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# 73 r.ruhrgebietler Danke für Ihre Antwort. Ich wollte in # 53 einfach nur darauf hinweisen, daß im
NT zwar von Dämonenaustreibungen berichtet wird, daß aber auch Heilungen und Sündenvergebungen erzählt
werden, bei denen von Dämonen keine Rede ist. Und wo keine Dämonen erwähnt werden, muß ich mir auch
keine hinzudenken. Im Gegenteil: ich fände es riskant. Wenn ich in jeder Heilungserzählung Dämonen
im Spiel sähe, könnte ich am Ende vielleicht glauben, mein entzündeter Blinddarm ließe sich mit einem
kräftigen Exorzismus wieder zur Räson bringen. Spinnereien dieser Art sind heutzutage gar nicht so selten.
# 103 Tomás Ach so! Die wurden zwar beide verbrannt, aber nur einer „legitim“! Daher verbietet es sich,
sie in einem Atemzug zu nennen. Wie mir das nur passieren konnte ! . # 100 „Sie maßen sich an zu entscheiden,
was katholisch ist und was es nicht ist.“ Was katholisch ist und was nicht, wissen Sie ganz allein. Jeder
andere, der dazu eine Meinung hat, ist einfach nur anmaßend.
# 82 „es gab für jeden Ketzer die Möglichkeit, ein Land in der Nähe aufzusuchen, wo das Urteil nicht
vollstreckt wurde.“ Auch für Jeanne d’Arc und für Jan Hus?
# 226 Tomás „Haben Sie beweise, daß die Ritualmorde und Hostienschändung erfunden wurden, um die Juden
verfolgen zu können?“ . Vielleicht erinnern Sie sich, daß ich Ihnen vor knapp einem halben Jahr schon
einmal empfohlen habe: Manfred Eder, Die „Deggendorfer Gnad“, Diss. Regensburg 1992. . Wenn Sie das gelesen
hätten, könnten Sie sich und anderen wenigstens die Frage nach Beweisen für haltlose Hostienfrevel-Beschuldigungen
ersparen. Und wenn Sie statt Melzers Pamphlet über Anderl von Rinn anständige Literatur zum Thema Ritualmorde
läsen, müßten Sie auch dazu keine Beweise mehr anfordern.
#52 mariahilf „Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei
Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.“ Aha, Sie verwenden eine alte Lutherbibel. Da ist noch mehr
Pathos drin als in der revidierten Fassung, die Ihnen wahrscheinlich zu modernistisch oder zeitgeistig
klingt. . „Das wird euch widerfahren, Irrgläubimullege, die Ihr dem einzig wahren Glauben spottet!“ Das
ist jetzt aber recht unlutherisch. Ich nehme an, daß Luther beim Verb „‘spotten“ den Genitiv verwendet
hätte. . Was wird eigentlich Ihnen mal widerfahren? Mit Beleidigungen sind Sie heute nicht gerade sparsam
gewesen.
# 44 Hallo, mariahilf! Sie sind mir ja einer! Jetzt werfen Sie mir hier auch noch Freundlichkeiten nach!
Und meiner Fragen werden mehr: – Inwiefern ist die Heilung der Schwiegermutter des Petrus eine Exorzismus?
– Welche(n) Götzen bete ich an? – Was ist „niedere Wiederkehr“? – Warum bin ich ein „Geschmeißbruder“?
# 60 Doch, Tchibo, eine Bibel ist schon im Haus. Mariahilf zitiert ja andauernd, und wie mir scheint,
aus einer protestantischen Ausgabe; siehe unten „Mose 28,29“. Ich bin jetzt zu faul nachzusehen, welches
der fünf Bücher Mose er gemeint haben könnte. . Im übrigen erinnert mich der oder die „mariahilf“
ganz fatal an den seit einigen Wochen verstummten „raben“. Auch wenn mariahilf bisher vermieden hat, den
„Zeitgeist“ zu bemühen.
# 56 Hallo, mariahilf! Seien Sie doch bitte so freundlich und erklären Sie mir, was an der Heilung der
Schwiegermutter von Petrus „exorzistisch“ war und wo ich diesen „Exorzismus“ in der Bibel nachlesen kann.
Herzlichen Dank im voraus!
# 43 „Jesus ganzes Wirken war ein exorzistisches:“ . Blinde sehend und Lahme gehend machen, das Wort verkünden,
Betrübte aufrichten, Sünder an- und aufnehmen – das geht auch ganz ohne Exorzismus.
# 13 Franz_J: >> … nicht katholisch ist, denn sonst würde er beherzigen: richtet nicht, auf dass auch
ihr nicht gerichtet werdet … << Da komme ich jetzt aber schwer ins Grübeln, wie es um das Katholisch-Sein
der +net-Redaxmitglieder steht.
Sensationell: +net kritisiert, daß „die Medienbosse“ Prostituierten und Drogensüchtigen keine Schlagzeilen
nachwerfen! Täten sie das aber, würde +net das auch bemäkeln.
# 288 Altliberal Die Begriffe „Begierdetaufe“ und „Bluttaufe“ habe ich nicht per Heiligenlegende kennengelernt,
sondern in meinem gut altgläubigen, nämlich vorkonziliaren Religionsunterricht. Ich staune ein bißchen,
daß jetzt der Rauch Satans schon in Verbindung gebracht wird mit den altehrwürdigen Fundamenten aus
der „guten alten Zeit“ vor dem Konzil.
#35 Nixnutz 20:44:53 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Auch schön. „… weil die Teilnehmer am letzten Paschahmahl keine Gläubigen, sondern die Apostel …
waren. Für Tomás (# 6) sind die Apostel die ersten Katholiken, aber gläubig brauchen sie deshalb nicht
zu sein.
#35 Nixnutz 01:53:56 | Donnerstag, 12. Januar 2012
# 34 Schön, wie Sie Ihren Katechismus aufsagen! Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube –
an Ihre Botschaft! . # 33 Mighty Counsellor Nur Geduld! Tomás wird gleich zu Ihnen kommen und den passenden
Spruch aus SEINEM Kirchengeschichtskompendium aufsagen. Dann können wir uns getrost zur Ruhe begeben.
Gute Nacht!
#32 Nixnutz 01:33:10 | Donnerstag, 12. Januar 2012
# 30 In Ihrer Antwort erwähnen Sie den Glauben mit keinem Wort. Also ist meine Frage nicht beantwortet.
Intention ohne Glauben kann ich mir auch nicht vorstellen.
# 74 al-Muschrik Vielen Dank für Ihre Einschätzung, daß ich ein Modernist von zweifelhafter Katholizität
bin. Muß ich mir deswegen Sorgen machen? „Besonders wenn man berücksichtigt, daß αιρετικς in
der Regel mit Sektierer wiedergegeben wird.“ Soll das heißen, daß ich ein Sektierer bin und damit schlimmer
als ein Häretiker? „19 Bibeln in deutscher Sprache“ Was wollen Sie damit sagen? Daß Luther keine Ahnung
hatte? Wie viele davon waren kirchlich approbiert und somit für Katholiken erlaubt? Lesende Bauernmägde:
Vielleicht konnten Sie # 73 entnehmen, daß ich Tomás mit diesem „realistischen“ Beispiel erklären wollte,
daß das „Verbot einzelner häretischer landessprachlicher Bibelausgaben“ ein faktisches Bibellese- und
-kennenlernverbot ist, wenn a) fast niemand lesen kann b) das, was gelesen werden soll, nur in einer fremden
Sprache verfügbar ist c) die verbietende Instanz sich nicht sonderlich dafür engagiert, ihr genehme
landessprachliche Übersetzungen zu verbreiten d) Laien, die über die Bibel diskutieren, als Häretiker
verdächtigt werden.
# 72 Oh nein, das habe ich nicht bestätigt. Es brauchten ja gar keine „häretischen“ Bibeln zu sein;
es reichte, wenn es sich um eine Übersetzung in eine Landessprache handelte. Das war ein faktisches Bibelleseverbot.
Noch im 16. Jh. benötigte man die Erlaubnis von Bischof oder Inquisitor, wenn man eine Bibel in der Landessprache
haben wollte. Was die Herren nicht alles kontrollieren wollten … Vielleicht mußte man eine strenge
Katechismusprüfung ablegen … Vielleicht wurde versucht, manche Interessenten von ihrem Wunsch abzubringen,
weil die Bibel zu schwere Lektüre für sie sei …, weil dem lieben Gott ein schlichtes Gemüt wohlgefälliger
sei und was es sonst noch an dergleichen zweifelhaften Bergründungen noch gibt. Manche dieser Kontrolleure
mögen in gutem Glauben gehandelt haben, aber bei solchem Kontrollwahn ist jeglicher Art von Mißbrauch
Tür und Tor geöffnet.
# 69 Es lief andersrum. „Je mehr sektiererische Laienkonventikel von dieser rechten Deutung abwichen,
umso häufiger sah sich die Kirche gezwungen, gegen die Bibellesung in der Landessprache einzuschreiten.
so nach den Provinzialkonzilien von Toulouse (1229) und Tarragona (1234)“ (LThK, Bd. 2, Sp. 368, Freiburg
1958) Mit anderen Worten: Jede brave Bauernmagd durfte privat nach Feierabend in ihrem Kämmerlein die
Bibel lesen, in Latein, vorausgesetzt, jemand hatte ihr, der Magd, Latein beigebracht, und sie hatte das
Geld, eine lateinische Bibel zu erwerben. Alles sehr realistisch, nicht wahr? Sie werden dem LThK natürlich
sofort widersprechen.
Die Schwestern auf dem Foto haben ihre Tracht reformiert! Sie tragen einen einfacheren Schleier als Mutter Maria Michaele. Ich vermute, daß dieser Frevel nach dem unseligen Konzil begangen wurde.
# 114 Mighty C. Ich bin auch ein bißchen mißtrauisch gegen den Ausdruck „Zeichen der Zeit“. Er ist einerseits
schwammig, hat aber andererseits eine gewisse Karriere in kirchlichen Dokumenten und Predigten gemacht.
Ich kann wenig damit anfangen.
# 107 Nicht erst vom Konzil. Lukas 12,56: Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr
deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? Vulgata: hoc autem tempus quomodo
non probatis Griech: ton kairon de touton Ist also schon eine interpretierende Übersetzung. Besser hat
es Fridolin Stier gemacht: diese Zeit aber – wie kommt es, daß ihr die nicht zu prüfen wißt?
Ich glaube, er ist seit Dienstag, als derRabe gesperrt wurde, allmählich schärfer geworden und spricht auch seine alten Themen an. Aber den Zeitgeist hat er noch nicht ins Spiel gebracht. Was die „falsche Heldin“ angeht, ist er darüber genau so betroffen wie der Rabe.
Wenn also Brautleute eine gültige Ehe schließen wollen, müssen sie zuerst aus der Konzilssekte austreten und die Kirchensteuerzahlung einstellen und dann zwei Laien suchen, die nicht der Konzilssekte angehören … Das kann lange dauern!
Wenn Tomás einmal in den Himmel kommt, müssen die drei göttlichen Personen bei ihm zur Katechismusprüfung antreten. Und wenn sie Glück haben, fallen nur zwei durch.
>>ein sogenannter „Hans-Peter-Friedrich-Preis“ verliehen. Hans-Peter Friedrich ist der deutsche CDU-Innenminister.<<
Kann es sein, daß die hochverehrliche und sonst sehr sorgfältig arbeitende +net-Redaktion den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
meint? Der Volontär, der heute Dienst hat, kann das natürlich nicht wissen, weil er noch zur Grundschule
ging, als Friedrichs starb. Aber spätestens, wenn +net diesen Preis bekommt, wird er auch in der Redax
bekannt sein. Davon abgesehen gehört Innenminister Friedrich nicht der CDU an.
# 27 Ikonikus Danke für Ihre Mitteilung. Ich glaube, alfredprivat hätte morgen schon nachgesehen, ob
ihm tiamat noch eine Antwort gegeben hat. Überlassen Sie bitte das Weitergeben meiner Postings an andere
mir selber, bitte? Nicht daß es in diesem Fall schlimm wäre, aber ich finde es doch ein bißchen eigenmächtig
und da bin ich empfindlich. . Aber jetzt kann ich wenigstens noch nachtragen, daß ich nicht weiß und
deshalb auch nicht behaupte, ob/daß die Autoren des NT jedes Mal, wenn Sie „porneía“ schrieben, auch
jeden einzelnen Fall von vorehelichem Sex mitmeinten. Mit Schnellschuß-Interpretationen sollte man vorsichtig
sein.
# 25 alfredprivat Ich muß Sie enttäuschen: Im griechischen Text des Neuen Testaments kommt das Wort
porneía = Unzucht an folgenden Stellen vor: Mt 5:32; 15:19; 19:9; Mk 7:21; Jo 8:41; Apg 15:20, 29; 21:25;
1 Cor 5:1; 6:13, 18; 7:2; 2 Cor 12:21; Gal 5:19; Eph 5:3; Col 3:5; 1 Thess 4:3; Off 2:21; 9:21; 14:8;
17:2, 4; 18:3; 19:2 Das sind, wenn ich richtig gezählt habe, 24 Stellen. Manche Übersetzungen sagen
an manchen Stellen auch Hurerei dafür.
# 95 Tomás „Die Aussage kann nicht stimmen“. Klar stimmt die nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein
darf; es widerspricht ja Ihrem merkwürdigen Lehrbuch. Was ist das eigentlich für eines? Blöd nur, wenn
die Prozeßakten noch in den vatikanischen Archiven liegen. Vielleicht sollten Sie sicherheitshalber da
einmal nachsehen? . „Was Rinn angeht, sollte die Konzilssekte die Beweisen vorlegen.“ Auch klar. Schreiben
Sie einfach nach Rom, daß man sie Ihnen nach Hause schicken soll, weil Sie keine Zeit haben, in eine
Bibliothek zu gehen. . „ Das ist bis jetzt nicht geschehen.“ WOHER wissen Sie das? . Wenn Sie schon beim
Fragen-Beantworten sind, können Sie vielleicht noch auf meine Fragen aus # 73 eingehen.
Der Homo-Artikel, der morgen erscheint, wird garantiert der letzte des Jahres 2011 sein. Übermorgen gibt’s dann den ersten des neuen Jahres. Immer schön dosiert. Nicht zu viel auf einmal.
# 93 Tomás Auch diese Antwort war zu erwarten. . „ … weil die Kirche niemals etwas gegen den Heliozentrismo
gehabt hat“ Wunderschön, besonders das Wort „niemals“. Wenn der Fall Galilei lange Zeit unzulässig vereinfacht
und schwarz-weiß gemalt wurde, so machen Sie oder Ihr merkwürdiges Lehrbuch einfach umgekehrt aus Weiß
Schwarz und aus Schwarz Weiß. So simpel ist es nicht. Galilei war streitlustig, aber seine Theologen-Gegner
auch. Im ersten Prozeß 1616 wurde der „Hauptpunkt des neuen Weltsystems [Sonne im Mittelpunkt der Welt,
Bewegung der Erde um jene]“ verurteilt (LThK, Bd.4 Sp. 494, 1960, SA 1986). Soviel zu „niemals“. . Aber
schön. Sie sind also damit einverstanden, daß Papst Johannes Paul II. 1992 Galileo rehabilitiert hat.
. „… hat dies nichts mit dem Ritualmord von Rinn zu tun und beweis nicht, daß die Ergebnisse der Ermittlungen
falsch sind.“ Sie wiederholen sich; ich mich auch: Sie weigern sich einfach nur, die Auseinandersetzungen
zur Kenntnis zu nehmen. . „Haben Sie schon den Talmud gelesen?“ Tue ich mal, wenn ich Hebräisch ausgelernt
habe. Es ist immer besser, wenn man so etwas im Original liest. Bis dahin halte ich mich mit blöden Bemerkungen
wie „Was im Alten Testament steht, ist unerheblich, weil die militant antichristlichen Juden sich am blasphemischen
Talmud orientieren“ zurück. Sie haben mir übrigens noch nicht die Frage (# 73) beantwortet, WOHER Sie
das wissen.
#90 Nixnutz 22:39:10 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 88 Tomás „Die sind die Ergebnisse der damaligen Ermittlungen.“ Ja, und die müssen genau so ewigen
Bestand haben wie das geozentrische Weltbild. Wie können Sie eigentlich damit leben, daß die Kirche
erst verbissen das geozentrische Weltbild verteidigt und dann doch das heliozentrische angenommen hat?
. „Gehen Sie zu einem mit Ihnen befreundeten Rabbiner …“ Es gibt keinen mit mir befreundeten Rabbiner.
Menschen können sich kennen und schätzen, ohne miteinander befreundet zu sein. . „ … und lassen sich
ein Exemplar des Talmuds ausgehändigen. Dort können nachlesen.“ Danke für den Ratschlag, aber da liegt
wohl ein Mißverständnis vor. Es sind ja Sie, der aberwitzige Vorstellungen vom Judentum hegt und hier
verbreitet. Vielleicht sollten Sie doch mal etwas anderes lesen als nur Ihren angeschimmelten Braunkram.
Sonst fangen Sie noch an, den Juden vorzuschreiben, was für sie erheblich und unerheblich ist und was
sie zu glauben haben, damit sie ein „negatives Bild von den Judaismus, eine antichristliche ‘Religion’“
abgeben, das Sie wohl als dunklen Hintergrund für Ihre scheinbar makellos strahlende Kirche brauchen.
#87 Nixnutz 14:14:37 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 86 „Es gibt Leute, die behaupten ich habe keine Ahnung, ohne es zu beweisen“ Sie täuschen sich. Das
ist das einzige, was Sie beweisen, und zwar ständig. Insofern nehme ich meine entsprechende Feststellung
aus # 85 zurück. „die nicht vorhandenen Beweise der Konzilssekte“ Wenn Sie sie nicht zur Kenntnis nehmen,
heißt das nicht, daß sie nicht vorhanden sind. „Das die Leiche des Ermordeten in der Stellung eines
Gekreuztigen gefunden wurde …“ Beweise? Fehlanzeige! „was sehr gut zu talmudischen Juden paßt“ Von
denen Sie aber keine Ahnung haben. Wenn doch, WOHER?
#85 Nixnutz 13:34:42 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 81 Tomás War schon klar, daß jetzt diese Antwort kommt. Sie mit Ihrer „Kirche“ brauchen anscheinend
ein *negatives Bild von den Judaismus, eine antichristliche „Religion“*. Daß Sie keine Ahnung davon haben,
ist Ihnen schon von mehreren Usern bestätigt worden. *Die Konzilssekte ist nicht in der Lage zu beweisen,
…* Als ob Sie hier schon mal irgendetwas nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen hätten. *Der Selige
Anderl von Rinn wurde aus Haß auf den Glauben ermordet“ O-Ton Tomás. Beweise? Fehlanzeige! # 84 Mufelius
Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Solange man für jede verendete Kuh eine „Hexe“ und für jede Epidemie
einen brunnenvergiftenden Juden verantwortlich machen konnte (was sicher nicht nur bei Katholiken geschah),
solange konnte man auch ungeklärte Todesfälle von Kindern mit „Ritualmord“ erklären. Und damit war
das Kind eben „für seinen Glauben gestorben“, auch wenn es erst drei Jahre alt war. Mehr „Verdienst“
brauchte es nicht; im Gegenteil, die kindliche Unschuld des „Opfers“ machte es noch verehrungswürdiger.
Nach WK II und nach Auschwitz, das Tomás so gerne dem Vergessen überantworten würde, haben dann ein
paar Leute ein bißchen nachgedacht und nachgesehen und festgestellt, daß die Ritualmord- Legendenbildung
immer nach dem gleichen Muster ablief …
#96 Nixnutz 02:17:18 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 94 „Können Sie in jedem Handbuch der Kirchengeschichte nachlesen.“ . Fein. Dann haben Sie ja viel gelesen
seit gestern. Da wußten Sie das noch nicht. #42 Tomás 22:26:27 | Dienstag, 27. Dezember 2011 #41 Welche
Päpste hatten Lustknaben? Bitte keine Daten aus Wikipedia. . Noch ein nutzloses Ablenkungsmanöver.
#78 Nixnutz 02:08:23 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 76 „Sie sollten zu Kenntnis nehmen, daß die Schrift von Melzer auf die Entscheidung der Kirche basiert.“
Das habe ich; aber ich habe auch zur Kenntnis genommen, daß Melzer nicht aufzeigt, warum der Fall inzwischen
anders beurteilt wird, sondern polemischen Mist wie „Synagoge Satans“ von sich gibt. . „Im übrigen ist
Ihr Philosemitismus genauso schlimm wie der Antisemitismus.“ Aha, jetzt kommt mal ein anderes Argument.
Das kenne ich schon, und im übrigen ist es ein jüdisches Argument, was Sie vielleicht nicht wissen.
Aber ist es schon Philosemitismus, wenn ich diesen alten Hut von „Ritualmord“ nicht einfach so stehen
lasse? Was verstehen Sie unter Philosemitismus? . „Wenn kompetente Historiker bewiesen haben, daß die
Anschuldigung falsch ist, dann wären Sie auch in der Lage sein, diese Beweise vorzulegen.“ Stimmt; dazu
bin ich in der Lage. Aber Sie interessieren sich ja nicht dafür. Warum sollte ich also? Es kostet Sie
ja nicht viel Mühe, sich zu informieren.
#93 Nixnutz 01:45:50 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 92 Hallo, Tomás, schon ein bißchen müde? Vielleicht ist mein Posting zu anstrengend für Sie; aber
ich habe gegen keinen Papst einen Vorwurf erhoben und muß deshalb auch nichts beweisen. Ich habe Sie
nur dreimal gefragt und frage Sie jetzt ein viertes Mal, WOHER SIE WISSEN, daß diese Vorwürfe (sind
es Vorwürfe oder Feststellungen?) von „den Protestanten“ – welchen eigentlich? – stammen. Ich bin gespannt,
ob Sie mir darauf mal eine Antwort geben werden. Es eilt nicht. Aber Ihre bisherigen Ablenkungsmanöver
waren nutzlos. Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht und erholsamen Schlaf.
#75 Nixnutz 01:34:15 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 74 Sie haben noch nichts anderes als Melzer zur Kenntnis genommen, nicht wahr? Sie haben sich für die
Vorgänge und Diskussionen, sagen wir von 1950 bis 1990, noch nicht interessiert, aber Sie wissen genau
Bescheid! Ich muß hier nicht lange referieren, was kompetente Historiker geschrieben haben, schon gar
nicht, wenn Sie ohnehin nicht daran interessiert sind. Sollten Sie Interesse haben, so kostet es Sie nicht
viel Mühe, sich zu informieren. . „Der Talmud ist das „heilige“ Buch der Judaisten.“ Woher haben Sie
diese Information? Und woher wissen Sie, daß die Bibel für Juden nicht maßgeblich sein soll? . „Fragen
Sie einen Rabbiner.“ Das werde ich im kommenden Jahr tun. Und ich wette, daß ich von dem vernünftigere
Antworten bekomme als von Ihnen. . „… wo steht geschrieben, daß sie sich daran halten?“ Ach, Sie meinen,
wenn ein Jude mal Appetit auf Blut- und Leberwurst hätte und deshalb die Speisevorschriften hintanstellte,
dann wäre ihm auch ein Kindermord zuzutrauen? Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Einblick in Ihre
Gedankenwelt. „… was würde das an der Tatsache ändern, daß es sich hier um einen jüdischen Ritualmord
gehandelt hat.“ Wieso Ritualmord? Wieso jüdisch? Melzers Machwerk ist keine Quelle!
#73 Nixnutz 00:53:17 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
# 68 „Wer hat bewiesen, daß die Ergebnisse der Untersuchung falsch sind?“ Interessiert Sie das wirklich?
Bisher haben Sie ja nur Melzer zur Kenntnis genommen. Wenn ja: Ich habe Ihnen die Antwort schon gegeben.
Siehe # 65. „…, weil die militant antichristlichen Juden sich am blasphemischen Talmud orientieren.“
Woher wissen Sie das? Woher wissen Sie, daß der Talmud „blasphemisch“ ist? Und was ist mit den Juden,
die nicht „militant antichristlich“ sind? Und wenn Sie einen Juden nach dem Verbot von Blutgenuß fragen
und er nennt Ihnen die Bibelstellen – behaupten Sie dann auch, daß er sich nicht daran orientiert und
daß diese Stellen für ihn unerheblich sind? Mit diesem Satz beweisen Sie ein weiteres Mal, daß Sie
keine Ahnung und auch kein Interesse an diesen Fragen haben.
#90 Nixnutz 21:21:16 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 64 Tomás „Diese Vorwürfe stammen von den Protestanten …“ Verzeihung, woher wissen Sie das? Schalom
nannte Ihnen in # 46 zwei Namen. Sie antworteten in # 49: Also hatten zwei Päspte … Ich fragte in #
53: Woher wissen Sie, daß es nur zwei Päpste waren? Ihre Antwort in # 55: Die Protestanten behaupten,
es waren zwei. In # 57 stellte ich Ihnen drei Fragen, von denen die erste lautete: Woher wissen Sie, daß
d i e (alle?) Protestanten behaupten, daß es zwei waren? Nun schreiben Sie wieder: Diese Vorwürfe stammen
von den Protestanten … . Meine Frage lautete aber: Woher wissen Sie …? . Mir scheint, Sie wollen oder
können die Frage nicht beantworten. Dabei ist es doch Ihre Lieblingsfrage, die Sie anderen so gerne stellen!
Deshalb rechne ich mit Ihrem Verständnis, daß ich einen anderen Ihrer Lieblingssätze auf Sie anwende:
Keine Antwort ist auch eine Antwort.
#38 Nixnutz 19:31:01 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 37 „Es tut allen gut.“ Richtig. Wenn Sie heute abend vorm Bettgehen nochmal auf Ihr Fensterbrett schauen –
ich leg’ da auch was hin. Wenn’s auch nicht zu einem goldenen Apfel reicht. Schalom lecha!
#22 Nixnutz 19:23:42 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Danke, Jubärens, für Ihre einleuchtende Erklärung. Ich habe mir schon gedacht, daß Sie mir das ausdeutschen
werden. Jetzt bin ich gespannt, wieviele Hoax-Artikel +net in den letzten drei Tagen des Jahres noch unterbringen
wird. Dabei fällt mir gerade auf, daß das Thema Homosexualität seit ein paar Tagen etwas unterrepräsentiert
ist.
#35 Nixnutz 19:10:33 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 33 Tolerant Ich habe eine nette sechsjärige Nachbarin, die Mira heißt, die „wunderbare“. Und der heilige
Nikolaus kommt aus Myra in Lykien. Auf diese Üpsilöner würde König Ludwig Eins sicher großen Wert
legen; er hat ja auch den Bayern so ein Üpsilon verordnet. Aber wenigstens hat er den Nykolaus in Ruhe
gelassen.
#67 Nixnutz 18:38:53 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 66 Tomás „Die Kirche hat nicht die Verehrung eines Ritualmordes, sondern der Opfer eines Ritualmordes
zugelassen.“ Stimmt. Sie haben aber anders gefragt. . Über eine Prüfung des Regensburger Falles durch
die Kirche wissen weder Sie noch ich etwas. Deshalb ist Ihre Aussage unter 51 „Dieser Fall wurde nie von
der Kirche überprüft und als glaubwürdig erachtet“ nur kühn. . „Wenn sie meinen, die Feststellungen
der Kirche in Zusammmenhang mit dem Verbrechen von Rinn, unhaltbar sind, müssen sie es beweisen.“ Das
haben andere zur Genüge getan. Aber Sie nehmen ja nur Melzer zur Kenntnis. . Melzer arbeitet mit Totschlagargumenten
wie „Gewiß geschieht diese Tragödie … unter dem massiven Druck der ‘Synagoge Satans’ …“ (S. 111
der Ausgabe von 1989). . „Es wurde behauptet, daß den Juden, das Trinken von Blut verboten ist. Ich persönlich
vermute, daß diese Bestimmung sich im Talmud befindet. Daher habe ich die Herren gebeten, mir mitzuteilen,
wo dieses Verbot im Talmud steht.“ Nein, Sie haben gefragt „Steht im Talmut nicht etwas anderes?“ Und
Sie vermuten? Das wäre nicht nötig, wenn Sie wüßten, was in der B I B E L steht. Ich bin gespannt,
ob Sie es herausfinden.
#65 Nixnutz 16:50:59 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 64 Wann hat die Kirche überhaupt die Verehrung eines Ritualmordes zugelassen? Das wäre ja noch schöner!
„Melzer erfindet nichts.“ Ich habe nicht von Erfindungen gesprochen, sondern von einem dummdreisten, antisemitischen
Machwerk. Kann ja sein, daß Sie das anders wahrnehmen. Viele Ihrer Postings lassen darauf schließen.
Vielleicht sollten Sie mal ein paar andere Sachen über Ritualmorde und über Anderl von Rinn lesen.
Da es den perfekten Mann nicht gibt, war die Ehe des Paares ungültig. Die Frau war eine Kebse oder eine Schlampe oder hatte nicht als Bademeisterin gearbeitet. +net wird jetzt ein bißchen in ihrem Vorleben rumsuchen und uns dann über Anzahl und Lage der Muttermale berichten.
#39 Nixnutz 15:02:19 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 38 Echt? Winterschuhe bei der Heiligen Messe? Das ist ja wirklich der Gipfel der modernistischen Neuerungssucht,
dem Herrn ein Gräuel! Schade, daß ich gerade den Beleg dafür in der Bibel nicht finde …
#63 Nixnutz 13:36:18 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
# 58 Tomás „Diese Information stammt nicht von mir.“ Welche Information? Die über den „Stürmer“? Klar,
die haben Sie – wahrscheinlich – von mir. Und wenn Sie keine weitere Information über den Fall haben,
dann wissen Sie also auch nichts über eine Prüfung durch die Kirche. Danke für die Bestätigung meiner
Vermutung. . # 62 Solange Sie sich z.B. für Anderl von Rinn auf nichts als Machwerke wie das von Melzer
stützen, wende ich Ihre eigene Feststellung auf Sie an: „Beweise? Fehlanzeige.“
#56 Nixnutz 23:36:41 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 54 Dazu müßte ich wissen, ob die Kirche den Fall überprüft hat. Hat sie das? Hat sie das nicht?
Wissen Sie das? Können Sie eine Quelle dafür angeben?
#57 Nixnutz 23:31:22 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 55 Ich weiß nicht, ob es zwei oder mehr waren. „Die Protestanten behaupten“? Woher wissen Sie, daß
d i e (alle?) Protestanten behaupten, daß es zwei waren? Woher wissen Sie, daß nur Protestanten behaupten,
daß es zwei waren? Woher wissen Sie, daß Protestanten nicht behaupten, daß es mehr als zwei waren?
#49 Nixnutz 22:17:30 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 48 Sie sind es, der die Inhalte von Zeugenaussagen als Tatsachen bezeichnet, zumindest wenn sie in Ihren
Kram passen und wenn sie damit etwas beweisen wollen. . Übrigens: Der „Stürmer“ brachte im Mai 1939
eine Sondernummer über „Ritualmord“ heraus. Auf der Titelseite steht: „Im Jahr 1476 ermordeten die Juden
in Regensburg sechs Knaben. Sie zapften ihnen das Blut ab und marterten sie zu Tode. Die Richter fanden
in einem unterirdischen Gewölbe, das dem Juden Josfol (? Name ist schlecht zu lesen) gehörte, die Leichen
der Ermordeten. Auf dem Altar stand eine mit Blut befleckte steinerne Schale.“ . Es ist auch eine Quelle
angegeben: „Bild und Bericht aus dem Buch ‘Bavaria Sancta’, II. Band, S. 174“ . Jetzt warte ich darauf,
a) daß Sie das für glaubwürdig halten, b) daß Sie das in Zukunft neben Anderl von Rinn und Simon von
Trient aufzählen, und c) daß Sie jeden, der Zweifel daran anmeldet, fragen „Woher wissen Sie …?“
#43 Nixnutz 21:19:21 | Dienstag, 27. Dezember 2011
„Auch Sektierer können mal hin-und wieder etwas richtiges schreiben.“ Dem Buch von Melzer entnehme ich,
daß das Fest des Anderl von Rinn im Jahr 1961 aus dem Innsbrucker Diözesankalender gestrichen wurde.
Also vor dem Konzil. Stecher war damals noch nicht Bischof. . # 39 Haben S i e den Talmud studiert? Haben
Sie wenigstens ein bißchen mehr als den Antisemiten Melzer gelesen? Haben Sie beim Lesen zur Kenntnis
genommen, daß der Name „Melzer“ lautet und daß es „Anton Schmid Verlag“ heißt?
#41 Nixnutz 21:06:03 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 38 Würden Sie sich gern auf Grund einer f a l s c h e n Zeugenaussage verurteilen lassen? Wenn jemand
„falsch Zeugnis“ gegen Sie ablegt, ist seine Aussage dann eine Tatsache?
#33 Nixnutz 20:38:06 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 21 Tomás „Die Kirche hat die Verehrung des Seligen Andreas von Rinn erlaubt, weil viele Tatsache für
ein Ritualmord durch Juden sprachen.“ Welche Tatsachen, bitte? Zeugenaussagen sind keine Tatsachen! .
# 31 Mingaer „Auch Sektierer können mal hin-und wieder etwas richtiges schreiben.“ Das kann schon sein,
aber das Buch von Melzer ist so dummdreist antisemitisch, daß es ein Blinder mit dem Krückstock fühlen
kann.
# 75 Das soll die Gottesmutter gesagt haben? Ich erinnere mich, wie ein Kapuziner sagte: „Merkwürdig:
Im Neuen Testament redet Maria nicht viel. Verglichen damit ist sie in der letzten Zeit ziemlich geschwätzig
geworden.“
# 25 „Sie spielen sogar Fußball mit der Soutane.“ Aber vermutlich keine 90 Minuten am Stück. Wenn doch,
dann wäre das nicht gut für die Soutane. Hoffentlich reinigen und pflegen diese Priester ihre Soutane
auch selbst. Vielleicht kommt so der eine oder andere darauf, daß Fußballspielen mit Soutane ökologischer
Schwachsinn ist.
Ich finde, rechtgläubige Ordensfrauen sollten sich von modernistischen „Ordensfrauen“ erkennbar auch
in der Tracht unterscheiden. Wie wäre es, wenn man den rechtgläubigen Schwestern das Tragen von Biretten
gestattete?
Eine Dominikanerin erzählte mir einmal, daß ihre Ordenstracht auch bis in die 60er Jahre aus einem sehr stoffreichen Habit – gute Qualität, nicht billig, viele Falten, Rocklänge bis zum Schuhabsatz – und einem ausladenden, gestärkten Schleier – sehr aufwendig zu pflegen – bestand. Dann trat eine junge Frau ein, die schon Autofahren gelernt hatte, als Männer sich noch über Frauen am Steuer mokierten. Sie bewährte sich im Kloster und legte Profeß ab, und ihre Mitschwestern fanden es praktisch, daß wenigstens eine von ihnen Auto fahren konnte. Nur: mit diesem Flügelhauben-Schleier wäre sie an keinem Polizeibeamten vorbeigekommen. Mittlerweile war auch das II. Vatikanum zu Ende gegangen. Es dauerte nicht mehr lange, da bekamen die Schwestern eine neue, weniger raumgreifende und sichtbehindernde Tracht, die auch das Lenken eines Wagens erlaubte. Damit begann natürlich das Verhängnis; denn die wahre altgläubige Nachfolge Jesu besteht selbstverständlich darin, daß man auf einem Esel reitet.
Eine Konvertitin aus dem Judentum gründet altgläubige Benediktinerinnen – und niemand hier vermutet, daß es sich um einen besonders fiesen Schachzug der jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung handelt? Kaum zu glauben!
Sankt Louis – wie hübsch!!! Saint Louis wäre zu ausländisch gewesen und Sankt Ludwig klingt zu deutsch. Die Redax will wenigstens ein bißchen Weltläufigkeit vorzeigen.
# 35 Thomasius Sie haben recht. Die Vulgata als Maßstab zu nehmen, anhand dessen man die Qualität einer
anderen Bibelübersetzung prüfen könnte – das wäre absurd. Die Leistung des Hieronymus ist trotzdem
hoch einzuschätzen. Er schrieb klares, gut lesbares Latein für die Leser seiner Zeit. Das klassische
Latein eines Cicero wäre den hebräischen und griechischen Originaltexten nicht angemessen gewesen. Sie
schreiben: „Da hilft vielleicht auch die Septuaginta“. Das „vielleicht“ halte ich für sehr wichtig. Auch
die Septuaginta ist eine großartige Leistung, aber auch sie enthält abenteuerliche Fehler. Es gibt Sätze,
die so nah am hebräischen Text entlang übersetzt sind, daß man sie auf griechisch gar nicht versteht,
sondern nur merkt, daß auch der griechische Übersetzer Schwierigkeiten mit dem Originaltext hatte. Das
ist so, wie wenn jemand den Satz „gleich geht’s los“ ins Englische übersetzen will und dabei „equal goes
it loose“ produziert. Übrigens hat Hieronymus viele Fehler der Septuaginta vermieden, aber selbst halt
andere gemacht.
# 58 >>Nur Gläugibe finden Wohlgefallen bei Gott und nicht alle Menschen. Haben Judas Iskariot, Luther,
Voltaire und Marx bei Gott Wohlgefallen gefunden? „Ohne den Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“
(Hbr 11,6).<< Anscheinend bestehen Sie nicht mehr auf den „Menschen guten Willens“. Das ist schon mal
was. Über die etwas eigenwillige Zusammenstellung „Judas Isk., Luther …“ sage ich jetzt nichts. Aber
wer sind die Gläubigen, die nach Ihrer sonst bekundeten Ansicht bei Gott Wohlgefallen finden? Nichtchristen
auf keinen Fall, Nichtkatholiken auch nicht, katholisch Getaufte, die der „Konzilssekte“ angehören, auch
nicht, bleiben nur die nach Ihrer Schätzung derzeit 50 000 „wahren“ Katholiken, zu denen Sie gehören.
Wir anderen haben ganz schlechte Karten. . Vielen Dank für die Hebräerbrief-Stelle. Sie geht weiter:
„denn wer zu Gott kommen will, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn suchen, ihren Lohn
geben wird.“ Was es heißt, Gott zu „suchen“, darüber haben wir wohl auch unterschiedliche Vorstellungen,
aber dieses Faß mache ich heute nicht auf. . # 70 Don Camillo „guten Willens“ = ein Attribut von Menschen
„Wohlgefallen“ = ein Attribut Gottes Das möchte ich auf der Übersetzungsebene schon aus Gründen der
Logik auseinanderhalten. Solche Unterscheidungen sind oft eine gute Übersetzungshilfe.
# 67 Was soll ich jetzt damit anfangen? Habe ich irgendetwas von Volk oder Rasse geschrieben? Ich habe
bloß den lieben Tomás zitiert (die Nummer war allerdings falsch, es muß 54 heißen). „Mosaische Religion“
verfängt bei mir genau so wenig wie „Halachajüdling“. Haben Sie trotzdem noch einen schönen Weihnachtstag!
# 64 Das war für Sie „noch nie eine irreführende Übersetzung“, weil Sie sie in eine bestimmte Richtung
interpretiert haben. Ist das aber die einzig mögliche Interpretation?
# 43 „Christus, die Muttergottes und die Apostel waren angehörige des jüdischen Volkes, aber keine Juden
im religiösen Sinne.“ Lukas hat sich große Mühe gegeben, zu zeigen, daß alles in Übereinstimmung
mit der jüdischen Lehre geschieht: 2,21 Und als acht Tage vollendet waren, daß man ihn beschneiden sollte, …
2,22 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem
hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen 2,41 Und seine Eltern gingen alljährlich am Passafest nach Jerusalem
Usw. usw. Aber Tomás befindet, daß sie keine Juden im religiösen Sinne waren. Tomás muß es ja wissen;
wenn notig, auch besser wissen als der Evangelist. . # 56 Don Camillo: „dass man Gott nur liebt, wenn
man seine Gebote hält“ Das habe ich nicht bestritten; das ist aber auch nicht die Interpretation von
Tomás. Vor jeder Interpretation sollte aber erst eine genaue Übersetzung kommen. „Menschen guten Willens“
ist eine irreführende Übersetzung.
# 46 „Die Engel haben nicht alle Menschen, sondern nur den Menschen guten Willens, d.h. den Menschen,
die bereits sind, Cristus als Messias anzunehmen, den Frieden gewünscht.“ Das stimmt nicht. Mit „Menschen
guten Willens“ sind nicht einfach die gemeint, die Jesus als Messias anerkennen. Das lateinische „bonae
voluntatis“ ist keine gute Übersetzung des griech. Worts „eudokia“ bzw. des hebr. Worts „razon“, die
annähernd „Wohlgefallen“ bedeuten. Es geht nicht um den guten Willen von Menschen, sondern um das „Wohlgefallen“,
das Menschen bei Gott finden. An dieser Stelle wird nicht gesagt, welche Menschn das sind, und schon gar
nicht, welche Menschen von Gottes Wohlgefallen ausgeschlossen sind oder sein sollen.
Ossietzky P. Feeney ganz bestimmt katholischen Religions-Unterricht gehabt. Nur war der zu seiner Zeit
traditionell gut antijüdisch. Es hat ja auch in Deutschland noch n a c h dem Zweiten Weltkrieg antijüdischen
Religionsunterricht gegeben, vielleicht etwas vorsichtiger und verschämter als zuvor, aber die Judenverfolgung
durch die Nazis war kein wirkliches Hindernis. Ich sehe ihn noch vor mir, einen Priester und Religionslehrer
im Gymnasium, der vielleicht im Alter von P. Feeney war …
kreuzmeldung: „An Weihnachten will Hw. Terrazas in der Kirche vor dem Weihnachtsbaum und der Krippe tanzen.
Nach der Christmette wird er sich eine bunte bolivische Tracht anziehen, Charango spielen und in der Kirche
das Tanzbein schwingen …“ . Kommentar von Siegfried: „In der nachkonzilialen Kirche blüht die Tempelprostitution
auf. Hier kann der Sexhungernde kostenlos sehen, wofür er in der Pipschau viel Geld hinlegen muß.“ .
Unter (Tempel-)Prostitution und Peepshow habe ich mir bisher nicht vorgestellt, daß Männer Tracht anziehen
und Musik machen. „Tanzbein schwingen“ ist wohl die übliche +net-Süffisanz. Und was hat das Ganze mit
„satanischem Feminismus“ zu tun?
„wie eine Schlange“ „wie ein Straßenköter“ „wie eine Dampfwalze“ „wie ein Klageweib“ Vier freundliche
Vergleiche in zwölf Zeilen. Die Redax ist mal wieder äußerst liebenswürdig. Sprachschöpferisch ist
sie auch: Der Bischof „hat sich rotiert“!
#18 Nixnutz 00:36:54 | Dienstag, 20. Dezember 2011
# 17 Eben, Fundi. +net möchte am liebsten den „Mantel der Brmherzigkeit“ über die „alten Geschichten“ breiten und „Gras drüber wachsen lassen“ und was dergleichen Redensarten mehr sind, die wir bei den von Ihnen genannten Namen schon bis zum Überdruss gehört und gelesen haben.
#13 Sie haben mich anscheinend mißverstanden. Ich mahne nichts an; ich wundere mich nur über +net. Hier
wird doch über fehlende Barmherzigkeit gegenüber den betreffenden Geistlichen gejammert. Was würde
die Redax wohl sagen, wenn die Täter von – sagen wir – 1950 im Jahr 2012 vor Gericht gestellt würden?
„fand keinen einzigen justiziablen Fall“ „angebliche Verjährung“ Was würde die Redax erst schreiben,
wenn die Fälle vor 1981 noch nicht verjährt wären?
1945 bis 1981: das sind zwar ferne Jahre, wenn auch nicht unbedingt für die Opfer. Jedenfalls sind es nicht gerade viele Jahre, nämlich nur 36. Das sind 1872 Wochen. Wenn es tatsächlich nicht zehn- bis zwanzigtausend Opfer sind, wie +net unterstellt, sondern sehr viel weniger, vielleicht nur zweitausend, dann ist das immer noch ein Fall pro Woche. Klarer Fall von „Hoax“, nicht wahr? Völlig unerheblich. Wieviele Fälle müßten es denn sein, daß +net nicht mehr von „Hoax“ redet?
Der Autor bescheinigt der volksliturgischen Richtung, daß sie erfolgreicher war als die monastisch geprägte liturgische Bewegung mit Birett und Latein. Warum sollte der vom Autor ausgerufene Kreuzzug heute mehr Erfolg versprechen?
# 6 Es gibt zwar ein Universum, es gibt aber kein „Irreversum“, weder im Deutschen noch im Lateinischen.
Es gibt nur das Adjektiv „irreversibel“, das vom lateinischen Verbum „revertere“ abzuleiten ist und „unumkehrbar“
bedeutet, selbst aber nicht im Lateinischen vorkommt.
Hat +net schon ein Konzept entwickelt, was mit den „konzilskatholischen“ Familien geschehen soll? Die verhüten zwar „wie die Heiden“, belegen aber den Wohnraum, den die altgläubigen Großfamilien dringend benötigen. Vielleicht bietet sich hier ein Verfahren an, das Anfang der 40er Jahre in Deutschland und Österreich ausgiebig erprobt wurde: Konzilskatholiken zum Aussterben bitte in die Ghettos! Vermögenswerte aller Art sind für die altgläubigen Großfamilien zurückzulassen …
#23 Nixnutz 17:30:38 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die >>kirchenfeindliche Webseite ‘altermedia-deutschland.info’ << war vor vier Wochen noch ein >>rechtes Harmlos-Portal ‘altermedia-deutschland.info’ <<.
„… 3.000-Seelen-Ortsteil der Stadt Hürth, die im Osten an Köln angrenzt.“ . So??? Wenn Hürth im Osten
an Köln angrenzte, müßte es rechtsrheinisch liegen. Als ich zuletzt da war, lag es noch linksrheinisch.
Eine Sonntagsmesse um 15 oder 16 h ist ungünstig, weil man da Kaffee trinkt, spazieren geht oder einen
Ausflug macht. Aber eine Weihnachtsmesse am Heiligen Abend um 16 h ist für viele supergünstig und es
sollte nicht bloß eine Krippenfeier sein! Denn um 18 h ist Bescherung und Festessen und Gemütlichkeit
angesagt. . Wie halten es eigentlich die Anhänger des alten Ritus mit der früher üblichen Nüchternheit
ab Mitternacht bis zur Kommunion? Wer es da mit Pius V oder X hält, der ist freilich mit einer Messe
um 3 h morgens besser bedient …
Was wird in einem Mühlcontainer gemühlt? Gibt es auch alt renovierte Pfarrsäle? Oder alt antiquierte?
Hat die Redax in der Vorfreude aufs Wochenende zuviel Glühwein erwischt?
@ Hare-Krishna Danke für das Einverständnis. Für mich ist auch das AT sehr wichtig und sehr spannend,
weil ich es einmal als ganzes Buch im Zusammenhang gelesen habe, ohne von einer Leseordnung vorbelastet
zu sein, wie mir das beim NT mit der alten Leseordnung passiert ist, die ich eher als Droh- denn als Frohbotschaft
wahrgenommen habe. Zum anderen kann ich manches im NT besser verstehen, wenn ich den AT-Hintergrund dazu
kennengelernt habe. Damit soll’s für heute genug sein. Gute Nacht!
# 136 @ Hare-Krishna „ein Gesetzbuch, das Märchen, Geschichten und Geschichte und Gleichnisse und Aufträge
enthält, schreit förmlich nach Exegeten“ Einerseits ja. Andererseits kann man fragen, ob Gesetzbuch
für ein Buch, das Märchen und … und … enthält, überhaupt die richtige Bezeichnung ist. Sie wird
zwar viel verwendet, legt aber einseitig die Betonung auf „Gesetz“, womit nach immer noch landläufiger
Meinung das hebr. Wort T(h)ora übersetzt wird. Besser ist etwa die Übersetzung „Weisung“. Tora ist z.B
auch, wenn man einem Kind erklärt, daß es eine heiße Herdplatte nicht anfassen soll. Tut es das trotzdem,
dann hat es eine Brandblase, aber es ist kein Verbrecher, der bestraft werden muß. Die Exegese fängt
also schon beim Wort „Gesetzbuch“ an.
@ Diamant Mich interessiert die Krankheit „Exegese“, weil ich mich der eventuellen Willkür der Exegeten
nicht einfach ausliefern will. Natürlich bin ich dann mittendrin im Dickicht der Streitereien und muß
mir eine eigene Meinung bilden, die ihrerseits angreifbar sein oder als Willkür bezeichnet werden kann.
Mit dem Risiko muß ich leben; mehr als mir Mühe geben kann ich nicht, aber ich halte das für besser
als vor der Unübersichtlichkeit und Widersprüchlichkeit der Auslegungen einfach zu resignieren.
@ Diamant Ja, das denke ich auch. Deswegen interessiert mich die „Kranheit“ auch und ich versuche, mir
ein paar Schneisen durch das Dickicht zu schlagen.
@ Diamant #151 „Die Kirche wähnt sich im Besitz der Wahrheit“. Ja, wenn es hochamtlich wird, fallen noch
immer solche Sätze. Das macht mich aber skeptisch. Wie kann man Wahrheit besitzen? Wenn ich bei Mt 25
die Gerichtsschilderung lese, scheint es mir durchaus plausibel, daß Orthopraxie vielleicht doch wichtiger
ist als Orthodoxie.
@ Diamant Das glaube ich Ihnen gerne. Ich bin auch froh, daß ich nicht jede Woche die NJW lesen muß.
Aber können die Juristen auf die Gesetzesauslegung verzichten? Selbst wenn Ihnen Gott persönlich die
zwei Gesetzestafeln in die Hand drückte, kämen Sie ums Auslegen nicht herum. Den Theologen geht es nicht
anders. Es ist ganz normal, daß sie sich heftig und munter um die Auslegung streiten.
@ Diamant „Exegese ist eine Krankheit.“ Das sagt ein Jurist? Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich
hatte bisher den Eindruck, daß jedes Gerichtsurteil Gesetzes-Exegese ist.
Man kann und darf schon seit einigen Jahrzehnten katholisch sein, ohne die biblischen Geschichten wortwörtlich zu nehmen. Wer die Geschichte von Jiftachs Tochter liest (Richter 11,34-40), kann mit Händen greifen, daß es sich um ein altes und sehr bekanntes Märchenmotiv handelt. Bei Bileams sprechender Eselin ist es ähnlich.
# 35 Mary Cruz „In der ganzen Hl. Schrift gibt es nur drei Definitionen der Wahrheit“ In Ihrer Lutherbibel
sollte mindestens noch eine vierte Definition stehen: Ps 111,7 Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und
Recht Vgl. Dan 4 denn all sein Tun ist Wahrheit
Ich bin sehr enttäuscht. Warum sagt +net nicht, was es sonst immer sagt, nämlich daß es sich um einen Hoax handelt und daß die römische Polizei eine Kirchenhaß-Institution ist?
# 129 Mary Cruz Ich will Ihnen nicht die Lutherbibel vermiesen und schon gar nicht die EÜ aufschwatzen.
Aber: Für Luther war zwar die Texttreue wichtiger als die Tradition. Dennoch sollten Sie sich keine übertriebene
Vorstellung von seiner Texttreue machen. In meiner 1904 gedruckten LB steht Mt 1,21 … denn er wird sein
Volk selig machen von ihren Sünden. Das steht im Griech. nicht da. Nebenbei: Hier wird Ps 130,8 zitiert
und das hat Luther richtig aus dem Hebr. übersetzt. Mt 1,20 … Maria, dein Gemahl … Griech… deine
Frau … (bei Luther sonst, seiner Zeit entsprechend, „Weib“) Ps 93,1 Der Herr … hat ein Reich angefangen,
so weit die Welt ist, und zugerichtet, daß es bleiben soll. Das ist eine Umschreibung. Hebr. wörtlich: …
der Erdkreis steht fest da, nicht wird er wanken. Für Luther macht es anscheinend keinen Unterschied,
ob im Hebr. „Land/Erde“ oder „Erdboden“ oder „Erdkreis“ dasteht. Er kann „Land“ oder „Erde“ oder „Erdboden“
oder „Erdreich“ für jeden der drei hebr. Begriffe verwenden. . Allerdings soll „Texttreue“ für Sie anscheinend
sicherstellen, daß die Lehre nicht verfälscht wird. Aber die beiden Ezechiel-Stellen werden in den anderen
mir erreichbaren Übersetzungen keineswegs abgeschwächt übersetzt. . Die LB ist eine große Leistung
und viele Leute, nicht nur Lutheraner, lieben sie wegen ihrer kraftvollen oder auch altertümlichen Sprache.
Aber sie ist nicht näher am Urtext als viele andere Übersetzungen, die ebenso gut vor Gebotsübertretungen
und ihren Folgen warnen.
#123 Nixnutz 23:53:38 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
# 99 Mary Cruz Ihr Vertrauen in die Luther-Übersetzung in Ehren, aber „Hezekiel“ ist kein gutes Beispiel,
das Ihr Vertrauen „in den griechischen Urtext der Bibel“ rechtfertigen könnte. Im Hebräischen steht
da“Jechesqel“, in der Septuaginta „Iezekiel“ und in der Vulgata „Ezechiel“. Keine dieser beiden Übersetzungen
gibt die hebräische Form des Namens genau wieder, Luther aber auch nicht. Richtig wiedergegeben sind
bei Luther die Namen der „Kleinen“ Propheten; die finden Sie aber auch richtig in der Einheitsübersetzung.
Luther war zwar zunächst katholisch, aber als er mit seiner Übersetzung begann, da hatte er den Reichstag
zu Worms schon hinter sich und fühlte sich wohl mehr der Texttreue verpflichtet als der katholischen
Tradition, sofern er sie nicht mit dem Text in Übereinstimmung bringen konnte.
#56 Nixnutz 21:18:25 | Dienstag, 29. November 2011
In der Redax wird anscheinend gewürfelt, wenn es um die Schreibweise von Benediktbeu…n geht. Vielleicht könnte sie sich mal für eine Version entscheiden? Vielleicht sogar für die richtige?
# 86 Greggy, a) wie Sie von einer Frage der Textauslegung so holterdiepolter zu einem Urteil über meinen
Glauben kommen, finde ich schon erstaunlich. b) daß wir in unterschiedlichen Welten leben, halte ich
für sehr wahrscheinlich. Mir ist es wichtig, Christ zu sein ohne diesen vermaledeiten Antijudaismus,
auch wenn der sich schon etwa ab dem Jahr 70 n. Chr. in der Kirche allmählich breitgemacht hat.
# 84 Damit ist zunächst die Verfälschung aus der Welt, von der Sie (# 47) gesprochen haben. Ansonsten
ist der Hinweis in Ihrem Link auf HL 1,3 sehr aufschlußreich. Zakovich verweist in seinem Kommentar zu
dieser Stelle auf andere AT-Stellen, wo dem griech. Wort „parthenos“ ein hebr. Wort zugrundeliegt, das
nicht „Jungfrau“, sondern „Mädchen“ bedeutet (ohne Jungfräulichkeit im biologischen Sinn auszuschließen).
Hilton sagt klar: „… mit einem griechischen Wort übersetzt, das »Jungfrau« bedeutet, aber gleichzeitig
auch »junge Frau« heißt, wie das hebräische Wort.“ Es liegt also auch keine Deutungs- Ä n d e r u
n g durch Juden vor, sondern beide Seiten haben sich gegensätzlich für eine der beiden Bedeutungen,
die im hebr. und im griech. Wort angelegt sind, entschieden. Polemik gab es ja wohl auf beiden Seiten,
und zwar nicht zu knapp. Damit wird für mich auch die Aussage, daß die Christen die (jüdische) Tradition
besser gewahrt hätten, hinfällig. Sie ist selbst polemisch.
# 66 „… und diese Deutung wurde geändert, nachdem man Jesus von Nazaret als Messias verworfen hatte
…“ Dazu hätte man nicht nur den hebräischen Text ändern sollen, sondern praktischerweise und vorrangig
auch den griechischen. Wenn schon fälschen, dann gleich richtig, und Nägeln mit Köpfen machen!
# 47 Greggy, wenn ich Sie richtig verstehe, gehen Sie davon aus, daß Juden die hebräische Bibel ins
Griechische übersetzt haben – und zwar richtig übersetzt – und daß deshalb die Übersetzung von Jes
7,14 jüdischem Verständnis entspricht. Im nächsten Satz meinen Sie, daß Juden die Bibel verfälscht
hätten. Heißt das, daß Juden n a c h der Übersetzung ins Griechische nachträglich den hebräischen
Originalext geändert und aus der ursprünglichen „Jungfrau“ eine „junge Frau“ gemacht haben? Daß sie
aber in der gleichfalls jüdischen Übersetzung ins Griechische die ursprünglich richtige „Jungfrau“,
die nun nicht mehr mit dem hebräischen Text übereinstimmte, stehen ließen? Für wie wahrscheinlich
halten Sie ein solches Vorgehen? Und für wie dämlich halten sie die „Fälscher“? Um kein Mißverständnis
aufkomen zu lassen: Ich kann sehr gut akzeptieren, daß die hebr. Bibel von Juden ins Griechische übersetzt
worden ist. Daß das 70 od. 72 Leute in 72 Tagen gemacht haben, ist natürlich eine Legende. Zum Teil
handelt es sich nicht um eine Übersetzung im strengen Sinn, sondern um eine ziemlich freie Übertragung
(Sprichwörter). Aber daß die Übersetzer Juden waren, beweist keineswegs, daß die Übersetzung fehlerfrei
ist. Schließlich ist noch kein Buch fehlerfrei übersetzt worden. Aber wie die Fälschung vor sich gegangen
sein soll, das würde mich schon interessieren.
#107 Nixnutz 00:38:11 | Donnerstag, 24. November 2011
Diamant, „metanoia“ bezog sich darauf, daß ich über das, was man mir beigebracht hat, inzwischen anders denke. „Umkehren“ ist sogar der „Originalbegriff“, den die Septuaginta etwas zu geistig mit „metanoein“ übersetzt, was dann auch ins NT kam. Ich weiß nicht, wie viele Hunderte von Malen „Umkehr“ im AT steht, aber es ist eben nicht immer von einem drohenden „wenn nicht, dann …“ begleitet. Die alte Leseordnung mit ihren vielen Drohungen fand ich auch immer ziemlich rigoros und entmutigend. Das hat sich gelegt, als ich einmal die Vulgata am Stück gelesen und dadurch auch andere Zusammenhänge kennengelernt habe. Und Liturgie ist nochmal etwas anderes als nur die alten Messtexte. Nein, das Strafrecht steht für mich nicht im Vordergrund, auch wenn es umfangreiche Rechtstexte im AT gibt.
#105 Nixnutz 00:08:25 | Donnerstag, 24. November 2011
Ja, so hat man es mir auch mal beigebracht. Vor ca. 60 Jahren. Aber Umdenken (metanoia) und Umlernen ist ja nicht verboten, im Gegenteil. Und Strafrecht in der Liturgie – nein, wirklich, da eher weniger.
#99 Nixnutz 23:47:59 | Mittwoch, 23. November 2011
@ Diamant Spricht die Schweizer Armee Latein? Vornehm, vornehm. Aber ein echter Ersatz für ein levitiertes
Hochamt im alten Ritus ist der Militandienst noch nicht, oder doch?
#97 Nixnutz 23:40:14 | Mittwoch, 23. November 2011
@ Diamant: War mir schon klar. Aber bevor’s noch zehnmal auftaucht und dann „Allgemeingut“ wird, … Eigentlich heißt „aberratio“ Ablenkung, Abschweifung, Zerstreuung.
@ clarissa colonia „… Defenestration…“ – ein toller Ausdruck, nicht wahr? Die diversen Prager Fensterstürze
heißen im Tschechischen „defenestrace“. Vielleicht hat ja der Autor des Artikels böhmische „Wurzeln“.
# 140 Tomás Richtig: Was Sie gerne hätten, ist unerheblich. Auch daß Sie gerne die Frauen den Männern
untergeordnet sähen, ist unerheblich. Was Sie als Lehre der Kirche verkünden, ist auch unerheblich.
Da gibt es bessere Informationsquellen als Ihr schon zu oft abgespultes Tonband. # 128 kritischer Katholik:
Das mit der Augenhöhe sehe ich auch so. # 143 Hamann: >>Aus der „Seite“<< Genau! Aber in der Bedeutung
„Seite“ (zum Beispiel ‘Seite der Bundeslade’) oder auch „Türflügel“ kommt das Wort noch an ein paar
Dutzend anderen Stellen vor. Der schöne Satz von Adam als Probeexemplar kommt meiner Erinnerung nach
aus der Teufelsküche der feministischen Theologie. Tomás wird uns gleich erklären, welche Folgen das
für unser Seelenheil hat.
# 135 „Wenn die Frau die Gehilfe des Mannes ist, ist sie ihm untergeordnet.“ Ja, das hätten Sie gerne.
Wie viele andere Männer auch. Auf mein Argument sind Sie nicht eingegangen. Sie haben nur Ihre Behauptung
wiederholt. Ich weiß nicht, ob Sie ab und an mal einen Psalm beten oder lesen. Und ob Sie, wenn Sie von
Gott als Ihrem Helfer lesen, dann denken, er sei Ihnen untergeordnet. Vorstellen kann ich mir das bei
Ihnen schon. Konsequent wäre es auch. Aber trotzdem ein großer Irrtum.
#138 Nixnutz 21:25:48 | Sonntag, 20. November 2011
# 126 Tomás „Hätte Gott gewollt, daß Mann und Frau gleichrangig sind, hätte Er beide zugleich aus
Erde geschaffen.“ Sie meinen, weil Eva nach Adam erschaffen wurde, müsse sie als ihm nicht gleichrangig
angesehen werden? Vorsicht! Eva wurde erschaffen, weil der Mensch unter den Tieren keine „Hilfe“ fand,
die ihm „entsprach“. Hier steht im Hebräischen das gleiche Wort, das zum Beispiel in Psalm 33,20 „Unsre
Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe“ oder Psalm 115,11 „… vertraut auf den Herrn!
Er ist für euch Helfer und Schild“ und an anderen Stellen verwendet wird. Wenn Gott für Menschen Helfer
oder Hilfe ist, sagt das gar nichts über seine Gleich-, Vor- oder Nachrangigkeit aus. Und wenn Eva Hilfe
oder Helferin für Adam ist, so wie es auch von Gott gesagt ist, dann ist das eine ziemlich revolutionäre
Aussage, die allen widerspricht, die für Eva so gerne eine Nachrangigkeit behaupten.
# 43 Regina 1961: Tomás ist keinem Jahrhundert entfleucht, sondern irgendwann einmal in eine alte vorkonziliare Dogmatik-Schwarte eingelegt worden, um als Trockenblume konserviert zu werden. Und jetzt kann er nichts anderes mehr als alte Dogmatik aushusten.
# 83 Actinobacillus etc. Sie haben mich restlos überzeugt. Vielleicht ist es sogar ein bißchen unfair
gegenüber pol pot, adolf und stalin, wenn sie am gleichen tisch wie Drewermann und Süßmuth sitzen müssen.
Jubärens meint: „Das (scil. Richten über [abtreibungs]mordende Mütter) überlassen wir der Bildzeitung,
…“ Als ob +net das der Bildzeitung überlassen würde! Als ob hier nicht mehr als genug davon zu lesen
wäre!
>>So erbittet das Offertoriums-Gebet der Messe zum Christkönigsfest im Alten Ritus: „Verlang von mir,
so gebe ich die Völker dir zum Erbe und zum Besitz der Erde Grenzen.“<< Wie kann eine Bitte anfangen
mit „Verlang von mir, so gebe ich …“? Das ist doch wohl eher eine Zusage oder ein Versprechen!
#131 Nixnutz 18:47:16 | Sonntag, 20. November 2011
# 129 Das hat mit dem Tanach wohl nichts zu tun. Können Sie „fonetisch“ zwischen Juri und Jurij unterscheiden?
Wie wär’s mit Eindeutschen? „Georg“ ist zwar griechisch, aber was soll’s!
# 10 Danke. Jetzt weiß ich, was die Redax sagen wollte. Mit Herrn Precht, so er hier richtig wiedergegeben
wurde, oder mit Utilitarismus habe ich nichts am Hut. Für mich ist jede Abtreibung eine Abtreibung zu
viel; aber ich möchte mich nicht zum Richter über Mütter aufspielen. Für mich ist auch jedes ermordete
Kind eines zu viel. Ich finde es abwegig, ein oder mehrere ermordete Kinder mit einem oder mehreren abgetriebenen
Kindern zu vergleichen oder sie gegeneinander aufzurechnen. Das, meine ich, hätte man mittlerweile aus
den unseligen Aufrechnungen von Naziopfern gegen Kommunistenopfer lernen können.
# 57 Schön, daß Sie so genau wissen, wer Menschheitsverderber ist. Kennen Sie auch wenigstens ein paar
Menschen, die keine Menschheitsverderber sind? Wenn ja, haben die auch alle eine so verdrießliche Weltuntergangsstimmung
wie Sie?
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber mir scheint, die Redax wollte folgendes sagen: Das Schmierblatt hätte besser keine Emotionen aufgewühlt, weil Abtreiben brutaler ist als Aus-dem-Fenster-Werfen. Auch Kinder mit Trisomie 21 („mongoloid“ wie die Redax traditionsfreundlich sagt) wirft man notfalls besser aus dem Fenster als sie abzutreiben.
#128 Nixnutz 17:12:55 | Sonntag, 20. November 2011
# 126 Na gut, kristall hat seine Privatrechtschreibregeln; warum sollten Sie keine eigenen haben? „Fonetisch“
sieht sehr schön aus. Für so modern hätte ich Sie gar nicht gehalten. Ich muß mich erst an die Vorstellung
gewöhnen, daß Sie sich eventuell für Filosofie interessieren, gerne Sümfonien hören und bei Bedarf
zum Oftalmologen und zum Otorinolarüngologen gehen. Aber dann bitte auch richtig modernisieren: Beim
Sabbat können Sie das h auch weglassen.
# 69 „sie haben sich den richtigen namen gegeben!“ Weiß ich. „an gründen für die abtreibung sprudelt
es aus typen ihres schlages nur so heraus.“ Da schätzen Sie aber mich und meinesgleichen falsch ein.
„sie … trennen das ungeborene saugend oder ätzend von der mutter.“ Nein, ich sauge und ätze nicht
an Müttern herum.
#124 Nixnutz 16:55:40 | Sonntag, 20. November 2011
# 119 Was soll das jetzt? Bloß weil das a kurz gesprochen wird, möchten sie es jetzt verdoppeln? Deutsche
Rechtschreibregeln gelten nicht für jedes Fremdwort.
Wie schön, daß +net die liebe Pippi gegen die fiesen Linken verteidigt. Früher, in den guten alten Zeiten, wäre Pippi bestimmt ein Fall für eine gut katholische Umerziehung in einem anständigen Heim mit sittenstarken Ordenssschwestern und einem schlagkräftigen Stadtpfarrer im Hintergrund gewesen. Warum fällt mir da gerade Schrobenhausen ein?
# 58: Die Bibel scheint das Trennen von Familien nicht ganz so griesgrämig-pessimistisch zu sehen wie
Sie. „Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch.“
(Genesis 2:24) Und so viel ich weiß, trennt sich das ungeborene Kind in jedem Fall von seiner Mutter,
spätestens bei der Geburt.
#422 Nixnutz 23:10:40 | Mittwoch, 16. November 2011
Ach, heute meldet sich mal wieder Roberta zu Wort (# 399), die im Mai so schönes Remscheider Bairisch gesprochen hat… Haben die anderen Remscheider Figuren heute Buß- und Bettag begangen?
Dass die Redax mit dem Namen des niederländischen Bistums hoffnungslos überfordert ist, war nicht zu erwarten und sie hat es eindrucksvoll bewiesen. Überraschend ist nur, dass sie ihn in zwei früheren Artikeln richtig hinbekommen hat. Wie der Zufall eben so spielt …
Erstaunlich: +net vereinnahmt den 1944 ermordeten Priester Carl Lampert für die „alte“ Kirche und weiß
anscheinend genau, daß er das II. Vatikanum abgelehnt hätte. Ebenso erstaunlich: Tomás regt sich nicht
darüber auf, daß die „Konzilssekte“ diesen Priester mit der Seligsprechung quasi für sich in Anspruch
nimmt.
„Die Freude wohnte hier nicht.“ Das ist doch mal eine gute Beschreibung eines ganz großen „katholischen“
Internet-Portals mit senen jungen Redaxschnöseln, die sich über „Graubärte“ und „Rollator-Reformer“
mokieren.
„Papst Johannes XXIII. († 1962)“ Gibt es denn niemand in der Redax, der weiß oder nachschlagen kann,
in welchem Jahr Papst Johannes XXIII. wirklich gestorben ist?
Die „bischöfliche Tagungsstädte Kardinal-Hengstbach-Haus“ ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie es die Redax mit der Sprach-Tradition hält. Und was will sie mit „Hengstbach“ sagen?
„hat beschwört“ – Sprachlich nehmen es die Tradis mit der Tradition nicht so genau. Im Duden heißt es immer noch „beschworen“. Aber wahrscheinlich hat niemand der Redax einen Duden spendiert.
@ Domenico Tuttisanti: Wenn ein 14jähriges Mädchen in der Drogerie einen Lippenstift mitgehen läßt, ist es eine minderjährige Ladendiebin. Wenn diese 14jährige aber eine Muslima ist, dann haben wir den „clash of civilizations“, nicht wahr?
Es ist bewundernswert, wie erfolgreich die Autorin des Artikels die +net-Schreibe verinnerlicht hat. Ununterscheidbar vom Original. Da hat sie sich wirklich etwas sehr Wertvolles angeeignet.
#109 Nixnutz 22:44:59 | Dienstag, 1. November 2011
# 91 Lieber schamane, nicht böse sein, aber ein Wort „katholos“ gibt es in den griechischen Wörterbüchern
nicht. „Katholisch“ kommt von dem Ausdruck „kat’ holän tän gän“ = „über die ganze Erde hin“, „auf
der ganzen Erde“, und da steckt das Wort „holos“ = „ganz“ drin, wovon sich „holistisch“ = „ganzheitlich“
herleitet.
>>ein Zitat aus der Enzyklika „Ecclesiam Suam“ von Paul VI. aus dem Jahr 1964, das im Tagungsbuch enthalten
war: „Der Dialog ist nicht hochmütig, verletzend oder beleidigend. Seine Autorität wohnt ihm inne durch
die Wahrheit, die er darlegt, durch die Liebe, die er ausstrahlt, durch das Beispiel, das er gibt. Er
ist weder Befehl noch Nötigung. Er ist friedfertig und meidet die heftigen Ausdrücke; er ist geduldig
und großmütig“.<< . Nicht hochmütig, verletzend oder beleidigend … weder Befehl noch Nötigung …
meidet die heftigen Ausdrücke … . Wäre doch schön, wenn sich die Redax beim Artikelschreiben und
manche User beim Kommentieren nach solchen Vorgaben richteten …
@ clarissa colonia Hat Fieschi „sequi“ mit dem Dativ gebraucht? Und hätte er nicht schreiben müssen
„mulier cum servo in matrimonio coniuncta“? Und auch „Invalidum est matrimonium“?
@ valen-tin: Ich habe keinen Kommentar geschrieben. Ich habe einen Satz aus dem Artikel zitiert, der seinerseits so tut, als zitiere er aus Cyrill von Jerusalem, und dem die entsprechende Passage aus der 5. Mystagogischen Katechese Kyrills gegenübergestellt, in der weder von „Ohren“ noch von „einschmieren“ die Rede ist. Dann war der Zeichenvorrat verbraucht.
>>Denn der skurrile Text empfiehlt neben der Handkommunion auch, „Kopf und Augen mit dem Heiligen Blute
einzureiben und zu einzuschmieren und die Ohren mit der Heiligen Hostie zu berühren.“<< . Wo steht das?
In d. Übersetzung v. Ph. Haeuser, bkv, 1. Reihe, Bd 41, 1922, steht: . „… 21. Trittst du vor, dann
darfst du nicht die Hände flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen. Da die rechte Hand den König
in Empfang nehmen soll, so mache die linke Hand zum Throne für denselben! Nimm den Leib Christi mit hohler
Hand entgegen und erwidere: Amen! Berühre behutsam mit dem heiligem Leibe deine Augen, um sie zu heiligen!
Dann genieße ihn, <s 391> doch habe acht, daß dir nichts davon auf den Boden falle! Was du davon fallen
ließest, wäre natürlich so viel als Verlust eines deiner eigenen Glieder. Sage mir doch: Wurdest du
nicht, wenn dir jemand Goldstaub gäbe, denselben recht sorgfältig aufheben, damit ja nichts verloren
gehe und du keinen Schaden erleidest! Solltest du also nicht viel mehr darauf bedacht sein, daß dir kein
Brosämlein von dem verloren gehe, was kostbarer ist als Gold und Edelstein? 22. Nach der Kommunion des
Leibes Christi gehe auch zum Kelche des Blutes, nicht jedoch mit ausgestreckten Händen! Verbeuge dich,
sprich zur Anbetung und Verehrung das Amen und genieße, um dich zu heiligen, auch vom Blute Christi!
So lange noch Feuchtigkeit auf deinen Lippen ist, berühre sie mit den Fingern und heilige (mit jener
Feuchtigkeit) Augen, Stirne und die übrigen Sinne!“
Super: +net regt sich darüber auf, daß die Süddeutsche „völlig neutral und distanziert“ berichtet.
. Sollten eines Tages Piusanhänger sich massenhaft zur deutschen Bundeswehr melden, und sollten dann
einige Leute eine gewisse Besorgnis äußern und von Unterwanderung sprechen, dann wird +net ganz bestimmt
größtes Verständnis dafür aufbringen und keineswegs verniedlichend von „Alarmismus“ sprechen.
Ich verstehe nicht ganz, was Sie meinen. Übersetzungsfehler gibt es sowohl in der Septuaginta (Übersetzung
des Alten Testaments ins hellenistische Altgriechisch) als auch bei der Übersetzung des AT und des NT
ins (späte) Latein. Trotzdem ist die Vulgata eine gelungene und gut lesbare Übersetzung. Es kommt ja
bei der Beurteilung einer Übersetzung nicht nur darauf an, daß richtig übersetzt wird, sondern auch
auf Lebarkeit, guten Satzbau etc. . Und was bitte hat das damit zu tun, daß Cicero und Caesar als die
besten Prosaschriftsteller des klassischen Latein gelten? Daß Cicero sich bei seinen Werken an griechischen
Autoren und Büchern orientiert hat, ist ein ganz alter Hut. Seine Reden und philosophischen Werke sind
aber keine Umgangssprache. Da haben Sie irgendetwas in den falschen Hals bekommen. Vor Cicero und Caesar
war das Lateinische dem Griechischen nicht ebenbürtig – das ist richtig. Aber das gilt eben nur bis zur
Mitte des 1. Jh. vor Chr.
Sehr menschenfreundlich, wie die Redakteure einen Weihbischof beschreiben: Er ist – von vorgestern, – zynisch,
– schnippisch, – macht Schein-Vorwürfe, – streut Sand in die Augen, – mogelt, – ist hinterlistig, – intrigant,
– sagt mehr als er soll, – ist uneinsichtig und – stur. . Da beschleicht mich der Verdacht, sie hätten
am liebsten auch den „jungen“ (gemeint ist wohl „unerfahrenen“) Theologen J.Ratzinger „konzilsumnachtet“
genannt. Aber dann haben sie das doch abgemildert und sind auf „konzilsumnachtetes Jahr 1971“ verfallen.
Was immer das heißen mag. Tröstlich ist jedenfalls, daß die Jahre vor und nach 1971 nach Ansicht der
Redakteure nicht „konzilsumnachtet“ waren.
Aha, wenn der Papst erklärt, die „Militärseelsorge müsse Soldaten helfen, ihren Dienst für den Frieden zu erfüllen“, dann ist das „romantisierend“, aber wenn der Diktator, Ölmultimilliardär und +net-Autor Gaddafi meint, Medikamente sollten kostenlos sein, dann ist das wohl edler Humanismus.
„Empörungsrituale der Medienbosse blieben aus.“ . Warum vermißt die Redax „Empörung“ und gar noch „Empörungsrituale“?
Die würde sie den Medienbossen ja gar nicht abnehmen! . Und warum gibt es bei +net keine Medien mehr,
sondern nur noch Medienbosse?
# 33 Hallo fidei defensor, was habe ich mal in grauer Vorzeit im Reli-Unterricht gelernt? Vor dem Konzil,
wohlgemerkt, als in der Kirche noch (fast) alles in Ordnung war, wie manche meinen? In der Beichte werden
Sünden nicht „wiedergutgemacht“, sondern VERGEBEN, und zwar auch Todsünden. Im Fegfeuer werden Sünden
weder wiedergutgemacht noch vergeben, sondern das Fegfeuer ist ein Reinigungsort, an dem SÜNDENSTRAFEN
abgebüßt werden. Da habe ich wohl etwas anderes gelernt als Sie hier verteidigen.
„Viel Lärm um nichts“ +net-Sprache: Wer sich scheiden läßt, ist kein praktizierender Katholik. Also:
Nichts. Bei Lukas 15,4 steht etwas anderes: „Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert,
läßt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es
findet?“
>>Kürzlich feierte die islamische Gemeinde in der 13.000-Seelen Stadt Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg
im Bundesland Hessen einen „Tag der offenen Moschee“.<<aben … . War „kürzlich“ zufällig am Montag,
den 3.10.? An dem Tag also, an dem jedesmal seit 1997 bundesweit der Tag der offenen Moschee begangen
wird? Da müßte +net noch viele Meldungen bringen über Geistliche, die in einer Moschee etwas Ähnliches
gesagt haben …
#27 Nixnutz 15:30:03 | Mittwoch, 21. September 2011
„Warum erhalten die nützlichen Idioten von ‘Wir sind Kirche’ von den antikirchlichen Medien mehr Aufmerksamkeit
und Jubel als alle deutschen Bischöfe zusammen?“ Weil alle deutschen Bischöfe zusammen, ob „altliberal“
oder „neokonservativ“, dekadent und sonstwas sind, wie +net uns zu versichern nicht müde wird. Außerdem:
Wenn ein Bericht bei den „Weilburger Nachrichten“ für die Redax schon ein tolles Medienereignis ist,
dann hat das größte katholische Nachrichtenportal in Europa wohl ein bißchen Nachholbedarf an Aufmerksamkeit.
bassman, ich überlege aber gerade, ob dann nicht die Abschaffung der männlichen Ministranten auch die restlichen Mißbrauchsfälle noch verhüten könnte. Oder sollte man nicht noch besser gleichzeitig weibliche Priester und männliche Ministranten einsetzen? Damit jeder Homo-Kram gänzlich verhindert wird?
>> Wenn sich die Priester an die vorgeschriebene Kleiderordnung halten würden, „wäre mancher Mißbrauch
gar nicht möglich“ – konstatiert Schieser schließlich.“ << Bisher hat +net stets darauf hingewiesen,
daß Priester sich nur ganz, ganz selten bis fast überhaupt nie an Kindern vergreifen. Warum sollten
sie also mißbrauchsverhütende Kleidung tragen?
#143 Nixnutz 20:34:31 | Freitag, 16. September 2011
@ Sycamore # 103 Es geht nicht um zwei Fälle, sondern darum, daß immer wieder berichtet wird. Das ist
Ihnen natürlich auch nicht verborgen geblieben. Soviel zu >> darf kein „korrekter“ medialer Hahn krähen
<<. >> Es geht hier um die PROBLEMATIK des sexuellen Mißbrauch im familiären Bereich und um die abertausende
(!) Fälle von sexuellem Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in diesem Rahmen. << Was mir hier fehlt,
ist der Ruf nach Abschaffung der Familie!
#116 Nixnutz 00:47:38 | Freitag, 16. September 2011
Zu dem alten Märchen, daß über Mißbrauchsfälle im familiären Bereich nicht berichtet wird – die
SZ bringt heute zwei Fälle auf einer Seite: . www.sueddeutsche.de/…les-wusste-1.1143860 . …ewsticker.sueddeutsche.de/list/id/1206023
. Die Konzentration auf die kirchlichen Fälle findet in Wirklichkeit bei +net statt, weil man hier immer
behaupten muß, daß es sich um einen Hoax handelt.
#48 Nixnutz 20:43:17 | Donnerstag, 15. September 2011
# 45 „Tomasio deliranti ac mendicanti“ ??? „mendico(r) erbetteln (Stowasser) Mendikant = Bettelmönch
War das gemeint? Oder meinte al-Muschrik „mentienti“?
#118 Nixnutz 21:54:44 | Dienstag, 13. September 2011
@ Tomás # 101 Sie haben ja sooo Recht! Es ist unerheblich, daß Sie als „Antijudaist“ ein Interesse daran
haben, daß ein Hostienfrevel stattgefunden hat. Aber das Interesse erklärt, warum Sie so sehr an Zeugenaussagen
hängen, wobei Sie anscheinend nicht darüber nachdenken, ob und wie glaubwürdig die Zeugenaussagen sein
können. . …isches-lexikon-bayerns.de/…rtikel/artikel_45332 . Daraus: >> Erst nach 1370, also eine
ganze Generation später, spricht eine bayerische Quelle von einem ausdrücklich als üble Nachrede (lat.
infamia) bezeichneten Verdacht, Juden hätten Hostien geschändet … Mit dem „Gedicht von den Deggendorfer
Hostien“, wohl aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, erscheint dann unvermittelt eine voll ausgeformte,
naiv-phantastische Legende … Aufgrund innerer Widersprüche, sachlicher Fehler und ihres aus Einzelelementen
völlig schematisch und schablonenhaft konstruierten Aufbaus … muss ihr jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen
werden. Insbesondere fällt das geringe Maß an ortsspezifischen Zügen auf, wobei der einzige überhaupt
in dieser und auch in der späteren Legendenversion genannte Personenname einen nicht existenten „Hartmann
von Degenberg“ bezeichnet. << Welche Zeugenaussagen sind Ihnen bekannt? Bitte nennen Sie die Quelle, auf
die Sie sich stützen. Und vergessen Sie nicht: „Behauptungen, die man nicht beweisen kann, als erwiesen
zu deklarieren, ist ein alter Trick.“
#114 Nixnutz 00:01:51 | Dienstag, 13. September 2011
a) sieht aus, als ob ein Reisender jeweils nach 10 km auf einen neuen Stamm traf. b) Wer hat denn die
Liste wann zusammengestellt? c) Ich werde den Teufel tun und nachschauen. ob das alles Germanen waren.
Ich habe mal gelernt, daß Altpreußisch zu den baltischen Sprachen gehört. Sarmaten? Vielleicht wollen
Sie zeigen, daß in der „Slavania“ alles mögliche zusammenlebte wie später im Habsburgerreich. Das wäre
keine Überraschung, würde aber nur heißen, daß in einem als „Slavania“ bezeichneten Gebiet viele Völker
und Stämme lebten, die nicht alle slawisch waren.
#112 Nixnutz 23:18:21 | Montag, 12. September 2011
@ Brandenburgis Danke! Tja, offensichtlich sind die Sclavi keine Sklaven. Die Frage ist, ob sie Slawen
oder Germanen sind. Nun, wie Sie selbst anmerken, entscheiden sich alle neueren Übersetzer für „Slawen“,
während Sie für „ausschließlich Germanen“ (# 106) plädieren und sich dabei offensichtlich auf ältere
Literatur stützen. Ob nun die Neueren oder Sie und die Älteren Recht haben, ob die Neueren völlig sachfremd
übersetzen oder ob die Älteren vorurteilslosfrei und interesselos auf „Germanen“ kamen, mögen die Fachleute
entscheiden. Aber die Goldene Bulle spricht von „Sclavica (lingwis)“, Einhard von „Sclavi“ wobei es sich
nicht um Sklaven handelt, sondern um eine, sagen wir, Stammesbezeichnung. Sie meinen, es handele sich
um Germanen und eine germanische(?) Sprache, andere meinen das nicht. Auf jeden Fall gehören „Sclavi“
und „Slawen“ zusammen, selbst wenn „Slawen“ nur ein anderer Name für bestimmte germanische Stämme sein
sollte. Jedenfalls ist damit Ihre gestrige Aussage >>Von Slawen oder „slawischen“ Sprachzeugnissen werden
Sie niemals irgend etwas finden<< (# 81) deutlich relativiert. nur ein andere Name für bestimmte germanische
Stämme seinUntergruppe der Germanen sein sollten.
#108 Nixnutz 21:10:20 | Montag, 12. September 2011
@ Brandenburgis Das erklärt immer noch nicht, wie „sclavi“ in die lateinische Sprache kam, wo es ja für
Sklaven schon das Wort „servus“ gab. Warum werden DIESE Leute auf einmal „sclavi“ genannt? Das widerlegt
auch nicht die Stelle in der Goldenen Bulle. Das beantwortet auch nicht die Frage, zu welcher Sprachgruppe
die „sklavische“ Sprache gehört. Ist es unbescheiden, nach den bibliographischen Angaben zu Ihren Textausgaben
bzw. Kommentaen zu fragen? . @ Pius XII. Wikipedia wird von Brandenburgis nur als „Wikiblödia“ bezeichnet.
Da steht er ddrüber.
>> Die … Versuche der Medienbosse … erreicht immer groteskere Formen << >> wird … als „christlichen
Fundamentalisten“ bezeichnet. >> die beiden jüngsten Kindern << Dazu die >> entstarrte Liturgie << aus
dem Ratzinger-Thread … . Welches Deutsch-feindliche Virus grassiert in der Redaktion?
#93 Nixnutz 23:38:37 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: „Wir bestimmen daher, daß die Söhne, Erben oder Nachfolger der erhabenen Fürsten,
nämlich des Königs von Böhmen, des Pfalzgrafen bei Rhein, des Herzogs von Sachsen und des Markgrafen
von Brandenburg, die doch wahrscheinlich als Kinder die deutsche Sprache auf natürliche Weise erlernt
haben, vom siebenten Jahre an in der lateinischen, italienischen und slawischen [d. h. wohl tschechischen]
Sprache 83 unterrichtet werden.“ . pom.bbaw.de/mgh/ . Wie kommt eigentlich „sclavicus“ in die lateinische
Sprache? Gehört m.W. nicht ins klassische Latein.
#90 Nixnutz 23:23:03 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: Das habe ich mir gedacht, daß dieser Einwand kommt. Und zu welcher Sprachgruppe gehört
die sklavische Sprache? Zu # 83: Wie sind eigentlich die orthodoxen Missionare auf die „Besonderheiten“
der altkirchenslawischen Sprahe gekommen? Hätten sie sich auch etwas völlig anderes ausdenken können?
. .@ Tomás # 88: Deggendorf hatten wir schon. Sie haben meine Frage an Brandenburgis nicht beantwortet.
Sie behaupten, der Hostienfrevel sei hinreichend belegt, weil Sie als „Antijudaist“ ein Interesse daran
haben, daß ein Hostienfrevel stattgefunden hat. Sie haben neulich geschrieben, daß „bei allen diesen
Vorfällen“ „jede Menge von Fakten“ vorliege. Deshalb frage ich Sie noch einmal, was Sie über den Fall
des Werner von Bacharach wissen, welche Fakten da vorliegen, und wie der Kaiser reagiert hat.
#86 Nixnutz 22:56:26 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis # 81 „Auch der Goldenen Bulle, kann ich nichts von slawischen Völkern (resp. Sprache)
erkennen.“ . Das habe ich in Kap XXXI gefunden: Quapropter statuimus, ut illustrium principum, puta regis
Boemie, comitis palatini Reni, ducis Saxonie et marchionis Brandemburgensis electorum filii vel heredes
et successores, cum verisimiliter Theutonicum ydioma sibi naturaliter inditum scire presumantur et ab
infancia didicisse, incipiendo a septimo etatis sue anno in gramatica, Italica ac Sclavica lingwis instruantur, …
. @ Blackbird: Danke für den Hinweis!
#77 Nixnutz 22:16:07 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: Was hat eigentlich Julius Streicher mit seinem „Stürmer“ betrieben? Ich erwarte auch
noch diverse Antworten von Ihnen, z.B. den Beweis, daß Juden in Deggendorf einen Hostienfrevel verübt
haben. Ach ja, wer hat eigentlich bewiesen, daß die Wannseeprotokolle gefälscht sind?
#49 Nixnutz 21:49:49 | Sonntag, 11. September 2011
Der Begriff „Antisemitismus“ wird zum ersten Mal von Wilhelm Marr im Jahr 1879 gebraucht. Das ist der Beweis, daß es vor 1879 keinen Antisemitismus gab.
#46 Nixnutz 21:46:11 | Sonntag, 11. September 2011
@ catholic Naja, ich weiß nicht ob Jesus genau in diesen Details beschrieben wird, aber Arier war er
auf jeden Fall, wenn man bestimmten Theologen glauben darf, die von 1933 – 1945 publiziert haben. @ M.C.:
Ja, ich kriege schon Hautausschlag. @ Brandenburgis: Wie weit sind Sie mit Ihren Lateinstudien gekommen?
Qui quaerit …
#40 Nixnutz 21:38:02 | Sonntag, 11. September 2011
@ catholic Wenn Sie die 10000 Postings von Brandenburgis durchsehen, in denen bekanntlich keine einzige
Falschinformation steht, werden Sie lernen, daß die Slawen eine Erfindung des 18./19. Jh. sind. Folglich
können die 12 Apostel keine Slawen gewesen sein. Nicht einmal die Slawenapostel Kyrill und Method. Das
müssen auch Kryptogermanen gewesen sein. PS: In einem der Postings von Bb. habe ich gelesen, daß das
Attentat auf den Papst 1978 gefakt war.
#37 Nixnutz 21:25:56 | Sonntag, 11. September 2011
Brandenburgis singt die erste Strophe des Deutschlandliedes: Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt, und warum nicht noch weiter … Es gibt gar keine slawischen Gebiete, das ist alles urdeutsch, germanischer Lebensraum; es gibt nicht mal slawische Sprachen, das ist byzantinisch überfremdetes Ostgermanisch, usw. usf. bis in alle Ewigkeit, amen.
#32 Nixnutz 16:26:12 | Sonntag, 11. September 2011
@ Tomás # 29 Also, das ist ja nun auch eine Legende, wenn auch keine antisemitische. Und wie beweisen
Sie das? Mit Fotos geht das nicht. Apropos antisemitische Legenden: vorgestern habe ich Ihnen folgendes
geantwortet: # 228 Tomás „Bei allen diesen Vorfällen“, „jede Menge von Fakten“, „mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit“ – Sie reden schon wie Brandenburgis. Und mindestens so pauschal wie Sie es mir vorwerfen.
Werden wir also konkret; nehmen wir Werner von Bacharach. Was wissen Sie darüber? Welche Fakten liegen
da vor? Wie hat der Kaiser reagiert?
#123 Nixnutz 16:10:27 | Sonntag, 11. September 2011
Hm, Mighty Counsellor, wenn die tote Libelle, die ich heute auf der Terrasse gefunden habe, von der Nachbarskatze
erlegt wurde, wie ich vermute – sie überwacht nämlich hier den Luftverkehr –, dann war das wohl keine
simulierte Handlung.
#133 Nixnutz 15:55:17 | Sonntag, 11. September 2011
@ Tomás Aha. Aber wenn der Mensch dabei umgebracht wird, wie Sie sagen, dann ist das doch auch „ein,
juristisch gesprochen, unnatürlicher Tod“ und somit „biologisch ein natürlicher Tod“.
#28 Nixnutz 15:50:15 | Sonntag, 11. September 2011
Aha, weil Rahner 23 bzw 24 Jahre älter war als die beiden anderen, war er der „Meister“. So ein Argument muß wirklich auch den letzten Zweifler überzeugen!
#279 Nixnutz 15:09:27 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgensem Nein, ist nicht korrekt, sondern sinnlos. Es ist auch dann nicht korrekt, wenn Sie
mir sagen wollten: wer sucht, der möge finden. Was ich freilich für einen Beweis halten würde, daß
niemand eine Fälschung bewiesen hat.
#259 Nixnutz 11:53:47 | Sonntag, 11. September 2011
Hier ein kleiner Hinweis darauf, daß Thomasius „lügt und hetzt“, weil es nämlich in Polen nach dem
Zweiten Weltkrieg gar keinen Antisemitismus mehr gegeben haben kann, schon gar nicht von Kaholiken, was
selbstverständlich so klar ist, daß es gar keines Beweises bedarf: www.faz.net/…egeben-30119148.html
Und hier noch einer: diepresse.com/…erfe-an-Radio-Maryja
#155 Nixnutz 11:20:56 | Sonntag, 11. September 2011
@ Mariahilfer „Diese Zitate sind nutzlos.“ Alle beide? Wenn ja, was wollten Sie dann mit Ihrem sagen?
Wenn nur eines, welches und warum nur das eine? „Ich sehe keinen Widerspruch“. Dann ist also Reden und
Schweigen für Sie dasselbe? Das könnte für Frauen auf eine Ermutigung zum Reden hinauslaufen.
#142 Nixnutz 18:11:52 | Samstag, 10. September 2011
# 80 Mariahilfer „… sollen die Frauen in der Versammlung schweigen“ (1 Kor 14,34) . „Eine Frau aber
entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt.“ (1 Kor
11,5) . Daraus folgt: wenn sie ihr Haupt verhüllt, darf sie beten oder prophetisch reden. „Prophetisch
reden“ ist ziemlich genau das Gegenteil von „schweigen“. Und dafür braucht sie nicht in den Wald zu gehen;
denn dort wäre es egal, ob sie unverhüllten Hauptes betete oder nicht. . Was machen Sie also mit dem
Widerspruch zwischen den beiden Stellen in ein und demselben Paulus-Brief?
#136 Nixnutz 17:15:38 | Samstag, 10. September 2011
# 82 Sycamore „1) Was hindert Sie daran, die von Ihnen angedeuteten Stellen anzugeben? Platzmangel?“ Nein.
Aber Beda hat die Stellen offenbar schon gewußt oder alleine gefunden; Sie kennen sie selbstverständlich
auch. Ich wollte Tomás nicht ins Handwerk pfuschen. „aus der einzigen von Ihnen erwahnten (#73) Stelle“:
Ich habe dort gar keine Stelle angegeben, sondern von drei Evangelisten gesprochen. Joh habe ich ausgelassen,
weil er keinen Einsetzungsbericht geschrieben hat. Mt sagt: begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.
Mk sagt: kam Jesus mit den Zwölf. Lk sagt: begab er sich mit den Aposteln zu Tisch. Ich bezog mich nur
auf Bedas Frage (Apostelweihe) und Tomás’ Antwort (Letztes Abendmahl), was seinerseits wieder die Frage
aufwirft, ob beim Abendmahl außer Jesus wirklich nur die zwölf Apostel teilnahmen. Ein anderer User
meinte vor ein paar Tagen, da könnten auch noch mehr Leute dabei gewesen sein. Es ging mir also nicht
darum, ob es zwölf Apostel gab oder mehr, sondern um die Teilnehmer am Abendmahl. Deswegen brauchte ich
andere Stellen, an denen von den Aposteln oder „den Zwölfen“ die Rede ist, nicht einzubeziehen.
#74 Nixnutz 00:40:24 | Samstag, 10. September 2011
Er wird sich wohl darauf berufen, daß bei Mt, Mk und Lk als Teilnehmer die zwölf Jünger bzw. die Zwölf bzw. die Apostel genannt werden. Daraus wird der zweifelhafte Schluß gezogen, daß auf gar keinen Fall mehr als zwölf Jünger/Apostel da waren, und die zwölf bekamen den Auftrag „Tut dies …“ und das war implizit die Weihe.
#121 Nixnutz 23:52:51 | Freitag, 9. September 2011
Ich versuche immer mir vorzustellen, welche Frohbotschaft diese Tomás-Kirche eventuell zu verkünden hätte. Aber mir fällt keine ein. Gelesen habe ich auch noch keine.
#251 Nixnutz 23:27:16 | Freitag, 9. September 2011
# 228 Tomás „Bei allen diesen Vorfällen“, „jede Menge von Fakten“, „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ –
Sie reden schon wie Brandenburgis. Und mindestens so pauschal wie Sie es mir vorwerfen. Werden wir also
konkret; nehmen wir Werner von Bacharach. Was wissen Sie darüber? Welche Fakten liegen da vor? Wie hat
der Kaiser reagiert?
#217 Nixnutz 20:51:20 | Donnerstag, 8. September 2011
@ Tomás #204 >> Sie monieren, daß ich die Judaisten als „Gottesmörder“ bezeichne. << Nein, ich moniere
nicht. Ist ja zwecklos. Ich habe diese Ihre Wahrheit zur Kenntnis genommen; die Wiederholungen können
Sie sich wirklich sparen. . Ich glaube nicht, daß die Kirchenväter von „Judaisten“ gesprochen haben.
Die konnten Ihre spezielle Terminologie noch nicht kennen.
#214 Nixnutz 20:33:21 | Donnerstag, 8. September 2011
@ Brandenburgis # 191 Was den gewünschten Beweis betrifft, daß es sich um Legenden handelt, stelle ich
mal fest; Die erhärteten Fakten und historischen Tatsachen der antisemitischen Legenden sind genauso
erwiesen wie das, was in der Legenda Aurea berichtet wird.
#191 Nixnutz 00:35:51 | Donnerstag, 8. September 2011
Ihre Argumentation kenne ich schon. Aber die antisemitischen Legenden richteten und richten sich gegen Juden. Viele Antisemiten mach(t)en eben keinen Unterschied zwischen „Juden als Volk“ und „talmudischen Juden“, und das Argument „Gottesmord“ paßt(e) einfach gut in ihre Gedankenwelt. Und „Judaisten“ bzw. „Angehörige einer antichristlichen Sekte, die die Ermordung Christi gutheißen“ kommentiere ich nicht mehr.
#189 Nixnutz 00:19:51 | Donnerstag, 8. September 2011
@ Brandenburgis Nö, Hat Tomás nicht. Der hat auch nur was behauptet. „Eine Kanonistaion bzuw. der ensprechende
Prozeß ist Beweises genug.“ Nun, kann es sein, daß die Kirche bei der Würdigung neuer Fakten und Argumente
zu einem anderen Urteil kommt? Es kann sich ja herausgestellt haben, daß Urkunden gefälscht waren. Daß
Sie gerne glauben, daß es sich nicht um Legenden handelt, ist mir schon klar. „echte jüdische Ritualmorde
und Hostienschändungen, die sich übrigens durch die gesamte bekannte Geschichte ziehen“. Daß sie echt
sind, ist nicht erwiesen. Was sich durch die Geschichte zieht, sind die Anschuldigungen, nicht mehr und
nicht weniger.
#185 Nixnutz 00:03:09 | Donnerstag, 8. September 2011
@ Brandenburgis Wenn es kein Geheimnis ist, dann erklären Sie es mir Blödmann doch! . Was Sie über
gefälschte Urkunden sagen, ist auch nur ein Allgemeinplatz. Es ist klar, daß das nachgewiesen werden
muß. Ebenso klar ist, daß jemand, der antisemitische Legenden für wahr, „weil“ historisch zweifelsfrei
belegt hält, sich mit den Argumenten derer auseinandersetzen muß, die Zweifel daran vorbringen.
#182 Nixnutz 23:44:26 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis Wußte ich doch, daß Sie’s nicht wissen. Und Urkunden besagen nix, weil sie wahrscheinlich
gefälscht sind, aber antisemitische Legenden sind unbedingt wahr, weil sie wahr sein müssen.
#154 Nixnutz 23:34:03 | Mittwoch, 7. September 2011
Auch wenn „bellus“ nicht im Schulunterricht vorkommt, ist es dennoch ein lateinisches Wort. Schließlich
ist auch „caballus“ ein lateinisches Wort, während man in der Schule lernt, daß das Pferd „equus“ heißt.
#178 Nixnutz 23:21:53 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Tomás Am 28.08. schrieben Sie: „Ganz entscheiden in dem Fall von Judenstein ist die Tatsache, daß
das Opfer nach jüdischen Ritual ermordet wurde.“ . Bitte: wie wird „nach jüdischem Ritual“ ermordet?
Wer mordet „nach jüdischem Ritual“?
#171 Nixnutz 23:07:51 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis „Natürlich“ Unrecht. Wieso „unwirksam“? Weil Sie es behaupten? „Faktizität“? „historisch
wahr“? Jetzt mache ich es wie Sie und schreibe einfach: Eben nicht!
#168 Nixnutz 23:00:44 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis Bleiben Sie nur bei Ihrem Kinderglauben. „Niemand hat je auch nur einen Makel an den Belegen
finden können.“ Niemand. Je. Auch nur einen Makel. Es waren ja auch keine Historiker am Werk, sondern
die „Synagoge“.
#157 Nixnutz 22:45:25 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis Die Bulle „Beatus Andreas“ ist ein Beleg dafür, daß die Verehrung erlaubt wurde. Sie
ist kein Beleg dafür, daß ein Ritualmord stattgefunden hat.
#151 Nixnutz 22:30:24 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis Genau. In großer Anzahl sicher belegt. Das weiß jeder. Bloß ich Blödmann nicht. Ich
halte mich lieber an Fachleute. Die sagen was anderes als Sie.
#144 Nixnutz 22:14:39 | Mittwoch, 7. September 2011
@ Brandenburgis Ach, das ist eh klar? So genau wissen Sie Bescheid? Die „Konzilskirche“ hört in allen
Fällen nicht auf Gott, sondern auf die Synagoge? Ein aparter Gegensatz. Jedenfalls vielen Dank für die
eindrucksvolle Bestätigung von Blackmores Feststellung. Sie stellen immer nur Behauptungen auf.
#141 Nixnutz 21:51:16 | Mittwoch, 7. September 2011
Nun ja, Brandenburgis, erinnern Sie sich noch? . a) >>#22 Brandenburgis Sonntag, 28. August 2011 13:13:50
Hostienfrevel ist in einer großen Anzahl von Fällen sicher belegt.<< . b) >>#28 Brandenburgis Sonntag,
28. August 2011 13:37:02 … Die Abschaffung der Deggendorfer Gnad’ war Sünde. #29 Nixnutz Sonntag, 28.
August 2011 13:40:19 Wieso Sünde? Die Haltlosigkeit der Anschuldigungen ist in diesem Fall ja erwiesen!
#30 Brandenburgis Sonntag, 28. August 2011 13:49:34 Eben nicht!<< . Diese beiden Aussagen haben Sie noch
nicht begründet.
#117 Nixnutz 23:23:56 | Dienstag, 6. September 2011
Es gibt Neues zum Ettaler „Hoax“: www.merkur-online.de/…rn-euro-1394157.html . Den mit +net-Kommentar
durchsetzten Bericht darüber wird man wohl morgen hier lesen können.
@ Tomás # 66 Und was hat Ihr Beitrag mit Matt 9,9-13 zu tun? . In dem Text steht doch, daß Jesus mit
Sündern ißt, daß bestimmte Leute sich darüber aufregen, daß Jesus erklärt, nicht Gesunde, sondern
Kranke bräuchten einen Arzt, und daß die Angesprochenen ein bißchen über Barmherzigkeit nachdenken
sollten. Es steht hier nicht, daß die Zöllner und Sünder schon alle bekehrt waren, sondern daß Jesus
handelt wie ein Arzt, und daß es Menschen nicht zukommt, der Barmherzigkeit Gottes Grenzen zu setzen,
sondern daß sie selbst Barmherzigkeit üben sollen. . Die Vorstellung, Gott sei ein „Depp“, wie Sie sich
auszudrücken belieben, der sich von den Menschen alles bieten läßt, habe ich nicht, und wenn ich sie
hätte, so würde mich Matt 18,23-34 eines besseren belehren, ein Text, in dem es wirklich um mißbrauchte
Barmherzigkeit geht.
Über Angela Reddemann hat sich +net schon einmal geäußert: www.kreuz.net/article.10677.html . Da hat
sie nämlich etwas gegen ein bestimmtes Nachrichtenportal gesagt. Damals ließ +net etwas mehr Distanz
zu Zenit und den Legionären erkennen: >>‘Zenit’ wird von der skandalgeschüttelten neokonservativen Gemeinschaft
der Legionäre Christi kontrolliert.<<
Eine »Pastoral der Barmherzigkeit« hält Herr Jolie für völlig unangebracht? Da lehnt er sich wohl
ein bißchen weit aus dem Fenster. . Wer war es gleich wieder, der sagte „Barmherzigkeit will ich, nicht
Opfer“? . Matt 9:9-13: 9 Als Jesus weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte
zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm. 10 Und als Jesus in seinem Haus beim Essen
war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. 11 Als die Pharisäer
das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
12 Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 13 Darum lernt,
was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht
die Gerechten.
„Es ist auch schon lange so, daß Kommunion-Sakrilegien im Zusammenhang mit Ehebrechern gang und gäbe
sind, ohne daß sich daraus irgendein geistlicher Nutzen ergeben würde.“ Merke: Wenn sich irgendein geistlicher
Nutzen ergbt, darf man Sakrilegien tolerieren.
Ich glaube, 1912 hat meine Oma schon im Kirchenchor gesungen. Sowas! Ich hätte sie nie für eine altliberale feminismus-verseuchte Modernistin gehalten!
@ Tomás #25 Danke für die Literaturangabe. Manfred Erren: ein Altphilologe und katholischer Traditionalist.
Um etwas über katholische Soziallehre zu erfahren, würde ich eher zu Autoren greifen, die diesem Thema
näherstehen. Das Zitat, das Sie rausgesucht haben, ist auch sprachlich bemerkenswert. Der Herr Altphilologe
schreibt 1982 noch „fascinierend“. Er spricht von einer „total solidarisierten und anarchistischen Menschheit“.
Solidarität führt zu Anarchie? Das läßt tief blicken. „Die Arbeit wird direkt auf den Schöpfungsauftrag
bezogen – man sieht, wir sind wieder im Paradies.“ Das ist ja wohl ein bißchen kurzschlüssig. . Und
daß das Kapital ÜBER der Arbeit stehe – das soll katholische Soziallehre sein? Das ist mir aber völlig
neu!
Werte Humbelina, wenn Ihr geschätzter Gatte Brandenburgis in der +net’schen Ausnüchterungszelle pausiert,
müssen Sie ihn doch nicht so eifrig vertreten!
# 19 >>Das Sozial(istische) Schreiben „Laborem excersens“ von Wojtila soll Marxismus in Reinkultur sein.<<
a) Das Schreiben heißt „Laborem exercens“ und wurde 1981 – 90 Jahre nach der Sozialenzyklika „Rerum novarum“ –
veröffentlicht. b) Papst Johannes Paul II. hieß mit Familiennamen Wojtyla. c) Daß das Schreiben Marxismus
in Reinkultur sei, behauptet nicht mal Tomás („soll sein“). Aber daß es sozialistisch sei, das unterstellt
er mal.
Interessant: Das bekannte große deutschsprachige katholische Nachrichtenportal bezieht einen Bericht über die „Kölner Liturgische Tagung“ von einer römischen Nachrichtenagentur. Demnächst bekommt die FAZ ihre Nachrichten über die hessische Landesregierung von einer isländischen Nachrichtenagentur.
@ Simplicissimus Ja, aber vom alten Bund gelten nur die Zeremonial- und Judizialgesetze sowie die Moralvorschriften
weiter (hat Tomás in einem schlauen Buch gelesen). Schweine fallen da nicht drunter. Für mich ein klarer
Beweis, daß schon die Urkirche altliberal-modernistisch war.
#176 Nixnutz 15:59:32 | Samstag, 3. September 2011
@ Freiherr Bitte berücksichtigen Sie, daß der Herr Distriktsobere gestern traditionstreu den Fast- und
Abstinenztag gehalten hat und heute erst mal zu Kräften kommen mußte, bevor er sich seinen geistlichen
Aufgaben widmen konnte.
#123 Nixnutz 23:33:12 | Freitag, 2. September 2011
Also wenn schon, denn schon: Wenn schon tridentinisch, dann richtig. Mit Stufengebet am Anfang (Introibo ad altare Dei) und dem Prolog des JohEv (In principio erat Verbum) am Ende.
# 75 „wenn der Priester die Wandlung vollzieht ist er nicht mehr Priester sondern der Gottmensch Christus.
So wie die Hostie nicht mehr Brot ist sondern Fleisch und Blut“ . ?-?-? Transsubstantiation des Priesters?
Als das im Religionsunterricht drankam, muß ich in der Schule gefehlt haben.
@ clarissa colonia Dunnerlittchen, so viele Pastoralkonzilien! Sie rütteln aber heftig an dem Dogma,
daß es kein Pastoralkonzil gibt! Der Jedin muß irgendwas falsch gemacht haben.
@ sacerdos helveticus Oh, das würde Ihrer Freundlichkeit die Krone aufsetzen! Es müßte aber sichergestellt
sein, daß die gälische Sprache keinesfalls zweideutig, dafür aber etwas bedeutungsvoller wäre als
die englische.
@ sacerdos helveticus Das ist die falsche Sprache. Brandenburgis gestern 17:03:24: Gibt’s das nicht auf
deutsch oder russisch? Die englischen Texte sind immer so zweeideutig oder bedeutungsleer.
@ Brandenburgis „Zu wem er wirklich nett war waren die Amis“ Das können aber nicht gut linke Neigungen
gewesen sein. Die Amis waren ja selber so was von antilinks … Wenn ich da an McCarthy denke … Und
zu den Deutschen war Pius XII. schon ziemlich nett!
„Die linken Neigungen von Pius XII. sind bekannt,“ Hilfe!! Die Linken und nicht nur die werfen ihm vor,
daß er aus lauter Angst vor dem Bolschewismus zu nett zu den Nazis war.
DA ist der Brandenburgis ja wieder! Zu Ihrer größeren Bequemlichkeit kopiere ich Ihnen meine Antwort
auf Ihr letztes Posting an mich hier herein: @ Brandenburgis # 36 Durcheinandergekommen? Was soll ich
denn „gegen“beweisen? Der Bischof hat die Wallfahrt aufgehoben, „da jetzt die Haltlosigkeit jüdischer
Hostienschändungen auch für den Deggendorfer Fall endgültig bewiesen ist, …“. Sie bezweifeln, daß
die Haltlosigkeit bewiesen sei (# 30). Jetzt stehen Ihre Aussage und die des Bischofs gegeneinander. Dann
widerlegen Sie doch den Bischof! Das wird mit einer bloßen Behauptung nicht gehen!Redaktion benachrichtigen
@ Tomás # 69 „… daß das Opfer nach jüdischen Ritual ermordet wurde.“ Wie wird eigentlich nach jüdischem
Ritual gemordet? Wer mordet nach jüdischem Ritual?
@ Tomás # 69 „Was stimmt nicht an den Aussagen von Kaplan Melzer?“ Die Frage ist kurz: die Antwort wäre
sehr lang. Vielleicht soll ich Ihnen demnächst noch beantworten, was an Hitlers „Mein Kampf“ nicht stimmt?
. „Ganz entscheiden in dem Fall von Judenstein ist die Tatsache, daß das Opfer nach jüdischen Ritual
ermordet wurde.“ Woher wissen Sie das? . „Woher wissen Sie und Herr Eder, daß die Deggendorfer Zeugen
gefoltert wurden?“ Ich weiß das nicht und habe nicht behauptet, es zu wissen. Ich habe Sie gefragt, ob
Sie sicher sind, daß die Zeugen nicht gefoltert wurden. Merken Sie den Unterschied? Was Herrn Eder betrifft:
er hat eine Dissertation geschrieben. Es steht Ihnen frei, nachzuprüfen, ob er wissenschaftlich sorgfältig
gearbeitet hat, ob er die Zeugenaussagen herangezogen hat oder nicht und wie er sie bewertet hat. Jeder
Jurist wird Ihnen bestätigen, daß Zeugenaussagen nicht unbedingt richtig sein müssen. . „… Grund
kann der „Bischof“ von Innsbruck nicht hergehen …“ 1961 hat Rom die Erlaubnis entzogen. Danach MUSSTE
der Bischof wohl „hergehen“ und konnte das Treiben nicht einfach weiterlaufen lassen.
@ Tomás # 65: Sie werden es nicht glauben: Die „Studie“, besser das Pamphlet, liegt gerade vor mir. Herr
Melzer hat früher auf +net als „marranenjäger“ gepostet, bis er verdienterweise gekeult wurde. Das ist
keine seriöse Literatur über Anderl von Rinn. Wahrscheinlich pilgert Herr Melzer jedes Jahr im Juli
mit seinen Nazi-Gesinnungsgenossen zum „Judenstein“. . # 63: Sie meinen, Bischof Müller müsse den Zeugenaussagen
mehr Beachtung schenken. Mir scheint, daß Sie den Zeugenaussagen von vornherein ungeprüft vertrauen.
Sind Sie sicher, daß die Zeugen nicht gefoltert wurden? Wollte ich entscheiden, wer von Ihnen recht hat,
müßte ich mich jetzt in die Literatur dazu vertiefen. Vielleicht hat aber Herr Eder etwas darüber gesagt,
wie die Zeugenaussagen zustande kamen und wie sie zu bewerten sind? . Interessant ist es sicher, verschiedene
Fälle miteinander zu vergleichen. Manchmal gibt es anscheinend bestimmte Gemeinsamkeiten: eine Kinderleiche
wird gefunden, einen Mörder kann man nicht feststellen, aber wurden da nicht drei Juden gesehen? War
das nicht am gleichen Tag, als das Kind verschwand? Eine Krankheit bricht aus, man sucht nach einer Ursache.
Ist da nicht ein Jude am Brunnen vorbeigegangen? Das Vieh im Stall wird krank, vielleicht wegen der neidischen
Nachbarin? Das muß eine Hexe sein, die hat das Vieh behext! Auch solche wiederkehrenden Erzählmotive
sollte man beachten.
@ Anaritha „Dann war die Tiroler Diözese eben über 20 Jahre lang ungehorsam.“ Nicht gleich die ganze
Diözese Innsbruck; das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung. Aber eben die Leute, die an der Aufrechterhaltung
von Kult und Wallfahrt ein Interesse hatten, weil sie der Legende glaubten oder weil sie an der Wallfahrt
verdienten, weil sie meinten, ihr Ort könne an Bedeutung verlieren oder … oder … Sie waren sogar
über 30 Jahre lang ungehorsam: denn die Wallfahrt wurde erst 1994 aufgehoben. Schwer zu sagen, wie viele
von ihnen verstockte Antisemiten waren und sind, und wie viele „nur“ mit durchschnittlicher Leichtgläubigkeit
einer antijüdischen Legende vertraut haben. . @ Diamant: Auch das halte ich für möglich. Es heißt
ja, daß Herrchen und Tier sich immer ähnlicher werden …
@ Brandenburgis # 36 Durcheinandergekommen? Was soll ich denn „gegen“beweisen? Der Bischof hat die Wallfahrt
aufgehoben, „da jetzt die Haltlosigkeit jüdischer Hostienschändungen auch für den Deggendorfer Fall
endgültig bewiesen ist, …“. Sie bezweifeln, daß die Haltlosigkeit bewiesen sei (# 30) Jetzt stehen
Ihre Aussage und die des Bischofs gegeneinander. Dann widerlegen Sie doch den Bischof! Das wird mit einer
bloßen Behauptung nicht gehen!
@ Tomás Bitte: es heißt POgrom ohne r nach dem p. Das Wort kommt aus dem Russischen, wo es neben der
Vorsilbe pro- auch eine Vorsilbe po-gibt. Hier der Rest: Ich kann Ihnen kein Buch posten. Lesen Sie: Manfred
Eder, Die „Deggendorfer Gnad“, Diss. Regensburg 1992.
Immer schön der Reihe nach. Zuerst @ Tomás: Bis zur Heiligsprechung hat es Anderl von Rinn nicht gebracht.
Papst Benedikt XIV. erlaubte 1762 die Verehrung. Die Erlaubnis zum Kult wurde 1961 – also VOR dem Konzil –
von Rom entzogen.1994 wurde der Kult von Bischof Reinhold Stecher endgültig verboten und die Wallfahrt
aufgehoben. Jetzt gibt es jedes Jahr am Sonntag nach dem 12. Juli eine private Wanderung von Rechtsextremisten
und katholischen Fundis zum „Judenstein“. Quelle: LThK Bd 1 Freiburg etc. 1993, Sp. 632 . „Personen zu
verachten, weil sie Juden, Schwarze oder Deutsche sind ist inakzeptabel.“ Richtig. „Ebenso inakzeptabel
ist der jüdische Rassismus, der daraus besteht, das jüdisches Volk als ein auserwähltes zu sehen und
die Gojms (die Nichtjuden) als die Nichtauserwählte zu verachten.“ a) bitte: „die Gojim“ ohne s. Gojim
ist der Plural von goj. b) DEN jüdischen Rassismus gibt es nicht. Es gibt innerhalb des Judentums sehr
unterschiedliche Auffassungen davon, was es heißt, ein „auserwähltes“ Volk zu sein. Ich werde als goj
von Juden nicht verachtet, sondern GEachtet. Es gibt bei Juden Rassisten und Nicht-Rassisten genau wie
bei anderen Völkern und Religionen auch. . „Dagegen ist der katholische Antijudaismus, der den antichristlichen
Judaismus ablehnt, legitim.“ Bitte posten Sie mir das nicht mehr. Es ist zum Grausen. . „Wer hat die Unhaltbarkeit
der „Deggendorfer Gnad“ bewiesen?“ Ich kann Ihnen hier kein Buch posten. Rest folgt.
Stimmt. Auch über die Dezenz, die Sie immer wieder an den Tag legen. . Das war aber auch keine Antwort
auf die beiden Fragen, sondern die übliche Umgehung einer Antwort, über die ich mittlerweile nicht mehr
staune.
Kennen Sie denn den Fall? Ich staune: Es ist kein Antisemitismus ist, wenn man die antisemitischen Legenden
von Ritualmorden, Hostienfreveln und Brunnenvergiftungen der „guten“ Tradition zuliebe eifrig pflegt?
Dann ist Brandenburgis ja auch aus Rücksicht auf die jüdischen Mitbürger mit der Abschaffung der Deggendorfer Gnad einverstanden. Viele Deggendorfer trauern ihr noch nach, weil sie ein Riesenrummelmarkt und Volksfest war.
„Der katholische Antijudaismus, der die Judaisten – zu Recht – als Gottesmörder bezeichnen hat nicht
mit dem biologischen Antisemitismus der National-Sozialisten zu tun.“ . Das ist auch ein alter Hut derer,
die keine Antisemiten sein wollen, aber Wert darauf legen, daß die Juden angeblich Gottesmörder und
angeblich immer noch sind.
Zur Deggendorfer Gnad: Die jährliche Wallfahrt wurde 1992 eingestellt, „da jetzt die Haltlosigkeit jüdischer Hostienschändungen auch für den Deggendorfer Fall endgültig bewiesen ist, …“, wie der damalige Bischof Manfred Müller in dem betreffenden Hirtenbrief schrieb.
@ Brandenburgis Ach so, Sie flüchten sich ins +net, weil Sie keine andere Wahl haben? . Sie haben 27
Jahre lang in einem antifaschistischen Staatswesen gelebt. Dann könnten Sie also1962 geboren sein. Dann
sind Sie entschuldigt; Sie können keine eigenen Erinnerungen ans 3. Reich haben und aus Abneigung gegen
die Lügen, die Ihnen Ihre antifaschistischen Lehrer erzählt haben, basteln Sie sich einen Gegenentwurf
von einem liberalen 3. Reich. Aber den jazzmusiksendenden Rundfunk gab es halt nicht. Vielleicht stimmt
es ja, daß Goebbels sich eine private Jazzkapelle hielt. Aber quod licet Jovi, non licet bovi.
@ Brandenburgis Das ist jetzt aber keine Antwort auf meine Frage, ob Ihre Erinnerungen in die Vorkriegszeit
zurückreichen. Übrigens wurde 1935 vom Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky das „endgültige Verbot des
Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk“ erlassen.
@ Brandenburgis Reichen Ihre Erinnerungen in die Vorkriegszeit zurück? Welche ausländischen Zeitungen
haben Ihre Eltern denn gekauft? Dann erinnern Sie sich sicher auch noch z.B. an das Berufsverbot für
jüdische Ärzte? Daran, daß Ihre jüdischen Mitschüler die Schule verlassen mußten? An die Reichspogromnacht?
An die „Arisierung“ jüdischer Unternehmen? Lauter besonders liberale Maßnahmen, überhaupt nicht autoritär.
@ AMG Genau! Daß ich das vergessen konnte! Die war ja so was von liberal! Übrigens: Haben Sie damals
auch den überall verbreiteten Jazz gehört? War der auch bei Ihnen nicht als „Negermusik“ verfemt?
@ Gregorius Nazianzenus Vielen Dank für Ihre interessanten Erklärungen, besonders im letzten Drittel,
da mir diese Einzelheiten bisher unbekannt waren. Der Hintergrund meiner Frage an B. ist folgender: B.
bestreitet, daß es Slawen gibt. Sie seine eine Erfindung des 18./19. Jahrhunderts. Von den slawischen
Sprachen sagt er: >>Die „slawischen Sprachen“ basieren aber nicht auf entsprechendem VOlkstum, sondern
auf der byzantinischen Überfremdung ostgermanscher Stämme und Völker.<< Daran habe ich starke Zweifel.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß aus je zwei Kentum-Sprachen je eine Satem-Sprache werden kann.
Außerdem denke ich, daß diese Hypothese bestens in das Gedankengut eines gewissen 1000jährigen Reiches
paßt, das glücklicherweise nur 12 – viel zu lange – Jahre dauerte.
Danke, aber der Titel eines seriösen Buchs würde mir reichen. Ich lasse mir nichts per Post schicken. Am besten ein Buch, das auch auf die Frage eingeht, wie aus Kentum-Sprachen unter dem Einfluß einer weiteren Kentum-Sprache („byzantinisch“ = griechisch?) Satem-Sprachen entstehen können. Und es sollte nach 1945 erschienen sein. Die Vokabel „Überfremdung“ macht mich nämlich mißtrauisch.
@ Brandenburgis. Ja, aber der Inn ist hier keine Grenze, genau so wenig wie der Rhein bei Köln die Grenze
zu Frankreich bildet. Im übrigen ist Hans-Jochen Vogel, so viel ich weiß, in Göttingen geboren. Ist
er deshalb Niedersachse?
@ Brandenburgis „habe in der Ostzone 9 Jahre Russisch gelernt, immerhin eine richtige Sprache“ . Ich mag
Russisch auch gerne. Aber mich wundert Ihre Auffassung, daß slawische Sprachen „auf der byzantinischen
Überfremdung ostgermanscher Stämme und Völker“ basieren sollen (Ihr Posting # 8131 am 30.04.). Ich
kann mir das nur schwer vorstellen. Gibt es dazu ein seriöses Buch, wo ich das nachlesen kann?
@ Brandenburgis Haha! Für Sie vielleicht. Und was „ethnisch angeht, sind Oberbayern, Niederbayern und
Oberpfälzer ohnehin EINE Ethnie. Wenn es völlig Ihnen egal ist, brauchen Sie das „Niederbayern“ ja gar
nicht zu erwähnen. Wieso scheint er Ihnen eher nieder- als oberbayerisch zu sein? @ AMG Regensburg in
Niederbayern? Und wo hat die oberpfälzische Bezirksregierung ihren Sitz?
@ Brandenburgis Und wie kommen Sie darauf, daß Marktl in Niederbayern liegen soll? Haben Sie sich falsch
informieren lassen? Davon abgesehen hat Josef Ratzinger nur die beiden ersten Lebensjahre in Marktl verbracht,
dann kamen kurze Abschnitte in Tittmoning und Aschau am Inn, bis die Familie nach Traunstein zog. Liegt
alles samt und sonders in Oberbayern. Er ist ein Oberbayer.
@ Brandenburgis Der Papst ist nicht aus Niederbayern! . #8.391 Brandenburgis Sonntag, 15. Mai 2011 22:44:43@nixnutz
Was reiten Sie denn dauernd auf dem „equitus“ herum? Mir ist dieses Problem völlig schnurz! Ich hab’s
so in der Schule gelernt, wenn es falsch ist, schau ich mir auch gern eine andere Variante an! Wenn Sie
die lateinische Sprache lieben, können Sie ja mal ermitteln, wieso es einmal „Misericordia“ und einmal
„Misericordias“ heißt. . #61 Nixnutz Montag, 16. Mai 2011 00:08:21@ Brandenburgis Da brauche ich nicht
viel zu ermitteln. misericordias ist der Akk. pl. zu misericordia. Im klass. Latein wird man von diesem
Abstractum nicht oft den Plural finden. Aber in der Vulgata gibt es ein paar Plural-Stellen, weil da im
hebräischen Text auch der Plural von chesed „Güte“ steht, also „Gütigkeiten“ im Sinne von Wohltaten,
oder der Plural von rechem „Erbarmen“. In der Einheitsübersetzung heißt es zum Beispiel bei Ps 88 (87),2:
„Taten deiner Huld“. . Konnten Sie mit meiner Antwort etwas anfangen?
@ Brandenburgis # 7 „Pseudopäpste wie der Herr Ratzinger aus Niederbayern“ Wie denn das? Sie können
nicht einfach von Brandenburg aus Niederbayern erweitern oder den ranghöchsten Oberbayern an der römischen
Kurie zum Niederbayern umfunktionieren! . Inzwischen habe ich gesehen, daß Sie mir eine Aufgabe gestellt
haben (Ihr Posting # 9578). Das haben Sie schon einmal getan (Posting # 8391, 15.05.). Mir war nicht klar,
ob es eine ernstgemeinte Frage war oder bloß ein Test sein sollte. Auf meine Antwort sind Sie gar nicht
eingegangen, was mich sehr erstaunt hat, weil Sie sonst kurzerhand „wertlos“ „nicht den Hauch eines Beweises“
„ganz bestimmt nicht“ etc. urteilen. Damit erinnern Sie mich an einen meiner früheren Chefs. Er kommentierte
grundsätzlich jede Antwort, die ich ihm auf seine Fragen lieferte, mit „Das kann nicht sein!“ Es konnte
dann doch sein. . Den Rukopis Královédvorský lassen wir schön aus dem Spiel. Nezabývám se padělky.
@ KonradGeorg Ich danke Ihnen für Ihre Zustimmung. Für mich sind ebenfalls die Evangelien ohne das AT
nicht zu verstehen. Aber mit dem Satz „Ein liberaler Jude ist eine ebenso traurige Gestalt wie ein neukatholischer
Katholik“ kann ich nichts anfangen. Einerseits kenne ich eine Reihe liberaler Jüdinnen und Juden, die
ihren Glauben sehr ernstnehmen und mit denen man offen und unbefangen, aber trotzdem ernsthaft z.B. über
jüdische und christliche Bibelauslegung sprechen kann. Damit tun sich viele orthodoxe Juden, zumindest
in Deutschland, viel schwerer. Andererseits weiß ich nicht, was ein neukatholischer Katholik ist.
@ Antonio Michele Ghislieri „Da prallt auch Ihre eristische Dialektik dran ab.“ a) ist mir schon klar
b) trotzdem danke für das hochgelahrte Kompliment c) tät’ mich schon interessieren, was am AT als gemeinsamem
Fundament von Juden und Christen „modernistisch und damit nicht katholisch“ sein soll.
@ Tomás Na, da bin ich aber froh, daß Sie die Zehn Gebote noch gelten lassen. Vielleicht die beiden
Hauptgebote auch? Und ein paar Prophetenworte? Dazu noch die Psalmen? Dann gibt es also doch ein gemeinsames
Fundament für Juden und Christen!
@ Semikolon Vielen Dank für den Hinweis auf Salomon Korns Rede. Sie ist wichtig und bedenkenswert und
erklärt nachvollziehbar die Vorbehalte von (in diesem Fall deutschen) Juden gegen unbedarfte christliche
Annäherungsversuche. . Aber in der Diskussion hier war nicht von deutsch-jüdischer Kultur, sondern von
einem jüdisch-christlichen Fundament die Rede. In Gesprächen zwischen (nicht nur deutschen) Juden und
(nicht nur deutschen) Christen bezieht sich dieser Begriff auf die Tatsache, daß die hebräische Bibel
(vereinfacht: das AT) auch ein Teil der christlichen Bibel ist, daß Judentum und Christentum gemeinsame
Wurzeln haben, daß sie an den gleichen Gott glauben, der Himmel und Erde erschaffen hat, daß sie in
den Psalmen ein gemeinsames Gebetbuch haben, und … und … und …, daß vielleicht noch weitere Gemeinsamkeiten
zu entdecken sind …
@ Brandenburgis Ah, ich verstehe. Die „Slawen“ nannten sich erst seit dem 18./19. Jh. „Slawen“. Also sind
sie erfunden. Die Lübecker nannten ihre Stadt Liubice, die Dresdener die ihre Drežďany und die Leipziger
die ihre Lipci. Das ist alles nicht slawisch. Vielleicht proto-sächsisch? . Was bitte ist „auten“?
@ Anaritha Lieb von Ihnen, daß Sie mich aufklären. Daß Griechenland EU-Mitglied ist, davon war, glaube
ich, schon mal in der Schuldenkrisen-Diskussion beiläufig die Rede. . Was Sie über die Slawen schreiben,
richten Sie bitte an Brandenburgis. Der hält nämlich die Slawen für nicht-existent, da erfunden. Vielleicht
entdecken Sie auch manche Gemeinsamkeit mit ihm. Er ist nämlich der Meinung, Rom sei vom Glauben abgefallen.
Sie doch auch, oder? . Im übrigen habe ich den Begriff „Nation“ geflissentlich vermieden, und den Nationalstolz
gleich dazu. Er ist mir nicht besonders wichtig.
@ Brandenburgis Klar gibt es keine Slawen, es gibt nur slawische Sprachen. Schließlich gibt es auch keine
Semiten, sondern nur semitische Sprachen, keine Romanen, sondern nur romanische Sprachen, keine Germanen,
sondern nur germanische Sprachen …, Auch keine Griechen, sondern nur eine griechische Sprache. Was sich
heutzutage Griechen nennt, ist ein unglaubliches Kuddelmuddel aus alten Kretern, Mykenern, Dorern, Spartanern,
Illyrern, Makedoniern, Epiroten, mit ein paar Dakern dazwischen, versprengten Ost- und Westgoten, lahmgewordenen
Kreuzfahrern, Albanern, etlichen eingekreuzten Spaniolen, Awaren, Römern, Altkirchenslawen etc. etc.
@ Brandenburgis Da gratuliere ich dem katholischen Ein-Mann-Bistum Brandenburg zu seinem ehrwürdigen
Alter. Es ist sogar noch älter als das Bistum Chiemsee, das auch immer noch katholisch ist. Es ist mir
klar, daß es im katholischen Ein-Mann-Bistum Brandenburg nie Slawen gab und daß gar niemals nicht auch
nur ein einziger Protestant von ferne einen Blick darauf erhaschen konnte.
@ Brandenburgis Ah ja. Byzanz das zweite Rom, Moskau das dritte Rom, und das Ein-Mann-Bistum Brandenburg
untersteht dem Ewigen Rom und am Jüngsten Tag kommt dann das Allerletzte Rom. Oder das Neue Jerusalem,
oder etwas ganz anderes …
Da sich die Redax und einige User so sehr wünschen, in den „Kirchenhaß-Medien“ auch Berichte über Mißbrauchsfälle
außerhalb der Kirche zu lesen: ….augsburger-allgemeine.de/…mmen-id16390086.html
@ Egon Ich fange an, wo Sie aufgehört haben, bei „schmeckt“. Dass es nach David schmecke, habe ich nicht
behauptet. Wenn Sie – richtigerweise – einen Zusammenhang zwischen der Vergewaltigung und dem Mord sehen,
dann sehen Sie auch den Zusammenhang zwischen Davids eigenen familiären Verfehlungen und den innerfamiliären
Untaten seiner Söhne, den 2 Sam 12,10-12 herstellt. Das hat nichts mit Nach-David-Schmecken zu tun. .
Ich weiß nicht, wo und wie oft P. Mertes „schmeckt nach katholischer Kirche“ gesagt hat, aber ich habe
folgenden Link gefunden, den ich für sehr lesenswert halte: www.zdk.de/reden/reden.php?id=206 Vielleicht
nehmen Sie sich ja ein paar Minuten Zeit und sehen sich das Statement als ganzes an. . Was die Wölfe
und die Schafe angeht, erinnere ich Sie an Ihren Beitrag # 119. Sie fangen mit den honorigen Männern
an, die sich an Mißbrauch erinnern, und vermuten, daß ihre späte Erinnerung damit zu tun hat, daß
sie, die honorigen Männer, etwas an der gegenwärtigen kath. Kirche reizt. Und Sie fahren fort: Es ist
das alte Lied: der Wolf, der das Schaf fressen will … Das kann ich immer noch nicht anders lesen als:
„Diese Männer erinnern sich nur deshalb genau jetzt, weil sie der Kirche am Zeug flicken wollen. Sie
geben sich als Opfer, in Wirklichkeit sind sie Wölfe.“ Es gibt in Ihrem Text kein anderes Subjekt, auf
das man die Metapher „Wolf“ beziehen könnte. So was macht mich wütend; Sie ahnen nicht wie sehr. . Und
jetzt geht mein Zeichenvorrat zu Ende.
Danke, Mighty Counsellor, Sie haben sich die Arbeit gemacht, vor der ich mich gedrückt habe. Mir wurde
wirklich beim Lesen schlecht. Und dann die kühne Schlußfolgerung: Wenn ein heutiger Jude Jesus nicht
als Sohn Gottes anerkenne, dann heiße er seine Ermordung gut.
@ Egon Einspruch, Euer Ehren. Absalom „vertritt“ keine Gegenseite. Er instrumentalisiert Tamar, sie kommt
ihm gerade recht als billiger Anlaß, den Thronfolger aus dem Weg zu räumen. Tamar hat überhaupt nichts
davon, daß Amnon umgebracht wird. Absalom vertritt nur sich selbst und er ist die Gegenseite, nur für
sich selbst. Wollte Absalom Tamar vertreten, so hätte er David einschalten können, aber das hätte ihn
nicht an sein eigentliches Ziel gebracht. . Ferner: nach meiner ganz unmaßgeblichen Meinung ist Absaloms
Schurkerei kein Beleg dafür, daß – wie Sie anzunehmen scheinen – Mißbrauchsopfer (mit Verlogenheit
und Bosheit) irgendwelche Kampagnen inszenieren, wie der +net-Artikel insinuiert. Schließlich ist Absalom
kein Opfer, genau so wenig wie Amnon. Für mich sind mißbrauchte Menschen keine Wölfe auf der Suche
nach armen Schäfchen.
@ Tomás Vielen Dank für Ihre Erklärungen. Sprachlich kann ich Ihnen nur schwer folgen, aber das ist
wieter nicht schlimm. Inhaltlich WILL ich Ihnen nicht folgen; mir wird nämlich schlecht davon. Ich verspreche
Ihnen aber, daß ich meinen jüdischen Bekannten nichts von Ihrem „legitimen“ Antijudaismus erzähle.
@ Egon Stimmt: die Geschichte fängt nicht bei V. 20 an und hört nicht bei ihm auf. Das habe ich auch
nicht behauptet. Das ganze Kapitel ist eine Geschichte über die Intrigen bei der Nachfolgeregelung und
darüber, wie sich das Unheil erfüllt, das Natan in Kap. 12, 10-12 angekündigt hat. . Aber unser Thema
ist ja der Mißbrauch. Sie schreiben: „Diese Geschichte zeigt aber auch, mit welcher Verlogenheit und
Bosheit die Gegenseite vorgeht.“ Darf ich fragen, wen Sie in der Vergewaltigungsgeschichte als Opfer ansehen?
Ist es nicht Tamar? Wo geht sie mit Bosheit und Verlogenheit vor? . Haben Sie sich den Vers 20 angesehen?
Ihr Bruder Absalom – dein Bruder Amnon – meine Schwester, – dein Bruder – im Haus ihres Bruders Absalom.
In dieser Reihenfolge werden die Personen erwähnt.Tamar in der Mitte, umgeben/umzingelt von zwei Brüdern,
die sich als Schurken in nichts nachstehen. Wo ist Tamar „Gegenseite“? Sie ist Opfer zweier Brüder! Der
eine vergewaltigt sie und der andere befiehlt ihr zu schweigen. . Und Sie gehen nur auf den Gegensatz
Amnon – Absalom ein, Tamar kommt auch bei Ihnen nicht mehr vor. Über Opfer redet man nicht und sie haben
gefälligst den Mund zu halten, sonst würde ja das „Nest beschmutzt“. Das ist ja auch der Tenor dieses
+net-Artikels, den Sie anscheinend auch und immer noch für gut befinden. . PS: „Tamar lebte einsam“:
im griech. Text steht da: wie eine Witwe. Können Sie auch nur ein bißchen nachfühlen, was das bedeutet,
gerade auch im alten Israel?
@ Galatea: Gerne. Was bezweifeln Sie? @ Egon: Infam ist an diesem Satz, daß er Mißbrauchsopfern von
vornherein unterstellt, sie erinnerten sich aus taktischen Gründen erst nach drei bis fünf Jahrzehnten
daran. Wobei gar nicht das Erinnern gemeint ist, sondern daß sie sich melden. Infam ist an dem folgenden
Satz, daß suggeriert wird, bestimmte Leute sollten sich anständigerweise nicht erinnern bzw. (zu Wort)
melden. Warum zu diesem Zeitpunkt? Nun, P. Mertes schrieb einen Brief an Ehemalige. Warum , weiß ich
nicht; vermutlich hatte er genug von den Vertuschereien, die der Kirche in den beiden Fällen Viechtach/Riekofen
und Grafing/Garching /Tölz zu Recht vorgeworfen wurden. Warum die Opfer bis dahin schwiegen, könnte
jedem klar sein, der die Diskussion im vergangenen Jahr verfolgt hat: Wer redete, riskierte, daß man
ihm nicht glaubte und ihn mit Drohungen einschüchterte, eben das, was auch bei Mißbrauch in der Familie
geschieht: Nicht wahr, du erzählst der Mama nichts, sonst ist sie traurig … etc.etc. Und +net ist nicht
besser: den Opfern glaubt man nicht. Übrigens: die älteste mir bekannte Schilderung, wie mit Mißbrauchs-/Vergewaltigungsopfern
umgegangen wird, steht in der Bibel: 2 Samuel 13, hier besonders Vers 20.
# 135 Anaritha, Sie Musterbeispiel für Seriosität, auch hier wissen Sie hervorragend Bescheid! Aber
Sie wissen offenbar nicht, wie genau die Exegeten sich gegenseitig beobachten und beharken und zur Seriosität
ermahnen. . Wie unterscheiden Sie zwischen echten historischen Überlieferungen und unechten? . Anscheinend
übersehen Sie auch, daß die Päpstliche Bibelkommission die Methode beileibe nicht absolut setzt, sondern
sie im Zusammenhang mit anderen angewandt wissen will. Die Exegeten wissen schon lange, daß die ausschließliche
Anwendung dieser Methode uninteressant ist und zu uninteressanten Ergebnissen führt. Aber sie als Teufelszeug
zu verwerfen ist wenig erleuchtet.
@ Tomás Ich dachte ja, Sie würden mir die Ohren wegen Bultmann langziehen. . „Es gibt keine pastorales
Konzil … annehmen wollen.“ Warum schreiben Sie mir das? Habe ich von einem Pastoralkonzil gesprochen?
Wenn Sie sich nicht vorstellen können, daß ein Konzil sich aus pastoralen Gründen mit der kirchlichen
Lehre befaßt, so ist das nicht mein Problem. . <<In „Nostra aetate“ 4, 4 und 5 behauptet das „Konzil“
die Juden als Volk seien am Tod Christus nicht Schuld, verschweigt aber, daß ein Teil dieses Volkes,
die Judaisten, die Christus als Gotteslästerer ablehnen und Seine „Hinrichtung“ befürworten, sehr wohl
verantwortlich für dieses Verbrechen und damit die Gottesmörder sind.>> . So? Da steht: „Obgleich die
jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, …“ – das wird also
nicht verschwiegen – „kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden
ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.“ Daß das Konzil dies betonen mußte, sagt viel
über den immer noch grassierenden Antijudaismus in der Kirche aus und ist eigentlich beschämend. Aber
Ihnen scheint viel an der Vokabel „Gottesmörder“ zu liegen. . „dem katholischen Antijudaismus“ Es gibt
zwar auch protestantischen Antijudaismus, aber darauf legen Sie wohl keinen Wert. Sie sind stolz auf den
katholischen und überzeugt von seiner Berechtigung. . „… eine klare Rehabilitierung des Judaismus,
womit bewiesen ist, daß das „Konzil“ keins war.“ Kein Kommentar.
Anaritha, Sie Lichtgestalt! Schön, daß wenigstens Sie die Klarheit haben. . Ich denke, wenn Thoma v.A.
ein Gedicht schreibt, dann ist das ein Gedicht und kein Dogma. . „Die Juden befinden sich in der Nacht,
nicht im Licht, genau wie alle Katholiken.“ ??? Und was ist mit Ihnen? Befinden Sie sich auch in der Nacht
oder sind Sie kein Katholik? Sehr verwirrend! Und so wirr geht es weiter. Nochmal: Ich glaube, dabei können
wir es belassen.
@ sacerdos helveticus Ja. Und so gesehen mußte jede spätere Entscheidung, egal wie sie ausfiel, eine
Gruppe enttäuschen, entweder die Traditionalisten oder die „Progressisten“, wie sie damals oft genannt
wurden. Die Auseinandersetzung über den Zusammenhang zwischen Konzil und Liturgiereform überlasse ich
gerne den Theologen (ich selber bin keiner), aber zu behaupten, daß gar kein Zusammenhang bestehe, geht
mir zu weit. . Etwas anderes: Wenn Thomas v.A. sagt „et antiquum documentum novo cedat ritui“ bzw. „novum
Pascha novae legis Phase vetus terminat“, so steht das für mich nicht höher als die Konzilsaussagen
in „Nostra Aetate“ 4. „Noctem lux eliminat“ ist ein schöner Satz, aber den Alten Bund mit „nox“ und den
Neuen mit „lux“ gleichsetzen – das geht nicht mehr. Thomas ist sicher ein großer Theologe; dennoch hat
er auch Zweifelhaftes und zeitbedingt Falsches gesagt. Niemand wird heute noch behaupten, daß ein männlicher
Fötus am 40. Tag nach der Empfängnis beseelt wird und ein weiblicher am 80. Tag.
@ Tomás # 126 Die historisch-kritische Bibelexegese stammt weder vom Satan noch von Rudolf Bultmann.
Einer ihrer frühen und wichtigsten Vertreter ist der protestantische Theologe Julius Wellhausen, der
40 Jahre vor Bultmann geboren wurde. Daß sie der Entmythologisierung „diene“, ist eine unzulässige Verallgemeinerung.
Sie ist innerhalb der protestantischen Theologie entstanden; katholische Theologen konnten sich nicht
beteiligen, weil ihnen das im Zusammenhang mit dem Modernismusstreit verboten war. Erst die Enzyklika
„Divino afflante Spiritu“ (1943) gab katholischen Theologen die Möglichkeit, historisch-kritische Exegese
zu betreiben. . In dem Dokument der Päpstlichen Bibelkommission „Die Interpretation der Bibel in der
Kirche“ vom 23.04.93 heißt es: „Die historisch-kritische Methode ist die unerläßliche Methode für
die wissenschaftliche Erforschung des Sinnes alter Texte.“ Und: „Zusammen mit anderen Methoden und Zugängen
eröffnet sie so dem modernen Leser den Zugang zum Verständnis der Bibeltexte, wie sie heute vorliegen.“
. Das kommt natürlich von der „Konzilssekte“. Aber „Divino afflante Spiritu“ ist gut vorkonziliar!
Schon wieder heftiger Regen! In den Nachrichten wird gemeldet, daß die Abendveranstaltung des WJT für
20 Minuten unterbrochen werden mußte. Ich vermisse eine autoritative Deutung dieses unerhörten Vorgangs
durch die +net-Redax oder kompetente User.
@ Anaritha # 127 „An liberalen Schulen wird Kirchenhaß, Gotteshaß, Promiskuität und Verhütung gelehrt … „
. Ich war an einem staatlichen Gymnasium, das unser damaliger Jugendkaplan (er wurde später ein guter
Weihbischof) „liberal“ nannte. Es wurde weder Kirchenhaß noch Gotteshaß noch Promiskuität noch Verhütung
gelehrt und mißbraucht wurde ich auch nicht.
@ Anaritha So einfach machen Sie sich das? Und was ist zwischen 1965 und 1969 geschehen? Da haben alle
Bischöfe und Liturgiker nur Urlaub gemacht? Nach Ihren Vorstellungen hätte das Konzil die Liturgiereform
in allen Einzelheiten beschließen müssen? Sie wissen wirklich gut Bescheid!
@ Anaritha „Vorschläge“, „autoritär“, „einsame Papstentscheidung“, etc. etc. Ich bin kein Kirchenrechtler,
Sie scheinen mir aber auch keiner zu sein. . O.H. Pesch ist kein Quacksalber (Kurpfuscher), sondern ein
ernstzunehmender Theologe. Sie müssen diese Auffassung natürlich nicht teilen. Aber ich bezweifle, daß
Sie ihn kennen. . Und wenn ich die Konzilstexte lese, komme ich zu anderen Schlüssen als Sie. Ich glaube,
dabei können wir es belassen.
@ sacerdos helveticus # 99 „Dies löst jedoch nicht die Frage …“ Richtig. Ich wollte dieses Problem
auch nicht lösen; denn dafür bin ich nicht kompetent. Für mich persönlich ist die gekürzte Fassung
völlig in Ordnung. Sie spricht nur von Gläubigen und Nichtgläubigen („Söhnen, die dich nicht verlassen
haben“), bezieht also alle Menschen ein (falls Frauen auch „Söhne“ sind). In einem GEBET mache ich mir
ungern Gedanken darüber, ob die LEHRE erfordert, diese oder jene Gruppe extra zu erwähnen.
@ Anaritha „Die Kürzung wurde durch Papst Roncalli vorgenommen.“ Na klar, wer denn sonst? . „Das Pastoralkonzil
hat nahezu nichts Konkretes geändert. Auch die Neue Messe ist nichts vom Konzil, obwohl dies immer wieder
gesagt wird.“ . Das ist zu pauschal. Ich halte mich lieber an das Buch von O.H. Pesch, Das Zweite Vatikanische
Konzil, Würzburg 1993. . „Auch die Neue Messe wurde autoritär durch Papst Montini im Jahr 1969 verfügt.“
. Was heißt da „autoritär“? Die Tradis hier reden abfällig übers Konzil, aber wenn der Papst „autoritär“
ist, paßt es ihnen auch nicht. Davon abgesehen, hat z.B. die Einführung der Muttersprache(n) in die
Liturgie sehr wohl etwas mit dem Konzil zu tun.
@ sacerdos helveticus # 88 Sie schreiben, die „Weihe des Menschengeschlechtes“ sei nach dem Konzil gekürzt
worden. Ich habe einen Schott 56. Aufl., 1953, in dem das Weihegebet die von Ihnen erwähnte Passage enthält,
und ich habe einen Schott ohne Jahresangabe, aber mit Imprimatur vom 27.01.61 und einer „Vorbemerkung“
der Bearbeiter vom 01.01.63, der also wohl 1963 gedruckt worden ist. Dort findet sich bereits die gekürzte
Fassung dieses Gebetes, die auch auf die Erwähnung des Heidentums und des Islams verzichtet. Es handelt
sich also um eine Kürzung, die schon vor dem 1962 eröffneten Konzil stattfand.
@ Diamant „Bruderschaft“ bringe ich nicht primär mit den Freimaurern in Verbindung. Aus dem Rheinland
kenne ich z.B. die Matthiasbruderschaft, die u.a. Wallfahrten nach Trier zu dem einen von drei Gräbern
des Apostels Matthias veranstaltet. Kirchliche Bruderschaften (confraternitas/adelphotes) gibt es wohl
schon länger als Freimaurer. Schwesternschaften sind dagegen relativ neu. Wenn ich mich recht erinnere,
gab es kurioserweise einmal in der Vorgeschichte der Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) eine
Vorstufe, in der die Bezeichnung „Bruderschaft“ eine Rolle spielte.
@Egon Ich finde den Satz „Plötzlich erinnerten sich honorige Männer …“ infam. Und den darauf folgenden
Satz „Ausgerechnet Vorkämpfer …“ ebenso. Egal, was aus einem Kind später wird: die Erziehungspersonen,
ob Eltern oder andere, dürfen es nicht zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse benutzen. Und je
länger das Schweigen dauert, umso schlimmer. Nicht für die Kirche, sondern für die Opfer. Aber für
die Opfer hat +net nur Verdächtigungen übrig. . Noch einmal: Die Rücknahme der Exkommunikation der
Piusbischöfe erfolgte im Januar 2009. Die ersten Meldungen über die Mißbrauchsfälle gab es am 28./29.
Januar 2010. Das war nicht „plötzlich“. Daß es sich um eine von den „Medienbossen“ gestartete „Hetzkampagne“
handelte, müßte der Autor erst mal beweisen.
Das sind gute Christen, wie die Welt sie heute braucht: Menschen sterben und die +nettern wissen ganz
genau, daß die jetzt in der Hölle sind. . Was bedeutet eigentlich „… wo es in der Tat weder Trost
noch eine Minderung des Trostes gibt“? Ein Trost, den es nicht gibt – der kann doch auch nicht gemindert
werden, oder?
#17 Nixnutz 20:24:02 | Donnerstag, 18. August 2011
@ clarissa colonia: So wird es wohl sein. Anscheinend ist sich das „größte … Nachrichtenportal“ seiner selbst nicht so sicher, daß es auf eine solche Legendenbildung verzichten könnte.
#10 Nixnutz 19:56:04 | Donnerstag, 18. August 2011
„Als Papst Benedikt XVI. kleine Schritte zur Versöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. setzte, … „ –
das war im Januar 2009 die Rücknahme der Exkommunikation der Pius-Bischöfe. … „Plötzlich erinnerten
sich honorige Männer … daran, von Priestern, Lehrern oder Erziehern … in katholischen Internaten
mißbraucht worden zu sein.“ Das war Ende Januar 2010, also ein Jahr später. Es begann mit der Meldung
über Mißbrauchsfälle im Canisius-Kolleg in Berlin und das war keine Reaktion auf die Exkommunikations-Rücknahme.
Was wird hier für eine Legende gestrickt?
#92 Nixnutz 14:27:54 | Donnerstag, 18. August 2011
Kritischer Katholik: Ich kann Sie ja verstehen, aber die Quelle, aus der ich zitiert habe , ist nun mal die Website des Bundespräsidialamtes. Wenn Sie recht haben, sollten Sie das Amt auf seinen Fehler aufmerksam machen. Mich würde es aber wundern, wenn noch kein Katholik darauf hingewiesen hätte.
#89 Nixnutz 13:45:58 | Donnerstag, 18. August 2011
@ # 87 kritischer Katholik: Vielleicht hat sich Adenauer geirrt? „Theodor Heuss war evangelisch. Er war
seit 1908 mit Elly Knapp verheiratet. Sie hatten einen Sohn.“ Quelle: www.bundespraesident.de/…odor-heuss-node.html
#86 Nixnutz 13:12:05 | Donnerstag, 18. August 2011
@ # 61 kritischer Katholik: War Bundespräsident Heuss wirklich katholisch? Ich habe es anders in Erinnerung. In der Bundesrepublik wurde anfans sehr auf Konfessionsproporz geachtet.
Einige +net-Fans und andere Fundis würden sich bestimmt sehr freuen, wenn es ein katholisches Land gäbe, in dem die Bürgermeister nie mit unverheirateten Eltern zu tun hätten. Endlich mal ein Land ohne Dekadenz … geradezu paradiesisch!
@ Domenico Tuttisanti: „Das kann ich auch unterschreiben.“ Schön. Die potentiellen Prüglerinnen und
Prügler sollen sich freundlichere Liebesbeweise ausdenken. . Ich habe nichts hinzuerfunden. Aber ich
bin erschrocken über „non tollit usum“. Nix mehr usus, usus sublatus est! Mir fällt dazu immer Georg
Ratzinger ein, der mal gesagt hat, als Ohrfeigen verboten wurden, habe er den Domspatzen keine Ohrfeigen
mehr gegeben.
Wenn es gegen Israel und die USA geht, kommt der Islam gerade recht für +net. Wenn es um zwei Schülerinnen
einer Piusschule geht, ist der Islam der große Feind. . Leider steht in dem Bericht nicht, wie es zu
dieser Situation kam, etwa warum die Mädchen überhaupt die Piusschule besuchten. Ist die Mutter eine
Christin, die dem Vater auf diese Weise die Kinder schon präventiv zu entziehen suchte? Eigentlich mußte
sie ja schon bei der Eheschließung wissen, daß der Islam von muslimischen Vätern erwartet, daß sie
ihre Kinder zu Muslimen erziehen.
@ Domenico Tuttisanti: Das „KANN“ habe ich durchaus gesehen. Aber die Ohrfeige als Liebesbeweis – das ist einfach eine zu schöne Ausrede für alle Prüglerinnen und Prügler.
Ach, Jolanda, was ich mitgekriegt habe, ist, daß Lutheraner oder Calvinisten oder andere Protestanten keinerlei Anlaß gehabt hätten, meine katholischen Eltern oder Großeltern als zu sinnenfreudige Luftikusse hinzustellen. Das Geld war in beiden Großelternhäusern so knapp, daß die Kinder keinen Tag länger zur Schule gehen durften, als es die vermaledeite Schulpflicht forderte, egal wie begabt die Kinder waren. Da wurde nicht die Arbeit um die Freizeit herum gestaltet. Und selbstverständlich war die Kleidung vor allem der nicht mehr ganz jungen Frauen sehr, sehr dunkelgrau. Mit Ihren Augen gesehen. muß das Leben um 1900 herum auch in katholischen Gegenden sehr protestantisch geprägt gewesen sein.
@ Domenico Tuttisanti: Ohrfeigen als Liebesbeweis – genial! Davon muß man jetzt nur noch die verprügelten Ehefrauen und die versohlten Kinder überzeugen. Vielleicht fänden es auch manche Arbeitgeber leistungsfördernd, wenn man ihnen solche Liebesbeweise gestattete?
@ kririscher Katholik: „ich glaube ich bleibe lieber bei der Lebensfreude.“ . Richtig! Das dürfen wir
auch. Im Philipperbrief heißt es zum Beispiel: Freut euch im Herr zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich
euch: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.
Lieber Ildefons, ich denke auch nicht, daß es schlimm sei, zum Volk zu schauen. Allerdings gehen mir
Show-Elemente in der Messe auch auf die Nerven. Wenn ich aber in einer Messe im alten Ritus erlebe, wie
der Piusbruder-Zelebrant beim „Orate Fratres“ sich einmal um die eigene Achse dreht, dabei die Hände
ca. 30 cm auseinander nimmt, die Augen züchtig niedergeschlagen, damit er nur ja keinen Blickkontakt
zum Volk bekommt, das ihn von seinen frommen Gedanken ablenken könnte, und dazu „Orate fratres“ murmelt,
die Fortsetzung dazu schon wieder mit dem Rücken zum Volk, dann finde ich das schon ziemlich komisch
und ich kann mir das Lachen nur schwer verkneifen.
„Prälat Bux verteidigt die Zelebrationsrichtung nach Osten.“ . Wer in Rom im Petersdom nach Osten zelebriert,
schaut zum Volk; wer vom Volk abgewandt zelebriert, schaut nach Westen.
Und noch ein Pädophiler, der kein Homo ist: www.sueddeutsche.de/…er-prozess-1.1130464 . Warum tanzen
die so aus der Reihe und sind keine Homos? Oder ist das „Kirchenhaßblatt“ SZ so HS-verseucht, daß die
Redakteuere gezielt nur die ganz wenigen und fast schon verjährten Fälle mit pädophilen Heteros aufgreifen?
Damit +net nun jeden Mißbrauchsfall dokumentieren kann, der außerhalb der Kirche passiert, sei hier
etwas aus dem „Kirchenhaßblatt“ SZ beigesteuert: . www.sueddeutsche.de/…erjaehrige-1.1102622 . Ist
zwar nicht tagesaktuell, aber da ist +net ohnehin großzügig. Der Pädophile ist anscheinend kein Homo.
Tut mir wahnsinnig leid.
@ KonradGeorg # 89 >>HAT JEMAND VON MARTIN BUBER GELESEN WIE ER DEN SATZ ÜBERSETZT HAT: „Wer seinen Sohn
liebt, der züchtigt ihn“?<< . Ja, habe ich. Warum fragen Sie?
„Die Sakramentale bereiten die Seele auf den Empfang der Sakramente vor, indem sie die Aktivität der
Dämonen zurückschlagen.“ . Gut, dass dieser – angeblich katholische – Stuss in keinem richtig katholischen
Katechismus steht.
Goldengel, ich habe ja auch nur bestritten, daß man „im Übermaß“ (seelisch) sterben kann. Genau so
wenig, wie man ein bißchen schwanger sein kann. , Es geht nicht darum, was ich unter Erbsünde verstehe,
sondern darum, daß das Fleisch vor der Sünde war und nicht erst durch die Erbsünde entstanden ist.
@ Goldengel „wer aber sein Leben verliert um meinetwillen“ – das ist aber etwas anderes als „wer tot sein
will“. Den Zusatz „um meinetwillen“ sollten Sie nicht weglassen. Und was das „GEISTIG leben“ betrifft:
Sie scheinen mir schon ein bißchen manichäisch angehaucht. Man kann auch nicht „im Übermaß sterben“,
nicht einmal seelisch geht das. . Daß Sie mit Ihrer Behauptung „Das Fleisch entstand nämlich durch die
Erbsünde“ quer zur Bibel stehen, können Sie, wenn es Sie interessiert, noch unter # 81 nachlesen.
@ Goldengel # 59 „Christus spricht:. Wer tot sein will, wird leben – wer leben will, wird tot sein!“ .
Bitte, wo „spricht Christus“ so? In der Bibel steht es nicht.
@ Goldengel # 56: „Das Fleisch entstand nämlich durch die Erbsünde.“ . Da liegen Sie biblisch aber schwer
daneben. . In den ersten beiden Kapiteln der Genesis ist nicht von Sünde die Rede und schon gar nicht
von Erbsünde. Was hätte es da auch schon zu vererben gegeben? . Sehr wohl aber ist von „Fleisch“ die
Rede: . Genesis 2:21 Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so daß er
einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloß ihre Stelle mit Fleisch; Genesis 2:23 Da
sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll
Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. Genesis 2:24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine
Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. . # 59 „Wer tot sein
will, wird leben – wer leben will, wird tot sein!“ . Wo steht denn das in der Bibel?
Berufstätigkeit gibt Deutschland den Rest. . Das werden sehr viele Berufstätige nur zu gern bestätigen,
vor allem die, die täglich erleben, wie die Berufstätigkeit sie selbst aufreibt. Was schlägt +net vor,
um Deutschland und die Deutschen von der elenden Berufstätigkeit zu befreien?
„Die Fußwallfahrer der Piusbruderschaft durften nur auf Stadtgrund – nicht im Bereich der Gnadenkapelle.“
. Was durften die Fußwallfahrer der Piusbruderschaft nur auf Stadtgrund – nicht im Bereich der Gnadenkapelle?
Nicht picknicken, keine Volkstänze vorführen, sich nicht der Fußpflege widmen? . Was ist eigentlich
aus dem Grundstück der Piusbruderschaft in Altötting geworden? www.kreuz.net/article.3858.html
Eigenartigerweise habe ich in den letzten Wochen in meiner Tageszeitung regelmäßig Berichte und Meldungen
über „nicht-kirchliche Missbrauchsfälle“ gelesen. Auf der Website des „Kirchenhass“-Blattes habe ich
nachgesehen: in sieben Wochen wurde zehnmal berichtet. Über Fälle aus der katholischen Kirche wurde
im gleichen Zeitraum nichts gebracht. . Das war natürlich vor einem Jahr anders; aber jeder weiß, warum.
@ Tchibo Sieht die Lukaskirche katholisch aus? Nicht unbedingt. Wenn die beiden älteren evangelischen
Kirchen in München, die Matthäus- und die Markuskirche, nicht 1938 abgebochen bzw. im Krieg schwer beschädigt
worden wären, sähen sie wohl ähnlich neuromanisch/neugotisch aus. Wie Kirchen im 19. Jh. eben gebaut
wurden, egal ob katholisch oder evangelisch.
Schreibt hier der Marco Schneider, der im vergangenen Jahr in den Eichstätter Mißbrauchsfall geriet und versicherte, er sei von Bischof Mixa nicht mißbraucht worden?
@ Beda Ich glaube auch, daß der „Mingaer“ ein Fake ist. Ein echter Münchner geht nicht an den Stammtisch,
sondern zum Stammtisch, er unterhält sich nicht am Stammtisch, sondern beim Stammtisch, er ist nicht
wohnhaft in Giesing, sondern wohnt dort, und er sagt bestimmt nicht „demletzt“, wenn er meint „neulich,
beim letzten Mal“. . Da hat doch kürzlich schon einer so falsches Bayrisch verbrochen. Einer aus Remscheid.
Ein paar Tage lang hat er als Mingaer halbwegs neutraldeutsch gepostet. Aber jetzt meint er wieder, er
müsse etwas beweisen, was er nicht beweisen kann. Abiturnote 1,1 – zum Lachen. Sein „Des war fei a gaudi
sog I der…Hahaha“ ist schon recht verräterisch.
@ Antonio Michele Ghislieri Trotzdem macht es einen Unterschied und wird gewöhnlich auch unterschieden,
ob Jesus etwas gesagt oder Paulus oder ein anderer Autor etwas geschrieben hat. Der Satz „Am Anfang schuf
Gott Himmel und Erde“ wird ja auch nicht als Ausspruch Jesu bezeichnet.
Ich mag kein Bier und trinke allerhöchstens übers Jahr verteilt 20 Glas Wein. Bin ich also dem Wein „zugeneigt“ und wenn ja, kann man daraus schließen, daß ich „unter dem Einfluß von zuviel“ Wein „häretisiere“?
Der Psalmvers „Zum Altare Gottes will ich treten“ wurde zu einer Zeit geschrieben, als jeder Altar ein „Opferblock“ war und so aussah wie der gestern von +net verspottete „Mahlblock“.
@ Goldengel #27 . „Wer an mich glaubt, wird nicht in seinen Sünden sterben.“ Bitte, wo steht das im NT?
. Meinten Sie eventuell Joh 11,26: „… und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“?
„Mit der Maßnahme werden die Bischöfe, den deutschen Sex-Mißbrauchswahn weiter anzuheizen …“ . Hat
die Zeit wieder nicht gereicht, sich ein bißchen um ordentlichen Satzbau zu kümmern?
@ Anne Schneeweiß: Macht nichts. Hauptsache, Sie haben Verstand im Überfluß. Wer sind eigentlich die
„sie“, die Ihre Postings nicht richtig lesen können und wenig Vestand haben?
@ Fundi . Mein Posting bezog sich auf Nr 10, wo es heißt: „Während die opportunistischen SPD-Genossen
1933 massiv in die NSDAP eintraten, taten dies die Katholiken nicht weil der Parteieintritt ab 1931 verboten
worden war.“ Ich wollte darauf hinweisen, daß der Parteieintritt für Katholiken nicht verboten blieb,
sondern das Verbot schon im März 1933 faktisch aufgehoben wurde. Ich hoffe, Sie haben mein Posting nicht
so verstanden, als wollte ich eine Aussage über (die) evangelische(n) Christen treffen oder sie gar angreifen.
@ Anne Schneeweiß: . Der kritische Katholik hat schon recht mit den alten Griechen. Ich habe das vor
gut einem halben Jahrhundert im humanistischen Gymnasium (das hieß damals noch so) bei der Lektüre von
Platons „Gastmahl“ gelernt. . Richtig war natürlich auch der Tip des kritischen Katholiken, einfach mal
zu googeln. Wenn Sie das Schlagwort „Päderastie“ eingeben, finden Sie eine Wikipedia-Artikel mit Literaturangaben.
Ihre Unterstellung, er habe bei Google nichts gefunden, war mehr als voreilig.
@ F. P.: Das denke ich auch, aber der Experte zu diesem Theima scheint DerRabe zu sein … . „… kann
nur vom vater der lüge selber stammen zu dem ihr gehört.“
„… wurde die Stadt Köln durch einen Aufmarsch linker Homo-Neurotiker erschüttert.“ . Hoffentlich hat
sich das arme Köln von der schweren Erschütterung wieder einigermaßen erholt. Ein herzliches Dankeschön
übrigens an die Redax für die sorgfältige und hochinteressante Aufzählung eines Dutzends prominenter
(?) Teilnehmer aus der CDU. Schließlich ist es für Katholiken lebenswichtig zu wissen, wer zum „Abschaum“
gehört.
„… weil der Parteieintritt ab 1931 verboten worden war. „ . Und am 28. März 1933 gab es ein Dokument
der deutschen Bischöfe, in dem es hieß: „… glaubt daher der Episkopat das Vertrauen hegen zu können,
daß die vorbezeichneten Verbote und Warnungen nicht mehr als notwendig betrachtet zu werden brauchen.“
. Das Verbot des Parteieintritts galt also nicht mehr als notwendig. Es war faktisch aufgehoben.
Die Redax sieht alles positiv: Kardinal Meisner distanziert sich von +net und die Redax freut sich über diesen treuen Leser. In Zaitzkofen werden ein paar Leute geweiht, ohne daß in den Medien berichtet wird, und die Redax jubelt über die großartige Stille.
@ Neppo: Verzeihen Sie bitte, aber Sie haben aus zwei lateinischen Redewendungen eine gebastelt. Sie meinten
wohl: De mortuis nil nisi bene. Über Tote soll man nur gut sprechen. Die andere Redewendung lautet: Ave,
Caesar, morituri te salutant! Sei gegrüßt, Caesar, die Todbereiten grüßen dich! Was Sie geschrieben
haben, würde heißen: Todbereite sollen nur gut … ja was denn? Reden, leben, handeln …?
+net bleibt in seinen Artikeln sachlich und bemüht sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre.
Wie man oben sieht. Wenn in einem Arbeitszeugnis steht „… er bemühte sich …“, dann ist zu lesen „er
schaffte es nicht.“ Auch das sieht man oben. Was ist eine „erträgliche“ Diskussionsatmosphäre? Soll
man sie gerade noch aushalten können wie einen erträglichen Schmerz? Oder ist eine zuträgliche, eine
angenehme Atmosphäre gemeint?
@ DerRabe wenn frauen um den altar tanzen ist das ganz bestimmt nicht im sinne gottes! Stimmt. Frauen
sollen nur tanzen, wenn sie aus Ägypten ausziehen und das Schilfmeer glücklich hinter sich gebracht
haben. Das kommt erfreulicherweise nicht oft vor; somit gibt es kaum einen berechtigten Anlaß für Frauen
zum Tanzen. Basta! Exodus 15:20-21 20 Und die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in
ihre Hand, und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigentänzen. 21 Und Mirjam
sang ihnen zu: Singt dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer!
@ Mighty Counsellor Der KKK verweist im Register von „Empfängnisverhütung“ zu „Ehe: Fruchtbarkeit“ und
dort (Nr. 2370) wird dann Humanae vitae 14 zitiert. Nichts Neues.
@ Mighty Counsellor 1988 gab es große Aufregung, als Carlo Caffarra, damals Leiter des Päpstlichen Instituts
für Studien über Ehe und Familie, sagte: » Wer Verhütungsmittel benutzt, will nicht, dass neues Leben
entsteht, weil er ein solches Leben als Übel betrachtet. Das ist dieselbe Einstellung wie die eines Mörders,
der es als Übel ansieht, dass sein Opfer existiert. « Carlo Caffarra hat Karriere gemacht. Er ist jetzt
Erzbischof von Bologna und Kardinal.
Mit Lufthansa zu fliegen ist riskant. Die anderen Luftlinien sind sicher. Da kriegen die Homos keinen
Rabatt. Höchstens Frühbucherrabatt. Oder Last-minute-Rabatt. Oder … oder … – jedenfalls lauter ungefährliche
Rabatte. Zugfahren ist auch ungefährlich. Bei der Bahn gibt’s keine Homo-Rabatte. Es gibt andere Rabatte,
aber die werden von Homos nicht nachgefragt. Ganz bestimmt nicht. Und wenn sich doch ein Homo klammheimlich
ein Rabatt-Ticket per Internet besorgen möchte, dann wird er schon sehen, was er davon hat. Ein ganz
greuliches Virus wird seinen Computer befallen!
schänden Was man nach +net-Meinung so alles schänden kann: Altäre, Seminarkapellen, Gotteshäuser,
Körperöffnungen … Außerdem neigen Homo-Gestörte zu Gewalt und Alkoholmißbrauch. Die Randalierer
und Hooligans, die ich bisher erlebt habe, waren eher Fußballfans. Womit ich nicht gesagt habe, daß
alle Fußballfans Randalierer seien.
Journalistenpreis Er ist … Träger des nur an Altliberale vergebenen ‘Katholischen Journalistenpreises’.
So eine Ungerechtigkeit aber auch! Der Preis wird nur an Altliberale vergeben – dabei steht er doch dem
weltweit größten katholischen Nachrichtenportal zu!
Bizarr Ein x-beliebiges Anzeigenblättchen macht sich wichtig, indem es für seinen redaktionellen Teil
eine „Nachricht“ aus +net abschreibt und für seine Leser ein bißchen Kommentarsenf dazugibt. Und +net
macht sich noch wichtiger, indem es eine neue „Nachricht“ daraus bastelt und den Anzeigenblättchen-Kommentarsenf
kommentiert.
@ Häring Wenn ich nicht irre, werden heutzutage die wenigsten Kinder schon im Krankenhaus kurznach der
Geburt getauft. Sie müßten also zwischen einem ungetauften Kind und den Petrischalen entscheiden …
„ungenügende Aussage“ … daß in der Prozession der „Leib Christi“ mitgeführt werde. Dies ist eine
nach katholischer Lehre ungenügende Aussage. Hmm …, bei der Kommunionspendung wird gesagt: „Der Leib
Christi“. Im alten Ritus: „Corpus Domini nostri Iesu Christi custodiat …“ (Der Leib unseres Herrn Jesu
Christi bewahre …). Das müssen also auch ungenügende Aussagen sein. Gut, daß +net das aufdeckt. Der
neue Ritus ist ohnehin satanisch und der alte muß unverzüglich nachgebessert werden, damit er auf der
Höhe der Zeit ist. War eventuell schon Pius V. theologisch mangelhaft gebildet und liturgisch auf dem
Irrweg? Da fällt mir gerade ein: Auch in den Einsetzungsberichten heißt es: „Hoc est corpus meum“, nicht
„Hoc est Sanctissimum meum“. Wer von den Piusbrüdern soll jetzt das NT umschreiben?
@ Tomás Dies ist nicht eine Vermutung von mir … Das habe ich auch nicht behauptet. Da die Kirche (nicht
ich!) den Ökumenismus verurteilt hat … Bitte, wo hat sie das getan? Wenn ich mich recht erinnere, gab
es beim 2. Vatikanum ein Ökumenismusdekret. Vielleicht reden Sie von einer anderen Kirche? Von ihrer
eigenen, allein seligmachenden, in der Sie der allein Seliggemachte sind? Gibt es in Ihrer Kirche auch
ein Evangelium?
@ Kraut „Fußballerin“ haben Sie vergessen. Ich glaube, am Sonntag fängt die Frauenfußball-WM in Berlin
an: Deutschland gegen Kanada. Üben Sie sich in Gelassenheit und nehmen Sie schon mal Ihre Herztropfen!
@ Tomás Jeder Mensch meint seine Glaubenswahrheiten zu haben. Haben Sie eben gepostet. Es gilt wohl auch
für Sie und Ihre Glaubenswahrheiten, z. B. diese: In Medjugore hat die Gospa aller Religionen gelobt.
Da die Muttergottes nicht ökumenisch, sondern katholisch ist, ist die Gospa nicht die Muttergottes. Ich
wollte Ihren Blick ja nur mal auf das Evangelium richten. Es hat anscheinend nicht geklappt. Ist für
Sie wohl nicht so wichtig. Vielleicht später mal. Schönen Feiertag noch!
@ Tomás Ich dachte mir schon, daß irgendsowas kommen wird. Um Christ zu sein, muß man nicht nur getauft
sein, sondern auch der Frohbotschaft (Evangelium) Jesu gemäß leben und handeln. Daß Christen anderen
Christen reihenweise das Christsein absprechen, ist nicht im Sinne Jesu. Es könnte nämlich sein, daß
man vorschnell mit dem Unkraut auch den Weizen auseißt. Davor hat Jesus gewarnt.
Zwei Fragen eine selbsternannte Christin Hat Herr Annen oder die Redax erfahren, daß Frau Schröder gar
nicht getauft ist? Unsere Bischöfe haben aus der Vergangenheit gelernt. „Unsere“ Bischöfe, die sonst
bei jeder Gelegenheit als „dekadent“ betitelt werden und denen man vorwirft, daß sie ihre Schäfchen
auf kürzestem Weg in die tiefste Hölle stürzen wollen?
Tolerant: Das Heil Das Heil kommt von den Juden, Danke, das kann hier gar nicht oft genug gesagt werden.
schreibt der Apostel Paulus. Nur eine kleine Korrektur: Der Satz steht im Johannes-Evangelium 4,22.
Davidstern Aus: Julius H. Schoeps (Hrsg.): Neues Lexikon des Judentums,Gütersloh 2000: Magen David (hebräisch
„Schild Davids“, häufig, aber unrichtig als „Davidstern“ bezeichnet). Die zwei Dreiecke, die ein Hexagramm
oder einen sechszackigen Stern bilden, waren in biblischer Zeit ein dekoratives, nicht spezifisch jüdisches
Motiv. Im Mittelalter wurde das Hexagramm als „Siegel Salomos“ oder als „Schild Davids“ bezeichnet. 1527
zum ersten Mal als Symbol der Judengemeinde Prags benutzt, breitete sich das Magen David als Symbol jüdischer
Identität aus und wurde durch den Zionismus zum Symbol der jüdischen Nationalbewegung. Im Flaggen- und
Emblemgesetz von 1949 nahm die Knesset das Magen Davids in Israels Fahne auf.
Reife Leistung Kreuz.net am 20. Juni 2011: Nach den kreuzmeldungen, u.a. mit „Katholisches Alpenland wird
Aidsparadies“, ist erst mal pro familia mit dem Altnazi-Gründer Harmsen dran (es wirkt schon eigenartig,
wenn Nazis andere Leute „Nazi“ schimpfen), dann bekommt der Protestantismus sein Fett ab, der GröFaz
wird zum „Künstler“ veredelt und „demokratische Denkverbote“ sind zu beklagen, mit der Aufklärung wird
abgerechnet (schließlich hat es bei den Katholiken nie und nimmer auch nur den geringsten Anflug von
Rassismus und Kolonialismus gegeben), die „Judenfrage“ muß „neu aufgerollt“ werden, und zum krönenden
Abschluß wird der „Heldenbischof“ präsentiert mit seinem beeindruckenden Verteidiger-Verschleiß, er
muß ja unbedingt die Holocaust-Geschichte neu schreiben. Eine reife Leistung! Anders kann man es nicht
sagen. Ob +net das morgen noch steigern kann? Vor 70 Jahren startete das Unternehmen „Barbarossa“. Das
muß doch gefeiert werden! Brandenburgis wird den Lesern schon die richtigen Erklärungen liefern. Natürlich
ging es nicht um „Lebensraum im Osten“. Aber einer meiner Chefs hat mal erzählt, daß er mit 16 Jahren
genau wußte, daß er Wehrbauer in der Ukraine werden würde.
Schleichwerbung im Nachrichtenportal Die Münchner Firma hat’s gut: +net macht Schleichwerbung für Spitzenschleier!
Wenn jetzt in den Gottesdiensten massenhaft Frauen mit 100-€-Schleiern aufkreuzen, dann können alle
sehen, wie wahrhaft fromm und gut katholisch diese Frauen sind!
@ Vogel: Bibelstellen merken Ein Rezept dafür habe ich nicht. Aber im Lauf der Zeit läppert es sich
eben zusammen. Mit Auto-, Telefon-, Haus- oder Kontonummern hat es bei mir sicher nichts zu tun. Eher
damit, daß ich mir merke, mit welchen Inhalten bei den einzelnen Schriften zu rechnen ist.
@ Ratzenburgis Ist Joh-Ev 21,20-23 die Stelle, an die Sie dachten? 20 Petrus wandte sich um und sah, wie
der Jünger, den Jesus liebte, (diesem) folgte. Es war der Jünger, der sich bei jenem Mahl an die Brust
Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird? 21 Als Petrus diesen Jünger
sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm? 22 Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, daß er bis
zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach! 23 Da verbreitete sich unter den
Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht,
sondern: Wenn ich will, daß er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?
Ausschweifung Indulgenz bedeutet Ausschweifung. Soso. Wie heißt es in der tridentinischen Messe nach
dem Stufengebet? „Indulgentiam, absolutionem et remissionem peccatorum nostrorum tribuat nobis omnipotens
et misericors Dominus.“ Ausschweifung, Vergebung und Verzeihung unserer Sünden schenke uns der allmächtige
und barmherzige Herr. Ich schäme mich sehr, daß ich das über zwei Jahrzehnte lang gebetet habe. Das
wollte ich nicht! Im Duden steht, daß Indulgenz „Nachsicht, Straferlaß“ heißt. Paßt besser zum lateinischen
Text, kann aber nicht stimmen, weil +net das sonst wüßte.
@ Tomás Was in einer Dogmatik steht, sei sie nun von Ott, Schmaus, Müller oder sonst jemandem, kann
ich mir schon vorstellen. Aber die Dogmatik beschreibt nicht das, was in der Urkirche war. Sie halten
an der Bezeichnung Diakonisse fest, obwohl Blackmore Sie darauf hingewiesen hat, daß sie in der katholischen
Kirche nicht gebraucht wird. Sie reden von „und was der Diakon als unterste Priester“. Das ist mindestens
eine sehr angreifbare Formulierung. Unser Diakon würde sie entschieden zurückweisen; er ist kein unterster
Priester. Was Paulus über die diakonoi sagt, haben Sie überhaupt nicht erklärt; denn dazu müßten
Sie auch die anderen Briefstellen heranziehen. Die Dogmatik brauchen Sie dazu nicht. Daß die weiblichen
diakonoi Priesterinnen gewesen wären, habe ich nicht behauptet, und daß die (männlichen) Diakone der
Urkirche Priester gewesen seien, ist eine kühne Behauptung, für die ich in der Bibel noch keinen Beleg
gefunden habe. Sie entspringt wohl Ihrem Wunsch, für die Urkirche etwas zu beweisen, was zwar heute gilt,
was aber nicht zu beweisen ist, jedenfalls nicht aus der Bibel. Und nun gute Nacht!
@ Tomás Nochmal: Es gab Dienerinnen/diakonoi und Diener/diakonoi. Wenn Sie die Dienerinnen Diakonissen
nennen, sollten Sie die Diener als Diakonisseriche bezeichnen. den Diakonos hat nicht mit dem Diakon zu
tun So? Das ist aber eine steile These! Warum heißt der Diakon dann Diakon? Und warum werden den heutigen
Diakonen immer noch Aufgaben zugewiesen, die mit dem caritativen Bereich zu tun haben? Stephanus und seine
Kollegen sollen zwar für den Dienst an den Tischen (diakonia) zuständig gewesen sein, aber Diakone waren
sie nicht? Sehr überzeugend, Ihre neue Lehre! Natürlich hat der Diakonat im Lauf der Geschichte eine
Entwicklung durchgemacht. Eben deswegen sollten Sie seine heutige Ausprägung nicht auf die Urkirche zurückprojizieren.
Abgesehen von der Tatsache, daß die Begriffe ähnlich sind. Es handelt sich nicht um ähnliche Begriffe,
sondern um ein und dasselbe Wort.
@ Tomás Jedenfalls ist jetzt geklärt, daß es Männer gab, die als Diener (diakonos) bezeichnet wurden,
und daß es Frauen gab, die als Diener(in) (diakonos) bezeichnet wurden. Damit ist Ihre ursprüngliche
Aussage, daß es in der Urkirche Diakonissen gab, ad acta gelegt. Und wo kann ich nachlesen, daß es sich
mit den Unterschieden zwischen männlichen diakonoi und weiblichen diakonoi genau so verhielt, wie Sie
es hier beschreiben? Mir fällt da gerade die Apostelgeschichte, Kap. 6, ein. Da sagen die Apostel und
die Jünger: Es ist nicht gut, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen (diakonein).So
seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern unter euch, von gutem Zeugnis, voll Geist und Weisheit,
die wir über diese Aufgabe setzen wollen! Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.
Also: Dienst des Wortes für die Apostel und Tischdienst für die ersten Diakone. Von priesterlichen Aufgaben
und Weihestufen ist hier am Anfang des Diakonats erstmal nicht die Rede.