Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kloster Nein, ich bin kein Mediziner, aber danke für das Angebot ! Wenn ich nun offenbar auf dieser Insel
festsitze, eine Frage: Was ist das für eine Idee mit dem Kloster, von dem ab und zu die Rede ist?
Reaktionen @ Mrs. Cologne: Ja, witzig ist es auch :) Aber noch mehr nervt es mich… @ Eva: Die holländische
Königin ist bestimmt ganz nett, aber ihren Namen möchte ich dennoch nicht… :) @ caritatem: Nennen
Sie mir einen Grund zu bleiben! ;) @ Schalom: Sie glauben, ich sei Elijahu? Sie können doch ganz einfach
sehen, daß mein Account schon jahrealt ist. Glauben Sie, das sei Elijahus Jokeraccount für Ostern –
jahrelang in der Hinterhand gehalten??? :D :D :D
@ Mrs. Cologne Was ich erwarte habe doch ich geschrieben: die Wiederherstellung des alten Namens (eine
Erklärung für diesen „Beatrix“-Unsinn wage ich mich ja gar nicht zu fordern) und dann die Löschung
des Accounts…
@ Mrs. Cologne Was für eine „Story“? Lesen Sie doch mal alle meine Postings vom Tag der Anmeldung an
(vgl. auch die Antworten). „Beatrix“ kommt da nirgends vor, auch in den Anreden der anderen User. Seltsam,
oder? Ihr Dr. P. Enderfers
@ Redaktion: Verstoß gegen Benutzerstatut Ich möchte Ihnen erneut den Verstoß gegen Punkt c) der Benutzerordnung
von kreuz.net zulasten meines Accounts melden. Nachdem ich um Löschung meines Accounts bat (vor etwa
einem Jahr hatte ich es schon einmal versucht), wurde dieser Bitte nicht entsprochen, stattdessen wurde
mein Account seltsamerweise in „Beatrix“ umbenannt, was „r.ruhrgebietler“ zum Anlaß nahm, mich in dem
Artikel „Die verlassenen Altäre werden von Dämonen erobert“ vom 13. März 2009 infantil zu diffamieren.
Daher bitte ich Sie erneut 1. um Löschung des beleidigenden Beitrags von „r.ruhrgebietler“ vom 13. März
2009 um 15:32, 2. um die Wiederbennennung meines Accounts in „Dr. Peter Enderfers“, und schließlich 3.
um Löschung meines Accounts! Dr. Peter Enderfers, Bielefeld.
@ Redaktion: Verstoß gegen Benutzerstatut Ich möchte Ihnen erneut den Verstoß gegen Punkt c) der Benutzerordnung
von kreuz.net zulasten meines Accounts melden. Nachdem ich um Löschung meines Accounts bat (vor etwa
einem Jahr hatte ich es schon einmal versucht), wurde dieser Bitte nicht entsprochen, stattdessen wurde
mein Account seltsamerweise in „Beatrix“ umbenannt, was „r.ruhrgebietler“ zum Anlaß nahm, mich in dem
Artikel „Die verlassenen Altäre werden von Dämonen erobert“ vom 13. März 2009 infantil zu diffamieren.
Daher bitte ich Sie erneut: 1. um Löschung des beleidigenden Beitrags von „r.ruhrgebietler“ vom 13. März
2009 um 15:32, 2. um die Wiederbennennung meines Accounts in „Dr. Peter Enderfers“, und schließlich 3.
um Löschung meines Accounts! Dr. Peter Enderfers, Bielefeld.
@ Redaktion: Verstoß gegen Benutzerstatut Ich möchte Ihnen erneut den Verstoß gegen Punkt c) der Benutzerordnung
von kreuz.net zulasten meines Accounts melden. Nachdem ich um Löschung meines Accounts bat (vor etwa
einem Jahr hatte ich es schon einmal versucht), wurde dieser Bitte nicht entsprochen, stattdessen wurde
mein Account seltsamerweise in „Beatrix“ umbenannt, was „r.ruhrgebietler“ zum Anlaß nahm, mich in dem
Artikel „Die verlassenen Altäre werden von Dämonen erobert“ vom 13. März 2009 infantil zu diffamieren.
Daher bitte ich Sie erneut 1. um Löschung des beleidigenden Beitrags von „r.ruhrgebietler“ vom 13. März
2009 um 15:32, 2. um die Wiederbennennung meines Accounts in „Dr. Peter Enderfers“, und schließlich 3.
um Löschung meines Accounts! Dr. Peter Enderfers, Bielefeld.
@ Redaktion: Verstoß gegen Benutzerstatut Ich möchte Ihnen erneut den Verstoß gegen Punkt c) der Benutzerordnung
von kreuz.net zulasten meines Accounts melden. Nachdem ich um Löschung meines Accounts bat (vor etwa
einem Jahr hatte ich es schon einmal versucht), wurde dieser Bitte nicht entsprochen, stattdessen wurde
mein Account seltsamerweise in „Beatrix“ umbenannt, was „r.ruhrgebietler“ zum Anlaß nahm, mich in dem
Artikel „Die verlassenen Altäre werden von Dämonen erobert“ vom 13. März 2009 infantil zu diffamieren.
Daher bitte ich Sie erneut: 1. um Löschung des beleidigenden Beitrags von „r.ruhrgebietler“ vom 13. März
2009 um 15:32, 2. um die Wiederbennennung meines Accounts in „Dr. Peter Enderfers“, und schließlich 3.
um Löschung meines Accounts! Dr. Peter Enderfers, Bielefeld.
@ Redaktion: Verstoß gegen Benutzerstatut Ich möchte Ihnen erneut den Verstoß gegen Punkt c) der Benutzerordnung
von kreuz.net zulasten meines Accounts melden. Nachdem ich um Löschung meines Accounts bat (vor etwa
einem Jahr hatte ich es schon einmal versucht), wurde dieser Bitte nicht entsprochen, stattdessen wurde
mein Account seltsamerweise in „Beatrix“ umbenannt, was „r.ruhrgebietler“ zum Anlaß nahm, mich in dem
Artikel „Die verlassenen Altäre werden von Dämonen erobert“ vom 13. März 2009 infantil zu diffamieren.
Daher bitte ich Sie erneut 1. um Löschung des beleidigenden Beitrags von „r.ruhrgebietler“ vom 13. März
2009 um 15:32, 2. um die Wiederbennennung meines Accounts in „Dr. Peter Enderfers“, und schließlich 3.
um Löschung meines Accounts! Dr. Peter Enderfers, Bielefeld.
Viel Kampagne, wenig Journalismus Jetzt schießt sich kreuz.net wieder auf das Bistum Fulda ein. In ein
paar Wochen ist es dann wieder das Bistum Essen, zwischendrin ein wenig Hetze gegen liberale Kardinäle
und das ganze garniert von zwanghafter liturgischer Selbstbefriedigung. Schlimm!
#9 Beatrix 17:20:54 | Donnerstag, 21. September 2006
Lieber Bonaventura Sie hatten gestern vermerkt, Sie hätten mir eine Email geschickt. Die ist leider nicht
angekommen. Ich würde Sie lieb bitten, es evtl. noch einmal zu versuchen. Gruß
#7 Beatrix 16:35:06 | Donnerstag, 21. September 2006
@ Raimund Kanonisch ist das sicherlich richtig, aber die Frage nach der geistigen Reife des Kindes ist
schon auch zu stellen. Ich könne mir vorstellen, daß die Gültigkeit der Eheschließung einer 14jährigen
aufgrund dessen durchaus in Zweifel gezogen werden darf.
#4 Beatrix 16:29:39 | Donnerstag, 21. September 2006
Körperliche Reife und geistige Reife Es ist aus pädagogischer und moralischer Perspektive (und dies
ist ja maßgeblich) sicherlich nicht wünschenswert, daß 14jährige sexuell aktiv werden, sondern durch
Wertevermittlung eher zu verhindern. Allerdings greift dieses Problem durchaus etwas tiefer: Man darf
das Alter nicht für sich stehen lassen. 14jährige Kinder haben aufgrund früh einsetzender Pubertät
häufig schon einige Jahre (!) Gelegenheit gehabt, den eigenen Körper und dann damit das Thema Sexualität
kennenzulernen, sodaß dieser frühe Geschlechtsverkehr, auch wenn er nicht richtig ist, nicht ausschließlich
auf die sexuelle Verrohung der Gesellschaft zurückzuführen ist (was sicherlich auch eine sehr große
Rolle spielt), sondern z.T. auch ein natürlicher Prozeß ist. Jungen, deren erste Ejakulation mit 8 oder
9 auftritt (wie laut Statistik heute oft), sind nun einmal in einer anderen Situation als jene 13jährigen
von früher. Daraus könnte man zu dem voreiligen Schluß kommen: Strafmündigkeit runter, Ehealter runter,
Volljährigkeit runter. Dabei wird vergessen, daß die heutige, wohlstandsbedingte Frühreife ausschließlich
eine körperliche ist, und keine geistige mit sich bringt. Und diese auseinanderklaffende Diskrepanz spielt
bei den Abtreibungsschandtaten unserer Zeit eine große Rolle: Daß ein moralisch nicht gefestigter Mensch
(z.B. ein Agnostiker) glaubt, seiner schwangeren 11jährigen diese schwierige Situation durch Abtreibung
nehmen zu können, ist nicht selten. Trotzdem muß man dagegenhalten!
#70 Beatrix 17:27:18 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ob und wieweit die uns trennenden Textpassagen im Laufe der Zeit modifiziert werden, kann
ich ganz schlecht prognostizieren. Aber ganz herzlich danken möchte ich Ihnen für diese Zeilen, die
mein Denken 1:1 wiedergeben: Und dafür bin ich auch, für Zeitgemäße Verkündigung nicht Zeitangepaßte
Und man muss eben aufzeigen was Katholisch ist und immer war. Das als Grundlage führt gewuß zum Guten!
:)3
#67 Beatrix 17:16:31 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ich weiß, was Sie meinen und stimme zu. Die grundlegende Wahrheit in der Lehre ist immer
dieselbe, nur die Mittel sie zum Ausdruck zu bringen, damit man sie versteht (vgl. Sprache heute und Sprache
vor 500 Jahren), können sich ändern.
#63 Beatrix 17:01:35 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ihrem letzten Posting würde ich prinzipiell sogar zustimmen, insbesondere mit Blick auf
die Liturgie. Die Lehre der Kirche entwickelt sich ja weiter, was heißt, daß der Wortlaut der letzten
Konzilstexte nicht starr für alle Zeiten stehen kann. Da sind wir absolut einer Meinung.
#58 Beatrix 16:43:20 | Mittwoch, 20. September 2006
Bitte kein weiterer „V2-Disput“ Wobei wir beachten müssen das Lumen Gentium keine verbindliche Lehre
darstellt. Weder theologisch noch nach dem kanonischen Recht. Oh nein, jetzt deutet sich schon wieder
die Nummer mit der linksideologischen Pastoralsynode an, die keine richtige Autorität gehabt hat, weswegen
der exkommunizierte Bischof Lefebvre ja auch eigentlich nur recht und billig gehandelt hat, und den einzigen
Weg aufgezeigt hat, mit dem die Kirche noch zu „retten“ ist… Aber man soll es mir nicht übel nehmen,
wenn dafür langsam zu alt und zu müde geworden bin… Ich möchte innerhalb der Kirche keine Apologetik
betreiben müssen bzw. mir anhören müssen, daß ich nicht dem wahren Lehramt anhänge oder sowas.
#55 Beatrix 16:31:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Frasim Wie ist das von Bonaventura Vorgebrachte und von Ihnen als Lehre der Kirche Bezeichnete denn
Ihrer Meinung nach vereinbart mit KKK 841 und LG?
#51 Beatrix 16:25:09 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura Ok! Angenommen LG oder der KKK, der die Formulierung wörtlich übernimmt, seien mißverständlich,
was sie nicht sind: Dann haben wir ja dafür die Inhaber der amtlichen Lehrgewalt, die diese „komplizierten“
Texte für uns dumme Gläubige auslegen. Das das Heilige Vater ja hiermit getan. Bonaventura, ihr oberster
Lehrer hier auf der Erde hat zu Ihnen gesprochen und Ihnen die Lehre der Kirche erklärt, die ja bisher
mißverständlich für Sie zu sein schien. Spätestens jetzt müßte Ihr Zweifel doch weg sein. Die Wahrheit
ist: Die Lehre der Kirche interessiert Sie wenig, wenn sie -so wie hier- nicht in Ihr Weltbild paßt.
Die Konsequenz daraus ist aber nicht, der Lehre Mißverständlichkeit o.Ä. zu unterstellen, sondern sich
demütig unter das Hirtenwort stellen. Was meinen Sie denn, wie toll ich das finde? Ich bin auch nicht
kurz davor, einen christlich-islamischen Freundschaftsklub zu gründen…
#45 Beatrix 16:10:58 | Mittwoch, 20. September 2006
Ach Bonaventura Ihre Meinung kenne ich jetzt, aber ich habe noch kein wirklich fundiertes Argument gehört.
Natürlich beginnt die Kirchengeschichte nicht dem II. Vatikanum, aber sie endet eben auch nicht mit Pius
XII. Entweder man vertritt die Lehre der Kirche oder nicht. Das steht jeden frei. Aber bitte keine halben
Sachen oder so einen selbstgefälligen Stuß, daß man sich auswählt was einem paßt und was nicht. Auch
als Konservativer ist man da kein Stück besser als andere Relativisten.
#41 Beatrix 16:02:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Bonaventura: Von wegen falsch! Lieber Bonaventura, nicht Ihre Privatmeinung ist hier ausschlaggebend,
sondern die Lehre die Kirche, und diese besagt, daß die Muslime »mit uns den einen Gott anbeten, den
barmherzigen« (Lumen gentium, 16; vgl. KKK, 841). Welcher Katholik will sich mit welchem Recht darüber
erheben?
#38 Beatrix 15:57:10 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt Die von Ihnen angelegten Kriterien sind ja auch nicht die relevanten. Ausgehend davon könnte
man auch behaupten, Juden und Christen hatten verschiedene Götter, da Die Juden mit Dreifaltigkeit soviel
anfangen können wir Muslime. Das entscheidene ist die Stammvaterschaft Abrahams, und da sind alle drei
monotheistischen Weltreligionen auf einer Linie.
#32 Beatrix 15:25:11 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Benedikt Diese grammatische Unterscheidung impliziert ja, daß es zwei verschiedene Götter sind. Das
ist aber nicht Lehre der Kirche, auch wenn es auf den ersten Blick bequemer scheint.
#29 Beatrix 15:07:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ JohannesD Sie verwenden den Begriff „glauben“ ein wenig abschätzig. Natürlich glauben Muslime „nur“,
daß sie den Gott Abrahams anbeten. Aber unsere Religion ist auch „nur“ eine des Glaubens, und nicht des
empirisch erfassten Wissens. Die von Ihnen eingebrachte Einschränkung kenne ich sonst eher aus Gesprächen
mit Atheisten, Agnostikern und Wissenschaftsgläubigen, denen Glaube zu wenig ist.
#17 Beatrix 14:31:33 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Papst und Islam Ich frage mich, wo das Problem der heutigen Aussage des Heiligen Vaters ist? Daß Muslime
den einen Gott anbeten ist doch eindeutig Lehre der Kirche. Genau wie die Juden beten sie mit uns den
Gott Abrahams an. Daß die Offenbarung anders geschah als die Muslime es glauben und die göttliche Wahrheit
im Islam vielfach verschleiert ist, ändert an diesem grundlegenden Faktum zunächst ja nichts. Woher
dieses Märchen kommt, Muslime beteten die Kaba als Götzen an oder eine heidnische Gottheit aus Vorzeiten,
ist mir eben gerade mit Verweis auf Abraham absolut unverständlich. Daraus darf man nur nicht die falschen
Konsequenzen ziehen. Wenn man mit Muslimen nicht reden kann, dann läßt man es, Gottesbild hin oder her.
Aber die Lehre dahingehend zu verkürzen/vefälschen, daß Juden oder Muslime einen Gott anbeteten, der
nicht den unseren meint, ist nicht besser, als mit Blick auf irgendwelche singulären Bibelstellen zu
behaupten, die Morallehre der Kirche sei „reformierbar“ o.Ä.
#8 Beatrix 15:02:48 | Dienstag, 19. September 2006
@ landorganist Dieser Artikel will dasselbe sagen, wie viele artverwandte Artikel, die alle paar Tage
mal dazwischen geschoben werden: „Schaut euch die böse ‘V2-Kirche/-Sekte’ an! Alles geht den Bach runter!
Badehose statt Birett, nun Muskelshirts statt Soutane und trashige TV-Movies statt rund um die Uhr K-TV-Kitsch.
Dagegen hilft nur die eine, heilige katholische und apostolische FSSPX!“
@ kreuz.net Die Meldung muß stimmen! Kreuz.net hat sie ja immerhin vor ner halben Stunde bei kath.net
abgeschrieben. Oder nein! Kath.net ist ja der kleinere „Nachrichtendienst“, das heißt: kath.net hat bestimmt
vom kreuz.net abgeschrieben und dann die Zeit zurückgestellt. So oder ähnlich muß es gewesen sein!
:(3 Es lebe der Journalismus!
#70 Beatrix 13:01:39 | Sonntag, 17. September 2006
Zum Thema Kniefall ist eigentlich nur eines zu sagen 5 Hoc sentite in vobis, quod et in Christo Iesu:
6 qui cum in forma Dei esset, non rapinam arbitratus est esse se aequalem Deo, 7 sed semetipsum exinanivit
formam servi accipiens, in similitudinem hominum factus; et habitu inventus ut homo, 8 humiliavit semetipsum
factus oboediens usque ad mortem, mortem autem crucis. 9 Propter quod et Deus illum exaltavit et donavit
illi nomen, quod est super omne nomen, 10 ut in nomine Iesu omne genu flectatur caelestium et terrestrium
et infernorum, 11 et omnis lingua confiteatur „ Dominus Iesus Christus! „, in gloriam Dei Patris. (ad
Phil ep.)
@ Muslimbrüder wollen weiteren Kniefall des Papstes Die Muslimbrüder haben schon mehr bekommen, als
ihnen zusteht, nämlich eine vom apostolichen Stuhl ausgestreckte Hand. Eine Entschuldigung ist nur dort
einzufordern, wo Unrecht geschieht, insofern könnte allenfalls die Kirche eine Entschuldigung von Seiten
der islamischen Haßprediger und Verleumder einfordern, aber lassen wir das: Das Problem ist nicht, daß
„Gelehrte“ (= eben jene Haßprediger) Menschenmengen von fanatischen Analphabeten aufwiegelen, sondern
das es im islamischen Kulturkreis offensichtlich ein großes Interesse, aber eben auch gut funktionierende
Maschinierie gibt, künstlich Empörung und antiwestliche/-christliche/-jüdische Ausschreitungen zu inszenieren
und zu provozieren, um den Westen mundtot zu machen (vgl. Stellungnahme von Ronald Pofalla) -wie so oft
auch diesmal mit einem Teilerfolg, denn anders als im sog. Karikaturenstreit, in dem es auch von Kirchenvertretern
viel Verständnis gezeigt wurde, zeichnet sich dieser neuerliche islamische Ausfall als Eigentor ab. Die
islamische Welt hat sich lächerlich gemeint und präsentiert sich als wenig ernstzunehmen. Einzig Gewalt
und Terror verschaffen ihr ein wenig Gehör. Wenn der Heilige Vater davor in seinem Vortrag gewarnt hat
(und das hat er), dann ist ihm uneingeschränkt zuzustimmen.
@ „Konzilsvater Josephus“ Wie kommen Sie dazu, die Lehre der Heiligen Synode in Zweifel zu ziehen? Sie
unterscheiden sich darin nicht im Geringsten von jenen am anderen Spektrum, welche die Lehre der Kirche
nicht akzeptieren (in Themen wie Homosexualität, Empfängnisverhütung u.a.)! Exakt das gleiche Phänomen:
selbstherrliche, sündige Besserwisserei!!! Missionierungbedarf bei Josephus?
#26 Beatrix 20:15:03 | Freitag, 15. September 2006
Die künstlich geschürte „Empörung“ (= Heuchelei) zeigt auf, daß der Heilige Vater Recht hat! In der
größten Moschee in Indien forderte ein Geistlicher die Gläubigen auf, mit ihren Reaktionen das Oberhaupt
der katholischen Kirche zu „zwingen“ seine Äußerungen zurückzunehmen.[1] tagesschau.de/…912_NAV_REF1,00.html
Wo leben wir denn eigentlich???
@ stat crux: Ihr Modell… läßt zum einen die sehr wichtigen Kongregationen für die Ostkirchen und
für die Kanonisierungen unberücksichtigt, was hoffentlich nicht deren Abschaffung bedeuten soll; zum
anderen bedeutet Ihr Modell kein wirklicher Bürokratieabbau. Die Anbindung der Räte an die Kongregationen
wird nicht kommen, was wesentlich an der unterschiedlichen Verfaßtheit liegt: Die Räte haben beratende
Funktion, die Kongr. Beschlußjurisdiktion. Gerade in Bereichen wie Familie und Laien macht das wenig
Sinn. Auch ein mit Jurisdiktion bevollmächtigter Kardinal Kasper macht mir eher Angst. Ich teile aber
Ihre Ansicht der Notwendigkeit einer Verwesentlichung. M. M. n. geht diese wesentlich über die Zusammenlegungen
von gleichartigen Behörden, d.h. bei den Gerichtshöfen wird sich nichts ändern, ein paar Ämter und
Kommissionen könnten zusammengelegt und/oder gestrichen werden (was den Hasen auch nicht fett/schlank
macht). Allenfalls bei den Räten könnte man spürbar sparen. Dies könnte so aussehen (6 statt 11 Räte):
1. Einheit der Christen 2. Laien und Familie 3. Interreligiöser Dialog und Kultur 4. Iustitia et Pax
(+ Medien + Migranten + Kranke) 5. Cor unum 6. Gesetzesinterpretation Bei den Kongregationen könnte man
evtl. Bildung und Klerus zusammenfassen. Wichtiger aber als diese äußeren Strukturen sind einmal innere
Reformen wie z.B. Delegierungen an die Bischofskonferenzen, – synoden und Konsistorien, „Personalabbau“
und eben die geistliche Tiefe des Dienstes, von der Kardinal Bertone spricht.
@ Sulpicius Sprach „abartig“ und meinte „entartet“? Die Kirche ist sicherlich schöner als die rein
funktionalistischen Betonbauten, von denen wir zuviele haben; und trotzdem zum Glück auch kein historisierendes
Gebäude, welches die Schaffenskraft unseres Zeitalters nicht berücksichtigen und die Kirche zu Recht
einer gewissen Gestrigkeit/Ängstlichkeit anklagen würde. Ich liebe unsere historischen Gotteshäuser,
bin aber auch stolz auf schöne moderne Bauten als „Beitrag“ des Volkes Gottes von heute. Hier ein paar
Beispiele: erstens ….baumewerd-architekten.de/…t/kirchen/index.html, zweitens www.bistum-regensburg.de/borPage001088.asp,
drittens www.baulinks.com/…5/i/1235-renault.jpg, viertens www.wroclaw.pl/img/galeria44-d.jpg und fünftens
www.lidomappo.ch/fotos/059.jpg. Muß nicht jeder geschmacklich teilen, doch zumindest respektieren!
@ FritzG Es geht schlicht darum, zu prüfen, wer seinem Amt nicht gerecht wird. Das ist offentlich bei
II und III der Fall. Das hat nichts etwa mit Anmaßung meinerseits zu tun als vielmehr mit dem Recht und
der Sittenordnung der Kirche. Wer das verneint, erinnert mich gleich an einen Artikel von Bischof G.L.
Müller in der Tagespost unter dem Titel „Wer hat das letzte Wort?“; dieser handelt zwar von der Frauenordination,
stellt aber sehr schön heraus, wie unangemessen anmaßend die „Gläubigen“ (oft sind es nämlich grade
auch nur die Taufscheinleute) die Lehre der Kirche, also die Wahrheit zugunsten des Relativismus hintenanstellen.
Zur ZDF-Doku Ich habe den Beitrag ebenfalls gesehen und man muß zwischen den drei Geistlichen durchaus
unterscheiden: 1. Der Dominikanerpater lebt erklärtermaßen zölibatär. Unabhängig davon, daß er trotzdem
gewissermaßen ein Problem darstellt, sind die beiden anderen Fälle doch interessanter. Denn: 2. „Pfarrer
Sebastian“ gab zu Protokoll, er suche einen neuen Partner. Das ist ein ungleich größeres Problem Fall
1, Einschränkung hier: Er gab sich im Beitrag nur als Schatten mit verfremdeter Stimme zu erkennen. 3.
Der absolute Härtefall: Der Schweizer Diakon (als Unverheirateter dem Zölibat verpflichtet) plauderte
munter über seine schwule Beziehung, gab seinen Namen preis, ließ in seiner Gemeinde filmen usw. Der
eine mag das als ehrlich, mutig u.dgl. loben, was es irgendwo sicherlich auch ist, aber ich nenne das
primär frech und handlungsbedürftig. Die kirchlichen Autoritäten vor Ort (ich glaube es war das Bistum
des neuen Krawattinerbischofs Büchel) müssen ganz klar ein Disziplinarverfahren wegen sexueller Verfehlungen
vornehmen und sich die Suspendierung vorbehalten. Dieser Diakon ist für die Kirche wie ein Diätassistent,
der seinen Patienten das Herz mit Fast Food verfettet.
Untergang des Abendlandes Es sollte ein Index für moderne Kunst geschaffen werden, der die Exkommunikation
für lehrabweichende Homo-Freimaurer-Kondom-„Künstler“ deutlich erleichtert. Die Rettung des Abendlandes
kann nur gelingen, wenn kreuz.net und andere katholische Instanzen wachsam bleiben! Lasset zum Herrn uns
beten, daß er die Feinde seiner Kirche demütige, und auch für die ungläubigen Juden!
@ Aphrodite: Wir würden dabei zuviel riskieren. Wirklich? Was?“ 1. Zunächst einmal die Wahrheit. Was
veranlaßt uns, die überlieferte Lehre aller Jahrhunderte, jüngst die endgültige (wohl noch nicht genug
endgültige) Erklärung Ordiantio sacerdotialis für falsch zu erklären? Ich halte es mit Gisbert Greshake,
der sinngemäß sagt, Vermutungen reichen nicht aus. Und eine tatsächliche Vollmacht zur Weihe von Frauen
liegt der Kirche schlicht und ergreifend faktisch nicht vor. Eine solche kann man eben auch nicht herbeidiskutieren,
geschweige denn herbeipolemisieren. 2. Wer Frauen zu Diakoninnen weiht, kann die Priesterinnen- und Bischöfinnenweihe
nicht lange glaubhaft zurückhalten (vgl. Anglikaner und Altkatholiken). Ist, wie es die Kirche für wahr
hält, die Weihe einer Frau ungültig, kann sie in der Hl. Messe kein gültiges Opfer darbringen, i.e.
die Abschaffung der Eucharistie, aber auch anderer Sakramente: Buße, Krankensalbung, ggf. Firmung. Sind
dann einmal Bischöfinnen geweiht, werden die von ihr geweihten Priester auch keine mehr sein. –> Abschaffung
des Weihesakramentes. Alles gegen den Willen Gottes! Wenn wir das wirklich wollen, können wir es doch
auch schneller und einfacher haben, indem wir gleich sagen, Luther hatte Recht, und wir übernehmen das
funktionalistische Kirchenverständnis der Protestanten. Man kann soweit gehen und sagen, daß im Weiheamt
für die Frau die Abschaffung des Katholischen impliziert ist, und damit die weitreichende Abschaffung
des Katholischen, also die weitreichende Abschaffung der Wahrheit.
Diakonat der Frau & Kardinälinnen 1. Die Weihe von Frauen zu Diakoninnen ist nicht möglich, da es sich
um eine heilige Weihe handelt, um eine Stufe des einen Weihesakramentes, das gültig nur Männern gespendet
werden kann. Nie hat es Frauen gegeben, die gültig und erlaubt heilige Weihen empfingen. Freilich gab
es das Amt der Diakonin; es entsprach einer niederen Weihe und lebt heute mehr oder weniger im für Frauen
zugänglichen Akolythat fort (nachzulesen in der Sakramentenlehre von M. Schmaus). 2. Die Ernennung von
Frauen zu Kardinälen wäre -so denke ich- prinzipiell möglich, es handelt sich wohl lediglich um eine
rechtliche Angelegenheit. Welchen Zweck aber soll das haben? Beschwichtigung? Das reicht als Begründung
nicht aus. 3. Frauen in Leitungspositionen sind wünschenswert, aber auch schon vorhanden: Es gibt Kanzlerinnen
bischöflicher Kurien, Dezernentinnen/Referentinnen, Professorinnen u.v.m. Ich hielte es auch für denkbar,
eine Äbtissin z.B. zur Pro-Präfektin der Ordenskongregation zu ernennen. Von allen Denkspielen und Spekulationen
sollten aber die heiligen Weiheämter unberührt bleiben. Wir würden dabei zuviel riskieren…
#42 Beatrix 14:24:19 | Donnerstag, 10. August 2006
@ Bussmann Schauen Sie sich doch die Evangelen an: Da ist all das von dem, was Sie fordern, verwirklicht.
Und was hat es gebracht? WIe gut ist die ev. Gemeinschaft im Vergleich zur Kirche aufgestellt? Sie ist
am Rande ihrer Überlebensfähigkeit, und das wissen Sie genauso gut wie ich!
@ Bussmann u.a. Es ist auch langsam an der Zeit, zu verstehen, daß Deutschland nicht der Nabel der Welt
ist und auch nicht der Kirche. Die in Deutschland diskutierten Themen und „Ideen“ sind oftmals künstlich
geschaffene, hausgemachte Probleme, die ein Katholik anderorts nicht nachvollziehen kann. Fragen Sie doch
mal auf dem afrikanischen Kontinent nach dem „Frauenpriestertum“ oder in Lateinamerika nach „Eucharistischer
Gastfreundlichkeit“. Niemand interessiert dich dafür. Hinsichtlich der Ökumene stehen nicht Protestanten,
„Altkatholiken“ und Anglikaner an erster Stelle, sondern FSSPX und Orthodoxie. Darum wird es die kommenden
Jahrzehnte und Jahrhunderte gehen.
Häresie der Frauenordination Den meisten Frauen, die eine Weihe anstreben, geht es allein um Selbstverwirklichung
und Macht. Neben ein paar renitenten Ordensschwestern sind es nämlich sehr oft Frauen, die glauben, die
Frage der Frauenordination hänge untrennbar zusammen mit der Abschaffung des Zölibats; denn jenes wäre
ja dann doch ein hoher Preis für die Selbstverwirklichung. Es geht eher um ein säkularisiertes Pastoralreferentinnentum
mit Weihe ohne Liebe zum Brevier u. dgl., aber mit Liebe zur Macht. Frauenordination würde die zentralen
Probleme der Kirche (Veflachung des Glaubens, Priestermangel usw.) nicht abschwächen, sondern verschlimmern.
Deswegen will doch eigentlich niemand das Frauenpriestertum jetzt. Aber viele vertrösten auf die Zukunft
(Büchel, Lehmann u.a.) wohlwissend, daß eine Zulassung der Frau theologisch nur ausgehend von Häresien
vertretbar ist (z.B. Ablehnung der apostolischen Sukkzession). „Priesterinnen“ wird es solange nicht geben,
wie dies ein Schisma bewirken würde. Trotzdem müssen wir wachsam sein. Die Zahl derer, die diese Häresie
vertreten, in den Pfarreien, Orden, Priesterseminaren und Universitäten wächst und wächst und das immer
selbstverständlicher. Lieberalere Theologen wie der Hl. Vater gelten mehr und mehr als erzkonservative
Faschisten. Die Häretiker von heute sind die Kirchenlehrer von morgen. Wir können nicht per se auf den
Beistand des Hl. Geistes setzen, wenn wir den Verfall bewußt selbst herbeiführen!
@ Deacon: Beruflich in der Kirche tätig – theologisches Studium – Nickname „Deacon“ (engl. f. Diakon):
Ich kann nur inständig hoffen, daß Sie nicht das Weihesakrament empfangen haben bzw. in naher Zukunft
empfangen sollen. Das wäre dann wohl eine weitere Fehlentscheidung diözesaner Priesterausbildung…
@ Adamah & Deacon So schaut’s aus, nur wird Liebe zur Wahrheit immer in einen Gegensatz zur Liebe zum
Leben gestellt, um so einen tief gesetzten Relativismus zu rechtfertigen.
@ Deacon: Sie haben Ihrem Frust zwar breite Luft gemacht, aber nichts wesentliches gesagt. Sinnvoll und
ganz im Sinne Jesu wäre es doch wohl, zu seinen Fehlern zu stehen statt zu polemisieren. „Die Unwissenden
belehren“ ist immerhin ein Werk der Barmherzigkeit, lassen Sie es sich doch schenken, lieber Mann!
@ Deacon: Das unterscheidend Einzigartige an der katholischen Communio mit Christus und untereinander
ist aber, daß Sie weder ein Stück Brot noch „ein Stück Fleisch“ (?) empfangen, sondern den ganzen Christus!
@Fellay Am besten würde Bischof Fellay dem Heiligen Vater zur Hilfe eilen, wenn er den schismatischen
Zustand beenden würde und gegen die offensichtlich durchgeknallten Zeitgenossen aus seinen Reihen wie
Bischof Williams einwirken würde. Im Klartext: Es ist nicht Aufgabe des Heiligen Vaters, irgendwelche
kirchlichen Randgruppen zu bedienen, sondern höchstens umgekehrt. Daher ist allein die „FSSPX“ am Zug.
Richtig aber ist, daß, wenn sich etwas tut, dann in diesem Pontifikat: Wenn nicht, wäre es auch denkbar,
daß sich die „FSSPX“ in einiger Zeit im Rat von Kard. Kasper bzw. seinen Nachfolgern wiederfindet! Schnell
kann’s gehen… @ Karl Murx: Was meinen Sie mit dem „zweifelhaften“ Weihegrad „Prof. Ratzingers“? Sedisvakantistenalarm
auf kreuz.net?
@ Bernadin Der Bußgottesdienst ersetzt die Beichte nicht, kann lediglich auf eine solche vorbereiten.
Generalabsolutionen u. dgl. sind außer womöglich in Todesgefahr ungültig!
@ TreasureIsland (klingt englisch?!) Die Frage richtete sich eher an den Herrn, der die Fangfrage auch
noch mit Ja beantwortet hatte. Das waren doch aber nicht Sie, oder?
Kirchenaustritt Ist die Aufforderung bzw. die Empfehlung zum Kirchenaustritt nicht gleich einer Aufforderung
bzw. Empfehlung, eine Sünde zu begehn und damit gleichermaßen sündhaft?
Subtile Diskreditierung bei „kreuz.net“? Es muß einmal gefragt werden dürfen, was damit bezweckt werden
soll, daß bei „kreuz.net“ regelmäßig ja offenbar bewußt und gewollt möglichst unvorteilhafte Photos
insbesondere des Heiligen Vaters veröffentlicht werden. Das wirft die altbekannten Fragen auf…
@ Dismas: Plötzlich ist es nicht mehr der ehemalige Generalvikar der im Priesterseminar wohnt – sondern
„ein“ Ehemaliger ! Und daß, obwohl Sie alle Vorgänger Schümmelfeders für tot erklärt haben. Aber
darum ging es ja nicht, sondern darum, daß der Artikel die Lüge verbreitet, „9,5“ Leute kümmerten sich
um 2 Alumnen. Das ist entweder nur grob falsch oder dreist erlogen. Und das ist nur eine der Falschmeldungen
dieses Artikels (s.u.).
@ Demon Das ist vielmehr eine Frage des Glaubens als der wissenschaftlichen Beweisbarkeit oder der „geschichtlichen
Evolution“. Wichtig ist vor allem aber auch, daß -wie ich bereits sagte- man, auch wenn man am Anspruch
der Wahrheit festhält, den Respekt und die Liebe gegenüber den Suchenden bzw. Verirrten nicht verliert.
@ Werner Thissen Problematisch ist hauptsächlich, daß der Erzbischof wie selbstverständlich die protestantischen
Gemeinschaften als Kirchen bezeichnet. Bei allem Respekt vor den Menschen, die sich in solchen Gemeinschaften
heimisch fühlen oder sich vielleicht auch engagieren, muß doch gesagt werden, daß es nur eine vollkommene
Kirche gibt, nämlich die katholische, und daß lediglich die Orthodoxen noch als kirchlich zu bezeichnen
sind hinsichtlich Realpräsenz und apostolischer Sukzession. Die sogenannte Rückkehr-Ökumene ist mit
Blick auf den Protestantismus m. E. alternativlos.
#20 Beatrix 10:55:18 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Dismas: Was wollen Sie eigentlich? Schön, dass Herr Dr. Peter Enderfers es nachträglich doch noch
richtig stellt. Also hat offensichtlich eine Falschmeldung vorgelegen. Ich habe gar nichts richtig gestellt,
ich habe Sie lediglich darüber belehrt, daß ein ehem. Generalvikar im Priesterseminar wohnt, den Sie
schon für tot erklärt haben (Wortlaut in etwa: Kann nicht sein! Schümmelfeder wohnt woanders, alle
seine Vorgänger ruhen unter der Erde…) Die rechtlichen kleinen Unterschiede eines Protonators und eines
amtierenden Generalvikares, wollen wir hier nicht erwähnen. Stimmt, darum geht es ja auch nicht, da beides
nichts miteinander zu tun hat. Wäre keine Schande zuzugeben, daß Sie einfach Unrecht haben!
#17 Beatrix 01:10:51 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Dismas: Nachhilfe im Fach Diözesangeschichte Die Rede ist nicht vom Herrn Apostolischen Protonotar
Dieter Schümmelfeder (bald 71), sondern von Professor Heribert Heinemann (80), ebenfalls Apostolischer
Protonotar und Generalvikar von 1992 bis 1993 und damit direkter Vorgänger von Herrn Schümmelfeder.
@ „Pius X.“ Das zweite Zitat müßte ich im Kontext lesen, das macht in der Tat so wenig Sinn, aber das
erste ist doch vollkommen zutreffend und v.a. Lehre der Kirche: Erbsünde ist kein biologischer Zustand,
den man quasi in einem Gen finden und („bestenfalls“) gentechnisch individuell ausschalten könnte, sondern
eine Vorgabe/Mitgabe meines Lebens aus einem heilsgeschichtlichen (Personen-)Kontext heraus, die insofern
kollektiv ist, als sie mit dem Ich-Du/Ihr-(Wechsel-)Verhältnis maßgeblich zu tun hat.
Der Kommentar wimmelt vor (gewollter?) Falschinformation! 1. Dagegen spürt man in den Verwaltungsräumen
des Bischöfl. Generalvikariates von den Maßnahmen nur wenig. Jede zweite Stelle wird gestrichen, die
Dezernate und Abteilungen werden radikal reduziert. 2. Auch das Priesterseminar wird wie bisher weitergeführt.
Zur Zeit betreuen dort 9,5 Vollzeitkräfte zwei Alumnen. Im Priesterseminar arbeiten zwei Priester Vollzeit:
Regens und Subregens. Der Spiritual ist ein Ruhestandspfarrer (75), zudem wohnt der ehem. Generalvikar
(80) im Haus, die beide keinerlei Kosten verursachen. Zwei Alumnen? Allein zwei sind im ersten Semester,
insgesamt sind es mindestens 18 plus zwei bald zu Priestern zu weihende Diakone. 3. Ich sehe in der bischöflichen
Verwaltung ein beachtliches Sparpotential. So stehen Diözesanbischof Mons. Felix Genn mehrere Dienstfahrzeuge
zur Verfügung. Fakt ist, der Bischof hat ein Dienstfahrzeug, die Domkapitulare und Weihbischöfe keine.
Ich nenne das vorbildlich! 4. Es wäre auch vorbildlich, wenn der Oberhirte mit seinen zwei Weihbischöfen
und den Personen des bischöflichen Umfeldes das Bischofspalais räumen und in eines der vielen leerstehenden
Pfarrhäuser ziehen und vor Ort das leisten würden Der Begriff „Bischofspalais“ ist bösartig. Der Bischof
bewohnt ein ehemaliges Pfarrhaus am Dom, das so klein ist, das niemand sonst dort wohnt. Die Weihbischöfe,
bewohnen Privatwohnungen.
@ „Zu liberal“: Und täglich grüßt das kreuz.net-Tier?! Wie oft soll diese Wyszynski-Ratzinger-Kamelle
eigentlich noch auf dieser Seite publiziert werden? Und zu welchem Zweck?
@ Yersinia: Ja natürlich… Aber wenn man das so sieht, sollte man sich fragen, in welchem (Liebes-)Verhältnis
man zur Kirche steht und welche Konsequenzen man daraus zieht. Glauben heißt eben nicht unbedingt wissen.
Ich habe auch keinen notariell beglaubigten Beweis vorliegen, daß z.B. dieses oder jenes Dogma stimmt,
aber das brauche ich auch nicht. Ich habe irgendwo im Regal ein altes Buch über Moraltheologie stehen
und dort steht klipp und klar geschrieben, was heute kaum noch jemand so sagt: z.B. daß Theodizee nichts
als pure Blasphemie ist. Und genauso demütig -finde ich- sollte man an die Frage herangehen, inwieweit
man selbst Herr und Richter über Glaubensgut und Lehrgewalt ist und Belege einfordern kann – m.M.n. nämlich
gar nicht. LG
Frage Am vergangenen Samstag abend zelebrierte er eine illegale Heilige Messe in seiner ehemaligen Pfarrgemeinde.
Ich mißbillige zwar das Verhalten des besagten Priesters, aber ich frage mich, ob die Feier einer (einfachen)
hl. Messe (kein Pontifikalamt o. dgl.) überhaupt illegal sein kann, sofern der Priester gültig geweiht
und nicht besonders unter Strafe steht. Denn das heiße ja auch, daß ein Priester, der mit einer Reisegruppe
eine Messe feiern möchte, im Grunde neben dem Kirchenrektor noch das Ordinariat kontaktieren müßte?!
Weiß da jemand mehr?
Sog. Theologie der Befreiung Die zentrale Häresie der sog. Befreiungstheologie ist die Annahme, die Politik
könne dem Menschen Heil verschaffen: Diese Lehre läßt Gott den Vater, dessen Existenz nicht negiert
wird, allerdings funktionslos werden in dieser Welt. Ferner wird durch die Politisierung des Menschen
Jesus in diesem Zusammenhang ein trinitarisches Mißverhältnis kreiert. Zusammenfassend: Die sog. Theologie
der Befreiung gehört zu den dreistesten Häresien des 20. Jahrhunderts, was nicht bedeutet, daß die
z.T. stark korrupten Systeme Lateinamerikas keine Hinwendung zum Leid der Menschen bedürften – doch das
sind zweierlei paar Schuhe!
Ignatius hat Recht! Und das Problem der religiösen Flickschusterei ist eine der zentralen Gefahren für
unsere Religion! Stichworte: Synkretismus, Allerlösungslehre, usw.
@ Copertino: Das ist ein sehr interessanter Ansatz! Man muß ja ohnehin sagen, daß bei aller zu lobenden
Vergeistigung im Gegensatz z.B. zum Buddhismus die christliche Religion die Welt nicht als durch und durch
schlecht sieht – wie auch als Schöpfung Gottes, in der das Reich Gottes bereits begonnen hat, eigentlich
nicht möglich! Und da liegt die Glaubensnotwendigkeit zu Tier- und Umweltschutz. Es gilt auch im Auge
zu behalten, daß die Materie bei den Sakramenten (Öl, Wasser, Weizen, Wein, …) nicht unwesentlich
ist. Aber ich muß schon zugeben, daß mir diese bei der Synode vorgebrachte Verbindung nicht so leicht
einleuchten will…
Naja… Gott soll, meiner Meinung, niemals erlauben dass ein Mensch leidet. Er hat selbst einen schlimmen
Tod erleiden müssen; das ist Vorbild, nicht Schandbild! Der Mensch ist einzigartig und keine Sklave der
Glaubens. Der ist ein Diener Gottes, und nicht Herr über Leben und Tod.
Einspruch Euer Ehren! Mal abgesehen davon, daß Sie mit Ihrem demokratieverherrlichendem Gehorsamkeitsexkurs
das Thema ein Stück weit verfehlen, stimmt es nicht, daß der Glaube sich wandelt, jedenfalls kann er
das nicht: semper idem! Der Begriff der zeitlichen Wahrheit ist fehl am Plaste, da Frauenordination keine
kirchenrechtliche Frage ist, sondern eine sakramententheologische. Jetzt kommen die Oberhirten aus den
Erkärungsversuchen gar nicht mehr heraus. Ich sehe dieses Problem nicht; die Frage wurde von Johannes
Paul II. abschließend geklärt. Mir scheint eher, diese besagten Pseudotheologen kommen mit Ihren faulen
Argumenten nicht so ganz hinterher. Am Ende dieser Diskussion, die keine ist, würde im Ernstfall eine
dogmatische Definition stehen, das weiß jeder; insofern ist es mir unbegreiflich, was es da zu diskutieren
gibt. Das Problem liegt nicht bei der Kirche, sondern bei Frauen, die aus welchen Gründen auch immer
(mangelnder Glaube, mangelndes Wissen, Feminismus, Geltungsbedürfnis, sonstige psych. Verirrungen) ein
falsches Berufungsgefühl zu spüren glauben.
Es geht nicht darum, Diskussionen zu verbieten! An sich gilt: Es kann alles diskutiert werden, was nicht
eindeutig geklärt ist. Die Frage der Frauenordination ist aber theologisch eindeutig nicht möglich.
Darüber eine Diskussion zu erzwingen (deren Ende sowieso festünde), wäre ein Präzedenzfall für andere
abwegige Diskussionen: „Kommt mein Haustier mit mir in den Himmel? Es hat doch schließlich so eine liebe
Seele!“, … Letztlich wird ein Fortwähren dieser Unthematik, die lediglich einen Mangel an Rechtgläubigkeit
und Kirchenverständnis bezeugt, nur zu einem führen: der Dogmatisierung des Neins!
Richtig so! In den Medien wird es wahrscheinlich wieder heißen, die Kirche sei dialogunfähig, aber es
gibt nunmal Themen, die nicht verhandelbar sind. In diesem Zusammenhang möchte ich kurz in die Runde
geben, was ich neulich (gestern glaube ich) in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) lesen mußte:
Es wurde über die gegenwärtig tagende Weltsynode berichtet und über die Themen, die zur Debatte stehen
(sog. Priestermangel usw.) und irgendwo in diesem Kontext hieß es in etwa: „(…) und so soll neben den
aktuellen Problemen der Kirche hauptsächlich über die Eucharistie debatiert werden (…) ein Komplex,
der äußerst weltfremd erscheint (…).“ Ich frage mich, -vorausgesetzt man nimmt den Artikel ernst-
was das nun für ein schlechtes Bild auf unsere Welt wirft…?!
Keine Erklärung Auch die Umweltverschmutzung greift die Eucharistie an. Sicherlich ist Umweltverschmutzung
sündhaft, aber die direkte Verbindung zur Eucharistie kann ich leider nicht erkennen. Hilft jemand?
Fragen Auch mir tun sich angesichts dieses sehr interessaten Artikels Fragen auf: Kann bitte jemand erklären,
wo der unterschied zwischen Mantelalbe+Stola und Kasel ist? Mein Pfarrer z.B. zelebriert sonntags die
erste Messe mit Mantelalbe und die zweite mit Kasel. Außerdem habe ich das mit der Unterstola net begriffen…?!
Stimmt! Ich habe nicht „protestantisierend“ gelesen. Verzeihung, meine Augen. Sie sehen es auch an meinem
teilweise abenteuerlichen Deutsch! Die Kritik Sticklers ist nicht von der Hand zu weisen. Lassen Sie uns
mal das Beste für die Bischofssynode hoffen! LG
@ Marcel Der „ökumenische Dialog“ ist ein Irrweg. Da stimme ich unbedingt zu. Aber ich möchte anmerken,
daß ich den Begriff „protestantische Messe“ nicht richtig finde. Ich bin selbst ein Freund des alten
Ritus, wenn auch sicherlich weniger als konsequent Sie, aber man schon sagen, daß der vatikanische Ritus
(oder wie man ihn nennen will) nicht häretisch ist, wie dies von manchen geschrieben wird. Mit dem Wort
„protestantisch“ (das einige Kritikpunkte sehr gut illustriert), habe ich ein Problem: das Eucharistieverständnis:
Der neue Ritus fußt wie der alte auf dem Glauben an die Realpräsenz und ist ein eucharistischer Ritus,
und vor allem darauf kommt es an. Mit Protestantismus hat das nichts zu tun. Liebe Grüße P. Enderfers
„Ich bin als katholischer Theologe in der Welt anerkannt“ Mal ja sein, aber eben nicht in der katholischen
Welt, worauf es ankäme. Das ist ja so, als wenn sich ein Arzt damit rühmen würde, daß er außerhalb
seines Fachgebietes sehr renomiert sei. Küng will doch nur irgendwie noch sein gebrochenes Leben(swerk)
ein wenig ins Trockene retten…
#14 Beatrix 23:04:48 | Freitag, 30. September 2005
Küngs Gott Zunächst einmal möchte ich ausdrücklich sagen, daß Küng -soweit ich ihn kennenlernen
durfte- ein sehr hilfsbereiter, gebildeter und sympathischer Zeitgenosse ist. Für mich jedenfalls steht
aber auch fest, daß Küngs Weltethos-Kampagne ein synkretistisches Allerlösungswerk und damit Häresie
ist. Im diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, daß es bei dem Prozeß gegen Küng nicht allein
um seine „Kirchenkritik“ ging, sondern auch um seine Christologie, um die Göttlichkeit Jesu Christi.
Und genau an der Stelle wird es besonders gefährlich…
#55 Beatrix 22:46:49 | Freitag, 30. September 2005
Frage @ Medjugorje (richtig geschrieben?) Guten Abend! Ab und zu lese ich auch Kommentare, die sich mit
dem o.g. Wallfahrtsort befassen. In der Regel sind diese sehr kritisch. Auf einer privaten und keineswegs
wissenschaftlichen Seite (wenn ich den Link wiederfinde, kann ich ihn gern weitergeben) habe ich eine
Menge darüber lesen können, über Botschaften an jedem 25. eines Monats u. dgl. Ich habe auch gelesen,
daß M. ein vom Vatikan anerkannter Wallfahrtsort ist. Mich interessieren Ihre Erfahrungen, Meinungen
usw., die sich mit dieser Stätte befassen. Vielen Dank! Ihr Peter Enderfers alias Peterle, Herr Doktor
u.v.m.
@ Gunther In der Tat eine interessante Überlegung. Wahrscheinlich aus „Rücksicht“ auf Küng eher nicht
Mich beschäftigt seiner längerer Zeit schon die Frage, ob Küng überhaupt noch Messen zelebriert,
Sakramente spendet usw. Er ist ja eben nach wie vor Priester ohne Einschränkungen soweit ich weiß. Auch
bemerkenswert ist, daß man ihn entgegen früheren Tagen heute gar nicht mehr in geistlicher Kleidung
antrifft.
#3 Beatrix 21:47:39 | Donnerstag, 29. September 2005
@ Athanasius Die übrigen Teile der Bevölkerung sind indoktriniert von den Medien und heissen die Kindstötung
ohne Nachzudenken gut, oft illustriert mit Extremfällen HAARGENAU DAS IST ES!!!
#42 Beatrix 21:57:22 | Mittwoch, 28. September 2005
Die Folgen des Kommunismus Ich möchte mich den Ausführungen meiner Vorredner unbedingt anschließen
und in diesem Zusammenhang noch einmal an entsprechende Äußerungen des brandenburgischen Innenministers
und stellvertretenden Ministerpräsidenten Schönbohm zu einer Kindsserienmörderin erinnern, die zwar
infolge des üblichen Political-Correctneß-Diktats relativiert bzw. dementiert wurden, aber im Kern doch
sehr wohl das aussagen, was wir hier festhalten!
#14 Beatrix 21:30:44 | Mittwoch, 28. September 2005
Korrekturen 1. In meinem letzten Posting sollte es heißen: ich habe KEINEN blassen Schimmer… 2. @ Ignatius:
Ex cathedra! Ist in der Tat nur ein Ding, aber gewiß kein unwichtiges .
#10 Beatrix 21:11:10 | Mittwoch, 28. September 2005
@ Chris Der Papst ist durchaus unfehlbar, aber eben nicht, wenn er glaubt, sich zu erinnern, daß die
Lateranverträge 1930 und nicht 1929 waren oder sowas, sondern wenn er sich ausdrücklich auf seine letztinstanzliche
Autorität beruft und ex cathedra spricht. Das war meines Erachtens zuletzt 1950 der Fall, als Papst Pius
XII. das Mariendogma der leiblichen Himmelfahrt verkündete. Man möge mich bitte korrigieren, wenn dies
nicht das letzte Mal gewesen sein sollte!
#39 Beatrix 18:49:20 | Mittwoch, 28. September 2005
Methusalix schrieb: Eine schöne Meinung haben Sie von unseren evangelischen Geschwistern! Gebricht es
Ihnen da nicht ein ganz klein wenig an der Nächstenliebe? Sie nehmen offensichtlich bezug auf die Bezeichnung
„schismatisch-apostatisch“?! Daß die Reformation ein Schisma war, steht fest. Ebenso daß evangelische
Christen viele Glaubenswahrheiten nicht akzeptieren und stattdessen eigene erfunden haben (die „sola“-Dogmen).
Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum Sie von meiner „Meinung“ sprechen; ich beschreibe lediglich
den Ist-Zustand, soweit er mir bekannt ist. Was das mit einem Mangel an Nächstenliebe zutun hat, müßten
Sie mir bitte erklären. Ich bestehe allerdings auf der Festellung, daß ein Unterschied besteht zwischen
der Liebe zum Nächsten und vorgeschobener Anbiederung, der Lieblingsmethode des Ökumene-Hypes!
#20 Beatrix 01:39:30 | Mittwoch, 28. September 2005
@ Methusalix Ein merkwürdiges Kirchenverständnis ist es, wenn sich Kirche dem Vergleich mit Staaten,
Firmen und schismatisch-apostatischen Gruppen stellen soll. Zwar läßt sich die Organisationsform der
Kirche mit dem Begriff der absoluten (Wahl-)Monarchie am zutreffensten beschreiben, es bleibt aber eine
politische Kategorisierung und wir der hl. Kirche somit nicht gerecht. Die Struktur der Kirche ist biblisch
begründet, theologisch elaboriert und historisch gewachsen. Jede Diskussion darüber halte ich nur für
postmodernen Aktionismus. Und ob die Protestanten nun gut oder schlecht gefahren sind mit ihrem Modell,
ist gelinde gesagt schnuppe pippe…
#55 Beatrix 16:41:20 | Dienstag, 27. September 2005
@ Freimaurer An vielen Gymnasien wird mittlerweile das Fach „Lions Quest“ unterrichtet, oft auf Initiative
von Lehrern, die dem Lions Club angehören und denen man Freimaurerkontakte nachsagt. Das Fach, das Teil
des Curriculums der Mittelstufe ist, wird i.d.R. einstündig gegeben und „bereitet die Kinder auf das
Erwachsenwerden vor“. Tatsächlich ist es ein Fach, das den Kindern bestimmte Verhaltensweisen und Denkrichtungen
nahelegt und alles Abweichende (völlig intolerant und damit paradox) als fundamentalistisch und nicht
dem Toleranzgebot entsprechend dämonisiert. So wird in diesem Fach auch sehr viel „Kirchenentfremdung“
forciert. „Lions Quest“ mit seiner freimaurerischen Ideologie ist ein Verstoß gegen die Neutralitätspflicht
der staatlichen Schule und deren Bildungsauftrag und niemanden interessiert’s…
@ Benedikt Ich kann mich Ihnen nur anschließen. Es geht doch längst nicht mehr um die Sache, sondern
allein darum, unsere Kritik diametral abstrahiert zu projizieren, um unsere Integrität infrage zu stellen.
Köstlich sind dabei diese infantilen Schubladen (v.a. „V2“). Ich für meinen Teil halte diese Diskussion
nun für beendet. Die Tatsache, daß auf den bemängelten Stil partou nicht eingegangen wird, kann man
ja einer ganz persönlichen Wertung unterziehen, zumal es ja schon wieder losgeht: Der Artikel „Opfer
der Einheit“ mit dem Foto des aufgebarten Frere Roger sagt ja indirekt aus, daß er für sein Ökumene-Engagement
mit dem Leben bezahlen mußte. Das ist erstens nicht nur falsch, sondern zweitens auf den ersten Blick
auch wieder ein halboffener Diskrediterungsversuch der Ökumene. Das kann doch ernsthaft niemand hier
bestreiten!
@ Petrus R.: Nö! 1. Also, als Tradi-Gegner lasse ich mich hier nicht hinstellen. Es gibt nicht nur schwarz
und weiß in dieser Welt. Das würde Ihnen ins Bild passen, richtig aber ist z.B.: Ohne mein Engagement
gäbe es (noch) weniger Indultmessen in meiner Diözese. Das können Sie nicht wissen, und ich will das
hier auch nicht zum (Eigen-)Inzens freigeben, aber festhalten möchte ich es dennoch einmal ganz grundsätzlich.
2. Ignatius’ Interpretation von „Kinderschreck“ habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen, genügt jedoch
zu keiner Diskussion, denn: Ich sagte ursprünglich (bitte nachlesen!), daß da, wo ich herkomme, als
„Kinderschreck“ (potentielle) Triebtäter bezeichnet werden. Das kann ja niemand in Abrede stellen, zumal
es sich nicht um eine lokale Sonderdefinition handelt. Daß andere Wortbestimmungen möglich sind, ist
doch klar. Insofern ist der Begriff mindestens unpassend. Der gesamte Stil der Artikels ist nunmal gewohnt
unangemessen (warum, das werde ich jetzt nicht zum x-ten Mal begründen; das ist oben nachzulesen). Mit
dieser Kritik sollten Sie schon umgehen können, ohne daraus gleich persönliche, ehrenrührige Generalangriffe
zu konstruieren, die einfach unsachlich sind (s. solch mißlungenen Äußerungen wie „Progrom“, Infragestellen
meiner Person u. dgl.), die noch nicht einmal mehr polemisch sind, sondern durchaus haßerfüllt. So jedenfalls
habe ich dies empfunden. Ich für meinen Teil halte diese Schärfe weder geboten noch für grundsätzlich
angemessen.
@ Chris Ihr Gedankengang wirkt etwas sehr vereinfacht. Es ist im übrigen falsch, daß (ich hoffe, ich
habe Sie da richtig verstanden) zwischen Union und Kirche so eine Art Agreement besteht.
_ Wenn die CDU noch mehr Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger durch Neoliberalismus produziert, könnte
das ja einen höheren zulauf dieser Opfer den kirchlichen Organisationen bringen, die sich im Gegenzug
wieder in den Medien profilieren können und Ihre Wichtigkeit/Notwendigkeit als humanitäre Institute
zu unterstreichen. Wat???
#33 Beatrix 19:36:28 | Sonntag, 25. September 2005
@ Benedikt bzgl. Petrus Radii Ich kann Ihnen nur zustimmen. Anstatt mir irgendwelche abwegigen Nazi-Vergleiche
anzuhören, würde ich auch gern über Inhalte reden. Das war aber noch nicht einmal möglich. Im Gegenteil:
Meine Kritik am Begriff „Kinderschreck“ wird auf einmal hingenommen, dafür wird man aber etwas irrational
unter Generalverdacht gestellt („Progrome gegen Traditonalisten“), so nach dem Motto: Wenn schon in der
Sache wenig auszusetzen ist, dann holze ich im Allgemeinen ein wenig herum… Ist halt ne Frage des Stils,
darüber muß man nicht streiten. In der Sache scheint ja plötzlich Einigkeit zu herrschen?!
#30 Beatrix 22:05:10 | Samstag, 24. September 2005
@ Irenäus 1. Ihre Auführungen zu Donum Vita kann und will ich gar nicht antasten. Das halte ich (leider)
für realitätsnah. 2. Über die Zustände in Köln müßten Sie mich aufklären, davon weiß ich nichts.
3. Nicht, daß wir uns mißverstehen: Ich möchte weder Mahony (den ich gar nicht kannte) noch Meisner
oder sonstwen verteidigen, bloß nicht. Auch halte ich den Informationsgehalt von kreuz.net für gut,
sonst wäre ich nicht hier. Meine Kritik ist mehr eine formale. Ich finde es journalistisch einfach nicht
in Ordnung, wenn diese perfiden Bild-Titel-(tatsächlicher) Inhalt-Verquerungen vorgenommen werden, die
alles andere als seriös sind. Dieser Artikel, der inhaltlich trotz dünner Belege doch berechtigt sein
wird, daran habe ich keinen Zweifel. Das große Mißverständis, wäre anzunehmen, ich stellte mich durch
meine Kritik hinter die Betreffenden. Im Gegenteil, ich habe mit vielen auch so meine Probleme, nur ich
finde, daß das von mir Kritisierte schon dazu neigt, kampagnenartig auszuarten und das halte ich nicht
für sachdienlich. Meine Kritik am Impressum möchte ich aber nichtsdestominder widerrufen, weil ich das
System nicht durchblickt habe. Gute Nacht!
#28 Beatrix 21:43:47 | Samstag, 24. September 2005
@ Petrus Radii Im Titel ist von einem „Kinderschreck“ die Rede. Da wo ich herkomme, bezeichnet man so
pädophile Triebtäter. Gemeint ist aber ein Mann, der einen Mann unterstützt, der eine abzulehnende
Moral in der Politik nicht bekämpft bzw. angeblich unterstützt (hat), was übrigens nicht belegt, sondern
im Nebensatz erwähnt wird. Die linearen Schwarzweiß-Muster auf kreuz.net gehen zu weit. Warum heißt
es im Titel nicht alternativ „Kardinal ehrt Mörder“? Da läge dieselbe falsche Logik zugrunde. Das war
die Kritik am Artikel. Und daß diese ewig gleichen Schemata sich häufen und häufen (vgl. Gänswein,
Meisner u.a.). Sie intellektuell unaufrichtige Freunde der Ketzerei und homosexuellen Perversionen, und
wollen deshalb nichts sachliches anbieten? Bestimmt! Und ich ernähre mich ausschließlich vom Blut rituell
geschlachteter Tiere… Ich hoffe, daß paßt ins Bild Ihrer Kategorisierung…
#18 Beatrix 22:07:56 | Freitag, 23. September 2005
Niveau und Benehmen gehört wohl nicht so zu Ihren elternhäuslichen Gaben… … aber genial, wie Sie
immer wieder meine Ausführungen durch Realsatire bestätigen. Ach, und eines noch. Wenn Sie betonen,
wie gelassen und amüsiert Sie sind, dann verträgt sich das nicht mit dem aggressiven und herablassenden
Ton, den Sie an da den Tag legen, der im Grunde nur beweist, wie tief Sie erschüttert sind in Ihrem halbgaren
Privatkirchen-Denkgerüst. Adieu!
#16 Beatrix 21:51:11 | Freitag, 23. September 2005
Vielleicht… aber auch ein häretischer, schwuler, akademische Titel erschwindelnder, protestantisch-muslimischer
V2-Freimaurerkommunist, der Frauenarzt von Beruf ist und -wenn er nicht grade dabei ist die Traditonen
der V2-Rest-Kirche über Bord zu werfen- Kondome verteilt und die SPD wählt. Daß Sie sich so auf mich
einschießen, verkrafte ich gut. Zumal Sie sich Posting für Posting als unfähig erweisen, inhaltlich
Stellung zu nehmen, z.B. dazu, daß der Titel dieses Artikels in keinem angemessenem Verhältnis zu seinem
fragwürdigen Inhalt steht und nach gewohnter kreuz.net-Manier (vgl. Artikel über Gänswein, Meisner
u.a.) lediglich der Diskreditierung der Würdenträger der Kirche dient, von der man sich hier immer weiter
entfernt gen pseudoelitärem Glaubenskern…
#12 Beatrix 21:34:01 | Freitag, 23. September 2005
Intellektueller Offenbarungseid – Zweiter Schuldner Sie sind zur inhaltlichen Auseinandersetzung unfähig.
Nun brechen alle verleumderischen und unsachlichen kreuz.net-Verhaltensmuster wieder aus. Köstlich, wie
Sie sich selbst disqualifizieren! Mal sehen, wann die Projektion erfolgt… xD
#13 Beatrix 21:32:36 | Freitag, 23. September 2005
Jetzt kommt die persönliche Hetze… … weil Sie zur inhaltlichen Auseinandersetzung unfähig sind.
Nun brechen alle verleumderischen und unsachlichen kreuz.net-Verhaltensmuster wieder aus. Köstlich, wie
Sie sich selbst disqualifizieren! Mal sehen, wann die Projektion erfolgt… xD
Im Wesentlichen sind wir uns einig, … … aber pauschale Urteile über die Seminare („heilig“ sind diese
sicher nicht, aber die Kirche drumherum) sind einfach unzutreffend. Der ewige Verweis auf St. Pölten
ist Audruck eines gefundenen Fressens für den, der danach gesucht hat, gell
#10 Beatrix 20:44:00 | Freitag, 23. September 2005
Erst der religiöse, dann der intellektuelle Offenbarungseid Ihre persönlich-diffamatorischen Ausbrüche
erklären sich leicht aus der Tatsache, daß Ihr synkretistisches Weltbild Schritt für Schritt zusammenbricht.
Aus demselben Grund beschränken Sie sich auf eine Art Kleinkrieg, der ja nicht nur kreuz.net-typisch,
sondern auch symptomatisch dafür ist, daß Sie inhaltlich keinen Ausweg aus dem Labyrinth Levebvre-Schisma
sehen… PS: Wer ist Enders?
Ich werfe kreuz.net Hetze vor. Jetzt reden Sie von Hetze. Erinnert an die Entwicklungsprojektion unserer
Kleinsten, nicht wahr?! vorkonziliar gesinnte Christen In gewisser Hinsicht ehrt es Sie ja, daß Sie den
Begriff „katholisch“ nicht in den Mund nehmen. Sie sitzen einem Irrtum auf, der glaubt, durch Eigeninterpretation
der Tradition (~ [Amts-]Anmaßung) eine Art elitärer Restzirkel zu sein, der kleine, aber harte Kern
des wahren und unverfälschten Glaubens. So begann bisher jedes Schisma…
Lächerlich eine Entschuldigung einzufordern! Aber bemerkenswert, daß Sie in der Sache nichts entgegenhalten
konnten, außer eines schwachen Relativierungsversuches.
Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift… … ist ein schwammiger Begriff. Wenn dies heißt, die Schrift
bedürfe keiner Exegese, weil sie immer dem Worte nach genau aufzufassen sei, ist das gleichermaßen häretisch
wie fundamentalistisch. Richtig aber ist, daß die Heilige Schrift als von Gott kommendes Zeugnis der
Heilsgeschichte in ihrer Interpretation ohne Irrtum ist. Daß habe ich an einem „V2-Seminar“ aber auch
noch nie gehört. Statt V2-Seminar könnte man auch sagen, an einem Priesterseminar der Hl. Kirche, denn
genau darum handelt es sich. Die Kirche nur auf das Zweite Vatikanum zu begrenzen mit Verweis auf die
das Konzil negierende schismatische FSSPX ist eine elitäre Gebärde, die eigentlich nur Apostasie ist,
und nicht mehr.
Selbstanzeigen Der letzte Beitrag bringt es doch auf den Punkt: Alles schwule, häretische Freimauererkommunisten,
die morden und huren, bis der Arzt kommt. Es ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Langsam wird es pervers hier! Mit seriösem Journalismus und unabhängiger Berichterstattung hat diese
hetzerische Seite ja wohl nichts mehr zu tun. Im Titel ist von einem „Kinderschreck“ die Rede. Da wo ich
herkomme, bezeichnet man so pädophile Triebtäter. Gemeint ist aber ein Mann, der einen Mann unterstützt,
der eine abzulehnende Moral in der Politik nicht bekämpft bzw. angeblich unterstützt (hat), was übrigens
nicht belegt, sondern im Nebensatz erwähnt wird. Die linearen Schwarzweiß-Muster auf kreuz.net gehen
zu weit. Warum heißt es im Titel nicht alternativ „Kardinal ehrt Mörder“? Da läge dieselbe falsche
Logik zugrunde. Es ist erbärmlich, wie auf dieser Seite versucht wird, den Klerus in den Dreck zu ziehen,
dazu noch in der feigen Nische der Anonymität bzw. der Nische des rechtsfreien Raumes. Ein Blick ins
Impressum entlarvt die Redaktion doch als dubiose „Briefkastenfirma“. Genauso perfide wird hier verfahren
(vgl. Artikel über Msgr. Gänswein, Propst Bittern, Dr. Pytlik, Johannes Paul II., Benedikt XVI., Paul
VI. u.v.a.). Da ist es doch kein Wunder, daß man als Leser hier Verknüpfungen erstellt (von Anhängern
der Verleumdungskampagnen auch gern als „Verschwörungstheorien“ diskreditiert), die kreuz.net ganz klar
als Teil der sedisvakantistischen Bewegung aus Teilen der FSSPX und anderen erkennen läßt, der es allein
darum geht, in ihrer selbsterhöhenden Arroganz die wahre Kirche und ihre Diener zu diffamieren, wo es
eben geht. Es ist einfach nur noch verabscheuungswürdig!
#258 Beatrix 17:55:01 | Donnerstag, 22. September 2005
Redaktion So langsam würde mich nämlich auch interessieren, wer die Redaktion eigentlich ist. Die Angaben
im Impressum sind ja ziemlich dünn und er innern irgendwie an Briefkastenfirmen…
#9 Beatrix 16:36:21 | Donnerstag, 22. September 2005
Allah… weckt natürlich muslimische Assoziationen, aber weder aus der Rede noch aus den Postings dazu
geht hervor, wie dies nun explizit zu deuten wäre. Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene (und annehmbare)
Gründe, den dreieinigen Gott als Allah zu bezeichnen. Gott hat in der Tat viele Namen… Ich hielte es
für abenteuerlich und unsachlich, einen „V2-Generalhäresieverdacht“ zu formulieren. Gerne aber räume
ich ein, daß aus Sorge vor Allerlösungshysterien und Synkretismen aller Art eine gewisse Sensibilität
der Rede gut getan hätte…
#4 Beatrix 23:34:21 | Mittwoch, 21. September 2005
„V2-Realitäten“ die Traditionalisten sind doch praktisch die einzigen, die sich konsequent gegen die
Entwertung der Schrift durch die V2-Theologie wehren. Naja, ein klein wenig Polemik darf es durchaus sein,
aber es ist nicht ganz richtig, was ich dort lese. An meiner „V2-Universität“ spielt die Heilige Schrift
in der „V2-Theologie“ jedenfalls eine große Rolle, nicht, weil die „V2-Professoren“ gute Eingebungen
haben, sondern weil die „V2-Curricula“ dies eindeutig gebieten. Ebenso die Maßgaben der römischen „V2-Kurie“.
Auch die Werke der zeitgenössischen „V2-Theologen“ tragen der Bibel weitaus mehr Rechnung als dies früher
noch der Fall war. Bsp.: Gerhard Ludwig Müller (mittlerweile „V2-Bischof“) entfaltet in seiner Dogmatik
die Lehre der Kirche, indem er die Heilige Schrift getrennt und damit gleichberechtigt behandelt, während
die Heilige Schrift in älteren Werken oftmals nur als „Zitatenlieferant“ fungierte, der diese oder jene
Formulierung abrunden sollte. Auch in der „V2-Priesterausbildung“ spielt die Heilige Schrift eine größere
Rolle als noch in früheren, vorkonziliaren Zeiten. Dies wird wohl im Wesentlichen auf DEI VERBUM zurückgehen?!
Ein jeder, der dies liest, mag schmerzliche Gegenbeispiele kennen. Aber ich möchte zunächst einmal bitten,
diese „V2-Realitäten“ zur Kenntnis zu nehmen.
#11 Beatrix 20:35:16 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Marcel: Da Sie sich nun auf persönliche Anfeindungen und Halbwahrheiten beschränken, muß wohl an
der Stelle auch nicht weiter diskutiert werden. Daß kreuz.net der schönfärbenden Darstellung der FSSPX
und der Meinungsmache nah ist, ist doch offenkundig. Entsprechend wird durch zweifelhafte Titel-Foto-Artikel-Kombinationen
u. dgl. auch teilweise Hetze gegen die Würdenträger der Kirche betrieben. Den Vorwurf, daß der Tod
der Seminaristen indirekt gegen die sogenannte Konzilskirche instrumentalisiert wird, was ja auch offensichtlich
ist, bleibt auch weiterhin richtig. Wer will ernsthaft bestreiten, daß der Artikel fehl am Platze erscheint,
sofern er ohne Hintergedanken erscheint?
#6 Beatrix 18:46:33 | Mittwoch, 21. September 2005
_ Propaganda-Seite ist ein hartes Hand, aber völlig von der Hand zu weisen ist es nicht angesichts zahlreicher
recht merkwürdiger Artikel hier. Ansonsten neigt Marcel ein wenig zu pauschalen Extremen: Sie reden von
Schadenfreude?! Richtig ist, kreuz.net instrumentalisiert den Tod der Seminaristen, um ein zweifelhaftes
Bild auf Seminare der nicht-FSSPX-Kirche zu werfen. Sie reden davon, daß man kreuz.net vorschreiben wolle,
welche Artikel publiziert werden, wahr ist, es handelt sich um Kritik an den Artikeln. Wer dazu zu dünnhäutig
ist, sollte sich Gedanken machen. Von Verschwörungstheorien kann keine Rede sein, dafür ist der obige
Artikel einfach zu eindeutig. Er wäre nie veröffentlicht worden, wenn die Todesumstände sich nicht
negativ auf die gesamte Kirche projizieren ließen. Das kann doch ernsthaft niemand bestreiten! Und das
ist einfach unanständig!
#3 Beatrix 17:35:57 | Mittwoch, 21. September 2005
Eine sehr traurige Meldung! Aber auf mich wirkt das ein wenig, als stünde dort zwischen den Zeilen: – Typisch
V.II-Priesterseminar: Alkohol und Autoraserei! – Und: In einem FSSPX-Seminar wäre das nicht passiert.
Vielleicht überinterpretiere ich dies auch, aber selbst wenn diese Nachricht unter „Kreuzmeldungen“ auftauchen
würde, empfände ich das als verdächtig. Daß sie nun als eigenständiger Artikel publiziert wird, läßt
schon vermuten, daß damit mehr bezweckt wird, als das Andenken an zwei junge Diener Gottes zu fördern.
#29 Beatrix 15:58:02 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Elendester Sünder: 1. Ich habe keinen Anlaß, Hohmann als Nationalist zu bezeichnen. Ich bin zwar kein
Anhänger von ihm, aber nach meiner Einschätzung gehört er mehr in die Kategorie der „Rhetorik-Deppen“
neben Ph. Jenninger. Wenn Sie entlarvende Quellen haben, schaue ich mir diese aber gern an! 2. Den Begriff
„ernstzunehmend“ habe ich weniger moraliserend gemeint als Sie nun. „Ernstzunehmend“ in dem Kontext meines
Postings (s.u.) zielt auf PolitkerInnen, die in der Lage sind, Mehrheiten zu organisieren oder (im Fall
Hohmann) eben nicht. Ich habe den Begriff nicht qualitativ anwenden wollen.
#25 Beatrix 14:31:18 | Mittwoch, 21. September 2005
Wieder zum Thema Hohmann ist gewiß kein Antisemit, kein Neonazi, kein Nationalist und kein Geschichtsklitterer.
Hohmann ist aber auch kein ernstzunehmender Politiker mehr. Sein „Programm“ zur BTW 05 bestand im Wesentlichen
daraus, sich als Opfer „der da oben“ zu positionieren und dadurch Protestwähler zu gewinnen. Dies ist
ihm zum Teil gelungen: Eine Bewertung seines Ergebnisses hängt von der Prämisse ab. Ich halte es für
erwartungsgemäß, andere für eine Enttäuschung, Überraschung, Niederlage, ein respektables Signal…
Fakt ist nur, für Ein-Mann-Programme ist in der deutschen Demokratie kein Platz und für Protestphänomene
höchstens eine Legislatur. Hohmann hat dies nicht erreicht (im Gegensatz zu Lafontaine, Schill u.a.)
und ist damit ein für allemal weg vom Fenster, egal wie man zu ihm steht, aber das steht wohl fest.
#5 Beatrix 18:44:26 | Dienstag, 20. September 2005
Gleiche Pläne gab es im Bistum Münster schon vor 50 Jahren! Ich bin nach wie vor bereit, jede Wette
einzugehen, daß sich mindestens in den nächsten 50 Jahren nichts tun wird. Wahrscheinlich sogar darüber
hinaus nichts!
#11 Beatrix 15:55:34 | Dienstag, 20. September 2005
ad Romulus Soweit ich es, gab es keine offenen Aussprachen und somit auch keine Gegenkandidaten. Ambitionen
werden einigen nachgesagt – Zollitsch, Marx und Schick, vielleicht auch Mussinghoff und Mueller. Aber
nach meinen Informationen waehlt man aehnlich dem Konklave, indem jeder einfach einen Namen auf einen
Zettel schreibt. Dass Lehmann gleich im ersten Wahlgang gewaehlt wurde, zeigt ja, dass seine Akzeptany
hoeher ist als viele (einschliesslich mir) dachten. Wer weiss, welche Rolle das Wahlverhalten der Weihbischoefe
spielte…
#9 Beatrix 14:38:10 | Dienstag, 20. September 2005
Eine Begrenzung der Amtsdauer… … ist keine rechtliche Norm. Es handelt sich dabei lediglich um eine
angedachte Sache, wie auch beim Gotteslob, wo noch nichts passiert ist. Lehmanns Wahl, die ich selbst
im uebrigen sehr bedauere, ist damit wohl kanonisch sauber ueber die Buehne gegangen. Von irgendwelchen
Briefen an Card. Lehmann weiss ich nichts, jedenfalls wuerden diese dann wohl eher von einer neuerlichen
Wahl abraten. Von Verbot kann keine Rede sein. Mal sehen, wie es weiter geht. 2011 ist Lehmann 75, womoeglich
wird er dann noch nicht von seinem Bischofsstuhl entbunden und kandidiert dann auch fuer den DBK-Vorsitz
erneut ,)
#2 Beatrix 14:33:04 | Dienstag, 20. September 2005
ad Benedikt Ich halte es nicht fuer wahrscheinlich, dass deutsche Dioezesen zusammengelegt werden. Man
sagt, der Hl. Stuhl habe Interesse an moeglichst kleinen statt moeglichst grossen Dioezesen. Bevor deutsche
Bistuemer zusammengelegt werden, werden eher solch grosse wie Muenster oder Regensburg zerlegt. Ich wuerde
jede Wette eingehen, dass in dieser Frage sich die naechsten 50 bis 100 Jahre nichts, aber auch gar nichts
tun wird.
@ Andreas Sie haben scheinbar eingesehen, daß Sie keine Argumente haben und daher fehl am Platze sind.
Ihr Abschied aus diesem Forum ist daher sowohl konsequent als aber auch überflüssig angesichts des von
Ihnen so billig umhergeworfenen Schmutzes.
@ Andreas Es ist nicht meine Aufgabe, Beweise zu liefern, sondern Ihre. Wenn Sie das nicht können (Ihre
letzten drei, vier Postings bezeugen dies), dann stelle ich das gern fest. Läßt ja Rückschlüsse auf
den Gehalt Ihrer Beiträge zu…
@ Andreas Sie sprachen z.B. von Internetquellen. Sie legen aber nichts vor, sagen jetzt indirekt, man
könne sowas nicht beweisen. Dann würde ich Ihnen den väterlichen Rat geben, sich zurückzuhalten, sonst
verkommt die Diskussionskultur hier, wenn einfach alles so dahergesagt werden kann, was sich nicht beweisen
läßt bzw. nicht beweisen lassen müsse oder sich von selbst beweise oder wie auch immer.
@ Andreas 1. Ihre persönlichen und wirklichkeitsfernen Diskreditierungsversuche gegen mich können Sie
sich ernsthaft schenken! 2. Ich möchte einmal behaupten, daß ich die Kirche aus dem Inneren bestens
kenne. Wenn Sie sie besser kennen, scheinen Sie Generalvikar oder gar Bischof zu sein! 3. Nicht ich bin
hier am Zuge, sondern Sie! Hier werden unbewiesene Behauptungen kundgetan, hier wird mit Schmutz um sich
geworfen. Und sowohl der Anstand als auch das Gesetz gebieten, daß BEWIESEN wird, nicht daß von irgendwem
(im dem Fall von mir) entkräftet werden muß. Dann legen Sie mal bitte etwas vor, statt den geheimnisvollen
Weisen zu spielen, der Brisantes zurückhalten muß, um die Welt nicht untergehen zu lassen…
@ alle bzgl. Splattergay Ich möchte einmal dazu anregen, den Account „Splattergay“ zu diskutieren. Ich
habe den unteren Beitrag der Redaktion gemeldet und mache meinen Verbleib in diesem Forum abhängig von
der Löschung des Artikels UND des Accounts. Ich bin ja gerne bereit, mir auch Dümmliches anzuhören,
aber bei Rufmord hört der Spaß auf!
@ Andreas Das sagen Sie ja nicht zum ersten Mal. Trotzdem werden Ihre Irrtümer durch ständige Wiederholung
nicht richtiger. Insofern sehe ich auch keinen Sinn darin, Sie in Ihrer Unbelehrbarkeit ständig zu widerlegen
und Ihnen damit hier ein Forum für Ihre Ansichten zu geben, die Ihnen ja unbenommen sein sollen, die
aber eines nicht sind: katholisch.
@ Cana Ich bin der Meinung, der feine Herr sollte zu dem stehen, was er ausstrahlt, und was er in Wirklichkeit
darstellt. Für einen Inbegriff der Seriösität halte ich ihn nun wirklich nicht. Was stellt er denn
da? Ist er gleich schwul, unkeusch, schmutzig oder was weiß ich, weil gut ausschaut??? Warum er unseriös
sein soll, müssen Sie mir mal genau darlegen. Er hat aus m.E. mehr geleistet und bewirkt als 2/3 des
deutschen Episkopats. Der Artikel ist lachhaft, aber die Kommentare von Ihnen und Leopold (Papagei-Syndrom?)
sind die Höhe.
#194 Beatrix 22:23:08 | Samstag, 17. September 2005
@ H. H. Dr. Pytlik Nehmen Sie es mir nicht krumm, aber das Problem ist nicht diese bisweilen absurde,
bisweilen nötige und berechtigte Diskussion (z.B. geistliche Kleidung) im Allgemeinen! Das Problem, so
finde ich, ist, daß Sie sich dem so uneitel hingeben. Das mag man einerseits als „volksnah“, diskussionsfreudig
und argumentativ aktiv bezeichnen, denn das ist es auch, aber es adelt in gewisser Hinsicht den Unfug.
Das Wesentliche ist doch gesagt, und Sie wiederholen sich doch nur noch. Ich sage das nicht gern, weil
ich eine Menge Verständnis für Ihre Position habe, weil ich sie selber „praktiziere“, aber Sie haben
doch sehr viele Federn gelassen. Sich der Sache stellen ist immer auch eine Anerkennung des Diskussionsgegenstandes,
und das in dieser Frequentiertheit! Mannomann…
#22 Beatrix 22:08:46 | Samstag, 17. September 2005
@ Rosa von Lima Ja, das halte ich auch für wahrscheinlich. Mir geht’s gewiß auch nicht darum, für Frau
Feldbusch Partei zu ergreifen. Aber die Bewertung über die Gültigkeit der Ehe usw. obliegt nunmal dem
Zelebranten, nicht uns hier im Forum. Allerdings muß ich zugeben: Diese Zivilehe, von der sie sprachen,
habe ich nicht bedacht. Naja, das „Ehewesen“ ist ohnehin reich an allem Möglichen. Da könnte ich allerhand
aus den Offizialaten preisgeben. Meine Kritik an dem, was über den H. H. Dompfarrer zu lesen ist, finde
ich aber schon angemessen, nicht aus Rechthaberei, sondern mehr aus Enttäuschung über die von mir sehr
geschätzte Erzdiözese Wien!
@ Benedikt Schwer zu sagen! Man kann nicht eindeutig sagen, daß er frei von diesen ganzen Montini-Sünden
gewesen wäre. Bei den Sedisvakantisten wird er ja auch als Wurzel allen Übels betrachtet. Trotzdem wage
ich die subjektive und in der Tat müßige Behauptung, mit ihm und ohne Montini hätte sich weniger (zum
schlechten) verändert, vgl. Tiara und solche eher kleinen Dinge. Zusammenfassend: Viele fragwürdige
Dinge wären auch so gekommen (Ökumenismus?), bei der Liturgie möchte auch ich ein großes Fragezeichen
setzen! Ich bin gespannt, wie andere das bewerten.
#16 Beatrix 19:23:35 | Samstag, 17. September 2005
Zum Thema Was die Eheschließung selbst angeht, so halte ich es mit Paulus. Frau Feldbusch ist nicht „besser“
oder „schlechter“ als viele andere auch, die sich dieses Sakrament spenden. Zum Dompfarrer: Ich teile
die formulierte Kritik an seinen Aussagen und seinem Tun ausnahmslos!
Problem des Exorzismus heute… … ist -so äußert sich ja auch P. Amorth- daß der Klerus weitreichend
selbst ja gar nicht mehr an das Böse glaubt. Ein beklemmendes Zeugnis dieser Torheit ist der Exorzismus
von 1999 (auf Lehmanns Initiative), der durch hinterlistige Klauseln seine eigene Anwendung beinahe unmöglich
macht. Dank P. Amorth und seiner (wenigen aber einflußreichen) Fürsprecher im Kardinalat kann der „wahre“
Exorzismus von 1614 alternativ angewandt werden, ich denke, nach diesem arbeiten mittlerweile alle. Daß
die Exorzimuskurse derart gut besucht sind, gibt ja Hoffnung. Hoffentlich färbt dies auch ein wenig auf
den Episkopat ab…
#166 Beatrix 23:41:08 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Evelin P. Lügmayr FSSP hat beispielsweise die auf ganz niedriger Stufe des Lehramtes erlassene „Addai-und-Mari-Wandlung-ohne-Wandlungsworte“-Häresie
(weit weg auch nur von dem Anspruch, ein Dogma zu sein) als unfehlbar definiert. Bitte erklären Sie mir
das. Ich kenne diesen Sachverhalt glaube ich noch gar nicht… LG
#35 Beatrix 18:18:34 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Evelin Mir berichten Frauen selbst immer, wie es unter ihnen mitunter „abgeht“. Insofern hielt ich den
Vergleich für passend. Aus dem Berufsleben kann ich das nur bestätigen. Aber Sie haben recht: Das schließt
männliche Sujets nicht aus! Aber zu wichtig möchte ich das nicht nehmen, weil mir das den dann berechtigten
Vorwurf des Sexismus einbrächte. Aber trotzdem recht interessant, wie pingelig ein katholisches Forum
in dieser Frage sein kann… ;)
#41 Beatrix 16:29:30 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Benedikt Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es Veranlagung oder sonstwas ist. Aber darum geht es wirklich
nicht. Wichtig ist zu wissen, daß HS eine vortreffliche Basis für Sünde ist und i.d.R. dorthin mündet.
Daher sollte man sie meiden. Daß HS nun eine Veranlagung ist (wie gesagt, ich verlasse nun die sichere
Ebene und gebe meine eigene fehlbare Meinung preis), halte ich für unwahrscheinlich, da sie anthropologisch
einfach keinen Sinn macht.
#39 Beatrix 16:21:00 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Benedikt 1. Es geht darum, die gemeinsame Sümdhaftigkeit aufzuzeigen und nicht alle Verbrechen und
Vergehen auf eine Stufe zu stellen. Ersparen Sie sich und uns doch diese vorgeschobene Argumentationskeule!
2. S. o. Homosexualität wird in der Lehre eindeutig als Sünde betrachtet; wenn es sich um Veranlagung
handelt, dann ist es doch ok. Das bedeutet aber nicht, daß man diese ausleben muß, denn da beginnt spätestens
die Sünde. Differenzierung tut not!!! Jemand, der z. B. zu Pädophilie neigt (Nun bitte nicht gleich
wieder die Anti-Komparationskeule herausholen!), verhält sich solange angemessen, wie er sich von der
Praxis fernhält…
#13 Beatrix 16:16:14 | Donnerstag, 15. September 2005
In Pauschalismos Bei Religionen kommt noch erschwerend hinzu, daß jede Religion die einzige Wahrheit
für sich gepachtet hat. Das kann man so allgemein nicht sagen. Die fernöstlichen „Religionen“ sind nämlich
zunächst einmal keine, sondern Lebensphilosophien wie New Age oder sonst was und somit frei von absoluter =
göttlicher Wahrheit. Das Judentum ist der Ausgangspunkt der göttlichen Offenbarung, daß sich im Christentum
vollendete, aber (noch) nicht von allen Juden erkannt worden ist. Der Islam ist ein satanisch inspirierter
Unglauben. Und die „kleinen Religionen“ wie Scientology oder Mormonen sind doch ganz offensichtlich von
Menschen GEGRÜNDETE und KONSTRUIERTE Pseudo-Religionen, denen allein schon die Systematik fehlt, als
daß man von Wahrheit sprechen könnte. Sie sehen, es ist nicht so, daß ein Haufen Religionen nebeneinander
existieren, die alle glauben, die seien die tollsten und alle sind in Wahrheit doof. Richtig ist, das
Judentum/Christentum der Stamm am Baum des Lebens sind, der von Gott, detr Wurzel ausgeht, und leider
in viele kleine schwäche Äste sich zeitweilig auch verliert.
#36 Beatrix 16:06:45 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Andreas 1. ja, 2. aus der Annahme des Willens Gottes und 3. aus dem KKK. Worauf stützen Sie sich? Bitte
nicht auf „gesunden Menschenverstand“ alias Hybris oder „Humanismus“ alias Christentum ohne Gott… usw.
usw.
#32 Beatrix 15:58:23 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Stimme Ich verstehe Ihr Anliegen und heiße das durchaus gut, aber den großen Wahrheitskampf sehe ich
in erster Linie außerhalb der Kirche. Innerhalb der Kirche gibt es viele Häresien, das ist wahr, und
im Grunde schmerzen diese mehr, aber ich bin zuversichtlich, daß diese im Laufe der Zeit überwunden
werden. Was die Messe betrifft, bestimmt noch in diesem Jahrzehnt.
#9 Beatrix 15:55:16 | Donnerstag, 15. September 2005
@ splattergay Die Behauptung, die christliche Religion als Werk der Liebe, die die Grundlage allen Friedens
ist, sei kriegstreibend, ist schon amüsierend abenteuerlich. Zutreffend allerdings ist: Die zunehmende
Säkularisierung in Europa und der dadurch schwindende Einfluß der Kirche hat zu einem faulen Frieden
geführt, dem Frieden des Alles-Dürfens und Alles-Wollens, der in Wahrheit ein Krieg gegen das Leben
ist (s. Abtreibung). Wenn Sie Ihren schändlichen Lebenswandel verherrlichen wollen, dann doch bitte weniger
grotesk und wirklichkeitsflüchtig.
#32 Beatrix 15:44:49 | Donnerstag, 15. September 2005
Gewohnheit = rechtmäßig? Mord und Vergewaltigung gehörten auch immer schon zu den (Un-)Taten des Menschen.
Sie sind allerdings wie die HS auch sündhaft und daher nicht von Gott. Man kann nicht jede blöde kleine
Erscheinung in ihrer Existenz damit rechtfertigen, daß Gott als der Schöpfer quasi nach dem Dominoeffekt
für alles weitere veranwortlich sei bzw. alles mitgeschaffen hat. Die Freiheit des Menschen beinhaltet
die Tendenz zum Bösen, die Entfremdung von Gott. Daher gibt es Sünden wie HS…
#29 Beatrix 15:41:22 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Stimme Und Sie pflegen beträchtlich die Tradi-Version… So ist das eben. Innerhalb der Kirche gibt
es hinsichtlich der Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften bzw. Gruppen nunmal einen gesunden Pluralismus.
Ich verstehe nicht, warum man sich innerhalb der Kirche so zerfleischen muß. Is ja wie auf dem Damenklo…
#137 Beatrix 00:16:34 | Donnerstag, 15. September 2005
_ Ein Regens, der seine Seminaristen nicht zum Schwimmen ließe, erinnerte mich dann doch zu sehr an den
muslimischen Vater, der seiner Tochter dasselbe untersagte und nicht auf Klassenfahrten ließe. Fragwürdig
ist es allemal…
#122 Beatrix 22:45:56 | Mittwoch, 14. September 2005
_ Ich werde das Gefühl nicht los, daß die „Badehose-Affäre“ (so würde man es in der Politik nennen,
wenn nicht gar „Badehosen-Skandal“) dazu dient, etwas zum Vorschieden zu finden. Die Hintergründe sind
mir unklar, aber die Lachhaftigkeit der Materie ist ja offenkundig!
#113 Beatrix 22:00:05 | Mittwoch, 14. September 2005
@ Gegner Pytliks Eines verwischt hier so glaube ich ein wenig: Ist die Badehose nun nicht standesgemäß,
weil sie den Körper zu wenig bedeckt oder weil sie keine ausdrückliche priesterliche Gewandung ist?
Zum ersten: Das sind Krankenhaus-Nachhemden auch nicht. Trotzdem ist es nicht unsittlich, sich operieren
zu lassen. Sagen Sie nicht, dieses Argument gelte nicht, weil die Gesundheit eine Ernste Sache im Gegensatz
zum Schwimmen sei. Schon wahr, aber der Verzicht auf die unsittliche Krankenhausnachkeit ist doch auch
ein Appell für ein Leben des Leidens und damit heiligend, nicht wahr… Zum zweiten: Würde man in Soutane
oder Albe schwimmen, wären diese nach kürzester Zeit hin, und dafür sind sie nuneinmal auch zu teuer.
Behielten Sie recht, müßte man ja abschließend sagen, schwimmen ist häretisch und gehört verboten.
Das würde dann wohl doch ins Lächerliche abrutschen…
#14 Beatrix 20:46:18 | Mittwoch, 14. September 2005
Opus Dei Die Kritik am Opus Dei in diesem Forum überrascht mich ein wenig, ich halte doch recht viel
von denen. Aber etwas anderes möchte ich sagen: Die Fundamentalkritik am OD in der „öffentlichen Meinung“
zeigt doch die Perversion im Umgang. Indem das OD als erzkonservative Schandtruppe diffamiert wird (mit
Verweis auf sooo schreckliche konservative Dinge wie Abtötung u. dgl.), wird erreicht, daß die Traditionalisten
und Traditionelleren völlig ins Abseits plaziert werden. Das ist das Problem und nicht die -nennen wir
es mal- pragmatische Art des OD. Das Opus Dei als „böser rechter Geheimbund“ wird gefürchtet und die
Freunde der Missa Trid. werden in die Schatulle der barocken Märchenkinder eingeschlossen. Das ist der
Kern der allgemeinen Häresie!
#102 Beatrix 20:37:12 | Mittwoch, 14. September 2005
Soutane In die Badehosen- und Saunediskussion möchte ich mich inhaltlich nicht einmischen. Das ist vermutlich
eher eine Gewissensfrage als eine Glaubensfrage. Aber das Thema Soutane beschäftig mich sehr: Ich finde
es beschämend, daß die Soutane zum Kennzeichen der traditionellen Priester geworden ist, wirklich beschämend.
Ich kenne Priester, darunter (wichtige) Funktionsträger wie Domkapitualare, (Vize-)Offiziale und Regenten,
die man häufig in Jeans und Sakko sieht, vielleicht auch mal mit einem Kreuz dran. Es ist mir unbegreiflich,
warum Priester, gleich ob Stadt- oder Landgeistliche, diese gewisse Anonymität suchen. Die von einem
Teilnehmer dargebrachte Erläuterung der Soutane durch Msgr. Levebvre halte ich für sehr sehr lesenswert
und beispielhaft. Bei aller Kritik: Petrus- und Piusbrüder verstehen es, was es bedeutet, Priester zu
sein. Ich denke immer öfter über persönliche Konsequenzen diesbezüglich nach… Gottes Segen allen
Diskutanten!
#7 Beatrix 16:25:43 | Mittwoch, 14. September 2005
Korrektur was insofern in keiner Verbindung zur meinen Aufgabe in Augsburg steht! Verzeihung! Ich meinte,
„was in keiner Verbindung zu seiner (Mixas) (neuen) Aufgabe in Augsburg steht!“ Ich möchte ausdrücklich
festhalten, daß ich nicht der ernannte Bischof von Augsburg bin und es von daher auch nicht um MEINE
Aufgabe geht… ;-D Spaß bei Seite: Gemeint ist, daß Kritik am CO (Ich selbst kenne mich mit diesem
leider nicht aus, finde lediglich die Idee hervorragend!) zulässig sein muß, da Mixa Urheber und langjähriger
Aufseher dort ist. Die Kritik an der Kritik geht glaube ich von dem Irrtum aus, das CO sei in Augsburg.
Liebe Grüße!
#5 Beatrix 15:12:08 | Mittwoch, 14. September 2005
Bonifatius Ich glaube die Kritik vom roemkath hat nichts mit Ungeduld zu tun, da das CO zur Diözese Eichstätt
gehört, was insofern in keiner Verbindung zur meinen Aufgabe in Augsburg steht!
#9 Beatrix 00:36:13 | Mittwoch, 14. September 2005
@ Engel So ganz genau weiß ich das leider auch nicht, aber soweit ich es verstanden habe, kann man Artikel
bei der Redaktion einreichen (redaktion@kreuz.net) und diese kann ihn dann mit oder ohne Verfassernamen,
wie es Ihnen am besten paßt, veröffentlichen. Ich finde dies sehr erfreulich und würde bei Gelegenheit
selbst gern davon Gebrauch machen. Weiterhin viel Freude bei Wort und Tat für die Schöpfung!!! LG
#7 Beatrix 23:39:52 | Dienstag, 13. September 2005
@ Angelus Sie legen ja gleich ein pastorales Projekt vor. Interessant finde ich das! Vielleicht finden
Sie ja einmal die Zeit, dies ein wenig auszuführen. Das könnten Sie doch dann als Artikel hier einreichen.
Ich würde mich sehr freuden. Jeder Artikel über Lebensschutz ist ein guter Artikel. Und Ihre Idee hat
dort gewiß einen Platz verdient. Ich möchte Ihnen danken. Gottes Segen!
#30 Beatrix 23:16:24 | Dienstag, 13. September 2005
_ Da treffen Sie in der Tat einen wunden Punkt. Diese ständigen Selbstprofilierungen auf Kosten der Indultmessen
geht mir auch gegen den Strich. Trotzdem bleibe ich bei meinen grundsätzlichen Aussagen: daß mir nämlich
ein Bischof wie Müller lieber ist als einer wie Mussinghoff, Bode, Fürst, Lettmann oder die mundtoten
Ostbischöfe… Ich denke, dem einen oder anderen geht es da ähnlich!
#28 Beatrix 22:59:48 | Dienstag, 13. September 2005
_ Ratzinger hat man auch immer eine Menge vorgeworfen. Ich kann zugegebenermaßen die Regensburger Situation
aus der Nähe nicht beurteilen, aber ich möchte davor warnen, von einem Bischof ein Höchstmaß an allem
zu fordern. Wahrscheinlich liegt das Problem daran, daß die Regensburger Bischöfe zuletzt sehr gegensätzlich
waren. Aber die Investitur ist nunmal so wie sie ist. Ich will nur mit dem Ratzingerverweis die Kritik
an G.L. Müller, dem vielleicht nächsten Vors. der DBK ;-P, ein wenig abschwächen, denn der böse „Fürstbischof“
ist bestimmt gar nicht so böse und verfolgt gute Absichten im Interesse der Kirche. Im Grunde ist diese
ganze Diskussion gar kein schlechtes Zeichen. Verdächtig müßten uns die stillen Kuschelbischöfe sein,
von denen man zwischen Inauguration und Emeritierung nichts hört…
#25 Beatrix 22:41:20 | Dienstag, 13. September 2005
@ Müller in München Tatsächlich? Aber das muß ja nichts heißen. Sowas soll es geben, heißt aber
nicht unbedingt viel: Professor Ratzinger hat es auch nirgendwo länger als 3-4 Jahre ausgehalten, weil
er fakultätsintern zerstritten war. Aber das lag gewiß nicht an ihm, wie man weiß. Mehrheiten haben
nicht immer recht…
#6 Beatrix 20:47:56 | Dienstag, 13. September 2005
@ Sirilo Schauen Sie doch in den Katechismus und versuchen Sie die Brücken zwischen Liebe, Freiheit und
Schwäche und erkennen! In einem anderen Artikel habe ich Ihr Kirchenverständnis bemängelt, nun das
Gottes- und Menschenverständnis. Sind Sie ein Strohmann von WirSindKirche oder so?
#18 Beatrix 20:42:39 | Dienstag, 13. September 2005
@ sirilo wo ist denn da der unterschied zu unserer hochgepriesenen demokratie??? ich halte das für oberflächliche
stimmungsmache, die zudem noch auf ein bedenkliches kirchenverständnis schließen läßt!
#12 Beatrix 19:57:38 | Dienstag, 13. September 2005
Vorschlag: Den Bischof als Integrationsfigur achten, den Generalvikar Erschütternd auch die Haltung des
Diözesanbischofs, Mgr. Felix Genn, der sich in keinster Weise um jene Gläubigen kümmert, die versuchen,
das zu retten, was zu retten ist. Ich habe das Gefühl, daß der Bischof sich zur Zeit um fast nichts
anderes sorgt. Was die Kirche betrifft, so gibt es schließlich eine Prioritätenliste. Und diese besagt,
daß ein Abriß einer Fremdnutzung ggf. vorzuziehen ist, unter Fremdnutzung fallen neben Profanprojekten
auch bestimmte Glaubenssgemeinschaften und aus „politischen“ Gründen sicherlich auch FSSPX und vermutlich
sogar FSSP (was ich auch nicht für besonders zuträglich halte, aber akzeptieren muß.) Von „hinnehmbaren“
Interessenten habe ich jedenfalls nicht gehört. Ein Abriß ist also scheinbar nicht die schlechteste
Lösung, zumindest mangelt es an Alternativen. Einen kirchenfeindlichen klerikalen Selbstverstümmelungstrieb
kann ich nirgends erkennen. Abschließend noch ein Wort zur Art der Berichterstattung: Die Erwähnung
der Rehabilitation des Domkapitulars halte ich für unredlich. Wenn kreuz.net von einem „kleinen“ Herzinfarkt
berichtet, ist das eine anmaßende Wertung, die den Eindruck vermitteln soll, der Propst sei ein gemütlicher
alter Sack, der lieber Ferien macht als sich um seine Pfarrei zu kümmern. In dem obigen Artikel geht
es zu wenig um die Sache, um die diözesanen Probleme in ihrer Gesamtheit und zu sehr um den Versuch,
den Klerus des Bistums Essen zu diskreditieren.
@ Gotthard: Naja, wenn ein Bischof krankheitsbedingt sein Amt nur schwer ausüben kann, und (was sein
gutes Recht ist) nicht zurücktreten möchte, dann ist die Ernennung des eines Koadjutors ja doch ein
zwingender Grund. Im übrigen ist mir das Wahlrecht aus Feutschaln nicht bekannt. Davon war ja auch nie
die Rede…
@ Benedikt: Die Tatsache, dass die Bestellung eines Koadjutors in Deutschland so spektakulär ist, hängt
vermutlich damit zusammen, dass so das Wahlrecht der Domkapitel umgangen wird. Eine andere Erklärung
habe ich nicht. Das glaube ich nicht. Die Ernennung von J. Höffner zum Erzbischof-Koadjutor z. B. wurde
allgemein unkommentiert aufgenommen. Es handelt sich ja auch nicht um eine wirkliche Umgehung des Wahlrechts,
sondern um eine besondere Rechtsform, deren Ausübung durch den Papst im Einklang mit dem Konkordatsrecht
steht. Problematischer war da schon die Ernennung Kardinal Meisners zum Nachfolger Höffners, was nicht
so ganz mit dem Kondordat zusammenpaßte. Aber mir persönlich ist auch das wurscht, weil es schon seine
Richtigkeit hat, daß der Papst bei den Investitur gewisse Vorrechte für sich beansprucht. Daß die Ernennung
eines Koadjutors in Deutschland weniger häufig geworden ist, hängt m. E. auch weniger mit dem Konkordat
(daß es ja 1969 auch schon gab!) als vielmehr mit den deutschen Bischöfen zusammen. Diese sind i. d.
R. von hinreichender Gesundheit, und wenn vor dem Pensionsalter Probleme auftreten, dann bittet man eben
um die Entpflichtung. Kardinal Frings war da noch etwas pflichtbetonter, daher bekam dieser damals bereits
blinde Erzbischof einen Koadjutor als weiteren Weihbischof an die Seite gestellt.
@ Benedikt Mir ging es mehr darum, aufzuzeigen, inwiewiet einzelnes Nachgeben in diesen Fragen, anderen
wiederum Tür und Tor öffnet. In diesem Punkt sind wir uns womöglich einig. Eine Wertigkeitstabelle
von Häresien ist nicht meine Absicht.
@ Benedikt: Eben! Da die Schisma ansprachen: Siehe auch die Berufung des homosexuellen „Bischofs“ in den
USA, weswegen die afrikanische anglikanische Kirche nun (verständlicherweise) schismatische Tendenzen
aufweist… Ich halte es für wichtig, daß wir solche zersetzenden Elemente nicht einreden lassen. Frauenpriestertum,
Verhütungsplazet, vorehelicher Sex, Ehescheidung… Was dann? Revision der Dogmen? Irgendjemand in diesem
Forum sprach einmal von der Protestantisierung der Kirche. Ich glaube, genau um dieses problem geht es
hier!
#41 Beatrix 21:44:44 | Samstag, 10. September 2005
? Nichtchristen seien demnach „anonyme“ Christen: durch Christus erlöst, aber sich dessen nicht bewußt.
Das ist falsch; darum geht es. Warum ist das falsch? Der Katechismus lehrt dasgleiche. Und im Gegensatz
zu früheren Katechismen ist diese Aussage verbindlich, oder nicht?
#14 Beatrix 18:30:48 | Samstag, 10. September 2005
@ Romulus: Ich kenne den Unterschied zwischen Jepsen und Käßmann nicht! Wäre nett, wenn Sie ihn erklären
könnten. … Es ist schon eine dreiste Aktion, obwohl sie in der Sache richtig ist. Und wenn Frau Käßmann
dies nicht lustig findet, ist es ihr gutes Recht. Aber selbst in dem Fall wäre sie trotzdem besser beraten
gewesen, entweder gar nicht oder ein wenig „erhabener“ zu reagieren, aber so hat sie der Aktion (die gewiß
nicht so brüderlich gemeint war, wie von den Urhebern dargestellt) zu großer Popularität verholfen
und sich selbst ein Eigentor geschossen, das ihren offensichtlichen Karriereambitionen als EKD-Chefin
(nachdem sie vor zwei Jahren gescheitert ist) nicht unbedingt zuträglich sein wird. Ich jedenfalls lache
sehr herzlich über die ganze Sache…
@ Benedikt Die Bestellung eines Koadjutors ist eine legitime, wenn auch im deutschen Raum eher seltener
gewordene Sache. Hintergrund ist oft die gesundheitliche Schwäche des Amtsinhabers. Ob das bei Msgr.
Sabbah der Fall ist, weiß ich allerdings nicht. Kardinal Frings z. B. bekam den damaligen Münsterschen
Bischof Höffner zum Koadjutor, also als Weihbischof mit Nachfolgerecht, der ihm dann auch nachfolgte.
Bei Oskar Saier in Freiburg wurde mal über eine Berufung von Msgr. Gänswein als Koadjutor spekuliert.
Ich halte dies für weniger spektakulär. Wie man am Kölner Bsp. sieht, ist dies ein leigitimes Rechtsphänomen,
das sogar über dem Konkordatsrecht steht, da ja dem Domkapitel die Wahl entzogen wird. Zusammenfassend:
Die Ernennung eines Koadjutors hat meines Wissens nach weniger mit der Diözese als vielmehr mit dem akutellen
Ordinarius zu tun.
@ Benedikt Wenn Sie allen Ernstes jetzt mit der SZ argumentieren wollen, dann weiß ich nicht, wie niedrig
Sie Ihren Anspruch gesenkt haben. Wie dem auch sei, ich würde mir wünschen, daß diese Seite mehr Information
statt Infotainment bietet. Wenn die Verantwortlichen das anders sehen, akzeptiere ich das und bediene
mich eben des klassischsten marktwirtschaftlichen Instrumentes, der Konkurrenz! Auf kath.net habe ich
so etwas jedenfalls noch nicht lesen müssen…
@ Benedikt: Auch Sie machen den Fehler… … nicht zwischen dem Inhalt des Artikels und seiner Form zu
unterscheiden. Inhaltlich mag das ja alles hinnehmbar sein, aber es kann nicht angehen, daß Satire sich
hier ohne jede Kennzeichnung einschleicht. Aus seriösen Nachrichtenmagazinen etc. kenne ich so etwas
jedenfalls nicht. Sie?
#20 Beatrix 22:56:49 | Donnerstag, 8. September 2005
@ Peterchen Vielleicht kann ich mich ja nach diesem Austausch (auf den ich es nun auch bewenden lassen
will) wieder ein bißchen beliebter machen, wenn ich hier (ohne den Verdacht der Schleichwerbung erwecken
zu wollen) einräume, daß ich mit Mozilla arbeite
#25 Beatrix 22:51:06 | Donnerstag, 8. September 2005
@ Leo Ein Bekenntnis zum Konzil wird ja nicht analog zum Antimodernisteneid pauschal eingefordert. warum
nun die FSSPX? Vielleicht liegt es daran, daß innerhalb der katholischen Kirche sonst keine Gruppe dem
Konzil so kritisch gegenübersteht bzw. sonst keine Gruppe es ablehnt. Jedenfalls sind mir weitere nicht
bekannt. Was den Charakter der Konzilstexte anbetrifft, so sind sie nach meinem Verständnis auch nicht
unfehlbar, wohl aber als lehramtliche Schreiben bindend analog zum CIC und zu anderen Schriften, die sich
meines Erachtens lediglich darauf stützen, vom Stellvertreter Christi promulgiert worden zu sein. Sie
sind an sich (zum Glück!) nicht endgültig, aber bis auf weiteres eben bindend!
#16 Beatrix 22:44:29 | Donnerstag, 8. September 2005
@ Peterchens Humorforderung! Man zeigt sicherlich nicht zu wenig Humor, wenn man durch die Nachricht des
Todes eines Menschen wie Bill Gates überrascht wird, die sich dann als bewußte Falschmeldung herausstellt,
aber im Gegensatz zu anderen kreuz.net-Artikeln als solche nicht gekennzeichnet ist. Journalistisch ist
das mies, menschlich ist es mindestens unangemessen. Mir geht es hier wie ich schon sagte nicht um sture
Kritik, vielmehr bedauere ich diesen Niveauverlust im Vergleich zu anderen Artikeln, der der Reputation
von kreuz.net insgesamt weniger zuträglich sein dürfte. Dieser Artikel und die nun begonnene Diskussion
darüber wirft meines Erachtens eine Frage auf: Als was versteht diese Seite sich? Als öffentliche Informationsseite
mit katholischen Nachrichten (steht sogar oben rechts!) oder als halbprivate Eigenwiese zum ungestörten
Austausch? Ich hoffe doch sehr, das erste trifft zu, ein solcher Artikel hat seinen Platz aber eher im
Zweiten. Jemand, der die Seite heute zum ersten Mal aufruft, dürfte zurecht irritiert sein! Fehlender
Stil entschuldigt fehlenden Humor!
#14 Beatrix 22:34:38 | Donnerstag, 8. September 2005
Gates als Förder von Abtreibung usw. Das wußte ich leider noch nicht. Ich danke für die Mitteilung,
aber der Mißgriff durch die Redaktion kann damit nicht aufgewogen werden, da er objektiv unangemessen
ist. Sicherlich kein Grund für eine große Diskussion; ich bitte nur, nun nicht dem Irrtum zu verfallen,
den Artikel und seine unterklassige Form mit den Fehlleistungen Gates’ schönreden zu können. Einen angenehmen
Abend wünsche ich, pe/8.ix.05
#12 Beatrix 22:29:06 | Donnerstag, 8. September 2005
@ Peterchen Das sei Ihnen alles als eigene Meinung bzw. wahrheitsgemäße Darstellung zugestanden, aber
das ändert nichts an der stillosen Form des Artikels. Wie ich bereits sagte ist der Inhalt nicht fehl
am Platze, wohl aber der Artikel als solcher (nicht hinreichend kenntlich gemachte Satire usw.).
#3 Beatrix 19:18:53 | Donnerstag, 8. September 2005
In erster Linie… … ist Bill Gates jemand, der jährlich enorme Summen seines Privatvermögens für
die Erforschung von Krankheiten einsetzt, was der Artikel leider verschweigt, zumal sich mir sein Sinn
nicht wirklich erschließen will – weniger hinsichtlich seines Inhaltes als vielmehr hinsichtlich seiner
(De-)Plazierung hier zu den ansonsten überwiegend journalistischen Artikeln. Im übrigen empfinde ich
die Visualisierung als nicht ausreichend, was die Satirehaftigkeit betrifft. Schade sowas!
#23 Beatrix 15:52:29 | Dienstag, 6. September 2005
@ Toby Tja, so ist das nunmal. Diesmal trifft es die Piusbrüder, das nächste mal irgendeinen anderen.
Ich halte das für gängige Praxis, die mich also auch nicht wirklich überraschen kann. Überraschend
finde ich nur, daß Msgr. Algermissen sowas macht…
#21 Beatrix 14:55:37 | Dienstag, 6. September 2005
@ Toby: Vielleicht verhält es sich in diesem Punkt wie z. B. bei Auftritten von Leuten wie Küng in bestimmten
Diözesen. Der Ordinarius kann das verbieten. Womöglich gilt die Jurisdiktionsgewalt des Bischofs Algermissen
in Fulda auch für die FSSPS, was ja im übrigen durchaus auch aussagekräftig über deren Kirchenzugehörigkeit
ist.
an MilesChristi So habe ich das nicht gesehen! Die medizinische Notwendigkeit, die eventuell bestehen
könnte, habe ich nicht einkalkuliert. Mich befremdete nur dieser Anblick, der irgendwie ins liturgische
Bild paßt. Aber ich möchte micht nicht davor verschließen, einen Fehler einzugestehen und den Verweis
auf dieses Bild zurückzunehmen. pe
Ich bin entsetzt! 1. Radikalreformer, die Dinge wie das Lateinische andauernd infrage stellen, erinnern
mich gewissermaßen an kleine ungezogene Kinder, die an den Fingern der Mutter ziehen. Die Aufgabe ist
es aber allein, nicht nachzugeben. 2. Diese „Messe“, über die berichtet wird, hat mit katholischer Kirche
nichts mehr zu tun. Das so etwas in Würzburg möglich ist, kann ich nicht verstehen. Der Bischof Friedhelm
ist doch so ein feiner Mann…
Köstlich, aber wahr! Köstlich ist es, daß Ranke-Heinemann im Artikel als ehemalige Theologin und nicht
als ehemalige Theologieprofessorin bezeichnet wird. Das mag zwar nach dem Hochschulrecht usw. nicht korrekt
sein, aber es besitzt eine Aussage, die mir eine Menge bedeutet: Theologe ist keine Berufsbezeichnung
allein, sondern auch eine Art Auszeichnung, eine Art Qualitätsbezeichnung. Bravo! Edf, 5.IX.
An „Elendester Sünder“ (Tiefen Respekt für diese demütige Selbstbezeichnung!!!)) Ach du liebe Güte!
Was heißt das denn konkret? Gibt es diese Seuche gar nicht oder benutzt man irgendeine Seuche um sozusagen
Politik pro Verhütung usw. zu machen? Das klänge plausibel. Herrlich! Sie machen alle aus mir noch einen
Verschwörungstheoretiker, aber Spaß beiseite: Über das und die Freimaurer muß ich einfach mehr erfahren.
Ich kenne auch eine Männer, denen man nachsagt, sie engagierten sich im Lions-Club. Die Frage ist, wer
noch alles und mit welchem Ziel und was bedeutet es, wie ich in einem anderen Artikel auf Kreuz.Net lesen
konnte, daß Joseph Ratzinger ein Rotarier ist
An Evelin und Eld. Sünder Ich bin empört! Davon habe ich noch nicht gehört, aber ich hielte das keineswegs
für abwegig. Daß die Europäische Union nicht katholisch ist, haben wir ja im Fall Buttiglione sehen
müssen. Wo kann man mehr über solche offenbar unter Verschluß gehaltenen Skandale erfahren? Ich finde
es mutig, daß Sie sowas ansprechen. Was ist mit HIV-Lüge genau gemeint? MFG, PE, 4.IX.
Liebe Diskutanten, ich habe den Verweis auf die UNO und die Freimaurer nicht verstanden. Ich kenne jemanden,
der in seiner Jugend eine zeitlang Kontakt zu einer Freimaurer-„Loge“ hatte und wollte mich selbst einmal
vor einigen Jahren über die Freimaurer informieren, aber die Quellen sackten sehr ins Esoterische ab…
Wohl aber sind mir zwei Dinge in Erinnerung geblieben: 1) daß Freimaurerei früher mit Exkommunikation
geahndet wurde, heute eher nicht mehr, dennoch nicht völlig freigegeben (durch die Glaubenskongr.) 2)
daß Freimaurer durchaus religiös motiviert sind, wobei eine gewisse Gleichwertigkeit der Religionen
und ihrer hl. Bücher besteht, was mich aber ein wenig befremdet. Wie sind Ihre Erfahrungen/Kenntnisse
über Freimaurer? Geht es wirklich um Humanistisches und Karitatives oder um eine Machtbastion? Welche
Rolle spielen Gruppen wie Rotary (hoffentlich richtig von mir geschrieben), die kürzlich mit Verweis
auf Gebhard Fürst angesprochen wurden. Was ist mit dem Lions-Club usw…? Ich hoffe, daß diese Fragen
auf Ihr Interesse stoßen! Auf einen interessanten Austausch freut sich Ihr Peter Enderfers
@ Evelin: Verzeihung übrigens! Ich schrieb Ihren Namen mehrfach falsch! Ich stimmte Ihnen auch zu, vor
allem darin, daß das sehr sehr schwer zu klären ist. Sehr froh bin ich, daß wohl doch eine gewisse
Einigkeit bzgl. des Unrechtsverständnisses besteht. Es ist wirkich schwer, Grenzen für die einzelnen
Verbrechen festzusetzen. Daher kann ich mich nun zum Artikel äußern: Kann mir jemand sagen, wer genau
mit den „unzureichenden Bischofsernennungen“ gemeint ist? Ich kenne mich in der irischen Kirche kein bißchen
aus und wüßte z. B. auch gern, wie die Bischöfe dort berufen werden. In Deutschland gibt es ja z. B.
u. a. die Wahl des Domkapitels aus einem römischen Dreiervorschlag. Anderswo sieht es wieder anders aus…???
#100 Beatrix 18:46:55 | Samstag, 3. September 2005
Lieber Hans-Georg, meinen Verweis auf die vermeintliche Deutungshoheit homosexueller Begrifflichkeiten
haben Sie offensichtlich nicht ganz begriffen! Bitte noch einmal nachlesen. Klaus Wowereit ist übrigens
genauso wie der Herr Baron von Beust in einem Amtsäquivalent zum Ministerpräsidenten. Was dieser Einschub
aber überhaupt soll, verstehe ich nicht: und wenn alle Ministerpräsidenten schwul wären hieße das
nicht, daß es i. O. ist, sondern das die Dekadenz die Sünde hoffähig gemacht hat. Ihre These, Sie seien
schwul auf die Welt gekommen, müssen Sie bitte belegen!
an Evelinn Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, daß Sie Massenmord mit Völkermord verwechseln.
Letztgenanntes trifft zu auf Ruanda und die Armenier, auf die Juden ohnehin. Das wurde doch aber meines
Erachtens nicht diskutiert. Ging es nicht um die Bestreitung der wahren Behauptung, daß Pinochet ein
Massenmörder sei. Ich habe den Eindruck, daß nun durch Verweise auf Völkermorde die Morde an Massen
(nämlich Tausende) zu weniger entsetzlichen Geschehen herabsenken wollen. Die Bezeichnung Pinochets als
Massenmörder geht durchaus in Ordnung, die „eines der gr. Verbrecher des Jhd.“ ist zu unwissenschaftlich
und emotional beladen als daß man darüber lange diskutieren müßte.
Lieber Hans-Georg! Wieso machen Sie es nicht wie mit dem Begriff „schwul“. Dieser Begriff ist etymologisch
eindeutig negativ belastet und die Homos haben ihn zur Eigenbezeichnung gemacht. Ein Schreien nach politischer
Korrektheit ist unverhältnismäßig zur Bedeutung des Begriffes „homo“ = gleich (v. homosexuell ~ gleichgeschlechtlich).
Aus Ihren Ausführungen gewinne ich den Eindruck, die Kirche müsse Ihre Lehre ändern, damit die gesellschaftlich
akzeptierte Sünde vollends totgeschwiegen wird. Das wird es aber nicht gegen, genauso wie es Diskriminierung
nach dem Katechismus auch nicht geben dürfte. MFG, Enderfers 3.IX.2005
Sehr geehrte Frau Evelinn, ich möchte auf Ihren Beitrag antworten. Ich finde es richtig, daß Sie Verbrechen
aufführen, die heutzutage gerne unterschlagen werden, nämlich z. B. den Völkermord an den Armeniern.
Aber ich möchte mir auch eine kleine Korrektur erlauben. Massenmord ist nicht an Zahlen festzumachen.
Ein Massenmord kann schon bei einigen Hunderten in Unterscheidung zum Serienmord vorliegen (vgl. z. B.
Terroranschläge). Die Zahlenordung, die Sie nennen (ab 1 Mio.), ist eher als Genozid oder genozidös
zu bezeichnen. Die Frage, ob Augusto Pinochet ein Jahrhundertverbrecher ist – oder wie es formuliert wurde,
ist eine subjektive und keine qualitative, i.e. das ist nicht an der Zahl der Morde festzumachen, sondern
eher an der Art seiner Herrschaft. In jedem Fall führen solche Diskussionen nicht weiter. Ich wäre bei
solchen Kategorisierungen lieber auch vorsichtig. Der Umstand, daß braune Herrscher die Kirche dulden,
während rote sie bekämpfen, läßt keine unterschiedlichen Wertigkeiten der Morde zu, wie ich sie in
dieser Diskussion leider oftmals offen oder zwischen den Zeilen lesen konnte. Den Protest gegen den „Geschichtsrevisionismus“
(ich würde es eher weniger wissenschaftlich ausführen) ist nachvollziehbar. Mit freundlichen Grüßen
3.IX.05, Enderfers