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Das war jetzt doch mal ein wirklich herzerfrischender Artikel. Kreuz.net ist nämlich der katholische
Ableger der Titanic. Man hat sich wieder mal selber übertroffen. Weiter so. Gegen Euch ist Sonneborn
ein WAISENKNABE!
#136 lodenjacke 07:02:47 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Premiere hier in Kreuz.net Ein Artikel, den ich nur bejahen kann. Nicht mit einer Silbe wird ein andersdenkender
Mensch entwertet und auch inhaltlich volle Zustimmung. Was soll ich mit Lakaien oder was auch immer reden,
wenn mir Gott mein Vater selber zuhört?
Herr Wollbold muss es ja wissen nachdem er in der Pfarrei, in der er sonntags die Messe lesen darf, ungebeten
den alten Ritus als Pfarrgottesdienst (was nicht erlaubt ist!) eingeführt hat, passierte erwartetes:
Die Gottesdienstbesucher, allesamt sehr konservative Landbevölkerung des Münchern Nordens, blieben lieber
zuhause, als sich unverständlicher Liturgie auszusetzen. Die Frommen flohen in andere Gemeinden…
Den Wollbold kennen wir In der Gemeinde, in der er sonntags die Messe liest ist erstaunliches geschehen,
nachdem er anfing diese im alten Ritus zu feiern: Die Leute seiner Pfarrei blieben weg. Die wollten einfach
keine lateinischen Texte und auch nicht seinen Rücken sehen. Sie wollen Messe feiern, wie sies gewohnt
waren. Sind halt traditionsbewusste Menschen. Dieses neue Lateinzeug liegt ihnen nicht. Es wurde den entsprechenden
Stellen informiert, der Unfug abgestellt. Denn Gottesdienst ohne Gemeinde ist irgendwie sinnlos. Pastorale
an den Schafen vorbei… Da ist wirklich der Bock Gärtner.
Die neue Messe wird verschwinden und mit ihr die katholische Kirche, wie wir sie kennen. Denn die, die
durch die Hinwendung zum alten Zopf ihre Heimat in der RKK verlieren, werden sich in den Freikirchen wiederfinden.
Die wachsen nämlich gerade wie irre. Was übrigbleiben wird ist ein kleiner katholische Bodensatz ohne
Bedeutung mit großer Klappe. Das wird in den nächsten 20-30 Jahren der Fall sein. Denn Events wie Kirchentag
und Weltjugendtreffen können zwar Appetit anregen, Ortsgemeinden können aber den aufkommenden Hunger
nicht stillen. Wer Christsein LEBEN möchte, landet bei Baptistens oder FEG. Wers nicht glaubt, darf sich
in der Freikirchen mal gerne umschauen. Und die Menschen befragen, warum sie konvertieren. Jaja, ich höre
schon, die, die gehen sind nicht interessant, weil sie sind ja nicht wirklich an der einzigen Wahrheit
und so weiter. Klar, Jesus hat ja auch die Geschichte von den 99 Schafen genau so gemeint: Man muß nur
warten, bis sich aus der 100 köpfigen Schafherde 99 verpissen, dann kann man sich um das einzelne verbleibende
Schaf kümmern…
#84 lodenjacke 20:11:37 | Dienstag, 26. April 2011
dann mal ohne Satire. Hitler war katholisch und Goebbels Jesuitenschüler, Minstrant war er außerdem.
Wie man also nach Logik dieses Artikels zweifelsfrei feststellen muß, der Nationalsozialismus war eine
Erfindung der katholischen Kirche. Mitsamt der dazugehörigen KZs und Vernichtungslagern. Oder kann man
so nicht argumentieren?
immer wieder erstaunlich diese vollendete Satire! Bah, was sind die kreuz.net-Redakteure in Wirklichkeit
für hinterhältige Modernisten, die sich über Traditionalisten lustig machen. Aber mich könnt ihr nicht
hinter Licht führen, ich habe Euch durchschaut!
#50 lodenjacke 23:29:04 | Donnerstag, 30. Dezember 2010
Wow, Kreuz.net hat sich mal wieder selber übertroffen! Keine andere Satireseite kann Euch das Wasser
reichen. Echt nicht. Kreuz.net Redakteure sind Modernisten, die sich in Vollendung über konservative
Katholiken lustig machen.
#15 lodenjacke 19:42:57 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Ich nehme einfach zu Gunsten der kreuz.net Redakteure an, dass es sich bei dieser Seite um ein Satiremagazin
handelt. Denn ganz ehrlich, wenn diese Art der Berichterstattung ein Spiegelbild der Katholiken im Umgang
mit der Welt sein soll, dann möchte ich nicht mehr katholisch sein. Aber so kann ich nur sagen: Perfekter
Artikel, das kann ja noch nicht mal die Titanic besser, und die erheben den Anspruch endgültig zu sein.
#36 lodenjacke 14:21:12 | Dienstag, 23. November 2010
Rudolfus, meinen Pfarrer interessieren Vorschriften nur am Rande. Es gibt auch die Vorschrift, dass der
Tabernakel nicht fest mit dem Altar an dem die Messe gelesen wird, verbunden sein darf. Das aber ist in
Alxing der Fall. Man kann den Altar drehen und wenden wie man will, aber wenn man möchte dass das Opfer
im Mittelpunkt steht, dann sollten wir hier so schnell wie möglich zu unserem Tragealtar zurückkehren.
Oder einen schönen neuen festen kaufen, damit unser Pfarrer zufrieden ist (wir waren bisher auch zufrieden,
weil sonst hätten wir ja schon lange was unternommen).
#33 lodenjacke 13:13:20 | Dienstag, 23. November 2010
Ich zitiere mal aus der Allgemeinen Einführung zum Messbuch: *zitat AEM* 262. Für gewöhnlich soll eine
Kirche einen feststehenden, geweihten Altar haben, der frei steht, damit man ihn ohne Schwierigkeiten
umschreiten, und an ihm, der Gemeinde zugewandt, die Messe feiern kann. Er soll so aufgestellt sein, dass
er wirklich den Mittelpunkt des Raumes bildet, dem sich die Aufmerksamkeit der ganzen Gemeinde von selbst
zuwendet. *ende zitat AEM* Ich empfehle meiner Gemeinde (ich gehöre zu St. Michael Alxing, nicht Moosach,
Moosach ist nur eine weiterer Ort im Pfarrverband) die Aufstellung eines festen Altars, statt des Tragealtars.
Da kommt dann auch ein Bischof zum Weihen und Herr Pfarrer Lehner ist zufrieden. Aber dass der Altar im
Zentrum zu stehen hat, das kann er nicht einfach übergehen. Schließlich wird hier das Messopfer gefeiert.
Was wenn nicht das, sollte im Mittelpunkt stehen.
Man darf nicht vergessen: Sämtliche Geistliche der Piusbruderschaft sind suspendiert. Sie dürfen keine
Sakramente spenden. So will es das Kirchenrecht, so will es Rom, ob ihnen das passt oder nicht. Daher
sind die Priesterweihen unerlaubt. Natürlich will unser Papst die Aussöhnung, aber zum Gehorsam gehört
auch, nicht täglich und immer wieder gegen die Suspendierung zu verstoßen. Die geweihten Priester sind
unmittelbar nach ihrer Weihe suspendiert. Aber Gehorsam ist dieser Piussippe ein Fremdwort…
Vielleicht ist es ja auch nur ein Wortspiel? Schweinegrippe? Ich habe mal als Kind mit meinen Geschwistern
eine Schlumpfkrippe aufgebaut, das Jesuskind war ein kleiner Glasminischlumpf auf Watte, Papa Schlumpf
was Josef und Schlumpfine Maria. Wir hatten Engel, Könige, Geschenkschlümpfe und es war ganz bestimmt
eines: Ein richtige Krippe. Krippe heißt: Gott wird Mensch und Kindern, die Schlümpfe lieben, denen
kann er auch mal ein Schlumpf sein. Wenn der Krippenbauer eine besondere Beziehung zu Schweinen hatte,
dann ist eine Schweinekrippe auch nicht blasphemisch.
#90 lodenjacke 15:45:32 | Freitag, 18. Dezember 2009
also wenn das stimmt dann empfehle ich dem Krampus, daß er nächstes Jahr den Papst und die Verantwortlichen
in seinen großen Sack steckt und richtig durchhaut. Will man jetzt die Kirchen völlig leer kriegen?
Wenn man das umsetzt, dann können die Leute erleben, was Kirchenflucht WIRKLICH ist.
#26 lodenjacke 13:39:51 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
seit wann gibts im petersdom stühle auf die die, den den Papst sonst nicht sehen können raufsteigen
könnten? Da ist doch, wenn überhaupt, nur vorne an der Seite bestuhlt. Ich war ja nun schon oft in Rom,
habe so manchen Papst gesehen, aber die saßen eigentlich nie in der Sedia. Auch Paul VI nicht. Den Papst
zu sehen ist eher eine Sache der eigenen Brille – verstecken tut er sich nicht. Das Teil ist kein Vorteil.
Nach dem Attentat gegen JPII gab es eine Neuerung, da wurde das Papamobil eingeführt. Seither das ist
eine motorisierte Sedia. Der Papst kann gesehen aber nicht abgeschossen werden. Man mag einwenden, unser
Herr wäre nicht auf vielen Pferdestärken in Jerusalem eingeritten, sondern auf einem Esel. Aber es war
auch nur ein Esel. Nicht 4.
#14 lodenjacke 20:44:19 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Schalom Weder Homos noch Heteros kopulieren während des Gottesdienstes. Desshalb kann man sie oft schwer
auseinanderhalten. Wahrscheinlich sind in ihrer Umgebung mehr Homosexuelle als sie ahnen, und da sie sich
benehmen, halten sie sie vielleicht sogar für Heteros.
#11 lodenjacke 20:14:35 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Wo ist das Problem? Normale Pfarrgottesdienste (ohne eigenes Messstipendium) dürfen nicht durch Messen
im außerordentlichen Ritus ersetzt werden. Also handelt es sich nicht um den offiziellen Pfarrgottesdienst.
Damit darf die Messe gelesen werden für jeden Katholiken, unbesehen seiner begangenen Sünden. Eingeladen
sind alle Katholiken, unbesehen ihrerer begangenen Sünden. Ob dann der Priester bei der Kommunionausteilung
vorher die Sünder aussortiert, das ist die Frage. Benehmen werden sie sich die Homos, wieso auch nicht.
Auch Heteros können das, das hat absolut nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun. Aber so eine lateinische
Liturgie ist doch ein viel feinerer und heimeligerer Rahmen für eine Gedenkveranstaltung, die macht doch
einfach was her. Ist irgendwie exclusiv. Dafür muß man nicht glauben, ist eine äußerliche Geschichte.
#20 lodenjacke 18:00:17 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
mir fehlt irgendwie der gewohnte zusatz: Achtzig bis neunzig Prozent der schuldig gewordenen homoperversen
Priester seien dieser Homo-Neigung verfallen.
#54 lodenjacke 21:46:27 | Samstag, 26. September 2009
die piraten sind nicht eher links sondern genau garnicht einzuordnen. Dafür haben sie einen klaren Vorteil,
sie werden morgen einen nennenswerten Wahlerfolg einfahren. Ob sie reinkommen ist fraglich, aber irgendwas
zwischen 2 und 3 Prozent ist drin. Damit setzen Stimmen für die Piraten ein deutliches Zeichen. Einmal
habe ich Zentrum gewählt, aber die wurden noch nicht mal in den Statistiken genannt. Das einzige ‘Übel’
das man über die Piraten aussprechen kann ist, daß sie zu einigen Positionen keine Position haben.
#16 lodenjacke 12:44:06 | Dienstag, 22. September 2009
@Kunstmaler nein, das Kirchenrecht übersieht Kinderschänder nicht. Männer, bei denen das Problem vor
der Weihe festgestellt wird, werden in der Regel nicht zur Weihe zugelassen, das sieht das Kirchenrecht
sogar ausdrücklich vor. Auf die Priesterweihe hat man kein ‘Anrecht’, auch als Mann nicht. Und das ist
gut so! Schliesslich ist das ein Dienst, kein Verdienst. Und das Argument von der Gleichberechtigung ist
gerade in der Diskussion zum Frauenpriestertum sehr fehl am Platz. Es geht dabei um Berufung, nicht um
Position und Amt, das alle zugänglich sein sollte. Wir sind nämlich alle auf gleiche Weise heilig und
erlöst, durch die Taufe. Mehr gibt es nicht. Das andere sind nur verschiedene Dienste und Aufgaben, die
alle gleich wertvoll sind.
#14 lodenjacke 12:23:40 | Dienstag, 22. September 2009
@Regina Gott beruft wen er will, ob der / die Berufene seinem Ruf folgen kann, das obliegt nicht Gott,
sondern dem Kirchenrecht. Das gilt für Jungs wie für Mädchen.
#11 lodenjacke 12:11:25 | Dienstag, 22. September 2009
@Alois Bischof aber meine Schwester hat 5 Söhne Ob da einer berufen wird, kann schon sein. Aber die
sind alle so begeistert vom Vorbild ihrer Eltern und wollen alle selber Eltern werden. Ihnen ist schon
klar, daß die Familie Ratzinger (2 Söhne, eine Tochter) ausgerottet ist?
#68 lodenjacke 11:45:20 | Dienstag, 22. September 2009
@Amanda Was soll die ausgesprochen dumme Aussage eines Bischofs, Hände wären ‘schmutzig’ – zu dem Thema
hat sich Jesus relativ deutlich geäußert. Jesus hat sich anfassen lassen, lies Geschichte der blutflüssigen
Frau, sie durfte NIEMANDEN berühren. Alles was sie berührte wurde nach dem jüdischen Gesetz unrein.
Jesus heilt sie nicht. Sie wird geheilt indem sie Jesus berührt. Es ist ihr Glaube an das Wirken Jesu.
Nicht Jesus fasst sie an, sie fasst Jesus an. Er merkt es, aber er hält ihr keinen dummen Vortrag über
Schutz.
#65 lodenjacke 10:51:20 | Dienstag, 22. September 2009
@Pascal123 Die Handkommunion ist nicht die ordentliche Form, sie ist ein Indult. Im Klartext heißt das,
der Bischof verfügt, ob er es erlaubt oder nicht. Mundkommunion darf nicht verweigert werden, Handkommunion
schon. Daß wir mit unserer Zunge schlimmer Dinge tun können als mit unseren Händen ist etwas anderes.
Daß das was aus uns herauskommt uns unrein macht, nichts hingegen was uns von außen berührt, das hat
Jesus schon Pharisäern und Schriftgelehrten gepredigt. Schutzige Hände von ehrlicher Arbeit? Woher soll
ein Bischof das kennen? Daher müssen wir Verständnis haben mit diesen Bischöfen, für sie beten. Beten
kann Indulte beseitigen. Beim alten Ritus, der sehr lange Zeit auch nur auf der Basis eines Indults gefeiert
werden durfte, hats ja auch funktioniert.
#31 lodenjacke 14:17:27 | Freitag, 18. September 2009
Warum tragen Laien im Gottesdienst liturgische Kleidung? Bin ich mal komplett der Meinung von Kreuz.net,
halt ich für total überflüssig. Warscheinlich kommen sich die verkleideten Laien besser vor, so als
eine Art Superministranten. Die angedeutete Stola bei den beiden Damen ist irreführend und die Frage,
was darf die eine, was die andere nicht darf, also die ist echt gut. Allerdings bin ich in einer Zeit
aufgewachsen, in der Priester außerhalb des Gottesdienstes nur in Zivil rumgelaufen sind, so daß ich
andersherum jedesmal ein leichtes Gruseln empfinde, wenn mir unser Ortspfarrer mit dem römischen Kragen
über den Weg läuft. Er ist über 10 Jahre jünger als ich. Er trägt den Kragen für sich und nicht
für die Pfarrei, denn wir kämen auch ganz gut ohne kostümierten Pfarrer zurecht.
#38 lodenjacke 08:14:46 | Mittwoch, 9. September 2009
denen hat ein wichtiger Link wohl gefehlt denn mykath.de wurde nicht erwähnt. Ansonsten richtet der Bericht
einfach den Blick auf den größten Dreckschmeisser der innerkatholischen Webseiten. Wer nicht mit Dreck
wirft wird nicht wahrgenommen. Ich lese kreuz.net weil ich Sinn für Humor habe.
@Methodist: wäre ja intessant, was Kreuz.net zu Jesus in diesem Punkt sagt. Der war gleich mit 12 Apostel
unterwegs, und alle waren Männer. Das muß dann eine Homo-Orgie gewesen sein. Oh Mann, gegen das hier
ist Bild eine echte Bildungslektüre.
Eine Rücknahme des 2 Vatikanischen Konzils käme einer Bankrotterklärung gleich. Denn wer ein Konzil
zurücknehmen kann, kann auch jedes andere Konzil zurücknehmen. Welches hättens denn gern? Bei so einer
Forderung gibt es eine sehr pragmatische Lösung: man stellt die Verbindung mit den Piusbrüdern ein,
denn sie anerkennen nicht alle Konzilen der heiligen katholischen Kirche. Damit Exkommunizieren sie sich
selber. Schliesslich geht es nicht um einen Ritus, wie die Petrusbruderschaft und das MP beweisen.
Es geht weniger um den Protestanten Er outet sich schon mal beim Empfang als fehl am Platz, grapscht mit
der Rechten danach, anstatt wie bei der Handkommunion beide Hände (Thron!) übereinandergelegt zu halten.
Hätte er sie gegessen, wäre er mal grundsätzlich dem nachgekommen, was nach Einsetzungsbericht dem
Geben zu folgen hat (ESSEN). Ich kanns nicht glauben, daß ein Regierungschef so ein Vollpfosten ist,
aber das ist tatsächlich der Fall. Die Befürworter der Mundkommunion sollten ihm in Ewigkeit Amen dankbar
sein. Fälle wie dieser führten tatsächlich zur Abschaffung der im frühen Christentum geübten Mundkommunion.
Ja, das ist doch mal eine gute Nachricht! Man ist auch dann noch ein wahrer und treuer Katholik, wenn
man Dinge tut, die nicht erlaubt sind. Und das sind schon ein paar viele. Es gehen jetzt Katholiken bei
den Protestanen zum Abendmahl, teilen katholische Priester Eucharistie an Evangelische aus. Bischöfe
spenden Verheirateten Männer die Priesterweihe. Laien predigen in Messfeiern. Wir machen was wir wollen,
und die Piusse machen es uns vor. Wir Liberalen wollen auch ungestraft machen, was uns das Gewissen sagt.
#86 lodenjacke 23:58:58 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Suspendiert, soso ich kenne da ein paar Bischöfe, die waren nicht nur suspendiert, sondern gleich exkommuniziert.
Die haben auch eine eigene Sekte, wie heißt die gleich noch mal? Egal, jedenfalls wurde die Exkommunikation
aufgehoben, damit man die Sekte wieder in die katholische Kirche eingliedern kann. Dafür sind die Bischöfe
jetzt nur suspendiert. Stört sie aber kein bisschen. Denn eines sind sie nicht: Romtreu. Sonst würden
sie sich wenigstens daran halten.
Ein suspendierter Bischof hält Weihen ab. Er darf eigentlich noch nicht mal die Messe lesen, so schauts
aus. Alles klar. Es zeigt sich hier eines, romtreu-katholisch sind diese Bischöfe nicht. Denn alles was
man linken Theologen nachsagen kann: An solche Regeln haben sie sich immer gehalten. Denn ein Schisma
war das Letzte, was sie wollten. So kann man mit Fug und Recht behaupten, daß die Linken romtreuer sind
als die Piusbruderschaft. Gehorsam ist nicht die Stärke der Fsspx.
für die Kirche: gebe Dir teilweise recht Es gibt in der katholischen Kirche keine Kultur der ‘Pfarrersfrau’.
Eine normale katholische Ehefrau belegt möglicherweise ihren Mann und der ist nur mehr Halbtagspriester.
Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt die Kultur der Pfarrersfrau nicht nur in der orthodoxen Kirche.
Es gibt Pfarrer, die kennen ihre Schäfchen, besuchen Kranke und sehen, wer vereinsamt. Allerdings sind
die alle evangelisch – und verheiratet. Sie könnten es ohne Ehefrau nicht, die ihnen den Rücken freihalten,
ihnen den emotionalen Halt geben. Denn alle diese Dinge, die das Kirchenrecht nennt, sind Beziehungsangelegenheiten.
Wenn ein Pfarrer das nicht schafft, dafür den Nerv nicht hat, dann trag ichs ihm nicht nach. Ich schrieb
ja schon, die meisten die sich ans Zölibat halten können sind beziehungsgestörte Egomanen. Und wenn
Du einen einsamen Katholiken suchst, Du findest sie vorzugsweise in den Pfarrhäusern. Wie soll der da
helfen können?
@für die Kirche: Das glaube ich Dir gerne Wenn Du Dich nur in braven, elitären Kreisen bewegst, dann
hast brave und elitäre Priester zur Hand. Ich lebe dort, wo die Sünder leben, ich lebe dort, wos nicht
die heile Kirchenwelt ist, ich lebe dort, wo man Heilige braucht. Aber nicht die gesunden brauchen den
Arzt, sondern die Kranken. Und wenn uns dann die Seelsorger wegsuspendiert werden, die ganz konsequent
nicht im ‘gschlamperten Verhältnis’ leben wollen, wenn uns die ehrlichen vergrault werden, dann bleiben
noch die, von denen man weiß, daß sie genauso sündig sind wie wir, die genauso Jesus brauchen, die
das auch nicht verheimlichen. Die dann ihrerseits eine andere konsequent Entscheidung fällen, nämlich
die, bei ihrer Gemeinde zu bleiben. Und die Frau, die ihnen von Gott (siehe Gen 1) zur Hilfe gegeben wurde,
zu behalten. Wer im Laufe der Jahre in unseren Pfarrhäusern dann nicht vereinsamt, ist dann entweder
ein heiliger Sonderfall, oder Beziehungsunfähig. Und die Heiligen sind selten, und die suchen sich dann
in der Regel lieber eine Gemeinde ihresgleichen, gründen elitäre Zirkel und bleiben unter sich.
@für die Kirche: Es sind nicht die schlechten Priester die eine Freundin haben. Es sind die guten. Ich
will nicht abstreiten, daß es ehrlich und berufene (!) zölibatär lebende Priester gibt. Aber die sind
die absolute Ausnahme. Ich kenne persönlich genau zwei. Der Rest sind beziehungsgestörte Egomanen, die
ihre Beziehungsunfähigkeit mit Berufung zum Zölibat verwechseln. Das sind ganz gruselige Seelsorger.
Nix Kebse Im Nachbarort hat sich der Pfarrer nach dem Schlussegen seiner Installation an die Gemeinde
gewandt und gesagt, falls es Gerüchte gäbe, seine Freundin lebe im Pfarrhaus, das sei kein Gerücht,
sondern das sei richtig so. Ich kenne jetzt spontan eigentlich nur wenige Pfarrer, die tatsächlich zölibatär
leben. Unterschiede gibt es eigentlich nur im öffentlichen Umgang damit. Erst wenn der Priester die Ehe
mit seiner Freundin anstrebt (sie also keine ‘Kebse’ ist), kommt es zu Suspendierung. Würden alle Priester
mit Freundinnen suspendiert, wären 80% aller noch versorgten Pfarreien und Pfarrverbände von heute auf
morgen priesterlos. Das will keiner, drum wird das ganz offiziell geduldet.