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Der Autor hat wohl folgendes nicht gelesen: Verantwortung wahrnehmen für die Schöpfung Gemeinsame Erklärung
des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz, 2. Aufl., 1985
(…) Die menschliche Hauptaufgabe besteht darin) den Boden zu bearbeiten (Genesis 2,6; 3,23), was hebräisch
so ausgedrückt wird, daß Adam der Adama zu „dienen“ hat. Adam benennt in göttlichem Auftrag die Tiere
und ordnet sie damit seinem Lebenskreis ein. So erkennt die Schöpfungsgeschichte das Tier als beseeltes
Lebewesen an (Genesis 2,17-19). (…) Zugleich aber wird die Bundestreue Gottes erneut zugesagt (Genesis
8,21-9,7) und das dem Menschen entfremdete Tier einbezogen in den Gottesbund (Genesis 9,8f). (…) 55)
Der verdiente Fluch über die ganze Kreatur und Gottes dennoch anhaltende Treue werden auch im Neuen Testament
vorausgesetzt, wie am deutlichsten der Römerbrief (Römer 8,19-22) belegt: Denn die ganze Schöpfung
wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit
unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er
ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit
und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag
seufzt und in Geburtswehen liegt.“ Steht noch mehr gute Argumentation in der Schrift.