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Fegefeuer! Huiiiiii! Da hab ich aber Angst! Morgen kommt der Satanas Kommt mit Pech und Schwefel In das
Fegefeuerlein Steckt er dann den Leon rein, Lycos legt noch Kohlen nach, Hei, wie wird das brennen! Märchen
aus Katholenland Sollen Angst verbreiten Kaum noch einer glaubt daran Eher an den Weihnachtsmann Warum
sind die Kirchen leer? Wegen solcher Lügen. Zu singen nach der Melodie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.
(Vor ihm habe ich genau so viel Angst wie vor Hölle, Teufel und anderem erzkatholischen Schwachsinn!)
@lycos: Wie tröstlich, dass es neben unbelehrbaren Fanatikern wie Ihnen solch gute Gemeinschaften gibt
wie jene Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, wie sie zum Beispiel in der MCC „Kirche (nichtnur) für
Lesben und Schwule“ zusammenkommen und den christlichen Glauben im Sinne des Liebesgebotes Jesu leben.
Höllendrohungen haben da keinen Platz, gottlob; derartige Visionen werden allenfalls noch von ein paar
Steinzeitkatholiken hoch gehalten, wie sie in diesem Forum vertreten sind. Bedauernswerte Menschen eigentlich –
und ohne Zukunft, was ihre Ansichten betrifft. Sie sterben aus, so wie jeder Aberglaube.
Auch in Hamburg ist die MCC doch präsent, das hab ich aber schon mal mitgeteilt. Diese „Kirche (nicht
nur) für Lesben und Schwule“ (so lautet die offizielle Bezeichnung) hat eine recht gute Internetpräsenz:
www.mcc-hh.de. Gottesdienst mit Abendmahl ist an jedem Sonntag um 18 Uhr; näheres auf der Seite!
Wie erfreulich ist es und zu begrüßen, dass es in Hamburg Gruppen für schwule Jugendliche gibt! Und
zwar im Magnus-Hirschfeld-Centrum, Borgweg 8. Neben Beratung, auch hinsichtlich des Coming Out, werden
zwei Gruppen angeboten: Die „Boyfrieds“ (Jungens bis 19), die sich Freitags ab 17 Uhr treffen / www.boyfriends-hamburg.de
und die Gruppe „Romeo und Julian“ – Jungs bis 26, die Freitags ab 19 Uhr Treff hat. www.romeo-und-julian.de.
Telefonisch ist das MHC unter (040) 27877800 erreichbar.
@Paulaner: Gehen Sie in den Biergarten und huldigen Sie dort dem Gebräu, das Ihren Namen trägt. Aber
hören Sie auf zu schreiben. Debattieren Sie am Biertisch, das entspricht offensichtlich ihrem Niveau.
Schwule können sehr gute Seelsorger sein und sollten willkommen geheißen und geachtet werden in allen
Kirchen! Es ist zu fördern, dass sich Lesben, Homo- Bi- und Transsexuelle mehr als bisher in den Kirchen
engagieren! Dass sie das bereits tun, wird sichtbar in der Präsenz des Vereins „Homosexuelle und Kirche“
(HUK), der engagiert die Interessen der Lesben, Schwulen usw. innerhalb der Kirchen – als ehren- oder
hauptamtliche MitarbeiterInnen – vertritt. Zwar ist es sehr zu begrüßen, dass es die MCC – „Kirche (nicht
nur) für Lesben und Schwule“ gibt, aber sie sollte nicht die einzige Kirche sein, in der Lesben, Schwule,
Bi- und Transsexuelle mit Freude mitarbeiten: von der Pastorin über den Priester und Küster bis hin
zu Kommunionhelfern, LektorInnen und Ehrenamtlichen in der Erstkommunions- und Firmvorbereitung. Für
Interessierte: Die „Kirche (nicht nur) für Lesben und Schwule“ ist im Web unter www.mcc-hh.de zu finden,
der Verein „Homosexuelle und Kirche“ unter www.huk.org.
Ich kann allen, die sich ärgern über den hier präsenten Teilnehmer „Bridal“ nur empfehlen, dessen Äußerungen
keinen Wert beizumessen und auch nicht, vor allem nicht konträr, auf seine Beiträge zu reagieren. Die
Darstellungen des Genannten deuten in zunehmendem Maße und zunehmender Intensität auf eine psychische
Störung hin. Das beginnt bei der Schreibweise des „Namens“ in Großbuchstaben, ist erkennbar in der wiederholten
Betonung des „Normalen“ im Gegensatz zu scheinbar anormalen Verhaltensweisen, und das mündet in dem mühsam
verschleierten Tötungswunsch gegenüber Anderslebenden. Signifikant für eine zu vermutende Psychose
ist auch die Flucht in radikal-extreme Positionen, wie sie der Betroffene hier ab und zu vertritt. Im
Übrigen wird auch bei „Bridal“ das in der klinischen Psychiatrie häufig zu beobachtende Phänomen manifest,
dass sich zur Nachtzeit, etwa zwischen 24 und 3 Uhr, aggressive Äußerungen verstärken, sei es durch
Schreien oder Toben, was häufig eine Fixierung bedingt, – oder eben, wie im vorliegenden Fall, durch
das Verbale im Schutz der Anonymität.
@newtube: Ein allerletzter Rat: Nüchtern Sie aus, gehen Sie zu Bett. (Pro Stunde bauen Sie etwa 0,10
bis 0,15 Promille ab). Sie werden Verständnis haben, dass ich fortan auf Ihre Exsudate nicht mehr reagiere.
An was erinnert mich diese Engstirnigkeit, dieser Dogmatismus, ja, Fanatismus, wie er sich hier zeigt?
Am heutigen 13. August fällt die Antwort leicht: an die Verbohrtheit der einstigen DDR-Führung. So wie
Ulbricht, Honecker und Co. ihre rückständige, anachronistische und menschenverachtende Staatsdoktrin
mit den verstaubten „Heiligen“ des Steinzeit-Marxismus zu rechtfertigen versuchten, so bemühen sich in
frappant ähnlicher Art und Weise hier Ewiggestrige, einen überholten, teils menschenverachtenden Katholizismus
zu verteidigen, in dem sie auf ebenso verstaubte „Vordenker“ aus dem Bereich des Religiösen verweisen.
Doch dem Steinzeit-Katholizismus wird es ebenso ergehen wie der seinerzeit gebauten Berliner Mauer: Er
landet auf dem Schutthaufen der Geschichte. Selbstverständlich werden das die Ewiggestrigen hier scharf
bezweifeln und ins Reich des Wunschdenkens verweisen, aber: Auch an den Mauerfall wurde jahrzehntelang
nicht geglaubt, und der greise Honecker reimte hilflos: „Den Sozialismus in seinem Lauf / hält weder
Ochs noch Esel auf“. Der Steinzeit-Katholizismus ist schon längst gestoppt, er bröckelt, verstaubt,
verweht im Wind.
@homounzüchtiger: Selbst ein Marsch durch die Heidelbeer-Landschaft wird auf diesenSeiten zum Schwulen-Thema.
Köstlich! Was brauchen wir noch gay-romeo oder gay-web? Irgendjemand hat unlängst vorgeschlagen, das
ganze hier in „homo.nett“ umzunennen. Scheint angemesen zu sein! Aloah!
@newtube: Heutzutage mit Patristik argumentieren, das sagt wohl vieles. Ich wills kurz fassen: Ihr Beitrag
zeugt von Halbwissen, von mehr nicht. Ach doch: auch von engstirnigem Verharren im Steinzeitkatholizismus.
Leben Sie wohl.
#306 Leon † 21:52:01 | Donnerstag, 13. August 2009
Emotionsfrei und sachlich argumentieren kann der Schreiber Leo M. offensichtlich nicht. Er „kontert“ mit
religiösen Phrasen jener Art und Weise, mit der die katholische Amtskirche schon unzählige Gläubige
aus ihren Reihen vergrault hat. Doch die Phrasendrescher bewirken nichts mehr. Außer Anmerkungen in diesem
Forum und noch mehr Abkehr von Kirche und Religion.
#288 Leon † 20:15:32 | Donnerstag, 13. August 2009
@Leo M.: Trotz Ihres unflätigen Sprachstils und Ihrer vermutlich aus der Erregung heraus begangenen Beleidigungen
hier gegen mehrere Menschen, fühle ich mich bewogen, Ihnen noch einmal zu antworten bzw. eine Feststellung
entgegenzusetzen. Es geht um die Abtreibung, die Ihrer Ansicht nach von Homosexuellen befürwortet wird.
Nehmen Sie bitte zur Kenntnis: 1. Ich bin bisexuell; 2. Ich bin gegen Abtreibung und vertrete in dieser
Hinsicht die Ansicht von Johannes Paul II., die Ihnen als treuer Katholik gewiss vertraut ist.
@möchtegern-K.: Das „strittig“ wollte ich auf den Binnenbereich der römisch-katholischen Kirche bezogen
wissen. Und innerhalb derselben sind die genannten Punkte durchaus strittig, und über viele, viele Details
in jenen Bereichen „beharken“ sich römisch-katholische Theologen der verschiedenen „Richtungen“ gar sehr!
Wenn Sie erwähnen, dass es innerhalb der protestantischen Kirchen beispielsweise die Lehre von der Realpräsenz
nicht gibt, ist das ja wohl ebenso „erkenntnisreich“ und bedeutungsschwer als wenn Sie die Frage beantworten,
ob der Papst katholisch sei!
#263 Leon † 19:21:56 | Donnerstag, 13. August 2009
@Leo: Homo- oder Bisexuelle Lebensart konzentriert sich nicht auf den Enddarm, wie sie es in ihrer ordinären
Art und Weise ausdrücken – so wenig, wie sich das Leben heterosexueller Menschen auf die Vagina konzentriert.
Vermutlich sind Sie homophob sozialisiert und haben Ihr „Wissen“ über diesen Lebensbereich aus Stammtischwitzen
bezogen, so dass sie alles Homo- und Bisexuelle ausschließlich auf den Analverkehr beschränken – oder
auf das Outfit einiger weniger Homosexueller, die sich ein Halsband umlegen. Aber das tun auch viele Heterosexuelle,
die sich der entsprechenden Fetisch-Szene zugehörig fühlen. Der Bundestag hat nicht die Absicht, derlei
Accessoires oder den Analverkehr zum „Grundrecht“ zu machen, sondern die Gleichstellung aller Menschen
zu fördern. Ich vermute, dass Ihre „Meinung“ zu Homsexualität usw. neben der erwähnten Sozialisation
auf kognitiven Defiziten beruht. Dafür brauchen Sie sich nicht zu schämen. Aber Sie sollten zu dem vorgenannten
Bereich besser schweigen.
@new tube: Ich bin Mitglied der römisch katholischen Kirche, getauft, gefirmt, nicht ausgetreten. „Wir
Katholiken“ sehen u. a. heute in der Eucharistie keine Wiederholung, sondern allenfalls eine Vergegenwärtigung
des Kreuzesopfers – das ist allgemeine Lehre auf den theol. Universitäten in Deutschland. Das nur nebenbei.
Die gläubige Annahme dieser Lehre bedingt jedoch keineswegs die „Pflicht“, das heilige Abendmahl, wie
es z. B. die evangelischen Kirchen feiern, zu diskriminieren, geschweige denn, darin keine Abendmahlsfeier
im Sinne Jesu zu sehen. („Für alle“!). Einen Alleinanspruch der katholischen Kirche auf eine „gültige“
Eucharistie lehne ich ab – und nicht nur ich, sondern auch viele namhafte Theologen aus „unserer katholischen
Kirche“. Ich weiß, die Diskussion um apost. Sukzession, Transsubstantation durch den Priester, Realpräsenz
usw. ist strittig und füllt ganze Bibliotheken – hilft aber heute keinem Menschen, höchstens ein paar
Steinzeitkatholiken, die sich an Formalismen festbeißen.
„Exkremente im Kopf“ – sehr freundlich geht man hier nach wie vor miteinander um! Der Hamburger Fußballverein
FC St. Pauli, dessen Anhänger zu großem Teil nicht gerade als „zimperlich“ gelten, hat eine Fan-Seite;
und dort, unter Menschen, die von manchem als „Prolls“ beschimpft würden, herrscht nicht annähernd der
rüde Ton wie in den „katholischen Nachrichten“ namens kreuz.net.
Den Kopf schütteln würde Jesus über die hier eben zu lesende Behauptung „Das Kommunionverteilen ist
Priestersache“. Spender des Heiligen Abendmahles ist Jesus und nicht irgendein Priester, KommunionhelferIn
usw… Insofern ist es schnurzpiepegal, wer das Brot und den Wein bzw. Traubensaft austeilt. Es ist „gültiges“
Abendmahl, wobei sich mir bei dem Wort „gültig“ – aber im katholischen Sprachgebrauch ist dieser Bürokratie-Terminus
ja usus – die Haare sträuben. Wie unverkampft geht es doch zum Beispiel bei der MCC, der „Kirche (nicht
nur) für Lesben und Schwule“ zu: Da stellen sich die KommunikantInnen im Kreis um den Altar, der Pastor
gibt einem den Teller mit den Brotstücken, einem anderen den Kelch mit dem Traubensaft („Gewächs des
Weinstocks“), und dann gibt jede und jeder das Sakrament weiter an die Nebenfrau bzw. den Nebenmann. So
wird das verbindende Mahl der Liebe sichtbar und untereinander erfahrbar.
#246 Leon † 17:48:24 | Donnerstag, 13. August 2009
@Paulaner: Das schmeckt Ihnen nicht, wenn einer Ihrer Gesinnungsgenossen kritisch betrachtet wird, oder?!
Kann ich aber verstehen, Minderheiten halten zusammen, und die Ihre wird immer kleiner, kleiner, kleiner…
Ob die Versuchung der Heidelbeeren die einzige Versuchung war, welche die jungen Leute während ihres
Ausflugs erlebten? Ich kann mir angesichts dieser „Marsch-Schilderung“ einfach nicht verkneifen, an die
mehrtägigen Ausflüge meiner Schulzeit (reines Knaben-Gymnasium) zurückzudenken, und da waren Heidelbeeren
wahrlich die allergeringste Versuchung… Wenn wir nicht im „Landheim“ übernachteten, dann in Zwei-Mann-Zelten,
und da gab’s doch recht „enge“ Pärchenbeziehungen :&) …
#239 Leon † 17:35:18 | Donnerstag, 13. August 2009
Die Psyche des Bridal ist für Fachärzte nichts Ungewöhnliches, sondern auf der Grundlage des hier zu
Lesenden dieses Menschen leicht in die entsprechende Klassifizierung der WHO (ICD-10) einzuordnen. Für
Pflegerinnen und Pfleger jedoch, die sich auf die Zusatzprüfung für die Psychiatrie vorbereiten, sind
die entsprechenden Postings fraglos von Interesse, denn: Von diesen Kräften wird zwar keine Diagnose
verlangt, aber sie müssen durchaus Grundkenntnisse hinsichtlich psychiatrisch relevanter Erscheinungsbilder
und deren Manifestation – zum Beispiel in schriftlichen Äußerungen – haben.
#188 Leon † 15:30:59 | Donnerstag, 13. August 2009
Ein letztes Wort an @Kunstmaler“: Gewiss sind alle, die nicht Ihrer Meinung sind, wie Sie es sehr gewählt
ausdrücken, „plem plem“. Auch der Psychiater oder die Psychiaterin, die Sie meiner Ansicht nach aufsuchen
sollten, wird Ihnen gewiss nicht böse ein, wenn Sie so schimpfen. In der Psychiatrie ist man Schlimmeres
gewohnt, viel Schlimmeres. (Und grüßen Sie Napoleon, falls er mit Ihnen zusammen im Wartezimmer sitzt!)
Manchmal ist es kurios, was den Lesern und Leserinnen hier zugemutet wird: „Wäre Christus verheiratet
gewesen – er hätte die Menschheit nicht erlösen können.“ war hier zu lesen. Welch ein Unfug! Es ist
mittlerweile höchst umstritten, ob Jesus verheiratet war oder nicht!! Bedenken wir: Er war in allem uns
gleich – außer der Sünde. Gut! Das widerspricht doch nicht einer Ehe! Weder diese ist Sünde, noch die
Sexualität. Und wenn Jesus eine Frau und mit ihr Sex hatte, so widerspricht das in keiner Hinsicht dem
Erlösungswerk Jesu. Ander slautende Ansichten gehören nun wirklich ins Reich des Steinzeitkatholizismus.
Aber dieser stirbt aus – Gott Lob!
#184 Leon † 15:17:38 | Donnerstag, 13. August 2009
Die Argumente von @Paulaner sind brüchig, um das Vorgebrachte vorsichtig zu bewerten. Die neuzeitliche
katholische Theologie trägt das von Paulaner Vorgetragene nicht mehr, steht dem stattdessen in mehrfacher
Hinsicht entgegen. Weiter werde ich das nicht ausführen, zumal es Paulaner offensichtlich schwer fällt,
„längere“ Texte zu rezipieren. Das „Sündenverständnis“ und anderes aus der Feder von @Kunstmaler ist
wohl kaum ein Fall für die Theologie, sondern für eine andere Wissenschaft…
#181 Leon † 15:05:51 | Donnerstag, 13. August 2009
@Bridal: Homosexuelle leiden nicht unter ihrer Lebensführung. Soviel nur zu ihrem widerlich anmutenden
Schlusssatz, der sie zumindest in die Nähe von Euthanasie-Befürwortern rückt. Angesichts der Tatsache,
dass Sie hier in einem sich katholisch nennenden Forum schreiben, bedenken Sie bitte, dass die römisch
katholische Kirche sich ausgesprochen gegen derartige Gedanken verwendet – ich verweise in diesem Zusammenhang
nur auf die Päpste Johannes Paul II. sowie auf unseren amtierenden Benedikt XVI, die mehrmals ausdrücklich
eine Praxis verurteil(t)en, wie sie in Ihrem Schrieb anklingt. Ihr Versuch in puncto Psychologie ist fehlgeschlagen
und entbehrt jeder Fachkenntnis, ja, lässt nicht einmal so etwas wie „Halbbildung“ erkennen. Das Wiedergegebene
wirkt wie „aus Wikipedia zusammengestammelt“ und macht jegliche Kommentierung überflüssig.
#171 Leon † 14:50:43 | Donnerstag, 13. August 2009
Menschen streben nach Bildern und Gestalten und so ist es nicht verwunderlich, dass sie etwas, das unfassbar
ist, bildlich darstellten: Das Böse in Gestalt des Teufels, den Tod als Skelett, die Liebe als „Amor“
o. ä., den Heiligen Geist als Taube usw. usw. Aus diesem Bestreben stammt auch die unsägliche „Verkörperung“
Gottes als „alter Mann mit dem langen weißen Bart“ – als Gestalt, die dem Glauben viel Schaden zugefügt
hat. Wer seinen Kindern dieses „Gottesbild“ vermittelt hat und dann auch noch mit dem „lieben Gott“ als
Strafinstanz droht und bei Gewittern erklärt „der liebe Gott schimpft“ – der muss sich nicht wundern,
dass die Kinder, Enkel usw. eines Tages an solch einen „Märchen-Gott“ ebenso wenig glauben wie an Osterhasen
und Weihnachtsmann. Leider hat das Bild vom „Opa-Gott“ einen biblischen Hintergrund: Im Buch Daniel findet
sich eine Vision, die dem „alten Mann“ sehr nahe kommt. Doch es gibt weder den „weißbärtigen Alten“
auf einem Wolkenthron noch den gehörten Teufel mit einer Hölle voller Schmorkessel für die Übeltäter,
wohl aber das Böse in aller seiner Macht und, als Gegenpart, Gott, der uns geschaffen hat, der die Liebe
ist, der sich in Jesus Christus offenbart und der durch den Heiligen Geist in uns Menschen wirkt. Und
es ist nicht das Böse, geschweige denn ein Teufel, der für Homosexualität usw. verantwortlich ist,
sondern: Gott hat den Menschen als Hetero, als Schwulen, Lesbe, Bi- oder Transsexuellen geschaffen – und
jede/jeder davon ist sein Kind, das er bei seinem Namen gerufen hat und das er liebt…
#139 Leon † 13:29:50 | Donnerstag, 13. August 2009
Homosexualität ist keine Krankheit Ich hatte mir vorgenommen hier nicht wieder zu schreiben angesichts
der Schmähungen und Beleidigungen, mit denen einige Leute hier um sich werfen. Aber: Ich muss wohl damit
umgehen, dass es eben schlichte Menschen gibt, die keinen anderen Jargon kennen und sich halt nur so artikulieren
können, wie es ihr begrenzter Horizont erlaubt. Mir ist es nur ein Bedürfnis, festzustellen, dass Homosexualität
keine Krankheit ist, sondern nichts anderes als eine – für mich übrigens in der Praxis sehr schöne –
Variante des menschlichen Sexuallebens. ich selbst bin, das habe ich hier schon mal erklärt, bisexuell
und ich bin Gott dankbar dafür, dass er mir diese Bandbreite der sexuellen Betätigung usw. geschenkt
hat. Weder ich, noch FreundInnen von mir, die ebenfalls schwul, lesbisch, bi- oder auch transsexuell leben,
lassen sich übrigens von kirchlichen Anfeindungen oder von den teils bösen Worten aus dem konservativ-religiösen
Bereich in irgendeiner Weise im Sexualverhalten beeinflussen. Das heißt ja nicht, dass man/frau seinen/ihren
Glauben verleugnet oder allem, was kirchlich heißt, feindlich gegenüber tritt. Ich meine, es sollten
sich viel mehr Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in der Kirche aktiv betätigen, so wie ich es übrigens
auch tue. Nur so ist es möglich, multi-sexuelles Leben auch im religiös-kirchlichen Bereich präsent
und erfahrbar zu machen und die Akzeptanz – die bei vielen Geistlichen bereits vorhanden ist – des schwulen
usw. Lebens innerhalb der Kirche zu fördern
Ich wende mich ab von diesem Forum, denn die Art und Weise, in der Menschen hier miteinander umgehen,
widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung,
in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen
und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise
werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser
zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären.
Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht
Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede
und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist,
das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden.
Adieu!
Ich verabschiede mich aus diesem Forum, denn die Art und Weise, in der Menschen hier miteinander umgehen,
widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung,
in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen
und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise
werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser
zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären.
Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht
Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede
und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist,
das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden.
Adieu!
Ich sag Lebewohl und Gott befohlen, denn die Art und Weise, in der Menschen hier miteinander umgehen,
widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung,
in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen
und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise
werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser
zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären.
Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht
Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede
und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist,
das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden.
Adieu!
Ich sag Lebewohl und Gott befohlen, denn die Art und Weise, mit der Menschen hier miteinander umgehen,
widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung,
in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen
und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise
werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser
zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären.
Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht
Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede
und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist,
das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden.
Adieu!
@Holsatius: Danke für den Friedenswunsch; ich bin einfach zu müd, nun noch inhaltlich auf Ihr Post einzugehen.
Eines allerdings muss ich, um der Wahrheit zu mir selbst die Ehre zu geben, „ausräumen“, wenngleich ich
mich damit zur Sünde der Eitelkeit bekenne, kurz: Als ich die Universität verließ, durfte ich mich
über ein „magna cum laude“ freuen, falls Sie wissen, was das bedeutet. Gute Nacht!
@Paulaner: Weshalb alterieren Sie sich? Simone de Beauvoir starb im Jahre 1986, sie war zuvor nicht bei
mir beichten. Was mich die sexuelle Orientierung der guten Frau angeht, fragen Sie? Wie soll ich das verstehen??
Sie hat sich diesem Thema selbst in ihrer veröffentlichten Autobiographie gewidmet…Und auch Sie, Paulaner,
haben sich S.d.B. gewidmet, in dem Sie – zu Recht – die Bezeichnung als „Lesbe“ durch „kreuzritter“ mit
kritischem Unterton zitierten. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, die Sache zu erläutern und
hoffe, 1. nicht gegen die Etikette dieses niveauvollen, sich stets der Hochsprache bedienenden Forums
verstoßen und 2. nicht Ihre Contenance ins Wanken gebracht zu haben.
@Juri: Nichts gegen Meinungsfreiheit, aber die Ausführungen, die ich hinsichtlich des Nutzers Elijahu
für bedenklich hielt und halte, sind m. E. keine Meinungsäußerungen, sondern jurisdiktionsfähige Gewaltfantasien
und offensichtlich in den Bereich des Pathologischen reichende Hass-Äußerungen.
@v.HO: Das kommt auf den Point of View an, was der Einzelne für katholisch hält! Und auch, was er/sie
für Modernismus erachtet. @Paulaner: Zu Simone de Beauvoir ist anzumerken, dass sie zwar nicht lesbisch,
aber sehr wohl bisexuell war, was sie in ihrer Autobiographie auch ziemlich ausführlich darstellt, unter
anderem die Liebe zu ihrer Jugendfreundin Zaza. Der Schwerpunkt ihres Beziehungslebens war aber ganz klar
auf Jean Paul Sartre gerichtet – mit den sie ja auch in der gemeinsamen Grabstätte auf dem Cimetière
Montparnasse ruht.
@Mt drei: Es wäre wirklich schade, aber Tendenzen zur Sektenhaftigkeit sind ja leider zu beobachten,
siehe Piusbruderschaft, Engelwerk, Gloriapolo-Seite, Civitas-Institut usw. Bedeutungslos sind sie alle,
aber: Diese sektenähnlichen Gemeinschaften werden von der breiten Öffentlichkeit immer wieder als „die
katholische Kirche“ wahrgenommen mit dem Effekt, dass diese Kirche in ein schlechtes Licht gerückt wird,
so als ob sie in toto den Fundamentalismus repräsentiere, den die genannten Sektierer verkörpern.
@Holsatius: Das hatten wir schon mal: „Wenn jemanden diese Regeln stören, da ist die Tür, dann geht
doch einfach! Ihr seid in der heutigen Zeit wahrlich nicht gezwungen zu bleiben, wenn es Euch nicht gefällt.“
In den 60er-Jahren hieß das, wenn wir politische Verhältnisse anprangerten: „Geht doch in die Ostzone,
da könnt ihr demonstrieren“. Biertischniveau. Damals und heute, von Ihnen für die katholische Kirche
modifiziert. Irgendwo hab ich mal das böse Wort von „Steinzeitkatholizismus“ gehört oder gelesen; Sie
scheinen ein Repräsentant desselben zu sein. Nein, ich und viele andere werden nicht „einfach gehen“,
sondern Wege ebnen und beschreiten, die aus dem „Steinzeitkatholizismus“ herausführen.
Ist das hier ein Frauen-Hasser-Tummelplatz? Auf mehreren Seiten Anwürfe wie „Femi-Nazi“, „Emma-Nazi“
und dergleichen Unflat mehr. Und als hilfloser Versuch einer Begründung dieses Unsinns irgendwelche Videos.
Hat der Urheber dieses Hass-Stakkatos schon zuviel Wochenend-Bier zu sich genommen?
@joberens: Meist sind es Verbote, welche die Kirche ihren Gläubigen oktroyieren will. In Ihrer Feststellung
„Unsere kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen, die
nicht selten kaum etwas mit Gott zu tun haben, sondern nicht selten allein menschliche Meinung und Anliegen
sind…“ erscheint mir das „Versucht“ am wesentlichsten zu sein, denn: Zumeist bleibt es doch heutzutage
beim Versuch – gottlob. Mich bewegt jedoch immer wieder die Frage der Motivation! Was bewegt die maßgeblichen
Personen bzw. Organe unserer Kirche, ihren Mitgliedern Ver- und Gebote aufzudrängen? Auch die Amtskirche
muss doch merken, dass ihr immer mehr „Schäfchen“ weglaufen, weil diesen die fraglichen „Weisungen“ nicht
nur fraglich, sondern zum Teil arg unsinnig erscheinen.
Eines stimmt ja: Paulus war misogyn, aber das muss in der Gesamtschau mit den damaligen Anschauungen,
„Sitten und Gebräuchen“ betrachtet werden. Doch jene Zeit ist längst vergangen – und für die katholische
Kirche gibt es nicht den geringsten Grund, ebenso misogyn zu sein wie der gute Paulus. Folge: Es wird
Zeit, dass der Zölibat abgeschafft und die Priesterinnenweihe für Frauen zugelassen werden!
@Freddie Schenk: Erlauben Sie mir bitte einen Rat in puncto „Kunstm“. Lassen Sie diese Person doch sich
austoben und sparen Sie sich Ihre Energie für schönere Dinge, statt auf das Geschwurbel dieses Fanatikers
zu reagieren. Ich kenne das von meinem Hund: Wie ein Irrer (analog zu Kunstm.) rast er am Zaun lang, wenn
dort Fremde entlang gehen. Beachten diese ihn nicht, macht er noch einmal „Wuff!“ und ist dann still.
Reagieren die Angekläfften jedoch und ärgern das Tier ihrerseits, in dem sie knurren oder irgendwelche
blöden Geräusche machen, wird der Hund erst recht aktiv, springt am Zaun hoch, steckt die Schnauze durch
die Stäbe und bellt, und bellt (wieder analog zu Kunstm.). Ich beispielsweise reagiere auf diese Peron
nicht mehr direkt, gehe nun Rasen mähen, pfeife ein Liedchen – und lasse Kunstm. vor seinem/ihrem PC
knurren.
Niemand hat die Absicht zu behaupten, dass, wie es hier vor einigen Stunden anklang, Schwule und Lesben
„bessere Menschen“ sind. Aber: Schwule und Lesben, die sich für ein Kind entscheiden und dieses adoptieren,
sind sich ihrer Verantwortung für den kleinen Menschen und sein Wohlergehen voll und ganz bewusst. Eine
Ehe nach traditionellem Muster ist keineswegs ein Garant dafür, dass es ein Kind in dieser Verbindung
gut hat.
Das himmlische Schnitzel, um das es hier in der vor kurzem begonnenen Diskussion geht, dürfte – das wurde
ja auch bereits angedeutet – nicht vom Schwein sein; sowohl mosaische als auch moslemitische Regelwerke
stünden dem entgegen. Nach gründlichem Durchdenken der Angelegenheit bin ich zu dem Schluss gelangt,
dass Gottvater sich ausschließlich ein Wiener Schnitzel servieren lassen würde. Beweis: In seiner unverfälschten
und originalen Zubereitung ist die Grundlage des Wiener Schnitzels ein Stück Kalbfleisch, und solches
ist sowohl nach Bibel als auch laut Koran unbedenklich. Zudem genießt Wien nachweislich einen besonderen
Stellenwert in den himmlischen Gefilden. Man denke nur an die Lieder „Das muss ein Stück vom Himmel sein,
Wien und der Wein…“ oder „Heut’ kommen d’Engerl Englein auf Urlaub nach Wien…“. Aber was, was lässt
ER sich als Gemüse und Sättigungsbeilage servieren? Das muss hier noch gründlich ausdiskutiert werden!
Und als Kellner? Ich persönlich hätte ja gegen eine, wie hier schon angeregt, „flotte männliche Bedienung“
nichts einzuwenden, aber im besagten Falle rege ich doch an, ein neutrales Englein zu beauftragen, oder
aber ein Mädel aus den Reihen des Pius-X-nahen Katholischen Jugendbundes (die dürften auch engelgleich
sein…). Guten Appetit! Zur Tafelmusik: www.youtube.com/watch?v=x0R9wkUsAgc
Von Herrn Meisner war nichts Anderes in puncto Adoptionsrecht zu erwarten. Er gehört nun mal zu denjenigen
Kräften in der katholischen Kirche, die sie nach außen hin als rückständig und ewiggestrig erscheinen
lässt. Bischof Meisner und Gleichgesinnte tragen wesentlich mit dazu bei, dass die Jugend auf Distanz
zur Kirche geht und für ihre „Lehren“ höchstens ein spöttisches Lächeln übrig hat. Gut, dass der
Einfluss der katholischen Kirche, die ich in vielem sehr schätze, auf die Entscheidungen der politischen
ebne nahezu auf Null gesunken ist. So darf erwartet (und begrüßt) werden, dass es zu einer Änderung
des Adoptionsrechts dahingehend kommt, dass auch gleichgeschlechtliche Paare Kinder mit alen Rechtsfolgen
in ihre Obhut nehmen können. Eine Mann-Frau-Verbindung ist, wie traurige Beispiele zeigen, leider keine
Garantie für das Kindeswohl. Verständlich, dass Herrn Meisner bei seinem „Leben auf einer anderen Ebene“
jegliche Erkenntnis in dieser Hinsicht fehlt.
Ich lese hier zum ersten Mal Beträge mit dem Kürzel „Elijahu“. Das ist ja grauenvoll, was diese Person
von sich gibt. Anscheinend ist der oder die doch völlig verwirrt; gibt es hier keine Moderatoren, die
solche entsetzlichen Texte entfernen?!
@level5: Keine moslemitischen Frauen sind auf dem Foto zu sehen, sondern junge Mädchen/Frauen unseres
Kulturkreises. Gehen wir davon aus, dass in einem moslemitischen Lebensraum verhüllende Kleidung für
Frauen „normal“ ist, so wäre etwa eine Burka oder ein Shador in unserem Lebensraum nicht der landläufigen
„Norm“ entsprechend. Die abgebildeten Mädchen tragen zwar keines der von mir zitierten moslemitischen
Gewänder, aber Kleidung, die in ihrer „Verhüllung“ nicht dem „normalen“ Lebensstil junger Frauen des
begonnenen 21. Jahrhunderts in Deutschland entsprechen. Meine ganz persönliche Interpretation jenes Kleidungsstils,
den die KJB-Mädels zeigen: Ausdruck von Unfreiheit, aufgezwungen von einer traditionalistisch-konservativer
Umgebung, Manifestation fundamentalistisch-religiöser Eingebundenheit. Ganz schlicht ausgedrückt, tragen
diese jungen Frauen „optische Keuschheitsgürtel“. Übrigens erscheint mir Ihr Versuch, das Kommentieren
von Bekleidung in die Nähe politischer Ansichten zu rücken, ziemlich banal.
@Humanist: Herzlichen Dank für die Zitate! Endlich weiß ich, was ich machen muss, wenn mich jetzt zur
Erntezeit wieder mein Nachbar – ein Landwirt – des Sonntags mit dem Lärm seines Mähdreschers ärgert.
Ich packe den bösen Sonntagsverletzer und werf ihn in das Mähwerk seiner grässlichen Maschine. Die
zerhäckselt ihn dann. „Fein geschrotet und in Stücken – kann den Bauern man erblicken“ heißt es dann
in Anlehnung an den vorletzten Vers aus Wilhelm Buschs „Max und Moritz“. Und wenn dann die Polizei kommt
und mich mitnehmen will, werde ich mich mit Verweis auf Gen 35,2 rechtfertigen. Der brave Polizist wird
das selbstverständlich einsehen und mich laufen lassen. Nein, doch nicht: Er wiederum verweist auf Lev
18,22, gibt mir zu bedenken, dass ich als Bisexueller ja Greuel begehe – und wirft mich seinerseits in
den immer noch laufenden Mähdrescher. Ach, das Befolgen der Heiligen Schrift hat doch etwas wirklich
Befreiendes!
@freddie schenk: In Ihrer Reaktion auf die „Kunstm.“-Äußerungen lese ich, dass Sie für jene Person
das weibliche Personalpronomen verwenden. Ich kenne mich noch nicht aus hier in diesem „Kreis“, aber aus
Ihrer Pronomina-Verwendung darf ich schließen, dass Sie als Insider wissen, dass sich hinter „Kunstm“.
eine weibliche, ggf. auch eine inter- oder transsexuelle Person verbirgt. Das würde manches erklären,
Stichwort: Selbsthass auf alles Weibliche usw.
@Herr von Herzmanovsky: Klagen Sie doch, so meine Empfehlung, auf der Basis jenes GG-Paragraphen mit Verweis
auf die Ihrer Ansicht nach vorliegenden Verstöße – vielleicht auf Sanktionen gegen die Urheber jener
Regelwidrigkeiten. Es dürfte eine Musterklage sein, die, womöglich auch mit Blick auf zu erwartende
Normenkontroll-Verfahren, gewiss große Aufmerksamkeit erregt – weitaus mehr als die Zeilen in diesem
Forum. Noch Generationen von Jura-Studenten würden Sie zitieren…
@vonHerzmann: Ein „Sittengesetz“, das Sie auf Interpretationen biblischer oder kirchlicher Texte bauen,
ist keines. Kurz: Das „Gesetz“, das Sie hier anführen, existiert allenfalls in Ihrem und anderer Traditionalisten
Wunschdenken. Es gibt es nicht, und was es nicht gibt, hat keine Relevanz für das Denken und Handeln
der Menschen.
@Kunstmaler: Schlecht kann einem werden beim Lesen Ihrer Zeilen. Sie bedienen sich eines derart üblen
Jargons, dass Sie sich mit Ihren Äußerungen, und seien sie noch so tiefem Unmut entsprungen, selbst
disqualifizieren. Die Folge ist, bzw. wird sein, dass Sie kaum noch jemand ernst nimmt. Ich möchte nicht
in Ihren Slang einsteigen, aber einen Rat kann ich mir doch – was zugleich der Abschluss jeglicher Kommunikation
mit Ihnen ist – nicht verkneifen: Ändern Sie ihren Forumsnamen, um nicht die wirklichen Kunstmaler in
Misskredit zu bringen – nennen Sie sich fortan Kunstschmierer.
@von Herzmann: Vielen Dank für den Auszug aus dem GG (das jeder Volksschüler zu Hause haben dürfte,
dennoch nett, Ihre Mühe). Doch ein gutes Beispiel für die endlich einzudämmende Diskriminierung, die
auch auf subtile und dezente Art erfolgen kann, ist Ihr letzter Satz. Sie schreiben von „sonderbaren“
Vorlieben. Warum? Ich bezeichne ihre – vermutlich heterosexuelle – Ausrichtung doch auch nicht so, nur
weil sie mir als bisexuell lebendem Menschen vielleicht „sonderbar“ erscheint.
@bartelshamburg: Sie haben das gute Recht, in Stuttgart gegen CSD usw. zu demonstrieren, aber bedenklich
finde ich doch Ihre Einstellung hinsichtlich des Grundgesetzes. Es soll doch – unter anderem – alle Bundesbürger
vor Diskriminierung schützen. Zur Zeit hat Deutschland rund 82 Millionen Einwohner; eine Fausregel sagt,
dass etwa 10 Prozent schwul, lesbisch, bisexuelle oder transsexuell sind – das wären immerhin 8,2 Millionen
Menschen! Auch ihnen gebührt der genannte Schutz, der im Grundgesetz verankert werden sollte. Nicht nur
in Stuttgart wird diese Forderung erhoben und sichtbar gemacht, auch auf vielen anderen CSDs, am übernächsten
Wochenende beispielsweise auch in Hamburg. Ihr Name lässt vermuten, dass Sie dort zuhause sind. Vielleicht
nehmen Sie ja die Gelegenheit wahr, sich auf dem Straßenfest zum CSD, das vom 7. bis zum 9. August am
Jungfernstieg stattfindet, an den vielen dort zu findenden Ständen einmal umfassend über das schwule
Leben zu informieren.
joberens: Also irgendwie hat das Latein schon etwas Besonderes im Gottesdienst; ich zähle mich nun wirklich
nicht zu Traditionalisten, aber ich fand es bei einem Pontifikalamt auf dem Petersplatz doch irgendwie
verbindend, wie alle dort z. B. das Vaterunser auf Latein sangen: Menschen aus wohl allen Erdteilen sprechen
für eine gewisse Zeit dieselbe Sprache! War schon beeindruckend!
@maricon: Warum so brutal? Lasst diesen Menschen doch auch ihre Ansicht, und wenn sie sich irgendwo am
Rand des CSD plazieren, sie sind dort eine Randerscheinung – so wie der Mann von den Zeugen Jehovas, der
bei uns am Bahnhof sein Wachturm-Blättchen hochhält. Er ist zugegen, wird aber kaum beachtet. Was stört
es den fröhlichen CSD, wenn irgendwo ein paar Trauerklöße herumstehen?!
@Brauser: Gut zum Schmunzeln Ihre Beiträge! Mal was ohne Hass, und irgendwie nett gemacht diese scheinbare
Naivität. Zu Ihrem Wunsch „Ich vertraue auch, weil ich hier eine Frau suche. Die sollte aber nicht so
schwul sein“ gesstatten Sie mir allerdings eine Anmerkung: „Nicht so schwul“ hört sich so an wie „ein
bisserl schwul darf sie schon sein, aber nicht so sehr“. Das allerdings gibt es ebenso wenig wie „ein
bisschen schwanger“. Ich muss daher annehmen, dass sie vielleicht eine Bi-Partnerin suchen; die gibt’s
durchaus! Hauptsache, Sie sind dann nicht eifersüchtig auf die Freundin Ihrer Partnerin.
@johannes1090: Ich kann Ihren Zorn gut nachfühlen, doch: Es sind bestimmt nicht alle hier so mit Hass
erfüllt gegen Menschen, die anders leben. Und schon gar nicht alle in der katholischen Kirche. Ich selbst
habe mich hier zu meiner Bisexualität bekannt, was einige „deutliche“ Worte hervorrief, aber keinen regelrechten
Hass, wie er allerdings leider vielen Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen hier entgegenweht. Da haben
Sie leider Recht. Ich selbst werde manchmal von Freunden gefragt, warum ich überhaupt noch in der Kirche
bin, zur Messe gehe und mich auch ein bisschen in der Pfarrgemeinde betätige – wo doch die katholische
Kirche so gegen Schwule wettere. Ich entgegne dann, dass ich mich mit den Anwürfen inzwischen abgefunden
habe, dass meine Lebensfürung in der Gemeinde von den meisten akzeptiert wird und dass es letztlich niemandem
nützt, wenn ich meiner Kirche den Rücken kehre, der ich mich doch in vieler Hinsicht verbunden fühle,
wenn ich auch so manche „Lehre“ nicht mittrage. Ich verurteile die Kirche nicht als „generell Schwule
hassend“ und hoffe meinerseits, dass Katholikinnen und Katholiken – denn diese „sind Kirche“ – ihrerseits
nicht alle Schwulen, Lesben usw. als Menschen betrachten, die nur noch ihre Sexualität (über die es
dann auch noch allerlei skurrile Ansichten gibt) im Focus haben. Es geht um mehr; auch und besonders um
Gleichstellung und Recht gegen Diskriminierung: Forderungen, die in diesem Jahr besonders auf den CSDs
erhoben werden und die ich dort auch „vor Ort“ mittrage.
@r.ruhrgebietler: Völlig missverstanden haben Sie mich – oder ich habe die Texte, auf die ich mich bezog,
absolut missverstanden. Ich hatte den Eindruck, mit „Hokuspokus-Messe“ macht hier jemand die „alte“ (tridentinische)
Messe nieder und dieser jemand wollte mit der Formulierung „Hokuspocus“ auf das Latein in jener Messe
anspielen! Ich hatte mich doch für d i e Menschen ausgesprochen, die in der alten Messe sich geborgen
fühlen und aus dieem Grund auch meine (positiven) Erinnerungen an den Besuch der „alten“ Heiligen Messen
in meiner Kindheit erinnert. Pardon!
@Kunstmaler: Ihre Verurteilung vieler Frauen stimmt traurig. Bevor Sie hier Frauen als „Huren“ vorverurteilen,
solten Sie doch vielleicht mal das Tun und Lassen der jeweiligen Frauen vorurteilsfrei hinterfragen, besonders
die schon gewonnenen Erfahrungen, die jene Frauen in ihrer bisherigen Vita machen mussten. Gut finde ich
es auch nicht, wie sie mit dem Wort „Huren“ umgehen. Bedenken Sie doch bitte einmal, wie viele Frauen
aus Not als Prostituierte arbeiten und wie viele zu diesem Tun gezwungen werden. Bemühen Sie sich doch
generell, Frauen etwas differenzierter zu betrachten, und sie werden interessante Eindrücke gewinnen,
vielleicht auch von Frauen, die anders leben als die von Ihnen hier Geschmähten. Ich beispielsweise kenne
zwei Frauen, die in jeglicher Hinsicht zusammen leben wie ein Ehepaar und die gemeinsam ein Kind betreuen.
So viel Liebe und Harmonie, wie in dieser kleinen Familie herrscht, könte Beispielhaft sein für manche
traditionelle Familie! Fürmich ist das auch ein Grund, dass ich die Bemühungen der politischen Ebene
für die Ausweitung des Adoptionsrechts auf Mann/Mann- bzw. Frau/Frau-Paare begrüße.
@r.rahrgebietler: Ihre als „Glosse“ aufgemachte scheinbare Selbstdarstellung ist zwar bitterböse, aber
ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass sie zutrifft. Noch kurz in diesem Forum, begegnen mir auf fast
allen Seiten gegenseitige Beleidigungen, antisemitische Ansichten, Drohungen mit Strafen im Jenseits,
Stellungnahmen zu Politik und zu Ethnien mit bedenklicher rechtslastiger Tendenz und Schmähungen gegen
Menschen, die sich für einen „andere“ Lebensweise entschieden haben. Irgendwie traurig für ein Forum,
dass sich „Katholische Nachrichten“ nennt und mit dem Bild des Gekreuzigten schmückt. Dieser wollte solch
einen gegenseitigen Hass bestimmt nicht.
Explosion der Sonne? Vielleicht war das schon ein „Vorgeschmack“, das mit dem „Sonnenwunder“ bei Fatima.
Ich hab die Berichte darüber in Büchern gelesen und erst gemeint, das ist wohl alles ein bisschen übertrieben,
so für die ganz Frommen und so. Aber dann habe ich mal in alte Zeitungen im Archiv geguckt, und die Berichte
über das Ereignis haben mich doch sehr beeindruckt.
@joberens: Hokuspokus-Messe: ein böses Wort, finde ich. Vielleicht hat derjenige, der es gebraucht hat,
an den Ursprung des Wortes Hokuspokus gedacht, und der liegt ja tatächlich in den lateinischen Worten
„hoc est corpus meus“, die, zur Wandlung gesprochen, von Gläubigen nicht richtig verstanden wurden und
dann zu „Hokuspokus“ zusammengezogen wurden. So ist es überliefert. Aber eine Messe als Hokuspokus zu
bezeichnen, das schmerzt doch diejenigen Menschen, die sich dort geborgen fühlen. Ich bin wirklich nicht
konservativ, aber ich kann mich dunkel daran erinnern, dass früher, wenn ich mit meinem Vater in der
Heiligen Messe war – noch auf Latein und im alten Ritus, irgendwie war das „ganz feierlich“; vielleicht
habe ich das aber nur als Kind so beeindruckend empfunden. rein gefühlsmäßig muss ich sagen: Diese
Feierlichkeit hat die Messe für mich heute nicht mehr, ich finde, es wird zuviel geredet, man hat zu
wenig Zeit zu Mediation oder so. Doch finde ich es gut, dass die Texte heute auf Deutsch von allen zu
verstehen sind.
@caritatem: Aber doch nicht „global“, sondern nur für mich. Das zitierte „Krachen“ bezieht sich doch
wohl aber auf so etwas wie den „Jüngsten Tag“ bzw. Weltuntergang.
@Izaac: Wie soll ich mir das vorstellen die Wiederkunft des Herrn? Es fällt mir schwer, mir das als kosmisches
Ereignis zu denken, so ein „krachendes Strafgericht“ mit Blitz und Donner aus den Wolken. Ist das nicht
eher ein Bild (das vielleicht früher den Menschen Angst gemacht hat)? Denkbar für mich wäre es eher,
dass mit der Wiederkunft gemeint ist, unter den Menschen gewinnt der Glaube an Jesus und die Verwirklichung
seiner Nachfolge wieder mehr Raum, das hieße: Die Menschen begegnen sich in Liebe, und Kriege und Hass
und Streit nehmen ab.
Für die breite Öffentlichkeit und die meisten Katholiken ist so eine Auseinandersetzung wie um diese
Sache im Raum Linz meines Erachtens so interessant wie die Nachricht, dass (aber sehen Sie selbst!): www.youtube.com/watch?v=kE0kWqREesM
Ich glaube, nicht allein der Zölibat schreckt junge Männer ab, den Priesterberuf zu wählen. Womöglich
ist es auch die hierarchische Struktur der Amtskirche! „Flache Hierarchien“ wie heutzutage in der freien
Wirtschaft üblich, wo der „Chef“ primus inter pares ist und die Teamfähigkeit im Vordergrund steht,
gibt es in der Kirche nicht. Übrigens: auch bei den Protestanten nicht. In den Kirchen gilt immer noch
ein striktes „Von-Oben-nach-Unten“, gilt es, einen Wust von Vorschriften und Regeln zu beachten, bis hinein
in die ganz persönliche Lebensführung. Und das möchten viele junge Menschen nicht akzeptieren. Ob die
Person des jeweiligen Bischofs so ausschlaggebend ist, wage ich zu bezweifeln, was den Zulauf zu den Seminaren
betrifft.
Klar geht das alles, aber ist ein solches Forum wirklich der richtige Ort, um über den Zustand von Genitalien
zu mutmaßen? Ich bin wirklich nicht prüde und kann auch über solche Texte schmunzeln, aber ich finde:
Es gibt in der Diskussion um Kirche und Glauben Wichtigeres als derlei Überlegungen. Die Frage zu den
Bischöfen ist doch wohl leicht zu beantworten: Sie waren auch mal Jungens…
Gott „wie Vater und Mutter“ ist für mich ein schöner Gedanke! Warum bringt der Artikel diese Formulierung
mit so einem negativen Unterton? Und Maria ist doch nun mal unsere Fürsprecherin, und wenn sie uns wie
eine liebe Schwester zur Seite steht, ist das doch auch etwas Schönes; das tut ihrer Stellung in der
„Heiligenhierarchie“ doch keinen Abbruch.
@Joseph von: ein schwieriges Wort wohl für manche, was das Aussprechen angeht! Ich habe schon von mehreren
Pfarrern und kirchlichen Mitarbeitern immer wieder „Diozöse“ gehört. Geht eben leichter von den Lippen
als Diözese. In einer Zeitung vom Anspruch der FR allerdings ist der Lapsus peinlich. Aber die Zeitungen
landauf landab sparen leider an den Korrektoraten für die redaktionellen Teile; nur die Anzeigen werden
noch nach alter Art und Weise Korrektur gelesen, weil da ja ein Kunde bei Fehlern eine korrekte Wiederholung
des Inserates verlangen kann – oder einfach nicht bezahlt.
Man kann zu den kirchlichen Lehren ja stehen wie man will, aber der Papst nimmt nun mal eine herausragende
Position im Weltgeschehen ein, darüber hinaus ist er Oberhaupt der größten christlichen Kirche, wird
von ganz vielen Glaubenden als Nachfolger Petri Anerkannt und geehrt – und ist, was Benedikt XVI. betrifft,
ein hevorragender Wissenschaftler, also: Da kann es denen, die ihm auf die eine oder andere Weise nahestehen,
schon weh tun, wenn er herabgewürdigt wird. Kritik an Kirche und deren Lehre bzw. Leitung lässt sich
anders anbringen. Selbst heftigste und kontroverseste Dispute lassen sich so austragen, dass niemand verletzt
wird, aber das bedingt Gesprächs- und Streitkultur, wie sie hier einige Teilnehmer vermissen lassen.
@Herr Kraut, dem „auch“ in Ihrer Frage darf ich entnehmen, dass Sie homosexuell sind. Warum auch nicht,
das ist Ihre Sache. Meine Antwort: Ich bin bisexuell, aber an einem Dialog mit Ihnen nicht interessiert.
Ihre Art und Weise, mit Menschen zu kommunizieren, ist mir zu vulgär.
Es wird noch gearbeitet in Klöstern, zum Beispiel bei den Benediktinern: Mehrere Klöster bieten immer
wieder Besinnungswochen unter dem Motto „ora et labora“ an. Da können sich Gäste ihren Aufenthalt und
die Verpflegung erarbeiten, wenn sie mit den Mönchen zum Beispiel im Garten arbeiten. In Münsterschwarzach
gibt es das zum Beispiel und auch im Kloster Nütschau bei Kiel. (Und da fragt einen keiner nach seiner
sexuellen Orientierung, die ja hier auf diesen Seiten wohl ein wesentliches Thema zu sein scheint.)
Ein Gossen-Jargon ist das hier zum Teil, da frage ich mich, was das mit katholisch und Kirche und Glauben
zu tun hat. So ein Vokabular, wie es sich hier einige Leute um die Ohren werfen, habe ich zum letzten
Mal gehört, als ich vor vielen Jahren in den Semesterferien auf dem Bau gejobbt habe.
Ich lese gerade, dass hier über die CSDs diskutiert wird, natürlich kontrovers, warum auch nicht. Ich
selbst treffe mich etwa alle 14 Tage in einem Restaurant mit Menschen, die meine Orientierung teilen,
und unter uns sind die Ansichten zum CSd auch verschieden. Einige mögen es gar nicht, so auffallend in
die Öffentlichkeit zu gehen, andere lieben das Bunte dieser Umzüge, ich übrigens auch. Aber das ist
für mich nicht die Hauptsache. Am wichtigsten ist es, dass auch eine politische Botschaft rüberkommt
und das Ganze nicht nur Unterhaltung ist. Die CSDs, von denen ich weiß, haben eine solche Botschaft.
Meistens sind es Forderungen nach Gleichbehandlung und Proteste gegen Diskriminierungen, wie es sie leider
immer noch gibt.
@Kraut: Diese Empfehlung hat das Niveau der einfältigen Stammtischbrüder, die uns jungen Studenten,
wenn wir damals gegen den Vietnamkrieg protestierten, empfahlen: „Geht doch in die Ostzone“.
@reformeifer: Die Beschimpfungen hier sind ja wirklich arg. Sie z. B. sagen, ich pervertiere mich, obwohl
ich nur in sehr zurückhaltender Weise auf meine Orientierung eingegangen bin. Ist das typisch katholisch,
dass man dann gleich so runtergebügelt wird? Und andere hier beschimpfen sich mit „dumme Sau“, also:
Das ist ja schlimmer als bei irgendwelchen Betrunkenen in der Baubude!
@Begeisterter: Ich habe den Eindruck, sie wollen sich hier an intimen Details hochziehen, sonst würden
sie nicht nach dem fragen, was mir die Mitschüler „geben“ konnten. Aus diesem Grund werde ich nun ein
letzes Mal auf Sie antworten und dabei natürlich nicht auf Einzelheiten eingehen. Nur soviel: Unsere
Zuneigung unter uns Jungen ging eben über das, was Kameradschaft, Zuverlässigkeit, Treue usw. im Schulalltag
heißt, hinaus. Wir haben uns gemocht, und wir sind, und darauf will ich es beschränken, zusammen ins
Bett gegangen, haben uns geküsst, geschmust – und den Rest überlass ich ihrer Phantasie. Es war (und
ist) einfach schön. Die Kirche ist eine menschliche Institution, darum ist es mir egal, was ein paar
alte Männer über Sexualität usw. sagen. Es ist schön, dass es Kirchen gibt und man in ihnen zur Ruhe
kommt, beten kann und auch Gotesdienst erleben kann. Aber, und darauf beshränke ich mich, Jesus ist in
die Welt gekommen, um die Menschen zu befreien – und diese Freiheit lasse ich mir von niemandem nehmen,
auch nicht in sexueller Hinsicht. Das wars!
@begeisterter: Es war kein Internat sondern ein Gymnasium, und unsere intimen Begegnungen hatten wir,
wie schon gesagt, zuhause oder beim Baden auch mal im Wald und so. Am anderen Ufer – ja ich bin Bi und
steh dazu, und da kann mir die Kirche – verzeihung – vornehm ausgedrückt den Buckel runterrutschen.
@begeisterter: Wir waren damals Jungen in einem Gymnasium nur für Jungen, da war das an der Tagesordnung,
das manchen Jungen richtig „miteinander gingen“, wie Mädchen und Jungen und auch miteinander intim waren.
Ich war manches Mal das Mädchen, und, ehrlich gesagt, ich bin auch heute noch gern „auf beiden Seiten“.
@lateiniheini: Auch unsere Eltern glaubten, „sowas geht nur, wenn man nachts im Bett liegt…“. Aber unsere
Betten waren ja nicht hochgeschlossen wie im Gefängnis! Also konnten wir sie auch am Tag, wenn die Eltern
arbeiten waren, gut nutzen. Einer meiner Freunde und ich, wir haben immer vorher „Autoquartett“ gespielt
(das war damals ganz in Mode), und wer verloren hatte, der musste das Mädchen spielen! Ich möchte mal
wissen, wer von den Jungens sowas gebeichtet hat?! Vor allem, weil wir bei dem Pfarrer auch Religionsunterricht
hatten. Aber jetzt erinnere ich mich auch, wie wir ihn nannten: Homo! Ich weiß nicht, ob er einer war,
aber er ging immer so tuntig und guckte die Jungens auch irgendwie geil an. Aber vielleicht wollte er
nur nett sein.
Das ist ja ein Nazi! Ich habe gedacht, das hier ist eine christliche Seite, aber wenn ich mir sowas anhören
und angucken muss. Neeee! Gerade eben habe ich ein eis bei meinem Freund Giuseppe gegessen, und heute
Abend geh ich zu meinem Freund Mahmud, nehm ihn in den Arm und ess einen großen Döner bei ihm. Und dazu
hören wir türkische Musik und trinken türkischen Tee. Und dann erzähl ich ihm von dem Nazidoofkopp,
den die Katholiken hier senden. Da möcht ich doch fast aus der Kirche austreten, wenn da alles solche
Idioten wären.
Ist das eine komische Diskussion hier! Ich bin ja auch nicht mehr ganz jung, aber auch in meiner Jugend
haben wir uns doch von der Kirche nix mehr vorschreiben lassen! Was wir nicht aus „Bravo“ gelernt haben,
das haben uns ältere Klassenkameraden beigebracht oder erzählt. Und wenn wir im Sommer zum Baden waren,
dann ging das schon manchmal im Gebüsch ganz schön „heiß“ zu unter uns Jungens. Freundinnen hatten
wir noch nicht, aber Freunde… und wenn wir uns, wie wir den Eltern erzählt haben, zum „Schularbeten
machen“ getroffen haben, dann haben wir viel schönere Sachen zusammen gemacht als Schulaufgaben. Und
das geht doch die Kirche nix an!
@ixtlan: Danke für das „schöne“ Bild von dem Katholischen Jugendbund, aber das ist ja abschreckend.
Wie können sich junge Mädchen so verunstalten: Klamotten wie aus der Kaiserzeit, bis zum Hals hoch eingemummt,
Röcke zum Teil bis zum Knöchel. Das wollen junge Menschen sein? Die ziehen sich ja an wie aus der Mottenkiste.
Solche Klamotten würden wir nicht mal in die kirchliche Kleiderkammer für Bedürftige geben, sondern
in den rotkreuz-Altkleidercontainer. Oder stammt das Bild aus den 50er-Jahren? Die Mädchen sehen so aus.
Wenn die einen Jungen abkriegen, dann höchstens einen aus dem Blindenheim. Gottseidank laufen nicht alle
katholischen Mädchen so herum, die sehen ja aus, als ob sie gleich ins Kloster wandern.