gehtsauchsachlich?
Erstellt: 18:06:06 | Mittwoch, 8. April 2009
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2 Lesermeinungen
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Deutschland will noch mehr Aids
#297   gehtsauchsachlich?   12:53:15 | Donnerstag, 9. April 2009
Am Beispiel einiger Gestörter hier wird wieder mal überdeutlich
…was auch längst schon in wissenschaftlichen Studien festgestellt wurde:
nämlich dass fundamentalistisch religiöse Menschen, wie z.B. Anhänger von Islam oder Christentum, – rein statistisch gesehen! – tendentiell wesentlich unsozialer sind als Agnostiker oder Anhänger von Naturreligionen. Vermutlich deshalb, weil Letztere eben auch ohne diese Religionen nicht grundsätzlich „böse“ sind sondern auch von sich aus, sozusagen aus reiner Menschlichkeit in Gemeinschaften soziales Verhalten entwickeln, und Erstere ihre für sie jeweils „einzige Wahrheit“ als auch für alle anderen gültig setzen und damit jede Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Unmenschlichkeit und Verleumndnung Andersdenkender mit ihrem „heiligen Glauben“ rechtfertigen. Dieser ihr „heiliger Glaube“ ist für sie selber oft schon für sich alleine genommen „gute Tat“ und reicht schon für ganz schön viel gutes Gewissen. Die minimale Menschlichkeit der natürlichen Tötungshemmung ist bei diesen Scheinheiligen deshalb auch regelmäßig ausser Kraft gesetzt, was sie mit ihrem „heiligen Glauben“ begründen, der für sie ja nicht im Geringsten zur Diskussion steht. Dieser heilige Glaube ist eben schon qua definitionem die einzig mögliche Wahrheit. Andersdenkende sind danach, wenn nicht zu missionieren, so -bestenfalls- zu bemitleiden.
Daher auch diese Selbst-Gerechtigkeit, die aber auf andere, sozial eingestellte Menschen (ob jetzt religiös oder nicht) oft nur schein-heilig wirkt.
Redaktion benachrichtigen Brutale atheistische Aggression
#79   gehtsauchsachlich?   11:27:54 | Donnerstag, 9. April 2009
Die Aufregung über dieses Buch ist absolut verständlich!
Denn: Was trifft, das trifft!
Bis vor kurzem endete jedwede Auflehnung gegen religiöse „einzige Wahrheiten“ noch, wenn auch im Westen (manche hier denken vielleicht leider) nicht mehr mit Foltertod, so doch mit teils erheblichen persönlichen Nachteilen. So ist auch verständlich, dass kaum ein Fundamentalist wie z.B. Islamist oder Katholik daran gewöhnt ist, dass die eigene Überzeugung auch ganz grundsätzlich kritisiert werden kann.
Ganz zu schweigen davon, sachlich damit umzugehen. So bleibt ihnen nur noch, persönlich zu beleidigen (wenn nichts geht – Nazi geht anscheinend immer, auch wenn eher das ziemliche Gegenteil, wie linke Humanisten das Ziel sind) oder irgendwelche Bibelstellen (welche man wegen der reichhaltigen Fülle und Auslegungsspielraum für und gegen ALLES finden kann) zu zitieren…
Ich persönlich bin übrigens erst vor einigen Monaten aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil mir die weitere Unterstützung selbiger ein schlechtes Gewissen bereitet hätte.
Und kritisiert wurden und werden nicht im Geringsten menschliche Werte (ganz im Gegenteil) oder etwa „Gott“(welcher?wessen?), sondern scheinheilige selbstgerechte Menschen, die sich als dessen Vertreter und Sprachrohr aufspielen!
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