Parzival
Erstellt: 18:49:38 | Dienstag, 6. September 2005
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3 Lesermeinungen
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Die Muttergottes und Christus – zwei Konkurrenzbetriebe?
#3   Parzival   11:45:55 | Mittwoch, 1. Februar 2006
die Kunst viele Götter zu verehren…
Ich glaube die Menschen die die Verehrung der Mutter Gottes kritisieren, haben hierbei nicht die hochgeschraubte Theologische Rechtfertigung vor Augen sondern sehen dies aufgrund der gelebten Glaubenspraxis vieler Christen!
Maria wird angerufen bei Problemen, ihr wird gedankt für vermeindliche Hilfestellungen etc… Die meisten gläubigen Marienverehrer richten ihre Gebete direkt an Maria und es herrscht vielfach auch die einfache Vorstellung, daß es Maria selbst ist die Hilfe zukommen lässt. Der ganze theologische Überbau wird hierbei oft ignoriert! Ähnlich verhält es sich im Übrigen mit der Verehrung von Heiligen im allgemeinen!
In der Theorie mag man zwar die Überordung Gottes über allem betonen und so zu einer fragwürdigen Rechtfertigung kommen, aber in der Glaubenspraxis haben wir es mit einem „Pseudopolytheismus“ zu tun! (überspitzt formuliert, aber trifft die Sache auf den Punkt!
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#69   Parzival   11:32:52 | Mittwoch, 1. Februar 2006
an Mariokin
Nur zu Deiner Information und zu Deiner Aussage bezüglich „wissenschaftlicher Beweisbarkeit“ von Homosexualität:
Wissenschaftlich bewiesen ist GAR NICHTS! Weder dass Homosexualität vererbbar ist oder durch Prägung irgendwelcher Art entsteht! Die einzige wissenschaftliche Aussage die man zu diesem Thema machen kann, wenn man ehrlich ist ist: „Man weiss es einfach noch nicht genau wie und wodurch sie entsteht“!
Es gibt beispielsweise HINWEISE (ist kein BEweis!!) aus der Zwillingsforschung der zu Folge die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist dass , wenn einer der beiden Geschwister schwul ist auch der andere die selbe Veranlagung hat. Also Eher ein „Beweis“ für die Vererbbarkeit, oder? :-) Wobei wie gesagt: Alle Ergebnisse sind HINWEISE und es gibt genauso HINWEISE darauf dass es auch anders sein könnte!
Also sei in Zukunft vorsichtig mit solchen Worten wie „wissenschaftlich bewiesen“ etc! :-)
Im Übrigen geht es in der religiösen Diskussion doch vielmehr um die Frage ob Homosexualiät eine Sünde ist oder nicht und weniger um die Frage ob es eine „Perversion“ oder irgendeine „psychische“ Ursache hat!
Denn kein Mensch käme bespielsweise auf die Idee über die Sündhaftigkeit von zweifelsfrei psychisch kranken oder behinderten zu diskutieren!!! Ich glaube man muss diese Dinge wirklich auseinanderhalten!
Lg.
Redaktion benachrichtigen Das Zweite Vatikanum fordert die lateinische Sprache
#40   Parzival   11:13:03 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Veränderung…
Ich denke man sollte in diesem Falle wirklich pragmatisch vorgehen, so wie es einer rein profanen Sprache, wie es das Latein nun mal ist, zukommt : Man sollte einen Weg finden der vor allem dazu dient ALLEN Gläubigen auch das sprachliche Verständnis der Messfeier in allen Einzelheiten zu garantieren! Dies war in der Spätantike die Lateinische Sprache weil sie die Lingua Franca war und dies sollte aus dem selben Grund heute einfach die jeweilige Volkssprache sein! Ich verstehe schon dass es in der katholischen Kirche die Tendenz gibt lange tradierte Elemente zu „verheiligen“ und somit unantastbar zu machen, aber genauso sollte man von Zeit zu Zeit gewisse Dinge kritisch hinterfragen dürfen und im Falle der verwendeten Kirchensprache stellt sich mir diese Diskussion im Grunde einfach lächerlich dar. Man tut so als ob man sich gegen Gottes Wille stellen würde wenn man gegen das Latein wäre, oder man stellt den lateinischen Ritus (zwar nicht expressis verbis, das geb ich schon zu) so hin als ob er von Jesus selbst schon so eingesetzt worden wäre. Denn nur wenn man Latein im weitesten Sinne als „heilig“ oder „gottgewollt“ sieht kann man für die beibehaltung des Lateinischen plädieren!! Und für eine solche Haltung gibt es nunmal nicht die geringste biblische Grundlage! Sorry Traditionalisten! :-)
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