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Ein Job für Krenn Vielleicht bekommt Bischof Krenn irgendeine seelsorgliche Aufgabe für irgendeine Zielgruppe.
Er würde ja so gerne zum ORF gehen. Er tut sich mit vielen Kommentaren jedenfalls keinen Gefallen.
Papsttreu und rechtgläubig ist die Hauptsache Solche Parteiordnungen können auch irreführen. In Deutschland
würde so mancher Bischof vielleicht als erzkonservativ gelten …
Ein Seelenhirte St. Pölten ist mit diesem Bischof wahrlich gesegnet. Die Vorarlberger trauern ihm nach.
Hoffentlich wissen die Niederösterreicher wirklich zu schätzen, was sie an diesem Gottesmann haben,
und nützen die Chance für St. Pöltens Kirche. Man muß viel für diese Diözese beten.
Letztes Kommunismusrelikt Wie sollen viele Bauern am Land überleben, wenn sie nur ein Kind haben dürfen?
Auch auf die Stadt wirkt sich das „one child only“ nicht positiver aus. Nach dem De facto-Ende des Kommunismus
in China (zugunsten einer Parteienautokratie) wird sich in den nächsten Jahren noch vieles ändern. Das
leere Ostrußland wird bereits jetzt von den Chinesen erschlossen, während sich die Russen als Arbeiter
verdingen.
Altes Eisen Hier herrscht der große Graben zwischen den USA und Europa. Wer in Europa öffentlich die
Evolutionstheorie in Frage stellt, wird als Fundamentalist gebrandmarkt. Bedauerlich ist, daß selbst
viele Priester verneinen, daß es Adam und Eva jemals gegeben hat. Die Evolutionstheorie ist eigentlich
altes Eisen, wie so viele andere Theorien des 19. Jahrhunderts, die heute kein Wissenschaftler mehr ernst
nimmt. Die Evolutionstheorie ist aber ein säkulares Heiligtum geblieben, deren letzter Erguß die originelle
Idee ist, daß die Vögel die Nachfahren die Dinos sind. Je absurder eine Sache, desto mehr glauben sie.
Der letzte Römer Paul VI. wären seine großen Verzweiflungen der späten 1970er angesichts der furchtbaren
Kirchenkrise wohl erspart geblieben, hätte er auf diesen großen römischen Cardinal gehört. Viele Konzilsgeistler
dreschen darum immer noch auf diesen großen Cardinal herum. Wenn die Kirche einst wieder in bessere Zeiten
eingetreten ist, wenn der Konzilsgeist endlich tot ist, wird Ottaviani jene Würdigungen für seine hellsichtigen
Analysen erhalten, die er verdient.
Weiterhin Krennreiben Der genannte Herr war es doch, der Krenn mit Erich Honecker verglichen hat. Wer
die damalige Krenn-Diözese kannte, weiß, daß man sich um die Meinung des Bischofs wenig kümmerte.
Warum also weiterhin solche Verleumdungen gegen den armen Bischof Krenn?
Die Kirche darf zur Abtreibung nicht schweigen! Daß Abtreibung immer noch verboten, aber seit den hedonistischen
1970ern straffrei ist, weiß heute kein Mensch mehr. Die Kirche darf nicht länger schweigen oder herumdiplomatisieren,
aus Furcht vor medialer Verprügelung – sie muß Klartext sprechen. Heute ist keine Lebensgefahr mehr
wie in der NS-Zeit, und doch haben damals unzählige Priester und Bischöfe wie Graf von Galen ihr Leben
für die Wahrheit aufs Spiel gesetzt.
Cardinal Schönborn spricht klar Man muß dem Wiener Cardinal aus Deutschböhmen lassen, daß er gut katholische
Katechesen und Predigten halten kann, was ja bei germanischen Bischöfen nicht immer mehr der Fall ist.
Viele Meßbesucher haben heute leider von der Realpräsenz keinen Schimmer mehr. Würde doch jeder Priester
wie der Wiener Cardinal hier sprechen!
Ordensgründer war aus Pius X wegen diesen Gründen geflogen Ich habe mich jetzt näher über den Fall
der Saint John Society informiert und einen höchst brissanten Artikel gefunden unter www.sspx-schism.com/SSJ-Chapman1.htm
Tenor ist, daß der Ordensgründer wegen derartigen Auffälligkeiten bereits 2x aus Pius X-Seminaren entfernt
wurde, und der zuständige Bischof über die Anklagen auch von anderer Seite schon informiert wurde.
Im Westen nichts Neues Man darf nicht vergessen, daß derartige Vorfälle in den USA bereits seit einigen
Jahren ein Dauerthema sind. Seit dem Umbruch in 1960ern/70ern im priesterlichen Leben, in der Priesterausbildung
ist es zu vielem gekommen, daß die Hierarchie unter den Tisch gekehrt hat, dafür war die mediale Explosion
vor einigen Jahren um so gewaltiger. Genau das macht natürlich auch stutzig, wieso derartiges von Neuem
geschieht, sei es in Österreich oder jetzt dort in den USA. Entweder sind die Verantwortlichen in diesem
Fall einfach zu dumm, um kapiert zu haben, was in der kirchlichen Welt um sie herum erst für Dauerschlagzeilen
gesorgt hat, oder aber – man versucht durch Anschuldigungen eine unliebsame Gruppe von Ruhestörern zu
vernichten. Ohne die Details zu wissen, könnte aber – wie in Österreich – beides zutreffen. Während
in konziliaren Establishment-Orden derartiges erfolgreich vertuscht wird, freut man sich, daß man hier
die Feinde jetzt am Krawattl hat. Meines Erachtens sind derartige Fälle nicht primär eine Frage der
spirituellen Ausrichtung eines Ordens, sondern eine Frage der internen Disziplin und Führung. In verwahrlosten
Klöstern des Mittelalters waren solche Vorkommnisse sprichwörtlich geworden. Deswegen auch die Einführung
strenger Disziplin durch Reformordensheilige wie Theresia von Àvila und Johannes vom Kreuz. „Müßiggang
ist aller Laster Anfang“, verbunden mit der Meinung, jeden dahergelaufenen aufzunehmen, die es sich ohne
Diszilinierung gutgehen lassen. Die strengen Ordensregel haben einen mehrfachen Sinn, sie sorgen auch
dafür, daß nur Berufene in der Gemeinschaft verbleiben.