Leo
Erstellt: 21:54:51 | Donnerstag, 8. September 2005
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11 Lesermeinungen
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Geheimnis gelüftet
#30   Leo   22:01:06 | Dienstag, 4. April 2006
Auferstehung
„Auferstehung“ und „Auferstehungs-Leib“ Jesu
sind Fakten, die naturwissenschaftlich nicht erklärt werden können, aus dem einfachen Grund, weil die Naturwissenschft nur für Phänomene der Natur zuständig ist, insofern diese bestimmten Gesetzmässigkeiten unterworfen ist. Fragen, wie sie Gotthard stellt, sind deshalb völlig sinnlos!
Redaktion benachrichtigen Geheimnis gelüftet
#28   Leo   20:52:42 | Dienstag, 4. April 2006
@ Horst Eckner
Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat.
Mitnichten! „Um mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben; dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor. 5,8). Bei diesem „Aufbrechen“ (Phil 1,23), beim Tod, wird die Seele vom Leib getrennt. Sie wird am Tag der Auferstehung der Toten wieder mit ihrem Leib vereint werden“ (KKK 1005).
Einzige Ausnahme: „… die heilige Jungfrau Maria wurde nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen…„(KKK 966).
Wenn Auferstehung also heißt „Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“, so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum
falsch, solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung dafür gibt! Nicht auszuschliessen ist, dass es für gewisse Fakten niemals eine naturwissenschaftliche Erklärung geben wird!
Redaktion benachrichtigen Kirchenfeindliche Gesetzgebung in Tschechien
#48   Leo   21:27:14 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@GerdEric
Das AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in ihm will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
P. Engelbert Recktenwald bezeichnet zu Recht folgenden Satz gerade für die heutige Zeit, die von einem falschen Rationalismus geprägt ist, als die „Gretchenfrage unseres Glaubens“: „Hat der historische Jesus, als er am Kreuze litt, mich gekannt?“ Daß die jeweilige Antwort auch tiefgreifende Folgen für das persönliche Verhältnis zu Christus und damit für die gesamte Spiritualität des Christen hat, liegt auf der Hand.
Redaktion benachrichtigen Der Hausgenosse von nebenan
#9   Leo   19:25:27 | Sonntag, 13. November 2005
es wurden viele Kirchen abgerissen, weil sie durch größere ersetzt wurden.
Volle Kirchen im vielgeschmähten 19. Jahrhundert, leere zu verkaufende Kirchen heute, dies gibt doch zu denken!
Redaktion benachrichtigen Mit Bedacht und Begeisterung + …
#38   Leo   21:05:52 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Stimme aus Wien
Wenn nur die Mathematik „wahre“ Aussagen machen würde (hier würde man m.E. besser von „stimmigen“ reden), wäre keine andere Wissenschaft möglich. Gerade die Naturwissenschaften und insbesondere die technischen Wissenschaften machen wahre, objektive Aussagen/Voraussagen über die Wirklichkeit im Sinne der scholastischen Definition, was ja gerade ihre Aufgabe ist. Persönliche Einstellungen kommen darin nicht vor.
Dieser Wahrheitsbegriff ist Voraussetzung auch für eine ernstzunehmende Theologie!
Gruss Leo
Redaktion benachrichtigen Wer die Wahrheit sagt, fliegt raus
#13   Leo   21:55:49 | Dienstag, 8. November 2005
@ Methusalix
Warum regen Sie sich eigentlich so auf? Wenn diese Lehrerin die Abtreibung als verabscheuungswürdiges Verbrechen betrachten würde, hätte sie sicher eine solche Stelle freiwillig nie angetreten, genauso wenig wie ich das Angebot für einer Wächterstelle bei einem Foltergefängnis in der Türkey annehmen würde oder die Mitarbeit in einer Fabrik für biologische Waffen usw. Freilich, die KZ-Wächter im dritten Reich wurden ja später kaum verurteilt. Das System funktionierte jedoch gerade deshalb, weil so viele auf irgendeine Weise mitmachten bzw. mitmachen mussten. Nach dem „Rechtsempfinden“ von Methusalix wäre dieses Verhalten jedoch auch bei freiwilliger Teilnahme grundsätzlich nicht zu kritisieren oder gar zu verurteilen. Der betreffende darf sich ja auf Finanzprobleme berufen.
Eine solch verantwortungslose Gesinnung ist kein Prinzip einer humanen Rechtsgebung und schon gar nicht der katholischen Moraltheologie. Dies ist eine Tatsache und hat nichts mit „Traditionalismus“ zu tun.
Redaktion benachrichtigen Gesegneter Ramadan!
#55   Leo   17:06:05 | Samstag, 5. November 2005
@Gunther maria michel
„Jeder Mensch kann zur Erkenntnis des Daseins des einen wahren Gottes gelangen“
Richtig: zur Erkenntnis, jedoch damit noch nicht zum Glauben oder zu einem bestimmten Glauben!!
Die „natürliche Erkenntnis Gottes“ führt zwar zur vernünftigen Überzeugung, dass ein Gott“ existieren muss. Glaube ist jedoch wesentlich mehr als Philosophie, weil er auf – tatsächlicher oder vermeintlicher – göttlicher Offenbarung bzw. Gnade beruht! Und gerade hier besteht zwischen Christentum und Islam der entscheidende Gegensatz, weshalb nicht gesagt werden kann: „ wir glauben an denselben Gott“ oder, was dasselbe bedeuten würde, „wir beten zu demselben Gott“…
Gruss Leo
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#38   Leo   22:05:39 | Samstag, 8. Oktober 2005
Urtext
Yersinia:ich denke auch, dass die Bibel wörtlich genommen werden sollte
aber nur der einzige Urtext, den es gibt und niemals die Übersetzungen
Richtig! Übersetzen ist nämlich häufig nicht von Interpretieren zu unterscheiden. Zudem wirkt eine möglichst genaue Übersetzung holprig und fremd. Kein Wunder, dass je nach Standpunkt/Vorurteil – oft unbewusst – manipuliert wird.
Geht man unvoreingenommen beispielsweise an die hebräische Aussagen des Alten Testamentes, versucht man der ursprünglichen Bedeutung der Worte auf den Grund zu gehen, entdeckt man ein unglaublich modernes Weltbild (die Erde wurde als eine sich drehende Kugel im Vakuum gesehen). Die Übersetzer gingen jedoch vom altorientalischen Weltbild aus und bestätigten damit ihre von Anfang an feststehende Überzeugung. Ich verweise auf die Ausführungen von K. Claeys in seinem Buch „Die Bibel bestätigt das Weltbild der Naturwissenschaft“.
Redaktion benachrichtigen Wie der deutsche Staat 20 Milliarden Euro im Jahr sparen könnte
#15   Leo   20:48:33 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
@BossCo
Erlöst werden wir also nicht durch unser eigen Tun sondern, indem wir das Erlösungswerk im Glauben annehmen
Die Zehn Gebote Gottes sind also bedeutungslos für unser Heil!?
Redaktion benachrichtigen Einladung abgelehnt + …
#4   Leo   22:06:15 | Montag, 12. September 2005
Das wahre Problem
Das Konzil VKII ruft nicht nur zur Ökumene auf, sondern – und dies wird i.a. verschwiegen – nennt auch deren unverrückbare Grenzen:
Die „ökumenische Betätigung muss ganz und echt katholisch sein, das heisst in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat“ (VKII, Dekret über den Ökumenismus, 24).
Redaktion benachrichtigen „Das ist die Katholische Kirche!“
#24   Leo   22:37:19 | Donnerstag, 8. September 2005
@ Gotthard
Zitat: Gott sei Dank wurden keine Sätze formuliert wie: Wer nicht glaubt, dass …, sei ausgeschlossen.“
Warum wird dann die Pius-Bruderschaft ausgeschlossen?
Doch genau wegen mangelnder Zustimmung zu einzelnen (nicht dogmatischen) Konzilsdekreten!!
Weitere Gruppierungen oder Einzelpersonen, von welchen ein Bekenntnis zum Konzil verlangt würde, sind mir nicht zu Ohren gekommen. Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
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