Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
„Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos“ Obwohl die Redaktion eindeutig in Österreich
sitzt, hat man hier offensichtlich Probleme mit der korrekten Titulatur…
Man sollte auch darauf hinweisen, dass Franz-Josef Bode kurz nach seinem Amtsantritt Laien ins Domkapitel wählen ließ – die später sang- und klanglos wieder verschwanden. Auf den Seiten des „Kirchenboten“ und der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sind die damaligen Artikel nicht mehr zu finden, wohl aber noch in Archiven von Bibliotheken, die diese Zeitungen sammeln.
Sektglas? Was soll daran pikant sein, wenn Altabt Gregor ein Sektglas in der Hand hielt? Wenn Fasten,
dann Fasten; wenn Sekt, dann Sekt. Katholiken sind ja keine leibfeindlichen Pietisten. Welches Ross freilich
mit der Zeitungsredaktion durchgegangen ist, das Glas wegzuretuschieren, muss diese selbst beantworten.
Der „Frau aller Völker“-Betrug: auch hier? Ich finde es allerdings sehr erstaunlich, dass auf der Homepage
dieser Mystikerin mehrfach auch auf die falschen und dämonischen „Erscheinungen“ der „Frau aller Völker“
in Amsterdam hingewiesen wird, die Ina Peerdeman angeblich empfangen haben will. Alleine das ist für
mich Anlaß genug, obwohl es durchaus lobenswerte Aussagen der Barbara Weigand gibt, von diesen Schriften
die Finger zu lassen.
Ist ja interessant… Wenn man den Brief des Staatssekretariats vergrößern will, öffnet sich ein Bild
von Hitler und Mussolini. Zufall oder Absicht, liebe Redaktion?
@ey Mister Sandman: Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass sich der Papst mit diesem Portal hier herumärgern
wird? Man hat in Rom wahrlich andere Sorgen.
#5 colonius 16:11:22 | Donnerstag, 30. Dezember 2010
Das Ding muss man wohl vor Ort anschauen… um zu glauben, dass ein solcher Haufen Blechschrott wirklich
als Altar dienen soll. Ein Campingtisch oder ein Bügelbrett sind ja geradezu Luxus dagegen.
Mißbrauch und Mißhandlung sind voneinander zu unterscheiden. Vieles, was jetzt als Mißbrauch etikettiert
wird, ist in Wirklichkeit bestenfalls Mißhandlung. Und vieles, was mittlerweile als Mißhandlung bezeichnet
wird, waren damals legale Erziehungsmittel. Möglicherweise schlechte oder pädagogisch nicht wertvolle.
Aber erlaubte! Dass die Kirche hier nicht auf einer Unterscheidung besteht, sondern für pauschalen „Mißbrauch“
auf die Knie fällt, ist ein Ärgernis sondergleichen. Die Kritik an Bischof Franz-Josef Bode ist scharf,
aber sachlich richtig.
@Paul M.: Finden Sie es lustig, sich über Ausländer lustig zu machen? ich kenne den User THOMAE! Wenn
Sie ihn das nächste Mal sehen, grüßen Sie schön und empfehlen Sie ihm, den Finger von der Shift-Taste
zu nehmen. Wenn er so weitermacht, bildet sich Hornhaut an der Stelle.
Herr Berens Wir können sehr froh sein, dass die „Amtskirche“ bei der Tötung ungeborenen Lebens und der
staatlich geförderten Auflösung der Gesellschaft kläglich versagt. Möge sie auch weiter versagen!
o^/
@ Thomae: Sie sollten nicht ständig mit dem Kopf auf die Tastatur schlagen. Bleiben sie ruhig sitzen,
und atmen Sie langsam. Man wird Ihre Medikamente gleich bringen!
#11 colonius 09:49:56 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@Archaeo: Wer „Kirche“ ist, […] entscheidet allein Er. Und warum gab ER dann dem Petrus und seiner Kirche
die Vollmacht, zu binden und zu lösen? Auf Erden, wie im Himmel?
#8 colonius 09:37:43 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
Ersatzhierarchie? Kann mir jemand den zweitletzten Artikel erklären? Ersatzhierarchie mit verheirateten
Diakonen 1.) Was ist an ordentlich geweihten Klerikern, zu denen die Diakone gehören, auszusetzen? Hätte
man lieber Pastoralassistentinnen? 2.) Wieso bilden Diakone eine eigene Hierarchie? Hierarchie worin oder
wozu? 3.) Wenn wir von „Ersatzhierarchie“ sprechen: was ist das? Wer oder was wurde hier wodurch genau
ersetzt? 4.) Stört sich die Kreuz.net-Redaktion an der Erwähnung des karitativen und sozialen Bereichs
der Kirche? Warum sollten die Diakone dafür nicht zuständig sein? Über eine Erklärung dieser merkwürdigen
Überschrift würde ich mich freuen.
@ bejorommer: Wird hier nicht die beste Werbung für das Buch gemacht?. Da wird doch jeder neugierig.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik) Ich hätte nie gedacht, dass ich Ihnen mal zustimmen
würde.
ziemlich simpel Diesem Appell ist keinerlei Nachhaltigkeit beschieden. Es geht lediglich darum, den frustierten
Konservativen und den Christen im eigenen Lager etwas Honig ums Maul zu schmieren. Zwar sagen sie gerade
das richtige Wort zur richtigen Zeit. Aber was hilft es? Wenn die CDU jüngst beschlossen hat, dass das
christliche Menschenbild die Grundlage ihrer Arbeit ist, wird Frau Merkel nämlich erklären müssen,
was sie darunter versteht, warum man das erst jetzt entdeckt, warum man jahrelang anders gehandelt hat
und wie’s in Zukunft weitergehen soll. Ich glaube nicht, dass die CDU christlicher oder konservativer
wird. Gerade die Forderungen oder Äußerungen der letzten Tage haben deutlich gemacht, dass niemand in
der CDU-Führung versteht, was konservativ wirklich bedeutet. Gleichzeitig sehen wir die deutlichen Zeichen
für unsere zugrundegehende deutsche Gesellschaft: dass solche Gedanken in Zeiten geäußert werden, wo
allerorten die Vergreisung, der Fachkräftemangel, die Kostenexplosion etc. beklagt wird, und der SPD
nichts besseres einfällt, als die Zahl von täglich 1000 Abtreibungen zu korrigieren. Es würde ja „nur“
300 (sic!) Abtreibungen täglich vorgenommen. Würden täglich 300 Polizisten, SPD-Mitglieder oder Rentner
auf der Straße zerstückelt werden, wären sie vielleicht etwas nachdenklicher.
#5 colonius 14:56:51 | Dienstag, 28. September 2010
Typisch… für den Zerstörungskurs Bischof Bodes. Wenn er an seinem 75. Geburtstag zurücktritt, wird
kein katholischer Glaube mehr da sein. Und dabei war Osnabrück mit dem Emsland einmal die katholische
Bastion im sonst protestantischen Norden.
#141 colonius 11:50:49 | Dienstag, 28. September 2010
Kath-info.de Wie kommt der gute Pater Recktenwald denn überhaupt auf diese Zahlen? Ich halte von den
Protestanten gar nichts, aber die hier behaupteten Zahlen sind vollkommener Unsinn, wie man sehr leicht
überprüfen kann. Wahr ist, dass seit 1950 sowohl die katholische Kirche als auch die Protestanten in
Deutschland massiv Mitglieder verloren haben, die Protestanten dabei in der Tat etwas stärker. Mit diesem
Beitrag von kath-info.de dürfte wohl eine neue urban legend geboren sein, die sich jahrelang in Tradikreisen
halten wird. Sorgfältigere Recherche wäre angebracht!
#23 colonius 14:28:35 | Sonntag, 26. September 2010
Josef Berens behauptet in seinem Links (weiter unten) allen Ernstes, der Heilige Vater trüge Mitschuld
an der Ausbreitung von AIDS, da er ein Kondomverbot erlassen habe. Tatsächlich spricht sich der Heilige
Vater aber für eheliche Treue und für Enthaltsamkeit bei widernatürlicher sexueller Neigung aus; beides
ist erwiesenermaßen ein besserer Schutz, als die Verwendung von Kondomen bei regelmäßigen wechselnden
Sexualkontakten. Herr Berens hat entweder den entscheidenen Punkt nicht verstanden, womit er zugeben würde,
zu dumm zu sein um diese recht simple Wahrheit zu verstehen, oder er lügt aus Boshaftigkeit. Wie er schon
lügt, wenn er behauptet, irgendein Interesse an der heiligen Kirche zu haben oder Katholik zu sein. Sein
Abfall vom Glauben ist manifest und kann sogar hier auf kreuz.net problemlos festgestellt werden. Es sei
ferner darauf hingewiesen, dass Herrn Berens offenbar die intellektuellen Fähigkeit fehlen, seine eigenen
Anliegen umzusetzen. Der „Offene Brief“ ist sachlich und rhetorisch ein Armutszeugnis.
#71 colonius 09:31:38 | Samstag, 25. September 2010
@Sycamore: Ein Baum, der giftige Früchte hervorbringt, kann sehr wohl ein guter, gesunder Baum sein.
Dennoch werden sie seine Frucht nicht genießen wollen. Ein Baum kann hingegen auch jahrelang gute Früchte
getragen haben, und plötzlich eingehen, weil die Wurzeln faulen. Sie sitzen leider der allzu simplen
Medjugorje-Logik auf.
#4 colonius 09:29:11 | Samstag, 25. September 2010
Tiersegnung Diese Segnung droht zum Skandal zu werden. Hw. Faber hat ernsthaft erklärt – und glaubt offenbar
noch daran – dass man sein Tier nicht mitbringen muss, sondern auch ein Foto zur Segnung ausreiche. Der
Segen kommt dann quasi über das Bild auf das Tier (?!). Ich bin erstaunt, dass ausgerechnet kreuz.net,
sonst jeden Skandal ausschlachtend, dieses interessante Detail verschweigt.
#66 colonius 23:19:06 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: Ich lese die Botschaften dieser angeblichen Erscheinung, und ich habe mich mit dem teilweise
sehr fragwürdigen Lebenslauf der Seher beschäftigt. Auch der fortgesetzte Ungehorsam an dieser Stelle
ist eindeutig. Selbstverständlich will ich der Untersuchung nicht vorgreifen. Aber deutlichster Beweis
sind die Botschaften selber, die teilweise mit dem Glauben nicht vereinbar sind. Und das reicht als objektives
Kriterium vollkommen aus, um festzustellen, dass hier nicht die heilige Jungfrau und Gottesmutter am Werke
ist. Das sentimentale Verweisen auf Bekehrungen und Sakramentenempfang ändert da an der Tatsache nichts.
Im Gegenteil: wenn die Gläubigen sich nur aufgrund dieser „Erscheinungen“ bekehren, besitzt ihr Glaube
kein tragfähiges Fundament. Dafür gibt es leider auch schon genug eindeutige Fälle.
#64 colonius 23:06:49 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: Ich habe nirgends behauptet, die Päpstliche Kommission würde manipulieren. Ich sage lediglich,
dass sie unter Berücksichtigung des katholischen Glaubens nur zu einem Ergebnis kommen kann: nämlich
die betrügerischen „Erscheinungen“ zu verwerfen. Sollte das wider Erwarten nicht geschehen, ist es auch
kein Beinbruch. Dann ist man ja nicht gezwungen, daran zu glauben. Die Bücher von P. Amorth sind ein
eigenes Thema. Der arme Mann hat viel Gutes bewirkt, wird auf seine alten Tage allerdings ein bisschen
zu öffentlichkeitssüchtig. Das bekommt ihm nicht gut. Exorzisten gehören nicht ins Rampenlicht, und
seine letzten Aussagen waren teilweise nicht besonders glücklich.
#61 colonius 22:37:45 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: „Eine päpstliche Kommission unter Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini untersucht zur Zeit das
Phänomen Medjugorie und wird auch die Seher anhören. Sollen Sie nicht ein bißchen abwarten, bis diese
Kommission sein Urteil abgibt?“ Wer genug gesunden Menschenverstand besitzt, kann messerscharf erkennen,
dass die Kommission diese „Erscheinungen“ nur verwerfen kann. Natürlich wird dieses Ergebnis nie kommen,
weil die Gospa einfach immer weiterschwatzen wird. Die Seher hätten ja sonst keine Bühne mehr. Ist Ihnen
eigentlich mal aufgefallen, dass diese angeblichen Seher die ersten sind, die weder einer Ordensberufung,
noch einem geregelten Beruf nachgehen? Das hat es so auch noch nie gegeben. Sich schon die Gewändern
über Medjugorie zu zerreissen und dort gar dämonische Kräfte am Wert zu sehen, welche die Menschen
zu tausenden zum Gebet und Anbetung, zur Beichte und zur Kommunion, zu Bekehrung gar treiben, ist des
Guten ein bißchen zu viel, meinen Sie nicht, mein Blöder?Ich lasse mich von diesen Zeichen nicht blenden.
Die Form ist hübsch, aber der Inhalt durch und durch vergiftet. Der Satan ist ein Blender, mein Verehrtester,
der Meister der Lüge und Verstellung. Wie könnte ein Kardinal sonst so ein dummes Zeug von sich geben,
wo klare Katechese angebracht wären? Ist das delirierende Geschwafel etwa eine der legendären „Früchte“
von Medjugorje?
#30 colonius 13:08:32 | Freitag, 24. September 2010
Gopsa? Der geschwätzige Dämon, der in Medjugorje sein Unwesen treibt, scheint bei seinen Anhängern
gelegentlich für Hirnerweichung zu sorgen. Diesen verquassten Unsinn, den der Kardinal da von sich gegeben
hat, kann man doch in nüchternen Zustand gar nicht fassen. Und warum haben die Leute dabei auch noch
applaudiert? Wahrlich, es geht ein Gespenst um in der katholischen Kirche. Halten wir die Wahrheit hoch
wider den dämonischen Betrug aus Medjugorje!
#6 colonius 15:12:52 | Donnerstag, 16. September 2010
Unerhört Dieser Artikel ist einmal mehr im Ton vollkommen verfehlt, und beleidigt sowohl einen Kardinal
der römischen Kirche, als auch indirekt dem Papst. Dem Anliegen der Alten Messe wird er auch nicht gerecht.
Die Redaktion hätte besser daran getan, diese unsägliche Entgleisung nicht zu veröffentlichen. Überhaupt
sei angeraten, einmal die ersten Artikel hier zu lesen. Damals fing es mit kreuz.net gar nicht schlecht
an. Davon ist leider nicht mehr viel zu spüren.
#25 colonius 15:07:48 | Montag, 13. September 2010
@monens: Ich glaube, bei Herrn Berens bedarf es nicht erst dieser Dogmenleugnung. Der hat sich schon lange
selbst ausgeschlossen. Nur merkt er’s nicht.
#1 colonius 13:01:35 | Freitag, 10. September 2010
Regensburg Ist in Regenburg nicht jener Müller Bischof, der auch behauptete, im Neuen Ritus gäbe es
keine liturgischen Mißbräuche (wohlgemerkt, nachdem er Prof. Jilek gerade u.a. deshalb abgesetzt hatte)?
Es scheint in Regensburg ein Problem zu geben, nämlich dass der Bischof die Welt so sieht, wie es ihm
gefällt. Das ist äußerst bedenklich, aber es ist nicht das erste Mal, dass Bischof Müller und seine
Mannen mit solchen schrägen Stellungnahmen auffallen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Kreuz.net-Redaktion, bitte nachsitzen: Dieser grammatikalische
Unfug greift hier auch immer stärker um sich: „Er sagte der ‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’
…“ Es heißt dann natürlich „der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Selbstverständlich wird
in diesem Fall gebeugt!
Frechheit Der Vorgang ist eine Frechheit. Dennoch muss man leider anmerken: der Sender hätte eine optische
Auffrischung mehr als nötig. K-TV ist eine wichtige Stimme in der deutschen, katholischen Medienlandschaft,
zumal immer mehr kirchliche Medien offenkundig die kirchliche Lehre nicht mehr vertreten. Pfr. Buschor
kann für seinen Dienst und sein Engagement nicht genug gedankt werden. Dennoch wäre die Leitung vielleicht
in den Händen eines anderen besser aufgehoben. Seine theologische Beratung und seine eigenen Vorträge
könnte er ja nichtsdestotrotz weiterhin anbieten.
@ Lorenz: Vielen Dank für den Hinweis. Das habe ich tatsächlich falsch einsortiert. Ich stimme Ihnen
und „DerRabe“ zu, dass eine Heiligsprechung alleine nicht an der Ernennung unfähiger Bischöfe scheitern
sollte. Allerdings sind bei Johannes Paul II. auch schwere Fehler, wie z. B. der Korankuss, das Friedensgebet
von Assisi (wobei u. a. das Allerheiligste mit einem Tuch verhüllt und eine Buddhastatue auf einem Tabernakel
placiert wurde) und die theologisch äußerst schwierigen Vergebungsbitten für anderer Kirchenmänner
Fehler. Die Liste kann fortgesetzt werden. Zwar ist die Amtsführung eines Papstes von nachgeordneter
Wichtigkeit im Seligsprechungsprozess. Dennoch kann man auch die daraus entstandenen schwerwiegenden Irrtümer
und Fehler nicht unter den Teppich kehren.
Ganz richtig. Ich teile die Aussagen des Bischofs zwar insgesamt nicht. Recht hat er allerdings mit der
Aussage, man sollte die Eiligsprechung Johannes Pauls II. auf den St.-Nimmerleinstag verschieben. An seiner
persönlichen Heiligkeit bestehen kaum berechtigte Zweifel. In seiner Amtsführung als Papst hat er aber
schwer gefehlt. Auch das muss berücksichtigt werden. Viele Gläubige werden irrtümlich davon ausgehen,
dass die Seligsprechung das Werk dieses Papstes bestätigt, und nicht seine persönliche Heiligkeit. Diesem
Irrtum muss vorgebeugt werden. Paul VI. und Johannes Paul II. haben der Kirche einen Schaden zugefügt,
wie kaum ein Papst vor ihnen.
Nochmals… Ich habe es vor wenigen Tagen schon unter einen ähnlichen Beitrag geschrieben: eine Genehmigung
des Ordinariats ist nicht notwendig. Was also „beantragt“ man da? Und worauf wartet man? Wenn der Priester
und die Gläubigen da sind, kann’s losgehen! o^/
Antrag? Wofür hat man da einen Antrag gestellt? Sie sollen doch einfach ihre Messe feiern – und fertig
ist die Laube. Seit Summorum Pontificum muss das eben nicht mehr genehmigt werden. Am Beispiel Müller
sehen wir, warum der Heilige Vater die Sache so geregelt hat, wie er sich geregelt hat.
@Crüsostomos: Wenn die Shahada neben dem Kreuz steht, ist das eine so faustdicke Häresie, dass deren
Förderung durch eine bestimmte Schulform eben sehr klar ein echtes Ärgernis ist. Was soll ich hier mühsam
lehramtliche Dokumente herauskramen? Wer das so nicht bemerkt, sieht auch dann den Wald vor lauter Bäumen
nicht, wenn man ihn an der Hand hineinführt.
Abgefallen Bischof Bode ist längst vom katholischen Glauben abgefallen. Er wollte die Johannisschule
in Osnabrück in eine Schule für Schüler der „abrahamischen Bekenntnisse“ umwandeln, in der alle drei
Religionen (Juden, Christen, Muslime) gleichberechtigt sein sollten. Er sieht in den protestantischen
Gemeinschaften gleichberechtigte Partner. Sein Generalvikar definiert Kirche als „religiösen Dienstleistungsbetrieb“
(Pastoralplan 2015). Es gäbe viel mehr aufzuzählen. Ja, den Namen „Bode“ sollte man sich unbedingt merken.
Er ist ein vom rechten Glauben abgefallener Bischof, der die Kirche Christi in seinem Wirkungsbereich
noch schlimmer zerstört, als es der häretische Kardinal Lehmann getan hat. Schauen wir aufmerksam hin,
was sich da in Osnabrück tut!
Themenauswahl Die Themenauswahl scheint sich hier nach Beiträgen bei kath.net, kreuzgang.org und einschlägigen
Schwulenseiten zu richten. Das ist traurig. Der Beginn von kreuz.net war erfreulich.
@ Melek Tavus: Im Prinzip richtige Einwände. Aber glauben Sie wirklich, dass dieser Wahnsinn nicht doch
durchgesetzt wird? So läuft es in Europa seit Jahren: erstmal einen Versuchsballon starten, abwarten
bis Gras über die Sache wächst, das Ganze nochmal beschließen – und es dann an der Öffentlichkeit
vorbei umsetzen. Es wird noch ein böses Erwachen geben.
Paix liturgique? Unter den Seiten paixliturgique.org www.paixliturgique.org/ und paixliturgique.com www.paixliturgique.com/
finde ich nur eine merkwürdige Auswahlmaske und keine Berichte. Mache ich etwas falsch?
68er-Gefasel Kann mal jemand Josef Berens diesen Text vorlesen: »Mich ärgert die Unwahrhaftigkeit, wenn
man sich nicht traut, die Dinge beim Namen zu nennen aus möglichen Parteirücksichten und anderen ängstlichen
Rücksichten.« Denn, so der Kardinal: »Die Menschen vertragen die Wahrheit, es hilft nichts, sich in
den Sack zu lügen.« Wir müssen nicht hinter dem Zeitgeist herhinken. Die Gläubigen vertragen die Wahrheit,
Herr Berens.
@angel1405: Nein, das ist keine mutwillige Zerstörung. Schauen Sie sich die Bilder auf Seiten der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ an. Reiner Zerstörungswille wäre ärgerlich und frevelhaft. Hier ist aber eindeutig
etwas anderes geschehen.
@ Unbeschuht: Das Sie gerade Zeit haben, hier dummes Zeug zu posten, nehmen Sie sich bitte einen Besen
und fegen Sie den Dreck zum Wohle der Allgemeinheit zusammen. Danke!
Psychopathen? Der Vorfall in Melle war ganz klar nicht das Werk eines Psychopathen. Hier ist mit Ruhe
und großer Präzision vorgegangen worden: alle Kreuzwegstationen wurden abgehängt (nicht etwa nur von
der Wand gerissen!), allen Kruzifixen und Heiligenfiguren wurden sorgfältig die rechte, segnende Hand
abgetrennt. Kein Kreuz wurde einfach von der Wand gerissen, nichts wurde im Sinne des klassischen Vandalismus
zerstört. Blinde Zerstörungswut kann hier so klar ausgeschlossen werden, wie die Tat eines Psychopathen.
Der Zustand der Figuren lässt klar auf einen kultischen Zusammenhang schließen. Auf www.neue-oz.de kann
man sowohl von Rulle als auch aus Melle Bilder sehen.
Unsinn Seine Ernennung hat das Konkordat nicht verletzt. Dort heißt es: „Außerdem besteht Einvernehmen
über folgende Punkte: 1. Katholische Geistliche, die in Deutschland ein geistliches Amt bekleiden oder
eine seelsorgerliche oder Lehrtätigkeit ausüben, müssen: a) deutsche Staatsangehörige sein, […]“
Dann folgt jedoch: „Bei kirchlichem und staatlichem Einvernehmen kann von den im Absatz 2 Ziffer 1 a,
b und c genannten Erfordernissen abgesehen werden.“ Kreuz.net verbreitet hier reinen Unsinn. Es wäre
gut, sich zunächst über die Fakten zu informieren. Im Übrigen gilt in Sachsen obendrein ein anderes
Konkordat als in Bayern. Auch das sollte die Redaktion wissen…
Ich bin zwar… Ich bin zwar für Kreuze in der Öffentlichkeit. Aber dass der Glaube halb Österreichs
an diesem wenig schönen Blechgestell hängen soll, überrascht mich sehr. Allerdings ist der vorgeschlagene
Ersatz auch nichts. Ich würde dafür plaidieren, anstelle dieses Monstrums einen schönen Kreuzweg in
Auftrag zu geben.
Unmöglich… Dieser Artikel ist so unsäglich, dass man ihn besse stillschweigend entfernt. Oder, wenigstens!,
aus „Schick“ ein „Mixa“ macht. Dann stimmen die Namen. Das Niveau ist damit aber auch nicht zu retten.
Frau Bussmann Sieh an, sieh an! Sie sind auch wieder vom Tierfriedhof auferstanden? Lassen Sie sich sagen:
Sie verstehen von Theologie ebenso wenig, wie von klerikalen Kopfbedeckungen.
Großartig Ein aufrechter, mutiger und standhafter Bischof. Neben Tebartz-van Elst und Hanke die einzigen
in der DBK, die immer mehr zum Waschlappenlager wird. Gottes Segen diesem Streiter für die Sache Christi!
o^/
Auch schon soweit… Das skandalöse Verhalten Bischof Bodes wird andernorts www.kreuzgang.org/viewtopic.php?f=3&t=9931
seit Monaten diskutiert. Dabei ist auch das nur ein Ausschnitt seines wirklichen Verhaltens. Die Zerstörung
des geistlichen Lebens in der Diözese schreitet bedenklich fort. Ich befürchte, Bode entwicklt sich
zum zweiten Bischof Aichern. Damit hätten wir, wenn er in Ruhestand geht, Linzer Verhältnisse dort,
wo bisher mit dem Osnabrücker Land und dem Emsland das letzte katholische Bollwerk im Norden stand. Unsere
Liebe Frau von Heede, bitte für uns!
@ Josef Berens Ach, Herr Berens, konvertieren Sie doch endlich zur evangelischen „Kirche“. Am Besten gleich
in der Gemeinde, in der Sie bereits Orgel spielen. Wann begreifen Sie endlich, dass einfache, selbst denkende
Katholiken mit ihren Protestantismen nicht anfangen können und wollen? Uns geht es gut. Die Ihnen vorschwebenden
Reformen braucht in der Kirche kein Mensch. Kläffen Sie in der Käßmann-Sekte weiter! Vielen Dank.
#86 colonius 01:11:35 | Donnerstag, 22. April 2010
Bischof Mixa hat keine Chance mehr, nachdem ihm die eigenen Brüder in den Rücken gefallen sind, ein
Kölner Diözesanrat über den Augsburger Bischof debattiert (wo steckt eigentlich Eminenz Meisner gerade?!),
die Bischofskonferenz in historisch einmaliger und unsäglicherweise private Empfehlungen durch die Presse
posaunt und der Schwarze Peter jetzt damit dem Heiligen Vater zugeschoben wurde. Der wiederum kann jetzt
kaum anders, als Mixas Rücktritt anzunehmen, um größeren Schaden zu vermeiden. Triumphieren können
die Feinde der Kirche. Kardinal Lehmanns böse Saat geht voll auf, und sein Nachfolger Zollitsch wird
ernten. Wir sind wieder im Kulturkampf. Die konservativen Katholiken können sich warm anziehen. Leider
Gottes haben wir keine standhaften Hirten mehr, die der Herde vorangehen könnten.
Bravo! Einer der besten Artikel seit langem! Schade, dass kreuz.net nicht immer auf diesem Niveau (oder
noch höher) berichtet. Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! :)3 :)3 :)3
Ach ja? Zitat: „Was berechtigt zu dieser perfiden Annahme. Die HU ist eine ehrenwerte Organisation…“
Richtig. Und die Mafia eine ehrenwerte Familie. Merken wir was…?
@ SignumSalutis Ich stimme ihrer Analyse vollkommen zu. Auch bin ich jahrelang durch „Thuiner Hände“
gegangen. Was mir die Schwestern vermittelt haben, gehört zu den besten Erfahrungen meines Lebens. Sie
haben recht, wenn sie die Problematik um Sr. Stephanie ansprechen. Allerdings glaube ich schon, dass der
Heilige Geist auch dort wehen kann. Zumindest hoffe ich es. Leicht gemacht hat sich den Austritt aus der
Kongregation keine der Schwestern. Ich habe viele gekannt.
Thuine/Johannesgemeinschaft? Zunächst einmal ist dieser Artikel hier mit Vorsicht zu genießen, da er
lediglich aus einer Quelle stammt und andernorts bisher nicht verifiziert wurde. Darüberhinaus sind solche
Konsolidierungsbewegungen in jungen Gemeinschaften nicht ungewöhnlich, wie man die ganze Kirchengeschichte
hindurch sehen kann. Es ist eben nicht leicht, in der momentanen kirchlichen Situation diesen Weg zu gehen.
Zu oft kann man nicht leben, wofür man eigentlich die Gelübde abgelegt hat. Geistliches Leben wird mitunter
systematisch unterdrückt! Eine Anmerkung zu Thuine: es waren nicht unbedingt die „Schlechteren“, die
dort gegangen sind. Man muss das sehr differenziert sehen.
Bode… Das „Unterhosenthema“ ist nicht das einzige, was in dieser Diözese schräg hängt. In einem anderen
Forum hat Bode seinen eigenen Thread: www.kreuzgang.org/viewtopic.php?f=3&t=9931
#31 colonius 23:07:54 | Donnerstag, 7. Januar 2010
Medjugorje Dieser Kardinal ist ein ekelhafter Lügner, der sich die neokonservative Mischpoke dienstbar
machen will. Als Lügner will er wieder nach Medjugorje zurück. Passt wunderbar, da bei diesen angeblichen
Erscheinungen auch von der ersten Minute an gelogen wurde. Gleich und gleich gesellt sich gern!
#88 colonius 13:18:20 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Josef Berens Nur wer von der Gabe der Erkenntnis vollkommen verschont wird, kann auf so ein Dokument
hereinfallen. Sparen Sie sich die Puste also für den kommenden Sonntag.
#59 colonius 21:06:23 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Unsinn An alle, die jetzt jauchzen und frohlocken: Diese Meldung ist erkennbar vollkommener Stuss, da
sie fast ausschließlich längst bekannte Texte rezitiert. Die Zwischenphrasen sind in einer Weise von
Fachkompetenz verschont geblieben, dass sie niemals aus der Feder des Heiligen Vaters oder der Gottesdienstkongregation
stammen können. Letztere würde auch ihre Kompetenzen damit überschreiten. Ich halte das Anliegen der
besseren und würdigeren Liturgie übrigens für zu wichtig, als dass man mit derlei Scherzchen Verwirrung
betreiben sollte. Damit spielt man nur jenen in die Hände, die im „Konzilsgeist“ bisher jeden Unsinn
durchsetzen konnten.
@ Jena-Boy Sie haben das richtig erkannt. Zügellosen Sex sollten man hassen. Verwenden Sie doch bitte
zukünftig das deutsche Wort „hassen“ anstelle von „to hate“, was in diesem Zusammenhang wirklich ein
überflüssiger Anglizismus ist. :)3
#100 colonius 19:44:43 | Dienstag, 27. Oktober 2009
Wallfahrt in Violau? Interessanterweise wird der Name des Pfarrers auf der Homepage des Wallfahrtskirche
nicht genannt. Auch finden sich keine Messzeiten, zu denen die Außerordentliche Form gefeiert worden
wäre. Auf der Homepage der FSSP ist dieser Gottesdienstort nicht verzeichnet.
#85 colonius 19:22:36 | Dienstag, 27. Oktober 2009
Sehr merkwürdig… Ein Pfarrer von der Petrusbruderschaft? Eine von der Petrusbruderschaft betreute Wallfahrtskirche,
die weder in deren Mitteilungsblatt, noch irgendwo im Internet Erwähnung findet? Bin ich der Einzige,
dem die Sache merkwürdig vorkommt?
Bischof von Essen Ich halte nichts davon, Gerüchte als Tatsachen zu veröffentlichen, bevor das Domkapitel
eine Erklärung abgegeben und der Heilige Vater den neuen Bischof bestätigt hat. Das ist Kaffeesatzleserei,
keine Recherche!
#17 colonius 11:33:24 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Statistik-Eisegese Ich lese zwar, dass die Mehrheit der italienischen Gläubigen der Alten Messe tolerant
gegenübersteht. Das finde ich erfreulich. In Deutschland wird das nicht anders sein. Die Diskussion darüber
wird nur noch von Berufslaien und Bischöfen künstlich am Kochen gehalten. Was ich aber nicht herauslesen
kann, ist, dass die erwähnte Anzahl von Gläubigen die Alte Messe gegenüber dem Novus Ordo bevorzugen
würden. Eine solche Interpretation erscheint mir unredlich.
@ Puchil2: Falls sie aus Linz kommen, werfen Sie doch mal einen Blick in den Schematismus. Das Bistum
hat deutlich mehr Priester als Pfarreien, dennoch können nicht alle Pfarrstellen besetzt werden. Wo sind
also diese ganzen Priester? Der Priestermangel wird künstlich erzeugt, um der Kirche „neue“ Wege abzupressen,
die lediglich eine Kopie des Protestantismus sind, und deren Versagen dort schon schmerzhaft sichtbar
ist.
@ Redaktion: Gestern war Bischof Williamson noch Märtyrer, heute ist es Pfarrer Sell. Sogar ohne Gänsefüßchen.
Ich fände es erfreulich, wenn die Redaktion sich auf eine gemeinsame Nomenklatur einigen würde – und
im Umgang mit kirchlichen Begriffen etwas vorsichtig wäre.
Martyrium Wann ist Bischof Williamson denn gestorben? Welcher Art war sein Martyrium? Ist der Heilige
Vater davon schon in Kenntnis gesetzt worden? o^/
Vier Eintagsfliegen? Kann mir jemand erklären, was dieser Titel uns sagen soll? Kreuz.net fängt doch
nicht etwa an, jetzt auch noch über kanonisierte Heilige zu lästern? Ich wittere protestantischen Geist!
Kardinal Lehmann, lieber smallplayer, ist ein Lügner, Heuchler und Häretiker. Wenige Leute haben in
so kurzer Zeit (gesamtkirchlich gesehen) der Kirche eines Landes so einen Schaden zugefügt, wie Lehmann.
Seine Ernennung zum Kardinal war ein Anlass zur Sünde für die Gläubigen, da sie ein echtes Ärgernis
darstellt, und damit offenbarte, dass der altersschwache Papst Johannes Paul II. die Kurie zu diesem Zeitpunkt
schon nicht mehr im Griff hatte. Die Kirche in Deutschland wird noch mindestens zwei Jahrzehnte brauchen,
um sich von Lehmann zu erholen!
#3 colonius 18:34:01 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@ Arkanum: […] würde zwangsläufig auf eine Nichtanerkennung hinauslaufen, da eine Anerkennung grundsätzlich
erst nach Abschluß der behaupteten Erscheinungen möglich ist, diese aber angeblich weiterlaufen …
Das ist sachlich falsch, und ein von Medjugorje-Jüngern gerne gebrauchter Vorwand. Tatsächlich kann
eine solche Entscheidung auch schon vor Abschluss der Erscheinungen fallen. Das ist andernorts in der
Vergangenheit auch durchaus passiert. Was ihre Einschätzung einer möglichen Nichtanerkennung betrifft:
ich stimme ihnen zu. Die Entwicklung ist erfreulich. Je früher dieser Spuk auf dem Balkan beendet wird,
desto besser! Es ist schlimm genug, dass so viele Katholiken durch diesen Betrug getäuscht wurden, und
sogar Bischöfe die einschlägigen Weisungen des zuständigen Ortsbischofs und der Bischofskonferenz ignoriert
haben.
Medjugorje verdammen! Es wäre erfreulich, wenn der Heilige Stuhl diesen Spuk in Medjugorje endlich klar
verdammen würde, und der Irreführung gutgläubiger Katholiken damit ein Ende machte!
Suspendierung Der Pfarrer, der in Zeiten knapper Kassen eine ganze Kirche für teuer Geld einfach weiß
tünchen lässt, gehört stehenden Fußes suspendiert. Ganz einfach! Man kann nicht glauben, dass es immer
noch möglich ist, mit einer solchen Arroganz den Glauben der Leute einfach niederzubügeln. Manche Priester
lernen es offenbar nie. In 10 Jahren wird auch diese Kirche leer sein. Vermutlich wird sie dann gefliest
und als Bedürfnisanstalt eingerichtet. Der halbe Weg ist ja schon gegangen…
Medjugorje Die Medjugorjejünger waren sich ja nicht einmal zu schade, später Johannes Paul II. und Kardinal
Ratzinger frei erfundene Lobhudeleien in den Mund zu legen, die letzterer dann offiziell dementierte.
Das ganze Medjugorjephänomen basiert auf Betrug, lebt von Lüge, Fälschung und Ungehorsam und hat den
Kommerz als einzigen Zweck. Die Kirche hat ihre Entscheidung längst getroffen: non constat de supernaturalite.
Es wäre schön, wenn sich das auch in gewissen neokonservativen Kreisen herumspräche.
#19 colonius 14:31:41 | Mittwoch, 23. September 2009
Karmeliten Nachdem unten die Frage aufkam, wann und wo der Bischof seinen Ordensaustritt erklärt hat,
um Bischof zu werden: Seit wann muss ein Ordensmann seinen Ordensaustritt erklären, um Bischof werden
zu können? Es gibt zahlreiche Beispiele von Ordensbischöfen: Christoph Kardinal Schönborn OP, Gregor
Maria Hanke OSB, Paul Augustin Kardinal Mayer OSB, Clemens Schwarz SDB, Joseph Doré PSS etc. etc. Sie
sind rechtlich natürlich immer noch Ordensleute, die für ihre bischöflichen Aufgaben von manchen Standespflichten
entbunden sind.
#3 colonius 11:48:50 | Freitag, 18. September 2009
„Wege des Glaubens“ Ich habe schon als Schüler mit diesem Buch nichts anfangen können. Interessant waren
nur die Kapitel, die mit Satanismus, Sekten und ähnlichem zu tun hatten. Glaubensfragen werden in diesem
Buch nicht beantwortet. Jetzt kann man natürlich rätseln, warum ausgerechnet dieses Buch von der Bischofskonferenz
für den Religionsunterricht zugelassen wurde. Und dann wissen wir auch, warum der Religionsunterricht
nichts bringt. Im Gegenteil!
#22 colonius 11:29:22 | Freitag, 18. September 2009
@ Freinsberg Und der heutige Stand hat demnach keinen eigenen Wert? Was soll falsch sein an der späteren
Allegorisierung? Ist das Weihnachtsfest ungültig, weil es ursprünglich der Feiertag des Mithras war?
Man muss nicht alles auf den Ursprung zurückführen. Eine lebendige Tradition hat ihren eigenen Wert.
Der Archäologismus ist von der Kirche verurteilt worden.
#32 colonius 13:29:23 | Donnerstag, 17. September 2009
@ arkanum Sagen Sie das mal dem Magister Noé in Linz… Für den zuständigen Diözesanbischof ist der
Fall Medjugorje ohnehin erledigt. Um so ärgerlicher, wenn andernorts angesehene Kardinäle den Mumpitz
mitmachen.
#1 colonius 09:16:21 | Donnerstag, 17. September 2009
Schönborn und der Medjugorjebetrug Zitat: Die Muttergottes zeige ihre Nähe an zahlreichen Orten und
„seit vielen Jahren auf besondere Weise in Medjugorje.“ Der Kardinal muss den Verstand verloren haben.
Bischof Ratko Perić hat immer wieder an die Entscheidung der Kirche bezüglich Medjogorjes erinnert:
non constat de supernaturalite! Erinnert sei ferner an die Weisung, den Medjugorjekult nicht weiter zu
verbreiten und offizielle Wallfahrten zu unterlassen erinnert. Medjugorje ist ein fauler Zauber, ein gewaltiger
Betrug und für jeden Gläubigen ein echtes Ärgernis. Dass der Kardinal sich den Medjugorjejüngern anbiedert,
nur weil kath.net ein wichtiges und einflußreiches Medium ist und zahlreiche Jugendliche in diesem falschen
„Wallfahrtsort“ zur Kirche gefunden haben sollen (wie ausgeprägt das kirchliche Verständnis tatsächlich
ist, sieht man ja, wenn man das Forum auf kath.net besucht…), macht die Sache nicht besser.
#8 colonius 20:40:43 | Dienstag, 15. September 2009
Hocuspocus? Lieber Herr Berens, das Motu Proprio ist nun seit 2007 in Kraft. Es wäre wirklich Zeit genug
gewesen, in der Buchhandlung einen „Schott“ zu bestellen. Den Ablauf einer lateinischen Messe lernt man
schneller auswendig, als den Menueplan bei McDonalds. Aber unser Heiliger Vater wies ja bereits im Begleitschreiben
zu „Summorum Pontificum“ darauf hin, dass die Alte Messe eine gewisse Bildung voraussetzt. Für den ganzen
Ausschuß wird auch nach wie vor der NOM angeboten werden. Nur keine Panik!
#23 colonius 17:03:03 | Samstag, 5. September 2009
Bistum Osnabrück Das Bistum Osnabrück ist fest in modernistischer Hand. Aber es gibt Widerstand! Bitte
unterstützt die aufrechten Katholiken in dieser Diözese, die seit mehr als einem Jahrzehnt standhaft
der Verwirrung und Irrlehre durch ihren abgefallenen Bischof widerstehen! Das Bistum Osnabrück braucht
unser aller Gebet! o^/
Bischof Bode Diesem Mann gehört endlich das Handwerk gelegt! Die Sache mit dem Vortrag ist doch vollkommen
harmlos. Im Augenblick braut sich in Osnabrück ein singulärer Skandal zusammen, gegen den der Heilige
Stuhl vorgehen muss: Bekenntnisschule der „abrahamitischen Religionen“ www.bistum-osnabrueck.de/news/news.php?kat=6&nid=1921…
#10 colonius 14:47:01 | Donnerstag, 3. September 2009
Kerzen wegwerfen? Es hat niemand irgendwelche Kerzen weggeworfen. Bevor Sie sich über unlogische Riten
beklagen, sollte Sie sich erstmal eine neue Lesebrille besorgen.
#12 colonius 11:02:04 | Donnerstag, 3. September 2009
Ts, ts… Der Herr Karl Zitat: Der Kirchenfürst bemerkte „unglaubliche Verdrehungen der wirklichen Geschehnisse
und ausgesprochene Unwahrheiten“. Aha. Nun bemerkt Kardinal Lehmann also auch, wie der Papst sich fühlen
musste, als der häretische Okkupator des Mainzer Bischofsstuhls seine Aussagen verdrehte, relativierte
und der sogar log, um seine Ansichten durchzusetzen. Die Kirche wird in Deutschland von Jahrzehnte brauchen,
um sich den den Verheerungen dieses Intriganten ohne Ehre und Gewissen zu erholen. Herr, steh deiner Kirche
bei! o^/
#7 colonius 11:18:58 | Mittwoch, 2. September 2009
Satire… Oft ist Satire ein angemessenes Mittel, um Leute wachzurütteln und zum Nachdenken zu bewegen.
Dieses Ziel wurde mit diesem platten, stillosen und von Rechtschreibfehlern übersäten Artikel allerdings
um Längen verfehlt. Diese Glanzleistung zu veröffentlichne hätte sich die Redaktion besser verkniffen.
@ Wassers Das ist überhaupt eine gute Frage. Warum sucht Häupl den Fleischmarkt… äh, das Krematorium…
na, wollte sagen: das Ambulatorium nicht selbst auf? Offenbar regt sich da doch noch ein letzter Rest
von Gewissen und Ekel.
#9 colonius 10:23:10 | Donnerstag, 27. August 2009
Falsches Thema? Was soll an der Aussage des Papstes ein falsches Thema sein? Sie ist vollkommen richtig,
und die Liebe zur Schöpfung hat seit Franz von Assisi einen festen Platz in der Kirche. Liebe Redaktion,
bitte die Überschrift ändern. Vielen Dank!
Irrlicht aus Mainz Es ist immer leichter, den Splitter im Auge des Bruders zu sehen, denn den Balken im
eigenen Auge. Wenn die FSSPX oder nur deren Bischöfe beim derzeitigen Stand wieder exkommuniziert werden,
gehört mit diesem Häretiker aus Mainz ein festliches Autodafé veranstaltet – vorausgesetzt, man kriegt
eine Sondererlaubnis wegen der CO2-Emission. o^/
Ein erfreulicher Artikel Ich nehme an, die Mehrheit der Kreuz.net-Leser meldet sich jetzt in Frankreich
an, und hilft den armen Franzosen, endlich zu ihrer optimalen Regierung zu finden. Irgendwie kam es mir
vor, als hätten wir damit in Deutschland genug zu tun… Legen wir den Bericht einfach in der Schublade
„Dinge, die die Welt nicht bracht“ ab.
#5 colonius 09:16:21 | Donnerstag, 20. August 2009
Msgr. Bartolucci Ich hoffe, der Monsignore sieht die zupfenden Gitarren nicht weniger kritisch, als seine
eigene Amtszeit unter mehreren Päpsten. Er hat es in Jahrzehnten nicht geschafft, aus der Capella Sistina
einen halbwegs erträglichen Chor zu formen. Seine Interpretationen glichen oft eher Karikaturen und der
Gregorianische Choral war unerträglich. Geblöke anstelle von Gesang. Noch heute leidet die römische
Kirchenmusik unter diesem Problem. Es wäre schön, wenn Msgr. Bartolucci über liturgische Fragen nachdenkt,
aber die Beurteilung von Kunst und Musik jenen überlässt, die dafür offenbar qualifizierter sind.
Wehleidig… Immer wieder interessant festzustellen, dass die angeblichen Liberalen sich so fest an ihre
Stühle klammern wie keine andere Gruppe – und nach dem Verlust ihrer Macht so wehleidig herumjammern,
als hätte man sie einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung unterzogen. Dabei passiert nichts, nur dass
die Kirche die rechte Ordnung wiederherstellt. o^/
@ pneumat Sie glauben Ihren Thesen doch wohl selbst nicht, oder? Die Berufung zum Weltpriester und zum
Ordensmann sind in der Westkirche ganz verschiedene Paar Schuhe, zumal auch unser Verständnis vom klösterlichen
Leben anders ist. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, und setzten dann Gerüchte in die Welt, weil Sie
einen Unterschied bemerkt haben… So einfach ist die Sache nun auch wieder nicht. Und in der Orthodoxie
gibt es genug Probleme, auch, wenn gewisse Proselyten es den „Westlern“ immer anders schmackhaft machen
wollen.
Interdikt Das Interdikt über Orte gibt es seit dem CIC 1983 nicht mehr. Was sollte das auch bringen?
Wenn die Verhältnisse so furchtbar sind, warum untersagt man nicht einfach die Prozession für ein Jahr.
Das sollte dann wohl Zeichen genug sein. Die Maßnahme ist vollkommen unverhältnismäßig und gegen das
gültige Kirchenrecht. Die vom Interdikt betroffenen Gläubigen sollten Beschwerde in Rom gegen diesen
Entscheid einlegen.
Josef Behrens Lassen Sie den Priestern endlich ihr Leben. Die ewige Sorge der verkorksten Konzilskatholiken
um Dinge, von denen sie gar nicht betroffen sind, langweilt allmählich.
#1 colonius 09:42:01 | Donnerstag, 13. August 2009
Interdikt? Der CIC 1983 sieht das Lokalinterdikt doch gar nicht mehr vor? Das wäre dann ja ein klarer
Fall von Rechtsbeugung. Die Gläubigen sollten sich in Rom beschweren. Ein perönliches Interdikt gegen
Pfarrer und Organisatoren wäre aufgrund eines Verdacht gem. can 1380 denkbar. Der Fall liegt so, wie
die meisten Fälle liegen: mit etwas gutem Willen auf beiden Seiten hätte man den ganzen Krach vermeiden
können.
Überflüssig Was für ein erbärmlicher Bericht. Vollkommen überflüssige Propaganda. Bischof Williamson
ist es nicht untersagt, sein Amt auszuüben. Es ist ihm auch nicht untersagt, etwas zu sagen. Der gute
P. Abrahamowicz ist auch nicht wegen seiner Kritik am Dialog mit Rom entlassen worden, auch, wenn er sich
jetzt offenbar als Märtyrer stilisieren will. Auch nicht wegen seiner „Holocautleugnung“. Man sollte
die Kirche schon im Dorf lassen. Der Mann ist ein notorischer Querulant. Es wäre erfreulich, wenn man
solchen Wirrköpfen hier demnächst kein Forum mehr böte.
Hl. Pfarrer von Ars Der Heilige Pfarrer von Ars soll der einzige Pfarrer sein, der jemals heiliggesprochen
wurde…? Das wäre mir aber neu. Wenn es denn tatsächlich so wäre, wirft es ein bedenkliches Licht
auf unseren Klerus.
Zwischenruf Es fällt offensichtlich nicht schwer, auf Frau Herman herumzuhacken. Christlich ist das nicht,
zumal sie ihr früheres Leben bereut und umgekehrt ist. Mancher Kommentator hier sollte sich schämen,
und zuerst seine eigene Sündhaftigkeit bedenken. Bemerkenswert ist auch, dass die Steinewerfer hier sich
überhaupt nicht mit den durch und durch richtigen Aussagen der Ex-Tagesschau-Sprecherin auseinandersetzen.
Diese Gesellschaft marschiert im Stechschritt auf den Abgrund zu, und wir streiten über das frühere
Leben der Frau Herman. Wie die Lemminge…
Erfreuliche Tendenz Die Tendenz ist erfreulich. Immer mehr junge Seminaristen in Deutschland haben genug
vom Ringelpiez und interessieren sich wieder für eine würdige und rubrikentreue Liturgie. Der Konzilsgeist-
bzw. Sitzungskatholizismus stirbt von selbst aus. Schon in 10 Jahren bricht die Volkskirche auf großer
Breite zusammen, in 20 Jahren spätestens ist das derzeitige System nicht mehr zu halten. Die Tradition
wird zu einer Insel des Glaubens im Niedergang werden.
Altmesser? Wieso hat Hw. Pytlik denn ein Altmesser? In einem Haushaltwarengeschäft hier in Köln kann
man Altmesser beim Kauf eines Marken-Neumessers in Zahlung geben.
Vatikan und Hisbollah gegen Juden? Ja, jetzt wissen wir auch, warum jüdische Organisationen unsere Schulklassen
immer zur KZ-Besichtigung bringen wollen. Was für ein Eigentor, offensichtlich!
Bei aller Liebe… Bei aller Liebe und Hochachtung vor dem verdienten Georg Ratzinger: hier ist weit
und breit kein Skandal in Sicht. Sofern Prälat Ratzinger einen Schwerbehindertenausweis hat, darf er –
bzw. sein Fahrer – einen entsprechenden Parkplatz benutzen. Hat er den nicht, muss sein Fahrer ihn aussteigen
lassen und sich dann einen Parkplatz suchen, wie jeder andere auch. Das ist eine Frage der Koordination –
und des frühen Aufstehens…
Heiligstes Herz Jesu? Die Sache mit dem Heiligsten Herzen Jesu beim Frühstück hätte ich allerdings
auch ganz gerne erklärt. Was bedeutet das? Betete er während des Frühstücks? Empfing er währenddessen
etwa die Kommunion?
service@kreuz.net gesperrt? Warum ein derartiger Nutzername nicht zugelassen wird, erschließt sich doch
auf den ersten Blick: da werden falsche Tatsachen vorgegauckelt. In jedem Forum würde so ein Name gesperrt
werden, vollkommen unabhängig vom Inhalt der Kommentare.
Ad multos annos! Gottes Segen diesem vorbildlichen Priester, viele weitere Lebensjahre und eine gute Sterbestunde!
Möge der Herr seinen Dienst überreich vergelten! :)3
service@kreuz.net Warum so ein Nutzername nicht zugelassen wird, erschließt sich doch auf den ersten
Blick. Da werden falsche Tatsachen vorgegauckelt. In jedem Forum würde so ein Name gesperrt werden, vollkommen
unabhängig vom Inhalt der Kommentare.
Fehldarstellung Das Kloster kehrt nicht zum Alten Ritus zurück, sondern feiert beide Formen des Römischen
Ritus. Das Stundengebet ist von dieser Umstellung nicht betroffen. Bitte sorgfältiger recherchieren!
Trotzdem ist die Tatsache an sich natürlich erfreulich.
Zur Nachahmung empfohlen… Das ist ja schön, dass Kreuz.net uns mitteilt, welche Kinder am leichtesten
zu adoptieren sind, in welchem Alter am gefügigsten und wie man sie betäuben kann. Dann mal los…
Soso… Ich will jetzt nicht polemisch werden, aber was der Papst, der bei seinem letzten öffentlichen
Auftritt keinen Ton mehr herausbrachte, auf dem Sterbebett noch alles gesagt haben soll, erstaunt mich
immer wieder. Die Krönung war, dass der Papst, kaum tot, schon in Medjugorje erschien.
Abwertung? Wo soll diese angebliche Abwertung begründet sein? Die Kommission hat eine neue Leitung, und
wurde dadurch aufgewertet, dass sie der Glaubenskongregation angeschlossen wurde. Ich kann wahrlich nicht
erkennen, wo hier ein Rückschritt liegen soll. Der Text gibt jedenfalls absolut nichts dazu her.
Hervorragend! Eine hervorragende Analyse der Situation durch Bischof Koch! Mögen sich die deutschen Bischöfe
diese Aussagen hinter die Ohren schreiben. Sie wissen sehr genau, wo der Splitter im Auge der Piusbrüder
ist…
#116 colonius 22:19:37 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Zölibat Dass die Bischöfe in den Ländern deutscher Zunge den Zölibat aushebeln würden, ist keine
Überraschung. Dass es so schnell und einfach geht hingegen schon. Jetzt bin ich gespannt auf die Einführung
des Frauenpriestertums. Gott sei Dank, dass es die traditionalistischen Gemeinschaften noch gibt. Es stellt
sich allerdings die Frage, ob eine Einigung mit der FSSPX überhaupt noch möglich ist, bzw. ob die mittlerweile
erfreulich zahlreichen Gemeinschaften, die vom Papst anerkannt wurden, die modernistische römische Kirche
nicht bald wieder verlassen.
Wird er Kardinal? „Wenn Ranjith reaktionär genug ist, wird er sicher Kardinal. Ämter und Titel in der
Kirche sind ja inzwischen Belohnung für braves Verhalten.“ Wofür auch sonst? Würden nur noch Leute
befördert, die gegen die Kirche arbeiten, latent ungehorsam sind oder Häresien von sich geben, wäre
das ja auch recht merkwürdig…
Ist dieser Artikel eine Satire? Dieser Punkt ist freilich vollkommen richtig: (Zitat)„Die katholische
Kirche ist heute nicht mehr die wohlgeordnete Schlachtreihe Gottes, sondern ein müder Haufen von Erlahmten,
Eingeschlafenen, Fahnenflüchtigen, denen die Sache des Meisters vollkommen gleichgültig ist oder die
gar mit dem Feind gemeinsame Sache machen.“ Beobachter gehen davon aus, daß diese Formulierung den dramatischen
kirchlichen Zusammenbruch schon damals verharmloste. (Zitatende) Der Zusammenbruch der vom „Neuen Pfingsten“
(vulgo Vaticanum II) be-geisterten Kirche nimmt schon im kommenden Jahrzehnt dramatische Ausmaße an.
Das, was wir jetzt in Deutschland als „Volkskirche“ bezeichnen, ist in zwanzig Jahren nicht mehr existent.
Eine Tatsache, die man nicht mit Besorgnis, wohl aber mit kühlem Realismus betrachten muss. Jeder einzelne
Katholik wird dann gefordert sein, Zeugnis zu geben und für seinen Glauben einzustehen. Die Zeit des
Sitzungskatholizismus und der katholischen Laienrätediktatur ist dann vorbei.
Heimerziehung Bevor man Steine auf die Kirche schmeißt, sollte man erwähnen, dass Praktiken, die heute
(zurecht!) als Mißbrauch empfunden werden, damals in der Heimerziehung allgemeiner Usus waren. Die staatlichen
„Verwahranstalten“ waren da teilweise wesentlich schlimmer. Nicht umsonst waren ja Orden oder fromme Wohltäter
bemüht, vielerorts neue Heime zu eröffnen. Man muss hier wohl die Verhältnismäßigkeit sehen: einem
Kind Vater und Mutter vorzuenthalten ist ja auch ein Mißbrauch. Wenn man den verurteilen wollte, müsste
man ja quasi Heime komplett verbieten. Und dann…?
Wir sind Helden… Meine Güte, wer hat den diesen peinlich propagandistischen Artikel verzapft? Arbeit
ein gewisser Dr. Joseph G. jetzt auch in der Redaktion?
Evangelium nach Satan Das Bild zeigt eine Szene aus einem evangelischen Kinderheim. Klickt man die Vergrößerung
an, sieht man Werbung für das Buch „Evangelium nach Satan“. Ein Jokus der Redaktion? Oder etwa ein echter
„Freud“?
Abartige Blasphemie Nicht nur die „Monstranz“ und das „Allerheiligste“ sind auf abartige Art und Weise
pervertiert worden. Man beachte auch die Abendmahlstische im Hintergrund, und die Kleidung des „Priesters“:
einen bunten Gebetssack übergestülpt, keine Albe, keine Stola, nichts. Es ist eindeutig, dass der liturgische
Mißbrauch hier kein Einzelfall gewesen ist, sondern System hat. Hoffentlich greift Rom in dieser Diözese
endlich durch. Das Seelenheil der Gläubigen darf nicht länger gefährdet, die Kirche nicht länger entheiligt
und das Allerheiligste nicht länger entehrt werden. Weg mit diesen „Dechanten“, die außer Zerstörung,
Verwirrung und Irreführung nichts im Sinn haben!
Nicht gut, aber auch nicht schlecht Eine ruhige und abwägende Haltung des Osnabrücker Bischofs. Er äußert
sachliche Kritik, ohne gleich peinlich selbstentlarvend zu geifern und zu spucken – außerdem begrüßt
er die Übertragung der Angelegenheit an die Glaubenskongregation. Wenn doch alle deutschen Bischöfe
endlich bemerken würden, dass nicht sie mit dem FSSPX-Dialog beauftragt sind… Bischof Algermissen sollte
sich davon eine Scheibe abschneiden und sich selbst nicht ganz so wichtig nehmen. o^/
Kardinal Meisner hat… Kardinal Meisner hat keinerlei häretische Aussage gemacht, wie man in der Predigt
hier nachlesen kann: www.kath.net/detail.php?id=23145 Tatsächlich hat die Kreuz.net-Redaktion sinnentstellend
gekürzt und ein Zitat vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. (Wer Seine Eminenz kennt, wusste das
sowieso…)
@ Gotthard: Hoch sollst du das Brot erheben, welches lebt und gibt das Leben, das uns Jesu Liebe zeigt;
dieses Brot, das einst im Saale Christus selbst beim Abendmahle seinen Jüngern dargereicht. Wo sehen
Sie in diesem Text eine Häresie?
Blödsinn! Dieser Artikel ist der reine Blödsinn, da die angeblichen Salesianer, Kirchenrechtler und
sonstige Aufsteiger (woher wissen wir das eigentlich?) schon vor Zeiten Kardinal Bertones auf ihren Stühlen
saßen, oder nur auf einen anderen Stuhl verschoben wurden. Im Übrigen ist es kein Zeichen von Schwäche,
wenn der Papst den Kardinalstaatssekretär das Staatssekretariat leiten lässt. Dafür ist er schließlich
da. Der Papst konzentriert sich auf kleine, aber sorgfältige Schritte in Lehre und Liturgie, die sich
möglicherweise erst unter seinen Nachfolgern entfalten werden, wie es ja unter Papst Gregor dem Großen
auch war. Ich würde mich sehr bedanken, wenn der Heilige Vater seine Zeit damit vertun müsste, für
das Staatssekretariat Locher, Büroklammern und Farbpatronen zu bestellen.
Äußerlich natürlich Brot! An der Aussage Seiner Eminenz, des Kölner Erzbischofs, ist nichts auszusetzen.
Äußerlich verändert sich die Gestalt nach der Wandlung nicht: der Leib des Herrn sieht nach der Wandlung
aus, wie die Hostie vor der Wandlung. Der Kardinal sagt richtig: „Christus ist in unserer Mitte“. Die
Redaktion täte gut daran, sorgfältig zu recherchieren und nicht jeden Firlefanz zu skandalisieren, nachdem
uns gestern schon eine „ungültige Konsekration“ untergeschoben werden sollte, nur weil jemand Intinktion
praktizierte. Viel ärgerlicher als die Aussagen des Kardinals ist die unsägliche Erstkommunionkatechese
unserer Tage, in der die Kinder nur etwas von einem „heiligen Brot“ erfahren. Das ist zwar ein Begriff,
der im Bezug auf das Allerheiligste auch von Kirchenvätern gebraucht wurde, aber wenn er ausschließlich
verwendet wird, ist die Gefahr von schlimmen Missverständnissen gegeben.
München Vielleicht finden sich ja in München einige mutige Leute, die eine Gebetsmahnwache vor diesem
Schaufenster organisieren? Ich wohne leider zu weit weg, sonst würde ich mitmachen.
Erzbischof Johannes Dyba Mein Gott, so ein Trara. Ich denke die ganze Zeit, wie es um den Dialog zwischen
FSSPX und Bistum Fulda wohl heute stünde, wenn Johannes Dyba noch Bischof wäre. Sicherlich gäbe es
einen Dialog, kritisch, mit gesundem Menschenverstand und offenem Herzen geführt und auf guter theologischer
Grundlage. Der verstorbene Erzbischof muss sich wie ein Brummkreisel im Grabe drehen, anbetracht dessen,
was sein Nachfolger in Fulda verzapft.
@ Parmenas Das erklärt sich aus dem Begriff „deppert“. Ein Österreicher! Offenbar schreibt Alfred Hrdlicka
jetzt auch hier mit. Wir wünschen Ihnen gute Verrichtung, Bodo11.
Furchtbares Machwerk Wenn man diesen schreienden Fladen an der Wand sieht, fragt man sich, ob er längere
Zeit nicht gemolken wurde. Eine andere Erklärung gibt es nicht. Oder sollte sich der zwanghafte Trieb
Hrdlickas hier wieder einmal niedergeschlagen haben? Wer heute dieses Machwerk anschaut, ohne die Selige
zu kennen, fragt sich, was an einer Frau mit einer häßlichen Fratze und hängenden Brüsten so besonders
gewesen sein soll. Hrdlicka kann man das wohl kaum vorwerfen, er ist auf diesem Gebiet nicht zurechnungsfähig.
Aber Schönborn und Faber haben schwere Schuld auf sich geladen.
Anzeigen Das Sie jetzt nach jedem Artikel auf die Erotikannoncen zu sprechen kommen, müssen Sie sich
ja sehr daran ergötzt haben. Ich gratuliere zu einem wonnevollen Wochenstart. Falls Sie die Absicht haben,
den Rest der Woche so weiterzumachen: der Genießer genießt und schweigt!
Engelwerk Das heutige „Engelwerk“ hat mit dem skandalumwitterten Engelwerk früherer Zeiten nur noch den
Namen gemein. Da hat die Glaubenskongregation unter Joseph Kardinal Ratzinger so gründlich eingegriffen,
wie kaum irgendwo anders. Übrigens ist es immer wieder erstaunlich, aus welcher Richtung die Angriffe
auf das Engelwerk, Opus Dei, Legionäre Christi etc. kommen. Da hat wohl jemand Angst um sein sorgfältig
gepflegtes atheistisches Weltbild?
Gott segne solche Bischöfe! Ein schöner und ergreifender Artikel, aus dem die tiefe Liebe zum Herrn,
zu seiner Kirche und ihrer Liturgie spricht. Es ist ein Jammer, solche Aussagen zu lesen, während der
deutsche Episkopat derzeit ein Mittelmaß repräsentiert, dass einem die Haare zu Berge stehen. Eine gründliche
Erneuerung der Bischofskonferenz ist überfällig. Wir brauchen wieder eine liebevolle Liturgiepflege,
eine wirkliche Katechetik und überzeugte Priester, die Zeit für die Seelsorge haben. Die Bischofskonferenz
führt die katholische Kirche systematisch und nachhaltig in den Abgrund. Herr, hilf deiner Kirche und
sende deinen Geist!
Wer glaubt denn noch? Wer glaubt denn tatsächlich noch an das Wort Gottes, die Heilige Schrift? Wer glaubt
den dogmatischen Glaubenswahrheiten? Wer lebt den Weisungen der Kirch gemäß? Wer empfängt noch regelmäßig
das Sakrament der Buße und die heilige Kommunion? Wer macht seinen Glauben noch zum Richtmaß für sein
Leben – und passt seinen Glauben nicht einfach seinem Leben an? Wir müssen realitisch sein: wenn es in
Deutschland noch eine halbe Million wirklicher Katholiken gibt, wäre das eine enorme Zahl. Ich gehe von
nicht einmal 100.000 aus. Dafür reichen die Priester vollkommen. Der große Mainstream wird in spätestens
20 Jahren – nach dem totalen Zusammenbruch der Volkskirche – endgültig vom Katholizismus abfallen und
sich Frauenpriestertum, Priesterehe, „Abendmahlsgemeinschaft“ und einem hemmunglosen Eklektizismus zuwenden.
Die wenigen Geistlichen Zellen, die es noch geben wird (etwa drei oder vier pro Bistum), können von den
traditionalistischen Priestern von FSSPX, FSSP, IBP oder Christus-König-Institut problemlos versorgt
werden. Mögen es Inseln werden, die treu zur Kirche stehen, die Liturgie und Gebet in Vollkommenheit
pflegen, sich redlich um Caritas mühen und engagiert Zeugnis geben von der Größe Gottes. Dann wird
aus dem kleinen Samen bald wieder die heilige Kirche in voller Pracht erstehen. Sorgen wir uns daher nicht
um die Wohlfahrt der Kirche. Der Heilige Geist wird uns den Weg weisen. Es wird freilich ein schmerzhafter
Weg – da muss an realistisch sein. Gebe Gott uns Kraft!
Ungültige Konsekrationen? Wieso ist die Konsekration ungültig, wenn ein Kommunikant „stippt“? Es wäre
höchstens die Kommunion ungültig – aber auch die kann es nicht sein, wenn die Wandlung stattgefunden
hat. Lediglich der liturgische Mißbrauch des Eintauchens ist unerlaubt. Aber wer wollte behaupten, dass
deshalb das Sakrament ungültig wird? Dieser Abschnitt ist theologisch eine hanebüchene Luftnummer!