Samstag, 10. September 2005 11:08
Lesername: Frl.Ilse
Beiträge: 189
Frl.Ilse: @gute Lösung!
Ich finde es prima, dass im Artikel gleich eine Lösung für das allgemeine Problem Priestermangel angeboten
wird: Die Pfarrer sollen sich anders kleiden! Jetzt wird alles gut!!!
Seltsam finde ich immer wieder, dass die Kirchen, die Frauen und Verheiratete als Priester zulassen, zwar auch unter Gläubigenschwund und mangelndem Kirchenbesuch leiden mögen, aber komischerweise genug Priester habe; mitunter sogar mehr, als sie brauchen können.
Die Römer möchten es aber mit allen Problemen einer Kirche in der säkularen Welt zugleich aufnehmen. Mal schauen, wie weit Kirche und Priesterzahl weiter schrumpfen. Ist übrigens ein tolles Argument, was hier gegen die Weihe für Frauen irgendwo angebracht wurde: „Das ist unmöglich“. Das ist genauso schlau, wie am Hafen zu stehen und zu behaupten, dass Schiffe nicht schwimmen können. Man kann es auch komplexen Realitätsverlust nennen. [mehr…]
Seltsam finde ich immer wieder, dass die Kirchen, die Frauen und Verheiratete als Priester zulassen, zwar auch unter Gläubigenschwund und mangelndem Kirchenbesuch leiden mögen, aber komischerweise genug Priester habe; mitunter sogar mehr, als sie brauchen können.
Die Römer möchten es aber mit allen Problemen einer Kirche in der säkularen Welt zugleich aufnehmen. Mal schauen, wie weit Kirche und Priesterzahl weiter schrumpfen. Ist übrigens ein tolles Argument, was hier gegen die Weihe für Frauen irgendwo angebracht wurde: „Das ist unmöglich“. Das ist genauso schlau, wie am Hafen zu stehen und zu behaupten, dass Schiffe nicht schwimmen können. Man kann es auch komplexen Realitätsverlust nennen. [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 09:52
Frl.Ilse: @Rudolfsohn
Aber Rudolfsohn, „Rock gegn Rechts“ ist doch eine ehrenvolle Angelegenheit, die jedem Christen gut zu
Gesicht steht. Ich wüßte nicht, weswegen man sich da schämen sollte. Nicht jeder mag und wählt die
Grünen, aber sooo schlimm sind ja nun auch wieder nicht (also, ein Händedruck mit Gregor Gysi oder Holger
Apfel würde mir schwerer auf dem Herzen liegen).
Noch weiter viel Spaß mit ihrer Band – Musik macht Laune. [mehr…]
Noch weiter viel Spaß mit ihrer Band – Musik macht Laune. [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 09:19
Frl.Ilse: @Matt
Ich spure den Geist den alten Reiches – er ist gewaltig.
er ist erhaben und tief.
Matt, gehen Sie zum Arzt!! Der kann Ihnen sicher helfen (oder kommt der Arzt ohnehin jeden Tag zum gucken, weil sie gar nicht da wegkommen, wo sie sitzen?) [mehr…]
er ist erhaben und tief.
Matt, gehen Sie zum Arzt!! Der kann Ihnen sicher helfen (oder kommt der Arzt ohnehin jeden Tag zum gucken, weil sie gar nicht da wegkommen, wo sie sitzen?) [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 09:07
Frl.Ilse: @Musik und Music
Der Autor, selbst Musiker, hat sicher von Klassik eine Menge verstanden, aber die moderne Popular-Musik (kurz „Pop“) blieb ihm fremd. Er kann nur 3 Richtungen in ihrer Vielfalt erkennen, darunter Heavy-Metal, was wahrhaftig eine Randerscheinung ist. Die moderne Popmusik entstand, aus dem Jazz, der wiederum in den USA afrikanische Rhythmik mit europäischer Harmonik zu einer bezeichnenden neuen Musik vereinigte. Dieser Jazz zweigte sich auf zu verschiedenen Spielarten, hat als „Verwandte“ den Blues (urspr. eine Arbeitslied) und Gospel (Kirchenlied, wie der Name schon sagt) und gebar unzähigen Formen von Popmusik. Wie jede Musik hat Pop Eintagsfliegen produziert und Werke für die Ewigkeit. Auch ist der Themenkreis der Popmusik längst nicht so beschränkt, wie der Autor glaubt (was ist mit „Imagine“, „Bohemian Rhapsody“, „Frozen“ oder „Feel“?). Übrigens: Wer kein Englisch kann, sollte es lassen. „Sympathy for the Devil“ heißt immer noch „Mitleid mit dem Teufel“ – weil er so ein armer, unsympathischer Typ ist. [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 17:43
Frl.Ilse: @Madonna
Die Abneigung des Vatikan gegenüber Madonna beruht auf Gegenseitigkeit. Die streng katholische Erziehung,
die Madonna genossen hat, hat ein Gutteil dazu beigetragen. Vielleicht sollte man sich im Vatikan darüber
mal Gedanken machen. Ebenso bedenklich finde ich, dass der „streng katholische“ Mel Gibson ein erbärmlicher
Antisemit ist. Es gibt also allerhand Stoff zum Nachdenken für die Kirche.
Ich jedenfalls bin nach dem Konzert hoffnungsloser Madonna-Fan geworden und habe gleich zwei CDs gekauft. Dabei habe ich mich gefragt, warum sich alle Welt dmals über „Like a Prayer“ aufgeregt hat – ist doch völlig in Ordnung, was Text und Melodie angeht. War sicher auch wieder viel Wind von denen, die das Lied nie gehört haben. [mehr…]
Ich jedenfalls bin nach dem Konzert hoffnungsloser Madonna-Fan geworden und habe gleich zwei CDs gekauft. Dabei habe ich mich gefragt, warum sich alle Welt dmals über „Like a Prayer“ aufgeregt hat – ist doch völlig in Ordnung, was Text und Melodie angeht. War sicher auch wieder viel Wind von denen, die das Lied nie gehört haben. [mehr…]
Montag, 21. August 2006 16:45
Frl.Ilse: @alle
Wer hat die Show in Düsseldorf denn gesehen? Wahrscheinlich keiner der Poster, aber immerhin war ich da. Ich kann dem werten Publikum versichern, dass die Show von Anfang bis Schluss aus Bild, Tanz, Gesang, Video und religiöser und politischer Symbolik komponierte Kunst war – und zwar so grandios, dass ich jetzt zum Madonna-Fan wurde. Wenn ich bedenke, was mir hier in Düsseldorf schon alles als Kunst verkauft wurde, das schafft Madonna allemal. Madonna hat immer provoziert, das war ihre Absicht. Zu denen, die nicht glauben, dass Madonna Künstlerin ist: Es soll mittlerweile schon Dissertationen über die Verwendung und Bedeutung von religiöser Symbolik bei Madonna geben. Leider sagten sie das bloß im Fernsehen, so dass ich keine Quelle habe. Die Dame denkt sich, da bin ich mir sicher (da Madonna nachweislich hochintelligent ist), schon seit 25 Jahren etwas bei dem, was sie tut. [mehr…]
Samstag, 19. August 2006 22:53
Frl.Ilse: @Regina Wilden
Linksfaschisten? Ich bin mir 100% sicher, dass Stalin schon seit über 50 Jahren tot ist. In England sollen noch einige Trotzkisten hausen, habe ich gehört. Aber Linksfaschisten? Wenn sie welche sehen, sagen sie mir doch Bescheid – ich würde so was gerne mal sehen. [mehr…]
Samstag, 19. August 2006 22:39
Frl.Ilse: @Ich hatte es befürchtet…
… natürlich kann mir hier von den Kreationisten keiner erklären, was Linguistik mit der Theologie
zu tun hat.
Den Anhängern des „intelligent design“ sei angemerkt: Wer Angst vor der strengen Wahrhaftigkeit der Wissenschaft hat, der scheint es wohl doch für möglich zu halten, dass diese Gott letztendlich nur eine menschliche Illusion ist.
Ihr Kleingläubigen Illusionisten! Und so was nennt sich Christen, ist sich aber Gottes selbst nicht sicher sind !!
Entweder gibt es etwas, dass Gott ist, dann kann keine Wissenschaft des menschlichen Geistes ihn wegleugnen (und man braucht das auch nicht zu fürchten) oder er ist eben doch nur vom Menschen selbst ersonnen. Dann kann die Wissenschaft nur die Wahrheit fördern. [mehr…]
Den Anhängern des „intelligent design“ sei angemerkt: Wer Angst vor der strengen Wahrhaftigkeit der Wissenschaft hat, der scheint es wohl doch für möglich zu halten, dass diese Gott letztendlich nur eine menschliche Illusion ist.
Ihr Kleingläubigen Illusionisten! Und so was nennt sich Christen, ist sich aber Gottes selbst nicht sicher sind !!
Entweder gibt es etwas, dass Gott ist, dann kann keine Wissenschaft des menschlichen Geistes ihn wegleugnen (und man braucht das auch nicht zu fürchten) oder er ist eben doch nur vom Menschen selbst ersonnen. Dann kann die Wissenschaft nur die Wahrheit fördern. [mehr…]
Freitag, 18. August 2006 18:21
Frl.Ilse: Q????
Mir ist nicht ganz klar, was Theorien über Sprachentstehung mit der Evolutionstheorie und was die wiederum
mit der Theologie zu tun haben. Kann mir da einer helfen?
Das sind völlig unterschiedliche Kategorien. Theologie beobachtet das Unbeobachtbare, Naturwissenschaft versucht die Deutung der Vorgänge unserer Umwelt. Ich erwarte von der Theologie keine Erklärung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge, das kann sie überhaupt nicht; genausowenig erwarte ich, dass die Naturwissenschaft mir etwas über Gott erzählt. Naturwissenschaft beobachtet und mißt, wer jedoch Gott messen will, beleidigt ihn und den eigenen Verstand. Sie soll mir die Entwicklung des Lebens auf der Erde erläutern. Messen lässt sich die Wirklichkeit Gottes nicht – die Wissenschaft tut das auch nicht. Leider verwechseln hier einige die Kategorien und pfuschen der Wissenschaft in ein Handwerk, wo Theologen nichts verloren haben. Übrigens eignen sich Sprachen auch nicht zum vermessen (wieviel Fälle, wieviel Deklinationen) Was habe ich davon, wenn ich das weiß? [mehr…]
Das sind völlig unterschiedliche Kategorien. Theologie beobachtet das Unbeobachtbare, Naturwissenschaft versucht die Deutung der Vorgänge unserer Umwelt. Ich erwarte von der Theologie keine Erklärung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge, das kann sie überhaupt nicht; genausowenig erwarte ich, dass die Naturwissenschaft mir etwas über Gott erzählt. Naturwissenschaft beobachtet und mißt, wer jedoch Gott messen will, beleidigt ihn und den eigenen Verstand. Sie soll mir die Entwicklung des Lebens auf der Erde erläutern. Messen lässt sich die Wirklichkeit Gottes nicht – die Wissenschaft tut das auch nicht. Leider verwechseln hier einige die Kategorien und pfuschen der Wissenschaft in ein Handwerk, wo Theologen nichts verloren haben. Übrigens eignen sich Sprachen auch nicht zum vermessen (wieviel Fälle, wieviel Deklinationen) Was habe ich davon, wenn ich das weiß? [mehr…]
Freitag, 18. August 2006 18:01
Frl.Ilse: Wer in den Himmel kommt…
… das würde ich Gott überlassen und nicht den Konzilien oder Möchtegern-Theologen auf kreuz.net.
Für die ist sicherlich Gottes barmherzige Liebe zu jedem Geschöpf schon nicht vereinbar dem Laterankonzil
oder Florentinum oder irgendeinem Erguss von Past Sixtus dem Folgenreichen.
Juden sind keine Christen, sie wissen von Christus und bleiben Juden. Ja und? Macht sie das zu etwas anderem als Buddhisten, Muslime, Hinduisten, Shintoisten, Atheisten, usw. usw.? Wer hier also Juden besonders abscheulich findet, beweist in diesem Forum nur, dass er verkappter oder offener Antisemit ist. Und die, wage ich mal ins Blaue hinein zu behaupten, die Hass verbreiten statt Liebe zu geben, werden an der Himmelspforte abgewiesen
). [mehr…]
Juden sind keine Christen, sie wissen von Christus und bleiben Juden. Ja und? Macht sie das zu etwas anderem als Buddhisten, Muslime, Hinduisten, Shintoisten, Atheisten, usw. usw.? Wer hier also Juden besonders abscheulich findet, beweist in diesem Forum nur, dass er verkappter oder offener Antisemit ist. Und die, wage ich mal ins Blaue hinein zu behaupten, die Hass verbreiten statt Liebe zu geben, werden an der Himmelspforte abgewiesen
Dienstag, 8. August 2006 12:06
Frl.Ilse: @stat crux
Wie unmöglich die Frauenordination ist, sieht man ja an der evangelischen Kirche, an der Anglican Communion,
an den Altkatholiken, an den Mennoniten … Es gibt sogar Rabbinerinnen.
Die Frauenordination ist genauso unmöglich wie vor 100 Jahren eine Universitätsstudium oder vor 30 Jahren die Arbeit als Polizeibeamtin für Frauen war – nämlich nur eine Frage der Zeit. [mehr…]
Die Frauenordination ist genauso unmöglich wie vor 100 Jahren eine Universitätsstudium oder vor 30 Jahren die Arbeit als Polizeibeamtin für Frauen war – nämlich nur eine Frage der Zeit. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 11:35
Frl.Ilse: Hoffnungszeichen
Der Bischof ist ein Hoffnungszeichen, noch nicht so eingeengt und verbohrt wie seine Kollegen. Hoffentlich kann er etwas bewegen! Ob es auch damit zusammenhängt, dass St. Gallen seinen Bischof selber wählen kann und der Papst nicht zu hereinpfuscht wie z. B. bei „meinem“ allseits beliebten Kardinal Meisner (den die Kölner nicht wollten und wollen und der selbst nicht nach Köln wollte)? [mehr…]
Mittwoch, 26. Juli 2006 18:24
Frl.Ilse: @Graf von Galen
Na, das sind aber keine Argumente, sondern blühender Unsinn.
Zerstörung der Sexualmoral u.der Familie? Meines Wissens gibt es bis heute Familien – die zerstören sich in der Regel selber, und dass zu allen Zeiten. Ich habe sogar im Sinn, dass Ehe u. Familie hier besonders geschützt sind.
Homounkultur? Es stört sie, dass Homosexuelle nicht mehr mehr diskriminiert u. bestraft werden? Das macht unsere Welt entschieden menschlicher und christlicher! Das klingt, als ob sie die „Behindertenunkultur“ auch nicht wollen? Auch denen, den vorher grundlos Ausgegrenzten, wird das Leben erleichtert. Sie werden nicht mehr weggesperrt und besser behandelt – seit 1968 und neugefasstem PsychKG. Wo ist da der Unterschied zur Emanzipation der Homosexuellen?
Wieso zerstören die Familien? Sie haben vor 1968 keine klassischen Familien gegründet und es bis vor kurzem auch nicht getan. Erst jetzt erlaubt man es ihnen und die Christen sollten darüber jubilieren, wie sich das Ehebild durchgesetzt hat bis in Ecken, wo man es nicht unbedingt vermutet hat.
Zur angeblichen Kollektivschuld (die niemand außer dem rechten Rand postuliert): Warum diskutiert man überhaupt darüber – war da nicht was vor 1968? wie sah die Welt wohl da aus – und welcher Geist herrschte da? Denken sie mal drüber nach. [mehr…]
Zerstörung der Sexualmoral u.der Familie? Meines Wissens gibt es bis heute Familien – die zerstören sich in der Regel selber, und dass zu allen Zeiten. Ich habe sogar im Sinn, dass Ehe u. Familie hier besonders geschützt sind.
Homounkultur? Es stört sie, dass Homosexuelle nicht mehr mehr diskriminiert u. bestraft werden? Das macht unsere Welt entschieden menschlicher und christlicher! Das klingt, als ob sie die „Behindertenunkultur“ auch nicht wollen? Auch denen, den vorher grundlos Ausgegrenzten, wird das Leben erleichtert. Sie werden nicht mehr weggesperrt und besser behandelt – seit 1968 und neugefasstem PsychKG. Wo ist da der Unterschied zur Emanzipation der Homosexuellen?
Wieso zerstören die Familien? Sie haben vor 1968 keine klassischen Familien gegründet und es bis vor kurzem auch nicht getan. Erst jetzt erlaubt man es ihnen und die Christen sollten darüber jubilieren, wie sich das Ehebild durchgesetzt hat bis in Ecken, wo man es nicht unbedingt vermutet hat.
Zur angeblichen Kollektivschuld (die niemand außer dem rechten Rand postuliert): Warum diskutiert man überhaupt darüber – war da nicht was vor 1968? wie sah die Welt wohl da aus – und welcher Geist herrschte da? Denken sie mal drüber nach. [mehr…]
Dienstag, 25. Juli 2006 17:37
Frl.Ilse: @Jawohl!
Oh, ich werde ganz rot…aber Sie kommen zu spät, ach!
Übrigens dürfen sie auch weiterhin „Fräulein“ sagen, dass ist ja nicht verboten. Auch mein alter Fahrlehrer ließ sich davon nicht abbringen. Es klingt halt ein bißchen veraltet, so als ob man zu einem Junggesellen „Hagestolz“ sagen würde.
Wenn das alles ist, kann ich damit gut leben, und weiß leider immer noch nicht, warum die Welt ausgerechnet nach 1968 schlechter geworden ist – ich persönlich sehe, dass sie wie immer in vielem besser und in ein paar Dingen schlechter geworden ist. [mehr…]
Übrigens dürfen sie auch weiterhin „Fräulein“ sagen, dass ist ja nicht verboten. Auch mein alter Fahrlehrer ließ sich davon nicht abbringen. Es klingt halt ein bißchen veraltet, so als ob man zu einem Junggesellen „Hagestolz“ sagen würde.
Wenn das alles ist, kann ich damit gut leben, und weiß leider immer noch nicht, warum die Welt ausgerechnet nach 1968 schlechter geworden ist – ich persönlich sehe, dass sie wie immer in vielem besser und in ein paar Dingen schlechter geworden ist. [mehr…]
Dienstag, 25. Juli 2006 17:27
Frl.Ilse: Ja was denn?
Ratlos frage ich mich, was den so Schlimmes 1968 passiert ist, dass die Welt seitdem schlechter geworden
ist. Ich kann beim besten Willen nichts entdecken. Vielleicht hilft mir hier einer weiter.
Das einzige, was hier genannt wird, ist, dass die Leute nicht mehr so brav in die Kriche gehen. Ja nun, da sollte die Kirche mal was tun und nicht jammern! Auch in den USA hat es ein „1968“ gegeben, und da rennen sie alle in die Kirchen, daran liegt es also nicht.
Warum jetzt Freiheit sich seit 1968 in Egoismus verwandelt haben soll, kann ich auch nicht nachvollziehen. Der Egoismus und die Unfreiheit waren 1940 gewiß größer und die Welt allemal schlechter als heute.
Also: Stereotypes Gejammer ohne Hand und Fuß, vor allem ohne einen Beweis, dass die Welt seit 1968 schlechter sei. [mehr…]
Das einzige, was hier genannt wird, ist, dass die Leute nicht mehr so brav in die Kriche gehen. Ja nun, da sollte die Kirche mal was tun und nicht jammern! Auch in den USA hat es ein „1968“ gegeben, und da rennen sie alle in die Kirchen, daran liegt es also nicht.
Warum jetzt Freiheit sich seit 1968 in Egoismus verwandelt haben soll, kann ich auch nicht nachvollziehen. Der Egoismus und die Unfreiheit waren 1940 gewiß größer und die Welt allemal schlechter als heute.
Also: Stereotypes Gejammer ohne Hand und Fuß, vor allem ohne einen Beweis, dass die Welt seit 1968 schlechter sei. [mehr…]
Montag, 24. Juli 2006 15:47
Frl.Ilse: @Ätsch!
Die GayPride-Parade in Riga hat stattgefunden, dank der Intervention der lettischen Staatspräsidentin Freiberga. Freiberga wird übrigens als Kandidatin für das UNO-Generalsekretariat gehandelt. Hoffentlich klappt es! Ich kenne mittlerweile einige Letten persönlich, die sind ganz normal im Kopf. Durchgedreht sind in Lettland nur die Kirchen, aber da geht ohnehin kaum einer rein. Offenbar müssen sie deswegen so einen Krach schlagen, damit sie überhaupt jemand wahrnimmt. [mehr…]
Donnerstag, 20. Juli 2006 22:17
Frl.Ilse: @ an Abu
Ich wollte was zu den Methodisten schreiben, aber das derzeitige Thema ist viel spannender. Vor allem
ist es mal eine Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen und ohne Pöbeleien – eine Wohltat! Danke an
alle Mitwirkenden.
Abu, Homosexuelle haben normalerweise keine Unsicherheiten in Bezug auf ihre Geschlechtsidentität. Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Neigung sind drei verschiedene Dinge, die man auseinander halten muss – und die alle völig unterschiedlich in einer Person aussehen können! Es gibt (wenige) heterosexuelle Männer, die sich in Frauenkleidern am wohlsten fühlen! Nicht, dass ich das verstehen würde, aber wenn’s ihnen damit besser geht… Allerdings haben die allermeisten Menschen, gleich welcher Neigung, mit der Geschlechtsidentität keine Probleme.
Zum Thema, das Kinder beide Geschlechter brauchen, um gut aufzuwachsen (Rollenvorbilder!), muss ich zugeben, dass sich darüber wirklich streiten lässt. Ich glaube, auch die Wissenschaft ist sich nicht einig. Allerdings sieht es in vielen traditionellen Ehen immer noch so aus, dass die Kinder ihren Vater erst spät am Abend oder am Wochenende sehen, und praktisch die meiste Zeit mit ihrer Mutter oder Oma verbringen. Man sollte einmal drüber nachdenken, ob das für Kinder gut ist. [mehr…]
Abu, Homosexuelle haben normalerweise keine Unsicherheiten in Bezug auf ihre Geschlechtsidentität. Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Neigung sind drei verschiedene Dinge, die man auseinander halten muss – und die alle völig unterschiedlich in einer Person aussehen können! Es gibt (wenige) heterosexuelle Männer, die sich in Frauenkleidern am wohlsten fühlen! Nicht, dass ich das verstehen würde, aber wenn’s ihnen damit besser geht… Allerdings haben die allermeisten Menschen, gleich welcher Neigung, mit der Geschlechtsidentität keine Probleme.
Zum Thema, das Kinder beide Geschlechter brauchen, um gut aufzuwachsen (Rollenvorbilder!), muss ich zugeben, dass sich darüber wirklich streiten lässt. Ich glaube, auch die Wissenschaft ist sich nicht einig. Allerdings sieht es in vielen traditionellen Ehen immer noch so aus, dass die Kinder ihren Vater erst spät am Abend oder am Wochenende sehen, und praktisch die meiste Zeit mit ihrer Mutter oder Oma verbringen. Man sollte einmal drüber nachdenken, ob das für Kinder gut ist. [mehr…]
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:39
Frl.Ilse: @Demographie
Wie erklärt es sich denn, dass die Länder, die seit Jahrzehnten das liberalste Abtreibungsrecht haben
(Skandinavien) auch die höchsten Geburtenraten in der westlichen Welt vorweisen können?
Nicht die Abtreibungsgesetzgebung ist Ursache für zunehmende Kinderlosigkeit, sondern die Rahmenbedingungen für Familien und die mangelnde Unterstützung und Wertschätzung von berufstätigen Frauen. An der Verbesserung dieses Zustands sollten alle gesellschaftlichen Gruppen, auch die Kirchen, arbeiten und nicht fruchtlose Scheingefechte über Themen wie Homosexualität ausfechten. [mehr…]
Nicht die Abtreibungsgesetzgebung ist Ursache für zunehmende Kinderlosigkeit, sondern die Rahmenbedingungen für Familien und die mangelnde Unterstützung und Wertschätzung von berufstätigen Frauen. An der Verbesserung dieses Zustands sollten alle gesellschaftlichen Gruppen, auch die Kirchen, arbeiten und nicht fruchtlose Scheingefechte über Themen wie Homosexualität ausfechten. [mehr…]
Donnerstag, 13. Juli 2006 18:42
Frl.Ilse: @heuchlerische Doppelmoral
Aus den Zeilen einiger Chatter springt einem hier die heuchlerische Doppelmoral förmlich ins Gesicht.
800 Qassam Raketen auf Israel? Na und! Entführte israelische Wehrdienstleistende? So what! Selbstmordattentäter
in den israelischen Städten? Stört uns nicht!
Noch mal für alle: Jede israelische Militäraktion wurde bis jetzt durch die Gewalttätigkeit und abgrundtiefe Dummheit der palästinensischen Führung verursacht, die sich weigern, in Israelis gleichwertige Menschen zu sehen. Ich bezweifle, dass dies dem Willen den palästinensischen Volkes entspricht. Aber die können es ja nicht besser wissen, in palästinensischen Schulbüchern wird ja auch nur Hass geschürt – in israelischen komischerweise nicht.
Apropos Doppelmoral und Heuchelei: Wenn irgendwo auf der Welt eine angemeldete, genehmigte Demonstration stattfindet, wenn also Menschen ihre verbrieftes Recht wahrnehmen, das Thema aber gleiches Recht für Homosexuelle ist, dann ist die Demo natürlich gräßlicher Extremismus und Terrorismus. Da kommen ein paar Hundert Raketen auf Israel nicht gegen an. [mehr…]
Noch mal für alle: Jede israelische Militäraktion wurde bis jetzt durch die Gewalttätigkeit und abgrundtiefe Dummheit der palästinensischen Führung verursacht, die sich weigern, in Israelis gleichwertige Menschen zu sehen. Ich bezweifle, dass dies dem Willen den palästinensischen Volkes entspricht. Aber die können es ja nicht besser wissen, in palästinensischen Schulbüchern wird ja auch nur Hass geschürt – in israelischen komischerweise nicht.
Apropos Doppelmoral und Heuchelei: Wenn irgendwo auf der Welt eine angemeldete, genehmigte Demonstration stattfindet, wenn also Menschen ihre verbrieftes Recht wahrnehmen, das Thema aber gleiches Recht für Homosexuelle ist, dann ist die Demo natürlich gräßlicher Extremismus und Terrorismus. Da kommen ein paar Hundert Raketen auf Israel nicht gegen an. [mehr…]
Mittwoch, 12. Juli 2006 16:03
Frl.Ilse: @Benedikt
Ich glaube nicht, dass man in 250 Jahren über den Schiedsrichter in der Gesellschaft lacht. Eine solche Rolle ist nämlich ziemlich nützlich für alle. Gäbe es den Schiedsrichter nicht, würde immer der Stärkere gewinnen und das Faustrecht unser einziges Rechtsgut sein. Um beim Bild zu bleiben: Ohne Polizei wären die Innenstädte von Dortmund und Köln während der WM von den Hools zerlegt worden. Das zeigt sehr plastisch, wie eine Welt ohne Polizei (männlich wie weiblich) aussieht. Ein Grund für die Aggressivität von Hooligan-Gruppen ist übrigens, dass es unter ihnen so gut wie keine Frauen gibt. Männer sind nun mal diejenigen, die aggressiver und krimineller sind, dass ist eine alte Einsicht der Polizei, ganz besonders, wenn sie unter sich sind. [mehr…]
Mittwoch, 12. Juli 2006 09:59
Frl.Ilse: @an Sulpicius
Ich glaube, hier muss ich mal ein wenig Ordnung in den Polizeibegriff bringen:
Die Polizei ist ein durch und durch ziviler Beruf, das haben Vorredner schon ausgeführt. Die Polizei übt, wie andere staatliche Verwaltungen auch, Eingriffe in die Grundrechte aus – bei der Polizei ist es jedoch am sichtbarsten und unmittelbarsten, weil sie das Gewaltmonopol hat. Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“ der Gesellschaft ist, ohne den es nicht geht. Aber auch das Bauamt greift in die Grundrechte ein, wenn es dem Bürger vorschreibt, wo und wie er sein Haus zu bauen hat. Sollten deswegen keine Frauen mehr Bauanträge bearbeiten? Oder kann es sein, dass es ihnen nicht passt, dass es Situationen gibt, in denen eine Frau einen Mann sagt, wo’s langgeht? Ich denke, sie sind froh, wenn eine Polizeibeamtin erscheint, den Unfall aufnimmt und ihre Rechte wahrt, weil Ihnen jemand die Vorfahrt genommen hat. Die Polizei ist jedenfalls sehr zufrieden damit, dass es viele Frauen ihren Reihen gibt und wünscht sich den Zustand von vor 25 Jahren nicht zurück. Frauen sind die Hälfte der Menschheit, auf diese Hälfte und ihre Talente sollte man nicht verzichten. Die fotgeschrittensten Gesellschaften auf der Erde sind die, die Frauen voll emanzipiert haben (z. B. Skandinavien). Also: Frauen als Bischöfe – natürlich, sofort! In 25 Jahren werden sich die Anglikaner fragen, wie heute die Polizei, warum sie darüber überhaupt diskutieren mussten. [mehr…]
Die Polizei ist ein durch und durch ziviler Beruf, das haben Vorredner schon ausgeführt. Die Polizei übt, wie andere staatliche Verwaltungen auch, Eingriffe in die Grundrechte aus – bei der Polizei ist es jedoch am sichtbarsten und unmittelbarsten, weil sie das Gewaltmonopol hat. Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“ der Gesellschaft ist, ohne den es nicht geht. Aber auch das Bauamt greift in die Grundrechte ein, wenn es dem Bürger vorschreibt, wo und wie er sein Haus zu bauen hat. Sollten deswegen keine Frauen mehr Bauanträge bearbeiten? Oder kann es sein, dass es ihnen nicht passt, dass es Situationen gibt, in denen eine Frau einen Mann sagt, wo’s langgeht? Ich denke, sie sind froh, wenn eine Polizeibeamtin erscheint, den Unfall aufnimmt und ihre Rechte wahrt, weil Ihnen jemand die Vorfahrt genommen hat. Die Polizei ist jedenfalls sehr zufrieden damit, dass es viele Frauen ihren Reihen gibt und wünscht sich den Zustand von vor 25 Jahren nicht zurück. Frauen sind die Hälfte der Menschheit, auf diese Hälfte und ihre Talente sollte man nicht verzichten. Die fotgeschrittensten Gesellschaften auf der Erde sind die, die Frauen voll emanzipiert haben (z. B. Skandinavien). Also: Frauen als Bischöfe – natürlich, sofort! In 25 Jahren werden sich die Anglikaner fragen, wie heute die Polizei, warum sie darüber überhaupt diskutieren mussten. [mehr…]
Mittwoch, 12. Juli 2006 09:33
Frl.Ilse: @Befangenheit
Der Betroffene, der selbst öffentlich angab, homosexuell zu sein, trat wenig später vor Gericht als
Hauptzeuge gegen die Seminarleitung auf, ohne daß dessen einschlägige Befangenheit gehörig berücksichtigt
worden wäre.Ich weiß ja nicht, wie es im österreichischen Recht aussieht, aber die Unterschiede zum
deutschen Recht werden doch eher gering sein. Und dort muss derjenige, der das Urteil spricht, unbefangen
sein. Der Zeuge muss bloß wiedergeben, was er gesehen oder gehört oder erfahren hat. Der Zeuge ist i
m m e r in das Geschehen involviert und somit „befangen“. Angesichts des doch recht lockeren Umgangs mit
Rechtsbegriffen ist der Artikel mit großer Vorsicht zu genießen. [mehr…]
Sonntag, 9. Juli 2006 12:08
Frl.Ilse: @Durchschnittsalter 68
Gibt es nicht auf gleicher Seite einen hämischen kreuz.net-Artikel darüber, wie schlecht es der evangelischen Kirche in Deutschland geht? Gut, dass die Katholische Kirche in Deutschland und Spanien so glänzend da steht. [mehr…]
Donnerstag, 6. Juli 2006 12:31
Frl.Ilse: @Hamas
„Zwei Familien in Schlafkleidung mitten in der Nacht auf der Straße. Soll das etwa die Hamas bewegen,
den israelischen Soldaten auszuhändigen?“Mit Sicherheit nicht. Die Hamas kümmert sich einen feuchten
Kehricht darum, wie es dem palästinensichen Volk geht, ob es vielleicht Frieden, ruhige Nächte, Arbeitsplätze
und Bildungschancen erhält. Die Hamas kümmert sich um so essentielle Dinge, wie einen 19-jährigen Wehrdienstleistenden
zu entführen und vermutlich sinnlos zu ermorden, nachdem erst einmal sinnlos mehrere palästinensische
Zivilisten während dieser ganzen Dummheitsaktion getötet wurden.
Zu der Eheschließung in Holland: Wo ist das Problem? Der Mann ist doch umoperiert, wenn die Meldung stimmt. Also ist er mittlerweile eine Frau und verkleidet sich nicht nur als solche – wenn sie jetzt einen Mann heiratet, was in aller Welt soll daran denn schon wieder falsch sein? [mehr…]
Zu der Eheschließung in Holland: Wo ist das Problem? Der Mann ist doch umoperiert, wenn die Meldung stimmt. Also ist er mittlerweile eine Frau und verkleidet sich nicht nur als solche – wenn sie jetzt einen Mann heiratet, was in aller Welt soll daran denn schon wieder falsch sein? [mehr…]
Dienstag, 27. Juni 2006 10:40
Frl.Ilse: @Annette
Here it is:
1 Kor. 11,5: Frauen als Prediger der Gemeinde
Röm.16, 1f: Diakonin Phoebe (hierzu auch: Kol. 1, 28: darin bezeichnet sich Paulus auch als Diakon)
Röm. 16, 3: Prisca, „Mitarbeiterin in Christus“
Röm. 16,7: Junia, „hervorragend unter den Aposteln“
(Die katholische Kirche hat aus Junia den Mann Junias gemacht, aber leider kannten die Kirchenväter Hieronymus und Chrysostomus noch den richtigen Originaltext).
Das soll reichen: Man erkennt, in der frühen Kirche waren Frauen in verschiedenen Ämtern tätig, bis hin zum Apostelamt (das heißt nicht, dass es Paulus gepasst hätte).
Da das nicht zu bestreiten ist, die katholische Kirche aber immer noch auf ihrer (falschen) Meinung beharrt, kann sie nicht anders, als schlichtweg zu behaupten, „dann gilt eben in diesem Fall das NT nicht für uns“. Das ist natürlich intellektueller und theologischer Schwachsinn. Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen. [mehr…]
1 Kor. 11,5: Frauen als Prediger der Gemeinde
Röm.16, 1f: Diakonin Phoebe (hierzu auch: Kol. 1, 28: darin bezeichnet sich Paulus auch als Diakon)
Röm. 16, 3: Prisca, „Mitarbeiterin in Christus“
Röm. 16,7: Junia, „hervorragend unter den Aposteln“
(Die katholische Kirche hat aus Junia den Mann Junias gemacht, aber leider kannten die Kirchenväter Hieronymus und Chrysostomus noch den richtigen Originaltext).
Das soll reichen: Man erkennt, in der frühen Kirche waren Frauen in verschiedenen Ämtern tätig, bis hin zum Apostelamt (das heißt nicht, dass es Paulus gepasst hätte).
Da das nicht zu bestreiten ist, die katholische Kirche aber immer noch auf ihrer (falschen) Meinung beharrt, kann sie nicht anders, als schlichtweg zu behaupten, „dann gilt eben in diesem Fall das NT nicht für uns“. Das ist natürlich intellektueller und theologischer Schwachsinn. Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen. [mehr…]
Montag, 26. Juni 2006 22:48
Frl.Ilse: @Luther, Wesley u.a
Jede Konfession zeigt uns doch nur ihren Weg, das an sich unbegreifliche Phänomen „Gott“ irgendwie begreiflich und erfahrbar zu machen. Alle habe dieselben Quellen, die jeweils anders interpretiert werden. Ich sehe aber nicht, dass die Protestanten, Orthodoxen, Methodisten, Römer, Anglikaner den Kern des christlichen Glaubens verfehlen. Keine hat für sich den wahren Weg gepachtet, jede geht ihn anders zum gleichen Ziel. Der eine Christ findet Gott mit dem katholischen Katechismus und er katholischen Messe, weil er sich Gott nur nahe fühlen kann, wenn es ihm ganz genau erklärt wird. Der nächste ist sieht’s anders und sagt sich, was sich in der Kirche abspielt, ist nicht so wichtig, wie die aktive Nächstenliebe – nur so kann ich Christus im Mitmenschen sehen und ihm folgen. Insofern ist Ökumene eine sehr gute Einrichtung, um den Menschen die verschiedenen Wege zu Gott zu zeigen und vielleicht denen, die den Weg schon aufgegeben haben, einen neuen, bisher unbekannten, zu eröffnen. [mehr…]
Mittwoch, 21. Juni 2006 10:43
Frl.Ilse: Artikel?
Gibt es hier eigentlich noch Meinungen zum Artikel selbst? Was ist an ihm eigentlich bemerkenswert? Er
zeigt einen normalen demokratischen Prozess in einem Rechtsstaat. Die Politik hat ein Gesetz gemacht,
dass mittlerweile fast 30 Jahre alt und seinen Zweck nicht mehr erfüllen k a n n , weil Wissenschaft
und Politik mittlerweile eine andere Richtung für besser halten. Also wird sich das Parlament mit dem
Gesetz befassen und es möglicherweise ändern.
Bemerkenswert ist wahrscheinlich, wie einige strenge Katholiken vor dem Rechtsstaat stehen und staunen: Es dauert keine 500 Jahre, ehe man erkennt, dass das alte Gesetz nichts mehr taugt. Eine demokratische Versammlung von Leuten, die für diese Aufgabe gewählt wurden, erkundigt sich bei maßgebenden Stellen, wie man’s anders machen könnte, damit mehr Menschen damit gedient ist und man nicht mir uralten und unwissenschaftlichen Annahmen herumwerkeln muss.
Schön. so ein demokratischer Rechtsstaat – offenbar erkennen das sogar die Macher von kreuz.net! [mehr…]
Bemerkenswert ist wahrscheinlich, wie einige strenge Katholiken vor dem Rechtsstaat stehen und staunen: Es dauert keine 500 Jahre, ehe man erkennt, dass das alte Gesetz nichts mehr taugt. Eine demokratische Versammlung von Leuten, die für diese Aufgabe gewählt wurden, erkundigt sich bei maßgebenden Stellen, wie man’s anders machen könnte, damit mehr Menschen damit gedient ist und man nicht mir uralten und unwissenschaftlichen Annahmen herumwerkeln muss.
Schön. so ein demokratischer Rechtsstaat – offenbar erkennen das sogar die Macher von kreuz.net! [mehr…]
Mittwoch, 21. Juni 2006 10:31
Frl.Ilse: Rosenkranz
Jetzt muss ich die Katholiken leider enttäuschen, aber der Rosenkranz ist keine Erfindung der Kirche.
Er kam mit den Kreuzfahrern im hohem Mittelalter nach Europa, die im Nahen Osten die musliminischen Gebetsketten
kennengelernt hatten. Und die Muslime wiederum haben ihre Gebetsketten den Buddhisten abgeschaut. Das
nennt man Inkulturation. Darin ist das Christentum genauso gut wie alle anderen Religionen. Man kann es
aber auch positiv formulieren: Eine gute Idee der Konzentration auf das Gebet kann man auch mal von anderen
übernehmen.
Das orthodoxe Pendant zu zum Rosenkranz ist das Jesus-Gebet. [mehr…]
Das orthodoxe Pendant zu zum Rosenkranz ist das Jesus-Gebet. [mehr…]
Samstag, 17. Juni 2006 18:17
Frl.Ilse: @Benedikt, Ansgar, DDL
Hier haben alle recht – wir werden es nie wissen, welcher Glaube richtig ist, und mir Mathematik lässt
sich dieser Glaube auch nie beweisen. Das wollte DDL auch gar nicht darlegen, sondern nur, das jeder Glaubende
recht haben kann – der Muslim, der Buddhist, der Amish-Mennonit, der Apollon-Anbeter…
Nur scheint noch nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht haben könnte, und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht oder beschimpft werden darf. Wenn die Anglikaner also meinen, Homosexualität sei keine Sünde, haben sie vielleicht recht und dürfen nicht kübelweise Hass ernten von den Chattern. Vielleicht haben sie auch unrecht, aber wir werden es, so lange wir leben, nie erfahren. Da Homosexualität weder ansteckend noch kriminell, noch gesellschaftschädigend ist, ist es also müßig, darüber zu diskutieren, ob es richtig ist oder nicht. Es soll halt jeder so halten, wie sie/er es für recht hält. [mehr…]
Nur scheint noch nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht haben könnte, und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht oder beschimpft werden darf. Wenn die Anglikaner also meinen, Homosexualität sei keine Sünde, haben sie vielleicht recht und dürfen nicht kübelweise Hass ernten von den Chattern. Vielleicht haben sie auch unrecht, aber wir werden es, so lange wir leben, nie erfahren. Da Homosexualität weder ansteckend noch kriminell, noch gesellschaftschädigend ist, ist es also müßig, darüber zu diskutieren, ob es richtig ist oder nicht. Es soll halt jeder so halten, wie sie/er es für recht hält. [mehr…]
Freitag, 16. Juni 2006 22:11
Frl.Ilse: @homo-ideologisches Bekenntnis?
Was in aller Welt ist ein homo-ideologisches Bekenntnis? Ist das eine Glaubensrichtung oder eine politische
Weltanschauung? Wann und wie lege ich so etwas ab? Und vor allem – warum sollte ich das tun?
Mann, hier wird aber auch ein Stuss zusammengeschrieben – kommen Menschen, die so was von sich geben, eigentlich in der Welt ohne Hilfe zurecht? Vielleicht werden sie da, wo sie ihren ständigen Aufenthalt haben, schon gar nicht mehr rausgelassen. [mehr…]
Mann, hier wird aber auch ein Stuss zusammengeschrieben – kommen Menschen, die so was von sich geben, eigentlich in der Welt ohne Hilfe zurecht? Vielleicht werden sie da, wo sie ihren ständigen Aufenthalt haben, schon gar nicht mehr rausgelassen. [mehr…]
Freitag, 16. Juni 2006 21:58
Frl.Ilse: @Sakrileg
Nachdem ich als ungefähr drittletzter Mensch in Deutschland den Roman auch gelesen habe, kann ich ja mitreden. Ich habe festgestellt, dass jeder Mensch, der mehr als zwei Gehirnzellen hat, spätestens auf der ersten Seite feststellt, dass es sich um eine reine Fiktion handelt, die nicht die Wirklichkeit darstellen will. Das bezieht sich nicht nur auf die Kirche – auch die Darstellung der Polizeiarbeit liegt weit jenseits der Realität auf sehr niedrigem Samstag-Abend-Krimi-Niveau. Hat man den donnernden Aufschrei der Polizei Frankreichs und Englands gehört? Nein; nur die Kirche jammert, weil sie Fiktion und Realität nicht, wie jeder vernünftige Mensch, auseinanderhalten kann. Wäre das Gejammer nicht gewesen, hätten sich nicht Millionen Leser für einen durchschnittlichen, wenngleich spannend konstruierten Roman, interessiert. [mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 09:43
Frl.Ilse: @Beobachterin
Was Sie „einschüchtern, diskreditieren und zum Schweigen bringen“ auf dieser Seite nennen, nennt man
in der normalen Welt „Diskussion“ – den Austausch von Argumenten. Das ist nichts Schlimmes, Sie brauchen
sich nicht davor zu fürchten. Sie müssten nur Argumente parat haben und in der Lage sein, Gegenargumtente
anzuhören und anzuerkennen, wenn sie bewiesen sind.
Übrigens muss ich sie enttäuschen: Es gab schon in der römschen Antike die Möglichkeit für Männer, sich zu heiraten. Die Anzahl der Kulturen auf dem Erdenrund, die Homosexualität nicht verbietet, ist viel größer als die Gegengruppe (ca. 2/3 gegen 1/3). Man merkt es nur nicht direkt, weil die westlich-abendländische Kultur im Augenblick die dominante ist. [mehr…]
Übrigens muss ich sie enttäuschen: Es gab schon in der römschen Antike die Möglichkeit für Männer, sich zu heiraten. Die Anzahl der Kulturen auf dem Erdenrund, die Homosexualität nicht verbietet, ist viel größer als die Gegengruppe (ca. 2/3 gegen 1/3). Man merkt es nur nicht direkt, weil die westlich-abendländische Kultur im Augenblick die dominante ist. [mehr…]
Donnerstag, 8. Juni 2006 08:51
Frl.Ilse: Antworten?
Irgendwie habe ich es geahnt – eine vernünftige Antwort auf meine Fragen ist hier nicht zu kriegen. Stattdessen wird der Chat mal wieder von anaerotischen und sonstigen sexuellen Fantasien von „rudolfsohn“ und „Beobachterin“ zugemüllt. Ich frage mich, was diese diese Pornoschreiber noch mit Katholizismus zu tun haben und was diese Menschen im wahren Leben so treiben. [mehr…]
Mittwoch, 7. Juni 2006 15:42
Frl.Ilse: @Pünktchen und DDL
Erst einmal beiden ein Lob, dass in Eurer Diskussion über Kant überraschenderweise mal Niveau in kreuz.net
geriet, auch wenn ihre keine Einigkeit erzielen konntet (damit es aber nicht zu arg wurde, schaltete sich
schnell Beobachterin mit ihren Sex-Fantasien dazwischen; ich glaube, sie hat das böse S-Wort auch als
erste benutzt).
Ich frage mich, warum in den skandinavischen Staaten, die ja höchst unkatholisch sind, die als erste die Lebenspartnerschaft einführten und dafür die höchsten Zahlen aufzuweisen haben, für die die Ehe eine reine Privatangelegenheit ist – warum in diesen Staaten die meisten Kinder zur Welt kommen?
Na los, katholische Kämpfer, ich will eine Antwort – aber bitte mit Niveau
! [mehr…]
Ich frage mich, warum in den skandinavischen Staaten, die ja höchst unkatholisch sind, die als erste die Lebenspartnerschaft einführten und dafür die höchsten Zahlen aufzuweisen haben, für die die Ehe eine reine Privatangelegenheit ist – warum in diesen Staaten die meisten Kinder zur Welt kommen?
Na los, katholische Kämpfer, ich will eine Antwort – aber bitte mit Niveau
Freitag, 2. Juni 2006 20:32
Frl.Ilse: Bischöfe und Papst
Das Bischofe dem Papst nur dann folgen, wenn es ihnen passt, wird doch zur Zeit in Deutschland deutlich. Der Papst hat feststellen und mitteilen lassen, dass eine Beendigung der Kirchensteuerzahlungen vor einer staatlichen Behörde kein Glaubensabfall sei. Der sei erst gegeben, wenn man dies auch vor einem Pfarrer vermeldet. Daher darf die automatische Exkommunikation der vielen deutschen Kirchensteuersparer kann nicht erfolgen. Die deutschen Bischöfe ziehen es allerdings vor, dies zu ignorieren und die päpstliche Meinung nicht weiter zu verbreiten. Ist ja klar, sonst könnten sie sich ihre Einnahmen abschminken. Das Geld geht also vor päpstlichen Weisungen, im Falle Österreichs vertritt man wohl auch eine ganz eigene Meinung zur Taufe. Das kommt dabei heraus, wenn man Staat und Kirche nicht sauber trennt. [mehr…]
Donnerstag, 1. Juni 2006 16:32
Frl.Ilse: @Belisar
Ich muss Sie enttäuschen, aber jüdische Rabbinerinnen gibt es schon lange. Sie vergleichen übrigens
Äpfel mit Birnen, aber sehr leicht durchschaubar. Dass ein Mann niemals Kinder bekommen kann, ist sonnenklar,
weil biologisch unmöglich – verlangt auch keiner. Das eine Frau Priesterin werden kann, ist schon lange
in vielen Kirchen bewiesen und hat ja auch mit Biologie nichts zu tun. Letztenendes kommt immer wieder
dasselbe heraus: Es gibt kein Argument, warum Frauen nicht Priester werden sollten in einer Religion,
dessen Gründer Jesus als einziger bekannter Religionsgründer niemals Frauen als ungleich oder minderwertig
behandelt hat.
@c. a.
Eine schöne und nachvollziehbare Erläuterung. Aber Sie sehen ja, wie weit Sie mit Wissenschaft oder gar Logik hier kommen. Hier hat schon der Papst so manches einstecken müssen, weil man der Meinung war, er sei nicht katholisch genug. [mehr…]
@c. a.
Eine schöne und nachvollziehbare Erläuterung. Aber Sie sehen ja, wie weit Sie mit Wissenschaft oder gar Logik hier kommen. Hier hat schon der Papst so manches einstecken müssen, weil man der Meinung war, er sei nicht katholisch genug. [mehr…]
Mittwoch, 31. Mai 2006 16:53
Frl.Ilse: So what?
Ja, und? Jedes Jahr zu Karneval gibt es allüberall Messen im Kostüm und Predigten in Form von Büttenreden. In meiner alten Heimat gab’s und gibt es Pferdesegnungen, Bikermessen und Autosegnungen. Zu Hubertus kommen die Jäger in die Kirche und blasen ein Halali. Warum also soll das Abendland (mal wieder) untergehen, wenn Geistliche eine Zirkusmesse feiern und dabei Kleidung tragen, die in einem Zirkus vollkommen normal ist? [mehr…]
Mittwoch, 31. Mai 2006 16:41
Frl.Ilse: Mozart und andere…
Ich persönlich halte Mozart für das größte musikalische Geschenk Gottes an die Menschheit – ich verlange
aber nicht, dass alle es genauso sehen.
Den tiefsten musikalischen Eindruck, der mich bis heute nicht losgelassen hat, war ein echtes Gospelkonzert mit Chor und allem drum und dran vor 23 Jahren. Wenn ich versuche, die Wirkung dieser Musik mit Worten zu beschreiben, springe ich heute noch (wie damals) vom Stuhl und kann nicht ruhig bleiben.
Wir sollten so unendlich dankbar sein für die Vielfalt, die der Mensch aus den 12 Tönen gemacht hat, aus dene im Grunde die abendländische Musik besteht, statt darüber zu meckern, was uns nicht gefällt – so ist das mit der Kunst eben. Statt zu maulen sollte man sich lieber die Mühe machen, ein Instrument oder Singen zu lernen, das fördert das Verständnis enorm. Zugegeben: bei Penderecki hat mir das allerdings auch nicht mehr geholfen – aber ich muss so wenig wie alle anderen alles gut finden. [mehr…]
Den tiefsten musikalischen Eindruck, der mich bis heute nicht losgelassen hat, war ein echtes Gospelkonzert mit Chor und allem drum und dran vor 23 Jahren. Wenn ich versuche, die Wirkung dieser Musik mit Worten zu beschreiben, springe ich heute noch (wie damals) vom Stuhl und kann nicht ruhig bleiben.
Wir sollten so unendlich dankbar sein für die Vielfalt, die der Mensch aus den 12 Tönen gemacht hat, aus dene im Grunde die abendländische Musik besteht, statt darüber zu meckern, was uns nicht gefällt – so ist das mit der Kunst eben. Statt zu maulen sollte man sich lieber die Mühe machen, ein Instrument oder Singen zu lernen, das fördert das Verständnis enorm. Zugegeben: bei Penderecki hat mir das allerdings auch nicht mehr geholfen – aber ich muss so wenig wie alle anderen alles gut finden. [mehr…]
Montag, 29. Mai 2006 15:09
Frl.Ilse: @großes Staunen
339 Einträge zu dem für den christlichen Glauben so wahnsinnig wichtigen und teifgründigen Eintrag,
das MdB Beck auf einer Demo in Moskau verletzt wurde. Ich bezweifle sogar, das Beck katholisch ist – also
warum regen sich so viele auf? Gibt es nicht wahrhaftig wichtigere Themen: Frieden und Gerechtigkeit,
Armut?
Auch wenn man kein Psychotherapeut ist, springt es einem hier förmlich ins Gesicht: Wer sich so entsetzlich über eine Schwulendemo im fernen Moskau aufregt, hat ein massives psychisches Problem. Entweder eine Neurose oder Probleme, die eigene Homosexualität anzuerkennen (weil das ja laut Lehre der Kirche böse sein soll). Daraus folgt massive Angst vor der bösen Welt, die einen immer wieder in Versuchung führt, und vor sich selbst, weil man nicht so ist, wie die Kirche gern hätte. Das ist BEHANDLUNGSBEDÜRFTIG. Ganz ernsthaft. Wer seine Schäden nicht behandeln lässt, wird zur Gefahr für sich oder die Gesellschaft. Also, Kreuz-Netter: Fresst euren Hass, eure Depressionen und Neurosen nicht in euch hinein, sondern lasst euch helfen. Ihr seit schwer krank – und solltet nicht, wie viele mit gleicher Krankheit, als unbekannter Selbstmörder Nr. 78 in der der Zeitung enden. Und schreie jetzt keiner, Selbstmord sei verboten – das hat noch keinen abgehalten.
Denkt mal drüber nach, ob möglicherweise nicht mit Euch was nicht stimmt, sondern mit angestaubten Ansichten der Kirche. [mehr…]
Auch wenn man kein Psychotherapeut ist, springt es einem hier förmlich ins Gesicht: Wer sich so entsetzlich über eine Schwulendemo im fernen Moskau aufregt, hat ein massives psychisches Problem. Entweder eine Neurose oder Probleme, die eigene Homosexualität anzuerkennen (weil das ja laut Lehre der Kirche böse sein soll). Daraus folgt massive Angst vor der bösen Welt, die einen immer wieder in Versuchung führt, und vor sich selbst, weil man nicht so ist, wie die Kirche gern hätte. Das ist BEHANDLUNGSBEDÜRFTIG. Ganz ernsthaft. Wer seine Schäden nicht behandeln lässt, wird zur Gefahr für sich oder die Gesellschaft. Also, Kreuz-Netter: Fresst euren Hass, eure Depressionen und Neurosen nicht in euch hinein, sondern lasst euch helfen. Ihr seit schwer krank – und solltet nicht, wie viele mit gleicher Krankheit, als unbekannter Selbstmörder Nr. 78 in der der Zeitung enden. Und schreie jetzt keiner, Selbstmord sei verboten – das hat noch keinen abgehalten.
Denkt mal drüber nach, ob möglicherweise nicht mit Euch was nicht stimmt, sondern mit angestaubten Ansichten der Kirche. [mehr…]
Sonntag, 28. Mai 2006 19:26
Frl.Ilse: @Tommasino
Teilen Sie uns den auch die Antwort des Innenministeriums mit? Würde mich mal interessieren.
Im übrigen gilt in diesem Land (durch GG geschützt) die Vereinsfreiheit. Jeder kann einen Verein gründen, der nicht mit seinen Zielen gegen das GG verstößt. So z. B. auch die lesbischen und schwulen Polizeibeamten in NRW und den Rest der Republik. Das nennt sich Demokratie und funktioniert hervorragend. [mehr…]
Im übrigen gilt in diesem Land (durch GG geschützt) die Vereinsfreiheit. Jeder kann einen Verein gründen, der nicht mit seinen Zielen gegen das GG verstößt. So z. B. auch die lesbischen und schwulen Polizeibeamten in NRW und den Rest der Republik. Das nennt sich Demokratie und funktioniert hervorragend. [mehr…]
Sonntag, 28. Mai 2006 17:02
Frl.Ilse: @virOblationis
Sag ich ja! Inkonsequent und unprofessionell – erinnert an die alten kommunistischen Zeiten. Offenbar haben die übriggebliebenen Kommunisten jetzt ein Bündnis mit den Hardcore-Katholiken geschlossen, weil sie nun so einhelliger Meinung sind. [mehr…]
Sonntag, 28. Mai 2006 16:51
Frl.Ilse: @unprofessionell
Als Fachfrau kann ich das Vorgehen der Moskauer Polizei nur als absolut unprofessinell beurteilen. Ich nehme mal an, dass es auch in Russland eine Art Versammlungsrecht gibt. Wenn eine Versammlung verboten wurde, aber trotzdem stattfindet, wird sie aufgelöst – das ist überall so. Allerdings gilt das für alle Versammlungen in diesem Zusammenhang, also auch für die Gegenveranstaltung. Diese wurde nicht nur nicht aufgelöst, sondern sogar unbehelligt gelassen, obwohl von ihr (klar im Fernsehen zu erkennen), die Gewalt und damit die Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausging. Aufgabe jeder Polizei ist es, egal wo, Gefahren für die öff. Sicherheit zu verhindern – hier hat die russ. Polizei eindeutig versagt, indem sie nicht in der Lage u. offenbar nicht willens war, Gewalt zu verhindern. Ein Armutszeugnis! Zum Glück ist das Dank EU in Polen mittlerweile anders. Im Mai konnte eine Gay’s Lib-Demo unter Polizeischutz stattfinden. Es geht also doch! [mehr…]
Samstag, 27. Mai 2006 20:32
Frl.Ilse: @?????
Also ich habe jetzt den Text mehrmals gelesen, aber ich finde immer noch nciht die Stelle, in der Elton
John die katholische Kirche für den Tod Mercurys verantwortlich macht – der ja bekanntlich nicht katholisch,
sondern Parse war.
Bin ich jetzt blind oder haben die Eiferer hier (mal wieder ) dummes Zeug verfasst, weil sie den Text nicht gelesen haben? [mehr…]
Bin ich jetzt blind oder haben die Eiferer hier (mal wieder ) dummes Zeug verfasst, weil sie den Text nicht gelesen haben? [mehr…]
Freitag, 26. Mai 2006 17:26
Frl.Ilse: QHetze
Na, die Klage ist ja wohl reichlich übertrieben. Seit dem Tod von Papst Johannes Paul II. und der Wahl Ratzingers zum Papst ist noch nie so viel über die Kirche, ganz besonders die katholische, in Fernsehen und anderen Medien gewesen. Das darunter etwas mit Hetze war, ist mir, als eifriger Zeitungsleserin, nicht erinnerlich (und seit Rudolf Augstein tot ist, ist auch der Ton des „Spiegel“ ein ganz anderer geworden). Wenn mit Hetze natürlich die eine oder andere Kritik oder gar ein dümmlicher Comic namens „Popetown“ gemeint sind, der die Aufmerksamkeit der Medien nur durch das Gejammer der Kirche erst erhalten hat, dann kann ich die mimosenhafte Weltsicht der Kirche nur beklagen. Jeder Politiker, jeder Schauspieler, jeder Sportler und der Bundestrainer der Fußball-Nationalmannschaft müssen (und können!) täglich mehr Spott ertragen als die Kirche. Wie heißt es so schön: Das muss eine demokratische Gesellschaft abkönnen. Und sie tut es, Tag für Tag. [mehr…]
Mittwoch, 24. Mai 2006 09:30
Frl.Ilse: @Sodomie?
Ich lese in diesem Artikel kein Wort über Sodomie, also (streng verbotenen) Geschlechtsverkehr zwischen
Mensch und Tier. Ich lese nur was von Prostitution und darin verwickelt einen Kleriker und einen Transvestiten.
Bitte bei den Beiträgen doch etwas mehr Klarheit in der Sprache – aber hier redet (bzw. schreibt) man ja gegen Wände, wenn man so was fordert… [mehr…]
Bitte bei den Beiträgen doch etwas mehr Klarheit in der Sprache – aber hier redet (bzw. schreibt) man ja gegen Wände, wenn man so was fordert… [mehr…]
Sonntag, 21. Mai 2006 17:16
Frl.Ilse: Veränderung notwendig
Schön, dass Kardinal Glemp Veränderung im Verhältnis der polnischen Katholiken zur katholischen Kirche
anmahnt, was offenbar nötig ist. Erst diese Woche habe ich von einer lettischen Katholikin erfahren,
dass sie aus ihrer Gemeinde in Lettland herausgemobbt wurde – sie ist nun mal lettischsprachig, die Gemeinde
(es gibt ihrer ohnehin nicht viele) ist polnischsprachig und besteht nur aus Polen. Die Gemeinde wollte
sie nicht haben und gab ihr zu verstehen, dass Letten, die kein Polnisch beherrschen, ohnehin nicht richtig
katholisch sind.
Wird wohl Zeit, dass sich was ändert! [mehr…]
Wird wohl Zeit, dass sich was ändert! [mehr…]
Donnerstag, 4. Mai 2006 16:53
Frl.Ilse: @private-notes und Brandenburgis
…perverse Ausnutzung des Autoritätsverhältnisses… schrieb private-notes. Da kann ich mich nur anschließen.
Wir wäre es, wenn man die Autoritätsverhältnisse endlich einmal aufgeben würde und wieder zu dem Zustand
zurück ginge, den Jesus haben wollte – das keiner über dem anderen stehe und Letzten die Ersten sein
werden… Nachzulesen bei Matthäus. Dann hätte es vielleicht ein Ende mit dem Vertuschen und Totschweigen.
Wie wäre es, wenn man endlich nicht mehr Leute zulassen würde, die ihren verqueren sexuellen Problemen ausweichen wollen ins Zölibat, was natürlich nicht funktioniert? Wie wäre es, mit dem Zölibat aufzuräumen? Ich behaupte nicht, dass es dann sexuellen Kindesmißbrauch nicht mehr gäbe, den gibt es leider auch woanders – aber die überdurchschnittliche Häufung bei katholischen Geistlichen ist bedenklich und spricht für sich.
Und über horrende Entschädigungssummen zu klagen in einem Land, wo das nun mal üblich ist, ist müßig. Jeder Amerikaner weiß das und sollte sich vorher überlegen, was er tut. [mehr…]
Wie wäre es, wenn man endlich nicht mehr Leute zulassen würde, die ihren verqueren sexuellen Problemen ausweichen wollen ins Zölibat, was natürlich nicht funktioniert? Wie wäre es, mit dem Zölibat aufzuräumen? Ich behaupte nicht, dass es dann sexuellen Kindesmißbrauch nicht mehr gäbe, den gibt es leider auch woanders – aber die überdurchschnittliche Häufung bei katholischen Geistlichen ist bedenklich und spricht für sich.
Und über horrende Entschädigungssummen zu klagen in einem Land, wo das nun mal üblich ist, ist müßig. Jeder Amerikaner weiß das und sollte sich vorher überlegen, was er tut. [mehr…]
Donnerstag, 4. Mai 2006 16:40
Frl.Ilse: Geschichte schreiben die Sieger…
…aber zum Glück ist man nicht von denen abhängig. Wir leben in einem Land, in dem sich jeder frei
über historische Zusammenhänge informieren kann.
Von der Kolonialpolitik Englands in Indien weiß ich nicht viel, aber wenn die Infos stimmen, dann war das Völkermord. Was die Kritik an Disraeli angeht, so vermisse ich den Hinweis, dass D. in einem parlamentarischen System gewählt und abgewählt wurde. Die Engländer, die damals wählen durften, hatten also schon ein Wahl, im Gegensatz z. B. zur k.u.k.-Monarchie.
Die Kolonialpolitik der anderen europäischen Mächte ist ein ebenso trübes Kapitel, besonders schlimm hausten die Belgier im Kongo. Und bevor die Engländer die Buren unterdrücken konnten, waren diese erst einmal ins Land gekommen, um die dort lebenden Völker zu „kolonialisieren“ (= ihrer Unabhängigkeit zu berauben). Wir sollten uns den Artikel als Mahnung bewahren, gegen Unterdrückung der Freiheit und Demokratie weltweit aufzustehen. [mehr…]
Von der Kolonialpolitik Englands in Indien weiß ich nicht viel, aber wenn die Infos stimmen, dann war das Völkermord. Was die Kritik an Disraeli angeht, so vermisse ich den Hinweis, dass D. in einem parlamentarischen System gewählt und abgewählt wurde. Die Engländer, die damals wählen durften, hatten also schon ein Wahl, im Gegensatz z. B. zur k.u.k.-Monarchie.
Die Kolonialpolitik der anderen europäischen Mächte ist ein ebenso trübes Kapitel, besonders schlimm hausten die Belgier im Kongo. Und bevor die Engländer die Buren unterdrücken konnten, waren diese erst einmal ins Land gekommen, um die dort lebenden Völker zu „kolonialisieren“ (= ihrer Unabhängigkeit zu berauben). Wir sollten uns den Artikel als Mahnung bewahren, gegen Unterdrückung der Freiheit und Demokratie weltweit aufzustehen. [mehr…]
Montag, 1. Mai 2006 19:59
Frl.Ilse: @alter Hut
„Weiche, zartbesaitete oder feminine Männer mit einer unterentwickelten Männlichkeit werden vom Priestertum
besonders angezogen und sind in ihm deshalb auch zweifellos überrepräsentiert.“
Das hat doch schon Drewermann vor über 10 Jahren fundiert bewiesen, ebenso die These, dass der Priesterberuf eine Flucht aus sozialen und emotionalen Problemen sein kann.
Damals war das Geschrei über „Kleriker“ groß, aber wie’s aussieht, weiß kreuz.net ja jetzt, dass er recht hatte. [mehr…]
Das hat doch schon Drewermann vor über 10 Jahren fundiert bewiesen, ebenso die These, dass der Priesterberuf eine Flucht aus sozialen und emotionalen Problemen sein kann.
Damals war das Geschrei über „Kleriker“ groß, aber wie’s aussieht, weiß kreuz.net ja jetzt, dass er recht hatte. [mehr…]
Frl.Ilse: Schulenglisch
Hoppla, da ist der Autor an die Grenzen seines Schulenglisch gestoßen. „Wafer“ heißt in diesem Zusammhang
natürlich nicht „Waffel“, sonder „Oblate“ bzw. „Hostie“ (engl. consecrated wafer).
Lieber Autor, das ihre Übersetzung nicht stimmt, hätten Sie selber merken müssen.
Ansonsten ist Paisley ein übler Bursche, der den Nordirlandkonflikt noch zusätzlich anheizt. Auf den Papst reagieren allerdings alle Engländer, mit Ausnahme der katholischen, bis heute allergisch. Sie haben dem Papsttum das 16.Jahrhundert immer noch nicht verziehen. [mehr…]
Lieber Autor, das ihre Übersetzung nicht stimmt, hätten Sie selber merken müssen.
Ansonsten ist Paisley ein übler Bursche, der den Nordirlandkonflikt noch zusätzlich anheizt. Auf den Papst reagieren allerdings alle Engländer, mit Ausnahme der katholischen, bis heute allergisch. Sie haben dem Papsttum das 16.Jahrhundert immer noch nicht verziehen. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





