Samstag, 10. September 2005 11:08
Lesername: Frl.Ilse
Beiträge: 189
Frl.Ilse: Thema „Innere Bekehrung“
Zitiat Udo Rauchfleisch (Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel): „Die eigentliche
sexuelle Orientierung mit den daran geknüpften Gefühlen, den erotischen und sexuellen Phantasien sowie
den sozialen Präferenzen lässt sich nicht verändern. Die vielen Beispiele von gleichgeschlechtlich
empfindenden Menschen, die unter massivem Druck von außen eine Veränderung vorgenommen haben (d.h. angeblich
„geheilt“ waren) und über kurz oder lang wieder entsprechend ihrer ursprünglichen sexuellen Orientierung
leben, legen ein beredtes Zeugnis für diese prinzipielle Unveränderbarkeit der sexuellen Orientierung
ab. Häufig wird die Änderung im Sexualverhalten mit schweren Depressionen, zentralen Selbstwertproblemen
und tiefer Verzweiflung erkauft und kann bis zum Suizid der betreffenden Menschen führen, …“
Seht es endlich ein: Homosexualität ist angeboren, wie blaue Augen oder schwarze Haare, und damit von Natur und Gott gewollt. Es wird Zeit, dass auch die katholische Kirche sich damit anfreudet. Schließlich hat sie auch eingesehen, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und sich mit Eisenbahn und Gasbeleuchtung abgefunden. [mehr…]
Seht es endlich ein: Homosexualität ist angeboren, wie blaue Augen oder schwarze Haare, und damit von Natur und Gott gewollt. Es wird Zeit, dass auch die katholische Kirche sich damit anfreudet. Schließlich hat sie auch eingesehen, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und sich mit Eisenbahn und Gasbeleuchtung abgefunden. [mehr…]
Freitag, 28. April 2006 17:15
Frl.Ilse: Sklave der Aufklärung?
Elender Sünder, ich kann Ihnen versichern, dass ich mich durch die Aufklärung nicht versklavt fühle. Auch ohne von Adel, reich oder Mann zu sein, konnte ich eine Schule besuchen, mein Abitur machen, ein Studium abschließen und einen freigewählten Beruf ergreifen. Ich bin nicht versklavt – ich verdiene sicheres Geld, der Staat schützt durch Justiz und Polizei meine Grundrechte (jaja, das tut er! Schauen sie nach Afrika, da gibt es in vielen Ländern keinen „Staat“, der das tut), er baut Straßen und öffentlichen Nahverkehr, damit ich zur Arbeit komme. Ich bin krankenversichert und werde behandelt, wenn ich zum Arzt gehe. Ich habe den Menschen geheiratet, den ich liebe, ohne das mir jemand dreingeredet hat – also ich bin zufrieden mit 200 Jahren Aufklärung. Wenn ich in die Zeit davor möchte, so kann ich mich ins Flugzeug setzen und nach Saudi-Arabien oder Afghanistan fliegen. Aber warum? [mehr…]
Freitag, 28. April 2006 14:56
Frl.Ilse: @Spiegel
Die Idee mit dem Spiegel-Artikle war schon richtig, aber es war der falsche. Überall liegt diese Woche
der aktuelle Spiegel aus, dessen Titel genau E. Hermans Thema beleuchtet. Wer ihn liest, wundert sich
doch über Frau Herman. Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass in den Ländern, in denen die Emanzipation
in den Köpfen der Menschen am weitesten fortgeschritten ist (und nicht nur auf dem Papier) die Kinderzahl
am höchsten ist: Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark. Es ist weiter erwiesen, dass das auch
an der klugen Politik der Staaten liegt und an der Angstfreiheit der dortigen Männer – die fürchten
sich nicht vor ihren Frauen und wollen auch nicht, dass sie als unliebsame Konkurrenten am Herd verschwinden.
Hier sieht’s leider anders aus. Die Männer und auch einige Frauen haben Angst vor der vollen Emanzipation und nehmen lieber in Kauf, dass Fähigkeiten und Potential der Frauen verschleudert werden, sobald sie als Mütter zwangsweise aus dem Beruf aussteigen müssen (und sie die Rente fortan nur über ihre Männer erwirtschaften können, ein volkswirtschaftlicher Irrsinn). [mehr…]
Hier sieht’s leider anders aus. Die Männer und auch einige Frauen haben Angst vor der vollen Emanzipation und nehmen lieber in Kauf, dass Fähigkeiten und Potential der Frauen verschleudert werden, sobald sie als Mütter zwangsweise aus dem Beruf aussteigen müssen (und sie die Rente fortan nur über ihre Männer erwirtschaften können, ein volkswirtschaftlicher Irrsinn). [mehr…]
Montag, 24. April 2006 10:52
Frl.Ilse: @Recht?
Warum meint die Kirche eigentlich, sie habe Recht und Grund, sich in das einzumischen, was zwei erwachsene
Menschen einverständlich im Bett tun? Ich meine die Frage ganz ernsthaft, auch wenn sie provozierend
klingt. Natürlich gibt es Fälle, in denen Staat (Strafrecht) und Kirche (Moral) sich einmischen müssen –
wenn einer der Partner minderjährig, abhängig ist oder gezwungen/erpresst wird, etwas zu tun, was er/sie
nicht will. Auch hat die Kirche das Recht, den Ehebruch zu verurteilen, schließlich steht das schon in
den 10 Geboten, aus guten Grund. Aber alles darüber hinaus – alles in Richtung Sexualpraktiken unter
(verheirateten) Erwachsenen? Warum ist das interessant? Warum könnte das Gott interessieren? Ich kann
mir keinen Grund vorstellen, außer dem ketzerischen Gedanken, dass die zölibatäre Fantasie daran Spaß
hat.
Wer gibt mir Antworten? [mehr…]
Wer gibt mir Antworten? [mehr…]
Sonntag, 23. April 2006 18:03
Frl.Ilse: @Satansbraten
Gute Frage! Ich sehe auch keinen Unterschied, Ziel ist immer die Verhütung von Nachwuchs, nur die Wirksamkeit
ist eine andere. Aber auf gute Fragen kriegt man hier selten eine gute Antwort, meist wird ein Zitat irgendeines
Pius in die Runde geworfen, das nix damit zu tun hat.
Abgesehen davon, dass sich ohnehin kaum einer darum schert, welche Gedanken sich ein unverheirateter Seniorenclub im Vatikan tagtäglich zum Gebrauch von Kondomen macht, sehe ich doch mit Freude, dass selbst diese Herren an den Realitäten nicht mehr vorbeikönnen. Weiter so! [mehr…]
Abgesehen davon, dass sich ohnehin kaum einer darum schert, welche Gedanken sich ein unverheirateter Seniorenclub im Vatikan tagtäglich zum Gebrauch von Kondomen macht, sehe ich doch mit Freude, dass selbst diese Herren an den Realitäten nicht mehr vorbeikönnen. Weiter so! [mehr…]
Donnerstag, 20. April 2006 18:26
Frl.Ilse: @Und wieder hat Gott
dazu nichts zu sagen. Wieder wird ihm vorgeschrieben, welche Eucharistie er anzuerkennen hat und welche durch einen Theologen einer anderen alten christlichen Richtung er nicht zu hören hat. Leute, merkt ihr denn nicht, dass ihr Gott kleinkarierte Vorschriften macht? Man gewinnt den Eindruck, dass für Euch der Allmächtige nicht allmächtig ist, kein souveräner Herrscher der Welt, sondern ein Knecht einer Auffassung von Eucharistie (unter vielen). Was soll es Gott stören, wenn auch ein anglikanischer Theologe, um ein Zeichen des Friedens zwischen verfeindeten Nationen zu setzen, die Eucharistie feiert? Da macht er sowieso regelmäßig jeden Sonntag, ob mit oder ohne katholische Patres dabei. Man gewinnt hier den Eindruck, dass es nicht um Gott geht und um den Glauben, sondern an Lehrmeinungen und irgendwelche alten Papstschreiben. Das ist doch nicht Christentum, dass ist kleinkarierte Angst. [mehr…]
Freitag, 14. April 2006 14:59
Frl.Ilse: @Blasphemie
Was ich hier von ultrakatholischer Seite so über den Hostienempfang lese, ist für mich die pure Blasphemie. Da wird von Seite der Kirche dem Schöpfer des Universums (oder dem Urheber des Urknalls) vorgeschrieben, wie er sich bitteschön in Form einer Hostie in den Menschen hineinzubegeben habe!! Das ist ja ungeheuerlich – hier werden der einenden Kraft des Universums Vorschriften von einem Teil der Bewohner eines kleinen Planeten im Weltall gemacht – als ob Gott nicht selbst alle Macht hätte, mit dem Menschen in kontakt zu treten, wie, wo und wann er will!! Und das auf dem Rücken eines kleinen behinderten Jungen. Dieser Bischof verdient den Namen Christ nicht und gehört auf der Stelle suspendiert. Ich hoffe, die Familie des Jungen findet eine christliche Gemeinde, die Gott wirklich dient u. nicht blasphemisch ist. [mehr…]
Freitag, 14. April 2006 14:52
Frl.Ilse: @Inkulturation
Bei diesem Thema fällt mir immer eine vorchristliche Vase ein, die ich in Paestum, einer griech. Tempelanlage südlich von Neapel vor einigen Jahren gesehen habe. Da war auf der einen Seite ein geflügelter Götterbote (Hermes) zu sehen, der mit der sitzenden Hera spricht. Auf der anderen Seite saß Hera allein mit einem Kind auf dem Schoß. Hat natürlich nichts mit dem christlichen Glauben zu tun – dass es aber aussieht wie die Verkündigungsgeschichte aus der Bibel, kann jeder erkennen. Alles Zufall? Natürlich hat sich auch das Christentum mehr als kräftig bei anderen Religionen und Traditionen bedient, um sich populär zu machen. Warum es also nun so plötzlich verbieten? [mehr…]
Donnerstag, 6. April 2006 17:50
Frl.Ilse: @zur Klarstellung
Ich glaube, hier ist bei einigen Chattern etwas Klarstellung nötig (ob es sie hingegen intellektuell
erreicht…):
1. Der Zweite Weltkrieg wurde von Deutschland ausgelöst. Niemand hat Hitler gezwungen, Polen, Frankeich, Dänemark, Norwegen, England, Jugoslawien, Griechenland, die UdSSR usw., usw., anzugreifen
2. Deutsche Wehrmachtstruppen und sonstigen Verbände (Einsatzgruppen, SS) sowie ihre kollaborierenden Helfer haben Kriegsverbrechen in bis dahin ungekannten Ausmass begangen, gewaltige Zerstörungen verursacht und Raubzüge veranstaltet.
3. Die deutsche Regierung hat ihre jüd. Mitbürger und alle europäischen Juden, derer sie habhaft werden konnte, getötet. Ohne Unterschied: Männer, Frauen, Kinder, Senioren, Säuglinge, Arme, Reiche, Beamte, …
Niemand hat Deutschland dazu gezwungen, die Deutschen haben teilnahmslos dabei zugesehen.
Das Gejammere über die Leiden der Deutschen kann ich nicht mehr hören – sie hätten das alles lassen können, wenn sie nicht Hitler und seine menschenverachtende Politik so toll gefunden und mitgemacht hätten. Sie sind selber Schuld! [mehr…]
1. Der Zweite Weltkrieg wurde von Deutschland ausgelöst. Niemand hat Hitler gezwungen, Polen, Frankeich, Dänemark, Norwegen, England, Jugoslawien, Griechenland, die UdSSR usw., usw., anzugreifen
2. Deutsche Wehrmachtstruppen und sonstigen Verbände (Einsatzgruppen, SS) sowie ihre kollaborierenden Helfer haben Kriegsverbrechen in bis dahin ungekannten Ausmass begangen, gewaltige Zerstörungen verursacht und Raubzüge veranstaltet.
3. Die deutsche Regierung hat ihre jüd. Mitbürger und alle europäischen Juden, derer sie habhaft werden konnte, getötet. Ohne Unterschied: Männer, Frauen, Kinder, Senioren, Säuglinge, Arme, Reiche, Beamte, …
Niemand hat Deutschland dazu gezwungen, die Deutschen haben teilnahmslos dabei zugesehen.
Das Gejammere über die Leiden der Deutschen kann ich nicht mehr hören – sie hätten das alles lassen können, wenn sie nicht Hitler und seine menschenverachtende Politik so toll gefunden und mitgemacht hätten. Sie sind selber Schuld! [mehr…]
Mittwoch, 5. April 2006 22:49
Frl.Ilse: @Erstes Gebot
So einfach sehe ich das nicht – der Gott des ersten Gebotes ist auf jeden Fall im Judentum und Christentum
derselbe. Auch der Islam bekennt strikt und konsequent, dass es nur einen Gott gibt, der auch so genannt
wird (auf arabisch: Allah). Auch der Islam beruft sich auf das ALte und Neue Testament. Allah vom Gott
des ersten Gebotes einfach zu trennen hieße, es sich viel zu einfach machen. Die Wirklichkeit ist komplexer,
aber da müssten mal einige sehr mutige und vorurteilsfreie Theologen aus allen drei Religionen ran.
Übrigens beten die maltesischen (sehr katholischen!) Christen auch zu Allah, denn auf Malta spricht man neben Englisch auch einen aus dem arabischen stammenden Dialekt. [mehr…]
Übrigens beten die maltesischen (sehr katholischen!) Christen auch zu Allah, denn auf Malta spricht man neben Englisch auch einen aus dem arabischen stammenden Dialekt. [mehr…]
Mittwoch, 5. April 2006 19:48
Frl.Ilse: @Islam
In einem Standardwerk von Annemarie Schimmel über den Islam habe ich gelesen, dass Muhammad zu Anfang
seiner Berufung und Predigerzeit fest davon überzeugt war, die christliche Lehre zu verkünden. Erst
später soll er von dieser Vorstellung wieder abgerückt sein.
Im Lichte dieser Erkenntnis wäre eine enorme Entspannung im Verhältnis zum Islam möglich – nur leider wollen davon weder die Majorität der christlichen Seite noch die islamische Welt etwas wissen.
Meine persönliche Meinung ist allerdings (ohne Experte zu sein), dass der Islam eher ein modifiziertes Judentum ist und diesem näher steht als dem Christentum. Dieses allerdings ist unleugbar ein Abkömmling des Judentums, damit schließt sich wieder der Kreis. [mehr…]
Im Lichte dieser Erkenntnis wäre eine enorme Entspannung im Verhältnis zum Islam möglich – nur leider wollen davon weder die Majorität der christlichen Seite noch die islamische Welt etwas wissen.
Meine persönliche Meinung ist allerdings (ohne Experte zu sein), dass der Islam eher ein modifiziertes Judentum ist und diesem näher steht als dem Christentum. Dieses allerdings ist unleugbar ein Abkömmling des Judentums, damit schließt sich wieder der Kreis. [mehr…]
Mittwoch, 5. April 2006 16:56
Frl.Ilse: @klarer Antisemitismus
Jeder halbwegs gebildete Mensch erkennt, das mit der Wortwahl des polnischen Senders antisemitische Klischees
bedient und damit Vorurteile evoziert werden. Wer Ausdrücke wie „Judäer“ (was soll das denn!) statt
der eteiligten Organisation (Jüdischer Weltkongreß) und „Schutzgelderpressung“ benutzt, statt einen
Rechtsstreit um Entschädigungszahlungen auch als einen solchen zu benennen, zeigt sehr deutlich, wes
Geistes Kind er ist. Er steckt wohl geistig noch immer in der Zeit, als das Abendland wirklich kurz vor
seinem Untergang stand – und das ist noch gar nicht lange her. Für einen polnischen, angeblich katholischen
Sender ist das besonders beschämend, wenn man bedenkt, wie sehr Polen unter dem Zweiten Weltkrieg gelitten
hat.
Die Konsequenz wäre, diesen unsäglichen Sender zu schließen. Zumindest sollte der Vatikan ein Machtwort sprechen und klarstellen, dass diese rechte antisemitische Hetze mir Katholizismus nichts zu hat. [mehr…]
Die Konsequenz wäre, diesen unsäglichen Sender zu schließen. Zumindest sollte der Vatikan ein Machtwort sprechen und klarstellen, dass diese rechte antisemitische Hetze mir Katholizismus nichts zu hat. [mehr…]
Dienstag, 4. April 2006 22:04
Frl.Ilse: @Benedikt
Aus welchen Gründen eine Ehe scheitert, insbesondere die 1. Ehe des im Artikel genannten Mannes, wissen
wir nicht. Vielleicht hat ihn seine Frau für einen anderen verlassen, vielleicht hat er zuviel gearbeitet
und seine erste Frau und sein Kind kaum gesehen. Gründe für ein Scheitern gibt es viele, längst nicht
alle sind selbstsüchtig.
Das Argument, dass Jugendkriminalität ursächlich mit geschiedenen Ehen tun hat, lasse ich nicht gelten. Nach meiner dienstl. Erfahrung tut der Familienstand der Eltern nicht viel dazu, sondern Einkommen und gesellschaftliche Schicht sind ausschlaggebend. Die meisten jugendl. Täter, insbesondere die Intensivtäter, kommen aus armen, bildungsfernen Haushalten und haben dort reichlich Gewalterfahrungen gemacht. Ob die Eltern miteinander verheiratet sind, in 1. oder 2. Ehe, spielt dabei eine Nebenrolle. Gerade viele Täter mit Migrationshintergrund kommen i. d. R. aus Elternhäusern, in denen Scheidung unmöglich wäre. Hilft aber auch nichts. Ist also kein Argument für eine bombenfest zementierte Partnerwahl. Dabei gehe ich schon davon aus, das jeder, der heiratet, es ernst meint und den Partner ein Leben halten möchte. Aber das Leben spielt nicht immer mit, und Entscheidungen, die in einem jungen Alter getroffen werden, müssen nicht immer die Richtigen gewesen sein – wenn ich meinen Beruf wechsele, stelle ich doch auch fest, dass meine erste Entscheidung nicht richtig war. Und auch eine Berufswahl ist eine höchst verantwortungsvolle Entscheidung! [mehr…]
Das Argument, dass Jugendkriminalität ursächlich mit geschiedenen Ehen tun hat, lasse ich nicht gelten. Nach meiner dienstl. Erfahrung tut der Familienstand der Eltern nicht viel dazu, sondern Einkommen und gesellschaftliche Schicht sind ausschlaggebend. Die meisten jugendl. Täter, insbesondere die Intensivtäter, kommen aus armen, bildungsfernen Haushalten und haben dort reichlich Gewalterfahrungen gemacht. Ob die Eltern miteinander verheiratet sind, in 1. oder 2. Ehe, spielt dabei eine Nebenrolle. Gerade viele Täter mit Migrationshintergrund kommen i. d. R. aus Elternhäusern, in denen Scheidung unmöglich wäre. Hilft aber auch nichts. Ist also kein Argument für eine bombenfest zementierte Partnerwahl. Dabei gehe ich schon davon aus, das jeder, der heiratet, es ernst meint und den Partner ein Leben halten möchte. Aber das Leben spielt nicht immer mit, und Entscheidungen, die in einem jungen Alter getroffen werden, müssen nicht immer die Richtigen gewesen sein – wenn ich meinen Beruf wechsele, stelle ich doch auch fest, dass meine erste Entscheidung nicht richtig war. Und auch eine Berufswahl ist eine höchst verantwortungsvolle Entscheidung! [mehr…]
Dienstag, 4. April 2006 18:04
Frl.Ilse: @Maledica
Es soll also Gottes und des Christentum Wille sein, zwei Menschen ein Leben lang aneinander zu ketten,
die nicht mehr zusammen gehören und sich nur noch den Rest ihres Lebens unglücklich machen? DAS kann
niemals sein. Und wenn doch, dann brauche ich das Christentum nicht mehr, wenn es in diesem Fall mein
Unglück will. Da werde ich lieber Buddhistin oder bete Wotanseichen an.
Zum Glück glaube ich nicht, dass ihre Deutung irgendwie mit Gottes Willen zun haben könnte. [mehr…]
Zum Glück glaube ich nicht, dass ihre Deutung irgendwie mit Gottes Willen zun haben könnte. [mehr…]
Dienstag, 4. April 2006 16:57
Frl.Ilse: @Bravo!
Respekt vor dem Pfarrer, der die Segnung erteilt hat. Respekt auch vor dem Mann, der sich weigerte, seine erste Ehe annulieren zu lassen und damit so zu tun, als ob sie bedeutungslos gewesen sei. Das hieße ja, einen Teil seines eigenen Lebens zu verleugnen. Respekt auch vor der Frau, die auf eine „volle“ kirchliche Trauung aus Liebe zu ihrem Mann verzichtet hat. Die Tatsache, dass die Eheleute eine kirchliche Segnung wollten, zeigt, wie ernst ihnen die Ehe ist. Manchmal scheitern Beziehungen eben, aus den unterschiedlichsten Gründen, manchmal klappt es wirklich erst im zweiten Anlauf. Wer will zwei Menschen zwingen, in einem Fehler, den sie begangen haben, bis zum Tod zu verharren und unglücklich zu werden? Ist das etwa Gottes Wille, den Rest seines Lebens im Unglück zu verbringen? Wohl kaum! Da mit dem Gesetz und Kirchenrecht zu winken, wenn zwei Menschen sich lieben und für einander vor der Öffentlichkeit Verantwortung übernehmen wollen, ist wirklich armselig. Es erinnert fatal, wie Hrodgar schreibt, an genau die kleingeistige Buchstabenklauberei, die Jesus immer kritisiert hat. Auch ich glaube, dass Jesus der Segnung zugestimmt hätte. [mehr…]
Montag, 3. April 2006 15:58
Frl.Ilse: @Geschmack
Über Geschmack lässt sich nicht streiten, was dem einen gefällt, ärgert den anderen tierisch.
Die Stunksitzung ist politisches Kabarett, und da sind eben alle mal dran; diesmal auch die Kirche. Sonst trifft es immer die Politiker und die Beamten. [mehr…]
Die Stunksitzung ist politisches Kabarett, und da sind eben alle mal dran; diesmal auch die Kirche. Sonst trifft es immer die Politiker und die Beamten. [mehr…]
Sonntag, 2. April 2006 17:40
Frl.Ilse: @Sodomisten?
Wer darf denn jetzt wieder Blutspenden? Sodomisten? Also Menschen, die zur Zoophilie neigen? Oder Homosexuelle?
Männer oder Frauenm Männer und Frauen? Also ich finde, der Text schafft es meisterhaft, sich auf ein
paar Zeilen verworren und unklar asuzudrücken.
Übrigens tendiert das HIV-Ansteckungsrisiko von homosexuellen Frauen gegen null und liegt ungefähr gleichauf mit dem von Nonnen. Frauen durften also schon immer spenden, und weibliche Homosexualität wird ja dann, nach den Weltbildern einiger Poster hier, wohl von Gott nicht so streng bestraft. [mehr…]
Übrigens tendiert das HIV-Ansteckungsrisiko von homosexuellen Frauen gegen null und liegt ungefähr gleichauf mit dem von Nonnen. Frauen durften also schon immer spenden, und weibliche Homosexualität wird ja dann, nach den Weltbildern einiger Poster hier, wohl von Gott nicht so streng bestraft. [mehr…]
Freitag, 31. März 2006 15:46
Frl.Ilse: @Aaaah, das Lieblingsthema…
…von kreuz.net! Endlich einmal ein Artikel über das drängendste Problem in unseren Ländern: die Tatsache,
dass es Schwule und Lesben gibt – manche sogar mit Kindern! Vergessen sind die wirtschaftliche Lage, die
Integrationspolitik, die Kriminalität, die Bildung, die Weltlage…
Dummerweise weigert sich das Abendland aber noch immer hartnäckig, unterzugehen, weil Schwule und Lesben nicht mehr kriminalisiert und diskriminiert werden. Man könnte ja frecherweise behaupten, dass die Gleichbehandlung Homosexueller in rechtlicher und gesellschaftlicher Hinsicht überhaupt keine negativen Auswirkungen hatte (ich kann jedenfalls keine erkennen) und deswegen richtig war. Aber das wäre sicher ein zu unkatholischer Schluss. Wir sollten daher über unser entspanntes Verhältnis zu Schwulen/Lesben ernsthaft nachdenken und bald wieder Strafgesetze und gesellschaftliche Nachteile einführen. DANN klappt es endlich mit dem Untergang des Abendlandes. [mehr…]
Dummerweise weigert sich das Abendland aber noch immer hartnäckig, unterzugehen, weil Schwule und Lesben nicht mehr kriminalisiert und diskriminiert werden. Man könnte ja frecherweise behaupten, dass die Gleichbehandlung Homosexueller in rechtlicher und gesellschaftlicher Hinsicht überhaupt keine negativen Auswirkungen hatte (ich kann jedenfalls keine erkennen) und deswegen richtig war. Aber das wäre sicher ein zu unkatholischer Schluss. Wir sollten daher über unser entspanntes Verhältnis zu Schwulen/Lesben ernsthaft nachdenken und bald wieder Strafgesetze und gesellschaftliche Nachteile einführen. DANN klappt es endlich mit dem Untergang des Abendlandes. [mehr…]
Mittwoch, 29. März 2006 17:57
Frl.Ilse: @Posten verloren
Sieht so aus, als ob die Fundamentalisten, die sich hier so gerne tummeln, auf verlorenem Posten kämpfen. Wenn es sogar in Irland langsam möglich wird, als Homosexueller wie alle anderen zu leben, dann macht mir das Hoffnung, dass die Vernunft endlich siegt! Weiter so! [mehr…]
Mittwoch, 29. März 2006 16:58
Frl.Ilse: @Theologen und Biologen
Vielleicht sollte man zu diesem Thema eher die Biologen und Verhaltensforscher zitieren als Thomas von Aquin – die haben von tieren einfach mehr Ahnung. Es weiß ja sowieso keiner, was die Seele eigentlich ausmacht. Man weiß allerdings, dass viele Tiere lernen können, kommunizieren (allerdings ohne Sprache), sich in komplexen sozialen Gruppen organisieren (Wölfe versorgen alte und kranke Meutenmitglieder mit Futter!), Tiere fühlen. Sie können können Menschen klarmachen, was sie wollen und fühlen, sie trauern. Meine Katze kann einfache folgerichtige Gedankengänge tun und danach handeln, nach dem Motto: Was muss ich bei diesem Menschen tun, damit der mir noch mal Futter gibt, obwohl der andre Mensch das vorhin erst getan hat? Meine Katze träumt, also hat sie auf jeden Fall ein Bewußtsein. Das ist eine ganze Menge, was Tiere können, und in jedem Fall mehr, um nur zu überleben. Also spricht doch nichts gegen die Vermutung, dass auch Tiere als lebende Wesen eine Seele haben. Wir wissen ohnehin nicht genau, woraus dieses bestehen könnte. [mehr…]
Montag, 27. März 2006 16:43
Frl.Ilse: @Traue keiner Statistik…
…und insbesondere keiner statistischen Korrelation, die Du nicht selbst herbeigeredet hast. Korrelationen zeigen keine Kausalzusammenhänge auf (Grundwissen Statistik), sie müssen interpretiert werden. Genauso existieren die berühmten Korrelationen zwischen der Zahl der Geburten und der Zahl der Störche in einer Region oder zwischen Einkommen und Schuhgröße. Ursachen für die niedrige Geburterate werden eher die äußeren Umstände, unter denen heute Kinder erzogen werden, sein (mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unsichere wirtschaftliche Lage, kinderfeindliche Umgebung…). Also, Herr Politiker: Besser nichts zu Dingen sagen, von denen man nichts versteht, z. B. Wissenschaft. [mehr…]
Montag, 27. März 2006 16:31
Frl.Ilse: @Schlüsselfrage
Abgesehen davon, dass der Vorposter völlig recht hat, ist die im Text genannte „Schlüsselfrage“ doch
eine völlig andere: Wieso nimmt sich ein demokratischer, angeblich ach so christlicher Staat noch immer
das Recht heraus, seine Bürger zu töten? Warum gibt es in den USA noch die Todesstrafe?
Beispiele dafür, wie oft tatsächlich Unschuldige getötet wurden oder in letzter Minute dem Henker entkommen sind, sind Legion. Die Kriminalität hat durch die Todesstrafe in den USA wahrhaftig nicht abgenommen, sie liegt weit höher als in Europa. Und selbst wenn ein Mörder getötet worden ist: Damit wurde noch kein Opfer wieder lebendig gemacht. Die Todesstrafe befriedigt primitive Rache- oder Lynchgelüste und ist eines Rechtsstaates auf christlichem Fundament nicht würdig. [mehr…]
Beispiele dafür, wie oft tatsächlich Unschuldige getötet wurden oder in letzter Minute dem Henker entkommen sind, sind Legion. Die Kriminalität hat durch die Todesstrafe in den USA wahrhaftig nicht abgenommen, sie liegt weit höher als in Europa. Und selbst wenn ein Mörder getötet worden ist: Damit wurde noch kein Opfer wieder lebendig gemacht. Die Todesstrafe befriedigt primitive Rache- oder Lynchgelüste und ist eines Rechtsstaates auf christlichem Fundament nicht würdig. [mehr…]
Montag, 20. März 2006 18:01
Frl.Ilse: @Georg
Der Terror begann 1948 damit, dass der Staat Israel von seinen arabischen Nachbarn angegriffen wurde –
nachdem diese den Teilungsplan der UNO (ein israelischer und ein palästinensischer Staat, wie sie es
heute gerne hätten) abgelehnt hatten. Es folgten noch weitere Kriege, die Israel aber alle gewinnen konnte.
Daraufhin verlegten sich die Palästinenser auf blanken Terror gegen Unschuldige – der Flugkapitän der
„Landshut“ oder der behinderte, an den Rollstuhl gefesselte Renter, der auf der „Achille Lauro“ getötet
wurde, sind nur 2 Beispiele.
Sicherlich ist die Siedlungspolitik Israels nicht das die Lösung, aber im Gegensatz zu den Palästinensern zeigt Israel ja derzeit, dass es in der Lage ist, seine Politik zu ändern. Außer „Tod Israel“ hört man von der derzeitigen Parlamentsmehrheit der Palästinenser keinen konstruktiveren Vorschlag. [mehr…]
Sicherlich ist die Siedlungspolitik Israels nicht das die Lösung, aber im Gegensatz zu den Palästinensern zeigt Israel ja derzeit, dass es in der Lage ist, seine Politik zu ändern. Außer „Tod Israel“ hört man von der derzeitigen Parlamentsmehrheit der Palästinenser keinen konstruktiveren Vorschlag. [mehr…]
Montag, 20. März 2006 15:14
Frl.Ilse: @Erinnerung
Im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt weise ich hier darauf hin, dass vor wenigen Monaten israelische Grenzsoldaten einen 14-Jährigen, geistig behinderten (!) palästinensichen Jungen entwaffnet haben, den die Hamas als lebende Bombe logeschickt hatte. Soviel zur Kinderliebe der Palästinenser, die bislang jeden Friedensschluß mit Terror gegen Israel und die ganze Welt torpediert haben. Ein Israeli erzählte mir einmal, dass sich israelische Familien normalerweise mindestens 3-4 Kinder wünschen, damit man nicht alles verliert für den Fall, dass eines bei einem Attentat umkommt!!! Das ist die Realität im Nahen Osten. [mehr…]
Freitag, 17. März 2006 17:29
Frl.Ilse: @gut gemeint reicht oft nicht
Das Gesetz hatte ursprünglich den Sinn, mit der Abschaffung der Sittenwidrigkeit den Prostituierten zumindest
den Lohn zu sichern, d. h. vom Freier einklagbar zu machen. Es diente also dem Schutz der Frauen. Man
muss dem Gesetzgeber allerdings den Vorwurf machen, nicht zuende gedacht zu haben und den Frauen, insbesondere
den ausländischen meist Zwangsprostituierten nicht geholfen zu haben. Das hat sie Politik ja mitterweile
erkannt und es gibt Überlegungen, nun die Freier strafbar zu machen. Ob das klappt, sei dahingestellt,
aber immerhin packt es das Übel an der Wurzel, denn Prostitution gibt es nur solange, wie es Männer
gibt, die in den Puff gehen – also eine Nachfrage besteht. Daher muss hier zwingend angesetzt werden.
Die Feministinnen kämpfen da schon lange für.
Der Vorschlag des Arbeitsamtes Berlin, wenn er denn so gemacht wurde, ist eine grobe Dreistigkeit und so etwas gehört untersagt. [mehr…]
Der Vorschlag des Arbeitsamtes Berlin, wenn er denn so gemacht wurde, ist eine grobe Dreistigkeit und so etwas gehört untersagt. [mehr…]
Freitag, 17. März 2006 17:17
Frl.Ilse: @Spanien
Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Eheannulierung nach einer staatlichen Scheidung in Spanien üblich –
oder war es zumindest bis vor 20 Jahren. Da fragt man sich schon, warum das so ist. Leben in Spanien andere
Katholiken, haben die Spanier eine andere Auffassung in dieser Angelegenheit oder wie ist das zu bewerten.
Ich meine mich auch erinnern zu können, dass Jesus sehr wohl von der Unauflöslichkeit der Ehe spricht, daran ist nichts zu rütteln; aber gleichzeitig als große Ausnahme den Ehebruch nennt. Wird ein Partner also betrogen, so ist es für Jesus gerechtfertigt, die Ehe zu scheiden. Ich denke mir, im realen Leben kommt der Betrug recht häufig vor (traurig genug!), also müsste es eigentlich viel häufiger auch Eheannulierungen geben. [mehr…]
Ich meine mich auch erinnern zu können, dass Jesus sehr wohl von der Unauflöslichkeit der Ehe spricht, daran ist nichts zu rütteln; aber gleichzeitig als große Ausnahme den Ehebruch nennt. Wird ein Partner also betrogen, so ist es für Jesus gerechtfertigt, die Ehe zu scheiden. Ich denke mir, im realen Leben kommt der Betrug recht häufig vor (traurig genug!), also müsste es eigentlich viel häufiger auch Eheannulierungen geben. [mehr…]
Mittwoch, 15. März 2006 21:28
Frl.Ilse: @Beobachterin
Mir scheint, es sind nicht immer nur die Frauen, die in der Kritik stehen, sondern die Männer könnten
sich auch ein wenig bemühen und die Familie genauso unterstützen.
Aber warum nicht einfach ein paar Vorschläge annehmen, die in anderen Staaten bereits umgesetzt wurden oder bis jetzt keine Chance hatten:
-statt steuerlicher Bevorteilung von Eheleuten, die vor dem Standesamt die Ehe geschlossen haben und vielleicht gar keine Kinder haben, die Bevorteilung von Familien mit Kindern, ob mit Trauschein oder ohne
– wie wäre es, wenn Familien ab dem 3.Kind keine Einkommenssteuern mehr zahlen – so geschehen in Frankreich. Hier stürzt man Familien mit steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten sowie hohen Mieten lieber in die Armut
– warum nicht bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Mehr Halbtagsstellen für Männer und Frauen, die n i c h t gesellschaftlich belächelt werden; mehr Betreeungsangebote, damit nicht ein Partner das ganze Geld herbeischaffen muss und seine Kinder kaum noch sieht und der andere überhaupt nicht mehr arbeiten kann?
Es wäre so einfach, wenn man nur wollte… [mehr…]
Aber warum nicht einfach ein paar Vorschläge annehmen, die in anderen Staaten bereits umgesetzt wurden oder bis jetzt keine Chance hatten:
-statt steuerlicher Bevorteilung von Eheleuten, die vor dem Standesamt die Ehe geschlossen haben und vielleicht gar keine Kinder haben, die Bevorteilung von Familien mit Kindern, ob mit Trauschein oder ohne
– wie wäre es, wenn Familien ab dem 3.Kind keine Einkommenssteuern mehr zahlen – so geschehen in Frankreich. Hier stürzt man Familien mit steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten sowie hohen Mieten lieber in die Armut
– warum nicht bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Mehr Halbtagsstellen für Männer und Frauen, die n i c h t gesellschaftlich belächelt werden; mehr Betreeungsangebote, damit nicht ein Partner das ganze Geld herbeischaffen muss und seine Kinder kaum noch sieht und der andere überhaupt nicht mehr arbeiten kann?
Es wäre so einfach, wenn man nur wollte… [mehr…]
Mittwoch, 15. März 2006 21:17
Frl.Ilse: @Athansius und kali
Zu dem Artikel äußere ich mich nicht, denn von Ökonomie habe uch echt keine Ahnung. Ich weiß nur,
dass der US-Konsum völlig auf Pump aufgebaut ist, und mein beschränktes wirtschaftliches Wissen sagt
mir da, dass das irgendwie nicht gut sein kann.
Allerdings gehört Israel nicht auf die Liste der staatsterroristischen Länder. Israel ist, trotz aller Schwierigkeiten, immer noch eine Demokratie mit freien Wahlen. Allerdings steht diese Demokratie ganz anderen Herausforderungen gegenüber als wir hier im friedlichen Westen. Die Nachbarn Deutschlands erklären nicht jede Woche öffentlich, dass sie unser Land mit all seinen Einwohnern vernichten wollen und arbeiten auch noch fleißig daran.
Die „Staatsbriefe“ sind keine gute Quelle für welche Informationen auch immer. Sie gehören zu den ganz rechten Publikationen und tauchen regelmäßig in den Verfassungsschutzberichten auf. Da bei den Rechten seit einiger Zeit der Antiamerikanismus ausgebrochen ist (und Saddam Hussein der neue Held ist), verbreiten sie unter all ihrem anderen Unsinn eben auch solche Töne. [mehr…]
Allerdings gehört Israel nicht auf die Liste der staatsterroristischen Länder. Israel ist, trotz aller Schwierigkeiten, immer noch eine Demokratie mit freien Wahlen. Allerdings steht diese Demokratie ganz anderen Herausforderungen gegenüber als wir hier im friedlichen Westen. Die Nachbarn Deutschlands erklären nicht jede Woche öffentlich, dass sie unser Land mit all seinen Einwohnern vernichten wollen und arbeiten auch noch fleißig daran.
Die „Staatsbriefe“ sind keine gute Quelle für welche Informationen auch immer. Sie gehören zu den ganz rechten Publikationen und tauchen regelmäßig in den Verfassungsschutzberichten auf. Da bei den Rechten seit einiger Zeit der Antiamerikanismus ausgebrochen ist (und Saddam Hussein der neue Held ist), verbreiten sie unter all ihrem anderen Unsinn eben auch solche Töne. [mehr…]
Montag, 13. März 2006 16:19
Frl.Ilse: @Autroität und Vaterschaft?
Steht nicht bei Matthäus, dass Jesus seinen Jüngern verbietet, übereinander zu herrschen und Hierarchien
auszubilden?
Steht nicht bei Matthäus an selbiger Stelle auch, sie sollen sich nicht mit „Vater“ anreden lassen, den dies gebühre nur Gott?
Habe ich die falsche Bibel – oder ist Jesus eigentlich eher auf der Seite der autoritätsskeptischen „68er“ zu finden?
Übrigens äußert sich Jesus in meinem Matthäus sehr kritisch über den „Tempelgroschen“ („Kirchensteuer“), diese Stelle wurde offenbar bislang schamhaft verschwiegen. [mehr…]
Steht nicht bei Matthäus an selbiger Stelle auch, sie sollen sich nicht mit „Vater“ anreden lassen, den dies gebühre nur Gott?
Habe ich die falsche Bibel – oder ist Jesus eigentlich eher auf der Seite der autoritätsskeptischen „68er“ zu finden?
Übrigens äußert sich Jesus in meinem Matthäus sehr kritisch über den „Tempelgroschen“ („Kirchensteuer“), diese Stelle wurde offenbar bislang schamhaft verschwiegen. [mehr…]
Montag, 13. März 2006 16:03
Frl.Ilse: @Marcel
Wenn ein buddhistischer Mönch in Nepal sich vornimmt, zu meditieren, kann man das ja nun wahrhaftig nicht der katholischen Kirche, vor oder nach dem 2. Konzil anlasten. Da können alle Päpste zusammen nichts dran tun – aber warum sollten sie auch? Die Buddhisten meditieren schon seit einigen Jahrhunderten vor Christi Geburt friedlich vor sich hin. [mehr…]
Sonntag, 12. März 2006 17:27
Frl.Ilse: @autoerotischer Unfall
Zur Klarstellung: Hier handelt es sich wohl um einen sogenannten „autoerotischen Unfall“. Diese Form von
Selbstverletzung bis hin zur meist versehentlichen Selbsttötung im Zusammenhang mit sexuellen Handlungen
kommt ziemlich häufig vor – so häufig, dass sie in der Polizeiausbildung extra behandelt wird, damit
man die Spurenlage am Tatort gleich besser einsortieren kann.
Mit Homosexualität hat das nichts zu tun, es betrifft Schwule und Heteros gleichermaßen. Allerdings hat es viel mit Männern zu tun, denn so was tun i. d. Regel nur Männer. Die brauchen das wohl. Verstehe einer die männliche Sexualität! [mehr…]
Mit Homosexualität hat das nichts zu tun, es betrifft Schwule und Heteros gleichermaßen. Allerdings hat es viel mit Männern zu tun, denn so was tun i. d. Regel nur Männer. Die brauchen das wohl. Verstehe einer die männliche Sexualität! [mehr…]
Sonntag, 12. März 2006 17:21
Frl.Ilse: @Find ich auch!
Ich finde auch, dass Faschisten das Hinterletzte sind. Hier hat die Redaktion recht. Schließlich ist
uns allen noch präsent, wie das Experiment „Faschismus“ in Europa ausgegangen ist, letzte Woche konnte
man sich davon im Fernsehfilm „Dresden“ ein Bild machen. Wie man an Frau Mussolini allerdings leider feststellen
muss, ist der Faschismus in den Köpfen einiger noch sehr fest verankert. Das ist äußerst bedauerlich,
das heißt, dass die Aufklärung über den Faschismus und seine Folgen noch intensiviert werden muss.
Was ist denn mit dem Begriff „Kastrat“ gemeint? Ein Transsexueller? Wenn ja, dann bitte etwas präziser, liebe Redaktion – sonst ist das ganz schlampige Arbeit. [mehr…]
Was ist denn mit dem Begriff „Kastrat“ gemeint? Ein Transsexueller? Wenn ja, dann bitte etwas präziser, liebe Redaktion – sonst ist das ganz schlampige Arbeit. [mehr…]
Mittwoch, 8. März 2006 15:47
Frl.Ilse: Fragen
Bei den vielen Fragen der Vor-Poster hätte ich noch eine hinzuzufügen:
Warum reduziert man nicht die hohe Zahl der Abtreibungen durch die kostenlose Ausgabe von Verhütungsmitteln? Da vermindert die gesundheitlichen Risiken und psychischen Folgen erheblich. Aber das kostet ja wieder mehr Geld und mit der Pharmaindustrie will man sich nicht anlegen. [mehr…]
Warum reduziert man nicht die hohe Zahl der Abtreibungen durch die kostenlose Ausgabe von Verhütungsmitteln? Da vermindert die gesundheitlichen Risiken und psychischen Folgen erheblich. Aber das kostet ja wieder mehr Geld und mit der Pharmaindustrie will man sich nicht anlegen. [mehr…]
Mittwoch, 8. März 2006 15:40
Frl.Ilse: @Evelin
Ich meinte auch befruchtete Eizellen. Aber das sind immer noch keine Menschen – sie befinden sich noch
nicht einmal da, wo sie die Möglichkeit hätten, Menschen zu werden, nämlich im menschlichen Körper.
Ich wehre mich dagegen, hier befruchtete Eizellen als Kinder zu bezeichnen, weil sie das nicht sind.
Davon abgesehen empfinde ich die die juristische Lösung dieses Problems als äußerst unbefriedigend, da müsste man schon eine Regelung finden, die allen Beteiligten gerecht wird. Schließlich kann die Frau, die die „Verliererin“ des Verfahrens ist, nie wieder etwas revidieren, wenn diese befruchteten Eizellen wirklich vernichtet werden – und das ist ungerecht. [mehr…]
Davon abgesehen empfinde ich die die juristische Lösung dieses Problems als äußerst unbefriedigend, da müsste man schon eine Regelung finden, die allen Beteiligten gerecht wird. Schließlich kann die Frau, die die „Verliererin“ des Verfahrens ist, nie wieder etwas revidieren, wenn diese befruchteten Eizellen wirklich vernichtet werden – und das ist ungerecht. [mehr…]
Mittwoch, 8. März 2006 12:35
Frl.Ilse: @?????
Welche Mutter und welche Kinder? Wenn ich den Text richtig verstanden habe, geht es hier um tiefgekühlte
Eizellen – von Kindern habe ich da nichts gelesen.
Ist natürlich unbefriedigend, wenn dieser Fall, der ja auch in der Rechtsgeschichte neu ist, noch ungeklärt ist.
Aber ein paar bessere Argumente für eine Lösung dieses Dilemma als die Behauptung, eingefrorenden Eizellen seien Kinder und deren Spenderin eine Mutter (dann hätten wir aber reichlich mehr Mütter auf der Wetl als angenommen) muss man für eine ernsthafte Diskussion schon aufbringen. [mehr…]
Ist natürlich unbefriedigend, wenn dieser Fall, der ja auch in der Rechtsgeschichte neu ist, noch ungeklärt ist.
Aber ein paar bessere Argumente für eine Lösung dieses Dilemma als die Behauptung, eingefrorenden Eizellen seien Kinder und deren Spenderin eine Mutter (dann hätten wir aber reichlich mehr Mütter auf der Wetl als angenommen) muss man für eine ernsthafte Diskussion schon aufbringen. [mehr…]
Freitag, 3. März 2006 16:29
Frl.Ilse: @zwobbel
Sie haben ausführliche Infos zum Thema Hexenverbrennungen gegeben – aber ich galube, woman meinte etwas anderes: Als Frau fühlt man sich in der katholischen Kirche nämlich ziemlich verarscht, weil man nicht Pfarrerin (Bischöfin, Päpstin) werden kann. Offenbar halten die Männer einen für zu dumm oder zu unfähig. Eigenartig dabei ist nur, dass Frauen sonst in fast allen christlichen Konfessionen Pfarrer werden können und dort genauso gut oder schlecht sind wie die Männer auch (wie übrigens in allen anderen Berufen ebenso). Jetzt komme mir keiner mit dem abgestandenen Argument, Jesus habe das so gewollt, was man mühsam in die Bibel hineininterpretiert. Jesus hatte Jünger und Jüngerinnen, die frühe Kirche hatte Diakoninnen und Gemeindeleiterinnen, aber die Machos haben sie alle wieder verdrängt. Daher ist es ein leicht schizophrenes Unterfangen, als Frau katholisch zu sein – man lässt sich quasi als Mensch 2. Klasse abstempeln und zahlt auch noch dafür. [mehr…]
Donnerstag, 2. März 2006 20:11
Frl.Ilse: @Info
Was viel nicht wissen: Eine Adoption ist für Einzelpersonen in Deutschland schon möglich – dabei spielt
die sex. Orientierung keine Rolle. Entscheidet sich ein homosexuelles Paar also dazu, kann einer der beiden
einen Antrag stellen. Wenn die beiden jedoch heiraten, um ihrer Beziehung und dem Kind rechtliche Sicherheit
zu geben, dann ist eine Adoption in diesem Land untersagt. Pflegekindschaft hingegen ist möglich, ob
verheiratet oder nicht.
Also: Es gibt in diesem Land schon hunderte Kinder, die in homosexuellen Familien aufwachsen, ob nun adoptiert oder leiblich. Es ist mir aber nicht bekannt,dass diese Kinder besonders leiden oder mit psychischen Problemen kämpfen.
Ich verstehe auch nicht, warum ein homosexuelles Paar keine Kinder großziehen können soll – sie sind dafür genauso viel oder wenig geeignet, wie andere auch. Einige Poster hier scheinen zu glauben, das Homosexuelle ein ganz besonderer, gefährlicher Menschenschlag sind. Schaut euch doch mal in eurer Nachbarschaft um (beim Bäcker, Friseur, in der Kfz-Werkstatt, auf der nächsten Polizeiwache…) und prüft mal an der Realität. Ihr werdet keine Unterschiede feststellen. [mehr…]
Also: Es gibt in diesem Land schon hunderte Kinder, die in homosexuellen Familien aufwachsen, ob nun adoptiert oder leiblich. Es ist mir aber nicht bekannt,dass diese Kinder besonders leiden oder mit psychischen Problemen kämpfen.
Ich verstehe auch nicht, warum ein homosexuelles Paar keine Kinder großziehen können soll – sie sind dafür genauso viel oder wenig geeignet, wie andere auch. Einige Poster hier scheinen zu glauben, das Homosexuelle ein ganz besonderer, gefährlicher Menschenschlag sind. Schaut euch doch mal in eurer Nachbarschaft um (beim Bäcker, Friseur, in der Kfz-Werkstatt, auf der nächsten Polizeiwache…) und prüft mal an der Realität. Ihr werdet keine Unterschiede feststellen. [mehr…]
Dienstag, 21. Februar 2006 20:16
Frl.Ilse: @richard
Meines Wissens haben die Palästinenser 1948 die Aufteilung des Landes in zwei unabhängige Staaten abgelehnt – das war ein Vorschlag der UNO gewesen. Israel war dazu bereit. Meines Wissens haben die ersten Einwanderer aus Europa in der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1920 ihr Land ganz legal vom damaligen Herrscher, dem türkischen Sultan, gekauft. Den scherten nämlich die dort lebenden Araber nicht, genauso wenig, wie die Nachbarländer Ägypten und Jordanien viel für die Palästinenser übrig haben. Sie wissen, warum. Ägypten hat mit Israel schon lange Frieden geschlossen und lebt sehr gut damit. Jordanien hat die Palästinenser Anfang der 70er Jahre mit einem blutigen Massaker aus dem Land getrieben, weil sie versuchten, einen Staat im Staate Jordanien zu errichten. Die Palästinenser gingen in den Libanon und stürzten dieses Land, die ehemalige „Schweiz des Nahen Ostens“ in den Bürgerkrieg, der erst in den 90er Jahren mit dem Frieden von Taifa endete. Die Palästinenser entführten Flugzeuge, Schiffe, richteten das Olympia-Massaker in München an u. gaben sich alle Mühe, möglichst viele unbeteilgte Zivilisten zu töten. Als die Twin Towers fielen, tanzten die Massen auf den Straßen; als Saddam Hussein Kuweit überfiel, gab es auch Freudentänze. Soviel zu den „armen“ Arabern und den „bösen“ Isaelis. [mehr…]
Sonntag, 5. Februar 2006 21:15
Frl.Ilse: @Die Geschichte mit den Störchen…
Seit die Zahl der Störche abgenommen hat, gibt es in Deutschland weniger Kinder – der Klapperstorch kommt
einfach nicht mehr vorbei! Soviel zu unsinnigen Statistiken.
Bislang konnte auch keiner der Diskutanten erkären, warum so unkatholische und un-konservative Länder wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark eine so erfolgreiche Familien- und Sozialpolitik machen. Es liegt von kaum an der katholischen (autoritären?) Erziehung. Zudem ist in diesen Ländern auch noch, oh weh!, die Ehe für Homosexuelle seit über 10 Jahren existent. Es liegt eben einfach daran, dass diese Länder Kinder gerne sehen und nicht als lästige Schreihälse betrachten; den Frauen ermöglichen, ihre Arbeit beizubehalten durch kluge Betreuung und den Männern kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie mal ein Jahr auf den Nachwuchs aufpassen. Erzähle jetzt keiner, Betreuung außer Haus sei schädlich, denn da werden die Kinder eben nicht am Nachmittag vor PC oder Fernsehen geparkt, sondern beschäftigt. Von diesen unkatholischen, sehr liberalen Ländern können wir noch viel lernen.
Bei „katholischer Erziehung“ fällt mir auch gleich das berühmte „kathoische Bildungsdefizit“ ein, das Deutschland von Mitte des 19. Jahrhundert bis fast in die 50-ger Jahre des 20. Jdhts. geprägt hat. [mehr…]
Bislang konnte auch keiner der Diskutanten erkären, warum so unkatholische und un-konservative Länder wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark eine so erfolgreiche Familien- und Sozialpolitik machen. Es liegt von kaum an der katholischen (autoritären?) Erziehung. Zudem ist in diesen Ländern auch noch, oh weh!, die Ehe für Homosexuelle seit über 10 Jahren existent. Es liegt eben einfach daran, dass diese Länder Kinder gerne sehen und nicht als lästige Schreihälse betrachten; den Frauen ermöglichen, ihre Arbeit beizubehalten durch kluge Betreuung und den Männern kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie mal ein Jahr auf den Nachwuchs aufpassen. Erzähle jetzt keiner, Betreuung außer Haus sei schädlich, denn da werden die Kinder eben nicht am Nachmittag vor PC oder Fernsehen geparkt, sondern beschäftigt. Von diesen unkatholischen, sehr liberalen Ländern können wir noch viel lernen.
Bei „katholischer Erziehung“ fällt mir auch gleich das berühmte „kathoische Bildungsdefizit“ ein, das Deutschland von Mitte des 19. Jahrhundert bis fast in die 50-ger Jahre des 20. Jdhts. geprägt hat. [mehr…]
Mittwoch, 1. Februar 2006 17:38
Frl.Ilse: @Bedrohung?
Homosexualität ist eine Bedrohung für’s Überleben der Menschheit? Da haben wir aber, seitdem wir auf
der Erde sind, verdammtes Glück gehabt! Und wunderbarerweise wächst die Menschheit weiter, bis die Erde
bald aus allen Nähten platzt.
Ehrlich, wer als erwachsener Mensch, der sicherlich lange Jahre eine Schule besucht hat, einen derartigen unqualifizierten Unsinn von sich gibt, an dessen Verstand kann man wahrhaft zweifeln. Da ist es genauso sinnvoll, sich an eine Ecke zu stellen und „Ich bin gegen das Wetter!“ zu schreien. Ein Politiker, der sich so selbst disqualifiziert, sollte schleunigst aus dem Verkehr gezogen werden. [mehr…]
Ehrlich, wer als erwachsener Mensch, der sicherlich lange Jahre eine Schule besucht hat, einen derartigen unqualifizierten Unsinn von sich gibt, an dessen Verstand kann man wahrhaft zweifeln. Da ist es genauso sinnvoll, sich an eine Ecke zu stellen und „Ich bin gegen das Wetter!“ zu schreien. Ein Politiker, der sich so selbst disqualifiziert, sollte schleunigst aus dem Verkehr gezogen werden. [mehr…]
Mittwoch, 1. Februar 2006 17:24
Frl.Ilse: @Letztes Abendmahl
Mir scheint, dass sich die Gemeinschaft eng am Neuen Testament orientiert. Auch Jesus und die Apostel
haben das letzte Abendmahl, dass ja ein Seder-Abend war, im Sitzen, vielleicht sogar liegend eingenommen.
Jesus hatte gewiß keine Hostien, sondern Brot (ungesäuert) und Wein gereicht, wie auch oben geschildert wird. Dazu meinte Jesus, dass wir es genauso tun sollte. Daher finde ich das, was die Gemeinschaft macht, gut und richtig. Alle sollten es so halten. [mehr…]
Jesus hatte gewiß keine Hostien, sondern Brot (ungesäuert) und Wein gereicht, wie auch oben geschildert wird. Dazu meinte Jesus, dass wir es genauso tun sollte. Daher finde ich das, was die Gemeinschaft macht, gut und richtig. Alle sollten es so halten. [mehr…]
Donnerstag, 26. Januar 2006 16:26
Frl.Ilse: @E. Sünder
Auch wenn es manchem zu hoch ist, ist es dennoch so, dass das Gehirn so gebaut ist. Aber wer keine Ahnung hat, sollte sich nicht in Schmähungen flüchten, weil ihm keine Argumente mehr einfallen, sondern besser Schweigen. [mehr…]
Mittwoch, 25. Januar 2006 17:26
Frl.Ilse: @Intelligenter Schöpfer?
Wenn das, was auf der Erde so herumläuft, bewußtes Werk eines intelligenten Schöpfers ist, dann muss
ich mich schon fragen, warum er/sie/es sich nicht ein bißchen mehr Mühe gegeben hat?
Warum habe ich einen Blinddarm (Wurmfortsatz), den ich nicht brauche, der mir aber viel Ärger machen kann? Warum habe ich überflüssige Fußknochen, die allenfalls brechen können, aber sonst zu nichts mehr nutze sind? Warum besteht mein Gehirn aus dem limbischen System und ist damit dem aller Säugetiere und Reptilien gleich, und dem Neokortex, der nur dem Menschen so eigen ist? Diese beiden stehen in ständiger Spannung zueinander, weil das eine noch auf die Vorzeitstufe programmiert ist und das andere schon an die Jetztzeit angepasst – das erzeugt Stress, psychische und körperliche Erkrankungen. Warum erschafft der Schöpfer etwas wie Homosexualität, die ihm doch angeblich nicht passt?
Wenn ich an den intelligenten Schöpfer glauben müsste, statt an die Evolutionstheorie, dann hätte ich diesen Schöpfer schon vor Jahren wegen Stümperhaftigkeit abgehakt. [mehr…]
Warum habe ich einen Blinddarm (Wurmfortsatz), den ich nicht brauche, der mir aber viel Ärger machen kann? Warum habe ich überflüssige Fußknochen, die allenfalls brechen können, aber sonst zu nichts mehr nutze sind? Warum besteht mein Gehirn aus dem limbischen System und ist damit dem aller Säugetiere und Reptilien gleich, und dem Neokortex, der nur dem Menschen so eigen ist? Diese beiden stehen in ständiger Spannung zueinander, weil das eine noch auf die Vorzeitstufe programmiert ist und das andere schon an die Jetztzeit angepasst – das erzeugt Stress, psychische und körperliche Erkrankungen. Warum erschafft der Schöpfer etwas wie Homosexualität, die ihm doch angeblich nicht passt?
Wenn ich an den intelligenten Schöpfer glauben müsste, statt an die Evolutionstheorie, dann hätte ich diesen Schöpfer schon vor Jahren wegen Stümperhaftigkeit abgehakt. [mehr…]
Samstag, 21. Januar 2006 18:24
Frl.Ilse: @GerdEric
Na, der Vatikan natürlich. Ein Staat, der den Papst als Oberhaupt hat, ist formal für mich der christlichste Staat der Welt. [mehr…]
Samstag, 21. Januar 2006 18:20
Frl.Ilse: @Benedikt
Ich hoffe ja nicht, die Kirche glaubt ernsthaft, dass ich nicht in der Lage bin, der Messe zu folgen,
nur weil vorne eine Frau steht und kein Mann und ich deswegen die Eucharistie nicht verstehe, weil Jesus
doch auch ein Mann war. Schließlich hat Jesus selbst damals ein jüdisches Pessach-Mahl gehalten – das
sieht ganz anders auch als eine Eucharistiefeier und niemanden in der Kirche stört es. Nein, der einzige
Grund, warum Frauen keine Priester werden sollen, ist die Frauenfeindlichkeit der Katholiken. Frauen sollen
Kinder kriegen, aber bloss nicht mitreden. Und Priester sollen mit dem Weibsvolk schon überhaupt nichts
zu tun haben – das ist Frauenverachtung, und sonst nichts.
Komisch, dass die Protestanten damit keine Probleme haben. Aber genau deswegen bin ich ja auch in die evangelische Kirche eingetreten. [mehr…]
Komisch, dass die Protestanten damit keine Probleme haben. Aber genau deswegen bin ich ja auch in die evangelische Kirche eingetreten. [mehr…]
Freitag, 20. Januar 2006 18:01
Frl.Ilse: @Herr Heger
Hallo Herr Heger! Der Fall spielt sich in den USA ab. Hier in Deutschland, dem „Verbrecherstaat“, leben
wir in einem Rechtsstaat. Dessen Gesetze verbieten es, Menschen lebenserhaltende Maßnahmen zu entziehen.
Freuen Sie sich, dass Sie bei den „Verbrechern“ hier sicher sind. [mehr…]
Freuen Sie sich, dass Sie bei den „Verbrechern“ hier sicher sind. [mehr…]
Freitag, 20. Januar 2006 17:34
Frl.Ilse: @Neue Probleme
Tja, und was machen wir in all dem Wust auch noch mit den homosexuellen Paaren, die eigene Kinder haben –
z. B. aus früheren Beziehungen? Da kenne ich einige. Ist das jetzt schlimmer für die Kinder (weil die
eigene Mutter/der eigene Vater homosexuell ist)? Oder besser als ein Heim, weil sie ja bei den Eltern
aufwachsen? Was sagt denn der Papst dazu, der Kenner von Beziehungen, Ehen und Kindererziehung?
Wenn man eben die Welt nur mit Scheuklappen betrachtet, wie einige hier, dann ist das sicher ein Problem.
Wenn Kinder in einer intakten Familie aufwachsen, sehe ich aber nichts, was dagegen spricht. [mehr…]
Wenn man eben die Welt nur mit Scheuklappen betrachtet, wie einige hier, dann ist das sicher ein Problem.
Wenn Kinder in einer intakten Familie aufwachsen, sehe ich aber nichts, was dagegen spricht. [mehr…]
Donnerstag, 19. Januar 2006 16:13
Frl.Ilse: @catharina
Der Papst soll erklären,was Liebe ist? Ein Mann und Vorsteher einer ganzen Gruppe von Männern, die nie
im Leben verliebt waren, nie eine Beziehung zu einem anderen Menschen mit allen Höhen und Tiefen geführt
haben, nie eine Ehe eingegangen sind und Kinder aufgezogen haben? Die keine Ahnung von Frauen haben -haben
dürfen? Nein danke, dann kann ich mir auch von einem Blinden einen van Gogh erkären lassen.
Lasst die Menschen lieben und redet Ihnen nicht ein, wen sie lieben dürfen und wen nicht. [mehr…]
Lasst die Menschen lieben und redet Ihnen nicht ein, wen sie lieben dürfen und wen nicht. [mehr…]
Donnerstag, 19. Januar 2006 16:07
Frl.Ilse: @schöne Christen
Na, das sind mir ja schöne und barmherzige Christen, die sich so verhalten wie abgezockte Politiker – und das im formal christlichsten Staat der Erde oder als Mitglied einer christlichen Gemeinschaft. Die einzige Lösung für die Kirche, um noch galubwürdig zu bleiben, ist der sofortige Rausschmiss und ein Ende der Mauscheleien und Strippenziehereien im Dunkeln im christlichsten Staat der Welt. [mehr…]
Frl.Ilse: @„sogenannt“
Wieso „sogenannte Evolutionstheorie“? Meines Wissens heißt sie tatsächlich so, genauso wie die Relativitätstheorie oder die Quantentheorie. Eine naturwissenschaftliche Theorie gilt so lange, bis bewiesen ist, das sie nicht stimmt. Das ist bis heute nicht geschehen – nur zu behaupten, in der Bibel stehe es anders, ist ja nun mal kein naturwissenschaftlicher Beweis. Bislang erklärt die Evolutionstheorie die Entstehung der Arten auf der Erde am besten, niemand hat bis jetzt eine bessere Erklärung gefunden. Also ist sie gültig. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





