Fridericius †
Erstellt: 22:33:15 | Dienstag, 30. Juni 2009
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1.126 Lesermeinungen
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Knien statt tanzen
#30   Fridericius †   16:27:00 | Dienstag, 18. August 2009
Ach Domenico
Sie wissen schon, dass man im Mittelalter Musik als Vorgeschmack auf den Himmel sah? Je klarer und schöner die Musik, desto näher an den himmlischen Chören sozusagen – und das Volk hat auch „nur“ zugehört. Hier mal ein Beispiel www.youtube.com/watch?v=MLFN-RVpLtk, hier noch eines www.youtube.com/watch?v=A-apSehviiQ&…. Und wo nimmt hier das Volk teil? Man geniesst das – und freut sich darüber.
Es gibt Lieder, da kriege ich „Gänsehaut“ beim Zuhören, so schön ist die Musik, wahrlich, ein himmlisches Gefühl.
Wenn Ihnen das abgeht, so ist das schade – versuchen Sie aber dann nicht, diese wunderschönen Erfahrungen anderen vorzuenthalten und diese mieszumachen, weil sie Ihrer Meinung nach „nicht genug Ehrfurcht ausdrücken“ oder dergleichen.
Redaktion benachrichtigen Knien statt tanzen
#22   Fridericius †   16:00:31 | Dienstag, 18. August 2009
An Domenico Tuttisanti
Ochje…
Redaktion benachrichtigen Knien statt tanzen
#18   Fridericius †   15:51:35 | Dienstag, 18. August 2009
An Domenico Tuttisanti
Ihr verlinktes Video ist in der Tat auch nicht mein Geschmack – das hier www.youtube.com/watch?v=6HffoSg-1YE aber schon. Wie Sie sehen gibt es auch bei liturgischen Tänzen sone und solche.
Redaktion benachrichtigen Deutsch-nationale Wende?
#171   Fridericius †   11:34:23 | Dienstag, 18. August 2009
Wahrheit: Was bei Johannes geschrieben steht
geht dir doch sowas von am Arsch vorbei.
Dich interessiert doch bloss, was bei Hitler geschrieben steht.
Redaktion benachrichtigen Deutsch-nationale Wende?
#162   Fridericius †   02:11:45 | Dienstag, 18. August 2009
Wahrheit sagt: Alle Jünger Jesu ware Juden.
Alles Heuchler, diese Jünger Jesu. Sagt „Wahrheit“.
Redaktion benachrichtigen Völlig unglaubwürdig
#95   Fridericius †   22:12:58 | Montag, 17. August 2009
An Leo Miles
Haben Sie einen Fetisch was den Holocaust angeht?
Also in meiner Lebenswirklichkeit kommt dieses Thema nie zur Sprache – die einzigen, die da alle paar Monate was zum Besten geben sind Politiker, die auf irgendeiner Gedenkveranstaltung einige Worte sagen – und die Kreuznet-Leser, die sich jeden Tag das Maul darüber zerreißen. Sonst niemand. Von „Kult“ kann also keine Rede sein – ausser bei Ihnen und Ihresggleichen vielleicht.
Redaktion benachrichtigen Da schlug der Pfarrer mit der unmoralischen Keule um sich
#68   Fridericius †   19:27:33 | Montag, 17. August 2009
Feige Kleriker?
Hier wird immer so getan, als seien die Kleriker zu feige, ihre Meinung zu Abtreibungen zu sagen. Kann es nicht aber auch sein, dass sie eben nur nicht eure Meinung haben und somit eben nicht feige sind, sondern… nunja, eben anderer Meinung?
Redaktion benachrichtigen Voller Bauch oder erfülltes Leben + …
#14   Fridericius †   12:18:48 | Montag, 17. August 2009
An Paulaner: Aha.
Und welcherart ist Gottes Geschlechtsmerkmal? Hat er einen Penis? Hoden? Oder was?
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#9   Fridericius †   12:08:15 | Montag, 17. August 2009
Colombe
Das stimmt – ist aber der Zeit geschuldet. Oder hat Gott irgendwelche Geschlechtsmerkmale?
Redaktion benachrichtigen Voller Bauch oder erfülltes Leben + …
#3   Fridericius †   12:02:18 | Montag, 17. August 2009
An Colombe de la paix
Wenn Du es nicht willst, dann laß es.
Aber was ein seltsamer Vorschlag für die Feministinnen… ich wette, es geht nicht um „Sünderinnen und Sünder“ sondern um das „Vater unser“, was dann, in der neuen Fassung, Gleichberechtigung – Gleichberechtigung, wohl „Mutter unser“ heißen wird.
Fände ich zwar albern, das tatsächlich zu ändern, aber gut finde ich die Denkanregung, die solche Aktionen mit sich bringen. Gott ist weder männlich noch weiblich – das sind Kategorien, in denen wir Menschen denken müssen, weil uns nichts anderes vorstellen können.
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#105   Fridericius †   22:21:58 | Sonntag, 16. August 2009
Antipacelli
Gehen Sie mal zum Onkel Doktor, ihr Judenhass ist ja schon krankhaft.
Sind Sie bescheuert? Was bitte anderes als Jüdin soll Maria denn bitte sonst gewesen sein? Wie die Römer, Verehrerin von einem Götterpantheon? Atheistin? Oder was?
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#100   Fridericius †   22:12:34 | Sonntag, 16. August 2009
An Antipacelli
So verquer kann man auch nur denken wenn man total durch den Wind ist…
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#90   Fridericius †   21:07:20 | Sonntag, 16. August 2009
An Caldonazzi
Das ist mir gar nicht aufgefallen.
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#86   Fridericius †   20:55:18 | Sonntag, 16. August 2009
An Caldonazzi
Ein Fake?
Ja, das kann auch sein.
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#81   Fridericius †   20:33:19 | Sonntag, 16. August 2009
An Caldonazzi
Ich glaube das können Sie vergessen. Die Biene ist zu dumm, das zu kapieren. Wie alle Nazi-Anhänger eben.
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#77   Fridericius †   20:22:36 | Sonntag, 16. August 2009
Biene Maja: Unfair?
Sagen wir’s mal so: Wir älteren haben deutlich über unsere Verhältnisse gelebt – und wir waren es auch, die diesen Schuldenberg angehäuft haben (bzw anhäufen lassen haben, ohne die Verantwortlichen abzuwählen).
Redaktion benachrichtigen Hier kann man das große Geld machen
#75   Fridericius †   19:24:52 | Sonntag, 16. August 2009
Sinn?
Nein, das was Leo hier verzapft, ergibt keinen Sinn, ausser für die Verlierer der Gesellschaft, die halt irgendwen als Sündenbock für ihr eigenes verbocktes Leben brauchen, damit sie sich als unschuldige Opfer fühlen können und sich nicht eingestehen müssen, dass niemand anderer als sie selbst an ihrem Elend schuld sind.
Redaktion benachrichtigen Hier kann man das große Geld machen
#61   Fridericius †   19:10:18 | Sonntag, 16. August 2009
An leo Miles
Beleidigungen haben noch nie zur Meinungsfreiheit gehört.
Oder konnten Sie jemals zu einem Polizisten sagen, Sie seien der Meinung, er als Polizist gleiche Schnittlauch, außen grün, innen hohl und meistens in Bündeln auftretend?
Redaktion benachrichtigen Ausbildungsangebot für die Töchter deutscher Politiker?
#324   Fridericius †   17:02:07 | Sonntag, 16. August 2009
Leo Miles: Alternative?
Sie würden es also „nicht akzeptieren“. Nur, was bedeutet das? Ändern könnten Sie es eh nicht, Sie würden also was tun? Ihr Kind verstoßen? Das würde an dessen Homosexualität nichts, aber auch gar nichts ändern. Das einzige, was sich ändern würde, ist, dass Sie Ihr Kind verlieren. Und nach Ihrem Glauben würde es trotzdem „in die Hölle“ kommen. Und Sie selber dann vielleicht auch, wegen Hartherzigkeit (was für mich eine weit höhere Wahrscheinlichkeit des „in der Hölle landens“ hat, weil man das selber beinflussen kann.
Redaktion benachrichtigen Ausbildungsangebot für die Töchter deutscher Politiker?
#245   Fridericius †   18:44:12 | Samstag, 15. August 2009
Du bist ein Nazi!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Nein, Du!
Immer einmal mehr Du!
Sind wir hier im Kindergarten?
Redaktion benachrichtigen Will der Vatikan Priester-Kinder anerkennen?
#84   Fridericius †   13:28:26 | Samstag, 15. August 2009
An Kunstmaler: Einfach falsch.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen als: Falsch.
Redaktion benachrichtigen Will der Vatikan Priester-Kinder anerkennen?
#81   Fridericius †   13:06:11 | Samstag, 15. August 2009
An Kunstmaler
Dass ein Sünder keinen Segen sprechen darf ist falsch. Die Sakramente sind gültig, unabhängig vom Lebenswandel des spendenden Priesters. Das leigt einfach daran, dass ALLE Menschen Sünder sind, alle. Aogar alle Heiligen waren Sünder. Niemand ist sündenfrei.
Nach Ihrer Meinung wäre als kein einziger Segen, kein Sakrament gültig, weil die Spender Sünder sind?
Redaktion benachrichtigen Will der Vatikan Priester-Kinder anerkennen?
#55   Fridericius †   11:10:58 | Samstag, 15. August 2009
Die Kirche wird sich der Realität stellen müssen.
Es gibt immer mehr Priester, die die Heuchelei – ihre eigene sowie die der Kirchenoberen – satt haben und ihre Liaisionen öffentlich machen. Alle entfernen aus dem Amt?
Dann siehts bald duster aus.
Redaktion benachrichtigen Wer immer lügt, dem glaubt man nicht
#93   Fridericius †   17:17:07 | Freitag, 14. August 2009
An scietnon: QED
Sehen Sie, jetzt passiert genau das, was ich unten schrieb – und das war auch der EINZIGE GRUND, mit Burgorus überhaupt darüber zu schreiben. „Witzfigur Harald Lesch“. Was will Verschwörungstheoretiker Burgorus uns damit mitteilen? Dass er Herrn Lesch, einen Astrophysik-Professor, für einen Trottel oder für einen „Eingeweihten“ der Verschwörung hält? Eins von beidem muss es sein.
Es macht keinen Sinn, mit solchen Leuten zu diskutieren, ganz egal, was für Belege man bringt, sie werden sie nicht anerkennen. Zur Not wird eben der belegende Wissenschaftler abgelehnt. Ist ganz praktisch, so eine Herangehensweise, denn da kann man handstreichartig alle Argumente gegen die eigene Theorie von Tisch wischen. Und genauso funktioniert der Revisionismus (eigentlich ein zu harmloser Begriff dafür). Die Grundthese dieser Leute ist: Die Juden sind schuld. Und das ist nicht diskussionswürdig. Das ist strafwürdig, und sonst nichts.
Redaktion benachrichtigen Wer immer lügt, dem glaubt man nicht
#91   Fridericius †   16:51:49 | Freitag, 14. August 2009
Burgorus
Hier www.youtube.com/watch?v=u-OUK6vNN1o und Hier www.youtube.com/watch?v=Cy-AD-Jh3yE&….
Anschauen.
Weiters werde ich nicht über so einen Unsinn unterhalten, genausowenig wie über Ihren Judenhass. Ist im übrigen beides ein ähnliches Phänomen.
Redaktion benachrichtigen Wer immer lügt, dem glaubt man nicht
#84   Fridericius †   16:05:52 | Freitag, 14. August 2009
An Borgorus und an scietnon
An Borgorus: Was für ein „Raketenblasen“ denn bitte?
Versuchen Sie mal, in ein Vakuum hineinzublasen und überprüfen Sie, wieviel „Wind“ noch nach einigen Zentimetern ankommt. Sie werden überrascht sein.
An scietnon: All diese Verschwörungstheorien haben eines gemeinsam (und sind daher nicht ernsthaft diskussionswürdig): Sobald den Verschwörungstheorie-Anhängern etwas nicht in den Kram passt, Zeugenaussagen etwa oder Expertenaussagen, Geständnisse und dergleichen, behaupten diese (hier im Falle des Holocaust) z.B., die Aussagen wären unter Folter zustande gekommen, die Protokolle der Aussagen seien gefälscht und ähnliches. Im Falle der Mondlandung kommt dann immer etwas wie „diese Wissenschaftler stecken alle unter einer Decke“, wenn einer was sagt, was den Theoretikern nicht ins Bild passt. Daher ist es absolut sinnfrei, mit solchen Leuten eine, wie Sie es nennen, „ergebnisoffene Diskussion“ führen zu wollen, denn durch obige Taktik machen sie ihre Ansicht unangreifbar. Was wollen Sie da noch ergebnisoffen diskutieren, wenn jegliches Gegenargument als „gefälscht“ oder „der Wissenschaftler ist mit in der Verschwörung drin“ vom Tisch gewischt wird?
Leute, die den Holocaust leugnen, gehören einfach weggesperrt (bicht wegen der Leugnung, sondern wegen dem, was da dranhängt) und solche, die die Mondlandung abstreiten, von Seiten der Wissenschaft ignoriert und von anderen ausgelacht.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#62   Fridericius †   16:32:30 | Donnerstag, 13. August 2009
An Kunstmaler
Wieso betonen Sie dann so sehr die Wehrlosigkeit eines Kindes, wenn das objektiv gesehen auf beinahe jedes Opfer von Gewalttaten zutrifft?
Redaktion benachrichtigen Wer will Seuchenblut von Homos?
#159   Fridericius †   14:29:47 | Donnerstag, 13. August 2009
An cim
Also Gott will Sie nicht tot sehn, da können Sie sicher sein.
Manch Arschloch hier auf dieser Seite mag das so sehen, aber Gott gewiss nicht.
Ob Homosexuelle Handlungen nun eine Sünde sind oder nicht, das kann ich nicht beantworten, da bin ich mir unschlüssig – aber ganz gleich, ob es eine ist oder nicht, JEDER von uns ist ein Sünder und Gott ist barmherzig.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#60   Fridericius †   11:42:31 | Donnerstag, 13. August 2009
An Kunstmaler
Die von Ihnen so beschworene Wehrlosigkeit von Kindern ist ein sinnfreies Argument, denn die meisten Opfer von Vergewaltigungen / Gewalttaten sind wehrlos – oder wie wollten Sie sich wehren, wenn jemand eine Waffe gegen Sie richtet oder einfach nur im Gewaltausüben erfahren ist? Also ich jedenfalls wäre auch wehrlos gegenüber einem geübten Schläger, da ich keinerlei Erfahrung in diesen Dingen habe – und das obwohl ich über 40 Jahre und kein Kind bin.
Eine Gesellschaft hat die Pflicht, JEDEN zu schützen, nicht nur Kinder.
Redaktion benachrichtigen Mutter der Priester + …
#13   Fridericius †   10:41:39 | Donnerstag, 13. August 2009
An sensus catholicus
Es geht hier aber nicht um die Anerkennung der Partnerschaften durch die Kirche, sondern um das Kindeswohl in einer Partnerschaft, die de facto bereits besteht, ganz gleich, was die Kirche dazu sagen mag. Es geht um eine rein staatliche Anerkennung dessen, dass das Kind beim Tod der einen Bezugsperson bei der anderen bleiben kann und darum, dass beide Bezugsperonen Entscheidungen für das Kind treffen können. Um nichts anderes.
Redaktion benachrichtigen Mutter der Priester + …
#10   Fridericius †   10:24:02 | Donnerstag, 13. August 2009
An sensus catholicus
Darf ich Sie fragen, was Sie gegen die im Artikel beschriebenen Adoptionen für Argumente ins Feld führen können?
Im Allgemeinen ist es hierbei so: Partner A hat ein leibliches Kind und lebt mit dem gleichgeschlechtlichen Partner B zusammen. Beide sind die Bezugspersonen des Kindes. Stirbt nun der leibliche Elternteil, dann hat das Kind das Problem, dass es trotz der eventuell starken Bindung an Partner B in ein Heim kommen kann, weil eben jener Partner B nicht als Erziehungsberechtigter gilt.
Bei Heterosexuellen nicht-ehelichen Partnerschaften ist das im übrigen kein Problem.
Redaktion benachrichtigen Bischof setzt ganze Pfarrei unter Interdikt
#2   Fridericius †   09:53:16 | Donnerstag, 13. August 2009
Zum Thema Interdikt
Ich finde es unfair, dass auch jene Menschen, die diesen dämlichen Brauch nicht mitmachen, ebenso wie die Mitmachenden für diesen bestraft werden. Das unheilvolle Wort „Sippenhaft“ kommt mir hier in den Sinn.
Wäre dies meine Gemeinde und meiner Großmutter würde die Messe vorenthalten, weil andere der Kirche nicht gehorchen, dann würde ich dem entsprechenden Verantwortlichen aber gehörig die Meinung geigen.
Redaktion benachrichtigen Schöne Früchte
#71   Fridericius †   00:41:35 | Donnerstag, 13. August 2009
An Dr. Heger
Paulus ist aber nicht der Nabel der Welt. Auch ein Heiliger muss nicht in allem Recht haben, was er so sagt bzw. schreibt. Christus selbst hat so etwas jedenfalls nicht gefordert. Wäre es ihm so wichtig gewesen, dann, so meine ich, hätte er es erwähnt.
Aber im Grunde ist es mir gleich: das einzige was mir beim Zölibat aufstößt ist die Heuchelei, mit der er nicht eingehalten wird – mit dem Wissen und der Duldung der Oberen, es sei denn es kommt an die Öffentlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#57   Fridericius †   22:12:30 | Mittwoch, 12. August 2009
An freddi schenk
Danke für Ihren Beitrag. Er erklärt sehr anschaulich, was mit der persönlichen Schuld gemeint ist.
Ohne jetzt den Fall, den Sie geschildert haben, näher zu kennen würde ich einfach mal tippen, dass die Wiederholungsgefahr bei beiden Tätern eher gering ist. Natürlich müssen diese auch streng bestraft werden, das ist ja klar, denn Alkoholeinfluss entschuldigt die Tat ja nicht, aber eben nicht „für immer weggesperrt“ werden, denn ich wette drauf, dass diese beiden sich demnächst 3mal überlegen, ob sie sich sinnlos besaufen wollen.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#44   Fridericius †   19:10:49 | Mittwoch, 12. August 2009
An Kunstmaler
Gut gut, dann kommen wir nicht überein.
Meine Meinung: Jeder Mensch kann sich ändern, und die meisten tun dies auch. Und daher darf man niemanden „für immer wegsperren“, es sei denn, es ist nahezu sicher, dass er wieder eine ähnliche Straftat begehen wird. Doch dies festzustellen, wenn der Täter sich verstellt, dürfte beinahe unmöglich sein.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#41   Fridericius †   19:01:41 | Mittwoch, 12. August 2009
An Kunstmaler
Ich glaube nicht, dass das falsch ist. Sie geifern (entschuldigung, mir fällt keine andere, treffende Bezeichnung ein) gegen Kinderschänder, aber was ist mit Mördern? Was mit Räubern? Auch alle für immer wegsperren? Wieso sind Sie ausgerechnet gegen Kinderschänder so hart? Für mich ist darin keinerlei Logik zu finden, wieso Kindesmißbrauch ein lebenslanges Wegsperren rechtfertigen soll, Mord aber nicht. Denken Sie mal drüber nach. Diese Ungleichheit ists, die mich zum Nachdenken brachte, noch vor einigen Stunden hätte auch ich Kinderschänder für immer eingesperrt. Und dann fragte fragte freddi schenk seine Frage.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#39   Fridericius †   18:50:46 | Mittwoch, 12. August 2009
An Freddi schenk: Eine gute Fragestellung
Dürfen wir einem Täter – so unbestritten schlimm seine Tat auch ist – verweigern, aufrichtig zu bereuen und sich nach Verbüßen seiner Strafe erneut als geläutertes Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu bewähren?
Ich meine: Prinzipiell nein. Andererseits, das muss man leider konstatieren, gibt es Fälle von Kinderschändern, die einfach untherapierbar sind, die irgendwann wieder eine ähnliche Tat begehen werden. Das zu Unterscheiden mag allerdings beinahe unmöglich sein. Daher ist es wahrscheinlich so, dass wir als Gesellschaft mit einem Restrisiko werden leben müssen, wenn wir uns die Werte Verzeihen und Barmherzigkeit bewahren möchten, so bittere Folgen das auch für einige wenige Opfer haben kann.
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#34   Fridericius †   18:11:37 | Mittwoch, 12. August 2009
An freddi schenk, an Kunstmaler
freddi schenk, Ihnen kann ich zustimmen.
Kunstmaler: Versuchen Sie bitte zu verstehen, dass der Täter immer, also auch bei einer Vergewaltigung, nach seiner persönlichen Schuld bestraft wird und werden darf. So ist das bei uns und es ist gut so wie es ist. Mein Beispiel eines Verkehrstoten ist doch einleuchtend, oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen Wer will Seuchenblut von Homos?
#30   Fridericius †   17:48:29 | Mittwoch, 12. August 2009
An Gunsenum
Sebstverständlich wird JEDE EINZELNE Blutspende auf Krankheitskeime untersucht. Somit ist es in der Tat ganz egal, ob der Spender Homosexuell oder Heterosexuell ist – jede nicht astreine Sprende wird sowieso vernichtet.
Ich denke, diese Richtlinie ist überholt. 1980 mag sie sinnvoll gewesen sein, denn in den Anfängen war HIV tatsächlich hauptsächlich ein Homosexuellen-Problem UND die Nachweismethoden bei geringer Keimzahl war noch unsicher. Heute hingegen – na, wie ich schon sagte: JEDE Spende wird untersucht.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#17   Fridericius †   13:12:23 | Mittwoch, 12. August 2009
An Kunstmaler
Wir haben in Deutschland ein Rechtssystem, das überwiegend nach der persönlichen Schuld des Täters urteilt, nicht nach den Folgen für das Opfer. Und dass das richtig ist, so wie es ist, kann man gut ablesen an „Todesarten“, wie ich es mal nennen will.
Fall A) Ein Mann geht über die Strasse, es ist dunkel und der Mann hat dunkle Kleidung an. Da, wo er läüft, liegt viel nasses Laub. Ein Autofahrer kommt, sieht ihn spät, will bremsen, das Auto schlittert im nassen Laub, überfährt den Mann. Er ist tot. Der Autofahrer kommt mit einer milden Strafe davon.
Fall B) Heller Tag, trockene Strasse, Autofahrer fährt zu schnell und telefoniert dabei. Überfährt den Mann. Auch tot.
Ergebnis in beiden Fällen genau dasselbe. Mann tot. Dennoch bekommt der Autofahrer aus Fall A eine weitaus mildere Strafe als der aus Fall B – eben weil seine persönliche Schuld weitaus geringer ist.
Was ich sagen will: Ich wäre auch dafür, Kinderschänder von der Gesellschaft fernzuhalten, einfach aus Selbstschutz, aber nicht aus dem Rachegedanken heraus, wie Sie das begründen. Strafe macht nichts wieder gut. Man muss diese Leute ihrer persönlichen Schuld angemessen bestrafen – und danach in einer menschenwürdigen Umgebung unterbringen, soll heissen: Eine Art Hotel, sozusagen. Keine Strafe mehr, sondern eben Schutz der Gesellschaft.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#14   Fridericius †   12:55:22 | Mittwoch, 12. August 2009
An Kunstmaler
Darf ich Sie fragen wo Sie leben?
Ich jedenfalls sehe das ganz anders, Kindesmißbrauch wird keineswegs als „nicht so schlimm“ angesehen. Im Gegenteil, die Gesellschaft sieht in Kindesmißbrauch eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt.
Redaktion benachrichtigen Der Sport ist offenbar ein Hort der Pädophilie
#9   Fridericius †   12:32:42 | Mittwoch, 12. August 2009
Zum Thema Kindesmißbrauch
Der Verfasser des Artikels, sowie auch viele Schreiber hier und in anderen Foren, verstehen anscheinend eines nicht: Es geht bei den Anklagen gegen die Kirche nicht darum, dass einige Priester Kinder geschändet haben. Das passiert in der Tat auch in Sportvereinen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, etc.
Es geht dabei um den Umgang der Hierarchie mit diesen Vorfällen, also Versuche der Vertuschung, Umgang mit den Tätern, Umgang mit den Opfern.
Dieser Sportverein um den es im Artikel geht, wird diesen Täter sicher ausschliessen, es wird seitens der Oberen des Vereins wahrscheinlich nicht zum Versuch der Vertuschung kommen, man wird mit der Polizei zusammenarbeiten und helfen, aufzuklären. Und das hat, bei aller Liebe, unsere Kirche in der Vergangenheit eben nicht getan.
Darum geht es bei der Kritik an der Kirche, nicht um die Fälle an sich. Denn das kann die Kirche nicht verhindern, dass einige Priester sich an Kindern vergreifen.
Redaktion benachrichtigen Der Homosexuelle, vor dem sich Deutschland ekelt
#315   Fridericius †   10:43:46 | Mittwoch, 12. August 2009
An Lycos
Ich glaube, wir sollten es lassen, denn ich habe das Gefühl, wir reden aneinander vorbei, aber ich kriege das Missverständnis nicht zu packen.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zehn-Millionen-Völkermord
#131   Fridericius †   10:41:09 | Mittwoch, 12. August 2009
An Kali
Die deutschen Juden waren also plötzlich Feinde, weil einige Spinner in den USA zum Boykott deutscher Waren aufgerufen hatten? Und das rechtfertigte dann, die deutschen Juden, vom einfachen Krämer bis hin zum Großbankier, vom Säugling bis zum Greis einzusperren?
Was für eine hochstehende Moral, die man bei Ihnen ablesen kann. Gratulation Kali.
Und dass die Juden nach dem Krieg seltsamerweise alle verschwunden waren… die haben sich wahrscheinlich alle zu Tode gefuttert in den KL, gelle?
Redaktion benachrichtigen Der Homosexuelle, vor dem sich Deutschland ekelt
#312   Fridericius †   10:25:34 | Mittwoch, 12. August 2009
An Lycos
Es geht doch nicht darum, was Sie glauben, oder was ich. Es geht mir darum, dass Sie von Gretchen verlangen, sie solle ihr Tun wertneutral beurteilen und dann zu dem selben Schluss kommen, wie Sie, Lycos, der ihr Tun aber nach christlichen Werten und eben nicht wertneutral beurteilt.
Und das ist paradox.
Sagen Sie mir doch, wonach, wenn nicht nach irgendwelchen Werten, man irgendeine Verhaltensweise beurteilen soll. Be-urteilen hat es schon in sich, man fällt ein Urteil. Und das geht nur, indem man nach irgendeinem Maßstab be-urteilt. Völlig wertneutral müsste man auch Mord tolerieren, weil der zugrundeligende Wert bei der Verurteilung von Mord der „Wert Leben“ ist.
Redaktion benachrichtigen Der Homosexuelle, vor dem sich Deutschland ekelt
#309   Fridericius †   10:05:13 | Mittwoch, 12. August 2009
An Lycos
Das kann man versuchen, klar. Das wäre aber auch keine Wertneutralität, sondern eben in Gedanken das Übernehmen der Wertvorstellungen des anderen.
Aber Ihr letzter Satz zeigt schon, dass Sie es bei der Beurteilung von Gretchens Tun eben nicht wertneutral versucht haben („Satan“). Ihr Beurteilungs-Hintergrund ist eben nicht wertneutral, sondern christlich geprägt. Was ich ja auch nicht als falsch ansehe, aber dann sollten Sie das auch sagen und nicht von Ihr Wertneutralität fordern und indirekt behaupten, Sie selber würden das ganze wertneutral bedenken, denn das tun Sie nicht.
Und es geht ja auch nicht, einen Lebensentwurf wertneutral zu überdenken. Wie sollte man da beurteilen, ob das wünschenswert ist oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Der Homosexuelle, vor dem sich Deutschland ekelt
#304   Fridericius †   09:52:40 | Mittwoch, 12. August 2009
An Lycos
Wenn man über irgendetwas wertneutral nachdenkt, dann hat man aber auch nicht Ihre Werte im Kopf, das sollten Sie bedenken.
Sie selber beurteilen das, was Gretchen vertritt, ja auch nicht wertneutral, sondern im Licht Ihrer Werte. Gretchen im Licht ihrer Werte, so ist das immer. Beinahe nichts kann der Mensch wertneutral betrachten, immer sind die eigenen Erfahrungen, Werte, Normen mit dabei.
Redaktion benachrichtigen Schon die National-Sozialisten haben den Hausunterricht verboten
#63   Fridericius †   21:45:08 | Dienstag, 11. August 2009
An Jörg Guttenberger
Ich möchte keineswegs die elterliche Erziehung ersetzen. Ich möchte, dass es so bleibt wie es ist, nämlich dass die Kinder BEIDES bekommen. Und so ist es ja auch oder sind Ihre Kinder 24 Stunden lang in der Schule? Also so weit ich das in Erinnrung habe, und soo alt bin ich dann auch noch nicht, sind die Kinder nur einige Stunden lang in der Schule und den Rest der Zeit dem Einfluss der Eltern unterstellt. Und genau so ist es gut, so können die Eltern mit den Kindern nicht machen was sie wollen, die Schule/der Staat aber auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Schon die National-Sozialisten haben den Hausunterricht verboten
#53   Fridericius †   21:16:10 | Dienstag, 11. August 2009
Über Homeschooling
Bei dieser Fragestellung geht es nicht um das Recht der Eltern, sondern um das Recht der Kinder. Das Recht auf Bildung nämlich, auf gleiche Startchancen wie alle anderen. Auch wenn letztere nur theoretisch gegeben ist. Aber man muss versuchen, allen Kindern dieselben Startchancen einzuräumen und das ist, bei allen Mängeln im System, mit der Schulpflicht am besten zu realisieren, weit besser zumindest, als die Bildung den Eltern zu überlassen.
Manch einer mag dazu genauso gut oder gar besser in der Lage sein, als die staatliche Schule, viele aber auch nicht.
Zudem würden Eltern willkürlich irgendwas weglassen können – Pius-Bruderschafts-Anhänger würden wohl den Sexualkunde-Unterricht weglassen und „ersatzweise“ noch etwas Traditionskunde vermitteln. Gut, möchte man sagen, ist nicht so dramatisch. Das stimmt. Aber was würden Anhänger des Kreationismus weglassen, was Zeugen Jehovas, was Muslime, was Nazis, was Rassisten, was Punks? Und durch welche Ideologie würden sie das Weggelassene ersetzen?
Kinder sind nicht das Eigentum der Eltern, wenn Eltern etwas zum dressieren wollen, dann sollen sie sich einen Hund zulegen.
Redaktion benachrichtigen Untersuchungen bestätigen: Veränderung ist möglich
#66   Fridericius †   23:31:32 | Montag, 10. August 2009
Gott hat die Menschen als sein Abbild nur heterosexuell erschaffen.
Gott ist also Heterosexuell?
Interessant, was man hier so alles lernt.
Und welche Frau liebt er heterosexuell?
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zehn-Millionen-Völkermord
#68   Fridericius †   22:38:17 | Montag, 10. August 2009
An „Wahrheit“
Was wollen Sie erreichen? Dass Hitler rehabilitiert werde oder was?
Das wird nicht geschehen, Sie können Ihre Energien also in sinnvollere Bereiche investieren, statt immer dieselben Geschichten von an Krankheiten zugrunde gegangener Häftlinge weiterzuspinnen.
Redaktion benachrichtigen Was ist reaktionärer Dogmatismus?
#20   Fridericius †   11:39:09 | Freitag, 7. August 2009
An Lycos
Und was ist mit Lügnern, Gedanken-Ehebrechern und Mördern?
Auch alle raus? Das bedeutet dann in letzter Konsequenz, dass die katholische Kirche keine Mitglieder hat, ja, noch nie welche hatte.
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrer genießt den Applaus seiner abgefallenen Gemeinde
#112   Fridericius †   11:18:42 | Freitag, 7. August 2009
An Kunstmaler
Bei allem Respekt, das, was sie hier „dem Priester an sich“ freundlich unterstellen, trifft allerhöchstens auf 30% derselben zu. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Zölibat nur von den allerwenigsten wirklich eingehalten wird. Viele sind schwul und viele haben eine Freundin, geheim, selbstverständlich.
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#157   Fridericius †   11:14:48 | Freitag, 7. August 2009
An Paulaner
Ich teile Ihren Pessimismus nicht. Wir standen einmal am Abgrund – sie erinnern sich vielleicht an die Kiba-Krise? – und der Überlebens-Instinkt der Menschen hat uns gerettet.
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#74   Fridericius †   01:19:03 | Freitag, 7. August 2009
Martin Bieger: Hölle
Letztendlich müssen wir sagen: Wir wissen nicht genau, was die Hölle ist, wie wir sie uns vorzustellen haben. In früheren Zeiten stellten sich die Menschen die Hölle als einen realen Ort mit körperlicher Folter und Flammen und so vor, heute spricht man von selbstauferlegter Gottesferne… naja, angenehm ist sie jedenfalls sicher nicht.
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#70   Fridericius †   00:40:07 | Freitag, 7. August 2009
An gunter maria michel: Auf ein Letztes
Trotzdem: die Verhütung hat die Familie u Deutschland kaputtgemacht.
Ganz im Gegenteil. Also ohne die Möglichkeit zur Verhütung hätten die meisten Familien so 8-10 Kinder, wie das früher, also bei meinen Ur-Großeltern zum Beispiel, der Fall war. Das war früher kein Problem, Krankheiten, Kriege, Hungersnöte, Kindersterblichkeit, frühe Tode etc haben das Bevölkerungswachstum, tja, wie soll man sagen, reguliert. Heute hingegen leben die Menschen weit länger, es gibt kaum noch Kindersterblichkeit, Kriege und Hungersnöte wurden auch von uns abgeschafft (also zumindest in Europa) und nur wenige Krankheiten sind noch letal. Und jetzt überlegen Sie mal, versuchen Sie es mal auszurechnen, wie groß die Bevölkerung heute in Deutschland wäre, hätten wir nicht die Möglichkeit zu verhüten. Jede Generation würde sich selber vervier- bzw verfünffachen…
Das ginge nicht lange gut, vielleicht ginge es jetzt gerade noch, aber in Bälde dann schon nicht mehr. Unsere Dörfer und Städte würden bald den Rest der Natur zugepflastert haben, naja, und irgendwann, da würden dann wieder Hungersnöte und Kriege um Lebensraum und Ressourcen für eine natürliche Regulation sorgen, nicht wahr.
Also Sie können doch nicht ernsthaft annehmen, dass DAS Gottes Wille sei, oder?
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#67   Fridericius †   00:12:47 | Freitag, 7. August 2009
An gunter maria michel
Wissen Sie, was ich für verantwortlich dafür halte, dass die Kirche so viele Mitglieder verliert?
Ich denke, es ist die konzentration auf den Bereich unter der Gürtellinie. Die Kirche ist zu einer Sex-Kirche verkommen. Das unwichtigste Thema überhaupt in der ganzen Morallehre. Früher hat die Kirche auch andere Themen gehabt, vernünftige und weit wichtigere Theme, wie z.B. die Anpragerung von Wucher, ja, von Zinsen überhaupt. Heute hat der Vatikan eine eigene Bank…
Hier auf diesem Portal ist Sex DAS Thema überhaupt – und soll ich Ihnen was sagen? Sex wird total überbewertet, von der Gesellschaft, genauso wie von der Kirche. Sex ist toll und schön und all das, aber Drachenfliegen und Wandern in den Bergen ist das auch. Seit meine Frau vor etwas mehr als 11 Jahren verstarb, hatte ich keinen mehr – und was soll ich sagen, es verlangt mich auch nicht danach. Ich vermisse meine Frau, na klar. Aber der Sex… unwichtig.
Und traurigerweise, gmm, reiten Sie durch meine Erwähnung des Kondomgebrauchs als Beispiel, nun auch auf dem Sex-Thema rum und vergessen das eigentliche Thema – und so ist das dauernd, jedenfalls hier.
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#63   Fridericius †   23:41:32 | Donnerstag, 6. August 2009
An LM
Ich glaube, es sind viele in der Hölle, weil viele einfach Arschlöcher sind/waren.
Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger in der Hölle ist, weil er Kondome benutzt hat.
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#61   Fridericius †   23:36:11 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Na, sehen Sie, Sie scheinen das Phänomen des moderater werdens des Glaubens aus dem ureigenen Umfeld zu kennen.
Was glauben Sie denn, warum Ihre Geschwister nicht zu Ihrer Art des Glaubens gefunden haben?
Und Ihre Tante, meinen Sie, die hat nur für Sie und nicht für Ihre Geschwister gebetet?
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#57   Fridericius †   23:25:14 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Ich habe nicht falsch gelebt. Jedenfalls nicht in diesem Punkt. Ich finde die Unterscheidung zwischen künstlicher und natürlicher Epfängnisverhütung, die die Kirche da betreibt, einfach nur albern, sorry.
Und was Ihre Neigung zum Zwang angeht, ich glaube nichtmal, dass Sie das absichtlich und bewußt machen, aber jetzt mal ehrlich: Wieso, meinen Sie, entscheiden sich die Menschen gegen den Glauben, so wie Sie ihn anstreben (also ich auch, beispielsweise was die Verhütungsthematik angeht)?
Sie sehen, daß es so ist. Und anstatt sich zu fragen, warum dies so ist bei freier Entscheidungsfähigkeit und zu versuchen, die Menschen in Konkurrenz zu den anderen möglichen Denk- bzw Glaubensweise, von Ihrem Glauben zu überzeugen, möchten Sie ein geschlossenes System aufbauen, in dem es quasi gar keine andere Möglichkeit zu denken gibt, zumindest für die Kinder. Das ist, so muss ich das sehen, der Versuch einer Gehirnwäsche, wie das bei Sekten oft der Fall ist, wo die Mitglieder oft abgeschottet von der Welt leben, um ja keine rebellischen Gedanken aufkommen zu lassen. Und das lehne ich entschieden ab.
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#53   Fridericius †   22:44:19 | Donnerstag, 6. August 2009
An Leo Miles
Falls es Ihnen in IIhrem Elfenbeinturm noch nicht aufgefallen sein sollte: wahrscheinlich 90% der Katholiken verhüten und haben Geschlechtsverkehr auch nur zum Spass – nur als Beispiel. So wie ich und meine Frau früher auch. Und dennoch sind wir, also ich und die 90%, Katholiken.
Und wie Sie das interpretieren, dass das damals 18jährige Mädel von zu Hause geflohen ist, ist mir sowas von… egal.
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#51   Fridericius †   22:18:06 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Sehen Sie, jetzt verweigern Sie aus gutem Grund die Beschreibung der praktischen Ausformung dieser Gemeinschaft. Der gute Grund ist der folgende: Sie müssten, um so etwas zu erreichen, genau das machen, was Sie abzulehnen angeben, nämlich Zwang ausüben. Wieso gibt es solche Familien nicht sehr viele? Weil die Menschen sich eben entscheiden können. Und sie entscheiden sich in der Überwiegenden Mehrheit gegen ein solches Leben, auch dann, wenn sie aus einer der wenigen in Ihrem Sinne katholischen Familie kommen. Ich kann Ihnen da zwei Beispiele aus meinem Bekanntenkreis nennen. 1) Ich habe eine gute Bekannte aus Bayern, deren Eltern wirklich streng katholisch sind. Sie hat 10 geschwister. Sie selber ist Atheistin und sagt, dass ihre Geschwister den Glauben ihrer Eltern nicht teilen. Atheisten sind die anderen wohl nicht, aber eben auch keine so strengen Katholiken wie die Eltern. 2) Ich kenne über meine Vereinstätigkeit ein 19jähriges Mädel aus einer ebenso streng gläubigen Familie, die ist mit 18, sofort als sie es konnte, zu Hause aus- und in die große Stadt, nach Stuttgart, gezogen und lässt jetzt richtig „die Sau raus“ – eben weil sie sich eingeengt gefühlt hat.
Ihr Konzept beruht im Grunde darauf: „Ich kann die Kinder nicht überzeugen, also muss ich „Gewalt“ anwenden.“ Gewalt ist hier nicht körperlich gemeint.
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#48   Fridericius †   21:53:08 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter mara michel
Ja, schön, aber praktisch, damit meinte ich: Wie würden Sie das organisieren wollen? Sie müssten ja eine geschlossene Gemeinschaft bilden, mit eigenen KiGas, Schulen, Arbeitsplätzen, naja, eben alles.
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#45   Fridericius †   21:41:27 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Wie sollte das praktisch aussehen?
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#42   Fridericius †   21:25:53 | Donnerstag, 6. August 2009
An Gunter maria michel
Na, dann träumen Sie mal weiter. Ich glaube, eine solche Gemeinschaft würde in ganz kurzer Zeit ein unmenschliches System des Terrors werden, ja, werden müssen, um zu überleben. Stimme der vernunft hat die Amish genannt, die nur so als Gemeinschaft überleben können.
Da sag ich nur: nein danke.
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#39   Fridericius †   21:11:28 | Donnerstag, 6. August 2009
Weil, gunter maria michel
die lieben Kinderchen der kinderreichen wirklich katholischen (also nach Ihrem Verständnis) irgendwann auch erwachsen werden und feststellen, dass sie nicht so leben wollen und auch nicht so leben müssen. Und dann gehen die einfach.
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#92   Fridericius †   18:21:42 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Lesen Sie die geistlichen Schriftsteller, beginnend mit dem Altertum, den Wüstenvätern, zum Beispiel die Leiter des Paradieses von Johannes Klimakus, oder den seligen Johannes Kassian.
Nein danke, ich kann mir ausgehend vom Studium der Bibel meine eigenen Gedanken machen.
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#90   Fridericius †   18:00:57 | Donnerstag, 6. August 2009
An gunter maria michel
Johannes 8,1-11
Jesus aber ging zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du?
Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
Ich lese da nichts von langer Buße.
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#105   Fridericius †   17:46:08 | Donnerstag, 6. August 2009
An pneumat
Wieso sollte der Herr so um den heissen Brei reden und nicht konkret sagen, was er meint?
Mit Prophezeiungen www.bibelzitate.de/up.html dieser Art hatten wir (also wir Christen) schon häufiger „kleine“ Problemchen.
Ich halte alle Prophezeiungen für Menschenwerk.
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#83   Fridericius †   16:41:39 | Donnerstag, 6. August 2009
An pneumat
An was für einen Gott glauben denn Sie? An den christlichen, vergebenden Gott wohl offensichtlich nicht.
Mein Gott jedenfalls will nicht, dass wir wegen unserer Sünden unser restliches Leben permanent wie ein Wurm im Staub kriechen, uns hassen und in ständiger Furcht leben – genau dafür ist ja die Beichte da. Hat man gebeichtet und die auferlegte Buße getan, so wird diese Sünde von Gott nicht mehr beachtet, sie ist vergeben. Und da ist es völlig gleich, welche Sünde man begangen hat. Man muss es nur bereuen. Selbst einen Mord vergibt Gott.
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#31   Fridericius †   16:13:59 | Mittwoch, 5. August 2009
Ich suche ein Kirchenlied
Vielleicht kann mir ja jemand von Ihnen helfen, ich habe es neulich bei einem Konzert eines evangelischen Kirchenchores gehört und es hat mich sehr berührt, nur leider weiss ich weder den genauen Text noch den Namen oder den Autor. Ich versuche mal das Textfragment, das mir noch ungefähr einfällt, niederzuschreiben. Vielleicht weiss ja jeman von Ihnen, wie es heissen könnte (auch google lieferte keine Antwort, wahrscheinlich, weil auch dieses Textfragment nicht ganz korrekt ist).
Also:
…hält mich fest in seinen Armen, wie ein Vater der sein Kind so liebt…(?)
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#150   Fridericius †   15:18:27 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Jetzt wo ich KZH bin hab ich beim surfen bei Youtube anscheinend Ihre Hymne www.youtube.com/watch?v=gswnUf7hkbw&… gefunden. Beachten Sie bitte den qualitativ hochwertigen Refrain.
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#132   Fridericius †   11:58:46 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler: Berichtigung
Sehen Sie, Puchil ist gar nicht gegen den Zölibat an sich. Also fällt auch noch der Grund für Ihre Bösartigkeiten weg.
Spätestens jetzt wäre eine Entschuldigung angemessen.
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#130   Fridericius †   11:54:38 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Soso, es stört Sie, daß Puchil2 gegen den Zölibat ist. Und weil Sie das stört, nennen Sie seine Frau eine Nutte, ihn einen dreckigen, verzogenen Fratz.
Nennen Sie jeden, der schon mal gesündigt hat, so?
Ich habe zum Beispiel neulich gesündigt, als ich jemanden angelogen habe. Bin ich jetzt auch ein dreckiger, verzogener Fratz für Sie, weil ich ein Sünder bin?
Und wie Jesus sagte: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Sind Sie sündlos, Kunstmaler?
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#126   Fridericius †   11:45:18 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Was wollen sie denn dann von Puchil2? Der ist doch, wie er selber sagt, kein Priester mehr, er hat sich laiisieren lassen, oder? Er hat gemerkt, daß die zölibatäre Lebensweise von ihm nicht eingehalten werden kann und ist ehrlich gegangen. Und zudem, Kunstmaler, der Wunsch mit einer Frau zusammenzusein, zu heiraten und Kinder zu bekommen ist keine Sünde, das einzige, was hier Sünde sein könnte, ist das Brechen eines Versprechens. Und hier bin ich sicher, dass beispielsweise Puchil das sicher bereut, wenn auch anders, als Sie das gerne hätten. Ich denke, er bereut, ein Versprechen gegeben zu haben, welches er nicht einzuhalten in der Lage ist. Jesus wird ihm seinen Irrtum vergeben.
Und wie Jesus sagte: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Sind Sie sündlos, Kunstmaler?
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#117   Fridericius †   10:12:42 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler
Daß viele Gläubige solche Priester verstehen können, weil sie sich erinnern können, wie sie selber vor 10, 20 Jahre so waren und wie sich ihr Leben und ihr Denken in dieser Zeit geändert hat, das können Sie wohl nicht verstehen?
Denken Sie sich mal zurück in die Zeit, als Sie 25 Jahre alt waren. Ich weiß nicht, wie lange es bei Ihnen her ist, bei mir knapp 20 Jahre. Und wenn ich jetzt überlege, was ich damals dachte und welche Ideale ich verfolgte, dann muss ich sagen, dass sich davon vieles geändert hat.
Als so junger Mensch hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass sich meine Ideale und mein Denken nie ändern werden, daß sie stählern sind und ich auch in 20 Jahren genau so denken werde. Rückblickend kann ich nur sagen, ich hätte mich geirrt. Ich sehe vieles nun ganz anders, was ja auch ganz natürlich ist, da ich über 20 Jahre Lebenserfahrung verfüge, über die ich als 25jähriger noch nicht verfügte.
Ein Priester, der mit 25 Jahren geweiht wird, ist meist von Mutti ausgezogen, direkt ins Seminar, hat noch keinen Handschlag Arbeit verrichtet und noch nicht alleine gewohnt. Und von so jemandem verlangt man, ein Versprechen für sein gesamtes Leben zu geben, obwohl der noch gar nicht gefestigt ist?
Und dann kommen Sie, Kunstmaler, und beschimpfen einen, der dann, nach einigen Jahren des Lebens und der Veränderung, merkt, dass er das Versprechen nicht einhalten kann, als Hurenbock?
Ich würde gerne mehr schreiben, aber der Platz geht mir aus.
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#426   Fridericius †   00:56:00 | Mittwoch, 5. August 2009
An mr. cologne
Nichts liegt mir ferner, als die Verbrechen, die im Namen des Christentums, oft sogar durch die Kirchen selber, verübt wurden, zu rechtfertigen oder zu leugnen.
Es ist in der Tat grauenhaft, was Christen vergangener Jahrhunderte angerichtet haben. Und wir müssen daraus lernen.
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#424   Fridericius †   00:40:39 | Mittwoch, 5. August 2009
An mr. Cologne
Mir geht es um das Prinzip, dass man die absoluten Opferzahlen nicht in diesem Sinne auslegen darf, dass man sagt: Die Nazis haben 50mio Menschen auf dem Gewissen, die Kommunisten 60mio – also waren die Kommunisten schlimmer (Zahlen nur als Beispiel, ich kenne die wirklichen Opferzahlen nicht). Das ist offensichtlich albern, aus diesem Unterschied ableiten zu wollen, die eine Ideologie sei schlimmer als die andere gewesen.
Als Beispiel mag noch folgendes dienen: Ein Tyrann hat eine kleine Insel unter sich und bringt im Laufe seiner Herrschaft 100 der 1000 Bewohner um. Am Festland ist ein anderer Tyrann Herrscher und bringt von seinen 100.000 Untertanen 1000 um. In absoluten Zahlen bemessen war der Festlandsherrscher „böser“. Aber andererseits hat er „nur“ 1% seiner Untertanen umgebracht, der andere hingegen 10%.
Absolute Zahlen sagen nichts aus. Das wollte ich mit dem Prinzip sagen.
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#421   Fridericius †   00:20:50 | Mittwoch, 5. August 2009
An sct
Also da wär ich mir an Ihrer Stelle mal nicht so sicher und würde schon gar keinen als Lügner hinstellen, ohne die Zahlen zu kennen. Die Nazis und die Kommunisten haben in der Tat sehr viele auf dem Gewissen – aber die Kirche hatte knapp 2000 Jahre Zeit. Würde man all die Opfer all dieser unzähligen Jahre zusammenrechnen, dann kann es schon sein, dass es mehr sind als die der Nazis und Kommunisten zusammen.
Aber ich empfinde die absolute Zahl auch nicht als entscheidend, denn es geht hier um das Prinzip.
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#415   Fridericius †   23:28:17 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Also mit anderen Worten: So eine Bibelstelle gibt es nicht.
Na fein.
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#412   Fridericius †   23:10:36 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Also Sie denken sich, dass, wenn es verschiedene Engelschöre gibt, es auch bei den Menschen so sein muss?
Dafür wollte ich eine Bibelstelle, nicht für die Engelschöre.
Und was Paulus schreibt, nun, sagen wir, das ist mir herzlich egal, solange der Gute nicht irgendeinen Beleg dafür hat.
Jetzt mal praktisch: Wie muss ich mir das vorstellen? Angenommen, ich komme gerade so in den Himmel, meine Frau allerdings kommt als Heilige hinein. Wären wir dann ewig getrennt, weil sie auf einer anderen Ebene des Himmels wäre? Das wäre doch nicht schön, oder?
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#408   Fridericius †   22:42:57 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Zeigen Sie mir mal eine Stelle in der Bibel wo das explizit steht.
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#406   Fridericius †   22:25:08 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Verscheidene Stufen, soso.
Glaub ich nicht dran.
Entweder Anschauung Gottes – oder nicht.
Ein bisschen oder die totale megakrasse Anschauung, das geht nicht.
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#404   Fridericius †   22:00:46 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Ich habe Ihnen eine ernsthafte Frage gestellt. Wenn Sie diese nicht beantworten möchten oder können, dann lassen Sie es. Und zu Ihrer Information, ich bin Christ. Nur bin ich kein Hass-Apologet.
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#401   Fridericius †   21:35:32 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Was da genau steht, hab ich weiter unten schon zitiert.
Was Sie mir noch erklären wollten, ist, was der „Himmel plus“ sein soll, den Sie proklamieren.
Kriegt man dann zusätzlich zur ewigen Anschauung Gottes noch einen Massagesessel dazu oder was?
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#396   Fridericius †   21:00:30 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Und genau das, worum Sie mich bitte, tue ich. Ich lese die Stelle.
Und da steht, dass der reiche Mann da, um ins Himmelreich zu kommen, die Gebote einhalten soll UND all sein Gut verkaufen soll.
Genau das steht da und nichts anderes.
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#388   Fridericius †   20:31:52 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Der Reiche Mann fragt: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?
Und Jesus antwortet: Neben dem Halten der Gebote fehlt dir noch eins.
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#382   Fridericius †   20:00:09 | Dienstag, 4. August 2009
An Leo Miles
Im Ganzen zitiert lautet Lukas 18ff folgendermaßen:
18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?
19 Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.
20 Du weißt die Gebote wohl: „Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.“
21 Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.
22 Da Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!
23 Da er aber das hörte, ward er traurig; denn er war sehr reich.
24 Da aber Jesus sah, daß er traurig war geworden, sprach er: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!
25 Es ist leichter, daß ein Kamel gehe durch ein Nadelöhr, denn daß ein Reicher in das Reich Gottes komme.
Der reiche Mann will wissen, wie er ins Himmelreich gelange. Und Jesus sagt, nachdem er gehört hat, dass dieser Mann die Gebote halte: „Es fehlt dir noch eins.“
Der Mann will „nur“ ins Himmelreich, er will keinen „noch größeren Lohn“. Was sollte auch ein noch höherer Lohn sein, als in den Himmel zu kommen?
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#344   Fridericius †   16:56:47 | Dienstag, 4. August 2009
An Stimme der Vernunft
Ja, ich verstehe Sie. :'(
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#323   Fridericius †   16:27:57 | Dienstag, 4. August 2009
An Stimme der Vernunft
Th. v. A. muss man dennoch loben, denn er hat als einer der ersten versucht, den Glaube an Gott logisch zu begründen. Ob ihm sein Fehler der willkürlich unterbrochenen Kausalkette bewußt war, können wir nicht mehr feststellen.
Für mich ist es einfach ein starker Hinweis auf Gott, daß nicht Nichts ist und vor allem, daß Leben existiert. Aber auch das ist natürlich kein Beweis, schon gar nicht im wissenschaftlichen Sinne.
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#319   Fridericius †   16:17:40 | Dienstag, 4. August 2009
An Lycos
Das eine schliesst das andere nicht aus.
Und mal ernsthaft, ist Ihnen das nicht selber zu blöd, etwas damit zu begründen, dass es „katholische Lehre“ sei?
Das Problem bei diesem Versuch, Gott zu beweisen, ist halt einfach, dass Th.v.A. eine Kausalkette aufbaut („Es gibt etwas, also muss einer da sein, der es gemacht hat.“), die er dann willkürlich zu einem bestimmten Zeitpunkt unterbricht, nämlich bei Gott. Das geht so nicht.
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#315   Fridericius †   16:06:42 | Dienstag, 4. August 2009
An Lycos
Unsinn. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
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#66   Fridericius †   16:04:45 | Dienstag, 4. August 2009
An Kreuzverhör
Ich muss nicht beweisen, woher das Bild da stammt.
Es ist deshalb unredlich, weil ich Bilder dieser Art, die Heterosexuelle darstellen, ebenso zu Hauf im Netz finden könnte. Aber niemand hier käme auf die Idee, die Kindererziehung durch Hterosexuelle mit solchen Bildern zu kritisieren.
Ich glaube nämlich kaum, dass der Peitschen-Mann und der leder-Kerl zusammen scharf drauf sind, Kinder zu haben.
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#310   Fridericius †   16:00:24 | Dienstag, 4. August 2009
An Lycos
Weil auch die Nichtexistenz Gottes logisch zu denken möglich ist – das eine schliesst das andere nicht aus.
Für beide Seiten gibt es Argumente.
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#305   Fridericius †   15:47:22 | Dienstag, 4. August 2009
An Stimme der Vernunft und Lycos
An einen Gott zu glauben ist in der Tat logisch begründbar. Nur an welchen speziell nicht. Das ist halt Glaubenssache.
Redaktion benachrichtigen Fräulein Zypries verkündigt die heile Homo-Welt
#50   Fridericius †   15:44:38 | Dienstag, 4. August 2009
Unredlich
Ich muss mich der Kritik anschließen. Dieses Bild, welches der Artikel-Autor ausgewählt hat, ist denkbar unpassend und sehr unredlich.
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#281   Fridericius †   14:54:08 | Dienstag, 4. August 2009
An mr. cologne
Was wollen Sie denn eigentlich?
Wir können Gott nicht beweisen, das ist ja klar. Das ist bisher noch keinem gelungen.
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#266   Fridericius †   14:33:51 | Dienstag, 4. August 2009
An mr. cologne
Ja, der Sinn ist heute ein wenig abhanden gekommen oder hat sich sogar ins Gegenteil verkehrt.
Mir persönlich würden verheiratete Priester nichts ausmachen – aber ich fordere deshalb nicht die Abschaffung des Zölibats, denn für viele Katholiken scheint das wichtig zu sein.
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#256   Fridericius †   14:19:50 | Dienstag, 4. August 2009
An mr. cologne
Es gibt unzählige christliche Kirchen, in denen kein Zölibat gefordert wird. Fein, gehen Sie dahin. Niemand zwingt Sie, Priester in der RKK zu werden. Und was die Ablehnung der Homosexualität an sich angeht bin ich ganz auf Ihrer Seite.
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#249   Fridericius †   14:11:05 | Dienstag, 4. August 2009
An mr. cologne
Wenn für Sie Jesus ein bedeutender Prophet war, dann halten Sie es so. Und selbst dann, wenn Sie Jesus „nur“ als menschlichen Philosophen sehen, ist seine Lehre doch positiv, oder nicht?
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#245   Fridericius †   13:56:42 | Dienstag, 4. August 2009
An mr. cologne
Wie Sie das sehen bleibt alleine Ihnen überlassen.
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#240   Fridericius †   13:44:29 | Dienstag, 4. August 2009
An Lycos und Stimme der Vernunft
Stimme der Vernunft hat leider teilweise Recht, denn manchmal wird Gott im Alten Testament schon wie ein wahnsinniger Massenmörder beschrieben.
Ich für meinen Teil nehme das AT daher eher als eine Art Erzählung von menschlichen Autoren, deren Intention es ist, zu zeigen, dass Gott zu seinem Volk steht und dass wir Gottes Gebote achten sollen und nicht als das Wort Gottes in dem Sinne, dass all das, was darin steht, tatsächlich passiert ist.
Für mich als Christ gilt das Neue Testament.
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#213   Fridericius †   11:18:08 | Dienstag, 4. August 2009
An Lycos
Ich sehe das als eine Prophezeiung, nicht als Wunsch Jesu.
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#210   Fridericius †   11:09:30 | Dienstag, 4. August 2009
An Gretchen
Trotz des albernen Charakters Ihres Beitrages haben Sie damit gar nicht so Unrecht.
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#205   Fridericius †   10:51:46 | Dienstag, 4. August 2009
An Stimme der Vernunft
Darf ich Ihnen den Vorschlag machen, einfach zu versuchen, ein guter Mensch zu sein und anständig mit Ihren Mitmenschen umzugehen?
Damit hätten Sie dann das wichtigste Gebot Gottes erfüllt. Wie der Papst schon sagte: Die Liebe genügt.
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#140   Fridericius †   22:29:00 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist
Nun, von der Warte der damals lebenden Menschen war das Leben sicher auch kein Zuckerschlecken, je nachdem, welchem Stand man angehörte und von welcher Zeit und welcher Gegend genau wir reden. Eigentlich ist es ganz einfach, festzustellen, dass es in der Geschichte bisher offensichtlich keinen einzigen Zeitpunkt gab, in dem die Menschen zufrieden waren, denn ab dem Moment würde sich nichts mehr verändert haben und wir würden noch heute in jenem Traumzustand leben.
Veränderungen basieren auf einer Unzufriedenheit mit den Verhältnissen, sei es in technischer oder gesellschaftlicher Hinsicht. Und im Mittelalter wurde eine Menge Technik entwickelt und verbessert und auch die Gesellschaftsform wandelte sich stetig.
Die Menschheit war noch nie zufrieden mit dem, was sie gerade hatte. Das ist der Motor der Entwicklung.
Wo Sie Recht haben könnten, ich weiss jedoch nicht genau, ob Sie das so meinten, ist, dass wir sicher nicht zufriedener werden durch einen TFT-Fernseher – aber mit ihm vielleicht schon, denn hier kommt es ganz entscheidend darauf an, was der Standart meiner Mitmenschen so ist. Zufriedenheit gründet sich nämlich zu einem hohen Maße darauf, sich nicht arm oder benachteiligt zu fühlen. Hat keiner einen TFT dann macht der mich auch nicht glücklich. Haben viele einen, dann macht mich dessen Abwesenheit eventuell unglücklich. Also mich persönlich nicht, ich habe nichtmal einen Röhrenfernseher, ich meine das prinzipiell.
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#126   Fridericius †   21:27:49 | Montag, 3. August 2009
an _zeitgeist
Noch mehr Platz.
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#123   Fridericius †   21:15:09 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist
Ich schaffe Platz für Sie. Bitte sehr.
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#119   Fridericius †   20:51:53 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist
Zunächst mal gab es, was die Quellenlage angeht, eines nicht, nämlich viele Leute, die Schreiben konnten. Schreiben konnten bis in die frühe Neuzeit hinein nur Kleriker und wenige Adlige.
Und alles, was Sie behaupten, ist leider genau das, eine reine Behauptung. Wir wissen schlicht nicht, wie es den einfachen Menschen im Mittelalter gefühlsmäßig ging. Ob der Handwerker sich wohl gefühlt hat, das können wir weder aus Sterbe- noch aus Taufregistern, weder aus Stundenbüchern, noch aus Lohnabrechnungen entnehmen.
Sie scheinen Anhänger einer romatisierten Vorstellung des Mittelalters zu sein, der ich mich nicht anschliessen kann. Damit betreiben Sie jene Geschichtsklitterung, die Sie in einem Ihrer letzten Beiträge kritisierten, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Weder war das Mittelalter nur finsterl noch war es nur strahlend.
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#117   Fridericius †   20:06:24 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist
Also noch etwas zur gefühlten Zufriedenheit. Ich selber bin begeisterer Naturfreund, ich liebe es, einige Tage lang ganz schlicht und einfach, ohne Strom, fliessendes Wasser, ohne Telefon und Internet im Sommer in meinem Ferienhaus in Schweden zu leben an einem kleinen See.
Das Zauberwort ist hier „einige Tage lang“ und „im Sommer“. Wenn ich dann wieder in die Zivilisation komme, geniesse ich es erst wieder, morgens ohne vorher den Ofen anbrennen zu müssen, warm duschen zu können. Und ich war nur einmal im Winter dort, das ist nämlich wirklich sehr anstrengend, und das, obwohl ich mein Holz zum Heizen schon in 1m-Stücken geliefert bekomme, die ich dann nur noch ofengerecht kleinmachen und keine Bäume fällen muss. Da verfliegt die Romantik recht schnell, vor allem, wenn man eingeschneit wird, wie es mir bei dem einen Mal für drei Tage passiert ist.
Also wie gesagt: Einige Tage oder gar Wochen lang im Sommer ist das Leben dort schön, unkompliziert, romantisch. Aber auch nur, weil ich mir keine Sorgen um meine Ernährung machen muss und auch keine um meine medizinische Versorgung im Ernstfall, denn die nächste Siedlung ist nur 15min mit dem Auto entfernt.
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#114   Fridericius †   19:47:21 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist
Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, _zeitgeist, ich glaube, Sie machen einen Fehler, wenn Sie vermuten, die Menschen des Mittelalters seien im allgemeinen zufriedener gewesen. Um so etwas zu mutmaßen fehlen uns schlicht die Quellen, denn bis in die frühe Neuzeit hinein gibt es kaum Schriftstücke, die von einfachen Leute selber verfasst wurden oder in denen deren Leben beschrieben wird. Beispielsweise an den zahlreichen Bauern-Erhebungen, Unabhängikkeitskämpfen und Häresie-Bewegungen mancher Zeiten lese ich etwas anderes ab.
Weshalb Sie der Meinung sind, wir würden uns deziiert heute für das Lebensnotwendige erniedrigen kann ich nicht nachvollziehen. Die Menschen mussten immer schon arbeiten und früher weit mehr als heute, und anteilig sehr viel mehr, um das Lebensnotwendige zu erarbeiten, etwa Nahrung und Wohnung.
Ich teile Ihren Pessimismus keineswegs, auch nicht, was die von Ihnen beklagte Gotteslästerung angeht. Ich empfinde es weit mehr als Gotteslästerung, jemanden anderen dafür weltlich zu bestrafen, dass er ein anderes oder gar kein Gottesbild hat oder weil er eine Sünde begangen hat, wie das beispielsweise das ganze Mittelalter hindurch bis in die Neuzeit war, als heute, wo wir es akzeptieren, dass der Mensch sich frei entscheiden kann. Heute müssen wir vom Glauben überzeugen und können nicht mehr zwingen – ich finde das sehr positiv.
Leider geht der Platz zur Neige, ich würde gerne noch etwas persönliches zur gefühlten Zufriedenheit sagen.
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#106   Fridericius †   18:02:58 | Montag, 3. August 2009
an mr. cologne
Ja, stimmt. Und?
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#104   Fridericius †   17:52:27 | Montag, 3. August 2009
An _zeitgeist und an mr. cologne
Wenn Sie, _zeitgeist, schreiben, das Hochmittelalter sei eine kulturelle Hochzeit gewesen, dann stimmt das. Nur müssen Sie sich halt fragen lassen, welche Zeit denn dezidiert keine kulturelle Hochzeit gewesen sei. Alle Zeitperioden haben prachtvolle Kulturleistungen hervorgebracht, die Antike, das frühe Mittelalter, das Hochmittelalter, das Spätmittelalter, die Renaissance, der Barock, die Neuzeit, die Moderne. In jeder dieser Epochen gab es glanzvolle Kulturleistungen ebenso wie schändliche Machenschaften.
Und, mr. cologne, im Hochmittelalter gab es praktisch noch keine Hexenverfolgungen, zumindest keine von der Obrigkeit organisierten. Der Hexenwahn ist ein Phänomen des späten Spätmittelalters und der beginnenden Neuzeit und keines des 13. Jahrhunderts.
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#47   Fridericius †   13:25:40 | Montag, 27. Juli 2009
Kunstmaler:
Ich für meinen Teil glaube nicht, dass Glaube an JC unbedingt nötig ist. Es ist sicher hilfreich, denn so wissen wir, was von uns „verlangt wird“, aber ich denke schon, dass Gott auch für gute Menschen anderer Religionen einen Weg hat, in den Himmel gelangen können oder für Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen (z.B. kleine Kinder) oder geistigen Entwicklung (geistig Behinderte) gar nicht in der Lage sind, an Christus zu glauben.
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#35   Fridericius †   12:54:53 | Montag, 27. Juli 2009
Kunstmaler, Sie sind frei.
Sie sind glücklicherweise heute frei darin, zu glauben oder nicht zu glauben was Sie wollen, so wie ich auch. Ich hatte gestern Abend einen kurzen Disput mit Leser Shuca über die Marienverehrung, die ich als übertrieben ansehe. Auch das ist mir erlaubt, ich muss diesen Marien-Kult nicht mitmachen, niemand kann mich dazu zwingen. Selbstverständlich kann man versuchen, mich zu überzeugen, aber ich habe bisher noch keine überzeugenden Argumente für eine Beinahe-Anbetung Marias als Muttergöttin gelesen oder gehört.
Ihnen scheint es mit der Jungfrauengeburt ähnlich zu gehen, was nicht schlimm ist. Schliesslich ist das nur ein winziger Bruchteil des Glaubens und für die eigentliche Botschaft Christi gänzlich unwichtig.
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#25   Fridericius †   12:37:13 | Montag, 27. Juli 2009
Die absolute Macht.
Niemand sollte die absolute Macht haben, das haben wir aus der Geschichte gelernt, hoffe ich.
Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut.
Deshalb ist die Demokratie, bei all ihren Schwächen, die beste Regierungsform, die wir je hatten, denn praktisch kann niemand die absolute Macht gewinnen.
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#21   Fridericius †   12:31:55 | Montag, 27. Juli 2009
Verzeihen Sie, Kunstmaler!
Ich muss Ihnen teiweise recht geben, aber auch teilweise widersprechen. Sicherlich müssen sich die Schwulen damit abfinden, dass andere Menschen ihr lebensweise nicht für gut heißen. Ich denke, das wissen auch die Schwulen. Was sie hingegen nicht tolerieren müssen ist alleine wegen ihres Schwulseins zum Opfer von Gewalttaten zu werden. Die Tage las ich in einem Artikel in einem älteren Spiegel über ein Seniorenheim für Schwule in Berlin, dass 90% der alten Menschen angaben, in ihrem Leben mindestens einmal das Opfer von Gewalt geworden zu sein, die sich aus Ressentiments gegen Homosexuelle nährte.
Und das muss niemand akzeptieren oder tolerieren.
So wie Sie es in Ihrem letzten Satz zusammenfassen hätte wohl kein Schwuler ein Problem mit Ihrer Meinung.
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#12   Fridericius †   12:16:23 | Montag, 27. Juli 2009
An MartinBieger:
Ja, das war sie, die Zentrumspartei. Leider.
:'(
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#82   Fridericius †   01:20:03 | Montag, 27. Juli 2009
Verzeihen Sie, _zeitgeist!
Aber weder war Luther vulgärer als die Menschen seiner Zeit noch antisemitischer als seine Zeitgenossen.
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#79   Fridericius †   00:34:03 | Montag, 27. Juli 2009
Shuca: Unsere Vorfahren
haben eine ganze Menge geglaubt, was wir heute nicht mehr glauben. Es spielt für mich keine Rolle, was meine Vorfahren geglaubt haben. Ich muss es verstehen, dann kann ich etwas glauben.
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#76   Fridericius †   00:12:56 | Montag, 27. Juli 2009
Shuca: Ich kann damit nichts anfangen.
Ich habe die an Anbetung heranreichende Verehrung der Mutter Jesu noch nie verstanden und halte sie, versöhnlich ausgedrückt, für überflüssig.
Beantworten Sie doch einmal die Frage, wieso, wenn, wie wir gauben, Jesus die Liebe ist, wir seine Mutter anrufen sollten, um „Jesu Herz zu erweichen“ oder wie man das sonst ausdrücken würde. Wir müssen Sein Herz nicht erweichen, es ist bereits weich – was hier bedeutet, Jesus ist barmherzig und Er versteht uns, wenn wir Ihm etwas sagen oder beichten.
Er ist Gott, das bedeutet, es ist nicht so wie bei uns Menschen, dass wir, wenn wir von jemandem etwas wollen, über dessen Mutter gehend bessere Chancen hätten, sein Herz zu erweichen und ihn „rumzukriegen“.
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#72   Fridericius †   23:57:43 | Sonntag, 26. Juli 2009
Shuca: Inquisitor?
Aber wenn Sie es wünschen, bitte. Auf beides ein JA.
Was das allerdings mit der Beinahe-Anbetung Marias als „Muttergöttin“ zu tun haben soll, bleibt ein Geheimnis.
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#67   Fridericius †   23:41:58 | Sonntag, 26. Juli 2009
Shuca: Gott tut nichts dergleichen
So wie Sie das darstellen müsste Gott die Menschen gewissermaßen wie Marionetten steuern. Das aber tut er nicht, es ist unser freier Wille.
Und Ihr Nachsatz, den Sie immer schreiben: Ich muss nicht „über Maria zu Christus“. Christus alleine ist die Liebe, der benötigt keine Mittlerin.
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#58   Fridericius †   22:47:07 | Sonntag, 26. Juli 2009
Luther war ein guter Mann.
Wer ihm am Zeug flicken will, sollte sich erst einmal mit den Zuständen in unserer Kirche zur damaligen Zeit beschäftigen, die alles andere als wünschenswert waren.
Redaktion benachrichtigen So einfach ist das: „Mehr Sex, weniger Kinder“
#165   Fridericius †   04:59:59 | Mittwoch, 22. Juli 2009
An _zeitgeist
Guten Morgen.
Sie schreiben, der 30jährige Krieg sei Gottes Strafe für den Glaubensabfall gewesen. Dem muss ich widersprechen. Theoretisch könnte das natürlich sein, das ist wahr, aber ich denke eher nein, denn Gottvater straft nicht so.
Ich versuche mal eine Analogie. Gott wird ja oft als gütiger, gerechter Vater beschrieben. Also nehme ich einen Vater als Gott und seine Kinder als Menschen.
Ein Vater hat 10 gehorsame Kinder (die Katholiken) und 2 ungehorsame (die Protestanten). Wegen der zwei Ungehorsamen bestraft er nun alle 12 Kindern grausam und gnadenlos, ohne etwas dazu zu sagen. Diesen vater würde ich nicht „gütig und gerecht“ nennen, sondern „barbarisch und willkürlich“.
Nein, _zeitgeist, Gott straft nicht auf Erden. Wenn es Kriege gibt, so ist das alleine unsere Schuld, also die der Menschen. Wie, frage ich Sie, sollte Gott die Menschen auch mit Kriegen strafen? Dazu müsste er ja in den von Ihm geschenkten freien Willen der Menschen eingreifen und sie wie Marionetten dazu benutzen, einander den Krieg zu erklären. Und das tut er nicht.
Ihre Mutmaßungen sind zudem absolut willkürlich. Ich könnte mit genau demseben Recht mutmaßen, dieser Krieg sei die Strafe für die Uneinsichtigkeit der Kurie gewesen, als sie Luthers Forderungen so leichtfertig abgeschmettert hat und damit die Spaltung der Kirche mit ausgelöst hat. Luthers anfängliche Kritik war ja nicht aus der Luft gegriffen sondern durchaus berechtigt.
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#374   Fridericius †   22:35:56 | Dienstag, 30. Juni 2009
Ich bitte um Verzeihung, Anmut
aber prinzipiell stimmt das, was der Mannheimer schreibt.
Ich lese hier seit heute morgen mit und habe mich eben dazu durchgerungen, mich hier anzumelden.
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