Dienstag, 30. November 2004 10:56
Lesername: Dolfus
Beiträge: 520
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 19:46
Dolfus: Mission heute?
Schade, daß die organisierte katholische Mission fast völlig zum Erliegen gekommen ist. Was haben sie damals anders gemacht als heute? Zumindest war damals auch noch die Mehrheit der Europäer katholisch. [mehr…]
Donnerstag, 2. Dezember 2004 19:39
Dolfus: Eine ausgezeichnete Analyse
Ich schließe mich dem Kommentar vor mir völlig an. Genau so ist es!
Einen großen Dank für dieses Interview, der Cardinal Ottavianis theologische Kritik an Bugninis Novus Ordo aus musikalisch-ästhetischer und musikhistorischer Sicht perfekt ergänzt.
Man versteht den Zorn so vieler großer heiliger Priester, als man ihnen die überlieferten Meßbücher verbat und gegen Bugninis Vorgaben austauschte.
Es scheint eine Zulassung Gottes zu sein, daß sich ein Dilettant wie Mons. Bugnini durchsetzte. Der Hl. Geist scheint mit Pauls VI. Pontifikat im Sinne gehabt zu haben, die Kirche einer schweren Prüfung zu unterziehen. Nur so kann ich mir solche Pontifikate erklären.
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 16:55
Dolfus: China als Bedrohung
Möglicherweise sieht Cardinal Ruini die wohl künftige Supermacht China auch als militärische Bedrohung, wirtschaftlich und politisch auf jeden Fall.
Über den Umgang mit dem chinesischen Neuaufsteiger, vor dem die europäischen Staatslenker schon vor 100 Jahren bangten, wird natürlich auch im Weißen Haus diskutiert. Das könnte auch zu Schlimmeren führen, denn Bush ist ein Zündler wie Churchill.
Auch hat die Kommunistische Parteiakademie Chinas bereits eine Analyse erstellt, worin die Fehler der gescheiterten potentiellen Supermächte Deutschland, Japan und UdSSR gelegen haben.
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 08:22
Dolfus: Nichts hinzuzufügen
Dieser Geistliche hat recht! Wo sollen die künftigen Priester denn ihr Priestertum lernen, wenn nicht im Priesterseminar?
Es muß wieder der Stand vor dem Einbruch des Konzilsgeistes eingeführt werden. Erst mit ihm kamen die Ärgernisse.
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 08:18
Dolfus: Linzer Bischof will heiraten?
Wenn der Herr Bischof das so sieht. Eines der wenigen funktionierenden Seminare in deutschen Landen sind jene der Pius- und Petrusbruderschaft.
Über die anderen Seminare kann man nur sagen: St. Pölten liegt zwischen Wien und Linz. Die Sache um Bischof Krenn und seine „Geheimwaffe“ Küchl wurde nur deswegen an die Öffentlichkeit gebracht, weil sie nicht zum Prälatenestablishment gehörten. Ähnliche Berichte über andere Seminare wurden seinerzeit von Visitator Schönborn nicht angenommen.
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 08:10
Dolfus: Ein ausgezeichneter Kommentar!
So ist es. Der konziliare Establishment-Klerus mag sich einreden, der Konzilsgeist habe die Kirche in glorreiche Zeiten geführt, auch wenn ein Blick unter die Meßbesucher sie schon eines besseren belehren hätte müssen.
Es ist nun eine echte Gnade des Hl. Geistes, daß der typisch deutschen Funktionärskirche langsam aber sicher das Geld ausgeht. Es gibt unzählige unnötige Kommissionen, die in allen Diözesen unnötige Papiere ausarbeiten, dafür hat Christus die Kirche nicht gegründet.
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Donnerstag, 2. Dezember 2004 08:04
Dolfus: Verrat am Papst und an der Kirche Christi
Hier ist größter Handlungsbedarf, alleine schon um des Seelenheiles der der Kirche Anvertrauten!
Alle diese ausgezeichneten Bischöfe, Kardinäle und Laienfunktionäre haben den Hl. Vater und die Kirche Christi verraten – und dieser Verrat dauert noch an, und schlimmer, diese Leute verfolgen die Katholiken, die dem Papst die Treue halten.
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Mittwoch, 1. Dezember 2004 17:48
Dolfus: Auch Österreichs Sozialisten wollen Abtreibung ausweiten
Dies sieht ein Antrag der SJ am aktuellen SPÖ-Parteitag vor. Auch soll Protest gegen Abtreibung unter Strafe gestellt werden.
Traurig nur, daß unsere Christdemokraten keine Bestrebungen unternehmen, die Abtreibung wieder unter Strafe zu stellen (verboten ist sie ja de jure weiterhin, eine teuflische Haarspalterei).
Auch Jörg Haider sah nie einen Handlungsbedarf.
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Dienstag, 30. November 2004 21:10
Dolfus: Bush ordnete 9/11 an
Jetzt werden Amerikas Christen leider erkennen müssen, daß ihr Vorzeige-Präsident George W. Bush seine Frömmigkeit nur geheuchelt hat, denn ein echter Christ würde nie eine so wichtige Richterstelle einem Abtreibungsbefürworter geben.
Ein hoher Republikaner, der Bob Dole-Berater Stan Hilton, setzte übrigens sein Leben aufs Spiel: Er sagte im Radio, daß die 9/11-Attacken von Bush persönlich angeordnet worden waren. Wer sowas tut, ist auch fähig, einen neuen Weltkrieg vom Zaun zu brechen.
http://www.pilt.de/…ush_autorisiert!*/2/
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Dienstag, 30. November 2004 21:02
Dolfus: Ein Job für Krenn
Vielleicht bekommt Bischof Krenn irgendeine seelsorgliche Aufgabe für irgendeine Zielgruppe. Er würde ja so gerne zum ORF gehen.
Er tut sich mit vielen Kommentaren jedenfalls keinen Gefallen.
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Dienstag, 30. November 2004 20:55
Dolfus: Papsttreu und rechtgläubig ist die Hauptsache
Solche Parteiordnungen können auch irreführen. In Deutschland würde so mancher Bischof vielleicht als erzkonservativ gelten … [mehr…]
Dienstag, 30. November 2004 20:52
Dolfus: Ein Seelenhirte
St. Pölten ist mit diesem Bischof wahrlich gesegnet. Die Vorarlberger trauern ihm nach. Hoffentlich wissen die Niederösterreicher wirklich zu schätzen, was sie an diesem Gottesmann haben, und nützen die Chance für St. Pöltens Kirche. Man muß viel für diese Diözese beten. [mehr…]
Dienstag, 30. November 2004 20:47
Dolfus: Letztes Kommunismusrelikt
Wie sollen viele Bauern am Land überleben, wenn sie nur ein Kind haben dürfen?
Auch auf die Stadt wirkt sich das „one child only“ nicht positiver aus.
Nach dem De facto-Ende des Kommunismus in China (zugunsten einer Parteienautokratie) wird sich in den nächsten Jahren noch vieles ändern. Das leere Ostrußland wird bereits jetzt von den Chinesen erschlossen, während sich die Russen als Arbeiter verdingen.
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Dienstag, 30. November 2004 20:41
Dolfus: Altes Eisen
Hier herrscht der große Graben zwischen den USA und Europa.
Wer in Europa öffentlich die Evolutionstheorie in Frage stellt, wird als Fundamentalist gebrandmarkt.
Bedauerlich ist, daß selbst viele Priester verneinen, daß es Adam und Eva jemals gegeben hat.
Die Evolutionstheorie ist eigentlich altes Eisen, wie so viele andere Theorien des 19. Jahrhunderts, die heute kein Wissenschaftler mehr ernst nimmt.
Die Evolutionstheorie ist aber ein säkulares Heiligtum geblieben, deren letzter Erguß die originelle Idee ist, daß die Vögel die Nachfahren die Dinos sind.
Je absurder eine Sache, desto mehr glauben sie.
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Dienstag, 30. November 2004 20:32
Dolfus: Der letzte Römer
Paul VI. wären seine großen Verzweiflungen der späten 1970er angesichts der furchtbaren Kirchenkrise wohl erspart geblieben, hätte er auf diesen großen römischen Cardinal gehört.
Viele Konzilsgeistler dreschen darum immer noch auf diesen großen Cardinal herum.
Wenn die Kirche einst wieder in bessere Zeiten eingetreten ist, wenn der Konzilsgeist endlich tot ist, wird Ottaviani jene Würdigungen für seine hellsichtigen Analysen erhalten, die er verdient.
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Dienstag, 30. November 2004 20:22
Dolfus: Weiterhin Krennreiben
Der genannte Herr war es doch, der Krenn mit Erich Honecker verglichen hat. Wer die damalige Krenn-Diözese kannte, weiß, daß man sich um die Meinung des Bischofs wenig kümmerte. Warum also weiterhin solche Verleumdungen gegen den armen Bischof Krenn? [mehr…]
Dienstag, 30. November 2004 20:17
Dolfus: Die Kirche darf zur Abtreibung nicht schweigen!
Daß Abtreibung immer noch verboten, aber seit den hedonistischen 1970ern straffrei ist, weiß heute kein Mensch mehr.
Die Kirche darf nicht länger schweigen oder herumdiplomatisieren, aus Furcht vor medialer Verprügelung – sie muß Klartext sprechen. Heute ist keine Lebensgefahr mehr wie in der NS-Zeit, und doch haben damals unzählige Priester und Bischöfe wie Graf von Galen ihr Leben für die Wahrheit aufs Spiel gesetzt.
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Dienstag, 30. November 2004 20:11
Dolfus: Cardinal Schönborn spricht klar
Man muß dem Wiener Cardinal aus Deutschböhmen lassen, daß er gut katholische Katechesen und Predigten halten kann, was ja bei germanischen Bischöfen nicht immer mehr der Fall ist.
Viele Meßbesucher haben heute leider von der Realpräsenz keinen Schimmer mehr. Würde doch jeder Priester wie der Wiener Cardinal hier sprechen!
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Dienstag, 30. November 2004 11:29
Dolfus: Ordensgründer war aus Pius X wegen diesen Gründen geflogen
Ich habe mich jetzt näher über den Fall der Saint John Society informiert und einen höchst brissanten Artikel gefunden unter http://www.sspx-schism.com/SSJ-Chapman1.htm

Tenor ist, daß der Ordensgründer wegen derartigen Auffälligkeiten bereits 2x aus Pius X-Seminaren entfernt wurde, und der zuständige Bischof über die Anklagen auch von anderer Seite schon informiert wurde.
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Dienstag, 30. November 2004 11:11
Dolfus: Im Westen nichts Neues
Man darf nicht vergessen, daß derartige Vorfälle in den USA bereits seit einigen Jahren ein Dauerthema sind. Seit dem Umbruch in 1960ern/70ern im priesterlichen Leben, in der Priesterausbildung ist es zu vielem gekommen, daß die Hierarchie unter den Tisch gekehrt hat, dafür war die mediale Explosion vor einigen Jahren um so gewaltiger.
Genau das macht natürlich auch stutzig, wieso derartiges von Neuem geschieht, sei es in Österreich oder jetzt dort in den USA. Entweder sind die Verantwortlichen in diesem Fall einfach zu dumm, um kapiert zu haben, was in der kirchlichen Welt um sie herum erst für Dauerschlagzeilen gesorgt hat, oder aber – man versucht durch Anschuldigungen eine unliebsame Gruppe von Ruhestörern zu vernichten.
Ohne die Details zu wissen, könnte aber – wie in Österreich – beides zutreffen.
Während in konziliaren Establishment-Orden derartiges erfolgreich vertuscht wird, freut man sich, daß man hier die Feinde jetzt am Krawattl hat.
Meines Erachtens sind derartige Fälle nicht primär eine Frage der spirituellen Ausrichtung eines Ordens, sondern eine Frage der internen Disziplin und Führung. In verwahrlosten Klöstern des Mittelalters waren solche Vorkommnisse sprichwörtlich geworden. Deswegen auch die Einführung strenger Disziplin durch Reformordensheilige wie Theresia von Àvila und Johannes vom Kreuz.
„Müßiggang ist aller Laster Anfang“, verbunden mit der Meinung, jeden dahergelaufenen aufzunehmen, die es sich ohne Diszilinierung gutgehen lassen.
Die strengen Ordensregel haben einen mehrfachen Sinn, sie sorgen auch dafür, daß nur Berufene in der Gemeinschaft verbleiben.
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