Dolfus
Erstellt: 10:56:47 | Dienstag, 30. November 2004
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511 Lesermeinungen
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Womit verbringt Bischof Krenn seinen Lebensabend?
#3   Dolfus   21:02:56 | Dienstag, 30. November 2004
Ein Job für Krenn
Vielleicht bekommt Bischof Krenn irgendeine seelsorgliche Aufgabe für irgendeine Zielgruppe. Er würde ja so gerne zum ORF gehen.
Er tut sich mit vielen Kommentaren jedenfalls keinen Gefallen.
Redaktion benachrichtigen Progressiver Prälat wird neuer Präsident der Chilenischen Bischofskonferenz
#1   Dolfus   20:55:58 | Dienstag, 30. November 2004
Papsttreu und rechtgläubig ist die Hauptsache
Solche Parteiordnungen können auch irreführen. In Deutschland würde so mancher Bischof vielleicht als erzkonservativ gelten …
Redaktion benachrichtigen Bischof Küng privat
#1   Dolfus   20:52:34 | Dienstag, 30. November 2004
Ein Seelenhirte
St. Pölten ist mit diesem Bischof wahrlich gesegnet. Die Vorarlberger trauern ihm nach. Hoffentlich wissen die Niederösterreicher wirklich zu schätzen, was sie an diesem Gottesmann haben, und nützen die Chance für St. Pöltens Kirche. Man muß viel für diese Diözese beten.
Redaktion benachrichtigen China: Das zweite Kind ist ein Schwerverbrechen
#1   Dolfus   20:47:31 | Dienstag, 30. November 2004
Letztes Kommunismusrelikt
Wie sollen viele Bauern am Land überleben, wenn sie nur ein Kind haben dürfen?
Auch auf die Stadt wirkt sich das „one child only“ nicht positiver aus.
Nach dem De facto-Ende des Kommunismus in China (zugunsten einer Parteienautokratie) wird sich in den nächsten Jahren noch vieles ändern. Das leere Ostrußland wird bereits jetzt von den Chinesen erschlossen, während sich die Russen als Arbeiter verdingen.
Redaktion benachrichtigen Die Theologenkommission springt auf einen abgefahrenen Zug
#2   Dolfus   20:41:30 | Dienstag, 30. November 2004
Altes Eisen
Hier herrscht der große Graben zwischen den USA und Europa.
Wer in Europa öffentlich die Evolutionstheorie in Frage stellt, wird als Fundamentalist gebrandmarkt.
Bedauerlich ist, daß selbst viele Priester verneinen, daß es Adam und Eva jemals gegeben hat.
Die Evolutionstheorie ist eigentlich altes Eisen, wie so viele andere Theorien des 19. Jahrhunderts, die heute kein Wissenschaftler mehr ernst nimmt.
Die Evolutionstheorie ist aber ein säkulares Heiligtum geblieben, deren letzter Erguß die originelle Idee ist, daß die Vögel die Nachfahren die Dinos sind.
Je absurder eine Sache, desto mehr glauben sie.
Redaktion benachrichtigen Eine Begebenheit Kardinal Ottavianis auf dem Vatikanum
#3   Dolfus   20:32:04 | Dienstag, 30. November 2004
Der letzte Römer
Paul VI. wären seine großen Verzweiflungen der späten 1970er angesichts der furchtbaren Kirchenkrise wohl erspart geblieben, hätte er auf diesen großen römischen Cardinal gehört.
Viele Konzilsgeistler dreschen darum immer noch auf diesen großen Cardinal herum.
Wenn die Kirche einst wieder in bessere Zeiten eingetreten ist, wenn der Konzilsgeist endlich tot ist, wird Ottaviani jene Würdigungen für seine hellsichtigen Analysen erhalten, die er verdient.
Redaktion benachrichtigen Professorenintrige an der Theologischen Hochschule in St. Pölten?
#3   Dolfus   20:22:13 | Dienstag, 30. November 2004
Weiterhin Krennreiben
Der genannte Herr war es doch, der Krenn mit Erich Honecker verglichen hat. Wer die damalige Krenn-Diözese kannte, weiß, daß man sich um die Meinung des Bischofs wenig kümmerte. Warum also weiterhin solche Verleumdungen gegen den armen Bischof Krenn?
Redaktion benachrichtigen Das Zentrum der Geschichte + …
#1   Dolfus   20:17:37 | Dienstag, 30. November 2004
Die Kirche darf zur Abtreibung nicht schweigen!
Daß Abtreibung immer noch verboten, aber seit den hedonistischen 1970ern straffrei ist, weiß heute kein Mensch mehr.
Die Kirche darf nicht länger schweigen oder herumdiplomatisieren, aus Furcht vor medialer Verprügelung – sie muß Klartext sprechen. Heute ist keine Lebensgefahr mehr wie in der NS-Zeit, und doch haben damals unzählige Priester und Bischöfe wie Graf von Galen ihr Leben für die Wahrheit aufs Spiel gesetzt.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal und die kleine Klara
#3   Dolfus   20:11:53 | Dienstag, 30. November 2004
Cardinal Schönborn spricht klar
Man muß dem Wiener Cardinal aus Deutschböhmen lassen, daß er gut katholische Katechesen und Predigten halten kann, was ja bei germanischen Bischöfen nicht immer mehr der Fall ist.
Viele Meßbesucher haben heute leider von der Realpräsenz keinen Schimmer mehr. Würde doch jeder Priester wie der Wiener Cardinal hier sprechen!
Redaktion benachrichtigen ‘Aus’ für eine junge religiöse Gemeinschaft
#4   Dolfus   11:29:30 | Dienstag, 30. November 2004
Ordensgründer war aus Pius X wegen diesen Gründen geflogen
Ich habe mich jetzt näher über den Fall der Saint John Society informiert und einen höchst brissanten Artikel gefunden unter www.sspx-schism.com/SSJ-Chapman1.htm
Tenor ist, daß der Ordensgründer wegen derartigen Auffälligkeiten bereits 2x aus Pius X-Seminaren entfernt wurde, und der zuständige Bischof über die Anklagen auch von anderer Seite schon informiert wurde.
Redaktion benachrichtigen ‘Aus’ für eine junge religiöse Gemeinschaft
#3   Dolfus   11:11:59 | Dienstag, 30. November 2004
Im Westen nichts Neues
Man darf nicht vergessen, daß derartige Vorfälle in den USA bereits seit einigen Jahren ein Dauerthema sind. Seit dem Umbruch in 1960ern/70ern im priesterlichen Leben, in der Priesterausbildung ist es zu vielem gekommen, daß die Hierarchie unter den Tisch gekehrt hat, dafür war die mediale Explosion vor einigen Jahren um so gewaltiger.
Genau das macht natürlich auch stutzig, wieso derartiges von Neuem geschieht, sei es in Österreich oder jetzt dort in den USA. Entweder sind die Verantwortlichen in diesem Fall einfach zu dumm, um kapiert zu haben, was in der kirchlichen Welt um sie herum erst für Dauerschlagzeilen gesorgt hat, oder aber – man versucht durch Anschuldigungen eine unliebsame Gruppe von Ruhestörern zu vernichten.
Ohne die Details zu wissen, könnte aber – wie in Österreich – beides zutreffen.
Während in konziliaren Establishment-Orden derartiges erfolgreich vertuscht wird, freut man sich, daß man hier die Feinde jetzt am Krawattl hat.
Meines Erachtens sind derartige Fälle nicht primär eine Frage der spirituellen Ausrichtung eines Ordens, sondern eine Frage der internen Disziplin und Führung. In verwahrlosten Klöstern des Mittelalters waren solche Vorkommnisse sprichwörtlich geworden. Deswegen auch die Einführung strenger Disziplin durch Reformordensheilige wie Theresia von Àvila und Johannes vom Kreuz.
„Müßiggang ist aller Laster Anfang“, verbunden mit der Meinung, jeden dahergelaufenen aufzunehmen, die es sich ohne Diszilinierung gutgehen lassen.
Die strengen Ordensregel haben einen mehrfachen Sinn, sie sorgen auch dafür, daß nur Berufene in der Gemeinschaft verbleiben.
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