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Distriktswallfahrt Gottes reichen Segen für alle Teilnehmer! Möge er weithin erstrahlen und und viele
Leute wachrütteln in der Gewissheit, daß wir zwar unwürdige Menschen sind, aber den Herrn damit umso
mehr nötig haben (hl. Pfarrer von Ars). Hoffentlich wird es das nächste Jahr möglich sein, daß auch
ich kommen kann.
#135 Medard 11:17:13 | Donnerstag, 3. September 2009
Maximilian Kolbe Der heilige Pater Kolbe, Vorbild der Reinheit, Marienfreud, Martyrer hat einen deutschstämmigen
Vater. Papst Pius X. hatte oberschlesische Vorfahren. Sein Urgroßvater hieß „Krawietz „, was auf wasserpolnisch
so viel wie „Schneider“ bedeutet und dann, nach Auswanderung der Familie ins Italienische in das ital.
Wort für „Schneider“ d. i. „Sarto“ abgeändert wurde. Diese beiden stehen, mit der Landespatronin St.
Hedwig für einen imer weiter zu vollziehenden Brückenschlag zwischen Polen und Schlesien. Keiner, Polen
nicht, Deutsche nicht, keiner kann dieses Land festhalten. Nur was einem wirklich gehört, was einem liebt
ist, was man versteht und wofür man das Beste möchte, kann man loslassen und wirken lassen, über die
Landesgrenzen hinaus. Und Polen/ Schlesien ist ein starkes Land mit viel Kraft und guten Fürbittern.
Mögen wir jetzt, in Europa, alte Wunden schließen und auch das nutzen können, was in Polen an Deutschtum
noch lebt, in der Gewissheit, daß unser Tun immer Stückwerk ist und Gott immer den größten Teil zur
Freude, zum Erblühen eines Landes dazuzugeben hat. Bauen wir weiter- in der Sprache und in den Herzen!
Ihr Heiligen des Schlesierlandes, bittet für uns!
Frau im Leben Es ist auf jeden Fall keine gültige Feier, welche dort vollzogen wurde. Obwohl die Abdankung
d. h. der Beerdigungsdienst kein Sakrament ist, benötigt die betreffende Person doch eine bischöfliche
Beauftragung und muß voll mit den Lehren der katholischen Kirche übereinstimmen. Das ist hier wohl nicht
gegeben.
Priestermangel hausgemacht Ein Volk hat die Priester, die es verdient! Wenn es keine Priester verdient,
sondern einen Pfarrverband mit nur einem Pfarrer/ Pastor, dann ist es schon ein Indiz, daß sich die Leute
auf ihrem eigenen Können ausruhen, in ihrem eigenen Saft der Ichsucht schmoren, anstatt aufzubrechen
und die Sakramente, ihren regelmäßigen Empfang hochzuschätzen. Ist diese Gemeinde noch katholisch,
wenn in ihr, obgleich nur inoffiziell, das protestantische Prinzip der Demokratie herrscht?
Pater Peter Lang FSSPX Die Priesterbruderschaft St. Pius X. steht in einem Hetzfilm, der parteiübergreifend
anstatt braun, wirklich dem „Jud Süß“, einem bekannten NS- Propagandafilm, ähnelt. Die Homosexuellen-
Lobby sind zumindest von ihrem Hormon- und Hasspotential mindestens doppelt so schlimm wie ein Joseph
Goebbels oder ein Alfred Rosenberg. Es geht um die katholische Wahrheit, das gute, das beste Menschenbild
aus dem Glauben, den Kontakt zum Himmel, welcher durch eine falsche Sexualität verdunkelt wird- und damit
um die Lebens- und Liebesfähigkeit des Menschen, welche nur in voller Form aus der vollen Gemeinschaft
mit der katholischen Kirche gelebt werden kann. Es geht um mehr als nur die Priesterbruderschaft St. Pius
X., zumal die Teilnehmer der Betwache ja nicht allein zu ihrer Gemeinde in Stuttgart gehörten, sondern
z. B. auch orthodox waren. Auch ich wäre gerne bei den Betern dabeigewesen, aber benötige wohl noch
etwas Überwindung.
Pfr. Schießler Das ist ein negatives Resultat, welches aus der Nach- Zeit des zweiten Vaticanums kommt.
Der Altar zum Volk, die Messe als Effekt zum Volk, der ursprünglich vielfach gedachte Gedanke der Verinnerlichung,
der lebendig- bewußten Teilnahme zur Perversion gemacht. Mit der Öffnung zum Volk und weniger zu Gott
als dem Stifter des einzigen wahren Opfers ist der Priester oft gezwungen, in die Messe- Show zusätzlich
Frömmigkeit gleichsam „einzupumpen.“ Ob eine Feier für eine bestimmte Klientel gelingt, anspricht oder
nicht, hängt vom Priester heute oftmals ab, nicht von Gott. Schicksal einer einmaligen Zeit der Spaltung-
noch nie haben wir katholischerseits eine derartige Feier- und Ritenvielfalt gehabt, ao. Ritus, orentlicher
Ritus und in der ordentlichen Form zahlreiche z. T. ungeregelte Chaostage, Chaosformen. Und wenn ein Priester
die Messe einseitig frü seine obendrein ehrenrührigen Positionen als Plattform mißraucht, zerrt er
„seine“ Gläubigen noch mehr in dieses sein schweinisches Leben hinein. Ein solcher Mensch müßte schnellstmöglich
suspendiert werden!
Nichts geht- ohne das Gebet! Es ist schade, daß Gebet und Dankbarkeit für den katholischen Glauben,
Frommsein oftmals verboten zu sein scheinen. Aber auch manch orthodoxer Jude dankt in der „guten Meinung“
am Morgen dafür, daß nicht als Christ geboren ist. Wir wollen Christus und die Kirche nie vom Judentum
abgetrennt wissen, wohl aber unterschieden. Nicht mehr Abstammung und Kennen des Gesetzes sind heilsnotwendig,
sondern die Nachfolge Jesu, der den Alten Bund nie auflöste, sondern erfüllte, erweiterte für die ganze
Welt, die jetzt die Chance hat, zum erwählten Volk Gottes zu gehören, dieses zu werden. Bei allem Respekt
vor der israelitischen Glaubensgemeinschaft kann es auch für einen Junden zum Segen werden, wenn er in
die einzige Kirche Christi eintritt.
Priesterbruderschaft Pius X. Von „demonstrieren“ kann bei den Damen, Herren um die Priesterbruderschaft
schon einmal keine Rde sein. Den Rosenkranz beten kann der Mensch überall, öffentlich oder still- unauffällig.
Und das Ergebnis des Rosenkranzes d. h. wem er zugutekommen soll, stellen die Menschen, welche beim CSD
gebetet haben, in Ansinnen, Freiheit und Entscheidung Gottes. Daher kann schon einmal von unschönem Leben
oder Enge keine Rede sein. Und ein System, eine Denkrichtung, welche die Piusleute ausbuht und sie nicht
ertragen kann (so eine kleine, trotz allem auch fehlerhafte Gruppe…!) ist nicht nur unvollkommen, sondern
höchst brüchig und desolat, für das Leben auf Dauer und für das Leben in der Ewigkeit nicht einmal
ansatzweise gemacht. Auch wenn ich nicht bei Lefebvre und Co. dabei war, mein Gebet gilt auch ihnen.
Breitenbach Muß denn Glaubwürdigkeit des Reiches Gottes, muß Liturgie denn von den rhetorischen Fähigkeiten
des Roland Breitenbach abhängen? Das geht nicht und das dürfte auch nicht sein. Ich möchte fast wetten,
daß die meisten nur wegen der „coolen“, „modernen“ Person des Herrn Breitenbach gekommen sind, nicht
aber, um aus der Kraft der Sakramente zu leben und das Reich Gottes zu entdecken, das hier ja schon beginnt.
In einer Atmosphäre der Bierkrüge läßt sich das nicht finden. Denn die lenken ab und für uns Christen
gilt, in Wort und Gedanke und Tat: „Auf ein Prost, auf ein Prost, da verzichtest du getrost, denn mit
Gottes Hilfe sieht du die Dinge lieber klar und mit ihm packst du dann dieses Leben anders an, denn an
dir hängt nicht mehr alles das, was früher einmal war (M. Siebald)!“ Was haben sich wohl die Menschen
merken können, was mitnehmen können von Gottes Wort? Haben sie Gott gefunden? Sehr wahrscheinlich nicht!!!
Frau im Leben Ich denke, diese „Ordensfrau“ hat zu wenig den Blick auf das Leben Mariens getan. Da sie
an den wichtigsten Stellen von Christi Heilswirken immer dabei war, wo es besonders um Bewährung und
Prinzip ging, Frage des Existierens oder des Nichtseins, etwa beim Kreuz, war sie dabei und ließ sich
mitopfern. Durch ihr Ja sind Christentum und Kirche in ihrer Form, die sie heute haben, ermöglicht worden.
Sonst gäbe es sie nicht oder andersartig. Jedes Christentum ist zutiefst marianisch und das kann man
auch sehr stark, aber nicht allein auf ihr Frausein zurückführen. Maria ist noch mehr als ihr Geschlecht
und ihre Sexualität. Solche Spaltungen wie hier können nur durch mangelnde, halbherzige Marienfrömmigkeit
entstehen.
Alles steht bereit- warum nicht das Glück? Es kann nicht angehen, daß Sexualität derart hochglorifiziert
wird. Wer so ins Detail geht oder gar solch ein Sexualleben lebt, einseitig, süchtig, kann nicht mehr
von Liebe reden, sondern allenfalls von Eigen- Liebe und Selbstbefriedigung, Ausnutzung des Anderen, der
nur mehr ein Lustapparat und Sex- Objekt, aber keine eigenständige Person mehr ist. Wenn einem aus fadenscheinigen
Gründen der Partner nicht mehr passt, wird er fallengelassen, an Frau, Kinder wird nicht mehr gedacht
oder wenig. Das ist keine Verantwortung mehr, keine Freiheit mehr, sondern sexueller Fleischmarkt, wo
man nach strengsten Kriterien sein Lustobjekt aussucht. Die Diözese sollte alles daran setzen, daß nicht
einmal die Gedanken der Menschen ansatzweise auf solche Lebensformen außerhalb der Ehe zwischen Mann
und Frau bzw. außerhalb des gottgeweihten Lebens hin gelenkt werden. Denn wer einem von diesen Kleinen
Ärgernis gibt d. h. Anstoß zu Sünde (Mt 16), dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals
gehängt und er in die Tiefen des Meeres versenkt würde.