicht wenige Jahrhunderte verschätzt.
#11 Burgorus 16:46:47 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Zu was? Zu was hätte Frau Herrmann sagen sollen: „Es tut mir leid,dass ich mich missveständlich ausgedrückt
habe, ich habe es so nicht gemeint und würde es nicht nochmal so sagen“. ?
#30 Burgorus 19:21:24 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
Auslaufmodell Prof. Schüngel-Straumann Sehr geehrte Frau Prof. Schüngel-Straumann, Sie können nicht
begreifen, warum nicht Sie oder sonst eine von Ihrer Sorte, sondern Eva Herman zum Fuldaer Kongreß „Freude
am Glauben“ eingeladen wurde? Aber das ist doch ganz einfach: Sie sind ein Auslaufmodell!
Das Korbinianslied ist dem Diözesanpatron der Erzdiözese München-Freising gewidmet. Es ist von Maria
Luise Thurmair 1950 gedichtet und wurde in das Gesangbuch der Erzdiözese, „Gottesdienst“, aufgenommen.
In den Diözesanteil des heutigen Gesangbuches „Gotteslob“ wurde es im Wesentlichen (im Wesentlichen?)
unverändert übernommen. Nur die vierte Strophe musste M.L. Thurmair, die sich schon oft zur Verwässerung
der katholischen Lehre hat missbrauchen lassen, 1973 ändern. Im Gottesdienst stand sie noch so: 4. Als
des Lebens lautern Schoß die Familien hüte, guter Vater Sankt Korbinian! Sieh, schon liegt die Wurzel
bloß, Fäulnis, Not und Tod sind groß: Nimm dich unser an! Sie erinnert wohl auch etwas an den Abtreibungsmord.
So wurde sie durch folgende wenig konkrete Strophe ersetzt: 4. Sei uns hilfreich zugewandt und erhalt
uns in der Liebe, guter Vater Sankt Korbinian! Knüpfe neu der Einheit Band, bitt um Frieden für das
Land, heilger Gottesmann! An der Zerstörung der Familie wurde schon lange gearbeitet, selbst die deutschen
Bischöfe haben daran kräftig mitgemischt. Wenigstens steuern sie jetzt ein wenig dagegen. Gegen den
Abtreibungsmord unternehmen sie aber immer noch nichts.
@Tarcisius: „nicht gnadenreich“ kann nicht stehen gelassen werden Ich hatte geschrieben und Sie haben
zitiert: dass eine heilige Kommunion ohne die Mutter mitanzurufen, nicht gnadenreich sei. Das „nicht gnadenreich“
war von mir als kurzes Schlagwort gewählt, das – und da haben Sie recht – so nicht stehen gelassen werden
kann. Ich muss es, so gut ich kann, nun etwas ausführlicher formulieren. Es hat ungefähr so geheißen,
dass eine Kommunion ohne Miteinbeziehung der Mutter Jesu das Herz nicht erweiche oder nicht milder mache.
Das muss nicht heißen, dass sie nicht gnadenreich sei; dabei muss meine Formulierung „Miteinbeziehung“
nicht unbedingt Anrufung bedeuten, sondern vielleicht auch, dass man in Liebe an sie denkt oder sich ihrer
Mittlerrolle bewusst ist oder Ähnliches. Empfängt man nun bei der Kommunion auch Maria? Na klar! Man
empfängt nicht nur den Leib Jesu, sondern auch die ihm innewohnende Gottheit, die unzertrennbar in der
Dreieinigkeit mit Vater und heiligen Geist verbunden ist, weswegen man auch Vater und Heiligen Geist empfängt;
und wo der heilige Geist ist, wo der Sohn ist, ist auch die Braut bzw. die Mutter. Nur was den Leib als
solchen betrifft, empfangen wir ausschließlich den Leib Christi. Allerdings sollte man auch hier nicht
vergessen, dass Christus eben diesen Leib wiederum von seiner Mutter erhalten hat.
Die Gnade der würdig empfangenen heiligen Kommunion ist mit Sicherheit eine der größten, die es gibt,
wenn nicht die größte überhaupt. Und ist nicht die Gottesmutter die Mittlerin aller Gnaden? Natürlich
ist sie das. Also sollte sie bei dieser so großen Gnade, dass Gott im Herzen des Menschen Wohnung nimmt,
nicht außer Acht gelassen werden. Mag das jemand als Frömmelei bezeichnen! Mir ist das egal. Die Stolzen
werden es nie begreifen, dass es immer die Mutter ist, die für die Auserwählung sorgt. Jakob wurde das
auserwählte Volk, weil er auf seine Mutter Rebekka gehört hat. Und zur Braut Christi werden diejenigen
geformt, die stets die Mutter Maria anrufen oder zumindest dann, wenn’s um den Höhepunkt im Leben geht,
der bräutlichen Vereinigung Gottes mit dem Menschen, eben der heiligen Kommunion.
Nichts passt besser zur hlg. Kommunion als das musizierte Marienlied des Komponisten Charles Gounod Warum?
Erstens, weil ein Marienlied zur heiligen Kommunion am besten passt, und zweitens, weil die Melodie des
Ave Maria des französischen Komponisten Charles Gounod († 1893) mit Abstand die schönste ist. Irgendwie
muss ich zuvor versehentlich eine Taste gedrückt haben, die mein Posting vorschnell abgeschickt hat.
Ich wollte noch sagen: Man sollte vor jeder Kommunion Maria bitten, unser Herz ihrem Sohn für eine würdige
Kommunion zu bereiten. Ebenso sollte man nach der heiligen Kommunion Jesus bitten, seine Mutter in uns
wirken zu lassen! Vergesst das bitte nicht! Aber wie vergesslich sind wir Menschen doch immer wieder!
So ein musiziertes Marienlied erinnert uns aber wieder daran, vorausgesetzt, man erkennt an der Melodie,
dass es sich hier um das Ave Maria handelt. Ob dieser Erinnerungsfunktion gibt es also nichts Passenderes
als das Musizieren eines schönen Marienliedes. Gratulation an den- oder diejenigen, die das Musizieren
dieses Liedes beschlossen haben.
Ein Marienlied sei unpassend? So ein Schmarrn! Nichts passt besser zur heiligen Kommunion als „ein Marienlied
zu musizieren“. Ein Marienlied singen ist kaum möglich, da die Leute den Leib Christi im Mund haben und
nicht zerkauen sollen, um ihn möglichst schnell runterschlucken zu können. Die Mutter ist immer bei
ihrem Sohn. Ich weiß jetzt nicht mehr, wo ich es gelesen habe, könnte sein, bei Ludwig Maria von Montfort,
aber hier hat es geheißen, dass eine heilige Kommunion ohne die Mutter mitanzurufen, nicht gnadenreich
sei.
#9 Burgorus 17:31:45 | Freitag, 21. September 2007
Es war vor etwa 30 Jahren: Ich war Schüler in einem Internat bei den Franziskanern. Wir hatten gemeinsame
Studierzeiten im großen Studiersaal. Während dieser Studierzeit, wo alles ganz ruhig war, kam plötzlich
ein Franziskanerpater zur Tür herein, kam auf mich zu (er hätte genauso gut zu jedem anderen gehen können)
und fragte mich nach dem Religionsbuch. Ich gab’s ihm. Er blätterte darin, sah sich wohl einiges an,
und nach einiger Zeit gab er es mir wieder zurück. Dann verließ er den Studiersaal wieder. Ende der
Szene. Mir ist erst viele Jahre später die Bedeutung dieser Szene so richtig klar geworden. Gerade den
damals älteren Franziskanern war sehr wohl bewusst, wie durch schlechte Religionsbücher der Glaube ausgehöhlt
wird. Der Religionslehrer selbst, den wir in dem Jahr hatten, auch ein Franziskanerpater, war aber noch
glaubenstreu, die Lehrer nach ihm jedoch nicht mehr.
#29 Burgorus 17:19:37 | Dienstag, 18. September 2007
Ich nehme hiermit die Behauptung zurück, dass Kardinal Meisner gegen das Motu proprio unterschr. hat
Aus welchen Gründen auch immer Kardinal Meisner nicht gegen das Mutu proprio unterschrieben hat, die
Behauptung, dass alle Bischöfe und damit auch Meisner dagegen unterschrieben hätten, ist damit falsch,
sodass ich diese von mir übernommene Behauptung zurücknehmen muss.
#15 Burgorus 14:38:53 | Dienstag, 18. September 2007
@Ansgar: Es geht mir keineswegs darum, auch noch zusätzlich auf Kardinal Meisner einzuschlagen. Wenn
es in Köln mehrere Möglichkeiten gibt, die Tridentinische Messe zu besuchen, dann habe ich diesbezüglich
etwas Positives gehört. Mich hat ja selbst die Seminarist-Analyse überrascht. Ohne diese, also noch
gestern, war ich seiner Aussage gegenüber nur positiv eingestellt. Der Seitenhieb, der in seiner Aussage
gemäß Seminarist steckt, lässt halt doch einen negativen Beigeschmack aufkommen. Außerdem verstehe
ich nicht, warum Kardinal Meisner gegen das Motu proprio unterschrieben hat. Oder stimmt das nicht? Ich
finde, es schadet auch dem Kardinal nicht, mal zu hören, dass man mit Halbherzigkeit nicht weit kommt.
Einerseits lässt er alte Messen zu, andererseits scheint er sie doch für „Ritualismus“ (Jeder „Ismus“
ist eine Ideologie) zu halten. Es herrscht hier eine gewisse Zwiespältigkeit, die einen machtlos macht.
Ich frage mal ganz allgemein (nicht auf den Kardinal bezogen): Was hat Gott von einem Menschen, der zu
Ihm sagt: „Ich will mich Dir hingeben, aber nicht ganz; das sündige Weltleben möchte ich auch noch etwas
genießen.“? Halbherzigkeit führt zu nichts. Kardinal Meisner muss zum Papst, zum Motu proprio und zu
seiner Ansicht über Kunst und Kult ganz stehen, dann und nur dann ist er ein unumstößlicher Fels, dem
die Feinde nichts anhaben können.
#10 Burgorus 12:35:16 | Dienstag, 18. September 2007
seminarist und virOblationis haben Recht Ich möchte mich der scharfen Analyse von seminarist und dem
Kommentar von virOblationis anschließen. Fakt ist, dass Meisner, obwohl noch zu den besten Kardinälen
zählend, leider – wie jeder (!) deutsche Bischof – ein Gegner der Tradition ist. Nach Bischof Fellay
hat jeder der deutschen Bischöfe, also auch Meisner, eine Bitte an den Papst unterzeichnet, die sinngemäß
lautete: „Wir wollen das Motu proprio nicht!“ kreuz.net berichtete. Er gehört sicher nicht zu den schärfsten
Gegnern der Tradition, aber mit Ansgar zu sagen, er stehe ihr indifferent gegenüber, bedeutet, er lehnt
sie ab: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!“ Positiv zu werten ist natürlich, dass sich Meisner –
wenigstens bis jetzt noch nicht – für den Ausdruck „entartete Kunst“ entschuldigt hat. Dabei spielt es
keine Rolle, ob er im richtigen Zusammenhang gebraucht wurde. Eine Entschuldigung Meisners würde ich
nur dann begrüßen, wenn er betonte, dass der Ausdruck „entartet“ für diesen Schund noch viel zu freundlich
ist.
@Pünktchen: Ja, das war es! Ich war zwar nur ein einziges Mal da, und das vor 20 Jahren, aber vor allem
die Art der Betstühle erwecken in mirdie Erinnerung wieder. Ist das eine Vereinigung mehrerer Priester?
Warum haben diese dann im Keller gefeiert? Ich dachte, es sei nur ein Priester, der keine andere Möglichkeit
hatte als seine Messe im Keller zu feiern. Er war schon älter, er tat mir unendlich leid; ich konnte
ja seine Verbitterung irgendwie verstehen, aber dass sie sich nicht nur auf Döpfner bezog, sondern dass
seine Einstellung dem Papst gegenüber ziemlich gehässig war, ging mir zu weit.
Meine erste Tridentinische Mess-Teilnahme Bei dieser Gelegenheit muss ich an meine erste Teilnahme an
einer tridentinischen Messe denken. Sie war vor etwa 20 Jahren in einem Keller in München, vielleicht
1 oder höchstens 2 km westlich von der Universität, Richtung Schellingstroße. Dort, wo die Kerzen standen,
war’s oberhalb an der Decke, die nicht weit über dem Kerzendocht war, ganz schwarz. Kardinal Döpfner
hatte diesen Priester rausgeworfen, da er weiter die tridentinische Messe feierte. Eine jüngere Frau,
deren damalige Adresse ich noch heute habe, hatte mich dorthin geführt. Ich sprach hernach mit dem Priester.
Da er aber auch unter Verweis auf die Marienerscheinungen von La Salette Papst Johannes Paul II. als den
Antichrist in Rom bezeichnete, ging ich nicht mehr hin. Als ich ihn später wieder aufsuchen wollte, wusst
ich den Ort nicht mehr genau genug, um ihn zu finden, und unter der damaligen Adresse war die Frau, die
mich hingeführt hat, auch nicht mehr erreichbar. Ich vermute mal, dass der Priester inzwischen bereits
gestorben ist. Kennt diesen Priester jemand?
Messgewänder, Befreiung Wiens, Musikalität von Papst Benedikt XVI. Messgewänder: Es ist schon traurig,
wenn die Österreicher dem Papst barocke Messgewänder angeboten hätten, ihm diese aber vom Traditionszerstörer
Marini verweigert wurden. An Landorganist: Blau ist sicherlich die liturgische Farbe Mariens und wäre
insofern für einen Wallfahrtsort wie Mariazell geeignet. Normalerweise richtet sich die Grundfarbe aber
nach dem Tagesfest. Ein Film über die Belagerung und Befreiung Wiens mit Mel Gibson als König von Polen
wäre sicherlich eine gute Sache. Ich erinnere mich an die Dokumentation in der ZDF-Serie Sphinx; diese
war recht beeindruckend. Leider wird hier die Rolle des blauen Kurfürsten von Baiern, Max II. Emanuel,
den die türkische Geschichtsschreibung als den Hauptgrund ihrer Niederlage sieht, nicht gewürdigt. Papst
Benedikt XVI. war laut dem Organisten des Petersdoms musikalsch gesehen eine sehr gute Wahl. Dieser hatte
gehofft, dass ein musikalischer Papst gewählt würde, da sich ja der Organist nach der Tonlage, die der
Papst anstimmt, richten muss. Und wenn der Papst musikalisch schlecht ist, ändert sich diese Tonlage
während des Liedes, was für den Organisten, der sich nach dem Papst zu richten hat, eine Qual ist. Als
Bruder des ehemaligen Dirigenten der Regensburger Domspatzen und als einer der selbst abends Klavier spielt,
darf man doch wohl annehmen, dass der Papst recht musikalisch ist. Freilich wird, wenn man älter wird,
auch die Stimme eines Papstes nicht mehr so sicher sein.
#2 Burgorus 17:05:17 | Samstag, 15. September 2007
Weise Feststellung des Kardinals „Vergessen wir nicht, daß es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen
Kultur und Kult gibt. Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt
der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“ Eine sehr weise Feststellung.
Seitdem bei uns die Kunst den Bezug zum Christentum verloren hat, haben wir nur noch primitive Kleckse,
die nicht einmal den Namen entartete Kunst verdienen. Und wenn man den Begriff Kunst etwas weiter fasst
und die Literatur miteinbezieht, gilt dasselbe. Ich denke hier vor allem an Botho Strauß, der nicht einmal
ganze Sätze formulieren konnte.
#13 Burgorus 16:21:15 | Freitag, 14. September 2007
@Benedikt Gemeint ist Folgendes: Gleichgesinnte nennen sich oft auch ähnlich. Das ist hier mit Reim ausgedrückt.
Beim künftigen Zeremonienmeister Guido Marini hat man den Reim, mit dem man Gleichgesinntheit assopziieren
kann, als nur zufällig zu betrachten, während beim alten Zeremonienmeister Piero Marini dieser Reim
mit Bugnini nicht zufällig, sondern Ausdruck dafür ist, dass er und Bugnini zur selben Sippe gehören.
#10 Burgorus 21:01:56 | Mittwoch, 12. September 2007
@Möchtegern-kathole: keine Einheit in der Niederlage Die Einheit der Modernisten in ihrem Krieg gegen
die Alte Messe scheint jedenfalls vorhanden zu sein. In ihrer Niederlage wird sie es auch sein. Im ersten
Punkt gebe ich Ihnen Recht. Solange die Contra-Missam-Tridantinam-Bischöfe noch nicht besiegt sind, bilden
sie eine starke Einheit. Sind sie jedoch besiegt, zerfällt diese Einheit. Es heißt doch in der Don-Bosco-Vision
über die Kirche, dass sich am Ende die feindlichen Schiffe gegenseitig rammen. Zu einer vollständigen
Niederlage gehört auch der Zerfall der Einheit. Es mache sich aber auch keiner die Hoffnung, dass sich
die Missa Tridentina so schnell durchsetzt. Die meisten Menschen wissen doch gar nicht mehr, was eine
Messe ist oder dass eine Messe unendlichen Wert hat. Aber mal ehrlich: Einen Gnadenstoß haben die NOM-Eskapaden
auch nicht verdient. Ein Ende in langsamem Siechtum oder ein Umleiten der selbstgestrickten Messgebete
zu Huldigungen an den Antichristen ist da viel angemessener, damit der wahre Charakter der in Christi
Schafstall eingeschleusten Wölfe offenbar werde.
#14 Burgorus 16:01:52 | Mittwoch, 12. September 2007
An die Neider Dr. Christoph Heger hat doch bei seiner Argumentation gar nicht seinen Dr. ins Spiel gebracht.
Er unterzeichnet sogar mit „MfG Christoph Heger“. Es ist schon lustig hier. Tritt man unter einem Nick
auf, dann wird einem vorgeworfen, man stehe nicht mit seinem Namen zur Sache, man wolle sich vor der Gerichtsbarkeit
verstecken. Tritt man dagegen mit Namen auf, dann wird einem die Würde des Namens zur Last gelegt. Der
„Dr.“ gehört nun mal zum Namen dazu. Wenn’s nach den Kreuznetgegnern ginge, müsste man halt irgend so
ein Mittelding suchen: einen Namen, der zwar die Identität verrät, aber zugleich durchblicken lässt,
dass man nicht ernst genommen werden will, wie eben engelhardt, der sich mit seiner „du“-Anrede (bis jetzt
konnte er hier noch ohne sie auskommen) auf das Niveau des durchschnittlichen Internet-Users begibt.
#1 Burgorus 14:15:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Das Weglassen von „perfidis“ Zunächst wurde hier „perfidus“ ganz richtig erörtert. Nach dem Internet-Programm
auxilium heißt „perfidus“ „treulos, wortbrüchig, gewissenlos, untreu“. Konsequenz der Kürzung der Karfreitagsbitte:
Wenn wir nicht mehr für die treulosen Juden, sondern nur noch für die einigermaßen normalen Juden beten,
heißt das, dass die treulosen zugrunde gehen werden. Andererseits sagt man aber, man solle gerade auch
für die Feinde beten, damit diese einem nicht schaden können. Was folgt aslo insgesamt aus dem Weglassen
des „perfidis“? Die wörtbrüchigen Juden erhalten nun die Macht, uns großen Schaden zuzufügen, gehen
dann aber zugrunde.
#15 Burgorus 13:45:38 | Mittwoch, 12. September 2007
Bekehrung zur katholischen Religion: „Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus
bekehrt werden?“ Es muss richtig heißen: „Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zur
katholischen Religion bekehrt werden?“ Jeder „Ismus“ ist eine Ideologie. So stellt z.B. der Katholizismus
das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Religion, wie der
Name schon sagt („kath holou kosmou“ oder „kath holon kosmon“ = über die ganze Welt), die ganze Welt
am Herzen liegt.
#98 Burgorus 00:19:02 | Mittwoch, 12. September 2007
An Flashnews: Scheiterhaufen der Neuzeit, nicht des Mittelalters Manche sind so an die Lügenpropaganda,
welche das Mittelalter schlecht machen will, gefesselt, dass sie die einfachsten historischen Wahrheiten
übersehen. Die Hexenverbrennungen waren in erster Linie ein Phänomen der frühen Neuzeit! Ein bisschen
historisches Wissen täte schon gut, bevor man hier das Maul aufmacht!
#56 Burgorus 20:58:18 | Dienstag, 11. September 2007
An alle Naivlinge Hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1495&page=… liest man: John Kerry: „WTC
7 wurde planmäßig gesprengt.“ Der ehemalige Präsidentschaftskandidat sagt, was jeder seit Jahren sehen
kann: WTC-Gebäude 7 stürzte ohne äußerlich erkennbaren Grund nahezu in Fallgeschwindigkeit in sich
zusammen, ebenso wie die beiden größeren Türme des WTC, der Nord- und der Südturm. Alle drei Türme
wurden planmäßig gesprengt. Die angeblich von Mohammed Atta und einigen Kumpels entführten und in die
beiden größeren Türme gesteuerten Flugzeuge hatten damit nichts zu tun. Daß auch das WTC-Gebäude
7 am 11. September 2001 nachmittags zusammenstürzte, entging einem Teil des europäischen Publikums.
Im US-offiziellen Untersuchungsbericht über den 11. September 2001 wird das Gebäude nicht einmal erwähnt.
Zu der Zeit, als ich das zum ersten Mal gelesen habe, verwies noch jemand darauf, dass in Wikipedia steht,
dass WTC 7 beim 9/11-Anschlag ebenfalls einstürzte, ohne von etwas getroffen worden zu sein. Das hat
inzwischen wohl wieder weg müssen. WTC 7 ist übrigens erst viele Stunden später (um 17 Uhr) eingestürzt.
Ich hab den Einsturz im History Channel gesehen: wie eben ein gesprengtes Haus einstürzt.
#13 Burgorus 21:07:11 | Samstag, 8. September 2007
Kritisiert doch die Mutter Theresa nicht! Sie hat viel Wert auf die eucharistische Anbetung gelegt. Auf
die Bemerkung von Journalisten, dass viele sagen: „Christus ja, Kirche nein!“, hat sie sinngemäß geantwortet:
„Das geht nicht!“
Diese Heuchler! Nahezu 40 Jahre lang war die Tridentinische Messe de facto verboten, und diejenigen, die
sie feiern wollten, mussten praktisch in die Katakomben gehen; sie taten dies allerdings ohne Aufsehen
zu erregen oder gar Katakombenkleider anzuziehen, während sich die NOM-Propagandisten jede Schweinerei
in der Kirche erlaubten. Und jetzt ist ja nicht etwa der NOM verboten, er gilt ja immer noch als die „ordentliche“
Form. Aber nein, weil, die intoleranten NOM-Puritaner den anderen GAR NICHTS gönnen, spielen sie jetzt
die Heulsusen in den Katakomben. Schlangenbrut! Natterngezücht! Heuchler, nichts als Heuchler!
@mahner, gilbert, thaumaturgos Ich hatte meine Frage ganz unvoreingenommen gegenüber Bach oder Mozart
gestellt. Insofern bin ich Gilbert für die Würdigung Bachs dankbar. Zur Freimaurerei Mozarts: Alle Großen
werden zur Freimaurerei aufgefordert. Und wenn man jung und dumm ist, macht man halt mit. Man sagt aber,
dass Mozart in der Zauberflöte zu viel vom wahren Gesicht der Freimaurerei preisgegeben hatte, sodass
er eben sterben hat müssen! Insofern sehe ich Mozart als Gegner der Freimaurerei, auch wenn er Freimaurer
war. Zur Nationalitätenfrage: Sein Vater ist Augsburger, seine Mutter komme aus Berchtesgaden, hat mir
jemand gesagt. Geboren ist sie auf jeden Fall in St. Gilgen, das heute zum Bundesland Salzburg gehört.
Geboren ist Mozart in Salzburg, das heute zu Österreich gehört, weswegen ihn die Österreicher als Österreicher
sehen. Das Erzbistum Salzburg gehörte aber unter der damaligen Reichskreiseinteilung nicht zum österreichischen
Kreis, sondern zum bairischen Reichskreis. Deswegen, und da auch Augsburg im politischen Bayern ist, bezeichnen
ihn die Bayern als Bayern. Ethnisch und biblisch gesehen zählt ja nur die Abstammung väterlicherseits,
und ethnisch gesehen ist Augsburg schwäbisch. So können ihn die Schwaben als Schwaben bezeichnen. Auf
jeden Fall ist er ein Süddeutscher (gesamt-deutsch gesehen), was natürlich einen Mentalitätsunterschied
zu Bach ergibt. Als 1866 Preußen den Deutschen Bund besiegt hatte, hatte bald darauf der Sieger Preußen
den Namen des Besiegten angenommen: Deutschland.
@landorganist: „Ein guter Musiker sollte sich besser mit Bach beschäftigen.“ Dass Bach in Kirchenmusik
und auch in Musiktheorie eine Kapazität ist, dürfte bekannt sein. Könnten Sie trotzdem die Gründe
erläutern, warum Sie gerade Bach für wichtiger als den im Artikel genannten Mozart halten?
#100 Burgorus 22:12:38 | Dienstag, 14. August 2007
Engelhardt: Zum Thema „Du“ Engelhardt an Jörg: Desweitern: dies ist das Internet, wenn Du es nicht ab
kannst, hier geduzt zu werden, heul doch. Die Anrede ist weniger das Problem des Angesprochenen; der kann
ja nichts falsch machen. Die Anrede ist das Problem desjenigen, der sie ausspricht. Der Sprechende, nicht
der Hörende sendet ein Signal aus, und zwar ein gefühlsmäßiges, das viel schneller wahrgenommen wird
als ein rationelles. Ist das „Du“ nicht vereinbart, zeigen Sie damit dem Angesprochenen: 1. dass Sie nicht
ernst genommen werden wollen. 2. dass Sie noch nie eine verantwortungsvolle Position innehatten, inne
haben oder inne haben wollen. 3. dass Sie ihn verachten; geben damit Einiges von Ihrer Persönlichkeit
preis, das der Angesprochene nie vergessen wird, da es die Gefühlsebene anspricht. Ich frage mich, ob
außer Punkt 3 auch Punkt 1 und 2 beabsichtigt waren. Engelhardt an Jörg: Finde Dich damit ab, dass ich
diese deutsche Gewohnheit des „Sie, Du“ albern finde. Damit werden nur Schranken aufgebaut. Das deutsche
„Sie“ ist in der Tat eine Besonderheit. Gewöhnlich besteht die Höflichkeitsform einfach in der Anrede
im Plural, so z.B. im Französischen, Englischen, Russischen, aber auch im korrekten Bairisch! Im Englischen
ist das „Du“ („thou“) obsolet geworden; es wird hier nur noch die Höflichkeitsform, also der Plural („ihr“ =
„you“) verwendet, und keiner beschwert sich über aufgebaute Schranken. Nur im allerintimsten Verhältnis,
dem zu Gott (im Gebet), ist das vertrauliche „Du“ geblieben.
@Leblhuber Noja, zimperlich bin ich mit den Masoreten heute nicht umgegangen. In Wirklichkeit finde ich
aber so manche seltsamen Vokalisationen der Masoreten (wie Jeruschalajim statt Jeruschalem) eher amüsant
(und meinen Komilitionen im Hebräisch-Unterricht gings z.T. ähnlich). Klingen tut’s ja nicht schlecht,
dieses „Jeruschalajim“. Wo ich mich aber wirklich ärgere, ist, wie ich erwähnt habe, dass unsere Theologen
den Masoreten alles nachmachen („Noach“ statt „Noe“) und sogar die Nummerierung der Psalmen, obwohl doch
die Septuaginta viel älter ist. Dieses Durcheinander, das wir heute haben! Ich weiß gar nicht recht,
wie ich einen Psalm korrekt und zur Zufriedenheit aller zitieren soll.
@Leblhuber und Kasparschüler: @Leblhuber Ihre jetzige Info trifft den Kern. Sie können eben etwas Neuhebräisch
(Evrit oder Ivrit) und ich etwas Althebräisch. Und da hatte ich schon mal so einen lustigen Streit, als
einer, dessen Vater in Jerusalem war, „Jeruschalajim“ sagte. Und ich verteidigte die ältere Form: „Jeruschaleeeeeemmmmmmmmm“.
Und weil’s damals so lustig war, hatte ich halt Lust, diese Neckerei nochmals anzustoßen. So wichtig
war mir Ihre Übersetzung natürlich nicht. Aber Sie sind gleich mit „Dummschwätzer“ gekommen, dann wird
halt die Diskussion etwas hähmischer. Ich hatte das „Dummschwätzer“ wieder aus meinem Posting entfernt,
das Entfernen aber in der Überschrift vergessen. @Kasperschüler: Ich glaube nicht, dass es VirOblationis
darum ging, welche Form früher war. Er wollte nur anmerken, dass die Schreibweise mit „jod“ als vorletztem
Buchstaben nicht die Aussprache „Jeruschalajim“ nach sich zieht. Ob man aus VirisOblationis Antwort schließen
kann, dass er Ihre Reihenfolge, welche Form die frühere war (wo Sie ja Recht hatten), kritisieren wollte,
da bin ich mir nicht so sicher. (Jedes männl. nicht im Konstruktus stehende Pluralnomen endet geschrieben
mit „jod“ „mem“, wird aber (außer im Dual) nur mit „im“ gesprochen. „Jeruschalem“ oder „Jeruschalim“
stammt aber kaum von einer Pluralform.) Noch was Lustiges: Wenn wir schon dazu neigen, (entgegen Qumran)
jeden Buchstaben als Radikal zu sprechen, wieso hat dann noch keiner „Jerawaschalajim“ (also auch das
„waw“ als Radikal) gesprochen?
@Kasperschüler: Viermal Jeruschale:m mit Langvokal In der Hebräischen Version des AT auf bibleserver.com
kommt Jeruschalem ohne Langvokal in 617 Versen vor; aber Jeruschale:m in der Schreibweise mit Langvokal
(‘רושל’ם) kommt immerhin auch viermal vor, wie ich weiter unten bereits erwähnt habe. Es sind die
Stellen: 1 Chr 3,5 2 Chr 25,1 Est 2,6 Jer 26,18
@Leblhuber: Mir gings nur um die Übersetzung In meinem ersten Posting hierzu hatte ich Sie gebeten, auch
den Stadtnamen in „Jerusalem“ zu übersetzen. Es ging mir doch gar nicht um die vorgetragene Liturgiesprache.
Deutsch heißt es nun mal „Jerusalem“ und nicht „Jiruschalajim“. Dann hatte ich in einem Zusatz noch begründet,
warum die deutsche Übersetzung gut ist. Dass das jetzt zu einer wissenschaftlichen Diskussion ausgeartet
ist, hat das jemandem geschadet? Was mich nur so stört, ist die Anpassung unserer Heiligen Schrift an
die Masoreten, um angeblich dem „Original“ näher zu kommen, obwohl doch die masoretische Vokalisation
viel später als die der Septuaginta erfolgt ist. Jetzt müssen wir auf einmal „Noach“ oder so sagen anstatt
Noe wie in Septuaginta und Vulgata; ebenso gibt’s zahllose weitere Namens-Änderungen. Die Psalmnummern
haben sich dem hebräischen „Original“ angepasst und sich damit natürlich geändert. Um den zitierten
Psalm zu finden, muss man nun auch in benachbarten nachschauen. Oder wenn in Klammern ein anderer zitiert
ist, sollte man wissen, welcher (der angegebene oder der in Klammern) sich auf welche Version bezieht.
Nur noch Durcheinander, seit wir uns den Masoreten angepasst haben! Und jetzt sollen wir im Deutschen
auch noch „Jeruschalajim“ sagen! Nicht mit mir! So haben’s die Masoreten fast 2000 Jahre später geschafft,
unsere Heilige Schrift doch noch durcheinanderzuwirbeln. @VirOblationis: Danke für Ihre fachliche Ergänzung.
Sie haben mir wieder einige Fachausdrücke in Erinnerung gerufen.
Man darf diesem Dummschwätzer Ledlhuber einfach nichts glauben! Wenn jemand behauptet, die Schreibweise
von Jerusalem sei mit „jod“ als vorletztem Buchstaben, ist man zunächst geneigt, das zu glauben. Und
ganz falsch ist es ja gar nicht. Trotzdem ist es immer besser, bevor man Ledlhuber glaubt, seine vagen
Erinnerungen an den Hebräisch-Unterricht zu reaktivieren. Da, glaubte ich gehört zu haben, es gäbe
beide Formen. Und was bringt biblesever.com? ‘רושלם (Form ohne „jod“) tritt auf in 617 (!) Versen
‘רושל’ם (Form mit „jod“) tritt auf in 4 Versen (ja, nur viermal) Und bei der viel häufigeren Form
ohne „jod“ lässt sich beim besten Willen kein Jeruschalajim hineininterpretieren. Beim besten Willen,
sage ich! Mit Schwindel natürlich schon. Ich habe jetzt keine Hebräisch-Bibel da, aber ich glaube mich,
erinnern zu können, dass da die Masoreten ein „Pattach + i-Punkt“ drunter gemalt haben, damit man’s halt
trotzdem wie „Jeruschalajim“ lesen soll (ähnlicher Unfug wie bei JHWH mit der adonai-Vokalisation), um
halt den Christen mit ihrer korrekten Septuaginta-Aussprache eine auf den Deckel zu hauen. Natürlich
weiß man, dass sich die Orthographie des geschriebenen Hebräisch in Richtung zunehmender Lang-Vokalschreibweise
geändert hat. Bei Qumran findet man besonders viele Schreibweisen mit Langvokal. Aber dann ist natürlich
auch ein Langvokal gemeint und nicht ein Radikal. Die Aussprache „Jeruschalajim“ ist definitiv nicht hebräisch,
sondern eben masoretisch.
@Ledlhuber: Sie haben vom Hebräischen überhaupt keine Ahnung! Schon mal was von Langvokalen gehört?
Natürlich ist der vorletzte Buchstabe von „Jeruschalem“ ein „jod“, aber eben als Langvokal für ein ein
langes „e“ und nicht als Radikale. Die Septuaginta ist doch aus hebräischen Texten übersetzt. Denen
lag doch der Text auch mit dem „jod“ vor, und trotzdem haben sie kein „iota“ reingezaubert. Sie gehören
wohl noch der primitiven Sorte an, die meinen, die masoretische Gegenbibel käme der Original-Aussprache
näher als die Septuaginta, die doch viel früher die hebräischen Namen vokalisiert hat.
@Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern? Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wenn die Gesetze
des Staates den ewigen Gesetzen Gottes zuwiderlaufen, darf man ihnen nicht mehr gehorchen. Das kann dann
u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen. Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, die den ungeborenen
Menschen den Tod bringen? Noch keine 50 Jahre. Sie ändern sich laufend. Wer mit ihnen geht, wird von
ihnen gelenkt. George Orwell lässt grüßen. Die Gebote der katholischen Kirche sind unveränderlich
und schon 2000 Jahre alt. Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? Es sind doch die staatlichen Gesetze
hinsichtlich Kinderabschlachten derzeit in etwa so, wie Sie sie wollen! Warum wehren Sie sich hier so?
Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen. Dann werden wir hier in Deutschland einen Gottesstaat
aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als der jetzige im Iran. Daran werde
ich mitwirken. Wieso also auswandern! 2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen. Ein
Protestant war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich. Er berief sich auf ihr Bibelzitat. Er war
stolz darauf, 56 mal (!) die gesamte Bibel gelesen zu haben. Seien wir also froh, dass wir den Papst und
die katholische Kirche haben, die für deren richtige Auslegung sorgen. Hexenverbrennungen gab es immer
da, wo die katholische Kirche noch nicht geherrscht hat oder kaum Macht besaß. Das haben die neun Artikel
von Jenny Gibbons gezeigt. Siehe z.B. www.kreuz.net/article.4176.html
@Ledlhuber: „Jerusalem“ bitte! Städte-Namen werden übersetzt; also sollte man das masoretische „J.ruschalajim“
(.=Schwa) ebenfalls ins Deutsche übersetzen. Im Hebräischen heißt es übrigens „J.ruschalem“. Den Masoreten
gefiel halt die Dual-Endung „-ajim“ besser, aber mit der ursprünglichen Form hat sie nichts zu tun. Die
Septuaginta, die der richtigen Aussprache des Hebräischen zeitlich viel näher ist als die mosoretische
„Gegenbibel“, verwendet auch die Endung „-em“.
@stimme (Fürst Hohenburg) Fürst Hohenburg, zuvor wurde ich gerade aufgeklärt, dass es zumindest einen
Fürsten von Thurn und Taxis nicht gäbe: Fürst ist der Titel des regierenden Mitglieds des Hauses. Da
die Thurn und Taxis ebenso wie anderen „Adelige“ schon geraume Zeit nicht mehr regieren, gibt es auch
keinen Fürsten von Thurn und Taxis, sondern nur einen Prinzen. Von wem kam denn das? Schloss Hohenburg
liegt in der Nähe des Ortes Lengries in Bayern. Da könnte man leicht zur Annahme verleitet werden, Sie
seien ein deutscher Fürst, den es aber, glaubte ich dieser Aufklärung, nicht gibt. Sie sind wohl dann
ein ausländischer Fürst. Benehmen Sie sich wieder wie ein Fürst und gebärden Sie sich nicht wie ein
Hippy, indem Sie Ihr Gegenüber mit „du“ anreden.
Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord selbst. Dass
ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach §§ 211 StGB verfolgt. „wissen
Sie“: Was ist denn das für ein Stil? Mir einfach das zu unterstellen, wovon Sie genau wissen, dass ich
vom Gegenteil überzeugt bin. Wenn man sein Gegenüber nicht ernst nimmt, zeugt das von Argumentationsschwäche.
Dass die Abschlachtung der ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger
Mensch vorsätzlich und ohne Notwehr umgebracht wird. Wenn der Abtreibungsmord nach §§ 211 StGB nicht
verfolgt wird, was ändert das daran? Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet. Oder erkennen
Sie dieses nicht an? Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? Halten Sie sich nur an Gesetze,
die sich alle drei Jahre ändern. Dass der Abtreibungsmord momentan nicht mit dem profanen Strafgesetz
geahndet wird, sondern erst im jüngsten Gericht, verdeutlicht umso mehr, dass dieser Mord schlimmer ist
als jeder andere. Nur kleine Sünden straft der Herr sofort. Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre
Schlangenlist nicht durchschaue. Sie fragen mich, ob ich mich an die Gesetze halte, die ich bejahen muss,
und wollen dann die Schwäche dieser Gesetze hinsichtlich des Lebensschutzes als Argument für die Entkriminalisierung
des Abtreibungsmordes verwenden. Wenn man das was zu zeigen ist, nämlich dass unsere Gesetze die Ungeborenen
schutzlos der Abschlachtung ausliefern, in den Beweis mit einfließen lässt, ist es kein Beweis mehr.
@engelhard: Sie haben mich bestätigt! Sie haben mich bestätigt. Ich dachte anfangs wirklich, Ihre Aussage,
der Ehemann der Fürstin Gloria sein kein Fürst, bedeute, der damalige Fürst von Thurn und Taxis sei
ein anderer gewesen. In Wirklichkeit haben Sie sich aber nur auf die Usurpation der Adels-Herrschaft seitens
der Demokratie genannten Medien berufen und diese anerkannt. Nun, dass diejenigen, die usurpiert worden
sind, diese nicht anerkennen, ist ja nur zu verständlich. Und so führen sie eben diese Titel, die ihnen
geraubt worden sind, weiter. Das ist ja auch ihre Pflicht, der leider nicht alle nachkommen. Ansonsten
würden sie ja Unrecht anerkennen. Und Raub ist doch Unrecht!
@Methusalix Ich: „und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen
als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben…“ Sie: „Das ist die Sicht unserer Gesetze, die
Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich mich. Sie nicht?“ Ich halte mich an die Gesetze, aber
nicht an die von Ihnen teils falsch, teils richtig interpretierte Sicht. Auch nach dem profanen Grungesetz
steht dem ungeborenen Menschen das Recht auf Leben zu. Dass der ungeborene Mensch kein Mensch sei, davon
steht nichts. Der Abtreibungsmord ist weiterhin illegal wie jeder andere Mord auch. Die Straffreiheit
für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere ich deren Abschaffung. Also
was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht von Unfreiheit
und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes, ob der völligen
Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen? Große zuhörende Volks-Massen und pfeifende
Volksmassen sind kein Widerspruch. Ich weiß gerade von älteren Leuten, dass sie die Missionen auch deswegen
besucht haben, weil ihnen Unangenehmes gesagt wurde. Diese Leute hatten damals halt noch den Anstand nicht
zu pfeifen. Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden. Wer die
Wahrheit sucht, ist auch bereit, „Unangenehmes“ zu hören, Unangenehmes, was in Wirklichkeit gar nicht
unangenehm ist, da es den wahren Frieden bringt.
@Jörg: „Katholizismus“ Dieser Fehler ist kreuz.net schon öfters unterlaufen. Ich hoffe, dass ich Ihre
früheren Ausführungen richtig wiedergebe. Diese Erklärung schadet nämlich nicht: Der Katholizismus
stellt das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Kirche die
gesamte Welt am Herzen liegt.
#57 Burgorus 23:59:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: @Rudolfus: Da Sie das Staatswesen als Strafe ins Gespräch gebracht haben, so kann man vielleicht
den Titelverlust als Strafe für das schändliche Verhalten des Adels gegenüber der Kirche 1803 sehen.
Das sehe ich auch so. Es hat ein Mönch während der Säkularisation den weltlichen Herrschern prophezeiht:
„In 100 Jahren seid ihr auch dran!“ Dennoch wird Gott dieses Herrschaftssystem wieder aufbauen. Über
David spricht ein Psalm: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu Generation“. Sowie Davids Nachkommen
im Heiligen Römischen Reich geherrscht haben (nämlich Germanen), so werden Nachkommen der Könige des
Heiligen Röm. Reiches Davids Königtum ein drittes Mal aufbauen. Freilich kann man sagen, dass es Jesus
um die Unterordnung unter das Staatswesen – egal welches –, nicht so sehr um die Unterordnung unter Rom
geht. Dass der Stellvertreter Christi heute noch in Rom sitzt sowie das u.g. Thomas-Zitat sprechen schon
auch dafür, dass Rom bewusst von Gott gewählt war. Die römischen Vestalinnen mussten keusch sein. @Rudolfus:
Nicht Rom hat Jesus umgebracht, sondern die Juden. Pilatus wollte Jesus nicht umbringen. Die Germanen
sind Nachkommen Davids und Josefs. Wieso? 1. Privatoffb.: Germanen stammen von Josef und David. 2. vom
jüd. Archiv: Ein „Stamm“ ist während der babylonischen Gefangenschaft weit nach Norden abgehaut. Skandinavien?
3. David war ein genialer Staatenlenker genauso wie die deutschstämmigen Kaiser der Römer. Deutschland
ernährt die Welt wie Jakobs Sohn Josef Ägypten.
#83 Burgorus 23:22:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@methusalix: Ich möchte jetzt mit der Diskussion Schluss machen: Das Rotgeschriebene zeigt doch nur,
dass Benedikt XVI. nicht dem Volk nach dem Mund redet, sondern, um die Wahrheit zu verkünden, auch Pfiffe
in Kauf nimmt. Und ich hatte ja früher schon gesagt, dass die antikatholische Propaganda nicht vor den
Toren Südamerikas Halt gemacht hat. Sich dieser entgegenzustellen, ist sehr mutig und zeichnet den wahren
Hirten aus. Zum Starkult: Der Starkult existiert natürlich auch und hatte ja besonders bei Johannes Paul
II. besondere Ausmaße. Man sagt aber, dass die Audienzen deswegen zunehmend zahlreicher besucht werden,
weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt. Die Kirche
ist eben beständig, während der Zeitgeist mit der Zeit geht und sich somit stets ändert, also keinen
geistigen Halt bietet.
#52 Burgorus 23:06:28 | Donnerstag, 9. August 2007
@Sirilo: Es ist natürlich immer schlecht, wenn man aus der Erinnerung zitiert. Dann war es entweder von
jemand anderem oder etwas Ähnliches, was ich nicht richtig wiedergegeben habe.
#50 Burgorus 23:01:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt Ich weiß nicht alle Einzelheiten über die Anerkennungen der Herrschaft Roms. Das ist ja auch
nicht das Wesentliche. Der Fakt, dass Karl der Große die restitutio imperii Romani betrieben hat, sodass
wir seit 2000 Jahren korrekt (nach Rudolfus) vom Kaiser der Römer sprechen, zeigt doch schon die Bedeutung
der römischen Herrschaft, der sich Jesus untergeordnet hat. Dass die heutigen Adelshäuser die jetzige
Herrschaftsform „anerkennen“, bedeutet gar nichts. Was bleibt ihnen denn anderes übrig? Die Unterordnung
unter den heutigen Staat ist natürlich auch gefordert, soweit sie nicht den Geboten Gottes widerspricht.
Jede Regierung ist von Gott gesetzt, eben auch als Strafe. Aber dennoch ist es legitim, dass die Gestürzten
ihren Anspruch aufrecht erhalten, indem sie die Titel führen, die man ihnen widerrechtlich genommen hat.
Wenn Herzog Franz von Bayern den Titel König führte, bürge dies die Gefahr einer Revolution, die beim
Führen des Titels Fürst nicht so groß ist. Aber irgendwann kommt die Revolution ohnehin. Dann wird
man sich wieder der römischen Wurzeln unseres Herrschaftssystems besinnen, und so wird die Unterordnung
Jesu unter das Imperium Romanum ihre Heiligung erlangen. Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit
wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert. Würde das nicht heißen, dass Jesus die Unterordnung
unter das Imperium Romanum doch abgelehnt hat, indem er sagt: Ich haue ab und warte mit meinem Kommen,
bis dieses Imperium zusammengebrochen ist?
#47 Burgorus 22:23:49 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: Offensichtlich denken die von Ihnen genannten ehemaligen Herrscherhäuser nicht an eine Rückkehr
an die Macht. Da habe ich von sirilo anderes gehört. Er sagte, dass Thurn und Taxis und noch zwei weitere
Familie, die er ebenfalls genannt hat, bereits beraten, wie sie wieder an die Macht kommen. „Gerade die
Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt.“ Völlig freiwillig natürlich,
nicht wahr? Ja, völlig, aber auch völlig freiwillig, Alarich, Odoaker wie auch Theoderich hatten doch
Italien vollständig beherrscht. Sie legten aber Wert auf die Anerkennung des römischen Kaisertums (Theoderisch
sicher, bei Okoaker weiß ich es nicht). Alerich hatte vom Kaiser Land versprochen bekommen, dieses aber
nie erhalten, also ist er in Rom einmarschiert, und der Senat hat sich gewundert, warum er nicht die Macht
ergreift. Germanische Eroberungen ändern nichts an der Tatsache, dass sie stets den römischen Kaiser
anerkannt haben, dessen Herrschaft also nicht usurpiert haben. Meiner Meinung nach ist das Kaisertum bereits
seit Karl dem Großen auf den Westen übergegangen, da der oströmische Kaiserstuhl damals vakant war.
Eine Frau („Kaiserin“ Irende, die damals in Ostrom herrschte) kann nämlich unmöglich Kaiser sein. Warum
sollte sich Jesu Gehorsam gegen Rom bloß auf die geistige Ebene beziehen (auf den Gehorsam gegenüber
dem Papst legen Sie ja Wert)? Jesus unterwarf sich seiner Zeit doch gerade der weltlichen Herrschaft Roms.
#43 Burgorus 21:22:14 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: Wieso? Es ist vollkommen absurd, eine Herrschaft als usurpatorisch zu bezeichnen, nur weil
der vorige Regent nicht auf die Herrschaftsansprüche verzichtet hat. Wenn man einen Herrscher stürzt,
nennt man das Usurpation. Dann würde formal immernoch das Imperium Romanum bestehen, da Kaiser Romulus
Augustulus nie auf den Thron verzichtet hat. Ja. Aber Romulus Augustulus war nicht römischer Kaiser;
der Kaiser saß zu der Zeit bereits iin Konstantinopel. Die Regierung der USA wären ebenfalls usurpatorisch,
da sie sich der britischen Herrschaft mit Gewalt widersetzt haben etc. Sicher. Kommt ja auch alles Übel
von da. pp. Es gäbe eigentlich gar keine Regierung, die dann nicht usurpatorisch wäre. Nein. Gerade
die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt. Alarich, Theoderich der Große
oder Karl der Große, der sich (vermutlich auf Vorschlag der Kaiserin Irene) als „imperator Romanum gubernans
inperium“ (sowas Ähnliches wie der Romulus Augustulus, ein Westkaiser) bezeichnen durfte. Der Papst hat
wohl Irene (da Frau) nicht anerkannt Erst Otto I. bezeichnete sich als Römischer Kaiser, was in Byzanz
als Usurpation empfunden wurde. Hat nun der Papst das Recht, den Kaiser zu bestimmen? Man hatte seither
2 Kaiser aufgrund verschiedener Legitimationen. 1453 war Ostrom gefallen; also war alles wieder eindeutig
bis auf den heutigen Tag. „Jesus kam, als alle Welt Rom untertan war. Der Antichrist wird kommen, wenn
alle Welt in Aufruhr gegen Rom ist.“ (Thomas von Aquin)
#81 Burgorus 20:46:08 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen! Stimmt. Und
weder Frauen noch Männer haben die Freiheit, über die Menschen in den Bäuchen der Frauen zu verfügen.
Bedenken Sie, dass Sie behaupten, Daniel Stöhr hätte bereits Hexen verbrannt. Dann hatte ich halt auch
keine Skrupel, die Annahme zu äußern, dass Sie schon eigene Kinder umgebringen ließen. Trotzdem beruhigt
es mich, nun zu wissen, dass dem nicht so ist. Wenn Sie das Herausreißen eines Kindes aus dem Mutterleib
für keinen Mord halten, dann halten Sie auch das Kind für keinen Menschen, und insofern wird der Schutz,
den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen
gäben.
#40 Burgorus 20:20:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@engelhardt: Wer war dann der Fürst der Fürsten-Hauses Thurn und Taxis? Wenn nicht der Ehemann der Fürstin
Gloria, wer war denn dann der Fürst von Thurn und Taxis zu dessen Lebzeiten? Ich habe ganz einfach den
Eindruck, dass Sie ihm nur deswegen den Titel Fürst aberkennen, weil Sie den Adel für abgeschafft halten.
Sie sind wohl ein Demokrat! Ich kann jetzt nur für Bayern sprechen. Nach dem Krieg hat Ludwig III., König
von Bayern, nicht abgedankt, er hat nur seine Gefolgsleute vom Treue-Eid entbunden. Den rechtmäßigen
Anspruch auf die Herrschaft hat er nie aufgegeben. Die Nachfolge-Staaten wie der jetzige Freistaat sind
also usurpatorische Staaten. Der gegenwärtige König von Bayern (nach der Royal Stuart Society auch König
von Großbritannien), ist Herzog Franz von Bayern. Die Wittelsbacher haben auf die Herrschaft über Bayern
nicht verzichtet, sie erheben nur momentan noch nicht den Anspruch auf die Herrschaft. Dass aber gewisse
Teile des bayerischen Adels den Titel, der ihnen rechtmäßig zusteht, nicht aufgegeben haben, zeigt ganz
klar, dass sie den Anspruch auf die Herrschaft wieder erheben wollen. Und das passt den Demokraten hier
halt nicht. Es gibt immer noch Leute, die noch nicht gemerkt haben, dass unsere usurpatorische Demokratie
genannte Medien-Tyrannei nahe am Ende ist.
Im Sprachgebrauch der sich nicht Hassenden nennt man die Frau eines Fürsten „Fürstin“ Nannte man Sisi
nicht die Kaiserin von Österreich? Der Kaiser von Österreich war damals aber ihr Gemahl Franz-Josef.
Und nannte man nicht auch Maria Theresia Kaiserin, obwohl doch ihr Gemahl Franz von Lothringen zum Kaiser
des Heiligen Römischen Reichs gewählt wurde? Nur wenn zwei sich hassten, berief man sich auf die formalen
Titel. So nannte der Alte Fritz Maria Theresia nicht etwa Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches, sondern
Königin von Ungarn. Und Maria Theresia nannte den alten Fritz nicht etwa König von Preußen, nicht einmal
König in Preußen, sondern nur Markgraf von Brandenburg; nur diesen Titel hatte er im Reich.
#79 Burgorus 11:23:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück
finden. Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich
Männer schon immer genommen haben, geht es nicht. Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit.
Freiheit die darauf beruht, Unschuldigen nicht einmal das Lebensrecht zu gönnen, ist purer Egoismus.
Selbst wollen Sie natürlich das Recht auf Leben und sogar noch viel mehr, nämlich die Freiheit, den
anderen die Freiheit zu rauben, während Sie anderen nicht einmal das Recht auf Leben vergönnen. Sagen
Sie uns doch, wie viele Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen. Das ersetzt
zwar nicht die Beichte, aber erleichtert. Ich: „Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand über das
Pillenverbot oder das Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehrs gesprochen hat.“ Sie: „Na dann finden
Sie mal die fast tausend Predigt-Zitate in google.“ Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer
mehr darüber – was also die Menschen wirklich betrifft – spricht. Und so stehen eben die Kirchen leer.
Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, bei den Messen sowie bei den
Audienzen, wo die Besucherzahlen kräftig zugelegt haben.
#76 Burgorus 01:20:08 | Donnerstag, 9. August 2007
An die Frauenverächterin, die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie ihre Kinder umbringen lassen
oder wenn sie sich in der Kirche zur Schau stellen können: Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand
vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigt? Weichen Sie mir doch nicht
aus. Sie haben doch mit diesem Thema angefangen („zwischen die Beine schauen“).
@Methusalix Jedes Mordopfer ist um eins zu viel. Stimmt, und so sind auch viele Mordopfer um viele zu
viel. Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus ihrer Schockstarre aufwacht,
die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder Glaubwürdigkeit natürlich)
und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht doch noch wieder ein ganz
klein wenig heilig werden. Das bleibt wirklich zu hoffen in Bezug auf die Amtskirche. Wenn sie die Kurve
zu den Menschen hin nicht kriegt und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig
zwischen die Beine der Menschen starrt Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot
des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigen hören. Welche Pfarrei bieten Sie mir an, um das mal hören
zu können? und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen
Sekte Stimmt. Die Weichei-Predigten gehen am Einzelnen vorbei, schläfern die Leute ein. Ich zitiere Pünktchens
Zitate: „Da die Kirche nicht erreicht hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt, lehrt die Kirche heute
das, was sie tun.“ Und schlimmer noch: „Sie wollte der modernene Welt die Arme öffnen und spreizte die
Beine.“
@methusalix Das ist immer dieselbe Ausrede: Wenn man mal nachgewiesen hat, dass die katholische Kirche
im Großen und Ganzen recht segensreich gewirkt hat, während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet
haben, dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“. Und somit wird dem einen Mordopfer
im Zusammenhang mit der katholischen Kirche mehr Gewicht beigemessen als der Ausrottung zweier Kontinente.
Noch was zu Umgang mit den Studenten (oder Schülern) und Zurechtweisungen. Wer mit ihnen umgehen kann,
kann sich auch leisten, sie mal zurechtzuweisen. Die anderen trauen sich das nicht, da sie Angst haben,
bei den Studenten nicht mehr lieb Kind zu sein oder einfach zu lasch sind. Beispiel: Ich hatte als einziger
der ganzen Uni die Studenten bei einem „Streik“ (widerrechtliche Hörsaal-Besetzungen) de facto aus dem
Hörsaal geschmissen. Hat mir das geschadet? Die Studenten sind zu mir gekommen, haben über die Streikgründe
gesprochen und mich dann zur Vollversammlung eingeladen. Pater Pio hat mal einem Mädchen, das bei ihm
beichten wollte, gesagt: „Ich kann dich jetzt nicht hören.“ Können Sie sich vorstellen, wie die geheult
hat? Ewig lang anstehen, dann blamiert vor allen Leuten zurückgewiesen werden. Der Grund war, weil des
Kindes Eltern bei Ausflügen auf die Sonntagsmesse verzichteten. Flauschige Worte hätten die Eltern nicht
bekehrt. Aber die Blamage ihres unschuldigen Kindes. Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen
Schock, um heiliger zu werden.
@Methusalix Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt,
braucht nicht vom Balken anderer zu sprechen. Wenn Sie glauben, ich könne nicht motivieren, täuschen
Sie sich. Ich habe an der Uni immer volles Haus gehabt, während bei meinen Nachfolgern, die ein doppelt
so großes Potential an Hörern haben (etwa 600 Leute), gegen Ende des Semesters weniger als 100 kommen.
Weil ich eben motivieren und in der Sprache der Studenten erklären kann, wie mir oft bescheinigt wurde.
Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist … Da zeigt
sich nun mal wieder, dass Sie zu einer Argumentation mangels Wissens nicht fähig sind. Pauschales Blablabla.
IhreArgumentationsbasis ist Bevor ich’s vergesse. Wie nett waren denn die englischen Puritaner in Australien?
Da muss man weit gehen, um einen Aboriginal zu finden. „Wieviel hast du heut erschlagen?“, so war die
Unterhaltung dieser Nichtkatholiken.
1. @methusalix: 2. Katholiken und Puritaner Zu Ihrer Behauptung zuvor, dass ich Recht haben (???) wollte:
Wir haben doch gar nicht gestritten! Ich habe sie einfach zurecht gewiesen. Thema erledigt. „Sie wissen
ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, …“ Im Gegensatz zu Ihnen war mir diese Frau so sympathisch
wie kaum eine zweite. Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, und wollte ja gegen den Abtreibungsmord
kämpfen. Drum hat es mir sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen. Ihr letzter Satz in dem
Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es. Gelle, das wollt ihr: Lauter Bischöfe, die so daherflauscheln,
dass es da rein und da wieder rausgeht, damit ihr eure Morde im Mutterleib weiterhin ruhigen Gewissens
durchführen könnt. Nein, wenn ich spreche, muss es sitzen: Ein Mann. Ein Wort. Mal ehrlich: Vor welchen
Lehrern haben Sie heute noch Respekt: vor den Liebkind-Lehrern oder vor den strengen, die die Schüler
scharf zurechtgewiesen haben. Zur spanischen Missionierung: Wo leben denn die Ureinwohner noch? In Südamerika,
wo die kath. Spanier missioniert haben, oder in Nordamerika, wo die Puritaner „missioniert“ haben? Es
waren die „Novae leges“ eines Papstes, die erklärt haben, dass Christus auch für die Ureinwohner Amerikas
gestorben ist. Deswegen leben sie heute noch da, wo die Katholiken missioniert haben. Zur Behauptung,
das Thema der Missionierung Südamerikas wäre beim Papstbesuch nicht gut angekommen: Glauben Sie, dass
die antikathol. Lügenmaschinerie vor Südamerika halt gemacht hat?
@Methusalix: Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie, Burgorus, als auch für die
islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben geht. Auf dass Sie selbst
sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben. Sie wissen ja viel besser,
wie ich mich damals gefühlt habe, da Sie ja dabei waren! Waren Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen
Terroristen vielleicht, aber damals wohl eher nicht! In Ihrer Primitivität und Bosheit können Sie halt
nicht so weit denken wie Pater Pio, der des Öfteren unter großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ihres
Seelenzustandes ins Gesicht sagen musste. Sie können’s halt nicht mitansehen, dass so langsam, aber sicher
die Einschläferungstaktik der in die katholische Kirche eingeschleusten Bischöfe nicht mehr aufgeht,
wo Sie sich so wohl fühlen, weil man alle Verbrechen des Abtreibungsmordes darin so wunderbar einbinden
kann. Das Volk wird im Glauben zunehmend lebendiger werden. Das werden unsere Hirten trotz größter Bemühungen
nicht verhindern können!
@Tridentinus @Stimme Zitat aus Apg 2,17: In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich
werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten
sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben. Deswegen halte ich
die 99,9% falscher Privatoffenbarungen für übertrieben, obgleich der Teufel immer auch am Ball bleibt,
wo Gott wirkt, sodass es sicher auch viel Unsinn in Privatoffenbarungen gibt. Aus dem, was mir besagter
Professor erzählt hat, weiß ich, dass es sehr häufig vorkommt, dass Offenbarungen zunächst von Gott
kommen, dann aber – das mag dann am Stolz gewisser Seher liegen, die sich plötzlich im Mittelpunkt sehen –
durch Einflüsse der Gegenseite verfälscht werden, so z.B. die Offenbarungen von Bayside (Veronika Lüken).
@Stimme: Pater Pio hat niemand gerichtet. Er hat nur gesagt, wie das persönliche Gericht gewisser Menschen
ausgefallen ist.
@Tridentinus: Redekiller. Im Wort „unverantwortungslos“ war natürlich eine Verneinung zu viel. Mir ist
„verantwortungslos“ geläufiger, ziteirte aber „unverantw…“ und vergaß dabei, dass die Verneinung bereits
enthalten ist. Ich halte niemanden für blöd, aber nicht jeden hier für differenziert und genial. Deswegen
bezweifele ich ja auch nicht jeglichen, aber den vollen Gewinn gewisser Lektüren. Im Knigge heißen solche
Phrasen Redekiller. Ein Beispiel, das dort genannt ist und ich mir gemerkt habe, ist auch: „Sie machen
sich’s ja einfach!“ Das wurde schon oft zu mir gesagt. Und es hat mich richtig gefreut, als ich im Knigge
das als „Redekiller“ betitelt sah. Und das „nicht jeden hier für differenziert“ schlägt doch in dieselbe
Kerbe. Redekiller! „den vollen Gewinn gewisser Lektüren“. Redekiller! Man nennt sie Redekiller, weil
sie die Rede killen. Es kam auch nichts mehr von Rudolfus außer ein Gegenredekiller, den er genauso in
der Form „Leck mich am Arsch“ formulieren hätte können.
@Tridentinus: Luther Auf Privatoffenbarungen würde ich so schwerwiegende Gewissheiten nicht stützen.
Privatoffenbarungen sind zwar immer gefährlich. Wie soll man denn wissen, ob sie wahr ist? Dennoch muss
jede zunächst ernst genommen und untersucht werden. Hinsichtlich Luther gibt es aber nicht nur Privatoffenbarungen,
sondern sogar Erscheinungen aus der Hölle, in Ketten. Weiß aber diese Geschichten nicht mehr genau.
Auf jeden Fall weiß ich von einem Psychologen und Professor, der Tausende von Marienerscheinungen und
Weiteres studiert hat, dass Luther mit absoluter Sicherheit in der Hölle ist. Ein Beweis dafür ist auch
seine Totenmaske, die erschreckend aussieht, wie eben jemand, der den Weg zur Hölle antritt. Solche „Sühneseelen“
sollten zusehen, wo sie selbst landen mit solchen unverantwortlichen Äusserungen. Das ist nicht unverantwortungslos.
Eine Sühneseele muss das sagen, was ihr gezeigt wird. Es gibt zwar immer wieder auch Unsinn, der von
Sühneseelen kommt. Dann liegt dies aber meist am Stolz dieser Seelen, der dem Tefuel Einlass in ihre
Herzen und Visionen gewährt. Der heilige Pater Pio hat von vielen Leuten gesagt, dass sie in der Hölle
sind. War Pater Pio verantwortungslos? Und das Fürblödhalten („Ich bezweifle aber, dass Sie Bücher
auf diesem Niveau mit vollem Gewinn lesen.“) eines Gegenübers, von dem stets interessante Beiträgt kommen,
halte ich für unangebracht.
Das Positive an Mixas Äußerungen ist, dass er nun sein wahres Gesicht gezeigt hat. Ein kleines Strohfeuer
wie die Sache mit den Gebärmaschinen macht noch keinen Bischof, genauso wie es noch keinen Bischof macht,
wenn Bischof Müller den Regensburger Diözesanrat abschafft, um sich gegen noch Schlimmere wie er durchzusetzen.
Sein Dogmatik-Buch ist oder grenzt an Ketzerei. Genau diese beiden Bischöfe sollen sich u.a. auf der
Liste des zu besetzenden Bischofstuhls von München-Freising befinden. Ich hoffe, dass der Heilige Vater
keinen von diesen beiden ernennt. Mixa dürfte mit diesen Äußerungen wohl ausgeschieden sein. Wenn alle
deutschen Bischöfe zuvor gegen das Motu proprio unterschrieben haben und es jetzt auf einmal hinnehmen,
so ist es eigentlich schon klar, dass da schon längst eine Unterminierungs-Planungs besteht. Wieder nach
dem Motto: dem Papst Lieb-Äuglein machen, aber zugleich hinterlistig hintergehen. Was mich nur freut,
ist die Nachlässigkeit der Freimaurer hinsichtlich der Priesterausbildung. Zuvor hieß es, dass in Priesterseminaren
genau darauf geachtet werde, ob nicht einer einen zu frommen Eindruck hinterlasse, indem er vielleicht
nach der Messe noch betet. Jetzt, nachdem sie die deutschen Bischofsstühle zu annähernd 100% inne haben,
dachten sie wohl, no ja, jetzt kann man ja die Priester von oben gängeln, sodass sie sich um die Priesterausbildung
zu wenig gekümmert haben. Wie sonst kann es sein, dass außer Kasperl-Priestern wieder welche geweiht
wurden, die die alte Messe feiern wollen?
@obelix: Jemand, der für die Abtreibung durch Pille ist, kann nicht wirksam gegen die Abtreibung durch
Absaugen, Zerstückeln oder sonst was sein. Es ist schon wichtig, dass diejenigen, die gegen den Abtreibungsmord
kämpfen wollen, erst selbst eine gewisse Bildung haben und nicht selbst Abtreiber sind. Wer andere bekehren
will, muss erst selbst bekehrt sein! Und wenn Sie mal Pater Pio läsen, dann wüssten Sie, dass alle,
die sich durch ihn bekehrt haben, zuvor einen Riesen-Seelenschock erlitten haben. Sie hätten mit Ihren
Unterstellungen Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat
es aber keine Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
@Wiener: Zusammenarbeit mit laschem Haufen ist unnütz. Gott braucht 100%ige, nicht 99%ige Arbeiter. @Jean::
‘Beleidigung’ ist immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“ Da ist was dran.
Ja, und daran erkennt man, dass es Linz gar nicht um die Sache geht. Die Herrn dort behaupten: „Eine Widerlegung
seiner Vorwürfe sei ‘angesichts allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen’ nicht notwendig“, drücken
sich, was die Sache betrifft, um eine Begründung, um dann ihre persönlichen Ressentiments gegen Herrn
Kirchmair vorzuschieben, da dieser ja gesagt habe: „Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben
hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffene
sind.“ Aus freiem Himmel heraus hat er das sicher nicht gesagt. Womöglich hat ihn die Laschheit dieses
Lieb-Äuglein-Haufens zusammen mit der Kindermord-Statistik zu dieser Aussage bewegt. Und die kirlichlichen
Oberen jubilieren: „Halleluja: Jetzt haben wir was, was wir ihm vorhalten.“ Übrigens, die Dame, die das
Pillenehmen propagiert hat, war voll guten Willens. Sie dachte, das sei ein gutes Mittel der Abtreibungsbekämpfung.
Sie sagte das voller Tatendrang, nicht aus einer Diskussion heraus. Es tat mir selbst weh, sie so fertig
machen zu müssen. Da ich aber Pater Pios Verhalten kenne, der nie ein Lieb-Äuglein-Mensch war, erachtete
ich diese schroffe Art („potentieller Mörder“) als meine Pflicht, um diese Seele auf den rechten Weg
zu führen. Flauschige Worte gab’s bei Pater Pio nie.
@Jean: Heulsusen Nein, ich hab’s schon so aufgefasst, wie Sie’s gmeint haben, hab’ mir auch drüber und
über mein eigenes Leben Gedanken gemacht. Aber wie man da empört sein soll, ist mir ein Rätsel. Ein
Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen Abtreibung teilnahm, sagte eine der
Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte daraufhin auf die abtreibende Wrikung
der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller Mörder ist. Das kam nicht
gut an und wurde beim Bericht als größte Gründungsschwierigkeit hingestellt. Ich wurde dann von einem
der Ersten dieses Vereins, einem Arzt, gebeten, nicht mehr teilzunehmen. Persönlich sagte er mir, dass
es bei mehrheitlich evangelischen Gruppen immer Schwierigkeiten gebe. Nun gut, dann eben nicht. Inzwischen
ist auch der Arzt ausgetreten, da der Verein zu lasch ist. Alles Wirksame wird blockiert. Habe mir also
einen Haufen Arbeit gespart, indem ich eine klare Aussage gemacht habe, die die vielleicht die Pillennehmerin
bekehrt hat. Gesessen hat es. Im Übrigen ist „Beleidigung“ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht,
der sieht drüber hinweg. Wenn die Kirchensteuer nicht so eine „Selbstverständlichkeit“ wäre oder –
entgegen den Verlautbarungen des Papstes B16 – fürs Heil als notwendig empfunden würde, würde fast
jeder Bayer aus diesem Leberwurst-Verein austreten, wenn ihnen dieses Verhalten der krichlichen Obrigkeit
bekannt würde. Jeder würde nur noch bleggen über diese Heulsusen.
@Jean: Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und
einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten. Eine Zusammenarbeit
mit Lieb-Äuglein-Menschen ist eben nicht möglich, da diese nur die Effizienz aus jeglicher Arbeit herausnehmen.
Lieber ein kleiner Haufen, aber ein brauchbarer. Mir ist erst jetzt in Ihrer ersten Kritik so richtig
das Wort Empört? ins Auge gestochen. Ich frage mich schon, wo Sie leben, in einem verwöhnten High-Society-Nest
oder wo? Wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass über primitive Schimpfwörter jemand empört sein
könnte. Es ist halt die Gossensprache, die ich zwar verabscheue, die mich aber mehr insofern betroffen
macht, als ich mich über die schlechte bordellmäßige Erziehung der heutigen Jugend Gedanken (da sind
aber nicht Sie gemeint, da Sie ja bewusst etwas Anstößiges als Beispiel bringen wollten) mache.
@Jean: Der feine Unterschied. Es ist immer noch ein Riesen-Unterschied, ob ich einen mit Namen oder persönlich
anspreche, sowie Sie’s mit mir gemacht haben oder ob ich sage, dass in einer Gruppe (ohne jemanden beim
Namen zu nennen) welche sind, die mit was Unrechtem in Verbindung stehen. Da braucht sich keiner betroffen
zu fühlen, wenn er’s nicht ist. Und wenn er’s ist, schadet’s ihm nicht, wenn er’s mal gehört hat. Mit
Lieb-Äuglein-Machen bekehrt sich keiner. Sehen wir doch an der heutigen Kirche, die stolz darauf ist,
wenn sie alle einschläfert. Beleidigt wird heute keiner mehr vom Pfarrer oder Bischof. Außerdem haben
Sie bereits ein Urteil über Herrn Kirchmair gefällt, ohne seien Gegendarstellung zu hören. Das habe
ich in meinem letzten Posting bereits angesprochen. Es gilt der Grundsatz: „Audiatur et altera pars.“
Ich bleibe bei meiner Behauptung: „Wenn sich der Mord auf Geborene bezöge, würde sich über diese angebliche
Beleidigung derjenigen, die nichts vertragen, keiner aufregen. Fakt ist nun mal, dass mit der Lieb-Äuglein-Kritik
bis jetzt nichts, aber auch gar nichts ausgerichtet worden ist. Und wenn sich dann jemand, ohne eine eigene
Leistung hinsichtlich Eindämmung des Kindermordes vorzuweisen, über plastische Kiritk aufregt, wirkt
das für mich abstoßend. Aber vielleicht kommts daher, weil ich aus Baiern stamme, wo beleidigte Leberwürste
zur Sau gemacht werden, wo die größte Beleidigung, die einem widerfahren kann, darin besteht, überhaupt
nicht beleidigt zu werden.
Die beleidigte Leberwurst und die ermordete Nebensache Ich weiß zwar nicht, wie groß der Raum war, in
dem Kirchmair die Behauptung, dass hier von der Abtreibung Betroffene säßen, geäußert hat, sollte
er aber nicht allzu klein sein, dann ist die Behauptung allemal gerechtfertigt. Immer diese beleidigten
Leberwürste! Man hat ja fast Angst, dass diese Bischöfe vor lauter Beleidigung noch zu Tode kommen.
Und um sie wär’s ja wohl schade, um die Millionen umgebrachten Kinder wohl nicht. Zumindest beschweren
sich Letztere nicht, dass sie der Mord an ihnen leicht beleidigt hätte. Jeder Politiker, jeder Wirtschaftsfachmann
ist heute auf Statistiken angewiesen. Aber wenn man sie hier, wo’s um Mord- und Todschlag geht, plastisch
vor Augen führt, dann versteift man sich plötzlich auf den Ton, um von der Sache ablenken zu können.
Um die Angemessenheit des Tones beurteilen zu können, muss man erst wissen, was dieser Aussage vorausgegangen
ist, wahrscheinlich irgendwelche Anzeichen des Nichts-Drastisches-Tun-Wollens. Wäre es darum gegangen,
dass irgendwelche Politiker per Gesetz die Ermordung eines Drittels der geborenen Kinder (schön brav
aufs ganze Land verteilt) provoziert hätten, hätte man die Worte des Herrn Kirchmair wohl nicht als
anstößig empfunden, auch wenn man gar nicht geprüft hat, ob diese Mordwelle auch von den Anwesenden
ein paar Kinder erwischt hat.
Jörg, danke. Das Problem bei den heutigen Geistlichen ist, dass sie den Wert der Messe nicht mehr zu
schätzen wissen, sonst würden sie ja nicht alles durch Laien und Wortgottesdienste ersetzen. Ich werde
mal mit unserem Pfarrer, so bei Gelegenheit, über das tägliche Messe-Lesen und über die länger-dauernde
und feierlichere Liturgie des Ostens sprechen. Unser Pfarrer ist ja an sich eher konservativ eingestellt,
jammert in der Tat über die liberalen Bischöfe; selbst aber will er sich’s bequem machen.
Ist „Messe lesen“ ein Missbrauch? Sagt man im Lateinischen auch „missam legere“? „Legere“ heißt von der
Grundbedeutung her sammeln wie auch im Deutschen. Man denke nur an die Weinlese oder Ähnliches. Die heutige
am meisten verwendete Bedeutung von „lesen“ heißt dann eben „Buchstaben sammeln“. „celebrare“ heißt
„überall verbreiten“, „beleben“, „feiern“. „Messe lesen“ heißt also „Die Entsendung sammeln“. „Missam
celebrare“ heißt „Die Entsendung beleben“. Es haben wohl beide Ausdrücke ihre Berechtigung.
@Rudolfus @möchtegern-kathole @Rudolfus: Wenn ich Sie richtig verstehe, sagen Sie Folgendes: Sollte nach
einem Austritt aus der deutschen Kirchensteuervereinigung der widerrechtliche Eintrag „defectio ab Ecclesia
catholica actu formali“ im Taufbuch erfolgen, sollte man sich dagegen gar nicht wehren (es sei denn der
Pfarrer verweigert einem die Sakramente), da dieser Eintrag kirchenrechtlich ungültig ist. Wenn man sich
dagegen wehren muss, haben halt schon viele keine Lust, ein solches juristisches Theater zu veranstalten.
@möchtegern-kathole: Mir hat ein guter Priester gesagt, dass diese neue Sucht, die Messe nicht mehr täglich
zu feiern, von der Ostkirche zu uns rübergeschwappt ist (bzw. mit dem ostkirchlichen Verhalten begründet
wird): Dort sei die tägliche Messe überhaupt nicht üblich. Man feiert dort die Messe einfach dann,
wenn man es für angebracht hält.
3-4 freie Tage @Sentinel: Wenn unserer Priester bei der FSSPX registriert wären, würden sie, so glaube
ich, jeden Tag die Messe lesen. @Gotthard: Unsere Priester haben „drei bis vier (mess)freie Tage“, wenn
sie nur noch jeden zweiten Tag die Messe feiern, nicht nur den Montag. Und dann möchte ich mal wissen,
welche Mutter nur einen einzigen freien Tag hat, wenn sie sich um ihre kleinen Kinder kümmert? Ein normaler
Mensch arbeitet fünf Tage für die Firma, einen für sich und sonntags muss er sich um den Messbesuch
der ganzen Familie kümmern, wie eben der Pfarrer auch. Nachmittags hat die Familie ziemlich frei, die
Pfarrer aber auch, hält doch kaum einer mehr eine Nachmittagsandacht.
Wie muss man nun konkret vorgehen? In unserem Pfarrverband gibt es Pfarrer und Kaplan (und sonst noch
einige Personen, die aber nicht die Messe feiern können). Früher gab’s da zweimal am Tag eine Messe,
da ja zwei Priester da sind. Jetzt ist es anders: Obwohl auch zwei Priester da sind, gibt’s nur noch eine
Messe jeden Tag, und am Montag gar keine. Es wäre doch eigentlich sehr leicht möglich, wenigstens werktags
die Messen zu verdoppeln. Man brauchte dazu nur zusätzlich jeden Tag eine tridentinische Messe anzubieten,
montags sogar zwei, da anscheinend der Usus ordinarius an diesem Tag nicht gefeiert werden will. Es würde
dann jeder Priester jeden Werktag genau eine Messe halten, wie sich das gehört. Muss man da jetzt eine
Unterschriftensammlung dafür starten, damit wieder jeder Priester täglich die Messe feiert, oder muss
man einen Antrag auf Kirchensteuer-Halbierung stellen, wenn die Priester nur noch halb so oft die Messe
feiern?
An Heinrich den Zweiten und jetzt auch noch an Ledlhuber Muss mich zunächst mal selber an die Nase fassen,
hatte zu wenig hingeguckt und nicht gemerkt, dass Ledlhuber nur rumblödeln und festgefahrene Konventionen
wie die Reihenfolge der Ziffern in Frage stellen wollte. Habe meine Antwort ganz ernst gemeint, was übrigens
auch daran lag, dass Ledlhuber erklärt hat, dass 2 hoch 0 gleich 1 ist. Da fühlte ich mich halt dann
wie im Kindergarten und habe eine kindgerechte Antwort gegeben.
An den Kinergarten: Sozialkatholisch hatte Recht Im Binärsystem ist 1 + 1 = 10 Genauso hat es Sozialkatholisch
geschrieben, und so ist es richtig. 10 steht für 1 * 2 hoch 1 + * 2 hoch 0; natürlich ist 2 hoch 0 =
1, multipliziert man das aber anschließend mit 0, dann bleibt nicht mehr viel davon. Das Ergebnis 01,
das Ledlhuber behauptet hat, ist gleich 1. Im Binärsystem kann man wie in jedem anderen System wie z.B.
dem Dezimalsystem soviele führende Nullen vorn hinschreiben wie man gerade lustig ist, ohne dass sich
was ändert. Somit ist 1 + 1 = 01 falsch, und zwar wegen 01 = 00000001 = 1.
@Sentinel: „Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte im Gegensatz zu Ihren
letzten geheimnisvollen Andeutungen?“ Und wie ist das zu verstehen? Ganz einfach, da haben Sie mir klar
erklärt, dass Sie von einem Thema gesprochen haben, auf das ich nicht eingegangen bin. Und es hat Ihnen
wohl nicht gepasst, dass ich nur Kritik (angeblicher „Apfelbaum im Paradies“)vorgenommen habe, ohne auf
Ihr Thema einzugehen. Und das Thema haben Sie mir sogar kurz erläutert. Das war doch mal was! Was jetzt
wieder kommt („Und so was nennt sich Katholik“) ist wieder gewohnt inhaltsleeres Loswerden von Hass.
@Sentinel: Was sollen jetzt diese Vorwürfe? Mir macht es absolut Nichts aus, mit Menschen zu diskutieren,
die nichts zu einer Diskussion beitragen können. Jedoch sollten sich solche Menschen auch ohne weiteres
antrainieren lassen, sich aus Themen herauszuhalten, über deren Inhalte sie keinerlei Kenntnisse besitzen.
Was sollen denn diese Vorwürfe? Ich habe mich in dieses Thema nie eingemischt und habe mich auch damit
noch nicht beschäftigt. Ich sprach doch über ein ganz anderes Thema, nämlich über das junge Heiraten
und das Berufsleben der Frau, das die Kindererziehung beeinträchtigt. Meine Gesprächspartner waren auch
andere als sie. Das letzte, was Benedikt und ich Ihnen vorwarfen, ist die Erwähnung von Apfelbäumen,
von dem in der Bibel nicht die Rede ist, die so einfach dahergebracht haben und bis jetzt nie begründet
haben. Das wird doch unser Recht sein, diese Korrektur vornehmen zu dürfen, ohne auf das Thema näher
einzugehen, auch wenn das Posting an matt2 gerichtet war. Oder stammt die „Apfelgeschichte“ aus einer
der Dämonengeschichten? Wenn ja, dann sagen Sie das doch einfach. Stattdessen schreiben Sie vom Wissen
vor 9 und 10 Minuten usw. und jetzt werfen Sie mir vor, dass ich auf Ihr Dämonenthema nie eingegangen
bin. Wer verpflichtet mich dazu? Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte
im Gegensatz zu Ihren letzten geheimnisvollen Andeutungen?
Auch Benedikt hat von der Frucht, nicht vom Apfel gesprochen. Zitat: weil die Eva immerhin mit der Frucht
in der Hand Adam verführt hätte. Sentinel kritisiert sich also nur selbst.
@sozialkatholisch: Danke, dasselbe wollte ich auch gerade monieren. Ich hatte auch nie von einem Apfel
gesprochen außer im Zusammenhang mit der Geschlechtsreife einer Frau so als Beispiel, nie aber im Zusammenhang
mit der Erbsünde. Aber wer nur spotten will wie der Sentinel, der liest die Postings auch nicht durch.
@Benedikt: Entschuldigun (Sie hatten sich auf matt2 bezogen, ist klar). @Samurai: Die Rolle der Frau @Samurai:
Erbsünde und Erlösung kann man nicht getrennt voneinander betrachten. Es heißt zwar – und das ist richtig:
„Bei der Frau nahm die Sünde den Anfang.“ Aber andererseits heißt es: „Wie durch einen Menschen, nämlich
Adam, die Sünde in die Welt kam, so kam auch durch einen Menschen, nämlich Christus, die Erlösung.
Es ist theologisch unumstritten, dass die Erbschuld durch Adam allein kam. Hätte Adam nicht vom Baum
der Erkenntnis gegessen, wäre die Erbschuld nicht gekommen. Trotzdem ist natürlich Eva mitschuld sowie
Maria die Miterlöserin ist, obwohl Jesus der einzige Erlöser ist. Wenn man nun bei der Erbsünde nur
die Frau ins Visier nimmt, bei der Erlösung nur den Mann, dann ist das natürlich unausgewogen. Und in
dieser Kritik haben Sie völlig Recht. Man muss richtig sagen: Bei der Frau fängt alles an (Schuld und
Erlösung) und der Mann führt alles zu Ende (Schuld und Erlösung). Da ja die Erlösung die Aufhebung
der Schuld ist, müssen die Rollen der Erlösung genauso verteilt sein wie bei der Schuld. Übrigens noch
ein Beispiel, warum micht dieser Karriere-Drang mancher Frauen so stört. Die beste Schülerin aus einer
Klasse meiner Schwester bekam eine gute Stellung; sie wollte heiraten. Da ihr aber eine noch bessere Stellung
in Aussicht gestellt wurde, falls sie noch nicht heirate, hat sie’s aufgeschoben. Dann hat sie meiner
Schwester vorgejammert: War ich blöd! Jetzt bin ich 40 und kann kriege keine Kinder mehr. Die Frau von
heute ist ein Opfer unserer Gesellschaft.
Nur noch eine Korrektur: „und dadurch die Messe unnötig verlängern“ statt „verändern“. Es haben nicht
alle einen so guten Zugang zur Messe, dass sie länger als nötig da bleiben wollen. Früher dauerte bei
uns eine Sonntagsmesse fast nie länger als 40 Minuten. Jetzt daueret sie – trotz Kommunionhelfern – etwa
50 Minuten. Man verlangt also jezt von den Gläubigen, dass sie neben dem Notwendigen noch 10 Minuten
mehr Zeit zum Anhören von Kitsch mitbringen, damit sich regelmäßig Kinder oder wichtigtuerische Frauen
besser präsentieren können.
Korrektur: „Urgroßmutter“ statt „Großmutter“ Es gehört zu meinem Stil, meine Fehler zu korrigieren,
was ich im Titel gemacht habe. @Benedikt: Was kann nicht ernst gemeint sein? Drücken Sie sich bitte klarer
aus. War ihere Frage überhaupt an mich gerichtet? @Samurai: Ich sagte doch bereits, dass die Realität
anders aussieht und habe das auch erläutert. Warum wiederholen Sie diese Feststellung?
Latein gerade für Nichtlateiner interessant. Entscheidung gefallen, Spannung raus. Ich glaube nicht,
dass man daraus, dass jetzt zum Thema Alte Messe weniger Postings kommen, schließen kann, dass das Interesse
dafür zurückgeht. Zuvor war’s spannend, jetzt ist die Luft raus. Man hat nicht immer zum Streiten Lust.
Übrigens finden Latein gerade oft Nichtateiner am besten. Mein Bruder geht z. B. nur noch sehr ungern
in die Kirche, weil er diesen Kitsch, wo sich die Weiber der Reihe nach präsentieren und wichtig machen
und dadurch die Messe unnötig verändern, nicht mehr aushält. Bei einer lateinischen Messe würde er
wieder regelmäßig kommen, obwohl er Latein nie gelernt hat.
@Samurai: Nehmen Sie mich doch bitte ernst! Natürlich soll eine Frau eine Schule besuchen, ob privat
zu Hause oder in einer guten Gemeinschaft. Wichtig ist nur, dass die Schule das Wichtigste, den katholischen
Glauben, gut lehrt. Wenn wir Deutschen schon durch die Missionare den wahren Glauben kennen gelernt haben,
dann wollen wir ihn doch behalten. Aber noch einmal zu Ihrem Notfall: Jetzt angenommen, der Mann einer
Frau stirbt bereits nach dem siebten Kind der Frau (meine Großmutter hatte 14 Kinder). Was hat jetzt
diese Frau davon, wenn sie einen Beruf gelernt hat? Den kann sie doch ohnehin nicht ausüben, weil sie
sich um ihre Kinder kümmern muss. Und noch was: Die Mutter des Mädchens, mit dem ich mal kurz gegangen
bin, hat mit 18 geheiratet, dann ihre Kinder großgezogen, und als diese groß waren, hat sie (etwa mit
35) eine Lehre begonnen, weil’s ja in der Familie nicht mehr soviel zu tun gab. So ist es richtig: Erst
die Kinder, dann alles andere. Einen Apfel pflückt man, wenn er reif ist, nicht erst, wenn er bereits
verfault ist. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind ohne Down-Syndrom bei einer jungen Frau
wesentlich kleiner (viel kleiner als ein Tausendstel) als z.B. bei einer 40jährigen, wo sie bereits bei
1/120 liegt. Die Natur will also, dass die Frauen möglichst früh ihre Kinder bekommen. Und die uns beherrschen
wollen, dass unsere Frauen überhaupt keine Kinder mehr bekommen.
@Samurai Grüßgott, Samurai, ich weiß, dass die Realität anders aussieht. Aber das war ja von den Allieirten
so geplant, damit Deutschland ausstirbt bzw. als Sklavenland anderen Völkern dient. Deswegen haben wir
ja jetzt die völlige Gleichschaltung der Geschlechter. Um die antichristliche Herrschaft aufbauen zu
können, muss das Heilige Römische Reich nicht nur formal, sondern auch in der Realität völlig zerstört
werden. Wenn ein Mann eine Frau sitzen lässt, ist das eine große Abweichung vom Ideal. Und es ist keine
richtige Politik, wenn die Richtlinien (jede Frau soll einen Beruf erlernen) sich nicht nach dem Idealbild
richten. Das Erlernen eines Berufes oder auch ein Studium einer Frau ist ja an sich gut (führt ja auch
oft zu Bekanntschaften), aber es muss zweitrangig sein. Wichtiger ist die Familie. Ich bin mal kurz mit
einem Mädchen gegangen, dem ich gesagt habe: „Eine Frau studiert deswegen, um einen Mann zu kriegen.“
Hätte sie da nicht „ja“ gesagt, wäre es sofort zu Ende gewesen. Man darf auch nicht übersehen, dass
zwar jetzt jede Frau einen Beruf erlernt und für den Notfall des Verlassenwerdens besser gewappnet ist,
dafür aber umso mehr Männer arbeitslos sind und ihre Familien nicht mehr ernähren können und psychisch
zugrunde gehen. Es ist erst ein paar Jahrzehnte her, seit Frauen auch ohne Zustimmung des Mannes erwerbstätig
sein dürfen. Das muss wieder so werden wie früher, dann arbeiten wir weniger für die Kuhmelker und
unserer Frauen wieder für ihre Kinder.
@Inabikari: Ja. Anstatt die Frauen zu verheiraten, lässt man sie heute Berufe lernen, damit sie möglichst
selbständig sind und den Rückhalt einer Familie nicht mehr brauchen. Dann gründen sie eben auch keine
mehr oder erst, wenn Ihnen das Leben ohne Kinder zu inhaltsleer geworden ist. Aber zuvor lassen sie sie
lieber umbringen, damit ihr Beruf und ihr Selbständigsein nicht gefährdet wird. Ein Problem besteht
aber noch bei den Männern. Das Leben ist heute komplizierter geworden, und die Berufsausbildung dauert
länger. Da nun aber ein Mann eine Familie ernähren können muss, wird es bei ihm i.Allg. eben länger
dauern, bis er heiraten kann. Aber bei Männern, die bereits in eien Betrieb hineingeboren werden, wäre
auch das kein Problem. Es wäre vernünftiger, unserer deutschen Frauen kriegten in der Jugend Kinder
und sorgten sich nicht erst um eine berufliche Ausbildung, die ihnen dann hilft Geld zu verdienen, das
dann zur Ernährung der ausländischen Kuhmelker verwendet wird. Selbst haben sie ja keine Kinder mehr.
@Tammox: Ihr eigener Hochmut und Ihre Unterstellung. Erstens ist es kein Tippfehler, wenn man „quot“ statt
„quod“ schreibt („d“ und „t“ liegen nicht direkt nebeneinander), sondern vielleicht ein Flüchtigkeitsfehler
im Denken, der nur mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit entstünde, wüsste man, dass „quot“ wie
viele“ heißt. Es stünde Ihnen an, das zuzugeben und es nicht als Tippfehler abzutun. Es nicht zuzugeben,
wäre Hochmut. Zweitens ist es eine Unterstellung, zu behaupten, dass ich mich über Ihren Fehler gefreut
hätte. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung zu gut, dass auch solche, die Latein gelernt haben, nicht
mehr über die einfachsten Grundkenntnisse verfügen. Ich habe auch einmal einen Latein-Fehler ein halbes
Jahr (so ungefähr) nach dem Artikel korrigiert; das hat der Betreffende sicher nicht mehr gelesen. Da
suchen aber Leute im Google (genauso fand ich diesen Fehler) nach irgendeiner lateinischen Redewendung,
finden’s womöglich bei Kreuznet, und wenn sie falsch ist, pflanzt sich dieser Fehler fort. Um das zu
vermeiden, habe ich mein Posting geschrieben.
@Inabikari: Ja. Genauso ist es. Auch Äpfel pflückt man, wenn sie reif sind. Außerdem wurde die Muttergottes
selbst bereits mit 14 Jahren verlobt und bald darauf geheiratet. Dass diese ohne Zutun eines Mannes ihren
göttlichen Sohn gebar, konnte man ja nicht wissen. Aber wenn es denn recht ist, auf übernatürliche
Weise einen Menschen so schnell wie möglich zu empfangen, warum sollte es dann auf natürliche verboten
sein, sofern die moralischen Regeln der Kirche eingehalten werden? Warum sollte Jesus länger als nötig
gewartet haben, bis er von seiner geliebten Mutter empfangen wird? Wenn es der Auftrag der Menschen ist,
sich zu vermehren, warum sollte es dann für einen gewöhnlichen Menschen schlecht sein, dies möglichst
früh zu tun? „Es ist das Recht der Boten, schnell zu sein.“ (siehe Posting von Dr. Christoph Heger).
@Tammox: Latein-Grundkenntnisse Das indeklinable „quot“ heißt „wie viele“. Das Relativpronomen im Neutrum
Singular Nominativ (und Akkussativ) heißt „quod“ („welches“, „was“). Sie wollten sagen: „quod erat demonstrandum“
(„was zu beweisen war“).
@Inabikari: Ihre Behauptung: Dass eine Heilige schon mit 14 Jahren Sex hatte, scheint aber niemand zu
stören. ist eine Frechheit, denn die heilige Elisabeth war verheiratet, was bei den heutigen 16- oder
gar 13-jährigen Mädchen nicht der Fall ist, wenn sie geschlechtlich verkehren. Und auf diesen Unterschied
hat Athanasius zurecht verwiesen. Und wenn sich kreuz.net drüber aufregt oder „lamentiert“, geht es u.a.
auch darum, den Umstand zu monieren, dass sich die Jugendlichen immer früher der Todsünde der Unzucht
hingeben und somit für ein Leben in der Gnade Gottes nicht mehr empfänglich sind.
@semper reformandus Ja, PhilomenaWolkenstein ist eine Giftschlange sonderlgeichen, die an den letzten
Jahren Ihrer Macht festhalten will. Sie kann es nicht mitansehen, dass das, was ihr verlogenes Maul und
ihre hasserfüllte Zunge samt ihren betrügerischen Helfershelfern in der Politik mitaufgebaut haben,
in den nächsten Jahren alles zusammenbricht. Sie wird noch viel Gift ausspeien, bevor die ganzen Höllenfratzen-Meute
vom Erdboden vertilgt wird.
Frage, auch wenn’s nicht zum Thema gehört: Ich war sonntags in der bei uns auf dem Land üblichen NOM-Messe.
„Messe“, dachte ich. Im Gottesdienstanzeiger (Kirchenzettel) stand: Pfarrverbandsgottesdienst. Das hielten
wir in unserer Einfalt für eine Messe. Doch dann kam der Diakon daher. Ich bin daraufhin gegangen, da
er ja nur einen Wortgottesdienst halten kann. Früher war sowas mit „Wortgottesdienst“ angekündigt. Da
gibt es doch ein oder mehrer Schreiben des Papstes JP2, wo steht, dass man damit die Sonntagspflicht nicht
erfüllt, außer wenn man nicht mobil genug ist. Kann mir jemand so ein Dokument mit Internet-Link nennen,
damit ich was in der Hand habe, wenn ich den Pfarrer darauf aufmerksam mache.
Liebe Genoveva, dass der Papst seinen Nachfolger selbst ernennen kann, wurde auf dieser Lesermeinungsseite
www.kreuz.net/…ticle.5440-page.html hinreichend geklärt und begründet.
@Gatte der Evelin: Einige kritische Anmerkungen. dass ein Generalangriff auf den Erlöser und seine Gläubigen
bevorsteht, in welcher das Herzstück seines geistlichen Erbes, das hl. Meßopfer, die unblütige Gegenwärtigsetzung
des Kreuzesopfers, aufs Korn genommen werden soll. Wie das? Indem man die alte Messe mit dem Modernismus
verknüpft – genau das ist ja immer das Ziel aller Maßnahmen Roms seit 1988 gewesen. Ungläubige Priester
ohne Meßintention würden „alte Messe spielen“. Damit würde die alte Messe als Gnadenmittel der Unterscheidung
der Geister zunichte gemacht – so könnte die Absicht sein. Man kann nicht generell die alte Messe als
Mittel zur Unterscheidung der Geister hinstellen, denn die meisten Priester müssen aufgrund Gehorsams
gegenüber ihrem Bischof den NOM feiern und die Gläubigen haben meist auch keine andere Möglichkeit.
Messsimulationen entsthen, wenn der Priester ungültig geweiht ist (ein nach NOM geweihter Priester ist
aber auch geweiht) oder, wie Sie sagen, wenn die rechte Intention, d.h. die Intention zu tun, wie die
Kirche tut, fehlt. Wenn diese bei der NOM-Feier bereits gefehlt hat, wird sie bei der Feier der alten
Messe auch wieder fehlen; wenn sie aber beim NOM nicht gefehlt hat, wird sie auch bei der Feier der alten
Messe nicht fehlen. Die möglichen Verunglimpfungen der alten Messe sehe ich vor allem darin, dass man
sie genauso banal feiert wie den NOM, indem man eigenmächtige Veränderungen durchführt, ein paar „gestaltete“
Einlagen, Auftritte usw. miteinbaut. Und das wäre schon traurig genug.
@Gatte der Evelin: Danke für Ihre Information. Ich möchte zuvor an ein altes Posting von möchtegern-kathole
erinnern, das ich auswendig zitiere: Warum wurde die alte Messe verweigert? „Es kommt mir so vor, als
wollte der Heilige Geist die Alte tridentinische Messe (MT) in Schutz nehmen, vor diesen Priestern, vor
diesem Wahnsinn, vor dieser Zeit. Kommt mir so vor“ (möchtegern-kathole). Und so bezogen sich bisher
alle Messverunglimpfungen auf den NOM. Die MT wäre dafür zu schade gewesen. Mit dem Moto Proprio können
nun (hoffentlich) alle guten Priester endlich die gute alte Messe feiern. Das ist das Positive. Doch der
Feind schläft nicht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jetzt, kurz vor der Wiederkunft Christi,
der größte Frevel auch noch geschieht: Das Ins-Lächerliche-Ziehen der TM. Es wäre auf jeden Fall die
schlimmste Rache, die sich der Feind ausdenken könnte. Rein gefühlsmäßig sehe ich in dieser „dies,
quam fecit dominus“ 7.7.7. einen bevorsthenden Kampf angekündigt, der die Geister immer stärker scheiden
wird. Zuvor dachte ich aber, nur der NOM würde sich in Richtung Antichrist-Messe entwickeln. Aber für
diese abgespeckte Mess-Version (die trotz allem eine heilige Messe ist, da sie das Opfer Christi zu vergegenwärtigen
vermag und auch andächtig gefeiert werden kann, wenn man will) ist sich wohl inzwischen schon der Teufel
zu schade. Dem Heiligen Vater unterstelle keiner diese Absichten, aber den unbewussten Satansdienern,
die die Veröffentlichung des Motu proprio bis auf diesen 7.7.7. hinausgezögert haben.
ordentlicher und außerordentlicher Usus Vielleicht sind diese beiden Ausdrücke gar nciht so verkehrt!
Da man von heute ausgebildeten Priestern, die kaum noch Latein können und den altehrwürdigen Ritus nicht
mehr gelernt haben, einfach nicht erwarten kann, dass sie diesen ehrwürdigen Ritus zelebrieren, muss
man ihnen halt entgegenkommen und sagen, dass sie mit dem Ritus, den man in ein paar Stunden lernt, schon
die Ordnung erfüllen. Wenn man noch mehr kann, übersteigt das eben die Ordnung, führt also zum außerordentlichen
Gebrauch.
Dank an die Postings an mich. Also mal ganz allgemein Dank an die drei Postings bzgl. zusätzlichen Informationen
über Zahlenmystik, die mich bereichert haben. Es ist eigentlich gar nicht wichtig, ob 777 mehr negativ
oder positiv zu sehen ist. Ist 777 negativ zu sehen, bedeutet es eben die Kampfansage an das Böse. Zu
Frasim: Ich kenne die Osterphrase „dies quam fecit dominus“, wusste aber nicht, dass es da auch eine männliche
Version („quem fecit dominus“?) gibt. An Evelin: Es ist wirklich schwer abzusehen, wie sich dieses Motu
proprio in der Praxis auswirken wird. Auf jeden Fall bleibt die Diskussion darüber, und das weckt dann
zunehmend die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, was die beste Werbung für den außerordentlichen Usus
ist.
Sieben eine heilige Zahl der Vollkommenheit, aber was bedeutet die dreifache Sieben? 3 deutet auf die
Dreifaltigkeit (heilige Zahl) 4 deutet auf die Erde (vier Himmelsrichtungen) usw. 7 = 3 + 4 und 12 = 3 *
4 sind Zahlen, die Himmlisches mit Irdischem verbinden. 5 = Freimaurerzahl (Pentagon, das mit seinen fünf
Spitzen die fünf Wunden Jesu schlug) 6 = Zahl der Muttergottes: Die 12 Sterne auf dem Haupt der Muttergottes
haben sechs Zacken wie der Judenstern), sodass es insgesamt 72 Zacken gibt (72 Jünger, 72 Bücher AT+NT)
aber 666 = Zahl des Tieres und was ist 777? 7 wohl auch Zahl für Christus (7 Sakramente…) 8 meiner
Kenntnis nach eine Freimaurerzahl (1+2+3+…+8=36, 1+2+3+…+36=666) 9 = 3 *3 (9 Chöre der Engel) 10
auch positiv belegt (10 Rosenkranzperlen pro Gesätz, der Zehnte, zehn Städte, 10 Jungfrauen) 11 = Freimaurerzahl
(12 Apostel ohne Judas, der nachgewählt werden musste) 13 = 12 Apostel + Christus oder 12 Anti-Apostel +
Antichrist (Zahl des Kampfes) 33 Zahl für Christus (33 Lebensjahre) 333 wohl Zahl für die Dreifaltigkeit.
Ich habe 777 auch als Zahl im Kopf, deren sich Luzifer bedient. Sie kommt mir auf jeden Fall wie die 13
sehr kampfbetont vor.
Zur Info: „dies“ als Maskulinum bedeutet: „Tag“, „dies“ als Femininum bedeutet: „Termin“. Danken wir also
Gott dür diesen Termin: 07.07.07. Wer kennt sich mit Zahlenmystik aus? Worauf deutet diese dreifache
Sieben?
An Sentinel und Gotthard Sentinel: Nein, Burgorus, ich schließe nicht von ihrer Denkweise auf die der
FSSPX! Dass Sie nicht von der Denkweise der Gottesmutter oder einer anderen weiblichen Heiligen, die Sie
nicht genannt haben, auf die der FSSPX schließen, ist mir schon klar. Ich meinte „Ihre Denkweise“, also
die von Sentinel, und habe mich diesbezüglich klar genug ausgedrückt. Wenn die Piusbruderschaft davon
spricht, dass Rom zum wahren Glauben zurückkehren müsse, bezieht sie sich vor allem auf den Modernismus,
den eingeschleuste Freimaurer eingeführt haben (Volksaltar, Handkommunion, Ministrantinnen; die Freimaurer
greifen doch nur die katholische Kirche an, weil sie eben die wahre ist) und dem sich der Papst eben nicht
mehr zu erwehren vermag, sodass damit ganz Rom mit in den Dreck gezogen wird. Und davon muss Rom irgendwie
wieder loskommen. Der Anfang ist ja heute mit Summorum Pontificum gemacht. Freilich gibt es auch Kritik
seitens der FSSPX an ein paar Stellen im Vat.2, denen ich – im Gegensatz zur FSSPX – durchaus einen tieferen
Sinn abgewinnen kann, wo die Kritik an Rom m.E. überzogen ist. Ich bezog mich in meinen Aussage über
die FSSPX auf die Messe. An Gotthard: Man spürt und sieht die Zeichen der Ehrfurcht sehr wohl. Sie prägen
sich vor allem ins Unterbewusstsein des Messbesuchers tief ein. Zur Dauer-Prostration: Das war wohl nicht
ernst gemeint. Wenn sich der Priester von Anfang bis zum Ende nur auf den Boden ausgestreckt hinwirft,
wie soll er dann noch die Messe feiern können?
An Sirilo: Und wenn ich die Liturgie nach VOM oder NOM in aller Würde und Sorgfalt feierte und hätte
doch die Liebe nicht, dann wäre ich nur eine klingelnde Altarschelle oder ein qualmendes Weihrauchfass…“
Das ist zum Teil wahr. Man spürt als Messteilnehmer sehr wohl, ob jemand Liebe in die Feier der Messe
steckt oder nicht. Und diese Liebe ist für den Messbesucher, sei es der NOM oder nicht, durchaus anziehend.
Warum sage ich „zum Teil wahr“? Weil Sie dazugeschrieben haben: „in aller Würde und Sorgfalt“. Feiert
man etwas in aller Würde und Sorgfalt, dann steckt doch darin schon Liebe! Man muss nur immer vorsichtig
sein, wenn man sich auf solche Zitate beruft. Denn die Liebe ist auch das, was am meisten missbraucht
wird. Die Befürworter der Handkommunion sagen ja auch, es komme nicht auf die äußere Form an, sondern
auf die innere Haltung. Und das ist falsch. Unser Religionslehrer hat immer gesagt: „Die äußere Haltung
ist Voraussetzung für die innere.“ Wenn in der äußeren Haltung keine Ehrfucht steckt, ist auch in der
inneren keine. Und dasselbe glit eben auch für die Messe. Die tridentinische Messe enthält viele Zeichen
der Ehrfurcht: gebückte Haltung, Kreuzzeichen usw. Wenn man diese freiwillig weglässt, frage ich mich,
inwiefern eine so abgespeckte Version der Messfeier Liebe ausdrücken kann. Was anderes ist es, wenn man
diese Zeichen aus Gehorsam gegenüber dem Bischof weglässt. Man steckt dann eben in die Messe so viel
Liebe, wie unter den gegebenen Umständen möglich ist.
Ad Sentinel: Das MP wird der erste Sargnagel und der Grabstein der FSSPX sein. Nur erkennt das hier niemand!
… Und genau deshalb danke ich unserem Papst für dieses MP. Ihnen scheint die Zielsetzung der FSSPX
nicht klar zu sein. Ziel der FSSPX war es nie, selbst verherrlicht zu werden. In der Piusbruderschaft
hat es nie eine Messe gegeben, bei der sich der Priester dem Volk zuwendet, um von diesem gepriesen, geachtet
und beklatscht zu werden. Im Gegenteil, sie haben gesellschaftliche Verachtung auf sich genommen. Auch
haben die Piusbrüder keine eigene Hierarchie aufgebaut, sondern sich immer als Teil der röm.-kath. Kirche
gesehen, in der es eben viele Missstände gab, die es zu beheben galt. Wenn sich nun diese Missstände
so nach und nach beheben, verschwindet natürlich die Bedeutung der Piusbruderschaft, genauso wie die
Bedeutung des Automechanikers verschwindet, sobald das Auto wieder gerichtet ist. Von einem Automechaniker,
der darum betet, dass möglichst viele Unfälle geschehen, damit er mehr gebraucht werde und somit mehr
Achtung erhält, hätten Sie, lieber Sentinel, wohl mehr Achtung als von einem, der es am liebsten sähe,
wenn alle Autos 100%ig funktionierten. Nach diesem MP wird ja, was die Messe betifft, die Gesamtkirche
gewissermaßen Teil der Piusbruderschaft. Wenn die Piusbruderschaft ihr eigenes Dasein in den Mittelpunkt
ihres Denkens stellte – so wie es wohl Ihrer Vorstellung entspricht (man schließt ja so gerne von sich
auf andere) –, dann hätten Sie mit Ihrer Hähme Recht.
Die beiden Usus Wie Mathias Wagener gesagt hat, sollten wir zunächst dem Heiligen Vater mal für das
Motu danken. Viel mehr konnte man ohnehin nicht erwarten. Von einem Veto-Recht der Bischöfe nach schriftlicher
Begründung ist nun doch nicht die Rede. Das Schöne ist, dass beide Usus parallel nebeneinander laufen,
sodass jeder so nach und nach den Unterschied erfassen wird. Dieses Nebeneinander führt zu einem gesunden
Streit: „Feuer auf die Erde zu werfen bin ich gekommen.“ Dieser Streit der beiden Usus wird sich im Nachhinein
als größere Werbung für den tridentinischen Usus herausstellen als der Usus selbst, der ohne Streit
gar nicht so sehr auf sich aufmerksam gemacht hätte. Die meisten schauen ja eh nicht mehr rein, was in
der Kirche geschieht. Nun setzt sich der tridentinische Usus im Kampf durch, was den „ordentlichen“ Usus
umso mehr demütigen wird. Ein langsames Sterben tut weher als ein Verbotenwerden. Was man geschenkt kriegt,
wird weniger geachtet als das, was man sich erkämpft. Der Novus Ordo wurde von sog. Demokraten ganz undemokratisch
wie in einer Tyrannis eingeführt. Wurde er geachtet? Alle fünf Jahre verließen mehr als 10 % die Kirche.
Die tridentinische Messe hat es nicht nötig, auf Befehl eines Monarchen (des Papstes) zu 100 % eingeführt
zu werden. Der Monarch verhält sich ganz demokratisch: „Lasst alle zu ihrem Recht kommen. Seht, ich schlage
euch mit euren eigenen demokratischen Mitteln, obwohl ich doch absoluter Monarch bin.“
Frage: Ist es nun möglich, dass ein Pfarrer, der den „außerordentlichen Usus“ liebt, diesen stets (Werktags
immer) feiert, nur eine der (meist zwei) Sonntagsmessen im „ordentlichen Usus“ zelebriert, um Zwietracht
zu vermeiden? Oder kann da wieder ein Bischof dazwischenfunken und die Werktagsmessen auch zum größten
Teil dem ordentlichen Usus unterwerfen?
Jürgen Noch was zu den 20-Minuten-Schnellmessen: Ich bin kein Gegner derselben. Ich bin öfters zu einem
Priester in die Messe gegangen, der weniger als 20 Minuten gebraucht hat. Die Messe wirkte überhaupt
nicht gehetzt, eher langsam gesprochen. Der Priester schritt zügig voran, macht keine Spasettel, und
damit war es eine der andächtigsten Messen, während diejenigen Messen, die über eine Stunde dauern,
meist am wenigsten Andacht bieten. Christliche Gitarrenlieder sind durchaus erlaubt, allerdings in der
Messe ungeeignet; diese sollte ein Mitleiden mit dem Heiland zum Ausdruck bringen. Und wenn sich dann
noch Leute vorne mit Gitarre zur Schau stellen, dann feiert sich die Gemeinde selber und nicht mehr Leiden
und Auferstehung. Die kurze Zeit der Messe sollte mit Andacht geschehen (30 Minuten ohne Jubel-Trubel
sollte man verlangen können). Hernach heißt es dann: „Sacris solemniis iuncta sunt gaudia.“ Hier können
dann, z.B. gleich im Anschluss an die Messe, nicht in der Kirche, aber z.B. auf freiem Feld, Gitarrenlieder
gesungen werden. Verböte man christliche Gitarrenlieder, zöge man gut Gesinnte in Richtung Michael Jackson.
So eine gewissen Gitarrenmentalität herrscht wohl auch auf Malta. Sie müssen das nur von der Messe sauber
trennen, was wohl noch nicht der Fall ist. Früher wars ja auch so: Erst Andacht in der Messe, dann Fröhlichkeit
im Wirtshaus oder wo anders. Letzteres ist Bestandteil des Glaubens. Fröhlichkeit ist Frömmigkeit, denn
„sacris solemniis juncta sunt gaudia“.
Jürgen Ich habe mir nur ein paar Bilder angesehen. Das erweckt den Eindruck dass hier Gott im Mittelpunkt
des Lebens der Menschen steht. Ringelreiher wird allerdings (gemäß den Bildern, die ich gesehen habe)
auf den Straßen getanzt und nicht, wie bei uns, in der Kirche. Wenn da die Glaubenstreuen nicht (wie
bei uns) diskriminiert werden, sondern wenn es viele Angebote gibt (auch lateinische Messen), kann sich
der Glaube auch entfalten. Ich habe auf jeden Fall den Eindruck gewonnen, dass hier Kirche und weltliches
Leben ineinander übergehen. Und so soll es ja auch sein. Es macht halt doch was her, wenn 98 % katholisch
sind, und nicht, wie bei uns, 98 % tielf evolutionsgläubig sind.
Hab mich verschaut. Zu würdige Feier: Habe mich bei Ihrem Posting verschaut. Sie meinten genau das Gegenteil.
Trotzdem glaube ich Ihre Behauptung: „Erzählt mir nichts davon, dass da würdiger zelebriert werde“ nicht.
Erstens spricht man nicht umsonst von den deutschen und französischen Bischöfen, die so liberal sind
und die Kirche schon lang verraten haben. Zweitens wurde mir erzählt, dass afrikanische Priester entsetzt
darüber sind, wenn in Deutschland ihre Art der Gottesdienstfeier angeblich kopiert wird. Die sagen, das
sei schrecklich, das habe bei ihnen einen ganz anderen Ausdruck. (Über Malta weiß ich nichts.) (Wenn
ein Deutscher einen Afrikaner spielt, haut das eben nicht hin.) Oder auf den Philippinen. Da ist einfach
die Andacht noch viel stärker.
@Jürgen: Das ist richtig. Aber trotzdem: Rituswechsel hat seine Auswirkung Sie sprechen aber ganz bewusst
von der Art, wie man den Ritus feiert, würdig oder, wie bei uns zunehmend, unwürdig. Und das muss man
natürlich unter den Ritus-Begriff mit einschließen, wenn man mit Zahlen fast 40 Jahre nach dem Rituswechsel
hantiert. Dass der Ritus (Novus statt vetus ordo) sich selbst negativ auf die Besucherzahl ausgewirkt
hat, zeigt die drastische Rückgangszahl in der Wechselperiode. Spätere Zahlen beziehen sich dann zunehmend
auch auf die Art der Feier. Und da gings ja auch Jahr für Jahr bergab. Wenn’s da in ihrem Beispiel durch
würdige Feier der Messe anders ist, zeigt dies natürlich auch, dass das Wie wichtiger ist als das Was.
Trotzdem: Auch wenn Sie ein Beispiel nennen können, wo der Gottesdienstbesuch sogar besser wird, möchte
ich dennoch behaupten, dass die Frage „NOM oder tridentinische Messe“ immer noch eine Rolle spielt Der
Gottesdienstbesuch hängt nämlich oft von den Eltern ab, die durch den NOM zunehmend den Sinn für die
Wichtigkeit der Messe verloren haben, die eben gerade in unseren Breiten eindringlich gelehrt wurde. Das
wirkt sich wieder auf die Kinder aus, die von ihren Eltern deswegen nicht mehr oder nicht mehr mit demselben
Nachdruck in die Messe geschickt werden.
An Sirilo Es stimmt natürlich, dass ich Ihre Frage nach kirchensoziologischen Untersuchungen nicht beantwortet
habe. Sie erwarten ja allerhand. Da ich viele Jahre in einem medizinischen Forschungsinstitut für die
Erstellung von Statistiken bei EDV zuständig war, kenne ich die statistische Kaffeesatzleserei zu genüge
und weiß, daß man aus Statistiken allerhand herauszulesen pflegt, das mit der Realität wenig zu tun
hat. Wieder so ein allgemeines Blablabla wie das Kriegsverbrecherzitat. Wer keine Ahnung hat, redet so
daher. Wer aber eine Ahnung hat, weiß, was Unsinn ist und was nicht. Was ich festgestellt habe, ist,
dass die Rückgangszahlen seit dem Rituswechsel so sehr angestiegen ist, dass dies kein Zufall sein kann.
Pünktchen hat auf die Rückgangsspitze in der Fünfjahresperiode des Rituswechsels verwiesen. Das sind
nun mal Fakten. Die haben wir festgestellt, und wenn Sie andere Ursachen als die naheliegenden gelten
lassen wollen, dann müssen Sie die begründen.
An Sirilo und Jürgen Sirilo schrieb: „Ich glaube nur die Statistiken, die ich selbst gefälscht habe! „
und behauptet, das stamme von einem klugen Mann, Einstein oder Churchill. Das ist falsch. Es stammt von
einem Kriegsverbrecher, und zwar von Whinston Churchill. Meinten Sie mit „Churchill“ denjenigen, der gegen
die Bayern im spanischen Erbfolgekrieg gekämpft hat, besser bekannt unter Graf (?) Marlboro? Zu Jürgen:
Es ist richtig, dass der statistische Beweis nicht die Ursache ermitteln kann. Er stellt lediglich fest,
dass vor und nach Rituswechsel ein gewaltiger Unterschied in der Besucherzahlabnahme geherrscht hat. Theoretisch
könnte die Ursache auch ein Ereignis sein, das mit dem Rituswechsel korreliert. Allerdings sind solche
Behauptungen weit hergegriffen. Es ist doch naheliegend, bei Mess-Besucherzahlen zunächst die Art der
Gestaltung der Messe in Betracht zu ziehen. Wenn ein schlechtes Theater aufgeführt wird und die Leute
abhauen, sagen Sie doch auch nicht: „Der Tagesschausprecher war schuld.“ Zum statistischen Ausbügeln
bei einer zusätzlichen Zahl, die nicht in den Daten vorhanden war: „Si tacuisses…“
Unterschied statistisch nachweisbar Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: es gibt einen signifikanten
„Rituseffekt“ beim Einbruch der Gottesdienstbesuches in Deutschland! Stimmt. Da die drei Abnahme-Prozentzahlen
während des alten Ritus alle kleiner als die acht Abnahme-Prozentzahlen des Novus Ordo sind, ergibt sich,
dass bei keiner der 3 mal 8 = 24 möglichen Paarungen zwischen Vor- und Nach-dem-Wechsel die Vor-Abnahmezahl
die größere ist, obwohl man doch unter der Annahme, der Rituswechsel habe keinen Einfluss, 12 hätte
erwarten müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass unter dieser Annahme der extremste Wert, nämlich 0 rauskommt,
liegt bei 0,006 (0,6% = einseitiger P-Wert), die Wahrscheinlichkeit, dass einer der extremsten Werte,
0 oder 24 rauskommt, bei 1,2 % (zweiseitiger P-Wert). Damit gilt der Ritus-Effekt auf jeden Fall als statistisch
erwiesen. Bei einem t-Test käme sicher noch ein kleinerer P-Wert raus, da dieser auch noch den Riesen-Unterschied
der beiden Zahlengruppen sieht.
Ich rechne es vor: 1950: 11,7 Millionen (Alter Ritus) = 50,4% 1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus) = 48,4%
[-4,0%] 1960: 11,9 Millionen (Alter Ritus) = 46,1% [-5,1%] 1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus) = 45,1%
[-2,1%] 1970: 10,1 Millionen („Rituswechsel“) = 37,4% [-17,1%] 1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus) = 32,6%
[-12,8%] 1980: 7,8 Millionen (Neuer Ritus) = 29,1% [-10,7%] 1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus) = 25,8%
[-11,3%] 1990: 6,1 Millionen (Neuer Ritus) = 21,9% [-15,1%] 1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus) = 18,6%
[-15,1%] 2000: 4,4 Millionen (Neuer Ritus) = 16,5% [-11,3%] 2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus) = 14,3%
[-13,3%] Seit dem Rituswechsel gibts also im Fünfjahrestakt nur noch zweistellige prozentuale Besucherzahl-Abnahmen.
Dass diese Darstellung von Prozenten anstatt Prozentpunkten die richtige ist, ist logisch, sonst könnte
man die Vertreibung des letzten Prozentes an Kirchenbesuchern durch einen lächerlichen Rückgang von
einem Prozentpunkt abtun, wo doch alle (100%) der noch Verbliebenen verschwunden sind. Und wenn man dann
noch dazusagte, der Rückgang von 1950 bis 1955 während des alten Ritus sei ja mit zwei Prozentpunkten
doppelt so groß gewesen wie der jetzige mit dem Wegfegen des letzten Prozentpunktes, dann wäre der Gipfel
der statistischen Frechheit erreicht.
Schlechte Darstellung der Gottesdienst-Besucherzahl-Änderungen Die Angabe der Änderungen in Prozentpunkten
ist hier nicht geeignet. Eine Absenkung von 50 % auf 48 % ist eine um 2 Prozent-Punkte (kurz: 2 Punkte),
aber um 4 Prozent. Eine Absenkung von 10 % auf 8 % wäre ebenfalls nur eine Änderung um 2 Punkte, aber
schon um 20 %. Und wenn der NOM es schaffte, die Besucherzahl mal von 2 % auf 0 % zu drücken, dann würde
diese weitere Absenkung zwar wieder nur 2 Punkte ausmachen, aber diese 2 Punkte wären dann bereits 100
%. Mehr als dass fernbleiben, geht halt nicht mehr. Gibt man die Änderungen in Prozent an, dann sieht
der NOM-Effekt um Einiges drastischer aus.
Sehr gut! Die aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter
freiem Himmel in einem einige Kilometer entfernten Wald bei. Sehr gut. So hätten es die drei von Seiner
Exzellenz, Bischof Algermissen, vertriebenen SJM-Priester auch machen sollen, nicht einfach klein beigeben.
Zu Rudolf: Vergleich Papsternennung-Papstwählerernennung sehr treffend. Übrigens gilt Papst Dioskur,
der nach dem Tod Felix’ III. (IV.) gewählt worden ist, heute als Gegenpapst. Wäre die Ernennung Bonifaz’
II. durch Papst Felix III. (IV.)ungültig gewesen, hätte Dioskur seine kurze Lebenszeit lang als richtiger
Papst gelten müssen. Zu Benedikt: Die Sache mit der Papsternennung ist keine bloße Theorie. Sie wäre
momentan nocht außergewöhnlich. Aber wenn mal alles drunter und drüber geht, ist sie wohl ganz normal.
Warum hat Papst JP II. das Wahlrecht auf einfache Mehrheit ab 34. Wahlgang geändert? Um bei den verhärteten
Fronten zwischen Konservativen und Liberalen die Wahl eines Konservativen nicht zu gefährden. Womöglich
war es auch notwendig. Die Konservativen hatten offensichtlich die absolute Mehrheit, aber wohl keine
Zweidrittelmehrheit. Warum sollte man also bis zum 34. Wahlgang warten, um sich dann demütigen zu lassen
und als unnachgiebig dastehen? Da ist es doch besser, Eintracht vorzutäuschen. Und warum hat B16 die
Papstwahl wieder auf Zweidrittelmehrheit geändert? Damit eben kein Papst mehr gewählt werden kann. Die
Fronten werden sich verhärten. Eine Zweidrittelmehrheit kriegt keiner mehr. Also muss damit jedem klar
sein, dass der dann designierte Papst (der Prophet des Antichristen) kein echter Papst mehr sein kann,
da er entgegen dem Kirchenrecht gewählt sein wird. Nach Malachias gibts ja nur noch einen Papst (Petrus
Romanus, Petrus II.). Und dieser wird – was in Zeiten großer Unruhe ganz normal ist – ernannt werden.
Klar kann der Papst seinen Nachfolger ernennen. Aus Wikipedia unter „Felix IV.“ findet man: Felix versuchte
seinen eigenen Nachfolger zu designieren – Bonifatius II… Jedoch folgte daraus die Reaktion des Senats,
der eine Diskussion eines Papstnachfolgers zu Lebzeiten verbot, ebenso die Annahme einer derartigen Nomination.
Die Mehrheit des Klerus wählte nach Felix Tod Dioskur, während eine Minderheit Bonifatius II. favorisierte.
Das Schisma wurde durch den baldigen Tod Dioskurs beendet. Alles klar? Der Tod, oder besser gesagt: der
Herr über Leben und Tod, hat entschieden! Und zwar für Bonifaz II., den ernannten Papst. Allen Kleingläubigen
sei gesagt: Die katholische Kirche ist eine absolute Monarchie. Wenn der Papst seinen Nachfolger ernennt
–, dann ist es eben so. Ob er da noch dazu sagen muss: „Das bisher gültige Kirchenrecht hinsichtlich
Papstwahl ist aufgehoben“, bevor er sagt: „und den da ernenne ich zu meinem Nachfolger“, ist Nebensache.
Um alle Zweifel auszuschließen, wäre es gut, wenn er es täte. (Eine schriftliche Fixierung, dass das
bisherige Kirchenrecht aufgehoben ist, ist natürlich nicht notwendig. Es hat bereits das Wort eines absoluten
Monarchen Gültigkeit.)
An Joseph von Eichendorff Auf den Spezialfall kann ich nicht eingehen. Nur soviel. Das Knien bei der Messfeier
gabs bei den frühen Christen nicht, sodass wir heute noch die Formulierung „… omnibus circumstantibus“
(„… allen Umstehenden“) im Hochgebet haben. Bei der Messfeier ist man früher gestanden. Das Knien ist
etwas typisch Germanisches, vielleicht ab Karl dem Großen. Es ist halt auch was typisch Königliches.
Ab dem Frankenreich (dem Heiligen Reich, dem Heiligen Römischen Reich) darf man wohl von der Erneuerung
des Königtums Davids sprechen, dem ja verheißen ist: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu
Generation.“ Dieses Reich war eben das Königtum Davids in dieser Generation, in der Jesu Braut, die Kirche,
zu einer heiratsfähigen Braut heranwächst und bei seiner Wiederkunft als Bräutigam auch geheiratet
wird („diese Generation wird nicht vergehen, bevor dies (die Endzeitvoraussagen) alles geschieht“).
Die Schulleiterin verdient Lob, Marktl verdient Tadel. Wenn sich die Schulleiterin korrekt verhalten hat –
und so wird das im Artikel dargestellt –, ist jede Beschwerde unbegründet. Jede revolutionäre Bewegung
beginnt mit dem Brechen von Vorschriften. Man denke nur an die 68er Revolution. Seitdem haben wir Kindermord
ohne Ende. Insofern verdient das Verhalten der Schulleiterin Lob. Man macht sich unglaubwürdig, wenn
man moniert, dass ein katholischer Priester einem Protestanten – entgegen den Vorschriften – die heilige
Kommunion spendet, zugleich aber fordert, dass eine Schulleiterin – ebenfalls entgegen den Vorschriften –
einen Protestanten oder Konfessionslosen – in den katholischen Religionsunterricht zulassen soll. Das
Problem liegt darin, dass die Teilnahme am Religions- oder Ethik-Unterricht an die Konfession gebunden
ist. Das ist zwar vom Prinzip her verständlich, aber in der heutigen Situation, wo die Kirchen großen
Teils zu Handlangern der Freimaurer geworden sind, nicht mehr tragbar. So würde wohl manch Katholik lieber
seine Kinder in den Ethik-Unterricht schicken als zuzusehen, wie den Kindern beigebracht wird, dass Beten
Gaudi-Machen heißt: Man stehe im Kreis, reiche einander die Hände, wippe und spreche: Jedes Tierlein
hat sein Fressen, …, Lieber Gott wir danken Dir. Widewidewipp, guten Appetit. Marktl war wohl der 80.
Geburtstag des Papstes wichtiger als die Aufnahme eines neuen Kirchengliedes. Eine Schande! Früher feierte
man den Namenstag mit der Begründung: „Einen Geburtstag hat jedes Vieh!“
Der prophetische Geist von Assisi Den meisten ist nicht bewusst, dass der One-World-Religion des Antichristen
die weltweite katholische Religion vorausgehen muss. Gott lässt es nicht zu, dass der Antichrist losgelassen
wird, ohne dass zuvor jeder den wahren Glauben hat. Das heißt, dass in absehbarer Zeit jeder Moslem,
jeder Hindu, jeder Atheist, ja sogar jeder Jude katholisch werden wird, nämlich bei der in Garabandal
angekündigten großen Warnung. Und das ist der prophetische Geist von Assisi. Um die momentan Verkehrtgläubigen
nicht gar so zu demütigen, wenn sie, weil ihnen die Wahrheit offen gezeigt wird, in die katholische Kirche
eintreten müssen, sollen sie wenigstens wissen, dass die katholische Kirche sie auch zuvor schon ob der
guten Teile ihrer Religion geachtet hat, eine Achtung, die sie ihrerseits der katholischen Kirche nicht
entgegengebracht haben. Das wird ihnen helfen, die von ihren Vätern vererbte Religion, die sie lieben
gelernt haben, leichter aufzugeben und mit Liebe in die katholische Religion einzutreten. Den eigenen
Kindern der Kirche kann das Gebetstreffen in Assisi den Glauben schwächen, da es den Eindruck des Indifferentismus
zu vermitteln vermag. Aber die katholische Kirche ist, wie der Name schon sagt, für die ganze Welt da,
stirbt lieber selbst mit ihren eigenen Kindern, damit die ganze Welt gerettet werde (vgl. den Satz von
Kaiphas in Joh 11,50: „Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn der eine Mensch für das
Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.“)
@Müller: Mein Schreibfehler Sie haben meine „1. Frage“ richtig beantwortet, aber wenn Sie das als Themaablenkung
empfinden, mache ich eben nicht mit der 2. Frage weiter. Ich habe mit dem Thema nicht angefangen. Übrigens,
mein Fehler „Williams“ statt „Williamson“, der wohl manch einem gar nicht aufgefallen ist, war kein reiner
Druckfehler. Ich hatte mir nämlich gerade so meine Gedanken in den Beziehungen zwischen Engländern und
Deutschen gemacht. Die Ehe zwischen der deutschen Firma BMW und Formel-1-Mann Frank Williams hat nicht
funktioniert, (ebenso die mit Rover nicht). Auch scheint die Ehe zwischen der derzeit deutsch geführten
kath. Kirche und dem englischen Bischof Williamson nicht zu funktionieren. Von BMW-Mitarbeitern gilt als
Grund für das Scheitern der Ehen mit Engländern: Ein Engländer tut nicht was ein Deutscher anschafft.
Das jetzt auf Papst und Williamson zu übertragen, wäre aber verkehrt, weil sich die Differenzen doch
klar auf Inhalte beziehen.
@jürgen: Wieso merkwürdige Ansichten? Zunächst schicke ich voraus, dass ich es nicht mag, wenn jemand
Papst B16 als Häretiker bezeichnet. Aber ich verstehe Sie überhaupt nicht, wenn Sie Bischof Williams
merkwürdige Ansichten vorwerfen, wenn er den Holocaust leugnet. Das Verbot, den Holocaust zu leugnen
bezieht sich auf die USA und die meisten europäischen Staaten, nicht aber auf die Engländer. Und meines
Wissens ist Bischof Williams Engländer. 1. Frage: Wer hat denn die Judenverfolgung organisiert?
Problem und Nutzen des 2. Vat. Konzils („V2“) Benedikt hat geschrieben: Der „Geist des Konzils“ wurde
erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung für ihre Änderungen brauchten. Den
Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen. Der „Geist des Konzils“ sollte daher
besser Antigeist des Konzils heißen. Das trifft in etwa den Kern. Das Problem ist nicht der Inhalt von
V2 (hat ja sowieso (fast) keiner gelesen), sondern dass es stattgefunden hat, sodass man was hat, worauf
man sich bei jeglicher Ketzerei hinausreden kann. Die positive Absicht des Konzils war es, die katholische
Kirche von ihrer Einengung durch den Katholizismus zu befreien; siehe hierzu die letzten Beiträge von
dort www.kreuz.net/…ticle.5163-page.html. Die Jünger Jesu und das ganze Volk wollten einen starken
Führer Jesus und ein heiliges Israel, das von der ganzen Welt beneidet wird; das entspricht dem Katholizismus,
einer Ideologie, der es um das Wohlergehen der katholischen Kirche geht. Doch das Vat.2 wollte die Ausdehnung
der Kirche auf die ganze Welt, sowie Jesus die ganze Welt retten wollte. Diese Ausdehnung schadet zunächst.
Fusioniert BMW mit Rover, geht’s bergab. Stößt BMW Rover wieder ab, gesundet BMW wieder. Stieße die
kath. Kirche Vat.2 wieder ab, würde sie wieder gesünder. Aber nein, die Kirche, der Leib Christi, ist
bereit, für die ganze Welt gekreuzigt zu werden, damit sie aufersteht und nicht nur den Teufel, sondern
auch den Tod überwindet. Oder merkt ihr denn nicht, dass, obwohl Christus auferstanden ist, euer Leib
noch immer verfault?
@Jörg Guttenberger: Vaticanum 2 Jörg: Zu Abs. 5: wie zu Abs. 3 und 4, jedoch glaube ich nicht, daß
VatII eine solche Auslieferng der Kirche an die Welt beabsichtigt hat, das wäre schlichtweg Verrat, genauso,
wie damals durch Judas. Es handelt sich m. E. um eine vom Konzil nicht beabsichtigte Folge der Öffnung
zur Welt. Gerade hier scheint mir das Konzil grundlegend mißverstanden. Ich habe mich unglücklich ausgedrückt,
wenn ich von der Auslieferung der Kirche an die Welt auf Beschluss des V2 gesprochen habe. Das wäre tatsächlich
die Rolle des Judas. Mir geht es aber um den Parallelismus zur Passion Jesu. Vor der Passion hieß es:
„sie brachten ihn (Jesus) an den Abhang des Berges … und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt
mitten durch die Menge hindurch und ging weg“ (Lk 4,29-30). Solange also Gott selbst nicht eingewilligt
hat, sich gefangen nehmen und töten zu lassen, hatten die Juden keine Chance. Also musste die Stunde
der Finsternis von Gott ausdrücklich zugelassen werden. Er hat freiwillig den besonderen Schutz für
sich und seine Jünger aufgegeben, sodass Judas die Möglichkeit hatte, ihn auszuliefern, und die Juden
ihn gefangen nehmen konnten. Das geschah eben auch im Vat.2 durch das Dokument zur Religionsfreiheit,
wo der besondere Schutz der katholischen Religion aufgegeben wurde, sodass die eingeschleusten Freimaurer
die Kirche zur Kreuzigung ausliefern konnten. Wäre das von Gott eine unbeabsichtigte Folge gewesen, wäre
die Kirche schwach. Sie hätte sich übertölpeln lassen. Fortsetzung www.kreuz.net/…rk-article.5331.html
„Fest soll mein Taufbund“ und verwandte Lieder im Gebetsteil. Weitere Begründg. für „in seine Kirch“
Ich habe alle Strophen nun in den Gebetsteil www.kreuz.net/book.3.html gestellt. Da können sie noch überarbeitet
werden. Momentan stehen in Streitfällen die Gesangbuch-Strophen. Warum nicht „zur wahren Kirch“?: Schlechtes
Deutsch: „in“ statt „zu“:: Man wird zu einer Aufgabe (Amt) berufen, zum Priester, zum Professor usw.,
aber in eine Gemeinschaft, in einen Ausschuss, in eine Organisation, in eine Kirche. Zu betonen, dass
die eigene Kirche die wahre ist, heißt, dass man noch nicht fest im Glauben verankert ist. Wer fest im
Glauben sitzt, hat es nicht nötig, auf andere einzuschlagen. Nur wer selbst schlecht ist, hat es immer
wieder nötig, zu betonen, dass er gut ist, dass andere sehr schlecht sind, damit er selbst besser da
steht. Aber derjenige, der über allem steht, greift, selbstsicher wie er ist, niemanden an. Er lobt sich
nicht selbst. „Wer sich verteidigt, klagt sich an!“ heißt ein Sprichwort. Wenn man also ohne Grund von
der „wahren“ Kirche spricht, fragt man sich sofort, gegen welchen Vorwurf verteidigt er sich. Es gibt
also auch eine angeblich falsche. Diese klagt ihn an, sodass er sich verteidigt. Wer hat nun Recht? Sein
Gewissen klagt ihn an. Warum verteidigt er sich sonst ohne angeklagt worden zu sein? Liefern Sie Ihre
Arbeit ab und sagen Sie: „Das ist alles wahr.“ Der Lehrer hätte dies nicht bezweifelt, aber jetzt wird
er skeptisch. Die „wahre“ Kirch erweckt also bereits Zweifel, die im Taufbund-Lied, das vom unerschütterlichen
Glauben sprechen soll, alles andere als tragbar sind.
juergen Vielleicht könnte man es verkürzt so sagen, daß die Taufe anfanghaft und zugleich unwiderruflich
in die Kirche eingliedert und die sichtbare volle Mitgliedschaft erst nach den unten aufgeführen Kriterien
(Sakramente etc) gegeben ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, entspricht die Unterscheidung zwischen
sichtbarer und unsichtbarer Kirche in etwa der Unterscheidung Kirche als mystischer Leib Christi und Kirche
als sichtbare Institution auf Erden. Ich persönlich interessiere mich vor allem für den mystischen Leib,
zu denen doch dann jeder getaufte Christ gehört. Die Unwiderruflichkeit der Eingliederung der Kirche
in die Taufe gehört ja auch zum Wesensbestandteil eines Sakraments. Wie ist es denn, wenn ein Glied der
Kirche in die Hölle kommt? Dann wäre ja der mystische Leib Christi nicht ganz im Himmel. Dieses Glied
der Kirche ist ja aus dem unsichtbaren Leib Christi nicht mehr entfernbar. Es sahen ja schon Priester
Zeigefinger und Daumein eines in die Hölle gekommenen Priesters weiß geblieben, da sie eben zur Berührung
des Leibes Christi eine besonder Salbung erhalten haben.
@Jürgen: KKK Im Katechismus der katholischen Kirche steht von unterschiedlicher Zugehörigkeitsweise,
den Orthodoxen fehle nur noch ein bisschen was zur vollen Gemeinschaft mit der kathlischen Kirche. Ist
das hier die Kirche als Organisation (da gibt es ja sogar sog. „evangelische Kirchen“) oder spricht da
der KKK vom mystischen Leib Christi. Kann man denn einem mystischen Leib zu 80 % angehören. Eine Körperzelle
eines Leibes gehört entweder dazu oder nicht.
@jürgen Der neue Codex sagt, daß die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht ist und ihr
alle Getauften angehören, die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der kath.
Kirche verbunden sind (c. 205). Zunächst fällt auf, dass der neue Codex zwischen Kirche Christi und
katholischer Kirche unterscheidet. Das erweckt in mir den Eindruck, dass man damit den Übergang vom mystischen
Leib (= Kirche Christi) zur Organisation katholiche Kirche („kirchliche Leitung“)schaffen will. Dann frage
ich mich überhaupt, warum Sachen, dei meiner Meinung nach die Dogmatik der Kirche betreffen müssen,
im Kirchenrecht behandelt werden. Es muss doch in der Lehre festgelegt sein, was der mystische Leib Christi
ist. Anscheinend scheint der alte CIC sich auf die katholische Kirche im Sinne des mystischen Leibes Christi
zu beziehen, während der neue CIC die Kirche als Organisation sieht, zu der man sich natürlich auch
formell bekennen muss.
Der Begriff „katholisch“ In die katholische Kirche, dem mystischen Leib Christi, wird man durch die Taufe
aufgenommen. So gehört auch ein protestantisch getaufter Christ der katholischen Kirche an. Seit dem
Zeitalter der Aufklärung haben die Protestanten, die immer dem Zeitgeist nachlaufen, die Bezeichnung
„katholisch“ für ihre Organisation nicht mehr geführt. In der Aufklärung war es anscheinend nicht mehr
„in“, katholisch zu sein. So ist auch der Begriff katholisch einem Bedeutungswandel unterworfen, und heute
wird er vor allem in Bezug auf die Konfession verwendet. Katholisch ist nur, wer sich zur Lehre der Kirche
vollständig bekennt. Nichtsdestotrotz wird ein protestantisch getaufter Christ beim Wechsel seiner Konfession
nicht noch einmal getauft; d.h. er wird nicht mehr extra in die kath. Kirche aufgenommen, da er ja bereits
durch die Taufe in ihr ist. Zuvor hatte er den ganzen Gnadenstrom der Kirche nicht angenommen. Er war
praktisch ein schlecht durchblutets Glied am Leibe Christi. Er ist dem durch den Papst vertretenen Haupt
des Leibes Christi nicht gefolgt. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand die Hand nach rechts bewegen will,
doch sie geht nach links? Für die Kirche wäre es einfacher, sich diese schlecht durchbluteten oder widerspenstigen
Glieder amputieren zu lassen. Aber nein, was macht sie? Es ist besser, dass die eine Kirche stirbt, als
dass die ganze Welt zugrunde geht. Sie stirbt und aufersteht, um nicht nur den Teufel, sondern auch den
Tod ein für allemal zu überwinden.
Unterschiedliche Inhalte zwischen „O Seligkeit getauft zu sein“ und dem Taufbundlied „O Seligkeit getauft
zu sein“ beschreibt die Gnadenwirkung der Taufe, das Taufbundlied aber die geforderte Realisierung des
Taufbundes, sodass ich ersteres als Zusatzstrophen zu Tauffeiern oder als selbstständiges Lied ließe.
Die Ketzerstrophe O Seligkeit, getauft zu sein, in Christus neu geboren! Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren. Wer kann ermessen, welche Gnad mir Gott der Herr erwiesen hat? Mein Leben soll
es danken. ketzt in Vers 4 und erweckt in Vers 3 den Eindruck, man sei für alle Zukunft von Schuld befreit,
bringt aber als einzige die Wahrheit der Sündenvergebung durch die Taufe. Auch ist das „neu geboren“
ein neuer Aspekt. Vers 5-7 sind profane Parodie zur 1. Taufbund-Str. Vorschlag mit Neudichtung der 1.
Str.: 1. O Seligkeit, getaut zu sein, in Christus neu geboren! Die Tauf wusch mich von Sünden rein, bin
rein zu sein erkoren. Die Reinheit weckt der Liebe Glut, so Christi Lieb’ im Herzen ruht; (so = wenn)
es sei Ihm anempfohlen. (=Überleitg. zu 2.Str.) 2. O Seligkeit, getauft zu sein, in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit, ward Anteil mir geschenket. Ich bin der Kirche Christi Glied, ein Wunder ist’s,
wie das geschieht. Ich bete an und glaube. 3. An Jesu Christi Priestertum hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob hat er mich eingeladen. Ich bin gesalbt zum heil’gen Streit, bin Christi
Königreich geweiht. Ihm will ich leben, sterben. Dann können die 1. und auch weitere Str. des Taufbundliedes
folgen.
Vorschläge: „gäb“ statt „geb“ und „ließ“ statt „lass“; Seitenhieb „zur wahren Kirch“ unangebracht.
Wenn es heißt: „Ich will die Kirche hören“, ist doch schon klar, dass es um die katholische geht. Die
Protestanten sagen vielleicht: „Ich will die Bibel lesen“, aber nicht „Ich will die Kirche hören“; welche
ihrer vielen? Bei denen darf doch jeder selbst auslegen. Dann danken wir dem Herrn, „Dank sei dem Herrn,
der mich aus Gnad“ und mit „in seine Kirch“ folgt das Bindeglied zwischen Jesus (dem Herrn) und der Kirche.
In diesem Ausdruck steckt Liebe: Wir lieben die Kirche so, wie wir den Herrn lieben, denn es ist seine
(!!!) Kirche. Bei „zur wahren Kirch“ lese ich einen Seitenhieb gegen die Protestanten, ein Ablenkungsmanöver,
das den Strom der Liebe unterbricht. Das Credo rechtfertig „zur einen Kirch“ oder zur „heil’gen Kirch“;
die heilige Schrift rechtfertigt „seine Kirch“ („auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen“). Ich
spreche vom wahren Glauben, von der wahren Lehre, aber weniger von der wahren Kirche. Zum „geb-gäb“-Streit
ist mir noch eingefallen, dass der Konjunktiv stärker wirken kann, weil er den Bezug zur im Konjunktiv
(„müsst“) geschriebenen Verfolgungssituation besser aufrecht hält. Wie wär’s also, wenn wir den Konjunktiv
zweimal einsetzten? Dann wirkt er sogar stärker, weil er statt: „Nie (wirklich nie?) lass ich ihn mir
rauben“ verdeutlicht, selbst wenn ich unter Verfolgung stünde, ließe ich ihn mir nicht rauben! 4…
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n, nie ließ’ ich ihn mir rauben. Der Glaube bleibt mein höchstes
Gut, für ihn gäb’ Leben ich und Blut;
Gleich und gleich gesellt sich gern Das hatten wir nicht erst in den 30’ern; da hat Österreich ja durch
den Anschluss an Deutschland nur das bestätigt, was von etwa 800 bis 1866, also über 1000 Jahre lang
galt. Vor Karl dem Großen war Groß-Baiern ein Königtum, unter Karl noch ein Vasallenkönigtum. Nach
dem Sturz der Welfen ist davon die bairische Ostmark als Extra-Herzogtum abgespaltet worden, den (damals)
größten Teil übernahmen die Wittelsbacher. Die größer werdende Ostmark (Ostreich, Österreich) übernahmen
erst Jahrhunderte später die Habsburger. Der deutsche Dezentralismus in einem Staatenbund, der durch
die Reichsidee zusammengehalten wurde, hatte den Vorteil, dass sich die eigenständigen Kulturen entwickeln
konnten. Da Österreich und Bayern ethnisch und sprachlich in etwa eine Einheit bilden, haben sie eben
auch eine ähnliche Kultur, die in einem selbständigen Herzogtum im Heiligen Römischen Reich erhalten
werden sollte.
Die verwandten Lieder zu „Fest soll mein Taufbund“ – Bin erst ab Montag abend wieder on-line. Alles klar,
dann ist die Endversion so, wie sie virOblationis gepostet hat. Eine Frage habe ich trotzdem noch: Ist
„ward“ eine altdeutsche Form von „wurde“ oder steckt da noch eine andere Nuance dahinter? Dann zu den
anderen Strophen. zum Glück kath. hat am 1. Juni 20:53 „Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut gepostet“
(3 Strophen) in der Original-Version war da als erste Strophe „Fest soll mein Taufbund“, weswegen ich
an die Kreation von Zusatzstrophen dachte. Es ist mir damals nicht aufgefallen, dass er die Taufbund-Strophe
bereits weggelassen hat. Das Ganze ist jetzt ein in sich sehr stimmiges Altarsakrament-Lied, das im jeweils
drittletzten Vers nacheinander die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe anspricht. Also
kann man dieses Lied als selbständiges so lassen, wie’s ist. Im Posting sind nur zwei Verswechsel-Fehler
in Strophe 1. Die Idee mit Zusatzstrophen ist also passé. Wir haben also drei selbständige Lieder derselben
Melodie: 1. Fest soll mein Taufbund immer steh’n (6 Strophen, fertig) 2. Der Herr ist hier mit Fleisch
und Blut (3 Strophen, fertig) 3. O Seligkeit, getauft zu sein (3 oder 4 Strophen, unfertig), wobei die
letzte von „O Seligkeit“ auf „Fest soll mein Taufbund“ überleitet und somit mit weiteren Strophen dieses
Liedes fortsetzbar ist. Überlegt euch bitte, was wir mit der ersten Strophe von „O Seligkeit“, gepostet
ab 1. Juni 21:15 Uhr, machen sollen. Ich habe ja schon Vorschläge gemacht, mit denen ich aber nicht ganz
glücklich bin.
@Sentinel: Stimmt nicht! Der Papst hat deutsche und vatikanische Staatsbürgerschaft Der Papst hat deutsche
Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Pentling, hätte in Deutschland sogar wählen dürfen, hat dies aber
ausgeschlagen, da er sich als Staatsoberhaupt nicht in einen anderen Staat einmischen wollte. Wir Bayern
haben sicherlich nicht mehr die Kultur, die wir schon mal hatten. 60 Jahre Unkultur-Terrorismus der USA
hat sicher die Franzosen, die sich lange als Siegermacht fühlten, etwas weniger getroffen als die Bayern,
die von denselben besetzt werden. Aber wir werden unsere Kultur wieder bekommen, denn das Selbstbewusstsein
der Baiern ist wieder im Erwachen, und im Verein mit den österreichischen Baiern bis hinunter nach Südtirol
werden wir sehr viel zum Herabkommen des himmlischen Jerusalem beitragen bei der Widerkunft Christi beitragen.
Hinsichtlich Papstbesuch: Machen Sie’s wie Ihnen danach ist. Fühlen Sie sich zu nichts gezwungen. Eine
Gnade ist es allemal, wenn man die Zeit dafür hat.
Strahl des Lichts und rechte Wege; –------------- „mit der Höllenpein“ oder „mit der Hölle Pein“ Ich
plädiere jetzt auch dafür, die Weltherrn-Strophe als fünfte in den Grundtext aufzunehmen. Der „Strahl
des Lichts“ im vorletzten Vers der Weltherrnstrophe bietet dann das notwendige Licht für „Die rechten
Wege wandle ich“ in Vers 1 der nunmehr sechsten Strophe. Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext
durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen.
Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit
der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben?
Vorgezogene Genitive machen sich immer gut in der Dichtung. Auf der anderen Seite darf die Höllenpein
auch etwas plump klingen.
„Dem Weltherrn ward in untertan“ und Berichtigung der Ketzerstrophe Warten wir auf virOblationis und iustus,
was die über die Unterbringung der Weltherrn-Strophe sagen. Ich meine, momentan, in der jetzigen Mediendiktatur
(„Demokratie“) ist die Strophe ohnehin noch nicht passend. Wenn wir aber wieder eine Monarchie haben,
würde sie, so glaube ich, als fünfte Strophe des Grundtextes passen. In der vierten verspricht man,
das Leben für die Kirche zu geben, dann betont man in der fünften die Verbundenheit mit dem König als –
so sollte es sein – Schutzherr der Kirche, bevor dann die nunmehr sechste in die ewige Seligkeit führt.
Jetzt noch zur ersten Strophe des Taufliedes. Sie hat einen Hang zur Häresie, bringt aber doch ein wesentliches
Element der Taufe, das bis jetzt nicht genannt wurde, nämlich die Vergebung der Sünden. Darauf sollte
man nicht verzichten. So habe ich beschlossen, diese Strophe zu „entketzen“. Die Ketzerstrophe reimt sich
ohnehin nicht so toll (zu sein – befreit). Mein Vorschlag: O Seligkeit, getauft zu sein, in Christus neu
geboren! Die Tauf’ wusch mich von Sünden rein, hat Reinheit anempfohlen. Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat? Mein Leben soll es danken. Weiß auch nicht, ob man sagen kann, dass „die
Taufe Reinheit anempfiehlt“. Wenn man sie mit dem taufenden Priester identifiziert, dann schon. Die anderen
Verse stehen natürlich auch zur Debatte, obwohl es daran nichts auszusetzen gibt.
Die dritte Strophe im München-Freisinger „Gottesdienst“: „Dem Weltherrn ward ich untertan. Dem Weltherrn
ward ich untertan, hab’ seiner Fahn’ geschworen. Nun hang’ ich seinem Reiche an, da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor: schon bricht ein Strahl des Lichts hervor. Dem König will ich folgen.
Diese Strophe im Anschluss an das Lied „Fest soll mein Taufbund“ sagt klar aus, dass Reich (natürlich
in der Staatsform der Monarchie) und Kirche zusammengehören.
Häresieverdächtige Strophe! Folgende Strophe des von „zum Glück katholisch“ geposteten Taufliedes stammt
aus der modernistischen Version, wo es heißt: „und folgsam seinen (des Herrn) Lehren“ statt „ihren (der
Kirche) Lehren“. Deswegen bin ich da immer besonders vorsichtig, was Häresie anbelangt. Jetzt zur Strophe:
O Seligkeit, getauft zu sein, in Christus neu geboren! Von aller Schuld bin ich befreit, erlöst ist,
was verloren. Wer kann ermessen, welche Gnad mir Gott der Herr erwiesen hat? Mein Leben soll es danken.
Es ist zwar richtig, dass die Taufe von aller Schuld, sogar von den Sündenstrfen befreit (weswegen sich
ja früher viele erst am Ende ihres Lebens taufen ließen), aber das Lied erweckt den Eindruck, dass man
durch die Taufe auch in der Zukunft von aller Schuld befreit ist, dass man durch die Taufe bereits den
Freibrief zum Himmel hat. Dieses allgemeine „erlöst ist, was verloren“ geht in Richtung Allversöhnungslehre.
Ich plädiere dafür, diese Strophe zu streichen. Oder was sagen die (anderen) Experten der katholischen
Lehre und deren Aushöhlung?
Beim Gotteslob lief vieles falsch 1. Es ist unhandlich, viel zu dick und zu groß, passt nicht in eine
Hosentasche. 2. Sieht eher aus wie ein MS-DOS-Handbuch (farbig) als ein Gebets- und Gesangbuch. Statt
schwarz ist es farbig ohne christliches Symbol am Einband. 3. es ist in der Kirche ausgelegt. Die Leute
haben schnell begriffen, dass sie kein Gebetsbuch mehr zu kaufen brauchen. So besitzt kaum einer mehr
ein Gebetsbuch, das er auch in seinem privaten Kämmerlein nutzt. Und wenn einer eins besitzt, dann verstaubt
es, denn zur Kirche braucht man’s ja nicht mitzunehmen. 4. Der Verkürzungen und Verfälschungen der Lehre
sind allzu viele. Die Idee, ein deutschhspachiges Einheitsgesangbuch mit Diözesanteil ist aber in einer
regional flexibleren Welt vom Prinzip her gut. Wenn man’s gut machte, könnte man viele Liedzersplitterungen
wieder gut machen, sowie wir es hier auf dieser Seite mit „Fest soll mein Taufbund“ gemacht haben. Die
alten Lieder sammeln und aufbereiten! Dasselbe mit den Gebeten. Ich kann mir das aber von unseren Bischöfen
nicht vorstellen.
@Zum Glück kath.: Bis wann solls denn das neue Gesangbuch geben. Ein oder mehrere Lieder? Bis wie lang
kann man da noch Vorschläge machen? Werden die berücksichtigt, wenn sie zur Stützung der Lehre dienen?
Ist das wieder ein Einheitsgesangbuch, sodass auch Lehmann mitwirkt, oder ist das diözesanabhängiger?
Nochmals zum Thema: Ein Vorschlag wäre: ein langes Lied Str. 1-5: Grundtext Zusatzstr. 6: „Dem Weltherrn
ward ich untertan…“ Zusatzstr. 7-9: die zur Eucharistie, Zusatustr. 10-13 als Liedbeginn: die zur Taufe
1-3 hinschreiben Zusatzstr. 13 = Weiter mit 1. oder eben drei oder vier Lieder draus machen.
@czibo @zum Glück katholisch @iustus @czibo: Ich hatte das bereits vermutet, dass dieser so lange, unverfälschte
Text aus dem evangelischen Gesangbuch stammt. Ich weiß auch von Kennern des Kirchenlieds, dass das evangelische
Gesangbuch als gelungen gilt. Und viele Lieder beziehen sich nicht auf die Konfession wie eben auch „Morgenglanz
der Ewigkeit“. Im Gegenzug dazu hat das „katholische“ Einheitsgesangbuch Gotteslob eigentlich so alle
verärgert, vor allem die älteren wegen der vielen Änderungen und dann eben auch diejenigen, die die
katholische Lehre noch kennen. @iustus: Da haben Sie sicherlich recht. Und auch deswegen war mir das „gäbe“
irgendwie zu schwach, hört sich in etwa an wie „gern geb’ ich mein Leben nicht, aber wenn’s nicht anders
geht.“ @zum Glück katholisch Ich überlege mir, ob man aus den restlichen Strophen extra Lieder machen
soll oder alles in ein Lied zusammenfassen soll (wie es meine ursprüngliche Vorstellung war), sodass
man dann z.B. bei Ihrem letzten Lied nach Strophe 4 = Strophe 1 Grundtext mit „Dem bösen Feind und seiner
Pracht“ weitersingen kann, wenn man will. Z.B. wäre meine Zusatzstrophe, die ich morgen noch bringen
will (dem Weltherrn ward ich untertan), als selbständiges Lied eher wenig, da sie dann nur eine Strophe
wäre. Bei Zusatzstrophen denke ich an „Rosenkranzkönigin“, wo im München-Freising-Diözesanteil z.B.
steht: „Zum freudenreichen Rosenkranz“, dann folgt die Zusatzstrophe.
End-Version des Grundstocks zu „Fest soll mein Taufbund“ Str. 2 und 3 von vorher zu vertauschen ist notwendig,
4 schließt dann exakt an (das hatte ich sofort nach Absenden meines Postings bemerkt). Ich möchte aber
„in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch“. Auch die protestantische Taufe ist katholisch anerkannt. Hier
den Konfessionsstreit hochzuspielen halte ich für unangebracht. Wir Katholiken wissen, dass „seine Kirche“
die katholische ist. 1. Fest soll mein Taufbund immer steh’n, ich will die Kirche hören! Sie soll mich
allzeit gläubig sehn und folgsam ihren Lehren! Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in seine Kirch’
berufen hat; nie will ich von ihr weichen! 2. Dem bösen Feind und seiner Pracht gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht, will lieber Schmach ertragen. Ich fliehe alle Werke sein; sie enden mit der
Höllenpein, bereiten ew’ge Qualen. 3. An Gott, den Vater, glaube ich, den Schöpfer aller Dinge, und
an den Sohn, Herrn Jesus Christ, dass er uns Rettung bringe. Ich glaube an den Heil’gen Geist, der uns
in Wahrheit unterweist und seine Kirche lenket. 4. So will ich mutig aufrecht steh’n, will wahren meinen
Glauben; und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n, nie lass ich ihn mir rauben. Der Glaube bleibt mein höchstes
Gut, für ihn geb’ Leben ich und Blut; im Glauben werd’ ich siegen. 5. Die rechten Wege wandle ich, solang’
ich leb’ auf Erden. Getreuer Gott, beschütze mich Und lass mich selig werden! O mach mich ähnlich Deinem
Sohn, dass ich erhalte meinen Lohn im Himmel einst auf ewig. Zusatzstropen morgen.
@virOblationis @Czibo @virOblationis Ja, weil Sie’s sagen, kommt’s mir jetzt auch so vor, dass zuvor das
„Widersagst Du“ kommt und dann das „Glaubst du?“ Bin mir aber immer noch icht sicher. Welche Strophengestaltung
schlagen Sie vor? Einfach 2 und 3 vertauschen, dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf, oder 2 ganz
rauslassen und als Zusatzstrophe für Heilig-Geist oder Dreifaltigkeitsfest einfügen… @Czibo: Nochmals
zu Morgenglanz: Im Gottesdienst standen Ihre Strophen 3 und 4 als 2 und 3. Diese sind jetzt durch langweilige
Strophen ersetzt. Aber selbst an der ersten ist was rumgerüttelt: Es heißt jetzt: „Licht vom unerschaffnen
Lichte“. Ist „unerschaffen“ als Synonym für „unerschöpft“ zu verstehen? Oder ist „unerschöpft“ nicht
vielmehr eine Aufforderung, vom göttlichen Licht stets zu schöpfen“ „Licht vom Licht“ heißt „Das Licht
Gott Sohn vom Licht Gott Vater“. Von Gott Vater wird gesagt, er sei unerschaffen, das kann dann den Eindruck
erwecken, der Sohn sei geschaffen! Doch gemäß Nizäa-Konstantinopel gilt vom Sohn: „gezeugt, nicht geschaffen!“
„Fest soll mein Taufbund“ @Zum Glück katholisch: Der Strophenaufbau des fünfstrophigen Grundstocks ist
in sich konsistent. Auch die fünfte passt als Abschluss recht gut. Strophe 2 und 3 beschreibt meines
Wissens den Ablauf des Taufgelübdes. Zuerst: „Glaubst du an Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist?“, dann
„Widersagst Du dem Teufel und all seiner Pracht?“ Bin mir da jetzt nicht sicher. Wenn aber dem so ist,
dann sollte man die Reihenfolge der Strophen auch so lassen. Schade ist nur, dass dann die „satten“ Strophen
von 2 und 3 (bei meinem Grundstock) auf 3 und 4 um 1 weiter nach hinten gewandert sind. @iustus Das „gäb“
(„Für ihn gäb Leben ich und Blut“) ist natürlich auf die ganannte Verfolgungssituation bezogen. Ich
möchte trotzdem das „Leben und Blut geben“ in etwas weiterem Sinne betrachten, d.h. dass man sein Leben
ganz, mit Leib und Blut, dem Glauben übergeben soll, also vollen Einsatz für den Glauben zeigen soll;
das muss nicht unbedingt mit dem Martyrium verbunden sein. Und wenn man’s in diesem weiteren Sinn sieht,
wäre „gäb“ sogar unpassend. @Czibo Das Lied „Morgenglanz der Ewigkeit“ ist auch eine dichterische Hochleistung.
Sehen Sie aber im Gotteslob nach, dann finden sie nur noch die erste Strophe davon. Strophe 2 und 3 (mehr
als drei sind nicht drin) musste M. L. Thurmair umschreiben, da die alten Strophen in den Augen der Gotteslob-Gestalter
als untragbar galten.
Mein Vorschlag für einen Grundstock zu „Fest soll mein Taufbund“ und noch was zu Zusatzstrophen Ein Lied
mit vielen Strophen sollte in Grundstock und Zusatz-Strophen für gewisse Feste aufgeteilt werden, denn
es werden meist nur die ersten zwei, drei gesungen. Diese sollten somit die „satten Strophen“ sein, die
die Modernisten am liebsten totschwiegen. Möchte deshalb kurz folgenden Grundstock des Liedes vorschlagen.
Die erste ist ziemlich klar: Hier würde ich mehr für die gängigere Version „in seine Kirch“ statt „zur
wahren Kirch berufen hat“ (Internet-Version) plädieren. Das „wahr“ betont zwar, dass es auch viele falsche
Kirchen gibt, aber weniger, dass die eine Kirche Christi Kirche ist. Mein Vorschlag für die zweite und
dritte: 2. Dem bösen Feind und seiner Pracht gelob’ ich zu entsagen; verachte seine ganze Macht, will
lieber Schmach ertragen. Ich fliehe alle Werke sein, sie enden mit der Höllenpein, bereiten ew’ge Qualen.
3. So will ich mutig aufrecht stehen, will wahren meinen Glauben; und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben. Der Glaube bleibt mein höchstes Gut, für ihn geb’ Leben ich und Blut; im
Glauben werd’ ich siegen. Zur zweiten: „Sie endigen“, wie in der Internet-Version hätte eine zu starke
Betonung auf der eigentlich unbetonten Endsilbe. Auch finde ich „Schmach“ besser als „Leid“. Zur driiten:
„gäb“ statt „geb“ klingt wie „zur Not, wenn’s denn sein muss“, ist mir zu wenig freudig. Strophen 1 und
2 von „O Seligkeit, getauft zu sein“ kann man als vorausgeschickte Zusatstrophen -1 und 0 insbesondere
für Tauffeiern verwenden.
kreuz.net-Fassung von „Fest soll mein Taufbund“ Fällt mir gerade auf, dass die zweite Strophe des Liedes,
die ich gestern um 23:37 gepostet habe, im Wesentlichen eine Mischung aus der zweiten Strophe dieser Version
ingeb.org/…iritua/festsoll.html und der dritten Strophe, die iustus gerade gepostet hat, ist. Es wäre
doch sinnvoll, eine allumfassende Version, die alle sinnvollen Strophen (die neuen Fassungen können wir
hier getrost vergessen) enthält, zu kreieren. An deren Ende können dann Zusatzstrophen angehängt werden,
eine Zusatzstrophe, wenn wir wieder einen Kaiser haben (Dem Weltherrn ward ich untertan…) sowie Zusatzstrophen
zur Erstkommunion und eucharistischen Festen (die von RJH). Die zweite Strophe von iusti Fassung könnte
man auch als Zusatzstrophen zu Pfingsten und Dreifaltigkeit nehmen.
Volks- und Kirchenlieder Zum Glück katholisch: Ich habe ja den „Gottesdienst“ zu Hause, habe heute morgens
bemerkt, dass ich vergessen habe, die dritte Strophe nachzuschauen. Heute abends vergesse ich es sicher
nicht. Am Samstag Mittag poste ich alle drei Strophen zu „Fest soll mein Taufbund“ hier auf dieser Seite,
damit diese Fassung in komplett zu sehen ist. Maurice, danke für das schöne Gedicht, auf der Homepage
dieser Lied-Seite. Da gab’s doch irgend so ein Kulturabkommen nach dem Krieg, bei dem die Deutschen verpflichtet
wurden, mindestens 50 % der Filme (oder Ähnliches) aus Amerika zu importieren. Seitdem stirbt bei uns
das deutsche Volkslied. Und wenn auf Festen jemand mit der Steirischen Ziach aufspielt, kann kaum noch
einer mitsingen. Traurig. Möchte bei dieser Gelegenheit ein Volkslied nennen, das wir in der Schule gelernt
haben und das mir immer noch nahe geht: Nun ade, du mein lieb Heimatland ingeb.org/Lieder/nunadedu.html.
„Fest soll mein Taufbund“ ist ein Lied, das besonders auch meinen jüngeren Bruder fasziniert hat. „Segne
du Maria“ ist wohl das Lieblingsmarienlied meiner Schwester, meins dürfte vielleicht „Maria zu lieben“
sein, natürlich die alten Strophen. In den ersten Jahren nach Einführung des Gotteslobes haben diese
Strophen noch öfters die neuen im Gotteslob übertönt, aber inzwischen muss man den Leuten schon die
Texte in die Hand drücken, damit sie die alten Strophen noch singen können.
Ad VirumFortem & ad RJH Ad VirumFortem: „War nicht als Kritik zu verstehen, hab’s mir gern angehört,
was ich mit dem Kommentar nur beweisen wollte. Ad RJH: Danke für Ihre Info. Interessant zu wissen, dass
es auch ein Taufgelübde-Lied speziell zur Erstkommunion gibt. Wäre gut, wenn dieses zur Erstkommunion
auch gesungen würde, denn was die Erstkommunionkinder über das eucharistische Sakrament heute lernen,
ist nahezu destruktiv: „In diesem Brot kommst du uns noch näher.“
@VirFortis: Hab’s mir angehört, ist die neuere Fassung von RJH @RJH: Die Strophen 2-4 Ihrer älteren
Fassung sind sehr auf den Glauben an das Allerheiligste Altarsakrament fixiert, könnten eigentlich auch
als selbstständiges Lied zur Lehre über das Altarsakrament dienen.
@RJH: Zweite Strophe zu „Fest soll mein Taufbund“ (andere Fassung) Die Fassung im „Gottesdienst“ der Erzdiözese
München- Freising. 1. wie Ihre ältere. 2. Dem bösen Feind und seiner Pracht gelob ich zu entsagen,
verachte seine ganze Macht, will lieber Schmach ertragen! Der Glaube bleibt mein höchstes Gut, für ihn
geb Leben ich und Blut! Im Glauben werd ich siegen. 3. Dem Welthernn ward ich untertan, hab seiner Fahn
geschworen … Der Rest fällt mir jezt nicht mehr ein. Die zweite Strophe in dieser Fassung finde ich
sehr schön und halte sie für überaus wichtig.
Ad hlucem Die erste Strophe von „Fest soll mein Taufbund“, wie Sie sie bringen, enthält an sich nichts
Falsches, birgt aber doch die Gefahr in sich, zu glauben, man könne Jesu Lehre befolgen, ohne auf die
Kirche zu hören. Es handelt sich also um eine Verkürzung der Lehre, die in den Textänderungen seit
Einführung des Gotteslobs am laufenden Band zu finden ist.
Zweites Hochgebet und Hochgebet nach Hippolyt Das Original-Hochgebet nach Hippolyt hört sich viel satter
an als das heute gebetete: Da kommen in etwa folgende Ausdrücke vor: „Um die Bande des Teufels zu zerreißen,
die Hölle zu zertreten, die Gerechten zu erleuchten, den Grenzstein aufzurichten und die Auferstehung
zu offenbaren, … da nahm er das Brot …“ Und die heute verwendete Verschandelung hört sich etwa so
an: „Ja du bist heilig, großer Gott…“ Darum schauen wir, dass wir die Sache schnell über die Bühne
bringen.
Ad litteras: Liebe hat ein Objekt Sie geht am wesentlichen des Christentums – der Liebe – vorbei. Ein
in die katholische Kirche eingeschleuster Kommunist hat in seinen persönlichen Aufzeichnungen notiert,
wo man bei der Zerstörung der Kirche von innen her anzusetzen hat: „Das Christentum hat eine Schwäche,
und diese heißt Liebe.“ Der Liebe kann man jeden Bären aufbinden. Das Problem ist dabei, dass viele
Leute nicht verstehen, was Liebe ist. Liebe ist nicht das duldsame Hinnehmen allen Bösens. Liebe hat
ein Objekt, und dieses Objekt ist nicht beliebig. Die christliche Liebe bezieht sich zuerst auf Gott.
Und wer liebt Gott? Der seine Gebote hält und die Sünde meidet. Dann bezieht sich die Liebe auf den
Nächsten, da dieser Geschöpf Gottes ist. Diese Liebe bezieht sich auch auf den Sünder, aber nicht auf
die Sünde. Bezöge sie sich auch auf die Sünde, widerspräche das dem ersten Gebot der Gottesliebe.
Kann jemand Liebe geben, der keine Liebe erhält? Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält?
Haben Sie schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja,
dann sprechen Sie! Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin.
@Sahin: Beerdigung abgeschlachteter Kleinkinder gehört ein schwarzes Mahnmal mit einer elektronischen
Anzeige an der Spitze die jede Abtreibung mitzählt. Außerden sollte man verlangen dass die sterblichen
Überreste der Kinder ein Requiem bekommen und am Friedhof begraben werden! Ich kannte einen Pfarrer,
der wirklich häufig gegen den Abtreibungsmord gepredigt hat. Da geschah es eines Tages, dass jemand ein
abgeschlachtetes Kind in einer Tüte an eine Türklinke (vermutlich die der Pfarrhaus-Haustür) gehängt
hat. Natürlich hat der Pfarrer das Kind beerdigt. Was ich nur schade finde, ist, dass er die Beerdigung
nicht öffentlich (mit vorausgehend großer Zeitungsanzeige) durchgeführt hat. Allerdings hatte dieser
Pfarrer mit seinem Kardinal, Friedrich Wetter, gewisse Probleme. Dieser ermahnte ihn öfters, nicht so
viel gegen die Abtreibung zu predigen. Er sage selbst ab und zu was, und das genüge! Schon traurig, wenn
man sowas über einem Kardinal hört.
@Czibo: Unterschied zwischen formaler Korrektheit und politischer Korrektheit! Warum ich mich so reinhänge!
Wenn ich mal von einem anderen verteidigt werde, freue ich mich auch. Rudolfus hat das, was er sagt, als
korrekt verteidigt. Und ihr glaubt ihm trotzdem noch nicht, weil ihr an euren Klischees klebt und seine
Argumente gar nicht zu prüfen in der Lage seid. Also verweise ich mal auf eine Seite, wo seine formale
Korrektheit mal nicht der euch bekannten „political correctness“ zuwider läuft. Was ist daran verkehrt?
Ihr seid auch mehr, die, im Gegensatz zu uns, ohne jegliches Wissen ihre Sachen von sich geben. „political
correctness“ ist die Unterwerfung der eigenen Meinung unter die derzeitige Mediendiktatur. Formale Korrektheit
achtet nicht auf die veröffentlichte, in Umerziehungsanstalten angelernte Meinung, sondern auf die tatsächlichen
Fakten, die nur den wenigsten bekannt sind.
@semper reformandus: Sie verstehen anscheinend gar nichts! Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Auf einer anderen Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html hatten wir über das Sacrum Imperium Romanum
diskutiert! Da gab es nie einen deutschen König, sondern einen „Rex Romanorum“, also den König der Römer,
der sich ab dem 16. Jahrhundert auch „Rex Germaniae“ nannte. Dass es im S.I.R. nie einen deutschen Kaiser
gab, dürfte ja allgemein bekannt sein. Lesen Sie die Aussagen auf dieser Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html,
dann werden Sie merken, dass es Rudolfus mitnichten um nationalistisches Gedankengut geht. Sie würden
da Rudolfus sofort anders einordnen. Rudolfus geht es um formale Korrektheit, was sein letztes Posting
wieder klar erkennen lässt.
geschlossener Rücktritt Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben
verwirklichen. Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts
bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können! Oder waren da noch andere Drohungen in
Richtung Ordinariat im Spiel? Wäre er dann von einem Modernisten-Bischof terrorisiert worden?
Passion der Kirche @Ansgar @mahner: Im Prinzip habt ihr hinsichtlich Thomas-Methode Recht! Die Kirche
befindet sich in der Passion (gemäß Bischof Fellay in der Osterpredigt vor einem Jahr). Und man sollte
da tatsächlich mehr Vertrauen in die Auferstehung der Kirche haben. Allerdings gehört das Mitleiden
auch zur Passion. Obwohl die einzige, die von der Auferstehung wusste, die Gottesmutter war, litt die
am meisten, weniger wegen des körperlichen Mitgefühls, sondern wegen des Wissens, dass dieses Leiden
für viele umsonst sein wird. In der Beziehung glaube ich schon, dass Bischof Fellay mit dem Papst mitleidet,
denn er gibt ja zu, dass er es schwer hat. Das tatsächliche Leiden der Kirche besteht darin, dass während
dieser Kirchenkrise viele Seelen verloren gehen. Schlimmer sind doch diejenigen, die an der Kreuzigung
der Kirche teilnehmen, indem sie jede Zerstörung der Liturgie mitmachen, die Lehre verkürzt weiter geben
und die Beichte abschaffen und dabei nichts Schlimmes empfinden. @thaumaturgos: Ich kenne jemand, der
sehr gut informiert ist und gesagt hat, dass Papst Johannes Paul II. sich geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument
zu unterschreiben. Jetzt ist aber das Motu proprio Ecclesia Dei ein solches Dokument, das auch die Suspension
der geweihten FSSPX-Priester enthält. Kann es dann sein, dass Johannes Paul II., der stets auch die Bischöfe
um die großzügige Gewährung des alten Ritus gebeten hat, so ein Dokument unterzeichnet hat, das alle
FSSPX-Priester suspendiert?
@Ansgar Fellays Herz ist voller Haß, die Thomas-Metapher spricht für sich. Hoffen wir, daß mit dem
Motu proprio die Laien der Pius-Bruderschaft zurück in die Kirche geholt werden, die Bischöfe sollen
im Schisma bleiben. Inwiefern die Thomas-Metapher von Hass spricht, müssen Sie mir erst erklären. Wenn
aber Fellay in der Osterpredigt von „Papsiten“ gesprochen hat, so lässt sich darin sicher ein Hass erkennen,
der verabscheuungswürdig ist. Man darf aber ncht vergessen, dass niemand perfekt ist und dass Hass provoziert
werden kann. Ich denke da nur an die gesellschaftliche Ächtung der Piusbruderschaft, während Bischöfe,
die Jahrzehnte lang beim Kindermord durch Mord-Zulassungsscheine mitgeholfen haben und sich dadurch exkommuniziert
haben, als innerhalb der Kirche gelten. Die katholische Kirche bezieht sich im wahrsten Sinne auf die
ganze Welt (katà hólou kósmou). So hat sich ja selbst die evangelische Kirche noch bis zum Zeitlater
der Aufklärung als katholisch bezeichnet. Und so spricht ja der JP2(Ratzinger)-Katechismus der Katholischen
Kirche nur von einer Kirche und unterschiedlichem Zugehörigkeitsgrad. Jede Ausgrenzung von Leuten, die
nach der Lehre Christi leben wollen, ist schon unkatholisch. „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“
(Ignatius von Antiochien). So wird auch die Piusbruderschaft, die im Gegensatz zu den Orthodoxen alle
Dogmen der Kirche glaubt, von Rom als katholisch anerkannt. Die umstrittene Exkommunikation bezieht sich
nur auf die vier Bischöfe.
Experimentierphase, Kirchenspaltung, Papst schönes Gesicht machen, Relativitätstheorie Wenn der Papst
das Muto proprio schon nicht allgemein durchsetzen kann, wie wär’s dann, wenn er wenigstens eine „einjährige
Experimentierphase mit allgemeiner Erlaubnis der tridentinischen Messe“ forderte und die Bischöfe erst
nach diesem Jahr das Veto einlegen dürften? Damit die Leute sehen, was Ihnen verboten wird! Wenn sich
dann noch einzelne Bischöfe gegen das Motu stellen, fällt es diesen sicher schwer, den Leuten ihre Verbundenheit
mit dem Papst mit einem lächelnd lieben Gesicht zu heucheln. Die Kirchenspaltung wird wohl auch so offensichtlich,
denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischöfe wie Mixa, Müller und Meisner, die prinzipiell auch
gegen das Motu sind, ein Veto einlegen. Dann treten wir in die Phase ein, von der die Muttergottes vor
einigen Jahren beschwörend in Marpingen gesprochen hat: „Bleibt dem Papst treu!“ Ich war über die Pfingsttage
nicht on-line. Habe nun mit ein paar Tagen Verspätung noch einen Kommentar zum Artikel Kann Leben von
selbst entstehen? www.kreuz.net/article.5252.html über die „Relativitätstheorie“ abgegeben, den ich
die Interessierten zu lesen bitte.
Der schwarze Peter würde bei einem Veto auf die Bischöfe fallen. Jeder würde sehen, dass sich der Bischof
gegen den Willen des Papstes stellt. Ob das Bischöfe, deren oberstes Gebot es ist, dem Volk in den Hintern
zu kriechen, durchstehen?
Relativitätstheorie Grundsätzlich sind die Aussagen von Stephan Schmidt richtig. Falsch ist nur das
Heranziehen der Relativitätstheorie. Die Erweiterung der Newton-Physik um den Fator Wurzel(1-v²/c²)
betrifft den Bereich in Nähe der Lichtgeschwindigkeit c. Er bewirkt Längenkontraktion und Zeitdilatation
(Zeitverzögerung). Wer schneller fliegt, wird in Flugrichtung kürzer und bei dem vergeht weniger Zeit.
Diese Formeln stammen von Lorentz. Sie sind experimentell bestätigt, werden aber gern mit Einstein in
Verbindung gebracht , womöglich weil Einstein ein Jude war. Von Einstein stammt die Relativitätstheorie,
d.h. der Fliegende betrachtet die Sache von sich aus, sieht sich als Ruhenden und den „Ruhenden“ als Fliegenden.
Demnach vergeht beim sog. „Ruhenden“, also beim jeweils anderen, weniger Zeit. Bezogen auf nichtbeschleunigte
Inertialsysteme ist diese Theorie die spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Sie ist konsistent,
d.h. widerspruchsfrei. Sie hat auch den Michelson-Effekt erklären können. Ob sie aber die Wirklichkeit
wiedergibt, ist damit nicht gezeigt. Die Erweiterung der Relativitäts-Theorie auf den Normalfall beschleunigter
Systeme (jedes Rotieren um eine Sonne unterliegt ja schon der Zentralbeschleunigung) führt zur sog. allgemeinen
Relativitätstheorie von Albert Einstein. Diese Theorie hat sich in der Wissenschaftstheorie bereits als
inkonsistent, d.h. in sich widersprüchlich erwiesen, ist also erwiesenermaßen falsch, muss also nicht
mehr experimentell widerlegt werden.
An den, dessen Vater Priester verprügelt, sodass die Nase bricht, und der auch noch stolz darauf ist
Im oströmischen Reich war es der Brauch, dass einem gestürzten Kaiser die Nase abgehauen wurde. Auch
Justinian II. widerfuhr dies. Aber er eroberte mit Hilfe des Bulgarenkönigs Tertel das Reich wieder zurück.
Auf dem Weg dorthin mussten sie über das schwarze Meer, das ob seiner Seestürme berüchtigt war. Als
so ein Seesturm aufkam und seine Gefährten glaubten, ihn nicht überleben zu können, baten sie Justinian,
er möge schwören, dass er die Usurpatoren alle verschone. Sie glaubten damit, Gott gnädig zu stimmen.
Justinian schwor aber folgendermaßen: „Ich möge ersaufen, wenn ich nur einen einzigen verschone!“ Daraufhin
legte sich der Sturm. Justinian eroberte Konstantinopel zurück. Tertel wurde, wie versprochen, als Cäsar
eingesetzt. Und Justinian hielt Wort: Das ganze Militär, das natürlich den Usurpatoren dienen musste,
wurde hingerichtet, einfach alle. Man sagt, dass sooft er den aus seiner abgehakten Nase rinnenden Schleim
aufrotzte, einer hingerichtet wurde. Justinian zeigte, dass man auch ohne Nase Kaiser sein kann. Wie groß
kann da die Macht eines Priesters (!) mit zerbrochener Nase erst sein! Wenn Sie und Ihre Lieben nicht
lernen, Autoritäten, vor allem gottgeweihten, Respekt entgegenzubringen, nur dann wird es Ihnen und Ihren
Lieben ebenso ergehen wie denjenigen, die das oströmische Kaisertum Justinians II. usurpiert haben.
@Hornet: Der Unterschied zwischen Erziehung und Verziehung! In meiner Bekanntschaft hat mir einer erzählt,
dass er und seine Brüder schon bald nie mehr zu Hause erzählt haben, wenn sie vom Lehrer eine Ohrfeige
bekommen haben, denn, so sagt er, dann hätte uns der Vater eine weitere gegeben, gemäß dem Motto: Der
Lehrer wird schon wissen warum! Das war noch ein Vater … und kein solcher Weichwimsler. Man kann sicherlich
streiten, ob die zweite Ohrfeige noch nötig war, aber wenn ein Vater die Autorität prügelt, dann trägt
er zur Verziehung seines Sohnes bei. Er lehrt den Sohn, die Autoritäten zu missachten. Und wenn es noch
dazu ein Priester war! Die haben einen verdammt guten Draht zum Himmel. Wird da der Vater vom Himmel gesegnet
sein? Wird der Sohn gesegnet sein? Eine Religionslehrerin stellt ebenso fest, dass die Eltern ihre Kinder
verteidigen anstatt eine gewisse Strenge der Lehrer für gut erachten. Im Buch Jesus Sirach steht: „Halte
deinen Sohn in Zucht, hau ihm aufs Gesäß, solange er noch klein ist! … Verzärtle den Sohn und er
wird dich enttäuschen! … Später muss man ihm die Wunden heilen!“ (aus dem Gedächtnis zitiert).
@Müller: Das war noch ein Pfarrer! z.B. dass er, wenn ein Messdiener stolperte, oder gar lachte, vom
hochaltar ehrwürdig hinunterschritt und ihn ohrfeigte, bevor er gemessenen schrittes seine heiligen Handlungen
weiter vollzog… Das war noch ein Pfarrer … und kein solcher Weichwimsler.
@Rudolfus Das Prinzip ist ja das, daß sich die kirchlichen Behörden überhaupt nicht in die Naturwissenschaft
einmischen sollen, weder positiv (Cardinal Bellarmin, der Papst zu Beginn), oder negativ (der Papst später).
Das mag eine Aussage von Johannes Paul II. sein, als er Frieden schließen wollte zwischen Kirche und
Galilei, was ihm die Wissenschaftstheorie schwer anlastet (habe ich selbst in einer Vorlesung gehört).
Eine Rehabilitierung Galileis war dies allerdings nicht. Der Rektor der Uni Regensburg leitete die Papst-Vorlesung
ein, indem er sagte, er spreche bewusst nicht von Wissenschaften, sondern von Wissenschaft (im Singular).
Man kann die Wissenschaften nicht voneinander trennen. Er wäre schon längst an der Zeit dass B16 mal
die Evolutionslehre als wider die katholische Lehre verwirft: „Wer die Evolutionstheorie Darwins lehrt,
der sei ausgeschlossen!“ Auch hinsichtlich Gentechnologie, In-vitro-Fertilisation usw. muss die Kirche
sich theologisch und naturwissenschaftlich so bilden, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Was Kopernikus betrifft: Die Medien veröffentlichten ja zudem erst ernste Hinweise auf die Theorie, daß
Kopernikus seine Theorien von jemanden abgeschrieben hatte, den er dann dezent „beseitigt“ haben soll.
Danke für diese Info. Wusste ich nicht, ist ja hochinteressant.
@Rudolfus: Um dieses Prinzip ging es eben nicht! Es ging ja auch nur um das Prinzip, daß überhaupt eine
höhere Instanz einem freien Wissenschaftler den Mund verbietet, und seine Theorien und seine Fragen verbietet.[fett]
Das ist ja gerade der stets verbreitete Irrtum. Er hätte seine Theorie als Hypothese formulieren dürfen,
und es wurde ihm ja gestattet. Aufgrund des Glaubenskampfes („Diese Papisten, jetzt leugnen sie auch die
Schrift“) musste Bellarmin aber vorsichtig sein. Wenn er seine Theorie als durchaus wahr bezeichnen möchte,
müsse er Beweise vorlegen. Galilei: „Er habe welche, aber die würden sie ja eh nicht verstehen“. Die
Ebbe-Flut-Erscheinung als Beweis durchschauten Bellarmin und Co. sofort als einen Witz. Damals wusste
jeder Wissenschaftler, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Es war hier der Streit eines von der heutigen
Wissenschafttheorie hochanerkannten Wissenschaftlers mit einem rückständigen Angeber, der die Schriften
seiner Kollegen nie las; Kepler hatte sie ihm sogar zugesandt (möglicherweise aber verschlüsselt). Die
Geozentristen (z.B. Tycho) glaubten, dass die Erde, obwohl sie sich um die Sonne dreht, trotzdem das Zentrum
sei.Und dies ist vonseiten der Amtskirche unter dem Bischof v. Rom geschehen.[kursiv] Während die Protestanten
Keplers Mutter fast als Hexe verbrannt hätten, Kepler selbst vertrieben hatten, sodass er beim katholischen
Bayernherzog Aufnahme fand, wurde Galilei von seinem Freund, Papst Urban VIII., viele Jahre gefördert,
obwohl er sich nicht an die Auflagen gehalten hat.
Korrektur: „Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Sonne (statt Erde) kreisen.“
Der Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und Bellarmin wird auch im Buch „Kurzgefasste Verteidigung der
Heiligen Inquisition“ von Zander behandel, und zwar im Kapitel „Die Heilige Inquisition hatte recht“,
habe dieses Kapitel aber selber noch nicht gelesen, sodass ich nicht beurteilen kann, ob dieser Streit
wissenschaftlich auch so gut behandelt wird wie er mir in einer Universitätsvorlesung geboten wurde.
Dass Kardinal Bellarmin im Recht war (Galilei hätte seine Theorie nur als Hypothese, nicht als „durchaus
wahr“ formulieren dürfen), ist in der Wissenschaftstheorie bekannt. Wenn man bedenkt, dass Galilei auch
vom Stillstand der Sonne sprach (was die Protestanten sofort als Leugnung der Schrift ausgelegt hätten),
ist zusätzlich klar, dass die von ihm verteidigte Theorie falsch ist.
Galilei: Der Beitrag von Rudolfus ist an sich gut, aber hinsichtlich Galilei falsch. Galilei hat sich
zwar gegenüber den damaligen Philosophen ausgezeichnet, da diese Experimentalphysik grundsätzlich (nicht
nur die von Galilei, die z.T. auf nie durchgeführten Versuchen basiert) ablehnten, aber nicht gegenüber
seinen Wissenschaftskollegen. Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Erde kreisen,
und seine Kollegen haben sich über den Pfau Galilei nur lustig gemacht, weil er sich nur als Wichtigtuer
hervortat. Keplers diesbzgl. Werk hat Galilei nie gelesen. Galilei hat nur Kopernikus verteidigt, der
wiederum seitenweise von Sacrobosko abgeschrieben hat. So kamen bei Galileis Planetenbahnen noch genauso
die Epizyklen wie im Ptolemäus-Weltbild vor, sodass Kepler ihm sagte, sein System sei nicht plausibler
als das alte ptolemäische. In seinem Werk „Dialogo“ hat Galilei seine Kollegen nur verarscht. Wissenschaft
Fehlanzeige. Weil Galilei Sacroboscos Theorie in der Volkssprache Italienisch geschrieben hat und dadurch
der Glaubenskampf das einfache Volk in die Hände der Lutheraner getrieben hätte, wurde er aufgefordert
„sein“ Werk als Hypothese zu formulieren. Im folgenden Wissenschaftsstreit zwischen ihm und dem heiligen
Bellarmin gibt die Wissenschaftstheorie eindeutig Bellarmin Recht: „Seine Argumentation war einwandfrei!“
Galilei hat sich nicht an die Auflagen gehalten. Trotz jahrzehntelanger Förderung durch Papst Urban VIII.
musste er am Ende seine Theorie widerrufen. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits 30 Jahre durch Kepler
überholt.
Danke, Rudolfus, den Titel „König der Römer“ trug auch der kleine Napoleon II., Sohn Napoleons I., und
der Habsburg-Lothringerin Marie Luise. Eigentlich hätte er doch dann römischer Kaiser sein müssen,
da Franz II. 1806 abgedankt hat und sich als Franz I. von Österreich bezeichnet hat, während Napoleon
I. sich nicht römischer Kaiser, sondern Kaiser von Frankreich nannte. Der König der Römer wäre doch
dann automatisch Kaiser der Römer geworden, vorausgesetzt, das Reich hat damals – bereits nach 1806 –
noch existiert. Und der Papst hat ja die Auflösung des Hl. Röm. Reiches durch Franz II. nie anerkannt:
Ein Reich kann man nicht auflösen. Dennoch kennt der Papst den Kaiser von Österreich als den römischen
an, das hätte doch zumindest zu Lebzeiten des kleinen Napoleons (1811-1832) nicht stimmen dürfen.
@matt: Diese Generation wird nicht vergehen, bevor dies alles geschieht. Die Übersetzung von Rudolfus
ist die richtige: „Generation“, nicht „Geschlecht“, obwohl vielleicht das griechische Wort geneá Letzteres
zuließe. Der neue Bund ist wie der alte Bund ein Ehebund. Aus ihm wird Christi Kirche geboren, die heranwächst
zu einer heiratsfähigen Braut. Die Braut braucht, wie jede Braut, genau eine Generation, bis sie zu einer
heiratsfähigen Braut herangewachsen ist. Bei einer göttlichen Braut wie der Kirche dauert eine Generation
allerdings etwa 2000 Jahre. Ist die Generation vergangen, kommt Jesus als Bräutigam wieder und heiratet
sie: „Selig, die zum Hochzeitsmal des Lammes geladen sind.“ Doch vor dieser Wiederkunft, also vor der
Hochzeit, vor Ende dieser Generation kommen noch die in den Endzeitberichten prophezeiten Drangsale.
Ad Rudolfum: Fragen zum S.I.R. Es geht in Ihrer Darstellung nicht klar hervor, ob der Zusatz „Nationis
Germanicae“ gegen Ende des Imperiums tatsächlich Namen-Character hatte oder eben nur als Zusatz mitgenannt
wurde sowie man auch den Zusatz das „geliebte“ Heilige Römische Reich oder das Heilige Römische Reich
„deutscher Lande“ hinzufügen könnte, um eben nur anzudeuten, wer es beherrscht, wo es liegt oder wem
es gehört. Unterzeichnete etwa tatsächlich z.B. Franz II. als „Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
Deutscher Nation“? Dann hätte der Zusatz Namen-Charakter.
Benedikt: Glaubwürdige Verwendung des „Nationis Germanicae“ Aufschlussreich scheint folgende Web-Site:
www.muenzen-lexikon.de/lexikon/h/ph081.html „Der Zusatz „Deutscher Nation“ stammt aus dem 15. Jh. Der
vollständige Titel „Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae“ ist als offizielle Bezeichnung des Staatsgebildes
(ohne Italien) auf dem Reichsabschied von Worms 1521 verwendet worden.“ Das S.I.R. mit dem Zusatz Nationis
Germanicae (N.G.) bezeichnet also nicht mehr das S.I.R., sondern nur einen Teil davon. Hier vom „vollständigen
Titel“ zu sprechen, ist eine glatte Lüge. Da dieses italienlose Staatsgebilde kein eigener Staat war
(der Kaiser herrschte über das ganze S.I.R. incl. Norditalien, ein Fürst herrschte über weniger), entspricht
es wohl einer Bezeichnung wie „Norddeutschland“ oder Ähnlichem, aber nicht dem Namen des Reiches. Insofern
ist es logisch, dass sich jeder Fürst des Hl. Röm. Reiches auf Denkmälern und Dokumenten dux im S.I.R.
nennt und nicht dux eines kleineren Gebietes. Es gibt sich auch kein Bundeskanzler als Kanzler Norddeutschlands
aus. Die Verwendung dieses Zusatzes in den Geschichtsbüchern zur Beezeichnung des Gesamt-Reichs ist eine
Lüge zur Förderung des protestantischen Nationalismus. Er schwächt das röm.-kath. Bewusstsein. Wenn
Sie nicht glauben, dass dieser Zusatz Geschichtsfälschung ist, glauben Sie wenigstens sich selber („das
S.R.I. ist kein nationales Gebilde“) oder dem Eigentlich-Kaiser Otto von Habsburg-Lothringen, der den
Namen seines eigenen Reichs kennen sollte: „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden!“ ==> Richtiger
Name: S.I.R.
Ad Benedictum: Wie blauäugig sind Sie denn eigentlich! Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie:
Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon
ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war?
„S.R.I.“ finden Sie oft. Warum fehlt der Zusatz? In Lexika steht sicherlich auch von der Kopernikanischen
Wende, obwohl doch Kopernikus seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben hat und das Mittelalter in Verruf
gebracht hat, damit er besser da steht. Steht da wenigstens, dass Luther ein Mörder war? Natürlich nicht!
Geht doch nicht, muss doch auf die vielen Protestanten Rücksicht nehmen. Quellenforschung und Lexika
sind verschiedene paar Stiefel. In Lexika steht in der Regel das, was sich – mit oder ohne Geschichtsfälschung –
als Allgemeinwissen herausgebildet hat, mehr aber nicht. Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass das S.R.I.
kein nationales Gebilde war. „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden“ (Otto von Habsburg-Lothringen).
Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“ schon zu einem Widerspruch, weswegen er zumindest offiziell
nie da gewesen sein kann. Innerhalb von 900 Jahren werden die Menschen mehr, es ändert sich viel. So
hat sich u.a. die Macht des Kaisers seit dem westfälischen Frieden drastisch reduziert. Glauben Sie denn
im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen,
Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
@r.ruhrgebietler: Geschichtsbücher? Nach den Geschichtsbüchern hatte man vor Kopernikus geglaubt, dass
die Erde eine Scheibe war, usw. www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html Zweiter Teil www.spiegel.de/…518,381627-2,00.html
Dass der Zusatz „Deutscher Nation“ eine Fälschung ist, weiß ich von einem Geschichts-Experten, der wirklich
auch in Archiven Original-Texte nachstöbert. Ich habe diesen Zusatz mal in einem Geschichtsmagazin bemängelt
und Ihnen Inkompetenz vorgeworfen. Prompt kam in einem folgenden Heft, dass dieser Zusatz etwa seit Luther
existiert. Und wenn die Geschichtsfälschung sogar fertig gebracht hat, aus dem Mörder und Baueraufhetzer
Luther einen Heiligen zu machen, halte ich natürlich diese Zusätze auch bloß für eine Fälschung.
Ich selbst habe oft schon die Abkürzung „S.R.I.“ (Sacrum Romanum Imperium) gelesen, auch auf Denkmälern,
einen Zusatz wie N.G. (Nationis Germanicae) finde ich nie. Offensichtlich sind die Dokumente der Neuzeit
schneller verschwunden als die mittelalterlichen! (??) Vielleicht findet Benedikt den Zusatz? Warten wir
ab. Hinsichtlich Marienerscheinungen kenne ich jemanden, der sich auskennt wie kein Zweiter, er kennt
Hunderte. Von ihm habe ich vor allem gelernt, dass die Klassifizierung der Erscheinungsorte in Echt /
Unecht zu einfach ist. Sehr viele sind anfangs echt, dann werden sie verfälscht, womöglich weil Seher,
die von den Gläubigen wie Päpste bewundert werden, stolz werden. An der Echtheit der anfänglichen Marienerscheinungen
in Medjugorje zweifle ich nicht. Viele haben angefangen, den Rosenkranz zu beten. Doch dann drang der
Modernismus ein…
Ad Benedictum: Beschönigung der französischen Republiken Wenn wir französische Verfassungsänderungen
nicht mitrechnen, dann kriegen wir in Frankreich immer noch vier Republiken zusammen. Die ersten beiden
wurden durch Kaiserreiche (Napoleon I.und III.) beendet, die dritte durch Krieg. Bemerkenswert ist ja
vor allem die Lebensdauer der ersten Republiken: von 1792-1804 sind es 12 Jahre, von 1848-1852 immerhin
auch noch vier. Das Heilige Römische Reich hatte meines Wissens zwei Namen: „Heiliges Reich“, dann „Heiliges
Römisches Reich“. Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher
Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke.
Oder nennen Sie mir ein Dokument vor 1806, wo diese Bezeichnung vorkommt. Dann gehe ich morgen zur Bibliothek
und schaue nach. Die grundlegende Reichsverfassung beginnt nicht erst im Jahr 1356. In diesem Jahr wird
in der goldenen Bulle nur Gewohnheitsrecht schriftlich niedergelegt. Dieses Heilige Römische Reich hatte
vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in
der Geschichte. Übertroffen wird sie von der längsten Institution der Geschichte überhaupt, der katholischen
Kirche, ebenfalls einer Monarchie. Bis auf wenige Ausnahmen wurden deren Könige (Päpste) gewählt. Wie
lächerlich sind dagegen die Medien-Diktaturen der Moderne!
@Sirilo und @Erzbischof Sie schreiben, dass es diese Staatsform (Wahlmonarchie) schon seit 200 Jahren
nicht mehr gibt, geben dabei das Hl. Röm. Reich und Polen an, machen dann aber Punkt Punkt Punkt, um
die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja immer noch. Was soll also
dieses Punkt Punkt Punkt? Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen.
Wieviel bringen dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon
die fünfte kreiert. Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite
hält zwar etwas länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht.
Fragen zu Kant; Antworten zu Demokratie. Lassen wir zunächst Bartholomäus Holzhauser über den Zustand
der Kirche sprechen: Und zwar hat Luther das Dach zerstört, Calvin die Mauern eingerissen, aber die Grundfesten
wird dieser Philosophismus zerstören. Trifft das auch auf Kanz zu? Kants Schriften gehörten zum Giftschrank
(des niedrigsten der drei Grade). Studenten mussten darum bitten, sie lesen zu dürfen. Ich glaube in
Lesermeinungen zu Evolutionsartikeln gelesen zu haben, dass der Darwinismus, der Kampf der Rassen gegeneinander,
in dem sich die stärkere durchsetzen sollte, auch auf Schriften Kants basiert, weiß aber überhaupt
nicht, ob es stimmt bzw. in welcher Weise das zutrifft. Weiß darüber jemand Bescheid? Eine Demokratie
funktioniert allenfalls im Kleinen, wenn jeder jeden kennt, ansonsten ist sie die Diktatur der Meinungsmacher.
Wer die Medien beherrscht, beherrscht das Volk. In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung
muss mit der der Machthabenden konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von
Diktatur zu. Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der Wahlmonarchie
wie im Hl. Röm. Reich, in Polen und in der kath. Kirche. Die Wählenden kennen einander und fühlen sich
Gott verantwortlich. Obwohl Rom unter einer Republik groß geworden ist, hat Gott solange mit seinem Kommen
gewartet, bis diese im Bürgerkrieg unterging und durch ein Kaisertum ersetzt wurde, das die pax Romana
garantierte. Ebenso wird es beim zweiten Kommen Christi sein.
@Nachtlaterne: Warum Lehmann zum Kardinal befördert wurde ich werde niemals begreifen warum unser letzter
papst johannes paul einen unmenschen wie lehmann zum kardinal beförderte. Soviel ich weiß, war das römische
Diplomatie: Lehmann und die deutschen Bischöfe steigen aus dem staatlichen Schwangerenberatungssystem
mit Kindermord-Berechtigungs-Schein aus. Als Gegenleistung erhält Lehmann den Kardinalshut. Für einen
Kardinalshut ist Lehmann schon mal bereit, gegen seine Überzeugung zu handeln, zumindest dann, wenn man
diesen „Verrat“ hernach mittels „donum vitae“ wieder gutmachen kann. Vielleicht wäre er sogar bereit,
das Motu proprio (für eine Weile) zuzulassen, falls er zum Papst ernannt würde.
@Stimme Für wie blöd halten Sie uns hier eigentlich? kreuz.net-Leute sind gebildeter als solche, in
deren Nick-Namen bereits die Lüge steckt, als solche, die schon das Wort „Kreuz“ nicht mehr schreiben
dürfen, weil es ihnen der Dämon, der auf ihrem Genick hockt, verbietet. Das Kreuz bannt nämlich den
Vater der Lüge mit seinen Dämonen. Doch diese wollen nicht weg von Ihnen. Kann man ja verstehen, so
gut wie Sie sie bewirten. Die ekelhaften Bilde, die ja auch „hetznet“ immer wieder gerne zeigt, sind ja
auch dazu angetan, einem Kind einen Schock für das Leben zu versetzen. Ihre Scheinheiligkeit, Ihre geheuchelte
Fürsorglichkeit, ist doch nicht mehr zu überbieten. Stellen sich an, als wüssten Sie nicht, dass es
darum geht, die Jugendlichen davor zu warnen, dass diese Schlachtung an ihren Kindern vollzogen wird.
Vielle durch den Abtreibungsmord traumatisierte Jugendliche sagen hernach: „Hätten wir solche Bilder
gesehen, hätten wir es nicht tun lassen!“ Und zwar sind es diejenigen, deren Seele noch nicht so verfault
wie die ihre ist. Sie wissen genau, dass das Geschehen des Mordes schlimmer ist als das Bild, das nur
dazu dient, die Jugend durch einen heilsamen Schock von einem solchen Meuchelmord abzuhalten. Wenn es
darum geht, zu zeigen, dass jemandem Unrecht getan worden ist, dann zeigt man die Bilder des Unrechts.
Aber das Unrecht gegen die kleinen Wehrlosen soll verborgen bleiben, damit Feiglinge wie Sie wenigstens
gegen diese eine Schlacht gewinnen und „Sieg!“ schreien dürfen.
Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus. Unterhält sich mein
ehemaliger Chef mit seinem Kollegen. Sagt der Kollege: „Gehst mit zur großen Fronleichnamsprozession?
Da gehen wir alle im Talar!“ Daraufhin mein Chef: „Nein, ich bin von der anderen Partei“. Der Kollege:
„Das ist doch wurscht!“ Mein Chef wird deutlich: „Nein!“ Was wird da der dabeisitzende Burgorus gedacht
haben? Er hat sich gedacht: Der katholische Kollege geht nur zur Show mit. Der Glaube ist ihm wurscht.
Der ehemalige Chef aber legt als Protestant Wert auf seinen Glauben. Offenbar empfindet er die Fronleichnamsprozession
als Demonstration für den katholischen Glauben, dem er eben nicht angehört. Vor wem hat nun der katholische
Burgorus mehr Respekt? Er hat mehr Respekt vor seinem ehemaligen Chef. Dieser verteidigt seinen evangelischen
Glauben, während dessen katholischer Kollege den Unterschied in beiden Konfessionen anscheinend für
unwesentlich erachtet. Weiß denn der überhaupt, welche Gnaden ihm sein Glaube bietet? War jetzt das
eine so wichtige Angelegenheit? Für Burgorus war es ein Gespräch, das er nie vergessen wird. In seinen
Augen sind die beiden Kollegen für immer stigmatatisiert. Nicht nur, was das Religiöse betrifft. Nein,
in allen Belangen. Der eine nimmt sein Tun ernst, denkt an die Botschaft, die darin steckt, der andere
scheint nur vor der Öffentlichkeit bewundert werden zu wollen. Mit dem, wofür er eintritt, scheint er
es nicht so genau zu nehmen. Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus.
@raimund: Sehr gute Analyse… … und die Teufel wissen, dass alles, was sie innerhalb von mehr als hundert
Jahre schleichend in mühseliger Kleinarbeit aufgebaut haben, wieder zusammenbrechen wird. „Welch schrecklicher
Tag!“, heulen sie.
@Gotthard: Das Urteil der nichtchristlichen Welt Die nichtchristliche Welt beurteilt uns nach dem, was
uns heilig ist. Und da merken sie, dass den Christen nichts mehr heilig ist; anstatt dessen liegen sie
wie Schweine halb nackt am Strand herum. Schamhaftigkeit und Ehrfurcht ist das, was die Moslems noch haben,
aber auch das, was sie an uns vermissen, weswegen sie uns verachten. Das Heilige muss wieder zurückkehren,
wollen wir von der nichtchristlichen Welt respektiert werden.
@defensor fidei Ich versuche mich zu erinnern, woher ich die Information über den Volksaltar habe. Ich
glaube, sie kommt vom Claus-Peter-Clausen-Verlag (vielleicht im Schwarzen Brief, den ich damals abonniert
hatte). Da wurde es so dargestellt, als hätte P. Pio die Wunden wieder verloren, weil er (nur einmal?)
am Volksaltar gefeiert habe. Ich habe diese Meinung nie angenommen. Ob es überhaupt ein „richtiger Volksaltar“
war, kann ich auch nicht sagen.
Nochmals zu Pater Pio: Die Info von Justus ergibt also, dass er nie den NOM zelebriert hat. Wie ich schon
sagte, hat er aber die letzte Messe am Volksaltar auf einem Stuhl gefeiert. Wie lange er bereits den Stuhl
benötigte, weiß ich nicht. Dass er die letzte Messe am Volksaltar feierte, kann natürlich auch damit
zusammenhängen, dass er die Stufen zum Hochaltar nicht mehr hinaufgehen konnte oder man ihn nicht hinaufgetragen
hat. Das Schließen der Wunden am Ende seines Lebens scheint doch mehr auf die Vollendung eines 50jährigen
Leidens mit den Wunden Christi hinzuweisen: Am 20. September 1968 jährten sich zum 50sten Mal die Wundmale
von Pater Pio. Er zelebrierte die heilige Messe und empfing nochmals am 22. September zahlreiche Gebetsgruppen.
Dann kam sein Ende. Am 23. September um 2.30 Uhr starb er. (aus kathpedia)
@agmen: Die letzte Messe von P. Pio P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt.
Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich
nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt.
Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt. Interessant ist, dass es Leute gibt,
die glauben, dass sich bei Pater Pio die fünf Wunden Christi deshalb am Ende seines Lebens wieder geschlossen
haben, weil er eine Messe am Volksaltar zelebriert hat. Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er
50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen,
der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar.
Man kann aber auch das Schließen seiner Wunden unmittelbar vor dem Sterben, unabhängig von Volksaltar
oder nicht, als Zeichen auffassen, dass er alles, was er leiden musste, auch gelitten hat, also als Zeichen
eines vollendeten Sühne-Lebens.
@Maledica: katholisch bleiben in der Einheit! „Katholisch bleiben in der Einheit, auch wenns schwer ist!“
ist sicherlich eine Allgemeinregel, wie man sich in der momentanen desaströsen Situation in der Kirche
verhalten soll. Das Problem verlagert sich dann auf das „Wie?“, wo Sie selber zugeben, dass es schwer
ist. Wenn aber die Kirche in Nostra aetate sagt: „Mit großer Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim,
die den alleinigen Gott anbeten“, sollte man dann nicht auch sagen können: „Mit ein wenig Achtung betrachtet
Maledica sogar die Mitglieder der Piusbruderschaft: Sie beten den dreifaltigen Gott an und feiern die
katholische Messe!“ @Benedict: Ich habe Statements von Athanasius stets als sehr informative in Erinnerung,
kann mich an beleidigende gar nicht erinnern.
@Athanasius: So ein Statement war mal notwendig! Es leiden doch alle glaubenstreuen Katholiken an der
Verfolgung durch die inthronisierten Modernisten-Bischöfe. Es existiert keine allgemeine Vorschrift,
wie man aus der desaströsen Situation noch das Beste machen kann. Die einen bleiben im NOM, müssen dafür
Kasperl-Theater, inhaltsleere Predigten und schiefe Blicke in Kauf nehmen, wenn sie wenigstens noch in
den wesentlichen Dingen die Ehrfurcht beibehalten wollen. Andere besuchen TM’s, müssen dafür längere
Fahrten in Kauf nehmen. Indult-Messen werden sowieso meist nur an Sonntagen in einer Großstadt angeboten.
Werktags kann man eineTM wohl nur in Traditions-Gemeinschaften finden, und da ist nun mal die Piusbruderschaft
die größte. Doch tut man dies, hat man mit oft weiten Wegen wenigstens eine anständige Messe, wird
aber mit der Schisma-Keule geschlagen, verliert also das soziale Leben: das ist die gesellschaftliche
Achtung. Wenn sich nun die Leidensgruppen (zu denen ich auch B16 zähle) gegenseitig ärger beschimpfen
als sie die Modernisten beschimpen, die das Leid verursacht haben, dann kann das nur noch Krankheit sein.
@Jörg Gutenberger: Die eine Kirche und der eine Mensch Ich vergleiche die Begriffseinengung des Terminus
„katholische Kirche“ mit der Begriffseinengung „Volk Israel“. Wir sprechen von der „Una Sancta“, und auch
im JP2(Ratzinger)-Katechismus steht nur von der einen kath. Kirche, mit der man in unterschiedlichem Grad
in Gemeinschaft stehen kann. Die katholische, d.h. allumfassende Erweiterung der Katholizität durch das
Vat.2 wird aber von der Welt, der man die Fenster geöffnet hat, dazu benutzt, die katholische Kirche
zunächst zu zerstören; sie stirbt. So hat sich auch der Bräutigam der Kirche, Jesus, der Welt ausgeliefert,
denn es ist besser, wenn „ der eine Mensch (unus … homo) für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk
zugrunde geht“ (Joh 11,50). Und nach Tod und Auferstehung Jesu wurde der Begriff „Volk Israel“, das bis
dahin auf die unter Kyros nach Isarael zurückgekehrten zweieinhalb Stämme eingeengt war, wieder erweitert.
So muss eben auch die katholische Kirche auf Beschluss des Vat.2 der Welt ausgeliefert werden, die sie
kreuzigt, was aber Auferstehung und Triumph nach sich zieht. Dann ist das Ziel, die Erweiterung der Katholizität,
sogar vollkommen erreicht, da dann alle gänzlich der katholischen Kirche angehören werden. Halten Sie
die Calvinisten oder Puritaner, die fundamental von der kath. Lehre abweichen und deren eigentlicher Gott
das Geld ist, für katholisch im ursprünglichen Sinn? Dann wären Katholiken für die Ausrottung zweier
Kontinente verantwortlich. Halten Sie die Piusbruderschaft für katholizistisch?
Zur Stänkerei des Solarplexus: Pfarrverbände sind eine schlechte Lösung, aber immer noch besser als
der Abriss einer Kirche. Algermissen wird weniger wegen der Gründung von Pfarrverbänden an sich kritisiert,
sondern dafür, dass er diese schlechte Lösung ohne Not herbeigeführt hat. Er hat die Altersgrenze der
Priester heruntergesetzt, damit er mehr in Ruhestand versetzen konnte. Außerdem hat er drei Priester,
die die katholische Lehre unverkürzt weitergeben, rausgeworfen. Er bemüht sich also mit Eifer um die
Herbeiführung des Priestermangels, um einen Grund für die Gründung von Pfarrverbänden zu haben.
@Jörg Guttenberger, Köln: Ist die katholische Lehre eine Ideologie? Ich habe mir die Begriffserklärung
in Wikipedia angeschaut: Der Begriff Ideologie (griechisch ιδεολογία – die Ideenlehre) bezeichnet
eine Weltanschauung oder ein System von Wertvorstellungen. „Ideenlehre“ und „Weltanschauung“ sind sehr
subjektive Begriffe. Das Zentrum ist der Mensch selbst, der von sich aus seine eigenen Ideen oder Vorstellungen
in die objektiv vorhandene Welt hineinprojiziert. Solches steht der katholischen Lehre entgegen, da sie
auf Offenbarungen Gottes aufbaut und damit völlig objektiv ist. Die katholische Lehre ist also keine
Ideologie. Ich sehe also einen zweiten Erfolg der Sprach-Terroristen hinsichtlich glaubenstreuer Katholiken.
Der erste, den ich bereits genannt habe, betrifft die Negativ-Belegung des Wortes „fundamental“. Es wird
der Eindruck erweckt, es sei schlecht, an den Fundamenten des katholischen Glaubens festzuhalten. Zum
Zweiten bringt der angehängte „-ismus“ dem Unterbewusstsein des Menschen bei, das Fundament der katholischen
Lehre sei eine Ideologie, gehe also auf Vorstellungen, Ideen, gewisser Menschen zurück. Sollte man es
bereits geschafft haben, das Wort „Fundament“ wieder positiv zu belegen, dann ist durch den „-ismus“ dieses
nun positive Fundament zu einer nur menschlichen Vorstellung degradiert. Ich nehme also den Ausdruch „Fundamentalist“
als Bezeichnung für glaubenstreue Katholiken wieder zurück, da er einem „-ismus“ entspringt. Wer findet
nun aber ein Mittel gegen die sprachliche Diffamierung glaubenstreuer Katholiken?
@Alligator: Definitionshoheit über Begrifflichkeiten Wer die Definitionshoheit über Begrifflichkeiten
hat kann Realitäten „machen“ (der linke Philosoph Derrida ) Sehr schöner und wahrer Satz. Mir fällt
jetzt nicht ein, in welchem Zusammenhang ich diesen oder einen ähnlichen Satz (das Wort „Begriffshoheit“
ist mir im Ohr) schon mal gehört habe, denke momentan an die Gossensprache der heutigen Jugend, wo z.
B. der Chef des bayerischen Rundfunk behauptet, man könne nichts dagegen machen. Das glaube ich nicht.
Die Sprache wird gesteuert. Wem’ s aber nur um’s Geld oder die Zufriedenheit der Hörer geht, hat ja nicht
einmal die Intention, etwas zu ändern. Um die Begriffshoheit wieder an sich zu reißen, ist Provokation
sicherlich ein gutes Mittel. Man denke nur an Mixas Gebährmaschinen-Provokation, die ja doch einige Wirkung
hinterlassen hat.
katholischer Fundamentalismus Die Gegner der katholischen Kirche haben es geschafft, den Begriff Fundamentalismus
negativ zu belegen. Katholischer Fundamentalismus heißt, an den Fundamenten des katholischen Glaubens,
also an Christus und dessen Felsen, dem Papst festzuhalten. In diesem Sinne sehe ich mich als katholischer
Fundamentalist. Ich glaube, dass alle oder zumindest die große Mehrheit der Kreuzforum-Teilnehmer ebenfalls
als solche bezeichnet werden können. Der sprachliche Angriff gegen die katholische Kirche, dass man das,
was sie hat, nämlich ein Fundament, negativ belegt, darf nicht unterschätzt werden. Sprache beherrscht
das Denken. Den Stil verbessern heißt den Gedanken verbessern. Das ist zwar ein Satz von Nietzsche, wahr
ist er aber trotzdem. Deswegen wehre ich mich gegen die Negativbelegung des Wortes „Fundamentalismus“,
indem ich dem Fundamentalismus durch korrekte Benutzung wieder seine wahre Bedeutung zurückgeben möchte.
Es ist wichtig, am Fundament der Wahrheit festzuhalten, an Christus, am päpstlichen Felsen, an der unverkürzten
Dogmatik der katholischen Kirche. Vom Fundament, auf dem das Böse fußt, sollte man sich dagegen lösen.
Aber ein katholischer Glaube ohne Fundament, ein Glaube, der vom Wind des Zeitgeistes weggeweht wird wie
ein auf Sand gebautes Haus ist wertlos.
@möchtegern-kathole @Charlotte Bongartz Lieber möchtegern-kathole, ich kenne die Maßstäbe nicht, ich
habe nur mal von einem Leser mit Doppel-Account Agnostiker / Ungläubig die Beschwerde gehört, dass er
nur zwei Postings pro Stunde machen dürfe, er deswegen diese Einschränkung durch einen Doppel-Account
umgehen müsse. Aber machen Sie sich doch keine Sorgen. Der Wille, katholisch zu sein, ist ja da. Und
irgendwann wird’s auch klappen. @Charlotte Bongartz: Die Fundamentalisten sind doch auch auf kreuzforum.net;
warum finde ich dann da keinen dirty talk?
@Charlotte Bongartz: Die richtige Dosierung macht’s! Die alte katholische Kirche hatte sehr wohl erkannt,
dass ein Katechismus viel interessanter ist, wenn stets auch die Gegenposition dargestellt ist. Deswegen
gab es ja früher viele Kontrovers-Katechismus, wo ein Gegner der katholischen Lehre Fragen stellte, die
dann durch weise Antworten widerlegt wurden. kreuzforum.net, wo alle Häretiker ausgeschlossen sind, liest
sich nicht so unterhaltsam und wird deswegen auch viel weniger besucht. Es gibt dort viel weniger Postings.
Vor allem aber fehlt der dirty talk, da die kreuz.net-Gegner ausgeschlossen sind. Dafür sind die wenigen
Postings aber sehr informativ; man wird nicht durch in- und desinformativen „dirty talk“ abgelenkt. Bei
kreuz.net geht es also darum, eine gewisse Proportion an kreuz.net-Gegnern zuzulassen, die für den dirty
talk und die damit verbundene Unterhaltung zuständig sind. Ein gewisser Teil wird ausgeschlossen, ein
gewisser Teil darf nur zwei Postings pro Stunde machen oder Ähnliches. Und das ist eben die Stärke von
kreuz.net; die Dosierung passt einfach. In letzter Zeit scheinen mehr dirty-talk-Poster ausgeschlossen
worden zu sein. Auch das scheint mir angebracht, denn der Unterhaltungswert von kreuz.net ist ja ohnehin
bekannt genug, und die zunehmende Zahl an Postings macht dies einfach erforderlich, um die informativen
Postings nicht zu sehr im Müll der kreuz.net-Gegner untergehen zu lassen.
kreuz.net und die Machthaber dieser Welt Der Vorteil von kreuz.net besteht darin, die von Freimaurern
und Satanisten verabschiedeten Gesetze und deren Konsequenzen zu kennen. Also handelt kreuz.net so, dass
es sich ihnen entzieht. Sich an die Gesetze der Freimaurer und Co. zu halten, ist in vielen Punkten nicht
möglich, nämlich da, wo sie den Gesetzen Gottes widersprechen, die die Ewigkeit betreffen. Im Übrigen
fordern sogar die göttlichen Gesetze, sich den Gesetzen der Freimaurer zu widersetzen: „Widersagt ihr
dem Saten?“ beantworten wir im Taufgelübde mit „Wir widersagen!“ Wären doch die Kinder dieser Welt ebenso
klug wie kreuz.net! Die Gesetze Gottes und die Satans widersprechen sich! Da sich erstere auf die Ewigkeit
beziehen und letztere nur auf die Jetztzeit, ist es klug sich an erstere zu halten und letzteren zu entwischen.
Die göttliche Lehre steht im Katechismus der Kirche. Lest ihn! Und handelt entsprechend: Ehrt Euren Erlöser!
Geht in die Kirche! Schlachtet keine kleinen Kinder. Dann werdet ihr im jüngsten Gericht nichts zu befürchten
haben. Gott kennt jeden. So kann man sich den Gesetzen Gottes nicht einmal durch Anonymität entziehen.
Deswegen seid ihr kreuz.net neidisch. Verstehe ich! Es bleibt aber auch für die Kinder dieser Welt keine
andere Möglichkeit als sich den göttlichen Gesetzen zu beugen. Der Schutz, den euch die weltlichen Gesetze
zu bieten scheinen, trügt, denn er reicht nicht bis in die Ewigkeit!
@DocRöntgen: Bitte korrigieren Sie sich! „Sollte ich je eine Internetseite ins Leben rufen, wird dort
im Impressum mein Name stehen.“ Schreiben Sie bitte: „Sollte ich je eine Internetseite ins Leben rufen,
wird dort im Impressum meiner Meinung mach mein Name stehen.“
@Genoveva Ich bin kein Bildzeitungsleser, schau mir halt ab und zu die Schlagzeilen am Zeitungsstand an.
Das Erwähnen der Bildzeitung dient dem Witz. Es blieb nämlich tatsächlich in den Medien unerwähnt,
dass der Papst seine erste lateinische Rede im Pluralis majestatis (PM) gehalten hat. Und wenn man dann
sagt, dass nur die Bildzeitung kapiert, dass der Papst im PM spricht („Wir sind Papst“), verwundert das
umso mehr, da ja die Bildzeitung als primitiv gilt. Der PM bei der Lossprechungsformel könnte überzogen
sein, da das „ego“ zwar hoheitlich ist, aber den MP nicht zu beinhalten scheint, oder doch? Gab es den
MP zur Zeit Jesu schon? Das Gespräch zwischen Jesus und Pilatus verlief in der hoheitlichen Form „ego“.
Zumindest hätte Jesus im PM („nos“) und nicht nur in der „ego“-Forum sprechen können, wäre der PM damals
in Gebrauch gewesen. Am einfachsten wäre die lateinische Lossprechung: „Ego te absolvo…“. Eine Übersetzung
mit „Ich spreche dich los“ ist zu schwach, das hieße „Te absolvo…“. Wenn der Priester losspricht, spricht
er in persona Christi und in Ausübung göttlicher Hoheitsgewalt; also wäre der PM („Wir sprechen dich
los“) angebracht. Mich hätte es gefreut, wenn ich mal königlich absolviert worden wäre. Warum tun sich
Bischöfe und Priester mit „Exzellenz“ oder „Hochwürden“ so schwer? Weil sie dadurch an ihre unsagbar
hohe Aufgabe, Würde und Verantwortung erinnert werden. Die meisten wollen aber genauso wie andere sein:
ein möglichst einfaches, unbeschwertes Leben haben.
@Genoveva: Erklärung des Gesagten. Sagte ich einem Priester, er möge mir doch bitte die Absolution in
einer majestätischeren Form geben, würde er sich bevormundet oder kritisiert fühlen. Verspricht er
sich aber, hätte er sich nicht bevormundet gefühlt, wenn ich sein Versprechen ausdrücklich gebilligt
hätte. Es täte vielen Priestern nur gut, sich wieder ihrer Hoheit und Würde bewusst zu werden; zu sehen,
dass es einem Gläubigen lieber ist, wenn der Priester hoheitsvoll auftritt. Jedem Menschen tut es gut,
wenn er sich geachtet fühlt. Zur Bildzeitung: Diese hat doch mit dem „Wir sind Papst“ nur ganz stolz
klar machen wollen, dass wir Deutschen nun Papst sind. Man kann es aber auch so interpretieren, als wäre
da eine Sprechblase zum Mund des Papstes, der da im pluralis majestatis sagt: „Wir sind Papst.“ Demnach
hätte es die Bildzeitung als einzige verstanden, dass der Papst im pluralis majestatis spricht. Die meisten
müssen über diesen Witz lachen oder schmunzeln.
Danke, Defensor Fidei, für die beste Begründung für die Feier des 90-jährigen Jubiläums mit Weihe
Die weltlichen Jubiläen sind gewöhnlich alle 25 Jahre. So dürfte es auch kein Zufall sein, dass der
Abstand des Ausbruchs der beiden Weltkriege 25 Jahre beträgt. Die Weihen sollen also alle 10 Jahre erneuert
werden. Das rechtfertigt die 90jährige Jubiläumsfeier mit Weihe bestens.
@Genoveva: Es ist für mich unbegreiflich, dass manche überhaupt keinen Humor haben. Mich hätte es schon
gefreut, mal in der Hoheitsform absolviert worden zu sein. Anscheinend haben Sie auch den Bild-Zeitungs-Witz
nicht kapiert.
@Rainer Tobak: pluralis majestatis Der pluralis majestatis geht wirklich schwer ab. Einmal in der Beichte
hätte ich ihn fast erleben dürfen. Der Priester sagte: „Wir sprechen Sie los von …“. Mir hüpfte schon
das Herz. Doch dann korrigierte er sich: „Ich spreche Sie los…“. Ich war leider nicht schlagfertig genug,
um den Priester zu einer Korrektur der Korrektur aufzurufen und auf die Absolutionsformel im pluralis
majestatis zu bestehen. Nach der Beichte habe ich mich darüber richtig geärgert. Das „Ego“ bei „Ego
te absolvo“ ist ein Ausdruck der Hoheitsgewalt, der im Deutschen durchaus mit dem pluralis majestatis
wiedergegeben werden könnte. Im Lateinischen wäre noch eine Steigerung durch „Nos te absolvimus…“
möglich. Ratzinger hat doch seine lateinische Rede nach der Wahl zum Papst im Pluralis majestatis gehalten.
Er hat von sich mit „nos“ gesprochen. Das wurde aber von den Nachrichtenagenturen mehr oder weniger verschwiegen.
Nur die Bildzeitung hat das kapiert, als sie das Bild von Kardinal Ratzinger zeigte und titelte: „Wir
sind Papst“.
„Hymnusse“ und „Piusse“ sind keine grammatikalisch korrekten Pluralformen Der Duden folgt zwar noch bei
Wörtern auf „-um“ (o-Deklination) stets der lateinischen Pluralform „-a“, ebenso bei Wörtern der u-Deklination:
Der Plural von „Status“ ist „Status“ mit langem „u“. Seltsamer Weise deutscht er aber häufig vorkommende
„-us“-Formen der o-Deklination im Plural mit einer Endung auf „-usse“ ein, wie z.B. „Zirkusse“, „Soziusse“,
„Primusse“, wobei die lateinischen Formen auf „-i“ auch gelten. Bei „Hymnus“ dagegen bietet er einen Plural
„Hymnusse“ nicht an, sondern weicht auf den Plural „Hymnen“ des eingedeutschten Singular-Wortes „Hymne“
aus. Nicht einmal die lateinische Form „Hymni“ ist erwähnt, was auch von einem Duden, der die Gossensprache
lehrt, nicht zu erwarten ist. Einen Plural zu Pius bietet er auch nicht an, obwohl dieser Name erwähnt
ist. Bezeichnet man mit „Pius“ Mitglieder der Piusbruderschaft, ist das Vulgärsprache. Nimmt man das
Wort „pius“ wörtlich – es ist lateinisch und heißt „andächtig, pflichtbewusst, fromm“ –, so muss sein
Plural lateinisch gebildet werden: „pii“. Ein eingedeutschter Plural ist nicht möglich, da das Wort selbst
nicht eingedeutscht ist (außer in der Bezeichnung eines Vornamens, der keinen Plural kennt). Übrigens
heißt der Plural des englischen „maximum“ gemäß englischer Word-Rechtschreibprüfung „maximums“. Wissenschaftlich
heißt er nach wie vor „maxima“. Je weiter sich ein Volk der westlichen Welt von seiner abendländischen
Kultur entfernt, desto mehr missachtet es die Pluralformen der Sprache des Abendlandes.
1. Duden 2. Rechtfertigt eine ungenannte Beleidigung die Rechtfertigung einer Gegenbeleidigung? 1. Der
Vorwurf der Gossensprache war nicht an Sie gerichtet. Der Titel sollte nur das Interesse wecken. Was ich
im Text gesagt habe, ist, dass man den heutigen Duden nicht mehr als Maßstab für eine gepflegte Sprache
nehmen kann, denn er enthält die Gossensprache genauso. Unsere nun in Ruhestand getretene Sekretärin
hatte mir gerade erzählt, dass es früher viele Verlage zur Auslegung der Rechtschreibregeln gab, die
sich z.T. beträchtlich unterschieden. Der Duden-Verlag betrachtet es offensichtlich als seine Aufgabe,
jede öfter gebrauchte Umgangsform als „deutsch“ zu bezeichnen, z.B. „Soziusse“, was für jeden, der ein
paar Brocken Latein kann, unerträglich ist. Wohihn diese Art der Sprach-Auslegung führt, sehen wir ja
im heutigen Duden: zur Gossen-Sprache. Ein anständiger Verlag würde die Leute die gepflegte Sprache
lehren. Anstattdessen darf sich Günther Jauch bei einer 500 000 Euro-Frage immer wieder wundern, was
alles im Duden steht. Nun ist aber Pius ein Name, der ohnehin als Bezeichung für ein Mitglied der Piusbruderschaft
ungeeignet ist. Insofern sollte er nicht einmal in der Singular-Form benutzt werden, einen eingedeutschten
Plural verdient er deshalb erst recht nicht. „Piusse“ ist somit eindeutig Gossen-Sprache. Zu 2. Ich habe
am Samstag trotz vieler Ansprachen kein einziges beleidigendes Wort über die Amtskirche gehört. Ich
weiß nicht, was Sie gehört haben. Sollte die Piusbruderschaft nur ungeschminkt die Wahrheit gesagt haben,
ist das noch keine Beleidigung.
@Inabikari: Bitte keine Gossen-Sprache Ich sprach zuvor von „mehr Bildung“. Somit ist auch klar, dass
ich unter Deutsch das Deutsch der Gebildeten verstehe. Im Duden gibt es alle möglichen umgangssprachlichen
Ausfälle. Die Genitivform „trotz schlechten Wetters“ heißt nun im Duden „trotz schlechtem Wetter“. Sie
ersetzen also den Genitiv durch den Dativ auch dort, wo er möglich ist. Im Duden gibt es auch das Wort
„g…l“ als „Jugendspruch für großartig“. Wenn Sie sich auf den Duden berufen, dann berufen Sie sich
auch auf die Gossensprache. Der deutsche Duden ist nicht so etwas wie die Academie francaise bei den Franzosen.
Letztere schützt die französische Sprache, wohingegen der Duden nur ein Verlag ist, der den gegenwärtigen
Sprachgebrauch und dessen Verfall wiedergibt, hinunter bis zur Gossen-Sprache, die auf kreuz.net nichts
zu suchen haben sollte. Im Übrigen wundert es mich, dass gerade Sie den Lästerer „Typ“ verteidigen,
wobei Sie doch andererseits auch ein schönes Gebet über die göttliche Liebe gepostet haben. Merken
Sie denn nicht, dass die Form „Piusse“ der Beleidigung dient? Wenn man des Lateinischen nicht mächtig
ist, kann man auch „Mitglieder der Pius-Bruderschaft“ oder – etwas salopper – „Pius-Leute“ schreiben.
Bei Personen-Namen sollte man stets vorsichtig sein, wenn man sie in den Plural setzt, eben um Beleidigungen
zu verhindern. Aber Sie unterstützen Beleidigungen von Personen und die Gossensprache des Duden, der
für Gebildete schon längst kein Maßstab mehr ist.
@Stimme: Posten Sie ruhig deutsch, aber korrekt! Bei den ins Deutsche übernommenen lateinischen oder
griechischen Wörtern wird auch der Plural lateinisch bzw. griechisch gebildet. Sie sagen ja auch nicht
„Praktikumme“, sondern „Praktika“, denn so heißt der lateinische (griechische) Plural von „practicum“
bzw. praktikon. Selbst im Hebräischen übernehmen wir den Plural mit ins Deutsch. Wir singen „Seraphim“
und nicht etwa „Seraphe“.
@Gotthard und Typ Guntram wollte betonen, dass alle ordentlich waren, wie es sich gehört. Es ist doch
wirklich zu albern, daraus, dass Guntram von Gesunden gesprochen hat, zu schließen, dass Behinderte nicht
gern gesehen seien oder Ähnliches. Ich möchte gerade deswegen betonen, dass von der Blasmusik-Kapelle,
die den Prozessionszug begleitet hat, einer blind war. Und Blindheit gilt als schwere Behinderung. Die
Piusbruderschaft hat also Schwerbehinderte voll integriert. Außerdem war auch eine ärztliche Versorgung
durch die Malteser gewährleistet. Zu Typ: Man kann schon ein wenig vom äußeren Erscheinungsbild auf
das Innere des Menschen schlißen. Unser Religionslehrer in der 7. Klasse hat immer gesagt: Die äußere
Haltung ist Vorbedingung für die innere.
Danke, Prof für Ihr Statement um 19:37 Uhr Ich hatte einfach keine Lust, mich gegen Typs Dreck zu verteidigen.
Wenn ich bei meiner Erwiderung von „Derbleggen“ (= Verspotten) gesprochen habe, so sei damit nicht gesat,
dass meine Argumentation nicht stichhaltig sei. Man „derbleggt“ ja, um die Wahrheit ungeschminkt sagen
zu können. Typ hatte insofern Recht, als die von vielen deutschen Bischöfen verstandene „Ökumene“,
die nur eine Umschreibung von Indifferentismus ist, von der Piusbruderschaft abgelehnt wird. Insofern
war mein Schlusswort „Welch ein Schaden für die Ökumene“ nur Ironie. Das, was die deutsche Amtskirche
heute von der Ökumene versteht, scheint mir eine Sammlung aller Kräfte gegen die wahren Katholiken zu
sein. Und das ist auch der Grund, weswegen sie die „Ökumene“ mit allen religiösen Vereinigungen, bloß
nicht mit der Pius-Bruderschaft forciert. Das hatte ich durch mein Statement in etwas bleggender Weise
aufs Korn genommen: Das Parteiorgan der Amtskirche (MKZ statt MKKZ) greift die Piusbruderschaft als nicht-katholisch
an, hält sie nicht einmal einer „Ökumene“ für würdig, selbst aber streicht es das „katholisch“ aus
seinem Namen und zeigt damit klar, wie wenig ihr das Katholische bedeutet, solange es nicht von einer
anderen Vereinigung beansprucht wird.
Bei Wolfgang Huber wäre der Kardinal gekommen. Gestern habe ich in der „Münchner Kirchenzeitung“ (früher
hieß sie noch: „Münchner Katholische Kirchenzeitung (MKKZ)“ gelesen, dass das Faltblatt der Pius-Bruderschaft
den Eindruckt erweckt habe, es handle sich um eine „katholische“ Veranstaltung. Ich dachte, kreuz.net
hätte vom Eindruck einer Veranstaltung der Amtskirche gesprochen, welche sie ja tatsächlich nicht war.
Der Münchner Kirchenzeitung zufolge ist also – entgegen Kardinal Hoyos – die Piusbruderschaft nicht katholisch.
In dieser Veranstaltung war aber auch der Distriktobere der deutschen Sektion anwesend, also – der MKZ
zufolge – der Chef einer „anderen“ deutschen Glaubensgemeinschaft. Hätte es sich da nicht gehört, ihn
zu begrüßen und viele Katholiken dazu aufzurufen, dieser Veranstaltung beizuwohnen? Handelte es sich
doch dann um eine ökumenische (!) Veranstaltung (in der modernen Bedeutung des Wortes „ökumenisch“),
das höchste der Gefühle, das die Amtskriche derzeit kennt! Selbst wenn man Kardinal Hoyos folgt, demzufolge
die Piusbruderschaft katholisch ist, hätte doch zumindest die Münchner Kirchenzeitung diese Veranstaltung
durch ihre eigene Teilnahme als ökumenisch verkaufen können, da sie ja selbst das Etikett „katholisch“
aus ihrem Namen gestrichen hat. Welch ein Schaden für die Ökumene!
@VirOblationis: Der hl. Joseph im Canon Missae Die Frage ist, ob die Aufnahme des Heiligen Josef ins Hochgebet
der römischen Messe wirklich gut gemeint war. Ich habe die Vermutung gehört, dass dies ein Test war.
Im Gegensatz zu den Präfationen, deren es viele gibt, ist das Hochgebet der Messe seit uralter Zeit unverändert.
Es hat sich meines Wissens in der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends herausgebildet und blieb seither
unverändert. Also lautete die Losung: Schauen wir mal, wie die Leute reagieren, wenn das Bollwerk „unveränderliches
Hochgebet“ unter dem Schein der Frömmigkeit angekratzt wird (ich möchte diese Absicht keineswegs Joh.
XXIII. persönlich unterstellen). Da diese klitzekleine Änderung ohne Widerstand angenommen wurde, konnte
man sich im Zuge der Liturgiereform auch an die tatsächlich beabsichtigten größeren Änderungen und
sogar an ganz neue Hochgebete heranwagen. Das Argument, das Hochgebet sollte unangetastet bleiben, hat
ja bereits durch die hingenommene Hineinnahme des Heiligen Joseph ihre Wirkung verloren. Irgendwie sehe
ich in der Hineinnahme des Heiligen Joseph im Hochgebet eine Parallele zur korrekten Übersetzung des
„pro multis“: „Schauen Wir mal, wie die Bischöfe reagieren. Wird sie hingenommen, dann können Wir uns
an die eigentliche Änderung heranwagen: die allgemeine Wiederzulassung des überlieferten Ritus.“
@Knecht Ruprecht: Befreiung von Jerusalem Bei der Befreiung von Jerusalem dürfte aber Herzog Franz von
Bayern ein kräftiges Wörtchen mitzureden haben, denn er ist der König von Jerusalem; zumindest führt
er diesen Titel.
@Stimme: Grundkennnisse Hilft Gott mehr, wenn wir Maria „dazwischenschalten“? Jesus sagt da was anderes.
Aber gut, der war ja auch kein Piusbruder. Die Fürbitte Mariens ist nichts Typisches der Piusbruderschaft,
sondern was typisch Katholisches. Es handelt sich hier um einen der wesentlichen Streitpunkte zwischen
katholischer und evangelischer Kirche, ein Streitpunkt, der schon viel älter ist als die Piusbruderschaft.
Als ein wesentliches Element der Piusbruderschaft würde ich das Festhalten an der überlieferten Messe
bezeichnen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich mir für weitere Nachhilfestunden keine Zeit
mehr nehme!
Korrektur: Ich meinte natürlich Christa Meves. Regierung den Männern vorbehalten (Jeanne d’Arc) In meinem
letzten Posting meinte ich natürlich Christa Meves (nicht Christa Stevens). Noch eine Bemerkung: Die
Idee, zwischen Aufgabengebieten von Männern und Frauen nicht unterscheiden zu dürfen, führt zur Zerstörung
der Familien und zum Aussterben unseres Volkes. Man muss unterscheiden: Eine wichtige Aufgabe der Frau
besteht in der Familie. Diese ist die kleinste Einheit unserer Gesellschaft, ohne die nichts funktioniert.
Sie ist somit auch die wichtigste. Nachdem die Frau zu anderen Aufgaben (wie z.B. Politik) mißbraucht
worden ist, sind die Familien und damit die ganze Gesellschaft zerstört. Öffentliche Ämter stehen den
Männern zu. Kann eine Frau die Königskrone überhaupt weitervererben? In Frankreich hat das der 100jährige
Krieg entschieden. Es sah so aus, als hätte sich das Haus Anjou-Plantagenêt durchgesetzt, das den Anspruch
auf den Königstitel über die Schwester des Königs herleitete. Doch dann griff Jeanne d’Arc mit göttlichem
Auftrag ein. Sie musste sich als Mann verkleiden und wendete im Krieg das Blatt: Der rechtmäßige König
kommt aus dem Haus Valois (Kapetinger), der seinen Anspruch über eine männliche Seitenlinie geltend
gemacht hat, gemäß dem salischen Recht, das auch im Heiligen Römischen Reich gilt. Typisch Männer,
sagt ihr da. Nein, nicht typisch Männer. Eine Frau hat das entschieden. Und nebenbei: Es sind die Frauen,
die keine Frauen wählen, weswegen die CDU das letzte Bundestagswahl-Desaster hinnehmen musste. In Frankreich
werden wir’s sehen.
@Regina: Der Dienst am Altar ist ein den Männern vorbehaltener Dienst (!) Ich zitiere Sie: „Oh, ich habe
überhaupt nichts gegen das Dienen an sich. Nur warum soll es nur den Frauen vorbehalten sein?“ Das Dienen
ist doch gar nicht den Frauen vorbehalten. Der Dienst am Altar ist sogar ausschließlich den Männern
vorbehalten. Dagegen ist das Putzen nicht ausschließlich den Frauen vorbehalten; Letztere sind dafür
aber besser geeignet, da es sich um eine häusliche Arbeit handelt. Das erklärt Ihnen Eva Herman. Ihre
von mir zitierte Antwort zeigt nur allzu deutlich, was Sie sich unter dem Altardienst vorstellen: Sich
präsentieren, bewundert werden oder Ähnliches, aber bloß kein Dienen. Dass sich eine Frau präsentieren
will, ist natürlich; sie wollen ja schlieißlich von den Männern gesehen und gefreit werden. So gibt
es für viele Mütter nichts Tolleres als ihre Töchter am Altar präsentieren zu dürfen. Nur ist die
Messe dazu nicht gedacht. Ein gewisser Pfarrer sagt, man bringe die Mädchen vor Beginn der Messe vom
Spiegel nicht mehr weg. Lesen Sie Christa Stevens. Bei der Betrachtung von Buben und Mädchen am Altar
fiel vor allem meinem Bruder auf: Die Buben schauen ernst, und die Mädchen grinsen. Äußerlich ähnelt
Ministrieren dem Tischdecken oder Küche-Spielen, was Buben nicht so gern tun. Für sie ist der Altardienst
Opferung von Freizeit. So gibt es ganz allgemein mehr Frauen in der Messe als Männer. Die Einführung
der Ministrantinnen geschah im Ungehorsam:Eine Berufung zur Ordensfrau durch Akte des Ungehorsams kann
nicht von Gott kommen.
@Landorganist @Regina Ich habe nicht behauptet, dass die Muttergottes kleinlich bzgl. Bekleidungsvorschriften
sei, sondern dass ich keine Muttergottesbotschaft darüber kenne. Ich glaube halt persönlich, dass sich
die Muttergottes zur würdigen Feier der Messe auch die entsprechenden Kleider wünscht. Nimmt’s man mit
den liturgischen Kleidern nicht genau, kann der Eindruck entstehen, die Messe sei auch nur ein Wischiwaschi.
Dass Frauen bei der Messe nicht im Altarraum sein sollten, geht schon daraus hervor, dass Priester sehr
häufig aus Messdienern hervorgehen, und das Amtspriestertum ist nun mal den Männern vorbehalten. Daran
darf ja bekanntlich nicht mehr gerüttelt werden. Wird der Altarraum zunehmend durch Frauen gefüllt,
werden die Priesterberufungen entsprechend weniger. Insofern ist es nichts Besonderes, wenn ich eine Muttergottesbotschaft
darüber gelesen habe. Ich habe keine Lust nachzustöbern, wo und an wen. Sie war auf jeden Fall an eine
Privatperson gerichtet (ohne öffentlichen Charkter), wäre also ohnehin nicht allgemein überzeugend.
Regina, Sie haben ganz richtig gesagt, dass Frauen zum Putzen im Altarraum sein dürfen. Doch dieses Aufgabenfeld
empfinden viele Frauen als zu minderwertig, obwohl gerade solch demütige Arbeiten, die auch die Mutter
Gottes selber auf Erden erledigt hat, vor Gott großen Wert haben. Die Mutter Gottes hat nie danach getrachtet,
im Tempel einen liturgischen Dienst zu verrichten. Und sie sei in dieser Hinsicht das Vorbild aller Frauen.
@Seminarist Ausserdem hat der heilige Vater der FSSPX angeraten, möglichst eindeutige Eingaben zu den
strittigen Themen bei den Kongregationen zu machen. Solche Eingaben bei den Kongregationen wären aber
dann, was die Einheit betrifft, nicht notwendig. Wenn der Hl. Vater trotzdem darum ersucht, kann es nur
den Sinn haben, eine plötzliche Einheit vor den Freimaurerbischöfen zu rechtfertigen, etwa in dem Stil:
„Seht her, ihr Skeptiker, nach langen Verhandlungen hat sich herausgestellt, dass die Lehren der Piusbruderschaft
selbst in den nicht einmal dogmatisierten Punkten durchaus mit den unsrigen, die doch gerade ihr mit solcher
Inbrunst verteidigt, vereinbar sind, siehe da und da. Es gibt für Uns keinen Grund mehr, die Piusbruderschaft
nicht als voll katholisch anzuerkennen. Dann tun sich die Freimaurer schwerer, eine Kirchenspaltung vor
der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen.
@Seminarist: Bitte um wirkliche Klarstellung Meine von Ihnen zitierte Aussage: „Nach dem Verständnis
von B16…“ glaube ich Kreuznet-Informationen entnommen zu haben. Hat es nicht auch geheißen, der Heilige
Vater habe die Piusbruderschaft aufgefordert, zu sagen, welche Aussagen des V2 sie ablehne? Bzgl. der
dogmatisierten Lehre gibt es dock keine Differenzen zwischen Piusbruderschaft und Rom. Wieso kann dann
B16 vom Prozess zur vollen Gemeinschaft sprechen? Die beiden meistgenannten, jedoch nicht dogmatisierten
Differenzen betreffen den gemeinsamen Gott der Christen, Juden und Muslime (von den Hindus ist keine Rede)
sowie die sog. Religionsfreihet. Zumindest nehme ich es so wahr. Mir wäre schon recht, wenn Sie klar
sagten: 1. wieso es denn überhaupt eines Wiedervereinigungsprozesses bedarf. Ein eventueller kirchenrechtlicher
Tatbestand der Exkommunikation der Bischöfe könnte ja durch ein einziges Machtwort wieder aufgehoben
werden. 2. wo dann genau die Streitpunkte liegen, weswegen man von nicht voller Gemeinschaft sprechen
kann. Einfach zu sagen, dass ich und auch Pius-Brüder auf die Phrase „Anerkennung des II. Vaticanums“
hereingefallen wäre, hilft mir nicht weiter.
@landorganist Ich zitiere Sie: Ich glaube, sie (die Gottesmutter) legt auch Wert darauf, dass die vorkonziliaren
liturgischen Gewandungen getragen werden… Das halte ich durchaus für möglich, kann aber andererseits
keine Muttergottesbotschaften zitieren, wo sich die Gottesmutter über die liturgischen Kleider des Klerus
beklagt hätte. Sie will allerdings, dass sich Frauen während der Messe nicht im Altarraum aufhalten
und auch keine liturgischen Kleider tragen. Was Ihr Zitat selber betrifft, hätte ich nichts einzuwenden,
wäre da nicht der Lachkopf, der durchaus als Auslachen interpretiert werden kann. Sollte dies beabsichtigt
gewesen sein, so sollten Sie sich spätestens in Ihrer Todesstunde daran erinnern, dass unser Herr Jesus
Christus seine Heilige Mutter im Jüngsten Gericht verteidigen wird. Memento illudendi Sanctam Virginem
Genitricem tui tuae mortis in hora, ne pereat anima tua!
Den Erzbischof zum Weihegebet einladen Angeregt von einer Lesermeinung des Athanasius bin ich zur Überzeugung
gelangt, dass Pater Mählmann den Erzbischof, Kardinal Wetter, einladen sollte, das Weihegebet Bayerns
an das Unbefleckte Herz Mariens zu sprechen. Er ist nun mal der offiziell eingesetzte Verwalter der Erzdiözese,
sodass die Weihe nur durch sein Weihegebet offiziell wäre. Die Mutter Gottes legt z.B. Wert darauf, dass
die Weltweihe an das Unbefleckte Herz Mariens vom Papst in Vereinigung mit allen Bischöfen vorgenommen
werde (gemäß Fatima). Folgt der Erzbischof der Einladung, ist es gut. Ist sein Weihegebet nur unvollständig,
kann man es ja ergänzen. Sagt er ab und schickt auch keinen Vertreter, ja, was bleibt dann anderes übrig
als dass es P. Mählmann oder ein anderer Priester selbst macht? Dank an die Dresdner: Ich halte es für
notwendig, den Dresdnern Dank dafür auszusprechen, dass sie das Gebetsanliegen an der Mariensäule unterstützen
wollen. Die Bayern haben sehr viele Gnaden, da sie die Gottesmutter als ihre Schutzfrau haben. Und jetzt
werden wir ausgeechnet von Katholiken in der Diaspora unterstützt. Das beschämt uns Bayern natürlich.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Beschämung auf das Ordinariat beschränkt bleibt, eben dadurch, dass
viele an besagter Veranstaltung teilnehmen. Mögen dann der Impuls der Veranstaltung auf Dresden, Sachsen,
das gesamte Römische Reich und auf die ganze Welt ausstrahlen.
„Wo bleibt der Kardinal?“, hieß es, als die bayerische Staatsregierung unter Max Streibl nach der Ermordung
des bay. Ministerpräsidenen Franz Joseph Strauß vor der Mariensäule den Rosenkranz zu beten gedachte.
(Weiß jetzt nicht, auf welchen Festtag sich das bezog.) Gemeint war Friedrich Kardinal Wetter. Als Strauß
Ministerpräsident war, kam er regelmäßig. Doch anscheinend wollte er damit nur eine „Sucht“ des bay.
Ministerpräsidenten befriedigen. Nach dessen Tod schien dies nicht mehr notwendig zu sein. Doch die bay.
Staatsregierung belehrte ihn eines Besseren. Er wurde geholt. Im Gegensatz dazu steht das Verhalten von
Kardinal Döpfner. Er wurde von der Freimaurerei beauftragt, den Rosenkranz abzuschaffen; er hat sich
aber geweigert. Das war womöglich auch ein Grund, warum seine Seele gerettet ist, obwohl er maßgeblich
zur Zerstörung der Kirche beigetragen hat (Königsteiner Erklärung, Volksaltar). Trotz der monomentanen
„Donum-vitae“-Verseuchung der CSU scheint zumindest Stoiber ziemlich katholisch zu sein: Einen Satz wie
„Wir beugen uns dem Kreuz“ traut sich doch heute kaum noch einer zu sagen. Der designierte Nachfolger
Beckstein, ein Franke, hat auf eigenen Wunsch einmal an einer Marienwallfahrt nach Altötting teilgenommen,
obwohl er evangelisch ist. Er kann durchaus ein Segen für die kath. Kirche sein. Was Bayern fehlt, ist
vor allem ein Kardinal, der nicht nur – wie Wetter – gläubig ist, sondern auch für das Katholische kämpft
und sich den Feinden (Abtrebungslobby etc. ) mutig entgegenstellt. Das tat und tut Wetter nie; er will
mit den Feinden Frieden schließen.
Schadenfreude? Kann mich gar nicht erinnern, das geschrieben zu haben. Ich dachte, ich hätte von der
Gerechtigkeit Gottes geschrieben. Ich freue mich doch nicht über den Schaden, den diese Lügner, Heuchler,
und Schlächter der Wehrlosen angerichtet haben. Im Gegenteil: mir tun diese Wehrlosen unendlich leid.
@Alanus: Ein Teil der Seligkeit im Himmel besteht darin, die Strafen der Verdammten zu sehen. Ich weiß
jetzt nicht mehr, welcher Heilige oder Kirchenlehrer das gesagt hat; ich weiß es vom Seminarleiter eines
Seminars über ein Werk des Kirchenvaters Augustinus. Sicherlich, das Ziel ist die beständige Anschauung
Gottes und seine Vereinigung mit ihm, die ewige Anbetung usw. Es ist für manchen vielleicht schwer, sich
das als das höchste Glück vorzustellen, weil wir eben noch zu menschlich sind. Dennoch darf der erwähnte
Aspekt der Seligkeit, die Qualen der Verdammten, dieser Lügner, Heuchler und Mörder zu sehen, nicht
außer Acht gelassen werden. Diese Schlächter, die zu feige sind, ritterlich gegen Männer zu kämpfen,
stattdessen mit dem Abmurxen der wehrlosesten Menschen ihr Futter verdienen. Ich habe schon vor, während
der beseligenden Anschauung Gottes des Öfteren einen Seitenblick in den Hades zu werfen, um den verdienten
Lohn der hinterlistigen Lügen- und Lästermäuler, der Mörder der unschuldigen Wehrlosen zu sehen; um
dadurch die Gerechtigkeit Gottes besser preisen zu können.
Also alles, was nicht allzuweit von München entfernt wohnt, auf und hin! Nähre Informationen (Programm,
Stadtplan) hier www.fsspx.info/ticker/more.php?show=117765956…. Im letzten Artikel über dieses Thema
wurde viel über die Piusbruderschaft diskutiert. Ich stelle mal die Frage: Was ist schlimmer: In einzelnen
Punkten über das V2, die nicht einmal dogmatisiert sind, von der offiziellen Lehrmeinung abzuweichen,
dies aber offen zu sagen, sodass man von der Kirchensteuer keinen einzigen Cent mehr erhält, oder: in
Dogmen von der Lehrmeinung abzuweichen, hinsichtlich eindeutiger Aussagen der Kirche über das Frauenpriestertum
die Kirche als „sie ist halt noch nicht so weit“ abzuwerten, dies aber nur den verunsicherten Gläubigen
sagt, nicht aber offiziell, um ja schön weiter von der Kirchensteuer leben zu können. ? Wenn einer der
letzterwähnten Sorte zu dieser Prozession aufriefe, würdet ihr kommen, denn es ist ja die Amtskirche,
die vorgibt, voll katholisch zu sein, wenn sie auch, im Gegensatz zur Piusbr., die kath. Lehre verkürzt
weitergibt. Nicht nur zur 90-Jahresfeier, sondern zumindest um jeden Jahrestag eines päpstlichen bestätigten
Festes herum sollte dieses auch begangen werden. Es handelt sich um wichtige Angelegenheiten: 1. gegen
die Schlachthäuser der ungeborenen Kinder 2. zur Anerkennung der Mutter Gottes als Schutzfrau Bayern.
Wenn die Amtskirche das versäumt hat, dann müssen es die machen, die ein wacheres Auge haben. Oder habt
ihr Angst, dass, um zu verhindern, dass die Sache Patrona Bavariae in die Piusbruderschaft fällt, die
Amtskirche es nächstes Jahr wieder selbst macht?
Vaticanum 2 ist wie die Bibel. Zunächst, schön, dass Sie den Sinn des Vergleichs mit dem Kaiphas-Zitat
erahnen. Einen Zusammenhang zwischen V2 und Kreuzigung Jesu sieht übrigens auch Bischof Fellay. Warum
ist Vaticanum 2 wie die Bibel? Es ist ewig lang wie die Bibel und auslegungsbedürftig wie die Bibel.
Es ist oft mehrdeutig wie die Bibel. Legt man V2 richtig aus, d.h. im Sinne der Tradition, spricht es
die Wahrheit, die wir sicher erst in der Zukunft besser verstehen werden. Legt man es falsch aus, zerstört
man damit die Kirche. Legt man die Bibel richtig aus, erkennt man darin Mysterien der Wahrheit. Legt man
sie falsch aus, dient sie als Grundlage für die Ausrottung zweier Kontinente (Nordamerika und Australien).
Die Bibel wird erst durch richtige Auslegung zur Lehre. Was in einem Konzil oder auf einer Synode gelehrt
wird, sollte eigentlich nicht erst ausgelegt werden müssen. Insofern ist es irgendwie lächerlich, wenn
man von der Auslegung eines Konzils im Lichte der Tradition spricht. Aber V2 hatte eben die besondere
Bedeutung, dass es zwar die Kirche nicht kreuzigt, so doch aber den Feinden, die zum großen Teil am Konzil
teilnahmen, die Möglichkeit dazu bietet. Auch Jesus hat, wie das V2, vor seinem Leiden seine Apostel
sosehr im Unklaren gelassen, dass sogar Petrus ihn verleugnete. Nun haben die Feinde die Möglichkeit,
die Kirche zu kreuzigen: Wehe denen, die daran teilnehmen. Dennoch, würde die Kirche nicht gekreuzigt,
könnte sie nicht in triumphaler Glorie auferstehen. Insofern war V2 nötig.
@Sozialkatholisch Was Sie gesagt haben, ist völlig richtig. Ich glaube auch nicht, dass Kardinal Hoyos
sagt, die orthodoxe Kirche befinde sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche. B16 spricht ja
selber von zwei Dingen, die er stark bereut: 1. Fatima: Da muss ja doch bei der Veröffentlichung des
3. Geheimnisses einiges unterschlagen worden sein. 2. die Sache mit der sog. „Exkommunikation“ der Piusbruderschaft.
Damit sagt er ja praktisch indirekt, dass er die Piusbruderschaft für katholisch hält. Die nichtgenehmigten
Bischofsweihen waren natürlich Futter für die Gegner der Tradition. Meines Wissens wäre ihnen ja eine
Bischofsweihe genehmigt worden, was die Piusbruderschaft vereinter gemacht hätte als sie jetzt zu sein
scheint (siehe Bischof Williamson). Nun gut, das ist aber Vergangenheit; und darauf sollte man nicht mehr
rumhacken, weil man’s ohnehin nicht ändern kann. Das zweite Problem ist V2. Ich habe auch keine Probleme,
die Pharisäerlehre des Kaiphas anzuerkennen: „Es ist besser, dass ein Mann für das Volk stirbt als dass
das ganze Volk stribt.“
katholisch – nicht katholisch oder doch Grade der Zugehörigkeit Es standen in den letzten Lesermeinungen
die Ansichten zur Debatte: 1. Es gibt nur die beiden Möglichkeiten: entweder katholisch oder nicht katholisch
2. Es gibt „Steigerungsformen“, was ich besser mit Graden der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche audrücke.
Nach dem Ratzinger-Katechismus gilt Punkt 2. Es gibt nur eine katholische Kirche und der kann man in verschiedener
Weise angehören. So haben ja die Orthodoxen einen sehr hohen Grad der Zugehörigkeit zu ihr, während
die Protestanten, noja, siehe Dominus Jesus. Nach dem Verständnis von B16 fehlt da der Pius-Bruderschaft
noch ein Quäntchen zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, da sie das zweite Varticanum
nicht anerkennt. Kardinal Hoyos scheint mehr Punkt 1 zugeneigt, wenn er sagt, die Piusbruderschaft befinde
sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche. Folgt man also der Klasseneinteilung katholisch –
nicht katholisch, dann erhält die Piusbruderschaft das Etikett katholisch.
Der letzte Satz bringt’s auf den Punkt. Von letzter (der Amtskirche) seien im besten Fall einige abstrakte
Graphiken zu erwarten. Und vielleicht noch ein paar Mädchen in Jeans.
Der logische Fehler von „Typ“ @Baron Bolligru: Die Wirklichkeit, die sich nach der erzwungenen Einführung
des NOM ergeben hat, lässt schwerlich den Schluss zu, dass dieser auch nur von einer kleinen Gruppe so
begehrt wird, dass Leute aus dem Umfeld dorthin strömen. Darin liegt der logische Fehler von „Typ“. Er
hat stillschweigend vorausgesetzt, dass der NOM genauso begehrt wird wie die tradierte Messe. Aber anders
als mit falschen Voraussetzungen oder festgefahrenen Lügen (Klischees) können die Gegner der Wahrheit
nicht argumentieren. Im Prinzip ist das immer das gleiche Schema
@Typ: Logisches Schließen lernen. Würde ganz Holland aus Petrusbruderschafts-Pfarreien bestehen, würde
auch eine einzelne Kirche, in der nach den Büchern von 1970 zelebriert würde, natürlich Menschen aus
dem weiten Umfeld anziehen. Begründen Sie mal diese Behauptung! Ich würde Ihnen mal einen Logik-Kurs
empfehlen.
qBruder Theofil In Gen 2,5 heißt es, dass die Sträucher noch nicht existieren, weil es noch nicht geregnet
hat. In Gen 2,6 kommt die Befeuchtung, sodass, wie ich logisch schließe, die Sträucher geworden sind.
Und in Gen 2,7 wird der Mensch geschaffen. Also die Pflanzen vor dem Menschen. Ist es im ersten Schöpfungsbericht
anders rum.
Wo steht genau der zweite Schöpfungsbericht? Ich habe den natürlich schon mal gelesen, habe aber nie
einen Widerspruch zum ersten erkennen können. Bin bereit noch einmal zu stöbern, ob sich da ein Widerspruch
hineinlesen lässt.
Schon wieder dieser Quatsch, Gloria sei keine Fürstin Richtig ist, dass Gloria von Thurn und Taxis nicht
den Adelstitel Fürstin hat. Den hatte aber ihr ehemaliger Mann. Und so nennt man sie Fürstin wie man
eben die Frau eines Königs Königin und die Frau eines Kaisers Kaiserin nennt. Kein Mensch stört sich
daran, wenn man „Kaiserin Maria Theresia“ oder „Kaiserin Sisi“ sagt, obwohl sie diesen Titel gar nicht
führen können, da das Kaisertum nur Männern vorbehalten ist. Nur wenn sich zwei nicht mögen, werden
sie formal: So nannte z.B. der Alte Fritz Maria Theresia nicht etwa „Kaiserin von Österreich“ – schließlich
war ihr Mann der Kaiser, sondern „Königin von Ungarn“; in Ungarn war sie ja auch formal regierende Königin.
Und Maria Theresia nannte den Alten Fritz nicht etwa König von Preußen, ja nicht einmal König in Preußen,
sondern nur Markgraf von Brandenburg; nur diesen Titel trug er innerhalb des Reichs. Lieber Sirilo, anstatt
immer wieder zu betonen, dass Gloria von Thurn und Taxis nicht den Titel „Fürstin“ führt, wäre es doch
einfacher zu sagen, dass Sie Gloria nicht mögen.
Richtig ist: Die Kinder, die ohne Vernunftgebrauch und Taufe sterben, kommen in den Limbus. Das ist ein
Ort natürlicher Glückseligkeit, aber ohne die Anschauung Gottes. Es gibt auch die Bluttaufe. Diese trifft
zu, wenn man als Märtyrer für Christus stirbt (z.B. Kindermord von Bethlehem). Dann gibt es noch die
Begierde-Taufe; diese tritt ein, wenn man stirbt, ohne getauft zu sein, aber bereits nach der Taufe verlangt
hat. In Marienerscheinungen heißt es, dass es auch die stellvertretende Begierdetaufe gibt. Sie kann
nach dem Tod durchgeführt werden, indem man die Taufformel spricht und Wasser sprengt mit der Absicht,
die Taufe z.B. ungeborenen Kindern zukommen zu lassen. Dass diese nachträgliche Taufe in der Kirchengeschichte
bereits verboten war, heißt nicht, dass sie ungültig ist. Auch Pater Pio wurde viele Jahre lang verboten,
die Messe zu feiern. Hätte er sie während des Verbots gefeiert, wäre sie dann ungültig gewesen? Dass
ungeborene nicht-getaufte Kinder doch noch (mittels stellvertretender Begierdetaufe) in den Himmel kommen
können, ist keine Einladung zur Abtreibung: Erstens bringt die Abtreibung die daran Beteiligten in die
Hölle, es sei denn, sie erhalten die Gnade der aufrichtigen reuevollen Beichte. Vielmehr wäre es ungerecht,
wenn die Mörder die Macht hätten, die ungeborenen Kinder für alle Ewigkeit von der Anschauung Gottes
auszuschließen. Drittens können die ungetauft ermordeten Kinder keine speziellen Verdienste mehr erwerben;
so gönnt ihnen wenigstens den Himmel!
@Perpetua Meine letzten Antworten wahren sehr oberflächlich. Es war während der Arbeit, wollte die Sachen
schnell abschließen und habe dabei Ihre Postings nur sehr ungenau gelesen. Auch bin ich kein Experte
über Rothkranz, was ich ja nie behauptet habe. Ich darf leider über meinen Gewährsmann nichts sagen,
der über alles Religiöse, nicht nur über Rothkranz, alles gelesen hat und mir auch viele Sachen mit
Bildern gezeigt hat, von denen Rothkranz nichts schreibt. Es ist ca. 10 Jahre her, da ich mit ihm öfters
sprach. Da gings um Mitterands Loge Grand Orient und Kohl, der da drin steckt, um die schottische Loge
(wenn ich mich richtig erinnere), in der der Prinzgemahl der Queen steckt. Über Rothkranz, den er persönlich
(öfter?) gesehen hat, hat er mir ein wenig was erzählt, was ich (gemäß meinem Verständnis) wiedergegeben
habe. Ich kenne seine Verbindung zur Piusbruderschaft nicht, habe aber sogar von kreuz.net gelesen, dass
er jetzt Hausverbot hat. Also muss er mit ihr was zu tun haben, wie auch mein Gewährsmann sagte. Dass
jeder, der gegen Freimaurer agiert, stillgelegt oder notfalls umgebracht wird, ist nun mal eine ziemlich
bekannte Wahrheit, über die man diejenigen sprechen lassen sollte, die davon betroffen sind. Vielleicht
hat Ludendorff vieles von der FM preisgegeben. 1931 war er aber schon im Rentenalter, ist ja schon stillgelegt.
Sie werden halt gesagt haben, er solle vorsichtig sein. Oder hat er nachgelegt (2. Auflage)? Warum recherchiert
Rothkranz so gut? FM-Ausbildung?
@Perpetua So, jetzt muss ich mich entschuldigen, dass ich Ihre Antworten nicht ganz gelesen habe. Ich
war über die Behauptung, dass man aus Büchern die Wahrheit über die Freimaurerei erfahren könnte,
verärgert und schrieb daraufhin voreilig. Woher wissen Sie, dass Ludendorf sein Wissen über die Freimaurerei
preisgegeben hatte? War das, was er preisgegeben hat, sein Wissen? Man muss übrigens schon unterscheiden,
ob die Freimaurer alles kontrollieren oder nicht. Wenn nach der Enttäuschung des ersten Weltkrieges ein
Drittel auf einmal aus der Freimaurerei austritt, hätte man ja ziemlich viele umbringen müssen. Es braucht
alles seine Zeit, bis die Freimaurer alles kontrollieren. Und wenn die Freimaurerei in Bälde (!) für
alle Ewigkeit (!) besiegt sein wird, dann wird auch keiner mehr umgebracht, der aus ihr austritt. Sobald
der Antichrist stationiert ist, wird dieser selber alle Logen verbieten, obwohl er von diesen an die Macht
gebracht wurde. Momentan sind sie aber, kurz vor ihrem Untergang, am Gipfel der Macht.
@Perpetua Und in diesen Büchern über die Freimaurerei, einer Geheimorganisation, deren Geheimhaltung
durch die Grad-Einteilung perfektioniert ist, steht Ihrer Meinung nach die volle (!) Wahrheit über die
Freimaurerei? Und ein Genie jüdischen Namens (Rothkranz), das (Ihrer Meinung nach) nicht einmal in der
Freimaurerei drin ist, deckt alle Zusammenhänge auf? Und es lebt sich gut dabei, obwohl die Freimaurer
ihre Gegner alle umbringen. Nehmen wir mal an, Rothkranz sei tatsächlich ein Gegner der Freimaurer. Glauben
Sie tatsächlich, dass dann die Freimaurer nur bibbern und hofften, dass dem Rothkranz niemand glaubt?
Glauben Sie nicht, dass sie versuchen, ihn auszuschalten? Wenn Sie, wie ich, mal mit Leuten in Kontakt
gewesen wären, die schon mehrere Mordanschläge hinter sich hatten, weil sie gegen die Freimaurer agierten,
würden Sie über Primitiv-Gauner wie Rothkranz, Adler oder Yallop nur noch müde lächeln. Schreibt Rothkranz
wenigstens vom Doppelgänger von Paul VI.? Ich habe bereits den Bildvergleich gesehen. Verrät er also
wenigstens ein klein bisschen was von der Wahrheit? Wie’s so zugeht im Vatikan. Natürlich hat die sehr
gute Schrift gegen die Handkommunion nicht Rothkranz geschrieben. Ich habe sie jetzt nicht da, bin aber
davon überzeugt, dass daran sehr viele Autoren gearbeitet haben. Verbreitet wird oder wurde sie zumindest
von Rothkranz’ Verlag Anton Schmid. Und darum ging’s mir, als ich dieses Heft erwähnte.
Es geht hier nicht um Verwechslung Klar hat Möllemann mit seiner FM-Partei FDP nichts mit unserem Thema
zu tun. Mir ging’s nur darum klar zu machen, wie schnell man umgebracht wird, wenn man gegen die Regierenden
ist. Und da soll anscheinend Rothkranz alles machen dürfen. Ist es da nicht einfältig zu glauben, dass
er ein Gegner der Freimaurer ist? Es sind zwei verschiedene Sachen, ob ich jemand von der V2-Sekte wegziehe
oder auch vom Papst und damit vom Stellvertreter Christi. Dieser muss schon seines Amtes wegen geachtet
werden. Ansonsten verliert man viele Gnaden. Das zu verhindern poste ich. Rep-Diskussionen bringen nichts:
Jede Partei muss hinter der Demokratie stehen. Und insofern ist kein Demokrat ganz normal. Wenn Sie mal
einen Film über Hitler oder NaZi-Deutschland sehen, wo Hitler mit seinen Generälen gezeigt wird, und
zwar so, dass man ihn von hinten sieht, dann erschrickt man, denn seine linke Hand, die er hinter seinem
Rücken verbirgt, zittert so schnell und so stark, dass man’s kaum glauben kann. Ich glaube nicht mehr,
dass da noch jemand an Parkinson denkt. Und wie gesagt, es ist nur die linke Hand wie bei Papst JP2. Seitdem
ich weiß, dass Hitlers linke Hand zittert, achte ich stets in Filmen darauf. So habe ich das Zittern
schon öfters gesehen. Man kriegt da richtig Mitleid mit Hitler, wenn man das sieht. Vielleicht fragen
Sie auch nur mal Bekannte. Einige, ob Eingeweihte oder nicht, wissen vom Zittern der linken Hand Hitlers.
Im Hitler-Film „der Untergang“ wird’s auch gezeigt.
@Christus vincit @Perpetua Die Hochfinanz wird geleitet von den Familien De Morgan und Rockefeller in
den USA und Rothschild von Großbritannien. Morell war übrigens auch Jude, der nach dem Krieg mit Tonnen
von Gold in die USA abgehaut ist. Über Rothkranz’ Freimaurerei weiß ich nichts weiter. Ich wurde früher
öfters von Besagtem informiert. Momentan habe ich keinen Kontakt. Was er über die Freimaurer weiß,
weiß er vor allem über jemanden, der dem Herzen nach aus der Freimaurerei ausgetreten ist, aber nicht
offiziell austreten will, da er Familie hat und deshalb nicht ermordet werden will. Wer gegen die Freimaurerei
agiert, lebt nämlich sehr gefährlich, außer Rothkranz, der darf alles schreiben. Komisch? Warum lassen
ihn die Freimaurer gewähren, wenn sie sogar einen Möllemann umbringen, der nur gesagt hat, was ohnehin
jeder weiß? Ich sage Ihnen aus dieser Logik heraus, dass Rothkranz von den Freimaurern sehr gelobt wird,
zieht er doch viele Tiefgläubige in den Sedisvakantismus. Und nur die Tiefgläubigen sind für die Freimaurer
gefährlich. Als Gegner der Demokratie lege ich nicht meine Hand für REP ins Feuer, weiß aber von einem
sehr kath. heimatliebenden REP, dass die REP in Sachsen bei 9 % in den Umfragen lagen, dann kam die NPD
mit Leuten aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihre Wohnsitze in Sachsen anmeldeten, und sahnten mit ihrem
Geld und entsprechender Werbung ab. Warum kann die NPD nicht verboten werden? Haben sie was angerichtet,
dann war’s ein V-Mann (heiliger Jude). Die REPs müssen GG beachten
@Christus vincit @Perpetua Zunächst Entschuldigung für den Schreibfehler. Richtig: „Die Juden sind die
Ratten des Volkes“, haben sie (die Juden) mittels ihrer NS-Propaganda gesagt. Der Schweizergardist Estermann
hat fünf Ärzte in der Familie. Diese fanden den Zusammenhang zwischen der Vergiftung Hitlers und der
JP2s. Es gibt da ein Gift, das nur die linke Hand zittern lässt. Hitler bekam es von seinem Leibarzt
Morell (Schreibweise weiß ich nicht). Dass er auch Drogen bekam, wusste ich nicht, klingt aber absolut
glaubwürdig. Estermann wollte aufräumen. Die Freimaurer benutzten dann Thornai (Freimaurer oder zumindest
in Kontakt mit denselben), um in die Wohnung Estermanns zu gelangen. Dann wurden beide umbebracht. Das
Attentat auf JP2 halte ich für echt (kenne Rothkranz’ Theorie aber nur ganz oberflächlich über Lesermeinungen).
666-Code: Betrifft mehr mich:ich habe mal den Strichcode auf den Lebensmitteln entziffert; Zahlen zudecken,
und ich habe ihn vorgelesen; inzwischen bin ich außer Übung. Rothkranz ist auch meiner Meinung nach
ein jüdischer Name. Er schreibt sehr katholisch. Ich habe seine Schrift gegen die Handkommunion. Das
ist das beste, was es da überhaupt gibt. Ich verbreite sie sogar noch, seitdem ich weiß, dass er Freimaurer
ist; ich gebe halt den entsprechenden Hinweis dazu. Die Juden-Partei NPD klingt ja auch antijüdisch;
in Wirklichkeit kontrollieren sie diese Partei und halten dadurch die Wähler vom Republikaner-Wählen
fern, eine Parteil, die sie noch nicht unter Kontrolle haben.
@Christus vincit @Perpetua Primitiver als das: Erstens ist Rothkranz garnicht Priester, kann also auch
nicht „in die PriBru eingeschleust“ sein, zum anderen kritisiert er in seinen Schriften hauptsächlich
Juden und Freimaurer als diejenigen, die die katholischen Kirche unterwandern und denen auch das 2. Vatikanum
und die „Konzilspäpste“ zu verdanken sind…! geht’s ja wohl nicht mehr. Ich brauche also nur was gegen
Juden und Freimaurer zu sagen, dann bin ich kein Jude oder kein Freimaurer. Kennen Sie die Tricks der
Juden nicht? „Die Juden sind die Ratten des Volkes“, haben Sie mittels ihrer NS-Propaganda gesagt. Eichmann
war Jude, fast alle NS-Leute waren Juden. Ob Priester oder nicht, kreuz.net berichtete doch erst vor vielleicht
einem Jahr, dass nun Rothkrantz keine Räume der Priesterbruderschaft mehr betreten darf. Seine Rolle
in der Piusbruderschaft kenne ich weniger gut. Ich berufe mich da tatsächlich auf einen Informanten hochgradigen
(in jeder Hinsicht) Kalibers, der mir aber verbietet, was über ihn preiszugeben. Wissen Sie, Mordanschläge
durch Freimaurer, die der schon mehrmals erlebt hat, sind nicht so angenehm. Auch ist die Dauervergiftung,
die Papst JP2 erdulden musste nicht besonders angenehm. Was sagt den Rothkranz darüber? Dieser Ahnungslose!
Was weiß Rothkranz über Hitlers Dauervergiftung? Hat er den 666-Code überhaupt schon preisgegeben?
Grundsätzlich gilt: „Du kannst nichts Genaueres über Freimaurer wissen, wenn du nicht selbst drin bist.“
Aber Rothkranz weiß alles.
@Perpetua Inhaltlich stimmt das, was Sie sagen. Das Problem ist nur, dass Rothkranz selbst Freimaurer
ist, der in die Piusbruderschaft eingeschleust wurde, um die sog. „Exkommunikation“ herbeizuführen, die
übrigens Papst JP2 nie unterschrieben hat. So führt ja auch Rothkranz in den Sedisvakantismus. Freimaurer
können zu 95 % die Wahrheit sagen, aber mit den anderen 5 % lenken sie die Gläubigen von Gnadenquellen
wie der Treue zum Papst weg. Das von der Hölle losgebundene Ungeheuer kann nicht einfach durch Befehle
des Papstes beseitigt werden, sondern nur durch Gebet und Fasten. Bevor man den Papst kritisiert, muss
man erst einmal zwischen seiner Macht auf dem Papier und seiner De-facto-Macht unterscheiden.
@Luther: Ob Luther Recht gehabt haben könnte? Sie schreiben: … vielleicht überlegt man, ob er nicht
dennoch etwas Recht gehabt haben könnte!!! Ja, das überlegen wir uns schon seit fast 40 Jahren, seit
der Liturgiereform. Und seither gibt es Wildwuchs in der Messe und Kindermord weltweit mit zuschauenden
Bischöfen. Wenn man der Lehre einer Mörder-Dynastie folgt, dann provoziert das eben einen Multiplikator-Effekt
beim Morden.
Da meint man’s gut und wird beschimpft. @Leser „Luther“ Wo habe ich denn Freches geschrieben? Ich habe
das sehr wohlwollend und nicht etwa ironisch gemeint. Ich habe versucht, mich in Ihre Lage zu versetzen.Vielleicht
war das Wort „eingetrichtert“ nicht gut gewählt. Aber alles, was man in der Kindheit lernt, sitzt so
tief wie eingetrichtert. Die Aussage war übrigens ganz allgemein gemacht. Freilich hatte ich angenommen,
dass Sie, wie ich, Ihren Glauben von Ihren Eltern haben. Nun gut, da kann ich mich geirrt haben. Befremdend
wirkt auf mich aber, dass Sie mir mangelnde Kenntnis Ihrer Person vorwerfen (ich kann doch Ihre Erfahrungen
in Indien nicht kennen), selber aber Pauschalunterstellungen verbreiten, die wohl nicht mehr überboten
werden können: „Dass Menschen damals von der Kirche so verängstigt wurden, dass sie sich nicht mehr
an Jesus Christus persönlich gewendet haben, sondern aus Angst an sog. Heilige, ist schon sehr bedenkenswürdig.“
Können Sie sich also in die Herzen der damaligen Christen hineinversetzen? Meinen Sie, weil die noch
was von der Hölle gehört haben, dass Sie sich nicht mehr an Jesus gewandt haben? Oder ist das irgend
eine antikatholische Propaganda? @Spätmerker: Da haben Sie natürlich Recht. Indirekt gibt es auch heute
noch Ablässe gegen Geld. @Karl Murx Ich habe Ihre Bücher in einer Word-Datei abgespeichert. Für 500-Seiten-Bücher
braucht man etwas Zeit.
@Karl Murx: Danke für die Buchempfehlung, aber haben Sie für den Leser „Luther“ mehr Verständnis. Das
Buch Msgr. Patrich F. O’Hare: The Facts about Luther scheint interessant zu sein. Vom Zusammenhang mit
den Gnostikern habe ich noch nie gehört. Und noch was: Der Schritt vom evangelischen Glauben zum katholischen
Glauben geht nicht von heute auf morgen. Was einem in der Jugend eingetrichtert worden ist(Heilgenverehrung
sei schlecht, da unbiblisch, usw.), ist nicht so leicht aus dem Kopf zu kriegen. Die Kindheitserziehung
sitzt nun mal am tiefsten. Haben Sie also etwas mehr Verständnis für den Leser „Luther“. Wenn man seinen
angelernten Glauben aufgibt, verrät man in gewisser Weise auch den Glauben seiner Eltern, die zu achten
das vierte Gebot verlangt. Insofern ist jedes Festhalten an Aussagen des alten Glaubens auch ein Festhalten
an der Liebe zu seinen Eltern. Der Schritt, „um meinetwillen Vater und Mutter ganz zu verlassen“, ohne
sie dabei gering zu schätzen, ist äußerst schwer.
@Luther: Confessio Augustana und Ablasshandel Sie schreiben: Melanchton hat die Theologie Luthers „übernommen“,
aber nicht sie gegründet! Vielleicht mag er gewisse Kernaussagen von Luther übernommen haben wie die
mit den drei „Sola“, aber das ist noch keine Theologie. Luthers Lügentheorie, die Lüge sei erlaubt,
die Notlüge sei sogar Pflicht, fand z.B. keine Aufnahme in der Confessio Augustana. Bei meiner Aussage,
die evangelische Lehre gehe auf Melanchthon zurück, berufe ich mich auf A. Mock. Dieser Pater und Professor
Mock hat sich eingehend damit beschäftigt. Beim Ablasshandel (Sache „Tetzel“) ist meiner Meinung nach
viel Propaganda dabei. Es wird dabei gern vergessen, dass jedem Ablass eine gültige Beichte, die auch
die Reue voraussetzt, vorausgehen muss und dass es noch genügend andere Möglichkeiten gibt, Ablässe
zu erlangen. Auch wird vergessen, dass Jesus selbst das Geldopfer der armen Witwe gewürdigt hat. Und
wenn’s die Reichen mit den Ablässen damals etwas leichter hatten, so vergönnen Sie es ihnen doch! Wissen
Sie nicht, wie schwer es für einen Reichen ist, ins Himmelreich zu kommen? Ablässe sind nichts Unwahres
in der katholischen Kirche. Es gibt sie heute noch, nur nicht mehr gegen Geld. Beichten Sie und beten
Sie hernach vor dem Kreuz das Gebet: „Siehe, o gütigster Jesus, vor Deinem Angesicht werfe ich mich auf
die Knie nieder…“ www.gebete.ch/ und beten dann ein Vater unser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem
Vater nach der Meinung des heiligen Vaters, dann haben Sie einen vollkommenen Ablass.
@Luther Schön, dass Sie zum katholischen Glauben gewechselt sind. Was mich wundert, ist Ihre Haltung
zu Martin Luther. Ich dachte, die Leute evangelischen Glaubens wüssten darüber etwas besser Bescheid
als die Katholiken, die oft noch die Legenden glauben. Luther ist ein armseliger Mörder oder Totschläger,
der mit seinem Mord oder Totschlag nie zurecht kam. Nach der Erdolchung seines Freundes Hieronymus Buntz,
die einer Abschlussprüfung, wo es auch um Reihung der Kandidaten ging, gefolgt ist, ist er ins Kloster
geflohen, „ne me caperent“ (damit sie mich nicht fangen). Quelle: Abschied von Luther – Mock, Albert Psychologische
und theologische Reflexionen zum Lutherjahr Es handelte sich hier um die Niederschrift eines Seminars,
wo Katholiken und Protestanten gleichermaßen teilnahmen. Schon Luthers Vater, Hans Luder, war Mörder,
weswegen er aus Eisleben fliehen musste. Die immer wieder vorgeschobene Behauptung, in dieser Gegend hätte
der Jüngere den Hof geerbt, sodass der Älteste, eben Hans Luder, abziehen musste, hat sich schon lange
als Lüge erwiesen. Die evangelische Lehre, der sie mal angehört haben, geht nicht auf Martin Luther
zurück, sonderen auf Philipp Melanchthon. Man hatte sich nur auf die Autorität Luthers berufen. Wer
die Totenmaske Luthers gesehen hat, ist schockiet, so wurde es mir berichtet. Es dürfte kaum jemand tiefer
in der Hölle sitzen als Luther, der die Lehre der Kirche geändert hat, weil er mit ihr nicht zurecht
kam. Das ist die Sünde wider den hl. Geist.
@Stimme des Beleidigers: Kein Pantheismus bitte! Gott ist überall gegenwärtig. Das stimmt. Sogar in
der Hölle, dort eben mit seiner Gerechtigkeit. Aber die Allgegenwart Gottes bedeutet nicht, dass alles
Gott ist; das wäre der Pantheismus. Beispiel: Wenn ich im Büro sitze, dann bin ich im ganzen Büro gegenwärtig.
Jeder, der sich dort befindet, spürt meine Gegenwart und kann mich fragen. Aber deswegen bin ich noch
lange nicht das Bücher-Regal, das hinter meinem Rücken steht. Und wenn mich jemand anspricht, erwarte
ich, dass er dabei mich und nicht das Bücher-Regal anschaut. „Versus apsidem“ heißt natürlich „der
Apsis („Wölbung“) zugewandt“. Da der Tabernakel, wo sich Gott befindet und nicht nur gegenwärtig ist,
Richtung Apsis steht oder stehen sollte, bedeutet die Zuwendung zur Apsis normalerweise die Zuwendung
zu Gott. Wenn man „Versus apsidem“ mit „Zu Gott hin“ wiedergibt, ist das eine Interpretation und keine
Übersetzung. Auch ich hätte eine Übersetzung bevorzugt.
@wolfgang e.: richtige Verwendung von „wahr“ Adoro te devote, latens Deitas, quae sub his figuris vere
latitas. Das Wort „wahr“ (u.ä.) darf natürlich verwendet werden. Wenn Thomas von Aquin es einsetzt,
um zu betonen, dass „sich unter diesen Gestalten die Gottheit verbirgt“, ja, „wahrlich“ verbirgt, so ist
das Wort hier angebracht, weil es sich um etwas nur schwer Begreifbares, nahezu Unglaubliches, handelt.
Er verwendet es auch in einem Wortspiel der vierten Strophe des Pange lingua: Verbum caro panem verum
verbo carnem efficit. „Das Wort, als Fleich (zu Fleich geworden, also Jesus Christus), macht das wahre
Brot durch das Wort (Wandlung) zu Fleich. Hier lehrt uns das Wort „wahr“, dass wir nur in diesem Brot,
das zum Leib Christi verwandelt wird, nicht im Brot, das den irdischen Hunger stillt, das „wahre“, d.h.
hier das ewige, Leben finden. Das Wort „wahr“ wird also bei Thomas von Aquin sehr treffend eingesetzt,
obwohl es beim Pange lingua der Reim schon verlangt. Verwendet man aber das Wort „wahr“ am laufenden Band,
verliert es seine Wirkung, und wenn man es dann nur noch mittels eines Fremdwortes („authentisch“) umschreibt,
zeigt dies, dass sich die Schreiber nur gescheit machen wollen, weil sie noch nicht wissen, dass es nur
hochgebildete Leute verstehen, ein Schreiben in einer einzigen Sprache ausdrücken zu können. Die Sprachenvermischung
offenbart nur die eigene Dummheit. Man muss immer wieder auf eine andere Sprache ausweichen, weil man
zu dumm ist, das passende Wort in der Sprache des Textes zu fnden.
@wolfgang e.: keine Gehorsamsverweigerung Ich galube nicht, dass sich die Schaumsprachenkritik auf eine
Gehorsamsverweigerung bezieht, sondern darauf, dass man etwas komplizierter ausdrückt als es ist, durch
viele Fremdwörter und aufgeblähtem Stil, der das ganze Dokument schwer verständlich macht, und zugleich
den Leuten, die es schwer verstehen, das Gefühl gibt, sie seinen dumm und die Schreiber seien gescheit.
Es wissen leider nur sehr wenige, dass es eine Art Offenbarung der Dummheit ist, ein Dokument nicht in
einer einzigen Sprache schreiben zu können. Eine Politikerin der Grünen (das ist die Partei ohne Bildung)
hat mal gesagt, ihr falle jetzt das Fremdwort nicht ein, und konnte damit den Satz nicht ausdrücken.
Wenn das Dokument befolgt werden will, muss es leicht verständlich und flüssig lesbar geschrieben sein.
Ich glaube eher, dass es die Absicht einiger Schreiber und Übersetzer war, das Dokument so zu schreiben,
dass es eben nicht befolgt wird: „Non serviam.“ Und das ist das, was hier auf kreuz.net kritisiert wird.
Der Papst hat in seinem Deutschlandbesuch viel einfacher gesprochen. Sogar seine Regensburger Vorlesung
war leichter zu verstehen als die im Artikel zitierten Sätze. Der Pfarrer von Ars wurde deshalb von den
Dämonen gefürchtet, weil er so einfach gepredigt hat, dass ihm sehr viele Leute gefolgt sind. Und die
Dämonen lieben nichts mehr als die hochtrabenden Predigten, die, kaum im Ohr, das Ohr bereits wieder
verlassen.
Danke, Logos! Der lateinische Text scheint doch ein wenig kreativer zu sein, „reapse = in der Tat“, „verum =
wahres“, kommt zumindest ohne den Fremdsprachenschaum aus, mit dem sich die Dummen gerne brüsten, weil
sie damit ihre Dummheit vernebeln zu können glauben. Dennoch stellt sich auch hier die Frage: Glauben
die Schreiber des Textes dem eigenen Wort nicht mehr? Warum denn sonst müssen die Sätze mit Worten wie
„verum“ oder „reapse“ unterstrichen werden?
Zwei Fragen und eine Bemerkung Frage 1: Kann mir jemand sagen, wie das griechische Wort „authentisch“
im Original-Latein-Text geheißen hat? Frage 2: Warum hat man bei der Herausgabe der deutschen Übersetzung
das lateinische Wort ins Griechische übersetzt und nicht ins Deutsche? Bemerkung: In einem Buch „Die
Leiden der jungen Wörter wird u.a. die häufige Verwendung des Wortes „echt“ kritisiert: „Das ist echt
gut.“ „Das war wirklich nett.“ Muss man denn betonen, dass das, was man sagt, nicht gelogen ist, indem
man den Aussagen ein „echt“ oder „wirklich“ beifügt? Vertraut man denn seinem eigenen Wort nicht mehr?
Lügt man gewöhnlich? Sind nur noch die Sätze, die ein „echt“, „wirklich“ oder, um es griechisch auszudrücken,
„authentisch“ dabei haben, nicht gelogen?
Tief ins Gedächtnis eingegraben Oberbayerisches „Volks“-Blatt: „Viele Gläubige haben nicht verstanden,
was sie selbst gebetet haben – geschweige denn, was sich vor ihren Augen und Ohren ereignet.“ Wie Sie
das nur so genau wissen??!! Versteht die kleine Restkirche wenigstens den Sinn der heutigen Shows? Oberbayerisches
„Volks“-Blatt: „Da wurde aus dem vom Pfarrer gemurmelten – gemurmelt!!?? Wie Sie das wissen!!?? – ‘Hoc
est corpus meum’ (‘Dies ist mein Leib…’) das vielzitierte Hokuspokus. Dahin kann man nicht zurückwollen.“
Dieses ‘Hoc est corpus meum’ muss sich ganz tief ins Gedächtnis eingegraben haben, oder glauben Sie,
dass aus Larifaripappalapapp-Geschwätz eine Wortneuschöpfung entsteht? Dass eine Verballhornung entstanden
ist, zeigt nur, wie sehr sich diese Wandlungsworte in Herz, Ohren, Mund und Gedächtnis der Leute eingegraben
haben. Was ist denn dieses „Tschüß“? Es ist eine Verballhornung des französischen „A Dieu“ („Zu Gott“).
Dieser Gruß muss wohl auch sehr oft gesagt worden sein. Wie sonst hätte diese Verballhornung entstehen
können? Anwendung der Forderung „Dahin kann man nicht zurückwollen“ des Oberbayerischen „Volks“-Blatts
auf „Adieu“: „Adieu“ abschaffen. Es kann doch nicht sein, dass wir zu Gott zurückwollen. Und was hat
dagegen dieses „Das ist mein Leib“ bereits zustandegebracht? In wessen Gedächtnis ist es so, dass daraus
eine Wort-Verballhornung entstehen könnte. Die meisten Christen wissen nicht einmal mehr, wie die Wandlungworte
überhaupt heißen.
Bekämpfung von „Wir sind Kirche“ im Wir-sind-Kirche-Stil Ist es Ironie oder Schläue? Die „Volksmesse“,
die es nicht mehr wagt, dem „anbetungswürdigen“ Volk den Rücken zuzuwenden, wurde auf Militärbefehl
von oben eingeführt, ohne dass das hochverehrte Volk um seinen Willen gefragt worden wäre. Die Organisationen
„Wir sind Kirche“ (WsK) und „Kirche von der Hölle“ (KvdH) waren damit nicht zufrieden und verlangten,
dass ihnen noch besser gedient werde, dass nur noch getan werde, was sie wollten. Die Kriecherei ging
weiter, doch das Volk blieb aus. Und nun scheint Benedikt XVI. den tradierten Ritus genau in dem Stil
einführen zu wollen, wie es sich WsK und KvdH wünschen: Jedes Grüppchen kriegt, was es will. Zufrieden?
Nein, WsK und KvdH sind nicht zufrieden, denn jetzt sollen ja plötzlich die Wünsche des gewöhnlichen
Volkes, das nicht selbst angebetet werden will, sondern Gott anbeten will, erfüllt werden und nicht mehr
die Wünsche der organisierten Verbrecher, die, wie es den Teufeln der Hölle so eigen ist, selbst nach
Anbetung lächzen. Sicher, wenn das Motu Proprio herauskommt, werden viele enttäuscht sein, da sie mehr
erwartet hätten. Aber es wird den wahren Christen eine Stütze bieten, die es ihnen ermöglicht, um die
wahre Messe kämpfen zu können. Und der Kampf ist der Freimaurer Tod. Kämpfen können diese nämlich
nicht; sie können nur verheimlichen, lügen und beten, dass ihre Lügen niemand bemerkt.
#12 Burgorus 19:04:50 | Dienstag, 27. Februar 2007
@makakema Sie haben mich folgendermaßen zurechtgewiesen: Ich finde Burgorus jetzt werden Sie unverschämt.
Wie soll denn ein reimender Pfarrer auch noch Zeit finden die Bibel zu lesen geschweige denn so unwichtige
Stellen wie die vom verlorenen Sohn oder den Kranken die des Arztes bedürfen auswendig zu kennen. Das
ist nicht fair von Ihnen. Ich weiß, ich weiß. Man muss da Präferenzen setzen, zumal dann, wenn man
von der Faschingsarbeit zu sehr in Anspruch genommen wird. Werde in Zukunft keine so harten Forderungen
mehr in den Raum werfen. Übrigens, es stimmt: Durch bloßes Ändern von sechs Buchstaben kommt man von
CHRIST auf TEUFEL. Hab’s selbst nachkontrolliert.
„Allen anderen – wie gesagt – von Herzen verbunden.“ Warum nur allen anderen? Sollten Sie, Hochwürden,
nicht lieber die 448-449 braven Pfarrbriefempfänger in der Steppe zurücklassen und den zwei bis drei
Kreuznet-Schafen nachgehen? Obwohl ich nicht zu Ihrer Pfarrgemeinde gehöre, fühle ich mich da betroffen,
wenn gerade diese von Ihrer Verbundenheit ausgeschlossen werden. Bin nämlich auch so ein Kreuznet-Schaf.
In gewisser Weise sind auch Sie ein Kreuznet-Schaft, da sie gegen diese genauso geifern wie es die Kreuznet-Schafe
gegen die Lüge tun. Aber nichts für ungut: Natürlich gilt Ihre Verbundenheit allen Menschen. Dass sie
nur allen „anderen“ gälte, war ja ein Faschingsscherz. Vielleicht verspätet und etwas trocken, aber
wer ihn verstehen will, wird ihn verstehen.
#14 Burgorus 17:24:30 | Dienstag, 27. Februar 2007
Für wie blöd hält uns eigentlich Herr Klaus Nientiedt? Immer diese primitiven Ablenkungsmanöver, als
gehe es bei der Einführung der Tridentinischen Messe ums Latein oder um die Gregorianik! Was wir vermissen,
ist das Sakrale, das Heilige. Bei der Tridentinischen Messe kündet schon allein die oft leicht gebeugte
Körperhaltung des Priesters vom Geschehen am Altar. Die 33 Kreuze, die der Priester macht, machen das
Kreuzesopfer recht sinnfällig und lassen spüren, dass es sich hier um ein übernatürliches Geschehen
handelt. Dann die Sprache: Teils spricht der Priester laut, teils leise. Letzteres lässt das persönliche
Verhältnis des Priesters zu Gott fühlen, ist es doch er, der dem Vater das Opfer des Sohnes darbringt.
Diese Priestervollmacht erkennt man auch, wenn sich der Priester ab und zu zum Volk wendet, um es ins
Opfer mit hineinzunehmen oder ihm die Frucht des Opfers teil werden zu lassen. Diese Feinheiten sind eben
der Schmuck der Messe. Fehlt er, ist die Messe nicht mehr schön. Der Mensch nimmt alles zuerst durch
seine fünf Sinne auf, dann erst kommt das beurteilend Rationale. Die Verwendung der lateinischen Sprache
macht die Liturgie zwar sakraler, das allein reicht aber nicht. Was wir wollen, ist eine schöne Messe,
die Heiligkeit ausstrahlt, eine Messe geschmückt wie eine Braut, so schön, wie sie uns Jesus hinterlassen
hat. Und was wir haben, ist eine Messe, wo der Priester Diskjockey-gleich seine eher umgangssprachlich
formulierten Texte durchs Mikrophon plärrt. Betäubung und Einschläferung bleiben nicht aus.
#6 Burgorus 16:45:15 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@kali: Stimme voll zu: Hier scheint sich Bischof Mixa der kirchlichen Linie zu widersetzen. Die Zerstörung
der Familien ist ein Hauptanliegen der Freimaurerei und eigentlich auch der von ihr beherrschten Döpfner-Lehmann-Kirche:
Es ist mir erst vor Kurzem aufgefallen, dass der Patron der Erzdiözese München-Freising, der heilige
Korbinian, so ziemlich alles machen darf; nur die Familien darf er nicht schützen. Das Korbinianslied
„Deiner hohen Herrlichkeit“ im Diözesanteil des Gotteslobes der Erzdiözese München-Freising ist gegenüber
der Vorversion im „Gottesdienst“ von Kardinal Faulhaber fast unverändert gelassen worden, was bei mir
schon leichte Verwunderung hervorgerufen hat. Doch ganz unverändert blieb es eben doch nicht: Die vierte
Strophe, und nur diese, wurde durch eine andere, recht allgemeinen Inhalts ersetzt. Warum denn wohl? Weil
diese den heiligen Korbinian um den Schutz der Familien gebeten hat, und zwar mit recht klaren Worten.
Sie sprach auch vom Mutterschoß, dem Ort des größten Kapitalverbrechens unserer Zeit, aber auch vom
Schutz der Familien schlechthin. Das darf natürlich in der Döpfner-Lehmann-Kirche nicht mehr sein. Also
musste sie raus. Wenn Bischof Mixa jetzt Worte gegen die Familienzerstörung findet, ist das ein gutes
Zeichen dafür, dass er die Döpfner-Lehmann-Kirche zu verlassen im Begriff ist. Vollständig kann man
die Döpfner-Lehmann-Kirche aber nur verlassen, wenn man auch die tridentinische Messe wieder einführt.
Dass das gewisse Bischöfe einfach nicht kapieren!
@Metusalix Sie haben geschrieben: Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“
wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion
des Antichrist empfänglich gemacht werden. Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend
alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren,
dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden
zu können. Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen,
dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im
Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits
angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür,
dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese
Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
@agmen Ich habe mich über Galilei durch persönliche Gespräche mit glaubenstreuen Katholiken, vor allem
aber durch das Internet informiert. Leider ist ein Artikel betreffs seiner ganzen Schwindeleien vom Internet
weggenommen. Dessen Inhalt ist aber zum großen Teil auch in folgendem, sehr aufschlussreichen Artikel
von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. h.c. Thomas Paul Schirrmacher enthalten: Galilei-Legenden www.professorenforum.de/…artikel1/schirrm.htm
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders
empfehlenswert ist. Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist: Dem Galilei die Federn gerupft www.solidaritaet.com/…on/1996/2/herold.htm
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner
als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute. Dass
es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten,
vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen. Hauptvertreter des
Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem
die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum. Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne
des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse
man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von
Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
@Problemsucher @agmen (nach Zwischenposting) Dass es schriftlose Völker gegeben, hat, wollte ich schon
öfters erwähnen. Es gibt auch den Satz in jüdischen Schriften: „Der Mensch sollte das Schreiben nicht
lernen;“ das gegebene Wort sollte genügen. Es sollte hier Betrug vorgebeugt werden. Die orthodoxen Juden,
die diese Schriften haben, glauben aber auch an eine 6000 Jahre alte Welt. Auch die Kelten haben keine
Schriften hinterlassen, da sonst das Gedächtnis schwächer wird, weil man nicht mehr gezwungen ist, sich
alles merken zu müssen. Dennoch bleibt es doch äußerst unglaubwürdig, dass der „Mensch“ „994000“ Jahre
lang nicht zu schreiben angefangen hat, obwohl doch schon der Halbaffe mit seinen 1000 Fällen und 500
Zeitformen sprachlich viel mehr drauf hatte als wir heute. Alle 1000 Jahre etwa ging ein Casus (Equitiv,
Lokativ, Ablativ, Genitiv, …) verloren, alle 2000 Jahre eine Zeitform (Aorist, Optativ, …). Die Extrapolation,
kommt dann auf die Zahlen 1000 und 500. Auch die Astronomen beherrschen diese Art von Extrapolation und
kommen auf ein Universumsalter von 13,7 Milliarden Jahre. Ein evolutionsgläubiger Wissenschaftler hat
mir vom Streit der Paläontologen mit den Evolutionisten erzählt. Im Gegensatz zu Evolutionisten fordern
Paläontologen die Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar, Wieso sollte es also Adam und Eva
nicht gegeben haben? Ich habe mal die Vermehrungsrate des Menschen aus dem 19. Jahrhundert zugrunde gelegt
und zurückgerechnet, wann es erst zwei Menschen waren. Ca. 5000 Jahre.
#88 Burgorus 23:32:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen @Gotthard: Auch das ist falsch. Ich halte keinen Vermittler. Ich kenne ihn, habe ihm
meine Arbeit geben, und er hat sie, ohne mein Wissen, weiter vermittelt. Da diese Weitervermittlung in
meinem Sinne war, war sie in Ordnung. Interessante Sachen wollen verbreitet werden; man muss aber darauf
achten, dass sie nicht in falsche Hände geraten. @agmen: Galilei hat im astronomischen Streitfall nichts
anderes getan als Kopernikus übernommen. Schon 1609, als er den Wissenschaftsstreit mit Kardinal Bellarmin
(den die Wissenschaftstheorie unumstritten zugunsten Bellarmin wertet) verloren hatte, war seine Kopernikus-Kopie
von Kepler überholt, der bereits wusste, dass sich die Planeten in Ellipsenbahnen um die Sonne drehte.
Kepler hatte Galilei seine Theorie zugesandt (möglicherweise verschlüsselt), aber die interessierte
ihn nicht, da sie seinen eigenen Ruhm nicht mehrten. Galilei hat in seinem Dialogo nicht geforscht, sondern
seine wissenschaftlichen Gegner regelrecht verarscht. Papst Urban VIII. förderte ihn dennoch, bis er
entweder sich selbst in den verarschten Personen erkannte (wie in einem Internetartikel behauptet) oder
vom spanischen König gedrängt wurde, seine Behauptungen zu widerrufen. Galilei wurde nie gefoltert (nur
eine formale Androhung, die bei über 60jährigen nicht ausgeführt wurde). Als Galilei 1633 widerrief,
war sein alter Schnee bereits seit 24 Jahren durch Kepler überholt. Wissenschaftsfeindlich waren die
Protestanten, die Philosophen, nie aber die Katholiken.
#86 Burgorus 22:42:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: @agmen: „Also doch der schöne Mammon.“ Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach
Geld verlangt, sondern mein Vermittler. Dass ich das Geld jetzt betont habe, halte ich für einen Fehler,
der sich aus Ihrem Versuch, meine Anonymität zu entlarven, ergeben hat. Es hätte genügt zu sagen: Der
Vortrag meiner Forschung betrifft die Bekehrung eines Volkes. Hat dieses meine Forschung ohne mich, bin
ich weniger interessant für es, und wer wird es dann zum katholischen Glauben führen? Mea culpa. Und
danke für Ihren Hinweis auf meine Prahlerei. Sind Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden?
@agmen: Der protestantische Astronom Kepler wollte von Galilei ein Fernrohr. Dieser Pfau aber hat es ihm
verweigert. Kaepler hat es vom katholischen Bayernherzog bekommen. Von den Protestanten wurde er verfolgt.
Aufnahme fand er beim katholischen Kaiser. Mit Mühe konnte er es verhindern, dass seine Mutter nicht
als Hexe verbrannt wurde. Der Katholik Galilei wurde von den Katholiken nicht verfolgt. Man verlangte
nur, dass er seine Forschung auf Latein schreibe und nicht in der Volkssprache italienisch und dass er
sie als Hypothese formuliere. Verhindert sollte werden, dass die Katholiken in die Hände der Protestanten
getrieben würden: Steht denn nicht in der Schrift: „Sonne, stehe still!“ Sie leugnen also die Schrift,
indem sie behaupten die Sonne stehe ohnehin still. Die Wissenschaftstheorie gibt heute dem Kardinal Bellarmin
Recht, er dürfe es nur als Hypothese formulieren.
#84 Burgorus 22:08:21 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen @Gotthard: Sicher wird meine Forschung viele interessieren. Aber nicht viele werden dafür
bezahlen. Und von Ihnen erwarte ich das am allerwenigsten. Mein Vermittler hatte viel, sehr viel Geld
für den Vortrag dieser Arbeiten verlangt. Und sie waren bereit, alle seine Forderungen zu erfüllen.
Am Partnerstaat ist es nicht gescheitert, nur mein eigener Staat sah dessen Sicherheit nicht gewährleistet.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So will ich diese wichtige Forschung nicht Ihnen, einem armseligen
Apostaten überlassen. Das ist keine Auftragsarbeit im Sinne: „Mach das und das!“ Nein, ich habe was rausgekriegt,
und der Partnerstaat hat gemerkt, dass es hoch interessant ist, so wollte er es haben. Ich habe die Forschung
bestimmt, nicht der Partnerstaat. Mein Bruder ist ebenfalls Forscher: Er hat aber ein Patent entwickelt.
Sein Produkt wird in einem Jahr auf den Markt kommen. Wissen Sie, wenn man viel in eine Erfindung investiert
hat, will man was dafür ernten. Wieviel bieten Sie für meine Forschungsergebnisse? Ich habe einige Jahre
in meinem Lebenslauf, wo ich aufgrund eigener Forschung, die keine Auftragsarbeit ist, nicht viel verdient
habe. Sollte sich meine Forschung nicht auch mal auszahlen? Was andere wichtige Forschungen betrifft,
sind diese mehr fachbezogen. Sie sind erst in der Einreichphase. Verrate ich sie, ist doch – das sollten
Sie doch merken – meine Anonymität dahin. @agmen: Mir sind die Zeichen ausgegangen. Warte auf Zwischen-Posting
zum Weiterschrei
#82 Burgorus 21:34:55 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard und den Klischeenachplapperer Hoffnung @Gotthard: Wenn Sie Sachen, die Sie publiziert haben,
obwohl sie kein Aufsehen erregt haben, als Forschung bezeichnen, ist das Ihre Sache. Mich würde nur interessieren,
ob Sie dafür bezahlt worden sind. Wenn ja, ist das in meinen Augen Auftragsarbeit. Aber jeder hat so
seine Vorstellung von Forschung. @Klischeenachplapperer Hoffnung: Es ist so eine Art, dem Gegenüber Hochmut
vorzuwerfen, obwohl es gar nicht behauptet hat, es sei „gescheit“. Im Gegenteil habe ich mich über die
Gescheitmacher Kopernikus und Galilei (Kepler hat ihn einen Pfau genannt) beschwert. Was ich Ihnen vorgeworfen
habe, ist, längst widerlegte Klischees nachzuplappern, z.B., dass man früher geglaubt habe, die Erde
sei eine Scheibe. Und wenn Sie kreuz.net lesen, sollten Sie bemerkt haben, dass es kreuz.net darum geht,
verlogene Klischees zu entlarven. Aber anscheindend halten Sie ja kreuz.net für unseriös, sodass Sie
die von kreuz.net verkündete Wahrheit nicht wahrnehmen. Ich habe durchaus Ihre Ironie oder Satire in
Ihren Statements verstanden. Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich mich gewundert habe: Ist denn Hoffnung
einer von uns?, bis ich die verdrehte Ironie bemerkt habe. Das Problem ist: In jedem Spaß steckt eine
Wahrheit oder das, was man dafür hält. Unliebsame „Wahrheiten“ per Ironie rüberzubringen ist viel gefährlicher
als sie direkt zu sagen. Deswegen bin ich eingeschritten und habe klar gemacht, dass Ihr beiden nichts
anderes als primitive Klischee-Nachplapperer seid.
#79 Burgorus 21:11:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: Nein. Die Forschung, die ich Auftragsarbeit nenne, würde jeder andere Forschung nennen, da
sie in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen ist. Nur ich und mein Bruder haben eine größere Erwartung
von Forschung. Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung. Das mit der Zerfallskonstante,
die ja deshalb Konstante heißt, weil sie als konstant angenommen wird, soll nur andeuten, dass nicht
alles, was als selbstverständlich angesehen wird, selbstverständlich ist. Man kann nicht von einer Konstanz
über Jahre hinweg auf eine Konstanz über Jahrtausende hinweg schließen. Nur der umgekehrte Schluss
ist möglich. Über meine „Auftragsarbeiten“ zu sprechen, hat keinen Sinn. Es handelt sich hier um ein
ganz anders Thema, wovon nur die wenigsten etwas verstehen. Und es ist auch keine Schande, davon nichts
zu verstehen. Meine Forschungsergebnisse sind viel interessanter. Sie vorzutragen ist auf politische Ebene
erwünscht, jedoch auch mit politischen Schwierigkeiten verbunden, die nicht ich verursacht habe.
#76 Burgorus 20:34:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Sie: Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben
gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift. Die Verwunderung über die
Tatsache, dass der Mensch heute noch schreiben kann, ist keine unsinnige Aussage, sondern Satire. Es gibt
heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen abstamme. Fakt ist aber, dass die Sprache,
womit die Schrift unweigerlich verbunden ist, degeneriert, und das wollte ich damit andeuten, indem ich
sagte, dass man sich wundern müsse, dass er noch schreiben kann. Doch, Errungenschaften gehen nicht verloren.
Wissen kumuliert sich, und so entsteht der Anschein, der Mensch sei heute begabter als vor Jahrtausenden.
Gut finde ich, dass Sie das Alter Adams von 930 Jahren nicht bestritten haben. Er war nicht mit der Verschlechterung
seines Telomerase-Enzyms belastet. Es gibt übrigens auch Menschen, die an der Progeria-Krankheit leiden
und mit 20 Jahren schon wie 90 aussehen. Sie haben, wie die Wissenschaft festgestellt hat, eine noch schlechtere
Telomerase. Ich kann mich erinnern, dass Sie geschrieben haben, dass das Universum 15 Milliarden Jahre
alt sei (????). Wie naiv sind Sie denn eigentlich! Wissen Sie denn nicht, dass das Theorien sind, die
auf Infrarotverschiebungen und vielen Ceteris-paribus-Annahmen beruhen. Was wirklich astronomisch gesichert
ist, ist NUR unser Planetensystem. Alles andere, was um Zehnerpotenzen darüber hinausgeht, sind Spekulationen,
sonst nichts.
#73 Burgorus 16:23:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Anzunehmen, dass es seit etwa einer Million Jahren den Menschen gibt, er aber erst seit
etwa 5000 Jahren schreiben kann, ist schon nahezu phänomenal, wenn man bedenkt, dass der Mensch sogar
jetzt noch schreiben kann, obwohl seine Sprache immer mehr zur Affensprache verkümmert. Vergleichen Sie
Altgriechisch mit Griechisch oder Latein mit Italienisch. Es erschien ja bereits ein Artikel darüber,
ich glaube auch von Herrn Puls. Anzunehmen, dass man damals nichts in Stein ritzte, obwohl dieser Brauch
bei Gräbern seit ca. 5000 Jahren bis heute üblich ist, ist nicht minder erstaunlich. Oder nein: Man
hat halt genau diese Steine nicht gefunden. Anzunehmen, dass es Menschen etwa 6000 Jahre gibt, wovon der
erste erst nach 930 Jahren starb, und festzustellen, dass Schriftzeugnisse seit etwa 5000 Jahren existieren,
birgt dagegen überhaupt nichts Besonderes. Das ist ja sogar mit der katholischen Lehre vereinbar. Und
die „Aufklärer“ sind doch viiiiiiel gescheiter als die. Es ist sehr schwer, Menschen von der Dogmatik
der Geschichts-Lügner, die sich gar Aufklärer zu nennen wagen, loszubringen. Warum ist das so schwer?
Antwort: „Mundus vult decipi.“ @Santa rita: Danke für Ihre Beiträge, die ich ob ihrer Fachbezogenheit
stests sehr schätze. Ich bin jetzt zu einer Feuerzangenbowle eingeladen.
#68 Burgorus 15:05:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Es zeugt von Wissenschaftlichkeit, wenn Sie eins der Bücher ausleihen wollen. Besser wäre
es aber, sich bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen um aktuellere Literatur zu bemühen. Da kämen
Sie auch mit nichtgekauften Wissenschaftlern in Kontakt. Es gibt immer noch Leute, die es nicht glauben:
Bezahlte Forschung ist keine Forschung, sondern Auftragsarbeit. Ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe
ca. 8 Jahre lang Forschung genannte Auftragsarbeit gemacht und 7 Jahre lang geforscht. Auch die Auftragsarbeit
habe ich veröffentlicht, weil mans braucht. Wirkliches Interesse hat aber nur meine Forschung erregt,
stoße aber auf viele Schwierigkeiten. Sie sagen, es gäbe Kulturen, die älter sind als 6000 Jahre. Auf
welche Schriftzeugnisse beziehen Sie sich da? Konnte man sie bereits entziffern? Meines Erachtens gehen
die ältesten auf ca. 3000 vor Christus zurück. Ich vermute, dass Sie sich eher auf radiometrische Uhren
oder C14-Methoden beziehen, die unter vielen Cetris-paribus-Annahmen arbeiten. Bei C14 ist es z.B. das
Anfangsverhältnis zwischen C12 und C14, das sich umweltbedingt ändern kann. Geschweige denn von der
Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird. Zu den Milliarden von Galaxien. Das
klingt toll, ist aber wieder nur ein Faktor von vielleicht 10 hoch 20 Planeten. Analoges gilt bei Lotto.
Solche Zahlen fallen im Vergleich zu den Hunderten oder Tausenden von Zehnerpotenzen in den Bereich von
deren Fehlergrenzen, verdienen nicht mal beachtet zu werden.
#66 Burgorus 13:44:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Navon @Problemsucher: @Heinrich von Ofterdingen: Quellenangaben für Wahrscheinlichkeiten Quellen: Michael
Denten (1985), Evolution: A Theory in Crisis, Warwickshire, UK, Burnett Baoks Limited, S. 238. Henry Quastler
(1964), The Emergence of Biological Organization, New Haven, CT, and London, UK: Yale University Press,
S. 7. Quastler gibt Wahrscheinlichkeiten von 10 hoch -255 an, Dentem sogar bis zu nur 10 hoch -2000 für
das Entstehen von Leben nach dem Zufallsprinzip an. Bei Quastler gibt es auch einen Auzug im Internet
www.fontaene.de/…sche_bewertung05.htm. Die unvorstellbar größeren Zahlen, die ich genannt habe, die
Zahlen von 10 hoch -100 bis 10 hoch -200, für gewisse Ereignisse in der Evolution, habe ich von einem
Chemie-Professor (der Name fällt mir jetzt nicht ein) auf einer Tagung der Studiengemeinschaft Wort und
Wissen gehört. Anwesend war hier auch der Vorsitzende und Herr Dr. Junker, der Erstautor eines kritischen
Evolutionslehrbuches (der Koautor ist Professor Scherer, ein Mikrobiologe). Auch andere Referenten sprachen
von solchen Zahlen. Aber die sind ja Ihrer Meinung nach alle blöd, weil sie sich an der Bibel orientieren
und sich für ihre Forschungen nicht kaufen lassen. @Navon: Ihre Wahrscheinlichkeiten von 1 % beziehen
sich auf Mutationen, die doch kein Mensch bestreitet. Auch Daniel nahm auf Mutationen Bezug. Ihre Behauptung,
Analogiebeweise kämen aus der Mathematik, ist falsch. Sonst wären sie ja sogar mathematisch anerkannt
und damit exakt 100%ig sicher. @Problemsucher: Der Sündenfall war vor etwa 6000 Jahren. @Heinrich: Ich
weiß dass die Milliarden Jahre nicht stimmen
@Problemsucher: Widerlegung der Evolutionslehre durch Unwahrscheinlichkeiten Problemsucher schrieb: Natürlich
ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber die Evolution hat unvorstellbar lange
Zeit dazu gehabt. Das Zeit-Argument ist weniger wert ist als der Schatten des Schweifes der Werktagskatze.
Angenommen, die Wahrscheinlichkeit für ein notwendiges Ereignis E der Evolution sei immerhin 10 hoch
-100, sagen wir sogar, dass es innerhalb einer Millisekunde zu geschehen habe. Dann kommen Sie nun mit
den unvorstellbar langen Zeiträumen von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat). Ein Jahr hat
10 hoch 10,5 Millisekunden. Drei Milliarden Jahre haben ungefähr 10 hoch 20 Millisikunden. Dann ist die
Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis wenigstens innerhalb von 3 Milliarden Jahren eintritt, noch kleiner
als 10 hoch 20 mal so groß wie dass es innerhalb einer Millisekunde eintrifft. Das heißt, sie ist jetzt
nicht mehr nur 10 hoch -100, sondern höchstens 10 hoch -80. Wissen Sie was? Das interessiert mich nicht
einmal. Das 10 hoch -100 war eine grobe Schätzung. Ob 10 hoch -80 oder 10 hoch -120, ist mir wurscht.
Um es im Klartext zu formulieren: [fett]Es ist fast belanglos, ob Sie der Wahrscheinlichkeitsrechnung
eine Millisekunde oder Milliarden von Jahren zugrunde legen. So verhält es sich also mit den „unvorstellbar
großen Zeiträumen“, dem neuen dümmlichen Argument der ET-Promotoren. Aber wie will man argumentieren,
wenn man keine Argumente mehr hat. Hoffen, dass die Nichtigkeit des Arguments von niemandem bemerkt wird.
@Problemsucher Missing Links könnten natürlich noch gefunden werden. Acuh sagen Kritiker: Und wenn ein
C zwischen A und B gefunden würde, wird nach dem zwischen A und C gefragt. Dennoch kann die genetisch
gruppierte Form der Fossilienfunde derzeit nicht als Beweis für die Evolutionstheorie (ET) dienen, sondern
mehr als ein Hinweis auf verschiedene Programme des Designers. Und was die Zeit betrifft, arbeitet die
doch gegen die Evolutionisten. Wahrscheinlichkeiten in der Größenordnung von bis zu 10 hoch -100 oder
gar 10 hoch -200 für Einzelheiten, die für ET notwendig sind, häufen sich. Darwin wusste davon noch
nichts. Alles war einfach: „Fossilien sehen ähnlich aus: Also sind sie verwandt.“ Die Evolutionisten
können sich ja nur noch durch Diskriminierungsdruck aufrechterhalten. Fälle, wo Intelligent-Desing-Wissenschaftlern
bereits anerkannte Publikationen nach Bekanntwerden ihres Eintretens für Intelligent Design und gegen
ET wieder aberkannt wurden, häufen sich. Wenn sich die ET-Wissenschaftler ihrer Sachen so sicher fühlten,
hätten sie dann solche Machenschaften nötig? Nein. Nur wenn man nicht mehr mit Argumenten auskommt,
muss man die Wahrheit mit Gewalt diskriminieren. Zu Donar: Naturereignisse sind nicht genetisch bedingt.
Ihre diesbzgl. Argumentation berührt also meinen Analogiebeweis nicht. Dennoch greift Gott auch in Naturereignissen
ein, jedoch den Naturgesetzen gemäß. Die Schöpfung der Lebewesen kann aber nicht mit ET erklärt werden,
wie Wahrscheinlichkeitsrechnungen beweisen.
@Navon: Analogiebeweis war klar Ich habe geschrieben: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen
Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut. Sie haben geschrieben Doch, dass kann man erwarten,
wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt. Was ich geschrieben habe, war eine schlagfertige
und exakte Antwort, wie sie im Zuge meines Analogiebeweises exakter nicht sein kann. Sie schrieben: Kreationisten
sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal
zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet. Das ist primitives Fürblödhalten des Diskussionspartners.
Sie schrieben: Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur ET präsentieren willst, dann musst Du
schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner Aussage bringen und Fragen zulassen.
Was Sie hier ansprechen, ist das Problem der Induktion: Deduktive Aussagen sind abgeleitet und damit immer
schwächer als das, wovon sie abgeleitet sind. Der Schluss vom Wenigen (Geschöpfe) auf mehr (Schöpfer)
ist logisch nicht möglich. Solche Schlüsse können höchstens falsifiziert werden, wenn sie dem Wenigen
bereits widersprechen. Bleibt nur die Möglichkeit der Analogieschlüsse. In dem Wenigen, das man kennt,
lässt sich überprüfen, ob der Schluss von dem noch Wenigeren auf das Wenige stimmt. Das trifft in meinem
Analogiebeweis zu, denn die Codes (das noch Wenigere), die es gibt, sind von Programmierern (das Wenige,
das wir kennen) geschaffen.
@Daniel Stöhr: Fossilienbericht kein Pluspunkt für die Evolutionstheorie Ich halte den Fossilienbericht
für keinen Pluspunkt für die Evolutionslehre, sondern eher für einen Pluspunkt für die Kreation. Mein
Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links. Die Übergänge sind zu wenig fließend
als dass sie durch Evolution erklärt werden könnten. Wegen ihrer Sprunghaftigkeit scheinen sie eher
auf Up-dates des Programmieres schließen zu lassen. Wenn sie nur die verschiedenen Versionen des Microsoft-Betriebssystems
anschauen, stellen Sie fest, dass so groß die einzelnen Änderungen auch wieder nicht sind. Dennoch sind
sie nicht fließend, sondern sprunghaft. Das meiste bleibt, aber neue Elemente finden sich. Da aber Gott
von Anfang an allwissend ist, hat er keine Up-dates notwendig. Die verschiedenen genetischen Programme,
die die verschiedenen Tiere und den Menschen biologisch festlegen, dienen also nicht Verbesserungen, sondern
nur der Vielfalt. Es gibt ja auch Computer-Programme, die Verschiedenes machen. Fossilienfunde, die uns
als Up-dates erscheinen könnten, dienen nur der genetischen Vielfalt der Tierwelt, denn Up-dates hat
Gott nicht nötig.
@Novon: Analogiebeweis Mein Gott ist übrigens kein anderer Gott als der einzige Gott, den es gibt, und
dieser wird von der katholischen Kirche verkündet. Ich sage das nur, um Missverständnissen vorzubeugen.
Zu Ihrer Frage: „Und wie programmiert dein Gott?“ Antwort (Gegenfrage): „Fragen Sie doch mal die Festplatte,
wie ihr Programmierer programmiert? Kurz: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms
erwarten, dass er den Programmierer durchschaut. Was ich schon gebracht hatte, sind keine Beweise im strengen
mathematischen Sinn. Man nennt so etwas Analogiebeweise. Daraus, dass jedes Computerprogramm seinen Schöpfer
hat, erscheint es aufgrund der vielen Analogien, die es in der Welt gibt, plausibel, dass auch das genetische
Programm des Menschen seinen Schöpfer hat. Die Analogie wird dadurch erhärtet, dass die biologischen
Vorgänge durch Ablesen vom genetischen Code erklärt werden, genauso wie es beim Laufenlassen eines Computer-Programms
geschieht. Warum soll also nicht auch das genetische Programm einen Schöpfer haben, der es geschrieben
hat?
An den Rätselsteller Reflektor: Reflektor schrieb: Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite
pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen
verletzt habe (kicher…). Was ist jetzt das? Können Sie sich nicht klar ausdrücken? Sind Sie nicht
fähig zu schreiben, was Sie wollen? Scheuen Sie eine klare Antwort, wenn Sie sich klar ausdrückten?
@Udalricus „Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über die
leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen dherbeizaubert? Die Frage ist gerechtfertigt. Die
angebotene Alternative ist Vergackeierung. Was ist ein genetisches Programm anderes als ein Computer-Code?
Er besteht aus vier Basen A T G C. Ein Computercode ist binär geschrieben: 1 0. Jedes Computer-Programm
wird von einem Programmierer programmiert. Die Computer-Programme werden immer komplexer. Das liegt aber
nicht daran, dass sich die Programme verselbstständigt hätten, nein, das liegt an neuen „intelligent
Designern“, die bessere Programme erstellt haben. Also die Antwort auf Ihre Frage: Sowie neue, komplexere
Programme nicht selbständig, sondern durch Programmierung entstehen, sind auch komplexere Lebewesen durch
einen Programmierer (intelligent Designer, Gott) entstanden. Freilich sind Gottes Programme so intelligent,
dass sie nach einer Mutation des Codes noch nicht abstürzen, wozu schon die Änderung eines einzigen
Bits im Computer-Code reichen kann. Diese Absturzsicherung seitens Gottes, die sogar zu einer Verbesserung
des Programms führen kann, ist was ganz Außerordentliches. Das Normale ist ein neues Programm. Mutationen
(Mikroevolution) sind nachgewiesen, die Makroevolution nicht. Hier schreibt Gott ein neues Programm wie
jeder andere Programmierer auch (das ist der Normalfall). Die Alternative zum Außerordentlichen (Evolution)
ist also der Normalfall (Kreation).
@Reflektor: Schon wieder so ein In-den-Hintern-Kriecher! Was hat das das romantische Bild des feigenblattgezierten
Adam mit wissenschaftlichen Behauptungen zu tun? Machen romantische Bilder unwissenschaftlich? Mit welche
Behauptungen macht man sich nur noch lächerlich? Sie bilden sich ein, Wissenschaftliches von sich zu
geben, bringen aber keine Argumente. Es wäre für Sie sicherlich besser, das zu tun, was sie von anderen
erwarten, nämlich das Gehirn zu benutzen anstatt gekauften (man sagt auch: „bezahlten“) Evolutions-Auftragsforschern
kritiklos in den Hintern zu kriechen. Wo das Hirn ist, müssen Sie noch wissen: „Das ist dieses Ding gleich
hinter der Stirn.“
An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon Na ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr
mit eurem Nachplabber-Bobbel-Pöbel-Wissen bei kreuz.net fehl am Platz seid. Habt ihr mal in der Schule
gehört, dass man früher geglaubt hat, die Erde sei eine Scheibe. Wenn ihr sonst schon nichts wisst,
dann habt ihr euch wenigstens das merken können. Mein Kollege hat immer gesagt: Schlechte Nachrichten
verbreiten sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Ich möchte sagen: Dummheit verbreitet sich schneller.
Lesen Sie vielleicht mal den folgenden Spielgel-Artikel www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html, damit
ihr euch eurer babyhaften Gscheitmacherei vielleicht mal etwas zu schämen lernt. Das wäre schon mal
ein Fortschritt von ganz dumm zu dumm. Kurz: Das ganze Mittelalter hindurch glaubten nur ein paar Blöde,
dass die Erde eine Scheibe sei. Jeder poplige (allerdings nicht so poplig wie ihr) Seefahrer sah am Schiffsmast,
der eher als das Schiff erschien, dass die Erde rund ist. Doch da gabs den Angeber Kopernikus, der eine
solche blöde Erde-Scheibe-Behauptung aufgriff, um zu zeigen, wie blöd doch die anderen wären, wie gescheit
er doch selber sei. Seine Gescheitheit sei die kopernikanische Wende. No ja, und was war seine Leistung?
Er hat seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben, der behauptete hat, die Erde drehe sich um die Sonne,
was der Kirche nie eine Schwierigkeit bereitet hat (obwohl’s natürlich ungenau ist). Galilei hat das
wieder von Kopernikus kopiert, aber in der Volkssprache, damit die Leute glaubten, er sei der Gescheite.
Und dieser wurde noch vom Papst gefördert.
#28 Burgorus 21:02:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Aurelius & Bernd Stromberg: Sokrates-Zitat angeblich „scio me nescire“ statt „scio me nihil scire“ Ich
habe euer Sokrates-Zitat als „scio me nihil scire“ (ACI-Konstruktion), wie es auch Bernd Stromberg zitiert
hat, kennen gelernt, vom Griechischen kommend: „oida ouden eidos“ (ich weiß nichts wissend). Im Griechischen
steht also das Partizip statt des Infinitivs. Jedoch wird auf der deutschen Wikipedia-Seite behauptet,
das richtige Zitat heiße: „Ich weiß, dass ich nicht weiß.“ (altgr. „oida ouk eidos“), also „ouk“ =
„nicht“ statt „ouden“ = „nichts“. Demnach müsste es mit „scio me nescire“ übersetzt werden, was aber
im Google nur 158 mal auftaucht, während „scio me nihil scire“ 39500 mal zu finden ist. Entsprechend
findet sich das griechische „oida ouk eidos“ nur 60 mal, während das mir bekannte „oida ouden eidos“
866 mal auftaucht. Es wird bei Wikipedia behauptet, dass dieses Zitat im Volksmund auch unzutreffend wiedergegeben
wird als: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ („scio me nihil scire“, „oida ouden eidos“). Gemeint habe
Sokrates damit vielmehr Folgendes: „Ich scheine also um dieses Wenige doch weiser zu sein, daß ich, was
ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.“ Mit obiger Form des Zitats sei diese Aussage also nur verkürzt
wiedergegeben. Angemerkt sei noch, dass bei nicht-religiösen Fragen auf Wikipedia oft (aber bei weitem
nicht immer) Verlass ist. Wie es bei religiösen Fragen aussieht, ist ja bekannt.
Austritt aus der Kirchensteuer ohne Austritt aus der Kirche Wenn der Aufruf zum Kirchensteueraustritt
wirksam sein soll, muss Folgendes beachtet werden: 1. Jedem Gläubigen muss klar gemacht werden, dass –
wie ich es verstanden habe- Papst Benedikt XVI. ein Dokument herausgegeben hat, in dem es heißt, dass
Kirchenaustritt auf dem Standesamt (d.h. Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft) nicht den Austritt
aus der katholischen Kirche nach sich zieht. Denn wirklich katholische Christen treten nicht gerne aus.
2. Der Kirchensteuer-Austritt muss gemeinschaftlich organisiert sein. Diesen Formular-Krieg macht ein
normaler Gläubiger sonst nicht mit. Es muss ein Rechtsexperte in den Rhöner Pfarrgemeinden von Haus
zu Haus gehen, den Gläubigen Punkt 1 erklären und ihnen den Kirchensteuer-Austritt so einfach machen,
dass es nur heißt: „Da musst noch unterschreiben und da.“ Gegen eine eventuelle Streichung aus dem Taufbuch
muss dieser Rechtsexperte eine Sammelklage sicherstellen, wo der normale Gläubige nichts weiter als ein
paar abgeholte Unterschriften zu leisten braucht. 3. Sollten die Rhöner Pfarrgemeinden tatsächlich das
gesparte Geld auf die Gebetsinitiative für die Diözese Linz (Raiba Wienerwald) überweisen, dann muss
auch sichergestellt werden, dass diese Initiative speziell das Rhöner Geld nicht etwa für Linz, sondern
u.a. für die private Finanzierung der drei SJM-Priester in den drei Rhöner Gemeinden verwendet. Die
Aktion verläuft im Sand, wenn man nicht der naturgegebenen Formular-Trägheit gewöhnlicher Gläubiger
entgegenwirkt.
#21 Burgorus 15:42:35 | Samstag, 16. Dezember 2006
Die Sprache ist schon auch wichtig! Die Art der Zelebration (der Ritus) und der Inhalt der Texte sind
natürlich wichtiger als die gewählte Sprache. Ich habe einige tridentinische Messen in Latein, einige
auf Deutsch und einige auf Englisch besucht und stelle fest, dass die Sprache nicht unwesentlich ist.
Die lateinischen klingen viel sakraler als die deutchen und englischen; die englischen kamen mir zu wenig
feierlich vor. Nur die tridentinischen Messfeiern auf Latein erschienen mir vollkommen.
#16 Burgorus 23:53:20 | Freitag, 15. Dezember 2006
@katholisch Dass Algermissen und Lehmann in voller Einheit mit dem Heiligen Vater stehen, stimmt einfach
nicht. Ihre Einheit mit dem Heiligen Vater ist nur geheuchelt, denn ihre Pastoral steht dieser Einheit
diametral entgegen. Geweiht und damt mit allen Vollmachten eines Bischofs ausgestattet sind sie natürlich.
#53 Burgorus 20:55:45 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Johannes XXIII Wieso soll ich fragen? Wenn die Kinder wegen der Eltern die Plakate getragen haben, haben
sie noch das zusätzliche Verdientst des Gehorsams gegenüber den Eltern. „Du sollst Vater und Mutter
ehren!“ heißt es im vierten Gebot, und das befolgen sie dann. Oder wollen sie jetzt den Eltern das Erziehungsrecht
ihrer Kinder absprechen? Glauben Sie nicht auch, dass die Eltern die Kinder fragen, wie Ihnen der Religionsunterricht
gefallen hat. Wenn er ihnen nicht gefallen hätte, würde diese Eltern dann die drei Patres unterstützen?
#48 Burgorus 20:38:26 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Johannes XXIII. Sie wagen zu behaupten: Ein Armutszeugnis finde ich aber, dass sie Kinder vorschicken
um die Plakate zu tragen,. Die werden wahrscheinlich garnicht wirlkich mitbekommen, was passiert ist.
Dass Bischof Algermissen die ungeborenen Kinder verachtet und sie der Schlachtbank preisgibt, hat er ja
durch die Zusammenarabeit seiner Diözese mit der Kindermord-Lobby Pro Famile bereits bewiesen. Durch
seinen Brief, in dem er das Hochfest der Geburt des Herrn für das Hochfest der Menschwerdung unseres
Herrn Jesus Christus hält, hat er seine geistige Haltung erneut bestätigt, sei es bewusst oder unbewusst.
Für ihn beginnt das Menschenleben erst ab der Geburt. Und wer die ungeborenen Kinder verachtet, verachtet
auch die geborenen. Wie können Sie nur behaupten, dass Kinder nicht mitbekommen, was hier geschieht!
Ich war auch einmal ein Kind, und als Kind konnte ich sehr wohl zwischen einem Kasperl und einem Priester,
dem der Glaube sehr, sehr ernst ist, dem das Heil der Seelen sehr am Herzen liegt, unterscheiden. Kinder
sind in dieser Beziehung viel feinfühliger als es sie zugeben wollen. Warum sollen solche Kinder nicht
Plakate tragen? Im Kindesalter wird der Glaube geformt, den sie als Erwachsene ein Leben lang im Herzen
tragen. Das Plakate-Tragen der Kinder ist kein Armutszeugnis. Nein, es ist der Beweis dafür, dass das,
was die drei Patres angelegt haben, sich tief in die unschuldigen Seelen der Kinder eingegraben hat. Und
das soll nun – nach Algermissen – wieder verloren gehen.
#121 Burgorus 14:13:07 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@tertius ridens: zu Ihren Gedichten „ubi latrant“ und „novam sanctam“ mit Titel: Sacerdotes massones Das
„ne putares pulveri“, wie ich es geschrieben habe, passt wohl deshalb nicht, weil der Konjunktiv im Imperfekt
steht, während sich die Aufforderungen an Algermissen im Präsens Indikativ abspielen. Auf die Schnelle
ist mir aber nichts Besseres eingefallen. Durch Ihre letzte Anmerkung haben Sie mich aber auf die Idee
gebracht, in der passivischen Präsens-Konjunktiv-Form zu schreiben: „ne aequeris pulveri“ = „damit du
nicht dem Staube gleich gemacht wirst“. Betrachten Sie meine Änderungen bitte nur als Vorschläge. Mit
vielen bin ich selbst noch nicht zufrieden. Die beiden Füllwörter „tu“ und „nunc“ in „veri fidej tu
nunc fave“ singen sich auch nicht gut. Ließe man das „tu“ wieder weg und schriebe „veri fidei nunc fave“,
wäre das eigentlich völlig unbetonte letzte „i“ von „fidei“ zwar nicht stark, aber doch ein wenig betont,
ließe sich aber leichter singen. Ich fände es halt schön, wenn alle Strophen der gleichen Metrik folgten,
sodass sie einfach zu singen sind und deren Kenntnis die Pflicht jedes Kreuznet-Lesers sein könnte. Textlich
am schärfsten ist jedoch die zweite Strophe Ihres Gedichts Sacerdotes massones: sancta Rota me custodit
a peccatis abdicabit in ultimo iudicio Das heilige Rad (die Rotarier-Runde) bewacht mich. Von den Sünden
wird es (mich) lossagen im letzten (jüngsten) Gericht. So denken die Brüder. Am Ende seines Lebens kriegt
jeder Freimaurer eine pompös gestaltete heilige Messe. Das besticht und stärkt den Glauben an die sancta
Rota.
#77 Burgorus 01:54:37 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Stefan Sandor Stefan Sandor schreibt: „Zunächst einmal gibt es von Herrn Bischof Algermissen ein klares
Wort zur Situation“ Doch wie fängt Bischof Algermissen an? Liebe Schwestern und Brüder in Schwarzbach,
Eckweisbach und Simmershausen! Wir stehen wenige Tage vor dem Hochfest der Menschwerdung des Herrn…“
Ist das ein klares Wort? Er verwechselt das bevorstehende Hochfest der Geburt des Herrn mit dem Hochfest
der Menschwerdung unseren Herrn Jesus Christus, das am 25. März gefeiert wird. Offenbar setzt er Geburt
mit Menschwerdung gleich. Dieser Bischof, dessen Diözese unter seiner Leitung mit der Kinder-Abschlachtungsgesellschaft
Pro Familia zusammengearbeitet hat, ist eben immer noch zutiefst der Kindermord-Lobby verhaftet. Jeder
normale Mensch weiß, dass man kleine Kinder nicht umbringen darf. Er dagegen suggeriert auf ganz subtile
Weise, und zwar mit dem Trick, Geburt mit Menschwerdung gleichzusetzen, ein Kind sei vor der Geburt noch
kein Mensch. Die Schlussfolgerung kann jeder ziehen: das Kind darf man umbringen. Wenn das Gedankengut
eines Bischofs dermaßen tief im Sumpf der Kindermord-Lobby steckt, macht das doch allein schon klar,
dass er ein ganz hinterlistiger Wolf im Schafspelz ist. Von einem Bischof sollte man einfachstes biologisches
Grundwissen erwarten können. Auch stünde ihm die Kenntnis des liturgischen Kalenders gut an.
#29 Burgorus 20:34:32 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Menschwerdung des Herrn Bischof Algermissen schreibt: „Liebe Schwestern und Brüder in Schwarzbach, Eckweisbach
und Simmershausen! Wir stehen wenige Tage vor dem Hochfest der Menschwerdung des Herrn…“ Was kann man
von einem Bischof, dessen Diözese unter seiner Leitung mit der Kinder-Abschlachtungsgesellschaft Pro
Familia zusammengearbeitet hat, anderes erwarten, als dass er im Bewusstsein lebt, die Menschwerdung beginne
mit der Geburt? Wenn dem so wäre, was spräche dann dagegen, die „lebenden Zellenhaufen“ vor der Geburt
aus dem Mutterleib herauszusaugen? Eure Exzellenz, wir stehen noch ganze 102 Tage vor dem Hochfest der
Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus; dieses wird nämlich am 25. März gefeiert. Zu Weihnachten
feiern wir das Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus; zu diesem Zeitpunkt ist Jesus bereits
seit etwa neun Monaten Mensch! Von einem Bischof sollte man auch auf biologischem Gebiet ein gewisses
Grundwissen erwarten dürfen.
#112 Burgorus 17:23:20 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@tertius ridens Von der Metrik her sollte es ein vierhebiger Trochäus sein mit daktylischem Schluss.
Das ist wohl die fachmännisch korrekteste Formulierung.
#109 Burgorus 16:27:09 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@tertius ridens Ich möchte ja das Gedicht an das Stabat mater anpassen, wo es in der dritten Zeilt heißt:
„dum pendebat filius“ (erster Strophe), es sind also sieben Silben, von denen die derste, dritte und fünfte,
eventuell noch die siebte betont ist. In der jetzigen Version haben Sie wieder acht Silben. Eine Silbe
muss noch raus, textlich gefällt diese Version sehr gut.
#104 Burgorus 15:56:47 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ecclesia semper reformanda: Lesen lernen! Maurice hat geschrieben: Einer der vielen Beweise für die
Richtigkeit und Gottgewolltheit von Glaube und Kirche ist, daß es sie trotz jahrzehntelanger Anschläge
in der Manier der Lehmänner, Genn, Algermissen u.a.m. immer noch gibt: daß sie gar in ihrer traditionellen
Form (FSSPX, FSSP, Philip Neri…) wächst. Darauf antwortet ecclesia semper reformanda: Euer Glaube scheint
ja sehr klein zu sein, dass Ihr dafür sogar „Beweise“ (und dazu noch solch seltsame!!!!) benötigt. Wer
glaubt, braucht keine Beweise! Es ist halt ein „Geheimnis des Glaubens“! Es würde Ihnen gut anstehen,
mal lesen zu lernen. Maurice hat nämlich überhaupt nicht geschrieben, dass er Beweise benötigt. Er
hat nur in den erwähnten Fakten Beweise für die Richtigkeit und Gottgewolltheit von Glaube und Kirche
wahrgenommen.
#97 Burgorus 14:35:19 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ecclesia semper reformandus Was ist denn „den geweihten Hintern küssen“ anderes als „Leck mich am Arsch“.
Ganz einfach. Es liegt am Wort „geweiht“. Macht das etwa immun gegen Kriminalisierung? Das dem nicht so
ist, hat bereits einer von euch, nämlich Lauschi, bestätigt. Ich gebe Ihnen aber in der Hinsicht Recht,
als die Gefahr besteht, dass das Wort „geweiht“ als Spott erscheinen kann. Aber, wenn Sie’s feiner wollen,
haben wir ja immer noch das Gedicht von tertius ridens. Man kann es nach der Melodie des Stabat mater
singen, das beim Karfreitags-Kreuzweg des Papstes im Sprechrhythmus gesungen wird. Die Rhythmisierung
im Gotteslob Nr. 584 halte ich für weniger geeignet. Ich habe in diesem Gedicht die konsonantisch zu
singenden „i“ als „j“ geschrieben, damit sich der Leser mit der Metrik leichter tut. Außerdem habe ich
z.T. kleinere Änderung aufgrund der Metrik vorgenommen. Ubi latrant filjus rapax et mathilda auri capax
animas fidelium? Ibi fides deglutitur, immo totus sepelitur in Henrico gutture. Qui latrando falsa fingit,
vorat simul et confringit carinam pecuniae: Qualem, mater, peperisti, fraudatorem nutrivisti tuis in uberibus!
Immo mater sterlingorum, sancta soror loculorum, quam nos bursam dicimus Nam si bursa detumescit et superbja
semper crescit, semper fides deficit. Rex superbus olim pulsus venjet fore etjam tempus filium expellere.
Prohibebunt janitores, armigerique saevjores filii exsilium? O Henrice, finem cave, veri fidej tu nunc
fave, ne putares pulveri!
#78 Burgorus 13:46:05 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Der Beitrag von Pünktchen Algermissen hat verschissen bei den Gläubigen im Land! Längst doch haben
sie erkannt, daß der Hirte, ungewissen Zeitgeistmoden hingerissen, sie den Wölfen überlässt. Und so
wird ein kleiner Rest frommer Beter büßen müssen dafür, daß er ganz verbissen „Plänen“ folgt und
schlechtem Rat. „Generalvikariat“ nennen sich, die dienstbeflissen Monsignore Algermissen eingeseift und
parfümiert, abgeleckt und angeschmiert, den geweihten Hintern küssen, nur damit er auf den Kissen seiner
Selbstgerechtigkeit einschläft! – So hat weit und breit ganz verschissen Algermissen. war absolut sachlich.
In ihm wird ungeschminkt die Wahrheit gesagt, wie es beim bayerischen Politiker-Derbleggen auf dem Nockherberg
auch der Fall ist. Viele können halt die Wahrheit nicht vertragen und spielen gleich die beleidigte Leberwurst.
Und wem die Wortwahl nicht passt, der sei an die beliebte Lohmeier-Serie „Königlich Bayerisches Amtsgericht“
erinnert, wo jemand gegen „Leck mich am Arsch“ geklagt hat. Die „beleidigte Leberwurst“, wie der Richter
die Klägerin nannte, scheiterte kläglich. Der Anwalt der Verteidigung hat auch daran erinnert, dass
in Bayern „leck mi am Arsch!“ auch ein Zeichen des Erstaunens ist. Aber die Meister der Lüge laben sich
im Worte-Schminken. „Die Ursache wird sein, dass die Leute den Teufel nciht mehr erkennen, weil er schön
gekleidet ist“, will heißen, dass der Teufel alle seine Kapitalverbrechen in schöne Worte zu kleiden
versteht (Bsp.: „interruptio“ statt „Kinder-Schlachten“).
#280 Burgorus 21:06:08 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Prawda Pünktchen hat festgestellt: Es ist schon belustigend zu sehen, wie das Generalvikariat immer neue
Algermissen-apologetische „Staffeln“ in dieses Meinungsforum entsendet: zuerst waren es Didymus-Zwilling
und prawda, seit heute sind es paparatzi, katholikos und Johannes XIII., die z.Tl. gleichlautende und
stilistisch weitgehend identische statements vom Stapel lassen. Ich fand es äußerst bemerkenswert, dass
sich ein Algermissen-Apologet den Namen „Prawda“ gegeben hat, den Namen des Presseorgans der KPdSU. Offensichtlich
geben die roten Socken der Algermissen-Anhänger ganz umumwunden zu, wes Geistes Kind sie sind: „Erst
haben wir die Sowjetunion kaputt gemacht, dann haben wir die DDR marode gemacht und jetzt zerstören wir
Fulda.“ Dass sie sich dazu so offen bekannt haben, fand ich schon fast wieder bewundernswert, ja sogar
mutig. Aber was ist jetzt? Jetzt erscheinen die Algermissen-Apologeten unter Namen wie Johannes XXIII,
katholikos oder Paparazzi. Habt ihr den Mut verloren? Hat man euch den Schneid abgekauft? Und übrigens:
GV steht hier für Generalvikariat. Eure diesbezüglichen Ablenkungsversuche sind doch wirklich von einem
zu primitiven, ja beschämenden Niveau.
#26 Burgorus 21:14:02 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Prawda Prawda hat geschrieben: Karl Peter, vielleicht verstehen sie zu einem späteren zeitpunkt die
entscheidung des Bischofs. Ist doch immer dieselbe Masche. Sie wollen einfach Ihr Gegenüber für dumm
verkaufen („Karl Peter versteht halt noch nicht“). In Wirklichkeit fehlen Ihnen die Argumente. Kann man
auch von einem nicht erwarten, der deutsch in der englischen Rechtschreibung schreibt, wo nur die Namen
groß geschrieben werden. Mal wieder was durcheinandergebracht!
#12 Burgorus 22:11:53 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Thaumatorgos: Schmutzkübelkampagne gegen Christoph Card. Graf Schönborn Fakt ist, dass die ungeborenen
Kinder in den „Schmutzkübel“ geworfen werden, und Seine Eminenz, Graf Schönborn, wehrt sich nicht effektiv
dagegen. Die Schmutzkübelkampagne wird gegen die ungeborenen Kinder geführt, vielleicht auch gegen Graf
Schönborn, aber nicht meinerseits, vielleicht Ihrerseits, indem Sie seinen Namen nicht einmal groß schreiben
wollen, vieleicht auch von der österreichichen Regierung, die ihm den Adelstitel „Graf“ zu tragen verbietet,
aber nicht von kreuz.net oder von mir. Wir drücken nur die von Graf Schönborn vertretene Haltung zur
Abtreibung mit ungeschminkten Worten aus.
Rumpelstilzchen Papst Joh. Paul II. hat einmal gesagt: „Der größte Trumpf des Teufels besteht darin,
dass man glaubt, dass es ihn nicht gibt.“ Dasselbe gilt für den Räder-Orden (Rotarier-Orden). Solange
die Leute nichts davon wussten oder allenfalls Informationen darüber als „Verschwörungstheorie“ abtaten,
konnte der Räder-Orden im Geheimen wirken und sein Unwesen treiben. Wenn jetzt auf den Demonstrationsplakaten
so etwas wie „Rotarier-Brüder“ steht, ist damit der Untergang des Räder-Ordens schon vorgezeichnet.
Das ist wie bei Rumpelstilzche: „Gott sei Dank, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Sobald
aber Rumpelstilzchen beim Namen genannt wurde, war es vernichtet. Im Todeskampf wird aber der Räder-Orden
noch seine ganze Fratze zeigen.
Ich verstehe das Problem nicht. Es brauchen doch nur alle Mitglieder der drei Rhöner Pfarrgemeinden aus
der Kirchensteuer-Gemeinschaft auszutreten und das gesparte Geld den SJM-Priestern zu geben. Als Gäste
könnten sie in bürgerlichen Häusern untergebracht werden. Und die Seelsorge kann weitergehen. Der Religionsunterricht
kann auch privat gegeben werden. Wenn das in der Schule nicht anerkannt wird, sollten die Kinder auf Ethik
umsteigen, bevor ihnen eine veralgermisste Religion eingetrichtert wird. Als entpflichtete Priester können
die SJM-Priester die heilige Messe zu anderen Zeiten in den Kirchen halten; das dürfte doch kein Problem
sein. Wir hatten auch mal einen Ruhestand-Pfarrer. Der durfte jeden Tag die Messe in der Kirche halten.
Unser Pfarrer war darüber sehr froh. Schon zu Zeiten eines Erzbischofs Dyba spielte die Kirche von Fulda
eine Vorreiter-Rolle beim Ausstieg aus dem kirchlichen Kindermord-Planungs-System. So muss auch die neue
Glaubensverkündung durch privat organisierte kath. Kirchen in Fulda den Anfang nehmen. Wenn die drei
Rhöner Pfarrgemeinden dafür ein gutes Beispiel geben, kann das in allen deutschsprachigen Diözesen
Schule machen. Und in absehbarer Zeit muss das auch überall, wo die Lehmann-Kirche regiert, so sein.
Der Papst hat doch nicht umsonst darauf aufmerksam gemacht, dass der Kirchenaustritt im Standesamt nicht
mit dem Austritt aus der katholischen Kirche identisch ist. Der kennt doch die Situation in Deutschland,
Österreich und Schweiz. Er hat sich doch was dabei gedacht.
#31 Burgorus 22:00:32 | Donnerstag, 30. November 2006
@Bonjour „Vielleicht sollten Sie erst mal nachforschen, ob Maier überhaupt mal Stellvertreter des MP
war. Meines Wissens war dies – unter Strauß – Karl Hillermeier, ein Evangele.“ Sie haben Recht. Möchte
jetzt nachforschen, ob ich an dieser Geschichte was falsch verstanden habe oder ob mir etwas falsch oder
ungenau erzählt wurde.
#17 Burgorus 13:59:52 | Donnerstag, 30. November 2006
@Rebekka: Korrektheit von Burgorus Es ist doch nur korrekt, wenn man schreibt, dass einem das und das
erzählt wurde, und nicht, dass es so und so war. Auch entspricht es der Korrektheit, wenn man mehrere
erzählte Versionen bringt, um nicht den Eindruck zu erwecken, die Behauptungen seien bereits erwiesen.
Dabei müssen sich die beiden Versionen durchaus nicht widersprechen. Das ungewöhnliche Ereignis, dass
der Stellvertreter des Ministerpräsidenten eine Phase seiner Abwesenheit ausnutzt, um das Präsentationsrecht
des Pfarrers von St. Peter für sich zu beanspruchen, dürfte doch wohl zu Nachforschungen geführt haben.
Und dabei mag seine Mitgliedschaft in der Freimaurerei aufgeflogen sein. Um die Freimaurerei gehts mir
hier überhaupt nicht. Ich habe das nur erwähnt, um wahrheitsgemäß alles, was mir erzählt worden ist,
zu sagen, um mir nicht einseitige Information vorwerfen lassen zu können. Auch muss man zwischen Motiv
und Anlass unterscheiden. Das Motiv, das zu Maiers Rücktritt führte, war wohl, dass sich Strauß von
Maier aufgrund der Präsentation des Pfarrers von St. Peter hintergangen sah, wonach er sich entschloss,
Maier los zu werden, oder anderes ausgedrückt: ihn rauszuwerfen. Der Anlass für Maiers Rücktritt war
dann die Zersplitterung seines Ministeriums. Es ist nur primitive Provokation, dass Sie mir vorwerfen,
inkorrekt zu sein oder eine Version nach der anderen aufzutischen. Für eine Erwiderung einer weiteren
inhaltsleeren Provokation, wie ich sie von Ihnen gewöhnt bin, nehme ich mir keine Zeit mehr.
#14 Burgorus 13:04:53 | Donnerstag, 30. November 2006
@Sirilo Sirilo schreibt: „Hans Maier wurde nicht (aus welchen Gründen auch immer) von F. J. Strauß „rausgeworfen“,
sondern er trat nach 16 Jahren als Kultusminister zurück, weil er mit der von Strauß beabsichtigten
Trennung in ein Schulministerium und ein Wissenschaftsministerium nicht einverstanden war.“ Das ist richtig.
Meine Formulierung war natürlich viel salopper und im strengen Sinne nicht korrekt. Maier war strikt
gegen eine Trennung in ein Schulministerium und ein Wissenschaftsministerium, die wir heute noch haben.
Insofern war die Trennung in diese beiden Ministerien eine galante Lösung, Maier los zu werden.
#9 Burgorus 12:15:57 | Donnerstag, 30. November 2006
@Pünktchen: St. Peter und kein Volksaltar Mir wurde erzählt, dass auch in München St. Peter der damalige
Pfarrer (müsste wohl Max Zistl gewesen sein) von Kardinal Julius Döpfner aufgefordert wurde, einen Volksaltar
aufzustellen. Manche haben bei Kreuznet schon die Meinung geäußert, die Bauweise des Altarraums mit
den vielen Stufen lasse einen Volksaltar nicht zu. Das stimmt aber nicht. Die Perspektive des Bildes täuscht.
Der Grund, warum in Sankt Peter heute noch kein Volksaltar steht, liegt an der Standfestigkeit des damaligen
Pfarrers. Es soll sich ungefähr Folgendes zugetragen haben: Kardinal Döpfner sagt zum Pfarrer von St.
Peter: „Wenn da kein Volksaltar aufgestellt wird, dann betrete ich nie mehr diese Kirche.“ Darauf der
Pfarrer: „Eminenz, dann verschwinden Sie!“ oder Ähnliches. Das konnte er machen, denn St. Peter in München
untersteht nicht der Erzdiözese München-Freising, sondern ist direkt Rom unterstellt. Das Präsentationsrecht
(d.h. das Recht, dem Papst einen Pfarrer vorzuschlagen) hat hier der bayerische Ministerpräsident. Die
vorletzte Präsentation, die von Kuglstatter, eines „konservativ angestrichenen Modernisten“, hat damals
aber der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Kultusminister, Hans Maier, in Abwesenheit
des Ministerpräsidenten Franz Joseph Strauß vorgenommen. Das muss FJS so gestunken haben, dass er Maier
rausgeworfen hat. So hat es mir jemand gesat. Ein anderer meint, der Grund seines Rausschmisses sei die
Aufdeckung von Maiers Mitgliedschaft in der Freimaurerei.
#749 Burgorus 23:10:11 | Mittwoch, 29. November 2006
@tau: Mal was ganz anderes Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, dass ich Ihnen de facto vorgeworfen
hatte, Sie spotteten über meine Engel-Sachen in der Leserzeitung, und dass ich einiges Grobe über Sie
behauptet hatte, was ich jetzt nicht wiederholen möchte. Ich hatte eben Ihre Spielerei mit dem Namen
„Luzifer“ im direkten Anschluss an Lauschis Spott über den gestrigen Tagesengel eben als Mitspotten empfunden.
Im Nachhinein ist mir doch klar, dass Ihre Postings von Lauschis Bemerkungen völlig unabhängig waren.
Ich weiß übrigens immer noch nicht, was ich tun muss, um wieder Mails von Kreuznetlern empfangen zu
können.
@Breze: Sie haben mir auch geschrieben, dass einige meinen Engel-Texten sehr nahe stehen. Das tröstet
mich durchaus; vielleicht rufen dann einige die Engel mehr an, die für die bevorstehende Zeit sehr wichtig
sind. Sie haben mit der Rückkehr zur papsttreuen Kirche, sei es jetzt JP II oder B XVI, einen unschätzbar
großen Schatz gewonnen. Dennoch gibt es auch die Dämonen, gegen die Jesus und Maria ihre Soldaten in
die Schlacht schicken. Als Unterstützung werden ihnen die Engel gegeben. Das ist ein Angebot, das die
Menschen annehmen können oder auch nicht. Wenn tau die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ veröffentlichen
will, reicht es, wenn er einen Link dorthin setzt. Dann würde sie vielleicht sogar gelesen werden. Ansonsten
wirkt sie nur aufdringlich und damit abstoßend. War es nicht tau selbst, der gesagt hat: „Wen Jesus berührt,
den berührt er.“ Zwangshafte Missionierung bringt nie was. Er kopiert nur wie ein von Luzifer Bessessener
Texte raus und erwartet, dass wir sie lesen. Ich dagegen habe nach Mitternacht die Texte alle abgetippt,
was einige Stunden gedauert hat. Und er macht sich nur drüber lustig.
@Breze tau hatte mehrmals die Möglichkeit, auf meine Bitte hin zu antworten. Er hat es nicht getan. Nochmals
kurz zum Engelwerk. Das Engelwerk mit den Engelweihen gibt es praktisch nicht mehr. Deswegen wurde dieses
Buch ja jetzt für alle verfügbar gemacht. Ich bin selbst alles andere als ein Experte über das Engelwerk.
Wenn ich die Lesermeinungen zu meinem Artikel über Mutter Bitterlichs Engelerscheinungen und das Engelwerk
lese, dann merke ich selbst, dass da innerhalb des Engelwerkes viel schief gelaufen sein muss. Wenn ich
aber nur die Vermutung hege, dass da zerstörerische Kräfte mit Absicht eingeschleust wurden, dann wird
man ja von diesem Haufen schon wieder mit dem Redekiller „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt. Wie
soll man da noch vernünftig diskutieren können? Die Texte, um die es geht, haben eigentlich mit dem
Engelwerk nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit den Engeloffenbarungen an Gabriele Bitterlich. Und
wer die liest – ich meine jetzt die Engel, nicht die Einleitung, die ist doch sicher Verschwörungstheorie,
oder etwa nicht, was anderes kennt ja dieser Sonderschul-Haufen hier nicht mehr; wer diese Texte liest,
sollte spüren, dass es hier um ein wunderbares Wirken Gottes durch seine Engel in der Welt geht.
@Breze: Sie gehen wenigstens auf meine Frage ein. In der Tat sollte man die Postings auf den Artikel beziehen.
Aber wenn ich mich von jemandem verarscht fühle, dem ich einige Stunden Schlaf geopfert habe, dann werde
ich wohl auf dieser Seite darauf eingehen können, wo dieses Engel-Thema angesprochen wurde.
@Lauschi: Der undankbare Heuchler tau Am 7. November 2006 um 22:54 Uhr erhielt ich via kreuz.net folgende
Mail: Grüß Gott Burgorus, Leser tau schickt Ihnen folgende Nachricht: können Sie mir den Engelwerk-Text
zukommen lassen oder in k.n veröffentlichen/verlinken? Viele Grüße und Gottes Segen tau Dann schickte
ich ihm die Antwort in der Kreuznetmaske, sodass ich sie nicht mehr habe. Daraufhin erhielt ich am 09.
November 2006 um 11:24 Uhr über kreuz.net folgende E-Mail: Grüß Gott Burgorus, Leser tau schickt Ihnen
folgende Nachricht: Danke für Ihre Antwort. Ich interessiere mich sehr für diese Dinge. Sie können
sich ja schon mal meine postings anschauen, da kommt auch noch mehr (wie ich Zeit habe). Die „Blödeleien“
zwischendurch sind zum „Warmlaufen“ und sind oft auch beabsichtigt. tau Sehr ihr, mit welchem Heuchler
ihr es zu tun habt? Die sogenannten wichtigeren Dinge, die tau momentan zu tun hat, scheinen sich mehr
auf Blödeleien und Warmlaufen zu beziehen.
@tau: Verteidigung meines Engel-Artikels in der Leserzeitung Grüßgott, tau! Jetzt habe ich auf viel
Schlaf verzichtet, um Ihrem Wunsch gemäß einiges übers Engelwerk in die Leserzeitung zu tun; da hätte
ich schon erwartet, dass Sie sich diesem Artikel etwas dankbarer erwiesen hätten. Anstattdessen stellen
Sie sich an wie ein verspielter Schuljunge, der vorgibt, ihm falle der Name „Luzifer“, eines der Gegenspieler
dieser Engel, nicht ein.
Gültigkeit der anglikanischen Weihen (zu den Einwänden von Tridentinus und Alfredo Ottaviani) Zu den
von Tridentinus vorgebrachten eventuellen Mängeln am Weiheritus: Meiner Meinung sollte sich der eingeladene
Bischof der Ostkirche seiner Verantwortung bewusst sein, dass nämlich die Frage der Gültigkeit der Weihe
allein auf seinen Schultern liegen könnte, und so könnte er still und unbemerkt einige eventuelle Mängel
der anglikanischen Form zu ersetzen versuchen. Zur Frage des Obex: Ein Obex gegen die katholische Kirche
wird von der anglikanischen Kirche selbst gesetzt, deren erstes Gebot bei der Einladung von Ko-Konsekratoren
immer noch ist: Er darf bloß nicht katholisch, d.h. papistisch sein. Ein solcher Obex dürfte aber bei
der Ostkirche zumindest zur Zeit ihrer größten Feindschaft mit der lateinischen Kirche ebenso gesetzt
gewesen sein. Nach A. Ottaviani muss aber der Obex ohnehin vom Electus gesetzt sein. Dies dürfte bei
den anglikanischen Priesterfreunden des Oxford-Theologen, von dem ich sprach, gewiss nicht der Fall sein.
Im Herzen sind die alle tiefkatholisch. Sie halten sich für gültig geweiht. Sie wollen nur noch nicht
konvertieren, da sie nicht den Rumpf der anglikanischen Kirche zurücklassen wollen. Sie wollen halt ihre
Herde nicht im Stich lassen. Sie hoffen auf eine geschlossene Konversion der anglikanischen Hochkirche
(ohne Feministen) zur katholischen. Die Einführung der Weihen durch die „Hintertür“ sollte kein Grund
für deren Ungültigkeit sein. Sie zeigt, dass sich die Anglikaner schämen, sich nur nicht öffentlich
zu ihrem Irrtum bekennen wollen.
Die Anglikaner besitzen schon seit Längerem gültig geweihte Bischöfe und Priester Ich weiß von einem
Katholiken, der in Oxford studiert hat, dass sich die Anglikaner die Worte Papst Leos XIII., ihre Weihen
seien null und nichtig, zu Herzen genommen haben und seitdem bei ihren Weihen Ko-Konsekratoren hinzuziehen.
Wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich dabei jeweils um einen altkatholischen und einen byzantinischen
Bischof. Zumindest Letzterer müsste doch gültig geweiht sein, womit dann die Bischofs- und Priesterweihen
der Anglikaner gültig wären. Oder gibt’s da andere Einwände?
Danke, Laurentius2, für den Vergleich Dyba – Oma Von Anfang an war ich nahezu überzeugt, dass es beim
Tod von Erzbischof Dyba nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Dass er nicht einmal gerichtsmedizinisch
untersucht worden ist, was bei so mancher Oma mit einem Sparguthaben von über 10 000 Euro gemacht wird,
bestätigt meine Meinung.
#66 Burgorus 23:59:14 | Samstag, 25. November 2006
Seelen ins Verderben reißen Das Seelenheil hängt durchaus auch von den Priestern ab. Ich denke dan an
eine prophetische Marienbotschaft (vielleicht La Salette oder Fatima), in der es heißt: „Viele Bischöfe
und Priester gehen den Weg des Verderbens und reißen viele Seelen mit.
#63 Burgorus 23:35:13 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea: Anscheinend kann agmen besser zählen als Sie Im vorausgegangenen Artikel über Fulda
schrieb agmen: 1,2,3,4,…,128 allein auf einem Bild zähle ich mind. 128 Menschen und das Bild zeigt
nicht alle Anwesenden!! Darauf haben Sie, Sr. Maria Andrea, in Ihrer Art der Auslegung klösterlicher
Redensweise geantwortet: agmen… woher willste denn dat wissen? warste dabei? warum haste dann nicht
gleich gezählt? Kannste zählen? Jetzt, wo wir wissen, dass es weit mehr als 200 Personen sind, stelle
ich fest, dass sich Ihr Vorwurf, agmen könne nicht zählen, nicht erhärtet hat, während Ihre Antwort,
mit Verlaub gesagt, nicht ziemlich intelligent rüber kommt. Ich muss aber hier die Ehre der Klosterschwestern
in Schutz nehmen, all diejenigen, die ich kenne, sind viel netter und freundlicher. Keine von ihnen beleidigt
andere.
#119 Burgorus 23:10:28 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller Sollten Sie mir auch noch antworten wollen, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit.
Ich glaube aber, dass wir uns grundsätzlich einig sind.
#117 Burgorus 22:57:23 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller Die Frage, ob Kriminalisierung produktiv oder kontraproduktiv ist, steht natürlich
im Raum. Ich hatte das eigentlich in einem ganz allgemeinen Satz gebracht, nämlich dass man zwischen
Verbrecher und treuem Diener unterscheiden müsse. Dann wurde dies auf den Schweizer Pfarrer bezogen,
den ich im Gegensatz zu Bischof Algermissen nicht einmal erwähnt habe. Um dies klar zu stellen, musste
ich erwähnen, dass ich nur von Algermissen gesprochen habe. Natürlich mag es möglich sein, dass die
nunmehr auf den Bischof selbst bezogenen Behauptungen zu dessen Verhärtung führen können. Insofern
war meine Verteidigung, vielleicht unangebracht. Grundsätzlich gilt es aber festzuhalten, dass das Verbrechen
der Abtreibung nicht nur als solches bezeichnet werden muss, sondern auch die daran beteiligten Personen
als Verbrecher, wie man es ja bei anderen Verbrechern auch macht. Ich kann mir eigentlich schlecht vorstellen,
dass Seine Exzellenz von der Zusammenarbeit mit Pro Familia nichts mitgekriegt haben. Wäre dies tatsächlich
so, dann wäre es natürlich nicht gerechtfertigt, Bischof Algermissen als Verbrecher zu bezeichnen.
#109 Burgorus 22:28:01 | Samstag, 25. November 2006
@Christian Hüller Wenn man Kriminalisierung kirchlicher Würdenträger generell als Unsinn bezeichnet,
dann muss man die Kriminalisierung jedes Menschen als Unsinn bezeichnen. Ansonsten schützte Weihe vor
Kriminalisierung. Da könnte dann die Meinung aufkommen, durch die Weihe könne man sich entkriminalisieren.
#105 Burgorus 22:19:13 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea Sr. Maria Andrea hat geschrieben: „Laut Titel geht es um Priester und es geht um Entlassung!
Geben Sie doch zu… aber nein, der Herr bezeichnet Menschen als Verbrecher! Was hat Ihnen Ex. Algermissen
eigentlich getan? Hat er sie gekränkt?“ Bezeichnen Sie etwa Tiere als Verbrecher? Ja wohl, es geht um
Entlassung, und zwar, und das haben Sie verschwiegen, um Entlassung seitens des Bischofs Algermissen,
einem Bischof, der mit Verbrecher-Organisationen aus Menschen (nicht Tieren oder Pflanzen) zusammengearbeitet
hat. Mir hat Bischof Algermissen nichts getan. Aber ich bin nicht so egoistisch wie Sie, die Sie immer
nur an sich denken. Ich denke auch an meine kleinen Brüder und Schwestern, die den Mutterleib überleben
wollen. Aber die lassen Sie wohl kalt. Die Hauptsache, Ihnen geht’s gut. Die 40tägige Buße wohl schon
wieder vergessen?
#103 Burgorus 22:11:30 | Samstag, 25. November 2006
@Lauschi: Pro Familia wird noch wegen Mordes verurteilt, und zwar spätestens im Jüngsten Gericht Dasselbe
gilt für deren Mutter-Organisation Planned Parentshood
#90 Burgorus 21:39:38 | Samstag, 25. November 2006
@Lauschi: Verbrechen Lauschi hat geschrieben: „bescheidene Frage: Ich lese von einem kirchenkritischen
Pfarrer in Röschenz, das ja, aber worin besteht bitte sein Verbrechen?“ Ich kann mich gar nicht erinnern
von einem Verbrechen eines Pfarrers von Röschenz geschrieben zu haben. Ich frage mich dennoch, wenn er
schon „kirchenkritisch“ ist, warum wählt er sich dann nicht eine Kirche, die ihm gefällt? Gibt doch
heute so viele!
#80 Burgorus 21:15:27 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea Sie sind es doch, die die Leute verunglimpen und beleidigen. Was Sie hier treiben, ist
doch nur Verspottung auf primitivstem Niveau unter der Gürtellinie. Ich denke daran, wie Sie agmen angefahren
haben. Ich hege auch stark die Vermutung, dass es Ihre wüsten Beschimpfungen oder Ähnliches waren, wodurch
sich die Kreuznet-Redaktion verpflichtet sah, Ihr Posting auf der gestrigen Seite www.kreuz.net/…ticle.4262-page.html
zu löschen. Schämen Sie sich! Wenn Postings einer Klosterschwester so beleidigend sind, dass Sie der
Löschung bedürfen, dann sollten Sie vielleicht mal in sich gehen und sich wieder Ihrer Berufung zur
christlichen Nächstenliebe bewusst werden.
#70 Burgorus 20:53:43 | Samstag, 25. November 2006
Unterschied zwischen glaubenstreuen und glaubensuntreuen Priestern Manche, wie Maria Andrea, scheinen
hier nicht zu begreifen, dass es ein Unterschied ist, ob ich jemanden entlasse, der sich an die Lehre
der katholischen Kirche hält, oder jemanden, der die Lehre der Kirche mit Füßen tritt, der gegen die
Kirche arbeitet. Jeder Firmen-Chef wird Leute, die seine Firma zerstören wollen entlassen. Algermissen
dagegen will Leute entlassen, die die wahre Lehre der Kirche vertreten, während er selbst durch seine
Zusammenarbeit mit Pro Familia gezeigt hat, dass er es ist, der gegen die Kirche arbeitet. Also bitte
nicht Verbrecher mit treuem Diener gleichsetzen.
#48 Burgorus 22:53:26 | Freitag, 24. November 2006
@tau: Blutgruppen: Hatte Adam Blutgruppe AB? Um jedem Leser klar zu machen, worüber wir reden, muss ich
auf den folgenden Link von Lesermeinungen verweisen: www.kreuz.net/…ticle.4078-page.html Wenn man über
etwas nicht Bescheid weiß, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man schweigt oder man fragt einen, der
sich auskennt, wie Sie es gemacht haben. Wenn man aber drauf los blabbert, ohne eine Ahnung zu haben,
und sogar die Frechheit besitzt, einem anderen noch größere Ahnungslosigkeit zu unterstellen, sowie
es der Leser Sirilo mir gegenüber gemacht hat, dann fällt man eben kräftig auf die Schnauze. Der hat
sich so blamiert, dass er sich bei Evolutions-Artikeln nicht mehr auf dem Forum zu zeigen braucht. Übrigens
halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass Adam Blutgruppe AB hatte und Eva Blutgruppe 0. Alle Kinder
aus dieser Ehe hätten dann, da A und B die 0 dominiert, die Blutgruppe A oder B, keines die der Eltern.
Ist doch lustig. Eltern und Kinder zusammen hätten dann bereits alle vier Blutgruppen. Bei den Enkeln
treten dann alle vier Blutgruppen innerhalb derselben Generation auf. Warum glaube ich, dass Adam Blutgruppe
AB hatte? Weil Jesus Christus als der zweite Adam gilt, und Jesus hatte Blutgruppe AB. Letzteres weiß
man z.B. vom eucharistischen Blutwunder in Lanciano. Es könnte (muss aber nicht) durchaus sein, dass
Jesus als zweiter Adam die gleiche Blutgruppe wie der erste Adam hatte. Wenn dem so ist, hatte Adam Blutgruppe
AB. Eva könnte dann neben 0 auch A oder B mit Genotyp (A,0) bzw. (B,0) haben.
#44 Burgorus 01:23:37 | Freitag, 24. November 2006
@Breze: Nockherberg Danke, Breze, hab Ihre Antwort noch vernommen. Übrigens habe ich gegoogelt. Man schreibt
„Nockherberg“ mit „h“. Da haben wir uns beide mal verschrieben.
#42 Burgorus 00:57:54 | Freitag, 24. November 2006
Herrlich, herrlich, herrlich. Einfach nur herrlich: Schmidbergers lustiges Bischofs-Derbleggen Gestern
Nacht hatte ich kaum einschlafen können, weil ich in einige Lachkrämpfe betreffs dieses Artikesl ausgebrochen
bin. In Bayern gibt es den Nockerberg, wo alljährlich das Politiker-Derbleggen über die Bühne geht.
Und alle nehmen’s mit Humor. Für viele ist es die schönste Fernseh-Sendung des ganzen Jahres. Derbleggen
ist in Bayern oft der Brauch. Auch bei einer anständigen Hochzeit werden die Gäste am Ehrentisch ausgesungen.
Beim Derbleggen wird einem die Wahrheit ungeschminkt ins Gesicht gesagt. Und wenn da einer beleidigt ist,
dann gilt er als Spielverderber, als einer, der keinen Humor hat. Und was ist hier auf Kreuznet los? Nun
aktiviert sich Pater Schmidberger im lustigen Bischofs-Derbleggen, und einige schreien: „Was für ein
Zynismus!“ Ein bisschen mehr Humor bitte, liebe Leser! Wenn man darüber schon nicht mehr bleggen darf,
dass es die Bischöfe fast 40 Jahre lang nicht geschafft haben, „pro multis“ richtig zu übersetzen, ja
worüber soll man denn dann noch bleggen? Dann können wir auch den Nockherberg abschaffen. Im Übrigen
finde ich Maledicas Idee, „alle“ durchzustreichen und „viele“ darüberzuschreiben, einfach genial. Ich
hätt’s sofort gemacht, wenn nicht all meine Messbücher vorNOMisch wären. So will ich aber, Pater Schmidberger
folgend, ebenfalls den Bischöfen helfen: Ich habe Stift und Lineal und könnte Durchstreicher-Dienste
anbieten. Ein Kalligraph, der als Drüberschreiber fungiert, wird sich noch finden lassen. Gemeinsam kriegen
wir das schon hin.
#93 Burgorus 23:07:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@Sirilo: Sirilo will nicht zugeben, dass er sich bis auf die Knochen blamiert hat. Am 22. November 2006
um 16:19 wollte Sirilo seine Kompetenz in genetischen Fragen wie folgt untermauern: „Leider ist es unmöglich,
daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4
Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen
auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr) Ich habe am 22. November 2006
um 22:32 Uhr mit dem Gegenbeispiel „Adam habe den Genotyp (A,0) und Eva den Genotyp (B,0)“ seine Inkompetenz
klar dargelegt. Wenn’s bei einem Paar also doch klappt, dann muss man Burgorus eben auf einen Einzelmenschen
festnageln. Sirilo am 23. November 2006 um 00:00: „Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt
übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches Genesis aus Adams Rippe gemacht… Also muß Eva dieselbe
Blutgruppe gehabt haben wie Adam.“ Sirilo, Sie (!) haben sich auf ein Paar bezogen. Und darauf habe ich
meine Erwiderung bezogen. Nicht ich habe was vergessen, sondern Sie, wenn Sie plötzlich die Schöpfung
Evas auch noch erklärt haben wollen. Wie bereits in meinem Posting vom 22. November 2006 um 15:30 angedeutet,
heißt das hebräische Wort „zela“ „Rippe“, aber auch „Seite“. Nehmen Sie bitte von Ihrer primitiven Klon-Vorstellung
Abstand. Bei der Eva-Schöpfung wurde aus dem Adam (Mensch) der Isch (Mann) und die Ischa (Frau). Genetische
Eingriffe seitens Gottes waren dazu schon aufgrund der Geschlechtschromosome notwendig.
#81 Burgorus 22:32:15 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sirilo: Natürlich sind alle vier Blutgruppen A, B, AB und 0 durch ein Menschenpaar möglich Einen kleinen
Einführungskurs in Genetik gebe ich eigentlich nicht immer. Aber weils hier gar so einfach ist, mache
ich mal eine Ausnahme. Zunächst zu Ihrer unüberlegten Behauptung, bei der Sie sich auf die Geseze der
Vererbung beziehen, die Sie aber nicht zu kennen scheinen: „Leider ist es unmöglich, daß die gesamte
Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen
(A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei
Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr) Ein kleines Gegenbeispiel: Adam hat den
Genotyp (A,0) und Eva hat den Genotyp (B,0). Damit hat Adam den Phänotypen A und Eva den Phänotypen
B. Sicherheitshalber sage ich Ihnen auch noch, dass A und B die 0 dominieren. Nur wenn die Allele A und
B aufeinandertreffen, erscheinen beide auch dem Phänotyp nach. Na, dann kombinieren Sie mal fleißig
und bestimmen Sie zunächst die Genotypen der F1-Generation. Nein, ich mach’s Ihen vor, wer weiß, ob
Sie das könnten: (A,B), (A,0), (0,B), (0,0). Nun sehen Sie bereits genau die vier Phänotypen: AB, A,
B und 0, die Sie genannt haben. Bereits die F2-Generation ermöglicht die zwei restlichen Genotypen (A,A),
(B,B), was aber hinsichtlich der Phänotypen (A bzw. B) nichts mehr Neues bringt. Wir hatten ja bereit
alle schon in der ersten Generation. So einfach war’s also. Ein bisschen was wissen muss man halt.
#47 Burgorus 16:14:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther: Ich sagte, ein arabischer Professor Es war ein arabischer Professor vor etwa zwei Wochen.
Genaueres zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Krank wird man dann nur,
wenn von beiden Parnern ein krankes kommt, was bei Inzucht häufig auftritt. Solange aber die Menschheit
gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung doch gesund erschaffen.
#45 Burgorus 16:02:30 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther @Rebekka Das allgemeine Verbot der Inzucht hat in erster Linie mit der Vererbung zu tun,
fördert aber auch die Verbindung der Menschen untereinander, verhindert Sippenbildung. Diese ist bei
den Arabern heute noch anzutreffen. Lesen Sie nur die Geschichte der Ausbreitung des Islams, dann spüren
Sie die Bedeutung der Sippen. Auch beim Adel war die Heirat innerhalb der Verwandtschaft mit päpstlicher
Erlaubnis normal. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert
gewöhnlich das kranke. Solange die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die
Schöpfung gesund erschaffen. @Lord Werther: Quelle: Öffentliche Aussage eines arabischen Professors.
Näheres erzähle ich nicht. Ich möchte nicht meine Anonymität Stück um Stück preisgeben. Das sollte
Ihnen eigentlich jeder Araber sagen können.
#39 Burgorus 15:30:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@Percival Blakeney: „Littera gesta docet“ gilt nicht nur in Glaubensfragen, sondern f. ganze Schrift Man
muss nicht alle Worte in ihrem eigentlichen Sinn („sensu propio“ klingt in meinem Ohr) verstehen. Die
Schöpfung geschah vor dem Sündenfall, wird aber mit Worten, die der Geisteskraft nach dem Sündenfall
entsprechen, beschrieben. Das darf aber nicht dazu führen, dass man die ganze Geschichte verwirft. Es
gilt für alle Aussagen der Schrift: Littera gesta docet. Die Bibelkommission trat der Auffassung des
heiligen Augustinus entgegen, die Schrift berichte nicht, wie Gott die Welt erschaffen habe, sondern nur,
dass er sie erschaffen habe. Die Einschränkung des „buchstäblichen“ Sinns auf Glaubensfragen kann sich
nur gegen eine zu engstirnige Auffassung einiger Wörter richten, aber nicht gegen die berichteten Geschehnisse
an sich, die ja „tatsächlich geschehene Ereignisse, keine (!) Mythen, sind“. Mit ered (emphatisches d,
geschrieben mit emphatischem s) = Erde, Land, kann nicht nur die Erde, sondern vielleicht auch das „Land“
auf allen Himmelskörpern gemeint sein. Die größeren begannen dann zu leuchten. Was ist mit Rippe =
Seite genau gemeint? Aus der durchstoßenen Seite Jesu, ging seine Braut, die Kirche, hervor. Oft bedarf
es auch der Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Sprachebene. Übrigens kann die Evolutionslehre
mit der Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar nichts anfangen. Die Abstammung des Menschen von
einem einzigen Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, aber doch notwendige Voraussetzung für das Dogma
der Lehre von der Erbsünde (Ott).
#31 Burgorus 01:00:13 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr: Fortsetzung Möchte mich leicht korrigieren: Joh XXII hat nicht die Kreuzigung der Kirche
eingeleitet (ich meine, er war nicht an ihr beteiligt), er hat aber den Feinden der Kirche die Möglichkeit
dazu gegeben, ohne zu wissen, was er tat. Diese Möglichkeit hatten die Feinde zuvor nicht, da die Engel
so lange den Auftrag hatten, sie zu schützen. Die Feinde Jesu hatten ebenso nicht den Deut einer Chance,
Jesus zu schaden, solange er sich ihnen nicht freiwillig auslieferte. „Sie wollten ihn den Berg hinabstürzen,
er aber ging mitten durch sie hindurch.“ Die Kreuzigung Christi bedurfte eines Licet, so auch die Kreuzigung
der Kirche. Beides war notwendig im göttlichen Ratschluss. Der mystische Leib Christi muss ebenso gekreuzigt
werden wie der menschliche Leib Christi. „Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben Sie mich
verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“ (ich werde langsam langweilig. Sie kennen das alles. Die Energie,
auf die Nostra-aetate-Frage weitereinzugehen, habe ich nun nicht mehr so spät in der Nacht) @Breze @tau:
Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab ein Frankreich,
aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich. Wir stellten unsere Nationalität
in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches. Die Thule-Gesellschaft ging genau den gegenteiligen
Weg, indem sie das alte Germanentum samt alten Gottheiten glorifizierte, als hätten wir das nötig, als
hätten wir nicht Christus.
#16 Burgorus 00:00:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr Papst Johannes XXIII. hat gesagt: „Aggiornamento“ oder „Öffnet der Welt die Fenster“.
Das heißt: „Lasst nun endlich die Freimaurer in die Kirche hinein“, damit sie sie kreuzigen können.
Er hat gemeint, er täte der Kirche was Gutes, aber er hat, dem Willen Gottes gemäß, als ihr Oberhaupt,
die Kreuzigung der Kirche eingeleitet, die notwendig ist, damit sie auferstehen kann. Ohne diese päpstliche
Erlaubnis hätten die Kirchenfeinde nicht den Deut einer Chance gahabt, der Kirche zu schaden. Das Vat
2 mit seinen vielen Texten bot den Kirchenfeinden die Möglichkeit falscher Auslegungen. Das entspricht
Kreuzweg und Kreuzigung. Vat 2 ist kein Konzil im Sinne der Konzilsdefinition, wie mariokin bereits festgestellt
hat, doch Häresien sind da nicht vorhanden. Mit der Religionsfreiheit habe ich keine Probleme. Sie ist
nicht dogmatisiert, bezieht sich nur auf die Jetztzeit: Damit man die Katholiken besser kreuzigen kann,
darf man ihnen doch keinen Extra-Schutz gewähren. Sogar Petrus fühlte sich ungeschützt, als er Jesus
verleugnete. Nun gut, da kommt der Nostra-aetate-Streit: Der Perser-König Kyros sagte: „Der Gott des
Himmels hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem ein Haus zu bauen.“ Da wird nicht unterschieden zwischen
dem Gott Jahweh der Juden und dem Gott Ahura Mazda der Perser (Lehre: Gott schuf die Welt, Gegenschöpfung
des Bösen). Der Unterschied liegt im falschen und unvollkommenen Gottesbild anderer Religionen. Ich weiß,
dass dies viele meiner Glaubens-Freunde nicht akzeptieren
#59 Burgorus 23:04:41 | Dienstag, 21. November 2006
@Gunsenum: vox populi Sie schreiben: „Vox populi (Stimme des Volkes) ist noch lange nicht vox dei (Stimme
Gottes)!“. Da mögen Sie recht haben, doch bekanntlich hört Gott auf die Bitten der Gläubigen, und so
mag die vox populi der vox Dei ziemlich nahe kommen, zumindest näher als die vox Rotarum (Stimme der
Räder) dies zu tun vermag, die nur ein Sprachrohr höherer, geheimer und unbekannter Mächte ist. Keiner
kann zwei Herren dienen. Ein Bischof, der als Abgesandter Christi und als Abgesandter des Räder-Ordens
zugleich fungiert, wird dem Letzteren mehr dienen, da sich Ersterer nicht aufdrängt.
#12 Burgorus 22:39:21 | Dienstag, 21. November 2006
@Prof @Navon @Prof Danke, Herr Professor, in Ihrem Posting „Wenn Sachargumente fehlen …“ haben Sie die
Sachlage auf den Punkt gebracht. @Navon Ach ja, was dem Johannes Paul II. so alles in den Mund gelegt
wird, wenn er Wogen zu glätten versucht. So wurde auch einmal durch die Presse posaunt, Galileo Galileo
sei von J.P.II. rehabilitiert worden. Was die Presse so alles macht! Dabei gibt es doch auch einen wissenschaftlichen
Artikel darüber: Michael Segre: Galileo: A Rehabilitation that has never taken place. Endeavour Vol.
23 (1) 1999, 20 bis 23. Der Titel heißt auf deutsch: „Galilei: Eine Rehabilitation, die niemals stattfand.“
Was dieser Artikel allerdings noch nicht enthält, ist der neueste Stand der Wissenschaftsttheorie, die
im Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und dem heiligen Kardinal Bellarmin eindeutig Letzterem Recht
gibt. Und jetzt mailen Sie mir (wenn das geht) oder der Redaktion bitte ein digitales Tonband oder eine
wissenschaftliche Abhandlung mit wörtlichen Zitaten, wo J.P. II. gesagt habe, die Evolution sei mehr
als eine Theorie, und damit angeblich der Bibelkommission 1909 widersprochen habe, wo es heißt, bei den
in der Genesis berichteten Ereignissen handle es sich um tatsächliche Geschehnisse. Ich möchte der Sache
mal auf den Grund gehen. Schicken Sie mir aber bloß keinen Presse-Pfurz!
#53 Burgorus 14:21:28 | Dienstag, 21. November 2006
Englisch-Unterricht: Der Unterschied zwischen „Catholic“ und „catholic“ Das groß geschriebene „Catholic“
bedeutet „katholisch“, das klein geschriebene „catholic“ dagegen sowas wie kosmopolitisch, stark versiert
in allen weltlichen Belangen. Man kann sich den Unterschied am besten so merken: Wenn man sagt: „His taste
concerning women is catholic“, dann empfindet der Betreffende wie folgt: „Ob blond, ob braun, ich liebe
alle Fraun.“ Wenn es aber heißt: „His taste concerning women is Catholic“, dann bedeutet das, dass er
nur Katholikinnen liebt.
@HeinrichvonOfterdingen: Die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der Glaubensspaltung Ein Kölner Bischof
wechselte vom katholischen zum Luther-Glauben. Daraufhin wurde er von den Kölner Bürgern vertrieben.
Seitdem wurde der Kölner Bischofsstuhl von der baierischen Linie der katholischen Wittelsbacher besetzt.
Der erstgeborene Sohn erbte nach dem Primogeniturgesetzt das Herzogtum Baiern, der zweitgeborene erhielt
das Erzbistum Köln. Man spricht da auch von einer Sekundogenitur. Dieser Mehrverbrauch eines männlichen
Erben, der keine legitimen Nachfolger zeugen konnte, führte letztlich zum Aussterben der baierischen
Linie der Wittelsbacher, womit sich der Fluch des Papstes (weiß jetzt nicht genau, von welchem) gegen
Kaiser Ludwig den Baiern, erfüllte. Er verfluchte den Kaiser und alle seine Nachkommen, weil er nicht
anerkennen wollte, dass die römische Königswahl der Bestätigung des Papstes bedürfe. Ludwig der Baier
war Kaiser von des römischen Volkes Gnaden. Nach dem Aussterben der baierischen Linie folgte die pfälzische
Linie der Wittelsbacher mit ihren Königen, die natürlich letztendlich auch auf die Grafen von Scheyern
und Dachau in Baiern zurückgeht. Wieder zur Sache: Durch die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der
Glaubensspaltung blieb aber Köln katholisch, ansonsten wäre es protestantisch geworden. Ob das auf die
Zukunft von Fulda verweist?
@Sirilo:„Wer euch hört, der hört mich!“ Sie schreiben: „Wenn die Gläubigen die Kirche verlassen, weil
die Patres gehen (müssen), dann waren sie nicht wegen Jesus Christus in der Kirche…“ Das ist falsch,
denn „wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt,
der lehnt den ab, der mich gesandt hat.“ (Lk 10,16). Übrigens gibt es nichts Schlechteres als wenn alle
paar Jahre wieder der Pfarrer gewechselt wird. Ich zähle schon lange nicht mehr mit, wieviele Pfarrer,
Kapläne, Diakone, Gemeinderefereninnen usw. wir in unserem Pfarrverband bereits gehabt haben. Es entsteht
sowieso keine Bindung mehr zwischen Priester und Gläubigen. Da wird kein Vertrauen mehr zueinander aufgebaut,
sondern mehr darüber geredet, wie gut jetzt der und der war. Ein Kind wechselt auch nicht alle paar Jahre
seine Mutter.
@Maledica: „radikal“ Eigentlich haben Sie recht: Das Wort „radikal“ kommt vom Lateinischen: radix = Wurzel.
Eine Pflanze ohne Wurzeln verdorrt. Das Wort „radikal“ hat die Presse ebenfalls negativ belegt, obwohl
es doch von etwas Lebensnotwendigem spricht. Uns fällt ja gar nicht mehr auf, wieviel Vorarbeit die Sprachzerstörer
bereits geleistet haben, um das katholische Volk ihres Glaubens entwurzeln zu können. Es gibt also noch
viel zu tun, um unserem Sprachwortschatz wieder den ursprünglichen Sinn zurückzugeben. Das Fundament
der katholischen Kirche ist der Fels (= petros = Petrus), auf der sie gebaut ist. Ihre Wurzel (radix),
von der sie sich ernährt, ist Jesus Christus.
Fundamentalismus kali schreibt: „Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament)
steht, von dem er sich nicht von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen
lässt. Er lässt sich auch nicht durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran
schlecht?“ Schecht ist daran natürlich gar nichts. Damit aber die Liberalen die wirklich Gläubigen umblasen
können, muss man ihnen ihre Fundamente wegnehmen. Dazu wurde der Begriff „Fundamentalismus“ in der Presse
negativ belegt, indem man ihn in die Nähe des Radikalismus rückte. Dies geschieht z.B., wenn man Islamisten,
die einen Anschlag planen oder ausgeübt haben, als „Fundamentalisten“ bezeichnet, als gehörten solche
Anschläge zu den Fundamenten des Islam. So soll sich keiner mehr trauen, die Fundamente des katholischen
Glaubens zu verteidigen, um dem Verlgeich mit solchen Radikalen aus dem Weg zu gehen. Verteidigen aber
die Katholiken nicht mehr ihre Fundamente, dann lassen sie sich kinderleicht umblasen, und die Patchwork-Religion
kann gegründet werden. Ich bin schon seit Längerem der Meinung, dass der Begriff „Fundamentalismus“
wieder zurecht gerückt werden muss, indem man sich zu ihm bekennt, dabei aber auch die Erklärung des
Begriffes nicht unterlässt, um nicht Gutgläubige vor den Kopf zu stoßen. Also: „Ich bin ein katholischer
Fundamentalist“, und was damit gemeint ist, hat kali bereits erklärt.
Eure Exzellenz, seht Ihr denn nicht, dass die Macht der Freimaurerei dahinschwindet? Wenn Ihr weiter zum
Räder-Orden haltet, werdet Ihr mit dem Räder-Orden untergehen.
#40 Burgorus 23:28:17 | Samstag, 18. November 2006
@Mitsou: Die Frau „Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem
Fleisch. Frau soll sie heißen, denn vom Mann ist sie genommen.“ (Gen 2, 23) Von der physischen und psychischen
Veranlagung her ist die Frau wesentlich besser als der Mann zur Erziehung der Kinder geeignet. Viel besser
als er versteht sie es, der Familie ein warmes Nest zu bauen (Eva Herman). Die politische Macht ist dagegen
im Heiligen Römischen Reich den Männern vorbehalten. Wer denkt, die kleine Gesellschaftszelle Familie
sei weniger erhaben als die große Gesellschaftszelle Staat, irrt. Wenn die Frau zusehr durch Erwerbstätigkeit
oder Politik gefordert ist, gibt es Probleme mit der Kindererziehung. Kinderabschiebestellen (Kinderkrippen)
oder Abtreibung sind schlechte bzw. gar keine Lösung. Die Mutter Gottes hat sich in ihrem Leben nie in
öffentliche Angelegenheiten eingemischt, und dennoch verehren wir sie als Schlangenzertreterin, die die
Macht des Teufels aus der Welt verbannen wird. Ich habe nicht und ich werde auch nicht die Frau „herabwürdigen“.
Sie dagegen haben am Beispiel der Fürstin Mariae Gloria gezeigt, wie man eine Frau und Mutter beleidigen
und entwürdigen kann.
#38 Burgorus 18:50:18 | Samstag, 18. November 2006
@Mitsou: Fürstin Mariae Gloria von Thurn und Taxis Ihre Feststellung, dass Fürstin Mariae Gloria fast
nur Vornamen hat, die von einem Männernamen abgeleitet sind, ist sicherlich interessant. Das kann durchaus
bedeuten, dass sich ihre Eltern einen Sohn gewünscht haben. So etwas kommt oft vor. Ich persönlich bevorzuge
für Mädchen ebenfalls Vornamen, die von einer weiblichen Heiligen hergeleitet sind. Dennoch ist so etwas
Sache der Eltern. Von Bedeutung ist es aber insbesondere, dass der wichtigste Vorname der Fürstin, nämlich
der erste, ihr Rufname Gloria als Kurzform von Mariae Gloria, auf eine weibliche Heilige zurückgeht,
auf deren größte sogar. Bei der Form „Mariae Gloria“ = „Mariens Ruhm“ steht übrigens nicht „Gloria“
im Genitiv, sondern „Maria“. Sie wollten mit „Genitiv“ aussagen, dass Fürstin Gloria das, was sie hat,
von anderen herleitet. Das ist übrigens für eine Frau ganz normal. Im Heiligen Römischen Reich kann
eine Frau keine Fürstin im Sinne einer Macht ausübenden Herrscherin sein. Die politische Macht ist den
Männern vorbehalten. Mit „Fürstin“ meint man die Frau eines Fürsten. Fürstin Mariae Gloria hat sicherlich
vor 20 Jahren durch ihr extrem unkonventionelles Verhalten bei Feiern die Aufmerksamkeit der Klatschpresse
in besonderer Weise erregt. Wenn sie nun die auch daraus resultierende Bekanntheit für die heilige Kirche
und gegen den Kindermord einsetzt, dann kann ich das nur begrüßen. Und noch einmal: Es erwarte keiner,
dass aus einer Bekehrten sofort eine Heilige wird.
#17 Burgorus 21:10:28 | Freitag, 17. November 2006
Fürstin oder Prinzessin? – einige Gedanken Ich glaube, den „Titelstreit“ verstanden zu haben. Es sollen
hierzu folgende Gedanken genügen. Nannte man Sisi nicht die Kaiserin von Österreich? Der Kaiser von
Österreich war damals aber ihr Gemahl Franz-Josef. Und nannte man nicht auch Maria Theresia Kaiserin,
obwohl doch ihr Gemahl Franz von Lothringen zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gewählt wurde?
Nur wenn zwei sich hassten, berief man sich auf die formalen Titel. So nannte der Alte Fritz Maria Theresia
nicht etwa Kaiserin des Römischen Reiches, sondern Königin von Ungarn. Und Maria Theresia nannte den
alten Fritz nicht etwa König von Preußen, nicht einmal König in Preußen, sondern nur Markgraf von
Brandenburg; nur diesen Titel hatte er im Reich.
#14 Burgorus 20:27:38 | Freitag, 17. November 2006
@Mitsou: Vielen Dank für die vollständige Angabe von Namen, Geburtsdatum und -ort der Fürstin. Zudem
stelle ich fest, dass der Name Gloria durch die Vorstellung des Namens der Gottesmutter im Genitiv erst
seinen eigentlichen Sinn erhält. So möge das Wirken der Fürstin der Gottesmutter immer mehr zum Ruhm
gereichen.
#10 Burgorus 18:32:21 | Freitag, 17. November 2006
@Sirilo: Gloria von Thurn und Taxis Ob es „Mut“ ist oder nicht, kann ich eigentlich nicht beurteilen.
Über ihre frühere Art der Partyauftritte weiß ich zwar Bescheid, ansonsten weiß ich sicherlich weniger
als Sie. Dass sie keine Fürstin, sondern „nur“ Prinzessin sei, hatte ich schon einmal auf kreuz.net gelesen.
Dennoch schreibt kreuz.net wieder Fürstin. Wie gesagt, ich bin da nicht so bewandert und habe deswegen
einfach „Gloria von Thurn und Taxis“ geschrieben. Dies dürfte wohl richtig sein. Dafür klopf ich mir
mal auf die Schultern. Bzgl. Gloria von Thurn und Taxis nehme ich eigentlich nur das wahr, was die übrige
Öffentlichkeit ebenso wahrnimmt. Es freut mich halt immer wieder, wenn Sie öffentlich für die unverfälschte
Lehre der Kirche und gegen den Abtreibungsmord Stellung bezieht. Auch wenn das andere vor ihr schon gemacht
haben; das muss immer wieder gemacht werden. Das Vorleben sollte keinem, der sich bekehrt hat, nachgetragen
werden. Man kann auch von keinem verlangen, von einem Tag auf den anderen ein Heiliger zu werden. Den
Ausdruck „Wölfe mit Bischofsmitra“ habe ich deswegen verwendet, weil ich es nicht wagte, generell allen
deutschen und österreichischen Bischöfen vorzuwerfen, zu wenig im Kampf gegen den Abtreibungsmord zu
tun, obwohl ich von keinem was wirklich Wirkungsvolles wahrnehme. Alle diese Bischöfe sind gültig geweiht
und haben von daher als Abgesandte des durch sie betrübten Jesus respektiert zu werden. Sie werden ihre
Unterlassungen vor Gericht verantworten müssen.
unangenehme Funkstörungen Gloria von Thurn und Taxis lebt ihren Glauben. Wenn sie aufgrund ihrer Bekanntheit
oder ihres Adels die Möglichkeit erhält, ihren Glauben in der Öffentlichkeit bezeugen zu können und
gegen die schön geredete, schleichende Ermordung unserer Gesellschaft vorgehen zu können, dann seien
wir doch froh, dass sie den Mut hat, das zu tun. Auf diese Weise gibt es wenigstens noch ein paar Funkstörungen
bei der Volksverdummung seitens der Medien, Funkstörungen, die unsere Wölfe mit Bischofsmitra tunlichst
unterlassen.
#93 Burgorus 03:20:31 | Donnerstag, 16. November 2006
@Breze @tau Habe eure Antworten dankend vernommen. @tau: Dann hat sich unsere Differenz wohl nur auf den
Begriff Matriarchat (=Mutter-Herrschaft) bezogen, worunter ich verstehe, dass die Frau „die Hosen anhat“
und der Mann sich rumkommandieren lässt. Und das war wohl nicht der Fall. @Breze: Ich hatte meine Frage
an Sie in der dritten Person gestellt, da ich nicht sicher war, ob Sie nochmals auf diesem Artikel erscheinen.
So hat sich auch tau angesprochen gefühlt, mit dem Sie sich ja schon öfters unterhalten haben. Ich erinnere
mich wieder: Dass Sie weiblich sind, hatte ich doch schon einmal festgestellt. Mit Ihrer Antwort auf meine
JP2-Frage haben Sie meine Meinung bestätigt, dass es immer das gute Beispiel ist, das jemand das Herz
öffnet. Ich kenne da noch eine Heiligengeschichte aus römischer Zeit, weiß aber die Namen nicht mehr:
Eine Herrin wähnte sich glücklich in ihrer Rolle und spottete laufend über ihre Sklavinnen. Die waren
natürlich nicht unbedingt erfreut. Nur eine war immer so heiter. Ein Hass der Herrin gegenüber war nie
erkennbar. Die Herrin wunderte sich und wollte unbedingt den Grund für ihre Heiterkeit wissen. Wie könne
sie nur in ihrer Rolle als achtlose Sklavin so heiter sein. Sie erklärte, sie sei Christin. So interessierte
sich die Herrin für diese Christin und wurde selber Christin. Ich glaube, dass auch sie heilig gesprochen
wurde.
#85 Burgorus 22:36:06 | Dienstag, 14. November 2006
@ tau @Breze: Patriarchat, aber unumstößliche Frauen; starker Glaube strahlt aus, Missionierung In meinem
letzten Posting habe ich klar gemacht, dass ich das Patriziat und nicht das Matriziat als die Gesellschaftsform
unserer Vorfahren betrachte. Das hat aber nichts mit einer Unterdrückung der Frau zu tun. Wenn man sich
Gott unterwirft, ist das ja auch keine Unterdrückung. Auch dass Männer ins Wirtshaus gehen, während
die Frauen i.d.R. zu Hause blieben, ist aufgrund der Aufgaben von Mann (Öffentlichkeit) und Frau (Familie)
normal. Manche Männer gingen aber arg viel ins Wirtshaus. Worüber ich mit Ihnen (tau) völlig übereinstimme,
ist das starke Selbstbewusstsein dieser Frauen. Auf dem besagten Photo meiner Urgroßmutter wirkt diese
recht deftig wie eine absolut selbstbewusste Frau, die nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Sie hat ja
schließlich all ihre Pflichten erfüllt: Gebet in der Familie, viel Arbeit, viele Kinder gottes- und
„elternfürchtig“ erzogen und der regelmäßige Kirchgang. Das macht innerlich stark. Nochmals zur Präzisierung
meiner Missionierungsgedanken: Freundlichkeit und Begeisterung wirkt allein nicht. Nur wenn diese aus
einem tiefen inneren Glauben kommen, strahlen sie aus und stecken andere an. Und genau diese Eigenschaft
hatte Johannes Paul II., weswegen er auf die Menschen so anziehen wirkte. Breze hat doch auf diesem Forum
geschrieben, dass er sich durch Papst Johannes Paul II. bekehrt hat. Es würde mich interessieren, ob
es mehr seine Worte waren oder einfach seine Ausstrahlung, seine Art, auf Menschen zuzugehen.
#80 Burgorus 02:33:43 | Dienstag, 14. November 2006
@tau: „Viel Sorgen viel Segen“, Kränzchen auf dem Haupt der Töchter Vom Matriarchat würde ich nicht
sprechen. Die Mütter erzogen sehr viele Kinder, blieben fast immer zu Hause, während viele Männer oft
ins Wirtshaus gingen. Die Mütter leisteten enorm viel und hatten ein sehr erfülltes Leben. „Viel Sorgen,
viel Segen“, heißt das Sprichwort. Die Urgroßmutter auf dem Photo, von der ich sprach, hatte 14 Kinder
großgezogen. Ich glaube, dass alle auf diesem Photo sind (müsste nachschauen). Die Mutter trug das Kopftuch,
während die Töchter alle ein Kränzchen auf dem Kopf hatten. Das sieht sehr nett aus. Die Häupter der
Männer oder Buben sind nicht bedeckt. So, aber jetzt wirklich gute Nacht.
#78 Burgorus 02:14:17 | Dienstag, 14. November 2006
@tau @Breze und alle anderen Ich habe ein Familienphoto von 1905 zu Hause, wo meine Urgroßmutter das
Kopftuch trägt. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass bei einem Lohmeier-Film, der den Weg zu einer
Hochzeit (angefangen von der Beauftragung eines Schmusers (Schmuser=Kuppler)) in Bayern darstellt, die
Frauen ein Kopftuch oder – bei der Hochzeit selbst – teils auch andere Kopfbedeckungen tragen. Weiß jemand,
ob und ggf. wie ich diesen Film (eine DVD) herkriegen kann?
#72 Burgorus 01:36:25 | Dienstag, 14. November 2006
Assalamu alaikum, Alexandra Zunächst danke für Ihr Kompliment. Vielleicht darf ich auch darauf hinweisen,
dass ich vermutlich der einzige auf diesem Forum war, der beide Seiten des Islams anzusprechen gewagt
hat: die Sorgen der Deutschen, die ich sicherlich in der Kürze etwas pauschalisiert dargestellt habe,
zum andern aber auch das Unrecht an den Moslems, was der eigentliche Grund des Eingreifens in diesem Forum
war. Je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zur Überzeugung, dass dieses Kopftuchverbot nur deswegen
eingeführt wurde, um Krieg mit den Moslems zu schüren. Wie auf Befehl brüllen plötzlich alle Parteien
gemeinsam gegen das Kopftuch und vergessen dabei, dass es bei uns Katholiken vor 1900 ebenso zur Vollausstattung
einer Frau gehörte. Zum Aspekt der Missionierung: Gerade die Missionierung ist es, die Religion von Theologie
unterscheidet. Sie gehört zum Sendungsbewusstsein eines Christen. Sie muss aber richtig gewählt sein.
Da kann ein freundliches Verhalten oder ein begeistertes Auftreten in einer Sache, die mit Religion nichts
zu tun hat, viel wirksamer sein als direkte Bekehrungsversuche, die nur aufdringlich wirken. Solche Versuche
habe ich aber nicht unternommen. Bis auf meine letzte Mail habe ich mich als Katholik an Katholiken gewandt
(mir war das gar nicht so bewusst, dass hier auch Moslems mitlesen), zuletzt aber das Gefühl gehabt,
eine gläubige Muslima verletzt zu haben, weswegen ich sie in dieser Sache nochmals angeschrieben habe.
Masa alhair, Alexandra
@Alexandra Zayadeh @Hajat @Alexandra Zayadeh: Sie haben völlig Recht, wenn Sie behaupten, dass Frau Merkel
beim Papst mit bedecktem Haar erschienen sein sollte. Als evangelische Christin sollte sie sich besonders
der Heiligen Schrift (1 Kor 13) verpflichtet fühlen. Jedoch halte ich es für falsch, dass die Politiker
bei der Synagogeneröffnung eine Kippa trugen. Sie sollten sich nicht als Juden verkleiden (erinnert mich
irgendwie an Fasching), sondern zu ihrem Glauben stehen. @Hajat @Alexandra Zunächst muss ich festhalten,
dass ich von der Wahrheit der katholischen Religion überzeugt bin, deswegen aber trotzdem vor jedem Moslem,
der seine Religion lebt (dazu gehört das Kopftuch) und den Katholizismus noch nicht in seiner Fülle
kennengelernt hat, eine sehr große Achtung habe. Wenn ich vor dem Islamismus gewarnt habe, sollten Sie
die Sorgen der Deutschen für berechtigt halten. Schon dreimal (das letzte Mal 1683 vor Wien) haben die
Türken versucht, Zentraleuropa mit Waffengewalt zu unterwerfen. Es muss doch unser Recht sein, unser
Land und unseren Glauben zu verteidigen. @Hajat: Mein Vergleich zwischen Katholizismus und Islam war an
Katholiken gerichtet, die doch (aus katholischer Sicht) eine viel gnadenreichere Religion haben, weshalb
es besonders anmaßend wäre, gläubigen Moslems ihr gutes sittliches Verhalten zu verbieten. Das war
respektvoll gegenüber den Moslems gemeint, mag aber in Ihren Augen abwertend geklungen haben. An eine
Muslima hätte ich das in einem anderen Ton geschrieben.
Hat man kein Vertrauein in sein eigenes Wort mehr? Im Buch: „Die Leiden der jungen Wörter“ (es dürfte
in den 70er Jahren erschienen sein) wird das Wort „echt“ stark kritisiert. Warum soll man sagen, der Papst
habe „echt Sorgen“. Muss man denn „echt“ dazu sagen, um zu betonen, dass die Aussage wahr ist. Geht man
davon aus, dass eine Aussage ohne besonderen Zusatz wie „echt“ für eine Lüge gehalten wird? Hat man
denn kein Vertrauein in sein eigenes Wort mehr?
#64 Burgorus 02:43:27 | Sonntag, 12. November 2006
Nochmals zu den anständigen Muslimen Ich hatte mein letztes Posting nicht so abgeschlossen, wie ich es
ursprünglich vor hatte. Um dem Vorwurf, mit dem Islam zu paktieren, entgegenzutreten, habe ich auf die
Gefahr des Islamismus in Deutschland aufmerksam gemacht, die nicht unterschätzt werden darf. Aber eigentlich
wollte ich religiös weiterargumentieren: Von einer sittlich gut erzogenen Muslima, die sich sogar schämt,
ihr Haupt zu entblößen, verlangen wir, genau dies zu tun? Entbehrt das nicht jeglichen Anstands? Was
haben die Muslime im Vergleich zu uns Katholiken? Wir haben die Sündenvergebung, die Moslems haben sie
nicht. Wir haben die Teilnahme am heiligen Opfer, die Moslems haben sie nicht. Uns schenkt sich sogar
Gott selbst mit Fleisch und Blut in der heiligen Kommunion. Den Moslems schenkt er sich nicht. Was haben
die Moslems? Regeln für Gebet und Fasten, die ihnen den Herzensfriedes geben, obwohl ihr Gottesbild fehlerhaft
und viel unvollkommener ist als das unsere. Aber was sie noch haben, ist der Anstand der muslimischen
Frauen, ihre Reize zu verdecken. Und das soll ihnen jetzt genommen werden, nur weil es sich um ein muslimisches
und nicht um ein christliches Kopftuch handelt? Wenn wir Katholiken mit einer viel gnadenreicheren Religion
den Angehörigen einer anderen Religion das bisschen, das sie im Vergleich zu unserer Religion haben,
nicht mehr vergönnen, dann ist das ziemlich anmaßend. Man kann nicht jemanden zu Besserem bekehren,
wenn man ihn zwingt, das Gute, das er bereits hat, wegzuwerfen.
#12 Burgorus 21:16:10 | Samstag, 11. November 2006
@Sturmius @Dorothea: Heilige Scheu Eine „heilige Scheu“ vor rechtlichen Schritten wäre Scheinheiligkeit.
Auch unter geweihten Personen muss Recht gesprochen werden. Ansonsten würde man lehren, dass sich der
Untergebene „geweihtem Unrecht“ beugen müsse bzw. dass ein Vorgesetzter nicht mehr an das Recht gebunden
sei, sobald er mal die heiligen Weihen empfangen hat. Das würde die Weihe in ein falsches Licht rücken.
Weihe könnte dann mit Tyrannei assoziiert werden.
#61 Burgorus 15:42:01 | Samstag, 11. November 2006
@Alexandra Zayadeh: @ultimo @Alexandra Zayadeh: Danke für die Angabe der Korintherstelle. @ultimo: Versetzen
Sie sich mal in die Situation einer sittlich gut erzogenenen Muslima: Sie sieht das Verhalten der westlichen
Welt. Deren Kinder huren vor der Ehe wie sie gerade lustig sind. Die Frauen nehmen die Pille, um sich
der Mühe der Kindererziehung zu entledigen. Und wenn sie dann doch ein Kind empfangen, dann lassen sie
es umbringen. Und dann legen sie sich so knapp wie möglich bedeckt, so aufreizend wie möglich, an den
Strand und wundern sich, wenn jemand, der bei den Frauen keinen Erfolg hat, mal zur Vergewaltigung schreitet.
Wer ist schlimmer, der Stier oder der Torero? Und jetzt sagt dieser Sauhaufen zur Muslima, sie soll ihr
Kopftuch abnehmen, um wenigstens einen kleinen Schritt in Richtung Sauhaufen zu tun. Was wird sich die
Muslima wohl denken? Reicht da nicht schon ein kleiner Aufruf radikaler Islamisten, um ihr klar zu machen,
es sei ein gutes Werk, dass dieser Sauhaufen ausgerottet werde? Auf diese Art provozieren wir den Krieg
gegen den Islam, vor allem gegen die Türken in unserem Land, der ohnehin schon vor der Haustür. Kommen
wird er. Aber mit dem Kopftuchverbot geben wir den Türken eine moralische Rechtfertigung für ihre Eroberungsgelüste.
#25 Burgorus 23:18:45 | Freitag, 10. November 2006
@Robert Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar bedeckt.“ Sehr gut, Herr Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar
bedeckt“, so steht es in der Schrift (in irgendeinem Paulus-Brief, vielleicht Korinther). Wenn wir die
Muslime da angreifen, wo sie im Recht sind, machen wir sie stark und schwächen unseren eigenen Glauben.
#82 Burgorus 22:48:33 | Dienstag, 7. November 2006
@mariokin: Danke für Ihre Definition. Der Sinn von Vaticanum II Dieser Große Herder (12 Bände + Atlas),
ist Anfang der 30er Jahre erschienen. Damals war der Herder-Verlag noch absolut katholisch. Die nächste
Ausgabe (9+1+2 Bände) öffnete sich schon etwas dem Zeitgeist. Die Synode Vat II musste den göttlichen
Ratschluss bekannt geben, dass die Kiche nun zur Kreuzigung freigegeben werde. Wenn man mal etwas im Engelwerk-Buch
von Gabriele Bitterlich liest, speziell über die Engel der Kirche, dann weiß man, dass die Kirche so
stark ist, dass die Dämonen nicht den Hauch einer Chance hätten, ihr schaden zu können. Sie mussten
warten, bis Jesus sagte: „Der Menschensohn muss den Heiden und Sündern ausgeliefert werden“. So mussten
sie auch warten, bis die Kirche, vertreten durch ihr Haupt JohXXIII. sich selbst zur Kreuzigung frei gab,
durchs Aggiornamento: „Öffnet die Fenster für die Welt“ (Freimaurer etc.)! Nun wird es den Dämonen,
die sonst absolut chancenlos wären, erlaubt, auf die Kirche und ihre Lehre loszuschlagen und sie zu kreuzigen.
Die Frage ist: „Darf man diesen göttlichen Ratschluss ablehnen, wie es Petrus machte, als er sagte: ‘das
soll nicht geschehen Herr!’“ Muss denn nicht dieser Ratschluss als Wille Gottes angenommen werden? Stellen
wir uns mal vor, VatII hätte es nie gegeben. Dann wäre die Kirche so stark wie eh und je. Sie wäre
nicht gekreuzigt worden, könnte also auch nicht auferstehen und verherrlicht werden. Also: VatII als
Willen Gottes annehmen, selbst aber nicht bei der Kreuzigung mitmachen, die VatII gar nicht fordert.
#41 Burgorus 12:15:50 | Donnerstag, 2. November 2006
@Alois Hudal @Laurentius2 @Pünktchen Ich habe nun im Buch „Abschied von Luther“ nachgeschlagen. Luther
hatte ein Degen-Duell vermutlich mit Conradus Wigant. Dabei verletzte er sich die Schlagader seines Unterschenkels
lebensbedrohlich. An dieser Verletzung litt er zeit seines Lebens. Der Sieger des Duells, Wigant, wurde
wohl von der Uni geschmissen, Luther von der hochklassigen Studentenburse „Himmelspforte“ in die Georgenburse
minderen Rangs verbannt, denn Duellieren war streng verboten. Der „Zweikampf“, der zum Tod seines Freundes
Hieronymus Buntz führte, hatte dagegen den Charakter einer Messerstecherei. Buntz kam infolge einer Verletzung
durch mehrere Dolchstiche einige Wochen später ums Leben. Vorausgegangen war die Jura-Magisterprüfung
in Form einer Disputation. 17 Kandidaten, darunter Luther, bestanden die Magisterprüfung. Bei dieser
ging es auch um die Reihung der Kandidaten, die über Geld und Ansehen entschied. Mock folgert, dass es
nach dieser Prüfung zu einem Wortgefecht zwischen Buntz und Luther gekommen ist, in dessen Folge Luther
Buntz mit dem Dolch zwischen die Rippen gestochen hat. In meiner vorletzten Mail hatte ich geschrieben,
dass Luther der Verlierer der Disputation war. Es steht aber nicht in Mocks Abhandlung über den biographischen
Teil Luthers, dass Buntz vor Luther gereiht wurde. Das habe ich wohl selbst geschlossen, da normalerweise
der Neider den Beneideten umbringt. Dass der Eintritt Luthers ins Kloster eine Flucht vor einer Gefangennahme
war, schreibt Luther selbst: „ne caperent“.
#34 Burgorus 18:57:24 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Das Problem Luther Morgen hoffe ich, dass ich mein letztes Posting bestätigen und ein wenig ausbauen
kann. @Pünktchen: Danke für Ihr Interesse am Buch von Mock: Abschied von Luther. Nur für Ihre Argumentation
gegen Protestant wird es nichts nützen. Der interessiert sich doch überhaupt nicht für Luther, denn,
wie ich gesagt habe, hat sich die lutherische Kirche schon lange von Luther verabschiedet. Protestant
interessiert sich für Pünktchen, laikos, zwobbel und maledica! Ich zitiere: „Drum bin ich gerne bei
euch und immer wieder da, und grüße Pünktchen,laikos,zwobbel und maledica!“ Luther ist das Problem
der katholischen Kirche: Sind es nicht wir, die am Luther-Tisch „Mahl halten“, an dem Tisch also, an dem
er seine menschenverachtenden Reden geschwungen hat (Tischreden)? Zwobbel: Sehr interessant, Ihre Beobachtung
der versteckten Drohung der Abspaltung der frz. Bischöfe und der Don-Bosco-Vision. JPII mit dem marianischen
Wahrspruch „Totus tuus“ entspricht also der Säule auxilium Christianorum (Hilfe der Christen) mit der
Immaculata oben auf und der sofort zur Entmutigung von Küng & Co gewählte Papst BXVI entspricht der
Säule salus credentium (Heil der Gläubigen).
#22 Burgorus 15:51:50 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal Nein, da war noch mehr als das Duell. Ich bilde mir ein, dass er sich im Duell nur selbst
verletzt hat, also keinen umgebracht hat. Diese Verletzung brachte aber den Beweis, dass er sich duelliert
hat, was verboten war und was ihm Nachteile eingebracht hat. Es war, glaube ich, so etwas wie ein Argumentations-Wettbewerb,
der dem Sieger karrieremäßig viel gebracht hat, den Luther aber verloren hatte, woraufhin er sich dann
am Sieger rächte. Es war also durchaus niederträchtig, was Luther gemacht hatte; dessen bin ich mir
ziemlich sicher. Es war nicht nur etwas, wo Todschläger und Erschlagenen die gleiche Schuld träfen.
Ich sehe, ich muss zu Hause nachschlagen, um dann allers korrekt wiedergeben zu können. Schlechte Erinnerungen,
die womöglich daneben treffen, können schädlich sein.
#19 Burgorus 15:28:05 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal @Laurentius 2 Ich hatte keinen Platz mehr, um auf die Beweise für die Todschlagtheorie einzugehen.
Momentan fallen mir dazu nur seine Tischreden ein, wo er immer wieder vom „stechen, stechen, stechen“
sprach. Ich glaube, dass Mock geschrieben hat, dass man aus den Tischreden ablesen konnte, dass die Zuhörer
wussten, dass Luther von seinem Todschlag sprach. Mock analysiert, dass man eine seelische Belastung nur
durch das oftmalige Reden darüber ablegen kann, was Luther tat. Mock sprach auch von den Ermittlungen
in diesem Mord- oder Todschlag-Fall, weiß jetzt aber nicht mehr, inwieweit die bereits Luther verdächtig
machten. Tut mir leid, dass meine Informationen diesbzgl. so vage sind. Luther wollte, dem Willen seines
Vaters gemäß, Jurist werden. Und es gab keinen Grund, warum er dieses Studium hätte unterbrechen sollen.
Das wird von Mock auch analysiert. Danke Laurentius2, für Ihre Unterstützung. Vielleicht können Sie
ggf. mich korrigieren oder etwas ergänzen.
#15 Burgorus 15:03:11 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Alois Hudal: Keine Polemik in „Abschied von Luther“ Entschuldigung für die Hähme. Womöglich war ich
von der vorausgehenden Polemik etwas angesteckt, die zwar nicht zur Sachlichkeit, aber doch zur Unterhaltung
beiträgt. Ich empfehle Ihnen, das genannte Buch „Abschied von Luther“ zu lesen. Dieser Pater, der es
geschrieben hat, hetzt überhaupt nicht. Er nimmt, glaube ich, nicht einmal das Wort „Mörder“ in den
Mund. Er spricht halt von dem Wutausbruch, der zum – sage ich mal – Todschlag führte und der ihn psychisch
sein Leben lang verfolgt hat. Er wollte ja das Seelenheil erreichen. Ein Schuld-Bekenntnis hätte aber
zur Todesstrafe geführt. Diese Verzweiflung führte eben zur Frustbehauptung, der Mensch könne zu seinem
Heil nichts beitragen: sola gratia. Albert Mock analysiert Luther psychologisch und nennt ihn krank. Wie
er seine psychische Krankheit genannt hat, fällt mir jezt nicht ein. Es ist schon ein paar Jahre her,
seit ich das Buch gelesen habe. Dass sein Vater wegen eines Todschlages geflohen ist (nach Eisleben, glaube
ich), weiß ich schon seit meiner Kindheit. Es hatte mit einer fremden Kuh zu tun, die in sein Feld lief,
soweit ich mich erinnere. Ich glaube, das steht auch in dem Buch von Mock. Um Missverständnissen vorzubeugen:
Dass Luther früher von Katholiken als Dr. Mörder bezeichnet worden ist, weiß ich von einem katholischen
Theologen. Das steht nicht in Mocks Buch. Dieses Buch ist eine sehr sachliche historische und psychologische
Analyse Luthers, ohne jegliche Polemik. Gerade deswegen schätze ich es so.
#12 Burgorus 12:25:41 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Pünktchen: Abschied von Luther Es ist eigentlich nicht ganz recht, dem Leser Protestant Aussagen von
Dr. Luther vorzuwerfen. Denn wie Albert Mock in seinem Büchlein „Abschied von Luther“ (einfach googeln)
feststellt, hüllt sich die evangelisch-lutherische Amtskirche über Dr. Luther schon längst in tiefem
Schweigen. Sie hat eben, im Gegensatz zur katholischen Kirche, von ihm Abschied genommen. Ist Ihnen das
noch nie aufgefallen? Die sog. ev. Bischöfe machen doch in ihrem Studium ebenfalls Quellenforschung und
wissen deshalb Bescheid, im Gegensatz zu manchen sog. Katholiken oder Krypto-Lutheranern. Diese haben
nämlichh beim Studium der katholischen Theologie und ihren häretischen Einschüben nur wenig von Luther
gehört und glauben immer noch die über ihn verbreiteten Lügen (ich sage Lügen, nicht Märchen; Märchen
haben einen wahren Kern). Der katholische Theologe und Psychologe Mock zeigt, dass Dr. Luther, Sohn eines
Mörders, selbst ein Mörder war, weswegen man vor der katholischen Bücherverbrennung 1803 auch oft von
Dr. Mörder sprach. Um der Gefangennahme zu entgehen, suchte er in einem Augustiner-Kloster Asyl. Dies
wird durch die Gewitter-Legende (oder wie man sie nennt) vertuscht. Angeblich hätte er vom Blitz erschrocken
gesagt: „Mutter Anna, ich geh ins Kloster, wenn ich das überlebe.“ Wer’s glaubt.
#19 Burgorus 00:09:03 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Nochmals Möglicherweise haben Sie meine Erklärung nicht gelesen. Eine Mail konnte ich Ihnen nicht schicken.
Ich möchte auf jeden Fall, dass alles inclusive der provokativen Frage wieder wegkommt. Ich hoffe, dass
das die Redaktion morgen macht.
@Breze Ich selbst habe den Antrag gestellt, dass mein Posting entfernt wird. Es muss doch eine Möglichkeit
geben, eine falsch verstandene Antwort und ihre Folgen auf eine nicht von mir kommende provokative Frage
wieder zurückzunehmen.
@agmen Ich persönlich habe heute das erste Mal über 800 Leser feststellen können, obwohl ich fast täglich
kreuz.net lese und auch häufig auf die Leserzahl schaue. Allerdings bilde ich mir ein, dass es montags
schon mal über 700 waren. Montags sind es immer mehr. Da haben viele Nachholbedarf vom Wochenende. Die
restlichen Wochentage waren wir letzte Woche bei knapp unter 500.
@Desperatus: Kreationismus in der einen katholischen und den vielen evangelischen Kirchen Der Kreationismus
wird von vielen evangelikalen Christen vertreten. Dennoch gibt es ihn in der katholischen Kirche genauso.
Dort ist er offizielle Lehre. Eine katholische Bibelkommission hat 1909 entschieden, dass es sich bei
den in der Genesis beschriebenen Ereignissen um tatsächliche Geschehnisse handelt. Auch heißt es: Die
Lehre der Abstammung der Menschen von einem Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, jedoch Voraussetzung
für die dogmatisierte Lehre von der Erbsünde. Die unterschiedliche Wahrnehmung des Kreationismus in
beiden Konfessionen beruht auf der Struktur dieser Kirchen. Ein Katholik bekennt sich zur kath. Kirche,
auch wenn sich noch so viele häretische Bischöfe und Profs in sie eingeschlichen haben, die der Evolutionslehre
glauben. Wir konservativen Katholiken, die die katholische Lehre noch nicht den Hunden vorgeworfen haben,
müssen diese Bischöfe dennoch als Amtsträger der einen Kirche Jesu achten. So tritt unser eigenes Profil
weniger stark in den Vordergrund. Die Protestanten dagegen sind in viele Gruppen zersplittert. Die offizielle
Amtskirche huldigt ebenfalls der Evolutionslehre. Die bibeltreuen Gruppen können sich aber – im Gegensatz
zu den Katholiken – völlig von ihr lösen und treten eigenständig und damit wirksamer auf. Kurz: Fast
alle vom evolutionsgläubigen Staat bezahlten Würdenträger (nicht Papst B.XVI.) sind Evolutionisten,
egal ob evangelisch oder katatholisch, fast alle wirklich Gläubigen sind aber Kreationisten, egal ob
ev. oder kath.
gilt doch für andere Klöster genauso Warum wird die Tatsache, dass eine Eheschließung durch einen Klosterpater
ohne besondere Erlaubnis ungültig ist, gerade im Zusammenhang mit einem Kloster erwähnt, das den überlieferten
Ritus zu zelebrieren beabsichtigt? Sie gilt doch genauso für alle anderen Klöster! Oder hat Aachen schon
keine anderen Klöster mehr?
Medjugore: Das Gute behaltet. Wie ich Berichten und Filmen entnehmen konnte, waren zumindest die ursprünglichen
Muttergottes-Erscheinungen in Medjugorje mit Sicherheit echt. Noch nie hat eine Erscheinung soviele aktive
Gebetskreise nach sich gezogen wie die von Medjugorje. Nur, wo die Muttergottes ist, fühlen sich auch
der Teufel und seine Engel auf den Plan gerufen. Soweit ich informiert bin, muss es in Medjugorje schon
seit Langem ziemlich modernistisch zugehen. Ich denke da an die sogenannten „neugeistlichen Lieder“. Dabei
ist doch der alte Geist ein heiliger. Bleibt ganz einfach festzuhalten: Das Gute behaltet: Befolgt den
Aufruf der Muttergottes zu viel Rosenkranzgebet und Fasten. Auch ich muss mich da wieder an den Riemen
nehmen. Dem vom Teufel eingeschleusten Modernismus schließt euch aber nicht an. Es gilt: Zurück zu den
altbekannten Liedern; weg von den liturgischen Zeltlagerliedern.
Ehrfurcht vor dem Kreuz Ich rate Gandalf dringend davon ab, auf das Kreuz zu kotzen. Selbst der Angriff
auf den Namen „Kreuz“ ist zu tiefst unkatholisch.
#24 Burgorus 15:48:32 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@FritzG Vielleicht ist es besser, wenn Sie mich mit „du“ anschreiben, denn das darf man auch nach der
Reform der Reform noch klein schreiben. Dagegen schreibt man „Sie“ und die damit zusammenhängenden Possessivpronomina
wie „Ihr“, „Ihre“ usw. groß. Ich denke da an Ihre Lesermeinung vom 18. Oktober 2006, 07:02 zu „Dieses
Machwerk ignorieren“, wo Sie an warwohlnix geschrieben haben: „Was an ihrer schreiberischen Inkontinenz
themenbezogen war, leuchtet mir auch nach mehrfacher Analyse nicht ein. Ich muss wohl in der Tat unfähig
sein, ihr Geschreibe zu verstehen.“ Wenn der Fehler („ihrer“ statt „Ihrer“ und „ihr“ statt „Ihr“ zweimal
hintereinander passiert, fragt man sich, ob es sich um einen Tippfehler handelt. Wenn es Tippfehler sind,
kein Problem. Ich mache auch welche. Aber ich hatte den Eindruck, das könne bei Ihnen Systematik sein.
Sollte dies zutreffen, dann betrachten Sie das als eine freundliche Korrektur eines systematischen Fehlers,
der Ihnen selber wohl gar nicht so auffällt. Im Übrigen habe ich mich bei Ungläubig / Agnostiker dafür
persönlich entschuldigt, dass ich ihm das Duzen vorgeworfen habe. Dieser hat das sehr anerkennend honoriert.
Sowie er damals den Vorwurf des Duzens als Überheblichkeit empfunden hat, empfinde ich es als ein Zeichen
argumentativer Schwäche, anderen Tippfehler vorzuwerfen. Mit Spöttereien über das „In-den-Himmel-kommen“
sollte man ebenfalls vorsichtig sein. Ob religiös oder nicht, es handelt sich hier um eine unnötige
Verletzung von Gefühlen.
#63 Burgorus 22:30:54 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Christian Hüller: Urmel gab’s aber auf Sat 1. In nichtweltanschaulichen, nichtethischen und nichtreligiösen
Fragen erlaube ich mir, Wikipedia zu glauben. Dort steht über „Urmel aus dem Eis“: „Am 17. und 18. Dezember
2005 zeigte SAT.1 eine Theaterfassung des Stücks mit Dirk Bach in der Rolle des Urmel…“ Als wir noch
Kinder waren, hatten wir die heilige Messe zwar nicht mehr in der tridentinischen Form (außer meine Schwester
in den jüngsten Jahren), aber doch noch in einer Form, die eine Würde ausstrahlt, kennen gelernt. Wenn
wir auch als Kinder den Lesungen und dem Hochgebet nicht so folgen konnten, wie es sein sollte, so empfanden
wir doch diese Stunde als eine Stunde der Disziplin, die eben wichtig ist, um in den Himmel zu kommen.
In Kindergottesdiensten, veranstaltet von schlecht ausgebildeten Schauspielern (klar, ein Priester ist
auch dabei), bekommen die Kinder den Eindruck, dass ihnen was geboten werden will. Sie fühlen sich als
die Umworbenen, nicht mehr als die, die eine gewisse Disziplin mitbringen müssen, die lernen müssen,
ihr Leben nach gewissen Regeln und Geboten auszurichten, um was Großes, nämlich das ewige Leben zu erreichen.
Nun gibt es aber welche, die das Umwerben besser können, z.B. Fernsehsendungen, ungezwungene Spiele mit
Eltern oder anderen Kindern. Was bleibt also von den Kindergottesdiensten? Ein Bewusstsein wie: „Alle
wollen mir schön tun. Die Schmeicheleien in der Kirche sind aber die fadesten.“ Sie merken bald, dass
sie diese nicht brauchen.
#61 Burgorus 21:46:41 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Ficinus: Übergang von Latein zu Griechisch in Ostrom. Jesus unterhielt sich mit Pilatus in Latein. Danke
für Ihre Informationen und das empfohlene Buch. Ich werde es mir ausleihen. Ihren Angaben gemäß muss
der Übergang von Latein zu Griechisch doch fließender gewesen sein als ich angenommen hatte. Bis Justinian
(I.?) war wohl Latein noch Amtssprache, bis Herakleios Militärsprache und später zum Teil noch in Zeremonien
vorhanden. Dass Herakleios den römischen „Kaiser“-Titel „Augustus“ in das griechische Wort „Basileus“
für König umbenannte, ist ebenfalls im Buch „Byzanz“ des englischen Lords Julius Norwich erwähnt. Auch
an den Titel Caesar für „Unterkaiser“ kann ich mich erinnern. Unter Justinian II. hat ihn der Bulgarenkönig
Tertel erhalten, nach dem er ihm bei der Rückeroberung Ostroms nach seinem Sturz, der ihn die Nase gekostet
hatte, behilflich war. Professor Lilie sagt, dass Lord Norwich in diesem dreibändigen Werk die letzten
50 Jahre Forschung einfach weggelassen hat, weswegen er gar so abfällig darüber spricht. Zur Frage,
ob Jesus Latein sprach, habe ich gelesen, dass Pilatus Jesus auf Aramäisch (glaube ich) angesprochen
hatte, woraufhin er sich wunderte, dass Jesus in Latein antwortete. Danach verlief das Gespräch auf Latein.
Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe. In einem apokryphen Evangelium, bei A.K. Emmerich oder sonst
wo. Auf die Schnelle konnte ich es heute früh nicht finden. Die lateinische Antwort Jesu darf man als
ein Zeichen werten, dass sich Jesus der Herrschaft Roms auch bzgl. der Sprache unterworfen hat. Seine
Braut sollte ihm dabei folgen.
#49 Burgorus 00:18:25 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Tippfehler Es heißt „Byzantinistik“ oder „Byzantinologie“ statt „Byzantistik“. Im Rahmen dieser hochwissenschaftlichen
Diskussion will ich diesen Lapsus korrigieren.
#47 Burgorus 00:09:00 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Latein als Amtssprache und Urmel Ad Ficinium: Amtssprache blieb es (Latein) übrigens auch im Osten bis
in die Zeit Justinians. Ich habe im Buch „Byzanz“ (von dem der Byzantistik-Professor Lilie sagt, man solle
das Geld dafür besser beim Griechen ausgeben) gelesen, dass erst Herakleos, der Ostrom von den Persern
befreit hat, der aber auch noch miterleben musste, dass Ostrom vom Islam überrollt wurde, ja, dass erst
dieser Herakleios, die Militärsprache (und damit wohl auch Amtssprache) Latein durch Griechisch ersetzt
hat? Stimmt das oder hätte ich besser zum Griechen essen gehen sollen anstatt das zu lesen? Ad Hullerum:
Kommt „Urmel aus dem Eis“ momentan wirklich auf Sat 1? Ich würd das so gern mal wieder sehen. Ist Hullerus
die richtige Latinisierung von Hüller?
@Graf von Galen Wenn es früher so war, daß Eltern ihre Kinder in die Messe gezwungen haben, was ich
übrigens für richtig halte, dann zeigt dies doch, daß diese vom katholischen Glauben und dessen Heilsnotwendigkeit
überzeugt waren. Eine scharfe Analyse. Und wenn die Eltern die Kinder nicht mehr zum Kirchgang drängen,
zeigt dies, dass sie die Messe für unwichtig halten. Zu den Hausaufgaben, die sie in der Schule bekommen,
drängen sie ihre Kinder ja auch; denn die Schule ist ja wichtig für das Leben, die Messe anscheinend
nicht mehr. Außerdem kann ich mich an der Tatsache, daß die Lauen abgefallen sind, nicht freuen. Gotthard
denkt wohl, es soll nur noch das Lager der Heiligen in die Kirche gehen, zu dem er sich dazuzuzählen
scheint. Es ist aber die Aufgabe eines Priesters, die Messe in so würdiger Weise zu feiern und die wahre
Lehre in so reiner Form zu predigen, dass auch die Herzen der Lauen wieder zu brennen anfangen. Dazu müssen
sie erst mal in der Kirche sein und nicht daraus vertrieben werden.
@Gotthard in Deutschland geht es in der Kirche nicht arg zu … es kommen heute halt die Bauern nicht
mehr, die früher während der Messe die Schweinepreise verhandelten. Das ist falsch. Richtig ist: Es
kommen fast nur noch die Bauern. Spötter sagen auch: die anderen müssten ja erst aufstehen; die Bauern
dagegen sind schon auf (wegen der Stallarbeit). es kommen halt die jungen Männer nicht mehr, die früher
nur vor, in und nach der Messe ihre Auserwählte sehen und treffen konnten. Auch das gehört zum kirchlichen
Leben. Da geht den Burschen wohl was ab, das man in der lauten Disco oder Ähnlichem nicht nachholen kann.
es kommen die Kinder nicht, deren Eltern sie früher in die Kirche „geprügelt“ haben – und die dann schnell
wegblieben, wenn sie selbstständig waren. Zur Kirche geprügelt wurden wir nicht gerade, aber der Wille
zum Kirchgang wurde uns von unseren Eltern schon kundgetan. Und als gehorsame Kinder folgten wir damals
wie heute (Danke, Mamma, Pappa, für eure gute Erziehung!). Damals kamen wir wegen des Kirchgangs regelmäßig
zur Sendung „Urmel aus dem Eis“ (Augsburger Puppenkiste) zu spät. Heute wird die Augsburger Puppenkiste
in der Kirche gespielt. Und viele Kinder kommen nicht! Was ist da los?
@Agnostiker Da geht es nicht um privaten Tratsch, sondern um ein öffentliches Forum in äußerst wichtiger
Angelegenheit. Die Tatsache, dass jemand in ein Gespräch, das per Sie geführt wird, mit per Du hineinplatzt,
zeugt von schlechtem Charakter. Argumentativ kommt er nicht mehr klar. Also will er seine Verachtung durch
das Duzen zum Ausdruck bringen. In jeder Gesprächsrunde würde das als ungehobelt empfunden werden. Aber
solche Gesprächsrunden gehören wohl nicht in Ihr armseliges Milieu.
@Methusalix @Ungläubig Ich muss mich korrigieren. Ich habe Methusalix mit Ungläubig verwechselt. Methusalix
hat nicht geduzt. Ungläubig versuchte meine Lehrautorität durch Duzen zu untergragen. Ich wiederhole
also nochmals: Das Duzen lasse ich nur bei Freunden zu.
@Rosalinde Das menschliche Leben beginnt mir der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Deswegen kenne
ich trotzdem das Problem der Frühabgänge, das Sie wohl jetz anzusprechen gedenken. Unverschuldeter Abgang
ist aber kein Mord. Gott gibt das Leben, Er kann es nehmen. Ich mische mich nicht in das Leben der Frau
ein, sondern wünsche lediglich dem Kind, das es leben darf. Das Kind, das die Frau trägt, gehört dem
Mann genauso wie der Frau, dennoch ist es ein selbständiger Mensch. Beide haben aber nicht das Recht,
über das Kind zu verfügen, wie so mancher Herr früher über Sklaven verfügt hat, sie einfach zu ermorden,
wenn es ihn danach gelüstet. Vater und Mutter haben übrigens auch Pflichten für das Kind, ein Wort,
das Sie wahrscheinlich nicht kennen. Mehtusalix, ich habe akademische Lehr- und Prüfungsbefugnis. Geduzte
Fragen lasse ich nur bei Freunden zu.
Und wenn Sie noch so oft wiederholen, es sei kein Mord: Es ist eben doch Mord. Und wenn Sie meinen, sich
auf die Paragraphen der heutigen Machthaber berufen zu können, die es seltsamerweise immer noch nicht
geschafft haben, den Abtreibungsmord von der Illegalität zu befreien (mit wenigen Ausnahmen wie Behinderung,
obwohl doch der geborene Behinderte genauso geschützt ist wie der sog. Gesunde), dann sage ich ihnen,
dass sich menschenverachtende Paragraphen schon öfters in der Geschichte geändert haben; und das sollten
sie eigentlich wissen. Der Mensch hat eine ewige Seele, da sollten Sie sich besser auf die Lehren der
heiligen Kirche verlassen, denn diese ändern sich nie. Die zeitlichen Gesetze kommen und gehen, der Mensch
aber ist für die Ewigkeit bestimmt.
@Ungläubig Um eure angeblichen Mordberechtigungen zu rechtfertigen, habt ihr ja seltsame Ausdrucksweisen.
Die natürlichste Sache der Welt, dass eine Frau ein Kind erwartet, betitelt ihr als existentielles Problem.
Vielmehr ist es ein existentielles Problem für die Menschheit, wenn die Frauen die Kinder nicht mehr
austragen wollen; denn dann können wir die Alten nicht mehr versorgen, und die Menschheit stirbt aus.
Weiter ist es nicht nur ein existenzbedrohliches, sondern sogar ein existenzvernichtendes Problem für
das Kind, wenn ihr es umzubringen euch erlaubt; denn dieses existiert dann wirklich nicht mehr in dieser
Welt. Was Rosalindes erste Formulierung betrifft, hat sie, nicht ich, behauptet, dass sie sich missverständlich
ausgedrückt habe. Ich glaube sie durchaus richtig verstanden zu haben. Sie empfindet ein Kind im Mutterleib
als einen Angriff. Dass der nun sogar existenzbedrohlich sei, sagen Sie. Und wenn man einen Menschen umbringen
will, ist es wohl besser, ihn nur als „umstrittenes Leben“ zu definieren anstatt als Menschen. Dann mordet
sich’s leichter. Übrigens, das Post-Abortion-Syndrom ist auch existenzbedrohend, es zermalmt die Psyche
einer Frau, die zeit ihres Lebens mit diesem Mord belastet ist. Nun gut, nun seid ihr ja schon zu zweit.
Holt euch noch euer Pünktchen, wenn ihr glaubt, zu dritt gegen mich ankommen zu können. Besser ist es
allerdings, ihr wartet bis Sonntag, den 16. Juli. Da bin ich nicht online. Da habt ihr’s leichter.
@Rosalinde: Da war die letzte Ausdrucksweise noch besser! Sie können ja nicht einmal die primitivsten
Ausdrücke. Vielleicht sollten Sie mal in die Schule gehen und auch ein klein bisschen aufpassen. Dann
lernen Sie vielleicht, was Leben ist. Vielleicht mal eine kleine Hilfe: Sogar ein Bakterium ist Leben.
Ihnen muss man ja erst einmal das Thema erklären, worüber Sie zu sprechen gedenken. Es geht darum, ob
ein Mensch einen anderen umbringen darf, wenn er sich von diesem in seiner Freiheit ein wenig eingeschränkt
fühlt. Die Antwort ist: Nein. Um dies aber anzweifeln zu können, arbeiten Sie mit dem miesen und primitiven
Trick, den biologischen Begriff Mensch, umzudefinieren. Ein geborener Mensch sei bereits ein Mensch, bei
einem Nichtgeborenen sei es „strittig“. Ziel ist es damit, eure egoistischen Absichten, die auf dem Leben
anderer herumtrampeln, zu rechtfertigen. Dieser Trick ist uns längst bekannt, und er zieht auf diesem
Forum nicht, und erst gar nicht, wenn der Betreffende die Begriffe Leben und Mensch nicht einmal kennt.
@Rosalinde daß das Leben der Mutter vor dem ungeborenen Leben zu schützen ist. Können Sie mir die Angriffe
des „ungeborenen Lebens“ auf die Mutter ausführlicher schildern? Die müssen ja schlimm sein, wenn sie
der Todesstrafe für würdig befunden werden in einer Zeit, wo diese als abgeschafft gilt?
An deusexmachina: Frauen, die sich der „Operation“ Mord unterzogen haben, werden ihr Leben lang vom schlechten
Gewissen geplagt. Das ist das Schlimme am Post-Abortion-Syndrom, das bei einer natürlichen Fehlgeburt
nicht auftritt. Warum sind Frauen, die am Post-Abortion-Syndrom leiden, so fix und fertig, dass sie nicht
mehr leben möchten? Ihrer Meinung nach haben diese sich ja mit dem Post-Abortion-Syndrom vor der „Operation“
eingehend befasst. Ich sage Ihnen, viele, die sich dieser „Operation“ unterzogen haben, wussten nicht
einmal davon.
An Obelix Hinsichtlich „Erstens“ und „Zweitens“ möchte ich mich entschuldigen: Ihre Frage: „Was, um Cosmas
und Damians willen, wollen Sie damit sagen? Dass es, wenn es kein Himmelrich gibt, von dessen Existenz
sich wohlgemerkt noch kein Mensch auf Erden überzeugen konnte, auch keine Schwangerschaftsabbrüche oder
keine postagressions-Traumata geben kann?“ war durchaus intelligent und durchdacht. Meine damalige Antwort
an die betreffende Person basierte auf einfacheren Gedanken. Die Tatsache, dass eine Frau, die ihr Kind
umbringen ließ, zeit ihres Lebens von Post-Abortion-Traumata geplagt ist, ist sicherlich ein gewisses
Indiz dafür, dass der Mensch so etwas wie eine Seele haben muss, in der etwas geistig Höheres (Gottes
Stimme) niedergelegt ist. Aber andere würden das sicherlich anders auslegen. Auch wollte ich Cosmas und
Damian nicht beleidigen. Wessen Glaube nur so groß wie ein Senfkorn ist, kann unter Berufung auf sie
alle heilen. Wie klein muss also unser Glaube sein! Übrigens, das meiste in meiner letzten Mail bezieht
sich nicht auf Privatoffenbarungen (historische Tatsache der Auferstehung, Evangelien, ZDF-Bericht Hiroshima,
Lanciano, Januarius-Blut), sondern auf Tatsachen, die die Glaubwürdigkeit Jesu stärker untermauern als
die Privatoffenbarungen, die ich bewusst nicht weiter ausgeführt habe. Aber wenn Sie mir schon das Recht
zugestehen, Privatoffenbarungen zu glauben, warum sprechen Sie mir dann die Fähigkeit ab, mich von der
Existenz des Himmelreiches überzeugt zu haben?
An Obelix Erstens war die Antwort nicht an Sie gerichtet, sondern an deusexmachina und steht in Zusammenhang
damit. Zweitens glaube ich, dass Sie, wenn Sie sich nicht bewusst dumm stellten, verstünden, worum es
mir ging. Drittens gab es schon genügend Menschen, die Einblick in den Himmel hatten, was Sie sowieso
nur als Fiktion abtäten, wenn ich ihre Erlebnisberichte und auch die zeitgleich dazu erfolgten wissenschaftlichen
Untersuchungen hinsichtlich der Übernatürlichkeit endlos aufzählte. Jesus Christus ist vom Himmel gekommen,
hat den Menschen davon erzählt, in Gleichnissen, versteht sich. Er hat alle von ihren Krankheiten geheilt.
Das können Sie nicht, auch wenn Sie sich noch so sehr auf Cosmas und Damian berufen. Er hat uns sein
Fleisch hinterlassen, das man in Lanciano schon seit geraumer Zeit unverwest bestaunen kann. Das Blut
des Märtyrers Januarius wird an jedem Januariustag und gewissen anderen Tagen wieder flüssig, es sei
denn, es steht eine Katastrophe bevor. Das alles ist auch wissenschaftlich untersucht. Das ZDF hat mal
berichtet, dass beim Atombombenabwurf in Hiroshima oder in Nagasaki mitten im Katastrophengebiet ein Haus,
in dem der Rosenkranz gebetet wurde, samt dessen Betern als einziges völlig unversehrt geblieben ist.
Durch seine Auferstehung, die mancher Historiker als das bestbezeugteste Ereignis der Antike anerkennt,
hat Jesus den Tod überwunden. Er hat den Menschen nur Gutes getan. Seien Sie mir also nicht beleidigt,
wenn ich ihm mehr glaube als Ihnen.
@Obelix @deusexmachina: Ich zitiere Obelix: „Was Sie da oben in bestem Kirchenbeamtendeutsch in dürrer
Prosa ausführen, ist bestimmt nicht das allererste aller Probleme der Eltern eines schwerstbehinderten
Kindes.“ Danke, dass Sie mein Deutsch so loben. Darauf lege ich einen gewissen Wert. Haben Sie aber auch
Verständnis, dass bei einer Maximalzahl von höchstens 1500 Zeichen meine literarische Form der Prosa
etwas dürr ausfallen muss. Ich zitiere weiter Obelix: „Ich kann nur hoffen, dass die Menschen, die unsere
Kirche führen erkennen, dass sie sich nicht wie Burgorus noch weiter von den Menschen im Leben entfernen
dürfen, sondern auf die Menschen und ihre Probleme eingehen müssen.“ Das haben Sie sehr schön gesagt,
wenn auch der Bezug auf einen gewissen Burgorus etwas befremdend wirkt. Vielleicht sollte man noch ergänzen:
„… und diese Menschen nicht einfach abschlachten sollen.“ Es gibt nämlich auch Leute, die behinderte
Kinder der Schlachtbank preisgeben anstatt sie auf die Welt kommen zu lassen und auf sie und ihre Probleme
einzugehen. Dieselben wollen auch die Psyche der Eltern ein Leben lang mit einem Mord belasten, anstatt
auf sie und ihre Probleme einzugehen. Kirchliche, staatliche, vor allem aber menschliche Zuwendungen an
behinderte Kinder und vor allem deren Eltern können eine sehr große Hilfe sein. Einer trage des anderen
Last. @deusexmachina:Das Himmelreich halten Sie für eine Fiktion. Halten Sie das abgeschlachtete Kind
und das Post-Abortion-Syndrom der Mutter auch für eine Fiktion?
An deusexmachina: Fortsetzung: Hätte die Mutter das Kind abgetrieben und dafür später ein anderes zur
Welt gekommen, so hätte das andere Kind Mörder als Eltern. Die Mutter würde unter dem Post-Abortion-Syndrom
leiden, wäre also seelisch völlig kaputt. Armes Kind, das so eine Mutter hat! Auch die anderen bereits
gesund geborenen Kinder hätten die Marotten einer psychisch kaputten Mutter zu ertragen gehabt. Kurzum,
die ganze Familie wäre fix und fertig gewesen. Da trägt man doch lieber das unverschuldete Kreuz eines
behinderten Kindes, welches zur ewig währenden himmlischen Glorie führt, während das vorgeburtliche
Kinderabmurxen in die Hölle führt, wo die Strafe des Verlustes der ewigen Seligkeit (poena damni), aber
auch die Strafe der Sinne (poena sensus) ewig währt. Und was wäre mit dem geschlachteten Kind gewesen?
Ihm wäre nicht nur das diesseitige Leben entzogen worden, es hätte auch nicht mehr die Möglichkeit
gehabt, ewige Verdienste für den Himmel zu erwerben.
An deusexmachina: Der Unterschied besteht genau darin, dass mit der Abtreibung ein Kind ERMORDET worden
ist. Ermordet man das Kind nicht, ist diesem schon damit geholfen, dass es leben darf. Und wenn es mit
dem Leben schwerer zurecht kommt als andere, dann hat ihm Gott ein größeres Kreuz auferlegt. Er wird
ihm aber helfen es zu tragen. Und je schwerer das Kreuz ist, das es zu tragen gilt, umso größer die
Verdienste im Reich der Himmel. Schwerbehinderten und ihren Eltern, deren Kreuz ja nicht minder schwer
zu tragen ist, winkt also eine ganz besondere Glorie im Himmel, die ewig (!) bleibt. Fragt man Behinderte,
ob sie lieber tot seien, verneinen sie es. Die Frau meines Bruders hat ein Kind ohne Augen zur Welt gebracht,
weil sie beim Bespritzen eines Feldes Benomyl eingeatmet hat. Die französische Firma weiß von Tierversuchen,
dass durch Einatmen dieses Spritzmittels Tiere ohne Augen geboren werden. Deswegen kam das Mittel trotzdem
auf den Markt. Das Geld ist doch wichtiger. Das Kind ohne Augen hätte der Arzt damals auch merken müssen.
Meine Frau und mein Bruder haben aber weder gegen den Arzt noch gegen die Firma geklagt, Letzteres deswegen
nicht, weil sie nicht ein Leben lang sich mit Juristerei beschäftigen wollen, für eine lausige Million
Euro oder so. Sie tragen das Kreuz und erfreuen sich am stets glücklichen Kind ob seiner besonderen Fähigkeiten.
Gesegnet seien sie! Und übrigens, der Arzt ist auch noch nicht Pleite, darf sich also auch noch seines
Lebens erfreuen. Hätte meine Schwägerin …
An Monti: Ich glaube, dass Ihre Begeisterung nur vorgetäuscht ist Wenn ein Unwissender sagt, er sei begeistert,
dient das nur dazu, von seiner Unwissenheit abzulenken. Sie werfen die Lüge in den Raum, dass, wenn die
katholische Kirche die Wahrheit lehrte, wir heute noch glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde.
Ich habe nachgefragt, wie Sie auf diese Behauptung kämen. Anstatt die Frage zu beantworten, schreiben
Sie nur, dass Sie „begeistert“ sind. Sie glauben nicht, dass die katholische Kirche die Wahrheit lehrt,
werfen selbst aber nur unbegründete Lügen in den Raum.
An ekstase: Könnten Sie bei der Sache bleiben? Es ging hier um astronomische Fragen. Es hat jemand behauptet,
als Katholik müsse man glauben, die Erde drehe sich um die Sonne, und da haben sich ja die Protestanten
mit der Verfolgung ihres eigenen Mannes, Kepler, alles andere als wissenschaftlich verhalten. Vermögen
Sie die Beziehung zwischen Erde und Sonne zu formulieren?
Wie leicht ist es doch für Unwissende sich zu amüsieren! Grüßgott, Monti, wie kommen Sie denn darauf,
dass Katholiken glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde? Verwechseln Sie da die katholische
Kirche mit der protestantischen? Die katholische Kirche war doch astronomisch immer führend. Sie führte
bereits 1582 den gregorianischen Kalender ein, während die Protestanten des Heiligen Römischen Reichts
bis 1700 brauchten, die russisch Orthodoxen gar bis zum 20. Jahrhundert taten. Im 16. Jahrhundert lehnten
die Philosophen, aus denen die Aufklärer hervorgegangen sind, experimentelle Erkenntnisse noch kategorisch
ab. Was man durch ein Fernrohr sehe, sei nur Trug. Wenn Sie schon zu formulieren vermögen, was Sie über
Erde und Sonne nicht glauben, sind Sie dann auch in der Lage zu formulieren was Sie glauben?