Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Tomas al Muschrik Zu Luther: Leider habe ich zur Zeit nur schwer Zugang zur Gesamtausgabe Deshalb ohne
Gewähr der textkritischen Richtigkeit: www.sochorek.cz/…hiv/werke/luther.htm Auf dieser Basis kann
man das meiste diskutieren.
„Die Kirche erhält auch Nebenräume – für eine angeblich „wachsende Kirchengemeinde“, wie die deutsche
‘Katholische Nachrichtenagentur’ phantasiert.“ Und wächst die Pius-Sekte in Leipzig?
#74 al Muschrik Luther hat beklagt, dass es keine deutsche Bibel in guter deutscher Sprache gab. Die damaligen
Übersetzungen waren gräußlich. Über die Qualität von Luthers Deutsch- auch in seinen schlimmsten
Tiraden- braucht man gar nicht streiten. Wer Hebräisch kann, vergleiche Jesaia 40ff im hebräischen Urtext
mit Luthers Übersetzung. Ein Sprachgenie wird vom anderen übersetzt.
In der alten Kirche (im Patriarchat von Antiochien bis heute) war eine öffentliche Beichte üblich. Die
schottische Kirk belebte das wieder. Der Gründonnerstag hat seinen Namen vom Greinen (Weinen) der Beichtenden,
die öffentlich Buße taten. Für die Piusbruderschaft, wenn sie denn zurückkehren will, wäre das eine
heilsame Übung.
#7Auctor Auch wenn Sie teilweise Recht haben- die Vorlage haben Sie jubärens selbst gegeben mit dem Stichwort
„Männermangel.“ Entscheidender war i.m.A.die mangelnde Berufsperspektive für Frauen. Im Kloster konnten
die Frauen eine verantwortliche Position und Meisterstelle erreichen, die sie ausserhalb des Klosters
nie hätten erreichen können.
Tomas: wenn Sie bei diesem Problem der Schuh drückt, können Sie immer noch zu den Byzantinern gehen.
Die haben für diese Probleme Lösungen. Im Übrigen: eine Ehe wird nicht durch Formfehler ungültig.
Eine gültige Ehe i.S.d. CIC ist auch z.B. eine standesamtliche Ehe vor einem Atheisten.
„Jede Woche erscheinen dort rund vierhundert Katholiken zur Messe – doppelt so viele wie noch vor zwei
Jahren. Zur Eröffnung dieser Kapelle kamen über hundert Katholiken.“ nennt man auch: Katastrophentourismus
„An vielen Orten platzen die Kapellen aus den Nähten „ Klar, wenn man in alten Telefonzellen feiert.
„Pater Valerius, über den Pater Stehlin keine weiteren Angaben macht“ besser so, die Staatsanwaltschaft
ist sehr interessiert. „Kontakte mit lutherischen Predigern…“ die sind bekannt, Nachfolger der Artamanen.
@der Rabe Ich habe der K-net Redaktion empfohlen, einfach mal dort hinzugehen, weil der Hl. Basilius unbestritten
rechtgläubig ist, dieser Exorzismus keinesfalls schadet (ich gehe auch dort hin) aber nutzt und es ausserdem
gut ist, sich im byzantinischen Ritus umzusehen.
„In den Ostkirchen sei die Priesterehe „mehr die Regel als die Ausnahme“. Die schweren Probleme, die sich
daraus ergeben, ignoriert er.“ Zwei problematische Aussagen: Die Priesterehe sei mehr die Regel als die
Ausnahme. Gilt nur, wenn man sich nur auf den Weltklerus bezieht. Es gibt aber auch viele, blühende Klöster
(sieht man einmal von Vatopedi auf dem Athos ab ) Die schweren Probleme, die sich aus verheiratetem Weltklerus
in der Ostkirche ergeben, soll mir mal jemand aufzeigen. Mir sind sie nicht bekannt.
Und nicht vergessen: Heute ist der Gedenktag Basilius des Großen. In der Orthodoxie wird der große Exorzismus
gespendet. Da sollte die ganze K.net- Redaktion nicht fehlen.
@Der Rabe Das ist ja das Großartige an der Beichte: Wir können in Beichte und Sündenvergebung zu den
Fehlern stehen, die wir – auch mit gutem Willen- gemacht haben. Merke: Fallen ist keine Schande- aber
liegenbleiben. Nur leider bleiben ganz Viele in diesem Forum liegen und glauben, mit selbstegezimmerten
Glaubenssätzen das Heil zu erreichen, das ein Zimmermann verkündigt hat. „Stehe auf, der du schläftst,
dann wird dich Christus erwecken!“.
„Leben in der Wahrheit“ das Motto V. Havels dürfte bekannt sein., auch in katholischen Kreisen. Ein ganz,
ganz Großer ist von uns gegangen. Seine Tragödie war, dass er als Schriftsteller und Politiker ein Großer
war, aufgrund der Pflichten, die die Geschichte ihm auftrug,konnte er aber in Beidem kein ganz Großer
sein. Ehre seinem Andenken.
Die Meldung widerspricht dem Römerbrief und dem Hl. Johannes Chrysostomos, dem ich in Sachen griechische
Sprache die höchste Kompetenz zugestehe. Jetzt mache ich es wie ein Professor: „Der Hauke kann kein Griechisch,Der
Hauke kann kein Griechisch,…“
#276-278 1. wirklich lesenswert zum Thema byzantinohungarica.hu/…nst_chr._suttner.pdf 2. Die Lösung
des Konzils von Florenz: beide Versionen mit oder ohne „filioque“ sind richtig und ergänzen sich gegenseitig,
sollte durchgesetzt werden. Hierfür ist ein allgemeines Konzil notwendig, weil das filioque durch die
Hintertür und nicht ordnungsgemäß eingeführt wurde. 3. Brauchbare Darstellung hier: de.wikipedia.org/wiki/Filioque
Allerdings ist dieses Forum aufgrund seiner technischen Gegebenheiten nicht geeignet, diese Fragen zu
diskutieren Grüße EvZ
#Thomasius Sie bieten eine gute, diplomatische Lösung an, um das ärgste Problem zwischen Rom und Byzanz
(und damit indirekt Alexandria) zu lösen. Es gibt aber noch einige dogmatische Probleme wie: – das filioque:
es ist nicht durch ein ordnungsgemäßes Konzil eingeführt – das Fegefeuer: hier hat Byzanz erhebliche-
auch pastoraltheologische- Probleme und stimmt voll mit dem Luthertum überein – die Seelenmessen: hier
ist die byzantinische Position arg unübersichtlich. – sowie das Problem der Universaljurisdiktion des
Papstes: widerspricht in orthodoxer Sicht dem Stifterwillen Jesu und ist praktisch nicht durchsetzbar.
@Brandenburgis Miles legt die Ekklesiologie des Augustinus zugrunde (De civitate Dei). Die Alternative
ist, die Kirche durchgängig über das Sakrament oder Mysterium der Buße zu beschreiben. Hier greift
man am Besten zu Dumitru Staniloae, z.B. „Gebet und Heiligkeit“. (Vater Staniloae hat es selbst übersetzt,
weil es ihm sehr wichtig war. Er war aber kein muttersprachlicher Deutscher, deshalb ist diese kurze und
extrem gewichtige Abhandlung – das Beste, was in den letzten hundert Jahren zur Ekklesiologie veröffentlicht
wurde!- manchmal etwas schwer zu lesen. Aber lesen sollte es jeder Christ!)
Die Forderung klingt provokant: Australische Wissenschaftler wollen Ordensfrauen die Pille verschreiben –
um ihr Krebsrisiko zu verringern. Ob das ihr Leben verlängert, ist fraglich. Die Kirche jedenfalls hat
nichts gegen den Einsatz der Verhütungsmittel. Info Hamburg – Karg Britt und Roger Short werden sich
den Dreh ihrer Publikation gut überlegt haben. Die Forscher der australischen Universitäten Monash und
Melbourne haben in einem Artikel gefordert, Ordensfrauen sollten die Pille erhalten – das klingt wie eine
Provokation. Denn allein die Idee, Ordensleute und Verhütungsmittel in einem Atemzug zu nennen, scheint
gewagt. Warum sollten sich Nonnen um die Pille scheren, wenn sie doch gar keinen Sex haben? Die Frauen
sollen die Pille aus medizinischen Gründen nehmen – nicht um zu verhüten. Denn Nonnen haben, wie andere
kinderlose Frauen auch, eine höhere Gefahr, an Eierstock- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken, weil sie
mehr Menstruationszyklen durchleben. Laut dem Artikel, der in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“
veröffentlicht wurde, kann die Gefahr eines solchen Tumors für Nonnen deutlich sinken, wenn die Frauen
hormonelle Verhütungsmittel nehmen. Die Ordensfrauen sollten daher freien Zugang zu sogenannten oralen
Kontrazeptiva erhalten, folgern die Wissenschaftler. Die Grundannahmen von Britt und Short gelten im Prinzip
für alle kinderlosen Frauen, da sie mehr Zyklen durchlaufen als Frauen, die Kinder bekommen und diese
möglicherweise auch stillen. Der mediz…
Kirche erlaubt Nonnen die Pille Die Forderung klingt provokant: Australische Wissenschaftler wollen Ordensfrauen
die Pille verschreiben – um ihr Krebsrisiko zu verringern. Ob das ihr Leben verlängert, ist fraglich.
Die Kirche jedenfalls hat nichts gegen den Einsatz der Verhütungsmittel. Hamburg – Karg Britt und Roger
Short werden sich den Dreh ihrer Publikation gut überlegt haben. Die Forscher der australischen Universitäten
Monash und Melbourne haben in einem Artikel gefordert, Ordensfrauen sollten die Pille erhalten – das klingt
wie eine Provokation. Denn allein die Idee, Ordensleute und Verhütungsmittel in einem Atemzug zu nennen,
scheint gewagt. Warum sollten sich Nonnen um die Pille scheren, wenn sie doch gar keinen Sex haben? Die
Frauen sollen die Pille aus medizinischen Gründen nehmen – nicht um zu verhüten. Denn Nonnen haben,
wie andere kinderlose Frauen auch, eine höhere Gefahr, an Eierstock- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken,
weil sie mehr Menstruationszyklen durchleben. Laut dem Artikel, der in der britischen Fachzeitschrift
„The Lancet“ veröffentlicht wurde, kann die Gefahr eines solchen Tumors für Nonnen deutlich sinken,
wenn die Frauen hormonelle Verhütungsmittel nehmen. Die Ordensfrauen sollten daher freien Zugang zu sogenannten
oralen Kontrazeptiva erhalten, folgern die Wissenschaftler. Die Grundannahmen von Britt und Short gelten
im Prinzip für alle kinderlosen Frauen, da sie mehr Zyklen durchlaufen als Frauen, die Kinder bekommen
und diese mögliche
Ich habe den Verdacht, Lingen muss in eine psychiatrische Klinik einrücken. Um diese „Schmach“ zu verbergen
wird auf kreuz.net dieses Theaters veranstaltet. Sehr geehrter, Lieber Hochwürden Pater Lingen: ich habe
oft über Sie gelästert- aber: eine psychische Krankheit ist keine Schande! „Wer über manchen Dingen
nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“ (Lessing) „Wer vom Rauchen Krebs bekommt, bekommt
alles Mitleid. Wer aus psychisch krank wird, wird geächtet. Das ist ungerecht!“ (Aussage eines Oberarztes).
Darum: Stehen Sie zu Ihrer Krankheit und lassen Sie sich helfen. Haben Sie sie überstanden, werden Sie
ein besserer Priester, Seelsorger und Mensch sein.
jetzt laufen die K.nattern Amok, weil ein Journalist ihre Auffassungen enttarnt hat. Aber Achtung: der Mann hat noch viel, viel mehr auf der Pfanne und die Herren S…t, S…r, V…r. sollten machen, dass sie nach Russland oder Moldavien kommen, bevor das SEK vor der Türe steht.
compassion Sie haben nur theoretisch recht K.net ist – nach eigener Auffassung- mit dem hl. Geist identisch
und weiß es deshalb. An alle K.netter. Wenn Ihr wegen Unzurechnungsfähigkeit nur in den limbus infantium
kommt, habt Ihr Glück gehabt
@Goldengel Die RKK hat ja noch viele zusätzliche Erlöser: Maria, die Heiligen, die Hierarchie. Insofern
ist Ihre Formulierung ungenau. Nur den Erlöser Jesus Christus pur haben die Protestanten
@51 Danke für den Link. Er lohnt zu diskutieren. Lesetipp zu einer alternativen Ekklesiologie aus orthodoxer
Sicht: D. Staniloae Gebet und Heiligkeit. Der Konfessor Staniloae wird sicherlich bald heiliggesprochen
werden.
Bravo Mons. Capalla. So wie dieser Bischof sollten alle Bischöfe und dazu hin die unübersehbare Tatsache festhalten, dass die Pius „bischöfe“ unwirksam- weil in häretischer Absicht- geweiht worden sind.
@Tomas Beichte in der letzten Stunde: m.W. gibt es eine ziemlich drastische Predigt des Hl. Joh. Chrysostomos
dazu- lassen Sie sich also nicht täuschen. @clarissa: Jemand, der gar nichts kann wird Piusbruder und
verkauft Versicherungen für das Jenseits – so kommen die 5 Mio zusammen.
„daß es einen – nirgends bezeugten – „separaten Heilsweg“ für die Juden gebe.„Nur dass der Apostel Paulus und der Apostel Paulus unabhängig von einander etwas anderes lehren.
Wenn Ehen wegen geistiger Schwäche (vg. Idiotismus) annuliert werden können, haben alle K.netter einen Vorteil: Ihre Ehen können problemlos annulliert werden. Sie erfüllen sicher nicht die Kriterien der Ehefähigkeit. _:))))))))))))))))
Es ist richtig, über Exorzismen in Krankenhäusern zu schweigen, besonders wenn es um neurologische Erkrankungen
geht. Bei der großen Scham, die mit diesem Thema verbunden ist, gilt: favete linguis!
„Seine schlaganfallgeschädigte Haushälterin pflegte er bis zu ihrem Tod.“ kreuz.net müsste schreiben:
„Erst ihr Tod beendete sein ehebrecherisches Zusammenleben mit einer Kebse.“ Aber weil der hochwürdigste
Pater zur „richtigen“ Seite gehört, wird das übergangen. Aber im Grunde ist nichts schlechtes dabei.
Schon Petrus hatte eine Schwiegermutter und Jesus Christus hat sich nicht daran gestört. Aber das Lügen
in der Kirche hätte ihn gestört…
Wie schön: ein renommierter Kriminalpsychologe und konservative Priester reden miteinander. Zum Wohle aller wünsche ich den Gesprächspartnern einen gesunden Sinn, den Frieden und den Heiligen Geist
@Dr. Guillotin + Nazaius nzEmpfehlenswert (wenn auch mit Vorsicht zu genießen, wo er seine Meinung vertritt, aber in den Fakten korrekt) Meyendorff „The meaning of marriage in orthodoxy“
„Das Kreuz war kein Scheitern“ völlig falsch den Inhalt des folgenden Textes widergegeben. „Altliberale
Drohbotschaft“ keine Drohbotschaft, sondern Realität „Erste Messe in der neuen Pius-Kirche in Chile“
ist denn der Altar dieser Kryptakatholiken schon geweiht?????! „Keine Achtung mehr vor dem Haus Gottes“
war das zu Jesu Zeiten anders? und was geschieht in Paris in Saint Nicolas-du-Chardonnet en.wikipedia.org/…icolas-du-Chardonnet
Ein Schweizer, der mit einem Gipsbein in die Berge humpelt- so dumm habe ich bislang gedacht, sind nur
deutsche Flachlandtiroler. Eigentlich solte man ihm das kirchliche Begräbnis verweigern: es war selbstmord.
k.net verstösst bewußt und vorsätzlich gegen das Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten.“ Ab zur Beichte und eine Woche Bußschweigen!!!
@Kammerjäger Ursprünglich war die Eucharistie ungsmahl ja auch mit einem Sättigungsmahl verbunden. Das ist ein Grund für den großen Missionserfolg des Christentums Mehr z.B. bei Pillhofer.
@ Goldengel „Tanz um den Altar“ findet nur im byzantischen Ritus statt, beim zweiten Hochzeitsgottesdienst-
der Krönung. Nach byzantinischem Ritus wird Jungfräulichkeit nur bis zum ersten Hochzeitsgottesdienst,
der Verlobung, erwartet. Für eine erste Information siehe hier www.scribd.com/…mOrthodo-Prespective
@Methodist Sie sprechen mir aus der Seele. Wenn man den ganzen Mist aus der Schmuddelecke ans helle Tageslicht
zieht, merken die Jugendlichen sofort, dass nichts daran ist und verlieren die Lust daran. Herzlichst
Ihr EvZ
Damit ist wohl der Tiefpunkt der kreuz.net Berichterstattung erreicht. Ich müsste wohl zwei Willis
fressen, um angemessen K zu können. (Und ich bin eindeutig hetero)
Nietzsche sagt Und einstmals gab Zarathustra seinen Jüngern ein Zeichen und sprach diese Worte zu ihnen:
„Hier sind Priester: und wenn es auch meine Feinde sind, geht mir still an ihnen vorüber und mit schlafendem
Schwerte! Auch unter ihnen sind Helden; Viele von ihnen litten zuviel –: so wollen sie Andre leiden machen.
Böse Feinde sind sie: Nichts ist rachsüchtiger als ihre Demuth. Und leicht besudelt sich Der, welcher
sie angreift. Aber mein Blut ist mit dem ihren verwandt; und ich will mein Blut auch noch in dem ihren
geehrt wissen.’’ – Und als sie vorüber gegangen waren, fiel Zarathustra der Schmerz an; und nicht lange
hatte er mit seinem Schmerze gerungen, da hub er also an zu reden: Es jammert mich dieser Priester. Sie
gehen mir auch wider den Geschmack; aber das ist mir das Geringste, seit ich unter Menschen bin. Aber
ich leide und litt mit ihnen: Gefangene sind es mir und Abgezeichnete. Der, welchen sie Erlöser nennen,
schlug sie in Banden: – In Banden falscher Werthe und Wahn-Worte! Ach dass Einer sie noch von ihrem Erlöser
erlöste! Auf einem Eilande glaubten sie einst zu landen, als das Meer sie herumriss; aber siehe, es war
ein schlafendes Ungeheuer! Falsche Werthe und Wahn-Worte: das sind die schlimmsten Ungeheuer für Sterbliche, –
lange schläft und wartet in ihnen das Verhängniss. Aber endlich kommt es und wacht und frisst und schlingt,
was auf ihm sich Hütten baute. Oh seht mir doch diese Hütten an, die sich diese Priester bauten! Kirchen
heissen sie ihre süssduft…
@Brandenburgis Warum ist der Papst Arianer ? Das möchte ich doch an Texten belegt haben. Desgleichen
müsst der Begriff „Unitarier“ geklärt und belegt werden. Es gibt verschiedene Unitarier (vor allem in
Siebenbürgen), welche meinen Sie? Und warum ist Ratzinger nicht gültig geweiht?
@Mathilde Machen Sie mal die Lot-geschichte nicht ganz so schlecht. Lot ist in einer tragischen Situation.
Er muss entweder das Gastrecht oder seine Töchter aufgeben (Es geht in dieser Geschichte ja um Vergewaltigung
als Machtausübung) In dieser Situation entscheidet sich Lot- als tragischer Held- für das Gastrecht.
Diese Entscheidung ist nicht verwerflich, weil Lot nur unter zwei Übeln wählen kann und er sich für
das aus seiner Sicht kleinere entscheidet. Aus diesem Dilemma befreit ihn das helfende Handeln Gottes.
kreuznet kann nicht zählen viele hundert Priester da hört es schon auf aber 500 Meßdiener (warum kann
man die zählen?) 5500 Gläubige (warum konnte man die zählen) Unzählige Fahnen? Nur die Gläubigen
dürften Fahnen getragen haben, also maximal 11 000, wenn sie in jedem Arm eine Fahne hatten. Oder meinte
man Wimpel (im Sozialismus auch Winkelement genannt)? Frage über Fragen an Menschen, die doch nur bis
vier zählen können.
Nur mal eine Überlegung Wenn ein in die Hölle verdammter Priester oder Bischoff auch dann Priester oder
Bischof bleibt, dann könnte er dort doch auch die Messe feiern. Aufgrund der Realpräsenz Christi im
Messopfer wäre dann Christus in der Hölle. Ein Bischof könnte den Teufel zum Priester weihen und in
der Hölle wäre durch das Messopfer des Teufels Christus präsent. Wer löst diese Widersprüche auf-
oder sind es keine?
Lügner Was kreuz.net als Allerlösungslehre bezeichnet ist gar keine. Das sollte die Redaktion auch wissen
(deshalb lügt sie) oder sie hat keine Ahnung von Theologie. K.-net hätte wohl gerne die praedestiantio
gemina als richtige Lehre, mit der spezifischen k.net- Lehre: nur sicher sind die K.netter gerettet und
alle anderen – mehr oder sindweniger- verdammt sind. Das kenne ich aus radikalen, protestantischen Sekten.
Das Problem, die rk-Kirche hat diese Häresie mit guten Gründen verworfen- weil sonst die Willensfreiheit
gefährdet ist. Lasset uns beten: Oh Herr- wirf Hirn vom Himmel und bedenke die k.net-Redaktion reichlich.
Sie haben so weing davon, dass der Heilige Geist bei ihnen keine Landebahn findet.
Die schönsten Messgewänder, die ich bisher geshen habe, waren die schlichtesten in der prächtigsten
Form des Gottesdienstes: der Liturgie des Heiligen Markus, die im Patriarchat von Alexandria zelebriert
wird. Schlichteste, aber stilvolle Messgewänder aus Leinen und eine prachtvolle Liturgie – von den Kopten
kann man sich wirklich Anregungen holen.
@Redaktion Bei solchen Artikeln gewinnt man den Eindruck, Sie wollten unbedingt gesperrt werden. Oder
ist es das, was man in der Biologie eine Angstblüte sterbender Bäume sterbender Bäume nennt. Vielleicht
ist ja schon der Brief der Staatsanwaltschaft in *** an die Betreiber unterwegs. Cavete ruinam!
Jetzt mal ganz langsam schuld sind die Männer, die leichte Bekleidung als Einladung zur Vergewaltigung
ansehen. Wer so dumm ist, erotische Signale völlig falsch zu verstehen, ist sehr schlecht erzogen. Zwischen
dem erotischen Spiel der Geschlechter und Sex- von Vergewaltigung ganz zu schweigen, gibt es viele Abstufungen.
Übrigens waren unter den Vorfahren Jesu einige „Schlampen“: Tamar, Rahab, Ruth, Bathseba. Die „femmes
fatales“ der Bibel. Un ziemlich wahrscheinlich ist auch, dass Josef seine Frau Maria auch erst einmal
als „Schlampe“ angesehen hat.
Und selbst K-net fällt auf Frau Dr. Kässmann herein: Sie schreibt doch nur das, was Frauen in Ihrem
Alter hören wollen. Reines Bedienen von Sentimentalitäten. (Ihre Scheidung sollte man ihr nicht vorwerfen-
sie hatte die ständigen Affären ihres Mannes satt)
@Brandenburgis Auf Barmen habe ich hingewiesen, weil Sie die DC ansprachen. Ich habe diese Abkürzung
als „Deutsche Christen“ (de.wikipedia.org/…ki/Deutsche_Christen) verstanden. MfG EvZ.
@Brandenburgis Falls Sie es nicht wissen. In der Barmer Erklärung de.wikipedia.org/…iki/Barmer_Erklärung
hat sich die evangelische Kirche von den DC getrennt. Ich persönlich bin der Ansicht, dass diese Erklärung –
trotz aller Engführungen- immer noch eine Aussage ist, die jeder Christ unterschreiben kann und soll.
Die Deutschen Christen waren nach dieser Erklärung ausserhalb des Christentums gestellt. Aber ich warte
auf Gegenargumente von Ihnen. MfG EvZ
Selbsttötung prinzipiell muss man zwischen freiwilligem Selbstmord und dem Suizid als Folge von Krankheit
unterscheiden. Hierzu gehören alle psychischen Krankheiten (Nerven – und Gemütskrankheiten). Hier muss
man die Patienten und die Familien (ganz wichtig) von jeglicher Schuld freisprechen und die Beurteilung
auf das jüngste Gericht verschieben. Von aussen lässt sich die Selbsttötung aufgrund von Krankheit
fasst nie vom Selbstmord unterscheiden. Daneben gibt es auch noch Selbstmorde aus moralisch sehr gerechtfertigten
Gründen. (z.B. nach dem 20. Juli 1944). Statistisch sehr selten und für den möglichen Suizidanten auch
oft durch Krankheit irregeleitet. Deshalb sollte man sich mit moralischen Urteilen sehr zurückhalten
Das ist das Tragödie eines Mannes, der sich nur aufgrund seiner Eigenschaften und Leistungen (Fotograph,
Manager, Liebhaber…) annehmen und bestätigt sehen konnte und nicht dadurch, dass er in erster Linie
Geschöpf Gottes sein wollte. Eritis sicut deus… war der Satz der Schlange. Einen schönen Abend dennoch
allen EvZ
@Jubärens Luthers Bezeichnung des Papstes als „Antichrist“ ist an sehr enge Bedingungen geknüpft. Zu
prüfen wäre – gerade aus konservativer katholischer Sicht!- ob diese Bedingungen noch zutreffen. Ich
stelle bei Gelegenheit ein paar Texte ein: Wer macht mit?
Mißbrauch von Titeln Das gleiche Schicksal Herr „Pater“ Lingen, wird auch den „Dr“ Gutenberg ereilen.
Ihr Vergehen war nur etwas früher. Freuen Sie sich also- mit Ihrem Vergehen sind Sie in guter- katholischer-
Gesellschaft.
@Lykobates und Dr. Heger Bei Jesaia sind , das ist seit den Funden von Qumran eindeutig, der masoretische
Text sehr früh fixiert worden. Hier gilt LXX und MT sind identisch. (Plene – Schreibweisen im MT bedeuten
bekanntlich keinerlei inhaltliche Differenz) Für die Propheten gibt es nur Unterschiede zwischen MT und
LXX bei Jer. Für Jes. hat Ihre Argumentation deshalb keinen Belang. Nach Konsultation meines Gesenius
und Lilienfeld (Även -Shoshan) kann ich Diamant und Nichtsnutz nur zustimmen. @ Vorwärts Wer bitte hat
die Übersetzung „Junge Frau“ widerlegt. Ich bitte um Literaturbelege.
@orthokathole Ich will es noch etwas genauer machen: almah changiert zwischen „Jungfrau“ und „junger Frau“.
Das Hebräische kannt einen präzisen Begriff für „Jungfrau“ – betula. Nun vermeidet der Prophet den
eindeutigen Begriff und wählt einen changierenden. Warum? Meines Erachtens deshalb, weil er die Wundersucht
der Jerusalemer kritisieren will. Unter Exegeten ist es inzwischen Konsens, dass Jes. 7,14 kein Heils-
sondern ein Scheltwort ist. Die Übersetzer der Septuaginta standen vor dem Problem, das Schillernde von
almah nicht wiedergeben zu können. Sie mussten sich entscheiden zwischen nymphä (junge Frau) oder parthenos
(Jungfrau) entscheiden. Auf dieser Übersetzung bauten die Evangelien auf. Wer nun der Auffassung ist,
dass die Septuaginta auch inspiriert ist, wird den hebräischen Text für weniger wichtig halten. Gruß
EvZ
@Walter von Stolzing Wie dem auch sei –- ich finde, dass die ungarische Nationalhymne eine der schönsten
ist. 100% Zustimmung, da sind wir uns völlig einig Viele Grüße EvZ
Zu Luthers Papstpolemik Luther hat seine Position gut begründet (in der Disputatio de potestate clavium).
Man muss sich mit dieser Argumentation auseinandersetzen, sine ira et studio, und prüfen, ob diese Argumente
noch tragen. Distanzierung hilft gar nichts.
Sünde Ein Philosophieprofessor hat es mir einmal so erklärt: „Das Paradox christlicher Freiheit ist,
dass Gott den Menschen mit einem freien Willen geschaffen hat. Wird dieser Wille aber nicht im Sinne Gottes
verwendet, ist es Sünde“. Gute, prägnante Formulierung.
@Tomás und wie erklären Sie sich, dass es weibliche Apostel gab?Röm. 16,7 Chrysostomus schreibt dazu
„Ein Apostel zu sein ist etwas Großes. Aber berühmt unter den Aposteln – bedenke, welch großes Lob
das ist. Wie groß muß die Weisheit dieser Frau gewesen sein, daß sie für den Titel Apostel würdig
befunden wurde.“ Das Diakonat der Frau gibt es in der Orthodoxie. Sie tauft, anstelle des männnlichen
Priesters, erwachsene, weibliche Katechumenen.
@Walter von Stolzing Sie haben schon recht, wobei ich ja auch der Ansicht bin, dass Musik über den Konfessionen
steht. Jedoch ist der Hymnusz – übrigens auch ein terminus technicus des calvinistischen ungarischen
Gottesdienstes – musikalisch schon vom Genfer Psalter abhängig, ich bin aber kein Musikwissenschaftler
und muss mich auf die Analysen Phillippis verlassen. Grüße EvZ
@Walter von Stolzing Die Belege für meine These finden Sie bei Phillippi „Land des Segens?“ Wikipedia
ist nicht immer zuverlässig. Kölcsey wurde geboren und starb in Siebenbürgen www.biographien.ac.at/oebl_4/32.pdf
Erkel kommt aus den „partes“ Siebenbürgens. Er war Calvinist. Viele Grüße EvZ
Ungarische Nationalhymne Die wenigsten wissen, dass die ungarische Nationalhymne eine calvinistische Hymne
ist, die in Siebenbürgen entstand, als das „kaiserliche Ungarn“ vom katholischen Habsburg besetzt war
und keine Religionsfreiheit existierte, während das fortschrittliche Siebenbürgen seit ca. 1580 die
gesetzliche Religionsfreiheit hatte. Der heilige Stefan war übrigens für Multikultur, sein Nachfolger
Geza holte deshalb alle möglichen Nationen ins Land
Bevor man spekuliert sollte ist nämlich man hier epoc.de/…el/1069279&_z=798890 schauen. Bislang noch
unklar, ob hier nicht doch eine Frau bestattet wurde. Die DNA- Analyse steht noch aus.
@Sycamore Das Problem ist in meinen Augen nicht die Frauenordination. Diese Frage wird von ihren Befürwortern
(übrigens in der ganzen Christenheit!) nur vorgeschoben, um von ihrer eigenen dünnen Theologie abzulenken.
Leider haben aber die wenigsten Befürworter der Frauenordination (es gab sie wohl schon zur Zeit des
Apostels Paulus, erst später kam man davon ab) das hohe theologische Niveau einer Phyllis Trible divinity.wfu.edu/trible.html.
Deshalb ist die Kirche insgesamt in einem so schlechten Zustand. Mit der Frauenordination hofft man „billiger“
davonzukommen, als wenn man endlich einmal die theologische Ausbildung anspruchsvoller gestalten würde.
So viel für heute. Ich merke, ich werde müde.
@Sycamore Meine Absicht war nur, ein falsches Argument, Priesterehe verschlimmert Gläubigenmangel, etwas
polemisch zugegeben, zu widerlegen. Wie Sie auch schreiben, hängt die Krise des Glaubens, der in der
Orthodoxie übrigens auch absehbar kommen wird, nicht am Zölibat. Viele Grüße EvZ
@Ehrenmann ich stimme Ihnen zu. Man sehe sich die blühenden Kirchen der östlichen Patriarchate an, die
boomenden pfingstlerischen Gruppen in Südamerika und man erkennt, welcher Segen auf der Freigabe der
Ehe für Priester liegt. (Wohlgemerkt, die Ehe muss genauso freiwillig sein, wie der Zölibat)
So etwas tut ein Frommer nicht; und wenn ers tut,dann sagt ers nicht! Will jetzt K-net eine Kampagne gegen
den Pfarrer fahren? Achtung, der Mann ist nicht so bedeutend wie Kässmann, hat aber eine Menge Material
gegen die Fundis in der Hand. Nein- hier muss sicher ein Attentat vorliegen, um unliebsame Veröffentlichungen
über die Fundis zu vermeiden. Deshalb haben ihm Angehörige der Piusbruderschaft hinterrücks gegen seinen
Willen teuren Rotwein eingefüllt (mit dem sie sich sonst betrinken, um ihre gesellschaftliche Marginalsierung
zu ertragen) , den armen Pfarrer in sein Auto gesetzt und ferngesteuert verunfallen lassen.
@Ghisleri da Jesus selbst sagt, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist, halte ich es für besser Jesu
Gerechtigkeit und die eines Staates als zwei unterschiedliche Dinge zu betrachten. Wenn Sie eine „gerechte
Demokratie“ einfordern, rechne ich das zu Gerechtigkeit des Staates. Grüße EvZ
@Lycobates für Sie ist sicher auch die proskomidie (oft zu Unrecht als „Vorbereitung des Gottesdienstes
mißverstanden) der beiden byzantinischen Formulare von Interesse. Der Hinweis mag genügen, weil es für
den Rest des Forums von untergeordnetem Interesse ist. Grüße EvZ
@Antonio Michele Ghislieri „Gerechtigkeit“ Welches Modell meinen Sie? Das statische der – in meinen Augen
falsch verstandenen- platonischen Tradition, oder das dynamische Modell von Rawls?
@sycamore Ihr Vorschlag ist leider nur eine Scheinlösung: damit wird immer noch nicht klar, was inhaltlich
gemeint ist und welche Intention Jesus bei der Einsetzung der Eucharistie gehabt hat. Natürlich wird
diese Frage in der Westkirche, die sich seit Augustin in viel größerem Maße mit der Frage der prädestination
herumschlagen muss – in der Ostkirche spielt die Prädestination aufgrund eines anderen Akzentes bei der
Deutung des Todes Jesu keine große Rolle- mit größerer Schärfe als im Osten diskutiert. Im Osten betrachtet
man die Eucharistie vor allem als „Medizin der Unsterblichkeit“. Damit sind beide Deutungen nebeneinander
möglich, ohne dass sie sich widersprechen. Im Ünbrigen sind in allen Messformularen der Ostkirchen die
Worte übersetzt. Nur haben Sie bitte Verständnis, dass ich vor Ostern keine Synopse der Übersetzungen
liefern kann. Allerdings sind mir Mitstreiter bei der Erstellung einer solchen Synopse herzlich willkommen.
Es ging nicht um Sex bei dieser Wahl, sondern um – Stuttgart 21 – die Atomkraft – Korruption – Titelbetrug
und vor allem eine „C“DU die den Glauben an Gott durch den Glauben an technische Großprojekte ersetzt
hatte. Deshalb hat der Katholik Kretschmann Leihstimmen von den Konservativen bekommen
Rassisten wurden mit der Pistole durchs Kinderzimmer geschossen, sagte mir einmal ein frommer Schwabe.
Die hier anwesenden Rassisten beweisen durch ihren Gehirndurchfall, dass an dieser These etwas Wahres
dran sein kann: sie scheinen erhebliche Schäden am Kopf davongetragen zu haben.
Jeder angestellte Arzt, der sich so etwas zuschulden kommen lässt, würde entlassen. Der Ehebruch ist
schon sehr schlimm, über den Bruch des Zölibats kann man streiten – aber: wirklich schlimm ist, dass
er die Situation der Frau ausgenützt hat und das noch als Vorgesetzter. Auch vor einem weltlichen Gericht
hätte dieser Pfarrer ganz schlechte Karten, wenn er gegen seine Entlassung klagen wollte.
Ich muss zu diesem Thema einen Witz posten Drei Pfarrer sind auf einem längeren Ausfflug. In besinnlicher
Stimmung meinen zwei sie sollten sich Ihre größten Schwächen beichten. Meint der dritte: „Nein, das
geht völlig schief.“ Doch die anderen überstimmen ihn. Erklärt der erste: „Meine größte Schwäche
ist: ich greife immer wieder für private Zwecke in die Kollekte.“, der zweite: „Ich habe eine Schwäche
für kleine Jungen.“ Meint der dritte: „Ich habe euch doch gesagt, das geht schief. Meine Schwäche: Ich
bin ein großes Klatschmaul und kann kein Geheimnis für mich behalten.“
@Domenico hinzu kommt, dass die Bergpredigt einen – einigermassen- funktionierenden Rechtsstaat voraussetzt,
bei dem solche Übergriffe von einem Gericht geandet werden können. Im Palästina z.Zt. Jesu war dieser
Rechtsstaat in doppelter Hinsicht gegeben: a) durch das römische Recht b) durch das biblische Recht,
vor allem durch die Verfahrensvorschriften des 5. Buches Mose. Dagegen kann auf der arabischen Halbinsel-
dem Rand der damaligen zivilisierten Welt- kein solcher Rechtsstaat gegeben. Der Qur’an ist auch der Versuch,
der Anarchie des damaligen Arabiens eine irgendwie geartete Rechtsstaaatlichkeit aufzuzwingen. Natürlich –
aber das verstehen viele Muslime nicht- ist die damals dort herrschende Anarchie etwas völlig anderes,
als unser moderner Rechtsstaat, in dem es nicht so einfach ist, einen anderen straflos totzuschlagen,
wie in Arabien zur Zeit Mohammeds. Deshalb ist der Qur’an ein relativer Fortschritt gegenüber Ort und
Zeit seiner Entstehung, aber ein Rückschritt gegenüber der Rechtskultur wie sie in der Antike bestand
oder heute besteht.
Natürlich gibt es in der Ethik keine (oder nur wenige) überzeitliche Wahrheiten. In der Frage von Staat
und Kirche sollte offensichtlich klar sein, dass eine Monarchie nach anderen biblischen Maßstäben zu
beurteilen ist, als eine Monarchie. Konkret: Offb. 12, 13 Ὧδε ἡ σοφία ἐστίν· ὁ ἔχων
νοῦν ψηφισάτω τὸν ἀριθμὸν τοῦ θηρίου· ἀριθμὸς γὰρ ἀνθρώπου
ἐστί· καὶ ὁ ἀριθμὸς αὐτοῦ ἑξακόσιοι ἑξήκοντα ἕξ.“ ist
nur auf eine monarchisch verfasste Organisation anwendbar (und damit eben leider auch auf die römische
Kirche, wie es Ubertin von Casale vertrat) aber nicht auf einen demokratischen Rechtsstaat. So- und nun
wünsche ich fröhliches und fruchtbringendes Diskutieren
Weil es richtig ist und sehr gut zur Diskussion passt, mag in diesem Forum auch einmal ein Lutherzitat
eingestellt werden: „Das Glauben und Trauen des Herzen macht beides: Gott und Abgott“
Anekdote Der Physiker Lichtenberang postulierte in der Vorlesung: „Alle wichtigen Dinge auf der Welt geschehen
durch Röhren!“ Ein Student antwortete: „Herr Professor- das müssen Sie beweisen!“ „Ganz einfach“, antwortete
Lichtenberg,“ die Zeugungsglieder, das Schießgewehr und die Schreibfeder.“
@Goldengel Ihnen ist bewußt, dass Sie die doantistische Ketzerei vertreten, wenn sie diese Auffassung
vertreten aber in die Hl.Messe sollte man von so einem Lügenkerl nicht mehr besuchen. Das Sündenvolk
jedoch, selbst bis an den Rand mit Sünden abgfüllt, juckt das nicht, im Gegenteil so feiert sich der
Sündenpriester mit dem Sündenvolk und verhöhnt so die Hl.Messe.
@domenico tuttisanti Auch wenn wir wahrscheinlich verschiedenen „Lagern“ angehören, möchte ich Ihnen
doch meinen Respekt aussprechen. Sie suchen ernsthaft nach Wahrheit und sind sich der Relativität Ihrer
Auffassung bewußt. So sollte das Geschäft der theologischen Debatten immer betrieben werden, dann gäbe
es wohl keinerlei Kirchenspaltung mehr.
HW Terwitte hat es bewußt ganz einfach und für diejenigen erklärt, die wirklich auch gar keine Ahnung
mehr vom Christentum haben. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen, ist a) ungehörig b) ein Schaden für
die Mission Frau Dr. Burkhard: setzen, sechs!
@r.ruhrgebietler Sie vergessen immer, dass es neben der tridentinischen Messe noch eine ganze Menge anderer
gültiger Messformulare gibt: Mailand und die Vielzahl der Messformulare der östlichen Patiarchate. Gerade
ein Patriarch von Venedig sollte – als Sühne für die von Venedig begangenen, und von Rom geduldeten
Verbrechen an Byzanz – in der Lage sein, mindestens die Göttliche Liturgie unserers Vaters Johannes Chrystomus
und die Basilius-Liturgie zu zelebrieren.
@r.ruhrgebietler da steht ihrer Seele frei sich gegen Gott zu entscheiden, oder sich für Gott-Vater im
Himmel zu entscheiden schreiben Sie da. Ist Ihnen bewußt, dass Sie damit die Irrlehre des Pelagianismus
vertreten, die der hl. Augustin so heldenhaft bekämpft hat?
@inglorious basta Tatsache ist, dass es in der Antike Sexualität nur als Über- und Unterordnungsverhältnis
denkbar war (trotz aller Kritik in Gen 1, bei Plato oder Ovid). Das Verbot der Homosexualität war deshalb
unter den Bedingungen der Antike die einzig mögliche und richtige Entscheidung. Ob das heute, angesichts
der Möglichkeit einer partnerschaftlichen Sexualität noch gelten kann, ist die Frage, die diskutiert
werden kann.
@rudolphus Es tut mir leid- ich kann Sie nicht verstehen. Wie bitte, definieren Sie Unfehlbarkeit und
warum kann ich Jesus von Nazareth nur in der römisch-katholischen Kirche erkennen?
@rudolphus Ihre Ausführungen überzeugen meine natürliche Vernunft nicht und gegenüber dem Konzept
der Übernatur bin ich skeptisch (immerhin hat der EB von Paris im 13. Jhd. unter anderem Thomas 1277
als Ketzer verurteilt). Woher soll ich also wissen, dass Ihre Ausführungen wahr sind?
@rudolphus jetzt verstehe ich gar nichts mehr: wenn die historischen Fakten stimmen, die Guttenberger
anführt, wieso soll er dann Häretiker sein? Für mich hört sich das an, als sei jeder ein Häretiker,
der bestimmte historische Fakten nicht leugnet. Im Übrigen: der Patriarch von Konstantinopel ist nicht
Oberhaupt, sondern hat nur einen Ehrenprimat. Oberhäupter der orthodoxen Kirchen sind die jeweiligen
Patriarchen, die das gleiche Jurisdiktionsrecht für ihre Kirche haben, wie der Patriarch von Konstantinopel
für die Seine.
@Domenico Tuttisanti ich nehme Ihre Arguemntation auf und führe sie weiter: in Fragen der griechischen
Grammatik und Exegese beispielsweise ist er nur ein Fachmann unter vielem- es steht ihm hier kein endgültiges
Urteil zu.
@ Leo Miles Ein Nachfolger Satans ist jemand, der Gott widersteht. Inwiefern soll das auf Pius V. zutreffen?
Nun, die Verfolgung der Juden könnten so etwas sein. Oder was meinen Sie
@komodenwaran Vielleicht- aber ich könnte mich irren- ist rudolphus ein Rubrizist, wie jener Pfarrer
der in der Messe sang: „Wenn der Pfarrer nicht singt, dann spricht er.“ Aber vielleicht kann rudolphus
den Irrtum klären.
@Clarissa Gratias ago, cara amica, propter adiuvandum, sed Paulus linguam latinam scrispsit epistolum
tuum. Habes etiam versionem graecam? Salut Ernestus
@Clarissa Cara amica, te saluto, Und nach Römer 11 www.welt-der-bibel.de/…roemerbrief.176.html So sage
ich: Sind sie gestrauchelt, um zu Fall zu kommen? Mitnichten! Vielmehr [wurde] durch ihren Fehltritt das
Heil den Heiden [zuteil], um sie eifersüchtig zu machen. 12 Wenn aber ihr Fehltritt Reichtum für die
Welt und ihr Versagen Reichtum für die Heiden [bedeutet], um wieviel mehr [wird das erst] ihre Erfüllung
[bedeuten]! (Entschuldigung Klarissa, dass ich zu faul bin, das greichische Orginal hierher zu setzen))
Der Apostel sagt ganz eindeutig, dass ganz Israel gerettet wird
Völlig überholt der Artikel seit dieser Zeit hat sich in der Pädagogik nun enorm viel getan. Piaget
war z.B. der Erste (wenn er auch heute zu- zu Recht- kritisiert wird) der die Pädagogik quantifizierbar
machte.
@rudolpus Die Liste der Fehler Roms gegenüber den Ostkirchen ist lang. Eine kleine Auswahl: – Duldung
der Plünderung von Byzanz durch Venedig. – Unerlaubte Widerholung der Diakonen-, Priester- und Bischofsweihe
für rumänisch-unierte Orthodoxe durche Kardinal Kollonetz – Ermordung des Bischofs der indischen Christen,
um die Weihelinie des Apostels Thomas auszulöschen und die Oberherrschaft über die indischen Christen
zu erlangen. Das sind gravierende Fehler, für die sich Rom noch entschuldigt hat.
@Guttenberger & miles Zwischenbemerkung seien wir doch ehrlich: die dogmatischen Fragen hinter dem filioque
versteht doch nur noch der auf diese Fragen spezialisierte Theologe. M.W. verwenden auch die unierten
Byzantiner das Credo ohne filioque. Das Problem – das sollte man klar festhalten- ist und bleibt der Universalprimat,
die Universaljurisdiktion und die Unfehlbarkeit des Papstes. Mit anderen Worten: eine Frage der Organisationsstruktur.
Hinzu kommt das schlichtweg schusselige und ungeschickte Verhalten verschiedener Bischöfe gegen die Ostkirchen.
Eine offene Entschuldigung aus Rom: „Hier haben wir Mist gebaut“ würde das Verhältnis entkrampfen. In
dogmatischen Fragen könnte man sich schnell einigen – die Fragen der Organisationsstruktur sind emotional
hoch belastet.
@rudolphus schade, dass Sie nur auf meine Nebenbemerkung eingehen und die Kernpunkte ausblenden. Noch
einmal: der Apostel Paulus hat gelehrt, dass ganz Israel gerettet wird, der Evangelist Matthäus vertritt
Mt 27, 25 evtl. eine ganz ähnliche Lehre (weil hier auch das schützende Blut des Passah gemeint sein
könnte, darüber kann man aber diskutieren). Gott hat sein Volk Israel nicht verworfen und das würde
Gottes Treue widersprechen. Der Papst beansprucht Statthalter Christi zu sein. Meines Erachtens ist er
maximal Geschäftsführer oder Prokurist. Dummerweise habe ich noch nie seine Vollmacht oder Prokura zu
sehen bekommen. (Entschuldigen Sie die flapsige Formulierung, aber ich arbeite mit Berufsschülern) Wo
also ist seine Prokura? Wie wollen Sie belegen, dass das Papstamt nicht eine teuflische Versuchung ist,
und versucht, sich an die Stelle Gottes zu setzen. (Vgl. z.B. Mt 4)? In Erwartung Ihrer Antwort EvZ
@rudolphus Es ist ein steiler Anspruch, wenn alle Kreatur dem Papst unterworfen sein soll- ist der Papst
nicht auch eine Kreatur? In meinen Augen ergibt sich hier ein unlösbarer Widerspruch. Alle Kreatur soll
Christus unterworfen sein – ja, da stimme ich Ihnen zu (Anm. Wenn man das ernst nimmt, müssen sich sogar
die Verdammten in der Hölle und der Teufel selbst Christus unterwerfen und dann kommt man zu einer Lehre,
die der Allversöhnung sehr nahe kommt, aber mit ihr nicht verwechselt werden darf) Nach biblischem Zeugnis
beansprucht der Teufel diese Stelle z.B. Mt. 4. Logisch muss ich dann folgern Papst= Teufel. Oder was
ist Ihr Gegenargument? Keine Juden können gerettet werden: merkwürdig, dass der Apostel Johannes und
der hl. Paulus das anders sehen. Ich freue mich auf Ihre Antwort.
@rudolphus Haben Sie irgendwelche Beweise für Ihre Behauptung? Sie stellen recht steile Thesen auf, die
in Ihren eigenen Kreisen Anklang finden mögen – ausserhalb sind sie kaum vermittelbar. Und für mein
Verständnis (weil ich Ihre Position wirklich nicht nachvollziehen kann) sind dann die Piusbrüder nicht
auch Sektierer? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
@rudolphus und polenpaule Ich will einmal versuchen, zwischen den Positionen zu vermitteln. Den Papst
als vicarius dei zu bezeichnen, mag angehen, wenn man (mit dem antiken römischen Verwaltungsrecht) den
Papst auf die Aufgaben eines Geschäftsführers i. S. d. deutschen HGB beschränkt. Man kann m.E. auch
von orthodoxer Seite zugeben, dass im Übergang von der Spätantike zum Mittelalter eine praktische Notwendigkeit
für eine solche Instanz bestand. Im Osten war die politische Lage völlig anders- die Regierung war intakt,
kirchlicherseits bestand keine Notwendigkeit, einen Ansprechpartner für wechselnde, barbarische (d.h.
nichtrömische) Herrscher aufzubauen. Den Ehrenprimat, wie er im Konzil von Chalzedon festgelegt wurde,
bestreitet in der Ostkirche niemand- aber die Universaljurisdiktion, die dem gleichen Konzil widerspricht.
Faktisch widerspricht auch die Einfügung des filioque ins Credo dieser Universaljurisdiktion. Das filioque
wurde auf karolingischen Druck ins Glaubensbekenntnis aufgenommen. Meine Frage: wie kann eine Institution,
die so leicht auf politischen Druck hin von einem in einem allgemeinen Konzil festgelegten Text abweicht,
die Universaljurisdiktion beanspruchen? Ist die Institution des Papstamtes nicht einfach zu schwach, um
politischem Druck zu widerstehen? Wer diese Frage bejaht, muss auch bei der Frage der Unfehlbarkeit es
cathedra zum Gleichen ERgebnis kommen. Wird der Papst als Geisel genommen oder erpresst, könnte er Irrlehren
verkündigen.
@r.ruhrgebietler Es mag auch in diesem Forum erlaubt sein, eine richtige Erkenntnis Thielickes zu zitieren:„Der
Abbruch jeder Kommunikation isoliert den Sterbenden und macht die Todesschwelle zur Stätte völliger
Einsamkeit“. Richtig hat das auch Luther erkannt: „Wir sind allesamt in den Tod gefordert und wird keiner
für den andern sterben, sondern ein jeglicher in eigener Person für sich mit dem Tode kämpfen. “
Was soll man auch von den warmen Brüdern des CV anderes erwarten? Bei einem Tübinger CV wird eine Fuxenprobe
im Bordell abgehalten- das sind sicher richtige CVer? :)% Im Übrigen- Studenten, die zur Mensur antreten,
wie bei richtigen Verbindungen, sind echte, heterosexuelle Menschen. Lasst doch die Warmduscher und Schattenparker
vom CV und kommt zum Original, dem Coburger Convent, dem KösenerSeniorenverband sche, dem Weinheimer
Seniorenverband, der Deutschenen Burschenschaft ktl… In allen schlagenden Verbindungen wird echte Manneszucht
groß gehalten- Homosexuelle haben dort keine Chance- der Zweikampf Mann gegen Mann filtert sie aus. Beim
verweichlichten CV, der nur seinen Frieden (und seine Karriere) mit dem Staat machen will, sind die warmen
Brüder natürlich hoch willkommen. Nur die Bischöfe, die sie protegieren, haben das noch nicht begriffen.
Schlussfolgerung: der CV ist den er Untergang der Kirche. (Anm. Bischoff Ketteler de.wikipedia.org/…mmanuel_von_Ketteler
hat auch gefochten, das sah man sein Leben lang)
Johannes XXIII lag im Sterben. Die Ärzte besprachen sich, was sie noch für ihn tun konnten. Da richtete
sich der scheinbar Bewußtlose auf und sprach: „Meine Herren, ich bitte Sie, lassen Sie mich eines natürlichen
Todes sterben.“
Ein wirklich schönes Video zum Thema nur wenige Videos (hier ein alter Cartoon) bringen die Fragen so
exzellent auf den Punktwww.youtube.com/watch?v=9UyJ42v-N-I Man braucht nicht einmal English zu können.
Herausragende Künstler gibt es massenhaft- auch in der Kirchenmusik: Ligetti, Penderecki, Pärt als Komponisten.
Als Dirigenten geistlicher Musik fallen mir spontan ein: Rilling, Hengelbrock, Suzuki de.wikipedia.org/…Suzuki_%28Musiker%29
-allesamt um Klassen besser als Karajan. Nein, die Capella Sistina hat sich jahrhundertelang auf ihren –
nicht mehr vorhandenen- Lorbeeren ausgeruht. Harnoncourt, den ich oben vergessen habe, ist wohl zu alt,
um den Laden auszumisten, aber er wäre sehr geeignet gewesen. Im Übrigen: Es ist etwas dran an dem schönen
Bonmot: „Nicht alle Musiker glauben an Gott- aber alle glauben an Bach“ Und Bach (gemeint ist Johann
Sebastian ) war Lutheraner!!! Also immer ganz ruhig auf dem Teppich bleiben
ausgerechnet Augustinus ist ein schlechter Ratgeber in der Ekklessiologie. Gegen ihn spricht z.B. – das
berüchtigte „cogite eos“ mit dem er Gewalt gegen (potentielle) Ketzer rechtfertigte – seine Rolle bei
der Einführung des filioque, bei der er auf häretische Vorlagen hereingefallen ist (mit seiner Formulierung
des vinculum amoris) mit der er – zugegeben ungewollt und unbewußt- den Bruch mit Byzanz ganz wesentlich
vorbereitet hat.
@„pater“ Lingen Wie wollen Sie, bei dem Mist, den Sie behaupten, ein theologisches Examen bestanden haben???
Sie haben offensichtlich keine Ahnung @Antipacelli Ich hätte nie erwartet, mit Ihnen übereinzustimmen,
aber nun habe ich fast den Eindruck, wir könnten uns einigen. Was ist los?
Dass im ersten Jahrhundert so etwas wie eine Frauenordination existiert hat, muss wohl als Tatsache angesehen
werden. ich erinnere nur daran, dass 1. im Römerbrief die Apostolin Junia erwähnt wird (das Thema wurde
schon oft diskutiert, ich mag es nicht noch einmal diskutieren) 2. Paulus schreibt an die Galather 3,
28f „ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr
alle seid einer in Christo Jesu. 29 Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Same und nach
Verheißung Erben.“ 3. Verwendet der Evangelist Markus das Wort „folgen“ (akoluthein) nur für Jünger-
allerdings für männliche wie für weibliche. Zölibat: Die Wahl zwischen Zölibat oder Ehe für Priester
existiert in allen Kirchen des Ostens (auch in den Unierten!) Das Argument der Byzantiner ist stichhaltig:
auf diese Weise gibt es weniger Heuchelei. Wie viel Segen von einem verheirateten Priester ausgehen kann,
hat man am Beispiel des Bekenners Dumitru Staniloaede.wikipedia.org/…ki/Dumitru_Stăniloae, der hoffentlich
bald heilig gesprochen wird, erkennen.
@Rückkehr-Ökumene Sie haben- meine ich- die Aussage falsch verstanden, Ratzinger geht es darum aufzuzeigen,
dass es der Allgegenwart Gottes widerspricht, wenn man seine Anwesenheit auf das Kirchengebäude beschränkt.
Gottes Allgegenwart kann auch nicht auf das eucharistische Sakrament beschränkt werden, denn was ist
mit den anderen Sakramenten? Ist er dort nicht präsent? Ist er nicht präsent als Schöpfer der Welt?
Nicht einmal Bischoff Sproll kann als Märtyrerbischoff bezeichnet werden. Er der eindeutig, viel eindeutiger
als Williamson, unter den Nazis viel gelitten hat www.bischof-sproll.de/…bewertung/index.html Vielleicht
erreicht die Fürbitte dieses Bekennerbischofs, dass sich k-net bekehrt.
Nun, das II Vaticanum mit dem Ikonoklasmus zu vergleichen, zeugt schon von erheblichen Mängeln in der
theologischen Bildung. Ich will das hier nicht ausbreiten, aber als kurze Nachhilfe für diejenigen, die
in KG I Karten gespielt haben: Die Bilder haben in der Ostkirche einen ganz anderen Stellenwert als im
Westen. Es gibt jede Menge empfehlenswerter Literatur zu dem Thema, dass man seine theologische Unbildung
ganz schnell beheben kann.
Das altliberale Kloster Zwiefalten plante die Einführung von Dorfschulen für seine Untertanen. Dagegen
protestierten fromme Bauersfrauen. Sie fürchteten, die Mädchen würden nun Liebesbriefe schreiben und
lesen anstatt sich wie fromme Katholikinnen zu verhalten. Gegen den Widerstand dieser Frauen setzten die
dekadenten Mönche die Schulen durch. Aber Gott strafte die Mönche: das Kloster wurde 1803 saekularisiert.
Schlussfolgerung: Bildung schadet dem Glauben.
Die Satanisten haben mir glaubhaft versichert, die Redaktion von kreuz.net werde nicht bestrahlt. Dort
sitze der Teufel fest am Ruder. (Achtung die obige Anmerkung enthält Ironie in größeren Dosen. Bei
zu großer Traditionsgläubigkeit kann es zu unerwünschten Immunreaktionen kommen.)
Für E.H. gilt leider das schwäbische Sprichwort (für dessen Grobheit ich mich entschuldige): „Junge
Hur- alte Betschwester“. Sie ist auch beim mindestens dritten Mann hat nur ein kind und aus biologischen
Gründen keine Aussichten mehr, weitere zu bekommen. Jetzt jammert sie dem vertanen Leben nach- ohne Aussicht,
etwas ändern zu können. Das ist für mich entweder billige Buße (in Anlehnung an Bonhoeffers „billige
Gnade“) oder eine Persönlichkeitsstörung, die behandelt gehört.
@Leo Miles Sehen Sie – hier haben wir das Problem: Sie wollen nicht denken. (Sonst wären Sie auch nicht
bei den Piuslern) Sonst hätten Sie auf meinen Hinweis geantwortet. Mir ging es ausschließlich darum,
die Diskussion in den Bahnen der Vernunft zu halten und Mißverständnisse und Irrationalismen auszuschließen.
Man kann sehr gut gegen die Güterethik sein, auch ich bin skeptisch (für kurzfristige Entscheidungen
ist sie aber oft brauchbar) und trotzdem Mißverständnisse und Störungen im Dialog klären. Wenn Sie
natürlich alles besser wissen, brauchen Sie das nicht- wir anderen, die wir nicht in einer Wahnwelt leben-
brauchen den Dialog.
@Lars& Capistrano hier wird mit dem Argument des Dammbruchs oder der slippery road argumentiert. Ich will
mich in Ihre Diskussion nicht einmischen, aber in der ethischen Diskussion ist die Frage des Dammbruchs
gerade ( unabhängig vom konkreten Einzelfall) eine intensiv diskutierte Frage. Sie sollten aber die fundamentalethische
Frage, „Bewirkt die Güterethik einen Dammbruch in den Prinzipien?“ nicht aus dem Auge verlieren.
@R.ruhrgebietler Sie hingegen sind nur ein weiteres stück entseelter Menschenleichnam. Das kennen wir
doch: die Irrlehre der Gnosis! Mann- Ruhrgebietler merken Sie eigentlich gar nicht mehr, dass Sie sich
längst vom katholischen Glauben entfernt haben??? Sie sind, fürchte ich, in den Klauen des und merken
es nicht! Ich werde für Sie beten, dass Sie erleuchtet werden und Ihren Irrtum und Ihre Ängste erkennen.
Volltreffer Ich hätte – offen gesagt- Ratzinger nie diese Rafinesse zugetraut. Erst die Rechten einwickeln –
und dann ihre Bastionen sturmreif schießen. Chapeau!!!
@Bassmann und Kondomi Ruhrgebietler will eben mit den Bernhardinern brunzen gehen und kann das Bein nur
so hoch heben wie ein Dackel. Allerdings reicht es bei ihm intellektuell nicht zum Dackel: er ist ein
Halbdackel. Deshalb ist er neidisch auf alle, die ihm intelektuell überlegen sind: z.B. Dr. habil. Berger,
die Priester in Gemeinschaft mit dem Papst, ja selbst auf die Priester der Ostkirche.
@r.ruhrgebietler Ich kann mir nicht helfen – sie haben, wie mir scheint- ein magisches Verständnis der
tridentinischen Messe. Nach Bergers Interview mit dem Spiegel wird mir übrigens klar, warum ich mich –
als heterosexueller- in der tridentinischen Messe nicht wohl fühle: es ist zuviel verschwiemelte Homosexualität
im Spiel! Deshalb ist mir die Göttliche Liturgie lieber
Richtig übersetzen Nach meinen Informationen benützt der Papst die feminine Form: prostituta = Prostituierte.
Das sollte man schon richtig wiedergeben. Die reuige Prostituierte, die Schritt für Schritt zur Büßerin
wird- wie Maria Magdalena (exegetisch umstritten) oder Helena von Ägypten ist kein seltener Fall in der
Kirchengeschichte.
@Antipacelli Sie haben mit Ihren Anmerkungen völlig recht, ich wollte heute abend allerdings nicht zu
sehr ins grammatikalische Detail gehen- gute Nacht.
@Antipacelli, Mighty Counsellor Im Hebräischen bzw. Aramäischen gibt es eine genaue Trennung für „alle“
Kal und „viele“ tb, kbr, rb, aramäisch sni’. Ich habe es gerade im Gesenius nachgeschlagen.
@Dupak mir ist erinnerlich, dass sich einige Patriarchen der orthodoxen Kirchen gegen den Gibsonfilm ausgesprochen
haben. Er sei blasphemisch. Ich stimme dieser Einschätzung zu. Was in den Evangelien schamvoll verschwiegen
wird, walzt Gibson aus.
Dominus Jesus wurde von den Protestanten Stuhlmacher und Hengel (beides Professoren für NT) gelobt. Nur
das letzte Kapitel wurde kritisiert. Sachlich ist es aber richtig, da der Protestantismus, nach seinen
eigenen Bekenntnisschriften (CA und Schmalkaldische Artikel) nicht Kirche mit einer bestimmten Struktur
sein will.
Mein Gott, hat man hier einen schlechten Geschmack! Passolinis Film ist um Klassen besser als der Kitschfetzen
von Zefirelli. Ein absolut großartiger Film, der für heutige Kinder nichts mehr ist, weil die Schnitte
zu lang sind. Die Qual des Josef, als er erfährt, dass Maria schwanger ist – großartig und von höchster
Sensibilität, die Auferstehung ohne Pomp und Kitsch, das Auftreten des Teufels in der Versuchung, alles
das ist hervorragend umgesetzt Theologiestudierende müssen lernen, sich mit modernen Filmen auseinanderzusetzen,
deshalb ist Sorsesee absolut notwendig, auch wenn ich den Film schlecht finde
Marx hat dem kranken Mixa geholfen. Vielleicht nicht schön, sicher gegen dessen Willen aber: Mixa war
schwer alkoholkrank und unfähig zur Amtsführung. Marx hat wie ein verantwortlicher Offizier gehandelt
und die Führung übernommen. Zollitsch hat die Fouls ausgeführt aber der wird auch nur hier Kardinal
Orthodoxie ich habe es heute morgen sehr genossen, wieder bei den Orthodoxen zu Gast zu sein: – ein wunderschöner
Gottesdienst (Göttliche Liturgie des Hl. Vaters Johannes Chrysostomus) Übigens keine Kniebänke, sondern
Kniekissen- auch eine gute Lösung für die vielen Kinder. Kommunion mit dem Löffel – ein verheirateter
Pfarrer (die Frau leitet die Sozialarbeit der Gemeinde und übernimmt die Dienste einer Vorsängerin)
e- ine gute, kräftige Predigt zum Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld mit der Möglichkeit nach dem Gottesdienst
beim Pfarrer nachzufragen. – für die Kinder während der Predigt: Katechismusunterweisung und Sprachuntericht
in der Muttersprache Das alles hat mir sehr gefallen. Hieran könnten sich die Piusbrüder orientieren,
wenn sie etwas bewegen wollten.
@Pius XII Danke @thomae Ich brauche keine Privatoffenbarungen, wenn durch den Glauben der ganzen Kirche
etwas anderes anerkannt ist. Eine andere Frage ist die persönliche Ausgestaltung des Taufbundes. Hier
fühle ich mich im byzantinischen Ritus einfach wohler, obwohl ich aus dem westlichen Ritus komme. Ihre
Theorie von der Herkunft der tridentinischen Messe lässt sich einfach widerlegen: Sowohl das kyrie eleison
(griechisch) als auch das agnus dei (ursprünglich syrisch) sind aus anderen Liturgiefamilien in die tridentina
eingewandert. (Können Sie in eigentlich jedem x-beliebigen Fachbuch zur Liturgie oder Kirchenmusik nachschlagen).
@Thomae Ihr Verhalten lässt auf eine schwerwiegende psychische Störung schließen. Suchen Sie sich einen
guten Arzt, würde Ihnen jeder verantwortliche Beichtvater raten.
@Thomae Die missa tridentina ist nicht die einzig gültige Messe. Das dürfte sogar Padre Pio gewußt
haben. Es gibt die ganze Gruppe der unscharf so bezeichneten ostkirchlichen Liturgien. Im Übrigen: ich
bin gegen Homosexualität – aber es gibt nun einmal die Freiheit zu sündigen. Diese Freiheit darf der
Staat nur einschränken, wenn Dritte geschädigt werden. Homosexualität und Kindesmissbrauch sind aber
ganz eindeutig zwei verschiedene Dinge. Zu biblischen Zeiten war Homosexualität immer Kindesmißbrauch.
Das hat sich heute- Gott sei Dank- in der Regel geändert.
IZAAC Ihre Definition geht fehl: Die Ausgrenzung von anderen Christen ist kein Ausdruck der Liebe, genausowenig
wie Antisemitismus. Die Liebe zu Jesus ist ein besonderes Kennzeichen des protestantischen Pietismus (Zinzendorff,
Spener und Tersteegen sind Ihnen am leichtesten zugänglich). Und soch sind diese weder extremistisch
noch Piusbrüder. QED
@r.ruhrgebietler Christenlehre, Katechismus und Beichte: all das macht er, wenn er nicht im Urlaub ist.
Daraus möchte ich ihm keinen Strick drehen. Ob er mit seinem Einsatz, der sicher gut gemeint ist, etwas
erreicht? Ich habe meine Zweifel. Bei meinem philosophischen Lehrer habe ich gelernt: „Das Gegenteil von
gut ist immer „gut gemeint““. Viele Grüße P.S. Unterschreiben Sie auch für die Auflösung des Landtags
von BaWü?
@Rudolfo und Romulus mit dem Geld, das für Stuttgart 21 verschwendet wird, könnte man viele, viele Kinderkrippen
und -gärten bauen, damit die Mütter sich trauen, wieder die Kinder auszutragen. Aber von dieser unchristlichen
Partei gilt bald: Afflavit deus et dissipati sunt.
Die Priesterehe ist sicher nicht der Grund für die Probleme der russisch-orthodoxen Kirche. Die Gründe
sind eher Korruption, mangelnde Bildung… Warum blüht denn die rumänisch-orthodoxe Kirche so sehr auf?
Weil sie die Gefahren der Korruption in der Kirche sehr gut kennt und wirklich gute Theologen hat. (Am
wichtigsten der verstorbene Staniloae, übrigens ein verheirateter Priester und Bekenner im Kommunismus)
Ich fordere die sofortige Heiligsprechung seiner Exzellenz Präs. Ahmadinedaschad, fordere den Papst auf,
zurückzutreten, damit die Kardinäle Achmadinedschat zum Papst wählen können.
Ich habe meine Tochter bibeltreu erzogen und nun – unverheiratet – mit einem Mann im Bett erwischt. Verstösst
es gegen die Menschenwürde, wenn ich sie steinigen lassen will?? (Anmerkung: Die obige Anmerkung enthält
erhebliche Anteile Sarkasmus)
Die hebraische Sprache kennt, wie das griechische genau bestimmte Begriff für „alle“ und „viele“ . Da
kann es keinererlei Verwechslungen geben. Aber, da muss ich Nichtsnutz recht geben, im Hebr. wie im Aramäischen
hängt ὑπὲρ πολλῶν ziemlich in der Luft. Es müsste „Mensch“ oder „Fleisch“ mindestens ergänzt
werden. Der Unterschied zwischen Hebr. und Aramäisch ist nicht besonders groß, deshalb möchte ich die
Konjektur, daraus doch „für alle“ zu machen nicht mittragen. Jesus war, wie seine ganze Umwelt, sicher
zwei- dreisprachig. Die Zimmerleute aus Galliläa kamen zienmlich weit herum. So kann Jesus beim letzten
Abendmahl sowohl griechisch wie hebräisch gesprochen haben. Wenn es einen Kommentar von Johannes Chrysostomus
zur Stelle gibt, sollte man ihn heranziehen. Er war muttersprachlich Aramäer und Grieche
Fundamentalisten „Einen anderen Grund (fundamentum) kann niemand legen, als der der gelegt ist: Jesus
Christus“ schreibt der hl. Apostel Petrus 1. Kor. 3, 11. Also: schaut auf Christus und nur auf ihn!!!
Er ist der Urgrund des Seins.
Ich kenne weder die Kapelle noch die näheren Umstände, aber wenn sich Ernst Fuchs für den Erhalt ausspricht
hat das für mich schon ein gewisses Gewicht
Zitat Willhelm Busch „Schweigen will ich von Lokalen, Wo das Böse nächtlich prasst, Wo im Kreis der
Liberalen Man den Heil’gen Vater hasst.“ Aus der „Frommen Helene“
Immer das gleiche Problem Weltpriester sind viel zu allein und haben oft nicht gelernt, ihr Zölibat zu
planen. Von sicherlich zölibatär lebenden Priestern habe ich gelernt: „Der Zölibat muss genauso geplant
sein wie die Ehe“. Meine Anmerkung: sonst wird er nur als Defizit gelebt.
Ein Professor, der ausserhalb seines Faches schreibt, ist ein Laie, wie jeder andere. Das gleiche gilt
für jeden einfachen Dr. Also: Schuster bleib bei Deinem Leisten, Penner bleib in Deinem Labor!
Kann mir das jemand erklären? In allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften fällt mir eines auf. Je
konservativer der Vorsteher des Gottesdienstes ist, desto mehr zieht es sich beim gemeinsamen Gebet in
die Gemeinschaft mit den Gläubigen zurück – je demokratischer er ist, desto mehr betont er seine Rolle
als „Vorbeter“. Warum?
RosiLuxemburg Menschenliebe? Merken Sie irgendetwas davon in der Pariser Manuskripten Marxens? Sie sind
die Grundlage. Darüber hinaus trieft Marx Werk vor Antisemitismus (lesen Sie „Über die Möglichkeit
der heutigen Juden freizuwerden“). Hitler hatte seine Antisemitismus aus dem katholischen Wien und von
Marx.
„Buße tun, ist ein fröhlich Ding“ sagte meines Wissens Martin Luther. Das ist richtig, und vor allem
den Piusbrüdern zu empfehlen: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ Und nicht an eure tote Tradition,
sondern an die Offenheit des lebendigen Gottes, des Gottes Moses, Abrahmams und Jakobs.
Die alte Literatur zu Luther kann man nicht mehr heranziehen, seit es die Gesamtausgabe der Werke Luthers
gibt. Also bitte neuere Werke (z.B. Obermann, Barth …) verwenden.
Das erinnert mich an einen irischen „liberalen“ Pater von fünfzehn Jahren. Er hatte – gegen den Widerstand
der irischen Eltern – einer Trauung zwischen einer – katholischen- Schwarzen und einem – weißen, katholischen-
Iren zugestimmt. In der Predigt des folgenden Sonntags erklärte er, er habe dieser Trauung zugestimmt,
weil nicht zu befürchten sei dass die Kinder ein Schachbrettmuster auf der Haut tragen würden.
@samurai Danke für die Korrektur aber dennoch finde ich das in Bezug auf die Trinität und zwei Naturenlehre
heikel. Oder vertritt er nur die menschliche Natur Christi?
@Antek Als Geschäftsführer Gottes (nichts anderes bedeutet vicarisus) lasse ich es hingehen. Aber wenn
er an Gottes Stelle treten will, als Stellvertreter, ist er der Antichrist. (siehe 2. Thessalonicher)
@Max Murx M.E. ist der Herr „Pater“ Lingen ein bedauenswerter Spinner. Meine ehrliche Hoffnung: dass er
mit Hilfe von Anzeigen endlich an einen fähigen Psychiater gerät, der ihn heilt.
@Wohlehrwürden die Lösung für das vorlaute Dazwischenreden eines Schülers ist: ignorieren. Deshalb
sollte Frau Hagens Auffassung nicht breitgetreten werden.
@jubärens Das Problem lässt sich nicht durch verheiratete Priester lösen. Von einem heutigen Geistlichen
(in der gesamten Westkirche aller Konfessionen ) wird vielmehr zweierlei erwartet: a) er soll personenorientiert
und nicht sachorientiert sein. Damit fallen alle Kanditaten, die an einer unbedingten, offenbaren Wahrheit
interessiert sind durch das Gitter. Ein Lessing- egal, wie man zu ihm steht- wäre für die heutigen Kirchenleitungen
zu streng, zu wenig am Menschen orientiert. b) er muss lügen, weil die Kirchenleitungen Angst haben,
dass ihnen sonst die Menschen davon laufen.
Endlich einmal ein kompetenter Bischoff. Im Gegensatz zu einem trunksüchtigen Mathematiker und Möchtegernbischoff
kennt er das Leben und spricht nicht nur wie der Blinde von der Farbe. Hoffentlich wird er bald Kardinal
und vor allem: schon in der Bibel Gen 1 wird das anders gesehen, und weiter hinten wird diese Ordnung
als Folge des Sündenfalls angesehen. Na ja manche lernen es nie.
Ein schönes Oxymoron „Zahlreiche tote Pillen-Mütter“ wie können Pillenschluckerinnen Mütter sein.
de.wikipedia.org/…tradictio_in_adiecto als Spezialfall des Oxymorons. Hier leider ein lapsus linguae.
Im sechzehnten Jahrhundert wurde beklagt, dass die Hälfte der Bevölkerung nicht arbeite. diese Hälfte
waren vor allem: Geistliche, Kaufleute, Beamte. Sie alle arbeiteten nicht. Es hat sich nichts geändert.
(Anm. enthält in nicht unerheblichen Dosen Ironie)
@Einfalt Luther vertraute seinem eigenen Urteil mehr als der Tradition Sie haben es erfasst. Das macht
Luthers Größe und Bedeutung aus. Er hat uns von dem Joch der Autorität befreit, die sich auf nichts
als die Tradition berufen konnte. „Menschen, die sich auf nichts als ihre Vorfahren berufen können gleichen
den Kartoffeln, deren einzig genießbare Teile bekanntlich unter der Erde liegen“ (Swift) Dass sich Luther
in Sachfragen irrte macht nichts. Er hat das Höchste erreicht, was ein Mensch erreichen kann, ein durchgebildetes
Gewissen.
@Soramonas Luther hatte gegen die sogenannten Apokryphen textkritische Bedenken, die zu seiner Zeit auch
völlig berechtigt waren. Inzwischen ist Jesus Sirach in der hebräischen Fassung aufgetaucht, Luthers
Bedenken gegen ihn sind ausgeräumt und das Sirachbuch ist Bestandteil der ev. Perikopenordnung. Luthers
Entscheidung war damals keine Willkür sondern begründeter philologischer Zweifel.
@Domenico Wenn Sie zufällig nach Rumänien kommen können Sie in der evangelischen Kirche AB sehen, dass
diese die alte Gebetsweise beibehalten hat und auch sonst der Tradition treu bleibt. Mundkommunion, (öffentliche)
Beichte und kirchliche Bruderschaften Vgl. Klein Die Beichte in der Evangelisch-Sächsischen Kirche Siebenbürgens.
sie hätten selbst in der evangelischen Kirche größere Freude als hier in der Katholischen. In Rumänien
wäre aufgrund der Vielsprachigkeit die lat. Messe sowieso auch pastoral das Beste)
Die schlechte feministische Theologie, die Frau Jepsen vertreten hat, wird hoffentlich bald an ihr Ende
kommen. Wer wirklich gute und berechtigte feministische Theologie lesen will, sei dringend an die amerikanische
Exegetin Phyllis Tribble verwiesen. Ihre Bücher sind theologisch konservativ aber bringen eine weibliche
Sicht in die Exegese, die einem die Augen auftut für viele wichtige Texte, die man gar nicht so genau
kennt, die aber im byzantinischen Ritus eine große Rolle spielen. Wer eine wirklich gediegene femisnistische
Theologie kennenlernen will, sollte hier zugreifen
non liquet Wir wissen nicht, ob Jesus verheiratet war, oder nicht. Es gibt keine Aussage in der Bibel,
ob oder ob nicht und auch die Kirchenväter, die es wissen könnten schweigen dazu. Also können wir keine
Aussage in die eine oder andere Richtung machen. Non liquet.
@Brummi wenn Ihre Frau zur Lesbe geworden ist und Sie darüber wütend sind, kann ich das absolut nachvollziehen.
Dass Sie Ihren Hass äußern, finde ich menschlich verständlich und auch die Bibel hat dazu genügend
Belege:Ps. 137 , vor allem der letzte Vers www.bibleserver.com/index.php?mode=text&ref=… Und der Apostel
Paulus schreibt: „ Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es
steht geschrieben (5. Mose 32,35): «Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.» Vielmehr,
«wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so
wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln» (Sprüche 25,21-22). Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.(Röm 16) Aber bitte treiben Sie sich mit einem solchen Kummer
nicht so viel im Internet herum. In Ihrem Fall ist es besser, wenn Sie zu einem evangelischen Pfarrer,
oder sogar zu einer Pfarrerin gehen, als dass Sie sich im Internet herumtreiben. Und holen Sie sich Hilfe,
damit Ihre Emotionen Sie nicht zerreißen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie an Hilfe kommen, schicken Sie
mir eine PN
@Brummi Wenn Sie nur das Eine im Kopf haben, kann es sein, dass Sie krank sind. (Stoffwechselstörungen)
Kämen Sie mit solchen Gedanken zu mir in den Beichstuhl würde ich Ihnen auferlegen, umgehend zum Arzt
zu gehen. Bedenken Sie bitte: der Satan wirkt auch indirekt: über körperliche und seelische Krankheiten.
Zögern Sie nicht, gehen Sie zum Arzt und lassen sich helfen. Damit tun Sie Ihren Dienst gegen Satan.
@Brandenburgis wenn Sie sagen „zu Recht“ erwarte ich Argumente, in diesem Fall grammatikalische. Hätten
Sie gesagt, „die Mehrheit der Übersetzer“ hätte ich das nicht beanstandet. Nur in Fragen der (hier grammatikalischen)
Wahrheit kann nicht demokratisch entschieden werden. Also bitte, wo bleiben die grammatikalischen Argumente?
Brandenburgis Haben Sie denn das Graecum? Wenn Sie schon behaupten : „zu Recht“ … Haben Sie im Blass-Debrunner-Rehkopf
oder wenigstens im Riemann die Grammatik nachgescheschlagen? Wenn Joh. Chrysostomus etwas zur Stelle schreibt,
wäre das auch hilfreich zu wissen- der konnte nämlich Griechisch! Sie auch?
@colonius ich wüsste nicht, we etwas anderes dazu geschrieben hätte als Joh. Chrysostomus „Ein Apostel
zu sein ist etwas Großes. Aber berühmt unter den Aposteln – bedenke, welch großes Lob das ist. Wie
groß muß die Weisheit dieser Frau gewesen sein, daß sie für den Titel Apostel würdig befunden wurde.“
Aber vielleicht können Sie mir mit Literatur weiterhelfen.
Aber schon Paulus erwähnt im Römerbrief eine Apostolin. Wenn es also zur Zeit des Paulus Apostolinnen
(f.) gegeben hat, was spricht gegen Diakoninnen. In der Orthodoxie gab es übrigens schon früher Diakoninnen.
Sie halfen dem Priester bei der Taufe (submersio) von erwachsenen Frauen, um Unsittlichkeit zu vermeiden.
@Przybislav Iamesseblo ich habe das „Deutsche Requiem“ einmal mitgesungen. Ich denke, Brahms hat hier
bewußt Missionstheologie betrieben: in den Bibeltexten ist der Gottesbezug ausgelassen, bzw. verdeckt,
dass er nicht zu sehr auffällt, in der Musik ist er an jeder Stelle erkennbar. Es ist der Versuch eines
Musikers, Menschen zum Glauben zurückzubringen, die sich intellektuell darüber erhaben fühlen. Man
mag es naiv nennen, es ist trotzdem wunderbare Musik
Und anschließend www.bjoern-clemens.de/ Der Anwalt Dr. Björn Clemens kann Ihnen sicher helfen. Sparen
Sie sich den überflüssigen Stress, Ihre Schriftsätze selbst zu formulieren und wenden Sie sich an Ihn.
Ihnen selbst empfehle ich ich: ziehen Sie sich solange in ein Kloster zurück. Zwiefalten, Schussenried,
Weißenau (alle in Oberschwaben) sind sicher geeigne
@Isabella ein Purimfest – da sollen sich fromme Juden betrinken. Das hat aber auch gar nichts mit Homosexualität
zu tun. Ernst Schneider: das begreifen solche Menschen, wie Isabella nie.
Wenn Sie psychisch krank sind, wäre eine Hinrichtung reiner Mord, weil sie nur bedingt für ihre Verbrechen
verantwortlich sind. Ein Zitat von R. Spemann: „Mit Recht ist das gesunde Volksempfinden die Eingangs-
aber nicht die Berufungsinstanz“ Mal allen Katholiban hier ins Stammbuch geschrieben.
@Domenico Sie haben recht: die Krise des Bußsakraments ist beängstigend ( auch bei den Protestanten,
die das auch kennen). Mein Einwand gegen die Monstranz war nur pastoraltheologisch: ich befürchte, dass
bei einem verstärkten Einsatz der Monstranz die Beichtdisziplin noch weiter sinkt.
@Clemens Sie werden unsachlich. Die Trennung von weltlicher und geistlicher Macht hat ihren Grund im Zusammenbruch
des weströmischen Reiches. Danach bildeten sich zwei paralelle Machtsysteme Kirche und Staat aus. Das
ist ein weltweit einmaliger Vorgang. In den anderen Patriarchaten der kirche fand dieser Vorgang auch
nicht statt. Die Folgen sieht man in Russland, Serbien, Griechenland, Bulgarien und Rumänien.
@Domenico Tuttisanti Vielen Dank- es gibt auch noch Menschen hier, die sachlich argumentieren. Zur Bergpredigt
gibt es einen anregenden Artikel von F. Crüsemann (Gewalt in der Bibel oder ähnlich), auch wenn ich
sonst kein Freund von Crüsemann bin, hier hat er Recht. Zur Monstranz: ich stimme Ihnen zu, aber: Sie
ist schädlich, wenn sie – wie im Mittelalter teilweise geschehen- dazu missbraucht wird, dass sich die
Gläubigen gar nicht mehr zur körperlichen Kommunion trauen, sondern nur „Augenkommunikation“ betreiben
und damit auch die Buße umgehen. Dieses Argument höre ich immer wieder von byzantinischer Seite. (Gut,
im byzantinischen Ritus ist keine Monstranz möglich)
@wolfgang e. Nur: Wenn die Kirche so gehandelt hat, wird Ihr das jetzt von den Medien massiv zum Vorwurf
gemacht. 1. an die Kirche werden sehr viel höhere moralische Anforderungen gestellt. 2. hat die Kirche –
in dem Bestreben sich und ihre Priester zu schützen – dieses Prinzip über Jahrhunderte zu extensiv ausgelegt.
Letzter mir bekannter Fall: Kardinal Groer. Das macht sie einfach als Institution unglaubwürdig. 3. Die
Kirche hat nicht den Wechsel in der Juristerei mitbekommen: vom Täterschutz zu Opferschutz und Prävention.
4. Ich halte es für möglich, dass die Odenwaldschule der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Problems ist.
M.W. hat schon Stefan George – bekanntlich selber schwul – vor dieser Schule vor dem Krieg gewarnt. Man
sollte aber -gerade in diesem Forum!!!- Kinderschänder und Homosexuelle nicht in einen Topf werfen. (Begründung
dafür folgt)
Es ist doch schön, dass wenigstens die Schweiz das rechtsstaatliche Prinzip „in dubio pro reo“ anerkennt.
Dass die amerikanische Justiz erhebliche Probleme mit der Beweissicherung hat, zeigen Fälle wie O.J.
Simpson, die Prozesse in Gunatanamo und viele andere fälschliche Todesurteile. Moralisch ist Polanski
sicher schuld und ich hätte mir einen Prozess gewünscht. Aber: es ist besser zehn Schuldige laufen zu
lassen als einen Unschuldigen zu verurteilen. Wenn sich die USA nicht an die Standarts der Rechtsstaatlichkeit
halten und die entsprechenden Dokumente zugänglich machen können, hat die Schweiz der Rechtsstaatlichkeit
einen großen Dienst erwiesen unabhäng von der Frage Polanski
Mal wieder keine Ahnung von den russ. orthodoxen. Da müsste man mal im Klerus aufräumen und eine große
religiöse Volksbildungskampagne starten. Rußlands Kirche hat große Asketen, aber die Intelligenz und
die theologische Reflexion müssen sie seit Jahrhunderten aus Rumänien importieren. Beleg: Petre Mogilas
und Dumitri Staniloae, sowie die Synode von Iasi.
@Alois Bischoff Wenn die Frauen tatsächlich angeschlagen waren, kann es zu einer „Übertragungsneurose“
(der Fachausdruck in der Psychotherapie) die auch bei psychisch labilen Personen in der Seelsorge vorkommen
kann. Dann können sie sich aber tatsächlich nicht wehren. Wenn in Deutschland so etwas bei einem Psychotherapeuten
vorkommt, dürfte er als Ersttäter etwa dieselbe Strafe erhalten. Möglicherweise – aber ich kenne das
österreichische Strafrecht nicht- hat man das analog auf den Pfarrer ausgelegt. Ob ein Beichtstuhl den
Frauen geholfen hätte, kann man nur im Einzelgespräch entscheiden. Er kann, aber muss nicht hilfreich
in diesen speziellen Fällen sein. Zu fragen ist aber auch- ob die Vorgesetzten in der Seelsorgeausbildung
dafür gesorgt haben, dass sich der Pater auf einen solchen Fall vorbereitet- wenn nicht, trift sie eine
erhebliche Mitschuld
Tetzel für des Lesens kundige: Helmar Junghans, Die Reformation in Augenzeugenberichten, Düsseldorf
1967. Für faule Leser Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Johann_Tetzel : In Innsbruck wurde er wegen Ehebruchs
zum Tode verurteilt, wovon er durch den damals dort weilenden Kurfürsten Friedrich von Sachsen beim Kaiser
Maximilian I. losgebeten werden konnte. Zum Ablass: Auch ohne Beichte vor einem Priester konnte der Sünder
die Strafe durch Kauf eines Ablassbriefes tilgen. Kirchenraub und Meineid wurden gegen neun Dukaten und
ein Mord bereits für acht Dukaten vergeben. Schließlich konnte man auch Ablässe für Verstorbene kaufen.
(…) Tetzel wirkte zwar im Gebiet des Erzbistums Magdeburg, doch kamen zu ihm auch die Wittenberger Bürger,
um sich, statt durch echte Buße, durch Geld von ihren Sünden zu befreien. Martin Luther, Beichtvater
vieler Wittenberger, bemerkte dies mit Bitterkeit. Er prangerte den seiner Meinung nach schändlichen
Ablasshandel an, da dieser seine Vorstellung von einem sündigen Menschen, der sich wegen schlimmer Taten
einem Leben der Demut unterwirft, geradezu verhöhnte Noch Fragen?
@Brandenburgis Schön wäre es, wenn Sie Ihre Psychiatrie- und Polizeiakte veröffentlichen würden! Wenn
Dummheit Radfahren würden, müssten Sie den Großglockner hinauf bremsen
Tetzel @Brandenburgis auch das it rechtgläubig? „Wenn einer die Heilige Mutter Maria vergewaltigt hätte,
würde er doch kraft des Ablassbriefes aus der Hölle springen!“ „Sobald das Geld im Kasten klingt, die
Seele in den Himmel springt“ Ganz abgesehen davon, dass die Lehre vom Fegefeuer eine westliche Sonderlehre
ist, die nie auf den sieben ökumenischen Konzilien anerkannt wurde. Zum Stand der aktuellen Diskussion
darüber: Der orthodoxe Staniloae hat in seiner Dogmatik eine glänzende Widerlegung geschrieben, der
Protestant Moltmann kluge Argumente dafür gebracht- von katholischer Seite kenne ich nichts, aber auch
gar nichts auf diesem Niveau.
Ein anderes Bistum? Keine schlechte Idee, wenn Residenzpflicht besteht. Da könnte ich mir einige geeignete
Bistümer vorstellen: Mitte der Sahara, Mekka und Medina, Saudiarabien, Antarktis
@Goldengel Die Priester des byzantinischen Ritus sind zum großen Teil verheiratet, das geht gut. Aber:
zölibatäre Weltpriester ohne Anbindung an eine Gemeinschaft, die, wenn Sie nach Hause kommen sich nur
mit der Mikrowelle unterhalten können- das ist unmenschlich und hier muss einfach Abhilfe geschaffen
werden. Ein Priester ist schließlich kein Vieh.
un crime de millieu Das Saufen ist in allen Kirchen ein riesiges Problem. Mixa, Käßmann sind nur die
Spitze des Eisbergs und zeigen, dass hier ein strukturelles Problem vorliegt, das alle Kirchen (soziologisch
betrachtet) verbindet. Aus eigener Anschauung weiß ich, was auf Pfarrkonventen gesoffen wird – man glaubt
es kaum, wenn man es selbst nicht gesehen hat. Wer nicht mitmacht wird schnell zum Aussenseiter. Denn:
auf Pfarrkonventen und ähnlichen Veranstaltungen fühlt man sich „unter sich“ und muss nicht die Fassade
aufrechterhalten. Im Suff fallen dann alle Kontrollen und sexuellen Orientierungen, intern wird auch von
PAG, postalkoholischer Geilheit gesprochen
Nicht ärgern Im Seminar für Politikwissenschaft in Marburg a.d.Lahn – also einer dezidiert linken Einrichtung-
spricht man schon lange von „der wunderbaren Welt der Margot Käßmann“. Also selbst ihre PGs nehmen sie
nicht ernst – warum also sich aufregen?
@Vogel Der wichtigste Unterschied betrifft die Offenbarung: Im Christentum ist Jesus das Wort Gottes –
im Islam der Qurán das Wort Gottes. Die Trinitätslehre scheint Mohammed nur in einer völlig verderbten,
häretischen Form kennengelernt zu haben. In Form einer Trinität die aus Gottvater, Gottmutter Maria
und dem Sohn besteht. Das macht eine ganze Menge Polemik im Qurán nachvollziehbar.
@Franz v.Paul Die „Schulnoten“ des Landau sind es,um die ihn die Redaktion ganz gelb beneidet. Richtig.
Und richtig ist auch: Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich hart erarbeiten. Also: Eine große
Runde Mitleid für die Redaktion!
@aishe Leute wie Sie sind der Grund, warum wir dringend einen islamischen Religionsuntericht an den Schulen
brauchen: Sie kennen Ihren eigenen Koran nicht: Maria war auch nach koranischer Auffassung Jungfrau!!!
setzen 6!!!
@sataygrata hier gibt es viele die es gut haben: Wenn die sterben, müssen sie den Geist nicht extra aufgeben.
(Allerdings muss man ihnen in diesem Fall das Maul extra totschlagen und die Finger aus der Tastatur reissen.
Letzeres wird oft vergessen, wie kreuz.net beweist. Oh Herr, sie stinken schon.)
Landonanist Wenn Sie in sich genügend in Ihrem Hass gesuhlt haben sollten Sie schnell beichten gehen,
sonst nehmen Sie das gleiche Ende wie der Ketzer Arius www.unifr.ch/…v/kapitel2086-13.htm „…hatte
die meiste Zeit in Alexandrien zugebracht und wollte jetzt wieder in die kirchlichen Versammlungen sich
eindrängen, indem er seine Gottlosigkeit verleugnete und das von den Vätern aufgestellte Glaubensbekenntnis
anzunehmen vorgab…Arius aber, durch die Eusebianer zuversichtlich gemacht, erging sich in vielen Prahlereien,
begab sich in einen Abort, anscheinend um eines natürlichen Bedürfnisses willen, da plötzlich stürzte
er, wie geschrieben steht2 , vornüber und borst mitten entzwei und hauchte am Boden liegend sofort seine
Seele aus und ging so beider verlustig, sowohl der kirchlichen Gemeinschaft wie auch des Lebens.“
mein Vater sagt dazu immer Es ist besser, dass einer sterbe, als dass das ganze Volk verderbe. Joh. 11,50
Aber Mixa muss zurücktreten- da hat Frau Dr. Kässmann sich besser verhalten und ist gleich, und ohne
Wenn und Aber zurückgetreten. Ein Bischofsring aus ergaunertem Geld? Pfui
@Sykamore in diesem Fall bleibe ich beim Identitätssatz. Die Nicht-Identität Williamsons mit echten
Märtyrern ist hinreichend nachgewiesen. Wo leidet er etwa? An seinem Wahn? Das ist aber kaum ein Leiden
für Christus.
Definition Märtyrer: sind wegen ihres christlichen Bekenntnisses gewaltsam gestorben. Bekenner (confessores):
wurden verfolgt und gefoltert, aber haben diese Verfolgung überlebt. (lernt jeder Theologiestudent in
KG I) Williamson lebt noch- also kann er kein Märtyrer sein. Williamson wurde nicht gefoltert- also kann
er auch kein Bekenner sein. Conclusio Willi ist weder Märtyrer noch Bekenner. QED
@tinpresseum es ist doch etwas anders in der ev. Kirche:anschließend verlieren die Täter/innen ihren
Job oder bei erwiesener Unschuld eben nicht! Auch bei erwiesener Unschuld kann man ihnen immer noch ein
Nichtgedeilichkeitsverfahren anhängen- und dann sind sie unschuldig ihren Job faktisch auch los.
Goldengel Na Ihrer Auffassung widerspricht mindestens Hosea ganz deutlich. Ausserdem kenne ich einige
heiligmässige orthodoxe Priester (z.B. Staniloae) die verheiratet waren. Und übrigens: Wie kommt ausgerechnet
Petrus zu einer Schwiegermutter?
In Wahrheit gibt es in den Evangelien und Paulusbriefen eine scharfe Trennung zwischen den Aposteln und
den Laien. Für die Briefe mag man das noch diskutieren- aber wo bitte findet man diese Behauptung in
den Evangelien???
@Sykamore Sehr geehrter Herr Sycamore, natürlich meinte ich nicht den heutigen psychotherapeutischen
Gebrauch des Wortes (obwohl besonders in das Sakrament/ Mysterion der Beichte sehr oft Elemente der Psychotherapie
sinnvoll einfliessen können).
Das ist doch gut „Es findet ein unausgesprochener Wechsel von einem sakramentalen Verständnis auf ein
eher therapeutisches Verständnis statt.“ es ist eine Rückkehr zum altkirchlichen Verständnis- dafür
hat jeder Priester der Riten der vier ostkirchlichen Patriarchate vollstes Verständnis.
@Dorfkatholik in Oberschwaben gibt es so viele schöne Klöster: Schussenried, Zwiefalten etc. Wäre es
nicht gut, wenn Sie sich zur Besinnung in eines dieser Klöster zurückzögen?
Nur ein allgemeiner Hinweis Es war durchaus üblich, Bilder der Sünden aussenan der Kirche anzubringen,
bzw. in Gebetbüchern dazustellen. Teilweise auch sehr drastisch- die Kinder früherer Zeiten waren Einiges
gewohnt. Ein – zugegeben sehr drastisches – Beispiel hier images.google.de/imgres?imgurl=http://… oder
Mánástirea Sucevita (Seelenleiter) Aber: im Kirchengebäude hat das nichts verloren
@Rechercheur Es gab zur Zeit Jesu und etwas früher Eheverträge, Scheidebriefe und öffentlich bezeugte
Ehen und den öffentlichen Verzicht auf die Leviratsehe. In Ägypten hat sich aufgrund der besonderen
Klimaverhältnisse Einiges davon erhalten- in Palästina ist es vergangen- es muss es aber gegeben haben,
weil in der Bibel und im Talmud erwähnt. Belege kann ich gerne einmal nachreichen.
@Brandenburgis Also da fällt mir doch Einiges ein, was vom Luthertum noch heute Bestand hat: – die Schulpflicht
auch für Mädchen – die Sozialhilfeordnung, wie sie in der Leisnitzer Kastenordnung festgelegt wurde.
Das haben die katholischen Östereicher sofort übernommen. – die Ablehnung der Irrlehre vom Fegefeuer
und dem Universalprimat des Papstes (da sind die orthodoxen mit den Lutheranern einig) – die moderne deutsche
Sprache – die Kirchenmusik von Walther bis mindestens Pärt ( auch wenn dieser katholisch ist- ohne Bach
kommt er nicht aus) – eine moderne Formulierung des Gottesbegriffes im großen Katechismus: „das Trauen
und Glauben des Herzens machet beides: Gott und Abergott“ Die Trennung in natürliche und übernatürliche
Offenbarung halte ich übrigens – auch wenn Luther es auch verwendet – aus heutiger Sicht für problematisch.
Thomas kannte die von Thünen entwickelte Modelltheorie noch nicht. Sie würde vieles besser erklären.
Jesus als Aufrührer Dass Jesus als Aufrührer verurteilt wurde, geht aus dem titulus des Kreuzes eindeutig
hervor und der Protest der jüdischen Behörden bei Pilatus unterstützt diese Lesart. Als Aufrührer
verurteilt heißt ja noch lange nicht, dass er einer war und die Willkür des Pilatus ist in heidnischen
Quellen gut bezeugt.
@Lycos Dass das die Busse im Luthertum in einigen Landeskirchen ( es gibt große Unterschiede, ich will
nicht alle in einen Topf werfen) furchtbar an Bedeutung verloren hat- keine Frage. Die Zerstörung der
Einheit der Christen haben aber eher bestimmte Päpste zu verantworten, die gegen Byzanz und Alexandria
gehetzt haben. Zur Zeit Luthers hat die Kurie die berechtigten Anliegen Luthers und der deutschen Christen
(cf. Walter von der Vogelweide) so lange verschleppt, bis jede Hoffnung auf Besserung verloren war.
@Lycos Bitte- fair sollte man schon bleiben, was evangelische Fachtheologie angeht. Bonhoeffer hat, wie
auch Luther, sehr gegen diese „billige Gnade“ polemisiert. Ganz kurz: Luther hat nur den Ablaßmissbrauch
und zu große Skrupel bei der Beichte bekämpfen wollen, nie die Bußstrafen ganz abschaffen wollen. Er
wußte aber selbst, dass ihm das völlig entglitten ist und hat sich dazu auch deutlich geäußert. Die
weltliche Strafe, hier Verlust des Bischofsamtes und der Fahrerlaubnis,hätte Luther bejaht und unterstützt.
Das ist ja die Stärke der evangelischen Konzeption vom Bischoff: er/ sie kann für ein solches Vergehen
abberufen werden und behält nichts zurück. Dass die EKD sich anders entschieden hat zeigt, dass sie
a nur Nullen an der Spitze hat, sonst hätten sie Frau K durch eine besser qualifizierte Person ersetzt.
(Es gibt haufenweise qualifiziertere ev. Theologinnen) b sich von reformatorischer Theologie meilenweit
entfernt hat. c moralisch nicht mehr glaubwürdig ist.
Disziplinarverfahren Gegen Frau Kässmann wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden, sobald das
Strafverfahren beendet ist. Das ist immerhin das zweite Verfahren gegen sie. Diesmal wird ihr nichts übrig
bleiben, als zurückzutreten, weil sie diesmal keine Entschuldigungsgründe hat. Sie wird uns dann als
einfache Landpfarrerin erhalten bleiben.
@Leo Miles So, jetzt bin ich noch dazu gekommen, Joh. 4, 22 im Urtext nachzuschlagen. Wortwörtlich übersetzt
(es ist ein eindeutiger Semitismus, der den aramäischen oder hebräischen Grundtext durchschimmern lässt):
„denn das Heil ist aus den Juden.“ Da die semitischen Sprachen ein anderes Zeitensystem haben, als die
indoeuropäischen, folgt bei Johannes – um es eindeutig klarzumachen- die Floskel „es kommt die Stunde
und ist schon“. Also dass das Heil von den Juden kommt, ist in keiner Weise beendet. Der Satan als Vater-
man darf nicht übersehen, dass der Satan im AT Bestandteil des Hofstaates Gottes ist. (Hiob, 1. Kön.
22) Er hat die Rolle eines Anklägers im ordnungsgemässen Strafprozess. Das kann durchaus antike Rhetorik
sein.
@Leo Miles ob Ihre Interpretation vom griechischen Urtext ngrammatikalisch stimmt? Ich habe meine Zweifel.
Aber ich bin heute abend zu müde, um im Nestle-Aland nachzuschlagen.
@chico flojo Ihr Einwurf ist unter dem Niveau eines Dreijährigen. Die Dreieinigkeit ist den Juden verborgen-
sie kennen nur die erste (evtl auch die dritte Person). Weil die drei Personen eines sind- wie Sie sicher
zugeben werden- glauben die Juden auch -ohne es zu wissen- an die ganze Trinität. ich bleibe dabei, Schmidtberger
ist entweder sehr ungenau- dann war sein Studium wertlos, oder ein Häretiker, der sich von der unverfälschten
Lehre der Kirch weiter entfernt hat, als alle Protestanten und Ostkirchen.
Wer behauptet, Juden würden nicht an den identischen Gott wie die Christen glauben ist ein Häretiker:
1. er widerspricht dem einhelligen Zeugnis der christlichen Kirche seit den Aposteln. Die Masse der Belege
will ich gar nicht aufzählen. 2. Er leugnet das Glaubensbekenntnis „…spiritum sanctum…qui locutus
est per prophetas…“ Wer kann mir denn einen einzigen Kirchenvater nennen, der diesen Blödsinn, den
Schmidberger da verzapft, bestätigt? Diese Aussage zeigt, dass sich Schmidberger jenseits aller Rechtgläubigkeit
befindet. Anathemata sit!!!
Luther einen nie geklärten Mord anzuhängen, ist ziemlich dumm. In Kursachsen mit seiner ausgezeichneten
Verwaltung hätten sich dafür Belege finden müssen. Solche Belege hat nicht einmal der in dieser Hinsicht
sehr tüchtige Denifle gefunden. Zu Luthers religiöser Biografie empfehlenswert: H.A. Obermann, Erikson
und als neueste Darstellung Mc Culloch.
An die kreuz.net-redaktion ich möchte darauf hinweisen, dass in Deutschland keine Person über 18 Jahre
gegen ihren Willen als Fräulein bezeichnet werden darf.
Bischoff Williamson schämt sich vielleicht für seine Landsleute. Die Engländer haben ja das Chaos um
Palästina und Israel angerichtet, indem sie beiden das Land versprachen. Genauso sind war der Philosoph
Hume ein Engländer und die Begründer des Utilitarismus. Scham ist nun ein sehr starkes Gefühl (nicht
umsonst warnt Jesus Sirach vor der falschen Scham) und kann einen sonst gesunden Menschen zu Handlungen
treiben, die von aussen als schwere, psychische Störungen wargenommen werden. Wer erbarmt sich des Bischoffs
und führt eine kombinierte Psychotherapie mit Seelsorge an ihm durch?!!
Ich gebe zu bedenken, dass in der atheistischen DDR Imanuel Kant im Giftschrank der Bibliotheken stand –
und die nicht weniger problematischen Anthroposophen ihn genauso ablehnen. Warum hat sich Williamson nicht
kritisch zu seinem Landsmann Hume geäußert? Dem haben wir doch den ganzen Schlamassel dessen zu verdanken,
was hier als Modernismus bezeichnet wird. Kant hat sich nach Kräften bemüht, das zu bewältigen, was
Hume in die Welt gebracht hat.
Dummerweise hat der Rabbi recht. Es ist sehr schwierig, gegen das historisch falsche, aber dramaturgisch
exzellente Stück „Der Stellvertreter“ anzuargumentieren. Eigentlich alle Theologen wissen (auch die Protestanten)
dass Hochhuths Darstellung falsch ist, aber die Macht dieses Dramas ist ihnen auch bewußt.
@Goldengel Ich muss Ihnen recht geben. @siggi: als Mensch sind Sie doch nicht ausschliesslich von der
Sexualität bestimmt. Was Sie essen, anziehen, wo Sie wohnen…hängt doch nicht allein von Ihrer Sexualität
ab. So dürfen Sie sich nicht zur Karrikatur Ihrer selbst machen, da machen Sie sich und Ihr Anliegen
lächerlich. (Im Übrigen: mit der Zahl des Tieres aus dem Abgrund provozieren Sie nur in evangelikalen,
nicht in katholischen Kreisen)
@noch ein Landorganist die Stilfigur der Personifikation sollte Ihnen mindestens aus dem Lateinuntericht
geläufig sein- oder sind Sie dieser Sprache nicht mächtig
@clarissa colonia Wenn Sie mich meinen: ich habe mich über den Quatsch geärgert und wollte es nicht
im Dialekt ausdrücken- sonst wäre es nicht mehr druckfähig.
Pleite mit Ansage Hätte sich der Hw. Herr Pfr. Steiner auch nur ein wenig mit der Kirchengeschichte Reutlingens
befasst, hätte er erkennen müssen, dass diese Flugblattaktion nach hinten los gehen musste. Im evangelischen
Kernland (Evangelisch seit 1519, Erstunterzeichner der CA), Unterdrückung des evangelischen Glaubens
im Interim, mit Schlagworten amerikanischer Neuprotestanten an Weihnachten Reklame zu machen, das muss
mehr Wellen schlagen als Dessous-Reklame, die man als einmaligen Fehltritt hätte unter den Tisch fallen
lassen. Ein Benehmen wie ein Elefant im Porzellanladen- ist das klug gehandelt? Oder ging es nicht doch
um eine Provokation?
Tiefgekühlte Altgläubige Eigentlich sinnvoll: Gammelfleisch und Friedhofsgemüse riechen bei diesen
Temperaturen weniger und die Altgläubigen drängen sowieso zum Martyrium. (So viel Bosheit muss bei meinem
heutigen Schnupfen sein)
@DJM Hridlicka Ich kenne von H. vor allem die beeindruckende Skulptur des Märtyrers Eugen Boltz in Stuttgart
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:St… Gut, am Anfang hat mich diese Darstellung auch schockiert,
aber im Lauf der Zeit habe ich sie schätzem gelernt. Ich kann mir deshalb kaum vorstellen, dass die umstrittene
Skulptur im Stefansdom wesentlich anders ist. Aber zugegeben, ich war lange nicht mehr in Wien.
@HeinrichderZweite Ich stimme Ihnen zu 100% zu- nur ich kann an den paar Tonnen Bronze keine geistliche
Schwachstelle erkennen; an der Aufregung darüber schon. Aber weil ich mir darüber nicht sicher bin,
empfehle ich die Exorzismen des Hl. Basilius.
@HeinrichderZweite Mir scheint nur in diesem Fall die Mittel-Zweck- Relation seitens des Teufels nicht
beachtet worden zu sein. Hochmut 8auch geistlicher) ist ein viel effektiveres Mittel als ein paar Tonnen
Bronze.
@DJM Nur typisch Hat der Künstler gefragt, ob es Gott gefällt? Er war doch gestandener Atheist. Wissen
Sie denn so genau, was Gott gefällt? Die Barbarakapelle war für mich ein Ort, an dem ich mich vor dem
Kreuz unseres Herrn zurückziehen konnte um zu beten. Das scheint mir eher Ihre Haltung auszudrücken:
Sie fliehen vor dem Kreuz, das Gott gefallen hat, zu einem „schönen“ Gottesbild. Das gefiel dem Teufel
nicht und daher hängt nun in vier Metern höhe, unfehlbar wenn man die Kapelle „verlässt“ an der Wand,
ein Sakrileg. Wie eingebildet muss man eigentlich sein, um zu meinen, dass der Teufel sich für einen
einzelnen Menschen eine solche Mühe macht? Oder leiden Sie unter der Sünde des Hochmutes? Ein kleiner
Tipp (möge er Ihnen nützen): Am 1. Januar finden im byzantinischen Ritus die Exorzismen des hl. Basilius
d. Gr. statt. Es lohnt, zu diesem Gottesdienst zu gehen, um sich exorzieren zu lassen.
@Joberens Ihren Auffasungen zur Sexualität hätten sicher auch Phönizier und Kanaanäer zugestimmt.
Falls Sie es vergessen haben de.wikipedia.org/…i/Tempelprostitution
@Jörg Guttenberger, Köln Zum Heiratsverbot in der Ostkirche immer einschlägig: Meyendorff „The meaning
of mariage in orthodoxy“, es gibt auch eine deutsche Übersetzung, die in guten Fachbibliotheken erhälzlich
ist.
@LM zum Begriff des Dogmas der kath. Kirche Sind das die Dogmen der kath Kirche? -man solle „Homoperverse“
hassen – man solle die „JUden“ hassen – man solle „die Altliberalen“ hassen – man solle „die kirchenfeindlichen
Zeitungen“ hassen ad 1.3.4 ist das wirklich glaubensentscheidend? Ich meine, es gibt wichtigeres. ad 2
Jesus war selber Jude
Dogmen sind zunächst einmal ein philosophischer Begriff: Sätze, die intellekutell einsichtig, aber nicht
sinnlich fassbar sind. damit hier kein unnötiger Streit entsteht
Na ja, wer eine wirklich (auch sprachlich) fundierte Auslegung des Sündenfalls will, greife zu Phyllis
Tribble: „Gott und Sexualität im Alten Testaments“ . Anm. Die deutsche Übersetzung des Titels der Verlag
verbrochen, im Orginal heißt es „God an the language of sexuality in old testament.
@Prälat Hinter In Korsika ist ein Fresspaket für den Hww. Hrn. Hubert Bayer hinterlegt, allerdings würde
der dortige Dekan M.A. Fioso das Paket auch gerne Balti in Moldavien schicken- so es den Hww. Herrn dorthin
ziehen würde. Reicht das als Erste Hilfe?
@Jörg Guttenberger Die wissenschaftlich-kritische Auslegung des Qur’ans wird gerade von der Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften in Angriff genommen.
@Goldengel Das ist m.E. eine arme, bedauernswerte Frau, die von ihrer Umwelt für Wundersucht ausgenutzt
wird. Eine Psychotherapie würde ihr viel helfen.
Das ist nun wirklich eine Schändung des Andenkens an die Mutter Gottes. Muss die Redaktion derart blasphemisch
sein (von der Geschmacklosigkeit einmal abgesehen) ? Eine Bitte an die Redaktion – diesen Artikel bitte
löschen!
@sensus catholicus bitte vermeiden sie den überholten Ketzernamen Monophysitismus. Inzwischen ist anerkannt,
dass die scheinbare Häresie missionstheologische Gründe hatte: Maria sollte auf keinen Fall mit der
heidnischen Isis verwechselt werden. Deshalb lehnte Alexandria alle Formulierungen ab, die in dieser Weise
hätten mißverstanden werden können. Inhaltlich hat es diese Ketzerei nicht gegeben- nur völlig veraltetete
Dogmengeschichten vertreten das noch
@FXaver Die Moslems sind unsere irrenden Brüder im Glauben. Wir wünschen ihnen eine Vertiefung des Glaubens,
die sie von ihrem Irrtum wegführen möge. Danke :(3 :(3 für diesen Hinweis. Den sollten sich verschiedene
hier hinter die Ohren schreiben.
Kein Wort Arabisch können, aber eine große Klappe haben! Allah muss immer mit Gott übersetzt werden!!!
Da war mein Arabischlehrer, ein Christ sehr konsequent. Im Verständnis der Offenbarung Gottes unterscheiden
sich Muslime und Christen. Setzen, sechs und Nachhilfe beim Hl. Johannes Damaszenus nehmen, der in dieser
Hinsicht der unbedingt kompetenste Fachmann ist.
Kässmann und die Russen Ich bin gespannt, ob die Russisch orthodoxe Kirche noch eine ordentliche Begründung
für ihr Handeln aus ihrer Theologie heraus liefert. Sie würde damit allen Christen einen großen Gefallen
tun. Tut sie es nicht, gehes ich von internen Machtspielen innerhalb der ROK oder des Patriarchates von
Konstantinopel aus. Übrigens, die strengste Auffassung der Eucharistie hat der byzantische Ritus. Hier
erhalten die Gläubigen die Gaben auf einem Löffel und müssen vorher gebeichtet und gefastet haben.
Dasist nachahmenswert.
Eine solche Stilblüte in einer Enzyklika??? Dank seiner übersichtlichen, lichtvollen und geschickten
Methode wünschen auch Laien und mittelmäßig Gebildete seine Schriften zu besitzen. Auf Deutsch: nur
Esel mitHalbbildung wollen Thomas lesen? Bei dem Diskussionsniveau hier ist das nicht ausgeschlossen.
Pfarrer Gmeiner scheint ja sehr fähig zu sein, wenn seine Kirche einen neuen Anbau braucht. Die Piusbruderschaft
kann nur Blumenläden. Auch ich stimme Gunsenum zu. Ein Islamwissenschaftler an der Gregoriana ist unbedingt
richtig. (Ich brauche seine Ansichten ja nicht zu teilen, aber ich kann sie zur Kenntnis nehmen und manches
Vorurteil verabschieden. Ich verstehe aber nicht, wie eine Organisation mit so viel Spinnern, wie sie
hier auf kreuz.net zu finden sind, noch arbeitsfähig sein kann.
@Goldengel Zum Frage „anbiedern an die Welt“ habe ich Ihnen eine Bemerkung an Ihren Artikel in der Leserzeitung
geschrieben- es scheint mir dort der geeignetere Ort zur Diskussion zu sein. Das Machtproblem ist schon
zur Zeit Jesu diskutiert worden,vgl. Mt 18, 1-5. Die Diskussion darüber ist also alt. Zur Frauenordination:
Paulus erwähnt eine Diakonin in der Grußliste des Römerbriefes Röm. 16, 1.
@noch ein Landorganist Das ist ja gerade die Sachfrage, die es zu klären gilt. Wo beginnt die Show? Für
mich noch nicht, bei einem Wortgottesdienst in der Disko.
@Goldengel Jetzt sind wir genau an dem Punkt, den es zu klären gilt: Ab wann ist es Angleichung an die
Sünde? Wann ist es noch unter die Zöllner und Sünder gehen? Paulus schreibt übrigens – deshalb habe
ich diese Übersetzung gewählt nicht- „ich bin den Gesetzlosen ein Gesetzloser geworden“, sondern „wieein
Gesetzloser“. Das wie = als ob macht den Unterschied.
@noch ein Landorganist Ihrer Auffassung widerspricht der Apostel: 1 Kor 9,19-23: 19 Denn als einer, der
frei ist von allen, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. 20 Und
ich wurde den Juden wie ein Jude, damit ich Juden gewinne; denen, [die] unter dem Gesetz [stehen], wie
[einer] unter dem Gesetz – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz stehe –, damit ich die unter dem Gesetz
gewinne; 21 den Gesetzlosen wie ein Gesetzloser – obwohl ich nicht ohne Gottes Gesetz, sondern im Gesetz
Christi bin. –, damit ich die Gesetzlosen gewinne. 22 Ich wurde den Schwachen ein Schwacher, damit ich
die Schwachen gewinne. Allen bin ich alles geworden, damit ich wenigstens einige rette. 23 Alles aber
tue ich um des Evangeliums willen, damit ich sein Mitteilhaber werde.
@Großwildjäger …etliche Bilder, auf denen höhe katholische Würdenträger den „Hitlergruß“ zeigen…
Sie haben völlig recht, aber eben nur diese Bilder sind aussage- und beweiskräftig, mit falsch beschrifteten
Bildern schadet navon nur seiner Argumentation. Inhaltlich sind wir uns in der Sache ja weitgehend einig.
@Navon Ich meine, in dem Kontext, in dem wir uns hier bewegen, darf man sich nicht die Blösse geben,
mit falsch beschrifteten Bildern zu argumentieren. Und für Deutschland sind diese Bilder in keiner Weise
richtig. Es hat keinen Sinn, ist sogar kontraproduktiv, wenn man verstockten Sündern, wie den Antisemiten
in diesem Forum, noch Futter für ihre Verschwörungs- und sonstigen -theorien gibt, wenn man einen solchen
Stockfehler macht, wie es diese Bildbeschriftungen (für Deutschland, zu Jugoslawien kann ich nichts sagen)
darstellen. Im Übrigen muss man einfach zugeben, Peter Singer (vor allem in der ersten Ausgabe seiner
„Praktischen Ethik“ ) ist verdammt nahe an Binding/Hoche, den Theoretikern zur Aktion T4 der Nazis.
@Navon Die Bilder, mit denen Sie Ihre Auffassung belegen wollen, sind zum großen Teil falsch beschriftet.
Reichsbischof Müller war nie Katholik und in der evangelischen Kirche auch sehr schnell isoliert, die
Priester mit den Hakenkreuzen sind Fotomontage und eine Karrikatur, der angebliche Besuch Hitlers in einer
katholischen Kirche ist kein Kirchenbesuch, sondern der Besuch des Marinemuseums in Willhelmshafen. Für
Deutschland sind alle Bilder nicht beweiskräftig
Kein Preis für Herrn Holzapfel? Er ist „Betreiber einer Münchner Homo-Hölle“.Müsste er da nicht einen
Preis von Dr. Guillotin, Elijahu etc. bekommen, weil er erledigt, was diese Rechtgläubigen möchten?
Sachinformation Um der Diskussion einen fundierten Hintergrund zu geben: Wolfhard Pannenberg ist ein konservativer
evangelischer Theologieprofessor.de.wikipedia.org/wiki/Pannenberg
Organspende Sachinformation: auch der jetzige Papst hat- übrigens seit vielen Jahren – einen Organspendeausweis.
Wegen der Organspendeausweise gilt in Europa: Niemandem werden die Organe gegen seinen erklärten Willen
entnommen (kriminelle Organisationen lassen wir erst einmal aussen vor). Für diejenigen, die vor ihrem
Tod der Organspende zustimmen gilt „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für
seine Freunde.“ – Johannes 15,13; Weil Jesus hier seinerseits auf ein heidnisches Zitat (Perikles) zurückgreift,
passt das Zitat in diesen Zusammenhang. Wer seine Organe nicht spenden will, soll sich ein entsprechendes
Formular besorgen und seine Angehörigen entsprechend informieren.
Buchtipp Ein wirklich lesenswertes Buch zum Thema McCulloch: „Die Reformation“. Es gibt – auch wenn von
einem Anglikaner geschrieben – zur Zeit nichts besseres, weil er auch die Frömmigkeitsgeschichte dahinter
offenlegt. Wie jedes große Werk hat es sicherlich auch Mängel- aber zur Zeit gibt es wirklich nichts
besseres.
@Paulaner Sie haben recht: „Was seid ihr bloß für mickrige Sozialisten, die die Verantwortung vergesellschaften
wollen? „ Nur, mit einer solchen Position sind viele hier überfordert. Sie halten sich für eine Elite
und wollen doch bloss – dumme – Schafe sein, denen die Vorgesetzten sagen, was sie denken sollen. Daran
zeigt sich wieder, dass viele hier in diesem Forum in Wirklichkeit heimliche Protestanten sind. Dasselbe
Phänomen kann man bei vielen Evangelikalen und Pietisten beobachten: „Wir sind die Elite der Gläubigen –
wenn wir so denken, wie uns unsere Führer vorgeben.“ Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!
@Lutheranerin In Universitätsbibliotheken lässt sich evtl. die deutsche Übersetzung „Die Bedeutung
der Ehe in der Oirthodoxie finden“ , im Handel ist sie vergriffen.
Orthodoxie Die Orthodoxen leugnen unter anderem den Primat des Papstes und die Unauflöslichkeit der Ehe.
Das erste geschieht unter Berufung auf das Konzil von Chalzedon und leugnet die Universaljurisdiktion
des Papstamtes, das zweite ist völlig falsch dargestellt. Wer sich informieren will greife zu Meyendorff
„The meaning of mariage in orthodoxy“. Miserabel r echerchiert!!!
Welche Folgen? Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Priesterehe bei den Byzantinern, ohne auf deren
Folgen einzugehen. Das hätte ich schon gerne genauer!!!
@smallplayer Der Vatikan braucht den Zölibat aus finanziellen Gründen. Würden verheiratete deutsche
Priester nach dem deutschen Beamtenrecht bezahlt, könnte die deutsche katholische Kirche kein Geld nach
Rom mehr abführen. Deshalb wird der Pflichtzölibat so lange nicht aufgehoben werden, bis die Kirche
aus dem Staatskirchensystem austritt. (Ist etwas verkürzt, aber ich denke, der Grundgedanke stimmt)
Nicht aufregen Vor einigen Jahren sprach Drewermann in einer norddeutschen Universitätsstadt. Die evangelische
Kirchenzeitung veröffentlichte auf der ersten Seite eine vor Ironie triefende Rezension des Auftritts.
(Diese Rezension war übrigens vollauf gerechtfertigt, ich war selbst aus Neugierde bei diesem Vortrag)
Daraufhin beschwerte sich der katholische Bischoff ganz offiziell beim Schriftleiter des Blattes über
diese positive Besprechung eines offensichtlichen Ketzers und hatte sich damit natürlich furchtbar lächerlich
gemacht. Hier haben es die Verantwortlichen klüger gesich einfach gemacht- sie lassen Boff sich einfach
selber blamieren. Die beste Strategie gegen Boff ist: einfach ignorieren.
@smallplayer Alkoholprobleme sind nicht nur bei katholischen Geistlichen, sondern auch bei protestantischen
überdurchschnittlich häufig und hier besonders schwer zu behandeln, weil die Geistlichen sich allen
Therapeuten überlegen glauben und deshalb auf niemanden hören. Sie sind oft therapieresistent.( Williamson
ist ja ein besonders schönes Beispiel)
@Stefanus Ich wiederhole mich ungern: aber noch einmal: Das widerlegt Ihre Ansicht zur zeitgenössischen
Musik www.youtube.com/watch?v=QtFPdBUl7XQ Übrigens ein kleiner Himweis auf den Protestanten Bach: „aller
Musik Finis und Endursach anders nicht als nur zu Gottes Ehre und Rekreation des Gemüths sein. Wo dieses
nicht in Acht genommen wird, da ist’s keine eigentliche Musick, sondern ein teuflisch Geplärr und Geleier.“
Arvo Pärt www.youtube.com/watch?v=QtFPdBUl7XQ Und was will man gegen diesen Zeitgenossen sagen. Williamson
war schon bei der Bischofsweihe psychisch krank. Deshalb ist seine Weihe ungültig
angeblicher Fundamentalismus „Einen anderen Grund (fundamentum) kann niemand legen, als der gelegt ist,
Jesus Christus“ 1.Kor. 3,11- so viel zum Thema Fundamentalismus.
@Sefirot&Regina o.k. es ist grob, aber der Volksmund hat oft recht: @Seirot: Junge H… – alte Betschwester
@Regina: So etwas tut ein Frommer nicht und wenn er’s tut, dann sagt er’s nicht.
@joberens Auch auf diesem Gebiet dürfte die evangelische Kirche uns Katholiken weit voraus sein, denn
dort kann man auch ein zweites mal mit dem Segen seiner Kirche heiraten. So einfach ist es nicht, es sind
eine ganze Menge Bedingungen zu erfüllen bei den Protestanten, wie bei den Orthodoxen. Und wenn der Pfarrer
nicht die Trauung durchführen will, kann ihn keine Macht der Welt dazu zwingen.
Williamsons Weihe Also wenn ich diesen Unsinn lese, den Williamson hier verzapft, dann habe ich den Verdacht,
dass seine Bischofsweihe unwirksam war, weil er unter einer nicht erkannten Geistesstörung litt.
@Dr Guillotin Da Sie, wie Sie behaupten, die ärztliche Heilkunst ausüben, möchte ich Sie doch fragen,
wie Sie die starken Blutungen, die bei einer Kastration zwingende Folge sind, in den Griff bekommen wollen.
Oder wollen Sie es so machen? www.bild.de/…azzia/in-berlin.html
Nun clarissa, auch weniges sollte anerkannt werden und nicht stillschweigend übergangen werden. (Ich
habe tagtäglich mit Lateinern zu tun- da ist mir das einfach in Fleisch und Blut übergegangen.)
@clarissa colonia Kirchenrecht ist nun wirklich nicht mein Spezialgebiet- aber ist diese Sonderstellung
der Orden nicht eine römisch-katholische Spezialität? Meines Wissens geht es in den Orden der Ostkirche
autoritärer zu, als Folge der Basiliusregel mit ihrer Unterordnung der Orden unter die Bischöfe. Inhaltlich
stimme ich Ihnen aber voll zu, was den hochwürdigsten Herrn Pfarrer angeht: es spricht für seine theologische
Ausbildung…
@Fundi- christian In welcher Sprache der Ostkirche? An den Piussern ist ja wohl nichts mehr heilig, die
meinen auch nur, dass ihre Fürze Weihrauch wären. Das nennt man schein-heilig.
@joberens Ich muss bei dieser ganzen Diskussion an das Argument meines Hebräischlehrers denken: „Erbarmen
und Mutterleib sind im Hebräischen das Gleiche.( sc. Rächäm EvZ) Warum lösen wir diesen Zusammenhang
auf?“ Sicher, es gibt manchmal Konflikte, die sich nicht anders lösen lassen, aber es wird doch oft zu
leichtfertig abgetrieben und den Frauen zu wenig Mut zum Kind gemacht. Ich habe selber in dieser Hinsicht
Unglaubliches erlebt.
@Peter Pan & Paulaner Das alexandrinische System ist anders, als das römische. Priester sind verheiratet,
unverheiratete in der Regel Mönche. Die schnelle Berufung zum Bischof legte sich nahe, weil Anba Damian
(Anba gesprochen Amba, ist das ägyptische Äquivalent zu lateinisch Pater) als Oberarzt schon einiges
an relevanter Führungserfahrung hatte. Also alles völlig normal und herzlichen Glückwunsch an Anba
Damian.
Hat es hier denn noch keiner gemerkt, Hitler wollte die Juden ausrotten, um das Christentum mit seinen
unauslöschlich jüdischen Wurzeln zu treffen. Wer mehr dazu wissen will, sei auf das Buch von Safranski.
„Das Böse“ hingewiesen. Also, liebe kreuz.net- Schreiber, lasst die antijüdische Polemik.
@R.ruhrgebietler Es ist schon ein Unterschied, ob eine website wie kreuz.net oder ein international angesehener
Kirchenhistoriker wie Perin eine solche Kritik schreibt. Das Letztere ist sehr ernst zu nehmen. Und da
ich im Augenblick keine Zeit habe, das Buch von Frau Einig zu lesen, bin ich auf Rezensionen angewiesen.
Deshalb ist diese Meldung schon wichtig.
Defendor ist ein Satanist Sie glauben an den Teufel und die Hölle? Dann sind Sie ein Satanist! Christen
glauben(=Vertrauen) nämlich nur an Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat.
Luther @Eigerhar Ihre Ausführungen strotzen nur so vor Blödheit, so dass man annehmen muss, Sie seien
nicht in der Lage einen Artikel zu Martin Luther zu lesen. Um Ihnen Nachhilfe zu erteilen: 1. die reformatorische
Wende ist zwischen 1511 und 1518 2.Der Bruch mit Rom ist auf 1520 anzusetzen 3. Katharina v. Bora hat
Luther erst 1523 kennengelernt. 4. Es war Rom, das aufrechte Christen wie Johannes Hus und viele andere
ermorden liess. Nennen Sie mir einen einzigen katholischen Geistlichen, der durch die Reformation umkam.
@eigerhar Ihrer arrogant-klerikalen Verschwiegenheit entnehme ich verschiedenes: a) die Bücher, die Sie
erwähnen, sind in Deutschland verboten, weil erlogen und volksverhetzend. b) Sie können keinen echten
gerichtsfesten Beweis erbringen c) Sie sind ein ziemlich hohes Tier in der Piusbruderschaft und hier schon
öfters durch rechtsextreme Tiraden aufgefallen. Jetzt hoffe ich nur, dass der Verfassungsschutz mitliest
und Ihre ganze Sekte baldmöglichst hochnimmt.
@eigerhar Hätten Sie eine ISBN Nummer dieses Buches? „Ich kenne Priester, die von Bischöfen eingesperrt
wurden, damit sie die alte Messe nur noch privat und nicht öffentlich lesen konnten.„In Europa und Amerika
sicher nicht, das wäre strafbar. Selbst Pfr. Milch wurde nicht eingesperrt.
@eigerhar „Ich wüsste nicht, dass sie zum Hass aufgefordert hätten und aggressiv Andersdenkende systematisch
ermordet hätten und Gotteshäuser zerstört.“ Dann sehen Sie sich hier mal im Forum um. Hier kursieren
genügend Mordaufrufe. Elijahu, Dr Guilotin… „Umgekehrt haben die Modernisten schon viele Gotteshäuser
der Altgläubigen entweiht und altgläubige Priester in den Tod getrieben“ Belege?
@eigerhar Finden Sie diese Einstellung: „Der Papst ist der Antichrist“ nicht auch bei den Murmeltieren?
„„Ihre Bischöfe werden schon auf der Synode von Paris 1559 den ‘Räubern’ gleichgesetzt.“ können Sie
hier täglich bewundern. Wo ist denn nun der Unterschied zwischen Piussern und Hugenotten?
@joberens Was hatten Sie erwartet? Die Beichte ist nun einmal für die strengeren Christen zentral. (Übrigens
in allen Konfessionen) Da werden Emotiongen aufgewühlt.
Kirchenrecht Ich bin ja nicht so firm im Kirchenrecht, wie viele hier Aber ist eine gültige und zulässige
Messe ohne geweihten Altar im profanen Raum eines Hotels möglich? Oder wurde hier auch getrickst?
@joberens zur Beichte bis jetzt habe ich Sie für einen kulturprotestantisch (das ist die Fachbezeichnung)
angehauchten Katholiken gehalten und Ihnen als Kirchenmusiker auch zugute gehalten, dass Sie sich nicht
mit den Feinheiten der Theologie auskennen. Und wenn Sie nicht alles so eng sehen wollen, wie einige hier,
dann ist das Ihre Sache. defendor hat auch so einiges, was mindestens grenzwertig ist. Jetzt aber reden
Sie Unsinn, wenn Sie die Beichte als „rein menschliche Erfindung“ bezeichnen. Dass die Beichte auf Jesus
zurückgeht bestreitet kein Theologe, auch kein evangelischer. Gelegentlich wird Beichte und Psychotherapie
verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen, aber das ist keine Gleichsetzung. Lesen
Sie einmal den ausgezeichnten Aufsatz von Viktor Frankl zu diesem Thema
@Elijahu Da kommt ein ganzer Katalog von Strafgesetzen zur Anwendung, wenn die Staatsanwaltschaft Ihr
posting zu shen bekommt. Aber vielleicht suchen Sie ja gerade, bevor der Winter kommt ein warmes Plätzchen
im Gefängnis
@wassers ich stimm für Ihnen in Ihrer Hochachtung diese Schülerin völlig zu. Ich sehe aber in der Praxis
einige Probleme a) nicht jeder Mensch, ist so reif, sich derart zu Entscheidung entscheiden und hat in
dieser Situation die nötige Unterstützung. Abtreibung ist manchmg, das der „leichtere“ Weg. b) ich bin
der Meinung, dass die Abtreibung nicht abgeschafft werden kann . Notwendig sind vielmehr ökonomische
Anreize, die die Abtreibung überflüssig machen. Nur – bislang hat niemand ein brauchbares ökonomisches
Modell dafür vorgelegt. Vielleicht kennen Sie einen Wirtschaftswissenschaftler, der ein solches Modell
ausarbeiten könnte- ich habe zur Zeit keine Kapazität dafür frei. Herr Annen betreibt in meinen Augen
ein höchst unsauberes Geschäft mit seinen Aktionen. Sie helfen nichts und sorgen nur für Krawall, ohne
etwas an der verkehrten Situation zu ändern.
Ovid im Abitur Gibt es einen geeigneteren Text für Schüler dieses Alters, um sich mit der eigenen Sexualität
auseinanderzusetzen? Pater Régis deCacqueray hat sich damit als Pädagoge selbst disqualifiziert. Wer
solchen Blödsinn verzapft, ist ungeeignet, Schüler zum Abitur zu führen. Im Übrigen stimme ich FioreGraz
hier 100% zu.
@wassers ich freue mich ausserordentlich, wenn die Orthodoxie wächst – ob es unbedingt die Führung durch
die Russen sein muss… ? Gut, ich gebe sofort zu, durch meine eigene enge Bindung an die rumänische
orthodoxe Kirche bin ich vielleicht befangen, aber mir gefallen Staniloae und Mogilas einfach besser als
alles, was ich sonst von russischen Theologene zu höeren bekommen habe (auf Deutsch, rumänisch kann
ich)
Das Ende Deutschlands wurde 1900 eingeleitet, als Griechisch nicht mehr obligatorisch war, um zu studieren.
14 Jahre später sah man die ersten Ergebnisse.
@wassers den Antichrist in Rom haben so viele prophezeit:fe – die Offenbarung des Joh. – Martin Luther
und Phillip Melanchthon -v.a. mehr = nihil novi sub sole
@Kraut es gab genügend Staatsmänner, die anders mit dem Vertrag von Versailles umgegangen sind, als
der Gröfaz. Notwehr war H’s Tun nur in seiner paranoiden Weltsicht.
Ich verstehe nicht, warum Herr Annen sich so aufregt. Er soll Gott danken, der ihn der Gnade des Martyriums
und des Zeugnisses für würdig gefunden hat. o^/ o^/ o^/ Oder sollte man es anders ausdrücken: „Wer
sich in gefahr begibt, sollte sehen, dass er daran nicht umkomme.“ Etwas drastischer: „Wer den beschwört,
braucht sich nicht darüber wundern, dass er nach Schwefel stinkt.“ (Achtung: obige Äußerung könnte
Ironie enthalten)
Nochmal Tänze in der Kirche Irgendwie scheint es kein Mensch hier zu wissen: im Ritus aller Kirchen der
Patriarchate von Konstantinopel, Alexandrien und Antiochien im zweiten Teil der Trauung (der Krönung)
immer getanzt wird. M.W., aber ganz sicher bin ich mir nicht, wird darüber hinaus im äthiopischen Ritus
ausgiebig getanzt.
@Lateiniheini „Verantwortung“ ist so ein Schlagwort bei kreuznet, mit dem niemand etwas anfangen kann.
Keiner hier will – den Juden – Levinas zu lesen, zu modernistisch, der dazu das Beste seit 200 Jahren
geschrieben hat. Also bleibt es hier beim Schlagwort.
@Leon Die „Lösung“ ist vor allem,Kinder vor solchen Sexualneurotikern und religiösen Fanatikern zu beschützen,
wie sie sich hier tummeln. Ich ergänze:… und die unter „Verantwortung“ die Weitergabe eigener Neurosen
an die nächste Generation verstehen . @Kunstmaler Ihre Position Sie haben keine Ahnung von der kindlichen
Psyche und das ist eine Tatsache und keine Beleidigung.passt besser zu Ihnen Ein Kind denkt anders, als
ein Erwachsener – und das ist eine TATSACHE. diese Auffassung ist längst überholt, und obendrein häretisch.
Denn wenn ein Kind völlig anders denken würde als ein Erwachsener, wäre die Identität der Person –
auch als „Seele“ bekannt- nicht möglich. Halten Sie also besser den Mund, bevor Sie wie ein Blinder von
der Farbe sprechen- Sie Anstreicher! NB. Hatte nicht auch ein sehr berühmter österreichischer Katholik
aus Braunau am Inn (gest. durch Suizid 1945) den gleichen Beruf, wie Sie?
@Kunstmaler werden Sie bitte nicht persönlich beleidigend, wenn es um pädagogische Sachfragen geht.
Ihre Pädagogik ist aus den 50ern und wirklich nicht tauglich, wenn es um diese Fragen heute geht.
@wassers Wir sind uns wahrscheinlich ziemlich nahe und Frauen am Altar das war – auch in weltlicher Hinsicht
(kann ich gerne erläutern, wenn es jemand interessiert) – die größte Dummheit, die die Protestanten
je gemacht haben. Bei den Russen bin ich skeptisch, sie als Führungsmacht der Orthodoxie anzuerkennen.
Sie betreiben mehr Machtpolitik als gute Theologie. Auffälligerweise kommen die gute Theologie in der
Orthodoxie aus Rumänien (Staniloae – unbedingt lesenswert, weil er auch z.T. selbst auf Deutsch veröffentlicht
hat), Lupasch (nur eine deutsche Diss. zugänglich) und Mogilas sind nur einige Beispiele und Ägypten
(sehr viel zur Pädagogik). Das mag aber auch daran liegen, dass ich kein Russisch kann.
@Kunstmaler Ich und viele andere auch, wären sehr dankbar, wenn Sie einen besseren Vorschlag zur Vermeidung
solcher Abscheulichkeiten hätten, als einen Aufklärungsuntericht. Was Sie vorschlagen halte ich aus
pädagogischer Sicht für unrealistisch. Und Sexualität – nicht im Sinne von Geschlechtsverkehr – sondern
als Teil der persönlichen Identität als männlich oder weiblich, ist schon mit der Geburt gegeben. Und
damit ist das ein Thema für Kinder.
@Kunstmaler Es tut mir leid, Sie leben in einer Traumwelt. Ich weiß von 60jährigen, die als Kinder vom
eigenen Vater mißbraucht wurden (katholisch übrigens, aber das ist Zufall). Als die Mutter das erfuhr
war ihr Kommentar: „Das ist gut so, dann muss ich sie schon nicht aufklären.“ Wie Menschen damit für
ihr Leben gezeichnet werden, kann man sich kaum vorstellen. Um solche scheußlichen Mißbräuche zu verhindern
brauchen wir Aufkläung schon im Kindergartenalter. Vor solchen Eltern müssen die Kinder geschützt werden
und da müssen auch konservative Eltern in ihren Vorstellungen zurückstecken, wenn möglich aus Einsicht,
aber wenn es gar nicht geht, mit Zwang.
Keine Ahnung Der Herr Prälat hat keine Ahnung von den Fortschritten in der Ökumene seit dem Tiefpunkt
des I. Vaticanums, vor dessen Beschlüssen die Orthodoxie bekanntlich warnte. Im Verhältnis evangelisch-katholisch
sind enorme Fortschritte gemacht worden, siehe die Regensburger Erklärung. Besondere Fortschritte aber
hat es in der Ostkirche gegeben: das Schisma mit dem Patriarchat von Alexandria ist überwunden, die Armenier
sind nicht mehr Aussenseiter und die – vernünftigen – katholischen Bischöfe respektieren den Schwur
vom schiefen Kreuz der Thomaschristen. Ich könnte noch sehr viel mehr aufzählen. Nur die Frage des Abendmahls
wird so hoch aufgehängt, als gäbe es nur dieses eine Sakrament. Für alle, die es vergessen haben: es
gibt mehr! Also, deutlich größere Fortschritte, als 1870 zu erwarten waren.
@Thomasius Sie haben völlig recht und in der Offenbarung des Joh. finden Sie auch die einschlägigen
Stellen, ebenso Röm. 9- 11 und öfter. Nur gibt es hier genügend Menschen, die katholisch, aber nicht
christlich sind.
@Paulaner Sie mögen Recht haben aber: in der Praxis der meisten Kirchgänger ist das Problem des Bösen
drängender und es gilt in der Seelsorge, wie in der Pädagogik der Grundsatz: vom Leichten zum Schweren.
Wenn man aber schon das Leichte vernachlässigt…
@Gottsuchender so einfach, wie Sie es sehen, kann man mit dem Problem des Bösen nun wirklich nicht umgehen.
Selbst Immanuel Kant, der Ihnen geläufig sein sollte, hat vom „absoluten Bösen“ gesprochen, was ihm
Goethe bekanntlich sehr übel nahm. Mit dem Motto „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb. Jeder esse
was er kann, nur nicht seinen Nebenmann.“ kommen wir in dieser Frage nicht weiter, das können schon Kindergartenkinder
einsehen.
@wassers Ich hatte eigentlich vor, im Urlaub mein Griechisch wieder etwas aufzufrischen, da wäre das
Nachprüfen der Lutherübersetzung schon reizvoll. Wo Luther in seiner Übersetzung Mt 16, 18 falsch übersetzt
hat, kann ich nicht erkennen – die Interpretation ist eine andere Sache. Haben Sie nicht irgeneinen Literaturhinweis,
der mir weiterhelfen könnte, wenn Sie die Bibelstellen nicht parat haben?
@wassers aus echtem Interesse: können Sie mir die Bibelstellen nennen, die Luther verfälscht hat? Ich
möchte das gerne mal in meinem griechischen Neuen Testament nachvollziehen. Vielen Dank im Voraus :(3
mal ein Rundumschlag @Alois Bischof Das Verwenden des gesäuerten Fladenbrotes ist seit dem Konzil von
Florenz erlaubt und kommt aus ostkirchlicher Tradition. Erst in den 70er Jahren wurde es auch bei den
Protestanten Mode @sanfrancesco Bezieht sich Ihre Anmerkung zur Gruppenliturgie nur auf die Kommunion
oder auf die gesamte Liturgie? @wassers Mit dem Begriff Lüge sollte man vorsichtig sein – auch die Protestanten
sagen das von den Katholiken – möchte das nicht vertiefen. @alle anderen Natürlich kann man mit kleinen
Kindern vom Teufel reden, schon dreijährige Kinder hören gerne Kindermärchen, auch die die vom Teufel
erzählen. Und Märchen sind eine durchaus sinnvolle Form, an das Thema heranzugehen (keine Ironie). Die
biblischen und kirchlichen Texte sind für Kinder bis ca. 15 Jahre oft zu schwer.
@leon Nein, Leon, Marx ist und bleibt ein unbelehrbarer Antisemit, wie seine Frühschriften („Über die
Fähigkeiten der Juden freizuwerden“) und seine Briefe zeigen. Da ist mir einfach zu Vieles, was mich
an Stürmerparolen erinnert. Es ist für mich nur ein quantitativer Unterschied zwischen Marx und den
Nazis, die Strukturen sind so ähnlich und es hieß nicht umsonst National – Sozialismus. Engels ist etwas
anders gelagert, aber er soll ja auch im Alter Reue gezeigt haben.
Antipacelli ist ein Neonazi, der im Leserbereich für Gedenkveranstaltungen für den unbelehrbaren Nazi
und Selbstmörder Rudolf Hess wirbt Dafür könnte sich auch die Staatsanwaltschaft interessieren.
@Leon Wenn Sie wirklich einen Einblick in Marx haben wollen (ich gebe zu, er liest sich schwer) empfehle
ich folgende Bücher: Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Bd. 2 E. Voegelin: Der Gottesmord
und Richard Wurmbrand KARL MARX UND SATAN www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_con…
@level up Zur Allgemeinbildung gehört ganz einfach die Tatsache, dass Christen und Juden zum selben Gott
beten, aber seine Offenbarung an anderen Punkten festmachen. Es gibt immer wieder Menschen, die meinen
katholisch zu sein und ein paar Grundtatsachen, die man spätestens im Firmuntericht lernen sollte( aber
der Geschichtsuntericht reicht auch), vergessen. Ich könnte das lang begründen, aber hier reicht es
erst einmal darauf hinzuweisen, dass diese Ansicht vom äußersten linken (Marx) bis äußersten rechten
Rand geteilt wird. Sonst gäbe es das rechtsradikale Symbol des Adlers mit dem Fisch in den Klauen nicht.
@level up Wollen Sie sich hier als marcionitischer Ketzer äussern? Lesen Sie nur Röm 9 -11 nach, bei
Johannes heißt es: „Das Heil kommt von den Juden.“ und was würde die Kirche, was die Orden ohne den
Psalter machen? Also Ihre Bemerkung spricht nicht gerade für ein großes Katechismuswissen. :(3 Tipp:
Holen Sie Ihren Firmuntericht nach.