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Auferstehung „Auferstehung“ und „Auferstehungs-Leib“ Jesu sind Fakten, die naturwissenschaftlich nicht
erklärt werden können, aus dem einfachen Grund, weil die Naturwissenschft nur für Phänomene der Natur
zuständig ist, insofern diese bestimmten Gesetzmässigkeiten unterworfen ist. Fragen, wie sie Gotthard
stellt, sind deshalb völlig sinnlos!
@ Horst Eckner Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat. Mitnichten! „Um
mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben; dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern
und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor. 5,8). Bei diesem „Aufbrechen“ (Phil 1,23), beim Tod, wird die Seele
vom Leib getrennt. Sie wird am Tag der Auferstehung der Toten wieder mit ihrem Leib vereint werden“ (KKK
1005). Einzige Ausnahme: „… die heilige Jungfrau Maria wurde nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs
mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen…„(KKK 966). Wenn Auferstehung also heißt
„Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“, so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum falsch,
solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung dafür gibt! Nicht auszuschliessen ist, dass es für
gewisse Fakten niemals eine naturwissenschaftliche Erklärung geben wird!
@GerdEric Das AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in ihm
will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung
teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
P. Engelbert Recktenwald bezeichnet zu Recht folgenden Satz gerade für die heutige Zeit, die von einem
falschen Rationalismus geprägt ist, als die „Gretchenfrage unseres Glaubens“: „Hat der historische Jesus,
als er am Kreuze litt, mich gekannt?“ Daß die jeweilige Antwort auch tiefgreifende Folgen für das persönliche
Verhältnis zu Christus und damit für die gesamte Spiritualität des Christen hat, liegt auf der Hand.
es wurden viele Kirchen abgerissen, weil sie durch größere ersetzt wurden. Volle Kirchen im vielgeschmähten
19. Jahrhundert, leere zu verkaufende Kirchen heute, dies gibt doch zu denken!
@ Stimme aus Wien Wenn nur die Mathematik „wahre“ Aussagen machen würde (hier würde man m.E. besser
von „stimmigen“ reden), wäre keine andere Wissenschaft möglich. Gerade die Naturwissenschaften und insbesondere
die technischen Wissenschaften machen wahre, objektive Aussagen/Voraussagen über die Wirklichkeit im
Sinne der scholastischen Definition, was ja gerade ihre Aufgabe ist. Persönliche Einstellungen kommen
darin nicht vor. Dieser Wahrheitsbegriff ist Voraussetzung auch für eine ernstzunehmende Theologie! Gruss
Leo
@ Methusalix Warum regen Sie sich eigentlich so auf? Wenn diese Lehrerin die Abtreibung als verabscheuungswürdiges
Verbrechen betrachten würde, hätte sie sicher eine solche Stelle freiwillig nie angetreten, genauso
wenig wie ich das Angebot für einer Wächterstelle bei einem Foltergefängnis in der Türkey annehmen
würde oder die Mitarbeit in einer Fabrik für biologische Waffen usw. Freilich, die KZ-Wächter im dritten
Reich wurden ja später kaum verurteilt. Das System funktionierte jedoch gerade deshalb, weil so viele
auf irgendeine Weise mitmachten bzw. mitmachen mussten. Nach dem „Rechtsempfinden“ von Methusalix wäre
dieses Verhalten jedoch auch bei freiwilliger Teilnahme grundsätzlich nicht zu kritisieren oder gar zu
verurteilen. Der betreffende darf sich ja auf Finanzprobleme berufen. Eine solch verantwortungslose Gesinnung
ist kein Prinzip einer humanen Rechtsgebung und schon gar nicht der katholischen Moraltheologie. Dies
ist eine Tatsache und hat nichts mit „Traditionalismus“ zu tun.
@Gunther maria michel „Jeder Mensch kann zur Erkenntnis des Daseins des einen wahren Gottes gelangen“
Richtig: zur Erkenntnis, jedoch damit noch nicht zum Glauben oder zu einem bestimmten Glauben!! Die „natürliche
Erkenntnis Gottes“ führt zwar zur vernünftigen Überzeugung, dass ein Gott“ existieren muss. Glaube
ist jedoch wesentlich mehr als Philosophie, weil er auf – tatsächlicher oder vermeintlicher – göttlicher
Offenbarung bzw. Gnade beruht! Und gerade hier besteht zwischen Christentum und Islam der entscheidende
Gegensatz, weshalb nicht gesagt werden kann: „ wir glauben an denselben Gott“ oder, was dasselbe bedeuten
würde, „wir beten zu demselben Gott“… Gruss Leo
Urtext Yersinia:ich denke auch, dass die Bibel wörtlich genommen werden sollte aber nur der einzige Urtext,
den es gibt und niemals die Übersetzungen Richtig! Übersetzen ist nämlich häufig nicht von Interpretieren
zu unterscheiden. Zudem wirkt eine möglichst genaue Übersetzung holprig und fremd. Kein Wunder, dass
je nach Standpunkt/Vorurteil – oft unbewusst – manipuliert wird. Geht man unvoreingenommen beispielsweise
an die hebräische Aussagen des Alten Testamentes, versucht man der ursprünglichen Bedeutung der Worte
auf den Grund zu gehen, entdeckt man ein unglaublich modernes Weltbild (die Erde wurde als eine sich drehende
Kugel im Vakuum gesehen). Die Übersetzer gingen jedoch vom altorientalischen Weltbild aus und bestätigten
damit ihre von Anfang an feststehende Überzeugung. Ich verweise auf die Ausführungen von K. Claeys in
seinem Buch „Die Bibel bestätigt das Weltbild der Naturwissenschaft“.
@BossCo Erlöst werden wir also nicht durch unser eigen Tun sondern, indem wir das Erlösungswerk im Glauben
annehmen Die Zehn Gebote Gottes sind also bedeutungslos für unser Heil!?
Das wahre Problem Das Konzil VKII ruft nicht nur zur Ökumene auf, sondern – und dies wird i.a. verschwiegen –
nennt auch deren unverrückbare Grenzen: Die „ökumenische Betätigung muss ganz und echt katholisch sein,
das heisst in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung
mit dem katholischen Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat“ (VKII, Dekret über den Ökumenismus,
24).
@ Gotthard Zitat: Gott sei Dank wurden keine Sätze formuliert wie: Wer nicht glaubt, dass …, sei ausgeschlossen.“
Warum wird dann die Pius-Bruderschaft ausgeschlossen? Doch genau wegen mangelnder Zustimmung zu einzelnen
(nicht dogmatischen) Konzilsdekreten!! Weitere Gruppierungen oder Einzelpersonen, von welchen ein Bekenntnis
zum Konzil verlangt würde, sind mir nicht zu Ohren gekommen. Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?