Ernst von Zwiefalten
Erstellt: 19:30:51 | Montag, 27. April 2009
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646 Lesermeinungen
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Der Nationalsozialismus versprach allen alles
#42   Ernst von Zwiefalten   23:10:06 | Freitag, 21. August 2009
@Kraut
Sie langweilen :-[
Redaktion benachrichtigen Der Nationalsozialismus versprach allen alles
#39   Ernst von Zwiefalten   22:56:11 | Freitag, 21. August 2009
Redaktion benachrichtigen Der Nationalsozialismus versprach allen alles
#37   Ernst von Zwiefalten   22:45:35 | Freitag, 21. August 2009
@Kraut
es gab genügend Staatsmänner, die anders mit dem Vertrag von Versailles umgegangen sind, als der Gröfaz. Notwehr war H’s Tun nur in seiner paranoiden Weltsicht.
Redaktion benachrichtigen Es war nicht anders zu erwarten
#57   Ernst von Zwiefalten   22:40:36 | Freitag, 21. August 2009
Nicht einmal Idea-Magazin
hat über Herrn Annens heroische Taten berichtet :-#
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#54   Ernst von Zwiefalten   22:31:48 | Freitag, 21. August 2009
Ich verstehe nicht, warum Herr Annen sich so aufregt.
Er soll Gott danken, der ihn der Gnade des Martyriums und des Zeugnisses für würdig gefunden hat. o^/ o^/ o^/
Oder sollte man es anders ausdrücken: „Wer sich in gefahr begibt, sollte sehen, dass er daran nicht umkomme.“ Etwas drastischer: „Wer den >:) beschwört, braucht sich nicht darüber wundern, dass er nach Schwefel stinkt.“
(Achtung: obige Äußerung könnte Ironie enthalten)
Redaktion benachrichtigen Falsche Bischöfin leitete katholische Abdanke
#47   Ernst von Zwiefalten   12:06:59 | Donnerstag, 20. August 2009
immer das Gleiche
Und willst Du nicht mein Bruder sein, so hau ich Dir den Schädel ein
Redaktion benachrichtigen Knien statt tanzen
#77   Ernst von Zwiefalten   08:42:58 | Donnerstag, 20. August 2009
Nochmal Tänze in der Kirche
Irgendwie scheint es kein Mensch hier zu wissen:
im Ritus aller Kirchen der Patriarchate von Konstantinopel, Alexandrien und Antiochien im zweiten Teil der Trauung (der Krönung) immer getanzt wird. M.W., aber ganz sicher bin ich mir nicht, wird darüber hinaus im äthiopischen Ritus ausgiebig getanzt.
Redaktion benachrichtigen Mit einer Seminarreform aus der Krise + …
#5   Ernst von Zwiefalten   08:10:44 | Donnerstag, 20. August 2009
@Lateiniheini
„Verantwortung“ ist so ein Schlagwort bei kreuznet, mit dem niemand etwas anfangen kann. Keiner hier will – den Juden – Levinas zu lesen, zu modernistisch, der dazu das Beste seit 200 Jahren geschrieben hat. Also bleibt es hier beim Schlagwort.
Redaktion benachrichtigen Knien statt tanzen
#74   Ernst von Zwiefalten   00:15:07 | Donnerstag, 20. August 2009
Tänze auf Golgotha?
Da gibt es einen schönens englisches Lied dazu www.youtube.com/watch?v=wwdmqM3pc68
Redaktion benachrichtigen Die denkfeindliche Sex-Gefühlsreligion muß von allen geglaubt werden
#118   Ernst von Zwiefalten   11:38:55 | Mittwoch, 19. August 2009
@Leon
Die „Lösung“ ist vor allem,Kinder vor solchen Sexualneurotikern und religiösen Fanatikern zu beschützen, wie sie sich hier tummeln.
Ich ergänze:… und die unter „Verantwortung“ die Weitergabe eigener Neurosen an die nächste Generation verstehen :-! :-! .
@Kunstmaler Ihre Position Sie haben keine Ahnung von der kindlichen Psyche und das ist eine Tatsache und keine Beleidigung.passt besser zu Ihnen
Ein Kind denkt anders, als ein Erwachsener – und das ist eine TATSACHE. diese Auffassung ist längst überholt, und obendrein häretisch. Denn wenn ein Kind völlig anders denken würde als ein Erwachsener, wäre die Identität der Person – auch als „Seele“ bekannt- nicht möglich.
Halten Sie also besser den Mund, bevor Sie wie ein Blinder von der Farbe sprechen- Sie Anstreicher!
NB. Hatte nicht auch ein sehr berühmter österreichischer Katholik aus Braunau am Inn (gest. durch Suizid 1945) den gleichen Beruf, wie Sie?
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#110   Ernst von Zwiefalten   11:17:12 | Mittwoch, 19. August 2009
@Kunstmaler
werden Sie bitte nicht persönlich beleidigend, wenn es um pädagogische Sachfragen geht.
Ihre Pädagogik ist aus den 50ern und wirklich nicht tauglich, wenn es um diese Fragen heute geht.
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#14   Ernst von Zwiefalten   11:14:37 | Mittwoch, 19. August 2009
@wassers
Wir sind uns wahrscheinlich ziemlich nahe und Frauen am Altar das war – auch in weltlicher Hinsicht (kann ich gerne erläutern, wenn es jemand interessiert) – die größte Dummheit, die die Protestanten je gemacht haben.
Bei den Russen bin ich skeptisch, sie als Führungsmacht der Orthodoxie anzuerkennen. Sie betreiben mehr Machtpolitik als gute Theologie. Auffälligerweise kommen die gute Theologie in der Orthodoxie aus Rumänien (Staniloae – unbedingt lesenswert, weil er auch z.T. selbst auf Deutsch veröffentlicht hat), Lupasch (nur eine deutsche Diss. zugänglich) und Mogilas sind nur einige Beispiele und Ägypten (sehr viel zur Pädagogik).
Das mag aber auch daran liegen, dass ich kein Russisch kann.
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#107   Ernst von Zwiefalten   11:03:03 | Mittwoch, 19. August 2009
@Kunstmaler
Ich und viele andere auch, wären sehr dankbar, wenn Sie einen besseren Vorschlag zur Vermeidung solcher Abscheulichkeiten hätten, als einen Aufklärungsuntericht. Was Sie vorschlagen halte ich aus pädagogischer Sicht für unrealistisch. Und Sexualität – nicht im Sinne von Geschlechtsverkehr – sondern als Teil der persönlichen Identität als männlich oder weiblich, ist schon mit der Geburt gegeben. Und damit ist das ein Thema für Kinder.
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#105   Ernst von Zwiefalten   10:48:03 | Mittwoch, 19. August 2009
@Kunstmaler
Es tut mir leid, Sie leben in einer Traumwelt.
Ich weiß von 60jährigen, die als Kinder vom eigenen Vater mißbraucht wurden (katholisch übrigens, aber das ist Zufall). Als die Mutter das erfuhr war ihr Kommentar: „Das ist gut so, dann muss ich sie schon nicht aufklären.“
Wie Menschen damit für ihr Leben gezeichnet werden, kann man sich kaum vorstellen.
Um solche scheußlichen Mißbräuche zu verhindern brauchen wir Aufkläung schon im Kindergartenalter. Vor solchen Eltern müssen die Kinder geschützt werden und da müssen auch konservative Eltern in ihren Vorstellungen zurückstecken, wenn möglich aus Einsicht, aber wenn es gar nicht geht, mit Zwang.
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#6   Ernst von Zwiefalten   10:29:24 | Mittwoch, 19. August 2009
Keine Ahnung
Der Herr Prälat hat keine Ahnung von den Fortschritten in der Ökumene seit dem Tiefpunkt des I. Vaticanums, vor dessen Beschlüssen die Orthodoxie bekanntlich warnte.
Im Verhältnis evangelisch-katholisch sind enorme Fortschritte gemacht worden, siehe die Regensburger Erklärung.
Besondere Fortschritte aber hat es in der Ostkirche gegeben: das Schisma mit dem Patriarchat von Alexandria ist überwunden, die Armenier sind nicht mehr Aussenseiter und die – vernünftigen – katholischen Bischöfe respektieren den Schwur vom schiefen Kreuz der Thomaschristen.
Ich könnte noch sehr viel mehr aufzählen.
Nur die Frage des Abendmahls wird so hoch aufgehängt, als gäbe es nur dieses eine Sakrament. Für alle, die es vergessen haben: es gibt mehr!
Also, deutlich größere Fortschritte, als 1870 zu erwarten waren.
Redaktion benachrichtigen Weitere Ernennung im Vatikan + …
#6   Ernst von Zwiefalten   10:14:46 | Dienstag, 18. August 2009
@Leon
Sie haben zu 100% recht. :)3
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#168   Ernst von Zwiefalten   10:13:39 | Dienstag, 18. August 2009
@Thomasius
Sie haben völlig recht und in der Offenbarung des Joh. finden Sie auch die einschlägigen Stellen, ebenso Röm. 9- 11 und öfter. Nur gibt es hier genügend Menschen, die katholisch, aber nicht christlich sind.
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#47   Ernst von Zwiefalten   22:57:41 | Montag, 17. August 2009
@Paulaner
Sie mögen Recht haben aber: in der Praxis der meisten Kirchgänger ist das Problem des Bösen drängender und es gilt in der Seelsorge, wie in der Pädagogik der Grundsatz: vom Leichten zum Schweren.
Wenn man aber schon das Leichte vernachlässigt…
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#38   Ernst von Zwiefalten   22:33:11 | Montag, 17. August 2009
@Gottsuchender
so einfach, wie Sie es sehen, kann man mit dem Problem des Bösen nun wirklich nicht umgehen. Selbst Immanuel Kant, der Ihnen geläufig sein sollte, hat vom „absoluten Bösen“ gesprochen, was ihm Goethe bekanntlich sehr übel nahm.
Mit dem Motto „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.
Jeder esse was er kann, nur nicht seinen Nebenmann.“ kommen wir in dieser Frage nicht weiter, das können schon Kindergartenkinder einsehen.
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#34   Ernst von Zwiefalten   22:20:26 | Montag, 17. August 2009
@der Leser
Herr Bieger kann Griechisch?
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#32   Ernst von Zwiefalten   22:16:01 | Montag, 17. August 2009
@wassers
Ich hatte eigentlich vor, im Urlaub mein Griechisch wieder etwas aufzufrischen, da wäre das Nachprüfen der Lutherübersetzung schon reizvoll. Wo Luther in seiner Übersetzung Mt 16, 18 falsch übersetzt hat, kann ich nicht erkennen – die Interpretation ist eine andere Sache.
Haben Sie nicht irgeneinen Literaturhinweis, der mir weiterhelfen könnte, wenn Sie die Bibelstellen nicht parat haben?
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#24   Ernst von Zwiefalten   21:54:28 | Montag, 17. August 2009
@wassers
aus echtem Interesse: können Sie mir die Bibelstellen nennen, die Luther verfälscht hat? Ich möchte das gerne mal in meinem griechischen Neuen Testament nachvollziehen. Vielen Dank im Voraus :(3
Redaktion benachrichtigen Linzer Dechant beschwört den Teufel
#20   Ernst von Zwiefalten   21:34:41 | Montag, 17. August 2009
mal ein Rundumschlag
@Alois Bischof
Das Verwenden des gesäuerten Fladenbrotes ist seit dem Konzil von Florenz erlaubt und kommt aus ostkirchlicher Tradition. Erst in den 70er Jahren wurde es auch bei den Protestanten Mode
@sanfrancesco Bezieht sich Ihre Anmerkung zur Gruppenliturgie nur auf die Kommunion oder auf die gesamte Liturgie?
@wassers Mit dem Begriff Lüge sollte man vorsichtig sein – auch die Protestanten sagen das von den Katholiken – möchte das nicht vertiefen.
@alle anderen Natürlich kann man mit kleinen Kindern vom Teufel reden, schon dreijährige Kinder hören gerne Kindermärchen, auch die die vom Teufel erzählen. Und Märchen sind eine durchaus sinnvolle Form, an das Thema heranzugehen (keine Ironie). Die biblischen und kirchlichen Texte sind für Kinder bis ca. 15 Jahre oft zu schwer.
Redaktion benachrichtigen Die Erklärung des hochgelobten Karl Marx
#112   Ernst von Zwiefalten   23:31:17 | Sonntag, 16. August 2009
@leon
Nein, Leon, Marx ist und bleibt ein unbelehrbarer Antisemit, wie seine Frühschriften („Über die Fähigkeiten der Juden freizuwerden“) und seine Briefe zeigen.
Da ist mir einfach zu Vieles, was mich an Stürmerparolen erinnert.
Es ist für mich nur ein quantitativer Unterschied zwischen Marx und den Nazis, die Strukturen sind so ähnlich und es hieß nicht umsonst National – Sozialismus.
Engels ist etwas anders gelagert, aber er soll ja auch im Alter Reue gezeigt haben.
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#126   Ernst von Zwiefalten   22:50:35 | Sonntag, 16. August 2009
Antipacelli
ist ein Neonazi, der im Leserbereich für Gedenkveranstaltungen für den unbelehrbaren Nazi und Selbstmörder Rudolf Hess wirbt :-!
Dafür könnte sich auch die Staatsanwaltschaft interessieren.
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#120   Ernst von Zwiefalten   22:42:40 | Sonntag, 16. August 2009
@antipacelli
und Jesus Christus ist und bleibt Jude, der noch sterbend am Kreuz die jüdischen Psalmen betet.
Redaktion benachrichtigen Die Erklärung des hochgelobten Karl Marx
#110   Ernst von Zwiefalten   22:36:17 | Sonntag, 16. August 2009
@Leon
Wenn Sie wirklich einen Einblick in Marx haben wollen (ich gebe zu, er liest sich schwer) empfehle ich folgende Bücher:
Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Bd. 2
E. Voegelin: Der Gottesmord
und Richard Wurmbrand KARL MARX UND SATAN
www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_con…
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#111   Ernst von Zwiefalten   22:30:18 | Sonntag, 16. August 2009
@antipacelli
<°)))o>< <°)))o><
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#108   Ernst von Zwiefalten   22:25:51 | Sonntag, 16. August 2009
@level up
Zur Allgemeinbildung gehört ganz einfach die Tatsache, dass Christen und Juden zum selben Gott beten, aber seine Offenbarung an anderen Punkten festmachen.
Es gibt immer wieder Menschen, die meinen katholisch zu sein und ein paar Grundtatsachen, die man spätestens im Firmuntericht lernen sollte( aber der Geschichtsuntericht reicht auch), vergessen.
Ich könnte das lang begründen, aber hier reicht es erst einmal darauf hinzuweisen, dass diese Ansicht vom äußersten linken (Marx) bis äußersten rechten Rand geteilt wird. Sonst gäbe es das rechtsradikale Symbol des Adlers mit dem Fisch in den Klauen nicht.
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#97   Ernst von Zwiefalten   22:08:44 | Sonntag, 16. August 2009
@level up
Wollen Sie sich hier als marcionitischer Ketzer äussern?
Lesen Sie nur Röm 9 -11 nach, bei Johannes heißt es: „Das Heil kommt von den Juden.“ und was würde die Kirche, was die Orden ohne den Psalter machen?
Also Ihre Bemerkung spricht nicht gerade für ein großes Katechismuswissen. :(3 Tipp: Holen Sie Ihren Firmuntericht nach.
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#87   Ernst von Zwiefalten   20:59:43 | Sonntag, 16. August 2009
@Caldonazzi: Biene Maja
Hat man der Biene Maja vielleicht den Account geknackt?
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#46   Ernst von Zwiefalten   16:57:18 | Sonntag, 16. August 2009
@Leo Miles
Ich nehme Ihre Entschuldigung an.
Ich hatte vergessen, dass Ironie manchmal falsch verstanden wird. Und vielleicht die größten Sünden Karl Barths sind sein unreflektiertes Lob des Sozialismus und seine Ehe zu dritt mit Charlotte von Kirschbaum und Nancy Barth. Wobei – seine Allversöhnungslehre ist auch nicht ohne. ( Achtung: Ironie, diesmal warne ich.)
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#44   Ernst von Zwiefalten   16:16:30 | Sonntag, 16. August 2009
@Leo Miles
Ich weiß nicht, was Sie,darauf lege ich Wert, meinen wenn Sie von e (!)urer promiskuitiven Lebensführung sprechen. Schwul bin ich jedenfalls nicht, sondern nach byzantischem Ritus getraut.
Ob Sie christlich sind, wage ich nach Ihrer Injurie zu bezweifeln. Vielleicht bekommen Sie nach dem jüngsten Gericht ein Einzelzimmerchen, ganz für sich allein, weil ausser Ihnen niemand den Himmel verdient, und merken nicht, dass Sie in der tiefsten Hölle sind.
Was Barth angeht hier zur ersten Informationde.wikipedia.org/wiki/Karl_Barth
Redaktion benachrichtigen Hier kann man das große Geld machen
#34   Ernst von Zwiefalten   16:04:50 | Sonntag, 16. August 2009
Karlshöhe
Man sollte sich einfach mal ein Beispiel an der diakonischen Einrichtung Karlshöhe in Ludwigsburg nehmen:
www.karlshoehe.de/index.php?id=831
Ohne große Schnörkel, präzise dargestellt- da kein Rechtsanwalt etwas holen.
Redaktion benachrichtigen Muttergottes am Ziel + …
#41   Ernst von Zwiefalten   15:59:28 | Sonntag, 16. August 2009
@Gretchen
Ihre Auffassung ist – mit Verlaub gesagt – ein ziemlicher Unsinn. Es gibt genügend Hinweise im Neuen Testament, die sich genau in die andere Richtung deuten lassen.
Und ohne Peter vom Felsen zu nahe treten zu wollen, muss man doch sagen, dass die DDR noch eine harmlose sozialistische Diktatur war in Rumänien und Bulgarien war es wesentlich schlimmer, zu der UdSSR habe ich zu wenig Einblick. Wollen Sie, Gretchen, ernsthaft eine Diktatur empfehlen, die in Rumänien für mehr als 60 000 Tote verantwortlich ist (lt. Gerichtsurteil gegen Ceaucescu), die von Marx her antisemitisch und daraus schlussfolgernd antichristlich ist?
Im Übrigen ist der Bigamist Karl Barth ein gutes Beispiel christlicher Lebensführung.
Redaktion benachrichtigen Auch die Piusbruderschaft muß den Götzen opfern
#34   Ernst von Zwiefalten   07:36:32 | Freitag, 14. August 2009
@Jotef
Natürlich ist es eine Häresie, das alte Testament als unkathholisch abzulehnen. Aus diesem Grund (gegen Marcion) hat die Kirche den Kanon (mit dem AT) geschaffen.
Jesaia und Jeremia so zu verbinden finde ich problematisch, weil die beiden Propheten zu unterschiedliche Positionen und Themen haben. (Jes. ist Verwaltungsbeamter, Jer. Priester)
Der Akzent des Jes. Textes liegt m. E. vor allem in der Kritik an Propheten, die Israel zu einer aggressiven Großmachtspolitik aufforderten.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#58   Ernst von Zwiefalten   07:22:46 | Freitag, 14. August 2009
@Sigfried, Dr. Schlämmer
Ich werfe mal eine Überlegung in die Diskussion – vielleicht ist sie falsch.
Kann es sein, dass – besonders in Deutschland – das katholische Christentum unter dem unausgesprochenen Einfluss von F. D. E. Schleiermacher (in der ev. Theologie sehr beliebt) und seines Gefühlschristentums steht?
Immerhin gilt Schleiermacher im Protestantismus als der Kirchenvater des 19Jhds.
Dann sollte vielleicht Hegels „Vorrede zur Hinrichschen Religionsphilosophie“ zu neuen Ehren gelangen.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#50   Ernst von Zwiefalten   22:49:59 | Donnerstag, 13. August 2009
@newtube
Sie denken zu schlecht vom Ökumenismus. Auch der verbohrteste Protestant wird stringenter argumentieren und sich zumindest auf die Bibel berufen.
Vielleicht gibt es in der tiefsten thebäischen Wüste Einsiedler, die so denken wie Leon – doch die haben kein Intenet
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#46   Ernst von Zwiefalten   22:33:26 | Donnerstag, 13. August 2009
@Paulaner
Zollitsch ist Personaler und die sind doch immer falsch- das bringt die position so mit sich :-D
Redaktion benachrichtigen Auch die Piusbruderschaft muß den Götzen opfern
#31   Ernst von Zwiefalten   22:03:00 | Donnerstag, 13. August 2009
@ruhrgebietler
Ich fand es nur merkwürdig, dass ein traditionalistischer Priester seine Auffassungen nicht auf Latein veröffentlicht :(3
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#40   Ernst von Zwiefalten   21:58:53 | Donnerstag, 13. August 2009
@Sigfried
1. Wir haben keine Schweine miteinander gehütet – ich bitte um das Sie.
2. Dass es nur eine katholische Theologie geben kann ist Nonsens, sonst könnte es weder eine Entwicklung noch eine Diskussion geben. Die akademische Theologie ist von den Kirchenvätern der Alten und rechtgläubigen Kirche bis in die Moderne von Diskussionen geprägt und eine einheitliche Theologie gibt es bei einem Vergleich von Bonaventura und Thomas von Aquin nun einmal nicht. Der Heilige Geist wird in alle Wahrheit führen, aber dafür braucht es erst einmal eine Landebahn, die über das Nachplappern hinaus geht.
3. Auch wenn Sie zu Luther und Calvin anderer Ansicht sind: die Wahrhaftigkeit gebietet, die Positionen einigermassen fair darzustellen.
Redaktion benachrichtigen Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
#33   Ernst von Zwiefalten   20:14:35 | Donnerstag, 13. August 2009
Bitte zur Sache sprechen
Leider stelle ich bei den Diskutanten hier im Forum eine fürchterliche Unkenntnis im Abendmahlsverständnis von Protestanten und Orthodoxen fest. Zur Versachlichung der Debatte einfach die theologischen Lehrmeinungen.
1. Lutheraner und Calvinisten (Reformierte) haben ein unterschiedliches Abendmahlsverständnis. Man kann nicht, wie es hier geschieht, beide Auffassungen vermengen.
2. Die Calvinisten legen großen Wert auf den Gemeinschaftsaspekt (das tut zu meinem Gedächtnis) die Lutheraner großen Wert auf die Vergebung der Sünden und die Realpräsenz in der Eucharistie (Das ist mein Leib…das ist mein Blut, das vergeben ist zur Vergebung der Sünden). Deshalb ist bei den meisten Lutheranern auch noch die Mundkommunion üblich.
Einig sind sich beide aber darin, dass die Wirksamkeit des Abendmahls – zum Heil oder zum Gericht !- nicht vom Priester abhängt, weil die Priesterweihe nach biblischem Zeugnis nicht von Jesus eingesetzt wurde.
Den Opfercharakter des Abendmahles lehnen die meisten Protestanten unter Berufung auf den Hebr.brief ab.
Unwürdig empfängt das Abendmahl:
a. Ungetaufte
b. wer vor dem Abendmahl nicht gebeichtet hat, bzw. das Abendmahl empfängt, ohne Erwartung der Sündenvergebung. (Das hat pastorale Gründe)
3. Die Orthodoxie hat ein völlig anderes Verständnis des Abendmahls, ohne den Opfercharakter zu leugnen:
der Akzent liegt auf dem Abendmahl als „Medizin des ewigen Lebens“, wichtig ist die Präsenz Christi in Wort und Sakrament, das Wie wird bewußt nicht reflektiert
Redaktion benachrichtigen Auch die Piusbruderschaft muß den Götzen opfern
#28   Ernst von Zwiefalten   23:18:35 | Dienstag, 11. August 2009
Schade, schade
dass der Hww. Herr Pfarrer seine Mitteillungen nur im toskanischen Dialekt veröffentlicht hat. Ich bitte um eine Übersetzung in die lateinische Hochsprache, ersatzweise- sofern Hochwürden mit dieser Sprache Schwierigkeiten haben sollte, in den dakischen (vulgo rumänischen) oder sizilianischen Dialekt dieser Sprache, weil ich dieser Mundarten besser mächtig bin.
Redaktion benachrichtigen Systemimmanente Opposition zum Nationalsozialismus
#62   Ernst von Zwiefalten   22:20:50 | Sonntag, 9. August 2009
@pneumat und Jurij Below
Leider kann ich Ihre Ausführungen nicht verstehen.
Zum Verhältnis von NS- Staat und dem Marxismus empfehle ich unbedingt Hegels Analyse der französichen Revolution zu hinzuzuziehen, dort sind die Abläufe und Strukturen brillant analysiert. (auch wenn hier viele Hegel ablehnen, diese Analyse ist brillant) Empfehlenswert auch, auch wenn er Protestant ist, der Rumäne Richard Wurmbrand.
Redaktion benachrichtigen Frankreich: Katholische Monarchisten im Angriff
#140   Ernst von Zwiefalten   22:14:47 | Sonntag, 9. August 2009
@Paulaner
:-@ Naja, es gibt eine alte Küchenregel: alles, was man in den Topf wirft, kommt auch wieder heraus – fragt sich nur in welchem Zustand :-D
(Aber heute bin ich nur zu Sprüchen aufgelegt.)
Redaktion benachrichtigen Systemimmanente Opposition zum Nationalsozialismus
#7   Ernst von Zwiefalten   15:10:41 | Sonntag, 9. August 2009
Ich bin entsetzt
derart rechtsradikales Gedankengut hat in einem christlichen Forum nichts verloren. :-!
Redaktion benachrichtigen Frankreich: Katholische Monarchisten im Angriff
#5   Ernst von Zwiefalten   12:04:31 | Sonntag, 9. August 2009
@wassers
Ich kann Ihnen gar nicht widersprechen.
Redaktion benachrichtigen Frankreich: Katholische Monarchisten im Angriff
#2   Ernst von Zwiefalten   11:44:06 | Sonntag, 9. August 2009
Monarchie
Großer Kaiser steig hernieder
Und regiere Deutschland wieder.
Lass in diesen schweren Zeiten
Lieber unsre Angie reiten!
Redaktion benachrichtigen Arbeit am Schreibtisch + …
#20   Ernst von Zwiefalten   13:27:33 | Samstag, 8. August 2009
@HwstVaterAbt:
Sie müssen eines sehen: Das Recht (egal ob kirchlich oder staatlich) kann keine Gerechtigkeit, sondern nur Rechtsfrieden schaffen. Volle Gerechtigkeit bleibt Gott im jüngsten Gericht vorbehalten. Das sollte uns als Christen nicht hindern, uns im Rahmen des Möglichen für Gerechtigkeit einzusetzen, aber wir sollten um die begrenzten Möglichkeiten wissen.
Ich kann nur für Deutschland sprechen: durch die Wiedervereinigung ist in der Frage des §218 eine völlig andere Auffassung aufgekommen, die mit einer strengen Auffassung politisch und rechtlich nicht aus der Welt zu schaffen war. Es ist Aufgabe christlicher Bildung, hier ein anderes Bewußtsein zu schaffen – und hier versagen alle christlichen Institutionen in Deutschland, dass sie diese Bildungsaufgabe nicht bewältigen – aber das Mittel des Rechtes ist meines Erachtens zu stumpf.
Redaktion benachrichtigen Der Papst empfiehlt ein Vorbild + …
#49   Ernst von Zwiefalten   21:00:38 | Freitag, 7. August 2009
@ruhrgebietler
Woher wissen Sie das?
Hatten Sie Telefonkontakt?
Redaktion benachrichtigen Der Papst empfiehlt ein Vorbild + …
#38   Ernst von Zwiefalten   22:10:18 | Donnerstag, 6. August 2009
Nietzsche
man sollte einfach mit Nietzsche vorsichtig sein – auch mit der Frage seines Abfalls. Es wird wohl bis zum jüngsten Tag unklar bleiben, ob er einfach psychisch krank war, wie sein Vater, oder ob er wirklich abgefallen war, oder ob diese Zweifel nur ein Durchgang waren, wie ihn viele erlebt haben und er sich gegen Ende seines gesunden Lebens bekehrte. Für billige Polemik ist seine Biographie zu tragisch.
Redaktion benachrichtigen Ende mit Schrecken
#403   Ernst von Zwiefalten   23:34:51 | Dienstag, 30. Juni 2009
@Mannheimer
wenn Sie natürlich die Bibel selektiv lesen, finden Sie alles, was Sie finden wollen.
Bei Shakespeare finden Sie sicherlich prozentual mehr Morde als in der Bibel und trotzdem regt sich niemand über Shakespeare auf.
Und wenn Sie die nordische Literatur Edda, Niebelungenlied, isländische Sagas lesen, haben Sie mehr Morde und Gräueltaten.
Schieben Sie nicht Gottes Willen vor, wenn die Menschen sündigen. So primitiv, wie Sie und Ihre homepages hat nicht einmal Nietzsche in den Zeiten seines Wahnsinns argumentiert.
Redaktion benachrichtigen Der ausgestoßene Pater findet Freunde
#23   Ernst von Zwiefalten   23:28:14 | Dienstag, 30. Juni 2009
@von Hermanowsky Orlando
Ich bestreite das, was Sie sagen, nicht.Das ist sicher noch etwas Zusätzliches. Was ich allerdings auf der homepage des Pfarrers entdeckt habe, reicht aus – wenn man sich etwas an den Rändern der Pastoraltheologie auskennt – um eine sofortige Amtsenthebung zu begründen.
Ich habe das in früheren Post ausführlicher begründet und will hier nicht alles wiederholen.
Redaktion benachrichtigen Der ausgestoßene Pater findet Freunde
#17   Ernst von Zwiefalten   23:08:46 | Dienstag, 30. Juni 2009
Einfach die Fakten
Wie aus seiner homepage hervorgeht, hat sich Hw. Sirch in schwerer Weise vergangen:
Er hat den Brief eines offensichtlich psychisch kranken Menschen mit sehr negativen Anmerkungen im Internet vröffentlicht und dabei Details preisgegeben, die jedem Kenner der Gemeinde veraten müssen, wer der Autor dieses Briefes ist.
Ein solcher Bruch des Seelsorgegeheimnisses (ob es ein Bruch des Beichtgeheimnisses ist, kann ich aufgrund dieser Informationen nicht beurteilen) und der Amtsverschwiegenheit kann weder vom Bischoff noch vom Abt einfach so hingenommen werden und muss sofort und um größeren Schaden zu vermeiden mit Amtsenthebung geandet werden.
In jedem weltlichen Unternehmen rechtfertigt ein solches Vorgehen die fristlose Kündigung.
Also bitte bleiben Sie hier sachlich. Pfr. Sirch ist kein Opfer sondern Täter!
Redaktion benachrichtigen Und die Würde der Ungeborenen, Afghanen und Iraker? + …
#19   Ernst von Zwiefalten   22:05:26 | Freitag, 26. Juni 2009
@Biene Maja
Gute Nacht- Gott befohlen.
Redaktion benachrichtigen Wer in der Welt leben will, braucht nicht ins Kloster einzutreten
#25   Ernst von Zwiefalten   22:04:37 | Freitag, 26. Juni 2009
Äusserlichkeiten
Mensch, all’s was ausser dir, das gibt dir keinen Wert;
Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd
So dichtete im 17. Jhd der katholische Dichter Angelus Silesius und das gilt heute immernoch
Redaktion benachrichtigen Die Schuhschachteln der weltoffenen Linzer Grillzangen-Liturgiker
#126   Ernst von Zwiefalten   21:32:07 | Montag, 22. Juni 2009
@chico flojo
Ich halte es nur für sinnvoller, dieses Sakrileg nicht zu sehr aufzubauschen, damit dritte nicht auf dumme Gedanken kommen. Merke:
„Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist nicht dazu verpflichtet.“
Zur Beruhigung der Gemüter
www.youtube.com/watch?v=muBv-vRmewI&…
Redaktion benachrichtigen Die Schuhschachteln der weltoffenen Linzer Grillzangen-Liturgiker
#112   Ernst von Zwiefalten   21:18:56 | Montag, 22. Juni 2009
Gibt es nicht andere Themen,
als dieses ausgeleierte Thema:
„Getretener Quark wird breit – nicht stark“
(Goethe)
Redaktion benachrichtigen Die üblichen Überraschungen
#64   Ernst von Zwiefalten   20:01:45 | Montag, 22. Juni 2009
Sieben wesentliche Fragen
ad 1 Da hat Gott am Bach gesessen und Ruten geschnitzt für diejenigen, die so dumme Fragen stellen.
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#112   Ernst von Zwiefalten   23:33:36 | Sonntag, 21. Juni 2009
@ Shuca
Ganz leuchtet mir Ihre Argumentation nicht ein:
Man kann doch – ohne dass man die Lehre von der Immaculata animmt – immer noch an Jesus als Sohn Gottes glauben. Das haben doch viele Heilige getan, wie z.B. johannes Chrysostomus oder Bernhard v. Clairvaux.
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#34   Ernst von Zwiefalten   21:45:04 | Sonntag, 21. Juni 2009
adiaphoristischer Streit
also irgendwie erinnern mich manche Diskussionen an die adiaphoristischen Streitigkeiten der Lutheraner im 16. Jhd.
Streit darüber, wann eine Choralbe getragen werden darf
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#60   Ernst von Zwiefalten   21:37:58 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
Im hebräischen Urtext ist das nicht zwingend
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#58   Ernst von Zwiefalten   21:35:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
Warum? Belegen Sie es!
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#56   Ernst von Zwiefalten   21:32:27 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
Da ich das Hebraicum habe, bin ich nicht auf die Übersetzungen angewiesen. Mir scheint deshalb diese Interpration, die Sie als modernistisch einordnen plausibel und diskussionswürdig
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#54   Ernst von Zwiefalten   21:24:52 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
Können Sie denn Hebräisch?
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#52   Ernst von Zwiefalten   21:21:11 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
:-@ Hebräisch sollte man können!
Oder ist das zu modernistisch? :-D
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#21   Ernst von Zwiefalten   21:13:19 | Sonntag, 21. Juni 2009
Weihwasser und Weihrauch
Das Folgende ist kein Witz, sondern ich habe es von einem Anwalt
Vor einem Amtsgericht im Süden wurde eine Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf Schadensersetz verklagt. Der Priester hatte bei der Segnung einer Wohnung einen Computer so unter Wasser gesetzt, dass dieser unrettbar zerstört wurde. Die Kirche wurde nun verklagt, weil sie für ihren Erfüllungsgehilfen, den Priester haftbar sei.
Ausserdem kenne ich einige Menschen, die die Kirche beim Gebrauch von Weihrauch verlassen müssen, weil sie den Weihrauch nicht vertragen, der ja durchaus psychotrope Wirkungen hat.
Also ist die Weisung des Parlamentes durchaus verständlich
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#48   Ernst von Zwiefalten   19:32:18 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gottessöhne
Die plausibelste Erklärung für diese Stelle bislang scheint mir zu sein: Die Könige des vorderen Orients bezeichneten sich als Göttersöhne (1. Mose 6,4) Die Stelle bezieht sich auf den sexuellen Machtmissbrauch durch die Herrscher.
(näfäl ist ein ziemlich abwertender Begriff)
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#197   Ernst von Zwiefalten   13:11:30 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender
Ich möchte – als Anregung – Folgendes zur Diskussion stellen.
Die Kirche war zu Luthers Zeiten hochgradig korrupt und simonistisch. Das Zitat eines Papstes: „Jedermann weiß, wie viel uns diese Fabel von Jesus eingebracht hat.“ gibt, ob echt oder nicht, gut die Sicht der einfachen Gläubigen auf das Papstum an. Hinzu kommt, dass diese Kritik schon lange fruchtlos geäußert wurde (z.B. Walter von der Vogelweide).
Luthers Schlussfolgerung war: die Organisation muss grundsätzlich geändert werden, von top-down zu bottom-up, um die Simonie zu verhindern.
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#9   Ernst von Zwiefalten   10:51:47 | Sonntag, 21. Juni 2009
@HwstVaterAbt
Bravo – Sie haben Recht!! :(3 :(3
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#172   Ernst von Zwiefalten   10:41:51 | Sonntag, 21. Juni 2009
Alte Riten
@Marcellus
Die angegebenen Seiten geben nur einen didaktisch besseren Überblick. Also pure Didaktik- keine Dogmatik
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#168   Ernst von Zwiefalten   08:41:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gewünschte Links
Hier links zu den verschiedenen Liturgiefamilien, die weiterhelfen könnten:
…rthodoxes-christentum.com/ leider vorwiegend auf Russisch (das ich nicht kann)
de.wikipedia.org/wiki/Kopten dort weitere Links
…isch-orthodoxe-kirche.org/sok/pzakka1.jpg
…theologie-systematisch.de/…logie/5chalcedon.htm
de.wikipedia.org/wiki/Liturgie dort weitere Hinweise.
www.mitropolia-ro.de/
Wer rumänisch versteht (mit guten Lateinkenntnissen nicht so schwer) kann auch hier schauen
www.oasteadomnului.ro/acasa/prezentare/
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#163   Ernst von Zwiefalten   00:31:56 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Alexander von Eich
1. der von Ihnen angegebene Link zu JP II funktioniert nicht.
2. Der Primat des Papstes widerspricht den Bestimmungen des heiligen und allgemein rezipierten Konzils von Chalzedon, wonach der Patriarch von Konstantinopel dem Papst gleich an Ehren ist.
3. a) Die Ostkirchen stören sich vor allem daran, dass das „filioque“ quasi durch die Hintertür, nicht aber durch ein ordentliches Konzil eingeführt wurde. Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem Konzil von Florenz und Ferrara! In praktischer Hinsicht war dieses Konzil ein viel größeres Fiasko als das II Vaticanum es je sein könnte.
b) inhaltlich wendet sich die Ostkirche gegen das filioque, weil damit die Unterscheidung der drei Personen der Trinität unmöglich wird und Luk 4, 18 spricht nun für die ostkirchliche Tradition
@Paulaner
Es gibt nicht den einen ostkirchlichen Ritus, sondern die Liturgiefamilie der Byzantiner (Russen, Rumänen, Griechen, Serben, Bulgaren, Finnen, Amerikaner), die antiochenische Gruppe (z.B. Syrer, Thomaschristen, sonst kenne ich davon wenig) und die alexandrinische Gruppe (vor allem Kopten und Äthiopier)
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#87   Ernst von Zwiefalten   00:14:51 | Samstag, 20. Juni 2009
Es ist nicht nur die Gier nach Fleisch,
sondern auch die Gier nach Macht und Geld, die danebentreten. Und manchmal habe ich den Eindruck, das sich diese drei Motive verbinden.
Nicht ohne Grund ist der Ehebruch im AT ein Eigentumsdelikt
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#55   Ernst von Zwiefalten   23:55:50 | Freitag, 19. Juni 2009
Herr v. Eich,
bitte, wahren Sie die contenance!
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#85   Ernst von Zwiefalten   23:51:17 | Freitag, 19. Juni 2009
@Shuca
Ich verstehe und respektiere Ihre Auffassung.
Nur praktisch denke ich, dass weder Zölibat noch Ehe ein Schutz vor dem Ehebruch sind.
Ausser, dass das alles mit Sexualität zu tun hat.
Aber, das sind praktisch-theologische Überlegungen.
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#51   Ernst von Zwiefalten   23:44:00 | Freitag, 19. Juni 2009
@möchtegern-kathole
Das Problem ist heute aber, dass viele das Joch verkehrt herum (mit der Wölbung nach oben) tragen und keinen haben, der sie darauf hinweist. Und dann drückt das Joch, man kann nichts ziehen und macht sich lächerlich.
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#43   Ernst von Zwiefalten   23:31:46 | Freitag, 19. Juni 2009
@möchtegern-kathole
Da überfordern sie den Menschen, der der Priester auch ist, siehe die folgende Legende:
Der entspannte Bogen
Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.
Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?
So frage er Johannes: „Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?“
Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.
Und so sprach er: „Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?“
Der Jäger antwortete: „Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.“
Johannes sagte daraufhin: „Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem – scheinbar so nutzlosen – Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.“
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#41   Ernst von Zwiefalten   23:26:25 | Freitag, 19. Juni 2009
Zölibat
Wie sagen meine orthoxen Freunde:
„Es gibt nur zwei Arten des Martyriums: die Ehe oder das Kloster!“ Der ehelose Weltpriester ist in der Ostkirche nicht vorgesehen und ich halte ihn aus sozialen Gründen nicht mehr für zeitgemäss. Was soll der Priester machen, der abends nach Hause kommt und sich nur mit der Mikrowelle unterhalten kann.
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#82   Ernst von Zwiefalten   23:19:29 | Freitag, 19. Juni 2009
@Lutheranerin&Shuca
@Lutheranerin Schon recht-ich musste mir nur überlegen, wie ich es formuliere.
(Vorwiegend männliche)Kandidaten, die beim Examen noch zölibatär leben, müssen bei den Protestanten immer mit dem Generalverdacht der Kirchenleitungen leben, homosexuell zu sein. Da ist der Druck, überstürzt zu heiraten oft riesig und führt zu Ehen, die scheitern müssen.
Das ist die abstrakte Negation des katholischen Zölibats und abstrakte Negationen sind immer falsch.
@Shuca Bevor Sie einen Anfall kriegen. Es ging mir nur um die Treue in der Ehe. Hierin ist er wirklich vorbildlich. Über das andere können wir streiten, aber das stand nicht zur Debatte
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#78   Ernst von Zwiefalten   22:57:08 | Freitag, 19. Juni 2009
@Shuca
Die Scheidungsrate evangelischer Pfarrrer werde ich heute abend nicht mehr kommentieren- das würde hier extrem unsachlich :-#
Zu Bismarck: die Ehe gebrochen hat er sicher nicht.
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#29   Ernst von Zwiefalten   22:54:05 | Freitag, 19. Juni 2009
So, jetzt muss ich einfach mal eine irische Anekdote posten
Die Konkubine eines Priesters war gestorben. Man legte sie in den Sarg und wollte sie darin aus dem Haus tragen, aber auch die stärksten Männer konnten zusammen den Sarg nicht bewegen. Man fragte einen klugen Mann. Dieser gab den Rat: „Nehmt vier Priesterkonkubinen und lasst sie den Sarg tragen!“ Man holte vier Priesterkonkubinen und siehe da, sie konnten den Sarg hinaustragen. Man fragte den Weisen, wie er denn auf diese Lösung gekommen sei: „Nun“, sagte er, „es braucht vier Teufel, um einen Teufel aus dem Haus zu treiben.“
Da diese Geschichte recht alt sein dürfte, zeigt sich, dass auch das Problem des nicht eingehaltenen Zölibates recht alt ist (auch im frommen Irland)
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#9   Ernst von Zwiefalten   21:45:10 | Freitag, 19. Juni 2009
Es geht doch um etwas anderes,
als um den Bruch des Zölibates. Nein, ich vermute, die Bischöfe haben Angst, dass dem verheirateten Priester auch noch Familienzuschlag und der Witwe eine Pension gezahlt werden müsste. (Erfahrung von evangelischer Seite: Pfarrwitwen haben die höchste Lebenserwartung und das macht einigen Pensionskassen erheblich Probleme)
Wenn sich aber jemand besser im Besoldungsrecht in Österreich auskennt, bitte ich darum, mir zu widersprechen.
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#67   Ernst von Zwiefalten   21:32:42 | Freitag, 19. Juni 2009
@Leo Miles
Was ich nicht verstehe, akzeptieren Sie nur den tridentischen Ritus oder doch auch die anderen, mit Rom unierten ostkirchlichen Kirchen der Tradition?
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#192   Ernst von Zwiefalten   18:23:40 | Freitag, 19. Juni 2009
Zwiefalten und die Reformation
Sehr geehrter Seefeld,
Sie geben mir das Stichwort, um gleich zwei Dinge zu beantworten.
1. Die Spaltung der Kirche wurde leider von beiden Seiten vorangetrieben. Katholische Äbte, wie Nikolaus Buchner von Zwiefalten de.wikipedia.org/…i/Kloster_Zwiefalten, die versuchten, durch saubere theologische Arbeit die Spaltung aufzuhalten, wurden von anderen Äbten (z.B. Weingarten) davon abgehalten. In den „Blättern für württembergische Kirchengeschichte“ gibt es einen Artikel dazu, den ich aber gerade nicht zur Hand habe, die Angaben kann ich gern nachreichen.
2. @r.ruhrgebietler
Zu meinem Nick:
ERNST von Zwiefalten: hl. Benediktinerabt, gest. 1148 am 2. Kreuzzug, Fest: 7.11. (früher in der Abtei Zwiefalten). – Der Überlieferung nach war E. ein Edler von Steußlingen und wurde im Jahre 1141 Abt von Zwiefalten. 1146 legte er dieses Amt nieder. 1147 nahm er im Gefolge des Bischofs Otto von Freising am 2. Kreuzzug teil. 1148 „litt er für Christus“ den Tod. Seine Passio aus dem Ende des 12. Jh. läßt ihn in Mekka grausam ermordet werden. In Zwiefalten althergebrachter Kult, der jedoch nicht approbiert wurde. In der Kunst wird er dargestellt in Abtskleidung mit Haspel und Wind.
Siehe: www.bautz.de/…l/e/ernst_v_zw.shtml
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#177   Ernst von Zwiefalten   09:06:22 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@R. Ruhrgebietler
Normalerweise ist wirklich nicht meine Art, in dieser Weise „herauszulangen“, aber da ich gerade ein Gespräch mit einem Unierten des byzantinischen Ritus hatte, der immer noch sehr unter den Katholiken und Orthodoxen seines Landes zu leiden hat, bin ich schärfer geworden, als sonst meine Art ist. Tut mir leid.
Wenn nämlich jetzt auch noch die braven Byzantiner von den Tradis beschimpft würden, wäre das wirklich eine Katastrophe.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#101   Ernst von Zwiefalten   22:05:02 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@R. Ruhrgebietler
An den Mahltischen bin Ich nicht anwesend, nur an Meinen Opferaltären, wo Mein Opfermahl in der Tridentinischen Heiligen Opfermesse gefeiert wird. Nur in dieser Liturgie, nur in diesem Opfermahl, kann Ich anwesend sein, weil es nicht geändert wurde, weil diese Priester, die das Heilige Opfermahl in aller Ehrfurcht feiern
Wenn Sie nur die Tridentische Messe anerkennen und alle anderen Formen (Chrysostomus, Markus, Jakobus, Gregor etc.) der katholischen Kirche als nicht real anerkennen, sind Sie ein Ketzer und Häretiker, hängen möglicherweise der donatistischen Irrlehre an und beleidigen viele treue Priester, Bischöfe und Märtyrer.
Sollte ich Sie allerdings in dieser Hinsicht missverstanden haben, bitte ich um eine kurze Klarstellung Ihrerseits und Ihre Nachsicht und Vergebung Ihrerseits.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#6   Ernst von Zwiefalten   15:08:24 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@Pascal 123
Gut gesprochen :(3
Redaktion benachrichtigen Der Bischof kann sich „nicht identifizieren“
#7   Ernst von Zwiefalten   14:53:01 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@hildegardfan
Sicherlich hat Jesus gesäuhertes Fladenbrot (enzyma) verwendet. Das Problem ist nur, heute hat das gesäuerte Brot im ostkirchlichen Ritus eine andere Verwendung, so dass einem Gläubigen der ostkirchlichen Tradition diese Verwendung absolut missbräuchlich erscheinen muss.
Zu Details siehe meinen vorigen post.
Redaktion benachrichtigen Da waren die Richtigen in Rom
#20   Ernst von Zwiefalten   14:49:32 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Fladenbrot
Die meisten Diskutanten hier im Forum sind im westkirchlichen Ritus aufgewachsen, der nur ungesäuertes Brot kennt. Das Fladenbrot der ostkirchlichen Ritenfamilie ist um Einiges älter als Döner und Co.
Wenn Kardinal Schönborn der Gemeinde den ostkirchlichen Ritus nahebringen will, ( immerhin ist er Mitglied der Congregatio pro Ecclesiis Orientalibus) ist das grundsätzlich richtig und zu befürworten. Nur: das Fladenbrot muss liturgisch anders behandelt werden, als das ungesäuerte Brot (Oblate, Hostie) des westlichen Ritus.
Es wird in einer Vormesse (Proskomidie) für den liturgischen Gebrauch vorbereitet. In diesem Teil der Liturgie (hinter der Ikonostase) wird die Inkarnation liturgisch dargestellt und das Lamm für die Opferung vorbereitet, indem der Priester Stücke aus dem Brot herausschneidet. Diese Stücke werden bei der Opferung verwendet.
Die übrigen Brote, die nicht für die Vormesse verwendet werden, werden nach der Messe als antidoron an die Gläubigen und die Armen ungewandelt ausgegeben.
Diesen Unterschied sollte Schönborn schon kennen und vermitteln können.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Plumpheit
#25   Ernst von Zwiefalten   12:13:32 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Werter tridentinus
mein Pseudonym verdankt sich der Verehrung eines Heiligen bzw. Seligen www.bautz.de/…l/e/ernst_v_zw.shtml
Was den Linzer Zirkus angeht: ich glaube nicht, dass sich das Problem durch diese Priesterweihe lösen lässt.
Wenn die Weihe in dieser Diözöse stattfände, könnte man über ein zeichenhaftes Handeln diskutieren. So, wie der Notstand aktuell diskutiert wird, kann ich ihn noch nicht erkennen. Die Piusbruderschaft scheint mir stillschweigend mit der protestantischen Lehre von adiaphoren und status confessionis zu argumentieren.
Leider fehlt mir die Zeit, das genau zu erklären, deshalb – Entschuldigung- ein Verweis www.bbkl.de/f/flacius_m.shtml
Redaktion benachrichtigen Deutsche Plumpheit
#13   Ernst von Zwiefalten   11:53:03 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Ich habe den Verdacht,
dass sich die Piusbrüder in einer kollektiven Psychose befinden und aus dieser psychischen Störung heraus den Notstand konstruieren.
Dann wären die Weihen sowieso ungültig, oder kann ein psychisch verwirrter Bischof gültige Weihen spenden?
Redaktion benachrichtigen Deutsche Plumpheit
#7   Ernst von Zwiefalten   11:32:00 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@caritatem
methodische Rückfrage: liegt das nicht daran, dass es sie sollten sind und am Reiz des exotischen?
Die orthoxen Kirchen sind bei uns auch immer voll, in den Heimatländern ist oft – auch in sehr frommen Gegenden – gähnende Leere
Redaktion benachrichtigen Deutsche Plumpheit
#2   Ernst von Zwiefalten   11:09:19 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Weihen der alten Patriarchate
Im Unterschied zu den Piusbrüdern wollen die Kirchen der alten Patriarchate des Ostens (Byzanz, Alexandria, Antiochien ) nicht wieder unter die alleinige Oberherrschaft des Römischen Bischofs. Die Piusbrüder müssten nach ihrem eigenen Verständnis schon die Geschäftsordnung der römischen Kirche anerkennen, die ihnen – zur Zeit! – die Weihen verbietet. Die Ostkirchen sind mit der Geschäftsordnung und dem päpstlichen Primat nicht einverstanden. (Und aufgrund des Konzils von Chalzedon haben sie auch recht, es sei denn Rom würde das Chalzedonense für unrechtmässig erklären)
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist die Piusbruderschaft der Satan
#162   Ernst von Zwiefalten   09:33:55 | Dienstag, 16. Juni 2009
Jungfrau bei Jesaia
Zum Verständnis dieser sehr schwierigen Stelle:
bei Jesaia im hebraischen Urtext steht ein Wort ( ‘alma) das sowohl Jungfrau, wie junge Frau bedeuten kann. Der Prophet vermeidet das eindeutige Wort für Jungfrau (bethula). Im Kontext des Jesaiazitates sind beide Möglichkeiten offen: das Zeichen besteht entweder aus dem – biologischen- Wunder, oder das Zeichen straft den Unglauben des Königs, weil nichts Übernatürliches geschieht (wie der König und das Volk erwarten). Eine weitere Möglichkeit wäre, dass das Kind ein Konkurrent für die Prinzen ist.
Die griechische Übersetzung hatte diese Möglichkeit des Changierens nicht: es musste eindeutig entweder nymphä oder gynä sein. Der jüdische Übersetzer entschied sich für gynä – Jungfrau.
Zum Kanon habe ich mich schon hier geäußert: www.kreuz.net/…ticle.9302-page.html
Redaktion benachrichtigen Fronleichnams-Parodie in Linz
#147   Ernst von Zwiefalten   11:14:17 | Sonntag, 14. Juni 2009
Keine Ahnung
Dies „Monstranz“ in Linz kommt wohl daher, dass man – unverstanden – Elemente des byzantischen Ritus übernommen hat. Hinweis an alle Liturgen des westlichen Ritus: Einfach Elemente der Ostkirchen zu übernehmen geht nicht. Man muss sich schon mit dem Symbolsystem im Zusammenhang des ganzen litugischen Gefüges befassen.
Vor Einführung liturgischer Formen aus anderen Traditionen befrage man einen kompetenten Liturgiker!!!
Redaktion benachrichtigen Heilung von Homosexualität ist sehr ähnlich wie die Heilung von Alkohol
#504   Ernst von Zwiefalten   10:20:29 | Sonntag, 14. Juni 2009
@Mannheimer
Ich verstehe Ihre Bedenken sehr gut.
Die Lehre vom Sühnopfer Christi ist zwar möglicherweise aus der Bibel abzuleiten (Problemanzeige für Experten: Christus stirbt nicht am Versöhnungstag, sondern an Passah) und altes Traditionsgut der Kirche; sie hat aber erst in der Germanenmission ihre überragende Bedeutung bekommen. Den Germanen musste die Frage nach der Bedeutung des Todes Jesu in solchen rechtlichen Konstruktionen nahegebracht werden.
Erträglich wird diese nur, wenn man sich klar macht, dass Christus nicht ausschließlich für uns (pro nobis) sondern gleichzeitig mit uns (nobiscum) leidet.
Beides gehört zusammen und kann nicht (wie Zollitsch und Konsorten auf der einen und die Masse der konservativen Christen auf der anderen Seite) voneinander abgelöst werden. Eine der beiden Seiten zu isolieren und absolut zu setzen, ist häretisch.
Die Osterliturgie des Westens spricht ja im Exsultet von der „glücklichen Schuld“, die Voraussetzung für das Kommen Jesu sei. Vielleicht eine Möglichkeit
Redaktion benachrichtigen Fronleichnams-Parodie in Linz
#144   Ernst von Zwiefalten   10:02:12 | Sonntag, 14. Juni 2009
Nachrichten aus Linz
Linz, 2011,
Die Diözöse Linz hat gestern beschlossen, zum Calvinismus zu konvertieren, da der Calvinismus dem Glauben der Christen besser entspreche.
Alle Priester und Ordensleute sind aufgefordert, umgehend zu heiraten.
Zur Finanzierung eines Grundstocks der nun notwendig werdenden Pfarrwitwen- und – waisenkasse sollen die überflüssigen Kunstwerke aus Linzer Kirchen verkauft werden. Der Wiener Regierung, die für den Fall des Verkauf kunsthistorisch bedeutsamer Gegenstände mit einem Veräusserungsverbot drohte, entgegnete ein Diözesansprecher: „Dann tritt Linz eben aus Österreich aus und schließt sich an die Schweiz an.“
Die Lutherischen Kirchen bedauerten einen solchen Schritt. Bislang habe es in der Frage der Realpräsenz mehr Gemeinsamkeiten zwischen Lutheranern und Katholiken gegeben.
Redaktion benachrichtigen In Helsinki mehren sich die Gerüchte
#37   Ernst von Zwiefalten   00:57:03 | Sonntag, 14. Juni 2009
Byzantinischer Ritus
Nur zum Vergleich und um die hier kursierenden falschen Zahlen zu korrigieren: 60 000 (1,1 %) der Finnen feiern den byzantinischen Ritus – garantiert ohne II. Vaticanum.
Die paar Hansel( max 1000), die der tridentinischen Messe hinterherjammern, fallen dagegen überhaupt nicht ins Gewicht. Dabei sind die Finnen der lateinischen Sprache gegenüber sehr aufgechlossen und versuchen, Latein zur Amtssprache in Europa zu machen.
Wer eine schöne Liturgie in Finnlannd erleben will, kann zu den Byzantinern und Lutheranern gehen.
Den tridentischen Ritus braucht dort niemand.
So – und nun gute Nacht
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#281   Ernst von Zwiefalten   08:41:10 | Freitag, 12. Juni 2009
Neuer Bund
Ohne Zweifel ist der Neue Bund besser als die alten Bünde, aber die alten Bünde, es gibt mehrere, sind damit nicht abgeschafft. Meinetwegen aufgehoben, in dem Sinne, dass die alten Bünde in den den neuen Bund aufgegangen sind. Das sind fundamentaltheologische Definitionsfragen.
Ich habe keinen Zweifel, dass Christen Gott in besserer und vollständigerer Weise haben, als die Juden, aber wir „haben“ (diese Analogie sei mir einmal erlaubt) Gott als Pflückobst, während ihn die Juden nur als Fallobst „haben“. Es gibt keinen substantiellen Unterschied zwischen dem Gott der Juden und dem der Christen, wohl aber einen akzidentiellen. Der Hebräerbrief zeigt das in eindrücklicher Weise.
Das Judentum bleibt immer die Wurzel des Christentums.
Als im 2. Jhd pCn. der Ketzer Marcion das bestritt, war die Reaktion der Kirche die Formierung des Kanons der biblischen Bücher unter Einschluss der Bücher des Alten Testaments.
Das Bewußtsein für die marcionitische Häresie ging im Westen verloren – z.B. durch die Völkerwanderung und den Streit um den Pelagianismus – im Osten blieb es erhalten.
Anfang des 20. Jhd. übernahm der protestantische Liberalismus marcionitische Positionen und lehnte das AT ab. Eine Folge war, dass der Protestantismus den Nazis nur geringen Widerstand entgegensetzte.
Sie sehen, die marcionitische Ketzerei muss immer noch bekämpft werden und ich hoffe nicht das die Piusbruderschaft in diese Häresie verfällt. (Williamson scheint ihr sehr nahe zu stehen).
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#277   Ernst von Zwiefalten   23:01:56 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Leo miles
Keine Kapitulation, es kam nur ein dringendes Telefonat dazwischen, das einfach wichtiger war und jetzt bin ich müde :-[ .Es war einfach anstrengend.
Ich hatte im Übrigen auch den Eindruck, eine Pause würde evtl. die Gemüter beruhigen. Die Belege zu Macion kann ich zur Zeit nicht liefern, weil ich Unterlagen verliehen habe.
Noch einmal zu den Bibelstellen: ich glaube nicht, dass Gott den Bund mit seinem Volk aufgekündigt hat. Das würde Gottes Treue widersprechen.
Ich glaube auch, dass es im Ringen um die Wahrheit kein Gewinnen und Verlieren geben kann. Dann wäre die Wahrheit von der Macht abhängig. Oder, mit Pilatus zu sprechen: „Was ist (schon) Wahrheit?“
Ich werde morgen einen anstrengenden Tag haben- Gute Nacht, ein andermal wieder
Redaktion benachrichtigen Wieder einmal zeigt er sein wahres Gesicht
#274   Ernst von Zwiefalten   20:46:51 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Leo Miles
Zu den Belegen für die marcionitische Ketzerei: ich habe zur Zeit ziemlich viel ausgeliehen, Sie müssen da, wie ich schon sagte, etwas warten. Ohne Gewähr aber folgende Hinweise: de.wikipedia.org/…ki/Adolf_von_Harnack,
de.wikipedia.org/wiki/Marcion www.geocities.com/…ca/3827/Library.html
und wissenschaftlich books.google.de/books?id=zT3Ivw5l2BQ…
Zu den Diskussionen über die Bibel: Sie beharren auf Ihrem Standpunkt, ich auf meinem und wir werden uns gegenseitig die Bibelstellen „um die Ohren hauen“, ohne dass einer den anderen überzeugen wird.
Vertagen wir hier die Diskussion, es werden sich andere Gelegenheiten ergeben. :(3
Redaktion benachrichtigen Wie steht die deutsche Kirche zum Konzil – zu allen Teilen des Konzils?
#23   Ernst von Zwiefalten   20:28:03 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Untertauchen
ist direkt von protestantischen Schismatikern übernommen.
Redaktion benachrichtigen Wieder einmal zeigt er sein wahres Gesicht
#272   Ernst von Zwiefalten   19:56:10 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Leo Miles
leider habe ich gerade sehr großzügig verschiedene Bücher verliehen( :-@ in drei Jahren habe ich sie spätestens wieder) deshalb muss ich aus dem Gedächtnis zitieren. Die marcionitische Ketzerei vertritt, genauso wie die liberale evangelische Theologie des 19. Jhds. die gleiche Auffassung, die Sie hier vertreten. Benedikt XVI hat darauf in seinem Buch „Jesus“ hingewiesen. Schlagen Sie einmal in einer beliebigen Dogmengeschichte aus dem 20. Jahrhundert (vorher hat es mangels Textzeugen keinen Sinn) einmal zum Stichwort „Marcion“ nach.
Die Trinität war im Alten Testament sehr wohl, wenn auch verborgen, bekannt. Warum heisst es vom Hl. Geist „quia locutus es per prophetas…“ ? Rubljow hat in seiner Ikone des Besuches bei Abraham intuitiv die Trinität erfasst.
Um Joh. 1 zu diskutieren, reicht der Platz hier nicht. Deshalb in Kürze 2 Bibelstellen, die gegen Ihre Auffassung sprechen: Acta 3, 12. 25-26 und Röm 9,1-11. Der Apostel Paulus hat diesen Text nach der Einsetzung des Sakramentes geschrieben.
@Kraut Wenn Ihre Auffassung richtig wäre, müsste der Apostel Paulus ein Ketzer sein!!!!
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#269   Ernst von Zwiefalten   19:07:52 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Leo Miles
Es ist tatsächlich eine Unart der Lutheraner, sich immer auf Luther zu berufen. Luther selbst hat das übrigens immer abgelehnt. Dennoch sind seine Formulierungen oft meisterhaft. z.B. gerade zum Thema Götzendienst: „Worauf du nun dein Herz hängest und verlässest, dass ist eigentlich dein Gott.“, „… das Trauen des Herzens macht beides Gott und Abegott( =Götze)“
Zum Thema Allah habe ich mich schon geäußert.
Jahwe ist der Vater Jesu, die erste Person der Trinität, alles andere ist marcionitische Ketzerei und alle Kirchenväter haben nichts anderes
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#262   Ernst von Zwiefalten   18:46:28 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Kraut
Der Jude meint er ist immer noch auserwählt. Lesen Sie einmal Römer 9- 11!! o^/
Der Buddhist geht seiner satanischen Lehre nach. Na, ja, wenn Sie es ganz einfach haben wollen.
Der Hindu hat gleich 33 Millionen Götzen Richtig, war aber nicht gefragt.
Der Protestant begeht laufend Häresie und hört auf Frauchen Käßmann. Häresie = Götzendienst- wo haben Sie diesen Unsinn gelernt? Häretiker beten den gleichen Gott an – nur in falscher Weise. Frau Kässmann hat im Übrigen weniger zu sagen als Herr Huber.
Der Atheist entlarvt sich selbst als dumm. Kein Widerspruch
Die Muselmanen folgen Ihrem Götzen Allah und verschleißen 2 Teppiche im Monat. Sie wissen, dass auch arabische Christen( z.B. die katholischen Maroniten) die Bezeichnung Allahfür Gott verwenden und der hlg Johannes von Damaskus den Islam als christliche Sekte ansah?
4 von 5 Fragen falsch beantwortet- schlecht.
So, wie Sie fragen, könnte man meinen, der Papst sei ihr Götze.
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#124   Ernst von Zwiefalten   18:28:12 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@möchtegern Kathole
Also ich erfahre Gott in der Liturgie, in den Sakramenten und der Gemeinschaft der Brüder und Schwestern im Glauben (trotz vieler Enttäuschungen)
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#119   Ernst von Zwiefalten   18:24:43 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Kirschbaumwasener
Mit den Schläfenlappen funktioniert es leider nur bei Amerikanern – bei Europäern klappt es nie ;-)
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#258   Ernst von Zwiefalten   18:18:22 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Leo Miles
So hat jeder seine Götzen, der Protestant, der Moslem, der Jude, der Buddhist, der Atheist usw.
Bitte erklären Sie mir welchen Götzen hat
der Protestant,
der Jude,
der Buddhist,
der Atheist?
Den Muslim erlasse ich Ihnen, weil Sie wahrscheinlich kein Arabisch können und deshalb keine ausreichende Basis für eine Diskussion besteht.
Haben Sie in Ihrer Aufzählung nicht auch alle drei alten Patriarchate vergessen, von denen Byzanz nach dem heiligen Konzil von Chalzedon dem von Rom gleichgestellt ist?
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#103   Ernst von Zwiefalten   18:09:15 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Fred Schneutzer
„Glauben“, lateinisch credere, griechisch pisteueinheißt „vertrauen“,
„Nicht wissen“ ,„vermuten“ griechisch oimaiheißt auf Deutsch „meinen“.
Der angeblich Gegensatz zwischen Glauben und Wissen ist eine aus dem Angelsächsischen heübergekommene Debatte, die durch mangelnde Griechischkenntnisse leider befeuert wird.
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#86   Ernst von Zwiefalten   17:47:37 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@Fred Schneutzer
Das aktuell Beste, was ich zum Thema „Existenz Gottes“ kenne, ist der Artikel von Eilert Herms „Ganzheit als Geschick. Dogmatik als Begriff menschlicher Ganzheitserfahrung“ in „Phänomene des Glaubens“. Vielleicht hilft Ihnen das weiter
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#60   Ernst von Zwiefalten   17:07:51 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Handkommunion
Einfach einmal zur Versachlichung der Debatte:
die Handkommunion hat eine doppelte Wurzel:
1. aus der calvinistischen Tradition. Hier wird der Gedächtnis- und Gemeinschaftsaspekt des Abendmahls betont. Die Handkommunion dient dazu, dass alle Kommunikanten gemeinsam das Mahl nehmen.
2. Aus der lutherischen Tradition. Hier dient die Handkommunikation dazu, dass kein Kommunikant befürchten soll, die anderen Kommunikanten, die nach ihm aus dem Kelch trinken, mit einer Krankheit anzustecken. Er kann dann die Kommunion sub una odersub utraque durch intinctioempfangen. Damit sich aber kein kranker Kommunikant sich seiner Krankheit schämen muss, wird auch anderen Gemeindeglieder empfohlen, es ebenso zu halten.
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#41   Ernst von Zwiefalten   22:15:40 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Gloria Polo
Hier noch eine medizinische Beurteilung:
…sychologie-news.stangl.eu/…medizinischer-fakten
Redaktion benachrichtigen Ein überfälliger Befreiungsschlag
#35   Ernst von Zwiefalten   17:47:29 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Das Frauenpriestertum
wird eher über lang eingeführt werden. Ich rechne mit mindestens 4- 500 Jahren, eher länger, wenn man die protestantischen Erfahrungen damit berücksichtigt. Die Byzantiner und Russen werden noch länger brauchen.
Redaktion benachrichtigen Ein überfälliger Befreiungsschlag
#31   Ernst von Zwiefalten   17:12:02 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Elijahu
Solche Typen sind einfach nur zum Kotzen
Da packt mich die Mordlust wenn ich sowas seh.
Dann sollten Sie jetzt schleunigst zur Beichte
Redaktion benachrichtigen Kennt der Bischof von Fulda das oberste Gesetz der Kirche nicht?
#182   Ernst von Zwiefalten   17:09:41 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Aussiedler
Es ist allen Auslandsgruppen eines Volkes so, dass die Volksgruppen im Ausland viel strenger an den Gebräuchen ihrer Heimat festhalten. So feiern Deutsche in Australien noch heute den Sedanstag, die Roma haben immer noch Gebräuche aus ihrer indischen Heimat beibehalten, die Juden ihre Traditionen aus Israel. Daran ist grundsätzlich nichts schlechtes, auch wenn es im Einzelfall schon einmal zu Konflikten kommen kann und es auch zu Zusammenstössen mit dem Gastland kommt, bei dem die Zuwanderer letzlich nachgeben müssen. Verstärkt wird das durch eine weitere Tatsache:
Die Aussiedler haben sehr große Opfer gebracht, damit sie ihren Glauben leben konnten. Abgeschnitten von der Gesamtkirche blieben sie bei den alten Formen und verwechselten sie – unter dem Druck der Verfolgung – mit den Inhalten.
Aus diesem Grund neigen Aussiedler gerne zu traditionellen Glaubensformen. Das gilt übrigens für alle Religionen und ist nichts spezifisch christliches.
Redaktion benachrichtigen Kampf ist gefragt
#39   Ernst von Zwiefalten   14:06:39 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Parmenas
Heisst das, das die Byzantiner und alle, die mit ihnen in voller Kirchengemeinschaft stehen plus die Protestanten rechtgläubig sind? :-D
Redaktion benachrichtigen Zweierlei Maß
#6.949   Ernst von Zwiefalten   14:03:42 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Frollein Rottenmaier
manchmal überlege ich gerade in diesem Forum, ob die alte Kirche nicht sehr weise handelte, wenn sie den (Kunst)malern die Taufe verweigerte. :-D
Redaktion benachrichtigen Kampf ist gefragt
#36   Ernst von Zwiefalten   13:47:43 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Prof Rempremmerding
Seit wann ist der Bruch des Seelsorgegeheimnisses eine traditionalistische Tugend? o.O
Redaktion benachrichtigen Kampf ist gefragt
#33   Ernst von Zwiefalten   09:30:12 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Mal ganz langsam
Ich habe mir die Mühe gemacht, auf die Darstellung des Pfarrers im Internet zu gehen, so komme ich zu dem Ergebnis, dass es auch ganz andere mögliche Gründe für die Abberufung gibt: der Pfarrer hat an einen Brief (in Auszügen) an ihn eines psychisch kranken Menschen im Internet veröffentlicht und auch noch entsprechend kommentiert.…w.pater-bernhard-sirch.de/ beim Abschnitt Tiefenpsychologie.
Ein solcher Bruch des Seelsorgegeheimnisses muss Konsequenzen haben.
Hinzu kommt, dass Seelsorge an psychisch Kranken, schwieriger ist und mindestens einer speziellen Einweisung durch in dieser Arbeit erfahrene Seelsorger bedarf, wenn nicht sogar einer speziellen Fortbildung.
Hw. Sirch hat sich aber in einer Weise über die Tiefenpsychologie geäußert, die zeigt, dass er diese Ausbildung nicht hat. Anscheinend, das zeigt dieser Abschnitt, scheint er sich jedoch in diesem Bereich, mit geringem Erfolg! betätigt zu haben.
Konservativ hin oder her – das geht zu weit. Seine Vorgesetzten haben richtig gehandelt und ihn abgesetzt.
Dass Vorgänge die unter Beicht- oder Seelsorgegeheimnis fallen nicht in der Öffentlichkeit verhandelt werden, sollte jedem Christen einsichtig sein
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#40   Ernst von Zwiefalten   13:01:08 | Dienstag, 9. Juni 2009
Bischof Dyba
Aufgrund des legendären Auftritts dieses Bischofs vor dem Institut für Ökumene glaube ich, dass die Piusler Dybas Arbeitszimmer kaum lebend verlassen hätten.
Hw. Dyba hat sich über die – vergleichsweise harmlosen und historisch nur zu verständlichen – Irrtümer der Thomaschristen sehr negativ geäußert.
Was hätte er mit öffentlichen Sündern und Häretikern wie den Piuslern gemacht, die aus seiner Sicht die gleiche Häresie wie die Thomaschristen vertreten, nur ohne mildernde Umstände?
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#34   Ernst von Zwiefalten   12:04:36 | Dienstag, 9. Juni 2009
Soloview
Rechtschreibfehler bei slawischen Eigennamen meinerseits bitte ich zu entschuldigen- ich spreche keine slawische Sprache
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#31   Ernst von Zwiefalten   11:56:32 | Dienstag, 9. Juni 2009
@Przybislav Iamesseblo
Ich habe Soloviej nie gelesen- lohnt sich das?
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#22   Ernst von Zwiefalten   11:15:02 | Dienstag, 9. Juni 2009
Prophezeiung
So, jetzt will ich doch einmal Prophet sein: :-@
Williamsonwird nach Deutschland zurückkehren, aber nicht für irgendwelche Priester- oder Kirchenweihen, sondern mit einem europäischen Haftbefehl in der grünen Minna.
Während die Piusse vor seinem Gefängnis beten, holt ihn der Teufel auf der Toilette, wie den Ketzer Arius.
Die Piusse vor dem Gefängnis erleben ein Strafwunder, sie werden nämlich alle von amerikanischen Freikirchen missioniert.
Bewegt von diesem Strafwunder kehren die übrigen Piusbrüder reumütig zum Papst und zu Rom zurück. Der ist nun von diesem Wunder so beeindruckt, dass er feststellt, der vicarius dei sei ein Geschäftsführer Gottes. Dieses wiederum beeindruckt Protestanten und Orthodoxe so sehr, dass sie Verhandlungen über eine Kirchenunion beginnen.
Allerdings kommt mitten in den Verhandlungen der Herr Jesus wieder und erklärt: „Genug gespielt Kinder, ich übernehme den Laden jetzt wieder in eigener Regie!“ :-]
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#139   Ernst von Zwiefalten   00:42:04 | Montag, 8. Juni 2009
@Marcellus
Das Gleiche wie Sie sagen alle Sekten :-[
Gute Nacht
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#128   Ernst von Zwiefalten   00:38:19 | Montag, 8. Juni 2009
@Bodo 11
Ich bezog mich nicht auf konservative moralische Positionen, die ich sogar teile – aber wie er sich über die indischen Christen geäußert hat, war – vorsichtig gesagt- unter aller Kanone und zeugte von äußerst geringem Respekt vor diesen Christen.
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#135   Ernst von Zwiefalten   00:33:17 | Montag, 8. Juni 2009
@Marcellus
Es tut mir leid, dass wir uns missverstehen: es gibt keine Definition im Sinne des I. Vaticanums, die das filioque als Entscheidung ex cathedra bestätigt.
Sie können, das gebe ich zu, das Konzil von Florenz als Begründung heranziehen( ich habe inzwischen nachgeschlagen), aber das trift sich dann nicht mit Ihrer Auffassung.
Das Honorius I als Ketzer verurteilt wurde, ist im Übrigen höchst bedauerlich, weil die Spitze seiner Aussage auf radikale Mönche zielte, die nichts anderes erreichten, als die Gläubigen mit immer spitzfindigeren Argumenten zu verwirren.
Im Übrigen, und darauf kommt es mir an, glaube ich nicht, dass die Kirchen des Ostens zu Rom zurückwollen, wenn sie so beschimpft werden. Auch ist die römische Art der Legaldefinitionen der griechischen Kirche schon aus sprachlichen Gründen schwer zu vermitteln. Palamas denkt eher in Prozessen und Energieen.
Was Sie vielleicht erreichen wollen, werden Sie mit Beschimpfungen nie erreichen, deshalb verteidige ich die Orthodoxie und versuche die Einwände der byzantischen Seite stark zu machen (auch wenn ich sie nicht teile).
Nur – alle Kirchen des Patriarchats von Konstantinopel wissen, welcher Fehlschlag in praxi das Konzil von Florenz war und wollen einen solchen zweiten Fehlschlag vermeiden. Deshalb versuche ich hier nicht mehr, als Verständnis für die Orthodoxie zu erwecken.
Im Übrigen, ich bin katholisch, aber so, wie es alle Christen sind.
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#118   Ernst von Zwiefalten   00:07:31 | Montag, 8. Juni 2009
@Bodo 11
Dyba hat sich in Marburg wie der Elefant im Porzellanladen benommen und viele Christen auf das Schwerste beleidigt. Sein Auftreten in der theologischen Fakultät war unter jedem Niveau.
Redaktion benachrichtigen Sie wollen den totalen Krieg
#129   Ernst von Zwiefalten   23:57:12 | Sonntag, 7. Juni 2009
@Marcellus
Es ist ja genau das der Streitpunkt:
1. hat der Papst das Dogma verändert und nicht nur interpretiert? (Staniloae hat gute Gründe dafür geliefert,das erstere anzunehmen?)
2. Hat er das Recht, gegen die Bestimmungen des Konzils von Nikäa zu verstossen (die das Bekanntnis von Chalzedon für unveränderlich erklärten) Selbst wenn Sie auf die päpstliche Infalibilität abheben- die unsinnig ist, weil schon einmal ein Papst als Ketzer verurteilt wurde (Honorius I)- finde ich in meinem Denzinger keinen Beleg für eine förmliche Erklärung.
3. Verbindlich, weil vom ökumenischen Konzil beschlossen, ist der greichische Text – ohne filioque.
Redaktion benachrichtigen Sie wollen den totalen Krieg
#127   Ernst von Zwiefalten   23:25:17 | Sonntag, 7. Juni 2009
filioque
@Marcelus
können Sie mir den Beleg für diese päpstliche Anordnung nennen? In meinem DS finde ich dafür keinen Beleg. Im Übrigen hat z.B. Staniloae das „filioque“ sehr scharfsinnig kritisiert. Haben Sie die Kritik einmal gelesen?
Redaktion benachrichtigen Der Prozeß beginnt nächste Woche
#61   Ernst von Zwiefalten   09:21:44 | Samstag, 6. Juni 2009
Heilige als Saunagänger
Zur Information: der Heilige Johannes Chrysostomus war begeisterter Saunagänger, das ergibt sich aus seinen Briefen in seinen letzten Jahren.
Redaktion benachrichtigen Priester nach der Ordnung des nachkonziliaren Zusammenbruchs
#165   Ernst von Zwiefalten   09:17:24 | Samstag, 6. Juni 2009
Deus est caritas
Hallo Kunstmaler,
vielleicht lesen Sie erst einmal die Enzyklika „Deus est caritas“, bevor Sie wie ein Blinder von der Farbe reden.
Oder wechseln Sie Ihren Beichtvater.
Was Sie da von sich geben ist ziemlich grenzwertig.
Redaktion benachrichtigen Priester nach der Ordnung des nachkonziliaren Zusammenbruchs
#163   Ernst von Zwiefalten   00:04:38 | Samstag, 6. Juni 2009
Brautschau für die Kirche
Bei den Protestanten ist das kein Stück anders. Wie sagte dazu ein kluger Philosophieprofessor: „Das ist die abstrakte Negation des katholischen Zölibats.“ (Anmerkung für Experten der Philosophie: Der Mann ist Hegelianer und „negative Abstraktion“ ist das schlechteste Urteil, das ein Hegelianer aussprechen kann)
Redaktion benachrichtigen Sie denken nur ans Essen
#142   Ernst von Zwiefalten   19:16:27 | Montag, 1. Juni 2009
Donaufürstentümer
Österreich besass Siebenbürgen, das an die Donaufürstentümer angrenzte, mit seiner explosiven Mischung der verschiedenen Konfessionen und Volksgruppen, das nach Auffassung des Militärs bei einem Aufstand der Ungarn oder Sekler als nahezu unangreifbarer Rückzugsraum hätte dienen können und dazu schwer (gegen die Türken )befestigt war. Siebenbürgen gehört zwar heute zu Rumänien, politisch gehörte es damals nicht zu den Donaufürstentümern, trotz einer starken rumänischen Volksgruppe über deren Herkunft ich keine Diskussion führen werde. Sie werden wissen, warum. :-D
Redaktion benachrichtigen Sie denken nur ans Essen
#140   Ernst von Zwiefalten   18:39:42 | Montag, 1. Juni 2009
Brandenburgis
Schön, dass man in diesem Forum auch noch vernünftig diskutieren kann. :-]Bei Österreich bin ich mir, was die Orthodoxie anlangt, gar nicht mal so sicher, ob sie nicht doch eine ganz vernünftige Politik gemacht haben, immerhin waren sie eingeklemmt zwischen den orthodoxen Hohenzollern in Moldavien und Walachien und den orthodoxen Russen in Bessarabien. In der FAZ kam letzte Woche ein Artikel zu Goethes (dem Enkel des Dichters) Forschungen zum Konzil von Florenz. Der könnte Ihnen weiterhelfen.
Die Hauptverantwortlichkeit für diese Politik tragen eher England, die pathologisch Angst vor einem Zugriff Russlands auf die Dardanellen hatten und Preussen, das das osmanische Reich stabilisierte. Aber ich bin in der Politikgeschichte des späten 19 Jhds. wirklich nicht besonders kompetent. Das ist nicht mein Schwerpunkt.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Perversion spottet jeder Beschreibung
#383   Ernst von Zwiefalten   18:27:25 | Montag, 1. Juni 2009
@Phineas
ist es für unheilbar Entartete sicherlich das beste, das Projektil aus einer Waffe ihren Kopf zu durchdringen. Als letzte irdische Gnadentat sozusagen.
Befürworten Sie etwa den Mord an Kranken wie die Nazis in der Aktion T4??? :-!
Redaktion benachrichtigen Sie denken nur ans Essen
#138   Ernst von Zwiefalten   18:09:15 | Montag, 1. Juni 2009
@Marcelus
Sonst landen Sie in der Hölle wie alle Apostaten.
Ist o^/ Gregor der Große o^/ auch dort in der >:) Hölle >:) , weil er anderes gelehrt hat, als das 1. Vaticanum? :-D :-D
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#133   Ernst von Zwiefalten   17:33:36 | Montag, 1. Juni 2009
Kirchengeschichte
Sehr geehrte Mathilde,
ein wenig Nachhilfe in Kirchengeschichte scheinen Sie doch nötig zu haben:
1. Gregor der Große hat den Universalepiskopat, d.h. die unmittelbare bischöfliche Gewalt über die gesamte Kirche, als „töricht und anmaßend“ bezeichnet. Vgl.Horst Fuhrmann „Quod catholicus non habeatur, qui non concordat Romanae ecclesiae“. Randnotizen zum Dictatus Papae. In: Kurt-Ulrich Jäschke und Reinhard Wenskus (Hgg.), Festschrift für Helmut Beumann zum 65. Geburtstag, Sigmaringen 1977, S. 263ff.
Gregor, der sicherlich besser Griechisch konnte, als wir alle zusammen, hat also in seiner Bibel Ihre Auslegung nicht gefunden.
2. Die Wurzel für die Ablehnung der Lateiner in Byzanz ist im 4. Kreuzzug (1204) zu suchen, der das christliche Bollwerk gegen den Islam entscheidend schwächte. Der damalige Papst Innozenz III.griff nicht so entscheidend durch, wie er gekonnt hätte. Er verhinderte weder die Plünderung Konstantinopels noch setzte er eine Bestrafung des verantwortlichen Dogen durch. Damit hatte die Ostkirche Erfahrung, wie es sich unter römischer Herrschaft lebt. Diese Erfahrung bestätigte sich in den folgenden Jahren noch.
Das Angebot des Papstes im 15 Jhd kam viel zu spät. Auch mit römischer Hilfe wäre Konstantinopel damals nicht zu verteidigen gewesen.
Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts hätte es eventuell noch eine Möglichkeit gegeben, wieder ein christliches Konstantinopel zu errichten. Aus Angst vor Russland liess der Westen diese Möglichkeit verstreichen.
Redaktion benachrichtigen Sie denken nur ans Essen
#128   Ernst von Zwiefalten   15:27:42 | Montag, 1. Juni 2009
@Brandenburgis
Grundsätzlich haben Sie schon recht, einzelne Orthodoxe haben das filioqueanerkannt, sogar Staniloae und Mogila hätten sich unter bestimmten Umständen mit dem filioque abfinden können. Nur diese Umstände traten nie ein.
Ich wollte es aber hier etwas vereinfachen. Die aktuelle Problematik des filioqueist Thema für ein Hauptseminar der Dogmatik, so tief kann man in einem solchen Forum einfach nicht in die Diskussion einsteigen. :'( Schade, aber daran lässt sich nichts ändern
Redaktion benachrichtigen Sie denken nur ans Essen
#125   Ernst von Zwiefalten   09:04:50 | Montag, 1. Juni 2009
@Mathilde
Es gibt mehr Differenzen zwischen Rom und den Kirchen des Ostens, als Sie angegeben haben.
Es sind dies vor allem:
1. der Primat des Papstes,
2. die Frage, ob der Heilige Geist auch vom Vater ausgeht (filioque),
3. die Frage nach dem Fegefeuer,
4. die Frage nach den Seelenmessen und guten Werken.
Aus orthodoxer Sicht ist hierzu anzumerken:
Ad 1. Der Primat des Papstes widerspricht den Bestimmungen des Konzils von Chalcedon, das Gleichberechtigung zwischen Rom und Byzanz anstrebte.
Ad 2. 1.Das filioque ist ohne ordentlichen Konzilsbeschluss in das Credo gekommen.
2. Es mindert die Rolle der ersten Person der Trinität
3. Augustinus verwendete wohl- ohne das er es selbst bemerkte- ketzerisches Gedankengut für seine Formulierung der Trinitätslehre.
Die Punkte 3 und 4 muss ich selbst noch einmal bei Staniloae nachschlagen, um sie richtig darzustellen.
Gesegneten Feiertag
Redaktion benachrichtigen Kein Diplomat + …
#54   Ernst von Zwiefalten   00:54:00 | Freitag, 29. Mai 2009
@Thomasius
Meine Ausssage über Gottes große Menagerie bezieht sich auf alle Menschen, die ja – unabhängig von der Religion – Geschöpfe Gottes sind. Und da sind wir alle seltsame Tiere und müssen mit den „Macken“ der anderen leben.
Zur Theologie: es kann meines Erachtens nur eine Theologie, nämlich ein wissenschaftlich verantwortetes Reden von Gott geben. Aber – wie in allen Wissenschaften – gibt es verschiedene Meinungen, die erst zu wissenschaftlicher Erkenntnis zusammengebracht werden müssen. Anselm Grün ist in dieser Hinsicht kein würdiger Vertreter. Er ist eher ein Autor von Andachtsbüchern für Kulturkatholiken.
Es gibt auch keine katholische, evangelische oder orthodoxe Theologie, sondern nur Lehrmeinungen oder Schulen.
Allerdings ist dieses Thema einfach zu umfangreich für ein solches Forum, deshalb bitte ich die knappe und vielleicht scheinbar schockierende Aussage zu entschuldigen
Redaktion benachrichtigen Tolerant bis zur Selbstpreisgabe
#56   Ernst von Zwiefalten   09:30:25 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Sehr geehrte
Clarissa
Kunstmaler fehlt einfach die Anschauung aus dem Tierreich, um zu verstehen, was die biblischen Autoren meinen, wenn sie von „ein Fleisch werden“ sprechen. Deshalb müssen die esoterischsten Erklärungen herhalten, um einfache biologische Tatsachen zu erklären. :-D
Ich kenne genügend Mönchspriester, die aus der Landwirtschaft kommen, die bei striktem Zölibat!, sehr gut verstehen, was mit diesem Ausdruck gemeint ist. O:)
Merke: auch zölibatär lebende Menschen sollten über die Biologie der Fortpflanzung Bescheid wissen :-@
Redaktion benachrichtigen Kein Diplomat + …
#4   Ernst von Zwiefalten   09:16:44 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Anselm Grün
ist für mich ein Pop- Theologe: bunt, oberflächlich, seicht; der die Theologie als Wellnessprogramm mißbraucht. Es hört sich alles sehr hübsch an – aber Substanz kann ich wenig erkennen. Wie heißt es so schön: Unser Herrgott hat einen großen Zoo und viele seltsame Tiere. :-D
Redaktion benachrichtigen Tolerant bis zur Selbstpreisgabe
#51   Ernst von Zwiefalten   22:33:04 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Kunstmaler
Pneumat hat nun einmal recht:Jesus hat anscheinend den Zölibat nur empfohlen, aber nicht verlangt. Der Apostelfürst Petrus war verheiratet (Mk 1, 29 und die Parallelstellen Mt 8,14; Lk 4,38; 1.Kor. 9,5) und Jesus scheint sich nicht daran gestört zu haben. Paulus , dass er das Recht hätte, zu heiraten( ebd.).
Der verbindliche Zölibat hat andere Gründe, Meyendorff „The meaning of marriage in orthodoxy“ hat einige angegeben, die Aufzählung ist sicherlich nicht komplett.
Redaktion benachrichtigen Tolerant bis zur Selbstpreisgabe
#46   Ernst von Zwiefalten   11:18:32 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Unverantwortlich
Selbst wenn der ProfessorLehmann recht haben sollte – was gesondert zu diskutieren wäre- so hat der KardinalLehmann als Priester versagt. Er hat einen Muslim, der möglicherweise kurz vor der Bekehrung steht, brüsk zurückgewiesen, anstatt sensibel auf die Glaubenszweifel des Muslims einzugehen, die dieser hier äussert. Man sollte sich nicht täuschen: Kermani hat die Anstössigkeit des Christentums für viele gebildetete Muslime auf den Punkt gebracht und das sehr prägnant. Es wäre Aufgabe des Kardinals gewesen, auf diese Zweifel einzugehen und in einer öffentlichen Diskussion ihn und viele andere Muslime von der Wahrheit des christlichen Glaubens zu überzeugen. Dafür hätte er es ertragen (tolerieren) müssen, dass dieser Mann noch nicht die ganze Wahrheit des Christentums fassen kann. Die brüske Ablehnung ist der falsche Weg. Vielleicht hat Gott die Muslime zu uns gesandt, damit sie volle Christen werden?
Zur Erinnerung, der heilige Johann von Damaskus, der in Fragen des Islams als wichtigste Autorität gelten sollte, war immer der Ansicht, der Islam sei eine christliche Sekte.
Einen schönen Tag noch
Redaktion benachrichtigen Altgläubige Kircheneinsegnung und Primizmesse
#10   Ernst von Zwiefalten   19:41:08 | Freitag, 15. Mai 2009
Alternative zur Konzilskirche
Natürlich gibt es eine Alternative zur Konzilskirche:
die orthodoxen Kirchen des Byzantinischen, Antiochenischen und Alexandrinischen Ritus. Alle stehen sie dem Konzil kritisch gegenüber.
Kleiner Nachteil: nur die Rumänen (byzantinischer Ritus) sprechen eine dem Latein verwandte Sprache.
Achtung: Diese Anmerkung enthält Ironie
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