Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
ungewaschenes Unterhemd Sollte dem „Märtyrerbischof“ Williamson einmal etwas zustoßen und sollte dann
eine tüchtige Pius-Schwester sein Unterhemd in die Waschmaschine stecken – das gäbe aber einen heiligen
Sturm der Entrüstung ob ihres reliquienmißachtenden Übereifers!
@ ErnstSchneider Ja, der Ritter hat sich feierlich verabschiedet. Aber er wäre nicht der erste, der vom
Rücktritt zurücktritt. Jedenfalls hat „jesus…“ am 27.01.11 geschrieben: Komm aus Novi Travnik
@ Goldengel Christus spricht: Lasst die Toten ruhen! Wo sagt Jesus das? Ich kenne nur Mt 8,21f bzw Lk
9,59f: laß die Toten ihre Toten begraben! Das können Sie aber nicht meinen, denn da geht es darum, daß
sich ein Berufener durch nichts von der Nachfolge Jesu abhalten lassen soll, nicht einmal durch die Pflicht,
einen verstorbenen Angehörigen zu begraben. Einen Ausspruch Lasst die Toten ruhen! kann ich nicht finden.
demokratisch Es handelte sich um eine demokratische Kundgebung der gesunden Kräfte im Volk. Sie wurde
von der bekanntesten katholischen Gruppierung in Deutschland – der international tätigen Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. – organisiert. Demokratische Kundgebung, organisiert von den Piusbrüdern – wie geht das?
Die mögen doch gar keine Demokratie! „Heiliger Vater, … Sie werden nach dem Beispiel Ihrer Vorgänger
die richtige Auffassung der verfälschten Ideen wiederherstellen, die zu Idolen des modernen Menschen
geworden sind: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Demokratie…“ Aus: Vierter Brief von S. E. Erzbischof
Marcel Lefebvre an Papst Paul VI. vom 17. Juli 1976 Nachzulesen hier www.fsspx.at/index.php?option=com_con…
Dämonisierung Dämonisierungen – wie sie in der antikirchlichen Propaganda zugunsten des Mißbrauchs-Hoax
die Regel sind – wird man hier keine finden. Wie schade! Die Redax kann sich nicht darin „suhlen“. Dafür
hat sie beim Fall des katholischen Pfarrers von Riekofen eben die vornehme Zurückhaltung an den Tag gelegt,
die sie hier beklagt.
Goldengel beschreibt fast so gut wie Dr. Schlämmer das Problem, das die Redaktion nicht zu sehen scheint.
Gerade ein Priester muss wissen, WAS er tut. Der Priester hat Gutes in dieser Welt zu vollbringen und
die Seelen zu Gott zu führen und diesen (besser: sie) nicht in die Sünde hineinzutreiben.
@ Walther von Stolzing Vor einiger Zeit – Mixa war noch Bischof – gab es eine Radiosendung mit Priesterkandidaten
aus dem Augsburger Seminar. Einer von ihnen erklärte, daß er in einer Kutsche zu seiner Primiz fahren
wolle, in einem barocken Meßgewand, mit einem Birett auf dem Kopf, und daß als Schlußlied die Bayernhymne
gesungen werden sollte. Höffentlich tröstet Sie das ein wenig.
@ Blechtonne Wenn eine italienische Münze das sternförmige Pflasterungsmuster des Kapitols in Rom zeigt,
können Sie sie guten Gewissens in die Hand nehmen. Sie ist nicht obszön. Das Muster wurde ja von dem
völlig unschwulen Michelangelo entworfen.
Jürgen Elsässer ist alter „Genosse“. Er war Mitglied des Kommunistischen Bundes. Müßte also für +net
ebenso inakzeptabel sein wie Winfried Kretschmann.
Wahnsinn Die katholische Liturgie wird von den deutschen Naziwahn-Medien schon seit Jahren als NS-Widerbetätigung
dämonisiert, bei der es darum gehe, die Vergasung der mächtigen Juden ideologisch vorzubereiten. Bekanntlich
ist die Nazi-Keule in HS-Deutschland das übliche Unterwerfungs-Instrument unter das von den nicht demokratisch
gewählten Medienbossen kontrollierte links-dekadente Homo- und Abtreibungsregime. Wer ist hier vom Wahn
befallen? Hat +net einen demokratisch gewählten Medienboss? Daß jemand eine Keule verwendet, um sich
selbst zu unterwerfen, konnte ich mir bishrr nicht vorstellen.
@ alle Bibelkenner und solche, die es noch werden wollen Bitte unterscheiden zwischen „Kanaan“ und „Hochzeit
zu Kana“. Nur letztere steht im NT. Von den vielen Hochzeiten, die im Laufe von Jahrhunderten im Lande
Kanaan gefeiert wurden, steht nur ganz wenig in der Bibel.
Schade, daß +net nicht das Interview von Prof. Beyerhaus veröffentlicht oder wenigstens verlinkt. Diesen
Freundschaftsdienst würden doch die Piusbrüder gerne leisten, wenn man sie lieb darum bittet. Es wäre
schon interessant zu erfahren, was dem Brief des Papstes vorausgegangen ist. Warum sieht sich der Papst
veranlaßt, – einem evangelischen Theologen einen Brief zu schreiben? – ihm zu versichern, daß er „Jesus
Christus als einzigen Sohn Gottes und Erlöser unmißverständlich bekennen“ werde? – ihm eine öffentliche
Stellungnahme zuzugestehen? – ihn um sein Vertrauen zu bitten? Und warum verwendet +net für Prof. Beyerhaus
nicht die beliebte Bezeichnung „Protestunte“?
im tiefsten Dunkel in den Jahren 1970 bis 1974 – also im tiefsten Dunkel der Konzilszeit – Also geht es
seit 37 Jahren wieder aufwärts mit der Kirche? Na, das ist mal eine frohe Botschaft! Wird von +net viel
zu selten verkündet!!! Ist manchmal nicht das genaue Gegenteil davon zu lesen?
@ Cybuzar Vielen Dank für den Link! Da wäre mir fast etwas entgangen. Sie können sicher sein, daß
ich dieser multiplen Persönlichkeit mein volles Vertändnis entgegenbringe.
@ Fake-Rätsel Ich drohe niemanden und habe nie jemandem gedroht! Als Fake-Kiki haben Sie vielleicht noch
niemandem gedroht. Ich hab’ aber mal eine Drohmail von Ihnen bekommen, am 07.10.10 um 12:49 h, wenn auch
unter einem anderen Nick.
Frauen können nicht Diakon werden Wozu auch? Hauptsache, sie dienen brav. Vom früheren Speyerer Weihbischof
Ernst Gutting war einmal Folgendes zu lesen: „Jesus hat gesagt: ‘Der Menschensohn ist nicht gekommen um
sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen.’ Später haben die Männer das Dienen an die Frauen delegiert.“
PS: Im griechischen Text steht für „dienen“ diakonésai. Mk 10,45; Mt 20,28
@ Reconquista Gibt es in Ihrer Heimatstadt Traunstein noch mehr Leute, die über den ranghöchsten Oberbayern
an der römischen Kurie so nett reden wie Sie?
Wieviele Artikel müssen in dieser Serie noch erscheinen, bis der schon leicht angemoderte Streitgesprächs-Knochen
endgültig abgenagt und ausgelutscht ist?
Wenn das stimmt, Die RKK ist voll des Heiligen Geistes durch ihre katholische Morallehre. dann habe ich
vieles, was ich im Reli-Unterricht gelernt habe, umsonst gelernt. Schade drum, der war vorkonziliar und
eigentlich ganz solide.
Was denn nun? Haben die Aufklärer geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei (siehe Titel) oder haben sie
ein Märchen … aufgetischt und dem Mittelalter untergeschoben (siehe Text)? Das ist doch nicht dasselbe!
Heißt es in Österreich „der Kasel“? Oder hat sich da ein freimaurerischer Antikatholik in die Redax
eingeschlichen und sich durch den Fehler unfreiwillig entlarvt? @ Bodo Brombach Seien Sie vorsichtig!
Danke lieber Gott, dass Du alle in die Hölle schickst, die sich der falschen Form bedienen, auch wenn
ihr Herz noch so rein ist! Schicke bitte unbedingt auch die in die Hölle, die einen Kasel tragen, der
kreuz.net nicht gefällt! Danke sehr! Sie bringen sich ja selbst in Gefahr!
@ Domenico Tuttisanti Hab’ ich schon in meinen ersten Beitrag (17:14 h) aus dem LThK übernommen. Aber
danke für Ihren Hinweis. Übrigens: ich kenne nur Abolition, Abolitionist, lat. abolitio, engl. abolition.
@ Jubärens Nochmal: Ich kann nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Aber Sie und jeder Leser kann den
ganzen Artikel lesen, wenn er möchte, und sich sein eigenes Urteil bilden. Ich wiederhole: ich habe das
rausgesucht, was den unglaublichen Satz von der Abschaffung widerlegt. Ich habe nicht bestritten, was
auch das LThK nicht bestreitet: daß es auch immer Gegner der Sklaverei gegeben hat. Natürlich ist das
LThK nicht fehlerfrei. Aber zitierfähiger als +net ist es allemal. Übrigens: ein Bild mit Sklaven aus
Afrika, die von muslimischen Sklavenhändlern nach Amerika verfrachtet werden, beweist nicht nur daß
es muslimische Sklavenhändler gab, sondern auch, daß es in Amerika eine Nachfrage nach Sklaven gab.
Die Nachfrager waren kaum die Indianer oder die Indios.
Hab ich’s doch geahnt, … daß jetzt entweder das LThK als Kirchenhaß-Lexikon bezeichnet wird oder der
Jubärens was beisteuert … Allerdings erwartete ich eher, daß Spanier und Portugiesen als Muselmanen
und protestuntige Schwuchteln abqualifiziert würden. Wenn Sie den LThK-Artikel lesen, werden Sie vielleicht
zu einem anderen Urteil kommen. Aber ich kann ja nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Ich habe das
rausgesucht, was dem unglaublichen Satz von der Abschaffung widerspricht, und oben drüber geschrieben,
daß es sich im LThK sehr viel differenzierter liest. Differenzierung ist nun wahrlich nicht die Stärke
dieses +net-Artikels, selbst wenn Sie der Autor sein sollten. Im übrigen freue ich mich immer noch über
Ihren schönen Satz vom 26.03.: Man kann nur hoffen, dass mit der Eiligsprechung von JP II der Zahn der
Zeit, der schon so manche Träne getrocknet hat, auch über diese Wunde Gras wachsen lässt. Was der Zahn
der Zeit so alles kann: Tränen trocknen, Gras über Wunden wachsen lassen …
@ Domenico Tuttisanti Ich bin schon Katholik genug, um zu wissen, daß diese Seite hier nicht repräsentativ
für die RKK ist. Aber gerade hier tummeln sich reichlich viele Total-VII-Gegner, und das hat mich zu
der Frage gebracht, was sie von der Ablehnung der Sklaverei durch das VII halten.
@ Domenico Tuttisanti Es gibt keine „Gegner des V II“, die von vorne bis hinten alles ablehnen, was auf
dem Konzil beschlossen wurde. Das bezweifkle ich stark. Wenn ich etwa die Beiträge von ruhrgebietler
durchsähe, fände ich wahrscheinlich schnell ein entschiedenes „Hinweg mit dem apostatischen Räuberkonzil!“
oder so ähnlich.
Abgeschafft? Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft. Das liest sich aber im Lexikon für Theologie
und Kirche anders und sehr viel differenzierter. Zum Beispiel: Die zunehmende Christianisierung u. die
damit verbundene Entwicklung z. Reichskirche verstärkt die Berücksichtigung von Interessen von Sklaven-Besitzern
z.B. bei Taufe, Ordination und Kloster-Eintritt und damit die Zurücksetzung der Sklaven … Seit den
Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
Die chr. Autoren der alten Kirche akzeptierten mit wenigen Ausnahmen die gesellschaftl. Institution der
Sklaverei… Für die Durchsetzung des Abolitionismus im späten 18. Jh. setzten sich aus chr. Motiven
v.a. die Methodisten, Mennoniten u. ganz bes. die Quäker ein… Die grundsätzl. Ablehnung der Sklaverei
als solcher kommt erst im 19. jH. eindeutig z. Ausdr. v.a. bei Gregor XVI. u. Leo XIII… Das Vat. II
verurteilt die Sklaverei u. betont die wesentl. Gleichheit aller Menschen.“ Wenn ausgerechnet das VII
die Sklaverei verurteilt hat, müssten dann nicht die Gegner des VII für die Sklaverei sein?
Die Redax gewöhnt sich anscheinend daran, „Synkretismus“ mit „ch“ zu schreiben. Vielleicht schreibt sie
bald „Christus“ und „Christen“ mit „k“? Was wohl Grund und Ziel dieser „Rechtschreibreform“ sind? Sonst
ist man hier doch nicht so reformfreudig!
@ Evelynn Verstehe ich richtig, daß Sie Paulus für den Verfasser des ersten Johannesbriefs halten? Die
Bibelwissenschaftler schreiben mehrheitlich das Johannesevangelium und den ersten Joh-Brief – manche auch
die beiden anderen Joh-Briefe – ein und demselben Autor zu. Nicht alle Apostelbreife stammen von Paulus.
Mir ist nicht bekannt, daß jemand ihn für den Verfasser der Johannesbriefe hält.
Sieh mal an, der „LASKO !“ kennt Kaplan Gottfried Melzer! ICH WEISS DIES VON EINEM HEILIG MESSIGEN PRIESTER
AUS BAD HALL KAPLAN GOTFRIED MELZER DAS DIES SO DIE GERICHTE AUS ROM KOMMEN MAL SEHEN WAS KOMMT ? Ist
das nicht der „marranenjäger“ unseligen Angedenkens?
@ Mary Cruz wo liegt eigentlich Rimsting? Rimsting liegt in der Nähe des Chiemsees zwischen Bad Endorf
und Prien und hat meines Wissens nichts mit dem russischen Komponisten Rimski-Korsakow zu tun. Der hat
auch keine Lobeshymne auf den Zaren Saltan geschrieben, sondern aus dem „Märchen vom Zaren Saltan“ des
russischen Dichters Puschkin eine Oper gemacht.
Alles gut durchdacht? Wenn ich das richtig verstehe, ist das „Bündnis Christliche Schweiz“ gegen die
Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Soll das heißen, daß alle Eltern von der Erwerbstätigkeit
befreit werden? Oder nur die Väter? Oder nur die Mütter? Na, wohl nur die Mütter, wie zu alten Zeiten.
Dann müssen die Väter aber so gut bezahlt werden, daß es für Frau und Kinder reicht. Davon muß man
die Arbeitgeber erst einmal überzeugen. Die stehen zwar nicht links, zahlen aber trotzdem keine ausreichend
hohen Löhne für dieses Konzept, wegen der Konkurrenz im Ausland, wo noch weniger weit linksstehende
Arbeitgeber noch geringere Löhne zahlen. Außerdem sollte man, wenn der Vater als Ernährer ausfällt,
die Mütter trotzdem und erst recht von der Erwerbsarbeit freistellen – der Kinder wegen. Auch wenn das
in der guten alten Zeit nicht so war. Freilich, wenn die Frauen nur noch in Hauswirtschaft ausgebildet
werden – sie sollen ja nicht erwerbstätig sein – dann wird es den Arbeitgebern auch nicht recht sein,
denn mit Männern allein können sie den Bedarf an Fachkräften nicht decken, was wiederum die Konkurrenzfähigkeit
mindert. Kann es sein, daß das Schweizer Bündnis die Quadratur des Kreises versucht? Die Gegner dieses
Konzepts werden jedenfalls nicht nur Linksstehende sein. Erstaunlich finde ich auch, daß +net hier von
einem evangelischen und nicht von eiem „protestuntischen“ Pfarrer spricht.
?-?-? Die Bannmeile ist keine Erfindung von HS-Deutschland. Hat das irgendjemand geglaubt oder behauptet?
Auch vor den Konzentrationslagern des Dritten Reiches gab es Bannmeilen. Bannmeilen sind auch keine Erfindung
der Nazis. Verbrecher haben zu allen Zeiten versucht, sich zu verstecken. Bannmeilen dienten nicht dem
Schutz von Verbrechern, sondern dem Schutz vor Verbrechern und Verbrechen. Etwa 5.000 unschuldige Kinder
fallen jährlich diesem größten deutschen Tötungsunternehmen der Gegenwart zum Opfer. Dem Statistischen
Bundesamt wurden 2009 110.700 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Demnach sind „pro familia“ knapp 5 %
der Abtreibungen anzulasten. Wer empört sich über die anderen gut 95 %? Und wenn es stimmt, daß nur
etwa die Hälfte der Schwangerschaftsabbrüche gemeldet werden, dann sind es fast 98 %, die ohne das laut
+net größte deutsche Tötungsunternehmen stattfinden.
@ Walther von Stolzing Ich unterscheide zwischen Rechtschreibfehlern und falsch geschriebenen Fremdwörtern.
Die sehen so schön gelehrt aus und sind manchmal ansteckend wie Grippeviren.
#14 Nixnutz 20:43:08 | Donnerstag, 24. Februar 2011
Hoffentlich erholen sich die „Naziwahn-Medien“ noch einmal von diesem „schweren Schlag“. Wäre doch schade,
wenn nach dem Partei-Austritt eines einzelnen Nazis die +net-Redax ihrer Lieblingsfeinde verlustig ginge
…
… posaunte das Erzbistum … hinaus Na klar: Wenn in der Kirche so etwas „Seltenes“ wie sexueller Mißbrauch
geschieht, dann muß man den Mantel des Schweigens darüber breiten. Das ist dann keine Vertuschung, denn
die Kirche hat noch nie etwas vertuscht. Und überhaupt: Wenn der Mißbrauch nicht von mindestens einem
Redax-Mitglied mit eigenen Augen beobachtet wurde, ist er nicht bewiesen, also „angeblich“. Denn einem
Opfer, das von Mißbrauch berichtet, kann man nicht glauben. Opfer sind in Wirklichkeit keine Opfer, sondern
Verführer und mithin die eigentlichen Täter. Das habe ich auf dieser Seite hier gelernt.
Eid des Hippokrates Es heißt zwar Hypothek und Hypothese und Hypo…sonstwas, aber Eid des Hippokrates.
Das wissen leider nicht mal mehr alle Ärzte, aber man sollte sich davon nicht beirren lassen.
@ DerRabe Gern geschehen! Wenn man die zitierten Psalm-Stellen anschaut, kann man feststellen, daß die
Worte „er richtet die Völker in Gerechtigkeit“ keine Drohung, sondern – vom Beter aus gesehen – Vertrauen
und Hoffnung auf Gott ausdrücken wollen. Deshalb kann ich diese Stellen nicht mit der „Selbstverfluchung“
Mt 27,25 oder mit einer wie auch immer gearteten „Schuld von Juden“ in Verbindung bringen.
@ Antonio Michele Ghislieri Nein, das wollte ich ganz bestimmt nicht sagen! Das wäre nicht nur befremdlich,
sondern gar nicht möglich; denn die Psalmen sind jüdische Texte. Wenn dort von „Völkern“, „Nationen“
etc. die Rede ist, sind die „goijim“, die „Heiden“ gemeint.
@ DerRabe dasss gott völker und nationen richtet steht wirklich in der bibel. ich müsste die stelle
erstmal wieder raussuchen. Hier sind ein paar solcher Stellen: Ps 9:9; 96:13; 98:9;
Schön zu sehen, … … wie kreativ die Redax mit dem Namen des Motu Proprio umgeht. Neulich hieß es
noch „Summorum Ponfiticum“, heute heißt es „Summorum Ponticufm“. Vielleicht kann man beim nächsten Mal
die Bezeichnung „Summorum Profiticum“ verwenden?
@ Sycamore 11:45 h „Nitimur“ ja „in vetitum“, wie Cicero zu sagen pflegte. Cicero auch? Im allgemeinen
wird Ovid, Amores 3,4,17 als Quelle angegeben. Vor 20 Jahren hat mal jemand behauptet, das habe der Apostel
Paulus geschrieben. Aber der schrieb keine lateinischen Hexameter.
So, so, „geschiedene Wiederverheiratete“, „gemischte Ehen“ und die „Stellung der Frau in der Kirche“ sind
für +net „Unterhosenthemen“. Apart! Da fehlt doch noch mindestens ein Thema: „Ehe und Familie“.
@ Rudolfus „Von Menschen und Göttern“ ist eine französische Produktion. Sobald ich den Film gesehen
habe, werde ich Ihnen berichten. Ansonsten habe ich eine ganze Reihe europäischer Filme gesehen, die
keine Sexfilme waren. Oder sollte ich immer gerade dann eingeschlafen sein, wenn es spannend wurde?
Niemand? Wenn das Attentat von einem psychisch kranken Katholiken durchgeführt worden wäre, würde niemand
von einem „psychisch Kranken“ sprechen. Woher weiß +net das? Sowohl der Mörder von Pfarrer Hans Milch
als auch die junge Frau, die Papst Benedikt XVI. 2009 in der Christmette angriff, sind als „geistig verwirrt“
bezeichnet worden.
@ Rudolfus Seit dieser Zeit wurden kontinuierlich alle Spielfilme in Sexfilme umgewandelt. Ich glaube,
ich gehe morgen mal wieder ins Kino, in den Film „Von Menschen und Göttern“. Da geht ex um die ermordeten
Trappisten von Tiberine. Bin schon ganz gespannt auf den Sex. Und ich versuche mir vorzustellen, wie man
die Spielfilme, die ich in den 60er Jahren gesehen habe, alle in Sexfilme „umgewandelt“ hat. Wem hat man
so eine Strafarbeit gegeben? Übrigens: Mindestens „Casablanca“ und „Kinder des Olymp“ und „Der dritte
Mann“ scheinen der Umwandlung entgangen zu sein. Oder sie waren immer schon Sexfilme.
@ Goldengel Super, wie Sie wieder zu Ihrer Höchstform aufgelaufen sind! Eigentlich dürfe kein Priester
so ein Weib verheiraten Aber solche Männer darf der Priester schon verheiraten, nicht wahr? Die mußten
sich schließlich „die Hörner abstoßen“. Wenn das nicht Doppelmoral ist …
@ Goldengel Das ist jetzt ein anderes Thema. Um bei dem vorigen Thema zu bleiben: auch emanzipierte Christinnen
können ein gutes Familienleben mit Kindern führen.
@ Goldengel Wenn so manche „emanzipierte“ Frau sich heute christlich nennt, können Sie sich auch mit
einem Kanaldeckel unterhalten – der gleiche Gestank wird sie treffen ! Ich kann Ihnen versichern, daß
weder Prof. Irmtraud Fischer nach Kanaldeckel riecht noch Frau Hanna-Renate Laurien das getan hat. Wenn
Ihre empfindliche Nase schlechten Geruch signalisiert, so liegt das sicher nicht an emanzipierten christlichen
Frauen.
@ Goldengel: Abt in Pension. Sie können Ihre Ansichten ja mal den zurückgetretenen Äbten Odilo Lechner
(München, St. Bonifaz) oder Ansgar Schmidt (Trier, St. Matthias) mitteilen. Die haben schließlich ein
Recht darauf, daß ihnen mal jemand sagt, wo es lang geht. Und wenn Sie das sagen, ist es bestimmt kein
„Laiengewurschtele“.
@ Goldengel die heutigen Laien wollen fest mitmischen Die damaligen Laien wollten nicht nur, die durften
und sollten sogar mitmischen, wie man den neutestamentlichen Briefen entnehmen kann. Und was für Laien!
Frauen, sogar verheiratete! Zustände „wie im alten Rom“! Die Laien damals waren andere Leute, als die
heutige …gesellschaft. Die damalige Gesellschaft nennt Westerwelle „spätrömische Dekadenzgesellschaft“.
Und Recht hat er. Was Sie von der heutigen Gesellschaft sagen, läßt sich auch der Gesellschaft des 1.
Jahrhunderts vorwerfen. Da gibt es nichts zu idealisieren. Und zwar auch nicht bei den Menschen, die sich
aus dieser dekadenten Gesellschaft heraus den Christen anschlossen. Das waren nicht lauter Unschuldslämmer,
auch nicht nach der Taufe. Kein Grund also, sich über heutige Laien so despektierlich zu äußern.
Flambeau: Laudes Ich bin sicher, daß Ihre Mitbeter am Sonntagmorgen nicht „zum“ Laudes gehen, sondern
„zur“ Laudes. Denn analog zu Vesper, Komplet etc. wird der ursprüngliche Plural „Laudes“ wie ein Fem.
Sing. behandelt und auf keinen Fall wie ein Maskulinum oder Neutrum.
@ Goldengel Seitdem der Laie in die Kirche eingedrungen ist – das ist schon seit langen der Fall, schon
vor J.P.II – Stimmt genau! Laien gibt es in der Kirche schon mindestens seit dem ersten Pfingstfest. Etwa
3000 Leute ließen sich damals taufen und „erhielten das Geschenk des heiligen Geistes“. Steht in der
Bibel, Apg. 2,37-41. Aber daß die Laien „eingedrungen“ seien, steht da nicht.
Da sieht man’s mal wieder: Auf dem Weg in die Kirche umgekommen Hätten die Freimaurer nicht das Auto
erfunden und satanischerweise für seine Verbreitung gesorgt, dann könnten Christen heute ungefährdet
und unverfolgt zum Gottesdienst gehen.
Hallo Peru, ganz herzlichen Dank für Ihre freundlichen Grüße und guten Wünsche, die ich gerne erwidere.
Ja, es tut gut, und zwar auch dieser trüben Seite hier, wenn hin und wieder ein paar unaufgeregte und
hämefreie Beiträge zu lesen sind. Mal sehen, was man dafür tun kann. Auch Ihnen ein gutes und gesegnetes
Jahr 2011! Nixnutz
@ Goldengel Ich habe Sie schon richtig zitiert. Also mit Götzendienern hat Christus niemals einen Dialog
geführt. Mit Pilatus hat Jesus aber schon geredet. Steht wenigstens in der Bibel. Und mit römischen
Soldaten auch. Und manchmal hat er sich auf heidnisches Gebiet begeben. Da wird er auch mit ein paar Menschen
gesprochen haben. Ob er auch mit ihnen gegessen und getrunken hat? Wenn er sich an die jüdischen Speisevorschriften
gehalten hat, dann wohl eher nicht. Manche Zeitgenossen haben sich ja schon aufgeregt, wenn er bei Zöllnern
und Sündern gegessen hat. Mit wem Jesus ganz bestimmt nicht geredet hat – das ist leicht zu behaupten,
aber schwer zu beweisen. Er führt doch mit dem Weltteufel keinen Dialog ! Zur Erinnerung: Mt 4,1-11
@ Goldengel Christus führte keine Dialoge Also mir fallen da schon ein paar Dialoge ein: zum Beispiel
die Gespräche Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4) und mit Nikodemus (Joh 3). Christus spricht:
Benehmt euch wie Schafe unter Wölfe ! Das kann ich so in der Bibel nicht finden. Wohl aber: Seht, ich
sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
(Mt 10,16)
@ Reconquista 11:43 h Was sind Konzilsenzykliken? Auch wenn Sie „Nostra Aetate“ und „Lumen Gentium“ für
„Katastrophen“ halten – das 2. Vatikanum hat keine Enzykliken verfaßt.
Na, na, jubärens, ich habe nichts bestätigt, sondern darauf hingewiesen, daß die DBK-Richtlinien nicht
unbedingt eingehalten wurden. Ihrer Aussage, daß im staatlichen Bereich nichts geschehen sei, mißtraue
ich erst einmal. Als 1999 die FR das Ausmaß der Kinderschänderschule andeutete, haben die Medien gemauert
und die Schulbehörde aktiv vertuscht. War doch auch „in der Kirche bis etwa 2000 … akzeptierte Praxis“!
Die HU ist wieder ein anderes Thema; dass sie nicht kirchenfreundlich ist, dürfte allgemein bekannt sein.
Daß EB Marx es „allen recht machen“ will, ist auch eine etwas eigenwillige Sicht der Dinge.
@ „rockdino_“ Halten Sie es für gut christlich, in dieser Fake-Rolle ein Nazi-Video hier einzustellen?
Das ist nun kein fundamental-Gschmarri mehr, sondern ziemlich r…extrem.
@ Jubärens Warum wollen Sie dies zweierlei Maß der Medien (D.T) nicht sehen? Die Diskrepanz zwischen
den Berichten über die kirchlichen und die nichtkirchlichen Fälle ist bei + net größer als bei Presse
und Funk, aber das wollen S i e ja nicht sehen. … Verharmlosungsformulierungen wie „unter den Teppich
kehren“ „unter den Teppich kehren“ verharmlost nicht. Ob ich etwas mit Tusche überschmiere oder ob ich
einen Teppich darüberlege – es wird unsichtbar gemacht. In der Kirche bis etwa 2000, im Staat bis 2010
war es eine selbstverständliche und allseits akzeptierte Praxis, dass Missbrauchsfälle innerhalb der
jeweiligen Institutionen reguliert und ggfs. sanktioniert wurden. Nach 2000 gab es zwar DBK-Richtlinien,
aber auch Riekofen und Garching/Tölz. Da hielt man sich nicht an die Richtlinien. Kein Wunder, daß die
Presse nicht vergaß, das zu erwähnen. Wieviele andere Fälle nicht ans Tageslicht kamen, weiß niemand.
Es verwundert auch nicht, daß EB Marx bei Ettal gerade deshalb so scharf reagierte, weil er meinte, das
Bistum hätte informiert werden müssen. Er will eben „schonungslos aufklären“. Wenn Sie das einerseits
als Pluspunkt für die Kirche ansehen, andererseits für serviles Vorauseilen vor den Medien halten –
geraten Sie da nicht in Widerspruch zu sich selbst?
ach, Jubärens, wenigstens bin ich nicht so blauäugig, die „Berichterstattung“ hier für gut katholisch
zu halten. Sonst müßte ich eiligst aus der Kirche austreten. … und die Leser damit so einseitig manipuliert
Eigenartig, mein Eindruck ist, daß eben +net genau das versucht. … die Meinung herrscht, 98 Prozent
aller gesellschaftlichen Missbrauchsfälle würden in der kath. Kirche passieren – obwohl es gerade umgekehrt
ist! Meinen Sie Mißbrauchsfälle in der Gesamtbevölkerung? Bisher wurde hier Mißbrauch in der Kirche
mit Mißbrauch in Reformschulen verglichen. Daß da nur 2% auf die Kirche entfallen sollen, ist absurd.
Daß Mißbrauch in Familien häufiger vorkommt als bei Priestern, weiß jeder, der denken kann. … von
emotionalisierten Äußerungen Das macht +net natürlich nicht. +net trennt auch scharf zwischen Nachricht
und Kommentar und enthält sich strikt jeder abschätzigen und herabsetzenden Bemerkung gegenüber Personen
und Ereignissen. Mir ist bei Ihrem Post am 16.12. 23:22 h „Die Frankfurter Rundschau lügt“ aufgefallen:
… hat die Kirche unabhängige Ermittler bestellt Ja, 2010. Auch die Odenwaldschule. … die Schulleiterin,
die die Missbrauchsfälle vor 20 Jahren vertuscht hatte Als die Schulleiterin 1989 vertuschte, wurde auch
in der Kirche nach Kräften vertuscht und wurden die Täter hin- und herversetzt. Daß E. Riegel 2010
das Vertuschen immer noch nicht lassen kann, auch wenn sie ein ganz klein wenig zurückgerudert ist, lese
ich in der FR. Da hat die FR wohl nicht gelogen.
Ja, Jubärens, wir haben unterschiedliche Sichtweisen und daran wird sich wohl auch nichts ändern. Daß
EB Marx in Ettal übers Ziel hinausgeschossen ist, hat ihm ja Rom bestätigt. Daß das „serviles“ Vorauseilen
war, ist Interpretation, und bei Marx eine ziemlich eigenwillige und wohl „sehr seltene“. Ich rechtfertige
keine Lügenmedien. Aber wenn ich davon ausginge, daß an den Berichten über kirchliche Mißbrauchsfälle
fast nichts stimmt, dann bräuchte ich auch die Berichte über nichtkirchliche Fälle nicht ernst zu nehmen.
Woher wissen Sie, daß der Ermittler im Fall Ettal „kirchenfeindlich“ ist? Weil er zu einem bedrückenden
Ergebnis kam? Ist die Gutachterin Marion Westpfahl auch „kirchenfeindlich“? Zu Ihrem Post vom 15.12. 17:22
h: Nixnutz hat stundenlang in den Systemmedien gegoogelt Sie wissen nicht, wie lange ich gegoogelt habe.
Oder haben Sie in meinem PC herumgehackt? und nicht einmal die Bezeichnung „Vertuschen“ für das vielfältige
Vertuschen der Schülervergewaltigungen an der Helene-Lange-Schule gefunden Wer googelt kann etwas finden,
aber nicht alles; denn Google dokumentiert weder systematisch noch vollständig. Daher können Sie nicht
beweisen, daß nur ein Medium den Begriff „Vertuschung“ benutzt habe. Ich habe aber ausreichend Belege
gefunden und zitiert, die die Vertuschung benennen, auch wenn das Wort selbst nicht verwendet wird, z.B.
„kollektiv unter den Teppich gekehrt“.
Zwei Berichte Die Odenwaldschule hat den Bericht der beiden unabhängigen Ermittlerinnen am vergangenen
Freitag, das EB München den Bericht der unabhängigen Ermittlerin zwei Wochen vorher vorgestellt. Über
den Münchner Bericht hat sich die +net-Redax, soweit ich sehe, ausgeschwiegen. Wer die Berichterstattung
über München und die Odenwaldschule vergleichen möchte, ist auf die hier so genannten „Lügenmedien“
angewiesen. Gut, daß wir sie haben, die „Lügenmedien“! Wenn es sie nicht gäbe, entfielen für die Redax
viele Anlässe, sich „aufzugeilen“, wie sie in ihrer vornehmen Wortwahl von den Bischöfen behauptet.
Angeblich sind die Berichte über Mißbrauch in katholischen Einrichtungen durchweg „aufgebauscht“, die
Berichte über die „Reformschulen“ dagegen „verharmlosend“. Aber in den Berichten der letzten Tage wird
deutlich gemacht, daß es der Reformpädagoge H. v. Hentig ist, der verharmlost und „aussitzen“ möchte.
Auf katholischer Seite dagegen hat nie jemand „aussitzen“ wollen? Nun ja, die Redax hier war noch nie
begeistert, wenn ein Bischof oder ein Orden dem Mißbrauchs-„Hoax“ gründlich nachging … Das hieß „Kriecherei“.
#64 Nixnutz 22:35:17 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@ Rudolfus Es kann schon sein, daß Ihnen Jubärens’ Postings gefallen. Aber er hat ein Zitat aus einer
Zeitung, das mit Anführungszeichen als Zitat gekennzeichnet ist, mir in den Mund gelegt und als meine
Aussage ausgegeben. Das ist unredlich. Würden Sie es hinnehmen, wenn man mit Ihren Postings so umginge?
#61 Nixnutz 22:07:31 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Jubärens (15:02) verändert Zitat Ich habe keineswegs behauptet, dass die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle
in der Helene-Lange-Schule Wiesbaden „wie in der katholischen Kirche ablief, derzeit oft genug beschrieben“.
Ich habe e r k e n n b a r zitiert aus der Frankfurter Rundschau vom 13.03.10 Hier nochmal im Zusammenhang:
‘Nun hat auch diese Vorzeigeschule ihre Missbrauchsfälle. 1989 soll sich ein Kunstlehrer an vier Jungen
vergriffen, sie in einer Sauna „befummelt“ haben. Es war eine Mitschülerin, die davon hörte und damals
den Fall ansprach. Sie ignorierte den Hinweis, doch zu schweigen und berichtete über den Sex mit den
Minderjährigen. Dann lief fast alles wie in der katholischen Kirche, derzeit oft genug beschrieben, ab:
Der Lehrer wurde zuerst in die Weiterbildung, dann an eine andere Schule abgeordnet. Keine Strafanzeige –
angeblich im Interesse der Kinder, der Eltern. Der Lehrer wurde nach der Versetzung sogar wieder an der
Helene-Lange-Schule gesehen: Als Fotograf bei Schulfesten und Projekten. „Er war eben ein guter Fotograf“,
heißt das heute.’ „Endlich kommt die Wahrheit ans Tageslicht“, sagt Anke Wosu, Mutter ehemaliger Schüler
über die „verschwiegenen Missbrauchsfälle“, die jetzt die ehemalige Schulleiterin Enja Riegel in einem
Interview in die Öffentlichkeit trug. Ehemalige Eltern zweifeln, dass es nur vier Fälle waren. Zum gefälligen
Nachprüfen: www.fr-online.de/politik/spezials/missbrauch/…schuelern…/-/index.html www.fr-online.de/…pezials/missbrauch/…
schuelern…/-/index.html Wer lügt hier eigentlich? Fällt noch irgendjemand auf Jubärens herein?
#41 Nixnutz 18:43:36 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
So spricht +net neugläubige Holzbock-Liturgie und neugläubiger Raum …: sind die irr- oder rechtgläubig?
… gibt es eine Stehle … : Hilfsmittel zum Stehlen? … für das Vorstehen der Feier … : der Zelebrant
steht die Feier vor, der Vorsitzende sitzt einen Kongress vor, der Vorleser liest ein interessiertes Publikum
vor, der Vorstand steht einen Verein vor … usw. usw.
Ausgelutscht! Das ist jetzt schon der sechste (!!) Artikel, den die Redaktion aus dem einen(!!) Magazin-Beitrag
von Herrn Kotchoubey fabriziert. Ob sie aus dem ausgelutschten Text noch mehr so fades Zeug rausziehen
kann? Und mit dem Datum kommt sie immer noch nicht klar. Die Angabe „12. September“ ist nicht richtig.
Der Artikel ist im Magazin „NovoArgumente“ 108/109 (9 – 12 2010) erschienen. Diese Doppelnummer gilt also
für Sept. bis Dez. 2010.
#47 Nixnutz 23:26:59 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ Jubärens 13:29 h Es ist aufflällig und bezeichnend, dass die Systemmedien bei der offensichtlichen
Vertuschung der Missbrauchsfälle an dem Vorzeigeinstitut Helene-Lange-Schule in Wiesbaden nie von „Vetuschung“
schreiben (außer einmal faz.net). Wiesbadener Kurier 12.03.10 „Die Angelegenheit war kollektiv unter
den Teppich gekehrt worden … Aber ihr war gesagt worden, daß sie darüber schweigen solle …“ Frankfurter
Rundschau 13.03.10 „… Sie ignorierte den Hinweis, doch zu schweigen … Dann lief fast alles wie in
der katholischen Kirche, derzeit oft genug beschrieben, ab: … … verschwiegene Missbrauchsfälle …“
Aus einer heute veröffentlichten Erklärung der Helene-Lange-Schule: „Die Helene-Lange-Schule muss selbstkritisch
einräumen, dass nicht hartnäckig genug nachgefragt und auf Aufklärung gedrängt worden ist.“ Wenn eine
katholische Schule so etwas sagt, werfen ihr die Fundis vor, sie knicke vor den Medien ein … Und alles,
was Jubärens über das Verhalten und die Erklärungen der ehemaligen Schulleiterin schreibt, das haben
eben diese „Systemmedien“ berichtet, und zwar durchaus distanziert. Die „Systemmedien“ berichten auch
über Stimmen, die Frau Riegel widersprechen. Daß sie dies ohne die hier übliche Empörungsrhetorik
tun, unterscheidet sie angenehm von +net.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder! +net verwendet die „Kirchenhaß“-Blätter „Süddeutsche Zeitung“
und Berliner „Tageszeitung“ als Quelle für einen eigenen Bericht. Das ist prima! Denn jetzt kann Jubärens
nicht mehr behaupten, daß die „Systemmedien“ die Mißbrauchsfälle im kirchlichen Bereich „aufbauschen“,
die anderen Fälle ihnen aber nur eine marginale Meldung wert sind. Wenn sogar +net die „antikirchlichen“
Zeitungen als Quelle heranzieht … +net braucht sich nur noch mit eingestreuten Wertungen wie „angeblich“,
„wirft sie sich artig in Sack und Asche“ etc. um die richtige Leserlenkung zu kümmern.
@ Jubärens. Na, wenigstens behaupten Sie nicht mehr, daß die Berichterstattung über die Odenwaldschule
abwiegelnd gewesen sei. Zur Helene-Lange-Schule schrieben Sie am Samstag: Heute wurde bekannt Stimmt nicht.
Das stand am 12./13.03.10 in den „Systemmedien“. Die Neuigkeit vom Freitag waren die Fotos im Wiesbadener
Stadtarchiv. Googeln hilft! Schulleitung, Schulverwaltung und Presse sind sich bis heute einig, dass diese
Verfahren der Vertuschung und Verharmlosung richtig waren und sind. Wenn Sie die mir empfohlene relecture
der alten (und neuen) Presseberichte auch sich selbst verordnet hätten, wären Sie zu einem anderen Eindruck
gekommen. Zu Ettal hier nochmal die SZ vom 19.03.10: ‘Bögle sagt den Satz, der nach Wochen voller Enthüllungen
über sexuellen Missbrauch und brutale Gewalt im Internat der Benediktiner angemessen ist. „Diese Problematik
ist nun in unser Stammbuch geschrieben. Sie ist jetzt unsere Aufgabe, die wir offen und über lange Zeit
zu bewältigen haben.“ Pater Maurus Kraß … drückt es so aus: „Wir müssen die dunkle Seite unseres
Klosters annehmen.“ ‘ Das haben die Mönche bestimmt nur gesagt, um den Fall den „Lügen“medien zuliebe
„aufzbauschen“. PS: An meiner staatlichen bayerischen Schule gab es schon in den 50er Jahren keine Stockpädagogik
mehr. Auch keine Watschn. Ich wußte schon, warum ich mich gegen eine Klosterschule entschied.
Gut, Blechtonne, dann machen wir heute eine Ausnahme und glauben den kirchenhassenden „Lügen“medien alles,
was sie über die Odenwaldschule schreiben. Und über Salem. Aber wir glauben ihnen nichts, was sie über
Ettal und Schäftlarn und Schweiklberg und die Maristenschule (wo war die gleich wieder?) und über das
Canisiuskolleg und das Aloisiuskolleg und … und … und … schreiben. Gar niemals nicht glauben wir
das!!! Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
#183 Nixnutz 19:44:17 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@ Blechtonne Danke, das ist ein sehr wertvoller und hilfreicher Hinweis. Das Leben wird gleich leichter,
wenn ich mir das vor Augen halte. Ich schließe Sie heute und morgen in mein Nachtgebet ein. @ Sycamore
Nein, kein Romanist. Französisch nur als Wahlfach, da ist kaum was hängen geblieben. Kann mit Gargantua
nicht dienen. Wie wär’s mit folgendem: „Talora avevano diademi di gemme sopra i capegli, le femmine:
e i mariti dei collari con un pendaglio di latta, in zincotipía, ch’era poi nient’ altro se non l’effigie
di Mazzini, dal collo tutto bendato nell’ suo colletto-cravatta, in bianco, monoblocco: …“ Nein, auch
kein Italianist. Und bleiben Sie bitte bei „Nixnutz“. Und nun Gott befohlen! (Nein, auch kein Germanist.)
Klar, Blechtonne Wenn aber diese kirchenfeindlichen Käseblätter, die nur Lügen enthalten, ganz ganz
schlimme Sachen über die Odenwaldschule schreiben, dann darf man denen doch auch nicht glauben, oder?
Dann war also das mit der Odenwaldschule gar nicht so schlimm, nicht wahr? Ob der Jubärens das gemeint
hat?
#176 Nixnutz 18:51:26 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@ Sycamore Nein, kein Altphilologe. Den CIC habe ich hier. Was soll ich Ihnen zitieren? Nein, kein Kirchenrechtler,
kein Jurist. Bona nox, bist a rechter O… Nein, kein Musikwissenschaftler. Adieu
Nein, Jubärens, der Abwiegler und Kleinredner sind Sie! Über die wirklich jahrzehntelangen Vergewaltigung
von über 40 Schülern an der Odenwaldschule wurde abwiegelnd geschrieben. Zur Eingabe „odenwaldschule
missbrauch“ weist google auf der ersten Seite 10 Veröffentlichungen von führenden deutschen – wie Sie
zu sagen pflegen – „Lügen“medien nach, deren Überschriften alles andere als abwiegelnd sind. Und zu
Ettal hier ein Auszug aus der SZ: 05.03.10 ‘40 Schüler, nebeneinander aufgestellt und der Reihe nach
geschlagen. Hiebe auf Rücken und Hintern, bis der Stock bricht und das Kind auf die Krankenstation muss.
Sexueller Missbrauch durch mindestens einen Pater über alle Altersstufen hinweg. So beschreiben ehemalige
Schüler des Klosterinternats von Ettal ihre Erlebnisse. Der externe Ermittler des Klosters, Rechtsanwalt
Thomas Pfister, nannte am Freitag in einem Zwischenfazit die Zustände bis in die 1990er Jahre „erschütternd“.
Etwa 100 Opfer hätten sich bis jetzt bei ihm gemeldet. Gut zehn Patres hätten die ihnen anvertrauten
Kinder und Jugendlichen „systematisch und brutalst“ geprügelt. „Ettal war für mich die Hölle“, schrieb
ein ehemaliger Schüler.’ Natürlich ist Prügeln kein sexueller Mißbrauch. Und war bis 1990 nicht verboten.
Also gibt es auch keine zu bedauernden Opfer?
#174 Nixnutz 17:54:49 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@ Sycamore Typisch Oberstufe! Es ist noch viel schlimmer! Ich hatte nur vier Jahre Englisch! Natürlich
hätte ich mich später weiterbilden sollen, aber dummerweise war ich der Meinung, daß es noch ein paar
andere interessante Dinge gibt. Ich sehe keinen bedeutenden englischsprachigen Schrifsteller der Gegenwart
darunter. Richtig. Alle schon mausetot und vergangen. Kann man also vergessen. Von englischsprachigen
Literaturkritik nicht zu reden. Stimmt, da kann ich nicht mitreden. Habe ich auch noch nie getan. Aber,
um diese zu verstehen, hätten Sie zumindest wissen sollen, was das Wort „bathos“ auf Englisch bedeutet.
Jawohl, „zumindest“. Aber bei mir ist Hopfen und Malz verloren. Es tröstet Sie sicher, daß alle anderen
User hier auf Anhieb wußten, was „bathos“ auf Englisch bedeutet. Obwohl die deutsche Oberstufe hier überfordert
scheint … Bona nox, …
#165 Nixnutz 16:10:14 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@ Sycamore Stimmt, Englisch ist nicht meine Muttersprache, genau so wenig wie Deutsch die Ihre ist. Zum
Lesen von Graham Greene, Jane Austen, Charles Dickens, William Shakespeare und anderen reicht es aber.
Wenn ich Ihnen leid tue (s. Duden, 24. Aufl. 2006, Kasten) – macht nichts. Sie tun mir auch leid. „Paroxistisch“
muß nicht unbedingt in den Duden. Da stehen ja schon „paroxysmal“ und „Paroxysmus“ drin. Das genügt.
#158 Nixnutz 15:26:56 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@ Sycamore 00:33 „Arzt“, heile dich selbst! Übrigens: das Wort „paroxistisch“ gibt es im Deutschen nicht
(s. DUDEN). Im Griechischen auch nicht. Den WEBSTER brauchen Sie nicht zu bemühen; ich komme mit „Paroxysmus“
und „paroxysmal“ ganz gut zurecht.
Ist das eine Neuigkeit? Hat man im Vatikan nicht schon im Frühjahr 2009 eingeräumt, daß Williamsons
Exkommunikation vielleicht nicht aufgehoben worden wäre, wenn man sich ein bißchen im Internet umgesehen
hätte?
@ Antonio Michele Ghislieri, ich danke Ihnen für Ihre Information. Ich kann mir schon vorstellen, daß
einem nicht betroffenen Schüler nichts auffällt, und freue mich über jeden, der ein solches Internat
unbehelligt und unbeschädigt übersteht. Aber in Ettal gab es eben Schüler, die dieses Glück nicht
hatten. Es gab Schüler, die Mitschüler vor bestimmten Patres warnten. Wenn in Ettal nur der „Oberkörperfall“
vorgekommen wäre, dann hätte das Kloster weder in der Berichterstattung der seriösen Tagespresse eine
so große Rolle gespielt noch in den kirchlichen Institutionen und Medien solche Betroffenheit ausgelöst.
Die Ettaler Mönche selbst waren zwar nicht einverstanden mit dem Vorgehen von EB Marx, aber nicht einmal
sie haben die Vorfälle heruntergespielt.
Nein, Jubärens, ich bin nirgendwo angeleimt, und schon gar nicht an „BILD“. In Ettal soll es nur „einen
kleinen Fall“ gegeben haben? Das würde ich Ihnen nicht einmal abkaufen, wenn Sie selbst Internatschüler
in Ettal gewesen wären. Sie verhöhnen einfach die Opfer. Das wundert mich zwar nicht; zynisch ist es
trotzdem.
#138 Nixnutz 22:06:16 | Samstag, 11. Dezember 2010
@ Sycamore Das Wort „bathos“ gibt es auf Deutsch nicht. Also, darauf wäre ich jetzt ohne Sie gar nicht
gekommen! Ich gebrauche es jedoch ein lebenslang in meiner Muttersprache. Gratulation! Sie sind der erste
Anglophone (sind Sie einer?), bei dem mir das Wort „bathos“ begegnet und der es offensichtlich mit der
Muttermilch eingesogen hat! Genau wie das Wort „anticlimax“? Bestimmt kennt bei Ihnen jeder Grundschüler
diese Begriffe und kann sie korrekt anwenden. Respekt, Respekt! Ich werde nächste Woche die anderen mir
bekannten anglophonen Menschen testen, ob sie genauso gelahrte Muttermilch bekommen haben. Warum haben
eigentlich die Herren Liddell, Scott und Jones das Wörterbuch von Passow als Grundlage für ihr renommiertes
griechisch-englisches Wörterbuch benutzt? Die anglophonen Menschen brauchen das doch gar nicht!
#134 Nixnutz 20:54:11 | Samstag, 11. Dezember 2010
@ Sycamore Sympathie für Dummheit? Nein. Aber Ironiker gibt’s hier schon geübtere. Und selbst wenn’s
Ironie gewesen sein sollte: wenn ich mir ansehe, wie schwer sich die Theologiestudenten an der Uni mit
Griechisch tun und wie schnell und gern sie es wieder vergessen … Die Piusbruderschaft läßt Leute
Messen lesen, die nicht ordentlich Latein können. Was sollen da ironische Wortspiele mit griechischen
Vokabeln? @ Wilbur: Treffende Diagnose! :)3 :(3
#102 Nixnutz 15:18:33 | Samstag, 11. Dezember 2010
@ Jubärens: nur ein kleiner Fall? Sie müssen die User dieser Seite für arg gedächtnisschwach halten,
wenn Sie von einem kleinen Fall in Ettal sprechen. Es ging keineswegs nur darum, daß ein Lehrer einen
Schüler am Oberkörper streichelte. Ein bißchen Googeln könnte Ihrem schwachen Gedächtnis aufhelfen!
@ Jubärens Sie müssen die User dieser Seite für arg gedächtnisschwach halten, wenn Sie von einem kleinen
Fall in Ettal sprechen. Es ging keineswegs nur darum, daß ein Lehrer einen Schüler am Oberkörper streichelte.
Ein bißchen Googeln könnte Ihrem schwachen Gedächtnis aufhelfen.
Schwester Mary Clarence: Polen vertrauen DEN Papst Das scheint niemanden zu stören. Am allerwenigsten
die Redax. Die Halbtagskraft, die ordentlich Deutsch kann, kommt wohl erst zur Spätschicht …
@ Capistrano Hm – soll ich jetzt annehmen, daß Sie ein Priester sind, der sich darauf verläßt, daß
die Schäfchen im Kirchenschiff sein Latein nicht verstehen?
@ Rudolfus Der Pius-Priester, den ich einmal erlebt habe, beherrschte nicht einmal das Liturgielatein.
Er las ab, was im Meßbuch stand, aber er verstand nicht, was er las. Sonst hätte er die Pausen an den
richtigen Stellen gemacht.
@ Kiki Ja, und zu diesem Zweck lese ich mir gleich die Beiträge auf Ihrem alten Account durch, auf dem
Sie bis zum 06.09.10 gepostet haben. Es ist sehr praktisch, daß er durch die Löschung der Leserzeitung
auf 1846 Beiträge geschrumpft ist. Und der Zweifler wird sich über Ihren neuen Versuch auch gleich freuen.
@ den „bekehrten“ Kiki Na, dann gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Total-Amnesie und zu Ihrer Bekehrung und
wünsche Ihnen, daß Sie als Frau immer die benötigte gute Führung haben!
@ Kiki de_Montparnasse Aber ich erinnere mich schon richtig, daß Sie unter Ihrem früheren Nick einige
Frauen als „Fräulein“ bezeichnet haben, und als Sie dann mit „Männlein“ angeredet wurden, waren Sie
verstimmt? Hat’s Ihnen da auch an Emotionalität gefehlt?
@ Eberhard S.: Kiki-dino Als „bekehrter“ Kiki hat der alte Bekannte gemeint: Der Mann ist das Hirn, die
Frau das Herz! Was ist er nun – eine hirnlose Frau oder ein herzloser Mann?
Wie lange wird die Artikelserie werden, die +net aus dem e i n e n Artikel von Prof. Kotchoubey bastelt?
Übrigens ist die Angabe „12. September“ nicht richtig. Der Artikel ist im Magazin „NovoArgumente“ 108/109
(9 – 12 2010) erschienen. Diese Doppelnummer gilt also für Sept. bis Dez. 2010.
Soso, Gleichberechtigung bedeutet Ärger, Stress und Druck … Also: weg mit der Gleichberechtigung! Und
wer von den beiden Partnern bekommt mehr Rechte? Übrigens: Ist die taz wirklich nur „linkslastig“ und
nicht auch „kirchenfeindlich“?
aktuell Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Aber ein Nachrichtenblatt aus einer Verbandsgemeinde
vom 6. Mai (2010? 2005?) ist natürlich hochaktuell!
@ Goldengel Was Sie da gestern um 9:39 h über Emanzipation geschrieben haben, ist allerhöchstens die
halbe Wahrheit und im Ergebnis recht schräg. mancipium ist: a) förmlicher Kauf b) gekaufter Sklave mancipatio
ist: förmlicher Akt zur Begründung der mancipium-Gewalt an Personen oder Sachen. emancipatio ist: a)
förmliche Entlassung von Sohn/Tochter aus der väterlichen Gewalt b) Abtretung einer Sache c) Scheinverkauf
Also: auch die Töchter wurden aus der Gewalt des pater familias entlassen = emanzipiert, allerdings weniger
feierlich als die Söhne. Und sie wurden nicht in die Selbständigkeit entlassen, sondern hatten gewöhnlich
einen Vormund, weil Frauen als geschäfts- und gerichtsunmündig galten. Nun hat zwar das römische Recht
die Entwicklung des Rechts in Europa lange stark beeinflußt, aber geschäfts- und gerichtsunmündig sind
Frauen nicht mehr; sie haben auch nicht lebenslänglich einen Vormund. Und seit 1949 steht die Gleichberechtigung
im Grundgesetz. Die Ehefrau ist nicht das Mündel des Ehemannes; sie ist gleichberechtigt. Und diese „Loslösung“
vom ehemännlichen Vormund macht eine Frau keineswegs zum „verlorenen“ amoralischen Wesen, das nur noch
herumhurt. Mit wem eigentlich? Mit anständigen Männern, die ihre Frauen bevormunden und betrügen? Ich
kann mir nicht vorstellen, daß unemanzipierte, also bevormundete Frauen moralischer sind als emanzipierte,
also gleichberechtigte Frauen.
#15 Nixnutz 12:42:42 | Dienstag, 16. November 2010
@ rheno flavia Endhaltestelle In der LXX steht zwar „Gomorrha“, aber im Hebräischen lautet der Name nicht
mit g an und hat nur ein r. Der Anlaut ist ein „ajin“, ein gutturaler „Knacklaut“, stärker als das „aleph“
am Beginn des Alphabets. Warum die LXX daraus ein G gemacht hat, ist mir nicht ganz klar; denn andere
Eigennamen, die mit einem „ajin“ beginnen, werden durchaus mit einem a wiedergegeben wie etwa der Prophet
Amos. Und warum aus einem normalen r in der LXX ein rr in der typisch griechischen Schreibweise „rrh“
geworden ist, dafür habe ich auch keine Erklärung. Ansonsten schreibt die Einheitsübersetzung viele
Namen, die im Griechischen ein Theta haben, mit t, weil sie im Hebräischen ein „taw“ und kein „thet“
haben. Beispiele: Rut, Betlehem.
gaffen in die Luft Kardinäle und Bischöfe sitzen … teilnahmslos im Volk. Die Prälaten sitzen und
gaffen in die Luft. Und was tut das Volk? Sitzt es auch teilnahmslos herum? Gafft es in die Luft? Ist
das seine Rolle bei der Alten Messe? Von einer actuosa participatio hält +net wohl nichts, ist ja bloß
eine VII-„Erfindung“. Diese Prälaten finden wir heute … in einer Abteilung der Gläubigen sitzen. Sitzen
sie da falsch? Müßte man für sie eine Ungläubigen-Abteilung einrichten?
@ Rudolfus offenbar doch zwei unterschiedliche Wortstämme Genau! Stammt der erste Wortteil von „consulere“
auch von „cum“? Wenn ein lateinisches Wort mit con-, com- col- oder cor- beginnt, ist es in der Regel
mit „cum“ zusammengesetzt: contendere, committere, colligere, corrigere. Und woher leitet sich „sulere“?
Das steht leider nicht in den Wörterbüchern. Es gibt nur „consulere“, nicht „sulere“. während dann
ein zweiter ähnlich klingender verballhornter Wortteil nichts Außergewöhnliches wäre. Eine Verballhornung
bzw. Verwechslung von -cilium und -silium findet wohl erst dann und nur dort statt, als und wo man Latein
nicht mehr versteht, z.B. im vorkarolingischen Latein oder im „Küchenlatein“ oder im 20. und 21, Jh.
Interessant ist jedenfalls, daß als Wortbedeutung für „consilium“ auch „advisory body“ und „state council“
angegeben wird. Im Georges steht, daß der römische Senat auch consilium publicum hieß. Also noch ein
„Rat“, der mehr durfte als nur Empfehlungen geben.
@ Rudolfus Danke für Ihre Erläuterungen. Mir kam es einerseits darauf an, daß concilium zunächst einfach
nur „(einberufene) Versammlung“ heißt, unabhängig davon, ob sie über etwas berät oder nicht. Andererseits
kann ein Gremium, das im Deutschen als „-rat“ bezeichnet wird, durchaus mehr als Beratungsrechte haben.
Ein deutscher Betriebsrat zum Beispiel ist nicht ein Beratungsgremium des Arbeitgebers. Es ist mir klar,
daß Sie ein Konzil nur als Gremium verstehen, das den Papst beraten darf. Aber ich denke, Sie wissen
selbst, daß das nicht alle Theologen und Kirchenrechtler so sehen. Da ich von dieser Materie nichts verstehe,
sage ich auch nichts dazu.
@ Rudolfus Ein Konzil dient somit der Beratung und ist ein Rat Ein Konzil ist eine Versammlung, die berät.
Es ist ein Rat in dem Sinn, wie der deutsche Bundesrat oder ein deutscher Gemeinderat ein Rat ist; aber
das heißt ja nicht, daß die Beschlüsse dieser Räte nur Ratschläge oder Empfehlungen für andere Personen
oder Gremien sind. „concilium“ und „consilium“ haben nichts miteinander zu tun. „concilium“ bedeutet nicht
„Rat“; daher sagt das bloße Wort „Konzil“ nichts darüber aus, welche Bedeutung Konzilsbeschlüsse haben.
Daß Konzilsbeschlüsse nur Empfehlungen für den Papst sein sollen – das werden wohl nicht alle Kirchenrechtler
unterschreiben.
Rudolfus, sorry, hier kommt nochmal, was ich schon am 19.09.10 an Sie geschrieben habe: Sie verwechseln
„concilium“ und „consilium“. „concilium“: Versammlumg, Kreis, Schar, Zusammenkunft „consilium“: Beratung,
Rat, Entschluß, List Also: „Konzil“ heißt nicht „Rat“!
@ unbestechlicher Also – ich glaube nicht, daß das Bevölkerungswachstum in Afghanistan durch die Burka
irgendwie verlangsamt wird. Andererseits – wenn unerwünschte Fortpflanzung mit Scheuklappen für Männer
verhindert werden könnte, so wäre das doch eine praktikable und nebenwirkungsarme Lösung, über die
man ruhg einmal nachdenken sollte.
#26 Nixnutz 12:14:44 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Horizont kaputt ergiesst sich ihr horizont auf konzilibanes geschreibsel? Wenn sich ein Horizont, also
eine Begrenzungslinie, „auf etwas ergießt“, dann ist er kein Horizont mehr und das läßt Schlimmes befürchten.
Biblisches Alter Wenn man dem „bekannten Kirchenrechtler“ Gero P. Weishaupt glauben darf, dann wurde Mechthild
von Hackeborn 868 Jahre alt. Mechthilda von Hackeborn, anno millesimo quadragesimo primo nata, anno millesimo
nongentesimo nono defuncta. MvH, „geboren 1041, gestorben 1909“. So steht es in der lateinischen Übersetzung
der Nachrichten von Radio Vatikan vom 05.10.10. Der Übersetzer ist G. Weishaupt. In der deutschen Fassung
heißt es allerdings: Mechthild von Hackeborn (1241-1299). Wenn Herr Weishaupt sich im Kirchenrecht genau
so verirrt wie in den lateinischen Zahlen (und auch sonst in der lateinischen Grammatik) – wie ernst ist
er dann zu nehmen?
@ Giftzwerg Vielen Dank für Ihren Hinweis; Sie haben ja so recht! Theodor Fritsch gehört mt seinem Hammer-Verlag
wohl zu den führenden Antisemiten des Kaiserreichs. Davon aber werden die Ritualmordlügen nicht wahrer.
„Hell awaits you“? Eine Höllendrohung, die nicht in der Bibel steht. Hebr 9:27-28 Und wie es dem Menschen
bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges
Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen,
sondern um die zu retten, die ihn erwarten.
@ Dupek Richtig. Aber wenn einer „jüdische Ritualmorde“ ausgerechnet mit einem ca. 70 Jahre alten Nazi-Schinken
„beweisen“ will, dann ist es schon besonders arg.
Heute morgen in den „kreuzmeldungen“ hießen die orthodoxen Christen „die schismatischen Byzantiner“.
Hier in diesem Artikel ist von „tapfern, orthodoxen Geistlichen“ die Rede.
@ Ritter Sie sollten nicht mit Nazi-Lliteraur argumentieren. Zitat aus Wikipedia „Ritualmordlegende“:
Hellmut Schramm gab 1943 eine 475 Seiten starke „historische Untersuchung“ im Theodor Fritsch-Verlag (Berlin)
dazu heraus, die sich als Summe aller vorangegangenen Hetzschriften präsentierte
Hier redet jemand vor lauter Begeisterung in fremder Zunge! „… trid. Liturgie, welche als unabenderlich
von s.h. P.PIUS V. promulgiert wurde! und im gehormsw den päpstens gegenüber sind alle(!) Priester verpflichtet
diese Opferliturie zu zelebrieren!“ Laut Apostel Paulus (1 Ko 14,27) sollte jemand den Gläubigen diese
Worte auslegen, damit sie sie verstehen …
#24 Nixnutz 14:22:33 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor Ja, eine Frage offen zu lassen ist manchmal nicht das Schlechteste. Aber manche Leute
legen halt Wert darauf, daß Jesus nicht für alle gestorben sein kann; denn wo kämen wir da hin? In
den letzten Wochen hatte ich den Eindruck, daß es für einige Leute wichtig ist, andere in der Hölle
braten zu sehen, und daß sie sich nichts sehnlicher wünschen als im Zuschauerraum in der ersten Reihe
zu sitzen. Vielleicht meinen sie auch, sie säßen dann im Himmel … Das finde ich auch traurig.
#19 Nixnutz 13:04:04 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor Richtig. Aber wenn ich das wörtlich ins Hebräische übersetze, ergibt es keinen
Sinn. Ich müßte „Menschen“ dazusetzen. Es ist aber wenig wahrscheinlich, daß Jesus hebräisch gesprochen
hat. Das wurde, soviel ich weiß, damals nur noch im Tempelkult verwendet. Aramäisch kann ich nicht.
Ich weiß also nicht, ob „ὑπὲρ πολλῶν“ vielleicht als Aramaismus mit der Bedeutung „für
alle“ verstanden werden kann. Markus ist auch nicht der ganz große Griechischkenner; sein Stil ist ziemlich
gewöhnungsbedürftig. Schwer zu sagen, ob er wirklich nur „viele“ meinte. Die Diskussion darüber dauert
wohl schon einige Jahrzehnte; wahrscheinlich ist alles, was dazu zu sagen ist, schon gesagt. Aber die
Details habe ich nicht verfolgt.
#13 Nixnutz 12:20:43 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor Ob Jesus die Einsetzungsworte hebräisch oder aramäisch gesprochen hat, weiß ich
nicht; aber aramäisch ist nicht unwahrscheinlich. Im (Bibel-)Hebräischen kann man tatsächlich nicht
„für alle“ sagen. Wenn man „alle Menschen“ sagen will, heißt das „die Gesamtheit der Menschen“. Die
Autoren der NT-Schriften schreiben unterschiedlich gut griechisch; wenn sie aus dem AT zitieren, halten
sie sich in der Regel an die Septuaginta. Es gibt, glaube ich, vier Berichte über das Abendmahl. Sie
sind nicht deckungsgleich; von daher ist schwer zu entscheiden, wie die Einsetzungsworte genau gelautet
haben.
Ich dachte, die „Wiener Kirchenhaß-Zeitung“ heißt Standard! Hat der Artikelschreiber vielleicht an „Standartenführer“
oder ähnliche Begriffe gedacht, die ihm vertrauter sind?
@ UltraDroog 18:49 h Die jüdische Dame sieht Fräulein Ute Ranke-Heinemann aber frappierend ähnlich.
Früher hießen unverheiratete Frauen „Fräulein“, notfalls bis zu ihrem Tod. Sobald sie aber heirateten,
wurden sie „Frau …“ genannt. 1954 hat Fräulein Uta Heinemann Herrn Edmund Ranke geheiratet. Von diesem
Zeitpunkt an war es üblich und hatte sie einen Anspruch darauf, mit „Frau“ angeredet zu werden. Wie viele
andere Leute meine auch ich, daß Frau Ranke-Heinemann reichlich Anlaß zum Kopfschütteln gegeben hat.
Ich kann verstehen. wenn Sie nicht alles ernstnehmen, was sie gesagt und geschrieben hat. Aber müssen
Sie Ihren Spott und Ihre Geringschätzung dadurch ausdrücken, daß Sie sie als „Fräulein“ bezeichnen?
#118 Nixnutz 18:03:14 | Sonntag, 19. September 2010
@ Rudolfus. Sorry, Sie verwechseln „concilium“ und „consilium“. „concilium“: Versammlumg, Kreis, Schar,
Zusammenkunft „consilium“: Beratung, Rat, Entschluß, List
#56 Nixnutz 20:15:04 | Freitag, 17. September 2010
@ Sefirot Die Endzeit dauert jetztaber auch schon zweitausend Jahr, Rudolfus…! Vielleicht spricht Rudolfus
deshalb von der finalen Endzeit, die ein weißer Schimmel ist …
#33 Nixnutz 23:38:58 | Donnerstag, 16. September 2010
„Odysee“ einer vierzehntägigen Messe Die „Odysee“ sieht putzig aus! In Bonn gibt es nur eine vierzehntägige
Alte Messe, die um 17.00 Uhr stattfindet. Dauert die Messe vierzehn Tage oder ist sie bei ihrem Beginn
schon vierzehn Tage alt? Egal – man sollte sie fürs Guinessbuch der Rekorde vorschlagen.
#137 Nixnutz 00:32:18 | Montag, 13. September 2010
@ Frau Bussmann Sie sind davon überzeugt, daß der jahwistische Schöpfungstext älter ist als der priesterschriftliche.
Eben das ist keine „Grundfeste“ der Bibelexegese mehr. Die bisher übliche Datierung wird heftig diskutiert.
Nicht nur der priesterschriftliche Bericht, auch der jahwistische geht von der Gleichheit von Mann und
Frau aus. Gen. 2,7: – da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine
Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. (Elberfelder Übersetzung) Von diesem „Erdling“
nahm Gott etwas weg und „baute“ daraus eine Frau, die der „Erdling“ als Bein von meinem Bein, Fleisch
von meinem Fleisch (an)erkannte, nachdem Gott für ihn unter den Tieren keine Hilfe, ihm entsprechend,
gefunden hatte. Sie war wie er eine „lebende Seele“; sie brauchte kein „eigenes“ Einhauchen. Wenn Kirchenmänner,
-väter und -lehrer unter Berufung auf diesen Text sagten, Frauen hätten keine Seele, ist das ein tragisches
Mißverständnis (beileibe nicht das einzige) bzw. interessengeleitete Exegese.
#55 Nixnutz 12:56:30 | Freitag, 10. September 2010
@ Domenico Tuttisanti 11:49 h Der Christ liest das Alte Testament nur aus der Perspektive des Neuen Testamentes.
Einspruch, Euer Ehren! Ich lese das Alte Testament nicht nur aus der Perspektive des NT. Das AT verdient
es nämlich, auch als eigenständiges Buch wahrgenommen und gelesen zu werden. Das ist eine hochspannende
Lektüre. Dennoch bin ich Christ. Mit Gewaltaufrufen, wo immer sie stehen, habe ich nichts zu tun. Bei
dieser Gelegenheit wünsche ich allen jüdischen Lesern und Leserinnen Schanah tovah! :(3 :(3 :(3
#110 Nixnutz 21:28:14 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Frau Bussmann Danke für Ihre Antwort. Fisch ist einfach ein Auferstehungssymbol ein Zeichen für Christus.
Dieses Argument habe ich erwartet; ich kann es auch nachvollziehen. Aber für zwingend halte ich es nicht.
Denn Lk 24,1-43 dreht sich um die Frage, ob Jesus lebt oder nicht. Im Vers 37 meinen die Jünger, einen
Geist vor sich zu haben. Jesus sagt, daß ein Geist nicht Fleisch und Knochen habe und fragt nach etwas
Eßbarem. Daß der Autor in diesem Kontext den Fisch nur als symbolisch verstanden wissen will, bezweifle
ich. einen Mann, der Wasser trug … Machte er Frauenarbeit oder Sklavenarbeit? Er ist nämlich nicht
der Hausherr, sondern hat die Funktion, die Jünger zum Hausherrn zu bringen, und der weist ihnen einen
Raum zu. Falls der Hausherr zu den Essenern gehörte, also zu einer Sekte, vielleicht auch Minderheit,
und Jesus samt seinen Jüngern auch, sollte man nicht annehmen, daß die Jünger den Hausherrn schon kannten
und keinen Wegweiser brauchten? Falls man nachweisen könnte, daß Jesus weder Fleisch noch Fisch gegessen
hat, hätte ich kein Problem damit. Aber bei den diversen Gastmählern, von denen die Evangelien berichten,
soll er Fleisch zurückgewiesen haben? Und wenn auch der wunderbare Fischzug zur Pointe hat, daß die
Jünger Menschenfischer werden, so kann es doch gut sein, daß die oder einige Jünger tatsächlich hin
und wieder gefischt haben und der Fang nicht restlos in den Verkauf gegangen ist. Plausibler erscheint
mir, daß Jesus Fleisch und Fisch gegessen hat.
#102 Nixnutz 19:55:40 | Dienstag, 7. September 2010
@ Frau Bussmann Woher wollen Sie denn wissen, dass Jesus Fleisch oder Fisch gegessen hat. In der Bibel
steht davon nichts. Also, ein bißchen steht schon drin: Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er
nahm es und aß es vor ihren Augen. (Lk 24,42 f.) … das Pashamahl bei Essenern gegessen Darunter kann
ich mir jetzt wenig vorstellen. Gab es dabei ein Paschalamm? Wenn ja, hat man es dann nicht gegessen?
@ logischgesehen das mit levitikus uns so wurde ja im alten Testament geschrieben, das alte Testament
ist aber nach kirchlicher Meinung nicht mehr gültig, weis auch nicht warum es noch in der Bibel ist?????????????????
Sie bringen das Problem auf den Punkt! a) das mit levitikus uns so wurde ja im alten Testament geschrieben
Richtig. b) das alte Testament ist aber nach kirchlicher Meinung nicht mehr gültig Das sollte besser
heißen: ist nach Meinung vieler Menschen, leider auch Theologen, nicht mehr gültig. Diese Meinung wird
auch hier oft vertreten. Es ist aber nicht „kirchliche Meinung“, im Gegenteil. c) weis auch nicht warum
es noch in der Bibel ist????????????????? Zwar wurde vom 2. bis zum 20 Jahrhundert das AT immer wieder
als überholt, aufgehoben, hinfällig, minderwertig etc. angesehen, aber jeder Vorschlag, es aus der Bibel
zu entfernen, wurde abgelehnt bzw. abgewehrt. Dabei wurde von Anfang an heftig gestritten, welche AT-Gebote
für die „Heidenchristen“ gültig sein sollten. Auf dem „Apostelkonzil“ wurde z.B. entschieden, daß „Heidenchristen“
nicht beschnitten werden müssen. Kurz: Das AT ist Bestandteil der christlichen Bibel, die Diskussion
um seine Zugehörigkeit zieht sich durch die ganze Kirchengeschichte, aber ebenso wurde von Anfang an
nicht jede Vorschrift als für Christen verbindlich übernommen.
@ Brigitte Bussmann: Hoppla, da haben Sie mich ja ganz eilig vom Tisch gewischt. Und es klingt viel ärgerlicher,
als ich Sie machen wollte. das wird natürlich in Köln oder Bonn nicht gelehrt Meine Anmerkungen kommen
weder aus Köln noch aus Bonn. denn es muss hier ja orthodox zugehen. Als ich noch in Bonn war, habe ich
nichts von Animositäten gegen SJ-Exegeten gehört; deshalb kann ich auch zu Ihrer Animosität gegen Köln
und Bonn nichts sagen. Es gibt so etwas wie eine wissenschaftliche Grundfeste der Bibelexegese. Weiß
ich. Aber nicht mal eine Grundfeste ist auf Dauer unveränderlich. Ich kenne TheologInnen (aus Bonn!),
die stöhnen darüber, wie sehr sich die Pentateuchforschung in den letzten zwanzig Jahren verändert
hat. Und wenn Sie Orthodoxie gegen Wissenschaftlichkeit und Lehrfreiheit ausspielen, bin ich nicht sicher,
ob Ihr Verständnis von Orthodoxie auf die Bonner Exegeten zutrifft. meine langen theologischen Studien
bei den Jesuiten waren gottlob auch kritisch. Ich habe nicht Ihre wissenschaftliche Qualifikation angegriffen,
sondern darauf hingewiesen, daß Ihre Auslegung von Gen 1,28 nicht unumstritten ist. Es gibt WissnschaftlerInnen,
die so etwas vertragen. Grüßen Sie mir Ihre Exegeten, sie irren. Nun gut, Sie setzen sich mit der Gegenmeinung
nicht auseinander. Macht nichts. Der Dozent hat übrigens nicht fürs Fleischessen geworben.
Ach, fundamental-christian, ich habe mich ein bißchen umgesehen auf den bibelkommentaren.de. Es ist wirklich
spannend, was man bei den Evangelikalen alles lesen kann. Und ich bin froh, daß ich die Bibel anders
lesen gelernt habe. Also ist der Hase doch irgendwie ein Wiederkäuer, wenn auch nicht nach heutigen zoologischen
Kriterien. Aber auf die Idee kommt man auch, ohne daß man die Verbalinspiration dazu braucht. Übrigens:
falls Sie noch an Konversion denken – Sie wissen schon, daß bibelkommentare.de und andere evangelikale
websites Meinungen vertreten, die mit der katholischen Lehre nicht übereinstimmen? Daß z.B. die alttestamentlichen
Apokryphen / deuterokanonischen Schriften zum katholischen Bibelkanon gehören? Da frage ich mich schon,
wie Sie das Buch Judith und die Verbal-Inspiration unter einen Hut bringen können. Und wie ist das mit
dem verbal-inspirierten bethlehemitischen Kindermord, der außerbiblisch nicht belegt ist, nicht einmal
bei Josephus Flavius?
@ fundamental-christian Alle Texte dort wurden verbal-inspiriert! Was mache ich da mit 5 Mose 14,7? Dort
wird der Hase als Wiederkäuer bezeichnet! Auch verbal-inspiriert?
Liebe Frau Bussmann, Ihr Beitrag hat mich veranlaßt, meine Notizen durchzustöbern, die ich mir bei einer
Vorlesung über die Schöpfungsberichte mitgeschrieben habe. Und zwar geht es mir um Gen 1,28 „… füllt
die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht …“ Der Dozent (ATler, kath.-theolog. Fakultät)
erwähnte zunächst die verschiedenen Auslegungen, mit denen die Exegeten sich nach dem Aufkommen der
Umweltbewegung um diesen Vers bemüht haben. Er ging dann aber die einzelnen Bibelstellen durch, an denen
die hebr. Verben kaschab und radah verwendet werden, und kam zu dem (nachprüfbaren und nachvollziehbaren)
Ergebnis, daß eine „pazifistische“ Deutung dieser beiden Verben, so erfreulich sie wäre, einfach nicht
möglich ist. Beide Verben haben die Konnotation der Gewalttätigkeit. Der Dozent sprach von „Gewaltherrschaft,
zulässig nur gegenüber Fremden“. Demgemäß würden Tiere hier als Fremde gesehen, mit denen die Menschen
keine Solidarität verbinde. Auffällig ist auch, daß die Landtiere keinen „Vermehrungssegen“ erhalten.
Ausdrücklich sagte der Dozent, daß hier ein noch ungelöstes Verständnisproblem des priesterschriftl.
Textes vorliege. Denn natürlich kann es nicht darum gehen, Gen 1,28 als Vorwand für rücksichtslose
Ausbeutung und Zerstörung zu mißbrauchen. Trort meines Widerspruchs in diesem Punkt: Ganz herzlichen
Dank für Ihren Beitrag!
@ ErnstSchneider Extra eclesiam nulla salus. Auf diesem Dogma reitet die Kirche doch seit ihrem bestehen
rum. Das ist uneingeschränkt richtig. In der frühen Kirche und im Mittelalter waren die Rigoristen führend,
Gegenstimmen eher selten zu vernehmen. Aber es gab sie und wenn das 2. Vatikanum aussagt, daß Gott niemand
vom Heil ausschließt, so ist das kein Traditionsbruch. PS: Zum „Dogma“ im engeren Sinn hat es der Satz
„extra ecclesiam nulla salus“ nicht gebracht.
@ Febron Auszug aus d. Lexikon für Theologie und Kirche, Band 6 (1997), Sp. 1372, Artikel Marienfeste:
„III. Gebotene Gedenktage: 1. Maria Königin (22.Aug.) Papst Pius XII. hat 1954 z. Abschluß des „Marianischen
Jahres“ dieses aus teilkirchl. Feiern des 19. Jh. entstandene Fest mit der Enz. Ad caeli reginam v. 11.10.1954
(AAS 46 [1954] 633-636) für die ganze Kirche des röm. Ritus vorgeschrieben und als Termin den 31. Mai,
den letzten Tag des Marienmonats, bestimmt. 1969 erhielt das Fest seinen heutigen Platz am 22. August,
dem ehemaligen Oktavtag der Aufnahme Marias in den Himmel (s.o. I.2.)“ Ich hatte das Wort „Lehrentscheid“
durchaus gesehen und wollte mit meiner Antwort darauf hinweisen, daß sich in der katholischen Kirche
manche Glaubensinhalte entwickelt haben, lange bevor sie durch eine ex-cathedra-Entscheidung als Dogma
verkündet wurden. Gerade das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel, das 1950 verkündet
wurde, ist dafür ein gutes Beispiel. Es gibt viele Kirchen mit dem Patrozinium „Mariä Himmelfahrt“ und
viele bildliche Darstellungen (Mosaiken, Gemälde), die Jahrhunderte vor der Verkündung des Dogmas entstanden
sind. Auch die Verehrung Marias als Königin ist in der Liturgie entstanden, ohne daß es dafür eines
„Lehrentscheids“ bedurfte.
Gero P. Weishaupt – das ist doch der, der die Vatikan-Nachrichten ins Lateinische übersetzt und dabei
so fürchterlich danebengreift, daß es einem die Schuhe auszieht! Wenn er im Krchenrecht genauso „gut“
ist, dann gute Nacht!
@ Febron Die Marianischen Antiphonen Salve regina, Ave regina coelorum und Regina coeli sind im 12. Jahrhundert
entstanden und im 13. Jahrhundert bei den Zisterziensern und Franziskanern Bestandteile der Liturgie geworden.
#69 Nixnutz 21:01:08 | Donnerstag, 2. September 2010
@ Alpenglut Weshalb kommt Ihnen das Gruseln …? Meine Gänsehaut ist kein Gruseln, sondern eher allergischer
Art. Sie tritt auch auf, wenn ich etwas von „Niederringung des Deutschen Reiches“ oder „Aufstieg der Dunkelmächte“
lese. „Der andauernde Haßfeldzug“ ist mir so noch gar nicht aufgefallen. „Ja, wir Deutsche müssen deutsch
bleiben, in Wort und Gedanken und Tat, mit unserem Wortschatz, um der Finsternis ein Licht entgegenzuleuchten.“
Schön gepredigt! Mit einer ordentlichen Prise Pathos. Ich halte mich lieber an das Original:„Ich bin
das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht
des Lebens haben.“ (Joh 8,12) Das ist nicht so exklusiv deutsch. Oder: „Denn siehe, Finsternis bedeckt
die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint
über dir.“ (Jes 60,2)
#53 Nixnutz 23:51:56 | Mittwoch, 1. September 2010
@ Alpenglut Ja, sprachliche Schludrigkeiten sind ärgerlich, egal ob sie beim Übersetzen von einer Sprache
in eine andere passieren – es muß nicht immer vom Englischen ins Deutsche sein – oder ob sie beim nachlässigen
Abfassen von Originaltexten vorkommen. Es ist immer eine Mißachtung der betroffenen Sprachen, nicht nur
der Zielsprache, sondern auch der Quellsprache. Das hat für mich nichts mit „deutsch“ oder „nicht deutsch“
zu tun. Und bei Sätzen, die mit „Wir Deutsche müssen …“ beginnen, bekomme ich immer eine Gänsehaut.
#48 Nixnutz 20:49:40 | Mittwoch, 1. September 2010
@ Judi-Schwu Tora ist nicht falsch. In der Einheitsübersetzung steht Betlehem, Nazaret, Rut, Batseba,
Elisabet, Jonatan etc. etc. Der Grund: Im Hebräischen steht da jeweils ein taw (entspricht einem griechischen
tau und einem deutschen t) und nicht thet (entspricht einem griechischen theta und einem deutschen th).
Eigenartigerweise hat die griechische Übersetzung des AT diese Namen und auch die Tora mit einem theta
wiedergegeben und so kam es dann in die lateinische Bibel und in andere Übersetzungen hinein. Die Einheitsübersetzung
ist dann zum ursprünglichen t zurückgekehrt. Und nicht nur sie. Auch im Neuen Lexikon des Judentums
(Hrsg. J.H. Schoeps) und bei jüdischen Theologen (z.B. D. Krochmalnik) steht Tora. @ Alpenglut: Natürlich
kann man statt Zentrum „Mittelpunkt“ und statt Respekt „Achtung“ schreiben. Aber „anglisierend“ sind diese
Vokabeln nicht. Beide sind aus dem Lateinischen ins Deutsche und ins Englische gekommen.
@ kristall Aber nicht nur die, sondern auch solche, die im Islam beheimatet sind und gute Erfahrungen
mit ihm gemacht haben und machen. Ich habe bei Diskussionen einige sehr beeindruckende Muslime und Muslimas
kennengelernt. Die distanzieren sich auch deutlich von den islamistischen Fundis. Nicht jeder Muslim ist
ein Terrorist und nicht jede Muslima ist eine Terroristenbraut oder -mutter.
@ kristall Das kann ich verstehen. Frau Kelek hat als Kind problematische Erfahrungen mit dem Islam gemacht
und steht ihm deswegen so kritisch gegenüber. Ich stelle mir das so ähnlich vor wie bei Christen, die
schlechte Erfahrungen mit ihrer Kirche und mit dem „Bodenpersonal“ machen und dann austreten. Ich habe
großes Mitgefühl mit ihnen und kann verstehen, wenn sie aus ihren Verletzungen heraus nicht alles an
der Kirche objektiv beurteilen.
@ kristall So, ich habe mich jetzt auch ein bißchen umgesehen. Da stößt man ja auf viel Werbung für
das Buch. Ob diese ganzen Kommentare auf der WELTBILD-Seite von unabhängigen Lesern kommen? Oder sind
es Testleser, die das Buch vorab bekommen und ein bißchen den Verkauf fördern sollen? Interessiert hat
mich die Rezension von Christian Geyer (FAZ). Geyer ist katholisch, konservativ, ich erinnere mich an
Behauptungen, er habe mit dem Opus Dei zu tun. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ich habe den Text nur überflogen.
Er ist aber sehr kritisch gegenüber Sarrazin. Es freut mich, daß du Leute kennst, die du als „aufrechte
Muselmanen“ bezeichnest. Ich denke, es wäre nett gegenüber diesen Leuten, wenn du sie Muslime nennen
würdest. Necla Kelek ist eine sehr interessante Frau. Aber ob sie den Islam fair und unvoreingenommen
beurteilt, bezweifle ich.
@ kristall Sarrazin hat es heute vorgestellt. Das bedeutet, daß ich es noch nicht gelesen haben kann
und folglich jetzt noch nicht beurteilen kann. Im Radio kam heute morgen ein ziemlicher Verriß. Ich werde
mir das Buch sicher erst in einer Buchhandlung anschauen, bevor ich entscheide, ob ich es kaufe oder nicht.
Du sagst, es sei ein gutes Buch. Also hast du es schon gelesen? Warum hältst du es für gut?
@ Febron Moment mal: Natürlich wird Maria im NT erwähnt, an vielen Stellen sogar, in allen vier Evangelien
zum Beispiel. Das habe ich doch gar nicht bestritten. Ich habe lediglich auf Ihre Aussage reagiert, daß
in der Schrift nirgends von einer Himmelskönigin die Rede sei, und habe Ihnen die einschlägigen Jeremia-Stellen
benannt. Bei diesen Stellen ist allerdings nicht die Mutter Jesu gemeint, wie jeder Leser aus dem Zusammenhang
erkennen kann. Die Bezeichnung „Gottesgebärerin“ gehört in die Dogmengeschichte. Soviel ich weiß, erkennen
auch die Kirchen der Reformation die Konzilien bis Chalcedon an. Oder irre ich mich da? Ich bin kein Fachmann
auf dem Gebiet.
@ Febron Wo ist in der Heiligen Schrift von einer Himmelskönigin“ die Rede? Nirgends! Sie werden überrascht
sein, aber in der Schrift ist von einer Himmelskönigin die Rede, auch wenn damit nicht die Mutter Jesu
gemeint ist. Hier die Stellen: Jer 7,18; 44,17-19; 44,25.
@ Domenico Tuttisanti Man betet einander nicht ins Gesicht! Und was ist mit denjenigen Klosterkirchen,
in denen die Ordensleute im Chorgestühl einander gegenüberstehen und „ins Gesicht beten“?
@ Constantin Na, dann ist ja wenigstens für Ordensfrauen das Frauenwahlrecht nicht unsinnig. Das beruhigt
mich aber. Denn ich bin keineswegs ein Katholikenhasser, wie Sie irrigerweise zu meinen geruhen.
@ Rudolfus Wie ist das eigentlich mit Pater Pio? Der ist doch von Papst Johannes Paul II. selig- und heiliggesprochen
worden. Ist das in Ihren Augen rechtmäßig und gültig, oder wie soll ich mir das erklären?
@ Mens Sana Sie fragen, ob das „Gebot zur Vermehrung“allein aus der Genesis abgeleitet wird. Es ist richtig,
daß Gen 1,28 hier immer eine große Rolle gespielt hat und meistens auch als Gebot verstanden wurde.
Aber der Vers lautet: Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert
die Erde, … Das „Gebot“ ist genau genommen der Ausdruck von Gottes Segen. Segen und Fruchtbarkeit hängen
in der Bibel ganz eng zusammen, und zwar nicht nur die Fruchtbarkeit der Menschen, sondern auch die der
Tiere und des Ackerbodens. Das ist ja auch verständlich. Es galt, die leere „wüste“ Erde zu füllen
gegen allerlei Widrigkeiten des Klimas, gegen Naturkatastrophen etc. Übrigens wird auch in Gen 1,22 zu
den Fischen und den Vögeln gesagt: Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und
bevölkert … Insofern zögere ich, von einem Vermehrungsgebot in der Genesis zu sprechen. Es ist eher
als Ermöglichung/Ermächtigung aufzufassen. Es ist sehr bedauerlich, daß das in der kirchlichen Lehre
bisher nicht berücksichtigt wurde, aber vielleicht ändert sich das ja einmal. Die Erde ist nicht mehr
so wüst und leer, daß man sie randvoll mit Menschen anfüllen müßte. Bewahren der Schöpfung könnte
heute heißen: ein ökologisches, lebensförderliches Gleichgewicht finden.
@ Rudolfus Doch, doch, das haben die +netler schon mitbekommen. Trotzdem bezeichnen sie Frauen, von denen
sie wissen oder meinen, daß sie nicht verheiratet sind, als Fräulein. Anders machen sie das, wenn die
betreffende Frau – sagen wir mal – +net-affin ist, wie z.B. Felizitas Küble heute morgen in dem Beitrag
über P. Damian Mai. Da hieß es „Frau Küble“. Da Frau Schwesig verheiratet ist, kann man sie beim besten
Willen nicht als Fräulein bezeichnen. Dann drückt man Süffisanz eben durch „Genosse“ aus.
@ fhernhachenzwerg Da fehlt aber noch was. Schließlich ist die Frau auch für das Wohlbefinden des Mannes
zuständig. Steht in der Bibel! Katholiken, die vorgestern, am Festtag der heiligen Monika, der Mutter
von Augustinus, in der Kirche waren, bekamen zur Lesung folgendes aus dem Buch Sirach Kap. 26 zu hören:
Eine gute Frau – wohl ihrem Mann! Die Zahl seiner Jahre verdoppelt sich. Eine tüchtige Frau pflegt ihren
Mann; so vollendet er seine Jahre in Frieden. Eine gute Frau ist ein guter Besitz; er wird dem zuteil,
der Gott fürchtet; ob reich, ob arm, sein Herz ist guter Dinge, sein Gesicht jederzeit heiter. Die Anmut
der Frau entzückt ihren Mann, ihre Klugheit erfrischt seine Glieder. Eine Gottesgabe ist eine schweigsame
Frau, unbezahlbar ist eine Frau mit guter Erziehung. Anmut über Anmut ist eine schamhafte Frau; kein
Preis wiegt eine auf, die sich selbst beherrscht. Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen, so
die Schönheit einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses. Und das Schönste ist: diese Lesung hat man
der Monika erst nach dem Konzil angetan!
@ Luther.Frau Und wenn der erst die bilesbische Kampfperversion mitkriegte! Oder war das andersrum? Kampflesbische
Biperversion? Egal. @ Finkelsztaijn Danke! Klingt einleuchtend.
@ fhernhachenzwerg Ja, mit dem Hinweis auf die Kinder kann man die Frau im Haus halten: am besten keine
Ausbildung, keine Berufstätigkeit, und „Untreue“ geht schon gar nicht. Und wie nennt man das? Artgerechte
Haltung.
@ fhernhachenzwerg Genau, bescheuert. Ich frage mich, wie er zu diesen Ansichten gekommen ist. Vielleicht
hat er sich beim Studium geärgert, daß neuerdings auch Frauen im Hörsaal sitzen durften. Oder er fühlte
sich abgelenkt? Sexuelle Befreiung kontra überkommene „gesellschaft- liche und kulturelle Stellung der
Frau“ – als ob die so großartig gewesen wäre! Und eine nach „sozialem Werte geringe Frauenschicht“!
Er wurde zwar Hitlergegner, war aber geistesverwandt. Deshalb paßt er so gut hierher.
@ benutze_deinen_verstand Naja, ich sehe schon, der vorkonziliare Nonnen-Religionsunterricht erreicht
bei Dir das Gegenteil von dem, was er bezwecken sollte. Ich drück’ Dir trotzdem die Daumen für Dein
Abi. Vielleicht studierst Du danach Psychologie. Da lernst Du die Menschen noch besser kennen.
@ benutze_deinen_verstand Ach ja, Du bist ja neu hier und kennst Dich noch nicht so gut aus. Daran habe
ich nicht gedacht. Also ich meine, Du sollst Dir das mit dem Konvertieren ganz gut überlegen, weil Katholiken
das normalerweise nicht tun. Deine Reli-Lehrerin hat Dir bestimmt gesagt, daß man dann in die Hölle
kommt. Und wie’s da zugeht, das lernt man am besten, wenn man +net liest. Da gibt es hier ein paar Experten.
Alle fallen mir jetzt nicht ein. Man wird halt alt und das Gedächtnis läßt nach. Aber an den Würgeengel
kann ich mich erinnern, und bei dem klausvonjaus – der, meine ich, kann solche Sachen auch ganz gut beschreiben.
Aber mach Dir nicht zuviele Gedanken. Schreib erst Dein Abitur und dann kannst Du weitersehen.
@ benutze_deinen_verstand Tu das bloß nicht! Sonst gehörst Du wirklich zur Rotte der Verdammten. Also,
wenn Du solche Sachen überlegst, dann solltest Du wirklich ganz intensiv +net lesen, damit Du eine Vorstellung
davon bekommst, wie das ist, wenn man in der Hölle brät. Einige User kennen sich ganz genau damit aus.
Einer hieß Würgeengel, der wurde vor ein paar Tagen exterminiert. Und der klausvonjaus – schreibt der
nicht auch manchmal solche Sachen?
@ benutze_deinen_verstand Ach, du Armer. Da hast Du ja was auszuhalten. Eigentlich ist es ja ein Verstoß
gegen die Menschenwürde, Abiturienten eine solche Reli-Lehrerin zuzumuten. Harre aus in Geduld! In fünf
Monaten hast Du das Abi geschrieben. Hoffentlich wird die Vorbereitungszeit nicht zu stressig für Dich.
Wenn’s aber zu heftig wird, kannst Du Dich ja bei +net ein bißchen erholen.
@ Pius XII Sie sollten sich einmal an einer evang-theologischen Fakultät die Studentinnen ansehen. Vermutlich
würden Sie diesen Frauen das Protestantisch-Sein absprechen, aber das wäre nur ein weiterer Irrtum Ihrerseits.
@ fhernhachenzwerg Danke! Das habe ich mangels Interesse nicht mitbekommen. Aber anscheinend ist sie da
die richtige Frau am richtigen Ort.
@ Trillian @ Rechercheur Trillian: Ja, den Namen hat die Redaktion wohl mir Absicht so gewählt. Rechercheur:
Mit dem Kopp-Verlag habe ich noch nie zu tun gehabt und muß mich an das halten, was man beim Googeln
findet. Scheint eine krude Mixtur aus Esoterik, NS, Weltverschwörung etc. zu sein
@ benutze_deinen_verstand O je, fast noch ein ganzes Jahr! Das neue Schuljahr hat ja kaum angefangen.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, daß diese komische Nonne Dich nicht doch noch „bekehrt“. Vielleicht
will sie Dich ja aus der „Rotte der Verdammten“ herausholen und auf den rechten Weg bringen. Wie alt ist
diese Dame denn? Hat sie ihre Ausbildung vielleicht vor dem letzten Krieg gemacht? Dann müßte die doch
schon längst im Ruhestand sein? Na ja, der Nachwuchsmangel in den Klöstern … Obwohl, es heißt immer,
bei den Piuslern seien die Klöster voll. Das soll einer verstehen …
@ benutze_deinen_verstand Da muß ja ein recht eigenartiges Exemplar von Nonne sein. Du hast nicht spaßeshalber
die Sache mit dem 8. Gebot etwa außer acht gelassen?
@ Rudolfus Dürfen die eine Mrd. getaufter Katholiken vielleicht noch ein bißchen selbst mitbestimmen,
von wem sie sich episkopieren lassen wollen? Dürfen sie sich auch gegen Pius-Bischöfe entscheiden? Möglicherweise
ist dann der Bedarf nicht ganz so groß.
@ Rechercheur „Vorkonziliare Meinungen“ – nicht schlecht, aber ich hoffe, Sie stimmen mir zu, wenn ich
sage, daß auch in der Zeit vor dem Konzil nicht alle Leute so verbiestert einseitige Meinungen vertreten
haben wie sie hier zu lesen sind.
Mitteilung an den Autor Wer fündig wird, möge mir das bitte mitteilen. Hiermit teile ich dem Autor mit,
daß er durch simples Googeln fündig wird. Beispiele: 1. Das Jura Weblog: Staatsanwalt verurteilt 19.
Nov. 2007 … Das LG Mannheim hat einen Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt in
Tateinheit verurteilt und wurde sodann vom. www.jura-weblog.de/50226711/staatsanwalt_verurteilt.php –
Im Cache 2. Richter verurteilt: Pflegefälle ohne Gutachten eingewiesen … Ein früherer Vormundschaftsrichter
ist zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte Pflegepatienten fixieren oder
wegsperren … www.fr-online.de/panorama/pflegefaelle-ohne-gutachten…/-/index.html 3. Revision verworfen:
Fessel-Richter muss ins Gefängnis … 23. Juli 2009 … Ein Richter aus Nürtingen hat Pflegeheimbewohner
serienweise ohne Anhörung ans Bett fesseln lassen. Nun muss er ins Gefängnis. www.stuttgarter-zeitung.de/…/2137818_0_9223_-revision-verworfen-fessel-richter-muss-ins-gefaengnis.html
(Es handelt sich um denselben Fall wie unter 2.) Bei intensiverer und verfeinerter Suche lassen sich sicher
noch mehr Fälle finden!
#69 Nixnutz 18:29:26 | Donnerstag, 26. August 2010
Ist Prof. May ewig jung? Gestern war hier zu lesen, daß Pfarrer Breitenbach 74 Jahre alt und ein „greiser
Priester“ ist. Vorgestern war hier zu lesen, daß Kardinal Kasper 77 Jahre alt und der kürzlich emeritierte
Präsident des Einheitsrates ist. Für Georg May werden diese Daten hier nachgereicht: Er ist seit 1994 –
also seit 16 Jahren – emeritiert und wird am 14.09.2010 84 Jahre alt.
@ Luther.Frau Na, du kampflesbisch-biperverses Wesen (hoffentlich kommt das in Großwildjägers Wörterbuch),
mir ist eben noch aufgefallen, daß der WoWü sich schön fein an die Groß- und Kleinschreibung gehalten
hat, der Begeisterte das aber nicht tut.
@ fhernhachenzwerg Luther.Frau Ähnlichkeiten zwischen dem Begeisterten und dem WoWü sehe ich auch, aber
es gibt doch große Unterschiede. Der WoWü hat immer ein Thema angegeben, über das er dann doziert hat.
Er hat nur ganz selten seine Mitposter direkt angesprochen. Und für Homo-Themen hat er sich viel weniger
interessiert.
Fräulein Der gute alte Brauch, unverheiratete berufstätige weibliche Wesen mit „Fräulein“ anzureden
und sie als „Fräulein“ zu bezeichnen, ist in den 1970er Jahren allmählich ausgestorben. Schuld daran
war bestimmt das Zweite Vatikanische Konzil. Und die FDP, nämlich Bundesinnenminister Genscher 1972 und
vorher schon NRW-Innenminister Weyer, die verfügten, daß ihre Behörden die Anrede „Fräulein“ zu unterlassen
hätten. Kirchenhasser also, vermutlich Freimaurer. Aber +net, der Fels in der Brandung, weiß, was sich
gehört. Solange Melanie Mühl, eine demnächst 34jährige Journalistin und Buchautorin, nicht bekanntgibt,
ob und mit wem sie verheiratet ist, bleibt sie „Fräulein“. Das ist eine nicht aufzugebende, ewig gültige
katholische Tradition!
@ fhernhachenzwerg: Gottesraub ruhrgebietler hat wohl Ihre Frage gar nicht mitbekommen. Die Vokabel „Gottesraub“
ist der Versuch, das Fremdwort „Sakrileg“ (Stowasser: Tempelraub, metaphorisch: für Religionsschändung,-frevel)
ins Deutsche zu übersetzen und zwar so, daß er für katholische Lehrinhalte und Glaubensvorstellungen
anwendbar ist. (Ob der Begriff auch bei Protestanten verwendet wird, weiß ich nicht; ich kann es mir
aber nicht vorstellen.) Sakrileg ist kirchenrechtlich die „vorsätzliche Entehrung geweihter Orte, Gegenstände
und Personen … durch Mißbrauch, Schändung, Raub, Zerstörung oder tätliche Angriffe …“ (Lex. f.
Theol. u. Kirche, Band 8, Freiburg 1999) Wenn ruhrgebietler sagt, daß Frère Roger „Gottesraub“ beging,
bezieht er sich vielleicht darauf, daß Fr. Roger bei der Begräbnismesse für Papst Joh. Paul II. im
Petersdom in Rom die Kommunion erhalten hat, ohne Katholik zu sein. Ich bin mir allerdings nicht sicher,
ob ich ruhrgebietler richtig verstanden habe, denn schließlich wird im Petersdom nicht unbedingt die
ewig gültige tridentinische Liturgie gefeiert. Aber in meinem vorkonziliaren Religionsunterricht habe
ich gehört, daß einen „Gottesraub“ begeht, wer unwürdig kommuniziert.
@ Luther.Frau: Willis Unfug darf man auch als Katholik getrost links liegen lassen, und die meisten tun
das auch. Wäre ja noch schöner, wenn wir das lesen müßten.
@ Antek Viele Autos bleiben unfallfrei, weil eine Frau sie fährt. @ Informant Sie bestätigen eine Regel,
ohne eine Ausnahme zu sein. @ Sharoch Guten Abend und danke! Doch, gestern abend war ich auch kurz da.
@ Samurai Für Burgund habe ich auch noch zwei Tips: a) Chapaize, liegt ca. 10 km vor Taizé. Eine imposante
Dorfkirche, direkt an der Straße. b) Noch beeindruckender: In Tournus die Kirche St. Philibert. Tournus
liegt an der Saone, zwischen Macon und Chalons.sur-Saone.
@ Antek Wenn Sie mal mit einer Busfahrerin zusammenrauschen, dann ist nicht unbedingt die Busfahrerin
schuld. Und was heißt „von Gott in der Evolution festgelegt“? Ich dachte, die Evolution kommt ohne Gott
aus?
@ Mann aus Uz Der Duden sagt: Fegefeuer, selten: Fegfeuer. Aber im alten „grünen“ Katechismus, im Katholischen
Erwachsenen-Katechismus und im Lexikon für Theologie und Kirche heißt es Fegfeuer und so kenne ich es
auch aus meinem vorkonziliaren Religionsunterricht. Vielleicht ist Fegefeuer auch eher norddeutsch? @ Schlumpf
Ich glaube, der Lisibald wollte einfach etwas exotisch Klingendes in die Debatte werfen.
@ Schlumpf Ich weiß auch nur das, was in Wikipedia steht: Kleine Gemeinschaft, verschiedene Berufe, ignatianische
Spiritualität. Das klingt sehr viel vernünftiger als der altbackene Name mit dem Mief des 19. Jahrhunderts.
Sie haben eine Homepage: www.helferinnen.info. Die gefällt den +net-fans ganz bestimmt nicht.
@ Schlumpf: Helferinnen Das wäre ein Widerspruch zur Frohen Botschaft. Das hat man im 19. Jh. etwas anders
gesehen. Es gibt diese Auxiliatrices auch heute noch. Vielleicht suchen sie sich ja auch einmal einen
anderen Namen.
Congregatio Jesu Die Englischen Fräuleins nennen sich heute Maria Ward Schwestern. Nicht einmal diese
Mitteilung ist aktuell. Zitat aus der Homepage der Schwestern: „Seit 30.01.2004 trägt die Gemeinschaft
den Namen Jesu in ihrer Bezeichnung (Congregatio Jesu), so, wie es Maria Ward immer wünschte.“ @ JörgJunker
Mit der „Heiligsprechung“ liegen Sie richtig. Der heute plötzlich und unerwartet (ach nein, nicht ganz
unerwartet und unerwünscht) verschiedene „Wohlehrwürden“ postete vor gut einem Jahr allen Ernstes, er
habe nichts gegen eine Heiligsprechung Hitlers.
@ Der Mund In vielem stimme ich Ihnen zu. Aber zu „Erkennen können, heißt auch: Erkennen wollen.“ habe
ich eine Frage. Heißt das: wer Jesus Christus nicht erkennt, will/wollte ihn nicht erkennen? Das zu sagen,
hielte ich für anmaßend. Gestern wollte uns „Wohlehrwürden“ weis machen, der „Alte“ Bund sei aufgehoben.
Wenn er aber nicht aufgehoben ist und wenn Christen endlich einsehen, daß es außerhalb der Kirche/des
Christentums viele Menschen gibt, die Gott aufrichtig suchen, dann müssen sie anerkennen: auch Menschen,
die gute und vielleicht gewinnende Formen des Christentums kennenlernen, müssen nicht Christen werden,
um gerettet zu werden. Darüber zu befinden, steht Christen nicht zu, auch wenn für sie Jesus Christus
„der Weg“ ist.
@ Finkelstaijn Warum gibt es denn so viele Diskussionen hier im Forum wenn alle gerettet werden? Gute
Frage! Warum war der Prophet Jona so stinkesauer und bis zur Mordlust zornig und dann von Todessehnsucht
befallen, als Ninive nicht unterging?
@ Finkelstaijn Wenn Sie in einem goldengeligen Beitrag lesen: „Christus spricht: …“, können Sie davon
ausgehen, daß das, was folgt, nicht oder nicht so in der Bibel steht. Goldengel nimmt es nicht so genau.
In diesem Fall denkt G. wohl an Markus 4,12: „denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören
sollen sie, hören, aber nicht verstehen“ und das wiederum ist ein Zitat aus Jesaja 6,10. Was G. damit
gemeint hat, weiß ich allerdings auch nicht; das wird wohl sein Geheimnis bleiben.
Schließlich gelangte er im ersten Stock vor der verriegelten Schlafzimmertür des Priesters. ??? Wohin
gelangte er denn vor der verriegelten Tür? Manche lernen’s nie …
WoWü: Pech gehabt Ach so, Sie übersetzen aus dem Lateinischen! Tja, Pech gehabt, wenn der lat. Übersetzer
nur die seltene Nebenform von peros „blind“ kennt, nicht aber das viel häufigere poros „verhärtet“.
Und porosis muß man mit „Verhärtung, Verstockung“, wiedergeben. Für „Blindheit“ gibt es typhlotes und
typhlosis. Und die Osteoporose ist keine Knochenerblindung. Sowohl achri als donec sind temporale Konjunktionen.
Sie können sie mit „bis daß“ übersetzen, nicht aber mit „auf daß“; denn damit wird ein finaler Nebensatz
eingeleitet. Und im übrigen endet der Vers 11,25 mit „bis daß die Fülle der Völker hereinkommt/hineinkommt.“
Es steht nicht da, wo hinein die Völker kommen werden. M Theobald z.B. ergänzt: nämlich in das Reich
Gottes oder das himmlische Zion. Es steht nichts da vom Eintreten in Israel. Wenn Sie sagen: Israel umfasst
die Heiden, die zum katholischen Glauben gefunden haben, so ist das nicht Exegese (Auslegung), sondern
Eisegese (Hineinlegung) der abenteuerlichsten Sorte. Und mit sowas müssen Sie Ihren Antijudaismus begründen.
Prost Mahlzeit!
WoWü: Selbst übersetzt? Ich rätsle gerade, was für eine tolle Übersetzung Sie verwenden? Selbstgestrickt?
Seit wann heißt porosis „Blindheit“ und achri „auf daß“? Und von vergleichbarer „Qualität“ ist auch
Ihre Schlußfolgerung: Israel umfasst die Heiden, die zum katholischen Glauben gefunden haben. Durch ihre
Zahl wird die Fülle der Erlösten hergestellt. Das alte Konzept: Wir sind das wahre Israel. So hätten
Sie das gerne, weil es in Ihr antijüdisches Weltbild paßt. Und dann „Denkhilfen für Juden“ posten.
WoWü: Der Alte Bund ist nicht aufgehoben! Vielen Dank für Ihre „rettende“ Bibelauslegung! Sie stellt
das, was Paulus sagt, einfach auf den Kopf. Wie schrieben Sie am 30. Juni so treffend: Heute kann ich
tun was ich will, niemand nimmt mich ernst. Kein Wunder – bei Ihren Beiträgen!
WoWü: Der Alte Bund ist nicht aufgehoben! Der alte Bund nicht aufgehoben!!!! Lach!! Da können Sie lachen,
soviel Sie wollen: es steht nun mal in „Nostra aetate“ drin. „Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem
Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und
seine Berufung unwiderruflich“ (Röm 11,28-29). Mag ja sein, daß Sie von „Nostra aetate“ nichts halten.
Wenn Sie aber auch den Römerbrief für irrelevant halten, dann sollten Sie Ihre Privatlehre auch als
solche deklarieren und nicht für katholisch ausgeben.
@ Himmelblauer Abt Herzlichen Dank für Ihren wohltuend unaufgeregten Beitrag! Eine kleine Anmerkung:
Annullieren bitte mit doppeltem ll schreiben. Es heißt zwar artikulieren, simulieren, zirkulieren usw.,
aber annullieren hat etwas mit „null und nichtig“ zu tun.
@ Redaktion Ist der Artikel überhaupt schon fertig? „Im Monat Jahr wurden in der Stadt Marienburg …“
Warum fordert die Redaktion „die deutschen Empörungsrituale“ an? Ich könnte ja eventuell noch verstehen,
wenn sie sich über ausbleibende Empörung wundert. Aber auf „Empörungsrituale“ warten – wozu soll das
gut sein? Damit man anschließend darüber spotten kann ?
@ Mary Cruz Unter den Eigenschaften, die Paulus als für den Vorsteher notwendig bezeichnet, heißt es
u.a., dass er εγκςατης (lat. continens) sein muss. Dieser Terminus steht für die geschlechtliche
Enthaltsamkeit, wie sie sich aus der Parallelstelle der für das Gebet notwendigen Enthaltsamkeit der
Eheleute ergibt (1 Kor 7, 9). Das ist aber eine sehr gewagte Interpretation! Enkrates, enkrateia, enkrateuesthai
können zwar für sexuelle Enthaltsamkeit stehen, bedeuten aber „selbstbeherrscht, Selbstbeherrschung,
sich beherrschen“ im weitesten Sinn. Sie ziehen 1 Kor 7,9 heran. Da ist sicherlich sexuelle Enthaltsamkeit
gemeint, wie sich aus dem Kontext ergibt. Sie ziehen aber nicht 1 Kor 9,25 heran: „Jeder Wettkämpfer
lebt aber völlig enthaltsam;“ So die Einheitsübersetzung. Bei Fridolin Stier heißt es: „Jeder Wettkämpfer
übt Selbstzucht in allem.“ Jeder Sportler weiß, daß er nicht nur bei der Sexualität „Maß halten“
muß, wenn er siegen will. Bei Tit 1,7 steht eine Reihe negativer Eigenschaften, die ein episkopos nicht
haben soll: nicht überheblich und jähzornig, kein Trinker, nicht gewalttätig oder habgierig. (Warum
fällt mir da jetzt Walter Mixa ein?) Demgegenüber folgen in 1,8 die positiven Eigenschaften, die von
ihm erwartet werden: gastfreundlich, besonnen, gerecht, fromm und beherrscht. An dieser Stelle soll enkrates
nur die sexuelle Enthaltsamkeit bedeuten? Nicht das Maßhalten im Trinken, die Beherrschung von Zorn und
Besitzgier, wie es in 1,7 angesprochen ist? Das glaube ich nicht!
@ Goldengel Hab’ ich ja gesagt: fast jede Ehe. Und die Männer sind entweder Zölibatäre oder Hurenböcke –
nein: fast jeder ein Hurenbock. Zu Ihrer eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit kann ich Ihnen nur gratulieren.
@ Goldengel Immerhin nur „fast jede Frau“! Und die Männer, mit denen fast jede Frau vorehelichen Sexualkontakt
hatte, was sind die? Die müssen doch Schlamper sein, nicht wahr? Warum sagen Sie nicht gleich, daß fast
jede Ehe eine einzige Schlamperei ist?
@ Goldengel Das Priesteramt ist kein gewöhnliches Leben, also mit Schlampen und so weiter… Sie werden
es nicht für möglich halten, aber es gibt Männer, die führen ein gewöhnliches Leben, mit Ehefrau,
ohne Schlampen. Anscheinend verkehren Sie nicht in solchen Kreisen. @ FranzvPaul: Dankeschön auch!
@ Zölibator – caelebs? coelebs? „Zölibat“ kommt von caelebs – das ist richtig. Aber: „Zölibat“ kommt
von coelebs – das ist nicht falsch. Denn coelebs ist eine Nebenform von caelebs, die im späten Latein
und im Kirchenlatein weit verbreitet war. Sie heißt ebenfalls „allein, ehelos lebend“. Andere Beispiele:
„Himmel“ heißt caelum, aber in der Messe war „Pater noster, qui es in coelis“ durchaus üblich. „Himmelskönigin“
heißt regina caeli, aber +net berichtet vom „Regina-Coeli-Gebet“. Bei der römischen Kurie gibt es die
Paenitentiaria Apostolica, aber auf der deutschsprachigen Seite des Vatikans heißt sie „Apostolische
Pönitentiarie“. Zölibatäre und Pönitenten können nichts dafür, daß ihre Bezeichnungen nicht direkt
vom klassischen Latein (caelebs, paenitet), sondern von den im Spätlatein üblichen Nebenformen gebildet
wurden.
@ Goldengel 13:32 h Mit einem Stein ersäufen? Christus spricht: Wer den Geringsten unter euch ein Leid
zufügt, sollte lieber mit einem Stein ersäuft werden. So hat Jesus das bestimmt nicht gesagt. Mit einem
Stein ersäufen? Sie meinen wohl Matt 18,6: Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen
verführt, (in anderen Übersetzungen „Ärgernis gibt“), für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein
um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. (vgl. Mk 9,42) Was ist ein „Abtreibungsmorder“? Mordet er
Abtreibungen wie ein Frauenmörder Frauen mordet? Was ist eine „Abtreibungsmutter“? Hat sie eine oder
mehrere Abtreibungen zur Welt gebracht? „Indem die Abtreibungsmutter ihr Kind hinrichtet, richtet sie
ihr Kind.“ ??? Daß Sie statt „abtreiben“ oder „töten“ lieber „morden“ oder „schlachten“ oder „hinrichten“
sagen, erstaunt nicht. Aber „indem sie ihr Kind hinrichtet, richtet sie ihr Kind“ ist sprachlicher Unsinn.
Es hört sich an, als sei „richten“ schlimmer als „morden“. Oder als sei ein Henker ein Richter. „Der
geringste Teil ist das Kind …“ ??? Der geringste „Teil“ wovon? „Wer auch nur das geringste Verständnis
für eine Abtreibung aufbringt, obwohl es nicht nötig ist, …“ Das heißt also, daß es nötig sein
kann, Verständnis für eine Abtreibung zu haben? Es erstaunt mich, das von Ihnen zu hören. „… der
ist kein Christ.“ Bei Lukas 6,37 heißt es: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.
Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden.“ Ist Ihre Feststellung kein Urteil?
@ FranzvPaul @ wolfgang e. Vielen Dank für den Link. Er beweist, daß es mit den Lateinkenntnissen mancher
(nur mancher?) Traditionalisten nicht weit her ist. Dankenswerterweise hat wolfgang e extra mit Akkusativ
bestätigt. Der Text scheint auch sonst nicht fehlerfrei zu sein. Jedenfalls ist mir beim Überfliegen
des Textes noch consumate statt consummate aufgefallen. Und was heißt hier Dogma? Im Lexikon für Theologie
und Kirche steht unter „Extra Ecclesiam nulla salus“: ein mißverständliches altkirchliches Prinzip, …
Wird hier etwas zum Dogma erklärt, das gar keines ist? (Ich melde mich am späten Abend noch mal.)
@ FranzvPaul – extra ecclesiam 13:29 h und 13:51 h Entgegen der Mehrheitsmeinung und den Google-Ergebnissen:
ABLATIV für extra Hier liegt wohl ein Mißverständnis vor: Die Vokabel extra ist der Form nach ein erstarrter
Ablativ fem. sing., aber als Präposition regiert sie nur (!) den Akkusativ. Es heißt also tatsächlich:
Extra ecclesiam nulla salus. Ein Lehrbuch oder Wörterbuch, das etwas anderes behauptet, kenne ich bisher
nicht. Sollte es eines geben, wäre ich sehr an den bibliographischen Angaben interessiert.
@ bejorommer Da habe ich nicht so viel Erfahrung wie Sie. Ich sehe das immer dann, wenn die Weihekandidaten
in der Bistumszeitung vorgestellt werden. Da fällt mir ein: an meinem früheren Wohnort lebte ein Theologe,
der gerne Priester geworden wäre. Aber er war so borniert, daß er nicht mal in Köln (!) zur Weihe zugelassen
wurde. Er bestritt seinen Lebensunterhalt mit Nachhilfeunterricht und nervte den Pfarrer und die Gemeinde
mit seinen Marotten.
@ bejorommer Ich denke ohnehin, daß das heute bei nicht wenigen Kandidaten der Fall ist. Das sind ja
oft sogenannte Spätberufene, die auch offen sagen, daß sie mal eine Freundin hatten.
@ Goldengel … da sich ja sämtliche Priester vor ihrer Priesterweihe sowieso durch die Betten gehurt
haben. Das haben Sie heute um 8:48 geschrieben. Es gibt viele junge Priester, die sind keine Sünder,
hatten sogar noch nie Sex. Und diese jungen Männer soll man nicht in den Dreck ziehen, denn es gibt sie
noch die „Unschuld“ ! Das haben Sie am 11. April 2010 um 11:14 h geschrieben. Was ist denn nun richtig?
@ Goldengel Christus spricht: Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Hat Jesus zu Gott
„Herr“ gesagt? Bei Lukas 23,34 heißt es: Vater, vergib ihnen, … Ich denke, das ist schon ein Unterschied!
@ JörgJunker Wenn die Kirche den Abbruch einer Krebsbehandlung und die Entscheidung, in ein Hospiz zu
gehen, verurteilte, hätte das wohl folgende Konsequenzen: a) die Kirche müßte alle KlinikseelsorgerInnen
aus der Hospizarbeit abziehen b) die Kirche dürfte selbst keine Hospize betreiben c) sie müßte die
Hospizarbeit der Caritas ebenso unterbinden wie die Beteiligung der Caritas an der staatlichen Schwangerschafts-konfliktberatung.
Und wo ist der Unterschied? Ich sehe keinen. Ich habe die Freiheit, „nein“ zu einer Behandlung zu sagen.
@ JörgJunker Hospize Kann es sein, daß bisher niemand auf Ihre Frage von 12:28 h geantwortet hat? Wenn
es Sie nicht stört, daß ich kein katholiban, sondern bloß katholisch bin, dann bitte sehr: Die Hospize
und Hospizvereine können im allgemeinen arbeiten, ohne Angriffen oder Verdächtigungen von Fanatikern
ausgesetzt zu sein. Das liegt vielleicht auch daran, daß man in Deutschland von Anfang an ganz bewußt
von Sterbebegleitung und nicht von Sterbehilfe gesprochen hat. Und die Nachfrage nach Möglichkeiten,
ohne Apparatemedizin zu sterben, war und ist einfach riesengroß. Es geht dabei auch nicht um die Frage,
ob und wieviel Schmerzlinderung erlaubt ist. Ich erinnere mich an meinen sehr pragmatischen Religionsunterricht,
in dem uns noch zu Lebzeiten von Pius XII. erklärt wurde, daß Schwerstkranke auch hohe Dosen von Morphium
erhalten dürften, wenn dies zur Schmerzlinderung nötig sei, selbst wenn man in Kauf nehmen müsste,
daß dadurch das Leben des Kranken verkürzt würde. Der Wikipedia-Artikel Hospiz scheint mir recht ordentlich
zu sein, wenn man davon absieht, daß die Literaturliste nicht mehr ganz aktuell ist.
@ Sefirot Im Zusammenhang kommt es schon auf den Wortlaut an: Lukas 9,59-60: Zu einem anderen sagte er:
Folge mir nach! Der erwiderte: Laß mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm:
Laß die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! „Laß die Toten ruhen“
gibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn. Außerdem „ruht“ der Vater ja noch gar nicht, er ist nämlich
noch nicht begraben. Der Sohn bittet darum, vor der Nachfolge eine strenge Pflicht noch erfüllen zu dürfen,
aber Jesus ist damit nicht einverstanden. Diese Episode betont die Dringlichkeit der Nachfolge. Die Forderung
Jesu ist genau genommen ein Skandal, zumindest für die damals lebenden Menschen. Gegen den Satz „Laß
die Toten ruhen“ hätten sie nichts einzuwenden gehabt.
@ Goldengel Christus spricht: Lasst die Toten ruhen! Wirklich? Wo steht das denn? Ich kenne nur: „Laß
die Toten ihre Toten begraben!“ (Matth. 8,22 und Luk 9,60)
@ Jörg Guttenberger das ergbibt sich aus der Bibel „Ich bin der Leib, ihr seid die Glieder“ = Wort des
Herrn! Meinten Sie „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“? (Joh 15,5) Was Sie geschrieben haben,
steht so nicht in der Bibel. Am nächsten kommen dem einige Stellen aus dem ersten Korintherbrief sowie
Eph 5,30 „Denn wir sind Glieder seines Leibes“ und Kol 3,15 „dazu seid ihr berufen als Glieder des einen
Leibes“.
@ fundamental-christian 20:10 h – Übler Übersetzungsfehler? Bitte verraten Sie mir, welche NT-Ausgabe
oder welcher Kommentar sagt, daß in Joh 2,10 „betrunken“ eine falsche Übersetzung ist? Im Griechischen
steht hier methyskein und das wird durchwegs im Sinn von „sich betrinken/berauschen“ verwendet, sowohl
im klassischen Griechisch als auch in der Septuaginta als auch im NT. Beispiele: Gen. 9,21 Noah wurde
vom Wein betrunken und 2 Sam 11,13 David machte Urija betrunken. NT-Stellen: Luk 12,45; Eph 5,18; 1 Thess
5,7; Offb 17,2. Ich finde es auch nicht anstößig, wenn im Joh-Ev der „Speisemeister“ sagt „und wenn
sie betrunken werden“ … Der spricht halt aus Erfahrung. Auch heute verlassen nicht alle Hochzeitsgäste
das Fest in nüchternem Zustand.
@ Hypathia (Papst Johannes Paul II.unter Bezugnahme auf Paulus in, 1988 !!!) Diese Quellenangabe geisterte
gestern schon hier herum, ist aber höchst mißverständlich formuliert. Was hier steht, ist 1. Timotheusbrief
2,11-13. Der Text ist also wirklich ca. 1900 Jahre alt. Ob JP II ihm zustimmte, ist natürlich am bloßen
Zitat nicht zu sehen; es ist aber gut vorstellbar. Ich will also nicht unbedingt JP II entlasten. Bezugnahme
auf Paulus: Auch das ist bei JP II gut vorstellbar, aber im allgemeinen gelten die beiden Timotheusbriefe
und einige andere als nicht von Paulus geschrieben. Die hier zitierte Passage widerspricht nämlich einer
anderen, die wirklich von Paulus stammt und wo er voraussetzt, daß Frauen in der Kirche nicht schweigen
müssen: 1. Korintherbrief 11,5. (Vorsicht, auch das ist ein gruseliger Text, weil Paulus hier quasi eine
Kopftuchpflicht für Frauen fordert!) Aber immerhin: Paulus rechnet um 55 n.Chr. mit Frauen, die in der
Gemeinde was zu sagen haben. 50 Jahre später (Paulus war da schon tot) sollen die Frauen den Mund halten.
Diese späten Briefe spiegeln eine Entwicklung in der frühen Kirche, die die Frauen immer mehr an den
Rand drängt. Und man kann solche Stellen prima dazu benutzen, den Frauen auch heute eine Randposition
zuzuweisen.
@ Peter Pan Wie reden hier von den Ansichten eines furchtbaren Mannes, eines Demokratie feindlichen Mörders.
Bitte verstehen Sie mich recht: Ich finde den hier abgedruckten Text von Edgar Jung entsetzlich. Aber
er war kein Mörder, sondern wurde ermordet. Er war Mitarbeiter und Redenschreiber des Vizekanzlers Franz
v. Papen und verfaßte die „Marburger Rede“, die Papen am 17.06.34 vor Studenten hielt. Darin wurde der
NS aus rechtskonservativer Perspektive scharf kritisiert. Das reichte den Nazis aus, ihn beim Röhmputsch
gleich mitzu“entsorgen“. An der Scheußlichkeit des Textes ändert das freilich nichts.
@ phönix-kb »Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu
lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.« (Papst
Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988) Der zitierte Text steht in 1 Tim 2,11-13. In welchen
Zusammenhang Papst JP II. ihn gestellt hat, ob er ihm zustimmt oder nicht, ist hier nicht ersichtlich.
Die Timotheusbriefe gelten bei den meisten Exegeten als nichtpaulinisch, aber ich halte es schon für
möglich, daß JP II. traditionellerweise von San Paolo gesprochen hat. Ansonsten ist gerade diese Stelle
ein schönes Beispiel dafür, wie sich im Unterschied etwa zum Römerbrief oder zur Apostelgeschichte
gegen Ende des ersten Jahrhunderts frauenfeindliche Tendenzen bemerkbar machen. Ansonsten verstehe ich
nicht ganz, was Sie mit Ihren Zitaten belegen wollen: „religiöse Verklärung der Emanzipation der Frau“
oder „oft praktizierte fast fanatische Mehrfachbefreiung einiger Zeitgenossinnen“?
Geistige Befreiung ja – rechtliche Befreiung nein? Tja, so gesehen ist es eine Art Super-GAU, daß 1949
vom Parlamentarischen Rat die Gleichberechtigung der Frauen ins Griundgesetz aufgenommen wurde. Frauen
hatten strenggenommen im Parlamentarischen Rat nichts zu suchen! Sowas ist Männersache!!
@ Sinah Die katholische Kirche hat nie von einer „vollkommenen“ oder „unvollkommenen Gemeinschaft“ gesprochen.
„Eine societas perfecta („Vollkommene Gemeinschaft“ oder „Vollkommene Gesellschaft“) ist in der politischen
Philosophie, der katholischen Ekklesiologie und dem katholischen Kirchenrecht eine in dem Sinn autarke
oder unabhängige Gemeinschaft, dass sie …“ So fängt in Wikipedia der Artikel Societas perfecta an.
Im Lexikon für Theologie und Kirche gibt’s auch einen Artikel dazu.
@ bagalut_cgn Ja, es hat mit dem Sündenfall zu tun. Aber es gibt keine „besondere Bestrafung“ für Eva.
In der Übersetzung von Buber-Rosenzweig heißt es für Eva: in Beschwer sollst du Kinder gebären und
für Adam: in Beschwer sollst du von ihm(sc. dem Acker) essen alle Tage deines Lebens. Wichtig ist: Adam
und Eva werden beide „Beschwer“/Mühsal haben (gleiche Wortwurzel im Hebräischen). Seit der Entstehung
dieses Textes (hier Gen 3,16 f.) wurde die Feldarbeit erleichtert und rationalisiert, aber in den Kreißsälen
wurden bis ins 20. Jh. hinein den Frauen Schmerzmittel verweigert mit der Begründung, daß Frauen in
Schmerzen zu gebären hätten. Und es soll Kulturen geben, in denen sind die Frauen fürs Kinderkriegen
und die Feldarbeit zuständig.
@ bagalut_cgn Ja, und ein ganz Schlauer tischte gestern nochmal die Uralt-Story von der „besonderen Bestrafung“
der Frauen durch Geburtsschmerzen auf. Das ist auch so ein Irrglaube, der sich durch die Geschichte zieht
und darauf beruht, daß man das Alte Testament nicht genau gelesen hat.
Anglo-feministisch-zionistisch Daß vier Frauen im Parlamentarischen Rat die Gleichberechtigung der Frauen
ins Grundgesetz bringen konnten, ist sicher auch eine Folge des verderblichen anglo-feministisch-zionistischen
Einflusses seit Kriegsende.
Odenwaldschule Was bezwecken die häufigen Hinweise auf die Mißbrauchsfälle in der Odenwaldschule? Siehe
z.B. kreuzmeldungen vom 1.6 und 3.6. Werden dadurch die seltenen Fälle in der katholischen Kirche noch
ein bißchen seltener?
@ iDJM Meine Frage war nicht „Wieviele?“, sondern „Wer?“ Aber wir können’s auch lassen. Sie antworten
nicht, sondern assoziieren frei vor sich hin. Darum frage ich auch nicht nach dem eigenartigen Ausdruck
„ihrer nie einig“. Salve!
@ iDJM Auf die Wahrheit, das Lob… Gott allein gebührt alle Ehre. Gott ist der Retter. Wenn Du, Pharisäer
mich versuchst, so sagt Jesus: Du sollst Gott deinen Herrn nicht versuchen. Nixnutz, wieso versuchst Du
mich? Leider konnte ich nicht eher antworten, weil ich anderweitig verabredet war. Warum Sie sich von
mir versucht fühlen, verstehe ich nicht. Es ist jedenfalls nicht meine Absicht. Ich habe mich auf insgesamt
4 Bibelstellen berufen, in denen es um das erste der beiden Hauptgebote geht, und bin erstaunt, wie locker
Sie über diese Stellen hinweggehen und sie als Heidengeplapper bezeichnen. Außerdem frage ich mich bei
Ihrem Satz „Wenn Du, Pharisäer mich versuchst, so sagt Jesus: Du sollst Gott deinen Herrn nicht versuchen“,
ob Sie sich selbst für „Gott, meinen Herrn“ halten. Da hätte ich starke Bedenken. Sie berufen sich also
„auf die Wahrheit, das Lob“. Das reicht mir nicht, um die zitierten Stellen für irrelevant zu halten.
Da nützt es auch nichts, wenn Sie mich mit anderen Bibelzitaten wie „Heidengeplapper“ und „versuchen“
beeindrucken möchten. Da es sich bei +net um ein „der katholischen Tradition verpflichtetes Portal“ handelt,
erinnere ich noch an den guten, alten, vorkonziliaren Frage- und Antwortkatechismus. Er fängt an mit:
„Wozu sind wir auf Erden?“ Die Antwort lautet: „… um Gott zu erkennen, zu lieben, ihm zu dienen …“
Diese Tradition möchte ich nicht einfach um einer luftigen Wahrheit willen aufgeben.
@ iDJM: Gott ist die Liebe. Wie können ihn nicht durch sich selber lieben, aber wir können ihn ehren,
ihn loben. Das sagen Sie so leichthin. „Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ Steht in der Bibel, Deuteronomium 6,5. Und wird im NT zitiert:
Mt 22,37; Mk 12,30; Lk 10,27.
@ Soramonas Und da aus diesen Schriften auch im kath. AT und NT zitiert wird…gehören diese Schriften
laut katholischer Lehre zur christlichen-katholischen Tradition…! Das hat mir bisher noch niemand erzählt,
daß man den Kanon auf diese Weise quasi durch die Hintertür erweitern kann.
Junge Union Kürzlich publizierte die christdemokratische ‘Junge Union’ ein ‘Analyse- und Strategiepapier’.
Es handelt sich wohl um ein Papier des Kreisverbands Göppingen der Jungen Union, die „Eislinger Erklärung“.
Göppingen und Eislingen liegen beide an der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm.
@ Wew Die Kirche formuliert die moralischen Werte, nach denen die Staatslenker den Staat zu führen haben …
Der Staat setzt in eigener Autonomie seine Zwangsmassnahmen um. Mit Zwangsmassnahmen hat die Kirche nichts
am Hut. Ja, Wohlehrwürden, genau wie Ernst Schneider geschrieben hat: Das hatten wir schon mal, während
der Inquisitionszeit. Die Kirche liefert die sittlichen Grundlagen auf verbindliche Weise. Und Sie möchten
zu den Lieferanten gehören, nicht wahr? Den Staatslenkern die Vorgaben präsentieren, und das Volk darf
sich unter Ihrer Fuchtel frei fühlen. Die Presse muss wieder in die Hände von wahren Deutschen, die
die Kirche hören. Welche Presse? Nur die deutsche? Sowas hat doch nur Sinn, wenn die Presse der ganzen
Welt in treudeutschen Händen liegt …
@ Wohlehrwürden Verbieten, Gefängnis, Berufsverbote … – Sie sind mal wieder sehr großzügig mit Vorschlägen
für reglementierende Maßnahmen. Die Kirche urteilt frei, und der Staat hat auszuführen, was die Kirche
beschließt. Das ist wirklich eine sehr attraktive Kirche, vor allem wenn Kleriker wie Sie das Sagen haben.
@ Wohlehrwürden Die Freiheit und freie Entscheidung des Menschen verlangt eine gesunde Information. Das
erfordert Medien, die Wahrheit und Moral verpflichtet sind. Das ist nur in einer Gesellschaft gegeben,
in der die Presse an der Kirche ausgerichtet ist. Als ob Sie sich auf gesunde Weise informieren würden!
Als ob die Presseerzeugnisse, die Sie zu sich nehmen, „an der Kirche ausgerichtet“ wären!
@ Wohlehrwürden Unwahrheiten verbreiten, die Ehre von Menschen verletzen, Menschen verleumden, zum Hass
anstiften – da haben Sie sich selbst schon einmal ein paar gute Anregungen für die Gewissenserforschung
heute abend gegeben, Herr Subdiakon.
@ Wohlehrwürden Graetz mag in Ihrem über 80 alten Lehrbuch mit ä geschrieben sein, im Neuen Lexikon
des Judentums von Schoeps und anderswo wird er „Graetz“ geschrieben. Allerdings muß ich zugeben, daß
Schoeps Jude ist und daher kein Nazi sein kann und folglich auch nicht glaubwürdig ist. Das Zitat scheint
mir trefflich in die 20er Jahre zu passen. Damals war der Antisemitismus auch unter Theologen weit verbreitet.
Kann Ihnen Ihre Gemeinschaft nicht ein aktuelleres Lehrbuch besorgen? Ach nein, geht nicht, da würde
Ihnen ja der Antisemitismus fehlen.
@ Wohlehrwürden Ich habe das Zitat von Gretz greifbar. Weil ich schnell antworten muss, hole ich es noch
nicht. Brauchen Sie nicht zu holen; das wird ja nicht bestritten. Aber nachdem Graetz die Tatsachen fair
darstellt, sollten Sie seine Aussagen nicht dazu mißbrauchen, zu leugnen, daß Christen ihren Antisemitismus
auch aus der Bibel beziehen. Tun Sie ja auch. Wer Juden als Christusmörder bezeichnet, beruft sich auf
die Bibel.
@ Wohlehrwürden Juden wurden im Christentum nicht vertrieben Die Judenvertreibungen aus England und Frankreich
sowie der Pogrom in Worms wurden von heidnischen Eskimos und verbitterten Hartz-IV-Empfängern durchgeführt.
@ Wohlehrwürden Und immer, wenn irgendjemand tönt, daß die Juden Christusmörder seien, … Wohlehrwürden:
Die Juden haben den Sohn der Muttergottes ermorden lassen … dann denkt niemand an die Bibel, nicht wahr?
@ Wohlehrwürden Daß Sie meine „Lateinauslegungen“ nicht goutieren, ist auch klar. Und danke für die
Unterscheidung: „religiös“, nicht „gläubig“. Da freuen sich die Watchmen aber, daß Sie ihnen den Glauben
absprechen. Egal: Hauptsache, der Antisemitismus wird bedient.
@ Wohlehrwürden Antisemitische Quellen kenne ich viele! Schon klar. Aber „biblestudysite.com“ ist eine
religiöse Website. Sie halten doch viel von der Muttergottes. Können Sie gut damit leben, daß diese
Website die katholische Marienverehrung als Humbug und Götzendienst bezeichnet? Es scheint Ihnen nichts
auszumachen. Hauptsache, die Site bedient auch den Antisemitismus.
@ Wohlehrwürden: Kriegsgefangenenlager Wenn Sie schon kein Latein verstehen, … Na, na: bis jetzt haben
Sie noch keines meiner Argumente widerlegt. Und wenn Ihr Latein so gut ist, wie Ihre gestrige Interlinear-Übersetzung
aus dem Griechischen, dann urteilt hier gerade der Richtige. … dann hoffentlich diese Bilder Es ist
genau ein Bild, wenn man von der Reklame absieht. Es ist in der Tat schrecklich, und schrecklich waren
auch die Verhältnisse im Kriegsgefangenenlager Goldene Meile bei Andernach. Der Bericht von Martin Brech
wirkt zunächst anrührend, dann aber gibt es doch zu viele Klischees. Geht man den angegebenen Links
nach, stößt man auf James Bacque, der von ernstzunehmenden Historikern ähnlich beurteilt wird wie David
Irving, und auf eine Internetseite, die überschrieben ist mit „Our Race Is Our Nation“. Kommentar überflüssig.
Mein Onkel war auch in diesem Lager. Es war auch für ihn schrecklich. Aber er ist dadurch nicht zum Nazi
geworden, sondern bei Verstand geblieben. Das Lager wurde am 20. Juli 1945 von den Franzosen aufgelöst.
Dachau dauerte länger. Und auch da sind Menschen an Unterernährung, Erschöpfung und unmenschlichen
Arbeitsbedingungen gestorben und zwar lange vor der Typhusepidemie bei Kriegsende.
@ Wohlehrwürden 9:02; Lesen wollen Schade; jetzt habe ich Ihnen so schöne Parallelstellen genannt und
Sie haben sie nicht einmal angeschaut. Sonst hätten Sie nämlich gemerkt, daß sowohl quoque als auch
et Konjunktion sind, die dasselbe bedeuten wie et -et. In der Vulgata ist nämlich manches möglich, was
Sie vom klassischen Latein her nicht kennen. Die Nachstellung des quoque bedeutet nicht, daß es die Juden
mit den Römern verbindet. Sonst müßten Sie in Heb 4,12 compagum mit spiritus verbinden und das versuchen
Sie besser nicht. Außerdem: Wenn quoque keine Konjunktion ist, was ist es dann? Übrigens interessiert
mich wirklich, wie das mit den vielen Kameraden Ihres Großvaters war. Von welchen Alliierten sind sie
„systematisch“ umgebracht worden? Es würde Ihrer schwer angeschlagenen Glaubwürdigkeit guttun, wenn
Sie da etwas präzisere Aussagen machten.
@ Wohlehrwürden 14:12h, 14:46 h 14:12 h: … verbindet das nachgestellte „quoque“ Römer und Juden und
nicht Juden mit Proselyten. Quoque wird zwar seinem Bezugswort nachgestellt, es verbindet aber dieses
Bezugswort nicht automatisch mit dem Wort davor. Verwechseln Sie das mit -que? Romani Iudaeique heißt
Römer und Juden. 14:46 h: Wäre das quoque jedoch ein Bindewort würde es eben Römer mit Juden assoziieren.
??? quoque ist Konjunktion und nichts anderes. Rubenbauer-Hofmann, § 224 a. Nur Ihre Schlußfolgerung
„Römer mit Juden assoziieren“ ist falsch. 14:46 h: … haben Sie recht, dass Juden und Proselyten zusammen
gehen. Das sieht man alleine schon vom Rhythmus. Die Rhythmisierung ist nicht das einzige Kriterium. Auch
das quoque et verbindet Juden und Proselyten. quoque et kommt in der ganzen Vulgata 104 x vor, im NT aber
nur 4x (Nestle-Aland 27. Aufl.). Außer Apg 2,9 noch Joh 2,15; Apg 9,29 und Heb 4,12. Bei diesen Stellen
gehören das Wort vor quoque und das Wort nach et zusammen. Griech. jeweils te kai. Bei den 100 Stellen
im AT wird das nicht so konsequent gehandhabt, aber Vergleichbares ließe sich schon finden. Zum Schluß
Menge, 12. Aufl. 1955, Nr. 256: Etiam hat steigernde, vermehrende, hervorhebende Kraft = „sogar, auch
noch, selbst“; quoque ist bloß verbindend und gleichstellend = „ebenso auch, ebenso“, … Fazit: Auch
im lat. Text hebt quoque die Juden nicht hervor. Aber als Antisemit wollen Sie eine Hervorhebung hören.
In einem exegetischen Proseminar kämen Sie damit nicht durch.
@ Wohlehrwürden Ich bin kein Historiker, … Also gebe ich mir hier keine Blösse. Sie stehen nicht nur
als Historiker ganz nackig da, sondern auch als Übersetzer. Natürlich gehören in den Versen Apg 2,9-11
die Juden und die Proselyten zusammen.
@ bassman Das mit dem Punktekonto könnte hinhauen. Ich habe einmal geschrieben: …, Sie sind ein Widerling.
Da wurde nur der Post entfernt, weil ich bis dahin anscheinend nicht aufgefallen war. Wenn ich aber schon
Minuspunkte gehabt hätte, wer weiß? Und wenn Sie sich jetzt Finkelstajins letzten Post ansehen …
@ Soramonas Vielen Dank für Ihre Mühe. Es sieht allerdings für mich so aus, als sei der von Ihnen zitierte
Satz eher Bestandteil einer Diskussion über eine AT-Stelle als ein direktes Zitat aus dem AT. Aber das
kann ich ja mit Ihren Angaben bei Bedarf noch nachprüfen.
@ Soramonas Gerechtigkeit gebürt jedem, oder gar keinem, heißt es im AT… Können Sie mir bitte die
Stelle nennen? „Gerechtigkeit“ im AT interessiert mich. Herzlichen Dank im voraus. Nixnutz
Richtig, Großwildjäger Vielen Dank für den Hinweis. Aber nachdem die Nazis das nicht selbst publiziert
haben, muß das falsch sein. Und daß der frühere Präsident der Bundesärztekammer Hans-Joachim Sewering
mal riesigen Ärger bekam, als der „Spiegel“ über seine Tätigkeit in Haar während der Nazizeit berichtete,
was meiner Erinnerung nach 1978 sogar zu seinem Rücktritt führte, das ist natürlich auch so eine Infamie
der Alliierten. Und der Höhepunkt: Als die Bundesärztekammer noch in Köln saß, mußte sie ihre Adresse
ändern und den Alt-Nazi Karl Haedenkamp durch Carl (?) Lewin ersetzen. Was die Alliierten den Deutschen
alles antaten!
@ Wohlehrwürden Nach der Predigt von Bischof von Galen hat Hitler sofort die Euthanasie (die nur wenige
Monate bestand) eingestellt. Wäre Hitler „der Kirche treu“ gewesen, hätte der Bischof keinen Anlaß
gehabt, gegen die „Euthanasie“ zu predigen, weil es sie nicht gegeben hätte. Und was heißt „die nur
wenige Monate bestand“? Sie gehört zur Vorgeschichte der Vernichtungslager.
@ Samurai: Und daß v. Galen, auf den sich der User weiter unten beruft, gegen die Tötung Geisteskranker
predigte, hält dieser User wohl auch für eine Geschichtsfälschung …
@ Wohlehrwürden Wie war das mit den vielen Kameraden Ihres Großvaters? Welche Alliierten haben sie systematisch
ermordet und wie? Das muß doch ähnlich bekannt sein wie, sagen wir mal Lidice und Oradour und Marzabotto
und … und …
@ Wohlehrwürden das deutsche Volk …, den Träger der abendländischen Kultur Aha, Franzosen, Engländer
und Amerikaner haben mit dem Abendland nichts zu tun. Das wenn Karl der Gro0e wüßte, der große Franke …
Ich habe nichts von dem vergessen, was man den Deutschen angetan hat. Und Sie weigern sich hartnäckig,
irgendetwas zur Kenntnis zu nehmen, was Deutsche anderen Völkern angetan haben, auch abendländischen.
@ Wohlehrwürden Es gibt aber zahlreiche Briten, die sich bei den Nazis bedankten, für ihre menschliche
Behandlung. Das ist dokumentiert. Das Gegenteil gab es nicht. Möglicherweise meinten Sie mit „Gegenteil“,
daß es keine unmenschliche Behandlung von Kriegsgefangenen durch Deutsche gab. Das haben viele Deutsche
mal tatsächlich geglaubt. Aber dann erschien das Buch „Keine Kameraden“ von Christian Streit. Seitdem
kann man dieses Märchen nicht mehr erzählen.
@ Samurai … nicht katholisch! So sehe ich das auch. Aber wenn er wirklich Subdiakon ist, hat er kirchliche
Vorgesetzte, und die müßten ihm mal auf den Zahn fühlen. Wenn ihm das wehtut … geschieht ihm recht.
Gefängnis? Alle, die die Wahrheit sagen landen in Deutschland im Gefängnis. Wenn Wohlehrwürden nicht
im Gefängnis sitzt, sagt er nicht die Wahrheit. Oder er befindet sich nicht in Deutschland. Die Wahrheit
sagt er dennoch nicht.
„Als Zeugnis können nur Texte dienen, die die Nazis selbst publiziert haben.“ So Wohlehrwürden um 11:30
h. Nach dieser Logik kann man Nazi-Verbrechen nur dann als bewiesen ansehen, wenn die Nazis darüber im
Völkischen Beobachter berichtet haben oder der Propagandaminister sie in Pressekonferenzen bekanntgegeben
hat. Es gibt zwar reichlich Zeugnisse, die die Nazis selbst geliefert haben. Aber sie haben sie eben nicht
publiziert. Damit scheiden sie in Wohlehrwürdens Augen als glaubwürdige Zeugnisse aus. So einfach kann
man es sich machen. In welcher Stadt wurden „alle deutschen Männer“ von den „Alliierten“ (von welchen
eigentlich?) auf Viehwagen geladen und „systematisch ermordet“? Auf welche Weise? Läßt sich das nicht
präzisieren? Warum bleibt Wohlehrwürden so unscharf und klischeehaft? Er ist wirklich ein seltsames
Exemplar, dieser Wohlehrwürden. Subdiakon und Nazi-Paranoiker in einer Person. Vor seinen kirchlichen
Vorgesetzten kann er seine Hitlerverehrung und seinen „Patriotismus“ anscheinend verbergen. Wenn sie nämlich
davon wüßten und ihn gewähren ließen, müßte man ihnen unterstellen, daß sie so denken wie er.
@ Goldengel Doch da die Wahrheit rarr ist, ist Christus eben nicht überall zu finden. Macht nix. Er hat
nämlich auch gesagt: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
@ Berti, zu 3. Mose 20,13 Der Ausdruck „des Todes sterben“ ist der Versuch, eine besondere Stilfigur der
hebräischen Sprache ins Deutsche zu übertragen. Wörtlich läßt sie sich nicht übersetzen, weil dabei
zwei verschiedene Formen des Verbums „sterben“ verwendet werden. Diese besondere Stilfigur soll das Verbum
betonen und seine Aussage verstärken. Bei Buber/Rosenzweig wird so übersetzt: „sterben müssen sie beide,
sterben …“ Im übrigen kommt diese Stilfigur noch mehmals in diesem Kapitel vor, auch bei Ehebruch und
anderen Formen von sexuellem (Fehl-)Verhalten, die durchaus zu Schwangerschaften führen können. Es kann
also keine Rede sein von Aussterben wegen fehlender Fortpflanzung.
@ Annaetc. Na, das beruhigt mich aber, daß Sie nicht ZdK-Präsident werden wollen. Und daß ich Herrn
Glück als „Herrn“ bezeichne, sollte Sie nicht beunruhigen. Es geht Sie nämlich nichts an.
@ Annaetc. Da kann der Herr Glück aber froh sein, daß er Ihre Bekanntschaft machen durfte. Da hätten
Sie doch schon eine gute Voraussetzung für eine Kandidatur Ihrerseits!
@ Annaetc. Wie wär’s, wenn Sie für das Amt des ZdK-Präsidenten kandidierten? Überlegen Sie sich das
mal … Die katholischen Laien brauchen dringend jemenden wie Sie, der ihnen auf dem richtigen Weg vorangeht!
@ vitrivius: Nett von dir, daß du mir recht gibst. Aber mit der Diagnose „Homo-Affe“ liegst du ein bißchen
daneben. Die Disposition dazu wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Aber dir fallen bestimmt noch ein paar
andere Nettigkeiten ein.
Schon wieder Goebbels! Wie langweilig!! Warum bringt man nicht zur Abwechslung etwas von der weiland Reichsfrauenführerin
Scholtz-Klink? Sie hatte zum einen eine wunderschöne, der deutschen Tradition verpflichtete Gretchenfrisur
und schrieb zum anderen sehr Erbauliches zum Thema „Mütterlichkeit“.
@ Goldengel: Mit wem haben die „Konkubinatsschlampen“ Mitleid? Und sich mit aufgesetzter Krone im Dreck
zu wälzen – na, ich weiß nicht, ob die sooo blöd sind …
Wohlehrwürden übertreibt niemals, um seine politischen Ideen zu verteidigen. Damit will ich nicht sagen,
dass er lügt, aber dass er schwer übertreibt, um seine politschen Ideen zu verteidigen. Wohlehrwürden
hat auch keine abstrusen Ideen; und Tatsachen verdreht er schon gar nicht.
@ Isabella I.: Richtig, das waren selige Zeiten, als im christlichen Abendland (genauer: in Deutschland)
der Zweite Weltkrieg angezettelt wurde. Echt schade, daß Ihr Gebet noch nicht erhört wurde …
@ lux in tenebris: Danke für Ihre Mitteilung, aber leider weiß ich immer noch nicht, was eine „Provokationsnutte“
ist. Und legen Sie sich nicht zu früh fest mit dem „Unwort des Jahres“. Sie werden in den nächsten Monaten
vermutlich noch einigen Anlaß zum Aufregen und zum Erfinden neuer Unwörter haben.
Na, vitrivius, jetzt sind Sie aber in den klausvonjaus-Sprech geraten, dessen Ausdrucksweise Sie doch
mißbilligen. Ist gar nicht so leicht, die beiden auseinanderzuhalten, nicht wahr?
Brummi, Gebet sprechen und Decke über den Kopf ziehen. Das hilft gegen den bösen Blick, satanische Funken
aus den Augen und teuflische Worte aus dem Mund. Alles Gute Ihnen!
@ vitrivius Mehr Respekt wovor? Vor Ihnen? Vor Brummi? Vor Männern? Vor Frauen? Ich bitte ergebenst um
Erläuterungen, die meinem Verständnis aufhelfen können.
Ja, Brummi, zur Mütterlichkeit braucht’s weder Kraft noch Verstand. Im Gegenteil, die schaden nur. Deshalb
handeln alle Männer, die sich von Haushalt und Kindererziehung fernhalten, instinktiv richtig. Und sie
stören das Glück ihrer Frauen nicht. Ein Hoch auf alle Machos!
@ bassman Ja, ist schon seltsam. Jung war ein Mitarbeiter von Franz von Papen und stand ziemlich weit
rechts. Trotzdem kritisierte er einiges an den Nazis und deshalb wurde er beim Röhmputsch gleich mit“entsorgt“.
Daß er rechts stand, sieht man auch an dem abgedruckten Text.
@ Das Kind Alois Glück ist kein „abgehalfterter Politiker“, sondern aus Altersgründen bei der letzten
Landtagswahl nicht mehr angetreten. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat ihn nicht zum „Hirten“,
sondern zum Präsidenten gewählt. Wenn Sie mal erwachsen sind, müssen Sie auf Ihre Sprache aufpassen
und Ihre Neigung zum Populismus zügeln.
@ Wohlehrwürden: Wenn Sie aus der Bibel zitieren, wie in Ihrem Post von 11:56 h, sollten Sie richtig
zitieren. „Sie wir aber dadurch gerettet, dass sie (männliche) Söhne zur Welt bringt.“ Fazit: Alles
Übel ist durch die Frau in die Welt gekommen, die Erlösung erfährt sie durch die Männer. Erstens habe
ich gar nicht gewußt, daß es auch weibliche Söhne gibt. Zweitens ist in 1 Tim 2,15 weder von „männlichen“
noch von „weiblichen“ Söhnen die Rede, sondern schlicht und einfach von Kindern. Mit Ihrer falschen Übersetzung
(woher haben Sie die eigentlich?) erwecken Sie den Eindruck, daß der Autor des ersten Timotheusbriefs
hier die Geburt von Söhnen höher bewerte als die Geburt von Töchtern. Und dann ziehen Sie daraus das
„Fazit“, daß „die Frau“ „Erlösung erfährt“ durch „die Männer“! Ganz abgesehen davon, daß diese Aussage
einfach lächerlich ist, widerspricht sie so ziemlich allem, was Sie als Subdiakon (als solchen haben
Sie sich neulich jedenfalls bezeichnet) mal gelernt haben sollten. Männer sind keine Erlöser, genau
so wenig wie Frauen. Übrigens würde mich mal interessieren, welcher Gemeinschaft Sie angehören. Den
Piusbrüdern haben Sie, wenn ich mich recht erinnere, neulich den freundlichen Titel „Erbschleicher“ verliehen;
der „VII-Kirche“ gehören Sie auch nicht an; denn die hat das Subdiakonat abgeschafft. Welche Truppe läßt
Sie als Subdiakon auf die Menschheit los?
@ Lisibald Poier: gerecht im Zorn Kennen Sie auch Jakobusbrief 1,19/20? Denkt daran, meine geliebten Brüder:
Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn
bereit; 20 denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht ist. @ fundamental-christian: aber
immer den Kontext mitlesen… Das sollten Sie auch bei Epheser 4,26 tun. Zum Kontext gehört dabei auch
der Psalm 4, sagen wir mal: die Verse 3-6, woraus der Epheserbrief hier zitiert.
@ Wohlehrwürden 14:35 h: Jungfrau In der Bibel steht eindeutig JUNGFRAU (Matth.1,18) „parthenos“ …
Genau wie Isai. 7,14 dies vorausgesagt hat. Richtig, in der Bibel steht eindeutig „Jungfrau / parthenos“,
aber nicht bei Matthäus, sondern bei Lukas 1, 27. Aber bei Jesaja 7,14 steht eindeutig nicht nicht „Jungfrau“ (
das hieße betula), sondern „junge Frau“ (das heißt almah). Erst die Septuaginta hat bei Jes 7,14 aus
der „jungen Frau“ die „Jungfrau“ parthenos gemacht.
@ marienkind „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben!!!“ a) Das steht nicht in der Bibel! Vielleicht steht
es in dem Katechismus, den Sie benutzen. b) In der Bibel steht: Du sollst nicht ehebrechen! (Exodus 20,13
und Deuteronomium 5,17) c) Ich kenne keine biblische Aussage über die Sexualität Jesu.
@ Kraut: Na, in welchem Totschlagwörterbuch haben Sie denn gerade nachgeschlagen? Kuschelgewand, Ökolatschen,
weichgespült – nichts von alledem! Aber auch nichts von einem militanten Christkönig, der als Heerführer
mit Rittergefolge alles niederwalzt. Zwar gab es in unserer 1928 erbauten Christkönigskirche einmal ein
großes Glasfenster, das so einen Kriegsherrn darstellte, aber das Bild hat den Bombenkrieg nicht überstanden.
In den 50er Jahren sagte unser damaliger Pfarrer: Dieser Christus hat sowieso bloß wie ein Karl der Große
ausgesehen. Nein, diese hämische Militanz, die hier von einigen vertreten wird, gehört nicht zu meiner
Tradition. Aber vielleicht hat Ihr Religionsunterricht zwischen 1933 und 1945 stattgefunden, bei einem
einschlägig infizierten Religionslehrer?
@ Kraut: „Tradition“ Ich bin auch in der katholischen Tradition aufgewachsen, und zwar vor dem II. Vaticanum,
wenn Ihnen das wichtig ist. Diese Tradition sah aber ganz anders aus, als das, was ich auf dieser Seite
hier erlebe. Und wenn Sie glauben, daß das, was Sie und Ihresgleichen hier vermitteln, das „Bildnis des
Herrn“ ist – na, dann gute Nacht! Das ist wirklich ein sehr einladendes „Bildnis“!
@ Wutz Erstes und zweites Testament klingt doch viel angenehmer, „alt“ klingt oft gegenüber „neu“ abwertend.
Ich habe viel Sympathie für diese Anregung, die meiner Erinnerung nach von Erich Zenger stammt. Ich möchte
aber nicht, daß irgendwann Leute mit einem dritten oder vierten Testament usw. auf der Bildfläche erscheinen.
Außerdem klingt „alt“ für mich nicht per se abwertend. Ich gehöre nämlich zu den Banausen, die lieber
alte Musik als neue Musik hören, und ich finde „alte“ Sprachen genau so spannend wie „neue“.
@ Leo Miles 9:51 h, der Blödsinn vom „Rachegott“ kommt nun wirklich nicht von den „68ern“, sondern geistert
spätestens seit Markion (2. Jh. n.Chr.) durch die Kirchengeschichte, ebenso wie die Ansicht, das AT sei
„erledigt“. Leider gab es immer Christen, die glaubten, sie könnten das NT dadurch aufwerten, daß sie
das AT abwerten.
@ Blaumeise Ich bitte um Entschuldigung. Bin aus Versehen an die falsche Taste gekommen – und weg war
der Post, bevor er fertig war. Im Fall von Spr 3,12/Hebr 12,6 verhält es sich so: Im hebr. Text kommt
„schlagen/peitschen“ nicht vor. In der lateinischen Übersetzung von Hieronymus auch nicht. Es steht also,
salopp gesprochen, 2:1 gegen den griech. Text. Dazu kommt noch eine textkritische Anmerkung in der hebr.
Ausgabe: es gibt ein hebr. Wort für „peitschen“, das geschrieben dem Ausdruck „wie ein Vater“ sehr ähnlich
sieht. Vielleicht hat sich der Übersetzer einfach verlesen. Damit steht es 3:1 gegen den griechischen
Text und gegen die Peitsche. Konnte ich Ihre Frage wenigstens für diesen Fall beantworten?
@ Blaumeise Das ist ein „weites Feld“ und noch dazu recht schwierig zu bearbeiten. Unterschiede zwischen
dem hebräischen und dem griechischen Text können aus verschiedenen Ursachen entstanden sein. Ein Beispiel:
Wenn dem Übersetzer ins Griechische eine hebr. Handschrift vorlag, die bereits Abschreibefehler enthielt,
dann hat er diese Fehler in seine Übersetzung übernommen. Es ist nicht möglich, ganz allgemein zu sagen,
der eine oder andere Text sei immer zu bevorzugen. Wissenschaftliche Textkritik beurteilt jeden einzelnen
Fall für sich. In dem vorliegenden Fall habe ich mich natürlich nicht selbst in die Handschriften vertieft,
sondern auf die maßgeblichen Textausgaben verlassen.
@ Wohlehrwürden: „Wer sein Kind liebt, der züchtigt es.“ Danke für den Hinweis. Ich nehme an, daß
Sie Sprüche 3,12 meinen. Dort heißt es: „Wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater seinen
Sohn, den er gern hat.“ Das ist in der Tat nicht als Aufruf zur körperlichen Züchtigung zu verstehen.
Das hier mit „züchtigen“ übersetzte hebräische Verb kommt an insgesamt 55 Stellen vor. Es heißt (sehr
kurz gefaßt): richten, entscheiden, argumentieren, beweisen, verteidigen, widerlegen, zurechtweisen,
tadeln, rügen, strafen, züchtigen. Bei diesem Bedeutungsspektrum stehen eindeutig Argumentation und
Auseinandersetzung mit Worten im Vordergrund. Bei der Durchsicht aller 55 Stellen habe ich keine gefunden,
die auf körperliche Züchtigung schließen ließe. Wenn heute unter „züchtigen“ in erster Linie „schlagen“
und „ohrfeigen“ verstanden wird, scheint mir das nicht dem ursprünglichen Sinn des Wortes zu entsprechen,
das schließlich mit „Zucht“ und „(er-)ziehen“ zusammenhängt. Allerdings wird Sprüche 3,12 im NT zitiert,
im Hebräerbrief 12,6, und zwar zitiert nach der griech. Übersetzung des AT, der Septuaginta. Und die
hat noch ein „mastigoun“ peitschen eingefügt, das im hebräischen Text nicht vorkommt. Und so heißt
es z.B. in der Lutherbibel Hebr. 12,6: „Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt
jeden Sohn, den er annimmt.“ So was kommt prügelnden Eltern als Rechtfertigung natürlich sehr gelegen.
Ich ziehe die Originalfassung Sprüche 3,12 vor. Schläge und Ohrfeigen lassen sich damit nicht rechtfertigen.
@ aufrechterkatholik: Tangotanten Vermutlich handelte es sich bei den beiden Tangotanten um Lesbiziden!
Tangotanten, die „Lesbiziden“ sind? Also Lesben töten? Haben Sie das gemeint?
@ Wohlehrwürden 11:05 h Es gibt keine neuen Fälle, die eine besondere Aufmerksamkeit der Medien notwendig
machen. Genau! Auch der eben bekannt gewordene Mißhandlungs- und Mißbrauchsvorwurf bei den Dillinger
Franziskanerinnen wäre besser unter den Teppich gekehrt worden, nicht wahr?
@ Höchstmerkwürden Jetzt kriegen wir auch noch das Märchen vom armen, sich nach Ruhe sehnenden Piusbruder
serviert, der tagaus, tagein von den Juden gequält wird …
@ Höchstmerkwürden Noch etwas, das uns wegen des verlorenen Krieges entgeht: die Verbindung von NS-Rassenlehre
und -Eugenik mit der scholastischen Theologie. Wohlehrwürden könnte uns stringent explizieren, wie das
Erfordernis der Rassereinheit schon in der Bibel, bei den Kirchenvätern usw. usw. grundgelegt ist.
@ Höchstmerkwürden Ja, wunderbar!! Wenn wir den Krieg nicht verloren hätten, dann wären uns die Allierten
erspart geblieben, hätten wir keinen Liberalismus, keinen Indifferentismus, keine „Mischrassen“, keine
Gottesleugnung – ausgerechnet unter den Nazis –, keine Oberflächlichkeit in Kunst und Medien (da fällt
mir der Operettenliebhaber Hitler ein und die „entartete Kunst“), keine Anbiederung an das Judentum (nein,
Anbiederung war das wirklich nicht, was die Nazis taten), keine Verunglimpfung katholischer Geistlicher
(??? das Gegenteil dürfte eher der Fall sein, und was mit evangelischen Geistlichen geschieht, ist Ihnen
egal, weil die mehrheitlich Preußen sind), und keine Nazifeindlichkeit – ach wäre das schön! Und die
Homosexualität ist ein „Laster der Alliierten“, das sich erst seit 1945 bei den Germanen ausbreitet.
Da sind Sie aber sehr gut informiert! Ich nehme das alles mit großem Interesse zur Kenntnis, vermisse
aber noch wenigstens einen Beleg dafür, daß die Siegermächte Bischöfe ernannt oder abgesetzt hätten.
Satyagraha 14:13 h, bagalut_cgn 16:32 h Übersetzung von „arseno-koitai“ Das ist zusammengesetzt aus „arsen“
männlich und „koite“ Bett, Ehebett, Beischlaf. Das Wort gibt es genau zweimal im Neuen Testament; in
den mir zugänglichen Wörterbüchern für klassisches Griechisch ist es nicht verzeichnet.
@ Hochmerkwürden Ach ja? Das !!. Vatikanum stärkt das Ortskirchenprinzip und das „zeigt, wie sich die
Alliierten mit den Bischöfen die deutsche Katholische Kirche unter den Nagel gerissen haben.“ Wie soll
denn das gegangen sein??? Gestern haben Sie behauptet: „Alle deutschen Bischöfe wurden von den Siegermächten
ausgelesen.“ Sie konnten allerdings keinen einzigen Beleg dafür erbringen. Aber Sie träumen halt davon,
wie schön es wäre, in der Kirche tiefbraunes, völkisch-germanisches Zeugs predigen zu können.
@ Wohlehrwürden Oder jedenfalls viele. Nun, Sie haben meine Frage schon richtig verstanden. Aber nicht
beantwortet. Sie sind doch Franke. Also demonstrieren Sie das doch an den Beispielen Bamberg und Würzburg:
a) welche Bischöfe? b) von wann bis wann? c) von welcher Siegermacht oder welchen Siegermächten? d)
ernannt? abgesetzt? bestätigt?
@ Wohlerwürden Alle deutschen Bischöfe wurden von den Siegermächten ausgelesen. Wie meinen Sie das?
„Alle deutschen Bischöfe“ – von wann bis wann? „wurden von den Siegermächten“ – von allen gemeinsam
oder jeder Bischof von der für ihn jeweils geographisch zuständigen Siegermacht? „ausgelesen“ – ernannt,
abgesetzt, bestätigt?
@ Wohlehrwürden: Falsche Übersetzungen? Vorsicht! Tertullian war nicht der einzige christliche Autor
der Spätantike, der Unqualifiziertes über Frauen von sich gab. Und wenn die anderen keine Montanisten
geworden sind, heißt das noch nicht, daß Sie alle ihre frauenfeindlichen Äußerungen als „falsche Übersetzungen“
wegerklären können. Da haben Sie sich verhoben, vielleicht aus dem gleichen Wunschdenken heraus, aus
dem Sie Hitler zum besten Politiker des 20. Jh. erklären.
@ Großwildjäger Vielen Dank für Deinen Post von 13:01 h. Ich war ab 13 Uhr hier nicht unterwegs und
habe erst jetzt gesehen, was da alles an Ungeheuerlichkeiten verbreitet wurde. Übrigens erinnert mich
die Sprache von Wohldingsda an etwas. Hier hat wohl jemend den Nick gewechselt, aber eben nur den Nick.
Aha, mein Post von 11:48 h wurde entfernt. Offensichtlich hält man die Verwendung des Begriffs „Sonderbehandlung“
in diesem Zusammenhang weiterhin für gerechtfertigt und wohlanständig.
Ja, Hitler, der brave Katholik … Im Gegensatz zu Innozenz hat er die christlichen Moralisten sicher
ausgiebig studiert und ihre Lehren vorbildlich beherzigt …
@ Großwildjäger Als ich heute das dämliche Buch aus dem Regal gefischt habe, stutzte ich bei dem Namen.
Ich hatte auch noch eine dunkle Erinnerung, daß ich ihn auf dieser glorreichen Seite hier mal gesehen
habe. Über Einzelheiten weiß ich aber nicht Bescheid. Daß sein Account geknackt wurde – geschieht ihm
recht. Er wird hier nicht gebraucht.
@ Roma locuta: Ritualmorde Wetten, da kommt nichts? Die Wette ist verloren. a) „Anderl von Rinn“ ist kein
blödes Beispiel. Im Jahr 1991 befand sich im Schriftenstand der Piusbrüder in Bonn das Buch „Das selige
Kind Andreas von Rinn“ von Gottfried Melzer. Laut Melzer und seinen äußerst dubiosen Quellen wurde das
Kind von Juden ermordet. b) Im LThK können Sie sich über Werner von Oberwesel bzw. Werner von Bacharach
informieren. Besonders peinlich: „… hielt sich das Fest (Diöz. Trier) bis 1963.“ In einem alten Reclam-Kunstführer
„Rheinlande und Westfalen“, 1959, ist über die Wernerkapelle in Oberwesel zu lesen: „Am Chorhaupt stellt
ein Relief von 1727 den Tod Werners dar.“ Das Relief ist inzwischen entfernt worden. c) Unter „Ritualmord.
II. Kirchengeschichtlich“ finden Sie im LThK weitere Informationen und Hinweise auf einschlägige Literatur.
Ok, daß die Redaktion meinen Post von 22:19 h, in dem ich Ultra als Widerling bezeichnet habe, entfernt,
damit war zu rechnen. Daß sie aber Ultras Post von 22:16 h stehen läßt, zeigt einmal mehr, was von
ihr zu halten ist.
LM: Eignung für ein Klerikeramt wer eine gute presse hat ist ungeeignt für ein klerikeramt Wie denken
Sie über EB Reinhard Marx? Er hat bei seiner Amtseinführung in München eine erstaunlich gute Presse
gehabt.
@ Martin von Porres Die Bekehrung gehört mit zum Handwerk eines jeden Priesters. Vorsicht mit dem Wort
„Handwerk“ im Zusammenhang mit „Priester“. Da kommt man ja sofort auf schlimme Gedanken! @ peter von felsen
Besten Dank für Ihre klare Einschätzung! :)3
@ hieronymus333 An „pro omnis“ kann ich nichts Ironisches finden. Lehrer war ich nicht, aber mit (Besser-)Wissen
habe ich mir meine Rente erarbeitet. Da gibt es auch einen Rest von „deformazione professionale“ bei mir.
Ich fürchte, damit müssen wir alle leben. Ich kann verstehen, daß Sie sich über die Korrektur ärgern.
Aber warum schreiben Sie überhaupt Latein? Weil Sie die Leser beeindrucken wollen?
@ r.ruhrgebietler Ich habe mich nur gegen grammatisch falsches Latein gewehrt – es tut wirklich weh. Ich
habe mich nicht in die Debatte um die korrekte Übersetzung von „pro multis“ eingemischt und der Post
von h-333 hat ja auch nichts damit zu tun. Und selbst wenn: wer Latein verwendet, sollte es richtig verwenden.
Wer es nicht kann, kann es auch bleiben lassen.
@hieronymus333 Latein ist eine schöne Sprache und wird von traditionsbewußten Katholiken sehr geschätzt.
Ein bißchen Sorgfalt und Genauigkeit könnte da nicht schaden. „Pro omnibus“ wäre richtig; was Sie geschrieben
haben, tut nur weh.
wegen den unterdurchschnittlichen Homo-Schändungen Was, bitte, ist eine unterdurchschnittliche Homo-Schändung?
Kann man der Redaktion zu dieser Sprachschöpfung gratulieren?
@ Botschafter Der Fall Anneliese Michel ereignete sich meiner Erinnerung nach etwa um 1976 herum und zwar
im Bistum Würzburg, wo damals Josef(?) Stangl Bischof war.
@ Siegfried: Ökumene, 9:00 h „Ökumene wird abgeleitet aus dem altgriechischen und kann als einheitliche,
verantwortliche Hausverwaltung übersetzt werden.“ „Altgriechisch“ ist richtig, „Hausverwaltung“ ist nicht
richtig. Von der griechischen Wurzel oik- kommt sowohl das Haus „oikos“ als auch wohnen „oikein“. Die
Ökumene ist zu übersetzen „die bewohnte“ (zu ergänzen: Erde „gä“) und bedeutet die ganze Welt, der
Erdkreis. So wird das Wort auch in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments und im Neuen Testament
verwendet. Nicht verwechseln sollte man die Ökumene mit der Ökonomie. Die ist zusammengesetzt aus Haus
„oikos“ und Gesetz „nomos“ und bedeutet Hausverwaltung, Haushaltung, Hauswirtschaft. So gesehen haben
Sie Ihren „babylonischen Turm“ auf Sand gebaut. Der Begriff Ökumene wird zwar je nach Zusammenhang unterschiedlich
verwendet, bezeichnet aber nicht ein Haus im Gegensatz zu einem anderen Haus. Wenn man von einem katholischen
Haus und einem protestantischen Haus spricht, hat das mit Ökumene nichts zu tun.
Sagenhaft, wie fürsorglich die Nazis doch waren! Sie schickten keine Kinder, Säuglinge und Mädchen
in den Steinbruch. In Birkenau wurden die an der Rampe selektiert. Das war praktisch, weil dann mit den
schönen IKRK-Paketen mehr Zwangsarbeiter versorgt werden konnten.
@ Alois Bischof Es gab keine Transporte aus Theresienstadt nach Auschwitz mehr. Aha, aber vorher gab es
sie. Und Birkenau war keine Kuranstalt. Also war zwar Theresienstadt kein Vernichtungslager, aber man
konnte leicht nach Birkenau kommen, wenn auch nicht freiwillig. Ihre Art, die NS-Verbrechen kleinzureden,
hier ein Stückchen abzuknapsen, und dort ein paar Monate wegzuretuschieren – das soll das Gegenteil von
Opferverhöhnung sein?
#184 Nixnutz 23:47:14 | Donnerstag, 15. April 2010
Was soll denn dieser Quatsch? „Es gab einfach eine Ausnahme. Zum Beispiel hätte Viktor Klemperer einer
Judenfamilie in den Judenhäusern Dresdens im Februar 1945 die Nachrichten überbringen müssen, daß
sie sich zum Abtransport ins KZ Theresienstadt melden mussten. Das war kein „Vernichtungslager“. Er war
nie deren Vergasung geplant.“ Eine Ausnahme – na toll! Und die Leute, die aus Theresienstadt nach Auschwitz-Birkenau
verbracht wurden, die durften dort eine Kur machen, nicht wahr?
#168 Nixnutz 21:33:56 | Donnerstag, 15. April 2010
O je, Martin von Porres fuhrwerkt wieder mit seinem Besen herum, vor anderer Leute Tür. Bäume möchte
er auch bekehren mit seinem Besen. Und er merkt nicht, wie er vor seiner eigenen Tür mit seinem frommen
Gelaber einen Riesenhaufen Mist aufschichtet, der zum Himmel stinkt. Mit einem Besen ist es da nicht getan.
Da muß schon eine große Mistschaufel her, oder ein Herakles.
@ Goldengel Es gibt viele junge Priester, die sind keine Sünder, hatten sogar noch nie Sex. Sie räumen
also ein, daß es nur wenige alte Priester gibt, die keine Sünder sind und auch keinen Sex hatten. Schön,
daß Sie wenigstens einen Anflug von Realitätssinn haben.
@ phönix-kb Natürlich ist es diese Stelle. Wegen ihrer Brisanz zitiere ich hier aus dem neuen Kommentar
von Michael Theobald dazu: ‘Nicht nur eine unvoreingenommene historische Beschäftigung mit dem Prozess
Jesu, auch die in Gang befindliche Erneuerung der christlichen Theologie in ihrem Verhältnis zum Judentum
zwingen uns heute, der johanneischen Rede von der Teufelskindschaft „der Juden“ den Abschied zu geben.
Auch wenn unter „den Juden“ präzis die Jerusalemer Autoritäten zu verstehen sind, der Text besitzt von
seiner ganzen Anlage her doch ein immanentes Gefälle zur Generalisierung, dem die unbefangenen Leser
mehr oder weniger ausgeliefert sind. Angesichts der Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Textes können
und dürfen wir ihn heute so nicht mehr nachsprechen.’ (Michael Theobald, Das Evangelium nach Johannes,
Kapitel 1 – 12, Regensburg 2009, S. 609/10)
@ petrus abaelard Richtig. Ich habe kein Problem mit der Erinnerung, wie sie in der Bibel verstanden wird.
Wohl aber mit der Verbohrtheit einiger Diskussionsteilnehmer. Übrigens hat apex nicht die Frage beantwortet,
wer gesagt hat, daß „die Juden den Teufel zum Vater haben“. Anscheinend weiß er es nicht und kann es
auch nicht nachschlagen, weil er das betreffende Buch nicht findet oder nicht besitzt.
@ LM 18:38 Wertschätzung der „fleischlichen Präsenz“ heißt doch nicht, daß man die Erinnerung negieren
(„nichts zu tun“) oder herabsetzen („wertlos“) muß.
@ LM 16:31 das abendmahlhat mit erinnerung nichts zu tun Wieso hat das Abendmahl mit Erinnerung nichts
zu tun? Bei Lukas 22,19 können Sie lesen: Tut dies zu meinem Gedächtnis! Sie werden doch nicht behaupten,
Jesus habe sein eigenes Handeln banalisieren wollen!
@ Lycos Ach, das tröstet mich aber, daß Sie die Bibel nicht wie ein Fundi lesen. Aber anscheinend zitieren
Sie mit „zu ihrer Erlösung“ 1 Tim 2,15. Nun hat 1 Tim, 2,11-15 tatsächlich mit der Gleichbe-rechtigung
von Mann und Frau nichts am Hut. Und ist ein schönes Beispiel dafür, daß schon die Christen des ersten
Jahrhunderts über dieses Problem uneins waren. Und daß sie in ihrer Uneinigkeit mit der Bibel (AT) argumentierten
und sie nicht unbedingt sachgerecht auslegten. Außerdem steht an dieser Stelle zwar, daß die Frau durch
Kinderkriegen gerettet wird, aber nichts davon, daß zur Erlösung das Gebären unter Schmerzen erfolgen
muß. Was man den Frauen in den Kreißsälen bis weit ins 20. Jh. hinein weismachen wollte.
Nein, Lycos, das wollte ich damit ganz bestimmt nicht sagen. Ich habe Ihnen nur vorgeschlagen, das ganz
genau so wörtlich zu nehmen wie Gen 3,16. Mal abgesehen davon, daß ich nicht glaube, daß irgendwelchen
Frauen, egal ob „germanischen“ (welche sollen das sein?) oder anderen, das Kinderkriegen leicht fällt.
@ Lycos Dachte ich mir’s doch, daß das jetzt kommt. Lesen Sie doch mal Ex 1,19: Die Hebammen antworteten
dem Pharao: Bei den hebräischen Frauen ist es nicht wie bei den Ägypterinnen, sondern wie bei den Tieren:
Wenn die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie schon geboren. Das können Sie dann genau so wörtlich nehmen
wie Gen 3,16.
@ Elendester Sünder Wissen Sie auch noch, was der Herr weiter bestimmt und zum Mann gesagt hat? So ist
verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Gen
3,17 Mühsal für die Frau, Mühsal für den Mann. Im Hebräischen steht da beide Male das gleiche Wort.
Mann und Frau sind bei der Bestrafung „gleichberechtigt“.
@ engelhardt Über die von Ihnen zitierten Aussagen lachen inzwischen auch Katholiken und Katholikinnen,
und zwar ziemlich laut. Ich bin katholisch, aber mein Frauenbild ist das nicht
@ Die Bibel Die Bibel zu lesen ist wirklich eine sehr sinnvolle Aufforderung, der ich nur zustimmen kann.
Und stellen Sie sich vor: ich tue das sogar recht oft. Momentan denke ich an Psalm 31,2: Herr, … rette
mich in deiner Gerechtigkeit. Und an Psalm 40, wo Gerechtigkeit synonym verwendet wird mit Erbarmen, Huld
und Hilfe. Überhaupt halte ich viel von Psalm 40. Der müßte doch auch Ihnen gefallen, nicht wahr?
@ Die Bibel Danke, mache ich. Habe ich auch vor Ihrer freundlichen Aufforderung schon getan. Glaube aber
nicht, daß Gottes Gerechtigkeit sein Götze ist, dem er etwas aufopfern muß.
@ johannes b Daß „nestlé“ kein guter Gag ist, wissen Sie bestimmt selbst. Dagegen weiß ich nicht, was
die deutsche Orthographie mit der lateinischen zu tun hätte. Und was die (deutsche) Rechtschreibreform
angeht: die alte Schreibweise kann weiter verwendet werden, sie darf nur nicht mehr an den Schulen gelehrt
und nicht iim behördlichen Schriftverkehr benützt werden. Wußten Sie das nicht?
@ Martin von Porres Der Besen soll ein Symbol der Bekehrung sein? Bekehrung hat überhaupt nichts mit
Fegen und Den-Boden-Kehren zu tun. Wer sich bekehrt, kehrt – mit der Bibel gesprochen – um zu Gott. Wer
andere bekehrt, bewegt sie zur Umkehr zu Gott. Sie können den Besen ruhig in die Ecke stellen. Und sich
dann getrost zu Gott hinkehren. Vielleicht schauen Sie ins Evangelische Gesangbuch, Nr 589: Kehret um
und ihr werdet leben.
@ Domenico Tuttisanti: Inquisition und Hexenverfolgung Wo die Inquisition herrschte, gab es praktisch
KEINE Hexenverfolgung: in Italien und Spanien! An der Hexenverfolgung in Deutschland war die Inquisition
beteiligt. Heinrich Institoris, einer der Autoren des „Hexenhammer“ (Malleus maleficarum), war Dominikaner
und wurde 1479 in Rom zum Inquisitor für Ober-Deutschland ernannt. Für den „Hexenhammer“ griff er zurück
auf Schriften der Dominikaner Johannes Nider und Nikolaus Eymericus, der ebenfalls Inquisitor war.
Franz Kappes Kommunionhelfer und Mundkommunion – das sollte kein Problem sein. Als ich Kommunionhelfer
war, habe ich wie alle anderen auch selbstverständlich die Kommunion so gespendet, wie der/die Kommunizierende
das wünschte. „Bissige Leute“ sind deshalb kein Problem, weil sie nicht nur die Handkommunion ablehnen,
sondern auch die Komunionhelfer. Sie stellen sich gleich da in die Reihe, wo ein Priester die Komunion
austeilt.
@ Gretchen @ stimme der vernunft Bei „bimbo“ hätte ich mir auch nichts Böses gedacht. Ital. „bimbo“
bedeutet „kleiner Junge“, hier vielleicht zu übersetzen mit „irgendein Bürschchen“.
@ Gretchen Da geht’s in Hamburg oder München doch rascher zur Sache. Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
Aber im AT geht es dabei weniger um den Spaß an der Freud’ als um „Familienrecht“ und „Erzeugung männlichen
Nachwuchses“ und Grundbesitz und … Das mit der Pflicht der männlichen Ehekandidaten hat auch nicht
immer funktioniert. Sonst wäre die rechtliche Möglichkeit, daß eine Witwe ihren eheverweigernden Schwager
in der Öffentlichkeit bloßstellen darf, nicht nötig gewesen. Auch ein Beispiel dafür, daß sich nicht
alles anordnen und regulieren läßt.
@ Confiteor 11:39, Schwagerehe Im ersten Testament wird sogar verlangt, dass die Frau den Bruder ihres
verstorbenen Mannes heiraten soll…! Diese Sache verhält sich etwas anders. In Deut 25,1-9 sind die
Vorschriften über die Schwagerehe gut verständlich enthalten. Ich zitiere die Zusammenfassung aus: Thomas
Staubli, Begleiter durch das Erste Testament, Düssldorf 1997, S. 195: „Nach alter Sitte muß der Schwager
einer kinderlosen Witwe sich bemühen, dieser Frau mänliche Nachkommen zu verschaffen (Levirats- oder
Schwagerehe). Nur wenn erbberechtigte, also männliche Nachkommen da sind, bleibt der Grundbesitz in der
Familie. In der Geschichte von Tamar (Gen 38) wird erzählt, wie sich eine Frau dieses Recht mit List
ergattern muß. Das Deuteronomium gibt nun der Frau die Möglichkeit, ihre Klage vor Gericht zu bringen
und den Mann, der ihr den Dienst versagt, der öffentlichen Schande preiszugeben.“ Es handelt sich also
um ein Recht der kinderlosen Witwe und um eine Pflicht ihres Schwagers. Solche Vorschriften wirken auf
uns natürlich recht befremdlich. Ist ja auch schon sehr, sehr lange her
Guttenberg, Williamson Das Interview mit Enoch von Guttenberg, stand in der SZ vom 15. Juli. (Dem Interview
nach ist er tatsächlich katholisch.) Um die bewundernwerte Aktualität der Berichterstattung noch zu
steigern, gebe ich hier wieder, was Alexander Kissler in der SZ vom 20.Juli auf S. 11 in dem Artikel „Eine
Wunde, die nicht heilen will“ über Richard Williamson geschrieben hat: „Anfang Juli wohnte er einem Tennismatch
in Wimbledon bei und kehrte zurück mit der Erkenntnis, dass Frauen in derart kurzen Röcken, die stöhnend
einem Ball hinterherjagen, sich an ihrer Fruchtbarkeit vergingen. Da sei es kein Wunder, schloss Williamson,
wenn in England die Geburtenraten kollabierten und das Land bald von Immigranten übernommen werde.“
@ Großwildjäger ja, die Nacht wird ein bißchen kalt. Wenn man dann das Fenster auf hat, darf mann die
Hände ausnahmsweise unter die Decke tun. Gute Nacht!
Gute Nacht, Sefirot und für mich wird es auch Zeit. Ich bedanke mich herzlich für den wunderbaren Tee
und wünsche euch goldene Träume zur rechten Zeit. Adieu!
Sefirot, das klingt einerseits vernünftig und ist für mich durchaus nachvollziehbar, andererseits schwingt
da für mich so ein Tradino-Unterton mit. Die haben es doch so mit dem Rechnen und Aufrechnen und mit
dem Buchhaltergott … Ich muß da nochmal drüber nachdenken.
So, jetzt komme ich auch dazu, meine Bestellung abzuholen. Ich war mal kurz unterwegs. Mh, großartiges
Aroma! Das entschädigt einen für vieles. Danke, Großwildjäger!
@ Alois Bischof Pius XII. hat die historisch-kritische Methode der „modernen Art“ und der Leugnung niemals
erlaubt. Glückwunsch! Anscheinend haben Sie die Enzyklika „Divino afflante Spiritu“ gründlich gelesen,
wenn Sie so genau wissen, was drinsteht und vor allem, was nicht drinsteht. Die Artikel im LThK der 2.
(vorkonziliaren!) und der 3. Auflage sagen etwas anderes. Im übrigen verwechseln Sie mich mit einem Kollegen.
Ich selbst war nie bei der Dt. Bischofskonf. tätig. Und der Ton Ihres Beitrags scheint mir mit „Bellen“
sehr viel genauer beschrieben als meiner.
Das ist aber eine gute Idee! Ich dachte schon einmal an Eistee, dafür war’s aber nicht warm genug, und
für Glühwein oder Kinderpunsch war’s nicht kalt genug. Kann ich ein Tässchen ohne Zucker haben, bitte?
@ Gotthard Wieviel Studenten hat er denn da? Als vor ein paar Jahren die Ausbildung fürs Lehramt in Bonn
aufgegeben wurde, war bei den Altphilologen recht wenig los. Vielleich ist Herr Barth nicht ganz ausgelastet.
feminazös ist mir ein bißchen zu kapriziös. Bei „feminazistisch“ grüble ich noch, wie jemand es schafft,
diese beiden Begriffe in einem Wort zu vertäuen.
Also nein, Sefirot, jetzt muß ich wieder daran denken, daß Schamröte hier ein Fremdwort ist! @ Großwildjäger
heute habe ich auf dieser Seite „feminazistisch“ gelesen. Kommt das in Ihrem Wörterbuch schon vor?
@ Phineas 19:27 Gott liebt nicht den Makel. Das wird u.a. in Lev 21,17ff deutlich, ergibt sich m.E. zudem
aus der Natur. Mir ging es lediglich darum, festzustellen, dass es regelmäßig für niemanden gut ist,
einen Menschen mit schwerer Behinderung in dieser Welt zu erhalten, auch nicht für den Betroffenen selbst.
Warum muss man ihm und dem Volke das antun? Ein Makel ist stets auch Ausdruck von Unwürdigkeit. Alle
sind in irgendeiner Form damit behaftet. Und bei der Sorte von Mensch, die leider als Monster in diese
Welt gekommen sind, ist sie sehr stark ausgeprägt. Welche Würde kann ein extrem missgebildeter Mensch
je erlangen? Ach – und diese beiden unmittelbar hintereinander stehenden Absätze haben gar nichts miteinander
zu tun? 17:51 Lebensrecht über alles? Wenn es sich um eine schwere Behinderung handelt, ist es viel grauenhafter,
den Menschen leben zu lassen, als ihm den Gnadentod zu schenken. Das Leben auf dieser Erde wird viel zu
überbewertet. Und das ist auch ein ganz anderes Thema?
@ Phineas In Lev 21,17-21 geht es darum, daß Nachkommen Aarons keine Opfer im Tempel darbringen können,
wenn sie ein Gebrechen haben. Es wird niemandem das Lebensrecht abgesprochen. Im Gegenteil: 17,22: Er
darf wie die anderen Priester von den Opferspeisen essen, also leben. Es wird niemand aufgefordert, einen
Behinderten umzubringen. Reicht es denn nicht, daß hier so viele das AT ablehnen? Muß man das AT jetzt
auch noch dazu mißbrauchen, um für die Beseitigung „lebensunwerten Lebens“ zu werben?
@ kreuzverhör: „verachten“? Ich will Sie gar nicht ärgern. Ich weiß auch nicht, welche Bibelübersetzung
Sie benutzen. Aber im Griechischen steht da „skandalizein“. Das heißt „Ärgernis geben, zur Sünde verführen“.
Für „verachten“ gibt es im Griechischen ein anderes Wort. Insofern gehen Ihre Fragen von falschen Voraussetzungen
aus. Man kann ungeborene Kinder schlecht zur Sünde verführen.
@ kreuzverhör: Mühlstein Um genau (und zugegeben: auch etwas pedantisch) zu sein: an allen drei Stellen
(Mt 18,6; Mk 9,42: Lk 17,1f.) ist nicht von einem Fluß, sondern vom Meer die Rede. Und an keiner der
drei Stellen ist die Rede von „ihnen etwas antut“. Stattdessen heißt es „sie zum Bösen verführt“ (Einheitsübersetzung ,
früher „Ärgernis gibt“). Das paßt nun wirklich nicht auf ungeborene Kinder. Damit verharmlose ich keine
Abtreibung.
@ kreuzverhör Danke. Auf der von Ihnen angegebenen Seite werden sogar 10 Millionen in 30 Jahren angegeben.
Das Problem dabei: Die offiziellen Zahlen sind wahrscheinlich zu niedrig, aber niemand weiß, wie hoch
die Dunkelziffer ist. Ob nun 10 Millionen oder 8 Millionen – das ist Spekulation. Bitte verstehen Sie
mich nicht falsch: Mir wäre lieber, es gäbe gar keine Abtreibungen. Aber mosaic.pic bringt das Problem
gar zu nah an das Thema „aussterbendes Deutschland“. Da bin ich geneigt zu vermuten, daß ein Interesse
daran besteht, die Zahl der Abtreibungen möglichst hoch anzusetzen.
@ Alois Bischof Es hat zwar lange gedauert, bis die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung in
der katholischen Kirche anerkannt wurde, aber 1943 war es endlich soweit: Pius XII. veröffentlichte die
Enzyklika „Divino aflante Spiritu“. Das war ca. 20 Jahre vor dem 2. Vatikanum.
@ kreuzverhör 8 Millionen – in welchem Zeitraum? Ich bin gerne bereit zu glauben, daß die offiziellen
Zahlen zu niedrig sind, weil nicht jeder Abbruch gemeldet wird. Aber 8 Millionen, wieviele Jahre sind
damit gemeint?
@ Anmut Herzlichen Dank! So denke ich auch, und deswegen habe ich mich hier zu Wort gemeldet. Und wie
ich sehe, werde ich von den richtigen Leuten auch richtig verstanden.
@ Siebenschläfer Danke für diesen Link. Ich kann den betroffenen Vater und seinen Konflikt gut verstehen.
Ich nehme an, daß Sie diesen Artikel hier nicht verlinkt haben, um die Schuld an einer Abtreibung ausschließlich
den Müttern zu geben. Sicher wissen Sie, daß es umgekehrt viele Berichte betroffener Frauen darüber
gibt, wie sehr sie von ihren Partnern unter Druck gesetzt worden sind, und auch Berichte von Frauen, die
sich für ihr Kind entschieden haben, auch wenn sich sein Erzeuger aus dem Staub gemacht hat.
@ Inabikari Traktate der Christengemeinschaft kenne ich nicht, wohl aber habe ich den Begriff „Christusereignis“
schon öfters in Veröffentlichungen katholischer und evangelischer Theologen gesehen. Ich glaube nicht,
daß die von Anthroposophen abgeschrieben haben. Ob sie voneinander abschreiben, weiß ich nicht.
@ „Vater“ Abt Servus auch. Und bleibens bitte weit weg von jeder Schwangeren-Beratungsstelle. Ihr Gebrüll
gegen diese Frauen erschreckt die ungeborenen Kinder, denen eine Abtreibung erspart werden soll. Ich hab’
ja nur gemeint, daß jedes Kind nicht nur eine Mutter, sondern auch einen Vater hat …
@ „Vater“ Abt Das ist zwar eine Antwort, aber keine Antwort auf meine Frage. Oder vielleicht doch …
Ich verstehe jedenfalls, daß Verantwortung für ein Kind anscheinend nur die Mutter haben soll, egal,
was für ein Schuft der Vater ist.
@ kreuzverhör Was Sie hier als Schicksal definieren, das muß ich hinnehmen; daran brauche ich aber nicht
zu glauben. Ein „Glaube an das Schicksal“ hat mit einem richtigen Verständnis der Vaterunser-Bitte „Dein
Wille geschehe“ nichts zu tun.
„Vater“ Abt Gegen „dumme, egoistische, viehische ‘Mütter’“ legen Sie sich ja mächtig ins Zeug. Was halten
Sie eigentlich von werdenden Vätern, die ihre Partnerinnen zu einer Abtreibung drängen?
@ kreuzverhör 13:51 kreuzverhör: Die Christen haben das Vaterunser überhaupt nicht verstanden dort
heisst es: …DEIN WILLE GESCHEHE ! …da steht nix von Selbstverwirkllichung ! Stimmt. Da steht aber
auch nix von einem „Glauben an das Schicksal“ oder an die „Vorrsehung“ eines Gröfaz! 13:40 kreuzverhör:
… wir glauben an das Schicksal …
@ Großwildjäger und Sefirot Schön. Dann wende ich jetzt mein Antlitz meiner Lagerstatt zu, damit ich
mal ein bißchen mehr Schlaf bekomme! Ich wünsche allen eine friedliche Nacht!
@ Sefirot Ja natürlich, selbstverfreilich, das ist für alle! Bloß heute ein bißchen wenig. Vielleicht
beim nächsten Mal mehr. Apropos lasche Redaktion ohne Ideen: Ich finde, daß auch die Diskussionsteilnehmer
stark nachlassen. Immer die gleichen Schimpfwörter … Und eigerhar hat sich heute gar nicht gemeldet.
Ob ihn der Pater Guardian in Schweige-Exerzitien geschickt hat? Täte ihm bestimmt gut!
@ Großwildjäger Danke für den Glückwunsch! Bin sehr überrascht.Ich habe das Zählspiel zwar schon
bemerkt, aber beim Schreiben nie darauf geachtet. Hoffentlich habe ich niemandem etwas weggenommen!
Einen schönen guten Abend wünsche ich den Herren! Ich möchte bloß kurz ein Betthupferl vorbeibringen:
ein paar winzige Mini-Windbeutelchen mit ein bißchen Preiselbeer-Sahne. Die Kalorien wurden präventiv
herausgesiebt.
@ Jurij Below Das altgriechisches Wort ὁλοκαύτωμα „voll verbrannt“ als Adjektiv ὁλοκαύτωμα
ist kein Adjektiv, sondern ein Substantiv wie Thema, Komma, Drama, Dogma etc. und bedeutet (Ganz-)Brandopfer.
Daneben gibt es ein Adjektiv holókautos = ganz verbrannt, das dazugehörige Neutrum wird zum Substantiv
holókauton = (Ganz-)Brandopfer. Dazu gibt es eine Nebenform holókauston; die wird im Lateinischen zu
holocaustum > Holokaust, Holocaust.
Moment, eigerhar. „Psychisch“ liegt auf der körperlichen (sogar sensitiven oder vegetativen) Seite des
Menschen. Es betrifft das sinnliche Begehren und die inneren Sinne. Alles dies hat seinen Platz im Gehirn
(und anderen körperlichen Befindlichkeiten und Säften) und wird von Scholastikern dem Körper zugeordnet.
Wenn Sie gütigst diese Ihre Äußerung von 16:34 h durchlesen, stellen Sie fest, daß Sie selbst einen
Zusammenhang zwischen „psychisch“, „körperlich“ und den Scholastikern hergestellt haben. Also halten
Sie mir bitte nicht entgegen, daß die Scholastiker im Hochmittelalter lebten. Und wenn nicht die Scholastiker
es sind, die das Psychische dem Körper zuordnen – wer ist dann die Autorität, die lehrt, daß „psychisch“
„auf der körperlichen Seite des Menschen“ liege? Wo steht das? Daß „Psychologie“ nicht schlechthin „Lehre
von der Seele“ ist, steht in jedem einschlägigen Wörterbuch. Auch das LThK sagt: Heute lassen viele
psycholog. Lexika das (zu spekulative Stichwort) Seele aus (Bd. 9, Sp. 369). Aber die Rede war von „psychisch“
und „seelisch“. In Mannheim gibt es das „Zentralinstitut für Seelische Gesundheit“. Das befaßt sich
mit Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie und höchstens am Rande, wenn überhaupt, mit Theologie.
Wer den Namen „ZI für Seelische Gesundheit“ wählte, unterschied nicht zwischen „psychisch“ als Begriff
der Psychologie und „seelisch“ als Begriff der Theologie. Das ist auch was die Scholastiker lehren. Ihr
Beitrag wäre konkreter, wenn Sie Belegstellen angäben.
@ eigerhar Na dann können sie an der Summa theologica vom Ende des 13. Jh. keine Freude haben!!! Doch,
kann ich schon. Sogar an noch älteren Werken wie z:B. Augustinus, Sophokles, Homer, … Aber von denen
erwarte ich keine Auskunft über neuere Forschungsergebnisse aus der Psychologie. Davon abgesehen habe
ich den Eindruck, daß Pater Kälins Lehre bezüglich „psychisch = dem Körper zugeordnet“ heutzutage
keine Rolle mehr spielt, ausgenommen vielleicht in Seminaren der Piusbruderschaft. Sie wollten eine einfache
Darstellung der scholastischen Lehre. Eigentlich nicht. Ich habe nach Belegstellen gefragt, wo Scholastiker
den Begriff „psychisch“ dem „Körper zuordnen“. Das ist etwas anderes. Wenn ich das nicht unterscheiden
könnte, hätte ich mich in meinem Beruf nicht halten können. Im Übrigen sind Sie schon Sklave des jüdischen-bolschewistischen
Denkens, dass die philosophische Wissenschaft jeden neuen Monat ein völlig neues Denken liefert. Nein,
bin ich nicht. Nicht einmal, wenn es dieses Denken geben sollte. Das glaube ich aber erst, wenn Sie Beweise
liefern, daß jüdische Philosophen fordern, daß jeden Monat ein neues philosophisches Denkmodell vorgelegt
werde. Können Sie das? Der Antichrist (Eisenhower) hatte, als er sich auf den römischen Thron setzte
(anwesend in Rom als Drahtzieher der römischen Verträge), … Sie dürfen doch den „Wachtturm“ gar nicht
lesen!