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#95 Baron d'Holbach 02:20:11 | Donnerstag, 9. September 2010
Wo liegt denn das Problem? Lesben und Schwule würden mit oder ohne Gleichstellung niemals gemeinsam Kinder
bekommen können, also warum sollte die Gleichstellung etwas mit Bevölkerungszuwachs zu tun haben? Andererseits
ist es nur legitim das zwei auf Dauer zusammenlebende Menschen konsequent gleich behandelt werden, sowohl
Hereo wie Homo. Was tatsächlich sinnvoll wäre, wenn das Ehegattensplitting nur auf Familien mit Kindern
angewandt würde. Das hätte dann sicher ein Anreiz, das heterosexuelle Paare, Kinder bekommen würden
und es würde der zurückgehenden Adoptionsrate entgegenwirken (übrigens sollte man in dieser Hinsicht
auch ein bundesweites Adoptionsrecht für Homosexuelle einrichten).
Na das ist aber merkwürdig… … mit Fakten untermauert, was Herrn Mixas Dementi betrifft. Ums genau
zu nehmen sehe ich kein eiziges Faktum, nur eben das obligatorische „ich wars nich, ich wasche meine Hände
in Unschuld…“ Und Bischof hin oder her, solang dieser Augsburger Herr nicht selbst eine eidestattliche
Erklärung abgegeben und mit der Bibel in der Hand geschworen hat, das er es nicht war, kann und muss
man ihm nicht ein einziges Wort glauben.
Gustav Gründgens… starb an einer Magenblutung und mir würde beim besten Willen keine Sexualpraktik
einfallen, die Magenblutungen auslöst, von Analverkehr mal ganz abgesehen. Vom Rektum bis zum Magen ists
doch ein ganz schön langer Weg. Aber es war ja mal wieder klar, sobald ein Schwuler stirbt, wird das
hier wieder total ausgeschlachtet um fundamentalistische, steinzeitliche Weltanschauungen zu begründen.
Wenns um schmerzvolle Tode geht könnte man doch auch sagen, Johannes Paul II. hatte ein so langes Dahinsiechen,
da er mit seiner Stellung als oberster Katholik die hinduistischen Götter erzürnt hat. Somit wäre das
der Grund zum Hinduismus zu wechseln, damit sowas einem nicht passiert…
tja jetzt wird wieder richtig derb hier Ich find des wieder mal erschreckend, wie hier wieder geschlussfolgert
wird, Schwule sind prinzibiell potentielle Kinderschänder und das anhand eines aktuellen falles. Wenn
man so argumentiert ist ja wohl hieb- und stichfest bewiesen, das es einen zusammenhang zwischem priesteramt
und kindesmissbrauch gibt. Genauso ist dann bewiesen das heterosexuelle Männer die nach Kambotscha oder
Thailand fliegen kleine Mädchen missbrauchen. Und weil die meisten Drogenabhängigen in ihrer Kindheit
Schokolade gegessen haben, ist jeder der Schokolade ist potenziell von Drogenmissbrauch betroffen und
man sollte Kindern Süßigkeiten verbieten…
Wie schauts bei den andern aus? Nun beruht ja Nicolosis Theorien ja auf der Vorstellung einer Xanthippe
als Mutter, ein Luschi oder nicht vorhandener Vater und dadurch Verwechslung von Vatersuche mit Männerkuscheln…
Aber wie schaut das dann bei den schwulen Tieren aus? Sind die auch therapierbar? Hatten die auch ein
zwiespältiges Verhältnis zu ihren Eltern? War der Pinguinpapa unfähig sich gegen Frau Pinguin durchzusetzten,
war der Flamigovati vom Gefieder her vielleicht zu rosa und das hat auf den Junior abgefärbt? Übrigens
ich gehör auch zu der Fraktion, die inständig hoffen dass die ganze Veranstaltung tatsächlich nur Satire
ist…